1. SEMESTER BACHELOR OF ARTS 1. APRIL - 16. JULI SOMMERSEMESTER 2011 MUTHESIUS KUNSTHOCHSCHULE ARMIN WARNECKE
1 UND 1 ERGIBT EINS
ROLLEN
PROVISORIUM
1. SEMESTER BACHELOR OF ARTS 1. APRIL - 16. JULI SOMMERSEMESTER 2011 MUTHESIUS KUNSTHOCHSCHULE ARMIN WARNECKE
Semesterdokumentation ID SS 2011 ร bungen betreut von Prof. Bettina Mรถllring Dokumentation betreut von Katrin Warneke
AU F GA BE
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SEMESTERAUFGABE #1: 1 UND 1 ERGIBT 1
Entwerfen Sie zwei Körper, die sowohl als einzelne Objekte als auch in einer gemeinsamen Konfiguration bestehen können. Die Oberflächen dieser (geometrischen) Körper sollen vollständig geschlossen sein und aus abwickelbaren Flächen bestehen (also keine Freiformflächen, da das Modellbaumaterial Karton Verformungen nur in eine Richtung zulässt). Formulieren Sie zuerst ihren Entwurfsansatz. Entwickeln Sie dann Ihren Entwurf mit Zeichnungen und ersten Papier-bzw. Kartonmodellen. Wichtig ist vorallem, dass Sie eine klare, niederkomplexe und eindeutige Gestaltungsaussage machen. Setzen Sie schließlich Ihren Entwurf in Mikrowellpappe um. Die vorgegebenen Materialien sind Mikrowell-Karton (braun, 2-seitig oder gegebenenfalls 1-seitig kaschiert), die notwendigen Werkzeuge sind Cutter, Schneidelineal und Klebstoff sowie eine Schneidematte.
Start: 4. April 2011
A U FGAB E
P RO JEK T
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P ROJEKT
Mein Projekt beruht auf der Aufgabeninterpretation, zwei verschiedene Objekte miteinander zu verbinden, und nicht ein Objekt in zwei unterschiedliche Teile zu zerlegen. Zu Beginn der Formfindung war ich von dem Prinzip begeistert, die beiden Objekte, mit Hilfe eines Gewindes aus Pappe zu verbinden. Nach einigen Versuchen mit Papier wurde schnell klar, dass das Vorhaben aus Pappe nicht in der vorgegeben Zeit und Formschlüssigkeit zu realisieren ist. Um eine Funktion beibehalten zu können, teilte ich die Gewindebewegung in Drehen und Ziehen/Stecken, sodass es dem Betrachter nicht möglich ist zu sehen, wie das innere Objekt aus der äußeren Form zu lösen ist, ob es überhaupt zu lösen ist.
TEIL E
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TEILE
EXPERIE NCE
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EXP ERIENCE
ÜBERRASCHUNG DURCH EINE VERSTECKTE FUNKTION, HERVORGERUFEN DURCH DIE NEUGIER DES BETRACHTERS.
M AKING OF
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MA K IN G OF
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AUFGABE
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AUFGABE
SEMESTERAUFGABE #1: ROLLEN
Mit Rollen (+rollen) verbinden wir Bewegung – die
Das Ergebnis dieser Übung ist nicht festgelegt, da
Bewegung von einem Ort zum Anderen, die Bewe-
es sich aus Ihrer jeweils individuellen Fragestellung
gung um einen Punkt, womöglich um ein Zentrum,
bzw. Auseinandersetzung mit diesem Thema entwi-
vielleicht aber auch als ex-zentrische Bewegung.
ckeln soll. Das Ergebnis kann also beispielsweise ein
Auf den zweiten Blick findet man noch weitere Anwendungen, die ncht primär für Bewegung genutzt werden, sondern die Bewegung des Rollens oder von Rollen geschickt nutzen (beispielsweise in Lagern und Gelenken). Und sicher gibt es noch eine dritte, vierte Ebene der Betrachtung... Entdecken Sie also eine eigene Welt und schauen Sie genau hin. Das Prinzip des Rollens beziehungsweise das Zusammenarbeiten von Rollen, die Bedingungen und Möglichkeiten dieses Prinzips sollen in dieser Übung durch Beobachtung und Experiment erkundet, verwendet, möglicherweise neu angewandt oder sogar weiterentwickelt werden. Neben der Wahrnehmungsschulung und dem experimentellen Arbeiten zum Thema soll auch eine Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Materialien und deren Qualitäten, Oberflächen, Farben usw. stattfinden.
