Wohntraumstudie 2018 So würden die Schweizer gerne wohnen
Mit den Themen
Die Schweizer zieht’s aufs Dorf Jeder fünfte Schweizer möchte am liebsten auf dem Land wohnen Smart Home - wer steuert die Wohnung heute schon per App? Jeder dritte Schweizer vernetzt sein Zuhause Lärmempfindliche Schweizer Fast 40 Prozent fühlen sich von lärmenden Nachbarn gestört
Wohntraumstudie 2018
1
Wir haben über 1000 Menschen zu ihren Wohnträumen befragt Liebe Leserinnen und Leser Der grosse Wohntraum der Schweizer ist das freistehende Einfamilienhaus am Stadtrand, am besten mit eigenem Garten und schöner Aussicht. Für diesen Traum wird bereits in jungem Alter monatlich Geld zur Seite gelegt, nicht selten sogar bis zu tausend Franken. Ob sich das Traumhaus indes in der Nähe des Arbeitsplatzes befindet, ist eher unwichtig, da der Mehrheit der Schweizer das Pendeln nichts ausmacht. Die Idylle der eigenen vier Wände stören wenn überhaupt nur die Nachbarn. Dabei zeigen sich die Schweizer vor allem hinsichtlich Lärmbelästigung wenig tolerant. Auch in der aktuellen Wohntraumstudie 2018 gehen MoneyPark und alaCasa.ch der Frage nach, wie
Das ist MoneyPark
Das ist alaCasa
MoneyPark bietet die modernste Hypothekarberatung der Schweiz mit maximaler Transparenz, grösster Auswahl und besten Zinsen. Dank des Vertrauens von über 50’000 zufriedenen Kunden ist MoneyPark die klare Nr. 1 der unabhängigen Hypo-Spezialisten.
alaCasa.ch engagiert sich seit 17 Jahren für eine hohe Qualität beim Verkauf von Wohneigentum. alaCasa.ch ist ein Verbund renommierter Makler aus allen Regionen der Schweiz. Kontinuierliche Weiterbildung, gegenseitiger Erfahrungsaustausch und professionelles Marketing sichern eine hohe Dienstleistungsqualität. Dadurch können sie ihre Kunden kompetenter, schneller und sicherer beim Verkauf ihrer Liegenschaft unterstützen. alaCasa.ch-Partner sind unabhängig, etabliert und müssen über eine tadellose Reputation verfügen. Mittlerweile hat alaCasa.ch Partner an über 40 Standorten in der ganzen Deutschschweiz.
MoneyPark bietet keine eigenen Finanzprodukte an, sondern vermittelt Produkte von mehr als 90 Finanzierungspartnern, darunter Banken, Versicherungen und Pensionskassen. Die Beratung erfolgt entweder in einer der zahlreichen MoneyPark-Filialen in allen Teilen der Schweiz oder ortsunabhängig mittels Online-Beratungstools. www.moneypark.ch 2
Stefan Heitmann CEO MoneyPark
es sich aktuell in den Schweizer Haushalten lebt und welche Wünsche und Bedürfnisse die hiesige Bevölkerung bezüglich ihrer Wohnsituation hat. Zu diesem Zweck wurden 1021 Schweizerinnen und Schweizer zu ihren Wohnträumen und ihrer aktuellen Wohnsituation befragt. Zum ersten Mal sind auch explizite Aussagen für die Romandie enthalten. Auch bei den Wohnträumen zeigt sich nämlich ein Röstigraben: Während für die Deutschschweizer das Naherholungsgebiet um die Ecke zentral ist, legen die Romands mehr Wert auf die Grösse der Immobilie. Auf den folgenden Seiten finden Sie die spannendsten und aussagekräftigsten Resultate der Wohntraumstudie 2018. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre!
Roman H. Bolliger CEO alaCasa.ch
www.alaCasa.ch Wohntraumstudie 2018
Wohntraumstudie 2018
3
Wir haben über 1000 Menschen zu ihren Wohnträumen befragt Liebe Leserinnen und Leser Der grosse Wohntraum der Schweizer ist das freistehende Einfamilienhaus am Stadtrand, am besten mit eigenem Garten und schöner Aussicht. Für diesen Traum wird bereits in jungem Alter monatlich Geld zur Seite gelegt, nicht selten sogar bis zu tausend Franken. Ob sich das Traumhaus indes in der Nähe des Arbeitsplatzes befindet, ist eher unwichtig, da der Mehrheit der Schweizer das Pendeln nichts ausmacht. Die Idylle der eigenen vier Wände stören wenn überhaupt nur die Nachbarn. Dabei zeigen sich die Schweizer vor allem hinsichtlich Lärmbelästigung wenig tolerant. Auch in der aktuellen Wohntraumstudie 2018 gehen MoneyPark und alaCasa.ch der Frage nach, wie
Das ist MoneyPark
Das ist alaCasa
MoneyPark bietet die modernste Hypothekarberatung der Schweiz mit maximaler Transparenz, grösster Auswahl und besten Zinsen. Dank des Vertrauens von über 50’000 zufriedenen Kunden ist MoneyPark die klare Nr. 1 der unabhängigen Hypo-Spezialisten.
alaCasa.ch engagiert sich seit 17 Jahren für eine hohe Qualität beim Verkauf von Wohneigentum. alaCasa.ch ist ein Verbund renommierter Makler aus allen Regionen der Schweiz. Kontinuierliche Weiterbildung, gegenseitiger Erfahrungsaustausch und professionelles Marketing sichern eine hohe Dienstleistungsqualität. Dadurch können sie ihre Kunden kompetenter, schneller und sicherer beim Verkauf ihrer Liegenschaft unterstützen. alaCasa.ch-Partner sind unabhängig, etabliert und müssen über eine tadellose Reputation verfügen. Mittlerweile hat alaCasa.ch Partner an über 40 Standorten in der ganzen Deutschschweiz.
MoneyPark bietet keine eigenen Finanzprodukte an, sondern vermittelt Produkte von mehr als 90 Finanzierungspartnern, darunter Banken, Versicherungen und Pensionskassen. Die Beratung erfolgt entweder in einer der zahlreichen MoneyPark-Filialen in allen Teilen der Schweiz oder ortsunabhängig mittels Online-Beratungstools. www.moneypark.ch 2
Stefan Heitmann CEO MoneyPark
es sich aktuell in den Schweizer Haushalten lebt und welche Wünsche und Bedürfnisse die hiesige Bevölkerung bezüglich ihrer Wohnsituation hat. Zu diesem Zweck wurden 1021 Schweizerinnen und Schweizer zu ihren Wohnträumen und ihrer aktuellen Wohnsituation befragt. Zum ersten Mal sind auch explizite Aussagen für die Romandie enthalten. Auch bei den Wohnträumen zeigt sich nämlich ein Röstigraben: Während für die Deutschschweizer das Naherholungsgebiet um die Ecke zentral ist, legen die Romands mehr Wert auf die Grösse der Immobilie. Auf den folgenden Seiten finden Sie die spannendsten und aussagekräftigsten Resultate der Wohntraumstudie 2018. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre!
Roman H. Bolliger CEO alaCasa.ch
www.alaCasa.ch Wohntraumstudie 2018
Wohntraumstudie 2018
3
Die Themen der Studie Wohnträume heute und in Zukunft Die Schweizer zieht’s ins Dorf
7
Altbewährtes ist wichtiger als Luxus
8
Die Schweizer – ein Volk von Sparern
9
Schweizer mögen Frischluft
10
Romands sind weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Wohnsituation
12
Schweizer denken praktisch – auch mit Blick in die Zukunft
13
Nachbarschaft und Untervermietung Schweizer mögen’s lieber privat!
15
Lärmempfindliche Schweizer
16
Mieten, kaufen, wohnen Zentralschweizer suchen am längsten
19
Und wieder zeigt sich: Mieter bezahlen mehr
20
Mieter sind mit ihrem Mietzins zufrieden
21
Ökologie & Technologie
4
Wohntraumstudie 2018
Ausgeprägtes ökologisches Bewusstsein
23
Jeder Dritte lebt in einem vernetzten Zuhause
24
Methodik und demografische Merkmale
26
Impressum
26
Wohntraumstudie 2018
5
Die Themen der Studie Wohnträume heute und in Zukunft Die Schweizer zieht’s ins Dorf
7
Altbewährtes ist wichtiger als Luxus
8
Die Schweizer – ein Volk von Sparern
9
Schweizer mögen Frischluft
10
Romands sind weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Wohnsituation
12
Schweizer denken praktisch – auch mit Blick in die Zukunft
13
Nachbarschaft und Untervermietung Schweizer mögen’s lieber privat!
