Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt
Mittelschulen und Berufsbildung Gymnasium am Münsterplatz
Einladung zum GM-Fest und Europäischen Tag des Denkmals auf dem Münsterhügel Freitag, 30. August 2019 (GM-Fest) und Samstag, 14. September 2019 (Europäischer Tag des Denkmals auf dem Münsterhügel)
Gymnasium am Münsterplatz
Vorwort
Liebe Freunde, Angehörige und Ehemalige des Gymnasiums am Münsterplatz Im Jahre 1019 wurde das von Heinrich II. und seiner Frau, Kaiserin Kunigunde von Luxemburg, gestiftete Basler Münster eingeweiht. 1000 Jahre später schaut Basel aus verschiedenen Perspektiven auf die vergangene Zeit zurück. Auch das Gymnasium am Münsterplatz (GM) blickt in diesem Zusammenhang auf 1000 Jahre Geschichte der «Schule auf Burg» zurück – wurde das heutige GM doch im 11. Jahrhundert vom Basler Bischof als klerikale Stiftschule des Basler Münsters gegründet. Aus diesem Grund laden wir Sie zu zwei schönen Anlässen ganz herzlich ein – an unser GM-Schulhausfest vom Freitag, 30. August 2019, und an die schuleigene Veranstaltung zum Europäischen Tag des Denkmals auf dem Münsterhügel vom Samstag, 14. September 2019. An beiden Anlässen werden Schulklassen des GM den Besucher*innen spannende Führungen durch 1000 Jahre Geschichte unseres Gymnasiums am Münsterplatz und damit der Basler Stadtgeschichte anbieten. Dabei werden Sie namhaften Persönlichkeiten begegnen wie zum Beispiel Hildegard von Bingen, Paracelsus, Johann Bernoulli oder Thomas Platter, dem ehemaligen Walliser Geissenhirten und späteren GM-Rektor.
Am GM-Fest vom 30. August 2019 werden die historischen Führungen umrahmt von attraktiven Konzertdarbietungen des GM-Chors, des GM-Jazzensembles und der GM-Allstarband, in welcher aktuelle und ehemalige Schüler*innen den Besuchern ein Feuerwerk an musikalischen Leckerbissen präsentieren werden. Ebenso bietet die Schülerschaft den Gästen ein breites Angebot an kulinarischen Delikatessen und Attraktionen. Zudem können die Besucher*innen Einblicke in das aktuelle vielfältige Bildungsangebot und die moderne Infrastruktur des GM erhalten; Ehemalige Schüler*innen des HG/GM bietet sich dabei eine schöne Gelegenheit, sich wieder zu sehen. Bitte entnehmen Sie die zeitlichen und inhaltlichen Details beider GM-Anlässe den folgenden Seiten dieser Einladung. Ich freue mich, Sie bei einem dieser Feiern am GM willkommen zu heissen und wünsche Ihnen viel Vergnügen! Mit freundlichen Grüssen,
Dr. Eugen Krieger, Rektor
Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt
Mittelschulen und Berufsbildung Gymnasium am MĂźnsterplatz
aktuelle
Innovation und Tradition
Das Gymnasium am MĂźnsterplatz
IMPRESSUM Herausgegeben von der Schulleitung und den Lehrpersonen des Gymnasiums am MĂźnsterplatz Druck: Werner Druck; Gestaltung: aplus caruso gmbh, Fotografie: Armin Roth, Fotolia Juli 2019
Innovation und Tradition Das GM hiess bis 1995 «Humanistisches Gymnasium». Das Bildungsprofil dieser Schule war schon seit dem 16. Jahrhundert an humanistischen Werten orientiert. Dazu gehörten und gehören immer noch die Alten Sprachen Griechisch und Latein.
