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KIT-Fakultät für Architektur – Master-Arbeiten Winter 2019/20 Teil – 2/2

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Winter 2019/20

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Master-Thesis Wintersemester 2019/20 Teil 2 / 2

Die Publikation enthält alle für die Veröffentlichung eingereichten Arbeiten.


Exile Cultures. The case of an island and the water Myrto Krasaki

Amphitheater, Kirchen, Verwaltungbauten: Repräsentationsgebäude; auf der höchsten Ebene gebaut; architektonische Archetypen nationaler Landmarken

InselHöhenlinie

Aufnahmestation, Entsalzungshütten, Amphitheater: Wasseraufnahme, Hautpverarbeitung und Landmark; Wahrnehmung des Wassers durch Gesichtssinnn

monumentaler Maßstab

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Repräsentation/ Repräsentation/ Merkmal Merkmal

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Screeningstation, Filterstation, Common Space: Wasserreinigung und Nachbehandlung; Wahrnehmung durch Gehör

Brorfabrik, Kliniken, andere Nutzungen: auf der mittleren Höhe gebaut GSEducationalVersion

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Trinkwasserquelle, Salztherapie, Gewächshaus: Wasserkonsum, Nutzung und Speicherung; Wahrnehmung durch den Tastsinn GSEducationalVersion

Camps, Wohnbereich der Exilanten: an der Küste gebaut, Architektur “Hütte” aus Stein

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Standort Entwurf

menschliches Maß GSEducationalVersion

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Meer GSEducationalVersion

BESTAND/ALT

BILDAUFNAHME ORTSANALYSE

ENTWURF/NEU

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Meerwasser wird in Röhren hochgepumpt

Archiv

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GewächshausNutzwassertank

Wassertankstelle

SalztherapieDuschwassertank

Aufbereitung

TrinkwasserTank

Filtering

Screening

ENTWURF

Aufnahmestation

Hafen

Pumpstation

BESTANDSAUFNAHME

Entsalzungsanlage

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BESTAND/ALT

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WASSER INFRASTRUKTUR

unterirdischer Wasserweg

Fußwege

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Die Insel als abgegrenzter Ort erschafft eine parallele Wirklichkeit. In ihren eigenen Regeln, Strukturen und eigener Zeit hat sich die Insel im Laufe der Geschichte zu solchen Orten transformiert, die “den marginalisierten Rest” der Gesellschaft ausgeschlossen und im Exil hielten. In diesem Kontext gehört die griechische Insel Makronissos zusammen mit anderen Inseln derselben Gruppe (Kyklades) zu einem Netz von politischen Gefängnissen aus der Zeit des griechischen Bürgerkrieges und der Diktatur. Selbst ihre Landschaft und Anatomie sprechen dafür, dass diese Insel der ideale Ort von Ausgrenzung und absoluter Kontrolle wäre: Eine pure Landschaft, die auf keiner Weise für den Menschen kultiviert wurde und eher für sich selbst existiert. Als

“vorbildliches Sanatorium” war Makronisos ein politisches Exil von 1947 bis einschließlich 1961. Seitdem bleibt der Ort größtenteils bis heute verlassen. Der bauliche Bestand aus der Zeit ist unter Denkmalschutz, während die Ausnutzung der Insel als ein großzügiger Freiraum nahliegend zur Stadt und als Tor zum Mittelmeer kritisch wird. Als solcher Zwischenort wird die Insel von Makronisos behandelt: als Portal zwischen Athen und Kyklades und als Übergang zwischen zwei Lebensräumen: des städtischen und des der Inseln. Ihr Standort ist somit sowohl politisch, als auch wirtschaftlich und historisch ziemlich bedeutend. Insofern hat diese Insel ein großes Potential, diese unterschiedlichen Kontexte zu vereinigen und

diesmal eine neue Kultur wachsen zu lassen. Auf der Insel werden zwei entgegengesetzen aber komplementären Nutzungen jeweils auf ihren beiden Seiten erschaffen: die eine (erste) widmet sich der Geschichte, die andere (neue) einer aktuellen Problematik- sowohl lokaler als auch universeller Bedeutung: der Süßwasserversorgung. Makronisos wird somit zum Vermittler einer doppelten Botschaft. In diesem Zusammenhang soll das Wasser als lebendiger und fremder Organismus der trockenen Insel neue Möglichkeiten geben. Die Konditionen der Hitze und Trockenheit auf Makronissos widerspiegeln das allgemeine Problem der Wasserknappheit auf den umgebenden Inseln, die aufgrund der touristischen Belastung nicht über genug Wasser für ihre


Konstruktive Entwurfsmethodik Prof. Renzo Vallebuona Architekturtheorie Prof. Georg Vrachliotis

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Bewohner verfügen. Die Produktion vom Süßwasser auf Makronissos, die ausschließlich unter natürlichen Umstände -solare Entsalzung- stattfindet, dient zur Bekanntmachung der Kondition dieser Inseln und zur allgemeinen Sensibilierung um das Thema vom Wasserkonsum und seine Erforderungen. Die neuen Strukturen, die das Salzwasser in Süßwasser tranformieren, sind an dem bestimmten Ort angebunden, übernehmen seine Sprache und historische Identität, während sie ihm aber als einen neuen Kulturraum Substanz geben. Das städtische Leben, die nationale Identität und der monumentale Charakter der griechischen Kultur werden durch das fließende Element des Wassers und die Isolation der Insel hinterfragt. Durch das Wasser als das

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herrschende Element steht der Mensch gleich gegenüber einer natürlichen Kondition, teilt ein Erlebnis, das vom Räumlichen hinausgeht: Ein Erlebnis von Sensationen durch die unterschiedlichen Konsistenzen des Wassers, ein Weg der die individuelle Erfahrung zu einem kontemplativen Moment mit sich selbst, dem Wasser und dem Himmel transformiert und das kollektive Erlebnis als Resultat einer gemeinsamen Ressource und einer geteilten physischen Bedingung zustande bringt. Der Entwurf entwickelt ein Konzept als Antwort zu einer vielseitigen Problematik über den Umgang mit dem nationalen Kulturvermögen, die Kritik vorgegebener kultureller Vorbilder und das allgemeine Problem von Ressourcenmangel im spezifischen Fall vom Wasser.

1) Bestandsanalyse - Konzepterläuterung 2) Skizze zum technischen Prinzip 3) axonometrische Darstellungen 4) Perspektive 5) Schnittansicht 6) Collage - Bildmanifest


ALPENSCHUTZRAUM | Forschen am Wandel, Furkapass (CH) Manuel Kratky

FORSCHUNGSNETZWERK FURKAPASS

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Forschungsturm + unterirdische Ausstellungsräume 3

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Hotel Belvédère 3

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Artilleriewerk Galenhütten

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landwirtschaftliche Stallungen

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Hotel Furkablick

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Der Alpenraum steht heute wie keine andere Region in Europa, in einem Spannungsfeld, zwischen Anforderungen an die wirtschaftliche Entwicklung und dem Schutz und Erhalt des Natur- und Kulturerbes. Geschichtliche, ökonomische, ökologische und kulturelle Gesichtspunkte sind Teil dieses globalen Wandels. Auf diese Veränderungen reagieren die Alpen im europäischen Vergleich mit besonders hoher Empfindlichkeit. Die wichtigsten Einflussfaktoren sind hierbei die extreme Verstädterung und Entsiedlung, der Klimawandel und der Tourismus. Die Forschung ist dafür verantwortlich neue, zukunftsorientierte Konzepte für die Lebensqualität im Alpenraum zu entwickeln. Vorallem die Verbindung und Bezie-

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hung zwischen Forschung und Gesellschaft wird in Zukunft eine immer wichtigere Rolle einnehmen. Diese Veränderungen zu erforschen und die zukünftige Entwicklung der Alpen zu beeinflussen ist Thema meiner Masterarbeit geworden. Mein Entwurf soll den Fortschritt und die Wechselwirkungen zwischen Gebirgsökosystem und den urbanen sozioökonomischen Systemen erforschen und der Gesellschaft einen verständlichen Wissentransfer bieten. Der gewählte Entwurfsort liegt in den Zentralalpen der Schweiz, im Nordosten des Kanton Wallis. Er befindet sich an der Furkapassstraße, zwischen den beiden Orten Gletsch und Realp, in direkter Nähe zum Rhônegletscher. Hier ist der Alpenschutzraum entstanden, ein

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Militärbaracken

Vermittler zwischen Forschung7 und Gesellschaft. Vor Ort ist schon viel Potenzial in Form von historischen Bestandbauten vorhanden. Durch die Einbindung des Bestands in den Entwurf ist ein Forschungsnetzwerk am Furkapass entstanden. Die Umgebung und natürlichen Gegebenheiten bieten vorallem Glaziologen, Geologen, Biologen und Agrarforschern optimale Forschungsgrundlagen. Hauptbestandteil dieses Netzwerks ist der Neubau eines Forschungsturms, der das Forschen über die Wintermonate ermöglicht und die Ausstellungsräume im Inneren des Berges für die Besucher. Der Forschungsturm orientiert sich an der Typologie eines mittelalterlichen Wehr- und Wohnturms. Die schützende, massive Wand


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Gebäudelehre Prof. Meinrad Morger Tragkonstruktionen Prof. Dipl.-Ing. Matthias Pfeifer

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ist hierbei zu einer Raumschicht aufgelöst, die einen geschützten inneren Bereich einfasst. Im Turm befinden sich ein Vortragsraum, Labore mit Büros und Kühlkammern, eine Bibliothek sowie Schlaf- und Gemeinschaftsräume. Beim Druchschreiten des Gebäudes wird die schützende Mauer in unterschiedliche Richtungen durchbrochen und bildet so Ausblicke. Mit Ausnahme dieser Ausblicke sind die Fenster klein und funktional, wie Schießscharten. Die Ausblicke und die Reaktion auf klimatische Bedingungen bestimmen das körperhafte Volumen des Forschungsturms. Über das Eingangsgebäude und einen 35m langen Tunnel werden die Ausstellungsräume im Berg erschlossen. Hauptbestandteil ist die Halle des Wandels. Dort werden Bilder auf eine

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Kuppel projiziert. Diese sind nicht statisch sondern im ständigen Wandel - Bilder verblassen und es tauchen neue Bilder auf. Im ersten Obergeschoss sind, um die Halle herum, Ausstellungsräume wie Kavernen angeordnet. Diese sind nicht themenbezogen sondern jeweils für eine Ausstellungsart wie zum Beispiel Video, Audio, Modelle etc. ausgelegt. Von den Ausstellungsräumen gibt es immer wieder Sichtbeziehungen zur großen Halle. Die Alpen können als Versuchslabor für die Zukunft von ganz Europa angesehen werden. Erfahrungen, die hier gemacht werden, können Rückschlüsse auf die europäische Entwicklung geben und sind somit von zentraler Bedeutung. Die Alpen dienen dementsprechend als Frühwarnsystem.

1) Außenperspektive 2) Übersicht Forschungsnetzwerk am Furkapass (Modellfoto) 3) Bestandteile Forschungsnetzwerk am Furkapass 4) Schnitt A - A und Grundriss 1.OG 5) Grundriss EG 6) Perspektive Ausblick 7) Perspektive Halle des Wandels


Produktiver Stadtraum 5.0, Wien Donghyun Lee

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Man nimmt heute nach dem gegenwärtigen Forschungsstand an, dass der Mensch sich vor etwa zwei Millionen Jahren entwickelt und in lang andauernden Wanderungen über die Kontinente ausgebreitet hat. Seitdem änderte sich die Welt bisher in zahlreichen Bereichen, beispielsweise im technischen, ökonomischen oder kulturellen Segment, durch weltweit unvorhergesehene geschichtliche Ereignisse wie die Entdeckung des Feuers, den ersten und zweiten Weltkrieg. Währenddessen entwickeltete sich die Industrie gleichzeitig und damit änderte sich unser Leben im Alltag auch. Etwa vor zweihundert Jahren startete die erste Massenproduktion durch Maschienen. Bis daher wurden die Maschienen durch menschli-

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che Kraft betreiben. Aber mit die Errichtung der machanischen Produktionsanlagen konnte menschliche Kraft durch Wasser- und Dampfkarft ersetzt werden. Diese erste industrielle Entwicklung schafften neue Arbeitsplätze in den Fabrikhallen. Danach am Ende des 19. Jahrhunderts war die Einführung der Elektrizität der Startschluss für die zweite industrielle Revolution. Damals wurde die Arbeit in den Produktionshallen automatisiert und die Fabrikhallen konnten damit weitere Arbeit produzieren. Ein weiterer wesentlciher Punkt der zweiten Revolution war die Globalisierung durch die Entwicklung des Verkerhrs. Ab den 1970er Jahren startete die dritte industrielle Revolution, die auch digitale Revolution gennant wird. Hier standen die weitere Automatis-

ierung durch Elektronik und IT im Fokus. Man begann Informationstechnologien zu nutzen, um damit die Produktion zu automatisieren. Im Jahr 2011 wurde das erste mal auf die vierte industrielle Revolution oder eben auch Industrie 4.0 hingewiesen. Industire 4.0 hat zum Ziel die intelligente Fabrik (Smart Factory). In dieser Phase wird der Fokus auf die zunehmenden Digitalisierung früherer analoger Techniken und der Integration cyber-physischer Systeme gesetzt. Längst wird in vielen Unternehmen nicht mehr auf Lager produziert, die Herstellung vieler Produkte auf Nachfrage oder nach dem tatsächlichen Bedarf. Auch auf Trends, Geschmäcker und die Bedürfnisse des Absatzmarktes können schneller und exakter


