Fabian Ziegler Schlagzeug
Christoph Koncz Leitung
argovia philharmonic

Alte Reithalle 01.05. Baden Kurtheater 02.05. Aarau
Alte Reithalle 03.05. Aarau
Alte Reithalle

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Fabian Ziegler Schlagzeug
Christoph Koncz Leitung
argovia philharmonic

Alte Reithalle 01.05. Baden Kurtheater 02.05. Aarau
Alte Reithalle 03.05. Aarau
Alte Reithalle

Herausgeber argovia philharmonic
Kasernenstrasse 28
5000 Aarau
Tel. 062 834 70 00 info@argoviaphil.ch www.argoviaphil.ch
Redaktion und Layout
Linda Schumacher
Werktexte
Dr. Viviane Nora Brodmann
Titelseite
Fabian Ziegler (Foto: Akvile Sileikaite)
Fotocredits
S. 18 Akvile Sileikaite
S. 22 Andreas Hechenberger
S. 26/27 Patrick Hürlimann
Druck
merkur medien ag 4900 Langenthal www.merkurmedien.ch
AEW Energie AG Obere Vorstadt 40 Postfach
CH-5001 Aarau
Auflage 1500 Exemplare
T +41 62 834 21 11
info@aew.ch www.aew.ch
Fabian Ziegler Schlagzeug
Christoph Koncz Leitung
argovia philharmonic
Franz Liszt (1811–1886) ca. 16’
«Les Préludes» Sinfonische Dichtung Nr. 3 S. 97
Arash Safaian (*1981) ca. 25’
«ex machina» Partita für Schlagzeug und Orchester
I Allemande
II Sarabande-Vertigo
III Musette
IV Gigue
PAUSE
20‘
Jean Sibelius (1865–1957) ca. 45’
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 43
I Allegretto
II Tempo andante, ma rubato
III Vivacissimo
IV Finale: Allegro moderato
Bitte schalten Sie vor dem Konzert Ihr Mobiltelefon auf lautlos. Bildaufnahmen sind erlaubt, sofern sie das Orchester und die Sitznachbarn nicht stören. Ton- und Videoaufnahmen des Konzerts sind nur mit Einwilligung erlaubt.
Jeweils 45 Minuten vor dem Konzert wird das Programm unter die Lupe genommen. In Aarau findet die Konzerteinführung im Odd Fellow-Haus der Schenkenberg-Loge Nr. 15 am Apfelhausenweg 10 statt, in Baden im Neuen Foyer.
Wir danken der Schenkenberg-Loge Nr. 15 Aarau herzlich für die unentgeltliche Überlassung ihres Refektoriums für die Durchführung unserer Konzerteinführungen.
Aarau: Besuchen Sie die Bar im Stall (ab 60 Minuten vor Konzertbeginn, in der Pause und nach dem Konzert) oder geniessen Sie einen Drink im Foyer (nur während der Pause).
Baden: Die Bar im Sachs Foyer ist vor dem Konzert und in der Pause geöffnet.
In diesem Workshop tauchen Kinder in die Orchesterwelt ein und besuchen anschliessend gemeinsam die zweite Konzerthälfte. Nur auf Anmeldung.
Infos unter: www.argoviaphil.ch/kinder-und-jugendclub
argoviaphil:connect Event
Club-Event für musikbegeisterte Personen von 16 bis 26 Jahren. Infos unter: www.argoviaphil.ch/connect
April / Mai 2026
Do 30 19.30 Uhr Aarau
Alte Reithalle
Fr 01 19.30 Uhr Baden
Sa 02 19.30 Uhr Aarau 18.45 Alte Reithalle
So 03 17.00 Uhr Aarau 16.15 Alte Reithalle
Herzlichen Dank
Wir bedanken uns bei unseren Geldgebern und Sponsoren, die uns während der ganzen Saison unterstützen und unsere Tätigkeiten überhaupt erst ermöglichen –eine vollständige Übersicht finden Sie am Ende dieses Programmheftes.

