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Sportkurier 2 14

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Der SportKurier

Neuigkeiten | Hintergr端nde | Unterhaltung aus der regionalen Sportwelt

Ausgabe 2 2014 | 45. KW | Bautzen und die Lausitz Titelthema

Die richtige Balance?

Sportbund Aktuelles, Termine & Sportjugend Triathlon: Duo Thomschke & Gabriel Fussball DFB Junior Coach

In Kooperation:

AGORA

LAUSITZ

www.der-sportkurier.de


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EDITORIAL

Ausgabe 2 2014 | 45. KW

Der SportKurier

In diesem Kurier: Eine neue Balance finden: Debatte über den Sportbund 2015 starten SPORTBUND

U

nser Titelbild entstand bei der DSA Tournee und zeigt, wie wichtig es ist, die Balance zu halten. Das gilt für Sportler und Funktionäre in Vereinen aber auch für den Dachverband des Sports in der Region. Wir widmen uns in dieser Ausgabe des SportKurier der Frage “Wie zufrieden sind die Vereine mit dem Sportbund Bautzen?”. Gabriela Große wird in ihren Ausführungen im Rahmen einer Bachelor-Arbeit auf den Mittelseiten darauf eingehen. Eine Diskussion zum Leitbild und der damit verbundenen Ausrichtung des Verbandes soll angestoßen werden. Die vorliegende Herbstausgabe bietet eine Vielfalt an Gesprächen mit Entscheidungsträgern und Partnern des Sports. Im Interview mit Birgit Weber, Beigeordnete des Landrates und zuständig auf dieser Ebene für den Sportbund, greifen wir die Planungen für eine mögliche Senioren WM der Leichtathletik in der Oberlausitz auf. Sportler brauchen Trainer. Im Gespräch So erreichen Sie uns Sportbund Bautzen Postplatz 3 02625 Bautzen

auf Seite 15 gehen wir auf ein bundesweites Projekt ein, welches auch im Landkreis Bautzen gestartet ist: Der DFB Junior Coach für Schüler. Kein Trainer, sondern ein Manager mit seinem ‘Schützling’ spricht auf der 12 über seine Erfahrungen im ProfiTriathlon. Ingo Gabriel und Markus Thomschke geben Einblicke in deren sportliche Organisation. Wie wichtig der richtige Abdruck und die Pflege des eigenen Körpers auf das Wohlbefinden jedes Einzelnen ist, erfahren wir vom Sportmediziner und Orthopäden Dr. Pfeifer auf Seite 7.

Teilnehmerrekorde beim DAK Firmenlauf und der DSA Tournee

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Bildungstermine im Landkreis

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Sportjugend informiert

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Eine WM in die Oberlausitz, Frau Weber?

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Der richtige Abdruck: Dr. Pfeifer

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Nun wollen wir den Einstieg in den SportKurier mit den Informationen aus dem Sportbund Bautzen komplettieren und wünschen gute Unterhaltung. Ihr Lars Bauer und Peter Stange Herausgeber

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TITELTHEMA Wie zufrieden sind die Vereine? Auswertung der Vereinsumfrage in der BA-Arbeit von G. Große

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Ideen zum Leitbild des Sportbundes 2015

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SEITENBLICK

Tel: 03591-27063-0 Fax: 03591-27063-11 info@sportbund-bautzen.de Büro Hoyerswerda Burgplatz 2, Hoyerswerda Büro Kamenz Bautzener Straße 122 Kamenz

Thomschke und Gabriel

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Triathlon: Thomschke und Gabriel

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Das DFB Projekt “Junior Coach”

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Impressum Herausgeber (In Kooperation) Sportbund Bautzen, Postplatz 3, 02625 Bautzen AGORA LAUSITZ, Albert-Schweitzer-Str. 6 02625 Bautzen Tel.: (03591) 279 37 00 Redaktion, Satz und Anzeigen AGORA LAUSITZ medien@agora-lausitz.de Druck: Lausitzer Druckhaus GmbH Auflage: 3.000 Stück; Verteilung über den Postweg und als kostenlose Auslage Redaktionsschluss: 42. KW Titelfotos: Alle Bildrechte liegen bei den Herausgebern.

REGIONAL-TICKER Zuarbeit aus den Vereinen im Landkreis

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Sportkalender November und Dezember

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SPORTBUND

Ausgabe 2 2014 | 45. KW

Der DerSportKurier SportKurier

Teilnehmerrekorde 4. DAK Firmenlauf Mit mehr als 600 Teilnehmern aus 80 verschiedenen Unternehmen konnte man die Zahlen aus dem Vorjahr deutlich überbieten. Dies zeigt außerdem, wie wichtig der Sport und die damit verbundene Geundheit der Mitarbeiter für die Unternehmen an Bedeutung gewinnt.

Es war für den Sportbund Bautzen ein weiterer großer Schritt, den Sport und die Wirtschaft im Landkreis näher zu bringen und weitere Netzwerke zu knüpfen bzw. bestehende zu pflegen. Der Lauf wird nicht nur für eine Zusammenarbeit für Unternehmen mit

dem Sport genutzt, sondern dient stetig mehr als Kontaktbörse der teilnehmenden Firmen aus dem

Landkreis untereinander. Der Termin für den 5. DAK-Firmenlauf ist bereits mit dem 24. Juni

2015 datiert und jedes Unternehmen ist hierfür aufgerufen, sich anzumelden.

Das Deutsche Sportabzeichen

Die zu erbringenden Leistungen orientieren sich an den motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Aus jeder dieser Disziplingruppen muss eine Übung erfolgreich abgeschlossen werden (Leistungsstufe Bronze). Der

Nachweis der Schwimmfertigkeit ist notwendige Voraussetzung für den Erwerb des Deutschen Sportabzeichens. Die Sportabzeichen Tour besteht aus dem Sächsischen Kindersportabzeichen „Flizzy“ (Kinder im Vorschulalter), den „Spar-

kassen-Funny-Athletics“ (deutsche Sportabzeichen für die Grundschulen) und dem Sportabzeichen für Jedermann. Insgesamt nahmen dieses Jahr mehr als 3000 Teilnehmer an den vom Sportbund angebotenen Möglichkeiten teil. Daraus

lässt sich schließen, dass das Deutsche Sportabzeichen keinesfalls an Bedeutung bei den Sportlern verloren hat und immer noch als eine der höchsten Auszeichnungen angesehen wird.

ist die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und wird als Leistungsabzeichen für überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit verliehen.

Grundlehrgänge im Herbst 2014

Schulung zum OnlinePortal „VERMINET“

Regionalkonferenzen

Am 07. November 2014 beginnen die Grundlehrgänge im Herbst. In 32 Lehreinheiten werden Grundkenntnisse in der Sportverwaltung, in Sportmedizin, Trainingslehre, Sportpädagogik und „Kleinen Spielen“ vermittelt.

Ab dem kommenden Jahr ist für alle Vereine des LSB Sachsen die Nutzung des OnlinePortals „VERMINET“ verpflichtend. In diesem Portal werden die Vereinsdaten verwaltet und im Zuge der Bestandsmeldung die Mitgliederzahlen der Vereine an den LSB gemeldet. Gleichzeitig wird der Förderantrag zum Projekt „Breitensportentwicklung“ ab sofort online zu stellen sein. Da die Papiervariante in diesem Jahr komplett entfällt, müssen sich alle Verein mit dem VERMINET-Portal auseinander setzen. Um den Einstige und die Nutzung des Portals zu erleichtern, finden seit Mitte September Schulungen zum Umgang mit „VERMINET“ statt. Für alle Vereine, die bisher keinen der drei Schulungstermine genutzt haben, findet am Mittwoch, den 03. Dezember 2014 eine weitere Schulung zu diesem Thema statt. Anmeldungen sind ab sofort über die Homepage des Sportbund Bautzen möglich.

Am Donnerstag, den 13. November 2014 starten im Residence Hotel Bautzen die diesjährigen Regionalkonferenzen des Sportbund Bautzen. In sieben im gesamten Landkreis verteilten Regionalkonferenzen werden aktuelle Neuigkeiten für das Jahr 2015 mitgeteilt, aktuelle Fragen beantwortet und es besteht die Möglichkeit, mit anderen Vereinen und Mitarbeitern des Sportbund Bautzen ins Gespräch zu kommen.

Termine: 07.11. – 15.11.2014 in Hoyerswerda/Lauta 14.11. – 22.11.2014 in Bautzen 21.11. – 29.11.2014 in Kamenz Die genauen Lehrgangstermine und Schulungsinhalte sind auf der Homepage www.sportbund-bautzen.de unter der Rubrik „Finde Dein Bildungsangebot“ zu finden.