Baukonstruktion Prof. Ludwig Wappner Internationaler Städtebau Prof. Dr.-Ing. Barbara Engel

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1. OBERGESCHOSS

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reagiert werden. Dazu können neue, digitale Fabriken bei Bedarf bezahlbare Einzelstücke ohne Einbußen produzieren. Mit der Entwicklung unseres Lebens brauchten die vielfältigen Bereiche für die damalige Gesellschaft passende Paradigmas. Der Fluss brauchte auch eine Veränderung im städtebaulichen und architektonischen Aspekt. Die Geschichte der Stadt ist im Vergleich der Menschheitsgeschichte relativ kurz. Mit der Zeit zogen viele Leute vom Land in die Städte und dadurch vergrößerte und entwickelte sich die Stadt weiter. Für die große Anzahl an Einwohnern mussten die Städte auf die neuen Anforderungen an verschiedene Räume mit eigenen Funktionen reagieren. Mit der Zeit

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erweiterten sich die Grenzen der Städte und die schon existierenden Stadträume innerhalb jeder Stadt wurden gleichzeitig dichter als früher. Ebenso vergrößerten sich die verschiedene bereits vorhandenen Stadtgebiete. Dadurch wuchsen unterschiedliche Bereiche näher zusammen und es kam teilweise zu Überschneidungen. Diese lassen sich als Zwischenräume mit unterschiedlicher Zweckgebundenheit bezeichnen. Diese Entwicklung hält immer noch an und wird auch in Zukunft unser Stadtbild beeinflussen, jedoch auf die jeweilige Bedürfnisse angepasst. In Zukunft werden sich die Anforderungen an die Stadträume aus verschiedenen Gründen ändern und abhängig davon, werden die Funktionen und die Gestaltung der Räume angepasst.

Büro Gesellschaft-Center Innen-Terrasse Außen-Terrasse Bucharchiv (+ Lesesaal) Digitalraum (+ Produktionsraum) Produktionsraum Open-Cafe

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‘Produktive Stadt’ ist heute beim europäischen Städtebau ein wichtiges Thema und auch ein komplexer und wesentlicher Bestandteil für das zukünftige Stadtkonzept. In Bezug auf Nachhaltigkeit, wird durch das Konzept ‘produktive Stadt’ es uns ermöglicht verschiedene Ressourcen produktiver zu nutzen. Mit der Basis des Konzepts ‘Produktive Stadt’ wird ein neuer Produktionsraum mit der zukünftigen Industrie in der Stadt vorgeschlagen.

1) Perspektive Außen 2) Perspektive Gewächshaus 3) Perspektive Wohnung 4) Perspektive Atrium 5) Lageplan 6) Grundriss 1. Obergeschoss

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Observatorium, Nationalpark Eifel Yixuan Li

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Der Mensch existiert durch kognitive Systeme. Das Verständnis der Welt und die schrittweise Verbesserung der Weltkarte ist ein wichtiger Bestandteil des kognitiven Systems. Kognitive Karten vermitteln dem Menschen seine Rolle und seinen Status im Universum und helfen ihm, das Leben und die Wahrnehmung zu verstehen. Seit jeher ist das Universum mit Gott verbunden, die Menschen betrachten den Himmel als göttlich. Dann wurde der Himmel der Ort, an dem Gott lebte. Bis in die letzten drei Jahrhunderte war Astronomie mit Religion geteilt. Nicht nur Astronomie ist die Lichtverschmutzung sondern auch eine wichtige Motivation für dieses Projekt. Mit dem Urbanisierungs-

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prozess ist die Lichtverschmutzung allgegenwärtig geworden. Je weiter entwickelt das Gebiet ist, desto schwerwiegender ist die Lichtverschmutzung. Allein in Europa können etwa 60% der Menschen die Milchstraße nicht sehen. Bei Lichtverschmutzung geht es nicht nur darum, die Sterne zu beobachten. Laut wissenschaftlicher Forschung kann Lichtverschmutzung das Risiko für Brustkrebs und Hodenkrebs erhöhen. Die Lichtverschmutzung hat auch deutlichen negativen Eifluss auf die natürliche Tiere . Ein Observatorium zu schaffen kann die Aufmerksamketi wieder zu Lichtverschmutzung bringen. Das Projekt muss ein astronomisches Zentrum schaffen, das die Anforderungen astronomi-

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scher Beobachtungen erfüllt und auch tägliche Besuche ermöglicht. Das Observatorium wird auf eine umweltfreundliche Weise geschaffen. Auf meine Grundstück gibt es schon lange eine Seminarkurs für Sternebeobachtung in der Natur. Deshalb entscheide ich die Tradition zu behalten und eine reine Innenhof zu schaffen. Die Innenhof ist wie eine künstliche Lichtung, die die Aufmerksamkait auf Himmel bringt. Die Sternwarte und Planetarium sind wie Meteorit vom Weltraum nebenrum die Innenhof gelandet. Als Ort der Forschung und Bildung ist es einerseits notwendig, Aktivitäten und Bildungsorte wie Seminarräume, Ausstellungsräume usw. anzubieten, und andererseits ist


Fachgebiet Gebäudelehre Prof. Meinrad Morger Fachgebiet Tragkonstruktion Prof. Matthias Pfeifer

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es notwendig, Büro- und Forschungsräume für Forscher bereitzustellen. Es gibt 3 verschiedene Sternwarte. Zwei davon sind für die Forscher und eine ist die Besucher. Die alle Büros , Werkstätte, Saal und Bibliothek sind auf EG. Auf OG gibt es Ausstellungsräume für Teleskops , Seminarräume und Veranstaltungsraum. Durch diese Aktivitäten können die Forscher auch finanzielle Unterstützung erhalten und haben hier professionelle und vielfältige Arbeitsbereiche. Ein kleines Hotel mit wunderschöner Naturlandschaft dient auch Gästen, die hierher kommen, um den Nachthimmel zu besuchen. Da dieser Ort weit von der Stadt entfernt ist,

müssen sich die Menschen nicht mehr darum kümmern, wie sie nach dem Beobachten des Nachthimmels in die Stadt zurückkehren können. Stattdessen können Sie hier übernachten und den Nachthimmel ohne Sorgen genießen. Das ultimative Ziel des gesamten Projekts ist es, astronomisches Wissen zu verbreiten und gleichzeitig den Menschen zu ermöglichen, auf die Auswirkungen der menschlichen Entwicklung auf die Natur zu achten und die Kleinheit der Menschheit zu erkennen.

1) Perspektive Innenhof 2) Lageplan 3) Grundriss EG 4) Perspektive Foyer 5) Schnitt1 6) Schnitt2


NICHTORTE - Als Urbane Mine Nils Machowski

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Die Ressource Bunker kann durch die transformative Kraft der Architektur zu einem lebendigen Lagerort werden.

Im Inneren des Bunkers befinden sich Lagerabteile, deren Infrastruktur sowie Platz für neue Lagerkonzepte und Werkstattflächen. Hier sollen Dinge gelagert werden, aber es soll sich auch mit den gelagerten Dingen auseinandergesetzt werden. Sie sollen je nachdem repariert, upgecycelt, umgenutzt oder geteilt werden, so dass die Dinge nicht in einer Sackgasse landen. Der Bunker wird mit seiner Monumentalität akzeptiert und die rohe Architektur als Qualität angesehen. Durch das Platzieren gezielter und funktionaler Elemente entstehen so spannende Räume mit einem eigenen Charakter.

Café als Quartierstreff. Die „Living Library“ ist ein Ort, der die Möglichkeit bietet, nicht mehr oder selten gebrauchte Gegenstände abzugeben, sie auszustellen und andere Gegenstände auszuleihen oder vor Ort zu nutzen. Vom umlaufenden Stadtbalkon auf den dicken Außenwänden des Bunkers hat man einen Blick über die Dächer der Stadt und kann auch die Entwicklungen des neu entstehenden Gebiets und des neuen Grünzugs beobachten. Der umlaufende Stadtbalkon schafft die fehlende Beziehung des Bunkers zu seiner Umgebung.

Der Entwurf zur Masterarbeit „Nichtorte - Als Urbane Mine” setzt sich damit auseinander, wie ein Nichtort - das Lager - und ein Unort - der Bunker - durch einen architektonischen Zusammenschluss zu einem lebendigen Lagerort mit Aufenthaltsqualität werden kann. Die Symbiose erfolgt zunächst alleine durch die passenden Eigenschaften eines Bunkers als Lagerstätte. Die massive Außenhülle schließt sich wie ein Tresor um die gelagerten Dinge. Durch die rohe Architektur aus Stahlbeton wird dabei eine eigene Atmosphäre geschaffen.

Auf dem Bunkerdach befindet sich in einem Doppelgeschoss die „Living Library” und ein

Über den öffentlich zugänglichen Geschossen wird es privater. Gemeinschaftliche Wohnformen und Ein-Zimmer-Appartments finden auf


Nachhaltigfes Bauen Prof. Dirk E. Hebel Architekturkommunikation Prof. Dr. phil. nat. Riklef Rambow

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den oberen sechs Etagen des Bunkeraufsatzes Platz. Neben den kompakt gehaltenen Wohnflächen bieten die Wohnetagen in ihrem Kern Platz für großzügige Gemeinschaftsflächen, die individuell bespielt werden können. Da die Wohnungen größtenteils auf Lagerflächen verzichten, haben die Bewohner die Möglichkeit in Lagerabteilen auf den Gemeinschaftsflächen ihre Dinge aufzubewahren. Der Entwurf zur Masterarbeit „Nichtorte” ist ein Vorschlag, wie man mit einem urbanen Hochbunker umgehen kann. Der Innenraum kann dabei mit wenigen Eingriffen durch das Finden einer geeigneten Nutzung zugänglich gemacht werden. Bei einem Umbau macht es Sinn, die typologiebildende Abschlusshülle

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nicht als ein Hindernis zu betrachten, sondern als wertvoll. Durch sie ist ein Bunker in der Lage, große Lasten abzutragen. Ein mehrgeschossiger Aufsatz bietet so die Möglichkeit, den begrenzten Platz in den Städten sinnvoll zu nutzen. Die Ressource Bunker hat durch die transformative Kraft der Architektur das Potenzial zu einem lebendigen Lagerort und noch zu vielem darüber hinaus zu werden.

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Außenperspektive & Schwarzplan Perspektive Recyclingwerkstatt Grundriss EG Ansicht Vorplatz Schnitt Quer Nachtperspektive Perpektive Lagergang Modellfoto Schnittperspektive Perspektive Gemeinschaftsterrassen Perspektive Living Library


HOCHGEWACHSEN - Ein Holzhochhaus für den Campus des Karlsruher Instituts für Technologie Jan Lukas Maier

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Durch die Analyse von historischen Stadtplänen Karlsruhes und genauerer Betrachtung des Weinbrennerplans, befasste ich mich intensiver mit der Schnittstelle vom heutigen Campus Süd und des Stadtzentrums von Karlsruhe. An den Schlossplatz grenzt der „Zirkel“, der sich durch die Strahlen der Fächerstadt gliedert. Betrachtet man die 9 Strahlen, die den Schlossplatz umgeben, stellt man fest, dass 8 dieser Felder mit historischen Bauten versehen sind. Während am westlichen Ende ein neuer Bau hinzugekommen ist, ist am Ostende, am Beginn des Campuses eine Baulücke, die momentan als Parkplatz vor dem Gebäude des SCCs genutzt wird. Diese prominente Schnittstelle zwischen Stadt und Campus in direktem Bezug zum Zirkel, eignet sich besonders

gut, um Aufmerksamkeit und eine neue Eingangssituation für den Campus zu schaffen. Mein Entwurfsgebäude fügt sich aufgrund der überbauten Fläche optimal in den Kontext der Stadt ein, steht dabei jedoch nicht in Konkurrenz zum historischen Schloss.

aber auch Räume für Rückzug ausgebildet werden. Während die bisherige Unterkunft von Gastprofessoren nicht sehr einladend wirkt, soll durch einen neuen repräsentativen Bau das Gegenteil erreicht werden. Zusätzlich wird im Erdgeschoss ein Restaurant gestaltet und bringt somit die Bewohner der Stadt, Bewohner des Hochhauses und Studierende zusammen. Während morgens und tagsüber hauptsächlich Studierende, Dozenten und Professoren die Nutzergruppen darstellen, spricht es gegen Abend alle Bewohnergruppen der Stadt Karlsruhe an. Die großzügigen Außenanlagen dienen als Erweiterung des Schlossvorplatzes und verzahnen den Naturraum mit der Stadt. Ein weitere Nutzungsaspekt befasst sich mit der aktuellen Situation der Lernräume auf

