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Allegro Vivo Programmkatalog 2020

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Vahid Khadem-Missagh Artistic Director

Gesamtprogramm 7. 8. – 20. 9. 2020


MUSIKALISCH ANSPRUCHSVOLLES FÜRS PUBLIKUM Die außergewöhnliche Situation rund um das Corona-Virus erfordert außergewöhnliche Lösungen. Deshalb wurde für das Kammermusikfestival „Allegro Vivo“ ein eigenes Sicherheitskonzept entwickelt. Dies ist deshalb so wichtig, weil die Sicherheit unseres Publikums und unserer Künstlerinnen und Künstler für uns oberste Priorität hat. Wir bleiben vorsichtig und gehen trotzdem mutig vorwärts. Denn Krise bewältigen und Zukunft gestalten, heißt nicht entweder oder, sondern sowohl als auch. Auch heuer wird das Festival „Allegro Vivo“ in den sechs Wochen mit einem abwechslungsreichen Programm wieder eindrucksvoll zeigen, dass die Musik spielend Grenzen überschreiten und Menschen einander näherbringen kann. Ich sehe darin auch einen besonders wichtigen Beitrag zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, die mehr und mehr an Bedeutung gewinnt und die gerade für unser Niederösterreich ein wichtiger Auftrag ist. Wir sehen eine historische Aufgabe und zugleich eine große Zukunftschance in unserer Rolle als kulturelle und wirtschaftliche Drehscheibe in Europa. Dabei sehen wir in Niederösterreich die Musik als Vermittlerin: Schöne Melodien wirken völkerverbindend und finden den Weg in die Herzen und Köpfe der Menschen. Als Landeshauptfrau von Niederösterreich danke ich allen Beteiligten für das Engagement und die viele Arbeit, ohne die eine solche große Veranstaltung nicht möglich wäre. Dem Kammermusikfestival „Allegro Vivo“, das an verschiedensten Austragungsorten über die Bühne geht, wünsche ich von ganzem Herzen einen schönen, erfolgreichen und guten Verlauf, den Besucherinnen und Besuchern aus nah und fern unvergessliche Eindrücke. Ich bin mir gewiss, dass es den Künstlerinnen und Künstlern in dieser äußerst herausfordernden Zeit gelingt, ein starkes Ausrufezeichen für die Kultur zu setzen.

» MOLTO APPASSIONATO « Die vergangenen Monate haben die Welt buchstäblich auf den Kopf gestellt. Globale Zusammenhänge sind zum Vorschein gekommen und gewohnte Strukturen wurden neu aufgerollt. Die Bedeutung von Kunst und Kultur ist dabei mehr denn je ins Bewusstsein gerückt: als verbindendes Element, als geistige Kraft, als Lebensblut, das alle Teile der Gesellschaft verbindet und den gesamten Organismus Menschheit durchdringt. Wo immer Kultur gepflegt wird, bringt sie nicht nur Freude und Zuversicht, sondern auch wirtschaftliche Entwicklung und gesellschaftlichen Aufschwung. Tief verwurzelt in der ganzen Region, entwickelt sich Allegro Vivo seit über vier Jahrzehnten gleich einem weitverzweigten Baum und verbindet Kulturen und Generationen in der Musik. Mit Hochdruck haben wir daher gearbeitet, um gerade jetzt ein Zeichen für die Kultur und die gesamte Region zu setzen. Dabei war unser diesjähriges Leitthema „molto appassionato“ ein idealer Wegweiser: Die Zukunftsvision, die leidenschaftlich umgesetzt wird, ermöglicht es uns Menschen, jegliche Entwicklungen voranzutragen und Herausforderungen zu meistern. Wir freuen uns, nun ein neues Programm zu präsentieren! In der 42. Saison lassen wir das Waldviertel in die Welt hinausklingen und beleben dadurch auch die architektonischen Schätze der Region. Ausgehend von den Jahresregenten Ludwig van Beethoven und Friedrich Gulda beleuchten wir die Kammermusik in allen Facetten und freuen uns, wieder zahlreiche Künstlerkolleginnen und -kollegen begrüßen zu dürfen. Der Startschuss fällt in Gmünd und in der einzigartigen Bibliothek des Stiftes Altenburg mit Beethovens „Kreutzer-Sonate“ in der Orchesterfassung und mit der Welt-Uraufführung Roland Batiks Divertimento in Six Parts for Violin, Piano and Strings. Seien Sie uns herzlich willkommen!

Vahid Khadem-Missagh Künstlerischer Leiter

Landeshauptfrau

Mag. Johanna Mikl-Leitner

PATRONANZ Bundeskanzler Sebastian Kurz BM Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner Landeshauptfraustv. Dr. Stephan Pernkopf Prälat Abt Thomas Renner OSB Landesdirektor ORF NÖ Prof. Norbert Gollinger

AN AMBITIOUS MUSICAL PROGRAMME FOR OUR AUDIENCE The extraordinary situation caused by the corona virus calls for extraordinary solutions. A special safety concept has therefore been developed for the “Allegro Vivo” Chamber Music Festival. This is particularly important, as the safety of our audience and our artists is our top priority. We remain cautious and yet go forward with courage. Coping with the crisis and shaping the future does not mean either or, but both. Once again this year, the six weeks of the "Allegro Vivo" Festival with its varied programme will impressively demonstrate that the experience of music can cross borders and bring people closer together. I consider this a most valuable contribution to cross-border cooperation, which is continuously gaining in importance and has become an essential mission for Lower Austria. For us, this is a historic task and, at the same time, a great opportunity for the future in our role as a cultural and economic hub in Europe. In Lower Austria, we regard music as a mediator: Beautiful melodies have the capacity to unite people and find their way into their hearts and minds. In my role as Governor of Lower Austria, I would like to thank all those involved in the organization of the festival for their commitment and dedication, without which such a large event would not be possible. I wish the "Allegro Vivo" Chamber Music Festival, which is taking place at various venues, every success and hope that visitors from near and far will have unforgettable impressions to take home. I am convinced that the artists will succeed in convincing everyone of the enormous value of culture in these extremely challenging times.

» MOLTO APPASSIONATO « The past few months have literally turned the world upside down. Unknown global connections have been unveiled and accustomed structures have been put into question. The importance of the arts has become more evident than ever: being a connecting power, driving force and life-giving water for all parts of society flowing through humanity. Wherever music and the arts are developed economic and social growth is fostered, like a majestic tree rooted in society reaching into the sky like Allegro Vivo connecting people of all generations since more than four decades. To meet the great challenges this year we worked passionately to produce a new program in compliance with all governmental security and health requirements. Our festival motto “molto appassionato” has been the driving force: passion enables us to carry forward all visions and to overcome difficulties. In our 42nd season, we let the Waldviertel ring out into the world and present the architectural treasures of the region. Starting with the annual regents Ludwig van Beethoven and Friedrich Gulda chamber music will be heard in all its colors and we are pleased to have wonderful artists’ colleagues here again. The festival opens its doors in Gmünd and at the historic library of the Altenburg Abbey presenting Beethoven’s “Kreutzer-Sonata” in an orchestral version and the world premiere of Roland Batik's Divertimento in Six Parts for Violin, Piano and Strings. A hearty welcome to you all!

Vahid Khadem-Missagh Artistic Director

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PROGRAMMÜBERBLICK Fr.

07. 08.

19:30 Uhr

Gmünd, Herz-Jesu Kirche

»Kreutzersonate«  Auftakt

Batik, Academia Allegro Vivo, V. Khadem-Missagh

Sa. 08. 08. 19:30 Uhr

Stift Altenburg, Bibliothek

»Präludium«

Batik, Academia Allegro Vivo, V. Khadem-Missagh

So. 09. 08. 16:00 Uhr

Stift Altenburg, Bibliothek

»Leidenschaft«  Eröffnungskonzert

Batik, Academia Allegro Vivo, V. Khadem-Missagh

Mi. 12. 08. 19:30 Uhr

Stift Altenburg, Bibliothek

»Allegro Appassionato«

Hinterhuber, Jaffé, Glassl, Yang

Do. 13. 08. 19:30 Uhr

Horn, Kunsthaus, Arkadenhof

»Abendstimmung«

TeilnehmerInnen der Meisterkurse

14. 08. 19:30 Uhr

Horn, Kunsthaus, Arkadenhof

»Faszinierend«

TeilnehmerInnen der Meisterkurse

Sa. 15. 08. 20:30 Uhr

Horn, Kunsthaus, Arkadenhof

»Herzblut«

Russian Gentlemen Club

Fr.

Mi. 19. 08. 19:30 Uhr Stift Altenburg, Bibliothek »Hingebungsvoll«

Altenburger, Becker-Bender, Selditz, Svane, Zimper, Peham, Kopjova

Do. 20. 08. 19:30 Uhr

Horn, Kunsthaus, Arkadenhof

»Jugendliche Inspiration«

TeilnehmerInnen der Meisterkurse

21. 08. 19:30 Uhr

Horn, Kunsthaus, Arkadenhof

»Die Nacht der jungen Meister«

TeilnehmerInnen der Meisterkurse

Fr.

Sa. 22. 08. 20:30 Uhr Horn, Kunsthaus, Arkadenhof

Benjamin Schmid Jazz Quartett Schmid, Lagrène, Spitzer, Schneeberger feat. Biréli Lagrène »Tribute to Didier«

So. 23. 08. 11:00 Uhr

Horn, Kunsthaus

»Träume – Leidenschaft«

Ausstellungseröffnung

Mi. 26. 08. 19:30 Uhr

Stift Altenburg, Bibliothek

»Auserlesenes«

Leonskaja, V. Khadem-Missagh, Demenga

Do. 27. 08. 19:30 Uhr

Horn, Kunsthaus, Arkadenhof

»Begeisterung«

TeilnehmerInnen der Meisterkurse

28. 08. 19:30 Uhr

Horn, Kunsthaus, Arkadenhof

»Gefühlt«

TeilnehmerInnen der Meisterkurse

Sa. 29. 08. 20:30 Uhr

Horn, Kunsthaus, Arkadenhof

»Franzl und Robert«

The Erlkings

Mi. 02. 09. 19:30 Uhr

Stift Altenburg, Bibliothek

»Gassenhauer«

Zilberstein, Schorn, Fenyö

Do. 03. 09. 19:30 Uhr

Horn, Kunsthaus, Arkadenhof

»Moonlight Serenade«

TeilnehmerInnen der Meisterkurse

04. 09. 19:30 Uhr

Horn, Kunsthaus, Arkadenhof

Konzert der Meisterkurse

TeilnehmerInnen der Meisterkurse

Sa. 05. 09. 19:30 Uhr

Horn, Kunsthaus, Arkadenhof

»Sturm der Leidenschaft«

Kutrowatz, Turban, Fheodoroff, Hertenstein, Grün

Do. 10. 09. 19:30 Uhr

Waidhofen/Th., Stadtpfarrkirche »Mit Feuer«

Henschel Quartett

Fr.

