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AV_PK_2026_ES_Ansichts_ENDVERSION

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Vahid Khadem-Missagh
Artistic Director

Als Landeshauptfrau von Niederösterreich bin ich sehr stolz darauf, dass Kunst und Kultur bei uns seit langem einen so großen Stellenwert haben. Das ist umso wichtiger in einer immer mehr vernetzten Welt, in der zunehmend die sozialen Kontakte, das Miteinander, das gemeinsame Tun verloren gehen. Demgegenüber leben Kunst und Kultur von Empathie, Inspiration, Begegnung und dem echten, unmittelbaren Erleben.

Wenn Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne stehen, wenn der Funke auf das Publikum überspringt und man die Schwingungen fühlt, dann entsteht Gänsehaut, dann entstehen Emotionen, Nähe und Interaktion zwischen den Menschen vor und auf der Bühne.

Genau dieser Verbindung von Musizierenden, Raum, Klang und Publikum widmet sich „On Stage“ das „Allegro Vivo“ Festival 2026. Vahid Khadem-Missagh und allen Beteiligten wünsche ich dafür viel Erfolg und gutes Gelingen. Dem Publikum wünsche ich einmal mehr schöne und inspirierende Stunden, wenn das Waldviertel wieder zur größten Musikbühne des Landes wird.

Das Waldviertel wird wieder zur größten Musikbühne des Landes

Once again, the Waldviertel region takes centre stage as Lower Austria’s largest music venue

In my capacity as Governor of Lower Austria, I am proud of the fact that art and culture has long held such a prominent place in our region. This is all the more important in a world increasingly dominated by virtual networks where social contracts, feelings of togetherness and shared activities tend to be lost. In contrast, art and culture thrive on empathy, inspiration, mutual encounters and genuine, on-site experience.

When artists take the stage, when you feel the vibrant energy of this shared experience, that’s when strong emotions make you shiver and a deep sense of connection and interaction arises between the audience and the artists on the stage.

The 2026 Allegro Vivo Festival, with its motto “On Stage”, is dedicated precisely to this interplay between musicians, space, sound, and the audience. I wish Vahid Khadem-Missagh and all those involved every success in this endeavour. May the audience experience many enjoyable and inspiring hours as the Waldviertel, once again, turns into Lower Austria’s largest music stage.

Landeshauptfrau

Mag. Johanna Mikl-Leitner

„On

Stage“ Die Kunst der Inszenierung

“On Stage” The art of staging

Musik ist Bühne. Sie lebt von der Inszenierung – vom Augenblick, in dem Raum, Klang und Publikum aufeinandertreffen. Unter dem Leitthema „On Stage“ widmet sich Allegro Vivo in der 48. Saison somit der musikalischen Darstellung und damit jener besonderen Kraft, die Geschichten erzählt, Emotionen weckt und den kulturellen Austausch fördert.

Als musikalische Lebensadern Süd­ u. Mitteleuropas sind Italien, der Balkan und Österreich durch ihre gemeinsame Geschichte verbunden und treffen daher im diesjährigen „Zyklus der Begegnungen“ aufeinander. Beide Kulturen prägen seit Jahrhunderten als wesentlicher Bestandteil der mitteleuropäischen Musiktradition die Vitalität der Wiener Klassik, die Emotionalität der deutschen Romantik und die Vielfalt der Moderne und damit das diesjährige Festivalprogramm mit 55 Konzerten an 28 historischen Spielorten.

In der 48. Festivalsaison freuen wir uns auf die Begegnung mit unserem Publikum, den Künstler*innen und mit über 500 Talenten aus der ganzen Welt.

Seien Sie uns herzlich willkommen!

Music comes to life on stage. It emerges the very moment when space, sound and audience meet. With this year’s theme “On Stage” Allegro Vivo devotes its 48th season to musical expression and to that unique power that tells stories, stirs emotions and encourages cultural exchange.

In our “cycle of encounters” we dedicate ourselves to the musical lifelines of Southern and Central Europe with Italy, the Balkans and Austria which share a longintertwined history. These cultures have shaped for centuries – as an essential part of the Central European musical tradition – the vitality of Viennese Classicism, the emotional depth of German Romanticism, and the diversity of Modernism, and thus also this year’s festival program, featuring 55 concerts at 28 historic venues.

In this 48th festival season, we also open the doors of our international summer academy and welcome more than 500 young talents from across the globe.

A heartly welcome to you all!

Programmüberblick

FR., 7. AUGUST 19:00 Gmünd­Neustadt, Herz­Jesu­Kirche „Auftakt“ Programm und Ausführende wie Eröffnungskonzert

SA., 8. AUGUST 19:00 Stift Altenburg, Bibliothek „Präludium“ Programm und Ausführende wie Eröffnungskonzert

SO., 9. AUGUST 16:00 Stift Altenburg, Bibliothek „On Stage“ Eröffnungskonzert Respighi, Schulze, Tschaikowsky Alexander Swete, Gitarre Academia Allegro Vivo Vahid Khadem-Missagh, Violine & Dirigent

DI., 11. AUGUST 19:00 Schloss Harmannsdorf, Schüttkasten „Musik und Wort“ Albinoni, Vivaldi, Stratico Artists in Residence

21:00 Horn, Stadtsee „Moonlight Serenade“ Teilnehmer*innen der Meisterkurse

MI., 12. AUGUST 19:00 Stift Altenburg, Bibliothek „Con passione“ Schubert, Brahms Artists in Residence

DO., 13. AUGUST 19:00 Brunn am Wald, Wasserschloss „Klangsteg“ Konzert der Meisterkurse

FR., 14. AUGUST 11:00

Kunsthaus Horn & Vereinshaus Horn

Sommerakademie Matinéen Teilnehmer*innen der Meisterkurse

19:00 Stift Geras, Marmorsaal „Tonangebend“ Konzert der Meisterkurse

SA., 15. AUGUST 20:00 Kunsthaus Horn, Arkadenhof (bei Regenwetter Vereinshaus) „Classic goes Balkan“ Uwaga!

SO., 16. AUGUST 16:00 Gars/Thunau, Gertrudskirche „Paganini“ B. Schmid, S. Carstensen

DI., 18. AUGUST 19:00 Langenlois, Loisium „Bella ciao!“ Strauss, Puccini, Lehar kammerfunk

MI., 19. AUGUST 10:30 Horn, Pfarrgasse „Open Space“ Teilnehmer*innen der Meisterkurse 19:00 Stift Altenburg, Bibliothek „Bühnenmenschen“ Tartini, Beethoven, Geminiani, Mahler, Pejačević Artists in Residence

DO., 20. AUGUST 19:00 Schloss Waldreichs, Alte Kapelle „Con anima“ Konzert der Meisterkurse

FR., 21. AUGUST 11:00

Kunsthaus Horn & Vereinshaus Horn

Sommerakademie Matinéen Teilnehmer*innen der Meisterkurse 19:00 Altpölla, Pfarrkirche „Ausstrahlung“ Konzert der Meisterkurse

SA., 22. AUGUST 20:00

Kunsthaus Horn, Arkadenhof (bei Regenwetter Vereinshaus Horn) Galakonzert „La Notte Italiana“ Rossini, Paganini, Mascagni, Pugnani, Rota, Puccini, Donizetti, Veracini, Verdi, Strauss M. Gauci-Ancelin, Academia Allegro Vivo, Vahid Khadem-Missagh, Violine und Dirigent

SO., 23. AUGUST 11:00 Kunsthaus Horn, Kunstverein „On Stage“ Ausstellungseröffnung

16:00 Kunsthaus Horn, Arkadenhof (bei Regenwetter Vereinshaus Horn) „Bühne frei!“ Familiennachmittag Orchester der Kinder- und Jugendkurse J. S. Acosta, Leitung

DI., 25. AUGUST 21:00 Horn, Stadtsee „Moonlight Serenade“ Teilnehmer*innen der Meisterkurse

MI., 26. AUGUST 19:00 Stift Altenburg, Bibliothek “Il tramonto” Respighi, Brahms Artists in Residence

DO., 27. AUGUST 19:00 Stift Zwettl, Festsaal „Füreinander“ Konzert der Meisterkurse

19:00 Campus Horn, Kulisse „Klangkulisse“ Teilnehmer*innen der Kinder- und Jugendkurse

FR., 28. AUGUST 10:30 Campus Horn, Weitblick „Da capo“ Teilnehmer*innen der Kinder- und Jugendkurse

11:00 Kunsthaus Horn & Vereinshaus Horn

Sommerakademie Matinéen Teilnehmer*innen der Meisterkurse

16:00 Maria Dreieichen, Basilika „Himmlisch“ Teilnehmer*innen der Kinder- und Jugendkurse

19:00 Schloss Greillenstein, Festsaal „Im Flow“ Konzert der Meisterkurse

SA., 29. AUGUST 10:30 Campus Horn, Weitblick „Visionen“ Abschlussmatinèe der Kinderkurse

19:00 Göpfritz an der Wild, Kulturstadl „Hymnus an den Süden“ Strauss, Scarlatti, Brahms, Rachmaninoff, Rheinberger, Kutrowatz, Piazzolla, Filmmusik von E. Morricone u. a. M. Dangl, E. Kutrowatz, K. Titova

SO., 30. AUGUST 16:00 Burg Raabs, Großer Rittersaal „Italienische Serenade“ Wolf, Schubert, Puccini, Mozart Minetti Quartett

DI., 1. SEPTEMBER 19:00 Gutshof Schickenhof, Großer Salon „New Impressions“ Bach, Batik, Davis, Gulda, Brubeck Zum Geburtstag von R. Batik

MI., 2. SEPTEMBER 10.30 Horn, Pfarrgasse „Open Space“ Teilnehmer*innen der Meisterkurse

19:00 Stift Altenburg, Bibliothek „Auserlesenes“ Wolf­Ferrari, Mozart, Dvořák Artists in Residence

DO., 3. SEPTEMBER 19:00 Schloss Drösiedl, Festsaal „Meisterstück“ Konzert der Meisterkurse

FR., 4. SEPTEMBER 11:00 Kunsthaus Horn & Vereinshaus Horn

Sommerakademie Matinéen Teilnehmer*innen der Meisterkurse

19:00 Schloss Rosenburg, Bibliothek „Im Rampenlicht“ Konzert der Meisterkurse

SA., 5. SEPTEMBER 18:00 Schönberg/Kamp, Alte Schmiede „La folia“ J. Popržan

SO., 6. SEPTEMBER 16:00 Oberdürnbach, Pfarrkirche „Soirée musicale“ Haydn, Shaw, Verdi Kandinsky Quartett

DO., 10. SEPTEMBER 19:00 Waidhofen/Thaya, Stadtpfarrkirche

„In cielo“ Vivaldi, Hofmann Kammerchor A. Reiter Waidhofen, Barockchor Silentium Brünn, Wranitzky Kammerorchester Prag

FR., 11. SEPTEMBER 19:30 Ziersdorf, Konzerthaus Weinviertel „Avanti, avanti“ Schneeberger & Bakanic Quartett

SA., 12. SEPTEMBER 18:00 Burg Schleinitz, Rittersaal „Klangbrücke“ Texte von I. Bachmann A. Eckert, Duo Sonoma

SO., 13. SEPTEMBER 16:00 Burg Schleinitz, Rittersaal „Tea time“ Mozart, Martinů, Honegger; Texte von R. M. Rilke A. Eckert, K. Flieder, C. Pantillon

DO., 17. SEPTEMBER 19:00 Schloss Weitra, Arkadenhof „Klangschloss“ Programm und Ausführende wie Abschlusskonzert

FR., 18. SEPTEMBER 19:00 Stift Göttweig, Stiftskirche „Die Himmel erzählen…“ Programm und Ausführende wie Abschlusskonzert

SA., 19. SEPTEMBER 18:00 Stift Altenburg, Bibliothek „Italienische Symphonie“ Programm und Ausführende wie Abschlusskonzert

SO., 20. SEPTEMBER 16:00 Stift Altenburg, Bibliothek „Festivalabschlusskonzert“ Pärt, Mozart, Mendelssohn­Bartholdy Academia Allegro Vivo Vahid Khadem-Missagh, Violine & Dirigent

Freudige Erwartung

Zuerst noch Stimmengemurmel, dann wird es leiser und leiser – die freudige Erwartung in den letzten Augenblicken vor Konzertbeginn zählt zu den ganz besonderen Erfahrungen. Diese freudige Erwartung wird beantwortet durch den Auftritt der Künstlerpersönlichkeiten. Es ist dieser Rahmen, die festliche Inszenierung der Musik, die Vahid Khadem­Missagh als künstlerischen Leiter von Allegro Vivo zum diesjährigen Leitgedanken „On Stage“ inspiriert hat. Musik ist kein fester Körper, aber sie nimmt immer ihren Platz ein und betritt ihre ganz eigene Bühne. Mit Werken wie Respighis „Antiche Danze ed Arie“ und

Tschaikowskys „Souvenir de Florence“ ist gleichzeitig auch der geografische Lebensraum skizziert, der 2026 im Fokus steht: Italien und die angrenzenden Gegenden entlang der Adria entführen uns in südliche Stimmungen und zeigen einmal mehr, dass die Musik über alle Grenzen hinweg Menschen zusammenbringt. Die Uraufführung des Auftragswerks von Tristan Schulze passt wunderbar dazu. Das Doppelkonzert für Violine und die Gitarre steht für das musikalische Beisammensein und Lebensfreude. Allegro Vivo eröffnet heute Abend die Festival­Bühne in Gmünd – Vorhang auf!

Ottorino Respighi (1879–1936)

Antiche Danze ed Arie, Suite Nr. 3

I. Italiana Andantino

II. Arie di Corte Andante cantabile – Allegretto – Lento con grande espressione –Allegro vivace Vivacissimo – Andante cantabile

III. Siciliana Andantino

IV. Passacaglia Maestoso

Tristan Schulze (1964*)

Doppelkonzert für Violine, Gitarre und Streichorchester op. 122 (UA)

Auftragswerk des Allegro Vivo Festivals

Pause

Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840–1893)

„Souvenir de Florence“ für Streichorchester d­Moll, op. 70

Allegro con spirito

Adagio cantabile – Moderato – Tempo I

Allegretto moderato

Allegro vivace

Alexander Swete Gitarre

„Auftakt“

Gmünd­Neustadt, Herz­Jesu­Kirche 19:00 Uhr Konzertbeginn

€ 45,–/€ 39,–

Konzertpatenschaft Leyrer + Graf Förderung Stadtgemeinde Gmünd

Academia Allegro Vivo Vahid Khadem­Missagh Violine & Dirigent

Mediterrane Lebenslust

Allegro Vivo eröffnet in Stift Altenburg ein rauschendes Fest! Unter dem zentralen Gedanken „On Stage“ beginnt heute Abend ein Konzertreigen der besonderen Art. Für den künstlerischen Leiter Vahid Khadem­Missagh dreht sich alles um die ausgestaltete Inszenierung und den Rahmen, in dem die Musik für Künstler*innen und Publikum zur Herzensangelegenheit und Hauptsache wird. Die knisternde Atmosphäre vor Konzertbeginn, der große Auftritt und die zuvor leere Bühne, die nun mit Leben erfüllt ist – in der herrlichen Stiftsbibliothek finden wir zusammen, um diesen musikalischen Auftakt zu erleben. Italien und der adriatische Mittelmeerraum stehen als

Fokusländer im Mittelpunkt: Das Festival beginnt mit einer an alte Zeiten erinnernden Suite von Ottorino Respighi und schließt mit Tschaikowskys „Souvenir de Florence“ – eine Reise in den Süden. Die mediterrane Lebenslust und Geselligkeit wird von kaum einem Instrument so treffend symbolisiert wie der Gitarre. Der Komponist Tristan Schulze komponierte für Allegro Vivo 2026 sein Doppelkonzert für Violine und Gitarre und macht die beiden Saiteninstrumente zu virtuosen Gastgeberinnen am Beginn eines Festivalsommers, der uns „On Stage“ die musikalische Weltbühne vorführt.

Ottorino Respighi (1879–1936)

Antiche Danze ed Arie, Suite Nr. 3

I. Italiana Andantino

II. Arie di Corte Andante

cantabile – Allegretto – Lento con grande espressione –Allegro vivace Vivacissimo – Andante cantabile

III. Siciliana Andantino

IV. Passacaglia Maestoso

Tristan Schulze (1964*)

Doppelkonzert für Violine, Gitarre und Streichorchester op. 122 (UA)

Auftragswerk des Allegro Vivo Festivals

Pause

Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840–1893)

„Souvenir de Florence“ für Streichorchester d­Moll, op. 70

Allegro con spirito

Adagio cantabile – Moderato – Tempo I

Allegretto moderato

Allegro vivace

Der Festivalsender Ö1 sendet das Konzert am 25.08. um 14.05 Uhr im Ö1 Konzert.

Sa., 08. 08.

„Präludium“

Stift Altenburg, Bibliothek 16:00 Uhr Stiftsbesichtigung

18:00 Uhr Einführung, Mag. Eva Teimel, ORF Ö1

19:00 Uhr Konzertbeginn

€ 45,–/€ 39,–*

Konzertpatenschaft

Raiffeisenbank Region Waldviertel

So., 09. 08.