Alte Sprachen am Gymnasium am Münsterplatz: Am Gymnasium am Münsterplatz (GM) werden die Alten Sprachen nach wie vor kräftig gefördert. Seinem Rektor Dr. Eugen Krieger, der selber unter anderem Lateinische Philologie an der Universität Basel studiert hat, ist die Pflege der humanistischen Bildung ein Herzensanliegen. Zur Tradition gehört aber auch Innovation. Und so hat der altsprachliche Unterricht in den letzten Jahren ein neues frisches Gesicht bekommen. Sprach- und Literaturkompetenzen werden durch Bezüge zu Kunst, Geschichte und Rezeption wertvoll bereichert und vertieft. Die Schüler*innen lernen so eine neue Deklination und zugleich die Leiden des Odysseus kennen und schätzen. Das Jahr 2016 war für das GM in ebendiesem Kontext indirekt von Bedeutung. 500 Jahre zuvor war in Basel bei Johann Froben die lateinische Neuübersetzung des Neuen Testaments veröffentlicht worden. Autor des Werkes war kein geringerer als Erasmus von Rotterdam. Erasmus galt seit jeher als König der Humanisten. Aus einfachsten Verhältnissen stammend, hatte er sich, ursprünglich katholischer Priester, in die hocherlauchten und distinguierten Kreise der damals tonangebenden Humanisten hochgeschrieben, hochkorrigiert, hochkritisiert. Martin Luther hasste ihn, Basel liebte ihn. Im Basler Münster fand er, der Katholik, seine letzte Ruhe. Auf seinem Epitaph lesen wir gerührt: Er war ein «in jeder Beziehung grossartige(r) Mann, dessen unvergleichliche Bildung in jeder Art der Wissenschaften, verbunden mit
gleichwertiger Klugheit, die Nachwelt bewundern und preisen wird.» Im Jahr 2016 hatte sich neben anderen Unternehmungen wie z. B. vonseiten des Historischen Museums Basel in kurzer Zeit zwischen dem GM und dem Erasmiaans Gymnasium in Rotterdam ein hochinteressantes Austauschprojekt entwickelt. Sowohl in Basel als auch in Rotterdam vertieften sich die Lateinschüler*innen gleichzeitig in die sogenannten Annotationes des Erasmus und bissen sich ächzend ihre Zähne aus. Denn von den Annotationes gab es bisher keine Übersetzung, die sie sich klammheimlich hätten besorgen und konsultieren können. Es handelt sich bei den Annotationes um umfangreiche und hochgelehrte glossenhafte Kommentare zu Bibelstellen, die Erasmus abweichend von der Vulgata wiedergegeben hat und für die er sich rechtfertigen zu müssen glaubte. Diese neue Bibelübersetzung fand ihren Weg letztendlich nicht in die hehren Kirchensäle, sondern in die trockenen Gelehrtenstuben, wie Erasmus selber zähneknirschend anerkennen musste. Die wohl bekannteste Änderung, die Erasmus ausgeheckt hatte, findet sich im Johannesevangelium [1,1]. Erasmus übersetzte kühn in principio erat sermo anstatt in principio erat verbum. In Erasmus’ Augen deckte der Begriff sermo für das griechische Wort λόγος ein viel weiteres Bedeutungsfeld ab als verbum.
Mit dieser Stelle hatte sich auch Goethes Faust herumgeschlagen: Geschrieben steht: «Im Anfang war das Wort!» Hier stock ich schon! Wer hilft mir weiter fort? Ich kann das Wort so hoch unmöglich schätzen, Ich muss es anders übersetzen (…) Wie wir wissen, hat er sich schliesslich für die ‹Tat› entschieden. Vom Übersetzungsgaleerendienst losgekettet begaben sich die Lateinschüler*innen mit ihren Lehrern Marcel Knaus und Reto Zingg auf die wohlverdiente Studienreise nach Rotterdam. Dort lernten sie ihre gleichaltrigen Kolleg*innen kennen und feilten mit ihnen einen Morgen lang ein weiteres Mal an der Übersetzung der Annotationes. In kurzen, zum Teil sogar humorvollen (auch bei Erasmus kann das passieren!) Beiträgen präsentierten sie dann stolz ihre Übersetzungen. Erfreulich war, dass die Lateinschüler*innen dank dieses Austauschprojekts neben dem regulären Lateinunterricht auch mit der humanistischen Tradition unseres Gymnasiums in Berührung kamen oder besser gesagt: davon begeistert wurden.
Das Sprachförderprogramm des GM Die demografische Entwicklung in der Agglomeration Basel ist traditionell geprägt durch eine starke internationale Zuwanderung. Als Hot Spot in den Bereichen Pharma, Bio- und Medizintechnologie nimmt Basel weit über die Grenzen der Schweiz hinaus eine herausragende Stellung ein.
Hochqualifizierte Arbeitskräfte aus der ganzen Welt finden hier attraktive Arbeitsbedingungen vor. Der Zuzug dieser sogenannten Expats, die oftmals auch ihre Familienangehörigen mitbringen, hat in den letzten Jahren weiter zugenommen. In der Folge hat diese gesellschaftliche Veränderung am Schulstandort Basel-Stadt zu einem Umdenken im Bildungssystem geführt, und zwar auf allen Schulstufen. Die Zeiten homogener deutschsprachiger Schulklassen gehören seit langem schon der Vergangenheit an. Die sprachliche und soziokulturelle Vielfalt, die in den meisten Bereichen des öffentlichen Lebens an Bedeutung gewonnen hat, wird vor allem in der Bildungsinstitution Schule sichtbar. Kulturelle Vielfalt ist längst zur Realität geworden in den Klassenzimmern der Basler Schulen. Das GM bietet seit nunmehr zwölf Jahren ein standardisiertes Aufbauprogramm für Schüler*innen nichtdeutscher Muttersprache in Form einer immersiven DaZ-Förderung an. Der Unterricht im Fach Deutsch als Zweitsprache ist gezielt auf die individuellen Bedürfnisse der mehrsprachigen Schüler*innen zugeschnitten, die aus sehr unterschiedlichen Kulturkreisen stammen. Zurzeit nehmen insgesamt 39 Schüler*innen am DaZ-Förderprogramm teil. Die durchgängige Sprachbildung in der Zweitsprache ist die wichtigste Voraussetzung, um den Jugendlichen mit Migrationshintergrund Bildungserfolge zu ermöglichen. Gut ausgebaute zweisprachliche Kompetenzen sind entscheidend für die Bewältigung der schulischen Anforderungen in