Nach intensiver Analyse des Campus bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass der Bedarf an temporäre Unterkunftsmöglichkeiten von Gastprofessoren und Professoren höher ist, als er momentan gewährleistet. Gleichzeitig ist der Wohnraum für Studenten in Universitätsnähe gering. Mit meinem Entwurf versuche ich Studenten und Professoren zusammenzubringen und ihnen gemeinsamen Wohnraum zu ermöglichen. Es soll Flächen zum Austausch,


Nachhaltiges Bauen Prof. Dirk E. Hebel Tragkonstruktionen Prof. Dipl.-Ing. Matthias Pfeifer

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dem Campus. Derzeit gibt es unterschiedliche Einrichtungen, die eine Bibliothekscharakter haben und Lernräume integrieren. Jedoch herrscht in diesen eine ruhige Arbeitsatmosphäre und Gespräche sind weitestgehend untersagt. Durch ein integriertes Learningcenter in mein Hochhaus wird ermöglicht, dass Studierenden aller Fachrichtungen sich an einem zentralen Ort treffen können, um dort Besprechungen in der Gruppe und gemeinsames Arbeiten abzuhalten. Konstruktion: Da die Konstruktion der Grundgedanke meiner Arbeit ist, entstand der Entwurf aus dieser. Das Ziel war es eine einfache Holzkonstruktion zu entwickeln, die durch ihre Schlichtheit und

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Funktionalität überzeugt. Auf Materialien wie Beton, wird so gut es geht verzichtet. Die bestehenden Parameter, wie das innenliegende Sicherheitstreppenhaus haben mir als Grundbaustein und Kern des Entwurfes gedient. Ich formulierte mir mehrere Hauptziele. Zum einen sollte ein Modul entwickelt werden, das vielseitig einsetzbar ist. Mit diesem System sollen nicht nur Hochhäuser gebaut werden können, sondern je nach Bedürfnissen auch diverse Gebäudeformen. Die modulare Anordnung war dabei ein wichtiger Punkt. An allen vier Seiten des Sicherheitstreppenhauses wird ein gleiches System angewendet. Lediglich an den Ecken des Gebäudes muss aufgrund der Geometrie ein Sondertyp der Konstruktion verwendet werden.

1) Atmosphäre Außenraum 2) Grundriss Studenten 3) Grundriss Austauschfläche 4) Grundriss Professoren 5) Perspektivschnitt 6) Atmosphäre Austauschfläche 7) Atmosphäre Learning-Center 8) Atmosphäre Restaurant


Paradigmenwechsel - Transformation Kaufhaus, Darmstadt Wenzel Meyer

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TRANSFORMATION

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VOLUMEN AUSDÜNNEN

VIER NEUE VIER NEUE IDENTITÄTEN VIER VIERNEUE NEUE IDENTITÄTEN IDENTITÄTEN IDENTITÄTEN

in vier Einzelkörper teilen

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aus Fassaden Bestandsmaterial Fassaden aus Bestandsmaterial aus ausBestandsmaterial Bestandsmaterial 4 Fassaden 44 Fassaden

Aussteifung Aussteifung und Aussteifung Aussteifung Infrastruktur und Infrastruktur und undInfrastruktur über Infrastruktur über über über bestehende bestehende Kerne bestehende bestehende Kerne Kerne Kerne

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Wir erleben momentan, wie die technischen Paradigmen der Industrialisierung durch die Technischen Paradigmen der Digitalisierung abgelöst werden. Die industrielle Technik tritt in den Hintergrund und wird zur Infrastruktur der Digitalen Technik. Mit diesem Strukturwandel geht ein Wechsel der sozialen Logik einher und Einzigartigkeit wird zum hohen gesellschaftlichen Wert. Das Handelskonzept des Kaufhauses wird den entstehenden vielfältigen Lebensstilen nicht gerecht und befindet sich in einer tiefen Kriese. Immer mehr Kaufhäuser stehen leer und wirken negativ auf ihr innerstädtisches Umfeld. Die Frage was mit den monofunktionalen „Verkaufsmaschinen“ passiert ist daher von großer Relevanz. Auch die rein auf Konsum ausgerichtete

Innenstadt verliert mit dem Online Handel an Relevanz. Innenstädte sind immer mehr darauf angewiesen ihren Erlebnischarakter und ihre spezifische Aufenthaltsqualität herauszuarbeiten, um weiterhin ein belebter Anziehungspunkt im Stadtbild zu sein. Durch eine Transformation kann die soziale Nachhaltigkeit von Kaufhäusern wieder hergestellt werden, damit sie ihre Wirkung als Impulsgeber der Innenstadt wiedererlangen. Der Entwurf ist als Modellprojekt zu verstehen, dessen Prinzipien sich auf den Großteil deutscher Städte anwenden lassen.

innerstädtischen Gefüge darstellt. Innerhalb der Transformation wird das einheitliche Gebäudevolumen des Kaufhauses in vier Gebäudeteile aufgebrochen. Es bilden sich vier unverkennbare Identitäten, die aus der DNA des Bestandes entstehen und im Untergeschoss verbunden bleiben. Zwischen den Gebäudeteilen wird der Stadtgesellschaft ein Stück Lebensraum in Form eines urbanen Wohnzimmers zurückgegeben. Ein neuer Maßstab wird etabliert, der sich an der Umgebung orientiert und gleichzeitig die Großflächigkeit des Bestandes nutzt. Die Struktur des Bestandes dient mit seinem einheitlichen Stützenraster von 9,5m x 12m als Gerüst des Handlungsspielraumes innerhalb der Transformation. Das Abrissmaterial und die bestehenden

RÜCKBAU FASSADE des bestehenden Kaufhauses

Das Darmstädter Karstadt Gebäude ist Teil eines Gebäudekomplexes, der durch seine Größe und Geschlossenheit einen Bruch im


Nachhaltiges Bauen Prof. Dirk Hebel Architektur Kommunikation Prof. Dr. phil. nat. Riklef Rambow

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EVENT

ATELIER

RESTAURANT EVENT

VEREINE

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GALERIE

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großformatigen Fassadentafeln landen nicht auf der Deponie, sondern werden für die neuen Fassaden der Baukörper wiederverwendet bzw. wiederverwertet. Neu aufgewendete Baustoffe beschränken sich auf Holz, Stahl und Lehm. Auch die bestehende Rolltreppe wird umplatziert und bildet die Haupterschließung in einem der Baukörper. Durch die Wiederverwendung des Materials und der Bauteile wird die Identität des Kaufhauses uminterpretiert, bleibt aber dennoch erfahrbar. Im Sinne der durchmischten Innenstadt werden der Transformation unterschiedliche Nutzungen zugeführt, die untereinander, so wie mit dem näheren Umfeld Synergien bilden. Als Gegenpol zum industriellen Konsum wird der neue Anziehungspunkt durch eine

Verbindung von Konsum, Kultur und Kreativität zum Leben erweckt. Die Integration von Wohneinheiten und Arbeitsplätzen bringen alltägliches Leben in die Fußgängerzone. Durch die unterirdische Anlieferung und das großflächige Untergeschoss ist es unter anderem möglich eine automatisierte urbane Produktionsstätte in das Gebäude zu integrieren. Hier findet auch eine Serverfarm ihren Platz. Sie stärkt die digitale Infrastruktur und versorgt durch ihre Abwärme die Wohneinheiten des Gebäudes mit Warmwasser. Um auf zukünftige Veränderungen der Innenstadt reagieren zu können, werden die einzelnen Geschosse so konfiguriert, dass sie möglichst offen für zukünftige Nutzungsänderungen bleiben.

1) Axonometrie Nord-Ost 2) Schritt 1 - Fassaden und Rolltreppe demontieren 3) Schritt 2 - Gebäudevolumen ausdünnen 4) Schritt 3 - Neue Fassaden aus Bestandsmaterial 5) Perspektive 6) Schnitt


MULTISCHUPPEN, St. Wendel Lukas Meyer

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Der denkmalgeschützte Lokschuppen besitzt eine Gesamtfläche von circa 2.500 m² und eine lichte Höhe von mehr als sechs Metern. Da der Bedarf für eine Grundfläche mit diesen Dimensionen für einzelne Funktionen nicht vorhanden ist, lässt sich eher auf die Aufteilung der Kubatur für mehrere, parallele und funktional verschiedene Nutzungen schließen. Der Standort ist fußläufig circa 15 Minuten von der Altstadt entfernt, in unmittelbarer Nähe zum Haupt- und Busbahnhof gelegen und sehr gut an den ÖPNV angebunden. Seine städtische Lage bewirkt, dass ihn zahlreiche autofahrende Berufspendler, circa 1.500 Schüler und viele Fahrgäste des Schienenverkehrs jeden Werktag passieren. Diese Aspekte legen beispielsweise eine gastronomische Nutzung für

wartende Zug- und Busfahrgäste als Bistro oder Restaurant nahe. Er liegt direkt an einer der Hauptverkehrsstraßen der Stadt und wird täglich von tausenden Autofahrern passiert. Das breitgefächerte Kulturangebot, Sportevents und die Wochenmärkte machen die Stadt auch zu einem beliebten Ziel für die einheimische Bevölkerung. So ist eine Nutzungsänderung in Form einer multifunktionalen Veranstaltungsfläche mit unterschiedlichen räumlichen Anforderungen denkbar. Ausbau und Erweiterung des hoch frequentierten Bahntrassenfahrradwegs haben zur Folge, dass der Schuppen Bestandteil des Rad- und Wandersports im Landkreis wird. Ein Mangel am momentanen Angebot und die Einbeziehung der Nutzer der Radtrasse machen somit eine Nutzung als

Fahrradgeschäft denkbar, in dem Räder verliehen, erworben oder mit dort entliehenem Werkzeug repariert werden können. Im Landkreis wachsen weiterhin die Touristenzahlen und die Nachfrage nach günstigen Einkehrmöglichkeiten mit Selbstversorgung steigt. Somit könnte eine teilweise Nutzungsänderung zu einem „Boardinghouse“ stattfinden. Ein lokales Unternehmerzentrum bietet bereits Büroflächen und andere Räumlichkeiten für kleinere Unternehmen und Existenzgründer. Die Nachfrage nach solchen Räumen ist sehr hoch, weshalb auch durchaus eine partielle Nutzung für Büro- und Präsentationsflächen denkbar ist, die als Ausweich- oder Erweiterungsmöglichkeit vom UTZ genutzt werden können.


Fachgebiet Building Lifecycle Management Prof. Dr.-Ing. Petra von Both Fachgebiet Architekturkommunikation Prof. Dr. phil. nat. Riklef Rambow

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Die riesigen Ausmaße des Lokschuppens an einem Standort wie der Kleinstadt St. Wendel sind für einzelne Nutzungen einfach zu groß und für eine Nutzungsänderung unrentabel. Entsprechend kommt für Investoren bei der Suche nach freien gewerblichen Flächen die Frage nach dem ehemaligen Lokschuppen gar nicht auf. Deshalb soll eine Aufteilung in funktional diverse Zonen stattfinden, die eine Vielfalt an Personengruppen verschiedener Generationen anziehen und im Optimalfall gegenseitige Synergieeffekte erzielen sollen. Die Synergie könnte sich beispielsweise in Gästen, die mehr als eines der Angebote nutzen oder in der Aufteilung von Ressourcen, Flächen und dem Personal bemerkbar machen.

Eine Nutzung von Wohnungen, Gastronomie oder Büroflächen in Bahnhofsnähe ist für viele Standorte interessant und wäre entsprechend für ähnlich situierte Städte übertragbar. Ausführliche Bedarfsanalysen sind jedoch immer zwingend notwendig, weil beispielsweise der geplante Fahrradladen oder auch die neu konzipierte Multifunktionshalle eher ortsspezifisch sind und nicht zu jedem Standort passen. Eine gleichgewichtige Durchmischung der Funktionen, bauphysikalischer Anforderungen und saisonaler Auslastung soll das Projekt auch für Investoren interessant machen und verdeutlichen, dass eine bedarfsorientierte Planung zu inspirierenden Konzepten führen kann.