Fr.

Fr.

11. 09. 19:30 Uhr

Ziersdorf, Konzerthaus Weinviertel »Der Friedrich Gulda – Weg«

CrossNova Ensemble

Fr.

18. 09. 19:30 Uhr

Stift Göttweig, Stiftskirche

»Der Tod und das Mädchen«

Academia Allegro Vivo, V. Khadem-Missagh

Sa. 19. 09. 18:00 Uhr

Schloss Weitra, Schlosshof

»Tzigane«

Academia Allegro Vivo, V. Khadem-Missagh

So. 20. 09. 16:00 Uhr

Stift Altenburg, Bibliothek

Festivalabschlusskonzert

Academia Allegro Vivo, V. Khadem-Missagh

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» KREUTZERSONATE « Gmünd, Herz-Jesu-Kirche Fr., 07. 08.

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olto appassionato  «! Allegro Vivo beginnt im heurigen Sommer mit » viel Leidenschaft «. Aus ihr schöpfen wir die Kraft, unsere Herzensanliegen voranzutreiben – auch in der herausfordernden Zeit, in der wir leben. Was liegt also näher, als die Leidenschaft in den Mittelpunkt des internationalen Festivals zu rücken? Das Jahr 2020 schenkt uns auch ein musikalisches Jubiläum eines äußerst leidenschaftlichen Komponisten: Mit Ludwig van Beethovens »  Kreutzersonate  «, einem der besonders spannenden Werke der Kammermusik. Der künstlerische Leiter von Allegro Vivo, Vahid Khadem-Missagh, ist als Solist und Dirigent an der Spitze der Academia Allegro Vivo zu erleben. Nach Beethoven wenden wir uns der Gegenwart zu: Der Pianist und Komponist Roland Batik ist Allegro Vivo seit mehr als 20 Jahren verbunden und hat für die Eröffnung ein sechssätziges Divertimento für Violine, Klavier und Streicher geschrieben. Inspiriert durch seinen Lehrer Friedrich Gulda, der im heurigen Jahr seinen 90. Geburtstag gefeiert hätte, folgen wir Roland Batik auf seinen immer neuen Wegen, die sich elegant zwischen klassischen Formen und Einflüssen aus Jazz und Latinomusik schlängeln.

Konzertbeginn 19:30 Uhr € 35,– / 29,– Ludwig van Beethoven (1770-1827) » Kreutzersonate « A- Dur op. 47 für Violine und Streicher (arr. Christoph Ehrenfellner) Adagio sostenuto – Presto Andante con variazioni Presto Roland Batik (*1951) Divertimento in Six Parts for Violin, Piano and Strings (Auftragskomposition von Allegro Vivo und dem Land NÖ) Introduction – With some latin touch Spheric Impression Recitative – Scherzando –  Blues Melancholy in March Interlude Finale

Roland Batik Klavier Academia Allegro Vivo Vahid Khadem-Missagh Violine & Dirigent Leyrer + Graf – Konzertpatenschaft

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» MOLTO APPASSIONATO« Stift Altenburg, Bibliothek

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ie Leidenschaft als stärkster Antrieb des Menschen hat Festivalleiter Vahid Khadem-Missagh zum diesjährigen Motto » Appassionato « inspiriert. Dass uns die Leidenschaft, die Passion für die Musik in diesen außergewöhnlichen Umständen wieder zusammenführt, ist großer Anlass zur Freude. Auf dem Programm der festlichen Eröffnung von Allegro Vivo 2020 in der Stiftsbibliothek Altenburg steht zum einen der Jahresregent Ludwig van Beethoven mit seiner meisterhaften » Kreutzersonate «, die Vahid Khadem-Missagh mit der Academia Allegro Vivo interpretiert. In der zweiten Hälfte kommt mit Roland Batik ein langjähriger Freund des Festivals dazu – er hat ein sechssätziges Divertimento für Violine, Klavier und Streicher komponiert, das im für ihn so typischen Stil einen klingenden Weg durch populäre Musikströmungen und die Welt der Klassik findet. Roland Batik erinnert uns mit seinem Werk auch an die Bedeutung der leidenschaftlichen Improvisation, wie sie sein früherer Lehrer Friedrich Gulda und natürlich auch Beethoven so meisterlich beherrschten.

Präludium, Sa., 08. 08. Konzertbeginn 19:30 Uhr € 35,– / 29,–

Eröffnungskonzert, So., 09. 08. Konzertbeginn 16:00 Uhr € 50,– / 42,–

Ludwig van Beethoven (1770-1827) » Kreutzersonate « A- Dur op. 47 für Violine und Streicher (arr. Christoph Ehrenfellner) Adagio sostenuto – Presto Andante con variazioni Presto Roland Batik (*1951) Divertimento in Six Parts for Violin, Piano and Strings (Auftragskomposition von Allegro Vivo und dem Land NÖ) Introduction – With some latin touch Spheric Impression Recitative – Scherzando – Blues Melancholy in March Interlude Finale

Die Konzertkarte gilt auch als Tageskarte für das Stift Altenburg.

Der österreichische Rundfunk sendet dieses Konzert am Freitag, den 14. August, 19:30 Uhr, Das Ö1 Konzert.

Roland Batik Klavier Academia Allegro Vivo Vahid Khadem-Missagh Violine & Dirigent Die Niederösterreichische Versicherung – Konzertpatenschaft

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sechs Stücke vor mir gehabt, die ich im Nachhinein gereiht habe. Und dann habe ich gesehen, dass sie einen inneren Zusammenhang haben. Das Stück hat etwas Spielerisches, man braucht eigentlich keine detaillierte Werkbeschreibung, um einen Zugang zu finden. Gibt es in Ihrem Divertimento Querverbindungen zu den beiden Jubilaren 2020: Einmal zu Beethoven und zu Ihrem früheren Lehrer Friedrich Gulda? Die ursprüngliche Idee war, in meiner Komposition auf Beethoven Bezug zu nehmen. Aber ich habe sehr viel Ehrfurcht vor ihm und wollte aus seiner Musik nichts »  ableiten  « und in meine kompositorischen Möglichkeiten einbauen. Meine Verbeugung vor Beethoven ist die Ehre, dass seine Kreutzersonate das Konzert eröffnet und mein Divertimento darauf folgen darf. Bei meinem Lehrer Friedrich Gulda, der heuer 90 Jahre alt geworden wäre, ist das etwas anders. Da waren die Einflüsse auf mich schon sehr stark und somit kann ich sagen, dass er in seiner Art, Musik zu denken, auch so etwas wie ein geistiger Pate geworden ist.

ELEGANTER GRENZGÄNGER Von Alexander Moore

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oland Batik kennt Allegro Vivo seit vielen Jahren. Der charismatische Musiker und Komponist ist vor allem als eleganter Grenzgänger zwischen klassischen Formen und populären Genres wie Jazz oder Latin überall bestens bekannt. Für die Eröffnung des Festivals 2020 hat er ein mehrsätziges Divertimento komponiert, das er dem Festivalleiter Vahid Khadem-Missagh und sich selbst auf den Leib geschneidert hat.

Herr Batik, wie waren ihre Anfänge bei Allegro Vivo? Ich bin 1999 zum ersten Mal zum Festival eingeladen worden und komme seither sehr gerne einmal im Jahr ins Waldviertel. Das Besondere sind für mich sowohl die Konzerte als auch die Sommerakademie, die in einer ganz und gar nicht aufgesetzten, sondern natürlich gewachsenen Atmosphäre stattfinden. Alles hat einen familiären Charakter, und trotzdem sind alle bei der Sache. Aber eine Anekdote sollte ich doch am Anfang auch erzählen: 1973 war ich als junger Student von Friedrich Gulda beim Musikforum in Viktring. Dort habe ich einen jungen Kollegen namens Bijan Khadem-Missagh kennengelernt und er sagte mir schon damals: »Du wirst sehen, ich baue etwas Großes auf.« Und siehe da, er hat recht behalten!

Vor 12 Jahren haben Sie für Allegro Vivo »On the move« komponiert. Nun ist ihr zweites Stück für das Festival entstanden … Ja, ich habe vor zwei Jahren den Auftrag von Allegro Vivo bekommen, ein neues Stück zu schreiben. Es heißt offiziell »  Divertimento in six parts for violin, piano and string s« und ist natürlich ein Stück für die Solovioline, die Vahid Khadem-Missagh spielen wird. Dann wollte ich mich als aktiver Musiker auch einbringen und habe den zweiten Solopart für Klavier geschrieben. Und die Academia Allegro Vivo wird uns in Streicherbesetzung begleiten. Worauf dürfen wir uns freuen? Ich habe sechs charakterlich durchaus unterschiedliche Stücke gemacht. Das Werk habe ich nicht schon davor im Kopf fertig gehabt. Meine Herangehensweise ist das Improvisieren. Daraus bilden sich dann Ideen und Themen, die sich verdichten und die ich aufschreibe. So entwickelt sich in einer sehr rhapsodischen Form ein Stück bei mir. Ich habe dann

Wie haben Sie die vergangenen Monate seit dem Ausbruch der Corona-Krise erlebt? In den ersten zwei, drei Wochen dieser Zeit, habe ich – wahrscheinlich wie sehr viele andere auch – nicht daran gedacht, was das für bleibende Auswirkungen auf uns alle haben würde. Ich war am Beginn noch mit der Fertigstellung meines Stücks für Allegro Vivo beschäftigt. Im Februar habe ich noch drei Konzerte gespielt, dann habe ich bis April intensiv an der Komposition gearbeitet – gleichzeitig hat sich die Stimmung allerorten verschlechtert. Viele Projekte wurden abgesagt, zum Glück wurde einiges auch nur verschoben. Aber einer der sechs Teile meines Divertimentos trägt den Titel » Melancholy in March « und das bezieht sich auf diese Zeit. Es hat eine gedrückte Grundstimmung, die ich damals verspürt habe. Davon ist im Finale dann aber nichts mehr da! Es gibt Kollegen von ihnen, für die diese Zeit nach eigenen Angaben die produktivste ihres Lebens war … Mich hat das ganze Thema halt im Hinterkopf immer ein bisschen beschäftigt. Auch wenn ich kein ängstlicher Mensch bin, musste ich mir Gedanken um Gesundheit und Risiken machen. Zum Glück wohne ich etwas außerhalb der Stadt und konnte mich mit täglichen Spaziergängen im Wald einigermaßen munter und fit halten. Also eine produktive Zeit war es schon: immerhin sind zwei Drittel des Divertimentos im Lockdown entstanden und als ich meine erste Probe mit Vahid gehabt habe, habe ich sein Feedback und seine Spielfreude sehr positiv gespürt. Also kann es keine ganz schlechte Zeit gewesen sein.

