Issuu on Google+

AEW

on!

Das Kundenmagazin der AEW Energie AG Fr체hling 2010 www.aewon.ch

Generation! Juvent: Energie aus reiner Luft Seite 4 Position! Vier S채ulen der Energiepolitik Seite 8 Pr채sentation! AEW Kunde zeigt Profil Seite 13

Position!

Inspiration! Ein Ausweis f체r Ihr Haus Seite 10


Faszination! AEW Fotowettbewerb

2 AEW

on!


Navigati Position!

AEW

on! -Themen

Generation! 4 Juvent: Energie aus reiner Luft

AEW ON! auf dem Weg

Position! 6

Liebe Leserin, lieber Leser

Die Energiebilanz von Peach Weber

Einfach ist es nie, Bewährtes aufzugeben. Einen bekannten Weg zu verlassen, ist immer auch mit Unsicherheiten verbunden. Trotz genauer Planung und seriöser Vorbereitung: Was man hinter sich lässt, das weiss man, was man gewinnt, kann man nie ganz genau wissen. Was wagen wir? Den neuen Auftritt unseres respektive Ihres Kundenmagazins. Sie halten es in der Hand: AEW ON!

Reaktion! 7 Lesermeinungen

Position! 8 Vier Säulen der Energiepolitik

Inspiration! 10 Nacktscanner fürs Haus

Präsentation! 13 AEW Kunde zeigt Profil

Innovation! 14 Das perfekte Ei

Aktion! 15 Kniffliges und dies und das

Region! 16 Den Kanton erwandern

Mit AEW ON! begehen wir einen neuen Weg. Dabei verfolgen wir das anvisierte Ziel mit viel Herzblut und grosser Motivation. Und vor allem auch mit Fachwissen und Verstand. Wir wollen Ihnen etwas bieten. Grosse Worte? Schauen und lesen Sie selbst. In dieser ersten Frühlings-Ausgabe erfahren Sie viel über Windenergie und über die VierSäulen-Energiepolitik des Bundes. Sie lesen, wie eine Thermografie-Aufnahme

@ AEW Fotowettbewerb Ein Bild und seine Geschichte. Zeigen Sie uns Ihr Bild online: Der Upload ist einfach.

@

www.aewon.ch

0001

www.aewon.ch

0000

Dieses Kästchen mit der Webadresse und den vier Zahlen ist ein Quicklink. Er ist immer da zu finden, wo auf Zusatzinformationen im Onlinemagazin verwiesen wird. Um dem Quicklink zu folgen, besuchen Sie www.aewon.ch. Rechts oben finden Sie das Kästchen mit dem Quicklink. Fügen Sie einfach die vier Zahlen ein und klicken Sie auf den Pfeil. So werden Sie direkt zum gewünschten Themenbereich geführt.

einer Liegenschaft in Untersiggenthal entsteht, wie sie ausgewertet wird und was es dabei zu beachten gilt. Wir sind immer auch aktuell mit Tipps und nützlichen Informationen. Wir lassen Fachleute sprechen und geben einem prominenten Komiker das Wort. Dies alles erwartet Sie in dieser Ausgabe. Und noch viel mehr. AEW ON! steht nicht für Einwegkommunikation. AEW ON! soll Plattform sein, ein Forum bieten, um alle Energiefragen kontrovers und weiterführend zu diskutieren. Wir haben die Spur gewechselt, den Kurs korrigiert, nicht um stillzustehen, sondern um weiterzukommen. Es interessiert uns, was Ihnen gefällt, was Sie vermissen, was Sie gerne anders haben möchten. Besuchen Sie uns online unter www.aewon.ch und treten Sie mit uns in den Dialog. Ich wünsche Ihnen anregende Lektüre.

Ganz herzlich Peter Bühler Vorsitzender der Geschäftsleitung AEW Energie AG

AEW

on!

3


Generation!

Rückenwind für Ökostrom

Die JUVENT SA vervierfacht im Berner Jura in den nächsten Monaten mit acht Grossturbinen ihre Windstromproduktion. «Die Windstromproduktion wird in der Schweiz zügig ausgebaut, auch wenn es ihr die rechtlichen Prozeduren nicht immer einfach machen», umschreibt Bernard Gutknecht von Suisse Eole, der Vereinigung zur Förderung der Windenergie in der Schweiz, die aktuelle Situation rund ums Thema Windenergie. Laut den Angaben des Ökostrom-Spezialisten sind derzeit in der Schweiz fünfzehn grosse Windturbinen im Betrieb, acht weitere sind in der Realisierungsphase. «Richtig spektakulär ist jedoch vor allem die Zahl jener Projekte, die in der Planungsphase sind und bis 2015 realisiert werden sollen», sagt Bernard Gutknecht. Nicht weniger als 18 Windparks mit weit über 100 Windrädern wollen in das Geschäft mit Ökostrom einsteigen. Auf Expansionskurs ist auch das grösste Windkraftwerk der Schweiz, die JUVENT SA auf dem jurassischen Mont-Crosin. Die Partnergesellschaft der sol-E Suisse AG, der Industriellen Werke Basel, der AEW Energie AG, der Group E Greenwatt SA und der Société des Forces Electriques de La Goule erzeugt mit ihren acht Windturbinen in den Gemeinden St-Imier, Courtelary, Villeret und Cormoret bei durchschnittlichen Windverhältnissen pro

4 AEW

on!

