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SportKurier 1 19

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Der SportKurier

Neuigkeiten | HintergruĚˆ nde | Unterhaltung aus der regionalen Sportwelt

Ausgabe 1 2019 | 24. KW | Bautzen und die Lausitz

ICH UND MEIN VEREIN

Wie der Individualismus den klassischen Sportverein herausfordert

In Kooperation:

kreis

sportbund bautzen

AGORA

LAUSITZ

www.der-sportkurier.de


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EDITORIAL Der SportKurier

Wir freuen uns auf das Gemeinsame! Wir haben leider keine zuverlä ssige Glaskugel, in der wir zukü nftiges sehen kö nnen. Auch der Kaffeesatz hat uns leider nicht weitergeholfen. Der Blick in die Zukunft lä sst uns nur erahnen, was auf uns als Sportfunktionä re zukommt. Es ist viel, denn die Gesellschaft befindet sich im steten Wandel. Auf dem Kreissporttag Mitte Mai in Bautzen erhielten die Anwesenden eine mö gliche Prognose und mö gliche Handlungsempfehlungen, wie auch ihr Sportverein fit fü r die Zukunft gemacht wird. Geht es um die Bedü rfnisse jedes einzelnen Mitglieds, die Wahrnehmung plö tzlich „Marktteilnehmer“ zu sein oder auch Fragen zur Digitalisierung und Okologie von Sportvereinen. Vereinsmitglieder wollen heute mehr denn je demokratisch einbezogen werden und ihr Recht zur Mitgestaltung wahrnehmen. Zugleich sinkt aber auch die Bereitschaft, ein konkretes Amt z.B. im Vorstand zu ü bernehmen. Mitmachen, aber ohne Verantwortung? Es gilt, die gestiegenen komplexen Herausforderungen, Beruf und Ehrenamt unter einen Hut zu bekommen. In dieser Ausgabe geben wir ein Hilfsmittel, um die Vereine im Landkreis Bautzen zu unterstü tzen. Mit der Ausbildung zum Ehrenamtskoordinator und dem Vereinsmanager werden praktische Tipps fü r die tä gliche Vereinsarbeit vermittelt. Ein Muss fü r alle Verantwortli-

chen im Verein. Zeit ist in dieser Betrachtung das hö chste Gut. Mit der Aktion „5 Tage fü r Bildung“ des Deutschen Gewerkschaftsbundes sympathisiert der Kreissportbund Bautzen. Wir stellen beide Seiten, pro und contra, gegenü ber. Im Rahmen dieser Ausgabe waren wir beim 1. Wassersportverein Lausitzer Seenland in Geierswalde zu Gast. Die fleißigen Sportfreunde haben sich im Norden unseres Landkreises ein ganz besonderes Vereinsheim geschaffen - auch ein Vorbild fü r eine gelungene Sportstä tteninvestition. Als diese Zeitung kurz vor ihrer Fertigstellung war, fanden die Europa- und Kommunalwahlen statt. An dieser Stelle gratulieren wir allen Wahlsiegerinnen und Wahlsiegern. Jetzt gilt es, die Dinge des Wahlkampfes so umzusetzen, dass auch der regionale Sport im Landkreis Bautzen seine respektierte und zukunftsträ chtige Rolle fü r einen Mehrwert aller Menschen etabliert. Sport verbindet, ist bunt und fester Bestandteil einer pluralistischen Gesellschaft. Ihr

In diesem Kurier: Editorial

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Inhalt & Impressum

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SPORTBUND Auf einem guten Weg

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Ehrenamtskoordinator & Vereinsmanager

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Sportlichstes Gymnasium in Sachsen

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Sportjugend & Sport-Promotion-Team

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Inklusionssport auf dem Prü fstand

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9. DAK Firmenlauf

08 THEMA

Crowdfunding mit 99 Funken

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TITEL

Der Sportverein der Zukunft?

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Im Gesprä ch mit Prof. Dr. S. Braun

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Interview mit C. Dahms

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Triathlon: Thomschke und Gabriel

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Eine Sportschule für die Lausitz?

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Lars Bauer und Peter Stange Herausgeber Kreissportbund Bautzen und AGORA LAUSITZ

REGIONAL Büro Hoyerswerda L.-Herrmann-Str. 7, 02977 Hoyerswerda Tel.: 03571 - 6027737

So erreichen Sie uns Kreissportbund Bautzen e.V. Postplatz 3 02625 Bautzen

Triathlon: Thomschke und Gabriel

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Setzt die Segel!

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SC Hoyerswerda und die Sportakrobaten

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Büro Kamenz Bautzener Straße 122 01917 Kamenz

Tel.: 03591 - 27063-0 Fax.: 03591 - 27063-11 info@sportbund-bautzen.de

Impressum Herausgeber (In Kooperation) Kreissportbund Bautzen e.V. (KSB), Postplatz 3, 02625 Bautzen AGORA LAUSITZ, Albert-Schweitzer-Str. 6 02625 Bautzen Tel.: (03591) 279 37 00 Lars Bauer, Peter Stange (V.i.s.d.P.) Redaktion, Satz und Anzeigen AGORA LAUSITZ, medien@agora-lausitz.de Alle Texte sind redaktionell durch die Herausgeber verfasst. Andere Inhalte sind entsprechend gekennzeichnet. Druck: Druckhaus Schü tz GmbH Auflage: 3.000 Stü ck; Verteilung ü ber den Postweg und als kostenlose Auslage Redaktionsschluss: 24. KW 2019; Titelfoto/Fotos: Kreissportbund Bautzen e.V., Fotos: KSB, R. Michalk, Agora Lausitz, Einzelnachweise

Pokalfinals beim Westlausitzer Fußballverband 18 MSV 04 Bautzen lä dt ein

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Neue Vereine beim Kreissportbund Bautzen

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Dank an unsere Partner dieser Ausgabe: TG Autohandel 03 WBS Bildung AG 07 ZVON 08 DAK Gesundheit 09

VVO Kreissparkasse Bautzen & Ostsä chsische Sparkasse Dresden ewag Kamenz

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SPORTBUND Der SportKurier

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uf seiner jä hrlichen Mitgliederv e r s a m m l u n g blickten die Verantwortlichen zurü ck und prä sentierten eindrucksvolle Zahlen. Besonderes Lob erhielten die Verantwortlichen des Kreissportbundes von Christian Dahms. Der Geschä ftsfü hrer des Landessportbundes Sachsen (LSB) verwies auch auf die herausragende Unterstü tzung durch den Landkreis Bautzen. Diesen lobenden Worten folgte Vize-Landrat Udo Witschas, der im Gepä ck auch die Zusage fü r eine weitere Fö rderung mitbrachte. Den obligatorischen Teil mit den Berichten des Prä sidiums, des Schatzmeisters und der Kassenprü fer des Kreissportbundes, beschlossen dann die 67 anwesenden Mitglieder, also

nem Sportverein aktiv. Bei den Erwachsenen ist es etwa jeder Siebente. Den grö ßten Knick ins Negative machte die Altersgruppe der 27 bis 40 Jä hrigen. Dort gilt es auch fü r den Statistiken und Kreissportbund anzusetAusblicke Das Gute vorweg: Die Zahl zen. der sporttreibenden Mit- Bei den Sportarten erfuhglieder im Landkreis Baut- ren die Anwesenden, dass zen steigt kontinuierlich. der Fußball die dominieKnapp 47.000 Menschen rende Rolle spielt, gefolgt betä tigten sich zum Jah- mit großem Abstand die resbeginn organisiert sportlich, d.h. sind in einem Sportverein aktiv. Allerdings folgt die Anzahl allgemeinen Sportgrupder Sportvereine dem Trend der letzten pen sowie Gymnastik und drei Jahre, denn es wer- Kegeln. Mit Blick auf diese den weniger. Dies ist be- Statistik, ergä nzte LSBgrü ndet durch Fusionen Geschä ftsfü hrer Dahms und Vereinsauflö sungen. anschließend auch die akUbrigens ist jedes dritte tuelle Diskussion um ZuKind bzw. Jugendliche im kunftsthemen, wie die BeLandkreis Bautzen in ei- handlung von E-Sports. EiVertreter der Sportvereine- und Verbä nde. Alle Jahresergebnisse wurden positiv und einstimmig entschieden.

ne durchaus kontroverse Debatte. Die insgesamt positive Entwicklung des Sports im Landkreis wurde auch durch die Summe der Sportfö rderung begrü ndet. Uber eine halbe Million Euro beschloss der Kreistag im letzten Jahr zur Unterstü tzung des Sports im Landkreis Bautzen, jeweils fü r die nä chsten beiden Jahre. Diese Fö rderung ist beispielgebend fü r den gesamten Freistaat Sachsen. Gleichermaßen erfolgreich wie auch entmutigend fü r die nä chsten Jahre, wurde der Ausblick auf das nä chste Jahr gelegt. Kreissportbund VizePrä sident Dietmar Stange verwies darauf, dass nicht nur ein neues Leitbild geschrieben, sondern auch

Wahlen im Kreissportbund 2020 anstehen. Mit Blick auf die Kommunalwahlen in diesem Jahr ermunterte er die anwesenden Vertreter der Sportvereine, sich aktiv in den Wahlkampf einzumischen und in engen Kontakt mit Kommunalrä ten zu treten. Einen Schwerpunkt wird den Kreissportbund dieses Jahr schon setzen: Die aktive Unterstü tzung des Ehrenamts im Bereich der Bildung. So werden im zweiten Halbjahr Ausbildungen zum Vereinsmanager und zum Ehrenamtskoordinator, dem „Personaler“ der Sportvereine, angeboten. Vereine sollten hier aktiv Gebrauch machen, da es einen umfangreichen Werkzeugkoffer zur Fü hrung eines Sportvereins gibt.