Muss die Kunst im Allgemeinen und die Musik im Besonderen in Zukunft etwas anders machen? Die praktischen Auswirkungen auf den Konzertbetrieb machen mich unsicher. Wir wissen noch nicht genau, was man überhaupt machen kann. Es gibt praktische Fragen, wie beispielsweise die Konzertpause – wird es das geben? Oder muss man ein kürzeres Konzertprogramm zwei Mal hintereinander spielen, um die Publikumsnachfrage zu befriedigen? Ich spüre im Moment noch eine große Unsicherheit, wie sich ein Konzert in der gewohnten Form durchführen lässt. Und ich sehe natürlich die Reaktionen auf Corona, die Konzerte, die Künstler quasi aus ihrem Wohnzimmer gespielt haben. Es wird sicher noch mehr Angebote in diese Richtung geben – nur bin ich ja auch im Bereich Jazz beheimatet, das findet meistens im ganz intimen Rahmen statt, beispielsweise mit nur 60 Leuten im Publikum. So etwas wird authentisch erst dann wieder möglich sein, wenn es im Raum auch brodeln darf. Beim Streaming fehlt mir leider die Resonanz der Menschen. Allegro Vivo versteht die Kammermusik als Sinnbild für die menschliche Verständigung. Wie haben Sie das bisher erlebt? Das Zusammenspiel erweitert den musikalischen Horizont ungemein. Beim Spielen solo ist man naturgemäß viel mit sich alleine, auch beim Üben – insofern ist das Musizieren im Ensemble eine sehr schöne Ergänzung. Ich habe für mich das Klavierquintett als angenehme Form entdeckt und habe da sicher das Meiste aus dem Repertoire gespielt. Aber Anregungen bekomme ich immer wieder noch bei Allegro Vivo, wenn ich nach den Meisterkursen am Abend selbst ins Konzert gehe – das ist eine schöne Gelegenheit, sich wieder mit der Musikliteratur auseinander zu setzen. 11


» ALLEGRO APPASSIONATO « Stift Altenburg, Bibliothek

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urz nach dem glanzvollen Auftakt von Allegro Vivo 2020 widmen wir uns » appassionato « – also voller Leidenschaft – dem Herzstück des internationalen Festivals, also der Kammermusik als Sinnbild für die friedliche Verständigung und für das gemeinsame Wirken von Menschen. Der Jahresregent Ludwig van Beethoven eröffnet den Abend in der Stiftsbibliothek von Altenburg. Seine dritte Sonate für Klavier und Violine wird von Christopher Hinterhuber und Sophia Jaffé interpretiert – gleich darauf folgt das samtig-weiche Violoncello in den Händen von WenSinn Yang mit virtuoser Musik des Franzosen Camille SaintSaëns. In den frühen 1870er-Jahren vollendete der Komponist sein Cellokonzert und kurz darauf seine Sonate für Cello und Klavier, als » Zugabe « schrieb er noch sein melodisches Allegro appassionato für die gleiche Besetzung. Zum Abschluss formieren sich alle Musikerpersönlichkeiten zum Ensemble, um den Abend voller kammermusikalischer Kostbarkeiten quasi » à la Française « mit Gabriel Faurés zweitem Klavierquartett ausklingen zu lassen.

Mi., 12. 08. Konzertbeginn 19:30 Uhr € 29,– / 26,– Ludwig van Beethoven (1770-1827) Sonate für Klavier und Violine Es-Dur op. 12. Nr. 3 Allegro con spirito Adagio con molt’ espressione Rondo. Allegro molto Camille Saint Saëns (1835-1921) » Allegro appassionato « op. 43 für Cello und Klavier Gabriel Fauré (1845-1924) Klavierquartett Nr. 2 g-Moll op. 45 Allegro molto moderato Allegro molto Adagio non troppo Allegro molto

Die Konzertkarte gilt auch als Tageskarte für das Stift Altenburg.

Christopher Hinterhuber Sophia Jaffé Violine Roland Glassl Viola Wen-Sinn Yang Cello 13

Klavier


» ABENDSTIMMUNG « Horn, Kunsthaus, Arkadenhof*

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llegro Vivo steht für niveauvolles Musikvergnügen an traumhaft schönen Orten des Waldviertels und gleichzeitig für die Möglichkeit, sich als musikbegeisterter junger Mensch wichtige Impulse holen zu können. In den über 40 Jahren des Bestehens sind bereits ganze Künstlergenerationen durch die Hände der herausragenden Artists in Residence gegangen, die die ruhige Arbeitsatmosphäre und das familiäre Klima stets genießen. Eine von ihnen ist die deutsche Geigerin Sophia Jaffé, die selbst aus einer Künstlerfamilie stammt. » Kammermusik ist der eigentliche Kern des Musikmachens. Wenn man alleine spielt, muss man ja auch mehrere Stimmen in der Musik spielen können. Dieser Gedanke lässt sich dann auf das gemeinsame Musizieren übertragen. Junge Menschen an die Kammermusik heranzuführen, zählt zu den schönsten Dingen und es ist ganz wichtig, dass man sich in dieser Weise begegnet.«

Do., 13. 08. *bei Regenwetter Vereinshaus Horn

Konzertbeginn 19:30 Uhr € 10,–

» FASZINIEREND « Horn, Kunsthaus, Arkadenhof * Fr., 14. 08. *bei Regenwetter Vereinshaus Horn

Konzertbeginn 19:30 Uhr € 10,–

TeilnehmerInnen der Meisterkurse 15


» HERZBLUT « Kunsthaus Horn, Arkadenhof* Sa., 15. 08.

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o die Leidenschaft ist, ist auch das Herzblut nicht weit – es fließt den vier Mitgliedern des Russian Gentlemen Club durch die Adern und sorgt für musikalische Vergnügungen der ganz besonderen Art. Apropos Russland: Zu einem Vielvölkerstaat passt es gut, wenn alle Einwohner ihre Wurzeln irgendwo außerhalb haben. Die vier Herren aus verschiedenen Gegenden der früheren UdSSR haben sich in Wien zusammengefunden, jeder von ihnen pflegt seinen Musikstil in bekannten Formationen – wie beispielsweise Frontman Georgij Makazaria als Bandleader von Russkaja, die Stermann und Grissemanns » Willkommen Österreich « aufpeppen. Auch die anderen Mitglieder bereichern die österreichische Musikszene als Komponisten, Arrangeure und virtuose Klezmer-Artisten. Als Russian Gentlemen Club kommen die vier Herren mit einem Programm zu Allegro Vivo, das im Stil einer Varieté die goldenen Zeiten Russlands mit Erinnerungen an Film und Folklore wieder aufleben lässt.

*bei Regenwetter Vereinshaus Horn

Konzertbeginn 20:30 Uhr € 29,– / 26,–

Russian Gentlemen Club Georgij Makazaria Gesang, Gitarre Aliosha Biz Gesang, Violine Roman Grinberg Gesang, Klavier Alexander Shevchenko Gesang, Akkordeon Ganz Horn erklingt

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» HINGEBUNGSVOLL « Stift Altenburg, Bibliothek

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in weiteres Fest für die Kammermusik bringt ein stimmungsvoller Konzertabend mit gleich sieben herausragenden Musikerpersönlichkeiten, die sich zwei besonderen Werken widmen: 1802 schrieb Beethoven seine Sonate für Klavier und Violine c-Moll op. 30 und setzte damit ein deutliches Zeichen. Er war kein Schüler mehr, sondern ein freier, ja befreiter Künstler. Wir spüren diesen Anspruch deutlich im » symphonischen « Klang dieses traumhaften Werks. Im zweiten Teil ist Ernö von Dohnányi zu hören. Noch als junger Komponist hatte er Anregungen von Johannes Brahms erhalten – dieses Wissen bewahrte er gut und entwickelte daraus einen unverkennbaren Stil, der in seinem Sextett op. 37, seinem letzten großen kammermusikalischen Werk, überall herauszuhören ist. Die Verbindung von Brahms‘ Stilmittel mit den Errungenschaften des frühen 20. Jahrhunderts erscheint wie eine leidenschaftliche Umarmung der ganzen Welt.

Mi., 19. 08. Konzertbeginn 19:30 Uhr € 29,– / 26,–  Ludwig van Beethoven (1770-1827) Sonate für Violine und Klavier c-Moll op. 30/2 Allegro con brio Adagio cantabile Scherzo. Allegro Finale. Allegro Ernö von Dohnányi (1877-1960) Sextett für Klarinette, Horn, Violine, Viola, Violoncello und Klavier C-Dur op. 37 Allegro appassionato Intermezzo Allegro con sentimento Finale. Allegro vivace giocoso

Die Konzertkarte gilt auch als Tageskarte für das Stift Altenburg.

Christian Altenburger Violine Tanja Becker-Bender Violine Thomas Selditz Viola Troels Svane Cello Christoph Zimper Klarinette Christoph Peham Horn Veronika Kopjova Klavier 19


» JUGENDLICHE INSPIRATION « Horn, Kunsthaus, Arkadenhof*

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er Wert des gemeinsamen Musizierens hat im Jahr 2020, das mit großen Herausforderungen einhergegangen ist, eine neue Dimension erfahren. Das Zusammensein als ein Geschenk zu erleben, als eine Möglichkeit der Verständigung – das erleben wir einmal mehr bei Allegro Vivo. In ihren Konzerten machen die Künstlerinnen und Künstler genau das spürbar, unter anderem auch der Cellist Wen-Sinn Yang: » Ich freue mich immer, Musikerfreunde wieder hier zu treffen. Und ich lerne auch immer gerne neue Leute kennen. Beim Musizieren nähern wir uns aneinander an, man geht Kompromisse ein. Das gibt ein gutes Bild ab für das Zusammenleben. Man muss miteinander können und das muss man auch üben.« Und über den Jahresregenten Beethoven meint der Virtuose: » Man muss eigentlich jeden Tag auf die Knie gehen und dankbar sein, dass es Beethoven gab. So viel Emotionalität, Menschlichkeit und Wärme im Ausdruck! « und verweist damit auch auf das Jahresmotto des Festivals » Appassionato «.