Jahr etwa neun Millionen Kilowattstunden Strom. Die JUVENT SA und die Partnergesellschaften verkaufen diese Strommenge, die ungefähr dem Jahresbedarf von 3000 Haushaltungen entspricht, zu marktgerechten Bedingungen an energie- und umweltbewusste Privatkunden, Firmen und Gemeinden im Versorgungsgebiet ihrer Partner. Zum Vergleich: Der gesamte Stromverbrauch betrug in der Schweiz im Jahr 2008 rund 60 Milliarden Kilowattstunden. Etwa 60 Prozent davon, also über 35 Milliarden wurden mit erneuerbarer Energie – zum grössten Teil Wasserkraft – abgedeckt. Die einheimische Windstromproduktion beträgt zurzeit rund 27 Millionen Kilowattstunden pro Jahr, das heisst etwa 0,05 Prozent des schweizerischen Stromverbrauchs. Ein Blick zurück. Die ersten drei Windturbinen des dänischen Herstellers Vestas mit je 600 kW Leistung wurden 1996 auf dem Mont-Crosin errichtet. Mit der wachsenden Nachfrage nach Windstrom kamen in den Jahren 1998 und 2001 drei weitere Turbinen dazu. 2004 schliesslich wurden die bislang leistungsstärksten Turbinen 7 und 8 mit verbessertem Wirkungsgrad erstellt.

Mit der Errichtung von acht zusätzlichen, je zwei Megawatt starken Windturbinen wurde im Herbst des vergangenen Jahres der nächste Ausbauschritt des Windparks in Angriff genommen. Die topmodernen Grossturbinen (s. Kasten) sollen die Jahresproduktion der grössten Windanlage der Schweiz ab Herbst 2010 vervierfachen. Besonders umweltfreundlich: Das Projekt, das sich die JUVENT SA 52 Millionen Franken kosten lässt, wird dank neuartigen Baumethoden und dem Einsatz modernster Geräte sehr umweltschonend umgesetzt. So werden die für die Schwertransporte benötigten Zufahrten nur temporär erweitert und nach der Turbinenmontage wieder naturnah zurückgebaut. Zudem wird das Aushubmaterial vor Ort wieder eingebaut, was die erforderlichen Lastwagenfahrten auf ein Minimum reduziert.

In Kürze Vestas V90 – 2 MW Rotor Durchmesser Blattanzahl Turm

90 Meter 3

Nabenhöhe

95 Meter

Gewicht Maschinenhaus

68 Tonnen

Rotor Turm Betriebsdaten Einschaltgeschwindigkeit

38 Tonnen 200 Tonnen 2,5 m/s

Nennwindgeschwindigkeit

13 m/s

Abschaltwindgeschwindigkeit

25 m/s


Generation!

Imposantes Spiel von Natur und Technik, Foto: Stephan Bögli

Erlebnispfad Mont-Soleil und Mont-Crosin

JUVENT-Partner

Mitte Mai dieses Jahres nimmt der rund fünf Kilometer lange Erlebnispfad im bedeutendsten schweizerischen Zentrum für Sonnen- und Windenergie seine 14. Saison in Angriff. Der weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Pfad zwischen Mont-Soleil und Mont-Crosin, der bisher von weit über 600 000 Personen besucht worden ist, wartet mit leicht verständlichen Informationsposten, der Präsentation des geplanten Ausbaus des Windkraftwerkes sowie neuen Verpflegungsmöglichkeiten auf. Besichtigungen sind zu Fuss, mit Pferdewagen, Velos und ganz besonderen Trottinetts möglich. Rechtzeitige Voranmeldung für Führungen oder Kutschenfahrten wird dringend empfohlen. Weitere Informationen: www.juvent.ch

• sol-E Suisse AG / BKW FMB Energie AG, www.bkw-fmb.ch / www.solesuisse.ch • Industrielle Werke Basel, www.iwb.ch • AEW Energie AG, www.aew.ch • Groupe E Greenwatt SA, www.groupe-e.ch / www.greenwatt.ch • Société des Forces Electriques de La Goule, www.lagoule.ch

AEW

on!

5


Position!

«Es ist dringend nötig, dass wir das Klima in Ruhe lassen» Unser Interviewpartner, der Aargauer Starkomiker Peach Weber: Er zieht Energiebilanz und würde am liebsten zu jedem seiner zahlreichen Auftritte mit dem Velo anreisen. Der Mann aus Hägglingen über erneuerbare Energien und über menschliche Einfalt.

Sie bezeichnen sich selbst als «1. Bio-Komiker der Schweiz» und geben als Lieblingsauto das Velo an. Die Umwelt liegt Ihnen offenbar ganz schwer am Herzen? Leider ist dieser Job nicht biologisch wertvoll zu erledigen. Die Auftritte finden in der ganzen Schweiz statt, man ist mit viel Gepäck unterwegs, da ist man leider auf das Auto angewiesen, man braucht Strom für Ton und Licht, da kommt man nicht dran vorbei. Es geht aber auch eher darum, dass wir als Gemeinschaft endlich die Energie intelligenter herstellen sollten. Der Mensch weiss seit Jahrzehnten, dass er das Öl ersetzen muss, er wird es erst tun, wenn der letzte Tropfen verbraucht ist. Und so lange müssen wir uns auch von Trotteln wie Ghadhafi auf der Nase rumtanzen lassen.