Eröffnung „On Stage“

Stift Altenburg, Bibliothek

13:30 Uhr Stiftsbesichtigung

15:00 Uhr Einführung, Mag. Eva Teimel, ORF Ö1

16:00 Uhr Konzertbeginn

€ 65,–/€ 57,–*

* Die Konzertkarte gilt auch als Tageskarte für Stift, Sammlung Arnold und Gärten. Bitte Eintrittskarte im Klosterladen lösen.

Konzertpatenschaft

Die Niederösterreichische Versicherung

Alexander Swete Gitarre

Academia Allegro Vivo Vahid Khadem­Missagh Violine & Dirigent

Musikalische Weltbühne

Allegro Vivo stellt 2026 die Inszenierung der Musik unter dem Gedanken „On Stage“ in den Mittelpunkt. Wie würdet Ihr Euch als Bühnenmenschen beschreiben?

VKM: Die Bühne war ganz zu Beginn die Inspiration für mich, ein Leben mit der Musik zu verbringen. Die Kombination aus Bühne, Publikum und der klingenden Musik, das zusammen macht es für mich aus.

TS: Die Bühne ist ja nicht nur ein Ort, sondern erst durch das Publikum entsteht die Performance­Situation. Idealerweise gibt es einen Transfer, eine Verbindung, die wir als Künstler spüren. Darum können wir das auch nicht üben oder simulieren. Diese Situation ist auch jedes Mal anders, wobei wir als Künstler immer versuchen, etwas Unerreichbares in gewisser Weise erkennbar zu machen und zur Verfügung zu stellen. Das wird umso besser, je „durchlässiger“ ich selbst bin – und dann steht auf einmal die Zeit still und alles fließt.

VKM: Ein schönes Bild, das hätte sich Mozart natürlich gewünscht, denn zu seiner Zeit durfte man ja essen und trinken während einer Aufführung. Wie Tristan richtig sagt, in unserer Zeit hat sich etwas fast Heiliges entwickelt, weil im Konzert eine Verbindung entsteht. Die Musiker machen mit ihrer Persönlichkeit in gewissem Sinne den Schritt „zur Seite“, um das entstehen zu lassen. So wie Beethoven sagt, die Musik „möge wieder zu Herzen“ gehen – um diesen Brennpunkt dreht sich alles.

Ein Gespräch mit dem Komponisten Tristan Schulze und dem künstlerischen Leiter Vahid

VKM: Für mich sind es zwei Elemente. Zum einen ist es das Gefühl auf der Bühne, dass alles fließt und sich ohne gedankliche oder andere Hindernisse entfalten kann. Das zweite ist die Energie, die aus dem Publikum zurückkommt. Das ist nicht nur Applaus, man spürt ja, ob die Menschen anteilnehmen und zuhören. Und Rituale gibt es natürlich auch, das beginnt mit körperlichen Übungen am Konzerttag und praktischen Dingen wie das Weglegen des Handys einige Zeit vor Beginn.

TS: Ich beobachte an mir sehr oft, dass ich vor Konzerten müde werde; das erkläre ich mir so, dass der Körper weiß, was kommt und an Kräften spart. Nach dem Konzert bin ich dafür immer sehr wach und „aufgeladen“.

Khadem-Missagh über die Bühne und die musikalische Inszenierung, die Gitarre und ihre Eigenheiten und ein neues
Stück für Allegro Vivo.

Was gehört für Euch zu einem gelungenen Auftritt dazu, auch mit allen Vorbereitungen und Ritualen?

TS: Ich schätze es sehr, wenn ich nach einer Vorstellung noch mit den Menschen im Publikum reden kann, gerne auch mit einem guten Glas in der Hand. Auf der Bühne ist man ja sehr exponiert, aber in Wirklichkeit gibt es ja nichts Trennendes zwischen uns. Ausgesprochen gelungen finde ich, wenn mir nachher jemand sagt: „Ich habe verstanden, was Du gemacht hast.“ Das finde ich wunderbar!

Tristan komponiert für Allegro Vivo ein Doppelkonzert für Violine und Gitarre. Ihr habt sicher beide schon einmal eine Gitarre in der Hand gehabt – wie hat sich das angefühlt?

VKM: Mich hat an der Gitarre fasziniert, wie schnell sie gut klingt. Auf der Violine muss man einige Zeit üben, um saubere Töne spielen zu können, die Gitarre klingt gleich „in den Raum hinein“.

TS: Ich habe die Gitarre im Studium in Zwickau kennengelernt, da konnte ich bei einigen Mitstudierenden punkten, indem ich nur durch die Kenntnis der Gitarrenstimmung herausgefunden habe, wie man beispielsweise Es­Dur greift; übrigens keine angenehme Tonart für die Gitarre …

VKM: Paganini hat das auf der Violine so gelöst, dass er die Saiten einfach anders gestimmt hat. Sein erstes Violinkonzert ist sogar in Es­Dur!

TS: Irgendwann habe ich mir eine Gitarre gekauft, nur um ein bisschen herumzuprobieren. Toll fand ich, dass man ohne Lagenwechsel einen Tonraum von zwei Oktaven zur Verfügung hat. Die Gitarre bringt auch Herausforderungen mit sich: Du musst viel Kraft aufbringen und am Ende ist der Ton doch immer eher klein – der Saal kann nicht klein genug sein, wenn Du unverstärkt spielen möchtest.

Was die Gitarre aber einzigartig macht, ist ihre Verbreitung in verschiedenen Kulturen. Damit meine ich, dass sie zum Beispiel in Südamerika ganz anders gehört und gespielt wird als anderswo. Das Instrument ist sehr wandlungsfähig, in einer ganz anderen Weise als die Violine.

VKM: Auf die Gitarre bin ich über unser heuriges Fokusland gekommen, Paganini hat sowohl Violine als auch Gitarre gespielt. Seine Pizzicato­Technik auf der Violine hat sicher einen engen Bezug zur Gitarre, oder beispielsweise die Fingerstreckungen. Und Stradivari hat auch Gitarren gebaut, es sind sogar noch fünf Instrumente erhalten. Ich denke, in unserem Konzert zum Auftakt von Allegro Vivo sind die beiden Instrumente kongeniale Partner, auch wenn sie in unterschiedlichen Sphären zu Hause sind.

Wie ist das diesjährige Auftragswerk entstanden? Was oder wer war zuerst – Tristan oder die Gitarre?

TS: Ich habe das Stück zum Komponieren nicht leicht gefunden. Der Gitarrensolist in unserer Aufführung, Alexander Swete, ist ein ausgezeichneter Musiker und hat eine tolle Bühnenpräsenz. Aber die Gitarre und ihr Spieler sind nun einmal sitzend fixiert, wohingegen die Violine sehr beweglich ist; obendrein wird Vahid auch noch dirigieren. Ich musste also die Aufgabe lösen, dass die Gitarre genug zur Geltung kommt.

VKM: Das Konzert ist ein wunderbares Zwiegespräch, das sich durch die Genres bewegt. An manchen Stellen begleitet die Gitarre die Violine, an anderen Stellen ist es aber exakt umgekehrt. Auch der für die Gitarre typische Flamenco kommt an einigen Stellen durch …

TS: Ja, ich habe einige Stilrichtungen eingebaut, in denen die Gitarre besonders gut wirkt. Das ist der Flamenco, aber auch Jazz, brasilianische Musik und der Tango. Und was auffällt: Alle diese Musikrichtungen gehören zu Kulturen, die ihre ursprüngliche Heimat zurücklassen mussten und die sich in ihren neuen Kulturkreisen abseits der etablierten Kultur erhalten oder sogar behauptet haben. Und es ist immer Musik von gesellschaftlichen Randgruppen oder schlechter gestellten Menschen – zum Beispiel der Jazz als Musik der Sklaven. Mich hat wahnsinnig berührt, dass die Musik aber immer erhalten geblieben ist. Das hat etwas Heilendes für mich.

Über die akustischen Herausforderungen der Gitarre habt Ihr schon gesprochen. Wie wird das im Konzertsaal gelöst?

VKM: Ich glaube, wir erleben da gerade eine Renaissance. In den letzten Jahrzehnten sind die Möglichkeiten der

authentischen Verstärkung viel besser geworden und wir können heute einen überzeugenden, eben „akustischen“ Klang der Gitarre ermöglichen.

TS: Unsere Hörgewohnheiten spielen da auch hinein. Wir hören ja mehr oder weniger bewusst viel Filmmusik oder Musik für das Fernsehen. Und die Gitarre ist zu einem Instrument geworden, das die Einsamkeit symbolisiert. Mit den modernen Möglichkeiten der Verstärkung kann man diese Intimität trotzdem so einsetzen, dass sich die Gitarre gegen ein Orchester durchsetzt und das verfehlt nie seine Wirkung.

Könntet Ihr das Konzert für Violine und Gitarre musikalisch ein bisschen vorstellen?

VKM: Tristan hat das Werk nicht in der klassischen Dreisätzigkeit angelegt, es ist vielmehr ein großer Satz –es ist wie eine große Reise, ein Dialog zwischen den beiden Instrumenten und der „Gesellschaft“, in diesem Fall dem Kammerorchester. Die Stilelemente, die vorhin erwähnt wurden, sind jeweils ein kulturelles Erbe der Menschheit – und davon kommt sehr viel vor.

TS: Ich arbeite in diesem Konzert mit motivischen Verschränkungen; das ist etwas, das ich schon oft beobachtet habe, wie in Werken früherer Epochen Motive entstehen und sich verwandeln. Zum Beispiel verändert Bruckner ein Motiv an einer späteren Stelle in etwas anderer Form, weil er es durch die mehrfache Verwendung jetzt klarer formuliert. Mir war auch wichtig, die Virtuosität nicht um ihrer selbst willen einzusetzen, sondern ihr mit melodischer Bedeutung echte Substanz zu geben. Und stilistisch ist das Konzert sehr vielschichtig.

VKM: Mich fasziniert sehr, dass Tristans Musik immer Emotionen auslöst. Das kommt von der stilistischen Vielfalt, es gibt keine Berührungsängste und damit auch keine „Schubladen“. Das verbindet uns im Denken, Musik muss grenzenlos sein. In Zeiten, wo Polarisierung immer häufiger Grenzen zieht, spielt die Musik als verbindendes Element eine zentrale Rolle. Sie berührt unseren Wunsch nach einem „inneren Schwingen“.

Die Konzertorte von Allegro Vivo sind praktisch zur Gänze historische Orte, von Haus aus eigentlich nicht für Konzerte geschaffen worden – dennoch ein wunderbarer Rahmen. Wenn wir an die Stiftsbibliothek in Altenburg denken, ist das eher ein Ort des Rückzugs und der leisen Klänge oder doch die „ganz große Bühne“?

VKM: Ich bin überzeugt, dass Räume dann zum Leben erweckt werden, wenn sie klingen. Deshalb brauchen wir beides: einen Ort, der mich als Rückzugsort inspiriert und der mich anspornt, einen möglichst schönen Klang zu erzeugen. Gleichzeitig kann die Stiftsbibliothek in Altenburg auch unglaubliche Begeisterung entfachen und für viele Menschen gleichzeitig ein Ort der Begegnung sein.

TS: Für mich ist eine Stiftsbibliothek ein Ort der Exzellenz. Denken wir an alle diese in Leder gebundenen Bücher, die mit der Hand abgeschrieben wurden! Das ist eine so edle Atmosphäre, in der man all diesem Wissen so

viel Raum gegeben hat. Es ist insofern ein Ort des Rückzugs, wenn Du dort alleine sein kannst und in den Büchern schmökern. In dem Moment, in dem dort ein Konzert stattfindet, ist es eher kein Ort des Rückzugs mehr. Aber die Bücher haben natürlich eine unglaubliche Ausstrahlung, auch bei einer Veranstaltung.

VKM: Ich sage immer, die Bibliothek in Stift Altenburg ist der schönste Konzertsaal Europas!

TS: In Altenburg könnte man sagen, dass der Hall auf der „gutgemeinten Seite“ ist – das wird der Gitarre sicher guttun.

Hängt die Wahl der Instrumente für das Auftragswerk eigentlich mit der Fokusregion Italien­Nördliche Adria zusammen?

VKM: Die Gitarre hat sicher etwas mit dieser Gegend zu tun. Meine Assoziation mit dem Instrument ist die Lebensfreude, und wenn wir Italien und den Balkan bereisen, drückt sich diese Freude durch das soziale Miteinander aus, das verbindende Element.

TS: Ich muss an die Zeit denken, in der diese Instrumente gebaut und vielfach exportiert wurden. Geigen und Gitarren aus Italien wurden und werden in ganz Europa gespielt, von dort kam immer viel Kultur in andere Länder. Darum sind Italien und der Adriaraum schon eine besondere Region.

Tristan Schulze Komponist
Vahid Khadem­Missagh künstlerischer Leiter

Harmonische Zukunft

Die Musik überwindet Grenzen und fördert Verständigung. Der traditionelle Konzertabend mit „Musik und Wort“ führt uns durch musikalische Meisterwerke und spirituelle Gedanken aus den Hochreligionen der Welt. An kaum einem Ort wäre der Rahmen so stimmig und dem Jahresmotto „On Stage“ angemessen wie auf Schloss Harmannsdorf. Hier schrieb Bertha von Suttner ihren epochalen Friedensappell „Die Waffen nieder!“ Denn sie war sicher, dass die harmonische und friedliche Zukunft nur in einer gewaltlosen Welt möglich sein wird. „Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen – nein: unserer Enkelkinder!“ fasst sie es zusammen. So bauen auch die großen Religionen der Welt – Buddhis­

mus, Hinduismus, Judentum, Christentum, Islam und die Bahai­Religion – immer darauf, die Menschen im Heute für das harmonische Morgen vorzubereiten. Elisabeth Eschwé führt rezitierend durch den Abend, der sich musikalisch dem Barock und geografisch dem diesjährigen Fokusland Italien und dem angrenzenden Adriaraum widmet: Tomaso Albinoni wurde in Venedig geboren, wirkte als Komponist und Dirigent seiner Werke in ganz Norditalien. Antonio Vivaldi lebte und wirkte in Venedig und Mantua, ehe er nach Wien aufbrach und Tartinis Schüler Michele Stratico wurde in Kroatien geboren als Josip Mihovil Stratik.

Tomaso Albinoni (1671–1751)

Sonate für Flöte und Cembalo op. 6 Nr. 6

Grave

Allegro

Adagio

Allegro

Antonio Vivaldi (1678–1741)

Sonate für Cello und Cembalo Nr. 1 B­Dur

Largo

Allegro

Largo

Allegro

Giuseppe Michele Stratico (1728–1783)

Sonata in Re maggiore

Largo andante

Allegro affettuoso

Allegro

Texte aus den Quellen der Hochreligionen

Elisabeth Eschwé Rezitation

Di., 11. 08.

„Musik und Wort“

Schloss Harmannsdorf, Schüttkasten

17:30 Uhr Sonderführung Schloss Harmannsdorf

€ 15,– (Voranmeldung erforderlich)

19:00 Uhr Konzertbeginn

€ 35,–

Kooperation Internationaler Bertha von Suttner Verein

Mario Caroli Flöte Reka Szilvay Violine

Matthias Bartolomey Cello Luca Ferrini Cembalo

Sternstunden

Wenn die Sonne am Horizont verschwindet und ein kühlender Wind über den Horner Stadtsee weht, sammeln sich am Ufer rund um die Seebühne zahlreiche musikbegeisterte Menschen. Picknickdecken werden ausgebreitet, Klappstühle aufgestellt und die letzten Podiumsplätze ergattert, um den Darbietungen der jungen Talente zu lauschen. Mit der Dämmerung breitet sich

eine gespannte Vorfreude aus und sogar die zahlreichen Mücken ziehen sich zurück, um den ersten Klängen des Abends Platz zu machen. Mit dem Abendstern gehen die musikalischen Sternstunden der Festivalstadt auf und verbinden die Besucher zu einer staunenden Gemeinschaft.

„Moonlight Serenade“

Horn, Stadtsee 21:00 Uhr Konzertbeginn Freier Eintritt

Förderung Stadtgemeinde Horn

Teilnehmer*innen der Meisterkurse

Leidenschaft

Seit bald 50 Jahren ist Allegro Vivo eine große Bühne für das musikalische Miteinander und Kammermusik auf allerhöchstem Niveau. Die große Bühne, im diesjährigen Festival als Leitgedanke „On Stage“ formuliert, ist der Rahmen, in der die Musik ihren großen Platz einnimmt. Das ist in besonderer Weise zu erleben an den kammermusikalischen Abenden in Stift Altenburg – heute mit besonderer Leidenschaft, also „Con passione“. Der Platz im Rampenlicht war immer schon attraktiv für Komponisten – besonders dann, wenn ihn einmal jemand anderer einnahm. So nahm es Arnold Schönberg mit Humor, als er über das Hauptthema im Klavierquartett op. 25 von

Brahms sagte: „Leider nicht von mir!“. Das auserlesene Ensemble mit den Streichern Ingolf Turban, Hariolf Schlichtig, Wen­Sinn Yang und Elisabeth Leonskaja am Klavier spielt das berühmte Meisterwerk, das Johannes Brahms für sein Wiener Debüt 1862 auswählte. Er wusste genau, dass die Anlehnungen an die „Zigeunermusik“ das Publikum besonders erfreuen würden. Und auch wenn er zu Lebzeiten nie die große Bühne betrat, wusste Franz Schubert genau um die Wirkung seiner einfühlsamen, virtuosen Klaviermusik. Elisabeth Leonskaja widmet ihm die erste Hälfte des Konzertabends.