Engagieren auch Sie sich für das argovia philharmonic: www.argoviaphil.ch/engagement
Recht ist

Guy Braunstein, 1. Violine
Sabina Curti, 2. Violine
Andreas Fischer, Bratsche
Kammermusiker – Solistinnen und Partner zugleich. Nicht anders in der Advokatur: Die eigenverantwortliche Tätigkeit der Anwältinnen und Anwälte und ihre Arbeit im Teamwork qualifiziert Schärer Rechtsanwälte im Ranking der Bilanz, Handelszeitung und PME in verschiedenen Bereichen unverändert als eine der Top 25 Kanzleien der Schweiz.
Schärer Rechtsanwälte
Hintere Bahnhofstrasse 6
CH-5001 Aarau
www.5001.ch
Ein wenig früher als sonst beschliessen wir die Abo-Saison 2025/26 mit dem 5. Abo-Zyklus. Es war eine Saison des Übergangs: viele Gastdirigentinnen und -dirigenten durften wir willkommen heissen und ebenso viele abwechslungsreiche Programme mit Neuentdeckungen geniessen. Dass unser neuer Chefdirigent Josep Vicent bereits dreimal im Aargau dirigieren konnte, war ein absoluter Glücksfall.
Nach diesem Zyklus folgt bereits die Abo-Erneuerung der Saison 2026/27 für unsere bisherigen Abonnent:innen. Der öf fentliche Vorverkaufsstart der Abos 2026/27 startet am 12. Mai 2026.
Als Gast begrüssen wir nun mit grosser Vorfreude den österreichisch-ungarischen Dirigenten Christoph Koncz. Bis 2023 war er Stimmführer der 2. Geigen bei den Wiener Philharmonikern und hat sich seit dann vollständig dem Dirigieren verschrieben. So wurde er gerade per Saison 2027/28 zum neuen
Chefdirigenten des Bruckner Orchester Linz gewählt.
Christoph Koncz dirigiert ein abwechslungsreiches Programm, bei dem neben der wunderbaren 2. Sinfonie von Jean Sibelius und der Sinfonischen Dichtung von Franz Liszt auch die Partita für Schlagzeug und Orchester im Zentrum steht. Der Schweizer Perkussionist Fabian Ziegler, für den Arash Safaian das Werk komponiert hatte, wird es auch hier bei uns spielen.
Machen Sie es sich gemütlich, lehnen Sie zurück und geniessen Sie einen Augenblick fernab von den Krisen und Sorgen dieser Welt.
Herzlich, Ihr

Simon Müller
Intendant

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Franz Liszt (1811–1886)
«Les Préludes» Sinfonische Dichtung Nr. 3 S. 97
Franz Liszts «Les Préludes» beginnt ungewöhnlich leise: Die Streicher zupfen sanft ein «c», von wo aus sich die Violinen und Bratschen in langsamen Terzschritten zwei Oktaven in die Höhe bewegen, bis die Bläser einsetzen und ihren hellen Klang beisteuern. Die etwas schmachtende, aber dennoch friedvolle Atmosphäre währt jedoch nur kurz. Bald entlädt sich das Orchester im Verlauf des Werks in stürmischen, dramatischen wie auch erhaben-majestätischen Momenten, die auch Liszts enge Verbindung zu Richard Wagner hörbar machen. Der dabei entstehende erzählerische Duktus ist genau der von
Liszt gesuchte Tonfall: Es handelt sich um eine seiner sinfonischen Dichtungen.
Liszt war der Erste, der 1854 den Begriff «Poème symphonique» verwendete. Damit etablierte er eine neue Gattung, die sich von der viersätzigen, stark von Beethoven geprägten Sinfonie distanzierte. Die einsätzigen Werke folgen etwa einer Dichtung, deren Inhalt musikalisch umgesetzt wird. Seinen ersten Gattungsbeitrag «Les Préludes» hatte er schon Ende der 1840er-Jahre komponiert, für den eine von 1844 bis 1848 entstandene Komposition ausschlaggebend war: Das Chor-
werk «Les Quatres Éléments» zu vier Gedichten des Franzosen Joseph Autran. Die Naturzustände der vier Texte – «La Terre» (die Erde), «Les Aquilons» (die Winde), «Les Flots» (die Fluten) und «Les Astres» (die Sterne) – sind Metaphern für menschliche Gefühlswelten. Den vier Teilen stellte Liszt die 1850 vollendete musikalische Einleitung voran. Doch anstatt Ouvertüre und Chorsätze als Ganzes zu erfassen, trennte er Erstere ab und brachte sie unter dem Titel «Les Préludes» am 23. Februar 1854 im Weimarer Hoftheater als sinfonische Dichtung zur Uraufführung.