15
Lärmempfindliche Schweizer
16
Mieten, kaufen, wohnen Zentralschweizer suchen am längsten
19
Und wieder zeigt sich: Mieter bezahlen mehr
20
Mieter sind mit ihrem Mietzins zufrieden
21
Ökologie & Technologie
4
Wohntraumstudie 2018
Ausgeprägtes ökologisches Bewusstsein
23
Jeder Dritte lebt in einem vernetzten Zuhause
24
Methodik und demografische Merkmale
26
Impressum
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Wohntraumstudie 2018
5
Wohnträume heute und mit Blick in die Zukunft
zieht es in ländliche Regionen
45% Die Schweizer zieht’s ins Dorf - jeder Zweite möchte im Dorf oder am Stadtrand leben Die Schweizer mögen es ländlich. Jeder Zweite möchte am liebsten am Stadtrand oder gar im Dorf leben. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich hier eine deutliche Tendenz weg vom Stadtzentrum hin zu ländlicheren Regionen.
Raus aus der Agglomeration Vergleicht man die aktuellen Wünsche der Befragten mit den letztjährigen Zahlen, so zeigt sich insbesondere ein Trend weg vom Stadtzentrum und der Agglomeration. Der Wunsch nach einer ländlichen Wohnumgebung deckt sich mit dem Wunsch, das Naherholungsgebiet gleich vor der Haustür zu haben. Die Nähe zum Arbeitsplatz ist hingegen von geringerer Bedeutung. Zog es in der letztjährigen Wohntraumstudie noch 23 Prozent der Befragten in die Agglomeration, sind es aktuell nur noch 20 Prozent.
Wunschregionen
24.0% 22.8% 24.0% 22.8% 22.1%
Stadtrand Stadtrand Stadtrand
15.7%
Dorf
15.7%
Dorf Dorf Agglomeration Agglomeration Agglomeration
17.3% 18.2% 17.3% 18.2% 18.4% 16.3% 18.4% 16.3%
Land
Land Land Stadtzentrum Stadtzentrum Stadtzentrum Weiss nicht
1.6%
Weiss nicht
1.6%
2016
2017
2016
2017
22.1% 23.0% 20.6% 23.0% 20.6%
Leerstände in der Agglomeration steigen Der Trend weg von der Agglomeration ist auch anhand der Leerwohnungszählung des Bundesamtes für Statistik ersichtlich: Seit mehreren Jahren steigen die Leerwohnungszahlen nämlich tendenziell in der Agglomeration aller fünf grossen Schweizer Städte.
Leerwohnungszählungen in 1’000
Leerwohnungszählung in 1'000
6 5 4
2014 2014
3
2015 2015 2016 2016
2
2017 2017
1 0
6
Wohntraumstudie 2018
Zürich Zürich
Bern Bern
Wohntraumstudie 2018
Basel Basel
Genf Genf
Lausanne Lausanne
7
Wohnträume heute und mit Blick in die Zukunft
zieht es in ländliche Regionen
45% Die Schweizer zieht’s ins Dorf - jeder Zweite möchte im Dorf oder am Stadtrand leben Die Schweizer mögen es ländlich. Jeder Zweite möchte am liebsten am Stadtrand oder gar im Dorf leben. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich hier eine deutliche Tendenz weg vom Stadtzentrum hin zu ländlicheren Regionen.
Raus aus der Agglomeration Vergleicht man die aktuellen Wünsche der Befragten mit den letztjährigen Zahlen, so zeigt sich insbesondere ein Trend weg vom Stadtzentrum und der Agglomeration. Der Wunsch nach einer ländlichen Wohnumgebung deckt sich mit dem Wunsch, das Naherholungsgebiet gleich vor der Haustür zu haben. Die Nähe zum Arbeitsplatz ist hingegen von geringerer Bedeutung. Zog es in der letztjährigen Wohntraumstudie noch 23 Prozent der Befragten in die Agglomeration, sind es aktuell nur noch 20 Prozent.
Wunschregionen
24.0% 22.8% 24.0% 22.8% 22.1%
Stadtrand Stadtrand Stadtrand
15.7%
Dorf
15.7%
Dorf Dorf Agglomeration Agglomeration Agglomeration
17.3% 18.2% 17.3% 18.2% 18.4% 16.3% 18.4% 16.3%
Land
Land Land Stadtzentrum Stadtzentrum Stadtzentrum Weiss nicht
1.6%
Weiss nicht
1.6%
2016
2017
2016
2017
22.1% 23.0% 20.6% 23.0% 20.6%
Leerstände in der Agglomeration steigen Der Trend weg von der Agglomeration ist auch anhand der Leerwohnungszählung des Bundesamtes für Statistik ersichtlich: Seit mehreren Jahren steigen die Leerwohnungszahlen nämlich tendenziell in der Agglomeration aller fünf grossen Schweizer Städte.
Leerwohnungszählungen in 1’000
Leerwohnungszählung in 1'000
6 5 4
2014 2014
3
2015 2015 2016 2016
2
2017 2017
1 0
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Wohntraumstudie 2018
Zürich Zürich
Bern Bern
Wohntraumstudie 2018
Basel Basel
Genf Genf
Lausanne Lausanne
7
44%
wünschen sich ein freistehendes Einfamilienhaus
54%
Altbewährtes ist wichtiger als Luxus
Die Schweizer – ein Volk von Sparern
Die Schweizer zeigen sich bei ihren Wohnträumen bodenständig: So wünscht sich beinahe die Hälfte der Befragten ein freistehendes Einfamilienhaus.
Der Traum von den eigenen vier Wänden erfüllt sich nicht von selbst. Das wissen auch Herr und Frau Schweizer: Gut die Hälfte der befragten Mieter legt regelmässig Geld zur Seite, um sich ihre Traumimmobilie leisten zu können.
So würden wir gerne wohnen
Jeder Dritte träumt von Wohneigentum
Die meisten Schweizer träumen von einem freistehenden Einfamilienhaus. Für knapp 44 Prozent der Befragten ist dies die bevorzugte Wohnform. Nur rund 8 Prozent würden sich am liebsten eine Villa leisten. Altbewährtes scheint somit in der Schweiz wichtiger zu sein als Luxus. Im Vergleich zum letzten Jahr ist das Einfamilienhaus noch attraktiver und auch die Wohnung im Stockwerkeigentum noch beliebter.
Wohnträume der Schweizer
24.5%
Penthouse / Attikawohnung 15.2%
Wohnung in einem Mehrfamilienhaus 7.5%
Villa Andere
3.0%
Chalet
2.5%
Reihen-Einfamilienhaus
2.4%
Bauernhaus
1.1%
Altbau
0.3%
Auf Platz zwei und drei der Schweizer Wohnträume stehen die Attikawohnung und die Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Bodenständig ist aber nicht in jedem Fall mit gewöhnlich gleichzusetzen, einige der Befragten hegen besonders kreative Wohnträume wie beispielsweise ein Iglu.
8
43.7%
Freistehendes Einfamilienhaus
Gemäss letztjähriger Wohntraumstudie möchte sich jeder Dritte in den nächsten 10 Jahren Wohneigentum leisten. Eine Analyse von MoneyPark hat ergeben, dass der durchschnittliche Schweizer Haushalt acht Jahre sparen muss, um den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen.
sparen heute für ihre Traumimmobilie
Legen Sie monatlich Geld fürs Wohneigentum zur Seite? 11.3%
11.3% Nein
15.9% 15.9%
45.6% 45.6%
Nein
Bis zu 1000 Franken
Bis zu 1000 Franken
Ja, Ja, ich ich spare spare 1000 1000 Franken Franken oder oder mehr
mehr. Ja, ich spare, aber nur sehr unregelmässig
Trotz der hohen Sparquote brauchen Schweizer vergleichsweise lange, bis sie sich die eigenen vier Wände leisten können. So ist der Durchschnitts-Immobilienkäufer hierzulande bereits 48 Jahre alt und damit ganze 21 Jahre älter als beispielsweise die Erstkäufer in Grossbritannien.
27.2%
27.2%
Ja, ich spare, aber nur sehr unregelmässig.
Millenials sparen am ambitioniertesten
Wohntraumstudie 2018
Gut jeder Dritte legt monatlich bis zu 1000 Franken zur Seite, um sich irgendwann den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen zu können. Jeder Sechste gibt sogar an, mehr als 1000 Franken pro Monat dafür anzusparen.
Fast 46 Prozent der Befragten legen gar kein Geld für den Immobilienkauf zur Seite. Gründe dafür sind einerseits, dass ein Grossteil bereits Eigentümer ist bzw. keine Immobilie erwerben möchte oder aber davon ausgeht, eine Immobilie zu erben.
Die ambitioniertesten Sparer sind übrigens die 21- bis 32-Jährigen: Gut 20 Prozent von ihnen sparen 1000 Franken oder sogar mehr pro Monat. Auch die 15- bis 20-Jährigen sparen bereits für den Traum von den eigenen vier Wänden. Von ihnen legt jeder Dritte monatlich 700 bis 1000 Franken zur Seite.