Tourneedaten 2010: www.peachweber.ch

Wie sieht denn Ihre ganz persönliche Energiebilanz aus?

Peach Weber, Treibhauseffekt, Gletscherschmelze, Jahrhunderthochwasser: Haben solche Begriffe aus dem «Vokabular des Schreckens» im Repertoire eines Komikers überhaupt Platz?

Eigentlich hundsmiserabel, um ehrlich zu sein. Einzige dürftige Entschuldigung: Ich bin aufgewachsen in der Stimmung «Der Mensch fliegt zum Mond und nutzt jetzt die Atomkraft». Im Nachhinein eine lächerliche Fehleinschätzung, die Atomkraft schiebt das Problem nur etwas hinaus, löst es aber nicht.

Peach Weber: Aber sicher, die meisten Komiker sind helle Köpfe und die interessieren sich dafür, was in der Welt geschieht. Es ist ja nicht die Frage, wie wir das Klima in den Griff bekommen, es ist eher dringend nötig, dass wir das Klima in Ruhe lassen. Der Mensch will immer alles unter Kontrolle bringen und merkt nicht, dass er dafür viel zu einfältig ist.

6 AEW

on!

Wie halten Sie es mit Energiesparen in den eigenen vier Wänden? Ich versuche schon, zu machen, was geht, Temperatur nicht zu hoch stellen, recyceln. Da bin ich wirklich Spitze. Ich kann nichts wegwerfen, was man auf die Sammelstelle bringen könnte. Und ich rege mich masslos auf, dass es keine

richtige Sammelstelle für die Millionen CDs gibt, die jährlich im Müll landen, «gopfriedschtutz»!

Als Vater einer 14-jährigen Tochter: Wie schärfen Sie deren Verständnis für Umweltfragen? Ich bringe ihr bei, dass man Rohstoffe nicht verschwenden soll, aber ich glaube, dieses Thema bearbeitet die Schule sehr gut. Meine Hoffnung sind die Jungen, sie sind der Quell für Ideen, Lösungen. Ich glaube an sie!

Zu guter – oder schlechter – Letzt: Macht die Schweiz genug im Bereich erneuerbare Energien? Respektive wo besteht der grösste Nachholbedarf? Die Schweiz macht es so, wie alle anderen Länder auch. Solange es noch Öl hat, ist es noch nicht so dringend. Solange noch kein KKW bei uns in den Boden schmilzt, weil ein Eichhörnchen eine Leitung anknabbert, so lange machen wir nur Kosmetik. Langsam dämmert es uns, dass unsere einzige Chance ist, Dinge zu bauen, die schon grundsätzlich weniger Energie brauchen. Aber eine Dämmerung kann lange dauern.

Nutzen Sie unsere Angebote: AEW Naturstrom

@

www.aewon.ch

0002


Reaktion!

Lesermeinungen Ganz spontan, was fällt Ihnen zu Windenergie ein?

Können Sie sich einen Windpark auf der Staffelegg vorstellen?

Andrea Obrist, Aarau: Alternativen sind eh immer gut. Und bei den vermehrt auftretenden Unwettern mit immer stärkeren Winden macht es doch Sinn, diese Gratisenergie zu nutzen. Es gilt, aus dem Negativen das Positive zu gewinnen.

Don Quichotte auf der Staffelegg! Wieso nicht? Den Kampf gegen Windmühlen hat er bekanntlich verloren. Wäre spannend zu sehen, wie es ihm auf der Staffelegg erginge. Meine Sympathien gehören Don Quichotte. Wäre aber froh, wenn die Windenergie obsiegen würde.

Hans Kocher, Dulliken: Mir gefallen Windräder nicht. Sie sind viel zu massiv, zu gewaltig und stören die Landschaft. Zudem glaube ich nicht, dass Windkraft in der Schweiz eine grosse Zukunft hat. Im Gegensatz zu Afrika oder dem Norden hat es bei uns für Windparks viel zu wenig Landreserven.

Überhaupt nicht. Die Dimensionen der heutigen Windräder sind mir schlichtweg zu gross. Zudem kann ich mir vorstellen, dass die Windräder auch akustisch stören. Ich finde, mit Erdwärme oder Sonnenenergie haben wir in der Schweiz bessere alternative Energiequellen.

Marianne Würsch, Gränichen: Eine Windkraftanlage habe ich vor Jahren in den USA gesehen. Die über 20 Windräder haben bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Auch wenn ich den genauen Nutzungsgrad nicht kenne, kann ich mir vorstellen, dass Wind auch bei uns eine Alternative zur herkömmlichen Energiegewinnung sein könnte.

Ja, warum nicht? Ein Windpark auf der Staffelegg müsste ja nicht bedeuten, dass es keinen Platz mehr für Land- und Waldwirtschaft haben würde. Zudem finde ich Windräder sehr ästhetisch. Die filigranen Bauwerke haben auf mich eine sehr beruhigende Wirkung.

Patrick Koch, Schöftland: Ein Windrad habe ich bei meinem Götti im Entlebuch gesehen. Über die Ästhetik dieser eindrücklichen Bauwerke kann man streiten, aber es ist sicher sinnvoll, aus Wind Strom zu gewinnen. Denn Wind ist ja immer vorhanden – auch in unseren Breitengraden.

