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OoH Magazin 02/2020

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OOH ! Ausgabe 2

2020

AUSSENWERBUNG TRIFFT. DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH, SCHWEIZ.

Kreation & Kreativität Ausgezeichnet: Die besten Out of Home-Kampagnen in D-A-CH


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OOH! Impressum

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OOH! – In Kürze Globale DOOH-Kampagne verbindet Menschen weltweit APG|SGA vermarktet OOH-Flächen am Flughafen Zürich DIE ZEIT stellt große Gedanken in den öffentlichen Raum Fahrgast-TV-Sender Infoscreen in Salzburg gestartet

Verlag Out-of-Home Research & Services GmbH Franklinstraße 62 60486 Frankfurt am Main Tel.: +49 69 719167-0 Fax: +49 69 719167-60

Geschäftsführung Prof. Dr. Kai-Marcus Thäsler

V.i.S.d.P. Prof. Dr. Kai-Marcus Thäsler

Chefredaktion Karin Winter

12 OOH! – Fokus

Tel.: +49 69 719167-40 winter@faw-ev.de

Redaktion Anja v. Fraunberg Katja Garff Elke Löw Nadja Mühlemann Stefanie Rossner Christian Brandt-Di Maio Helmut van Rinsum Dr. Helmut Strutzmann

Vertrieb Jahresabonnement: Euro 39,60 inkl. Versandkosten und MwSt (nur innerhalb Deutschlands). Karin Winter Tel.: +49 69 719167-40 winter@faw-ev.de

Anzeigen Anzeigenpreise und Formate sind beim Verlag zu erfragen

Grafik/Layout

Eine gute Geschichte, eine klare Botschaft und handwerklich höchste Qualität: Aus dieser Grundformel entsteht erfolgreiche, weil wirksame OOH-Werbung, analog wie digital. Sie weckt Aufmerksamkeit auch über größere Distanzen und animiert zur näheren Beschäftigung mit ihrem Inhalt. Welche Wege führen sicher zu diesem Ziel? Der erfahrene Kreativprofi Rob Brünig (Agentur schoepfung) und der ebenso versierte Medien-Analytiker ­Wolfgang Hothum (Institut IKAO) vergleichen im ­Gespräch mit OOH! die Erkenntnisse aus Praxis und Theorie zu den entscheidenden Kriterien guter OOH-­ Gestaltung. So viel vorab: Die Schnittmenge ist groß.

schoepfung GmbH, Düsseldorf www.schoepfung.de

Alle Beiträge sind urheberrechtlich ­geschützt; die Rechte liegen beim Verlag.

OOH! erscheint in Kooperation von Fachverband Aussenwerbung, Gewista und AWS Aussenwerbung Schweiz.

20 OOH! – Aspekte Die Customer Journey im Corona-Modus: Mediaprofi Christof Baron (Media for Excellence) über die Erkenntnisse einer aktuellen Studie der ACCELEROM AG zur Nutzung und Effizienz von mehr als 80 verschiedenen Touchpoints in der Krisenkommunikation.


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22 OOH! – Kreation & Kreativität Deutschland PlakaDiva 2020: Der Fachverband Aussenwerbung prämiert die besten OOH-Kampagnen des vergangenen Jahres. Quer durch alle Diszi­plinen agieren analoge und digitale OOH-Medien im ­harmonischen Mit- und Nebeneinander. Aus der Vielfalt der Formate und Möglichkeiten entstehen vorbildliche Lösungen für die Kommunikation im öffentlichen Raum.

30 OOH! – Kreation & Kreativität ­Österreich Die Gewinner des Gewista OOH-Awards: Bereits zum 20. Mal wurde der Gewista Out of Home-Award für herausragend kreative Leistungen der österreichischen Werbebranche vergeben. Die Prämierung der kreativsten ­Sujets in den Kategorien Plakat, City Light, Rolling Board, Digital Media, Transport Media, Megaboard sowie Innovative & Ambient Media erfolgte in diesem Jahr ausnahmsweise virtuell.

34 OOH! – Kreation & Kreativität Schweiz Die besten Schweizer Plakate 2019: 18 Swiss Poster Awards wurden im März 2020 unter 36 nominierten Kampagnen vergeben. Die Vegi-Kampagne „Kein Tier im Visier“ gewann die Auszeichnung zum „Poster of the Year 2019“. Die Trophäen in Gold, Silber und Bronze ­wurden den Gewinnern aufgrund der besonderen Lage persönlich überbracht.


OOH! – In Kürze

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Digital OOH fördert Liebe grenzenlos

Unter #SendingLove hat das Unternehmen Talon Outdoor Mitte Mai eine internationale OOH-Kampagne initiiert, die unter anderem von der World Out of Home Organization (WOO) unterstützt wird. Über die digitalen Screens von 70 OOH-Anbietern in 153 Städten schicken Menschen die „Sending Love“-­ Botschaft von Ort zu Ort. Ziel der Kampagne, für die auf deutscher Seite auch Ströer und ­BlowUP Flächen bereitgestellt haben, ist die Stärkung des sozialen Zusammenhalts im Kampf gegen die Auswirkungen von COVID19 über Länder- und Kontinentgrenzen hinweg. Die Liebesbotschaften mit dem HerzHand-Symbol werden von den Teilnehmern auf der Website www.sendinglove.to hochgeladen und an die Stadt ihrer Wahl geschickt. Jeder Nutzer erhält anschließend ein Foto seines Bildes vom Screen vor Ort, das er auf sozialen Medien teilen kann. Der Mediawert der Kampagne wird auf 15 Millionen US-Dollar geschätzt.


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OOH! – In Kürze

Appetitliche Bilder des Schreckens

Unter dem Claim „Every Serving Comes With a Price“ („Jede Portion hat ihren Preis“) hat Serviceplan Campaign X für die Umwelt- und Naturschutzorganisation ROBIN WOOD eine Kampagne entwickelt, die darstellt, welche immensen Schäden die globale Tierproduktion auf Waldflächen hinterlässt. So sind Rinderzucht und Sojaanbau die Hauptursachen für die – meist illegale – Abholzung und Brandrodung tropischer Waldflächen in Südamerika. Aufbauend auf der visuellen Ähnlichkeit der

Textur von Fleisch zu abgeholztem und verbranntem Waldboden wurden Motive entwickelt, die zunächst mit vermeintlich appetitlichen Bildern locken, um dann auf den zweiten Blick die Dramatik fortschreitender Umweltzerstörung zu enthüllen. Auf diese Weise sollen die Verbraucher eindrücklich auf die Folgen ungebremsten Fleischkonsums aufmerksam gemacht werden. „Hungry for destruction“, so der Titel der Kampagne, erinnert an die Verantwortung jeder und jedes Einzelnen.

Die Kampagne wurde auf der ROBIN-WOODWebsite gelauncht und war bereits Out of Home sowie in Print präsent, eine umfassende Social-Media-Kampagne (Facebook, Insta­ gram, Twitter) setzt den Auftritt fort.


OOH! – In Kürze

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APG|SGA vermarktet OOH-Flächen am Flughafen Zürich Im Rahmen einer Ausschreibung hat die Flughafen Zürich AG die Vermarktung sämtlicher Werbeflächen per 1. Januar 2020 der APG|SGA übertragen. Dazu gehören alle analogen und digitalen Werbeflächen im Flughafen (luft- und landseitig) mit allen Brandingzonen und Spezialformaten sowie die Megaposter an den Parkhäusern. Ausschlaggebend für den Zuschlag war unter anderem das bestehende Netzwerk im regionalen, nationalen und internationalen Aussenwerbemarkt in Kooperation mit JCDecaux. Ab September 2020 feiert zudem „The Circle at Zurich Airport“ seine Eröffnung. Auf 180.000 Quadratmetern entsteht ein neues Business- und Freizeitzentrum mit weiteren aufmerksamkeitsstarken und großflächigen Werbemöglichkeiten. Eindrücke vermittelt das Video aus der Vogelperspektive: https://www.apgsga-airport.ch/ de/?autoplay-video=airport

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Rheinisches Lebensgefühl für ganz Deutschland Unter der Schirmherrschaft des Festkomitees Kölner Karneval hat die Agentur CounterpartGroup aus Köln die Kampagne #Blievjeck entwickelt, die „das fröhliche rheinische Lebensgefühl“ in die breite Öffentlichkeit tragen und „den Zusammenhalt der Menschen auch in schwierigen Zeiten stärken will“, so Counter­part-­ Geschäftsführerin Judith Dobner. Bekannte Kölner Köpfe wie 1. FC Köln-Urgestein Dirk Lottner, Weltbestseller-Autor Frank Schätzing, Bastian Campmann von der Band Kasalla, Schauspielerin Janine Kunze, Moderatorin Shary Reeves sowie Höhner-Frontmann Henning Krautmacher geben der Aktion ein Gesicht. Über OOH-Flächen und Social Media sorgt #Blievjeck für ansteckenden Optimismus und „janz vill Jeföhl“. In einem weiteren Schritt wird die Kampagne national ausgeweitet und jede Region zu ihrem Umgang mit der Krise aktiviert. (Bildrechte: Jennifer Fey)

OOH! – In Kürze


OOH! – In Kürze

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„Große Gedanken brauchen Platz“ – auf OOH Mitte Mai hat die Wochenzeitung DIE ZEIT ihren neuen Claim „DIE ZEIT ist anders“ mit einer Werbekampagne eingeführt. Unter der Headline „Große Gedanken brauchen Platz. DIE ZEIT ist anders“ positionieren verschiedene Bildmotive DIE ZEIT als Gegenpunkt zu Nachrichtenüberflutung und flüchtigen Bot-

schaften. Die Startkampagne besteht aus Anzeigen in überregionalen Qualitätsmedien, Out-of-Home- und Online-Werbung. Das Brutto-Mediavolumen liegt im mittleren sechsstelligen Bereich. Im Sommer und im Herbst folgen der zweite und der dritte Teil der Kampagne. Der Claim wird darüber hinaus in wei-

teren Kanälen eingesetzt: In der Werbung für redaktionelle Highlights, am Point of Sale, in der Abo- sowie B2B-Werbung. Claim und Kampagne wurden gemeinsam mit der Agentur Zum goldenen Hirschen konzeptioniert und entwickelt.


