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KORFU PANORAMA German 1

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Scheria, Korifo, Korfu. Drei Namen, drei verschiedene Aspekte des einheitlichen ununterbrochenen Verlaufs in den Jahrhunderten. Korfu der Sagen, der venezianischen Renaissance, der britischen Pracht, der grünen Olivenheine, der blauen Meere. Korfu der touristischen Flut, Korfu von modernen Griechenland und modernen Europa, gutmütiges Schicksal, immer im Vordergrund der Geschichte. Dieses Album „Korfu Panorama“

(Korfu, Paxi, Antipaxos, Mathraki, Othoni, Erikousa)

ist durch eine kollektive Bemühung entstanden. Herr Christos Antypas hat um das Lektorat des Albums gekümmert. Das Album zielt darauf, den Charakter von Korfu bekannt zu machen, wie er durch die Jahrhunderte geprägt wurde. Die unvergleichliche Schönheit der Landschaft auf Korfu, die berühmte Vergangenheit und die verschiedenartige Gegenwart der Insel setzen die Einzigartigkeit von Korfu zusammen. Unser Wunsch ist, dass man Korfu anhand dieses Albums kennt, und alle schönen Momente erlebt, die freigebig angeboten werden.


Korfu

Antinioti

Apraos Acharavi Peroulades

Sidari

Karousades

Roda Palia Perithia

Avliotes Arillas

Agios Stefanos

Nymphes Kyprianades

Pagi Doukades Aggelokastro Festung

Strinilas Berg Padokratoras Ano Korakiana Nisaki Barbati Agios Markos Pyrgi Ipsos Skripero

Lakones

Paleokastritsa

Liv ad

Gouvia Kontokali

ou it Ro pa

Ermones

Ereikousa

Alte Festung Neue Festung Agios Spyridon Katholische Kathedrale

Liapades

Giannades

Pelekas

Ereikousa

Kassiopi Kassiopis Festung

Potamos Alepou Kanalion

Korfu

Halikiopoulos

Varypatades Kynopiastes Gastouri - Achillio

Sinarades Ano Garouna

Othoni

Paxi Lakka Loggos Gaios

Benitses

Kato Garouna Kato Pavliana Ano Pavliana

Antipaxos

Othoni

Landkarte: Kostas Papageorgiou - Nikos Gasetas

Agios Mathaios

Mathraki

Episkopiana Moraitika Mesoggi

Gardiki Festung

Chlomos Kor

Mathraki

issio

Alikes

n

Argyrades Neochori

Lefkimi

Kavos


Korfu Paxos Andipaxos Mathraki Othoni Errikousa

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KÖNIGIN VON IONIO Lagunen, Seen, Flüsse, Wälder, Wasserfälle, Berge, kleine Inseln. Die menschliche Architektur ergänzt die Natur.

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HISTORISCHE ÜBERSICHT „Zankapfel“ ist Korfu, aber die Herrscher entweder Barbaren oder Kultivierte konnten nicht den griechischen Charakter der Korfuer verändern.

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DENKMÄLER und BURGEN

WAPPEN

Antike Kirchen, Burgen, Schlösser, Graben, römische Heilbaden, eine Höhle mit altsteinzeitlichen Funden, byzantinische Gebäude und Kirchen schmücken die Insel von Feakes.

Die großen geistlichen künstlerischen, geschäftlichen Persönlichkeiten stellten ihre Wappen als Beweis ihrer Präsenz auf der Insel.

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ALTE BILDER

MUSEEN

KIRCHEN und KLÖSTER

Die Geschichte wird nicht nur von der Historikern geschrieben. Sie wird auch von den Photographen abgespiegelt. Die Photographen haben viel über die Insel zu erzählen.

Maler, Bildhauer, Graveure, Keramikkünstler, und andere Künstler haben hier seit vielen Jahrhunderten gearbeitet, und seine Werke werden heute ausgestellt.

Die Korfuer haben, auf eigenen Kosten und eigener Arbeit, Kirchen mit ausgezeichneter Dekoration und kunstvollen Glockentürmern gebaut.

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KULTUR

MALEREI - BILDHAUEREI GRAFIK

Der fröhliche und extrovertierte Charakter der Korfuer hat ihre Weise von feiern bestimmt. Sie sind ergriffen bei den religiösen Veranstaltungen und extrovertiert bei den Feiern.

Kulturen und Künstler haben sich auf Korfu getroffen, sie haben neue künstlerische Strömungen entwickelt, die von den westlichen Gedanken beeinflusst wurden.

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STATUEN

ALTSTADT

ACHILIO

Es gibt bewundernswerte Künstler aus der Insel und auch Ausländer, die die Insel geliebt und darauf Werke geschaffen haben. Heute „kennen“ wir sie durch seine Statuen.

Hier trifft die Vergangenheit die Gegenwart. Die Geschichte „spricht“ in jeder Ecke, auf jedem Platz, in jeder Straße. Diese Geschichte erinnert uns die Seele der Einheimischen.

Das ist der Palast, in dem Sissi, Kaiserin von Österreich, ihre Leidenschaft „versteckte“, und später Kaiser Wilhelm dort ein Teil seines Lebens verbrachte.


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NORDOST KORFU

NORDWEST KORFU

Einige Sehenswürdigkeiten auf diesem Gebiet sind das Museum von Kapodistrias, die venezianischen Werften, die Galerie, die römische Festung und die alten Herrenhäuser.

Dort kann man auch sehen: „der Liebeskanal“, den Sonnenuntergang bei Ais Giorgis, „Die Festung der Engel“, Palaiokastritsa, der Ort wo Nafsika Odysseus fand.

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SÜDWEST KORFU

SÜDOST KORFU

Der Thron des Kaisers, in Stein gehaut, der Glockenturm, die „passaenza“, die Schießscharten, die die Nebenhäuser verbinden, das verfallene Kloster.

Der Fluss, der an Zentraleuropa erinnert, der Durchgang des Kaisers, der 2.500 Jahre alt Olivenbaum, die Heimat von Kapodistrias, das Museum des Meeres.

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PAXOS und ANDIPAXOS

DIAPONTIA INSELN

GEBÄUDE „MERKMALE“

Kleine wunderschöne Inseln. Liebesnest für Poseidon und Amphitriti. Versteckte Strände des Ionischen Meeres, die auf wenigen Quadratmetern erweitert sind.

„Die Wachen Griechenlands“, das westliche Ende, grün und ruhig, ein Beweis, dass die Paradise noch existiert.

Die Häuser erfüllen nicht nur den Wunsch nach Unterbringung, sondern auch den Wunsch des Architekten nach künstlerischem Schaffen. Deshalb sind die Häuser Meisterwerke.

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FARBEN und DUFTE Sport im Meer, im Meeresgrund, auf dem Berg und in der... Luft. Auf Korfu sind auch einzigartige Sports verfügbar.

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ERHOLUNG und SPORT Sport im Meer, im Meeresgrund, auf dem Berg und in der... Luft. Auf Korfu sind auch einzigartige Sports verfügbar.

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GESCHMACK... auf KORFU

SONNENUNTERGÄNGE

Nicht nur Maler und Bildhauer sind Künstler, sondern auch die Köche. Seine „Werke“ sind traditionelle Rezepte geworden.

Die Sonne bietet nicht nur Leben, sondern auch Schönheit an. Der Sonnenuntergang auf Korfu ist wunderschön, denn er ist jeden Tag verschieden.


Lagunen Die europäisch-asiatische Otter ist ein kleinwüchsiges Tier, das an Fluss- und Seeufern, in reinen Gewässern lebt und ist eins der seltensten und meist gefährdeten Säugetiere. Es stellt die Reinheit der Gewässer dar, und wird in allen Ländern, geschützt. Es ernährt sich von Fischen, Amphibien, Wirbellosen, Vögeln und kleinen Säugetieren. Auf Korfu begegnet man auch die berühmten Palmflügigen. Mehr als 500 Flamingos mit weißen-schwarzen und rosafarbigen Flügeln, „schmücken“ die Lagunen. Wenn man sich ihnen nähert, sollte man das in der absoluten Stille tun, damit ihre Ruhe nicht gestört wird. Für ungefähr vier Monate ist die Präsenz der Flamingos in den seichten Gewässern der Lagunen wahrnehmbar.