Grundsätzlich schon. Allerdings bin ich der Meinung, dass man nicht zu viele Windräder auf einmal aufstellen sollte. Abgesehen davon würde es mich auch nicht stören, wenn auch in meinem Wohnort Windräder stehen würden. Strom braucht schliesslich ja auch jeder.

Auch Ihre Meinung interessiert:

@

www.aewon.ch

0003

AEW

on!

7


Position!

Auf gutem Grund gebaut Säulen sollen tragen. Eine reicht nicht. Zwei sind zu wenig. Drei sind vielversprechend. Vier genau richtig. Die Vier-Säulen-Energiepolitik des Bundes. Eine Erklärung. Das Ziel der schweizerischen Energiepolitik ist der nachhaltige Umgang mit Energie. Bereits im Frühling 2007 hat der Bundesrat entschieden, seine Energiepolitik auf vier Säulen abzustützen: Energieeffizienz, den vermehrten Einsatz von erneuerbaren Energien, den Ersatz und den Neubau von Grosskraftwerken und schliesslich auch auf die Energieaussenpolitik.

8 AEW

on!

Die Säulen eins und zwei, Energieeffizienz und Förderung erneuerbarer Energien, machen ein nachhaltiges Energiesystem Schweiz, welches sich an der 2000-Watt-Gesellschaft* orientiert, möglich. Der Bundesrat: «In einer langfristigen Optik wird geprüft, wie der Weg zu einer 2000-Watt-Gesellschaft auszugestalten wäre, die dank starker Effizienzsteigerung der Energieverwendung mit

einem Drittel des heutigen Energieleistungsbedarfs auskommen und diesen zu einem grossen Teil durch erneuerbare Energieträger decken kann.» Zur Umsetzung der Idee der «Vier Säulen» wurden acht Aktionspläne verabschiedet. Sie gelten als wichtige Umsetzungsinstrumente der Energiestrategie. Der Aktionsplan für die Energieeffizienz umfasst zum Beispiel 15 Massnahmen mit dem klar definierten Ziel, den Verbrauch fossiler Energieträger zwischen 2010 und 2020 um 20 Prozent zu senken.


Position! Ein hohes Energiesparpotenzial ortet der Bund im Gebäudebereich. Aber leider – so die Verantwortlichen – fehle den Hausbesitzern und Investoren oft das nötige Wissen über Energiefragen. Eine Tatsache, der die AEW Energie AG mit ihren neuen Publikationen «AEW ON!» vermehrt Rechnung trägt und allen Interessierten Informationen zum richtigen und sinnvollen Umgang mit jeglicher Art von Energie liefern. Der Aktionsplan «Erneuerbare Energie» sieht vor, den Anteil an erneuerbaren Energien um mindestens 50 Prozent zu erhöhen. Diese Massnahme wird von der seit 2009 wirksamen Einspeisevergütung für erneuerbaren Strom mitgetragen. Der Bundesrat bekennt sich in seiner Energiestrategie klar zu den Grosskraftwerken, insbesondere zu den Kernkraftwerken. Die Potentiale der erneuerbaren Energien – inklusive der Wasserkraft – reichen mittelfristig nicht, den Strombedarf zu decken, zumal auch fossile

Energien verstärkt durch Elektrizität unterstützt werden (Wärmepumpen). Auch bei einer Zustimmung des Volkes zur Rahmenbewilligung eines Kernkraftwerkes sieht der Bundesrat die Möglichkeit einer zeitlich begrenzten Versorgungslücke*. Als Übergangslösung befürwortet er allenfalls Gaskombikraftwerke. Das internationale Umfeld hat sich in letzter Zeit stark verändert. Die Schweiz ist schon lange keine Insel mehr. Die internationale Zusammenarbeit wird immer wichtiger. Bilaterale wie auch multilaterale Verhandlungen sollen die Versorgungssicherheit gewährleisten.

Weitere Informationen: www.bfe.admin.ch

@

www.aewon.ch

0004

*Versorgungslücke: In den letzten zehn Jahren stieg der Stromverbrauch jährlich um 1,7 Prozent. Bei weiter steigendem Stromverbrauch muss die Schweiz ab 2012 mit Engpässen rechnen (www.axpo.ch). Ab 2020 gehen die KKW Beznau I und II sowie Mühleberg vom Netz. Zudem laufen wichtige Importverträge aus. Diese Situation hat die Diskussion um die sogenannte «Strom- oder Versorgungslücke» ausgelöst.

*2000-Watt-Gesellschaft: Die Vision der 2000-Watt-Gesellschaft sieht eine kontinuierliche Absenkung des Energiebedarfs auf 2000 Watt vor. Dieses Ziel soll so rasch wie möglich erreicht werden. Bis ins Jahr 2050 kann sich der Anteil an fossilen Energien von heute 3000 Watt auf 1500 Watt pro Person halbieren. Der weit gefasste Zeithorizont hat triftige Gründe: Der Wandel bedingt eine rigorose Anpassung der Infrastruktur und eine intelligente Lebensweise, sonst bleibt die 2000-Watt-Gesellschaft eine Vision. www.novatlantis.ch