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SPORTBUND Der SportKurier

Hilfreich zum Finden und Halten von Ehrenamt Ehrenamtskoordinator-/in gemeinsam mit den Nachbarkreissportbü nden

Ehrenamtlich Engagierte sind die wertvollste Ressource im Sport. Sie beleben ihre Organisation durch ihre Lebenserfahrung, Einsatzbereitschaft, ihre persö nlichen Kontakte und durch vielfä ltige Kenntnisse und Fertigkeiten. Die Entwicklung ihrer Fä higkeiten sowie Kompetenzen stellt fü r die Zukunft eines gut gefü hrten Sportvereins eine sehr wichtige Aufgabe dar. Die gemeinsame Ausbildung zum/zur Ehrenamtskoordinator-/in der Kreissportbü nde Bautzen und Gö rlitz sowie des Stadtsportbundes Dresden vermittelt ein fundiertes Wissen ü ber die Arbeit mit Ehrenamtlichen.

Gezielte und effektive Engagementförderung Die Koordinatoren reflektieren den Stand der Freiwilligenarbeit, formulieren Ziele fü r die Entwicklung erfolgreicher Freiwilligenarbeit im Verein und erproben Methoden dafü r. Sie bearbeiten einzelne Schritte des Freiwilligenmanagements und arbeiten die eigene Rolle in der Freiwilligenkoordination sowie Unterstü tzungsbedarfe dafü r aus.

am Basismodul berechtigt zur Teilnahme am Vertiefungsmodul und schließlich zum Zertifikat „Ehrenamtskoordinator/in Sport“.

Termine: Mittwoch 21.08.2019, Donnerstag, 22.08.2019, Mittwoch, 04.09.2019 Donnerstag, 05.09.2019, Abendseminare jeweils 17:00 Uhr - 21:00 Uhr Oder Donnerstag, 22.08. und 05.09.2019 Tagesseminare jeweils 08:30 Uhr – 16:00 Uhr Methodik und Durch- Ort: Kreissportbund Bautzen, führung In der Veranstaltung wird Postplatz 3, mit einer Mischung aus In- 02625 Bautzen puts, Diskussionen und Teilnahmegebühr: praktischer Gruppenar- 50,00 Euro (fü r alle 4 Abende) beit gearbeitet. Die erfolgreiche Teilnahme

Basismodul mit verschiedenen Komplexen:  Einführung in Ehrenamts-/Freiwilligenmanagement und dessen Nutzen  Formen von Engagement, Motive und Nutzen der Freiwilligenarbeit  Vermittlung der wichtigsten Schritte des Ehrenamts -/Freiwilligenmanagements in Sportvereinen  Analyse des Standes der Ehrenamtsarbeit im eigenen Verein  Vorstellung der notwendigen Rahmenbedingungen für ein gelungenes Freiwilligen/Ehrenamtsmanagement  Erarbeitung einer Gewinnungsstrategie für den eigenen Sportverein  Methoden der Einarbeitung, Aus- und Weiterbildung von Engagierten  Maßnahmen zur Förderung der Integration von Ehrenamtlichen und Freiwilligen im Verein  Formen der Anerkennung von ehrenamtlichem und freiwilligem Engagement  Umgang mit dem Weggang Engagierter

Ein Muss für Vorstände in Sportvereinen Neu in diesem Jahr: Vereinsmanager C-Lizenzausbildung auch beim Kreissportbund Bautzen Die Komplexitä t der Aufgaben in Vereinen und Verbä nden verlangt zunehmend qualifizierte Fü hrungskrä fte. Die Basisqualifizierung zur Vereinsmanager C-Lizenz soll tä tige und zukü nftige Fü hrungskrä fte befä higen, die wachsenden Aufgaben in der Vereinsfü hrung zu meistern. An seinem Bildungsstandort bietet der Kreissportbund Bautzen e.V.

nun auch in Ostsachen diese Ausbildung an. Die 1. Lizenzstufe umfasst 120 Lerneinheiten (LE). Neben den zu besuchenden 6 Lehrgä ngen mit je 15 LE schließt die Ausbildung mit der Prä sentation einer Hausarbeit ab (Lernerfolgskontrolle). Fü r die Erarbeitung und Prä sentation der Hausarbeit werden 30 LE angerechnet. Die Teilnehmergebü hr fü r

die komplette Ausbildung beträ gt 300,00 EUR. Darin enthalten sind die Lehrgangsunterlagen sowie Lehrgangsgeträ nke. Je

nach Verfü gbarkeit kö n- manager C-Lizenz und nen die Module auch ein- Breitensport-C-Lizenz zeln gebucht werden. Die anerkannt werden. Module 2 – 5 kö nnen zur Verlä ngerung der Vereins-

Weitere Termine, Teilnahmebedingungen und Buchungsmö glichkeiten finden Sie auf der Internetseite www.sportbund-bautzen.de/bildung. Ansprechpartner ist Enrico Preißler unter Tel. (03591) 270 63 - 18 und E-Mail e.preissler@sportbund-bautzen.de


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SPORTBUND Der SportKurier

Wie wird man sportlichstes Gymnasium in Sachsen?

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onny Wonneberger hat dazu die vielleicht passenden Antworten. Fast jede Schü lerin und jeder Schü ler hat das Deutsche Sportabzeichen in Gold, Silber oder Bronze abgelegt. Darauf kö nnen Schü ler und Lehrer des Kamenzer Gotthold-Lessing- Gymnasiums besonders stolz sein. 670 Lernende zä hlt die Schule insgesamt und ü ber 580 haben sich im Jahr 2018 erfolgreich sportlich gemessen. Worin liegt das Geheimnis? „Wir sind ja schon seit mehreren Jahren dabei, das Sportabzeichen abzulegen. Wir ü ben zielgerichtet mit unseren Schü lern und nehmen die Werte dann im Rahmen unseres Sportfestes im September auf. Fallen uns Defizite z.B. im Bereich Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit oder Koordination auf, sprechen wir darü ber“, sagt Ronny Wonneberger. Er ist der zustä ndige Fachleiter fü r Sport des Gymnasiums. „Wir haben fü nf Kolleginnen und Kollegen fü r den Schulsport insgesamt und einen, der sich speziell dem Thema Schwimmen widmet. Hier setzen wir auch gezielt an, um Werte ausgleichen zu kö nnen“, betont der Sportlehrer die Herangehensweise. Immerhin wird dieser Erfolg auch belohnt. Das Lessing-Gymnasium in Kamenz erhä lt eine Siegprä mie und kann diese in Sportge-

rä te oder Trikots investieren. „Fü r die ä lteren Jahrgä nge ist es zudem eine durchaus wichtige Notiz im Lebenslauf, gerade wenn Sie sich fü r den hö he- Ronny Wonneberger (links) im Kreise der Ausgezeichneten ren Dienst bei Poli- gemeinsam mit KSB-Ehrenprä sident Peter Schmidt (Mitte) zei oder Bundeslobt Wonneberger die Zusammenarbeit. An wehr oder einem Sportstudium bewerben dieser Stelle wü nscht er sich aber eine Verwollen“. einfachung in der Ubermittlung der erzielNicht nur das Deutsche Sportabzeichen ten Ergebnisse. Gerade in Zeiten der Digitaspielt hier eine große Rolle. Das Gymnasilisierung sollte da mehr mö glich sein. Aber um in Kamenz bietet Ganztagsangebote fü r wie sagte schon Lessing – „Nur die Sache ist Schwimmen und Volleyball an. Auch Teilverloren, die man selbst aufgibt“. nahmen beim Landesfinale „Jugend trainiert fü r Olympia“ zeigen die Sportlichkeit der Bildungseinrichtung. Schließlich steht und fä llt aber alles mit der Bereitschaft der Sportlehrer und der Schulleitung. Gerade Vor- und Nachbereitung der Sportabzeichen-Abnahme setzen etwas logistisches Geschick vorIdeal für Training oder Spor est: aus. „Mit dem Kreissportbund Bautzen haben wir aber einen Einfach beim Kreissportbund Bautzen ausleihen! guten Partner, der Tel. (03591) 270 630 oder info@sportbund-bautzen.de uns hier unterstü tzt“,

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Die letzten Tourstopps für dieses Jahr: 27.08. Bischofswerda, Wesenitzsportpark 30.08. Bautzen, Stadion Müllerwiese * Der Sportabzeichen-Koffer bietet alles, was für das Ablegen des Deutschen Sportabzeichen notwendig ist: Vollständiges Equipment und entsprechende Unterlagen. Benö gt werden nur noch eine passende Sportstä e und Prüfer-/innen. Weitere Infos erteilt der Kreissportbund!

