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Atherosklerose
Atherosklerose wird vor allem als Lipid- und Entzündungserkrankung verstanden. Ein Review im European Heart Journal rückt eine Zellpopulation in den Mittelpunkt, die lange unterschätzt wurde: vaskuläre glatte Muskelzellen.
PHARMAZIE & MEDIZIN
04 Atherosklerose: Die Rolle glatter Muskelzellen
06 Studie: Optimale Magnesiumversorgung
08 Mentale Gesundheit: Berufsfeld mit Zukunft
10 Medizin- & Pharma-News
PSYCHIATRIE, PSYCHOLOGIE & PSYCHOTHERAPIE
11 Transitionspsychiatrie: Standards fehlen
12 Psychiatrische Versorgung: Steigende Nachfrage
14 Neuropsychologie: Demenzrisiko und Lebensstil
15 Hörverlust: Folgen für die Gedächtnisleistung
16 Einsamkeit: Welche individuell-psychologischen Interventionen können helfen?
Axel C. Moser & Philipp Ita Herausgeber
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Transitionspsychiatrie
Für nahezu die Hälfte der Patienten in der Kinder- und Jugendpsychiatrie besteht Bedarf an einer weiteren Behandlung in der Erwachsenenpsychiatrie. Dieser Übergang ist eine kritische Phase, die häufig von Behandlungsunterbrechungen und -abbrüchen geprägt ist.
18 Menopause: Psychische Gesundheit im Fokus
20 Künstliche Intelligenz: Chancen und Risiken für die psychische Gesundheit
22 Psychiatrische Rehabilitation: Tipps für Zuweiser
24 Digitalisierung: Veränderung in der psychotherapeutischen Versorgung
26 Ihre Partner für Psychiatrie & psychotherapeutische Medizin
27 Ihre Partner für Psychotherapie
36 Ihre Partner für Psychologie
40 Immo-News
Liebe Leserinnen und Leser,
58 Apotheker-Auto 2026
Die Neuvorstellungen des heurigen Jahres zeigen deutlich, dass die Digitalisierung auch in Autos Einzug gehalten hat. Ob Schiebedach, Fensterheber, Temperatur, Musik oder Anrufe – nahezu alles ist mit einfachen Kommandos steuerbar, während die Hände am Lenkrad bleiben.
44 Wohnträume: Ganz besondere Immobilien für ganz besondere Menschen
52 Bauherrenmodell: Steuervorteile und Rendite
APOTHEKER-AUTO 2026
58 Neuvorstellungen: Die Karten in der Mobilitätswelt sind neu gemischt. So viel sei vorab verraten: Es wird wieder bunter!
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LIFESTYLE
72 Reise-News
74 Studienreisen: Entdecken trifft auf Erholung
76 Kunst- & Kulturanzeiger
77 Salzburger Festspiele Sommer 2026
76 Impressum
psychische Gesundheit ist zu einer der großen Versorgungsfragen unserer Zeit geworden. Diese Ausgabe von APOTHEKER EXKLUSIV stellt daher Themen aus Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie bewusst in den Mittelpunkt: Einsamkeit, Transitionspsychiatrie, Demenz oder künstliche Intelligenz spannen einen breiten Bogen bis hin zur Frage, wie Digitalisierung die psychotherapeutische Versorgung verändert. Gerade hier zeigt sich, wie eng medizinische, soziale und gesellschaftliche Fragen ineinandergreifen und wie wichtig gute Vernetzung und ausreichende Ressourcen sind. Denn seelische Belastungen prägen Lebensqualität, Arbeitsfähigkeit, Familien und nicht zuletzt den Alltag. Ergänzend widmen wir uns wie gewohnt jenen Themen wie Reise und Immobilien sowie die Vorstellung neuer Auto-Modelle. Viel Vergnügen beim Lesen und einen guten Start in den Sommer!
Die Rolle glatter Muskelzellen in der Atherosklerose
Atherosklerose wird häufig vor allem als Lipid- und Entzündungserkrankung verstanden.
Ein aktueller Review im European Heart Journal rückt jedoch eine Zellpopulation in den Mittelpunkt, die lange unterschätzt wurde: vaskuläre glatte Muskelzellen.
Sie sind nicht nur strukturelle Bausteine der Gefäßwand, sondern prägen Entstehung, Progression, Vulnerabilität und Stabilisierung atherosklerotischer Plaques wesentlich mit. Ausgangspunkt ist eine wichtige Neubewertung: SMCs (Smooth Muscle Cells; glatte Mus kelzellen) zählen zu den häu figsten Zelltypen in atherosklerotischen Plaques, stehen aber in Forschung und Therapie deutlich weniger im Fokus als Endothelzellen, Immunzellen oder Makrophagen. Genau darin sehen Forschende eine translationale Chance, denn SMCs beeinflussen nahezu alle zen tralen Prozesse der Plaquebio logie, von der frühen Intimaverdi ckung über die Schaumzellbildung und die Bildung der fibrösen Kappe bis hin zu Entzündung, Kalzifizierung, Plaqueheilung und Plaqueruptur.
Von der Kontraktion zur Plastizität
ren teilweise ihre klassische kontraktile Identität. Stattdessen nehmen sie unterschiedliche Phänotypen an: synthetisch, fibroblastisch, chondro-
Plaquestabilität hängt stark von SMCs ab
oder osteogen, entzündlich oder makrophagenähnlich.
Unter physiologischen Bedingungen liegen glatte Muskelzellen vor allem in der Media und haben einen kontraktilen Phänotyp. In der Atherogenese verändern sie jedoch ihr Verhalten grundlegend. Unter dem Einfluss von oxidiertem LDL, Wachstumsfaktoren, proteolytischen Signalen, endothelialer Dysfunktion und entzündlichen Zellen wandern SMCs aus der Media in die Intima ein. Dort proliferieren sie und verlie-
SMCs sind nicht per se „gut“ oder „schlecht“, aber ihre Wirkung hängt vom Plaquestadium, vom lokalen Mikromilieu und vom jeweiligen Phänotyp ab. Einerseits tragen sie zur Plaqueprogression bei, indem sie Lipide aufnehmen, zu Schaumzellen werden, Entzündung fördern und an der Ausbildung des nekrotischen Kerns beteiligt sind. Andererseits sind sie essenziell für Plaquestabilität, weil sie extrazelluläre Matrix und Kollagen produzieren und damit die fibröse Kappe stärken. Gerade diese doppelte Rolle macht sie therapeutisch interessant, aber auch komplex.
