DOKUMENTATION DER PROJEKTARBEIT
USX_V ULTRASOUND
2015 REDEFINING THE ULTRASOUND WORKSPACE VERTICAL ULTRSOUND CONCEPT KOOPERATIONSPROJEKT MIT DER SIEMENS AG, CORPORATE TECHNOLOGY
DANNY STOERMER ARMIN WARNECKE
Dokumentation des Research-Projekts „Ultrasound“ der Muthesius University of Fine Arts and Design mit der Siemens AG (Corporate Technology) Sommersemester 2015 1. April - 8. Oktober
PROJEKTARBEIT: Danny Stoermer, 2. Semester, Medical Design, Industriedesign MA Armin Warnecke, 3. Semester, Medical Design, Industriedesign MA
PROJEKTBETREUUNG: Prof. Detlef Rhein, Muthesius Dipl. Des. Burkhard Peters, Muthesius Birgit Six, Siemens AG Michael Kleemann, Siemens AG Jürgen Heller, Siemens AG Oliver Heid, Siemens AG
USX_V
REDEFINING THE ULTRASOUND WORKSPACE VERTICAL ULTRSOUND CONCEPT
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ULTRASOUND
INHALT
INHALTSVERZEICHNIS
01 02 03
08
Vorwort: Von Prof. Detlef Rhein und der Siemens AG
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Kurzfassung / Abstract: Das Projekt im Kurz-Überblick und die Projektstruktur
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Recherche: Kontexte, Hospitationen und Mind Opener
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Kickoff Vernastaltung: Zu Gast bei der Siemens AG in Erlangen
03 04
40
Recherche: Warum ein neues Ultraschall-Konzept?
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Ideenfindung & Konzeption: Vom freien Imaginieren bis hin zur Systemkonzeption
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Konzept-Workshop: Zweitägiger Workshop mit der Siemens AG in Kiel
04
74
Ideenfindung & Konzeption: Evaluation, Kategorisierung und Verknüpfung der Ideen und Konzepte
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Konzept-Präsentation: Im Projektraum (Whiteroom) mit der Siemens AG
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92
Detaillierung: Was wird detailliert und warum?
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00
6
ULTRASOUND
INHALT
INHALTSVERZEICHNIS
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Konzept-Visualisierung: Das USX_V-Szenario
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Projekt-Präsentation: Bei der Siemens AG in Erlangen
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124
Prinzip-Transfer: Wo kann die Systemarchitektur noch funktionieren?
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Prozessdokumentation: Der Blick hinter die Bilder
08 09
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Reflektion des Projekts: Ziel und Ergebnis des Projekts
150
Referenzen
7
00
PROF. DETLEF RHEIN
MUTHESIUS UNIVERSITY OF FINE ARTS AND DESIGN
Die Auseinandersetzung mit technologischen und gesellschaftlichen Wandlungsprozessen ist ein konstituierendes Moment für die Projektarbeit im Masterstudiengang Medical Design an der Muthesius Kunsthochschule. Gestalter und Gestalterinnen sind gefragt, die hohen Veränderungsdynamiken,
Entgrenzungsprozesse
und
komplexen Vermittlungsmöglichkeiten in etwas „sinnhaft und klar Ästhetisches“ zu übersetzen. Und vor allem: Vorauszudenken und das noch nicht Existente erfahrbar und gleichermaßen überprüfbar zu machen. Das hier dokumentierte, bereits dritte Kooperationsprojekt mit der Corporate Technology Abteilung der Siemens AG zielt genau auf dieses erweiterte und tiefgreifende Verständnis von Design. Was passiert, wenn nicht mehr die physischen Dimensionen der technischen Komponenten die Handhabung von Ultraschallgeräten in der Medizin (mit)bestimmen, sondern losgelöst hiervon, beinahe frei, die Imagination neuer Anwendungs- und Interaktionsformen das etablierte Bildgebungs- und Diagnoseverfahren erneuern? Wie gestalten sich dann Handhabung und Bildinformation? Welche neuen prozess- und interaktionsorientierten Produktsysteme können hieraus entstehen? Das sind herausfordernde Fragen, welchen sich 10 Master-Studierende mit großem Engagement gestellt haben.
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ULTRASOUND
VORWORT
Die vorliegende Dokumentation soll nicht nur die Ergebnisse der Projektarbeit zeigen, sondern auch Erkenntniswege
und
Entwurfsprozesse
beleuchten.
Jede
Auseinandersetzung bedeutet ein „von hier aus“ am Anfang und am Ende, insofern ist die Dokumentation schließlich auch ein wichtiges Mittel der Orientierung im Feld potenzieller Denk- und Gestaltungsweisen. Meinen herzlichen Dank möchte ich aussprechen für die Initiierung der Kooperation und die inhaltliche und organisatorische Unterstützung durch Michael Kleemann, Birgit Six, Jürgen Heller und Oliver Heid seitens Siemens Corporate Technology. Gleichfalls gilt mein Dank dem Einsatz der Studierenden, die sich im positiven Sinn in vielen Situationen über eigene Grenzen und Begrenzungen hinwegbewegt haben.
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ULTRASOUND
VORWORT
SIEMENS AG
CORPORATE TECHNOLOGY
Im Sommersemester 2015 arbeiteten 10 Medical-Design Studierende des 2. und 3. Semesters an einem mit Drittmitteln geförderten Projekt für “Siemens AG/Corporate Technology/New Technology Fields” in Erlangen. Es ist das mittlerweile dritte Kooperations- und Forschungsprojekt mit dem “think-tank” von Siemens. Ziel ist die Erarbeitung von Zukunftsperspektiven für ein spezielles Bildgebungsverfahren in der medizinischen Diagnostik mit Schwerpunkt “Handhabung und Interaktion”. Ergebnisse der Projektarbeit sind für den Herbst 2015 geplant. Begleitet wird die Kooperation von Dr. Oliver Heidt, Michael Kleemann, Birgit Six, Jürgen Heller (Siemens AG) und Prof. Detlef Rhein und Dipl. Designer Burkhard Peters (Muthesius Kunsthochschule).
