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KIT-Fakultät für Architektur - Bachelor-Arbeiten Sommer 2018

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Bachelor-Thesis Sommer 2018


Bachelorabsolvent*innen Sommersemester 2018 Carla Noemi Adam, Vanessa Akris , Angelina Amann, Janine Arnold, Kai Ballweg, Ebrar Baltaci, Fadim Basev, Simon Bauer, Klara Sofia Bayer, Stefanya Büchel, Roksana Sandra Caglar, Sura Cakar, Nikolaj Cinciala, Seren Coskuner, Florian De Mey, Julia Decker, Felix Degenhardt, Canan Dogan, Paulina Dreisigacker, Thomas Ederer, Alexandra Ell, Julian Fehrenbacher, Mike Fingado, Ann-Katrin Freytag, Aline Fürstenberger, Laura Maria Ganz, Marlene Josephine Gehrmann, Alec Goehringer, Anne-Catherine Greiner, Aaron Harter, Laura Hetzel, David Leon Heyer, Erik Hofmann, Hannah Hopp, Caroline Iser, Gabriel Jacobs, Xiaoxia Jiang, Marion Jülg, Tobias Oliver Keller, Yesim Kilicer, Laura Angelika Kirchner, Sophie Klaß, Marie Isabelle Kling, Anna Klotzki, Anna-Lena Kneip, Yasmin Bianca Kobori Belck, Silvi Kociu, Alina Koger, Fotios Kontogiannopoulos, Marie Claire Krehl, Maria Krüger, Sebastian Krumm, Benita Kuchelmeister, Johann Simon Nikolaus Kuhn, Isabella Laier, Fabian Leeb, Antonia Maria Leicht, Dennis Letter, Yuliy Lichev, Johnny Lieggi, Nicolas Pierre Lourenço, Nima Maghsoudi, Johanna Christine Markus, Jan Matthies, Hannah Madita Menn, Helene Merkle, Felix Mielich, Fabian Moser, Ilia Nenov, Jenny Maria Niklasch, Lisa Oelschläger, Deniz Meliha Okurogullari, Ecaterina Polumbric, Kevin Rack, Andi Ramici, Alexander Rapp, Julian Raupp, Pierre Riemann, Mark Oliver Römer, Selda Sahin, Hanna Sartorius, Igor Savits, Meena Vilayvanh Sayaloune, Lena Schenek, Moritz Schineis, Nora Schmidt, Sophie Schmidt, Fiona Schmitt, Merve Simsek, Sabrina Spenrath, Ben Reiner Stolz, Niels Striby, Clara Süßmann, Kai Moritz Tanner, Malte Thomas, Arta Topallaj, Diep-Dan Tran, Beyza Nehar Tug, Aravinthan Umapathy, Viktoriya Vasileva, Jil Velden, Kristina Vistica, Martine Vrehen, Elena Marie Wallenwein, Melanie Wank, Milena Ruth Weber, Angelina Weigel, Jonas Weizenegger, Kim Weyrauch, Alexander Bernhard Wiesheu, Marie Wuchterl, Immanuel Michael Zeh, Lea Zipf

Die Publikation enthält alle für diese Veröffentlichung eingereichten Beiträge.


Thema

Generation Gold Fachgebiet Raum und Entwerfen Prof. Marc Frohn Der Entwurf „Generation Gold“ setzt sich mit institutionellen Räumen auseinander. Wie verkörpern diese gesellschaftliche Rituale und Regeln und wie werden letztere mit ihrer Hilfe formalisiert? In der Bachelorarbeit beschäftigen sich die Studierenden mit der Schnittstelle von Institution und Zuhause. Die alternde Babyboomer-Generation wird zur „Generation Gold“. Ihr Selbstbild ist von maximaler Eigenbestimmung und gesellschaftlicher Teilhabe geprägt. Die bekannten Institutionen des Altenheims, der Pflegestation und des Hospizes müssen sich anpassen. Ausgehend von dem antiken Konzeptes des „hospitium“ (Gastfreundschaft, Herberge) entwickeln die Studierenden neue konzeptionelle, programmatische und räumliche Ansätze für die institutionalisierte Überlagerung von Service und Wohnen der „Generation Gold“: Wodurch wird die Institution zum Gastgeber? Was ist Gastfreundschaft im Zeitalter der Pflegeroboter? Wie wird das Heim zur Heimat?


Generation Gold Merve Şimşek

Raum und Entwerfen Prof. Marc Frohn

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Belichtung / Oberlichter A

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Lagerwände

Wohnen / flexible Nutzung

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Service / Lager

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Service-Hotspots

Umrandung

Grundstück

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Bachelorarbeit von Merve Simsek (192 55 60) Fachgebiet Raum und Entwerfen, Prof. Marc Frohn Fakultät für Architektur, Sommer 2018 0m

1:200

KONZEPT 40 m

ERDGESCHOSS 1. OBERGESCHOSS

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SCHNITT B-B & PERSPEKTIVEN

SCHNITT A-A & 0m

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40 m

SCHNITT B-B & ANSICHT NORD PERSPEKTIVEN

Wodurch wird das Heim zur Heimat? Das Heim wird zur Heimat unter anderem durch das Eingehen der Architektur und der Institution auf die Individualität des Bewohners, durch das Entstehen einer Nachbarschaftlichkeit, durch das Mitspracherecht bei kollektiven Entscheidungen und zu allerletzt durch das Gefühl von absoluter Sicherheit. Entgegen der Kategorisierung und für die Individualität des Bewohners werden sie also nicht in die Bewohnergruppen Hotel-, Hospital- und Hospiz eingeteilt, sondern jedem einzelnen wird ein einzelnes Zimmer zugeteilt, das sich seinen/ihren Bedürfnissen anpasst.

ner anpasst, muss der Service auf anderem Wege zum Bewohner gelangen. So entstand die große Leitthese für den Entwurf: Der Service kommt zu mir. Service ist hierbei nicht gleich Service: Dieser wurde unterteilt in die relativ opulenten Service-Hotspots wie dem sehr öffentlichen Gastronomie/Co-Working-Bereich, dem Spa-Bereich, der Lobby, die gleichzeitig das Personal-Zentrum ist, und dem diskreteren Hospizbereich. Das Erdgeschoss soll die Schnittstelle zur Stadt Karlsruhe bilden und die Leute in der Umgebung zum Verweilen einladen.

Da sich nun nicht die Bewohner an die Struktur, sondern die Struktur sich an die Bewoh-

Im 1. Obergeschoss findet die unsichtbare Infrastruktur des Gebäudes mit ausreichend

SCHNITT A-A & ANSICHT WEST

Lagermöglichkeiten Platz. Hier sind auch die festen Personalbereiche angebracht. Im 2. Obergeschoss findet hauptsächlich das Wohnen statt - allerdings kann hier dem flexiblen Grundriss gedankt alles stattfinden. Bei Bedarf können sich auch die Personalräume in dieses PERSPEKTIVEN Geschoss verschieben, um zum Beispiel bei einer intensiven Betreuung näher am Bewohner sein zu können. PERSPEKTIVEN Es gibt ein paar Räume, die trotz der Durchsetzung mit Höfen und Durchbrüchen unbelichtet bleiben - diese werden durch seitliche Oberlichter belichtet. 1) 2. Obergeschoss 2) 1. Obergeschoss 3) Erdgeschoss 4) axonometrische Explosion zur Strukturläuterung 5) Perspektiven/Skizzen


Generation Gold, Karlsruhe Hannah Menn

Raum und Entwerfen Prof. Marc Frohn

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TYP 4

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TYP 4 W OHNUNG PFLEGER

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THERA PIE

W ARTEBEREICH

GR UPPENTHERA PIE

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THERA PIE TYP 4 TYP 4 THERA PIE