Lediglich etwas mehr als 6 Prozent der Befragten, die kein Geld für eine Immobilie zur Seite legen, fehlt tatsächlich das Geld dazu.
Wohntraumstudie 2018
9
44%
wünschen sich ein freistehendes Einfamilienhaus
54%
Altbewährtes ist wichtiger als Luxus
Die Schweizer – ein Volk von Sparern
Die Schweizer zeigen sich bei ihren Wohnträumen bodenständig: So wünscht sich beinahe die Hälfte der Befragten ein freistehendes Einfamilienhaus.
Der Traum von den eigenen vier Wänden erfüllt sich nicht von selbst. Das wissen auch Herr und Frau Schweizer: Gut die Hälfte der befragten Mieter legt regelmässig Geld zur Seite, um sich ihre Traumimmobilie leisten zu können.
So würden wir gerne wohnen
Jeder Dritte träumt von Wohneigentum
Die meisten Schweizer träumen von einem freistehenden Einfamilienhaus. Für knapp 44 Prozent der Befragten ist dies die bevorzugte Wohnform. Nur rund 8 Prozent würden sich am liebsten eine Villa leisten. Altbewährtes scheint somit in der Schweiz wichtiger zu sein als Luxus. Im Vergleich zum letzten Jahr ist das Einfamilienhaus noch attraktiver und auch die Wohnung im Stockwerkeigentum noch beliebter.
Wohnträume der Schweizer
24.5%
Penthouse / Attikawohnung 15.2%
Wohnung in einem Mehrfamilienhaus 7.5%
Villa Andere
3.0%
Chalet
2.5%
Reihen-Einfamilienhaus
2.4%
Bauernhaus
1.1%
Altbau
0.3%
Auf Platz zwei und drei der Schweizer Wohnträume stehen die Attikawohnung und die Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Bodenständig ist aber nicht in jedem Fall mit gewöhnlich gleichzusetzen, einige der Befragten hegen besonders kreative Wohnträume wie beispielsweise ein Iglu.
8
43.7%
Freistehendes Einfamilienhaus
Gemäss letztjähriger Wohntraumstudie möchte sich jeder Dritte in den nächsten 10 Jahren Wohneigentum leisten. Eine Analyse von MoneyPark hat ergeben, dass der durchschnittliche Schweizer Haushalt acht Jahre sparen muss, um den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen.
sparen heute für ihre Traumimmobilie
Legen Sie monatlich Geld fürs Wohneigentum zur Seite? 11.3%
11.3% Nein
15.9% 15.9%
45.6% 45.6%
Nein
Bis zu 1000 Franken
Bis zu 1000 Franken
Ja, Ja, ich ich spare spare 1000 1000 Franken Franken oder oder mehr
mehr. Ja, ich spare, aber nur sehr unregelmässig
Trotz der hohen Sparquote brauchen Schweizer vergleichsweise lange, bis sie sich die eigenen vier Wände leisten können. So ist der Durchschnitts-Immobilienkäufer hierzulande bereits 48 Jahre alt und damit ganze 21 Jahre älter als beispielsweise die Erstkäufer in Grossbritannien.
27.2%
27.2%
Ja, ich spare, aber nur sehr unregelmässig.
Millenials sparen am ambitioniertesten
Wohntraumstudie 2018
Gut jeder Dritte legt monatlich bis zu 1000 Franken zur Seite, um sich irgendwann den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen zu können. Jeder Sechste gibt sogar an, mehr als 1000 Franken pro Monat dafür anzusparen.
Fast 46 Prozent der Befragten legen gar kein Geld für den Immobilienkauf zur Seite. Gründe dafür sind einerseits, dass ein Grossteil bereits Eigentümer ist bzw. keine Immobilie erwerben möchte oder aber davon ausgeht, eine Immobilie zu erben.
Die ambitioniertesten Sparer sind übrigens die 21- bis 32-Jährigen: Gut 20 Prozent von ihnen sparen 1000 Franken oder sogar mehr pro Monat. Auch die 15- bis 20-Jährigen sparen bereits für den Traum von den eigenen vier Wänden. Von ihnen legt jeder Dritte monatlich 700 bis 1000 Franken zur Seite.
Lediglich etwas mehr als 6 Prozent der Befragten, die kein Geld für eine Immobilie zur Seite legen, fehlt tatsächlich das Geld dazu.
Wohntraumstudie 2018
9
71%
wünschen sich einen Garten oder Terrasse
Schweizer mögen Frischluft Was macht eine Immobilie zur Traumimmobilie? Für die Befragten gehört zum Traumhaus beziehungsweise der Traumwohnung ein Garten, eine Terrasse oder ein Balkon. Jeder Zweite möchte als Sahnehäubchen auch gleich noch eine schöne Aussicht obendrauf. Schweizer wünschen sich einen Garten
In der Westschweiz kommt’s auf die Grösse an
Für mehr als 70 Prozent der Befragten gehört zur Traumimmobilie ein Garten oder zumindest eine Terrasse bzw. ein Balkon. Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel. Pendeln scheint für viele Schweizer zum Alltag zu gehören. Gemäss Bundesamt für Statistik pendeln 9 von 10 Erwerbstätigen zum Arbeitsplatz – dies entspricht rund 3.9 Millionen Pendlern. Ein durchschnittlicher Arbeitsweg dauert dabei pro Weg eine halbe Stunde. Die Nähe zum Arbeitsplatz ist dementsprechend kein besonders entscheidendes Kriterium bei der Suche nach der Wunschimmobilie. Interessant: Noch weniger wichtig als die Nähe zum Arbeitsplatz ist den Schweizern die Nähe zu ihren Angehörigen.
Während in der Deutschschweiz das Naherholungsgebiet wichtiger ist als die Grösse der Immobilie, ist es in der Romandie gerade umgekehrt. Für fast 60 Prozent der Romands ist die Grösse der zweitwichtigste Faktor beim Kaufbeziehungsweise Mietentscheid. In der Deutschschweiz schafft es die Grösse der Immobilie nicht mal unter die Top 5.
Entscheidungskriterien bei der Immobilienwahl 71.1%
Garten oder Terrasse / Balkon
64.1%
ÖV-Anbindung
57.9%
Kaufpreis
54.4%
Einkaufsmöglichkeiten
52.8%
Aussicht
48.2%
Naherholungsgebiet in der Umgebung
47.5%
Grösse der Immobilie
41.6%
Ausbaustandard der Küche
40.0%
Nähe zum Arbeitsplatz
38.4%
Laufende Kosten der Immobilie
36.2%
Ausbaustandard des Bads
34.5%
Nachbarschaft
27.9%
Nähe zur Familie
25.7%
Baujahr Kinderbetreuung und Schulen
18.9%
Heizungsart (Öl, Gas etc.)
18.4%
16.2%
Wertsteigerungspotenzial der Immobilie
16.0%
Sportmöglichkeiten
14.1%
Ausgehmöglichkeiten Luxuseinrichtungen (Swimmingpool etc.) Anderes
6.6%
5.6%
Das erstaunt nur auf den ersten Blick, denn auch bezüglich der Wohnfläche tut sich ein Röstigraben auf. Gemäss Zahlen des Bundesamtes für Statistik verfügen die Romands tatsächlich über weniger Wohnfläche als die Deutschschweizer. Während die durchschnittliche Wohnfläche pro Person in der Deutschschweiz knapp 68 Quadratmeter beträgt, sind es in der Romandie lediglich 57 Quadratmeter.
Top 5 in der Deutschschweiz 71.1%
Garten oder Terrasse / Balkon
65.2%
ÖV-Anbindung
58.6%
Einkaufsmöglichkeiten
58.5%
Kaufpreis
53.6%
Naherholungsgebiet in der Umgebung Mehrfachantwort möglich
Top 5 in der Romandie 69.0%
Garten oder Terrasse / Balkon
57.5%
Grösse der Immobilie
55.8%
ÖV-Anbindung
54.0%
Kaufpreis
48.7%
Aussicht Mehrfachantwort möglich
Mehrfachantwort möglich
10
Wohntraumstudie 2018
Wohntraumstudie 2018
11
71%
wünschen sich einen Garten oder Terrasse
Schweizer mögen Frischluft Was macht eine Immobilie zur Traumimmobilie? Für die Befragten gehört zum Traumhaus beziehungsweise der Traumwohnung ein Garten, eine Terrasse oder ein Balkon. Jeder Zweite möchte als Sahnehäubchen auch gleich noch eine schöne Aussicht obendrauf. Schweizer wünschen sich einen Garten
In der Westschweiz kommt’s auf die Grösse an
Für mehr als 70 Prozent der Befragten gehört zur Traumimmobilie ein Garten oder zumindest eine Terrasse bzw. ein Balkon. Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel. Pendeln scheint für viele Schweizer zum Alltag zu gehören. Gemäss Bundesamt für Statistik pendeln 9 von 10 Erwerbstätigen zum Arbeitsplatz – dies entspricht rund 3.9 Millionen Pendlern. Ein durchschnittlicher Arbeitsweg dauert dabei pro Weg eine halbe Stunde. Die Nähe zum Arbeitsplatz ist dementsprechend kein besonders entscheidendes Kriterium bei der Suche nach der Wunschimmobilie. Interessant: Noch weniger wichtig als die Nähe zum Arbeitsplatz ist den Schweizern die Nähe zu ihren Angehörigen.
