Vahid Khadem-Missagh Artistic Director
Gesamtprogramm 6. 8. – 19. 9. 2021
ALLEGRO VIVO VERWANDELT DAS GANZE WALDVIERTEL IN EIN MUSIKVIERTEL
Als Landeshauptfrau von Niederösterreich bin ich sehr froh, dass wir nach Monaten der Entbehrung seit Mitte Mai wieder sehr positiv in die Zukunft schauen können. Das gilt in gesundheitlicher Hinsicht – denn jeder Einzelne der geimpft ist, leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, dass wir schneller aus der Krise kommen. Das gilt in wirtschaftlicher Hinsicht – denn die Wirtschafts forscher prognostizieren uns einen großen Aufschwung ab dem Sommer. Sie rechnen damit, dass die Wirtschaft in den nächsten Monaten massiv anspringen wird und sagen für Niederösterreich heuer ein Wirtschaftswachstum von 2,8 Prozent sowie für nächstes Jahr von 4,1 Prozent voraus. Und das gilt natürlich auch in kultureller Hinsicht – weil das pulsierende kulturelle Leben jetzt wieder in ganz Niederösterreich möglich ist. Kunst und Kultur, die nun wieder in allen Regionen unseres Landes spürbar und erlebbar sind, sind ja für viele Menschen eine wichtige Inspirations- und Kraftquelle. So freue ich mich ganz besonders, dass das internationale Kammermusikfestival „Allegro Vivo“ auch heuer wieder mit frischer Kraft und viel Energie das gesamte Waldviertel in ein Musikviertel verwandelt. Wenn dabei gemäß dem Motto „Humoresque“ der Humor im Mittelpunkt steht, dann leisten Vahid KhademMissagh und sein Team damit – neben allen Sicherheitsvorkehrungen – einen weiteren wichtigen Beitrag, Abwehrkräfte zu stärken und gegen Verdrossenheit jeder Art immun zu machen. Ich wünsche allen Künstlerinnen und Künstlern sowie den Studierenden an der Sommerakademie viel Erfolg und gutes Gelingen. Und dem Publikum wünsche ich schöne und endlich wieder unbeschwerte Stunden höchsten Musikgenusses.
ALLEGRO VIVO IMMERSES THE ENTIRE WALDVIERTEL REGION IN MUSIC Landeshauptfrau
Mag. Johanna Mikl-Leitner
PATRONANZ Bundeskanzler Sebastian Kurz BM Mag. Gernot Blümel, MBA BM Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner Landeshauptfraustv. Dr. Stephan Pernkopf Prälat Abt Thomas Renner OSB Landesdirektor ORF NÖ Prof. Norbert Gollinger
In my role as Governor of Lower Austria, I am extremely pleased that, after months of deprivation, we have been able to turn to the future with optimism since mid-May. This applies in terms of health, as every individual who is vaccinated is making a significant contribution to helping us emerge from the crisis more rapidly. This also applies in economic terms, as economists are forecasting a major upswing starting this summer. They expect the economy to pick up massively over the coming months and are predicting a rate of econo mic growth of 2.8% for Lower Austria this year and 4.1% next year. And, of course, this also applies in cultural terms, as vibrant cultural life has re turned to Lower Austria. For so many people, art and culture, which can now be experienced and enjoyed again in all parts of our region, are an essential source of inspiration and strength. I am therefore particularly pleased that “Allegro Vivo”, the international cham ber music festival, with its vigour and energy, is once again immersing the enti re Waldviertel region in music. If, true to this year’s motto – “Humoresque” – humour takes centre stage, Vahid Khadem-Missagh and his team are making their own contribution, alongside all safety precautions, towards strengthening our defences and making everyone immune to any kind of depression and feelings of gloom. I wish all the artists and the students at the Summer Academy every success. My best wishes also go out to the audience, who will finally be able, once again, to enjoy first-rate musical performances in a carefree atmosphere.
» HUMORESQUE « „Wer das Leben zu ernst nimmt, braucht eine Menge Humor, um es zu überstehen“, so Charlie Chaplin. Und Humor scheint gerade in der heutigen Zeit dringend nötig: Nach den wahrhaft ereignisreichen Monaten, die die Welt auf den Kopf gestellt haben, gilt es frische Kraft zu tanken, um gesellschaftliche Herausforderungen zu meistern und neue Weichen zu stellen. Allegro Vivo widmet sich in seiner 43. Saison einer der schönsten und wertvollsten menschlichen Gaben, nämlich Freude zu empfinden und Freude zu versprühen! „Humoresque“ ist daher unser diesjähriges Leitthema! Der Musik wohnt ein Zauber inne, der uns Menschen singen, tanzen, nach denken, aber auch lachen lässt. All unsere Emotionen erheben sich durch die Klangkunst auf eine höhere Ebene – und beim Humor ist dies besonders eindrucksvoll zu spüren: Selbst aus schwierigsten Situationen erhebt er uns wie mit unsichtbarer Hand und setzt positive Kräfte frei. Allegro Vivo strahlt seit mehr als vier Jahrzehnten als musikalischer Botschafter in die ganze Welt, verbindet Menschen aller Generationen in der Begeisterung um das klangliche Miteinander und bewirkt nachhaltige Resonanz an den eindrucksvollen Spielorten der gesamten Region. Wir freuen uns auf die Begegnung mit Ihnen, dem Publikum, den jungen Talenten und den wunder baren Künstlerkolleginnen und -kollegen. Gemeinsam verwandeln wir das Waldviertel in ein Musikviertel! Seien Sie uns herzlich willkommen!
Vahid Khadem-Missagh Künstlerischer Leiter
» HUMORESQUE « “Laughter is the tonic, the relief, the surcease from pain”, says Charlie Chaplin. And humour seems to be urgently needed in this day and age: After truly challenging months that have turned the world upside down, it is time to recharge our energies in order to master the social challenges defining new ways. Allegro Vivo opens its doors and we dedicate our 43rd season to one of the most beautiful and valuable human gifts – the art of joy: “Humoresque” is therefore our main theme this year! There is a magic inherent in music that makes us humans sing, dance, think, but also laugh. All of our emotions rise to a higher level through the sound art – and this can be felt particularly impressively with humor: Even in the most difficult situations, it lifts us up as if with an invisible hand and releas es positive forces. Allegro Vivo has been shining all over the world as a musical ambassador for more than four decades, connecting people of all generations in their enthusiasm for sound togetherness and causing lasting resonance at the impressive venues of the entire region. We look forward to meeting you, the audience, all promising talents and wonderful fellow artists. Together we will transform the Waldviertel into a grand musical region! A hearty welcome to you all!
Vahid Khadem-Missagh Artistic Director
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PROGRAMMÜBERBLICK Fr. 06. 08. 19:00 Uhr Gmünd, Herz-Jesu-Kirche » Auftakt «
Breinschmid, Academia Allegro Vivo V. Khadem-Missagh
Sa. 07. 08. 19:00 Uhr Stift Altenburg, Bibliothek » Präludium «
Breinschmid, Academia Allegro Vivo V. Khadem-Missagh
So. 08. 08. 16:00 Uhr Stift Altenburg, Bibliothek » Eröffnungskonzert «
Breinschmid, Academia Allegro Vivo V. Khadem-Missagh
Di. 10. 08. 19:00 Uhr
Langenlois, Loisium
» Red’ ma tacheles! «
Klezmer Allstar Trio
Horn, Freibad
» Moonlight Serenade «
21:00 Uhr
Mi. 11. 08. 19:00 Uhr Stift Altenburg, Bibliothek » Augenzwinkernd « Do. 12. 08. 19:00 Uhr Fr.
13. 08. 11:00 Uhr
Mi. 25. 08. 10:30 Uhr
Horn, Pfarrgasse
» Open Space «
TeilnehmerInnen der Meisterkurse
19:00 Uhr Stift Altenburg, Bibliothek » Auserlesenes «
Leonskaja, Altenburger, Flieder, Hertenstein, Xu, Demenga, Svane
Do. 26. 08. 19:00 Uhr Fr.
27. 08. 10:30 Uhr
Kunsthaus Horn, Arkadenhof
» Jubelstimmung «
TeilnehmerInnen der Meisterkurse
Campus Horn, Weitblick
» LOL – Laughing out loud «
TeilnehmerInnen der Kinderkurse
11:00 Uhr
Horn, Kunsthaus
Matinéen der Sommerakademie
TeilnehmerInnen der Meisterkurse
11:00 Uhr
Horn, Vereinshaus
Matinéen der Sommerakademie
TeilnehmerInnen der Meisterkurse
16:00 Uhr
Maria Dreieichen, Basilika
» Heiter «
TeilnehmerInnen der Kinderkurse
TeilnehmerInnen der Meisterkurse
19:00 Uhr
Stift Geras, Marmorsaal
» No risk, no fun! «
TeilnehmerInnen der Meisterkurse
Hartelius, Szilvay, Ostertag, Selditz, Yang, Hinterhuber, Nagy
Sa. 28. 08. 10:00 Uhr
Horn, Kunsthaus
» Klassiktreffpunkt « Ö1 Live
Pilz, Moderation; Zilberstein, Turban
10:30 Uhr
Campus Horn, Weitblick
Abschluss-Matinée der Kinderkurse
Teilnehmer der Kinderkurse
20:00 Uhr
Kunsthaus Horn, Arkadenhof
» Spielwitz «
Amarcord Wien
So. 29. 08. 16:00 Uhr
Burg Raabs, Großer Rittersaal
» L'histoire du soldat «
Eckert, Rezitation; Merlin Ensemble Wien
Horn, Pfarrgasse
» Open Space «
TeilnehmerInnen der Meisterkurse
Altpölla, Pfarrkirche
» Scherzando «
TeilnehmerInnen der Meisterkurse
Horn, Kunsthaus
Matinéen der Sommerakademie
TeilnehmerInnen der Meisterkurse
11:00 Uhr
Horn, Vereinshaus
Matinéen der Sommerakademie
TeilnehmerInnen der Meisterkurse
19:00 Uhr
Kunsthaus Horn, Arkadenhof
» Gut gelaunt «
TeilnehmerInnen der Meisterkurse
Mi. 01. 09. 10:30 Uhr
Hyung-ki Joo, Yu Horiuchi, Johanna von der Deken
19:00 Uhr Stift Altenburg, Bibliothek » Mit Humor «
Zilberstein, Janke, Turban, Fheodoroff, Schlichtig, Fenyö, Grün, Hase
Do. 02. 09. 19:00 Uhr
Sa. 14. 08. 20:00 Uhr
Kunsthaus Horn, Arkadenhof
» Humoresque «
Di. 17. 08. 19:00 Uhr Kunsthaus Horn, Arkadenhof » Dynamo « BartolomeyBittmann progressivestringsvienna Mi. 18. 08. 10:30 Uhr
Horn, Pfarrgasse
» Open Space «
TeilnehmerInnen der Meisterkurse
19:00 Uhr Stift Altenburg, Bibliothek » Frohsinn «
Siirala, Becker-Bender, Jaffé, Glassl, Horsch,
Do. 19. 08. 19:00 Uhr Fr.
20. 08. 11:00 Uhr
03. 09. 11:00 Uhr
» Burlesko «
TeilnehmerInnen der Meisterkurse
Horn, Kunsthaus
Matinéen der Sommerakademie
TeilnehmerInnen der Meisterkurse
11:00 Uhr
Horn, Vereinshaus
Matinéen der Sommerakademie
TeilnehmerInnen der Meisterkurse
19:00 Uhr
Kunsthaus Horn, Arkadenhof
» Musikalisches Lächeln «
TeilnehmerInnen der Meisterkurse
Kunsthaus Horn, Arkadenhof
» Leggiero «
TeilnehmerInnen der Meisterkurse
Sa. 04. 09. 19:00 Uhr
Burg Rappottenstein, Wirtschaftshof » Immer Wieder, Gansch & Paul! «
Gansch, Paul, Wieder
Horn, Kunsthaus
Matinéen der Sommerakademie
TeilnehmerInnen der Meisterkurse
So. 05. 09. 16:00 Uhr
Burgschleinitz, Burghof
Eckert, Rezitation; Javus Quartett
Do. 09. 09. 19:00 Uhr
Waidhofen/Th., Stadtpfarrkirche » Der musikalische Scherz «
11:00 Uhr
Horn, Vereinshaus
Matinéen der Sommerakademie
TeilnehmerInnen der Meisterkurse
19:00 Uhr
Schloss Greillenstein
» Spiellust «
TeilnehmerInnen der Meisterkurse
Sa. 21. 08. 20:00 Uhr Kunsthaus Horn, Arkadenhof
» Galakonzert « » Wissentlich Wienerisch «
Ofczarek, Academia Allegro Vivo V. Khadem-Missagh
So. 22. 08. 11:00 Uhr
Ausstellungseröffnung
Horn, Kunsthaus
16:00 Uhr Kunsthaus Horn, Arkadenhof Di. 24. 08. 19:00 Uhr
Fr.
Schloss Rosenburg, Bibliothek
» Karneval der Tiere « Familiennachmittag
Eggenburg, Krahuletz-Museum » Musikalischer Spaziergang «
» Die fromme Helene «
Auner Quartett
Fr. 10. 09. 19:30 Uhr Ziersdorf, Konzerthaus Weinviertel » Giocoso «
Ilona Revolskaya, Wranitzky Kammerorchester Prag, Štilec
Do. 16. 09. 19:00 Uhr
Schloss Weitra, Arkadenhof
» Piazzolla 100 – Weitra 700 «
Academia Allegro Vivo, V. Khadem-Missagh
17. 09. 19:00 Uhr
Stift Göttweig, Stiftskirche
» Jahreszeiten «
Academia Allegro Vivo, V. Khadem-Missagh
Orchester der Kinder- und Jugendkurse J. S. Acosta
Sa. 18. 09. 19:00 Uhr
Stift Altenburg, Bibliothek
» Serenata Notturna «
Academia Allegro Vivo, V. Khadem-Missagh
Gauci-Ancellin, Flieder, Xu, Svane
So. 19. 09. 16:00 Uhr
Stift Altenburg, Bibliothek
Festivalabschlusskonzert
Academia Allegro Vivo, V. Khadem-Missagh
Fr.
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» AUFTAKT « Gmünd, Herz-Jesu Kirche Fr., 06. 08.
A
llegro Vivo stellt in diesem Jahr die Heiterkeit, den Frohsinn in den Mittelpunkt der künstlerischen Aufmerksamkeit. „Ernst genug ist unsere Zeit ja schon“, sagt der künstlerische Leiter Vahid KhademMissagh und spricht damit aus, was ohnehin allen bewusst ist. Es ist hoch an der Zeit, den fröhlichen Dingen des Lebens mehr Kraft und Zeit zu schenken – nicht nur deshalb trägt die diesjährige Ausgabe von Allegro Vivo den schönen Titel „Humoresque“. Als musikalische Gattungsbezeichnung, auch als Lebenshaltung soll das Wort verstanden sein. Und daraus erklären sich auch die Werke des „scherzhaften“ Eröffnungskonzerts in Gmünd: Humoresquen von Antonín Dvořák, ursprünglich für Klavier komponiert und für Allegro Vivo für Streichorchester arrangiert von Ursula Erhart-Schwertmann, gefolgt von Tschaikowskis heiterer Streicherserenade C-Dur. Der lachende Höhepunkt stammt aus der Feder des österreichischen Kontrabassisten und Komponisten Georg Breinschmid – mit einem Lächeln auf den Lippen geht der Virtuose meist an seine Arbeit heran, so auch in seiner Sinfonia Concertante für Violine, Kontrabass und Streicher, einem Auftragswerk des Festivals Allegro Vivo und des Landes Niederösterreich.
