Ausgabe Nr. 17 27. August 2026 50. Jahrgang ISSN: 2079-5823 Erscheinungsweise : 14-tägig – Preis: € 2,20 Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118 E-Mail: redaktion@alpenpost.at
Spruch: Bier und Schnaps – die Getränke der Völker, denen Nebel und Regen vertraut sind. Heinrich Heine
Die Zeit der Sommerfeste ...
Bierzelt mit Kiritåg in Altaussee Von Samstag, 5., bis Montag, 7. September, wird in der Losergemeinde – heuer bereits zum 64. Mal – zum traditionsreichen Bierzelt mit angeschlossenem Kiritåg und Vergnügungspark geladen. Das Bier wurde empfangen und eingekühlt, die Hendln sind schon unterwegs und die Fische werden in den Tagen zuvor frisch aus dem Wasser gezogen, um den Hunger der Gäste zu stillen. Alle Informationen – auch zum Busfahrplan – unter bierzelt-altaussee.at.
Johannes Brahms – „Ein deutsches Requiem“ Am Samstag, 12. September, um 16.30 Uhr findet im Rahmen des Beethoven plus Festivals in der Pfarrkirche St. Paul in Bad Aussee das Chor- und Orchesterkonzert „Brahms – Ein deutsches Requiem“ statt. Als fester Bestandteil der Konzertliteratur gilt dieses Werk als einer der Höhepunkte Brahms’scher Schaffenskunst und als eines der bedeutendsten Werke des Konzertrepertoires. Dargeboten wird das Werk vom „Beethoven plus Festival“Chor und dem „Piedra Festivalorchester“ (Orchester der Opernfestspiele im Steinbruch St. Margarethen). Weitere Mitwirkende sind: Barbara Krieger, Sopran; Alexander York, Bariton; Philine Passin, Chorleitung und David Holzinger, Dirigent. Ermäßigung für Kinder und Jugendliche bis zum 20. Lebensjahr. Weitere Infos und Ticketbuchung auf: www.musikkammergut.at/festival2026. Tickethotline +43 (0) 676 34 67 863. ... ist stets etwas Besonderes. Am Foto ein Fest der Familie Mautner, die vor über hundert Jahren am Fuße der Gößler Wand feierte.
Der hinreißend-musikalische Zauber des Barocks Letztes Wochenende stand das Ausseerland ganz im Zeichen der von Verena Frey und ihrem Team organisierten „Ausseer Barocktage“, die in Form von drei Konzerten begeisterten. Unter dem Titel „Diálogos – De viejos y nuevos sones“, was so viel wie „Von alten und neuen (spanischen) Klängen“ bedeutet, ein Dialog zwischen Gamben, Gitarren, Perkussion und Gesang statt. Das vielversprechende Programm der „Accademia del Piacere“, des „Musik-Ensembles des Vergnügens“ gab einen tiefen Einblick in die traditionellen Musikrichtungen wie Flamenco oder die südspanische arabo-andalusische Tradition des 15. und 16. Jahrhunderts. Dabei rückten Orient und Okzident – aber auch Improvisation, Folklore und Alte Musik – so zueinander, wie es als Würdigung von Tradition, des Flamenco als immateriellen Kulturerbes und der heutigen Klangwelt nicht anschaulicher erlebbar sein kann. Die Dialoge zwischen den einzelnen Instrumenten und Stimmen der exzellenten Musiker
waren – auch Dank der Arrangements (Fahmi Alqhai) – ein Hörerlebnis. Die drei Gamben von Fahmi Alqhai (Viola da Gamba und Leitung), Johanna Rose (Viola da Gamba) und Rami Alqhai (er spielte und zupfte die Viola da Gamba seitlich gelegt – wie eine Gitarre) begleiteten, waren aber auch solistisch aktiv, genauso wie die Gitarre (Daniel de Morón) mit Soli begann und dazu allmählich die anderen Instrumente in die musikalischen Dialoge einstiegen und der Stimme der Flamenco-Sängerin Alba Carmona sensibel Klanguntermalung boten. Augustin Diassera beherrschte seine Schlagwerke. Seine Trommelkünste beeindruckten; sie war Rhythmus und Performance in Exzellenz. Der Flamencogesang war das emotionale Herzstück des Flamencos. Auch ohne Spanischkenntnisse ver-
stand man die Texte aus dem realen Leben, den tiefen Schmerz, die sozialen Nöte, unglückliche Liebe, Einsamkeit und Tod – aber auch Stolz und kurze Augenblicke des Glücks vermeinte man zu verstehen. Alle diese Emotionen wurden dem Publikum beeindruckend in der St.Paul-Kirche in Bad Aussee dargeboten. Beide Musikstile – die Flamencolieder genauso wie die barocken Chaconnes, Canarios, Marionas und Tangos – kamen durch „ihre Wanderungen durch die weite Welt“ zurück zu ihren Ursprüngen. Ostinato-Lieder des „großen Monteverdi“ verschmolzen mit uralten „Seguiriyas“ (die ältesten und tiefsten Formen des Flamencos). Es sind dies eigene, charakteristische Rhythmen und Harmonien, die sich mit der Volksund Kunstmusik vermischen. Fortsetzung auf Seite 14
Ein Appell an die Vernunft Wenn am ersten Wochenende im September wieder das traditionelle Bierzelt mit Kiritåg der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Altaussee ausgerichtet wird, kann es schon sein, dass man aus Feierlaune über das gelungene Saisonende oder aufgrund des übermäßigen Durstes ein oder zwei Getränke zu viel konsumiert. Sollte dies passieren, erinnern Sie sich bitte daran, dass Sie Ihr Fahrzeug stehen lassen. Es steht nicht dafür, wegen einer Unachtsamkeit den Führerschein zu verlieren oder – noch schlimmer – jemandem mit seinem Verhalten zu schaden. Es gibt ausreichend Taxi- und Busdienste, womit ein „Selberfahren“ nur der Bequemlichkeit geschuldet wäre. Nehmen Sie die Gelegenheit eines in Altaussee verbliebenen Autos lieber dafür wahr, gleich noch einmal das Bierzelt besuchen zu können ... Gute Unterhaltung – und erinnern Sie sich bitte an diese EGO Worte.
Die „Seite 2” von Florian Seiberl Herr Bürgermeister – Sie sind nun seit fast eineinhalb Jahren im Amt. Wie haben Sie diese Zeit wahrgenommen? Bgm. Herbert Hansmann: „Es war eine spannende Zeit mit vielen Herausforderungen, denen ich mich mit Freude stelle, und es ist schön zu sehen, dass schon viel weitergebracht wurde.“ Wie funktioniert die Arbeit innerhalb der Koalition mit der Fraktion der FPÖ und generell im Gemeinderat?
Herbert Hansmann ist „gekommen, um zu bleiben“. Er fühlt sich in der Rolle als Bürgermeister sehr wohl.
Bgm. Herbert Hansmann: „Die Zusammenarbeit mit der FPÖ funktioniert hervorragend – wir agieren auf Augenhöhe, haben viele Gespräche und ziehen bei allen Themen in eine Richtung. Auch die Zusammenarbeit innerhalb des Gemeinderates ist hervorragend – so wie man es von Politikern für die Gemeinde erwartet.“ In Bad Mitterndorf gibt es eine Fülle an Projekten, die nicht immer auf Gegenliebe stoßen. Kürzlich wurde sogar ein Bürgerforum mit dem Namen „Lebenswertes Hinterberg“ konstituiert, um bei Projekten (politische) Mitsprache einzufordern. In Altaussee ist eine ähnliche Bürgerliste Teil des Gemeinderates geworden. Verstehen Sie die Initiatoren in ihrem Bemühen um Mitsprache? Bgm. Herbert Hansmann: „Selbstverständlich verstehe ich diese Initiative – es ist uns ja bei allen Projekten sehr wichtig, mit den Leuten zu sprechen. Wir haben die Stockhalle, das Clubhaus des ASV in Kainisch und das Schwimmbad in Tauplitz saniert und beim Loipenprojekt rund 40 Anrainer eingeladen, alle Ängste und Befürchtungen protokolliert und das Projekt so aufgestellt, dass keine Beeinträchtigung für die Anrainer erfolgen wird.“ Genau dieses Loipenbeschneiungsprojekt wird ja sehr ambivalent aufgenommen. Können Sie in kur2
Die Projekte in der Großgemeinde Bad Mitterndorf In Bad Mitterndorf gibt es einige Projekte, die Aufmerksamkeit verdienen. Während das Primärversorgungszentrum mit „Wohnen im Alter“ vom Großteil der Bevölkerung herbeigesehnt wird, stoßen die Loipenbeschneiung und das Pumpspeicherkraftwerk oberhalb des Salza-Stausees auf Widerstand. Bgm. Herbert Hansmann nahm im nachstehenden Interview Stellung zu diesen Projekten und hielt fest, dass er Bürgermeister bleiben will. zen Worten umreissen, warum dieses Projekt für Sie eine so hohe Priorität hat? Bgm. Herbert Hansmann: „Der Wintertourismus ist unsere Lebensader; wir sind einfach die schönste Langlaufregion in Österreich und wir denken dieses Thema nun groß. Wir sind mit der Anfängerloipe auf der Tauplitzalm gut dabei, es gibt eine Qualitätsverbesserung bei der Freiberg-Loipe und wir wollen nun auch dieses Projekt, welches nun seit 30 Jahren Thema ist – aufbauend auf sieben Konzepten, die es schon gab – sukzessive umsetzen, um damit das Angebot in den nächsten Jahren zu verbessern.“ Der Kulm spielt ja bei diesem Projekt auch eine große Rolle – die angestrebte Ganzjahresnutzung wird immer konkreter. Wie geht es dort – auch in Hinsicht auf Großveranstaltungen – weiter? Bgm. Herbert Hansmann: „Der Kulm ist als Leuchtturmprojekt in Bad Mitterndorf zu sehen. Wir haben mit allen Grundbesitzern langfristige Verträge abgeschlossen, um die Nutzung des Kulms von dieser Seite her sicherzustellen. Die beiden Konzerte, die von Einheimischen organisiert wurden, haben großartig funktioniert und wir erarbeiten aktuell gerade Konzepte für eine verstärkte touristische Nutzung, wovon Teile hoffentlich schon 2027 umgesetzt werden können.“ Das Projekt „Gut Leben und Wohnen im Alter“ hat mit dem Absprung der Ärzte eine Verzögerung erfahren. Ein Betrieb ohne Ärzte wurde oder wird geprüft. Ist eine derartige Variante sinnvoll? Wie weit sind die Planungsarbeiten fortgeschritten, wann wird gebaut, wie ist die Nachfrage und bleibt es bei der Fertigstellung im ersten Quartal 2028? Bgm. Herbert Hansmann: „Die Fertigstellung zu diesem Zeitpunkt steht. Das Diakoniewerk hat den Zuschlag als Betreiber erhalten – man ist auch interessiert, das Restaurant und das Tageszentrum mitzubetreiben. Das Projekt ist auf Schiene. Es werden dort alle Gesundheitsberufe angesiedelt werden mit zwei Allgemeinmedizinern, wobei einer davon Thomas Schaffler ist. Er wird jedoch bald in den Ruhestand wechseln und dann ist der Bertreiber für die Rekrutierung der Mediziner zuständig.“ Im Zuge des Kampfes um das LKH Bad Aussee wurde dieses Projekt als „Seelenverkauf“ wahrgenommen. Sie bekommen von Landesseite alle Unterstützung für dieses Prestigeprojekt, dafür halten Sie beim LKH die Füße still. Helfen Sie uns, dies einzuordnen. Bgm. Herbert Hansmann: „Es war kein Seelenverkauf. Die ärztliche Ver-
sorgung in der Großgemeinde war mir von Anfang an eines der wichtigsten Themen. Alle drei unserer – Stand 2025 – praktizierenden Hausärzte gehen in dieser Periode in Pension. Ich habe das Projekt sozusagen geerbt und im Gespräch mit den Ärzten habe ich für mich den Auftrag mitbekommen, dieses Primärversorgungszentrum voranzutreiben. Das Stillhalten in der Diskussion rund um das LKH Bad Aussee entstand nicht daraus, dass mich jemand ‚gekauft’ hätte, es war vielmehr für uns – als neue Gemeindeführung – schwierig, sich auf irgendeine Seite zu schlagen. Wir haben uns darauf konzentriert, dass wir dort, wo wir was für Bad Mitterndorf erreichen konnten, vorankamen und keine Zeit verlieren, indem wir woanders einen Kampf führen. Und – so ehrlich muss man sein – so wie alles jetzt aufgestellt ist, ist es eine große Chance für die Region.“ Ein weiteres Projekt, welches innerhalb der Bevölkerung kontrovers diskutiert wird, ist jenes des geplanten Pumpspeicherkraftwerks oberhalb des Salza-Stausees. Für den Sommer wurden erste Probebohrungen angekündigt. Wurden diese schon erledigt und wenn ja, was haben diese ergeben? Bgm. Herbert Hansmann: „Das Projekt wird vom Verbund geplant; alle Baumaßnahmen werden am Gemeindegebiet von St. Martin am Grimming durchgeführt, wodurch wir nur Beifahrer sind. Die Probebohrungen finden aktuell gerade statt, aber es gibt noch kein Ergebnis.“ Die Meldung, dass mehrere hundert offene Bauverfahren über Jahre und Jahrzehnte unbearbeitet blieben, stieß viele vor den Kopf. Sie versprachen – mit Hilfe von externen Fachleuten – eine Aufarbeitung. Wie schreitet diese voran? Bgm. Herbert Hansmann: „Wir sind gerade mit Hochdruck dabei. Die ex-
ternen Experten arbeiten sich gerade ein und wir absolvierten auch schon die ersten Feuerbeschauen. Dazu haben wir auch einen neuen Bauamtsleiter gefunden, ein gebürtiger Tauplitzer und einen Verwaltungsexperten, der mit 1. Oktober seinen Dienst antreten wird. Wir sind guter Dinge, dass wir dieses Thema – zwar nicht von heute auf morgen, aber doch innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre – abarbeiten können.“ Aktuell sind Sie und der Gemeinderat mit Projekten beschäftigt, die sie sozusagen „geerbt“ haben. Ab wann wird Ihre Handschrift zu lesen sein? Bgm. Herbert Hansmann: „Teilweise kann man diese schon lesen – auch in der Miteinbeziehung der Bevölkerung und der Vereine, wenn es um Themen geht, bei denen ihre Meinung gefragt ist. Aber es stimmt – unsere Agenda haben wir noch nicht so bearbeitet, wie ich das gerne hätte. Sobald die eingangs besprochenen Themenfelder auf Schiene sind, ist mehr Zeit dafür, auch diese Projekte, die wir im Wahlprogramm versprochen haben, anzugehen – auch wenn sich diese, bis auf das Altstoffsammelzentrum, allesamt mit den Projekten der anderen Fraktionen decken.“ Welche Projekte möchten Sie in dieser Legislaturperiode noch erledigt wissen? Bgm. Herbert Hansmann: „Auf alle Fälle das Primärversorgungszentrum, das Loipenprojekt, das Altstoffsammelzentrum und die strukturierte Aufstellung der Verwaltung. Es ist wichtig, dass diese unabhängig von der politischen Gemeindeführung ordentlich funktioniert.“ Das klingt nach viel Arbeit. Sie sind also gekommen, um zu bleiben? Bgm. Herbert Hansmann (ohne Luft zu holen): „Selbstverständlich!“ Danke für das Gespräch!
Der Weg der aktuellen Legislaturperiode ist zu einem Drittel gegangen. Bis zum Ende sollen noch viele Projekte umgesetzt werden.
Großartiger „Dialog der Stile“
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Mit Trommelwirbel, Seitlpfeifen, Jazzpiano-Virtuosität, Bar- und Filmmusik, Bassgeigensound und Flötenkunst vom Feinsten wurden am 11. August im Ausseer Kur- und Congresshaus dem zahlreich erschienenen Publikum Dialoge von faszinierenden, selten gehörten Stilen zu Gehör gebracht. Es war eine würdige, sympathische und exorbitante „Kammermusik“ – etwas ganz anderes als bisher. Dialoge zwischen Querflöte und Klavier, Trommel und Trommel, Seitlpfeife und Trommel, zwischen Bassflöte und Bass, Piccoloflöte und Klavier – alle erdenklichen Zwiegespräche zwischen den Instrumenten wurden zelebriert, wobei der Schlagwerker David Panzl an mehreren Schlagwerken sein fulminantes Können zeigte und Renate Linortner auf gleich vier Blasinstrumenten brillierte. Ariane Haering jazzelte und Sebastian Rastl brachte seinen Bass ganz präzise zum wunderbaren Klingen. Die große Bühne reichte gerade aus, um diesem „Instrumentenkult“ gerecht werden zu können. Ariane Haering begeisterte mit ihrer genialen Tastenvirtuosität. Ob Klassik oder Jazz, ob „beinahe“ Bar- oder Filmmusik – es war ein meisterhaftes Tastenspiel, begleitet von den heimischen „Kapazundern“ Renate Linortner und Sebastian Rastl sowie dem – dem Ausseerland sehr eng verbundenen – Salzburger David Panzl, der ebenso mit der Volksmusik aufwuchs wie seine Kolleginnen und sein Kollege. Sie alle strahlten diese ungeheure musikalische Leichtigkeit aus, ihre Freude am gemeinsamen musikalischen Experimentieren und ihre Kompetenz am Instrument. Eine wahre Hörfreude. Renate Linortner beeindruckte mit ihrer Musikalität – ob Volksmusik, Klassik, atonale bzw. tonale Kompositionen – sie schaffte spielend den Spagat. Sie war wohl an diesem Abend auch eine „Brückenbauerin“ zwischen den Instrumentalisten. Ein Konzertabend gelingt nur, wenn harmonisch zusammen und solistisch exakt gespielt wird. Da können atonale Töne genauso zum Hörerlebnis werden wie vertraute Melodien. Das Konzert begann mit einem Stück von Leonard Bernstein (1918–1990) „Halil“, einem Arrangement für kleine Ensembles. Entstanden ist dieses Werk als Erinnerung an einen jungen israelischen Flötisten (Yadin Tanenbaum), der im Jom-KippurKrieg 1973 ums Leben kam. Als „Zwischenspiel“ musizierten Ariane Haering (Klavier) und Renate Linortner (Piccoloflöte) und verzauberten kurzfristig das Publikum mit dem zweiten Satz der „Sonata for Piccolo and Piano“ von Amanda Harberg (amerik. Komponistin, 1973 geboren). Als „Intermezzo“ und wohl als Hinweis, dass die Trommel auch zur heimischen Volksmusik gehört (Schwegel gilt als Urform der Querflöte), zeigte David Panzl sein rhythmisches Trommel-Können und ließ mit seinem Instrument die Seitlpfeifen (Sebastian Rastl, Renate Linortner) wieder auf die Bühne marschieren. Zum Höhepunkt des Abends gehörte die Suite von Claude Bolling
von Anja Rosensteiner Kundenberaterin Volksbank Bad Aussee
Die Künstler des Abends: Sebastian Rastl, Ariane Haering, Renate Linortner und David Panzl (v. l.). Foto/Text: DoBi
(1930–2020). Er war der „smarte“ Komponist für einen bewegenden Abend. Seine „Suite for Flute and Jazz Piano Trio“ mit den sieben Sätzen gab alles her, was man sich für einen gefühlvollen Konzertabend wünscht. Eine „Crossver-Komposition“, die sich ganz tief in die Seelen der Zuhörer heranpirschte und dort
bleibende Eindrücke hinterließ. Die Instrumente begegneten sich, widersprachen sich, imitierten sich und ergänzten sich und fanden immer wieder zueinander. Das Publikum wollte diees Erlebnis gleich mit zwei Zugaben erneut erleben. Stehende Ovationen und ein herzliches Dankeschön für dieses Programm.
Letzter Vorhang bei der „Bluatschwitzblackbox“ Am 15. August ging eine Erfolgsgeschichte zu Ende, die die Theater- und Hochkultur in Bad Aussee 17 Jahre lang hoch auflodern ließ: Im von Jürgen Kaizik und Ines Kratzmüller geleiteten Theater „Bluatschwitzblackbox“ fiel mit der letzten Aufführung des „Lohengrin-Projekts – ein Theater im Theater“ der letzte Vorhang.
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Ein „Theater im Theater“ gab es als Abschlussaufführung zu sehen. Links im Bild der Gründer des Theaters, Jürgen Kaizik.
Bevor jedoch das – unverdiente – Ende des Theaters, welches unter den Besuchern mit Bestürzung kommentiert wurde, heranbrach, rezitierte am 14. August Hannes Gastinger zum hundertsten Todestag von Rainer Maria Rilke dessen „Duineser Elegien“. Der Schauspieler war mit dieser beeindruckenden Leistung – die zehn Elegien gänzlich auswendig zu rezitierten – schon 2010 in der „Bluatschwitzblackbox“ zu Gast. Im Rahmen der ausverkauften Vorstellung des „Lohengrin-Projekts – ein
Theater im Theater“ war es dann auch der besagte letzte Abend im „Marianne-Kopatz-Kulturhaus“ in Eselsbach, der sowohl das Ensemble als auch die Theatergäste mit sehr gemischten Gefühlen zurückließ. Ganz nach dem Zitat des deutschen Nobelpreisträgers Heinrich Böll „Wo die Kultur stirbt, beginnt die Barbarei“ tragen alle Fans der „Bluatschwitzblackbox“ noch ein Fünkchen Hoffnung in sich, dass das Theater doch noch eine Möglichkeit findet, weiterzubestehen.