Do., 20. 08. *bei Regenwetter Vereinshaus Horn

Konzertbeginn 19:30 Uhr € 10,–

DIE NACHT D. JUNGEN MEISTER Horn, Kunsthaus, Arkadenhof * Fr., 21. 08. *bei Regenwetter Vereinshaus Horn

Konzertbeginn 19:30 Uhr € 10,–

TeilnehmerInnen der Meisterkurse 21


» TRIBUTE TO DIDIER «  BENJAMIN SCHMID JAZZ QUARTETT, FEAT. B. LAGRÈNE

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or zwei Jahren verstarb Didier Lockwood, Doyen der Jazzgeiger. Vor mehr als 30 Jahren verhalf er dem damals 17-jährigen österreichischen Geiger Benjamin Schmid zu einem Auftritt in Frankreich. Heute Abend kommt Benjamin Schmid mit drei Spitzenmusikern – unter ihnen Gitarren-Meister Biréli Lagrène – zu Allegro Vivo und feiert sein » Tribute to Didier «. Der französische Musiker zählte ab Mitte der 1970er-Jahre zu den führenden Größen auf seinem Gebiet; kaum ein Starjazzer, mit dem Didier Lockwood nicht gemeinsam auf der Bühne stand. Benjamin Schmid: » Ich verdanke Didier unendlich viel: er war ein Groove-Meister, der wie ganz wenige die moderne Jazzgeige zum Swingen bringen konnte; er war vier Jahrzehnte lang ungemein produktiv, hat zahlreiche wirklich großartige Aufnahmen gemacht – zu rastlos, wie wir nun wissen. Ich möchte diese ungemein starke Stimme des Geigenjazz und einen wunderbaren Menschen nachklingen lassen.«

Horn, Kunsthaus, Arkadenhof* Sa., 22. 08. *bei Regenwetter Vereinshaus Horn

Konzertbeginn 20:30 Uhr € 35,– / 29,– Didier Lockwood (1956-2018) En quittant Kidonk Romani Gipsy Fire Cole Porter (1891-1964) Night and Day Didier Lockwood (1956-2018) Extra systoles Cole Porter (1891-1964) What is this thing called Love Django Reinhardt (1910-1953) Chopin + Troublant Bolero Didier Lockwood (1956-2018) Serie B Django Reinhardt (1910-1953) Paganini Caprice 24 + Minor Swing Didier Lockwood (1956-2018) Elephant Blues Emil Stern (1913-1997) Ou est tu mon Amour Fletcher Allen (1905-1995) Vipers Dream (Fl. Allen) Django Reinhardt (1910-1953) Haydn Zingarese + Micro

Benjamin Schmid Violine Biréli Lagrène Gitarre Martin Spitzer Gitarre Joschi Schneeberger Bass Sparkasse Horn – Konzertpatenschaft

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» TRÄUME  – LEIDENSCHAFT« MAEGHT/ERKER/FITZBAUER Kunsthaus Horn, Kunstverein

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ir hatten keine Pläne, nur Träume « – dieser Satz der » Erker-Presse « gilt für sie alle. Ihnen gemeinsam ist die Leidenschaft für die Kunst, die Neugier und Freude, ihre Entdeckungen weiterzutragen und dabei Kunstplattformen zu bilden, die sich zu Leuchttürmen entwickelten. Die Verbindung von Musik und bildender Kunst findet seit vielen Jahren auch in der Zusammenarbeit von Allegro Vivo und dem Horner Kunstverein statt. In diesem Jahr präsentiert Toni Kurz mit seinem Team Persönlichkeiten, deren besondere Fähigkeit darin lag herausragende Künstler zu erkennen, zu fördern und zu begleiten. Aimé Maeght, 1906 geboren, gelernter Lithograf, eröffnete 1930 einen kleinen Laden in Cannes und ab 1946 in Paris mit der Galerie und Edition Maeght eine der wichtigsten Adressen für zeitgenössische Kunst. Zu den Künstlern mit denen er auch freundschaftlich verbunden war, gehörten zunächst Bonnard, Matisse, Braque, Miro, Chagall, Kandinsky, später Tapiés, Chillida oder Giacometti. Die 1958 von Franz Larese und Jürg Janett gegründete » Erker Presse « in St. Gallen entwickelte sich rasch zum Treffpunkt der klassischen Moderne. Künstler wie Bill, Hartung, Uecker, Dorazio, Santomaso, Chillida, Wotruba, Tapies u. a. lieferten Grafiken zu Texten von Heidegger, Dürrenmatt, Jünger, Huchel, Frisch, Ionescu, Laxness u. a. In der Ausstellung zu sehen sind die Blätter des zweiten, von insgesamt vier Erker-Treffen, welches im Jahr 1974 stattfand. Einen dritten Schwerpunkt der Ausstellung bildet das Werk des 1927 in Wien geborenen Erich Fritzbauer. Befreundet mit Fronius, Leskoschek, Rössing und Hauser entdeckte er immer Neues, war Autor, Grafiker, Verleger, Drucker und trug in Eichgraben eine bedeutende Sammlung zusammen. Über 200 prachtvolle Bücher publizierte er in seiner Edition » Graphischer Zirkel «. Daraus zu sehen sind besondere grafische Blätter und eine Auswahl seiner Bücher, die auch erhältlich sind.

So., 23. 08. Ausstellungseröffnung 11:00 Uhr Die Ausstellung ist bis 10. Okt. zu sehen Freitag 15:00 – 18:00 Samstag 10:00 – 17:00

Toni Kurz Präsentation TeilnehmerInnen der Meisterkurse In Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Horn

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AUSERLESENES Stift Altenburg, Bibliothek

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eidenschaft für das gemeinsame Musizieren verbindet Elisabeth Leonskaja, Festivalleiter Vahid KhademMissagh und den Cellisten Patrick Demenga. Die drei Künstler verbinden an diesem außergewöhnlichen Abend Ludwig van Beethoven und Dmitri Schostakowitsch. Eine Büste des Jahresregenten Beethoven stand im Arbeitszimmer von Schostakowitsch und blickte auf das russische Komponistengenie. Im » Angesicht « Beethovens entstanden viele Meisterwerke, von denen das berühmte Klaviertrio in e-Moll den Abend beschließen wird. Entstanden im vorletzten Kriegsjahr 1944, komponierte Schostakowitsch sein Trio im Gedenken an einen plötzlich verstorbenen Freund und Musikwissenschaftler – der Trauermarsch am Beginn des Werks ist wie ein kalter Hauch. Im ersten Teil steht das große Vorbild Beethoven auf dem Programm: Elisabeth Leonskaja eröffnet mit der Klavierfantasie H-Dur, die den improvisatorischen Geist des Komponisten atmet. Die Cellosonate A-Dur, entstanden zur Zeit der fünften Symphonie und der » Pastorale «, rundet das Programm ab.

Mi., 26. 08. Konzertbeginn 19:30 Uhr € 35,– / 29,– Ludwig van Beethoven (1770-1827) Fantasie für Klavier H-Dur op. 77 Ludwig van Beethoven (1770-1827) Sonate für Klavier und Cello A-Dur op. 69 Allegro ma non tanto Scherzo. Allegro molto Adagio cantabile – Allegro vivace Dmitri Schostakowitsch (1906-1975) Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67 Andante – Moderato Allegro con brio Largo Allegretto

Die Konzertkarte gilt auch als Tageskarte für das Stift Altenburg.

Elisabeth Leonskaja Klavier Vahid Khadem-Missagh Violine Patrick Demenga Cello 27


» BEGEISTERUNG « Horn, Kunsthaus, Arkadenhof*

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as, womit man auf die Bühne geht, muss etwas sein, womit man sich eingehend und mit innerer Leidenschaft beschäftigt «, ist der österreichische Stargeiger Benjamin Schmid überzeugt. Bei Allegro Vivo ist er mit einem Jazz-Violinabend zu erleben und kennt das internationale Festival schon lange. » Allegro Vivo ist behutsam gewachsen, also ist jeder Baustein gut verankert und deshalb substanzreich. Das spüre ich bei den Konzerten, beim Zusammensein mit Kollegen und auch beim Unterrichten in der Sommerakademie.« Die Weitergabe der Leidenschaft und des Feuers ist eine der wichtigsten Aufgaben, die Allegro Vivo Jahr für Jahr meisterhaft erfüllt. Und Benjamin Schmid spricht aus Erfahrung: » Gerade wir Geiger besitzen für unser Instrument unzählige Werke aus mehr als 400 Jahren. Sich mit diesem Erbe zu beschäftigen, kann einen schon ein ganzes Leben lang beschäftigen. Aber es gibt auch neue Formen, die neue Kulturen kreieren – davon profitiere ich und möchte das auch den jungen Menschen mitgeben: keine Scheu zu haben, der eigenen Neugier nachzugehen.«

Do., 27. 08. *bei Regenwetter Vereinshaus Horn

Konzertbeginn 19:30 Uhr € 10,–

» GEFÜHLT « Horn, Kunsthaus, Arkadenhof* Fr., 28. 08. *bei Regenwetter Vereinshaus Horn

Konzertbeginn 19:30 Uhr € 10,–

TeilnehmerInnen der Meisterkurse 29


» FRANZL UND ROBERT « Horn, Kunsthaus, Arkadenhof* Sa., 29. 08.

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ie Erlkings leben ihre musikalische Leidenschaft auf eine besonders faszinierende Weise aus. Die Idee ist so einfach wie bestechend: Kann man sich dem romantischen Klavierlied als Singer-Songwriter nähern? Man kann. Und das Ergebnis ist erstaunlich, haben die Erlkings in den vergangenen Jahren doch vielfach bewiesen, wie sie mit poetischem Fingerspitzengefühl und feinsten Nuancen die Musik von Franz Schubert und Robert Schumann zu einem berührenden Live-Erlebnis machen, das unter die Haut geht. Nicht nur die Musik überzeugt im instrumentalen Gewand aus Gitarre, Cello, Tuba und Percussion – auch die Verskunst der romantischen Dichter wird bis ins kleinste Detail neu belebt. Der Sog der Songs ist unwiderstehlich schön und berührend – ganz so, als ob Schubert und Schumann in unserer Mitte sitzen würden. Ein charmantes Musikvergnügen mit Suchtpotenzial. Und wer weiß, vielleicht entstand das eine oder andere Schubert-Lied im romantischen Waldviertel?

*bei Regenwetter Vereinshaus Horn

Konzertbeginn 20:30 Uhr € 29,– / 26,–

Franz Schubert (1797-1828) ausgewählte Lieder Robert Schumann (1810-1856) » Dichterliebe « op. 48

The Erlkings Bryan Benner Liedsänger, Poet und Gitarrist Ivan Turkalj Cello Simon Teurezbacher Tuba Thomas Toppler Percussion, Vibraphon, Regie Ganz Horn erklingt

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» GASSENHAUER « Stift Altenburg, Bibliothek

A

ppassionato « – die Leidenschaft in ihren verschiedenen Formen steht 2020 im Mittelpunkt von Allegro Vivo. Eine augenzwinkernde Auftrittsmöglichkeit hat die Leidenschaft in Form des Ohrwurms, oder besser gesagt: des Gassenhauers. Melodien, die uns nicht mehr aus dem Kopf gehen und vielleicht deshalb so belebend wirken. Beethoven kannte dieses Phänomen und baute in den letzten Satz seines » Gassenhauer « -Trios eine Melodie ein, die den Wienerinnen und Wienern des Jahres 1797 nur allzu bekannt war. Ein beliebtes Terzett der Oper » Der Korsar aus Liebe « von Joseph Weigl variierte er nach Herzenslust. Vom jungen Beethoven zum reifen Brahms: In den 1890erJahren wollte der Komponist eigentlich nicht mehr komponieren, doch da und dort reizte es ihn dann doch. Für den geschätzten Richard Mühlfeld, Klarinettist der Meininger Hofkapelle, komponierte Brahms unter anderem das Trio in a-Moll. Das Werk erscheint in wunderbar schimmerndem Licht und wirft einen beruhigten Blick zurück auf das Brahms‘sche Komponistenleben.