Konzertbeginn 19:00 Uhr € 35,– / 29,– Antonín Dvořák (1841-1904) » Drei Humoresquen « op. 101 Nr. 1 Vivace Nr. 5 Vivace Nr. 7 Poco lento e grazioso (arr. Ursula Erhart-Schwertmann) Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840-1893) Serenade für Streicher C-Dur op. 48 Andante non troppo – Allegro moderato Walzer. Moderato. Tempo di Valse Elegie. Larghetto elegiaco Finale (Tema Russo) Andante – Allegro con spirito Georg Breinschmid (*1973) Sinfonia Concertante für Solovioline, Solokontrabass und Streichorchester (UA) (Auftragskomposition des Allegro Vivo Festivals und des Landes NÖ)
Georg Breinschmid Kontrabass Academia Allegro Vivo Vahid Khadem-Missagh Violine & Dirigent Leyrer + Graf – Konzertpatenschaft
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» HUMORESQUE « Stift Altenburg, Bibliothek
E
in Sommer gegen den „Ernst unserer Zeit“, damit wollte Vahid Khadem-Missagh als künstlerischer Leiter von Allegro Vivo ein kräftiges und vor allem heiteres Zeichen setzen: „Es gilt jetzt zu erleben, wie wir durch die Musik den Menschen ein neues Lebensgefühl geben können – Musik ist ja mit so vielen Emotionen verbunden, und eine der stärksten ist sicher der Humor!“ Wir dürfen uns auf einen Festival-Sommer freuen, bei dem Allegro Vivo unter dem Motto „Humoresque“ zahllose Anlässe zum Schmunzeln, Lächeln und sicher auch lauthals Lachen geben wird. Beginnen wir also gleich mit den augenzwinkernden „Humoresquen“ von Antonín Dvořák in einem Arrangement für Streichorchester, mit denen schon die Eröffnung des Festivals den heiteren Charakter des heurigen Programms unterstreicht. Nach Tschaikowskis fröhlicher Serenade für Streicher in C-Dur folgt das traditionelle Auftragswerk von Allegro Vivo und des Landes Niederösterreich. Eine „Lachnummer“ ist die Sinfonia Concertante des lebensfrohen Virtuosen Georg Breinschmid ganz sicher nicht – vielmehr ein Feuerwerk an musikalischem Witz und jubelnder Lebensfreude!
Präludium Sa., 07. 08. Konzertbeginn 19:00 Uhr € 35,– / 29,–*
Eröffnungskonzert So., 08. 08. Konzertbeginn 16:00 Uhr € 50,– / 42,–*
Antonín Dvořák (1841-1904) » Drei Humoresquen « op. 101 Nr. 1 Vivace Nr. 5 Vivace Nr. 7 Poco lento e grazioso (arr. Ursula Erhart-Schwertmann) Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840-1893) Serenade für Streicher C-Dur op. 48 Andante non troppo – Allegro moderato Walzer. Moderato. Tempo di Valse Elegie. Larghetto elegiaco Finale (Tema Russo) Andante – Allegro con spirito Georg Breinschmid (*1973) Sinfonia Concertante für Solovioline, Solokontrabass und Streichorchester (UA) (Auftragskomposition des Allegro Vivo Festival und des Landes NÖ) * Die Konzertkarte gilt auch als Tageskarte für das Stift Altenburg und für die Gemäldegalerie Sammlung Arnold.
Der österreichische Rundfunk sendet dieses Konzert am Dienstag, den 24. August, 14:05 Uhr, Das Ö1 Konzert.
Georg Breinschmid Kontrabass Academia Allegro Vivo Vahid Khadem-Missagh Violine & Dirigent Die Niederösterreichische Versicherung – Konzertpatenschaft
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LACHEN ALS LEBENSHALTUNG! Mag. Alexander Moore Ein launiges Gespräch über springende Funken, grimmigen Humor und ein neues Stück für Allegro Vivo mit Georg Breinschmid und Vahid Khadem-Missagh Habt Ihr heute schon gelacht?
VKM: Natürlich, das gehört zur Morgenroutine! Man bringt nicht nur sein Äußeres in Form, sondern auch die Schwingungen im Inneren. GB: Ich lache eigentlich immer, auch jetzt gerade. Das ist wie eine Grundhaltung von mir, man könnte es einen „survival mechanism“ nennen. Humor ist eine Art, mit dem Leben fertig zu werden – ich nehme an, das geht vielen Menschen so. Bei mir kommt noch eine starke dadaistische Komponente dazu, die in meinem Umgang mit Menschen immer wieder vorscheint, so genau kann ich das gar nicht trennen. Auch in der Tragik steckt ja viel Humor – ich denke da an Thomas Bernhard, der in der schwärzesten Düsternis wieder in den Humor kippt. VKM: Das zeichnet uns Menschen ja auch aus, dass wir uns aussuchen können, durch welche Brille wir das Leben anschauen wollen. Darum finde ich den Humor absolut lebensnotwendig, wie ja auch die letzten Wochen und Monate gezeigt haben. Wenn man das Leben mit Humor betrachten kann, entdeckt man trotz aller Probleme auch viele Anlässe zur Freude.
Ihr macht schon seit einigen Jahren Musik miteinander und seid beide lebensfrohe, fröhliche Menschen. Welche Rolle spielt der Humor beim Musikmachen für Euch?
VKM: Da muss ich sagen, dass ich mich beim ersten Mal mit Georg auf der Bühne kaum gerade halten konnte – Dein humoristisches Wesen hat mich so erfüllt! Die Zusammenarbeit hat für mich eine neue Facette eröffnet. Natürlich habe ich den Humor in der Musik immer geschätzt, aber hier war es eine Ebene, in der durch musikalische Zitate eine neue Welt eröffnet wurde. Wir haben da miteinander zwei Seiten, einerseits das „Konzertante“ auf den Instrumenten, auf der anderen Seite das Humoristische, das sich aus vielen Dingen speist. Bei mir ist es die Zauberei, die ich immer wieder einbaue – bei Georg ist es dieser unglaubliche Spagat zwischen Jazz und sagen wir, Gustav Mahler, der mich immer wieder zum Lachen bringt. GB: Ich könnte es eigentlich nicht besser zusammenfassen. Wenn wir auf der Bühne stehen, fließt bei uns im besten Fall alles, was wir sagen und ausdrücken können, mit der menschlichen, der humoristischen Grundhaltung zusammen. VKM: Als das Motto für Allegro Vivo 2021 feststand, die „Humoresque“, musste ich nicht lange überlegen, dass wir Georg Breinschmid den Kompositionsauftrag für die Eröffnung geben werden. GB: Lustig ist ja, dass ich bei diesem Stück für Allegro Vivo weniger auf den Humor geachtet habe als bei anderen Stücken von mir. Es fängt irgendwie mysteriös an, dann kommt ein tänzerisch-balkanischer 7/8-Takt … ich habe mich gar nicht unbedingt auf eine Pointe konzentriert, der Humor ist ja sowieso da. VKM: Man muss ja keinen künstlichen Slapstick erzeugen. Es geht darum, dass die Musik die Grundhaltung ausstrahlt und um das Lächeln, das bestimmte Elemente bei den Musikern und im Publikum hervorrufen.
Ist der 7/8-Takt lustiger als andere?
GB: (lacht) …
VKM: Unbedingt! Es ist so als ob man eine Hausmauer durchgehend grau anstreicht oder immer wieder einmal auch einen roten Strich einzieht. Der 4/4-Takt ist gerade, aber der 7/8-Takt hat immer etwas am Ende. GB: Wenn Du jemandem in Bulgarien einen 4/4-Takt vorspielst, kennt er sich wahrscheinlich gar nicht aus. Dort ist der 7/8- oder der 11/16-Takt das tägliche Brot und unser 4/4Takt ist eher verwirrend. Ich schreib gerne humoristische Dinge und ich schreibe gerne in ungeraden Rhythmen – ob und wie das zusammengehört, kann ich gar nicht sagen. Wenn ich einen lustigen Rhythmus nennen müsste, würde ich ja spontan Polka sagen und die ist bekanntlich im 2/4-Takt. VKM: Die Takte sind ja nur ein Hilfsmittel, sie sind nicht das Wesen … GB: Genau! Wir spielen ja im Endeffekt ja auch keine Noten, sondern eben Musik.
haupt denkbar Musik ganz ohne Humor zu haben? Schostakowitsch hat natürlich die Tragik, aber gleichzeitig auch den zynischen Humor in seiner Musik … GB: … absolut, das ist ganz stark. Ich stelle mir eine Situation vor, in der ich mit jemandem zum ersten Mal Musik mache und der Funke springt über. Das erste, was man macht: Man lächelt sich an! Man wird sich doch nicht böse anschauen, wenn das gemeinsame Musizieren funktioniert. Auch beim von mir sehr geschätzten Béla Bartók steht der Humor vielleicht nicht an erster Stelle, aber es gibt bei ihm viel Tänzerisches und damit Menschliches, also auch Humoristisches. VKM: Ich denke, weil Humor Teil des Menschseins ist, werden wir keinen Komponisten finden, bei dem es keine Spur davon gibt. Beim einen ist es ein schallendes Lachen, beim anderen eine ganz feine und feinsinnige Note. GB: Je mehr die Musik zur Kunstmusik wurde, desto mehr musste sie vielleicht den Anstrich der Ernsthaftigkeit mit sich tragen und desto weniger durften humoristische Elemente vorkommen oder wahrgenommen werden.
Bei Humor hat man meistens etwas mit Worten und Bildern vor Augen. Aber auch die Musik selbst kann zum Lachen bringen. Warum funktioniert das mit Tönen?
GB: Vahid hat vorhin schon den Zynismus erwähnt, ich assoziiere mit Schostakowitsch auch immer auch die polkahaften Einflüsse, die grotesken Walzer – da ist auch in den hochdramatischen Symphonien viel „Schmäh“ drinnen. Interessant ist auch, dass Thomas Bernhard auch angesichts seiner schweren Herzerkrankung seinen Humor bewahrt hat. VKM: Bei Schostakowitsch ist es deutlich hörbar, der Humor als Ausweg aus der Ausweglosigkeit. Er hat es geschafft, seine Musik so zu gestalten, dass sie in ihrem Inneren Humor hatte und äußerlich das lieferte, was man von ihm erwartete. Bei Mahler ist die Auseinandersetzung mit dem Tod so interessant. Wie in der Vierten, wo im Scherzo der knöchrige Sensenmann mit musikalischen Effekten suggeriert wird und wir auf die Endlichkeit des Menschseins hingewiesen werden. Es ist sehr wichtig, dass wir uns immer erinnern, dass man auch das mit Humor betrachten kann – genau das zeichnet Mahler besonders aus. GB: Wer weiß, vielleicht war der Humor für so manchen Künstler lebensverlängernd? VKM: Ich würde jetzt noch die These aufstellen: Man kann nur kreativ tätig sein, wenn man eine innerliche Gelöstheit, ein Glücklichsein in sich tragen kann. Man schafft sonst keinen kreativen Output. Das Lachen lockert ja nicht nur die Gesichtsmuskeln, sondern auch die Gedankenmuster. Humor ist eine Grundhaltung für das Kreative!
GB: Das passiert ganz natürlich in der Kommunikation, so wie wir jetzt gerade miteinander reden und da eine Art von Humor einfließt. Ob das verbal oder ganz ohne Klang passiert … ich glaube, es ist ohne Humor gar nicht möglich. Man müsste sich doch anstrengen, den gegebenen Humor zu unterdrücken. Musik ist ein unglaubliches Kommunizieren, ein „Im Moment Sein“ im besten Sinne. Natürlicherweise findet da auch Humor statt. VKM: Ich sehe es auch so. Gerade habe ich überlegt, was macht es aus, dass man über einen Witz lacht? Es ist bestimmt auch die plötzliche Wendung, wenn etwas anders eintritt als erwartet. Haydn hat das sehr oft gemacht und die Menschen seiner Zeit zum Lachen gebracht. Es hängt sicher auch vom Kulturkreis ab, solche Beobachtungen habe ich auf Tourneen in Japan immer wieder gemacht. Humor hat natürlich auch mit einem gewissen Vorwissen zu tun und damit wird auch in der Musik gespielt.
Es gibt viele berühmte Beispiele für musi kalischen Humor. Fällt Euch ein Kompo nist ein, der weitgehend auf Humor ver zichtet hat?
GB: Ich glaube wirklich, dass man sich sehr anstrengen müsste … es ist doch entgegen dem Menschsein und damit auch gegen das Musikmachen, den Humor ganz auszulassen. VKM: Ich muss auch nachdenken, ist es über-
Ein paar Namen wurden ja schon genannt … Schostakowitsch, Mahler, Thomas Bernhard. Wie steht es um den grimmigen Humor in der Musik?
Allegro Vivo 2021 steht unter dem Zeichen der „Humoresque“, dem Ernst der Zeit ins Gesicht zu lachen – und daraus ergab sich der Kompositionsauftrag an Georg Breinschmid. Es kommt also diese Aufgabe bei der Tür herein, und was passiert dann? GB: Also die Besetzung für Violine, Kontrabass und Streicher hat an sich ja schon Potenzial für etwas Humoristisches. Und ich glaube, ich muss mir um den humoristischen Anteil in meiner Musik auch nicht wirklich Sorgen machen. Ich wollte einfach ein gutes Stück schreiben, das man in Zukunft hoffentlich auch noch gut aufführen kann. Zu jedem Kompositionsauftrag setze ich mich mit dem Anspruch hin, etwas Originelles zu schreiben, das mir selbst gut gefällt – einmal sitzt man länger daran, manchmal kürzer. Das Stück für Allegro Vivo war insofern ein besonderer Punkt für mich, weil ich auch für ein ganzes Streichorchester geschrieben habe. Es ging mir darum, ein gutes, rundes und spannendes Stück zu schaffen.
Der Titel „Sinfonia Concertante“ ist für Georg Breinschmid doch eher untypisch?
VKM: Die Verpackung verrät einfach nicht, was drinnen ist. GB: Ich habe gefunden, es passt so gut. Es gibt fünf größere Abschnitte und nähert sich einer Länge von knapp 30 Minuten und ist recht massiv … und, mir gfallt’s. VKM: Das Stück vereint alle Aspekte, die das Menschsein mit sich bringt. Das Geheimnisvolle zu Beginn, auf der anderen Seite das Neugierige und das Herantasten an das Leben, die freudigen Seiten mit viel Tanz. Es gibt auch die überschwänglichen Seiten mit Improvisation und die nachdenklichen Phasen, alle Facetten des Lebens sind dabei.
Werdet Ihr 2021 etwas nachholen, was im vergangenen Jahr nicht möglich war?
