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Aktion

Die Zeitschrift der AktionsGemeinschaft - Juni 2008 LIEBE LESERINNEN UND LESER!

Freier Master für alle

Die Tage werden heißer, das Semester neigt sich dem Ende zu und die Prüfungswochen laufen an. Das ist der richtige Zeitpunkt für eine letzte AKTION vor der Sommerpause. Mit einer bunten Auswahl an Artikeln zu den Themen Universität, Kultur und Freizeit hoffen wir, euch noch einmal umfassend informieren zu können und wünschen auf diesem Wege viel Erfolg für die Prüfungen und erholsame Sommerferien! Eure AktionsGemeinschaft Die Diskussion um die Zugangsbeschränkungen zu den infolge der Umstellung auf das dreigliedrige Studienmodell neu hinzukommenden Masterstudien ist wieder in eine heiße Phase eingetreten. Von einigen Politikern wird mit Vehemenz gefordert, nicht alle Absolventen eines Bakkalaureatsstudiums auch für ein anschließendes Masterstudium zuzulassen, sondern vielmehr jene herauszufiltern, die aufgrund ihres Studienerfolgs bzw. anderer noch nicht zur Gänze aus verhandelter Anknüpfungspunkte, wie etwa einer originellen Fächerkombination im Grundstudium für einen weiteren Weg an der Uni-

versität geeignet erscheinen. Eine Vielzahl von Gründen sprechen für die Beibehaltung des freien Hochschulzugangs, was das Masterstudium anbelangt. Ungeachtet der Tatsache hoher Qualität vieler Bakkalaureatsstudien, ist es noch sehr ungewiss, wie die österreichische Privatwirtschaft auf die Absolventen reagieren wird, da die Summe der Diplomstudien erst kürzlich umgestellt wurde, bzw. noch viele Universitäten in der Übergangsphase befindlich sind. Mitbedacht werden sollte darüber hinaus, dass insbesondere jene Grundstudienabgänger, die bereits einige Jahre in der Berufs-

welt gestanden haben und nun angereichert mit Erfahrung ihre Studien fortsetzen wollen, nicht an einer Höherqualifikation und den damit verbundenen Aufstiegschancen gehindert werden sollen. Darüber hinaus mag es durchaus auch für die Universitäten fruchtbar sein, Input aus anderen Lebensbereichen zu erhalten. Unserer Auffassung zufolge hat Wissenschaftsminister Hahn wirklich gut daran getan, den Zugang für Master- und PhD-Studien noch einmal für ca. fünf Jahre offen zu lassen. Die dadurch geschaffene längere Überlegungsfrist, sollte genügend Möglichkeit für alle Betroffenen eröffnen,

zu einem befriedigenden und den Studienstandort Österreich nachhaltigen Ergebnis zu gelangen. Nicht zuletzt die von der Aktionsgemeinschaft geleistete Überzeugungsarbeit hat die verantwortlichen Politiker dazu bewogen, die Master- und Doktorratsstudien nicht ab sofort zu beschränken. Zum Schluss sei noch einmal dringend an alle Verantwortlichen der Appell gerichtet, den Österreicherinnen und Österreichern diese Chance auf ein akademisches und berufliches Weiterkommen nicht zu verwehren und die Vielfalt der Wahlmöglichkeiten bestehen zu lassen.

www.ag-sbg.at // info@ag-sbg.at


Aktion Juni 2008

Masterstudium European Union Studies Seit kurzem wird an der Universität Salzburg das postgraduale Studium European Union Studies angeboten. Die AG wollte genauer wissen, worum es dabei geht, welche Vorteile so ein Studium mit sich bringt und welche Türen einem damit offen stehen und so haben wir uns für euch bei der Studienvertretung EUS umgehört:

fenden Prozesse. Dem interdisziplinären Charakter des Studiums entsprechend sind verschiedene wissenschaftliche Disziplinen eingebunden: Politikwissenschaft, Europarecht, Wirtschaft (sgeschichte) sowie Kommunikationswissenschaft. Als Ergänzung kannst Du Tschechisch oder Polnisch lernen.