Lagune von Korission Die größte Lagune auf der Insel und das wichtigste Feuchtgebiet ist die Lagune von Korission, im Süden der Insel, in der Nähe des Dorfes Argyrades. Ein schmaler Streifen Land trennt sie, so dass zwei sandige Strände entstehen, der Chalikouna und der Issos. Das Gebiet wird unter dem Natura Vertrag geschützt, es erstreckt sich über eine Fläche von ungefähr 6000 Dekaren und außerhalb der Lagune Korission, verfügt es über das Küstengebiet, den einzigartigen Zederwald, so wie auch eine große Zahl von Küstendünen. Sie ist attraktiv für 129 Vogelarten, darunter Kormorane, Sphyrichtaria, Argyrotsiknades, Flamingos, Enten aber auch tausenden von Schmetterlingen. Abgesehen von ihrer ökologischen Bedeutung ist die Lagune wichtig aus archäologischer Sicht. Von besonderem Interesse war die Entdeckung eines Teils einer rechten Unterkiefer eines Nilpferdes und kleinen Bruchstücken von Knochen, sowie auch die Entdeckung eines steinernen Werkes an der Stelle Paliavlako, in der Nähe vom Verbindungskanal des Meeres mit der Laguna.

Laguna Alykes (Salinen) Die Laguna Alykes ist seit dem 16. Jahrhundert bekannt. Sie wird so genannt, weil hier bis zum Jahr 1988 zuweilen Salinen geführt wurden. Es handelt sich um eine Halbinsel 24

Die Lagune Korission weist besonderes ökologisches und arc


chäologisches Interesse auf.

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Der Name der Insel Drepanon, Makris, Scheria, Kassopaia, Argos oder Keravna sind nur einige von den Namen von Korfu in der Vergangenheit. Drepanon (Sichel), wegen der Form der Insel, die der Sichel ähnelt, oder wegen der „Drepani“, eine Waffe, mit der, Kronos seinen Vater Uranus getötet hatte. Der Name Scheria, der Mythologie gemäß, stammt aus der Göttin Dimitra. Die Göttin hat Poseidon darum gebeten, die Ablagerung des Flusses abzuhalten, die drohte, die Insel in einem Ort voll mit Schlamm zu verwandeln. Der Name Korfu (Kerkyra) stammt auch aus der griechischen Mythologie. Die Schönheit der Nymphen Kerkyra oder Korkyra, Tochter des Flusses Asopos, bezauberte Poseidon, der sie entführe und auf der Insel brachte. Frucht ihrer Liebe war Feakas, der Urvater von Feakes. In der Odyssee erwähnt Homer die Insel von Feakes-man glaubt, dass diese Insel Korfu war-als letzte Station bevor er auf Ithaka ankam. Während der byzantinischen Ära wurde die Insel Korifo genannt, wegen ihrer Akropolis mit zwei Gipfel. So entstand der lateinische Name Corfu, mit dem die Insel international bekannt ist. Die Mythologie hat auch den Wappen der Stadt weitergegeben. Das „Apidalos Nafs“ (Schiff ohne Steuer) symbolisiert bis heute die Meisterschaft der Feakes im See.

Römische Zeit (229 v.C. - 337 n.C.) Im Jahr 229 v.C. wurde Korfu gezwungen, das römische Kaiserreich um Schutz zu bitten. Roma tritt an die Korfuer völlige Autonomie und Privilegien den Einheimischen ab. Als Gegenleistung verwendet das römische Kaiserreich die Schiffe und die Häfen der Insel als Station zwischen Italien und Ost Mittelmeer. Diese friedliche Koexistenz mit den Römern dauerte ungefähr fünf Jahrzehnte. In dieser Periode schließt Korfu ihren Ansichten an Christentum. Während der römischen Herrschaft besuchen Korfu, wichtige 54


Gravur der Alten Festung und der Akropolis - Honri Lemen (1699)

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Frourio (Alte Festung) Die alte Festung (Fortezza oder Festung von Agios Nikolaos) liegt auf einer felsigen Halbinsel mit zwei charakteristischen Türmen an der östlichen Seite der Stadt, von der sie sich durch einen künstlichen Graben trennt (contra fossa). Dieses Gebiet ist eine ideale Befestigungswahl, weil sie den Zugang zum See und die völlige Kontrolle der benachbarten Küsten erlaubt.

Geschichte Das Gebiet wird zum ersten Mal nach dem 6. Jahrhundert befestigt, und dann bekommt es seine ersten Bewohner, Korfuer die von vorigen Katastrophen überlebt haben. Die Befestigungswerke der Festung dauerten ungefähr fünfzehn Jahrhunderte. In diesem Zeitraum unterscheiden sich drei historische Perioden: die byzantinische Periode, während der, der östliche Hügel befestigt wurde (Castello Vecchio), die frühvenezianische Periode, wenn die Halbinsel in eine Insel verwandelt wurde und der westliche Hügel befestigt wurde (Castello Nuovo), und die Spätvenezianische Periode, wenn alle Befestigungswerke abgeschlossen wurden, und ihre heutige Form bekamen. Während des 16. Jahrhunderts verstärkten die Venezianer die Befestigung und bauten Graben um die Festung. Sie haben die Felsen geglättet, damit ein potenzielles Klettern von Feinden vermieden werden konnte. In dieser letzten Periode wurden die Gebäude vor der Festung abgerissen und der majestätische „Platz Spianada“ entstand. Bis zum 17. Jahrhundert wurde allmählich die Wiederherstellung der Stadt innerhalb der Festung, mit den Vorort (borgo) vollendet. Dieser Vorort wird sich zur neuen befestigte Stadt Korfu entwickeln.

Bau-architektonische-befestigungswerke Während der Jahrhunderte erlitt die Festung viele Umwandlungen, so geringe Sachen sind wie früher geblieben. Die Statue von Feldmarschall Schulenburg (gemacht von den Venezianern, weil der Feldmarschall den Korfuern dabei geholfen hatte, die Türken zurückzuwerfen) steht heute vor der bogenförmigen Pforte der Festung. Dadurch führt eine Passage zum Zentrum von Akropolis. 96

Eine andere Passage, auf der linken Seite, führt zum nordischen Bollwerk der Festung. Innerhalb der Festung gibt es viele Gebäude, unter denen ein von den Venezianern 1786 gebautes Gefängnis, die militärische Kapelle, zwei von den Engländern um 1850 gebaute Kasernen und ein militärisches Krankenhaus, das heute eine Musikschule ist. Die Kirche von Agios Georgios wurde von den Engländern 1840 gebaut, die 20 Jahre später in eine katholische Kirche verwandelt wurde und mit Ikonen von der Kirche von Agios Spyridonas geschmückt wurde.


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ALTE BILDER Korfu bezaubert nicht nur den Besucher. Sie bezaubert auch den Fotoapparat. Nicht nur wegen ihrer Landschaften und Monumente. Die Allt채glichkeit der Korfuer in fr체heren Zeiten ist ein Kennzeichen, das die Bewunderer der Insel verewigt haben. Die Gesch채fte der Korfuer ihre Gewohnheiten und ihre Sitten und Br채uche sind auf den alten Bildern gedruckt. 106


1903 - Der Platz Georgios Theotokis („Saroko“).

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Archäologisches Museum In dem Archäologischen Museum von Korfu befinden sich die Funde verschiedener Perioden, die zeitweise auf der Insel gefunden worden sind, manche von denen von großem archäologischem und künstlerischem Wert sind. Das Gebäude des archäologischen Museums wurde in den 60er Jahren gebaut. Es erstreckt sich über zwei Stöcke und verfügt über einen Vorhof im Erdgeschoß und einen Balkon an der nord-östlichen Seite des ersten Stocks. Der Aetos von Gorgo ist das repräsentativste Exponat des Museums und gleichzeitig das, was am beeindruckendsten ist. Wahrscheinlich wurde es 586 v.C. konstruiert, und es schmückte die westliche Seite des großen Tempels von Artemis von dorischen Rhythmus. Es gilt als der älteste steinerne Aetos, der bis heute gerettet ist. Der Aetos deckt einen ganzen Saal des Museums und bildet die Gorgo ab, die, der Mythologie gemäß, alle versteinerte, die sie anschauten. Ihr Gesicht wird fürchterlich mit monströsen Zügen abgebildet, während auf ihren Haaren und um ihre Taille Schlangen gefesselt sind. Links und rechts stehen ihre zwei Söhne der Chrysaor und der Pegasus. Die Szene ergänzen zwei mythische Tiere, die Löwepanther, mit einem Löwenkopf und einen Pantherkörper, die die Naturmächte symbolisieren. An den zwei Ecken des Aetos schließen das Bild Szenen von Gigantomachie ab. Nach Informationen war der Aetos intensiv gefärbt. In einem anderen Saal des Museums befindet sich der linke Teil eines Aetos aus Tuffstein seit der Zeit von Figaretos. Er datiert sich seit 500v.C. und bildet ein dionysisches Symposium zwischen Dionysos und einem Jugendlichen, die auf einem Bett liegen, ab. Vor ihnen gibt es einen Tisch und darunter ruht ein Löwe. Der Löwe von Menekratis ist noch ein beeindruckendes Exponat seit dem 7. Jahrhundert v.C. Man glaubt, dass dieser Löwe auf dem oberen Teil des Menekratis Monuments stand. Viele wichtige Grabfunde kommen aus dem antiken Friedhof in Garitsa und dem Gebiet von Mon Repo, wo die Tempel von Hera und Apollo lagen. 154

Die Ruinen des antiken Korfu, der Chersoupolis, waren vielleicht dort. Als Beweis der wirtschaftlichen Entwicklung der Insel kann man die silberne Münze von Korfu bewundern, auf der eine Kuh, die ihr Kalb stillt, abgebildet ist. Es gibt auch kupferne Metallplatten seit dem 6. und 5. Jahrhundert v.C. zu sehen, so wie auch kupferne kleine Statuen von Frauen und von der Göttin Afrodite. Die interessante Sammlung des Museums beinhaltet auch bemerkenswerte Schmuckstücke.