Während in der Deutschschweiz das Naherholungsgebiet wichtiger ist als die Grösse der Immobilie, ist es in der Romandie gerade umgekehrt. Für fast 60 Prozent der Romands ist die Grösse der zweitwichtigste Faktor beim Kaufbeziehungsweise Mietentscheid. In der Deutschschweiz schafft es die Grösse der Immobilie nicht mal unter die Top 5.
Entscheidungskriterien bei der Immobilienwahl 71.1%
Garten oder Terrasse / Balkon
64.1%
ÖV-Anbindung
57.9%
Kaufpreis
54.4%
Einkaufsmöglichkeiten
52.8%
Aussicht
48.2%
Naherholungsgebiet in der Umgebung
47.5%
Grösse der Immobilie
41.6%
Ausbaustandard der Küche
40.0%
Nähe zum Arbeitsplatz
38.4%
Laufende Kosten der Immobilie
36.2%
Ausbaustandard des Bads
34.5%
Nachbarschaft
27.9%
Nähe zur Familie
25.7%
Baujahr Kinderbetreuung und Schulen
18.9%
Heizungsart (Öl, Gas etc.)
18.4%
16.2%
Wertsteigerungspotenzial der Immobilie
16.0%
Sportmöglichkeiten
14.1%
Ausgehmöglichkeiten Luxuseinrichtungen (Swimmingpool etc.) Anderes
6.6%
5.6%
Das erstaunt nur auf den ersten Blick, denn auch bezüglich der Wohnfläche tut sich ein Röstigraben auf. Gemäss Zahlen des Bundesamtes für Statistik verfügen die Romands tatsächlich über weniger Wohnfläche als die Deutschschweizer. Während die durchschnittliche Wohnfläche pro Person in der Deutschschweiz knapp 68 Quadratmeter beträgt, sind es in der Romandie lediglich 57 Quadratmeter.
Top 5 in der Deutschschweiz 71.1%
Garten oder Terrasse / Balkon
65.2%
ÖV-Anbindung
58.6%
Einkaufsmöglichkeiten
58.5%
Kaufpreis
53.6%
Naherholungsgebiet in der Umgebung Mehrfachantwort möglich
Top 5 in der Romandie 69.0%
Garten oder Terrasse / Balkon
57.5%
Grösse der Immobilie
55.8%
ÖV-Anbindung
54.0%
Kaufpreis
48.7%
Aussicht Mehrfachantwort möglich
Mehrfachantwort möglich
10
Wohntraumstudie 2018
Wohntraumstudie 2018
11
Romands sind weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Wohnsituation
Schweizer denken praktisch – auch mit Blick in die Zukunft
Gut drei Viertel der Schweizer sind sehr oder eher zufrieden mit ihrer aktuellen Wohnsituation. Im Vergleich zu den Vorjahreszahlen ist die Zufriedenheitsrate sogar merklich gestiegen: Damals gaben gut 20 Prozent der Befragten an, mit der aktuellen Wohnsituation nicht nur zufrieden, sondern sogar sehr zufrieden zu sein. Dieser Wert ist inzwischen auf knapp 40 Prozent angestiegen.
Die Schweizer sind auch hinsichtlich ihrer Zukunftswünsche bodenständig und realistisch. Ein Grossteil der Befragten möchte gerne in der Schweiz wohnen bleiben. Auf der Wunschliste zur Wohnform nach Pensionierung finden sich zwar viele unterschiedliche Ideen, aber auch hier sucht man vergebens nach Luxus und Extravaganz.
Zufriedenheit mit der Wohnsituation ist in der Deutschschweiz höher
Treue Schweizer
Der Grossteil der Befragten ist zufrieden oder sogar sehr zufrieden mit der aktuellen Wohnsituation. Unterschiede zeigen sich jedoch zwischen der deutsch- und der französischsprachigen Schweiz. Während die Deutschschweizer mit einer Zufriedenheitsrate von 75.1 Prozent leicht über dem gesamtschweizer Durchschnitt liegen, befinden sich die Romands mit 62.2 Prozent deutlich darunter.
Zwei Drittel der Befragten möchte entweder in der jetzigen Liegenschaft bleiben oder aber eine andere Immobilie in der Schweiz mieten.
Zufriedenheit mit der aktuellen Wohnsituation 24.9%
24.9% eher bis sehr unzufrieden
26.4%
eher bis sehr zufrieden
75.1%
26.4%
75.1%
Eher bis sehr unzufrieden
Deutschschweiz
eher bis sehr zufrieden
73.6% 73.6%
37.8% 37.8%
62.2%
62.2%
Was die Schweizer stört
Unerfüllte Wohnträume trüben die Zufriedenheit der Befragten mit der eigenen Wohnsituation. So beklagen sich die Befragten beispielsweise über den fehlenden Garten, die nicht vorhandene Terrasse beziehungsweise Balkon sowie die fehlende Aussicht. Wie schon bei der letztjährigen Wohntraumstudie vermissen zudem einigen Befragten die private Waschmaschine. Am meisten stören sich die Befragten allerdings an den eigenen Nachbarn.
Gesamtschweiz
Westschweiz Eher bis sehr zufrieden Eher bis sehr unzufrieden
eher bis sehr unzufrieden eher bis sehr zufrieden
Gut ein Drittel der Befragten (37%) möchte nach der Pensionierung eine andere Immobilie in der Schweiz kaufen oder mieten. Ein weiteres Drittel möchte auch im Alter in der aktuellen Immobilie bleiben. Hinter dem einen Drittel «Anderes» versteckt sich eine breite Palette an Ideen und Wünschen. Beliebt ist die Immobilie im Ausland aber auch das Mehrgenerationenhaus. Jeder Siebte kann sich sogar vorstellen gar keinen festen Wohnsitz zu haben, sondern zu reisen. Wenig beliebt ist das betreute Heim – nur gerade 3 Prozent nennt dies als Wunsch-Wohnform für die Zeit nach der Pensionierung. Einzelne Befragte können sich auch einen Wohn-Container, ein Hausboot oder den Lebensabend auf dem Bauernhof vorstellen.
Präferenz Wohnform im Alter
29.8%
33.2%
29.8%
33.2%
Ich möchte Anderes eine andere Immobilie in der Schweiz kaufen oder mieten Ich möchte Ich in meiner möchtejetzigen eine andere Immobilie in der Liegenschaft bleibenkaufen oder mieten Schweiz Anderes
Ich möchte in meiner jetzigen Liegenschaft bleiben
37.0% 37.0%
Spezifische Präferenzen unter der Kategorie “Anderes“ 4%
3%
8% 28%
Ich möchte eine Immobilie im Ausland kaufen oder mieten Anderes Ich möchte in einem Mehrgenerationenhaus wohnen
14%
Ich möchte keinen festen Wohnsitz, sondern reisen Ich möchte gerne zusammen mit meinen Kindern im selben Haus wohnen
18%
Ich möchte im Hotel / in einer Pension wohnen
25%
Ich möchte in einem betreuten Heim leben
Ich möchte eine Immobilie im Ausland kaufen oder mieten Anderes Ich möchte in einem Mehrgenerationenhaus wohnen Ich möchte keinen festen Wohnsitz, sondern reisen Ich möchte gerne zusammen mit meinen Kindern im selben Haus wohnen Ich möchte im Hotel / in einer Pension wohnen Ich möchte in einem betreuten Heim leben
12
Wohntraumstudie 2018
Wohntraumstudie 2018
13
Romands sind weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Wohnsituation
Schweizer denken praktisch – auch mit Blick in die Zukunft
Gut drei Viertel der Schweizer sind sehr oder eher zufrieden mit ihrer aktuellen Wohnsituation. Im Vergleich zu den Vorjahreszahlen ist die Zufriedenheitsrate sogar merklich gestiegen: Damals gaben gut 20 Prozent der Befragten an, mit der aktuellen Wohnsituation nicht nur zufrieden, sondern sogar sehr zufrieden zu sein. Dieser Wert ist inzwischen auf knapp 40 Prozent angestiegen.