nahezu allen Fächern, das betrifft sowohl die Schul- wie auch die Unterrichtssprache. Zudem eröffnen wir jungen Menschen nichtdeutscher Herkunftssprache vor dem Hintergrund der vielfältigen Möglichkeiten sozialer Partizipation, die nur ein staatliches Gymnasium zu bieten vermag, den Raum, um neben dem reinen sprachlichen und fachlichen Lernen auch interkulturelle Lernprozesse zu erfahren. Als treibende Kraft bei der erfolgreichen Integration unserer fremdsprachigen Schüler*innen nimmt das tägliche Miteinander in einem von Offenheit und Toleranz geprägten schulischen Alltag eine Schlüsselrolle ein. Das schulische Miteinander am GM Basel zeichnet sich durch einen hohen Grad gelebter Multikulturalität aus, denn Jugendliche aus 35 Nationalitäten prägen den Schulalltag. – Neben den Quersteinsteigenden aus dem internationalen Bevölkerungssegment werden in der Schweiz geborene Schüler*innen mit Migrationshintergrund sprachlich gefördert. Diese haben zumeist das Schweizer Schulsystem von der Primarstufe an durchlaufen. Im Bereich der Schriftsprache Deutsch können sich noch mehr oder weniger starke Interferenzen aufgrund des Einflusses der Herkunftssprache ergeben. Das übergeordnete Ziel des DaZ-Aufbauunterrichts am GM besteht darin, die linguistische Kompetenz der DaZLernenden bis zum Maturjahr soweit auszubauen, dass diese über das notwendige sprachliche Rüstzeug verfügen, um die Deutschmatura zu bestehen. Die Lernenden sollen auf diesem Weg vor allem dazu befähigt werden, die deutsche Sprache in Wort und Schrift zu beherrschen, sodass sie
entsprechend ihrer Eignung und ihrer Ressourcen gleiche Bildungs- und Ausbildungschancen erhalten und zu den gleichen Abschlüssen geführt werden können wie ihre Mitschüler*innen deutscher Sprache. Die Herkunftssprache soll als mitgebrachte Ressource gleichwohl nicht vernachlässigt werden. Die Wertschätzung der Kompetenzen in der Muttersprache ist ein zentrales Element menschlicher Identität und wirkt sich besonders positiv aus auf den Erwerbsprozess im Bereich der Zweitsprache. Die kontinuierliche systematische Förderung in der Zweitsprache erstreckt sich in der Regel über die gesamte Schullaufbahn hinweg. In möglichst homogenen Kleingruppen wird Deutsch als Zweitsprache als eigenständiger Lernbereich vermittelt. Darüber hinaus besuchen die mehrsprachigen Lernenden in der Regel während drei Wochenlektionen den Deutschunterricht (German B HL) im Rahmen des IBProgramms. Es besteht zudem die Möglichkeit, am muttersprachlichen Deutschunterricht teilzunehmen, wobei die Herausforderungen innerhalb dieses integrativ ausgerichteten Lernsettings für die mehrsprachigen Lernenden deutlich höher sind. Im Hinblick auf die Konzeption des DaZProgramms sind für die Vermittlung der Sprachkompetenzen die Vorgaben und Skalen des Europäischen Referenzrahmens eine wichtige Orientierungsgrösse. Eine besonders wichtige Prämisse, die dem sprachlichen Aufbauprogramm zugrunde liegt, ist die Vorgabe, die Schüler*innen in lernpsychologisch machbaren Schritten an das
Niveau des deutschsprachigen Fachunterrichts heranzuführen, um Überforderungen der Lernenden zu vermeiden und Demotivation zu verhindern. Es gelten in allen deutschsprachigen Fächern die schulinternen Regelungen zum Nachteilsausgleich. Die Bewertung der Leistungen erfolgt in einem sprachlich geschützten Rahmen, sodass Schüler*innen in lernpsychologischer Hinsicht eine Stärkung erfahren. Es besteht die Möglichkeit der temporären Befreiung vom regulären Deutschunterricht; die Teilnahme am Unterricht in allen anderen Fächern ist die Regel. Zur Entlastung werden Schüler*innen aus dem englischsprachigen Kulturkreis in der Regel vom Englischunterricht befreit; es besteht die Verpflichtung zur Teilnahme an den Prüfungen. Die DaZFörderlektionen werden durch Elternbeiträge oder bei finanzieller Notlage mit Subventionen aus GM-Stiftungen finanziert. Von den 119 erfolgreichen Maturand*innen des GM im Jahr 2016 hatten deren 30 eine nichtdeutsche Muttersprache und waren oftmals erst vor wenigen Jahren aus einem anderen Land mit ihren Familien nach Basel zugewandert. Ein Grossteil von ihnen profitierte in den vergangenen Jahren vom umfassenden Sprachförderangebot des GM in Deutsch und Französisch und konnte sich demzufolge in das schweizerische Bildungssystem erfolgreich integrieren.