Ansprechpartner Bildung: Enrico Preißler Kontakt: 03591-2706318 oder e.preissler@sportbund-bautzen.de

Termine: 13.11.2014: Bautzen, Residence Hotel Wilthener Str. 32, 02625 Bautzen 17.112014: Radibor, Sporthalle „SLAVIA“, Dr.-Maria-Grollmus-Str. 5, 02627 Radibor 20.11.2014: Laußnitz, Laußnitzer Hof, Dresdner Str. 3, 01936 Laußnitz 20.11.2014: Radeberg, Vereinsgaststätte Schillerstr. 78, 01454 Radeberg 24.11.2014: Bischofswerda, LebenshilfeWerkstätten, C.-M.-v.-Weber-Str. 13, 01877 Bischofswerda 26.11.2014: Kamenz, Sparkassensaal Ostr. 14, 01917 Kamenz 27.11.2014: Hoyerswerda, Sparkassensaal Schlossplatz 2, 02977 Hoyerswerda


Sportförderer Bundeswehr Die Spitzensportförderung der Bundeswehr sichert Sportlerinnen und Sportlern optimale Rahmenbedingungen für ihre leistungssportliche und berufliche Laufbahn. Sie ist auch in Zukunft ein wichtiger Garant dafür, dass die Bundesrepublik Deutschland eine führende Stellung im Weltsport beibehalten kann. Dementsprechend hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die Spitzensportförderung der Bundeswehr unter anderem im „Nationalen Spitzensportkonzept“ als unverzichtbar deklariert.

ten Grundausbildung bereiten sie sich gezielt auf Weltund Europameisterschaften sowie die Olympischen Spiele vor. Die Bundeswehr unterstützt damit die Bemühungen der Bundesregierung zur Förderung des Hochleistungssports in Deutschland. Ziel ist es, deutschen Spitzensportlern die gleichen Chancen einzuräumen wie den Sportlern anderer Staaten.

Kriterien für die Aufnahme in eine Sportfördergruppe Für Olympische Sportarten/Disziplinen Der Sportler muss den BunDie Sportförderung im deskadern A, B, C oder zum Überblick D/C-Kader angehören. Für Die Bundeswehr fördert bis Spitzenverbände ohne eine zu 744 deutsche Spitzen- Kaderstruktur beziehungssportlerinnen und -Spitzen- weise mit sportartspezifisportler in 15 Sportförder- schen Besonderheiten (zum gruppen. Dazu gehören Beispiel Bundesligasysteme auch drei Förderplätze für Pa- in Sportspielen) sind Einzelralympics-Sportler. festlegungen zwischen dem Das Fördersystem der Bun- Bundesministerium der Verdeswehr ist ein fester Be- teidigung und dem Deutstandteil des Gesamtsys- schen Olympischen Sporttems des Deutschen Lei- bund getroffen. stungssports und dort fest ein- Für Nichtolympische Sportargebunden. Ziele und Zweck ten/Disziplinen dieser Förderung sind unter Für diese Sportarten zählt anderem die Repräsentanz ebenfalls die Zugehörigkeit Deutschlands bei internatiozu einem der Bundeskader nalen Wettkämpfen zu geA, B bzw. C, um eine Mögwährleisten, die Chancenlichkeit der Sportförderung gleichheit deutscher Athletinbei der Bundeswehr zu erhalnen und Athleten gegenüber ten. Sportlern anderer Staaten zu verbessern sowie den Spit- Training und Betreuung zensportlern auch nach dem Grundsätzlich sind die BunEnde ihrer sportlichen Karrie- destrainer oder von den Spitre berufliche Perspektiven zu zenverbänden beauftragten Trainer fachlich für das eröffnen. dienstliche Training beziehungsweise den Wettkampf Wie werde ich Bundesverantwortlich. Die Trainingswehrsportler? und Wettkampfpläne werden Sportler, die bei der Bundes- der jeweiligen Sportförderwehr gefördert werden wol- gruppe übermittelt. Diese len, stellen einen Antrag zur kann dann die militärischen Aufnahme in eine Sportför- und sportlichen Belange des dergruppe. Sofern die Befür- Sportlers aufeinander abwortung des zuständigen stimmen. Spitzenverbandes und des Die Sportfördergruppen der Deutschen Olympischen Bundeswehr verfügen über Sportbundes vorliegt, erfolgt keine selbstständige Infradie gezielte Einberufung aufstruktur. Daher trainieren die grund freiwilliger VerpflichSportler in der Regel in den tung. Olympiastützpunkten bezieSportler können nur auf- hungsweise den Leistungsgrund freiwilliger Verpflich- zentren der Spitzenverbäntung in die Sportförderung de. Oder, falls es erforderlich der Bundeswehr aufgenom- ist, in ihren Heimatvereinen. men werden. In der Regel erfolgt dann eine Verpflichtung Autoren: Andreas Müller/Frank Bötel als Soldat auf Zeit für zwei Jahre. Nach ihrer abgeleiste-

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SPORTJUGEND

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Messewochenende Das Wochenende vom 19.09. zum 22.09.2014 stand ganz im Zeichen des Sportes und der Zusammenarbeit mit der Sportjugend Tauberbischofsheim. Freitag früh setzte sich das Auto mit Mitgliedern der Sportjugend Landkreis Bautzen in Be-

Bautzens an. Nach einem kleinen Mittagssnack setzten wir uns mit dem Vorstand zusammen und tauschten uns über die Struktur der jeweiligen Sportjugenden aus. Somit konnten wir uns ein Bild über Arbeitsbedingungen des Hauptamtes sowie des Ehrenamtes machen. Am Abend besuchten wir dann gemeinsam die Königshofer Messe, eines der

Julia und Tim nach dem Lauf wegung. Nach einer etwa 4-stündigen Fahrt kamen wir im Mai-Tauber-Kreis, dem Partnerlandkreis

größten Feste in der Region. Nach einer Recht kurzen Nacht stand am Samstag

Mittag der Messelauf auf dem Programm. Als Vertreter beider Sportjugenden nahmen Julia Seus (Sportjugend Main-Tauber-Kreis) sowie Tim Döke (Sportjugend Landkreis Bautzen) die 5-Kilometer Laufstrecke auf sich. Weiterhin startete auch ein Team „Internationales Jugendcamp der Partnerlandkreis“. Nachdem alle den Lauf erfolgreich meisterten, besuchten wir ein Fußballspiel der dortigen Kreisliga. Bevor sich die Bautzener Sportjugend auf den Weg in die Heimat machte, schauten Sie noch einmal in der Geschäftsstelle vorbei und machten sich ein Bild von den örtlichen Gegebenheiten. Zusammenfassend können wir sagen, dass das Wochenende sehr erfolgreich gewesen ist, wir neue Kontakte für die Sportjugendarbeit knüpfen konnten, alte Kontakte weiter intensivieren sowie

im kommenden Jahr ein neues Projekt auf dem Weg bringen werden. Welches? Das wird noch nicht verraten!

Erfolgreicher Spendenparcours des Sportverein Steina 1885 e.V. Um auf den fehlenden, öffentlich nutzbaren Skilift aufmerksam zu machen, veranstaltete der SV Steina am 06.09.2014 einen Spen-

denparcours zugunsten der Sektion Ski-Alpin. Die Sportjugend unterstützte diese Aktion, indem verschiedene Sport- und Spielmöglichkeiten zur Verfügung gestellt wurden. Außerdem gab es für Vorstandsmitglied Sandra Selnack ausreichend Möglichkeiten um mit den Mitgliedern des Vereins in persönlichen Kontakt zu treten. Ein vorläufiges Spendenergebnis von 3750 Euro spricht insgesamt für eine erfolgreiche Veranstaltung und eine gelungene Initiative des Vereins!

Jugendsportlerehrung 2013/14 in Bischofswerda Anfang Oktober fand die Jugendsportlerehrung der Sportjugend Landkreis Bautzen im Goethe Gymnasium Bischofswerda statt. Das erst frisch komplett sanierte Schulgebäude bot mit der Aula einen eindrucksvollen und angemessenen Rahmen für die Veranstaltung. Aus den zahlreichen Einsendungen die bei der Sportjugend Landkreis Bautzen eingingen wurden 6 weibliche, 6 männliche Sportler, sowie 6 Mannschaften ausgezeichnet. Die Ehrung der jungen Talente nahmen die Sportjugendverantwortlichen um Gabriela Große, Tim Döke und Christian Pfalz selber in die Hand und übergaben die Ehrungsgeschenke den Sportlern. Um die ganze Veranstaltung ein wenig

sportlich zu halten standen wie jedes Jahr natürlich zahlreiche Spielangebote rund um die Ehrung, wie die Wii-Sports, das Stabfangspiel, Tischkicker, Airhockey oder die Slackline zur Verfügung. Nach der feierlichen Ehrung war für das leibliche Wohl aller Teilnehmer bestens gesorgt, wobei man mit anderen Sportler und Trainern ins Gespräch kam und sich über die eigenen Ziele und Erwartungen für die nächste Saison austauschte. Die Sportjugend Landkreis Bautzen bedankt ich bei allen Teilnehmern und hofft im nächsten Jahr wieder so viele ambitionierte junge Sportler auszeichnen zu können.

