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Geschäftsbericht 2015 Alter Gasometer

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Vielfalt | Bildung | Teilhabe

Jahresbericht 2015

Alter Gasometer

Das Soziokulturelle Zentrum der Zwickauer Region

www.alter-gasometer.de


Jazzensemble Trioscence im Gasometer


LICHTBLICKE Er fällt auf. Ragt empor. Rund und rot hebt er sich in der Muldestadt hervor, der Alte Gasometer in der Kleinen Biergasse. Vor hundert Jahren noch schenkte er den Zwickauern Licht und ließ die Straßen erleuchten. Heute ist er ein Ort der Begegnungen, der Kommunikation, des Austauschs – ein Lichtblick eben. Für die Zwickauer Region hat sich das Soziokulturelle Zentrum zu einem unersetzbaren Ort entwickelt, der viele Menschen erreicht und aktiv einbindet, an dem sich Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlicher Lebensauffassungen und Glaubens begegnen. Als Industriedenkmal stellt der Alte Gasometer nicht allein eine Sehenswürdigkeit inmitten Zwickaus dar, sondern verleiht verschiedensten Formen von Veranstaltungen ein unverwechselbares Gesicht. Durch die außergewöhnliche Architektur erhalten Konzerte, Theateraufführungen, Feste und Feiern, Tagungen und Messen, Lesungen oder Programmkino einen unvergesslichen Rahmen. Neben dem Veranstaltungshaus Alter Gasometer stellt das Soziokulturelle Zentrum als barrierefreier Begegnungs- und Kommunikationsort eine Plattform für verschiedene Angebote dar. Die 1700 qm Nutz- und etwa 900 qm Freifläche bietet Platz für Vereine, Institutionen, Gruppen und Projekte. So befinden sich im Vereinshaus nebenan das Projektcafé BuZe, ein Bandproberaum, der Weltladen mit fair gehandelten Produkten, das Koordinierungsbüro des Bündnis für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region sowie das Koordinierungsbüro der Zwickauer Partnerschaft für Demokratie. Dem Trägerverein gehören derzeit 8 juristische Mitglieder (Vereine & Firmen), 18 Einzelpersonen und 3 Fördermitglieder an. Die laufende Finanzierung konnte in 2015 durch öffentliche Zuschüsse der Bundes, des Landes Sachsen, des Kulturraum Vogtland Zwickau, des Landkreis Zwickau, der Stadt Zwickau, durch Eigenerwirtschaftungen sowie durch private Zuwendungen gesichert werden. Der Verein ist anerkannter Träger der Jugendhilfe und arbeitet im Jugendring Westsachsen e.V. und dem Landesverband Soziokultur Sachsen e.V. mit.

Mitglied bei:

Mitglied


Inhaltsverzeichnis Umschlag

Pressestimmen

Vorwort

Seite

1: Inhaltsverzeichnis

Seite

2 bis 3:

Rückblick 2015

Seite

4:

Organigramm

Seite

5:

Rechtliches

Seite

6 bis 11:

Kulturarbeit

Seite

12 bis 16:

Jugend- und Sozialarbeit &

Soziokultur und Bildung

Seite

17 bis 19:

Koordinierungsbüro BfDT

Seite

20 bis 22:

Koordinierungsbüro ZPFD

Seite

23:

Mitglieder am Standort

Seite

24:

Dienstleistung & Service

Seite

25 bis 26:

Öffentlichkeitsarbeit

Seite

27:

Gebäudemanagement / Facility

Seite

28:

Personal

Seite

29 bis 30: Finanzen

Seite

31 bis 32:

Statistik

Seite

34:

Kontakt

Seite

34 bis 35: Fotoauswahl

Umschlag Impressum

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15 Jahre Alter Gasometer | 25 Jahre Soziokultur in Zwickau Der öffentlichkeitswirksame Startschuss für die soziokulturelle Arbeit in Zwickau fiel am 1. September 1990 mit einem Aktionstag des Friedenszentrum Zwickau e.V., des Ursprungs-Vereins der heutigen Arbeit. Zehn Jahre später wurde der Alte Gasometer eröffnet. Für das facettenreiche, bunte Leben in soziokultureller Vielfalt sind diese beiden Daten wichtige Eckpunkte. Im Jahr 2015 konnte der Verein nun ein weiteres Doppeljubiläum feiern.

15 Jahre Alter Gasometer – 25 Jahre Soziokulturelle Arbeit in Zwickau Viel ist passiert in diesen 25 Jahren, so auch in 2015. Im April erfolgte der offizielle Spatenstich für unser neuestes soziokulturelles Projekt - das HISTORISCHE DORF ZWICKAU - ein Kooperationsprojekt der Vereine Stadtmission Zwickau, Likedeeler Zwickau und Alter Gasometer.

als vielmehr einen interaktiven und gemeinwesenorientierten Ansatz verfolgen. Kulturpädagogische, sozialpädagogische und erlebnispädagogische Abläufe werden das inhaltliche Miteinander bestimmen. Erlebnis und fröhlicher Entdeckergeist sollen im Dorf wohnen. In einem sozial- und arbeitsweltorientierten Ansatz werden mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen während der Aufbau- und Realisierungsphase sowohl in Workcamps als auch in fortlaufenden praktischen Bildungsangeboten Zeitgeschichte, historische Erkenntnisse, handwerkliche Bauweise und Lebensalltag umgesetzt.

Enstehen soll es anlässlich der 900 Jahrfeier der Stadt Zwickau in 2018. Dabei soll dieses kleine historische Dorf, gebaut wie zu Zeiten slawischer Siedlungen in unserer Region, dabei weniger einen musealen Charakter bekommen, Seite 2


Im Juli nahm unser neuer Arbeitsbereich „Koordinierungsbüro der Zwickauer Partnerschaft für Demokratie“ seine Arbeit auf. Der Stadtrat der Stadt Zwickau hat in seiner Sitzung im Februar 2015 beschlossen, sich für dieses Programm zu bewerben. So hat unmittelbar das Amt für Schule, Soziales und Sport der Stadt Zwickau gemeinsam mit dem Verein Alter Gasometer - welcher u.a. Rechtsträger des Koordinierungsbüro des Bündnis für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region ist das Bewerbungs- bzw. Antragsverfahren vorgenommen. Der Stadt Zwickau ist es gelungen, sich erfolgreich um eine „Partnerschaft für Demokratie“ zu bewerben. Dies ist eine Anerkennung für bereits geleistete Arbeit, aber auch ein Zeichen für weiteren Handlungsbedarf in der Region. In den kommenden Jahren können sich Vereine, Verbände und Bündnisse um eine Förderung ihrer Vorhaben und Ideen bewerben. Zur fachlich-inhaltlichen Koordinierung der Einzelmaßnahmen und zur Steuerung der Umsetzung der lokalen „Partnerschaft für Demokratie“ richtete die Stadt Zwickau eine Koordinierungs- und Fachstelle ein. Diese wurde im Soziokulturellen Zentrum Alter Gasometer, konkret im Koordinierungsbüro des Bündnis für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region angesiedelt.

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Anlässlich von „25 Jahren Deutsche Einheit“ organisierte der Verein Alter Gasometer mit verschiedensten Partner des Bündnis für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region ein Bürgerfest am 3. Oktober im MuldeParadies. Das begleitende medienpädagogische Projekt „25 Jahre | 25 Menschen | 25 Geschichten“ wurde am 3. Oktober im Rahmen des Bürgerfestes mit einer Gesprächsrunde, einer Ausstellung sowie der Freischaltung der Projekthomepage erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

++MITDENKEN++MITREDEN++MITMACHEN++

Der Stadtrat in Zwickau hat im Herbst 2015 die Unterstützung der Bildung eines Jugendgremiums als Interessenvertretung von Jugendlichen in Zwickau beschlossen. Federführend für diesen Prozess ist die Koordinierungstelle der Zwickauer Partnerschaft für Demokratie im Alten Gasometer, begleitet von unseren Pädagogen. So fand bereits im Sommer eine erste Jugendkonfernz und folgend 2 x im Monat der „Runde Tisch der Jugend“ statt. Die Gruppe gab sich vorerst den Namen Zwickauer Jugendbuffet.


Organigramm

Alter Gasometer - Soziokulturelles Zentrum e.V. Zwickau ORGANIGRAMM

Mitgliederversammlung 30 Mitglieder

Vorstand 4 Vorstände

Rechtsanwaltsbüro

Steuerbüro Geschäftsführer 1 MA (1,0VBE)

Demokratiearbeit

(Koordinierungsbüro Bündnis für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region BfDT & Fach- und Koordinationsstelle DEMOKRATIE LEBEN)

Verwaltung

Öffentlichkeitsarbeit & Marketing

Technischer Leiter

Kulturarbeit

Jugend- und Sozialarbeit

Soziokultur & Bildung

1 MA (1,0VBE)

seit 2002 unbesetzt // Arbeit wird abgedeckt über die MitarbeiterInnen der Arbeitsbereiche

1 MA (1,0VBE)

2 MA (2,0VBE)

2 MA (1,5VBE)

1 MA (0,5VBE)

bis zu 1 Praktikumsplatz

bis zu 1 Praktikumsplatz

2 MA MiniJob (0,8VBE), 1 MA BundesFreiwilligenDienst (1VBE), 1 MA FreiwilligesSozialesJahr (1,0VBE), Pauschalkräfte

1 MA BundesFreiwilligenDienst (1VBE), bis zu 1 Praktikumsplatz

bis zu 2 Praktikumsplatz (Langzeitpraktikanten der Sozialen Berufe)

siehe Bereichskonzeption: Bereichsorganigramm, Aufgabenverteilungsplan, etc.

siehe Bereichskonzeption: Bereichsorganigramm, Aufgabenverteilungsplan, etc.

siehe Bereichskonzeption: Bereichsorganigramm, Aufgabenverteilungsplan, etc.

siehe Bereichskonzeption: Bereichsorganigramm, Aufgabenverteilungsplan, etc.

siehe Bereichskonzeption: Bereichsorganigramm, Aufgabenverteilungsplan, etc.

siehe Bereichskonzeption: Bereichsorganigramm, Aufgabenverteilungsplan, etc.

siehe Bereichskonzeption: Bereichsorganigramm, Aufgabenverteilungsplan, etc.

Lohnbuchhaltung

Online Medien (facebook, twitter, youtube, Homepage,…)

Gebäudemanagement

Kino CasaBlanca

Projektcafe BuZe (Jugendtreff)

interne Kooperationen (AB Kulturarbeit, Jugendarbeit, Demokratiearbeit: Veranstaltungen, Projekte, Workshops, etc.)

Netzwerkarbeit

Finanzbuchhaltung

Print Medien (Presse, Flyer, Plakate, Anzeigen, …)

Hauswirtschaft

ZWICKAUER MUSIKFORUM (Bandwettbewerb, Live Konzerte,…)

Sport AG

externe Kooperationen (Schulen, Kindertagesstätten, Träger der Jugendhilfe, Kulturakteure, Wirtschaft, etc.)

