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Alpenpost 01/2026

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Ausgabe Nr. 1 15. Jänner 2026 50. Jahrgang ISSN: 2079-5823 Erscheinungsweise : 14-tägig – Preis: € 2,20 Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118 E-Mail: redaktion@alpenpost.at

Spruch: In den Tiefen des Winters erfuhr ich schließlich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer liegt. Albert Camus

Die Tage werden schon wieder länger ...

Dienstag und Samstag ab 17.30 Uhr

www.grafenwiese.at

Von der Ignoranz

... und nur noch ein paar kalte Wochen trennen uns vom Frühling mit all seinen Annehmlichkeiten.

Heimische Skigebiete zeigten sich zufrieden Die heimischen Skigebiete zeigten sich – trotz der schwierigen Bedingungen rund um Weihnachten – sehr zufrieden mit dem Erfolg. Mit den Schneefällen Ende November schien der Winter als gesichert – aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt, denn mit Mitte Dezember setzte eine Inversionswetterlage ein, die vor allem die für höher gelegene Pisten Verantwortlichen ins Schwitzen brachte. Zu Weihnachten selbst präsentierte sich das Ausseerland in kräftigen braungrünen Tönen, nur die KunstschneeBänder schlängelten sich von Tauplitz und Loser herab. Die Beschneiungsmannschaften bewiesen jedoch Voraussicht, indem sie schon im November so viel Schnee produzierten, um den Wintersportlern zu Weihnachten fast perfekte Verhältnisse bieten zu können. Fast, denn manche – meist unerfahrene – Sportler passten ihren Fahrstil nicht den schmalen Schneebändern mit

den fehlenden Sturzräumen an und so mussten teils schwere Verletzungen bedauert werden. Beim Grafenwiesenlift, auf der Tauplitzalm wie auch am Loser erfreute man sich jedoch regen Zuspruchs und die Pistenqualität wurde von den Gästen bei allen Skigebieten explizit gelobt. Zufriedenheit beim „Grafenwiesenlift“ Erich und Thomas Sölkner und ihr Team konnten den Lift und ihre Skihütte – wie geplant – am 6. Dezember öffnen, die Rodelbahn wurde am Christtag in Betrieb genommen. „Die in den letzten Jahren durchgeführte Investition in die Beschneiung, die fast eine Verdoppelung der Leistung mit sich brachte und ein Investitionsvolumen von rund € 200.000,– für sich beanspruchte, hat sich

besonders heuer bewährt. Die erste Kältephase Mitte November haben wir voll genutzt und die rechte Piste und die Rodelbahn fertig beschneien können. Dann ging aber rund fünf Wochen nichts mehr, und schließlich konnten wir ab dem Christtag diese Pisten nachbessern und die linke Piste bis 30. Dezember fertigstellen“, wie Erich Sölkner anmerkte. Die Pisten, die von den Gästen ausdrücklich gelobt wurden, sind derzeit in einem besonders guten, griffigen Zustand. „Der Besuch sowohl des Lifts als auch der Skihütte und Rodelbahn war absolut gut und hat zwar nicht das Niveau des vorjährigen Spitzen-Weihnachtsgeschäftes erreicht, aber gehört – im Vergleich – zu den wirklich guten Weihnachtstagen der letzten Jahre“, so Erich Fortsetzung auf Seite 9 Sölkner.

Kürzlich wurde in der Mitterndorfer Grimminghalle das Projekt „Gut Leben und Wohnen im Alter“ mit einem angeschlossenen Primärversorgungszentrum vorgestellt (siehe Seite 11), welches – wenn es denn so kommt, wie versprochen – eine massive Aufwertung für Bad Mitterndorf bedeutet. Das ist auch gut und richtig. Um im Fahrwasser dieses Projektes dringend benötigte Sympathiepunkte zu sammeln, war auch Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl (ÖVP) aus Graz angereist, um über das Projekt zu sprechen. Den Ausführungen konnte man entnehmen, dass das Primärversorgungszentrum „selbstverständlich mit den umliegenden Spitälern wie Bad Ischl, Rottenmann und Schladming interagieren wird ...“. Nun hat es die Landesregierung durch das Versprechen, ein Primärversorgungszentrum zu errichten, schon geschafft, Bad Mitterndorf in Hinblick auf das „LKH Bad Aussee“ ruhigzustellen. Im Zuge der Präsentation jedoch das Ausseer Spital bei den Kooperationen nicht einmal mehr zu erwähnen, lässt sehr tief blicken und ist nur mit einer wirklich tief verankerten Ignoranz zu erklären. EGO


„Salza 771“ – Ein Projekt schlägt Wellen von Florian Seiberl Ferdinand Böhme und sein „E.I.K.E.“Team vom Woferlstall waren der Zeit wieder etwas voraus, da die „Verbund AG“ nähere Informationen über das Mega-Projekt im heurigen März veröffentlichen wollte. Dem wollte man jedoch bewusst zuvorkommen, um nicht vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden. „Ich habe mich gefürchtet vor einer perfekten Präsentation im Februar, bei der den Leuten Marzipan ins Auge geschmiert wird“, wie er meinte und so auch gleich zu Beginn von einem Gespräch mit zwei mit dem Projekt befassten Mitarbeitern des „Verbunds“ im Sommer beim Stausee berichtete, bei dem er diese „ausgefratschelt“ habe. Laut diesen Informationen würde der Seespiegel durch das Hinaufpumpen des Wassers bis zu drei Meter absinken. „Wenn es so kommt, wie beschrieben, wird es verheerend! Wir werden Tag für Tag dort einen Gatschstreifen haben, wodurch das junge Leben der Enten und Fische im Uferbereich massiv eingeschränkt wird. Durch die Pumparbeiten wird das Wasser umgewälzt und eingetrübt und zusätzlich geht eine Alm verloren. Die Pass-Stein-Straße soll massiv ausgebaut werden, ein sündteures Renaturierungsprojekt beim Einfluss der Salza würde sinnlos werden, da dieser Bereich dann ständig trocken fallen würde. Stausee-Schifffahrt oder Bootsverleih wird es künftig nicht mehr geben können, denn bei diesen Schwankungen kann man dies nicht mehr bewerkstelligen. Es ist darüber hinaus sehr interessant, dass man dabei von ‚grünem Strom’ spricht.“ Dem Pressesprecher des Projektwerbers „Verbund“, Florian Seidl, war diese – aus seiner Sicht verfrühte – Diskussion sichtbar unangenehm, weshalb er auch auf einen „Termin in circa sechs Wochen“ verwies, bei dem man „auf die Bevölkerung zugehen will, denn heute ist alles noch viel zu früh.“ Die Fragen, die gestellt wurden, werde er jedoch mitnehmen und beim besagten Termin beantworten. Da Florian Seidl mit den Informationen sehr spärlich umging, sprang Ferdinand Böhme in die Bresche. Projektinhalt ist ein Speichersee im Bereich Bergereck und Hochknall auf rund 1.550 Höhenmetern auf dem Grund der Österreichischen Bundesforste, die dem Projekt eine „positive Grundhaltung“ entgegenbringen. Betriebsleiter Martin Stürmer dazu: „Wir führen seit Jahren Gespräche, zugestimmt wurde aber noch nicht. Das ist ein sensibler Bereich. Ich glaube aber, dass wir das bestmöglich lösen können.“ Für die rund fünfjährigen Bauarbeiten soll unter Umständen die PassStein-Straße ausgebaut werden, da noch nicht entschieden ist, ob die 2

Ein ziemlich schwieriges Thema wurde auf Einladung von Ferdinand Böhme, dem „Hausherrn“ im Woferlstall, am 29. Dezember mit enormem Interesse aus der Bevölkerung diskutiert. Da die Informationen hinsichtlich eines geplanten Pumpspeicherkraftwerks oberhalb des Salza-Stausees bisher mehr als spärlich waren, versuchte man hiermit, die Bevölkerung zu informieren respektive den Projektanten die Möglichkeit zu geben, das Projekt zu erklären. Letzteres wurde – mit Verweis auf die Planungsarbeiten – verschoben. Baufahrzeuge den Schutt über Serpentinen Richtung Ennstal oder über die Straße nach Bad Mitterndorf abliefern werden. Für die Rohrleitungen würde ein Tunnel in den Berg gebohrt, um das Wasser vom Staukraftwerk Salza (Inbetriebnahme 1949), mit einer Leistung von 8,5 MW, einem Nutzinhalt von 10,5 Mio. Kubikmetern und einer Mauerhöhe von 53 Metern über rund 750 Höhenmeter, in einen zu schaffenden Speichersee zu pumpen, um dann – bei Bedarf – daraus wieder Strom zu gewinnen, um Spitzen abzudecken. Details, wie hoch die Leistung sein könnte, wie lange die Leitungen sein müssten oder wie groß der

Thermische Kraftwerke

(V. l.): Bgm. Herbert Hansmann, Moderator Günther Marchner, Florian Seidl (Pressesprecher „Verbund AG“) und Ferdinand Böhme waren am Podium.

Photovoltaik

Wind kraft

Die „Seite 2”

Lauf- und Schwellwasser

Speicher- und Pumpkraftwerke Quelle: APG

1:10.000; Quelle: GIS Steiermark

Woher kommt der österreichische Strom? Eine kleine Aufstellung.

Der für das Projekt notwendige Speichersee könnte im blauen Bereich situiert werden. Geologische Untersuchungen, ob dies möglicht ist, stehen noch aus.

Speichersee sein würde, blieb Florian Seidl schuldig. Er erläuterte lieber die Struktur des „Verbunds“, der aktuell 42 Wasserkraftwerke betreibt, und blieb bei Informationen, die man so schon kannte: „Unsere Anlagen sind groß und sehr groß. Dazu gehören auch einige Speicherkraftwerke. Rund 30.000 Gigawattstunden können jährlich über die Wasserkraft gewonnen werden, der Rest von ca. 15.000 Gigawattstunden wird über Speicherkraftwerke gewonnen. Durch extremen Wassermangel sind wir nun in der blöden Situation, Verluste abdecken zu müssen. Wir haben also eine negative Energiebilanz und wir sind abhängig von Lieferungen von woanders. Früher konnten dies noch Windkraftwerke im Osten abdecken, jetzt sind wir auf Importe angewiesen. Dazu kommt, dass in Österreich die Temperatur deutlich schneller als im globalen Durchschnitt steigt. Die Extremereignisse produzieren derartige Ausschläge, dass unsere Prognosen immer unzuverlässiger werden. Es gibt um 20,3 Prozent mehr Starkniederschläge, um 5,7 Mal mehr Hitze und um 4,8 Mal mehr Dürren“, wie er erläuterte und weiter: „Es gibt beim Salza-Stausee eine gute Infrastruktur, die man mit dem Projekt noch besser nutzen könnte. Wir können jetzt noch nichts Konkretes sagen, da es noch zu viele Verhandlungen und Variablen gibt.

Dazu kommen die geologischen Untersuchungen, die Grundlage dafür sind, ob das Projekt überhaupt gestartet wird. Jedoch werden wir in spätestens acht Wochen alle Fragen beantworten. Ich darf anmerken, dass wir derartige Projekte nach strengen Maßnahmen, die der Gesetzgeber vorgibt, entwickeln“, wie er abschließend anmerkte. Das Projekt aus Sicht der Gemeinde Bgm. Herbert Hansmann informierte, dass der Gemeindevorstand in den Sommermonaten 2025 über diese Pläne informiert worden war. „Man legte uns die Idee vor, das Kraftwerk auszubauen, indem man ein Pumpspeicherkraftwerk errichten möchte – jedoch ohne konkrete Zahlen und Fakten. Man hat jedoch schon mit den Grundbesitzern, den ÖBf sowie der Gemeinde St. Martin am Grimming gesprochen. Natürlich ist für uns als Gemeinde mit St. Martin am Grimming auch die Pass-Stein-Straße relevant, für die ja ein Fahrverbot besteht – auch für Radfahrer. Wenn da irgendwas passiert, steht bald jemand am Gemeindeamt“, so der Bürgermeister, für den es nicht in Frage käme, dass der Abraum über Bad Mitterndorfer Gemeindegebiet abtransportiert würde. Harsche Kritik aus der Bevölkerung Die Diskussionsrunde wurde nach diesen Eingangsstatements um das

gesamte – vollbesetzte – Auditorium erweitert. Ein anwesender Physiker warf Florian Seidl „Gehirnwäsche“ vor und widerlegte einige Behauptungen des Pressesprechers. Weiters vermisste man ein Bekenntnis, mit welchem Strom das Wasser hochgepumpt werden würde: „Manche Pumpspeicherkraftwerke arbeiten mit französischem Atomstrom. Da kann man dann nicht von grünem Strom sprechen. Dazu kommen die Fragen, wer am meisten an diesem Projekt verdient und was für die Gemeinde bleibt?“, wie ein Besucher der Informationsveranstaltung meinte. Florian Seidl machte sich Notizen und man kann gespannt sein, ob diese Fragen dann bei der offiziellen Informationsveranstaltung erläutert werden. Für einen weiteren Besucher war es „wichtig und richtig, dass dieses Problem einmal aufgeworfen wird und man auf die Auswirkungen auf die Natur aufmerksam machen kann.“ Ein weiterer Besucher brachte eine Erfahrungskomponente der Pumpspeicherkraftwerke in Osttirol ein: „Es geht nicht um den Bürger, es geht um das Geschäft. Ist es das wirklich wert, dass dort oben so viel Natur vernichtet wird? Was wurde uns in Osttirol nicht alles versprochen und nichts gehalten ...“. Genaue Informationen über das Projekt sind wohl erst im Rahmen der offiziellen Projektvorstellung zu erwarten.


Neujahrskonzert und Bürgermeister-Empfang in Bad Aussee Bgm. Thomas Schönauer hat von seinem Vorgänger Franz Frosch die fast schon zur Tradition gewordene Einladung zu einem Empfang im Vorfeld des Ausseer Neujahrskonzertes übernommen, um dabei vor geladenen Gästen das Jahr Revue passieren zu lassen, bevor die Besucher dann dem Konzert der „Streich“ zum Jahreswechsel beiwohnen konnten. Bgm. Thomas Schönauer und Martina Reischauer konnten dabei Vertreter der Politik, der Einsatzkräfte, der Wirtschaft, der Kultur und Vertreter heimischer Institutionen sowie des öffentlichen Lebens begrüßen. Man hielt fest, dass durch die Wahlen in Bund, Land und Gemeinde die „Verhältnisse nun neu gewürfelt“ seien und dass aufgrund des Spardrucks auch die kommunalen Aufgaben durchleuchtet werden. Damit die von Martina Reischauer recht eindrücklich und konsternierend geschilderten Zukunftsaussichten leichter zu verkraften waren, war ein Quartett der „Streich“ mit Josef Ainhirn, Burgi und Helmut Ewiß sowie Kathrin Schadler mit besänftigenden Tönen engagiert. In Form eines Interviews befragte Martina Reischauer Bgm. Thomas Schönauer zu seinen Beweggründen, dieses Amt angenommen zu haben und wie seine ersten acht Monate verlaufen seien. „Man will hinkünftig die wichtigsten Personen vor den Vorhang holen“, so Martina Reischauer, die dann ABI Christian Fischer als neuen Chef von rund 320 aktiven Feuerwehr-

Achtung, Falle!

von Dijana Micic Servicemanagerin Volksbank Bad Aussee

Bgm. Thomas Schönauer und Martina Reischauer führten durch den Abend. Im Hintergrund das Quartett der „Streich“.

leuten, die im letzten Jahr rund 28.000 Arbeitsstunden leisteten, auf die Bühne holte. Ihm folgten die Kommandanten der fünf Ausseer Wehren, HBI Angelo Egger (FF Bad Aussee), HBI Franz Loitzl (FF Reitern), HBI Marco Oberfrank (FF Eselsbach-Unterkainisch), HBI Michael Köberl (FF Strassen) und HBI Alexander Grill (Obertressen),

die von ihren Aufgaben im Ehrenamt erzählten. Zum Abschluss teilte Bgm. Thomas Schönauer seine Visionen mit, die er 2026 verfolgen wolle: Die Streitigkeiten rund um den KammerhofParkplatz wolle er genauso erledigen wie die Stabilisierung der Finanzen sowie die Förderung des Ehrenamts und der Jugendarbeit.