Die Schweizer sind auch hinsichtlich ihrer Zukunftswünsche bodenständig und realistisch. Ein Grossteil der Befragten möchte gerne in der Schweiz wohnen bleiben. Auf der Wunschliste zur Wohnform nach Pensionierung finden sich zwar viele unterschiedliche Ideen, aber auch hier sucht man vergebens nach Luxus und Extravaganz.
Zufriedenheit mit der Wohnsituation ist in der Deutschschweiz höher
Treue Schweizer
Der Grossteil der Befragten ist zufrieden oder sogar sehr zufrieden mit der aktuellen Wohnsituation. Unterschiede zeigen sich jedoch zwischen der deutsch- und der französischsprachigen Schweiz. Während die Deutschschweizer mit einer Zufriedenheitsrate von 75.1 Prozent leicht über dem gesamtschweizer Durchschnitt liegen, befinden sich die Romands mit 62.2 Prozent deutlich darunter.
Zwei Drittel der Befragten möchte entweder in der jetzigen Liegenschaft bleiben oder aber eine andere Immobilie in der Schweiz mieten.
Zufriedenheit mit der aktuellen Wohnsituation 24.9%
24.9% eher bis sehr unzufrieden
26.4%
eher bis sehr zufrieden
75.1%
26.4%
75.1%
Eher bis sehr unzufrieden
Deutschschweiz
eher bis sehr zufrieden
73.6% 73.6%
37.8% 37.8%
62.2%
62.2%
Was die Schweizer stört
Unerfüllte Wohnträume trüben die Zufriedenheit der Befragten mit der eigenen Wohnsituation. So beklagen sich die Befragten beispielsweise über den fehlenden Garten, die nicht vorhandene Terrasse beziehungsweise Balkon sowie die fehlende Aussicht. Wie schon bei der letztjährigen Wohntraumstudie vermissen zudem einigen Befragten die private Waschmaschine. Am meisten stören sich die Befragten allerdings an den eigenen Nachbarn.
Gesamtschweiz
Westschweiz Eher bis sehr zufrieden Eher bis sehr unzufrieden
eher bis sehr unzufrieden eher bis sehr zufrieden
Gut ein Drittel der Befragten (37%) möchte nach der Pensionierung eine andere Immobilie in der Schweiz kaufen oder mieten. Ein weiteres Drittel möchte auch im Alter in der aktuellen Immobilie bleiben. Hinter dem einen Drittel «Anderes» versteckt sich eine breite Palette an Ideen und Wünschen. Beliebt ist die Immobilie im Ausland aber auch das Mehrgenerationenhaus. Jeder Siebte kann sich sogar vorstellen gar keinen festen Wohnsitz zu haben, sondern zu reisen. Wenig beliebt ist das betreute Heim – nur gerade 3 Prozent nennt dies als Wunsch-Wohnform für die Zeit nach der Pensionierung. Einzelne Befragte können sich auch einen Wohn-Container, ein Hausboot oder den Lebensabend auf dem Bauernhof vorstellen.
Präferenz Wohnform im Alter
29.8%
33.2%
29.8%
33.2%
Ich möchte Anderes eine andere Immobilie in der Schweiz kaufen oder mieten Ich möchte Ich in meiner möchtejetzigen eine andere Immobilie in der Liegenschaft bleibenkaufen oder mieten Schweiz Anderes
Ich möchte in meiner jetzigen Liegenschaft bleiben
37.0% 37.0%
Spezifische Präferenzen unter der Kategorie “Anderes“ 4%
3%
8% 28%
Ich möchte eine Immobilie im Ausland kaufen oder mieten Anderes Ich möchte in einem Mehrgenerationenhaus wohnen
14%
Ich möchte keinen festen Wohnsitz, sondern reisen Ich möchte gerne zusammen mit meinen Kindern im selben Haus wohnen
18%
Ich möchte im Hotel / in einer Pension wohnen
25%
Ich möchte in einem betreuten Heim leben
Ich möchte eine Immobilie im Ausland kaufen oder mieten Anderes Ich möchte in einem Mehrgenerationenhaus wohnen Ich möchte keinen festen Wohnsitz, sondern reisen Ich möchte gerne zusammen mit meinen Kindern im selben Haus wohnen Ich möchte im Hotel / in einer Pension wohnen Ich möchte in einem betreuten Heim leben
12
Wohntraumstudie 2018
Wohntraumstudie 2018
13
Nachbarschaft und Untervermietung
94%
haben ihre Immobilie noch nie untervermietet
Schweizer mögen’s lieber privat! Diagrammtitel 94 Prozent der Befragten haben ihre Immobilie noch nie untervermietet. 79 Prozent haben es auch künftig nicht vor.
Wenn, dann muss die Ferienwohnung dran glauben Der grösste Teil der Befragten, die ihre Immobilie bereits über Airbnb oder eine ähnliche Plattform untervermietet haben, wohnt in einer WG. Bei dieser Gruppe ist auch die Bereitschaft am grössten, ihre Immobilie künftig zu vermieten – sei dies aus Kostengründen oder aus Neugier. Gemäss aktueller Zahlen der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich macht das Airbnb-Angebot 10 Prozent der hiesigen Hotellerie aus. Besonders stark gewachsen ist das Angebot auf Airbnb in Kantonen mit vielen Ferienwohnungen. Wenn die Schweizer die eigenen vier Wände vermieten, dann also eher die Ferienwohnung und nicht den Hauptwohnsitz.
14
Wohntraumstudie 2018
Haben Sie Ihre Wohnung schon 2% mal teilweise oder ganz untervermietet? 2% 1% 1% 2% 2% 2% 2%
Ja, aus Kostengründen 15%
Ja, aus Kostengründen Ja, aus Neugierde und um neue Leute kennenzulernen Ja, aus Neugier und um neue Leute kennenzulernen Ja, aus sozialen Gründen (Sharing Economy) Ja, aus sozialen Gründen (Sharing Economy)
Ja, weil ich länger im Ausland war
Ja, weil ich länger im Ausland war
Nein, aber ich kann es mir vorstellen
79%
Wohntraumstudie 2018
Nein, aber ich kann es mir vorstellen
Nein, ich habe es auch nicht vor
Nein, ich habe es auch nicht vor
15
Nachbarschaft und Untervermietung
94%
haben ihre Immobilie noch nie untervermietet
Schweizer mögen’s lieber privat! Diagrammtitel 94 Prozent der Befragten haben ihre Immobilie noch nie untervermietet. 79 Prozent haben es auch künftig nicht vor.
Wenn, dann muss die Ferienwohnung dran glauben Der grösste Teil der Befragten, die ihre Immobilie bereits über Airbnb oder eine ähnliche Plattform untervermietet haben, wohnt in einer WG. Bei dieser Gruppe ist auch die Bereitschaft am grössten, ihre Immobilie künftig zu vermieten – sei dies aus Kostengründen oder aus Neugier. Gemäss aktueller Zahlen der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich macht das Airbnb-Angebot 10 Prozent der hiesigen Hotellerie aus. Besonders stark gewachsen ist das Angebot auf Airbnb in Kantonen mit vielen Ferienwohnungen. Wenn die Schweizer die eigenen vier Wände vermieten, dann also eher die Ferienwohnung und nicht den Hauptwohnsitz.
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Wohntraumstudie 2018
Haben Sie Ihre Wohnung schon 2% mal teilweise oder ganz untervermietet? 2% 1% 1% 2% 2% 2% 2%
Ja, aus Kostengründen 15%
Ja, aus Kostengründen Ja, aus Neugierde und um neue Leute kennenzulernen Ja, aus Neugier und um neue Leute kennenzulernen Ja, aus sozialen Gründen (Sharing Economy) Ja, aus sozialen Gründen (Sharing Economy)
Ja, weil ich länger im Ausland war
Ja, weil ich länger im Ausland war
Nein, aber ich kann es mir vorstellen
79%
Wohntraumstudie 2018
Nein, aber ich kann es mir vorstellen
Nein, ich habe es auch nicht vor
Nein, ich habe es auch nicht vor
15
37%
leiden unter lärmenden Nachbarn
Lärmempfindliche Schweizer Darauf angesprochen, was am Nachbarn am meisten stört, gibt jeder dritte Befragte Lärm als grösstes Ärgernis an. Die störendsten Lärmquellen sind hierbei Kindergeschrei, Partylärm und lautes Rasenmähen.
Das stört die Schweizer am meisten an ihren Nachbarn
Kindergeschrei ist die störendste Lärmquelle
Die Schweizer scheinen lärmempfindlich zu sein und fühlen sich insbesondere durch laute Musik, lärmende Kinder oder lautes Staubsaugen und Rasenmähen gestört.
