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" Aktion AktionsGemeinschaft (AG) Salzburg – 2/2011

Keine ­ ukunft ­vermag Z ­gutzu­machen, was du in der Gegenwart versäumst. Deshalb geh zur Wahl!

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Wahl-Spezial

Udo meint

AG fordert: Mehr Service für alle Studierenden

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www.ag-sbg.a

Der beste Service Das beste Team Die beste Party Die beste Wahl

Für mehr Service wähle die

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AktionsGemeinschaft (AG) ÖH-Wahl 2011 24.–26. Mai


2 | Aktion

Die Karten ­werden neu gemischt Franz Linsinger, StV Juridicum und Obmann der AG

Warum wählen? Wenn man an die fehlenden Erfolge der grün-roten ÖHExekutive und die verblüffend niedrige Wahl­beteiligung bei den letzten ÖH-Wahlen denkt, ist diese Frage wohl auch berechtigt. Nur 20 Prozent der Studierenden haben 2009 von ihrem Stimmrecht für das Studierendenparlament ­Gebrauch gemacht. Das spricht nicht gerade für eine große Popularität der ÖH unter den Studierenden. Auch die Umtriebe der grün-roten Truppe sind kein gutes Aushängeschild für diese Institution. Dennoch brauchen wir eine starke Inter­ essenvertretung, die sich für die Belange der Studierenden einsetzt! Die ÖH bietet für engagierte Studierendenvertreter große Potenziale um die Studiensituation merklich zu verbessern. Das beginnt bei unverzichtbaren Service- und Beratungsleistungen durch die StVen und geht bis zur politischen Interessenvertretung durch die ÖH-Exekutive. Letzteres hat unter grün-roter Alleinherrschaft leider absolut nicht ­funktioniert. Die Interessenvertretung ist die letzten zwei Jahre über mehr oder weniger brach gelegen. Vieles hat sich seit der letzten ÖH-Wahl sogar noch verschlechtert. Demonstrieren und blockieren sind keine ­probaten Mittel, um für die Studierenden etwas ­Positives zu ­erreichen. Stattdessen braucht es gute Konzepte, ein starkes Team und den Rückhalt der Studierenden! Durch eine hohe Wahlbeteiligung gewinnen die Anliegen der StudierendenvertreterInnen gleich viel mehr an Bedeutung. Deshalb bitte ich Dich zur Wahl zu gehen und so für eine Verbesserung der Studienbedingungen einzutreten!

17.000 Studierende an der Uni Salzburg sind von 24.–26. Mai dazu aufgerufen, ihre Interessenvertretung zu wählen. Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) ist die gesetzliche Vertretung der Studierenden gegenüber der Universität, aber auch gegenüber Behör­ den und dem Gesetzgeber. Die ÖH lässt sich organisa­ torisch grob in zwei Ebenen gliedern: Zum einen in die Universitätsvertretung an der jeweiligen Universität, zum anderen in die Bun­ desvertretung als über­ geordnete Ebene. Weiters gibt es neben der Univer­ sitätsver tretung an der Universität noch ­Studien- und Fakultätsvertretungen. Die Studienvertretung ist für die Wahrung deiner Interessen in deinem ausgewählten Studi­ um zuständig. Die Fakultäts­ vertretung vertritt die Interes­ sen der gesamten Fakultät. Gegenüber der Universität und externen Stellen nimmt die Universitätsvertretung direkt die Wahrung deiner Interessen wahr. Dazu gibt es den Vorsitz und die einzelnen Referate (=ÖH-Exekutive). Weiters entsenden die in der Universitätsvertretung vertre­ tenen Fraktionen ihre Vertre­ ter in verschiedene Gremien der Universität. Die Bundesvertretung vertritt die Studierenden eine Ebene über der Univer­ sitätsvertretung, das heißt

auch gegenüber dem Minis­ terium.

Wer ist wahlberechtigt? Aktiv wahlberechtigt ist jeder ­ordentliche Studie­ rende, der bis 5. ­April im Sommersemester fortgesetzt gemeldet war. Passiv wahl­ berechtigt sind hingegen nur ­ordentliche Studierende aus EWR ­Staaten.

Wahl zur Universitätsvertre­ tung eine Listen­wahl ist. Auf dem Stimmzettel zur Universi­ tätsvertretung werdet ihr dann auch die Aktions­Gemeinschaft Salzburg finden. Der eine oder die andere von uns wird viel­ leicht auch auf einem Stimm­ zettel für eine Studienvertre­ tung zu finden sein.

Wie wird gewählt? An GesWi, NaWi, Aka­ demiestraße, Techno-Z sowie am Juridicum wer­ den von 24.–26. Mai 2011 Wahllokale eingerichtet. Alles, was du zum Wählen brauchst, ist dein Studie­ rendenausweis.

Weitere Infos Was wird gewählt? Als ordentlich Studieren­ der kann man für zwei Organe seine Stimme abgeben: einmal für die Universitätsvertretung (also das ÖH-„Parlament“ auf Uni-Ebene) und einmal für die Studienvertretung. Die Uni­ versitätsvertretung entsendet wiederum entsprechend dem Wahlergebnis die Mandatare in die Bundesvertretung. Die Stu­ dienvertretung wählt ihrerseits die Mandatare für die Fakul­ tätsvertretung. Ein Unterschied zwischen diesen beiden ist, dass die Wahl zur Studienvertretung eine Personen­wahl ist, während die

Wir hoffen dir mit die­ sem Artikel die ÖH etwas näher gebracht zu haben und würden uns über deinen Be­ such an einem unserer Stände freuen. Natürlich wäre es auch schön, wenn du uns bei der Wahl deine Stimme geben wür­ dest, damit wir uns auch weiter­ hin AGtiv für deine Rechte an der Uni einsetzen ­können. Weitere Informationen zur ÖH und den erfolgsver­ sprechenden Konzepten der ­AktionsGemeinschaft Salzburg findest du in dieser Ausgabe der Aktion sowie auf unserer Homepage.

www.ag-sbg.at


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Ehrenamtlich für dich da Angetrieben vom Wunsch die Situation für Studierende an der Uni immer weiter zu verbessern, schlossen sich Studieren­ de aller Fakultäten zu einem Verein, der ­AktionsGemeinschaft Salzburg , zusammen. Gemeinsam als Team setzen sie sich seit­ her für die Rechte und Interessen der Stu­ dierenden ein. Durch ihr gemeinnütziges Engagement wurden sie vom Sozialministerium als eh­ renamtlich tätiger Verein gelistet. Für Fra­ gen rund ums Studium, zu Stipendien und Beihilfen, aber auch für deine Anliegen und Probleme haben sie immer ein offenes Ohr für dich. Sie sehen es als ihre Aufgabe, dir den Weg durch das Studium so reibungslos wie mög­ lich zu machen. Dazu arbeiten sie intern an der Uni mit, aber auch gegenüber der Öffent­

lichkeit vertreten sie aktiv die Interessen der Studierenden. Daneben sind sie die einzige studenti­ sche Interessenvertretung, die mit Unter­ nehmen zusammenarbeitet, damit diese Praktikumsplätze und Preisnachlässe für Studierende anbieten. Damit das Studieren nicht zu mono­ ton wird, organisieren sie regelmäßig auch ­tolle Veranstaltungen. Dazu gehören nicht nur Studentenfeste, sondern beispielsweise auch Karriereevents, wo du deinen zukünf­ tigen Arbeitgeber auf Kaffee und Kuchen treffen kannst. Die AktionsGemeinschaft Salzburg wür­ de sich über neue Teamplayer freuen! Du erreichst sie unter info@ag-sbg.at Mehr Infos zur AG findest du auch unter www.ag-sbg.at

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Rückblick

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Alles der Reihe nach Was ist seit der letzten ÖH-Wahl 2009 passiert? In einer kurzen Zeitreise lassen wir die Dinge Revue passieren. Zwei Jahre sind seit der letzten ÖHWahl vergangen. Was hat sich seither durch die grün-rote ÖH-Exekutive an der Uni Salzburg getan? Vieles, aber nicht viel, das für die Studie­ renden vorteilhaft gewesen wäre. Ein Rückblick über die Höhepunkte der letzten zwei Jahre planloser ÖH„Arbeit“:

Mai 2009 Die ÖH-Wahlen finden statt. Ad­ ministrative Pannen im Wählerver­ zeichnis sorgen dafür, dass manche Studierende statt an 10 Tagen „nur“ an 9 Tagen ihre Stimme abgeben kön­ nen. Den ersten Platz erreichen die GRAS, knappe 70 Stimmen dahin­ ter landet die AktionsGemeinschaft. Das letzte Drittel der Stimmen teilen sich VSSTÖ, KSV, UNL und RFS. Obwohl sich die Grünen auf Bundes­ ebene medial gegen das E-Voting auf­ lehnen und Neuwahlen fordern, ist man sich in Salzburg über alle Frak­ tionsgrenzen hinweg einig, dass eine Neuwahl aufgrund der bedauerlichen administrativen Pannen zu diesem Zeitpunkt zu keiner Mandatsver­ schiebung geführt hätte und deshalb nicht angestrebt wird. Da die AktionsGemeinschaft (AG) schon vor der Wahl 2009 mit der Staatsanwaltschaft kooperierte, um dubiose Geldflüsse beim UniBall und – davon unabhängig – an VSSTÖ-Funktionäre in der ÖH auf­ zudecken und trocken zu legen, wird sie dafür im Gegenzug von den grünroten Koalitionsgesprächen strate­ gisch ausgeschlossen. Die AG gibt ihr Bemühen um Recht und Ordnung in der ÖH des­ wegen aber nicht auf: Auf Druck der AG werden die Verantwortlichen für den ÖH-Finanzskandal mit einem

Hausverbot für die Räumlichkeiten der ÖH belegt.

Rebellen kreuzen auf Da der Finanzskandal zum Image­ problem für die betroffenen Fraktio­ nen wird, werden die Verantwortli­ chen auch aus ihren eigenen Reihen ausgeschlossen und neue, noch un­ erfahrene „Rebellen“ rücken nach. Trotz des Feminismus-Wahlkampfs der GRAS sind nach der Wahl alle ihre Referate mit Männern besetzt. Selbstbewusst verzichtet man auf die Hilfe erfahrener Studierendenver­ treter der AG, womit die Arbeit der ÖH für die nächsten Monate auf Eis gelegt wird, da der rebellische Nach­ wuchs erst vom einzig übriggeblieb­ nen Erfahrenen eingeschult werden muss. Über den Sommer herrscht eine lockere Arbeitseinstellung, die dem Nachwuchs offensichtlich so gut gefällt, dass man sich dann auch im Herbst nicht mehr antun möch­ te als bisher. Der erfahrenere Grü­ ne verlangt dem Nachwuchs dann aber zu viel an Engagement ab, also wird er in einer geheimen Abspra­ che der jungen Rebellen von GRAS und VSSTÖ hinterrücks abgesetzt und die Geschicke der ÖH werden naiv in die Hände der unerfahrenen Studienanfängerin Markl (GRAS) gelegt.

Herbst 2009 Während die ÖH schon seit Mo­ naten mit sich selbst beschäftigt ist, verschlechtern sich die Studienbe­ dingungen zunehmend – ganz ohne Gegenmaßnahmen der ÖH umso schneller. Auch in anderen Bundes­ ländern, in denen GRAS und VSSTÖ das Sagen in der ÖH haben, hat man die Untätigkeit der Truppe langsam

satt. Ausgehend von Kunststuden­ ten beginnen Hörsaalbesetzungen in Wien, die sich gegen die Sparmaß­ nahmen des Bundes und die Untätig­ keit der ÖH richten. Auch in Salzburg glaubt ein Rebell in Besetzungen ei­ nen Weg zu besseren Studienbedin­ gungen zu erkennen und versetzt mit unibrennt-salzburg auch unsere Uni in Unruhe. Der Unterschied zu der Besetzung in Wien ist allerdings, dass er selbst grüner ÖH-Funktionär ist und so mit seinen Mitstreitern die Studierendenbeiträge anzapfen kann, womit dann die „Volxküche“, eine „Button-Maschine“ und andere Strei­ kutensilien finanziert werden. Durch eine ordentliche ÖH-Geldspritze (geladen mit 100.000 Euro an ÖHBeiträgen) an die Hörsaalbesetzer kauft sich die grün-rot dominierte ÖH bundesweit von der Liste der Gegner frei und Wissenschaftsminis­ ter Hahn wird als Ziel für gemeinsa­ me, rot-grün vereinende Anfeindun­ gen genommen. Anfangs können einige Studie­ rende den Hörsaalbesetzungen noch etwas abgewinnen, bald aber unterwandern dubiose Gruppie­ rungen mit bildungsfernen The­ men die Proteste, was zur Folge hat, dass sich immer mehr Studierende davon abwenden. Zu diesem Zeit­ punkt wissen viele noch nicht, wer im Netzwerk uni­brennt die Fäden zieht. Wie dann später aus dem Ver­ fassungsschutzbericht hervorgeht, versuchen linksextreme und militan­ te Gruppierungen über unibrennt Nachwuchs zu rekrutieren – spon­ sored by ÖH-Beiträgen. ­Tagsüber stehen die „besetzten“ Hörsäle meist leer, abends werden sie als autono­ mes Kulturzentrum missbraucht und dienen Obdachlosen mitsamt


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„Besetzte"­ ­ örsäle nahmen H dring benötigten Raum weg und verursachten unnötige Mehr­ kosten für die Uni. der von der ÖH finanzierten „Volxküche“ als Unterschlupf. Appelle der Aktions­ Gemeinschaft, die durch den Massenan­ sturm von Studienanfängern vor allem in diesem Studienjahr dringend benötigten Hörsäle freizugeben, werden ignoriert. Stattdessen müssen extra Gelder für Si­ cherheitspersonal und Reinigungskräfte aus dem ohnehin schon ordentlich stra­ pazierten Budget locker gemacht werden. Um Weihnachten herum fallen die übrig gebliebenen Protestierer dann in ein tiefes Motivationsloch und geben die Hörsäle weitestgehend frei. Als sich dann Mitte Jänner 2010 endlich jemand erbarmt, auch die Reste der überaus „ap­ petitlichen“ Volxküche wegzuräumen, gilt die Besetzung endgültig als beendet.

Stillstand in der ÖH-Exekutive Ende Jänner/Anfang Februar 2010 for­ dert die AG die ÖH-Exekutive zu einem Tätigkeitsbericht auf. Inzwischen ist fast die Hälfte ihrer Amtszeit erreicht und für die Studierenden ist seit der letzten ÖH-Wahl – trotz den sich selbst geneh­ migten 18.000 Euro an „Aufwandsent­ schädigung“ für die ÖH-Führung und den rund 95.000 Euro für ihre Assistenten, die übrigens alle offiziell „unentgeltlich“ arbeiten – noch nichts weitergebracht worden. Außerdem genehmigte man sich eine hochpreisige Kaffeemaschine um die vorgeschobenen „nächtlichen Über­ stunden“ besser durchstehen zu können. Der von der grün-roten ÖH-Exekutive schließlich vorgelegte Tätigkeitsbericht umfasst mehrere Seiten, ist inhaltlich – wenig überraschend – aber hohl und wird in modifizierter Form später dann immer

wieder vorgelegt. Auch auf die Nachfrage bei der ÖH-Spitze, was sie die letzten Mo­ nate denn so gemacht hat, ist die Antwort mit „ähm, unibrennt halt und so“ relativ mager. Auf Antrag der grünen Studenten­ politiker wurde dann mit Unterstützung der AktionsGemeinschaft beschlossen, dass sich die ÖH wenigstens – ganz im eigent­ lichen Kompetenzbereich der Grünen ge­ legen – für Nachhaltigkeit an der Univer­ sität Salzburg einsetzen soll. Das ist auch für unerfahrene Studierendenvertreter machbar und gleichzeitig eine gute Sache.

