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Unser idyllischer Wanderweg.

Die historischen Grenzsteine dieser Gegend – einige sind gegen 400 Jahre alt! – verweisen auf die Berner Vergangenheit.

Fotos: Peter Belart

Schloss und Schlosspark von Schöftland.

Der Aargau – ein einziger

Agglomerationsbrei? Wer auf Schnellzugsstrecken oder auf der Autobahn den Aargau durchbraust, erhält ein höchst einseitiges Bild unseres Kantons. Ja, es gibt sie zwar, die siedlungsverdichteten Räume. Aber wenige Kilometer daneben warten reizvollste Landschaften darauf, entdeckt und erwandert zu werden. Auf dieser Wanderung erleben wir jenen andern Aargau: Während vier Stunden und auf einer Strecke von 16 Kilometern sind wir im Süden des Bezirks Kulm unterwegs und berühren dabei keine einzige Ortschaft. Stattdessen geniessen wir prächtige kleinräumig gegliederte Gegenden mit Fernsichten auf

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weite Waldstücke, Wiesen und landwirtschaftlich genutzte Flächen. Getümmel, Lärm und aufgeregte Geschäftigkeit lassen wir weit hinter uns und erfreuen uns vielmehr an all dem Wunderbaren, das die Natur im Grossen und im Kleinen zu bieten Text: Peter Belart hat.

Lesen Sie den Wanderbericht online:

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on! -Themen «Wählen Sie Ihren Strommix selbst!»

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Naturstrom in den Büros der AEW Energie AG Information!

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Es ist Wahljahr. Auch bei der AEW Energie AG. Wählen Sie Ihren Strommix selbst:

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Einblick in den internationalen Energiehandel Position!

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So arbeitet ein Energy Trader der Axpo AG Inspiration!

Liebe Leserin, lieber Leser

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Auf der Suche nach dem Glühbirnen-Ersatz Präsentation!

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Aktion!

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Leidenschaft Motorrad, Leidenschaft Ausbildung

Saisonstart für die AEW Brass Band Fricktal

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Das sind die drei Möglichkeiten, die Sie ab Oktober 2011 haben, um selber zu bestimmen, welche Produktionstechnologie Ihren Stromkonsum abdeckt. Im Vorjahr haben wir uns entschlossen, unsere Palette an Naturstromprodukten zu überarbeiten. Dies mit dem Ziel, Ihnen die Wahl einfacher zu machen. Die Leitgedanken fassen wir unter «3e» zusammen.

Engagiert – für Ihr Engagement und den Beitrag der AEW Energie AG sowie ihrer Allianzpartner. Effizient – sowohl Energieeffizienz als auch Effizienz in der Abwicklung. Erneuerbar – «naturemade»-zertifiziert ist der Mix der Produkte AEW naturstrom und naturstrom+. Weitere Einzelheiten zu den neuen Naturstromprodukten erfahren Sie auf Seite 5. Viel Spass bei der Wahl wünscht Ihnen Hubert Zimmermann Stv. Vorsitzender der Geschäftsleitung Leiter Geschäftsbereich Vertrieb

Die Lektüre der aktuellen Börsenseite in der Tageszeitung gehört für viele Menschen zum täglichen Brot. Meist gilt das Augenmerk dabei den Kursen von Aktien oder Fonds. Das Augenmerk des vorliegenden AEW ON! gilt allerdings dem Energiehandel und damit der Strombörse. Wie dieses Geschäft funktioniert und welche Wichtigkeit es für die Konsumenten hat, erfahren Sie auf Seite 6. Titelbild: Beni Basler

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Der, die, das ...

34 949 Tage ist es beim Erscheinen dieser Ausgabe von AEW ON! ganz exakt her, dass das Aargauische Elektrizitätswerk gegründet wurde. Aus der Firma mit sächlichem Artikel ist im Lauf der Jahre aber die AEW Energie AG geworden. Der, die, das. Wer, wie, was? Das Aargauer Stimmvolk war es, das letztlich über den Artikelwechsel entschied. 30 219 Tage war das AEW, das Aargauische Elektrizitätswerk, alt, als der Aargau am 27. September 1998 über die wohl grundlegendste Reform in der Energiepolitik der letzten Jahrzehnte abzustimmen hatte. Das Stimmvolk nahm damals eine Anpassung des Energierechts an. Das AEW erhielt damit die Möglichkeit, eine Aktiengesellschaft zu werden. Ein Jahr später wurde die Umwandlung vollzogen. Aus dem AEW wurde die AEW Energie AG. Nicht mehr der sächliche Begriff «Werk» war

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Ist die Soll-Temperatur im Serverraum höher als 26 Grad Celsius eingestellt? Sind der Anteil an Tageslicht und die Beleuchtungszeiten optimiert? Sind die Ursachen für die Bandlast bekannt? Fragen, die sich jeder betroffene Betrieb stellen sollte, schliesslich sind Energieaufwände ein ernst zu nehmender Kostenfaktor. Der Energieeffizienzcheck auf der Website der AEW Energie AG hilft Gewerbekunden nun, das Sparpotenzial in wenigen Schritten

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ternehmens aus? Wie melden sich die Mitarbeitenden bei externen Anrufen? In welcher Farbe verwenden Partner-Organisationen das Signet der AEW Energie AG? Auf diese Fragen gibt das rund 100 Seiten starke Handbuch Antworten, derzeit wird es überarbeitet.

100 Seiten Handbuch

Was hätten die Gründer des AEW am 1. Januar 1916 mit dem Begriff «Corporate Design» anzufangen gewusst?

Eine verbindliche Sprachregelung ist für moderne Firmen überaus wichtig. So legt die AEW Energie AG in ihrem Corporate Design Manual ganz klar fest, dass bei ihrem Namen nur die weibliche Form verwendet wird. Wie sieht eine Stellenanzeige des Un-

Das oder der Mais? Zum Online-Quiz :

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Check mit Klick

Finden Sie mit wenigen Klicks heraus, wie Ihre Firma Energie sparen kann.