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01
ULTRASOUND
VORWORT
„FUTURE VISIONS“
(TITEL DER MEDICAL-ID JAHRESAUSSTELLUNG 2015)
„future visions“ ist das Postulat der Ausstellung der Projekte, die im letzten Jahr im Master Medical Design und im Bachelor „Methodisches Entwerfen“ entstanden sind. Ohne Zweifel sind „future“ und „vision“ durch mannigfaltigen Werbe-Sprech okkupiert. „Visionär“ verkauft sich gut, „future“ ist fancy. Dennoch verleihen sie dem Anliegen der Projekte eine Kontur. Nämlich: Ausblicke zu geben auf mögliche Zukünfte, Aussagen über wünschenswerte Formen des Wandels zu machen und neue Qualitäten zu vermitteln. Nicht das isolierte Objekt ist von (Erkenntnis-)Interesse, sondern Perspektiven neuartiger Schnittstellen und Verbindungen in neu gedachten Prozess- und Systemgefügen. Die Studierenden sind aufgefordert, in unterschiedlichsten Kontexten neu zu deuten, neu zu verstehen, Paradigmenwechsel zu formulieren und mutig in die DNA bekannter Strukturen, Wahrnehmungen und Handlungsmuster einzugreifen und diese neu zu schreiben. An vielen Stellen hat diese Risikobereitschaft bereits positive Resonanz erzeugt, Projekte der Studierenden sind in den letzten Jahren mit vielen Preisen ausgezeichnet worden. Die Ausstellung soll einen kleinen Überblick geben und die ungeheure Lust vermitteln, aus dem Design heraus die Zukunft interdisziplinär zu entdecken und verantwortungsvoll zu gestalten.
Prof. Detlef Rhein
01
ABSTRACT
VERTICAL SYSTEM ARCHITECTURE ULTRASOUND
The USX_V-Experience is an ultrasound concept developed around the point of view of a patient as well as the point of view of the doctor. This approach enables the introduction of an entirely new atmosphere in which the diagnosis process becomes part of the contextual process, the contextual process in this case being the overall experience of the patient. Apart from the long overdue technological advancements that had yet to be introduced to the field this project takes on the challenge of rethinking the interaction process on the basis of a simple paradigm shift: the cable is not the unwanted but necessary data transmitter, it‘s wanted, useful and enables comfortable doctor-patient-interaction! By formulating a scenario in which a vertical ultrasound setup is the center of action the room around it needed to adapt to its specific interaction patterns and support the process with visual and atmospheric components. Hygene played a big role in the development of this context (the room) and the vertical ultrasound as well. Where the current model only uses wipes or almost needs to be taken apart to be cleaned USX_V‘s system architecture allows it to be detachable from its mounting guaranteeing a clean environment for every patient of the day as the outer parts are all washable. The USX_V concept considers hygene as well as the quality of interaction and achieves a new form of comfort during a diagnosis process for both the radiologist and the patient. It displays a radical approach to making the doctors visit an experience of comfort and well being.
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ULTRASOUND
KURZFASSUNG
KURZFASSUNG
VERTIKALE SYSTEMARCHITEKTUR ULTRASCHALL
Im Zentrum des Projektes steht das USX_V Ultrschallkonzept, dass sich durch seine neuartige Erscheinung und Konzeption in einem, in diesem Projekt mit erarbeitetem, Raum verortet und neue Interaktionsmuster vorstellt. Das
Ultraschallkonzept
USX_V
entstand
durch
die
Entwicklung aus Sicht des Patienten und des Arztes. Dieser Ansatz legte den Grundstein für eine ganzheitliche Betrachtung eines Arztbesuchs und ermöglichte neue Ideen und bessere Interaktionen für beide Steakholder. Die essentiellen Kräfte, die auf das Projekt wirken, wie Hygiene, Interaktions-Qualität und die Implementierung neuer Technologien, erzeugten ein Kraftfeld, in dem eine neuartige, vertikale Systemarchitektur des Ultraschalls in einem Raumkonzept entstand. Mit der Evolution des Ultrschallgeräts und der neuen Anordnung der Komponenten geht die Weiterentwicklung des Raumes einher. Den Raum neu zu denken, auf Basis der Ziele der positiven Heilungsumgebung und der schlichten Sauberkeit entwickelte sich zu einem interaktiven Raum, der den Prozess der Diagnose in physische Bereiche gliedert. So werden Arzt und Patient bis zur Untersuchung geführt, für die sich der Raum zurücknimmt (verdunkelt) und dem Epizentrum des Projekts die Aufmerksamkeit gibt. Die logische Schlussfolgerung aus der Erweiterung des Interaktionsbereiches des Arztes ist der Interaktive Raum, der es hier auch dem Patienten ermöglicht die Untersuchung mitzuverfolgen.
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02
HOSPITATION / RECHERCHE
KICKOFF / IDEENFINDUNG
KONTEXTE
HANDS-ON
PROZESSE
TRAINING
HANDHABUNG
DETAILS
INTERFACE
EINBLICKE
ANALYSE
Zu Beginn des Projekts wurden sich die
Das Filtern und Erweitern der Erkennt-
unterschiedlichen
Anwendungskontexte
nisse begann mit einem Besuch bei der
erschlossen unter besonderer Ber체cksich-
Siemens AG in Erlangen. Hier wurde das
tigung der jeweiligen Interaktionen und
Handlungswissen an Ultraschallger채ten, die
kontextuellen Einbindung und erkannte Defi-
technischen Voraussetzungen und die Gege-
zite benannt.
benheiten vertieft. Damit einher geht die freie Formulierung von w체nschenswerten Szenarien, die sich von Restriktionen freimachen d체rfen. Referenzlose Perspektiven.