Histologisch zeigt sich der Zusammenhang besonders deutlich: Stabile Plaques weisen typischerweise eine dicke, SMC- und matrixreiche fibröse Kappe, einen kleineren nekrotischen Kern, Makrokalzifikationen und relativ wenige Makrophagen auf. Vulnerable Plaques dagegen sind durch eine dünne fibröse Kappe, wenige SMCs, einen großen nekrotischen Kern, viele Makrophagen, Mikroverkalkungen und intraplaquäre Blutungen gekennzeichnet. Das „thin cap fibroatheroma“ mit einer fibrösen Kappe unter 65 µm gilt als rupturgefährdet; hier sind SMCs in der Kappe selten. Damit ergibt sich, dass nicht nur die Plaquegröße oder Stenose, sondern die Zellzusammensetzung und insbesondere der Zustand der fibrösen Kappe das Risiko bestimmen. Umgekehrt kann ein Verlust oder eine ungünstige Umprogrammierung dieser Zellen die Plaque vulnerabler machen. Bei Plaqueerosion ist die Rolle der SMCs noch weniger eindeutig: Erosionen können SMC- und matrixreich sein, zeigen aber einen Endothelverlust mit thrombotischer Aktivierung. Besonders bei jüngeren Patienten und Frauen spielen Erosionen bei akuten Koronarsyndromen eine relevante Rolle.
Klassisch wurden Schaumzellen vor allem als lipidbeladene Makrophagen verstanden. Die Forscher
betonen jedoch, dass auch glatte Muskelzellen wesentlich zur Schaumzellbildung beitragen. In fortgeschrittenen humanen Koronarplaques könnten SMCs mindestens die Hälfte der Schaumzellen ausmachen. Diese Erkenntnis verändert den Blick auf Lipidakkumulation, Entzündung und Plaquewachstum und ist therapeutisch bedeutsam, weil SMCs andere Mechanismen der Cholesterinauf nahme und des Cholesterineffluxes nutzen als Makro phagen. Daraus könnten sich neue Ansätze ergeben, um frühe Läsionen zu beeinflussen.
Atherosklerose als Zellwachstumsprozess
Bereits ältere Untersuchungen deuteten darauf hin, dass SMCs in humanen Plaques mono- oder oligoklonale Mus ter zeigen können. Neuere experimentelle Modelle bestä tigen, dass nur bestimmte SMC-Subpopulationen aus der Media in die Intima einwandern, dort proliferieren und verschiedene Phänotypen annehmen. Diese klonal expan dierenden SMCs können Entzündung fördern, Komple ment aktivieren und sich der Efferocytose entziehen. In SMCs können während der Atheroskleroseprogression genetische Regulationsnetzwerke aktiviert werden, die aus der Onkologie bekannt sind. Das ist nicht gleichbedeu tend mit Krebs, verweist aber auf Parallelen bei Zellproli feration, DNA-Schädigung und genomischer Instabilität. Daraus ergibt sich die Hypothese, dass bestimmte onkolo gische Therapieprinzipien eines Tages für atheroskleroti sche Erkrankungen nutzbar gemacht werden könnten. Aktuell gibt es keine etablierte Therapie, die gezielt anhand des SMC-Zustands gesteuert wird. Dennoch zei gen mehrere bekannte und neue Therapieansätze mögli che SMC-bezogene Effekte. Lipidsenkende Therapien wie Statine, PCSK9-Inhibitoren und Ezetimib können in OCTStudien mit einer Zunahme der fibrous cap thickness asso ziiert sein. In vitro beeinflussen Statine SMC-Proliferation, Migration und Entzündung. Colchicin könnte einen Teil seiner plaquestabilisierenden Wirkung ebenfalls über eine Veränderung pathogener SMC-Phänotypen entfal ten; die Evidenz ist hier jedoch nicht einheitlich. Auch antiinflammatorische Therapien wie IL-1β-Inhibition werden aus SMC-Perspektive neu betrachtet. IL-1β kann SMCs in einen proinflammatorischen Zustand treiben, gleichzeitig aber auch ihre Proliferation stimulieren. Der Review belegt damit, dass die nächste Entwicklungs stufe der Atherosklerosetherapie wahrscheinlich stärker zellbiologisch und phänotypspezifisch sein wird. rh
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Magnesium: Optimal versorgt
Magnesium ist mehr als das Mineral gegen Wadenkrämpfe.
Wer genauer hinsieht, entdeckt einen vielseitigen Regulator für Nerven, Muskeln, Blutdruck, Schlaf und die mentale Belastbarkeit.
Magnesium wird in der Praxis vor allem dann hervorgeholt, wenn es um Sport, Schweiß und Muskelkrämpfe geht. Dieses Image ist an sich nicht falsch, aber zu eng gedacht. Denn Magnesium wirkt überall dort mit, wo Zellen Energie brauchen oder Reize weitergegeben werden müssen.
Biochemisches Multitalent
Magnesium aktiviert mehr als 300 Enzyme und ist an Proteinsynthese, Energiegewinnung, DNA- und RNA-Synthese sowie an der Stabilität mitochondrialer Membranen beteiligt. Dazu kommen die neuromuskuläre Erregbarkeit, der Herzmuskel, Glucose- und Insulinstoffwechsel, die Blutdruckregulation und die Knochenstabilität. Labordiagnostische Ergebnisse klingen oft beruhigend: Ist der Wert im Referenzbereich, kommt ein Häkchen dran. Bei Magnesium lohnt sich jedoch ein zweiter Blick. Denn zwischen „kein Mangel“ und „optimal versorgt“ liegt eine Spanne, die für Wohlbefinden und Belastbarkeit relevant sein kann.
Die BIOGENA Good Health Study1 mit 1.377 österreichischen Teilnehmenden hat diesen Bereich beleuchtet und kommt zum Ergebnis, dass nur rund elf Prozent der Frauen und zehn Prozent der Män-
ner unter dem klassischen Referenzbereich liegen. Doch wenn man von einem Optimalwert von 35 mg/l ausgeht, zeigt sich ein anderes Bild. 74 % der Frauen und 49,2 % der Männer erreichten diesen Wert nicht. Für die Praxis verschiebt das den Blick: Nicht nur manifeste Mängel zählen, auch formell „normale“ Werte bieten dann Luft nach oben. Relevant wird das vor allem bei Stress, Schlafproblemen, Hypertonie, metabolischer Belastung oder hoher Alltagsbeanspruchung.
Stress, Schlaf, mentale Balance
Stress und Magnesium sind ein eng verbundenes Duo. Stress erhöht den Magnesiumverbrauch. Umgekehrt kann eine unzureichende Versorgung die Stressanfälligkeit verstärken. So entsteht ein Kreislauf, der dauerhaft Kraft kostet. In der Studie zeigten Teilnehmende mit Magnesiumwerten ab 35 mg/l eine höhere Stressresilienz, wie aus
Serum- oder Vollblutanalyse?
Magnesium ist überwiegend intrazellulär lokalisiert. Serumwerte zeigen daher nur einen winzigen Ausschnitt des Magnesiumspiegels. Die Vollblutanalyse bildet die zelluläre Versorgung realistischer ab und kann helfen, die Spitze des Eisbergs von der Versorgungslage zu unterscheiden.
dem RS-11-Fragebogen hervorging. Der Unterschied betrug bei Männern plus sechs Prozent, bei Frauen plus vier Prozent. Das klingt nach wenig, kann im Alltag aber spürbar sein. Für Ärzte ist das kein Aufruf, jede Erschöpfung mit Magnesiummangel zu erklären. Es ist eine Einladung, bei Dauerstress auch Basisfaktoren mitzudenken: Schlaf, Bewegung, Ernährung, Medikamente, Alkohol und gastrointestinale Verluste.