Projektarbeit

allgemeine Verwaltung

Pressearbeit (Veranstaltungsinfo, …)

Haustechnik

MEILENSTEINCHEN - Kultur für Kinder & Familien

Freizeiten

Bildungsangebote: kulturelle B., soziale B., politische B.

Veranstaltungen

Sozialstundenprojekt

jugendkulturelle Angebote wie: Sofa Club, Ping Pong Session, Poetry Slam, Song Slam,..

Gedenktage

Post Eingang / Ausgang

Fördermittelverwaltung

TicketShops

PR & Marketing

Controlling

Tourismusregion Zwickau Zeitsprungland

LiveKomm - Verband der Musikspielstätten

Vermietung (Technik & Inventar)

Kabarett & Comedy

3 MA (2,15VBE)

5 Fachbeiräte BfDT

Veranstaltungstechnik

Live Musik

Ferienangebote

inklusive Kultur- und Freizeitangebote (RUMPELWICHT , etc.)

Veranstaltungsgastronomie

Kleinkunst

Proberäume

Fuhrpark

Vermietung (Saal, Barterre, Mehrzweckraum)

kulturelle Angebote für Kinder/Kids im Rahmen der MEILENSTEINCHEN

Landesverband Soziokultur Sachsen e.V.

Jugendring Westsachsen e.V.

div. Netzwerke (Stadt, Kreis, Land,…)

Zwickauer Partnerschaft für Demokratie: Begleitausschuss und Stadtverwaltung

Bündnis für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region

Alter Gasometer ‐

Mitgliederversammlung 30 Mitglieder

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Rechtliches Der Verein Alter Gasometer e.V. wurde am 15.07.1997 unter Nummer VR 71258 im Vereinsregister des Amtsgerichts Chemnitz eingetragen und gilt laut Verschmelzungsvertrag vom 19.02.2002 als Rechtsnachfolger des Gründungsvereins BUNTES ZENTRUM (von 1992) bzw. FRIEDENSZENTRUM (1989). Der e.V. handelt im Sinne des Vereinsrechtes nach BGB. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Sie beschließt über alle grundsätzlichen Aufgaben des Vereins. In 2015 engagierten sich 21 Privatpersonen, 8 Firmen/Vereine und 3 Fördermitglieder. Es gab keinen Austritt. Dafür 2 Aufnahmen. Die Mitgliederversammlung tagte am 16.01.2015 und am 24.09.2015. Zu den Versammlungen waren auch die hauptamtlichen MitarbeiterInnen anwesend. Diese berichteten u.a. über den Arbeitsalltag und standen für den inhaltlichen Austausch auf Mitgliederebene zur Verfügung. Die Satzung des e.V. wurde zur Mitgliederversammlung am 24.09.2014 bzw. im folgenden Umlaufverfahren fortgeschrieben. Die Eintragung im Vereinsregister erfolgte im Frühjahr 2015 ohne Beanstandung. Eine Überprüfung und Fortschreibung der Satzung wird laut Auftrag der Mitgliederversammlung in 2015/2016 mittels einer AG Satzung & Inhalt durchgeführt. In der Vereinssatzung ist das Anliegen klar definiert: Die Begegnung von Menschen verschiedener Nationen, aller Altersgruppen, sozialer Schichten und unterschiedlicher Weltanschauungen. Als Hauptanliegen

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gilt die Förderung der Jugendhilfe, der Bildung, der Kultur und Kunst, der Toleranz und des Völkerverständigungsgedankens. Für die Umsetzung dieser Zielstellung hat der Verein eine ideale Heimstatt, ist doch der zentrumsnah gelegene Alte Gasometer allein schon durch seine äußere Erscheinung ein echter Hingucker. Als Industriedenkmal ist er eine Zwickauer Sehenswürdigkeit. Die außergewöhnliche Architektur verleiht Veranstaltungen, deren Bandbreite von Konzerten, Kleinkunst, Theater und Kabarett bis hin zu Tagungen und Events reicht, ein unverwechselbares Flair. Aber auch eine Familien- oder Firmenfeier beispielsweise in der Barterre werden die Beteiligten nicht so schnell vergessen. Darüber hinaus stehen den unterschiedlichen Arbeitsbereichen rund 1700qm zeitgemäß ausgestattete Büroflächen bzw. Beratungs- und Projekträume zur Verfügung. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und verwaltet sein Vermögen. Dem Vorstand wurde zu Letzt im Sommer 2014 für die Dauer von 2 Jahren gewählt. (siehe auch Seite 34) Für das Alltagsgeschäft beschäftigte der Verein auch in 2015 hauptamtliches Personal (siehe auch Seite 28). Für das strategische und operative Management setzt der Vorstand einen zeichnungsberechtigten Geschäftsführer als besondere Vertretung i.S.d. §30 BGB ein.


Kultur erleben Kulturarbeit Struktur: Der Kulturbereich ist der größte Bereich der Einrichtung Alter Gasometer. Das Team besteht aus drei hauptamtlich angestellten Mitarbeitern (1 x Veranstaltungstechniker / 1 x Kulturmanager / 1 x Veranstaltungsmanagement), zwei Freiwilligen, 2 Mini Jobbern sowie regelmäßigen Pauschalkräften in den Bereichen Technik und Gastronomie. Kernaufgaben sind das komplette Kultur- und Veranstaltungsmanagement, die begleitende Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Verkauf und Marketing. Darüber hinaus kümmert sich das Team um die Vermietung der Räumlichkeiten mit dazugehörigen Serviceleistungen sowie um Kooperationen mit Dritten in den Bereichen Kultur und Technik. Das Gebäudemanagement (Haus- und Bühnentechnik, Objektpflege, etc.) sowie die Organisation der Veranstaltungsgastronomie werden ebenfalls über den Arbeitsbereich koordiniert. AUSGANGSLAGE KULTURARBEIT: Ein Soziokulturelles Zentrum ist mehr als ein reines Konzerthaus: an unterschiedlichen Tagen, zu unterschiedlichen Zeiten, in unterschiedlichen Räumen finden verschiedene Angebotsformen ihre Berücksichtigung bei der Programmplanung: Der Gasometer ist Ort der kulturellen Vielfalt. Für die Kulturarbeit bedeutet dies oftmals eine Gratwanderung zwischen dem Druck, wirtschaftlich erfolgreich agieren zu müssen aber auch der Befriedigung des soziokulturellen Anspruchs und der unterschiedlichen Bevölkerungsinteressen. Während es 2014 vor allem darum ging, ein funktionierendes und routiniertes Team zu werden und die bereits gebuchten Veranstaltungen professionell abzuwickeln, war es großes Anliegen des Kulturbereichs für das Jahr 2015, ein besucher-

mäßig erfolgreiches Veranstaltungsjahr hinzubekommen. Wir sehen es als Hauptaufgabe, ein ausgewogenes und dabei auch noch abwechslungsreiches und erfolgreiches Kulturprogramm den Gästen anzubieten. Wichtig dabei ist die Erkenntnis, womit wir im Gasometer erfolgreich sind, für welche Kunstformen sich die Besucher interessieren. Bei der Programmplanung orientieren wir uns an den Bedürfnissen der Besucher. Darüber hinaus möchten wir ein innovatives und kreatives Programm unseren Gästen und Nutzern bieten, sprich Bedarfe wecken. Das kulturelle Angebotsspektrum umfasst unterschiedlichste Genres und Formen der Rezeption, wie auch der aktiven Mitwirkung. Zentraler Veranstaltungsort ist der Saal, der eine Kapazität von rund 270 Sitzplätzen bzw. 600 Stehplätzen umfasst. KONZEPTIONELLES: Die im Sommer 2015 stattgefundene Bereichsklausur soll weiterhin kontinuierlich einmal im Jahr stattfinden. Dort werden getroffene Zielstellungen evaluiert und neue konzeptionelle Ideen besprochen. KULTUR- und VERANSTALTUNGSMANAGEMENT: Zu den wesentlichen Alltagsgeschäften des Bereiches gehört die Programmplanung. Der Alltag des „Buchens und Suchens“ ist vom zum Teil sich immer wiederkehrenden Aufgaben geprägt, die jedoch an sich sehr abwechslungsreich sind, da es immer andere Menschen / Künstler sind, die Anfragen stellen oder bei denen man selbst Anfragen stellt. Die schwierige Aufgabe ist es, ein funktionierendes Programm zusammen zu stellen: zwischen den Mailanfragen / Telefonaten mit Agenturen und Künstlern sollte man die Künstler herausfinden, die qualitativ überzeugen, die eine künstlerische Seite 6


Leiter der Einrichtung. Das Kernteam besteht aus fünf Pauschalkräften und deckt weitestgehend alle Veranstaltungsdienste im Bereich Gastronomie ab.

PROGRAMMSCHWERPUNKTE: Bereicherung darstellen und Besucher generieren. Diese Aufgabe fordert die permanente Beschäftigung mit Kultur, die gefällt und Kultur, die funktioniert – idealerweise stimmen beide Ziele überein. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Eine stetige Öffentlichkeitsarbeit gehört zur Alltagsarbeit. Die permanente Versorgung der unterschiedlichsten Medien mit entsprechenden Texten, Bildern, Anzeigen etc. ist geradezu existenziell für die Umsetzung fast aller Vorhaben, die mit Veranstaltungen zu tun haben. Nach wie vor bewerkstelligen wir dies ohne eine hauptamtliche Fachkraft „nebenbei“. Dafür unterstützt uns immer im jährlichen Wechsel eine Freiwillige (Freiwilliges-Soziales-Jahr). Verkauf: Seit April arbeiten wir mit einem neuen Ticketsystem: TICKETMASTER. Ziel war es, unsere bisherigen unterschiedlichen Verkaufskanäle zu bündeln und in einem Kanal zusammenzufassen. GASTRONOMIE: Zu fast allen Veranstaltungen wird eine Veranstaltungsgastronomie ermöglicht. Sie beschränkt sich weitgehend auf die Versorgung mit Getränken. Im Bereich Gastronomie kommen Pauschalkräfte zum Einsatz. Teilweise ist es jedoch auch unumgänglich, dass Mitarbeiter der Einrichtung entsprechende Dienste mit übernehmen (z.B. Kino). Die Bereichsleitung kümmert sich um die Dienstplanerstellung und die Generierung von neuem Personal. Um die Warenbestellung kümmert sich der Technische

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KABARETT & COMEDY: Viele Wortveranstaltungen bereicherten das Programm des Alten Gasometers: politisches Kabarett, Stand-Up-Comedy, Musikkabarett, slamartige Lesungen. Diese Genres sehen sich einer wachsenden Zahl konkurrierender Angebote anderer Anbieter in Zwickau und der näheren Umgebung gegenüber. Nicht alle Anfragen an Künstler, die wir gerne veranstalten würden, können wir erfolgreich bearbeiten, da wir mit einer Sitzplatzkapazität von 270 Plätzen nicht die „Großen“ der Szene für unser Haus gewinnen können. Wortveranstaltungen sind weniger personalintensiv und der technische Aufwand ist überwiegend als gering einzuschätzen. Die vorhandene technische Ausstattung reicht bei 90% der Veranstaltungen aus und auch rechnerisch ist dieser Veranstaltungstyp leicht zu planen: die Veranstaltungen sind risikoarmer, da die Produktionsnebenkosten geringer sind. Bekannte und gut besuchte Highlights des Jahres 2015 waren u.a. Sebastian Pufpaff, Uwe Steimle, Matthias Egersdörfer und Christine Prayon. KONZERTE: Aufgrund der Größe des Hauses ist eine mühsame Aufgabe, Headliner zu finden, die den Saal an die Auslastungsgrenze bringen. Viele der bekann-