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ULTRASOUND
PROJEKTSTRUKTUR
WORKSHOP / KONZEPTION
SELEKTION
AUSTAUSCH
ZUSAMMENFÜHREN
EVALUIERUNG
ARRANGIEREN
DISKUSSION
ENTWERFEN
DEFINITION
ENTSCHEIDEN
RICHTUNG
Die entwickelten Ideen wurden in dieser
Aus den entwickelten Konzepten kann nun
Phase in visuellen und teilweise physischen
eine Selektion erstellt werden, Konzepte
Konzeptentwicklungen manifestiert. Es geht
können
hierbei nicht um die Suche nach dem einen
einzelne Aspekte verschiedener Konzepte
Konzept, sondern um eine Breite an Umset-
werden zu einem neuen Konzept zusammen-
zungen von Ideen, die erst in ihrer Entwick-
gefügt. In jedem Fall wird nach der Innova-
lung ihr wahres Potential offenbaren. Das
tion, den neuen Gedanken und dem Kopfkino
Innovationsmoment ist nicht unbedingt auf
bewertet und selektiert.
miteinander
verschmelzen
oder
den ersten Blick sichtbar.
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18
ULTRASOUND
RECHERCHE&ANALYSE
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03
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ULTRASOUND
HOSPITATION
RECHERCHE UND ANALYSE DES IST-ZUSTANDES Die interne Auftaktveranstaltung der Muthesius startete das Projekt drei Wochen vor dem offiziellen Start mit Siemens, in Erlangen. Das Ziel des Frühstartes war die Vorbereitung durch Erfahrung und Beobachtung der derzeitigen Abläufe und Nutzungskontexte. Die Studenten hospitierten sowohl in Kiel als auch in mehreren Stationen in Hamburg. Viele der Eindrücke waren mehr als nur eine Vorbereitung auf ein Projekt, sondern vielmehr Einblicke in ein scheinbar rückstandiges Feld der bildgebenden Verfahren. Trotz hoher Frequentierung schienen die Geräte der besuchten Radiologen unkomfortable und sperrig in der Interaktion zu sein. Ein weiteres Merkmal heutiger Interaktionsmuster ist die immer noch vorherrschende Isolation der einzelnen Komponenten, die als ganzes zu dem Erfolg des Verfahrens beitragen. Als Beispiel dient hier wunderbar die Rolle des Kontaktgels, die mit der oftmals provisorischen Aufbewahrung und Nutzung eher nichtig erscheint. Es wird in separaten Plastikflaschen serviert und mühsam mit einem Tuch meist nur teilweise wieder entfernt.
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03
Das Gegenteil ist tatsächlich der Fall. Ohne das Gel wäre das Ultraschallverfahren als solches unbrauchbar. Es ist wie ein roter Faden, der sich durch die Organisation des Arbeitsplatzes des Arztes bis hin zum Komfort des Patienten reicht. Vergleicht man, zum Beispiel, den Arbeitsplatz (Workspace) eines Zahnarztes mit dem, der auf diesen Bildern zu sehen ist, so fällt auf, dass die strikte und meist fein gegliederte Ordnung eines Zahnarztbehandlungszimmers in keinster Weise in einem Ultraschallraum zu finden ist. Die Kabel sind ungeordnet, ohne Führung, das Mobiliar ist frei zusammengestellt und das Gerät steht, wie ein falsch gewählter Hauptdarsteller, in der Mitte ohne dahinzugehören. Eine herkömmliche Liege dient als Epizentrum der Arzt-Patient-Interaktion und erweckt nicht den Anschein dem, teilweise, sehr schwierigen und präzisen Schallen nützlich zur Hand zu gehen.
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HOSPITATION
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03
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ULTRASOUND
HOSPITATION
Das Interface des hier abgebildeten Ultrschallgerätes aus dem Premiumbereich ist ohne eine spezielle Einweisung scheinbar nicht zu benutzen. Eine gewisse Hierarchisierung lässt ungefähre Interaktionen erahnen, doch eine Untersuchung ließe sich gewiss nicht durchführen. Es ist ein Gerät, dass sich in nahezu allen Anwendungskontexten einsetzen lässt, spiegelt allerdings die nötige Komplexität der Technik im Interface wider. Im Folgenden werden sowohl das System „Arbeitsplatz“ als auch die Interaktionen beleuchtet, um Ansatzpunkte für das Projekt herauszufiltern.
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03
Display
Interface
Sonde
Tower / CPU
Kabel
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ULTRASOUND
ANALYSE
INTERAKTION UND NAVIGATION Das Setup heutiger Ultraschallgeräte lässt sich in fünf Komponenten kategorisieren. Das Zusammenspiel dieser ist um den User, den Arzt, zentriert, der mit seiner Interaktion zwischen Gerät und Patient steht. Die einzige Verbindung von Patient und Ultraschallgerät besteht in der Schwangerschaftsvorsorge, bei der die Informationen auch für den Patienten ereichbar gemacht werden.
Gerät
Patient
Arzt
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03
(
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I
II
III
IV
Tower
Tower
Arzt
Arzt
Display
Display
Interface
Interface
Display
Sonde
Arzt
Interface
Patient
Kabel
Kabel
Kabel
Interface
Sonde
Sonde
Sonde
Display
Patient
Patient
Patient
Tower
Arzt
)
(
Tower
)
(
Kabel
)
ULTRASOUND
MIND OPENER
KONZEPTDIFFERENZIERUNG & INNOVATIONSANSÄTZE V
I
Größe / Navogation (Studie) Die Sonde ist hier eine direkt am Finger tragbare, mit einem Kabel auf der Oberseite versorgte, Komponente, die eine Navigation am Patienten mit der Hand ermöglicht.
II
Handhabung / Button an der Sonde (Liposonix) Die zentralen Neuerungen dieses Konzepts sind die Handhabung der Sonde, die Interaktionen auf der Sonde und die Kabelführung entlang des Arms.
III
Mobilität / Anwendungsbereich (GE, VScan) Immer griffbereit. Das Handygroße Format ermöglicht eine möglicht schnelle und einfache Diagnose.
IV
Kabellos / Bildschirmposition (Siemens, ACUSON Freestyle) Ermöglicht eine maximale Freiheit beim scanen des
Tower
Patienten.
Display Interface Arzt
V
Touch Interface (Philips, Sparq) Das embedded Interface ermöglicht eine einfachere Reinigung.
Kabel Sonde Patient
!
Die Kategorisierung der Neuerungen weist deutlich auf die fehlenden Innovationen „am Patienten“ hin.
