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SportKurier 1-26

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Der SportKurier

Neuigkeiten|Hintergrunde|UnterhaltungausderregionalenSportwelt

Ausgabe12026|27.KW| BautzenunddieLausitz

Der beste Platz

wegte Demokratie det auf und in den Sportstätten i uns um die Ecke statt.

Geehrt: Jugendsportler des Jahres 2025

Wie steht es um die Schwimmfähigkeit unserer Kinder?

Impressum

Herausgeber (In Kooperation, v.i.S.d.P)

Kreissportbund Bautzen e.V. (KSB), Postplatz 3, 02625 Bautzen, Tel. (03591) 270 63-0 www.sportbund-bautzen.de

AGORA LAUSITZ, Albert-Schweitzer-Str. 6, 02625 Bautzen, Tel.: (03591) 279 37 00 www.agora-lausitz.de

Redaktionelle Zuarbeit / Leserbriefe: postfach@der-sportkurier.de, Internet: www.der-sportkurier.de/epaper Redaktion, Satz und Anzeigen

AGORA LAUSITZ, medien@agora-lausitz.de

Alle Texte sind redaktionell durch die Herausgeber verfasst. Andere Inhalte sind entsprechend gekennzeichnet.

Druck:

Druckhaus Scholz GmbH, Pforzheimer Platz 8, 02977 Hoyerswerda

Auflage:

3.000 Stück; Verteilung über den Postweg und als kostenlose Auslage

Redaktionsschluss / Erscheinung: 26. KW 2026 / 27. KW 2026

Titelfoto/Fotos:

Kreissportbund Bautzen e V , R. Michalk, N. Paeth, AGORA LAUSITZ, T. Kellermann, DOSB/Kazma, Einzelnachweise

Die nächste Ausgabe erscheint im Herbst 2026

In dieser Sommerausgabe:

Bewegte Demokratie

Kaum ein Ort ist wohl demokratischer als der Sportverein. Hier gelingt Mitbestimmung auf direkte Art und Weise. Zugleich trägt diese Form der Gestaltung auch eine große Verantwortung mit sich.

Aus der Region

Sonne - Schimmfähigkeit? Die Badesaison ist eingeläutet, doch wie steht es um die Wassertauglichkeit unser Kinder?

Nachwuchshoffnungen

Die Kreissportjugend verlieh in diesem Sommer wieder die Sportkristalle und zeigte auf eindrucksvolle Weise, wie junges ehrenamtliches Engagement gelingen kann.

Liebe Leserinnen, liebe Leser, Wohlfühlraum

Sportverein

sind unsere Sportvereine demokratische Wohlfühlräume, die es ermöglichen, Orte gelebter Mitbestimmung und Toleranz zu sein? Dieser Frage sind wir in der Sommerausgabe des SportKuriers nachgegangen. Grundlage dieser Annahme ist eine Studie des Bundesinstituts für Sportwissenschaft, die den Sportverein ein großes Potenzial, aber auch eine damit verbundene Verantwortung zuschreibt. Gerade in Zeiten oener gesellschaftlicher Debatten über Zusammenhalt, Vielfalt und Toleranz werden viele Fragen neu gestellt und Antworten kontrovers diskutiert. Ein Erstarken extremistischer Strukturen und Ansichten stellt landläufig auch unsere Sportvereine auf eine Belastungsprobe Die Herausforderungen durch Migration, Demografie oder auch Diversifikation lassen sich bestenfalls in sportlich-ehrenamtlichen Gebilden aufzeigen. So sind auch Sportvereine ideale Orte, um eben jene Mitbestimmung zu „üben“ und lebhaft zu gestalten. Dabei ist nicht nur die Rede von der einmal im Jahr stattfindenden Mitgliederversammlung, sondern es sind vielmehr auch die kleinen Aktionen rund um das Vereinsleben. Die Umkleidekabine, das Festzelt und die Vereinskneipe stehen hier nicht zuletzt auch symbolisch für das Gemeinsame.

jugend vergeben, mit beeindruckenden sportlichen Leistungen und einem besonderen Augenmerk auf junges, ehrenamtliches Engagement. Nicht immer ist dieses gleich sichtbar, welches durch die Sportjugend Jahr für Jahr zu einem besonderen Highlight ausgebaut wird.

Der Blick auf den sportlichen Nachwuchs richtet sich aber nicht nur auf sportliche Bestleistungen und überragendes Engagement Jetzt in der Sommerzeit und damit der Badesaison bleibt festzustellen, dass es mit der Schwimmfähigkeit vieler Kinder schlecht aussieht. Darüber sprachen wir mit denen, die es wissen müssen: Den Ehrenamtlern der DLRG e.V. im Landkreis Bautzen.

Um für die Sportvereine des Landkreises neue ehrenamtlich Aktive zu nden, hat der Kreissportbund Bautzen die Online-Plattform ehrensache.jetzt als kostenfreies Inserat geschaltet.

JederVerein kann dabei aber auch eigenständig entsprechende Inserate kostenfrei und unkompliziert einstellen! Gleich testen!

Der

Wir sprachen mit Prof. Dr. Ulrike Burrmann, Prof. Dr. Sebastian Braun und Prof. Dr. Michael Mutz, die im Rahmen der Studie und des Forschungszentrums Bürgerschaftliches Engagement ihre Ergebnisse zusammenfassten. Die Erkenntnisse spiegeln die Erfahrungen vieler Sportvereine auch im Landkreis Bautzen wider. Zugleich bietet der Kreissportbund auch eine Vielzahl von Fortbildungen und Formaten an, die Vereinen die Möglichkeit der Unterstützung gibt Diese werden auf den folgenden Seiten näher beleuchtet, ohne dabei den erhobenen Zeigefingers zu erheben. Denn eins ist sicher: Es gibt wohl nur wenig Gelegenheit, seine eigene Demokratiefähigkeit zu testen, als in Form eines Engagements im (sportlichen) Ehrenamt!

Einen besonderen Fokus legt diese Ausgabe auch auf den Nachwuchssport So wurden unlängst die Sportkristalle des Kreissport-

Was es mit einer kickenden Landtagsabgeordneten, der Verbindung von Forschung und Sport im Landkreis Bautzen, bewegten Unternehmen und natürlich aktuellen Tourstopps des Deutschen Sportabzeichens auf sich hat, lesen Sie, lest Ihr in der vorliegenden Ausgabe des SportKuriers. Und natürlich dürfen einige aktuelle Informationen aus dem bewegten Landkreis Bautzen dabei nicht fehlen!

Wir wünschen eine angenehme und bewegte Sommerpause!

Sportlichst, Ihr / Euer

LarsBauer&PeterStange

in einer

Sport des Landkreises Bautzen App

Immer beliebter: 4. Kreis-Darts-Meisterschaft im vollen Gange

Mitte Mai fand in Cunnersdorf die Vorrunde der 4. Kreis-Dartsmeisterschaft des Kreissportbund Bautzen e.V. statt. 64 Spielerinnen und Spieler traten unter der Leitung der TrippleOneSteelers, dem Dart-Team des SV BiehlaCunnersdorf e.V., an und kämpften konzentriert und fair um die begehrten Plätze für das Finale am 27. Juni in Kirschau. Nach vielen spannenden und ausgeglichenen Begegnungen konnten sich 16 Teilnehmende für das End-

turnier qualifizieren Den Vorrundensieg sicherte sich Ingmar Müller, gefolgt von Axel Schneider auf Platz zwei Marcus Köhler erreichte einen guten dritten Rang. Die Veranstaltung verlief reibungslos und profitierte von der guten Zusammenarbeit zwischen dem Kreissportbund Bautzen e V und dem SV Biehla-Cunnersdorf e.V. Ein herzlicher Dank gilt den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Engagement

maßgeblich zum Gelingen des Turniers beigetragen haben.

Zum Redaktionsschluss des Sportkuriers wurde das Finale der Kreisdartsmeisterschaft noch nicht gespielt. Wir weisen hier gern auf die Website www sportbund-bautzen de mit dem Newsbereich bin, wo wir über die Ergebnisse berichten werden

Bildungsurlaub in Sachsen in Kraft: Chancen für Sportvereine

Ab dem 1. Januar 2027 erhalten Beschäftigte in Sachsen erstmals einen gesetzlichen Anspruch auf drei Tage bezahlte Qualifizierungszeit pro Jahr. Die Freistellung kann für berufliche Weiterbildung, politische Bildung und ausdrücklich auch für Qualifizierungen im Ehrenamt genutzt werden.

Für Sportvereine erönet dies neue Möglichkeiten, da gerade das sportliche Engagement künftig Fortbildungen und Lizenzlehrgänge besuchen kann, ohne dafür regulären Urlaub einsetzen zu müssen. Wichtig dabei zu beachten ist, dass der Antrag auf Qualifizierungszeit in der Regel mindestens zwölf Wochen vor

Beginn der Maßnahme beim Arbeitgeber eingereicht werden muss. Zudem ist ein Nachweis über die Teilnahme vorzulegen Anspruchsberechtigt sind Beschäftigte nach einer Mindestbeschäftigungsdauer von sechs Monaten.

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Mehr Service für den organisierten Sport im Landkreis Bautzen

Der Dachverband des organisierten Sports plant die Gründung einer gemeinnützigen Gesellschaft mit beschränkter Haftung, kurz gGmbH. Was steckt hinter dieser Sport & Service-Gesellschaft?