Männer scheinen gegenüber Lärm grundsätzlich empfindlicher zu sein als Frauen. Während gerade mal 15 Prozent der Frauen Lärm als störend empfinden, sind es unter den Männern 22 Prozent. Unter den verschiedenen Lärmquellen ist Kindergeschrei sowohl für Männer als auch Frauen der grösste Störfaktor. Fast 7 Prozent der Männer nennen diese Lärmquelle als primäres Ärgernis, bei den Frauen sind es 6 Prozent.
Generell scheinen Lärmquellen der grösste Störfaktor zu sein. Darauf folgt etwas überraschend die Geruchsbelästigung durch Nachbarn, gefolgt von der Unordnung im Treppenhaus oder dem Garten.
Was stört Sie an Ihren Nachbarn? Nichts Lärm Geruchsbelästigung Unordnung Unfreundlichkeit Mangelnde Kommunikation Ständiges Nörgeln Ich fühle mich von meinen Nachbarn beobachtet Auto auf falschem Parkplatz abgestellt Ich kenne meine Nachbarn gar nicht Anderes Nichteinhaltung der Grundstücksgrenze Nichteinhalten des Waschplans
Was stört Sie an Ihren Nachbarn? Nichts Geruchsbelästigung Lärm durch Kinder Unfreundlichkeit Mangelnde Kommunikation Lärm durch Musik, Partys Ständiges Nörgeln Lärm durch Geräte wie Rasenmäher/ Staubsauger Unordnung im Treppenhaus Ich fühle mich von meinen Nachbarn beobachtet Auto auf falschem Parkplatz abgestellt
Nachbarn recyceln nicht Ich habe keine Nachbarn
Ich kenne meine Nachbarn gar nicht 0%
5%
10%
15%
20%
25%
30%
35%
40%
45%
Unaufgeräumter Garten Anderes Nichteinhaltung der Grundstücksgrenze
Insgesamt sind die Schweizer zufrieden mit ihren Nachbarn Die gute Nachricht ist jedoch, dass sich ein Grossteil der Befragten überhaupt nicht an den Nachbarn stört. Hierbei sind die Männer noch etwas kulanter als die Frauen. Während 25 Prozent der Männer mit den Nachbarn rundum zufrieden und glücklich sind, sind es unter den Frauen mit 17 Prozent leicht weniger.
16
Wohntraumstudie 2018
Nichteinhalten des Waschplans Lärm durch Haustiere Nachbarn recyceln nicht Ich habe keine Nachbarn 0.0%
5.0% weiblich
Wohntraumstudie 2018
10.0%
15.0%
20.0%
25.0%
30.0%
männlich
17
37%
leiden unter lärmenden Nachbarn
Lärmempfindliche Schweizer Darauf angesprochen, was am Nachbarn am meisten stört, gibt jeder dritte Befragte Lärm als grösstes Ärgernis an. Die störendsten Lärmquellen sind hierbei Kindergeschrei, Partylärm und lautes Rasenmähen.
Das stört die Schweizer am meisten an ihren Nachbarn
Kindergeschrei ist die störendste Lärmquelle
Die Schweizer scheinen lärmempfindlich zu sein und fühlen sich insbesondere durch laute Musik, lärmende Kinder oder lautes Staubsaugen und Rasenmähen gestört.
Männer scheinen gegenüber Lärm grundsätzlich empfindlicher zu sein als Frauen. Während gerade mal 15 Prozent der Frauen Lärm als störend empfinden, sind es unter den Männern 22 Prozent. Unter den verschiedenen Lärmquellen ist Kindergeschrei sowohl für Männer als auch Frauen der grösste Störfaktor. Fast 7 Prozent der Männer nennen diese Lärmquelle als primäres Ärgernis, bei den Frauen sind es 6 Prozent.
Generell scheinen Lärmquellen der grösste Störfaktor zu sein. Darauf folgt etwas überraschend die Geruchsbelästigung durch Nachbarn, gefolgt von der Unordnung im Treppenhaus oder dem Garten.
Was stört Sie an Ihren Nachbarn? Nichts Lärm Geruchsbelästigung Unordnung Unfreundlichkeit Mangelnde Kommunikation Ständiges Nörgeln Ich fühle mich von meinen Nachbarn beobachtet Auto auf falschem Parkplatz abgestellt Ich kenne meine Nachbarn gar nicht Anderes Nichteinhaltung der Grundstücksgrenze Nichteinhalten des Waschplans
Was stört Sie an Ihren Nachbarn? Nichts Geruchsbelästigung Lärm durch Kinder Unfreundlichkeit Mangelnde Kommunikation Lärm durch Musik, Partys Ständiges Nörgeln Lärm durch Geräte wie Rasenmäher/ Staubsauger Unordnung im Treppenhaus Ich fühle mich von meinen Nachbarn beobachtet Auto auf falschem Parkplatz abgestellt
Nachbarn recyceln nicht Ich habe keine Nachbarn
Ich kenne meine Nachbarn gar nicht 0%
5%
10%
15%
20%
25%
30%
35%
40%
45%
Unaufgeräumter Garten Anderes Nichteinhaltung der Grundstücksgrenze
Insgesamt sind die Schweizer zufrieden mit ihren Nachbarn Die gute Nachricht ist jedoch, dass sich ein Grossteil der Befragten überhaupt nicht an den Nachbarn stört. Hierbei sind die Männer noch etwas kulanter als die Frauen. Während 25 Prozent der Männer mit den Nachbarn rundum zufrieden und glücklich sind, sind es unter den Frauen mit 17 Prozent leicht weniger.
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Wohntraumstudie 2018
Nichteinhalten des Waschplans Lärm durch Haustiere Nachbarn recyceln nicht Ich habe keine Nachbarn 0.0%
5.0% weiblich
Wohntraumstudie 2018
10.0%
15.0%
20.0%
25.0%
30.0%
männlich
17
Mieten, kaufen, wohnen
Zentralschweizer suchen am längsten Gut jeder zweite Schweizer findet seine Immobilie innerhalb von drei Monaten nach Beginn der Suche. Dabei zeigen sich allerdings grosse Unterschiede zwischen den Regionen.
36% der Zentralschweizer suchen über ein Jahr nach ihrer Immobilie Auch wenn ein Grossteil der Immobiliensuchenden relativ schnell ein geeignetes Zuhause findet, zeigen sich doch gewisse regionale Unterschiede. Während die Nordwestschweizer die schnellsten Immobilienjäger sind, scheint es in der Zentralschweiz weitaus schwieriger zu sein, die passenden vier Wände zu finden. Jeder dritte Zentralschweizer sucht über ein Jahr nach einem geeigneten Wohnsitz. Relativ überraschend scheinen auch die Zürcher bei der Wohnungssuche ein glückliches Händchen zu haben. Trotz geringer Leerstandsquote findet jeder zweite Zürcher seine Bleibe innerhalb von drei Monaten.
18
Wohntraumstudie 2018
Diagrammtitel
Suchdauer nach Region Zürich Zentralschweiz Genferseeregion Espace Mittelland Ostschweiz Nordwestschweiz 0%
20%
40%
60%
80%
100%
bis max. 3 Monate 4 bis 12 Monate Über 1 Jahr bis max. 3 Monate 4-12 Monate Über 1 Jahr
Wohntraumstudie 2018
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Mieten, kaufen, wohnen
Zentralschweizer suchen am längsten Gut jeder zweite Schweizer findet seine Immobilie innerhalb von drei Monaten nach Beginn der Suche. Dabei zeigen sich allerdings grosse Unterschiede zwischen den Regionen.
36% der Zentralschweizer suchen über ein Jahr nach ihrer Immobilie Auch wenn ein Grossteil der Immobiliensuchenden relativ schnell ein geeignetes Zuhause findet, zeigen sich doch gewisse regionale Unterschiede. Während die Nordwestschweizer die schnellsten Immobilienjäger sind, scheint es in der Zentralschweiz weitaus schwieriger zu sein, die passenden vier Wände zu finden. Jeder dritte Zentralschweizer sucht über ein Jahr nach einem geeigneten Wohnsitz. Relativ überraschend scheinen auch die Zürcher bei der Wohnungssuche ein glückliches Händchen zu haben. Trotz geringer Leerstandsquote findet jeder zweite Zürcher seine Bleibe innerhalb von drei Monaten.
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Wohntraumstudie 2018
Diagrammtitel
Suchdauer nach Region Zürich Zentralschweiz Genferseeregion Espace Mittelland Ostschweiz Nordwestschweiz 0%
20%
40%
60%
80%
100%
bis max. 3 Monate 4 bis 12 Monate Über 1 Jahr bis max. 3 Monate 4-12 Monate Über 1 Jahr
Wohntraumstudie 2018
19
37%
92%
geben mehr als ein Fünftel ihres Einkommens für ihre Immobilie aus
Und wieder zeigt sich: Mieter bezahlen mehr
Mieter sind mit ihrem Mietzins zufrieden
Wohneigentum zu erwerben zahlt sich aus, und das nicht nur aufgrund der tiefen Hypothekarzinsen.