Franz Schubert (1797–1828)

Klaviersonate B­Dur D960

Molto moderato

Andante sostenuto

Scherzo. Allegro vivace con delicatezza

Allegretto ma non troppo

Pause

Johannes Brahms (1833–1897)

Quartett g­Moll für Violine, Viola, Violoncello und Klavier, op. 25

Allegro

Intermezzo. Allegro ma non troppo – Trio Animato

Andante con moto

Rondo alla Zingarese. Presto

Elisabeth Leonskaja Klavier

Mi., 12. 08.

„Con

passione“

Stift Altenburg, Bibliothek

16:00 Uhr Stiftsbesichtigung

18:00 Uhr Einführung, Mag. Ursula Magnes

19:00 Uhr Konzertbeginn

€ 45,–/€ 39,–

Konzertpatenschaft Stöger & Partner

Ingolf Turban Violine

Hariolf Schlichtig Viola Wen­Sinn Yang Cello

Herzblut

Die Sommerakademie von Allegro Vivo ist das weltbekannte Herzstück und Markenzeichen des Festivals. Alljährlich kommen Hunderte junger Menschen aus vielen Ländern der Erde ins Waldviertel, um ihre instrumentalen Fertigkeiten zu verfeinern und gleichzeitig das Zusammenspiel mit anderen zu verbessern. Vahid KhademMissagh nennt es das „Herzblut, das durch Allegro Vivo fließt“. Die Sommerakademie öffnet ihre Tore nicht nur für Studierende, sondern auch für Zuhörende, die im Rahmen der Konzerte neue Klangräume und architektoni­

sche Juwele Österreichs kennenlernen. Das erste Konzert der Meisterkurse 2026 findet im Wasserschloss von Brunn am Wald statt, das öffentlich nicht zugänglich ist und nur durch die Kraft der Musik im Rahmen von Allegro Vivo seine Türen für uns öffnet. Die geteilte Freude an der Harmonie breitet sich tags darauf auch über dem musikalischen Geschehen im Refektorium von Stift Geras aus. Das Deckengemälde des Barockmeisters Paul Troger zeigt die wundersame Brotvermehrung und die Freude an der Gemeinschaft.

Do., 13. 08.

„Klangsteg“

Brunn am Wald, Wasserschloss 19:00 Uhr Konzertbeginn

€ 25,–

Fr., 14. 08.

„Matinéen“

Horn, Kunsthaus & Vereinshaus 11:00 Uhr Konzertbeginn

„Tonangebend“

Stift Geras, Marmorsaal 19:00 Uhr Konzertbeginn

€ 25,–

Teilnehmer*innen der Meisterkurse

Grenzenlose Musik

„Uwaga“ stammt aus dem Polnischen und bedeutet: Aufmerksamkeit. Die vier Musiker konzentrieren sich auf die Musik Osteuropas und sind seit 2007 auf den heimischen Bühnen zu Hause. Ihre Hintergründe sind höchst unterschiedlich und liegen in klassischen Symphonieorchestern, Jazzensembles und Funkbands. Das ergibt einen hinreißenden Mix, dem sich die Mitglieder von Uwaga! mit ungebremstem Eifer widmen. Ihre Vision: Grenzenlose Musik, die einfach Freude macht und zu Herzen geht. Mit dieser Idee passt das Ensemble ausgezeichnet in die

diesjährige Ausgabe von Allegro Vivo, denn mitreißende und grenzenüberwindende Musik gehört auf die große Bühne, die mit dem Gedanken „On Stage“ über dem Festival steht. Der Arkadenhof im Kunsthaus Horn wird zum bunten Kessel, in dem die verschiedenen Zutaten aus gewitzten Melodien und markanten Rhythmen ein unterhaltsames großes Ganzes ergeben. Mit „Classic goes Balkan“ gehen die Mitglieder von Uwaga! auf die Reise in den Mittelmeerraum, der 2026 im Fokus von Allegro Vivo steht.

Traditional

Devla (arr. M. Maurer)

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)

Violinsonate e­Moll KV304 (arr. M. Maurer)

Wolfgang Amadeus Mozart

Reggae Violinkonzert (arr. M. Maurer)

Stevie Wonder (1950*)

I Wish (arr. C. König)

Wolfgang Amadeus Mozart

Lacrimosa (arr. M. Maurer)

Wolfgang Amadeus Mozart

Balkan Klaviersonate KV 331 (arr. M. Maurer/C. König/M. Hacker/M. Nisic)

Pause

Wolfgang Amadeus Mozart

Klavierkonzert Nr. 23 A­Dur KV 488 (arr. C. König)

Johann Sebastian Bach (1785–1850)/Traditional

Doppelkonzert/Zwei Gitarren (arr. M. Maurer)

Christoph König

Kein Weltuntergang

Richard Wagner (1813–1883)

Walkürenritt (arr. C. König)

Wolfgang Amadeus Mozart

Violinkonzert A­Dur Türkisch (arr. M. Maurer)

„Classic

goes Balkan“

Kunsthaus Horn, Arkadenhof (bei Regenwetter Vereinshaus Horn) 20:00 Uhr Konzertbeginn € 35,–/€ 31,–

Konzertpatenschaft WV Beteiligung eG

Uwaga!

Christoph König Violine Viola

Maurice Maurer Violine

Miroslav Nisic Akkordeon Jakob Kühnemann Kontrabass

Übersinnlich

Der Mythos rund um Paganini begann schon zu Lebzeiten des berühmten Virtuosen. Für die einen war er der „Teufelsgeiger“ – einfach zu virtuos, als dass es hier noch mit rechten Dingen zugehen konnte. Befeuert wurden die Legenden von vielen Zeitzeugen. So schrieb Johann Wolfgang von Goethe einem Freund: „Manche Geschöpfe sind ganz dämonischer Art, in manchen sind Teile von ihm wirksam. […] Bei Paganini zeigt es sich im hohen Grade, wodurch er denn auch so große Wirkungen hervorbringt.“ Die Wirkung von Paganinis (Selbst)Insze­

nierung bleibt ein Faszinosum, das der künstlerische Leiter Vahid Khadem­Missagh sogar in einer wissenschaftlichen Arbeit beschrieb, die die Wechselbeziehung zwischen Musik und Magie untersuchte. Den Zauberstab haben heute der gefeierte Geiger Benjamin Schmid und sein kongenialer Partner Stian Carstensen am Akkordeon in der Hand. In der Gertrudskirche, auf geweihtem Boden, spüren die beiden Musiker dem romantischen Geschmack für das Unheimliche und Übersinnliche nach –Paganini kommt „On Stage“.

Niccoló Paganini (1782–1840)

Violinkonzert Nr. 2, „la Campanella“

Maria Theresia Paradis (1759–1824)

Sicilienne

Django Reinhardt (1910–1953)

Nuages

Stian Carstensen (1971*)

Solo

Niccoló Paganini

Caprices aus op.1

William Kroll (1901–1980)

Banjo and Fiddle (arr. B. Schmid)

Pause

Georg Breinschmid (1973*)

Musette pour Elisabeth

Fritz Kreisler (1875–1962)

Variationen über Corelli (arr. S. Carstensen)

Kurt Weill (1900–1950)

Youkali (arr. B. Schmid)

Niccoló Paganini

Caprice Nr 24 (arr. B. Schmid/S. Carstensen)

Django Reinhardt

Troublant Bolero

Swing 39

Fritz Kreisler

Preludium und Allegro and surprise (arr. B. Schmid)

Benjamin Schmid Violine

„Paganini“

Gars/Thunau, Gertrudskirche

16:00 Uhr Konzertbeginn

€ 35,–

Förderung Marktgemeinde Gars

Stian Carstensen Akkordeon

Der Rosenkavalier aus dem Süden

Drei Mitglieder der Wiener Symphoniker und ein Akkordeonist bilden gemeinsam das Ensemble kammerfunk. Die Musiker lassen nach eigenen Angaben „Bach auf Mahler treffen“ und „arrangieren Begegnungen zwischen Johann und Richard Strauss“. Das Experiment gelingt und die Presse ist begeistert: „Ein faszinierendes Raunzen der Klarinetten bei den Klezmer­Stücken, erfrischende, nicht weinselige Schrammelmusik, dynamische Jazzklänge […] und ein wahres Teufelsgeigentempo […] kammerfunk steht für Qualität und Spaß.“ schrieben die

Vorarlberger Nachrichten. Für Allegro Vivo hat sich kammerfunk etwas Besonderes ausgedacht und beginnt mit dem Ruf „Bella ciao!“ – gemeint ist ein Ausflug von der klassischen Wiener Gemütlichkeit über den Balkan bis nach Italien. Oder wie kammerfunk es selbst zusammenfassen: „Der Rosenkavalier aus dem Süden lädt die lustige Witwe zum Tanze.“ Das diesjährige Motto „On Stage“ erfährt in der architektonischen Wirklichkeit des Loisiums seine zeitgenössische Ausdeutung.

Johann Strauss Sohn (1825–1899)

Anton Karas (1906–1985)

Paul McCartney (1942*)

Die (Zer)Fled(d)ermaus (arr. M. Rainer)

Josef Schrammel (1852–1895)

D­Tanz

Johann Strauss Sohn

Richard Strauss (1864–1949)

Der Rosenkavalier aus dem Süden (arr. Martin Rainer)

Georg Breinschmid (1973*)

Komisches Wienerlied

Wien bleibt Krk (arr. B. Laketic)

Pause

Johann Sebastian Bach (1685–1750)

Gustav Mahler (1860-1911)

Astor Piazzolla (1921–1992)

Ein Mahlerischer Frühling am Bach (arr. M. Rainer)

Giacomo Puccini (1858–1924)

Franz Lehar (1870–1948)

Tosca, die lustigste Witwe (arr. M. Rainer)

Erich W. Korngold (1897–1957)

Lied aus der Suite op. 23 (arr. M. Rainer)

George Enescu (1881–1955)

Auszüge aus Rumanian Rhapsody No. 1 (arr. M. Rainer)

Traditionell

Bella Ciao (arr. M. Rainer)

„Bella ciao!“

Langenlois, Loisium

19:00 Uhr Konzertbeginn

€ 35,–

Förderung Loisium

kammerfunk

Stefan Pöchhacker Geige

Michael Günther Violoncello

Martin Rainer Klarinette

Bogdan Laketic Akkordeon

Künstlerpersönlichkeiten

Die „Bühnenmenschen“ des Abends sind hochrenommierte Künstlerpersönlichkeiten, die Allegro Vivo seit langem eng verbunden sind als Dozent*innen der Meisterkurse. Der traditionelle kammermusikalische Mittwoch in Stift Altenburg ist einem sorgsam zusammengestellten Programm gewidmet, das den künstlerischgeografischen Regenbogen auffächert zwischen Italien und dem nördlichen Adriaraum – dazwischen Österreich als „musikalischer Mittler“. Die Werke reichen von Barockjuwelen aus der Feder Francesco Geminianis und Giuseppe Tartinis, letzterer wurde in der heute zu Slowe­

nien gehörigen Stadt Piran geboren. Beethovens Trio op. 87 wurde von den drei Viola­Virtuos*innen des Ensembles neu bearbeitet; Gustav Mahlers Klavierquartettsatz a­Moll ist ein Jugendwerk und zählt zu seinen wenigen kammermusikalischen Stücken. Eine Neuentdeckung für viele Musikfreunde könnte die 1885 geborene Komponistin Dora Pejačević sein, die in Dresden und München ausgebildet wurde und heute als Begründerin der kroatischen Symphonik gilt. Ihre farbige Musiksprache wurde mit Rachmaninow verglichen und vervollständigt das Programm des Abends als Kaleidoskop der Nationen.

Giuseppe Tartini (1692–1770)

Sonate in g­Moll „Teufelstriller“ (arr. F. Kreisler)

Larghetto

Allegro energico

Grave

Allegro assai

Ludwig van Beethoven (1770–1827)

Trio C­Dur op. 87, Fassung für 3 Violen

Allegro

Adagio

Menuetto. Allegro molto. Scherzo

Finale. Presto

Pause

Francesco Geminiani (1687–1762)

Sonate in c­Moll op.4

Largo

Allegro

Siciliana

Allegro

Gustav Mahler (1860–1911)

Klavierquartettsatz in a­Moll

Nicht zu schnell

Mit Leidenschaft

Entschlossen

Dora Pejačević (1885–1923)

Klavierquartett d­Moll op. 25

Allegro ma non tanto

Andante con moto

Allegretto grazioso

Allegretto comodo

Mi., 19. 08.

„Open

Space “

Horn, Pfarrgasse

10:30 Konzertbeginn

Freier Eintritt

Teilnehmer*innen der Meisterkurse

„Bühnenmenschen“

Stift Altenburg, Bibliothek

17:00 Uhr Stiftsbesichtigung

19:00 Uhr Konzertbeginn

€ 45,–/€ 39,–

Lilya Zilberstein Klavier

Sophia Jaffé Violine

Andreas Janke Violine

Anton Sorokow Violine

Peijun Xu Viola

Roland Glassl Viola

Veit Hertenstein Viola

Gregor Horsch Cello

Sergio Posada Klavier

Die ganze Welt als Bühne

Aus dem zweiten Akt von Williams Shakespeares „Wie es Euch gefällt“ stammt der berühmte Satz: „Die ganze Welt ist eine Bühne und alle Frauen und Männer nur Spieler.“ Aus diesem Bonmot spricht der Menschenkenner Shakespeare – und seine Erkenntnis lässt sich mühelos auf die Musik übertragen. Sich mit einem Instrument zu beschäftigen und Musik zum Klingen zu bringen, geht immer mit einer Aufführung einher. Auch darum sind die Konzerte der Meisterkurse eines der spannendsten For­

mate von Allegro Vivo. Die Musiker*innen von morgen stellen sich heute vor und geben Einblick in die vermittlerische Arbeit von Allegro Vivo. Die Bühnen für die Meisterkonzerte wechseln immer wieder und lassen alte Mauern zum Rahmen für menschliche Begegnungen mit der Kunst werden – an diesem Wochenende in der Alten Kapelle von Schloss Waldreichs und der Pfarrkirche in Altpölla.

Do., 20. 08.

„Con anima“

Schloss Waldreichs, Alte Kapelle 19:00 Uhr Konzertbeginn

€ 25,–

Fr., 21. 08.

„Matinéen“

Horn, Kunsthaus & Vereinshaus 11:00 Uhr Konzertbeginn

„Ausstrahlung“

Altpölla, Pfarrkirche 19:00 Uhr Konzertbeginn

€ 25,–

Teilnehmer*innen der Meisterkurse

Viva la musica!

Allegro Vivo feiert auch in diesem Sommer ein Musikfest im Arkadenhof des Kunsthauses in Horn – das Galakonzert „La Notte Italiana“ besingt und bespielt unser südliches Nachbarland mit einer Reihe funkelnder Meisterwerke und Stars unter den Sternen. Der international renommierte Flötist Matthieu Gauci­Ancelin und die Sängerinnen Giulia Ferraldeschi und Sara Janeva präsentieren mit der Academia Allegro Vivo unter der Leitung von Vahid Khadem­Missagh Musik von Rossini, Paganini, Donizetti, Veracini, Mascagni, Puccini und Verdi – sie alle

schufen für die Opernbühne und den Konzertsaal großartige Werke. Und sogar ein augenzwinkernder Musikscherz aus dem 20. Jahrhundert, verkleidet als Barockmusik, erklingt in der „Notte Italiana“: Fritz Kreisler gab später im Leben zu, dass sein Präludium und Allegro im Stile von Pugnani in Wirklichkeit von ihm selbst stammt. Da hilft am Ende am besten ein „Strauss Blumen“, bei Allegro Vivo sind das natürlich die „Rosen aus dem Süden“. Viva la musica!