WC

TYP 4

TYP 4 TYP 4

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Unser Grundstück befindet sich in direkter Nachbarschaft zu einem Altenheim, einem Krankenhaus, dem ZKM und einem Kindergarten. Daher stammt auch die Grundidee, die Umgebung im Gebäude weiterzuführen und eine vertikale Stadt zu gründen. Das Gebäude soll öffentlich sein und so auch Freunde, Familie, Bekannte der Bewohner und auch die Nachbarschaft miteinbeziehen. Der Service ist mittig im Gebäude angeordnet, sodass man einen Spaziergang durch den öffentlichen Serviceteil bis zur Dachterrasse machen kann, die Wohnbereiche und Zimmer aber privat bleiben. In den unteren Etagen sind Hopital und Hospiz mit großem Bedarf an Pflegeservice angeordnet, in den oberen Etagen befindet sich das Hotel mit dem Freizeit-Service wie GSEducationalVersion

EG

Spa, Kino und Fitness. Jede Etage besteht aus einem Wohnring, in dem sich die Zimmer befinden. Die Fläche dazwischen dient als Erschliessung und auf ihr ist auch der öffentliche Service angeordnet. Da, wo der Service Belichtung braucht, durchbricht er den Wohnring und stößt an die Fassade. Mein Gebäude besteht aus insgesamt 7 Etagen. Das EG dient als Ankommen für Hospital, Hospiz und Hotel mit großen Drehtüren, die in die Lobby, den Wartebereich und das Restaurant führen. Für die Bewohner gibt es zusätzlich auch einen Seiteneingang, über den sie schnell zu dem Aufzug gelangen. Wäschservice, Großküche und Lager sowie Kühlung sind über eine Rampe belieferbar und befinden sich um UG. Alle Etagen sind nach dem Prinzip Wohnring,

Erschliessung, Servicefläche und Belichtung aufgebaut. Zwischen den Etagen gibt es Sichtbeziehungen durch Lichthöfe, die von Etage zu Etage verspringen. Als vertikale Erschliessung dienen zwei Aufzüge sowie Shortcuts zwischen den Etagen durch Treppen. Besondere Serviceräume wie zum Beispiel das Kino, der Festsaal oder auch der Spabereich, die mehr Raumhöhe brauchen, erstrecken sich über zwei oder drei Etagen. Ziel des Spaziergangs durch den Servicebereich in meinem Gebäude ist der Dachgarten mit Café. 1) Modellfoto 2) Piktogramm Service 3) Grundriss 4) Piktogramm Wohnen/ Service 5) Bildmanifest

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Generation Gold, Karlsruhe Yasmin Bianca Kobori Belck

Raum und Entwerfen Prof. Marc Frohn

GENERATION GOLD

GENERATION GOLD

YASMIN BIANCA KOBORI BELCK / PROF. FROHN

YASMIN BIANCA KOBORI BELCK / PROF. FROHN

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3 ERDGESCHOSS, 1:100

ERSTES OBERGESCHOSS, 1:100 GSEducationalVersion

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Die Weiterentwicklung der Gesellschaft kann nicht immer gut befasst werden, sodass in der Gegenwart dieser Prozess der Entwicklung als Übergang wahrgenommen werden kann, von konkret – Vergangenheit – zu aufgelöst – Zukunft. Dieser Übergang habe ich auf dem Kopf gestellt. Die Struktur entfaltet sich in meinem Entwurf aus der oberen Ebene und löst sich nach unten hin immer mehr auf, mit selbstständigen Wohnen im obersten Geschoss (von der Stadt/entwicklung abgehoben) bis hin zu ausschließlich Service im Erdgeschoss (Schnittstelle mit der Stadt/Öffentlichkeit). Die Institution soll, wie ein Gastgeber, dafür sorgen, dass die Bewohner sich sowohl in ihre Individualität und Privatheit wohlfühlen als

auch am gesellschaftlichen und öffentlichen Leben aktiv teilnehmen können. Im Wohngeschoss hat man feste, massive Wände, die die Räume beinhalten. Es werden Nischen gebildet, welche feste Funktionen wie Schlafen, Kochen und Bad annehmen. Eine Wohnung besteht aus zwei solche gegenüberstehende Elemente und der daraus entstehende Zwischenraum, der die Funktion des Wohnzimmers hat und von den Bewohnern angeeignet (durch zB Möblierung) werden kann. Es schließen sich immer zwei Wohnungen an einen Patio an, wodurch sie Zugang zu Außenraum und entweder von Osten oder Westen belichtet werden. Im anderen Extrem, haben wir im Erdgeschoss Raum für Kommunikation und

interaktion mit der Stadt. Dieses Geschoss ist komplett öffentlich. Aus einen unterliegenden Raster wachsen die Strukturen, welche die Aktivitäten die hier stattfinden unterstützen. Hier haben die Bewohner die möglichkeit als Teil der Institution gesellschaftliche Teilhabe zu behalten. Im mittleren Geschoss treffen Wohnen und Service aneinander, wo Heilen, Unterstützen und Verabschiedung stattfinden.

1) Perspektive, außen 2) Grundriss 2.OG 3) Grundriss 1.OG (links) EG (rechts)


Thema

Stadtbibliothek in Karlsruhe Herausgegeben vom Fachgebiet Gebäudelehre Prof. Meinrad Morger Mit der Thematik der Bachelor-Abschlussarbeit im Sommersemester 2018 widmen wir uns dem Typus der Bibliothek mit der Fragestellung, welche Rolle die Bibliothek im 21. Jahrhundert für die Stadt und den Bürger übernimmt. Unsere Beschäftigung geschieht im Bewusstsein darüber, dass der Typus „Bibliothek“ aus heutiger Sicht vielleicht als nicht mehr zeitgemäß verstanden wird, als Bauwerk zur Sammlung von Wissen aus analogen Zeiten. Dennoch kann die Bibliothek mehr denn je ein Ort des Erfahrens und Teilens von Wissen im Gefüge der Stadt sein, versteht sich als Fortsetzung des öffentlichen Raumes. Dieser Definition einer Bibliothek steht die Vorstellung von Stadt gegenüber. Die Beschäftigung mit dem Thema entspricht dem Wunsch, mit einem konkreten Maß an programmatischen Bindungen den Entwurfsprozess dieser Bachelorarbeit anzugehen, die Mindestanforderungen an Baugesetz und Brandschutz berücksichtigend. Eine intensive und spezifische Auseinandersetzung mit dem Stadtraum steht im Fokus, um daraus folgend eine architektonische Idee für die Struktur, Typologie und Gestalt einer „Stadtbibliothek“ für Karlsruhe zu finden.


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Stadtbibliothek, Karlsruhe Selda Sahin

Institit Entwerfen, Kunst und Theorie Fachgebiet Gebäudelehre Prof. Meinrad Morger

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Die Kubatur des Gebäudes nimmt die städtebauliche Achsen auf und die klare geschlossene Linie an der Kaiserstraße wird betont, der Kronenplatz öffnet sich nach hinten. Durch das Abschrägen der Ecken soll Bezug auf umgebene Gebäude entstehen. Zudem bieten diese Stellen Nebeneingänge. Das Verwaltungsgebäude der KIT bleibt bestehen und es wird durch eine deutliche Annäherung Spannung durch eine einladende Gasse erzeugt. Das Gebäude wird an der Kaiserstraße erschossen. Ein zentral gelegener Lichthof versorgt das Bibliotheksgebäude mit Licht und schafft ein Zentrum, um den sich Arbeitsplätze ordnen. Das Gebäude wird mit drei geschlossenen Erschließungs- und Versorgungskernen ausgestattet. Da durch ein Splitlevel-System GSEducationalVersion

unterschiedliche Geschosshöhen vorliegen, werden diese beiden Zonen jeweils mit eigenen Kernen erschlossen. Im 1. bis 3.OG gibt es außerdem eine kleine Treppe, die den direkten Zugang zur anderen Zone ermöglicht. Im Erdgeschoss befinden sich das Foyer, sowie die Räumlichkeiten Café und Bereich für Veranstaltung und Ausstellung. In den Obergeschossen wird die Fläche in zwei Bereiche aufgeteilt. Der Hauptbereich steht der Erwachsenenbibliothek zur Verfügung. Im Nebenbereich wird jeweils geschossabhängig eine andere Funktion wie Bibliothek für Kleinkinder und Grundschüler, Jugendbibliothek, Gruppenarbeits- bzw. Unterrichtsräume und Verwaltungsbereich angeordnet. Gebäudehöhe als auch Farbe harmonieren mit der Umge-

bung. Es handelt sich um eine rote perforierte Ziegelfassade mit Lichteffekten. Aufgelockert wird diese durch horizontalen Fensterstreifen entstehen, die auch gezielt an den Bereichen eingesetzt werden, die eine gleichmäßigere und bessere Belichtung benötigen.