Wie bei seinen späteren sinfonischen Dichtungen versah er auch «Les Préludes» mit einem Vorwort, in dem er fragt: «Was anderes ist unser Leben als eine Reihenfolge von Präludien zu jenem unbekannten Gesang, dessen erste und feierliche Note der Tod anstimmt?» Zwar zitiert er in seiner musikalischen Antwort Stellen aus dem Chorwerk, jedoch hat sich die literarische Vorlage geändert: Das Werk basiert nicht mehr auf Autrans Texten, sondern auf Alphonse de Lamartines Gedicht «Les Préludes». Auch er folgt darin verschiedenen Naturelementen wie Wellen, Wind und Vögeln und widmet sich den menschlichen Gefühlslagen Liebe, Glück und Melancholie, die Liszt mit unterschiedlichen Elementen übersetzt: Auf den sanften Beginn folgen ausladende, zärtliche Streicherpassagen. Später erklingen forsche Bläserakkorde untermalt von energischen Streichern, die danach in lyrische von Flöten und Harfen dominierte Klangfelder übergehen. Ein feierlicher marschähnlicher Teil beschliesst die sinfonische Dichtung, die eine lebensbejahende Antwort auf Liszts eigene Frage zu geben scheint.
16.–21. JUNI 2026

Die Lenzburgiade, das einzige und einzigartige internationale Openair-Festival für Klassik und Weltmusik im Herzen des Aargaus.
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Arash Safaian (*1981) «ex machina» Partita für Schlagzeug und Orchester
I Allemande
II Sarabande-Vertigo
III Musette
IV Gigue
In seinem 2022 in Winterthur uraufgeführten Solokonzert für Schlagzeug «ex machina» stellt der deutsch-iranische Komponist Arash Safaian das «Ineinandergreifen des Klangs» in den Mittelpunkt. Dabei bezieht er sich jedoch auf vielmehr als die blosse Zusammenarbeit von Soloinstrument und Orchester. Sie bilden nur eine von vielen Ebenen des Werks. Die erste Verzahnung findet bereits im Instrument des Solisten statt: Mit einer vom Perkussionisten Fabian Ziegler mitentworfenen Konstruktion verbinden sich hier das Vibraphon und die Marimba zu einem grösseren

Arash Safaian © Gregor Hohenberg
Klangkörper, der, so Safaian, fast schon Ähnlichkeit mit einer Orgel habe. Dieser Klangmaschine, der das Werk auch den Namen «ex machina» verleiht, stellt Safaian ein Orchester und ein Klavier als ebenbürtige Partner zur Seite. Darin spalten sich die Bläser und die Streicher wiederholt auf. Ihre Stimmen stehen sich im Verlauf des Werkes jedoch nicht gegenüber, sondern verzahnen