Auch für den Schlaf ist Magnesium weniger Wundermittel als plausible Stellschraube. Eine Metaanalyse aus dem Jahr 2021 ergab, dass orale Magnesiumgaben die Einschlafzeit von älteren Erwachsenen im Durchschnitt um etwa 17 Minuten verkürzen. Auch in der BIOGENA Good Health Study berichteten Personen mit höheren Spiegeln über weniger Einschlafprobleme. Die Schlafqualität wird meist durch viele kleine Faktoren bedingt: Rhythmus, Licht, Bewegung, Medikamente, Schmerzen, Koffein und eventuell auch Magnesium. Beobachtungsstudien bringen niedrige Magnesiumspiegel mit depressiven Symptomen in Verbindung; klinische Daten deuten auf unterstützende Effekte bei leichten bis mittelschweren Depressionen hin. Das heißt natürlich nicht, dass
Magnesium eine Therapie ersetzt. Es kann aber durchaus ein Baustein sein, wenn Körper und Psyche gemeinsam betrachtet werden.
Blutdruck: kleine Unterschiede, lange Wirkung
Was den kardiovaskulären Bereich betrifft, werden kleine Effekte schnell unterschätzt. In der BIOGENA Good Health Study hatten Teilnehmende, die regelmäßig Magnesium supplementierten, im Durchschnitt niedrigere Blutdruckwerte als Teilnehmende, die es nicht ergänzten: 135,6 statt 138,8 mmHg systolisch, 83,5 statt 87,0 mmHg diastolisch. Diese Unterschiede scheinen moderat, bestätigen aber Metaanalysen, die Magnesium eine blutdrucksenkende Wirkung zuschreiben.
Auch hier ersetzt Magnesium keine antihypertensive Therapie. In der Prävention zählen allerdings oft mehrere kleine Hebel. Neben Ernährung, Körpergewicht, Bewegung, Salzkonsum und Stressregulation kann der Magnesiumstatus
ein weiterer Punkt auf der Checkliste sein.
Supplemente: nicht jede Magnesiumform ist gleichwertig Wer Magnesium empfiehlt, landet rasch bei weiteren Fragen: Welche Darreichungsform ist die beste –Tablette, Kapsel, Pulver oder Tropfen? Und welche Verbindung ist die geeignetste – Citrat, Malat, Bisglycinat, Oxid oder Carbonat? Entscheidend sind zwei Punkte:
1. Die Löslichkeit der Verbindung und ihr elementarer Magnesiumgehalt. Organische Verbindungen wie Citrat, Malat, Gluconat, Glycerophosphat oder Bisglycinat lösen sich meist gut, auch in einem weniger sauren Magenmilieu. Das kann für Patienten mit empfindlicher Verdauung oder reduzierter Magensäure relevant sein. Anorganische Verbindungen wie Oxid oder Carbonat enthalten häufig mehr elementares Magnesium pro Gramm Verbindung, benötigen aber saurere Bedingungen, um gut verfügbar zu werden.
2. Auch die Darreichungsform zählt. Hochwertige Kapseln kommen häufig mit weniger Hilfsund Zusatzstoffen aus als Tabletten. Für manche Patienten ist das relevant, etwa bei Unverträglichkeiten.
Für die Praxis heißt das, dass Magnesium kein Allheilmittel und kein Ersatz für Diagnostik ist. Gerade bei wiederkehrenden Muskelbeschwerden, Stressbelastung, Schlafproblemen, Hypertonie, metabolischen Risiken, bestimmten Medikamenten oder gastrointestinalen Verlusten lohnt sich eine differenziertere Betrachtung. Der Blick auf Vollblutwerte, individuelle Risikofaktoren und die passende Magnesiumverbindung kann aus einer pauschalen Standardempfehlung eine präzisere Versorgung machen. Magnesium sollte nicht erst Thema sein, wenn die Wade krampft. Es verdient einen Platz an der Schnittstelle von Stoffwechsel, Nervensystem, Herz-KreislaufRisiko und Lebensqualität. mb n QUELLE: 1) biogena.com/good-health-study-magnesium
Neues Allergieforschungslabor in Krems eröffnet
In der Allergieforschung nimmt Österreich eine Spitzenposition ein und baut die Kapazitäten weiter aus.
In den Räumlichkeiten der Karl Landsteiner Privatuniversität in Krems wurde kürzlich das neue Allergieforschungslabor CMA (Center for Molecular Allergology) von Rektorin Univ.-Prof. DDr. Andrea Olschewski, DARC (Danube Allergy Research Cluster)-Projektleiter Univ.-Prof. Dr. Rudolf Valenta und Huey-Jy Huang, PhD, MSc., Leiterin des CMA (Center for Molecular Allergology)-Labors,
eröffnet. Hier wird erforscht, wie Allergien entstehen und wie man sie besser erkennen und behandeln kann. Hier werden Allergietests entwickelt, die zeigen, welche Stoffe Menschen belasten. Diese Erkenntnisse sollen helfen, Therapien gezielter und leistbarer zu machen.
Der DARC umfasst rund 100 Forscher der Karl Landsteiner Privatuniversität, der Medizinischen Universität Wien, der BOKU Wien und des Universitätsklinikums St. Pölten. Im Fokus stehen unter anderem innovative Allergie-Chips, die Allergien besonders früh und präzise diagnostizieren sollen – mit dem Ziel, diese Technologie künftig leistbar und für alle verfügbar zu machen. Gleichzeitig wird an Therapieformen gearbeitet, die die Aktivierung von Entzündungszellen verhindern sollen – etwa durch Nasensprays oder Augentropfen, die bereits wirken, bevor Symptome überhaupt auftreten.
„Wir haben hier in diesem Labor eine vollständige Kollektion der wichtigsten Allergene der Welt vereinen können. Die Baupläne für die Allergene führen dazu, dass die Moleküle nun auch hergestellt werden können“, sagt Valenta. rh n
Mentale Gesundheit als Zukunftsberuf
Berufe, die menschliches Erleben verstehen, einordnen und professionell begleiten können, werden auch künftig weiter an Bedeutung gewinnen. Psychologie und Psychotherapie zählen daher zu zentralen Zukunftsfeldern im Bereich Mental Health: wissenschaftlich fundiert, praxisnah und mit wachsender gesellschaftlicher Relevanz.
Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt. Viele Tätigkeiten werden automatisiert, Wissen ist jederzeit verfügbar, digitale Systeme übernehmen Analyse-, Text- und Entscheidungsprozesse. Gleichzeitig entstehen neue Belastungen: digitale Überforderung, soziale Vergleichsdynamiken, Einsamkeit, Unsicherheit und die Frage, wie Menschen in einer beschleunigten Welt psychisch gesund bleiben. Gerade deshalb gewinnen Berufe an Bedeutung, die menschliches Erleben verstehen, einordnen und professionell begleiten können. Psychologie und Psychotherapie gehören zu jenen Berufsfeldern, in denen Beziehung, Vertrauen, Einfühlung und Kontextverständnis zentral bleiben. Sie sind nicht trotz technologischer Entwicklung relevant, sondern gerade wegen ihr. Für junge Menschen, die im Bereich Mental Health arbeiten möchten, stellen sich zwei zentrale Ausbildungsfragen: Psychologie oder Psychotherapie? Beide Disziplinen sind eng miteinander verbunden, aber nicht identisch. Psychologie beschreibt, erklärt und prognostiziert psychische Prozesse und Verhalten - dazu gehören normale wie auch abweichende Phänomene. Psychotherapie behandelt psychische Leidenszustände in einem professionellen therapeutischen Rahmen.
Zentrale Berufe für die psychosoziale Versorgung
An der Sigmund Freud Privatuniversität in Wien sind beide Ausbildungsfelder vertreten: die Fakultät für Psychologie und die Fakultät für
Psychotherapiewissenschaft. Damit bündelt die SFU zwei Disziplinen, die für die psychosoziale Versorgung der Zukunft zentral sind. Die Psychologie bietet eine breite wissenschaftliche Grundlage und eröffnet unterschiedliche weitere Wege, etwa in Richtung klinische Psychologie, Wirtschaft und Organisationen, Schule und pädagogische Kontexte, klinische und Gesundheitspsychologie oder – nach dem Bachelorstudium – auch ein Studium der Psychotherapie. „Psychologie hilft, menschliches Erleben und Verhalten wissenschaftlich zu verstehen – nicht isoliert, sondern immer auch im sozialen und gesellschaftlichen Kontext“, sagt Natalie Rodax, PhD, Vizerektorin der Fakultät für Psychologie. „Für junge Menschen ist das ein Studium, das zunächst eine breite Grundlage schafft und danach unterschiedliche berufliche Entwicklungen ermöglicht.“
Die Psychotherapiewissenschaft der SFU steht zusätzlich in einer besonderen Tradition. Die Universität zählt zu den Pionierinnen der universitären Psychotherapieausbildung und verbindet akademische Ausbildung mit methodischer Breite und
Praxisbezug. An der SFU sind sechs psychotherapeutische Methoden vertreten: Integrative Gestalttherapie, Psychodrama, Individualpsychologie, Psychoanalyse, Systemische Familientherapie und Verhaltenstherapie. „Psychotherapieausbildung bedeutet an der SFU mehr als das Erlernen einer einzelnen Methode. Entscheidend ist, verschiedene psychotherapeutische Traditionen, wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrung zu integrieren“, sagt Prof. Andrea Jesser, Dekanin der Fakultät für Psychotherapiewissenschaft.
Mit dem neuen Psychotherapiegesetz wurde die Ausbildung in Österreich grundlegend neu geregelt. Gerade in der aktuellen Übergangsphase ist Orientierung wichtig, da je nach Vorbildung unterschiedliche Wege in den Beruf führen. Neben dem Masterstudium Psychotherapie nach Psychotherapiegesetz 2024 bestehen noch Übergangsregelungen, die für Studieninteressierte besonders relevant sind: Der Einstieg in das Bakkalaureat mit anschließendem Magisterstudium Psychotherapiewissenschaft ist noch bis zum Wintersemester 2027/28 möglich. Dieser Ausbildungsweg führt sowohl zur Berufsberechtigung als Psychotherapeut als auch zu einem akademischen Abschluss; die Mindeststudienzeit beträgt fünf Jahre. Die unterschiedlichen Programme werden jeweils an unterschiedlichen Studienorten durchgeführt: Wien und Berlin bzw. für die Psychologie auch in Mailand. rh n Info: studieren2026.sfu.ac.at
Prof. Andrea Jesser, Dekanin der Fakultät für Psychotherapiewissenschaft
Natalie Rodax, PhD, Vizedekanin der Fakultät für Psychologie
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Trotz klarer Empfehlungen der Global Initiative for Asthma (GINA) werden Patienten in Österreich nicht immer leitliniengerecht behandelt. Das zeigt eine aktuelle internationale Untersuchung (EU-LAMA Survey), an der auch die Klinik Hietzing in Wien beteiligt war und die Faktoren für eine gelungene Asthmatherapie aufzeigt. Die Studie weist auf deutliche Diskrepanzen zwischen klinischen Leitlinien und der tatsächlichen Versorgung hin: So werden orale Kortikosteroide (OCS) noch immer zu häufig eingesetzt. Gleichzeitig kommt die leitliniengerechte Triple-Therapie – inhalative Kortikosteroide (ICS) zur Entzündungshemmung, langwirksame Beta-2Agonisten (LABA) zur Bronchienerweiterung und langwirksame Muskarinantagonisten (LAMA) zur Entspannung der Atemwege –, die vor allem für schwerere Krankheitsverläufe empfohlen wird, bislang zu selten zum Einsatz. n
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Vitamin B12: ausreichend hoch dosieren
Studien bestätigen, dass eine erfolgreiche Therapie eines Mangels an Vitamin B12 selbst bei Malabsorption allein durch orale Substitution patientenfreundlich möglich ist, wenn ausreichend hoch dosiert wird. Eine orale Gabe von 1.000 µg hat sich als wirksam erwiesen.1,2 Bei einer entsprechend hohen oralen Dosierung kann eine ausreichende Menge an Vitamin B12 passiv über Diffusion, das heißt unabhängig vom Intrinsic Factor, absorbiert und ein Mangel ausgeglichen werden. Bei schwerem Mangel mit neurologischen Symptomen oder einer makrozytären Anämie sollte eine initiale parenterale Vitamin-B12-Applikation erfolgen, die sich durch eine hochdosierte orale Erhaltungstherapie auf längere Zeit fortsetzen lässt. Mit 1.000 μg Cyanocobalamin pro Tablette ist Vitamin B12 Ankermann® ein Arzneimittel mit der stärksten oralen Wirkdosis in Österreich. www.woerwagpharma.at
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2. EUSSEN ET AL. ARCH INTERN MED 2005 MAY 23; 165 (10): 1167–1172 FKI AUF SEITE 39
Neue Therapieansätze bei chronischem Nierenversagen
Mit der Eröffnung eines neuen
Christian Doppler Labors für Metaflammation in der Peritonealdialyse an der MedUni Wien entsteht ein Forschungsschwerpunkt für die Entwicklung neuer Therapien.