Gioachino Rossini (1792–1868)

Ouvertüre zur Oper „Der Barbier von Sevilla“ „Il rimprovero“ aus „Soirées musicales“

Niccolò Paganini (1782–1840)

Cantabile

Gioachino Rossini

„La regata veneziana“ aus „Soirées musicales“

Pietro Mascagni (1863–1945)

Intermezzo aus „Cavalleria Rusticana“

Gaetano Pugnani (1731–1798)

Fritz Kreisler (1875–1962)

Präludium und Allegro

Gioachino Rossini

„La danza“ aus „Soirées musicales“

Pause

Nino Rota (1911–1979)

Concerto for strings

Gaetano Donizetti (1797–1848)

Concertino fur Flote und Streichorchester in c­Moll

Vincenzo Bellini (1801–1835)

„Se Romeo t'uccise un figlio“ aus der Oper „I Capuleti e Montecchi“

Francesco Maria Veracini (1690–1768)

Largo für Violine und Streicher

Giacomo Puccini (1858–1924)

„Se come voi piccina io fossi“ aus „Le villi“

Claudio Monteverdi (1567-1643)

Pur ti miro, Duetto aus „Il coronazione di Poppea“

Johann Strauss (1825–1899)

„Rosen aus dem Süden“

Galakonzert „La Notte Italiana“

Kunsthaus Horn, Arkadenhof (bei Regenwetter Vereinshaus Horn)

20:00 Uhr Konzertbeginn € 65,–/€ 57,–

Konzertpatenschaft Sparkasse Horn Förderung Stadtgemeinde Horn

Giulia Ferraldeschi Sopran

Matthieu Gauci­Ancelin Flöte

Sara Janeva Mezzosopran

Vahid Khadem­Missagh Violine & Dirigent

On Stage

Was für Musiker*innen die Bühne ist, ist die Galerie oder Ausstellungsfläche für bildende Künstler*innen. Seit vielen Jahrzehnten verbinden die Galerie Thurnhof und Allegro Vivo diese Künste und schaffen damit eine Wechselwirkung der gegenseitigen Reflexion. Diesmal werden die Räume im Kunsthaus Horn zur Darstellungsfläche von Werken vorwiegend italienischer Künstler*innen.

Mit der Uraufführung eines Musikstücks für Klarinette und Klavier, welches im Rahmen eines Kompositionswettbewerbes von Allegro Vivo, der INÖK und der Kulturabteilung des Landes als Preisträgerin hervorgegangen ist, werden die Interpret*innen Teil des Schöpfungsprozesses und die Galerie somit zur interaktiven Konzertbühne.

Bilder von Valerio Adami (1935*)

Umberto Boccioni (1882–1916)

Girolamo Brusaferro (1677–1745)

Francesco Clemente (1952*)

Filippo Tomaso Marinetti (1876–1944)

Giovanni Battista Piranesi (1720–1778)

Enrico Prampolini (1894–1956)

Giuseppe Santomaso (1907–1990)

Mimmo Paladino (1948*)

Ausstellungseröffnung

„On Stage“

Kunsthaus Horn, Kunstverein

11:00 Uhr Ausstellungseröffnung

Freier Eintritt

Die Ausstellung ist bis 3. Oktober zu sehen

Freitag 15:00–18:00

Samstag 14:00–17:00

In Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Horn und der INÖK

Toni Kurz Präsentation

Im Mittelpunkt

Mit „On Stage“ als Motto von Allegro Vivo 2026 wird die „Inszenierung“ und die Konzertbühne zum Mittelpunkt des Geschehens. Darum heißt es heute „Bühne frei!“ für den Familiennachmittag, einem der beliebtesten Formate von Allegro Vivo für die junge Generation. Juan Sebastián Acosta hat ein Programm zusammengestellt, das die schillernde Welt der Oper und des Tanzes umkreist. Das Orchester der Kinder­ und Jugendkurse eröffnet mit der Ballettmusik aus Mozarts „Idomeneo“ das Konzert und setzt fort mit dem Walzer aus Tschaikowskys

Streicherserenade op. 48. Mit Musik von Ted Barclay, dem Pseudonym des Schweizer Komponisten Marc Reift, besuchen wir einmal kurz die Adria und nehmen von dort den Reigentanz Kolo mit, der sich in Franz Lehárs „Lustiger Witwe“ wieder findet. Das große Finale ist zum Mitsingen schön: „Flieg, Gedanke, auf goldenen Schwingen“ – der berühmte Chor „Va, pensiero“ aus Verdis „Nabucco“ rundet den Familiennachmittag von Allegro Vivo stimmig ab.

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)

Ballettmusik zur Oper „Idomeneo“, Chaconne

Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840–1893)

Streicherserenade C­Dur op. 48, Valse

Ted Barclay (1955*)

„Balkan Gipsy“

Franz Lehár (1870–1948)

„Kolo“ aus der Operette „Die lustige Witwe“

Giuseppe Verdi (1813–1901)

„Va pensiero“ aus der Oper Nabucco

So., 23. 08.

Familiennachmittag

„Bühne frei!“

Kunsthaus Horn, Arkadenhof (bei Regenwetter Vereinshaus Horn)

16:00 Uhr Konzertbeginn

Förderung Stadtgemeinde Horn

Lilian Genn Moderation Orchester der Kinder­ und Jugendkurse

Juan Sebastián Acosta Leitung

Di., 25. 08.

„Moonlight Serenade“

Horn, Stadtsee 21:00 Uhr Konzertbeginn Freier Eintritt

Teilnehmer*innen der Meisterkurse

Natürliche Inspiration

Passend zu den letzten Augusttagen und dem beginnenden Spätsommer ist auch das Programm dieses Konzerts in der Stiftsbibliothek von Altenburg gestaltet, das von acht Solistinnen und Solisten präsentiert wird: Ottorino Respighi vertonte einige Gedichte des großen englischen Poeten Percy Shelley, darunter auch den „Sonnenuntergang“ – übersetzt „Il tramonto“. Die intensiven Naturschilderungen und ihre Verbindung zu den Gefühlen zweier Liebender setzte Respighi in herrliche Musik um, die in ihrer Besetzung für Kammerensemble und Singstimme

die Intimität noch intensiver macht. Respighis Werk sind zwei Stücke von Johannes Brahms gegenübergestellt. Zum einen die Cellosonate op. 99, die dem wahrscheinlich „fruchtbarsten“ Sommeraufenthalt in Brahms’ Leben 1886 am Thuner See entsprang und die als das erste Werk in seinem Spätstil gilt. Schon Jahre zuvor hatte Brahms in mehreren Anläufen sein Klavierquartett c­Moll komponiert, das unverkennbar autobiografische Züge trägt und von Brahms nach eigenem Bekunden in einer „Werther­Stimmung“ entstanden war.

Ottorino Respighi (1879–1936)

„Il Tramonto” für Mezzosopran und Streichquartett („Der Sonnenuntergang“)

Johannes Brahms (1833–1897)

Sonate für Cello und Klavier F­Dur op. 99

Allegro vivace

Allegro affettuoso

Allegro passionato

Allegro molto

Pause

Johannes Brahms

Klavierquartett c­Moll op. 60

Allegro non troppo

Scherzo. Allegro

Andante

Finale. Allegro comodo

Mi., 26. 08.

„Il tramonto“

Stift Altenburg, Bibliothek

17:00 Uhr Stiftsbesichtigung

19:00 Uhr Konzertbeginn

€ 45,–/€ 39,–

Björn Lehmann Klavier

Tanja Becker­Bender Violine

Klara Flieder Violine

Christian Ostertag Violine

Lars Anders Tomter Viola Maximilian Hornung Cello

Maria Grün Cello

Malin Hartelius Gesang

Begegnungen

Stift Zwettl und Schloss Greillenstein – zwei Juwele des Waldviertels und Zentren der geistlichen und weltlichen Ordnung im Lauf der Geschichte. Zu beiden Orten pflegt Allegro Vivo seit vielen Jahren eine musikalische Tradition, die auch 2026 ihre Fortsetzung findet. Die Konzerte der Meisterkurse erlauben einen faszinierenden Einblick in die Arbeit der Sommerakademie, die Jahr für Jahr hunderte Kinder und Jugendliche aus der ganzen Welt zusammenbringt, um die gemeinsame Sprache der Musik

zu kultivieren und sich in Harmonie zu verständigen. Einen schöneren Rahmen als diese beiden Orte in Zwettl und Greillenstein könnte es dafür kaum geben. Klöster und Schlösser waren immer Orte der Begegnung und des kulturellen Austauschs; also der ideale Rahmen, um die musikpädagogischen Impulse in die harmonische Vielfalt der Musik zu verwandeln. Und so bitten wir die Meister*innen von morgen auf die Bühne!

Do., 27. 08.

„Füreinander“

Stift Zwettl, Festsaal 19:00 Uhr Konzertbeginn

€ 25,–

Teilnehmer*innen der Meisterkurse

„Klangkulisse“

Campus Horn, Kulisse 19:00 Uhr Konzertbeginn

Teilnehmer*innen der Kinder­ und Jugendkurse

Wegweiser

Wenn die Musikbühne im Sommer 2026 im Mittelpunkt von Allegro Vivo steht, ist ein wesentlicher Gedanke auch jener der Entfaltung und des Heranwachsens. Immer wieder lässt sich erleben, wie junge Menschen ihren eigenen Weg finden – und wie wertvoll dieser Weg wird, wenn er von Musik begleitet ist. Die Kinderkurse von Allegro Vivo sind daher nicht nur lebendiger Bestandteil des Sommerprogramms, sondern ein bedeutender Baustein auf dem Weg hin zu kreativer Ausdruckskraft und zu einer bewussten, reflektierten Teilnahme am gesellschaftlichen

Leben der Zukunft. Die prachtvolle Basilika von Dreieichen erinnert daran, dass Kinder in den großen Religionen der Welt einen besonderen Stellenwert haben: In ihnen bündeln sich Hoffnung, Vertrauen und der Blick nach vorn. Ihnen zuzuhören bedeutet, einen Moment lang an diese Zukunft zu glauben. So wird dieses Konzert zu einem jener kostbaren Augenblicke, die den Geist von Allegro Vivo ausmachen – ein beinahe himmlisches Erlebnis voller Klang, Licht und Erwartung.

„Da

capo“

Campus Horn, Weitblick 10:30 Uhr Konzertbeginn

Teilnehmer*innen der Kinder­ und Jugendkurse

„Matinéen“

Horn, Kunsthaus & Vereinshaus 11:00 Uhr Konzertbeginn

Teilnehmer*innen der Meisterkurse

„Himmlisch“

Maria Dreieichen, Basilika 16:00 Uhr Konzertbeginn Freier Eintritt

Teilnehmer*innen der Kinderkurse

„Im

Flow“

Schloss Greillenstein, Festsaal 19:00 Uhr Konzertbeginn € 25,–

Teilnehmer*innen der Meisterkurse

Italienische Reise

Ein runder Geburtstag und eine launige Reise nach Italien mit Gedichten, Geschichten und Musik aus mehreren Jahrhunderten – schöner könnte der August kaum ausklingen. Kammerschauspieler Michael Dangl schrieb seine erzählende Dichtung „Hymnus an den Süden“ als „Biografie eines von klein auf die Sonne suchenden, sich ganz der Sonne, dem Süden verschreibenden Mitteleuropäers.“. Gemeinsam mit Goethes „Italienischer Reise“ und Werken von E.T.A. Hoffmann, dessen 250. Geburtstag im

heurigen Jahr gedacht wird, ist das literarische Programm des Abends perfekt. Die musikalische „Italianità“ kommt von Eduard Kutrowatz und Kateryna Titova am Klavier; sie haben Musik von Johann Strauss, Domenico Scarlatti, Johannes Brahms, Sergei Rachmaninow, Astor Piazzolla und Johann Gabriel Rheinberger ausgewählt –allesamt Werke mit Bezug zu Italien. Das gilt auch für die neuen Werke aus der Feder von Eduard Kutrowatz, die an diesem Abend uraufgeführt werden.

Johann Strauss (1825–1899) „Rosen aus dem Süden“ Walzer op. 388

Domenico Scarlatti (1685–1757) Sonaten K9, K27

Johannes Brahms (1833–1897) aus: Walzer op.39

Sergej Rachmaninoff (1873–1943) Polka Italienne

Josef Gabriel Rheinberger (1839–1901) Tarantella op.13

Eduard Kutrowatz (1963*)

Valzer Grottesco (Walzer und Blues) Toccata Mistica

Astor Piazzolla (1921–1992) Libertango

sowie Filmmusik von Ennio Morricone u. a.

Texte von Johann Wolfgang von Goethe (aus: „Italienische Reise“), E. T. A. Hoffmann (zum 250. Geburtstag) sowie M. Dangl (aus: „Hymnus an den Süden“)

„Visionen“

Campus Horn, Weitblick 10:30 Uhr Konzertbeginn

Abschlussmatinée der Kinderkurse

„Hymnus an den Süden“

Göpfritz an der Wild, Kulturstadl 19:00 Uhr Konzertbeginn € 35,–/€ 31,–

Förderung Marktgemeinde Göpfritz

Michael Dangl Rezitation

Eduard Kutrowatz Klavier Kateryna Titova Klavier

Liebevolle Erinnerungen

Die Mitglieder des Minetti Quartetts lernten sich vor mehr als 20 Jahren an der Wiener Musikuniversität kennen und zählen zu den führenden Kammerensembles weltweit. Die Verbindung zu Allegro Vivo ist eine ganz besondere, denn die beiden Geigerinnen Maria Ehmer und Anna Knopp waren in jungen Jahren Teilnehmer*innen der Sommerakademie. Als liebevolle Erinnerung an seine früheste musikalische Kindheit komponierte Hugo Wolf 1887 seine „Italienische Serenade“. Sein Vater hatte ihm eine ausgezeichnete Ausbildung ermöglicht, dazu zählte natürlich Geigenunterricht und das Nachspielen von Belcant­Arien aus italienischen Opern. Auch an den Besuch einer Donizetti­Oper am Klagenfurter Stadttheater erinnerte sich Hugo Wolf noch gut, als er sein „Schman­

kerl“ für Quartettbesetzung schrieb. Das Minetti Quartett setzt die „Italienische Serenade“ an den Beginn seines Konzerts auf der Burg Raabs. Der unbeschwerten Kindheitserinnerung steht italienische Musik zum Lebensende gegenüber – das dreiteilige Stück „Crisantemi“ von Giacomo Puccini entstand nach Motiven aus dem vierten Akt der Oper „Manon Lescaut“, in dem die Titelfigur stirbt. Die Chrysanthemen als Zeichen der Trauer und der Unvergänglichkeit gaben dem Stück für Streicher seinen Namen. Wolf und Puccini werden mit zwei „klassischen“ Streichquartetten von Mozart und Schubert verknüpft, wodurch das Konzert zur kammermusikalischen Sternstunde wird.

Hugo Wolf (1860–1903)

„Italienische Serenade“ G­Dur für Streichquartett

Molto vivo

Franz Schubert (1797–1828)

Streichquartett C­Dur D46

Adagio – Allegro con moto

Andante con moto

Menuetto. Allegro – Trio

Finale. Allegro

Pause

Giacomo Puccini (1858–1924)

„Crisantemi“

Andante mesto

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)

Streichquartett G­Dur KV 387

Allegro vivace assai

Menuetto. Allegro

Andante cantabile

Molto allegro

„Italienische Serenade“

Burg Raabs, Großer Rittersaal

16:00 Uhr Konzertbeginn

€ 35,–/€ 31,–

Minetti Quartett

Maria Ehmer Violine

Anna Knopp Violine

Milan Milojicic Viola

Leonhard Roczek Cello

Tanti auguri!

Ein Lehensritter namens „Pilgrim Schike“ gab dem Schickenhof bei Zwettl vor mehr als 800 Jahren seinen Namen. Das beeindruckende Gebäude ist einer der vielen Orte, der durch Allegro Vivo zum Schauplatz und Konzertsaal gleichzeitig wird. Bereits zum zweiten Mal ist das Festival zu Gast und belebt die alten Mauern mit neuer Musik. Das diesjährige Motto von Allegro Vivo „On Stage“ lebt der österreichische Pianist Roland Batik seit Jahrzehnten auf allen Bühnen eindrucksvoll aus. Er feiert im Großen Salon des Gutshofs Schickenhof musikalisch

seinen 75. Geburtstag und erweist sich dabei wieder als Brückenbauer, Grenzenöffner und Gastgeber. Inspiriert durch seinen Lehrer Friedrich Gulda ist die Lust auf Neues, Unerwartetes zum Markenzeichen von Roland Batik geworden. In seinen Programmen ist die Begegnung von Bach und Mozart einerseits mit Dave Brubeck und Miles Davis andererseits geradezu selbstverständlich. Genres und Epochen werden mit Roland Batik zu überflüssigen Kategorien – was zählt, ist die Musik.

Johann Sebastian Bach (1685–1750)

Italienisches Konzert

2.Satz Andante

Roland Batik (1951*)

Autumn in Lower Austria New Piece New Impressions

Three Dedications:

1. Walzer für Patrizia

2. Poem for Yuko

3. Little Piece for Chick Corea

Dave Brubeck (1920–2012) In your own sweet way

Miles Davis (1926–1991) Blue in Green

u. a.

„New Impressions“

Gutshof Schickenhof, Großer Salon 19:00 Uhr Konzertbeginn

€ 35,–

Roland Batik Klavier

Herzensstücke

Vokalmusik und Kammermusik stehen im Mittelpunkt des Konzerts in der Bibliothek des Stifts Altenburg. Das diesjährige Fokusland Italien steht gleich am Beginn des Programms: Der deutsch­italienische Komponist Ermanno Wolf­Ferrari schrieb mit seinen „Canzoniere“ seine umfangreichste Liedersammlung nach Volksdichtungen aus der Toskana. Eine Auswahl daraus singt Kammersänger Wolfgang Bankl, begleitet von Sieglinde Michalko; gleich daran knüpft das Streichtrio op. 32 von Wolf­Ferrari an, das unmittelbar nach Kriegsende 1945 in Alt­Aussee komponiert wurde. Mit Mozarts Flötenquartett KV 285b folgt ein Werk der Klassik, das der Begegnung des Kom­

ponisten mit einem niederländischen Handelsreisenden und Amateur­Flötisten entsprang. Weil der betuchte Auftraggeber sein Vermögen als Bediensteter der Ostindischen Kompanie gemacht hatte, wurde er von Mozart in einem Brief „indianischer Holländer“ genannt. Antonín Dvořáks Streichsextett op. 48 rundet das Programm schließlich ab: Es wurde zu einer Zeit komponiert, in der Dvořák als Komponist immer bekannter wurde und freier entscheiden konnte, was er als nächstes schreiben wollte – sein einziges Sextett wurde zu einem echten Herzensstück für ihn.