Kultur erleben teren Bands ziehen mittlerweile größere Locations vor (diese sind auf Grund des Marktdruckes oftmals zu sehr günstigen Konditionen zu mieten) und gerade im Konzertsektor ist es schwierig, ein erfolgreiches Programm anzubieten. Insofern ist das Jahr 2015 eine Besonderheit: es ist uns gelungen, als wahrscheinlich oftmals kleinster Veranstaltungsort im Rahmen einer Tour der aufgetretenen Künstlern dabei gewesen zu sein. So konnten wir im Jahr 2015 unter anderem Phillip Boa & the Vodooclub, Keimzeit, Staubkind, Ost+Front, Glasperlenspiel, Randy Hansen, Electra und Rainald Grebe begrüßen. Es waren absolute Highlights für unser Haus und besondere Abende. Letztlich erzielt man durch diese besonderen Clubkonzerte auch einen Imagegewinn, da viele Besucher an diesen Abenden zum ersten Mal den Gasometer in Zwickau bewusst erleben durften - und dann noch in einem ausverkauften oder nahezu ausverkauften Haus. Die Zusatzkosten bei Veranstaltungen werden auch in Zukunft weiter steigen: Pauschallöhne, Technik/ Security, GEMAGebühren, KSK, steigende Hotelkosten, intensivere und längerer Aufbauzeiten. Die Abwägung, wann man ein Konzert machen darf und wann man erfolgreich ist, ist nicht einfach zu treffen. Oftmals muss man einfach aufgrund des Namens / Renommees ein Konzert veranstalten und weiß, dass man allenfalls eine „Schwarze Null“ schreiben kann. Ob dies dann als ein Erfolg zu werten ist, ist im Einzelfall zu bewerten. Auch im Bereich Konzerte ist es ein großes Ziel, externe Partner zu finden, die sich als Kulturpartner in unser Haus einmieten und uns somit Künstler bescheren, für die wir eigentlich zu klein sind oder unsere Erfolgsaussichten zu gering. Bereits bestehende Partnerschaften, so z.B. mit Stefan Aust Konzertmanagement aus

Dresden sollen ausgebaut und intensiviert werden. KLEINKUNST: Die Sparte Kleinkunst findet hauptsächlich am Mittwoch ihre Berücksichtigung. Inhaltlich reicht das Spektrum dabei von Lesung, Kabarett, Jazz bis hin zu Singer/Songwriter Konzerten. Ein Ergebnis der Bereichsklausur des Sommers war es, nicht jeden Mittwoch im Jahreskalender zu berücksichtigen, sondern das Programm nicht künstlich zu vergrößern, sondern zu verschlanken. PROGRAMMKINO – KINO CASABLANCA: Im Jahr 2015 fanden insgesamt 36 Filmveranstaltungen statt. Diese besuchten 2.403 Gäste, durchschnittlich also 67 BesucherInnen. Aufgrund der über die Jahre stetig steigenden Besucherzahlen benötigen wir keine Fördermittel mehr für dieses Projekt. Das Programm umfasste eine abwechslungsreiche Filmauswahl (Länder, Genres, Machart…). Die Gäste schätzen sehr unterschiedliche Kriterien. Wesentlich ist jedoch immer, dass die ausgewählten Filme nur selten oder gar nicht in anderen Kinos der Region zu erleben sind. Das Kino ist ein nicht weg zu denkender Programmpunkt des Vereins für Gäste, die gute und besondere filmische Unterhaltung schätzen. Die inhaltliche Aufwertung durch organisierte Gesprächsrunden zu Filmen und den dort behandelten Themen konnte wieder aufgefrischt werden. Mit dem „Podium für Gutes Essen“ (Feinkost30) und „Kultur und Medizin im Dialog“ (HBK) haben wir zwei starke Partner an unserer Seite, die Lust an der inhaltlichen Auseinandersetzung zu speziellen Themen haben. Noch immer stellt die Nutzung der neuen Technik eine Herausforderung für die Arbeit da. Das Einlesen der Filme, Rücksprachen bei technischen Problemen fordern ein Mehr an Zeit, welches auch in Zukunft nicht verhindert werden kann. Seite 8


ZWICKAUER MUSIKFORUM: Das Zwickauer Musikforum hat seine Identität in jahrelanger musikalischer Nachwuchsarbeit des Vereins Alter Gasometer gefunden und herausgebildet. Getreu dem Gedanken, dass in einem Forum sich Menschen treffen und sich untereinander austauschen, kann man das Zwickauer Musikforum als realen und auch virtuellen Ort begreifen, an dem musikspezifische, wie auch technische Fragen gestellt, diskutiert und beantwortet werden. Der Verein ermöglicht durch das „Zwickauer Musikforum“ und seine Arbeitsweisen und Angebote: - aktive kulturelle Eigenbetätigung bis hin zu Auftritten/Präsentationen - kulturelle Bildung / Weiterbildung sowie vielfältige Unterstützung in technische Fragen - Angebote professioneller Unterstützung in praktischen und theoretischen Fragen - Möglichkeiten für Austausch, Vernetzung - u.v.a. Unter der Rubrik des Zwickauer Musikforums 2015 gab es: - 21. Bandwettbewerb mit drei Vorausscheiden und ein Finale - Poetry Slams - Wie Verwildert (Wohnzimmerkonzerte) - Proberäume - 13. Newcomernight auf dem Hauptmarkt - 3 Jugendkonzerte MEILENSTEINCHEN: Das Projekt „Meilensteinchen – Kultur für Kinder und Familien“ war auch in 2015 noch fester

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Bestandteil des Programms im Alten Gasometer. Inhaltlich verbergen sich dahinter viele verschiedene Veranstaltungsformen, die nicht nur zum Kultur rezipieren, sondern auch zum mitmachen anregen sollen, wie bspw.: Theater, Kino, Familienkonzerte, Workshops (z.B. Trommelworkshop, Origami, Handmade), Lesungen (Gute!Nachtgeschichten), Kunstprojekte (z.B. Zirkusprojekt) und inklusive Freizeitangebote (Rumpelwicht & Co). Eines der Ziele des Projekts ist ein positiver Erstkontakt mit Kultur bzw. Kultureinrichtungen im öffentlichen Raum. Viele der Kinder erleben möglicherweise im Gasometer zum ersten Mal ein Theaterstück oder ein Konzert. Dieses Erleben sollte eine bleibende positive Erinnerung für die Kinder sein. Aufgrund der gleichbleibend immer hinter den Erwartungen zurückbleibenden Besucherzahlen wurde im Sommer 2015 im Rahmen der Tagesklausur die Entscheidung getroffen, Kinderkultur in der bewährten Form der MEILENSTEINCHEN nicht mehr anzubieten. Zu gering war die Resonanz bei Publikum, Kindertageseinrichtungen und Grundschulen, die wir so dringend benötigt hätten. Dies bedeutet nicht, dass die Workshop-Angebote und niedrigschwellige Angebote nicht mehr stattfinden, jedoch die aufwendig und stets hinter den Erwartung zurückbleibenden Kulturveranstaltungen im Saal. Insofern bleiben Einzelbausteine der MEILENSTEINCHEN auch weiterhin be-


Kultur erleben stehen, ohne dafür gesondert Förderung zu beantragen. Auch Kulturelle Angebote für Familien und Kinder werden weiterhin Berücksichtigung finden, jedoch verstärkt dem Ansatz folgend, welche Kultur auch wirtschaftlich funktionieren kann. Eine nicht einfache Entscheidung – jedoch wäre nach fünf Jahren Testphase eine größere Resonanz bei den Besuchern notwendig gewesen.

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Kabarett/ Comedy: Anna Mateur and the Beuys, Anny Hartmann, Kalle Pohl, Jens Heinrich Claassen, Peter Vollmer, Thomas Freitag, Matthias Egersdörfer, El Mago Masin, Nico Semsrott, Ludger K., Maria Vollmer, Schwarze Grütze, Sebastian Puffpaff, Christoph Sieber, Egersdörfer, Uwe Steimle, Mathias Tretter, Henning Schmidtke, Christine Prayon Konzerte: Sebastian Hackel, Jeanine Vahldiek Band, PRO-PAIN, Dying Humanity & Bad Shot, Falk Zenker, Old Ways Band, Rainald Grebe & Die Kapelle der Versöhnung, KUULT, Martin Gallop, Lead Zeppelin, Fjarill, IC Falkenberg, electra, Sebastian Lohse & Futurum, Im Bett mit Udo, Bigband „Swing it“ und Freunde, Randy Hansen und Band, Johannes Oerding, Staubkind, Levantino, Danny Bryant, KEIMZEIT, Engel in Zivil, John Kirkbride & Andreas Schirnecl, Lydie Auvray – Trio, Karasol, Die Blockflöte des Todes, Triosence, Phillip Boa and the Voodooclub, Sofia Talvik, The Skatoons, Babayaga, Tonträger, Ost + Front, Liljana, Quadro Nuevo, Megaherz, The Pussybats, Paul Millns Bühne/ Theater: Theater Plauen – Zwickau mit „nachtschicht“ und „Tanz+“, Theater Mogul mit „Caveman – Du sammeln, ich jagen!“, redATTACK

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Kinofilme: A Royal Night - Ein königliches Vergnügen, Ich und Kaminski, European Outdoor Film Tour 15/16, Der Staat gegen Fritz Bauer, Familienfest, Picknick mit Bären, Nicht alles schlucken, Am Ende ein Fest,Ich seh, ich seh, Heil, Frank, Becks letzter Sommer, Wenn wir reden, Freistatt, Men and Chicken, Die Frau in Gold, Taxi Teheran, Die abhandene Welt, Das ewige Leben, Zweite Chance, Eine neue Freundin, Der Bauer und sein Prinz, Heute bin ich Samba, Selma, Still Alice, Zu Ende ist alles erst am Schluss, Das Mädchen Hirut, Istanbul United, Die letzten Gigolos, The Imitation Game, Familienfieber, Wild Tales - Jeder dreht mal durch, Wir sind jung. Wir sind stark., Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach, Im Keller, Einer nach dem Anderen, The Cut, Der Koch Wie Verwildert: Kleinstadtlicht, Harey, EinKlang, NightJar, Joseph Mayer, Heated Land, Will Wood, Benjamin Yellowitz, Mock Deer, Lotta sleeps, Paul Weber, Tigeryouth, Bapo, Max von Wegen, No King No Crown