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03
27.-28.4.2015
KICKOFF VERANSTALTUNG, SIEMENS AD ERLANGEN Das Kickoff-Meeting in Erlangen fand im Medizinmuseum der Siemens AG statt und beinhaltete das gegenseitige Kennenlernen und das Projekt-Briefing. Im Anschluss wurde für die Gruppe im Trainingszentrum ein Zeitfenster reserviert, um eigenhändig die Handhabung zu erfahren und Trainingsgegenstände bedienen zu können.
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
c
a
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b
ULTRASOUND
TECHNIK
WIE VIEL VOLUMEN BENÖTIGT DIE NEUE TECHNIK? Während der Veranstaltungen wurden unter Anderem auch die Spezifikationen der technischen Fortschritte benannt. Diese projezierten eine Gesamtgröße der für das Ultrschall benötigten, rein technischen, Komponenten von circa 100 Kubikzentimeter. Als bildliche Referenz zu der Angabe des Volumens ist eine standard Zigarettenschachtel (ca. 130 cm³) gut geeignet. Vergleicht man nun diese Größenangabe mit dem Volumen und Erscheinungsbild heutiger Geräte so beantwortet allein diese Tatsache schon teilweise die Frage nach der Relevanz eines neuen Ultraschallkonzeptes.
a: 5.5 cm b: 2.2 cm c: 8.6 cm 135 cm³
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03
WARUM EIN NEUES ULTRASCHALL-KONZEPT? Bildgebende Verfahren dienen der Medizin als Fenster in den menschlichen Körper. Sie bieten Einblicke in kausale Zusammenhänge verschiedener Symptome und verifizieren oder widerlegen Annahmen. Das Ultraschall-Verfahren ist unter ihnen eines der wenigen, das in Echtzeit dieses Fenster öffnet und sofortige Diagnosen ermöglicht. Dieser Vorteil scheint zunehmend hinter komplexen Produktlösungen zu verschwinden. Technologische Neuerungen und die Richtung gestalterischer Strömungen bestimmen die Branche, wohingegen prozessorientierte und funktions-reduzierte Lösungsansätze gefragt wären. Aus der Observation und Analyse bestehender Abläufe gehen Defizite hervor, die auf eine fehlende Integration des Verfahrens in die vielseitigen Nutzungskontexte hinweisen. Hervorzuheben sind die Überladung der Geräte mit Funktionen, eine problematische Desinfektion, unübersichtliche Software-Hardware-Beziehungen, sowie die Entwicklung ausschliesslich aus der Sicht des Mediziners.
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USX
FAZIT
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03
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USX
IDEENFINDUNG & KONZEPTION
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04
FREI IMAGINIEREN ... bedeutet in diesem Kontext zu allererst die Restriktionen der Experten zu ignorieren. Trotz intensiver Briefings und der Hospitationen ist der Expertenstatus für die Studenten noch weit entfernt. Der Vorteil der Unbefangeheit muss hier genutzt werden, um neue Ideen in den Bereich zu bringen. Natürlich gibt es Restriktionen, die auch den ersten Ideen eines Projekts eine Richtung geben, allerdings ist es sehr wichtig zu Beginn nicht jede Idee auf die Umsetzbarkeit zu prüfen und so eventuelle Richtungsweiser zu verdrehen. Im Folgenden werden die uneditierten Ideen der ersten Tage und Wochen vorgestellt.
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USX
IDEENFINDUNG
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04
(1)
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DATA
HEALTH-JOURNAL
GUT AUFBEREITETE DATEN SIND DIE BASIS Die Krankenakte ist selbst namentlich nicht mehr zeitgemäß. Ein positives Heilungsumfeld sollte sich eher des „digital Organism“ oder des „Health Journals“ bedienen. Diese grafischen Akten beschreiben durch Anordnung, Positionierung und Form die jeweilige Methode und Körperzone, die untersucht wurde. Ein Röntgenbild wird durch den Körper hindurch erstellt und erscheint dem entsprechend als Bild ausserhalb des Körpers in Blickrichtung des Röntgengerätes. MRT-Bilder erscheinen als feine Schnitte durch den Körper und liegen als „Daten-Stapel“ vor. Ultraschallergebnisse sind bisher in einzelnen Standbildern mit mangelhaften Navigationshilfen vorhanden. Hier eine visuelle Referenzierbarkeit zu implementieren ist Ziel dieser Überlegung. (1)
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04
50
DATA
DATENERFASSUNG
WIE KÖNNEN DATEN IM NOTFALL HELFEN? Relativ früh im Projekt manifestierte sich der Gedanke, das spätere Konzept so zu simplifizieren, dass der Transfer des Prinzips in andere Anwendungskontexte möglich ist. Die Ultraschalluntersuchung ist in Notfällen eine der Sichersten, da keine metallischen Objekte, die eventuell schon im Patienten verankert sind, die Untersuchung gefährden könnten. Das
Ultraschallgerät
Prozesses: Von
der
als Teil
eines
lebenrettenden
Datenimplementierung
bis
zur
präzisen, reproduzierbaren Diagnose.
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04
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1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
USX_I
INTERAKTION
WIE SÄHE EINE WÜNSCHENSWERTE INTERAKTION AUS? 1
„Da Sie zum ersten Mal bei uns sind, möchte ich zuerst gerne mehr über Sie erfahren...
2
„Ihr Health-Journal weist auf den ersten Blick nicht auf abdomale Beschwerden hin. Schauen wir uns das mal an...“
3
„Bevor wir beginnen benötigen wir für das optimale Setup des Raumes noch schnell Ihren scan...“
4
Der Raum wird parallel vom System personalisiert, sodass Displays und die Liege eingestellt sind.
