Ausgabe Nr. 22 27. Oktober 2022 46. Jahrgang ISSN: 2079-5823 Erscheinungsweise : 14tägig – Preis: € 1,80 Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118 E-Mail: redaktion@alpenpost.at
Spruch: Wir wagen es nicht, weil es schwer ist, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. Seneca
Mystische Stimmungen ...
Wurstschmaus im
Gasthaus Wies´n Altaussee, Lupitsch
28. bis 30. Oktober von 12 bis 20 Uhr Reservierungen: Tel.: 03622/71690
Chor- und Orchesterkonzert
Die Organisatoren des Beethoven plus Festivals laden am Samstag, 29. Oktober, um 18 Uhr in die Pfarrkirche Bad Aussee zu einem großen Konzert mit dem Festivalchor Bad Aussee, dem Philharmonia Chor Wien und dem Europe United Festival Orchester unter der Leitung von David Holzinger. Nähere Informationen auf Seite 18.
Kathreintanz in Gößl
Bereits zum siebten Mal lädt der „Kreuz-Gaiswinkl-Musikantenstammtisch“ zum Kathreintanz. Dieser wird am Montag, 31. Oktober, ab 18 Uhr stattfinden. Die „Hallgrafen Musikanten“ werden genauso wie die Musikanten des ausrichtenden Vereins fleißig aufspielen. Eintritt: € 15,-; Jugendliche bis 25 Jahren zahlen € 10,-.
Des Handwerks goldener Boden Foto: A. Hofer ... mit einem mystischen Berg machen den Herbst so besonders. Hier eine Föhnstimmung in Bad Mitterndorf mit Grimming im Hintergrund.
Feierliche Eröffnung eines Teils des Narzissendorfes Zloam Am 21. Oktober wurde mit geladenen Gästen die Dorfteile Fischerwiese, Eiben- und Musikanten wald des neu entstandenen Narzissendorfes Zloam eröffnet.
Empfangen vom Quartett der Musik kapelle Grundlsee fanden sich die Gäste in der Klangwerkstatt – dem „Peter-Kölbl-Saal“ – ein, der wenige Tage zuvor – nachdem eine Stunde zuvor der Elektriker letzte Handgriffe erledigte – schon für eine Hochzeit genutzt wurde. Die Moderatoren des kleinen Festaktes, Wolfgang Fischer und Vzbgm. Franz Höller, konnten neben Landeshauptmann Christopher Drexler auch Bezirkshauptmann Christian Sulzbacher, Bgm. Franz Steinegger, viele Gemeinderäte sowie Vertreter der bauausführenden Unternehmen begrüßen und willkommen heißen. „Es macht sich in mir das Gefühl der Freude und Zufriedenheit
breit“, so Franz Höller, als er gefragt wurde, wie er sich fühle. Ideengeber Hans Steinbichler beschrieb seine Emotionen so: „Wir haben hier etwas geschaffen, was einzigartig in ganz Europa ist. Das Gefühl dafür ist ganz besonders.“ „Die Einheimischen sind schon da, die Gäste werden folgen“, ergänzte dessen Gattin Marion. Das Beherbergungssegment weist 180 Betten in 28 Häusern und 24 Apartments auf. Das Budget von 25 Millionen Euro für die Errichtung wurde durch die Investoren sowie kräftige Investitionen des Landes Steiermark und der Gemeinde Grundlsee aufgebracht. „80 Prozent der Gewerke wurden durch heimische
Baufirmen ausgeführt“, wie Hans Steinbichler ergänzte. Die Zielgruppe des „Narzissendorf Zloam“ sind Familien mit Kindern sowie Unternehmen. Bis zu 230 Personen finden im „Peter-Kölbl-Saal“ Platz. Wenn es nach den Betreibern geht, sollen dort Veranstaltungen musikalischer und kultureller Natur über die Bühne gehen. Unter anderem wurde an diesem Tag auch der „Schatzsucherwald“ eröffnet, der künftig von Matthias Pointinger geleitet wird und für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen interessant ist. Fortsetzung auf Seite 3
Ähnlich wie in den Gesundheitsberufen ist es auch im Tourismus ungemein schwierig, Planstellen zu besetzen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Während der Pandemie mit den von der Regierung verordneten Lockdowns sahen sich viele im Tourismus tätige Personen ihrer Perspektiven beraubt. Sie kehrten der Branche reihenweise den Rücken. Nun hat das Ausseerland Salzkammergut – außer dem Toruismus – nur eine Handvoll größere Arbeitgeber, weshalb nun eine beispielhafte Kraftanstrengung eingeleitet wurde, bei der die heimischen Leitbetriebe das Handwerk in Tourismusbetrieben wieder attraktivieren. Mit wirklich sehr guten Karrierechancen und Verdienstmöglichkeiten (siehe Seite 7). Es ist wirklich zu hoffen, dass diese Übung gelingt, jedoch gilt zu bedenken, dass vor und während der Lockdowns und der Pandemie ein Paradigmenwechsel stattgefunden hat, der schwer aufzuhalten ist, denn es gehört viel dazu, die Zielgruppe zu einer Arbeit zu motivieren, die auch am Wochenende zu erledigen ist. Hoffentlich gelingt es!