Elektrizitätsversorgung im europäischen Kontext Strom ist ein Handelsgut. Der Preis wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. «Mit der wachsenden Nachfrage nach Strom und der Stilllegung von Kernkraftwerken drohen in der Schweiz Engpässe bei der Elektrizitätsversorgung. Bislang wurden Optionen zur Überbrückung einer Versorgungslücke oft so diskutiert, als ob die Schweiz in Europa eine Strominsel darstellen würde», sagt Urs Meister, Autor und Energieexperte bei Avenir Suisse. Tatsächlich ist die

Schweiz eng in den europäischen Markt eingebunden. Einerseits ist die Schweiz während fast der Hälfte des Jahres auf Importe angewiesen, weil die inländische Produktion die Nachfrage nicht decken kann. Andererseits entwickeln sich die Schweizer Stromgrosshandelspreise verstärkt im Gleichklang mit den europäischen. Meister weiter: «Neue Kohlekraftwerke in Europa, ein deutscher Ausstieg aus der Kernenergie oder ein italienischer Wiedereinstieg haben direkte Konsequenzen in Bezug auf Preise und Versorgungssicherheit in der Schweiz. Strategien für eine künftige Stromversorgung müssen daher den eu-

ropäischen Kontext einschliessen. «Die Studie von Avenir Suisse illustriert die Vorteile einer Strategie, welche auf den Bau neuer Kernkraftwerke setzt.» Neue erneuerbare Energien, Importe, aber auch Gas- und Dampfturbinenkraftwerke drohen dagegen kostspielige Alternativen zu werden, bei denen das Schweizer Preisniveau sich dem hohen italienischen annähern würde.» Die Publikation dazu: Meister, Urs: Strategien für die Schweizer Elektrizitätsversorgung im Europäischen Kontext; Avenir Suisse, Zürich 2008, www.avenir-suisse.ch

AEW

on!

9


Inspiration!

Nacktscanner fürs Haus oder: je blauer, je besser

Hagenbuchs Haus zeigt keine undichten Stellen

Ein extra gekipptes Fenster verrät den Wärmeverlust Fotos: Martin Oehme, ibih AG

Zum Vergleich: Diese unbekannte Liegenschaft zeigt definitiv zu viel Rot

Die Thermografie macht sichtbar, was dem menschlichen Auge verborgen bleibt. Sie zeigt farbenreich die thermischen Schwachstellen in der Gebäudehülle. Rot zeigt warme Bereiche, Blau eher kalte. Ein Lokaltermin bei den Hagenbuchs in Untersiggenthal bringt Licht ins Dunkel. AEW ON! ist mittendrin statt nur dabei. Dorli Hagenbuch freut sich im Stillen und gibt nur sehr verhalten Auskunft. Dieser Rummel um ihr Haus und ihre Person scheint ihr zu viel des Guten. Trotzdem – etwas stolz ist sie schon, man spürt es, man merkt es ihr an. Denn ihre Bemühungen tragen Früchte,

10 AEW

on!

ihr Engagement für mehr Energieeffizienz in den eigenen vier Wänden bleibt offensichtlich nicht ohne Folgen. Es naht die Stunde der Wahrheit. Bald wird sich zeigen, was erste Massnahmen, die Gebäudehülle besser abzudichten, gebracht haben. Familie Hagenbuch hat

in mehreren Etappen sämtliche Fenster ihrer 1955 erbauten Liegenschaft ersetzt. Im kommenden Sommer folgt der nächste grosse Schritt. Die Ölheizung muss einer Wärmepumpe weichen. Anselm Hagenbuch ist Leiter Wärmecontracting bei der AEW Energie AG. Er referiert viel über Wärme und den damit verbundenen Energieverbrauch. Aber er spricht nicht nur, er handelt auch. Nicht zuletzt dank der tatkräftigen Unterstützung seiner Frau. Dorli Hagenbuch ist dem Aufruf der Wohngemeinde gefolgt, eine Infrarotaufnahme ihrer Liegenschaft zum Vorzugspreis von


Inspiration! 119 CHF zu erstellen. An einem kalten Januarabend ist es so weit. Es geht los. Die Infrarotkamera der Firma ibih AG schiesst erste Bilder. Martin Oehme, der sie bedient, ist Fachmann und kommentiert, was er macht, wie er vorgeht und was auf den Bildern zu sehen ist. Daher eine erste Frage an ihn:

Herr Oehme, bitte sagen Sie uns, wie läuft eine Thermografie-Aktion typischerweise ab? Martin Oehme: Der Hauseigentümer erhält ca. eine Woche vor der Objektbegehung seinen Termin telefonisch mitgeteilt. Pünktlich zum Termin meldet sich der Thermograf beim Eigentümer. Martin Oehme mit seinem Arbeitsgerät, der Thermografiekamera, im TV-Interview für aewon.ch

Welche Bedingungen müssen für Thermografie-Aufnahmen gegeben sein? Der Temperaturunterschied zwischen innen und aussen muss mindestens 10° Celsius betragen und es darf keine Sonne scheinen.

Gibt es typische Gebäudeschwachstellen? Bei älteren und unsanierten Gebäuden befinden sich im Bereich der Aussenwände, Fenster und eventuellen Heizkörpernischen häufig energetische Schwachstellen, aber auch ungedämmte Dächer zeigen häufig hohe Verluste.

Wie werden Aufnahmen ausgewertet? Die Aufnahmen werden nach dem Termin durch einen unabhängigen Experten nach dem Schulnotensystem bewertet.

