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chefdirigent josep vicent


Mit grosser Freude präsentieren wir Ihnen mit dieser Saisonbroschüre erstmals seit vielen Jahren wieder die gesamte Konzertsaison des argovia philharmonic in einem einzigen Dokument. Was zuvor auf mehrere Broschüren und Flyer verteilt war, ist nun gebündelt an einem Ort – ergänzt durch redaktionelle Inhalte als Ersatz für das August-Magazin
Die Saison 2026/27 trägt durch und durch die Handschrift unseres neuen Chefdirigenten Josep Vicent. Unter dem Motto «Passionate Roots» stehen das Verweben und Verbinden kultureller Wurzeln aus aller Welt im Zentrum. Musikalische Traditionen aus der Türkei, aus Spanien, Italien, Deutschland, Amerika, Österreich und vielen weiteren Ländern treffen im Kanton Aargau aufeinander und bilden ein lebendiges, inspirierendes Ganzes.
Gleichzeitig markiert diese Saison eine neue Ära für unser Orchester. Wir erweitern den Blick auf das Konzerterlebnis und erkunden neue Ausdrucksformen und Dimension
Im Mittelpunkt steht unsere erste Ballettp duktion in Kooperation mit der Bühne Aar «Romeo & Julia» von Sergei Prokofjew mit spanischen Ballettkompanie OtraDanza. H kommen besondere Akzente wie Live-Übertragung der Orgel der Stadtkirc Aarau in die Alte Reithalle und ins Kurthea
Baden, Flamencotanz und -gesang sowie visuelle Projektionen.
Erstmals begrüssen wir zudem einen Composer in Residence: Der türkische Komponist Fazıl Say prägt die Saison mit neuen und bereits bekannten Werken in Abo- und Kammerkonzerten. Höhepunkt ist die Auftragskomposition, die im 5. Abo-Konzert uraufgeführt wird.
Zum Abschluss noch eine wichtige Neuerung im Ticketverkauf: Während die Vorverkäufe bislang gestaffelt geöffnet wurden, sind ab dem 11. August 2026 alle Konzerte auf einmal buchbar.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch – ob in Aarau, Baden, Zofingen, Muri, Rheinfelden oder in vielen weiteren Spielorten.
Herzlichst, Ihr üller t


Josep Vicent
Chefdirigent und künstlerischer Leiter






Nun liegt es druckfrisch vor in seiner ganzen
Pracht: das Saisonprogramm des argovia philharmonic mit all unseren Aktivitäten der Saison 2026/27. Es ist ein wunderbares Programm mit vielen Überraschungen, zusammengestellt von unserem neuen Chefdirigenten Josep Vicent, unserem Intendanten Simon Müller und für die Kammerkonzerte durch die Musikkommission aus den Reihen des Orchesters. Mit der neuen Darstellung wird die Vielfalt unserer Konzerte gut sichtbar, die neben Abo-Vorstellungen auch Konzerte in der Region sowie die Musikvermittlung an den Schulen umfasst. Sie werden neben den klassischen Konzerten in unserem Saisonprogramm auch neue spannende Koproduktionen entdecken
Das argovia philharmonic hat in den letzten Jahren stark an Format gewonnen. Wir sehen dies an den steigenden Besucherzahlen, die dazu geführt haben, dass die Sonntagskonzerte der Sinfonie-Zyklen immer ausverkauft sind. Haben Sie Teil an unserer Erfolgsgeschichte und unterstützen Sie das argovia philharmonic mit einer Mitgliedschaft im Verein. Eine Mitgliedschaft geht mit vergünstigten Abos und Tickets einher. Neben der
Mitgliedschaft gibt es zudem weitere Möglichkeiten, unser Orchester zu unterstützen
Nun freuen wir uns auf eine grossartige und vielversprechende Saison 2026/27. Mit der neuen Saisonbroschüre haben Sie die Möglichkeit, ein Sinfonie- oder Kammerkonzert-Abo zu erwerben, Ihr individuelles Programm gleich zum Saisonbeginn à la carte zusammenzustellen oder sich spontan während der Saison für Konzerte zu entscheiden.
Ich würde mich sehr freuen, Sie an einem der vielen Konzerte und Events begrüssen zu dürfen oder Sie als Mitglied im Verein argovia philharmonic willkommen zu heissen.
Herzlichst, Ihr

Hans-Jürg Reinhart Präsident argovia philharmonic
Sonderkonzerte
Spezielle Konzertformate
vom Sinfoniekonzert bis zum Ballett
Abo-Konzerte mit hochkarätigen Solist:innen
Sinfoniekonzerte argovia philharmonic unterwegs
Sinfoniekonzerte im ganzen Kanton von Rheinfelden bis Beinwil am See
Orchester im Kleinformat
intim und nahbar
Familienkonzerte Kammerkonzerte
Musik und Geschichten
für Gross und Klein

Start Einzelkartenverkauf: 11.08.2026
Herausgeber argovia philharmonic
Kasernenstrasse 28
CH-5000 Aarau
Tel. +41 62 834 70 00 info@argoviaphil.ch www.argoviaphil.ch
Redaktion
Linda Schumacher
Texte
Sibylle Ehrismann, Dr. Severin Kolb, Simon Müller, Dr Verena Naegele, Josep Vicent
Cover Luzian Meier
Gestaltung
Luzian Meier, Linda Schumacher
Serie Surprise
Yoga und Co.
Lassen Sie sich überraschen
Gastkonzerte
Konzerte in unterschiedlichsten Besetzungen
Besucherservice
Bestellmöglichkeiten, Ermässigungen
Rund ums Konzert
Wissenswertes
Sinfoniekonzerte im Abo
Daten, Preise, Saalpläne Kammerkonzerte im Abo
Daten, Preise, Saalplan Familienkonzerte im Abo
Daten und Preise
Das Löwenabo
Daten, Preise, Saalplan
Mitgliedschaften
Ihre Unterstützung ist uns viel wert
Korrektorat
Katharina Schulik
Druck
merkur medien ag 4900 Langenthal www.merkurmedien.ch
Auflage und Erscheinungsweise
1. Jahrgang, 1 Ausgabe 3000 Exemplare
Credits
S. 2/10 Chris Iseli, S. 6/7/9/50/53/ 66-69/74/76/77/88/90/92 Patrick Hürlimann, S 12/15 Fethi Karaduman, S 23/58/59/65 zVg, S. 24 Geandy Pavón, S. 32 Ivan Engler, S. 34 Capucine de Chocqueuse, S. 36/37 Domonkos Szakács, S 43 Giovanni Hänninen, S. 64 Janina Kriszun, S. 87 Simon Müller
Composer in Residence
Fazıl Say
Zwischen drei Ozeanen
Saisonmotto
«Musik, die atmet, sich erinnert und Brücken baut»
Lebenslauf
Josep
Chefdirigent und künstlerischer Leiter
Sinfoniekonzerte
Live-Übertragung
1. Abo-Konzert
Gregorio Nieto im Gespräch
5. Abo-Konzert
Sonderkonzerte
argovia philharmonic präsentiert MKW
Weihnachtskonzert
Neujahrskonzert
argovia philharmonic unterwegs
Gastdirigent Ruben Jais
Kammerkonzerte
Kammerkonzerte in der Alten Reithalle Aarau
Musikvermittlung
Workshops und Konzertbesuche für 8- bis 11-Jährige
Workshops, Proben- und Konzertbesuche
Besetzung
Musiker:innen, Management und Vorstand
Allg. Geschäftsbedingungen
argoviaphil.ch
Weitere Inhalte finden Sie online auf unserer Website oder in den sozialen Medien.
Herzlichen Dank
Partner und Sponsoren
Auf argoviaphil.ch finden Sie alles rund ums Orchester und seine Veranstaltungen.
Informieren Sie sich über anstehende Konzerte und buchen Sie Ihre Tickets und Abos bequem online
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von Josep Vicent
Es ist mir eine grosse Freude, Ihnen zu erzählen, wie aufregend es war, meine erste vollständige Saison für das argovia philharmonic zu kuratieren. Eine Aufgabe von immenser Grösse – und zugleich von tiefer persönlicher Bedeutung
Für mich beginnt Musik leise. In der Erinnerung. Im Atem. Im Zuhören. Im Lauschen auf mein künstlerisches Herz und meine Intuition, aber ebenso auf Sie als Gemeinschaft und auf das Orchester als organische, kreative Seele. In der Musik teilen wir gemeinsame Wurzeln. Globale Vielfalt und unterschiedliche Rhythmen werden zu einem gemeinsamen Boden, auf dem Verbindung entsteht. Aus dieser Perspektive erfüllt es mich mit besonderem Stolz, intime künstlerische Vorhaben und Künstlerinnen und Künstler vorzustellen,


denen ich zutiefst vertraue, um mit uns unsere Entdeckungsreise und unsere kreativen Träume zu teilen.
Die Saison 2026/27 des argovia philharmonic entspringt einem zutiefst persönlichen Terrain – den Wurzeln, die meine musikalische Sprache und künstlerische Identität geprägt haben. Doch diese Wurzeln sind nicht rückwärtsgewandt; sie nähren Wachstum. Die Saison ist zugleich Ursprung und Horizont: verwurzelt in dem, was wir sind, und offen für das, was wir werden
«Passionate Roots» bewegt sich zwischen Intimität und grenzenloser Weite. Es gibt Programme von unmittelbarer Nähe –kammermusikalische Dialoge, geprägt von feiner Farbigkeit, Transparenz und innerer Reflexion Und es gibt Projekte von grösserem Massstab: symphonische Architektur, räumliche Dramaturgie, immersive Konzepte, in denen Klang selbst zum lebendigen Raum wird. Die Vorbereitung unserer kühnsten Ideen verlangte allen bei argovia philharmonic grosses Engagement ab – wofür ich ausserordentlich dankbar bin.
Unsere Kooperationen reichen in dieser Saison über die klassischen Konzertsäle hinaus. Gemeinsam mit Institutionen wie der Bühne Aarau, der Reformierten Kirche Aarau, dem Aargauer Kunsthaus oder dem Kurtheater Baden vertiefen wir den Dialog mit der kulturellen Landschaft dieser Region Erstmals in unserer Geschichte präsentieren wir eine vollständig szenische Ballettproduktion in Kooperation mit der Bühne Aarau: «Romeo & Julia» von Sergei Prokofjew, in der Musik, Bewegung und Raum zu einer emotional hoch aufgeladenen gemeinsamen Erzählung verschmelzen.
Es ist mir eine besondere Ehre, den weltweit renommierten Fazıl Say nach erfolgreichen früheren Zusammenarbeiten als «Composer in Residence» willkommen zu heissen. Sein neu in Auftrag gegebenes Werk wird am Ende
dieser Saison uraufgeführt – eine Komposition, geschrieben für und mit unserem Orchester. Seine Musik, die die Saison rahmt, spricht kulturübergreifend mit rhythmischer Vitalität, Klarheit und emotionaler Tiefe Neben ihm entfaltet sich eine Vielfalt kreativer Ästhetiken, die uns daran erinnert, dass Tradition und Innovation keine Gegensätze sind, sondern Partner im Dialog. Solist:innen, Dirigent:innen sowie Komponist:innen unterschiedlichster stilistischer und menschlicher Hintergründe bilden so das Rückgrat dieser Saison
Die Programme sind verwurzelt in Klanglandschaften, die meinen eigenen Ursprüngen nahestehen – mediterraner Wärme, Puls und spiritueller Resonanz. Doch sie entfalten sich hier, in der Schweiz, im Dialog mit dieser Landschaft: mit ihrer Präzision, ihrem Licht und ihrer Kultur des aufmerksamen Zuhörens.
Leidenschaft trifft auf Struktur. Feuer auf Klarheit. Vom Barock bis zur Avantgarde, vom Flamenco zur türkischen Musik und zur europäischen klassischen Tradition in ihrem tiefsten Sinne.
Unsere erweiterten kuratierten Zyklen bilden einen starken architektonischen Kern –einen Spiegel dessen, wer wir heute sind: verwurzelt, leidenschaftlich und offen. Musik, die atmet, sich erinnert und Brücken baut.
Ich lade Sie ein, diese Reise mit uns anzutreten – nicht nur zuzuhören, sondern zu erleben, wie wir gemeinsam mit aussergewöhnlichen Künstler:innen sowie visionären Komponist:innen einer strahlenden romantischen Weite entgegengehen. Eine Saison, die sich in Breite, Tiefe und geteilter Emotion erfüllt. Ich freue mich darauf, Sie im Konzertsaal willkommen zu heissen.
Es ist ein echtes Privileg, Teil von Aarau, des Kantons Aargau und der Familie des argovia philharmonic zu sein. ⋅


«Passionate Roots» bewegt sich zwischen Intimität und grenzenloser Weite
Die Saison 2026/27 trägt bereits fest die Handschrift Josep
und steht unter dem Motto «Passionate

Josep Vicent ist seit der Saison 2025/26 Chefdirigent und künstlerischer Leiter des argovia philharmonic. Weiter ist er Gründer sowie künstlerischer und musikalischer Leiter der ADDA Simfònica Alicante. Seit 2014 verbindet ihn eine prägende künstlerische Zusammenarbeit mit La Fura dels Baus und Carlus Padrissa als Musikdirektor. Darüber hinaus ist er seit 2024 Residenzdirigent des Festival Berlioz (Frankreich) und seit 2015 Associate Musical Director des Ljubljana Festivals
Als international gefragter Dirigent arbeitet Vicent regelmässig mit führenden Orchestern Europas, Asiens und Amerikas, darunter das London Symphony Orchestra, Royal Philharmonic Orchestra, Rotterdam Philharmonic, Radio Filharmonisch Orkest, Mariinsky Theatre Orchestra, Orchestre National de France, Orquesta Nacional de España, WDR Sinfonieorchester, Orchestra Sinfonica di Milano sowie bedeutende nationale Orchester in Belgien, Chile und Brasilien
Sein künstlerisches Profil ist geprägt von einer aussergewöhnlichen stilistischen Offenheit zwischen klassischem Repertoire, zeitgenössischer Musik und Crossover-Formaten. Diese Haltung spiegelt sich in regelmässigen Kooperationen mit international renommierten Solist:innen wie Maria João Pires, Pinchas Zukerman, Fazıl Say, Katia & Marielle Labèque, Joaquín Achúcarro, Pablo Sainz-Villegas, Patrick Messina, Paquito D’Rivera, Denis Kozhukhin, Juan Pérez Floristán, Antonio Serrano, Leticia Moreno, Ramón Vargas, Joe Alessi und Plácido Domingo wider.
Vicent dirigierte Produktionen an führenden Opernhäusern und Festivals weltweit,
darunter das Teatro Colón, Teatro Real Madrid, Gran Teatre del Liceu, Théâtre Royal de La Monnaie, Teatro de la Maestranza, MariinskiTheater und die Oper Leipzig.
Neben seiner dirigentischen Tätigkeit hatte Vicent bedeutende institutionelle und künstlerische Leitungsrollen inne, darunter die künstlerische Leitung des APG/Xenakis Festivals, das Chefdirigat des Balearen-Sinfonieorchesters sowie die künstlerische und musikalische Leitung des World Orchestra of Jeunesses Musicales Für seine kulturellen und humanitären Initiativen in Afrika und Asien wurde er von Federico Mayor Zaragoza (UNESCO) zum Botschafter der Stiftung Culture of Peace ernannt.
Ein zentrales Merkmal seiner Arbeit ist die kontinuierliche Erweiterung des symphonischen Repertoires. Zahlreiche Komponist:innen haben ihm Werke gewidmet; in der Saison 2026/27 dirigiert er mehrere Uraufführungen, unter anderem von Tan Dun, Fazıl Say, David del Puerto und Albert Guinovart.
Mit der ADDA Simfònica hat Vicent eine international profilierte Orchesteridentität aufgebaut, die regelmässig auf Tourneen in Europa und Asien präsentiert wird.
Seine umfangreiche Diskografie erscheint bei Deutsche Grammophon, Warner Classics und Aria Classics. Zu den aktuellen Veröffentlichungen zählen eine Einspielung mit dem London Symphony Orchestra und dem Cellisten Gregorio Nieto sowie das Album Brahms/Berio mit Patrick Messina und der ADDA Simfònica.
Die Stadt Alicante ernannte ihn zum Kulturbotschafter.