Mi., 02. 09. Konzertbeginn 19:30 Uhr € 29,– / 26,– Ludwig van Beethoven (1770-1827) Trio für Klarinette, Cello und Klavier B-Dur op. 11 » Gassenhauer « Allegretto con brio Adagio Tema: Pria ch’io l’impegno. Allegretto Johannes Brahms (1833-1897) Trio für Klarinette, Cello und Klavier a-Moll op. 114 Allegro Adagio Andantino grazioso Allegro

Die Konzertkarte gilt auch als Tageskarte für das Stift Altenburg.

Lilya Zilberstein Klavier Matthias Schorn Klarinette László Fenyö Cello 33


» MOONLIGHT SERENADE « Horn, Kunsthaus, Arkadenhof*

A

llegro steht seit mehr als 40 Jahren ganz besonders für die Verständigung zwischen den Menschen durch die Musik. Wir erleben das in Konzerten und durchdachten Programmen – ganz besonders deutlich wird dieses Erlebnis bei den Konzerten der Meisterkurse, die das Festival jährlich anbietet. Unter der Leitung von vielen Spitzenmusikern ihres Fachs können junge Musikerinnen und Musiker bei Allegro Vivo ihre Fähigkeiten erweitern, dabei sich selbst und natürlich auch andere beim Musizieren besser kennenlernen. Die Sommerakademie wird 2020 Hunderte junger Menschen im Waldviertel zusammenbringen, die sich selbst als Meister von morgen dem Publikum vorstellen und dabei die erhaltenen Impulse zum ersten Mal auf der Bühne in die Schönheit der Musik verwandeln. In der lauen Luft des Spätsommers präsentieren die Studierenden ein Kaleidoskop aus attraktiven Meisterwerken der Kammermusik und geben so einen Einblick in die verbindende, vermittlerische Arbeit von Allegro Vivo.

Do., 03. 09. *bei Regenwetter Vereinshaus Horn

Konzertbeginn 19:30 Uhr € 10,–

KONZERT DER MEISTERKURSE Horn, Kunsthaus, Arkadenhof * Fr., 04. 09. *bei Regenwetter Vereinshaus Horn

Konzertbeginn 19:30 Uhr € 10,–

TeilnehmerInnen der Meisterkurse 35


» STURM DER LEIDENSCHAFT « Horn, Kunsthaus, Arkadenhof* Sa., 05. 09.

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ie Leidenschaft der Liebe inspirierte Ernest Chausson zu seinem » Chanson perpétuelle «, den er 1898, ein Jahr vor seinem Tod auf ein Gedicht von Charles Cross komponierte: Eine Frau durchleidet quälende Schmerzen, seit sie verlassen wurde. Diese ergreifende Musik wird von Miriam Kutrowatz, einer der gefragtesten österreichischen Nachwuchskünstlerinnen, interpretiert. Davor präsentiert sie sich gemeinsam mit ihrem Vater dem Pianisten Eduard Kutrowatz mit ausgewählten Liedern von Hugo Wolf und Richard Strauss erstmals dem Allegro Vivo Publikum. Fünf Künstlerpersönlichkeiten entfachen für uns ihren » Sturm der Leidenschaft « – zum Abschluss buchstäblich mit Beethovens einzigem Streichquintett. Den Beinamen » Sturm « verdankt es seinem letzten Satz, bei dem in ein grollendes Tremolo die » Blitze « des Violoncellos einschlagen und im unerbittlichen Presto eine dramatische Szenerie heraufbeschwören. Bei aller vorwärtsdrängenden Kraft blickte Beethoven mit seinem 1801 entstandenen Quintett auch zurück auf seine Vorbilder und verweist vor allem im Adagio auf Mozart.

*bei Regenwetter Vereinshaus Horn

Konzertbeginn 19:30 Uhr € 29,– / 26,–

Hugo Wolf (1860-1903) » Italienisches Liederbuch « ausgewählte Lieder Richard Strauss (1864-1949) » Ständchen « und andere Lieder Ernest Chausson (1855-1899) » Chanson perpétuelle « op. 37 für Sopran, Klavier und Streichquartett Ludwig van Beethoven (1770-1827) Streichquintett C-Dur op. 29 » Sturm « Allegro Adagio molto e espressivo Scherzo. Allegro – Trio Presto

Miriam Kutrowatz Sopran Eduard Kutrowatz Klavier Ingolf Turban Violine Thomas Fheodoroff Violine Veit Hertenstein Viola Maria Grün Cello Ganz Horn erklingt

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» MIT FEUER « Waidhofen / Th., Stadtpfarrkirche

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ie Los Angeles Times ließ sich zu lautem Jubel über das Henschel Quartett hinreißen und schrieb »… ohne Frage eines der besten Ensembles der Welt, ein großartiges Quartett! « Seit 1994 beseelt das Ensemble die Welt der Kammermusik mit herausragenden Interpretationen in den wichtigsten Musikzentren der Erde. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter der Preis der deutschen Schallplattenkritik, unterstreichen den Wert des Henschel Quartetts. Zu Allegro Vivo kommen die Musiker mit einem Programm, das aus Klassikern und einer Rarität besteht. Felix Mendelssohn Bartholdys Streichquartett a-Moll op. 13 und Ludwig van Beethovens Rasumowsky-Quartett Nr. 3 C-Dur umrahmen das erste Quartett des Prager Komponisten Erwin Schulhoff. 1925 uraufgeführt, entfachte es schon damals Begeisterungsstürme. Mit atemberaubenden Spieltechniken geben die Instrumente einen musikalischen Pass nach dem anderen weiter – die tänzerische Eleganz wird mitunter konterkariert durch melancholische Tiefe.

Do., 10. 09. Konzertbeginn 19:30 Uhr € 29,– / 24,– Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) Quartett a-Moll für zwei Violinen, Viola und Cello op.13 Adagio – Allegro vivace Adagio non lento Intermezzo. Allegretto con moto – Allegro di molto Finale. Presto – Adagio non lento Erwin Schulhoff (1894-1942) Quartett Nr. 1 für zwei Violinen, Viola und Cello Presto con fuoco Allegretto con moto e con malinconia grotesca Allegro giocoso alla Slovacca Andante molto sostenuto Ludwig van Beethoven (1770-1827) Rasumowsky Quartett Nr. 3 C-Dur op. 59/3 Introduzione. Andante con moto – Allegro vivace Andante con moto quasi Allegretto Menuetto. Grazioso – Trio (attacca subito:) Allegro molto

Henschel Quartett Christoph Henschel Violine Teresa la Cour Violine Monika Henschel Viola Mathias Beyer-Karlshøj Cello 39


» DER FRIEDRICH GULDA – WEG « Ziersdorf, Konzerthaus Weinviertel

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riedrich Gulda (1930–2000) wusste genau um die Bedeutung der Leidenschaft in der Musik. Schon 1954 notierte er: » Spiele jeden Ton so, als ob es um dein Leben ginge.« Diesem Gedanken blieb der Jahrhundertpianist stets treu. Der Abend im Rahmen von Allegro Vivo ist eine einzigartige Gelegenheit, das Universum Friedrich Guldas zu erleben und mit ihm auf seinem Weg zu gehen. Das multimediale Portrait umfasst Kompositionen wie die » Golowinlieder « oder Auszüge aus seinem Cellokonzert ebenso wie persönliche Erinnerungen seiner Wegbegleiter, die durch Zuspielungen präsent sind. Gemeinsamkeiten, aber auch Kontrapunkte mit seinen Zeitgenossen, machen Friedrich Gulda auch 20 Jahre nach seinem Tod zu einer faszinierenden Persönlichkeit der österreichischen Musik. Das CrossNova Ensemble und der aus Tirol stammende Schauspieler Dominik Maringer führen mit Feingefühl und Leidenschaft entlang des » Friedrich-Gulda-Weges «.

Fr., 11. 09. Konzertbeginn 19:30 Uhr € 29,–

CrossNova Ensemble Sabine Nova Violine Florian Eggner Cello Heidemaria Oberthür Flöte, Gesang Hubert Kerschbaumer Klarinette, Gesang Rainer Nova Klavier Dominik Maringer Rezitation, Gesang und technische Leitung

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» DER TOD UND DAS MÄDCHEN « Stift Göttweig, Stiftskirche Fr., 18. 09.

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ie Leidenschaft, die 2020 das Festival Allegro Vivo mit seinem Motto »  Appassionato  « geprägt hat, begegnet uns in ganz unterschiedlichen Formen. Bewusst klischeehaft, aber nicht minder mitreißend, klingt sie in Maurice Ravels »  Tzigane  «, das er für die ungarische Violinvirtuosin Jelly d’Arányi komponierte. Anknüpfend an die » zigeunerischen « Werke von Brahms und Liszt, schuf Ravel mit diesem hochvirtuosen Stück ein Werk, das nach Lagerfeuern und Heimatlosigkeit klingt. In nur zehn Minuten durchlebt die Violine, begleitet von der Harfe und dem Orchester, alle Höhen und Tiefen der Leidenschaft. Einen Gegensatz dazu bildet Franz Schuberts Streichquartett »  Der Tod und das Mädchen  «, das von Gustav Mahler für Streichorchester bearbeitet wurde. Die Einleitung zu seinem 1817 komponierten gleichnamigen Lied verwendete Schubert als Ausgangspunkt für Variationen im zweiten Satz. Festivalleiter Vahid Khadem-Missagh ist als Solist und Dirigent der Academia Allegro Vivo zu erleben.

Konzertbeginn 19:30 Uhr € 39,– / 34,– Maurice Ravel (1875-1937) » Tzigane «  für Violine, Harfe und Streichorchester Franz Schubert (1797-1828) » Der Tod und das Mädchen «  d-Moll D810 (Fassung für Streichorchester von Gustav Mahler) Allegro Andante con moto Scherzo. Allegro molto Presto

Academia Allegro Vivo Vahid Khadem-Missagh EVN – Konzertpatenschaft

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Violine und Dirigent


» TZIGANE « Schloss Weitra, Schlosshof Sa., 19. 09.