nur noch bis 28. Juni 2026
sich vielmehr in einem Sog von Klängen. Darüber verschränken sich insbesondere das Klavier und das Perkussionsinstrument auf der Ebene von Sechzehnteln, indem der jeweils folgende Ton vom anderen gespielt wird.
Die dadurch entstehende sogartige Wirkung ist allerdings nicht nur dieser Verzahnung von Tönen zuzuschreiben. Auf der Ebene der Form und des Werkverlaufs arbeitet Safaian ebenfalls mit der Verbindung von Gegensätzen: Rhythmik, Tanz und Taumeln – mit einem barocken Ausgangspunkt. Gleich vier barocke Tänze hat der Komponist eingebaut: eine Allemande, eine Sarabande, eine Musette und eine Gigue, die nacheinander die musikalische Grundlage bilden. Diesen klaren rhythmischen Vorgaben setzt Safaian ein weiteres musikalisches Mittel entgegen, das verschiedenste Komponisten des 20. Jahrhunderts verwendeten, wohl aber erst mit der Filmmusik zu Alfred Hitchcocks «Vertigo» berühmt wurde: der übermässige es-Moll-Akkord, bestehend aus dem Grundton «es», das im Abstand einer kleinen Terz darüberstehende «g» und das vom Grundton aus gerechnet nach einer übermässigen Quinte folgende «h». Die Zusammenstellung dieses Akkords lässt keine definitive Zuordnung zu einer Tonart zu. Das dadurch entstehende Schwanken zwischen Tonarten, das in der Werkmitte seinen Höhepunkt erreicht, widersetzt sich in gewisser Weise der
rhythmischen Balance, die von Tänzen zu erwarten wäre.
In diesem musikalischen Zwiespalt bewegen sich Soloinstrument, Klavier und Orchester gemeinsam. Dabei fordert Safaian in seiner Komposition von allen Beteiligten äusserste Präzision, damit die von der Rhythmik vorgegebene klangliche Linearität und das von den verschiedenen Verschränkungen geprägte Gesamtkonstrukt zum Ausdruck kommen. Diesen Aspekt übersetzt Safaian visuell: Es sei, «wie wenn man sich ein Bild mit lauter verschieden farbigen Punkten vorstellt. Da springt das Gelb hervor, oder es leuchtet das Rot. Die Farbe erzeugt also eine eigene Rhythmik.» In dieser «Klangfarbenrhythmik», wie Safaian die Wirkung nennt, spielt auch Fabian Ziegler eine zentrale Rolle: Sein Spiel begeisterte Safaian von Beginn an. In «ex machina» wirkt es wie ein pulsierendes Herz aus dem Zentrum der gesamten Komposition.
5. ABO-KONZERT WERKBESCHRIEB
JEAN SIBELIUS
Jean Sibelius (1865–1957)
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 43
I Allegretto
II Tempo andante, ma rubato
III Vivacissimo
IV Finale: Allegro moderato
«Eine Symphonie ist ja keine 'Composition' in gewöhnlicher Bedeutung. Sie ist vielmehr ein Glaubensbekenntnis», schrieb Jean Sibelius am 5. November 1910 in sein Tagebuch. In einem Brief notierte er im darauffolgenden Jahr: «Meine Musik hat absolut nichts von Zirkus. Was ich zu bieten habe, ist klares, kaltes Wasser.» Zu diesem Zeitpunkt hatte er schon vier Sinfonien komponiert, die alle bereits zur Uraufführung gekommen waren und die bei einem Teil des Publikums auf Unverständnis stiessen. In seinen schriftlichen Bemerkungen zu seiner Musik liess Sibelius

Jean Sibelius, Öl auf Leinwand, 1892 © Eero Järnefelt
eine Vielfalt von Einflüssen erkennen: die Religion, die Naturgewalten und Folklore seiner finnischen Heimat, die musikalische Form und das zugleich abstrakte Wesen der Musik, die keinem spezifischen aussermusikalischen Inhalt folgt.
Während er in seinen späteren Sinfonien begann, mit der Form zu experimentieren, verwendete er in seiner zweiten noch eine weitläufig traditi -
onellere Form. Die Grundlage für die Sinfonie war jedoch nicht in Finnland entstanden. Zu Beginn des Jahres 1901 begab sich Sibelius von Berlin nach Italien, wo er erste Melodien notierte, die er in seiner finnischen Heimat Lovisa in seine zweite Sinfonie einarbeitete. Es entstand ein Werk, das traditionell anmutet: Die viersätzige Sinfonie ist eher bescheiden besetzt – nur Streicher sowie Holz- und Blechbläser, ohne Harfen oder Schlagwerk.

Stahlstich des Ortes Lovisa, zwischen 1872 und 1874 © Oscar Kleineh
Der Beginn wirkt betont eigenwillig: Mit einem raschen und melodischen «Allegretto» setzt die Sinfonie in «medias res» ein und prägte mit ihrem lyrischen Klang die Rezeption des gesamten Werks massgeblich mit. Gelegentlich wird diese durch folkloristische Melodien ergänzt oder von heroischen Klängen abgelöst und bereitet den Weg für den zweiten Satz, der wie der geheime Mittelpunkt des
Werks wirkt. In diesem erstaunlich eigenständigen Satz, der fast schon als unabhängige sinfonische Dichtung stehen könnte, verarbeitete Sibelius die zwei in Italien notierten Melodien, die er «Don Juan» und «Christus» nannte. So verleiht er dem ganzen Satz eine zusätzliche Dramatik, die an den epischen «Kavalela»-Tonfall seiner ersten Sinfonie erinnert.
Im dritten Satz folgt mit einem «Vivacissimo» eine äusserst energische Antwort, in der sich die Instrumentengruppen ihre Phrasen und Melodien zwischen sanften Episoden entgegenpeitschen. Erst der «attacca» anschliessende vierte Satz lenkt das musikalische Geschehen in eine neue Richtung. Er macht sich mit einem lyrisch anklingenden Marsch bemerkbar und bestätigt nochmals die sinfonische Form: Die apotheotische Wirkung macht die gesamte Komposition zu einer «Final-Sinfonie», in der die ersten drei Sätze auf den letzten hinzielen. Erzählerisch-dramatische Momente stehen lyrischen Phrasen gegenüber, die sich im Satzverlauf fortwährend steigern und die Sinfonie auf dem Höhepunkt eines Chorals beenden.
Texte: Dr. Viviane Nora Brodmann