VKM: Vieles, aber auf jeden Fall werden wir uns den Humor nicht nehmen lassen. Ich genieße mit großer Freude die Begegnung mit dem Publikum, das hat mir wirklich sehr gefehlt und das lässt sich auch nicht kompensieren. Auf den Widerhall freue ich mich. GB: Ich habe kürzlich auch meine ersten Konzerte nach langer Zeit wieder spielen können. Und es war unglaublich, wir kamen auf die Bühne und haben schon beim Auftritt minutenlangen Applaus bekommen – ohne eine Note gespielt zu haben! Man konnte wirklich spüren, wie ausgehungert die Leute waren. Ich konnte dieses letzte Jahr viel zum Komponieren nützen und mir ist glücklicherweise keine Arbeit abgegangen. Gleichzeitig war die Pause auch eine Art von wertvoller Auszeit. Jetzt erlebe ich das auf der Bühne sein irgendwie neu und genieße es auch anders.
Was müssen wir nach Corona anders machen?
VKM: Mehr Dankbarkeit leben, dass wir wieder zusammenkommen können. Spüren, dass gemeinsame Momente kostbar sind, im Konzertsaal und anderswo. GB: Ich hoffe, dass sich vieles nachhaltig ändert – im Sinne davon, dass die Menschheit einen Gang zurückschalten möge. Wir müssen nicht mit Vollgas in die Zerstörung des Planeten und ins Burnout rasen. Runter vom Gas, das versuche ich auch für mich umzusetzen. Dann kommt auch automatisch die Wertschätzung wieder, denn wenn man sich für den Moment mehr Zeit nimmt, weiß man ihn auch mehr zu würdigen.
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» RED’ MA TACHELES! « Langenlois, Loisium
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in jüdischer Witz zur Einstimmung: Gershon steht in seinem Garten, wirft eine Handvoll Münzen hoch in die Luft und ruft dabei laut: „Herr, mach, dass ich gewinn‘ die Lotterie!“ Nichts passiert. Gershon wiederholt das viele Wochen lang. Nach zwei Monaten reißt plötzlich der Himmel auf und eine mächtige Stimme ertönt: „Gershon, gib‘ mir a Chance und kauf dir a Los!“ Der jüdische Humor ist eine besonders reizvolle Welt, und „tacheles“ reden – also ganz offen und frei von der Leber weg – kann Roman Grinberg besonders gut. In Workshops, Konzerten, Conferencen und unzähligen Performances hat der Musiker die Kultur, das Brauchtum und natürlich auch den jüdischen Witz einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Gemeinsam mit dem Klezmer Allstar Trio wird Roman Grinberg das Waldviertel zum Lachen bringen. Glauben Sie’s ruhig, der Mann hat Gewure und erzählt Ihnen bestimmt keinen Schmonzes!
Di., 10. 08. Konzertbeginn 19:00 Uhr € 29,–
Klezmer Allstar Trio Roman Grinberg Klavier, Gesang, Moderation Aliosha Biz Violine, Moderation Sasha Danilov Klarinette 13
» MOONLIGHT SERENADE « Horn, Freibad
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or der großen Verwandlung in den Horner Stadtsee, mit eigener Seebühne, einem Kulinariktempel und großzügigem Freizeitareal macht Allegro Vivo das Freibad Horn noch einmal zur Konzertkulisse. Nach Sonnenuntergang musizieren TeilnehmerInnen der Sommer akademie gemeinsam als Kammerorchester und in kleineren Formationen, Werke aus Barock und Klassik in einem Sere nadenkonzert, wie es sich Antonio Vivaldi oder Wolfgang Amadeus Mozart beim Komponieren vorgestellt haben könnten. Spontan und von musikalischer Leidenschaft erhitzt kann man am und im Wasser Abkühlung finden. Eine laue Sommernacht, Musik, und der Mond als wohlwollender Beobachter - schöner kann man Musik nicht genießen, außer vielleicht auf der Bühne des neuen Stadtsees im nächsten Jahr.
Di., 10. 08. Konzertbeginn 21:00 Uhr
TeilnehmerInnen der Meisterkurse 15
» AUGENZWINKERND « Stift Altenburg, Bibliothek
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umor muss nicht immer ein Schenkelklopfer sein – manchmal ist die Heiterkeit auch subtil verborgen und zeigt sich erst beim zweiten Hinhören. Nehmen wir zum Beispiel Paul Hindemith, ein Inbegriff des ernsten Komponisten im 20. Jahrhundert – aber auch von ihm gibt es musikalische Späße, wie die „Anekdoten für Radio“ aus 1925. Knapp zehn Jahre später komponierte er sein Scherzo für Viola und Violoncello, mit dem das „augenzwinkernde“ Konzert in der Stiftsbibliothek Altenburg eröffnet. Und es geht munter weiter – Lieder aus „Des Knaben Wunderhorn“ von Gustav Mahler werden von Malin Hartelius gesungen und leiten über zum nächsten, angeblich immer ernsten Komponisten: Vier Humoresken für Violine und Klavier von Jean Sibelius führen vor, dass der zu Unrecht oft als Griesgram charakterisierte Finne sehr wohl viel Humor hatte. Den hatte auch der piemontesische Komponist und Alpinist Leone Sinigaglia, wie wir in seiner Romanze und Humoreske für Violoncello und Klavier hören. Den heiteren Nachsatz schrieb der Franzose Camille Saint-Saëns mit seinem Klavierquartett B-Dur.
Mi., 11. 08. Konzertbeginn 19:00 Uhr € 35,– / 29,–*
Paul Hindemith (1895-1963) Scherzo für Viola und Cello Gustav Mahler (1860-1911) Lieder aus » Des Knaben Wunderhorn « Jean Sibelius (1865-1957) Humoresquen für Violine und Klavier Nr. 1 d-moll op.87/1 · Nr. 2 D-Dur op.87/2 Nr. 3 Es-Dur op.89/3 · Nr. 4 g-moll op.89/4 Leone Sinigaglia (1868-1944) Romanze & Humoreske op. 16 für Cello und Klavier Camille Saint-Saëns (1835-1921) Klavierquartett B-Dur op. 41 Allegretto Andante maestoso ma con moto Poco allegro più tosto moderato Allegro
* Die Konzertkarte gilt auch als Tageskarte für das Stift Altenburg und für die Gemäldegalerie Sammlung Arnold.
Malin Hartelius Gesang Réka Szilvay Violine Christian Ostertag Violine Thomas Selditz Viola Wen-Sinn Yang Cello Christopher Hinterhuber Klavier Monika Nagy Klavier 17
» SCHERZANDO « Altpölla, Pfarrkirche
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icht selten gibt es auch schöne Geschichten aus dem Musikunterricht. Max Reger soll der Mutter einer nur wenig begabten Klavierschülerin gesagt haben: „Gnädige Frau, ohne Flügel wäre ihre Tochter ein Engel.“ Wenn Musikerinnen und Musiker über ihren Noten das Wort „scherzando“ lesen, zeigt sich meistens jedes auch noch so konzentrierte Gesicht von seiner heitersten Seite. Denn „scherzend, heiter, fröhlich …“ zu spielen gelingt nur, wenn man ein Lächeln auf den Lippen und im Herzen trägt. Neben allem technischen Können und Fragen rund um das professionelle Musikerleben vermitteln die Dozentinnen und Dozenten bei den Meisterkursen von Allegro Vivo stets auch den Spaß am musikalischen Miteinander und beim Spielen selbst. Der Humor kann in der Musik selbst stecken, oder erst im Umgang mit ihr entstehen. Das heurige Jahr der „Humoresque“, die Allegro Vivo als Motto voransteht, bietet dafür jedenfalls eine hervorragende Gelegenheit.
Do., 12. 08. Konzertbeginn 19:00 Uhr € 20,–
» MATINÉEN « Horn, Kunsthaus & Vereinshaus Fr., 13. 08. Konzertbeginn 11:00 Uhr
TeilnehmerInnen der Meisterkurse 19
» GUT GELAUNT « Kunsthaus Horn, Arkadenhof*
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ie Konzerte der Meisterkurse im Rahmen von Allegro Vivo zählen zu den besonders persönlichen Ereignissen im Rahmen des Festivals. Mehr oder weniger spontan werden die Programme gefunden, man probt im intimen Rahmen und serviert quasi „frisch“ die Meisterwerke, die allen beteiligten Musikerinnen und Musikern am Herzen liegen. Und unter dem Zeichen der „Humoresque“, die als Leitgedanke über dem diesjährigen Festival steht, bieten sich natürlich auch viele Anekdoten aus der Musikgeschichte und von Konzerten an. Überliefert ist zum Beispiel eine Geschichte aus dem Leben des berühmten polnisch-amerikanischen Klaviervirtuosen Moriz Rosenthal, einem Enkelschüler von Frédéric Chopin und einem klassischen Universalgelehrten, wie es sie schon damals nur noch selten gab. Als er einen Kollegen den Minutenwalzer von Chopin spielen hörte, sagte Rosenthal danach: „Das war die vergnüglichste Viertelstunde meines Lebens.“
Fr., 13. 08. *bei Regenwetter Vereinshaus Horn
Konzertbeginn 19:00 Uhr € 20,–
TeilnehmerInnen der Meisterkurse 21
» HUMORESQUE « Kunsthaus Horn, Arkadenhof*
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yung-ki Joo ist dem österreichischen Publikum als Tastenhumorist in seinem Duo Igudesman & Joo bekannt. Er meint, die klassische Musik „hat unverdientermaßen den Ruf bekommen, derart ernst, verstaubt und elitär zu sein, dass die meisten Menschen, auch die Musiker, nicht mehr merken, wie viel Humor in der Musik und im Leben und Schaffen klassischer Musiker steckt.“ Gemeinsam mit seiner Klavier- und Lebenspartnerin Yu Horiuchi und der Sängerin Johanna von der Deken geht Joo in der Musik selbst auf humoristische Spurensuche. Die Narrenkappe wird zuhause gelassen und die Musik so gespielt wie sie ist, so dass der ihr eigene Witz durchschimmern kann. Denn, in vollem Ernst, diese Musik macht Spaß. Darüber hinaus wurde viel Humorvolles über Musik geschrieben und die Welt der klassischen Musik steckt voller Anekdoten und Witze, die ein ganz anderes Bild enthüllen, als das todernste, hochgestochene Image, das klassischer Musik immer noch anhaftet.
Sa., 14. 08. *bei Regenwetter Vereinshaus Horn
Konzertbeginn 20:00 Uhr € 29,– / 26,–
Hyung-ki Joo Klavier Yu Horiuchi Klavier Johanna von der Deken 23
Gesang
Ganz Horn erklingt
» DYNAMO « Kunsthaus Horn, Arkadenhof*
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atthias Bartolomey und Klemens Bittmann sind schon längst kein Geheimtipp mehr und sorgen bei ihrem Publikum mit Recht regelmäßig für Begeisterungsstürme. Das Zweigespann steht für viele Dinge – Engstirnigkeit und Traditionsverliebtheit gehören aber nicht dazu. Der künstlerische Leiter von Allegro Vivo, Vahid Khadem-Missagh, freut sich bei diesem Konzert im Horner Arkadenhof auf „Humor von seiner explosiven Seite“. In der Tat, ein musikalisches Feuerwerk steht auf dem Programm, wenn die beiden Tausendsassas ihre ganz eigene Vision von musikalischer Zusammenarbeit vorführen: elegante Kammermusik, rockige Kraft, verträumter Jazz und Singer-SongwriterElemente finden sich ebenso wie ein Tupfer von Folk und natürlich die eine oder andere Verbeugung vor der Klassik. Nach den ersten beiden Alben heißt die Neuerscheinung von BartolomeyBittmann „Dynamo“, mit dem die selbsternannten „progressivestringsvienna“ einen weiteren Streich aus ihrer heiteren Musikwelt in den Abendhimmel schießen.
Di., 17. 08. *bei Regenwetter Vereinshaus Horn
Konzertbeginn 19:00 Uhr € 29,– / 26,– BartolomeyBittmann progressivestringsvienna
» OPEN SPACE « Horn, Pfarrgasse Mi., 18. 08. Konzertbeginn 10:30 Uhr TeilnehmerInnen der Meisterkurse
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» FROHSINN « Stift Altenburg, Bibliothek
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ls Beethoven seinem Verleger einmal eine Sammlung von kleinen Klavierstücken als „Bagatellen“ anbot, die er im Laufe vieler Jahre „so nebenbei“ komponiert hatte, lehnte Carl Peters ab und nannte die Werke „gar zu klein“. Ach, hätte er nur gewusst, dass er damit fast schon eine eigene Gattung begründete! Denn Beethovens Stil und die hohe Konzentration köstlicher Ideen in seinen kleinen Stücken veränderte sich gegen Ende seines Lebens noch weiter – und so wurde die „Bagatelle“ fast schon zur Hauptsache unter den musikalischen „Nebenschauplätzen“. Denn seit Beethoven versuchten sich viele Komponisten an der vermeintlich „kleinen Form“ und wir können heute darüber schmunzeln, wie raffiniert vielen von ihnen das Servieren ihrer klingenden Pointen gelungen ist. Neben Bagatellen von Dvořák und Beethoven steht unter dem Zeichen des „Frohsinns“ in der Stiftsbibliothek Altenburg auch noch Schumanns Klavierquintett in Es-Dur auf dem Programm – zu dem Vahid Khadem-Missagh meint: „Humor kann man auch augenzwinkernd miteinander teilen!“
Mi., 18. 08. Konzertbeginn 19:00 Uhr € 35,– / 29,–* Antonín Dvořák (1841-1904) Bagatellen op. 47 für zwei Violinen, Cello und Klavier Allegretto scherzando Tempo di Minuetto. Grazioso Allegretto scherzando Canon. Andante con moto Poco Allegro Ludwig van Beethoven (1770-1827) ausgewählte Bagatellen solo op. 33 Robert Schumann (1810-1856) Klavierquintett Es-Dur op. 44 Allegro brillante In Modo d’una Marcia. Un poco largamente Scherzo. Molto vivace Allegro ma non troppo
* Die Konzertkarte gilt auch als Tageskarte für das Stift Altenburg und für die Gemäldegalerie Sammlung Arnold.