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danach für die Artikelgebung verantwortlich, sondern die weibliche «AG». Nur zeigte sich, dass mit alten Gewohnheiten schwer zu brechen ist: Noch immer hört man hier und dort «das AEW», auch rund zwölf Jahre nach der Umwandlung.

aufzuspüren. Zwei bis drei Fragen gilt es in den Bereichen Strombedarf, Beleuchtung, Druckluft, Kälteerzeugung oder Lüftung/ Klima zu beantworten, schon zeigen die Resultate die Grundlage für mögliche weitergehende Massnahmen. Eine Link-Sammlung mit Organisationen und Verbänden oder geeigneten Effizienzmassnahmen gibt weiterführende Informationen. Der schnelle Online-Check ist allerdings nur der erste Schritt. Wahre Gewissheit über die Möglichkeiten zur Senkung der betriebsinternen Energiekosten gibt ein Beratungsgespräch mit Experten. Bei den bisherigen Beratungen resultierte im Schnitt eine Einsparung von 7 % der Energiekosten. 7 % sind viel Geld!

Der Energie­ effizienzcheck online :

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Vorreiter

für den Naturstrom

Über Gutes soll man nicht nur reden, man soll es auch tun. Deshalb bietet die AEW Energie AG ab 1. Oktober nicht nur neue Naturstromprodukte an, sie setzt diese auch in ihren Büros ein.

Das markante Hochhaus der AEW Energie AG in der Nähe des Bahnhofs ist das höchste Gebäude der Stadt Aarau. Es ist Teil der sogenannten Überbauung «Obere Vorstadt», gemeinsam mit dem Justizgebäude, dem Restaurant Rathausgarten und den Einstellhallen. Im AEW Hochhaus haben zusätzlich kantonale Behörden ihre Büros, auf der Strassenseite sind einige Geschäfte anzutreffen: ein Coiffeur, eine Vinothek.

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Zeigen Sie Farbe – und gewinnen Sie! Die AEW Energie AG verlost in den Monaten Oktober bis Dezember 2011 jeweils zwei E-Bikes der Marke «Stromer Elite» von Thömus im Wert von CHF 4 490.–. Nachrüstoptionen gehen zulasten des Gewinners.

Verantwortlich für Verwaltung und Betrieb dieser nun rund 40 Jahre alten Überbauung ist die Immobilien AEW AG. Wie der Name schon sagt, sind die Aktien der Gesellschaft zu 100 % im Besitz der AEW Energie AG. Am 17. August 2011 hat das Unternehmen anlässlich einer Medienkonferenz seine neuen Naturstromprodukte vorgestellt, die es ab Oktober seinen Privatkunden anbietet. Stellt sich die Frage: Wird für den Betrieb der Firmengebäude auch Naturstrom verwendet? Selbstverständlich geht die Immobilien AEW AG mit gutem Beispiel voran. Sie hat sich verpflichtet, ab dem frühestmöglichen Termin, dem 1. Oktober 2011, «AEW naturstrom» zu beziehen. Auch die Regional-Center der AEW Energie AG werden ab Oktober mit «AEW naturstrom» beliefert. Mehrkosten von voraussichtlich rund 200 000 Franken jährlich wurden für den internen Umstieg errechnet. Eine Investition in Umwelt und Zukunft!

Die neuen Produkte «AEW naturstrom» stammt zu 95 % aus Energie von Schweizer Wasserkraftwerken und zu 5 % aus den sogenannt «neuen erneuerbaren Energien», sprich: Strom aus Solar(2 %), Wind- (1 %) und Biomassekraftwerken (2 %). Im Fall des zweiten ab Oktober erhältlichen Produkts, «AEW naturstrom+», beträgt der Anteil der Wasserkraft 90 % und jener der verschiedenen neuen Erneuerbaren 10 % (4 % Solar, 2 % Wind, 4 % Biomasse). Beide Produkte haben vom Verein für umweltgerechte Energie (VUE) «naturemade»Zertifikate erhalten. Diese Qualitätslabel garantieren den Kunden, dass sie ein geprüftes und hochwertiges Stromprodukt aus erneuerbaren Energien erhalten. Videos zum AEW Naturstrom :

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Emerging Market

Zukunft Strombörse Schon heute tun zahlreiche Schweizer Energieversorger an der Europäischen Strombörse EEX mit. Wird der nationale Strommarkt dereinst vollständig geöffnet, wird diese internationale Börse für Schweizerinnen und Schweizer noch wichtiger. AEW ON! erklärt Ihnen, wieso.

Angebot und Nachfrage bestimmen unser Leben. Beim Grossverteiler achten wir auf die Aktionen. Kaufen wir Elektrogeräte, vergleichen wir die Preise der Anbieter. Für die Ferien wählen wir «Last-Minute-Angebote». Je nachdem kaufen wir also bei einem grossen Anbieter oder einem kleinen. Teils sind es Waren und Dienstleistungen aus der näheren Umgebung, dem Inland und teils auch aus dem Ausland. Nicht anders ist das beim Konsumgut Strom. Abhängig von verschiedenen Einflussfaktoren können Angebot, Nachfrage und damit auch Preise höher oder tiefer ausfallen. Jahre mit wenig Niederschlag können Auswirkungen auf den Handelspreis des Stroms aus Schweizer Wasserkraftwerken haben. Die Brise beeinflusst die Marktsituation für Windkraftwerke, beispielsweise für die vielen Anlagen im Norden Deutschlands. Willkommen im internationalen Energiehandel!