Gelungenes Chorkonzert mit finalem Vorhang „Lebe jeden Tag, als ob es dein letzter wäre“ – dieser Spruch trägt eine traurige Wahrheit in sich, wenn man sich vergegenwärtigt, dass das am 21. Dezember im wunderschönen Jugendstilsalon des Gasthofs „Elisabeth“ von Chorleiterin Maria Erdinger geleitete Konzert ihr letztes war.

Achtung vor Betrugsversuchen durch falsche Bankmitarbeiterinnen oder -mitarbeiter! Derzeit kommt es vermehrt zu Betrugsversuchen, bei denen sich Kriminelle als Bankmitarbeitende ausgeben. Wie gehen die Betrüger vor? Telefonanrufe: Die Täter geben vor, dass auf Ihrem Konto betrügerische Überweisungen erfolgt wären und diese storniert werden müssten. Sie werden aufgefordert, vermeintliche Rückbuchungen in der ID-App zu autorisieren. Tatsächlich handelt es sich um Freigaben für Transaktionen der Betrüger. Zugangsdaten: Häufig wird die Funktion „Passwort und Benutzernamen vergessen?“ missbraucht, kombiniert mit professionell geführten Telefonaten. So schützen Sie sich:

Chorleiterin Maria Erdinger konnte sich kurz vor dem „letzten Vorhang“ eines grandiosen Konzerts erfreuen. Foto/Text: DoBi

13 engelsgleiche Stimmen begeisterten das zahlreich gekommene Publikum im wunderbar dekorierten Saal des gastfreundlichen Gasthofs „Elisabeth“ in Praunfalk. Die Progammabfolge war abwechslungsreich und vielfältig und entpuppte sich so für jeden Gast als ein „Wunschkonzert“: Klein, aber sehr fein und richtig unter die Haut gehend waren die Lieder und Weisen ausgewählt und dargeboten. Hier wurden wirklich „engelshafte“ Botschaften vermittelt. Ob Volksweisen wie „Gott grüaß enk von Herzen“ oder „Dort hinten beim Oachlbam“ oder „Hirten erwachet“ – man hörte, dass die Engel schwingen und singen und der Himmel im Advent voller Heiligkeit sein muss. Maria Erdinger führte elo-

quent und behutsam durch das Programm und konnte ihre Sängerinnen als Chorleiterin zu Höchstleistungen motivieren. Das „Wiegenlied“ erklang wunderbar, genauso wie die Volksweise, dass die Hirten sich endlich auf den Weg nach Bethlehem machen sollen mit „Geh, Hansl, påck dei’ Binkerl z’amm“ oder die Bestätigung, dass „Ein Ros entsprungen“ sei. So passte der Titel des Konzertnachmittags „Aus einer schönen Rose“ bestens zum inhaltlichen Liedgutprogramm. Die „Fliederstaud’nmusi“ begeisterte mit „Frischen Aufwind“, „Leise rieselt der Schnee“ und dem wunderbaren Sound von Herbert Pixners „Engelein flieg“, aber auch Hans Gielge mit „Wintertag“ wurde da von Harfe,

Gitarre und Rumpl sensibel dargeboten. Ein wirklich gelungenes Programm im schönen Ambiente und mit wunderbarer Musik überzeugte, dass ein Adventnachmittag kurzweilig und „vielstimmig“ gestaltet werden kann. Der gemeinsame Weihnachtsjodler stimmte alle dankbaren Gäste auf das Fest der Feste ein. Chorleiterin Maria Erdinger sollte jedoch in der Nacht auf den ersten Weihnachtstag – und somit nur drei Tage nach diesem wunderschönen Erfolg mit dem von ihr ins Leben gerufenen Chor – nicht mehr erwachen (siehe Seite 13). Mit ihrer unaufdringlichen, behutsamen Art wies sie uns nachdrücklich darauf hin, dass wir wirklich jeden Tag mit so viel Leben wie möglich füllen sollten.

Geben Sie niemals Ihre Zugangsdaten, Passwörter, TANoder Aktivierungs-Codes – auch nicht an vermeintliche Bankmitarbeitende – weiter, weder am Telefon noch per E-Mail oder SMS. Lesen Sie genau und aufmerksam alle Nachrichten und Anzeigen in der Volksbank IDApp. Autorisieren Sie keine Aufträge in der ID-App, die Sie nicht selbst angelegt haben. Beachten Sie: Die Volksbank fordert Kunden niemals auf, Zahlungsaufträge – auch nicht betrügerische – in der ID-App zu stornieren. Die Bestätigung in der ID-App dient vielmehr der Freigabe einer Transaktion. Klicken Sie nicht auf Links in EMails oder SMS, die Sie erhalten. Beenden Sie sofort jedes verdächtige Gespräch, insbesondere wenn Sie zu sensiblen Angaben oder zur Stornierung von Zahlungen aufgefordert werden. 3


Wir gratulieren Anna Horn – Masterabschluss Anna Horn aus Bad Aussee hat kürzlich an der Paris-LodronUniversität Salzburg ihr Masterstudium in Kommunikationswissenschaft mit Auszeichnung abgeschlossen. Wir gratulieren herzlich zu diesem Erfolg.

Walzer, Samba und Steirerdirndln: Strahlendes Neujahrskonzert in Bad Aussee Zum wiederholten Male lud am 28. Jänner das „Große Streichorchester der Bürgermusikkapelle Bad Aussee“ zu einem fulminanten Konzertabend zum Jahreswechsel in das Ausseer Kur- und Congresshaus.

Elisabeth Gewessler – Masterabschluss Elisabeth Gewessler aus Bad Mitterndorf hat im Juli 2025 an der TU in Graz ihr Masterstudium in Biotechnologie erfolgreich abgeschlossen und damit den Titel Diplomingenieur erworben. Herzliche Gratulation.

Aussprüche „Mama, gehst berigln?“

Du

heit

Der achtjährige Julian Waldauer aus Sarstein zu seiner Mama Magdalena, als sich diese für den „Raumbergball“ schick machte.

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von

Herrn Alfred Mayer.

Er war uns stets ein Mentor und großer Unterstützer für das Jugendzentrum Bad Aussee und hatte auch in schweren Zeiten immer ein offenes Ohr für uns. Seine Hilfsbereitschaft und sein Sinn für Humor werden uns fehlen. Wir werden ihm immer ein ehrendes Andenken bewahren. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Lebensgefährtin Irmgard Douschan und allen Angehörigen. Im Namen aller Mitarbeiter, Verein Jugendzentrum Ausseerland 4

Das „Große Streichorchester der Bürgermusikkapelle Bad Aussee“ gestaltete ein großartiges Konzert.

Dirigent Edwin Cáceres-Peñuela hatte sich dazu mit seinem sehr ambitionierten Klangkörper ein sehr abwechslungsreiches Programm einfallen lassen, welches dem Publikum zu großer Freude gereichte. Trotz einiger Krankenstände – auch die Moderatorin Karoline Koller musste leider absagen – steigerte sich das Laienorchester zur Höchstform. Schwungvoll begann es mit der Ouvertüre zu „Der Barbier von Sevilla“ (G. Rossini), die als sehr anspruchsvoll gilt und bei der alle Instrumente sofort zur Geltung kommen dürfen. Mit dem „Furchtlos und treu“-Marsch (J. Fucik) ging es weiter, bis der erste Solist, Oboist Karl Vößner, sein Können mit „Gabriel’s Oboe“ (E. Morricone) präsentierte, wobei Miriam Freller (Ausbildung in der Musikschule Bad Aussee) auf der Trompete mit dem „Trompetenkonzert“ von Josef Haydn ebenfalls solistisch brillierte. Als Überraschungsgast war die rumänisch-schweizerische Sängerin Sophie Negoïta geladen, die ein absoluter Glücksgriff war: Sie sang Mozarts Arie des „Cherubino“ (Die Entführung aus dem Serail) glockenrein, aber auch das „Heia, in den Bergen“ aus E. Kálmáns Operette „Die Csárdásfürstin“ und im Ausseer Dirndlg’wånd die Volksweise (arr. von A. Suppan) „Steirerdirndln“, womit sie sofort alle Zuhörerherzen im Kur- und Congresshaus gewann, bravourös und authentisch. Hier konnten auch die Schlagwerker ihr Können zeigen, wobei überhaupt zu erwähnen ist, wie unaufgeregt man die Instrumentenposition ändern konnte und doch stets punktgenau sein Instrument zur Höchstform entfalten ließ. Beim Triumphmarsch aus der Oper „Aida“ – womit man den zweiten Teil des Konzertabends nach der Pause begann – schwiegen bzw. untermalten die Streicher und beeindruckten die Bläser mit ihrem Können. Schon bei den „Sphärenklängen“ (Josef Strauss) wollte man am liebsten mittanzen und hatte wohl die

Balletteusen des Staatsopernballetts vor Augen, die Walzerklänge „An der schönen blauen Donau“ (Johann Strauss) ließen die Tanzfüße fast nicht mehr still halten. Von der heimlichen britischen Hymne „Pomp und Circumstance № 1“ zum Samba zu wechseln, war gewagt, aber sehr unterhaltsam und bestens gelungen. So konnte das Konzert – wie im Musikverein Wien am Neujahrstag – nur mit dem „RadetzkyMarsch“ und dem gemeinsamen „Einklatschen“ beendet werden. Hut ab vor so einer „feurigen“ Gemeinschaftsleistung, einem Konzert, das lustig, schwungvoll und vielseitig war, so wie der Moderator – Hans Gamsjäger – großartig vorbereitet, humorvoll präsentiert und bestens

Text: DoBi

disponiert zu Beginn des Abends versprach. Er vergaß auch nicht, im Namen der Bürgermusikkapelle, verdiente Musiker, wie Hans Frosch als Archivar, Uli Jungmaier (Cello) und Hans Dietrich (Violine), in den „wohlverdienten Ruhestand“ unter großem Applaus und hoher Anerkennung zu entlassen. So wie bei der „Petersburger Schlittenfahrt“ (Galopp von R. Eilenberg) schnalzten die Töne, die aus diesem Orchester rhythmisch und musikalisch herausgezaubert wurden zwei Stunden durch den Saal und verkündeten einen aufregenden Jahreswechsel, der mit stehenden Ovationen des Publikums für den Klangkörper bedankt wurde.

Ein Abend im Sinne der Raunächte Der 21. Dezember, die „Thomasnacht“, gilt wohl als die „stärkste“ aller Raunächte. In den Abendstunden des besagten Tages wurde im Gößler Dom zu einer besinnlichen Veranstaltung geladen.

(V. l.): Christian Eidlhuber, Franz Thalhammer, Ernst Gottschmann und Monika Gaiswinkler (Rezitation) wagten einen Exkurs in die Mystik der Raunächte.

Im kleinsten Rahmen wurde dabei die Geschichte der Raunächte anhand diverser Textbeispiele – gelesen von Monika Gaiswinkler – erläutert und die Bedeutung dieser Tage in der Zwischenzeit zwischen Advent und Glöckltag für die Bevölkerung aufgezeigt. Ernst Gottschmann (Gitarre) und Christian Eidlhuber (Geige) sowie Sänger Franz

Thalhammer interpretierten die Tage, an denen keine Wäsche zum Trocknen aufgehängt bleiben sollte, musikalisch, wie auch Mesner Karl Schmied gleich zu Beginn mit ausreichend Weihrauch dafür sorgte, dass sich nur „gute Seelen“ im Kirchenraum aufhielten. Die Spenden des Abends wurden Birgit Loitzl zur Verfügung gestellt.


Fröhlich-musikalischer Jahresbeginn in Bad Mitterndorf Das durch das „Salonorchester Bad Goisern“ wieder perfekt umgesetzte Neujahrskonzert am 2. Jänner in der Grimminghalle stand unter dem Motto „Liebe mit all ihren Facetten“. Das zahlreich erschienene Publikum erlebte einen wunderbaren und schwungvollen Konzertabend.

Bauernmärkte Altaussee • Selbstbedienungsladen am Waldhauser-Biohof, täglich geöffnet. Lupitsch 21, Tel.: 0664-9102724. Bad Aussee • •

Das „Salonorchester Bad Goisern“ brillierte beim Bad Mitterndorfer Neujahrskonzert mit Viels(e/a)itigkeit. Foto/Text: A. Rodlauer

Nach der Begrüßung durch Bgm. Herbert Hansmann kündigte der Dirigent des Orchesters, Alexander Rindberger, auf humorvolle Weise die Überraschungen inner- und außerhalb des Programmes an. Die Ouvertüre aus Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ war der Auftakt des Konzertes. Gefühlvoll dirigiert und gespielt folgten der Kaiserwalzer, die Flohpolka „Feuerfest“ und viele andere bekannte und allseits gern gehörte Operettenmelodien von Johann Strauss und Franz Lehar. Sebastian Rindberger aus Salzburg, ein junger aufstrebender Tenor, sang die Arie „Es steht ein Soldat am Wolgastrand“ aus dem „Zarewitsch“

und berührte damit jeden Zuhörer. Die junge Sopranistin Sophie Schneider aus Bad Ischl, die schon beim Neujahrskonzert 2025 ihr Debüt mit dem Salonorchester in Bad Mitterndorf feierte, konnte krankheitshalber dieses Mal leider nicht dabei sein. Für die verhinderte Sängerin sprangen spontan vier Geigerinnen aus dem Ensemble mit der „Tritsch-Tratsch-Polka“ sowie Sebastian Rindberger mit „Lippen schweigen, 's flüstern Geigen“ als Tenorsolist ein. Schließlich sangen der Dirigent und dessen Sohn das bekannte „Chianti-Lied“ sogar noch als Duett. Diese Flexibilität seitens der Sän-

ger, der Musiker, des Dirigenten und die mit Humor und Gelassenheit notwendigen kurzfristigen Änderungen im Programm wurden vom Publikum mit Begeisterung honoriert. Das schon bald seit 20 Jahren bestehende Salonorchester Bad Goisern bot mit dem abschließenden „Donauwalzer“ und dem „Radetzky-Marsch“ beim Neujahrskonzert 2026 dem begeisterten Publikum einen Abend auf höchstem musikalischen Niveau.