Ermanno Wolf-Ferrari (1876–1948)

Aus Canzoniere op. 17

7 Lieder nach Versen toskanischer Volkspoesie

1) Si dà principio a questa serenata

2) Alza le trecce bionde e non dormire

3) O tu che dormi e riposata stai

4) Ero nel mezzo al mare e mi fu ditto

5) La casa del mio amor vada 'n profondo

6) Non posso più di notte camminare

7) Vedo la casa e non vedo il bel viso

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)

Flötenquartett C­Dur KV 285b

Allegro

Tema con variazioni. Andantino Variation V. Adagio

Variation VI. Allegro

Pause

Antonín Dvořák (1841–1904)

Streichsextett A­Dur op. 48

Allegro moderato

Dumka. Poco allegretto

Furiant. Presto

Finale: Tema con variazoni. Allegretto grazioso, quasi Andantino

„Open

Space “

Horn, Pfarrgasse

10:30 Konzertbeginn

Freier Eintritt

Teilnehmer*innen der Meisterkurse

„Auserlesenes“

Stift Altenburg, Bibliothek

17:00 Uhr Stiftsbesichtigung

19:00 Uhr Konzertbeginn

€ 45,–/€ 39,–

Christian Altenburger

Violine

Thomas Fheodoroff

Violine

Thomas Selditz Viola

Manca Kosmać Viola

Laszlo Fenyö Cello

Thomas Carroll Cello

Wolfgang Bankl Gesang

Sieglinde Michalko Klavier

Wally Hase Flöte

Talentprobe

Die Kostbarkeit der Musik erlebt man bei Allegro Vivo stets in einem ebenso kostbaren Ambiente. Das ganze Waldviertel ist mit seinen Schlössern, Burgen und Klöstern eine große Bühne für die Kultur und die Begegnung. Manche besonderen Orte sind sogar nur im Rahmen des Festivals zugänglich und bleiben im übrigen Jahr der Öffentlichkeit verborgen. Der Besuch des Festsaals von Schloss Drösiedl im Rahmen der Meisterkurs­Konzerte

ist eine seltene Gelegenheit, diesen historischen Raum einmal selbst zu erleben. Einige Kilometer entfernt prangt die Rosenburg über der Landschaft. Auch hier ist Allegro Vivo seit vielen Jahren regelmäßig zu Gast und bespielt die herrliche Bibliothek. Dieser Raum, in dem Wissen und Erfahrung gesammelt wurden, bildet den Rahmen und die Bühne für die jungen Musiker*innen, die ihre Talente zeigen und ihr musikalisches Können zum Besten geben.

Do., 03. 09.

„Meisterstück“

Schloss Drösiedl, Festsaal 19:00 Uhr Konzertbeginn

€ 25,–

Teilnehmer*innen der Meisterkurse

Strahlkraft

Das Abschlusskonzert der diesjährigen Meisterkurse von Allegro Vivo, die mehr als 500 Teilnehmer*innen aus aller Welt willkommen heißen durften, steht ganz im Zeichen der Weitergabe musikalischen Wissens und künstlerischer Erfahrung. Damit fügt sich dieses Konzert auf besonders stimmige Weise in die Atmosphäre der Bibliothek von Schloss Rosenburg ein. Umgeben von kostba­

ren Schriften in einem prachtvollen Renaissance­Saal präsentieren die jungen Musiker*innen ihr erarbeitetes Können. Das Programm vereint Werke, die im Rahmen der intensiven Zusammenarbeit mit den Dozent*innen einstudiert wurden, und gewährt einen lebendigen Einblick in die künstlerische und pädagogische Arbeit von Allegro Vivo.

„Matinéen“

Horn, Kunsthaus & Vereinshaus

11:00 Uhr Konzertbeginn

„Im

Rampenlicht“

Schloss Rosenburg, Bibliothek

19:00 Uhr Konzertbeginn

€ 25,–

Musikalische Wurzeln

Vor langer Zeit wurde ein portugiesischer Tanz in ganz Europa populär, dessen musikalisches Fundament eine absteigende Basslinie bildet. Weil die Menschen von dieser Musik wie magisch angezogen wurden und dazu wie besessen tanzten, nannte man das Stück „La folia“ nach dem spanischen Wort für „Verrücktheit“. Über die „Folia“ entstanden über die Jahrhunderte zahllose Bearbeitungen und Variationen, besonders bekannt wurde Arcangelo Corellis Version. Und 2022 nannte die in Serbien

geborene und in Wien lebende Bratschistin, Sängerin, Komponistin und Performerin Jelena Popržan ihr SoloAlbum „La Folia“. Der seinerzeitige Modetanz ist aber bestenfalls der Ausgangspunkt für die vielseitige Künstlerin und ehemalige Teilnehmerin bei Allegro Vivo. Mit Experimentierlust kombiniert Jelena Popržan Wienerlied, Singer­Songwriting, Klassik, Kammermusik und Jazz sowie die verschiedenen Regionen ihrer musikalischen Wurzeln zum Gesamtkunstwerk.

Jelena Popržan (1981*)

Sasha Marianna Salzmann (1985*) Davie

Jelena Popržan The Exorcism of Gwendoliyn

Charles Aznavour (1924–2018)/Heyral L’Emigrant

Traditional/Jelena Popržan Sovay

Jelena Popržan

Die guten Menschen

Richard Schuberth & Jelena Popržan Lebensadern

Jelena Popržan Ganzer Kerl, halber Kerl

Richard Schuberth (1968*) Wean

Jelena Popržan To Him

Gyere Die Babe The Life and Death of Suljo Maulgeige

X Y Variations on la Folia for Vila & Looper

Ola Belle Reed (1916–2002) My Epitaph

Malvina Reynolds (1900–1978) Little Boxes

„La folia“

Schönberg/Kamp, Alte Schmiede 18:00 Uhr Konzertbeginn

€ 35,–

Jelena Popržan Viola & Gesang

Italienische Romantik

Als eines der erfolgreichsten jungen Kammermusikensembles hat sich das 2020 in Wien gegründete Kandinsky Quartet in der internationalen Musikwelt einen herausragenden Ruf erworben. Die Mitglieder des Quartetts verweisen mit Recht auf zahlreiche Preise bei Wettbewerben und Einladungen zu bedeutenden Festivals. Im Rahmen von Allegro Vivo spielt das Quartett eine Soirée musicale, die das Fokusland Italien im Blick hat und die vier jungen Musiker*innen „on stage“ ins beste Licht setzt. Das Quartett op. 50 Nr. 6, auch bekannt als

„Froschquartett“ von Joseph Haydn hebt den Vorhang, als Zwischenspiel folgt Caroline Shaws „Entr’acte“ und der zweite Teil des Konzertnachmittags ist Giuseppe Verdis einzigem Streichquartett gewidmet, das im Frühling 1873 entstand, als die Proben für die Oper „Aida“ ins Stocken geraten waren und der Komponist seinen Geist beflügeln wollte. Das Ergebnis ist grandios und gleichzeitig einer der wenigen Beiträge zur Gattung Streichquartett aus der italienischen Romantik.

Joseph Haydn (1732–1809)

Streichquartett D­Dur op. 50/6

Allegro

Poco adagio

Menuetto (Allegretto)

Allegro con spirito

Caroline Shaw (1982*)

„Entr‘ acte“

Pause

Giuseppe Verdi (1813–1901)

Streichquartett e­Moll

Allegro

Andantino

Prestissimo

Scherzo – Fuga. Allegro assai mosso – Poco più

presto

„Soirée musicale“

Oberdürnbach, Kirche zu Hl. Katharina

16:00 Uhr Konzertbeginn

€ 35,–

Förderung Stadtgemeinde Maissau

Kandinsky Quartet

Hannah Kandinsky Violine

Israel Gutiérrez Vildosola Violine

Ignazio Alayza Viola

Antonio Gervilla Díaz Cello

Grenzenlose Freude

Die hypnotisierende Kraft der „verrückten“ Folia­Melodie beschäftigte europaweit und über lange Zeit die Komponisten. Nach Arcangelo Corelli musste natürlich auch Antonio Vivaldi seinen Beitrag leisten und schloss sein op. 1 mit Folia­Variationen ab, die den Konzertabend in der Waidhofener Stadtpfarrkirche eröffnen. Von den weltlichen Moden bewegen wir uns anschließend in die Sphäre der geistlichen Musik. Leopold Hofmann war einer der bekanntesten Musiker Wiens, gestaltete das Kultur­

leben der Kaiserstadt entscheidend mit und wirkte als Domkapellmeister am Stephansdom, wo ihm Mozart 1791 wenige Monate vor dessen Tod als unbesoldeter Adjunkt zur Seite gestellt wurde. Zwei Chöre auf beiden Seiten der österreichisch­tschechischen Grenze, der Kammerchor Albert Reiter aus Waidhofen und der Barockchor Silentium aus Brünn, treffen auf das Wranitzky Kammerorchester Prag unter der Leitung von Marek Štilec.

Antonio Vivaldi (1678–1741)

„La folia” Sonata d­Moll für zwei Violinen und Basso continuo, op. 1, 12 (RV 63)

Leopold Hofmann (1738–1793)

Missa Sancti Aloysii

Pause

Leopold Hofmann

Requiem in c­Moll

Do., 10. 09.

„In

cielo“

Waidhofen/ Thaya, Stadtpfarrkirche 19:00 Uhr Konzertbeginn

€ 35,–/€ 31,–

Förderung Stadtgemeinde Waidhofen/ Thaya

Kammerchor Albert Reiter Waidhofen

Barockchor Silentium Brünn

Wranitzky Kammerorchester Prag Marek Štilec Dirigent

Herz entflammt

Zwei Virtuosen fusionieren ihre kreativen Kräfte: Der Gipsyjazz­Gitarrist Diknu Schneeberger und der stilistische Tausendsassa am Akkordeon, Christian Bakanic. Es sind eigenständige Klangwelten, die die Musiker im Spannungsfeld von swingendem Gipsyjazz, feurigem Balkangroove, lyrischen Melodien und kammermusikali­

scher Kompositionsform zaubern und durch improvisatorische Spontaneität lebendig werden lassen. Der Titel ihres Programms „Avanti, avanti!“ steht für die zielstrebige Zusammenarbeit der beiden, die von Martin Heinzle am Kontrabass und Julian Wohlmuth an der Rhythmusgitarre getragen wird.

Christian Bakanic (1980*)

Bella via 5 er Schleinige

Diknu Schneeberger (1990*)

Bako Swing

Jasmina

Christian Bakanic

Tango Diatonico

Styrian Spiritual

Consuelo Velazquez (1916–2005)

Besame mucho

Pause

Diknu Schneeberger

Sternentanz

Heiliger Traum

Around the lake

Christian Bakanic

River Tales

Diknu Schneeberger Herz entflammt

Christian Bakanic

Avanti, Avanti!

„Avanti, avanti“

Ziersdorf, Konzerthaus Weinviertel

19:30 Konzertbeginn

€ 32,–/€ 29,–

Förderung Marktgemeinde Ziersdorf

Schneeberger & Bakanic Quartett

Diknu Schneeberger Gitarre

Christian Bakanic Akkordeon

Julian Wolmuth Gitarre

Martin Heinzle Kontrabass

Spurensuche

Die „Klangbrücke“ im Rahmen von Allegro Vivo ist 2026 der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann gewidmet, die in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag gefeiert hätte. In ihrer Vorlesung „Literatur als Utopie“ in Frankfurt sagte die Autorin: „Was wir das Vollendete in der Kunst nennen, bringt nur von neuem das Unvollendete in Gang.“ Diesen Drang, den Spuren der Kunst immer zu folgen und Wege zu gehen, die sie eröffnet, spüren Kunstschaffende aller

Genres. Im Rittersaal der Burg Schleinitz treffen die Schauspielerin und Schlossherrin Andrea Eckert und das aus dem adriatischen Kulturraum Kärnten­Slowenien stammende Duo Sonoma zusammen, um einen ganz besonderen Abend zu gestalten. Ingeborg Bachmanns Texte und die fantasievollen, ausdrucksstarken Arrangements für Violine und Gitarre verschmelzen zum Gesamtkunstwerk in Wort und Musik.

Mira Gregorič (1995*)

Sara Gregorič (1993*)

Eigenkompositionen:

Nmau

nonema

Lunar 018

I. Para

II. Klara

Liproz

brocip

dram_ar

SEDM

norur

v dvoje | zu zweit

Texte von Ingeborg Bachmann (1926–1973)

„Klangbrücke“

Burg Schleinitz, Rittersaal

18:00 Uhr Konzertbeginn

€ 35,–

Andrea Eckert Rezitation

Kooperation NASOM und Kulturvernetzung NÖ

Duo Sonoma

Mira Gregorič Violine Sara Gregorič Gitarre

Musikalisches Geschenk

Das Andenken Rainer Maria Rilkes, anlässlich seines 100. Todestages, bildet den literarischen Schwerpunkt der diesjährigen „Teatime“ mit Andrea Eckert, Schauspielern und Gastgeberin auf Burg Schleinitz. Die Auswahl ihrer Texte wird begleitet von Musik aus der Wiener Klassik und dem 20. Jahrhundert – jeweils in Duobesetzung. Mozarts Duo KV 423 begann eigentlich als Geschenk unter Freunden: Michael Haydn sollte für den Salzburger Fürsterzbischof sechs Duos komponieren, doch verließen ihn nach den ersten vier Stücken die schöpferischen

Kräfte. Mozart, soeben frisch nach Wien übersiedelt, sprang gern für seinen Freund und früheren Kollegen ein und lieferte unter Haydns Namen die restlichen beiden Duos. Bohuslav Martinůs zweites Duo für Violine und Violoncello entstand 1958 nur ein Jahr vor seinem Tod und entfaltet in den beiden Streichinstrumenten eine geradezu „symphonische“ Kraft. Um nichts weniger monumental ist Arthur Honeggers Sonatine für Violine und Violoncello, die 1921/1922 entstand und zu seinen ersten großen Würfen für kleine Besetzung zählt.

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)

Duo G­ Dur KV 423

Allegro

Adagio

Rondeau. Allegro

Bohuslav Martinů (1890–1959)

Duo Nr.2 für Violine und Violoncello

Allegro

Lento

Allegro (poco)

Arthur Honegger (1892–1955)

Sonatine pour violon et violoncelle

Allegro

Andante

Allegro

Texte von Rainer Maria Rilke (1875–1926)

Andrea Eckert Rezitation

So., 13. 09.

„Tea time“

Burg Schleinitz, Rittersaal

16:00 Uhr Konzertbeginn

€ 35,–

Klara Flieder Violine Christophe Pantillon Cello

Friedenswunsch

Allegro Vivo hat im Sommer 2026 unter dem Leitgedanken „On Stage“ die Bühne und die Beziehung zwischen Künstlern und Publikum ins Rampenlicht gerückt. Eine dieser besonderen Bühnen ist zweifellos der Arkadenhof von Schloss Weitra, der mit seiner beeindruckenden Schirmkonstruktion dem Publikum Schutz bietet. Im „Klangschloss“ begrüßen der künstlerische Leiter Vahid Khadem­Missagh und die Academia Allegro Vivo zum großen Finale des Festivals, eingeleitet von Arvo Pärts

„Da pacem Domine“ als auskomponierter Friedenswunsch, fortgesetzt auf virtuosen Höhenflügen mit Mozarts Violinkonzert KV 219. Den Abschluss bildet eine Symphonie, die das diesjährige Fokusland Italien auf unsentimentale Weise ganz liebevoll verabschiedet: Felix Mendelssohn Bartholdys „Italienische“, die das südliche Lebensgefühl, die Sonne und die rauschenden Farben des Südens einfängt wie kaum ein anderes Werk der klassischen Musik.