Lars Bauer, Geschäftsführer des KSB: Der Kreissportbund Bautzen e.V. hat sich seit der Kreisgebietsreform 2008 kontinuierlich weiterentwickelt. Mit neuen Projekten, wachsenden Aufgaben und einem deutlich größeren Finanzvolumen sind auch die Anforderungen an den organisierten Sport gestiegen. Die geplante Kreissportbund Bautzen Sport & Service gGmbH soll dabei helfen, diese Entwicklung zukunftsorientiert zu gestalten und zusätzliche Handlungsmöglichkeiten zu schaen Wichtig ist: Der Kreissportbund Bautzen e.V. bleibt weiterhin das Fundament und die Interessenvertretung der Mitgliedsvereine. Die gGmbH ergänzt die bestehende Struktur und übernimmt zusätzliche operative Aufgaben.

Welche Vorteile bietet die gGmbH für den organisierten Sport im Landkreis Bautzen?

Lars Bauer: Die gGmbH erönet neue Möglichkeiten, die über die klassische Sportförderung hinausgehen Sie kann in Bereichen wie

Bildung, Gesundheitsförderung, Prävention, Jugendhilfe, sozialem Engagemen gesellschaftlicher Teilhabe tätig werden. Dadurch entstehen neue Förderzugänge, zusätzliche Kooperationen und langfristige Entwicklungsperspektiven. Gleichzeitig erhält der organisierte Sport ein eigenes Instrument, um gesellschaftlich wichtige Themen aktiv mitzugestalten und Angebote im Interesse der Bürgerinnen und Bürger selbst umzusetzen.

Wie profitieren die Mitgliedsverein von der neuen Gesellschaft?

Lars Bauer: Unsere Mitgliedsve sollen direkt von den erweiterten Möglichkeiten profitieren. Die gGmbH kann Dienstleistungen und Unterstützungsangebote bereitstellen, Fördermittel akquirieren, Projekte entwickeln und administrative Aufgaben übernehmen. Dadurch werden Vereine entlastet, neue Ressourcen erschlossen und zusätzliche Chancen für Wachstum, Professionalisierung und die Gewinnung neuer Mitglieder geschaen Die gGmbH ist damit ein strategisches Zukunftsinstrument, um den

Sport im Landkreis Bautzen nachhaltig zu stärken.

Die Grafik zeigt das Portfolio, welches die gGmbh als Servicepartner künftig abbilden soll. Als Dienstleisterin agiert sie dabei in der Umsetzung von Projekten, die dem Auftrag und Leitbild des Dachverbandes folgen.

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Der SportKurier

AWO Lausitz und Dachverband kooperieren

Der Kreissportbund Bautzen und die AWO Lausitz haben eine Kooperation vereinbart, um die Bewegungsförderung in den Kindertageseinrichtungen des Trägers auszubauen. Ziel ist es, Kindern bessere Zugänge zu Sport und Bewegung zu ermöglichen. Geplant sind unter anderem die regelmäßige Durchführung des Säch-

sischen Kindersportabzeichens „Flizzy“, Fortbildungsangebote für pädagogische Fachkräfte sowie die Beteiligung an Formaten wie der Sparkassen-Kreis-Kita-Olympiade und dem Zertifizierungsprozess „Sportliche Kita“. Mit der Kooperation bündeln beide Partner nun ihre Kompetenzen.

Jede dritte Kita im Landkreis sportlich zertiziert

Knapp ein Drittel aller Kitas aus dem Landkreis Bautzen tragen das Prädikat „Sportliche Kita“ und zeigen somit ihr sportliches Engagement erkennbar nach außen Immer mehr Kitas integrieren regelmäßige und abwechslungsreiche Bewegung in den Alltag der Kleinsten und

Sportliche Kitas im Landkreis Bautzen (Stand Juni 2026)

Gold:

AWO Kita „Pfikus“ Bernsdorf

VdK KIta „Sausewind“ Hoyerswerda

Kita „Spreewichtel“ Bautzen

Kita „Spatzennest“ Pulsnitz

AWO Kita „Anne Frank“ Kamenz

DRK Kita “Spatzenhaus“ Wilthen

Kita „Purzelbaum“ Bautzen

ASB Kita „Erfindergarten“ Doberschau

AWO Kita „Hummelburg“ Großpostwitz

Kita „Kunterbunt“ Kamenz

AWO Kita "Bummiland" Großröhrsdorf

VdK Kita "Wirbelwind" Knappenrode

Kita "West" Lauta

DRK Kita "FINDIKUS" Bautzen

ermöglichen ihnen ein gesundes Aufwachsen Ein Erfolg, der zeigt, wie groß das Interesse an bewegungsorientierter frühkindlicher Bildung ist Für die DRK Kita „Entdeckerland“ aus Lichtenberg war die Übergabe der Zertifizierungsurkunde und -tafel ein wahres Highlight Als 52

ausgezeichnete Kita nahm der sächsische Kultusminister Conrad Clemens an der Auszeichnung teil und konnte einen Einblick in die pädagogische Arbeit der Kita erhalten Der Kreissportbund Bautzen ermutigt daher weitere Kitas diesen Weg einzuschlagen

DRK Kita "Zur kleinen Feuerwehr" Neukirch/Lausitz

Kita "Glückskäfer" Bautzen

DRK Kita "Bienenhaus" Schwepnitz

Kita "Spatzennest" Obergurig

Kita „Radeberger Kinderland“ Radeberg

Kinderhaus „Alex Wedding“ Radeberg

AWO Kita „Kükenhaus“ Burkau

DRK Kita Entdeckerland zur Sportlichen Kita in Silberausgezeichnet

Silber:

Kita „Gänseblümchen“ Seeligstadt

Kita „Bummi“ Großharthau

Kinderhaus „Regenbogen“ Königsbrück

Kita „Lutki“ Bergen (ab August Gold)

AWO Kita „Regenbogenland“ Großröhrsdorf

Kita „Kunterbunt“ Pulsnitz

Kita „Rasselbande“ Bluno

AWO Kita „Wichtelland“ Cunewalde

Kita „Glückskäfer“ Schönbrunn

Kita „Am Heidelberg“ Wiesa

Johanniter Kinderhaus „An der Elsterwiese“ Hoyerswerda

Kita „Am Haselwäldchen“ Haselbachtal

Kita „Großerkmannsdorfer Kinderland e.V.“ Großerkmannsdorf evangl. Kita „Tausendfüßler“ Fischbach

Kita „Sonnenhügel“ Hermsdorf

DRK Kita „Regenbogen“ Kamenz

AWO Kita „Brückenmännchen“ Demitz-Thumitz

Waldkindergarten Ottendorf-Okrilla

BBZ Kita „Klettermaxe“ Bautzen

CSB Kita Wittichenau

CSB Kita "Zwergenland" Königswartha

Kita „Am Sandberg“ Radeberg

Kita „Sonneneck“ Hochkirch

Kita „Langes Gässchen“ Kamenz

VdK Kita „Märchenland“ Lohsa

Kita „Märchenland“ Bischofswerda

Kita „Rasselbande“ Cunnersdorf

AWO Kita „Pusteblume“ Frankenthal

Kita „Zwergenland“ Steinigtwolmsdorf

kath. Kinderhaus „St. Marien“ Wittichenau

Kita "Zum Wassermann" Räckelwitz

DRK Kita "Entdeckerland" Lichtenberg

AWO KIta "Haus am Wald" Sohland

DRK KIta "Löwenstark" Neschwitz

Hoher Besuch in Lichtenberg -
(Bild: A WO)
Lars Bauer / KSB und Marcus Beier / AWO Lausitz

Spezielle Fortbildung für Erzieher

Der Kreissportbund Bautzen e.V. hat ein umfassendes landkreisweites Bildungssystem im Sport- und Bewegungsbereich Von diesem Ausbildungsprogramm können auch staatl anerkannte Erzieher/innen profitieren. Sie genießen hierbei den Vorteil der Anerkennung eines Drittels der Lehreinheiten durch schon

Grundlehrgang(32LE)

è System des organiserten Sports (5 LE)

è Grundlagen derTrainingslehre (6 LE)

è Sportanatomie/-medizin (12 LE)

Aufbaulehrgang(30 LE)

è Veranstaltungsmanagement (4 LE)

è Trainingslehre (9 LE)

è Kleine Spiele (5)

è Einführung in die Leichtathletik (5 LE)

è Diskriminierung im Sport begegnen (5 LE)

è funktionellesTraining (9 LE)

ProllehrgangKinder/Jugendliche(60LE)

è Bewegung, Spiel & Sport (5 LE)

è Trendsportarten / Sport in der Natur (9 LE)

è Sport mit Jüngeren/ Entspannung (9 LE)

è Planung, Durchführung & Nachbereitung von Ki/Ju Veranstaltungen (4 LE)

absolvierte Lehrinhalte in der pädagogischen Ausbildung. Die Erzieher-/innen erhalten mit dem Abschluss die Übungsleiter C- Lizenz mit dem Profil „Kinder/Jugendliche“.

Folgende Inhalte neben dem Abschluss zum staatl. anerkannten Erzieher-/in müssen noch besucht werden (Grafik links):

Schwepnitz: Schüler werdenTrainer

Seit diesem Schuljahr kooperieren die Freie Schule Schwepnitz und der Kreissportbund Bautzen Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums können direkt an der Schule die Übungsleiter-C-Lizenz erwerben.