Objekt sein, das eine bestimmte Betrachtungsweise oder ein bestimmtes Prinzip verdeutlicht, es können aber auch typologische Reihen gebildet werden oder eine andere Form der Umsetzung oder Verdeutlichung versucht werden.
DETAILS
Prinzip-Darstellung der zugrunde liegenden Idee.
ROLLEN
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DETAILS
Das Konzept, dieser Bergbahn beruht im weitesten Sinne auf der Recherche im Thema „Rollen“. Die Auseinandersetzung mit dem Thema und dem Vorgang des Rollens an sich brachte die Überlegung hervor, in welchen Situationen und Mitteln wir uns das Rollen zu Nutze machen, und später dann die Frage, in welchen Bereichen, in denen es noch nicht vorhanden war, eine Verbesserung durch die Einführung von Rollen eintreten könnte. Dieses Konzept einer Bergbahn nimmt sich den möglichen Problemen anderer Fahrbahnen im Gebirge an und versucht eine Lösung zu schaffen, die sowohl für die Umwelt als auch für den komfortablen und sicheren Transport der Fahrgäste zu sorgen verspricht. Sessellifte und Gondeln sind ohne Zweifel eine wohl durchdachte Methode, Urlauber und Güter einen Berg hoch oder herunter zu fördern. Doch dieses Konzept ist stark von Wetterbedingungen abhänging. Zum Beispiel bei starkem Wind muss die Bahn angehalten werden. Ein anderes Beispiel wäre der sehr eingeschränkte, und dadurch im Fahrbahnbau mit großem Aufwand erstellte, Steigungswinkel (s.o.), den die Bahn bewältigen kann. Ganz zu schweigen von dem Eingriff in die Natur durch massive, durchgehende Fundamente.
MAKING OF
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MAKING OF
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PROVISORIUM
In der ersten Phase dieser Übung geht es erneut um die genaue Beobachtung und Ihre individuelle Einschätzung - hier nun von Provisorien. Überlegen und dokumentieren Sie, wo Sie selbst mit welchen Provisorien leben. Finden Sie dann in einem zweiten Schritt auch noch andere Beispiele, die Sie beobachten konnten. Wählen Sie dann von Ihren Fundstücken drei Beispiele aus und präsentieren Sie sie an unserem nächsten Projekttermin am 5. Juli.
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IDEA
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PROVISORIUM; DAS FEUERZEUG ALS FLASCHENÖFFNER
Den Ausgangspunkt für diesen Konzeptentwurf stellte das Provisorium eines normalen Feuerzeugs, dass als Flaschenöffner benutzt werden kann. Die Zielsetzung, ein Feuerzeug zu entwerfen, dass, egal wie gehalten, als Feuerzeug und Flaschenöffner zu benutzen ist, ergab sich aus den aus dem Provisorium entstehenden Problemen der Handhabung. Zielformulierung; an einem Ende Feuer und Öffner zu platzieren, um eine einfache Handhabung zu gewährleisten. Außerdem sollte eine schnelle Benutzung, ohne es in der Hand mehrmals drehen zu müssen, gegeben sein.
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THE PROD UCT
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TH E P RO D UCT
n u d d n i on s i n t e a m t k n m fi e a m tno r G u V n e k e r l o e l s A r D ter lnd fĂź e s e e d me ng zug a e S i m hin e r e B ld i B
s u a t r n e e d g i n l i ä r e e d w v n i n s je s e g d . n u r n e e i m alis en. u d r s i o V tw g ß
Projektarbeit von 2011 / 2012 Industriedesign Bachelor of Arts Muthesius Kunsthochschule, Kiel Information: www.arminwarnecke.com Kontakt: mail@arminwarnecke.com
Copyright Š 2017 Armin Warnecke