von Dr. Severin Kolb
Der Bosporus – die Meerenge, die das Schwarze Meer und das Mittelmeer verbindet –trennt nicht nur Europa und Asien, sondern auch Istanbul, den Lebensmittelpunkt des türkischen Pianisten und Komponisten Fazıl Say. Seit seiner Jugend versteht er sich als Brückenbauer zwischen Orient und Okzident. Zwar hat der Literaturwissenschaftler Edward Said in seiner Studie «Orientalism» (1978) dargestellt, dass es sich bei diesen vermeintlich völlig gegensätzlichen Kulturkreisen um eine Konstruktion handelt – der Orient, wie er im Westen gesehen wird, ist eine Projektionsfläche. Und doch prägt dieses Denken die gelebte Realität eines Musikers, der konsequent versucht, den Stuhl an die Bank zu rücken
Acht Jahre alt war der in Ankara geborene Fazıl Say, als «Orientalism» auf den Markt kam. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Wunderkind bereits seit fünf Jahren Klavierunterricht genommen und erste Kompositionen verfasst. Er wuchs in einem westlich geprägten Elternhaus auf; sein Vater war ein bekannter Musikwissenschaftler. Seit er 1994 die Young Artists International Auditions in New York für sich entscheiden konnte, spielte der während seines Studiums auch in Düsseldorf und Berlin beheimatete Musiker zahlreiche Klassiker der
westlichen Kunstmusik ein – zudem über 100 Werke von türkischen Komponist:innen. In seinen eigenen Kompositionen wagt er oft den Spagat zwischen der westlichen Kunstmusik und der sowohl durch die persische als auch durch die arabische Musik beeinflussten türkischen Tradition, auch thematisch, wie schon sein 1996 entstandenes Klavierkonzert «Die Seidenstrasse» bezeugt Auch die beiden 2026/27 im Aargau aufgeführten Werke greifen beliebte Sujets aus dem Fundus der Orient-Okzident-Thematik auf: Das Stück «Cleopatra» op 34 für Solovioline (2011) – ein Auftragswerk für den Internationalen Violinwettbewerb Henri Marteau – bringt die legendäre Technik dieses prägenden westlichen Virtuosen in Dialog mit einer arabisch anmutenden Tonsprache und einem tänzerischen Impetus, die für Fazıl Say dem Charakter der Pharaonin entsprechen. Im perkussionslastigen Konzert für Violine und Orchester mit dem Titel «1001 Nights in the Harem» (2007) übernimmt die Solovioline die Rolle der Erzählerin Scheherazade, die durch eine sinnliche Nacht am Hof des Königs führt.
In anderen Kompositionen offenbart sich, dass auch ein dritter Ozean in Fazıl Says Schaffen eine grosse Bedeutung einnimmt:

Ausstellungen, Theateraufführungen, Konzerte, Lesungen und alle künstlerischen Arbeiten sind unverzichtbar und tragen wesentlich zur Lebensqualität im Aargau bei. Angesichts geplanter politischer Kürzungen im Kulturbereich sind Private, Stiftungen und Firmen umso mehr aufgerufen, kulturelle Organisationen grosszügig zu unterstützen Schärer Rechtsanwälte geht voran und unterstützt das argovia philharmonic seit mehr als 20 Jahren.
Schärer Rechtsanwälte
Hintere Bahnhofstrasse 10
CH-5001 Aarau
www.5001.ch

Fazıl Say sieht sich als Brückenbauer zwischen Orient und Okzident.
der Atlantik Denn der afroamerikanische Jazz dringt in seinen Stücken immer wieder als dritte Bezugsgrösse durch: Mozart, für ihn ein «Jahrtausendgenie», und Paganini dürfen in seinem Universum gerne auch mal den Cakewalk tanzen. Und da wäre auch noch die Lyrik: In seiner Karriere vertonte er zahlreiche Gedichte – Nâzım Hikmet (1902–1963) und Metin Altıok (1941–1993), letzterer ein Opfer des Massakers an der vorwiegend alevitischen Bevölkerung in Sivas, widmete er gar Oratorien, dem mittelalterlichen persischen Dichter Omar Chayyām (1048–1131) ein Klarinettenkonzert. Musikalisch sind Fazıl Says Werke in der westlichen Dur-Moll-Tonalität verankert, die er lustvoll harmonisch erweitert. In seinen Orchesterwerken baut er traditionelle Instrumente der türkischen Tradition ein, z. B Schlagwerk wie die Kudüm (kleine Kesseltrommeln) oder die Ney-Flöte. Sein Klavier präpariert er bisweilen derart, dass sich sein Klang dem der arabischen Laute, der Oud, annähert. Welche Wege Fazıl Say in seiner Auftragskomposition für das letzte Abo-Konzert der Saison 2026/27 einschlägt, darf daher mit Spannung erwartet werden.
Mit seinem kosmopolitischen und humanistisch fundierten Schaffen eckt Fazıl Say, der 2008 von der EU zum «Botschafter des interkulturellen Dialogs» ernannt wurde, auch an. Mit drei Stücken verarbeitete er beispielsweise die traumatisierende Niederschlagung der Proteste im Istanbuler Gezi-Park. Aufgrund religionskritischer Aussagen wurde er 2013 zu zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt, das Urteil wurde allerdings drei Jahre später aufgehoben. Mehrere Konzerte in der Schweiz wurden im Oktober 2023 abgesagt, nachdem Say öffentlich verlangt hatte, dass Benjamin Netanjahu vor ein Gericht gestellt werden müsse – trotz gleichzeitiger Verurteilung der Hamas. Von sich selbst sagt er, dass er eigentlich kein politischer Mensch sei, sondern ein Pianist und Komponist, der in schwierigen Zeiten lebe Er sei für den Frieden, alle seine Statements stünden in dessen Geist – das kann auch für seine Musik gelten. ⋅



1. ABO-KONZERT
A SOUND CATHEDRAL
SEPTEMBER 2026
Leticia Moreno Violine
Ilja Völlmy Orgel
Josep Vicent Chefdirigent argovia philharmonic
Fazıl Say (* 1970)
Konzert für Violine und Orchester «1001 Nights in the Harem»
Camille Saint-Saëns (1835–1921)
Sinfonie Nr. 3 c-Moll op. 78 «Orgelsinfonie»
Mit Live-Orgelübertragung aus der Stadtkirche Aarau

Kartenpreise:
Aarau: CHF 98/85/70/ 55
Baden: CHF 85/70/55
Im Sinfoniekonzert-Abo erhältlich Sais Abo Sinfoniekonzerte
SEPTEMBER 2026
Do 17 19.30 Uhr Aarau 18.45 Alte Reithalle
Fr 18 19.30 Uhr Baden 18.45 Kurtheater
So 20 17.00 Uhr Aarau 16.15 Alte Reithalle
ABO-ZUSATZKONZERT * NICHT IM ABO ENTHALTEN
Sa 19 19.30 Uhr Aarau 18.45 Alte Reithalle
Mit orientalischen Klängen und einer Live-Übertragung eröffnet das argovia philharmonic unter der Leitung seines Chefdirigenten Josep Vicent die neue Saison. Der «Composer in Residence» Fazıl Say entführt mit seinem Konzert für Violine und Orchester «1001 Nights in the Harem» in eine Klangwelt, die von den Geschichten aus Tausend und einer Nacht inspiriert ist. Die spanische Geigerin Leticia Moreno übernimmt dabei die Rolle der musikalischen Erzählerin Im Anschluss erklingt Camille Saint-Saëns’ «Orgelsinfonie». Der Komponist schafft es, Orgel und Orchester zu einem majestätischen Klang zu verschmelzen. Die Orgel, gespielt durch Ilja Völlmy, wird mit Ton und Bild live aus der Stadtkirche Aarau übertragen.
* Abo-Zusatzkonzert: Abo-Tag-Wechsel sowie Einlösen von Gutscheinen möglich
Ginesa Ortega Flamenco-Sängerin
David Romero Flamenco-Tänzer
Josep Vicent Chefdirigent argovia philharmonic
Manuel de Falla (1876–1946) «El amor brujo» Suite für Orchester
Ludwig van Beethoven (1770–1827) Sinfonie Nr 3 Es-Dur op. 55 «Eroica»
Erstmals treffen innerhalb der Abo-Konzerte Flamenco und Orchesterklang zusammen. Unter der Leitung des Chefdirigenten Josep Vicent führen die Flamenco-Sängerin Ginesa Ortega und der Flamenco-Tänzer
David Romero Manuel de Fallas «El amor brujo» auf. Erzählt wird eine Geschichte von Leidenschaft, Herzschmerz und einem geheimnisvollen Geist, der das Schicksal einer jungen Frau bestimmt. Feurig geht es in der zweiten Konzerthälfte mit Beethovens 3 Sinfonie «Eroica» weiter, welche die Musikgeschichte revolutionierte und bis heute zu einem der beliebtesten Orchesterwerke des klassischen Repertoires zählt.
Kartenpreise:
Aarau: CHF 98/85/70/ 55
Baden: CHF 85/70/55
Im Sinfoniekonzert-Abo erhältlich Sais Abo Sinfoniekonzerte
NOVEMBER 2026
Do 19 19.30 Uhr Aarau 18.45 Alte Reithalle
Fr 20 19.30 Uhr Baden 18.45 Kurtheater
So 22 17 00 Uhr Aarau 16.15 Alte Reithalle
GASTSPIEL WINTERTHUR NICHT IM ABO ENTHALTEN
Di 24 19 00 Uhr Winterthur Stadtsaal

Konzertsponsoring: Jürg Schärer und Laurene Schärer-Lindstrom, Aarau
3. ABO-KONZERT
Cristina Gómez Godoy Oboe
Virginia Martínez Leitung
argovia philharmonic
Richard Strauss (1864–1949)
Serenade Es-Dur op. 7
Richard Strauss
Konzert für Oboe und kleines Orchester
D-Dur TrV 292
Amy Beach (1867–1944)
Sinfonie e-Moll op. 32 «Gaelic»

Kartenpreise:
Aarau: CHF 98/85/70/ 55
Baden: CHF 85/70/55
JANUAR 2027
Do 21 19.30 Uhr
Fr 22 19.30 Uhr
So 24 17 00 Uhr Aarau
Mit Richard Strauss’ Serenade für 13 Bläser eröffnet das argovia philharmonic unter der Leitung der spanischen Gastdirigentin Virginia Martínez das 3. Abo-Konzert Der erst 17-jährige Strauss komponierte das Werk angeblich während des Unterrichts – unter der Schulbank, statt aufmerksam zuzuhören Inspiriert von den Bläserserenaden Mozarts entstand eine kurze Romanze im Andante-Tempo. Weiter erklingt Strauss’ Oboenkonzert, ein kammermusikalisches Werk voller Heiterkeit und subtiler Farben, in welchem die Oboe stets erhaben hervortritt. Den Solopart wird die spanische Oboistin Cristina Gómez Godoy übernehmen Abschliessend erklingt Amy Beachs Sinfonie e-Moll «Gaelic», die 1896 als erste Sinfonie einer amerikanischen Komponistin uraufgeführt wurde In diesem spätromantischen Werk verbindet sie englische, schottische und irische Melodien zu einem farbenreichen sinfonischen Landschaftspanorama.
Oliver Schnyder Klavier
Douglas Bostock Ehrendirigent argovia philharmonic
Johannes Brahms (1833–1897)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op 83
Hubert Parry (1848–1918)
Sinfonie Nr 2 F-Dur «Cambridge»
Das argovia philharmonic wird den Konzertabend unter der Leitung seines Ehrendirigenten Douglas Bostock mit Brahms’ Klavierkonzert Nr. 2 eröffnen. Das Werk glänzt durch pianistische Virtuosität und emotionale Tiefe Als Solisten dürfen wir nach fünf Jahren wieder den gefeierten Schweizer Pianisten Oliver Schnyder begrüssen, der sich den komplizierten Rhythmen und den technischen Passagen dieses Werkes stellt. Den Abschluss bildet Sir Hubert Parrys Sinfonie Nr 2 «Cambridge». Stark geprägt von Brahms, gilt sie als Parrys reifste Sinfonie und als Meilenstein der britischen Sinfonik des 19 Jahrhunderts Sie bereitete indirekt den Boden für spätere Komponisten wie Elgar und trug dazu bei, dass Parry eine zentrale Figur der englischen Musikpädagogik wurde.
Kartenpreise:
Aarau: CHF 98/85/70/ 55
Baden: CHF 85/70/55
Im Sinfoniekonzert-Abo erhältlich Sais Abo Sinfoniekonzerte
MÄRZ 2027
Do 11 19.30 Uhr Aarau 18.45 Alte Reithalle
Fr 12 19.30 Uhr Baden 18.45 Kurtheater
So 14 17 00 Uhr Aarau 16.15 Alte Reithalle
ABO-ZUSATZKONZERT * NICHT IM ABO ENTHALTEN
Sa 13 19 30 Uhr Aarau 18.45 Alte Reithalle

* Abo-Zusatzkonzert: Abo-Tag-Wechsel sowie Einlösen von Gutscheinen möglich
Gregorio Nieto Violoncello
Josep Vicent Chefdirigent argovia philharmonic
Fazıl Say (* 1970)
Auftragskomposition (2027)
Camille Saint-Saëns (1835–1921)
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 33
Sergei Rachmaninoff (1873–1943)
Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27

Kartenpreise:
Aarau: CHF 98/85/70/ 55
Baden: CHF 85/70/55
MAI 2027
Do 27 19.30 Uhr
Fr 28 19.30 Uhr
So 30 17 00 Uhr
Für das letzte Abo-Konzert der Saison hat das argovia philharmonic dem «Composer in Residence» Fazıl Say eine Komposition in Auftrag gegeben. Auf die Uraufführung unter der Leitung von Chefdirigent Josep Vicent darf das Publikum sehr gespannt sein. Weiter begrüssen wir erstmals den venezolanischen Cellisten Gregorio Nieto, der das Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 von Camille Saint-Saëns aufführen wird. Das Werk besticht durch seine reichen Melodien, die sowohl die dramatischen als auch die lyrischen Aspekte des Cellos zeigen. Ein musikalisches Aushängeschild russischer Schwermut zum Abschluss bildet Rachmaninoffs 2. Sinfonie Schwellende Kadenzen, emotionale Kraft und besonders das berühmte Adagio symbolisieren Liebe, Verlust und innere Reifung des Komponisten, während sich am Schluss dennoch ein klares Statement von Hoffnung und Zuversicht abzeichnet.
«So habe ich die Orgelsinfonie von Saint-Saëns noch nie aufgeführt!» Ilja Völlmy, Hauptorganist an der Stadtkirche Aarau, freut sich auf das Experiment mit dem argovia philharmonic. Im ersten Abo-Konzert spielt das Orchester die üppig besetzte Sinfonie Nr. 3 in c-Moll – auch «Orgelsinfonie» genannt – in der Alten Reithalle sowie im Kurtheater. Der Orgelpart hingegen wird während des Konzerts aus der Stadtkirche live übertragen.
von Sibylle Ehrismann
Camille Saint-Saëns (1835–1921) war ein Universalgenie. Er brillierte schon als pianistisches Wunderkind und machte sich als 13-Jähriger an die Komposition einer Sinfonie Und wie viele der grossen Komponisten Frankreichs spielte er auch Orgel. An der «Madeleine» in Paris wirkte er von 1858 bis 1877 als Hauptorganist Wohl auch deshalb wagte er den Versuch, in seiner dritten und letzten Sinfonie die Orgel als Orchesterinstrument einzusetzen.
Dafür wählte er ein üppig und farbenreich besetztes Orchester. Zudem verwendet Saint-Saëns auch ein vierhändig zu spielendes Klavier – und eben eine Orgel. Für ihn selbst war die 3. Sinfonie sein bedeutendstes Werk: «Mit ihr habe ich alles gegeben, was ich geben konnte», schrieb er seinem Freund Franz Liszt, dem er die Sinfonie widmete. «So etwas wie dieses Werk werde ich nie mehr schreiben.»
Für den Organisten Ilja Völlmy gibt es kein vergleichbares Werk «Ich kenne jedenfalls kein anderes Stück, das die Orgel auf diese Art und Weise einsetzt», erzählt er in unserem Ge-
spräch «Diese Sinfonie ist kein Orgelkonzert, vielmehr spielt die Orgel einen überraschend untergeordneten Part. Das einzige Solo, das ich zu spielen habe, erklingt im langsamen Satz, es ist ruhig und tröstlich. Ansonsten muss ich nur Akkorde anschlagen, um einer Passage eine besondere Farbe zu verleihen.»
Ilja Völlmy ist erst seit dem 1. November letzten Jahres Hauptorganist an der Stadtkirche Aarau. Die französische Orgelmusik gefällt ihm besonders. «Als ich in meiner Jugend ein Orgelwerk von Olivier Messiaen hörte, war ich hingerissen von diesem Klang. Da war mir klar: Ich möchte Organist werden.» Doch wer wie Völlmy in St Petersburg aufgewachsen ist, hat es mit diesem Berufswunsch schwer. Die russisch-orthodoxen Kirchen haben keine Orgeln. Erlaubt sind in deren Gottesdiensten nur die orthodoxen Gesänge.
Doch Ilja Kudrjavtsev, wie er mit russischem Nachnamen heisst, fand einen Weg durch die Hintertür: «Als Klavierschüler an der Musikschule St. Petersburg wurde ich neugie-