Marions Dorfladen, Reitern 12 (vis-a-vis s’Hüttl). Do. u. Fr. 9 bis 16 Uhr und Sa. 8 bis 12 Uhr. Biohof Thomanhansla – Hofladen mit Gemüse. Sommersbergseestr. 305. Do. bis Sa., 6 bis 20 Uhr.

Bad Mitterndorf • Knödl-Alm Bio-Spezialitäten mit Schnäpsen, Ansätzen, Sirupen u. v. m. Gegen Voranmeldung: Tel.: 0664 1412450. • Selbstbedienungsladen mit Milchprodukten von „Jausenzeit Sonja Hofer“, am Bauernhof Pliem, Obersdorf 115, Tel.: 06509216317. • Milchautomat beim Kanzlerhof, Mitterndorf 22. • Selbstbedienungshofladen „Am Seebacherhof” mit Gemüse, Tee, Kräutersalzen usw. Grundlsee • Hofladen Elisabeth Klanner vlg. Butterer: Dienstag und Donnerstag von 15 bis 17 Uhr geöffnet und nach telefonischer Vereinbarung! Tel.: 0664-9270492.

Danke und Asante sana! Der Christkindlmarkt war auch heuer wieder ein voller Erfolg – und das nur Dank der großartigen Unterstützung vieler engagierter Menschen. Das Team von „Schulen für Afrika“ möchte sich ganz herzlich bei allen bedanken, die zum Gelingen beigetragen haben. Unser besonderer Dank gilt den zahlreichen Eltern, Großeltern und Kindern, die mit selbstgebackenen Keksen, Marmeladen und liebevoll gestalteten Basteleien ein vielfältiges Angebot für den Verkauf ermöglicht haben. Ein großes Dankeschön geht an die beteiligten Schulen und Kindergärten sowie an das KIWA-Team für die tatkräftige Hilfe. Ebenso bedanken wir uns bei Christian Moser und Dominik Pirker sowie bei den Schülern der HLW und der Mittelschule Bad Aussee, die mit ihren köstlichen Keksen einen wertvollen Beitrag geleistet haben. Für die großzügigen Sachspenden bedanken wir uns bei der Steiermärkischen Sparkasse, der Volksbank Salzburg, der Raiffeisenbank sowie bei BWT Mondsee, Red Bull und KTM. Ein besonderer Dank gilt außerdem Ausseer Gwand – Familie Veigl, Juwelier Pleiner, dem Landmarkt Bad Aussee, dem Tauschmarkt Altaussee, den Salzwelten Altaussee sowie dem E-Werk Schwarz, Wagendorffer & Co. Ein herzliches Danke auch an die Medien, die unsere Projekte regelmäßig begleiten und unterstützen. Nicht zuletzt möchten wir uns ganz besonders bei allen bedanken, die unseren Stand besucht und bei uns eingekauft haben! Mit Beginn des neuen Schuljahres im Jänner können wir in Tansania dank der Einnahmen aus dem Christkindlmarkt, privater Unterstützerinnen und Unterstützer sowie der Hilfe der KMB Graz erneut 52 Kindern und Jugendlichen den Schulbesuch, ein Studium oder eine berufliche Ausbildung ermöglichen. Darüber hinaus erhalten viele Familien durch die Unterstützung mit Ziegen oder Hühnern neue Perspektiven für eine nachhaltige Zukunft. Auch das Waisenhaus wird dank der Spenden wieder mit dringend benötigten Lebensmitteln und Milchpulver versorgt.

Das Team von „Schulen für Afrika“ 5


Herrliche Wintervielfalt Schon seit längerer Zeit beschäftigt eine massive Baugrube unterhalb des Gasperlhofes in Grundlsee die Stammtische. Während der Weihnachtsfeiertage wurde der riesige Schotterhaufen des Aushubes von humorvollen Nachbarn mit einem beleuchteten Gipfelkreuz ausgestattet, denn: „... jeder Gipfel braucht sein Gipfelkreuz“, wie bei der Errichtung des Kreuzes am „neuen Gasperlhofkogel“ festgestellt wurde. Ein lohnenswertes Ziel für erprobte Bergsteiger – knapp ohne Sauerstoff und Hochträger erreichbar und mit einer sagenhaften Aussicht lockend.

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„Jeder Gipfel braucht sein Gipfelkreuz“, wie festgehalten wurde. Foto: Kalina

Die „Wunder-Rumpl“ spielte in Knoppen auf Das bereits siebte Hirtenspiel aus der Feder von Peter Grill beeindruckte wieder einmal das zahlreich erschienene Publikum am vierten Adventsamstag auf besondere Art und Weise.

Organisiert vom „Kumitzer Kulturrausch“ brachte man – mit vielen Mitwirkenden – die mittlerweile siebte Weihnachtsgeschichte aus der Feder von Peter Grill mit dem Titel „Die Wunder-Rumpl“ auf die Bühne. Foto/Text: DoBi

Die Hauptdarsteller, die Kinder der Volkschule Knoppen und der Mittelschule Bad Mitterndorf, spielten wie die Profis und zeigten sich bestens disponiert. Viel dazu trugen die Religionslehrerin Eva Maria Fries und Brigitte Grill, die für die Motivation und das Einstudieren der Texte ebenfalls viel Zeit und Elan aufbrachte, bei. Der „Kumitzer Kulturrausch“ ist ein äußerst engagierter Verein mit vielen Talenten, wie Christina Peer, Fritz Winkler oder Kurt Edlinger. Gemeinsam im Team – mit Peter Grill als Autor – stellten sie, neben dem wunderbar gelungenen aktuellen Hirtenspiel in heimischer Mundart geschrieben und auch dargeboten, wieder etwas ganz Besinnliches und nichts Alltägliches auf die Bühne: den Dreigesang „Lååsngsangl“ (Hans, Christiane, Karola Pliem), die „Lindenmusi“ (Uli Scheck und Martina Leu an der Gitarre, Gerlinde Edtmaier an der Gitarre und Zither) und die „Strummenbläser“ (Hans Kaltenbrunner und Bert Wachinger an der Basstrompete, Hans Pliem an der 6

Tuba, Andreas Prein und Fritz Winkler am Flügelhorn), die allesamt die Pausen zwischen den Szenen mit großartiger Musik füllten. Die Kinder erzählten von einem Paar, das über die Viehberg-Alm im Schnee daherstapfte. Die Frau namens Maria überraschte ihren Mann namens Josef mit einer Schwangerschaft und daraufhin sollte die junge Familie beschenkt werden, denn zu einem Neugeborenen muss man „weisen“ gehen. Nur welches „Weisert“ ist hier angebracht? Am Dachboden lagert eine alte Rumpl, die könnte als Geschenk dienen, aber niemand vom Dorf konnte sie spielen ... da half eben nur ein Wunder und das Beten der „Sus“. Und so nahm das Weisengehen seinen Lauf, der ein glückliches Ende ermöglichte. Diese vorweihnachtliche, fröhliche, „echte“ – aus dem Kumitzer Dorfleben entstammende – Herbergsuche mit Folgen konnte nur mit dem Andachtsjodler enden. Die wunderbaren Stimmen des Familien-Dreigesangs stimmten ihn an, die

„Strummenmusi“ folgte in andächtiger Form, ebenso die Stimmen der „Lindenmusi“ und des PublikumVolksgesangs. Ein sehr stimmiger Nachmittag und Abend, in der hektischen Vorweihnachtszeit, ließ alle Herzen humorvoll schmunzelnd höherschlagen. So eine Veranstaltung ist nur durch große Unterstützungen möglich, was Fritz Winkler bei der Begrüßung der Ehrengäste – wie Bgm. Herbert Hansmann, Pfarrer Michael Unger und Mittelschul-Direktor Oswald Grick – dankend erwähnte. Ein großes Bravo und Dankeschön allen Mitwirkenden und Verantwortlichen – darunter auch Thomas Pilz, der für die Technik verantwortlich war.

TV-Tipp Der Kampf ums LKH Die „Am Schauplatz“-Reportage „Kampf ums Krankenhaus“ von Kim Kadlec wird am Donnerstag, 22. Jänner, um 21.05 Uhr im Sender ORF 2 ausgestrahlt.

Nun sind wir alle angekommen im neuen Jahr, das sich gleich mit winterfrischen Temperaturen und Neuschnee einstellte. Als Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Ausseerland Salzkammergut werde ich oft gefragt, was unser Winterangebot eigentlich ausmacht. Ist es die Vielfalt? Die Landschaft? Die Ruhe? Die ehrliche Qualität? Wahrscheinlich ist es, wie so oft im Ausseerland, die Summe aus allem. Unsere alpinen Skigebiete Loser und Tauplitz stehen für Wintersport ohne Übertreibung, sonnig gelegen, schneesicher, überschaubar und damit ideal für Familien, Genießerinnen und Genießer sowie all jene, die bewusst skifahren wollen mit Blick auf eine der schönsten Berglandschaften Österreichs. Wer es nordisch liebt, findet auf der Tauplitzalm, in Bad Mitterndorf und Altaussee ein hervorragend präpariertes Langlaufangebot, vom genussvollen Gleiten bis zur sportlichen Herausforderung. Gerade hier zeigt sich, wie sehr Winter auch Entschleunigung sein kann. Abseits der klassischen Pisten eröffnet sich ein stilles Winteruniversum, wie Rodelbahnen für alle Generationen, Schneeschuhwanderungen durch verschneite Wälder und Skitouren in beeindruckender Kulisse. Und wenn die Temperaturen es weiter zulassen, verwandeln sich unsere Eislaufplätze und die zugefrorenen Seen in natürliche Begegnungsräume, an denen man spürt, wie sehr Winter verbindet. Nach Bewegung und frischer Luft wartet wohltuende Wärme. Die Narzissentherme und die GrimmingTherme sind längst mehr als Schlechtwetter-Alternativen. Sie sind Rückzugsorte, an denen Regeneration und alpine Gelassenheit zusammenspielen, ideal für Tagesgäste wie auch für längere Winteraufenthalte. Nicht wegzudenken ist schließlich die Kulinarik, die den Winter im Ausseerland abrundet. Von der urigen Skihütte über traditionsreiche Wirtshäuser bis hin zur Spitzengastronomie. Regionale Produkte, ehrliches Handwerk und eine große Portion Herzlichkeit prägen den Genuss im Ausseerland, bodenständig und gleichzeitig anspruchsvoll. Der Winter im Ausseerland ist kein lautes Versprechen. Er ist ein Angebot an Menschen, die Qualität schätzen, Natur respektieren und echte Erlebnisse suchen. Und genau darin liegt seine Stärke, heute mehr denn je. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Entdecken unserer Wintervielfalt! Pamela Binder Tourismusverband Ausseerland Salzkammergut


Stefanitag-Hochamt in der St.-Leonhard-Kirche in Strassen Der zweite Weihnachtsfeiertag, der Stefanitag, wird in der Kirche St. Leonhard schon seit Jahrzehnten – traditionell musikalisch umrahmt – hochgehalten. An diesem Tag wird der Märtyrer der weltweit verfolgten Christen gedacht und für sie gebetet. Seit den 1980er Jahren spielt zu dieser Gelegenheit die „Ausseer Bradlmusi“ ebenso versiert wie stimmig auf und verschönert so die Messgestaltung aufs Feinste. Heuer waren es Hannes Preßl (Geige und Gitarre), Simon Singer (Zither und Bassgeige), Markus Höller (Bassgeige und Rumpl) sowie Florian Kainzinger (Gitarre), die für die passende Umrahmung sorgten. Erstmals mit dabei war auch der „Viergesang aus der Strassen“ mit Gerti Stenitzer, Karl Singer, Simon Singer sowie Gerhard Syen, der den Altarraum mit seinem Friedensgruß und Gloria zum „Gloria in excelsis“ zum Klingen brachte. Von der Orgel aus bliesen die „Stråssner Bläser“ (Klaus Neuper an der Tuba, Walter Klanner am Tenorhorn, Hermann Grill und Reinhard Pucher an den Flügelhörnern) ihr „Heilig, heilig“ und Pfarrer Michael Unger ließ vor allem den musikalischen Botschaften den Vortritt. Dies war für die Besucher der vollbesetzten, aber kalten „Fuhrmannskirche“ erwärmend und wohltuend vielversprechend.

Ein Blick auf den „Viergesang aus der Strassen“ mit der „Ausseer Bradlmusi“ im Hintergrund. Foto/Text: DoBi

Das gemeinsame „Stille Nacht“ vor einer der schönsten und ältesten Krippen im Ausseerland ließ so manche Träne rollen. Das singende Zusammenstehen im Altarraum am Ende des Hochamtes könnte sinnbildlich auch als Froh-

botschaft für die Zukunft gesehen werden. Die gesammelten Spenden kommen der Kirchenerhaltung zugute – nicht den Musikern. Diese musizieren für „Gotteslohn“ und daher erst recht bzw. trotzdem verinnerlicht wunderschön. Danke dafür!

Großbrand in Lupitsch In einem Bürogebäude im „Waldgraben“ in Lupitsch brach am Abend des 3. Jänner gegen 21.45 Uhr ein Brand aus, der über hundert Einsatzkräfte der Feuerwehr benötigte, um unter Kontrolle gebracht zu werden. etwa 1.45 Uhr unter Kontrolle gebracht werden, die Arbeiten dauerten jedoch über die ganze Nacht hinweg an, da der Dachstuhl des Hauses abgetragen werden musste, um weitere Glutnester im Bereich des Kaltdaches zu löschen. Brandermittler des Landeskriminalamtes Steiermark haben nun die Brandursache gemeinsam mit einem Sachverständigen ermittelt. Die durchgeführten Erhebungen ergaben, dass sich das Brandgeschehen aufgrund des vorliegenden Spuren-

bildes im Obergeschoss, im Bereich der Bodenkonstruktion, entwickelt haben dürfte. Als Ursache der Brandentstehung konnte ein Defekt an einer stromführenden elektrischen Leitung innerhalb des Bodenaufbaus festgestellt werden. Hinweise auf eine andere Brandursache, insbesondere auf eine vorsätzliche Tatbegehung, konnten nicht festgestellt werden. Im Zuge der Löscharbeiten wurden zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr infolge von Stürzen leicht verletzt.

Bei der Ankunft der Einsatzkräfte stand das Bürogebäude in Vollbrand.

Dabei handelte es sich um ein Bürogebäude mit zwei anschließenden Wohnhäusern. Bewohner des Hauses bemerkten den Brand und verständigten die Einsatzkräfte. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Objekt bereits in Vollbrand. Aufgrund der exponierten Lage und der schwierigen Löschwasserversorgung wurden insgesamt sieben Feuerwehren mit über hundert Einsatzkräften und 21 Fahrzeugen aus dem Ausseerland alarmiert. Unter anderem standen die Feuerwehren Lupitsch, Bad Aussee, Altaussee, Grundlsee, Reitern, Strassen und

Sießreith in der Folge bei den aufwändigen Löscharbeiten im Einsatz. Neben den Feuerwehren waren auch die Polizei und Rettungskräfte vor Ort. Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes konnten unmittelbar angrenzende Wohngebäude vor den Flammen gerettet werden. Der Schaden war trotzdem enorm. Ein positiver Aspekt: Die letzte große Übung im Herbst fand nahezu an derselben Stelle statt, was dazu beitrug, dass einige Abläufe effizienter umgesetzt werden konnten. Der Großteil des Feuers konnte bis

Sieben Wehren mit über hundert Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen. Fotos: FWB Ausseerland 7


ALPENPOST-LESERSERVICE Medizinische Versorgung

Notrufe Gesundheitstelefon

%

0316/ 1450 Unter www.ordinationen.st können die geöffneten Ordinationen der nächsten 24 Stunden abgefragt werden.