5
„Bitte treten Sie ein. Zu ihrer Rechten können Sie ihre Oberbekleidung ablegen oder aufhängen...“
6
„Wenn Sie soweit sind kommen Sie einfach um den Sichtschutz herum und setzen sich schon einmal...“
7
Der Arzt holt währenddessen die Ultraschallfolie aus der Ladestation am Kopfende der Liege, synchronisiert
8
die Patientendaten und benetzt Sie mit Kontaktflüssigkeit. „Nicht wundern, die Liege ist vorgewärmt.“
9
„Legen Sie sich gerne schon hin, die Liege kennt Sie schon! Sie wird sich optimal an Ihren Körper anpassen.“
10 „Dann wollen wir mal schauen, was in Ihnen los ist. Versuchen Sie sich bitte so wenig wie möglich zu bewegen.“ 11 „Das sieht gut aus ... nicht wundern, ich beobachte nun, wie Ihre Niere auf mein Druckausüben reagiert.“ 12 „Würden Sie einmal bitte genau auf die Stelle zeigen, an der es Ihnen weh tat?“
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04
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1
2
3
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6
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USX_II
PARADIGMENWECHSEL
DAS AKTIVE KABEL VOM LÄSTIGEN ÜBEL ZUM ERWÜNSCHTEN SUPPORT 1
„Ich schaue mir mal eben ihre Health-Journal an. Haben Sie öfter Beschwerden an den Nieren?“ ...
2
„Okay, Sie kennen unsere Praxis ja schon. Es ist der letzte Raum auf der linken Seite. Ich folge Ihnen sofort.“
3
„Ich hänge noch kurz meinen Kittel zur Seite und dann kann es losgehen. Legen Sie sich gerne schon hin. ...“
4
Die Liege zeigt den Status der Oberfläche an und die darauf liegende Person.
5
„Ich schaue mir noch kurz ein Mal den Bericht von vor vier Wochen an. Nur um eine Referenz zu haben.“
6
„Dann wollen wir mal, haben Sie es immer noch bequem? Wenn nicht sagen sie einfach kurz bescheid.“
7
„Das warme Feld ist die aufgelegte Displayfolie, aber das kennen Sie ja schon. Ist die warm genug für Sie heute?“
8
„Ich sehe hier soweit Nichts, was mich beunruhigt. Ihre Nieren sehen gut aus.“
9
„Ich lasse die Liege mal ihren Kopf hochfahren, damit sie gleich besser sehen können.“
10 „Da haben wir jetzt ihre linke Niere. ...“ 11 „Dann können Sie sich jetzt wieder anziehen, ich beende noch schnell ihre Datenaufnahme.“
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04
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USX_V
INHALT
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01
58
USX_III
DIE SONDE
WIE SÄHE DER GEGENENTWURF ZUM AKTIVEN KABEL AUS? Als Gegenentwurf zu dem fast Monobody-anmutenden Entwurf eines aktiven Kabels, ob mit oder ohne Displayfolie, steht die Sonde. Eine geschlossene Einheit in sich, die das detektierte Bild auf die Bauchdecke des Patienten projeziert. Das erzeugte Bild gibt den „Blick in den Patienten“ frei und verbindet es selbst mit der Positionierung am Körper. Diese Idee einer extrem mobilen Einheit als komplexe Unibody-Lösung ist allerdings nur in wenigen Situationen einsetzbar und limitiert die Untersuchungsfelder auf Hautflächen, die eine ausreichende Projektionsfläche bieten.
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04
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USX_III.I
DAS KABEL
BEWEGUNGSFREIHEIT TROTZ KOMPLEXER FUNKTIONEN Die eingeschlagene Richtung eines gelösten Bildes, dass sich näher an der Sonde befindet dient hier als Ausgangspunkt der Überlegung. Dieser Entwurf gibt dem Arzt einer semi-mobilen Einheit die Bewegungsfreiheit am Patienten, die eine stationäre Einheit nicht bereitstellen kann. Das Kabel-Interface ist sowohl Display als auch Steuerungselement für manuelle Schalländerungen und Bilderzeugung. Eine Hand am Patienten, die andere Hand am Kabel-Interface, das Ultrschallgerät neben dem Bett. Der geschaffene Bewegungsfreiraum kann sowohl in der Radiologie wie auch im mobilen Einsatz dienlich sein.
61
04
62
USX_IV
MAXIMAL VS. MINIMAL
MAXIMALES KONZEPT VS. MINIMALES KONZEPT Sobald das Ultraschallgerät als Arbeitsplatz des Radiologen angesehen wird, können Vergleiche gezogen werden zu anderen Medizinern und deren Arbeitzplätzen. Vom Zahnarzt bis hin zum Chirurgen, jeder Mediziner benötigt für die präzise Behandlung von Patienten spezialisierte Werkzeuge und Räumlichkeiten. Diese Vergleiche machen deutlich, dass das „Gerät“ immer im Kontext gesehen werden muss. Doch dieser Kontext muss nicht immer High-Tech und voll beladen sein. Gibt es eine (relative) Low-Tech-Version, die dennoch eine Prozessoptimierung ermöglicht und neue Technologien einbindet?
63
04
18.-19.5.2015
KONZEPT WORKSHOP, MUTHESIUS KH, KIEL Der an der Muthesius KH organisierte Workshop mit einleitenden Projektstands-Präsentationen diente der Evaluation und Selektion der entstandenen Konzepte und Entwürfe.
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
USX_PREMIUM RAUM
USX_V
USX_I
USX_II
DATA
HANDS-ON
FUTURE CONCEPT
USX_III
USX_IV
USX_III.I MOBILES GERÄT
74
USX_V
EVALUATION
WO WOLLEN WIR DEN BEREICH BEEINFLUSSEN? Die Frage nach dem Ort des Eingriffs in derzeit bestehende Konzepte ist sowohl räumlich als auch zeitlich einzuordnen. Zum einen ist die Perspektive der Technologie, des Bereichs und der Arzt-Patient-Beziehung zu bedenken. Zum Anderen ist der räumliche Punkt der Implementierung in den Interaktionsprozess und individuellen Handlungsraum von der Zeitachse abhängig. Der Zoom-Out, der Schritt nach Außen, verdeutlichte die jeweiligen Positionen der entworfenen Konzepte und ermöglichte eine genaue Kategorisierung des präferierten Konzepts. Das USX_V Konzept symbolisiert hier sowohl den zeitlichen Ort, in Bezug auf Perspektiven aller Komponenten, als auch den räumlichen Punkt der Implementierung eines neuen Ultrschallkonzepts.