JugendTreffen Jugend- und Sozialarbeit | Soziokultur & Bildung Seit über 1990 gibt es im Verein offene Jugend- und Sozialarbeit. In Trägerschaft des Bunten Zentrums entstand 1991 der Jugendtreff. Der Name „Buze“ leitet sich aus dem alten Vereinsnamen „Buntes Zentrum“ ab. Heute steht er für die vielfältige Jugend- und Sozialarbeit im Soziokulturellen Kontext im Alten Gasometer. Vorwort: Jugendarbeit hat gem. § 11 Sozialgesetzbuch Achtes Buch, Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII) die Aufgabe, Kinder und Jugendliche durch die Vielfalt von Angebotsformen und (außerschulischen) Bildungsthemen in ihrer Entwicklung zu fördern und dabei zur Selbstbestimmung, zur Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung sowie sozialem Engagement zu befähigen. Gem. § 11 Abs. 2 realisieren wir, im Auftrag der Stadt Zwickau, als anerkannter freier Träger der Jugendhilfe Angebote der offenen Jugendarbeit sowie gemeinwesenorientierte Projekte. Unter anderem in den Arbeitsfeldern: - außerschulische Jugendbildung (kulturelle, politische, soziale) - Jugendarbeit in Sport, Spiel und Geselligkeit - arbeitswelt-, schul- und familienbezogene Jugendarbeit - Kinder- und Jugenderholung - Jugendkulturarbeit - Jugendberatung Dies bedeutet, Angebote für Kinder und Jugendliche finden im Kontext unseres soziokulturellen Profils statt. Die Maßnahmen sind überwiegend niederschwellig und zielen grundsätzlich auf alle jungen Menschen ab, unabhängig von deren sozialer

oder regionaler Herkunft. Die Angebote sind freiwillig organisiert, orientieren sich an den Interessen der jungen Menschen, verlangen aber auch eine aktive Mitgestaltung durch die potenziellen Nutzer. Aufgabe ist es junge Menschen ohne Rücksicht auf Konfession, Hautfarbe, Herkunft, Bildungsstand und Weltanschauung die Möglichkeit zur Begegnung zu eröffnen, ihre Entwicklung zu fördern und eine ihren Interessen gerecht werdende Freizeitgestaltung zu ermöglichen. Es ist uns wichtig, Bildungs- und Sozialisationsprozesse zu ermöglichen, Kompetenzen zur Lebensbewältigung zu vermitteln, kulturelle und politische Bildung anzubieten um u.a. auch am Gemeinwesen teilzuhaben und diese optimaler Weise positiv mitzugestalten. Die Kinder- und Jugendarbeit ist ein Kernbereich der soziokulturellen Arbeit. Anders gesagt, die Soziokultur gehört zur Jugendhilfe und kann dazu ihren eigenen Beitrag leisten. Der interdisziplinäre Ansatz der Soziokultur erfasst Jugendarbeit als ein konstitutives Element. Dabei geht es um eine Förderung von Selbständigkeit, Eigenverantwortung und Eigeninitiative junger Menschen sowie eine aktive demokratische Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen. Die Erfahrungen zeigt, dass die Verknüpfung der OKJA nach §11 mit einem Kulturzentrum Synergieffekte erzeugt, die beide Bereiche einzeln bestehend nicht erreichen können. Neben inhaltlichen Vorteilen, etwa des Aufeinandertreffens verschiedener Generationen und einer stärkeren Bindung an das Gemeinwesen, sind es auch

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Projekte zur kulturellen und politischen Bildung (z.B. Schulprojekttage zum Thema Zivilcourage) sowie spezielle Informationsveranstaltungen für Erwachsene (z.B. Filmvorführung Plastic Planet).

infrastrukturelle Vorteile, die Kultur- und Jugendarbeit voneinander profitieren lassen. Hinzu kommt, dass junge Menschen neben dem begleitenden Sozial- und Kulturpädagogen auch Kontakt zu weiteren Mitarbeitern, Helfern, Künstlern oder Bürgern in unserem Soziokulturellen Zentrum haben und somit ihrer lebensweltlichen Verortung entsprechend ein ungleich höheres Anknüpfungspotenzial entsteht als das in einem für sich allein existierenden Jugendclub der Fall sein kann. Portfolio: Der Bereich „Jugend- & Sozialarbeit“ und der Querschnittsbereich „Soziokultur und Bildung“ umfasste in 2015 erneut ein vielfältiges Angebot sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für junge Erwachsene. Die Angebotsformen reichten dabei von aktiven Mitmachangeboten bis hin zum Konsumieren. Inhaltlich vereinigte der Querschnittsbereich all jene Projekte, welche Verbindungen in den Bereich Jugendarbeit, Kulturarbeit und Demokratiearbeit haben. Dazu gehören genauso wöchentliche Angebote im Bereich Jugendarbeit (z.B. Sportangebot, Volxküche, Stoff statt Plastik, Rumpelwicht & Co), Ferienprogramme (z.B. HANDMADE, Kinderzirkus, School Warm Up), Angebote der Meilensteinchenreihe (z.B. Theater, Gute! Nachtgeschichten, Familienkonzerte, Workshops) Jugend –und Soziokulturveranstaltungen (z.B. Poetry Slam, Wie Verwildert, Ping Pong Session, FaNi.P.),

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Wichtiges Ziel ist vor allem eine breite Palette an Angeboten für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in verschiedenen Lebenslagen zu gestalten. Da mit den verschiedenen Angeboten auch unterschiedliche Zielgruppen angesprochen werden, ist es immer wieder wichtig die Bedürfnisse der Besucher aufzunehmen. An 110 Tagen öffnete unser offener Jugendtreff BuZe, an 39 Nachmittagen trafen wir uns in der Sporthalle bzw. beteiligten uns an Turnieren. 14 Angebote führten wir direkt an Schulen durch. 144 Projekte der kulturellen, sozialen bzw. politischen Bildungen wurden angeboten. 106 jugendkulturelle Veranstaltungen im Rahmen des Zwickauer Musikforums bzw. der Kinder Kulturreihe Meilensteinchen wurden von uns begleitet. NutzerInnen: Rund 15.000 junge Menschen nutzten in 2015 unsere 415 Angebote. 55% waren männliche und 45% weibliche NutzerInnen. 19% waren Kinder bis 14 Jahre, 23% Kids zwischen 15 und 20 Jahren sowie 58% junge Erwachsene ab 21 Jahren.


JugendTreffen Rund 6% waren NutzerInnen mit Migrationshintergrund und rund 3% waren NutzerInnen mit einer Behinderung. Durchsschnittlich 14 NutzerInnen besuchten unseren offenen Jugendtreff BuZe, je Angebotszeit. Somit stagniert die Besucherzahl im Vergleich zum Vorjahr. Alle Projekte in den Ferien wurden sehr gut angenommen, waren sie doch bereits frühzeitig ausgebucht. Auch die meisten unserer Projekte und Workshops wurden gut frequentiert. Alle jugendkulturellen Veranstaltungen erfreuten sich großer Beliebtheit. Flucht & Asyl: Ein wachsender Aspekt unserer Arbeit liegt in Deutschlands Thema Nummer 1, der Migration der Flüchtlinge in unserer Stadt. Unsere Angebote der offenen Jugendarbeit bzw. unseren soziokulturellen Angebote bieten die Möglichkeit in einer ungezwungenen Atmosphäre einander kennenzulernen. Daneben können gezielt Angebote entwickelt werden, die auf die speziellen Bedürfnisse von jungen Flüchtlingen eingehen. Vielfältige Freizeitangebote sind wichtig, nicht nur um dem tristen Alltag der Unterkünfte zu entkommen, sondern auch um soziale und kommunikative Kompetenzen zu entwickeln und auszubauen. Besonders in der Jugendarbeit besteht die Chance, dass man sich vorurteilsfrei begegnet und der Kontakt zwischen einheimischen Kindern und Jugendlichen und denen mit Fluchterfahrung mitunter viel leichter gelingt als unter Erwachsenen. Dem sind wir vorerst mit kleinen Bildungsprojekten wie einen Thementag zur Zivilcourage oder einer Kochaktion mit der DAZ-Klasse der Pestalozzi-Schule innerhalb unseres SchoolWarm up Projektes näher gekommen. Kinder und Jugendliche konnten sich darüber hinaus in unserem Jugendtreff oder bei unseren Sportangeboten kennenler-

nen. Junge Erwachsene konnten wir auch erfolgreich in unseren Projektwochen im „Historisches Dorf“ mit integrieren. Eng arbeiten wir auch mit den Helferkreisen zusammen um z.B. unsere Angebote direkt vor Ort zu offerieren. Weitere konkretere Angebote sind für 2016 geplant. Auch die zielgruppenrelevante Öffentlichkeitsarbeit wird aktuell mehrsprachrig angepasst.

Öffentlichkeitsarbeit: Alle Informationen zu unseren Angeboten kann man online unter www.buze-zwickau.de erhalten. Darüber hinaus kommunizieren wir die Angebote auf der Homepage des Trägervereins www.alter-gasometer.de und der facebook Seite bzw. im Monatsprogrammheft. Projektinformationen werden auch mittels Presseinformationen weiterverbreitet. Die Freie Presse Zwickau, TV Zwickau und Radio Zwickau unterstützen uns meist und gern. Flyer und Plakate verteilen wir seltener. Wenn in Schulen oder geben diese an die Streetworker zur Kommunikation. Team: Ein Sozialpädagoge und eine Kulturpädagogin bilden das hauptamtliche Team. Die Mitarbeiterin vertritt die eigentliche Pädagogin, welche sich seit dem Herbst 2014 bis zum Frühjahr 2016 in Elternzeit befindet .

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JugendTreffen Bedingt durch die stätige Zunahme im Bereich unserer Projektarbeit erfolgte ab dem Herbst 2015 die Wiederbesetzung der Stelle „Freiwilliges Soziales Jahr“. Der Mitarbeiter betreut die Öffnungszeiten des offenen Jugendtreffes und unterstützt die Pädagogen bei einer Vielzahl von Projekten. Darüber hinaus arbeiten wir mit verschieden Bildungseinrichtungen zusammen, so dass wir regelmäßig Schulpraktikanten und Praktikanten in Ausbildung zum Erzieher bei uns im Einsatz haben. In den Projekten, insbesondere der kulturellen Bildung bzw. bei jugendkulturellen Veranstaltungen sind wir mit einer Vielzahl von Engagierten vernetzt, welche wir entweder als Honorarkraft oder als ehrenamtliche Mitarbiter im Einsatz haben. Kooperationen: Ohne geht es nicht. Entweder um den Blick über den Tellerrand zu schärfen, Synergieen zu ermöglichen, Ressorcen optimal zu nutzen, Kompetenzen Dritter uns eigen zu machen, etc.. Wir pflegen ein großes Netzwerk. Sei es um dieses für unsere eigenen Projekte zu nutzen, uns inhaltlich-fachlich auszutauschen oder Projekte von Dritten zu unterstützen. Eine unserer intensivsten Partnerschaften pflegen wir mit der Stadtmission Zwickau. Egal ob bei Scholl Warm up Projekten (Motivationscamps / Schulverweigerer), Inklusionsprojekten wie dem Freizeitclub Löwenzahn oder dem Projekt Rumpelwicht (Treff für Kinder mit und ohne Behinderung) oder den Arbeiten im Historischen Dorf. Dies ist Kooperation pur.