Rettung: %144 24-Stunden-Notfall-Hotline für psychosoziale Krisenfälle % 0800/449933

ÄRZTEDIENST Die Ordination von Dr. Thomas Preimesberger ist vom 15. bis 20. Februar geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 23. Februar.

Kino im Kurhaus „Melt“– Doku, Ö, 2025. 127 Min. Im neuen Film von Nikolaus Geyrhalter tauchen wir ein in eine weiße Welt. Schnee und Eis, soweit das Auge reicht. Die Protagonisten sind Menschen, die tagtäglich von dieser Welt umgeben sind. Davon erzählt MELT – und vom schleichenden Verschwinden dieser magischen Masse, dieses doch nicht so ewigen Eises. Montag, 23. Februar, 20 Uhr. Eintritt: € 8,–. Reservierungen nicht erforderlich.

Blutspenden in Bad Mitterndorf Am Mittwoch, 28. Jänner, findet von 16 bis 19 Uhr in der Grimminghalle Bad Mitterndorf eine Blutspendeaktion statt.

Familiennachrichten Sterbefälle: Claudia Plesser, Altaussee (53); Charlotte Trimmel, Bad Aussee (92); Mike Kubik, Altaussee (58); Ludwig Egger, Bad Aussee (70); Maria Erdinger, Bad Aussee (56); Ingeborg Reiffenstuhl, Grundlsee (100); Dorothea Anna Pucher, Bad Aussee (94); Leopold Resch, Bad Mitterndorf (76); Margareta Seebacher, Bad Mitterndorf (92); Eleonore Steiner, Kainisch (98); Othmar Tippl, Bad Mitterndorf (92); Josef Nimmrichter, Bad Mitterndorf (78); Günther Krisper, Bad Aussee (87). ACHTUNG: Die nächste

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Ambulanzzeiten LKH Bad Aussee Chirurgische Abteilung: Allgemeine und Unfallchirurgische Ambulanz: von Montag bis Freitag von 8.30 bis 12 Uhr. Spezial-Ambulanzen: nach Vereinbarung unter % 03622/52555-3018 (Mo–Fr, 8–13 Uhr). Notfall-Ambulanz: täglich 0–24 Uhr. Medizinische Abteilung: Allgemeine Ambulanz: Mo–Fr, 8–12 Uhr; Notfallambulanz: 0–24 Uhr; Sonderambulanzen: Terminvereinbarungen unter % 03622/525553036, Fax: DW 3072.

Apothekennotdienst Bad Aussee Kurapotheke: Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03622/52277. Bad Aussee Narzissen-Apotheke: vom 19. bis 25 Jänner. Zusätzlicher Bereitschaftsdienst vom 26. bis 29 Jänner von 18 bis 20 Uhr. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 0664/2360192. Altaussee Narzissen-Apotheke: Mo, Di, Do & Fr 8.30–12 Uhr, Mi 15–18 Uhr. % 03622/71671.

Bad Mitterndorf (Die Kurapotheke): bis 18. Jänner. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03623/2364. Stainach Panther-Apotheke: vom 26. Jänner bis 1. Februar. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 0368/222276.

Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst Bezirk Liezen/Leoben 17.–18. Jänner: Dr. Astrid Joch, Leoben, % 03842/23260. 24.–25. Jänner: Dr. Sahar Zakkizadeh Sedaghat, Trofaiach, % 03847/20102.

Pflegedrehscheibe Bezirk Liezen Anlaufstelle für ältere, pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen, Bürozeiten: Mo.–Do. 8–12 Uhr. Telefonisch täglich 8–18 Uhr. Hausbesuche sind möglich. Das Angebot der Pflegedrehscheibe ist kostenfrei. pflegedrehscheibe-li@stmk.gv.at % +43 (0) 316 877 7478.

Almcafé-Stammtisch Jeden dritten Montag im Monat von 15.30 bis 17.30 Uhr Austausch und Information für pflegende Angehörige

Beratungsstellen Kostenlose Rechtsberatung Die Diensteinteilung für die erste anwaltliche Auskunft und Verbrechensopferberatung, immer am Dienstag von 10 bis 12 Uhr in der Kanzlei des jeweiligen Rechtsanwaltes, für die nächsten Wochen: 20. Jänner: Petritsch Berger Lasser, RA OG 27. Jänner: Mag. Clemens Zehentleitner

Amtstage des Notars Jeden 1. und 3. Dienstag des Monats in Bad Mitterndorf von 9 bis 11 Uhr im Gemeindeamt; jeden 1. Mittwoch im Monat im Gemeindeamt Grundlsee von 16 bis 17 Uhr; jeden 2. Mittwoch im Monat von 16 bis 17 Uhr im Gemeindeamt Altaussee. Interessierte können jederzeit gegen Voranmeldung zu einer Besprechung in die Notariatskanzlei in Bad Aussee kommen.

Wirtschaftskammer Jeden Donnerstag von 8.30 bis 13.30 Uhr. Altausseer Straße 220, 8990 Bad Aussee, Telefonische Voranmeldung unter % 0316/6019690, E-Mail: liezen@wkstmk.at.

Bauberatung Jeden ersten Freitag im Monat von 8 bis 10 Uhr im Gemeindeamt Bad Mitterndorf.

Sprechtag für Arbeiter und Angestellte Dienstag, 27. Jänner, von 10 bis 12.15 Uhr im AMS Bad Aussee, Terminvereinbarung unbedingt notwendig, % 05/77994000.

Sprechtag der SV der Selbstständigen

Alpenpost

In der Wirtschaftskammer Bezirksstelle Bad Aussee, Terminvereinbarung unter % 050808808 oder auf www.svs.at.

erscheint am Do., 29.1.2026 Redaktionsschluss: Donnerstag, 22.1.2026

Sprechtag der Pensionsversicherungsanstalt Nächster Sprechtag Freitag, 6. Februar,

von 8 bis 13 Uhr im Reha-Zentrum Bad Aussee, Braungasse 354, Terminvergabe unter der Serviceline der Landesstelle Graz, % 050303/34170.

Psychosoziale Beratungsstelle Bad Aussee

in der Almhütte des VolkshilfeSeniorenzentrums. % 0664/88455 380.

Mobile Hauskrankenpflege der Volkshilfe Ausseerland Telefonische Erreichbarkeit von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr unter Tel.: 03622/50910. Für persönliche Beratungen bitten wir um eine Terminvereinbarung telefonisch oder per Mail: gertrud.feldhammer@stmk.volkshilfe.at

Zeitpolster Ausseerland Fahrdienste, Botengänge, Alltagshilfe, Besuchsdienste, Unterstützung von pflegenden Angehörigen, Hilfe bei Behördenwegen. % 0664/88720760.

Ehrenamtlicher Hospizverein Sprechstunden für pflegende Angehörige und chronisch Kranke nach Vereinb. im Pfarrhof, Obersdorf 41, Bad Mitterndorf, % 0664/6362322.

Tierärzte Dr. Ondusko, % 03623/2310 Mag. Flora Neuhuber und Mag. Laura Hahn, % 0664/2631067 oder tierarztpraxis-ausseerland.at

Therapeutisches Angebot und Energetiker MobeespineWirbelsäulenanalyse Erik Stix, % 0676/7400207

Psychologie

Mag. Alexandra Hofer, www.alexandraBahnhofstraße 132, 8990 Bad Aussee, hofer.at oder % 0676/7304310 tel. Erreichbarkeit unter 0800 311 63 36. (Mo, Di, Do, Fr 9–16 Uhr, Mi 8–18 Uhr) Dr. Lisza Gaiswinkler, % 0677/ 61048772 www.praxis-gaiswinkler.at

Familienberatungsstelle

Orthofit GmbH Bad Aussee Jeden Donnerstag von 16.30 bis 18.30 Altausseerstr. 74 % 03622/21500 Uhr – rechtliche und psychosoziale Beratung, Außenstelle BH Liezen – Standort Fax DW -90. Mo–Fr: 8–13 und 14–17 der Straßenmeisterei, Sommersberg- Uhr. Sa. b. a. w. geschlossen. Psychotherapie seestr. 230. % 03612 / 2802 - 386. Heidemarie Raudaschl, % 0664/ 1869240 Jugendzentrum Bad Aussee Di. bis Sa. von 15 bis 19 Uhr; Berufs-, Christa Reiter, % 0664/5605274 Schul- und allg. Beratung nach telef. Sandra Leitner, MSc, % 0664/4756519 Vereinbarung % 0660/ 8124995 – www.psychotherapie-ausseerland.at www.juz-aussee.at. Heide Glaser, MA, % 0664/5286446, www.psychotherapie-glaser.at Tagesmütter Steiermark Hacker, MSc, Montag von 14 bis 17 Uhr in Bad Susanne Aussee, Bahnhofstraße 132, 1. Stock. www.praxis-hacker.at Mag. (FH) Martin Exner, % 0664/1842141 % 03622/53175 od. 0650/3882885. Regionale Elternberatung

Shiatsu

Jeden 3. Mittwoch im Monat, 9 –11 Uhr Romana Glaser, % 0664/9167221 im Kurhaus für Eltern und BezugsperOsteopathie – Kinderosteopathie sonen von 0- bis 3-jährigen Kindern. Natalie Schlömicher, % 0664/ 1587272 Infos: www.bh-liezen.steiermark.at Annette Wasserfaller, MSc D.O., oder unter % 0676 86640524. % 0664/4537177 Tauschmarkt Bad Aussee jeden Donnerstag von 15 bis 19 Uhr (Annahme u. Verkauf) und jeden 1. Samstag im Monat von 9 bis 12 Uhr (nur Verkauf) im Erdgeschoß des Pfarrhofes, auch mit kleinem, feinem Flohmarkt unter den Arkaden. Grundlsee: jeden Fr. von 17 bis 19 Uhr im Gemeindeamt. Altaussee: jeden Di. von 16 bis 19 Uhr im Volkshaus, 2. Stock. Bad Mitterndorf: Kostnixladen, Bad Mitterndorf 5 (gegenüber der Kirche). Jeden Mi. und Fr. von 16 bis 19 Uhr.

Massage-Mentaltraining

Claudia Scharnböck, % 0664/4491049 Christian Marl, % 0664/1667787 w w w . e i n s w e r d e n . a t , info@einswerden.at

Psychologische Beratungspraxis Manuela Irene Koller, % 0664/ 58 77 493.

Coaching & Kinesiologie Helga Pucher, % 0664/9262562 www.helgapucher.at


Fortsetzung von Seite 1:

Heimische Skigebiete zeigten sich zufrieden Am Loser konnte man in den heurigen Weihnachtsferien Spitzentage mit rund 2.500 Skifahrern (im Vorjahr waren es maximal 3.000) und rund 300 bis 500 Fußgängern, Eisläufern, Wanderern etc. zählen. Tourengehen und Rodeln war aus Schneegründen bis zum Jahreswechsel nicht möglich – zu diesem Zeitpunkt

halten können und ein erfreuliches Gästeplus von 20 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2023/ 24. In den Weihnachtsferien hatten wir konstant hohe Besucherzahlen, ohne unsere Allzeitrekordzahlen zu brechen. Dafür war auch die Parkplatzsituation entspannt und mehr Raum auf Pisten und in GastronoFoto: Tauplitzer Bergbahnen

Beste Bedingungen konnten die Wintersportler auf der Tauplitzalm genießen.

konnte dann die Familienabfahrt auch für diese Zwecke geöffnet werden. Schon am letzten Novemberwochenende – und dann ab 4. Dezember durchgehend – konnten die Hauptpisten am Loser und Sandling in einem sehr guten Zustand angeboten werden. „Der November mit den kalten Temperaturen zum Beschneien hat uns die Weihnachten gerettet. Durch die Inversionswetterlage war es dann ab Anfang Dezember nur im Tal möglich zu beschneien, seit einer Woche überall wieder, damit konnte auch die Sandlingalmpiste geöffnet werden. Es gibt und gab viel Lob für den sehr guten Pistenzustand“, wie Geschäftsführer Rudolf Huber festhielt. Beste Bedingungen auch auf der Tauplitzalm Trotz sehr wenig Naturschnee und warmen Temperaturen vor Weihnachten konnte das Team der Tauplitzer Bergbahnen über die Weihnachtsferien sehr gute Pistenverhältnisse bis ins Tal zur Verfügung stellen. „Ab den ersten kälteren Nächten haben wir unsere Beschneiungsanlage wieder in Betrieb genommen, um einerseits etwas schneeärmere Bereiche abzusichern und andererseits weitere Pisten, wie den Schneiderkogel, in Betrieb nehmen zu können. Bis vor Beginn der Weihnachtsferien konnten wir auf das bereits ausgezeichnete Ergebnis des Vorjahres noch einmal etwas draufsetzen und hatten zu diesem Zeitpunkt ein Besucherplus von über 20 Prozent. Durch einen Rückgang vor allem bei den Tagesgästen in den Weihnachtsferien, was vor allem auf die idealen Schnee- und Wetterbedingungen der vorjährigen Saison zurückzuführen sein dürfte, haben wir im gesamten Dezember das erfreuliche Ergebnis der Vorsaison

miebetrieben“, wie Marketingleiter Bernhard Michelitsch anmerkte. Auch auf der Tauplitz war – aufgrund des Naturschneemangels – abseits der Pisten kaum etwas los. Skitouren und Schneeschuhwandern waren bis 8. Jänner nur sehr eingeschränkt möglich. Dafür bewegten sich sehr viele Besucher auf den beiden Winterwanderwegen, wie auch viele Besucher einfach nur „Schnee schauen“ fuhren. Beim Langlaufen merkte man auch die im

Vergleich zum Vorjahr fehlende Schneeauflage im Talbereich und das geringere Interesse, auf die Loipen auf der Tauplitzalm auszuweichen. Skibetrieb auch in der Zlaim Mit den letzten Schneefällen konnte nun auch die Zlaim im Grundlsee als letztes Skigebiet der Region geöffnet werden. Schwerere Verletzungen durch mangelnden Sturzraum? Am Loser blieb die Anzahl der Verletzten im Durchschnitt der letzten Jahre bei rund 20 Verletzten während der Weihnachtsfeiertage. Einzelne Ausreißer beim Verletzungsgrad waren wahrscheinlich der Schneesituation geschuldet, da abseits der beschneiten Pisten kaum Naturschnee lag und somit der Sturzraum sehr eingeschränkt war. Auch auf der Tauplitz musste man aufgrund der genannten Parameter einige schwere Verletzungen in Form von Kopfverletzungen und Knochenbrüchen verzeichnen. „Unser langjähriger Schnitt von weniger als einem Verletzten pro 1.000 Gästeeintritten ist aber auch in diesem Jahr aufrecht“, so Bernhard Michelitsch abschließend. Mit den Schneefällen letztes Wochenende ist das Sicherheitsrisiko der fehlenden Sturzräume etwas eingedämmt worden – trotzdem sollte man seinen Fahrstil immer den Rahmenbedingungen anpassen.