Das stärkt Ehrenamt, Vereine und Ganztagsangebote. Künftig wirken die Jugendlichen zudem als Sportabzeichenprüfer mit.

Anmeldung und Buchung: bildungsportal.sport-fuer-sachsen.de

Bildungsangebote Sommer und Herbst

GL-03-26/KM:Sportartübergreif.Grundlehrgang

Zielgruppe: Übungsleiter

Datum / Zeit: 17.08. – 27.08.2026

Ort: Kamenz

Lerneinheiten: 32 Preis: 85,00 €

AL-03-26 / KM: Aufbaulehrgang zum Übungsleiter

C-Lizenzlehrgang Kamenz

Zielgruppe: Übungsleiter

Datum / Zeit: 03.09. – 15.09.2026

Ort: Kamenz

Lerneinheiten: 30 Preis: 80,00 €

GKY-02-26GrundkursKinderyoga

Zielgruppe: Übungsleiter, Erzieher

Datum / Zeit: 04.+ 05.09.2026

Ort: Hoyerswerda

Lerneinheiten: 12 Preis: 35,00 €

FPS-03-26Flizzy-Prüferschulung

Zielgruppe: Übungsleiter, Erzieher

Datum / Zeit: 10.09.2026

Ort: Bautzen

Lerneinheiten: 3 Preis: 10,00 €

FB-60-26 / HY: Kompaktseminar Lizenz-Verläng Zielgruppe: Übungsleiter

Datum / Zeit: 10.09. + 12.09.2026

Ort: Hoyerswerda

Lerneinheiten: 15 Preis: 45,00 €

AKY-02-26AufbaukursKinderyoga Zielgruppe: Übungsleiter, Erzieher

Datum / Zeit: 12.09.2026

Ort: Kamenz

Lerneinheiten: 8 Preis: 24,00 €

L-03-26/KM:ÜbungsleiterCLizenzlehrgang Zielgruppe: Übungsleiter

Datum / Zeit: 16.09. – 07.10.2026

Ort: Kamenz

Lerneinheiten: 60 Preis: 160,00 €

FB-53-26 / KM: Stressbewältigung und Entspannung - die Komplexität des Atmens

Zielgruppe: Übungsleiter, Erzieher

Datum / Zeit: 26.09.2026

Ort: Kamenz

Lerneinheiten: 10 Preis: 30,00 €

VFB-14-26 / online: Kooperationen und Zusammenschlüsse von Sportvereinen

Zielgruppe: Vereinsvorstände

Datum / Zeit: 29.09.2026

Ort: online

LE: 4 Preis: 15,00 €

VFB-07-26 / online: Satzung und Mitgliedervers. Zielgruppe: Vereinsvorstände

Datum / Zeit: 06.10.2026

Ort: online

LE: 4 Preis: 12,00€

VFB-16-26 / online: Social Media im Sportverein

Zielgruppe: Vereinsvorstände

Datum / Zeit: 28.10.2026

Ort: online

LE: 3 Preis: 10,00€

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Ausgezeichnet: Die Geehrten im Landkreis Bautzen

Ehrenplakette des Kreissportbund Bautzen: Norbert Wolf (KV Blau-Weiß 99 Rodewitz/Hochkirch)

Ehrennadel des Kreissportbund Bautzen in Gold: Manfred Grüneberg (Lauftre Lausitz), Sigrun Wenzlaw (TSG BretnigHauswalde), Eberhard Nawroth (MC Oberlausitzer Bergland), Bernd Bartlick, Norbert Bloch (SV Lohsa), Uwe Kunath (SV "Grün-Weiß" Elstra), Gabriele Wils (TSV "Blau-Gold" Bischofswerda)

Ehrennadel des Kreissportbund Bautzen in Silber: Hans-Joachim Hörenz, Helmut Gnauck (Schachfreunde Bischofswerda), Wenke Herzog, Marcus Huste, Kathrin Matthes (TSG BretnigHauswalde), Viola Tischer (Sportverein Steina 1885), Frank Karg, Uwe Erchen (SV Laußnitz)

Ehrennadel des Kreissportbund Bautzen in Bronze: Frank Prochno, Katja Passau (MC Oberlausitzer Bergland), Tom Seifert (PSV Kamenz /SV Straßgräbchen), Marita Lehmann (SV Einheit Kamenz), Maik Wieder, Diana Wieder, Andreas Auras (KSV 66 Steinitz)

Ehrenmedaille des Kreissportbund Bautzen in Silber: Roméo Bryan Freund (Hundesportverein "Pfote drauf!" , Alysha Beyer, Liam Krüger, Ian Seifert (MC Oberlausitzer Bergland)

Ehrenplakette des Landessportbund Sachsen: Gottfried Jäckel (TSG Bretnig-Hauswalde)

Ehrennadel des Landessportbund Sachsen in Gold: Dr. Horst Krumpe, Solveig Rys (Freizeitsportgemeinschaft Gesundheit Lohsa), Horst Schmidt (Ballsportverein Medingen), Olaf Kugler (SG Kleinröhrsdorf), Marion Münch, Regina Sander (Sportverein Steina 1885)

Ehrennadel des Landessportbund Sachsen in Silber: Marlies Bading, Hubertus Kraemer, Margit Scholze, Bärbel Meyer, Andrea Lehmann, Rainer Lehmann (Freizeitsportgemeinschaft Gesundheit Lohsa), Carola Ehrlich ( TSG Bretnig-Hauswalde), Sebastian Behr, Steen Nagel, Mirko Lorenz (Lomnitzer Sportverein), Betty Einsiedel, Rosi Maukisch, Carsta Großmann (Sportverein Steina 1885), Carolin Noack, Dana Köppe, Peter Rericha (KSV 66 Steinitz), Simone Slota (SG Lückersdorf-Gelenau)

Ehrennadel des Landessportbund Sachsen in Bronze: Günter Weichelt (SV Straßgräbchen), Marco Großmann, Philipp Jentzsch (Lomnitzer Sportverein), Jens Müller, Steen Lauber (SV "Grün-Weiß" Elstra), David Tischer, Jaqueline Richter, Heike Ratemann, Peggy Richter (SG Lückersdorf-Gelenau)

Gottfried Jäckel: Ein Leben für den Sport

In der Jugend schon aktiv als Faustballer und Übungsleiter einer Artistikgruppe. Später auch Übungsleiter im Leistungsturnen unserer Mädchen tätig. Gottfried arbeitete aktiv in der Abteilungsleitung Turnen mit. Er war immer zur Stelle, wenn es darum ging, Wettkämpfe zu organisieren und durchzuführen. Gottfried hat den Mannschaftsturnwettkampf um den SZ Pokal ins Leben gerufen. Bis vor zwei Jahren leitete er die Männerabteilung, wo er auch heute noch aktiv dabei ist und nach wie vor verschie-

dene organisatorische Aufgaben übernimmt. Im hohen Alter von 90 Jahren ist er auch immer noch aktiv als Übungsleiter unserer Turnerinnen ab der AK 12, die er wöchentlich trainiert. Wenn einer eine solche Auszeichnung verdient hat, dann ist es Gottfried Jäckel!

Text und Bild: TSG Bretnig-Hauswalde

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FIVE-Allianz mit ächendeckenden Bewegungsangeboten

Der Kreissportbund Bautzen e.V. startete im Juli 2025 mit Unterstützung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Bundesministerien für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie für Gesundheit das Projekt „Fit und verbunden gegen Einsamkeit“ (FIVE) mit dem Ziel, Menschen im Landkreis Bautzen über Bewegung, Sport und Begegnung zusammenzubringen und Einsamkeit aktiv entgegenzuwirken. Gerade im ländlich geprägten Raum betrit Einsamkeit viele Bevölkerungsgruppen: ältere Menschen, Alleinerziehende, Menschen mit Behinderungen, Kinder und Jugendliche sowie Personen mit Zuwanderungsgeschichte. Mit einem starken Netzwerk aus Vereinen, Verwaltungen, Wohlfahrtsverbänden und Bildungsträgern möchten wir neue Wege der Teilhabe schaen und Gemeinschaft erlebbar machen.

So schat der Kreissportbund Bautzen bewegte Begegnungsräume, in denen Menschen zusammenkommen und sich wohlfühlen. Durch niedrigschwellige Sport- und Freizeitangebote im gesamten Landkreis wird der Austausch zwischen Generationen, Kulturen und Lebenswelten gefördert. Gemeinsam mit Vereinen, Organisationen und weiteren Partnern stärkt der Kreissportbund den gesellschaftlichen Zusammenhalt und setzt sich dafür ein, Einsamkeit frühzeitig zu erkennen und ihr entgegenzuwirken.

AngebotemitdenPartnernderFIVE-Allianz AWO-Lausitz (Gestalter):

è Wann: Dienstag, im 14-tägigen Rhythmus jeweils ab 10:00 Uhr

è Wo: Gemeinde Lauta

è Wer: für Senioren

è Was: Nordic Walking (Walkingstöcke werden gestellt!)

Mehrgenerationenhaus Gesundbrunnen Bautzen:

è Wann: jeden Freitag ab 9:30 Uhr

è Wo: Mehrgenerationenhaus Gesundbrunnen Bautzen

è Wer: für Senioren

è Was: Nordic Walking (Walkingstöcke werden gestellt!) Bei schlechtem Wetter findet Gymnastik (indoor) statt.