5. ABO-KONZERT
KÜNSTLERBIOGRAFIE
FABIAN ZIEGLER
Schlagzeug
Fabian Ziegler (* 1995) hat in seiner jungen Karriere bereits das Ziel erreicht, ein atemberaubendes neues Repertoire für Perkussion in Auftrag zu geben. Er setzt sich dafür ein, innovative Kompositionen renommierter Komponist:innen wie Daniel Schnyder, Arash Safaian, John Psathas, Avner Dorman, Serj Tankian und viele mehr zum Leben zu erwecken. Sein Ziel ist es, das Perkussionsrepertoire auf eine andere Ebene zu heben und mit führenden Komponist:innen der internationalen Musikwelt an originellen und bedeutungsvollen Projekten zu arbeiten. In vergangenen Spielzeiten arbeitete er mit dem Musikkollegium Winterthur, dem Zürcher Kammerorchester, dem Christchurch Symphony Orchestra, dem Orchestra Wellington, dem City Light Symphony Orchestra, der Zürcher Sing-Akademie, den Nürnberger Symphonikern, dem Orchestra della Svizzera italiana, dem argovia philharmonic, sowie mit Daniel Hope und dem New Century Chamber Orchestra und vielen anderen Organisationen und Labels zusammen. In der Saison 2024/25 gab er sein Debüt mit dem Lithuanian National Symphony Orche -
stra, dem Staatsorchester Braunschweig und in Konzertsälen weltweit, darunter Auftritte in Südkorea, den Vereinigten Staaten, Litauen, Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Fabian Ziegler hat auch in Konzertsälen wie dem Konzerthaus Berlin, der Berliner Philharmonie, der Meistersingerhalle Nürnberg, der Glocke Bremen, der Kölner Philharmonie, der Sejong Chamber Hall in Seoul, dem KKL Luzern, dem Kulturcasino Bern, der Tonhalle St. Gallen, dem Lincoln Center in New York und vielen mehr gespielt. 2017 trat er mit Martin Grubingers Percussive Planet Ensemble in der Tonhalle Zürich auf.
Fabian Ziegler fasziniert das Publikum mit seiner abwechslungsreichen und einfallsreichen Programmgestaltung und trägt eine Vielzahl von Instrumenten mit sich, um unterschiedliche Klangwelten zu erschaffen. Sein Repertoire reicht von Bach über Cage bis Xenakis und darüber hinaus. Er nimmt häufig an Weltpremieren renommierter Komponisten teil, darunter Schlagzeugkonzerte mit Orchester oder Chor wie «Circles» von Arkadiusz


26.Juni—5.Juli2026
Musik. Ganz nah. Mit Julia Fischer, Benjamin Nyffenegger & Freund:innen
Start Vorverkauf: 8. April

Katny mit der Zürcher Sing-Akademie im Jahr 2022, «The All-Seeing Sky» von John Psathas im Jahr 2022, Arash Safaians «ex machina» im Jahr 2022, Christos Hatzis' «Tongues of Fire» im Jahr 2017 und Emmanuel Séjournés Doppelkonzert für Vibraphon, Marimba und Blasorchester im Jahr 2016, sowie weitere Werke für Schlagzeug Solo und diverse Kammermusikwerke.
Der gebürtige Schweizer absolvierte seinen Bachelor of Arts und Master of Arts in Music an der Zürcher Hochschule der Künste bei Prof. Klaus Schwärzler, Prof. Raphael Christen, Prof. Benjamin Forster, Martin Grubinger und Prof. Rainer Seegers.