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Kreissportbund Bautzen e.V. Ab 16:45 Uhr. Freier Eintri !

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Der Kreissportbund wird mi inanziert durch Steuermi el auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.


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SPORTBUND

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Der SportKurier

Wi

r su che

junges n

Engagement!

Sei da bei!

facebook.com/sportjuge

ndbautzen

sportbund-bautzen.de/sportjugend

FE VE RI RD EN IE GE NE LD N?

Das Sport-Promotion-Team des Kreissportbund Bautzen e.V.


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SPORTBUND Der SportKurier

Kreissportbund Bautzen zieht Zwischenbilanz im MIA-Projekt

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IA steht fü r „Mehr Inklusion fü r Alle“ und ist ein Projekt des Deutschen Behindertensportverban-

des. Fü r das Jahr 2018 erhielt dafü r der Kreissportbund Bautzen mit der Schwerpunktregion Hoyerswerda und Kamenz den Zuschlag, als eine von zehn Modellregionen in Deutschland den Inklusionssport zu analysieren und auszubauen. Ziel war es, mehr Menschen die Mö glichkeit zu geben, aktiv in einem Verein Sport zu treiben sowie die Akteure vor Ort besser miteinander zu vernetzen. Im Projektjahr 2018 hat sich die Modellregion intensiv mit der Zielgruppen- und Strukturbefragung beschä ftigt. In Auszü gen kamen dabei folgende Ergebnisse zusammen: Uber die Hä lfte der an der Befragung teilnehmenden Menschen mö chte gern Sport treiben. Dabei sind die bevorzugten Sportarten Bowling, Tanzen, Schwimmen, Reiten und Fußball. Als Schwierigkeiten bzw. Barrieren oder Hindernisse, die der Teilnahme an einem Sportangebot entgegenstehen, wurden der Transport, fehlende Assistenz und Begleitung, die Entfernung bzw. die Erreichbarkeit angegeben. 22 Menschen mit Behinderung gaben an, dass sie sich gerne ehrenamtlich im Sport engagieren wü rden. Teilhabe und Austausch Der Großteil der teilnehmenden Institutionen aus der Behindertenhilfe haben bereits eine Kooperationsvereinbarung mit dem organisierten Sport. Allerdings sind Ihnen auch Menschen mit Behinderung bekannt, die noch keinen Zugang zum Sport gefunden haben. Dabei werden folgende Punkte als Herausforderungen mit Blick auf das Thema Inklusion und Sport genannt: Gleichberechtigte Teilhabe (barrierefreie

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Inklusionssport auf dem Prüfstand Sportstä tten), notwendige Assistenzleistungen bei einigen Behinderungsarten, Schaffen von ausreichenden Hallentrainingsmö glichkeiten, Vereinsmitgliedschaft und damit verbunden die finanzielle Beteiligung des einzelnen Behinderten, Fahrten zu den Trainingsstä tten ermö glichen, sprachliche Hindernisse, Bedarf an fachlich geschulten Trainern und Ubungsleitern. Auch konnte als weiteres Zwischenergebnis festgehalten werden, dass in zwei Sportvereinen, dem BSV 16 Hoyerswerda und dem Sportclub Hoyerswerda, Sportgruppen aufgebaut wurden, die das inklusive Sporttreiben durchfü hren. Als sehr positiv wurde zudem der regelmä ßige und zielfü hrende Austausch aller beteiligten Akteure benannt, der auch nach Projektablauf in gleicher Form fortgefü hrt werden soll. Wie geht es weiter? In den verbleibenden zwei Monaten bis zum Abschluss des MIA-Projektes wird der Kreissportbund noch weitere einzelne Maß-

nahmen umsetzen und die Fortfü hrung der Inklusionsarbeit als Dachverband fü r den organisierten Sport im Landkreis Bautzen absichern. Zu den Maßnahmen gehö ren u.a. die teilweise Herstellung einer barrierefreien Homepage als Informationsplattform zum Sporttreiben im Landkreis sowie die Bestrebungen, Qualifizierung- und Fortbildungsmaßnahmen des Deutschen sowie des Sä chsischen Behindertensportverbandes auch im Landkreis Bautzen durchzufü hren. Ansprechpartner beim KSB: Thomas Hentschel Integrationsbeauftragter Tel. (03591) 270 630-14 E-Mail: t.hentschel@sportbund-bautzen.de


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Mi., 26.06.2019 Start 19:00 Uhr Hauptmarkt Bautzen Ein Team besteht aus mindestens 4 Läufern. Teilnahme ab 15 Jahre. 5 Kilometer durch die Altstadt von Bautzen 15 € pro Läufer

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THEMA Der SportKurier

Funken sprühen lassen Mit der Crowdfunding Plattform 99 Funken haben die Sparkassen eine neue Finanzierungsquelle fü r Sportvereine geschaffen

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u f d i e P l ä t z e fertig-los! Die Mitglieder vom Honigdorf Medewitz e.V. brauchen neue Fußballtore und Sitzgelegenheiten. Beim SV Kubschü tz e.V. soll es kü nftig Langfingern erschwert werden, sich an dem Inventar zu bedienen. Und TanzART e.V. aus Kirschau benö tigt fü r ihre Bü hnenproduktion neue Kostü me. Ideen gibt es viele. Die engagierten Vereinsmitglieder stehen fü r die Umset-

zung in den Startlö chern - 99 Funken sind schon ü bergesprungen. Hä ufig fehlt der letzte Funke fü r die nö tigen Geldmittel. Damit die Umsetzung von Projekten fü r die Vereine ein Stü ck einfacher wird, haben die Sparkassen die Crowdfunding-Plattform „99funken" gestartet. Hier kö nnen kü nftig Vereine aus dem Geschä ftsgebiet ü ber das Internet ihre Projekte im Detail vorstellen und um Unterstü tzung werben.

Mit Crowdfunding - auf deutsch „Schwarmfinanzierung"- lassen sich Projekte finanzieren. Dabei unterstü tzt eine Vielzahl von Menschen (die Crowd) ein Projekt finanziell (=funden) mit einer Spende und ermö glicht dessen Umsetzung. Grundidee ist die Beteiligung vieler Menschen mit kleinen und grö ßeren Beträ gen. „Ich bin ü berzeugt, dass durch die neue Plattform noch mehr tolle Ideen der Vereine und Initiativen in unserer Region

umgesetzt werden. Auf 99 Funken machen sie ihre Idee nicht nur bekannt, sondern werben auch fü r Unterstü tzer. Im gleichen Atemzug engagieren sich die Menschen in und fü r unsere Region. Gemeinsam gestalten alle unsere Gesellschaft aktiv mit. ", so Dirk Albers, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse. Jä hrlich unterstü tzt die Sparkasse Projekte in der Region mit ü ber 600.000 Euro. „Fü r den Start der

Auf die Plä tze-fertig-los! Machen Sie mit. Stellen Sie Ihr Projekt auf die Plattform oder unterstü tzen Sie ihr Lieblingsprojekt ganz persö nlich. Fü r die Region Bautzen: www.99funken.de/sparkasse/bautzen Fü r die Region Dresden: www.99funken.de/sparkasse/dresden

Plattform 99Funken stellen wir eine Summe von 15.000 Euro zur Verfü gung. Damit Verdoppeln wir Spenden bis 100 EUR. Schnell sein lohnt sich also.", ist Dirk Albers ü berzeugt. Nur noch ein Funke, dann wird auch der Traum der Vereine von den Fußballtoren, dem Einbruchschutz und Kostü men Wirklichkeit. (KSK/OSD)

Und so funktioniert‘s: (Quelle: 99 Funken auf Vimeo.de)

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Der SportKurier

Was kö nnen WIR für DICH tun? W

er nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Diese Redewendung trifft auch auf Sportvereine und ihre Verantwortlichen zu. Zwar steigt der Organisationsgrad der Sportvereine im Landkreis Bautzen in den letzten Jahren kontinuierlich an, zugleich sinkt aber auch die Anzahl der Vereine. Im Jahr 2018 wurden ü ber 46.000 Menschen im organisierten Sport registriert. Das sind die aktiven Sportlerinnen und Sportler, aber auch die Vorstä nde und die passiven Mitglieder. Bei knapp ü ber 300.000 Einwohnern im Landkreis ergibt dies einen Grad von 15 Prozent. Die Sportkultur ist insgesamt vielfä ltiger geworden. Nicht nur, dass man heutzutage keinen klassischen Sportverein mehr braucht, um seinen Kö rper herauszufordern. Auch die Tatsache steht, dass sich die Form des sportlichen Ehrenamts im Wandel befindet. Vereine