Arvo Pärt (1935*)

„Da pacem Domine“ für Streichorchester

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)

Konzert für Violine und Orchester A­Dur KV 219

Allegro aperto

Adagio

Rondeau

Pause

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809–1847)

Symphonie Nr. 4 A­Dur op. 90 „Italienische“

Allegro vivace

Andante con moto

Con moto moderato

Saltarello. Presto

„Klangschloss“

Schloss Weitra, Arkadenhof 18:00 Uhr Einführungsgespräch

19:00 Uhr Konzertbeginn € 45,–/€ 39,–

Konzertpatenschaft Leyrer + Graf Förderung Stadtgemeinde Weitra

Academia Allegro Vivo Vahid Khadem­Missagh Violine und Dirigent

Lebensbejahend

Die Bitte um Frieden ist in unserer Zeit wichtiger denn je zuvor. An den Beginn des Schlusskonzerts in der Stiftskirche Göttweig stellt Vahid Khadem­Missagh als künstlerischer Leiter deshalb „Da pacem Domine“ von Arvo Pärt, entstanden 2004 nach den Anschlägen in Madrid. Den spirituellen Klängen steht dann Mozarts virtuoses Violinkonzert KV 219 gegenüber, sein anspruchsvollstes Werk dieser Gattung. Das Finale von Allegro Vivo führt schließlich in den Süden nach Italien, und damit in das diesjährige Fokusland des Festivals. Hierher reiste 1830/

1831 der gerade 21­jährige Felix Mendelssohn Bartholdy, wo er das Land, seine Geschichte und Bräuche sowie die Menschen näher kennenlernte. Schließlich verwandelte er seine Eindrücke in Musik und begann mit einer Symphonie, die wir als die „Italienische“ kennen und lieben. Mendelssohn selbst nannte sie in einem Brief „das lustigste Stück, das ich gemacht hab’“. Kein Zweifel, die lebensbejahende Kraft dieser Musik ist ein wunderbarer Abschluss zu einem Festival­Sommer, der unter dem Motto „On Stage“ die Musikbühne selbst gefeiert hat.

Arvo Pärt (1935*)

„Da pacem Domine“ für Streichorchester

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)

Konzert für Violine und Orchester A­Dur KV 219

Allegro aperto

Adagio

Rondeau

Pause

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809–1847)

Symphonie Nr. 4 A­Dur op. 90 „Italienische“

Allegro vivace

Andante con moto

Con moto moderato

Saltarello. Presto

„Die

Himmel erzählen

…“

Stift Göttweig, Stiftskirche 19:00 Uhr Konzertbeginn

€ 45,–/€ 39,–

Konzertpatenschaft EVN

Academia Allegro Vivo

Vahid Khadem­Missagh Violine und Dirigent

Balsam für die Seele

Nach Altenburg lädt der künstlerische Leiter Vahid Khadem­Missagh als Dirigent und Virtuose mit der Academia Allegro Vivo zum Ausklang des diesjährigen Festivals ein. Wir blicken zurück auf sechs Wochen, in denen Italien und der adriatische Mittelmeerraum auf vielfache Weise musikalisch bereist wurden – stets unter dem Gedanken, dass Künstlerpersönlichkeiten und Publikum in einer ganz besonderen Beziehung zueinander stehen. Diese Idee ist perfekt eingefangen mit dem Motto „On Stage“, das uns 2026 begleitet hat. Die Werke des Abends beleuchten diese Aspekte nochmals, einbe­

gleitet von einem „Balsam für die Seele“, dem komponierten Friedensgebet „Da pacem Domine“ von Arvo Pärt. „Möge das Werk ein Zeichen setzen in unserer Zeit“, wünscht sich Vahid Khadem­Missagh. Das Schlusskonzert entführt uns dann nach Salzburg, wo Mozart sein Violinkonzert KV 219 nach der Rückkehr von einer Italienreise komponierte. Rund 55 Jahre später zog es den jungen Felix Mendelssohn Bartholdy wiederum nach Italien zu einer Bildungsreise. Die Früchte dieses Aufenthalts kennen wir als ein „sonnengereiftes“ Vergnügen im symphonischen Gewand – die „Italienische“.

Arvo Pärt (1935*)

„Da pacem Domine“ für Streichorchester

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)

Konzert für Violine und Orchester A­Dur KV 219

Allegro aperto

Adagio

Rondeau

Pause

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809–1847)

Symphonie Nr. 4 A­Dur op. 90 „Italienische“

Allegro vivace

Andante con moto

Con moto moderato

Saltarello. Presto

Der Festivalsender Ö1 sendet das Konzert am 29.09. um 14.05 Uhr im Ö1 Konzert.

Sa., 19. 09.

„Fantasie“

Stift Altenburg, Bibliothek

15:00 Uhr Stiftsbesichtigung

17:00 Uhr Einführung, Dr. Gustav Danzinger

18:00 Uhr Konzertbeginn

€ 45,–/€ 39,–*

So., 20. 09.

„Festivalabschlusskonzert“

Stift Altenburg, Bibliothek

13:30 Uhr Stiftsbesichtigung

15:00 Uhr Einführung, Dr. Gustav Danzinger

16:00 Uhr Konzertbeginn

€ 65,–/€ 57,–*

* Die Konzertkarte gilt auch als Tageskarte für Stift, Sammlung Arnold und Gärten. Bitte Eintrittskarte im Klosterladen lösen.

Konzertpatenschaft Autohaus Waldviertel

Academia Allegro Vivo

Vahid Khadem­Missagh Violine und Dirigent

Spielorte

STIFT ALTENBURG

Erbaut: Gründung des Benediktinerklosters 1144

Erbauer: Im Jahre 1144 übergab die Gräfin Hildburg, die Witwe Gebhards von Poigen, das von ihr gestiftete

Benediktinerkloster zu Altenburg dem Passauer Bischof Erweitert und in der heutigen Form seit: der heutige barocke Bau geht auf das 17. und 18. Jahrhundert zurück

Built: Foundation of the benedictine monastery in 1144

Edifier: The benedictine monastery was consigned to the bishop of Passau by countess Hildburg, the widow of Gebhard von Poigen in 1144

Enlarged and in today’s appearance since: The baroque building traces back to the 17 th and 18 th century

PFARRKIRCHE ALTPÖLLA

Erbaut: In zwei Bauphasen Anfang und Mitte des 12. Jahrhunderts und damit eine der ältesten Pfarrkirchen im Waldviertel.

Erweitert und in der heutigen Form seit: Nach der Zerstörung durch die Hussiten Wiedererrichtung im 15. Jahrhundert, Bau eines neu­gotischen Kirchturms 1898 sowie 1906 Bau eines Treppenturms.

Highlights: Die 320 kg schwere Glocke stammt aus dem 13. Jahrhundert, sie ist eine der ältesten Glocken Niederösterreichs.

Heutige Nutzung: Die auf Mariä Himmelfahrt geweihte Kirche gehört zur Diözese St. Pölten.

Built: In the beginning of the 12th century and therby one of the oldest parish churches in the Waldviertel Enlarged and in today’s appearance since:

After destruction by the Hussites re-erection in the 15th centrury, creation of a neo-Gothic steeple 1898 and a stair tower in 1906

Highlights: One of the oldest church bells of Lower Austria (13th century)

Today’s utilisation: Consecrated to Feast of the Assumption, the church belongs to the diocese of St. Pölten.

WASSERSCHLOSS BRUNN AM WALD

Erbaut: 1584 unter Johann H. von Trauttmannsdorff Letzte Renovierung: Seit 1998 wurde das Wasserschloss umfangreich renoviert.

Architektur: Schlichter, sehr harmonischer Kastenbau im Renaissance­Stil; ein seltenes Beispiel für ein Wasserschloss mit erhaltenem Wassergraben.

Besitzer: Das Schloss befindet sich heute in Privatbesitz von Dr. Erhard Schwanzer.

Built: 1584 by Johann Hartmann von Trauttmannsdorff

Last renovation: Renovation of the moated castle since 1998

Architecture: Simple and very harmonic Renaissance box structure. A rare example for a moated castle with an intact moat.

Propriator: Schloss Brunn am Wald is privately owned by Dr. Erhard Schwanzer.

BASILIKA MARIA DREIEICHEN

Erbaut: Zwischen 1744 und 1756 entstand die prachtvolle Barockkirche mit dem großen Kuppelfresko von Paul Troger.

Highlights: Die Hauptorgel der Basilika wurde im Jahr 1780 von Anton Pfliegler erbaut. Das Werk blieb von größeren Eingriffen verschont und stellt heute das größte original erhaltene Werk des Orgelbauers dar.

Merkenswert: Der Bau wurde unter dem Altenburger Abt Placidus Much nach dem Vorbild der Stiftskirche im Stift Altenburg errichtet.

Built: The gorgeous Baroque church was built 1744–1756, big dome fresco by Paul Troger.

Highlights: The basilica’s pipe organ was built by Anton Pfliegler in 1780 and as left unaffected, it represents his biggest originally conserved creation.

Worth to know: Built by Abt Placidus Much as an archetype of the collegiate church in Stift Altenburg.

SCHLOSS DRÖSIEDL

Erbaut: 1283 urkundliche Erwähnung von Nikolaus de Dreyzidler als Besitzer von Drösiedl. Erwähnung der Burg erstmals 1369.

Geschichte: Umbau 1560 zu einer spätgotischen Wasserburg. Schwere Zerstörungen im 30jährigen Krieg. 1692–1939 im Besitz von Stift Altenburg.

Besitzer: Kauf des Schlosses durch Werner Zlabinger im Jahr 2000 und komplette Restaurierung des Schlosses.

Built: First recordings of Nikolaus de Dreyzidler as owner

of Drösiedl in 1283. First mention of the castle in 1369. History: Reconstructed in 1560 as a late gothic moated castle. Serious damages in the 30-years-war. 1692–1939 in possession of the monastery Altenburg.

Owner: Purchase of the castle by Werner Zlabinger in 2000 and complete restauration of the building.

GERTRUDSKIRCHE GARS/THUNAU

Erbaut: Dreischiffige Basilika vor 1250

Letzte Renovierung: Zwischen 1972–1975 erfolgte die Restaurierung der gesamten Kirche anlässlich der 900­Jahrfeier des Hl. Leopold III.

Architektur: Die Basilika weist Elemente aller großen Epochen auf.

Highlights: Die bedeutendsten Kunstschätze aus dem 14. Jahrhundert sind die sieben Glasfenster mit Darstellungen aus der Gertruds­ und Johanneslegende (ca. 1290–1330).

Built: The three-nave basilica traces back to 1250

Last renovation: Between 1972–1975 the whole church has been renovated

Architecture: The basilica shows elements of all great ages

Highlights: Seven glass panes with presentations of the Gertruds- and Johannes legend from the 14th century.

STIFT GERAS

Spielorte

Erbaut: Das Kloster wurde 1153 als Tochterkloster von Seelau durch Ekbert und Ulrich von Pernegg gegründet

Erweitert und in der heutigen Form seit: Unter Abt

Nikolaus Zandt, der 1730–1746 Künstlerpersönlichkeiten

wie Joseph Munggenast als Architekt und Paul Troger als Freskant ins Waldviertel holte, entstand im Wesentlichen das heutige Erscheinungsbild.

Highlights: Zu den Kostbarkeiten des Stiftes gehört der sogenannte Marmorsaal über dem Hauptportal.

Besitzer: Kloster der Prämonstratenser

Built: Monastery founded in 1153 by Ekbert and Ulrich of Pernegg

Enlarged and in today’s appearance since: Today’s appearance created under abbot Nikolaus Zandt from 1730 to 1746

Highlights: The Marble Hall above the main portal Propriator: Premonstratensian order

HERZ-JESU-KIRCHE GMÜND-NEUSTADT

Erbauer: Unter dem Wiener Architekten Josef Friedel wurde der „Dom des Waldviertels" von 1950–1953 erbaut.

„Die Trauernde“: Die 1966 von Carl Hermann geschaffene 20 Tonnen schwere Plastik soll an die Gefallenen beider Weltkriege erinnern.

Merkenswert: Eine 25 m breite Treppenanlage führt zum Hauptportal, das von zwei wuchtigen Steinreliefs, Erzengel Gabriel (Lilie) und Michael (Schwert), flankiert ist.

Edifier: The Viennese architect Josef Friedel built this

"dome of Waldviertel" 1950–1953

"The mourner": The 20 tons heavy sculpture, created 1966 by Carl Hermann, is to commemorate the dead soldiers of the two World Wars.

Worth to know: The 25 m wide stairwell leads to the main portal, which is flanked by two massive stone reliefs showing the archangels Gabriel (lily) and Michael (sword).

SCHLOSS GÖPFRITZ AN DER WILD, KULTURSTADL

Erbaut: Die Gründung der Siedlung an der ehem. Fernstraße Horn­Gmünd soll bereits im ausgehenden 11. Jh. erfolgt sein, doch erst 1308 wird sie in einer Urk. Leutholds v. Kuenring erwähnt.

Architektur: Das sog. „Alte Schloss“ liegt direkt an der Ortsstraße und zeigt trotz hoher Parzellenummauerung keine Hinweise auf einstige Wehrhaftigkeit. Der lang gestreckte, zweigeschoßige Straßentrakt wird durch wuchtige, dreigeschoßige. Eckrisalite mit hohen Mansarddächern gerahmt.

Merkenswert: Im ehemaligen Meierhof ist der Kulturstadl Göpfritz/Wild untergebracht.

Built: The settlement along the former Horn-Gmünd highway is thought to have been founded as early as the late 11th century, but it is not mentioned until 1308 in a document issued by Leuthold von Kuenring.

Architecture: The so-called ‘Old Castle’ is located directly on the main road and, despite high boundary walls, shows no signs of having once been fortified.

The elongated, two-storey street frontage is flanked by massive, three-storey corner projections with high mansard roofs.

Worth to know: The former farmstead is now home to the Kulturstadl Göpfritz/Wild, a versatile event venue.

STIFT

GÖTTWEIG

Gründer: Der hl. Altmann, seit 1065 Bischof von Passau, gründet Stift Göttweig im Jahr 1083.

Erweitert und in der heutigen Form seit: Neubau des Stiftes im Stile des Barock nach einer Brandkatastrophe im Jahr 1718.

Merkenswert: Seit 2011 UNESCO Weltkulturerbe

Highlights: Die Stiftskirche weist noch Teile des hochgotischen Chors auf, ein frühbarockes Langhaus, aber eine klassizistische Fassade.

Founder: Holy Altmann, bishop of Passau since 1065, founded Stift Göttweig in 1083

Enlarged and in today’s appearance since: Re-erection in baroque style after a blaze in 1718

Worth to know: UNESCO World Heritage Site since 2011

Highlights: Gothic type choir, an early-baroque nave, but with a classicistic fassade.

SCHLOSS GREILLENSTEIN

Erbaut: Im 12. Jahrhundert wurde die Veste Greillenstein erstmals urkundlich erwähnt.

Erweitert und in der heutigen Form seit: Schleifung der alten Burg und Neubau des Schlosses zwischen 1570–1590.

Highlights: Unweit des Schlosses befindet sich in Röhrenbach die Gruftkapelle der Kuefstein mit einem Kuppelfresko von Paul Troger

Besitzer: Das Gebäude ist seit 1534 im Privatbesitz der Familie Kuefstein.

Built: First recordings of “Veste Greillenstein” in the 12th century

Enlarged and in today’s appearance since: Clearance and re-erection between 1570–1590.

Highlights: Not far from Greillenstein, in Röhrenbach, you can find the crypt chapel of Kuefstein with a dome fresco by Paul Troger.

Propriator: Schloss Greillenstein is privately owned by the family Kuefstein.

SCHLOSS HARMANNSDORF

Erbaut: Der Bau umgibt einen quadratischen Hof und ist von einem tiefen ehemaligen Wassergraben umschlossen. Der Schüttkasten stammt aus dem 17. Jahrhundert.

Highlights: Der Innenraum des Schüttkastens verfügt über Seccomalereien mit illusionistischen Landschaftsdarstellungen.

Merkenswert: Die Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner hatte hier von 1885–1902 ihren Wohnsitz

Besitzer: Seit 1976 im Besitz der Familie Glawischnig.

Built: The squarish court is surrounded by a deep former moat. Grain storage building created in the 17th century.

Spielorte

Highlights: The inside space of the grain storage building is equipped with Secco-paintings.

Worth to know: Berta von Suttner, Nobel Peace Prize awardee, lived here from 1885–1902.

Propriator: Since 1976 the castle is owned by the family Glawischnig.

CAMPUS HORN/STADTSEE HORN

Erbaut: 1959 als Wohnheim des Canisiuswerks fur angehende Priester nach Plänen von Architekt L. Hruska Highlights: Die 1960 fertig gestellte Kapelle befindet sich im 1. Obergeschos. Der Saal Weitblick am Dach verleiht dem schlichten Bau einen modernen Akzent.

Heutige Nutzung: Seit 2018 wird das Haus als Hotel geführt. Der seit 1872 bestehende Stadtsee wurde nach einer umfassenden Neugestaltung 2022 feierlich wiedereröffnet und ist ganzjährig und ohne Eintrittsgeld zugänglich.

Built: In 1959 formal opening as a hostel of the “Canisiuswerk”. Built for prospective priest planned by architect Ladislaus Hruska.

Highlights: The chapel, completed in 1960, is located at the first floor. The Weitblick hall on the roof gives the simple building a modern touch.

Today’s utilisation: Since 2018, the building has been run as a hotel. The town lake, which has existed since 1872, was officially reopened in 2022 following a comprehensive refurbishment and is open all year round with free admission.

KUNSTHAUS HORN

Erbaut: Als offenes „U“ mit Arkaden zum Landesgericht

(Schloss) hin als Witwensitz erbaut. (Fertigstellung 1594).

