Vor 400 Jahren war die Kartoffel in Europa ein fremdes, exotisches Gemüse. Ihren Ursprung findet sie eigentlich in den Anden Südamerikas. Schon vor 5.000 Jahren bauten die Ureinwohner, die Inka, Kartoffeln als
Nahrungsmittel an. Auf der Suche nach Gold kamen spanische Eroberer 1525 in das Inkareich und entdeckten so die Kartoffel.
Anfangs eher als Zierpflanze geschätzt, entwickelte sich der Erdapfel schnell zu einem der wichtigsten Grundnahrungsmittel. Dies ist vor allem auf die Robustheit der Pflanze zurückzuführen. Unser Klima ähnelt dem Klima der Anden sehr, herrschen auch dort warme Sommer und eher kältere Winter vor. Heute kennen wir mehr als 400 verschiedene Sorten, alleine in Europa.