258„KidS“ waren 2025 aktiv

Das Projekt „KidS – Kinder in den Sportverein“ des Kreissportbundes Bautzen hat sich 2025 weiter erfolgreich entwickelt. Insgesamt nahmen 258 Kinder an Wochenkursen und Feriencamps teil. Dabei konnten 50 Kinder in Sportvereine vermittelt werden.

Die positiven Rückmeldungen von Kindern, Familien und Einrichtungen bestätigen den Erfolg des Angebots, welches finanziell vorrangig durch den Landkreis Bautzen unterstützt wird.

Autismus-Verein / Behindertenwerkstatt Diakonie Oberl. / CSW-Sozialwerk:

è Wann: jeden Donnerstag 15:30 Uhr

è Wo: Müllerwiese Bautzen (Start)

è Wer: Erwachsene

è Was: Nordic Walking (Walkingstöcke werden gestellt!)

RAA Hoyerswerda:

è Wann: jeden Mittwoch 14:30 Uhr

è Wo: Turnhalle „Am Planetarium“ , Collinstr.29 in Hoyerswerda

è Wer: Frauen ab 18 Jahre (mit und ohne Migrationshintergrund)

è Was: Yoga, Gymnastik (bequeme Kleidung)

Landsportverein Bluno 74 e.V.:

è Wann: jeden Donnerstag 18:30 - 20:00 Uhr

è Wo: Mehrzweckraum Gemeindezentrum Bluno

è Wer: Frauen und Senioren

è Was: Gymnastik (bequeme Kleidung)

Caritas Hoyerswerda

è Wann: 14-tägig am Donnerstag

è Wo: Caritas Hoyerswerda, Ludwig-van-Beethoven-Str.26, Hoyerswerda

è Wer: Erwachsene

è Was: Nordic Walking

Caritas Kamenz

è Wann: 14-tägig am Mittwoch

è Wo: Caritas Kamenz, Weststr.22, Kamenz

è Wer: Erwachsene

è Was: Nordic Walking

Zahlen 2025 auf einen Blick:

è 9 Wochenkurse mit 1 4 0 Kindern

è 4 Feriencamps mit 118 Kindern

è 50 Vereinsvermittlungen

è 8 Veranstaltungen bei Trägern der freien Jugendhilfe

è 10 bis 12 Sportarten pro Camp

Neben den Bewegungsangeboten standen Netzwerkarbeit und die Zusammenarbeit mit Jugendhilfeträgern, Kommunen und Sportvereinen im Mittelpunkt. Das Projekt stärkt nicht nur die körperliche Aktivität, sondern auch das Selbstvertrauen und die soziale Teilhabe der Kinder. Aufgrund der positiven Erfahrungen soll das Angebot künftig weiter ausgebaut werden. Das KidS-Projekt gilt inzwischen sogar als Beispiel guter Praxis im Austausch mit dem Landessportbund Sachsen und dem DOSB. Der SportKurier

Sportverein

Sportvereine als Orte gesellschaftlicher Integration

Eine neue bevölkerungsrepräsentative Studie des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BISp) zeigt: Mitglieder in Sportvereinen sind tatsächlich sozial engagierter, oener für Vielfalt und stärker gemeinschaftsorientiert als Menschen ohne Vereinsbindung. Gleichzeitig treten jedoch auch problematische Einstellungen zutage – etwa ein leicht erhöhter Nationalismus.

Für die Untersuchung „Gesellschaftspolitische Einstellungen im organisierten Sport“ wurden im Sommer 2024 bundesweit mehr als 3.000 Menschen ab 13 Jahren online befragt, darunter über 1.100 Sportvereinsmitglieder. Ziel war es, demokratieförderliche ebenso wie menschenfeindliche Einstellungen im organisierten Sport sichtbar zu machen. Die Ergebnisse zeichnen ein dierenziertes Bild Besonders deutlich fällt die sogenannte Geselligkeitsorientierung aus: Sportvereinsmitglieder legen mehr Wert auf Freundschaften, Gemeinschaft und soziale Nähe als Nicht-Mitglieder. Vor allem ehrenamtlich Engagierte zeigen starke soziale Bindungen und hohe Hilfsbereitschaft. Auch bei der Akzeptanz von Vielfalt schneiden Vereinsmitglieder besser ab als Menschen ohne Vereinsanbindung. Wer sich aktiv oder ehrenamtlich im Verein engagiert, zeigt laut Studie besonders positive Einstellungen gegenüber Menschen anderer Herkunft oder mit anderen Lebensweisen. >>

Gleichzeitig warnen die Forschenden davor, Sportvereine pauschal als demokratische „Wohlfühlräume“ zu betrachten. Die Untersuchung zeigt auch, dass Sportvereinsmitglieder etwas nationalistischer eingestellt sind als andere Bevölkerungsgruppen Nationalstolz und der Wunsch nach einem „starken Nationalgefühl“ seien im organisierten Sport

vergleichsweise stärker verbreitet. Die Autorinnen und Autoren sehen darin einen möglichen Zusammenhang mit der starken Orientierung des Sports an nationalen Wettbewerben und Identitäten – etwa bei FußballWeltmeisterschaften oder Olympischen Spielen.Insgesamt kommt die Studie jedoch zu dem Schluss, dass Sportvereine wichtige Orte

gesellschaftlicher Integration bleiben. Gerade ehrenamtliches Engagement fördere demokratische und solidarische Einstellungen. Gleichzeitig brauche es aber eine bewusste Auseinandersetzung mit Ausgrenzung, Diskriminierung und menschenfeindlichen Tendenzen im Sport.

„Wichtig für eine mögliche politische Sozialisation im Verein ist die Frage, ob die Vereinskultur Raum für demokratische Mitsprache eröffnet. “

Die Fußball-WM ist [zum Zeitpunkt der Erscheinung des SportKuriers] im vollen Gange, Schwarz-Rot-Gold bringt nicht nur Fußballfans in Deutschland zusammen. Die Studie zeigt einerseits hohe Werte bei Hilfsbereitschaft und Diversitätsakzeptanz bei den Sportvereinsmitgliedern in Deutschland, andererseits aber auch leicht erhöhte nationalistische Einstellungen. Wie erklären Sie diese Ambivalenz im organisierten Sport?

Prof. Dr. Braun: Zunächst ist hervorzuheben, dass Sportvereinsmitglieder höhere Ausprägungen sozial-integrativer und auch demokratieförderlicher Einstellungen im Vergleich zu denjenigen Bevölkerungsmitgliedern haben, die nicht in Vereinen Mitglied sind. Sie zeigen bei zahlreichen Themenfeldern auch vergleichsweise geringer ausgeprägte menschenfeindliche und rechtsextreme Einstellungen auf. Gleichwohl weisen die relativ hohen Zustimmungswerte der Sportvereinsmitglieder zu nationalistischen, ausländerfeindlichen und die NS-Zeit relativierenden Aussagen darauf hin, dass die politische Kultur in Sportvereinen nicht automatisch oen, integrativ und demokratieförderlich ist. Speziell die nationalistischen Einstellungen, der über patriotische Orientierungen hinaus ein starkes Gefühl der Überlegenheit der eigenen Nation betonen, sind unter den Sportvereinsmitgliedern stark ausgeprägt.

Prof. Dr. Ulrike Burrmann: Erklären können wir diesen Befund nicht. Eine Interpretation könnte aber lauten, dass es eine erhebliche Schnittmenge zwischen Sportvereinsmitgliedern und dem Anteil derjenigen in der Bevölkerung geben dürfte, der sehr spitzensportan ist und sich für den „Nationensport“ und die Nationalteams begeistert. Für diese Gruppe kann man zumindest immer dann einen ausgeprägteren Nationalstolz erwarten, wenn Deutschland wichtige Erfolge im Spitzensport erzielt. Ob sich diese Begeisterung aber letztlich in dauerhaften nationalistischen Einstellungen manifestieren könnte, ist vollkommen unklar.

Haben das Fahnenschwenken zur WM oder das lautstarke Singen der Nationalhymne demnach einen Beigeschmack?

Prof. Dr. Michael Mutz: Das lässt sich pauschal schwer beantworten. Die Sportgroßereignisse mit ihrer nationalen Rahmung haben zunächst einmal etwas Verbindendes: Gerade der Fußball wurde schon häufig als das „letzte Lagerfeuer“ der Nation bezeichnet, also metaphorisch als ein Ort beschrieben, an dem sich eine zunehmend pluralistische und fragmentierte Gesellschaft noch als Gemeinschaft erfahren kann. Das ist ein positiver Wert des Spitzensports. Das Schminken und Verkleiden in

Das Forschungsprojekt wurde als ein Kooperationsprojekt zwischen der HumboldtUniversität zu Berlin und der Justus-Liebig-Universität Gießen unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrike Burrmann, Prof. Dr. Sebastian Braun und Prof. Dr. Michael Mutz im Jahr 2024 durchgeführt Gefördert wurde es mit Forschungsmitteln des Bundesministeriums des Innern und des Bundesinstituts für Sportwissenschaft im Rahmen des Bundesprogramms gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit im Sport aufgrundeinesBeschlussesdesDeutschenBundestages. Bildnachweise: privat, HU Berlin, JLU Gießen

Schwarz-Rot-Gold oder das Mitsingen und Mitjubeln auf Fanmeilen oder in Biergärten unterstützt die Gemeinschaftsbildung und hat ja manchmal auch karnevaleske Züge.