A

llegro Vivo 2020 steht mit » Appassionato « ganz im Zeichen der Leidenschaft. Im abschließenden Konzert auf Schloss Weitra erleben wir dieses intensive Gefühl in zwei gegensätzlichen Werken: Franz Schubert komponierte sein Lied »  Der Tod und das Mädchen « nach einem Gedicht von Matthias Claudius und griff dabei auf ein jahrhundertealtes Sujet zurück. Einige Jahre später verwendete er in seinem Streichquartett d-Moll die Einleitung des Lieds nochmals und entwickelte daraus im zweiten Satz eine Reihe kunstvoller Variationen. In der Fassung für Streichorchester von Gustav Mahler erklingt das romantische Werk zum Abschluss des Festivals. Eröffnet wird der Abend aber mit einem virtuosen Höhenflug der besonderen Art. Vahid Khadem-Missagh, Festivalleiter, Dirigent und Solist der Academia Allegro Vivo nimmt uns mit auf eine Reise durch die Gefühle: » Tzigane « von Maurice Ravel schildert in virtuosen Farben das Zigeunerleben – es lebe die Leidenschaft!

Konzertbeginn 18:00 Uhr € 29,– / 24,– Maurice Ravel (1875-1937) » Tzigane «  für Violine, Harfe und Streichorchester Franz Schubert (1797-1828) » Der Tod und das Mädchen «  d-Moll D810 (Fassung für Streichorchester von Gustav Mahler) Allegro Andante con moto Scherzo. Allegro molto Presto

Academia Allegro Vivo Vahid Khadem-Missagh Violine & Dirigent Leyrer + Graf – Konzertpatenschaft

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» ABSCHLUSSKONZERT « Stift Altenburg, Bibliothek So., 20. 09.

A

llegro Vivo ist 2020 in vielerlei Hinsicht ein besonderes Ereignis: Entgegen allen Überraschungen und Schwierigkeiten unserer Zeit findet das Festival im ganzen Waldviertel statt und feiert seinen krönenden Abschluss in der Stiftsbibliothek Altenburg. Ein erfolgreiches Musikfestival braucht viele Dinge: besonders wichtig ist dabei die Leidenschaft, um eine großartige Idee über Jahrzehnte voranzutragen und Menschen zu verbinden. Mit » Appassionato « erinnert Allegro Vivo einmal mehr daran, welche Energie die Musik uns schenken kann. Dafür stehen zwei ausgewählte Werke, die viel Leidenschaft in sich tragen: Maurice Ravels hochvirtuose »  Tzigane  «, die Festivalleiter Vahid Khadem-Missagh an der Spitze der Academia Allegro Vivo interpretieren wird, und Franz Schuberts Streichquartett »  Der Tod und das Mädchen  « in einer Orchesterfassung von Gustav Mahler. Es waren wunderbare Wochen voller Leidenschaft für die Musik – heute Abend wird gefeiert.

Konzertbeginn 16:00 Uhr € 50,– / 42,– Maurice Ravel (1875-1937) » Tzigane «  für Violine, Harfe und Streichorchester Franz Schubert (1797-1828) » Der Tod und das Mädchen «  d-Moll D810 (Fassung für Streichorchester von Gustav Mahler) Allegro Andante con moto Scherzo. Allegro molto Presto

Der österreichische Rundfunk zeichnet dieses Konzert für » Das Ö1 Konzert « auf.

Die Konzertkarte gilt auch als Tageskarte für das Stift Altenburg.

Academia AllegroVivo Vahid Khadem-Missagh Autohaus Waldviertel – Konzertpatenschaft

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Violine und Dirigent


Augenblick aufzulösen, wie im freien Flug. Das ist mein gelobtes Land des Komponierens. Die schier unbegrenzten Möglichkeiten, die im Rahmen der Tonalität möglich sind.”, so Ehrenfellner.

KONZERTVORSCHAU ACADEMIA ALLEGRO VIVO

Das zweite Werk entstand anlässlich des Jubiläums des 40. Allegro Vivo Festivals 2018. „Klang verbindet“ lautete das Motto: „Erst durch die Verbindung von Tönen entsteht Musik und durch das Zusammenwirken von Menschen entsteht Kultur, wobei jede und jeder Einzelne seinen unverwechselbaren Teil dazu beiträgt.“, so Festival-Leiter Khadem-Missagh.

Sonntag, 10. Jänner 2021, 16:00 Uhr

Tristan Schulzes (*1964) Violinkonzert unterstreicht diesen Aspekt. Trotz der solistischen Ausrichtung lebt das Werk im kammermusikalischen Zusammenspiel.

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ie Vorstellungskraft lässt das Leben erblühen und Grenzen überwinden.“, so der künstlerische Leiter Vahid KhademMissagh zum neuesten CD-Projekt des Festivalorchesters Academia Allegro Vivo, welches mit Werken von Christoph Ehrenfellner, Tristan Schulze, Gottfried von Einem und Wolfgang Amadeus Mozart in der neuesten Ö1-Edition erscheint.

Den Anfang macht Christoph Ehrenfellners (*1975) Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Streicher, welches als Auftragswerk 2019 für die Academia Allegro Vivo und ihren künstlerischen Leiter Vahid KhademMissagh entstand. Der österreichische Komponist widmet sich anlässlich des 250. Geburtstag Beethovens dessen berühmter Mondscheinsonate und erzählt dabei „Quasi una fantasia“ eine eigene Geschichte: Das Werk beginnt mit einem langsamen Trauermarsch in cis-Moll, gefolgt von einer Bourlesque mit den typischen Akkorden, die hier von den Streichern gespielt werden. Der letzte Satz kommt in einem rasenden Presto daher und greift zum Schluss erzählend Beethovens Akkordzerlegungen auf. „Dabei wird gekratzt, getrommelt, gestürmt, gedrängt und gepoltert. Und wenn das Cello die rasanten Sechszehntelläufe chromatisch spielt und die Geige von oben wie eine Rakete reinfährt, explodiert das Ganze. Es ist ein freies Jonglieren mit der Tonalität, die manchmal ganz blank ist wie bei Beethoven, um sich im nächsten

„Der Klang ist romantisch beeinflusst, mit einer Art gereizter Tonalität. Ich verwende viele lydische Skalen als Verbindungselement zwischen der alten griechischen und der klassischen indischen Musik. Im Mittelteil spiele ich mit natürlichen Flageolett-Tönen auf der Geige, damit der Ton etwas Gläsernes bekommt. Der letzte Teil ist in der rhythmischen Form einer Tihais tänzerisch angelegt.“ so der Komponist. Anlässlich des Gedenkens an den 100. Geburtstag Gottfried von Einems (1918-1996) musizierte man dessen Serenade für doppeltes Streichorchester op. 10. Der bedeutende österreichische Komponist orientierte sich in Form und Harmonik an alten Stilen und unterstrich durch den Wettstreit zweier Orchester den Charakter eines Concerto grosso. Als musikalische Weiterführung dürfen daher auch die Werke der zweiten CD gehört werden. In Mozarts „Sinfonia Concertante“ spielte als Solist neben Vahid Khadem-Missagh der Bratschist Thomas Selditz. Des Komponisten große g-Moll Symphonie Nr. 40 bildete den feierlichen Abschluss des Jubiläumsfestivals 2018 und fungierte, so zeitlos wie sie uns erscheint, als Wegweiser in die fünfte Dekade von Allegro Vivo.

NEUJAHRSKONZERTE Schloss Göpfritz/ Wild, Kulturstadl

Donnerstag, 14. Jänner 2021, 19:00 Uhr Stadtgemeinde Gmünd

Freitag, 15. Jänner 2021, 19:30 Uhr Ziersdorf, Konzerthaus Weinviertel

Samstag, 16. Jänner 2021, 19:00 Uhr Bad Traunstein, Vivea Gesundheitshotel Heilsame Töne

» BEETHOVEN-ENSEMBLEFEST « Sonntag, 15. Novemver 2020, 19:30 Uhr In Zusammenarbeit mit dem Musikgymnasium Wien

Muth, Konzertsaal der Wiener Sängerknaben 1020 Wien, Am Augartenspitz 1

Verkauf und Information T. 01/ 99 68 092, E. gesellschaft@oeggk.at

KEMPINSKI CONCERTINI Samstag, 24. Oktober 2020, 17.00 Uhr Samstag, 21. November 2020, 17.00 Uhr Samstag, 19. Dezember 2020, 17.00 Uhr KünstlerInnen von Allegro Vivo

Palais Hansen Kempinski Vienna 1010 Wien, Schottenring 24 Verkauf und Information T. 01/ 236 1000 49


STIFT ALTENBURG

KUNSTHAUS HORN

Erbaut: Gründung des Benediktinerklosters 1144 Erbauer: im Jahre 1144 übergab die Gräfin Hildburg, die Witwe Gebhards von Poigen, das von ihr gestiftete Benediktinerkloster zu Altenburg dem Passauer Bischof Erweitert und in der heutigen Form seit: der heutige barocke Bau geht auf das 17. und 18. Jahrhundert zurück

Erbaut: Als offenes „U“ mit Arkaden zum Landesgericht (Schloss) hin als Witwensitz erbaut. (Fertigstellung 1594). Geschichte: 1657 gründeten die Piaristen in diesem Gebäude eine Schule. 1921-1961 Bundesgymnasium. Letzte Renovierung: Umbau für die NÖ Landesaustellung 2009 „Geteilt, getrennt, vereint“ Merkenswert: Bundespräsident Miklas war Direktor des Gymnasiums und Bundespräsident Kirchschläger maturierte hier.

Built: Foundation of the benedictine monastery in 1144 Edifier: The benedictine monastery was consigned to the bishop of Passau by countess Hildburg, the widow of Gebhard von Poigen in 1144 Enlarged and in today’s appearance since: The baroque building traces back to the 17 th and 18 th century

Built: Originally built as the widow’s domicile, completion in 1594. History: 1657 the Piaristen order founded a secondary school. 1921-1961 federal secondary school. Last renovation: Modification for the major regional exhibition in 2009 „Geteilt, getrennt, vereint“ Worth to know: Federal President Miklas was the rector of the secondary school, Federal President Kirchschläger achieved his diploma exam here.

HERZ-JESU-KIRCHE GMÜND Erbauer: unter dem Wiener Architekten Josef Friedel wurde der „Dom des Waldviertels" von 1950 –1953 erbaut „Die Trauernde": Die 1966 von Carl Hermann geschaffene 20 Tonnen schwere Plastik soll an die Gefallenen beider Weltrkriege erinnern. Merkenswert: eine 25 m breite Treppenanlage führt zum Hauptportal, das von zwei wuchtigen Steinreliefs – Erzengel Gabriel (mit Lilie) und Michael (mit Schwert) – flankiert ist. Edifier: The Viennese architect Josef Friedel built this "dome of Waldviertel" 1950-1953 "The mourner": The 20 tons heavy sculpture, created 1966 by Carl Hermann, is to commemorate the dead soldiers of the two World Wars. Worth to know: The 25 m wide stairwell leads to the main portal, which is flanked by two massive stone reliefs showing the archangels Gabriel (with lily) and Michael (with sword).