1) Gesamtgrundriss 2) Übertragbarkeit Entwurf 3) Perspektive von Norden 4) Eingang Boardinghouse 5) „Open Kitchen“ 6) Ausstellung im Saal 7) Büroflächen im UTZ 8) Fahrradladen und -café


NEW SPACE - Erster Weltraumbahnhof in Europa Dawin Müller

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Der Entwurf »New Space« gliedert sich in zwei Gebäude: Dem Spaceport, welcher auf der Halbinsel Lambaness liegt und dem Space Museum, welches auf einer Anhöhe mit Blick auf den Spaceport liegt. Das Konzept des Entwurfes ist es, durch den Bau der benötigten Infrastruktur mehreren Unternehmen die Möglichkeit zu geben, vor Ort ihre Raketen zusammenzubauen und zu starten. In Kombination mit dem Museum soll die Kommunikation zwischen Spaceport und Bewohnern der Inseln, aber auch Touristen gestärkt werden. Hier sollen Informationen über geplante Missionen und Vorgänge präsentiert werden. Außerdem soll ein Aussichtspunkt geschaffen werden, welcher es ermöglicht, einen Raketenstart live mitzuverfolgen.

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Spaceport Shetland Der »Spaceport Shetland« ist der erste Weltraumbahnhof in Europa und läutet somit ein neues Zeitalter der Raumfahrt für Europa ein. Von hier aus sollen Raketen Satelliten und andere Güter in polare Umlaufbahnen um die Erde bringen. Der Entwurf gliedert sich in ein Hauptgebäude, welches die Verwaltung des Weltraumbahnhofes darstellt und betreibt. Hier befindet sich zusätzlich ein Lager für Güter, welche per Flugzeug oder auf dem Landweg zum Gebäude kommen und ein Technikraum, welcher die benötigte Technik für die Werkstätten bereitstellt. Des Weiteren werden drei Hangars für unterschiedliche Unternehmen zur Verfügung gestellt. Sie bieten Büroräume, Labore, die zum Zu-

sammenbau benötigten Werkstätten, sowie Lagerflächen für die Raketenteile, um einen durchgängigen Flugbetrieb gewährleisten zu können. Diese Hangars bieten eine Kombination aus horizontaler und vertikaler Integration und ermöglichen somit einen sehr flexiblen Zusammenbau der Raketen. Die Höhe der Felsküste bietet für die vertikale Integration die perfekten Voraussetzungen. Das Gebäude spannt mithilfe eines Fachwerkträgers aus Stahl vom Festland auf ein Fundament im Meer. Somit wurde eine maximale Raumhöhe von 30 Metern geschaffen, welche den vertikalen Zusammenbau der rund 20 Meter hohen Raketen ermöglicht.


Fachgebiet Baukonstruktion Prof. Ludwig Wappner Fachgebiet Architekturkommunikation Prof. Riklef Rambow

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S PA C E M U S E U M S H E T L A N D

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Space Museum Shetland Das »Space Museum Shetland« bildet das Bindeglied zwischen dem Spaceport und den Bewohnern und Touristen der Shetlandinseln. Mit ausreichend Sicherheitsabstand zur Sicherheitszone des Weltraumbahnhofes, kann von hier aus der Start einer Rakete verfolgt werden. Auf einem Betonsockel sitzt eine Stahlkonstruktion bestehend aus Stahlstützen und Stahlträgern, welche radial um die in der Mitte befindliche Rakete angeordnet sind. Zentraler Mittelpunkt des Gebäudes bildet die »Mission Control«, welche im untersten Geschoss liegt, den Flug der Rakete überwacht und hierfür weitere Büros auf dieser Ebene besitzt. Dieses Geschehen im Inneren

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des Raumes, ist von einer Zwischenebene aus für Besucher des Museums sichtbar. Über der Mission Control öffnet sich die Tragstruktur zu einem Kegel, in dessen Mitte sich eine Rakete als Ausstellungsstück befindet. Wendeltreppen bereiten den Weg um die Rakete in die nächsten Geschosse. Auf drei Ebenen sollen Ausstellungen zum Thema »Old Space«, »New Space« und zum »Spaceport Shetland« stattfinden. Auf dem Dach befindet sich eine, über einen externen Treppenturm jederzeit begehbare Dachterasse. Diese ermöglicht ebenfalls das Verfolgen einer startenden Rakete.

1) Lage auf Unst 2) Piktogramme 3) Shetlandinseln & Raketendarstellung 4) Schnittperspektive - Spaceport Shetland 5) Perspektive - Spaceport Shetland 6) Längsschnitt - Spaceport Shetland 7) Innenraum - Spaceport Shetland 6) Schnittperspektive - Space Museum Shetland 6) Perspektive - Space Museum Shetland


Kultur. Synergie. Markt(halle) Thu Thuy Nguyen

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Asiatische, europäische und orientalische Märkte sind in ihrer Architektursprache sehr unterschiedlich. Durch historische, städtebauliche, wirtschaftliche, kulturelle und soziale Einflüsse haben sie sich an die Gegebenheiten des Ortes angepasst und sich zu spezifischen Marktkulturen entwickelt. Ihre äußere Erscheinung tritt in Form von offenen und geschlossenen, ständigen und temporären Wochenmärkten, Straßenmärkten und Markthallen auf. Heute bilden die Märkte die zentrale Stelle des Handels und ein Ort des öffentlichen Lebens. Darüber hinaus sind viele zu Wahrzeichen und Besuchermagneten der Stadt geworden, die von einem nationalen und internationalen Publikum besucht werden.

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Der Markt wird daher zu einem sozialen und kulturellen Treffpunkt, wo ein enger Kontakt zwischen Käufer und Händler entsteht und die Kommunikation gefördert wird. Während es früher nur ein spezifisches Angebot an Waren auf dem Markt gab, die an einer bestimmten Gruppe gerichtet war, sind solche homogenen Märkte nicht mehr an die heutigen Bedürfnisse der stark wachsenden multikulturellen Gemeinschaft angepasst. Der Wandel des Einkaufsverhalten, die große Konkurrenz zu den Supermärkten und Warenhäusern haben dafür gesorgt, dass die Märkte sich neu ausrichten müssen, damit sie im Wettbewerb bestehen können. In den jüngsten Jahren erfährt die Markthalle eine Wiederbelebung. Sie wird als beliebtes

Allzweckgebäude für die Belebung des innerstädtischen Lebens genutzt. Viele leerstehende Gebäude werden daher transformiert und es gibt Diskussionen über den Wiederaufbau von zerstörten Markthallen auf ihren ehemaligen Grundstücken. Die Masterarbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie eine Marktkultur des 21. Jahrhunderts für eine multikulturelle Gesellschaft aussehen soll. Es soll eine Spekulation eines neuen Markttypus erörtert werden, der die Identifikation vieler Kulturen anstrebt. Der Entwurf beschäftigt sich mit der Synergieerzeugung von verschiedenen Räumen und Nutzergruppen. Die neue Markthalle wird als ein Hybrid entworfen, der stark nach außen gerichtet ist und den interkulturellen


Fachgebiet Baukonstruktion Prof. Ludwig Wappner Fachgebiet Internationaler Städtebau Prof. Dr.-Ing. Barbara Engel

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Austausch in die Horizontale und Vertikale anstrebt. Dafür wird ein Nutzungskonzept erarbeitet, dass das weltoffene Leitbild der Stadt als Ort der vielfältigen Kulturen stärken kann. Die Nutzungsstruktur staffelt sich in 5 verschiedene Ebenen. Jede Ebene konzentriert sich auf einen Schwerpunkt. Durch Sichtbeziehungen und direkte und indirekte Verbindungen sollen Synergieeffekte geschaffen werden. Die städtebauliche Leitidee stärkt die enge Verknüpfung mit der Umgebung und die Verzahnung mit dem öffentlichen Nahverkehr. Die Kubatur fügt sich als großer und freier Sonderbaustein in die Umgebung ein. Die Struktur des Gebäudes greift die klare Rasterung der analysierten Markthallen auf.

1) Perspektive Innenhof 2) Perspektive Marktraum 3) Grundriss EG 4) Schnitt


DENKWERK, Karlsruhe Duygu Özdemir

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Die Frage nach Umweltschutz führt unter anderem zum Thema des Kohleausstiegs, wovon in Deutschland circa hundertdreißig Kohlekraftwerke betroffen sind. Mit der zukünftigen Stilllegung des Rheinhafendampfkraftwerks (kurz RDK) in Karlsruhe werden potenzielle Kraftwerksstrukturen und Räume, unmittelbar am Rhein, frei und stehen für eine Umnutzung zur Verfügung. Karlsruhe hat bis heute Probleme, sich als eine „Stadt am Rhein“ zu identifizieren, obwohl geografisch betrachtet die Strecke zwischen Schlossplatz und dem Rheinhafen nur 7 km beträgt. Die Rolle des Flusses ist in der Wahrnehmung der Stadtbewohner und Besucher eher untergeordnet, weil es an der Auffindbarkeit mangelt und verkehrliche

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Barrieren vorhanden sind. Vor allem aber sind die Nutzungen am Rhein hauptsächlich industriell und gewerblich, weshalb man eher nicht in Anbetracht zieht, seine Freizeit dort zu verbringen. Es ist also von großer Bedeutung für die Bewohner und für die Stadt selbst, dass am Rhein mehr öffentliche Räume entstehen und die Identität von Karlsruhe neu definieren. Angefangen mit den Recherchen zur Industriekultur an sich und den Beispielen aus ganz Deutschland und anderen Regionen hat sich die theoretische Ausarbeitung mit den historischen Fakten rund um den Rheinhafen Karlsruhe beschäftigt. Mit prägenden Beispielen der Industriekultur aus Karlsruhe ging die Auseinandersetzung weiter, um letztendlich den Bestand, das Rheinhafendampfkraftwerk,

näher zu analysieren. Mit dem Credo „Power to change!“, wurde die Krise des Klimawandels aufgegriffen und ein Konzept für die Konversion des RDK-Areals ausgearbeitet. Dieser Entwurf hat sich diesbezüglich mit verschiedenen Forschungen über die Folgen des Klimawandels in der Schwarzwaldregion, in der wir uns befinden, beschäftigt. Ebenso wurden Forschungen des DLR (Deutsches Luft- und Raumfahrtzentrum) über zukünftige Umstrukturierung vorhandener Kohlekraftwerke in sogenannte Wärmespeicherkraftwerke, miteinbezogen. Aus der regionalen, nachbarschaftlichen und urbanen Mine wurden Elemente mit in den Entwurf integriert. Als Folge der Forschungsergebnisse stellte sich eine Renaturierung und


Fachgebiet Nachhaltiges Bauen Prof. Dirk Hebel Fachgebiet Bauphysik & Technischer Ausbau Prof. Andreas Wagner

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PERSPEKTIVE FORSCHUNGSZENTRUM | LERNLANDSCHAFTEN

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Bewaldung des Areals zu großen Teilen, als sinnvoll. Die urbane Mine in Kombination mit der Holzproduktion aus dem Schwarzwald diente zum Aufbau eines neuen Wohngebiets mit gemischter Nutzung. Die Verknüpfung der vorhanenden Bahnstruktur vor Ort mit dem ÖPNV macht es möglich, den Rheinhafen vom Schlossplatz aus in zehn Minuten zu erreichen, was davor nicht der Fall war. Die Anbringung einer neuen urbanen Seilbahn macht die Verbindung über den Rheinkanal möglich, sodass der Umweg über die Maxaubrücke vermieden werden kann. Das erste Mal ist es in Karlsruhe möglich, am Rhein zu wohnen. Das Potenzial dieser Räume wird somit wieder aufgegriffen und für die Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Das autofreie Areal soll

als Katalysator für den ganzen Rheinhafen dienen und zur Umstrukturierung als Beispiel dienen. Nach einer Reduzierung des ehemaligen Bestands werden die übrig geblienenen Bestandsgebäude mit unterschiedlichen Funktionen für die Nutzung weiterhin neu belebt. Das Maschinenhaus des ehemaligen Block 8 dient als Zentrum für Energiespeicherung, der Kühlturm als Zentrum für urbane Landwirtschaft und der alte Block als Zentrum für Forschung. Auf das Forschungszentrum wurde im weiteren Entwurf näher eingegangen und es folgte eine genauere architektonische Ausarbeitung. Somit ist im Entwurf aus einem ehemaligen Kohlekraftwerk ein Umweltforschungszentrum, das Denkwerk, entstanden.

1) Masterplan Denkwerk-Areal 2) Schaubild Bestand Abbauphasen 3) Grundriss EG Forschungszentrum 4) Perspektive Denkwerk 5) Axonometrie Forschungszentrum 6) Perspektive Forschungszentrum 7) Schnittperspektive Forschungszentrum


OBDACH - Räume für Wohnungslose, Berlin Luise Marie Reidelshöfer

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In den letzten Jahren ist das Thema Wohnen durch einen Mangel an bezahlbarem Wohnraum immer mehr in den Fokus gerückt. Die große Herausforderung ist es nicht nur den bestehenden Wohnraum zu sichern, sondern auch neuen Wohnraum zu schaffen, der ökologisch und sozial nachhaltig ist und auf den Wandel der Bedürfnisse reagieren kann. In Berlin, wo 85% der Bewohner zur Miete wohnen, wird der aktuelle Missstand besonders deutlich. Die Stadt ist in den letzten Jahren immer weiter gewachsen und der vorhandene Wohnraum ist hart umkämpft. Was ist aber eigentlich mit den Menschen, die im Kampf um bezahlbaren Wohnraum keine Chance haben und ihren Wohnraum bereits verloren haben?