Die Chance, als Mieter eine Mietzinsreduktion zu erhalten, ist sehr hoch. Dass dennoch viele Mieter diese Chance ungenutzt verstreichen lassen, lässt vermuten, dass sie mit ihrem Mietzins zufrieden sind.
Wohneigentum lohnt sich
Gute Chancen für Mietzinssenkungen
Die Faustregel besagt, dass nicht mehr als ein Drittel des Einkommens in die Miete bzw. die laufenden Kosten der Immobilie fliessen sollte. Ein Grossteil der Befragten liegt innerhalb dieser Vorgabe, Eigentümer geben dabei tendenziell weniger aus als Mieter. Rund die Hälfte der Eigentümer bezahlt gerade mal 10 bis 20 Prozent für die laufenden Kosten der Immobilie. Derweil gibt mehr als die Hälfte der Mieter mindestens 20 Prozent ihres Einkommens für die Wohnung aus.
Ausgaben für Wohnen in Prozent des Einkommens 52.0%
53.4%
41.8%
24.3%
23.7%
4.9%
<10%
Miete (einschl. WG und Eltern) Eigentum
In 9 von 10 Fällen wird eine Mietzinsreduktion teilweise oder vollständig bewilligt. Jedoch machen sich nur Wenige überhaupt die Mühe, danach zu fragen. Lediglich jeder fünfte Befragte gibt an, ein oder mehrere Male eine Reduktion beantragt zu haben. Und dies obwohl die Chancen von einem niedrigeren Mietzins zu profitieren, äusserst gut stehen. Offensichtlich scheint die Mehrheit der Schweizer Mieter mit ihrem Mietzins ganz zufrieden zu sein.
erhalten eine Mietzinsreduktion
Haben Sie in den letzten 3 Jahren eine Mietzinsreduktion beantragt? 11% 7% 3%
Ja, 1 Mal Ja, 1 Mal
Ja, 2 Mal Ja, 2 Mal Ja, 3 Mal oder mehr Ja, 3 Mal oder mehr Nein
79%
Nein
Wurde die Mietzinsreduktion bewilligt? 10 bis 20%
20 bis 35%
7.7%
Ja,Ja, immer immer
27.6%
teilweise Ja,Ja, teilweise
64.8%
20
Wohntraumstudie 2018
Wohntraumstudie 2018
Nein, nie Nein, nie
21
37%
92%
geben mehr als ein Fünftel ihres Einkommens für ihre Immobilie aus
Und wieder zeigt sich: Mieter bezahlen mehr
Mieter sind mit ihrem Mietzins zufrieden
Wohneigentum zu erwerben zahlt sich aus, und das nicht nur aufgrund der tiefen Hypothekarzinsen.
Die Chance, als Mieter eine Mietzinsreduktion zu erhalten, ist sehr hoch. Dass dennoch viele Mieter diese Chance ungenutzt verstreichen lassen, lässt vermuten, dass sie mit ihrem Mietzins zufrieden sind.
Wohneigentum lohnt sich
Gute Chancen für Mietzinssenkungen
Die Faustregel besagt, dass nicht mehr als ein Drittel des Einkommens in die Miete bzw. die laufenden Kosten der Immobilie fliessen sollte. Ein Grossteil der Befragten liegt innerhalb dieser Vorgabe, Eigentümer geben dabei tendenziell weniger aus als Mieter. Rund die Hälfte der Eigentümer bezahlt gerade mal 10 bis 20 Prozent für die laufenden Kosten der Immobilie. Derweil gibt mehr als die Hälfte der Mieter mindestens 20 Prozent ihres Einkommens für die Wohnung aus.
Ausgaben für Wohnen in Prozent des Einkommens 52.0%
53.4%
41.8%
24.3%
23.7%
4.9%
<10%
Miete (einschl. WG und Eltern) Eigentum
In 9 von 10 Fällen wird eine Mietzinsreduktion teilweise oder vollständig bewilligt. Jedoch machen sich nur Wenige überhaupt die Mühe, danach zu fragen. Lediglich jeder fünfte Befragte gibt an, ein oder mehrere Male eine Reduktion beantragt zu haben. Und dies obwohl die Chancen von einem niedrigeren Mietzins zu profitieren, äusserst gut stehen. Offensichtlich scheint die Mehrheit der Schweizer Mieter mit ihrem Mietzins ganz zufrieden zu sein.
erhalten eine Mietzinsreduktion
Haben Sie in den letzten 3 Jahren eine Mietzinsreduktion beantragt? 11% 7% 3%
Ja, 1 Mal Ja, 1 Mal
Ja, 2 Mal Ja, 2 Mal Ja, 3 Mal oder mehr Ja, 3 Mal oder mehr Nein
79%
Nein
Wurde die Mietzinsreduktion bewilligt? 10 bis 20%
20 bis 35%
7.7%
Ja,Ja, immer immer
27.6%
teilweise Ja,Ja, teilweise
64.8%
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Wohntraumstudie 2018
Wohntraumstudie 2018
Nein, nie Nein, nie
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Ökologie & Technologie
Ausgeprägtes ökologisches Bewusstsein Der ökologische Fussabdruck der eigenen Immobilie ist den Schweizern nach wie vor sehr wichtig. Schon im vergangenen Jahr waren ökologische Überlegungen für rund zwei Drittel der Befragten zentral bei der Wahl der Traumimmobilie. Und es bleibt nicht nur bei leeren Worten: Energiesparende Massnahmen werden ergriffen und umgesetzt. Das ökologische Gewissen dominiert Auch dieses Jahr ist für rund zwei Drittel der Befragten der ökologische Fussabdruck der eigenen Immobilie wichtig oder sogar sehr wichtig. Um Energie zu sparen setzen die Schweizer mehrheitlich auf die Solarthermie, also das Aufheizen von Wasser mit Sonnenenergie. An zweiter Stelle stehen Energiesparlampen, gefolgt von der Fensterisolation. Von denjenigen, die bisher noch keine energiesparenden Technologien nutzen, haben die meisten vor, dies künftig zu tun.
So wichtig ist den Schweizern der ökologische Fussabdruck ihrer Immobilie
11%
Sehr wichtig oder wichtig
21%
Sehr wichtig oder wichtig
eher unwichtig oder unwichtig
eher unwichtig oder unwichtig
67%
Ich Ich habe mich mitder derMaterie Materie befasst habe michnoch nochzu zu wenig wenig mit befasst
Welche Technologien nutzen Sie aktuell, um Energie zu sparen? Solarthermie (Aufheizenmit von Sonnenenergie) Wasser mit Sonnenenergie) Solarthermie (Aufheizen von Wasser
30.9%
aber ich es habevor es vor Nichts davon, Nichts aberdavon, ich habe
21.1%
Energiesparlampen Energiesparlampen
18.2%
Fensterisolation (Doppelverglasung) Fensterisolation (Doppelverglasung)
12.6%
Wassersparender Duschkopf Wassersparender Duschkopf Photovoltaik (Solarzellen zur Energieerzeugung) Photovoltaik (Solarzellen zur Energieerzeugung)
4.9% 3.0%
davon, und habe esnicht auch nicht Nichts davon, undNichts ich habe esichauch vorvor
2.5%
ich lebe Mietwohnung in einer Mietwohnung Nichts davon, ichNichts lebedavon, in einer
2.3%
Anderes Anderes
2.2%
Erdwärme Erdwärme
2.1%
Mehrfachantwort möglich
22
Wohntraumstudie 2018
Wohntraumstudie 2018
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Ökologie & Technologie
Ausgeprägtes ökologisches Bewusstsein Der ökologische Fussabdruck der eigenen Immobilie ist den Schweizern nach wie vor sehr wichtig. Schon im vergangenen Jahr waren ökologische Überlegungen für rund zwei Drittel der Befragten zentral bei der Wahl der Traumimmobilie. Und es bleibt nicht nur bei leeren Worten: Energiesparende Massnahmen werden ergriffen und umgesetzt. Das ökologische Gewissen dominiert Auch dieses Jahr ist für rund zwei Drittel der Befragten der ökologische Fussabdruck der eigenen Immobilie wichtig oder sogar sehr wichtig. Um Energie zu sparen setzen die Schweizer mehrheitlich auf die Solarthermie, also das Aufheizen von Wasser mit Sonnenenergie. An zweiter Stelle stehen Energiesparlampen, gefolgt von der Fensterisolation. Von denjenigen, die bisher noch keine energiesparenden Technologien nutzen, haben die meisten vor, dies künftig zu tun.