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Ein weiteres wichtiges Netzwerk ist das „Bündnis für Bildung Zwickau“ zu welchem u.a. die Impulsstiftung Zwickau, die Lernwerkstatt Zwickau und die Schulsozialarbeit der Pestalozzischule Zwickau zählt. Über diesen Verbund holten wir ca. 10.000€ Projektgelder nach Zwickau und ermöglichten Kinder und Jugendlichen unter dem Motto „Kultur macht stark“ abwechslungsreiche Angebote wie z.B. unsere HANDMADE WORKSHOPS bzw. den KINDER-ZIRKUS. Die Angebote sind für die Kinder bzw. die Familien kostenlos. Auch mit der Stadt Zwickau arbeiten wir eng zusammen. So beteiligten wir uns beim Zwickauer Stadtfest, dem Historischen Handwerkermarkt, Zwikkifaxx oder dem Handwerkermarkt auf dem Zwickauer Weihnachtsmarkt.


JugendTreffen Portfolio 2015:

Jugend- und Sozialarbeit eigene VA

Querschnittsbereich: Soziokultur

Ping Pong Session

Zwickauer Musikforum: Proberäume

wöchentliche Sport AG

Zwickauer Musikforum: Bandwettbewerb & Newcomernight

Projektcafe BuZe (Di, Do, Fr)

Zwickauer Musikforum: Poetry Slam

monatliche Workshopreihen: Do-It-Yourself

Zwickauer Musikforum: wie verwildert Wohnzimmerkonzerte

wöchentliche Workshopreihen: Anti Plastik

MEILENSTEINCHEN: GUTE NACHT GESCHICHTEN

Sozialstundenprojekt

MEILENSTEINCHEN: Origami Workshops

Ferien-Workshops: Bunte Kids Woche

Ferien-Workshops: HANDMADE Ferien-Workshops: Kinder-Zirkus Ferien-Workshops: Schmiede-Workshop Ferien-Workshops: Sandstein-Workshop medienpädagogische Projekte: "25Jahre.25Menschen.25Geschichten." Ausstellungen: "25Jahre.25Menschen.25Geschichten."

Kooperationen

F.A.N.I.P. (mit div. Zw. Jugendeinrichtungen)

Historisches Dorf (mit Stadtmission Zwickau & Likedeelers)

Inklusionsprojekte: Freizeitterff Löwenzahn (Mi | Stadtmission Zwickau)

Inklusionsprojekte: RUMPELWICHT (mit Stadtmission Zwickau)

Inklusionsprojekte: Freizeittreff Löwenzahn (Mi | Stadtmission Zwickau)

Inklusionsprojekte: Freizeittreff Löwenzahn | Projekt AKTIONSKUNST (Mi | Stadtmission Zwickau)

Zwickauer Jugendbuffet | Runder Tisch der Jugend (mit Zwickauer Partnerschaft für Demokratie)

Historischer Handwerkermarkt (Stadt Zwickau: mit Stadtmission Zwickau)

Schulprojekte: u.a.: GTA, FARBENspiele, BuZe-Night, Zivilcourage

Handwerkermarkt zum Weihnachtsmarkt (Stadt Zwickau: mit Stadttmission Zwickau)

Zwikkifaxx (Stadt Zwickau: mit Stadtmission Zwickau)

Poetry & Song Slam im Rahmen der Tagen der Poesie in Sachsen: Zwickau 2015

SCHOOL WARM UP (mit Stadtmission Zwickau) Ferien-Freizeit: Floß-Freizeit (mit Stadtmission Zwickau) VOLX-Küche (mit Roter Baum Zwickau)

Dienstleistung

Raumvermietung z.B. für Kinder-Geburtstage GEO-CACHING (für Sparkasse Zwickau) Schools Out Party (für Schulen)

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Demokratie gestalten

Koordinierungsbüro des Bündnis für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region Das Bündnis für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region hat mit seiner Klausur am 25.06. sein Bestehen und seine Aktivität bekräftigt. Die Vertreter haben sich gemeinsam in einen Prozess der Orientierung begeben und halten an ihrem gemeinsamen Veranstaltungskonzept „Tage der Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region“ für das Jahr 2016 fest, deren Planung unter anderem mit der Themenfindung zur Bündnissitzung am 02.09. begann und vor allem im Spätherbst einen Schwerpunkt der Arbeit des Bündnisses einnahm. Dennoch waren die Teilnehmerzahlen zu Sitzungen im ersten Halbjahr, wie auch zur Klausur im Juni unbefriedigend. Zwischen 10 und 15 Mitglieder und Kooperationspartner fanden sich ein. In der zweiten Jahreshälfte setzten wir auch bedingt durch die personelle Umstrukturierung auf mehr Kommunikation und persönliche Betreuung der Mitglieder und Kooperationspartner, was sich positiv auf die Motivation dieser und auch der Teilnehmerzahlen niederschlug. So konnten wir zu den letzten beiden Bündnissitzungen über 20 Gäste begrüßen und auch eine Zukunftswerkstatt im Dezember 2015 über einen kompletten Tag mit 16 Teilnehmern durchführen. Hier stand vor allem das Schärfen eines eigenen Selbstverständnisses im Vordergrund. Dieses positive Bild runden die Wahl eines neuen Beirates und vor allem die Überarbeitung einer veralteten Arbeitsordnung samt Annahme durch eine fast vollständige Mitgliederversammlung ab. Zudem finden die Bündnissitzungen ab sofort dezentral an wechselnden Orten bei den Mitgliedern statt, um die gegenseitige Wertschätzung zu steigern und die Seite 17

Begebenheiten vor Ort noch besser Kennenzulernen. Aufgaben und Ziele 2015: Das Koordinierungsbüro des Bündnisses für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region hatte auch im Jahr 2015 wieder bereits bekannte Schwerpunkte. Dies betrifft die Mahn- und Gedenkstunde am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus (27.01.), die turnusmäßig durchgeführten Bündnis- und Beiratssitzungen, die Tage der Demokratie und Toleranz (Mit dem Motto „Freiheit. Leben. Hier“) sowie die Gedenktage im November; die Gedenkveranstaltungen an die Opfer des NSU (4.11.) und der Pogrome in Zwickau 1938 (9.11.). Diese Veranstaltungen und Termine sind im Terminkalender der aktiven Vereine und Initiativen fest eingeplant. Personelle Umstrukturierungen Nach der kurzfristigen Kündigung der Koordinatorin Mitte des Jahres wurde vom Geschäftsführer des Trägervereins Alter Gasometer e. V. ein veränderter Kostenund Finanzierungsplan am 01.07. bei der SA eingereicht. Durch diese Kurzfristigkeit blieb wenig Zeit zum Handeln. Dennoch konnten wir zum 16.07. zunächst einen weiteren Mitarbeiter im Koordinierungsbüro des Bündnisses für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region mit 14 Wochenstunden anstellen. Zum 01.08. stand zudem ein neuer Koordinator mit 16 Wochenstunden zur Verfügung. Unterm Strich arbeiteten so drei hauptamtliche Mitarbeiter im Koordinierungsbüro und teilten sich bis Jahresende die Arbeitsbereiche Finanzen/Controlling, Mitgliederbetreuung/Vernetzung und Koordinierung des Bündnisses/Vertretung nach außen.


Der neue Koordinator ist gleichzeitig seit dem 01.07. Koordinator der Zwickauer Partnerschaft für Demokratie. Die erhofften Synergien, u.a. beide Programme, Zielgruppen, Netzwerke eng miteinander zu verknüpfen hat funktioniert und muss als positiv herausgestellt erden. Die Kombination ist auch in 2016 geplant. Gesellschaftliche Herausforderungen Inhaltich beschäftigt sich das BfDT und das Koordinierungsbüro ab Mitte des Jahres verstärkt mit dem Thema „Willkommenskultur und Integration in Zwickau“. Eine neue Erstaufnahmestelle in Zwickau, viele neue Wohnprojekte und Notunterkünfte überraschten auch das Koordinierungsbüro. Hier fanden wir schnell unsere Rolle und waren uns bewusst, dass wir den Flüchtlingen keine direkten Hilfeleistungen bieten können. Das ist nicht unser Auftrag und nicht unsere Kernkompetenz. Vielmehr sehen wir uns als „Vernetzer“ und „Kommunikator“ und richten unser Angebot an die deutsche Mehrheitsgesellschaft. Vernetzen: Vor dem Hintergrund der zunehmenden Anzahl an Flüchtlingen ist das Koordinie-

rungsbüro bestrebt, die Helferkreise und Vereine zu Vernetzen und sie in ihrem Bestreben, die hiesige Bevölkerung für dieses Thema zu sensibilisieren, zu unterstützen. Gerade mit dem Aufkommen der beschriebenen Thematik wächst die Bedeutung und Wahrnehmung des Koordinierungsbüros und des Bündnisses als Experte im Umgang mit Rechtsextremismus. Viele Nachfragen von Bürger_innen via Mail und Telefon, Anfragen für Inputreferate zu Thema Demokratieförderung und vermehrte Presseanfragen belegen dies. Konkret organisierten wir noch im alten Jahr Vernetzungstreffen der lokalen Helferkreise und Wohnheimleiter im Sinne eines Erfahrungsaustausches und Wissenstransfer im Oktober. Dieses findet nun vierteljährlich statt. Zudem riefen wir den informellen Helfer-Stammtisch ins Leben, der seit November 2015 monatlich stattfindet. Aufklärung/Weiterbildung: Weiterhin bot das Koordinierungsbüro in Zusammenarbeit mit dem sächsischen

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Flüchtlingsrat ein Ein-Tagesseminar zum Umgang mit Flüchtlingen für Ehrenamtliche an, dem über 40 Teilnehmer beiwohnten. Zudem wurde die bereits vergriffene Erstauflage (15.000) des Infoheftes „Flüchtlinge unterstützen – Diskriminierung entgegentretet“ im Herbst des Jahres akribisch aktualisiert und überarbeitet und wird Anfang 2016 mit neuen Zahlen und Kontaktdaten erscheinen und der hiesigen Bevölkerung und den Vereinen als Argumentationsgrundlage und Sensibilisierungspapier dienen. Sichtbarmachung – Proaktives Gestalten statt reagieren: Das aufkommende Phänomen „Pegida“ machte auch um Zwickau keinen Bogen, sodass in Zwickau Menschen mit den verschiedensten Ängsten auf die Straße gingen. Hierbei organisierten wir zum ersten Aufruf kurzfristig eine Gegenveranstaltung mit etwa 250 Teilnehmern. Jedoch erkannten wir, dass wir statt Gegennaktionen vermehrt auf eigenen Akzente setzen sollten und zudem eine Pauschalisierung der Demonstranten als Rechte undifferenziert und polarisierend ist. Seither belgeiten wir die Züge kritisch und aufmerksam und versuchen zum Beispiel mit oben beschriebenen Maßnahmen proaktiv zu agieren, statt zu reagieren. MaSSnahmen: 27. Januar: Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus | 25. bis 27. Februar: Politische Informationsreise nach Berlin | 18. März: Verteilung der Informationsbroschüre - Asyl im Landkreis Zwickau | 13. April: Eröffnung der Tage der Demokratie und Toleranz in der Zwickauer Region | 14. April: Film & Gespräch „Typisch Jude - Dokumentation über aktuellen Antisemitismus“ | 15. April: Lesung & Gespräch