Das Masterstudium EUROPEAN UNION STUDIES (EUS) bietet Dir eine praxisorientierte Ausbildung durch die Einführung in das Funktionieren europäischer Verfahren und Institutionen. Es verfolgt einen interdisziplinären Ansatz der Reflexion der dabei ablau-

Eine weiteres Merkmal des Studiums ist die didaktisch innovative Form der Interdisziplinären Seminare des dritten Semesters, die in Form von Planspielen reale Politikgestaltungsprozesse auf europäischer Ebene simulieren, wie zB im letzen Wintersemester die Ent-

Karrierekaffee Am Salzburger Juridicum ist „Karrierekaffe“ längst zur Institution geworden. Die AktionsGemeinschaft schafft es immer wieder, Spitzen der Salzburger Wirtschaft für einige Stunden an die Uni zu holen, um dort Auge in Auge mit den Studierenden

über Karriere, Qualifikationen und Praktika sprechen. Die vielfach sehr persönlichen Erfahrungen der hochkarätigen Gäste und die entspannte Atmosphäre sind zu einer unschätzbaren Bereicherung und einem Fixpunkt in jedem Semester geworden.

stehung der Dienstleistungsrichtlinie bzw. der Telekommunikationsrichtlinie. Im Rahmen von zwei Studienbesuchen lernst Du sowohl die Universität Olmütz (CZ), als auch die europäischen Institutionen in Brüssel, Luxemburg und Straßburg kennen. Das Studium EUS vertieft Deine Kenntnisse des Politikgestaltungsprozesses auf europäischer Ebene und qualifiziert Dich so zur/zum interdiszplinär geschulten Europaexpertin/ Europaexperten mit besonderer Berücksichtigung der neuen Mitgliedstaaten.

Die Dauer des Studiums beträgt vier Semester. Ein Semester kann an der Universität Olmütz (CZ) absolviert werden; als „Belohnung“ bekommst Du dafür einen tschechischen akademischen Titel. Als Voraussetzung ist ein Hochschulabschluss (B.A., Mag., etc.) nachzuweisen. www.oeh-salzburg.at/eus Die Studienvertretung European Union Studies befindet sich am Juridicum im 3. Stock. Öffnungszeiten im SS.2008: Mittwoch 11:00-12:00 Uhr und 18:00-19:00 Uhr. Sonst nach Vereinbarung (strv.eus@sbg.ac.at)


Aktion Juni 2008

Uni Park Nonntal Im Herbst 2010 wird es voraussichtlich soweit sein. Für die Institute , die seit mehr als 30 Jahren in einem desolaten und als Provisorium gedachten Gebäudekomplex in der Akademiestraße ihre Bleibe gefunden hatten, wird es bald ein neues Dach über dem Kopf geben. Die alten Räumlichkeiten waren ursprünglich nur als Über-

gangslösung mit einer Nutzungsdauer von 10 Jahren angelegt worden. Das architektonisch bemerkenswerte Gebäude wird im Zentrum ein Audi Max und eine Bibliothek beherbergen. Der Nonntaler Unipark wird vor allem Hörsäle und Seminarräume für die Kultur- und Gesellschaftswissenschaften zur Verfügung stellen.