Aetos aus Tuffstein mit Abbildung eines dionysischen Symposiums. Gott Dionysos und ein Jugendlicher.

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Die Architektur der Kirchen Auf Korfu ist es beeindruckend so viele Kirchen zu sehen, ungefähr 800, die sich sowohl in der Stadt als auch auf dem Land befinden. Der große Zahl der Kirchen erklärt sich wahrscheinlich dadurch, dass Religionsfreiheit seit der Zeit der Byzantiner herrschte, und auch durch die Tatsache, dass die meisten Kirchen zu Zünften oder zu reichen Familien gehörten, die in der Lage waren die Ausgabe des Baus und der Erhaltung zu leisten. Die ersten Kirchen auf Korfu gehörten nicht zu einer Pfarrgemeinde, wie heute, sondern zu Zünften. Das bedeutet, dass Menschen gleichen Berufs übernahmen den Bau und die Erhaltung einer Kirche. Die Kirchen auf Korfu wurden am meistens seit der Mitte des 16. Jahrhunderts bis Anfang des 18. Jahrhunderts gebaut. Die älteste Kirche der Stadt, die byzantinische Kirche von Agion Iasonas und Sosipatros wurde im 11. Jahrhundert gebaut. Der architektonische Rhythmus, der in den Kirchen der Stadt herrscht ist die Holzdach ein- oder dreischiffige Basilika. Ihre Glockentürme sind gewöhnlich turmförmig mit byzantinischen Merkmalen. Man sieht aber auch einfachere Konstruktionen, aus durchlöcherter Wand, eng nach oben und mit hängenden Glocken an den Öffnungen. Das Innere der Kirchen besteht aus drei Räumen. Der Altarraum, der sich von der Hauptkirche durch eine hölzerne Ikonenwand (Ikonostase) trennt, die Hauptkirche, mit der flachen Decke, die „Urania“, die mit Heiligenbildern in goldenen plastischen Rahmen von Barock Stil geschmückt ist, und der Gynekonitis oder Gynekitis (Bestimmte Bereiche für Frauen in einer Kirche). Die beeindruckenden Zusammensetzungen von Bildern auf die meisten „Uranies“ in den Korfuer Kirchen sind aus der byzantinischen Art inspiriert, und sie sind charakteristische Zeichen der Ionischen Ikonenmalerei. Das Innere der Kirche wird oft mit kirschroter oder blauer Tapete gedeckt, und mit tragbaren hängenden Ikonen. Die Ikonen in den Kirchen auf Korfu gliedern sich in der nachbyzantinischen Zeit und sind Werke von kretischen Malern von Heiligenbilder, Michail Damaskinos, Emmanuel Tzanes, Konstantinos Kontarinis, aber auch von einheimischen Künstlern, die dem gleichen Stil folgten. 190

Fenster der Kirche byzantinisches Rhythmus.


Die „Urania“ mit den wunderschönen Ölmalereien in Agios Spyridonas. K O R F U PA N O R A M A

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Ostern Karfreitag Einer der malerischsten Epitafios auf der Insel ist, der von der Kirche Agios Georgios in der Alten Festung. Wenn alle Epitafioi außerhalb der Kirchen sind, verteilen kleine Mädchen den Leuten Blumen. An der offiziellen Prozession des Epitafios der Kathedrale nehmen alle Kapellen der Insel teil. Die Prozession des Epitafios von Agios Spyridonas zusammen mit dem heiligen Leichnam des Agios Spyridonas findet am Morgen von Karsamstag statt. Dieser merkwürdige Brauch stammt aus der Zeit der venezianischen Besatzung, als der Prozess des Epitafios am Karfreitagabend verboten wurde.

Karsamstag Das Zerbrechen der Kannen ist eine der charakteristischen Sitten auf Korfu. Am Morgen des Karsamstags, während des ersten Osternfestes, wenn in den Kirchen die Phrase „Anasta o Kyrios“ (Christus ist auferstanden) ertönt, werfen die Korfuer von ihren Balkonen Kannen voll mit Wasser. Es wird geglaubt, dass, die böswilligen Geister sich vom Lärm der Kannen erschrecken, und sich den Häusern der Insel nicht nähern. Die Kapellen sind auf den Straßen und spielen den freudigen Marsch „Griechen, fürchtet euch nicht“, und die Cheerleader folgen tanzend. Aus diesem Marsch kommt die Phrase, „egine Anasta o Kyrios“ die heute in Griechenland verwendet wird. Am Karsamstag lebt wieder die Sitte von „Mastelo“ auf. In den früheren Zeiten stellten die Lastenträger von Korfu, die Piniadori, ein Mastelo (ein großes Fass) im Zentrum der Stadt, sie schmückten es mit Myrten und füllten es mit Wasser. Dann forderten sie die Vorübergehenden auf, Münzen ins Fass zu werfen und sich etwas zu wünschen. Als das Fass voll mit Münzen war, liefen sie irgendeinem nach und warfen ihn ins Fass, wo er selbstverständlich in der Lage war die Münzen zu sammeln. Am gleichen Abend beim Osternfest auf Pano Plateia gehen der Metropolit und die anderen Behörden auf das Podium des Musikkiosks und singen die Osternhymnen, während die Kapellen Märsche vorspielen. Am Fenster jedes Hauses werden Kerzen angezündet, die zusammen mit den Kerzen der Gläubigen die Stadt beleuchten und Ehrfurcht und Ergreifung verursachen. 250

Die Kannen fallen am Karsamstag, damit die böswillige


Geister sich fürchten. Die Phrase „Anasta o Kyrios“ bekommt hier eine doppelte Bedeutung. K O R F U PA N O R A M A

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Malerei Bildhauerei Grafik Die Eptanisiaki Scholi ist die erste künstlerische Strömung mit klaren westeuropäischen Einflüssen. Diese Strömung trat auf die Eptanisa (die Ionischen Inseln) Mitte des 17. Jahrhunderts auf. Die Eptanisa wurden wechselweise unter venezianischen, französischen und englischen Besatzung. Die relative Freiheit, die wirtschaftlichen Beziehungen der Korfuer mit Italien führten dazu, dass die Eptanisa der Raum wurden, in dem die Malerei die byzantinische Tradition verließ, und sich zum Westen wendete. Der Gründung der Eptanisiaki Scholi hat die Übersiedelung vielen Malern aus Kreta auf die Eptanisa geholfen, als Kreta nach der venezianischen zur osmanischen Besatzung überging. Unter den bedeutendsten Malern, der so genannten Kritikosakynthini Schule des 16. und 17. Jahrhunderts, sind Michail Damaskinos, Dimitrios und Georgios Moschos, Manolis und Konstantinos Tzanes und Stefanos Tsagarolos. Die Wendung zur westlichen Art zeigte sich gegen Ende des 17. Jahrhunderts, durch die Aufgabe der traditionellen byzantinischen Formen. Die Malereien wurden hauptsächlich vom italienischen Barock und von der flämischen Malerei beeinflusst, sie bekamen einen Hintergrund und vermittelten einen dreidimensionalen Ansicht. Sie wurden natürlicher und bildeten irdischere Themen ab. Zusätzlich verwendeten die Eptanisioi Maler, statt des Eis, Öl als Verbindungsmittel für die Farbe, und statt des Holzes Wachstuch. Die ersten Zeichen der westartigen Eptanisiakis Schule erschienen an die Dekoration der Kirchendecken, bekannt als „i Uranies“ oder „ta sofita“. Führer dieser Wendung war Panagiotis Doxaras (1662-1729).