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OOH! – In Kürze

DOOH-Infotainment für die Mozartstadt

Mit Infoscreen in Salzburg am Start: Fred Kendlbacher und Dominik Sobota vom OOH-­ Unternehmen Progress Werbung, Johannes Gfrerer (Salzburg Verkehr SVV), sowie InfoscreenGeschäftsführer Sascha Berndl (v.l.n.r.; Foto: Wolfgang Kern)

Stiegl inszeniert höllisch gute Momente Die Salzburger Traditionsbrauerei Stiegl bewirbt ihre neue Bierkreation Stiegl-HELL im nationalen Out of Home-Mediamix der Gewista auf klassischen Plakaten, Rolling Boards und – als Kampagnen-Highlight – auf Wartehallen im Total-Look an drei reichweitenstarken Standorten in Salzburg, realisiert von der Progress Werbung. Hier setzen die von Demner, Merlicek & Bergmann entworfenen Sujets das „Bier für höllisch gute Momente“ ausdrucksstark in Szene, mit Bildern der Flasche, einer Fratze und der Stiege als schnell zuzuordnendem Markensymbol. Andrea Groh, CSO der Gewista: „Die Wartehallen im TotalLook sind einmalige Eyecatcher – im Falle von Stiegl mit einer besonders gelungenen Kreation – und eine der Out of Home-Werbe­ formen, die beim Rezipienten extrem hohe Erinnerungswerte für Produkte und Dienst-

leistungen mit sich bringen.“ Neben dem OOH-Auftritt wird der Produktlaunch von TV- und Funkspots sowie Print-, Online- und POS-Maßnahmen begleitet.

Der Fahrgast-TV-Sender Infoscreen ist nun auch in der Stadt Salzburg präsent. An zunächst fünf hochfrequentierten Standorten wurden die digitalen Screens mit Bewegtbild-Inhalten in Betrieb genommen, der sukzessive Ausbau soll folgen. Mittelfristig ist die Ausstrahlung des Infotainment-Programms auch in Bussen geplant. Fred Kendlbacher, Geschäftsführer der für die OOH-Vermarktung in Salzburg zuständigen Progress Werbung, sieht im neuen Angebot einen wichtigen Schritt zur Stärkung des öffentlichen Verkehrs: „Zu einem modernen Verkehrsnetz gehört auch höchste Informations­ qualität. Genau das liefert Infoscreen.“ Nach der Errichtung von digitalen City Lights im Stadtzentrum und einem digitalen Megaboard an der West-Autobahn setzt die Progress Werbung mit der Implementierung von Infoscreen die Digitalisierung des regionalen OOH-Markts konsequent fort. Für Infoscreen wiederum stellt der Launch in Salzburg „einen Meilenstein in unserer Unternehmensentwicklung“ dar, betont Geschäftsführer Sascha Berndl, dessen Medium damit in den sechs größten Städten Österreichs zu sehen ist.


OOH! – In Kürze

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Aussenwerbung trifft. ­Hörer. Mit der für PlakaDiva 2020 geplanten Keynote über „The Rise of One-to-One Mass Media“ hat der Fachverband Aussenwerbung Anfang Mai seine neue Reihe FAW-Podcast gestartet. Im Talk mit FAW-Geschäftsführer Kai-Marcus Thäsler nimmt Premierengast Daniel ­Könnecke (Deloitte) Stellung zu Perspektiven und Poten-

zial von Out of Home als Massenmedium mit Zielgruppenzugang. Im Zwei-Wochen-Takt erörtert der FAW-Podcast nun aktuelle Entwicklungen, Trends und Aspekte rund um die Out of Home-Medien mit Gesprächspartnern aus der Marketing- und Werbebranche. „On air“ sind bereits w ­ eitere Interviews mit den

Mediaexperten Christof Baron und Thomas Koch wie auch mit dem international erfahrenen Kreativprofi Rob Brünig. Der FAW-Podcast ist über die FAW-Homepage (www.faw-ev.de) oder direkt über https://podcast.faw-ev.de zu erreichen. Er wird außerdem auf Spotify und YouTube ausgestrahlt.


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OOH! – Fokus

One great story, One message, Highest quality.

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Gute Plakate – von Weitem gesehen, von Nahem betrachtet. Damit ist die Grund­formel für erfolgreiche Out of Home-Werbung bereits umrissen: Sie muss auch über größere ­Distanzen Aufmerksamkeit wecken und zur näheren Beschäftigung mit ihrer Botschaft ­animieren. Wie aber kann dies zuverlässig gelingen? Der erfahrene Kreativprofi Rob Brünig (Agentur schoepfung) und der ebenso versierte Medien-Analytiker Wolfgang Hothum ­(Institut IKAO) vergleichen im Gespräch mit OOH! die Erkenntnisse aus Praxis und Theorie zu den entscheidenden Kriterien guter OOH-Gestaltung. So viel vorab: Die Schnittmenge ist groß.


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OOH!: Totgesagte sollen ja bekanntlich umso länger leben. Trifft das auch auf das analoge/statische Plakat zu oder ist im Bewegtbild-Zeitalter früher oder später mit dessen Ableben zu rechnen? ROB BRÜNIG: Ich bin ja sozusagen mit dem analogen Plakat groß geworden und lebe nun schon seit über 60 Jahren mit ihm. Es ist mir in dieser Zeit sehr ans Herz gewachsen und es war und ist immer noch eine der größten Herausforderungen für mich, ein gutes analoges Plakat zu entwickeln. Denn nirgendwo sonst muss man sich bei der Entwicklung einer Idee so sehr auf das absolut Wesentliche konzentrieren wie bei der Arbeit an einem aussagekräftigen, gut gestalteten Plakat. Sollte es also wirklich eines Tages dem digitalen Zeitalter zum Opfer fallen (was ich nicht glaube und schon gar nicht hoffe), so bleibt es auf jeden Fall DAS leuchtende Beispiel für die hohe Kunst der Reduktion.

OOH!: Was macht für den Kreativen ein gutes Plakat aus? Und inwieweit deckt sich diese Sichtweise mit der Auffassung des MedienAnalytikers? BRÜNIG: Ein gutes Plakat lebt weder von einem Bild noch von einem Text. Es lebt von einer guten Geschichte. Storytelling ist und bleibt für mich bei einem guten Plakat die wichtigste Komponente. Allerdings hängt die Wirkung dann aber doch auch wieder sehr von der gelungenen Umsetzung in Bild und Text sowie einer perfekten Gesamtgestaltung ab. Hier gilt es schnell, einfach und qualitativ überzeugend zu sein. Sehr wirkungsvoll sind Plakate, die eine gelernte Story neu interpretieren, sie für den Betrachter ungewohnt und vor allem überraschend aufladen und dabei einfach weiterzuerzählen sind. Meine kurze Formel auf OOH bezogen: One great story, One message, Highest quality.

WOLFGANG HOTHUM: Ohne das klassische Plakat kann ich mir die Werbewelt Out of Home noch auf lange Zeit nicht vorstellen. Grund 1: Längst nicht jede Plakatfläche steht kurz- oder mittelfristig zur digitalen Umrüstung an. Grund 2: Nur im statischen Motiv – das natürlich auch auf einer digitalen Abspielfläche präsentiert werden kann – zeigt sich doch, ob Kreative ihr Handwerk wirklich verstehen. Denn kein anderes werbliches Medium steht stärker in der Pflicht, Info-Essenzen zu bilden wie das klassische Plakat. Würde dieses qualitative Nadelöhr wegfallen, wäre dies aus meiner Sicht ein herber Verlust.

HOTHUM: Gut ist ein Motiv für mich dann, wenn es bei der systemisch getriebenen Dialog-­ Struktur-Messung die für OOH-Medien wichtige Orientierungsmarke „85%plus“ übertrifft und damit den Nachweis erbringt, dass es über die im öffentlichen Raum nötigen Blickankerqualitäten verfügt. Gut ist ein werblich orientiertes Sujet für mich außerdem dann, wenn es sich am zur Verfügung stehenden Format orientiert, wenn seine Ziele klar erkennbar sind und es die dafür geeigneten Wirk-Elemente einsetzt. Ein gut gestaltetes Plakat generiert Aufmerksamkeit, die sich als Erinnerung verankert und in anhaltendes Interesse mündet. Ein gutes Plakat beschäftigt seine Betrachter über den Zeitraum des eigentlichen Blickkontakts hinaus. Dazu sind nicht immer Story­ telling-Qualitäten nötig (wer würde dies zum Beispiel ernsthaft von einem HardsellingMotiv verlangen). Was aber stets erforderlich ist: die Konzentration auf das Wesentliche, eine klare Hierarchie der eingesetzten Wirk-Elemente und eine aktive Führungsstruktur.