Winter 2010 Die Hörsaalbesetzungen sind vor­ bei, Rebellen lieben aber Aufstände und Proteste. Da passt es wunderbar, dass die grün-roten Mutterparteien zu einer Demonstration gegen einen Ball in der Wiener Hofburg aufrufen. Kurzerhand verwendet man den E-Mail-Verteiler der ÖH um mit dem Demonstrationsaufruf noch etwas Parteiarbeit zu leisten und alle Studis zur Demo einzuladen. Und weil Rebellen meistens knapp bei Kas­ se sind, bezahlt man mit ÖH-Beiträgen allen Teilnehmern der Uni Salzburg die Zugtickets nach Wien. Dass die Polizei die Demonstration aus Sicherheitsgrün­ den verboten hat, da es vor allem im letz­ ten Jahr zu massiven Ausschreitungen gekommen ist und die Veranstalter auch heuer wieder zu Gewalttaten aufrufen, empfinden die Rebellen natürlich als einen Skandal, eine Beschränkung der Meinungsfreiheit. Und obwohl die De­ monstration überhaupt nichts mit dem gesetzlichen ÖH-Auftrag zu tun hat, muss trotzdem in der UniPress ausführ­

lich über das „skandalöse“ Vorgehen der Polizei während der illegal stattfindenden Demo geschimpft werden. Es gab zahlrei­ che Verhaftungen und Verletzte. Mit dem herbeigeredeten „Polizeiskandal“ wird die Verschwendung der ÖH-Beiträge nach dem Aufschrei der AktionsGemein­ schaft Salzburg mehr oder weniger ge­ schickt überspielt. Die bald darauf statt­ findenden Demonstrationsausflüge nach Deutschland werden dann einfach über das Konto der Bundes-ÖH verrechnet, wodurch man sich weiteren Ärger in Salzburg ersparen möchte. Auch in den nachfolgenden Monaten gibt es immer wieder Ausflüge zu Demonstrationen quer durch Europa – auf Kosten der ÖH (ganz nach dem Motto der „internationa­ len Solidarität“). Während die ÖH-Exekutive also fleißig auf unsere Kosten in Europa herumreist um gegen alles und jeden zu demonst­ rieren, arbeitet die AG Salzburg seit dem Herbst an neuen, rasch realisierbaren Ver­ besserungsvorschlägen für die Uni. Nach Möglichkeit sollen diese nicht viel kosten, dafür aber zu einer spürbaren Verbesse­ rung der Studienqualität führen (die Vor­ schläge wurden in einigen Ausgaben der ­Aktion fortlaufend abgedruckt, in uni­ versitären Gremien debattiert und teils so­ gar schon umgesetzt). Auch der SalzburgBesuch des Finanzministers (Bild) wird genutzt um sich mit ihm an einen Tisch zu setzen und über die aktuelle Studien­ situation an der Universität Salzburg zu diskutieren.

Als eine Reihe von Missbrauchsfällen in der Kirche bekannt wird, nutzen die grün-roten Rebellen das Leid der Opfer, um damit als ÖH-Salzburg für einen Kir­ chenaustritt zu werben. Nach Protesten der AktionsGemeinschaft wird die pietät­ lose Kampagne eingestampft. Fortsetzung auf Seite 6


Rückblick

6 | Aktion Fortsetzung von Seite 5 Wohin nur mit der Kohle? Einige Wochen nach den Hörsaal­ blockaden erreichen die von Wis­ senschaftsminister Hahn erpressten Gelder die Universität. Es handelt sich dabei um Rücklagen des Minis­ teriums, die ohnehin an die Universi­ tät geflossen wären, nun aber eben et­ was früher überwiesen werden. Diese Gelder können nicht in dringend benötigtes Personal investiert wer­ den, sondern müssen umgehend für Infrastruktur ausgegeben werden, da sie nur einmalig und nicht regelmä­ ßig vorhanden sind. Dieser „Erfolg“ oder dieses „Dilemma“ (je nachdem aus welcher Perspektive man die Sa­ che sieht) bringt es mit sich, dass die Universitätsleitung die ehemaligen Hörsaalbesetzer in die Entscheidung über die Verwendung der Gelder mit­ einbezieht, schließlich möchte man die Studierenden als Partner und nicht als Gegner haben. Über die Verwendung der Gelder darf aber nur mitreden, wer nicht ge­ gen die Hörsaalblockaden war. Also wird die AktionsGemeinschaft durch VSSTÖ und GRAS von den Gesprä­ chen ausgeschlossen. „Blöd“ nur, dass die ÖH-Exekutive und die AGRUs (Arbeitsgruppen der Besetzer) keiner­ lei konkrete Verbesserungsvorschläge für die Uni Salzburg parat haben. Also fischt man im Ideenpool der AktionsGemeinschaft, die bekanntlich schon länger für eine Verlängerung der Bibliotheksöffnungszeiten eintritt. Kurzerhand präsentieren also ÖH und „unibrennt“ die Ausdehnung der Bib­ liotheksöffnungszeiten als Erfolg ihres „Einsatzes", der die angefallenen Kos­ ten der Besetzung und den mehrmona­ tigen Dauerstillstand in der ÖH-Arbeit wettmachen soll. Weiters sorgen diese „Helden“ dafür, dass über 30.000 Euro für Aschenbecher und Gartenmöbel auf den Dachterrassen am Rudolfskai und an der NaWi verschwendet wer­ den. Wie sich später herausstellt, ist das jener Betrag, der für mehr Speicher­ platz auf den ­E-Mail-Konten der Stu­ dierenden fehlt.

Als Dankeschön für diesen über­ aus „heroischen“ Akt bezahlen sich die (hauptsächlich grünen) Rebellen der ÖH 1500 Euro Erfolgsprämie (natürlich als pauschale „Aufwands­ entschädigung“) aus dem ÖH-Topf. „Eine feine Sache“ meint der grüne Organisationsreferent und unib­ rennt-Mitläufer bei der Sitzung der Universitätsvertretung für ihn und seine Freunde t­ reffend. Etwa zur selben Zeit organisie­ ren einige Studentenvertreter der GesWi eine Party. Mit rund 70 Per­ sonen, die den ganzen Abend über gratis konsumieren, „erwirtschaftet“ man ein Minus von rund 3.000 Euro für die ÖH. Mit dabei sind natürlich auch die grün-roten Rebellen. (Die AktionsGemeinschaft veranstaltete davor und danach – ohne ÖH-Bei­ träge – zahlreiche Studierendenfes­ te, und hat dabei immer ausgegli­ chen bilanziert.)

erhöhungen ab Mitte-August zurück und vertreibt das Ticket als „Sommer­ schlussverkauf “ zum Preis des Vorjah­ res. Gleichzeitig versprechen die ÖBB auf eine weitere Preisanhebung im Folgejahr zu verzichten. Darüber hin­ aus werden Verhandlungen über eine zeitliche Verlängerung des Sommerti­ ckets bis Ende September fortgesetzt.

Sommer 2010 Vor dem Start in die Sommerferien muss aber noch etwas mehr Urlaubs­ geld in die Kassa der Rebellen gewirt­ schaftet werden. „Natürlich darf die ÖH-Arbeit im Sommer nicht ruhen“, heißt es von grün-roter Seite (es wird der Anschein erweckt, als hätte man aus den Konsequenzen des letzten Sommers gelernt), weshalb man sich einen zusätzlichen Sommermonat an pauschalierter „Aufwandsentschädi­ gung“ ausbezahlt. Wenigstens schei­ nen Teile der roten Rebellen die mo­ ralische Schieflage des Unterfangens zu erkennen, genehmigen zwar der GRAS den Griff in die Kasse, spenden ihr eigenes Urlaubsgeld aus Angst vor Konsequenzen dann aber doch lieber an den Sozialtopf der ÖH. Während die ÖH-Exekutive völ­ lig desinteressiert mit der internen Geldverteilung beschäftigt ist, kämpft die AktionsGemeinschaft Salzburg der­ weilen mit modernen (und sauberen) Lobbyingmaßnahmen gegen die bis zu 56%ige Preiserhöhungen des ÖBBSommertickets und erreicht für die Studierenden bislang Unvorstellbares: Der ÖBB-Konzern nimmt die Preis­

Durch eine Kampagne der Aktions­ Gemeinschaft Salzburg wurde das ÖBB-Sommerticket billiger.