Die wichtigsten Maler Emmanuel Tzanes „Bunialis“, (1610-1690) war ein griechischer Maler der Renaissance. Seine Werke kann man in der Kirche von Agios Iasonas und Sosipatros, in der Kirche von Panagia ton Xenon, im byzantinischen Museum u.a. sehen. 266

Prozess von Agios Spyridonas in Spianada auf Korfu. Graveur (1821)


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Vereinigung 21 Mai 1864

KORFU: Das „Schiff ohne Steuer“ bleibt bis heute das Symbol der Seemeisterschaft der Feakon. Das Schiff brauchte kein Steuer, weil die Seemänner sehr fähig waren.

PAXI: Der Dreizack des Poseidons ist das Wappen von Inseln, die gebildet wurden, als er den Dreizack gegen Korfu warf, und ein Teil der Insel sich absonderte.

LEFKADA: Pegasus und der Kämpfer, ein Rest der korinthischen Landung auf der Insel, ist das Wappen der Insel.


KEFALLINIA: Kefalos, der auf die Insel als FlĂźchtlinger aus dem Orient oder aus dem griechischen Stamm der Kefalinon oder Kefalanon angekommen ist, ist das Wappen der Insel.

ITHAKI: Der erste Bewohner der Insel, Ithakos, bot der Insel ihren Namen an, und wurde ihr Wappen.

ZAKYNTHOS: Zakynthos war der erste auf der Insel, hatte sie von denSchlangen gerettet und wurde ihr Wappen.

KYTHIRA: Afrodite wurde hier geboren, und reiste auf einer Schale nachZypern, wo sie vom Meer auftauchte. Dieses Bild ist das Wappen von Tsirigo.


Altstadt Die Natur war großzügig auf Korfu, und hat ihr viele Schönheiten geschenkt. Aber die Menschen haben diese Geschenke respektiert und haben ihre Schöpfungen zu diesen Schönheiten perfekt angepasst. Ein einfacher Spaziergang in der Stadt kann den anspruchsvollen Besucher überzeugen, dass Natur und Tradition sich in absoluten Einklang stehen.

Cambielo Cambielo ist das älteste Stadtviertel auf Korfu. Es entstand in der Zeit der Andegavoi, zwischen 1267-1386, als viele Bewohner der Stadt, wegen des Überwohnens der Stadt und des Drucks der Katholischen, gezwungen waren, außerhalb der Stadt umzuziehen. So entstand das Xopoli –die heutige Altstadt. Dann kamen die ersten Juden Sefaradim, die aus Spanien vertrieben wurden, und siedelten sie sich auf Korfu, in Ovriovouni an. Die Kirche, die Herrenhäuser, die großbürgerlichen Häuser, und manchmal der Brunnen, das meistens die Öffnung eines Wasserreservoirs ist, prägen das typische Bild des Platzes. Im Hintergrund sieht man das berühmte „Volto tou Kokkini“, ein malerischer bogenförmiger Durchgang, das „Kantouni von Bizis“ u.a. Cambielo ist von internationalem Interesse und zählt zu den Orten Internationaler Erbschaft von Unesco. Die engen Gässchen, Kantounia, führen gewöhnlich zu kleinen Plätzen, denen das Gebiet seinen Namen verdankt. (Cambielo auf Italienisch bedeutet „kleiner Platz“). Gehängte Wäsche wird auf gegenüberstehenden Balkonen befestigt. Diese Balkone stehen so nah zueinander, dass die Nachbaren einfach einen Handschlag vom Balkon geben könnten. Die Herrenhäuser, und nicht nur diese, sind für die Architektur bekannt. Die metzalounes(eiserne Schmücke) prägen schöne Figuren über den Türen. Die batidoura (die Türklopfer) stellen besonders seltsame Gestalten dar. Die „piteria“ (die Blumentöpfe) fügen Farben hinzu. Die tsantsaminia (Jasmine) überschwemmen das Gebiet mit ihrem Duft. Die engen dunklen kanizeles (Gässchen) und die labyrinthischen engen kleine Wege ergänzen das zauberhafte Bild der Altstadt. 304

Spianada, der Graben und die Alte Festung.


Ο πεζόδρομος στα Μουράγια και στο βάθος τα Ανάκτορα. K O R F U PA N O R A M A

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Rathaus Repräsentativmuster der venezianischen Architektur auf Korfu ist das Rathaus der Stadt, das sich auf dem Rathausplatz befindet, und als soziales Zentrum der Epoche der venezianischen Herrschaft betrachtet wurde. Das Gebäude, die einst berühmte Stoa ton Evgenon, wurde graduell zwischen 1661 und 1693 gebaut, um als Offizierklub der venezianischen Flotte und Aufenthaltsraum (Loggia) der Adeligen der Stadt verwendet zu werden. 1717 wurde das Gebäude in ein Theater verwandelt und wurde „Theater San Giacomo“ genannt. Den Namen verdankt das Theater der katholischen Kirche auf demselben Platz. Die Kirche von Agios Iakovos wurde 1632 gebaut und wurde als Kathedrale der Katholischen in Betrieb. Das Theater „San Giacomo“ war eins der ersten europäischen Theater, in dem, Oper Aufführungen präsentiert wurden, es wurde eng mit den Prinzipien des ionischen und griechischen Theaters gebunden, und hat das theatralische Ansehen von Korfu geprägt. Seit 1733 gab es Drama Vorstellungen. Die Korfuer liebten das Theater so sehr, dass, der Tradition gemäß, sie nicht nur die Aufführungen sondern auch die Proben besuchten. Als 1903 ein neues Theater auf Korfu gebaut wurde, wurde dieses Gebäude ins Rathaus, mit dem Anbau eines Stockes, verwandelt. Das Gebäude, von Renaissancen Stil, ist aus geschnitzten Stein Sinion gebaut, nach Plänen eines unbekannten Architekten. Außen war das Gebäude mit Bogen und Barock Skulpturen geschmückt. An der östlichen Seite gibt es die Büste von Franzesco Morosini mit seinen drei Kindern (die seine Vorzüge symbolisieren). Der Vorhang des Theaters war ein berühmtes Meisterwerk, er war von Giovani Bouzato, Berater der Akademie für Schöne Künste in Venedig, oder nach Anderen von Napoleon Genovezi , kunstvoll hergestellt. Er war mit Darstellungen aus Odyssee und Odysseus auf der Feakes Insel, d.h. Korfu, geschmückt. Der Vorhang wurde, während der Zerstörung des Theaters 1943 gerettet, und er befindet sich heute im Raum des neuen bürgerlichen Theaters auf Korfu, so wie auch die Portadina, eine vergoldete Bahre mit einem Sitz aus Samt. Darauf wurde die Primadona (Hauptsängerin) jeder Aufführung von Hotel zum Theater getragen. 354

Die einst „Stoa ton evgenon“, die früher ein Theater war, ist heu


ute das Rathaus.

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Alte Festung Eine der beeindruckendsten Befestigungsarbeiten in Europa, die Alte Festung, ist das Kennzeichen der Stadt, das als „Insel auf Insel“ herrscht, eine imposante felsige Ende mit zwei Gipfeln. Wegen der geographischen Lage der Insel, wurde sie oft Ziel von Angriffen, und das hat zu ihrer zwanghaften Untermauerung geführt. Gegen 550 n.C. verließen die Korfuer Chersoupolis, später als Palaiopolis bekannt, und sie suchten Zuflucht bei der kleinen sicheren Halbinsel vor der heutigen Stadt und haben die Festung gebaut. Wegen der zwei Gipfel der Felsen wurde die Stadt „Koryfo“ genannt, ein Name, der bis heute in den fremden Sprachen bewahrt wird (Corfu, Corfou). Die Befestigung der Festung wurde wechselweise von den Byzantinern, den Despoten von Ipiros und den Andegavoi abgeschlossen, die Venezianer aber haben die Befestigung fest geprägt, indem sie die kleine Halbinsel der Alten Festung durch einen Graben von der Insel trennten. Zusätzlich haben sie den freien Raum vor der Festung erweitert, und so entstand die Spianada. Die Bauwerke wurden 1568 abgeschlossen, und gaben der Festung ihre endgültige Form und ihre Bewaffnung, die sie uneinnehmbar machten. Nach dem Absturz der Venezianischen Demokratie 1717, wurde die Alte Festung als militärisches Zentrum der jeweiligen Regierung verwendet. Die Engländer Herrscher haben einige Bearbeitungen gemacht und bauten das steinerne Gebäude der Kaserne der Infanterie, das militärische Krankenhaus, auf der Akropolis und die Kirche von Agios Georgios, die zuerst als anglikanische Kirche in Betrieb war. Als die Vereinigung von Korfu mit Griechenland entschlossen wurde, verlangten die Großen Europäischemächte den Abriss der Befestigungen auf der kleinen Insel Vido, die Mauer der Stadt und Teile der Alten Festung. Der mächtige Eingriff des Korfuer Volkes hat die Alte Festung gerettet, die 1943 die Korfuer gegen die Bombardierungen der Deutschen schützte.