Bei der Peritonealdialyse übernimmt das Bauchfell die Funktion einer natürlichen Filtermembran, über die Abfallstoffe und überschüssige Flüssigkeit aus dem Körper entfernt werden. Trotz dieser etablierten Therapie ist die Behandlung häufig von schweren Begleiterkrankungen geprägt, die mit einer deutlich erhöhten Sterblichkeit verbunden sind. Eine zentrale Rolle spielen dabei chronische Entzündungen, die mit einer erhöhten Infektanfälligkeit sowie einem gesteigerten Risiko für Herz-Kreis-
Eröffnung des CD-Labors für Metaflammation in der Peritonealdialyse (v.l.): Martin Gerzabek (Christian Doppler Forschungsgesellschaft), Bernhard Zinner (Zytoprotec FlexCo), Christoph Aufricht, Rebecca Herzog, Andreas Vychytil und Michaela Fritz (alle MedUni Wien).
lauf-Erkrankungen einhergehen. „Unser Ziel ist es, die Mechanismen der Metaflammation zu entschlüsseln, um die wissenschaftliche Grundlage für neue therapeutische Strategien zu schaffen“, sagt Dr. Rebecca Herzog von der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, MedUni Wien, die das CD-Labor leitet. Das bis 2033 anberaumte Forschungsprogramm wird vom Industriepartner Zytoprotec, einem Wiener BiotechUnternehmen mit Spezialisierung auf innovative Dialyselösungen, gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus finanziert. n
Das schwierige Los des Erwachsenwerdens
Eine aktuelle Studie des Austrian Institute for Health Technology Assessment (AIHTA) analysiert internationale Modelle der Transitionspsychiatrie und zeigt Handlungsoptionen für diese in Österreich an.
Rund ein Viertel aller 10- bis 18-Jährigen in Österreich leidet an einer psychischen Erkrankung. Für nahezu die Hälfte der Pati enten in der Kinder- und Jugendpsychiatrie besteht nach Expertenschätzung der Bedarf an einer weiteren Behandlung in der Erwachsenenpsychiatrie. Dieser Übergang ist eine kritische Phase, die häufig von Behandlungsunterbrechungen und -abbrüchen geprägt ist.
Kaum Standards vorhanden
„Die Kontinuität der Versorgung in der Übergangsphase ist ent scheidend für den Krankheitsverlauf“, sagt Public Health-Expertin und Erstautorin der Studie Romy Schönegger, BSc, MScPH. Es gibt allerdings nur wenige Länder, die Standards und Strategien für die Transitionspsychiatrie entwickelt haben. In Großbritannien setzt man auf sogenannte Koordinationsmodelle, die darauf abzielen, die Zusammenarbeit zwischen der Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Erwachsenenpsychiatrie zu stärken. In Australien und Dänemark verfolgt man hingegen die Strategie, jugendspezifische Dienste mit altersgerechten Angeboten außerhalb der traditionellen Strukturen zu schaffen.
Transitionspsychiatrie, die in ein Gesamtkonzept zur Stärkung der psychischen Gesundheit von jungen Menschen eingebettet ist und mit entsprechenden Ressourcen ausgestattet wird. Diese sollte unter Einbindung von Betroffenen und Angehörigen erstellt werden und sich nicht an starren Altersgrenzen, sondern am Krankheitsverlauf, Entwicklungsstand und der Bereitschaft der Jugendlichen orientieren.
„Keines der Modelle ist grundsätzlich überlegen“, betont Schönegger. „Es ist wichtig, einen flexiblen, bedarfsorientierten Ansatz zu verfolgen, der sich an den entwick-
lungsbezogenen, klinischen und psychosozialen Bedürfnissen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen orientiert und an die lokalen Ressourcen und Bedürfnisse der Bevölkerung angepasst ist.“
Empfehlungen für Österreich
Seit 2024 besteht in Österreich rechtlich die Möglichkeit, Patienten über das 18. Lebensjahr hinaus in der Kinder- und Jugendpsychiatrie zu behandeln. In der Praxis scheitert es jedoch oft an fehlenden personellen Ressourcen. „Es gibt kein internationales Best-Practice-Modell, das wir in Österreich 1:1 übernehmen könnten. Aber aus den internationalen Studien lassen sich einige Handlungsoptionen ableiten“, resümiert Schönegger. Allen voran brauche es eine nationale Strategie für die
„Ein strukturierter Transitionsprozess erfordert Koordination, Monitoring und einen verlässlichen Austausch von Daten und Informationen und er sollte alle Lebensbereiche der jungen Menschen einbeziehen. Dazu zählen die Primärversorgung sowie Kooperationen mit dem Bildungsund Beschäftigungssektor“, so Schönegger.
Wichtige Bausteine sind zudem Angebote der Psychoedukation sowie Kommunikationsstrategien zur Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen und eine kontinuierliche Begleitforschung und Evaluation. „Die wissenschaftlichen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass eine frühzeitige, strukturierte Planung der Transition die Versorgungskontinuität verbessert und negative Outcomes reduziert“, fasst Schönegger zusammen. rh n
QUELLE: Schönegger R., Hidaka Y. (2025): Transitionspsychiatrie: Analyse internationaler Modelle und Handlungsempfehlungen für Österreich. HTA-Projektbericht 177 eprints.aihta.at/1574/
Neue Tiroler Wege für die Psychiatrie
Große Versorgungslücken in der Psychiatrie beschäftigen Österreichs intrawie extramuralen Bereich. An den Tirol Kliniken in Hall in Tirol sollen strukturelle Innovationen die Engpässe reduzieren helfen.
Das Landeskrankenhaus Hall strukturiert die Psychiatrie neu: Aus den Abteilungen A und B wurde eine gemeinsame Abteilung unter der Leitung von Primar Dr. Franz Altenstrasser. Sie umfasst drei klar definierte Fachbereiche: Akutpsychiatrie, Abhängigkeitserkrankungen und Psychotherapie sowie Gerontopsychiatrie und Forensik. Damit stärkt das LKH Hall seine Position als größte Psychiatrie Westösterreichs – mit rund 400 Mitarbeitern und mehr als 220 Betten. Die neue Abteilung versorgt die Bezirke Kitzbühel, Innsbruck-Land, Schwaz, Imst, Landeck und Reutte und bietet darüber hinaus spezialisierte überregionale Leistungen.
Steigende Nachfrage
Die Nachfrage nach psychiatrischer und psychotherapeutischer Behandlung ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Zurückzuführen ist das laut Altenstrasser auf mehrere Faktoren. Dazu gehören etwa die Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen, gestiegene soziale Unsicherheit und Armut, der vermehrte Bedarf an Krisenbetten durch mangelnde Behandlungsangebote in Krisen und Psychosoziale Zentren (PSZ) ohne ausreichende ärztliche Ausstattung und der gleichzeitige Abbau der Spitalsambulanzen. Aber auch mehr Demenzerkrankungen aufgrund der steigenden Lebenserwartung und die Psychiatrisierung der Gesellschaft nennt Altenstrasser als Ursachen. „Vom Phänomen der Psychiatrisierung sind etwa junge Erwachsene betroffen, die sich selbst
mit psychiatrischen Diagnosen wie Borderline, Autismus oder ADHS versehen. Diesen Tendenzen stehe ich sehr kritisch gegenüber“, so der Primar. Die plötzlichen Erkrankungshäufungen erinnern an ebensolche Trends in den USA vor einigen Jahren. Leichte Störungen drängen in die Versorgung und werden sofort als Erkrankungen postuliert.