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„Als Christ in der Politik“ | 13.-24. April: Tage der Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region „FreiheitLebenHier“ | 21. Mai: Wählerforum zur Wahl der/des OberbürgermeisterIn | 4. Juni: Wählerforum zur Wahl des Landrates | 25. Juni BfDT Klausur | 29. August: 1. Zwickauer Jugendkonferenz im Rahmen der Zwickauer Partnerschaft für Demokratie | 3. Oktober: Bürgerfest „25 Jahre Deutsche Einheit“ | 17. Oktober: Kundgebung am Georgenplatz „Zwigge für Respekt und Toleranz“ | 20. Oktober: 1. Netzwerktreffen aller Wohnprojekte und Helferkreise für Flüchtlinge im Landkreis Zwickau | 4. bis 19. November: Vortrag und Ausstellung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“ | 24. November: Workshop „Interkulturelle Kompetenz in der offenen Kinder- und Jugendarbeit“ | 25. November: Bündnissitzung „Neuer Beirat gewählt - Arbeitsordnung verabschiedet“ | 28. November: Seminar „Flüchtlingspolitik in Europa, Deutschland und im Landkreis Zwickau“ | 3. Dezember: BfDT Zukunftswerkstatt | 10. Dezember: informeller Stammtisch für Flüchtlings-Helferkreise im Landkreis Zwickau | 2015: Vernetzungstreffen z.B.: 4 x BFDT Mitgliederversammlung, 6 x BFDT Beiratssitzungen, Interkultureller Arbeitskreis, Netzwerk Tolerantes Sachsen, u.w.


Demokratie gestalten

Koordinierungsbüro der Zwickauer Partnerschaft für Demokratie Der offizielle Startschuss der Partnerschaft für Demokratie in Zwickau (ZPfD) war die 1. Demokratiekonferenz samt konstituierender Begleitausschusssitzung am 26 Juni in Zwickau. Auf Einladung der Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau, Frau Dr. Pia Findeiß nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus Vereinen, Verbänden, Kirchgruppen, Gewerkschaften und der Stadtverwaltung im Alten Gasometer an der konstituierenden Sitzung teil. Zu dieser wurde die Geschäftsordnung der ZPfD sowie die Förderrichtlinien erarbeitet und verabschiedet. Zudem wurde der neue Projektkoordinator der ZPfD, welcher seine Arbeit zum 1. Juli mit 24 Wochenstunden im Verein Alter Gasometer aufnahm, vorgestellt. Grundlage der Arbeit der ZPfD bildet der Beschluss der Zwickauer Stadtrates sich am BUNDesprogramm „Demokratie leben“ zu beteiligen. Das Programm fördert Projekte, welche sich in der Demokratieförderung und der Extremismusprävention engagieren. Auf der anschließenden Demokratiekonferenz, zu der alle Mitglieder des Begleitausschusses sowie alle Mitglieder und Kooperationspartner des „Bündnis für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region“, sowie weitere Akteure der Zivilgesellschaft und VertreterInnen von Verwaltung und Behörden eingeladen waren,

wurde zunächst das Bundesprogramm „Demokratie leben“ ausführlich vorgestellt. Im Anschluss arbeiteten Arbeitsgruppe spezifische Problemlagen für Zwickau heraus und entwickelten mögliche Handlungsstrategien sowie Zielstellungen für die Projektarbeit in den Jahren 2015 und 2016. Ziel des Programms ist die Entwicklung einer auf die konkrete Situation vor Ort abgestimmten Strategie zur Förderung der Demokratie. Allen Formen Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit soll aktiv entgegengewirkt werden. In einer weiteren Demokratiekonferenz im Jahr 2016 wird es u.a. darum gehen, gemeinsam mit Interessierten Menschen Visionen zu entwickeln, wie die „Zwickauer Partnerschaft für Demokratie“ in den Folgejahren ausgestalten werden kann. Die Ergebnisse fließen in die Folgeantragstellungen als Projektziele ein. Unsere Förderziele lauten: - Die Förderung des interkulturellen und interreligiösen Austausches sowie die Entwicklung einer Willkommenskultur in der Stadt Zwickau - Förderung der demokratischen Kultur vor Ort sowie der Verbesserung von Mitbestimmung und Partizipation - Die Bekämpfung von und präventive Arbeit gegen menschenfeindliche Verhaltensweisen und Gewalt - Ermöglichung und Sichtbarmachung von

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alternativen Lebensentwürfen und Kulturen in der Stadt - Gedenk- und Erinnerungskultur Die in der „Partnerschaft für Demokratie“ tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Koordinierungs- und Fachstelle (KOF) und der Stadtverwaltung Zwickau sowie der Geschäftsführer des freien Trägers tauschen sich regelmäßig (mindestens 1x im Quartal) zu allen Belangen aus. Dies betrifft vor allem die Steuerungsebene. Auf Arbeitsebene findet ein monatliches Austauschtreffen zwischen der KOF und dem städtischen Ansprechpartner statt. Die KOF übernimmt in ihrer Arbeit vor allem eine Geschäftsstellenfunktion für den Begleitausschuss und ist zuständig für die Projektbetreuung und die Beratung der Antragsteller, sowie die Öffentlichkeitarbeit. Zudem organisiert sie die turnusmäßigen Treffen mit dem Begleitausschuss. In der KOF werden Fördermittelanträge und Verwendungsnachweise vorgeprüft sowie der Kleinstprojektefonds, Vernetzungsfonds und Jugendfonds verwaltet. Für die inhaltliche Arbeit stand der ZPfD bis Jahresende 30.000€ zur Verfügung. 28.000€ hat der Begleitausschuss vergeben. Weitere 2.000€ wurden in einen sogenannten Kleinstprojektefonds ausgegliedert, der im Jahr 2015 2.000 € betrug. Insgesamt 18 Projekte konnten so gefördert werden. Angefangen vom Bürgerfest „25 Jahre Deutsche Einheit“ über interkulturelle Veranstaltungen bis hin zur Unterstützung von Flüchtlings-Helferkreisen. Für die Schaffung eines Jugendforums und die Vertretung und Sichtbarmachung jugendlicher Interessen stehen durch das Bundesprogramm „Demokratie leben“ jährlich gesondert mindestens 5.000 € extra in einem Jugendfonds zu Seite 21

Verfügung. Wir als KOF der ZPfD wollen unseren Teil zu bestmöglichen Rahmenbedingungen für die Jugendlichen der Stadt Zwickau und der Entwicklung ihres eigenen Gremiums beitragen und luden daher am Mittwoch, den 19.08.2015 Vertreter der Zwickauer Stadtratsparteien zu einem Runden Tisch im Alten Gasometer ein. Ziel war ein Arbeitsaustausch zum konkreten Sachstand und den Kontroversen zur Ausgestaltung eines möglichen Jugendforums in Zwickau, besonders vor dem Hintergrund der sich aktuell im Ausschuss befindlichen Beratungsvorlage für die Parteien im Zwickauer Stadtrat. Startschuss - Erste Zwickauer Jugendkonferenz: Knapp 60 Interessierte lauschten am Samstag, dem 31.08. um 15.30 den Eröffnungsworten der Veranstalter im Alten Gasometer. Unter Ihnen drei Stadträte, die Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau, Jugendliche aus den Jugendgremien von Leipzig, Glauchau, Lichtenstein, Wildenfels und Werdau; aber viel wichtiger noch: Etwa 15 Zwickauer rafften sich auf, um in ihrer Stadt etwas zu bewegen und jugendlichen Wind einkehren zu lassen.


In einer Zukunftswerkstatt erarbeiteten die anwesenden Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 29 Jahren ihre Ideen und Visionen für ein attraktives und junges in Zwickau. Die breite Spanne im Altersspektrum erachten wir dabei als absolut befruchtend und im Sinne der Einbeziehung von Bedürfnissen verschiedener junger Menschen verschiedenen Alters als repräsentatives Element.

der sich regelmäßig in unserem Projektcafe BuZe trifft, um informell über Entwicklungen in der Stadt, Ideen für eine aktive Jugendkultur, Veranstaltungen und eigene Leitlinien zu reden. Letzteres soll auch im Sinne des Stadtratsbeschlusses in ein Konzept münden, welches die Jugendlichen gemeinsamen mit Vertretern aus Stadt, Koordinierungsstelle und dem Verein Alter Gasometer e.V. ausarbeiten, um ihrem Gremium einen Namen und eine Struktur zu geben.

Jugendliche finden sich - Modell für Zwickau – Das Jugendbuffet: Resultierend aus der ersten Jugendkonferenz hat sich bei Folgetreffen ein kleiner Kern gefunden, der das „Zwickauer Jugendbuffet“ ins Leben gerufen hat. Der Name ist metaphorisch zu verstehen: Wie bei einem richtigen Essens-Buffet kann jeder etwas mitbringen und vom anderen teilhaben. Gemeint sind hier aber Ideen, Kreativität und kulturelle Beiträge. Strukturell sind die bisher anwesenden Jugendlichen (zwischen 5 und 15 im Alter zwischen 17 und 28) angetan vom einem „Runden Tisch“,

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Vielfalt

Mitglieder am Standort Cabana e.V. Der Verein ist ein Beratungs-, Informations- und Begegnungszentrum für Ausund Inländerinnen. Die Geschäftsstelle des Vereins befindet sich in der 3. Etage des Vereinshauses. Der Verein hat bedingt durch verknappte personelle und finanzielle Ressourcen seine Angebote stark zurückfahren müssen. Ende 2015 hat der Verein seine Räumlichkeiten in der Kleinen Biergasse gekündigt. Die Kündigung der Vereinsmitgliedschaft erfolgt in 2016. Weltladen Der Weltladen begann 1990 seine bis heute ehrenamtliche Tätigkeit mit dem Verkauf fair gehandelter Produkte. Die Palette reicht von Tee, Kaffee, Süßigkeiten, über Kunsthandwerk bis hin zu Musikinstrumenten. Das Ladengeschäft befindet sich im Erdgeschoss des Vereinshauses. MitarbeiterInnen des Vereins Alter Gasometer ermöglichen temporär den Zutritt zum Weltladen außerhalb der regulären Öffnungszeiten. Mondstaubtheater e.V. … …ist ein freies Theater, dass seit 1993 junge und junggebliebene Menschen in Tanz, Theater und verwandten Künsten ausbildet und mit ihnen gemeinsam Inszenierungen erarbeitet. In den letzten Jahren hat sich ein semiprofessionelles Schauspiel-Ensemble herausgebildet, welches mit Stücken wie “Faust auf’s Auge”, „Rumpel Stil“ oder “Shakespeare à la carte” in der Region und weit darüber hinaus zu erleben ist. Das Mondstaubtheater hat seinen Vereinssitz nicht am Standort. Es engagiert sich aber als Vereinsmitglied mit Aufführungen am Standort Kleine Biergasse. Seite 23