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„Berge in Flammen“ in Altaussee Am 15. August wurde am „Brunnerplatz“ wieder das Altausseer Seefest gefeiert. Tausende Besucher genossen den lauen Sommerabend mit viel Musik und „Bergen in Flammen“. Es war erneut angerichtet: Die Altausseer Vereine bildeten die kulinarische Umrahmung am Brunnerplatz, während die vielen Bierzeltbänke und -tische alle mit Blick auf die große Bühne, die dieses Mal in Blickrichtung Loser stand, ausgerichtet waren. Kein Platz war mehr zu bekommen – dank des lauen Sommerabends wollten viele Besucher das Altausseer Seefest mit „Berge in Flammen“ begleiten. Die „Salettlmusi“ war damit betraut, den musikalischen Einstieg zu machen. Bestens disponiert und hoch motiviert spielten sich die jungen Musikanten in die Herzen der Gäste. Die Veteranen der „Alt-
ausseer Bierzeltmusi“ sorgten danach – wie gewohnt – für beste Stimmung, bevor Fred Jaklitsch von „Mystic Alpin“ die Bühne betrat und alle zusammen einen Steirer spielten, der dann vom „Ausseer Faschingmarsch“ beendet wurde. Das Publikum johlte – wahrscheinlich auch aufgrund der Tatsache, dass der Faschingmontag nur mehr 177 Tage entfernt lag. Schon im Vorjahr war Fred Jaklitsch mit seiner neuen Band eingeladen, das Fest zu begleiten, und so hatte er auch heuer wieder einige Musikerkollegen mit, um einen stimmungsvollen Abend zu zaubern. Ernst „Ernzo“ Gottschmann ließ
seine heißgeliebten Gitarren stehen und spielte sein erstes Bass-Solo in Altaussee, denn an der Gitarre werkte Manuel Brunnsteiner aus Bad Mitterndorf und am Schlagzeug Fernando Paiva. Franz Kreimer (ehemals EAV) spielte an den Keyboards und gesanglich waren sowohl „Zabine“ als auch Jeannine Rossi als Verstärkung dabei.
Während des Konzerts wurde es dann plötzlich mystisch, als – mit kleiner Verspätung – zuerst die Gratbeleuchtung, später dann die bengalischen Feuer den Loserstock und die Trisselwand in rot-oranges Licht hüllten. Mit einem kleinen Feuerwerk – abgeschossen von den Fischererfeldern – fand die Veranstaltung ein Ende.
Die „Salettlmusi“ und die „Altausseer Bierzeltmusi“ gemeinsam mit Fred Jaklitsch auf der riesigen Bühne.
Der Auftritt von „Mystic Alpin“ während der bengalischen Beleuchtung des Losers.
Benefizkonzerte in Grundlsee Gleich zwei Benefizkonzerte werden am Freitag, 28. August, und am Samstag, 29. August, in Grundlsee stattfinden – und es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Organisiert von Christian Wiesinger und dem „Unterstützungsverein für alpine Einsatzdienste Grundlsee“ wird am Freitag, 28. August, um 19 Uhr in der Pfarrkirche Grundlsee zum Konzert „Herztöne – Musik, Medizin und Bergrettung“ geladen. Musiker des Bruckner Orchesters, die sich unter dem Namen „Atalante Quartett“ formiert haben, spielen Werke von Mozart, Dvořák, Bruckner u. v. m. Der Eintritt in Form einer freiwilligen Spende kommt der Berg-
rettung Grundlsee zugute. Am Samstag, 28. August, wird im Seepavillon Grundlsee zum Konzert „Heartbeat“ geladen – dem Namen entsprechend werden ab 19 Uhr „Sasha & The Soultunes“ mit Soul, Blues, Jazz und Funk begeistern. Für den Eintritt wird um eine freiwillige Spende gebeten, die dem „Unterstützungsverein für alpine Einsatzdienste Grundlsee“ zugute kommt. Der/die Veranstalter freuen sich auf regen Besuch.
Vernissage im Woferlstall Unter dem Titel „Muräne, Lurch und anderes Getier“ wird am Samstag, 19. September, um 19 Uhr zur Vernissage der Künstlerinnen Lori Müs und Muräne (Laura Kircher und Mia Mayer) geladen. Die Ausstellung wird bis 15. September, jeweils von 17 bis 20 Uhr, zu sehen sein. Gemeinsam erschaffen die Künstlerinnen eine Sammlung von Wesen zwischen Forschung und Fantasie. Während Lori Müs ihre Aufmerksamkeit auf die Eigenheiten 4
und Schönheit lebender Formen richtet, erweitert Muräne diese Welt mit Humor, Farbe und Erfindungsfreude. So entsteht ein vielfältiges Bestiarium, das dazu einlädt, genauer hinzusehen – und vielleicht auch über das eine oder andere Getier zu schmunzeln.
Modernste Medizintechnik für die Rettung im Ausseerland Die Ortsstelle Ausseerland des Roten Kreuzes setzt erneut einen wichtigen Meilenstein in der präklinischen Notfallversorgung. Als erste Dienststelle des Roten Kreuzes Steiermark wurden sämtliche Rettungswägen mit modernsten Patientenmonitoren sowie Beatmungsgeräten ausgestattet. Durch die Umstrukturierungen im Gesundheitswesen und die damit verbundenen längeren Anfahrtswege zu den Spitälern sind neue medizinische Geräte unerlässlich, um für die Sicherheit zu sorgen. Die neuen Patientenmonitore ermöglichen unter anderem die kontinuierliche Überwachung von Herzrhythmus, Blutdruck, Sauerstoffsättigung und weiteren lebenswichtigen Parametern. Das Beatmungsgerät unterstützt das Rettungsteam bei der Versorgung kritisch kranker oder schwer verletzter Patienten und
entspricht dem neuesten Stand der Medizintechnik. Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist auch die Ausbildung der Teams des Roten Kreuzes, um sicherzustellen, dass die moderne Ausstattung im Einsatz rasch, sicher und professionell genutzt werden kann. „Die Veränderungen im Gesundheitswesen können wir nicht beeinflussen. Was wir aber beeinflussen können, ist die Qualität unserer eigenen Arbeit. Mit der Ausstattung aller Rettungswägen mit modernster Medizintechnik und
der umfassenden Schulung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wir unser Möglichstes getan, um auf die neuen Herausforderungen zu reagieren. Dass wir als erste Rotkreuz-Dienststelle in der Steiermark sämtliche Rettungswägen mit einem ‚Corpuls3’ ausstatten konnten, macht uns natürlich stolz – vor allem aber profitieren davon die Menschen im Ausseerland, die sich im Notfall auf eine Versorgung auf höchstem Niveau verlassen können“, betonte Dienstführender Michael Almer. Mit dieser Investition unterstreicht die Rotkreuz-Ortsstelle Ausseerland einmal mehr ihren Anspruch, medizinische Versorgung auf höchstem Niveau anzubieten und den Menschen der Region auch unter veränderten Rahmenbedingungen die bestmögliche Hilfe zukommen zu lassen. Dass dieses zukunftsweisende Projekt umgesetzt werden konnte, ist dem außergewöhnlichen Engagement regionaler Partner zu verdanken. Die Tauschmärkte Altaussee, Bad Aussee und Grundlsee sowie der Lions Club Ausseerland unterstützten die Anschaffung der neuen Medizintechnik maßgeblich.
Die Alpenpost gratuliert herzlich!
Karl Reischenböck geboren am 13. Juni 2026 Eltern: Flora und Stefan Reischenböck aus Altaussee
Leonie Peer geboren am 14. Juli 2026 Eltern: Alexandra Peer und Christian Steininger aus Bad Aussee/Gmunden
Dienstführender Michael Almer, Christl Köberl (Tauschmarkt Bad Aussee), Erika Baumann (Tauschmarkt Grundlsee) und Barbara Freller (Tauschmarkt Altaussee) mit Lisa Klanner (Leitende Notfallsanitäterin).
Vortrag im Kammerhofmuseum verschoben Der für 9. September angekündigte Vortrag von Hans Michael Roithner „Die Herrschaft aus der Stadt auf Sommerfrische“ muss verschoben werden. Das Kammerhofmuseum muss den für den 9. September geplanten Vortrag zum Thema „Die Herrschaft aus der Stadt auf Sommerfrische“ leider absagen. Die Veranstaltung wird zu einem
späteren Zeitpunkt, am Mittwoch, 23. September, um 19 Uhr stattfinden. Vortragender zum gleichen Thema wird der gebürtige Ausseer und „Sommerfrische-Experte“ Martin Scheutz sein.
Der frühe Vogel genießt den Sonnenaufgang am Loser Frühfahrten mit der Panoramabahn und Bergfrühstück in der Loseralm. Wenn das Ausseerland noch schläft, herrscht am Loser bereits magische Aufbruchstimmung. Unter dem Motto „Oben, bevor der Tag erwacht!“ lädt die Seilbahn Loser Altaussee zu exklusiven Sonnenaufgangs-Fahrten ein. Naturbegeisterte und Genießer haben im August und September 2026 die einmalige Gelegenheit, noch vor dem regulären Betrieb auf den Gipfel zu schweben und zu erleben, wie die
ersten Sonnenstrahlen die umliegende Bergwelt in ein goldenes Meer verwandeln. Nach dem Naturschauspiel wartet in der Loseralm auf die Frühaufsteher ein reichhaltiges Bergfrühstück mit regionalen Köstlichkeiten. Ein perfekter Start in den Tag, der Körper und Seele gleichermaßen stärkt. Termine & Anmeldung: www.loser.at/sonnenaufgang BEZAHLTE ANZEIGE 5
Kultursommer
Aufgrund der extrem unübersichtlichen und immer wieder prekären Verkehrssituation am Tauplitzer Dorfplatz entschloss sich die Gemeindeführung schon vor etlichen Wochen, probeweise einen Miniaturkreisverkehr einzurichten. Während sich die meisten Verkehrsteilnehmer daran halten, gibt es einige renitente Zeitgenossen – etwa den „Gösser-Andi“, der mit seinem in Ferrari-Rot lackierten Boliden diese Neuerung partout nicht annehmen will. Mit einem ersten Zwischenbericht der Evaluierung ist nicht vor Mitte 2027 zu rechnen. uuuu Der Sommer brachte viele Gäste und damit auch die Unsicherheit, ob darunter wohl auch ein paar „schwarze Schafe“ sein könnten, die „etwas finden könnten, bevor es verloren geht ...“. Derlei Gedanken gab sich jedoch der Amtsleiter von Altaussee, Bernhard Haim, jedoch nicht hin, als er mit seinem Drahtesel – KTM, Baujahr 1982, Luxusausführung mit Gepäckträger und Lichtanlage, aus dem Hause Kohl – umweltschonend in die Arbeit fuhr. Wie gut, dass es da mitdenkende Zeitgenossen gibt, die auf einem Dachboden ein altes Vorhängeschloss fanden, es durch Tausendsassa Walter Strick aus Obertraun reparieren ließen und so das wertvolle Rad des Amtsleiters absperrten. Da dieser weder wusste, wie ihm geschah, noch über einen Schlüssel verfügt, sieht man Bernhard Haim nun vermehrt zu Fuß gehen. uuuu
Der neu installierte Kreisverkehr mit pflanzlicher Behübschung stößt in Tauplitz auf größte Gegenliebe und wird – von den meisten – angenommen.
Man weiß nie, wer es auf ein gut gepflegtes Fahrrad abgesehen hat. Deshalb wurde der Drahtesel von Amtsleiter Bernhard Haim von „Freunden“ gesichert.
Bei einem kürzlich im Altausseer Kurpark gegebenen Platzkonzert der Salinenmusikkapelle Altaussee konnte Heidi Simentschitsch nebenstehendes Foto anfertigen. Die beiden ältesten und die beiden jüngsten Musikanten der „Berigmusi“ auf einem Foto vereint – „Ich denke, es ist ein seltenes Foto, welches die besondere generationenübergreifende Freude am Musizieren in unserer Berigmusi dokumentiert“, wie Heidi Simentschitsch dazuschrieb. Schön, wenn sich der Traditionsklangkörper keinerlei Sorgen um den Nachwuchs machen muss. uuuu
Der Kultursommer im Ausseerland Salzkammergut neigt sich langsam dem Ende zu. Was für ein Sommer voller Höhepunkte das wieder war! In allen Orten unserer Region wurde musiziert, gelesen, gespielt, gefeiert und gemeinsam Kultur erlebt. Von klassischen und modernen Konzerten über traditionelle Klänge bis hin zu Lesungen, Theater, Ausstellungen und Sommerfesten. Das kulturelle Angebot der vergangenen Wochen war so vielfältig wie unsere Region selbst. Veranstaltungen unter anderem auch an und auf unseren Seen und Bergen, besondere Schifffahrten, Konzerte am Berg und viele weitere Erlebnisse bescherten Einheimischen und Gästen einen bereichernden Sommer. Hinter all diesen Veranstaltungen stehen Menschen, die mit viel Engagement, Zeit und Leidenschaft Programme organisieren, Künstlerinnen und Künstler auf die Bühnen bringen, Traditionen pflegen und immer wieder neue Ideen umsetzen. Ihnen allen, den Veranstaltern, Vereinen, Kulturschaffenden und zahlreichen Helferinnen und Helfern in Altaussee, Bad Aussee, Grundlsee, Bad Mitterndorf/Tauplitz, gilt ein großes Dankeschön. Sie alle tragen wesentlich dazu bei, dass Kultur im Ausseerland Salzkammergut gelebt und erlebt werden kann. Und auch wenn sich die Ferien und der Sommer langsam ihrem Ende nähern, ist die Veranstaltungssaison noch lange nicht vorbei. In den kommenden Wochen gibt es weiterhin viel zu entdecken und zu genießen. Einen Überblick über das kulturelle Angebot bietet der Veranstaltungskalender des Tourismusverbands Ausseerland Salzkammergut. Bei zahlreichen Veranstaltungen können die passenden Tickets außerdem direkt über unseren Ticketshop online gebucht oder in den Infobüros erworben werden. Es lohnt sich also, auch in den nächsten Wochen einen Blick in den Veranstaltungskalender zu werfen. Denn eines ist sicher: Im Ausseerland Salzkammergut gibt es immer etwas zu erleben.
Bierzelt-Warm-up Bereits zum 18. Mal wird am Freitag, 4. September, ab 20 Uhr zum „jährlichen Wahnsinn“ in das Kur- und Congresshaus geladen, um sich für das Altausseer Bierzelt einzustimmen. „Salzhaus-Max“ und seine Crew freuen sich auf ein ausgelassenes Fest mit vielen Besuchern. 6
Pamela Binder Die jüngsten und ältesten aktiven Musikanten der Salinenmusikkapelle Altaussee (v. l.): Hans Pichler vlg. Schottauer, Simon und Katrin Fischer sowie deren Großvater Christian Fischer. Foto: H. Simentschitsch
Tourismusverband Ausseerland Salzkammergut
Seefest in Grundlsee Der laue Sommerabend am 14. August war wie geschaffen für ein gelungenes Seefest beim Seepark in Grundlsee, welches sehr gut besucht war. Die Grundlseer Vereine bildeten das Rückgrat dieser Veranstaltung. Sie waren es, die für Speisen und Getränke und – teilweise – auch für die Unterhaltung sorgten. Eine weitere tragende Säule war selbstredend die Musikkapelle Grundlsee, die mit Kapellmeister Rudi Gasperl, der den Dirigentenstab bald an seinen Stellvertreter Markus Amon abgeben wird, für eine schwungvolle und stimmige musikalische Umrahmung sorgte – nachdem die „Grundlseer Tanzlmusi“ aufgespielt hatte. Kulinarisch kamen die Gäste voll auf ihre Kosten – von Popcorn über wunderbar belegte Brötchen und Bosna, von Kuchen über „Äschbonkoh‘“, von Würsteln über Getränke in allen Variationen bis hin zu Cocktails wurde alles aufgeboten. Nebenbei ließen sich die Vereine allerhand einfallen, um die Gäste zu unterhalten respektive diesen ihre Tätigkeit näherzubringen. Größtes Augenmerk wurde auf die Kleinsten gelegt, die beim Kletterturm, beim Taubenschießen, bei einer Fahrt mit der Drehleiter oder dem Einsatzboot der Feuerwehr, beim Ponyreiten,
„Volles Haus“ beim Grundlseer Seefest – die Grundlseer Vereine legten sich ordentlich ins Zeug, um den Besuchern ein unvergessliches Fest zu bereiten.
beim Kinderschminken oder bei einem Hindernislauf bestens unterhalten wurden. Darüber hinaus gab es noch ein Schnupper-Rudern, ein Schnupper-Tauchen sowie einen Trachtenflohmarkt und Modellflieger zu bewundern. Auch ein Rennen zwischen der „MS Traun“ und den
Ruderern des Grundlseer Ruderclubs konnte man beobachten, welches die Ruderer gewannen. Den gelungenen Abschluss bildete ein großes und sensationelles Feuerwerk, welches vom Vorplatz des Gemeindeamtes abgeschossen und heftig beklatscht wurde.
Die Lebenshilfe Ausseerland arbeitet für das „Altausseer Kiritåg-Bierzelt“ Es brennt nicht, wenn die Altausseer Feuerwehr des Öfteren bei der Tageswerkstätte der Lebenshilfe vorbeischaut. Stattdessen brennt es den Klienten unter den Nägeln, wenn sie die für das bevorstehende Altausseer Kiritåg-Bierzelt (5. bis 7. September) Teile der Dekoration fertigen dürfen. So auch dieses Jahr wieder. Die Lebenshilfe Ausseerland konnte wiederum rot-weiße und grün-weiße Wimpelketten in vielen aufwendigen Stunden in Zusammenarbeit von Mitarbeitern und Klienten anfertigen. Wenn man sieht, mit welcher Freude, mit welchem Eifer, aber auch mit welchem Stolz diese vom Leben benach-
teiligten Menschen nicht nur bei der feierlichen Übergabe, sondern auch während des gesamten Jahres bei der Arbeit dabei sind, so machen solche Zusammenarbeiten und Arbeitsaufträge doppelten Sinn. Die Freiwillige Feuerwehr Altaussee bedankt sich bei der Lebenshilfe Ausseerland sehr herzlich für die
neue „Bierzeltdekoration“ und empfiehlt die Lebenshilfe als Partner für diverse Arbeiten, wie Bügelarbeiten, Kuvertieren, Kleinanfertigungen usw., gerne weiter. Hier kommt ganz besonders das Motto der Feuerwehr zur Geltung: Einer für alle – alle für einen!
Fetzenmarkt der FF Tauplitz Am Samstag, 29. August, ab 13 Uhr findet wieder der beliebte Fetzenmarkt beim Rüsthaus der FF Tauplitz statt. Ab 14 Uhr sorgt das „Grenzlandecho“ für gute Stimmung und um 17 Uhr findet die Verlosung schöner Warenpreise statt. Der Hauptpreis ist ein Sparbuch mit einer Einlage von € 1.500,– Euro. Auf Ihr Kommen freuen sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Tauplitz.
Jahrgangstreffen 1951 Am Dienstag, 15. September, um 14 Uhr findet das heurige Treffen der 1951 Geborenen in der Seewiese in Altaussee statt. Treffpunkt ist bei der Schiffsanlegestelle Madlmaier. Von dort geht es mit dem Schiff in die Seewiese zur Jausenstation, wo Kaffee, Kuchen und eine Jause warten. Die Rückfahrt ist nach 18 Uhr mit dem Schiff. Bei Schlechtwetter ist ab 15 Uhr ein gemütlicher Nachmittag im Gasthaus Berndl in Altaussee am Programm. Termin bitte vormerken.
Das passende Geschenk immer zur Hand: Ein
AlpenpostAbonnement
(Hinten, v. l.): Natalie Pliem, Günther Hensle, Henrietta Piroskova, ABI Christian Fischer, Heidi Fischer. (Vorne, v. l.): Andrea Micic, Anni Glatz, Silvia Grill, Michael Kalina und Pia-Maria Priwalow.
macht Freude. Erhältlich unter www.alpenpost.at 7
ALPENPOST-LESERSERVICE Medizinische Versorgung
Notrufe Gesundheitstelefon
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0316/ 1450 Unter www.ordinationen.st können die geöffneten Ordinationen der nächsten 24 Stunden abgefragt werden.
Rettung: %144 24-Stunden-Notfall-Hotline für psychosoziale Krisenfälle % 0800/449933
ÄRZTEDIENST Urlaubsankündigung Die Ordination von Dr. Pia-Katharina Edlinger ist noch bis 31. August geschlossen. Nächste Ordination ist Dienstag, 1. September. Die Ordination von Dr. Thomas Fitz ist noch bis 6. September geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 7. September. Die Ordination von Dr. Roland Fitz ist noch bis 7. September geschlossen. Nächste Ordination ist Dienstag, 8. September. Die Ordination von Dr. Thomas Schaffler ist noch bis 28. August geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 31. August.
Blutspenden in Bad Aussee Am Montag, 14. September, findet von 12 bis 13.30 und von 14.30 bis 18.30 Uhr im Kur- und Congresshaus Bad Aussee eine Blutspendeaktion statt.
Familiennachrichten Sterbefälle:
Ambulanzzeiten LKH Bad Aussee Internistische Ambulanz: von Montag bis Freitag von 7 bis 15 Uhr. Spezial-Ambulanzen: nach Vereinbarung unter % 03622/52555-3036 (Mo–Fr, 8–12 Uhr). Medizinische Grundversorgung: täglich 0–24 Uhr.