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04
USX_I
USX_II
USX_III
INTERAKTION NAH
DAS KABEL IST AKTIV
ALLEINSTEHENDE
AM PATIENTEN
SONDE UNTERSTÜTZENDE
LEICHTIGKEIT
SYSTEME
ABSOLUTE MOBILITÄT
RAUM IST TEIL
ARBEITSRICHTUNG
WO IST DAS BILD?
DES PROZESSES
UND BLICKRICHTUNG
USX_V 76
USX_V
EVOLUTION
USX_III.I
USX_IV
USX
DIE MOBILE SONDE
DAS KABEL IST
MOBILE EINHEIT FÜR
MIT DISPLAY
INTERAKTIV
KRANKENHAUS INTERNE NACHUNTERSU-
INTEGRATION DES
STEUERUNG DER
BILDES IN
WICHTIGSTEN
BEWEGUNGSABLÄUFE
FUNKTIONEN AM
DESINFEKTION UND
KABEL SELBST
HERKUNFT DES GELS
CHUNGEN
USX_V 77
04
Fensterwand
1
2
3
4
TĂźr
78
USX_V
DER RAUM: META-KONZEPT
INTERAKTIONSBEREICHE Aus der Evaluation der vorigen Entwürfe und der Fusion der Essenzen Dieser entwickelte sich ein klares Bild eines neuen Entwurfes, der mit heutiger Technik einen neuartigen Interaktionsprozess ermöglicht. Ausgehend davon, dass dieses Projekt eine Designperspektive, eine „future vision“ darstellt, ist in einigen Komponenten des Gesmatkonzepts „Technik von morgen“ verarbeitet, die das Szenario in ein innovatives Licht rücken und den Kerngedanken verdeutlichen. Der Raum ist als Interaktionsfläche von vier unterschiedlichen Prozessen konzipiert.
1
Bewegungsraum des Arztes wärend der Untersuchung
2
Abdominale Untersuchung
3
Workstation des Arztes
4
Eingangsbereich mit Begrüßung
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04
1
2 3
4 5
6
7
8
9
10
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USX_V
DAS RAUMKONZEPT
DAS RÄUMLICHE INTERAKTIONSZENTRUM Dieser Entwurf gibt dem, zu Beginn des Projekts erdachten, aktiven Kabel einen Rahmen. Raumtrenner, Workstation und Kabelinterface befinden sich in einem Modul. Die Kombination von verschiedenen Prozessbestandteilen in ein Produkt ermöglicht eventuell sogar älteren Praxen das Nachrüsten der neuen Technik.
1
Gleitlager
2
Führungselement
3
Pore für Kontaktgel Support
4
Flexibler Bereich
5
Sonde
6
Gleitschiene
7
Sichtschutz
8
Dockingstation (Säuberung + Gel)
9
Reinigungsbereich für die Sonde
10 Volumina für Ressourcen und Technik
81
04
82
USX_V
SZENARIO
83
04
84
USX_V
ATMOSPHÄRE
DER LICHTPROZESS Die zu Beginn des Projekts erlebten Situationen der Hospitationen verdeutlichten sehr stark die Relevanz der Atmosphäre im Untersuchungsraum. Die womöglich wichtigste Komponente der Raum-Atmosphäre ist das Licht. In diesem Szenario ist das Licht, an seine Relevanz angepasst, Teil des Gesamtprozesses und indiziert Beginn und Ende der Untersuchung. In dem es sich mit einem Software-Befehl zu Beginn der Untersuchung verdunkelt, verstellt es den Fokus des Interaktionsraumes von groß zu klein, sobald die Aufmerksamkeitszentren Patient und Display werden.
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04
25.6.2015
KONZEPT PRÄSENTATION, MUTHESIUS KH, KIEL Im Verlauf des Projekts entstand das Bedürfnis die jeweiligen Konzepte in einem neutralen Kontext zu testen und zu evaluieren. In diesem Zusammenhang entstand der sogenannte „White-Room“. Die finalen Konzepte wurden hier präsentiert und vor der weiteren Bearbeitung im Plenum evaluiert.
I
II
III
IV
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USX_V
DETAILLIERUNG
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05
1 2
3
4
5
6
9
7 8
10
11
12 94
USX_V
DIE INNERE STRUKTUR
SYSTEMARCHITEKTUR
1
Zwei LED-Lampen für fokussiertes Licht während der Untersuchung
2
Extension für vertikale Höhenanpassung des Geräts
3
Interne Führung des Extensors
4
CPU Einheit und sekundäre Datenverarbeitung
5
Pneumatische Einheit für die Dosierung des Kontaktgels
6
Kontaktgel-Behälter mit innenliegendem Daten- und Stromkabel
7
Clip für die Stand-by-Postition der Sonde
8
Kabelansatz mit innenliegender Wärmeeinheit fürs Gel
9
Sonde, primäre Datenverarbeitung
10 Pneumatisch morphende Liege 11 Horizontale Positionierungsschiene 12 Vertikale Potitionierung der Liege
95
05
96
www.vermon.com
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DAS EPIZENTRUM
DIE SCHNITTSTELLE ZWISCHEN ARZT UND PATIENT Das Epizentrum der physischen Arzt-Patient-Interaktion ist die Sonde. Sie berührt den Patienten, wird mit der Hand vom Arzt geführt und sollte als komfortable und ergonomische Schnittstelle beiden Steakholdern dienen. „Die Ultraschallwellen werden von im Schallkopf eingelagerten speziellen Kristallen mittels des (inversen) piezoelektrischen Effektes erzeugt. Hierbei regt eine hochfrequente elektrische Wechselspannung die Kristalle zu Schwingungen an, welche Druckschwankungen und in Folge Ultraschall verursachen. Umgekehrt erzeugt eine auf dem Kristall auftreffende Ultraschallwelle eine elektrische Spannung (direkter Piezoeffekt), welche schließlich vom Ultraschallgerät als Bildpunkt dargestellt wird.“¹
1 - Wikipedia 2015
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DAS EPIZENTRUM
DIE SONDE Die Entwurfsphase wurde zu ungefähr 80 prozent der Sonde, ihrer Hygiene und der Ergonomie gewidmet. Natürlich ist selbst mit einer intensiven Auseinandersetzung im Rahmen eines solchen Konzeptentwurfes der Grad der Detaillierung der Form nur bedingt zu perfektionieren, allerdings ist die Simplifizierung der Form zugleich eine der Überergonomisierung entgegen wirkende Gestaltung, die die Interaktion in den Vordergrund stellt.