Die ausgezeichneten Sportler: Männlich: Jonas Häring (KSS Bautzen e.V.), Leon Fischer (JSV Rammenau 1985 e.V.), Jonny Bernhardt (MSV Bautzen 04 e.V.), Tommi Förster (Sportclub Hoyerswerda e.V.), Chris Lange (Taekwondo-Dojang Bautzen e.V.), Jonas Pötschke (KSS Bautzen e.V.) Weiblich: Nadine Brühl (SV Laußnitz e.V.), Lena Perlhofer (MSV Bautzen 04 e.V.), Berta Leubner (OLBV Ringenhain e.V.), Hannah Lehder (Reit- und Fahrverein Neschwitz e.V.), MarieHelen Herbig (Schachclub Einheit Bautzen e.V.), Emilia Grahle (OSLV Bautzen e.V.) Mannschaften: U14 männlich (Baruther SV 90 e.V.), D-Jugend männlich (LausitzerHandball-Verein Hoyerswerda), Stefan Höntsch/ Xenia Bartel (Sportclub Hoyerswerda e.V.), U14 männlich (SV Kübschütz e.V.), BJugend männlich (SV Aufbau Deutschbaselitz) , A-Jugend (BC Sachsen 90 Bautzen e.V.). Text: Tim Kuchinke FSJ im Sport


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SPORTBUND

Im Gespräch mit Birgit Weber, Beigeordnete des Landrates

Eine WM

in die Oberlausitz, Frau Weber? Sie haben eine große Idee. Die Weltmeisterschaft der Senioren soll in 6 Jahren im Landkreis Bautzen stattfinden. Wie kam es zu diesem Gedanken? Ausschlaggebend ist hier mein Engagement bei der EM der Senioren im Jahre 2012. Dort habe ich die Organisation dieser Veranstaltung übernommen. Es hing damals sicherlich auch mit meiner Tätigkeit im Zusammenhang mit der Fluthilfe im Weinaupark-Stadion Zittau zusammen. Im Nachhinein

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wurde die EM so stark von Seiten des Leichtathletik-Verbandes gelobt, dass ich mir sagte: Das nächste Mal muss es eine WM sein! Welche Resonanz gab es damals? Nun, das Budget für so ein Sportevent liegt ungefähr bei einer Million Euro. Das ist das reine Eventmanagement und umfasst keine baulichen Maßnahmen, beispielsweise. Im Rahmen des Abschlussberichtes konnten wir dann auch Zahlen

kommunizieren: In 10 Tagen ließen die Sportler und Gäste ca. 2,5 Millionen Euro in der Stadt und Region. Wir reden hier von über 3.300 Leichtathleten, die in 7.800 Wettkämpfen insgesamt aktiv waren. Daraus ergaben sich 25.000 Übernachtungen allein in Zittau und täglich 3.000 Zuschauer besuchten die Spiele. Es war zudem die erste Trinationale Meisterschaft auf europäischer Ebene.

plex einbeziehen. Zittau soll ebenso eine Rolle spielen wie Bautzen. Die Bewerbung muss bis September 2016 für eine Ausrichtung im Jahr 2020 eingereicht werden. Bis dahin muss natürlich ein Gemeinschaftsgefühl dafür erstmal entwickelt werden hier. Vereine, Kommunen, die Wirtschaft und der Tourismus müssen da sensibilisiert werden und schlussendlich an einem Strang ziehen.

Welche organisatorischen Hürden müssten im Vorfeld einer Bewerbung genommen werden? Der WMA schreibt diese Veranstaltung erst noch aus. Aber der Deutsche Leichtathletik-Verband signalisierte mir bereits die Unterstützung für den Standort Oberlausitz. Wir wollen unsere Region kom-

Wie könnte aus Ihrer Sicht die Weltmeisterschaft der regionalen Leichtathletik, die früher eine große Tradition hatte, einen neuen Schub verleihen? Fakt ist, hier muss wieder etwas vorangehen. Wir sind da auch mit dem Sportbund in Gesprächen, dass es beispielsweise einen Regionaltrainer

Leichtathletik in Bautzen geben soll, der kofinanziert ist. Und so ein Event mit der entsprechenden Vorplanung ist immer ein Zugpferd! Ist eine partnerschaftliche Austragung auch im Landkreis Bautzen denkbar? Grundsätzlich bleibt festzuhalten, dass es hervorragende Sportstätten in der Oberlausitz gibt. Wir müssen aber die Kräfte gewissermaßen bündeln, aber die Lasten auf mehrere Schultern verteilen. Jeder Standort muss in der Wettkampfzeit rund um die Uhr besetzt sein. Einige Durchläufe starten zeitig in der Früh. Da müssen die Rahmenbedingungen passen. So etwas beginnt beim Busverkehr und endet beim Sicherheitsdienst am Abend. •


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SEITENBLICK

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Welche Diagnosen stellt der Orthopäde Dr. Pfeifer am häufigsten in Zusammenhang mit Beschwerden der Bewegung? Sehr allgemein gesagt sind es Fußbeschwerden, Abrollschmerzen, fehlende Stabilität, natürlich auch falsches Schuhwerk. Der Fuß ist sehr sensibel und löst daher auch oft Probleme im gesamten Körper aus. Knie- und Schulterschmerzen folgen dort weiterhin aus meiner Sicht. Im Gespräch mit dem Orthopäden und Sportmediziner Dies ist dann die Konsquenz aus Dr. Carsten Pfeifer aus Bautzen einer zu ungesunden Pflege des Körpers. Wir erziehen uns ja wenn es womöglich schon „höchste Eisenschließlich auch zum Zähneputzen und zur bahn“ ist. Was können Sie in der FrüherKörperhygiene. Was tun wir aber für die Körkennung von Beschwerden tun? perstatik? Das ist sicherlich die eine Seite. Ein gewisser

Den Fuß im Griff

Wie sportlich oder aktiv schätzen Sie die Bautzener insgesamt ein? Ich muss sagen, da bin ich doch recht positiv überrascht. Die Bautzener sind sehr aktiv. In meinen Sprechstunden frage ich die Patienten natürlich oft: In welchem Verein sind sie aktiv? Was machen Sie für Sport? Die gestiegenen Teilnehmerzahlen beispielsweise beim Firmen- oder Stadtlauf bekräftigen meine Aussagen. Zum Arzt gehen wir oft, wenn wir Schmerzen haben. Er ist also gefragt,

Teil kommt aber schon zu mir, wenn es noch gar keine Symptome gibt. Sie wollen sich einfach einmal durch checken lassen. Das finde ich sehr löblich. Ich kann dann in meiner Praxis unterschiedliche Tests durchführen und natürlich Ratschläge geben. Sitzt sich die Bevölkerung krank oder ist dies eine polemische Panikmache? Ja, das ist tatsächlich so. Wer einen Job hat, bei dem er 10 – 12 Stunden monoton sitzen, stehen oder laufen muss, bekommt auf Dauer Probleme. Das Sitzen ist es also nicht allein, sondern die einseitige Belastung und Nichtbe-

anspruchung von Muskulatur bei analogen stehen. Unternehmen aber auch Arbeitgeber müssen sich mit betrieblichen Gesundheitsmanagement beschäftigen.. Und damit meine ich nicht: Alle Mitarbeiter bekommen einmal wöchentlich Massagen. Das ist der größte Unfug! Sicherlich ist es unmittelbar eine wohltuende Angelegenheit. Aber es packt das Problem nicht bei der Wurzel! Welche Empfehlungen geben Sie nun den Beteiligten? Wichtig ist ein Ausgleich an den alltäglichen Abläufen. Wer zu viel sitzt oder steht sollte sich mehr bewegen. Auch einmal Gymnastik machen oder sich in einem Sportverein anmelden. Die 'Läufer' sollten beispielsweise auf richtiges Schuhwerk und auch mal Pausen achten. Fußgymnastik empfehle ich hier. Auch die Wahrnehmung von Angeboten der Krankenkassen ist mit Vorsicht zu genießen. Oftmals ist es eine breite Streuung, die dem Versicherten offerieren, etwas Gesundes zu tun. Patienten kommen oft zu mir und klagen, dass sie sich quasi unvorbereitet in einen Wassergymnastik-Kurs begeben haben und nun über Schmerzen in der Schulter klagen. Daher empfehle ich, sich vorher medizinisch beraten zu lassen. •

oben bis Der unten beMit Move Control leuchtet. nächste beim Schopf zu packen“, „Das Ererklärt Jan Kubasch. Er ist gebnis ist dann eine BeSchritt Geschäftsführer des La- fundkonstellation. AnJan Kubasch von Fuß und Schuh Der Grund vielen Übels ist eine Fehlbelastung des Körpers, der auf die Füße zurückzuführen ist. Die Firma Fuß und Schuh aus Bautzen hat sich diesem Anzeige

Problem angenommen. „Mit dem Diagnosesystem 'Move Control' haben wir die Möglichkeiten, anhand verschiedener analytischer Tests, das Problem

dengeschäfts, welches im neuen Bautzener Kornmarkthaus eröffnet hat. Mithilfe von Fußanalysen, Messungen, Videos und dem Anbringen von Landmarken am Körper werden Kunden, die mit Beschwerden kommen, von

hand derer geben wir eine Empfehlung für entsprechende Optiemierung des Schuhwerks. Das Team von Fuss und Schuh freut sich besonders über die „Fuß“-Erfahrene Sportwissenschaftlerin Frau Hänchen, welche die

Mannschaft ab sofort verstärkt. Das alte Geschäft am Bautzener Fleischmarkt konnte wöchentlich um die 60 Besucher zählen, die auf die spezielle Fußuntersuchung zurückgriffen. „Auch viele Sportler nutzen dieses Angebot bereits und wollen Move-Control nutzen. Gerade für sie ist es ja von enormer Bedeutung, wie der Fuß funktioniert“, ergänzt Kubasch. •


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Fachkundiger, zuverlässiger und stets sympathischer Partner für die Sportvereine

Das sagen die Vereine zu Angeboten des Sportbund Bautzen. Zugleich haben Sie Wünsche und Vorschläge. Unter dem Titel „ Evaluation des Portfolios des Kreissportbund Landkreis Bautzen e.V. unter besonderer Berücksichtigung der Aktivitäten im ländlichen Raum“ hat Gabriela Große ihre Bachelorarbeit angefertigt. Dazu hat Sie im Rahmen Ihres Praxisteils als BA-Studentin beim Sportbund Bautzen unterschiedliche Erhebungen und Umfragen durchgeführt. Von G. Große. Die Grundlage der Bachelorarbeit ist eine umfangreiche Vereinsbefragung. Diese orientierte sich an der Zufriedenheit und empfundenen Relevanz der Vereinsvertreter an den derzeitigen Hauptarbeitsschwerpunkten des Sportbund Bautzen. Zudem wurde analysiert, inwieweit die Auswirkungen der sich derzeit vollziehenden demografischen Entwicklung Einfluss auf die Arbeit der

