Ausgabe Nr. 11 23. Mai 2024 48. Jahrgang ISSN: 2079-5823 Erscheinungsweise : 14-tägig – Preis: € 2,20 Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118 E-Mail: redaktion@alpenpost.at
Spruch: Ich missbillige, was Sie sagen, aber ich werde bis zum Tod Ihr Recht verteidigen, es zu sagen. E. B. Hall
Die Narzissenblüte ...
Frühlingskonzert in Bad Aussee
... ist für das bevorstehende Narzissenfest leider sehr früh, weshalb man sich heuer auf sehr bunte Figuren freuen darf.
Gemeinderatssitzung in Altaussee Am 8. Mai trat in der Losergemeinde der Gemeinderat zusammen, um über zehn Tagesordnungspunkte abzustimmen. Darunter waren auch die teilweisen Vergaben der Gewerke für den Veranstaltungssaal, der aktuell gebaut wird. In seinem Bericht konnte Bgm. Gerald Loitzl darüber informieren, dass in der Hodlgasse kürzlich mit dem zweiten Bauabschnitt zur Sanierung begonnen wurde. Mit 11. Mai wurde im Kurpark die heurige Wochenmarkt-Saison gestartet. Dieser findet – trotz Baustelle – wie gewohnt jeden Samstag statt. Neue Gemeindegrenze Da im Zuge der Sanierung der Mittelschule Bad Aussee zum zweiten Mal die Gemeindegrenze überbaut wurde, war eine neuerliche Abänderung der Gemeindegrenze zu Altaussee unabdingbar. Diese Überarbeitung wurde beschlossen. Bei den Baukosten der Mittelschule gab es bekanntlich Steigerungen, weshalb ein Nachtrag zur Finanzierungsvereinbarung beschlossen werden musste. Die ursprünglichen Gesamtkosten (ohne Musikschule)
von 14 Millionen Euro erhöhten sich auf 15,565 Millionen Euro. Der Anteil von Altaussee an der Erhöhung beläuft sich auf € 352.600,–. Vergabe der Gewerke für den Veranstaltungssaal Soweit möglich – und vorausgesetzt, dass sie konkurrenzfähig angeboten hatten – wurden für die Gewerke regionale Unternehmen beauftragt. Nur die Posten „Schwarzdecker“ und „Außenportale“ werden erneut ausgeschrieben, da nur je ein Bewerber übrig geblieben ist. Die Vergaben wurden alle einstimmig beschlossen. Gehsteig beim Unimarkt Um die Gefahrenmomente beim Unimarkt zu beseitigen, wird der Gehsteig in diesem Bereich verbreitert. Die Kostenschätzung beläuft sich auf € 90.000,–, wobei die Hälfte davon von der Gemeinde zu tragen
ist. Die Ausschreibung wurde schon gestartet, die Bauarbeiten sollen im Herbst begonnen werden. Walter-Munk-Park Vom 13. bis 15. Juni finden in Altaussee die „Walter-Munk-Tage“ statt. Als Höhepunkt ist die Umbenennung des Seeparks in „WalterMunk-Park“ geplant. Hinkünftig soll auch eine Skulptur den Park zieren. Dabei werden der See und die umliegende Bergwelt in einer Bronzeplastik dargestellt. Zusätzlich dazu sind noch weitere Baumaßnahmen wie eine Pflasterung – die laut Naturschutz nicht mit dem dauerhaften Granit, sondern mit einem Kalkstein aus der Türkei (!) gemacht werden muss – sowie eine Zaunverlängerung nötig. Die Kosten dafür werden von der WalterMunk-Foundation getragen, die Gemeinde steuert über den Kurfonds € 10.000,– bei.
Unter dem Eindruck „25 Jahre Kapellmeister Alois Zachbauer“ wird am Mittwoch, 29. Mai, um 20 Uhr, die Stadtkapelle Bad Aussee ihr traditionelles Frühlingskonzert im Ausseer Kur- und Congresshaus gestalten. Die musikalische Leitung obliegt Bezirkskapellmeister Alois Zachbauer, die verbindenden Worte findet Sofie Grill. Mit dem Titel „Musikalische Herzensangelegenheiten“ werden Werke von Fucik, Barry, Avsenik, Zimmer, Lehar sowie den Fäaschtbänklern und vielen mehr geboten. Eintritt: freiwillige Spenden. Tischreservierungen per Telefon: 0664-1574741 oder 06769569662.
Raketenwissenschaft? Es mag ein Blechtaferl mit zwei Buchstaben sein, aber für manche Einwohner des Ausseerlandes ist es wirklich von hoher Bedeutung, sein Fahrzeug mit einem „BA“-Kennzeichen zu behübschen. Seit 2012 darf dieses nicht mehr ausgegeben werden, obgleich es dafür nur einer kleinen Änderung in der Verwaltung bedürfte. Im letzten Jahr zeigte sich Landeshauptmann Christopher Drexler – auch unter dem Eindruck der bevorstehenden Landtagswahlen – zuversichtlich, diese Änderung bald herbeizuführen, da es sich dabei ja um „keine Raketenwissenschaft“ handle. Hoffentlich wurden da keine Hoffnungen geschürt, die dann nicht zu erfüllen sind ... EGO