5. ABO-KONZERT
KÜNSTLERBIOGRAFIE
CHRISTOPH KONCZ
Leitung
Der junge österreichische Dirigent Christoph Koncz zählt zu den herausragenden Musikern seiner Generation und steht weltweit regelmässig am Pult renommierter Klangkörper wie dem London Symphony Orchestra, Orchestre de Paris, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Orchester der Wiener Staatsoper, Israel Philharmonic Orchestra, Mahler Chamber Orchestra, Orchestre de la Suisse Romande, hr-Sinfonieorchester Frankfurt, Orchestre Métropolitain de Montréal und Hong Kong Philharmonic sowie bedeutender Musiktheater wie dem Opernhaus Zürich, Nationaltheater Prag und Teatro Real Madrid.
In der kommenden Spielzeit kehrt Christoph Koncz u. a. zum Philharmonia Orchestra London, Swedish Radio Symphony Orchestra und Deutschen Symphonie-Orchester Berlin zurück. Ausserdem dirigiert er erstmals das Cleveland Orchestra in dessen legendärem Severance Music Center. Weiter leitet er eine Neuproduktion von
Hänsel und Gretel an der Opéra national du Rhin Strasbourg sowie eine Aufführungsserie von Don Giovanni an der Wiener Staatsoper.
Im September 2023 begann Christoph Koncz seine erste Amtszeit als Musikdirektor des Orchestre symphonique de Mulhouse. Seit 2019 ist er Chefdirigent der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein, zudem wurde er zum Ersten Gastdirigenten des französischen Originalklang-Ensembles Les Musiciens du Louvre ernannt. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Verbier Festival Chamber Orchestra. Auf sein Dirigierdebüt bei der Mozartwoche Salzburg 2013 folgten Auftritte in den bedeutendsten Konzertsälen des deutschsprachigen Raums (wie den Philharmonien in Berlin, Köln, Hamburg und München, dem Wiener Musikverein, Konzerthaus oder KKL Luzern) sowie im Concertgebouw Amsterdam und bei den Salzburger Festspielen.
1987 als jüngster Sohn einer österreichisch-ungarischen Musikerfamilie

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in Konstanz geboren, erhielt Christoph Koncz im Alter von vier Jahren seinen ersten Violinunterricht. Bereits zwei Jahre später wurde er an die Wiener Musikuniversität aufgenommen, wo er 2005 zusätzlich sein Dirigierstudium bei Mark Stringer begann. Meisterkurse bei Daniel Barenboim, Daniel Harding und David Zinman ergänzten seine künstlerische Ausbildung. International bekannt wurde Christoph Koncz schon als Neunjähriger durch seine Rolle als Wunderkind Kaspar Weiss im kanadischen Kinofilm The Red Violin, dessen Filmmusik mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Er wurde 2008 im Alter von nur zwanzig
Jahren Stimmführer der 2. Violinen bei den Wiener Philharmonikern und bekleidete diese Position bis 2023. Christoph Koncz wird für seine Interpretation der Werke Wolfgang Amadeus Mozarts besonders geschätzt. Seine Einspielung von dessen sämtlichen Violinkonzerten als Solist und Dirigent mit Les Musiciens du Louvre ist 2020 unter dem Titel Mozart's Violin bei Sony Classical erschienen und sorgte als erste Aufnahme dieser berühmten Werke auf der originalen Barockgeige des Komponisten für internationales Aufsehen.










Ulrich Poschner 1. Kzm.
Simone Roggen 2. Kzm.
Mireille Lesslauer Stv. Kzm.
Mira Migliorese
Bozidar Ljubin
Giovanni Barbato
Angelika Limacher-Scheibler
N. N.*
Susanne Dubach Gleditsch
Daniel Frankenberg*
2.
Agata Lazarczyk Solo-Violine
Sergej Novoselić Stv. Stf.
Marianna Szadowiak
Kathrin Jakob
Ursina Anna-B. Schnyder
Sonia Rodriguez*
Martina Gallo
Cristina Amato
VIOLA
Julia Malkova* Solo-Viola
Dominik Klauser Stv. Stf.
Xiao Bürgi-Ma
Katarzyna Duz-Bielec
Nadiya Husar Barbato
Markus Fleck*
VIOLONCELLO
Orlando Theuler Solo-Violoncello
Regula Schüpbach Stv. Stf.
Nico Prinz
Yoon Jeong Woo
Giulia Ajmone-Marsan
Solme Hong*
KONTRABASS
Dariusz Mizera* Solo-Kontrabass
David Brito Stv. Stf.
Koichi Kosugi
Elmar Kremsa