SchĂźler*innen:
550 35 33 313 164 149
Nationalitäten:
Muttersprachen:
IB-Curriculum absolviert:
Volles Diplom:
einzelne Zertifikate erlangt:
Von lokal bis interkontinental Das GM ist eine über Grenzen hinweg verbindende Gemeinschaft.
Das GM besuchen zurzeit etwa 550 Schüler*innen mit gymnasialer Befähigung aus Basel-Stadt sowie aus den Gemeinden der angrenzenden Kantone, welche eine Bildungsvereinbarung mit dem Kanton Basel-Stadt abgeschlossen haben. Die Beliebtheit unserer Schule und unseres Bildungsangebots spiegelt sich in den Zahlen: 112 Schüler*innen kommen aus dem Fricktal [AG], 71 aus dem Leimental und Thierstein [SO] sowie 68 aus Allschwil/Schönenbuch [BL]. Dazu kommen 6 Gastschülerinnen aus dem Kanton Waadt, welche ein Jahr bei uns verbringen. Was den kulturellen Rucksack unserer Schülerschaft anbelangt, sehen wir uns als eine gesunde Mischung aus multikulturellem Mosaik und Melting Pot, denn wir zählen 35 Nationalitäten aus allen Kontinenten mit 30 verschiedenen Muttersprachen an unserer Schule. Diesen breiten kulturellen Horizont pflegen wir bewusst und aktiv in unserem schulischen Alltag. So ist die Teilnahme am Europäischen Jugendparlament (EYP) z. B. Teil der politischen Bildung an unserer Schule. Die Auseinandersetzung mit aktuellen politischen und sozialen Themen Europas erfolgt auf einem hohen wissenschaftlichen Niveau. Das EYP bietet eine einmalige Gelegenheit, sich mit Schüler*innen sowie Studierenden aus der ganzen Schweiz und aus Europa anzufreunden. Ausserdem entsendet das GM jedes Jahr Schüler*innen in das nunmehr seit einem Jahrzehnt stattfindende Shanghai International Sister Cities Youth Camp, zu welchem die grösste Metropole Chinas Jugendliche aus unterschiedlichen Partnerstädten einlädt. Des Weiteren findet an den jährlichen Botschafterbesuchen
immer ein sehr angeregter Austausch mit wichtigen Repräsentanten der Diplomatie statt und jedes Jahr lädt das GM einen Überlebenden des Holocausts am Gedenktag ein, um über seine Erfahrungen zu reden und die Schülerschaft zu sensibilisieren. Eine Vielzahl an punktuellen Aktivitäten wie das Erasmus-Projekt in 2016 in Zusammenarbeit mit dem Erasmiaans Gymnasium in Rotterdam sowie die jährlichen Studienreisen in die Sprachgebiete der Schwerpunktfächer runden das internationale Profil des GMs ab.
Lerncoaching am GM Schüler*innen in Lerncoaching-Klassen haben in den Fächern Mathematik, Deutsch, Französisch und im Schwerpunktfach eine oder zwei Lektionen im Lerncoaching-Setting.
Gefördert werden unter anderem selbständiges und differenziertes Lernen und Arbeiten, Selbstmotivation, Fokussierung, Konzentration, Lern- und Arbeitsstrategien, Erkennen von Lernschwierigkeiten, Finden von Lösungen und Entwickeln von sinnvollen Fragen. In einer Lerncoaching-Lektion lernen die Schüler*innen möglichst selbständig und individuell. Dabei werden sie von der Fachlehrperson «gecoacht». «Coaching» bedeutet in diesem Fall, dass die Fachlehrperson für Fragen zur Verfügung steht, Einblicke in das Arbeiten und Lernen der Schüler*in nimmt, Tipps und Strategien kommuniziert und allenfalls zusätzliche oder alternative Lerninhalte sowie Vertiefungsmöglichkeiten zum Lernstoff anbietet. Die Lehrperson kommuniziert bereits vor Beginn der Lerncoaching-Lektion, welche Aufgaben resp. Arbeitsaufträge zu erfüllen und / oder welche Lernziele zu erreichen sind. In Absprache mit der Lehrperson können auch andere, individuelle Lerninhalte und Ziele vereinbart werden. Die digitale Lernplattform ILIAS spielt eine wichtige Rolle, beispielsweise für die Vermittlung von Arbeitsaufträgen und Zielen oder für für das Bereitstellen von Lernmaterialien. Ein Ziel des Lerncoaching-Systems ist, dass die Schüler*in einer Lerncoaching-Klasse entlastet wird, was die Arbeitsbelastung bezüglich Hausaufgaben ausserhalb des Stundenplans betrifft: Bei einem «üblichen» Lern- und Arbeitstempo sollten in den vier Fächern in der Regel keine
Hausaufgaben anfallen. Selbstverständlich ist es unumgänglich, dass man gleichwohl zuhause für das jeweilige Fach lernt und arbeitet, etwa für eine bald anstehende Prüfung. Trotzdem gilt: Eine Lerncoaching-Schüler*in hat üblicherweise weniger Hausaufgaben zu erledigen resp. muss weniger Lernzeit ausserhalb der Schule einplanen, da sie resp. er mehr Zeit im Lerncoaching hat, wo gelernt und gearbeitet wird. Dieser Umstand wird auch im Stundenplan abgebildet, wo Lerncoaching-Klassen zwei Lektionen mehr pro Woche als sonstige Klassen haben.