Die Struktur der Alten Festung Die Befestigung der Festung befindet sich auf drei verschiedene Ebenen: die höchste Ebene beinhaltet die zwei Felsen. Die mittlere umschließt den größten Teil der Festung. Die niedrige, die später ist, umschließt nur das Kap Kaposidero. 366


Nützliche Räume fürs Leben in der Alten Festung.

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Neue Festung Die Neue Festung, die „Festung von Agios Markos“, befindet sich zum nordwestlichen Ende der Stadt und wurde von den Venezianern 1576 gebaut, kurz nach der zweiten türkischen Belagerung. Die immer steigende Bevölkerung und die andauernde Erweiterung von Korfu zusammen mit den territorialen Ansichten der Feinde führten zu zwanghaften Befestigungsarbeiten. In der Verteidigungsstrategie mussten die Vororte in Rücksicht genommen werden, denn die Stadt erweiterte sich nach Westen. Die zweite Belagerung von den Türken 1537 ließ keine Zeit für Verschiebungen. 1576 haben die Italiener den Architekt Franzisco Viteli auf Korfu geschickt, damit er die Befestigungsarbeiten beaufsichtigte. Sie fingen den Bau der neuen Festung auf dem Agios Markos Hügel an, die sich nach Süden mit Mauern und Bollwerke bis zum Garitsa See erweiterte. Korfu befindet sich schon innerhalb von Mauern, und wurde Kastropolis gennant. Für den Bau der Neuen Festung, der 1645 abgeschlossen wurde, und die Erweiterung der Mauer der Stadt, wurden ungefähr 2.500 Häuser und einige alte Kirchen abgerissen. Viteli entschloss sich den Hügel von Agios Markos zu verteidigen, indem er noch eine Festung bauen ließ, die, den Hügel schützte. Die neue Festung war kleiner als die Alte und erweiterte sich auf zwei Ebenen. Die Mauern der Neuen Festung wurden von einem Grabe ohne Wasser umfasst, während Bollwerke gebaut wurden, die, die Verteidigung der Stadt stärkten. An der östlichen Seite der niedrigen Ebene, die den Hafen schützte, war ein kleines Bollwerk, der, die Festung mit den Mauern der Stadt verband, auf der Stelle, wo der Teil der Festung begann, der Punta Perpetua genannt wurde. Darüber befinden sich das Bollwerk „Kalogeros“ und die Befestigungsarbeiten von „Korakofolia“. Das Bollwerk von „Skarpona“ verstärkte die Verteidigung der zweiten Ebene und dort ist die Stelle, wo die härtesten Schlachten mit den Türken, während der Belagerung 1716 stattfanden. Zwischen Skarponas und dem Bollwerk Saradaris war die Porta Stopa al Tenedou, in der, der Stollen des Flohmarktes endete, den der Verwalter der Festung in Not zur Kommunikation mit der äußeren Verteidigung verwendete. 380

Die beleuchtete „Festung von Agios Markos“.


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Alter Palast Agion Michail und Georgios Er befindet sich an der nördlichen Seite des Platzes Spianada und ist einer der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten auf Korfu. Das Gebäude wurde vom, Engländer Oberst Ingenieur gezeichnet und wurde zwischen 1819-1823 gebaut, als Thomas Maitland Gouverneur war. Der Palst behauste am Anfang den Ionischen Senat, und gleichzeitig wurde er als Haus Maitlands selbst verwendet. Danach hatte er den Orden von Agios Michail und Georgios zu Gast, der 1818 gegründet wurde, und er wurde nach den Namen der Agioi genannt. Für ungefähr fünfzig Jahre (1864-1913) wurde der Palast von der Griechischen königlichen Familie, als Saale für Zeremonien und Veranstaltungen verwendet, während heute dort das Museum Asiatischer Kunst und die Gemeinde Galerie, mit vielen Exponaten, behaust werden. Die Hauptpforte wurde Pyli von Agios Geogios und die andere Pforte Pyli von Agios Michail genannt. Beide befinden sich auf dem Platz. Über diesen Pforten wurden die Namen der Agioi graviert. Auf dem Aetos des Palastes sind plastisch die Wappen der sieben Inseln graviert. In der Mitte befindet sich das Englische Wappen. Der Palast ist zweifellos das wichtigste Monument der Englischen Herrschaft und eins der ersten Gebäude neoklassischen Stils in Griechenland. Er ist prachtvoll aber auch elegant, obwohl er sehr groß ist. Er ist der zweitgrößte Palast in Griechenland nach dem Palast von Otto in Athen (das Gebäude, das heutzutage das Parlament behaust). Er ist aus Malta Stein gebaut, und ein Peristyl dorischer Stils schmückt die Fassade. Der obere Teil des Palastes ist mit allegorischen Darstellungen der Ionischen Inseln geschmückt, Werke des Korfuer Bildhauers Pavlos Prosalentis. In diesen Darstellungen wird Korfu als ein antikes SchiffSymbol, „Apidalos Nafs“ abgebildet. Das Innere des Palastes ist beeindruckend mit luxuriösen Tanzsälen, Empfangssälen, Mahlzeitensälen, mit Kaminen aus Marmor, Kronleuchtern und Abbildungen der Medaillen von Agios Michail und Georgios. 388

Der alte Palast von Agios Michail und Georgios, der von Thomas Maitland gebaut wurde, ist das wichtigste Monument der Englischen Herrschaft.


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Liston Der beeindruckende Gebäudekomplex an der westlichen Seite des Spianada, das Liston, wurde zwischen 1897 und 1814 von den Franzosen Kaisern gebaut, und ihre Gebäude waren bürgerliche Häuser. Er deckt ungefähr zwei Häuserblocks und ist ein Werk des Franzosen Ingenieurs Mathieu de Lesseps (Vater des berühmten Ferdinand de Lesseps, Wegbereiter des Suezkanals), der die Gebäude in der Rivoli Straße in Paris gebaut hatte, nach dem gleichen Stil, der während der Napoleonischen Zeit herrschte. Bei dem Zeichnen und dem Bau des Gebäudes nahm auch der Grieche Ingenieur Ioannis Parmezan teil. Ursprünglicher Zweck der Franzosen war, dass die Gebäude, wie das Liston, mit den Bogen (Volta, wie sie auf Korfu heißen) und den charakteristischen venezianischen Laternen, sich zu erstrecken bis zur Lage, wo sich heute die Ionische Akademie befindet. Sie konnten aber ihre Pläne nicht verwirklichen, denn die Insel wurde von den Engländern eingenommen. Ursprünglich verfügte das Gebäude über ein Erdgeschoß und einen Stock und wurde als Kaserne von den Franzosen verwendet. Im Erdgeschoß wohnten die Soldaten und auf dem Stock die Offiziere. Später wurden die übrigen Stöcke zugefügt, und sein größter Teil wurde in luxuriösen Hotels verwandelt, wie das Hotel „Bella Venezia“. In ihren Zimmern waren Gäste berühmte Persönlichkeiten, wie Konstantinos Kavafis und Dionysios Solomos. Einer alten falschen Ansicht gemäß, stammt der Name „Liston“ aus dem Wort „Lista“ (Liste). Das kommt von der Tatsache hervor, dass auf den Durchgang des Gebäudes und auf dem vorderen Gehweg Menschen gehen konnten, die in den Listen des „Goldenen Buchs der Adeligen“ beinhaltet wurden. Deshalb wurde die Rechtschreibung «Λιστών» als richtig bezeichnet. Heute wissen wir, dass „Liston“ nannten die Venezianer den gefliesten Gehweg, der zum Spaziergang geeignet war. (aus dem Wort „Listoni“, das steinerne oder Marmorplatten bedeutet). Im Liston konnten alle damals wie auch heute spazierengehen. Heute sind unter den Bogen Cafés, Restaurants und Tische unter dem Bäumenschatten auf dem Platz zu sehen. 400

Licht und... Farbe geben die Laternen an Liston.