Noch zu Beginn des Sommers wird medial angekündigt, dass im Herbst die Familienbeihilfe gekürzt werden soll. Eine Reaktion der ÖH, unserer gesetzlichen Interessenver­ tretung, bleibt aus. Erst im Herbst 2010, als es schon zu spät ist, gibt es dann das böse Erwachen. Unibrennt sollte wieder auferstehen. Gemein­ sam mit dem Rektor, der kurz vor seiner inoffiziellen Wiederwahl steht, geht man auf die Straße. Wieder sind Gestalten der linksextremen Szene unter den protestierenden Studieren­ den um hier Nachwuchs zu rekrutie­ ren. Als trauriger Höhepunkt der Pro­ teste wird die Staatsbrücke besetzt. Daraufhin muss die Einsatzeinheit der Polizei, die sonst nur zu gewalt­ bereiten Hooligans ausrückt, aufmar­ schieren und die Brücke räumen.

Unparteilichkeit abgelehnt Aufgrund diverser Vorkomm­ nisse an der GesWi fordert die


Aktion | 7 ­ ktions­Gemeinschaft, dass alle StVen ge­ A fälligst unparteilich arbeiten sollen. Die grünen und roten Rebellen lehnen diesen Vorstoß mit einem Verweis auf politische Meinungsfreiheit ab. Kurz darauf brodelt es in einer der GesWi-StVen. Nach inter­ ner Sabotage, versuchtem Finanzbetrug (alles durch rote Rebellen) und rotem Fraktionszwang gelingt es dann doch noch Teile der StV neu zu besetzen.

Winter 2010/2011 Anfang Winter treffen sich die grünroten ÖH-Rebellen mit Vertretern der Uni um die E-Mails der Studierenden an Google auszulagern. Das wird hinter ver­ schlossenen Türen erledigt, damit man sich das Mehr an Speicherplatz dann an die eigenen Fahnen heften kann. Nach Abschluss des Deals werden die Studie­ renden vor vollendete Tatsachen gestellt. Bedenken über den Datenschutz werden in den Wind geschossen. Als sich ausge­ hend von den Computerwissenschaften öffentlichkeitswirksam eine Initiative ge­ gen die Auslagerung bildet, rudern die grün-roten Rebellen zurück und fallen gegenseitig über sich her. Keiner will die Verantwortung für die Auslagerung des EMail-Systems tragen. Von roter Seite ortet man eine Schmiergeldaffäre an die Uni, die Grünen wollen plötzlich eine Urab­ stimmung. Auf die naheliegendste Lösung der AktionsGemeinschaft, solange bis sich die Uni selbst mehr Speicherplatz leisten kann, jeden selbst über die Weiterleitung seiner E-Mails an Google entscheiden zu lassen, kamen die grün-roten Rebellen nicht. Und damit auch sonst keiner vom Vorschlag der AktionsGemeinschaft erfährt, wird dieser auch in kein Sitzungsprotokoll aufgenommen. Wie so oft in den letzten zwei Jahren fällt das UV-Sitzungsprotokoll als grün-rote Festschrift aus. Dann wiederholt sich, was schon im vergangenen Winter passierte: Die grünrote Truppe lässt sich wieder Ausflüge zu Demonstrationen von den Studierenden bezahlen. ­Unter dem Deckmantel der „Studierendenvertretung" geht es erneut gegen einen Ball in Wien und gegen den Kapitalismus. Auch Reisen nach Deutsch­ land stehen auf dem Programm. Die AktionsGemeinschaft informiert unterdessen über die Drahtzieher hin­

ter „unibrennt" und wie sich das dubiose Netzwerk finanziert. Aus Rache für die hergestellte Transparenz wird die AG dann in der UniPress – als „Richtigstel­ lung" deklariert – verunglimpft. Nichtsdestotrotz arbeitet die AG für die Beibehaltung der längeren Bibliotheks­ öffnungszeiten und verhandelt mit der Uni um mehr Steckdosen in den großen Hörsälen. Ebenfalls großer Stellenwert hat der Datenschutz der Studierenden-EMails.

Interne Grabenkämpfe Die gesamte Zeit der grün-roten ÖH-Exekutive war von internen Macht­ kämpfen geprägt. Dabei ging es nicht nur gegen die AktionsGemeinschaft, son­ dern auch innerhalb der grünen und roten Truppe rumorte es ordentlich. Immer wieder wurden einzelne Mit­ glieder hinterrücks ausgeschlossen. Das hatte bei der GRAS unter anderem zur Folge, dass ein UV-Mandat plötzlich unfraktioniert war und die Studieren­ den der ­GesWi durch die GRAS keine Vertretung mehr im Fakultätsrat hatten, da der grüne Rebell nach einem inter­ nen Krieg einfach nach Wien wechselte. Beim VSSTÖ gab es ebenfalls interne Machtkämpfe, die dafür sorgten, dass eine ÖH-Referentin aus ihrem Büro in der Kaigasse auszog. Weiters verspiel­ ten die roten Rebellen ihre Vertretung im Senat. Die ÖH-Vorsitzende räumte sogar ein, dass sie nicht einmal alle ihre Sachbearbeiter ­kenne, einige aber doch zumindest von Fotos. Den Höhepunkt erreichten die internen Rebellenauf­ stände, als sie sich gegenseitig die Büro­ schränke aufgebrochen haben.

Mit der AG aus der Krise Die letzten beiden Jahre resümierend muss man leider feststellen, dass die Vertretung der studentischen Interes­ sen durch die ÖH weitestgehend auf der Strecke geblieben ist. Einerseits liegt das an der Unerfahrenheit und gleichzeitig auch Unfähigkeit der regierenden Studen­ tenvertreter von VSSTÖ und GRAS das breite Instrumentarium der Interessenver­ tretung zielorientiert und strategisch zur Problembewältigung einzusetzen, ande­ rerseits aber auch im Bemühen den attes­

tierten Erwartungen der Mutterparteien SPÖ und Grüne gerecht zu werden. Die fehlenden Erfolge der ÖH-Exe­ kutive, die dauernden Proteste, inter­ ne Machtkämpfe, die lang­andauerende bildungspolitische Ratlosigkeit und letztlich auch der eigennützige Umgang mit den ÖH-Beiträgen lassen viele Stu­ dierende an der Notwenigkeit der ÖH zweifeln – inzwischen wohl zurecht, denn so eine ÖH braucht nun wirklich niemand! Wir als AktionsGemeinschaft Salzburg verurteilen diese Entwicklung und wol­ len die ÖH deshalb schnellstmöglich wieder für die Studierenden brauchbar machen, denn ohne funktionierende In­ teressenvertretung werden die Studieren­ den den anderen Gesellschaftsgruppen stets nachgereiht. Die ÖH-Salzburg muss ihr rein selbstverwalterisches Dasein ab­ legen, durch Service und Engagement für die Anliegen der Studierenden glän­ zen und berechtigte Interessen mithilfe stichhaltiger Argumente und strategi­ scher Netzwerke am Verhandlungstisch durchsetzen. (Mehr zur Neu-Organisati­ on der ÖH auch auf den Seiten 10/11.) ­Dauernde Protestmärsche und Demons­ trationen der grün-roten ÖH-Exekutive haben uns nicht weitergebracht, sondern dafür gesorgt, dass wir Studierende in weiten Teilen der Bevölkerung als nichts wertschätzende, unsoziale Nörgler gese­ hen werden, die durch den Besuch von „Massenstudien“ dem Steuerzahler nur zur Last fallen. Bildungsinvestitionen sind in Ös­ terreich – trotz der Wirtschaftskrise – schlicht „unpopulär“ geworden. Hier sind der Öffentlichkeitsarbeit der ÖH große Vorwürfe zu machen, da sie diese Ent­ wicklung nicht nur hat laufen lassen, son­ dern sogar entscheidend vorangetrieben hat. Die AktionsGemeinschaft Salzburg legt deshalb großen Wert auf einen positiven Imagewandel, denn in die Bildung wird erst dann wieder investiert werden, wenn die Bevölkerung von der Notwendigkeit und dem positiven volkswirtschaftlichen Nutzen einer Investition in die Universi­ täten überzeugt ist. Ansonsten wird der Geldhahn mehr und mehr zugedreht und die Studiensituation wird sich weiter ver­ schlechtern.