Apothekennotdienst Bad Aussee Kurapotheke: Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03622/52277. Bad Aussee Narzissen-Apotheke: vom 31. August bis 6. September. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 0664/2360192. Altaussee Narzissen-Apotheke: Mo, Di, Do & Fr 8.30–12 Uhr, Mi 15–18 Uhr. % 03622/71671. Bad Mitterndorf (Die Kurapotheke): noch bis 30. August. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03623/2364. Stainach Panther-Apotheke: vom 7. bis 13. September. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter
Die Diensteinteilung für die erste anwaltliche Auskunft und Verbrechensopferberatung, immer am Dienstag von 10 bis 12 Uhr in der Kanzlei des jeweiligen Rechtsanwaltes, für die nächsten Wochen: 1. September: Angerer-Harreiter RAe OG 8. September: Petritsch Berger Lasser RAe OG
Amtstage des Notars Jeden 1. und 3. Dienstag des Monats in Bad Mitterndorf von 9 bis 11 Uhr im Gemeindeamt; jeden 1. Mittwoch im Monat im Gemeindeamt Grundlsee von 16 bis 17 Uhr; jeden 2. Mittwoch im Monat von 16 bis 17 Uhr im Gemeindeamt Altaussee. Interessierte können jederzeit gegen Voranmeldung zu einer Besprechung in die Notariatskanzlei in Bad Aussee kommen. % 03622/52059
Pflegedrehscheibe Bezirk Liezen Anlaufstelle für ältere, pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen, Bürozeiten: Mo.–Do. 8–12 Uhr. Telefonisch täglich 8–18 Uhr. Hausbesuche sind möglich. Das Angebot der Pflegedrehscheibe ist kostenfrei. pflegedrehscheibe-li@stmk.gv.at % +43 (0) 316 877 7478.
Almcafé-Stammtisch Jeden dritten Montag im Monat von 15.30 bis 17.30 Uhr Austausch und Information für pflegende Angehörige in der Almhütte des VolkshilfeSeniorenzentrums. % 0664/88455 380.
Mobile Hauskrankenpflege der Volkshilfe Ausseerland Telefonische Erreichbarkeit von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr
Nächster Sprechtag Freitag, 4. September, von 8 bis 13 Uhr im RehaZentrum Bad Aussee, Braungasse 354, Terminvergabe unter der Serviceline der Landesstelle Graz, % 050303/34170.
Psychosoziale Beratungsstelle 8983 Bad Mitterndorf, Nr. 58, tel. Erreichbarkeit unter 0800 311 63 36 (Mo.– Fr., 9–16 Uhr)
Familienberatungsstelle Jeden Donnerstag von 16.30 bis 18.30 Uhr – rechtliche und psychosoziale Beratung, Außenstelle BH Liezen – Standort der Straßenmeisterei, Sommersbergseestr. 230. % 0676 / 5917932.
Jugendzentrum Bad Aussee Di. bis Sa. von 15 bis 19 Uhr; Berufs-, Schul- und allg. Beratung nach telef. Vereinbarung % 0660/ 8124995 – www.juz-aussee.at.
Tagesmütter Steiermark
Jeden Donnerstag von 8.30 bis 13.30 Uhr. Altausseer Straße 220, 8990 Bad Aussee, Telefonische Voranmeldung unter % 0316/6019690, E-Mail: liezen@wkstmk.at.
Montag von 14 bis 17 Uhr in Bad Aussee, Bahnhofstraße 132, 1. Stock. % 03622/53175 od. 0650/3882885.
Bauberatung
Sterbefälle „Auslandsausseer“:
Dienstag, 8. September, von 10 bis 12.15 Uhr im AMS Bad Aussee, Terminvereinbarung unbedingt notwendig, % 05/77994000.
8
5.–6.. September: Dr. Alexander Grünberger, Leoben, % 03842/43666. 12.–13. September: Dr. Jakob Götsch, Admont, % 03613/4253
Wirtschaftskammer
Jeden ersten Freitag im Monat von 8 bis 10 Uhr im Gemeindeamt Bad Mitterndorf.
ACHTUNG: Die nächste
Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst Bezirk Liezen/Leoben
Beratungsstellen Kostenlose Rechtsberatung
Hans Daxner, Bad Aussee (81); Manfred Kalß, Bad Aussee (78); Josef Muß, Knoppen (85); Werner Grieshofer, Altaussee (83). Gertraud Eckart, geb. Hollwöger, Wien – Bad Aussee (57).
% 0368/222276.
Sprechtag für Arbeiter und Angestellte
Sprechtag der SV der Selbstständigen
Alpenpost
In der Wirtschaftskammer Bezirksstelle Bad Aussee, Terminvereinbarung unter % 050808808 oder auf www.svs.at.
erscheint am Do., 10.9.2026 Redaktionsschluss: Donnerstag, 3.9.2026
Sprechtag der Pensionsversicherungsanstalt
Regionale Elternberatung Jeden 3. Mittwoch im Monat, 9 –11 Uhr im Kurhaus für Eltern und Bezugspersonen von 0- bis 3-jährigen Kindern. Infos: www.bh-liezen.steiermark.at oder unter % 0676 86640524.
Tauschmarkt Bad Aussee jeden Donnerstag von 15 bis 19 Uhr (Annahme u. Verkauf) und jeden 1. Samstag im Monat von 9 bis 12 Uhr (nur Verkauf) im Erdgeschoß des Pfarrhofes, auch mit kleinem, feinem Flohmarkt unter den Arkaden. Grundlsee: jeden Fr. von 17 bis 19 Uhr im Gemeindeamt. Altaussee: jeden Di. von 16 bis 19 Uhr im Volkshaus, 2. Stock. Bad Mitterndorf: Kostnixladen, Bad Mitterndorf 5 (gegenüber der Kirche). Jeden Mi. und Fr. von 16 bis 19 Uhr.
unter Tel.: 03622/50910. Für persönliche Beratungen bitten wir um eine Terminvereinbarung telefonisch oder per Mail: gertrud.feldhammer@stmk.volkshilfe.at
Zeitpolster Ausseerland Fahrdienste, Botengänge, Alltagshilfe, Besuchsdienste, Unterstützung von pflegenden Angehörigen, Hilfe bei Behördenwegen. % 0664/88720760.
Ehrenamtlicher Hospizverein Sprechstunden für pflegende Angehörige und chronisch Kranke nach Vereinb. im Pfarrhof, Obersdorf 41, Bad Mitterndorf, % 0664/6362322.
Tierärzte Dr. Ondusko, % 03623/2310 Mag. Flora Neuhuber und Mag. Laura Hahn, % 0664/2631067 oder tierarztpraxis-ausseerland.at
Therapeutisches Angebot und Energetiker Mobeespine-Wirbelsäulenanalyse Erik Stix, % 0676/7400207
Psychologie Mag. Alexandra Hofer, www.alexandrahofer.at oder % 0676/7304310 Dr. Lisza Gaiswinkler, % 0677/ 61048772 www.praxis-gaiswinkler.at
Orthofit GmbH Bad Aussee Altausseerstr. 74 % 03622/21500 Fax DW -90. Mo–Fr: 8–13 und 14–17 Uhr. Sa. b. a. w. geschlossen.
Psychotherapie Heidemarie Raudaschl, % 0664/ 1869240 Christa Reiter, % 0664/5605274 Sandra Leitner, MSc, % 0664/4756519 www.psychotherapie-ausseerland.at Heide Glaser, MA, % 0664/5286446, www.psychotherapie-glaser.at Susanne Hacker, MSc, www.praxis-hacker.at Mag. (FH) Martin Exner, % 0664/1842141
Shiatsu Romana Glaser, % 0664/9167221
Osteopathie – Kinderosteopathie Natalie Schlömicher, % 0664/ 1587272 Annette Wasserfaller, MSc D.O., % 0664/4537177 Mag. pharm. Lisa Schweitzer, BSc, OsteoCare – Craniosacral-Therapie % 0664/ 2473036, osteocare-schweitzer.eu
Massage-Mentaltraining Claudia Scharnböck, % 0664/4491049 Christian Marl, % 0664/1667787 www.einswerden.at, info@einswerden.at
Psychologische Beratungspraxis Manuela Irene Koller, % 0664/ 58 77 493.
TCM Mas., Cranio-S., Face Yoga UNISONO Mag. Sigrid Kalss, % 0650/8990123 www.unisono-tcm.at
Gelungenes Sommer-Terrassenfest beim „Mondi-Resort“ am Grundlsee
Achtung, Jahrgang 1946!
Das Sommerfest „Lake–Food–Drinks“ gilt am Grundlsee als Veranstaltungshöhepunkt und ist längst kein Geheimtipp mehr. Einheimische und Gäste genossen am 9. August bereits zum fünften Mal herzliche Gastfreundschaft und kreative Kulinarik. Als wäre der atemberaubende Blick über den Grundlsee und das Tote Gebirge noch nicht genug, war auch der Wettergott auf der Seite des Organisationsteams des „Mondi“. Es war ein fast kitschiger Sommerabend, der von rund 1.200 Gästen besucht wurde. Schimmernde Seifenblasen schwebten durch die Luft. Fröhliche Musik erfüllte den Archkogl und die Sinne wurden mit feinsten Speisen und einem bunten Getränke-Mix betört. Abteilungsleiter, Mitarbeiter und Lehrlinge hatten gemeinsam geplant und organisiert, wobei jene Kollegen, die das Fest seit der ersten Ausrichtung begleiten, immer mit Rat und Tat zur Seite standen. „Allein die
Vorbereitungen sind wundervoll“, so Michael Kraft, der im Mondi-Resort als Eventmanager tätig ist und 2026 die Hauptverantwortung für das Terrassenfest trug. „Das ganze Team zieht an einem Strang, entwickelt gemeinsam neue Ideen, plant Showeinlagen und freut sich riesig, diesen unvergesslichen Sommertag kreieren und das Publikum begeistern zu dürfen.“ Kulinarisch verantwortlich zeichnete erstmals der neue Küchenchef Sebastian Rumpf, der auch an einem neuen Konzept für das GourmetRestaurant Wassermann feilt. Gemeinsam mit seinem Team leistete er einen wesentlichen Beitrag zum
Gelingen des Festes. Besonders beliebt waren diesmal das Grüne Thai-Curry mit SalzkammergutEdelwels, Brioches mit Beef Tartar und Trüffelmayonnaise sowie die frischen Kreationen des eigens engagierten Show-Barkeepers. Dazu gab es feine Limonaden, kühle (Schaum-)Weine, coole Live-Musik und DJ-Sounds sowie Unterhaltung mit u. a. Stelzenwalkacts, PortraitZeichner, Clownshow und einem von den Kindern des Stadtkindergartens Bad Aussee gestalteten InstagramFotospot inklusive Gewinnspiel. Alle Terrassenfest-Fans freuen sich schon jetzt auf die Neuauflage im nächsten Sommer.
Die „80er“ aus dem Ausseerland sind zu einem Jahrgangstreffen mit Musik am Freitag, 11. September, um 15 Uhr im Gasthof Staud’nwirt in Bad Aussee herzlich eingeladen. Termin vormerken, weitersagen und gute Laune mitbringen.
Konzert im Woferlstall Die Wiener Band „Beatles im Pack’l“ wird am Dienstag, 1. September, um 19.30 Uhr ein Konzert veranstalten, welches die Frage „Wie würden die Beatles auf wienerisch klingen?“ beantwortet. Ein humorvoller, musikalischer Abend, der – wie es die drei Musiker ankündigten – „fast alle Stück’ln spielt“. VVK: € 18,–; AK: € 20,–. www.eike-forum.at.
Stellenausschreibung der Stadtgemeinde Bad Aussee DIE STADTGEMEINDE BAD AUSSEE schreibt für die allgemeine Verwaltung die kombinierte Stelle für ein Straßenaufsichtsorgan, Parkraumbewirtschaftung und Schulbusfahrer/in (m/w/d) (30–40 Wochenstunden) zum ehestmöglichen Dienstantritt aus.
Mehr als 1.200 Besucher bestaunten unter anderem den waghalsigen Balanceakt der „Slacklinerin“ Magdalena Preimesberger aus Hallstatt.
Sänger- und Musikantentreffen In Grundlsee wird – nach einem fulminanten Jubiläumsfest im Vorjahr – zum 51. Mal zum „Sänger- und Musikantentreffen“ geladen. Nach dem großen Sänger- und Musikantenfest zum 50-jährigen Jubiläum im Vorjahr kehrt das 51. Treffen wieder zum gewohnten Ablauf zurück und findet von Freitag, 25., bis Sonntag, 27. September, statt. Am Freitag, 25. September, wird ab 20 Uhr im Gasthaus „Rostiger Anker“ ein musikalisch-beschwingter Abend mit der „Fliederstaud’n Musi“, dem „Wolfganger Viergesang“, der „Gmachl-Pichler Musi“, dem Bläserquartett der Grundlseer Tanzlmusi, dem Harfenduo Wimmer-Duschl sowie dem „SteiBay Dreigesang“ stattfinden. Durch den Abend führen – in bewährter Weise – Peter Grill und Max Pürcher. Karten für € 22,– sind in allen Infobüros des Ausseerlandes, unter Tel.: 03622-54040 und online auf www.ausseerland.at erhältlich.
Im Anschluss an die Veranstaltung sind alle – wie immer – zum Singen und Musizieren eingeladen. Am Samstag, 26. September, findet wieder das „Musikantenschießen“ auf der Schießstätte GrundlseeGaiswinkl statt. Der Schießbetrieb beginnt um 13 Uhr und endet um ca. 17.30 Uhr. Teilnahmeberechtigt sind alle Sänger, Musikanten und Schützen. Leihgewehre und Munition sind – unter Standaufsicht – vorhanden. Für Sonntag, 27. September, ist um 10.30 Uhr ein gemeinsamer Gottesdienst in der Dorfkirche Gößl (bei Schönwetter: Feldmesse) geplant. Anschließend findet der traditionelle Frühschoppen im Murbodenhüttl statt, wo sich die Veranstalter über viele aktive Sänger und Musikanten freuen!
Aufgabenbereiche: • Überwachung der Kurzparkzonen, gebührenpflichtiger Parkplätze, Halteverbote und Parkverbote inklusive Ausstellung von Organstrafverfügungen. • Verwaltung und Organisation der Parkraumbewirtschaftung. • Sicherstellung eines ordnungsgemäßen und sicheren Schulbusbetriebs mit Beförderung von Schüler/innen. Wir bieten: • eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit. • Dauereinstellung bei entsprechender Eignung. • Entlohnung nach dem Steiermärkischen Gemeinde-Vertragsbedienstetengesetz bei 40 WStd. Mindestlohn € 2.690,00 (brutto). • Überzahlung entsprechend den Erfahrungen und Qualifikationen möglich. • fachliche Begleitung während der Einarbeitungszeit. Wir erwarten: • Kommunikationsstärke, Integrität und Konfliktfähigkeit im Umgang mit Menschen. • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten. • nach Möglichkeit Kenntnisse und Erfahrungen in der Parkraumüberwachung und/oder der Parkraumbewirtschaftung. • Besitz eines gültigen Führerscheins der Klasse B. • Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und körperliche Eignung für Tätigkeiten im Außendienst. • Deutschkenntnisse in Wort und Schrift, Grundkenntnisse in Englisch. Eigener PKW. • Dienstort: Gemeindegebiet Bad Aussee. Bewerbungen sind schriftlich unter Beifügung von Kopien der Geburtsurkunde, des Staatsbürgerschaftsnachweises oder gültigen Reisepasses, der Zeugnisse, eines aktuellen Strafregisterauszuges (erhältlich im Meldeamt) sowie eines Lebenslaufes mit Foto bis 14. September 2026 bei der Stadtgemeinde Bad Aussee, Hauptstraße 48, 8990 Bad Aussee, einlangend einzubringen (gemeinde@badaussee.at). 9
Schnell informiert l Der Hospizverein Ausseerland-Hinterberg beschloss kürzlich mit der Bestattung Haider eine Kooperation, was „Flügelherzen“ anbelangt. Die Idee der Stoffherzen als stiller Gruß stammt aus dem Waldviertel – ehrenamtlich tätige Frauen nähen dabei für Sternenkinder, Palliativstationen, Krebskranke und Trauernde kleine Stoffherzen. Sie sollen Herzensnähe, Geborgenheit und Liebe symbolisieren und werden verschenkt bzw. weitergegeben. Der Hospizverein Ausseerland-Hinterberg hat diese Idee übernommen und mit Sandra Singer vom Bestattungsunternehmen Haider eine Kooperation mit dem Hospizverein vereinbart. Man möchte dabei Trauernden diesen stillen Gruß der Anteilnahme und des Mitgefühls mit einem wertschätzenden Spruch widmen.
Sommer, Sonne, Sonderpreis: Treuebonus für alle Loser-Fans! Ein wunderbarer Bergsommer neigt sich langsam dem Ende zu, doch am Loser wird der Herbst erst so richtig versüßt. Das Team der Loser Bergbahnen bedankt sich bei allen Einund Zweiheimischen für einen fantastischen Sommer und verlängert aufgrund der großen Nachfrage die beliebte Ticket-Aktion. Ab dem 31. August ist das 3erPackage für die Loser Panoramabahn wieder erhältlich. Für nur € 39,– pro Person gibt es 3 Berg- und Talfahrten – ideal, um die farbenfrohe Herbstlandschaft im Ausseerland bei gemütlichen Wanderungen zu genießen. Als besonderes Dankeschön legt die
Sandra Singer von der Bestattung Haider (l.) und Andrea Strimitzer vom Hospizverein Ausseerland-Hinterberg.
l Ergänzend zum Artikel über die Ausstellungseröffnung „KeraMIK“ in der Ausgabe Nr. 16/2026 (Seite 20) darf angemerkt werden, dass neben Astrid Wichert auch die Künstlerin Elisabeth Zimolka aus dem Weinviertel in Niederösterreich Gießformen von Gertrude Mik verwendet.
l Die Internationale Paul-Preuss-Gesellschaft vergibt am 25. September im Wiener Rathaus bereits zum 13. Mal den „Paul-Preuss-Preis“. Diesmal wird der renommierte Preis dem slowakischen Extremkletterer Igor Koller verliehen.
l Das Obertrauner „Ferienspaß“-Programm für Kinder war auch heuer wieder ein voller Erfolg. Vom 13. Juli bis 6. August bot die Gemeinde Obertraun ein buntes Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche an. Je nach Veranstaltung nahmen bis zu 25 Kinder teil. Organisiert wurde der Ferienspaß von Ursula Höll und der Gemeinde Obertraun. Ob Zauberei, Fischen, Yoga, Judo, Keramik, Mountainbike und Klettern, Tennis, Feuerwehr, Musikkapelle, Islandpferde oder Selbstverteidigung – die Kinder konnten viel ausprobieren und dabei jede Menge erleben. Auch Kreativität und Teamgeist kamen bei der Hexenküche, beim Basteln und beim Floßbauen nicht zu kurz. Ein besonderes Highlight war die zweitägige Überquerung des Sarsteins mit der Naturfreunde OG Obertraun mit anschließender Hüttenübernachtung. Gemeinsam unterwegs zu sein, die Bergwelt zu erleben und einen Abend auf der Hütte zu verbringen, machte dieses Abenteuer zu einem unvergesslichen Ferienerlebnis. FerienspaßKoordinatorin Gemeinderätin Ursula Höll: „Ein herzliches Dankeschön gilt allen Vereinen, Organisationen, Spendern, Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Engagement zum gelungenen Ferienspaß 2026 beigetragen haben!“
Wohl einer der Höhepunkte des „Ferienspaßes“: die Kinder am Sarsteingipfel. Foto: M. Bankhammer 10
Bergbahn noch ein Zuckerl drauf: Zu jedem Package gibt es einen GratisDrink nach Wahl in der Loseralm dazu! • • •
Verkaufszeitraum: 31. August bis 20. September 2026 (an der Kassa Talstation). Gültigkeit: bis zum Ende der Sommersaison 2026. Erhältlich für Ein- und Zweiheimische der vier AusseerlandGemeinden (Meldezettel oder ä. Nachweis).
Infos: www.loser.at und als Beilage in dieser Ausgabe der Alpenpost. BEZAHLTE ANZEIGE
Tango, Flamenco und Cancións in Altaussee Das heurige Programm des „Beethoven plus Festivals“ steht unter dem großen Übertitel des Dialogs. Mit dem Abend „Dialog der Kulturen – von Piazzolla bis Granados“ am 19. August in der Pfarrkirche Altaussee brachten Johannes Tonio Kreusch und Doris Orsan erneut spanische und lateinamerikanische Klänge und Rhythmen in die Losergemeinde. Der Zufall wollte es, dass das Kammerduo Doris Orsan (Violine) und Johannes Tonio Kreusch (Gitarre) auf den Tag genau zwei Jahre nach ihrem ersten Auftritt in diesem Rahmen mit ihrem Programm erneut die Besucher verzauberten. Begrüßt durch den künstlerischen Leiter des Festivals, David Holzinger, der wenige Tage zuvor Vater geworden war und dafür mit einem tosenden Applaus von den Besuchern beglückwünscht wurde, stimmte Johannes Tonio Kreusch die Zuhörer mit dem selbst komponierten Stück „Times of Joy“ ein. Man fühlte sich an den andalusischen Levante, der durch die Kiefern und Pinien streicht, und an das Klatschen der Wellen an die felsigen Strände erinnert. Es folgten drei der „Zwölf spanischen Tänze“ von Enrique Granados, welche ursprünglich für Klavier geschrieben und auf Anregung von Fritz Kreisler für Gitarre und Violine transkribiert wurden. Weiter ging es mit sieben spanischen Volksliedern, darunter das „Maurische Tuch“, die feurig, schwungvoll und vor allem mit mediterraner Stimmung überzeugten. Apropos Stimmung: Da der Gitarrist sein Instrument den verschiedenen Stimmungen anzupassen hatte, wie auch die Luftfeuchtigkeit in der Kirche hoch war, musste dieser nach jedem
Ein herzliches Dankeschön an alle Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Bad Mitterndorf und Zauchen, der Bergrettung Bad Mitterndorf, dem Roten Kreuz und der Polizei Bad Mitterndorf, der ÖAMTC-Flugrettung sowie den Helfern der Tauplitzalm Bergbahnen und meinen Arbeitskollegen, die mich nach meinem schweren Forstunfall aus schwierigstem Gelände gerettet haben. Weiters bedanke ich mich bei sämtlichen Mitarbeitern des UKH Salzburg, die mich wochenlang gesundgepflegt haben. Mit großer Dankbarkeit Johannes Kamp
Doris Orsan und Johannes Tonio Kreusch gestalteten ein beschwingtes Konzert in der Altausseer Pfarrkirche.