Prof. Dr. Braun: Zugleich sind die Übergänge zum Nationalismus dabei oft fließend: Er beginnt dann, wenn die Verbundenheit mit dem eigenen Land einhergeht mit der Abwertung der „anderen“ – das können andere Nationen sein oder Minderheiten im eigenen Land.

Besonders engagierte Vereinsmitglieder schneiden bei sozialen und demokratischen Einstellungen oft besser ab. Bedeutet das, dass Ehrenamt selbst demokratische Haltungen fördert – oder engagieren sich vor allem Menschen, die diese Werte bereits mitbringen?

Prof. Dr. Ulrike Burrmann: Die eben angesprochenen höheren Ausprägungen sozial-integrativer und demokratieförderlicher Einstellungen von Sportvereinsmitgliedern im Vergleich zu den Nicht-Vereinsmitgliedern in der Bevölkerung sind in der Tat vor allem auf solche Mitglieder zurückzuführen, die sich aktiv am Sportvereinsleben beteiligen und sich freiwillig und ehrenamtlich engagieren. Unsere Daten zeigen, dass der Grad der Involvierung von Mitgliedern ebenso wie die Vereinskultur des Sportvereins relevant sind für die Ausprägung von demokratischen Einstellungen. Deshalb gilt: Sportverein ist nicht gleich Sportverein. Wichtig für eine mögliche politische Sozialisation im Verein ist die Frage,

ob die Vereinskultur Raum für demokratische Mitsprache erönet. Zum Beispiel sind kosmopolitische Einstellungen insbesondere bei aktiv engagierten Mitgliedern ausgeprägt, die eine Vereinskultur der Vielfalt und Inklusion erleben.

Prof. Dr. Michael Mutz: Politische Sozialisationsprozesse sind also eher dann denkbar, wenn sich Vereinsmitglieder langjährig engagieren und involviert sind und gleichzeitig der Sportverein durch Oenheit, Vielfalt, Mitgestaltungsmöglichkeiten und (vereins-)politischen Austausch gekennzeichnet ist. Diese Befunde unterstreichen, dass nicht alle Sportvereine allen Mitgliedern ähnliche Einstellungen nahelegen oder gar vermitteln würden.

Welche konkreten Konsequenzen sollten Sportvereine und Verbände aus den Ergebnissen ziehen, um menschenfeindlichen Einstellungen frühzeitig entgegenzuwirken?

Prof. Dr. Braun: Die Befunde können Impulse geben für eine Sportvereinsentwicklung, die noch gezielter die Integrations-, Sozialisations-

und demokratieförderlichen Potenziale der Vereine adressieren. Sportvereine sollten bei der Entwicklung und Implementierung einer partizipativen Vereinskultur unterstützt werden. Gerade für junge Sportvereinsmitglieder könnten Sportvereine zielgruppengerechte Maßnahmen zur politischen Bildung und zur Auseinandersetzung mit menschenfeindlichen Einstellungen etablieren; denn unsere Befunde zeigen auch, dass junge Sportvereinsmitglieder im Vergleich zu Gleichaltrigen außerhalb von Vereinen stärker zu nationalistischen und ausländerfeindlichen Einstellungen tendieren.

Prof. Dr. Ulrike Burrmann: Ehren- und auch Hauptamtliche in Sportvereinen könnten wiederum durch gezielte Fort- und Weiterbildungsangebote darin unterstützt werden, menschenfeindliche Einstellungen zu erkennen, angemessen darauf zu reagieren und eine inklusive Vereinskultur aktiv zu fördern.

Wir danken für das Gespräch!

Demokratie stärken im Sportverein: Trainieren mit dem Demokratie-Coach

Der Demokratie-Coach des Kreissportbundes unterstützt Vereine dabei, demokratische Werte nachhaltig im Vereinsleben zu verankern. Dazu gehören die Beratung zur Demokratiebildung, die Integration entsprechender Satzungsbausteine sowie präventive Maßnahmen bei demokratiefeindlichen Tendenzen oder Vorfällen. Ergänzend werden gezielte Schulungen angeboten, die häufig auch von Fachverbänden oder Sportgerichten empfohlen werden.Vereine profitieren von einem respektvollen Miteinander, höherer Mitgliederzufriedenheit, einem positiven öentlichen Ansehen und besseren Chancen auf Fördermittel für demokratiestärkende Projekte. Eigene Bedarfe lassen sich beispielsweise durch Mitgliederbefragungen oder die bewusste Beobachtung des Umgangs miteinander im Vereinsalltag erkennen.Gemeinsam mit dem Landessportbund und weiteren Partnern können zudem Beteiligungsformate und Workshops vermittelt werden. Im Bereich Prävention bietet der KSB unter anderem die Fortbildungen „Diskriminierung im Sport begegnen“, „Konfliktmanagement – Konflikten im Sport begegnen“ sowie „Mobbingprävention und Konfliktmanagement im Sportverein“ an.

Fair Play - Sport zeigt Haltung

Dachverband startet Demokratieprojekt in den Vereinen

Mit dem Projekt „Fair Play – Sport zeigt Haltung“ setzt der Kreissportbund Bautzen (KSB) ein starkes Zeichen für Demokratie, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt Als Dachverband von 369 Sportvereinen mit über 52.000 Mitgliedern möchte der KSB Vereine im gesamten Landkreis dabei unterstützen, aktiv gegen Rechtsextremismus, Rassismus und antisorbische Diskriminierung einzutreten.

Von Mai bis Oktober 2026 werden zehn dezentrale Vereinsstammtische, zehn OnlineVeranstaltungen sowie drei zentrale Bildungsveranstaltungen in Bautzen, Kamenz und Hoyerswerda durchgeführt. Die Angebote richten

sich insbesondere an Ehrenamtliche, Trainerinnen und Trainer sowie Vereinsvorstände und sollen praxisnah Wissen vermitteln, Handlungssicherheit schaen und den Austausch fördern. Insgesamt sollen rund 600 Teilnehmende erreicht und damit nahezu die Hälfte aller Sportvereine im Landkreis eingebunden werden.

Inhaltlich stehen die Auseinandersetzung mit rechtsextremen und antidemokratischen Strömungen, die Stärkung demokratischer Werte im Sport sowie die Förderung kultureller Sensibilität gegenüber der sorbischen Minderheit im Mittelpunkt Unterstützt wird das Projekt durch zahlreiche Partner, darunter die

Diskriminierung im Sport begegnen“ (im Rahmen derÜL-C-Lizenzausbildung)

Datum / Zeit: 09.09.2026

Ort: online

Mobbingprävention und Konfliktmanagement im Sportverein

Datum / Zeit: 06 11 2026

Ort: Kamenz (im Rahmen des Kompaktseminars)

Anmeldung und Buchung: bildungsportal.sport-fuer-sachsen.de

Domowina, die RAA Sachsen, das Sächsische Demokratiezentrum und die Sportjugend Sachsen.

Mit „Fair Play – Sport zeigt Haltung“ unterstreicht der KSB Bautzen die wichtige Rolle des Sports als Ort der Begegnung, des Respekts und der demokratischen Bildung – und setzt ein klares Signal für ein oenes und solidarisches Miteinander im Landkreis.

Radeberger SV ist Modellverein

Der Radeberger Sportverein (RSV) ist Modellverein des Projektes „Im Sport verein(t) – Teilhabe erleben“. Ziel des auf 20 Monate angelegten Vorhabens ist es, demokratische Vereinsentwicklung, Mitbestimmung und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Sport zu stärken. Der ausgewählte Verein erhält eine finanzierte Minijob-Stelle, professionelle Prozessbegleitung sowie Weiterbildungsangebote zu Themen wie Konfliktlösung, Teilhabe und Umgang mit Diskriminierung. Zudem sollen lokale Netzwerke gestärkt und Vielfalt im Vereinsleben sichtbarer gemacht werden.

Der Radeberger SV als klassischer Mehrspartenverein mit rund 1.450 Mitgliedern sieht im Projekt die Chance, seine demokratische und soziale Rolle weiter auszubauen. Besonders die Förderung von Beteiligung für alle Altersgruppen, die Einbindung bislang unterrepräsentierter Gruppen sowie die Entwicklung einer einheitlichen Vereinskultur stehen im Mittelpunkt. Als Herausforderungen nennt der RSV unterschiedliche Organisationsstrukturen in den Abteilungen, hohe Belastungen im Ehrenamt und fehlende einheitliche Beteiligungsund Konfliktlösungsformate Geplant sind

KnappenMan laufend gegen den Krebs

Erstmals findet in diesem Jahr der KnappenMan-Charity Lauf als besondere Auftaktveranstaltung zum Triathlonwochenende im Lausitzer Seenland. Am 28. August steht alles ganz im Zeichen des guten Zwecks: Auf Zeitmessung, Wertungen und Platzierungen wird bewusst verzichtet. Angeboten werden Lauf- und Walkingstrecken über 2, 4 und 8 Kilometer, sodass Menschen aller Alters- und Leistungsgruppen teilnehmen können. Jeder Teilnehmer erhält eine Finishermedaille sowie eine Urkunde. Der Charity-Lauf „Laufend gegen Krebs“ unterstützt die Sächsische Krebs-

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unter anderem Zukunftswerkstätten, Weiterbildungen, die Überarbeitung von Leitbildern und der Ausbau lokaler Kooperationen Mit seinem Engagement möchte der Verein nicht nur die eigene Entwicklung voranbringen, sondern auch Impulse für demokratische Teilhabe im gesamten Landkreis setzen. Mit „Fair Play – Sport zeigt Haltung“ unterstreicht der KSB Bautzen die wichtige Rolle des Sports als Ort der Begegnung, des Respekts und der demokratischen Bildung – und setzt ein klares Signal für ein oenes und solidarisches Miteinander im Landkreis.

gesellschaft e.V., die krebskranken Menschen und ihren Angehörigen mit Beratung, Begleitung, Aufklärung und Selbsthilfeangeboten zur Seite steht Jeder gelaufene Kilometer und jede Spende tragen dazu bei, Betroenen Mut, Honung und konkrete Unterstützung zu schenken.