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DETAILLIERUNG
DER „BLOB“ Ausgehend von einem Technikkern, der die nötigen technischen Komponenten beinhaltet, bildet sich um diesen Kern die Sonde. Sie ist aufgeteilt in den Berührungsbereich des Arztes und den des Patienten. Um einen Wechsel der Sondenform durchzuführen, wird der untere Teil, samt Technikkern, abgenommen, der runde Kern aufgesteckt. Vom Gelbehälter abwärts ist das Gerät abnehmbar und klinisch zu reinigen. Die innenliegenden Steckverbindungen sind stets von Gel und Berührungen geschützt.
Alle Teile sind Maschinell zu reinigen und können entweder ohne extra, oder mit nur einem, Handgriff dafür vorbereitet werden.
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KONTEXT
DEN RAUM WEITERDENKEN Als Konsequenz des erkannten Mangels an Integration der Ultraschallger채te in deren jeweiligen Anwendungskontext ist USX_V besonders darauf bedacht diese L체cke zu schliessen. Angefangen bei einer aktiven Liege, die den Patienten h채lt und positioniert, den Prozess kennt und als Teil der Interaktionen agiert bis hin zu Displays, die einen f체r den Patienten sichtbaren Prozess darstellen. Sofern man bei der Peripherie von einem Fokus sprechen kann liegt der jedoch bei der Liege als essentieller Bestandteil des Interaktionsprozesses und des Kontexts.
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VISUALISIERUNG
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DAS SETTING
ES IST DER 3. MAI 2016, EINE PRAXIS IN DER HAFEN-CITY HAMBURG
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DIE USX_V EXPERIENCE
Sarah Gärtner
Herr Dr. Mertens
Eine Innovation im Bereich der Sonografie hat Dr. Mertens dazu veranlasst, seine Praxis mit einem neuen Gerät auszustatten. Seine Patientin Sarah Gärtner ist gespannt auf die Neuerungen und sieht der Untersuchung positiv entgegen.
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Der Blick fällt auf eine gebogene Milchglasscheibe, die sich vom Boden bis fast zur Decke erstreckt. Ungefähr auf Augenhöhe leuchtet dezent ein Schriftzug, der Sarah herzlich Willkommen heisst. Sarah betritt nach
Herrn Dr. Mertens das Zimmer. Herr Mertens verweist auf die Garderobe zu Sarahs linken, wo sie ihren Pullover und ihre Handtasche ablegen könne. Sie geht an der Rundung des Raumtrenners entlang und betritt den Untersu-
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chungsbereich. Es ist warm und angenehm hell im Raum. Das Licht von draussen vermischt sich mit den Lichtleisten und formt eine wohlige Stimmung. Herr Dr. Mertens bittet Sarah auf dem Stuhl in der Mitte des Raumes Platz
zu nehmen. Ihr Health-Journal hat er schon geÜffnet und sich die Zusammenfassung des Gesprächs von ihrem Health-Manager angeschaut. In der Zusammenfassung schaut er noch kurz nach besonderen Erkrankungen
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oder Verletzungen, um Schlüsse auf eventuelle Bezüge ziehen zu können. Ausser ein Paar Sportverletzungen und den typischen Kinderkrankheiten ist Sarah allerdings scheinbar kerngesund. „Haben sich die Beschwerden in
den letzten beiden Tagen verändert, positiv oder negativ?“ - „Nein, es ist nach wie vor dieser undefinierbare Schmerz an der rechten Seite.“ Dr. Mertens gibt den unveränderten Zustand von Sarah per Shortcut in das Health-Journal ein.
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Herr Mertens wählt im Menu das Untersuchungs-Preset „Nieren
R“
und
anschliessend
die
„Untersuchung
beginnen“. Das Display an der Liege zeigt nun einen Untersuchungs-Canvas an.
„Entspannen Sie sich, ihr Stuhl wird nun zur Liege. Nicht erschrecken, wenn es kurz weich wird passt sich die Liege an ihren Körper an.“ Während sich der Stuhl zur Liege formt geht er zum Ultraschall gerät an der Innenseite des
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Raumtrenners hinüber. Durch die Drehung und Neigung der Liege hat Sarah das Ultrschallgerät die ganze Zeit über im Blick.
Er nimmt das Gerät kurz überhalb des unteren Kabelansatzes in die Hand und zieht es zur Liege hinüber. Es befindet sich nun direkt überhalb Sarahs Bauchs. Er setzt sich auf den Hocker an die Liege.
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„Nun können Sie Ihr Oberteil einmal hochkrempeln. Wenn es Ihnen zu kalt oder zu warm ist, geben Sie einfach kurz Bescheid.“ Herr Dr. Mertens schaltet nun die Spots am Schlitten des Gerätes ein.
Nachdem die Spotlights im Schlitten des Gerätes den Untersuchungsbereich erleuchten beginnt Herr Mertens, indem er die Sonde aus ihrer Halterung nimmt und die erste Untersuchungsposition einnimmt.
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„Das Gel ist vorgewärmt, aber wenn Sie es gerne wärmer oder kühler hätten, sagen Sie einfach kurz Bescheid.“ Dr. Mertens setzt die Sonde sanft auf die Haut auf und navigiert kurz zu Sarah‘s rechter Niere.
„Ist es sehr druckempfindlich oder merken Sie kaum eine Veränderung?“ Er misst die Niere und prüft die Normalwerte, dreht die Sonde um 90° und macht erneut eine Messung, Keine ausserordentliche Abweichungen.
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Herr Dr. Mertens schaut die Bilder kurz auf dem Display an, zoomt, dreht, kommentiert und bearbeitet und Speichert die Bilder schliesslich als körperpositionsgebundene Daten in Sarah‘s Health-Journal ab.