«Mensch sein heisst verantwortlich sein.»
Antoine de Saint-Exupéry
Sonderwochen am GM Sonderwochen unterscheiden sich vom regulären Unterricht nach Stundenplan in erster Linie durch eine andere Form der Organisation und ermöglichen anhand projektorientierter, fächerübergreifender und vernetzter Methoden andere bzw. vertiefte Zugänge zu Fragestellungen und Themen.
Pro Klasse und Schuljahr finden drei bis vier Spezial-, Intensiv- oder Projektwochen statt. Wir schöpfen mittlerweile aus einem vielfältigen und institutionalisierten Repertoire an besonderen Lernwochen, deren Kulissen sich von schulhausinternen zu ausserschulischen über nationale bis hin zu internationalen Lernumgebungen erstrecken. Als obligatorische oder fakultative Bestandteile bilden sie einen integralen Bestandteil der Ausbildung an unserem Schulstandort. In unserer Schulkultur fest verankert stellen sie eine wertvolle Bereicherung zu Allgemeinbildung, Potentialentfaltung, Inspiration, Wertschätzung und Stärkung des Selbstbewusstseins dar.
In einwöchigen Studienreisen zu entsprechend ausgewählten Destinationen und den damit verbundenen Vor- und Nachbereitungen vertiefen die Klassen ihr Wissen im Bereich ihres Schwerpunktfaches. Während die sprachlichen Fächer Latein, Griechisch, Englisch, oder Spanisch die Jugendlichen in die landestypische Sprache, Geschichte und Kultur eintauchen lassen, so begegnen sie im Schwerpunktfach PPP Spuren namhafter und wegweisender Pädagogen, Psychologen und Philosophen in Metropolen wie Wien und Berlin und werden zur kritischen Auseinandersetzung mit unserer jüngeren Geschichte herangeführt.
Neben den traditionsumwobenen Sportlagerwochen (Sommer- oder Wintersportlager), anspruchsvollen Sprachreisen (klassische und moderne Fremdsprachen) und natürlich der ersehnten Maturareise sind eine Vielzahl an weiteren fachspezifischen und fächerübergreifenden Lernwochen mindestens ebenso wenig wieder wegzudenken.
Als mittlerweile weiterer fester Bestandteil unseres Angebotes wird unsere Jugend im Rahmen der Sonderwoche «Politische Bildung» über politische Grundlagen informiert und darin gestärkt und motiviert, sich im politischen Bereich eine eigene, kritische Meinung zu bilden und gesellschaftliche Prozesse mitzugestalten. Veranstaltungen wie z. B. Wahlpodien, in welchen jährlich ein namhafter Repräsentant aus Politik und Diplomatie zu aktuellen Themen Rede und Antwort steht, runden das Angebot ab. So werden politische Meinungsbildung und Debatten gefördert, die neben der Sonderwoche ‹Politische Bildung› auch in den Fächern ‹Geschichte› und ‹Wirtschaft und Recht› ihren festen Platz haben.
Kurz nach Eintritt in das Gymnasium bildet eine Vertiefungswoche in Mathematik den Auftakt und stellt eine der Massnahmen dar, mit welchen am GM eine gezielte Förderung basaler Kompetenzen gewährleistet werden soll. Die mathematischen Lernsequenzen alternieren in dieser Woche zudem mit Workshops zu Aspekten körperlicher und geistiger Gesundheit, welche die sportlich herausfordernden Angebote wie Sporttage, ein- bis mehrtägige Wandertage und Veloausflüge ergänzen.
Wie erarbeite ich eine Maturaarbeit? Antwort darauf bekommen unsere Jugendlichen nicht zuletzt in Vertiefungs-
wochen und -veranstaltungen, in welchen sie an alle Phasen einer wissenschaftlichen Arbeit wie Fragestellung, Hypothesenbildung, Projektierung, Datenerarbeitung (Feldarbeit, Recherche, Interviewtechnik, …) und Datenauswertung, Diskussion sowie Präsentation und Publikation herangeführt werden. Darstellende Kunst, Musik und Theater vermögen nicht nur Ästhetik zu präsentieren und Kultur zu vermitteln, sondern auch das Leben zu bereichern. Hier können Schüler*innen ihre Kreativität entwickeln, Gemeinschaft erleben, sich vor Publikum präsentieren und grossartige Projekte wie Kunstwochen, Konzerte und Theatervorstellungen mitgestalten und durchführen. In einer Zeit, in der Wissen weltweit und zu jedem Zeitpunkt verfügbar ist, kommt es nicht mehr so sehr darauf an, dass Menschen möglichst viele Details lernen und Faktenwissen anhäufen. Entscheidend ist, was sie mit ihrem Wissen machen und wie kreativ sie es in immer neuen Bezügen anwenden, um ihre persönlichen wie sozialen Fähigkeiten weiterentwickeln zu können. Die Sonderschulwochen des GM leisten somit einen Beitrag zur kognitiven, emotionalen und sozialen Entwicklung der Schüler*innen. Ziel ist die ganzheitliche Förderung ihrer Persönlichkeit, die Entfaltung ihrer Kreativität, die Herausbildung ihres Begabungs- und Leistungsprofils und zuvorderst die Erziehung zu kritischem Denken und sozialer Verantwortung.