Foto: V. Seiberl Auch am Loser – hier die Sandlingpiste – wurden die Pistenverhältnisse sehr gelobt.

Foto: Privat/Sölkner Beim Grafenwiesenlift machte sich das Investment in die Beschneiung bezahlt. 9


Schnell informiert l Das Wetter während der Feiertage kann durchaus als „frühlingshaft“ umschrieben werden. Die Berge waren – bis auf wenige Flecken in schattigen Lagen – schneefrei, die Skigebiete konnten nur durch enormen Aufwand Pisten zur Verfügung stellen. Dafür waren die höher gelegenen Seen, wie der Augstsee und der Vordere Lahngangsee, und der tiefer gelegene Ödensee gerne besuchte Eislaufplätze, wie auch die Eisstockschützen auf ihre Kosten kamen. Der Toplitzsee konnte am 29. Dezember erstmals begangen werden – einen Tag danach, am 30. Dezember, schlug das Wetter um und es begann leicht zu schneien. Wer in der Schneearmut nun eine Besonderheit vermutet, sei auf den Winter 1826 – also vor genau 200 Jahren – verwiesen: Damals gab es so wenig Schnee, dass im Jänner Schlüsselblumen blühten. Der große Schnee kam damals erst im Mai, heuer kam der erwartete Neuschnee schon letztes Wochenende.

Gleich drei ausverkaufte Weihnachtskonzerte im Woferlstall Drei ausverkaufte Vorstellungen an zwei Tagen – das Weihnachtskonzert der heimischen Gruppe um Leonie Gassner, Manuel Brunnsteiner, David Huber, Caroline und Jakob Rodlauer ist bereits zum Glanzpunkt der Adventszeit in Bad Mitterndorf geworden.

Die Weihnachtskonzerte im Woferlstall waren gleich dreifach ausverkauft und stimmten die Gäste auf ein beschwingtes Weihnachtsfest ein. Foto/Text: A. Rodlauer

So präsentierte sich der Altausseer Hausberg zu den Weihnachtsfeiertagen. Nur ein aufwändig erstelltes Maschinenschneeband entlang der Abfahrt ermöglichte es den Wintersportlern, ihrer Passion nachzugehen.

Im Repertoire trafen internationale Stilrichtungen klassischer Weihnachtslieder wie „Driving home for Christmas“ oder „Rudolph, the RedNosed Reindeer“ auf heimische Kompositionen von Flo Randacher oder Hubert von Goisern – „Es wird scho glei dumpa“ als Jazzballade war ebenso dabei wie der ChristmasSong von Nat King Cole aus der Nachkriegszeit. Leonie Gassner moderierte auch heuer mit großem Charme, sang mit Manuel Brunnsteiner gefühlvolle Duetts, David Huber, Jakob und Caroline Rodlauer sorgten mit instrumentaler Virtuosität und gesanglichen Einlagen für den allgemeinen Wohlklang.

Mit dem spanischen Weihnachtslied „Feliz Navidad“ als gemeinsamer Chor mit dem Publikum endete die großartige Vorstellung.

Konzert am BORG Bad Aussee Unter dem Titel „Tänzerische Musik im Wandel der Zeit“ wird am Freitag, 16. Jänner, um 18 Uhr zu einem Konzert am Erzherzog Johann BORG Bad Aussee (1. Stock, Aula) geladen. Den Abend gestalten: Selina König (Klavier), Magdalena Prisching (Gesang) und David Zopf (Klavier).

Herzlichen Dank für die große Anteilnahme am Ableben unserer lieben Mutter, Groß- und Urgroßmutter, Schwester, Tante und Schwägerin

Annemarie Prantl geborene Tkaletz. Ein besonderer Dank gilt Dr. Claudia Wallner für die mehrjährige medizinische Betreuung, dem Team des LKH Bad Aussee, dem Team der Volkshilfe Bad Aussee für die Betreuung zuhause und den lieben Nachbarinnen, die Anni auch in kritischen Zeiten immer helfend zur Seite standen.

Nach den Feiertagen kam doch noch etwas Schnee dazu, wie auch der Öden-, der Augst- und der Toplitzsee mit einer dicken Eisschicht die Wintersportler anlockten. Foto: Renate Walcher

l Bei der Abfahrt vom Loser kam am Vormittag des 29. Jänner eine 65-jährige, heimische Skifahrerin schwer zu Sturz. Sie war auf Höhe der Loserhütte am äußersten linken Rand der Skipiste unterwegs, verkantete und stürzte in Folge über den Pistenrand rund zehn Meter in ein felsdurchsetztes Gelände ab. Ein 19jähriger Wintersportler, der den Unfall beobachtet hatte, leistete sofort Erste Hilfe und bat auch andere Skifahrer um Unterstützung. Einsatzkräfte der Bergrettung Ausseerland übernahmen schließlich die medizinische Versorgung der Verletzten, die von der Besatzung des Notarzthubschraubers „C14“ mit schweren Verletzungen ins Kepler Universitätsklinikum Linz gebracht wurde. 10

Die letzten 3 Monate verbrachte Anni im Volkshilfe Seniorenzentrum in Deutschlandsberg. Dank der großartigen Betreuung durch MR Dr. Kurt Sternad und dem Volkshilfe-Team rund um Frau Ehmann-Krois und Brigitte Köfler fühlte Mutti sich hier wie zuhause. Ebenso gilt unser besonderer Dank Frau Singer von der Bestattung Haider für die rasche Überführung und die einfühlsame Begleitung bei der Organisation des Begräbnisses, Pfarrer Dr. Michael Unger, dem Kirchenchor Altaussee und dem Bläserquartett für die musikalische Umrahmung, allen Verwandten, Bekannten, Nachbarn und Freunden für die vielen Kranz-, Blumen-, Geld- und Kerzenspenden, die tröstenden Worte und stillen Umarmungen. Ein besonderes Dankeschön an alle, die gemeinsam mit uns Anni auf ihrem letzten Weg begleitet haben. Die Trauerfamilien Prantl – Tkaletz


Informationsabend zum Projekt „Gut Leben und Wohnen im Alter“ mit Primärversorgungszentrum Am Abend des 7. Jänners fanden sich in der Grimminghalle Bad Mitterndorf auf Einladung der Gemeindeführung rund 120 Interessierte ein, um über das geplante Projekt informiert zu werden. Moderatorin Elke Longin konnte zu diesem Abend eine illustre Männerrunde begrüßen, darunter Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl. Doch bevor dieser zu Wort kam, informierte Bgm. Herbert Hansmann: „Das Projekt ist keine Erfindung der letzten Monate. Es wurde im Rahmen eines Bürgerbeteiligungskonzeptes entwickelt. Verschiedenste Szenarien wurden durchgespielt und man hat sich dann auf diese Lösung verständigt. Die ärztliche Versorgung ist für mich als Bürgermeister ein Thema, welches mich von Anfang an beschäftigte. Um auf die heutigen Ansprüche der Ärzte und der Bevölkerung reagieren zu können, ist ein Ärztezentrum das Mittel der Wahl. Wir haben sehr bald Kontakt mit dem Land Steiermark aufgenommen und kamen dabei auch rasch voran. Somit danke ich den beiden Ärzten Thomas Schaffler und Philipp Sulzbacher, dass sie sich dieser Verantwortung stellen.“ Finanzierung und Architektur Laut Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl ist die Finanzierung durch das Land Steiermark und die Gesundheitskasse gesichert und Bad Mitterndorf wird nach 26 weiteren Gesundheitszentren in der Steiermark ein weiterer Standort für eine derartige Einrichtung sein. Im Anschluss gab Architekt Bernhard Schlömicher, der schon für den Kindergarten verantwortlich zeichnete und diese Architektur – in großen Teilen – auch auf das neue Projekt übertrug, einen Einblick in die Gestaltung: „Wir standen vor der Herausforderung, wie man gewährleisten kann, würdig zu wohnen, ohne ein Altersheim zu installieren. Die Gemeinde hat ein entsprechendes Grundstück angekauft, von welchem aus alles fußläufig erreichbar ist – Lebensmittelgeschäft, Apotheke, Ortszentrum. Es soll dort auch kein Ghetto entstehen, sondern ein integrativer Bestandteil der Marktgemeinde mit einer sozialen Durchmischung. Es gibt dort ein Café, ein Ärztezentrum, Tageszentrum zur Betreuung für ältere Personen während des Tages, um Angehörige zu entlasten, auch ein Projekt der Lebenshilfe mit vier Wohneinheiten zum integrierten Wohnen sowie ein Wohnen mit betreubarem Wohnen. Rund um einen Innenhof, der als Treffpunkt dient, reihen sich die Gebäude ein. Eine Tiefgarage lässt die Fahrzeuge verschwinden. Aktuell sind 26 Wohnungen mit unterschiedlichen Größen geplant“, wie er den Plan umriss.

Ärztezentrum mit Zusatzleistungen Das Unternehmen „Remedium Ausseerland“, welches für die medizinische und therapeutische Planung verantwortlich ist, war mit David Hoffmann und Hans-Peter Pfeffer vor Ort, um seine Überlegungen zum Primärversorgungszentrum zu präsentierten. Das Ärztezentrum mit Parkmöglichkeiten ist für alle Patienten der Gemeinde wie auch Nachbargemeinden offen. Neben zwei Allgemeinmedizinern sollen auch Therapeuten – unter anderem für Psycho- und Physiotherapie – Platz finden. Der multifunktionelle Bereich soll mit Endoskopie, Neurologie sowie Kinder- und Jugendheilkunde bespielt werden. Hans-Peter Pfeffer präsentierte die Wohnmöglichkeiten und das Betreuungskonzept von „Remedium Care and Living“. Die Tagesbetreuung ist für rund ein Dutzend Senioren ausgelegt, die von ausgebildeten Altenpflegerinnen versorgt werden. Es gibt Ganztagsaktivitäten sowie Verpflegung vor Ort und Eigentumswohnungen in den oberen Stockwerken. Die Tagesbetreuung erfolgt von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr. Ein Shuttleservice zur Tagesbetreuung und zurück nach Hause ist angedacht. Zwei Ärzte für Bad Mitterndorf Thomas Schaffler wird einen Teil des Duos des Primärversorgungszentrums bilden: „Durch diese Einheit haben wir eine andere Ausgangssituation – auch für nachkommende Generationen – hier zu arbeiten, weil eine Struktur geschaffen wird, die nachgenutzt werden kann. Mit dem ‚Ja’ von Philipp Sulzbacher hat sich das Primärversorgungszentrum dann in diese Richtung entwickelt“, wie er den Weg beschrieb. Der Plan sieht vor, dass Thomas Schaffler noch bis April alleine in seiner Praxis arbeitet, danach stößt Philipp Sulzbacher, der aktuell noch in der Sonderkrankenanstalt der PV in Bad Aussee verpflichtet ist, dazu. Nach der Fertigstellung des Projektes gegenüber des „Spar“-Marktes ziehen die beiden dann in das Primärversorgungszentrum um – mit der Option, weitere Kollegen mitzunehmen, die teilweise als Wahlarzt ordinieren werden, aber es könnten auch vakante Facharztstellen dort besetzt werden. Philipp Sulzbacher gab dann noch einen Einblick in den Alltag des Primärversorgungszentrums. So soll im Rahmen von erweiterten Öffnungszeiten von 40 Stunden pro Woche von Montag bis Freitag – inklusive Tages-

(V. l.): Moderatorin Elke Longin mit der Herrenrunde Bgm. Herbert Hansmann, Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl, den Ärzten Thomas Schaffler und Philipp Sulzbacher, Architekt Bernhard Schlömicher sowie David Hoffmann und Hans-Peter Pfeffer vom Unternehmen „Remedium Ausseerland“.

Rendering: B. Schlömicher So soll das Ensemble laut Architekt Bernhard Schlömicher aussehen.

randzeiten – eine allgemeinmedizinische Patientenversorgung angeboten werden. Zusätzlich dazu gibt es dann ein Leistungsangebot durch ein multiprofessionelles Team wie diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger, die zum Beispiel ein Wundmanagement durchführen können, Pyhsiotherapie, Psychologie, Diätologie und weitere Disziplinen. Zeitplan Der Plan sieht vor, dass die Gebäude im ersten Quartal 2028 bezogen werden können. „In den letzten Monaten wurde der Bebauungsplan beschlossen, es wurde ein Baurechtsvetrag mit der Siedlungsgenossenschaft Ennstal und ein Rahmenvertrag mit ‚Remedium’ gemacht; der Bebauungsplan

liegt aktuell beim Land Steiermark. Paralllel dazu sind wir gerade mit dem Einreichplan beschäftigt. Die Ausschreibungen sollen im Sommer gemacht werden“, wie Bgm. Herbert Hansmann den Fahrplan erklärte. Diskussion Im Rahmen einer offenen Diskussion war für die Interessierten vorrangig der Kostenfaktor ein Thema und ob man sich so eine Wohnung wohl leisten könne. Die 26 geförderten Wohnungen sollen rund € 10,– pro Quadratmeter Miete pro Monat kosten, die sechs frei finanzierten Wohnungen entsprechend mehr. Anmeldungen sind – laut Bürgermeister – bei der Siedlungsgenossenschaft Ennstal ab sofort möglich.

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Das Ausseerland spielt in Moll Richtige Führungspersönlichkeiten, im Dialekt auch „Weisl’n“ genannt, sind generell rar gesät. Ludwig Egger, besser bekannt unter „Scheibner Wigg“, war ein herausragendes Beispiel dafür, was man schaffen kann, wenn sich Leidenschaft mit Engagement verbindet – nämlich ein Leben für die Musik. Nach einer mit viel Geduld ertragenen Krankheit verstummte am 29. Dezember – doch sehr überraschend – im 71. Lebensjahr die Lebensmelodie von Ludwig Egger.