1) Schnittperspektivetive 3) Grundriss 2.OG 4) Grundriss 1.OG


stadtbibliothek in karlsruhe maria krüger

fachgebiet gebäudelehre prof. meinrad morger fachgebiet internationaler städebau prof. dr.-ing. barbara engel

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entwurf bachelor-abschlussarbeit I sommersemester 2018 fachgebiet gebäudelehre professor meinrad morger stadtbibliothek karlsruhe maria krüger I 1805345

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konzept. kontextlosigkeit. das neue konzept. die neue stadtbibliothek karlsruhe verdient einen exklusiven auftritt. mittig auf dem baugrundstück platziert, wird das gebäude komplett von einer kollonade umschlossen welche den neuen „bibliotheksplatz“ definiert, dem städtischen raum einen halt gibt sowie sich perfekt in das strahlensystem einfügt. bis hin zur kreuzung zum berliner platz wird in der zukunft der bereich vor dem entwurfsgebiet am kronenplatz auto-/ straßenbahnfrei und somit eine promenade ausschließlich für fußgänger sein. hier tut es dem öffentlichen raum gut, wenn sich ein platz bietet, der zum aufenthalt einlädt. bezugnehmend auf den kronenplatz als entwurfsgebiet betrachte ich den bereich großzügig als GSEducationalVersion

städtischen raum. eine blockrandbebauung erachte ich hier nicht als sinnvoll da dies eine abgrenzung des bestehenden kronenplatzes zur kaiserstraße mit sich führen würde, welcher aktuell aufgewertet gehört. entwurf. die erhaltung des bestandes (triangel und brückenbau) erachte ich als nicht sinnvoll. um eine geeignete verbindung zum aktuellen kronenplatz zu schaffen und diesen aufzuwerten habe ich mich für einen solitärbau entschieden. im erd- und untergeschoss wird ein ausstellungsbereich, sowie ein café und die zeitschriftensammlung beherbergt. in der nacht, wird aus dem café eine bar. auch hier ist der zugang zum zeitungs- und zeitschriftenbereich gewährleis-

tet. in den oberen etagen erschließen sich dann hierarchisch die verschiedenen bereiche für alle altersgruppen. die kollonade hat neben der platzfassung auch folgende eigenschaft: an der ecke kaiser- /kronenstraße wird die coffee boxx neu angesiedelt. an der verkürzten rampe zum jubez-gebäude findet der marktstand seinen neuen platz.

1) modellfoto außen 2) modellfoto innen 3) schwarzplan 4) schnittperspektive 5) ansicht 6) grundriss eg


Stadtbibliothek in Karlsruhe Yesim Kilicer

Fachgebiet Gebäudelehre Prof. Meinrad Morger Internationaler Städtebau und Entwerfen Prof. Dr. Barbara Engel

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Die Leitidee des Gebäudeentwurfs greift die städtebaulichen Aspekte der Fächerstadt Karlsruhe auf und reagiert durch die Gebäudeform und die Organisation auf diese Gegebenheiten. Der Hauptausgangspunkt ist die Geometrie: Ein gleichschenkliges Dreieck das zu mehreren kleinen Dreiecken zusammengesetzt wird. Durch das Zusammensetzen der Dreiecke entwickelt sich die Kubatur der Bibliothek. Im Zentrum der Flügel befindet sich ein Atrium als Kumulationspunkt und fungiert somit als das Herz der Bibliothek. Als verglaster Zwischenraum stellt das Atrium ein Ort des Austausches und des informellen Lernens und der sozialen Begegnung dar. Somit soll das Atrium eine „kommunikative Mitte“ verkörpern

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und fungiert ebenso funktional als Eingangshalle. Wie eine fließende Raumlandschaft öffnet sich das Gebäude zu den drei angrenzenden Außenräumen. Aus dem bestehenden Kronenplatz wird ein eigenständiger Freiraum entwickelt, der die Einflüsse aus der Umgebung aufnimmt und zu einem Raumcharakteren Platz verwebt. Im Inneren entwickelt sich das Gebäude bei einer Geschossfläche von rund 10 000 m2 über fünf Geschosse hinweg. In den Obergeschossen entstehen in den jeweiligen Flügeln Zonierungen, die je nach unterschiedlichen Themen aufzufinden sind. Somit soll eine klar strukturierte Raumorganisation ermöglicht werden. Durch den Lesesaal, der sich über zwei Ebenen organisiert, soll das traditionelle Lernen weiterhin

unterstützen. Im gesamten soll den Menschen Raum für Bewegung, Aufenthalt und Treffpunkte gegeben werden. Die Arbeitsweise mit dem Prinzip der Verkettung von unterschiedlichen Aspekten wird zum Leitfaden und Gestaltungsbestimmung. Es entsteht ein Bauwerk, das im Urbanen zwischen der Geschichte und der Gegenwart des Ortes vermittelt.

1) Außenperspektive 2) Schwarzplan 3) Ansicht 4) Schnitt 5) Grundriss Erdgeschoss 6) Grundriss Regelgeschoss


Stadtbibliothek in Karlsruhe

Fachgebiet Gebäudelehre Prof. Meinrad Morger

Xiaoxia Jiang

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Für uns sollte eine Bibliothek in Karlsruhe die Bewegung, Austausch und Integrationermöglichen. Wegen des städtebaulichen Kontexts habe ich mein Gebäude so geplant, dass die Freifläche von der Bibliothek und dem Bestandsgebäude flankiert wird, um einen einheitlichen Kronenplatz mit einer hohen Aufenthaltsqualität zu schaffen. Auf dem Grundstück war der Durchgang zwischen Kaiser-und Zähringerstraße als ein wesentlicher Verwendungszweck. Ich habe dieses Element in der Innengestaltung eingesetzt, nämlich ein mittlerer Raum in dem Gebäude. Die zwei innere Bereiche werden durch das Erschließungssystem verbunden, sodass sie miteinander interagieren. Für das Raumprogramm beschäftige ich mich mit zwei Ebenen. Ich habe das Ziel, dass die Leute sich näher an dem mittleren Raum sammeln. Deswegen werden die Begegnungsräume von der Mitte

des Gebäudes verteilt. Die zweite Ebene ist die vertikale Ebene: von unten nach oben sollten die Räume immer weniger laut und weniger offen sein. Auf den beiden Flügeln liegt jeweils ein Kern. Die Rechtecke auf der rechten Seite ist eine ruhige und ordentliche Ecke für die Büros und Veranstaltungsräume. Neben dem Foyer und Café gibt es im Erdgeschoss noch die Bibliothek für die Kleinkinder. Hier werden ein Spielbereich und die Sitzplätze mit Bilderbücher untergebracht. Außerdem ist auf der rechten Seite noch ein Ausstellungsbereich und ein Präsentationsraum, daneben sind die Teeküche und das Catering. Im ersten Obergeschoss sind die Lese-und Spielbereiche für die Grundschulkinder und die Jugendlichen. Das zweite und dritte Obergeschoss werden von den Erwachsenen genutzt. Hier befinden sich die Lernplätze, gemütliche Sofas und die Bücherregale. Im obersten Geschoss sind

fünf geschlossene Unterrichtsräume und ruhiger Lernbereich. Die Technikraum und Lagerraum befinden sich im Untergeschoss. Neben den Brücken zwischen beiden Seiten befindet sich auf jedem Geschoss am Ende des mittleren Raums ein Übergang als eine Plattform. Außen wird es mit Mauerziegel bekleidet, damit es eine harmonische Atmosphäre in Karlsruhe mitbringt. 1) Modellfoto 2) Grundriss EG 3) Schnitt 4) Ansicht Nord 5) Schnittperspektive