Kaum ein Unterschied Wie viele andere Güter weltweit wird auch der Strom an der Börse gehandelt. Auf den Finanz-Websites lässt sich problemlos der Kurs für Aluminium oder Sojabohnen finden. Nachvollziehbar, dass auch die Energie ihre Börse braucht. So sagt auch Daniel Burri, Senior Trader der Axpo AG, im Interview auf Seite 9 dieses Magazins: «Ob man mit Ak-

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tien, Devisen oder Energie handelt, macht tatsächlich kaum einen Unterschied. Es ist jeweils eine Marktsituation mit Angebot und Nachfrage, und es entsteht ein Preis, eine Zahl.» Dennoch gibt es Unterschiede, die in der Historie der verschiedenen Börsen beginnen. Die Historiker sind sich zwar nicht ganz einig, aber erste Handelsbörsen gibt es spätestens seit dem 15. Jahrhundert, als in Belgien die Institute von Brügge und Antwerpen eröffnet wurden. Strombörsen sind demgegenüber jung. Ihre Entstehungsgeschichte vermag zudem zu überraschen: In den frühen Achtzigerjahren war es der Andenstaat Chile, der als erstes Land seinen Strommarkt privatisierte und damit in eine eigentliche Börsensituation überführte. 1990 liberalisierte Margaret Thatcher den britischen Markt – bis heute gilt sie mit diesem Entscheid als eigentliche Vorreiterin. Anfang des 21. Jahrhunderts entstand schliesslich im Zug der Marktöffnung in Deutschland die European Energy Exchange (EEX) in Leipzig, die wichtigste Börse im deutschsprachigen Raum, an der auch Strom für die Schweiz gehandelt werden kann.

Handeln? Anmelden! Rund zwanzig Energiebörsen gibt es heute in Europa, sie sind regional ausgerichtet.

Wer an einer Energiebörse handeln will, muss sich hierzu anmelden und gewisse finanzielle Kriterien erfüllen. Handel ist jedoch nicht ausschliesslich an die Börse gebunden. Ausserbörsliche Transaktionen zwischen Marktteilnehmern werden als OTC-Handel (engl. «over the counter», also «über die Theke») bezeichnet. Ein wichtiger Unterschied zwischen den Plattformen: Übernimmt im einen Fall die Börse die Rolle des Handelspartners und damit auch das Ausfallrisiko eines Kontrahenten, tragen beim OTC-Handel das Risiko eines Geschäftsausfalles infolge Liefer- oder Zahlungsschwierigkeiten allein die Handelspartner.


Information!

Stets den Kurs im Auge: Einblick in die Handelsräume der europäischen Energiebörse EEX in Leipzig. Foto: EEX

Gerade für Schweizer Verhältnisse und Schweizer Konsumenten tönt das Prozedere im Energiehandel noch kompliziert. Kein Wunder, für Privatkunden ist der nationale Markt noch bis voraussichtlich 2014 nicht liberalisiert. Wahlfreiheit besteht erst für Grosskunden. Die Börse scheint hierzulande noch fern, ist quasi ein «emerging market» (engl. für «aufkommender Markt», womit im Börsenbereich aufstrebende Volkswirtschaften wie China und Indien gemeint sind) und wird oft mit gemischten Gefühlen beobachtet. Der in der EU ausgehandelte Durchschnitts-Strompreis ist deutlich höher als jener in der Schweiz. Da die Schweiz logi-

scherweise viel weniger Strom als Europa produziert, hätte eine Beteiligung des Landes am internationalen, liberalisierten Markt wenig Einfluss auf Angebot und Nachfrage. Sprich: Die Eidgenossen würden wohl den höheren europäischen Preis annehmen müssen. Daneben werden als Kritikpunkte am Börsenmodell immer wieder Manipulationsängste zitiert, als Schlagwort wird dabei gerne «Kalifornien» verwendet. Der ehemalige US-Energiegigant Enron gab ab dem Jahr 2000 falsche Kaufs- und Verkaufsdaten an, erhöhte damit die Nachfrage, senkte das Angebot und erzeugte

künstlich Stromengpässe. An gewissen Tagen waren in der Folge 1,5 Millionen Kalifornier ohne Strom. Die Hintergründe wurden erst aufgedeckt, als Enron Ende 2001 bankrott ging. Auch gegen die deutsche Energie-Holding E.ON wurde wegen künstlicher Preiserhöhung 2007 ein Kartellverfahren eröffnet. Kritiker verlangen, dass Strombörsen behördlich beaufsichtigt werden, um solche Tätigkeiten unterbinden zu können. Das Schweizer Stromversorgungsgesetz sorgt für diese Fälle vor. Die Eidgenössische Elektrizitätskommission ElCom hat die Aufgabe, die Liberalisierung zu überwachen und übermässige Preissteigerungen in diesem Übergangsprozess zu verhindern.

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Information!

Verbunden durch den Stromhandel: das moderne Hochhaus der EEX in Leipzig und der ehrwürdige Hauptsitz der Axpo AG in Baden. Fotos: EEX, Axpo AG

Bewegung: ein Schlagwort für die Energiebranche im Jahr 2011. In einer Situation von Angebot und Nachfrage haben natürlich auch der Störfall von Fukushima und die darauffolgenden politischen Entscheide in vielen europäischen Ländern den Markt beeinflusst. Die Leipziger Energiebörse EEX wurde in der Woche nach dem Erdbeben in ein Handelshoch katapultiert. «Momentan herrscht eine grosse Unsicherheit», sagte EEX-Geschäftsführer Oliver Maibaum damals gegenüber der deutschen Nachrichtenagentur dpa. «Was wird im Extremfall, wenn alle Kernkraftwerke abgeschaltet werden?» Damals zogen auch die Preise an. Ihr Niveau bleibt etwas höher, als es dies im Winter noch war, Panik ist aber ausgeblieben.