Mit dabei Skisprunglegende Jens Weißog (li )! Bild: Sächsische Krebsgesellschaft eV

Kamenz, Stadion der Jugend 16:00 Uhr bis 19:30 Uhr

Bautzen, Stadion Müllerwiese 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Kamenz, Stadion der Jugend 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr*

Radeberg, Vorwärts-Stadion 16:30 Uhr bis 19:00 Uhr

Bautzen 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Veranstaltung,

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Der SportKurier 1-2026

Gold im Freistaat

Mit fast 5 400 abgelegten Sportabzeichen belegte der Kreissportbund Bautzen e V mit Abstand den ersten Platz in Sachsen und feierte damit zum zweiten Mal in Folge den Erfolg

Dabei verbesserte man den Wert um fast 1.000 Sportabzeichen zum Vorjahr Die Zahl selbst wirkt umso bemerkenswerter, wenn man sie in Relation zu den 18 600 Sportabzeichen setzt, die 2025 in ganz Sachsen abgelegt wurden. Damit werden 30 Prozent aller Sportabzeichen allein im Landkreis Bautzen abgelegt

Die feierliche Ehrung des Sparkassen Sportabzeichen-Wettbewerbs 2025 der sächsischen Schulen und Sportvereine fand am 4. Juni im Industriemuseum Chemnitz statt. In acht unterschiedlichen Kategorien wurden dabei Schulen und Vereine geehrt, die im vergangenen Jahr die meisten Sportabzeichen abgelegt hatten. Ganz weit vorn dabei waren fünf Schulen und ein Sportverein aus dem Landkreis Bautzen, die sich gegen 113 weitere Schulen durchsetzten

Auch für dieses Jahr sind Sportvereine sowie Schulen wieder aufgerufen, sich neben ihrer eigentlichen Sportart der Herausforderung des Deutschen Sportabzeichens zu stellen Großes Vorbild ist hierbei die Gemeinde Schwepnitz Am 28. Mai legten im Vormittagsbereich die Grundschüler und am Nachmittag die Sportlerinnen und Sportler des SV Grün-Weiß Schwepnitz e V den höchsten breitensportlichen „Fitnessorden“ ab. Im Juli komplettiert dann die Freie Schule noch die Sportabzeichenreihe der Gemeinde

Alleinstellungsmerkmal: Bewegung

Kreissportbund Bautzen unterstützt Bewegte Unternehmen bei der Förderung von Bewegung und Gesundheit im Arbeitsalltag Seit Dezember 2025 setzt der Kreissportbund Bautzen e.V. das Projekt „Bewegtes Unternehmen“ um Ziel des Vorhabens ist es, Unternehmen und Verwaltungen im Landkreis Bautzen für die Themen Bewegungs- und Gesundheitsförderung zu sensibilisieren und sie bei der Entwicklung einer gesundheitsfördernden Unternehmenskultur zu unterstützen

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Darüber hinaus entwickelt der Kreissportbund Bautzen derzeit die Zertifizierung „Bewegtes Unternehmen“ Diese wird Unternehmen auszeichnen, die sich in besonderem Maße für die Bewegungs- und Gesundheitsförderung ihrer Mitarbeitenden engagieren Die Zertifizierung soll künftig als sichtbares Zeichen für eine gesundheitsbewusste und mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur dienen.

Für die kommenden Monate sucht der

Das Projekt wird im Rahmen der Fachkräfterichtlinie des Freistaates Sachsen gefördert und durch die Fachkräfteallianz des Landkreises Bautzen, die beim Kreisentwicklungsamt angesiedelt ist, inhaltlich unterstützt. Das Vorhaben reagiert auf aktuelle Herausforderungen der Arbeitswelt Dazu zählen unter anderem steigende gesundheitliche Belastungen von Beschäftigten sowie der zunehmende Wettbewerb um Fachkräfte.

Im Mittelpunkt des Projekts stehen sogenannte Bewegungstage, die direkt in den teilnehmenden Unternehmen durchgeführt werden Dabei erhalten Mitarbeitende und Führungskräfte die Möglichkeit, verschiedene Bewegungs- und Fitnessangebote kennenzulernen und sich mit dem Thema Gesundheit im Arbeitsalltag auseinanderzusetzen Zum Einsatz kommen unter anderem der Alltags-Fitness-Test sowie weitere moderne Bewegungsstationen

Die Bewegungstage bilden den Einstieg in eine weiterführende Zusammenarbeit Gemeinsam mit den Unternehmen werden Möglichkeiten entwickelt, wie Bewegung nachhaltig im Betrieb verankert werden kann Dazu zählen beispielsweise Kooperationen mit Sportvereinen, regelmäßige Aktivtage, Betriebssportangebote oder weitere bewegungsfördernde Maßnah-

Kreissportbund Bautzen interessierte Unternehmen und Verwaltungen, die sich am Projekt beteiligen möchten Die Teilnahme bietet die Möglichkeit, erste Impulse für mehr Bewegung im Arbeitsalltag zu erhalten und gemeinsam nachhaltige Maßnahmen für die Belegschaft zu entwickeln

VorteilefürteilnehmendeUnternehmen:

è Sensibilisierung von Mitarbeitenden und Führungskräften für Bewegung und Gesundheit

è Unterstützung bei der Entwicklung gesundheitsfördernder Maßnahmen

è Stärkung der Arbeitgeberattraktivität

è Förderung von Mitarbeiterbindung und Mitarbeitermotivation

è Vernetzung mit regionalen Partnern aus Sport und Gesundheitsförderung

è Perspektivische Zertifizierung als „Bewegtes Unternehmen“

Interessierte Unternehmen melden sich beim Kreissportbund Bautzen!

FreudeGesichterausdemLandkreisBautzen(Bild:KSB)
ZahlreicheFirmenläufebieteneinGrundlagefürdieZertizierungzum„BewegtenUnternehmen“(Bild:R.Michalk)
Gemeinsam mit
SportlicheGemeindeSchwepnitz(Bild:KSB)

Konfetti frei für: Die Jugendsportler des Jahres 2025

Die diesjährigen Sportkristalle würdigten außergewöhnliche Leistungen im Nachwuchssport sowie herausragendes ehrenamtliche Engagement In der Kategori „Ehrenamtliches Engagement wurden Antonia Ulbricht vo SchwimmSportVerein Kirschau, Gina Jeriomkin vom Sportclub Hoyerswerda sowie Publikumspreisträger Niklas Fromelius vom FSV Budissa Bautzen ausgezeichnet. Antonia Ulbricht engagiert sich mit großem Einsatz als Nachwuchstrainerin und Organisatorin im Schwimmsport. Gina Jeriomkin begleitet als Trainerin seit Jahren erfolgreich junge Sportakrobatinnen und Sportakrobaten bis hin zu nationalen und internationalen Wettkämpfen. Niklas Fromelius prägt seit 2017 als Nachwuchstrainer die Entwicklung zahlreicher Nachwuchsfußballer bei Budissa Bautzen und vermittelt dabei wichtige Werte wie Teamgeist, Fairness und Verantwortungsbewusstsein.

Ehrenplatzgarantiertundheißbegehrt, die Sportkristalle de KreissportjugendBautzen

Kunstvoll auf zwei Rädern, die Vorführung des RFV 1900 Wiednitz im RahmenderKreisportjugendehrung

Folge Landesmeister wurde und sich erneut für schen Jugendmeisterschaften qualifizierte Der Publikumspreis ging an das Sportakrobatik-Mixpaar Otto Zschau und Nele Korbut vom MSV Bautzen 04, das mit Siegen bei der Turnbezirksmeisterschaft und der Sächsischen Bestenermittlung sowie Platz drei bei der Deutschen Bestenermittlung überzeugte.