Digitales Lernen am GM
Ob man sich Pakete von Drohnen liefern lässt, eine künstliche Intelligenz das Fahrzeug durch die Strassen steuert oder ob man einfach schnell auf dem Handy seinen nächsten Ferienflug bucht, am Laptop den neuesten Hollywood-Blockbuster streamt, sich eine Briefmarke per SMS zusenden lässt oder am iPad Herr der Ringe als eBook liest (oder gleich vorlesen lässt) – die Digitalisierung schreitet rasant voran und beeinflusst nicht nur die Arbeitswelt, sondern auch das Privatleben. Viele Berufe ändern sich massiv, einige verschwinden in der althergebrachten Form, neue entstehen. Auch im Studium spielen Computer und Internet eine immer wichtigere Rolle: Man lernt vernetzt und lädt seine Präsentation in die Online-«Wolke» des Seminars, in der Vorlesung wird auf dem Tablet oder dem Notebook fleissig notiert, die Suche im Archiv läuft übers Netz und beim Schreiben von Semesterarbeiten profitiert man von den vielen Funktionen moderner Textverarbeitungsprogramme. Es ist demnach nur logisch, dass die Digitalisierung auch einen Einfluss auf das schulische Lernen hat. Nicht zuletzt ist es die Aufgabe der Schule, die Lernenden auf das Studium und das Berufsleben vorzubereiten und ein vielfältiges Lernen zu ermöglichen. Entsprechend ist es wichtig, der medialen Wirklichkeit unserer Gesellschaft im und ausserhalb des Klassenzimmers Rechnung zu tragen. Gerade weil Internet, Notebook, Smartphone und Co. so dominant geworden sind, ist es besonders wichtig, dass sich die Schule dem Thema nicht verschliesst. Es wäre fatal, die Technik aus dem Schulzimmer zu verbannen und die Jugendlichen mit den digitalen
Werkzeugen alleine zu lassen – und dann zu erwarten, dass sie dies alles im Studium und Beruf souverän beherrschen. ‹Digitale Kompetenzen› ist weit mehr als ein Schlagwort. Zugleich bietet sich in der Schule die Möglichkeit an, den Gebrauch von PC, Internet, Smartphone und Co. kritisch zu reflektieren, um auch die Grenzen moderner Medien zu beleuchten. Das GM hat bereits substanzielle Erfahrungen erarbeitet, was ICT1 betrifft: Seit mittlerweile über sechs Jahren haben GM-Schüler*innen ihr eigenes Notebook oder Tablet im Unterricht dabei. Folglich ist es ‹normal›, wenn man beispielsweise gemeinsam digitale Lernkarten erstellt, sich einen Fremdsprachen-Podcast anhört und anschliessend in einem Internetforum eine Rezension verfasst, komplexe Physik-Experimente virtuell austestet, als Klasse ein Wiki zum Kalten Krieg in der Schweiz verfasst oder mittels Internetrecherche sowie Quellenauswertung die aktuelle Rede eines hochrangigen Politikers einem Faktencheck unterzieht. Natürlich ersetzen Computer, WWW und Smartphone nicht die Lehrperson und auch das Lernen kann den Schüler*innenn nicht abgenommen, sondern höchstens erleichtert werden. Ausserdem kommen die digitalen «Helfer» im Unterricht möglichst nur dann zum Einsatz, wenn es sinnvoll ist. Manchmal ist es nun mal besser, das Physik-Experiment in «echt» zu erleben … Die Digitalisierung ist nicht nur in Form der Laptops auf den Schultischen erkennbar, sondern auch in den Räumen:
Mittlerweile befindet sich in jedem Schulzimmer ein Hightech-Computer mit Bluray-Laufwerk und mit Anschluss an einen hochauflösenden Beamer. Lehrpersonen können das eigene Notebook auf das Whiteboard projizieren. Die Zeiten von flimmernden Hellraumprojektoren und Klarsichtfolien sind ebenfalls vorbei; diese ausgedienten Geräte wurden durch Visualizer und Beamer ersetzt. Das Weiteren verfügt das GM über ein leistungsfähiges WLAN-Netzwerk, in das sich Schüler*innen sowie die Lehrpersonen mit eigenen Accounts einloggen können. Eine Online-Lernplattform kommt derweil als «virtuelles Klassenzimmer» zum Einsatz. Die Lehrpersonen am GM ruhen sich nicht auf ihrer jahrelangen Erfahrung mit dem Digitalen im Unterricht aus: Regelmässig finden Weiterbildungen statt und vom Erfahrungsaustausch profitieren längst nicht nur die Lehrpersonen der jeweiligen Fachschaft. Darüber hinaus stehen Projektverantwortliche des GM im regelmässigen Kontakt mit anderen Schweizer Schulen, die im Schulalltag Notebooks, Tablets und Smartphones ebenfalls als festen Bestandteil des Unterrichts einsetzen.