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BRÜNIG: Ich nehme an, dass es immer klarer wird, dass Out of Home das einzig verbliebene Massenmedium ist. Wo sonst baut man so schnell Bekanntheit in der breiten Bevölkerung für sein Produkt oder seine Dienstleistung auf? Wie sonst kann ich so schnell auf eine Verkaufsaktion in der breiten Bevölkerung aufmerksam machen? Im Mediamix wird OOH zunehmend wichtiger, wenn es darum geht schnell hohe Aufmerksamkeit zu erzeugen, um dann in andere Kommunikationskanäle zu überführen und weiteren Content zu vermitteln.

OOH!: Der Medienbereich „Billboard & Co.“ findet bei Marketingverantwortlichen immer mehr Anhänger. Wodurch ist diese „Neu-Entdeckung“ zu erklären? HOTHUM: Salopp formuliert ist bei den Marketingverantwortlichen endlich angekommen, dass es für Billbord & Co. keinen Ausschaltknopf gibt. Denn OOH-Medien begleiten ja beinahe unausweichlich und zu jeder Zeit unser aller Leben – und damit verfügt diese Mediengattung über den wohl besten Zuschnitt auf eine immer heterogenere und mobiler werdende Gesellschaft. Außerdem hat man markenseitig wohl inzwischen auch begriffen, wie variabel sich das Medium Plakat in Zeiten von Big Data einsetzen lässt – und wie vielfältig damit die kreativen Ausgestaltungsmöglichkeiten werden.

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OOH! – Fokus

BRÜNIG: Gut gedachte und perfekt gemachte Kreation hat kein Verfallsdatum. So ist ein tolles, vor 10 oder 20 Jahren entstandenes Plakat auch heute immer noch toll. Natürlich verändern sich Gestaltungs-Stile und der Geschmack, was z. B. die Umsetzungen von Fotos angeht. Aber eine gute Idee hat immer Bestand. Wenn ich also die guten klassischen Plakate von heute beurteile, dann geschieht das sicher auch in Zukunft nach den gleichen gestalterischen Kriterien, die bereits in der Vergangenheit galten: Intelligentes, überraschendes, leicht verständliches Storytelling und vor allem für die Gestaltung „weniger ist mehr“. Natürlich ist auch OOH einem steten Wandel unterzogen und muss sich den Sehgewohnheiten und dem Medienkonsum der Verbraucher anpassen. Hier geht der Trend in Richtung digital und Bewegtbild. Die große Herausforderung besteht hier darin, kreativ mit Echtzeit-Kommunikation umzugehen und damit relevante Werbebotschaften für die anvisierten Zielgruppen zu entwickeln. Was für das klassische ­Plakat gilt, gilt natürlich auch für die Bewegtbild-Kommunikation über DOOH: Aufmerksamkeitsstarke, einfache, leicht weiterzuerzählende Stories sind bei der Vielzahl von Werbebotschaften und der kurzen Verweildauer im öffentlichen Raum das A und O.

OOH!: Auf einer Skala von 0–10: Wo steht die Plakat-Kreation heute … und wohin muss sie sich bewegen, wenn sie ihre neue Stellung dauerhaft behaupten will?

HOTHUM: Ich setze den Skalierpunkt aktuell bei 6,5. Das wird zwar den in überschaubarem Maß vorhandenen Top-Kreationen nicht gerecht, legt aber den Finger dort in die Wunde, wo es nötig ist: Beim Gros der Motive. Hier sehe ich nach wie vor zu viel Mittelmaß und zu viele einfache und vermeidbare Fehler. Die beginnen oft schon bei Menge und Art der im Motiv eingesetzten Wirk-Elemente und bei Visuals, die in puncto Bildcodes nicht überzeugen können. Und das Ganze setzt sich dann fort bei Größenverhältnissen, Bildausschnitten, Farbcodes, Kontrastmustern, Darstellungseffekten sowie bei Textaussagen und Textlängen. Wenn der Medienbereich OOH/DOOH seine Stellung behaupten und ausbauen will, muss man seitens der Kreation noch souveräner und selbstbewusster werden.


OOH! – Fokus

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OOH!: Idee, Umsetzung, Zielgruppen-Passung, Standort-Zuschnitt: Auf welchen der genannten Punkte sollten Marken und Agenturen beim Thema Plakat besonders achten? BRÜNIG: Ehrlich gesagt – auf alle. Wenn ein gut gemachtes Plakat am falschen Ort hängt und die Zielgruppe nicht erreicht ist das genauso fatal, als wenn ein schlecht gemachtes Plakat am richtigen Ort hängt und sich die Zielgruppe durch die Machart nicht angesprochen fühlt. Auf jeden Fall schlägt aber die Idee, von ihrer Wichtigkeit, die Umsetzung. Auch wenn ich als gelernter Grafik-Designer nur schwer damit zurechtkomme. Denn die Umsetzung ist leider ein weicher Faktor und viel zu oft ein unterschätzter. Über Gestaltung lässt sich vortrefflich streiten und viele Entscheider versuchen oft bei Farben, Flächenaufteilung oder der Qualität von Fotos mitzureden. Aber die Spezialisten dafür arbeiten in den Agenturen und in den Produktionen. Viel zu oft vertrauen Kunden dann aber doch lieber ihrem eigenen Geschmack. Was dabei vollkommen unter die Räder kommt ist der Fakt, dass ein gut gestaltetes Plakat eine Idee noch eindrucksvoller und damit wirkungsvoller macht. Und das sollte doch eigentlich immer das Ziel sein – die maximale Wirkung zu erreichen.

BRÜNIG: Wenn man sich zum Beispiel die PlakaDiva-Gewinner der letzten Jahre anschaut, dann sind das Marken wie Hornbach, Lufthansa oder fritz-kola, denen es immer wieder gelingt, aufmerksamkeitsstarke Ideen (Storytelling) und vorbildliche Gestaltung miteinander zu verbinden. International finde ich die McDonalds Kreation super, weil sie mit ganz einfachen gestalterischen Mitteln überraschende Storys aus dem „M“ des Markenlogos entwickelt und sogar den Mut hat, das Logo ganz wegzulassen und trotzdem unverkennbar zu sein, oder dieses „M“ in Zeiten von Corona und dem allgemein geltenden Abstandsgebot zu trennen. Allerdings gelingt so etwas auch nur so perfekt, wenn man sich schon als starke Marke mit einem bekannten Markenbild etabliert hat und darauf aufbauen und damit „spielen“ kann.

HOTHUM: Für mich dreht sich alles um einen Punkt aus diesem Quartett: Die Umsetzung. Denn ob sich eine schlüssig erscheinende Idee im Medienkanal OOH/DOOH am Ende tatsächlich als tragfähig erweist, merkt man beim Umheben auf Format und Layout. Gleiches gilt für die Zielgruppen-Passung, die sich in hohem Maß in Bild- und Text-Codes niederschlägt. Und selbst der Standort-Zuschnitt wird – wenn man ernsthaft in selektiven Multimotiv-Kampagnen denkt – zwangsläufig zu einer gestalterischen Herausforderung. Speziell den Marken­verantwortlichen sei hier nochmals eindring­lich ins Stammbuch geschrieben, dass Plakatgestaltung kein Beliebigkeitswettbewerb ist, bei dem man sich nach Lust und Laune als Co-Gestalter/-Texter einbringen kann. Sinnvoll sind stattdessen klare Briefings und definierte Marken-Standards für den Bereich OOH/DOOH, in denen die gewünschten Charakterzüge und Ausprägungen der Auftritte „Out of Home“ festgeschrieben sind. Die kann man Agenturen an die Hand geben und bei Vorlage von Konzepten und Layouts als Gradmesser für deren Beurteilung heranziehen.

OOH!: Welche Marken können denn beispielhaft für besonders gelungene Plakatkreationen stehen? HOTHUM: Ich will an dieser Stelle die Kampagne „AUSSENWERBUNG TRIFFT. JEDEN.“ des FAW loben, die jetzt schon eine ganze Weile läuft ohne Abnutzungserscheinungen zu zeigen. Sie kommt inhaltlich auf den Punkt, präsentiert sich stilistisch unverwechselbar und überzeugt mit ausgeprägten BlickankerQualitäten. Viel Spaß machen mir auch die Plakate von RITTER SPORT, die vor allem zeigen, was Texte in der Aussenwerbung leisten können. Ebenfalls top sind die Auftritte von fritz-kola, Astra oder OHROPAX. Im Zusammenhang mit gelungener Kreation möchte ich zudem auf Sujets hinweisen, die schon aufgrund ihrer Charakteristik keinen Schönheitspreis gewinnen können, dafür aber das tun, wofür sie konzipiert werden: Verkaufen! Beispielhaft dafür steht das PoS-Plakat von Rustipani, dem unsere Mess-Systeme einen hohen Impulskraftwert attestiert.


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OOH! – Fokus

BRÜNIG: Awards sind in der Regel Leistungsshows, deren Sinn darin besteht herausragende Arbeiten zu prämieren und damit einem größeren Fachpublikum bzw. der breiten Öffentlichkeit näher zu bringen. Damit fällt ihnen die Aufgabe zu, Standards aufzuzeigen und somit auch zukünftige Entwicklungen in der jeweiligen Branche zu pushen. Gerade die PlakaDiva setzt über alle Disziplinen hinweg unabhängig Maßstäbe durch die Zusammensetzung ihrer Jury, die aus Kunden, Mediafachleuten und Kreativen besteht.

