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Standpunkte 03/2024

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Prof. Dr. Axel Plünnecke … wurde 1971 in Salzgitter geboren, schloss 1996 sein Studium der Volkswirtschaftslehre in Göttingen und 2002 seine Promotion an der TU Braunschweig ab. Seit 2003 arbeitet er im Institut der deutschen Wirtschaft in Köln und leitet dort das Themencluster Bildung, Innovation, Migration. Seit 2010 ist er zudem Professor an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Saarbrücken. Plünnecke lebt zusammen mit seiner Frau und fünf Kindern in Brühl bei Köln.

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NORDMETALL Standpunkte

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Standpunkte: Kernthese des neuesten Bildungsmonitor 2024 ist, dass nicht der Migrationshintergrund generell, aber fehlende Deutschkenntnisse und Bildungsferne der Eltern stark negative Auswirkungen auf Bildungs- und spätere Arbeitsmarktchancen von Zuwandererkindern haben. Was unternimmt Schleswig-Holstein, um hier gegenzusteuern, Frau Ministerin? Prien: Ich bin sehr froh, dass der Bildungsmonitor einen ganzheitlichen Blick auf Bildung hat. Das unterscheidet ihn von anderen Studien. Deutschkenntnisse müssen Kindern frühestmöglich vermittelt werden und das heißt schon vor Besuch der Grundschule. Schleswig-Holstein hat bereits 2017 eine Kita-Reform auf den Weg gebracht, mit nach unten gedeckelten Kitabeiträgen und bewusster Entscheidung für mehr Qualität in der Betreuung.

Foto: Uta Wagner

Zwei Menschen, zwei Sichtweisen: Karin Prien, (59; CDU), seit 2017 Kultusministerin in Schleswig-Holstein, und Prof. Dr. Axel Plünnecke, (53), am Institut der deutschen Wirtschaft (IW) unter anderem seit 2004 verantwortlich für den „INSMBildungsmonitor“, diskutierten auf Einladung von NORDMETALL nach der jüngsten Veröffentlichung der renommierten Studie über Ergebnisse und Perspektiven.


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