Antti Siirala Klavier Tanja Becker-Bender Sophia Jaffé Violine Roland Glassl Viola Gregor Horsch Cello 27
Violine
» LEGGIERO « Horn, Kunsthaus, Arkadenhof*
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as mag sich bei den Meisterkursen im Rahmen von Allegro Vivo alles ereignen? Wir hören die Früchte der Arbeit meistens nur in einem Konzert, zwischendurch gibt es während des Festivals auch die Gelegenheit, die Dozentinnen und Dozenten selbst in künstlerischer Funktion zu erleben. Und auf der Bühne sind alle gleich – das bekam auch schon der sehr angesehene und elegant auftretende Pianist Leopold von Meyer (1816-1883) zu spüren. Der gebürtige Badener bekam einmal die ehrenvolle Gelegenheit, Seiner Majestät Kaiser Franz I. vorzuspielen. Nach vollendeter Darbietung sagte der Kaiser zu ihm: „Herr von Meyer, ich hab den Thalberg gehört, ich hab den Dreyschock gehört, ich hab den Liszt gehört …“ Mit jedem klingenden Pianistennamen verbeugte sich Leopold von Meyer immer tiefer. Der Kaiser weiter: „… ich hab auch die Frau Schumann gehört … aber so wie Sie hat noch keiner geschwitzt!“
Do., 19. 08. *bei Regenwetter Vereinshaus Horn
Konzertbeginn 19:00 Uhr € 20,–
» MATINÉEN « Horn, Kunsthaus & Vereinshaus Fr., 20. 08. Konzertbeginn 11:00 Uhr
» SPIELLUST « Schloss Greillenstein Fr., 20. 08. Konzertbeginn 19:00 Uhr € 20,–
TeilnehmerInnen der Meisterkurse 29
» GALAKONZERT « » WISSENTLICH WIENERISCH « Horn, Kunsthaus, Arkadenhof*
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ls der Schriftsteller Alfred Polgar eines Nachmittags sein Kaffeehaus verließ, lief ihm ein anderer Stammgast nach und wollte sich etwas anbiedernd nähern. „In welche Richtung gehen Sie, Herr Polgar?“, fragte er den Schriftsteller und bekam zurück: „In die entgegengesetzte.“ Tiefgründig, doppelbödig, wehmütig und nicht selten schwarz – so ließe sich der Humor in Wien rund um 1900 vielleicht beschreiben. Nicholas Ofzarek, Vahid Khadem-Missagh und die Academia Allegro Vivo sind einen ganzen Abend lang „Wissentlich Wienerisch“ und beleuchten die verschiedenen Facetten aus dem Schmelztiegel zwischen Heiterkeit und Mieselsucht, unter anderem auch die Melange mit ihren fließenden Grenzen zwischen Musik und Sprache. Musikalisch vertreten sind Wolfgang Amadeus Mozart, Fritz Kreisler, Alexander Zemlinsky, die Strauss-Dynastie und Georg Breinschmid – literarische Beiträge kommen von Alfred Polgar, Gerhard Jaschke, Karl Kraus, Georg Kreisler, Fritz Grünbaum, Johann Nestroy und Helmut Qualtinger … na servas!
Sa., 21. 08. *bei Regenwetter Vereinshaus Horn
Konzertbeginn 20:00 Uhr € 50,– / 42,– Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Serenade für Streicher KV 525 » Eine kleine Nachtmusik « Allegro Rondo. Allegro Fritz Kreisler (1875-1962) » Liebesleid « · » Liebesfreud « Alexander Zemlinsky (1871-1942) » Humoreske « (arr. Ursula Erhart-Schwertmann) Josef Strauss(1827-1870) » Im Fluge « Polka schnell op. 230 Johann Strauss Sohn (1825-1899) » Wiener Blut « Walzer op. 354 Georg Breinschmid (*1973) » Wien bleibt Krk « Texte von Johann Nestroy, Gerhard Jaschke, Karl Kraus, Georg Kreisler, Fritz Grünbaum, Alfred Polgar und Helmut Qualtinger
Nicholas Ofczarek Rezitation Academia Allegro Vivo Vahid Khadem-Missagh Violine und Dirigent Sparkasse Horn – Konzertpatenschaft
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» AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG « » HUMORVOLL – GROTESK –
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er Begriff der Humoresque hat wie in allen Kunstsparten auch in der bildenden Kunst einen hohen Stellenwert. Die Auseinandersetzung mit der „leichten Muse“ ist nur vermeintlich leicht und für viele Künstler eine große Herausforderung. Dem Leitthema des 43. Allegro Vivo Festivals folgend, nähert sich der Kunstverein Horn dem Thema aus verschiedenen Blickwinkeln an und präsentiert humorvolle, groteske und skurrile Kunstwerke. Diese finden sich in Francisco Goyas „Los Caprichos“ ebenso, wie in den meisterhaften Radierungen Jacques Callots, mit denen er die commedia dell‘ arte weit über die Grenzen Italiens hinaus bekannt gemacht hat. Die Politik und Gesellschaft karikierenden Lithographien des französischen Malers Honoré Daumier fanden durch die Zeitungen erstmals größere Verbreitung. Auch komische literarische Figuren sind oftmals fantasievolle Vorlage für bildende Kunst. Das reicht von der Verrücktheit eines Don Quixote über den Spielwitz Pinocchios, den Wahnwitz Till Eulenspiegels bis zum Erfinder geist eines Baron von Münchhausen. Der Humor nimmt den Schrecken, selbst der Tod ist ein Tänzer, wie die bedeutenden Darstellungen von Totentänzen in Kirchen, an Friedhofsmauern aber auch in Inkunabeln und ersten Drucken seit dem Mittelalter zeigen. So findet sich auch das Buch als ideales Medium zur Verbreitung von Humor, Satire und Groteske in der Ausstellung wieder. (links: Radierung “Play Bach!” Markus Vallazza)
SKURRIL « Kunsthaus Horn, Kunstverein So., 22. 08. Ausstellungseröffnung 11:00 Uhr Freier Eintritt, um Anmeldung wird gebeten.
Die Ausstellung ist bis 10. Okt. zu sehen Freitag 15:00 – 18:00 Samstag 10:00 – 17:00
Toni Kurz 33
Präsentation
In Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Horn
» FAMILIENNACHMITTAG « Horn, Kunsthaus, Arkadenhof*
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rinnerungen an eine glückliche Kindheit umfassen immer die lustigen Geschichten und die heiteren Momente – vielleicht auch das erste Konzert mit den Eltern. Wer weiß, für wen dieses Konzert 2021 eines Tages zu einer geliebten Erinnerung werden wird? Das Programm ist jedenfalls eines der schönsten Beispiele dafür, wie eine Geschichte und Musik auf unterhaltsame Weise miteinander verwoben werden. Camille Saint Saëns‘ „Karneval der Tiere“ ist ein musikalischer Rundgang durch den Tiergarten und schildert mit knallbunten Farben das Brüllen der Löwen, das Trompeten der Elefanten, anmutige Schwäne, das störrische I-AAAA von Eseln, die elegant schwimmenden Fische im Aquarium und noch viele weitere Bewohner unserer Fauna – ein musikalischer Spaß für die Familie! Und umso schöner ist es, wenn die MusikerInnen selbst aus der jungen Generation stammen. Bei Allegro Vivo spielen die TeilnehmerInnen der Kinder- und Jugendkurse selbst ausgewählte „tierische“ Kaleidoskope aus der Feder des französischen Romantikers.
So., 22. 08. *bei Regenwetter Vereinshaus Horn
Konzertbeginn 16:00 Uhr Freier Eintritt
Camille Saint-Saëns (1835-1921) » Karneval der Tiere «
Orchester der Kinder- und Jugendkurse Juan Sebastián Acosta Leitung 35
Ganz Horn erklingt
» MUSIKALISCHER SPAZIERGANG « durch Eggenburg
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ggenburg blickt auf eine lange und reiche Geschichte zurück – meist werden die Anfänge in der Zeit der Babenberger genannt, was die Stadt mehr als 1.000 Jahre alt macht. Bei Allegro Vivo 2021 steht ein „Musikalischer Spaziergang“ durch die Stadt auf dem Programm, unter der kundigen Führung von Prof. Dr. Fritz Steininger, dessen Name untrennbar mit dem äußerst sehenswerten Krahuletz-Museum verbunden ist. Und wer weiß, wofür das Krahuletz-Museum unter anderem so berühmt ist, der weiß auch, dass die Geschichte Eggenburgs noch sehr viel weiter zurückreicht als nur 1.000 Jahre. Kennen Sie das Gavialosuchus eggenburgensis? Nein? Dann wird es höchste Zeit, denn das Eggenburger Krokodil schwamm schon vor rund 20 Millionen Jahren in dem Meer herum, wo heute die Stadt Eggenburg liegt. Solche und noch viele weitere Kuriositäten fördert der Spaziergang zutage, aufgelockert durch kurze, kleine Soloauftritte an den Wegstationen und einem Schlusskonzert mit Mozart!
Treffpunkt: Krahuletz Museum Di., 24. 08. Konzertbeginn 19:00 Uhr € 20,– Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704) Passacaglia für Solovioline Francisco Tárrega (1852-1909) » Recuerdos de la Alhambra « für Viola solo Garth Knox (1956*) » Nine Fingers « für Viola solo George Crumb (1929*) Sonate für Violoncello solo Fantasia. Andante espressivo e con molto rubato Tema pastorale con variazioni: Tema: Grazioso e delicato Var. I: Un poco animato Var. II: Allegro possibile e sempre pizzicato Var. III: Poco adagio e molto espressivo Coda: Tempo primo Toccata. Largo e drammatico – Allegro vivace Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Flötenquartett D-Dur KV 285 Allegro Adagio Rondeau. Allegretto
Prof. Dr. Fritz Steininger
Führung
Matthieu Gauci-Ancellin Klara Flieder Violine Peijun Xu Viola Troels Svane Cello
Flöte
» OPEN SPACE « Horn, Pfarrgasse Mi, 25. 08. Konzertbeginn 10:30 Uhr TeilnehmerInnen der Meisterkurse 37
» AUSERLESENES « Stift Altenburg, Bibliothek
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einsinniger Humor durchzieht ein Kammerkonzert in der Stiftsbibliothek von Altenburg, der von herausragenden Meisterinterpretinnen und -interpreten gestaltet wird. Am Klavier zu hören ist Elisabeth Leonskaja, die auch 2021 wieder als Künstlerin und Dozentin zu Allegro Vivo zurückkehrt und ihr unglaubliches Wissen an die jüngere Generation weitergibt. In der zeitlichen Mitte des Konzertprogramms steht Mozarts Fantasie in c-Moll, flankiert von Musik von Johannes Brahms und Alexander Zemlinsky. Scheinbar haben die drei Komponisten miteinander nichts zu tun – doch der Schein trügt: Zemlinsky war in jungen Jahren ein glühender Verehrer von Brahms und sagte er sei „wie besessen von dieser Musik.“ Und so tragen auch seine beiden Sätze für Streichquintett eindeutig „Brahmssche“ Züge – nach der Uraufführung des zweiten Stücks (Prestissimo, mit Humor) lud Brahms den jungen Komponisten zu sich zu einer Kompositionsstunde ein und überrasche Zemlinsky, als er ihm Mozarts Streichquintette als unerreichtes Ideal dieser Gattung auf den Tisch legte.
Mi, 25. 08. Konzertbeginn 19:00 Uhr € 35,– / 29,–*
Alexander Zemlinsky (1871-1942) Zwei Sätze für Streichquintett Allegro Prestissimo, mit Humor Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Fantasie c-Moll KV 475 Adagio Allegro Andantino Più Allegro Primo tempo Johannes Brahms (1833-1897) Klavierquartett A-Dur op. 26 für Klavier, Violine, Viola und Cello Allegro non troppo Poco Adagio Scherzo. Poco Allegro Finale. Allegro
* Die Konzertkarte gilt auch als Tageskarte für das Stift Altenburg und für die Gemäldegalerie Sammlung Arnold.
Elisabeth Leonskaja Klavier Christian Altenburger Violine Klara Flieder Violine Veit Hertenstein Viola Peijun Xu Viola Patrick Demenga Cello Troels Svane Cello 39
» JUBELSTIMMUNG « Horn, Kunsthaus, Arkadenhof*
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ls ein Musiklehrer einmal seinen jungen Schülern die Wiener Klassik näherbringen wollte, entschied er sich dafür, erst einmal ein Stück von Wolfgang Amadeus Mozart vorzuspielen. Er setzte sich ans Klavier und begann zu spielen. Nach wenigen Takten sauste irgendwo hinten eine Hand in die Höhe. Freudig unterbrach der Lehrer das Stück und erwartete eine interessierte Frage. Er zeigte auf den Schüler und sagte: „Ja, bitte!“ Und bekam zur Antwort: „Wir würden lieber etwas Aktuelleres hören, nicht etwas aus Ihrer Generation.“ Wir dürfen gern darauf vertrauen, dass die Kinder und Jugendlichen, die bei Allegro Vivo die Sommerakademie besuchen, etwas mehr von Musik verstehen als der Schüler unserer Geschichte. Am besten überzeugt man sich selbst bei einem der Konzerte aus der Reihe der Meisterkonzerte mit den TeilnehmerInnen oder dem Konzert „LOL – Laughing out loud“ auf dem Campus Horn.
Do., 26. 08. *bei Regenwetter Vereinshaus Horn
Konzertbeginn 19:00 Uhr € 20,– TeilnehmerInnen der Meisterkurse
» LOL – LAUGHING OUT LOUD « Campus Horn, Weitblick Fr., 27. 08. Konzertbeginn 10:30 Uhr TeilnehmerInnen der Kinderkurse
» MATINÉEN « Horn, Kunsthaus & Vereinshaus Fr., 27. 08. Konzertbeginn 11:00 Uhr TeilnehmerInnen der Meisterkurse
» HEITER « Maria Dreieichen, Basilika Fr., 27. 08. Konzertbeginn 16:00 Uhr Freier Eintritt, um Anmeldung wird gebeten. TeilnehmerInnen der Kinderkurse
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» NO RISK, NO FUN! « Stift Geras, Marmorsaal
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ber das Verhältnis von Lehrern und Schülern in der Musik gibt es viele unterhaltsame Geschichten. Eine besonders schöne ist über Giuseppe Verdi erhalten, der eines Tages bei einem Spaziergang einen Leierkastenmann hörte – gespielt wurde Verdis eigene berühmte Arie „La donna è mobile“ aus „Rigoletto“. Nur gab es einen Schönheitsfehler, denn der Drehorgelspieler war viel zu schnell und die Arie war kaum kenntlich. Verdi konnte nicht anders, blieb stehen und gab sich als der Komponist zu erkennen – er zeigte dem Drehorgelspieler das richtige Tempo vor. Als Verdi einige Zeit später wieder an der gleichen Stelle vorbeikam und den Drehorgelspieler sah, hatte der auf seinem Instrument ein gut lesbares Schild angebracht: „Schüler von Giuseppe Verdi“. Das war eine frühe Variante von „No risk, no fun!“, und wie es sich heute anhört, wenn Virtuosen etwas gemeinsam wagen und ins Unbekannte vorstoßen, lässt sich bei einem Konzert der Meisterkurse im herrlichen Marmorsaal des Stifts Geras erleben.
Fr., 27. 08. Konzertbeginn 19:00 Uhr € 20,– TeilnehmerInnen der Meisterkurse
» KLASSIKTREFFPUNKT « Ö1 LIVE Horn, Kunsthaus Sa., 28. 08. Sendebeginn 10:00 Uhr Freier Eintritt, um Anmeldung wird gebeten. Ulla Pilz Gestaltung Gäste: Lilya Zilberstein & Ingolf Turban
» ABSCHLUSS-MATINÉE « Campus Horn, Weitblick Sa., 28. 08. Konzertbeginn 10:30 Uhr TeilnehmerInnen der Kinderkurse
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» SPIELWITZ « Horn, Kunsthaus, Arkadenhof*
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eit mehr als 20 Jahren bereichert das Ensemble Amarcord Wien unsere Musiklandschaft. Über sich selbst sagen sie: „Aufgrund unserer Herkunft sind wir ein echtes Wiener Ensemble. Der Geiger stammt aus Salzburg, der Akkordeonist aus Oberösterreich, der Kontrabassist aus der Steiermark und der Cellist aus dem nahegelegenen Australien.“ Aus diesem Humus der Erde wuchs der Humor, der die vier Musiker zu ihrem unvergleichlichen Spielwitz und einem unverkennbaren Klang geführt hat. „Wir haben ein vielschichtiges Repertoire entwickelt, welches von packender ethnischer Musik über intime Vokalmusik bis hin zu den großen Werken der Orchesterliteratur reicht. Piazzolla, Satie, Mussorgski, Mahler, Wagner … haben wir uns einverleibt, deren Musik zerlegt und wieder zusammengebaut, bis sie ganz zu der Unseren geworden ist.“ Was Amarcord Wien unter Spielwitz versteht, führen sie an einem lauen Sommerabend im Arkadenhof Horn vor und nehmen uns mit auf eine Vergnügungsfahrt durch ihr abwechslungsreiches Repertoire.