Stadtbibliothek, Karlsruhe Canan Dogan

Fachgebiet Gebäudelehre Prof. Meinrad Morger Fachgebiet Internationaler Städtebau Prof. Barbara Engel

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Der Kronenplatz befindet sich am östlichen Rand der Fußgängerzone im Zentrum der Karlsruher Innenstadt und wird von der Kaiserstraße, Kronenstraße und von der Fritz-Erler-Straße begrenzt. Das Projekt -Stadtbibliothek- am Kronenplatz ermöglicht das genaue Definieren des Kronenplatzes und präzisiert einen definierten Zugang zum Kronenplatz hin. Der Zugang zum Platz erfolgt über die Kaiserstraße und optimiert die funktionale Anbindung des Gebäudes. Durch die kontextuelle Anpassung und Anordnung des Solitärs entsteht an der Kaiserstraße eine Art Schleuse, die sich zum Platz hin trichterförmig öffnet und den Raum konkretisiert. Das Gebäude übernimmt die strenge Geometrie der Stadt Karlsruhe und überführt die Entwurfsprinzipien in eine klare

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und minimalistische Form. Das Betreten des Gebäudes wird zu einem Raumerlebnis, während die Besucher durch eine Lichtfülle begrüßt und hineingeführt werden.Während die Fassade geschlossener ist und wenig Licht hineinlässt, bildet sich im Kontrast dazu das offene Atrium. Die offene lichtdurchflutete Mitte zieht sich durch alle Geschosse und übernimmt einerseits die Funktion als Hauptlichtquelle und andererseits als Orientierung. Auf dem Weg nach oben liegen gegenüber vom Haupteingang zwei einläufige Treppen und Aufzüge. An den Seiten befinden sich zwei weitere Treppenkerne. Das Erdgeschoss beinhaltet öffentliche Nutzungen. Zur Kaiserstraße hin befindet sich ein Café und ein Stadtinformationszentrum. Im ruhigen

Bereich im Süden befindet sich ein Veranstaltungsraum. Im ersten Obergeschoss sind die verschiedenen Bibliotheksbereiche für Vor- und Grundschulkinder, Jugendliche und Eltern und Kinder. Die Mitte dient der Kommunikation, dem Austausch untereinander und dem gemütlichen Arbeiten. Hinter den Kernen befinden sich die Bücher. Lese- und Arbeitsräume.

1) Grundriss 2) Modellfoto Innenraum 3) Modellfoto Außenraum


Stadtbibliothek in Karlsruhe Fadim Basev

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Fachgebiet Gebäudelehre Prof. Meinrad Morger Internationaler Städtebau und Entwerfen Prof. Dr. Barbara Engel

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Stadtbibliothek- verteilt in der gesamten Stadt befinden sich mehrere Bibliotheken in Karlsruhe. Doch nun soll eine Bibliothek entstehen, die den Zentrum des Wissens in der Stadt suggerieren soll. Die Kaiserstraße ist von den Karlsruher Bewohnern die am meisten durchquerte Straße. Genau an dieser Straße befindet sich der Kronenplatz und an diesem Platz soll die neue Stadtbibliothek seine neue Verortung bekommen. Es soll zugleich eine neue Identität geschaffen werden und mehr als nur eine Bibliothek sein. Die Kaiserstraße weist derzeit und künftig eine hohe Aufenthaltsqualität auf. Diese Straße soll mit dem Kronenplatz verbunden werden, der sich unmittelbar hinter dem jetzigen Bestandsbau befindet.

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Meine Bibliothek nutzt die Gesamtfläche für den Bau und schafft inmitten des Baus einen mit Glas überdachten Innenhof. Dieser Innenhof ist sowohl zugänglich von der Kaiserstraße, als auch vom Kronenplatz. Im Erdgeschoss meiner Stadtbibliothek befin- den sich andere Nutzungen, wie ein Café, Aufenthaltsbereiche und dem Ausstellungs- bereich. So lässt sich meine Bibliothek vom Innenhof erschließen. Während sich im 1.Obergeschoss meine Kinder- und Jugendbibliothek befinden, befinden sich im 2. Und 3.OG meine Erwachsenenbibliothek und meine Verwaltungsbüros. Mein Gebäude ordnet sich mit dem Material Klinker ebenso an die Karlsruher Stadtstruktur ein und weist nach dem Betreten der Bibliothek eine neue andere Raumzone an.

Die Erdgeschosszone ist möglichst transparenter gestaltet, um die Aufmerksamkeit der Stadt zu wecken. Die Obergeschosse besitzen schmälere Fenster, um die Ruhezone zu bewahren. Die Innenhoffassade hingegen besitzt größere Fensterstrukturen, um während dem Aufenthalt im Innenhof die Bibliotheksatmosphäre zu genießen. Der In- nenhof dient zur Erweiterung des Cafés, des Ausstellungsbereiches und der Lese- und Aufenthaltsplätze.

1) Schwarzplan 2) Lageplan 3) Grundriss 4) Schnitt 5) Außenperspektive 6) Innenperspektive


Stadtbibliothek in Karlsruhe Ebrar Baltaci

Fachgebiet Gebäudelehre Prof. Meinrad Morger Internationaler Städtebau und Entwerfen Prof. Dr. Barbara Engel

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Die neue Stadtbibliothek soll inmitten der Stadt, am Kronenplatz, eine neue öffentliche Einrichtung für die Bürger werden. Nicht nur für Aneignung von Wissen sondern auch für gesellschaftliches Zusammenkommen wird die Bibliothek eine neue Anlaufstelle werden. Der Entwurf basiert auf eine Analyse des sozialen Raumes in Karlsruhe. Wie sozial ist die Stadt? Welche Räume werden angeboten für Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind? Analysen zeigen, dass es vor allem viele Anlaufstellen für Beratung gibt. In dieser Hinsicht soll die neue Stadtbibliothek in Karlsruhe Räume für soziale Zwecke, das Treffen auf Menschen und Kommunizieren miteinander bieten. Eine andere Art des Zusammenkommens zwischen den Bücherre-

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galen soll stattfinden. Die neue Adresse der Stadtbibliothek wird die Kaiserstraße. Das Gebäude fügt sich in das Stadtbild ein und funktioniert wie die Fortsetzung der Kaiserstraße und nimmt an der Kronenstraße den Strahl vom Schloss wieder auf. Ein klar definierter Platz entsteht, der mit der Stadtbibliothek eine Wertung erhält. Über die Kaiserstraße betritt man das Gebäude, wird am großen Foyer empfangen und erhält über das Atrium eine Sicht auf die Lesesäle in den oberen Stockwerken. Im Erdgeschoss befindet sich das Café, was auch Aufenthaltsmöglichkeiten im Innenhof anbietet. Die Veranstaltungsräume mit den Ausstellungsbereichen bieten Platz für die Kreativen der Stadt. Der Raum für soziale Begegnungen

ist eine offene Tür für jeden, wo man produktiv sein kann. Insbesondere kann dieser Raum von sozialen Einrichtungen in der Umgebung genutzt werden. In den Lesesälen befinden sich Orte des stillen Lesens, sowie das Arbeiten einzeln und gemeinsam an Tischen und Lernbereichen. Am Atrium entlang kann man informelle Leseplätze finden. Die einzelnen Plätze hinter den Bücherregalen sind stille Orte zum Arbeiten.