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Palaiopoli Basilika von Palaiopolis Auf dem Gebiet von Palaiopolis steht die Basilika von Palaiopolis, ein wichtiges vorchristliches Monument. Sie befindet sich Mon Repo gegenüber, wo das Zentrum der Altstadt war. Sie wurde im 5.n.C. Jahrhundert gebaut und sie war eine von den größten Basilika der Zeit, sie war fünfschiffig, mit zwei Narthex, mit vielen Skulpturen und Mosaikboden geschmückt. Die Kirche war Agia Kerkyra gewidmet. Die Basilika von Palaiopolis wurde während der Angriffe des 6. Jahrhunderts zerstört und auf derer Stelle wurde eine andere kleinere dreischiffige Kirche gebaut, die auch im 11. Jahrhundert zerstört wurde. 1537 wird die Kirche wieder gebaut und von den Bombardierungen im zweiten Weltkrieg zerstört. Heutzutage steht die Kirche verwüstet ohne Dach. Das Landgut von Mon Repo (Mon Repos bedeutet „meine Erholung“), auf dem Gebiet Palaiopolis ist der größte Park in der Stadt auf einer Fläche von 24.000qm. Innerhalb des Landgutes wurden die Ruinen der antiken Tempel von Hera und Apollo entdeckt.

Mon Repo Mon Repo wurde 1828-31, als Landhaus des Gouverneurs Lord Fred Adam gebaut. Es ist auch ein Werk von Whittemore. Es handelt sich um ein Gebäude von schlichter Form, mit großen Öffnungen und typischer Anwendung der morphologischen Charakteristika der klassischen englischen Tradition mit einem Anbau von griechischen Elementen. Nach der Vereinigung wurde es von der Gemeinde dem König Georg A‘ überlassen, der es Mon Repo nannte. Später wurde es nochmal Eigentum der Gemeinde, die das Gebäude der Villa für fünfzig Jahren dem Kulturministerium überließ, für die Behausung des Museums von Palaiopolis.

Panagia Vlachernon - Podikonissi Das Kloster von Panagia Vlacherenas war ein Kloster für Nonnen bis 1980. Es befindet sich auf der kleinen Insel der Vlachernas, die sich mit Korfu durch einen engen Gang verbindet. Das „Schiff von Odysseus“ wird Podikonissi genannt. Der Legend gemäß, als der König von Ithaka hier ankam, verwandelte Poseidon das Schiff in einen bepflanzten Felsen. 408


Der Engländer Gouverneur Fred Adam hat als Ferienhaus das Mon Repo gebaut. K O R F U PA N O R A M A

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Achilio Achilio liegt in der Nähe von Gastouri, eins der meist malerischen Dörfer der Insel, und ist in der Umgebung absolut eingeordnet. Es ist auf einem Hügel gebaut, in neoklassizistischen Rhythmus, und umfasst wunderschöne Gärten voll mit Zypressen, Olivenbäumen, Geranien und Bukamvilies. Die Ansicht aus den Balkonen ist zauberhaft.

Der Palast Der Haupteingang, die Fassade des Palasts, liegt nach Osten und wird von einer vorstehenden Säule, dorischer Rhythmus, umfasst. Zwei Zentauren aus Marmor schmücken den Balkon des ersten Stocks. Die bedeckten Balkone, rechts und links des Hauptbalkons stützen sich auf Säulen, korinthischer Rhythmus. Auf dem Balkon des zweiten Stocks befinden sich vier bronzene Nymphen-Laternenpfähle. An der linken Seite des Gebäudes steht Gott Hermes bereit zu fliegen, er trägt seine Sandalen und hielt sein Kirikio (eine Art von Stab, Symbol des Gottes Hermes.) Die schwere Tür am Eingang ist mit bronzenen Gestalten geschmückt. Links wird Zeus abgebildet, der die Titanen durch Blitz erschlägt, rechts Achileas mit seinem Wagenlenker auf einem Wagen, der von vier Pferden gezogen wird. Durch den Eingang tritt der Besucher den Emfangsaal ein, der als eine Art römisches inneres Hofs Atriums konstruiert ist. Das ganze Palais ist eine Kombination von Rhythmen mit starken Merkmalen der Renaissance und Pompeis. Der erste Saal rechts war von Elisabeth in eine Kapelle verwandelt worden, die anderen Saale waren Schlafräume, während links der Raucherraum, das Esszimmer, der Spielraum und die Küchen sich befanden. Von dem Empfangsaal beginnt die große innere Treppe, die eine Imitation der Treppe der Pariser Oper ist, zu den oberen Stöcken. Das göttliche Paar, Zeus und Hera, in der Größe vom Menschlichen Körper, stützen sich am Anfang des Geländers. Auf dem 1. Stock waren die Schlafräume von Franziscos Joseph und Maria Valeria, die die jüngere Tochter des Kaiserpaars war. Auf dem 2. Stock waren die Schlafräume von Elisabeth. Das erste Kunstwerk, das man sieht, ist das Fresco „Die vier Jahreszeiten und die Oren“, an der Decke im Empfangsaal. Das ist ein Werk der Italiener Gallopi, und stellt allegorisch den Wechsel der Jahreszeiten dar. 422


Achilio ein imposantes Gebäude, das mit Elisabethausgaben gebaut wurde.

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Nordöstliches Korfu Auf dem Küstenweg sieht man viele Dörfer. Einige Dörfer sind an der Küste, einige ein bisschen weiter und andere sind auf dem Berggebiet. Alle aber haben ihre eigenen Charakteristika. Fangen wir die „Besichtigung“ an.

Erste Fahrt Alepou ist ein Vorort, das sich mit der Stadt Korfu verbindet und wird schon vom 16. Jahrhundert in Schriften als borgo (Vorort) erwähnt. 1584 wurde die Kirche von Agia Paraskevi gegründet. Es wird von einigen behauptet, dass den Namen verdankt der Vorort der Weintraubesorte „aloupou“, während andere sich auf die Meinung stützen, dass der Name eine Paraphrasierung des Namens der Landesbesitzer Alipounza (Alpuzza) ist. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass er vom schlauen Vierbeinigen stammt. Potamos ist auch ein Vorort der Stadt Korfu. Seinen Namen verdankt er dem Fluss, der das Dorf durchquert, und er ist der wichtigste Fluss, was die Bedeutung und die Menge des Wassers angeht, aber er ist auch ein Feuchtgebiet (S. 34). Die Ufer werden durch die Brücke Asyrmatou verbunden, die ein architektonisches Werk aus der venezianischen Zeit ist. In der Siedlung werden viele Herrenhäuser seit dem 16. Jahrhundert gerettet. Die Kirche von Zoodochos Pigi und Agios Varvaros mit dem 35m hohen Glockenturm ist ein Gebäude vom Anfang des 16. Jahrhunderts. Am Strand existierten Lagunen in der venezianischen Zeit. Evropouloi ist ein kleines malerisches Dorf. Auf dem Gebiet Koukouritsa befindet sich das Museum Kapodistrias Zentrum von Kapodistrias Studien. Es wurde 1981 gegründet und ist eine Schenkung von Maria DesyllaKapodistrias, Bürgermeisterin der Korfuer-erste Bürgermeisterin in Griechenland in der Zeit 1956-1959. Es wird in dem Ferienhaus der Familie des ersten Gouverneurs Griechenlands behaust, und ist ein Teil des Vermögens seiner Familie. Die Exponate sind persönliche Gegenstände, Medaille, Orden und Stempel mit dem Wappen und Möbel der Epoche. In der Kirche gibt es ein Banner aus Russland, das Kapodistrias selbst der Kirche geschenkt hatte. Es gibt auch dort eine alte Ölpresse, ein Gebäude seit 1777. Nächste Station, Kontokali. Es verdankt seinen Namen dem 466


Die Glocken im Glockenturm der Kirche von Agios Iakovos der Persis in Palia Perithia.

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Nordwestliches Korfu „Reiche Barmherzigkeiten“ auf ganz Korfu. Das gilt natürlich auch auf der nordwestlichen Seite. Hier befinden sich manche der weltberühmten Strände. Man trifft auch viele Dörfer, die einem ihre byzantinische Geschichte enthüllen.