Einheitliche Spielregeln Und doch hallt die Frage des Börsenchefs nach. Börsen mögen Unsicherheiten nicht. Bis heute wissen die Trader nicht, wie ihr Geschäft in fünf bis zehn Jahren aussehen wird, wie viele Kernkraftwerke in Europa am Netz sein werden, welche Fortschritte die erneuerbaren Energien machen. Dabei wird auf dem langfristigen, sogenannten Terminmarkt bereits Strom für die nächsten Jahre gehandelt.

Im Ausland sind die Manipulationsvorwürfe in den letzten Jahren leiser geworden, vielleicht waren sie eine Folge der «GoldgräberStimmung» in den ersten Jahren der neuen Börse. Trader entgegnen den Kritikern, dass der freie Handel immer noch die fairste Marktsituation sei, da er sich selbst reguliere. Markt oder Staat: für die Börsianer ist dies eine Glaubensfrage mit (für sie) klarer Antwort.

Das Auto und die Strasse Doch auch sie können nicht ohne fremde Hilfe. In einigen Bereichen unterscheidet sich der Handel mit Strom nämlich doch entscheidend

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von jenem mit anderen Gütern. Bei Handelsgeschäften mit einer physischen Lieferung von Strom muss auch der Transport zwischen den beteiligten Partnern organisiert werden. Ein Auto braucht eine Strasse, um von Nutzen zu sein. Strom braucht ein Netz, um fliessen zu können. Die technische Abwicklung der Stromlieferung läuft über die Betreiber der entsprechenden nationalen Übertragungsnetze, in der Schweiz die Swissgrid. Der Netzbetreiber muss den Überblick über alle für ihn relevanten sogenannten Fahrpläne behalten. Für die Benutzung der Netzinfrastruktur wird eine Transportgebühr fällig, quasi eine Maut für die Bewegung.

Die Diskussion über die «Energiewende» läuft derzeit parallel zur Debatte über die Liberalisierung in der Schweiz und zu Verhandlungen über ein bilaterales Energieabkommen zwischen der Schweiz und der EU, auch wenn die Medien solche Zusammenhänge bislang aussparen. Ein freier Strommarkt mit «einheitlichen Spielregeln» sei für EU und Schweiz gleichermassen attraktiv, sagte EU-Energiekommissar Günther Oettinger im April in einem Interview mit den Zeitungen «Tages-Anzeiger» und «Der Bund». Willkommen im internationalen Energiehandel! Energiepolitik, diesmal spielerisch :

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Position!

Wettervorhersagen?

Für 3 bis 10 Tage

Im vierten Stock eines modernen Anbaus bei der Axpo AG in Baden wird «getradet». Dort befindet sich der neue Handelsraum der Stromlieferantin, eingeweiht wurde er erst im Frühling. Von diesem Raum aus beteiligt sich auch Daniel Burri, Senior Trader bei der Axpo AG, am internationalen Energiemarkt. Für AEW ON! gibt er einen Einblick in sein Berufsleben.

Daniel Burri, warum arbeiten Sie als Energy Trader und nicht an einer Aktienbörse? Ich habe ursprünglich eine Banklehre gemacht, wo ich einen Einblick in den Aktienmarkt und in den Devisenhandel «over the counter» hatte.

Mich hat schliesslich der Devisenhandel mehr angesprochen als die Aktienbörse. Später, nach einer betriebswirtschaftlichen Weiterbildung, habe ich eine Veränderung gesucht und diese habe ich im jungen Strommarkt gefunden. Unterscheiden sich Finanz- und Strombörse denn so wenig? Ob man mit Aktien, Devisen oder Energie handelt, macht tatsächlich kaum einen Unterschied. Es ist jeweils eine Marktsituation mit Angebot und Nachfrage, und es entsteht ein Preis, eine Zahl. Natürlich braucht es im Strommarkt spezifisches Wissen, das man sich aneignen muss. Aber die Mechanismen der Märkte sind ähnlich. Wie sieht ein typischer Tagesablauf aus? Allgemeine Marktinformationen und das Positions- und Profit & Loss-Reporting stehen am Anfang des Tages im Fokus. Was ist am Abend, in der Nacht passiert? Hat vielleicht der USNotenbankchef Ben Bernanke etwas verlauten lassen, haben wichtige asiatische Länder die Zinsen angepasst? Etwa um 07.45 Uhr geht der Handel los. Und da gibt es dann ruhigere Tage und hektischere

Daniel Burri, Senior Trader bei der Axpo AG

Tage. Natürlich gibt es auch in unserem Beruf ab und zu Sitzungen zu verschiedenen Projekten und Themen. Die Börse ist ja vor allem auch ein Prognosegeschäft. Man probiert frühzeitig möglichst genau herauszufinden, wie sich der Markt entwickeln wird. In Ihrem Fall gehört auch das meteorologische Prognosegeschäft dazu. Stimmt, Sonnenscheindauer, Windstärke, Temperatur und Niederschläge haben einen grossen Einfluss auf die kurzfristigen Preise. Im Bereich ab zehn Tage sind die Treiber eher Primärenergien (Kohle, Gas) und CO2. Diese wiederum hängen auch von der Entwicklung der Weltwirtschaft ab. Wirklich verlässlich sind die Wettervorhersagen für rund drei bis zehn Tage. Langzeitprognosen darüber hinaus sind zu unsicher. Welchen Einfluss hat die politische Diskussion über die Energiezukunft auf den europäischen Markt? Die Preise sind angestiegen, der Effekt hält sich aber in Grenzen. Deutschland hat sieben Kernkraftwerke vom Netz genommen, europaweit sind jedoch immer noch beinahe 200 Reaktorblöcke in Betrieb. Kurzfristig hat sich das Verhältnis noch kaum verändert. Für den Stromhandel werden die langfristigen Folgen der Kernkraft-Diskussion einflussreicher sein. Ein Markt muss die Spielregeln, Leitplanken kennen. Wie der gesetzliche Rahmen in fünf oder zehn Jahren aussehen wird, weiss aber niemand so genau. Es ist zentral, dass die Politik in der nächsten Zeit sorgfältig über die Stromperspektive entscheidet.