Der für seine Verdienste mit den höchsten Auszeichnungen versehene Vollblut-Musikant, leidenschaftliche Kapellmeister sowie Komponist prägte die Musikwelt des Ausseerlandes im Großen wie im Kleinen. Als jahrzehntelanger Kapellmeister der Strassner Feuerwehrmusikkapelle zeichnete er für die Ausbildung unzähliger junger Musikanten verantwortlich, wie er auch den Traditionsklangkörper mit seiner liebenswerten Art selbst zu schwierigsten Stücken motivierte. Als Bezirkskapellmeister brachte Ludwig Egger sein Können und sein Engagement auf Blasmusikbezirksebene ein und wurde für seine Verdienste zum Ehren-Bezirkskapellmeister ernannt. „Wigg“ war überall, wo Musik war. Sei es als eloquenter und belesener Moderator – wie zum Beispiel bei den unzähligen Sternmärschen im Zentrum von Bad Aussee – oder als Mitbegründer des Jodler- und Weisenbläsertreffens in der Blaa-Alm, welches seit 20 Jahren eine Erfolgsgeschichte für sich ist. Seine lange Oberkrainer-Karriere mit dem „Dachstein Quintett“ bleibt für viele ein unvergessliches Erlebnis. Als Komponist machte er sich weit über die Grenzen des Ausseerlandes und Österreich hinweg einen Namen. Als Beispiel sei das Werk „I’d Nåcht einischau’n“ genannt, welches in seiner ungeheuren Sensibilität und Harmonie überall sehr gerne gehört wird. Die von ihm geschriebene „St. Leonhard-Messe“ für Blasmusikorchester wurde ihm zur besonderen Ehre sogar im Vatikan aufgeführt. Ebenso zeugen unzählige Kompositionen für Tanzlmusibesetzung – insbesondere für Bläsergruppen –, darunter der im gesamten Alpenraum gespielte „StrassnerJodler“, von Ludwigs Gefühl für Stimmung und Besinnlichkeit. Das Lebenswerk von Ludwig Egger zu umreißen, würde alle Rahmen sprengen, es sei jedoch festgehalten, dass der gesamte Musikbezirk ohne „Wigg“ nicht dort wäre, wo er jetzt ist. Danke für all die schönen Stunden mit Dir, F.S. Wigg! 12

Kameradschaftsbund Bad Mitterndorf blickte auf ein erfolgreiches Jahr zurück Die Ortsgruppe des Österreichischen Kameradschaftsbundes, Ortsgruppe Bad Mitterndorf, hielt am 14. Dezember im Hotel Kogler seine diesjährige Hauptversammlung ab und der Vorstand konnte auf ein ereignisreiches, erfolgreiches Jahr zurückblicken. Die Zusammenkunft bot einen umfassenden Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres und stimmte die Mitglieder auf die künftigen Vorhaben ein. Der Tag begann traditionell mit einer feierlichen kirchlichen Messe in der Pfarrkirche Bad Mitterndorf. Anschließend versammelten sich die Mitglieder im Hotel Kogler zur eigentlichen Sitzung, die ganz im Zeichen der Kameradschaft und des ehrenamtlichen Engagements stand. Obmann Karl Wohlfahrter präsentierte den Anwesenden einen detaillierten Jahresrückblick der Ortsgruppe und gab daraufhin eine Vorschau auf die geplanten Projekte und Aktivitäten für das kommende Jahr. Würdigung durch Ehrengäste Die Jahreshauptversammlung wurde von mehreren Ehrengästen besucht, die das Engagement der Ortsgruppe in ihren Ansprachen würdigten – darunter Bgm. Herbert Hansmann, Hauptbezirksobmann Walter Schwab sowie Bezirksobmann Andreas Sawka. Nach dem offiziellen Teil ließen die

Die Jahreshauptversammlung bot Gelegenheit für einen Rückblick und einen Ausblick auf das nächste Jahr. Foto: Privat

Kameradinnen und Kameraden den Nachmittag bei einem gemütlichen gemeinsamen Essen ausklingen, welches vom Team des Hotels Kogler ausgezeichnet ausgerichtet wurde. Obmann Karl Wohlfahrter bedankte

sich abschließend bei allen Mitgliedern und Helfern für ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz, der die ÖKB-Ortsgruppe Bad Mitterndorf lebendig hält, und freute sich auf ein weiteres erfolgreiches Jahr im Dienste der Kameradschaft.

Benefizlesung im „Erzherzog Johann“ Aufgrund einer kurzfristigen Erkrankung übernahm am 26. Dezember Gerhard Ernst die Lesung, die eigentlich Cornelius Obonya gestaltet hätte. Ein paradiesisch-weihnachtlicher Leseabend für einen guten Zweck. Der bekannte Schauspieler und „Herzensaltausseer“ Gerhard Ernst las stimmungsvolle Erzählungen aus der Feder von Elfe Gerhart-Dahlke und Klaus Maria Brandauer über das Ausseerland, heitere und besinnliche Geschichten von Ernst Grill, Heinz Erhardt, Trude Marzik, Peter Lang, Anton Krutisch, Hugo Wiener, Heinz Conrads, Joachim Ringelnatz und Josef Weinheber und begeisterte wiederholt mit seiner wienerischen Ausdrucksform und temperamentvollen, schauspielerischen Überraschungen, welche das Publikum eine Stunde lang schmunzeln ließen und auch nachdenklich machten. Seine Textauswahl entsprach den Wünschen des Publikums: Ein „Herzensaltausseer“, der mit allen Registern AutorenTexte aus den seinerzeitigen Gegebenheiten für die Zuhörerschaft ins Heute transportieren kann. Bei den Geschichten „Verjüngungskur“, „Ein Ehepaar singt Stille Nacht“, „Der vorweihnachtliche Anrufbeantworter“, „Die Weihnachtsgans“ die „Narrisch kulinarischen Feiertage“ blieb kein Auge trocken. Die Spenden des Abends kommen einer Ausseer Familie zugute.

Der Gestalter des Abends, Gerhard Ernst, freute sich mit den „Johann“Mitarbeiterinnen über den eingenommenen Spendenbetrag. Foto/Text: DoBi

Danksagung Im 93. Lebensjahr ist unsere liebe „Mam“, Frau

Margareta Seebacher, nach einem erfüllten Leben am 26. Dezember friedlich eingeschlafen. Für die liebe Anteilnahme bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Verwandten, Bekannten, Nachbarn und Freunden für die Blumen-, Kerzen- und Geldspenden sowie bei allen, die unsere liebe Mam auf ihrem letzten Weg begleitet haben.

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In liebevoller Erinnerung Die Trauerfamilie


Es raunachtete sehr ... zwei Mal hintereinander Was die Raunächte anbelangt, so haben diese inneralpin seit jeher eine große mystische Präsenz in der Zeit zwischen dem Besuch des Krampus und der Berigln. Mit den mittlerweile zum Kultstatus erhobenen Doppelkonzerten der Band „Rauhnacht“ knapp nach Jahreswechsel im Gasthof Veit in Gößl zelebrierten die fünf Bandmitglieder die heurigen Raunächte sehr würdevoll.

Neue Leiterin der Engelschöre Wir Lebenden werden wohl nie verstehen, warum „Gevatter Tod“ seine von knochiger Hand geführte Sense auch über viel zu junge Lebensfäden zieht – so geschehen in der Nacht auf den 25. Dezember, als er die Musikerin, Sangeskünstlerin und Chorleiterin Maria Erdinger im Alter von 56 Jahren viel zu früh aus unserer Mitte riss.

Die Band „Rauhnacht“ spielte gleich zwei Mal vor ausverkauftem Haus.

„Weit von draußen komm’ ich her und ich muss euch sagen, es raunachtet sehr“ – nun ist Franz „Reisenauer“ Thalhammer als Knecht Ruprecht weniger glaubhaft denn als Hohepriester des Alpenvodoos, trotzdem könnte diese Botschaft von ihm stammen. Er besingt, beschreibt, atmet und transpiriert die Raunächte in allen ihren Facetten.

Fast könnte man sich Gedanken machen, ob er in einem früheren Leben ein Tête-à-Tête mit der Frau Perchta hatte. Gemeinsam mit seinen vier Bandkollegen Christian „Eidl“ Eidlhuber (Geige/Mandoline/Gesang), Christian „Sticks“ Einheller (Schlagzeug), Ernst „Enzo“ Gottschmann (Gitarre/Gesang) sowie Kurt

Herzlichen Dank Wir bedanken uns sehr herzlich bei unseren Patientinnen und Patienten für die langjährige Treue und Verbundenheit zu unserer Ordination. Wir waren stets bemüht, Probleme bestmöglich zu lösen und hatten (fast) immer ein offenes Ohr für persönliche Nöte und Sorgen. Für die vielen persönlichen Glückwünsche, Dankesschreiben und großzügigen Geschenke bedanken wir uns auf das Allerherzlichste – TAUSEND DANK! Unser herzlicher Dank für die jahrelange gute und kollegiale Zusammenarbeit gilt auch Frau Dr. Martina Rauscher und Herrn Dr. Thomas Schaffler und ihren Teams.

Dr. Gerhard Schultes Christine, Isabella, Claudia und Meike

Mitterlehner (Bass/Gesang) sorgte er für zwei ausverkaufte Abende, die nach dem Rückzug des Veranstalters „Traungeflüster“ in Eigenregie organisiert wurden. Die Fans wurden nicht enttäuscht, denn die „frische Halb’ Bier“ beim Veit schmeckte gleich doppelt so gut, als Christian Einheller schon zu Beginn ein Schlagzeugsolo hinlegte, bei dem das Bier vor Begeisterung fast überschäumte. Neben seinen vielfältigen Percussiongeräten mussten dabei auch Mund, Wangerln und Stirn als Rhythmusgeräte herhalten. Das Publikum dankte ihm diese Einlage frenetisch. Dem konnten die anderen Bandmitglieder natürlich nicht nachstehen, lebten – in bester Jazzmanier – ihre Künste frei aus und stellten sich so dem begeisterten Publikum vor. Das Programm ließ keine Wünsche offen – quer durch die Genres navigierte „Oberrauhnachtler“ Franz Thalhammer sicher und profund mit seiner Mundharmonika als Sextant durch die gefährlichen Untiefen der mystischen Nächte. Der Fuß der Frau Perchta wippte dabei sicherlich mit.

Kino im Kurhaus „Ois oa Ding“ Doku, Ö, 2025, 40 Min. – Musik: Toni Burger, Regie: Margot Unger, mit Martina Grill, Mares Rastl, Herbert Rastl, Leo Gasperl sen. Vier Menschen erinnern sich an ihr Leben in der bäuerlichen Welt am Grundlsee – eine Lebensweise, die zu verschwinden droht. Sie berichten vom Alltag mit Natur, Vieh und Gebirge und sehen das Leben als Kreislauf von Werden und Vergehen: „Ois oa Ding“. Montag, 26. Jänner, 20 Uhr. Eintritt: € 8,–. Reservierungen nicht erforderlich.

Die gebürtige Niederösterreicherin Maria Erdinger füllte ihr Leben mit Musik aus. Als Krankenschwester kam sie nach Bad Aussee und reüssierte – nicht nur hier – aufgrund ihres Talentes im Gesang und der Musik nach und nach immer mehr in dieser Kunst. Ihr Lebensweg führte sie an die Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, wo sie nicht nur mehrere Studien erfolgreich abschloss, sondern auch am Institut für Komposition, Musiktheorie und Musikgeschichte als Choradministratorin tätig war. Doch nicht nur in der Landeshauptstadt war sie musikalisch tätig, in ihrer kargen Freizeit war sie auch als Chorleiterin bei diversen Klangkörpern im Einsatz. Unter anderem beim Ausseer Kirchenchor, später dann beim von ihr gegründeten Damenchor „La dolce Vita“, mit dem sie nicht nur in kürzester Zeit schöne Erfolge feierte, sondern auch viel beachtete Frühlings- und Weihnachtskonzerte ausrichtete und „ihre“ Sangeskolleginnen zu Höchstleistungen motivierte. Den schönen Künsten zugeneigt, war Maria Erdinger auch – über Jahrzehnte – bis zuletzt eine äußert verlässliche und genaue freie Mitarbeiterin der „Alpenpost“, die mit großer Fachkenntnis, profunder Neugier und immer sehr wertschätzenden Worten diverse Kulturveranstaltungen im Ausseerland besuchte und für die Ewigkeit festhielt. Ihre Verlässlichkeit war bemerkenswert, ihr Tun getrieben von Wissensdurst und dem generellen Interesse an der Kunst und ihre Bestrebung war immer das bestmögliche Ergebnis. Danke für alles, liebe Maria! Mögen Dich nun die Engelschöre entzücken. F.S. 13


46. Steiralauf in Bad Mitterndorf Von Freitag, 30. Jänner, bis Samstag, 31. Jänner, findet in Bad Mitterndorf wieder der beliebte Volkslanglaufbewerb statt. Am Freitag, 30. Jänner, findet von 13 bis 17 Uhr die Ausgabe der Startnummern bei der Holzknechtstube der ÖBf (Nähe GrimmingTherme) statt. Ab 15 Uhr erfolgt der Start für das Kids-Race. Die Siegerehrung für die Kinder wird um ca. 17 Uhr im Theater der GrimmingTherme über die Bühne gehen. Am Samstag, 31. Jänner, findet ab 7 Uhr die Startnummernausgabe statt. Um 9.45 Uhr erfolgt der Start in der klassischen Technik über 30 Kilometer und um 10.15 Uhr

jener über 50 Kilometer (frei), 25 Kilometer (frei) sowie für den zehn Kilometer langen Genusslauf (ebenfalls freie Technik). Um 10.30 Uhr wird der „Dirndl-Lauf“ über zehn Kilometer gestartet. Nach den jeweiligen Zieleinläufen findet am Start-/Zielgelände die Blumenzeremonie statt, die Siegerehrungen erfolgen ab ca. 14 Uhr bei der Grimminghalle. Ab 15 Uhr werden die Sachpreise verlost. Alle Informationen und Anmeldungen unter www.steiralauf.at.

Foto: EXPA-MHU

Wir gratulieren Werner Pirkner: Ehren-ABI Der seit vielen Jahren in Gößl ansässige gebürtige Leobner Werner Pirkner wurde kürzlich mit einer sehr seltenen Auszeichnung beehrt. Seine Feuerwehrlaufbahn begann im Jahr 1967 bei der Freiwilligen Feuerwehr Leoben-Göss. Bereits 1969 wechselte er zur Feuerwehr Leoben-Stadt, wo er sich mit großem Engagement einbrachte. Im Jahr 1982 wurde Werner Pirkner zum Oberbrandinspektor (OBI) ernannt. Zwei Jahre später folgte die Beförderung zum Abschnittsbrandinspektor (ABI) im Bereichsfeuerwehrverband Leoben. In dieser Funktion war er besonders stark in der Ausbildung auf Bereichs- und Landesebene tätig und setzte sich intensiv für die Weiterentwicklung des Feuerwehrwesens ein. Sein umfangreiches Fachwissen spiegelte sich auch in den zahlreichen absolvierten Lehrgängen wider, darunter Kommandantenkurs, Bootsführer, Strahlenschutz, Sprengbefugter sowie weitere Spezialausbildungen. Aus persönlichen Gründen trat Werner Pirkner im Jahr 1993 aus dem aktiven Feuerwehrdienst aus. Seine enge Verbundenheit zur Feuerwehr blieb jedoch stets bestehen. Im Jahr 2014 spendete er der FF Gößl eine eigene Fahne, woraufhin er zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Da sein Herz immer für die Feuerwehr schlug, stellte er im Rahmen der Bootsweihe im letzten Jahr den Antrag auf Wiederaufnahme in die Feuerwehrmitgliedschaft sowie auf die Anerkennung als Ehren-Abschnittsbrandinspektor (E-ABI). Dieser Antrag wurde vom Bereichsfeuerwehrverband Liezen und Leoben genehmigt. Die feierliche Übergabe erfolgte am 20. Dezember im Rahmen einer Feier im Rüsthaus der FF Gößl. Herzlichen Glückwunsch!