rig, als ein Kamerad erzählte, er spiele auch Orgel. Das Instrument befand sich nur 200 Meter entfernt von der Musikschule, im finnisch-lutherischen Quartier. Die Orgel dort war klein und elektrisch, hatte also keine Pfeifen und nur zwei Manuale.»
Die prägende Kraft ging vom dortigen Organisten aus. Dieser habe, so Völlmy, einige Klavierschüler:innen an der Orgel unterrichtet, und zwar kostenlos. «Er hat uns mit der Orgelmusik vertraut gemacht und uns den Ablauf der lutheranischen Liturgie erklärt. Ihn im Gottesdienst einen Bach-Choral spielen zu hören, war fantastisch. Wir Orgelschüler:innen waren seine Mission, und wir alle sind lutheranische Kirchenmusiker:innen geworden.»
Seinen russischen Nachnamen Kudrjavtsev, der bei uns ein Zungenbrecher ist, hat Ilja vor Kurzem abgelegt und dafür den Namen seiner Frau Annina Völlmy angenommen. Sie war auch der Grund gewesen, weshalb er als 26-Jähriger aus London, wo er ein bedeutendes Orgelamt innehatte, in die Schweiz kam und 2009 das Amt des Hauptorganisten an der Stadtkirche Liestal annahm
Nach 16 Jahren in Liestal wechselte der Russe nach Aarau. Die Stadtkirche und ihre
vielgelobte Orgel kannte Völlmy schon von Konzerten her, die er hier gab: «Ein wunderbares Instrument», schwärmt er. «Sie hat sehr viele Klangfarben und ist wie gemacht für kreatives Schaffen.» Auch schätze er das reichhaltige Angebot und die aktive Kirchgemeinde. «Die Menschen sind positiv und freundlich Ich freue mich sehr auf die Arbeit hier.»
Die hiesige Stadtkirche ist aber nicht gross genug, um diese Orgelsinfonie mit ihrem üppig besetzten Orchester dort aufzuführen. So kamen der Chefdirigent Josep Vicent und der Intendant Simon Müller auf die Idee, den Orgelpart während des Konzerts live aus der Stadtkirche in die Alte Reithalle sowie das Kurtheater zu übertragen.
«So etwas habe ich noch nie gemacht», sagt Völlmy lachend. «Für die Technik ist das eine grosse Aufgabe. Was, wenn die Übertragung plötzlich abbricht? Aber ich werde in der Kirche das Orchester und den Dirigenten hören und sehen können. Auch darf es bei der Übertragung keine Verzögerung geben. Entscheidend ist, dass die Orgel und das Orchester präzise aufeinander abgestimmt sind.» Eine spannende technische Herausforderung! ⋅

Der venezolanische Cellist Gregorio Nieto kommt von New York nach Aarau, um mit dem argovia philharmonic das erste Cellokonzert von Camille Saint-Saëns zu spielen. Mit unserem Chefdirigenten Josep Vicent hat er schon mehrmals musiziert. Erst kürzlich haben sie gemeinsam mit dem London Symphony Orchestra eine CD eingespielt. Im Gespräch erzählt Nieto von seiner Liebe zum Cello und seinem ungewöhnlichen Werdegang.
von Sibylle Ehrismann
Das Cello ist nicht gerade ein typisches Instrument für Venezuela. Sie haben sich im Alter von fünf Jahren dafür entschieden, es zu spielen. Wie kam es dazu?
Gregorio Nieto: Tatsächlich begann meine musikalische Laufbahn im Alter von fünf Jahren, aber erst mit neun kam das Cello in mein Leben. Mit acht Jahren habe ich mit dem Kontrabass begonnen. Aber als ich die Gelegenheit hatte, das Cello näher kennenzulernen, war ich sofort fasziniert von seinen klanglichen Möglichkeiten. Das Cello ist in der Lage, einen Teil aller Register unter den Streichinstrumenten abzudecken. Sicherlich sind weder der Kontrabass noch das Cello traditionelle Instrumente in Venezuela. Aber das Konservatorium konzentrierte sich darauf, eine traditionelle klassische Musikausbildung anzubieten, nach dem Vorbild europäischer Konservatorien.
Sie haben sich in Mexiko eine erfolgreiche Konzertkarriere aufgebaut, leben mittlerweile aber in New York. Was hat Sie an der mexikanischen Musikszene fasziniert? Und warum sind Sie nach New York gezogen?
GN Im Laufe meines Lebens habe ich in mehreren Ländern gelebt Ich war ein Jahr in Paris, dann vier Jahre in Moskau, und später ergab sich die Gelegenheit, in Mexiko zu arbeiten. Das war in der Zeit, als Venezuela eine der schlimmsten Krisen seiner Geschichte erlebte.
Mexiko trage ich in meinem Herzen Mein internationaler Durchbruch kam aber erst, als ich mich entschloss, nach New York zu ziehen. Obwohl diese Stadt in vielerlei Hinsicht als chaotisch gilt, habe ich es ironischerweise geschafft, darin meinen Frieden zu finden Ich fühle mich voll und ganz mit ihrer pulsierenden Energie, ihrem multikulturellen Reichtum, ihrer Wettbewerbsfähigkeit, ihrer Respektlosigkeit und ihrer Kühnheit verbunden. 2023 entschied ich mich, nach Manhattan zu ziehen. Das war eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe. In drei Jahren habe ich als Solist drei Alben aufgenommen, eines davon mit dem London Symphony Orchestra.
Josep Vicent ist der neue Chefdirigent des argovia philharmonic. Haben Sie schon mit ihm konzertiert? Woher kennen Sie ihn?
GN Josep Vicent ist ein Dirigent, dessen Energie und Leidenschaft für die Musik ich zutiefst teile Ich habe ihn in Spanien kennengelernt, als ich dort mein erstes Album «Esencia» vorstellte. Damals hatte ich die Gelegenheit, ihn als Dirigenten der ADDA Sinfónica zu erleben, mit der wir erst kürzlich gemeinsam aufgetreten sind. Von diesem Moment an wusste ich, dass ich mit ihm Musik machen wollte. So lud ich ihn ein, mit mir an meinem zweiten Album «Opus 33 – Romantic Cello» zusammenzuarbeiten. Es ist gerade diesen März herausgekommen.
Sie spielen Camille Saint-Saëns’ Cellokonzert Nr. 1 in a-Moll mit dem argovia philharmonic. Was gefällt Ihnen an diesem Konzert, an diesem Cellopart besonders? GN Dieses erste Cellokonzert von Saint-Saëns ist eines meiner Lieblingskonzerte. Es gehörte zu den ersten Cellokonzerten, die ich in meinem Leben gehört habe. Schon beim kraftvollen a-Moll-Akkord, den das Orchester vor dem Einsatz des Cellos spielt, spürte ich eine dramatische Atmosphäre. Diese entwickelt sich durch die verschiedenen Themen hindurch, behält aber bis zur allerletzten Note eine grosse Intensität bei. Ich glaube auch, dass die Tatsache, dass die drei Sätze attacca miteinander verbunden sind, einen Fluss der Geschichte wie in einem Film ermöglicht. Darin durchlebt das Cello wie ein Filmstar verschiedene Emotionen. Dies beschert dem Solisten wie dem Publikum ein wahrhaft wunderbares Erlebnis
Sind Sie für das Konzert mit dem argovia philharmonic zum ersten Mal in der Schweiz?
GN Als Solist bin ich zum ersten Mal in der Schweiz Aber früher war ich schon einmal da. Ich spielte beim Lucerne Festival als Mitglied des Simón-Bolívar-Sinfonieorchesters unter Maestro Claudio Abbado Ich freue mich sehr darauf, zurückzukehren und im Aargau meine Interpretation dieses Cellokonzerts zu präsentieren, für das ich eine so grosse Leidenschaft hege. ⋅

ARGOVIA PHILHARMONIC PRÄSENTIERT
MUSIKKOLLEGIUM WINTERTHUR
OKTOBER 2026
Julia Hagen Violoncello
Andreas Ottensamer Leitung
Musikkollegium Winterthur
Franz Schreker (1878–1934)
Intermezzo für Streichorchester op. 8
Benjamin Britten (1913–1976)
Sinfonie für Violoncello und Orchester op. 68
Johannes Brahms (1833–1897)
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

OKTOBER 2026
Fr 02 19.30 Uhr Aarau Alte Reithalle
Das Musikkollegium Winterthur ist in Aarau zu Gast. Unter der Leitung von Andreas Ottensamer wird der Konzertabend mit Schrekers Intermezzo für Streichorchester in schwebender Klangpoesie eröffnet Weiter geht es mit Brittens Sinfonie für Violoncello und Orchester. Die renommierte österreichische Cellistin Julia Hagen wird dabei den Solopart übernehmen. Mit Brahms’ 2. Sinfonie wird der Abend beschlossen. Oft als seine «Pastorale» bezeichnet, verbindet sie lyrische Gelassenheit mit struktureller Tiefe und kraftvoller Entwicklung –ein reifes Meisterwerk voller Zuversicht und stiller Grösse
Kartenpreise:
Aarau: CHF 76/ 54
2026
Chiara Skerath Sopran
Tomas Djupsjöbacka Leitung argovia philharmonic
Engelbert Humperdinck (1854–1921)
Suite «Hänsel und Gretel» zusammengestellt von Gerard Schwarz
Georg Friedrich Händel (1685–1759) «Lascia ch'io pianga» aus der Oper «Rinaldo» HWV 7a/b
Arie «Rejoice Greatly, O Daughter of Zion» aus dem Oratorium «Der Messias» HWV 56
Erich Wolfgang Korngold (1897–1957)
Auszüge aus der Pantomime in 2 Bildern «Der Schneemann», arr. von Alexander von Zemlinsky für Orchester

Kartenpreise:
Möriken: CHF 64/55/45
Baden: CHF 85/70/ 55
Aarau: CHF 98/85/70/55
DEZEMBER 2026
Fr 18 19.30 Uhr Möriken Gemeindesaal
Sa 19 19.30 Uhr Baden Kurtheater
So 20 17 00 Uhr Aarau Alte Reithalle
Adolphe Charles Adam (1803–1856)
«O Holy Night» arr. von Douglas Gamley
Franz Schubert (1797–1828)
«Ave Maria» Hymne an die Jungfrau, orch von Felix Weingartner Sing-along «O du fröhliche» arr. von Wolfgang Drechsler
Mit der «Hänsel und Gretel»-Suite von Humperdinck und Auszügen aus «Der Schneemann» von Korngold steht ein märchenhaftes Weihnachtskonzert bevor. Das argovia philharmonic steht dabei unter der Leitung des finnischen Gastdirigenten Tomas Djupsjöbacka. Als Solistin dürfen wir die schweizerisch-belgische Sopranistin Chiara Skerath begrüssen Sie singt Arien von Händel, das bekannte Weihnachslied «O Holy Night» sowie das beliebte «Ave Maria» von Schubert.
NEUJAHRSKONZERT
BADEN UND AARAU JANUAR 2027
Jenő Lisztes Cimbalom
Marc Kissóczy Leitung argovia philharmonic
Emmerich Kálmán (1882–1953)
Ouvertüre zur Operette «Gräfin Mariza»
Johann Strauss II (1825–1899)
Pesther Czárdás op. 23
Franz Lehár (1870–1948)
«Gold und Silber» Walzer op. 79
Pablo de Sarasate (1844–1908)
«Zigeunerweisen» für Cimbalom und Orchester op. 20
Hector Berlioz (1803–1869) «Rákóczy-Marsch» aus der Oper «Fausts Verdammnis» op 24
Johann Strauss II
«G’schichten aus dem Wienerwald» Walzer op. 325
Franz Liszt (1811–1886) Fantasie über ungarische Volksmelodien S. 123
Johannes Brahms (1833–1897) «Ungarischer Tanz» für Orchester Nr. 1 g-Moll
Johann Strauss II «Champagner-Polka» op. 211 «Éljen a Magyar!» Polka schnell op. 332
Kartenpreise:
Baden: CHF 85/70/55
Aarau: CHF 98/85/70/ 55
Tickets für Reinach via www.saalbau-reinach.ch erhältlich
JANUAR 2027
Sa 02 19.30 Uhr Baden
So 03 11.00 Uhr Aarau
GASTSPIEL REINACH
So 03 18.00 Uhr Reinach Saalbau

Unter der Leitung von Marc Kissóczy spielt das argovia philharmonic zum Neujahrskonzert auf. Mit OperettenOuvertüren, Walzern und Polkas wird das neue Jahr eingeläutet. Zudem darf sich das Publikum auf den Cimbalisten Jenő Lisztes freuen, der mit seinem ungarischen Hackbrett, das gerade so knapp ins Auto passt, von Budapest in den Kanton Aargau reist.

OtraDanza Ballettkompanie
Asun Noales Regie und Choreografie
Josep Vicent Chefdirigent argovia philharmonic
Sergei Prokofjew (1891–1953)
«Romeo und Julia» op. 64, Ballett in 4 Akten, reduzierte Fassung von Tobias Leppert
«Romeo und Julia» erzählt von der Unausweichlichkeit des Schicksals und der ewigen Präsenz des Todes, von einem festgefahrenen Konflikt und tief verwurzelndem Hass. Das alles kann die Liebe überwinden, aber die Liebenden bezahlen mit dem Tod. Die renommierte spanische Choreografin Asun Noales und zwölf Tänzer:innen ihrer Kompagnie OtraDanza schaffen mit Prokofjews Ballett ein Werk, das nach der Wahrheit sucht, ohne sich hinter der Bewegung zu verbergen, mit einer choreografischen Sprache, die die Komplexität und die Gegensätze aufgreift, die sowohl die Geschichte als auch ihre Figuren bestimmen: emotional, intensiv und verführerisch.
Die Bühne Aarau und das argovia philharmonic spannen zusammen, um Prokofjews Ballett nach William Shakespeares «Romeo und Julia» als einmalige Produktion aufzuführen.
Kartenpreise:
Aarau: CHF 98/85/ 55
Konzertsponsoring:
Peter und Maya Wanner, Würenlos
FEBRUAR 2027
Fr 26 19 30 Uhr Aarau Alte Reithalle
Sa 27 19.30 Uhr Aarau Alte Reithalle
So 28 17.00 Uhr Aarau Alte Reithalle

In Kooperation mit der Bühne Aarau
BERICHT



Im Oktober spielt das Musikkollegium Winterthur in der Alten Reithalle im Rahmen von «argovia philharmonic präsentiert» ein Gastkonzert. Im Gegenzug darf das argovia philharmonic im November in Winterthur auftreten. Bis es zu diesem Austausch gekommen ist, musste ein langer Weg zurückgelegt werden.
von Simon Müller
Das argovia philharmonic ist seit Sommer 2020 stolzes Mitglied des Schweizerischen Orchesterverbandes (orchester.ch). Dazu gehören die grossen Sinfonieorchester der Schweiz wie das Tonhalle-Orchester Zürich, Orchestre de la Suisse Romande, Sinfonieorchester Basel, Sinfonieorchester St Gallen, das Musikkollegium Winterthur und viele andere. Das argovia philharmonic bildet jedoch eine Ausnahme: Es ist nebst dem Orchestra della Svizzera italiana das einzige Orchester im Projektmodus und entsprechend «nur» assoziiertes Mitglied. Bei allen anderen Mitgliedern sind die Orchestermusiker:innen im Jahrespensum angestellt Im regelmässigen Austausch zwischen den Orchesterleitungen, aber auch themenbasiert zwischen Abteilungen wie Musikvermittlung oder Marketing, fühlt man sich bei den Treffen fast wie im Bundesparlament. Jede:r spricht, wie er/sie möchte, teilweise aber mit Möglichkeit der Synchronübersetzung. In den Intendant:innen-Treffen werden heikle Themen wie der Umgang mit russischen Künstler:innen oder auch die Corona-Pandemie besprochen
Das argovia philharmonic ist auch dank der Mitgliedschaft auf ein nationales Parkett gestiegen; so konnte den Orchestervertreter:innen kurz nach Eröffnung der Alten Reithalle im Oktober 2021 persönlich bei einer Führung der «neuste Konzertsaal der Schweiz» präsentiert werden Wir waren aber auch Teil des nationalen Projekts «zusammen.insieme. ensemble», in dessen Rahmen fast alle Orchester eine Komposition im Bereich Musikvermittlung in Auftrag gegeben hatten. Bei uns handelte es sich um die Komponistenwerkstatt inklusive einem Brunchkonzert mit der Auftragskomposition an Rodolphe Schacher im Mai 2025.
Zum Wertvollsten gehört jedoch die Vernetzung zwischen den verschiedenen Orchestern. Und dieses «Netzwerken» führt nun zum ersten Austausch zwischen dem Musikkollegium Winterthur und dem argovia philharmonic Beim Winterthurer Orchester handelt es sich um eine der ältesten Musikinstitutionen
Europas, gegründet 1629. Natürlich ist es heute eine ganz andere Institution, doch war und ist es stets ein agiles und progressives Orchester Prägend ist insbesondere das frühe 20. Jahrhundert geworden. Der Mäzen Werner Reinhart und der Dirigent Hermann Scherchen machten Winterthur zu einem Zentrum des europäischen Musiklebens. Igor Strawinsky, Richard Strauss und Anton Webern verkehrten hier, auch Clara Haskil oder Wilhelm Furtwängler. Seit 2021/22 steht das Musikkollegium Winterthur unter der Leitung des jungen Chefdirigenten Roberto González-Monjas, der sich im Juni 2027 aber als Chefdirigent verabschieden wird.
So freuen wir uns, dass das erste Gastspiel eines der ältesten Sinfonieorchester Europas in der Alten Reithalle am 2. Oktober 2026 stattfinden wird. Mit im Gepäck haben sie ein für das Musikkollegium typisches Programm –eine Kombination von Bekanntem und Unbekanntem in Zusammenarbeit mit fantastischen Künstler:innen. Solistin ist die junge renommierte Cellistin Julia Hagen, die 2024 den UBS Young Artist Award (ehemals Credit Suisse Young Artist Award) und damit einen Auftritt mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Christian Thielemann gewonnen hatte. Dirigent des Aarauer Konzerts ist Andreas Ottensamer, den wir bisher als Soloklarinettisten der Berliner Philharmoniker kannten, die er im Januar 2025 verlassen hat.
Auf dem Programm stehen Franz Schrekers Intermezzo für Streichorchester, Benjamin Brittens Sinfonie für Violoncello und Orchester sowie die 2. Sinfonie von Johannes Brahms.
Das argovia philharmonic wird im Gegenzug am 24 November 2026 mit dem Programm des 2. Abo-Konzerts im Stadtsaal Winterthur zu Gast sein. Aufgeführt werden «El amor brujo» von Manuel de Falla mit Flamenco-Tänzer und -Sängerin sowie die 3. Sinfonie «Eroica» von Ludwig van Beethoven.
Freuen wir uns somit auf das erste Gastspiel eines Schweizer Sinfonieorchesters in der Alten Reithalle Aarau. ⋅
WEIHNACHTSKONZERT
SOPRANISTIN CHIARA SKERATH
GESPRÄCH