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Inspiration!

Kältere Tage

Wärmeres Licht Die Welt drückt ein letztes Mal auf den Schalter – in der EU, in der Schweiz und in vielen anderen Staaten läuft die schrittweise Abschaffung der Glühlampe. Früher wurden ihre Nachfolger, Leucht­ dioden und Energiesparlampen, oft gescholten, weil ihr Licht kälter wirkte. Das hat sich nun geändert.

Foto: Fotolia

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Inspiration!

lästige Wartezeit zwischen dem Anknipsen und dem ersten Aufleuchten. Und oft wird zudem reklamiert, dass Glühlampen in wärmerem Licht strahlen als ihre Nachfolger. Leuchtdioden gelten als kälter, je nach Modell scheinen sie fast grellweiss. Weshalb eigentlich?

Die vier Lichtfarben Das Licht der traditionellen Glühlampen enthält einen hohen Anteil der Farben Rot und Gelb. Deshalb wird es gemeinhin als warm empfunden. «Kelvin» heisst die Masseinheit für Farbtemperatur bzw. Farbton einer Lichtquelle. Steht auf der Verpackung etwa «2 700 K», bedeutet das Kürzel K also «Kelvin» und die Zahl zeigt die Farbtemperatur an. Dieser Wert entspricht auch jenem bei den traditionellen Glühlampen.

Wärme, jetzt, da der Herbst langsam Einzug hält. Wärme ist nicht nur eine Frage der richtigen Heizung oder der passenden Kleidung. Auch durch stimmiges Ambiente lässt sich ein wohliges Gefühl vermitteln. Dabei spielen die Lichtquellen eine wichtige Rolle, sei es im Büro oder in der Wohnung. Kerzen vermitteln bekanntlich eine heimelige Atmosphäre, aber auch geschickt platzierte Lampen können einen Raum wärmer erscheinen lassen. Doch die Glühlampe hat heute ein Imageproblem. Seit Jahren läuft die schrittweise Verschärfung der Effizienzvorschriften, gerade Anfang Monat trat in der Schweiz eine neue Regelung in Kraft: Neu müssen klare Lampen mit einer Leistungsaufnahme von 60 Watt und mehr mindestens die Energieeffizienzklasse C erreichen. Europa steht in dieser Entwicklung nicht allein da: In den USA wurde die letzte grosse Fabrik für herkömmliche Modelle vor Jahresfrist geschlossen. Vielen Leuten hat es wegen der Vorschriften schon längst sprichwörtlich «abgelöscht». An den Energiesparlampen stört manchen die

Mittlerweile erreichen allerdings auch Leuchtdioden und Energiesparlampen die genannten 2 700 K. Es gibt vier Lichtfarben: Tageslichtweiss, Neutralweiss, Warmweiss und Extra-Warmweiss. Letzteres entspricht dem weichen Licht der Glühlampe. Sogar Energiesparlampen mit niedrigerer Farbtemperatur, d.h. noch wärmerem Licht, werden von einigen Herstellern angeboten. Je niedriger die Zahl, desto wärmer ist das Licht. Eine der gängigen Kritiken an den Glühlampen-Verkaufsregeln von Schweiz und EU ist damit entkräftet. Die scharfen Richtlinien machen nämlich Sinn, denn Glühlampen sind Energieverschwender, ihre Licht­ ausbeute ist gering. Sie verwandeln nur fünf Prozent des Stroms in Licht. Die restliche Energie verpufft ungenützt als Ab­wärme. Die Richtlinien definieren deshalb Mindeststandards für die Energieeffizienz von Beleuchtung und schreiben darüber hinaus vor, welche Produktinformationen auf der Packung stehen müssen. So ist es in der Schweiz seit einem Jahr für die Hersteller Pflicht, die Leistung von Energiesparlampen – also ihren Lichtstrom – in der Einheit «Lumen» anzugeben. Je mehr Lumen pro Watt

Strom die Lampe abstrahlt, desto effizienter funktioniert sie. Das Bundesamt für Energie schreibt auf seiner Website auch: «Lumen, das neue Watt.»

Heisser Tipp für die Kälte Als Energiesparlampe bezeichnet man per Definition jedes Leuchtmittel mit einer besseren Effizienz als die Glühlampe. Das macht auch die Leuchtdiode LED zu einer Energiesparlampe. Die LED-Saison beginnt jetzt erst so richtig: je niedriger nämlich die Temperatur, desto heller leuchten LEDs und desto höher ist ihre Lichtausbeute. Leuchtdioden eignen sich daher besonders gut für die Aussenbeleuchtung – insbesondere im Winter. Da LED-Lampen nach dem Einschalten sofort brennen, leisten sie auch in kurz getakteten Bewegungsmeldern gute Dienste. Leuchtdioden erzeugen Licht sehr effizient, das heisst mit sehr wenig Strom: Die Lichtausbeute lag in einem Test bei den meisten LED-Lampen über 20, einzelne erreichen Spitzenwerte von über 40 Lumen pro Watt. Um grössere Flächen zu beleuchten, sind sie allerdings (noch) nicht hell genug. Deshalb wurden LEDs bisher für die Beleuchtung innen weniger eingesetzt. Doch die Technik schreitet voran: Experten der American Lighting Association haben im letzten Jahr eine neue LED-Lampe von Philips zum «besten Ersatz» für eine 60-Watt-Glühlampe gewählt. Mit 12 Watt bringt es die dimmbare Lampe auf einen Lichtstrom von 806 Lumen (60-Watt-Glühbirne: 600 Lumen). Diese LEDLampe würde dann die Frage «Lohnt sich die Investition?» neu beantworten. Trotz ihrer hohen Energieeffizienz rechnet sich ansonsten eine Investition in Leuchtdioden nur bei langer Lebensdauer der Lampe – und nur an Orten, an denen sie häufig und lange im Einsatz ist.