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information and communication technology
International Baccalaureate (IB) am GM Seit bald zehn Jahren gehört das GM offiziell zur Familie der IB-Schulen. Seither haben 313 GM-Schüler*innen das Curriculum absolviert; 164 Kandidat*innen haben das volle Diplom und 149 weitere einzelne Zertifikate erlangt.
me Grundpostulate dar. Der Einsatz für gemeinnützige Projekte sowie der Fokus auf künstlerischen und sportlichen Aktivitäten im Rahmen des CAS-Programms (‹Creativity, Activity, Service›) sollen den Schüler*innen einen Bezug zur ausserschulischen Welt verschaffen. Im ToK (Theory of Knowledge) setzen sich die Lernenden kritisch mit den Mechanismen auseinander, wie Wissen entsteht und tradiert wird, und loten seine Grenzen aus. Der Extended Essay, das dritte IB-Kernelement, entspricht der Maturaarbeit der Schweizerischen Maturität.
Das IB ist ein weltweit hoch angesehenes Diplomprogramm, welches die Absolvent*innen optimal auf ihr Universitätsstudium vorbereitet, indem es gezielt wissenschaftliche Methoden und Praktiken in den Schulalltag integriert. Die Abgänger*innen verfügen am Ende ihrer gymnasialen Laufbahn zudem über ausserordentlich hohe Englischkenntnisse, die den Studieneinstieg überall auf der Welt erheblich erleichtern. Die methodischen Zugänge richten ein besonderes Augenmerk auf das Verständnis für fremde Kulturen und Denkweisen. Die Förderung des unabhängigen Denkens sowie die Vermittlung einer ausgewogenen Allgemeinbildung stellen zwei dem Maturitätsprogramm und dem IB-Curriculum gemeinsa-
Im Rahmen des Diplomprogramms müssen die Schüler*innen im Laufe des zweijährigen Curriculums unterschiedliche Leistungsnachweise erbringen (Experimentsequenzen, Präsentationen, Verfassen von kleinen Studien, Interviews) und sich zum Abschluss zentralen schriftlichen Prüfungen stellen, welche extern bewertet werden. Somit wird eine transparente Rückmeldung zur Leistung im weltweiten Vergleich ermöglicht. Die Resultate im IB am GM erwiesen sich fast durchwegs als ausgezeichnet. Die Erfolgsquote im Diplomprogramm seit der Akkreditierung liegt bei 98.8 %, was den weltweiten jährlichen Durchschnitt von 75 bis 80 % signifikant überschreitet. Zudem liegen Punkteschnitte in den meisten Fächern ebenfalls regelmässig höher als der globale Schnitt. Diese Ergebnisse sind herausragend, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass alle Schüler*innen das Diploma Programme als Zusatz zur schweizerischen Maturität absolvieren.
Politische Bildung am GM Welche Faktoren sind für ein stabiles politisches System in der Schweiz wichtig?
Um diese Frage zu beantworten, führte das Forschungsinstitut gfs.bern im Jahr 2014 eine repräsentative Studie mit Stimmberechtigten aus der ganzen Schweiz sowie mit Expert*innen durch. Beide Gruppen nannten mit Abstand am häufigsten die politische Bildung an den Schulen als wichtigsten Baustein. «Ein hoher Stellenwert der politischen Bildung ist offenbar breit gewünscht und für eine Mehrheit soll dieser gar gleich hoch wie die Mathematik sein.» [Studie gfs, 2014, S. 5] Die Studie schlägt aufgrund der Umfragen einen Reformimpuls hinsichtlich der «Politischen Bildung» vor: «Zur Stärkung der politischen Kultur und zur Fähigkeit der Mitsprache der Stimmberechtigten ist auf allen politischen Ebenen – und in politisch neutraler Form – in allen Ausbildungsphasen ab der 7. Klasse eine Offensive in der politischen Bildung angezeigt. Inhaltlich können die Abstimmungen im Zentrum stehen, während in der Form über Debatten die Lust an der Politik gefördert werden kann. Um das politische Interesse bei Jungen zu stärken, müssen allerdings elektronische und soziale Medien verstärkt berücksichtigt werden.» [Studie gfs, 2014, S. 6] Mit einem Pionierprojekt sorgte die Schulleitung des GM für die konkrete Umsetzung dieser Bildungsoffensive. Im Schullehrplan für das Fach Geschichte heisst es dazu in einem Abschnitt, der die allgemeinen Bildungsziele thematisiert:
«Die politische Bildung wird in einem eigens dafür geschaffenen Zeitgefäss im ersten Gymnasialjahr unterrichtet. Die Beschäftigung mit Politik zeigt den Jugendlichen auf, welche Möglichkeiten bestehen, Verantwortung zu übernehmen und Gesellschaft und Staat mitzugestalten.» Um diese Aussage mit Inhalt zu füllen, unterstützte die Schulleitung die Idee, das Fach Politische Bildung zukünftig im ersten Gymnasialjahr im Rahmen einer Projektwoche zu behandeln. Die Politische Bildung beschränkt sich jedoch nicht nur auf diese Woche. Es gilt die Integration des Fachs in die Fächer Geschichte sowie Wirtschaft und Recht während des ganzen vierjährigen Gymnasiums im Rahmen des Möglichen weiterzuführen und immer wieder zu vertiefen. Dies soll mit dem Aufgreifen von aktuellen kantonalen und eidgenössischen Wahlen und Abstimmungen (in der Regel vier Abstimmungstermine im Jahr) sowie weiteren aktuellen Themen wie «Schweiz und EU», «Asylpolitik und Migration» etc. geschehen. Die politische Meinungsbildung und Debatte ist auch mit Veranstaltungen (z. B. Wahlpodien und Besuche des Grossen Rats) zu fördern.
