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AUSZUG aus dem Bildband Carl Orff Festspiele Andechs 1998 - 2015

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Carl Orff-Festspiele Andechs Eine Bilderreise durch 18 Festspieljahre am Heiligen Berg


Inhalt

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vo rwo r t

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1 8 ja hr e fe s t spiel e auf de m heil ig en b erg

c a r l or ff - fe s t spiel e 1 9 9 8 — 20 15

24 Der Mond 32 Die Bernauerin 50 Die Kluge 60 Der Goggolori 74 Antigonae 82 Carmina Burana 90 Astutuli 100 Ein Sommernachtstraum 110 2 nach Orff 116 Gastkonzerte des Münchner Rundfunkorchesters 1 20 Die Kluge 1 30 Carmina Burana / Catulli Carmina 138 Die Bernauerin 1 48 Kammerkonzerte 154 Leonce und Lena 1 66 Astutuli 174 Der Mond 1 86

hin t er den k ul i s sen 1 9 9 8 — 20 15

241

c hronik 1 9 9 8 — 20 15

250

m i t w ir k ende 1 9 9 8 — 20 15

255 Danksagung 256 Literatur, Bildnachweis, Impressum


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carl orff wurde seinem wunsch entsprechend nach seinem Tod am 29. März 1982 in der Schmerzhaften Kapelle der Andechser Wallfahrtskirche beigesetzt. Es war ihm ein großes Anliegen, wie er selbst sagte, dass die Menschen, die sein Grab aufsuchen, sehen sollten, „wo ich zu Hause bin“. So hat Carl Orff bei allem weitgespannten Schaffen, das viele Kulturkreise umfasste, auf besondere Weise Zeugnis abgelegt von seiner tiefen Verbundenheit mit seiner bayerischen Heimat. Dieser Gedanke motivierte unsere klösterliche Gemeinschaft in den vergan­genen 18 Jahren die Carl Orff-Festspiele zu veranstalten. Sie haben sich in dieser Zeit intensiv und fruchtbar mit dem Werk dieses bedeutenden bayerischen

Kompo­nisten auseinandergesetzt. Vielen Besuchern haben die Festspiele eine Tür zu einem neuen Verständnis und zu den Tiefenschichten der Werke Orffs aufgetan. Die nun vorliegende Dokumentation möchte den Leser und die Leserin mit auf eine Bilderreise durch 18 Jahre Fest­ spiel­geschichte in Andechs nehmen und viele vielleicht noch weniger bekannte Facetten der Carl Orff-Festspiele zeigen – auf und hinter der Bühne. Dieser Bildband ist zwar keine Chronik im klassischen Sinne, er möchte aber die wichtigsten Entwicklungsstationen der Festspiele zumindest nachzeichnen. Zu allererst aber ist dieses Buch ein herzlicher Dank an die vielen Tausend Mitwirkenden und Besucher, die in diesen Jahren die Carl Orff-Festspiele mit getragen haben.

Altabt Odilo Lechner

Abt Johannes Eckert

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Vorwort


18 Jahre Festspiele auf dem Heiligen Berg

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in reduzierten Fassungen und als Gastspiele zusammen mit Kammermusik seiner Zeitgenossen aufgeführt. Mit dem Ziel, alle zwei Jahre die organisatorischen Rahmenbedingungen zu schaffen, wurde 1994 der Verein „Orff in Andechs e.V.“ gegrün­det.

kloster andechs, ein besonderer ort. Von jeher berühmt für seine Wallfahrt und sein Bier. Vor fast zwanzig Jahren gewann dieser Ort noch einmal an Strahlkraft. Seitdem nämlich zogen die Carl Orff-Festspiele Andechs alljährlich musik- und theaterbegeisterte Besucher auf den Heiligen Berg. Vor beeindruckender Kulisse und in unmittelbarer Nähe zur Grabstätte Carl Orffs wurde Jahr für Jahr das Werk dieses bayerischen Komponisten von Weltgeltung klingend neu erweckt. Bis alles so wurde, wie es gedacht war, brauchte es Zeit, viel Energie, natürlich finanzielle Ressourcen und eine Vielzahl an Menschen, die mit großer Leidenschaft einen Traum verfolgten: einen Festspielort schaffen, der weit über Bayern hinaus ausstrahlt. Auf dem Heiligen Berg Bayerns, in Andechs. pflege des orffschen werkes Begonnen hat alles mit einem „Wochenende mit Musik“. 1992 fand anlässlich von Carl Orffs zehntem Todestag auf Initiative von Wilfried Hiller und Pater Anselm Bilgri ein „Wochenende mit Musik“ statt. Die Tatsache, dass Carl Orff auf eigenen Wunsch hin in der Schmerzhaften Kapelle der Wallfahrtskirche begraben liegt und aufgrund der weltweiten Bedeutung des Werkes empfand es das Kloster als Verpflichtung, eine Basis für eine langfristige Pflege der Orffschen Werke am Heiligen Berg zu legen. Als Biennale konzipiert, wurden in den Folgejahren die Werke von Carl Orff zunächst im zweijährigen Rhythmus