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mü ssen sich in einem breiter werdenden Markt anbieten. Noch gilt das Alleinstellungsmerkmal des Wettkampfs, den nur der organisierte Sport mit seinen vielfä ltigen Sportarten und Fachverbä nden innehat. 77 Sportarten werden im Gebiet des Kreissportbundes angeboten, 1.700 lizensierte Ubungsleiter sind aktiv. Sportvereine mü ssen einen Spagat zwischen einer Solidargemeinschaft und einer Dienstleistungsorganisation schaffen. Das Mitglied ist gleichzeitig auch Konsument. Professor Dr. Braun von der HumboldtUniversitä t Berlin vergleicht aufeinander treffende Formen von Mitgliedschaften: Den IchIndivi-dualismus im liberal-individualistisch konzipierten Sportverein und die „Wir“ gesellschaftliche Solidaritä t. Beide haben ihre Daseinsberechtigung in einem Spannungsfeld. Er stellt dabei beispielhafte Fragen: Welches intentionale Verstä ndnis erscheint angemessen, um gelingen-

de Vereinsstrukturen und -kulturen mitgliederorientierter Selbstorganisation systematisch zu entwickeln? Kö nnen sich die Vereinsmitglieder in zeitgemä ßen Strukturen der Vereinspolitik eigenstä ndig und folgenreich engagieren? Werden gerade jugendliche Mitglieder ermutigt und unterstü tzt, sich im Sportverein so zu verhalten, dass sie kompetent agieren kö nnen? Werden Informationen ü ber Vereinsstrukturen und kulturen im Sportverein (Regeln, Verfahren, Routinen, Verflechtungen etc.) bereitgestellt, dass Partizipationschancen wahrgenommen werden kö nnen? Diese Fragen mü ssen sich moderne Vereine regelmä ßig stellen, um den neuen Herausforderungen gerecht zu werden. Der Schwä bische Turnerbund hat auf seiner Plattform www.verein2030.de eine Reihe interessanter Thesen zur Zukunft des Sports aufgestellt. Sport ist demnach kü nftig mehr denn je eine Frage von Ort

sen darin sind, dass technische Evolutionen das Training revolutionieren. Die Sehnsucht nach Gemeinschaft und die Kulturtechnik des Sharings bereiten den Boden fü r neue Community-Strukturen im Sport. Der Breitensport dient kü nftig mehr der Gesundheit und Zufriedenheit als dem Leistungsprinzip (Auszü ge aus Verein 2030).

und Zeit: „Eine der wichtigsten Konsequenzen fü r die Zukunft der Sportanbieter ist, dass der Sport zum Menschen kommen muss. Anbieter, gleich ob Verein oder kommerzieller Dienstleister, mü ssen zunehmend ihren statischen, ortsgebundenen Aktionsradius aufgeben. Genauso gilt es, die ‚Exklusivitä t' des Zugangs zu ü berdenken, da die Unterwegskultur in unserer Gesellschaft permanente Mobilitä t von den Menschen erfordert. Schon heute gibt es fü r Sporttreibende entsprechende Angebote, die ihnen ein Maximum an Frei-raum und Flexibilitä t ermö glichen.“, so ein Auszug aus der Prä sentation. Die Macher dieser Seite haben auch ein Workbook herausgegeben, das es Vereinen ermö glicht, auch Selbstreflektion vorzunehmen. Weitere The-

Neue, flexible Lösungen Die Sportfunktionä re von „Verein2030" stellen fest, dass Mobilitä t und Flexibilitä t mehr denn je auch fü r Sportanlagen gefragt sind. „Insbesondere klassische Konzepte wie Vereinsheime oder vereinseigene Anlagen sollten ü berdacht werden. Der Sportverein wird gezwungen, sich aus der eigenen Nische in die Offentlichkeit hinauszubewegen und dabei jedem niederschwelligen Zugang zu ermö glichen. Somit ist es Aufgabe der Sportvereine, nicht nur ü ber Sportangebote auße rh a l b d e r e i g e n e n Sportstä tten nachzudenken, sondern auch weitere Infrastrukturen im ö ffentlichen Raum zu etablieren - oder sogar gewissermaßen den gesamten Verein in die Offentlichkeit zu verlegen. Die Sportvereine werden so zu Architekten ihrer Umgebung.“

Mitstreiter gewinnen, Zukunftsbilder entwickeln, Prioritäten setzen: Das Workbook und die Checkliste zum Loslegen:

www.verein2030.de


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TITEL Der SportKurier

Professor Braun, wie sieht der Sportverein DER ZUKUNFT AUS? Professor Dr. Sebastian Braun (li.) von der Berliner Humboldt-Universität im Gespräch mit Kreissportbund-Vizepräsident Dietmar Stange (Mitte) und Geschäftsführer Lars Bauer Sportvereine sind mittlerweile „Marktteilnehmer“ geworden und müssen sich einer stärker werdenden Konkurrenz des privaten Sektors (Fitnessstudios, kommerzielle Sportanbieter, Coaches) aussetzen. Verliert der klassische Verein, wie wir ihn heute kennen, an Wert für die Gesellschaft? In wissenschaftlichen und politischen Debatten wird seit geraumer Zeit u.a. darü ber diskutiert, wie sich der Sportverein in einer immer vielfä ltiger und konkurrenzieller werdenden Sportlandschaft perspektivisch ausrichten sollte. Ich bin der Auffassung, dass der Sportverein vor Ort sein Selbstverstä ndnis als freiwillige Vereinigung in

Zeitliche Verdichtungen sind in unserer modernen Gesellschaft in sehr vielen Lebensbereichen beobachtbar. In diesem Zusammenhang lä sst sich durchaus auch die Diskussion ü ber den Typus des „neuen Ehrenamtlichen“ einordnen, der sich projektfö rmig Die Individualität engagiert, wenn Gelespielt heute eine grögenheit, Anlass und Moßere Rolle als noch vor zehn Jahren. Inwiefern Menschen werden Mit- tiv zusammenpassen, und der mit seinem Engaglied eines Sportvertangiert das „Ich zugement Erwartungen auf eins, gehen in eine erst“-Denken das VerSportgruppe oder wer- individuelle Selbstvereinsleben? wirklichung, materielle den Teil einer MannGesellschaftliche IndiviGegenleistungen und adschaft. Wenn sie aber dualisierungsprozesse ä quate Qualifizierungsgefragt werden, ob sie scheinen bei vielen mö glichkeiten verbindet. nicht Lust hätten Sportvereinen u.a. spü r„mehr zu machen“, also Diese Merkmale dü rften bar zu werden in einem Verantwortung zu über- den Typus des „neuen Ehzunehmenden Spanrenamtlichen“ voraussetnungsfeld zwischen dem nehmen, kommt die zungsvoller machen, um Sportverein als einer bü r- Aussage „Das schaffe ihn fü r ein Engagement ich nicht, dazu fehlt gergesellschaftlich verin den etablierten Strukankerten Solidargemein- mir die Zeit“. Was saturen von Sportvereinen gen Sie ihnen? schaft mit langfristigen der Bü rgergesellschaft noch deutlicher herausstellen sollte, also als eine Organisation, in der die gemeinschaftliche Selbstorganisation der Mitglieder in jeweils zeitgemä ßen Formen einen besonderen Wert hat.

Mitgliedschaften und einem dauerhaften Ehrenamt und dem Verein als einer betriebswirtschaftlich gefü hrten Dienstleistungsorganisation, bei der Kundinnen und Kunden themenbezogen bestimmte Vereinsleistungen nach Kosten-NutzenErwä gungen auswä hlen mö chten.

vor Ort zu gewinnen und ihn daran zu binden. Verein heißt Mitbestimmung und Lernen von Demokratie. Was müssen Sportvereine und ihre Funktionäre tun, damit ideale Bedingungen, auch zur Selbstverwirklichung ihrer Mitglieder, geschaffen werden? Sie kö nnten kontinuierlich und absichtsvoll gute Bedingungen der Mö glichkeit weiterentwickeln, um sich in zeitgemä ßen Formaten der Vereinsstruktur und -kultur gemeinschaftlich selbstorganisieren zu kö nnen und damit fü r Mitgliedschaften, Engagement und Partizipation attraktiv zu blieben. Beispielsweise kö nnen etablierte Formate der Geselligkeit


12 durch digitale Formate ergä nzt werden, um geselligen Austausch und kontroverse Diskussionen ü ber die Vereinszukunft zu ermö glichen und zu erproben. Kurz zusammengefasst: Wie sieht Ihr Sportverein 2030 aus?

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TITEL Der SportKurier

Diese Frage kann man pauschal sicherlich nicht beantworten, da es „den Sportverein“ nicht gibt; aber vielleicht lassen sich ein paar exemplarische Fragen stellen, die in den Vereinen vor Ort vertieft diskutiert werden kö nnten: Welche Erwartungen hat die viel-

fä ltiger werdende Mitgliederbasis perspektivisch an die Selbstorganisation in ihrem Sportverein? Wie kö nnte sich ein zeitgemä ßer Begriff von Sport darstellen, der die dynamischen Verä nderungen der Sportlandschaft berü cksichtigt und der zugleich den eta-

blierten und gerade auch wettbewerblich organisierten Sport im Vereinswesen weiterentwickelt? Wie kann mit immer komplexeren gesellschaftlichen Erwartungen an die Sportvereine in einer wachsenden Zahl von Handlungsfeldern umgegangen wer-

den? Die Liste an Fragen ließe sich verlä ngern und kö nnte lohnenswerte Debatten ü ber die „Zukunft des lokalen Sportvereins“ vertiefen.