Sie ist halb Schweizerin, halb Belgierin. Die Sopranistin Chiara Skerath hat sich im Opernfach etabliert. Mit ihrer klaren lyrischen Stimme hat sie sich vor allem als Interpretin von Mozart-Rollen und in der Barockmusik einen Namen gemacht. Im Weihnachtskonzert des argovia philharmonic verwöhnt sie das Publikum unter anderem mit den schönsten Arien von Georg Friedrich Händel.
von Sibylle Ehrismann
Frau Skerath, Sie sangen dieses Frühjahr am Opernhaus Zürich die «Circé» in Jean-Marie Leclairs «Scylla et Glaucus». Das ist eine unbekannte Barockoper. Wie kamen Sie zu dieser speziellen Rolle?
Chiara Skerath: Der Dirigent Emmanuelle Haïm hat mich dafür angefragt
Ich hatte diese Oper bereits mit Stefan Plewniak auf CD eingespielt, sang dort aber eine andere Rolle. Es ist ein wunderschönes Stück, ich schätze die französische Barockmusik sehr
Welche Beziehung haben Sie zum Opernhaus Zürich?
CS Ich sang bereits zum dritten Mal da An diesem bedeutenden Haus zu singen, ist grossartig. Hier trifft man auf die Stars der Szene. So begegnete ich einmal Anne-Sophie von Otter, von der ich ein grosser Fan bin. Zudem bin ich halb Schweizerin, meine Mutter stammt aus dem Tessin. Ich freue mich immer, wenn ich in der Schweiz wieder einmal Zweifel Chips und Thomy Mayonnaise essen kann! (lacht)
Sie haben es vorweggenommen. Man bezeichnet Sie als schweizerisch-belgische Sängerin. Wie muss man das verstehen?
CS Mein Vater ist Belgier, mit ihm habe ich Flämisch gesprochen Mit meiner Mutter hingegen Italienisch, kommt sie doch aus Pura bei Lugano. Als ich vierzehn war, zogen wir nach Colmar im Elsass, da lernte ich Französisch Deutsch habe ich mir angeeignet, weil ich unbedingt die wunderbaren Gedichte und Liedtexte von Goethe, Heine und
anderen verstehen wollte. All diese Sprachen, die ich gelernt habe, helfen mir als Opernsängerin sehr.
Studiert haben Sie zuerst am Conservatoire de Paris, dann auch in Wien. Was hat Sie nach Paris geführt?
CS Es war das Conservatoire Ich lebte in Frankreich und wollte für mein Studium an die beste Adresse. Die Schweiz aber spielte für mich als junge Sängerin eine bedeutende Rolle. Ich bekam ein Stipendium des Migros Kulturprozent Und ich habe zwischen 20 und 30 Jahren viel in Bern gesungen. Über ein Erasmus-Stipendium konnte ich dann nach Wien gehen. Das war grossartig! Ich ging jeden Abend in die Staatsoper, das war magisch für mich Ich träumte davon, auch einmal auf einer so grossen Bühne zu singen.
Sie haben bedeutende internationale Wettbewerbe gewonnen. Dann kamen erfolgreiche Debüts an den Opern von Bordeaux und Nantes. Von da an ging Ihre steile Karriere los. Wie sind Sie mit diesem Erfolgsdruck umgegangen?
CS Es war interessant für mich, durch diesen Erfolg Leute von überall her kennenzulernen. Und ich liebe die Musik und die Bühne über alles Aber Sie haben schon recht, es ist sehr anstrengend. Man ist viel unterwegs. Ich habe zwei Kinder, die ich nun seit drei Monaten nicht mehr gesehen habe Es geht ihnen zum Glück sehr gut, sie leben bei meiner Familie. Wenn ich sie aber wiedersehe, bin ich 150-prozentig für sie da!
CS Die Aufführungen mit diesen bedeutenden Dirigenten waren alle Highlights für mich. Besonders wichtig war mein Debüt an den Salzburger Festspielen Es ist alles so herrlich dort. Und wenn man jung ist, springt man einfach hinein in die Musik Ein grossartiges Gefühl!
Sie schätzen auch Liederabende. Wie schwierig ist es, sich von der Oper auf das Lied umzustellen?
CS In der Oper spielt man eine Rolle, einen Charakter. Dazu trägt man das entsprechende Kostüm, was es einfacher macht. Im Lied bleibt man sich selbst, man wird zur Vermittlerin des Textes und der Melodie Auch hat man kein Orchester zur Verfügung, der Dialog mit dem Pianisten ist sehr intim.
Mit dem argovia philharmonic treten Sie im Weihnachtskonzert auf. Wie kommt das Publikum in Weihnachtsstimmung?
CS Mit eingängiger Musik, die zu Weihnachten passt. Händel ist dafür bestens geeignet, einige seiner Arien erkennt man sofort, sie sind allseits bekannt. Dazu kommen Lieder wie Adams «O Holy Night» und Schuberts wunderschönes «Ave Maria», beide für Orchester arrangiert. Und natürlich darf ein Weihnachtslied nicht fehlen In diesem Weihnachtskonzert kann man so richtig schwelgen. ⋅
argovia philharmonic Sie sangen unter so berühmten Dirigenten wie Christian Thielemann, Marc Minkowski, John Eliot Gardiner, Ingo Metzmacher und anderen. Können Sie sich an ein besonderes Erlebnis mit diesen erinnern?
NEUJAHRSKONZERT

Im Neujahrskonzert tritt ein seltenes Solo-Instrument auf: das ungarische Cimbalom (dt. Hackbrett). Gespielt wird es vom aktuell wohl bekanntesten Cimbalomvirtuosen Jenő Lisztes. Dieser will zum Jahreswechsel mit dem argovia philharmonic Stimmung machen –mit bekannten Strauss-Polkas, ungarischen Tänzen und wehmütigen Zigeunerweisen.
von Sibylle Ehrismann
Das Cimbalom sieht ähnlich aus wie ein offener Flügel. Zahlreiche Saiten sind über eine trapezförmige Tischplatte gespannt, die der Hackbrettspieler mit zwei Schlägeln virtuos zum Klingen bringt. In Ungarn lässt sich das Cimbalom bis ins 16. Jahrhundert nachweisen. Interessant ist der Umstand, dass das Hackbrett im 17. Jahrhundert auch gerne vom Adel gespielt wurde. Bald aber war es vor allem noch in den Zigeunerkapellen zu finden.
Bereits mit vier Jahren hat Jenő Lisztes mit dem Hackbrettspiel begonnen. Sein Vater
und sein Grossvater waren Roma-Musiker und spielten Cimbalom. «Ich war der Erste in meiner Familie», erzählt Lisztes, «der an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest einen klassischen Abschluss machte, (anstatt eines Volksmusik-Abschlusses). Daneben habe ich aber auch beim legendären Cimbalomvirtuosen Jenő Sörös Roma-Musik studiert.»
Der Bau des Cimbaloms hat sich – ähnlich wie bei uns der Klavierbau – im 19 Jahrhundert stark entwickelt Das Konzertcimbalom mit Dämpfungspedal hat 1874 Jószef V. Schunda
gebaut. Beim Vorstellen dieses Instruments sei übrigens auch Franz Liszt dabei gewesen. «Dieser war so begeistert davon, dass er Schunda für alle 1000 Instrumente, die er in seiner Werkstatt gebaut hatte, ein Gratulationsschreiben schrieb», meint Jenő Lisztes schmunzelnd Auch Schundas Konzertcimbalom wurde über die Jahrhunderte verbessert. Moderne Instrumente haben einen Tonumfang von fünf Oktaven, der dem eines Klaviers ziemlich nahekommt. «Mein eigenes Instrument ist drei Jahre alt», erzählt Lisztes weiter, «und unterscheidet sich optisch stark von anderen. Die meisten Cimbaloms sind volkstümlich verziert. Meines ist hingegen für die klassische Konzertbühne schlicht gehalten.»
Wenn Lisztes ausserhalb von Ungarn konzertiert, hat er ein Problem. Andernorts findet man nämlich kaum Konzertcimbaloms. So muss er für Konzerte jeweils sein eigenes Instrument mitbringen. «Das wiegt 100 Kilogramm, weshalb ich beim Auspacken jeweils zwei oder drei Männer brauche.»
Mittlerweile tritt Lisztes regelmässig mit bedeutenden Sinfonieorchestern auf. Von Ivan Fischer und dem Budapest Festival Orchester wurde er zu zahlreichen Konzerten eingeladen und trat als Solist bei den BBC Proms auf. Und erst kürzlich lud ihn die weltberühmte finnische Dirigentin Susanna Malkki ein, mit ihr und dem New York Philharmonic in den USA zu konzertieren.
Jenő Lisztes liebt aber auch den Jazz. «Seit meiner Jugend interessiere ich mich sehr für Jazz», sagt er. «Mit fünfzehn habe ich angefangen, Songs für das Cimbalom umzuschreiben. Doch der Jazz ist für das Cimbalom ein ganz neuer, ungewohnter Stil Vor allem die freie Improvisation gibt es in der Roma-Musik nicht.»
2006 gründete Lisztes sein eigenes Jazz-Trio mit dem Namen «Jenő Lisztes Cimbalom Project». Zur gleichen Zeit wurde er auch Mitglied des «Roby Lakatos Ensembles», das auch hierzulande sehr bekannt ist. Lakatos stammt aus der legendären Familie von Zigeu-

Jenő Lisztes reist mit seinem 100 Kilogramm schweren Cimbalom um die ganze Welt
nergeigern, die von Janos Bihari, dem «King of Gypsy Violinists», abstammt. Lakatos ist ein weltweit gefragter Geiger geworden, der über die Musik der Roma hinaus auch gerne Klassik und Jazz spielt. Kein Wunder, fühlt sich Lisztes in Lakatos’ Ensemble wie zuhause.
Um auf das Neujahrskonzert zurückzukommen: Die «Fantasie über ungarische Volksmelodien S. 123» von Franz Liszt, die auf dem Programm steht, ist ein berühmtes Beispiel für ungarische Volksmusik in der Klassik Eigentlich hat Liszt diese «Fantasie» für Klavier und Orchester geschrieben, doch Jenő Lisztes spielt den Solopart auf dem Cimbalom. Wie geht das?
«Franz Liszt ahmt an vielen Stellen der Klavierfassung den Klang des Cimbaloms nach», meint der Virtuose dazu «Zum Beispiel in der Art des Akkordspiels, mit Tremoli und Schimmer-Effekten. Diese Stellen hebt meine Bearbeitung besonders hervor. Einige Passagen musste ich hingegen reduzieren, da sich mit zwei Schlägeln nicht dasselbe erreichen lässt wie mit zehn Fingern. Darüber hinaus habe ich es gewagt, eine ganz auf das Cimbalom zugeschnittene Solokadenz hinzu zu komponieren, im Stile von Liszt.» ⋅


ARGOVIA PHILHARMONIC UNTERWEGS
KLANG DER ELEMENTE
OKTOBER 2026
Felizia Bättig, Agata Lazarczyk, Simone Roggen und Cosima Weidmann Violinen
Ruben Jais Leitung
argovia philharmonic
Georg Philipp Telemann (1681–1767)
«Hamburger Ebb und Fluth» Suite TWV 55:C3
Georg Friedrich Händel (1685–1759)
Concerto grosso HWV 313 op 3 Nr 2
Antonio Vivaldi (1678–1741)
Konzert für vier Violinen h-Moll op. 3 Nr. 10
Georg Friedrich Händel «Feuerwerksmusik» HWV 351

Kartenpreise:
Villmergen: CHF 64/55/45
Beinwil am See: CHF 64/55/45
Brugg: CHF 64/55/45
OKTOBER 2026
Do 15 19.
Sa 17 19.30 Uhr
* 2. Löwenkonzert, im Löwenkonzert-Abo erhältlich.
Das argovia philharmonic widmet sich unter der Leitung des italienischen Dirigenten Ruben Jais einem vielseitigen Barockprogramm. Den Auftakt bildet Telemanns «Hamburger Ebb und Fluth»-Suite, eine Wassermusik zum 100. Geburtstag der Hamburgischen Admiralität, die eine Geschichte von Ebbe, Flut und mythologischen Meeresgestalten tonmalerisch erzählt. Im Concerto grosso HWV 313 op. 3 Nr. 2 von Händel entfaltet sich ein lebendiges Werk barocker Klangpracht. Mit dem Konzert für vier Violinen h-Moll op. 3 Nr. 10 folgt ein Werk aus Vivaldis berühmter Sammlung «L’estro armonico», gespielt durch Nachwuchssolistinnen aus dem Kanton Aargau und Solistinnen aus den eigenen Reihen. Abschliessend erklingt Händels «Feuerwerksmusik», die ursprünglich für ein königliches Feuerwerk komponiert wurde und die Barockkunst in ihrer prachtvollsten Form präsentiert.
SO20.SEPT2026
ALEXEIVOLODINUNDCLAIREHUANGCI
SA31.OKT2026
OLIVERSCHNYDERTRIO
SO22.NOV2026
AMIHAIGROSZUNDBENJAMINHOCHMAN
SA5.DEZ2026
ZURICHCHAMBERSINGERS
SO17.JAN2027
JULIAFISCHERQUARTETT
SO7.MÄRZ2027
DANIELHOPEUNDOLIVERSCHNYDER
SO4.APRIL2027
BLÄSERSOLISTENAARGAU
SA29.MAI2027
CELLONIGHTMITSTÉPHANIEHUANG
SA12.JUNI2027
MAXIMILIANHORNUNGUND HISAKOKAWAMURA
ReformierteKircheSeonAG


PIANO DISTRICT SAISON 2026/2027 ABONNEMENTSKONZERTE IN DER DRUCKEREI BADEN


Samstag, 24. Oktober 2026 19.30 Uhr
ANTON MEJIAS
Bach

Samstag, 21. November 2026 19.30 Uhr
BENJAMIN GROSVENOR
Gubaidulina, Mozart, Beethoven, Scriabin, Liszt, Chopin

Samstag, 30. Januar 2027 19.30 Uhr
MAGDALENE HO
Haydn, Schumann, Scriabin, Liszt, Medtner