OOH!: Stichwort Leistungsfähigkeit des Mediums – was sind denn die größten Missverständnisse auf Markenseite, mit denen sich Agenturen immer wieder konfrontiert sehen? BRÜNIG: Meine Erfahrungen zeigen, dass Auftraggeber ihre Plakate oft mit Nachrichten überfrachten, also im wahrsten Sinne des ­Wortes „zukleistern“ wollen. Auf einem Plakat hat man ja offensichtlich auch eine Menge Platz. Wahrscheinlich trägt das zu dem Irrglauben bei, dass da mindestens so viel draufpassen muss wie auf eine Anzeige. Ein Plakat ist aber nur dann wirkungsvoll, wenn möglichst wenig Elemente drauf sind. Der Inhalt eines Plakats muss einfach und superschnell erfassbar sein. Auch wenn die FDP einmal ihr gesamtes ­Wahlprogramm auf einem 18/1 Plakat in einer 14 Punkt Typo abgedruckt und damit auch bei Awards gepunktet hat, ist das kein Beispiel für eine klassische Plakatgestaltung – es ist ein Beispiel für eine sehr clevere. Denn gerade dann, wenn sich alle anderen Parteien darin überbieten mehr oder weniger inhaltslose Phrasen und mehr oder weniger gelungene Konterfeis ihrer Kandidaten abzubilden, ist die Nachricht der FDP ganz klar: Hier hat jemand etwas Substanzielles zu sagen.

OOH!: Hand aufs Herz: Haben Awards wie die PlakaDiva das Zeug dazu, die Umsetzungsqualität nachhaltig zu fördern? HOTHUM: Unabhängig von manchmal nicht ganz nachvollziehbaren Jury-Entscheidungen halte ich Wettbewerbe wie die PlakaDiva für außerordentlich wichtig. Denn sie zeigen auf, was „state of the art“ ist. Damit sind sie für Marken und Agenturen ein wichtiger Gradmesser für die Qualität der eigenen Arbeiten. Außerdem liefern sie Denkanstöße und geben Orientierung.

HOTHUM: Als größtes Problem lässt sich hier sicher der Hang zur Überinformation nennen – und damit einhergehend die Weichenstellung Richtung Kleinteiligkeit. Was bei Markenverantwortlichen stärker ins Bewusstsein vordringen muss, sind zwei Dinge: 1. Plakate sind ihrem Grundcharakter nach Teaser, die potenzielle Kunden neugierig machen und zur gewünschten Reaktion führen sollen. 2. Es handelt sich bei Plakaten noch immer in erster Linie um „Vorbeifahr-Medien“. Und demnach um Werbekünder, deren Hyper-Botschaften bereits aus größerer Distanz dekodierbar sein sollen. Übrigens: Das von Rob Brünig genannte FDP-Beispiel „Wahlprogramm“ kann in beiden Fällen punkten. Denn wahrnehmungstechnisch nehmen wir den Mengentext zunächst als ungewöhnliches Bild auf, was den nötigen Ausgangsimpuls setzt. Und die vom Mengentext abgeleitete Kernbotschaft lautet vor allem „Wir haben viel zu bieten!“.


OOH! – Fokus

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OOH!: Gestalterisches Rüstzeug und fest verankertes Medienverständnis: Sind die Kreativen von heute bereits fit für das Plakat von morgen? Und falls nein: Woran fehlt es? BRÜNIG: Hier ist für mich tatsächlich die Frage worin sich das „Plakat von morgen“ von dem „Plakat von heute“ unterscheidet? Ich bin mir sicher, dass die Kreativen mit den Möglichkeiten und den damit einhergehenden Herausforderungen Schritt halten, wenn sie nicht sogar Antrieb dieser Entwicklungen sind. Das gestalterische Rüstzeug bringen sie mit – denn sie haben ja Mediendesign oder Grafik studiert – und das Medienverständnis ist sicherlich auch vorhanden. Auf jeden Fall benötigen sie auch noch einen gesunden Menschenverstand und vor allem einen Kunden, der ihnen all das auch zutraut. Denn nur, wer Vertrauen schenkt, kann auch loslassen. Ganz besonders, wenn es dabei um seinen eigenen Geschmack geht.

HOTHUM: Vor dem Hintergrund dessen, was wir bei IKAO täglich zu sehen bekommen, bleibe ich dabei, dass es noch immer viel zu oft am Medienverständnis mangelt. Hier gilt es nachzubessern … und manchmal hilft dabei schon der Blick in die Unterlagen aus dem Grafik­design-Grundstudium.

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OOH!: Gibt es allgemeingültige Regeln, auf deren Basis sich gute und durchsetzungsstarke Plakate entwickeln lassen? BRÜNIG: Immer schön einfach bleiben und im Übrigen gilt auch hier der Spruch von David Ogilvy: „Where people aren’t having any fun, they seldom produce good work.“ Das Interview führte Karin Winter

HOTHUM: Die gibt es … und wir stellen gerne einige „Golden Rules“ zur Verfügung.

23.07.19 10:15


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OOH! – Aspekte

Customer Journey im Corona-Modus Die von der ACCELROM AG, einem in der Schweiz ansässigen Marketing und Management Consulting-Unternehmen durchgeführte Studie zur Wirksamkeit von Krisenkommunikation in den Ländern Deutschland, Schweiz, Österreich und Frankreich konzentrierte sich auf zwei große Themenbereiche: Zum einen ging es darum zu erforschen, wie die Bevölkerung mit der COVID-19-Krise umgeht und welche Werte- und Verhaltensänderungen – bezogen auf nahezu alle Aspekte des täglichen Lebens – aufgrund der Krise vermutlich zu erwarten sind. Und dies eben länderübergreifend, um vergleichende Daten über eine größere Region zu erhalten. Der zweite große Themenblock sollte vertiefende Erkenntnisse darüber liefern, welche Touchpoints, die im Rahmen der Krisenkommunikation genutzt wurden und werden, auch effektiv arbeiten. Zum einen, welche Durchdringung sie in der Bevölkerung haben, also Reichweite, sowie die Interaktionen, die über die unterschiedlichen Medien ausgelöst wwerden. Eine „Reichweite“ lässt sich darüber hinaus weiter differenzieren in eine passive und aktive Reichweite. Übersetzt: Die passive Reichweite sagt etwas darüber aus, ob die Informationen, die über den Touchpoint vermittelt wurden, auch tatsächlich wahrgenommen wurden, die aktive Reichweite, ob der Kontaktpunkt dann auch die Kraft hat Menschen zu aktivieren. Relevanz, der Touchpoint-Value, ist dahingehend definiert, dass Menschen diese Informationen als so wichtig und glaubwürdig e­ rachten,

dass sie bereit sind – und dies ist dann vergleichbar mit der Customer Journey in der klassischen Markenkommunikation – sich tie­ fergehend mit den Informationen zu beschäftigen, diese bewerten und dass dann – im Erfolgsfalle – mit einer konkreten Handlung zu beantworten. In der klassischen Marketingkommunikation ist dies in der Regel der Kauf einer Leistung. Im Rahmen der COVID-19-­ Krisenkommunikation kann die Customer Journey auch damit enden, dass die Menschen sich umfassend über Hygienemaßnahmen informieren. Granulare Analyse aller Kontaktpunkte Was macht nun diese Studie besonders? Reichweite und Relevanz wurden für über 80 Touchpoints abgefragt – für lineare und non-lineare Medien, Word-of-Mouth, Infoplattformen von Arbeitgebern sowie Empfehlungen von Regierungen einmal beispielhaft genannt. In dieser Form gibt es keine andere Studie auf dem Markt, die nahezu alle potenziellen Kontaktpunkte derart granular analysiert.Im Rahmen der ACCELEROM-Studie wurden auch OOHMedien in den verschiedenen Märkten hinsichtlich ihrer Leistung und Wirksamkeit im Rahmen der Krisenkommunikation untersucht, wobei es präziser wäre von Kommunikation im öffentlichen Raum zu sprechen, da nicht nur ein Plakat oder ein digitaler Screen am Bahnhof im Rahmen der Corona-Krise als Tools für kommerzielle, Corona-induzierte Absatzkommunikation respektive Empfehlungen genutzt wurden um die Bevölkerung zu

informieren oder sie zu Verhaltensänderungen aufzufordern. Der Raum, in dem Kommunikation stattfindet, ist erheblich weiter zu fassen: beispielhaft genannt seien hier öffentliche Plätze und Gebäude oder ein Firmengelände. OOH zeigt starke Aktivierungskräfte Was ganz klar in den Ergebnissen erkennbar ist und eigentlich auf der Hand liegt, ist die Tatsache, dass OOH-Medien in der Summe, insbesondere in den Märkten Deutschland und Österreich, hinsichtlich der erzielten Reichweiten im Rahmen der Krisenkommunikation deutlich unter denen von TV, Radio oder auch dem Internet lagen, nicht zuletzt aufgrund von massiven Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit und Kontaktbeschränkungen sowie geschlossener Geschäfte. In den Daten zeigt sich aber auch, dass der „Lock-Down“ in den Ländern unterschiedlich gelebt wurde. Während in Deutschland und Österreich die Reichweiten für OOH insgesamt niedriger sind, weil sich das „mediale“ Leben eher in den eigenen vier Wänden abspielte, wurden die höchsten Reichweiten in der Zielgruppe der 18–39jährigen gemessen – auch eine in der Krise weiterhin sehr mobile Zielgruppe. Die Werte in der Schweiz unterscheiden sich deutlich gegenüber denen in Deutschland und Österreich: Hier liegt Plakat an sechster Stelle hinsichtlich der Reichweite, und das in fast allen Alters­gruppen. Was allerdings den Touchpoint-Value anbelangt, so ist OOH im Vergleich zu anderen


OOH! – Aspekte

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Christof Baron im FAW-Podcast: Im Gespräch mit FAW-Geschäftsführer Kai-Marcus Thäsler erklärt der erfahrene Mediafachmann, welchen Wertewandel die COVID-19Krise auslöst und warum die Menschen den öffentlichen Raum neu schätzen lernen. www.podcast.faw-ev.de

Christof Baron (Media for Excellence) hat die ACCELEROM-Studie als Media­ experte begleitet.