So wichtig ist den Schweizern der ökologische Fussabdruck ihrer Immobilie
11%
Sehr wichtig oder wichtig
21%
Sehr wichtig oder wichtig
eher unwichtig oder unwichtig
eher unwichtig oder unwichtig
67%
Ich Ich habe mich mitder derMaterie Materie befasst habe michnoch nochzu zu wenig wenig mit befasst
Welche Technologien nutzen Sie aktuell, um Energie zu sparen? Solarthermie (Aufheizenmit von Sonnenenergie) Wasser mit Sonnenenergie) Solarthermie (Aufheizen von Wasser
30.9%
aber ich es habevor es vor Nichts davon, Nichts aberdavon, ich habe
21.1%
Energiesparlampen Energiesparlampen
18.2%
Fensterisolation (Doppelverglasung) Fensterisolation (Doppelverglasung)
12.6%
Wassersparender Duschkopf Wassersparender Duschkopf Photovoltaik (Solarzellen zur Energieerzeugung) Photovoltaik (Solarzellen zur Energieerzeugung)
4.9% 3.0%
davon, und habe esnicht auch nicht Nichts davon, undNichts ich habe esichauch vorvor
2.5%
ich lebe Mietwohnung in einer Mietwohnung Nichts davon, ichNichts lebedavon, in einer
2.3%
Anderes Anderes
2.2%
Erdwärme Erdwärme
2.1%
Mehrfachantwort möglich
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Wohntraumstudie 2018
Wohntraumstudie 2018
23
36%
der Schweizer Haushalte werden per App gesteuert
Jeder Dritte lebt in einem vernetzten Zuhause Punkto Technik haben die Schweizer noch Aufrüstungspotential. Aktuell nutzt nur jeder Dritte Apps oder Roboter im Haushalt.
Das Zuhause per App steuern Vernetztes Wohnen, sprich die Steuerung der Musikanlage via App, ein Roboterstaubsauger, ein smartes Sicherheitssystem wird bisher von jedem dritten Haushalt genutzt. Das Potenzial für die technologische Aufrüstung der eigenen vier Wände ist dementsprechend hoch. Doch die Schweizer scheinen damit noch nicht so recht warm geworden zu sein: Noch immer will beinahe die Hälfte der Befragten (44.7 Prozent) ihr Zuhause auch in Zukunft nicht vernetzen. Staubsaugerroboter und Rasenmäherroboter sind übrigens die beliebtesten technologischen Hilfsmittel in Schweizer Haushalten, während ein smarter Kühlschrank hierzulande bislang kaum Anklang findet.
24
Technikaffine Generation X Welche Technologien werden zu Hause genutzt Staubsaugerroboter
16.4%
Rasenmäherroboter
12.0%
Lichtsteuerung über eine App
6.1%
Smartwaage
4.3%
Smarte Sicherheitssysteme (Überwachung etc.)
4.2%
Temperaturregelung über eine App
4.1%
Steuerung der Storen über eine App
3.8%
3.2%
Andere Steuerung von Haushaltsgeräten über eine App Smartes Wecksystem (z.B. Aura) Sprachsteuerung von Licht, Musik, Nachrichten Steuerung des Türschlosses über eine App Smarter Kühlschrank (autom. Nachbestellung)
2.9% 2.3%
2.0%
Auffällig sind die Unterschiede zwischen den Altersgruppen: so wohnen die 33- bis 45-Jährigen am ehesten in einem vernetzten Zuhause. Dass dies auf die 15- bis 32-Jährigen vergleichsweise weniger zutrifft, dürfte jedoch nicht fehlender Technikaffinität geschuldet sein, sondern hat wohl eher finanzielle Gründe. Wenig überraschend nutzen beinahe drei Viertel der über 53-Jährigen überhaupt keine Technologien für ein smartes Zuhause.
Altersunterschiede bei der Nutzung von Apps zu Hause 54%
15 bis 32 Jahre
46% 40%
33 bis 45 Jahre
60% 46%
46 bis 53 Jahre
53 bis 65 Jahre
39%
1.4% 0.3% über 65 Jahre
37%
57% 61%
63%
Keine Verwendung von Apps zur Haushaltssteuerung Haussteuerung per App
Wohntraumstudie 2018
Wohntraumstudie 2018
25
36%
der Schweizer Haushalte werden per App gesteuert
Jeder Dritte lebt in einem vernetzten Zuhause Punkto Technik haben die Schweizer noch Aufrüstungspotential. Aktuell nutzt nur jeder Dritte Apps oder Roboter im Haushalt.
Das Zuhause per App steuern Vernetztes Wohnen, sprich die Steuerung der Musikanlage via App, ein Roboterstaubsauger, ein smartes Sicherheitssystem wird bisher von jedem dritten Haushalt genutzt. Das Potenzial für die technologische Aufrüstung der eigenen vier Wände ist dementsprechend hoch. Doch die Schweizer scheinen damit noch nicht so recht warm geworden zu sein: Noch immer will beinahe die Hälfte der Befragten (44.7 Prozent) ihr Zuhause auch in Zukunft nicht vernetzen. Staubsaugerroboter und Rasenmäherroboter sind übrigens die beliebtesten technologischen Hilfsmittel in Schweizer Haushalten, während ein smarter Kühlschrank hierzulande bislang kaum Anklang findet.
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Technikaffine Generation X Welche Technologien werden zu Hause genutzt Staubsaugerroboter
16.4%
Rasenmäherroboter
12.0%
Lichtsteuerung über eine App
6.1%
Smartwaage
4.3%
Smarte Sicherheitssysteme (Überwachung etc.)
4.2%
Temperaturregelung über eine App
4.1%
Steuerung der Storen über eine App
3.8%
3.2%
Andere Steuerung von Haushaltsgeräten über eine App Smartes Wecksystem (z.B. Aura) Sprachsteuerung von Licht, Musik, Nachrichten Steuerung des Türschlosses über eine App Smarter Kühlschrank (autom. Nachbestellung)
2.9% 2.3%
2.0%
Auffällig sind die Unterschiede zwischen den Altersgruppen: so wohnen die 33- bis 45-Jährigen am ehesten in einem vernetzten Zuhause. Dass dies auf die 15- bis 32-Jährigen vergleichsweise weniger zutrifft, dürfte jedoch nicht fehlender Technikaffinität geschuldet sein, sondern hat wohl eher finanzielle Gründe. Wenig überraschend nutzen beinahe drei Viertel der über 53-Jährigen überhaupt keine Technologien für ein smartes Zuhause.
Altersunterschiede bei der Nutzung von Apps zu Hause 54%
15 bis 32 Jahre
46% 40%
33 bis 45 Jahre
60% 46%
46 bis 53 Jahre
53 bis 65 Jahre
39%
1.4% 0.3% über 65 Jahre
37%
57% 61%
63%
Keine Verwendung von Apps zur Haushaltssteuerung Haussteuerung per App
Wohntraumstudie 2018
Wohntraumstudie 2018
25
Methodik und demografische Merkmale Erhebungsmethode
Online-Umfrage
Erhebungszeitraum
Mai bis Oktober 2017
Stichprobengrösse
Gesamtzahl der Befragten: davon Deutschschweiz: Westschweiz:
1021 902 119
Impressum
MoneyPark AG Churerstrasse 42 8808 Pfäffikon SZ Schweiz
alaCasa.ch, Experten für Wohneigentum GmbH Hinterdorfstrasse 21 8314 Kyburg Schweiz
Dr. Stefan Heitmann CEO und Gründer MoneyPark E-Mail: press@moneypark.com Telefon: 044 200 75 65
Dr. Roman H. Bolliger CEO alaCasa.ch – Experten für Wohneigentum E-Mail: roman.bolliger@alacasa.ch Telefon: 0800 80 80 11
© Copyright: MoneyPark | alaCasa 2017 26
Wohntraumstudie 2018
Wohntraumstudie 2018
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Methodik und demografische Merkmale Erhebungsmethode
Online-Umfrage
Erhebungszeitraum
Mai bis Oktober 2017
Stichprobengrösse
Gesamtzahl der Befragten: davon Deutschschweiz: Westschweiz:
1021 902 119
Impressum
MoneyPark AG Churerstrasse 42 8808 Pfäffikon SZ Schweiz
alaCasa.ch, Experten für Wohneigentum GmbH Hinterdorfstrasse 21 8314 Kyburg Schweiz
Dr. Stefan Heitmann CEO und Gründer MoneyPark E-Mail: press@moneypark.com Telefon: 044 200 75 65
Dr. Roman H. Bolliger CEO alaCasa.ch – Experten für Wohneigentum E-Mail: roman.bolliger@alacasa.ch Telefon: 0800 80 80 11
© Copyright: MoneyPark | alaCasa 2017 26
Wohntraumstudie 2018
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