Samstag, 27. Februar 2027 19.30 Uhr
MISHKA RUSHDIE MOMEN
Beethoven, Ravel, Byrd, Schubert
Vorverkauf: online www.pianodistrict.ch / email: karten@pianodistrict.ch Telefonischer Kontakt Ticketing: 056 521 47 77
Druckerei Baden: Stadtturmstrasse 19, 5400 Baden
Abendkasse / Bar: ab 18.30 Uhr
ARGOVIA PHILHARMONIC
LIED VON DER ERDE
APRIL/MAI 2027
Katrin Wundsam Mezzosopran
Cornel Frey Tenor
Josep Vicent Chefdirigent argovia philharmonic
Gustav Mahler (1860–1911)
«Das Lied von der Erde» bearbeitet von Arnold Schönberg / Rainer Riehn
«Das Lied von der Erde» von Gustav Mahler zählt zweifellos zu einem der hinreissendsten und bewegendsten Werke des frühen 20. Jahrhunderts. Entstanden zwischen 1908 und 1909, erschuf Mahler ein Musikstück über die Auseinandersetzung mit dem einzig Unvermeidlichen im Leben: dem Tod. Mahler erlebte ein Krisenjahr geprägt von Rückschlägen wie dem Tod seiner Tochter, der Diagnose eines unheilbaren Herzfehlers und dem erzwungenen Rücktritt als Direktor der Wiener Hofoper. Das Stück ist in sechs Lieder unterteilt, deren Texte der «Chinesischen Flöte», einer Sammlung altchinesischer Gedichte, entnommen wurde
2027
Kartenpreise:
Rheinfelden: CHF 64/55/45
Zofingen: CHF 64/55
Muri: Kartenpreise folgen

ARGOVIA PHILHARMONIC UNTERWEGS
GASTDIRIGENT RUBEN JAIS PORTRAIT
Das argovia philharmonic ist unter der Leitung des italienischen Gastdirigenten Ruben Jais in den Regionen unterwegs und widmet sich dabei einem vielseitigen Barockprogramm.
von Dr. Verena Naegele
Sein Name ist eng mit Mailand, der norditalienischen Musikmetropole, verbunden. Hier ist Ruben Jais, Musiker und Dirigent, aufgewachsen und hier hat er am Konservatorium «Giuseppe Verdi» sein umfassendes Studium absolviert Abgeschlossen hat er in den Fächern Chormusik und Chorleitung mit Bestnoten, doch auch Komposition und Orchesterleitung gehörten zu seinen Ausbildungsfächern Zwar besuchte er danach wichtige Meisterkurse im Ausland, doch kehrte er immer wieder in seine Heimat zurück.
1998 gründete er, natürlich in Mailand, dank der «Verdi-Hochburg» Mailänder Scala, den Symphonischen Chor Giuseppe Verdi, den er bis 2007 leitete Als Assistent von so gewichtigen Dirigentenkoryphäen wie Claudio Abbado und Riccardo Chailly konnte er wertvolle Impulse für seine eigene Dirigiertätigkeit, vor allem im Bereich der Werke des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, sammeln. Riccardo Chailly bezeichnet er als «fantastischen Dirigenten», dessen Repertoire von Mahler, Strauss oder Strawinsky er als «atemberaubend» umschreibt und fügt hinzu: «Mozart di-
rigiert er allerdings selten.» Und auch Claudio Abbado «hatte sein ganz eigenes Repertoire». Umso erstaunlicher scheint auf den ersten Blick, dass Ruben Jais beim argovia philharmonic ein Programm ausschliesslich mit barocker Musik präsentiert So abwegig ist das allerdings nicht, denn Ruben Jais hat sich schon immer auch für barocke Musik interessiert, weshalb er bereits sein Studium in Mailand auch in polyphoner Vokalkomposition abschloss. Und als Dirigent des Symphonischen Chors Giuseppe Verdi arbeitete er mit dem berühmten Barockspezialisten Christopher Hogwood zusammen, studierte neben Klavier auch Cembalo und bezeichnet Johann Sebastian Bach als «meine Bibel, wie für viele andere Musiker auch». Seine intensive Bach-Pflege hängt auch mit der künstlerischen Leitung der Mailänder Kantorei zusammen, welche der deutschen Gemeinde Mailands eng verbunden ist und die Jais seit 2005 dirigiert.
Namen von alten Meistern wie Monteverdi, Pergolesi, Händel, Vivaldi oder Corelli sind ihm ebenfalls nicht fremd, und er entdeckt gerne auch immer wieder neue Werke aus
dieser Epoche, etwa von Zelenka, Scarlatti, Durante oder Sammartini. Eine Reihe von Aufnahmen, die er seit 2017 realisierte – darunter Zelenkas «Missa omnium sanctorum» – legen sprechendes Zeugnis seiner Versiertheit ab
Diese Passion für die Alte Musik und die historisch informierte Aufführungspraxis auf alten Instrumenten setzte Ruben Jais 2008 in die Tat um, als er das Ensemble La Barocca gründete und aus seinem geliebten Mailand in die Emiglia Romagna nach Bologna zog Es hat sich gelohnt, denn Ruben Jais hat mit seiner Leidenschaft vieles erreicht, etwa das Debüt in der Wigmore Hall, grosse Aufführungen von Werken Monteverdis wie die Oper L’incoronazione di Poppea oder Händels unverwüstliches Oratorium Messiah.
Trotz seiner Vielseitigkeit hat Jais gerade im Hinblick auf Chailly und Abbado ein eigenes klares Credo, das er humorvoll umschreibt: «Ich denke, es ist schwierig, alles gleichzeitig zu dirigieren. An einem Tag Aida, am nächsten Tag den Messias. Entweder man dirigiert den Messias im Verdi-Stil, was furchtbar ist, oder man dirigiert Aida, als wäre sie von Händel, was noch schlimmer ist. Jeder Dirigent muss sein eigenes Gebiet und seine Spezialisierung finden.»
Sein Erfolg als Dirigent gibt ihm Recht, so war er etwa im Teatro Real in Madrid, im Teatro Communale in Bologna, beim Gluck-Festival in Nürnberg oder bei Milano Musica zu erleben und am 1. April 2026 dirigierte er mit seinem Ensemble La Barocca im Auditorio des Mailänder Doms Bachs Johannes-Passion, am 21 Mai 2026 folgte an gleicher Stelle Bachs h-Moll-Messe Auch in der Schweiz ist er nicht ganz unbekannt, ist er doch etwa in St. Moritz oder in Lugano beim dortigen Orchester aufgetreten. Nun dirigiert er also beim argovia philharmonic ein Programm mit barocker Musik, welche es in sich hat. Die Programmabfolge liest sich wie ein linearer Steigerungslauf hin zum krönenden Abschluss. Lange fristete Ge-

org Philipp Telemann in der Barockszene ein Schattendasein, wirkte der deutsche Meister doch mehrheitlich in Hamburg, nicht gerade eine Hochburg der Musik. In Telemanns Suite «Hamburger Ebb und Fluth» erscheinen mythische Wesen wie Thetis oder Neptun, die uns in eine andere Welt entführen und mit seiner wirbligen Musik den zwei nachfolgenden Werken von Vivaldi alle Konkurrenz der Welt machen. Unbestreitbarer Höhepunkt von Ruben Jais’ Gastspiel hier ist aber mit Sicherheit Georg Friedrich Händels «Feuerwerksmusik», ein wahrer Hit der barocken Musikliteratur, den man immer wieder gerne hört! ⋅




1. KAMMERKONZERT
ROMANCE & RESONANCE
OKTOBER 2026
Oliver Schnyder Klavier
Musiker:innen des argovia philharmonic
Gabriel Fauré (1845–1924)
Klavierquartett Nr 1 c-Moll op. 15
Ernst von Dohnányi (1877–1960)
Sextett C-Dur op. 37 für Klarinette, Horn, Violine, Viola, Violoncello und Klavier

Kartenpreise: Aarau: CHF
Im Kammerkonzert-Abo erhältlich
OKTOBER 2026
So 25 17.00 Uhr
Zum Auftakt des 1. Kammerkonzerts präsentiert der Schweizer Pianist Oliver Schnyder gemeinsam mit Musiker:innen des argovia philharmonic Gabriel Faurés Klavierquartett Nr. 1 c-Moll. Als Antwort auf die Entwicklung der deutschen Kammermusik gelang es dem Komponisten, ein Stück voller Wärme und Optimismus zu kreieren Vitalität und Balance in allen Stimmen machen das Stück bis heute zu einem Meisterwerk der Kammermusik. Knapp ein halbes Jahrhundert später komponierte Ernst von Dohnányi das Sextett C-Dur op. 37 für Klarinette, Horn, Violine, Viola, Violoncello und Klavier. Vor allem die Nähe zu Brahms ist in Formsprache und Stil ein beherrschendes Merkmal im gesamten Werk. Die Sätze zeichnen sich durch unterschiedliche Charaktere aus – von der Sonate im ersten Satz über das marschierende Adagio des Intermezzos bis zum Finale mit deutlichen Anklängen zum Jazz.
Benjamin Engeli Klavier
Musiker:innen des argovia philharmonic
Béla Bartók (1881–1945) «Contrasts» für Violine, Klarinette und Klavier, Sz. 111
Johannes Brahms (1833–1897)
Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier a-Moll op. 114
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Trio für Violine, Violoncello und Klavier B-Dur op. 11 «Gassenhauer-Trio»
Drei erstklassige Trios stehen im Zentrum des 2. Kammerkonzerts. Zusammen mit dem Schweizer Pianisten Benjamin Engeli werden
NOVEMBER 2026
So 29 17.00 Uhr Aarau Alte Reithalle

Musiker:innen des argovia philharmonic «Contrasts» für Violine, Klarinette und Klavier von Béla Bartók zur Aufführung bringen. Als Inspiration dienten altungarische bäuerische Volkslieder, wodurch drei tänzerische Sätze entstanden sind. Johannes Brahms’ Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier a-Moll op. 114 gilt als Prototyp des Brahms’schen Spätwerks. Die Musik erscheint wie in ein mildes Licht getaucht, geprägt von Abgeklärtheit und Stille, während alle Themen wie ein sanftes Adieu an die Welt wirken. Ganz im Kontrast dazu steht Beethovens Trio für Violine, Violoncello und Klavier B-Dur op 11 «Gassenhauer-Trio», dessen Name sich auf eine damals populäre Opernmelodie bezieht, die im dritten Satz zu hören ist Das Werk strahlt durch seine beschwingte Fröhlichkeit und wohlgelaunte Stimmung, was es zu sehr zugänglicher Musik macht.
Kartenpreise:
Aarau: CHF 60 Sais Abo Kammerkonzerte
Im Kammerkonzert-Abo erhältlich
Pablo Sainz-Villegas Gitarre
Musiker:innen des argovia philharmonic
Luigi Boccherini (1743–1805)
Gitarrenquintett D-Dur G. 448, «Fandango-Quintett»
Isaac Albéniz (1860–1909) Tango aus der Suite «España»
Astor Piazzolla (1921–1992) «Libertango»
Café 1930 aus «L’Histoire du Tango» «La muerte del angel»
Joaquín Rodrigo (1901–1999)
Andante aus «Concierto de Aranjuez»
Zequinha de Abreu (1880–1935) «Tico Tico»
APRIL 2027 So

Spanische Leidenschaft und feurige Rhythmen prägen das 3. Kammerkonzert dieser Saison. Als Solisten dürfen wir Pablo SainzVillegas begrüssen, vielen bekannt aus dem Weihnachtskonzert 2025, der zusammen mit Musiker:innen des argovia philharmonic durch den Abend führen wird. Eröffnet wird das Konzert mit dem «Fandango-Quintett» von Luigi Boccherini – einem seiner spätesten Werke, in dem er sich der Gitarre widmete und spanische Tänze mit Melodien verbindet. Mit Werken von Isaac Albéniz und Astor Piazzolla tauchen wir in die Welt des Tangos ein Weiter geht es mit Joaquín Rodrigos Andante aus dem «Concierto de Aranjuez» Kein Musikwerk verkörpert die Bedeutung der klassischen Gitarre in der spanischen Musik mehr – geprägt von persönlichen Dramen und tiefer Melancholie. Zum Schluss erklingt de Abreus berühmtes «Tico Tico».
Kartenpreise:
Aarau: CHF 60 Sais Abo Kammerkonzerte
Im Kammerkonzert-Abo erhältlich
Sais on 2 026 / 27
Lia Brandigi Violine
Musiker:innen des argovia philharmonic
Hildegard von Bingen (1098–1179) «Quia ergo Femina»
Fanny Hensel (1805–1847)
Streichquartett Es-Dur
Claude Debussy (1862–1918) «Syrinx» für Flöte Solo L 129
Amy Beach (1867–1944)
«Thema und Variationen» für Flöte und Streichquartett op. 80
Fazıl Say (* 1970) «Cleopatra» für Violine Solo op. 34
JUNI 2027
So 06 17.00 Uhr Aarau Alte Reithalle

Im 4. Kammerkonzert steht die Preisträgerin der Schenk Stiftung 2025 Lia Brandigi im Zentrum. Der Abend wird mit Hildegard von Bingens «Quia ergo Femina» eröffnet. Neben ihrem Ruf als Visionärin und Universalgelehrte beschäftigte sie sich auch mit der Komposition und schrieb ein Stück, das die spirituelle Kraft des Weiblichen feierte. Fanny Hensel zeigt im Streichquartett Es-Dur eindrücklich ihr kompositorisches Können, welches lange im Schatten ihres Bruders Felix Mendelssohn Bartholdy stand. In «Syrinx» für Flöte Solo L. 129 von Claude Debussy geht es um einen antiken Mythos der Nymphe Syrinx, wobei die Flöte durch die Ausnutzung ihrer tiefen Lage und mythischen Klängen besonders poetisch hervortritt. Darauf folgt ein von Debussy inspiriertes «Thema und Variationen» für Flöte und Streichquartett op 80 von Amy Beach, welches mit kontrapunktischer Raffinesse und abwechslungsreichen Variationen glänzt. Abschliessend erklingt mit Fazıl Says «Cleopatra» für Violine Solo op. 34 ein virtuos anspruchsvolles Werk, das die modernen Spieltechniken, abwechslungsreiche rhythmische Gestaltungen und Klänge Arabiens zusammenführt.
Kartenpreise: Aarau: CHF 60
Im Kammerkonzert-Abo erhältlich
Nichts demonstriert eindrücklicher die Vielseitigkeit des argovia philharmonic als die vier Kammerkonzerte, die in jeder Saison angeboten werden. Hier können Musiker:innen des Orchesters ihr Können in einem speziellen Rahmen zeigen.
von Dr. Verena Naegele