Lied neu stimmen – wie Doris Orsan erklärte. Feurig ging es weiter, als der spanische Tanz aus der Oper „La vida breve“ von Manuel de Falla die Zigeunerin so lange tanzen ließ, bis sie tot umfiel – so zumindest in der Handlung der Oper. Nach einer knapp halbstündigen Pause interpretierten die beiden ein Stück von Máximo Diego Pujol mit dem Titel „Tríptico Porteño“, welches er den beiden gewidmet hatte, in welchem er in drei Teilen seine Sicht auf Argentinien musikalisch zum Ausdruck brachte. Auch das Stück „Alfonsina und das
Merlin am Simalhof Wieder füllte sich am 20. August die große, rustikale Werkstatt des Simalhofs mit Besuchern; einige kamen aus Graz, einige aus Kärnten. Auch Radio Helsinki und Radio Freequenns waren gekommen.
Meer“, die tragische Geschichte einer Künstlerin, die den Freitod im Meer wählte, wurde aufwühlend-gefühlvoll gebracht. Selbstverständlich durfte auch Astor Piazzolla nicht fehlen, der mit „Libertango“, „Café 1930“, „Nightclub 1960“ und „Zita“ die Geschichte des Tangos vertonte. Die begeisterten Zuhörer entließen das Duo erst nach einer Zugabe, dem wohl bekanntesten Tango „La Cumparsita“ aus Uruguay, dem zweiten ursprünglichen Land des Tangos – neben Argentinien.
Vollmondfahrt auf den Krippenstein Am Samstag, 29. August, wird im Rahmen des „Obertrauner Bergerlebnisses“ zu einer stimmungsvollen Vollmondfahrt auf den Krippenstein geladen. Begleitet wird die gemütliche Wanderung zur Welterbespirale am Krippenstein-Gipfel und weiter zur spektakulären Aussichtsplattform „5fingers“ von den Obertrauner Weisenbläsern und einer gemütlichen Einkehr im „Bergrestaurant Dachstein-Krippenstein“. Weitere Informationen unter obertrauner-bergerlebnis.at.
MÖSTL Fliesenlegermeisterbetrieb Firma Möstl, wir stehen seit 33 Jahren für Top Qualität vom Meisterbetrieb und das natürlich auch für die nächsten 33 Jahre.
Gabriele Marchner-Trieb (Duo Zeitenklänge), Angela Buschenreiter (Theaterautorin und Regisseurin), Michael Benaglio (Literat), Elisabeth Fürst (Duo Zeitenklänge), Arthur (Musiker).
Michael Benaglio trug seine fantastische Geschichte vom Zauberer Merlin, der im Inneren Salzkammergut erschienen war, mit viel Humor vor. Merlin leihte sein Ohr den Sorgen und Nöten der Menschen und fand dadurch schnell Sympathien bei Alt und Jung. Die Erzählung verband alte mythische und märchenhafte Elemente und Bilder mit moderner Dichtkunst und einer gehörigen Portion Surrealismus. Dabei wurde mit Kritik an politischen Entwicklungen nicht gespart. Der Vortrag wurde durch
eine lyrische Rezitation der Theaterregisseurin Angela Buschenreiter ergänzt. Das „Duo Zeitenklänge“ gestaltete das bewusst sehr bunte Musikprogramm, das von Volksmusik über keltische Weisen bis zu Songs von Bob Dylan und John Lennon reichte. Arthur erfreute mit seiner Version eines Blues von Johnny Cash. Erst um 23 Uhr verließen die letzten Gäste angeregt den Simalhof – intensive Gespräche nach dem Programm bereicherten den Ausklang des Tages.
Albin Möstl I Bad Aussee I Bad Ischl 0664/4635896 I info@moestl-fliesen.at Fliesen und Ausstellung bei Würth Hochenburger, Sägewerkgasse 2, Bad Ischl. 11
Schnell informiert l Jener US-Amerikaner, der im November 1985 am Hallstätter Gletscher 19 eiskalte Nächte zubringen musste, Kenneth Thomas Cichowicz, verstarb am 4. August 79-jährig in seiner Heimat. Am Weg von der Dachstein-Südwand zur Adamekhütte stürzte der Amerikaner und verletzte sich schwer. Buchstäblich in letzter Minute wurde er von einer Hubschrauberbesatzung einer Alouette III aus Aigen gesichtet und gerettet. Sein Tagebuch – auf Ansichtskarten geschrieben – bewegte die Menschen, eine „Land der Berge“-Sendung wurde über sein Schicksal produziert und der Schriftsteller Peter Gruber schrieb einen Roman darüber.
Kunstausstellung in Obertraun Kürzlich wurde im Gemeindeamt Obertraun die überaus sehenswerte Ausstellung „Kollektiv Obertraun“ eröffnet.
l Die letzte „Sommernacht“ des heurigen Jahres in Bad Aussee am 18. August fiel leider dem Wetter zum Opfer. Aufgrund des Regens packten einige Musikanten in die Lokalitäten und spielten dort auf.
l Zum 25-jährigen Jubiläum des Stützpunktes „Christophorus 14“ fand am 25. Juli ein Fest in Niederöblarn statt. Eingeladen war dazu auch die erste Flugmannschaft des vom Bundesheer in Aigen nach Niederöblarn transferierten Flugrettungsdienstes. Dabei konnte neben dem „C14“ auch der – ebenfalls dort stationierte – „C99“ in Augenschein genommen werden, wie auch eine Schauübung mit Einsatz der Seilwinde gezeigt wurde. Für das „alte“ Team war dies eine schöne Gelegenheit, das derzeit aktive Team kennenzulernen.
l Die „Alt-Kommandanten“ des Feuerwehrabschnittes Ausseerland trafen sich auch heuer wieder zu einem gemeinsamen Ausflug. Am Die erste Crew des „C14“ (v. l.): Pilot 6. August besichtigten 16 ehemalige Manfred Egger, Notärztin Martina Kommandanten die Wasserversor- Rauscher und Flugretter Albert „Api“ Foto: Privat gung der Stadtgemeinde Bad Aussee. Prugger. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Bgm. Thomas Schönauer, Wassermeister Harald Klanner und OBI Andreas Freismuth für die interessante Führung. Zum Ausklang gab es noch ein gemütliches Beisammensein in der „Lenzbauerhütte“.
Die „Alt-Kommandanten“ inspizierten die Wasserversorgung von Bad Aussee.
l Beim Hospizverein Ausseerland-Hinterberg gab es kürzlich – im Rahmen der Jahreshauptversammlung – Neuwahlen. Dabei wurde der bisherige Vorsand in seinen Funktionen bestätigt.
Ausstellungseröffnung „Kollektiv Obertraun“ mit Vbgm. Gernot Winterauer, Josef Lantschner, Monika Unterberger, Andrea Lantschner und Bgm. Egon Höll.
Die Ausstellung vereint eine Auswahl der Malereien und Werke des Ehepaares Andrea und Josef Lantschner sowie von Monika Unterberger – allesamt beheimatet am Südufer des Hallstättersees. Andrea Lantschner beschäftigte sich in ihrer Arbeit intensiv mit der reduzierten Darstellung des menschlichen Körpers und entwickelte daraus einen eigenständigen, unverwechselbaren Ausdruck. Verschiedene Techniken verschmelzen zu einer bildnerischen Vielfalt an Kompositionsmöglichkeiten. Körperliche Teilansichten bleiben dabei bewusst uneindeutig – begleitet von Andeutungen und frei erfundenen abstrakten Räumen. Monika Unterberger, geboren in Innsbruck und vor über 30 Jahren nach Obertraun gezogen, lässt sich bei ihren Bildern, die in verschiedensten Techniken entstehen, von den umliegenden Landschafts- und Siedlungsräumen der Welterbe-Region inspirieren. Dabei reduziert sie Landschaften auf das Wesentliche
und beschreitet auch den Weg der Abstraktion und des Minimalismus. Ihre Akte entstehen aus Skizzen von Studien und werden frei interpretiert auf die Leinwand gebracht. Eine vorwiegend reduzierte Farbgebung lässt die Betrachter an den Stimmungen und Emotionen der Malerin teilhaben. Die Objekte und Skulpturen aus Metall und Stein von Josef Lantschner, ebenfalls gebürtiger Tiroler, umfassen sowohl tierische Motive als auch plastische Körperakte. Der autodidakte Bildhauer – inspiriert von der Natur und den alltäglichen Dingen – schafft aus scheinbar gewöhnlichen Altmetallfundstücken neue, spannende Kreationen. Viele seiner Figuren wirken gegenständlich und zugleich offen für neue Betrachtungsweisen. Bei der Vernissage konnte Bgm. Egon Höll neben den Künstlern zahlreiche Besucher begrüßen. Die Ausstellung ist noch bis 7. September 2026 im Gemeindeamt Obertraun zu sehen.
Danksagung Für die herzliche Anteilnahme am Ableben unseres Gatten, Vaters, Schwiegervaters, Opas und Göds, Herrn
Manfred Kalß (vulgo Sea Manfred)
sagen wir auf diesem Weg herzlichen Dank. Dieser gilt besonders Herrn Diakon Franz Mandl, dem gesamten Team der Volkshilfe, vor allem Ulrike, Sr. Julia und Christian, Hellmuth Holy von der Bestattung Haider, den Abordnungen der Feuerwehr und Musikkapelle Strassen. Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die Blumen- und Geldspenden sowie allen, die uns tröstende Worte geschrieben haben und unseren Manfred auf seinem letzten Weg begleitet haben. Der Vorstand des Hospizvereines (v. l.): Dagmar Reinmüller (Schriftführerin), Karin Posch (Kassierin), Andrea Strimitzer (Obfrau und Teamleiterin) und Elisabeth Liesinger (Obfrau-Stellvertreterin). 12
Du bleibst in unseren Herzen Margret, Christian und Barbara
Leserbriefe Jedermann hat das Recht, durch Wort, Schrift und Druck oder durch bildliche Darstellung seine Meinung innerhalb der gesetzlichen Schranken frei zu äußern. (Erstes Staatsgrundgesetz vom 21. Dezember 1867). Diese Meinung muss jedoch nicht gleichzeitig die Meinung der Redaktion sein.
Lesermeinungen zur Ausgabe Nr. 16/2026 Mit Irritation habe ich in der letzten Ausgabe drei Beiträge gelesen, die aus meiner Sicht eher den Klimawandel relativieren, als das aktuelle Wetter sachlich einzuordnen. Im Kommentar „Betrachtungssache“ wird die eigene Reisebeobachtung gegen wissenschaftliche Klimadaten in Stellung gebracht – dabei sagt ein sonniger Urlaub im grünen Südosteuropa genauso wenig über das globale Klima aus wie ein kalter Wintertag. Im Kommentar werden die Waldbrände in Griechenland größtenteils Brandstiftern zugeschrieben; Studien der Initiative World Weather Attribution zeigen jedoch, dass der Klimawandel die Wahrscheinlichkeit solcher Feuer in Griechenland bereits verdoppelt hat und in Teilen Spaniens sogar um das Zwanzigfache erhöht hat. Im Kontext dieses Kommentars liest sich auch der Bericht zur Wassersituation im Ausseerland („Katastrophe abgesagt“) schnell als Entwarnung fürs große Ganze. Dass unsere lokale Infrastruktur hält, ist erfreulich – ändert aber nichts an der globalen Entwicklung: 2024 war das wärmste Jahr der Messgeschichte, 2025 landete als drittwärmstes nur knapp dahinter, und 2026 erlebte man laut „Copernicus“ den heißesten Juni und Juli seit Aufzeichnungsbeginn in Westeuropa. Auch der historische Rückblick auf frühere Warmzeiten suggeriert schnell: „Es gab das doch alles schon.“ Doch das greift in einem entscheidenden Punkt zu kurz: Frühere Warmphasen betrafen stets einzelne Regionen zu unterschiedlichen Zeiten, nie die ganze Erde gleichzeitig. Die heutige Erwärmung ist die erste, die überall auf der Welt gleichzeitig auftritt, und das in einem Tempo, das es in den letzten 2.000 Jahren nicht gegeben hat. Das bedeutet freilich nicht, dass wir deswegen den Kopf in den Sand stecken oder eine drohende Apokalypse an die Wand malen sollten. Aber um uns sinnvoll anzupassen, brauchen wir einen nüchternen Blick auf die Fakten – nicht die Botschaft „Keine Panik, heiße Sommer hat’s immer schon gegeben“. David Hauptmann, Bad Aussee Manchmal denke ich ja, der „EGO“ Kommentar ist Satire, aber der Kommentar der letzten Ausgabe kommt mehr als Geschwurbel daher. Man kann den Standpunkt in Europa an diversen Ecken einnehmen und
wird überall die Auswirkungen der anhaltenden Dürre sehen – auch in Südosteuropa, wenn man einmal das ansieht, was vom Donaustrom übrig ist. Eine realistische Problemeinschätzung, die sich der Autor wohl selbst zuschreiben will, kann ich nicht erkennen. Aber wahrscheinlich war es doch Satire, sonst würde ja die „Seite 2“ derselben Ausgabe verloren dastehen – mit ihren Titeln „Die Auswirkungen der Hitze“ und „Dürren und Trockenperioden der letzten Jahrtausende“. Leider wurde auf „Seite 2“ auch vergessen, zu erwähnen, dass sich die Dürren in den letzten Jahrzehnten vermehrt haben. Aber eine „realistische Problemeinschätzung“ mit den halben Fakten ist natürlich bequemer auf einer Seite unterzubringen. Johann Kalhs, Bad Aussee Danke und Bravo für die zwei unaufgeregten und sachlichen Artikel in der Alpenpost Nr. 16. Das steht in angenehmem Kontrast zu den sich im dauerhaften Angst- und Krisenmodus befindlichen Medien wie z. B. ORF, „Der Standard“ usw., welche darüber hinaus in erheblichem Ausmaß über Steuern und Zwangsabgaben finanziert werden. Helmut Raudaschl, Bad Aussee
Anmerkung der Redaktion: Mit dem Kommentar sollte weder ein existierendes Problem verharmlost oder kleingeredet noch ein Satireprojekt abgeliefert werden. Wenn junge Menschen perspektivenlos auf eine Familiengründung verzichten, weil sie „keine Kinder in diese Welt setzen wollen“, nicht mehr arbeiten gehen, weil „es eh nichts mehr bringt“, oder sie bis ins Alter bei ihren Eltern wohnen bleiben, weil sie Angst – oder keine Möglichkeit – haben, sich eine eigene Existenz aufzubauen, hat das Gründe. Gerade jetzt befindet sich die Gesellschaft – nicht nur wirtschaftlich – an einem Scheideweg: Entweder wir krempeln die Ärmel hoch, arrangieren uns mit den Rahmenbedingungen und kommen (hoffentlich) mit einem blauen Auge davon, oder wir bleiben vor Angst erstarrt und ernten die Konsequenzen. Es kommt immer auf die Betrachtungsweise an, wie man ein Problem vermittelt bekommt, wahrnimmt und sich darauf einlässt. Da sind medial zu „Schneewalzen“ aufgebauschte Tiefdruckgebiete im Winter genauso wenig förderlich wie andere – angsteinflößende und reißerische – Schlagzeilen. Ohne ein bestehendes Problem nicht zu sehen oder zu „schwurbeln“: Es wäre an der Zeit, eher dem „Club der Optimisten“ zuzusprechen als „Kaninchen vor der Schlange“ zu spielen.
„Victor Adler – Baumeister der Republik“ Unter diesem Titel wurden am 10. August die Besucher zur dritten und letzten Veranstaltung der „Salzkammerspiele“ ins Kur- und Amtshaus Altaussee geladen.
Christian Höller, Barbara Laister-Ebner, Helga Maier und Kurt Hexmann bedankten sich beim Publikum für den gespendeten Applaus. Foto/Text: E. Enzelberger
Barbara Korherr freute sich, ihre Gäste – darunter viele treue Stammgäste – zu dieser Lesung begrüßen zu dürfen. Unter ihnen waren auch bekannte Persönlichkeiten aus dem Kunst- und Kulturbereich: Sieglinde Köberl vom Kammerhofmuseum Bad Aussee, die Schauspieler Wolfgang Pampel und Gerhard Ernst mit Gattinnen sowie der Regisseur Julian Pölsler. Das literarische Lebensbild Victor Adlers, verfasst von Helmut Korherr (1950–2021), überzeugend und dramatisch gelesen von Kurt Hexmann, musikalisch begleitet von Helga Maier (Mandoline), Barbara Laister-Ebner (Zither) und Christian Höller (Akkordeon), stieß auf großes Interesse und eröffnete neue Blickwinkel auf die Entstehungsgeschichte unserer Republik. Kurt Hexmann schlüpfte in die Figur Victor Adlers und erzählte viel aus dessen Privatleben, das oft sehr dramatisch war, von dessen Wirken als Arzt und als Politiker. Der „Gründungsvater der österreichischen Sozialdemokratie“ kämpfte u. a. für menschliche Arbeitsbedingungen,
ein unzensuriertes Zeitungswesen, Bildung, das allgemeine Wahlrecht und die Beendigung des Ersten Weltkriegs. Er konnte den Tag der Ausrufung der demokratischen Republik Österreich am 12. November 1918 jedoch nicht mehr erleben – da er einen Tag (!) vorher verstarb. Für die musikalische Untermalung wurde – jeweils zum Thema der Textstellen passend – variantenreich mit drei sogenannten Wiener „Arbeiterinstrumenten“ gesorgt. Bekannte Melodien wie „Gaudeamus igitur“, „DeutschmeisterRegimentsmarsch“, „Die Internationale“ u. v. m . klangen ungewöhnlich weich und beinahe sentimental. Das Publikum bedankte sich für die höchst interessante Präsentation einer historisch wichtigen österreichischen Persönlichkeit mit viel Applaus und Bravorufen! „Heut‘ håb i wieda wås g’lernt!“, meinte eine Dame beim Verlassen des Saales. Man kann sich nur wünschen, dass es im kommenden Jahr wieder zu solch lehrreichinteressanten Lesungen kommen wird.
Herzlichen Dank für die Anteilnahme am Ableben unseres lieben Ehemannes, Vaters, Opas und Urliopas, Herrn
Hans Daxner. Ein aufrichtiges Dankeschön gilt dem gesamten Mobilen Pflegedienst der Volkshilfe Bad Aussee, dem Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck sowie Frau Dr. Claudia Wallner für die langjährige, fürsorgliche und kompetente Betreuung. Ein besonderer Dank gilt außerdem Herrn Hellmuth Holy von der Bestattung Haider für seine einfühlsame Unterstützung. In liebevollem Gedenken Die Trauerfamilie 13
Fortsetzung von Seite 1:
Der hinreißend-musikalische Zauber des Barocks
(V. l.): Rami Alqhai, Johanna Rose, Fahmi Alqhai, Alba Carmona, Daniel de Morón und Agustín Diassera von der „Accademia del Piacere“. Foto/Text: DoBi
wurde authentisch demonstriert. Außergewöhnliche Klänge und Rhythmen sind daher logischerweise musikalisch-dialogische Brücken von gestern zu heute. Und wer hat schon jemals ein Cembalo bei einem steirischen Jodler – dem „Henar’ scher Jodler“ – so einfühlsam gemeinsam spielen gehört? Von blinder und bedingungsloser Liebe Zum Abschluss des heurigen Programms begrüßte Organisatorin Verena Frey in der fast voll besetzten Ausseer Stadtpfarrkirche das Ensemble „Concerto di Margherita“. Schon der Auftritt war bezaubernd, als zu den zarten Klängen der Theorbe von Rui Staehelin seine Kolleginnen und sein Kollege nach und nach spielend den Altarraum betraten. Dem Konzert zugrunde lag das frühbarocke Schauspiel „Der treue Hirt“; blind vor Liebe landet die Geliebte plötzlich in den Armen des „Falschen“, der sie doch heimlich begehrt. Das „Originalklang“-Ensemble zeichnete sich durch seinen vielschichtigen Klang aus: Fünfstimmig und sich selbst auf der Theorbe, Barockharfe oder Renaissancelaute begleitend, wurde das
Aniela Frey (Querflöte) und Renate Linortner (drei Querflöten) – beide im Aussseerland verwurzelt – optimal geplant hatten. Es war mehr als ein „Crossover“, es war mehr als eine hinreißende „Klangbildverwirklichung von Barockmusik“ mit Stücken von Antonio Vivaldi, Wilhelm F. Bach, Georg Philipp Telemann vom Feinsten und es war mehr als eine unterhaltsame, traditionsverbundene „Volksmusik-Kulturvermittlung“. Es war Lebendigkeit, Energie und musikalisch aktive Freude der Instrumentalisten, wie sie nur exzellente Musiker auf die Konzertbühne bringen können. Sogar das Tänzerische und Höfische von Giovanni B. Sammartini kann eine Brücke zur Volksmusik sein, wenn sie so erklingt, wie das zusammengefundene Ensemble des Abends mit Aniela Frey und Renate Linortner an den Flöten, Toni Burger an den Saiteninstrumenten, Sebastian Rastl an der Bassgeige und Robert Schröter am Cembalo. Ob „Pfeiferldirndln“ (Aniela Frey und Renate Linortner) oder „Gemischte Gruppe“ – der musikalische Funke zwischen den Protagonisten sprühte. Mit Turlough O’Carolans „Fanny Power“, irischer Volksmusik, endete der erste Teil des Konzertabends, der durch seine abwechslungsreiche Vielseitigkeit von Barockmusikgrößen bis zu traditionellen Klängen alles beinhaltete. Der zweite Teil begann mit einem von der Volksmusik sehr faszinierten Komponisten, nämlich mit Georg
Das Ensemble „Concerto di Margherita“ (v. l.): Jonatan Alvarado, Rui Stähelin, Francesca Benetti, Tanja Vogrin und Emma-Lisa Roux fand sich in blinder Liebe wieder.