Sportvereine des ländlichen Raumes im Landkreis Bautzen haben. In diesem Zusammenhang sollten Anhaltspunkte für Bedürfnisse der Sportvereine an bestimmten zusätzlichen Leistungen für eine zukünftige zielgerichtete Entwicklung des Sportes innerhalb des Landkreises erkannt werden. Der Kreissportbund Bautzen tritt gegenüber seinen externen Zielgruppen als fachkundiger, zuverlässi-

ger und sympathischer Dienstleister auf, welcher vielfältige Angebote im Sport bereitstellt. Die Zufriedenheit und Relevanz der Hauptarbeitsbereiche der Vereinsberatung, Fördermittelvergabe, Bildung sowie Kinder- und Jugendarbeit wird weitestgehend als "gut" und durchschnittlich als sehr wichtig" eingeschätzt. Es wurde festgestellt, dass das Interesse an einer Mitgliedschaft der Vereine im Sportbund

Bautzen vor insbesondere an der Vereinsförderung und damit dem Zugang zu zusätzlichen finanziellen Mitteln beruht. Im Bereich der Sportstättenplanung benötigen eine Vielzahl von Vereinen umfassendere Beratung und gesonderte Hilfestellungen durch den Sportbund Bautzen. Insbesondere die Entwicklung von Sportstättenkonzepten, welche eine optimalere Auslastung der Kapazitäten für eine Vielzahl

von Vereinen ermöglichen als es bisher der Fall ist, sollte hierbei über den Sportbund Bautzen als Koordinator zwischen Kommunen und Vereinen, bedacht werden. Knackpunkt „Demografische Entwicklung“ In Bezug auf das Ausmaß weiterer Folgen, welche sich aufgrund der Lage in ländlichen Gebieten für die Sportvereine ergeben, ließ sich feststellen, dass


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Vereinsarbeit zu finden. Im Schnitt ergeben sich hierbei "hohe" Auswirkungen. Ebenfalls ist zu beobachten, dass ein gleichzeitiger Rückgang an Kindern- und Jugendlichen in den Vereinen sowie eine Zunahme der über 65-jährigen Senioren stattfindet. Jedoch fallen diese Entwicklungen für den Landkreis Bautzen bei weitem nicht so dramatisch aus, wie es für die demografische Entwicklung ländlicher Räume gemäß verschiedener Fachliteratur generell prognostiziert wurde. Auch der Frauenverlust, Wegfall bestimmter Sportarten sowie eine Abnahme der gesamten Mitglieder lässt sich für einen Großteil der Vereine nicht bestätigen, im Gegenteil: Gemäß einer Mitgliederanalyse der Verwaltungsplattform VERMINET steigen die Mitgliederzahlen der Kinder und Jugendlichen, insbesondere der Mädchen, im Alter von 0- bis 14 Jahren seit einigen Jahren an. In den Altersgruppen der 19- bis 49-Jährigen ist eher ein Verlust an jungen Männern als an Frauen zu erkennen.

eine zukünftig umfassendere Hilfestellungen über den Kreissportbund Landkreis Bautzen e.V. Handlungsempfehlungen mit besonderer Rolle des Sportbundes als Koordinator: Idee einer Stiftung Insbesondere die Kooperation und dementsprechende Partner- und Sponsorenakquise verschiedener regionaler Unternehmen sowie Unterstützungen über externe Institutionen als Initiator für neue Projekte bilden in den kommenden Jahren eine Grundlage um eine langfristige, zielgerichtete [...] unabhängige Sportförderung gewähren zu können. Gelingt es dem Sportbund Bautzen mehrere strategische Partnerunternehmen zu finden, welche bereit sind den Sport des Landkreises Bautzen dauerhaft fördern zu wollen, könnte über die Gründung einer "Stiftung [...]" nachgedacht werden. Der Schritt zu dieser Entscheidung bedarf einer Menge an Vorarbeit in Form der Erfüllung verschiedener rechtlicher die Vereine des Landkreiund monetärer Maßnahses Bautzen insgesamt men. "teilweise-mittelmäßig" [...] Für die Zukunft könnte mit den jeweiligen Auswirdiese Entscheidung einen kungen zu kämpfen haben. Vereine haben gestei- relevanten Grundstein für Signifikante Korrelationen gerte Erwartungen an die langfristige Existenzließen erkennen, dass Verden Verband und Bedürfnissicherung eine umso häufiger von In Bezug auf die zukünfti- der Vereine und Entwickden Auswirkungen der dege Vereinsarbeit ist den lung junger Talente darmografischen EntwickVereinen des Landkreises stellen. lung, insbesondere dem Bautzen vor allem die Ver- Abschließen möchte ich Verlust an Kindern und Jueinsfinanzierung, Partner- meine Gedanken zu dieser gendlichen betroffen sind, und Sponsorenakquise, Re- Bachelorarbeit mit folgenje weniger Mitglieder sie gelung von Trainingsstät- den Zitaten: "In jeder insgesamt fassen. Insgeten und -hallen sowie das Schwierigkeit lebt die Mögsamt lässt sich für die Akquirieren ehrenamtli- lichkeit.“ (Albert Einstein) Sportvereine des Landcher Helfer relevant. Ein und „Wenn die Wurzeln kreis Bautzen die These bebesonderes Thema, wel- tief sind, braucht man sich stätigen, dass es immer ches vielen Vereinen am nicht zu fürchten.“ (Chineschwieriger wird, ehrenHerzen liegt, ist der Aus- sische Volksweisheit) amtliche Helfer, Übungsleibau der Talentförderung. In diesem Sinne sollte man ter sowie Trainer und In diesen Bereichen er- sich neuen HerausfordeFunktionsinhaber für die wartet ein Großteil der Ver- rungen stellen, auch wenn

es im ersten Moment eine sehr zeitaufwendige und arbeitsintensive Angelegenheit bedeutet. Langfristig stabile Strukturen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten sind ein fester Bestandteil für die Sportvereine, durch welche verschiedene gesell-

schaftliche Funktionen wie Teamgeist, Integration, Gesundheit oder allgemeines Körperbewusstsein erfüllt und demzufolge auch zum Wohle der Gesellschaft zukünftig abgesichert werden müssen.

Das sagen die Vereine: Wichtig für Funktionäre ist - individuelle Betreuung - Thema Vereinsförderung - Kinder- und Jugendarbeit - Bildung - Sportstättenplanung Vereinsberatung sollte sich verbessern in Richtung: - Vereinsfinanzierung - Partner- und Sponsorenakquise - Sportstättenplanung - Vereinsrecht Das Bildungssystem wird als „gut“ bewertet, Kritik stellt häufig aber die Wahl und Vielfalt der Orte dar. Es werden weitere Angebote verlangt im Bereich: - Pädagogik - Kinderpsychologie - Motivation der Mitglieder - Weitere Lehrgänge zu speziellen Sportarten Die Vereine fordern zudem eine aktivere Einbeziehung in die kommunale Sportstättenplanung. Zudem werden Hilfe und Unterstützung im Bereich der Talentförderung gewünscht. Vereine wünschen sich dort auch ein aktiveres Einbringen. Die demographische Entwicklung sehen die Vereinsbefragten als mittelmäßig gefährlich an. Lediglich die Frage nach der Findung von Vereinsfunktionären (z.B. Vorstände, Trainer) wird angegeben. Dieses Schadensausmaß der Folgen der demographischen Entwicklung zeigen die Vereine als besonders bedrohlich auf. Rund 400 Vereinsvertreter erhielten den Fragebogen. 54 Vereine sendeten diesen ein. Dies ergibt eine Quote von 13 %.


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TITEL

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Gabriela, du warst als BA-Studentin innerhalb deiner Praxisphase 'angestellt' beim Sportbund Bautzen. Welche Tätigkeiten hast du abgedeckt und wie schätzt du den Dienstleister Sport im Landkreis Bautzen ein? Die Schwerpunkte meiner Arbeit innerhalb des Sportbund Bautzen, lagen neben den alltäglichen Büro-und Schreibarbeiten insbesondere im Bereich der Sportjugend Bautzen. Hierbei unterstützte ich das Team unter anderem bei der Vorbereitung und Durchführung verschiedener Sportveranstaltungen, beispielsweise bei der Sparkassen-Funny Athletics DSA-Tour oder der Sparkassen-Kreis-Kita Olympiade. Im Rahmen dessen erstellte ich außerdem einen Evaluationsbogen, welcher die Zufriedenheit der teilnehmenden Kindertagesstätten an den Veranstaltungen der KitaOlympiade messen und dementsprechend optimal an dessen Bedürfnissen angepasst werden sollte. Auch die Ausarbeitung eines Kommunikationsplanes und damit das Vorantreiben der Öffentlichkeitsarbeit der Sportjugend Bautzen, gehörte zu meinen Aufgaben. Ich denke, dass der Sport generell eine große Rolle spielt. Man sieht diesen Fakt an den steigenden Mitgliedszahlen in den Sportvereinen (vor allen Dingen im Kindesalter), trotz rückgängiger Geburten. Aus diesem Grund kommt dem Sportbund, als Dachverband und Dienstleister der regionalen Sportvereine, eine entscheidende Rolle zu um die Interessen ausreichend und zielgerichtet vertreten zu können. Ich denke, dass er derzeit schon gute Arbeit als Dienstleister im Sport leistet, welche zukünftig jedoch noch enger an den Bedürfnissen ausgerichtet werden könnten, sofern diese umfassend bekannt sind. Dein Studiengang ist 'Sport- und Eventmanagement' mit dem Abschluss Bachelor of Arts. Wie läuft so ein duales Studium genau ab? Ein duales Studium zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass man neben den fachspezifischen Theoriephasen einen betrieblichen Partner hat, bei welchem man dieses gewonnene Wissen praktisch austesten und anwenden kann. Praxis- und Theoriephasen finden dabei jeweils in einem drei-monatigem Wechsel statt. Der Vorteil dieses Studiums ist ganz

dungsunternehmens zukünftig durch eigene Ideen ein Stück mit „bereichern“ zu können.