Sa., 28. 08. *bei Regenwetter Vereinshaus Horn
Konzertbeginn 20:00 Uhr € 29,– / € 26,– Marcus Davy (*1959) Die Wut über den verlorenen Rubel Heartless Johann Strauss (1825-1899) Ouvertüre zu der Operette » Die Fledermaus « Sebastian Gürtler (*1970) Ludwig’s Nightmare Sebastian Gürtler (*1970)/Tommaso Huber Der Herrgott und die Geige Astor Piazzolla (1921-1992) Michelangelo 70 Erik Satie (1866-1925) Gnossienne 3 Erik Satie (1866-1925) Je te veux L.v. Beethoven (1770-1827)/ Stephan Koncz (*1984) Swing on Beethoven
Amarcord Wien Sebastian Gürtler Violine Michael Williams Violoncello Gerhard Muthspiel Kontrabass Tommaso Huber Akkordeon 45
Ganz Horn erklingt
» L'HISTOIRE DU SOLDAT « Burg Raabs, Großer Rittersaal
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gor Strawinskis „Geschichte vom Soldaten“ hat humoristische Momente, ist aber eher ein zeitloses Märchen mit einer ernsten Moral: Ein Soldat lässt sich auf einen Tauschhandel mit dem Teufel ein – das kann unmöglich gut gehen. Der Gehörnte bekommt die Geige des Soldaten und damit seine Seele, dafür gibt es ein Buch mit allen Börseninformationen der Zukunft und damit sicheren Reichtum. Das ist der Anfang einer Geschichte, in der am Schluss niemand anderer als der Teufel alleine lacht. Die Schauspielerin Andrea Eckert, dem Publikum bekannt durch ihre ergreifenden Charakterportraits, führt mit dem Merlin Ensemble durch Strawinskis Moritat, die vor etwas mehr als 100 Jahren aus einem kleinen Jahrmarktstück ein großes Welttheater machte. Wir denken 2021 besonders an den Jahrhundertkomponisten, dessen Tod sich in diesem Jahr zum 50. Mal jährt. In seiner Musik verstand es Strawinski trefflich, die einzelnen Szenen mit starken Farben und Klängen nachzuzeichnen – es gibt einen Ragtime, die zarten Töne einer kranken Prinzessin und auch der betrunkene Teufel ist zu hören.
So., 29. 08. Konzertbeginn 16:00 Uhr € 35,– / 29,– Till Alexander Körber (*1967) UA Igor Strawinsky (1882-1971) » L'histoire du Soldat « 1. Marche du Soldat 2. Rag time 3. Musique de la 1ère Scene 4. Danse du Diable 5. Musique de la 2ème Scene 6. Petit Choral 7. Musique de la 3ème Scene 8. Couplet du Diable 9. Marche du Soldat 10. Grand Choral
Andrea Eckert Rezitation Merlin Ensemble Wien Martin Walch Leitung Hermann Beil Regie 47
» OPEN SPACE « Horn, Pfarrgasse Mi., 01. 09.
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usik mit betont heiterem Charakter prägt das Programm dieses Kammerkonzerts in der Stifts bibliothek von Altenburg. Mit zwei Capriccios für drei Violinen von Friedrich Hermann beginnt der Abend. Mit einer künstlerischen Nachempfindung eines Düsenjets sausen wir weiter im Programm: Heitor Villa-Lobos‘ „Assobio a jato“ für Flöte und Violoncello ist die Vertonung eines Verkehrsflugzeugs, das sich langsam vom Boden in die Lüfte hebt. Die Landung findet in Italien statt, zumindest in der „Suite Italienne“ von Igor Strawinski, in der er Tanzsätze aus seinem Ballett „Pulcinella“ zu einem vergnüglichen Reigen verarbeitete. Mit subtilem Humor wird der Abend abgerundet: Der erst siebzehnjährige Ernö von Dohnányi schickte sein erstes vollendetes Werk, das Klavierquintett op. 1, an seinen Lehrer nach Bad Ischl – der zeigte es seinem Freund Johannes Brahms, der meinte: „Das hätte ich selbst nicht besser machen können.“
Konzertbeginn 10:30 Uhr TeilnehmerInnen der Meisterkurse
» MIT HUMOR « Stift Altenburg, Bibliothek Mi., 01. 09. Konzertbeginn 19:00 Uhr € 35,– / € 29,–* Friedrich Hermann (1828-1907) Capriccio für 3 Violinen d-Moll op. 2 Capriccio für 3 Violinen G-Dur op. 5 Heitor Villa-Lobos (1887-1959) » Assobio a jato « (The Jet Whistle) für Flöte und Cello Igor Strawinsky (1882-1971)/ Gregor Piatigorsky (1903-1976) » Suite Itallienne « Ernst von Dohnányi (1877-1960) Klavierquintett c-Moll op.1 Allegro Scherzo: Allegro vivace Adagio, quasi andante Finale: Allegro animato - Allegro
* Die Konzertkarte gilt auch als Tageskarte für das Stift Altenburg und für die Gemäldegalerie Sammlung Arnold.
Lilya Zilberstein Klavier Andreas Janke Violine Ingolf Turban Violine Thomas Fheodoroff Violine Hariolf Schlichtig Viola Laszlo Fenyö Cello Wally Hase Flöte 49
» BURLESKO « Schloss Rosenburg, Marmorsaal
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ie Burleske in der Musik ist ein heiteres, gar übermütiges Instrumentalstück – wir kennen frühe Beispiele aus dem Werk von Johann Sebastian Bach und seiner Partita Nr. 3 für Klavier oder von Leopold Mozart. Der Reiz an der Ausgelassenheit findet sich auch später wieder, beispielsweise in Gustav Mahlers Symphonie Nr. 9, im ersten Violinkonzert von Dmitri Schostakowitsch oder in der Burleske für Klavier und Orchester von Richard Strauss. Ein Höhepunkt der Burleske ist bestimmt das Ballett „Petruschka“ von Igor Strawinski, wo der Übermut zum Ende hin ins Tragikomische, ins Groteske überschwappt. Welches Programm sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Meisterkurse für den Abend „Burlesko“ im Rahmen von Allegro Vivo ausdenken werden, bleibt noch ihr eigenes kleines Geheimnis. Aber eines ist sicher, es wird alles andere als eintönig.
Do., 02. 09. Konzertbeginn 19:00 Uhr € 20,–
TeilnehmerInnen der Meisterkurse 51
» MATINÉEN « Horn, Kunsthaus & Vereinshaus
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er Musikunterricht hat im Lauf der Zeit glücklicherweise die eine oder andere Neuerung erfahren. Das wissen auch die Professorinnen und Professoren der Meisterkurse, wenn sie in konzentrierter Atmosphäre ihr Wissen an die jüngere Generation weitergeben. Die Arbeit ist geprägt von Wertschätzung und hebt sich wohltuend ab von beispielhaften Geschichten, wie wir sie noch aus Beethovens Zeit kennen: Als sich ein selbstbewusster junger Mann bei ihm meldete und Klavierunterricht zu nehmen wünschte, ließ ihn Beethoven einmal vorspielen. Der Komponist sagte nach der Darbietung zu dem jungen Mann: „Ich habe nicht so viel Zeit, um Sie so lange zu unterrichten, bis Sie einsehen, dass Sie nichts können.“ Ein gelungenes Bonmot aus alter Zeit – bei Allegro Vivo wird der gute Ton gepflegt und darf auch in den Konzerten der Meisterkurse an besonders prominenter Stelle stehen.
Fr., 03. 09. Konzertbeginn 11:00 Uhr
» MUSIKALISCHES LÄCHELN « Kunsthaus Horn, Arkadenhof* Fr., 03. 09. *bei Regenwetter Vereinshaus Horn
Konzertbeginn 19:00 Uhr € 20,–
TeilnehmerInnen der Meisterkurse 53
» IMMER WIEDER, GANSCH & PAUL! «
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ahid Khadem-Missagh nennt sie treffend die „Botschafter des musikalischen Humors“ – gemeint sind die beiden Mitglieder von Mnozil Brass Thomas Gansch (Trompete, Flügelhorn, Gesang) und Leonhard Paul (Posaune, Basstrompete, Gesang) – sie tun sich mit dem Tubisten Albert Wieder von „Blechhauf’n“ zu einem „kammermusikomischen“ Trio zusammen. Konventionen darf man gerne als unnötigen Ballast über Bord werfen. Dafür wird Platz gemacht für die Herren George Michael, Franz Schubert, Chuck Mangione, Johann Strauß, Udo Jürgens, Toots Thielemanns, Henry Mancini und Billy Joel. Das klingt doch nach einer netten Reisegesellschaft! Bleibt nur zu hoffen, dass die drei Virtuosen mit ihrer überwältigenden komödiantischen Begabung auch genügend Lachsackerln mit dabei haben.
Burg Rappottenstein, Wirtschaftshof* Sa., 04. 09. *bei Regenwetter Dachsaal
Konzertbeginn 19:00 Uhr € 29,–
Thomas Gansch Trompete, Flügelhorn, Gesang Leonhard Paul Posaune, Basstrompete, Gesang Albert Wieder Tuba 55
» DIE FROMME HELENE « Burgschleinitz, Burghof*
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llegro Vivo bespielt bis zu 35 verschiedene Spielorte im gesamten Waldviertel und freut sich, seinem Publikum immer wieder neue architektonische Juwele zu präsentieren. Besonders groß ist die Freude, wenn die Einladung von einer Künstlerin wie Andrea Eckert kommt, die für die Verbindung von Musik und Wort die Pforten ihres verträumten Wasserschlosses Burgschleinitz öffnet. Bei Schön wetter im romantischen Burghof oder andernfalls im intimen Rahmen des Rittersaals wird die Gastgeberin selbst aus Wilhelm Buschs satirisch humorvoller Bildergeschichte „Die fromme Helene“ lesen. Ganz in der Tradition kammermusikalischer Hausmusik umspielt das junge preisgekrönte Javus Quartett die Texte und gibt ihnen im wahrsten Sinne des Wortes eine besondere Note. Franz Schuberts Quartettsatz dient dabei als Ouvertüre, Erwin Schulhoffs „Fünf Stücke“ tanzen durch die Handlung und mit Hugo Wolfs „Italienischer Serenade“ werden die Gäste durch einen stimmungsvollen Abend geleitet.
So., 05. 09. *bei Regenwetter Rittersaal
Konzertbeginn 16:00 Uhr € 29,–
Wilhelm Busch (1832-1908) » Die fromme Helene « Franz Schubert (1797-1828) Quartettsatz c-Moll D703 Allegro assai Erwin Schulhoff (1894-1942) Fünf Stücke für Streichquartett Alla Valse viennese: Allegro Alla Serenata: Allegretto con moto Alla Czeca: Molto allegro Alla Tango milonga: Andante Alla Tarantella: Prestissimo con fuoco Hugo Wolf (1860-1903) » Eine italienische Serenade «
Andrea Eckert Rezitation Javus Quartett Marie-Therese Schwöllinger Alexandra Moser Violine Anuschka Cidlinsky Viola Oscar Hagen Cello 57
Violine
» DER MUSIKALISCHE SCHERZ « Waidhofen / Th., Stadtpfarrkirche
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ehr als 24.000 Kilometer ist der Komponist David Wagner in seinem 24-jährigen Leben als Läufer schon gelaufen. Während des Lockdowns lief er zum Beispiel in neun Tagen von seiner Heimatstadt Graz nach Linz, wo er heute lebt. Jeden Tag mit dem Zug zum Ort, wo er am Vortag aufgehört hatte – auch so kann man die „ernste Zeit“ verbringen, nämlich gesund und produktiv. Und komponiert hat David Wagner auch viel, unter anderem sein „Quartetto bruto“, mit dem er den Kompositionspreis der INÖK und von Allegro Vivo gewann. Das Stück ist „ein bisserl anarchisch“, wie der Komponist sagt. Jedenfalls verlangen seine Aufführungsanweisungen von den Musikern „Festes Schuhwerk mit harten Sohlen und teppichfreien Boden“ – na das kann ja was werden! Das Auner Quartett spielt weiters noch Joseph Haydns „Scherz“-Quartett op. 33 Nr. 2 und zum Abschluss ein Meisterwerk eines Meisterkomponisten, der 2021 ein Jubiläum feiert: das erste Streichquartett von Alexander Zemlinsky, der heuer 150 Jahre alt geworden wäre.
Do., 09. 09. Konzertbeginn 19:00 Uhr € 29,– / 26,–
Joseph Haydn (1732-1809) Streichquartett Es-Dur op. 33/2 » Der Scherz « Allegro moderato cantabile Scherzo Largo sostenuto Presto David Wagner (*1966) » Quartetto bruto « (UA) Allegro vitale Scherzo rustico Andante delicato Uraufführung Preisträgerwerk des Kompositionswettbewerbs der INOEK, des Landes Niederösterreich und des Allegro Vivo Festivals Alexander Zemlinsky (1871-1942) Streichquartett Nr. 1 A-Dur op. 4 Allegro con fuoco Allegretto Breit und kräftig Vivace con fuoco
Auner Quartett Daniel Auner Violine Barbara Galante Auner Nikita Gerkusov Viola Konstantin Zelenin Cello 59
Violine
» GIOCOSO « Ziersdorf, Konzerthaus Weinviertel
K
raut und Rüben vom Feinsten“ – oder wörtlich „wie es beliebt“, das ist in der Musik das Quodlibet: Hintereinander oder Übereinander dürfen musika„ lische Zitate, Texte und allerlei tönende Scherze miteinander vermengt werden. Die länderspezifischen Bezeichnungen aus ganz Europa sprechen für sich: in Spanien „Ensalada“, in Frankreich „Fricassée“, in Italien „Misticanza“ und in England „Medley“. Von Paul Wranitzky, einem zu seiner Zeit sehr geschätzten Zeitgenossen von Mozart und Haydn, erklingt zum Auftakt des Konzerts seine Symphonie „Quodlibet“ und bereitet damit den Boden für eine erlesene Auswahl von Arien aus Mozarts Feder. Ebenso klassisch klingt der Abend im Konzerthaus Weinviertel aus, wenn das Wranitzky Kammerorchester Prag die „Abschieds-Symphonie“ von Joseph Haydn spielt. Einer Legende nach wollte Haydn seinen Dienstherren Esterházy auf den angeblich dringend benötigten Urlaub für seine Musiker aufmerksam machen – historisch belegt ist das nicht und auch die Musik erzählt eine deutlich dramatischere Geschichte, aber als Anekdote hat sich der auskomponierte Abschied bis in unsere heutige Zeit erhalten.