Eine Zugabe rundete den Konzertabend ab. Barocke Alpenklänge „Vom Barock zur klingenden Welt der Alpen" – mit Blick zum Sarstein – das kann nur ein Hit-Titel für ein Konzertprogramm sein. Der Veranstaltungsraum in Altaussee war der passende Austragungsort eines fulminanten Konzertabends, den
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Philipp Telemann – er holte sich aus allen bereisten Ländern seine Ideen –, und steigerte sich dann mit einer zum Träumen verlockenden Eigenkomposition von Renate Linortner „Sommernachtstraum auf der Seewiese“, inspiriert von Felix Mendelssohn Bartholdy, und endete nach der „Triosonate“ von Giuseppe Sammartini mit den „Zehn Tänzen und vier
Die Protagonisten des zweiten Abends: (v. l.): Aniela Frey, Renate Linortner, Toni Burger, Robert Schröter und Sebastian Rastl. Foto/Text: DoBi
Jodlern“ von den Gebrüdern Steinegger. Alle Lieblichkeit, Vertrautheit und Musikalität der Ausseer Volksmusik wurde wahrlich beglückend dargeboten. Die regional verwurzelte Musik hat mit der Barockmusik Gemeinsamkeiten, aber auch viele Unterschiedlichkeiten. Die Barockmusik ist geprägt von prunkvoller Verzierung und einem harmonischen Fundament (Basso continuo) – dies ruft beim Zuhörer starke Emotionen hervor. Das tut die Volksmusik auch – aber auf ihre besondere Art und Weise. Das Öffnen der Seelen haben sie gemeinsam. Mit stehenden Ovationen bedankte sich das Publikum bei den großartigen Musikern. Das Zusammenfinden von Barock- und Volksmusik
faszinierte Publikum in einen fast meditativen Klangraum gebettet – mit glockenrein jubilierenden Damenstimmen und den sich in tieferen Oktaven bewegenden Männern. Fast hätte man sich an einen der damaligen Königshöfe in Europa zurückversetzt fühlen können. Die Multi-Instrumentalisten Francesca Benetti (Leitung des Kammerorchesters/Theorbe und Gesang), Tanja Vogrin (Barockharfe und Gesang), Emma-Lisa Roux (Renaissancelaute und Gesang), Rui Stähelin (Laute, Theorbe, Barockgitarre und Gesang) sowie Jonatan Alvarado (Barockgitarre und Gesang) – allesamt auch Solokünstler und in vielen weiteren Barockmusikprojekten tätig – vollführten einen ständigen fliegenden Wechsel an den Instrumenten, wie sich auch die Damen bei der musikalischen Führung in den diversen Stimmlagen spielend abwechselten. Ein vielstimmiger Hörgenuss der seltenen Art. So zum Beispiel wandelte sich ein Solostück für Tenor mit anspruchsvollen gesanglichen Varianten zum wohlklingenden Duett, bis schließlich alle fünf Musiker vielstimmig den für diese Zwecke mehr als prädestinierten Kirchenraum erklingen ließen. Die heimliche Liebe wurde fast greifbar, das Schmachten, das unerfüllte Verlangen ließ die Zuhörerherzen schwer werden. Spürbar war aber auch die verbindende Liebe dieser Ausnahmemusiker zu dieser Art von Musik – strahlend, lächelnd und voller Verve brachten sie ihre Leidenschaft dar. Es oblag der Leiterin des Kammerorchesters, Francesca Benetti, einer gebürtigen Trienterin, dem Publikum – auf Deutsch – äußerst symphatisch für den gelungenen Abend zu danken. Nicht umsonst zeigte sich Verena Frey – nach einer mit stehenden Ovationen und lauten „Bravo!“-Rufen erklatschten Zugabe – berechtigt stolz, das Ensemble nach Bad Aussee geholt zu haben, welches demnächst durch Kanada touren wird.
Zum 30. Mal „großer Bahnhof“ für das Bier Am 21. August lockte das Spektakel, das eigens für das Bierzelt in Altaussee gebraute GösserKiritågsbier aus der „Falkensteiner“-Brauerei in Osttirol zu empfangen, wieder unzählige Besucher in das festlich geschmückte Feuerwehrdepot der Freiwilligen Feuerwehr Altaussee. Bevor der mit 680 Bierfässern beladene Sattelschlepper – begleitet vom HLF1-Fahrzeug der FF Altaussee mit Blaulicht und Folgetonhorn – „landete“, marschierte die Salinenmusikkapelle, geleitet von Stabführer Hannes Gaiswinkler, mit klingendem Spiel vor das Rüsthaus auf. Fast zeitgleich krachten mit gewaltiger Lautstärke die Böller der 19 Ebenseer Prangerschützen zu Ehren des Gerstensaftes. Da das Wetter nicht so richtig mitspielte – dunkle Wolken verhießen nichts Gutes – beeilten sich ABI Christian Fischer und Heinz-Josef Schrottshammer, das zuvorderst abgeladene Holzfass zu umarmen und inniglich zu küssen – wie es die Tradition verlangt. Die Gäste strömten, da Sturm und Regen einsetzten, nun rasch ins festlich dekorierte Feuerwehrhaus. Dort gab es Stelzen und Würstel vom „Schneiderwirt“ und „Postillion’s Einkehr“ sorgte zusätzlich fürs leibliche Wohl – für die Unterhaltung sorgten auf der Bühne Reinhard Muss und Franz Pichler mit ihrer launigen Moderation. Feuerwehrchef Christian Fischer freute sich, im Publikum zahlreiche Repräsentanten aus Politik und Wirtschaft – u. a. Pfarrer Michael Unger, Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer, Peter Koren (Industriellenvereinigung), Michael Strugl (Verbund), Johann Christof (Christof Industries), Vzbgm. Robert Gaßner aus Bad Aussee, Pamela Binder vom Tourismusverband und die drei amtierenden Narzissenhoheiten im Publikum begrüßen zu dür-
Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ an alle, die mir Anfang August, nach meinem schweren gesundheitlichen Rückschlag, das Leben gerettet haben. Mein besonderer Dank gilt vor allem den Einsatzkräften des Roten Kreuzes Ausseerland und Frau Dr. Schaffler für die lebensrettenden Erstmaßnahmen. Weiters geht mein Dank an meine Familie sowie die Teams der Kliniken Wels und Bad Ischl (3. Stock) für die umsichtige, kompetente Betreuung. Mit großer Dankbarkeit Alois Gigler
Trotz strömenden Regens wurde das erste Bierfass von Lieferant Heinz-Josef Schrottshammer und ABI Christian Fischer innigst geküsst.
fen. Bgm. Gerald Loitzl sprach der Feuerwehr, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seinen innigen Dank und großes Lob aus. Dann ging es auch schon zum Höhepunkt des Abends – zum sehnlichst erwarteten Bieranstich, der von Minister Hattmannsdorfer und Alfred Bayer (Weinlieferant fürs Bierzelt) unter dem wachsamen Auge von Harald Green (Betriebsleiter der Brauerei Falkenstein) professionell durchgeführt wurde. Die bereitgehaltenen Bierkrüge der Prominenz auf der Bühne wurden gefüllt. Dazu gab es erklärende Worte von Oliver Plieschnig, dem Verkaufsdirektor der Brauunion. Die Gäste im Saal mussten aber nicht lange dursten. Sie konnten sich kurz darauf auch von der hohen Qualität des diesjährigen Kiritågbiers überzeugen, was sie auch freudig taten – im Laufe des Abends
wurden 20 Fässer geleert. Zwischenzeitlich hatte sich auch Außenministerin Beate Meinl-Reisinger eingefunden. Während es draußen bereits heftig stürmte, sorgten Kapellmeister Andreas Langanger und Moderator Robert Leu mit der wie immer großartig aufspielenden Salinenmusikkapelle für launige Stimmung im Feuerwehrhaus. Dieser sehr gelungene Bierempfang ließ bei vielen bereits die Vorfreude auf den 64.Kiritåg wachsen, der vom 5. bis 7. September auf den Fischererfeldern stattfinden wird. Bis dahin wartet noch viel Arbeit auf die „Feuerwehrler“ und zahlreichen „helfenden Hände“ … denen schon im Voraus großer Dank und großes Lob für ihren Arbeitseinsatz ausgesprochen sei.
„Der Herr Karl“ in Altaussee Am Donnerstag, 27. August, um 20 Uhr wird zu einem Abend mit dem „Herrn Karl“ von Helmut Qualtinger mit Gerhard Ernst in den Festsaal des Kur- und Amtshauses geladen. Karten unter www.kultur.ausseer land.at.
Julian Polak – Fingerstyle Am Samstag, 5. September, um 19.30 Uhr findet im Pfarrhof auf der Pürgg ein weiteres Highlight für Musikbegeisterte jeden Alters statt. Eine Gitarre wie ein ganzes Orchester: Julian Polak verbindet mit seiner modernen FingerstyleSpieltechnik Melodie, Rhythmus und Begleitung gleichzeitig auf nur einer Gitarre. Gefühlvolle Eigenkompositionen und besondere Klangwelten machen den Abend zu einem musikalischen Erlebnis voller Atmosphäre und Emotion. Tickets ab € 20,– (für Mitglieder), frei unter 16 Jahren. Reservierung unter: www.vereinpuergg.at/event bzw. per Mail an veranstaltung@vereinpuergg.at. Tel.: +43 (0)664 384 62 17.
Sommerkonzerte in Obertraun
Die Bierkrüge wurden auf der Bühne für den Gerstensaft erwartungsvoll bereitgehalten.
Fotos/Text: E. Enzelberger
Ein einzigartiges Klangerlebnis wird aktuell in der Eishöhle DachsteinSalzkammergut geboten. Im Rahmen der „Eisklang-Konzerte“ werden am Freitag, 28. August, David Kerber (Tenor) und Peter Brugger (Klavier) den Abend „Dichterliebe“ gestalten. Am Donnerstag, 3. September, werden Maki Namekawa (Klavier), Julian Schmiederer (Klanginstallation) und Christian Kapun (Bassklarinette) mit „Raum – Klang – Begegnung“ begeistern. Das genaue Programm und Tickets gibt es unter www.eisklang.at oder per Telefon: 0699/11664422. Die Bergfahrt zu den Konzerten mit der Dachsteinseilbahn in Obertraun erfolgt jeweils um 16.30 Uhr. 15
Vielfältiges Programm in der „Kultur-Arche“ Bis Mitte August wurde in der „Arche am Grundlsee“ ein äußerst vielfältiges und dichtes Programm geboten. Die kulturelle Arche am Ufer des Grundlsees im „Gabillonhaus“ bot interessante Gesprächspartner, Gäste und Einblicke in fremde Länder.
Johannes Silberschneider und Gastgeberin Adelheid Picha. Foto: F. H. /Text: DoBi
Germanistikstudium, getragen von einer frühen und tiefen Liebe zur Literatur. Schon als Kind faszinierte ihn das Übersetzen und er versuchte sich an ersten Übertragungen ins Ukrainische, tastete sich von Wort zu Wort in fremde Sprachwelten hinein. Doch seine große literarische Liebe sollte Paul Celan werden. Erst nach der Unabhängigkeit der Ukraine im Jahr 1992 entdeckte Rychlo den Dichter intensiver. In Czernowitz wurde zu Celans Ehren das erste nicht-sowjetische Denkmal der Stadt enthüllt. Besonders die Gedichte, die Celan seiner Jugendfreundin Ruth Kraft gewidmet hatte, eröffneten ihm einen Zugang zu seinem Werk. Mit der Zeit lernte Rychlo in Paul Celans poetische Denkbewegung einzudringen. Er lernte seine Wortschöpfungen kennen – und suchte im Ukrainischen nach einer Entsprechung, die nicht bloß den Sinn, sondern auch den poetischen Inhalt widerspiegeln sollte. Insgesamt war es ein faktenbasierter Abend, dem die Poetik zu entlocken war, wenn man sich mit Celans Werk auseinandersetzte. Damit hat Rychlo also alles richtig gemacht. Auch die Musik fügte sich in diese Atmosphäre ein. Johannes Daxner spielte Erik Satie und ließ dessen melancholische, manchmal schwebende Klänge durch den Raum zie-
zelebrierten und verinnerlichten das letzte Werk aus den Erzählungen „Ein Hungerkünstler“ von Franz Kafka. Es heißt „Josefine, die Sängerin oder Das Volk der Mäuse“. In diesem Erzählband sah der Schriftsteller ironisch auf sich und seinesgleichen. Hier der Künstler – als Poet –, dort die Maus – als Sängerin –, die sich mit ihren kapriziösen Befindlichkeiten von normalen Menschen und Mäusen abgrenzen. Weil die singende Maus-Diva Josefine von ihrer Bedeutung überzeugt ist, erwartet sie sich Privilegien gegenüber den anderen, die ihr jedoch nicht gewährt werden. Es ging Kafka also um das Verhältnis vom Künstler zu seinem Publikum. Die Erzählung wird als allegorische Darstellung der Wechselbeziehung zwischen Karl Kraus und seinem vorwiegend jüdischen Publikum gedeutet. Johannes Silberschneider ist ein Schauspieler, Erzähler und Sprecher, der sich in alle Rollen, die er annimmt, hineinversetzen kann. Er liest die Texte wie eine „Sprachpartitur“, überzeugend und individuell faszinierend. „Die Macht des Gesangs“ und die Macht der Musik zur Verinnerlichung einer Erkenntnis oder Botschaft vermittelte Toni Burger voller Hingabe – sehr zur Freude des Publikums. Das Thema, die grundsätzlichen Fragen zur Bedeutung von Kunst für
hen, bisweilen unterbrochen von einem kräftigen, den historischen Tiefschlägen entsprechenden Anschlag. Es war eine Musik, die nichts erklären musste und gerade deshalb wunderbar zu diesem Abend passte. Am zweiten Tag der BukowinaReihe musste aufgrund der Erkrankung von Franziska Bronnen ein Ersatzprogramm gefunden werden, das Petro Rychlo in Zusammenarbeit mit Lea Gisler (Bratsche) und Anna Mittermeier am Kontrabass in kürzester Zeit auf die Beine stellte. Von einem bloßen Ersatz kann angesichts der musikalischen Darbietung und des spannenden Vortrags des ukrainischen Literaturwissenschaftlers Rychlo jedoch keine Rede sein. Dass der zunächst wissen-
Anna Mittermeier (Bass), Johannes Daxner, Adelheid Picha und Hubert Gaisbauer führten durch den Abend, der der Freundschaft zwischen Felix Braun und Stefan Zweig gewidmet war. Foto/Text: B. Zerhau
unser gesellschaftliches Leben, ist nach wie vor brandaktuell. Der Abend war anspruchsvoll und ein Dialog der Sinne, ein Zwiegespräch der Musik und des Geistes. Dreitägige Veranstaltungsreihe „Im Osten geht die Sonne auf“ Das Gespräch mit dem Literaturprofessor der Universität Czernowitz, Petro Rychlo, bildete den Auftakt der dreitägigen Veranstaltungsreihe „Im Osten geht die Sonne auf“, die sich mit der Geschichte der Bukowina befasst und für Respekt, Toleranz und gegenseitige Anerkennung steht. Die Lebensgeschichte des 1950 in Schyschkiwzi geborenen Germanis-
Durch die lange Nacht Die Freundschaft zwischen Felix Braun und Stefan Zweig war Kern der Lesung am 10. August in der Arche am Grundlsee. Anhand des Briefwechsels der beiden Schriftsteller, welcher die Freundschaft von 1910 bis 1942 dokumentiert, führten Adelheid Picha, Hubert Gaisbauer und Johannes Daxner durch einen Abend, der weit mehr war als eine Lesung. Mit Interpretationen, biografischen Fakten und emotionalen Einordnungen gelang es dem Trio, ein lebendiges Bild zweier Menschen zu zeichnen, die das Schlimmste erleben mussten – und sehr unterschiedlich damit umgingen. Stefan Zweig und der vier Jahre jüngere Felix Braun lernten sich 1907 kennen. In Brauns Autobiografie „Das Licht der Welt – Geschichte eines Versuches, als Dichter zu leben“, wie er sein Buch nannte, zeigt sich eine zentrale Komponente der Freundschaft zu Zweig, die sich auch in einigen Briefen wiederfindet: Zweig fordert von Braun eine Abkehr vom „träumerischen“ Dasein des Dichters, Braun von Zweig, den die Wirklichkeit seiner Zeit nicht zur Ruhe kommen ließ, ein letztes „Hissen der Fahne des Gedichts“. Für eine besondere Atmosphäre sorgte die musikalische Begleitung von Anna Mittermeier am Kontrabass. Ihre sphärischen Improvisationen sowie Stücke von Michael Radanovics bis Johann Sebastian Bach fügten sich mal harmonisch in die Texte ein, mal kontrastierten sie deren Stimmung. So entstand ein musikalischer Resonanzraum, in dem die Worte wirken konnten. Unweigerlich führte der Abend schließlich zu Stefan Zweigs Suizid im Jahr 1942 in Petrópolis. Er erscheint als tragischer Endpunkt einer zunehmenden Hoffnungslosigkeit angesichts der NS-Tyrannei – jener „langen Nacht“, die Zweig in seinem Abschiedsbrief beschwor. Dass seine Freunde, unter ihnen Felix Braun, die „Morgenröte“ eines besseren Europas noch erleben mögen, formulierte Zweig als letzten Wunsch. Kafka-Lesung Toni Burger und Johannes Silberschneider sind ein geniales Duo. Sie
ten, Literaturwissenschaftlers und leidenschaftlichen Übersetzers war tief bewegend. Das Gespräch, zunächst von Adelheid Picha, später von Hubert Gaisbauer sensibel geführt, zeichnete den Weg eines Mannes nach, dessen spätere Bedeutung in der ukrainischen Literaturwissenschaft keineswegs vorgezeichnet war. Auf die Frage nach seiner Kindheit antwortete Rychlo: „Wie alle Kinder auf dem Land hatte ich eine Kuh, die ich auf die Weide trieb. Ja, ich hatte eine glückliche Kindheit.“ Vielleicht schulte das Leben auf dem Land auch seine Aufmerksamkeit für Sprache, die sein späteres Leben bestimmen sollte. An der Staatlichen Universität Czernowitz begann Rychlo sein
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Adelheid Picha und Hubert Gaisbauer im Gespräch mit Petro Rychlo.
Lea Gisler (Bratsche) und Anna Mittermeier (Bass) begeisterten mit ihren Interpretationen.
schaftlich-nüchtern anmutende Vortrag im Verlauf des Abends zunehmend emotional wurde, war nicht zuletzt den drei zentralen Autorinnen der Bukowina zu verdanken: Rose Ausländer, Selma MeerbaumEisinger und Klara Blum. Besonders eindrucksvoll war die Lebensgeschichte Klara Blums. Ihre leidenschaftliche Liebe schildert die Schriftstellerin in ihrem Roman „Der Hirte und die Weberin“, einer fiktionalisierten Autobiografie der Autorin. Sie erschien unter dem Namen Hanna Bilkes und erzählt die dramatischen Ereignisse ihrer Liebe zu dem kommunistischen Theaterregisseur Zhu Xiangcheng aus China. Nur drei Monate waren sie zusammen, ehe er spurlos verschwand und die Zurückgebliebene sich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs im vom Bürgerkrieg zerrütteten China auf die Suche nach ihm machte. Im Roman begegnen sich die beiden nach elf Jahren in einer Hütte wieder. In der Realität, und diese dramatische Wendung setzte Rychlo meisterhaft in Szene, sah Klara Blum ihren Geliebten nie wieder. Zhu Xiangcheng starb 1943 in einem sibirischen Arbeitslager. Musikalisch verdichtete eine Eigenkomposition von Anna Mittermeier diesen bewegenden Moment. Sie zupfte und strich die Saiten des Kontrabasses mit einer solchen Sehnsucht, dass Klara Blum und ihre beschwerliche, zugleich von Hoffnung getragene Reise nach
China unmittelbar vor dem inneren Auge erschienen. Aller Enttäuschung, aller Resignation zum Trotz lebte und schrieb sie weiter in absoluter Liebe. Auch Selma Meerbaum-Eisinger, die 1942 im Alter von nur 18 Jahren in einem Zwangsarbeitslager in Transnistrien starb, erzählt in 57 Gedichten, die sie in ihrem viel zu kurzen Leben schrieb, von tiefer Sehnsucht und Trauer, von der Liebe zur Natur und von der Angst vor dem Ende. Spätestens hier trieb einem die musikalische Untermalung durch ein Stück der ukrainischen Komponistin Bohdana Froljak die Tränen in die Augen. Selten wurde das Grauen von damals und seine erschreckende Nähe zur Gegenwart so unmittelbar spürbar. Die Geschichte der Bukowina und Europas anhand dieser und vieler weiterer herausragender Künstlerinnen zu entdecken, war die wohl größte Freude des Abends. Forum für Vergangenheit, Zukunft und Utopie Der dritte Abend im Zeichen der Bukowina erwies sich als lebendiges Forum für Gespräche über Vergangenheit, Gegenwart und Utopie. Adelheid Picha und Hans Fuchs führten durch das vielfältige Programm, in dem Gäste mit ganz unterschiedlichen Zugängen zur Bukowina zu Wort kamen. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Anna Lang am Cello, die Werke von Johann Sebastian Bach sowie beeindruckende Eigen-
kompositionen präsentierte. Johannes Daxner steuerte am Klavier mit „Tscherwona Ruta“ ein bewegendes ukrainisches Widerstandslied bei. Einen besonderen Schwerpunkt des Abends bildeten zwei Reisen, die Teile der Arche-Familie 2025 und 2026 gemeinsam mit Herbert Riess, Obmann des „Europäischen Forums für Heimatkunde und Kultur“, unternommen hatten. Sie führten die Kulturdelegation auf den Spuren der Bukowina-Literaturgeschichte nach Czernowitz und zu weiteren wichtigen historischen Stätten. Überaus spannend waren die Ausführungen von Herbert Riess, der selbst Vorfahren in der Bukowina hat. Durch umfangreiche Recherchen gelang es ihm, große Teile der
Hans Fuchs ergänzte die persönlichen Reiseeindrücke durch historische Hintergründe und spannte dabei den Bogen von der Entstehung der Bukowina bis zu ihrer wechselvollen Geschichte im 20. Jahrhundert. Einen besonders bewegenden Beitrag leistete der Publizist und Radiopionier Hubert Gaisbauer. Bereits vor mehreren Jahrzehnten hatte er sich auf eine persönliche „Wallfahrt“ in die Bukowina begeben, um seinen literarischen Helden – allen voran Paul Celan – räumlich näherzukommen. Seine persönlichen Aufzeichnungen über diese Reise besitzen eine große poetische Kraft und vermitteln eindrucksvoll, wie tief Gaisbauers Verbundenheit mit der Literatur der Bukowina ist.