„Große Herausforderung, Ehrenamtliche zu finden, die langfristig ein solches Engagement eingehen“ Prof. Dr. Braun von der Humboldt-Universität hat in seinen Studien festgestellt, dass sich die individuellen Bedürfnisse künftig noch stärker im Vereinsleben wiederspiegeln müssen. Im Freistaat Sachsen gibt es aktuell noch 80.000 Ehrenamtliche. Herr Dahms, haben Sie Angst, dass es künftig noch schwer sein wird, Sportvereine ehrenamtlich personell auszustatten? Es wird zukü nftig eine sehr große Herausforderung werden, Ehrenamtliche zu finden, die langfristig ein solches Engagement eingehen - aber Angst habe ich da keine. Die sehr gute Arbeit der Sportvereine und vor allem die immer stä ndig wachsende Erkenntnis der Notwendigkeit fü r ehrenamtlichen Nachwuchs zu sorgen, wird sich durchsetzen. Es gibt mittlerweile auch Tendenzen zu hauptamtlicher Verwaltung in Vereinen. Zusä tzlich wird ü ber erweiterte Kooperationen oder gar Fusionen nachgedacht. Was sind die größten Herausforderungen für den Landessportbund, Sportvereine in der Flä-

che so zu unterstützen, dass Sie zukunftsfähig sind? Da im LSB fast 4.500 Sportvereine Mitglied sind, ist es eine große Herausforderung, fü r alle gleichermaßen gü ltige Hinweise fü r eine erfolgreiche Zukunftsorientierung zu erarbeiten. In Sachsen haben mehr als 80% der Vereine weniger als 200 Mitglieder. Eine sehr individuelle Unterstü tzung der Vereine mit deren jeweiligen Anliegen ist insofern nur bedingt realisierbar. Die enge Zusammenarbeit mit den Kreis- und Stadtsportbü nden ist an dieser Stelle von sehr großer Bedeutung - fü r alle Seiten. Der Bautzener Landtagsabgeordnete Marko Schiemann (CDU) spricht in dieser Ausgabe des SportKuriers von der Prüfung, eine Sportschule im Landkreis Bautzen aufzubauen. Was halten Sie davon und welche Hürden müssen genommen werden? Sportbetonte Schulen sind sinnvolle Ergä nzungen zu den „normalen“ Schulen. Ein nachhaltiger Erfolg einer solchen Einrichtung ist per se nicht

vorhersehbar. Aktuell existieren bereits sechs Eliteschulen des Sports in Sachsen, die in Absprache mit den Landesfachverbä nden (LFV) alle Sportartenzugä nge sichern. Ei-

darf der Satz „Das haben wir schon immer so gemacht!“, als Argument einfach nicht mehr gelten. Die Bedü rfnisse der (speziell jü ngeren) Vereinsmitglieder sollten erkannt

diese als „echte“ Sportart anzuerkennen? Der LSB hat glü cklicherweise auch in der Arbeitsgruppe des DOSB zum Thema „eSport“ direkt mitwirken kö nnen. Die

Bei der Digitalisierung darf der Satz „Das haben wir schon immer so gemacht!“, als Argument einfach nicht mehr gelten. Christian Dahms, LSB-Geschäftsführer

ne zu zeitige sportartspezifische Einschulung fü hrt in seltenen Fä llen zu nachhaltigem Erfolg. Es wä re ideal, wenn mit dem LSB und den LFV gemeinsam Absprachen getroffen werden kö nnten. Die Digitalisierung macht auch vor sächsischen Sportvereinen nicht halt. Welche Chancen, aber auch Risiken sehen Sie in diesem Zusammenhang? Bei der Digitalisierung

werden. Digitalisierung ist ein lä ngerfristiger Prozess, der sicherlich umgehend angegangen werden sollte. Sowohl das finanzielle Budget, die technologische Ausstattung und leider die - manchmal eingeschrä nkte - Breitbandverfü gbarkeit sind die großen Unbekannten in der mö glichen Umsetzung. Welche Rolle spielt das Thema eSports im Landessportbund und wie positionieren Sie sich,

Unterscheidung in (1) virtuelle Sportartensimulation und (2) eGaming trifft auch unsere Auffassung dazu. Die simplifizierte Aussage „eSport ist Sport“ kann und darf nicht diskussionsfrei stehen bleiben oder gar zu einer pauschalen gemeinnü tzigkeitsrechtlichen Anerkennung als „echter“ Sport“ fü hren. Daher werden wir uns auch weiterhin mit dem Thema intensiv beschä ftigen.


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TITEL Der SportKurier

sen zusammengefassten Sportlern.“

Eine Sportschule fü r die Lausitz? Wie ein Damoklesschwert hä ngt der Strukturwandel ü ber der Lausitz. Die Region mit ihrer knappen halben Million Einwohner steht vor gewaltigen Herausforderungen. Bis 2038 hat die sogenannte „große Kohlekommission“ beschlossen, dass die Braunkohleverstromung beendet sein soll. Ein großer Einschnitt in eine Region, in der 8000 Arbeitsplä tze direkt betroffen sind. Wichtige Zukunftsfragen werden nun neu gestellt. Welche Perspektiven bietet die Lausitz auch kü nftigen Generationen? Dieser Fragestellung geht wiederum die „kleine Kohlekommission“ nach. Vertreter der Kohle-Bundeslä nder Deutschlands beraten darin, wie Landstriche, die durch Berg- und Tagebau ihre besondere Charakteristik erlangten, nun neu aufgestellt werden. Ein Mitglied dieser Gruppe ist der Bautzener CDU-Landtagsabgeordnete Marko Schiemann. Seit der Friedlichen Revolution ist er seit 1990 Mitglied des Sä chsischen Landtags und hat sich dort insbesondere auch fü r die Entwicklung des lä ndlichen Raumes und des Sports eingesetzt. „Im Oktober wurden wir durch die Kohlekommission aufgefordert, Vorschlä ge zur Diskussion einzubringen. Neben wirtschaftlichen

Fragen waren fü r mich die Schwerpunkte Infrastruktur, Arbeitsplä tze und Bildung sehr wichtig“, erlä utert Marko Schiemann seine Herangehensweise an ein ganz besonderes Vorhaben: Er mö chte fü r ein Zentrum Sport in der Lausitz werben. Ihn stellt es nicht zufrieden, dass viele Regionen in Sachsen eine solche Einrichtung haben, nur die Oberlausitz nicht. Hohe Hürden Nun klingt dieser Vorschlag in Zeiten des Wahlkampfs sehr vielversprechend. Denn tatsä chlich ist die Oberlausitz nicht besonders reich mit Leistungsstü tzpunkten gesegnet. Da gibt es beispielsweise die DFB Talentstü tzpunkte in Bautzen, Kamenz und Hoyerswerda. Oder den Stü tzpunkt der Sportakrobaten in Hoyerswerda. Der Skiclub Sohland ist Talentstü tzpunkt des Skiverbandes Sachsen. Das ist eine lö bliche Aufstellung. Dennoch mangelt es an Sportzentren, die professionell im Rahmen einer schulischen Ausbildung agieren. Den Denkanstoß, dies zu ä ndern, gibt Schiemann. „Wir mü ssen etwas fü r die junge Generation tun, damit sie uns nicht verloren geht“. Der Landtagsabgeordnete hat noch nicht das ideale Modell gefunden. Viel wichtiger erscheint es

ihm, nun mit den Sachkundigen ins Gesprä ch zu kommen. „Die aktuelle Debatte im Rahmen des Strukturwandels innerhalb der Kohlekommission bietet die Chance, den Fokus gezielt auf diese Dinge zu legen. Wichtig ist aber auch, dass es keine zusä tzliche Belastung, gerade auch finanziell, fü r die Region darstellt.“ Eine Sportschule wie sie in Dresden, Leipzig oder Chemnitz betrieben wird, muss hohen Anforderungen genü gen. So schreibt der Gesetzgeber vor, dass „ein Sportschulzentrum in der Regel aus einem Gymnasium mit vertiefter sportlicher Ausbildung und einer kooperierenden Mittelschule“ bestehen muss. Eine Schulleitung muss sich demnach auch infrastrukturell und personell auf diese Bedingungen hin verä ndern oder gar eines ihrer bestehenden Profile (z.B. naturwissenschaftliches oder musisches Profil) verä ndern. Dazu braucht es natü rlich nicht zuletzt auch stabile Schü lerzahlen und in Bezug auf den Sport auch den Leistungsgedanken. Die Leistungsfö rderung von Sportlern ist in Sachsen in drei Ebenen aufgebaut: Talentstü tzpunkte, von denen es derzeit 15 Sportarten im Kreissportbund Bautzen gibt sowie Landes- und Bundesstü tz-

punkte. Schaut man auf die Landesstü tzpunkte liegen gerade einmal dieser im Landkreis Bautzen: Der Hallenradsport/ Radball in Wiednitz und das Segelfliegen in Kamenz. Die Sportakrobaten teilen sich in Hoyerswerda mit Dresden einen Stü tzpunkt des Landes. Im Vergleich dazu leisten sich Dresden und Leipzig allein jeweils 24 Standorte dieser sportlichen Ausbildung. Altenberg und Oberwiesenthal unterhalten fü nf bzw. vier