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Wenn wir über das Thema Wohnen diskutieren und versuchen etwas zu verändern, müssen wir auch das „nicht wohnen“ also die Wohnungslosigkeit mit einbeziehen und hier ebenso ambitioniert nach Lösungen suchen. Wohnungslosigkeit ist jedoch nach wie vor stark stigmatisiert und kein Thema, welches im gesellschaftlichen Fokus liegt und das obwohl längst nicht mehr nur soziale Randgruppen von Wohnungslosigkeit betroffen sind. Oft ist Wohnungslosigkeit eine Folge von Lebenskrisen wie einer Trennung, einer Krankheit oder dem Verlust des Arbeitsplatzes. Viele Menschen können in solchen Situationen auf ein soziales Netzwerk zurückgreifen, das sie auffängt und schützt, aber eben längst nicht alle.

Die Zahl der betroffenen Mehrpersonenhaushalte, also Familien und Paare, und auch Personen die einer Lohnarbeit nachgehen, steigt. In Berlin sind ca. 50.000 Menschen wohnungslos, davon kommen ca. 37.000 Menschen in unterschiedlichen Einrichtungen unter. Laut Schätzungen sind jedoch ca. 6.000 - 10.000 Menschen in Berlin tatsächlich obdachlos und leben auf der Straße. Von den Menschen die in Einrichtungen leben sind gut 20 Prozent Betroffene mit Kindern. Dabei ist die Deckung einiger Grundbedürfnisse ohne Wohnraum nicht möglich, außerdem bedeutet eine Wohnung zu haben auch eine Adresse zu haben. Die Adresse ist zwingend notwendig, um beispielsweise einer Arbeit nachzugehen oder ein Konto zu eröffnen, also


Konstruktive Entwurfsmethodik Prof. Renzo Vallebuona Architekturkommunikation Prof. Dr. Riklef Rambow

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ein Stück weit verpflichtend, um am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Der Entwurf soll genau für die Menschen, die keinen Wohnraum haben oder akut vom Verlust ihres Wohnraumes betroffen sind, neue Räume schaffen. Dabei sollen vor allem ein ganzheitlicher Ansatz und die Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse dieser Menschen im Vordergrund stehen. Es geht also nicht nur um das Wohnen als reine Lösung der Wohnungslosigkeit, sondern es sollen Räume entstehen, in denen an allen Faktoren die zur Wohnungslosigkeit geführt haben, gearbeitet werden kann. Beispiele hierfür sind Arbeitslosigkeit, Überforderung bei Behördengängen oder auch Suchterkrankungen. Auf einem leerstehenden Areal in Lichtenberg

werden die bestehenden Gebäudestrukturen aus den 1960er Jahren der DDR in mehreren Phasen umgebaut. Die Potentiale der flexiblen Tragstrukturen werden durch unterschiedlich starke Eingriffe genutzt, um möglichst vielseitige und unterschiedliche Räume zu schaffen. Die entstehende Architektur soll den Bewohnern entsprechen, sie soll ihnen und anderen Wohnungslosen eine Perspektive für die Zukunft geben. Sie soll sich nicht verstecken, sondern auch für die Nachbarschaft einen Mehrwert bieten. Das Thema und der Umgang mit Wohnungslosigkeit soll sichtbar gemacht werden und so zum Hinterfragen der Vorurteile gegenüber Wohnungslosigkeit anregen.

1) Axonometrie 2) Perspektive des Versogungsbaus 3) Perspektive einer Gemeinschaftsterrasse 4) Perspektive vom Platz vor dem Versorgungsbau 5) Grundriss Erdgeschoss


bauWERK SCHWARZWALD Ein Dach für Schwarzwälder Baukultur und Handwerk Matthias Schlosser

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Der Schwarzwald ist das größte Mittelgebirge Deutschlands. Neben der besonderen Landschaft, gibt es auch ein reiches baukulturelles Erbe, wie zum Beispiel die Schwarzwaldhäuser mit mächtigen Walmdächern oder kunstvolle Fachwerkhäuser. Dies macht den Schwarzwald zu einer international beliebten Tourismusregion. Gleichzeitig hat die Region, wie auch andere ländliche Räume, mit Landflucht und Leerstand zu kämpfen. Traditionelle Architekturen passen nicht zu aktuellen sozialen und wirtschaftlichen Strukturen und deren Instandhaltung ist kostenintensiv, sodass lieber neu und „modern“ gebaut wird. So entstehen immer mehr identitätslose Ortsbilder mit Gebäuden die sich weder auf den Ort beziehen, noch auf lokale Ressourcen

zurückgreifen. Infolgedessen gehen auch traditionelle Handwerkstechniken und identifikationsstiftende Merkmale der Region verloren. Um dieser Entwicklung entgegenzusteuern, wurde Anfang 2019 das Gründungskonzept des bauWERK SCHWARZWALD vorgestellt. Ziel ist es ein Kompetenzzentrum zu schaffen, das die regionale Bau- und Handwerkskultur fördert, einen Ort bietet um Wissen zu erhalten und weiterzugeben und ein Dach für Bau-, Kultur- und Handwerksinitiativen ist. Als Standort für den Entwurf wurde der Heidburgpass im Mittleren Schwarzwald gewählt. Vom Kinzigtal aus windet sich die Passstraße durch den typischen Wechsel von Wald und Offenland auf eine Höhe von 520 m und führt

dann hinab ins Elztal. Zentral im Schwarzwald gelegen und infrastrukturell gut angebunden, kann der Standort aus dem gesamten Schwarzwald relativ schnell erreicht werden und repräsentativ für die gesamte Region stehen. Entsprechend der kontextuellen Siedlungsstruktur – Hofstellen entlang der Landstraße – stellt sich der Entwurf als solitäre Kubatur dar. Am Waldrand ausgerichtet, positioniert sich der Entwurf zwischen Wald und Offenland und betont die typische Landschaft. Der aufgespannte Raum zwischen Waldrand und Gebäude wird zum Vorplatz. Vom Pass aus steigt das Dach zum Wald hin an und überspannt das Gebäude über 140 m


FG Baukonstruktion Prof. Ludwig Wappner FG Nachhaltiges Bauen Prof. Dirk Hebel

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entlang des Waldrands. Wie das traditionelle Schwarzwaldhaus versammelt der Entwurf mehrere Funktionen unter einen Dach. So reagiert der Entwurf nicht nur auf die klimatischen Gegebenheiten, sondern setzt auch die Idee des bauWERK SCHWARZWALD – nämlich als Dachorganistion für Schwarzwälder Bau- und Handwerkskultur zu fungieren – räumlich um und unterstreicht das Ziel der Vernetzung zwischen den unterschiedlichen Akteuren des Bauens. Der Grundriss basiert auf dem Wechsel von offenen und geschlossenen Schichten. Geschlossene Bereiche spannen dabei große Räume auf, welche durch ihre gefaltete Fassade dem langen Baukörper Struktur verleihen.

Durch die Setzung einer zentralen Erschließungsachse entsteht eine Enfilade. Der lineare Grundriss ermöglicht eine Zonierung von den öffentlichen in die privateren Bereiche. So positioniert sich im vorderen Teil das Foyer mit Rezeption und Theke und dem daran angeschlossenen Ausstellungsbereich. Im Mittelteil finden sich Verwaltungsräume, die Bibliothek und die Lehrwerkstatt. Gästezimmer und Seminarräume bilden den Abschluss des Gebäudes. Im Hinblick auf das Nachhaltige Bauen dient als Baumaterial hauptsächlich Holz aus der Region. Die Konstruktion lässt sich gegebenenfalls sortenrein rückbauen.

1) Lageplan 2) Querschnitt 3) Ansicht 4) Grundriss Erdgeschoss 5) Schnitt Bibliothek 6) Schnitt Seminarraum + Gästezimmer 7) Innenperspektive Ausstellungsraum 8) Außenperspektive Werkstatt


Minsk Museum der bildenden Künste der DDR Marcel Steek

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Quartiersplatz Wohnviertel Kunstmuseum

Passage

RBANE 2ACHSE

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Wenn man an DDR Kunstwerke denkt, fallen einem wahrscheinlich zuerst propagandistische Denkmäler und Statuen von Lenin oder Karl-Marxs ein, umringt von den DDR typischen Plattenbauten. Doch die Kunst der DDR war auch abwechslungsreich und farbenfroh. Das Minsk ein ehemaliges Terrassenrestaurant in Potsdam an den Hängen des Brauhausberges war ein solches Beispiel. Das Minsk gehört zur sogenannten Ostmoderne, welche mit klaren Formen der Moderne zusammen mit Kunst am Bau es schafft Kunst und Architektur miteinander zu verschmelzen.

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Nach der Wende und einer langen Zeit des Leerstandes und Vandalismus entschied man sich dafür aus dem Minsk ein Museum für DDR Kunst zu gestalten. In meiner Masterarbeit Minsk Museum der bildenden Künste der DDR zeige ich die Transformation vom Restaurant zum ersten deutschen Kunstmuseum für die bildenden Künste der DDR und welche Aspekte dabei zu beachten sind, egal ob vom Raumkonzept, Ausstellungskonzept, Technikkonzept oder auch sehr wichtig dem Sanierungskonzept. Diese Leitfäden fußen auf den Ergebnissen der Analyse des Ortes, der Kunst der ehemaligen DDR und der Analyse der Anforderungen von Kunstobjekten innerhalb einer Ausstellung.

Dabei nutze ich nicht nur das Minsk als Ausstellungsraum, sondern auch die Umgebung, immer mit dem Ziel einen neuen Blickwinkel auf Kunst zu gewähren. So wirken Kunstobjekte in einem natürlichen Umfeld anders als in einer urbanen Umgebung. Hierbei sind im Falle des Minsk ein natürlicher Museumspark und die urbane Achse entstanden. Genauso unterschiedlich der Außenraum mit Kunst und seiner Umgebung interagiert ist auch das Minsk im Innenraum flexibel gestaltet um die vielfältigen Kunstwerke der bildenden Künste der DDR(Gemälde, Plastiken, Fotografien) präsentieren zu können. Im EG wird diese Anpassungsfähigkeit durch bewegliche Ausstellungswände gewährleistet,


Building Lifecycle Management Prof.Dr.-Ing. Petra von Both Konstruktive Entwurfsmethodik Prof. Wolfgang Grether

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Lager

Lager

Schließfächer

Garderobe

Stuhllager

Büro

Rezeption

Foyer

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welche ein immer neues Raumgefühl erzeugen und die unterschiedlichsten Ausstellungskonzepte ermöglichen. Beim Sanierungskonzept stellte ich mich der Frage wie wir heute solche Gebäude sanieren können. Im Falle des Minsk sind dabei 3 Varianten entstanden die Rekonstruktion, Neuinterpretation und der Hybrid. Alle diese Varianten haben vor – und Nachteile. Die Themen, die ich dabei behandelt habe, waren technische vor – und Nachteile aber auch finanzielle die zu beachten sind zum Beispiel, ob man durch die eine oder andere Variante durch zusätzliche Gelder vom Denkmalschutz profitieren könnte.

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Mein persönliches Fazit war, dass ich das Sanierungskonzept der Neuinterpretation (Siehe Bild 1.) am ehesten bevorzuge. Es bietet aus technischer Sicht alle Anforderungen, die zum Erhalt von Kunstwerken notwendig sind wie Lichttechnik oder Lüftung. Diese Anforderungen erfüllt die Hybrid-Variante ebenso, jedoch zeichnet sich die Neuinterpretation gleichzeitig auch noch mit dem Umgang von Kunst aus (Fassadengestaltung, Blickbeziehungen), welche ähnlich wie es die Kunst am Bau der DDR es schaffte Kunst und Architektur zu verschmelzen. Dadurch wird aus dem Minsk nicht nur ein Zweckbau, sondern das Neue Minsk wird selbst zum Kunstwerk.