In der Kategorie „Nachwuchsmannschaft des Jahres 2025“ wurden Johanna Schöne und Nona Kara vom Sportclub Hoyerswerda ausgezeichnet. Das Sportakrobatik-Duo gewann den Europameistertitel der Juniorinnen und errang darüber hinaus mehrere deutsche und sächsische Meistertitel. Ebenfalls geehrt wurde die männliche U18-Kegelmannschaft des MSV Bautzen 04, die bereits zum vierten Mal in

Bei den „Jugendsportlerinnen des Jahres 2025“ erhielt Josefa Hornig vom Königswarthaer SV den Sportkristall für ihren Weltmeistertitel in der Kombination der Sportart Kegeln Classic. Tereza Matschie vom OSLV Bautzen wurde für den Gewinn der Landesmeisterschaft und der Landesjugendspiele im Hochsprung geehrt Der Publikumspreis ging an Maxima Müller vom TTC Neukirch, die sich 2025 den Kreismeistertitel im Einzel und Doppel, Siege bei den Ostsachsenmeisterschaften sowie mehrere Medaillen bei den Landesmeisterschaften sichern konnte.

In der Kategorie „Jugendsportler des Jahres 2025“ wurde Jurij Bobke vom SV Viktoria Räckelwitz und PSV „Am Klosterwasser“ ausgezeichnet. Der 16-Jährige überzeugte als Volleyball-Libero der Sachsenklasse sowie der Qualifikation zum Bundesfinale von „Jugend trainiert Olympia“ Im Reitsport gehörte er als Mitglied des sächsischen Landeskaders zu den besten Nachwuchsathleten seines Jahrgangs und erreichte unter anderem Platz vier bei den Ostdeutschen Meisterschaften der Jungen Reiter sowie den Titel des Sächsischen Vizemeisters in der Vielseitigkeit. Ebenfalls geehrt wurde Bruno-Max Volke vom Fechtclub „Porta Lusatia“ Bischofswerda. Der Landeskaderathlet qualifizierte sich für die Deutschen Meisterschaften und erreichte dort als Freizeitsportler einen hervorragenden 13. Platz. Weitere Höhepunkte waren Siege bei Ranglistenturnieren sowie Platz 14 bei den Mitteleuropäischen Meisterschaften.

Der Publikumspreis ging an Linus Weise vom SchwimmSportVerein Kirschau, der mit dem Gewinn der prestigeträchtigen 1000-PunkteWertung als bester Schwimmer seines Jahrgangs ausgezeichnet wurde.

Text: M. Däbler, Fotos: E. Kummer

Mit Ball am Fuß durch den (Wahl-)Kreis

Elaine Jentsch ist Mitglied der CDU Fraktion des Sächsischen Landtages Wie kam es zu der Idee „Kick durch den Wahlkreis“?

Elaine Jentsch: Im Rahmen der Vorbereitung auf das II. Parlamentarische Fußballturnier des Freistaates Sachsen 2026, bei dem ich Anfang Juni für den FC Landtag auf dem Platz stand, kam diese Idee auf. Die sportliche Vorbereitung wollte ich jedoch nicht nur für mein eigenes Training nutzen, sondern mit Besuchen bei Fußballvereinen in meinem Wahlkreis verbinden. Fußball eignet sich dafür besonders gut, weil er Menschen zusammenbringt und gerade im ländlichen Raum eine wichtige gesellschaftliche Rolle spielt So konnte ich Sport, Begegnung und den direkten Austausch vor Ort miteinander verbinden.

Welche Eindrücke haben Sie bei den Trainingseinheiten in den Vereinen gewonnen?

Elaine Jentsch: Mich haben vor allem die große Leidenschaft, der Teamgeist und die Oenheit der Menschen beeindruckt. Ich durfte mit Frauenund Männermannschaften verschiedener Vereine trainieren und habe dabei viele interessante Gespräche geführt. Besonders gefreut hat mich, dass einige Vereine berichteten, die Trainingsbeteiligung sei an diesen Tagen höher gewesen als sonst. Gleichzeitig wurde deutlich, wie viel ehrenamtliches Engagement notwendig ist, damit Vereinsleben und Spielbetrieb funktionieren. Dieses Engagement verdient große Anerkennung.

Was nehmen Sie aus den Besuchen für Ihre politische Arbeit mit?

Elaine Jentsch: Die Besuche haben mir einmal mehr gezeigt, dass Sportvereine weit mehr leisten als Training und Wettkämpfe zu organisieren.

Konzentriert, den Ball stets im Blick, beimTrainingmitdenHerrendesDJK SokolRalbitz/Horka.

Sie schaen Gemeinschaft, fördern den Zusammenhalt und sind wichtige soziale Anker in ihren Orten. Diese enge Verbindung von Sport, Ehrenamt und gesellschaftlichem Miteinander ist von unschätzbarem Wert. Auch deshalb liegt mir der Vereinssport persönlich am Herzen – sei es beim Volleyball bei Viktoria Räckelwitz oder beim Tischtennis in der SG Wiesa. Die Erfahrungen aus „Kick durch den Wahlkreis“ bestärken mich darin, mich weiterhin für gute Rahmenbedingungen für das Ehrenamt und den Sport einzusetzen.

Zum Abschluss noch zwei Fragen: Wo ist auf dem Feld ihre Lieblingsposition und wer wird Fußball-Weltmeister in diesem Sommer?

Elaine Jentsch: Meine Stärken im Team des FC Landtag und bei den vielen Trainingseinheiten in der Westlausitz konnte ich wohl als Flügelspielerin auf der Außenbahn einbringen, da zahlt sich meine Schnelligkeit ganz gut aus. Weltmeister wird natürlich Deutschland!

Vielen Dank für das Gespräch, welches während der Vorrunde der WM geführt wurde.

(Bilder: MdL E. Jentsch)

DFB-Juniorcoach-Lehrgang in Großröhrsdorf erfolgreich absolviert

Drei Schülerinnen und 14 Schüler der neunten und zehnten Klassen aus Gymnasien und Oberschulen der Region haben in der 25. Kalenderwoche (15. – 19. Juni) das Angebot des mittlerweile sechsten DFB-Juniorcoach-Lehrgangs des WFV im Landkreis Bautzen wahrgenommen. Die 17 Nachwuchstrainer/innen könnten somit ab sofort in ihren zehn Stammvereinen vor allem das Training der Kleinfeldmannschaften wirksam unterstützen oder sogar unter Aufsicht anleiten.

Während der Präsenztage erhielten die sehr interessierten Jugendlichen in Theorie und Praxis sowie dem Arbeiten im online-Campus das Rüstzeug, um zum einen Kinder gerade in den Altersklassen des Kleinfeldfußballs zu trainieren und begleiten zu können sowie bei weiterführendem Interesse in den Herbst-

ferien die DFB-C-Lizenz in einem fünftägigem Sonderlehrgang des SFV zu erwerben.

Dies ist seit 2014 immerhin der sechste Lehrgang, der mit Referenten des WFV und SFV durchgeführt wird. Nach fünf Lehrgängen in Kamenz war es der erste am FerdinandSauerbruch-Gymnasium in Großröhrsdorf. Damit haben bereits mehr als 100 Schülerinnen und Schüler aus zahlreichen Vereinen des Landkreises Bautzen diese Möglichkeit genutzt. Höhepunkte und besonders lehrreich waren vor allem die beiden Tage, an denen ca. 50 Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klasse des Gymnasiums die Trainings- und Turniergruppen bildeten, und sie bei der Fußballpraxis durch die Jugend angeleitet wurden. Dabei wurde dem Trainernachwuchs die realen Anforderungen an das „Trainer sein“ bewusst.

Der WFV dankt dem SC 1911 Großröhrsdorf unter Leitung von Nadine Winkler sowie Fachschaftsleiterin Sport Frau Jakob und Schulleiter Herrn Breuer sehr herzlich für die Koordinierung der tollen Rahmenbedingungen in der Schule und auf den Fußballplätzen des Vereins. Text und Bild: WFV

Die Badesaison läuft auf Hochtouren. Der Bundesverband Deutscher Schwimmmeister fordert, dass Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren Freibäder künftig nur noch in Begleitung eines Elternteils oder mit Bronze-Schwimmabzeichen besuchen dürfen. Ist das ein pragmatischer Ansatz?

Robert Hänsel, Vorsitzender der DLRG Ortsgruppe Bautzen: Aus unserer Sicht würde sich das Problem dadurch lediglich verlagern. Kinder und Jugendliche würden dann verstärkt auf unbewachte Badeseen ausweichen, was die Sicherheitslage eher verschärfen könnte. Ein weiteres Problem ist, dass viele Kinder mit Migrationshintergrund nicht schwimmen lernen. Oft können die Eltern selbst nicht schwimmen und verfügen zudem nicht über die finanziellen Mittel, um Schwimmkurse zu bezahlen. Hinzu kommt, dass die Abnahme des Bronze-Schwimmabzeichens ausschließlich durch Schwimmmeister oder Schwimmlehrer erfolgen kann – und genau an diesen Fachkräften mangelt es derzeit.

Wie schätzt die DLRG Ortsgruppe die Situation der Schwimmfähigkeit vonKindernimLandkreisBautzenein?

RobertHänsel: Die Situation ist sehr kritisch. Es wird über die Schulen deutlich zu wenig Schwimmunterricht angeboten, gleichzeitig gibt es im Landkreis kaum noch private Schwimmschulen. Im Wesentlichen sind hier nur noch Wippich und Reha Salus aktiv. Hinzu kommt ein erheblicher Mangel an qualifizierten Schwimmlehrern. Dadurch erhalten viele Kinder nicht die Möglichkeit, frühzeitig und ausreichend schwimmen zu lernen.

Was gehört zum Bronze-Schwimmabzeichen und kann es die Sicherheit im Wasser erhöhen?