Medien – bezogen auf Corona-induzierte Kommunikation – in der Schweiz und Österreich deutlich effektiver als die meisten digitalen Kanäle und liegt auf Augenhöhe mit TV, Radio – und zum Teil auch mit den gedruckten Medien. Auch in Deutschland zeigt dieser Touchpoint eine sehr hohe Wirksamkeit, was die tatsächliche Aktivierung anbelangt. Heißt: Informationen in den OOH-Kanälen werden offensichtlich als so relevant erachtet, dass daraus eine konkrete Handlung erfolgt. Wie bereits erwähnt: OOH hat viele Facetten, und ein durchschnittlicher Reichweitenwert wird dem Medium im Zweifel nicht gerecht, nicht zuletzt auch dadurch, dass im Rahmen

der Krisenkommunikation natürlich Locations genutzt werden, zu denen es einen unmittelbaren Bezug gibt, beispielsweise ein rot-weißes Absperrband mit Hinweis an einem gesperrten Spielplatz. Somit ist auch die Form der Kommunikation extrem variabel, bis hin zu einer einfachen „BLEIB DAHEIM“-Message als Standbild auf einem Mega-Light-Poster. Aber sie muss hoch-effektiv sein, denn letztlich geht es in diesem Fall um den Schutz vieler, somit ist eine hohe Durchdringung zwingend. Dazu ein Beispiel aus dem Ländervergleich: Die Krisenkommunikation an öffentlichen Plätzen in Deutschland erzielte eine Reichweite in der Gesamtbevölkerung von rund 47 Pro-

zent, in der Schweiz dagegen von deutlich über 60 Prozent. Ist dies das Resultat von Ausgangsbeschränkungen oder aber einer effektiveren Nutzung des öffentlichen Raums? Zusammenfassend: Kommunikation im öffentlichen Raum ist reichweitenstark und wirksam, sofern diese Kommunikationsform weitergedacht wird. Das heißt aber auch, dass individuell – in Abhängigkeit von den Zielen – OOH-­ Kommunikation auch sehr unkonventionell zu entwickeln ist, sofern man sie nicht als die Planung von existierenden Stellen und Netzen begreift, sondern als Kommunikation im öffentlichen Raum im Sinne einer Reichweiten- und Wirkungsmaximierung.

Reichweiten der Krisenkommunikation im öffentlichen Raum OOH [in %] 63,3 54,6 50,5

46,9 37,7

50,2 40,3

39,6

35,3 30,6 20,7 14,6

Öffentlicher Platz  Deutschland   Österreich  Quelle: ACCELEROM AG

Haltestelle ÖV  Schweiz

Öffentliches Gebäude

23,9

20,3

Bahnhof

13,1

Gelände Arbeitgeber

14,8 10,1 9,7 Anderer Ort

8,5

6,0

7,9

Flughafen


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OOH! – Kreation & Kreativität Deutschland

KLASSIK TRIFFT. MODERNE. Die Gewinner der PlakaDiva 2020

Der Fachverband Aussenwerbung prämiert die besten Out of HomeKampagnen des Jahres. Im Trend: Vielfalt und Finesse. Von alten Meisterwerken bis zum schrill-bunten Christopher Street Day, von blühenden Gärten bis zum Sturm auf die Europäische Zentralbank – die Gewinner von PlakaDiva 2020 bieten ein Feuerwerk an Bildern und Inspirationen. Ob es die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, die Deutsche Bahn und Coca-Cola sind, die mit der Besten Kreation Out of Home durchs Ziel gehen; ob Hornbach, Eurosport und Facebook, die mit ebenso überraschenden wie ausgefeilten Inszenierungen die Beste Innovative Nutzung von OOH zeigen; oder Google, MOIA und Netflix, die ihr Talent auf der großen Klaviatur der Besten Mediastrategie OOH unter Beweis stellen: „Die in diesem Jahr ausgezeichneten Kampagnen stehen einmal mehr für einen hochprofessionellen Umgang mit Out of Home – und machen mit der Vielfalt der Ideen, der Klugheit ihrer Umsetzung und ihrer handwerklichen Qualität einfach Freude“, resümiert Thomas Ruhfus, Präsident des Fachverbands Aussenwerbung (FAW).

Je drei Mal Gold, Silber und Bronze hat das Expertengremium der PlakaDiva-Jury am 7. Mai an die besten OOH-Kampagnen des vergangenen Jahres vergeben und damit den „State of the Art“ hinsichtlich Gestaltung, Innovativer Nutzung und Mediastrategie von Out of Home markiert. „Die Auszeichnungen haben wieder gezeigt, dass Out of Home ein sehr ambitioniertes Medium ist“, sagt Jurymitglied Christof Baron (Media for Excellence). Ein breites Spektrum an Lösungen Die Argumente, die für die ausgezeichneten Arbeiten sprechen, sind vielfältig und typisch für das breite Spektrum von Lösungen in der OOH-Kommunikation. Die intelligente Nutzung von Daten kann hier ebenso punkten wie die klassische, handwerklich perfekt gemachte Mediastrategie; dynamische Werbemittel und Bewegtbild erobern zunehmend den öffentlichen Raum, zugleich übt das klassische Plakat


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ungebrochene Faszination auf Kunden und Kreative aus. Es ist diese Vielfalt der Formate und Möglichkeiten, aus der einzigartige Konzepte und Kompositionen mit großer Finesse und hoher Relevanz entstehen. „Wenn es etwas gibt, das diesmal noch deutlicher auffällt als in den Vorjahren, so ist es das selbstverständliche Mit- und Nebeneinander von klassischen und digitalen OOH-Medien in allen drei Wettbewerbskategorien“, betont FAW-Geschäftsführer Prof. Dr. Kai-Marcus Thäsler. „Das unterstreicht die Ausnahmestellung unseres Mediums im Prozess der digitalen Transformation, den Out of Home erfolgreich durchläuft und dabei Klassik und Moderne fortlaufend vereint. Das Potenzial der Kommunikation im öffentlichen Raum wächst damit enorm – und wird von Werbungtreibenden und ihren Kunden mit großer Expertise genutzt, wie die aktuell prämierten Arbeiten zeigen.“

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Beste Kreation Out of Home: Hommage an alte Meister und große Gefühle

Hier gerät die PlakaDiva-Fachjury unisono ins Schwärmen: „Fantastisch“, „sehr plakativ und spannend umgesetzt, mit sehr viel Liebe zum Detail“, „humorvoll und mit großem Geschick gemacht“, so und ähnlich lauten die Kommentare zum Gold-Gewinner in der Kategorie Beste Kreation. „Mit der Kampagne ,Meisterwerke@Home‘ ist auch ein Meisterwerk der Plakatkunst entstanden“, lobt Juror Jürgen Kornmann, Leiter Marketing & PR der Deutschen Bahn. Durch die Kombination von ­Originalen aus den Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden mit aktuellen ­Alltagsszenen aus den Wohnungen der Elbmetropole sei es gelungen „echte Hingucker“ zu produzieren. Zur Wiedereröffnung des Semperbaus am Zwinger mit der Gemäldegalerie Alte Meister und der Skulpturensammlung bis 1800 hat die Agentur Scholz & Friends Berlin Motive kreiert, die einige der wertvollsten Gemälde der Welt im hier und heute zeigen. Dafür wurden Reproduktionen der echten Stücke kurzerhand in die Wohnungen von Dresdner Bürgern gehängt.

Beste Kreation Out of Home GOLD Kampagne Kunde Agentur

Meisterwerke@Home Staatliche Kunstsammlungen Dresden Scholz & Friends Berlin

Das Thema Zeit in drei Variationen Die „durchaus skurrile Kreation“ ziehe sofort die Aufmerksamkeit der Betrachter auf sich, so Kornmann, und „mit dem kalkulierten Bruch der klassischen Wahrnehmungsmuster transportiert die Kampagne gleichzeitig die überzeugende Botschaft: Die alten Meister sind aktueller denn je!“ Fazit: „Wie der Museumsbesuch vermittelt auch die Kampagne neue Ansichten und Inspiration.“ Die Deutsche Bahn vermittelt in ihrer mit Plaka­Diva-Silber prämierten Kampagne eben-


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Beste Kreation Out of Home SILBER Kampagne Kunde Agenturen

falls neue Ansichten zum Thema Zeit. „Diese Zeit gehört Dir“ verweist jenseits aller Debatten um Verspätungen auf die großen Vorteile des Reisens auf der Schiene. Die Sujets auf DOOH-Flächen inszenieren die Muße, mit der man sich dabei mit angenehmen oder auch notwendigen Dingen beschäftigen kann, vom Aufräumen des Desktops über einen kompletten Durchgang des „Siedler“-Spiels bis zum Knacken des Zauberwürfels „Rubik’s Cube“. Bahnreisen wird zum Synonym für Zufriedenheit und Entspannung. „Eine innovative, spektakuläre Gestaltung“, findet Jurymitglied Hartwig Keuntje, Kreativchef der Agenturgruppe Fischer-Appelt. Kollege Arwed Berendts (St. Elmo’s) gefällt an der