In der Kammermusik-Literatur ist jedes Instrument quasi solistisch unterwegs. Ob Blasoder Streichinstrument, immer gilt es, im Zusammenspiel mit den anderen eine tragende Rolle zu übernehmen.
Eine weitere Besonderheit der Kammerkonzerte des argovia philharmonic sind die dafür eingeladenen Gäste, die ein breites Spektrum vom Nachwuchstalent bis zum gefeierten Star abdecken. Dies gilt auch für die diesjährige Saison: einerseits für Lia Brandigi, die im letzten Jahr beim Solistenwettbewerb der Schenk Stiftung in Zofingen brillierte und die Gunst der Orchestermitglieder des argovia philharmonic für ein Kammerkonzert eroberte. Andererseits gibt sich mit Pablo Sainz-Villegas ein absoluter Weltstar auf der Gitarre ein Stelldichein Daneben sind zweimal hervorragende Pianisten zu erleben, die schmissig Populäres und Ausgefallenes präsentieren
Bei den Kammerkonzerten gilt auch die Beachtung der ausgewählten Stücke, welche die Musiker:innen des argovia philharmonic mit den Gästen spielen Heuer reicht der Horizont vom Mittelalter über die Klassik bis zur zeitgenössischen Musik. Es wird also spannend und abwechslungsreich, und es gibt viel Neues, Unbekanntes zu entdecken. Das Kammerkonzert-Publikum kann dabei die Musiker:innen hautnah in der Alten Reithalle Aarau erleben
Mit der Geigerin Lia Brandigi heisst es Abschied nehmen vom in Zofingen 30 Jahre lang durchgeführten Solistenwettbewerb der Schenk Stiftung, welcher vielen Talenten einen wertvollen Schritt in die Zukunft ermöglicht hatte. Dies gilt auch für Lia Brandigi, die kurz nach der letzten Austragung in Zofingen eine Stelle als Erste Violine tutti im Orchester der Oper Zürich erhalten hat – ein gewaltiger Schritt, der für ihre Qualität spricht. Sie bringt ein ausserordentlich originelles Programm mit, sind doch von insgesamt fünf Werken drei von Komponistinnen geschrieben – und erst noch die gewichtigsten des ganzen Programms
Das Streichquartett Es-Dur von Fanny Hensel ist längst kein Geheimtipp mehr, es er-
freut sich dank seiner Qualität wachsender Beliebtheit. Mit «Thema und Variationen» für Flöte und Streichquartett op 80 von Amy Beach wiederum wird eine Parallele zum 3. Abo-Konzert geschaffen, wo deren Sinfonie e-Moll «Gaelic» auf dem Programm steht Umrahmt wird das Kammerkonzert von einer mittelalterlichen Meditation «Quia ergo Femina» von Hildegard von Bingen sowie «Cleopatra» von Fazıl Say.
Der Schweizer Benjamin Engeli ist ein sehr einfühlsamer, klangsinnlich spielender Pianist, der ein klassisches Programm präsentiert. Als gefragter Pianist hat er sich neben seinen Interpretationen der Klavierkonzerte des Repertoires auch in verschiedenen Kleinformationen einen Namen gemacht. Im Kammerkonzert des argovia philharmonic präsentiert er Beethovens «Gassenhauer»-Trio op. 11, das seinen Beinamen dem Variationen-Satz verdankt, der auf einem damals sehr populären Thema Joseph Weigls beruht Strahlt Beethoven unter anderem Heiterkeit und Jugend aus, so stehen in Brahms’ Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier a-Moll op. 114 Milde und Abgeklärtheit im Vordergrund. Benjamin Engeli beherrscht alle Facetten des Spiels, um diese Charakteristika zum Blühen zu bringen.
Wer Pablo Sainz-Villegas im letztjährigen Weihnachtskonzert gehört hat, der wird sich freuen, denn nun wartet ein ganzer Abend mit dem begnadeten Gitarristen auf das Publikum Seit seinem Debüt mit den New Yorker Philharmonikern ist Sainz-Villegas in über 40 Ländern mit renommierten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra oder dem Spanischen Nationalorchester aufgetreten. Und nun darf man sich auf einen intimen Abend in der Alten Reithalle Aarau freuen.
Das Programm ist bunt und beginnt mit dem berühmten Gitarrenquintett von Luigi Boccherini, das seinem Beinamen «Fandango»-Quintett alle Ehre macht. Als Finale verwendet Boccherini einen variierten spanischen Tanz, dessen Originalmelodie aus Andalusien stammt. Um den Klang des leicht skandalösen
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Werbetanzes so originalgetreu wie möglich zu gestalten, setzt Boccherini zusätzlich Kastagnetten ein. Ein steiler Einstieg in die Kammerkonzert-Arena der Reithalle, die den optimalen Rahmen für dieses «spanische» Konzert abgibt Werke von Piazzolla locken zum Mittanzen, und ein beliebter Tango von Isaac Albéniz darf auch nicht fehlen, während das Andante aus Rodrigos «Concierto de Aranjuez» an das letztjährige Weihnachtskonzert erinnert. Zum Schluss gibt’s noch den berühmten Gassenhauer «Tico Tico» von Zequinha de Abreu, den Pablo Sainz-Villegas zusammen mit fünf Streicher:innen des argovia philharmonic in die Reithalle zaubern wird.
Hierzulande Oliver Schnyder vorstellen zu wollen, hiesse Eulen nach Athen zu tragen –zu bekannt und geschätzt ist der Pianist in seiner Heimat. Legendär war das Konzert mit dem argovia philharmonic zur Eröffnung der Reithalle Aarau im Oktober 2021, als er das 1. Klavierkonzert von Beethoven vor ausverkauften
Rängen spielte. Schnyder arbeitet mit so berühmten Orchestern wie der Academy of Saint Martin in the Fields, dem Baltimore Symphony Orchestra oder den Dortmunder Philharmonikern zusammen. Als vielseitiger Kammermusikpartner von Solist:innen wie Daniel Behle (Tenor), Vilde Frang (Violine) oder Sol Gabetta (Cello) ist er geradezu prädestiniert für ein Kammerkonzert.
Das Klavierquartett von Fauré ist mit seinem impressionistischen zweiten Satz und dem Adagio ein ganz besonderer Leckerbissen. Danach betritt Schnyder mit seinen Mitspielenden für viele wohl Neuland: das Sextett C-Dur op. 37 für Klarinette, Horn, Violine, Viola, Violoncello und Klavier von Ernst von Dohnányi. Darin treffen Spätromantik mit Anklängen an Mahler und frühe amerikanische Musikidiome aufeinander. Eine spannende Entdeckung, die man sich nicht entgehen lassen sollte. ⋅




SOMMERSERENADE
LUFTIGE ABENDKLÄNGE
AUGUST 2026
Miriam Terragni Flöte
Sergio Simón Álvarez Oboe
N. N. Klarinette
Gerardo Fernandez Fagott
Antonio Lagares Horn
Ferenc Farkas (1905–2000)
Alte ungarische Tänze aus dem 17. Jh.
Malcolm Arnold (1921–2006)
«Three Shanties» für Bläserquintett op. 4

Wettingen: CHF 40 © is to ck , Ma rt in M ar in ov
Kartenpreise: Wildegg: CHF 40
AUGUST 2026
Fr 14 19.30 Uhr Wildegg Schloss
Sa 15 19.30 Uhr Wettingen Abthof Klosterhalbinsel
Mathieu Lussier (* 1952)
Dos Tropicos op. 7
Joseph Haydn (1732–1809)
Divertimento für Bläserquintett B-Dur
Hob. II:46
Jacques Ibert (1890–1962)
«Trois pièces brèves» für Bläserquintett
Reynaldo Hahn (1874–1947)
«À Chloris» arr. für Bläserquintett von Antonio Lagares
Traditionell
Klezmer Dances arr. für Bläserquintett von Gene Kavadlo / Adam Lesnik
Eine laue Sommerbrise in den Haaren und Bläserklänge in den Ohren – diese fantastische Kombination kann man im Rahmen unserer Sommerserenade erleben. Musiker:innen des argovia philharmonic versprechen einen entspannten Sommerabend im Freien.
SEPTEMBER UND NOVEMBER 2026

Musiker:innen des argovia philharmonic
Brigitte Haas Einführung
Janina Kriszun Konzept und Moderation
Nicht selten haben sich Komponist:innen aller Epochen durch die Bildende Kunst beeinflussen lassen. Diesen Aspekt greift das Kooperationsprojekt auf. Zur Betrachtung eines ausgewählten Kunstwerkes aus der Sammlung werden die Besucher:innen auf eine einstündige klangliche sowie kunsthistorische Zeitreise durch verschiedene Epochen der Künste mitgenommen.
Kartenpreise:
Aarau: CHF 35 (exkl. Museumseintritt)
Tickets via www.aargauerkunsthaus.ch erhältlich
SEPTEMBER 2026
Di 08 12 15 Uhr Aarau
Aargauer Kunsthaus
NOVEMBER 2026
Di 03 12.15 Uhr Aarau
Aargauer Kunsthaus
In Kooperation mit dem Aargauer Kunsthaus
YOGAKONZERTE
YOGA & MUSIK
SEPTEMBER 2026 BIS MAI 2027

Musiker:innen des argovia philharmonic Lisa Stepf Konzept und Yoga
Yoga & Musik öffnet einen Raum für körperliche Entspannung, Musik und Stille. Nach einer 60-minütigen Hatha-YogaLektion folgt ein 30-minütiges Konzert mit Musik aus unterschiedlichen Epochen.
In Kooperation mit dem Kurtheater Baden.
Kartenpreise: Baden: CHF 65
SEPTEMBER 2026
Mo 14 18 30 Uhr Baden
Kurtheater
FEBRUAR 2027
So 21 10.00 Uhr Baden
Kurtheater
12 00 Uhr Baden
Kurtheater
APRIL 2027
Mo 05 18.30 Uhr Baden
Kurtheater
20.30 Uhr Baden
Kurtheater
MAI 2027
So 09 10.00 Uhr Baden
Kurtheater





1. FAMILIENKONZERT
DIE BREMER STADTMUSIKANTEN NOVEMBER 2026
Peter Zimmermann Erzähler
Miriam Terragni Flöte
Edoardo Pezzini Oboe
Francesco Negrini Klarinette
Gerardo Fernandez Fagott
Riccardo Bovino Klavier
Martin Hofer Regie
Janina Kriszun Konzept
Franz Tischhauser (1921–2016)
Die Bremer Stadtmusikanten

Kartenpreise:
Baden: CHF 25/15/5
Aarau: CHF 25/15/5
Zofingen: CHF 25/15/5 Sais Abo Familienkonzerte
Im Familienkonzert-Abo erhältlich
NOVEMBER 2026
Sa 14 16.00 Uhr Baden
Berufsfachschule BBB, Aula
So 15 11.00 Uhr Aarau
Kultur und Kongresshaus
16 00 Uhr Zofingen Stadtsaal
Ein Esel, ein Hund, eine Katze und ein Hahn: Vier Tiere, die dem Alter und ihrem ungewissen Schicksal entkommen und sich gemeinsam auf den Weg nach Bremen machen, um dort als musikalisches Quartett ein neues Leben zu beginnen – die Bremer Stadtmusikanten der Gebrüder Grimm.
Auf ihrer Reise finden sie zusammen, wachsen über sich hinaus und beweisen mit List und Mut, wie man sogar Räuber vertreiben und ein neues Zuhause erobern kann.
Der Schauspieler Peter Zimmermann erzählt ihre abenteuerliche Geschichte, begleitet von der Musik des Schweizer Komponisten Franz Tischhauser. Mit fantasievollen Klängen und viel Herz wird ihre Reise zu einer Erzählung über Freundschaft, Zusammenhalt und den Mut, gemeinsam Neues zu wagen.
Infos: Schweizerdeutsch Dauer: ca. 50 Minuten, empfohlen für Kinder ab 5 Jahren
2. FAMILIENKONZERT
Stefano Wenk Erzähler
Janina Kriszun Konzept Tomas Djupsjöbacka Leitung argovia philharmonic
Engelbert Humperdinck (1854–1921)
Suite «Hänsel und Gretel» zusammengestellt von Gerard Schwarz
«Knusper, knusper, knäuschen, wer knuspert an meinem Häuschen?» Zur Weihnachtszeit entführt die Suite aus der Oper «Hänsel und Gretel» von Engelbert Humperdinck Kinder und Erwachsene in eine romantische Klangwelt
Die berühmte Geschichte von Hänsel und Gretel entfaltet sich in farbenreicher Orchestermusik: geheimnisvoll flüsternde Waldklänge, der wilde Hexenritt, verspielte Knusperwalzer und die verzauberten Lebkuchenkinder lassen den Grimm’schen Märchenwald lebendig werden. Immer wieder erklingt der «Abendsegen» – ein Moment voller Wärme, Trost und Geborgenheit. Ohne Bühne und Kostüme entsteht so ein Hörmärchen mit dem argovia philharmonic und der Erzählung von Stefano Wenk – ein festliches Konzerterlebnis für die ganze Familie.
DEZEMBER 2026
Sa 19 16.00 Uhr Baden Kurtheater
So 20 11.00 Uhr Aarau Alte Reithalle

Kartenpreise:
Baden: CHF 25/15/5
Aarau: CHF 25/15/5 Sais Abo Familienkonzerte
Im Familienkonzert-Abo erhältlich
Infos:
Schweizerdeutsch Dauer: ca. 50 Minuten, empfohlen für Kinder ab 5 Jahren
3. FAMILIENKONZERT
TINO FLAUTINO MÄRZ 2027
Jolanda Steiner Erzählerin
Maurice Steger Leitung und Blockflöte
Streichquartett des argovia philharmonic
Werke von Mozart, Vivaldi, Händel u. a.
MÄRZ 2027
Sa 06 16.00 Uhr Baden
Berufsfachschule BBB, Aula
So 07 11.00 Uhr Aarau Kultur und Kongresshaus 16 00 Uhr Rheinfelden Kurbrunnen

Das Musikmärchen «Tino Flautino und das zauberhafte Flötenspiel» erzählt die Geschichte des Flöte spielenden Prinzen Tino Flautino, der sich auf die Suche nach der goldenen Prinzessin begibt Diese wird von einer bösen Königin gefangen gehalten. Auf seinem Weg begegnet Tino dem Sonnenvater, der Mondmutter und einem übermütigen Wind Mit Mut, Klugheit und seinem zauberhaften Flötenspiel erhält der Prinz von ihnen Hilfe für seine gefährliche Reise. Doch wird es Tino Flautino gelingen, die goldene Prinzessin aus der Macht der bösen Königin zu befreien? Jolanda Steiner erzählt die Geschichte, während Maurice Steger auf verschiedenen Blockflöten die Musik zum Leben erweckt. Begleitet von einem Streichquartett des argovia philharmonic, entsteht so ein farbenreiches Klangbild – ein Hörerlebnis vom Feinsten für Gross und Klein.
Kartenpreise:
Baden: CHF 25/15/5
Aarau: CHF 25/15/5 Sais Abo Familienkonzerte
Infos: Schweizerdeutsch. Dauer: ca. 50 Minuten, empfohlen für Kinder ab 5 Jahren Im Familienkonzert-Abo erhältlich
Unser Kinderclub ist ein Workshop für Kinder im Alter von 8 bis 11 Jahren, die Musik lieben und selbst ein Instrument spielen. Der Workshop ist jeweils an eines unserer Konzerte geknüpft. Durch die Auseinandersetzung mit den Werken der zweiten Konzerthälfte gestaltet sich der anschliessende Besuch des Konzertes umso intensiver. Interessierten Eltern bieten wir vergünstigte Tickets für den ganzen Konzertabend an – Ohrwürmer sind garantiert.

Gemeinsames Singen und Musizieren mit Musiker:innen des argovia philharmonic

Details und Anmeldung unter: www.argoviaphil.ch/kinderclub
TERMINE
KINDERCLUB #1 im Rahmen des 1. Abo-Konzerts
SEPTEMBER 2026
SA 19 18.30 Uhr Aarau Alte Reithalle
mit Camille Saint-Saëns' Sinfonie Nr. 3 c-Moll op. 78 «Orgelsinfonie»
Anmeldeschluss: 4. September 2026
Kosten: CHF 25.– (inkl Verpflegung)
KINDERCLUB #2 im Rahmen des 2. Abo-Konzerts
NOVEMBER 2026
FR 20 18.30 Uhr Baden Kurtheater
mit Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 «Eroica»
Anmeldeschluss: 6. November 2026
Kosten: CHF 25.– (inkl Verpflegung)
KINDERCLUB #3
im Rahmen des Balletts «Romeo & Julia»
FEBRUAR 2027
SA 27 17 30 Uhr Aarau Alte Reithalle
mit Sergei Prokofjews «Romeo und Julia» op. 64, Ballett in 4 Akten, reduzierte Fassung von Tobias Leppert
Anmeldeschluss: 13. Februar 2027
Kosten: CHF 25.– (inkl Verpflegung)
KINDERCLUB #4
im Rahmen des 4. Abo-Konzerts
MÄRZ 2027
FR 12 18.30 Uhr Baden Kurtheater
mit Hubert Parrys Sinfonie Nr. 2 F-Dur «Cambridge»
Anmeldeschluss: 26. Februar 2027
Kosten: CHF 25.– (inkl Verpflegung)
SCHULHAUSKONZERT
Argovia philharmonic bringt das Konzert direkt in die Schule! Verschiedene Formationen von vier bis sechs Musiker:innen spielen im Schulhaus ein Konzert, stufengerecht vorbereitet und kommentiert. Je nach Bedürfnis kann das Angebot auch erweitert werden. Dies kann beispielsweise durch das Einstudieren von zum Thema passenden Liedern, Rhythmen und Texten geschehen, die anschliessend ins Konzert mit einbezogen werden. Eine weitere Möglichkeit ist die vorgängige Begegnung der Klassen mit den ausführenden Musiker:innen, die sich und ihr Instrument auf originelle Weise vorstellen.
KULTURTAG
Argovia philharmonic experimentiert, imitiert, komponiert, improvisiert, studiert ein und konzertiert zusammen mit den Schüler:innen. Dieser halbtägige Workshop kann auf Anfrage individuell zusammengestellt werden.