Energiespar­ Märchen :

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Inspiration!

Kallern jetzt im

besten Licht Modernisierung der Strassenbeleuchtung einer ganzen Gemeinde: So lautete der Auftrag an die AEW Energie AG. Bei der Gemeinde handelt es sich um Kallern, oberhalb des Bünztals.

Zugegeben: Im Fall der 318-Seelen-Gemeinde Kallern umfasst die komplette Strassenbeleuchtung gerade einmal zwölf Leuchtstellen. In Absprache mit der AEW Energie AG hat Kallern entschieden, dass alle Leuchten diesen Sommer ersetzt werden sollen. Einst konnte man den Auftrag an eine Strassenlampe einfach und in wenigen Worten beschreiben: Sie musste möglichst gut und lange leuchten. In den letzten Jahren sind neue Thematiken aufgekommen. Eine wird «Lichtverschmutzung» genannt. Eine Leuchte scheint eben nicht nur über den Strassenbelag in ihrem Umfeld, sondern vielleicht auch über Haus und Garten von Anwohnern und stört die Tierwelt mehr als notwendig. Das andere Thema ist die Energieeffizienz. Unter Einbezug von Unterhaltskosten, Betriebsdauer und Energiekosten kann sich auch eine Beleuchtungsanlage mit höheren Anschaffungskosten rechnen.

Fotos mit Spezial-Kameras Diese wesentlichen Punkte für nachhaltigen Umgang mit Umwelt und Gemeindefinanzen spielen bei der Neubeleuchtung von Kallern eine wichtige Rolle, genauer gesagt: bei der Modernisierung der Beleuchtung an Schulstrasse und Hinterbühlstrasse, den einzigen beiden Strassen im Dorf, die überhaupt des Nachts angestrahlt werden. Hinter der Auswahl der dutzend Leuchtstellen steckt eine Reihe von Untersuchungen, Messungen und Vergleichen unter Einbezug des Lieferanten, der Elektron AG aus dem zürcherischen Au. So werden die Strassen von diesem Partner mit Spezial-Kameras fotografiert, mit denen das Verhältnis der Lichtstärkeeinheit Candela

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per Quadratmeter vor und nach der Sanierung festgestellt wird. Aufgrund der verschiedenen Untersuchungen fiel für Kallern die Wahl auf LED-Strassenleuchten des Typs Philips SpeedStar. Gerade in einem kleinen Ort ist das präzise Licht dieser Modelle von Vorteil. LED-Leuchten produzieren weniger Streulicht und illuminieren exakt die dafür vorgesehene Fläche – also ein rechteckiges Feld. Bei älterer Beleuchtung wäre das erhellte Feld ovaler. Vor allem auf den Längsseiten würde zu viel Raum beleuchtet, eine milde Ausprägung von Lichtverschmutzung. Weiterhin gilt, dass LED-Leuchten für gros­se Lichtpunkthöhen zur Zeit noch eher teuer und jedenfalls gegenüber modernen Leuchten mit Natriumdampflampen kaum effizienter sind. Reinhard Urech, Teamleiter Technik im Regional-Center Bremgarten der AEW Energie AG, erwartet eine weitere Effi­ zienzsteigerung bei moderat sinkenden Preisen und steigender Nachfrage. «Zudem sollte gegen Ende Jahr die nächste Generation Leuchtdioden auf den Markt kommen, die dann den Natriumdampf-Modellen punkto Energieeffizienz wirklich voraus sind.» Er ist überzeugt, dass die Zukunft den LEDs mit intel­ligenten Schaltungen, wie zum Beispiel Verkehrsabhängigkeits- und AnwesenheitsSteuerungen, gehört. Die AEW Energie AG verfolgt den Markt aktiv, setzt laufend neue Leuchtentypen zu Testzwecken ein und wertet die Erfahrungen kontinuierlich aus. Bereits seit Ende 2010 sind die Leuchten an der Bolligen­ strasse in Bern im Einsatz. Foto: Elektron AG


Präsentation!

Motorradfahrer und Ausbildner Andreas Pock kennt zwei grosse Leidenschaften: das Motorradfahren und das Ausbilden «seiner» Netz­ elektrikerinnen und Netzelektriker. Zwei Leidenschaften mit vielen Gemeinsamkeiten.

Eine Situation rasch und richtig einzuschätzen, hilft dem Motorradfahrer. Gleiches gilt für den Netzelektriker. Seine eigenen Fähigkeiten zu kennen und danach zu handeln, hilft auf dem Töff und oben auf dem Strommast. Präzision und Verantwortungsbewusstsein braucht es auf der Strasse und im Beruf. Und schliesslich sind alle beide Individualisten, der Netzelektriker und der Motorradfahrer. Keine Eigenbrötler, sondern gleichzeitig starke Teamplayer, auf die man sich verlassen kann. 17 lange Jahre fungierte Andreas Pock im Nebenamt als Instruktor. Er ist Lehrabschluss-, Weiterbildungs- und Meisterprüfungsexperte. Der 47-Jährige besitzt das Meisterdiplom als Netzelektriker und ist seit 1989 Mitarbeiter der AEW Energie AG. Seit 2004 präsidiert er die ÜKNE, die «Überbetrieblichen Kurse Netzelektriker bwz Brugg».

Nicht nur Netzelektriker, sondern vor allem auch begeisterter Töff-Fahrer: Andreas Pock.