Beim „Ukraine-Bukowina“-Forum war unter anderem auch der Altausseer Hans Fuchs mit dabei. Text/Fotos (3): B. Zerhau
Geschichte des Heimatortes seiner Eltern – Molodija, eines Dorfes mit rund 3.900 Einwohnern – zu rekonstruieren. Obwohl die Bukowina weit von der Frontlinie entfernt lag, war auffallend, wie verlassen viele Ortschaften wirkten, berichtete Picha. Besonders erschüttert habe sie die große Zahl an Gedenktafeln für Menschen, die diesem erbarmungslosen Krieg bereits zum Opfer gefallen waren. Dass die Teilnehmer gleich in der ersten Nacht durch Luftalarm aus dem Schlaf gerissen wurden, vermittelte einen unmittelbaren Eindruck davon, mit welch schrecklicher Angst die Menschen auch in dieser Region täglich leben müssen.
Diese Leidenschaft für die Literatur und Kultur der Region war auch beim nächsten Gast in jeder Silbe spürbar. Bei aller beeindruckenden Fachkenntnis war Petro Rychlo anzumerken, wie tief ihn die Künstler seiner Heimatregion berühren. So wurde der dritte Abend im Zeichen der Bukowina zu einer eindringlichen Begegnung mit einer bedeutenden europäischen Kulturregion, deren Vergangenheit bis in die Gegenwart nachwirkt und die vielleicht tatsächlich in mancherlei Hinsicht Vorbild sein kann. Die Leitgedanken der Veranstaltungsreihe – Respekt, Toleranz und gegenseitige Anerkennung – sollten es auf jeden Fall sein.
Sonderausstellung „Holz und Salz“ im Kammerhofmuseum Kürzlich wurde im Ausseer Kammerhofmuseum die schon in Traunkirchen und im Grundlseer „Kaiserlichen Stall“ gezeigte Ausstellung „Holz und Salz vom Ausseerland und Hinterbergertal“ eröffnet. Zusätzlich zu Holz und Salz war es auch das Wasser, welches einerseits die Salzgewinnung aus dem Berg und andererseits den Transport von Salz und Holz möglich machte. Es war das Transportmittel erster Wahl für das „Schwarzholz“ (Tanne und Fichte), das das „weiße Gold“ erst möglich machten. Und das Wasser war Lebensgrundlage – von tausend Mitarbeitern bei den Salinen waren 700 Holzknechte. Hochinteressante Kustodenstatements von Monika Gaiswinkler, Katharina Frosch und Andreas Holzinger machten auf die „erweiterte Ausstellung“ im Kammerhofmuseum neugierig, die bis 31. Oktober zu den Öffnungszeiten des Museums zu besuchen ist. Kustodenführungen gibt es
am 30. August, 20. September und 24. Oktober – jeweils um 9.30 Uhr – und auf persönlichen Wunsch nach Anmeldung im Museum. Zur Ausstellungseröffnung kamen Vertreter des Vereins FOKUS (Forst- und Kultur-Service) und viele „Forstmenschen“ aus der Region. „Kulturerbe Wald Österreich“ ist eine von Forstexperten entwickelte Wissens- und Bildungsplattform für alle, die sich für Wald und Kultur interessieren. Im Bewusstsein der 500-jährigen Salinentradition und der Bedeutung Bad Aussees als wirtschaftliches Zentrum begleiteten Bgm. Thomas Schönauer und Vzbgm. Robert Gassner gemeinsam mit vielen Ehrengästen die Eröffnung, die von der Musikgruppe „Aufg’mischt“ umrahmt wurde.
(V. l.): Katharina Frosch, Andreas Holzinger und Monika Gaiswinkler bei der Eröffnung der Sonderausstellung. Foto/Text: DoBi 17
Der Wald – die Schatzkammer der Diversität
Buchtipp
Der vierte Abend in der Reihe „Biografie des Ausseerlandes – eine Zeitreise“ am 20. August im Kammerhofmuseum war dem Thema „Wald“ gewidmet. Mit Andreas Holzinger konnte ein expliziter Fachmann für dieses Thema gewonnen werden. Der ehemalige Forstdirektor der Steirischen Landesforste erhielt seine fundierte Ausbildung an der Universität für Bodenkultur in Wien, wie er auch zeitlebens mit Forstthemen konfrontiert war.
Friedrich Idam | Günther Kain | Andreas Zohner
Für ihn kam nie ein anderes Studium in Frage, meinte er, stecke doch das „Holz“ bereits in seinem Nachnamen, wie er augenzwinkernd anmerkte. Als echter Ausseer wuchs er in den wunderschönen Wäldern des Ausseerlandes auf und so zitierte er gleich zu Beginn seines sehr interessanten und pointierten Vortrages Friedrich Nietzsche, der meinte, dass man „nur im Wald das wahre Leben spürt und zum klaren Denken kommt“. Als „Forstexperten“ der lyrischen Seite des Waldes stellte Sieglinde Köberl, Obfrau des Kammerhofmuseums-Vereins, den Bad Mitterndorfer Reinhard Köberl, den ehemaligen Toningenieur im „Theater in der Josefstadt“, vor. Er steuerte mit sehr sensibel gestalteten Musikeinspielungen – Melodien aus dem Wald und der Natur – die passenden Klänge zum Vortrag bei. Anhand von anschaulichen Folien erklärte Andreas Holzinger den „grünen Faden“ des Naturvortrags. Als Direktor der Steiermärkischen Landesforste i. R. mit Sitz in Admont und stolzer Praktiker definierte er die Bedeutung des Waldes für das Ökosystem klar: Nutzfunktion, Schutzfunktion, Wohlfühlfunktion und Freizeitangebot wurden in Erinnerung gerufen. Daher war auch schon seit Jahrhunderten der Wald im Ausseerland „überlebensnotwendig“, denn ohne Holz kein Salz und ohne Wasser kein Holztransport. Einwanderung von Baumarten Auch brachte er die Geschichte des Waldes mit der Einwanderung der Baumarten und die mit der Besiedelung einhergehende Forstgeschichte mit der Situation im Ausseerland überein, berichtete von ersten notwendigen Rodungen und der Arbeit der Holzknechte. Anhand eines Pollendiagramms zeichnete er die Einwanderung der diversen Arten seit der letzten Eiszeit nach und beleuchtete die Holzbringung für die Saline. Das Thema Nachhaltigkeit stand ebenso im Mittelpunkt wie die Entwicklungsgeschichte von einer konservativen Forstwirtschaft zu einem modernen Waldmanagement. Dazu gehören selbstverständlich eine forstliche Raumplanung, ein Wildtiermanagement, eine Waldöffnung und die Waldpädagogik. Im Ausseerland leben wir noch auf einer „Insel der Seligen“ – der Wald ist gesund, bietet Schutz bei Hitze und Kälte, es ist alles im Überfluss vorhanden und dies alles ist als Geschenk zu sehen, das benützt werden sollte – als nachhaltiges Baumaterial, als Grundstoff für Möbel oder auch als Brennstoff aber auch zum philosophischen Waldbaden, Lustwandeln und Innehalten. Zu Beginn der Diskussion, die sich sehr rege gestaltete, gab es auch eine „Preisfrage“, die Hermine Hackl gewann und für die sie das Buch „Der 18
Simple Smart Buildings – Zeitlose Bauweisen im Salzkammergut Wer will nicht ein durchdachtes, aber dennoch einfaches Heim für mehr als eine Generation schaffen, welches einen persönlichen Stempel trägt?
Andreas Holzinger (l.) und Reinhard Köberl nach dem gelungenen Abend im Kammerhofmuseum. Foto/Text: DoBi
Wald in Österreich“ bekam. Die forstkulturelle Reise interessierte an diesem Abend neben zahlreich erschienenen Zuhörern auch Vzbgm. Robert Margotti und die Gemeinderäte Franz Bergler und Martin Griesebner. Sieglinde Köberl bedankte sich bei den Vortragenden und kün-
digte den nächsten Vortrag für den 23. September („Die Herrschaft aus der Stadt auf Sommerfrische“ von Martin Scheutz) an und ließ gemeinsam mit den Gästen den hochinteressanten Kulturgeschichteabend im Kammerhofmuseum mit einem Glas Wein ausklingen.
Das Konzept von „Simple Smart Buildings“ gibt Antworten auf jene Herausforderungen, denen sich das praktische Bauen gegenübersieht. Es schöpft aus dem überreichen „Labor der Baugeschichte“ und agiert zugleich auf der Höhe unserer Zeit. Der Fokus liegt dabei nicht auf Hightech, sondern auf den sogenannten „mittleren Technologien“. Als kleines Beispiel dafür mag der „hydraulische Widder“ gelten, der Wasser mittels eigener Fließenergie selbstregulierend hochpumpt. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein kamen vorwiegend solche Technologien zum Einsatz – vom Flaschenzug bis zu verstellbaren Holzjalousien. Das Buch ist ein wertvoller Fundus für Anregungen rund ums Bauen und Sanieren für ein kostengünstiges Heim. Erschienen im Müry Salzmann Verlag; 170 Seiten, zahlreiche und (farbige) Abbildungen Skizzen. ISBN: 978-3-99014-2899. Erhätlich im heimischen Fachhandel um € 28,–.
Von der Bedeutung des Holzes für das Ausseerland und die Salzgewinnung zeugen auch die Wandmalereien im Kaisersaal des Kammerhofmuseums.
Die Alpenpost gratuliert herzlich!
Danksagung Für die herzliche Anteilnahme am Ableben unseres Gatten, Vaters, Opas und Uropas, Herrn
Lois Moser sagen wir auf diesem Weg herzlichen Dank. Besonders danken wir für die Kondolenzbesuche und -schreiben und all die tröstenden Worte und Umarmungen. Die Trauerfamilie
Maximilian Xaver Sams geboren am 22. Juli 2026 Eltern: Jessica und Andreas Sams aus Bad Mitterndorf
Nach 362 Tagen Bauzeit hat Hallstatt eine neue Standseilbahn Am 29. August nehmen die neue Standseilbahn in Hallstatt und die umfassend modernisierten „Salzwelten“ wieder den Betrieb auf. Mit einem Investment von rund 34 Millionen Euro entstand eines der bedeutendsten Tourismusprojekte Österreichs, welches von Gästen aus der ganzen Welt besucht wird. „Die modernste Standseilbahn Europas verbindet künftig innovative Technik, höchsten Komfort und eine Architektur, die sich harmonisch in die UNESCO-Welterbelandschaft Hallstatt einfügt“, so die Verantwortlichen in einer Aussendung. Nach dem Abbau der bisherigen Standseilbahn entstand auf derselben Trasse eine vollständig neue Anlage. Unter anspruchsvollen Bedingungen wurden im steilen Gelände zahlreiche Fundamente errichtet. Gemeinsam mit der „Doppelmayr-Gruppe“ realisierten die „Salzwelten“ die modernste Standseilbahn Europas. Die Kabinen wurden von „Carvatech“ in Oberweis bei Gmunden gefertigt, die Seilbahntechnik stammt vom Schweizer Spezialisten „Garaventa“. Die gläsernen Kabinen, deren Form an einen Salzkristall erinnert, bieten bereits während der Fahrt beeindruckende Panoramablicke. Dank barrierefreiem Einstieg und einer automatischen Niveauregulierung bleiben die Fahrgasträume während der gesamten Fahrt waagrecht und sorgen für höchsten Komfort. Mit einer Kapazität von 60 Personen pro Kabine wurde die Beförderungsleistung mehr als verdoppelt – Wartezeiten gehören somit weitgehend der Vergangenheit an. Gleich-
zeitig mit der Bahn wurde auch das Besucherangebot im ältesten Salzbergwerk der Welt, welches auf eine 7.000-jährige Geschichte zurückblickt, erweitert. Modernisierte Bereiche und ein zeitgemäßes Besuchserlebnis vermitteln so die eindrucksvolle Geschichte Hallstatts noch intensiver. Die neue Talstation empfängt die Gäste mit einem großzügigen „FlagshipStore“ der Salzwelten. Bei der Bergstation laden das neue Bistro mit dem Namen „Weitblick 7000“ und eine Aussichtsterrasse zum Verweilen ein. Großzügige Glasflächen eröffnen spektakuläre Ausblicke auf den Ort und den See. Das Konzept des Architekturbüros Hasenauer unter der Federführung von Sigrid Aigner fügt sich – laut Aussendung – „sensibel in die UNESCO-Welterbelandschaft ein und verbindet moderne Architektur mit dem historischen Umfeld.“ Der Vorstand für Bergbau und Tourismus der Salinen, Kurt Thomanek, dazu: „Wir investierten damit nicht nur in modernste Infrastruktur, sondern vor allem in die Zukunft des Tourismusstandortes Hallstatt. Unser Ziel war es, das einzigartige Natur- und Kulturerbe zu bewahren und gleichzeitig ein Besuchserlebnis auf internationalem Spitzenniveau zu schaffen – komfortabler und eindrucksvoller als je zuvor.“
In Hallstatt wurde die modernste Standseilbahn Europas eröffnet. Foto: Salzwelten/Thomas Sattler
„Bergbeben“ feierte am Loser Premiere
Bauernmärkte
Hoch über dem Altausseersee, am Plateau des Losers, wurde am 22. August erstmals zum „Bergbeben“ geladen. Das neue Open-Air-Format wurde von den Loser Bergbahnen und „Binna Event Management“ geschaffen und soll im nächsten Jahr eine Fortsetzung erfahren.
Altaussee • Wochenmarkt im Kurpark jeden Samstag von 8 bis 12 Uhr. • Selbstbedienungsladen am Waldhauser-Biohof, täglich geöffnet. Lupitsch 21, Tel.: 0664-9102724.
Musikalisch sorgten die „WüdaraMusi“, „Her & the Moon“, die „HopfnBlütnTee-Musi“, die „Salettlmusi“, DJ Gerry, „KeyFrancis“ und „Aufg’mischt“ für Stimmung und ein abwechslungsreiches Programm zwischen bodenständigen Klängen und modernen Tönen auf der Loseralm, der Loserhütte, der Stellenkogelhütte und in
der AlpenTenn. Neben der Musik stand der Berg selbst im Mittelpunkt: Geführte Wanderungen, Kinderklettern und Mountaincarts luden die Gäste dazu ein, den Loser aktiv zu erleben. Die vielen trotz niedriger Temperaturen erschienen Gäste waren vom Programm begeistert – Musik, Bewegung und das einzigartige Bergpanorama machten die
Musik, Kulinarik, Gastfreundschaft und Bergerlebnis in Kombination machten das „Bergbeben“ aus. Es wird im nächsten Jahr fortgesetzt. Foto: N. Ortner 20
Premiere zu einem besonderen Erlebnis. Verantwortlich für Konzeption und Umsetzung zeichnete „Binna Event Management“ aus Bad Aussee. Umgesetzt wurde die Veranstaltung in Partnerschaft mit den Loser Bergbahnen, die mit dem Plateau eine der eindrucksvollsten Naturbühnen der Region zur Verfügung stellten. „‚Bergbeben’ steht für genau das, wofür wir stehen: Begegnungen, die Wert stiften“, so Rene Binna, Gründer des Unternehmens. „Die Stimmung unter den Gästen hat gezeigt, dass das Format funktioniert – Musik, Sport und Natur an einem Ort. Genau darauf bauen wir auf: 2027 wird es eine zweite Runde gehen.“ „Mit ‚Bergbeben’ wurde der Loser als Berg der vier Jahreszeiten in all seinen Facetten bespielt – von der Musik über den Sport bis hin zum Naturerlebnis“, freute sich Oliver Freund, Geschäftsführer der Loser Bergbahnen. „Dieses Format passt perfekt zu unserem Berg und wird definitiv weitergeführt.“ Ein großer Dank gilt an dieser Stelle auch allen Partnern und Sponsoren: Loser Bergbahnen, Hagan Ski, Gemeinde Altaussee, Steiermark Tourismus, Tourismusverband Ausseerland.
Bad Aussee • Wochenmarkt am Chlumeckýplatz, jeden Donnerstag von 7 bis 12 Uhr. Bei Feiertag mittwochs. • Marions Dorfladen, Reitern 12 (vis-a-vis s’Hüttl). Do. u. Fr. 9 bis 16 Uhr und Sa. 8 bis 12 Uhr. • Biohof Thomanhansla – Hofladen mit Gemüse. Sommersbergseestr. 305. Do. bis Sa., 6 bis 20 Uhr. Bad Mitterndorf • Knödl-Alm Bio-Spezialitäten mit Schnäpsen, Ansätzen, Sirupen u. v. m. Gegen Voranmeldung: Tel.: 0664 1412450. • Selbstbedienungsladen mit Milchprodukten von „Jausenzeit Sonja Hofer“, am Bauernhof Pliem, Obersdorf 115, Tel.: 06509216317. • Milchautomat beim Kanzlerhof, Mitterndorf 22. • Selbstbedienungshofladen „Am Seebacherhof” mit Gemüse, Tee, Kräutersalzen usw. Grundlsee • Hofladen Elisabeth Klanner vlg. Butterer: Dienstag und Donnerstag von 18.30 bis 20 Uhr geöffnet und nach telefonischer Vereinbarung! Selbstbedienungsvitrine rund um die Uhr in Betrieb. Tel.: 0664-9270492.
Neues Geschäft in Aussee
In memoriam
Mit dem Geschäft „Ec[h]o – nachhaltige Mode mit Geschmack und Bedeutung“ eröffnete kürzlich Sabine Grillmayer in Bad Aussee, Hauptstraße 51, ein neues, nachhaltiges Secondhand-Geschäft für exklusive Damenmode.
VS-Direktorin
Sophie Gürtler 10 Jahre ist es nun schon her, unsere Mutter und Oma ist nicht mehr. Bei uns ist sie für immer im Herzen drinnen, wie bei vielen ihrer Schüler/innen. Denkt bitte an sie, wer mag, an diesem Zehnjahrestag.
✝28.08.2016
Ihre Hinterbliebenen (Fam. Gürtler und Welzl)
Bachmann meets Aussee Am Samstag, 29. August, wird um 20.30 Uhr in der „Wasnerin“ unter dem Titel „Bachmannpreis 2.0“ zu einer Lesung von zwei Autoren, die auf ganz unterschiedliche Weise für die Vielfalt der Gegenwartsliteratur stehen, geladen. Wolfgang Popp und
Christoph Szalay werden dabei zu Gast sein. www.diewasnerin.at
Immer einen Klick wert:
www.alpenpost.at Archiv - E-Paper - Webcam
Sabine Grillmayer (l.) mit ihren Geschäftsnachbarinnen Manuela Schnitzhofer, Bettina Grieshofer, Viki Mulej, Maria Schefbänker und Heidi Mandl.
Die Idee dahinter: Hochwertige Kleidung soll eine zweite Chance bekommen und so zum bewussten Umgang mit Ressourcen anregen. Unter dem Motto „Alles Gute kommt wie ein Widerhall zu dir zurück“ verbindet „Echo“ bewussten Konsum mit Freude an besonderer Mode. Das sorgfältig ausgewählte Sortiment
reicht von zeitlosen Klassikern bis zu hochwertigen Marken und Luxuslabels. Damit zeigt Sabine Grillmayer, dass Stil und Nachhaltigkeit wunderbar zusammenpassen und keinen Widerspruch bilden müssen. Dienstag–Freitag: 9–18 Uhr; Samstag: 9–13 Uhr. Näheres unter: echosecondhand.world
Liebe Mitbürger! Leider erhielten viele unsere Aussendung vom Juni nicht, obwohl sie jeden Haushalt erreichen sollte – der Grund bleibt unklar. Gerne liefern wir sie auf Anfrage nach, damit sich jeder eine eigene Meinung bilden kann. Im Folgenden eine kurze Stellungnahme zum offenen Brief der Koalition, abgedruckt in der Alpenpost, Ausgabe Nr. 14 vom 16. Juli, sowie im ARF. Auf persönliche Anschuldigungen und Angriffe wie es die anderen Gemeinderatfraktionen praktizieren – oft nur Halbwahrheiten – wollen wir nicht eingehen, sondern sachlich bleiben. Thema: Wer hat das LKH Bad Aussee wirklich verteidigt? Sicher nicht die FPÖ? Wo ist von „Triumph“ die Rede? Wer hat sonst den Standort Bad Aussee verteidigt, etwa die ÖVP und hier der ÖVP Landesrat Kornhäusl und die KAGes? Übrigens: Die FPÖ-Landesregierung hat sehr viel koalitionäre Nachteile für den Erhalt der Spitäler Schladming, Rottenmann und Bad Aussee bezahlt ...
zur Zusammenarbeit einladen zu wollen, wäre es wohl das Mindeste, allen Mandataren vor den Gemeinderatssitzungen die für eine Beschlussfassung notwendigen Unterlagen gemäß Gemeindeordnung rechtzeitig zukommen zu lassen! Die ÖVP scheint Realitätsverweigerung in ihrer DNA zu tragen. Es bleibt abzuwarten, wie die Aufsichtsbehörde zu diesen Vorgängen Stellung nimmt.
