Ausgabe Nr. 11 3. Juni 2026 50. Jahrgang ISSN: 2079-5823 Erscheinungsweise : 14-tägig – Preis: € 2,20 Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118 E-Mail: redaktion@alpenpost.at
Spruch: Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave. F. Nietzsche
Die nächste Generation ... MusikRausch Am Samstag, 13. Juni, findet im Obstgarten der Dorfbäckerei Schlömmer (Obersdorf 7, Bad Mitterndorf) heuer bereits zum 6. Mal der „MusikRausch“ statt. Ein Tag mit echter Volksmusik und heimischen Spezialitäten. Dem MusikRausch-Team ist es ein Anliegen, die alpenländische Volksmusik in unserer Heimat hochleben zu lassen. Ab 13 Uhr darf man sich auf die Seidlzupfmusi freuen und im Anschluss auf die Goiserer Klarinettenmusi, ab 20 Uhr wird die Schnopsidee begrüßt. Open end! Eintritt: freiwillige Spenden, die Familien in Not in der Umgebung zugutekommen. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt!
Hinweis in eigener Sache ... an Korsoteilnehmern, angetreten unter dem Namen „See hoch drei“, konnte die Jury mit ihrem Käfer „Herbie“ überzeugen und den ersten Platz belegen.
Riesiges Wetterglück beim 66. Narzissenfest Man hätte sich das Wetter nicht besser wünschen können, konnte das größte Frühlingsfest Österreichs doch bei Kaiserwetter durchgeführt werden. Ein paar Regentropfen am Samstag hatten keine Bedeutung und am Sonntag hielt das Wetter – während es ringsum blitzte und donnerte – bis zum Abend aus. Die Verantwortlichen konnten sich über einen sehr guten Besuch freuen. Gestartet wurde der viertägige Festreigen mit dem Krönungsabend am Donnerstag. Musikalisch beschwingt einbegleitet von den heuer sechsköpfig auftretenden „Lent Lilies“ mit Jyrgen Fleischhacker am Bass, Ernst Gottschmann an der Gitarre, Michael Weissl am Schlagzeug, Philipp Egglmeier an der Rumpl, Michael Lugstein an der Klarinette und Christian „Eidl“ Eidlhuber an der Geige, die den ganzen Abend mit ausgewählten und perfekt passenden Musikstücken die Szenerie umrahmten, konnte Daniel Neuhauser vor dem vollbesetzten Haus zum 66. Narzissenfest und zum zugehörigen Krönungsabend begrüßen. Als er gleich zu Beginn alle Besucher dazu aufforderte, dem Nachbarn die Hand zu reichen und einen schönen Abend zu wünschen, wähnte man
sich zwar kurz in der Kirche, aber zumindest sorgte diese kleine Aktion für Heiterkeit. Gleich sechs Hoheiten waren anwesend, nämlich die „alten“ und die „neuen“, wobei es bei den letzteren noch darum ging, wer denn welchen Posten bekleiden dürfe. Unter anderem ließen sich dieses Ereignis die Bürgermeister von Altaussee, Bad Aussee und Grundlsee, Narzissenfest-Obmann Rudolf Grill, TVB-Obmann Mario Seebacher und viele Sponsorenvertreter nicht entgehen. Die Kindertanzgruppe der Volksschule Altaussee eroberte unter der Leitung von Maria Reichenvater die Herzen der Besucher mit einem „Waldhansl“ im Sturm, bevor die drei Hoheiten erstmals vor das Publikum traten. Diese gaben Einblicke in ihr Leben, ihre Hobbys und ihre Erwar-
tungen an das kommende Jahr, wie auch Hoppalas bearbeitet wurden und sie ihr umfangreiches Wissen über das Narzissenfest und das Ausseerland im Rahmen einer Schnellraterunde darlegen konnten. Als nächster musikalischer Höhepunkt folgte ein Auftritt von Magdalena Prisching und Luisa Albrecht mit ihrem Gitarren- und Gesangslehrer Horst Ebner, die die Lieder „Unwritten“ sowie „Schena Mensch“ interpretierten. Einen ganz bezaubernden Auftritt hatte anschließend der Präsident des „Magischen Rings Austria“, Hanno Rhomberg, der mit zwei Zaubertricks von Joseph Fröhlich das Publikum bestens unterhielt. So machte er aus einem 5-Euro-Schein einen 100-EuroSchein, wie er auch einen indischen Seiltrick präsentierte. Fortsetzung auf Seite 16
Wegen des Feiertags am Donnerstag musste diese Ausgabe am Montag verfrüht in Druck gegeben werden, weshalb einige Ereignisse vom Wochenende nicht mehr berücksichtigt werden konnten. Diese folgen verlässlich in der nächsten Ausgabe der „Alpenpost“.
Gut verlaufen! Das letzte Wochenende war geprägt vom Narzissenfest, welches – wiederholt – wie am Schnürchen verlief. Viel besser hätte es man sich eigentlich nicht wünschen können. Das Wetter hielt bis zum Schluss und die abertausenden Besucher, die das Ausseerland während der vier Tage besuchten, waren mit den dargebotenen Attraktionen sehr zufrieden. Der einzige Wermutstropfen war, dass bei einer perfekt vorbereiteten Narzissennacht der Besuch hinter den Erwartungen zurückblieb. Da die Gäste – aufgrund des fehlenden Feiertages – erst später anreisten, fehlten diese natürlich am Freitag. Vielleicht könnte man diese Terminlegung nochmals überdenken. Was das restliche Fest anbelangt, kann man nur den Hut EGO ziehen und gratulieren.