Geschichte: 1657 gründeten die Piaristen in diesem Gebäude eine Schule. 1921–1961 Bundesgymnasium.

Letzte Renovierung: Umbau für die Niederösterreichische Landesaustellung 2009 „Geteilt, getrennt, vereint“.

Merkenswert: Bundespräsident Miklas war Direktor des Gymnasiums und Bundespräsident Kirchschläger maturierte hier.

Built: Originally built as the widow’s domicile, completion in 1594

History: 1657 the Piaristen order founded a secondary school. 1921–1961 federal secondary school.

Last renovation: Modification for the major regional exhibition in 2009 “Geteilt, getrennt, vereint”

Worth to know: Federal President Miklas was the rector of the secondary school, Federal President Kirchschläger achieved his diploma exam here.

VEREINSHAUS HORN

Erbaut: 1908 Eröffnung des katholischen Vereinshauses

Merkenswert: 1987 wurde die auffallende Decke des Saales durch die Künstlerin Maria Biljan­Bilger gestaltet.

Besitzer: Der Christliche Arbeiterverein führte bis 1984 das Vereinshaus, 1985 erfolgte der Kauf durch die Stadt Horn.

Rundherum: Josef Höbarth begründete 1930 das nach

ihm benannte Museum, welches eine der größten urgeschichtlichen Sammlungen Österreichs beherbergt.

Built: The Catholic Vereinshaus was inaugurated in 1908.

Worth to know: The remarkable ceiling was designed by Maria Biljan-Bilger in 1987.

Propriator: The Christian workshop administrated the house until 1984, 1985 the township of Horn purchased the house.

Exhibition tip: The Höbart Museum houses one of Austria’s biggest prehistoric collections.

LOISIUM LANGENLOIS

Erbaut: Eröffnung der WeinErlebnisWelt und Vinothek im Jahr 2003

Erbauer: Gestaltung des Besucherzentrums „In the earth”, ein schräger Kubus, halb über und halb unter der Erde, durch den US Architekten Steven Holl

Highlights: Ein 1,5 Kilometer langes und 900 Jahre altes Labyrinth aus Kellergängen

Tipp: Seit 2006 findet hier die Loisiarte statt, ein Festival für Musik­ und Literaturliebhaber

Built: 2003 opening of the WeinErlebnisWelt & Vinothek

Edifier: Visitors’ centre “In the earth” designed by the US architect Steven Hall

Highlights: 900 years old maze of cellar aisles, 1,5 kilometres long, houses an interactive tour through the world of wine

Tip: Since 2006, the Loisiarte, a festival of music and literature enthusiasts, is located here.

FILIALKIRCHE OBERDÜRNBACH

Erbaut: 1339 als ehemalige Burgkapelle durch eine Stiftung von Ulrich von Durrenbach.

Highlights: Die Wandfresken im Chor zeigen auf der rechten Seite wahrscheinlich ein Abbild der einstigen Burg Oberdürnbach.

Rundherum: Gegenüber der Kirche befindet sich das Wohnhaus Gottfried von Einems, das als neu renoviertes Museum öffentlich zugänglich ist.

Built: 1339 as a former castle chapel through a dontion from Ulrich von Durrenbach.

Highlights: The wall frescoes on the right-hand side in the chancel probably show a depiction of the former Oberdürnbach castle.

All around: Gottfried von Einem's house, which is open to the public as a newly renovated museum, is situated opposite the church.

BURG RAABS

Erbaut: Burg Raabs an der Thaya gehört zu den frühesten auf dem Gebiet des heutigen Österreich errichteten Steinburgen.

Erweitert und in der heutigen Form seit: Einen geschichtlichen Höhepunkt erfuhr die Stadt Raabs unter den Puchheimern (ab 1358). Die Burg erhielt viele Zu­ und Umbauten, die ihr heutiges Aussehen prägen.

Besitzer: Der Verleger Richard Pils („Bibliothek der Provinz”) und seine Familie sind die heutigen Besitzer der Burg.

Built: The castle counts among the earliest stone castles on today’s Austrian territory.

Spielorte

Enlarged and in today’s appearance since: Great historical significance under the authority of the family Puchheim (since 1358). Numerous annexes and recreations.

Propriator: The publisher Richard Pils (“Bibliothek der Provinz”) and his family.

SCHLOSS ROSENBURG

Erbaut: Die Rosenburg geht aus einer um 1150 errichteten Burg hervor, die im 16. Jahrhundert zu einem Schloss umgestaltet wurde.

Erweitert und in der heutigen Form seit: In den Jahren 1593–1597 wurde ein Großteil der bisherigen Burg abgetragen. An ihrer Stelle entstand das heutige Renaissanceschloss mit 13 Türmen, 1614 ein großen Turnierplatz sowie 46 Arkaden.

Besitzer: Die Rosenburg ist seit 1681 im Besitz der Familie Hoyos­Sprinzenstein, seit 2010 von Markus Hoyos

Built: Rosenburg emanated from a castle created in 1150, which was re-created as a palace in the 16th century. Enlarged and in today’s appearance since: Clearance and re-creation 1593–1597 as a Renaissance palace with 13 towers, a tiltyard and 46 arcades.

Propriator: Since 1681, Rosenburg is owned by the family Hoyos-Sprinzenstein.

GUTSHOF SCHICKENHOF

Erbaut: Otto v. Ottenstein schenkt den Hof des „Ritters Schicke“ 1220 zur Wiedergutmachung diverser Schäden dem Stift Zwettl.

Geschichte: Im Dreißigjährigen Krieg wird der Hof zerstört und danach wiederaufgebaut. 1757 in den Besitz von Leopold Gf. v. Schallenberg auf Rosenau, welcher den Hof schlossartig ausbaut.

Besitzer: 1943 an Baron Ludwig v. Lazarini, dessen Enkelin Gabriele Walderdorff heute Eigentümerin ist.

Built: Otto von Ottenstein donated the estate of ‘Knight Schicke’ to Zwettl Abbey in 1220 to compensate for various damages.

History: The grange is destroyed during the Thirty Years' War and then rebuilt. 1757 in the possession of Leopold Gf. v. Schallenberg auf Rosenau, who extended the building to its castle-like look.

Propriator: 1943 to Baron Ludwig v. Lazarini, whose granddaughter Gabriele Walderdorff is the owner today.

BURG SCHLEINITZ

Erbaut: 1074 erstmals urkundlich erwähnt

Highlights: Eine historische Befestigungsanlage, gehört zu den letzten Wasserburgen der Region. Seit 1974 ist der Wassergraben wieder geflutet.

Besitzer: Zu Beginn des Dreißigjährigen Kriegs zerstörten böhmische Truppen das Schloss. Wiederaufbau von der auf Schloss Greillenstein ansässigen Grafen von Kuefstein. Verkauf um 1920 an die Witwe Anna von Sazenhofen. Derzeit befindet sich die Burg im Eigentum der Schauspielerin Andrea Eckert und der Familie Eckert.

Built: first mentioned in a document in 1074

Highlights: A historic fortification, it is one of the last moated castles in the region. The moat has been flooded again since 1974.

Propriator: At the beginning of the Thirty Years' War, Bohemian troops destroyed the castle. Reconstruction by the Counts of Kuefstein who resided at Greillenstein Castle. Sold around 1920 to the widow Anna von Sazenhofen. Currently the castle is owned by the actress Andrea Eckert and the Eckert family.

ALTE SCHMIEDE SCHÖNBERG/KAMP

Erbaut: Vor rund 400 Jahren

Letzte Renovierung: Umbau zu einem Kommunikationsund Informationszentrum von „Hundertwasserarchitekt“

Peter Pelikan

Heutige Nutzung: In der Vinothek kann man sich über das Weinangebot der Region informieren. Die Galerie stellt bekannte und weniger bekannte Künstler vor.

Weiters gibt es ein Sommerfrischemuseum. Regelmäßig finden Veranstaltungen, wie der „Schräge Advent“ statt.

Built: Circa 400 years ago

Last renovation: Re-creation as a centre for communication and information by the “Hundertwasserarchitect” Peter Pelikan

Today’s utilisation: As a vinotheque, gallery for well and less known artists. It also houses a summer resort museum. Frequent events such as the “Schräge Advent”.

STADTPFARRKIRCHE WAIDHOFEN/THAYA

Erbaut: 1723 wurde die barocke Saalkirche geweiht. 1890 erfolgte eine Stuckierung durch Franz Slanetz. Die Deckengemälde aus dem Jahre 1764 sind von Johann Lorenz Daysinger.

Highlights: Größte Orgel des Waldviertels, barocker Prospekt, 1729 erbaut von Casparides, drei Manuale, Pedal, Schweller, 36 Register

Rundherum: Unter der Stadt befindet sich ein verzweigtes Kellersystem.

Built: Sanctified in 1723. 1890 pargetting by Franz Slanetz. The ceiling fresco painted by Johann Lorenz Daysinger in 1764.

Highlights: Biggest pipe organ of the Waldviertel, built in 1729 by Casparides

Worth to know: Widely ramified cellar system beneath the town centre, which is considered as a medieval escape way.

SCHLOSS WALDREICHS

Erbaut: 1258 erstmals urkundlich erwähnt und diente dem Schutz der österreichischen Mark. 1530–1534 erfolge der Umbau zum Wasserschloss.

Heutige Nutzung: Falknerei­ und Greifvogelzentrum mit einem Eulenpark

Besitzer: Seit 1983 ist die Eigentümerin die Windhag‘sche­Stipendienstiftung für Niederösterreich. Built: Founded in 1258, Schloss Waldreichs formed part of a defensive ring to protect the Austrian heartland. 1530–1534 re-creation as a moated castle.

Today’s utilisation: Falconry and raptor centre with owl park.

Propriator: Since 1983 the owner is the Windhag‘sche Stipendienstiftung for Lower Austria.

Spielorte

SCHLOSS WEITRA

Erbaut: In den Jahren 1201–1208 ließ Hadmar II. von Kuenring die Burgstadt Weitra anlegen.

Erweitert: 1581 belehnte der Habsburgerkaiser Rudolf II. den Freiherrn Wolf Rumpf von Wiehlroß mit Stadt und Herrschaft Weitra. Umbau der Burg zu einem prächtigen Renaissanceschloss.

Besitzer: Prinz und Landgraf Johannes zu Fürstenberg ist Inhaber der Landgräflichen Linie Fürstenberg­Weitra.

Built: 1201–1208 Hadmar II von Kuenring founded the town of Weitra, the Castle is located in the south on the highest point of a granite plateau.

Enlarged: In the 16th century the castle was remodelled in Renaissance Style by Pietra Ferrabose.

Propriator: Prince and Landgrave Johannes zu Fürstenberg is the owner of the Landgrave line FürstenbergWeitra.

KONZERTHAUS WEINVIERTEL

Erbaut: 1910 wurde der ursprünglich als „Jugendstilsaal“ bezeichnete Ballsaal durch den Gastwirt Ernest Fröhlich in Betrieb genommen.

Erweitert: Das Areal wurde 2001 von der Gemeinde Ziersdorf angekauft und revitalisiert.

Heutige Nutzung: Veranstaltungszentrum mit klassischer Musik, Kabarett, Theateraufführungen, Lesungen, Unterhatungsmusik sowie einem anspruchsvollen Kinder­ und Jugendprogramm.

Built: The ball room, originally called “Art NouveauRoom”, was launched in 1910 by the innkeeper Ernest Fröhlich.

Enlarged: 2001 the municipalty of Ziersdorf purchased and revitalised the area.

Today’s utilisation: Event venue with classical music, cabaret, theatre and easy listening music performances, readings and an ambitious children and youth programme.

STIFT ZWETTL

Erbaut: Stift Zwettl besteht ohne Unterbrechung seit seiner Gründung im Jahr 1138 und ist damit das drittälteste Zisterzienserkloster weltweit.

Erweitert: Im 18. Jahrhundert erfuhr die Klosteranlage eine Barockisierung; u. a. wurde die Westturmfassade von Joseph Munggenast sowie die Stiftsbibliothek errichtet, deren Deckenfresken der Barockmaler Paul Troger gestaltete.

Merkenswert: In den Jahren 1728–1731 konzipierte

Johann Ignaz Egedacher aus Passau die berühmte Orgel. Built: Cistercian monastery since 1138 without respite and therefor the third oldest worldwide.

Enlarged: Remodelled in baroque style in the 18th century by Josef Munggenast, collegiate bibliotheque with ceiling frescos by Paul Troger.

Worth to know: The famous pipe organ was built by Johann Ignaz Egedacher 1728–1731

Summer academy

Masterclasses

Violin

Christian Altenburger

Tanja Becker­Bender

Thomas Fheodoroff

Klara Flieder

Sophia Jaffé

Andreas Janke

Bijan Khadem­Missagh

Vahid Khadem­Missagh

Christian Ostertag

Benjamin Schmid

Anton Sorokow

Réka Szilvay

Ingolf Turban

Ulf Wallin

Viola

Roland Glassl

Veit Hertenstein

Hariolf Schlichtig

Thomas Selditz

Lars Anders Tomter

Peijun Xu

Violoncello

Matthias Bartolomey

Thomas Carroll

Florian Eggner

László Fenyö

Maria Grün

Maximilian Hornung

Gregor Horsch

Wen­Sinn Yang

Chamber music

Matthias Bartolomey

Florian Eggner

Bijan Khadem­Missagh

Thomas Selditz

Vocal

Wolfgang Bankl

Malin Hartelius

Claudia Visca

Piano

Elisabeth Leonskaja

Elisabeth Eschwé

Björn Lehmann

Stanislaw Tichonow

Lilya Zilberstein

Flute

Mario Caroli

Matthieu Gauci­Ancelin

Barbara Gisler­Haase

Wally Hase

Sonja Korak

Fereshteh Rahbari

Clarinet

Christoph Moser

Martin Rainer

Accompaniment

Vanda Albota

Andrei Banciu

Luca Ferrini

Edda Andrea Graf

Yuna Hotozuka

Sandra Jost

Minze Kim

Marcin Koziel

Yoko Kuwahara

Sieglinde Michalko

Monika Nagy

Tomoko Nishikawa

Baiba Osina

Sergio Posada

Mari Sato

Tomoko Sawallisch

Yumi Sekiya

Noriko Shima

Noriko Ushioda

Classes for the youth, children & their parents

Violin

Lydia Altenburger

Michaela Girardi­Riegler

Martha Khadem­Missagh

Bojidara Kouzmanova

Alexandra Rappitsch

Tatjana Sotriffer

Monika Witzany

Violoncello

Kamelia Bayrov­Dimov

Michael Luginbühl

Flute

Fereshteh Rahbari

Orchestra

Juan Sebastián Acosta

Accompaniment

Andrea Linsbauer

Yi­Ting Wu­Mittermayer

Veronika Trisko

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Sonntag, 6. September 2026, 16.00 Uhr – Pfarrkirche Ziersdorf

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ORGEL-CHOR-ORCHESTERKONZERT: „Ein Fest für Joseph Haydn“

ORGEL-CHOR-ORCHESTERKONZERT: „Ein Fest für Joseph Haydn“ Ensemble Sonocto & Capella Incognita, Leitung - Marcus Hufnagl, Johannes Bigenzahn - Orgel

ORGEL-CHOR-ORCHESTERKONZERT: „Ein Fest für Joseph Haydn“

ORGEL-CHOR-ORCHESTERKONZERT: „Ein Fest für Joseph Haydn“

ORGEL-CHOR-ORCHESTERKONZERT: „Ein Fest für Joseph Haydn“

Ensemble Sonocto & Capella Incognita, Leitung - Marcus Hufnagl, Johannes Bigenzahn - Orgel

Ensemble Sonocto & Capella Incognita, Leitung - Marcus Hufnagl, Johannes Bigenzahn - Orgel

CD: Elisabeth Ullmann live in der Votivkirche

Ensemble Sonocto & Capella Incognita, Leitung - Marcus Hufnagl, Johannes Bigenzahn - Orgel

Ensemble Sonocto & Capella Incognita, Leitung - Marcus Hufnagl, Johannes Bigenzahn - Orgel

Werke von Joseph Haydn: Arien aus der „Schöpfung“ und die „Oxford“Sinfonie sowie ausgewählte Werke an der Grenzing-Orgel

Werke von Joseph Haydn: Arien aus der „Schöpfung“ und die „Oxford“Sinfonie sowie ausgewählte Werke an der Grenzing-Orgel

Werke von Joseph Haydn: Arien aus der „Schöpfung“ und die „Oxford“Sinfonie sowie ausgewählte Werke an der Grenzing-Orgel

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Sonntag, 20. September 2026, 16.00 Uhr – Pfarrkirche Ziersdorf

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ENSEMBLE TONUS : „Historische Bläsermusik“

ENSEMBLE TONUS : „Historische Bläsermusik“

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Belinda Loukota - Sopran, Heinrich Bruckner - Zink, Naturtrompete

Belinda Loukota - Sopran, Heinrich Bruckner - Zink, Naturtrompete

Belinda Loukota - Sopran, Heinrich Bruckner - Zink, Naturtrompete

Belinda Loukota - Sopran, Heinrich Bruckner - Zink, Naturtrompete

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Otmar Gaiswinkler, Dominik Schnait, Johannes Fuchshuber - Barockposaune, Naturtrompete

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Elisabeth Ullmann - Orgel

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Elisabeth Ullmann - Orgel

Elisabeth Ullmann - Orgel

Elisabeth Ullmann - Orgel

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Werke von Antonio Caldara, G. F. Händel, Melchior Franck sowie Orgelmusik von L.N. Clérambault und John Rutter

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CD: Elisabeth Ullmann live in der Votivkirche

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Für den Inhalt verantwortlich: Mag. Nikolaus Straka, MAS Termin­, Programm­ und Besetzungsänderungen vorbehalten.