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Studiengebühren: Nein, danke! Thomas Köllemann, Studierenden­vertreter im Senat

Wen wählen? Wieder sind zwei Jahre seit der letzten ÖH-Wahl vergangen und wieder werben bekannte und weniger bekannte ­Fraktionen um die Stimmen der Studierenden. Einige dieser Fraktionen leben nur für die Dauer des Wahlkampfs und verschwinden nach der Wahl genauso schnell wieder, wie sie ­gekommen sind. Sie nehmen den etablierten ­Fraktionen ein paar Stimmen ab, erhalten in der Regel aber nicht genug Zuspruch um ein Mandat zu erreichen. Somit ist eine Stimme an sie zwar ein Zeichen der Unzufriedenheit mit ­etablierten Fraktionen, aber dennoch eine ­verschenkte Stimme, denn sie bewirkt ­eigentlich nichts. Bei den etablierten Fraktionen hat sich in den letzten Wahlkämpfen die Sitte eingestellt, dass man mit vereinten Kräften auf die AktionsGemeinschaft (AG) feuert. Sie ist die österreichweit beliebteste Fraktion und wird deshalb von den ­anderen mit allen Mitteln bekämpft. So werden auch gezielt Unwahrheiten verbreitet, etwa wofür die AG angeblich stehe und welche Ziele sie verfolge. Dabei gibt es doch kaum eine unseriösere Quelle um etwas über die Ziele einer Fraktion zu erfahren, als von jenen Fraktionen, die mit ihr offen in Konkurrenz treten. Woher weiß ich jetzt aber, wen ich wählen soll? Ganz einfach! Bilde dir deine eigene Meinung und beantworte folgende Fragen für dich selbst: Welche Ziele verfolgt eine bestimmte Fraktion? Von welchen Zielen habe ich als StudentIn einen echten Vorteil? Wie realistisch und sinnvoll sind diese ­Ziele, und sind sie wirklich durch die ÖH umsetzbar? ­Welche Fraktion hat das beste Team, das entsprechende Know-How und das einflussreichste Netzwerk um diese Ziele für mich zu erreichen?

Im Zusammenhang mit der finanziellen Si­ tuation der Universitäten erregt vor allem die Diskussion rund um Studiengebühren die Gemüter. Die AktionsGemeinschaft Salz­ burg steht für ein gebührenfreies Studium: Wer sich mit der Faktenlage rund um die Uni-Finanzierung genauer auseinander­ setzt, erkennt schnell, dass Studiengebüh­ ren hier bestenfalls einen Tropfen auf den heißen Stein darstellen würden. Die Lösung ist an einer anderen Stelle zu finden: Der langfristige Wert der Bildung für die Gesellschaft muss wiederentdeckt wer­ den – vor allem in Schlüsselpositionen in der Politik.

Damit dies geschehen kann und die Bereitschaft der Politik zur Finanzierung der Universitäten zurückkehrt, ist jedoch auch unser Einsatz, der Einsatz der Studie­ renden, gefragt. Wir müssen zeigen, dass wir die ernstzunehmende, motivierte und leistungsbereite neue Generation sind. Ge­ wohnheitsmäßiges Demonstrieren, Blo­ ckieren und gebetsmühlenartiges Wieder­ holen von weltfremden Forderungen tragen allerdings nichts dazu bei. So zieht die Ak­ tionsGemeinschaft Salzburg den sachlichen, zielorientierten Diskurs am Verhandlungs­ tisch jeder unproduktiven Selbstdarstellung auf der Straße vor.

Zugangs­management: Ja, bitte – aber sinnvoll! Der bildungspolitische Diskurs rund um Studiengebühren und Zugangsmanagement ist geprägt von kurzsichtigen Einsparungen der Regierung auf der einen und realitäts­ fremden Forderungen à la „Alles für jeden und zwar sofort!“ auf der anderen Seite – beide Sichtweisen sind Extrempositionen. Die AktionsGemeinschaft Salzburg steht hier für einen gehbaren und vor allem studieren­ denfreundlichen Mittelweg. Unsere Idee von Zugangsmanagement be­ ruht vor allem auf einer Idee: Jede ­Studentin und jeder Student sollte unter optimalen Rahmenbedingungen studieren können! Damit dies gewährleistet ist, müssen wir uns aber die Realität eingestehen: Unabhängig von jeder Aufstockung steht nur eine begrenz­ te Anzahl an Studienplätzen zur Verfügung. Auch bricht ein nicht unerheblicher Teil der Bachelor-Studienanfänger – vor allem in den besonders gefragten Studienrichtungen – das Studium während des ersten Jahres ab. Mit einem Interessens- und Eignungstest,

den die Universitäten bei dringendem Bedarf vor Antritt des Studiums ansetzen können, könnten beide Probleme auf einmal gelöst werden. Dieser müsste in Zusammenarbeit mit jenen zusammengestellt werden, die die Bedürfnisse der Studierenden am besten kennen: die Studienvertretungen! Natürlich sollten diese Interessens- und Eignungstests nur als Notlösung bei dringendem Bedarf zum Einsatz kommen, etwa wenn sich wie­ der 1000 Bewerber für 200 Studienplätze in Psychologie anmelden. Soll heißen: Solange die nötigen Kapazitäten zur Versorgung aller Studienanfänger vorhanden sind, kann auf den Test verzichtet werden. Nichtsdestotrotz ist eine Erhöhung der Studienplätze überaus wünschenswert. Wer in Salzburg zum Bachelor zugelassen wurde, soll hier auch den Master machen dürfen! Zugangsbeschränkungen und andere Hürden zwischen BA und MA sowie Doktorats­studium lehnen wir strikt ab!

Damit du besser durchs Studium kommst AktionsGemeinschaft Salzburg


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Beim 5. Karrierekaffee der AktionsGemeinschaft Salzburg konnten Studierende in lockerer Athmosphäre mit MMag. Raimund Lainer (Personalentwicklungschef von SPAR), Dr. Christoph Bamberger (Geschäftsführer PEHB Rechtsanwälte) und Dr. Andreas Kletečka (Zivilrechtsexperte an der Uni) ins Gespräch kommen.

Blutspendeaktion

ndie-Rock I s t e e m AG-El AG ektro -Cock tail

ub wurde getanzt. ... und im Soda-Club

Uni und AG riefen zur Blutspende auf, worauf das Blut in Strömen floss.

Einmal im Monat findet der AGStammtisch statt.

AktionsGemeinschaft Salzburg Wir machen die echten Studentenfeste!

Mando Diao

AGademiestraßenfest Die AktionsGemeinschaft Salzburg verloste in der Aktion zwei Tickets für das MD-Konzert in Wien – Meet and Greet mit den Schweden inklusive. Seitdem kursieren die privaten Handynummern der Jungs an der Uni.

Die AktionsGemeinschaft Salzburg ermöglichte die Neuauflage des legendären Akademiestraßenfests.

Und da war noch ...

AG-Karrierekaffee


AG-Standpunkte

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AG für eine bessere ÖH Schluss mit übertriebener Selbstverwaltung! Über eine Neustrukturierung der ÖH sollen die ­Studierenden eine effektivere Interessenvertretung und ein ­Maximum an Service erhalten. Die Österreichische Hochschüler­ schaft hat als gesetzliche Interessen­ vertretung der Studierenden durch die linkspopulistische Fraktionspo­ litik in den letzten zwei Jahren ihre eigentlichen Ziele aus den Augen verloren. Anstatt sich primär um die Anliegen der Studierenden zu küm­ mern, wurden die Ressourcen der ÖH vor allem dazu genutzt, um par­ teipolitische Interessen zu verfolgen und die Unterstützer mit bezahlten Posten in der öffentlich-rechtlichen Körperschaft zu versorgen. Beim Blick auf die derzeitige Or­ ganisationsstruktur ist es nicht weiter verwunderlich, dass die ÖH in den letzten zwei Jahren nichts zum Po­ sitiven für die Studierenden verän­ dern konnte. Die ÖH ist derzeit ein übergroßer, träger Apparat, der den Großteil seiner Ressourcen für die eigene Selbstverwaltung verschlingt. Phasenweise werden an die 50 Perso­ nen rein für die Verwaltung bezahlt, während die Studierenden durch feh­ lende Erfolge massive Abstriche bei der Studienqualität und der sozialen Absicherung hinnehmen müssen. Geht es nach der AktionsGemein­ schaft Salzburg, darf die ÖH nicht nur mit nutzlosen Demonstrations­ märschen auf Hiobsbotschaften re­ agieren, sondern muss sich künftig wieder aktiv für Verbesserungen ein­

setzen. Das muss einerseits auf politi­ scher Ebene geschehen, andererseits auch auf der Service-Ebene direkt für die Studierenden. Eine Reorganisati­ on der ÖH ist deshalb unerlässlich.

rend die einen sich vor allem um den Service für Studierende bemü­ hen, verfolgen die anderen primär die Interessenvertretung gegenüber der Universität, Politik und der ­Öffentlichkeit.