Musik am GM Für viele Schüler*innen des GM gehört das Musikmachen zu den regelmässigen Tätigkeiten an unserer Schule.
Zunächst findet die Musik im Grundlagenfach, das rund die Hälfte der Jugendlichen besucht, ihre praktische Anwendung: Neben der Beschäftigung mit musikgeschichtlichen und -theoretischen Inhalten steht das Singen und instrumentale Musizieren im Zentrum des Unterrichts. Um diese Musik aber auch zuweilen aus dem Schulzimmer hinauszutragen, wird beispielsweise am Jahresende regelmässig das Singen von Weihnachtsliedern auf den Schulhof verlegt. Die Sonderwoche «Lernen am Projekt», die vor den Sommerferien stattfindet, widmet sich ausserdem während einer ganzen Woche einem musikalischen Projekt. Alle Schüler*innen eines oder mehrerer Jahrgänge, die das Grundlagenfach Musik besuchen, kommen dort zusammen, um ein grösseres Konzert mit Chor- oder instrumentaler Musik vorzubereiten. Aus der jüngsten Vergangenheit ist besonders das Projekt «Dido and the Fairy King» (2017) hervorzuheben, bei dem ein 120-köpfiger Chor aus GM-Schüler*innen in einer halbszenischen Aufführung Auszüge aus Opern von H. Purcell präsentiert hat. Begleitet wurden sie dabei vom Basler Barockorchester «Capriccio» und Solist*innen. Andere Themen der LaP-Projekte waren Tänze und Instrumentalmusik aus Lateinamerika (2016) oder Swingmusik und -tanz (2019). Aber auch ausserhalb des Unterrichts findet am GM viel Musik statt. Allem voran in den beiden Freifachensembles «GM-Jazzband» [Leitung: Michael Pfeuti] und «GM-Chor» (Leitung: Olivia Mortimer und Benjamin Rapp). Beide bieten unseren Schüler*innen eine tolle Gelegenheit, an der Schule über die
Klassen und Jahrgänge hinaus gemeinsam Musik zu machen. In einer wöchentlichen Probe und in regelmässig stattfindenden Probelagern wird an Musikstücken sowie der individuellen Gesangs- und Instrumentaltechnik gearbeitet, was für jede*n Einzelne*n wie auch für das ganze Ensemble regelmässig zu Erfolgserlebnissen führt – insbesondere dann, wenn die ausgearbeiteten Stücke bei Konzerten oder GM-Anlässen (GM-Fest, Maturafeier, GM-Ball) präsentiert werden können. Besondere Erwähnung verdient dabei das Projekt «Landscapes» (2018) des GM-Chors, bei dem dieser Lieder über verschiedene Landschaften der Welt gesungen hat und dabei visuell von passenden Video-Projektionen begleitet wurde. Zu den Höhepunkten gehört aber auch regelmässig die Teilnahme an der Gymchormatinee des Europäischen Jugendchorfestivals (EJCF), bei dem der GM-Chor im ausverkauften Musicaltheater alleine und in einem Gesamtchor von über 500 Schüler*innen auftritt. Die musikalischen Betätigungen bieten einen Ausgleich und eine Ergänzung im Schulalltag für unsere Schüler*innen; gleichzeitig schaffen sie bleibende Erinnerungen sowie den Boden für zukünftiges, künstlerisches Schaffen. So haben beispielweise drei langjährige Mitglieder der GMJazzband zusammen mit zwei weiteren Gymnasiasten die Band «Los tros flamingos» gegründet, die mit zahlreichen Konzerten und einer EP bereits zahlreiche Erfolge als Rockband feiern durften.
Das Gymnasium am Münsterplatz Gymnasium am Münsterplatz Münsterplatz 15, 4051 Basel Telefon: +41 61 267 8870 Fax: +41 61 267 8872 E-Mail: gymnasium.muensterplatz@bs.ch
www.gmbasel.ch