Fr., 10. 09. Konzertbeginn 19:30 Uhr € 29,– Paul Wranitzky (1756-1808) » Sinfonia Quodlibet « in D-Dur Allegro - Allegro Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) » Voi avete un cor fedele « KV 217 Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) » La finta giardiniera « KV 196 Ouvertüre Arien der Serpetta » Chi vuol godere il mondo « » Appena mi vedon « Joseph Haydn (1732-1809) » Abschiedssymphonie « fis Moll, Hob. I:45
Ilona Revolskaya Sopran Wranitzky Kammerorchester Prag Marek Štilec Dirigent 61
» PIAZZOLLA 100 – WEITRA 700 « Schloss Weitra, Arkadenhof Do., 16. 09.
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m 26. Mai 1321 schrieb König Friedrich der Schöne den Bürgern zu Weitra einen Freibrief und erhob die Stadt damit in ihrer Bedeutung. Heuer feiert man in Weitra den 700. Jahrestag dieser „Beförderung“, unter anderem mit einem Konzert von Allegro Vivo. Bei der Gelegenheit wird auch ein wesentlich jüngeres Geburtstagskind gefeiert, denn 2021 wäre der Tango-König Astor Piazzolla 100 Jahre alt geworden. Vor seinen berühmten „Las Cuatro Estaciones Porteñas“ („Die vier Jahreszeiten“) kommt noch Musik für den Abend von Wolfgang Amadeus Mozart mit seiner Serenata Notturna KV 239 – sie war für eine Aufführung unter freiem Himmel gedacht, was bei der Uraufführung im Jänner 1776 bestimmt ein unterkühltes Vergnügen war. Das zentrale Werk des Abends kommt aber von Werner Pirchner, dessen 20. Todestag wir in diesem Jahr gedenken. Sein Stück „Shalom?“ ist ein passender Abschluss zu Allegro Vivo, denn sein „Humor hat sich immer mit einer umfassenden Weltschau verbunden“, wie Vahid Khadem-Missagh sagt.
Konzertbeginn 19:00 Uhr € 29,– / 26,– Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) » Serenata Notturna « D-Dur KV 239 Marcia. Maestoso Menuetto - Trio Rondeau. Allegretto - Adagio - Allegro Werner Pirchner (1940-2001) » Shalom? « für Streichorchester PWV 30c Kann die Geige weinen? · Sing! · Tanz! · In das Nichts? Astor Piazzolla (1921-1992) » Las Cuatro Estaciones Porteñas « – Die vier Jahreszeiten Otoño Porteño · Invierno Porteño · Primavera Porteño Verano Porteño (Arrangement Leonid Desyatnikov)
Academia Allegro Vivo Vahid Khadem-Missagh Violine und Dirigent
Leyrer + Graf – Konzertpatenschaft
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» JAHRESZEITEN « Stift Göttweig, Stiftskirche Fr., 17. 09.
D
ie „Vier Jahreszeiten“ sind eine runde Sache – ebenso wie der besonders „runde“ Geburtstag des TangoMeisters Astor Piazzolla, der heuer 100 Jahre alt geworden wäre. Mit seinen „Las Cuatro Estaciones Porteñas“ schließt Allegro Vivo 2021 den großen Bogen, in dem der Humor seinen großen Auftritt hatte. Vor den Jahreszeiten steht in der Stiftskirche Göttweig noch Wolfgang Amadeus Mozart auf dem Programm, dessen musikalischer Witz ein weiteres Mal in seiner Serenata Notturna durchblitzt: Das Streichorchester wird von einer Pauke begleitet – auf die üblicherweise dazugehörende Trompete und ihrem militärischen Glanz verzichtet Mozart hier bewusst. Der Anfang haut „ordentlich auf die Pauke“, nur um unmittelbar danach von einem sanften Streichergesang karikiert zu werden. Wer weiß, vielleicht machte sich Mozart ein wenig über militärische Traditionen lustig? Um Frieden ging es jedenfalls Werner Pirchner ganz besonders, der sein „Shalom?“ ursprünglich als Schauspielmusik zu „Kein schöner Land“ von Felix Mitterer komponierte – Werner Pirchner schrieb dazu: „Dieses Stück erzählt von einem Mann, der sich nicht aus seiner Heimat vertreiben lassen wollte. Er war ein friedlicher Mensch. Vielleicht klingt diese Musik deshalb so freundlich.“
Konzertbeginn 19:00 Uhr € 39,– / 34,– Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) » Serenata Notturna « D-Dur KV 239 Marcia. Maestoso Menuetto - Trio Rondeau. Allegretto - Adagio - Allegro Werner Pirchner (1940-2001) » Shalom? « für Streichorchester PWV 30c Kann die Geige weinen? · Sing! · Tanz! · In das Nichts? Astor Piazzolla (1921-1992) » Las Cuatro Estaciones Porteñas « – Die vier Jahreszeiten Otoño Porteño · Invierno Porteño · Primavera Porteño Verano Porteño (Arrangement Leonid Desyatnikov)
Academia Allegro Vivo Vahid Khadem-Missagh EVN – Konzertpatenschaft
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Violine und Dirigent
Stift Altenburg, Bibliothek » SERENATA NOTTURNA «
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m heurigen Jahr stand Allegro Vivo ganz unter dem Zeichen der „Humoresque“, dem Frohsinn gegen den Ernst unserer Zeit. Da passt eine Episode aus dem Leben des Komponisten Werner Pirchners dazu, den das offizielle Tirol 1986 mit dem Landespreis für Kunst auszeichnete. Der Komponist erschien mit aufgekrempelten Hemdsärmeln – was der Landeskulturreferent Prior zum Anlass nahm, die Verleihung mit ebenso aufgekrempelten Ärmeln durchzuführen. Der künstlerische Leiter Vahid Khadem-Missagh pflegte zu Werner Pirchner ein persönliches Verhältnis und setzte ganz bewusst dessen Stück „Shalom?“ in das Abschlussprogramm des Festivals, denn bei Pirchner verbindet sich für ihn „Humor mit einer umfassenden Weltschau“. Umrahmt wird das Stück für den Frieden auf schelmische Art mit Mozarts Serenata Notturna KV 236, die mit den Traditionen der Militärmusik spielt. Am Ende erklingen noch Astor Piazzollas „Vier Jahreszeiten“, mit denen der große Bogen rund um den musikalischen Humor festlich abschließt und wieder sanft auf der Erde ankommt.
Sa., 18. 09. Konzertbeginn 19:00 Uhr € 35,– / 29,–*
Festivalabschlusskonzert So., 19. 09. Konzertbeginn 16:00 Uhr € 50,– / 42,–*
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) » Serenata Notturna « D-Dur KV 239 Marcia. Maestoso Menuetto - Trio Rondeau. Allegretto - Adagio - Allegro Werner Pirchner (1940-2001) » Shalom? « für Streichorchester PWV 30c Kann die Geige weinen? · Sing! · Tanz! · In das Nichts? Astor Piazzolla (1921-1992) » Las Cuatro Estaciones Porteñas « – Die vier Jahreszeiten Otoño Porteño · Invierno Porteño · Primavera Porteño Verano Porteño (Arrangement Leonid Desyatnikov)
Der österreichische Rundfunk sendet dieses Konzert am Dienstag, den 5. Oktober, 14:05 Uhr, Das Ö1 Konzert * Die Konzertkarte gilt auch als Tageskarte für das Stift Altenburg und für die Gemäldegalerie Sammlung Arnold.
Academia AllegroVivo Vahid Khadem-Missagh Autohaus Waldviertel – Konzertpatenschaft
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Violine und Dirigent
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ls „ein Zusammentreffen glückhafter Momente, aus dem der Impuls zur Erneuerung hervorgeht“, umschreibt der Musikredakteur Dr. Joachim Reiber den Titel der jüngsten Doppel-CD der Academia Allegro Vivo unter der Leitung von Vahid Khadem-Missagh, welche im Mai in der Ö1-Edition erschienen ist. Das renommierte Ensemble nähert sich dem Phänomen des musikalischen Momentums mit Werken Beethovens, Bartóks und Janáčeks in Liveaufnahmen der Festivalkonzerte 2019 und 2020 an. Passend zum Beethoven-Jahr 2020 macht die „Kreutzersonate“ in A-Dur op. 47 in der Fassung für Violine und Streichorchester von Christoph Ehrenfellner den Anfang. Das Werk, sagt der Komponist, „schreit nach Orchester! Der konzertante Stil der Sonate, die rasenden Figurationen, das alles kann im ‚Chor‘ (also im Streichorchester) noch drastischer erlebbarer gemacht werden als mit dem Klavier. Ein Orchester ist ja – bei guter Führung – immer eine Augmentation, eine Vervielfachung individueller Intensität.“ Wie überzeugend dies dem Solisten Vahid Khadem-Missagh und seiner Academia Allegro Vivo gelingt, erschließt sich dem Zuhörer schon beim ersten Hörgenuss. Mit Beethovens Symphonie Nr. 1 in C-Dur wurde ein weiteres Werk ausgewählt, welches Musik repräsentiert, die Bewegendes aus der Zeit aufspürt und sinnlich zum Ausdruck, ja zum Ausbruch bringt. Den zweiten Teil der Einspielung bilden Béla Bartóks fulminantes Divertimento für Streichorchester sowie Leoš Janáčeks Frühwerk Idylle für Streichorchester aus dem Jahr 1878. Das Bewegende entsteht aus der Begegnung. Es braucht ein Visavis, damit die Kunst sprechend werden kann. In der prachtvollen Bibliothek des barocken Stiftes Altenburg, vielfach als schönster historischer Konzertsaal Österreichs bezeichnet, wird das kongeniale Aufeinandertreffen von Kammerorchester, Solist und Publikum auch in dieser CD-Aufnahme spür- und hörbar. So schreibt im Momentum der Augenblick Geschichte.
Ludwig van Beethoven (1770-1827): „Kreutzersonate“ A-Dur op. 47 arrangiert für Violine solo und Streicher von Christoph Ehrenfellner Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21 Béla Bartók (1881–1845): Divertimento für Streichorchester Sz 113 Leoš Janáček (1854–1928): Idylle für Streichorchester op. 3
Academia AllegroVivo Vahid Khadem-Missagh
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Violine und Dirigent
KONZERTVORSCHAU DER ACADEMIA ALLEGRO VIVO
Sa, 23. 10. 2021, Kulturfabrik Hainburg » Klangfest «, Konzertbeginn 18:00 Uhr Werke von Respighi, Beethoven, Haydn Zu einem wahren Klangfest laden das Geschwisterpaar Vahid und Dorothy Khadem-Missagh gemeinsam mit dem Festivalorchester Academia Allegro Vivo anlässlich des 40-Jahr-Jubiläums der Hainburger Haydngesellschaft und unterstreichen damit die jahrzehntelange musikalische Verbundenheit. Karten: hainburger@haydngesellschaft.at, 0664 736 163 93
So., 24. 10. 2021, Jihlava, Altes Rathaus, Gotischer Saal » Orchesterkonzert «, Konzertbeginn 18:00 Uhr Werke von Respighi, Beethoven, Haydn
Fr., 19. 11. 2021, Schloss LaxenburgK » Serenata Notturna «, Konzertbeginn 19:30 Uhr Werke von Mozart, Beethoven, Schulze
Sa, 20. 11. 2021, Schloss LaxenburgK » Serenata Notturna «, Konzertbeginn 16:30 Uhr Werke von Mozart, Beethoven, Schulze Karten: schlosskonzerte@laxenburg.at, 02236 71101
So., 21. 11. 2021, Kulturdorf Reinsberg, Musium » Serenata Notturna «, Konzertbeginn 19:30 Uhr Werke von Mozart, Beethoven, Schulze Karten: office@reinsberg.at, 07487 213888
Information: Allegro Vivo Festivalbüro T: 02982 4319, www.allegro-vivo.at 71
STIFT ALTENBURG
STIFT GERAS
Erbaut: Gründung des Benediktinerklosters 1144 Erbauer: im Jahre 1144 übergab die Gräfin Hildburg, die Witwe Gebhards von Poigen, das von ihr gestiftete Benediktinerkloster zu Altenburg dem Passauer Bischof Erweitert und in der heutigen Form seit: der heutige barocke Bau geht auf das 17. und 18. Jahrhundert zurück
Erbaut: Das Kloster wurde 1153 als Tochterkloster von Seelau durch Ekbert und Ulrich von Pernegg gegründet Erweitert und in der heutigen Form seit: Unter Abt Nikolaus Zandt, der 1730-1746 Künstlerpersönlichkeiten wie Joseph Munggenast als Architekt und Paul Troger als Freskant ins Waldviertel holte, entstand im Wesentlichen das heutige Erscheinungsbild. Highlights: Zu den Kostbarkeiten des Stiftes gehört der sogenannte Marmorsaal über dem Hauptportal. Besitzer: Kloster der Prämonstratenser
Built: Foundation of the benedictine monastery in 1144 Edifier: The benedictine monastery was consigned to the bishop of Passau by countess Hildburg, the widow of Gebhard von Poigen in 1144 Enlarged and in today’s appearance since: The baroque building traces back to the 17 th and 18 th century
Built: Monastery founded in 1153 by Ekbert and Ulrich of Pernegg Enlarged and in today’s appearance since: Today’s appearance created under abbot Nikolaus Zandt from 1730 to 1746 Highlights: The Marble Hall above the main portal Propriator: Premonstratensian order
ALTPÖLLA Erbaut: In zwei Bauphasen Anfang und Mitte des 12. Jahrhunderts und damit eine der ältesten Pfarrkirchen im Waldviertel. Erweitert und in der heutigen Form seit: Nach der Zerstörung durch die Hussiten, Wiedererrichtung im 15. Jahrhundert, Bau eines neugotischen Kirchturms 1898 sowie 1906 Bau eines Treppenturms. Highlights: Die 320 kg schwere Glocke stammt aus dem 13. Jahrhundert, sie ist eine der ältesten Glocken Niederösterreichs. Heutige Nutzung: Die auf Mariä Himmelfahrt geweihte Kirche gehört zur Diözese St. Pölten Built: In the beginning of the 12 th century and therby one of the oldest parish churches in the Waldviertel Enlarged and in today’s appearance since: After destruction by the Hussites re-erection in the 15 th centrury, creation of a neo-Gothic steeple 1898 and a stair tower in 1906 Highlights: One of the oldest church bells of Lower Austria (13 th century) Today’s utilisation: Consecrated to Feast of the Assumption, the church belongs to the diocese of St. Pölten
HERZ-JESU-KIRCHE GMÜND Erbauer: unter dem Wiener Architekten Josef Friedel wurde der „Dom des Waldviertels" von 1950 –1953 erbaut. „Die Trauernde": Die 1966 von Carl Hermann geschaffene 20 Tonnen schwere Plastik soll an die Gefallenen beider Weltkriege erinnern. Merkenswert: eine 25 m breite Treppenanlage führt zum Hauptportal, das von zwei wuchtigen Steinreliefs – Erzengel Gabriel (mit Lilie) und Michael (mit Schwert) – flankiert ist. Edifier: The Viennese architect Josef Friedel built this "dome of Waldviertel" 1950 -1953 "The mourner": The 20 tons heavy sculpture, created 1966 by Carl Hermann, is to commemorate the dead soldiers of the two World Wars. Worth to know: The 25 m wide stairwell leads to the main portal, which is flanked by two massive stone reliefs showing the archangels Gabriel (with lily) and Michael (with sword).