Erste Fahrt Fangen wir aus Roda an, einen der großen touristischen Urlaubsorte, mit dem unendlichen weißen Strand. Hier wurde ein antiker Tempel dorischer Rhythmus des 5. Jahrhunderts entdeckt, und seine Teile werden im Archäologischen Museum Korfu ausgestellt. Nächster Strand die Astrakeri, ist eine kleine Küstesiedlung. Während der venezianischen Herrschaft wurde hier ein Piratenschlupfwinkel. Den Namen verdankt er den BlumenStrauche, die Astrakes. Der Legende nach verdankt die Blume ihren Namen der Göttin Asterea, der die Tränen kamen, weil sie keine Sterne sah, als sie hinunter auf die Erde sah. Karousades wurde im Jahr 20v.C von Karousous, d.h. Pondioi Flüchtlingen bewohnt. Während der byzantinischen Zeit war das Dorf Verwaltungszentrum und hat sich finanziell entwickelt. 1453 hatte die Familie Theotoki hier niedergelassen, die eine starke Präsenz in dem finanziellen und politischen Leben der Insel hatte, und viele Politiker bekannt machte. Ihr imposantes Herrenhaus, 1500 gebaut, wird bis heute gerettet. Andiperni ist ein malerisches Dorf, das von dichter Vegetation „umarmt“ wird. Das Gerücht geht um, dass es den Namen Homer verdankt, der, Antipernea erwähnt. Das bedeutet „ hinübergehen“, d.h. der Festung der Stadt von Feakes gegenüber. Sidari ist ein weltberühmter Urlaubsort. Hier befindet sich eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Insel: Der „Kanal der Liebe“ (Canal d‘ Amour). Der Kanal wird von Felsen aus weichen Gesteinen geprägt, die vom Meer auftauchen. Der Sage nach, waren die Felsen zwei Geliebte, die im Meer sich versteinerten. In der Mitte des Strandes mündet der Fluss Tyflos. Von hier fahren kleine Boote nach den Diapondia Inseln, Othonous, Erikousa und Mathraki. 516


Ein... Drastis (Täter), den wir bewundern, und es gefällt uns ihn zu sehen.

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Südwestliches Korfu Auch hier geht das Grüne bis zum Meer. Hier auch sind die Strände wunderschön. Herrenhäuser, Gässchen, traditionelle Siedlungen, Monumente, Museen schmücken die südwestliche Seite von Korfu. Sehen wir sie! Kokkini verdankt seinen Namen Kokkinis, dem das Gebiet von den Venezianern gegeben wurde, weil er an der Seeschlacht von Nafpaktos als Kapitän einer Galeere teilgenommen hatte. Das Herrenhaus Kokkini, auf einem Hügel am Anfang des 17. Jahrhunderts gebaut, stellt besonderes architektonisches Interesse dar, wird im besten Zustand gerettet und wird auch bewohnt. Vatos ist auf dem Berg Ai Giorgi gebaut, verborgen vom Meer, wegen der Piraten. Hier befinden sich zwei interessante Kirchen: Agios Nikolaos mit byzantinischen Wandmalereien des 13. Jahrhunderts und Agios Georgios auf dem Gipfel des Hügels mit Wandmalereien des 14. und 15. Jahrhunderts. Die Landschaft von Myrtiotissa prägen Felsen, die mit Pinien bepflanzt sind, die zu einem klaren Meer enden, wenn es keine Wellen gibt. Den Namen verdankt es dem Kloster Panagias Myrtidiotissas, denn ihre Ikone wurde unter den Myrten gefunden. Das Kloster befindet sich auf einem grünen Felsen am Rand des Abgrundes und wurde im 14. Jahrhundert von einem christianisierten Türken Mönch begründet. Der Strand Glyfadas ist sehr schön und sehr beliebt unter den Jugendlichen. Hohe Hügel voll mit Olivenbäumen und Pinien „umarmen“ den Golf, der am Fuß des Pelekas Hügel liegt. Pelekas ist ein traditionelles Dorf mit seinen Kirchen, seinen Gässchen und den „versteckten“ Höfen der Häuser. Es ist auf dem Gipfel eines Hügels gebaut, der voll mit Olivenbäumen, Pinien und Zypressen ist. Der Hügel ist bekannt für Kaisers Beobachtungsstand, oder anders „Thron des Kaisers“, eine Gegend mit Panorama Aussicht auf die Ebene, und dem berühmtesten Sonnenuntergang der Insel. Kaiser Wilhelm der 2. betrachtete aus der Ferne die Aussicht hier. Hier befindet sich das Museum Traditioneller Trachten und Korfuer Musik. Darin werden lokale Trachten, Bilder und Accessoires von Trachten (Fibel, Hüte, Gürtel usw.) des 19. Jahrhunderts ausgestellt. 584


FlieĂ&#x;sand auf breiter Fläche auf dem Strand Glyfadas.

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Südöstliches Korfu Sandige Strände alte Lagunen, historische Dörfer, byzantinische und venezianische Architektur und zwei einzigartige Naturphänomena: Der Olivenbaum mit einer Geschichte von 2500 Jahren und die Pflanze Posidonia, dessen Präsenz für die Klarheit des Gewässers bürgt. Lassen wir uns dann, Südöstliches Korfu kennen lernen. Kavos ist schlechthin der geräuschvolle und touristische Bestimmungort auf Korfu mit starker Vergnügung in der Nacht. Wenn man Ruhe sucht, dann muss man die benachbarten Siedlungen wählen, die sich in Olivenhainen befinden. Von hier fahren kleine Boote nach Paxi und Antipaxos. Der Kavos Strand ist groß und sandig, in einer Länge von 3Klm mit klarem und seichtem Wasser. Lefkimi ist eine malerische Stadt auf Flachland, in Olivenheinen, Weingärten und Fruchtgärten. Der Fluss Chimaros durchströmt die Stadt und mündet an Bouka Strand, wo Fischerboote den Anker werfen. Hier gibt es historische Klöster und Kirchen, wie das Kloster von „Kyras ton Aggelon“ seit 1698, das von den Söhnen Kapodistrias gebaut wurde. In der Kirche von Agios Arsenios wird der Leichnam des Agios bewacht, der für Jahrhunderte der Schutzheilige von Korfu war. Die Kirche von Agioi Theodoroi ist besonders beeindruckend wegen ihres Glockenturmes. Hier sind die alten Lagunen. Die renovierten venezianischen Gebäude waren Salzlager. In Melikia besucht man die Kirche von Agios Isavros mit seltsamen Wandmalereien seit dem 16. Jahrhundert. Der Bouka Strand befindet sich an der Mündung des Flusses Chimaros, daher auch der Name. Er ist ein kleiner sandiger Strand mit charakteristische Vegetation an der hinteren Seite. Seitdem das Salzbergwerk in Alykes Lefkimis außer Betrieb wurde, in einer wunderschönen Umgebung, ist seit zwei Jahrzehnten der Alykes Strand erschafft worden. Der Strand, das klare Wasser und die schöne Umgebung machen den Strand ideal für diejenige, die, nach der Naturruhe suchen. Molos ist eine Küstesiedlung, in einem grünen Olivenheine gebaut. Der Molos Strand verfügt über klar kristallsauberes Wasser, das sich weich vertieft, Sand und Kieselsteine. Nebenan befindet sich die wunderschöne Griti Strand. 622

Heißes Gewässer und ein großer Strand in Moraitika.


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„Grüner Edelstein“ Der Charme der Natur würde die Mythologie nicht unberührt lassen. Nach der Mythologie ist der Insel ein Werk des Meer-esgottes Poseidon. Er hat seinen Dreizack kräftig geworfen und ein Teil von Korfu abgelöst, damit er sein Liebesnetz mit der Nereide Amphitrete schaffen kann. Sie hatten zusammen zwei Kinder, den Triton und die Venthesikimi, die tiefe Welle bedeutet. Etymologisch gesehen, nach Stravonas, stammt das Wort Paxi aus dem Phönizier Wort „Paks“, das geometrisch die Form des Trapezes bestimmt. Paxi ist wie ein Parfum: sie befindet sich in einer kleinen Flasche. Das macht es aber nicht minderwertig. Im Gegenteil wird der Wert vervielfacht. Das Gleiche passiert auch mit dieser Insel. Sie ist klein, aber ihre Schönheiten sind mehr als ihre Fläche. Einst war sie der „Geheimparadies“ zum einsamen Urlaub. Heute werden dort viele Besucher versammelt, aber der „grüne Edelstein des Ionio“, wie die Insel genannt wird, hat nichts von ihrer Magie verloren. Nicht nur ihre idyllischen Landschaften sondern auch ihre kulturelle Erbschaft sind kaum verändert. Wenn man von Spitzenstränden, malerischen Buchten, steilen Küsten, zauberhaften Meereshöhlen, uralten Olivenbäumen, Pinien, Zypressen, und Sträuchern spricht, spricht man nicht von manchen Landschaften auf Paxi. Man spricht von jeder Lage auf Paxi. Das Alles wird mit den traditionellen Siedlungen, den Kirchen, den kleinen Kirchen auf dem Land und der Trockenmauer in Einklang gebracht. In den wunderschönen Buchten auf Paxi gehen zahlreiche Boote vor Anker und genießen die idyllische Natur. Lassen wir uns die kleine Insel kennen lernen. Hauptstadt ist Gaios. Den Namen verdankt sie dem Schüler des Apostel Paul, Gaios, einer von den achtzig Weisen, die die Übersetzung der Bibel übernehmen hatten. Der Tradition gemäß, ist er hier gestorben, während einer Reise, nachdem er auf der Insel das Wort Gottes gelehrt hatte. Der Sage gemäß, ist er hinter dem Altar in der Kirche Agion Apostolon beerdigt. Kleine aber mit starker „Persönlichkeit» ist die Hauptstadt der Insel. Pastell-und intensive Farben zusammen, der Ocker im Gegensatz zu Grün und Indigofarbe neben dem dunklen Meeresblau charakterisieren Gaios. 668

Der Hafen von Gaios wird vom Festland „umarmt“.