RobertHänsel: Das Bronze-Schwimmabzeichen wird häufig als Nachweis grundlegender Schwimmfähigkeiten angesehen. Allerdings zeigen die Anforderungen aus unserer Sicht lediglich, dass sich ein Kind für eine gewisse Zeit über Wasser halten kann. Die Aussagekraft für eine tatsächliche Schwimmsicherheit wird daher oft überschätzt. Das Seepferdchen wiederum ist noch deutlich weniger aussagekräftig und stellt aus unserer Sicht keinen Nachweis einer sicheren Schwimmfähigkeit dar. Die genauen Anforderungen und Statuten können auf den Internetseiten der DLRG eingesehen werden.

Wie ist die Situation des ehrenamtlichen Engagements im Verein, insbesonderebeiderAusbildungvonRettungsschwimmern? Hier können wir erfreulicherweise eine sehr positive Entwicklung

feststellen In unserem Verein engagieren sich derzeit zwei Schwimmlehrer für den Bereich Schwimmen und Rettungsschwimmen, zwei Schwimmtrainer sowie ein Erste-Hilfe-Ausbilder. Unsere Kurse sind regelmäßig ausgebucht, die Nachfrage nach Rettungsschwimmausbildungen ist sehr hoch.

Ein besonderer Erfolg war die Förderung durch die Lions Bautzen im Jahr 2026. Dank dieser Unterstützung konnten alle nicht gewerblichen Teilnehmer kostenlos an den Rettungsschwimmkursen teilnehmen. Bis Mai 2026 wurden bei uns bereits 16 Personen ausgebildet, weitere 19 Teilnehmer absolvierten ihre Ausbildung beim Schwimmverein Kirschau. Das ist ein hervorragendes Ergebnis. Nach der Küstensaison startet im September 2026 der nächste

„Die Situation ist sehr kritisch.“

Rettungsschwimmkurs. Aktuell engagieren sich bei der DLRG Bautzen insgesamt 25 Wachführer, Bootsführer und Rettungsschwimmer. Rund 70 Prozent von ihnen sind an der Ostsee im Einsatz, 20 Prozent an der Nordsee und weitere 10 Prozent auf Inseln oder im Ausland Besonders stolz sind wir darauf, dass wir bereits zwei dokumentierte Lebensrettungen durch Mitglieder unseres Vereins verzeichnen konnten.

Unterstützer-Scheck

Danke für das Gespräch!

Mit
in der Hand: DLRG Ortsgruppe bleibt optimistisch (Bild: DLRG)
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Silber für Bautzener Wolfpack-Cheerleaders

Beim größten Open-Air-Cheerleaderevent Europas, der EuroCheerMasters im Magdeburger Elbauenpark, sorgten die „Wolfpack Cheerleader“ aus Bautzen am vergangenen Wochenende für einen emotionalen Höhepunkt. In der Kategorie „Junior Open AllGirl Cheer Level 2“ setzte sich das junge Team gegen insgesamt 16 weitere Mannschaften durch und erkämpfte sich mit herausragenden 81,71 Punkten den zweiten Platz – nur hauchdünne 0,3 Punkte hinter den erstplatzierten Rubys Falcons Gleichzeitig sicherten sich die 14 Mädchen im Alter zwischen zwölf und sechzehn Jahren damit die begehrten Bids zur Qualifikation für eine internationale Meisterschaft in Frankreich im nächsten Jahr

Monatelang hatten die Sportlerinnen auf diesen Augenblick hingearbeitet. Intensive Trainingseinheiten, schmerzhafte Rückschläge und immer wieder neue Herausforderungen prägten die Vorbereitung Cheerleading verlangt weit mehr als spektakuläre Hebefiguren und akrobatische Würfe: Kraft, Ausdauer, Präzision und absolute Zuverlässigkeit sind ebenso entschei-

dend wie gegenseitiges Vertrauen und echter Teamgeist Gerade dieser außergewöhnliche Zusammenhalt machte die Leistung der Bautzenerinnen so besonders

Als bei der Siegerehrung schließlich die Punktzahlen verkündet wurden, lagen Anspannung und Honung spürbar in der Luft Sekunden des Bangens verwandelten sich in unbeschreibliche Freude, Tränen und jubelnde Umarmungen, als feststand: Das Wolfpack gehört in seiner Kategorie zu den besten Teams Deutschlands Nach dem Wettkampf durfte dann auch gefeiert werden – gemeinsam mit Eltern und Unterstützern genossen die Cheerleader das Magdeburger Pfingstfest und ließen einen unvergesslichen Tag voller Emotionen ausklingen Übernachtet wurde gemeinsam in der Jugendherberge Magdeburg, was den Teamzusammenhalt zusätzlich stärkte.

Ein großer Dank gilt dem Deutschen Cheersport Verein e V beziehungsweise CCA als Veranstalter für die hervorragend organisierte Meisterschaft sowie den Eltern, die das Team vor Ort begleitet und unterstützt haben.

Doch nach der Meisterschaft ist bekanntlich vor der Meisterschaft: Bereits jetzt arbeiten die Wolfpack Cheerleader an einer neuen Routine und bereiten sich auf kommende Auftritte vor –unter anderem beim Firmenlauf Bautzen sowie dem Bautzener Stadtlauf Gleichzeitig beginnt die Suche nach Sponsoren, um den Traum von der internationalen Meisterschaft in Frankreich 2027 Wirklichkeit werden zu lassen KontaktWolfpackCheerleader kontakt@rot-weiss90 de Text und Bild: N. Petzold / Wolfpack

Bautzener Bowler holen Bronze im Sachsenpokal

Der diesjährige Wettbewerb um den Sachsenpokal im Bowling wurde erneut in Leipzig ausgetragen und war erstmalig nur noch als Triowettbewerb ausgeschrieben. Während die Bautzener Damenteams auf das Startrecht verzichteten, stellten sich Mario Schuler, Lukas Wucht und Tobias Schöpke vom BC Sachsen 90 Bautzen der Herausforderung. Mit Erfolg! Aus den fünf Partien der Vorrunde gingen die Bautzener Bowler drei Mal als Sieger hervor. Dass man dabei unter anderem gegen den späteren Sachsenpokalsieger aus Leipzig siegte ist hier nur eine Randnotiz. Aufgrund der anderen Ergebnisse hatten sich die Bautzener in der

Gruppe A den zweiten Platz erspielt und mussten nun im so genannten „kleinen Finale“ gegen den Zweitplatzierten aus der Gruppe B antreten Den stellte das Herren-Trio von Lok Zwickau, das hoch motiviert den Kampf um die Bronzemedaille antrat. So war es bis zum letzten Pin ein Kopf an Kopf Vergleich, der an Spannung kaum zu überbieten war. Mit 570 zu 557 Punkten konnte der BC Sachsen 90 Bautzen e.V. seine Gegner bezwingen und auf den undankbaren vierten Platz verweisen.

Noch knapper endete das finale Spiel, dass die Little Rollers Leipzig und die Löwen Pins Leipzig gegen-einander ausfochten. Mit gerade einmal 3 Pins hatten die Löwen am Ende die Nase vorn und bezwangen den Stadtrivalen mit 635 zu 632 Punkten.

Tobias Schöpke, Mario Schuler und Lukas Wucht (v.r.) vom Bowling-Club Sachsen 90 Bautzen e.V. freuen sich über die Bronzemedaille. A. Wucht / BC Bautzen

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Wo sich Forscher und Sportler treffen

Das erste Sport- und Outdoorforum Lausitz bringt am 19. September Handwerker aus der Region mit Forschern, Sportlern und Experten aus der Outdoor-Branche zusammen, um aktuelle Entwicklungen, Innovationen und Zukunftstrends rund um Aktivitäten im Freien zu diskutieren.

Ziel ist es, neue Geschäftsfelder und Innovationen im Bereich der Sport- und Outdoortechnologien für das Handwerk in der Lausitz sichtbar zu machen und Akteure aus Handwerk, Technologie und Sport miteinander zu vernetzen. Neben spannenden Fachvorträgen und Diskussionsrunden bietet das Forum Raum für Austausch, Networking und praxisnahe Einblicke in aktuelle Projekte.

Die Erönungs-Keynote wird Michael Nitsch, Direktor des Berliner Instituts für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten, halten Das Institut zählt zu den renommiertesten Einrichtungen weltweit für die technologische Entwicklung von Wettkampfausrüstung und begleitet den deutschen Spitzensport in Disziplinen von Kanu, Radsport, Triathlon über Bob, Ski bis zum Parasport.

Nach der Keynotes präsentieren Unternehmen und Projekte aus der Lausitz praxisnahe Impulsvorträge, darunter intelligente Textilien/Wearables, Leicht-bau, handgefertigte Fahrradrahmen aus Sachsen oder digitale Geschäftsmodelle im Sport.

Parallel zur Fachveranstaltung findet eine öentliche Messe statt, auf der sich Lausitzer und überregionale Unternehmen aus den Bereichen Sport und Outdoor präsentieren. Ein Mitmachparcours lädt Besucher zur Erprobung zahlreicher Sportgeräte ein.

Sport- und Outdoorforum, am Samstag, 19. September 2026, von 13 bis 19 Uhr, am Boothaus Lohsa„AmDreiweiberner See“, Am StrandWeißkollm 2 in 02999 Lohsa.

WIR SIND

Der bewegte Landkreis

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