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Alpenpost 01/2026

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Ausgabe Nr. 1 15. Jänner 2026 50. Jahrgang ISSN: 2079-5823 Erscheinungsweise : 14-tägig – Preis: € 2,20 Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118 E-Mail: redaktion@alpenpost.at

Spruch: In den Tiefen des Winters erfuhr ich schließlich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer liegt. Albert Camus

Die Tage werden schon wieder länger ...

Dienstag und Samstag ab 17.30 Uhr

www.grafenwiese.at

Von der Ignoranz

... und nur noch ein paar kalte Wochen trennen uns vom Frühling mit all seinen Annehmlichkeiten.

Heimische Skigebiete zeigten sich zufrieden Die heimischen Skigebiete zeigten sich – trotz der schwierigen Bedingungen rund um Weihnachten – sehr zufrieden mit dem Erfolg. Mit den Schneefällen Ende November schien der Winter als gesichert – aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt, denn mit Mitte Dezember setzte eine Inversionswetterlage ein, die vor allem die für höher gelegene Pisten Verantwortlichen ins Schwitzen brachte. Zu Weihnachten selbst präsentierte sich das Ausseerland in kräftigen braungrünen Tönen, nur die KunstschneeBänder schlängelten sich von Tauplitz und Loser herab. Die Beschneiungsmannschaften bewiesen jedoch Voraussicht, indem sie schon im November so viel Schnee produzierten, um den Wintersportlern zu Weihnachten fast perfekte Verhältnisse bieten zu können. Fast, denn manche – meist unerfahrene – Sportler passten ihren Fahrstil nicht den schmalen Schneebändern mit

den fehlenden Sturzräumen an und so mussten teils schwere Verletzungen bedauert werden. Beim Grafenwiesenlift, auf der Tauplitzalm wie auch am Loser erfreute man sich jedoch regen Zuspruchs und die Pistenqualität wurde von den Gästen bei allen Skigebieten explizit gelobt. Zufriedenheit beim „Grafenwiesenlift“ Erich und Thomas Sölkner und ihr Team konnten den Lift und ihre Skihütte – wie geplant – am 6. Dezember öffnen, die Rodelbahn wurde am Christtag in Betrieb genommen. „Die in den letzten Jahren durchgeführte Investition in die Beschneiung, die fast eine Verdoppelung der Leistung mit sich brachte und ein Investitionsvolumen von rund € 200.000,– für sich beanspruchte, hat sich

besonders heuer bewährt. Die erste Kältephase Mitte November haben wir voll genutzt und die rechte Piste und die Rodelbahn fertig beschneien können. Dann ging aber rund fünf Wochen nichts mehr, und schließlich konnten wir ab dem Christtag diese Pisten nachbessern und die linke Piste bis 30. Dezember fertigstellen“, wie Erich Sölkner anmerkte. Die Pisten, die von den Gästen ausdrücklich gelobt wurden, sind derzeit in einem besonders guten, griffigen Zustand. „Der Besuch sowohl des Lifts als auch der Skihütte und Rodelbahn war absolut gut und hat zwar nicht das Niveau des vorjährigen Spitzen-Weihnachtsgeschäftes erreicht, aber gehört – im Vergleich – zu den wirklich guten Weihnachtstagen der letzten Jahre“, so Erich Fortsetzung auf Seite 9 Sölkner.

Kürzlich wurde in der Mitterndorfer Grimminghalle das Projekt „Gut Leben und Wohnen im Alter“ mit einem angeschlossenen Primärversorgungszentrum vorgestellt (siehe Seite 11), welches – wenn es denn so kommt, wie versprochen – eine massive Aufwertung für Bad Mitterndorf bedeutet. Das ist auch gut und richtig. Um im Fahrwasser dieses Projektes dringend benötigte Sympathiepunkte zu sammeln, war auch Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl (ÖVP) aus Graz angereist, um über das Projekt zu sprechen. Den Ausführungen konnte man entnehmen, dass das Primärversorgungszentrum „selbstverständlich mit den umliegenden Spitälern wie Bad Ischl, Rottenmann und Schladming interagieren wird ...“. Nun hat es die Landesregierung durch das Versprechen, ein Primärversorgungszentrum zu errichten, schon geschafft, Bad Mitterndorf in Hinblick auf das „LKH Bad Aussee“ ruhigzustellen. Im Zuge der Präsentation jedoch das Ausseer Spital bei den Kooperationen nicht einmal mehr zu erwähnen, lässt sehr tief blicken und ist nur mit einer wirklich tief verankerten Ignoranz zu erklären. EGO


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