Insbesondere im Hinblick auf ADHS bei Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen sollte eruiert werden, woher die Entwicklung kommt, was die Symptome verursacht und wie dem vorgebeugt werden kann. Hier ist zweifelsohne auch die Forschung gefordert. „Eine Erkrankung zu postulieren und sofort einen Markt für Therapien zu schaffen, ohne zu erforschen, was dahintersteckt, halte ich für problematisch“, warnt der Primar. Empfindungsstörungen wären anders zu behandeln als Erkrankungen, wie dies auch bei depressiven Verstimmungen von Kindern in der PostCovid-Ära der Fall ist. Was aber tatsächlich verstärkt zu beobachten sei, sind prekäre Arbeits- und Wohnungssituationen, die zum Beispiel
„Auch der ambulante Bereich muss seiner Versorgungspflicht nachkommen.“
Primar Dr. Franz Altenstrasser, Leiter der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie am LKH Hall in Tirol
in Verbindung mit Suchterkrankungen ein wachsendes Problem darstellen, oder eine steigende Nachfrage nach Krisenbetten. All diese Faktoren verursachen jedenfalls einen erhöhten Bedarf, den es nun abzudecken gilt.
Problem der Krisenbetten
Die Versorgungsengpässe sind jedoch auch strukturellen Problemen geschuldet. Der extramurale Fachärztemangel, vor allem an Kassenstellen, und das regionale Ungleichgewicht in der Versorgung machen sich schmerzhaft bemerkbar. Gleichzeitig leiden stationäre Fachärzte unter einer besonders hohen Arbeitsbelastung und intensiven Wochenend- und Nachtdiensten. „Das gilt auch für die Pflege, die stationär und außerstationär, etwa in Heimen, unter einer besonders hohen Arbeits- und emotionalen Belastung leidet“, kritisiert Altenstrasser und ergänzt: „Das liegt zum Teil auch daran, dass psychosoziale Vereine und Krisenzentren, die sehr wichtig sind, als erste Anlaufstellen für Krisen konzipiert waren, aber über zu wenig oder keine ärztliche Ausstattung verfügen.“ Daher steigt der Bedarf an Krisenbetten im Spital und verschärft hier die Herausforderungen für Beschäftigte.
Darüber hinaus spielen Demenzerkrankungen eine relevante Rolle, denn mit steigender Lebenserwartung werden auch mehr ältere Personen verhaltensauffällig, dement und versorgungspflichtig. „Hier wird oft zu wenig unterschieden, was Demenz und was der natürliche
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Alterungsprozess ist. Die Verwendung eines Krankheitsbegriffs für einen natürlichen Entwicklungsprozess im Alter ist als problematisch zu betrachten. Die mit dem erhöhten Betreuungsaufwand verbundenen finanziellen Belastungen für Betroffene und das Gesundheits- und Sozialsystem sind herausfordernd. Es fehlt aber eine breitere öffentliche Diskussion, um mit dem umzugehen, was die steigende Lebenserwartung für unsere Gesellschaft mit sich bringt“, sagt Altenstrasser.
Neustrukturierung der Psychiatrie
Bisher sorgte die Einteilung in zwei Abteilungen mit eigenen Primariaten für Abstimmungsprobleme, denn die Doppelgleisigkeiten machten die Triagierung der Patienten, aber auch die Personalfragen schwieriger. „Die Zentralisierung unter einem Primariat behebt dieses Problem nun und macht die Aufgaben besser planbar“, freut sich Altenstrasser. Die psychiatrischen Abteilungen in Hall in Tirol wurden nun zu einer Abteilung mit drei Fachbereichen zusammengefasst, „um die inhaltlich naheliegenden Themen gut koordiniert bewältigen zu können“. Damit können Doppelgleisigkeiten im Behandlungsauftrag beseitigt werden, Patientenpfade werden vereinheitlicht, um inklusive Bettenmanagement von der Aufnahme
bis zur Entlassung den Ablauf gut zu koordinieren. Ineinandergreifende Behandlungskonzepte, eine konzeptionelle Weiterentwicklung, einheitliche, inhaltlich abgestimmte Dokumentation in der zukünftigen digitalen Fieberkurve unterstützen diese Koordination. So kann schnell und gesamtheitlich auf Personalkrisen und Engpässe reagiert werden. Dazu kommt ein Neubau einschließlich des Aufbaus einer Tagesklinik für Suchterkrankungen. In diesem Bereich kommt auch ein überarbeitetes Behandlungskonzept zum Tragen: die zieloffene Suchtarbeit (ZOS), die in allen Bereichen – ambulante, Akut- und suchtspezifische Behandlung – implementiert wird.
Der Neubau der Tagesklinik für Suchterkrankungen wird voraussichtlich 2028 fertiggestellt, ein Adoleszenzbereich für Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren mit altersgemäß abgestimmten Behandlungsangeboten ist in Planung. Neue Konzepte in der Behandlung Adoleszenter in der Erwachsenenpsychiatrie sollen eine bessere Versorgung akuter Krisen und des therapeutischen Übergangs aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie in den Erwachsenenbereich ermöglichen. „Hintergrund sind hier oftmals duale Diagnosen wie Sucht und emotionale Instabilität, die längere Verläufe im stationären
Bereich erfordern“, erklärt Altenstrasser. Schließlich nennt er auch die Behandlung aus einer Hand, ein gesamtheitliches Behandlungskonzept, als Neuerung im LKH.
Verteilte Versorgungspflichten
Für die Zukunft wünscht sich der Primar vor allem eine bessere Aufteilung der Versorgungspflichten auf stationäre und außerstationäre Bereiche. „Wir brauchen gesicherte kassenärztliche Behandlungen, einen Ausbau des betreuten Wohnens und leistbares Wohnen für chronisch psychisch Kranke“, so Altenstrasser. „Die psychosozialen Vereine müssen in die Versorgungspflicht genommen werden, denn zurzeit hat die stationäre Psychiatrie alleine diese Pflicht zu tragen. Verstärkt werden soll außerdem die Integration von psychisch Kranken in den ersten und zweiten Arbeitsmarkt und die Einrichtung tagesstrukturierender Behandlungsangebote für schwer und schwerst Kranke, mit regionaler Erreichbarkeit.“
Mit den strukturellen Neuerungen deckt nun das multiprofessionelle Team im LKH Hall die Bereiche Akutpsychiatrie, Abhängigkeitserkrankungen, Gerontopsychiatrie, Psychotherapie sowie Forensik ab und gewährleistet eine umfassende psychiatrische Behandlung und Betreuung in allen Versorgungsbereichen. „Durch die enge Abstimmung der Patientenströme und nahtlos ineinandergreifende Behandlungsprozesse kann individueller auf Bedürfnisse eingegangen werden. Das ermöglicht eine kontinuierliche Betreuung über verschiedene Behandlungsschritte hinweg und sorgt für hohe Versorgungsqualität, effizientere Abläufe und spürbare Entlastung im klinischen Alltag“, ist Altenstrasser zuversichtlich für die Zukunft. bw n
Zwischen Vergessen, Erfahrung und neuer Stärke
Wo habe ich den Schlüssel hingelegt? Wie hieß noch gleich diese Schauspielerin? Solche Momente gehören für viele Menschen zum Älterwerden. Sie verunsichern, weil Veränderungen im Gehirn nicht nur einzelne Funktionen betreffen, sondern auch das Selbstverständnis.