VEREINSHAUS HORN Erbaut: Das Katholische Vereinshaus Horn wurde 1908 eröffnet. Merkenswert: 1987 wurde die auffallende Decke des Saales durch die Künstlerin Maria Biljan-Bilger gestaltet. Besitzer: Der Christliche Arbeiterverein führte bis 1984 das Vereinshaus, 1985 erfolgte der Kauf durch die Stadt Horn. Rundherum: Josef Höbarth begründete 1930 das nach ihm benannte Museum, welches eine der größten urgeschichtlichen Sammlungen Österreichs beherbergt. Built: The Catholic Vereinshaus was inaugurated in 1908. Worth to know: The remarkable ceiling was designed by Maria Biljan-Bilger in 1987. Propriator: The Christian workshop administrated the house until 1984, 1985 the township of Horn purchased the house. Exhibition tip: The Höbart Museum houses one of Austria’s biggest prehistoric collections.

STIFT GÖTTWEIG

STADTPFARRKIRCHE WAIDHOFEN / THAYA

Gründer: Der hl. Altmann, seit 1065 Bischof von Passau, gründet Stift Göttweig im Jahr 1083. Erweitert und in der heutigen Form seit: Neubau des Stiftes im Stile des Barock nach einer Brandkatastrophe im Jahr 1718. Merkenswert: seit 2011 UNESCO Weltkulturerbe Highlights: Die Stiftskirche weist noch Teile des hochgotischen Chors auf, ein frübarockes Langhaus, aber eine klassizistische Fassade.

Erbaut: 1723 wurde die barocke Saalkirche geweiht. 1890 erfolgte eine Stuckierung durch Franz Slanetz. Die Deckengemälde aus dem Jahre 1764 sind von Johann Lorenz Daysinger. Highlights: Größte Orgel des Waldviertels, barocker Prospekt, 1729 erbaut von Casparides, drei Manuale, Pedal, Schweller, 36 Register Rundherum: Unter der Stadt befindet sich ein verzweigtes Kellersystem.

Founder: Holy Altmann, bishop of Passau since 1065, founded Stift Göttweig in 1083 Enlarged and in today’s appearance since: Re-erection in baroque style after a blaze in 1718 Worth to know: UNESCO World Heritage Site since 2011 Highlights: Gothic type choir, an early-baroque nave, but with a classicistic fassade.

Built: Sanctified in 1723. 1890 pargetting by Franz Slanetz. The ceiling fresco painted by Johann Lorenz Daysinger in 1764. Highlights: Biggest pipe organ of the Waldviertel, built in 1729 by Casparides Worth to know: Widely ramified cellar system beneath the town centre, which is considered as a medieval escape way.

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SCHLOSS WEITRA Erbaut: In den Jahren 1201 bis 1208 ließ Hadmar II. von Kuenring die Burgstadt Weitra anlegen. Erweitert und in der heutigen Form seit: Im Jahr 1581 belehnte der Habsburgerkaiser Rudolf II. den Freiherrn Wolf Rumpf von Wiehlroß mit Stadt und Herrschaft Weitra. Dieser ließ die Burg zu einem prächtigen Renaissanceschloss umbauen. Letzte Renovierung: Als Schauplatz der NÖ Landesausstellung 1994 wurde das Schloss von Grund auf renoviert. Besitzer: Heute ist Prinz und Landgraf Johannes zu Fürstenberg Inhaber der Landgräflichen Linie Fürstenberg-Weitra.

STIFT ALTENBURG mit Gottes Hilf Benediktinerkloster

Built: 1201-1208 Hadmar II von Kuenring founded the town of Weitra, the Castle is located in the south on the highest point of a granite plateau. Enlarged and in today’s appearance since: In the 16 th century the castle was remodelled in Renaissance Style by Pietra Ferrabose. Last renovation: 1994 the castle was completely renovated for the major regional exhibition.

KONZERTHAUS WEINVIERTEL Erbaut: 1910 wurde der ursprünglich als „Jugendstilsaal“ bezeichnete Ballsaal durch den Gastwirt Ernest Fröhlich in Betrieb genommen. Erweitert und in der heutigen Form seit: Das Areal wurde 2001 von der Gemeinde Ziersdorf angekauft und revitalisiert. Heutige Nutzung: Veranstaltungszentrum mit Klassischer Musik, Kabarett, Theateraufführungen, Lesungen, Unterhaltungsmusik sowie einem anspruchsvollen Kinder- und Jugendprogramm Built: The ball room, originally called „Art Nouveau-Room“, was launched in 1910 by the innkeeper Ernest Fröhlich. Enlarged and in today’s appearance since: 2001 the municipalty of Ziersdorf purchased and revitalised the area.

Stift Altenburg Barockjuwel des Waldviertels Kloster unter dem Kloster Garten der Religionen

Besichtigung von Stift und Gärten von 1. Mai bis 26. Oktober, täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr Abt Placidus Much-Straße 1 3591 Altenburg (T) 0043 (0) 2982 3451 info@stift-altenburg.at www.stift-altenburg.at

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ELISABETH ULLMANN & FRIENDS

ORGELKUNST ZIERSDORF 2020

Sonntag, 06.09.2020, 16.00 Uhr – Pfarrkirche Ziersdorf

Solistenkonzert „FaGöttlich 2.0“ – Große Meister einst und jetzt Bach – Corrette – Vierne – Thürauer (UA)

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Raffaele Gianotti, Johannes Hofbauer – Fagott Elisabeth Ullmann – Orgel

Infos, Vorverkauf & Reservierung: www.konzerthaus-weinviertel.at Tel.: +43/2956/2204-16; Mail: office@konzerthaus-weinviertel.at

Sonntag, 27.09.2020, 16.00 Uhr – Pfarrkirche Ziersdorf

Orgel-Orchesterkonzert

Bach – Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“, Vivaldi – „L’Autumno“ aus „Vier Jahreszeiten“

Ensemble Capella Incognita auf Originalinstrumenten Wilke

Barbara Zidar – Sopran, Simon Schnirzer – Akkordeon, Johannes Bigenzahn – Orgel, Marcus Hufnagl – musikalische Leitung und Cembalo

www.orgelkunst-ziersdorf.at


NÖN-Schnupperabo

ALLEGRO VIVO FREUNDESKREIS Freunde – Förderer – Mäzene – Stipendienstifter Foto: Fer Gregory/Shutterstock.com

10 Wochen Kultur zum Kennenlernen

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Langjährige Freunde von Allegro Vivo und jene, die es werden wollen, laden wir sehr herzlich ein, unserem Freundeskreis beizutreten. Mit Ihren Beiträgen unterstützen Sie unser Festivalprogramm und die ganzjährige Konzerttätigkeit der Academia Allegro Vivo. Die Nachwuchsförderung ermöglicht Stipendien für aufstrebende Talente der Allegro Vivo Sommerakademie. Mitglieder des Freundeskreises erhalten exklusive Einladungen, Freikarten, Ermäßigungen, bevorzugte Plätze, eine Jahresgabe und werden in den Drucksorten genannt.

5 Euro + ePaper

Wir senden Ihnen gerne eine Einladung mit detaillierten Informationen zu. Tel. 02982 4319, office@allegro-vivo.at

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Tickethotline: +43 (0) 2734 / 3450

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VORTEILE Einladungen zu den Allegro Vivo Programmpräsentationen, Einführungsgesprächen und Empfängen zu Generalproben bei ausgewählten Konzerten Freikarten Stipendienstifter erhalten unseren Festivalpass, der sie und eine Begleit­ person zum freien Eintritt bei allen Konzerten berechtigt. Freunde erhalten zusätzlich zu den übrigen Vergünstigungen 1 weitere Freikarte, Förderer 5 Freikarten und Mäzene 10 Freikarten nach Wahl (nach Verfügbarkeit nur im Vorverkauf) Ehrengast Wir heißen Sie als Ehrengast beim Eröffnungskonzert und beim anschließenden Empfang in Stift Altenburg herzlich willkommen. 10% Ermäßigung Auf weitere Kartenbestellungen erhalten Sie 10% Ermäßigung. Bevorzugte Plätze Gerne reservieren wir für Sie bevorzugte Plätze für Freunde, Förderer & Mäzene im Vorverkauf. Jahresgabe Gerne überreichen wir Ihnen jährlich bei Ihrem ersten Konzertbesuch Ihre Jahresgabe und das Programmheft. Namensnennung Die Namen der Förderer und Mäzene werden im Programmheft und auf der Website genannt.

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GRÜNDER

Prof. Bijan Khadem-Missagh

STIPENDIENSTIFTER

Niederösterreich-Fonds, Psychosomatisches Zentrum Eggenburg, EVN, Vienna Violin & Accessories, Gerhard und Gretchen Eder, Ilse Hausschulz, Helga und Leo Hettler, Dr. Margaret Ley, Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze, Univ.-Prof. Dir. Dr. Fritz F. Steininger

MÄZENE KR Peter Berger, Mag. Almuth Graf, Prof. Karl Korab, Werner Kurzböck, Andrea Lippert, Constanze von Othegraven MBA, HR Dr. Gerhard Proißl, Dr. Andreas Reifschneider, Susanne Schneider, Eva Vitovec

FREUNDE & FÖRDERER

Impressum Für den Inhalt verantwortlich: Mag. Nikolaus Straka, MAS Termin-, Programm- und Besetzungsänderungen vorbehalten. A-3580 Horn, Wiener Straße 2, Tel. +43 (0)2982 / 43 19 (Fax +4) Redaktion: Saskia Kaas Gestaltung: Angela Grundhammer Fotos ohne Angabe: Schewig Fotodesign Covergestaltung: Sheila Ehm Grafikdesign: www.baumg-art-ner.com Texte: Mag. Alexander Moore, Mag. Nikolaus Straka Herstellung: Druckerei Berger Horn