Für eine fundierte Ausbildung Seit es den Beruf des Netzelektrikers gibt, setzt sich die AEW Energie AG für eine fundierte Ausbildung ein. Rund 3 000 Netzelektriker (und immer öfter auch Netzelektrikerinnen) sind seit 1979 schweizweit ausgebildet worden. Davon stammen über ein Viertel aus der Region der Berufsschule Brugg und also auch aus den ÜKNE- und Lehrlingskursen des Ausbildungszentrums Lenzburg. Die 2010 neu sanierte Anlage in Lenzburg gewinnt immer mehr an Beliebtheit. Zusammen mit Partnerwerken und anderen Lehrfirmen werden im anstehenden Lehrjahr über hundert Auszubildende die diversen Kurse

besuchen, sechs von der AEW Energie AG. Dies vor allem auch dank der hervorragenden Organisation. Als Hauptaufgabe leitet Andreas Pock den Betrieb in Bremgarten. Die zusätzliche Arbeit für die Jungen macht ihm aber sichtlich Spass. Hat sich viel verändert in den letzten Jahren, ist die Zusammenarbeit mit dem Nachwuchs schwieriger geworden? «Es gibt einzelne Jahrgänge, die sind etwas schwieriger, andere wieder einfacher. Im Moment stelle ich fest, dass wieder vermehrt diszipliniert gearbeitet wird. Und wissen Sie: Manchmal war ja auch ich ein Schlitzohr.»

Nachwuchs zu finden, ist oft nicht einfach. Andreas Pock aber hat ein gutes Gespür, wenn es darum geht, Jugendlichen, mit einem vielleicht nicht so vollen Schulsack, tatkräftig unter die Arme zu greifen. «Zusammen mit den 40 Instruktoren (zehn davon sind Mitarbeiter der AEW Energie AG) bin ich bemüht, im persönlichen Gespräch, in der individuellen Betreuung die angehenden Berufsleute gut und sicher auf die Lehrabschlussprüfung vorzubereiten. Und es macht Spass und bereitet mir grosse Genugtuung, wenn ich einen ehemaligen Lehrling, der mit Startschwierigkeiten zu kämpfen hatte, an der Meisterprüfung wieder treffe.» Text / Foto: Heinz Haug

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Aktion!

Agenda FLYER-Land Aargau E-Velos unterwegs mit AEW Naturstrom

bis 30.10.2011

Tag des Denkmals Thema: «Im Untergrund», verschiedene Orte 10. / 11.09.2011

AEW Brass Band Fricktal Herbstkonzert, Langenthal

17.09.2011

Herbstkonzert, Bahnhofsaal Rheinfelden

18.09.2011

Benefizkonzert Pro Senectute, Bärenmattesaal Suhr 28.09.2011

NAMU Exkursion Turmfalken, Muri

17.09.2011

Aargauer Kunsthaus Kunst-Pirsch für Kinder, Aarau

17.09.2011

Schupfart-Festival Velo-Moto-Club Schupfart

23.–25.09.2011

Gewerbeausstellungen MAG Aarau

29.09.2011–02.10.2011

Muri hebt ab

07.–09.10.2011

EXPO11, Frick

07.–09.10.2011

SCHEGA, Schenkenberg 07.–09.10.2011 RUGA, Rupperswil

14.–16.10.2011

ZOGA, Zofingen

21.–23.10.2011

LEGA 11, Lenzburg

18.–20.11.2011

Weitere Veranstaltungen:

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Klingende

Herbstsaison Die AEW Brass Band Fricktal ist im Herbst wieder unterwegs, zweimal mit hochkarätigem Gastsolist, einmal für die Pro Senectute. Musikgesellschaft Mumpf hiess sie, als sie 1875 gegründet wurde. Seit nun zwei Jahren lautet der Name offiziell AEW Brass Band Fricktal, da die AEW Energie AG seinerzeit als Namenssponsor bei einem der musikalischen Aushängeschilder des Aargaus eingestiegen ist. Zum Reigen der Herbstkonzerte der Band gehört neu in diesem Jahr auch eine Benefiz-Veranstaltung für Pro Senectute Aargau. Am Mittwoch, 28. September, im Bärenmattesaal von Suhr wird die Formation mit ihren rund 30 Musikern beweisen, dass sie ein Massstab für blasmusikalisches Schaffen in der Nordwestschweiz ist. Ihre Mitglieder stammen zum grössten Teil aus dem Kanton Aargau. Im Lauf der letzten Jahre hat sich der Verein allerdings vom Ganzjahres-Betrieb hin zu einer Projektband gewandelt. In Frühling und Herbst gibt es jeweils Konzert-Schwerpunkte, im November die Teilnahme an den Schweizer Meisterschaften in Montreux und dazu noch ein Kirchenkonzert Ende Jahr. In diesen Phasen wird dann auch intensiv geprobt, während in anderen Monaten Pause ist. Zu den Herbstkonzerten gehören dieses Jahr auch zwei Konzerte mit einem namhaften Gastsolisten. Am 17. und am 18. September spielt die AEW Brass Band Fricktal in Langenthal bzw. in Rheinfelden zusammen mit dem talentierten Trompeter Giuliano Sommerhalder. Über den gebürtigen Zürcher schrieb der KulturSpiegel vor zwei Jahren, dass er «mit Trompetentricks glänzt, für die das Wort Spitzenartistik fast mickrig klingt.» Die Mitglieder der AEW Brass Band Fricktal bezeichnen Sommerhalder hochachtungsund liebevoll als «Lionel Messi unter den Trompetern».


Aktion!

Mitmachen und

gewinnen!

1. – 3. Preis Premium-Gutscheine von Maxchoice 1. Preis im Wert von 500 CHF 2. Preis im Wert von 300 CHF 3. Preis im Wert von 200 CHF

Der Gutschein kann bei zahlreichen bekannten Firmen wie etwa Media Markt, Fleurop oder buch.ch eingelöst werden. Die Gewinnerin oder der Gewinner erhält den Betrag in unterschiedlichen Stückelungen. So können mehrere Wünsche in Erfüllung gehen. Was muss man machen? Der Gutschein/Voucher muss gegen einen Original-Bon der beteiligten Geschäftskette im gleichen Wert eingetauscht werden. Mit jenem Bon kann dann eingekauft werden.