Beste Kreation Out of Home BRONZE Kampagne Kunde Agenturen

Coca-Cola Love Can Coca-Cola GmbH Ogilvy MediaCom Kinetic Worldwide Germany

Kampagne vor allem die Plakativität, mit der sie „den Produktnutzen sehr zwingend und nachvollziehbar visualisiert“. Dazu sei sie „sehr überraschend und schnell gedacht.“ Ikonische Marke mit klarer Haltung Mit dem mehrfachen Jury-Statement „zeitgemäß“ bietet die „Love Can“-Kampagne von Coca-Cola, ausgezeichnet mit Bronze, eine eigene Variante des Themas Zeit und demonstriert dabei die ganze Größe der ikonischen Marke. Zum Christopher Street Day in Berlin mutiert die Dose mit dem bekannten Logo zum Liebesbotschafter, zeigt klare Haltung in der Gender-Debatte, stellt sich gegen den um sich greifenden „Hate Speech“ öffentlich in den

Diese Zeit gehört Dir Deutsche Bahn AG Serviceplan Carat Deutschland

Dienst der Sache. Auf digitalen und analogen OOH-Medien entlang der gesamten Strecke der Parade erinnert die Sympathiekampagne an die Dinge, die nur mit einer positiven Einstellung und einem von Zuneigung geprägten Miteinander möglich sind – only „love can“. Eingebettet in die Gesamtstrategie, verknüpft mit Live-Aktionen ist eine effektvolle Kampagne entstanden, in der „das Berühmte auch noch so variabel bemüht wird, dass Aufmerksamkeit und Erfolg schon fast sicher sind“, begründet René Grohnert, Leiter des Deutschen Plakatmuseums, die Zustimmung der Jury zur Vergabe des Preises. „An dieser Kampagne kam wohl kaum jemand vorbei.“


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Beste Innovative Nutzung Out of Home: Live-Erlebnisse auf allen Ebenen

Beste Innovative Nutzung Out of Home GOLD Kampagne Kunde Agenturen

So riecht das Frühjahr HORNBACH Baumarkt AG Heimat Mediaplus

Hornbach ist der Name, an dem für die PlakaDiva-Jury seit Jahren kein Weg vorbeiführt, so auch jetzt. Mit der parallelen Inszenierung des blühenden, duftenden Frühjahrs über eine klassische OOH-Kampagne und daraus abgeleiteten Installationen unterstreichen der ­Baumarkt und seine Agentur Heimat ihren Anspruch auf einen Stammplatz unter den Gewinnern. „So riecht das Frühjahr“ lautet der Titel der „Gold“-Kampagne zum jahreszeitlich beherrschenden Thema Garten. Lebensgroße Figuren werden den Protagonisten der Plakatsujets nachgebildet und an 70 passenden, hochfrequentierten Standorten in Parks und

Grünanlagen zahlreicher Städte platziert. Dort stecken sie ihre Nasen, mitunter auch Köpfe in die auflebende Natur und erwecken die OOHMotive scheinbar zum Leben. „Sehr gute Werbung braucht nicht unbedingt Tracking und digitale Technik um für Aufmerksamkeit zu sorgen“, meint Katrin Ansorge (Redaktion „Horizont“). „Es reichen der öffentliche Raum und die dazu passende, herausragende Idee.“ Auch Benjamin Lommel (Agentur LommelLudwig) hebt das Fehlen jeglichen „digitalen Schnickschnacks“ als absolutes Plus der Kampagne hervor: „So schön Offline kann Innovation sein!“


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Beste Innovative Nutzung Out of Home SILBER Kampagne Kunde Agentur

ENTER THE MATCH Eurosport / Discovery Communications Deutschland Mediaplus

Noch nie war so viel Technologie im Einsatz Gleichwohl: Technik spielt eine zunehmend große Rolle, wenn es um die Innovative Nutzung von OOH geht. Beispiel Eurosport: Zur French Open 2019 funktioniert der Sender eine Fläche am Münchener Flughafen mit sechs digitalen City-Light-Postern zum interaktiven Tennis-Court um. Über die Screens lässt sich das Match zweier Spieler quasi live verfolgen, Ambient-Soundeffekte verstärken die Stadionatmosphäre, und der zufällige Passant ist auf einmal mittendrin – „Enter the Match“. Die Player-App von Eurosport verknüpft das Match mit einem Mobile-Game, bei den man einen Free-Pass für den Player mit seinen zahlreichen Live- und On-Demand-Angeboten gewinnen kann.

„In dieser Form noch nicht gesehen!“, erklärt Susanne Wallraff (Publicis Media) zur Kam­ pagne, die den Claim „visuell und akustisch passgenau in Szene setzt.“ Das Spiel entscheiden Eurosport und die Agentur Mediaplus klar für sich: 200 Prozent mehr Nutzer der App im Kampagnenzeitraum, dazu steigt die Zahl der Abonnenten um 142 Prozent. On top gibt es Silber bei PlakaDiva. Novum bei Planung und Ausspielung Ebenso spektakulär, wenngleich auf gänzlich anderer Ebene, wirbt Bronze-Gewinner Facebook mit der Kampagne „Mehr Gemeinsam“. Um die unterschiedlichen Facebook-Gruppen zu Hobbies und Interessen in einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen, werden die

Motive auf DOOH-Flächen in den zehn größten deutschen Städten programmatisch ausgespielt. So kann sie die unterschiedlichen Facebook-Gruppen zielgruppenoptimiert und relevant erreichen. Dafür aber braucht es ein absolutes Novum: die Vermarkter-übergreifende Ausspielung. Der Claim „Mehr gemeinsam“ lasse sich daher schon fast auf den der Kampagne zugrunde liegenden Planungsansatz übertragen, sagt Juror Christof Baron: „Die Planung und gemeinsame automatisierte Aussteuerung des Inventars über die Netze der marktführenden Publisher. Aus planerischer Sicht hochrelevant, lassen sich doch so Lücken vermeiden und Vermarkter-übergreifend Nettoreichweite auf Basis von Zielgruppenprofilen optimieren.“

Beste Innovative Nutzung Out of Home BRONZE Kampagne Kunde Agenturen

Mehr Gemeinsam Facebook Ireland Ltd Mindshare Kinetic Worldwide Germany


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Beste Mediastrategie Out of Home: Königswege um eine Zielgruppe abzuholen

Beste Mediastrategie Out of Home GOLD Kampagne Kunde Agenturen

ddddOOH – data-driven-dynamic-digital Out of Home Google Germany GmbH OMD Hamburg 72andSunny areasolutions

Unter den Siegern der Kategorie Beste Mediastrategie treibt Google das Thema Technologie auf die Spitze, und das mit Ansage: „ddddOoH – data-driven-dynamic-digital Out of Home“. Kürzer lässt sich der Ansatz hinter der größten deutschen Google Crossmedia-Kampagne 2019 nicht zusammenfassen. Ihr Ziel ist es, die Google-­Suchfunktionen im öffentlichen Raum für neue wie für bestehende Nutzer erlebbar zu machen. Echtzeit-Standorten von Google liefern die Basis, damit die Kampagne mit individuellen Botschaften einen maximalen Nutzen vor Ort und damit maximale lokale Relevanz erzielt. Externe Trigger identifizieren die jeweils passendste Botschaft für jede der über 800 DOOH-Platzierungen in den Fokus­städten

Berlin und Hamburg, abhängig von Stadt, Standort, Wetter, Temperatur, Wochentag und Tageszeit. Jurymitglied und Mediaexperte Carsten Collmus (Vizeum Deutschland): „Google hat mit der konsequenten Integration von 1st und 3rd Party Daten eine äußerst effektive und innovative Aussteuerung der Out of Home-Kampagne bewirkt. Insbesondere der User-CentricAnsatz im öffentlichen Raum überzeugt bei dieser Kampagne.“ Simon Kloos von Posterscope Deutschland ergänzt: „Digitalisierung, Daten und Technologie integrieren sich nahtlos in den öffentlichen Raum und erweitern die Potenziale exponentiell.“


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Liebe zum Detail, handwerkliche Güte Doch auch in der Mediastrategie gibt es sie, die großen, mustergültig angelegten und umgesetzten Offline-Kampagnen. Siehe MOIA. Im April 2019 geht der innovative RidesharingService in Hamburg an den Start. Die begleitende 360-Grad-Kommunikation soll das System der elektrischen Sammeltaxis in kürzester Zeit bekannt machen und damit das Mobilitätsverhalten in der Stadt nachhaltig verändern. Hier schafft Out of Home in der Startphase maximale Awareness, mit klassischen und digitalen OOH-Medien wie auch Ambient. Die Verlängerung des Auftritts in Social Media wandelt die hohe Aufmerksamkeit in Engagement und Performance um. Mit Erfolg: Durch die Launch-Kampagne erreicht MOIA 214 Millionen Bruttokontakte und eine gestützte Markenbekanntheit von 82 Prozent (September 2019), dazu wurden 1.200 Fahrer rekrutiert und 150.000 Fahrten registriert. „Die wunderbare Orchestrierung und Durchdeklinierung von allen Kampagnenelementen mit Liebe zum Detail und großer handwerklicher Güte“ machen die MOIA-Kampagne für Juror Thomas Hinkel (OMD Germany) zu einem Highlight des diesjährigen Wettbewerbs. OOH und Social Media im Wechselspiel Die Verlängerung von OOH-Kampagnen – wie bei MOIA – ist mittlerweile gang und gäbe, nicht aber der umgekehrte Weg. Genau diesen ist Netflix gegangen. Aus den Social MediaDiskussionen um die Fortsetzung der Serie „Haus des Geldes“ leitet der Streaming-Dienst eine Out of Home-Kampagne ab. Plakate, digitale Screens, Riesenposter und Live-Aktionen im öffentlichen Raum befeuern mit Spoilern gezielt die Spekulationen der Fans und lösen weitere Posts und Shares aus. Ein Showdown am Finanzplatz Frankfurt zum Release-Day von Staffel 3 setzt den fulminanten Schlusspunkt. Für diese mediastrategische Leistung gibt es Bronze von der PlakaDiva-Jury. Sven Holsten, Geschäftsführer Kinetic Worldwide Germany: „Die Social Media-Diskussionen auf die Straße zu bringen und die Kampagne mit Sonderumsetzungen abzurunden sorgte bei der Zielgruppe für hohe Aufmerksamkeit und immensen Gesprächsstoff.“ Digitale Awardshow auf YouTube Premiere beim FAW: Ein eigens erstelltes Video würdigt die Preisträger und ihre Arbeiten. Es ist auf dem YouTube-Channel FAW e. V. wie auch auf www.plakadiva.com zu sehen. Karin Winter