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1) Perspektive Neuinterpretation 2) urbane Achse 3) Perspektive urbane Achse 4) Restaurant Minsk Sanierungspotenzial 5) Perspektive Innenraum EG 6) Grundriss EG


Roter Faden Revitalisierung vom ehemaligen Haus der Partei in Plovdiv Emilia Svilenova

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Das Ziel der Masterarbeit ist die Entwicklung eines architektonischen Konzeptes für Revitalisierung des ehemaligen Haus der Partei in Plovdiv mittels kritischer Analyse der Gebäudegeschichte, des ursprünglichen Konzepts und der ortsspezifischen Situation. Das Projekt soll damit aufmerksam auf die Architektur des Sozialismus und ihre Potentiale machen und dazu dienen, diese bewusster wahrzunehmen. Der Entwurf für das Haus der Partei sieht einen rücksichtsvollen Umbau, sowie Ergänzung der bestehenden Struktur vor. Dieser stellt sich der Zerstörungsarchitektur des Sozialismus entgegen. Er beruht auf der Idee, dass die Lösung für ein Gebäude, das durch den Abriss vieler anderen entstanden ist, nicht

der weitere Abriss sein muss. Das Gebäude wird im Rahmen des Entwurfs als wesentlicher Teil der Stadt- und Landgeschichte anerkannt und die strukturellen, ästhetischen und kulturellen Potentiale des Gebäudes werden gestärkt. Die charakteristischen Elemente, die das Gesamtbild des Parteihauses bestimmen, bleiben erhalten und werden durch die neuen Eingriffe ergänzt. Einen hohen Wert wird aufgrund der Besonderheiten des Standortes auf den Dialog zwischen den verschiedenen Ebenen in der Stadt gelegt. Die Archäologie des römischen Forums bleibt weiterhin ein attraktiver Punkt auf dem Platz. Diese soll dennoch das Parteihaus nicht in den Hintergrund stellen, sondern einen spannungsvollen Kontrast zu der jüngeren

Geschichte darstellen. Das Bestandsgebäude, das bisher hauptsächlich der Administration gedient hat, soll durch eine Umnutzung reaktiviert werden. Durch die neuen Nutzungen entsteht ein breites Angebot für die Stadt und seine Besucher. Im flachen Sockelbau wird ein Kulturzentrum mit Touristeninformation unterbracht. Der ursprüngliche Konzertsaal der Philharmonie Plovdiv wird als solcher erhalten. Er wird allerdings erweitert, wodurch neue Kapazitäten entstehen. Im Turm wird temporäres Wohnen beherbergt. Vier der neun Geschosse werden von Hotelzimmern besetzt, die restlichen fünf von Mikrowohnungen. Die Schnittstelle zwischen der Wohnnutzung und dem öffentlichen Bereich bildet die Hotellobby mit Freizeitak-


Baukonstruktion Prof. Ludwig Wappner Architekturkommunikation Prof. Riklef Rambow

4 Schnittperspektive M 1:100

Roter Faden Revitalisierung vom ehemaligen Haus der Partei in Plovdiv Masterarbeit Wintersemester 19/20 Fachgebiet Baukonstruktion Prof. Ludwig Wappner Emilia Svilenova 1734081

Grundriss Wohnung M 1:50 Kulturzentrum

Grundriss Wohnung M 1:50

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tivitäten. Im Sockelbau wird der bestehende Innenhof zu einem Atrium als neuem Erschließungsund Verteilungskern umgebaut, der für vielfältige Sichtbezüge zwischen den verschiedenen Nutzungsbereichen dient. Der zweigeschossige Innenhof wird bis zum Souterraingeschoss heruntergesetzt. Das dadurch neu entstandene Atrium stärkt somit die Zusammengehörigkeit des gesamten Körpers und sorgt für Reaktivierung des untersten Geschosses. Der neue Haupteingang zu dem Kulturzentrum befindet sich in der Souterraingeschossebene und bietet damit einen direkten Bezug zu der Archäologie unter dem Zentralenplatz. An dieser Stelle wird der Platz vor dem Haus der Partei offengelegt. Der neue Eingang bleibt Roter Faden

Revitalisierung vom ehemaligen Haus der Partei in Plovdiv Masterarbeit Wintersemester 19/20 Fachgebiet Baukonstruktion Prof. Ludwig Wappner Emilia Svilenova 1734081

Grundriss Souterraingeschoss M 1:200

über eine großzügige Treppe auch von der Platzebene aus gut erreichbar. Das Konzept knüpft an zukünftige Pläne zum Bau einer freien Archäologielandschaft, die die bestehenden Ausgrabungen unterirdisch verbindet, an. Als neuer Akzent in dem Gebäude wird ein zusätzliches Geschoss mit öffentlicher Nutzung auf dem Turm ergänzt. Hier ist eine Panoramabar vorgesehen, die einen neuen attraktiven Ort mit 360°-Aussicht über die Stadt anbietet. Das neue Volumen stärkt das bestehende Gebäude in seiner Anmutung als höchster Punkt in der Innenstadt und weckt die Assoziation eines Leuchtturms.

Roter Faden

1) Konzept Piktogramme Grundriss 7. Obergeschoss / RG Wohnen 2) Perspektive Atrium M 1:200 Roter Faden 3) Außenperspektive 4) Schnittperspektive 5) Grundriss SG 6) Grundriss 7. OG / Wohnung

Revitalisierung vom ehemaligen Haus der Partei in Plovdiv Masterarbeit Wintersemester 19/20 Fachgebiet Baukonstruktion Prof. Ludwig Wappner Emilia Svilenova 1734081

Revitalisierung vom ehemaligen Haus der Partei in Plovdiv Masterarbeit Wintersemester 19/20 Fachgebiet Baukonstruktion Prof. Ludwig Wappner Emilia Svilenova 1734081

Grundriss 7. Obergeschoss / RG Wohnen M 1:200


Global Cyber Court - Rechenschaftspflicht im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz, Island Janosch Bodo Weber

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Im Zuge der technologischen Entwicklung von Künstlicher Intelligenz und Algorithmic Governance stellen sich der Gesellschaft neue Fragen der Rechenschaftspflicht. Zusätzlich fordern uns die momentanen Entwicklungen von Surveillance- und Plattformkapitalismus heraus, neue Ansätze für unser Verständnis von Gerechtigkeit zu finden. Die zeitgenössische Dienstleistung und Verwaltung, die von der IT in Form von Software, neuen Tools für die Datenerfassung, Data-Mining und Datenaustausch dominiert wird, automatisiert immer weiter grund­ legende Entscheidungsprozesse. Die Gefahr der unreflektierten massenhaften Implementierung kann Code äquivalent zu

Recht werden lassen. Black Box und Bias können schwerwiegende Folgen auf Entscheidungsprozesse haben und beispielsweise unabsichtliche Diskriminierung fördern. Der Code liegt dabei außerhalb der staatlichen und somit gesellschaftlichen Kontrolle. Daher stellt sich die Frage nach der Einhaltung der demokratischen Grundprinzipien und der Transparenz. Stellen technologische und wirtschaftliche Systeme, die diese Probleme hervorbringen, zugleich einen Teil einer möglichen Lösung dar? Die digitale Kommunikation rund um den Globus und immer komplexere Algorithmen bieten die Chance, eine weltweit

präsente Cyber Ethik auf den Weg zu bringen, die sich sowohl auf internationaler als auch auf persönlicher Ebene entfalten könnte. Von dieser Prämisse ausgehend müssen wir uns die Fragen stellen, wie wir uns an eine Welt anpassen, in der vorherrschende Para­ digmen von Recht und sozialer Interaktion und Arbeit neu definiert oder gar gänzlich abgelöst werden? Wie sorgen wir für den Erhalt unserer Rechte in einer von der digitalen Transformation geprägten globalen Gesellschaft? Als ein Schritt zur Lösung dieser umfäng­ lichen Problematik schlage ich die Schaffung einer internationalen Institution vor.


Konstruktive Entwurfsmethodik Prof. Renzo Vallebuona Architekturtheorie Prof. Georg Vrachliotis

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Der Global Cyber Court ist eine globale Rechtsinstitution, die neue Ideen und Lösungen an der Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz, Recht und Open Government diskutiert, erforscht und umsetzt. Der GCC fungiert sowohl als Versammlungsort als auch als rechtssprechendes Organ auf internationaler Ebene. Es bietet die Werkzeuge, um nachhaltige Ideen zur algorithmischen Rechenschaftspflicht zu entwickeln, die aus den Fragen nach der Moral und Ethik automatisierter Systeme hervorgehen. Die Institution forciert einen emanzipatorischen, aufklärerischen sowie partizipatorischen Charakter. Neben dem rechtsprechenden Organ des Courts ist der Institution ein Forum als

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Diskussionsplattform für neue, digitale Technologien gegenübergestellt. Die beiden Bereiche werden des Weiteren um eine Forschungsstätte zur Evaluierung und Vermittlung von Erkenntnissen ergänzt. Ein Perspektivwechsel der Wahrnehmung von institutioneller Architektur ist gefragt; anstatt reiner Effizienz und Repräsentation entsteht eine Architektur der sozialen Generosität. Freiheit und Fantasie des Menschen stehen trotz der drohenden digitalen Transformation oder gerade deshalb im Vordergrund. Offene Strukturen und Begegnungsräume lösen triste Konferenzräume und zellenartige Büroarbeitsplätze ab.

5 1) Perspektive „Landblick“ 2) Explosionszeichnung 3) Perspektive „Meeresblick“ 4) Axonometrie 5) Perspektive Gerichtssaal


Ein kleines Stück Stadt, Wangen im Allgäu Marilen Weber

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Im Hinblick auf den aktuellen Wohnraummangel sind Lösungsvorschläge gefordert. Des Weiteren beschreibt auch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, dass Wohnen zu den Grundbedürfnissen der Menschen gehört. Die Wohnungsmärkte in Deutschland befinden sich aber seit einigen Jahren in einem zunehmenden Ungleichgewicht von Angebots- und Nachfrageentwicklung. Aus diesem Grund werden meist Neubauten aus dem Boden gestampft, bei welchen der Nachhaltigkeitsaspekt wenig bis gar nicht betrachtet wird. So hat jedes Gebäude durch die eingesetzten Rohstoffe und Emissionen einen unmittelbaren Einfluss auf die Umwelt. Für das Bausegment gilt nun, dass Bestandsgebäude nicht als Altlasten angesehen werden,

sondern ihr Potenzial neu geweckt werden sollte. Unter Berücksichtigung der Baugeschichte tritt das Thema Wohnungsknappheit auch immer wieder auf. Mit der Industrialisierung und der darauffolgenden Zuwanderung in die Städte mussten hierfür Lösungen gefunden werden, um den Wohnraummangel einzudämmen. Dieses Problem wiederholte sich im Laufe der Jahre immer wieder und lässt unsere Gesellschaft auch heute nicht in Ruhe. Auch in Wangen im Allgäu sollen durch den Zuschlag der Landesgartenschau, welche im Jahr 2024 stattfinden wird, neue Wohnbebauungen entstehen. Dabei soll u. a. das brachliegende Industriegelände der ERBA, frühere „Baumwollspinnerei Erlangen-Bamberg“ wie-

derbelebt und in die städtebauliche Entwicklung miteinbezogen werden. Auch die früheren Arbeiterhäuser werden bei dem Vorschlag eines Alternativplans berücksichtigt und in das neue Wohngebiet integriert. Die bestehenden Arbeiterhäuser bieten selbst ein großes Materiallager, welche mit Hilfe einer thermischen Sanierung wieder aufgewertet werden. Viele Arbeitersiedlungen, die in der Gründerzeit entstanden sind, bieten heute noch eine solide Bausubstanz und eignen sich bestens als Materiallager für die Wiedereingliederung in das städtische Bild. Mit der Betrachtung früherer Planungen und Realisierungen von Arbeitersiedlungen, wie sie während der Industrialisierung entstanden sind, werden Lösungsansätze und Gestaltungselemente aufgegriffen


Nachhaltiges Bauen Prof. Dirk E. Hebel Architekturkommunikation Prof. Dr. Riklef Rambow

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und an heutige Anforderungen angepasst. Mit den unterschiedlichen Wohntypen können verschiedene Zielgruppen aus allen sozialen Schichten ein neues Wohnumfeld finden. Das Angebot des Wohnens legt auch fest, wie die Bewohner zusammenleben und miteinander durch verschiedene öffentliche Angebote agieren können. Diese sollen von den Bewohnern selbst organisiert sein, um die Gemeinschaft zu stärken und ein Zugehörigkeitsgefühl zu entwickeln. Eine Heterogenität entsteht nicht nur bei den unterschiedlichen Nutzergruppen, sondern auch bei der Auswahl der Bauelemente. Die Nutzung von Holz als natürliche und in der Region oft genutzte Ressource bietet ein großes Kreislaufpotential, was durch lösbare Verbindungen diesem weiter zugutekommt.

Auch die ERBA selbst bietet durch ihre Urbane Mine viele Materialen, welche in der neuen Wohnsiedlung wiedereingesetzt werden können. Auf diese Art entsteht ein nutzerfreundliches und umweltbewusstes Wohnumfeld mit einer guten Gemeinschaftsstruktur. Ein attraktiver Ort, der die Geschichte des Ortes wiedergibt und zum Wohnen und Aufhalt einlädt.