FLÖTE
Miriam Terragni Solo-Flöte
Barbara Stoessel-Gmür
Julie Stewart-Lafin*
OBOE
Sergio Simón Álvarez Solo-Oboe
Mirjam Huettner*
KLARINETTE
Francesco Negrini Solo-Klarinette
Eva Polgar
FAGOTT
Brigitte Leutenegger Solo-Fagott
Federico Loy*
HORN
Elia Bolliger Solo-Horn
Thomas Zimmermann
Noé Lehmann
Wolfgang Drechsler
* Zuzügerinnen und Zuzüger
TROMPETE
Marc Jaussi Solo-Trompete
Corrado Bossard
SImon Blatter*
POSAUNE
Pedro Silva Solo-Posaune
Diogo Fernandes*
Christoph Bolliger
TUBA
Pius Wey Solo-Tuba
PAUKEN
Michael Juen Solo-Pauke
SCHLAGZEUG
Pascal Iten Solo-Schlagzeug
Reto Baumann*
Ricardo Marini*
HARFE
Lea Magdalena Knecht Solo-Harfe
KLAVIER
Akvile Sileikaite* Solo-Klavier
Änderungen vorbehalten.

AUSBLICK
UNSERE KONZERTE
JUNI
Sina Gesang
Patricia Draeger Akkordeon
Jonas Ehrler Leitung
argovia philharmonic
Rolf Liebermann
Suite über 6 schweizerische Volkslieder für Orchester
Lieder von Sina , arr. für Orchester von Markus Kühne und Philip Henzi
Othmar Schoeck
«Sommernacht» Pastorales Intermezzo für Streichorchester op. 58
Miriam Terragni Flöte
Sergio Simón Álvarez Oboe
Francesco Negrini Klarinette
Brigitte Haas Einführung
Janina Kriszun Konzept und Moderation
Ausgehend von der Betrachtung eines ausgewählten Werkes der Sammlung wird das Publikum auf eine Zeitreise geführt, die kunsthistorische und klangliche
JUNI 2026
Fr 05 19.30 Uhr Baden Kurtheater
Sa 06 19.30 Uhr Aarau Alte Reithalle
Fr 19 19.30 Uhr Lenzburg * Schloss
* Gastkonzert im Rahmen der Lenzburgiade
JUNI 2026
Di 09 12.15 Uhr Aarau Aargauer Kunsthaus
Perspektiven verbindet und durch verschiedene Epochen der Künste führt.
In Kooperation mit dem Aargauer Kunsthaus
Informationen zu allen Konzerten finden Sie auf der Website www.argoviaphil.ch.
KANTON
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CO-SPONSOREN UND CO-PARTNER


Annemarie und Dr. Werner Berner, Erlinsbach
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Rheinfelden
Lebenswert. Liebenswert.





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Fahrzeugbau 5312 Döttingen www.fzbag.ch



Jean und Esther Häuptli, Aarau Rohr
MEDIEN- UND WERBEPARTNERSCHAFTEN
PARTNER UND SPONSOREN DER KONZERTE IN BEINWIL AM SEE

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Rheinfelden



Ursula Brun Klemm und Dr. Markus Klemm, Rheinfelden
PARTNER UND SPONSOREN DER KONZERTE IN VILLMERGEN


PARTNER UND SPONSOREN DER KONZERTE IN ZOFINGEN


PRIVATE PROJEKT- UND KONZERTSPONSOREN
Hans und Lina Blattner Stiftung, Aarau
Dr. Ulrich und Ruth Dätwyler, Neuhausen am Rheinfall
Anne und Manfred Halter, Erlinsbach
Jean und Esther Häuptli, Aarau Rohr
Josef und Margrit Killer-Schmidli Stiftung, Baden
Ruth & Edith Suter-Stiftung, Aarau
Marlis und Hans Peter Wüthrich-Mäder-Stiftung, Baden
FREUNDE DES ARGOVIA PHILHARMONIC, EXKLUSIV-, GÖNNER- UND KONZERTMITGLIEDER