Beste Mediastrategie Out of Home SILBER Kampagne Kunde Agenturen

MOIA Launch Hamburg 2019 MOIA GmbH pilot Hamburg Philipp und Keuntje Kinetic Worldwide Germany

Beste Mediastrategie Out of Home BRONZE Kampagne Kunde Agenturen

Haus des Geldes, Teil 3 – Bereit für Chaos Netflix Services Germany heimat active Wavemaker Kinetic Worldwide Germany


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OOH! – Kreation & Kreativität Österreich

Die Sieger des Gewista Out of Home-Award 2019 Bereits zum 20. Mal wurde der Gewista Out of Home-Award für herausragend kreative Leistungen der österreichischen Werbebranche vergeben. Die Prämierung der kreativsten Sujets in den Kategorien Plakat, City Light, Rolling Board, Digital Media, Transport Media, Megaboard sowie Innovative & Ambient Media erfolgte heuer, situationsbedingt, nicht im Zuge einer Veranstaltung, sondern vir­tuell. Erstmals wurden auch regionale Kampagnen aus den Bundesländern eingereicht und prämiert. Und so lief die Einreichung und Jurierung beim Gewista Out of Home-Award 2019 ab: Ein online verfügbares Einreichtool richtete sich an Kunden, Mediaagenturen und Kreativagenturen, die 2019 OOH-Kampagnen gebucht haben. Ausgezeichnet wurden die besten ­Kampagnen/Sujets – unabhängig von Umfang oder Wert – von einer Fachjury in sieben Preiskategorien, die nach Werbeträgern gegliedert waren. Neu hinzu kam der Publikumspreis für die Kampagne mit dem besten Ergebnis aus dem öffentlichen Voting. Alle Votings fanden in diesem Jahr online statt. Die hochkarätige Fachjury aus CEOs und Abteilungsleitern von Media- und Kreativagenturen sowie Direktkunden wählte aus allen Einreichungen Gold, Silber und Bronze pro Kategorie. Das öffentliche Voting setzte sich ebenso mit allen Kategorien des OOHAwards auseinander. Von März bis Mai wurden auf diesem Weg 140.000 Votes national für rund 400 eingereichte Kampagnen generiert. Den Gesamtsieg mit mehr als 23.000 Votes konnte die Kronen Zeitung für sich einfahren. Ihre Kampagne „Graz mit der Krone erleben“ war im Total Look auf einer Straßenbahn in Graz unterwegs. Gewista CSO Andrea Groh zur Preisverleihung: „Es war heuer, auch bei geänderten Rahmenbedingungen, eine freudige Aufgabe, aus den fast 400 Einreichungen die Sieger des diesjährigen Out of Home-Awards auszuwählen.

Mit der Verleihung dieses Preises ehren wir die herausragenden Leistungen, welche die österreichische Werbe- und Kreativbranche im Bereich Out of Home Jahr für Jahr erbringt!“ „Es ist sehr beeindruckend“, so Gewista CEO Franz Solta, „wie viele und vor allem außergewöhnlich kreative Arbeiten es im bereits 20. Jahr des Bestehens des Out of Home-Award zu bewerten galt. Dies zeigt, dass sich der Award

großer Beliebtheit erfreut und bei Agenturen als auch Werbetreibenden einen hohen Stellenwert einnimmt. Out of Home-Medien – vom Plakat über Transport Media bis hin zu digitalen Werbeträgern – bieten mit ihren einzigartigen Gestaltungsmöglichkeiten perfekte Möglichkeiten für Kreative und es war eine Freude die besten Sujets prämieren zu dürfen.“

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Gold Kategorie Plakat Kampagne Sag’s mit Manner Kunde Josef Manner & Comp AG Kreativagentur DDB Wien Mediaagentur OMD Mediaagentur GmbH

Gold Kategorie Innovative Media Kampagne Jetzt auf E-Mobilität ­umsteigen! Kunde Wien Energie GmbH Kreativagentur Springer & Jacoby Österreich GmbH Mediaagentur WienIT GmbH


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Gold Kategorie Digital Media Kampagne Ja! Natürlich Grüne Kuh Kunde Ja! Natürlich Naturprodukte GmbH Kreativagentur Merlicek & Partner Werbe­gesellschaft m.b.H. Mediaagentur Mindshare GmbH

Gold Kategorie City Light Kampagne FITINN Kunde FIMA Sportstudio ­Management GmbH Kreativagentur Jung von Matt/Donau

Gold Kategorie Transport Media Kampagne/Kunde Flughafen Linz Kreativagentur Koeppel GmbH Mediagentur Gutenberg Werbering

Gold Kategorie Rolling Board Kampagne FITINN Kunde FIMA Sportstudio ­Management GmbH Kreativagentur Jung von Matt/Donau

Gold Kategorie Megaboard Kampagne VERWÖHNOLOGIE by Der Mann Kunde Kurt Mann Bäckerei & ­Konditorei GmbH & Co KG Kreativagentur Fessler Werbeagentur GmbH


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OOH! – Kreation & Kreativität Österreich

Silber auf einem Blick Kategorie Plakat

Kategorie City Light

Kampagne Amazonas Kunde Greenpeace in Zentralund Osteuropa Kreativagentur DDB Wien ist eine Marke von PKP BBDGO ­Werbeagentur GmbH

Kategorie Rolling Board

Kampagne Europride Kunde Wiener Linien Kreativagentur Traktor Werbeagentur GmbH

Kategorie Megaboard

Kampagne MEHR! Kunde HORNBACH Baumarkt GmbH Kreativagentur Heimat Berlin Mediaagentur MEDIAPLUS Österreich

Kategorie Innovative Media

Kampagne rePET Kunde Vöslauer Mineralwasser GmbH Kreativagentur Demner, Merlicek/Bergmann Mediaagentur Media 1

Kategorie Digital Media

Kampagne HONIGMAYR Kunde S. Spitz GmbH Kreativagentur MAYA Inspiranto KG Mediaagentur Progress Werbung

Kampagne FITINN Kunde FIMA Sportstudio ­Management GmbH Kreativagentur Jung von Matt/Donau

Kategorie Transport Media

Kampagne Ja! Natürlich – Gesunder Boden Kunde Ja! Natürlich Naturprodukte GmbH Kreativagentur Merlicek & Partner ­Werbe­gesellschaft m.b.H. Mediaagentur Mindshare GmbH

Kampagne Brau Union Österreich/ Zipfer Naturhopfen Kunde Brau Union Kreativagentur DDB Wien Mediaagentur Oliver Ellinger, Christina Heregger


OOH! – Kreation & Kreativität Österreich

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Bronze auf einem Blick Kategorie Plakat

Kategorie City Light

Kampagne Saubere Stadt Kunde MA48 Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark Kreativagentur Unique Werbe Ges.m.b.H. Mediaagentur UM PanMedia

Kategorie Rolling Board

Kampagne Dein Anker Kunde Ankerbrot GmbH Kreativagentur Jung von Matt/Donau Mediaagentur mediaplus

Kategorie Megaboard

Kampagne Stadt Wien Sommerkampagne Kunde Magistratsabteilung 53, Presse- und ­Informationsamt Kreativagentur Lumsden & Friends KG Kategorie Innovative Media

Kampagne Stiegl Goldbräu Kunde Stieglbrauerei zu Salzburg GmbH Kreativagentur Demner, Merlicek/ Bergmann Mediaagentur Media 1 Kategorie Digital Media

Kampagne Römerquelle Recycling HERO Kunde Römerquelle Kreativagentur MediaCom – die ­Kommunikationsagentur GmbH Mediaagentur MediaCom – die ­Kommunikationsagentur GmbH

Kampagne Coca-Cola II Coca-Cola Zero Kunde Coca-Cola Central & ­Eastern Europe Kreativagentur McCann Gesellschaft m.b.H. Mediaagentur MediaCom – die ­Kommunikationsagentur GmbH

Kategorie Transport Media

Kampagne Wienerinnen Linien Kunde Wiener Linien Kreativagentur Traktor Werbeagentur GmbH


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Swiss Poster Award: Das sind die besten Schweizer Plakate des Jahres 2019

Die Vegi-Kampagne „Kein Tier im Visier“ gewinnt die Auszeichnung zum „Poster of the Year 2019“.