Stadtmission Zwickau e.V…. … ist ein eingetragener, selbstständiger Verein als Träger der freien Wohlfahtspflege. Die Stadtmission Zwickau ist im Stadtgebiet Zwickau und im Landkreis Zwickauer Land mit weit über 400 angestellten Mitarbeitern tätig. Viele ehrenamtliche Helfer unterstützen die Arbeit. Als Vereinsmitglied engagieren sie sich insbesondere in gemeinsamen Kooperationsprojekten wie „School Warm Up“, „Rumpelwicht“, “Inklusion“, „Jugendarbeit“ und dem neuen Kooperationsprojekt „Historisches Dorf“. Roter Baum…. … steht für die Etablierung und Stärkung einer alternativen, toleranten und couragierten Jugendkultur in Zwickau. Am 30. Januar 2009 wurde zu diesem Zweck die Ortsgruppe Zwickau des Roten Baum e.V. wiederbelebt. Der Verein veranstaltet u.a. das „If the Kids are united Festival“. Am Standort Kleine Biergasse erfolgt in Kooperation mit unserem Arbeitsbereich Jugendarbeit die „Volxküche“. Immer Donnerstag gibt es vegetarisches oder veganes Essen zu günstigen Preisen, dass heißt, jeder zahlt was es ihm wert ist. Hin und wieder gibt es auch ein kulturelles Rahmenprogramm, mit Vorträgen, Musik oder anderem.


Vielfalt

Dienstleistung & Service Sie sind auf der Suche nach einer außergewöhnlichen Location für Ihre Firmen- oder private Veranstaltung? Sie benötigen für Ihren Event noch entsprechende Veranstaltungstechnik bzw. Inventar? Vermietung & Service: Bei den Einmietungen ist vordergründig zwischen Kleineinmietungen (BarTerre, Mehrzweckraum, Backstage, Jugendtreff) und den Saaleinmietungen zu unterscheiden. So unterschiedlich die interessierten Mieter sind, so verschieden sind auch die Zwecke der Nutzung. Während die kleineren Räume meist für private Zwecke bzw. Seminare und Besprechungen genutzt werden, ist der Saal vordergründig für Kulturveranstalter, Betriebe u.a. Organisationen interessant. Teilweise sind die Fremdnutzungen öffentlich, teilweise nichtöffentlich. Durch die Einstellung des Gastronomiebetriebs in der BarTerre, bereits vor einigen Jahren, hat sich für diesen Raum ein neues und sehr vielfältiges Nutzungskonzept ergeben. Der Bedarf an Einmietungen für private Zwecke ist wegen der unterschiedlichsten individuellen Versorgungsmöglichkeiten sehr groß. Größe und Lage sind für die meisten Nutzenden sehr günstig. Die Auslastung im Jahr

2015 für die Barterre war sehr gut. Mehr als 45 Einmietungen fanden dort statt. Die besondere Architektur unseres Veranstaltungssaals ermöglicht es, den Saal für verschiedene Nutzungsformen anzubieten. Die Vermietung von Räumen, einschließlich des Saales, stellt mittlerweile einen wichtigen Bereich der Erwirtschaftung von Eigenmitteln dar. Der Verein war in der Lage, zuverlässig und auch unter Einbeziehung von Drittanbietern (Catering/Technik/Dekoration u.ä.) als verlässlicher Dienstleister aufzutreten. 2015 haben wir einen Rückgang im klassischen Tagungsgeschäft zu verzeichnen, konnten jedoch unseren Saal häufig für Kulturveranstaltungen vermieten, was auch unserer Kernkompetenz entspricht. Somit konnten wir durch diese Veranstaltungen das Angebotsspektrum der Einrichtung erweitern. Darüber hinaus stellen wir unser Know How und unsere Ressourcen auch Partnern und Dritten außerhalb unserer Einrichtung zur Verfügung. So unterstützen wir z. B. regelmäßig das Historische Markttreiben der Stadt Zwickau, die Studentenclubs im Rahmen des Stadtfest Zwickau bzw. das Labore Festival in Hauptmannsgrün.

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Tue Gutes und Rede darüber

Öffentlichkeitsarbeit Nach wie vor konnte die Stelle PR & Marketing wegen begrenzter Mittel nicht wieder besetzt werden. Seit 2005 wird ein Großteil dieser Aufgaben durch die MitarbeiterInnen in den Arbeitsbereichen selbst bzw. ehrenamtlich erledigt. Stellenweise arbeiten wir mit freischaffenden Mediendesignern zusammen. Selbige unterstützen uns bei der Erstellung von Werbemitteln. Dieser Einsatz sichert uns Qualität, minimiert zusätzliche Arbeitszeit verbraucht aber auch zusätzliche finanzielle Mittel. Über folgende Kommunikationswege lassen sich Informationen über unsere Angebote abrufen: l Pressearbeit in Tageszeitungen, Wochenzeitungen, Monatsmagazinen, Fernsehsender, Radiostationen

l Anzeigen in Wochenzeitungen, Monatsmagazinen und Fachpublika tionen

l eigene Online Präsentationen - www.alter-gasometer.de - www.zwickauer-musikforum.de - www.buze-zwickau.de - www.zwickauer-demokratie-bündnis. de l eigene Social Web Auftritte - www.facebook.com/altergasometer - www.facebook.com/ZwickauerDe mokratieBundnis - www.facebook.com/Historisches DorfZwickau l eigener BLOG - http://alter-gasometer-zwickau. tumblr.com/ - http://historisches-dorf-zwickau. tumblr.com/ l eigener Video Kanal - http://www.youtube.com/user/Alter Gasometer Seite 25

l eigener Nachrichtenkanal - https://twitter.com/altergasometer - https://twitter.com/bfdt2012 l eigene APP für Android, Apple ioS, Windows Phone und Blackberry - http://www.alter-gasometer.de/ nachrichten.1/items/alter-gasometer nun-auch-mit-eigener-nativer-app fuers-smartphone-529.html - http://www.zwickauer-demokratie buendnis.de/nachrichten.3/items/ zwickauer-demokratiebuendnis-nun auch-mit-eigener-app-fuers-smart phone.html l Bestückung von regionalen Online

Portalen, z.B.: - www.stadtreicher.de - www.zwickau-aktuell.de - www.ausgehen-in-sachsen.de - www.zwickau-live.de - www.zwickau.de

-

l Druck von eigenen Publikationen - Monatsprogrammheft (9 x im Jahr) - Meilensteinchen Programmheft (2 x im Jahr) - Programmheft Zwickauer Musikfo rum (1x im Jahr) - diverse Veranstaltungsflyer l Präsentationsstände, z. B.: - Stadtfest Zwickau - Zwikkifaxx - Historisches Markttreiben - Handwerkermarkt zum Weihnachts markt


l In House Werbung l KFZ Werbung l gelistet auf der Tourismus APP der Stadt Zwickau (Android, Apple ioS) l Verteilung von Druckerzeugnissen im Landkreis Zwickau (Behörden, Ein zelhandel, Arztpraxen, Schulen, Kin dertagesstätten, etc.) u.a. durch die Mitgliedschaft im Tourismusverband „Zeitsprungland“

Öffentlichkeitsarbeit, die Vielfältigkeit der Kommunikationswege und –mittel, die begrenzten personellen, zeitlichen und finanziellen Ressourcen, der arbeitsbereichsübergreifende Zugriff, all diese sind Fakten, welche uns immer wieder große Herausforderungen in diesem Tätigkeitsfeld stellen. Nicht immer kann uns eine 100% zufriedenstellende Öffentlichkeitsarbeit mit Blick auf Qualität und Quantität gelingen. Dafür fehlen uns ausreichende personelle / fachliche und finanzielle Ressourcen.

l Plakatierung im öffentlichen Raum der Stadt Zwickau l Vorstellung unserer Angebote in Ver waltung, Institutionen, etc. direkt & per sönlich l und einiges mehr Die Erwartungshaltung der NutzerInnen, die Notwendigkeit von professioneller

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Ordnung & Sicherheit

Gebäudemanagement / Facility Der Verein ist Mieter der beiden Objekte Veranstaltungshaus Alter Gasometer und Vereinshaus Kleine Biergasse 3. Der Verein kümmert sich maßgeblich um die Instandhaltung, Instandsetzung, Wartung und Ersatzbeschaffung, respektive um die Werterhaltung der beiden kommunalen Objekte. Im Alltag sind dafür zwei Mini-Job-Mitarbeiter (Hausmeister und Gebäudereiniger) unter Anleitung und Begleitung des Technischen Leiter verantwortlich. Unterstützend kommen diverse Fachfirmen zum Einsatz. Rund 100.000€ verausgabte der Verein für diese Positionen. Nicht berücksichtigt ist dabei bewegliches, vereinseigenes Inventar bzw. Technik. Alle laut Wartungskalender anstehenden Wartungen und Prüfungen wurden durchgeführt. Die Einrichtung ist nach rund 15 Jahren intensiver Nutzung an vielen Stellen ertüchtigungsbedürftig. Hier gilt es insbesondere mit der Eigentümerin (Stadt Zwickau) im Gespräch zu bleiben, um auch in Zukunft entsprechende finanzielle Mittel für Werterhaltung und Ersatzinvestitionen zur Verfügung zu haben. Der Verein wirbt hierfür immer wieder zusätzliche Fördermittel ein. Als Verein können wir auf eine sichere Saison 2015 in der Ausführung und Durchführung von Eigen- und Fremdproduktionen in allen Sparten zurückblicken. Um diesen Stand zu gewährleisten bedarf es einer regelmäßigen und kontinuierlichen Wahrnehmung der Sorgfaltspflicht und der Einhaltung der vorgeschriebenen sowie bedarfsgerechten Wartung durch Fremdleistung genauso wie der internen Kompetenzen. Neben den baulichen und einrichtungsSeite 27

technischen Maßnahmen wurden auch persönliche Qualifikationen in Form der Brandhelferschulung und Ersthelferschulung wahrgenommen, um eine fachliche Situationsbeurteilung im Objekt zu gewährleisten und den gesetzlichen Auflagen nachzukommen. 1 x im Quartal checken der Geschäftsführer und der Technische Leiter das Objekt, die Technik sowie Wartungsintervalle bzw. Prüfungsauflagen. Mängel werden in internen Protokollen erfasst und Handlungsschritte festgelegt. Größere Mängel werden an die Eigentümerin gemeldet. Nicht nur Gebäude, Inventar und Gebäudetechnik wurden gewartet bzw. Schönheitsreparaturen unterzogen, sondern ebenfalls die veranstaltungstechnischen Anlagen regelmäßig geprüft, gewartet bzw. repariert/ausgetauscht. Bestandteile auf Funktion, sowie einen messtechnischen Check unterzogen. Hierfür standen die benötigten zwei Hauptzeitfenster (Januar und August) als fester Bestandteil in der Jahresplanung wieder zur Verfügung. In 2015 fortgeführt wurde die kontinuierliche Erneuerung der Beleuchtungseinheiten auf LED Einheiten. Auch im Bereich der Veranstaltungstechnik stehen zukünftig weitere Ersatzbeschaffungen auf der Agenda.