1) Schwarzplan 2) Ansicht 3) Lageplan 4) Innenperspektive 5) Grundriss 6) Schnitt


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Stadtbibliothek Kronenplatz, Karlsruhe Vanessa Akris

Fachgebiet Gebäudelehre Prof. Meinrad Morger Fachgebiet Internationaler Städtebau und Entwerfen Prof. Dr. Barbara Engel

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Im heutigen Zeitalter steht die Hinterfragung der Qualität zur Informationsbeschaffung immer häufiger im Fokurs. Nur ausgewählten Gesellschaftsschichten gelang früher der Zugang zu Büchern. In der heutigen digitalen Welt sich nun die Frage der Bedeutsamkeit dieser Werke. Wie kann sich die Bibliothek nun also an die Anforderungen des Nutzers anpassen? Von der äußerden Form ausgehend, welche sich aus den 3 Funktionsbereichen: dem Verwaltungsbereich, der Erschließung & dem Aufenthaltsbereich ergibt, lässt sich auch die innere Organisationsstruktur erkennen. Im östlichen Gebäudeteil befinden sich die Büros der Verwaltung. An dieser Stelle soll ein fließender Übergang zum weiterhin vorhandenen Gebäudeteil entstehen. Die fließende

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Gebäudeform sich an einzelnen wichtigen Bezugspunkten im Kontext orientieren und gleichzeitig alle benötigten Bereiche miteinander verschmelzen lassen. Der mittlere Teil soll sich bewusst zum Platz ausrichten und gleichzeitig die Kaiserstraße mit dem neu gestalteten Kronenplatz verbinden. Dieser stellt den öffentlichsten Bereich des Gebäudes dar. Im Westteil befindet sich die Büchersammlung mit Blick auf den Kronenplatz. Meinem Entwurf unterliegt der Gedanke einer klaren Strukturierung von öffentlichen Nutzungen im UG bis hin zu eher privateren Nutzungen im 5.OG. Das UG bietet außerdem Anbindung an die Kombilösung Karlsruhe. Die Auskragung im Süden passt sich mit seiner Höhe dem Bestand an und definiert GSEducationalVersion

einen klaren Übergang zwischen der neuen Stadtbliothek und dem Kronenplatz. Die klare Formensprache der Kaiserstraße wird auch auf der Nordseite weiterhin aufgenommen und ist daher homogen gehalten. Die Materialität der Bibliothek soll ein öffentliches Gebäude repräsentieren. Daher entscheide ich mich in Anbetracht des Kontextes für eine rötlich aus Sichtbeton gestaltete Fassade um mich von den umliegenden Gebäuden zu differenzieren. Die umlaufende Glasfassade besteht aus zwei Glasplatten, welche mit einer innenliegenden Farbfolie verklebt werden. 1) Perspektive Außenansicht Südfassade 2) Ansicht Kaiserstraße 3) Längsschnitt


Thema

ROBUST-SKULPTUR Bunker Kaiserallee Karlsruhe Fachgebiet Entwerfen und Bauplanung Prof. i.V. Martin Schmitt Die Studierenden sind in ihrer Bachelorabschlussarbeit aufgefordert, den ehemaligen Operationsbunker in der Kaiserallee 10 in Karlsruhe in ein Haus für Musik und Bewegung zu transformieren und zu erweitern. Das neue Raumangebot soll von Anwohnern, anliegenden Institutionen sowie der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin in unmittelbarer Nähe gleichermaßen genutzt werden können. Der Bearbeitungsschwerpunkt der Entwurfsaufgabe liegt auf dem architektonischen Objekt, d.h. auf der Auseinandersetzung mit der entwurfsgenerierenden Struktur, dem architektonischen Raum und seiner Materialität. Durch die Analyse des vorhandenen massiven Bauwerks soll im Entwurfsprozess der Begriff der Robustheit hinterfragt und bewertet werden: Welches Potential hat die vorhandene architektonische Skulptur und in welcher Weise kann dieses Potential in neue räumliche Qualitäten überführt werden.


Robust - Skulptur Bunker Kaiserallee Karlsruhe Angelina Weigel

Fachgebiet Bauplanung Prof. i.V. Martin Schmitt

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Die Überlegung, Leichtigkeit in die Schwere zu bringen, wird in dieser Arbeit wortwörtlich umgesetzt. Die Kubatur entsteht durch das Eindrücken eines leichten Volumens in den Bunker. Durch die Addition des neuen Körpers fällt eine Wand des Bunkers weg, wodurch ein Durchgang und somit eine Verbindung zwischen beiden Teilen entsteht. Entsprechend der ruhigen Atmosphäre der Umgebung wird in diesem Entwurf mit einfachen und klaren Formen gearbeitet. Leichtigkeit kommt durch die Wahl von geätztem Glas als Material zustande und wird vor allem durch den Kontrast zur Massivität des Bunkers aus Beton unterstützt. Genau dieser Kontrast findet sich auch im Inneren des Gebäudes wieder.

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Das Raumprogramm ist in drei Teile gegliedert. Die Übungs- und Bewegungsräume befinden sich im Bunker und sind in hellen Boxen aus geätztem Glas untergebracht. Durch die Beleuchtung aus dem Inneren dieser Räume wird die Massivität des Bunkers auch in den Gängen in Szene gesetzt. Verwaltung und Konzertsaal befinden sich im neuen Teil unter der leichten Hülle und sind massiv ausgeführt. Hier bringt die Fassade Licht von außen nach innen, und unterstützt somit nochmals den Kontrast zwischen Leichtem und Massivem. Der Besucher gelangt durch den westlichen Eingang in den zweigeschossigen Eingangsbereich im Bunker, wo der Unterschied zwischen alt und neu am stärksten zu spüren ist. Über eine Treppe zwischen beiden massiven

Körpern im Neubau führt der Weg nach oben in den Konzertsaal. Dieser bildet mit seiner großen Öffnung wiederum einen Gegensatz zu dem beengenden Aufgang, und schafft zudem eine Beziehung zur Stadt Karlsruhe. Die Arbeit fokussiert den Kontrast zwischen Leichtigkeit und Massivität, der trotz der einfachen Kubaturen durch die eingesetzten Materialien für Nutzer und Besucher erfahrbar wird.

1) Perspektive außen 2) Perspektive Eingangsbereich 3) Grundriss EG (unten) und 1. OG (oben)


Zentrum für Musik und Bewegung, Karlsruhe Elena-Marie Wallenwein

Fachgebiet Bauplanung Prof. i.V. Martin Schmitt

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Der Entwurf beschäftigt sich mit der Transformation und Ergänzung eines ehemaligen Operationsbunkers aus dem zweiten Weltkrieg in ein Zentrum für Musik und Bewegung. Das Plangrundstück befindet sich an der psychatrischen Klinik in der Karlsruher Weststadt, angrenzend an eine Wohnsiedlung. Mir war es besonders wichtig, diese besondere Lage des Grundstücks mithilfe von Blickachsen und gemeinschaftlich genutzten Außenbereichen hervorzuheben, wie auch einen angemessenen Übergang zwischen den Gebäudetypologien herzustellen. Von der Bunkerdecke aus, welche als Sockel genutzt wird, erheben sich zwei Baukörper in Holzbauweise: Richtung Straße ein offener Körper, welcher den Konzertsaal beinhaltet

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und Richtung Klinik ein geschlossener Körper, welcher Verwaltungs-, Therapie- und Bildungseinrichtungen unterbringt. Dabei ist der offene Körper mit einer Glasfassade und davor gestellten Holzlamellen verkleidet, der geschlossene Körper hingegen mit einer vertikalen Holzverschalung ummantelt. Die Bunkerdecke fungiert in der Mitte zwischen beiden Körpern als Terrasse, von der aus alle Bereiche erschlossen werden, eine Blickbeziehung zwischen Klinik und Öffentlichem Raum hergestellt wird und die Belichtungsöffnungen zu den Bereichen im Untergeschoss des Gebäudes ermöglicht werden. Im oberen Teil des Bunkers befinden sich im Süden das Foyer und das Café, von dort aus gelangt man nach oben in den Konzertsaal.