Der Fachbereich Neuropsychologie & Neuroscience an der Medizinischen Universität Graz beschäftigt sich mit den kognitiven Veränderungen im Laufe des Alterns sowie bei neurologischen Erkrankungen wie der Alzheimer-Krankheit. Ziel der Forschung ist es, Veränderun gen der kognitiven Leistungsfähig keit frühzeitig zu erkennen, bes ser zu verstehen und langfristig zu prognostizieren.
Digitaler Zwilling
Altern bedeutet nicht zwangsläufig Abbau: „Das alternde Gehirn zu verstehen, heißt, es ganzheitlich zu betrachten: Was ist altersnormal und was bereits auffällig?“, erklärt Neuropsychologin Assoc.-Prof. PD Mag. Dr. Marisa Koini von der Univ.-Klinik für Neuro logie der Med Uni Graz. Die Forscherin beschäftigt sich mit strukturellen und funktionellen Veränderungen des Gehirns im Alter sowie mit Biomarkern und deren Einfluss auf kognitive Fähigkeiten wie Gedächtnis, Aufmerksamkeit oder Sprache. Ein besonderer Fokus liegt dabei auch auf digitalen Technologien, die künftig helfen könnten, kognitive Veränderungen früher zu erkennen. Langfristiges Ziel ihrer Forschung ist die Entwicklung eines „digitalen Zwillings“ des Gehirns, der biologische
Faktoren – etwa Veränderungen im Hippocampus – ebenso berücksichtigt wie Lebensstil und Umweltbedingungen wie körperliche Aktivität, Schlaf oder Luftverschmutzung.
Lebensstil beeinflusst das Demenzrisiko
Assoc.-Prof. PD Mag. Dr. Marisa Koini, Neuropsychologin an der Univ.-Klinik für Neurologie der Med Uni Graz
Mit zunehmendem Alter verlangsamen sich einige Prozesse im Gehirn. Informationen werden etwas langsamer verarbeitet, Namen oder Begriffe fallen nicht immer sofort ein. Gleichzeitig bleiben viele Fähigkeiten stabil oder entwickeln sich sogar weiter – etwa Erfahrungswissen, emotionale Stabilität oder die Fähigkeit, komplexe Situationen einzuordnen. „Unser Gehirn bleibt bis ins hohe Alter formbar und anpassungsfähig“, betont Koini. Diese neuronale Plastizität ermöglicht es dem Gehirn, sich an neue Anforderungen anzupassen und teilweise auch Defi-
zite zu kompensieren. Gelegentliche Gedächtnislücken sind Teil des gesunden Alterns. Abklärungsbedürftig ist es, wenn Gedächtnisprobleme den Alltag deutlich beeinträchtigen, etwa wenn vertraute Wege nicht mehr gefunden werden oder alltägliche Aufgaben zunehmend schwerfallen. Studien zeigen, dass zahlreiche Risikofaktoren für kognitiven Abbau beeinflussbar sind. Dazu zählen unter anderem Bewegungsmangel, Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes, Depressionen, soziale Isolation oder Luftverschmutzung.
Digitale Technologien für die Früherkennung
Neue Technologien eröffnen zusätzliche Möglichkeiten, kognitive Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Adaptive Tests mit KIAuswertung, Eyetracking, Wearables oder Virtual-Reality-Anwendungen könnten künftig wichtige Hinweise auf beginnende Veränderungen liefern. Im Forschungsprojekt LETHEAT, an dem die Med Uni Graz als Projektpartnerin beteiligt ist, untersucht ein interdisziplinäres Team, ob Veränderungen des Lebensstils das individuelle Demenzrisiko senken können. In der 18-monatigen Interventionsstudie werden am Standort Graz insgesamt 100 Teilnehmer begleitet. Ziel ist die Entwicklung eines IT-gestützten Präventionsprogramms und neuer Konzepte für sogenannte Brain Health Services –Gedächtnisambulanzen der nächsten Generation. rh n
Hören als Schlüsselfaktor für die geistige Fitness
Hörverlust gilt laut Lancet-Kommission als einer der wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren für Demenz. Wer gut hört, bleibt sozial aktiv, stimuliert sein Gehirn und stärkt so auch seine kognitiven Fähigkeiten.
Studien zeigen, dass bei unbehandeltem Hörverlust Demenz im Schnitt zwei Jahre früher diagnostiziert wird. Der Einsatz von Hörgeräten kann diesen Zeitpunkt um rund vier Jahre verzögern und bringt erhebliche Vorteile für das individuelle Pflege- und Gesundheitsprofil im Alter. Eine unbehandelte Schwerhörigkeit wirkt sich auch auf das mentale Befinden aus: Reizbarkeit, Rückzug, Angst und depressive Symptome können zunehmen. Eine
Warum
frühzeitige Hörversorgung verbessert daher auch emotionale Stabilität. So entwickeln Menschen mit Hörgeräten in kognitiven Tests oft ähnliche Gedächtnisleistungen wie Personen ohne Hörverlust. Studien zeigen, dass eine gut angepasste Hörgeräteversorgung zu deutlichen Verbesserungen in verschiedenen Lebensbereichen führt. Betroffene berichten über erhöhte Selbstsicherheit, leichtere Kommunikation, bessere Orientierung im Alltag und geringere psychische Belastung (Mosnier et al. 2015; Yeo et al. 2023). Die Versorgung mit Hörhilfen wirkt sich nachweislich positiv auf die soziale Teilhabe und das psychische Wohlbefinden aus. Auch das subjektive Sicherheitsgefühl – z. B. beim Überqueren von Stra-
ßen oder beim Wahrnehmen von Gefahrensignalen – verbessert sich deutlich. Viele Menschen mit beginnender Hörminderung nehmen erste Anzeichen nicht ernst oder führen Verständigungsprobleme auf andere Ursachen zurück. Dadurch vergeht oft viel Zeit, bevor ein Hörtest erfolgt. Laut EuroTrak 2025 haben über ein Drittel der befragten Personen noch nie einen Hörtest gemacht (Anovum 2025).