BA Studentin Gabriela Große klar in den Berufserfahrungen zu sehen, welche man in diesem Maße bei keinem anderen „normalen“ Studium an einer Universität sammeln kann. Welche Projekte in deinem Tätigkeitsfeld beim Sportbund waren für dich besonders interessant und prägend? Wie bereits erwähnt, lag mein Haupttätigkeitsfeld im Bereich de Kinder- und Jugendarbeit. Aus diesem Grund war es für mich besonders wichtig, anstehende Projekte und Veranstaltungen zu einem durchaus zufriedenstellenden Ergebnis führen zu können. Eine besonders große Herausforderung war die Ausarbeitung eines kompletten Projektmanagementplanes für die Sparkassen-Kreis-Kita Olympiade. Dieser gewährleistet ein zukünftig strukturiertes Vorgehen bei der Planung und Vorbereitung dieser Veranstaltung. Am interessantesten gestaltete sich für mich aber trotz allem die Auseinandersetzung mit dem Thema meiner Bachelorarbeit. Hierbei hatte ich die Möglichkeit, die Arbeit des Sportbundes komplex und von allen Seiten analysieren und betrachten zu können. Insbesondere die Suche nach geeigneten Lösungen und Handlungsempfehlungen war für mich eine Herzensangelegenheit, um die Arbeit meines Ausbil-

Deine Abschlussarbeit reflektiert ein großes Spektrum zum Ist-Zustand des Sportbundes. Leider haben mit 13 % recht wenige Vereine an der Umfrage teilgenommen. Auf welche Gründe führst du das zurück? Ich denke, dass für viele Vereinsvertreter der persönliche Datenschutz eine große Rolle gespielt hat. Auch ein mangelndes Interesse und Verständnis an der generellen Durchführung einer Umfrage, wird ein Grund sein. Für viele Personen ist die Ausfüllung eines Fragebogens eher mit Aufwand und Arbeit verbunden, als sie sich im Endeffekt von den gewonnenen Erkenntnissen an Nutzen versprechen. Trotz dessen muss man sagen, dass die Befragung, gemessen an anderen Kriterien, als repräsentativ und damit als aussagekräftig, zu bewerten ist. Möchtest du noch abschließend ein paar Worte an deinen ehemaligen Praxispartner richten? Ich denke dass alle die mich kennen wissen, dass ich eine wunderschöne und lehrreiche Zeit beim Sportbund Bautzen hatte. Die Mitarbeiter waren jederzeit bemüht mir neue Aufgaben zu übertragen, welche mich in meinem Wissen und praktischen Anwendungen gefördert haben und standen mir bei Fragen oder Problemen immer beratend zur Seite. In diesem Sinne gilt mein Dank Christian, welcher den größten Anteil daran hatte, dass ich mich während meiner Ausbildungszeit fachlich sowie persönlich weiterentwickeln konnte. Ich danke den Mitarbeitern des Sportbundes aus tiefstem Herzen für diese Freundlichkeit, Kameradschaftlichkeit und Herzlichkeit, mit welchem sie den Gästen und Personen innerhalb des Teams entgegen treten. Vor allen Dingen meiner guten Seele Sonja! Wie es weitergeht kann derzeit noch keiner sagen, aber vielleicht sieht man sich ja schon bald wieder. Ansonsten möchte ich noch sagen: Ihr wart und seid ein tolles Team! Ich bin froh, meine Ausbildungszeit im Sportbund verbracht zu haben und werde euch und diese Zeit niemals vergessen! •

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TITEL Der SportKurier

Mit neuem Leitbild sich den großen Herausforderungen stellen Der Kreissportbund Landkreis Bautzen e.V. (Sportbund Bautzen) ist der Dachverband des organisierten Sports im Landkreis Bautzen. Unter dem Leitgedanken "Sport für alle" wurden in den letzten Jahren Programme entwickelt, mit denen der Sport möglichst vielen Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht und sozialer Herkunft zugänglich gemacht wurde. Heute gehen in ca 400 Sportvereinen etwa 44.000 Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder einer regelmäßigen sportliche Betätigung nach. Damit ist der Sportbund Bautzen die größte Bürgerorganisation im Landkreis und übernimmt eine herausragende gesellschaftspolitische Rolle, insbesondere in den Bereichen Soziales, Gesundheit und Jugendhilfe, aber auch Wirtschaft und Arbeit.

Den Herausforderungen stellen Mit dem jetzt neu aufzustellenden Leitbild für die kommenden fünf Jahre richtet sich der Sportbund auf qualitatives Wachstum aus. Den veränderten Bedingungen in allen Bereichen der Gesellschaft soll dabei Rechnung getragen werden. Was sich bewährt hat, wird auch fortgesetzt. Die Herausforderungen in den nächsten Jahren sind aber groß. Der demografische Wandel wirkt sich in allen Lebensbereichen aus. Insgesamt werden weAnzeige niger Menschen bei uns leben. Der Anteil älterer Menschen steigt, die Anzahl Jüngerer wird sich verringern. Die Individualisierung verändert traditionelle Normen und Werte, was die Solidarität als Grundwert mitmenschlichen Lebens gefährdet. Die Entwicklung des Internets verändert alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Alle Folgen der vernetzten Welt sind heute noch nicht absehbar. Neben den positiven Aspekten sind auch negative Fol- Anzeige gen zu erwarten. Die Gesellschaft wird durch Zu- und Abwanderung kulturell und ethnisch vielfältiger. Große Anpassungs- und Integrationsleistungen gehen einher mit dem Bevölkerungsaustausch. Der Rückgang der Bevölkerung im ländlichen Raum erfordert hier besondere Anstrengungen zum Erhalt und zur Förderung des Sports.

Als Moderator auftreten Knapper werdende öffentliche Mittel zwingen zu Optimierungen der Vereinsorganisation und beim Erhalt der Sportinfrastruktur. AngeVon Dietmar Stange, bote für den Kinder- und Jugend- Mitglied des Sportbund-Präsidiums sport sind für die Zukunftsfähigkeit des Sports unabdinglich ebenso, wie die Förderung des ehrenamtlichen Engagements. Präsidium, Geschäftsstelle und alle ehrenamtlichen Einrichtungen des Sportbundes müssen noch stärker die Rahmenbedingungen für Eigeninitiative, Eigenverantwortung und Selbstständigkeit in den Sportvereinen schaffen sowie als Moderatoren und Initiatoren des sportlichen Lebens auftreten. Bei der Umsetzung dieser Ziele ist eine breite Unterstützung und Mitarbeit aus allen Bereichen des organisierten Sports erforderlich. Es geht um die Chancen und Zukunftsfähigkeit des Sports. In den kommenden Monaten beginnt die Diskussion um das neue Leitbild. Das Präsidium des Sportbundes wünscht sich eine breite Resonanz aus den Sportvereinen, damit aus dem Leitbild auch ein Leitmotiv für die kommenden Herausforderungen wird.


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SEITENBLICK

Markus,

que tal? So kurz nach dem Ironman Barcelona geht’s schon recht gut, danke.

Der Ironman in Barcelona liegt hinter dir. Ganz zufrieden bist du aber nicht? Mein Anspruch ist natürlich höher als Platz 13. Wenn man bei solch großen Rennen mit weit über 2.000 Teilnehmern schon auf dem Podium war, ist das sicher auch nachvollziehbar. Dennoch bin ich nicht völlig unzufrieden, da ein ziemliches "Seuchenjahr" hinter mir liegt. Viele kleine Krankheiten und damit verbunden ständige Trainingsausfälle verhagelten mir einen wirklich guten Formaufbau. Ich denke, um es positiv zu sehen, auch das gehört zum Leistungssport dazu. Noch ist das Jahr 2014 für mich auch nicht zu Ende und ich bin überzeugt, es noch versöhnlich abzuschließen. Dennoch ist ja der Weg das Ziel. Und dieses heißt: Top 3 beim Ironman Word Championship in Hawaii, vergleichbar mit der FußballWeltmeisterschaft. Welche Hürden musst du als Triathlet bis 2015 nun noch nehmen? So wie eine Fußballmannschaft bei einer WM keine Schwäche zeigen darf, um zu gewinnen, so ist es bei uns Triathleten auch. Das heißt beim Fußball muss jeder Spieler auf jeder Position auf Topniveau sein, ich muss das in allen drei Disziplinen hinbekommen. Keine Schwäche heißt dann auch, dass ich bei kommenden Qualifikationsrennen beständig zu der absoluten Weltspitze gehören muss. Dies funktioniert natürlich nur mit dem oben genannten Formaufbau auf den Punkt X hin. Dies wird meine große Hürde für die kommende Saison, die ja genau genommen bereits begonnen hat. 2012 hast du dich bereits für den Hawaii-Triathlon qualifiziert. Dann lief aber etwas schief. Was war das und wie willst du es nun besser machen? Damals war ich neu im Profigeschäft und wollte es unbedingt beim ersten Anlauf schaffen unter den besten 50 Athleten zu sein. Das hab ich dann letztlich auch geschafft, jedoch nur mit vielen Wettkämpfen über die Saison. Mir hat dann im wichtigsten Rennen auf Hawaii einfach die Frische und damit verbunden auch die