Personal 2015 Eine Vielzahl unterschiedlicher Beschäftigungsmodelle sichern den Arbeitsalltag des Vereins ab.

Geschäftsführer Mario Zenner

Vorstand ehrenamtlich Geschäftsführer hauptamtlich Buchhaltung / Verwaltung hauptamtlich Kultur- und Veranstaltungsmanagement hauptamtlich Technischer Leiter hauptamtlich Sozialpädagoge hauptamtlich Kulturpädagoge hauptamtlich Praktikanten Ausbildungs- bzw. Studiumpraktika Mitarbeiter Demokratiearbeit hauptamtlich Beirat Demokratiearbeit ehrenamtlich BundesFreiwilligenDienst Freiwilligendienst FreiwilligesSozials Jahr Freiwilligendienst technische Pauschalkräfte Mini Job bzw. Rechnungsleger Servicekräfte Mini Job bzw. Rechnungsleger Hauswirtschaft Mini Job GESAMT

Insgesamt muss der Verein sich bei allen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ein überdurchschnittlich hohes Engagement bedanken. Ohne diesen Einsatz wäre eine Vielzahl von Angebote, Projekte, Aktionen, Reparaturen und Wartungen so nicht realisierbar gewesen. Das fortlaufende Jahresarbeitszeitkonto aller Mitarbeiter (seit Betriebseintritt) betrug zum Jahresende 3.956 Überstunden (2014: 3.750). In 2015 erfolgte eine 3%ige Lohnerhöhung. Trotz allem verdienten die MitarbeiterInnen in 2015 durchschnittlich 20% weniger im Vergleich zum TVÖD. Somit trugen sie mit rund 86.000€ zur Haushaltskonsolidierung des e.V. bei.

4 1 1 2 1 1 1 2 2 5 1 2 5 5 2 35

Weiterbildung Zur Sicherung eines qualitativen und fachlichen hohen Niveaus erfolgten auch 2015 privat & dienstlich geförderte Weiterbildungen der MitarbeiterInnen, z. B.: • Brandschutzhelfer • Ersthelfer • Fördermittel • Arbeitsfeldrelevante Tages-Weiterbildungsveranstaltungen. Der Verein veranstaltet seit 2010 jedes Jahr bis zu 3 In House Seminare. Mittels dieser Methode lassen sich Weiterbildungen noch themenbezogener, vereinsspezifischer und teamorientierter durchführen. Kosten können hierdurch erheblich reduziert werden. In 2015 hat allerdings kein Seminar stattgefunden. Dafür erfolgten in den Arbeitsbereichen Demokratiearbeit, Jugendarbeit, Kulturarbeit jeweils eine Tagesklausur.

Vorstand: Dr. Martin Böttger, Sebastian Dietzsch, Kathrin Köhler, Sven Seidel, Andreas Nordheim

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€€€

Finanzen Der gemeinnützige Verein Alter Gasometer ist gleichzeitig ein Non-Profit-Unternehmen. Er arbeitet nach vereinsrechtlichen- und betriebswirtschaftlichen Grundsätzen. Der Alte Gasometer zahlt in der Stadt Zwickau Gewerbesteuer. Dem Verein entstanden im Jahr 2015 Kosten von 849.661,15€, 114.773,13€ mehr wie in 2014 und 150.492,57€ mehr wie für 2015 geplant (vorläufiger Schlussbestand per 15.01.2016). Diese wurden zusammengefasst wie folgt gedeckt: Fördermittel: 63%, Eigenmittelerwirtschaftung: 37%. GESAMT-SALDO (unbereinigt) vlSB 2015 EINNAHMEN GESAMT 880.303,08 € AUSGABEN GESAMT 849.661,15 € DIFFERENZ E vs A (unbereinigt) 30.641,93 € Der positive Jahresendsaldo führt zur Rückstellung nach 2016 für Fördermittelzweckbindungen und zur Haushaltssicherung. Die Ausgaben setzten sich zusammengefasst wie folgt zusammen: Kostenstruktur vlSB 2015 Personalkosten 384.127,14 € Personalkosten in % 45,21% Betriebskosten 190.181,44 € Betriebskosten in % 22,38% Maßnahmekosten 251.970,69 € Maßnahmekosten in % 29,66% Gastrokosten 23.381,88 € Gastrokosten in % 2,75% GESAMTAUSGABEN. Siehe oben 849.661,15 € Verprobung - € ZUSAMMENFASSUNG vlSB 2015 VEREIN ALLGEMEIN GESAMT: 363.894,28 € Verein allgemein in % 42,83% Kulturarbeit 272.358,97 € Kulturarbeit in % 32,06% Jugendarbeit 65.721,74 € Jugendarbeit in % 7,74% Demokratiearbeit 118.162,15 € Demokratiearbeit in % 13,91% Verein Gesamt 820.137,97 € Gastro Gesamt 29.524,01 € Gastro in % 3,47% Seite 29


Die öffentliche Hand förderte jeden Nutzer indirekt mit 12,55€. Folgende Partner haben den Verein in 2015 finanziell unterstützt:

Fördermittelgeber & Stiftungen: - Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend o Bundesprogramm „Demokratie leben“ o Freiwilligendienste - Bundesministerium für Bildung und Forschung: o Bundesförderprogramm „Kultur macht stark“ - „Zirkus macht stark“ und o „Bündnis für Bildung Zwickau“ - Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz: o Fördermittelprogramm „Weltoffenes Sachsen“ - Stiftung Sächsische Gedenkstätten - Justizkasse Sachsen - Kulturraum Vogtland-Zwickau - Landkreis Zwickau, Landrat - Landkreis Zwickau: Jugendamt - Stadt Zwickau: Amt für Schule, Soziales und Sport - Stadt Zwickau: Kulturamt Spenden & Sponsoring: - Vereins-Fördermitglieder - Privatspenden - Gebäude- und Grundstücksgesellschaft Zwickau (GGZ) - Sparkasse Zwickau - Zwickauer Energieversorgung - Mauritius Privat Brauerei Zwickau - Hellweg Baumarkt Zwickau - Brandschutzservice Dzierzon - Architekturbüro Daßler Wir bedanken uns auch an dieser Stelle herzlich bei allen Fördermittelgebern, Sponsoren, Spendern, Stiftern und sonstigen Zuwendern. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Gelingen unserer Arbeit.

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8

6 7

1 2 3 4 5

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44.224

GESAMT

61

5.205

Demokratiearbeit gesamt:

Durchschnitt: NutzerInnen/Angebote

5.205

7.658

Jugendarbeit gesamt:

Demokratiearbeit

4.026 3.632

27.341

NutzerInnen 13.259 3.205 3.034 5.969 1.874

Soziokultur & Bildung Jugend- und Sozialarbeit

Kulturarbeit gesamt:

Bereich Kulturarbeit Kino CasaBlanca Meilensteinchen Zwickauer Musikforum Dienstleistung & Vermietung

Zusammenfassung Jahr 2015 // absolute Zahlen

330

16

16

162

7 155

152

EP 50 35 50 13 4

318

14

14

122

77 45

182

K 11 1 87 76 7

Z채hlung je Tag

74

2

2

0

0 0

72

FP 15 2 0 0 55

gleich, durchschnittlich 3 Angebote je Tag (365 Tage je Jahr)

722

162,66

162,66

26,96

47,93 18,16

67,34

Durchnitt je Bereich 174,46 84,34 22,15 67,07 28,39

Statistik


Statistik

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Kontakte Ansprechpartner Geschäftsführung und Verwaltung Mario Zenner Monique Lorenz

Geschäftsführer Buchhaltung

Tel: 0375/2772150 Fax: 0375/2772111 Tel: 0375/2772155 Fax: 0375/2772111

Kulturarbeit | Vermietung Susanne Schlereth Programm Öffentlichkeitsarbeit Vermietung Jörg Moser Veranst.-Management Mario Wünsch Technischer Leiter Paul Melle BuFDi: Veranst.-Technik Alisia Groicher FSJ: Öffentlichkeitsarbeit

Tel: 0375/2772122, oder 0178/7271525 Tel: 0375/2772122 Tel: 0375/2772140 Tel: 0375/2772140 Tel: 0375/2772140

Fax: 0375/2772123 Fax: 0375/2772123 Fax: 0375/2772123 Fax: 0375/2772123 Fax: 0375/2772123

Jugend- und Sozialarbeit Dina Gembries René Leifer Jonas Jenetzky

Bildung und Soziokultur Jugend- und Sozialarbeit Projektmitarbeiter | FSJ

Tel: 0375/2772121 Fax: 0375/2772111 Tel: 0375/2772121 Fax: 0375/2772111 Tel: 0375/2772121 Fax: 0375/2772111

Koordinierungsbüro BfDT Matthias Bley Rene Hahn

Koordinator Mitarbeiter

Tel: 0375/2772117 Fax: 0375/2772112 Tel: 0375/2772117 Fax: 0375/2772112

Zwickauer Partnerschaft für Demokratie Matthias Bley Projektkoordinator

Tel: 0375/28318887 Fax: 0375/2772112 oder 0375/2772117

Gebäudemanagement Volkmar Scarowsky Hausmeister Stieve Ellrich Objektpflege

Tel: 0375/2772110 Fax: 0375/2772111 Tel: 0375/2772110 Fax: 0375/2772111

Vorstand Sebastian Dietzsch Sven Seidel Kathrin Köhler Dr. Martin Böttger

Vorsitzender Stellvertreter Schatzmeisterin Beisitzer

Tel: 0375/277210 Tel: 0375/277210 Tel: 0375/277210 Tel: 0375/277210

Fax: 0375/2772111 Fax: 0375/2772111 Fax: 0375/2772111 Fax: 0375/2772111

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Impressum Alter Gasometer e.V. Soziokulturelles Zentrum Zwickau Kleine Biergasse 3 08056 Zwickau Telefon: 0375 / 277 21 10 Telefax: 0375 / 277 21 11 E-Mail-Adresse: kontakt@alter-gasometer.de Internet: www.alter-gasometer.de Vorstandsvorsitzender: Sebastian Dietzsch Vertretungsberechtigter Gesch채ftsf체hrer: Mario Zenner Amtsgericht Chemnitz | VR 71258 Steuer - Nummer: 227 / 141 / 03575 Layout & Satz: Alter Gasometer e. V. Fotos: Helge Gerischer & Alter Gasometer e. V.


www.alter-gasometer.de


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Geschäftsbericht 2015 Alter Gasometer by Alter Gasometer - Issuu