BASILIKA MARIA DREIEICHEN
STIFT GÖTTWEIG
Erbaut: Zwischen 1744 und 1756 entstand die prachtvolle Barock kirche mit dem großen Kuppelfresko von Paul Troger. Highlights: Die Hauptorgel der Basilika wurde im Jahr 1780 von Anton Pfliegler erbaut. Das Werk blieb von größeren Eingriffen verschont und stellt heute das größte original erhaltene Werk des Orgelbauers dar. Merkenswert: Der Bau wurde unter dem Altenburger Abt Placidus Much nach dem Vorbild der Stiftskirche im Stift Altenburg errichtet.
Gründer: Der hl. Altmann, seit 1065 Bischof von Passau, gründet Stift Göttweig im Jahr 1083. Erweitert und in der heutigen Form seit: Neubau des Stiftes im Stile des Barock nach einer Brandkatastrophe im Jahr 1718. Merkenswert: seit 2011 UNESCO Weltkulturerbe Highlights: Die Stiftskirche weist noch Teile des hochgotischen Chors auf, ein frühbarockes Langhaus, aber eine klassizistische Fassade.
Built: The gorgeous Baroque church was built 1744-1756, big dome fresco by Paul Troger. Highlights: The basilica’s pipe organ was built by Anton Pfliegler in 1780 and as left unaffected, it represents his biggest originally conserved creation. Worth to know: Built by Abt Placidus Much as an archetype of the collegiate church in Stift Altenburg.
Founder: Holy Altmann, bishop of Passau since 1065, founded Stift Göttweig in 1083 Enlarged and in today’s appearance since: Re-erection in baroque style after a blaze in 1718 Worth to know: UNESCO World Heritage Site since 2011 Highlights: Gothic type choir, an early-baroque nave, but with a classicistic fassade. 73
SCHLOSS GREILLENSTEIN
VEREINSHAUS HORN
Erbaut: Im 12. Jahrhundert wurde die Veste Greillenstein, erstmals urkundlich erwähnt. Erweitert und in der heutigen Form seit: Schleifung der alten Burg und Neubau des Schlosses zwischen 1570 -1590. Highlights: Unweit des Schlosses befindet sich in Röhrenbach die Gruftkapelle der Kuefstein mit einem Kuppelfresko von Paul Troger Besitzer: Das Gebäude ist seit 1534 im Privatbesitz der Familie Kuefstein
Erbaut: Das Katholische Vereinshaus Horn wurde 1908 eröffnet. Merkenswert: 1987 wurde die auffallende Decke des Saales durch die Künstlerin Maria Biljan-Bilger gestaltet. Besitzer: Der Christliche Arbeiterverein führte bis 1984 das Vereinshaus, 1985 erfolgte der Kauf durch die Stadt Horn. Rundherum: Josef Höbarth begründete 1930 das nach ihm benannte Museum, welches eine der größten urgeschichtlichen Sammlungen Österreichs beherbergt.
Built: First recordings of “Veste Greillenstein” in the 12 th century Enlarged and in today’s appearance since: Clearance and re-erection between 1570 -1590. Highlights: Not far from Greillenstein, in Röhrenbach, you can find the crypt chapel of Kuefstein with a dome fresco by Paul Troger. Propriator: Schloss Greillenstein is privately owned by the family Kuefstein.
Built: The Catholic Vereinshaus was inaugurated in 1908. Worth to know: The remarkable ceiling was designed by Maria Biljan-Bilger in 1987. Propriator: The Christian workshop administrated the house until 1984, 1985 the township of Horn purchased the house. Exhibition tip: The Höbart Museum houses one of Austria’s biggest prehistoric collections.
CAMPUS HORN Erbaut: 1959 als Wohnheim des Canisiuswerks (Canisiusheim) für angehende Priester nach Plänen von Architekt Ladislaus Hruska eröffnet. Highlights: Die 1960 fertig gestellte Kapelle befindet sich im 1. Obergeschoß. Die ehemalige Wandelhalle am Dach (jetzt: Saal Weitblick) verleiht dem schlichten Bau einen modernen Akzent. Geschichte und Nutzung: 2018 Übernahme des Hauses durch die „novum locations GmbH“ und umfassende Renovierung und Umbau zu einem Hotel. Built: In 1959 formal opening of the “Canisiusheim” as a hostel of the “Canisiuswerk”. Built for prospective priest planned by architect Ladislaus Hruska. Highlights: The chapel, completed in 1960, is located at the first floor. The former “Wandelhalle” on the top floor (now called “Weitblick”) gives a modern touch to the simple structure of the building. History and today´s utilisation: In 2018 the „novum locations GmbH“ took of the building, which has been completely renovated and converted to a hotel.
KUNSTHAUS HORN
Erbaut: Als offenes „U“ mit Arkaden zum Landesgericht (Schloss) hin als Witwensitz erbaut. (Fertigstellung 1594). Geschichte: 1657 gründeten die Piaristen in diesem Gebäude eine Schule. 1921-1961 Bundesgymnasium. Letzte Renovierung: Umbau für die NÖ Landesaustellung 2009 „Geteilt, getrennt, vereint“ Merkenswert: Bundespräsident Miklas war Direktor des Gymnasiums und Bundespräsident Kirchschläger maturierte hier. Built: Originally built as the widow’s domicile, completion in 1594. History: 1657 the Piaristen order founded a secondary school. 1921-1961 federal secondary school. Last renovation: Modification for the major regional exhibition in 2009 „Geteilt, getrennt, vereint“ Worth to know: Federal President Miklas was the rector of the secondary school, Federal President Kirchschläger achieved his diploma exam here.
LOISIUM Erbaut: Eröffnung der WeinErlebnisWelt & Vinothek im Jahr 2003 Erbauer: Gestaltung des Besucherzentrums „In the earth“ – ein schräger Kubus, halb über und halb unter der Erde, durch den US Architekten Steven Holl Highlights: ein 1,5 Kilometer langes und 900 Jahre altes Labyrinth aus Kellergängen Tipp: seit 2006 findet hier die Loisiarte statt, ein Festival für Musikund Literaturliebhaber Built: Opening of the WeinErlebnisWelt & Vinothek in 2003 Edifier: Visitors’ centre “In the earth” designed by the US architect Steven Hall Highlights: 900 years old maze of cellar aisles, 1,5 kilometers long, houses an interactive tour through the world of wine Tip: Since 2006, the Loisiarte, a festival of music and literature enthusiasts, is located here.
BURG RAABS Erbaut: Burg Raabs an der Thaya gehört zu den frühesten auf dem Gebiet des heutigen Österreich errichteten Steinburgen. Erweitert und in der heutigen Form seit: Einen geschichtlichen Höhe punkt erfuhr die Stadt Raabs unter den Puchheimern (ab 1358). Die Burg erhielt viele Zu- und Umbauten, die ihr heutiges Aussehen prägen. Besitzer: Der Verleger Richard Pils („Bibliothek der Provinz“) und seine Familie sind die heutigen Besitzer der Burg. Built: The castle counts among the earliest stone castles on today’s Austrian territory. Enlarged and in today’s appearance since: Great historical significance under the authority of the family Puchheim (since 1358). Numerous annexes and recreations. Propriator: The publisher Richard Pils (“Bibliothek der Provinz”) and his family. 75
BURG RAPPOTTENSTEIN
STADTPFARRKIRCHE WAIDHOFEN / THAYA
Erbaut: Um 1150 gründete Rapoto von Kuenring eine Reihe von Burgen, deren mächtigste Rappottenstein war. Architektur: Die Burg ist ein einmaliges Zeugnis mittelalterlicher Wehrbauten mit Bauelementen aus Romanik, Gotik und Renaissance. Merkenswert: Die Höhenburg wurde nie erobert und zählt daher zu den besterhaltenen Burgen Österreichs. Besitzer: Die Burg gelangt 1664 durch Kauf an die heutigen Besitzer, die Grafen Abensperg-Traun.
Erbaut: 1723 wurde die barocke Saalkirche geweiht. 1890 erfolgte eine Stuckierung durch Franz Slanetz. Die Deckengemälde aus dem Jahre 1764 sind von Johann Lorenz Daysinger. Highlights: Größte Orgel des Waldviertels, barocker Prospekt, 1729 erbaut von Casparides, drei Manuale, Pedal, Schweller, 36 Register Rundherum: Unter der Stadt befindet sich ein verzweigtes Kellersystem.
Built: Founded about 1150 by Rapoto von Kuenring. Architecture: The castle is an uniquely medieval evidence with Romanic, Gothic and Renaissance elements. Worth to know: Given that the castle never could be conquered, it counts among the best conserved castles of Austria. Propriator: 1664 the comital family Abensperg-Traun purchased the castle.
SCHLOSS ROSENBURG Erbaut: Die Rosenburg geht aus einer um 1150 errichteten Burg hervor, die im 16. Jahrhundert zu einem Schloss umgestaltet wurde. Erweitert und in der heutigen Form seit: In den Jahren 1593-1597 wurde ein Großteil der bisherigen Burg abgetragen. An ihrer Stelle entstand das heutige Renaissanceschloss mit 13 Türmen, 1614 ein großen Turnierplatz sowie 46 Arkaden. Besitzer: Die Rosenburg ist seit 1681 im Besitz der Familie HoyosSprinzenstein, seit 2010 von Markus Hoyos. Built: Rosenburg emanated from a castle created in 1150, which was re-created as a palace in the 16 th century. Enlarged and in today’s appearance since: Clearance and re-creation 1593-1597 as a Renaissance palace with 13 towers, a tiltyard and 46 arcades. Propriator: Since 1681, Rosenburg is owned by the family HoyosSprinzenstein.
BURGSCHLEINITZ Erbaut: Erstmals im 11. Jhdt. als Stammsitz des Geschlechts Schleunz erwähnt, es folgen weitere Besitzer: die Habsburger, Mitte des 14. Jhdts., Georg Bayer von Niederdürnbach beginnt den Wiederaufbau nach der Zerstörung durch hussitische Truppen, für ca. 300 Jahre die Grafen Kuefstein, abgelöst von Freiherren von Sazenhofen und später in Privatbesitz. Besitzer: Die Burg ist im Privatbesitz der Familie Eckert gemeinsam mit ihrer Tochter, der Schauspielerin Andrea Eckert. Built: in the 11th century mentioned as the ancestral seat of the Schleunz family, followed by other owners: the Habsburgs, in the middle of the 14th century, Georg Bayer von Niederdürnbach began the reconstruction after the destruction by Hussite troops, for about 300 years the Count Kuefstein, replaced by Barons von Sazenhofen and later privately owned. Propriator: The castle is privately owned by the family Eckert and their daughter, the actress Andrea Eckert.
Built: Sanctified in 1723. 1890 pargetting by Franz Slanetz. The ceiling fresco painted by Johann Lorenz Daysinger in 1764. Highlights: Biggest pipe organ of the Waldviertel, built in 1729 by Casparides Worth to know: Widely ramified cellar system beneath the town centre, which is considered as a medieval escape way.
SCHLOSS WEITRA Erbaut: In den Jahren 1201 bis 1208 ließ Hadmar II. von Kuenring die Burgstadt Weitra anlegen. Erweitert und in der heutigen Form seit: Im Jahr 1581 belehnte der Habsburgerkaiser Rudolf II. den Freiherrn Wolf Rumpf von Wiehlroß mit Stadt und Herrschaft Weitra. Dieser ließ die Burg zu einem prächtigen Renaissanceschloss umbauen. Letzte Renovierung: Als Schauplatz der NÖ Landesausstellung 1994 wurde das Schloss von Grund auf renoviert. Besitzer: Heute ist Prinz und Landgraf Johannes zu Fürstenberg Inhaber der Landgräflichen Linie Fürstenberg-Weitra. Built: 1201-1208 Hadmar II von Kuenring founded the town of Weitra, the Castle is located in the south on the highest point of a granite plateau. Enlarged and in today’s appearance since: In the 16 th century the castle was remodelled in Renaissance Style by Pietra Ferrabose. Last renovation: 1994 the castle was completely renovated for the major regional exhibition. Propriator: Prince and landgrave Johannes zu Fürstenberg.
KONZERTHAUS WEINVIERTEL Erbaut: 1910 wurde der ursprünglich als „Jugendstilsaal“ bezeichnete Ballsaal durch den Gastwirt Ernest Fröhlich in Betrieb genommen. Erweitert und in der heutigen Form seit: Das Areal wurde 2001 von der Gemeinde Ziersdorf angekauft und revitalisiert. Heutige Nutzung: Veranstaltungszentrum mit Klassischer Musik, Kabarett, Theateraufführungen, Lesungen, Unterhaltungsmusik sowie einem anspruchsvollen Kinder- und Jugendprogramm Built: The ball room, originally called „Art Nouveau-Room“, was launched in 1910 by the innkeeper Ernest Fröhlich. Enlarged and in today’s appearance since: 2001 the municipalty of Ziersdorf purchased and revitalised the area. Today’s utilisation: Event venue with classical music, cabaret, theatre and easy listening music performances, readings and an ambitious children and youth programme. 77
WIEN NORD
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EDVARD Eine kulinarische Bühne für feinste Gourmetküche bietet das Restaurant EDVARD im Palais Hansen Kempinski in Wien. Chef de Cuisine Thomas Pedevilla aus Südtirol vereint alpine Raffinesse und mediterranes Flair zu genussvollen Kreationen wie Gelbflossen-Thunfisch mit Avocado und Meertrauben. Ausgezeichnet mit einem Michelin Stern und vier Hauben von Gault&Millau gehört das EDVARD zu den besten Restaurants der Stadt. Restaurant EDVARD Palais Hansen Kempinski Schottenring 24 | 1010 Wien Reservierungen: +43 1 236 1000 edvard.vienna@kempinski.com www.kempinski.com/wien
Die EVN wünscht gute Unterhaltung im Konzert. Egal ob die Muse den Künstler, den Sänger, den Schauspieler oder den Dirigenten küsst: Die EVN ist mit dabei, wenn uraufgeführt, präsentiert und angestimmt wird. Denn wir ermöglichen zahlreiche Kunstund Kulturveranstaltungen in ganz Niederösterreich.