Für den bevorstehenden Steiralauf zeichnen sich perfekte Bedingungen ab.

Sport in Kürze l Die Jungathleten des WSC Bad Mitterndorf konnten beim Saisonstart am 19. Dezember in St. Jakob im Walde auf einer perfekten mit Maschinenschnee belegten Loipe ansprechende Leistungen zeigen. Dabei holte Vitus Walcher eine Bronzemedaille, Mathilda Schupfer einen vierten Rang, Vinzenz Walcher einen sechsten Rang und Ferdinand Sulzbacher Rang sieben in seiner Klasse. Beim Auftakt zum steirischen Landescup in Ramsau am Dachstein am 28. Dezember waren drei Athleten des Mitterndorfer Vereins am Start. Tobias Kokail krönte sich dabei in der Nordischen Kombination zum Sieger. Im Sprunglauf sprang er mit Rang zwei ebenfalls aufs Podest. Korbinian Hansmann – erstmals auf der K30 am Start – erreichte Rang neun in der Nordischen Kombination und Rang zehn im Sprunglauf. Kilian van Baarle belegte sowohl in der Nordischen Kombination als auch im Sprunglauf den „undankbaren“ vierten Platz.

E-ABI Werner Pirkner (r.) bei seinen Dankesworten.

Foto: FF Gößl

Herzlichen Dank für die Anteilnahme anlässlich des Ablebens unserer Mutter, Großmutter, Schwester, Schwiegermutter, Oma

Dr. med. univ.

Ingeborg Reiffenstuhl geb. Scheck. 21.2.1925–22.12.2025 Ein außerordentlicher Dank für die liebevolle und professionelle Betreuung geht an das gesamte Team des Generationenhauses Altaussee im 2. Stock sowie an die ärztliche Betreuung von Frau Dr. Edlinger. Für die feierliche Verabschiedung am Friedhof in Grundlsee gilt unser Dank Diakon Franz Mandl sowie Sandra Singer vom Bestattungsinstitut Haider Bad Aussee. Herzliches Danke allen Verwandten für die Blumenspenden, die unserer Mutter auf ihrem letzten Weg die letzte Ehre erwiesen. Ingrid, Herbert, Wolfgang, Günther, Enkerln mit Familien 14


Schnell informiert l Am Bundesschulcluster Bad Aussee wurden kürzlich die Weichen für die Zukunft gestellt. Die Zahnräder ratterten und Ideen sprudelten, als die Pädagogen des Bundesschulclusters Bad Aussee sich im Rahmen der Schulentwicklung zusammenfanden, um an Projekten für die neue Planungsperiode zu tüfteln. Die Vorhaben wurden nun definiert und alle machten sich anschließend an die Arbeit, um weiterhin eine gute Unterrichtsqualität zu gewährleisten, diese auszubauen sowie das BORG und die HLW Bad Aussee kontinuierlich attraktiver zu gestalten und am „Puls der Zeit“ zu bleiben.

Baby „Alvin“ hatte es eilig Am 24. Dezember hatte es „Alvin“ ganz besonders eilig, um sich selbst als unvergessliches Weihnachtsgeschenk einzubringen.

Die stolzen Eltern mit Baby Alvin und dem Team des Roten Kreuzes.

Kurz vor Weihnachten stellten die Pädagogen am Bundesschulcluster Bad Aussee die Weichen für die Zukunft.

Um 05.04 Uhr erblickte Alvin das Licht der Welt und das in den eigenen vier Wänden. Das Rote Kreuz Ausseerland war mit dem Notarzteam sowie dem „BabyRTW 2410“ vor Ort, um die Geburt zu unterstützen. Dank der pro-

fessionellen Vorbereitung und der schnellen Reaktion von Dr. Daniela, Michael, Jürgen und Raphael verlief die Geburt reibungslos. Nicht nur für die Familie, sondern auch für die erfahrenen Sanitäter war dieser Augenblick emotional und bewegend.

l Der Absturz eines vollbesetzten Pkw über eine Böschung der Tauplitzalmstraße endete am Abend des 2. Jänner glimpflich. Gegen 20.30 Uhr war ein 26-jähriger Pkw-Lenker aus Ungarn auf der Tauplitzalmstraße unterwegs. Zu diesem Zeitpunkt herrschte aufgrund der schneeglatten Fahrbahn eine allgemeine Kettenpflicht. Ohne derartige Fahrhilfen fuhr der 26-Jährige mit dem vollbesetzten Pkw in Richtung Tal. Neben ihm befanden sich noch vier weitere Personen aus Ungarn im Alter zwischen 22 und 58 Jahren im Fahrzeug. Kurz vor einer Kehre brach in der Folge in einer Rechtskurve das Heck des Pkw aus. Daraufhin stürzte das Fahrzeug über eine steil abfallende Böschung und verfing sich nach etwa zehn Metern in einem Baum. Dies dürfte einen weiteren Absturz auf die darunter liegende Straße verhindert haben. Nachkommende Unfallzeugen kamen den Verunglückten zur Hilfe und öffneten die Heckklappe. Über diese war es den Insassen möglich, das Fahrzeug zu verlassen. Lediglich ein 23Jähriger erlitt beim Verlassen des Pkw eine leichte Schnittverletzung an den Händen. Er wurde vom Roten Kreuz medizinisch versorgt. Die restlichen Personen blieben unverletzt. Ein Alkotest mit dem Lenker verlief negativ. Für die Aufräumarbeiten standen auch Einsatzkräfte der Feuerwehren Bad Mitterndorf und Zauchen im Einsatz.

l Das Team des Volkshilfezentrums an der Sommersbergseestraße bekam kürzlich sehr netten Besuch von Magdalena Loitzl und Barbara Pinnisch-Schneider von „Sorelle Salute“, der neu gegründeten Pflegepraxis für Darmgesundheit und ganzheitliche Pflege. Mit dem Besuch und der gesunden Jause wollten die beiden ihre Anerkennung für diese anspruchsvolle und oft wenig sichtbare Pflegearbeit ausdrücken und zugleich den persönlichen Austausch mit den Pflegenden vor Ort suchen. Der respektvolle Umgang mit den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie die spürbare Teamarbeit hinterließen einen nachhaltigen, positiven Eindruck. „Die Arbeit geschieht häufig im Hintergrund und ist dennoch von enormer menschlicher Bedeutung. Die würdevolle Begleitung von Menschen am Ende ihres Weges sowie deren An- und Zugehörigen verlangt neben einem hohen Maß an Fachwissen, Empathie und persönlichem Engagement auch große Menschlichkeit, Präsenz und innere Stärke“, so die beiden unisono.

Herzlichen Dank für die Anteilnahme zum Abschied unseres lieben Vaters, Opas und Ur-Opas, Herrn

Herbert Haim. 1932–2025

In Liebe und Dankbarkeit Die Trauerfamilie

Danksagung Für die herzliche Anteilnahme zum Ableben von unserem

Leopold Resch möchten wir uns auf diesem Weg von Herzen bedanken. Unser besonderer Dank gilt Dr. Gerhard Schultes für die langjährige Betreuung, dem Ärzteteam und dem Pflegepersonal des LKH Bad Aussee, Diakon Franz Mandl für die würdevolle Gestaltung der Verabschiedung, der Bestattung Schlömicher, den Trägern, der Bläsergruppe der MK Bad Mitterndorf sowie allen Kondolierenden für die Geld- und Kerzenspenden. Die Mitarbeiter des Volkshilfezentrums Sommersbergseestraße freuten sich über die gesunde Jause, die das Team von „Sorelle Salute“ mitgebracht hatte.

Die Trauerfamilie 15


Schnell informiert l Das Rote Kreuz Ausseerland freute sich über die Anschaffung eines neuen Patientenmonitors, der künftig im Rettungstransportwagen (RTW) eingesetzt wird. Diese wichtige Investition war nur durch die großzügige Unterstützung des Tauschmarktes Altaussee und des Lions Clubs Ausseerland möglich. Mit dieser Anschaffung ist die Ortsstelle Ausseerland eine der ersten Rot-Kreuz-Ortsstellen der Steiermark, die über einen Patientenmonitor im RTW verfügt. Dieses moderne Gerät ermöglicht eine noch bessere Überwachung der Vitalfunktionen und somit eine optimierte medizinische Betreuung während des Transports. Allen Beteiligten ist es ein großes Anliegen, dass die Bevölkerung und unsere Gäste in der Region bestmöglich versorgt werden. Das Team bedankt sich auf diesem Wege herzlichst bei allen Unterstützern, die diesen wichtigen Schritt möglich gemacht haben.

Beim Roten Kreuz Ausseerland freute man sich über den Patientenmonitor, der mit Unterstützung des „Tauschmarktes Altaussee“ und des Lions Clubs Ausseerland angekauft wurde.

l Der Sortimentwechsel von „Unimarkt“ auf „Spar“ in den drei Niederlassungen in Bad Aussee, Altaussee und Grundlsee wird laut Geschäftsführer Hannes Neumayer im Februar erfolgen. Dabei werden die Filialen jeweils für drei bis vier Tage geschlossen bleiben. Die genauen Tage, wann die Filialen geschlossen haben, werden rechtzeitig bekanntgegeben.

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Offener Brief Sehr geehrter Herr Landesrat Kornhäusl, leider sehe ich mich veranlasst, Ihnen einen Vorfall zu schildern, der sich am Samstag, 3. Jänner 2026, in Bad Aussee ereignet hat und der exemplarisch für eine zunehmend besorgniserregende Versorgungssituation steht. Eine ältere Dame erlitt einen Oberschenkelhalsbruch und wurde in das LKH Bad Aussee eingeliefert. Nach der Aufnahme wurde den Angehörigen mitgeteilt, dass eine Operation am 5. Jänner 2026 nicht möglich sei, da die verfügbaren Operationskapazitäten – konkret drei bereits angesetzte Eingriffe – ausgeschöpft seien. Als Alternativen wurden eine Operation am 7. Jänner in Rottenmann bzw. am 9. Jänner in Leoben genannt. Aufgrund des hohen Alters der Patientin und der medizinischen Dringlichkeit äußerten die Angehörigen den Wunsch nach einer Verlegung nach Bad Ischl, da dort eine Operation innerhalb von 48 Stunden möglich gewesen wäre. Dieser Wunsch wurde jedoch mit der Begründung abgelehnt, dass bei einer Aufnahme durch die KAGes eine Aufnahme im Krankenhaus Bad Ischl nicht in Betracht komme. Letztlich konnte die Patientin noch am selben Tag in Bad Ischl operiert werden, allerdings nur durch persönliche Intervention und außerhalb der regulären Entscheidungswege. Dies macht deutlich, dass eine zeitgerechte medizinische Versorgung grundsätzlich möglich gewesen wäre, jedoch offenbar nicht

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über die vorgesehenen Strukturen sichergestellt wird. Ich möchte ausdrücklich betonen, dass es sich hierbei leider nicht um einen Einzelfall handelt. Als Bürgermeister von Bad Aussee bereitet mir diese Entwicklung große Sorgen, da sie die medizinische Versorgungssicherheit unserer Bevölkerung massiv infrage stellt. Daher bitte ich Sie um eine klare Auskunft: Ist es tatsächlich möglich bzw. zulässig, dass in Bad Ischl eine Aufnahme in einem derartigen Fall verweigert wird? Ich fordere Sie eindringlich auf, uns und die Menschen in unserer Region nicht im Stich zu lassen und alles in Ihrer Macht Stehende zu tun, um eine verlässliche und zeitgerechte medizinische Versorgung weiterhin sicherzustellen. Bgm. Thomas Schönauer, Bad Aussee

„Sockenball“ in Obertraun Am Samstag, 24. Jänner, ab 20 Uhr wird im Bundessport- und Freizeitzentrum der seit 1962 veranstaltete „Sockenball“ über die Bühne gehen. Für die musikalische Unterhaltung sorgt der „Salzkammergut Express“. Natürlich werden die schönsten und originellsten Masken wieder prämiert und gibt es bei der Tombola tolle Preise zu gewinnen. Ein Shuttledienst wird eingerichtet (ab Bad Aussee Postamt um 19.30 Uhr). Der Eintritt ist nur in Socken oder Hausschuhen erlaubt. Begrenzte Karten in den Tourismusbüros in Oberösterreich.


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Alpenpost-Jugendseite Präventionsprogramm am BORG

Weihnachtliche Stimmung in Altaussee

Die 5A-Klasse des BORG Bad Aussee nahm an einem Präventionsprogramm teil.

Die vielen Mitwirkenden der Volksschule Altaussee gaben ihr Bestes.

Die 5A-Klasse des Erzherzog Johann BORG Bad Aussee nahm kürzlich an einem Präventionsprogramm rund um mentale Gesundheit der Psychosozialen Dienste Steiermark teil. Psychische Erkrankungen beginnen oft schon im Jugendalter und Krisen wie Corona, Klima, Wirtschaft oder Energie stellen zusätzliche Belastungen dar. Umso wichtiger ist es, jungen Men-

Am 17. Dezember fand das Weihnachtsspiel der Volksschule Altaussee erstmals im neuen Veranstaltungssaal statt. Zahlreiche Besucher – darunter auch viele Ehrengäste – besuchten die Aufführung der Kinder. Die Schüler der vierten Klasse führten das Theaterstück „Der kleine Tannenbaum“ auf, während die anderen Klassen mit Weihnachtsliedern, Instrumentalstücken und Gedichten für eine stimmungsvolle vorweihnachtliche Atmosphäre sorgten.

schen Wissen, Strategien und Unterstützung zu geben, damit sie gut für den Alltag gewappnet sind. In fünf intensiven Seminarstunden setzten sich die Schüler mit seelischer Gesundheit, Warnsignalen, Hilfsangeboten und dem Umgang mit Krisen auseinander. Ein wichtiger Beitrag, um Jugendliche zu stärken, zu sensibilisieren und ihnen Werkzeuge für herausfordernde Zeiten mitzugeben.

Praxistag für die HLWplus Bad Aussee im Mondi-Resort am Grundlsee Immer wieder gerne kommt die HLWplus Bad Aussee mit ihren Schülern der ersten Klasse zu einem Praxistag ins Mondi-Resort am Grundlsee. Zuerst erläuterte Direktor Franz Kromoser persönlich in einer ausführlichen und sehr netten Betriebsbesichtigung die Funktionen von Rezeption, Housekeeping, Technik, Eventmanagement, Küche und Service in einem so großen Tourismusbetrieb. „Da wird schon das

eine oder andere attraktive Berufsbild für die Jugendlichen entstanden sein,“ meinte der begleitende Kochlehrer Dominik Pirker. In einem Barworkshop mit einer Verkostung der selbst gemixten alkoholfreien Cocktails konnte man das eigene Geschick testen. Ob das abschließende – gemeinsam eingenommene – köstliche Mittagessen als Anreiz für künftiges Personal erfolgreich war, steht noch in den Sternen.

Das Weihnachtsspiel bereitete dem Publikum viel Freude und wird allen noch lange in Erinnerung bleiben. Das Lehrerinnenteam der Volksschule Altaussee bedankt sich an dieser Stelle bei den Eltern für die Unterstützung und die Versorgung mit Speisen und Getränken sowie bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Ebenso herzlichen Dank an die Gemeinde Altaussee für die Zurverfügungstellung des Veranstaltungssaales.