Wer sollte Thermografieaufnahmen machen lassen und warum? Energetische Schwachstellen können sich hinter jeder Gebäudehülle verbergen, deshalb empfehlen wir jedem Hauseigentümer Infrarotbildaufnahmen.

Welche Vorbereitungen muss ein Hausbesitzer treffen, wenn er Aufnahmen durchführen lassen will? Der Hauseigentümer muss etwa 12 Stunden im Vorfeld das Gebäude gleichmässig auf mindestens 20 Grad beheizen, Fenster und Türen geschlossen halten und die Rollläden öffnen.

Erhält man nach der Aktion konkrete Tipps und Hinweise, wie energetische Schwachstellen zu beseitigen sind? Ergeben sich aus der Auswertung energetische Schwachstellen, erhält der Hauseigentümer allgemein gefasste und unabhängige Modernisierungsempfehlungen.

Mit welchen Kosten ist bei einer Gebäude-Thermografie zu rechnen? Durch Aktionswochen und der damit verbundenen erhöhten Nachfrage können Infrarotbildaufnahmen häufig für einen Preis unter 150 CHF pro Objekt angeboten werden.

Martin Oehme (Mitte) erklärt die Thermografie, Dorli Hagenbuch (rechts) und Tommy Beier (links) hören gespannt zu

Die Bilder sind geschossen. Rund 15 Minuten hat die Aktion gedauert. Die Nacht in Untersiggenthal ist noch kälter geworden. Dorli und Anselm Hagenbuch aber stört es nicht. Die Bilder bestätigen, was sie gehofft haben, ihr Haus ist gut isoliert. Das Video dazu sehen Sie auf:

@

www.aewon.ch

0005

Mehr Informationen über «Bauen und Wohnen»

@

www.aewon.ch

0006

AEW

on!

11


Inspiration!

Energiestadt Untersiggenthal

GEAK®, der Gebäudeenergieausweis, und was es damit auf sich hat Der Gebäudeenergieausweis der Kantone stuft ein Gebäude aufgrund seiner Gesamtenergieeffizienz (Gebäudehülle und Haustechnik) ein. Aufgrund des berechneten Energiebedarfs wird das Gebäude auf der Energieetikette in Klassen einer Skala von A bis G eingeteilt. Der GEAK® schafft einen benutzerunabhängigen Vergleich zu anderen Gebäuden. Der Beratungsbericht zum GEAK® ist individuell auf das Gebäude abgestimmt. Er dokumentiert die Objekt- und Energiedaten und liefert eine Bestandsaufnahme der Gebäudehülle und der Haustechnik. Gezielte Massnahmenvorschläge helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das Energiesparpotenzial wird auf der letzten Seite in klaren und eindrücklichen Zahlen ausgewiesen.

Der GEAK® sowie die darauf aufbauenden Beratungsberichte können von jeder zertifizierten Fachperson ausgestellt werden. Entsprechende Experten und Expertinnen sind auf der Internetseite www.geak.ch unter «GEAK® Light» und «Zertifizierte Experten» auffindbar.

Beachten Sie auch die diesbezüglichen Förderungen des Kantons Aargau. www.energie.ag.ch www.energiefranken.ch

@

Das Haus der Hagenbuchs in Untersiggenthal bei Tageslicht

12 AEW

on!

www.aewon.ch

0007

Das Label Energiestadt ist ein Leistungsausweis für Gemeinden, die eine nachhaltige kommunale Energiepolitik vorleben und umsetzen. Energiestädte fördern erneuerbare Energien, umweltverträgliche Mobilität und setzen auf eine effiziente Nutzung der Ressourcen. Energiestadt ist ein Programm von EnergieSchweiz. www.energiestadt.ch

Energieeffizienz Tipps und Tricks Energiesparen und umweltbewusstes Handeln finden heute in der Bevölkerung hohe Akzeptanz und mündeten in einer breit angelegten öffentlichen Diskussion. Der Wunsch nach Tipps und Tricks ist gross.

@

www.aewon.ch

0008


Präsentation!

AEW Kunde zeigt Profil An drei Standorten produziert die Ernst Schweizer AG, Metallbau ihre hochwertigen Produkte. Das neueste Büround Fabrikationsgebäude steht in Möhlin. Ein Besuch vor Ort. Dunkel ist es noch an diesem kalten Januarmorgen an der Bäumlimattstrasse in Möhlin. Trotzdem, die Konturen des vor fünf Jahren im Minergie-Standard erbauten Büro- und Fabrikationsgebäudes der Ernst Schweizer AG zeichnen sich deutlich vor dem grauen Nachthimmel ab. Der Bau steht – einem Solitär gleich – ruhig und gelassen. Die schlichte Eleganz verrät nicht viel vom Innenleben. Wer jedoch eintritt, erfährt so manches über das sinnvolle Bauen und vom verantwortungsvollen Umgang mit kostbaren Ressourcen. Er erkennt die konsequenten Bemühungen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern optimale Arbeitsplätze zu bieten. Patrick Wissler ist Geschäftsbereichsleiter Holz/Metall-Systeme und Stellvertreter des Unternehmensleiters. Er führt durch den Betrieb, nicht ohne zuerst aus dem Leitbild die vier Schweizer-ErfolgsPunkte (SEP) zu zitieren: kundenorientierte Leistung, Umwelt, Wirtschaftlichkeit sowie Mitarbeiter und Gesellschaft. Alle vier Punkte stehen unverrückbar im Zentrum des Firmenleitbildes. Was sofort auffällt: Der Industriebetrieb in Möhlin ist offen und hell. Transparent wie die Firmenpolitik. Am Standort in Möhlin werden Metallrahmen für Holz/ Metall-Fenster hergestellt. Fast alles läuft computergesteuert. Fachleute aber stehen auch hier im Einsatz. Die Alumini-