Marko Schiemann trä gt bei diesen Ideen aber ein offenes Visier. „Es gilt zu klä ren, welche Struktur, welche Trä ger und welche Zuschü sse erforderlich sind. Diese Herangehensweise mü ssen wir nun mit den Experten des Sports aus der Region besprechen. Den zustä ndigen Minister fü r Kultus habe ich bereits darü ber informiert“, ordnet der Landtagsabgeordnete ein. Wesentlich realistischer in kurzfristiger Umsetzung ist der Aufbau eines Bildungszentrums Ostsachsen. Die beiden Kreissportbü nde aus Bautzen und Gö rlitz arbeiteten schon in den letzten Jahren verstä rkt miteinander, um den Sport und sein Ehrenamt besser zu fö rdern. Zahlreiche Weiterbildungsprogramme fü r Trai-

MARKO SCHIEMANN wurde 1955 in Bautzen geboren, hat vier Kinder und lebt mit seiner Familie in der Spreestadt. Der studierte Vermessungsingenieur ist seit 1990 Mitglied des Sächsischen Landtags für die CDU. Innerhalb seiner politischen Karriere hatte er unterschiedliche Positionen im Landtag. Aktuell ist er u.a. Mitglied des Innenausschusses, des Verfassungs- und Rechtsausschusses sowie des Europaausschusses. Besonderen Bezug hat er durch seine Tätigkeit als Präsident der FC Landtag, den Fußballern des Landtags. Regional setzte sich Schiemann besonders für den Fußballsport in seiner Heimatstadt ein.

Landesstü tzpunkte. Bei den ü berregionalen Bundesstü tzpunkten werden in Dresden und Leipzig immerhin jeweils sechs Standorte betrieben. Der Landessportbund Sachsen definiert Stü tzpunkte „als Ort leistungssportlichen Trainings. Sie zielen auf Optimierung der Rahmenbedingungen fü r die tagtä gliche vereinsü bergreifende Ausbildung von besonders talentierten, in Kaderkrei-

ner und Vorstä nde wurden bereits angeboten. Dieses Portfolio auszubauen und professionelle Strukturen zu schaffen, ist dabei wohl ein lohnenswertes Ziel. Das weiß auch Marko Schiemann.


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THEMA Der SportKurier

Mit seiner Initiative „Bildungszeit fü r alle“ fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) einen gesetzlich geregelten Anspruch auf Bildungszeit, u. a. fü r berufliche, kulturelle, politische oder soziale Bildung von Arbeitnehmerinnenund Arbeitnehmern in Sachsen. Die Beschä ftigten sollen die Mö glichkeit erhalten, fü nf Arbeitstage fü r individuelle Fortbildung zu nutzen. Was spricht fü r eine solche Regelung und was dagegen?

Pro Frau Dubil, Sie sind Regionsgeschäftsführerin der DGB Regionsgeschäftsstelle Ostsachsen. Warum hinkt Sachsen, gemeinsam mit Bayern, in der Gesetzlage hinterher? Die Grundlage fü r eine gesetzliche Bildungsfreistellung bildete im Juni 1974 das ILO-Ubereinkommen Nr. 140 („Ubereinkommen ü ber den bezahlten Bildungsurlaub“). Die Bundesrepublik Deutschland unterzeichnete das Abkommen noch im selben Jahr und verpflichtete sich damit, „die Gewä hrung von bezahltem Bildungsurlaub zum Zwecke der Berufsbildung auf allen Stufen der allgemeinen und politischen sowie der gewerkschaftlichen Bildung zu fö rdern“. Aber Bildung ist Lä ndersache. Die Beschä ftigten haben heute in fast allen Bundeslä ndern Anspruch auf Bildungszeit. Zuletzt hat Thü ringen eine gesetzliche Grundlage hierfü r zum 1.1.2016.geschaffen. In Sachsen lehnen bisher vor allem die Abgeordneten der CDU ein Bildungsfrei-

gend stä rken mü ssen. Viele Vereine haben Nachwuchssorgen. Bildungszeit wä re eine konkrete Welche Vorteile ergeben und wirksame Maßnahme. sich konkret für Menschen, die sich ehrenWie stellt sich die Situaamtlich im Landkreis Bautzen betätigen? Gilt tion jetzt dar? Arbeitnehmer müssen normadie Freistellung dann len Urlaub nehmen, um nur für Bildungsmaßnahmen, die im Zusam- sich z.B. als Übungsleiter mehrere Tage fortmenhang mit dem Unbilden zu lassen. Richternehmen stehen? tig? Die Bildungszeit soll fü r Klar, viele Fortbildungen berufliche, politische, soder Vereine finden nur ziale und kulturelle BilFreitag und Sonnabend dung (den Sport eingeschlossen) gelten. Es geht statt. Wochenseminare sind die Ausnahme, weil um 5 Tage vom Arbeitgedafü r Urlaub genommen ber bezahlte Freistellung im Jahr. Die Bildungsmaß- werden muss. Manche Arnahmen sind unabhä ngig beitgeber gewä hren unbezahlte Freistellung. Dann vom Unternehmen. Ehrenamtlich Tä tige kö nnen mü ssen die Ehrenamtlivon der Bildungszeit viel- chen Zeit und Geld fü r das Ehrenamt aufwenden. fä ltig profitieren: Aus- und Fortbildung von Trai- Klar lieben die Menschen nern und Schiedsrichtern, ihr Ehrenamt, aber Erholungsurlaub ist auch wichSprach-, Computer- und tig und oft geht das EhKommunikationskurse, renamt zu Lasten des Erprofessionelle Fü hrung holungsurlaubes oder zu von Vereinen, OffentlichLasten der Familie. Das keitsarbeit fü rs das Ehrenamt, Umgang mit Soci- wollen wir mit der Bildungszeit verbessern. al Media, interkulturelle Bildung, Geschichtskurse, Gesundheitsvorsorge, Aus- Im letzten Jahr scheiterte die Abstimmung eibildung fü r Verkehrserzieher, sind nur einige Bei- nes entsprechenden Gespiele. Klar bleibt das Eh- setzentwurfes für ein sächsisches Bildungsrenamt eine Ehrenamt, freistellungsgesetz. Die aber wir wissen alle, das stärkste Fraktion, CDU, wir das Ehrenamt drinstellungsgesetz, das Bildungszeit regeln wü rde, ab.

befürchtete Einschnitte und Konsequenzen für die Wirtschaft. Sie befürchtet Wettbewerbsnachteile gerade für kleine Unternehmen, die es schwerer haben, die „Fehltage“ ausim Ehrenamt zulernt, wendet er gleichen. das auch auf der Arbeit Damals war allerdings an. Das kann auch der noch von 10 Tagen Chef nutzen. (statt wie von Ihnen geAußerdem wü rde der fordert 5) die Rede. Könlä n dliche Raum ohne unnen Sie die Befürchtunsere Vereine weniger legen teilen? benswert und wir haben Nein, diese Befü rchtunviele Betriebe und Untergen teilen wir nicht. Wir nehmen im lä ndlichen sehen einen großen GeRaum, die schon jetzt winn in der Bildungszeit. schwer Fachkrä fte finden. Beschä ftigte, die auch im Wir sollten also gemeinEhrenamt tä tig sind und sam mit den Arbeitgebern sich dafü r freistellen lasden lä ndlichen Raum stä rsen kö nnen, sind motiken. Bildungszeit kann davierte Mitarbeiter. Und die Beschä ftigten, die sich bei helfen. Es ist eine Win-win-Situation fü r Unpsychisch und physisch ternehmer, Beschä ftigte durch entsprechende Kurund Vereine. se fit halten, auch dann womö glich weniger krank sind und bis zum Rentenalter weiter arbeiten kö nnen, nutzen dem Unternehmen. Wenn zum Beispiel ein Handballtrainer Fairplay, Teamfü hrung und Durchsetzungsstä rke