Die Schüler:innen besuchen das Orchester an seinem Probenort und tauchen in den Orchesteralltag ein. Die Musiker:innen beantworten Fragen und geben einen spannenden Einblick in ihr Berufsleben. Die Schulklasse erlebt dadurch die Arbeit eines Orchesters hautnah. Alle Termine für die kommenden Probenbesuche sind auf der Webseite des argovia philharmonic aufgeschaltet
SCHULKONZERT
Im Klassenverband Konzertluft schnuppern macht Spass. An zwei Vormittagen pro Saison spielt argovia philharmonic das Programm des Familienkonzertes ausschliesslich für Schüler:innen. Im Vorfeld erhalten die Lehrpersonen Materialien für die individuelle Konzertvorbereitung im Unterricht.
KONZERTABEND
Schüler:innen ab dem 2. Zyklus können als Klasse ein Konzert des argovia philharmonic besuchen und sich von der Konzertatmosphäre verzaubern lassen. Argovia philharmonic empfiehlt, im Vorfeld ein Musikergespräch in der Schule zu buchen, damit die Klasse gut auf das Konzert vorbereitet ist.
Mit freundlicher Unterstützung von:
Weitere Infos und Daten unter: www.argoviaphil.ch/schulen








GASTKONZERTE ARGOVIA PHILHARMONIC
AARGAUER FAMILIENTAG
BILDER EINER AUSSTELLUNG
N. N. Violine
Martina Gallo Violine
Andreas Fischer Viola
Orlando Theuler Violoncello
Giorgina Hämmerli Erzählerin
Xenia Joss Kunstvermittlerin
Janina Kriszun Konzept
Modest Mussorgsky (1839–1881)
«Bilder einer Ausstellung» arr. für
Streichquartett von Stefanie Herbertz
SEPTEMBER 2026
WORKSHOP
Sa 19 14.00 Uhr Aarau
Aargauer Kunsthaus
14.45 Uhr Aarau
Aargauer Kunsthaus
KONZERT
Sa 19 15 30 Uhr Aarau
Aargauer Kunsthaus
Eintritt frei
Weitere Infos unter: www.argoviaphil.ch/konzert/aargauer-familientag


MENDELSSOHNTAGE AARAU LUNCHTIMEKONZERT
Agata Lazarczyk Violine
Martina Gallo Violine
Dominik Klauser Viola
Giulia Ajmone-Marsan Violoncello
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Streichquartett Es-Dur op. 12
Franz Schubert (1797–1828)
Quartettsatz c-Moll D 703
Gioachino Rossini (1792–1868)
«Sonata a quattro» Nr. 3 C-Dur arr. von Ettore Bonelli
OKTOBER 2026
Fr 30 12.15 Uhr Aarau Stadtkirche
Eintritt frei, Kollekte
Weitere Infos unter: www.mendelssohntage.ch

GASTKONZERT
ARGOVIA PHILHARMONIC
ZU GAST
GASTSPIEL WINTERTHUR
EL AMOR BRUJO
Ginesa Ortega Flamenco-Sängerin
David Romero Flamenco-Tänzer
Josep Vicent Chefdirigent argovia philharmonic
Manuel de Falla (1876–1946)
«El amor brujo» Suite für Orchester
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 «Eroica»
NOVEMBER 2026
Di 24 19.00 Uhr Winterthur Stadtsaal
Tickets und Infos unter: www.musikkollegium.ch

Eine Aufführung im Rahmen des 2. Abo-Konzerts. Die ganze Konzertreihe finden Sie auf Seite 18.
NEUJAHRSKONZERT ZOFINGEN
VON WIEN NACH ZOFINGEN
argovia philharmonic Salonorchester
Das Salonorchester des argovia philharmonic bringt am 1. Januar 2027 einen Hauch Wien nach Zofingen. Es spielt ein Potpourri aus Walzern und Polkas und verleitet das Zofinger Publikum vielleicht sogar zum Tanz!
JANUAR 2027
Fr 01 16.00 Uhr Zofingen Stadtsaal
Tickets und Infos unter: www.musikundtheaterzofingen.ch

GASTKONZERT
ARGOVIA PHILHARMONIC
ZU GAST

NEUJAHRSKONZERT REINACH
Jenő Lisztes Cimbalom
Marc Kissóczy Leitung argovia philharmonic
Werke von Kálmán, Strauss II, Lehár, de Sarasate, Berlioz, Liszt und Brahms
JANUAR 2027
So 03 18.00 Uhr Reinach Saalbau
Tickets und Infos unter: www.saalbau-reinach.ch

Unter der Leitung von Marc Kissóczy läutet das argovia philharmonic mit OperettenOuvertüren, Walzern und Polkas das neue Jahr ein. Zudem darf sich das Publikum auf den ungarischen Cimbalisten Jenő Lisztes freuen.
Das vollständige Programm finden Sie auf Seite 29.
MUSIKERINNEN UND MUSIKER MANAGEMENT UND VORSTAND

CHEFDIRIGENT
Josep Vicent
1. VIOLINE
Ulrich Poschner 1. Kzm
Simone Roggen 2. Kzm
Mireille Lesslauer Stv. Kzm
Giovanni Barbato
Susanne Dubach
Sari Erni-Ammann
Stefan Glaus
Angelika Limacher-Scheibler
Bozidar Ljubin
Eszter Major
Mira Migliorese
2. VIOLINE
Agata Lazarczyk Stimmführerin
Sergej Novoselić Stv. Stimmführer
Cristina Amato
Sabina Curti
Martina Gallo
Kathrin Jakob
Ursina Anna-B. Schnyder
Marianna Szadowiak
VIOLA
N. N. Solo-Viola
Andreas Fischer Stv. Stimmführer
Xiao Bürgi-Ma
Katarzyna Duz-Bielec
Nadiya Husar Barbato
Dominik Klauser
Simon Müller Intendant
Tarek Beswick Orchestertechnik
Orlando Theuler Solo-Violoncello
Regula Schüpbach Stv. Stimmführerin
Giulia Ajmone-Marsan
Nico Prinz
Yoon Woo
KONTRABASS
N. N. Solo-Kontrabass
David Brito Stv. Stimmführer
Koichi Kosugi
Elmar Kremsa
FLÖTE
Miriam Terragni Solo-Flöte
Barbara Stoessel-Gmür
OBOE
Sergio Simón Álvarez Solo-Oboe
Edoardo Pezzini
KLARINETTE
Francesco Negrini Solo-Klarinette
Eva Polgar
FAGOTT
Gerardo Fernandez Solo-Fagott (Probejahr)
Brigitte Leutenegger
Altern. Solo-Fagott
Elena Fischer Künstlerisches Betriebsbüro
Salvea E. N. Friedrich Besucherservice
Sibylle Geitlinger Besucherservice
Janina Kriszun Musikvermittlung und Projekte
Linda Schumacher Marketing und Kommunikation
Nico Prinz Notenbibliothek
HORN
Elia Bolliger Solo-Horn
Thomas Zimmermann
Noé Lehmann Stv. Solo-Horn
Wolfgang Drechsler
TROMPETE
Marc Jaussi Solo-Trompete
Corrado Bossard
POSAUNE
Pedro Silva Solo-Posaune
Sarah Kretz-Zemp
Christoph Bolliger Bassposaune
TUBA
Pius Wey Solo-Tuba
PAUKEN
Michael Juen Solo-Pauke
SCHLAGZEUG
Pascal Iten Solo-Schlagzeug
HARFE
Lea Magdalena Knecht Solo-Harfe
Dr. Hans-Jürg Reinhart, Möriken Präsident
Patrick Burgherr, Rheinfelden
Stephan Gurini, Lenzburg
Esther Lenzin, Beinwil am See
Sergej Novoselić, Basel Orchestervertretung
Jan Schneider, Rombach
Robin Wanner, Oberrohrdorf
Markus Welti, Aarau
Adrian Zinniker, Zofingen





BESUCHERSERVICE
ABOS UND TICKETS
BESTELLMÖGLICHKEITEN

Wählen Sie auf unserer Website direkt beim gewünschten Konzert «KAUFE TICKET», um zum Online-Ticketshop zu gelangen Wählen Sie im Saalplan die gewünschten Plätze aus, geben Sie vor Abschluss der Bestellung im Warenkorb allfällige Gutschein- oder Promo-Codes ein und zahlen Sie per Kreditkarte, Rechnung oder Twint. Ihre Tickets erhalten Sie direkt nach Abschluss der Bestellung per Mail, zusammen mit der Rechnung oder Quittung. Drucken Sie anschliessend alles zu Hause aus.
argovia philharmonic Besucherservice
Telefon +41 62 834 70 00
Di–Fr 14.00–17.00 Uhr tickets@argoviaphil.ch

Der Besucherservice von argovia philharmonic berät Sie gerne und nimmt Ihre Bestellung telefonisch oder per Mail entgegen. Teilen Sie uns Ihren Sitzplatzwunsch (Kategorie), Namen, Adresse, Telefonnummer und allfällige Gutschein- oder Promo-Codes mit. Wir verarbeiten Ihre Bestellung und senden Ihnen per Mail eine Buchungsbestätigung zusammen mit den print@home-Tickets und der Rechnung zu.

Möchten Sie die Tickets per Post erhalten? Gegen eine Gebühr von CHF 4.50 pro Bestellung senden wir Ihnen Ihre Tickets gerne nach Hause.

Möchten Sie gerne mit Blick auf den Saalplan Ihren Wunschplatz buchen? Dann besuchen Sie eine unserer Vorverkaufsstellen

Aarau Info
Metzgergasse 2
5000 Aarau
Mo 13.30–18.00 Uhr
Di–Fr 9.00–18.00 Uhr
Sa 9.00–13.00 Uhr
UMTAUSCH, STORNIERUNG, RÜCKERSTATTUNG
Info Baden Tourist Office Bahnhofplatz 1 5400 Baden
Mo 13.30 –17.30 Uhr
Di–Fr 9.00 –12.30 Uhr 13.30 –17.30 Uhr
Sa 10.00–14.00 Uhr
Tourismus Rheinfelden
Stadtbüro, Marktgasse 16 4310 Rheinfelden
Mo 9.00 –12.00 Uhr
13.30–18.00 Uhr
Di–Fr 9.00 –12.00 Uhr 13.30–17.00 Uhr
Mit dem Kauf eines Tickets akzeptieren Sie unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen Für Abos gelten zusätzlich unsere «Informationen zu Ihrem Abo». Tickets, Abos, Gutscheine und weitere Produkte werden nicht annulliert, zurückgenommen, umgetauscht oder rückerstattet Sollten Sie das Konzert nicht besuchen können, so dürfen Sie Ihr Ticket oder Ihren Abo-Platz weitergeben und damit jemand anderem eine Freude machen.



% Kinder bis 16 Jahre profitieren von sehr stark vergünstigten Tickets bei unseren Familienkonzerten (5 CHF) und allen anderen Eigenveranstaltungen (10 CHF). Kinder benötigen in jedem Fall ein eigenes Ticket.
% Jugendliche ab 16 Jahren und Studierende erhalten eine Ermässigung von 40% auf den regulären Konzertpreis Bei Einzelkarten ist ein Schüleroder Studienausweis unaufgefordert an der Ticketkontrolle vorzuweisen.
% Inhaber:innen der KulturLegi erhalten die gleiche Vergünstigung auf Einzeltickets wie Jugendliche und Studierende. Das Angebot richtet sich nach der Verfügbarkeit von Tickets. Einlösbar im Vorverkauf und an der Abendkasse. Der KulturLegi-Ausweis ist bei der Ticketkontrolle unaufgefordert vorzuweisen.
% In Kooperation mit unserem Co-Sponsor CH Media bieten wir den Abonnent:innen der Aargauer Zeitung exklusive abo+ Preisermässigungen auf ausgewählte Konzerte an. Das Angebot richtet sich nach der Verfügbarkeit, es kann kontingentiert und zeitlich eingeschränkt werden
% Der Kulturpass Kanton Aargau des Departements BKS berechtigt kulturverantwortliche Personen der Aargauer Schulen im Rahmen des Vermittlungsprogramms Kultur macht Schule zum freien Eintritt. Eine Platzreservation ist zwingend Die Plätze für Kulturverantwortliche sind kontingentiert. Der Kulturpass muss an der Abendkasse vorgewiesen werden. Alle Angebote für Schulen finden Sie auf unserer Webseite
% Absolvent:innen des Spitzenförderungsprogramms Instrumentalmusik und Gesang des Kantons Aargau erhalten einen kostenlosen Eintritt auf unsere Eigenveranstaltungen. Das Angebot richtet sich nach der Verfügbarkeit. Die Teilnahmebestätigung muss vorab eingereicht oder an der Abendkasse vorgewiesen werden.
UND
MITGLIEDSCHAFTSGUTSCHEINE
Gutscheine für kostenfreie oder ermässigte Konzerteintritte gelten für diejenigen Eigenveranstaltungen, die auf dem Gutschein vermerkt sind. Sie sind in der aufgedruckten Saison gültig und verfallen mit dem Saisonende. Die Einlösung richtet sich nach der Verfügbarkeit. Generell, auch bei Unmöglichkeit der Einlösung eines Gutscheins, besteht kein Anspruch auf Rückerstattung
Schenken Sie ein Konzerterlebnis! Den Betrag wählen Sie selbst. Wir senden Ihnen den Gutschein nach Bestellung innert 5 Werktagen zu
Unsere Wertgutscheine können für alle unsere Eigenveranstaltungen und Abos eingelöst werden und sind so lange gültig, bis das Guthaben aufgebraucht ist. Sie können auch in Etappen eingelöst werden. Viel Spass beim Schenken!

Lassen Sie sich von den Klängen des argoviaphilharmonics verzaubern
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Tauchen Sie ein und erleben Sie unvergessliche abo+ Momente. Von vielseitigen Erlebnissen bis hin zu entspannten Wellnesstagen – machen Sie mehr aus Ihrer Freizeit!
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An den meisten Konzerten des argovia philharmonic geniessen Sie vor dem Konzert oder in der Pause eine Erfrischung an der Bar.
argovia philharmonic Besucherservice
Telefon +41 62 834 70 00
Di–Fr 14.00–17.00 Uhr tickets@argoviaphil.ch
Auch wenn ein Konzert ausverkauft ist, lohnt sich der Besuch des Ticketshops kurz vor einem Konzert, da unter Umständen Restkarten wieder freigegeben werden.
Besuche von Schulklassen in unseren Proben und Konzerten können im Rahmen unserer Musikvermittlung mit oder ohne Begleitprogramm vereinbart werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website. BESUCHERSERVICE
KONZERTEINFÜHRUNG
Erfahren Sie in unseren Konzerteinführungen Wissenswertes zum Konzertprogramm. Jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn, im Ticketpreis inbegriffen
An unseren Konzerten ist eine begrenzte Anzahl an barrierefreien Rollstuhlplätzen inklusive Sitzplätzen für Begleitpersonen verfügbar. Diese Plätze können nicht online oder über die Vorverkaufsstellen gebucht werden. Wenden Sie sich für Beratung und Buchung an unseren Besucherservice.
Auf unserer Website finden Sie Informationen zu unseren regelmässigen Spielorten. Für weitere Auskünfte wenden Sie sich an unseren Besucherservice.
Buchungen für Gruppen sind im Rahmen der Konzertauslastung möglich. Wenden Sie sich an unseren Besucherservice.
KINDERCLUB
Ein Workshop für Kinder von 8 bis 11 Jahren, die Musik lieben und selbst ein Instrument spielen Durch die Auseinandersetzung mit den Werken des Konzertprogrammes gestaltet sich der anschliessende Besuch des Konzertes umso intensiver Anmeldung erforderlich
AUF EIN GLAS WEIN
Lassen Sie das Konzert bei einem Glas Wein ausklingen und kommen Sie ins Gespräch mit unseren Musikerinnen und Musikern Exklusiv für unsere Abonnent:innen, auf Anmeldung
Sinfoniekonzerte
Entscheiden Sie sich für einen der drei Abo-Tage:
1
AARAU DONNERSTAG
19.30 UHR
in der Alten Reithalle Aarau
Do, 17. September 2026
Do, 19. November 2026
Do, 21. Januar 2027
Do, 11. März 2027
Do, 27 Mai 2027
Preisklasse
2
BADEN FREITAG 19.30 UHR
3
im Kurtheater Baden AARAU SONNTAG 17.00 UHR
Fr, 18. September 2026
Fr, 20. November 2026
Fr, 22. Januar 2027
Fr, 12. März 2027
Fr, 28 Mai 2027
in der Alten Reithalle Aarau
So, 20. September 2026
So, 22. November 2026
So, 24. Januar 2027
So, 14. März 2027
So, 30 Mai 2027
Kat 1+ Kat 1 Kat 2 Kat 3 nur in Aarau Vollpreis
SINFONIEKONZERTE IM ABO
PROFITIEREN SIE VON UNSEREN VORTEILEN
Dank Vorwahlrecht stehen Ihnen die besten Plätze zur Auswahl. Einmal gewählt, dürfen Sie Ihren gewohnten Platz für immer behalten
Trotzdem flexibel sein? Bei Verhinderung können Sie Ihr Abo jemandem weitergeben oder den Konzerttag wechseln (nur nach Verfügbarkeit).
Jemanden zum Konzert einladen? Zu jedem Abo-Platz erhalten Sie einen Gutschein für ein Ticket mit 50% Ermässigung, gültig für alle Abo-Sinfoniekonzerte (Aarau und Baden) des argovia philharmonic.
Ein Abo lohnt sich auch für Ihr Portemonnaie, denn Sie sparen mindestens 20% gegenüber dem Kauf von Einzelkarten
Das Abendprogramm erhalten Sie vorab per Post zugestellt und Sie werden zu exklusiven Anlässen eingeladen.