Referat für Wirtschaftsangelegenheiten und Organisation

Die ÖH muss wieder mehr für ­Studierende da sein und aktiv ­unsere Interessen vertreten.

Die ÖH muss sich rasch an Um­ weltveränderungen anpassen kön­ nen, strategisch für ihre Ziele kämp­ fen und den Studierenden vor allem auch auf StV-Ebene mit Rat und Tat zur Seite stehen.

6 Referate in 2 Bereichen Die zehn aufgeblasenen Refe­ rate werden zur Steigerung der ­Effizienz auf sechs reduziert. Wäh­

Die bisher getrennten Bereiche für Wirtschaftsangelegenheiten und Organisation sollen zusam­ mengelegt werden. Beispielsweise können dadurch Neuanschaffun­ gen bei voller Kostenkontrolle zen­ tral von einer Stelle aus rasch getä­ tigt und entsprechend abgerechnet werden. Dadurch entfallen nicht nur wechselseitige Koordinations­ leistungen zwischen den Referaten, sondern es können auch unnöti­ ge Versorgungsposten eingespart ­werden.

Referat für Gleichbehandlung Die Tätigkeitsbereiche des der­ zeitigen Frauenreferats werden er­ weitert. In Zusammenarbeit mit dem Beratungszentrum der ÖH sollen ALLE Studierende eine An­ laufstelle bekommen, wenn sie ungleich bzw. schlecht behandelt werden. Dazu gehören nicht nur ge­ schlechtsbedingte Diskriminierun­ gen, sondern beispielsweise auch

 AG

Wir schreiben SERVICE groß!


Aktion | 11

Interessenvertretung

Die zehn Referate ­können problemlos auf sechs ­reduziert w ­ erden. Das spart nicht nur ­Ressourcen, sondern macht die ÖH auch handlungs­fähiger.

straff organisierte, strategische Vertretung

Servicebereich breiter Servicebereich für Studierende

Durch eine Neuorganisation lässt sich für die ­Studierenden vieles verbessern. Transparenz verhindert künftig den Missbrauch von ÖH-Geldern.

die ungerechte Vergabe von Lehr veranstaltungsplätzen oder willkürliche Leistungs­ beurteilungen. Auch gegen monatelanges Warten auf No­ ten soll entsprechend vorge­ gangen werden.

Referat für Kultur und ­Internationales Dieser Bereich der ÖH sorgt nicht nur für diverse Veranstaltungen, Studenten­ feste und andere Events, son­ dern ist auch bei der Abwick­ lung von Auslandssemestern behilflich. Anders als bisher sollen nicht nur ausländische Studierende betreut werden, sondern auch Studierende der Uni Salzburg bei der Planung ihres Auslandssemesters un­ terstützt werden.

Sozialreferat Das Sozialreferat küm­ mert sich wie bisher um die finanzielle Unterstützung von Studierenden. Gleichzeitig

informiert es über die soziale Absicherung und kümmert sich um eine stetige Verbesse­ rung.

Referat für Öffentlichkeitsarbeit Im Sinne einer integrierten Öffentlichkeitsarbeit gilt es die Referate für Öffentlich­ keitsarbeit und Presse zu ver­ einen. Das neue Referat für Öffentlichkeitsarbeit profes­ sionalisiert die gesamte Kom­ munikation der ÖH. Durch geplante Außenkommunika­ tion werden externe Zielgrup­ pen strategisch angesprochen und Studierende mit nützli­ chen Serviceinformationen versorgt.

Referat für Bildungspolitik und Kooperation Auf der einen Schiene ver­ folgt dieses Referat Verbes­ serungen der Studienqualität und der sozialen Absicherung, auf der anderen Schiene küm­

Die verbesserte ÖH Alle Posten der ÖH müssen schleunigst der Interessenvertre­ tung bzw. dem Service für Studie­ rende dienlich gemacht werden. Die Besetzung von Stellen erfolgt dabei nach persönlicher Qualifika­ tion der Bewerber. Nur mehr tat­ sächlich getätigte Aufwendungen werden aus dem ÖH-Budget refun­ diert. Die Arbeit der ÖH erfolgt erfolgsorientiert und unabhängig von parteipolitischen Interessen. Ungerechtfertigte Urlaubsgelder für Referenten und Sachbearbeiter werden gestrichen. Künftig sollen nicht mehr hunderttausende Euro aus ÖH-Beiträgen bei Banken gebunkert werden. Den Studieren­ den soll für ihre ÖH-Beiträge ein Maximum an Leistung zurückge­ geben werden.

mert es sich um Kooperatio­ nen mit strategisch wichtigen Stakeholdern. Über ausgeklü­ gelte Netzwerkstrategien wer­ den langfristig die Studien­ bedingungen verbessert und kurzfristig über Unterneh­ menskooperationen tolle Ver­ günstigungen und wertvolle Praktikumsplätze für Studie­ rende geschaffen.

Vorsitz Der Vorsitz ist das Binde­ glied zwischen den einzelnen Bereichen. Er überwacht und koordiniert die einzelnen Be­ reiche und ist die Stimme der ÖH nach außen.

StVen Die StVen sind die direkten Servicestellen der ÖH an den Fachbereichen. Sie sind die ersten Ansprechpartner für Studierende. Über eine eng­ maschige Vernetzung sollen sie in zentrale Entscheidungs­ prozesse eingebunden werden.

In direkter Zusammenarbeit mit den Referaten meistern sie auch komplexe Problem­ stellungen.

Gremien Jene Studierenden­ vertreter­Innen, die Auf­ gaben in hochrangigen, ­universitären Gremien wahr­ nehmen, werden künftig bes­ ser in aktuelle Problemlagen eingebunden. Sie sollen in en­ ger Zusammenarbeit auch in­ neruniversitäre Erfolge für die ÖH erzielen. Wenn sich Leh­ rende nicht an Gesetze halten und Studierende willkürlich schlecht behandeln, sollen sie dafür auch gerade stehen, damit dem ein Ende gesetzt wird. Die Gremienvertreter sind damit auch ein verlänger­ ter Arm der StVen.

www.ag-sbg.at


AG-Standpunkte

1 2 | Aktion

Im Kleinen fängt es an Im Zuge der Bildungsdebatte wurde immer wieder suggeriert, dass man die Studiensituation nur mit mehr Geld verbessern zu könne. Die Be­ treuungssituation bzw. das zahlen­ mäßige Verhältnis von Lehrenden zu Studierenden gehört zwar dringend verbessert, viele Dinge kann man aber auch jetzt schon besser machen.

Effizientere Raumvergabe Es ist eine Tatsache, dass viele Räume an der Universität Salzburg lange Zeit leerstehen, während im­ mer wieder nach mehr Räumen verlangt wird. Gleichzeitig gibt es Vorlesungen in großen Hörsälen, die ab der dritten Vorlesungseinheit nur mehr von einem Bruchteil der ange­ meldeten Personen besucht werden, während die Studierenden in ande­ ren Lehrveranstaltung aus Platzman­ gel hinten stehen müssen. Die Vergabe von Räumlichkeiten sollte deshalb von zentraler Stelle be­ darfsgerecht erfolgen und nicht – wie mancherorts praktiziert – am fakul­ tätsinternen Status von Lehrenden ausgerichtet werden (ganz nach dem Motto „je wichtiger der Prof, desto grö­ ßer der Hörsaal"). Außerdem muss es möglich sein, dass schlecht besuch­ te und außerodentlich gut besuchte Lehrveranstaltungen nach einem Monat bedarfsgerecht die Räumlich­ keiten tauschen.