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Der SportKurier

Ingo, du bist als Manager an Markus’ Seite. Wie habt ihr euch kennengelernt? Der Sport hat uns zusammengeführt. Markus hat beim SC Hoyerswerda studiert und da ich viele gute Kontakte zum SC habe, hat plötzlich auch Markus dazugehört. Seit meiner Kindheit bin ich dem Sport treu und somit wird man natürlich neugierig auf so einen Ausnahmeathleten. Nach dem Ende seines BWL Studiums 2010 war dann klar, dass er den Triathlon Sport professionell betreiben will. Da hatte er schon so ein kleines Netzwerk aufgebaut, zu dem ich dazugestoßen bin. Du bist Unternehmensberater und sorgst dich um das Wohl von Wirtschaftsunternehmen. Wie wohl fühlt sich das Produkt „Triathlet Markus Thomschke“ im Haifischbecken Profisport? Die Frage ist klasse. Wir haben uns ins kalte Wasser gestürzt. Eine Freundschaft ist entstanden in einem professionellen Umfeld, welches wir gemeinsam entwickelt haben. Es fühlt sich verdammt gut an, als Teil dieses Teams an den Zielen zu arbeiten. Es ist eben etwas Einzigartiges diesen Weg zu begleiten. Als Haifischbecken, kann man höchstens mal die Schwimmstrecken bezeichnen, sonst ist es einfach „nur“ harte Arbeit, die auch Spaß machen darf.

Als nichtsportgeförderter Athlet ist es für Markus sicherlich ein Kampf, den er nicht nur beim Triathlon selbst führt. Wie schwer ist es, das Profitum aufrechtzuerhalten? Markus hatte mit seinem Netzwerk nicht bei null angefangen. Soll heißen, da waren von Anfang an Leute da, wie René Dasler oder Jan Frobart, die Unterstützung nicht nur signalisierten, sondern auch gelebt haben. Dazu kam noch Bodo Apitz als erster Geldsponsor des Neuprofis. So hat es begonnen. Markus ist ein Typ, absolut sympathisch, authentisch und mit dem Sport ein Alleinstellungsmerkmal in der Region. Durch diese alten und neuen Partner war schnell klar, das Profigeschäft kann funktionieren. Das war unser Ansatz - Langfristige Partnerschaften, keine Abhängigkeiten, sogar freundschaftliche Beziehungen zu den Sponsoren sind die Grundlage. Klar ist es nicht leicht, jedoch wächst das Umfeld stetig weiter. Und alle sind noch im Boot. Wie stellt man sich Managertätigkeit für einen Triathleten vor? Naja, mit dem Wort „Manager“ tun wir uns ein bisschen schwer. Noch ist Triathlon Randsport und erfreut sich nicht der Aufmerk


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SEITENBLICK Der SportKurier

Speedy

Form gefehlt. Seitdem will ich nur noch nach Hawaii, wenn ich sicher bin in Form zu sein. Das war auch der Grund, warum ich meine Hawaiiquali für 2014 nicht angenommen habe. Das Resultat in Barcelona hat mein Entscheidung dann auch bestärkt.

pfeift durch die Luft

samkeit wie Fußball zum Bsp. Also bleiben wir bescheiden, sagen wir mal – Berater. Es gibt auch zwischen uns ganz klare Absprachen von Beginn an, wie unsere Zusammenarbeit nur funktionieren kann. Die Zauberworte sind auch hier „keine Abhängigkeiten“ und es gilt die Grundlage, es geht niemals um mich, sondern der Athlet steht im Mittelpunkt. Er ist der Kopf des Teams. Meine Aufgaben sind schon vielfältig und auch umfangreich. Da geht’s um organisatorische Dinge bei den Wettkampf- oder Trainingslagerreisen, die Begleitung bei Vertragsverhandlungen oder das Checken von Pressetexten (auch diesen hier). Und natürlich die Außendarstellung, also Homepage, Facebook und auch andere administrative Dinge. Zu den wichtigsten Dingen gehört eben, die vertragliche Erfüllung von Leistung und Gegenleistung. Also immer zu schauen, nicht einfach was zu versprechen sondern nah am Sponsor zu sein. Das ist für Markus sehr wichtig, er braucht dieses gute Gefühl, nicht einfach nur die Hand aufgehalten zu haben. Und da ich selber noch aktiv bin, trainieren wir mitunter auch zusammen. Ihr seid stark angewiesen auf private Unterstützung eurer Partner. Was kostet der Triathlonsport im Jahr und wie orgaAlle Bildrechte liegen bei M. Thomschke

Du bist als Langstreckenläufer in keiner olympischen Disziplin und erhältst demnach keine Sportförderung durch den Bund, z.B. als Sportsoldat. Ist dieser Umstand hinderlich oder erhältst du dadurch besondere Freiheiten? Ich denke aus sportlicher Sicht ist es ein großer Vorteil, wenn man von Klein auf zu den Besten gehört und sämtliche Kaderstufen durchlaufen kann. Die sportliche Entwicklung, gerade im Kindes- bzw. Jugendalter, ist sehr wichtig. Nachteilig kann dann aber sein, dass man mit einem Alter von 2530 Jahren (aus Erfahrung teilweise auch deutlich früher) schon ausgebrannt sein könnte. Darin sehe ich meinen Vorteil, ich brenne noch darauf mich weiterzuentwickeln. Wirtschaftlich gesehen kann es natürlich auch nur gut sein, wenn man abgesichert ist. Dennoch bin ich sicher den richtigen Weg zu gehen. Ich habe inzwischen ein großes Netzwerk mit vielen regionalen Partnern. Dies gibt mir eine gewisse Unabhängigkeit, darauf bin ich stolz.

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Manager und sein Athlet. Ingo Gabriel (li.) bespricht mit Markus Thomschke viel am PC. Wie bereitet sich Markus Thomschke auf einen Triathlon vor? Mit schwimmen, Rad fahren und laufen. Nein, im Ernst, als Profi ist der Anspruch natürlich ein anderer. Um ganz vorn zu landen, gehört viel mehr dazu als nur diese drei Disziplinen. Als Beispiel, die Regeneration ist ein sehr wichtiger Baustein. Kraft- und Athletiktraining kann ebenso entscheidend sein. Wenn dazu aber die Ernährung nicht passt, wird es nichts werden. Dazu benötige ich auch des Öfteren physiotherapeutische Unterstützung, um eben bestmöglich zwischen dem harten Training zu regenerieren. Es gibt viele kleine Bausteine die zusammen gefügt werden müssen. Dieses "Prozedere" kann durchaus schon ein halbes Jahr vor einem wichtigen Wettkampf beginnen. Am wichtigsten ist natürlich das eigentliche Training der drei Disziplinen. Gibt es bestimmte Rituale, bist du abergläubisch? Die Abläufe direkt vor den Wettkämpfen ähneln sich immer wieder, aber abergläubisch bin ich nicht.

nisiert ihr dies? Markus muss ja mit seinen Einnahmen nicht nur den Sport, sondern auch seinen Lebensunterhalt bestreiten. Gehen wir davon aus, dass 5 oder 6 Rennen bestritten werden und genauso viele Trainingslager, haben wir da alleine schon über 10.000 € Aufwand. Dazu kommen Lizenzgebühren, Materialkosten (ein Wettkampfrad kostet ca 10.000 €), private Krankenversicherung und natürlich der ganz „normale“ Alltag. Die Bekleidung trägt der Ausrüster, so dass wir da ganz gut versorgt sind. Alleine bei den Laufschuhen spart man dabei ca. 1.000 € im Jahr. Wenn man das alles zusammenrechnet, wird schnell klar, wir müssen mit spitzer Feder planen. Die Grundlage dafür ist natürlich auch der Anspruch, den der Athlet an seinen Lebensstil stellt. Im Grunde ist klar, Geld verdienst du mit diesem Sport nicht. Noch nicht. Triathlon ist ein teurer Sport, das wussten wir aber auch vorher schon. Fakt ist aber auch, dass wir das alles deckeln können. Wir haben aktuell einen Sponsorenvertrag verlängert und werden auch die weiteren verlängert bekommen. Gerade arbeiten wir die Feinheiten mit einem neuen Hauptsponsor aus.


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Der SportKurier

Du hast mit 7 Jahren angefangen beim SG Oberlichtenau Handball zu spielen. Deine Brüder nahmen dich viele Jahre später einmal mit zum Joggen. Erinnerst du dich noch an deine ersten Gedanken für die Sportart Triathlon? Ja, ich kann mich gut erinnern. Unsere Großeltern wohnten am Knappensee. Dort wurde seit 1989 ein Triathlon ausgetragen der zunehmend an Beliebtheit gewonnen hatte. Wir waren als Zuschauer oft dabei und die Athleten waren für uns Helden. Wir konnten, obwohl wir ein bisschen sportlich waren, nicht verstehen wie man solche Distanzen so schnell bewältigen kann. Dennoch haben wir uns dann dazu entschieden auch einmal einen Triathlon zu absolvieren. Zuerst als Brüderstaffel auf der Einsteigerdistanz. Spätestens dann waren wir im Triathlonfieber.

Mit diesen Einnahmen finanzieren wir also alles, die Reisen, die Imagebroschüre, die Fotoshootings, oder das Bedrucken der Sportsachen, also alles für ein professionelles Erscheinungsbild. Somit kommen auf die Sponsoren keine „versteckten“ Kosten mehr zu. Wir handeln einen Betrag aus, der monatlich oder einmalig gezahlt wird. Alles andere liegt bei uns. Im Grunde wie jeder Unternehmer oder auch private Haushalt.