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„Über dem Meer“ Das äußerste Ende Griechenlands nach Westen sind die Diapontia Inseln, drei kleine Inseln und einige Felseninseln. Ihr Name bedeutet, dass sie sich „Über dem Meer“ befinden, d.h. auf offener See. Die ersten Bewohner sind auf Othonoi im 16. Jahrhundert angekommen. Nach der Nafpaktos Seeschlacht, 1571, manche Inselbewohner verließen ihre Wohnorte und haben sich hier, aus Sicherheitsgründen, angesiedelt. Später haben sich die Siedler auf die anderen zwei kleinen Inseln niedergelassen.

Mathraki (Malthaki) Mathraki ist ein grüner Punkt, von einem weißen Strand gekrönt. Sie ist die kleinste und südlichste von den Diapontia Inseln auf eine Fläche von 3,1qKm. Die zwei Dörfer, Ano und Kato Mathraki betrachten Korfu. Es gibt zwei Kirchen, die von Agios Nikolaos und die von Agios Spyridonas. Die Plakes ist der kleine Hafen der Insel. Ein Weg aus Zement führt zur Siedlung Benatika mit der wunderbaren Aussicht. Zum Norden, geht man zu Ano Panta und zum Süden zu Kato Panta. Olivenbäume und Zypressen bieten großzügig ihren Schatten. Das Karavi, die Lipso und die Plaka sind drei Felseninseln. Der Sage gemäß, handelt es sich bzw. um ein Piratenschiff, sein Boot und seinen Anker. Agios Nikolaos hat sie versteinert, als die Piraten seine kleine Kirche auf der Kleineinsel Diapolos zu plündern versuchten. An der nordwestlichen Seite ist der Portelo Strand, der als Paradies für die Taucher und die Fischer mit Harpune betrachtet wird. An den südlichen Küsten kann man in Fiki und Apidies schwimmen, und den wunderschönen Untergang genießen. Dem Fiki gegenüber befindet sich die kleine Insel Trachia, und ein bisschen weiter sieht man den alten kleinen Hafen Kondraka. Von der Siedlung Chorio kann man sich dem Kap Arvanitiko nähern, eine kleine Bucht mit weißen Sand und unbewegtem Gewässer.

Othoni (Fanos) Die größte Insel der Diapontion ist die Othoni. Hier findet der Besucher die dichte Vegetation, die wilde Zypressen und die wunderschönen, sauberen Strände, die ideal sind für diejenige, die nach einem ruhigen Urlaub suchen. Auf nur 10,8qkm kann man verstehen, was „Verlorenes Paradies“ bedeutet. 714

Viel Sand, aber mehr Ruhe an dem Errikousa Strand.


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Palaste und Herrenhäuser Ein Ort, der Vornehmheit ausströmt, verfügt auch über beeindruckende Herrenhäuser. Selbst wenn einige von ihnen, die Zeichen der Zeit mit sich bringen, selbst wenn einige wegen der Eingriffe sich verändert haben, das Zeichen der Imagination, der Einzelheit der Pflege bleibt unveränderlich. Lass uns einige solche Gebäude „besuchen“.

Herrenhäuser der venezianischen Herrschaft Herrenhaus Rikki, Mustoxidou 15: Ursprünglich zweistöckig, wahrscheinlich aus dem 17. Jahrhundert, mit einem Schutzdach und einem Bogengang. Vom Balkon beobachteten die Herren die Speerkämpfe. Herrenhaus Cobici (1680), N. Theotoki 43-49: Es wurde von Daniel Cobici gebaut und 1728 neugestaltet. Die innere luxuriöse Einrichtung wurde von Piano Nobile gestaltet. Herrenhaus Giallina, Kapodistriou 26: Zwei Gebäude wurden vereinigt und der Durchgang wurde zugefügt. Später erweiterte es sich. Hier hat der Maler Angelos Giallinas gelebt. Gebäude der Anagnostikis Gesellschaft, Kapodistriou 120: Ursprünglich ein Herrenhaus mit äußerer Treppe und bedachtem Treppenabsatz und einem Bogengang. Herrenhaus Saouli, Prosforou 4-6: Dreistöckig mit einer Mansarde und äußerer Treppe. Der Eingang zum Stock wird durch ein bogenförmiges Tor erreicht. Herrenhaus, 1. Nebenstraße der Prosforou 4-6: Dreistöckig mit äußerer Treppe und Wappen. Herrenhaus, Gilford 10: Dreistöckig mit Anbau eines Stockes. Die Pessare und die Bogen des Durchgangs wurden aus krummen Steinen gebildet. Herrenhaus, 2. Nebenstraße der Panelliniou 13-15: Das bogenförmige Tor, das zur äußeren Treppe führt, wird gerettet. Herrenhaus, 4. Nebenstraße der Ypapadis 4: Ursprünglich zweistöckig, hat Anbau von zwei Stockwerken und eine Brüstung mit venezianischen Geländer, einzige gerettete Muster. Herrenhaus, Kottardou, 41: Dreistöckig mit bogenförmigem Durchgang an den zwei Stockwerken und eine äußere Treppe, einziges Muster.

Palaste des 19. Jahrhunderts Palast von Kapodistrias, Kapodistriou 122a (1832): Es wurde auf der Stelle des früheren Palastes gebaut. Es wird als das wichtigste Werk des Architekten Ioannis Chronis betrachtet. 728

Das Herrenhaus Rikki mit dem Balkon-„Tribüne“ für die Speerkä


ämpfe. K O R F U PA N O R A M A

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Der Krug gibt dem Garten sein eigenes Zeichen. 754


Und von oben kann man Korfu vom „Fallschirm“ sehen. K O R F U PA N O R A M A

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Auf Korfu wird immer was... gekocht. Die Eptanissa, die Kreuzung der Künste, der Wissenschaften und des Handels, dürften die Kombination der Geschmäcke von Ost und West nicht meiden. Die Venezianer bringen aus dem Westen die ersten Sorten von rubinfarbigen Trauben und Olivenbäumen. Der Osten „hinterlegt“ exotische Gewürze, duftende Kräuter und Grünzeug. Mit gemeinsamer Basis, das Öl, das Pfeffer, die Hülsenfrüchte, die Teigwaren und das Gemüse unterscheidet sich die Korfuer Küche von Griechenlands Küche, wie sie vom Klima und von einigen alten venezianischen Gewohnheiten beeinflusst ist. Bestimmt findet man Mousakas und Choriatiki, aber es lohnt sich, dass man nach traditionellen Küche sucht, deren Geschichte seit vielen Jahrhunderten beginnt. Manche aus den alten Zeiten gebrachte Rezepte und Gewohnheiten bleiben bis heute lebendig. Damit ein Rezept erfolgreich ist, muss es in der geeigneten Zeit, aber auch am geeigneten Tag ausgeführt werden. Sonntags Sofrito, an Feiertagen Pastitsada, an Werktagen Bianco und Grünzeug, und Wein immer aus Korfu. Im Winter Bourdeto oder Bohnen und Hering, Stockfisch mit Knoblauchpaste am Tag Maria Verkündigung. Zu Ostern Suppe mit Ei-Zitrone Soße. Im Frühling Artischocken mit Saubohnen, im Sommer Tomatensalat, Fisch und Wein... was uns übrig ist. Schon immer lebten die Bauern in Armut und Verelendung, eine Situation die sich seit der venezianischen Zeit verschlechterte. Die Venezianer auferlegten den exklusiven Anbau des Olivenbaumes und verhinderten die Entwicklung von anderen Anbauen. Sie produzierten selbst das Brot, das Öl und den Wein, sie sammelten das Grünzeug und das Gemüse vom Feld ein, sie fischten die Fische, sie kochten alle zusammen und sie aßen sie im Saft, damit sie ihr Brot darin nass machten. Das hat die „Korfuer Schule“ zum Kochen geprägt.

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Der Hahn vom Dorf ist ein von den zwei alternativen für Pastits


sada.

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