A­3580 Horn, Wiener Straße 2, Tel. +43 (0)2982 / 43 19 (Fax +4)

Redaktion: Nikolaus Straka

Fotos ohne Angabe: Schewig Fotodesign

Umschlag Fotos, Vorder­ und Rückseite: Artwork: Sheila Ehm, Violin: Ian Ehm, Glitter Overlay: Creative Market/Walllow Creatives

Gestaltung & Satz: Sheila Ehm

Texte: Mag. Alexander Moore, Mag. Nikolaus Straka

Herstellung: Druckerei Berger Horn

Fotonachweis: Seite 2: M. Hintzen; Seite 3, 7/2, 9, 13/1, 29/4, 63, 71: J. Wesely; Seite 7/1: O. Schmidt; Seite 13/2 Liebentritt; Seite 15/1: E. Eschwé; Seite 15/2: M. Caroli; Seite 15/3: M. Kecskeméti; Seite 15/4: N. Milatovic; Seite 15/5: Schewig Fotodesign ;Seite 19/2: J. Greune; Seite 19/3: A. Hornemann; Seite 23, 39/5: N. Lund; Seite 25/1: Lienbacher; Seite 25/2: O. Hagen; Seite 27: A. Mehmedinovic; Seite 29/1: A. Grilc; Seite 29/2: R. Burowes; Seite 19/1 29/3, 29/7, 33/3, 39/6, 51/5: M. Borggreve; Seite 29/5: R. Camilo; Seite 29/6: wildundleise; Seite 29/8: R. Knapp; Seite 29/9: K. Miura; Seite 33/1 privat ; Seite 33/2 Privat; Seite 39/1, 39/2, 45/3: U. Ahrens; Seite 33/4, 39/3, 51/9, 67/2: N. Horowitz; Seite 39/7: L. Beck; Seite 39/8: A. Kenney; Seite 45/1: M. Schell; Seite 45/2: J. Scrob; Seite 47: I. Zandel; Seite 49: C. Prenner; Seite 51/1: Altenburger privat; Seite 51/2: R. Frank, Seite 51/3: privat; Seite 51/4: M. Kocan; Seite 51/6: privat; Seite 57: V. Pavić; Seite 59: L. Tomanova; Seite 61: privat; Seite 65/1, 67/1: L. Ziegler; Seite 65/2: S. Reichmann; Seite 67/3: J. Strassl; Seite 74/1, 75/3, 79/3, 81/2, 81/3: T. Schröckenfuchs; Seite 75/2 W. Zlabinger; Seite 76/1, 82/3: R. Mandl; Seite 76/3: R. Podolsky; Seite 77/1: M. Haslinger; Seite 78/3, 79/1: POV R. Herbst; Seite 79/2: N. Straka, 82/1: Schloss Weitra

Werden Sie Mitglied!

FREUNDE – FÖRDERER – MÄZENE –

STIPENDIENSTIFTER

Langjährige Freunde von Allegro Vivo und jene, die es werden wollen, laden wir sehr herzlich ein, unserem Freundeskreis beizutreten. Mit Ihren Beiträgen unterstützen Sie unser Festivalprogramm und die ganzjährige Konzerttätigkeit der Academia Allegro Vivo. Die Nachwuchsförderung ermöglicht Stipendien für aufstrebende Talente der Allegro Vivo Sommerakademie.

Mitglieder des Freundeskreises erhalten exklusive Einladungen, Freikarten, Ermäßigungen, bevorzugte Plätze, eine Jahresgabe und werden in den Drucksorten genannt.

Wir senden Ihnen gerne eine Einladung mit detaillierten Informationen zu.

GRÜNDER

Prof. Bijan Khadem­Missagh

DANK

Für die Förderung von Allegro Vivo gilt unser Dank im Besonderen der NÖ Landesregierung; der NÖ Kulturabteilung; dem Bundesministerium Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport; dem Bundesministerium Bildung; der Stadtgemeinde Horn sowie den Medienpartnern und den Sponsoren.

MANAGEMENT

Mag. Nikolaus Straka MAS, Geschäftsführer

Eva Freisleben

Organisation Sommerakademie

Andrea Bauer­Hundlinger Festivalbüro & Kartenverkauf

Allegro Vivo wird getragen vom Verein Academia Allegro Vivo.

ZVR: 651043566

Allegro Vivo

Freundeskreis

STIPENDIENSTIFTER

Niederösterreich­Fonds, EVN, Gerhard und Gretchen Eder, Andreas Egger, Mag. Almuth Graf, Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze, Rotary Club Zwettl/Waidhofen, Univ.­Prof. Dir. Dr. Fritz F. Steininger, Constanze von Othegraven MBA, MLE

MÄZENE

KR Peter Berger, Helga Hettler, Dr. Christine Kaiser, Prof. Karl Korab, Werner Kurzböck, Dr. Wilhelm Limberger, Andrea Lippert, HR Dr. Gerhard Proißl, Dr. Andreas Reifschneider, Erich Stadler, Markus Graf Hoyos, Eva Vitovec

FREUNDE & FÖRDERER

Prof. Elisabeth Bigenzahn­Ullmann, Brigitte Böck, Dr. Andreas Bösel, Mag. Ursula Bösel, Mag. Doris Brazda, DI Raimund und Mag. Sieglinde Brodner, Dr. Gustav Danzinger, Dr. Manfred Eder, Angela Grundhammer, BH Mag. Stefan Grusch, HR Mag. Helmut Hagel, Gerhard Hau, Prof. Dr. Franz Otto Hofecker, Sylvia Jahnke­Hampeis, Susanne Kadanka, Franz Kainberger, Anna Kanzian, KR Julius Kiennast, KR Alexander Klik, Mag. Johannes Kranner, Univ. Doz. Dr. Heinz Kuderna, Toni Kurz, Jürgen Maier, Univ.­Prof. Dr. Peter Mazal, Andrea Niederle, Univ.­Prof. Dr. Bruno Niederle, HR Ing. Dr. Gerd Oppitz, Dr. Helmut Prager, DI Ilse Prager, Anneliese Sanchez de la Cerda, Dr. Siegfried Streit, KR Rudolf Warringer

Kulturfahrten

MI., 12. AUGUST

Stift Altenburg

14.00 Abfahrt 1010 Wien, Bösendorferstraße 12

16.00 Stiftsbesichtigung (Treffpunkt im Besucherfoyer)

17.00 Möglichkeit zum Abendessen im Stiftsrestaurant (nicht im Preis inkludiert)

18.00 Einführungsgespräch im Weißen Saal, Mag. Ursula Manges, radioklassik

19.00 Konzertbeginn „Con passione“

21.00 Rückfahrt nach Wien

€ 95,– inkl. Busfahrt, Besichtigung, Einführung und Konzertticket 1. Kat. („Die Presse“ Clubmitglieder ­ 10 %)

FR., 29. AUGUST

Schloss Göpfritz an der Wild, Kulturstadl

14.00 Abfahrt 1010 Wien, Operngasse 4

15.30 Führung Schloss Greillenstein

17.00 Möglichkeit zum Essen bzw. Kaffeejause im Gasthof Wildrast in Göpfritz (nicht im Preis inkludiert)

19.00 Konzertbeginn „Hymnus an den Süden“ 21.00 Rückfahrt nach Wien

€ 95,– inkl. Busfahrt, Führung und Konzertticket 1. Kat. (Mitglieder OEGGK: € 85,­)

Anmeldung:

T.: 02982/4319

E.: office@allegro­vivo.at

Anmeldung: Andrea Feichtinger T.: 01 996 80 92

SA., 19. SEPTEMBER Stift Altenburg

13.00 Abfahrt Klosterneuburg, Niedermarkt

13.15 Abfahrt Heiligenstadt (Bahnhof), Ecke Muthgasse/Leopold Ungar­Platz

15.00 Stiftsbesichtigung (Treffpunkt im Besucherfoyer)

16.00 Möglichkeit zum Abendessen im Stiftsrestaurant (nicht im Preis inkludiert)

17.00 Einführungsgespräch im Weißen Saal, Dr. Gustav Danzinger

18.00 Konzertbeginn „Italienische Symphonie“

20.00 Rückfahrt nach Klosterneuburg über Heiligenstadt

€ 95,– inkl. Busfahrt, Besichtigung, Einführung und Konzertticket 1. Kat.

Anmeldung: shop.eventjet.at/vhs­klosterneuburg oder

Volkshochschule Klosterneuburg

Tel.: 02243 444 473, vhs@klosterneuburg.at

SA., 19. SEPTEMBER Stift Altenburg

13.00 Abfahrt 1010 Wien, Bösendorferstraße 12

15.00 Stiftsbesichtigung (Treffpunkt im Besucherfoyer)

16.00 Möglichkeit zum Abendessen im Stiftsrestaurant (nicht im Preis inkludiert)

17.00 Einführungsgespräch im Weißen Saal, Dr. Gustav Danzinger

18.00 Konzertbeginn „Italienische Symphonie“

20.00 Rückfahrt nach Wien

€ 95,– inkl. Busfahrt, Besichtigung, Einführung und Konzertticket 1. Kat. („Die Presse“ Clubmitglieder ­ 10 %)

Anmeldung: T.: 02982/4319 E.: office@allegro­vivo.at

Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen

CD-Neuerscheinung

„Anima mundi“

Unter dem Titel „Anima mundi“ präsentiert diese CD Live­Konzertmitschnitte des internationalen Allegro Vivo Festivals aus der prachtvollen Bibliothek von Stift Altenburg. Die Produktion vereint Werke, die sich mit Ausdruck, Erinnerung und musikalischer Identität in Mitteleuropa zu Beginn des 20. Jahrhunderts auseinandersetzen, und schlägt zugleich eine Brücke zur Gegenwart: Gustav Mahler, Lieder eines fahrenden Gesellen, Walter Kaufmann, Fantasie für Violine und Streichorchester, Miklós Rózsa, Konzert für Streichorchester op. 17 und die Uraufführung von Philipp Manuel Gutmanns „Ein wilder Apfelbaum will ich werden“.

Liveaufnahmen Aufnahmeort: Stift Altenburg, Bibliothek Aufnahmen des Österreichischen Rundfunks (Radio Österreich 1) Aufnahmeleitung und Schnitt: Jens Jamin Tontechnik: Christian Gorz

Label: Allegro Vivo Records Redaktion: Nikolaus Straka Text: Nikolaus Straka engl. Übersetzung: Andrea Bauer-Hundlinger Fotos: Schewig Fotodesign, Julia Wesely Cover: Sheila Ehm Coverfoto: Ian Ehm Grafik: baumg-art-ner.com

DDD CD 26100 ©+℗ 2026 Alle Rechte vorbehalten Made in Austria

Academia Allegro Vivo

Vahid Khadem-Missagh Violine & Dirigent

Zwischen Spätromantik, Emigrationserfahrung der Dreißigerjahre und zeitgenössischer Reflexion entsteht ein Spannungsfeld, in dem individuelle Stimmen, literarische Bezüge und klangliche Traditionen miteinander in Dialog treten. Zu hören sind der künstlerische Leiter von Allegro Vivo, Vahid Khadem­Missagh, als Dirigent und Solist gemeinsam mit Manuel Walser, Bariton und András Szalai, Cimbalom und dem Residenzorchester Academia Allegro Vivo.

Anima mundi [79:49]

Gustav Mahler (1860–1911)

Lieder eines fahrenden Gesellen (Bearbeitung für Singstimme und Kammerensemble v. Arnold Schönberg)

01 Wenn mein Schatz Hochzeit macht 03:53

02 Ging heut’ morgen übers Feld 04:13

03 Ich hab’ ein glühend Messer 03:36

04 Die zwei blauen Augen 05:44 Manuel Walser – Bariton

Walter Kaufmann (1907–1984)

Fantasie für Violine und Streichorchester

05 Allegro Moderato 05:05

06 Adagio non troppo 03:58

07 Vivace 04:12

08 Poco Adagio 03:02

Miklós Rózsa (1907–1995) Konzert für Streichorchester op. 17

09 Moderato, ma risoluto ed energico 08:20

10 Lento con gran espressione 07:04

11 Allegro giusto 08:00

Philipp Manuel Gutmann (*1993)

12 Ein wilder Apfelbaum will ich werden 22:35 Kontrastfragmente für Cimbalom, Violine und Streichorchester András Szalai – Cimbalom

Rózsa Kaufmann Gutmann

Academia Allegro Vivo Vahid Khadem-Missagh Solovioline und Leitung

Erhältlich bei Naxos, im ORF-Shop, im gutsortierten Fachhandel, unter www.allegro-vivo.at und auf sämtlichen Streaming-Plattformen.

Mahler

Datum Date

Veranstaltung Performance

Kartenbestellung 2026

Preis €/Kat. Price € Stück Number

07. 08. „Auftakt“, Gmünd­Neustadt 45,–/39,–

08. 08. „Präludium“, Stift Altenburg 45,–/39,–

09. 08 „On Stage“ Eröffnungskonzert, Stift Altenburg 65,–/57,–

11. 08. „Musik und Wort“, Schloss Harmannsdorf 35,–

12. 08. „Con passione“, Stift Altenburg 45,–/39,–

13. 08. „Klangsteg“, Brunn am Wald 25,–

14. 08. „Tonangebend“, Stift Geras 25,–

15. 08. „Classic goes Balkan“, Horn 35,–/31,–

16. 08. „Paganini“, Gars/Thunau 35,–

18. 08. „Bella ciao!“, Langenlois 35,–

19. 08. „Bühnenmenschen“, Stift Altenburg 45,–/39,–

20. 08. „Con anima“, Schloss Waldreichs 25,–

21. 08. „Ausstrahlung“, Altpölla, Pfarrkirche 25,–

22. 08. „Galakonzert“, Horn 65,–/57,–

23. 08. „Bühne frei!“ Familiennachmittag, Horn

Freier Eintritt

26. 08. „Il tramonto“, Stift Altenburg 45,–/39,–

27. 08. „Füreinander“ , Stift Zwettl 25,–

28. 08. „Im Flow“, Schloss Greillenstein 25,–

29. 08. „Hymnus an den Süden“, Göpfritz an der Wild 35,–/31,–

30. 08. „Italienische Serenade“, Burg Raabs 35,–/31,–

01. 09. „New Impressions“, Gutshof Schickenhof

35,–

02. 09. „Auserlesenes“, Stift Altenburg 45,–/39,–

03. 09. „Meisterstück“, Schloss Drösiedl 25,–04. 09. „Im Rampenlicht“, Schloss Rosenburg 25,–

05. 09. „La folia“, Schönberg/Kamp 35,–

06. 09. „Soirée musicale“, Oberdürnbach 35,–

10. 09. „In cielo“, Waidhofen/Thaya 35,–/31,–

11. 09. „Avanti, avanti“, Ziersdorf 32,–/29,–

12. 09. „Klangbrücke“, Burg Schleinitz 35,–

13. 09. „Teatime“, Burg Schleinitz 35,–

17. 09. „Klangschloss“, Schloss Weitra 45,–/39,–

18. 09. „Die Himmel erzählen …“, Stift Göttweig 45,–/39,–

19. 09. „Italienische Symphonie“, Stift Altenburg 45,–/39,–

20. 09. „Festivalabschlusskonzert“, Stift Altenburg 65,–/57,–

Freier Eintritt für Kinder bis 6 Jahre, Kinder 6 bis 15 Jahre zahlen € 9,–

Kartenbestellung 2026

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Freier Eintritt für Konzerte ohne Preisangabe

Ermäßigung*:

(bei Club Ö1 und Presse Club bitte Mitgliedsnummer angeben; die Ermäßigung gilt pro Konzert für max. 2 Karten)

*Ermäßigung für Kinder, Studenten, Senioren, Club Ö1, Presse Club muss bei der Reservierung angegeben werden!

Die für mich reservierten Karten hole ich gegen Bezahlung Mo.–Do. zwischen 9 und 14 Uhr im Festivalbüro, A­3580 Horn, Wiener Straße 2, ab. die bezahlten Konzertkarten werden mir zugesandt (zzgl. € 2,– Bearbeitungsgebühr Inland) die bezahlten Konzertkarten werden mir per Einschreiben zugesandt (zzgl. € 5,– Bearbeitungsgebühr Inland) die bezahlten Konzertkarten werden mir als Print@home­Tickets per E­Mail zugesandt

Ich zahle die Konzertkarten vorab per Erlagschein mit Kreditkarte

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Konzertkarten sind erhältlich

Allegro Vivo Festivalbüro, Wiener Straße 2, 3580 Horn, Tel. +43 (0)2982/4319 tickets@allegro­vivo.at, www.allegro­vivo.at

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