1) Perspektive: Am Kanal 2) Perspektive: Nutzung der Zwischenräume 3) Innenraumperspektive 4) Grundriss Erdgeschoss 5) Konstruktionsschnitt 6) Explosionsdarstellung


Weiterbauen am Denkmal

Kultureller und klimatischer Mehrwert durch Entkarbonsierung - Gewölbekeller als Anstoß zum Umdenken

Vanessa Weber

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Arzheim,eines der acht Stadtdörfern von Landau in der Pfalz ist Standort des Entwurfes. Sowohl in der Kernstadt wie auch in den umliegenden Siedlungen wird viel Wert auf Klimaschutz, Stadterweiterung und - erneuerung gelegt. Mit der Initiative „Kommune der Zukunft“ waren die Bewohner dazu angehalten, die für sie wichtigen Standpunkte festzuhalten. Neben den Zielen der Ortsmittenstärkung und der Erneuerung einiger bestehender Anlagen, war es den Arzheimern ein Anliegen, sowohl den Tourismus zu stärken, wie auch die unter dem Dorf liegenden Gewölbegänge wieder in die Gemeindestruktur zu integrieren. Einige der verborgenen Denkmäler, sind die unterirdischen Gewölbe. Durch die Industrialisierung und den technischen Fortschritt,

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haben sie ihr Nutzen verloren und stehen vermehrt leer, werden zugeschüttet oder sogar abgerissen. Mitten in Arzheim, unterhalb der Gebäude des Dorfgemeinschaftshauses befand sich die ehemalige Amtskellerei der Bischöfe von Speyer, wo sich heute die ungenutzten Gewölbegänge befinden. Ziel des Entwurfes ist es, durch kulturellen und klimatischen Mehrwert, den Gewölbekeller, sozusagen als Pilotprojekt wieder in die Gemeinde zu integrieren. Durch geeignete Nutzung und architektonischen Ausdruck, soll das Image des Dorfes und der Tourismus gestärkt werden. Der Entwurf sieht eine Umnutzung und Erweiterung des Kellers vor. Touristisches Highlight wird der Rundgang mit neuem Weinlager im Zentrum, durch die

Präsentation unterschiedlichster regionaler, und eigens produzierter Weine. Die biologische, nachhaltige Manufaktur befindet sich oberhalb der Kelleranlage und bietet dem Besucher einen Einblick in die Herstellungsprozesse. Im Erdgeschoss befindet sich neben den Produktionsräumen, eine Gastronomie, welche den Besucher sowohl in einer Weinlounge, wie auch in einem Restaurant im Obergeschoss willkommen heißt. Für den mehrtägigen Aufenthalt zwischen Wiesen und Weinbergen wird hier eine Übernachtungsmöglichkeit in sechs Fremdenzimmern angeboten. Neben einer geeigneten Nutzung und architektonischen Sprache, ist im Sinne des Nachhaltigen Bauens auch viel Wert auf eine möglichst emissionsfreie Konstruktion und auf


Gebäudelehre Prof. Meinrad Morger Nachhaltiges Bauen Prof. Dirk E. Hebel

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ein energieautarkes Konzept gelegt worden. Bei der Konstruktion handelt es sich um eine Massivholzkonstruktion, bei der vollkommen auf den Einsatz von Chemie verzichtet und nur mit mechanischen Verbindungen gearbeitet wird. Besonders wichtig sind hier die Verwendung regionaler Materialien und eine langlebige, rückbaufähige Konstruktion. Aus Gründen des Feuchtigkeitsschutzes und aus regionalen und optischen Aspekten, besteht die Konstruktion der Außenwand aus einem Sandsteinsockel und einer Holzkonstruktion mit hinterlüfteter, vertikaler Lattung. Die Gründung und das Fundament bestehen aus bereits recycelten Materialien. Im Sinne der Ressourcenschonung, wird das Gebäude durch regenerative Energien, also

Sonnenenergie und Erdwärme mit Strom und warmen Brauch- und Heizwasser versorgt. Die Lüftung ist je nach Nutzung technischer oder natürlicher Art. Zusätzlich trägt der Gewölbekeller durch die vorherrschenden kalten Temperaturen einen Anteil zur Kühlung des Neubaus bei. Die Kombination aus Holz und Lehm als Speichermedium, trägt zur Regulierung des Feuchtehaushaltes bei. Im Innenraum entsteht so nicht nur ein optischer, sondern auch ein klimatisch erhöhter Komfort. Der Sommerliche Wärmeschutz wird durch den großen Dachüberstand und manuell regulierbare Jalousien gewährleistet.

1) Schnittperspektive Nord-Süd 2) Modellfoto Außenansicht 3) Grundriss Gewölbekeller 4) Modellfoto Gewölbekeller, neues Weinlager 5) Schnittperspektive Ost-West 6) Grundriss Erdgeschoss 7) Grundriss Obergeschoss 8) Modellfoto Weinlounge, Erdgeschoss 9) Modellfoto Südansicht mit Kellerschnitt


Begegnung statt Berührungsängste, Ein Palliativ-Zentrum in Homburg/Saar Sophie Welter

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Ziel des Entwurfs ist die Schaffung eines Palliativ-Zentrums, das als Mehrgenerationen-Modell schwerstkranken Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bis zu ihrem Lebensende die Möglichkeit bietet aktiv an der Gesellschaft teilzunehmen und dabei gleichzeitig zu einem Zuhause wird, indem es private Rückzugsräume mit hoher Aufenthaltsqualität zur Verfügung stellt. Die zentrale Lage am historischen Marktplatz der Stadt Homburg bietet dazu eine gute Ausgangslage. Bereits bestehende etablierte Einrichtungen der Palliativ-Medizin bilden in der Stadt zudem einen optimalen Rahmen, in den ein neues Palliativzentrum als notwendige stationäre Ergänzung integriert werden kann, sodass

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ein flächendeckendes, sektorenübergreifendes Netzwerk der Palliativ-Versorgung entsteht. Das stationäre Angebot wird ergänzt durch ein Tageszentrum, in dem Patienten und ihre Angehörigen von Diagnosestellung an betreut werden können, sowie durch ein Kreativzentrum, dessen Angebot sich nicht nur an die Bewohner des Hospizes richtet, sondern auch an die Stadtbevölkerung. Beim kreativen Gestalten können so Berührungsängste spielerisch überwunden werden. Außerdem kommen ein Seminar- und Therapiebereich ergänzend hinzu. Die Ruine einer alten, denkmalgeschützten Synagoge wird in den Entwurf miteinbezogen und mit

neuem Leben gefüllt, unter Berücksichtigung ihrer Bedeutung für die jüdische Gemeinde Homburgs. In ihrem Innenraum entsteht ein begrünter Rückzugsort, der durch die historischen Mauern geschützt wird. Die unterschiedlichen Funktionen werden in verschiedenen Baukörpern dezentral auf dem Grundstück installiert und über einen Rundweg miteinander verbunden. Das Hospiz mit dem Tageszentrum im EG und geschossweise gegliederten Wohnbereichen darüber befindet sich im Zentrum dieses Rundgangs. Das Kreativ-Zentrum schließt sich als eine Art Puffer direkt an die Bebauung des Marktplatzes an. Ein Seminar- und Therapiebereich kommt im rückwärtigen


Konstruktive Entwurfsmethodik Prof. Renzo Vallebuona Baukonstruktion Prof. Ludwig Wappner

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Bereich des Grundstücks ergänzend hinzu und bildet zusammen mit einer Pavillon-ähnlichen Struktur im Innenraum der alten Synagoge den Rahmen für das Hospiz. Der Rundgang über das Areal, der die bestehende Klosterstraße miteinbezieht wird so zur zentralen Vermittlungsinstanz zwischen den unterschiedlichen Akteuren des PalliativZentrums und der Stadtbevölkerung. Der Entwurf wird im Wesentlichen durch zwei Materialien geprägt: Holz und Beton. Die Hülle der Gebäude, sowie gezielte Kerne im Innenraum, die die Erschließung und Funktionsräume enthalten, werden aus Beton hergestellt. Vollholzelemente definieren dagegen die einzelnen Wohneinheiten und

Aufenthaltsbereiche. Der Kontrast der beiden Materialien – die Wärme des Holzes und die Stärke des Betons – lässt atmosphärische Innenräume entstehen, die Schutz und Geborgenheit vermitteln.

1) Perspektive Marktplatz I 2) Lageplan 3) Perspektive Marktplatz II 4) Schnittperspektive Wohngebäude 5) Grundriss 1.OG 6) Axonometrie 7) Perspektive Innenraum Synagoge


NEU GESTRICKT, Bremen Katna Wiese

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Erschließung

privat zu öffentlich

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Bereits seit vielen Jahrzehnten ist die Thematik der endlichen Ressourcen ein bekanntes Problem. Dennoch steigt der jährliche Verbrauch immer weiter an. In Anbetracht des stetig steigenden Bedarfs an Rohstoffen und des prognostizierten Anstieg der Bevölkerung sowie der wirtschaftlichen Entwicklung der Schwellenländer wird schnell klar, dass ein bewusster und effizienter Umgang mit diesen notwendig ist. Hierbei nimmt der Bausektor eine entscheidende Rolle ein, da dieser zu den ressourcenintensivsten Wirtschaftszweigen gehört. Durch den ständigen Abbau von Rohstoffen aus geologischen Lagern für das Errichten von neuen Bauwerken kommt es zu einer zunehmenden Verschiebung der Rohstoffe aus dem geologischen Lager in das anthropogene

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Lager. Daher ist es notwendig, die gebaute Umgebung als Ressourcenlager zu sehen und zu nutzten, um die geologischen Lager zu schützen. Hinzu kommt, dass jeder Neuabbau viel Energie benötigt und somit CO2 emittiert. Daher ist es wichtig, ein Bauwerk während des gesamten Lebenszyklus zu betrachten, denn rund 40 Prozent der weltweiten Primärenergie wird durch Bau, Betrieb und Rückbau von Gebäuden verursacht. Bei Betrachtung der sogenannten grauen Energie wird schnell klar, dass durch Nutzung leerstehender Gebäude ein erheblicher Teil an Energie eingespart werden kann. Somit fordert die Ressourcenknappheit neue Lösungen in der Architektur.

Das Areal der ehemaligen Bremer Wollkämmerei ist nur eines von zahlreichen nicht genutzten Flächen mit einer Vielzahl von leerstehenden Gebäuden, dessen Potenziale nicht genutzt werden. Diese Arbeit zeigt, wie durch die Erhaltung und Umnutzung eines leerstehenden Gebäudes Rohstoffe eingespart werden und somit der Ausstoß von CO2 vermieden werden kann. Durch die genaue Analyse des Standortes und des ehemaligen Sortier- und Lagergebäudes können dessen Potenziale genutzt werden. So wurde ein Nutzungskonzept entwickelt, das das Areal für die Öffentlichkeit attraktiv macht und zu dessen Belebung beiträgt. Bei der Planung gibt die Bestandsstruktur den


Nachhaltiges Bauen Prof. Dirk E. Hebel Bauphysik und Technischer Ausbau Prof. Andreas Wagner

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Rahmen vor, in dem agiert wird. Durch den sensiblen Umgang mit dieser und die Ergänzung gezielt ausgewählter neuer Materialien wird der Industriecharakter erhalten und gibt dem Gebäude einen einzigartigen Charme. Die Nutzung des Gebäudes als Rohstofflagers – in Form von Wiederverwendung einzelner Teile und Zurückführung der Materialien in die jeweiligen Stoffkreisläufe – schont die natürlichen Ressourcen. Neu eingebrachte Materialien sind schadstofffrei und in rückbaufähigen Konstruktionen gefügt, damit diese weiterhin in den jeweiligen Stoffkreisläufen zirkulieren können. Durch die flexiblen Strukturen im Gebäude kann auf zukünftige Nutzungen reagiert und die Nutzungsphase

verlängert werden, was wiederum Ressourcen schont. Auch das Energiekonzept weist eine nachhaltige und ressourcenschonende Energieversorgung auf und bildet somit eine Einheit mit dem Gebäude. All diese Maßnahmen ermöglichen die Überführung des ehemaligen Fabrikgebäudes in die heutige Zeit. „Neu Gestrickt – kreislaufgerechtes und ressourcenschonendes Bauen am Beispiel des Areals der ehemaligen Bremer Wollkämmerei“ versteht sich daher nicht nur als exemplarischer Entwurf für die Umnutzung eines ehemaligen Fabrikgebäudes, sondern soll einen Beitrag zum Umdenken und Handeln in Bezug auf den Umgang mit unserer Umwelt und der Ressourcenknappheit leisten.