Thema: MBBA – Kammerhofplatz Seit mehr als sechs Jahren hat kein Mandatar der Gemeinde direkt mit der MBBA gesprochen; die Vertreter sind ihnen nicht einmal bekannt. Oder kann die Gemeindeführung Termine nennen, an denen sie persönliche Gespräche geführt haben? Wenn man nur mit Rechtsanwälten spricht und über Gerichte streitet, wird das als „Verhandlungen führen“ und „Lösungen suchen“ bezeichnet!?
Thema: Projekte in der Gemeinde In welcher Quelle wurde behauptet, dass das Projekt PV ein Vorhaben der FPÖ sei? Die ursprünglich geplante zweite Phase mit neuen 25 kWp wurde auf Initiative der FPÖ nun um weitere 23 kWp erweitert, d. h. die Dächer wurden optimal ausgenützt. Die Aussage der Koalition, dies „entspreche nicht den Tatsachen“, erscheint fragwürdig – eine Behauptung ohne jeden Beleg?
Thema Raumordnung und Gemeinderatsbeschlüsse Wenn Bgm. Schönauer schreibt, alle politischen Kräfte
Thema: Finanzielle Situation Wird darum jedes Jahr, auch jetzt mit der neuen Koalition, ein Budget mit einem Budget-
loch von über einer Million Euro geplant? Ja, ja, das „Probleme-Schönreden“ – wer das hier wohl übt...? Der Hinweis der GR-Koalition, dass nahezu alle österreichischen Gemeinden mit finanziellen Problemen kämpfen, kann doch keine Begründung dafür sein, sich nicht ernstlich eine Verwaltungsreform und eine Budgetkonsolidierung vorzunehmen, damit nicht unsere Kinder diesen großen Schuldenberg abarbeiten müssen! Jedenfalls ist es bemerkenswert, dass die Koalition an dem bisherigen „Weiter so“ festhält. Thema: Stetig wachsendes Gemeindepersonal Zwischen Sparabsichten und der Vernachlässigung bestehender Probleme besteht ein erheblicher Unterschied. Da die Koalition aus ÖVP, SPÖ und Grünen in diesem Bereich keine konstruktiven Ansätze verfolgt, hat die FPÖ zahlreiche konkrete Vorschläge unterbreitet. Sollte die Koalition ihrer Verantwortung gerecht werden wollen, müsste sie diese Vorschläge sachlich prüfen, anstatt in bloße
Polemik zu verfallen und der FPÖ die Schließung des Kindergartens, Bauhofs oder Bürgerservice zu unterstellen! Ist der letzte Satz des offenen Briefes in diesem Zusammenhang nicht lediglich eine bloße Worthülse? Thema: FPÖ Ausseerland Der Gemeindekoalition ist offenbar entgangen, dass es eine FPÖ Ausseerland gibt, in der Altaussee, Grundlsee und Bad Aussee vereinigt sind. FPÖ -Mandatar Michael Hampel ist seit Jahrzehnten Finanzreferent der Gemeinde Grundlsee und diese ist z. B. über die Mittelschule in Bad Aussee oder den Wasserverband der drei Ausseerland-Gemeinden involviert. Wer immer wieder von Demokratie spricht, wie auch in diesem Inserat, aber keine sachliche Kritik versteht oder die Opposition nicht als notwendigen Teil akzeptieren kann: Zeigt das nicht eher Unverständnis? Eine schöne Sommerzeit wünscht die FPÖ Ausseerland. BEZAHLTE ANZEIGE 21
Leserbriefe Jedermann hat das Recht, durch Wort, Schrift und Druck oder durch bildliche Darstellung seine Meinung innerhalb der gesetzlichen Schranken frei zu äußern. (Erstes Staatsgrundgesetz vom 21. Dezember 1867). Diese Meinung muss jedoch nicht gleichzeitig die Meinung der Redaktion sein.
Lieber Gruß zum Geburtstag Liebe Alpenpost, herzlichen Glückwunsch zum 50. Geburtstag! In Altaussee aufgewachsen, aber seit 60 Jahren in Nürnberg lebend, freue ich mich immer, wenn die Heimatzeitung im Briefkasten ist. So bin ich immer gut informiert über die Region. Bitte weiter so! Traudl Dillinger, geb. Grill (Justler) Zum Artikel zur Ausstellungseröffnung von Gertrude Mik Im Artikel über die Ausstellungseröffnung wurden einige Werke von Gertrude Mik angeführt, die noch in der Öffentlichkeit zu sehen sind. Ihre augenfälligste und schönste öffentliche „Hinterlassenschaft“ wurde leider nicht erwähnt. Es ist die Säule vor dem Haus Ischlerstraße 67 – zwischen den ehemaligen Geschäften Sepp Just (Gärtnerei; der Betrieb befand sich in der Hugo-Cordignano-Promenade gegenüber dem evangelischen Pfarrhaus, heute „Salzkammergut Akustik“) und der Fleischerei „Sepp Bliem“ (heute „Alpenperle“). Die Säule geht in ihrer Gestaltung auf die Symbolik beider Berufe ein und dürfte eine Auftragsarbeit gewesen sein. Sie ist von der Künstlerin signiert (G. Mik) und trägt auf der der Straße abgewandten Seite die Aufschrift: „Bitte beehren Sie uns wieder“. Es empfiehlt sich, einmal fünf Minuten innezuhalten und diese schöne Säule mitten im Ort näher zu betrachten. Detail am Rande: Das Haus Ischlerstraße 67 trug einst den Beinamen „Dreisepperlhaus“, da außer Sepp Just und Sepp Bliem dort auch Lederhosenschneider Sepp Köck arbeitete. Sogar die gesamte Ischlerstraße hieß im Volksmund – heute längst vergessen – „Dreisepperlstraße“. Wolfgang Stadler, Bad Aussee
Vierbeiniger „KundenAbwehrdienst“? Kürzlich musste ich eine Dienstleistung eines Anbieters in Bad Aussee in Anspruch nehmen. Beim Erstgespräch wurde ich vom Geschäftsführer sehr kompetent und vorbildlich betreut. Bei meinem zweiten Besuch spielten sich dann für mich sehr ungute Szenen mit dessen Hund ab. Zuerst verschaffte sich der Vierbeiner eine augenscheinliche „Befriedigung“ an meinem Unterschenkel, daraufhin folgte lautes Gebell, und der Hundehalter war mit der Situation überfordert. Ich drohte mit einem Fußtritt, worauf der Geschäftsführer seinen Hund an die Brust drückte und mich aus dem Lokal verwies. Es mag durchaus sein, dass der Vierbeiner die Hitze nicht vertrug, einen schlechten Tag hatte oder ich ihm nicht zusagte – aber ein derartiges Verhalten ist nicht unbedingt zuträglich für die Kundenbeziehung. Da ich keine Angst vor Hunden habe, ist die Sache gut ausgegangen. Es ist aber nicht auszudenken, was passiert, wenn kleine Kinder oder ängstliche Leute in eine ähnliche Situation kommen. Karl Hiptmair, Bad Aussee „Berge in Flammen“ in Altaussee Als langjähriger Besucher dieser Veranstaltung muss ich leider festhalten, dass sich dieses Fest seit 2025 enttäuschend entwickelt hat. War im Vorjahr die Trisselwand noch großartig beleuchtet, war dies heuer wirklich sehr spärlich. Es gibt kein Vorprogramm mehr – weder am See noch in der Luft –, etwa mit Paragleitern, einer Flugshow oder Drohnen etc. Die „Berge in Flammen“ sind so eingeschränkt, dass es traurig ist – am Ende mit einigen Feuerwerkskörpern. Das musikalische Programm ist nicht mitreißend, die Bewirtung sehr einseitig – keine heimischen Schmankerl, dazu kein Weinangebot im Glas und erhöhte Eintrittspreise. Ich hatte keine Freude beim Besuch des Festes und es ist für mich auch nicht mehr empfehlenswert. Günther Marschalik, Stuttgart
Danksagung
Tierrettung mal zwei Gleich zwei rührende Geschichten von Tierrettungen trugen sich in den letzten Tagen und Wochen im Ausseerland zu. In einem Fall war ein zu expeditionsfreudiges Kalb in eine alpine Notlage geraten, beim zweiten Fall waren drei Stieglitze aus dem Nest gefallen.
Das Kalb – wieder quietschvergnügt und abenteuerlustig – und die Kameraden der FF Kainisch beim gemeinsamen Gruppenfoto. Foto: FF Kainisch
Die Kameraden der FF Kainisch wurden am 19. August zu einem besonderen Einsatz gerufen. Es galt, ein Kalb aus einer Felswand zu bergen. Schon die Anfahrt war mit 20 Minuten etwas länger – wie auch der Zustieg mit Seilen, Gurten und technischem Gerät. Im schwer zugänglichen und steilen Gelände des Karsees war der Besitzer schon damit beschäftigt, das Kalb zu beruhigen. Mit vereinten Kräften gelang es, das Tier sicher aus seiner misslichen Lage zu befreien. Bevor sich die Mannschaft auf den Rückweg machte, sorgte das gerettete Kalb noch für einen besonderen Moment und nahm sich die Zeit für ein gemeinsames Gruppenfoto mit den Einsatzkräften. Vogelrettung Die zweite Geschichte trug sich in Bad Aussee zu. Christian Schiffner war gerade mit Morgensport beschäftigt, als er bei der Brücke vor dem Heizwerk in Reith ein Vogelnest mit drei noch lebenden und zwei leblosen Nestlingen fand, welches wahrscheinlich vom Wind vom Baum geweht worden war. Der nor-
malerweise eher mit Zahnrädern und Mechanik vertraute Firmeneigner schlüpfte nahtlos in die Rolle eines „Vogelpapas“, formte aus Wolle, Filz und anderem weichen Material ein Nest und vergatterte sämtliche Familienmitglieder, Würmer, Maden und Insekten herbeizuschaffen, die er dann den hungrigen Nestlingen alle zweieinhalb Stunden mit der Pinzette fütterte. Zusätzlich sorgte er mit der Pipette für ausreichend Flüssigkeitszufuhr. Nach einigen Tagen konnte festgestellt werden, dass es sich um Stieglitze handelte. Sie wuchsen heran und konnten in ein Vogelhaus umgesiedelt werden. Über Umwege fand Christian Schiffner dann einen in Bad Ischl lebenden Ausseer, dem er die drei Stieglitze überantworten konnte. Dieser verfügt über eine große Voliere, in welcher die Jungvögel von den Altvögeln die Selbsternährung beigebracht bekamen. Die drei „Nestfaller“ entwickeln sich laut Rückfrage prächtig und werden über kurz oder lang die heimische Vogelwelt bereichern und ihren Kollegen viel zu erzählen haben ...
Für die überaus große Anteilnahme am Heimgang unseres lieben Vaters, Schwiegervaters, Großvaters, Urliopas und Schwagers, Herrn
Karl Pucher, möchten wir uns herzlich bedanken. Besonders gilt dieser Dank unseren Pflegerinnen und Dr. Nikola Albrecht für die jahrelange Betreuung, Hellmuth Holy von der Bestattung Haider für die würdevolle Abschiednahme sowie dem Wimmer-Quartett für die musikalische Umrahmung der Urnenbeisetzung. Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die Blumen-, Kerzen- und Geldspenden. In liebevoller Erinnerung Die Trauerfamilie 22
Die drei „Nestfaller“ von Christian Schiffner. Das „Schiffner-Gelb“ tragen sie schon im Gefieder.
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Verkehrsunfall zwischen Bad Aussee und Kainisch Am Abend des 24. August kam auf der B145 zwischen Bad Aussee und Kainisch ein Fahrzeug aus unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab, wobei zwei Personen verletzt wurden. Ein 56-jähriger Pkw-Lenker aus Kroatien war mit seinem Fahrzeug auf der B 145 in Richtung Bad Mitterndorf unterwegs. Im Pkw befanden sich zwei Arbeitskollegen: Ein 62-jähriger sowie ein 44-jähriger kroatische Staatsbürger. Aus derzeit noch unbekannter Ursache kam der Pkw bei Straßenkilometer 85,2 im Ortsgebiet von Bad Aussee von der Fahrbahn ab und stürzte in einen dort befindlichen Straßengraben. Dabei wurde der 56-Jährige schwer und sein 62-jähriger Kollege, welcher sich am Rücksitz befand, leicht verletzt. Der 44-jährige Beifahrer 23
blieb unverletzt. Nachkommende Fahrzeuglenker wurden auf den Unfall aufmerksam und verständigten die Rettungskräfte. Die Verletzten wurden in die Krankenhäuser Bad Ischl und Rottenmann gebracht.
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Leserbrief Leserbrief zum Leitartikel über die Auswirkungen der Hitze Als Ökologin muss ich der Betrachtungsweise, die im Leitartikel der Alpenpost vom 13. August dargestellt wird, wiedersprechen. Es geht für unsere Gesellschaft nicht darum, ob man sich im Lager der Endzeitstimmungsbeschwörer, der Realisten oder der Leugner befindet. Es geht um einen Befund, den uns die Wissenschaft schon seit Jahrzehnten vor Augen hält: Die Temperaturen steigen und das hat Auswirkungen auf den Wasserhaushalt. Wir alle beurteilen subjektiv und sehen meist nur Momentaufnahmen,
daher sollten wir uns nicht in Lager spalten, sondern gemeinsam Lösungen suchen. Nach einem Arztbesuch mit dem Befund Fieber, wird jeder vernünftige Mensch versuchen wieder gesund zu werden. Sollten wir das nicht auch in Bezug auf die Erderwärmung anstreben und alles dafür tun, die Temperaturen nicht weiter ansteigen zu lassen? Dann hätten wir keine Probleme mehr damit, Dürre oder Überschwemmungen in Kategorien von Panikmache oder Verleugnung einzuteilen, denn es gäbe sie nicht in dem jetzigen Ausmaß. Karin Hochegger, Bad Mitterndorf
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Sport in Kürze l Beim 2. Bubble-Soccer-Turnier im Zuge des Waldfestes der Ortsmusikkapelle Obertraun holten die „Tiroler Bären“ den Sieg. Bereits zum zweiten Mal wurde zum „Dachstein Salzkammergut Bubble-Soccer-Turnier“ ins Mühlbachstadion geladen. Zwölf Mannschaften aus verschiedenen Vereinen und Gruppierungen stellten sich der etwas anderen Art des Fußballs. Zahlreiche Zuschauer ließen sich das actionreiche Spektakel nicht entgehen und sorgten für beste Stimmung am Spielfeldrand. Nach mehr als 20 spannenden und teilweise spektakulären Spielen standen schließlich die „Tiroler Bären“ als Sieger fest. Die Mannschaft verbrachte gerade ihren Urlaub in Obertraun und nutzte die Gelegenheit, beim Bubble-Soccer-Turnier mitzumischen – mit Erfolg. Knapp dahinter landete der „UFC Shorty“ auf dem zweiten Rang. Den dritten Platz sicherten sich „Die Nicis“. Die weiteren Platzierungen: 4. Ortsmusik Obertraun, 5. Die legendären Kneihaxn Gosau, 6. FF Bad Goisern, 7. Die Soizknechte/Salzbergbau Hallstatt, 8. Heimatgruppe Obertraun, 9. PizzeriaKegelbahn, 10. Die Rollmöpse, 11. FF Obertraun, 12. Die Drinkerbells. Für die Mitglieder der Ortsmusikkapelle Obertraun geht es musikalisch am Samstag, 5. September, mit einem Konzert am Gemeindeplatz und am Sonntag, 13. September, mit einem Frühschoppen am Krippenstein weiter.
Josef Köberl mit dem „nächsten Streich“ auf seiner Liste Nach 15 Stunden und 20 Minuten konnte der Grundlseer den nächsten Punkt auf seiner Liste abhaken. Er durchschwamm den „Catalina Channel“, eine von sieben fast unmenschlichen Querungen, die zu den „Ocean’s Seven“ gehören.
Der Grundlseer Josef Köberl nach der Extremtour durch den „Catalina Channel“, die länger als geplant dauerte. Foto: B. Anderl
Gruppenfoto von der Siegerehrung mit den Mannschaftskapitänen, den Turnierverantwortlichen und Bgm. Egon Höll. Foto: M. Bankhammer
l Im Rahmen der Salzkammergut Trophy wurde erneut für „Schmetterlingskinder“ und den Verein DEBRA Austria gesammelt. Bereits bei der Anmeldung unterstützten zahlreiche Teilnehmer die Benefizaktion mit einer freiwilligen Spende. Darüber hinaus spendete das „Trophy-Team“ von jedem verkauften Trophy-Trikot fünf Euro. So konnte Gregor Lindpointner, Obmann des MTB-Club Salzkammergut, an Britta Schwarz von DEBRA Austria einen Spendenscheck in Höhe von € 3.417,– überreichen. Für die nächstjährige, 30. Auflage des Rennens, welches am 17. Juli 2027 stattfindet, sind ab sofort und für kurze Zeit Anmeldungen zu den Tarifen von 2026 möglich. Wer sich also einen günstigen Startplatz sichern will, sollte sich rasch unter www.trophy.at anmelden.
Britta Schwarz von DEBRA Austria übernahm dankbar den Spendenscheck von Gregor Lindpointner. Foto: B. Schröckelsberger
Der heimische Extremschwimmer komplettierte am 15. August die „Triple Crown of Open Water Swimming“ und erledigte mit „Catalina“ die fünfte der sieben Ocean’s-SevenQuerungen. Vier Stunden lang kämpfte er dabei nahezu ohne sichtbaren Fortschritt gegen die Strömung, bevor er nach 15 Stunden und 20 Minuten im Pazifik das kalifornische Festland erreichte. Zuerst hatte alles nach einer wesentlich schnelleren Querung ausgesehen. Nach rund fünf Stunden lag der Athlet so gut im Zeitplan, dass sogar eine Gesamtzeit von unter elf Stunden möglich erschien, doch dann änderten sich die Bedingungen dramatisch. Eine starke seitliche Strömung bremste das Vorwärtskommen von Josef Köberl massiv. „Es hat sich einfach nichts bewegt. Weder das Ufer vor mir noch mein Standort. Du schwimmst und schwimmst, Stunde um Stunde, aber hast das Gefühl, keinen Meter näher ans Ziel zu kommen – und es ist noch so weit!“, beschrieb der Schwimmer diese Phase. Die vier Stunden gegen die Strömung wurden nicht nur zur körperlichen, sondern vor allem zur mentalen Herausforderung. „Den größten Kampf hatte ich gegen meine Gedanken – den habe ich dann nach mehreren Stunden gewonnen“, sagte Köberl. „Irgendwann musste ich aufhören darüber nachzudenken, wie lange es noch dauern könnte. Ab diesem Moment war nur noch klar: Ich schwimme weiter.“ Aus der möglichen „unter-11-Stunden-Querung“ wurde damit eine der härtesten Querungen seiner bisherigen Karriere. Doch mit dem „Catalina Channel“ erreichte Josef Köberl gleichzeitig einen weiteren bedeuten-
den Meilenstein im internationalen Open-Water-Schwimmen: die „Triple Crown of Open Water Swimming“. Sie besteht aus der Querung des Ärmelkanals, der Umrundung von Manhattan und der Durchquerung des Catalina Channels. Alle drei Herausforderungen hat der Grundlseer nun erfolgreich absolviert. Erst im Juni 2026 schwamm er beim „20 Bridges Swim“ rund um Manhattan. Nur zwei Monate später folgte nun Catalina. Fünf von sieben Ocean’s Seven geschafft Noch größer ist das langfristige Ziel des Österreichers: die sieben legendären Meeresquerungen des Langstreckenschwimmens. Fünf davon hat Köberl nun erfolgreich absolviert (Ärmelkanal, Straße von Gibraltar, Cook Strait, Nordkanal und Catalina Channel). Damit fehlen nur noch zwei Querungen. Bereits Ende August wartet mit der „Tsugaru Strait“ in Japan die sechste Herausforderung. Als siebente und letzte Querung soll 2027 der „Kaiwi Channel“ zwischen Molokaʻi und Oʻahu auf Hawaii folgen. Zuvor wartet in Kalifornien bereits das nächste Abenteuer: Nur wenige Tage nach der 15-stündigen Belastung im Catalina Channel schwamm Köberl auch die legendäre „Escape from Alcatraz“-Strecke. Mit dabei war auch Freund und Unterstützer Markus Rogan. Aktuell ist der Grundlseer in Japan, wo er während der Vorbereitungen zur Querung der „Tsugaru Strait“ von einem Erdbeben überrascht wurde. Josef Köberl und seinem Team geht es gut, nach einer Tsunamiwarnung ist jedoch der Respekt vor dem Ozean nur noch größer geworden, wie er in einer Mitteilung schrieb. 25
Feierliche Einweihung der neuen Tennisplätze des TC Bad Aussee Volksbank In den letzten Monaten herrschte beim Ausseer Tennisclub rege Bautätigkeit. Um der steigenden Nachfrage nachzukommen und die in die Jahre gekommenen Plätze beim „Center-Court“ zu sanieren, wurden dort gleich drei neue Plätze errichtet, die kürzlich – unter reger Teilnahme der Mitglieder und der Tennis-Prominenz – eingeweiht wurden. Es war ein großer Feiertag beim TC Bad Aussee Volksbank, als am 15. August die drei neuen Plätze (aus zwei wurden drei) feierlich eingeweiht werden konnten. Im Namen des Vorstandes begrüßten Obmann Alois Grill, dessen Stellvertreter Armin Schönauer sowie die Vorstandsmitglieder Daniel Rossi und Fabian Gruber die vielen Gäste, die diesen Tag begleiteten. Musikalisch perfekt umrahmt vom Lupitscher Bläserquartett – mit der „Rumpl“ von Gerhard Anderl unterstützt – fanden sich zahlreiche Ehrengäste sowie Mitglieder, Freunde des Vereins und Anrainer ein. Ganz besonders herzlich begrüßt wurden die Ehrenmit-
glieder Hans Linortner, Peter Musek, Monika Möstl und Hermann Bors. In seiner Begrüßung erinnerte Alois Grill an die Gründerväter Rudi Ehrhardt und Hermann Strasser, die den Tennisfreunden im Ausseerland 1961 eine neue Heimat gaben. „Aus diesem Engagement resultierten Erfolge über Jahrzehnte, die von Titeln bei Landes- und Staatsmeisterschaften gekrönt wurden. Unter anderem hat unser Fabian Gruber bereits 18 Landesmeistertitel erringen können“, wie Alois Grill anmerkte. Bgm. Thomas Schönauer gratulierte in seinen Grußworten zur herausragenden Jugendarbeit und Pamela Binder zur gelungenen Erweiterung der Plätze. (V. l.): ASVÖ-Steiermark-Präsident Christian Purrer, Richard Lorenzoni (Verkaufsdirektor „Gösser“), Barbara Muhr (Präsidentin des Steirischen Tennisverbandes), Richard Grasl (Präsident des Österreichischen Tennisverbandes), Alois und Alexandra Grill, Tennis-Akademie-Leiter Fabian Gruber, Pamela Binder, Bgm. Thomas Schönauer, Vzbgm. Robert Margotti, Herwig Langanger (Vorstand Styria Media Group), Peter Koren und Michael Bieling (Vorstand Volksbank Salzburg) bei der Eröffnungsfeier.