ABOS UND TICKETS
DATEN UND PREISE
Kammerkonzerte
AARAU SONNTAG 17.00 UHR
in der Alten Reithalle Aarau
Apfelhausenweg 20 5000 Aarau
So, 25. Oktober 2026, 17 Uhr
So, 29. November 2026, 17 Uhr
So, 4. April 2027, 17 Uhr
So, 6. Juni 2027, 17 Uhr
ohne Abo
Vollpreis CHF 192 CHF 240 Jugendliche, Studierende CHF 80 CHF 100 Kinder (bis 16 Jahre) CHF 32 CHF 40
VORTEILE DES KAMMERKONZERT-ABOS VoAbo-rteil
Dank Vorwahlrecht stehen Ihnen die besten Plätze zur Auswahl.
Einmal gewählt, dürfen Sie Ihren gewohnten Platz für immer behalten.
Trotzdem flexibel! Bei Verhinderung können Sie
Ihr Abo jemandem weitergeben
Sie sparen 20% gegenüber dem Kauf von Einzelkarten.



ABOS UND TICKETS
DATEN
Familienkonzerte
BADEN SAMSTAG
16.00 UHR
Je 3 Daten
Sa, 14. November 2026, 16 Uhr
Berufsfachschule BBB, Aula
Sa, 19. Dezember 2026, 16 Uhr
Kurtheater
Sa, 6. März 2027, 16 Uhr
Berufsfachschule BBB, Aula
Familienabo
AARAU SONNTAG
11.00 UHR
Je 3 Daten
So, 15. November 2026, 11 Uhr
Kultur und Kongresshaus
So, 20. Dezember 2026, 11 Uhr
Alte Reithalle
So, 7. März 2027, 11 Uhr
Kultur und Kongresshaus ohne Abo



Die Löwenkonzerte sind eine gemeinsame Konzertreihe von argovia philharmonic, den CHAARTS Chamber Artists sowie dem Capriccio Barockorchester. Jeweils 5 abwechslungsreiche Konzerte erwarten das Publikum im majestätischen Löwensaal in Beinwil am See. Detaillierte Infos zu allen Konzerten finden Sie unter: www.loewenkonzerte.ch
BEINWIL AM SEE
So, 30. August 2026, 17 Uhr
Sa, 17. Oktober 2026, 19.30 Uhr
Sa, 31. Oktober 2026, 19 30 Uhr
Sa, 3. April 2027, 19.30 Uhr
Sa, 24. April 2027, 19.30 Uhr
5 KONZERTE IM ABO
ohne Abo
1. Kategorie CHF 256 CHF 320
2. Kategorie CHF 220 CHF 275
3. Kategorie CHF 180 CHF 225
LÖWENKONZERTE IM ABO PROFITIEREN SIE VON UNSEREN VORTEILEN
Dank Vorwahlrecht stehen Ihnen die besten Plätze zur Auswahl. Einmal gewählt, dürfen Sie Ihren gewohnten Platz für immer behalten.
Jemanden zum Konzert einladen?
Zu jedem Abo-Platz erhalten Sie eine Freikarte für ein Löwenkonzert Ihrer Wahl (solange Plätze verfügbar)
Ein Abo lohnt sich auch für Ihr Portemonnaie, denn Sie sparen 20% gegenüber dem Kauf von Einzelkarten.
Sie werden zu einem exklusiven Abonnenten-Apéro eingeladen.
KAT 2 KAT 1 KAT 3 KAT 1
Werden Sie Mitglied des Vereins argovia philharmonic


Werden Sie Mitglied im Trägerverein argovia philharmonic und unterstützen Sie mit einem jährlichen Beitrag die Aktivitäten dieses kulturellen Leuchtturms des Kantons Aargau. Sie helfen dabei, klassische Musik auch in Zukunft der Bevölkerung in allen Regionen des Aargaus zu erschwinglichen Preisen zugänglich zu machen und fördern so die Lebensqualität aller Bewohnerinnen und Bewohner des Kantons. Ihr Engagement verdanken wir nicht nur mit Musik, sondern auch mit zahlreichen Mitgliedschaftsvorteilen
Mitgliedschaftsoptionen
EXKLUSIVMITGLIED
FREUNDE DES ARGOVIA PHILHARMONIC
EINZELMITGLIEDSCHAFT
PAARMITGLIEDSCHAFT
EXKLUSIVMITGLIEDSCHAFT
FIRMA SILBER
FIRMA GOLD FIRMA PLATIN
Mitglieder erhalten mehrmals pro Saison Einblick in die Probenarbeit des Orchesters, werden zur jährlichen Saison- eröffnung und zu weiteren exklusiven Mitgliederanlässen eingeladen.
Mitgliedergutscheine sind eine Saison lang für alle von argovia philharmonic veranstalteten Konzerte gültig
ANZAHL GUTSCHEINE MIT 50% RABATT AUF TICKETS
VERGÜNSTIGUNG AUF SINFONIEKONZERTABO *
30% RABATT
AUF 1 ABO-PLATZ
30% RABATT
AUF 1 ABO-PLATZ
40% RABATT
AUF 1 ABO-PLATZ
40% RABATT
AUF 1 ABO-PLATZ
40% RABATT
AUF 2 ABO-PLÄTZE
Mitgliedschaftsbeiträge sind im Kt Aargau steuerabzugsberechtigt
Mitgliedschaften erneuern sich ohne Kündigung jährlich
* gegenüber dem Kauf von Einzelkarten



KANTON
HAUPTSPONSORIN
CO-SPONSOREN UND -PARTNER



Annemarie und Dr. Werner Berner, Erlinsbach
AARGAUER GEMEINDEN



SAISONSPONSOREN

QUALITÄTSPARTNER



MEDIEN- UND WERBEPARTNER
PARTNER UND SPONSOREN DER KONZERTE IN BEINWIL AM SEE

PARTNER UND SPONSOREN DER KONZERTE IN RHEINFELDEN




Ursula Brun Klemm und Dr. Markus Klemm, Rheinfelden
PARTNER UND SPONSOREN DER KONZERTE IN VILLMERGEN


PARTNER UND SPONSOREN DER KONZERTE IN ZOFINGEN


STIFTUNGEN UND KONZERTSPONSOREN
Hans und Lina Blattner Stiftung, Aarau
Jean und Esther Häuptli, Aarau Rohr
F. G. Pfister Kultur- und Sozialstiftung, Suhr
Jürg Schärer und Laurene Schärer-Lindstrom, Aarau
Ruth & Edith Suter-Stiftung, Aarau
Maya und Peter Wanner, Würenlos
FREUNDE DES ARGOVIA PHILHARMONIC, EXKLUSIV-, GÖNNER- UND KONZERTMITGLIEDER

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Personenbezogene Bezeichnungen in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten gleichermassen für alle Geschlechter.
Anwendungsbereich
Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden AGB genannt) regeln die rechtlichen Beziehungen zwischen dem Verein argovia philharmonic (im Folgenden argovia philharmonic genannt) und den Kunden und Besuchern von Veranstaltungen, die von argovia philharmonic als Veranstalterin oder im Auftrag Dritter durchgeführt werden bzw für von argovia philharmonic erbrachte Leistungen.
Publikation der AGB
Es gelten die jeweils zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses auf der Website www.argoviaphil.ch publizierten AGB und mitgeltenden Dokumente.
Mitgeltende Dokumente
Der Kunde akzeptiert mit Vertragsabschluss die AGB und mitgeltenden Dokumente «Informationen zum Abo» und «Informationen zur Mitgliedschaft» sowie alle weiteren Dokumente, welche auf die AGB von argovia philharmonic Bezug nehmen
VERTRAGSABSCHLUSS
Vertragliche Beziehung
Mit der telefonischen oder schriftlichen Kundenbestellung bei der Geschäftsstelle argovia philharmonic, dem Kauf an der Abendkasse oder bei einer Vorverkaufsstelle von argovia philharmonic entsteht ein Vertragsverhältnis zwischen argovia philharmonic und dem Kunden für die auf dem Ticket, Abo oder Gutschein bezeichneten Leistungen.
Bei Bestellungen im Onlineshop www.442Hz.com kommt der Vertrag erst zustande, wenn argovia philharmonic die bestellten Produkte an den Kunden versendet oder den Vertragsabschluss mit einer Auftragsbestätigung per E-Mail bestätigt
Zahlungsmittel
Mit dem Abschluss des Vertrags verpflichtet sich der Kunde zur Zahlung des Rechnungsbetrags Zahlungsmittel sind Debit- und Kreditkarten, Rechnung und Barzahlung und weitere elektronische Zahlungsmittel.
Zahlungsfrist
Der Kunde ist zur Zahlung innerhalb der auf der Rechnung aufgedruckten Zahlungsfrist verpflichtet, sofern der Kauf nicht direkt nach Abschluss bar oder mit Kreditkarte beglichen worden ist.
Rückgabe, Umtausch, Rückerstattung
Tickets, Abos und Gutscheine und weitere Produkte werden nicht annulliert, zurückgenommen, umgetauscht oder rückerstattet.
Rücktritt vom Vertrag argovia philharmonic ist berechtigt, den offenen Betrag einzufordern oder die Bestellung zu stornieren, sollte der Kunde trotz wiederholter Zahlungsaufforderung den offenen Betrag nicht begleichen.
Kein Weiterverkauf
Der gewerbliche oder kommerzielle Handel mit Tickets ist nicht zulässig Bei Verstoss gegen diese Bestimmung kann argovia philharmonic die mit dem erworbenen Ticket verbundenen Leistungen verweigern und Schadenersatz- sowie Gewinnherausgabeansprüche geltend machen.
Wertgutscheine Wertgutscheine sind zeitlich unbeschränkt gültig.
Konzert-Gutscheine
Die Einlösung von Konzert-Gutscheinen richtet sich nach der Verfügbarkeit der Veranstaltung. Generell, auch bei Unmöglichkeit der Einlösung eines Gutscheins,
besteht kein Anspruch auf Rückerstattung oder Barauszahlung des Gutscheins. Konzert-Gutscheine sind in der aufgedruckten Saison gültig und verfallen automatisch mit dem Saisonende, falls nichts anderes auf dem Gutschein vermerkt ist.
Abos
Mit der Abo-Buchung oder -Erneuerung akzeptiert der Kunde die AGB und die mitgeltenden «Informationen zum Abo» Es gilt die zum Zeitpunkt der Bestellung bzw Abo-Erneuerung auf der Website publizierte bzw. dem bestehenden Kunden zur Verfügung gestellte Version.
LIEFERUNG
Versandart argovia philharmonic versendet bestellte Tickets und Gutscheine über die vom Kunden gewählte Versandart an die angegebene Versandadresse. Nutzen und Gefahr gehen im Zeitpunkt des Versandes auf den Kunden über
Zusätzliche Kosten für Postversand
Mit der Wahl der Versandart akzeptiert und trägt der Kunde allfällige damit verbundene Kosten für den Postversand. Diese Kosten werden in der Bestellübersicht im Online-Shop ausgewiesen oder vom Verkaufspersonal bekanntgemacht.
Lieferverzögerungen
Der Kunde ist verpflichtet, den Erhalt der Bestellung in der anzunehmenden Lieferfrist umgehend zu kontrollieren. Bei digitaler Zustellung ist der Posteingang und ein allfälliger Spam-Ordner zu berücksichtigen. Bei nicht erfolgter Auslieferung muss mit der Geschäftsstelle Kontakt aufgenommen werden. Für Lieferverzögerung wegen Angabe von nicht korrekten Kundendaten, insbesondere Mail-Adressen, oder wegen verzögerter Zustellung durch die Post übernimmt argovia
philharmonic keine Verantwortung
Beanstandungen
Eine Mängelrüge hat sofort nach Erhalt der Bestellung zu erfolgen Falsche oder fehlerhafte Lieferungen werden von argovia philharmonic ersetzt oder zurückgenommen und rückerstattet. Weitere Ansprüche sind ausgeschlossen
ABSAGE ODER ÄNDERUNG EINES KONZERTES
DURCH ARGOVIA PHILHARMONIC
Konzertabsage oder Änderung
argovia philharmonic behält sich, auch nach Beginn des Vorverkaufs, die Änderung oder Absage einer Veranstaltung vor Veranstaltungsbesucher werden umgehend über die Konzertabsage und das weitere Vorgehen informiert.
Rückerstattung oder Umbuchung bei Konzertabsage
Bei der Absage einer Veranstaltung durch argovia philharmonic wird dem Kunden der Kaufbetrag inkl. allfälligen Liefergebühren rückerstattet. Die Rückerstattung kann in Form eines Wertgutscheins, als Rückerstattung oder als Umbuchung auf eine andere Veranstaltung im Rahmen der Verfügbarkeit erfolgen.
Änderung der Besetzung, des Programms oder der Startzeit einer Veranstaltung Besetzungsänderungen, Änderungen von Teilen des Programms und Änderungen der Startzeit einer Veranstaltung berechtigen weder zur Rückgabe, zur Rückerstattung noch zu einer Umbuchung auf eine andere Veranstaltung.
Abbruch einer Veranstaltung
Eine Veranstaltung gilt als nicht gespielt, wenn der Abbruch vor der Pause oder,
bei Vorstellungen ohne Pause, vor Erreichen der Hälfte der vorgesehenen Vorstellungsdauer erfolgt. Bei Abbruch einer Veranstaltung erfolgt die Rückerstattung gemäss der Regelung bei Konzertabsage (s. Ziffer 8.2.).
Haftungsausschluss
argovia philharmonic übernimmt keine weitere Haftung für Aufwendungen oder Schäden jeglicher Art, die dem Kunden durch Konzertänderungen oder -absagen entstehen.
VERANSTALTUNGSBESUCH
Hausrecht
argovia philharmonic übt an seinen Spielstätten das Hausrecht aus oder, wo das Hausrecht bei einer anderen Organisation (Spielstätte) liegt, setzt dieses zusammen mit den verantwortlichen Stellen der Spielstätte durch. Insbesondere können Kunden und Besucher aus Vorstellungen verwiesen werden, wenn die Veranstaltung oder andere Kunden belästigt oder gestört werden.
Sicherheit
Die Einrichtung und Bestuhlung darf nur durch das Personal des Veranstalters verändert werden. Fluchtwege dürfen nicht durch mitgebrachte persönliche Gegenstände, z B. Gehhilfen, Kinderwagen oder Gepäckstücke, verstellt werden. Bei Brand oder sonstigen Gefahrensituationen ist die Spielstätte sofort durch die gekennzeichneten Ausgänge zu verlassen
Einlasskontrolle
Tickets und Abo-Karten werden am Einlass der Veranstaltung geprüft. Bei ermässigten Tickets sind allfällige Ausweise unaufgefordert vorzuweisen.
Nacheinlass
Es besteht kein Anspruch auf Einlass für Kunden und Besucher, die erst nach Veranstaltungsbeginn erscheinen Es besteht bei
verspätetem Erscheinen kein Anspruch auf Einnahme des gebuchten Sitzplatzes oder auf Rückerstattung oder Umtausch des Tickets
Garderobe
Grosse Garderobestücke sind an der Garderobe abzugeben oder dort selbst zu deponieren. Garderoben können bedient oder nicht bedient sein Jegliche Haftung für Verlust oder Beschädigung von Garderobestücken ist ausgeschlossen
Aufenthalt im Zuschauersaal Getränke und Esswaren dürfen, sofern dies nicht ausdrücklich anders von argovia philharmonic kommuniziert wird, nicht in den Zuschauersaal mitgenommen werden. Mobiltelefone, Funkgeräte und weitere akustische Signalgeber dürfen nur in ausgeschaltetem oder lautlosen Zustand in den Saal mitgenommen werden.
Ton- und Bildaufnahmen
Bildaufnahmen (Fotografien) sind erlaubt, sofern sie das Orchester und die Konzertbesucher nicht stören. Ton- und Videoaufnahmen sind nur mit Einwilligung der Intendanz erlaubt. Bei Zuwiderhandlung können Besucher unter Ausschluss jeglicher Ansprüche von der Veranstaltung ausgeschlossen werden.
Ton- und Bildaufnahmen durch argovia philharmonic oder beauftragte Dritte argovia philharmonic oder beauftragte Dritte stellen regelmässig Ton-, Foto- und Videoaufnahmen von Veranstaltungen her, die entweder live oder als Aufzeichnung veröffentlicht werden. Der Kunde bzw. Konzertbesucher erklärt sich damit einverstanden, dass solche Aufnahmen ohne Anspruch auf Vergütung ausgestrahlt und auf Tonund Bildträger digital oder anderweitig veröffentlicht werden, auch wenn er auf solchen Aufnahmen erkennbar ist
Haftungsausschluss
argovia philharmonic schliesst, soweit rechtlich zulässig, jegliche Haftung für Schäden, unbesehen davon, ob diese durch argovia philharmonic, Hilfspersonen oder Dritte verursacht worden sind, aus.
Datenschutzerklärung
Es gilt die Datenschutzerklärung von argovia philharmonic Die aktuelle Version ist die auf der Website www.argoviaphil.ch publizierte
Anwendbares Recht / Gerichtsstand
Es gilt Schweizerisches Recht. Ausschliesslicher Gerichtsstand ist Aarau.
Letztmals aktualisiert am 9 Oktober 2023
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