Objektivere Leistungsbeurteilung Es kommt leider immer wieder

Geldmangel darf ­keine Ausrede sein, Dinge nicht aktiv ­verbessern zu wollen. Das gilt für Uni wie ÖH ­gleichermaßen.

und danach bald wieder vergessen werden. Als StudierendeR hat man im Leben nichts davon, wenn man starre Power­Point-Folien oder Auf­ zählungen aus Readern und Skrip­ ten vorübergehend wiedergeben kann, nach der Prüfung dann gleich wieder vergisst und keinerlei Ver­ vor, dass Studierende in gewissen ständnis der Materie mitnehmen Lehrveranstaltungstypen (Seminare, kann. Dementsprechend sollen auch Übungen, Praktika etc.) die Beno­ tung als willkürlich und ungerecht die Lern- und Prüfungsweisen weg empfinden. Einen Beweis dafür zu von „Auswendiglern-Prüfungen" erbringen, dass man es mit einer hin zu verständnisorientierten „krummen Nummer" zu tun hat, fällt Prüfungen ausgerichtet werden. oft nicht gerade einfach. Und wenn Dabei spielt es grundsätzlich kei­ das doch gelingt, wird man derzeit ne Rolle, ob die Angaben in Form von der ÖH mit dem Kommentar, von ­Single-, Multiple-Choice oder „wir sind nicht zuständig", alleine ge­ offenen Fragen formuliert sind. Weiters ist die Sinnhaftigkeit jener lassen. Service sieht anders aus! Mit der Fragestellungen zu verneinen, die AktionsGemeinschaft in der ÖH-­ auf eine Verwirrung der Studieren­ Exekutive wird sich das schlagartig den abzielen und deshalb vom Prü­ ändern. In einem ersten Schritt ver­ fungsleiter ständig mit „Lesen Sie langt die AktionsGemeinschaft Salz­ genau!" kommentiert werden. burg deshalb mehr Transparenz und Bedarfsgerechte LV-Planung klare Vorgaben bei der Leistungsbe­ Immer wieder gibt es Lehrveran­ urteilung. Außerdem sollen Studie­ rende die Möglichkeit bekommen, staltungen (LV), die von den Stu­ eine ungerechte, negative Beurtei­ dierenden sehr stark nachgefragt lung über die ÖH zu beeinspruchen. werden, von der Universität aber nur äußerst beschränkt angeboten wer­ Sinnvolle Prüfungsmodalität den. Oftmals ist bei solchen Lehrver­ In vielen Lehrveranstaltungen anstaltungen die Anzahl der Interes­ sind Klausuren auf das Abfragen sierten auf der Warteliste größer als von teils wirklich belanglosen Fak­ die Menge jener Studierenden, die ten beschränkt, die von den Stu­ schlussendlich wirklich in die LV auf­ dierenden kurz vor der Klausur in genommen werden. Die Universität sollte daher die das Kurzzeitgedächtnis gehämmert

AktionsGemeinschaft Salzburg Wir sind auch in schweren Zeiten für Dich da!


Aktion | 13 ü­ brig bleibenden Studieren­ den nicht mit alternativen Lehrveranstaltungen „zwangs­ beglücken", sondern das Ange­ bot für stark nachgefragte LVs erweitern. In der Regel ist der große Ansturm auf ebensolche Lehrveranstaltungen bereits lange im Vorhinein (auch aus Erfahrungen der letzten ­Jahre) bekannt. Außerdem sollten Lehrveranstaltungen, welche zum Fortkommen im Studien­ verlauf ­zwingend notwendig sind (Kettendurchlässigkeit), im Sommer- wie auch im Win­ tersemester angeboten werden.

Frühere Bekanntgabe der LV-Termine Noch immer kommt es wieder vor, dass Lehrveran­ staltungstermine erst kurz vor Anmeldungsbeginn auf

­ LUSOnline bekanntgegeben P werden, oder die Termine gar erst in der ersten Einheit mit­ geteilt werden. Besonders für Studierende, die zur Finanzie­ rung ihres Studiums auf eine Er­ werbstätigkeit angewiesen sind, ist dieser „flexible" Umgang mit Terminen nicht zumutbar. So­ wohl die Studierenden als auch die Arbeitgeber werden oftmals lange in terminlicher Ungewiss­ heit gelassen. Bei entsprechen­ der Planung lässt sich sogar auch der Anmeldezeitpunkt für die Lehrveranstaltungen vorver­ legen, damit die Studierenden rechtzeitig wissen, an welchen Wochentagen sie wann an der Uni zu sein haben.

Verbindliche Fixplätze Auch wenn man es geschafft hat über PLUSOnline einen

Fixplatz für eine Lehrveran­ staltung zu ergattern, heißt das in vielen Fällen noch lange nicht, dass man auch wirklich an der Lehrveranstaltung teil­ nehmen kann. Zum einen ermöglichen es Klauseln in manchem fach­ bereichsinternem Regelwerk, dass Studierende mit anderer Schwerpunktsetzung „im Be­ darfsfall" trotz Fixplatz-Status von der LV ausgeschlossen werden können, zum anderen wird in PLUS­Online immer wieder keine Höchstteilneh­ meranzahl festgelegt und die Teilnahmegenehmigung dann in der ersten LV-Einheit nach willkürlichen Regeln „ausge­ schnapst". In der Praxis sieht das dann nicht selten so aus, dass Lehrveranstaltungsleiter die Studierenden mit Fragen

konfrontieren, wie „Wer stu­ diert denn noch nicht sooo lange?" oder „Wer hat einen triftigen Grund, warum aus­ gerechnet er/sie hier sein muss?". Wir brauchen kein Bewerbungsgespräch für Lehrveranstaltungen! Auch Studierende müssen sich ei­ nen Terminplan für das Se­ mester zurecht legen und sollten es deshalb schon vor Beginn einer Lehrveranstal­ tung wissen, wenn sie daran nicht teilnehmen dürfen.

Nachhaltigkeit Der eingeschlagene Kurs zu einem nachhaltigen Um­ gang mit Ressourcen muss beibehalten werden. Derzeit befinden wir uns aber noch am Beginn eines langandauernden Prozesses.

Mit der AG in der ÖH Gratis kopieren

LV-Evaluation

Gleichbehandlung

Praktikum

Alleine aus den ÖH-Beiträgen für die grün-roten „Aufwandsent­schädigungen" ließen sich jährlich 1,5 Millionen Kopien für die Studierenden bezahlen.

Wenn du an der Uni unfair behandelt wirst, hast du mit der AktionsGemeinschaft in der ÖH Salzburg einen starken Partner zur Seite.

Die Evaluation von Lehrveranstaltungen muss verbessert werden. Eine wiederholt negative Be­ wertung soll entsprechende Konsequenzen haben.

In der ÖH-Exekutive wird sich die AG um gute Praktikumsstellen mit fairer Entlohnung für Stu­ dierende aus allen Studienrichtungen kümmern.

Feste mit gratis Eintritt

Vereinbarkeit Beruf und Studium

Leichter ins Ausland

Prüfungshilfe

Mit der AktionsGemeinschaft in der ÖH ­finden in Salzburg wieder mehr Studentenfeste statt. Als ­Deine Servicestelle natürlich mit freiem Eintrtt!

Mit der AktionsGemeinschaft in der ÖH Salzburg ­kommst du leichter zum Auslandssemester. Wir stehen Dir bei der Vorbereitung mit Rat und Tat zur Seite.

Viele Studierende müssen neben den Studium einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Die Vereinbar­ keit von beidem muss deshalb verbessert werden.

Von der AktionsGemeinschaft erhälst du nicht nur rechtlichen Beistand bei Prüfungen, sondern die vergangenen Prüfungsfragen gleich mit dazu.


1 4 | Aktion Uni-News Leistungsstipendien: Als Ende der Einreichfrist wurde dieses Jahr der 28. Oktober festge­ setzt. Neu-Bauten: Der Umzug von der Akademiestr. in den UniPark soll spätestens im Som­ mer stattfinden. Für ­Jänner ( Jubiläumsjahr der Uni) ist dort ein Festakt geplant. Derzeit plant die Uni einen weiteren Neubau in Itzling. Senatstag: Am Montag, den 31.10.2011, wird der Senatstag (LV-frei!) stattfinden. Google-Mail: Da sich die grün-rote ÖH-Exekutive damit überfordert sieht, wurde nun unter Leitung der Aktions­ Gemeinschaft Salzburg eine Arbeitsgruppe eingerichtet.