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beiter. Das bedeutet, ist ein Mitarbeiter krank, einer im Urlaub und einer nimmt Bildungsurlaub, fehlt schnell ein Drittel der Belegschaft, weshalb mehrere Bundeslä nder – gesetzlichen Freistelz. B. Baden-Wü rttemberg, lungsanspruch in fast alwo das Gesetz seit 2015 len Bundeslä ndern, teils gilt – aus nachvollziehbaschon seit den 70er JahWerden Konsequenzen ren Grü nden dazu ü berren. Doch trotz intensiver befürchtet, wenn Argegangen sind, eine MitBemü hungen, auch durch beitnehmer zusätzlich arbeitergrenze zu defiPersonalvertretungen zum „normalen“ Urlaub nieren. Das Gesetz gilt und Gewerkschaften, ist dann beispielweise nur weitere fünf Tage für es nicht gelungen, die Teil- Weiterbildung in Anfü r Unternehmen mit nahmequoten am Bilmehr als 10 Mitarbeitern, spruch nehmen? dungsurlaub auszubauen. Fiehler: Die Arbeitskosten was im ü bertragenen SinLetztlich nutzen bundesne fü r unsere Region behaben sich nach dem weit gerade einmal 1 bis Fachkrä ftemangel als deuten wü rde, dass wir 2 % der Anspruchsbezweithö chstes Risiko fü r ein Gesetz hä tten, welrechtigten diese Mö glich- die Entwicklung der sä ch- ches fü r lediglich 6 % der keit. Und selbst die Antsischen Wirtschaft mani- Unternehmen Anwenwort der Bundesregiedung fä nde. Zielfü hrend festiert. Zu Jahresbeginn rung auf eine parlamen2019 gaben dies die Hä lf- schiene das auch nicht. tarische Anfrage zum Bil- te der Unternehmen im Die Erfahrungen aus den dungsurlaub im Jahr Rahmen der Konjunktur- Bundeslä ndern, die solch 2011 lautete, dass sich umfrage der Sä chsischen ein Gesetz eingefü hrt hadie entsprechenden Geben, zeigen zudem, dass IHKs an. Erinnert sei an setze in den einzelnen die Regelung Risiken fü r die Rü ckkehr zur paritä Bundeslä ndern in all den tischen Finanzierung der den sozialen Frieden in Jahren nicht bewä hrt hä t- Krankenkassenbeiträ ge den Unternehmen mit ten. sich bringen kann. Lehnt oder die weitere Erhö Es stellt sich also die Fra- hung des Mindestlohnes. ein Arbeitgeber einen ge, warum Sachsen ein Weitere fü nf Tage bezahl- Freistellungsantrag mit Gesetz ü bernehmen sollVerweis auf betriebliche ten Bildungsurlaub te, welches nachweislich draufzusatteln wü rde die Belange ab, oder muss nicht geeignet scheint, bei mehreren Interessenangespannte Ertragssidie damit verbundenen ten eine Auswahl treffen, tuation vieler UnternehZiele zu erreichen? Der zieht das nicht selten Armen weiter verschä rfen. Freistaat sollte vielmehr beitsgerichtsprozesse Eine besondere Herausan den bekannten Mitteln forderung wü rde zudem nach sich. der Fö rderung von beruf- die Kleinteiligkeit unselicher Fort- und Weiterrer Wirtschaft mit sich bildung festhalten. Das bringen. 94 % der sä chsiAufstiegsFortbildungsge- schen Unternehmen hasetz (MeisterBafö G), die ben weniger als 10 Mitar-

mehr Urlaub Wie steht die sächsische Wirtschaft, insbesondere die Industrie- und Handelskammer Dresden (IHK), zur Forderung, 5 Tage Bildungsurlaub gesetzlich durch den Gesetzgeber (Freistaat Sachsen) zu regeln? Lars Fiehler (IHK): Weiterbildung ist den sä chsischen Arbeitgebern ein ganz besonderes Anliegen. Sie ist nicht nur eine wesentliche Voraussetzung, um innovations- und wettbewerbsfä hig zu bleiben und vor drohendem Fachkrä ftemangel zu schü tzen, sie dient auch mehr denn je der Mitarbeiterbindung. Das wird auch dadurch deutlich, dass sich immer mehr Un-

ternehmen an der Finanzierung von Lehrgangs- und Prü fungskosten beteiligen bzw. diese ganz ü bernehmen. Eine gesetzliche Verpflichtung kann aber nicht der richtige Weg sein. Sie wä re nicht nur ein weiterer Eingriff in die unternehmerische Freiheit, sie zö ge auch weitere Bü rokratie nach sich. Wer ist anspruchsberechtigt? Gibt es Ausnahmen fü r Kleinbetriebe? Mü ssen betriebliche Belange, ggf. auch Urlaub und Krankheit anderer Beschä ftigter beachtet werden? Welche Maßnahmen werden fü r eine Freistellung ü berhaupt anerkannt? Usw. Mittlerweile gibt es den

Bildungsprä mie des Bundes oder der Weiterbildungsscheck in Sachsen sind sehr erfolgreiche Maßnahmen, die sich fü r die Entwicklung von Fachkrä ften in unseren Unternehmen bewä hrt haben.

Foto: DGB

DGB Regiongeschäftsführerin Dana Dubil und Staatssekretär Stefan Brangs (SPD)

Mehr zur Aktion unter www.zeit-fuer-sachsen.de


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Setzt die SEGEL Der 1. Wassersportverein Lausitzer Seenland hat sich ein neues Vereinsheim gebaut. Ganz besonders ist der inklusive Gedanke dabei gewesen. Ein grauer Tag ist jener Mittwoch. Der Himmel ist milchig bedeckt und es fä llt ein leichter, aber anhaltender Nieselregel. Die Boote liegen in strenger Ordnung angereiht im kleinen Sportboothafen des Geierswalder Sees. Unweit davon steigt der rotweiß-gestreifte berü hmte Leuchtturm aus der tristen Strandsuppe empor. Von der Strandstraße erkennt man noch nicht viel vom neuen, schicken Vereinsheim des 1. Wassersportvereins hier in Geierswalde. Die kleine Treppe hinunter zum Strand lä sst einen aber schließlich nicht schlecht staunen. Da kommt auch schon Klaus Wiegmann. Der Mittsechziger ist ehrenamtlicher Vorsitzen-

Million Euro in den Neubau investiert worden. Auf der grü nen Wiese, in diesem Falle eher am grü nen Hang. Dieser gehö rte dem Zweckverband Lausitzer Seenland Sachsen, mit Verbandsvorstand Landrat Harig. Der Verein kaufte das Gelä nde schließlich, um so eine nachteilige Erbbaupacht zu umgehen. Die Bedingung: Es musste ein zweckmä ßiges Gebä ude errichtet werden. Das neue Zentrum erhielt insgesamt eine Fö rderung von 53 Prozent. „Der Faktor Inklusion brachte uns noch erhebliche Prozentpunkte mehr. Die restlichen 47 Prozent mü ssen wir nun in unserem Verein selbst aufbringen“, rechnet Wiegmann vor. Dieses Mo100 Stunden Insgesamt sind eine gute dell ist einmalig. Der Inder des Vereins und auch Bauherr des zweigeschossigen Neubaus. Wir gehen in das Office, welches in der 2. Etage liegt. Auf dem Weg dahin lä sst sich schon erahnen, was hier Großes entsteht. Vor zwei Monaten wurde Einweihung gefeiert. Sachsen Sozialministerin Barbara Klepsch (SPD) und Bautzens Landrat Michael Harig (CDU) waren die ersten Gratulanten – und auch die wohl wichtigsten Partner dieses Vorhabens. „Ich bin dem Sozialministerium und Landrat Harig sehr dankbar. Die Zusammenarbeit und Fö rderung lief hervorragend“, blickt Wiegmann zurü ck.

Klaus Wiegmann auf dem kleinen Steg im Hafen

integrierten das Zelt einfach in unser Haus.“, erklä rt Wiegmann. Hier kö nnen Boote und Equipment trocken und sicher stehen. Zwei Drittel des Gebä udes sind einer Vereinstreff sowie Rä umen fü r Unterbringung der Sportler, einen Arzt- und Physiobereich sowie sogar einem kleinen Fitnesscenter mit modernen Kraftgerä ten Treffpunkt, Fitnessstu- ausgestattet. „Ein bekanntes Fitnessstudio hat uns dio und Arztraum Der Gebä udekomplex be- hier mit diesen Gerä ten steht aus zwei Teilen: Etwa weitergeholfen. Die sind ein Drittel stellt die Boots- nicht neu, aber top in halle dar. „Diese ersetzt un- Schuss“. Klaus Wiegmanns ser bisheriges Vereinszelt. Augen leuchten, wenn er Wir haben im Sommer im- durch die Rä ume fü hrt. mer das Problem, ein großes Veranstaltungszelt auf- Natürlich barrierefrei stellen zu mü ssen. Darauf Das Besondere des Funkhatten wir alle irgend- tionalgebä udes ist aber wann keine Lust mehr und die Barrierefreiheit. Vom vestitionsmix setzt sich aus Fö rdermitteln ö ffentlicher Hand, Spenden- und Sponsoringaktivitä ten des Vereins und aus Eigenleistungen der Mitglieder zusammen. „Bei uns im Verein gibt es Mitglieder, die hier jeweils mehr als 100 Stunden ehrenamtliche Hilfe fü r den Fortschritt des Baus geleistet haben.“


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Haupteingang oberhalb der Straße kommen Rollstuhlfahrer ohne Probleme ins Ober- und Untergeschoss. Auch die Sanitä ranlagen sind entsprechend gebaut. Der Inklusionsgedanke kam vor vier Jahren auf. „Unser Mitgli e d Cle m e n s K ra u s brachte die Idee im Vorstand ein, nach dem Vorbild eines Berliner Segelclubs. Schließlich stimmte unsere Mitgliederversammlung dafü r, dieses Thema im Verein aufzubauen“, erinnert sich Wiegmann. Mit der Bootsklasse Sonar wurde schließlich das erste Inklusionsrennen gestartet. Die Boote dieser Bauart sind so ausgestattet, dass Menschen mit einer kö rperlichen Beeinträ chtigung der Beine

ßes Potenzial auch international große Wettkä mpfe im Seenland stattfinden zu lassen. Mit der August Regatta der Sonar und 2.4 Segelklassen wartet bereits das nä chste Highlight in diesem Jahr. Kü nftig soll der Standort auch mit einem professionellen, also hauptamtlichen Trainer ausgestattet werden und somit das Segelzentrum an weiterem Wert fü r die Region gewinnen.