1) Gebäudekonzept 2) Perspektive Außenraum 3) Perspektive Innenraum 4) Grundriss, Erdgeschoss 5) Ansicht, Nord 6) Ansicht, West 7) Schnitt 8) Schnittperspektive

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The Temperature of block, Dalian,China Junbo Xu

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In China, the mega-block has led to the failure of large scale single development projects and the financial mechanism of providing public amenities have directly caused the issue of close gate community. And the oversized ,single functional community led to the disappearance of neighborhood atmosphere. In order to solve these problems, on the one hand, the government needs to reform the entire planning system and land system, and at the same time, through the cooperation of local governments and developers to change the ownership of public facilities, thereby promoting the further development of closed communities to keep limited open and relieving the shortage of the public city space

On the other hand, the architect should adopt more suitable design strategy To begin with, Increase the profit of developers by increasing the density of buildings and the diversification of functions. At the same time, the increase in building density and the diversity of functions can also create more sharing spaces like lifang and rebuild the community‘s neighborhood atmosphere. Secondly, the heritage of China‘s urban space should be fully respected, and the limited introversion of urban space should be maintained to respect people‘s living behaviors. At the same time, architects should also adopt the design logic of European urban space to set up

more public space for the city. A hybrid of transition space from city to family and open space for city is a optimized urban form to remain the characteristic of Chinese city and improve the space quality of city. Based on these thoughts on new model of Chinese urbanization, the author do a deign experiment in Dalian, China, in order to practice the above mentioned design strategy. The author came up with a design strategy which would promote the capital value of the neighborhood and improve resi¬dents living conditions, while conserving the atmosphere of the neighborhood. And at same time, the strategy also creates a transition space from city to family.


Landschaftarchitektur Prof. Henri Bava Bauplannung Prof. Simon Hartmann

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And according to the project “superilles” in Bacellona, the several Blocks are combined to be a mega multifunctional area. In addition, the urban strategy for the block was to preserve the original footprint of the site, and to reorganize public space of the site into different boxes. The archi¬tecture strategy focused on how to improve the living conditions of the neighborhood by providing landscape, public facilities, shared space and etc., which would, in return, increase the capital value of the neighborhood, and also rebuild the neighborhood. · Eliminate the discontinuity of not lifelized modernism. Construct the lifelized anonymous building blending into the city. Construct

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the slice of life block by block,to warim every citizen of city , every corner of city.

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1) Birdview of district 2) Perspectiv of middle square 3) Birdview of grundfloor 4) design of one block 5) design strategy


Airtower Frankfurt Huahua Zhang

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1 Info/Ticketing 2 Wartebereich 3 Cafe 4 Minimarkt

5 Bushalteplätze 6 Fahrradabstellbereich 7 Drop off Bereich 6 8 Tiefgaragen Einfahrt

9 Tiefgaragen Ausfahrt 10 Aufzugslobby 11 Fluchttreppen 12 Lager

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F: Feuerwehraufzug/Güteraufzug A: Aufzugsgruppe Skyport B: Aufzugsgruppe Hotel 6 C: Aufzugsgruppe Mietbüros D: Aufzugsgruppe Konzern

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2 Grundriss EG/1:333

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1 Tiefgaragen U1(99 Parkplätzen) 2 Tiefgaragen U2(94 Parkplätzen) 3 Ladebereich

4 Technikszentrale 5 Tiefgaragen Einfahrt 6 Tiefgaragen Ausfahrt

F: Feuerwehraufzug/Güteraufzug A: Aufzugsgruppe Skyport B: Aufzugsgruppe Hotel

Grundriss 2.UG, 1.UG/1:500 1 Modellwerkstatt 5 Veranstaltungssaal 9 Technikraum 2 Research and Development 6 Besucherzentrum 10 Aufzugslobby 3 Operationszentrale eVTOL 7 Kantine 11 Fluchttreppen 4 Auditorium 8 Küche 12 Lager

F Feuerwehraufzug/Güteraufzug C: Aufzugsgruppe Mietbüros D Aufzugsgruppe Konzern

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Grundriss 1,OG/1:333

Masterarbeit Airtower Frankfurt Huahua Zhang, 1747528, WS19/20 Prof. Meinrad Morger, Fachgebiet Gebäudelehre Prof. Matthias Pfeifer, Fachgebiet Tragkonstruktion

Masterarbeit Airtower Frankfurt Huahua Zhang, 1747528, WS19/20 Prof. Meinrad Morger, Fachgebiet Gebäudelehre Prof. Matthias Pfeifer, Fachgebiet Tragkonstruktion

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Das Projekt Airtower Frankfurt befindet sich südlich gegenüber dem Frankfurt Hauptbahnhof. Es ist zusammengefasst ein hybrides Hochhaus, welches die urbane Luftmobilität beinhaltet. Daher auch die Namengebung Airtower, Air für die Luftmobilität und Tower für das Hochhaus. Ein Hochhaus zu planen ist jedoch schwierig und charakterlos ohne eine Vorstellung vom Hauptnutzer. Beim Airtower Frankfurt habe ich vorgestellt, hauptsächlich Büroflächen für eine zukünftige LuftmobilitätKonzerne zu entwerfen, mit allen dienenden großen Nutzungen. Neben der Hauptnutzung als Unternehmenszentrale ist es auch ein Zentrum für die Mobilität, nicht nur für die urbane Luftmobilität, auch der bestehende Fernbusbahnhof auf dem Grundstück wird

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aufgenommen und verbessert. Zusammen mit dem direkt gegenüberliegenden Frankfurt Hauptbahnhof bildet das Projekt ein wichtiges Verkehrsknotenpunkt. Städtebauliches Konzept: Die Höhe des Airtower Frankfurts (200m) orientiert sich auf die Höhe anderer Hochhäuser in der Umgebung und entspricht auch die vorgesehene Höhe im Hochhausrahmenplan Frankfurts. Um eine optimale Flächennutzung zu erreichen und eine große Kapazität zu bieten für die vielfältige Raumprogramme ist das Sockelgebäude sehr wichtig, statt die Grundfläche komplett zu bebauen, ist das Sockelgebäude durch Fachwerk-Stahlkonstruktionen 8m nach oben verlegt, so reduziert sich die

massive Wirkung vom komplett bebauten Sockel und gleichzeitig schafft es am Bodenebene eine großzügig überdachte Fläche für den Busbahnhof. Die Höhe des Sockelgebäudes orientiert sich an der umgebenden Blockrandbebauungen. Grundgedanken: Durch die Stapelung der Geschosse ist ein Hochhaus entstanden, mit dem Wunsch ‚‚das Grundstück zu verdoppeln‘‘ mit möglichst hoher Qualitäten. Aber das grundlegende Problem, dass die unterliegende Geschosse kein Tageslicht mehr von oben erhalten, bedeckt von den überliegenden Geschosse, bleibt bestehen. Um eine maximale programmatische Flexibilität zu schaffen für die vielfältigen Raumpro-


Gebäudelehre Prof. Meinrad Morger Tragkonstruktion Prof. Matthias Pfeifer

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gramme, ist die Mitte befreit vom massiven Kern und die unterliegende Geschosse sind auch von oben belichtet. Die freie Mitten kann je nach Nutzung flexible genutzt werden und haben unterschiedliche räumliche Charaktere. Der große mittige Kern werden zu 6 kompakten ausgelagerten Kernen, welcher die Aufzüge und Fluchttreppen, sowie die Installationsschächte beinhalten, und außerdem wichtige statische Funktionen erfüllen. Die Deckenlasten werden durch Deckenträger und Vierendeelträger direkt in den Kernen geleitet, und dienen gleichzeitig als Aussteifung für das Hochhaus. Vertikale Gliederung: Das Erdgeschoss ist für den Busbahnhof

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vorbehalten, im auskragenden Sockelgebäude sind zwei ‚‚Supergeschosse‘‘ mit 5 Meter lichte Höhe (je ca. 6000 m2 Nutzfläche). Die Obergeschosse gruppieren sich nach Nutzungen und bilden sich zu 4 großen Einheiten mit je 8 Vollgeschosse (ca. 1500 m2 Nutzfläche) und 4 Zwischengeschosse (ca. 300 m2 Nutzfläche). Die Zwischengeschosse schaffen die Hohlräume für den seitlichen Lichteinfall und bieten Platz für Grünräume und Terrassen. Von unten nach oben gibt es folgende große Nutzungen. Das Erdgeschoss: Busbahnhof, 1-15,OG: Unternehmenszentrale, 16-27,OG: Mietbüros, 28-39,OG: Hotel, und ab 40,OG: Skyport. In den Untergeschossen befinden sich noch die Tiefgarage und die große Technikzentrale.

1) Axonometrie 2) Grundriss EG 3) Außenperspektive 4) Innenperspektive 2,OG 5) Innenperspektive Konzern 6) Längsschnitt 7) Innenperspektive Mietbüros 8) Innenperspektive Hotel 9) Innenperspektive Skyport


Aircraft Architecture Rasmus Zirlewagen

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Die neuen Technologien werden auch neue Ökosysteme und Kulturräume schaffen. Die Architektur selbst ist sowohl Produktionsstätte als auch Ort der Implementierung dieser Techniken und steht daher im Fokus des Transformationsprozesses. Die Windenergie ist eine der Schlüsseltechnologieen für die Energiegewinnung im ländlichen Raum. Diese Arbeit konzipiert daher ein Windforschungszentrum, das es sich zur Aufgabe macht, neue Formen der Windernte in einem großen Feldversuch landschaftlich zu untersuchen. Die Anlage soll der Grundlagenforschung, der erforderlichen experimentellen Prototyp-Entwicklung und auch der großmaßstäblichen Versuchen Platz bieten.

Um die Transformation der Region auch unabhängig von den Forschungsergebnissen voranzutreiben, ist das Gebäude auch Kraftwerk und Energiespeicher. Die Auslegung der Solaranlagen, Elektrolysezellen, Wasserstoffspeicher und BHKWs wurde anhand der Klimadaten der letzten 3 Jahre vorgenommen. Als Ort für das neue Windforschungszentrum wird das bisherige Militärgelände des Fliegerhorsts Büchel gewählt. Analog zu dem Strukturstärkungsgesetz für die Kohleregionen soll nun auch für die Eifel ein neuer industrieller Akteur geschafft werden. Ein solches Projekt würde die Ziele des europäischen Klimaschutzkonzepts in einem konkreten Umfeld umsetzen und würde eine

Neuinterpretation von Militärgeländen im Sinne einer präventiven Krisenbewältigung durch aktive Klimaarbeit vorantreiben. Um einen möglichst engen Bezug zu dem Testfeld herzustellen und die Abstandsflächen des Flugfelds zu wahren, wird der Baukörper entlang des existierenden Taxiways platziert. Das Baufeld wird auf beiden Seiten der neu geschaffene Straße platziert. Im nördlichen Bereich, parallel zu dem neuen Testflugfeld entsteht die Produktionsanlage. Im südlichen Bereich liegen die Unterkünfte für die Mitarbeiter und Studierenden des Forschungszentrums. In diesem Bereich wird der Taxiway zu einem Parkplatz mit Solartankstelle für Elektroautos umgenutzt.


Raum und Entwerfen Prof. M.Arch Marc Frohn, Architekturtheorie Prof. Dr. Georg Vrachliotis

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So wie es das Gebäudes die Kulturlandschaft im großen Maßstab transformieren soll, so soll es auch auf architektonischem Maßstab neue Landschaften erzeugen. In diesen Mikrolandschaften kann experimentiert und erforscht werden, welche Formen von Umwelt als positiv, angenehm und wünschenswert erfahren werden. Die hier erlebten Qualitäten oder Mängel sollen Anreize zur kritischen Auseinandersetzung mit der Umwelt schaffen und eine Neuinterpretation der Kulturlandschaften ermöglichen. Dabei geht es sowohl um Landschaften wie Feuchtgebiete oder Trockenwiesen als auch um Techniklandschaften, wie für die Energie-, Mobilitäts- oder Nahrungsmittelversorgung.

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Beide Flügel des Gebäudes bestehen aus seriell produzierbaren, modularen Elementen, die eine kontinuierliche Erweiterung der Struktur erlauben und auch einen teilweisen Rück- oder Umbau problemlos gestalten. Abgeschlossen werden die Flügel jeweils mit einem Kopfbau, der die öffentlichen Funktionen beherbergt und auch die Öffentlichkeit und Zutrittskontrolle herstellt. In der Architektursprache dominieren die landwirtschaftlichen Referenzen: Die Nissenhütte, die Solaranlage, das Gewächshaus, die Zöllingerbauweise oder der Folientunnel. Die Referenzen werden teilweise neu interpretiert aber auch direkt zitiert und arangiert.

1) Blick von Südwest 2) Grundriss nördlicher Bereich 3) Schnitt nördlicher Bereich 4) Schnitt südlicher Bereich 5) Flugbahn Winddrohne, Beispiel: Makani M600 6) Innenraum Perspektive, Hangar


Impressum Master-Thesis Winter 2019/20 Teil 2/2 Die Beiträge wurden von den Absolvent*innen erstellt. Die Rechte liegen bei ihnen. Gestaltung Dipl.-Des. Frank Metzger Bildnachweis Umschlag-Vorderseite: NICHTORTE – Als Urbane Mine Nils Machowski Umschlag-Rückseite: Arche Noah: Artenschutzzentrum, Wilhelma Stuttgart Laura Amon Herausgeberin KIT-Fakultät für Architektur Englerstraße 7 76131 Karlsruhe arch.kit.edu Karlsruhe, Juni 2020


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KIT-Fakultät für Architektur – Master-Arbeiten Winter 2019/20 Teil – 2/2 by arch.kit.edu - Issuu