die suche nach einer bühne Um das musikalische und theatralische Erbe Carl Orffs einem großem Publikum nahezubringen, wurden sämtliche Möglichkeiten hinsichtlich eines geeigneten Aufführungsortes am Heiligen Berg ausgeschöpft: angefangen mit der Wallfahrtskirche, dem Pfortenhof, dem Fürstentrakt bis hin zu einer zum Konzertsaal umfunktionierten Bierlagerhalle und zu guter Letzt dem Aufbau einer großen Freilichtbühne. Insbesondere der letztgenannte Aufführungsort bot zwar eine einmalige Atmosphäre, stellte jedoch Mitwirkende und Zuschauer aufgrund der Witterung vor große Herausforderungen. Nicht selten fielen daher ganze Vorstellungen dem Regen zum Opfer oder fanden dank eines oberbayerischen Wolkenbruches ein abruptes Ende. Es stellte sich folglich die Frage nach einer dauerhaften und vor allem witterungsunabhängigen Lösung für die Darbietung des umfangreichen und aufwändigen Werkes


18 Jahre Festspiele auf dem Heiligen Berg

Freilichtb端hne f端r rund 1.200 Besucher auf dem Parkplatz der klostereigenen Metzgerei

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Links: Konzert der Carmina Burana in einer historischen Fassung im Pfortenhof 1994


Spielstätten 14

Heute bietet das Fest­ spielhaus, das sich über vier Ebenen erstreckt, Platz für 580 Sitzplätze im Parkett und 200 Sitzplätze auf der Galerie.


Spielstätten 15 Mit seinem besonderen Ambiente bietet der Florian-Stadl jedoch nicht nur eine geeignete Plattform für musikalische und theatrale Aufführungen, sondern

schafft durch vielseitige Umgestaltungsmöglichkeiten Raum für eine sehr breite Veranstaltungs­ palette. Der umgebaute Alte Pferde­s tall und das Galeriefoyer, die sich

auf den oberen Ebenen befinden, bieten sich zusätzlich für unterschied­ liche Feierlichkeiten an, ebenso für Stehempfänge und die Pausenbewirtung während der Festspiele.


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c a r l o r ff  Die Bernauerin – Ein bairisches Stück (ua: 1947) Musikalische Leitung  Mark Mast Inszenierung  Hellmuth Matiasek Spielzeiten  2000 – 2004 | 2006 | 2007 | 2009


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Die Bernauerin


34 Die Bernauerin


Die Bernauerin 35 Erรถffnungsszene der Bernauerin: Die Badstube des Kaspar Bernauer


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c a r l o r ff  Carmina Burana – Cantiones Profanae (ua: 1937) In Kooperation mit dem Tanztheater Landestheater Eisenach Musikalische Leitung  Mark Mast Choreografie  Tomasz Kajdanski Spielzeiten  2005 | 2006


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Carmina Burana


84 Carmina Burana


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Carmina Burana


88 Carmina Burana


Carmina Burana 89 Tanzensemble des Tanz足 theaters Landestheater Eisenach


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c a r l o r ff  Astutuli – Eine bairische Komödie (ua: 1953) Musikalische Leitung  Mark Mast Inszenierung  Hellmuth Matiasek Spielzeiten  2007 | 2008


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Astutuli


92 Astutuli


Astutuli 93 „Die Stori ist alt, die Stori ist neu, und eh man sich’s recht besieht, ist sie vorbei. Astutuli, Astutuli! Alles ist Phantasie!“ Astutuli


174

c a r l o r ff  Der Mond – Ein kleines Welttheater (ua: 1939) Erzählt auf filmischer Illusionsbühne Musikalische Leitung  Christian von Gehren Inszenierung  Marcus Everding Videodesign  Raphael Kurig, Thomas Mahnecke Spielzeiten  2015


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Der Mond


182 Der Mond


183

Der Mond


186

Hinter den Kulissen 1998 — 2015


Hinter den Kulissen 187 Musiker kurz vor seinem Auftritt im F端rstentrakt


Hinter den Kulissen 222

Bis zu drei Stunden vor Vorstellungsbeginn m端ssen die Schausspieler je nach Aufwand in der Maske erscheinen.


223

Hinter den Kulissen


Carl Orff-Festspiele Andechs Eine Bilderreise durch 18 Festspieljahre am Heiligen Berg

Der komplett gebundene Bildband mit allen 256 Seiten ist ab sofort erhältlich im Klosterladen und im OnlineShop unter www.andechs.de 29,95 euro 


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