GOLD, Commercial Local and Regional „Kein Tier im Visier“ Agentur: Ruf Lanz, Zürich Kunde: Hiltl, Zürich „Anstatt sich auf das Recht des Stärkeren zu berufen, schlagen die Kreativen von Ruf Lanz vor, unsere gut ausgeprägte Fähigkeit ethisch zu handeln zu nutzen und öfter zu pflanzlichen Lebensmitteln zu greifen. Das dient der Gesundheit und dem Klima und ist Gold wert.“ Jurymitglied Remy Fabrikant, CEO Team Cosmo Zürich AG


OOH! – Kreation & Kreativität Schweiz

18 Swiss Poster Awards wurden im März 2020 unter 36 nominierten Kampagnen vergeben. Die Vegi-Kampagne „Kein Tier im Visier“ gewann die Auszeichnung zum „Poster of the Year 2019“. Die Preisverleihung an der APG|SGA Poster Night fand wegen der Verbreitung des Coronavirus nicht statt. Die Trophäen in Gold, Silber und Bronze werden den Gewinnern aufgrund der besonderen Lage in diesen Tagen persönlich überbracht. Die Auszeichnung in der Kategorie „Poster of the Year 2019“ ging an das vegetarische Restaurant Hiltl mit der zielsicheren Vegi-Kampagne „Kein Tier im Visier“, welche pünktlich zur Jagdsaison von der Werbeagentur Ruf Lanz kreiert wurde. „Das Sujet bringt die Haltung ausgezeichnet auf den Punkt, die alle Hiltl-Angebote verbindet: Genuss geht nicht auf Kosten der Tiere“, kommentierte Christian Brändle, Jurypräsident und Direktor des Museums für Gestaltung Zürich. Unter den 36 Nominierten hatte sich Ruf Lanz gleich 14 FinalistenPlätze gesichert. Insgesamt holte sich die Agentur sieben Preise in verschiedenen Kategorien. Awards werden persönlich überbracht Wegen der raschen Ausbreitung des Coronavirus stufte der Bundesrat die Situation in der Schweiz als besondere Lage ein. Die Behörden verboten Events, folglich wurde die APG|SGA Poster Night vom 12. März 2020 in Zürich-Oerlikon abgesagt. Markus Ehrle, CEO der APG|SGA, bedauerte dies und erklärte: „Die Verantwortung für die Gesundheit geht vor. Wir wollten die geladenen Gäste nicht der Gefahr einer Ansteckung aussetzen. Deswegen haben wir die Veranstaltung schweren Herzens abgesagt.“ Zusammen mit Jurypräsident Christian Brändle ließ er es sich jedoch nicht nehmen, den Award für das „Poster of the Year“ persönlich zu überreichen. Die Auszeichnung für das „Poster of the Year“ nahmen Patrick Becker und Rolf Hiltl (beide Hiltl) sowie Markus Ruf, Isabelle Hauser und Mario Moosbrugger (alle Ruf Lanz) entgegen. Der Award wurde von Jurypräsident Christian Brändle und Markus Ehrle (CEO, APG|SGA) überreicht. Die übrigen Trophäen in Gold, Silber und Bronze werden den Gewinnern ebenfalls persönlich überbracht. Plattform für plakative Spitzenleistungen Auch ohne die Verleihung vor Publikum war der Swiss Poster Award 2019 mit über 300 eingereichten Arbeiten ein bedeutender Wettbewerb. Er bot den Kreativen und Mutigen der Werbebranche eine Plattform für Spitzenleistungen hinsichtlich neuer Ideen, innovativer Aussenwerbeformate und grafischer Ausgestaltung. Die Sieger­ kampagnen zeigten, wie impactstark und eindrucksvoll das Medium Plakat wirkt. Weitere Informationen Swiss Poster Award 2019: Details und Bilder der Siegerarbeiten unter apgsga.ch/swissposteraward/gewinner Swiss Poster Award 2020: Der nächste Wettbewerb ist für die Teilnahme eröffnet unter swissposteraward.ch

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Award für die besten digitalen OOH-Kampagnen Mit dem „Digital Out-of-Home Award“ zeichnet das ­Aussenwerbeunternehmen Clear Channel Schweiz Kampagnen aus, die das Medium DOOH innovativ und gezielt einsetzen und damit Inspiration für erfolgreiche DOOH-­ Kommunikation bieten. Während des Jahres werden rund 400 Kampagnen vom Clear Channel-Team gesichtet. Daraus entsteht die Shortlist von 15 Kampagnen, welche die nachfolgenden Kriterien am besten erfüllen: Botschaft – kurz, knapp, klar Technologie und Nutzung Medium – optimal eingesetzt Kreativ/Idee – überraschend und emotional Teilnahmeberechtigt sind alle Kunden mit Kampagnen, welche im Zeitraum von 31.08.2019 – 01.09.2020 ausgestrahlt wurden. Eine Fachjury mit Vertretern von Clear Channel, Media- und Kreativagenturen sowie Kunden wählt aus der Shortlist die Siegerkampagne des Jahres. Für das Jahr 2020 haben es die Kampagnen von Tiffany & Co, Thomas Sabo und PORSCHE bereits auf die vorläufige Shortlist geschafft. Der Award-Gewinner 2020 wird am 23.10.2020 schriftlich informiert. Die Übergabe findet anschließend in würdigem Rahmen statt. Gewinner des Digital Out-ofHome-Award 2019 ist Swisscom mit der Kampagne „Speed“, die von Serviceplan Suisse kreiert wurde und nach dem Urteil der Jury die technischen Möglichkeiten des Mediums gekonnt nutzte. Die Sujets waren auf die Standorte abgestimmt, die Animation zeigte bildlich den Angebotsnutzen auf. Die Jurymitglieder ab 2020 Nico Ammann, Heimat Zürich Angela Baumann, ZKB Maria Brinkmann, Publicis Media Jonas Eliassen, Dentsu Aeagis Network Markus Gut, Farner Consulting AG Sarah Hammami, Havas Media AG Andrea Heller, Bucherer AG Pam Hügli, Serviceplan Suisse AG Christoph Marty, Clear Channel Schweiz Davide Pincin, Swisscom Diego Quintarelli, Clear Channel Schweiz

Nadja Mühlemann (AWS Aussenwerbung Schweiz) Mehr zum Digital Out-of-Home-Award https://www.clearchannel.ch/de/engagements/doohaward-von-clearchannel


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OOH! – Kreation & Kreativität Schweiz

GOLD, Commercial ­National „The art of delivering art“ Agentur: Ruf Lanz, Zürich Kunde: Welti-Furrer Fine Art AG „Mit dieser surrealen Inszenierung von Salvador Dalì dramatisiert Welti-Furrer die Sorgfalt, die man im Transportunternehmen der Kunst zukommen lässt. Darüber hinaus gibt uns dieses Sujet auch ein Stück Plakatkunst mit auf den Weg.“ Jurymitglied Ralph Halder, Owner/Creative Director, Halder Record GmbH

GOLD, Public Service

GOLD, Culture „Samuel Blaser Quartet“ Agentur: Niklaus Troxler, Willisau Kunde: bau 4, schaerholzbau ag „Diese Umsetzung macht die Musik praktisch hörbar und strahlt pure Freude aus. Eine diskussionslos gelungene Verbindung zwischen Begeisterung und Botschaft.“ Jurymitglied Martin Walthert, Chief Marketing Officer, Digitec Galaxus AG

„Eins mit Einsamen“ Agentur: Spinas Civil Voices Kunde: Heilsarmee „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, sagt man. Bei der Plakatkampagne für die Heilsarmee trifft das voll zu. Ein Hingucker auf den ersten Blick – weitere Erklärungen überflüssig. Bravo!“ Jurymitglied Iza Hren, Visuelle Gestaltung

GOLD, Digital Out of Home „Airplane mode“ Agentur: Havas Village Genève Kunde: CANAL+ Switzerland „Herausragend! Die interaktive Kampagne erreicht die Fluggäste zur richtigen Zeit, am richtigen Ort mit dem passenden Kontext und wirkt damit in einer Wartesituation am Flughafengate sehr unterhaltsam.“ Jurymitglied Claudia Schroeter, Co-Owner & Head of TV, mediatonic

GOLD, Out of Home Innovations „Retard Gagnant“ Agentur: Havas Village Genève Kunde: CANAL+ Switzerland „Diese Kampagne macht lästige Verspätungen von Flügen zum Vergnügen! Canal+, das Netflix von Frankreich, begrüßt Fluggäste genau dann, wenn sie festsitzen, und schlägt passende Serien oder Filme für die Dauer der Wartezeit vor.“ Jurymitglied Pascal Schaub, Unit-Leiter Detail Digital


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Silber und Bronze auf einen Blick Silber Commercial National

Swiss Life Markenauftritt 2

Ruf Lanz, Zürich

Swiss Life

Commercial Local and Regional

Powerpoint-Landschaften

Ruf Lanz, Zürich

Seminarhotel Hof de Planis, Prättigau

Public Service

ABBA

Ruf Lanz, Zürich

Verkehrsbetriebe Zürich VBZ

Culture

Jazz Festival Willisau 2019

PANK

Jazz Festival Willisau

Digital Out of Home

Innerschweizer Filmpreis

Erich Brechbühl [Mixer]

Albert Koechlin Stiftung

Out of Home Innovations

Protect and conserve all marine wildlife

Serviceplan Suisse AG

Sea Shepherd Switzerland

Commercial National

Sortimentskampagne 2

Digitec Galaxus AG (InHouse)

Galaxus

Commercial Local and Regional

Al Mulinetto

Farner Consulting

Al Mulinetto, Gordola

Public Service

Ja zum Waffengesetz

KSP Krieg Schlupp Partner

SP Schweiz

Culture

Terminkalender

Ruf Lanz, Zürich

Museum Haus Konstruktiv, Zürich

Digital Out of Home

Antiquariats-Messe mit Staraufgebot

Serviceplan Suisse AG

Vereinigung der Buch­antiquare und Kupferstichhändler in der Schweiz

Out of Home Innovations

Here comes the sun.

Publicis Zürich

Swiss

Bronze


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