Ausseerland-Pfarrer Michael Unger, Obmann Alois Grill und Bgm. Thomas Schönauer (v. l.) weihten die neuen Plätze ein.
ÖTV-Präsident Richard Grasl stellte fest, dass „heute Bad Aussee und die Steiermark der Mittelpunkt der Tenniswelt in Österreich sind“, und Barbara Muhr, Präsidentin des Steirischen Tennisverbandes, stellte sich nicht nur mit einem – den Temperaturen angepassten – Olivenbäumchen ein, sondern stimmte zum 65. Gründungsjubiläum des mittlerweile über 200 Mitglieder umfassenden Tennisclubs Bad Aussee Volksbank ein Ständchen an, in das alle Gäste und die Musikanten einstimmten. Bevor Ausseerland-Pfarrer Michael Unger die Plätze segnete, gab es noch eine
kleine geographische Verwirrung mit ASVÖ-Präsident Christian Purrer, was die heimische Bergwelt anbelangte. Sehr zur Freude der Gäste zeigte dann Fabian Gruber mit seinem Team ein Show-Training, wie auch ein „VIPTennis-Doppel“ mit Alois Grill, Richard Grasl, Herwig Langanger und Michael Bieling zu beobachten war. Mit besten Speisen des – ebenfalls tennisspielenden – Fleischers Gottfried Zauner fand das Fest eine gebührende kulinarische Umrahmung, und die Feierlichkeiten dauerten noch bis in die Abendstunden an.
Golfen Turnierreicher Sommer beim Golfclub Ausseerland mit Clubmeisterschaften in Kürze Der Hochsommer bescherte dem Golfclub Ausseerland volle Startlisten. Den Auftakt machte am 25. Juli das traditionelle „Trachten-Turnier“: Acht Zweierteams gingen im Trachtengewand als Scramble über neun Löcher an den Start. Markus Wach und Johannes Ambros setzten sich dabei gleich doppelt durch und gewannen sowohl die Brutto- (31 Schläge) als auch die Nettowertung (28). Auf den weiteren Rängen folgten in beiden Wertungen Werner und Elke Anderl sowie Thomas Tautschnig und Christine Wolner. Zum Höhepunkt der vergangenen Wochen geriet das Turnier des Restaurants „Franz Wein & Genuss“ am 15. August: Mit 56 Nennungen verzeichnete der Club eines der teilnehmerstärksten Turniere der Saison. Gespielt wurde bei hochsommerlichen Temperaturen als Vierer-Scramble über 18 Löcher. Den Sieg holte sich das Team um Eduard Sochor mit Konrad Frey, Teje Waidmann und Moritz Öhner mit beeindruckenden zehn unter Par – vor den Teams um Thomas Grabner und Ferdinand Sochor mit jeweils acht unter. Für den geselligen Ausklang sorgte Franz mit seinem Team bei perfekter Verköstigung. Entschieden wurde auch das Ausseerland Matchplay 2026. Nach der Aus26
losung der 16 Paarungen am 22. Juli und rund vierwöchigen Vorausscheidungen fielen am 16. August die Entscheidungen. In der Gruppe A behielt Moritz Schmidbauer im Finale gegen Franz Pichler die Oberhand – auf der 16. Bahn stand es 3 auf 2. Rang drei ging an Markus Wach vor Gerald Reischauer. In der Gruppe B setzte sich Josef Polland gegen Konrad Frey durch, Dritter wurde Rene Pöchhacker vor Dieter Zand. Das Saison-Highlight steht unmittelbar bevor: Am 29. und 30. August werden die Clubmeisterschaften ausgespielt – über zwei Runden zu je 18 Löchern in einer Zählwettspiel- und einer Stableford-Wertung. Nennschluss ist Donnerstag, 27. August, um 15:00 Uhr. Bereits am 23. August steht zudem die „Sunday Morning Trophy“ über neun Löcher auf dem Programm. Erfreulich entwickelt sich unterdessen der Zulauf: Die Zahl der zuletzt absolvierten Platzreifekurse ist außergewöhnlich hoch, auffallend viele Kinder und Jugendliche sind am Platz unter-
wegs und die Trainingsstunden bei PGA-Pro Dave Brough sind stark nachgefragt. Dass der Platz trotz der anhaltenden Trockenheit in gutem Zustand präsentiert werden kann, ist dem Greenkeeping-Team rund um Rudi Schanzl zu verdanken. Wer selbst einsteigen möchte, findet
derzeit ideale Bedingungen vor: Bei fixer Zusage für eine Mitgliedschaft 2027 sind bei einem Eintritt heuer für die restliche Saison 2026 nur mehr 300 Euro zu bezahlen. Eine Gelegenheit, die so schnell nicht wiederkommt – nähere Informationen gibt es im Sekretariat des Golfclubs Ausseerland.
(V. l.): Rene Pöchhacker, Sepp Polland, Markus Wach, Moritz Schmidbauer, Franz Pichler und Konrad Frey bei der Siegerehrung des „Ausseerland Matchplays“.
Einweihung der neuen Kabinen und der Kantine am Altausseer Fußballplatz Nach 14 Monaten Bauzeit wurde im Rahmen eines großen Fußballfestes die neu geschaffene Infrastruktur – mit Kabinen und einer Kantine – am Altausseer Fußballplatz feierlich eingeweiht. Zur Feier selbst gab es einen besonderen Schlager zu sehen: Nach 31 Jahren trafen der FC Ausseerland und der FC Bad Mitterndorf erstmals in einem Derby wieder aufeinander. Platzsprecher Jürgen Hofer begrüßte als Moderator die zahlreichen Gäste, die nicht nur dem Spiel entgegenfieberten, sondern auch die neue Infrastruktur in Augenschein nahmen. Da sich der Fußballplatz nicht nur im Besitz mehrerer Eigentümer befindet, sondern noch dazu im Naturschutzgebiet liegt, waren die letzten 14 Monate für den Obmann des FC Ausseerland, Roland Planitzer, sein Team und die Gemeindeführung in Altaussee geprägt von Kompromissen und viel Arbeit. Es wurde eine ContainerLösung, wobei diese mit einer Holzverkleidung versehen wurden. „Es war eine heftige, aber eine produktive Zeit und ich verbrachte mehr Zeit am Fußballplatz als zuhause“, wie Roland Planitzer schmunzelnd
(V. l.): Pfarrer Michael Unger, Bgm. Gerald Loitzl, Birgit Stöckl, Präsident Johann Christof, Ehrenobmann Christian „Hoami“ Stöckl, Obmann Roland Planitzer und die Vorstandsmitglieder René Haselnus und Jürgen Hofer, der als Moderator fungierte.
Die Mannschaften der diversen Altersklassen waren mit Trainern und der Salinenmusikkapelle angetreten und gaben ein sehr hübsches Bild ab.
anmerkte. Er begrüßte neben Pfarrer Michael Unger auch Bgm. Gerald Loitzl und Bgm. Thomas Schönauer sowie das PräsidentenPaar Natalie und Johann Christof sowie viele Sponsoren, Helfer, Anrainer und Fans sehr herzlich. Der FC Ausseerland wurde nach dem wirtschaftlichen Fiasko des Vorgängervereines vor 15 Jahren
gegründet und vereinte den Ausseer und den Altausseer Verein unter einem Dach. Aktuell gibt es 450 Mitglieder, wovon rund 160 aktiv in elf Mannschaften den Fußballsport ausüben. Der Fokus liegt auf der Jugendförderung, wobei Kinder zwischen vier und 15 Jahren trainiert werden. Seit 2010 ist Johann Christof Präsident des Vereins, der
damals eine umfassende Jugendarbeit als Bedingung für sein Engagement nannte. Dies sieht er mehr als erfüllt. „Der Fußballplatz in Altaussee ist unglaublich schön, es fehlte nur eine passende Ausstattung mit Kabinen, WC-Anlagen und einer Kantine. Mit der Hilfe von ganz vielen Helfern konnte dies nun geändert werden.
Vor 600 Besuchern endete das erste Derby zwischen dem FC Ausseerland und dem FC Bad Mitterndorf ein 0:0. Foto: J. Nister
Die Gemeinde hat uns dabei massiv unterstützt und mit der Containerlösung haben wir eine adäquate Ausstattung erhalten. Die Investitionssumme lag bei rund € 200.000,–, zusätzlich dazu wurden noch einmal umgerechnet rund € 100.000,– an Eigenleistung durch unsere Mitglieder und Helfer aufgebracht.“ Ausseerland-Pfarrer Michael Unger rekrutierte kurzerhand Bgm. Gerald Loitzl zum „Ministranten“, als es darum ging, die Kabinen und die Kantine einzuweihen. „Hoami“ wurde Ehrenobmann Im Rahmen der Feier, die von der Salinenmusikkapelle Altaussee vorzüglich musikalisch umrahmt wurde, oblag es Obmann Roland Planitzer und Präsident Johann Christof, einen äußerst umtriebigen Funktionär und Langzeit-Obmann zum „Ehrenobmann“ zu ernennen: Christian „Hoami“ Stöckl, der mit Herzblut und fast übermenschlichem Einsatz den FC Ausseerland zu dem gemacht hat, was er heute ist. Ihm und seiner Gattin Birgit wurde aufrichtig und herzlich gedankt. Feierliche Eröffnung mit DerbyAtmosphäre Nach der offiziellen Eröffnung freuten sich mehr als 600 Zuschauer auf das erste Derby Ausseerland gegen Bad Mitterndorf seit 30 Jahren. Nach dem Meistertitel des FC Ausseerland in der Gebietsliga Enns und dem Abstieg des ASV Bad Mitterndorf aus der Oberliga Nord trafen die Lokalrivalen nun in der Liga wieder aufeinander. Das Spiel bot viel Spannung, eine ausgezeichnete Stimmung in beiden Fanlagern und gute Möglichkeiten für beide Teams. Im Mittelpunkt standen dabei die beiden starken Torhüter, die einige hochkarätige Chancen auf beiden Seiten entschärfen konnten. So endete das harte, aber faire Derbycomeback mit einem gerechten 0:0-Unentschieden. Und das neue Mayrlife-Seestadion Altaussee bot die würdige Bühne dafür. 27
Keine Tore bei spannendem Derby-Klassiker Beim ersten Derby Ausseerland gegen Bad Mitterndorf seit 30 Jahren sahen die 600 Fans keine Tore, dafür aber eine spannende Partie und eine tolle neue Infrastruktur am Altausseer Fußballplatz. Siege holten dafür die FC Ausseerland Juniors und Tauplitz zum Auftakt der 1. Klasse Enns. Der ASV Bad Mitterndorf II musste sich in der ersten Gebietsliga-Runde Gröbming geschlagen geben.
Unterliga Nord
1. Klasse Enns
FC Ausseerland – SV Lassing 1:2 (0:2).
SG Eisenerz/Radmer – Ausseerland Juniors 1:3
Es war ein wirklich gelungenes Fußballfest, dass der FC Ausseerland den Fans geboten hat. Neben der Eröffnung der neuen Kabinenund Kantinengebäude in Containerbauweise (Bericht im Blattinneren) stand als „Hauptact“ ein großer Derbykracher am Programm. Mehr als 600 Fans, davon viele mitgereiste Anhänger des ASV Bad Mitterndorf, machten schon vor dem Spiel Stimmung. Das unterstützten auch die beiden Fanclubs, die ihre Teams lautstark unterstützten. Das Spiel selbst hielt, was es versprochen hatte. Die Szenen gingen teilweise wild hin und her, echte Chancen waren aber Mangelware. Bad Mitterndorf fand zu Beginn besser ins Spiel, tat sich aber mit der starken Ausseer Defensive schwer. Wurde diese wirklich einmal überwunden, war stets Torhüter Stephan Pichler zur Stelle. Auf der anderen Seite vertrat Salvador-Miguel Treiber den leicht angeschlagenen Youngster Armin Schretthauser im Tor ebenso hervorragend. Der eigentliche Tormanncoach des ASV strahlte viel Ruhe aus und hielt, was zu halten war. Nach etwa 30 Minuten legte der FCA dann seine anfängliche Nervosität ab und stellte sich den körperlich starken Mitterndorfern, die dann aber wieder speziell nach der Pause eine starke Drangperiode hatten. Auch in dieser Phase war es Stephan Pichler, der mit seinen Paraden mehrmals für ein Raunen unter den Zuschauern sorgte. Aber auch in der zweiten Spielhälfte kämpften sich die Ausseer wieder zurück ins Geschehen. In der Nachspielzeit drückte sogar der FCA auf den Siegestreffer, der aber mangels Effizienz bei einigen hochkarätigen Chancen nicht fallen sollte. So blieb es nach harten, aber immer fairen 90 Minuten beim gerechten Unentschieden. Der ASV schiebt sich mit diesem Punkt auf Rang zwei vor, der FCA holte den ersten Punkt nach dem Aufstieg und zeigte, dass er auch mit den Ligafavoriten gut mithalten kann. Auf jeden Fall können sich die Fans bereits auf das Rückspiel im Frühjahr freuen.
Im ersten Spiel nach dem Meistertitel in der Gebietsliga und dem Aufstieg in die Unterliga wartete mit Lassing gleich ein harter Brocken auf die Ausseer. Und genau so spielten sie zu Beginn auch – zurückhaltend und mit zu viel Respekt vor dem Gegner. Dieser wusste das mit viel Routine zu nutzen. Manuel Eder (22.) und Marlon Grill (41.) sorgten für einen 0:2-Rückstand des FCA. Ein Dreifachwechsel zur Pause brachte die Ausseer wieder ins Spiel. Wie ausgewechselt übernahmen sie nun das Kommando im Panoramastadion und belohnten sich in der 50. Minute mit dem Anschlusstreffer durch Florian Bruckenberger. Danach lag der Ausgleich in der Luft, wenngleich Lassing im Konter gefährlich blieb und Aussee-Goalie Stephan PIchler mehrmals prüfte. Am Ende gelang der Ausgleich nicht mehr, die Punkte wanderten nach Lassing.
Starker Saisonauftakt für die FC Ausseerland Juniors in der Radmer. Jakov Grubesa brachte sein Team schon in der dritten Minute in Führung. Eisenerz/Radmer gelang zwar nach 15 Minuten der Ausgleich, doch die Ausseer blieben spielbestimmend. In der 72. Minute war es abermals Jakov Grubesa, der die Ausseer Führung besorgte, Darian Gasperl machte in der 80. Minute dann alles klar und sicherte die drei Punkte im ersten Spiel final.
FCA: Pichler, Perstl, Syen, G. Grubesa, Grill, Wimmer, Pomberger, Käfmüller (45., D. Tadic), J. Kogler, Kanalas (45., Bruckenberger), Eder (68., J. Grubesa). ASV: Treiber, N. Gassner (89., Lämmereiner), T. Pliem (68., Schrottshammer), Schnupp, Schachner, Kraft, Stadler (68., Lemes), Dobesberger (68., Schönwetter), Vlacic, C. Gassner, Huber.
FCA: Pichler, Pehringer, Kanalas (45., Bruckenberger), Grill, Perstl (45., G. Grubesa), Eder (59., J. Grubesa), Wimmer, Pomberger, Syen, J. Kogler, Käfmüller (45., D. Tadic).
ASV Bad Mitterndorf – FC Landl 1:0 (1:0). Das erste Unterliga-Spiel seit vielen Jahren brachte dem ASV auch die ersten Punkte. Dabei tat sich die Edelmaier-Elf aber schwerer als gedacht. Landl zeigte viel Gegenwehr und war auch immer wieder nahe an einem Treffer dran. Den machte aber Christoph Gassner im Dress des ASV in Minute 39. Danach blieb das Spiel lange Zeit offen. Am Ende holte der ASV aber die drei Punkte. ASV: Schretthauser, Dobesberger, Schnupp, Lemes, Schachner (65., Schrottshammer), C. Gassner, Kraft, N. Gassner, T. Pliem (65., Stadler), Huber, Vlacic.
Die nächsten Spiele: Lassing – ASV, 28.8., 19 Uhr Pruggern – FCA, 29.8., 19 Uhr FCA - Wörschach, 5.9., 17 Uhr (Kiritåg-Warmup in Altaussee) ASV – Pruggern, 6.9., 17 Uhr 1. WSV Liezen 2. B. Mitterndorf 3. Landl 4. Gaishorn 5. Mariazell 6. Lassing 7. Thörl 8. Wörschach 9. Pruggern 10.Ausseerland 11.Turnau 12.Trieben 13.Haus
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Juniors: Köberl, Freismuth, Okanume (88., Levente), Brandauer (88., J. Stöckl), Simentschitsch, N. Tassatti, J. Grubesa, Gasperl (86., I. Martinovic), K. Tadic, F. Kogler, Dor. Martinovic (45., G. Martinovic).
SV St. Martin/Grimming – FC Tauplitz 2:3 (2:1). Auch der FC Tauplitz startete mit einem Erfolg in die neue Saison. Im ewig jungen 1.-Klasse-Duell gegen St. Martin am Grimming führten die Gastgeber nach 36 Minuten bereits
Gebietsliga Enns ASV Bad Mitterndorf II – TUS Gröbming 0:3 (0:2). Bittere Auftaktpleite für den ASV II gegen Gröbming. Die Gäste spielten von Beginn an stark und gingen nach 13 Minuten durch Manuel Schwab in Führung. Nur acht Minuten später stand es bereits 0:2. Mit diesem Stand ging es auch in die Pause. Danach versuchte der ASV II mehr, gelingen wollte aber nichts. Dafür trafen die Gäste aus dem Ennstal in Minute 59 zum dritten Mal. Torschütze war Andreas Spanberger. Bei diesem Spielstand blieb es letztlich auch. Zugang: P. Pliem, Heiss (45., Seifert), Leitinger, Lämmereiner (85., Grill), Schweiger (85., Tob. Pliem), Perner (30., Schlömmer), Rainer, Pürcher, Schild (65., Ebner), Schrottshammer, S. Gassner.
Die nächsten Spiele: Ardning – ASV II, 29.8., 17.30 Uhr ASV II – Stainach, 5.9., 17 Uhr 1. Stainach 2. Gröbming 3. Ardning 4. Admont/Hall
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5. Selzthal 6. Stein/Enns 7. Öblarn 8. Schladming II 9. Ramsau 10.Mitterndorf II 11. Aigen
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Tauplitz: Mösselberger, Perstling, P. Tassatti, Raaijmann, Hüttinger (61., Rudorfer), F. Beutelbeck, Albrecht (61., Mlinar), Frühwirth, D. Beutelbeck, L. Lorbek, Troby
Die nächsten Spiele: Juniors – Kalwang, 28.8., 19 Uhr (in Bad Aussee) Tauplitz – Rottenmann, 29.8., 13 Uhr Öblarn/Ird. II – Juniors, 4.9., 16.30 Uhr Kalwang – Tauplitz, 6.9., 16 Uhr 1. St. Gallen 2. FCA Juniors 3. Tauplitz 4. Kalwang
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6. St. Martin/Gr. 1 0 0 1 7. Eisenerz/Rad. 1 0 0 1 8. Öblarn/Irdn. II 1 0 0 1
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Rottenmann
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Alpenpost Zeitung des Steirischen Salzkammergutes Herausgeber, Medieninhaber und Redaktion: Medienförderungsverein Ausseerland, 8990 Bad Aussee, Kammerhofgasse 227.
Telefon: 03622/53118, FAX: 03622/53118-577 E-mail: redaktion@alpenpost.at Für den Inhalt verantwortlich: Florian Seiberl. Druck: Druckerei WALLIG, 8962 Gröbming. Erscheinungsweise: 14-tägig. Einzahlungen auf das Konto AT764501030400030000 bei der Volksbank Salzburg. Aufgrund der Lesbarkeit der Artikel wird bei Bedarf nur eine Geschlechtsform gewählt. Dies bedeutet jedoch keine Benachteiligung des anderen Geschlechtes. Die mit ß versehenen Artikel sind bezahlte Anzeigen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, zugesandte Leserbriefe zu kürzen und übernimmt keine Haftung für den Inhalt kostenloser Ankündigungen. Alle Rechte vorbehalten. Druck- und Satzfehler vorbehalten.
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mit 2:0. Erst dann besannen sich die Tauplitzer auf ihre Stärken. Johannes Raaijmann traf noch vor der Pause zum 2:1, Stephan Albrecht kurz danach zum Ausgleich. Den Siegestreffer besorgte Johannes Raaijmann in der 90. Minute.
Retouren an: Postfach 555, 1008 Wien
FC Ausseerland – ASV Bad Mitterndorf 0:0.
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