AG-Speed-Dating Voraussichtlich am 14. April sowie am 19. Mai lädt die AktionsGemeinschaft ab 19 Uhr zum ­lockeren Speed-Dating. Es finden 15 Dates à 5 Minuten statt. Bei gegenseitigem Gefallen bekommen die Teilnehmer nach dem DatingAbend die E-Mailadressen des jeweils anderen mitgeteilt. Anmelden kannst du dich unter speed-dating@ag-sbg.at Die Location bekommst du dann via E-Mail mitgeteilt.

Im Alltag für dich da ... 50.000 Stück der Aktion mit aktuellen Uni-News

Moot Court: Die AGenten Marc Waschnig, Stefan Kofler und Tugce Yalcin gewannen die diesjährige MC-Competition. Sie vertreten die Uni Salzburg bei der Bundesausscheidung.

2.000 handgemachte Uni-Tüten zum Semesterstart 5.000 leckere Mahlzeiten zum einfachen Selberkochen 3.000 Becher Glühwein und Kaffee in der kalten Jahreszeit 15.000 Glücks-Kugelschreiber um Prüfungen zu bestehen 3.000 Altstadt-Gutscheine um günstig zu shoppen 2.000 Marker damit du nichts übersiehst 5.000 Post-Its gegen die Vergesslichkeit 5.000 Feuerzeuge für gewisse Momente

Sparmaßnahmen: Obwohl die Uni derzeit nahezu ausgegli­ chen bilanziert, werden in diesem Jahr keine zusätzlichen Stellen geschaffen. Dies ist eine Reaktion auf eine erwar­ tete Budgetkürzung. Bibliotheken: Der interne Eva­ luationsbericht ist überwiegend positiv ausgefallen. Die von der AG geforderten längeren Öffnungszeiten werden deshalb an gut besuchten Standorten vorerst beibehalten. AG-Studentennacht: Der Studentenmittwoch hat sich längst als Ausgehabend in Salzburg etabliert. Die AG verhandelt derzeit über einen zweiten Rabatt-Abend für Studierende.

www.ag-sbg.at

6.000 Prüfungsrechtefolder und Traubenzucker 2.000 kühle Milchgetränke für rauchende Köpfe 1.000 Äpfel für eine gesunde Jause 300 bunte Ostereier für große Kinder ................

SERVICE gibt es bei uns nicht nur zu Wahlkampfzeiten. Mit über 100.000 kleinen Aufmerksamkeiten versuchte die AktionsGemeinschaft Dir den den Uni-Alltag in den letzten zwei Jahren etwas angenehmer zu machen.


Aktion | 15

Leserichtung

Leserichtung

„Das Studium ist die beste Zeit deines Lebens!" Das ist eine Lüge, ein Studium ist Zeitverschwendung Es ist verrückt zu glauben, dass beste Lehr- und Lernbedingungen machbar sind dass Zusatzqualifikationen in allen erdenklichen Bereichen angeboten werden und dass es bald einen kostenlosen Unizugang für alle gibt Die Zukunft auf den Unis bedeutet, die Hörsäle sind überfüllt und die Professoren scheren sich einen Dreck um Dich Früher hieß es: „Wer zu den ÖH-Wahlen geht, der bewegt etwas!" Inzwischen ist allen klar dass die ÖH sowieso nichts bringt. Es ist ein Wahnsinn anzunehmen, die Universitäten sind noch zu retten

... es sei denn, du entscheidest dich, mit der AktionsGemeinschaft alles umzukehren ...

Auch im Internet für dich da: www.ag-sbg.at AktionsGemeinschaft Salzburg

Online-Service Auch im Internet haben wir einiges für Dich zu bieten. Unter www.ag-sbg.at findest regelmäßig aktuelle Informationen zum Geschehen an der Uni. Weiters findest du dort die Prüfungsfragen­ börse, Uni-Börse sowie hilfreiche Informationen zu Stipendien und Beihilfen. Du findest uns aber auch auf Facebook (auf unserer Homepage verlinkt).

AktionsGemeinschaft Salzburg Damit du besser durchs Studium kommst!

www.ag-sbg.at – Interessenvertretung für Studis

„Das Studium ist die beste Zeit deines Lebens!“


Mit der AktionsGemeinschaft in der ÖH ... Anhebung der Studienbeihilfe

Studierendenpreise

Anerkennung des Bachelors

Praktikum

Feste mit gratis Eintritt

Prüfungen

Mit der AktionsGemeinschaft in der ÖH ­finden in Salzburg wieder mehr Studentenfeste statt. Als ­Deine Servicestelle natürlich mit freiem Eintrtt!

Die AktionsGemeinschaft fordert mindestens drei Prüfungstermine, sowie eine transparente, faire und zügige Benotung.

Leichter ins Ausland

Brauchbare ÖH

Gratis kopieren

Gegen Knock-Out

Alleine aus den ÖH-Beiträgen für die grün-roten „Aufwandsent­schädigungen" ließen sich jährlich 1,5 Millionen Kopien für die Studierenden bezahlen.

Wer an der Uni Salzburg zum Bachelor zugelas­ sen wurde, soll ohne extra Hürden zum Masterund Doktoratsstudium zugelassen werden.

Entlehnservice

Latein sinnvoll ersetzen

Lehramt an der Uni Salzburg

Mehr Budget für die Lehre

Gleichbehandlung

Mensa verbessern

Die Studienbeihilfe gehört automatisch an den Ausgleichs­ zulagenrichtsatz der PVA angepasst. Keine Schlechterstel­ lung der Studierenden gegenüber den Pensionisten mehr!

Der Bachelorabschluss muss endlich von der Wirtschaft und dem öffentlichen Dienst als vollwertiger Universi­ täts-Abschluss anerkannt werden.

Mit der AktionsGemeinschaft in der ÖH Salzburg ­kommst du leichter zum Auslandssemester. Wir stehen Dir bei der Vorbereitung mit Rat und Tat zur Seite.

Computer kaputt oder gerade nicht dabei? Im Fotografiekurs, aber keine eigene Kamera? Mit der AG kannst du die Geräte der ÖH ausleihen.

Das Lehramt muss an der Uni Salzburg bleiben. ­Ansonsten müsste jedeR fünfte Studierende ­eventuell bald nach Linz wechseln.

Wenn du an der Uni unfair behandelt wirst, hast du mit der AktionsGemeinschaft in der ÖH Salzburg einen starken Partner zur Seite.

Mit der AktionsGemeinschaft wird es künftig noch mehr Preisnachlässe für Studierende geben.

In der ÖH-Exekutive wird sich die AG um gute Praktikumsstellen mit fairer Entlohnung für Stu­ dierende aus allen Studienrichtungen kümmern.

Die ÖH muss den Studierenden ein Maximum an Service bieten, transparent werden und strate­ gisch deine Interessen und Rechte durchsetzen.

In einigen Bereichen der Uni stellt Latein ein unnötiges Übel dar. Wo nicht unbedingt nötig, fordert die AG eine sinnvollere Alternative.

Das Betreuungsverhältnis zwischen Lehrenden und Studierenden muss sich endlich bessern. Wir liegen derzeit hinter dem internat. Standard.

Die Mensen an der Uni müsssen mehr an Attraktivität gewinnen: frischer, gesünder und günstiger!

Diese und weitere Positionen der AG findest du unter www.ag-sbg.at

AktionsGemeinschaft Impressum Offenlegung gem. §25 MedienG: Herausgeber und Inhaber: AktionsGemeinschaft Salzburg, Merianstr. 13, 5020 Salzburg. Online im Internet unter www.ag-sbg.at – E-Mail: aktion@ag-sbg.at Grundlegende Richtung: Die Aktion versteht sich als Studierendenzeitschrift, die sowohl praktische als auch ­theoretische Hilfestellung zur Bewältigung des studentischen Alltags bietet. Im Sinne des Grundsatzprogramms der Aktions­Gemeinschaft informiert die Aktion über Neuigkeiten an Uni- und ÖH-Salzburg sowie über andere studienrelevante Belange. Redaktionsleitung: Franz Linsinger, Thomas Köllemann


Aktion Wahl Spezial