Dieser ist wie eine Box in den transparent gestalteten Holzskelettbau gestellt und beinhaltet auch eine Galerie und Übungsräume. Im Untergeschoss sind die Bewegungs- und Musiktherapieräume, sowie dienende Räume und Toilettenkerne angeordnet. Die Besonderheit des Gebäudes liegt im Wechselspiel zwischen offenen und geschlossenen Bereichen, bei welchen die unterschiedlichen Funktionen des hybriden Baukörpers deutlich ablesbar sind. 1) Innenperspektive 2) Ansicht Westfassade 3) Ansicht Südfassade 4) Längsschnitt 5) Grundriss Obergeschoss 6) Grundriss Erdgeschoss


Robust-Skulptur Lena Schenek

Bauplanung Dipl.-Ing. Martin Schmitt

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Die Grundform des Entwurfes beruht auf dem Paradoxon, dass der Bunker trotz seiner ursprünglichen Funktion des Schützens nun unter Denkmalschutz steht und selbst geschützt werden muss. Mit dem Entwurf soll dem Bunker eine leichte und filigrane Hülle aus zwei Körpern gegeben werden, durch die er nicht versteckt wird. Jeder der 3 Körper beinhaltet eine Funktion: im Bunker selbst sind die Bewegungsräume untergebracht, im Erdgeschoss des Bunkers befinden sich das zentrale Foyer und das Café als Bindeglied zur Verwaltung im unteren Erweiterungsteil und den Musikräumlichkeiten inklusive Konzertsaal im oberen Bau. Die Räumlichkeiten sind zusätzlich nach der Art der Nutzung geordnet. In den nördlichen

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Teilen aller Baukörper sind die Funktionen, die für regelmäßige Nutzer zur Verfügung stehen untergebracht, also Verwaltung, Therapie, Übung, Werkstatt, Fitness und die hierfür benötigten Nebenräume. Im südlichen Bereich befinden sich die Räumlichkeiten für Veranstaltungen und Besucher: Foyer, Konzertsaal, Café und ein Tanzraum für Aufführungen. Dadurch ergeben sich zwei Erschließungssysteme mit jeweils einem Eingang. Die Konzert- und Aufführungsbesucher erreichen über Treppen an der äußeren Bunkerwand entlang zunächst das Foyer und Café und von dort aus den Konzertsaal oder den Tanzsaal im Bunker. Dieser wird über ein schmales Fenster belichtet, das nach innen hin abgeschrägt ist.

Aus dem Konzept der filigranen Hülle ergeben sich die gewählten Materialien. Die beiden abgesetzten Körper sollen eine gewisse Durchsichtigkeit bewahren, aber trotzdem voneinander zu unterscheiden sein. Die tragenden Stützen sind aus Holz, die Fassaden haben den gleichen Aufbau und unterscheiden sich lediglich im vorgehängten Teil: im unteren Teil werden schmale Holzlamellen gehängt, im oberen Bau wird geätztes Glas verwendet.

1) Außenperspektive 2) Visualisierung Tanzsaal 3) Visualisierung Konzertsaal 4) Grundriss EG 5) Ansicht Ost 6) Schnitt West


Robust-Skulptur, Bunker Kaiserallee Karlsruhe Marie Claire Krehl

Fachgebiet Bauplanung Prof. i.V. Martin Schmitt

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Der ehemalige Operationsbunker in der Kaiserallee Karlsruhe birgt durch seine Massivität und seine Geschichte eine besondere Atmosphäre. Um diese weitestgehend zu erhalten und für die Öffentlichkeit erfahrbar zu machen, bildet der neue Gebäudeteil einen Kontrast. Er hebt sich durch ein ,,gläsernes“ offengestaltetes Geschoss sowie durch eine Lamellenfassade in den oberen Geschossen vom Bestand ab und strahlt eine Leichtigkeit sowie Dynamik aus, welche die neue Funktion des Gebäudes eines Hauses für Muskik und Bewegung wiederspiegelt. Das Gebäude wird hauptsächlich von der Kaiserallee aus erschlossen, von der ein kleiner Weg zum Bunker führt.

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Über eine Rampe, die an der massiven Bunkerwand entlang führt, gelangt man auf die Oberfläche des Bunkers. Diese dient als Terrasse und fungiert als Platz des Ankommens sowie als Aufenthaltsbereich. Zudem gelangt man von hier aus in die zwei Gebäudeteile: Zum einen in das Café, welches sich im Bestand befindet und Einblicke in den zweigeschossigen Tanzsaal gewährt, zum anderen in den neuen Gebäudeteil. Das Erdgeschoss ist ein offener Raum, der als Foyer und Bibliothek dient, mit eingestellten Boxen für Gardarobe und Seminarraum sowie Regale für die Sammlung. In einer Achse mit der Hauptrampe befindet sich im vorderen Teil des Gebäudes die Erschließung, welche Bestand und Neubau

verbindet. Über den Erschließungsbereich gelangt man den sich über die nächsten zwei Etagen erstreckenden Konzertsaal mit angegliederten Lagermöglichkeiten. Auf der obersten Ebene befinden sich die privateren Räume wie Büros und Therapieräume, die sich eine Gemeinschaftszone mit Teeküche und Aufenthaltsbereich teilen. Im Untergeschoss befinden sich sowohl Musikräumlichkeiten also auch eine Werkstatt, Technik und Bewegungsräume.

1) Perspektive 2) Ansicht 3) Schnitt 4) Grundriss


Haus für Musik und Bewegung, Karlsruhe Alina Koger

Bauplanung Prof. i.V. Martin Schmitt Fachgebiet Stadtquartiersplanung Prof. Markus Neppl

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Geräteraum

Physio Ergo

Café Lehrmittel

Lager Foyer Bewegungsraum Seminar

GSEducationalVersion

Seminar

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Die Erweiterung des ehemaligen Operationsbunkers in der Kaiseralle zu einem Haus für Musik und Bewegung bedeutet eine Überlagerung verschiedener Nutzungen. Um das Potential der geplanten Mischnutzung auszuschöpfen, soll ein zentraler Raum im Gebäude entstehen, in dem die Bereiche sich überschneiden und unterschiedlichen Zielgruppen sich begegnen.

das kommunikative Zentrum des Hauses. Das Atrium verbindet den Neubau mit dem Bestand und schafft einen qualitativen, lichtdurchfluteten Raum. Dieser bietet eine Orientierung für Nutzer und Besucher und ermöglicht Blickbezüge in die angrenzende Bereiche. Zentrale Funktionen, wie das Café und die Bibliothek sind offen an das Foyer angegliedert und ergeben somit ein Raumkontinuum, welches sich ausgehend vom Zentrum in das ganze Gebäude ausdehnt.

Das Materialkonzept zeichnet sich durch seine Einfachheit und Klarheit aus. Die Stahlblechfassade ist durch ihre Eigenschaft der leichten Reflektion dauerhaft in Interaktion mit der Umgebung. Durch die einheitlich und monolithisch erscheinende Fassade des Neubaus wird der klare kubische Charakter des Bunkers in der Erweiterung aufgenommen.