So machen Sie mit Senden Sie eine Postkarte mit dem richtigen Lösungswort an: AEW Energie AG, Kreuzworträtsel, Obere Vorstadt 40, Postfach, 5001 Aarau

Lösungswort

Jedes richtige und rechtzeitig eingesandte Lösungswort nimmt an der Verlosung teil. Die Gewinner/-innen werden von der AEW Energie AG schriftlich benachrichtigt und erklären sich damit einverstanden, dass ihr Name ohne Adressangaben in der nächstfolgenden Ausgabe des AEW ON! publiziert wird. Mitarbeitende der AEW Energie AG sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen mit einer Schweizer Adresse. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

Bildergalerie Energiereise Grimsel vom August 2011

oder online:

www.aewon.ch/ www.ekson.ch raetsel

Teilnahmeschluss: 30. September 2011 Lösungswort Kreuzworträtsel Sommerausgabe: Naturstrom Die Gewinner/-innen der Premium-Gutscheine: 1. Preis im Wert von CHF 500.00, Eduard Brühwiler, Turgi 2. Preis im Wert von CHF 300.00, Rita Vögeli, Eien-Kleindöttingen 3. Preis im Wert von CHF 200.00, Daniela Käser, Frick

Die Teilnehmer der Leserreise tauchten bei ihrer Fahrt in die mystische Aareschlucht ein und besuchten den Grimselstausee mit seinen Kraftwerken. Die Pumpspeicherkraftwerke dienen als Regelenergie fürs Stromnetz. Neben der Technik faszinierten die Millionen Jahre alten Mineralien in der Kristallkluft, die beim Kraftwerksbau 1974 entdeckt wurde. Impressum Herausgeberin: AEW Energie AG, Obere Vorstadt 40, Postfach, 5001 Aarau, aewon@aew.ch, www.aew.ch. Erscheint viermal jährlich und wird kostenlos verteilt. Redaktion: Elke Piller, AEW Energie AG, in Zusammenarbeit mit Braintrain AG, ein Unternehmen der

Trurnit Gruppe. Druckerei: Zofinger Tagblatt. Auflage: 77 000 Exemplare. Copyright: Die Inhalte dieses Magazins sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit schriftlicher Zustimmung der AEW Energie AG übernommen werden.

Die Gewinner der Swiss Quiz: Barbara Feldmann, Lausanne; Corinne Zimmermann, Fisibach; Barbara NyffelerFreitag, Aarau; Andreas Mahrer, Oeschgen; Esther Megert, Tegerfelden; Rudolf Walti, Tägerig; Urs Engesser, Bad Zurzach; Eveline Kym, Schupfart; Therese Netz, Rheinfelden; Orlanda Schnellmann, Luzern

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Hugo Strass

er, Max Gre ge

r und Pete

r Kraus

Alle Infos zur AEW ON

! Energiereise

23. Ok tober 2011 Reisetag: Sonntag, ab Baden-Rütihof Abfahrt: 09.00 Uhr gessen ink l. Eintritt und Mitta Sonderpreis: CHF 155.–

Twerenbold -Car

Einblick in die «Stromwelt CKW» vor dem KK

L.

ergiereise auf ww w.aewon.ch/en Informationen: online isen, oder bei Twerenbold Re en-Rütihof Bad 6 Im Steiacher 1, 540 e) : AE W ON! Energiereis ort nw (056 484 84 84 / Ken

Fotos: Obrasso Classic-Events, Twerenbold Reisen, CKW AG

Energiereise:

AEW ON! Musik-Legenden im KKL

Auf Energiereise mit AEW ON!, Twerenbold Reisen und mit ganz viel Swing! Die Fahrt führt ins Luzerner KKL, wo die deutschen Swing-Legenden Max Greger und Hugo Strasser gemeinsam mit Ur-Rock’n’Roller Peter Kraus auftreten. Ein Besuch in der «Stromwelt CKW» und das Mittagessen sind im Sonderpreis von CHF 155.– inbegriffen. Abfahrt am 23. Oktober 2011 um 09.00 Uhr ab Baden-Rütihof nach Rathausen bei Luzern, wo uns um 10.00 Uhr die «Stromwelt» der Centralschweizerischen Kraftwerke AG (CKW) erwartet. Wie kommt der Strom in Ihre Steckdose? Wie sieht Ihre persönliche Energieetikette aus? Diese und andere Fragen werden auf einer Führung einfach und sehr anschaulich beantwortet. Ein kleiner Apéro rundet den Besuch ab, bevor wir zum Mittagessen, bis ca. 15.00 Uhr, in ein nahes Restaurant fahren. Anschliessend fahren wir nach Luzern. Um 17.00 Uhr beginnt das Konzert im eindrucksvollen Konzertsaal des KKL.

Swing-Legenden Eine Legende der deutschen Showgeschichte, Max Greger, feiert den 85. Geburtstag. Das Jubiläum begeht er mit einer Tournee durch ausgewählte Städte, zusammen mit seinem langjährigen musikalischen Weggefährten Hugo Strasser und der Rock’n’Roll-Legende Peter Kraus, begleitet von der SWR Big Band. Nach dem Konzert, um zirka 20.00 Uhr Rückfahrt nach Baden-Rütihof. Ankunft gegen 21.00 Uhr. Informationen online unter:

www.aewon.ch/ www.ekson.ch energiereise

Anmeldung AEW ON! Energiereise

Name: Vorname: Strasse: PLZ/Ort: Telefon: Anz. Personen:

Melden Sie sich bis am 30.09.2011 an bei: AEW Energie AG, Abt. DU, Obere Vorstadt 40, 5001 Aarau

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AEW ON! Herbst 2011