Schüler mit Mut zum Hinschauen

Monika Schimmer und Karin Posch zeigten, wie man mit dem „Elefanten im Raum“ umgeht – der eigenen Endlichkeit.

Die Schüler der HLWplus mit den Verantwortlichen beim Mondi-Resort am Grundlsee vor der bekannten Sensationskulisse. 18

Manchmal steht er einfach da: groß, schwer und unausgesprochen – der sprichwörtliche Elefant im Raum. Unter genau diesem Motto setzten sich die Religionsschüler der 7AB des Erzherzog Johann BORG in einem mehrtägigen Workshop mit einem Thema auseinander, dem viele lieber ausweichen: dem Tod. In einem von Offenheit, Respekt und Vertrauen geprägten Rahmen lud der Workshop dazu ein, Fragen zu stellen, Gedanken zu teilen und auch Unsicherheiten auszusprechen. Möglich wurde dies durch die einfühlsame Gestaltung des Workshops durch die Veranstalterinnen des Hospizes, allen voran Monika Schimmer und Karin Posch, die einen geschützten Raum schufen, in dem auch leise Töne Platz hatten.

Behutsam und zugleich lebensnah erhielten die Jugendlichen Einblicke in die Hospizarbeit und lernten, dass es dabei vor allem um Menschlichkeit, Würde und Begleitung geht. Der Tod wurde nicht als Tabu behandelt, sondern als Teil des Lebens, über den man sprechen darf – und manchmal auch muss. Der Workshop hinterließ Eindruck: Er machte Mut, hinzuschauen, zuzuhören und empathisch zu sein. Für viele Schüler war es eine wertvolle Erfahrung, die weit über den Religionsunterricht hinauswirkt und noch lange nachhallen wird. Ein Workshop, der zeigte: Wenn man dem Elefanten im Raum begegnet, wird er ein Stück kleiner – und das Miteinander umso größer.


Stocksport Ausseerlandpokalturnier 2025/26 des ASV Kainisch

63. Altausseer KonkurrenzEisschießen am Augstsee

Traumhafte Bedingungen bem 63. Altausseer Konkurrenz-Eisschießen am Augstsee.

Die Siegermannschaften mit Obmann Thomas Marl (l) und Sektionsleiter Leonhard Edlinger (r.).

Am 27. Dezember fand das traditionelle Ausseerlandpokalturnier des ASV Kainisch statt, an dem acht Mannschaften zu je acht Schützen teilnahmen. Die Mannschaft „Fleischerei Aichinger/Winkler“ (Josef Winkler, Werner Fuchs) konnte bei diesem Turnier mit 17,5 Punkten, 72/13 Stöcke den Sieg erringen. Die Moarschaft „Planwipfelpass/ Neuwirth“ (Franz Burgschweiger, Peter Burgschweiger) erzielten 16 Punkte, 64/18 Stöcke und erreichten

Platz zwei. Den dritten Platz erschoss sich der „ATSV Bad Aussee“ (Othmar Marl, Harald Rastl) mit 15 Punkten, 56/19 Stöcke. Die weiteren Ränge: 4. „ESV Bad Mitterndorf“ mit 12 Punkten; 5. „ASV Kainisch 1“ mit 8,5 Punkten; 6. „Fleischerei Aichinger/Gerti“ mit 7 Punkten; 7. „Gängbäng“ mit 5 Punkten; 8. „ASV Kainisch Jugend“ mit 3 Punkten. Die Siegerehrung fand im Anschluss pünktlich im Sportstüberl Pichl statt.

Feuerwehr-Abschnittseisschießen Ausseerland

Bei traumhaft schönem Winterwetter mit Sonnenschein und wolkenlosem Himmel wurde am Augstsee das 63. Altausseer Konkurrenz-Eistockschießen ausgetragen. Die Anreise zum Austragungsort erfolgte per Gondel – ein herzlicher Dank gilt den Loser Bergbahnen für die Unterstützung. Neun Mannschaften lieferten sich im Modus „Jeder gegen jeden“ auf zwei Kehren einen spannenden Bewerb, bei dem die Entscheidung bis zum Schluss offen blieb. Den Sieg sicherte sich die Mannschaft „Fuchsbauer“ mit Moar Bernhard Pühringer und Hengauf Johannes Schröttenhamer (Note 2,037). Auf den weiteren Plätzen folgten „Schießstätte“ mit Moar Florian Muss und Hengauf Patrick

Binna (1,864) sowie „Fischerndorf“ mit Moar Hans Kainzinger und Hengauf Andreas Grill (1,651). Weitere Platzierungen: 4. „Bosna Bär’n“ – Fred Seethaler / Roland Seethaler (1,421), 5. „Lupitsch“ – Christoph Moser / Stefan Kals (1,118), 6. „FC Ausseerland 1“ – Christian Stöckl / Kurt Thomanek (0,872), 7. „FC Ausseerland 2“ – Markus Fuchs / Andreas Pehringer (0,854), 8. „Musik“ – Sepp Wimmer / Hannes Gaiswinkler (0,426), 9. „Böhmel“ – Luk Fischer / Markus Ronacher (0,333). Für die Ausschank am See sorgte der FC Ausseerland. Die Siegerehrung fand im Gasthaus „Postillion’s Einkehr“ statt, wo für Bewirtung sowie eine Preisspende gesorgt wurde.

Golfen Generalversammlung des Golfclubs Ausseerland Der Golfclub Ausseerland hielt kürzlich seine ordentliche Generalversammlung ab. Diese wurde von Präsident Romuald Bertl geleitet.

Die Moarschaft der FF Grundlsee konnte das diesjährige Abschnittseisschießen des Ausseerlandes für sich entscheiden. Hier mit den Ehrengästen ABI Christian Fischer und Vzbgm. Franz Höller.

Am 10. Jänner wurde das traditionsreiche Feuerwehr-Abschnittseisschießen des Abschnittes Ausseerland im Sportzentrum Zlaim durchgeführt. Veranstalter der gelungenen Veranstaltung war die Freiwillige Feuerwehr Grundlsee. Bei durchwachsenen, aber durchaus stabilen Wetterverhältnissen mit leichtem Schneefall stellten sich insgesamt 13 Mannschaften zu je zwölf Florianis der Feuerwehren des Ausseerlandes dem sportlichen Wettkampf um den begehrten Wanderpokal – einer geschnitzten Holzfigur des Hl. Florian. Nach zwölf absolvierten Begegnungen und insgesamt 24 geschossenen Kehren konnte sich die Freiwillige Feuerwehr Grundlsee 2 – wie bereits im Vorjahr – den Sieg sichern. Den zweiten Platz belegte das Team Feuerwehr Strassen 2, gefolgt von der Mannschaft Feuerwehr Grundlsee 1. Die weiteren Plätze belegten: 4. FF Lupitsch,

5. FF Strassen 1, 6. FF Reitern, 7. FF Gößl 1, 8. FF Altaussee 1, 9. FF Gößl 2, 10. FF Altaussee 2, 11. FF Obertressen, 12. FF EselsbachUnterkainisch und 13. FF Bad Aussee. Das gesamte Turnier verlief sehr fair, wobei vor allem die Kameradschaft der Feuerwehren im Vordergrund stand. Im Anschluss an den sportlichen Teil fand die Siegerehrung im MondiGasthaus Seeblick in Grundlsee statt. Ein herzlicher Dank gilt allen Sponsoren für die zur Verfügung gestellten tollen Sachpreise sowie allen Helferinnen und Helfern, die zu dieser gelungenen Veranstaltung beitrugen. Die Preisverteilung wurde von HBI Alexander Gasperl, OBI Mario Fuchs, ABI Christian Fischer sowie Vizebürgermeister Franz Höller durchgeführt, wobei zahlreiche schöne Preise überreicht werden konnten.

Der neue Vorstand des Golfclubs Ausseerland (v. l.): Thomas Schmidbauer (Kommunikation), Markus Wach (Vizepräsident), Romuald Bertl (Präsident), Thomas Kumric (Kassier) und Peter Mandl (Sportwart).

Neben allgemeinen Berichten über das abgelaufene Jahr 2025 wurde im Zuge der Versammlung der Vorstand neu gewählt. Markus Wach übernimmt künftig die Funktion des Vizepräsidenten, Thomas Kumric wurde zum Kassier bestellt. Ergänzt wird das Vorstandsteam durch Peter Mandl als Thomas Sportwart sowie Schmidbauer, der für den Bereich Kommunikation verantwortlich zeichnen wird. Im Laufe des Abends wurde unter anderem darüber berichtet, dass sich die Mitgliederstruktur des Clubs positiv entwickle. Bereits im Jahr 2025

konnten zahlreiche neue Mitglieder gewonnen werden. Diesen Kurs fortzusetzen, ist auch das erklärte Ziel des Vorstands für die kommenden Jahre. Es werden weiterhin attraktive Angebote für Neumitglieder sowie die Möglichkeit von Zweitmitgliedschaften bzw. Firmenmitgliedschaften angeboten. Aufnahmegebühren gehören im Zuge dessen der Vergangenheit an und sind künftig nicht mehr zu bezahlen. Alle Infos über Mitgliedschaften, Spielzeiten etc. finden sich unter www.golfclubausseerland.at 19


Der Countdown für den Kulm läuft: Nur noch 43 Tage bis zum Weltcup Das Skifliegen am Kulm in Bad Mitterndorf/Tauplitz ist bekannt für großartige Rekorde und unglaubliche Wintermärchen. In Kürze findet der nächste historische Meilenstein in der Geschichte des Kulms statt: Umittelbar nach den Olympischen Spielen findet am 27. Februar erstmals ein Weltcupbewerb der Nordischen Kombinierer auf einer Skiflugschanze statt. An den darauffolgenden Tagen gehen dann auch wieder die besten Spezialspringer der Welt auf Weitenjagd.

Beim Flug über die Großschanze wird wohl vielen Athleten und Zuschauern der Mund offen bleiben.

nation bei uns über die Bühne gehen wird. Ich sehe das als große Ehre

und gleichzeitig auch als Bestätigung unserer Region als Winter-

Alpenpost Zeitung des Steirischen Salzkammergutes Herausgeber, Medieninhaber und Redaktion: Medienförderungsverein Ausseerland, 8990 Bad Aussee, Kammerhofgasse 227.

Telefon: 03622/53118, FAX: 03622/53118-577 E-mail: redaktion@alpenpost.at

Am Kulm wird mit der Premiere für die Nordischen Kombinierer erneut Geschichte geschrieben.

Programm Freitag, 27. Februar 09.00 Uhr: Probedurchgang Nordische Kombination Skifliegen 10.00 Uhr: Erster Wertungsdurchgang Nordische Kombination Skiliegen 11.00 Uhr: Frühschoppen 11.15 Uhr: Training Skifliegen 13.30 Uhr: Qualifikation Skifliegen WC 1 16.00 Uhr: Wertungsdurchang Nordische Kombination Langlauf mit anschließender Siegerehrung

Für den Inhalt verantwortlich: Florian Seiberl. Druck: Druckerei WALLIG, 8962 Gröbming. Erscheinungsweise: 14-tägig. Einzahlungen auf das Konto AT764501030400030000 bei der Volksbank Salzburg. Aufgrund der Lesbarkeit der Artikel wird bei Bedarf nur eine Geschlechtsform gewählt. Dies bedeutet jedoch keine Benachteiligung des anderen Geschlechtes. Die mit ß versehenen Artikel sind bezahlte Anzeigen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, zugesandte Leserbriefe zu kürzen und übernimmt keine Haftung für den Inhalt kostenloser Ankündigungen. Alle Rechte vorbehalten. Druck- und Satzfehler vorbehalten.

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Ab Ende Februar verwandelt sich der Kulm wieder in das Mekka des Skifliegens – vom 27. Februar bis 1. März werden die besten Athleten der Welt unmittelbar nach den Olympischen Spielen in Italien mit atemberaubenden Flügen um den Sieg kämpfen. Das Publikum darf sich dabei auf ein Wintersportfest der Superlative freuen. Heuer wartet zudem eine Besonderheit auf die Fans: Erstmals in der Geschichte wird eine Nordische Kombination auf einer Skiflugschanze ausgetragen – eine Weltpremiere. Damit schreibt der Kulm erneut Geschichte und tritt den eindrücklichen Beweis an, dass Innovation und Tradition im Skisport perfekt zuzsammenpassen. „Die Vorfreude ist riesengroß, diese Weltpremiere am Kulm auszurichten. Die Nordische Kombination bei uns in Bad Mitterndorf/Tauplitz ist eine zusätzliche Honorierung und Ehre, zudem ist es eine tolle Werbung für den Kulm und die gesamte Region. Ich freue mich auf ein spannendes Wochenende und bin mir sicher, dass diese Bewerbe toll in Szene gesetzt werden. Die Terminfindung nach den Olympischen Spielen sehen wir ebenfalls positiv, denn so können die Fans ihre Stars unmittelbar nach der Großveranstaltung vor Ort bewundern. Touristisch gesehen passt das nach den Ferien auch perfekt, somit können wir den Winter mit einem weiteren Höhepunkt versehen“, wie Projektleiter Christoph Prüller anmerkte. Für Bgm. Herbert Hansmann ist es „mehr als erfreulich, dass der Kulm erneut Austragungsort eines Skiflugweltcups ist und als besondere Premiere auch die Nordische Kombi-

sportdestination. Solche Großveranstaltungen bringen nicht nur internationale Aufmerksamkeit und sportliche Höhepunkte zum Anschauen, sondern sind auch ein wichtiger Impuls für die lokale Wirtschaft, den Tourismus und das Gemeinschaftsgefühl in unserer Gemeinde. Ich danke allen, die sich mit großem Einsatz für diese Veranstaltungen einbringen.“ Auch Pamela Binder vom Tourismusverband Ausseerland Salzkammergut freut sich sehr über die bevorstehende Großveranstaltung: „Das Skifliegen am Kulm ist längst ein internationales Aushängeschild für unsere Region – und im Februar 2026 schreiben wir gemeinsam ein neues Kapitel Sportgeschichte. Diese historische Premiere ist ein starkes Signal für die Weiterentwicklung dieser traditionsreichen Disziplin und gleichzeitig eine große Ehre für das Ausseerland. Wir freuen uns darauf, Sportbegeisterte aus aller Welt bei uns begrüßen zu dürfen – und ihnen unvergessliche Erlebnisse zwischen Höchstleistungen und herzlicher Gastfreundschaft zu bieten.“ Tickets gibt es unter: wirsindkulm.at

Samstag, 28. Februar 10.00 Uhr: Frühschoppen 12.30 Uhr: Probedurchgang WC 1 13.30 Uhr: Erster Wertungsdurchg. anschließend Finaldurchgang und Siegerehrung

Sonntag, 1. März 10.00 Uhr: Frühschoppen 12.00 Uhr: Qualifikation WC 2 13.30 Uhr: Erster Wertungsdurchg. anschließend Finaldurchgang und Siegerehrung

Österreichische Post AG TZ03Z012345 T Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227 8990 Bad Aussee


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