Um aktuelle Vergleichswerte zu bekommen möchte Herr Dr. Mertens noch die linke Niere überprüfen. „Ich würde gerne nun noch ihre linke Seite als Referenz schallen. Bleiben Sie einfach entspannt liegen, die Liege macht den
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Rest.“ Der Untersuchungsprozess ist der selbe, nur dass Sarah nun auf ihrer rechten Seite liegt und die Liege die schmerzende Region ein wenig entlastet. Nachdem alle Daten erfasst sind und Herr Dr. Mertens sie in das Health-
Journal übertragen hat, beendet er die Untersuchung an der Liege sitzend und der Raum erhellt sich langsam. Die Liege bewegt sich langsam wieder in die Sitzposition während Herr Dr. Mertens die Untersuchung abschliesst.
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PROJEKT PRÄSENTATION, SIEMENS AG, ERLANGEN Die Präsentation der Ergebnisse in Erlangen, auf Einladung von der Siemens AG, fand im Siemens Healthcare Training Center in Erlangen statt. Die Anreise erfolgte sowohl mit dem Flugzeug als auch mit dem Auto, da die teilweise fragilen Modelle den Weg nach Erlangen unversehrt überstehen mussten.
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PRINZIPTRANSFER
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WAS ERMร GLICHT DIESES KONZEPT ANDEREN BEREICHEN?
Meta-Konzept: Ambient room
Konzept: Systemarchitektur des aktiven Kabels
Epizentrum: Die Sonde im neuen Kontext
Prinziptransfer: Was ermรถglicht das Prinzip anderen Kontexten?
Implementierung: Der Schockraum
Reduzierung: Der Blick in den Kรถrper als Teil eines lebenrettenden Prozesses
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www.management-krankenhaus.de
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LEBEN RETTEN
DAS ULTRASCHALLGERÄT ALS LEBENSRETTER Das Ultraschallverfahren hat, gegenüber der auf Magneten basierenden Verfahren, den Vorteil, dass es auch ohne das Wissen über eventuelle Implantate im Patienten verwendet werden kann. Der im Verfahren eingesetzte Schall ist für Implantate weitesgehend unschädlich und bietet einen schnellen, Raum unabhängigen und präzisen Einblick in mögliche innere Verletzungen.
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KRANKENHAUS DER SCHOCKRAUM
UNTERSCHIEDE:
Kontaktgel muss nicht aufgewärmt werden Positionierung ohne Liegenunterstützung Nur Teil eines komplexen Prozesses Einsatzbereit innerhalb von Sekunden
GEMEINSAMKEITEN: Active Cable von oben Starrheit und Flexibilität Kontaktgel aus der Sonde Einfacher Zugriff
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TRANSFER PERSPEKTIVE
ULTRASCHALL RAUM PREMIUM DEVICE
UNTERSCHIEDE:
Kontaktgel muss aufgewärmt werden Liege und Active Cable funktionieren symbiotisch Prozess-orientierte Kontext-modellierung Dauer der Untersuchung je nach Radiologe
GEMEINSAMKEITEN: Active Cable von oben Starrheit und Flexibilität Kontaktgel aus der Sonde Einfacher Zugriff
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PRINZIPTRANSFER
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REFLEKTION
DER ARZTBESUCH ALS WOHLTUENDES ERLEBNIS Die Tendenz der medizinischen Entwicklung geht in vielen Bereichen von der Kompetenzaufteilung zur Bündelung. Gemeinschaftspraxen, holistische Züge in Therapien und Zusammenlegung von Informationen. Dieser Tendenz liegt die Bewegung zugrunde, den Körper als ein einziges System anzusehen und einzelne Ergebnisse des Patienten zu verknüpfen - komplette Patientendaten. Die in diesem Projekt besonders berücksichtigte Informationsentwicklung bietet dem Erlebnis „Arztbesuch“ eine neuartige und vielversprechende Basis. Anhand der Patientendaten im „Health-Journal“ ist allein schon das „Wissen“ des jeweiligen, besuchten Arztes größer, was das wohltuende Vertrauen in den Arzt unterstützt oder herbeiführt. Selbst wenn es nur scheinbare Sicherheit ist, Sicherheit tut gut. USX_V bezieht die Patientendaten so in den Prozess mit ein, dass nicht nur der Arzt von vorigen Untersuchungen weis und den aktuellen Zustand des Patienten besser bewerten kann, sondern auch der Untersuchungsraum eine Art Bewusstsein bekommt und dem Patienten so bereits getroffene Vorbereitung anzeigt. Natürlich ist dieser Raum nur im Zusammenspiel mit einem fähigen Radiologen nützlich, doch auch diese lassen sich eventuell, mit leichten Modifikationen, an einem Setup wie diesem Untersuchungsraum gut trainieren. USX_V ist im gegebenen Zeitrahmen eine ausformulierte Perspektive, die im Detial sicherlich noch Raum für Weiterentwicklungen bietet, doch als Vision für den Ultraschall-Bereich so stehen kann.
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REFERENZEN
ZITAT UND BILD REFERENZEN 94
www.vermon.com
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https://de.wikipedia.org/wiki/Ultraschallsonde
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https://plus.google.com/104230648500374320401
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https://plus.google.com/104230648500374320401
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http://chnbilling.com/how-the-right-medical-billing-company-can-increase-patient-return-rates/
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Ultra Sound eXperience Vertical concept
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IMPRESSUM
Danny Stoermer Industrialdesign BA 2014 danny-stoermer@muthesius.de Armin Warnecke Industrialdesign BA 2014 mail@arminwarnecke.com www.arminwarnecke.com
KOOPERATIONSPROJEKT MIT DER SIEMENS AG, CORPORATE TECHNOLOGY
2015 Im Zentrum des Projektes steht das USX_V Ultrschallkonzept, dass durch seine neuartige Erscheinung und Konzeption in einem, in diesem Projekt mit erarbeitetem, Raum verortet und neue Interaktionsmuster vorstellt. Die essentiellen Kräfte, die auf das Projekt wirken, wie Hygiene, Interaktions-Qualität und die Implementierung neuer Technologien, erzeugten ein Kraftfeld, in dem eine neuartige, vertikale Systemarchitektur des Ultraschalls in einem Raumkonzept entstand.