Seid ihr immer einer Meinung oder gibt’s schon mal unterschiedliche Auffassungen, z.B. Auswahl von Wettkämpfen? Zum Glück. Nee im Ernst, Wettkämpfe sind Sache von Markus und seinem Trainer Thomas Weber. Markus weiß in der Regel, welche Rennen er machen will. Auch weil wir schauen müssen, je nach Saisonplanung wo welche Punkte für Hawaii gesammelt werden können. Als Profi-Triathlet verdienst du dir Da muss man sich auch mal die Meinung Klar sprechen wir das ab, aber das deine Brötchen mit deinem Sport. sagen können. Wichtig dabei ist nicht mit sind sportliche Entscheidungen, da Kann man von einer Sportart, die haben die beiden mehr Erfahrung. nicht zwingend im Dauerfokus der dem Zeigefinger zu wedeln, also konPrinzipiell gehören aber auch unterÖffentlichkeit steht, leben? struktiv zu diskutieren. Athleten sind sen- schiedliche Auffassungen dazu, egal, Diese Frage bekomme ich oft gestellt. Dank meines Teams bzw. Netzwerkes sibel, da bügelt man nicht einfach drüber. ob jetzt vom Markus oder mir. Da habe ich mir die Grundlage geschafIngo Gabriel muss man sich auch mal die Meinung sagen können. Wichtig dabei ist fen meine Unkosten zu decken. Innicht mit dem Zeigefinger zu wedeln, zwischen gibt es einige gute Athleten also konstruktiv zu diskutieren. Athleten sind sensibel, da bügelt in der Region und die Bekanntheit der sehr jungen Sportart Triman nicht einfach drüber. Die wichtigen Dinge oder Auswertunathlon wächst rasant. Es ist also auch so, dass die Sponsoren eine gen machen wir auch mit seinem Bruder Patrick und dem Trainer. gewisse Gegenleistung erwarten dürfen. Es tut gut so tolle Leute dabei zu wissen. Du, dein Manager, Trainer und Physiotherapeut wohnen und Du sorgst dafür, dass Markus’ Shirt immer voll mit Logos von arbeiten in unterschiedlichen Regionen. Wie vereinbart ihr Unternehmen ist. Wie bewertest du das Engagement der reOrganisation und Training? gionalen Wirtschaft bezüglich Sponsoring im Sport. Wir sind da stark am Optimieren. Für alle von uns war es neu, die Mit zunehmenden Erfolg steigt die Aufmerksamkeit, das ist die eiSportart Triathlon vollprofessionell auszuüben bzw. zum direkten ne Seite. Die andere ist, kommen immer größere oder bekanntere Umfeld zu gehören. Wir sind nun über die Jahre "zusammengeNamen der Region aufs Shirt, wächst auch damit die Wahrnehwachsen" und lernen ständig weiter dazu. Am wichtigsten ist simung. Wir haben nur regionale Sponsoren beabsichtigt . Markus cher die Kommunikation. Mit meinem Trainer Thomas Weber, der ist sehr Heimatverbunden. Das ist authentisch und wir haben eiin Neubrandenburg lebt, habe ich fast täglich Kontakt. Entweder nen Bezug zum Unternehmen. Sei es das Seat Autohaus Thomschtelefonisch oder auch per Videotelefonie. Das funktioniert gut. Zuke, die Bathow Gruppe, die Yados GmbH, oder die Abt Industriesätzlich treffen wir uns dann in Trainingslagern. Mein Berater Invertretung, sie alle engagieren sich enorm für Markus. All diese go Gabriel wohnt in Hoyerswerda, also direkt um die Ecke und Unternehmen wollen wachsen oder sich stabil entwickeln, genau meine Physiotherapeutin kommt mich mind. einmal pro Woche wie Markus. zu Hause behandeln, bei Bedarf auch öfter. Die Wirtschaft der Region steht so schlecht gar nicht da, wie ich auch in meiner Tätigkeit als Berater feststellen darf. Bekommen Was macht Markus Thomschke, wenn er nicht im Wasser, auf sie eine richtige Plattform, sind viele bereit zu unterstützen. dem Rad oder in Laufschuhen unterwegs ist? Grundlage dafür ist jedoch eine Beziehung oder eine klar definierAllgemeines Training, Dehnung, Essen, aktiv regenerieren, Kinderte Leistung – Gegenleistung. wagen schieben, schlafen. So in der Reihenfolge. Ich kann auch gar nicht sagen, dass die Sponsorensuche nur auf Neben dem Training gibts da noch Bürotätigkeiten und ich versumeinen Schultern liegt. Wir besprechen das immer gemeinsam che natürlich für meine beiden Kinder und meine Frau da zu sein. bzw. bemerken wir, dass wir inzwischen angefragt werden. Dafür Oft genug bin ich weit weg und genieße deshalb die Zeit in Famisind nicht nur wir alleine mit unserer Arbeit verantwortlich. Dazu lie sehr. gehören die ganzen Athletinnen und Athleten der Region die immer mehr auf diesen Sport Aufmerksam machen oder Freunde Wie lange kann man auf höchstem Niveau beim Triathlon aktiv wie Frank Oehl von der Sächsischen Zeitung, der voller Hingabe sein und wie sieht die Karriere nach der Karriere aus? und Sachverstand mit eigenen Triathlon Erfahrungen über MarMir war wichtig mein Studium zum Dipl. Betriebswirt (BA) abzukus berichtet. Da sind also ganz viele die sich engagieren, wobei schließen, bevor ich den Schritt zum Profi wagte. Mit diesem Abnatürlich klar ist, ohne wirtschaftliche Grundlage hast du keine schluss habe ich viele Möglichkeiten für meine spätere Karriere. Chance. Darüber will ich mir im Moment aber nicht den Kopf zerbrechen • und gehe mit 100% den jetzigen Weg. Wie lange es auf höchstem Niveau geht, kann man schwer sagen. Auf jeden Fall habe ich noch längst nicht genug.


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SEITENBLICK Der SportKurier

Anpfiff für junge Trainer In dieser Ausgabe des SportKurier wurde ein Problem beschrieben: Die Gewinnung neuer Funktionäre im Vereinswesen. Dazu zählen vorrangig auch Übungsleiter. Welche Chancen bietet das Pilotprojekt 'Junior Coach'? Unser Anliegen ist es hier im Bereich der Trainerqualifizierung regional aktiv zu sein. Gerade das Trainerwesen im Vereinsfußball, aber auch Ganztagsangebote von Schulen und Kindergärten sehen wir als große Chancen, unterstützend mitzuwirken. Eine Lücke, die sich hier auftut, wollen wir mit unserem Programm schließen. Der Junior Coach, also Schüler der 9. bis 11. Klassen, bekommt die Möglichkeit, eine fundierte Trainerausbildung über den Fußballverband zu erhalten. Andererseits wollen wir als Arbeitgeber Bank auch auf Chancen des Berufsweges und eine Sensibilisierung für die Wirtschaft hinweisen.

menz mit 20 Schülern, die zudem in Vereinen rund um Kamenz als Sportler aktiv sind. Eine ordentliche Resonanz. Wie wurde diese Idee auf Bundesebene überhaupt geboren? Wir haben in der Commerzbank ein DreiSäulen-Modell für das Sponsoring. Hier fördern wir im Bereich Kunst und Kultur, der Bildung sowie des Sports. Im Sportsponsoring widmen wir uns insbesondere der Nachwuchsförderung. Bekanntlich engagieren wir uns auch bei der Fußballnationalmannschaft. Im vergangenen Schuljahr starteten wir das Pilotprojekt Junior Coach. Es ist ein Bestandteil der DFB Qualifizierungsoffensive, die wir finanzieren.

Das Projekt läuft nun seit 2013. Welches Resümee für den Bereich Ostsachsen bzw. Landkreis Bautzen können Sie ziehen? Im Landkreis Bautzen ist Als Partner des Deutdas Lessing Gymnasium schen Fußball-Bundes Kamenz seit dem vergansind Sie an einer bungenen Schuljahr am Prodesweiten Kampagne in- jekt beteiligt. Aktuell könteressiert. Welche Innen wir noch nicht sagen, itiative können Sie in wie viele Schüler den Weg der Region des Landeines künftigen Trainers kreises übernehmen? einschlagen, da sie sich geDas Projekt wurde 2013 rade in der Praxisphase bundesweit initiiert. Die befinden. Die Schüler könCommerzbank tritt dabei nen nach einem Sterneals Premium-Partner des system ihren Junior Coach Deutschen Fußballablegen. Ein erster Stern Bundes auf und will konist die Ausbildung zum Jutinuierlich auch im Landnior Coach in einer 40kreis Bautzen mehrere stündigen Schulung inSchulen dafür gewinnen. nerhalb des SchulbeGestartet haben wir am triebs. Der zweite Stern Lessing Gymnasium in Ka- bedeutet die Übernahme

Der “Pate”: Thomas Bothur ist regional zuständig für das Projekt Junior Coach einer Schul-AG oder Vereinsmannschaft, also dem Praxisteil. Den dritten Stern erhält der Coach dann für seine erfolgreiche Weiterbildung zum Trainer C Breitenfußball. Der Weg des Trainers stellt in seiner Grundform auch mehrere Berufszweige dar, vor allem aber im Bereich Pädagogik. Wie vertragen sich die klassischen Bank-Jobs mit dieser Ausrichtung? Das vorrangige Ziel ist es, junge Leute für den Trai-

nerjob zu gewinnen und das Ehrenamt schmackhaft zu machen. Wir sind uns als Bank unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst, den Jugendlichen die Wege der Wirtschaft zu erklären und die Möglichkeiten der Berufsausbildung in einer Bank aufzuzeigen. Darunter zählen beispielsweise Bewerbungstrainings, Praktika oder generelle Fragen zur Berufsorientierung. Im akademischen Bereich bieten wir auch das duale Studium in einer BA an.