Immer klar, wo Norden ist oder Arme problemlos steuern kö nnen. „Bei der Schlusswertung wird dann auch nicht nach normal oder Behinderung unterschieden.“ Das Grund-

prinzip der Inklusion heißt, dass Menschen integriert und nicht gruppiert werden. Gegenseitige Rü cksichtnahme spielt hier eine besonders große

Rolle. Der Verein mit seinen 200 Mitgliedern hat ambitionierte Ziele. Sind erst einmal alle Seen miteinander verbunden, besteht gro-

Der 1. Wassersportverein Lausitzer Seenland e.V. im Internet: www.wsvls.de

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REGIONAL Der SportKurier

Sportakrobaten: Deutsche Meisterschaft in der Schüler- und Juniorenklasse lag am Sonntag nur vier Stunden nach Wettkampfende der Boden schon wieder in der Trainingshalle. Hoyerswerda hat eine vielseitige Sportlandschaft, hatte Bü rgermeister Thomas Delling zu Erö ffnung am Samstagvormittag gesagt: „Die Sportakrobatik ist unser besonderes Aushä ngeschild.“ Sie ist lä ngst aus der Nische heraus. Die SC-Athleten machen seit den 90erJahren auch international auf sich aufmerksam, stellen einen nicht unerheblichen Teil der Nationalmannschaft. Und ihr Kö nnen bewiesen die Gastgeber-Starter auch in eigener Halle: Die 16-jä hrige Lena Bednarz und ihre elfjä hrige Partnerin Selina Wardin (Bild) holten zwei Mal Gold, verpassten das dritte Gold in der Tempo-Ubung nur wegen eines winzigen Wacklers. Nä chstes großes Ziel ist die Europameisterschaft im Herbst in Israel. Aber auch alle anderen sieben SC-Akrobaten wa-

ren am Wochenende vorn dabei. Alle Formationen kamen unter die besten vier. Dass es in dieser Sportart auf jedes Detail ankommt, zeigte sich schon in der unmittelbaren Vorbereitung auf die Ubungen. Es wurden mit viel Liebe Zö pfe geflochten, Schminkkä sten machten die Runde. Auf der Wettkampfmatte schauten dann die geschulten Augen der Kampfrichter aber besonders auf die korrekte Technik und Choreografie. Hotels und Pensionen freuten sich am Wochenende ü ber viele Gä ste. Die nahmen reichlich Infobroschü ren zum Lausitzer Seenland mit. Gut mö glich also, dass die Familien aus Mergelstä tten oder Erbstä tten bald wiederkommen – ohne AkrobatikDresse, sondern zum Urlaub. (SC)

Nicht mehr lange, dann kommen die Vorschulkinder in die Schule und werden lesen, rechnen und schreiben lernen. Der Schulsport allein stillt nur selten den Bewegungsdrang der Kinder. Wie wichtig vor allem fü r Schulkinder die tä gliche intensive Bewegung ist, wissen wir und wollen auch gemeinsam weiter daran arbeiten, dass altersgerechte und qualifizierte Angebote von unseren Kindersportlern genutzt werden kö nnen. Unsere facettenreichen Sportmö glichkeiten unterstü tzen die verbesserte Ausbildung der kognitiven und kö rperlichen Fä -

higkeiten der neuen Schulkinder. Im Sportclub Hoyerswerda e.V. bieten wir eine Sportartenvielfalt. Dazu bietet die Abteilung Kindersport an den Grundschulen (GS), auch als Anschlusssportgruppe zum Kindergartensport, weitere Trainingsmö glichkeiten: GS „Am Adler“ Hoyerswerda Mo 14.15 – 15.15 Uhr Do 14.15 – 15.15 Uhr GS „Am Park“ Hoyerswerda Die 11.25 – 12.10 Uhr GS „Lindenschule“ Hoyerswerda Do 14.15 – 15.15 Uhr

Krabat-GS Wittichenau Mi 13.20 – 14.20 Uhr …sowie als offenes Angebot fü r Grundschü ler: VBH-Arena HY, L.-Herrmann-Str. 11 Die 16.00 – 17.00 Uhr. Aktuelle Anderungen aufgrund des neuen Schuljahres sind bitte der Homepage zu entnehmen! In fast allen Schulen und Horten gibt es Vereinbarungen bzgl. des Hin- und Rü ckweges der Kinder zum Sport. (SC)

Bild: SC

Von Mergelstä tten oder Erbstä tten haben die meisten Hoyerswerdaer sicher noch nie etwas gehö rt. Wer am Wochenende in der Sporthalle des Beruflichen Schulzentrums „Konrad Zuse“ war, weiß jetzt zumindest, dass es in Baden-Wü rtemberg klasse Sportakrobaten gibt. Und nicht nur dort: Insgesamt 160 Teilnehmer aus zehn Landesverbä nden waren bei der Deutschen Meisterschaft in der Schü ler- und Juniorenklasse am Start. Zu sehen waren die Besten, die es in dieser Altersklasse im Land gibt. Der SC Hoyerswerda organisierte zum 8. Mal eine Deutsche Meisterschaft. Das war ein Kraftakt. Acht Stunden lang wurde am Freitag die Halle eingerichtet, damit an den zwei Tagen ü ber 160 Ubungen ü ber die Bü hne gebracht werden konnten. Sonntagabend waren alle Beteiligten entsprechend geschafft, aber glü cklich: „So viele phantastische Eltern (Familien), Sponsoren, Fö rderer und Partner und natü rlich Sportler an einem Wochenende in einer Halle – das kann nur zum Erfolg fü hren!“, hieß es vom Sportclub. Weil viele auch beim Abbau halfen,

www.sportclub-hoyerswerda.de


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Viel los beim 15jährigen MSV 04 Bautzen Beim 2. Kindersport- und Sichtungstag des MSV Bautzen am 25. Mai zeigten sich 7 von 25 Abteilungen mit ihren Sportarten. Den temperamentvollen Auftakt gestalteten unsere Jü ngsten, die Kindergartensportler mit ihrem „Cowboytanz“. Bei dieser Veranstaltung, einer Mischung aus Prä sentation und Mit-Mach-Angeboten, konnte man einen Einblick in den Trainingsalltag der Sportabteilungen bekommen. Sportakrobatik war genauso dabei, wie Volleyball, Bad-

minton, Rhythmische Sportgymnastik, Handball und der allgemeine Kindersport, wo demnä chst die Grü ndung einer neuen Sportgruppe ansteht. Wir laden herzlichen zu unserer nä chste Veranstaltung, dem Vereinsfest im „Sparkassen-MSV-Sportpark“ am 21.06. ab 17.00 Uhr ein. Dort feiern wir unser 15jä hriges Jubilä um. Wir freuen uns schon heute auf Euer Erscheinen. (MSV) Weitere Infos unter: www.msvbautzen04.de

Neu im Kreissportbund: Verein(t) für Hunde am DOGWERK e.V Was als lose Gruppe verlä sslicher und gleichgesinnter Hundesportler begann, wurde mit der Grü ndung unseres Vereins im April 2019 formell. Nach Abschluss aller laufenden Verfahren wird der SGSVzugehö rige Verein auch Mitglied im Sportbund. Unsere Schwerpunkte liegen kü nftig in der Begleithund-, Fä hrten-, IGP- und MondioringAnzeige

Ausbildung. Dabei folgen wir konsequent dem roten Faden des DOGWERKs bei der Zusammenarbeit mit dem Hund.

Little Woodward e.V. Wir kö nnen mittlerweile auf ein 15 jä hriges Bestehen zurü ck blicken, mit dem Sportclub Hoyerswerda gewachsen und irgendwann den Weg der Eigenstä ndigkeit gegangen. Im Industriegelä nde Hoyerswerda haben wir eine Skatehalle mit Dirtspot vor der Tü r womit wir eine gute Breite des FreestyleGravity-Sport abdecken. Der Verein setzt sich zusammen aus ca. 20 Mitgliedern im Kinder und Jugendalter sowie ca. 10 Mitgliedern im Erwachsenenalter.

Gefahren wird bei uns mit Mountainbike, BMX und Scooter bei flexiblen Offnungszeiten und ohne Trainingsdruck. Jeden Samstag zwischen 15:0019:00 Uhr kann man uns gern besuchen kommen, fü r Interessierte findet sich auch immer ein fahrbarer Untersatz und ein Helm.


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