In der Mitte des Gebäudes befindet sich auf jedem Geschoss das Foyer. Es dient als Treffpunkt und zugleich als multifunktional bespielbare Fläche. Da es in direkter Verbindung zum Veranstaltungssaal, der Bibliothek und dem Bewegungsraum liegt, kann es vielseitig genutzt werden und bildet somit

Das Foyer stärkt durch die Verknüpfung aller Nutzungsbereiche den Charakter des Hauses für Musik und Bewegung als einladendes, öffentliches Gebäude und integriert den Bestandsbunker in das neue Gebäudekonzept.

1) Außenraumperspektive 2) Grundriss Erdgeschoss 3) Innenraumperspektive Foyer 4) Querschnitt durch das Atrium 5) Ansichtsausschnitt


Thema

Maison d’Artiste Prague Fachgebiet Entwerfen und Baukonstruktion Prof. Ludwig Wappner Das Künstlerhaus ist ein Produktions- und Ausstellungsraum für Kunst- und Kulturschaffende. Es kompensiert die Lücke der offenen Flächen welche durch Gentrifizierung zunehmend aus der Stadt verdrängt werden. Mit seinem heterogen Programm bietet es einen offenen Raum für verschiedene Werkformen. Zu den Atelierflächen soll ein Artist-in-Residence-Programm sowie eine Cafe etabliert werden. Geschaffen werden soll ein Gebäude, das einerseits an die Tradition des Ortes anknüpft und zugleich die Typologie des Ateliers neu fasst.


Maison d‘Artiste, Prag Clara Süßmann

Baukonstruktion Prof. Ludwig Wappner

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Die Vision war ein Maison d’Artiste zu entwerfen, das einen städtebaulichen und künstlerisch repräsentativen Akzent darstellt und so zu einer neuen Kunstadresse für Prag wird. Der Entwurf ist ein solitärhaftes und kubistisches Gebäude, das seinen Platz sehr präsent auf dem dreieckigen Grundstück einnimmt. Ausgehend von einem aufstrebenden Kubus, der sich an den rechtwinkligen Fluchten des Blockrandes orientiert, entwickeln sich Auskragungen in den Raum. Diese nehmen die städtebaulichen Richtungen der Umgebung auf und inszenieren gleichzeitig die Ateliers der Künstler wie Schubladen räumlich zur Stadt. Dadurch entsteht zusätzliche Dachfläche, die für die Belichtung der Räume über Oberlichter genutzt werden kann. Die Gesten

der Auskragungen schaffen einen übergeordneten Dialog von Architektur, Kunst und Stadt. Die Erschließungskerne verlaufen an den glatten Kanten des Gebäudes und bilden mit den Stützen des Skelettbaus die Grundstruktur des Gebäudes und fassen den inneren Kubus. Der eingegrabene Sockel glättet die Topografie des Grundstücks und es entsteht ein begehbarer Stadtbalkon, der auf Öffentlichkeitsebene die Kunst in die Stadt fließen lässt. Da sich der Hauptteil der musealen Nutzung in der Sockelebene befindet, kann sich die Produktion der Kunst in den Geschossen darüber stapeln und so zur Stadt hin sichtbar werden. Über die Geschosse mit den Auskragungen setzen sich zwei zentrierte, quadratische Ebenen, die den oberen Abschluss des

Gebäudes bilden. Durch die unterschiedliche Ausrichtung der Auskragungen entstehen in jeder Ebene spezifische Raumsequenzen. Das Maison d’Artiste trifft mit seiner Gestalt eine klare künstlerische, räumliche und strukturelle Aussage, die dem Ort und der besonderen Nutzung als Künstlerhauses gerecht wird.

1) Perspektive Außen 2) Lageplan 3) Schnitt 4) Axonometrie 5) Grundriss EG 6) Perspektive Innen


Maison d´Artiste, Prag Moritz Schineis

Baukonstruktion Prof. Ludwig Wappner Grundlagen der Baukonstruktion AOR Thomas Haug

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luftraum

ausstellung

café

info & garderobe atelier & ausstellung

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Das Plangrundstück befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Wenzelsplatz und dem Stadtteil Nove Mesto in Prag. Das direkt gegenüberliegende Nationalmuseum und der angrenzende Park, der über eine Unterführung erreichbar ist, bestimmen die Situation. An dieser Stelle soll ein Haus für Künstler und Kunst, für Arbeit und Ausstellung und für Prag und seine Besucher entstehen. Der Entwurf bezieht sich stark auf die vorhandene Situation und schafft gleichzeitig eine neue moderne Architektur. Der massive Sockel verhandelt mit dem Geländeunterschied und bildet einen Tiefhof, der von der Unterführung über ein Rampensystem zum Eingang und auf eine großzügige Terrasse im Zwischengeschoss führt.

Im Sockel sind alle Ausstellungsräumlichkeiten, ein Auditorium, und der Empfang für Ausstellungsbesucher untergebracht. Im Mezzanin und auf der Terrasse befindet sich das Café und eine große Sitztreppe. Auf den Sockel ist mit der Fuge des Zwischengeschosses ein Kubus gesetzt, der wie ein Kunstwerk auf seinem Podest sitzt. Um einen zentralen Luftraum liegen sich die offen gestalteten Ateliers der Künstler gegenüber. Im Dachgeschoss sind einzig die durch Oberlicht belichteten Ateliers vom Lichthof durch eine Wand getrennt. Die Fassade des Sockels aus vorgemauertem geschlämmtem Mauerwerk soll dessen Massivität und Verbindung mit dem Gelände ausdrücken, während der Atelierkörper mit

einer matt geätzten Glasfassade mit transparenten Öffnungselementen und vorgehängten Messinglamellen sehr lichtdurchlässig ist, und die Leichtigkeit, aber auch die Arbeit der Künstler ausstrahlen lässt.

1) Ansicht 2) Lageplan 3) Grundriss Erdgeschoss 4) Grundriss Zwischengeschoss 5) Schnittperspektive 6) Oberlichtatelier 7) Seitenlichtatelier 8) Modell


Maison d‘Artiste, Prag Hanna Sartorius

Baukonstruktion Prof. Ludwig Wappner Grundlagen der Baukonstruktion Dipl.-Ing. Thomas Haug

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Die historisch geprägte Stadt Prag beeindruckt durch die dicht bebaute, von massiven Gebäuden geprägte Altstadt. Hinter den Fassaden öffnen sich ganz eigene Welten, mit Hinterhöfen und kleinen Gassen, die von außen meist nicht ersichtlich sind. Diese Thematik sollte den Entwurf grundlegend formen und sich durch das ganze Künstlerhaus ziehen. Das sehr kompakte Volumen ist im Inneren geprägt von positiv-negativ Räumen, die durch das setzen der Ateliers und den darum fließenden Ausstellungsraum entsteht. Durch die dezentrale Erschließung und das immer wieder Aufweiten und Verengen der Ausstellungsfläche wird dem Besucher ein Erleben des Raumes ermöglicht. Verschiedene Lichtsituationen und Größen der Ateliers passen sich den unterschiedlichen Bedürf-

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nissen der Künstler optimal an und das Öffnen der Räume an manchen Stellen, in das darüberliegende Geschoss ermöglicht dem Besucher einen Einblick in die Arbeit der Künstler. Nicht nur die Durchblicke zwischen zwei Volumen in die Ateliers, sondern auch die Nähe der ausgestellten Kunstwerke zum jeweiligen Künstler sichert den Austausch zwischen den Künstlern und Besuchern. Mit Materialität und Gestalt fügt sich das Künstlerhaus städtbaulich ein und schafft durch die vorgelagerte Rampenanlage einen Ankommensbereich, der neben der Überquerungsmöglichkeit der viel befahrenen Straße auch ein langsames herantreten, einen halböffentlichen Platz ausbildet, der sich als Cafe in das Gebäude herein zieht. Das sonst eher geschlossene, homogene Gebäude charakterisiert sich durch gezielt gesetzte einzelne

große Öffnungen und mündet in ein integrierten Museumsgarten, der die Darstellung großer Kunstwerke ermöglicht, der die Innere Nutzung auch außen erahnen lässt.