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KULTURfahrten Samstag, 28. August 14.00 Uhr: Abfahrt Wien, Operngasse 4 16.00 Uhr: Führung Druckereimuseum Berger 18.00 Uhr: Möglichkeit zum Abendessen 20.00 Uhr: Konzert 21.30 Uhr: Rückfahrt, Ankunft Wien: 22.30
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Waidhofen / Th., Stadtpfarrkirche Donnerstag, 9. September 13.30 Uhr: Abfahrt Baden, Grüner Markt 15.30 Uhr: Stadtführung in Waidhofen 16.30 Uhr: Möglichkeit zum Essen, Kirchenwirt Jöch 18.00 Uhr: Einführungsgespräch 19.00 Uhr: Konzertbeginn 21.00 Uhr: Rückfahrt, Ankunft Baden: 22.30
Impressum Für den Inhalt verantwortlich: Mag. Nikolaus Straka, MAS Termin-, Programm- und Besetzungsänderungen vorbehalten. A-3580 Horn, Wiener Straße 2, Tel. +43 (0)2982 / 43 19 (Fax +4) Redaktion: Nikolaus Straka Gestaltung: Angela Grundhammer Fotos ohne Angabe: Schewig Fotodesign Covergestaltung: Sheila Ehm; Foto: Ian Ehm Grafikdesign: www.baumg-art-ner.com Texte: Mag. Alexander Moore, Mag. Nikolaus Straka Herstellung: Druckerei Berger Horn
Preis: € 65,– Anmeldung: Fr. Mag. Ulrike Kellner, VHS Baden 02252 88 990 www.vhs-baden.at
Fotonachweis: Seite 2: M. Hintzen; Seite 3, 7, 39/1, 67: J. Wesely; Seite 7, 30, 63, 70: T. Pewal; Seite 13: R. Czompo; Seite 17/1: A. Kenney; Seite 17/2: M. Huotari; Seite 17/4: T. Selditz; Seite 17/5, 27/4: wildundleise; Seite 17/6, 37/1 u. 2, 39/2 u. 3, 45, 49/7: N. Horowitz; Seite 17/7: M. Nagy; Seite 23: Hyung-ki Joo; Seite 24: M. Parovsky; Seite 27/1: T. Bozi; Seite 27/2: U. Arens; Seite 27/3: S. Jaffé; Seite 27/5: R. Knapp; Seite 32: Fotos zur Verfügung gestellt vom Kunstverein Horn; Seite 37/3, 39/5: P. Xu; Seite 37/4, 39/7: A. Messerschmidt; Seite 39/4, 49/6: M. Borggreve; Seite 39/6: P. Demenga; Seite 47/1: J. Guldener; Seite 47/2: L. Beck; Seite 49/1: A. Grilc; Seite 49/2: A. Janke; Seite 49/3: I. Turban; Seite 49/4: R. Frank; Seite 49/5: A. Hornemann; Seite 55: R. Rindberger; Seite 56, 76/3: N. Straka; Seite 57/1: L. Ziegler; Seite 57/2: B. Schulz; Seite 61/1: D. Kalinovska; Seite 61/2: I. Revolskaya, privat; Seite 72/1, 99/1: T. Schröckenfuchs; Seite 73/1, 75/3, 76/1: R. Mandl; Seite 73/3: M. Haslinger; Seite 74/2: Gravity Werbegrafik; Seite 75/2: POV R. Herbst; Seite 76/2: Schloss Rosenburg; Seite 99/2: Schloss Weitra 93
GRÜNDER
Prof. Bijan Khadem-Missagh
STIPENDIENSTIFTER Niederösterreich-Fonds, Psychosomatisches Zentrum Eggenburg, EVN, Gerhard und Gretchen Eder, Mag. Almuth Graf, Ilse Hausschulz, Helga und Leo Hettler, Dr. Margaret Ley, Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze, Univ.-Prof. Dir. Dr. Fritz F. Steininger
MÄZENE KR Peter Berger, Prof. Karl Korab, Werner Kurzböck, Andrea Lippert, Dr. Gerhard Proißl, Dr. Andreas Reifschneider, Susanne Schneider, Eva Vitovec
FREUNDE & FÖRDERER Ing. Karl und Maria Bayer, Prof. Elisabeth Bigenzahn-Ullmann, Brigitte Böck, Fam. Manfred Bohonnek, Dr. Andreas Bösel, Mag. Ursula Bösel, Mag. Doris Brazda, DI Raimund und Mag. Sieglinde Brodner, Dr. Gustav Danzinger, Dr. Manfred Eder, Franz Forsthuber, HR Mag. Helmut Hagel, Gerhard Hau, Hans Hoffelner, Markus Graf Hoyos, Sylvia Jahnke-Hampeis, Susanne Kadanka, Anna Kanzian, KR Julius Kiennast, KR Alexander Klik, BH Mag. Johannes Kranner, Toni Kurz, Dkfm. Hans Liemberger, LAbg. Bgm. Jürgen Maier, Univ.Prof. Dr. Peter Mazal, HR Dr. Gudrun Mayer-Dolliner, MinR Dr. Stephan Nagler, Andrea Niederle, Univ.-Prof. Dr. Bruno Niederle, HR Ing. Dr. Gerd Oppitz, Constanze von Othegraven, Dr. Helmut Prager, DI Ilse Prager, OSR Karl Rauscher, Anneliese Sanchez de la Cerda, Peter Schneider, KR Gerhard Semler, Dr. Siegfried Streit, Prof. Dr. Paul Twaroch, HR Dr. Alfred Willander, KR Rudolf Warringer
DANK
ALLEGRO VIVO FREUNDESKREIS Freunde – Förderer – Mäzene – Stipendienstifter Langjährige Freunde von Allegro Vivo und jene, die es werden wollen, laden wir sehr herzlich ein, unserem Freundeskreis beizutreten. Mit Ihren Beiträgen unterstützen Sie unser Festivalprogramm und die ganzjährige Konzerttätigkeit der Academia Allegro Vivo. Die Nachwuchsförderung ermöglicht Stipendien für aufstrebende Talente der Allegro Vivo Sommerakademie. Mitglieder des Freundeskreises erhalten exklusive Einladungen, Freikarten, Ermäßigungen, bevorzugte Plätze, eine Jahresgabe und werden in den Drucksorten genannt. Wir senden Ihnen gerne eine Einladung mit detaillierten Informationen zu. Tel. 02982 4319, office@allegro-vivo.at
Vorteile Einladungen zu den Allegro Vivo Programmpräsentationen, Einführungsgesprächen und Empfängen zu Generalproben bei ausgewählten Konzerten Freikarten Stipendienstifter erhalten unseren Festivalpass, der sie und eine Begleit person zum freien Eintritt bei allen Konzerten berechtigt. Freunde erhalten zusätzlich zu den übrigen Vergünstigungen 1 weitere Freikarte, Förderer 5 Freikarten und Mäzene 10 Freikarten nach Wahl (nach Verfügbarkeit nur im Vorverkauf)
Für die Förderung von Allegro Vivo gilt unser Dank im Besonderen der NÖ Landesregierung; der NÖ Kulturabteilung; dem Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport; dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung; der Stadtgemeinde Horn sowie den Medienpartnern und den Sponsoren.
Ehrengast Wir heißen Sie als Ehrengast beim Eröffnungskonzert und beim anschließenden Empfang in Stift Altenburg herzlich willkommen.
MANAGEMENT
10 % Ermäßigung Auf weitere Kartenbestellungen erhalten Sie 10 % Ermäßigung.
Mag. Nikolaus Straka MAS, Geschäftsführer Mag. Helene Lacom, Organisation Sommerakademie Ingrid Krenhuber, Katrin Karall-Semler, MA, Sommerakademie Andrea Bauer-Hundlinger, Angela Grundhammer, Festivalbüro & Kartenverkauf Allegro Vivo wird getragen vom Verein Academia Allegro Vivo. ZVR: 651043566
Bevorzugte Plätze Gerne reservieren wir für Sie bevorzugte Plätze für Freunde, Förderer & Mäzene im Vorverkauf. Jahresgabe Gerne überreichen wir Ihnen jährlich bei Ihrem ersten Konzertbesuch Ihre Jahresgabe und das Programmheft. Namensnennung Die Namen der Förderer und Mäzene werden im Programmheft und auf der Website genannt. 95
SORGENFREIES KONZERTERLEBNIS Liebes Publikum, liebe Freunde von Allegro Vivo, wir freuen uns, dass wir Sie beim diesjährigen Allegro Vivo Festival begrüßen und mit Ihnen gemeinsam besondere Konzerte erleben dürfen! Alle Konzertgäste verpflichten sich zur Einhaltung der behördlichen bzw. vom Veranstalter auferlegten Maßnahmen. Die jeweils gültigen Maßnahmen finden Sie im Präventions konzept auf unserer Website: www.allegro-vivo.at • Konzertkarten sind nur im Vorverkauf erhältlich und persönlich zugeordnet. Alle Daten, die Sie uns geben, unterliegen der Datenschutzgrundverordnung. Getestet, geimpft oder genesen: Das Betreten der Spielorte ist nur gestattet unter Vorlage eines der folgenden Dokumente: • Nachweis über Negativtest mit unterschiedlicher Gültig keitsdauer; Selbsttest mit digitaler Lösung: 24h · Antigen test: 48h · PCR-Test: 72h • Nachweis einer Corona-Schutzimpfung (Die erste Schutz impfung muss mindestens 22 Tage zurückliegen.) • Amtliche Bestätigung einer überstandenen Infektion (6 Monate ab Genesung); Nachweis über vorhandene Antikörper (3 Monate gültig) • FFP2-Maskenpflicht: Die FFP2-Maskenpflicht gilt im ge samten Gebäude für die Dauer Ihres Aufenthalts auch während der Konzerte. • Die Konzerte haben eine Dauer von rund 90 Minuten. • Es ist kein Problem, wenn Sie während des Konzertes das Bedürfnis verspüren, den Konzertort zu verlassen.
KARTENBESTELLUNG ALLEGRO VIVO FESTIVAL 2021 Datum Date
Veranstaltung Performance
Preis €/Kat. Price €
6. 8.
» Auftakt «, Gmünd
35,– / 29,–
7. 8.
» Präludium «, Stift Altenburg
35,– / 29,–
8. 8.
» Eröffnungskonzert «, Stift Altenburg
50,– / 42,–
10. 8.
» Red' ma tacheles! «, Langenlois
29,–
11. 8.
» Augenzwinkernd «, Stift Altenburg
35,– / 29,–
12. 8.
» Scherzando «, Altpölla
20,–
13. 8.
» Gut gelaunt «, Horn
20,–
14. 8.
» Humoresque «, Horn
29,– / 26,–
17. 8.
» Dynamo «, Horn
29,– / 26,–
18. 8.
» Frohsinn «, Stift Altenburg
35,– / 29,–
19. 8.
» Leggiero «, Horn
20,–
20. 8.
» Spiellust «, Greillenstein
20,–
21. 8.
» Galakonzert « „Wissentlich Wienerisch”, Horn
50,– / 42,–
22. 8.
» Familiennachmittag «, Horn
Freier Eintritt
24. 8.
» Musikalischer Spaziergang « durch Eggenburg
20,–
25. 8.
» Auserlesenes «, Stift Altenburg
35,– / 29,–
26. 8.
» Jubelstimmung «, Horn
20,–
27. 8.
» No risk, no fun !«, Geras
20,–
28. 8.
» Spielwitz «, Horn
29,– / 26,–
29. 8.
» L'histoire du soldat «, Burg Raabs
35,– / 29,–
• Bleiben Sie bitte zu Hause, wenn Sie jegliche Krankheitssymptome verspüren oder unmittelbaren rezenten Kontakt zu bestätigten Fällen bzw. Verdachtsfällen hatten. Auch wenn Sie sich kurzfristig entscheiden, den Konzertbesuch nicht wahrzunehmen, erstatten wir Ihnen den Kaufpreis innerhalb von 14 Tagen zurück, oder Sie können diesen als Spende der Veranstaltung widmen.
1. 9.
» Mit Humor «, Stift Altenburg
35,– / 29,–
2. 9.
» Burlesko «, Rosenburg
20,–
3. 9.
» Musikalisches Lächeln «, Horn
20,–
4. 9.
» Immer Wieder, Gansch & Paul! «, Rappottenstein
29,–
5. 9.
» Die fromme Helene «, Burgschleinitz
29,–
• Bitte finden Sie sich rechtzeitig (mindestens 15 Minuten) vor Konzertbeginn am Konzertort ein und desinfizieren Sie Ihre Hände an den vorgesehenen Spendern im Eingangsbereich.
9. 9.
» Der musikalische Scherz «, Waidhofen / Thaya
29,– / 26,–
10. 9.
» Giocoso «, Ziersdorf
29,–
16. 9.
» Piazzolla 100 – Weitra 700 «, Schloss Weitra
29,– / 26,–
17. 9.
» Jahreszeiten «, Stift Göttweig
39,– / 34,–
18. 9.
» Serenata Notturna «, Stift Altenburg
35,– / 29,–
19. 9.
» Festivalabschlusskonzert «, Stift Altenburg
50,– / 42,–
• Um Verweildauern beim Einlass gering zu halten und Warteschlangen zu vermeiden, folgen Sie bitte den Anweisungen unserer MitarbeiterInnen. • Wahren Sie bitte stets mindestens 2 Meter Abstand von Ihren Mitmenschen. • Anordnungen des Personals ist stets Folge zu leisten.
Freier Eintritt für Kinder bis 6 Jahre, Kinder 6 bis 15 Jahre zahlen € 5,–
Stück Number
KARTENBESTELLUNG ALLEGRO VIVO FESTIVAL 2021
ALLEGRO VIVO DANKT seinen Partnern und Unterstützern
Vorname_______________________________________ Nachname__________________________________________________
Fördergeber Straße_____________________________________________________________________________________________________ Telefon_____________________________________________________________________________________________________ E-Mail_____________________________________________________________________________________________________ PLZ_______________________ Ort____________________________________________ Land_____________________________ Freier Eintritt für Konzerte ohne Preisangabe
Konzertpatenschaften
Ermäßigung*_______________________________________________________________________________________________ (bei Club Ö1, Presse Club und NÖN bitte Mitgliedsnummer angeben; die Ermäßigung gilt pro Konzert für max. 2 Karten) * Ermäßigung für Kinder, Studenten, Senioren, Club Ö1, Presse Club, NÖN muss bei der Reservierung angegeben werden!
Ich bestelle
Einzelkarte(n) (lt. Rückseite)
5-er Abo (Kat. 1, ausg. Abschlusskonzert) 5 Veranstaltungen des Festivals (wahlweise Eröffnungs- oder Galakonzert) € 165,–
Die für mich reservierten Karten
hole ich gegen Bezahlung Mo.–Do. zwischen 9 und 14 Uhr im Festivalbüro, A-3580 Horn, Wiener Straße 2, ab.
die bezahlten Konzertkarten werden mir zugesandt (zzgl. € 2,– Bearbeitungsgebühr Inland)
die bezahlten Konzertkarten werden mir per Einschreiben zugesandt (zzgl. € 5,– Bearbeitungsgebühr Inland)
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Ich zahle die Konzertkarten
vorab per Erlagschein
mit Kreditkarte
Diners
Mastercard
Visa
Medienpartner
Karten-Nr Gültig bis
/
CVV
Mit der Bekanntgabe meiner Daten erkläre ich mich mit der Speicherung der Angaben zu Covid-19 Präventionsmaßnahmen und Marketingzwecken einverstanden. Meine Daten werden von Allegro Vivo keinesfalls an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Zustimmung jederzeit widerrufen und die Löschung meiner Daten beantragen. Datum___________________________________ Unterschrift________________________________________________________ Konzertkarten sind erhältlich Allegro Vivo Festivalbüro, Wiener Straße 2, 3580 Horn, Tel. +43 (0)2982/4319 tickets@allegro-vivo.at, www.allegro-vivo.at
Kooperationspartner
99
www.allegro-vivo.at
Sponsoring Post * Verlagspostamt A-3580 Horn * GZ02Z031338S Nummer 02/ Juni 2021