Die Schweizer-Fabrikationshalle in Möhlin: Patrick Wissler (links), Geschäftsbereichsleiter Holz/Metall-Systeme, und Hans Ruedi Schweizer (rechts), Unternehmensleitung, bauen auch für ihre Mitarbeiter

Machen Sie es wie die Ernst Schweizer AG in Möhlin. Beziehen Sie ausschliesslich AEW Flussperle Strom. Sie können darauf vertrauen, dass die AEW Flussperle zu 100 Prozent im Wasserkraftwerk Augst produziert wird. Von dort gelangt diese Energie im normalen Stromnetz zu Ihnen nach Hause. Weil ins Stromnetz auch die Energie anderer Herkunft eingespeist werden muss, erhalten Sie nicht ausschliesslich Strom der AEW Flussperle. Es ist jedoch sichergestellt, dass die von Ihnen gekaufte Energie aus dem Wasserkraftwerk Augst ins AEW Netz eingespeist wird. Das Kraftwerk Augst ist zertifiziert durch TÜV SÜD. Die Energiebuchhaltung des Werks wird durch die AEW Energie AG sowie eine unabhängige Prüfinstanz regelmässig überprüft. Ernst Schweizer AG, Metallbau, 8908 Hedingen, www.schweizer-metallbau.ch Das Unternehmen beschäftigt 552 Mitarbeitende, davon 44 Lernende und erzielte 2008 einen Umsatz von 139 Mio. Franken.

umprofile werden automatisch aus dem Hochregallager geholt, auf Mass und Gehrung geschnitten, zu Metallrahmen verarbeitet, beschriftet und verpackt. Alles beinahe lautlos und in kürzester Zeit. Hier wird Hochwertiges produziert. Aber nicht auf Kosten der Umwelt. Der Betrieb in Möhlin bezieht ausschliesslich AEW Flussperle Strom. «Der kostet zwar 1,076 Rappen mehr pro Kilowattstunde. Jeder einzelne Rappen ist aber ganz hervorragend investiert», sagt Patrick Wissler, um gleich den künftigen Stromverbrauch zu definieren: «Jedes Jahr zwei Prozent weniger.» Dies ist möglich, weil die Ernst Schweizer AG Wert auf einen hochmo-

dernen Maschinenpark legt. Neue Elektromotoren verbrauchen deutlich weniger Strom als ältere Aggregate. Rund zwei Millionen investiert die Firma jedes Jahr in neue Produktionsanlagen. Es ist hell geworden in Möhlin. Von aussen sind die drei Gebäudeteile nun gut zu erkennen. Die eingeschossige Produktionshalle mit ihren 4150 Quadratmetern Nutzfläche, das vollautomatische Profilkassetten-Lager und schliesslich das 4000 Kubikmeter umfassende Bürogebäude. Ein Solitär im Industriegebiet von Möhlin, der hoffentlich bald viele Nachahmer findet.

AEW

on!

13


Innovation!

Kurz vor Ostern: das perfekte Ei Seit Adolf Ogi in seiner Funktion als Bundesrat vor laufender Kamera im Schweizer Fernsehen Eier kochte, wissen wir, Energiesparen beginnt ganz am Anfang, im Kleinen, im Ursprung: beim Ei. Sie denken, es sei alles gesagt, geschrieben übers Eierkochen? Falsch. Alles ist anders. Ganz anders. Eierkochen ist eine Kunst. Sie zu beherrschen, verlangt das Feingefühl und den Spürsinn eines Fünf-Sterne-Kochs. Es ist die ultimative Herausforderung. Zuerst braucht es das richtige Ei, den perfekten Rohling. Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Vom Biobauer? Nochmals falsch! Das Ei aller Eier bringt der Hase, der Osterhase. Er tut dies in einem Chrättli, welches er auf dem Rücken trägt. Seit Langem schon. Und zwar wissenschaftlich belegt. Ein Medizinprofessor aus Heidelberg sichtete die ersten mit Eiern beladenen

Agenda

Hasen bereits 1678 in der Pfalz, am Oberrhein und im nahen Elsass. Ist das Ei endlich im Garten gefunden, ist es zu spät, weil ja bereits gekocht. Es gilt die ungekochten zu finden. Die so selten und so schwer zu finden sind wie Trüffel im hintersten Piemonteser «Chrachen». Ist es aber gefunden – oh Wunder! –, dann vorsichtig in die Küche damit. Acht bis zehn Minuten in leicht kochendem Wasser – das Ei darf nicht hüpfen, sonst geht es kaputt, braucht die ovale Kostbarkeit. Bitte in kleinem Pfännchen mit nur wenig Wasser garen. Schreckt man das Ei mit kaltem Wasser ab, wird das Kochen, das sonst noch drei Minuten weitergehen könnte, abrupt

AZ-Goldläufe Bei den AZ-Goldläufen Stempel sammeln und mit etwas Glück und mindestens 6 Stempeln eines der 100 Goldvreneli gewinnen! Die nächsten Startgelegenheiten; 27.03. Badener Limmatlauf 03.04. GP Fricktal 25.04. Aargauer Volkslauf 22.05. Pfingstlauf Wohlen 29.05. Lenzburger Lauf www.a-z.ch

on!