Fotonachweis: Seite 2: M. Hintzen; Seite 3, 9, 13/1, 19/1, 27/2: N. Horowitz; Seite 4,43,47: T. Pewal; Seite 6, 50/2: H. Winkler; Seite 9,10: C. Prenner; Seite 13/2: S. Jaffé; Seite 13/3: wildundleise; Seite 17: RGC; Seite 19/2: U. Arens; Seite 19/3: T. Selditz; Seite 19/4: A. Messerschmidt; Seite 19/5: C. Zimper; Seite 19/6: E. Ivanova; Seite 19/7: C. Heiss; Seite 23/2: A. Rotili; Seite 24: Fotos zur Verfügung gestellt vom Kunstverein Horn; Seite 27/1: J. Wesely; Seite 27/3: P. Demenga; Seite 30, 31: J. Wesely/A. Breinauer; Seite 33/1: A. Grilc; Seite 33/2, 37/5: L. Beck; Seite 33/3, 37/4: M. Borggreve; Seite 37/1: C. Friedrichs; Seite 37/2: J. Skrot; Seite 37/3: J. Greune; Seite 37/4: S. Schweiger; Seite 39: F. Krammer; Seite 41: www.fotohofer.at; Seite 49: N. Straka; Seite 50/3: M. Haslinger; Seite 51/3: Waidhofen; Seite 52/1: Weitra

Ing. Karl und Maria Bayer, Univ.-Prof. DDr. Wolfgang Bigenzahn, Fam. Manfred Bohonnek, Dr. Andreas Bösel, Mag. Ursula Bösel, Mag. Doris Brazda, DI Raimund und Mag. Sieglinde Brodner, Dr. Gustav Danzinger, Franz Forsthuber, HR Mag. Helmut Hagel, Gerhard Hau, Hans Hoffelner, DI Markus Graf und Gräfin Petra Hoyos, Sylvia Jahnke-Hampeis, Susanne Kadanka, Heidi Kalss, KR Julius Kiennast, KR Alexander Klik, BH Mag. Johannes Kranner, Univ.-Doz. Dr. Heinz Kuderna, Toni Kurz, Dkfm. Hans Liemberger, LAbg. Bgm. Jürgen Maier, Univ.-Prof. Dr. Peter Mazal, HR Dr. Gudrun Mayer-Dolliner, MinR Dr. Stephan Nagler, Andrea Niederle, Univ.Prof. Dr. Bruno Niederle, HR Ing. Dr. Gerd Oppitz, Dechant Johannes Pöllendorfer, Dr. Helmut Prager, DI Ilse Prager, OSR Karl Rauscher, Anneliese Sanchez de la Cerda, Peter Schneider, Prof. Mag. Norbert C. Schröckenfuchs, KR Gerhard Semler, Dr. Siegfried Streit, Dr. Günter Stummvoll, Prof. Dr. Paul Twaroch, Prof. Elisabeth Ullmann, Brigitta Vlasaty, Gen. Dir. DI Alois Vogler, Univ.-Prof. Dr. Manfred Wagner, HR Dr. Alfred Willander, KR Rudolf Warringer

DANK Für die Förderung von Allegro Vivo gilt unser Dank im Besonderen der NÖ Landesregierung, der NÖ Kulturabteilung, dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport, dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, der Stadtgemeinde Horn sowie den Medienpartnern und den Sponsoren.

MANAGEMENT Mag. Nikolaus Straka MAS, Geschäftsführer Saskia Kaas, Organisation Sommerakademie Ingrid Krenhuber, Sommerakademie Andrea Bauer-Hundlinger, Angela Grundhammer, Festivalbüro & Kartenverkauf Allegro Vivo wird getragen vom Verein Academia Allegro Vivo.

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SORGENFREIES KONZERTERLEBNIS

KARTENBESTELLUNG ALLEGRO VIVO FESTIVAL 2020

Liebes Publikum, liebe Freunde von Allegro Vivo, wir freuen uns, dass wir Sie beim diesjährigen Allegro Vivo Festival begrüßen und mit Ihnen gemeinsam besondere Konzerte erleben dürfen!

Datum Date

Alle Konzertgäste verpflichten sich zur Einhaltung der behördlichen bzw. vom Veranstalter auferlegten Maßnahmen. • Konzertkarten sind nur im Vorverkauf erhältlich und persönlich zugeordnet. Alle Daten, die Sie uns geben, unterliegen der Datenschutzgrundverordnung. • Die Konzerte haben eine Dauer von rund 60 Minuten ohne Pause. • Es ist kein Problem, wenn Sie während des Konzertes das Bedürfnis verspüren, den Konzertort zu verlassen. • Bleiben Sie bitte zu Hause, wenn Sie jegliche Krankheitssymptome verspüren oder unmittelbaren rezenten Kontakt zu bestätigten Fällen bzw. Verdachtsfällen hatten. Auch wenn Sie sich kurzfristig entscheiden, den Konzertbesuch nicht wahrzunehmen, erstatten wir Ihnen den Kaufpreis innerhalb von 14 Tagen zurück, oder Sie können diesen als Spende der Veranstaltung widmen. • Bitte finden Sie sich rechtzeitig (mindestens 15 Minuten) vor Konzertbeginn am Konzertort ein und desinfizieren Sie Ihre Hände an den vorgesehenen Spendern im Eingangsbereich. • Um Verweildauern beim Einlass gering zu halten und Warteschlangen zu vermeiden, folgen Sie bitte den Anweisungen unserer MitarbeiterInnen. • Bitte tragen Sie auf dem Weg von und zu Ihrem Sitzplatz stets einen Mundschutz. Sollten Sie diesen vergessen haben, wird dieser von unseren MitarbeiterInnen bereitgestellt. • Wahren Sie bitte stets mindestens 1 Meter Abstand von Ihren Mitmenschen. • Der Abstand unserer Sitzplätze beträgt 1 Meter (von Sitzmitte zu Sitzmitte). Sie müssen daher auf dem Sitzplatz selbst keinen Mundschutz tragen. Allegro Vivo empfiehlt dennoch, diesen zu verwenden.

Veranstaltung Performance

Preis €/Kat. Price €

7. 8.

» Kreutzersonate « Auftakt, Gmünd, Herz-Jesu-Kirche

35,– / 29,–

8. 8.

» Präludium «, Stift Altenburg

35,– / 29,–

9. 8.

» Leidenschaft « Eröffnungskonzert, Stift Altenburg

50,– / 42,–

12. 8.

» Allegro Appassionato «, Stift Altenburg

29,– / 26,–

13. 8.

» Abendstimmung «, Kunsthaus Horn, Arkadenhof

10,–

14. 8.

» Faszinierend «, Kunsthaus Horn, Arkadenhof

10,–

15. 8.

» Herzblut «, Kunsthaus Horn, Arkadenhof

29,– / 26,–

19. 8.

» Hingebungsvoll «, Stift Altenburg

29,– / 26,–

20. 8.

» Jugendliche Inspiration «, Kunsthaus Horn, Arkadenhof

10,–

21. 8.

» Die Nacht der jungen Meister «, Kunsthaus Horn, Arkadenhof

10,–

22. 8.

»Tribute to Didier«, Kunsthaus Horn, Arkadenhof

35,– / 29,–

23. 8.

» Träume – Leidenschaft « Ausstellungseröffnung, Horn

Freier Eintritt

26. 8.

» Auserlesenes «, Stift Altenburg

35,– / 29,–

27. 8.

» Begeisterung «, Kunsthaus Horn, Arkadenhof

10,–

28. 8.

» Gefühlt «, Kunsthaus Horn, Arkadenhof

10,–

29. 8.

» Franzl und Robert «, Kunsthaus Horn, Arkadenhof

29,– / 26,–

02. 9.

» Gassenhauer «, Stift Altenburg

29,– / 26,–

03. 9.

» Moonlight Serenade «, Kunsthaus Horn, Arkadenhof

10,–

04. 9.

Konzert der Meisterkurse, Kunsthaus Horn, Arkadenhof

10,–

05. 9.

» Sturm der Leidenschaft «, Kunsthaus Horn, Arkadenhof

29,– / 26,–

10. 9.

» Mit Feuer «, Waidhofen / Thaya

29,– / 24,–

• Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben, dürfen nebeneinander sitzen. Dies gilt nur, wenn Sie dies beim Kartenkauf entsprechend angegeben haben, da wir sonst die Zuordnung der Plätze nicht planen können.

11. 9.

» Der Friedrich Gulda – Weg «, Ziersdorf

29,–

18. 9.

» Der Tod und das Mädchen «, Stift Göttweig

39,– / 34,–

19. 9.

» Tzigane «, Schloss Weitra

29,– / 24,–

• Anordnungen des Personals ist stets Folge zu leisten.

20. 9.

Festivalabschlusskonzert, Stift Altenburg

50,– / 42,–

Freier Eintritt für Kinder bis 6 Jahre, Kinder 6 bis 15 Jahre zahlen € 5,–

Stück Number


KARTENBESTELLUNG ALLEGRO VIVO FESTIVAL 2020

ALLEGRO VIVO DANKT seinen Partnern und Unterstützern

Vorname_______________________________________ Nachname__________________________________________________ Straße_____________________________________________________________________________________________________

Fördergeber

Telefon_____________________________________________________________________________________________________ E-Mail_____________________________________________________________________________________________________ PLZ_______________________ Ort____________________________________________ Land_____________________________ Freier Eintritt für Konzerte ohne Preisangabe Ermäßigung*_______________________________________________________________________________________________ (bei Club Ö1, Presse Club und NÖN bitte Mitgliedsnummer angeben; die Ermäßigung gilt pro Konzert für max. 2 Karten)  * Ermäßigung für Kinder, Studenten, Senioren, Club Ö1, Presse Club, NÖN muss bei der Reservierung angegeben werden!

Konzertpatenschaften

Ich bestelle

Einzelkarte(n) (lt. Rückseite)

5-er Abo (Kat. A, ausg. Abschlusskonzert) 5 Veranstaltungen des Festivals € 165,–

Die für mich reservierten Karten

hole ich gegen Bezahlung Mo.–Do. zwischen 9 und 14 Uhr im Festivalbüro, A-3580 Horn, Wiener Straße 2, ab.

die bezahlten Konzertkarten werden mir zugesandt (zzgl. € 2,– Bearbeitungsgebühr Inland)

die bezahlten Konzertkarten werden mir per Einschreiben zugesandt (zzgl. € 5,– Bearbeitungsgebühr Inland)

Sponsoren

Ich zahle die Konzertkarten

vorab per Erlagschein

mit Kreditkarte

Diners

Mastercard

Visa

Medienpartner

Karten-Nr Gültig bis

/

Mit der Bekanntgabe meiner Daten erkläre ich mich mit der Speicherung der Angaben zu Covid19-Präventionsmaßnahmen und Marketingzwecken einverstanden. Meine Daten werden von Allegro Vivo keinesfalls an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Zustimmung jederzeit widerrufen und die Löschung meiner Daten beantragen. Datum___________________________________ Unterschrift________________________________________________________

Kooperationspartner Konzertkarten sind erhältlich Allegro Vivo Festivalbüro, Wiener Straße 2, 3580 Horn, Tel. +43 (0)2982/4319 tickets@allegro-vivo.at, www.allegro-vivo.at 71


www.allegro-vivo.at

Sponsoring Post * Verlagspostamt A-3580 Horn * GZ02Z031338S Nummer 02/ Juli 2020


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