Wohnen wird zum Luxus Schon manchem ist der kalte Schreck in die Glieder gefahren, als er sich zum ersten Mal in Salzburg auf Wohnungssuche gemacht hat. Um einen Platz in einem der begehrten Studentenheime zu ergattern ist es anzuraten, sich mindestens ein Dreivierteljahr vor dem Einzug auf die Suche zu machen. Vielfach werden Heimplätze auch an Bekannte von Studierenden weitergegeben. Fast könnte

man von einer Privatisierung der Heimplatzvergabe sprechen. Gegen Semesterende wird es dann noch enger mit den Heimplätzen. Viele stehen dann vor der Alternative, in eine WG zu ziehen, oder nach einer Garconniere zu suchen. Allerdings muss an dieser Stelle angemerkt werden, dass man bei einigermaßen erschwinglichen Objekten meist auch schon mit

einem monatlichen Mietzins von 250 Euro inkl. Betriebskosten zu rechnen ist. Selbstverständlich kommen da Strom und Internet noch extra dazu.

http://www.oehsalzburg.at/ die Rubrik ÖHWohnungsbörse anklicken und schon habt ihr eine gut sortierte Auswahl an Wohnungsangeboten.

Wer Hilfe bei der Wohnungssuche benötigt, kann diese bei der ÖH in Anspruch nehmen. Zudem gibt es eine Wohnungsbörse auf der Homepage der Salzburger Hochschülerschaft. Einfach unter

Vorsicht ist insbesondere auch bei befristeten Mietverträgen geboten. Wer sich unsicher ist, sollte lieber eine Rechtsberatung in Anspruch nehmen. Auch hier kann die ÖH erste Anlaufstelle sein.

„Ich würde zwar gerne gehen, die Karten sind mir aber zu teuer“, „Festspiele? Das ist doch nur etwas für wohl situierte ältere Damen und Herren“. So oder so ähnlich denken wohl viele Studentinnen und Studenten wenn es um die Salzburger Festspiele geht.

Ob nun Gespräche mit berühmten Künstlern wie Anna Netrebko oder Riccardo Muti, Workshops zu den einzelnen Veranstaltungen oder, was besonders hervorzuheben ist, die stark ermäßigten Jugend-Abonnements, die zu erschwinglichen Preisen u n v e r g e s s l i c h e Festspielmomente erleben lassen. Ob man sich nun für ein Theaterabo entscheidet, oder lieber Konzerte und Opern besuchen möchte, jeder kommt auf seine Kosten.

Festspiele für Studis

Doch das muss nicht so sein. Die jungen Freunde der Salzburger Festspiele halten eine breit gestreute Palette an Angeboten für Studierende unter 26 Jahren bereit.

“assistieren statt kritisieren”


Aktion Juni 2008

AG Ausflug Toskana

FestlAGENT Nur für euch auf der Suche nach den besten Veranstaltungen. Rockhouse: - 09.06. Stoney Curtis Band (20.30 Uhr) - 21.06. Schlagzeug Workshop (für Fortgeschrittene mit Hannes Gappmaier (13.00 Uhr) - 21.06. Lazy Lobster (20.30 Uhr) Los Zapatos (A) Deep Illumination (A) THE PLF (HU) STAY-due-BEAUTY - 30.06. Mick Pini Band (UK, 20.30 Uhr) Landestheater: - 10.06. Die Mausefalle (19.30 Uhr) Kriminalstück in zwei Akten von Agatha Christie - 11.06. Don Pasquale (19.30 Uhr) Komische Oper in drei Akten Schauspielhaus: - 11.06., 12.06., 13.06. Viel Lärm um Nichts (19.30 Uhr) Komödie von William Shakespeare Republic: - 20.06. back to the 80´s (21.00 Uhr)

Offenlegung und Impressum Offenlegung gem. § 25 MedienG: Herausgeber und Inhaber: AktionsGemeinschaft Salzburg, Merianstraße 13, 5020 Salzburg Grundlegende Richtung: Die AKTION versteht sich als Studierendenmagazin, das sowohl praktische als auch theoretische Hilfestellung zur Bewältigung des studentischen Alltags im Sinne des Grundsatzprogramms der AktionsGemeinschaft anbietet, sowie die Studierenden über Belange der Bildung, Kultur und Politik informiert. Chefredaktion: Günther Wintersteller Redaktion: Birgit Wirth und Karin Bleiner


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