Wie man Eier richtig kocht, lesen Sie auf

@

www.aewon.ch

0009

Die AEW Energie AG unterstützt als Wirtschaftspartnerin verschiedene Veranstaltungen im Aargau.

Halt-Festival, Lengnau Das nächste Festival findet neu vom 28. bis 30. Mai 2010 statt. www.halt-festival.ch

14 AEW

beendet. Das ist wichtig. Kennt man die industriell gekochten Eier, weiss man, wie unappetitlich grün, ja gar blau die Dotter oft sind. Dies rührt von der Tatsache, dass der Eidotter während des zu langen Kochvorgangs Eisen freisetzt und mit anderen Stoffen in einer chemischen Reaktion Eisensulfid bildet. In geringer Dosis ungefährlich, aber trotzdem unschön.

75 Jahre Aargauer Wanderwege Wanderung Lenzburg–Esterliturm–Eichberg–Villmergen mit Besichtigung der Brauerei Erusbacher Sonntag, 16. Mai 2010 Das gesamte Wanderprogramm 2010 finden Sie unter: www.aargauer-wanderwege.ch AEW Brass Band Fricktal Samstag, 1. Mai, 20 Uhr, Saalbau Stein Sonntag, 2. Mai, 17 Uhr, Gemeindesaal Herznach www.aewbrassbandfricktal.ch

Weitere Veranstaltungen:

@

www.aewon.ch

0010


Aktion!

Mitmachen und gewinnen Vorname von Maradona

Abneigung

männ- französisch: liches Fürwort Sommer

pro

Eigenschaftswort

Liebesgott

geballte Hand Märchenfrau

Gewässer

4

Ziffer

freies Land, das Grüne

2 Elch

1

böse, schlimm

Frau von Jakob

9

1. – 3. Preis: Solartasche «sakku.worker Variante direkt» im Wert von 250 CHF 4. und 5. Preis: CLICK – der Standbykiller im Wert von 89 CHF

6 EDV-Infor mationseinheit

Handelsbrauch französischer Fürstentitel

spanisch: ja

arabisch: Vater englische Anrede Baumteil

Lebensende kurzer Moment

Ausruf Internetdes Tri- Kürzel umphes Island

8 Ort im Tessin

3

4

RM093666

5

201001

6

7

8

9

Jedes richtige und rechtzeitig eingesandte oder online eingegebene Lösungswort nimmt an der Verlosung teil. Die GewinnerInnen werden von der AEW Energie AG schriftlich benachrichtigt und erklären sich damit einverstanden, dass ihr Name ohne Adressangaben in der nächstfolgenden Ausgabe des AEW ON! publiziert wird. Mitarbeitende der AEW Energie AG und deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen mit einer Schweizer Adresse. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

Gratistickets

für das Konzert

«Postcard from the USA»
 Samstag, 12. Juni 2010 in Baden

Nehmen Sie an der Verlosung teil:

@

7

Machen Sie mit

5

Lösungswort: 2

3

Fussball- Bühnenaufzug club von Mailand auf diese Weise

englischer Pferderennplatz

1

Wir verlosen

AutoversicheEuropäer rung

Senden Sie eine Postkarte mit dem richtigen Lösungswort an AEW Energie AG, Kreuzworträtsel, Obere Vorstadt 40, Postfach, 5001 Aarau oder geben Sie Ihr Lösungswort online ein:

@

www.aewon.ch

0011

Einsendeschluss ist der 31. März 2010.

Impressum Herausgeber: AEW Energie AG, Obere Vorstadt 40, Postfach, 5001 Aarau, aewon@aew.ch, www.aew.ch Erscheint: viermal jährlich und wird kostenlos verteilt Redaktion: Elke Piller (AEW Energie AG) in Zusammenarbeit mit Margrit Stöckli (Braintrain AG) Layout: Braintrain AG, ein Unternehmen der Trurnit Gruppe / Text: Heinz Haug, Peter Belart Fotos: Beni Basler, Martin Oehme (ibih AG), Stephan Bögli, Archiv AEW Energie AG / Titelfoto: Comstock images Druck: Binkert Druck AG, Laufenburg / Auflage: 80 000 Exemplare

www.aewon.ch

0012

klimaneutral gedruckt 225-53213-0210-1024

AEW

on!

15


Region!

Das Glück vor der Haustüre Löwenzahn, Hahnenfuss, Gänseblümchen und Kriechender Günsel – und mitten im saftigen Grün die Wanderschuhe, die nur darauf zu warten scheinen, dass wir sie anziehen und uns auf den Weg machen. Wandern, reisen, unterwegs sein: Begriffe, die

16 AEW

on!

uns das ganze Leben im wörtlichen und im übertragenen Sinne bewegen. Der Aargau wird oftmals in abwertendem Sinne als Durchgangskanton bezeichnet. Wer sich aber die Freude machen will, diesen Ausdruck wörtlich umzusetzen und «durch den Kan-

ton zu gehen», der wird schon hier, vor der eigenen Haustüre, Beglückendes erleben. Garantiert! Mehr dazu:

@

www.aewon.ch

0013


AEW ON! Frühling 2010