1) Perspektive 2) Lageplan 3) Piktogramme 4) Ansicht West 5) Schnitt West 6) Grundriss EG


Maison d´Artiste, Prag Laura Ganz

ENTWERFENKONSTRUIEREN Fachgebiet Baukonstruktion Bachelorarbeit Sommersemester 2018 Prof. Ludwig Wappner

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Das Künstlerhaus in Prag besteht aus zwei Gebäudekomplexen, einem Turm sowie ein massives Volumen, welche miteinander verbunden sind. In dem Turm befinden sich Einzelateliers, welche das isolierte und konzentrierte Arbeiten der Künstler ermöglichen sollen. In dem anderen Gebäudeteil befinden sich dagegen offene, gemeinschaftlich genutzte Ateliers, sowie die Ausstellungsräume. Das Einbeziehen des Außenraumes ist ein wichtiger Teil des Entwurfs. Dies wird durch ein Café ermöglicht, welches nicht nur den geschützten Hof bespielt, sondern auch die vorhandene Unterführung. Diese wird zudem als Ausstellungsfläche in Form von in der Fassade integrierten Nischen genutzt. So haben die Künstler die Möglichkeit, auch vorbeilau-

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fenden Passanten in den Bann ihrer Kunst zu ziehen. Der Grundriss ist so angeordnet, dass es in dem Turm jeweils einen Erschließungskern sowie ein Einzelatelier gibt. In dem anderen Gebäudeteil befinden sich die Nebenräume in den Bereichen, wo am meisten Lärm auf das Gebäude trifft. Somit sollen sie als Puffer fungieren und die dahinterliegenden Räume möglichst lärmfrei werden lassen. Die Ateliers sowie die Ausstellungsräume sind in diesem Gebäude offen gestaltet und lassen somit viel Spielraum für den Nutzer. Die unterschiedlich großen Öffnungen sollen auch an der Fassade die Arbeitsweisen der Künstler wiederspiegeln. Im Turm gibt es wenige, kleine Öffnungen, wohingegen es in

dem massiven Volumen viele, größere Öffnungen gibt. Des Weiteren variieren die Tiefen der Fensteröffnungen. Es gibt tiefe, kleine Öffnungen, aber auch große Öffnungen, die mit der Außenfassade bündig sind, welche als Sitzmöglichkeit im Inneren genutzt werden können. Dieses Spiel mit den Öffnungen soll die Fassade plastischer und lebendiger wirken lassen. Diese Plastizität wird durch das Material Sichtbeton nochmals verstärkt.

1) Perspektive 2) Ansicht 3) Schnitt


Maison d‘Artiste, Prag Aline Fürstenberger

Baukonstruktion Prof. Ludwig Wappner Baukonstruktion AkadOR. Thomas Haug

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Das Künstlerhaus ist ein Produktions- und Ausstellungsraum für Kunst- und Kulturschaffende. Mit seinem heterogenen Programm aus Ateliers und Ausstellungsräumen, bietet es offene Räume für verschiedene Werkformen. Es liegt zentral in Prag, in der Nähe des Hauptbahnhofs, in unmittelbarer Nähe des Wenzelplatzes und fungiert im momentanen Parkzustand als Duschquerungsstelle für Passanten. Diese Bewegung wollte ich in das Gebäude aufnehmen und auch schon in seiner Äußeren Form erkennbar machen. Die sich aufspaltende Glasfuge und große Treppe im Untergeschoss, leiten den Besucher durch das 7m ansteigende Gelände.

Jeder wird mit Kunst beim Betreten des Gebäudes konfrontiert und der große, freie Ausstellungsraum soll die Menschen an die Kunst heranführen und das Interesse wecken mehr von ihr im oberen Ausstellungsbereich sehen zu wollen. Die Ateliers (weiß im Grundriss) sind jeweils an die Nutzung des Künstlers angepasst. Die Bildhauer beispielsweise haben doppelte Raumhöhen und Möglichkeit durch eine Gallerie ihre Skulpturen von oben zu betrachten. Der Erschließungsraum ist gleichzeitig Ausstellungsraum (grau im Grundriss), was die Berührungsstelle zwischen Künstler und Besucher verringern soll. Somit zieht sich die Kunst durch das gesamte Gebäude und der Besucher gelangt am Ende der Ausstellung

in ein großzügig angelegtes Café im Dachgeschoss. Dort kann er den Blick über die Dächer von Prag genießen und die Kunst bei einem Kaffee nachwirken lassen. Das Gebäude wird von einem massiven Sockel aus Sichtbeton getragen und strahlt dann die Kunst im Inneren durch die Glasbausteine nach außen.

1) Ansicht 2) Schnitt 3) Grundriss


MAISON D‘ARTISTE, Prag Thomas Ederer

Baukonstruktion Prof. Ludwig Wappner

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Entwurfsaufgabe des sechsten Semesters war ein Künstlerhaus in Prag zu entwerfen. Das Plangrundstück befindet sich in der direkten Umgebung des Wenzelsplatzes in der Prager Neustadt. Eingegrenzt wird das dreieckige Grundstück von einer Stark befahrenen Straße im Nordwesten, Straßenbahngleisen im Osten und einer engen Straße im Süden. Durch eine in die Innenstadt führende Unterführung unter der im Nordwesten gelegenen Straße ergibt sich ein Abfall des Geländes von 7,5 m von Südost nach Nordwest. Geplant ist ein Gebäude, welches eine klare Kante zur Straße setzt und die angrenzende Blockrandbebauung weiter führt.

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Die Südostseite des Gebäudes spannt einen Platz für unter anderem den Außenbereich eines Cafés auf. Der relativ schmale Gebäudeblock wird durch die Unterführung in zwei Gebäudeteile aufgeteilt. Diese werden getrennt voneinander im EG über den Platz erschlossen. Dabei wird über den kleinen Gebäudeteil der öffentliche Bereich, welcher sich dort im EG und in den 2 Untergeschossen befindet erschlossen. Über den großen Gebäudeteil wird der Bereich für die Künstler erschlossen. Dieser befindet sich dort im EG, in den 3 Obergeschossen darüber und noch etwas Privater in den 2 Obergeschossen des kleinen Gebäudeteils. Der öffentliche Bereich beinhaltet Café, dazugehörige Küche und Foyer mit Empfang im EG, Ausstellungsräume,

Verwaltungsbüros und Sanitärbereiche in den UG’s. Der Bereich für die Künstler beinhaltet jeweils 4 Seitenlichtateliers im EG, OG1 und OG2, 4 Oberlichtateliers im OG3 und 2 dreier WGs mit jeweils drei Ateliers, 3 Schlafzimmern, Küche, Bad und Essbereich in den OG’s des kleinen Gebäudeteils. Um das Gebäude an diesem besonderen Ort in Prag gut einzufügen werden geschlämmte Klinker verwendet um zum einen die Massivität, zum anderen die Farbigkeit der Umgebung und der Stadt Prag zu verwenden. 1) Grundriss EG 2) Grundriss UG 3) Grundriss OG 1+2 (3) 4) Perspektive 5) Modelfoto


Impressum Die Beiträge dieser Publikation wurden von den Absolventinnen und Absolventen erstellt. Die Rechte liegen bei ihnen. Gestaltung Dipl.-Des. Frank Metzger Bildnachweis Umschlag-Vorderseite: Generation Gold Yasmin Bianca Kobori-Belck Umschlag-Rückseite: Robust – Skulptur Lena Schenek Herausgeber KIT-Fakultät für Architektur Englerstraße 7 76131 Karlsruhe arch.kit.edu Karlsruhe, September 2018


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