Der Wettbewerb "Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein" zeichnet Sportvereine aus, die sich um die Jugendarbeit und Nachwuchsförderung verdient machen. Der Preis wird seit 1986 vom Deutschen Olympischen Sportbund und der Commerzbank vergeben und ist eine feste Größe für deutsche Sportvereine. Ziel des Wettbewerbs ist es, Sportvereine in ihrer Jugendförderung zu unterstützen und Kindern sowie Jugendlichen den Weg in den Leistungssport zu ebnen. Denn Erfolg entsteht bereits an der Basis, vor allem durch eine nachhaltige Talentsuche und -förderung. Standardisierte Prämierungskriterien: • Art der Talentsichtung • Beispiele systematischer Talentförderung • Darstellung der Trainersituation • Zusammenarbeit mit anderen Institutionen (z. B. Verbände, Olympiastützpunkte, Schulen) • Art und Umfang sozialer und pädagogischer Aspekte der Leistungsförderung • Angaben zur sportmedizinischen und Ernährungsberatung sowie zur Dopingprävention • Kaderentwicklung sowie Nachweise nationaler und intern. Erfolge im Nachwuchs- und Spitzenbereich Bewerbung für das Grüne Band 2015 unter www.das-gruene-band-publikumspreis.de Ab Ende Dezember sind Bewerbungen wieder möglich. Diese können Vereine oder Vereinsabteilungen dann bis zum 31. März 2015 bei ihrem Spitzenverband einreichen.

Wie engagiert sich die Commerzbank regional – ausgenommen dem Junior Coach Programm? Wir haben aber verschiedene Möglichkeiten, Vereine zu unterstützen. Da ist das „Grüne Band“ zu nennen oder auch regionale Unterstützung in kleinerem Rahmen. Der Junior Coach stellt für uns ein Alleinstellungsmerkmal dar. Zudem engagieren wir uns im Mädchenfußball und initiieren dort das Projekt „Girls wanted!“. Welche Perspektiven hat das Projekt Junior Coach in unserer Region? Die Kooperationsvereinbarung zwischen dem DFB und der Bank läuft bis 2018. In dieser Zeit sollen 20.000 Junior Coaches in 200 Schulen ausgebildet werden. Ein großes Ziel. Wir wollen natürlich im Landkreis Bautzen dieses Projekt auch auf viele Städte verteilen. Diese Entscheidung liegt aber vor allem beim Sächsischen Fußballverband. Eine Erweiterung in der Region würde uns freuen und hat unsere volle Unterstützung. •


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REGIONAL

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Der SportKurier

Tierisch sportlich im Landkreis! Von U. Benedix / Foto: fotofabrikfederbusch (Reitanlage Großerkmannsdorf e.V.). Wenn die Crew wieder die Köpfe zusammen steckt und zusätzliche Trainingseinheiten für die Reitschüler anstehen, wenn die Mähnengummies wieder herausgeholt und die Satteldecken geputzt werden, wenn die Luft nach Lederpflege riecht und die Stiefel auf Hochglanz poliert werden dann ist es wieder Zeit für ein Reitturnier auf der Reitanlage Großerkmannsdorf. So geschah es auch am 21. September, als insgesamt 92 Starter in 8 Disziplinen ihr Können zeigten. Vom Führzügelwettbewerb für die Kleinen über KostümPas-de-deux bis hin zum Springwettbewerb für die Fortgeschrittenen war für die zahlreichen Zu-

schauer allerhand geboten. Das Wetter hat nicht immer ganz mitgespielt, aber es hat trotzdem allen Spaß gemacht. Nur dem armen Falken, der nicht mehr aus unserer Reithalle gefunden hat,

chern. Trotzdem tat das alles der guten Laune in der Halle keinen Abbruch. Das haben wir auch unserem tollen Richter Frank Mittag zu verdanken, der super durch die Veranstaltung führte und die Kids motivierte. Es freuen sich schon alle auf

war nicht so wohl in seiner Haut. Das ein oder andere Pferd ließ sich von ihm auch verunsi-

nächstes Jahr, wenn es Mitte Juni wieder heißt: Alles fertig machen zur Breitensportveranstal-

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tung nach WBO auf der Reitanlage Großerkmannsdorf. Von Madlen Berg (Hundesportverein Pfote drauf! e. V. Hoyerswerda). Wir veranstalteten am 11. und 12. Oktober 2014 ein Agility Turnier. "Agility" (englisch für Wendigkeit, Flinkheit) ist eine Hundesportart, die ursprünglich aus England stammt. Kernstück ist die fehlerfreie Bewältigung einer Hindernisstrecke (Parcours) in einer vorgegebenen Zeit. In den 1980er Jahren kam diese Sportart auch nach Deutschland. Agility gehört zu den weltweit etablierten modernen Hundesportarten und wird von sehr vielen Hundesportvereinen angeboten..."Quelle Wikipedia) mit insgesamt über 160 nationalen und internationalen Startern. Beim Agility geht es darum einen vom Lei-

stungsrichter erdachten Parcours möglichst schnell und dabei auch noch fehlerfrei zu überqueren. Jeder Fehler kostet Plätze oder zieht auch eine Disqualifikation nach sich. Geräte hierbei sind z.B. die Wippe, der Laufsteg, der Reifen, die A-Wand, Tunnel, der Slalom und die verschiedensten Sprungelemente. Es gibt drei Leistungsklassen die in sich auch nochmal in Größenklassen unterteilt sind. Von unserem Verein haben 7 Starter teilgenommen. Jens Drzisga mit seiner Hündin Gretel schaffte in nur einem dreiviertel Jahr den Aufstieg von der niedrigsten Klasse, der A1, in die höchste Klasse, der A3. Viele Starter reisten bereits am Freitag an, sodass es eine gelungene Veranstaltung, auch außerhalb des Hundeplatzes war." •

Gleich im Online-Sportportal weiterlesen: KFV Tischtennis Bautzen: Beide Einzeltitel gehen nach Lückersdorf-Gelenau Bowling in Bautzen: Tabellenführung in der B- Jugend Beim Sportclub Hoyerswerda e.V. wird ab dem 23.10.14 ein neuer 6 – Wochen Kurs Selbstverteidigung für Erwachsene angeboten

KALENDER Der SportKurier

Datum

Veranstaltung

Art

Ausrichter

Ort

Endturnier der 1. Bundesliga Speed Badminton

MS

MSV Bautzen 04 e.V.

Schützenplatz Bautzen

01.11.2014

Hobby-Tischtennis-Turnier

BS

SV Laußnitz e.V.

Laußnitz Sporthalle

14.11.2014

Ordentlicher Verbandstag

Westlausitzer Fußball-Verband

Hutberggaststätte Kamenz

15.11.2014

Weihnachtsfeier + Kegeln für Jung gebliebene

BS

SG Lückersdorf-Gelenau e.V.

Sportstätte Gelenau

16.11.2014 - 16.11.2014

Bowling in Laußnitz

MS

SG Gräfenhain e.V.

15.00 - 18.00 Uhr Bowlingbahn Laußnitz

18.11.2014 - 19.11.2014

Kegeln für Jedermann

BS

Baruther SV 90 e.V.

Baruther Sportlerheim- Kegelbahn

23.11.2014

Internationale Boxgala

BS

Boxring Hoyerswerda e.V.

Hoyerswerda

29.11.2014 - 30.11.2014

14. Pokalturnier des JSV Rammenau 1985 e.V.

MS

Judo- und Sportverein Rammenau 1985 e.V.

Bischofswerda, Turnhalle Süd

05.12.2014 - 05.12.2014

Jahreshaupt- und Vorstandswahlversammlung

BS

SG Gräfenhain e.V.

Sportlerklause Gräfenhain

05.12.2014 - 05.12.2014

24. Volleyball-Weihnachtstunier

BS

TV 1848 Bischofswerda e.V.

Bischofswerda/Wesenitzsportpark

01.11.2014 - 02.11.2014

08.12.2014 - 08.12.2014

Kindersport-Nikolaussportfest

BS

Sportclub Hoyerswerda e.V.

VBH-Arena L.-Herrmann-Str.11, 02977 Hoyerswerda)

13.12.2014 - 14.12.2014

Trainingslager Karate

BS

TOMOGARA-RYU Kamenz e.V.

SFZ TOMOGARA Kamenz

14.12.2014 - 14.12.2014

Sportakrobatik-Weihnachtsshow

VJ

Sportclub Hoyerswerda e.V.

21.12.2014 - 21.12.2014

51. Weihnachtsblitzturnier Schach

BS

SV Gaußig e.V.

14. Gansabrennen

BS

SV "Aufbau" Deutschbaselitz e.V.

Allerletztes Volleyballturnier

BS

Sportclub Hoyerswerda e.V.

26.12.2014 27.12.2014 - 27.12.2014

Sport-und Vereinshalle Gaußig Günthersdorfer 1 a , 02633 Gaußig Sport- und Freizeitzentrum Deutschbaselitz (SFZ DB) VBH-Arena (L.-Herrmann-Str.11, 02977 Hoyerswerda)

MS: Meisterschaft / BS: Breitensportveranstaltung / VJ: Vereinsjubiläum

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