Dabei ist eine frühe Diagnostik entscheidend, um kognitive Belastungen und psychosoziale Folgen rechtzeitig zu vermeiden. Je länger ein Hörverlust unbehandelt bleibt, desto schwerer ist die Integration einer Versorgung – nicht nur technisch, sondern auch psychologisch und sozial. rh n
Hören immer subjektiv ist.
Hören ist etwas sehr Persönliches. Dabei sind nämlich nicht nur unsere Ohren wichtig, sondern auch, wer wir sind und was wir bisher erlebt haben.
Was man unter subjektivem Hören versteht
Subjektives Hören heißt: Jede*r hört anders. Wir hören Geräusche nämlich nicht nur so, wie sie sind, sondern ordnen sie auf eine bestimmte Art und Weise ein. Der Grund: Hören ist ein kognitiver Prozess, er findet also in unserem Gehirn statt. Denn wir hören zwar mit unseren Ohren, verstehen aber mit dem Kopf. Unser Gehirn ermöglicht nicht nur das Wahrnehmen von Tönen, sondern filtert auch Klänge und interpretiert Geräusche für uns.
Warum hört jede*r anders?
Es gibt eine ganze Reihe von Faktoren, die bestimmen, wie wir hören: unsere Biografie, der soziale Kontext, aber auch die Psyche, körperliche Voraussetzungen oder kulturelle Prägungen. So wird eine geräuschempfindliche Person anders auf ein Live-Konzert
reagieren als Fans der Band, denen ihre Lieblingssongs nicht zu laut sein können. Solche Unterschiede im Hören zu kennen ist wichtig – erstens um die Hörstärke richtig einschätzen zu können und zweitens, um Hörgeräte bei Bedarf präzise an die subjektiven Gegebenheiten anzupassen.
I ndividuelles Hören bei Neuroth Wenn wir bei Neuroth von Hörstärke sprechen, reden wir nicht nur davon, unsere Kund*innen mit passenden Hörgeräten zu versorgen. Es geht dabei auch darum, ihre Lebensqualität zu steigern und ihnen dabei zu helfen, sich im Alltag und unter Menschen wieder wohlzufühlen. Außerdem hält gutes Hören auch geistig länger fit. Das gilt nicht nur für Menschen mit einem Hörverlust, sondern auch, wenn das Verstehen von Sprache oder das Wahrnehmen von Klängen nicht mehr so gut funktioniert. Darum beziehen wir
subjektives Hören in unsere ganzheitliche und personalisierte Betreuung mit ein. Als Profis für besseres Hören ist uns die Einzigartigkeit des Hörens bewusst – so individuell gehen wir auch auf die Bedürfnisse von Kund*innen ein.
Einsamkeit: Eine „Pandemie“ mit gravierenden Auswirkungen
Laut WHO ist jeder sechste Mensch weltweit von Einsamkeit betroffen. In Österreich sind laut einer Caritas-Studie rund 600.000 Menschen mehr als die Hälfte der Zeit einsam und jeder Vierte wünscht sich mehr soziale Kontakte. Obwohl es sehr viele Betroffene aus allen gesellschaftlichen Schichten gibt, ist Einsamkeit ein Tabuthema, über das zu wenig gesprochen wird.
AUTORIN: Univ.-Lektorin
Mag. Dr. Helga Elisabeth
Schachinger Arbeits-, Wirtschafts- und Sozialpsychologin, Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen (BÖP), office.helga.schachinger@a1.net
Einsamkeit ist nicht gleichzusetzten mit Alleinsein oder sozialer Isolation. Alleinsein kann sehr unterschiedlich erlebt werden –positiv, negativ oder neutral. Soziale Isolation zeigt nur einen beobachtbaren und messbaren Mangel an sozialen Kontakten an, der aber nicht gleichbedeutend mit Einsamkeit ist. Manche Menschen fühlen sich inmitten eines großen beruflichen und privaten Beziehungsnetzes einsam, während andere mit einem kleinen Freundes- oder Familienkreis zufrieden sind und keine Einsamkeit verspüren. Zudem ist zu beachten, dass Online-Beziehungen allein Einsamkeitsgefühle nicht vertreiben können, weil Menschen mit allen Sinnen erfahrbare zwischenmenschliche Kontakte brauchen.
Woher kommt Einsamkeit?
Einsamkeit benennt ein subjektives, belastendes und schmerzhaftes Gefühl, das sogar in Gemein-
Wichtige Kontaktstellen
schaft auftreten kann, wenn sich jemand etwa unverstanden, wertlos und ungeliebt fühlt. Ein einsamer Mensch hat (gefühlt) zu wenige oder keine befriedigenden Beziehungen bzw. lebt in einer dysfunktionalen Familie oder missbräuchlichen Partnerschaft. Im Krankheits- und Krisenfall fehlen Vereinsamten häufig Hilfe und Unterstützung, was Problemlagen zuspitzen kann. Im Gegensatz dazu sind gute Freundschaften und eine liebevoll-unterstützende Familie eine wertvolle gesundheitsförderliche Ressource, die auch Genesungsprozesse günstig beeinflussen kann.
Wurzeln von Einsamkeit liegen in Personen-, Situations- und Systemfaktoren, die einander wechselseitig verstärken und individuell unterschiedlich ausgeprägt sind:
1. Persönlichkeitsmerkmale wie Schüchternheit und mangelnde soziale Kompetenzen,
2. negative Beziehungserfahrungen wie Mobbing sowie Missbrauch und Vernachlässigung in der Kindheit,
3. Verluste (z. B. Trennungen, Scheidungen, Todesfälle),
4. Fürsorgepflichten für Kinder und pflegebedürftige Angehörige,
6. gesellschaftliche Strukturen: In wettbewerbsorientieren Hochleistungsgesellschaften erschweren Zeitnot und Leistungsdruck die Pflege von Freundschaften und Familienleben.
7. Ausgrenzung und Diskriminierung von stigmatisierten Minderheiten: Menschen mit Migrationshintergrund, dunkler Hautfarbe, Behinderung, chronischer Krankheit sowie Arme und Erwerbslose, Homosexuelle und Transgenderpersonen und andere benachteiligte Gruppen erleben im Alltag immer wieder Abwertungen und Zurückweisungen, was in vielen Fällen zu sozialem Rückzug und in die Vereinsamung führt.
Auswirkungen von Einsamkeit
5. Körperliche Beeinträchtigungen (z. B. Mobilitätseinschränkungen, verringertes Hör- und Sehvermögen),
Kurzfristige Einsamkeit haben die meisten Menschen aus unterschiedlichen Gründen schon erlebt und sie gilt als normale menschliche Erfahrung. Chronische Einsamkeit über sechs Monate und länger steht hingegen mit vielen psychischen (z. B. Depressionen, Angststörungen, Suchterkrankungen) und physischen Krankheiten (z. B. Diabetes, Krebs) sowie gesundheitsschädigendem Verhalten (z. B. übermäßigem Konsum von Alkohol, Nikotin und illegalen Substanzen, extremem Essverhalten usw.) in einem deutlichen Zusammenhang. Darüber hinaus kann Einsamkeit demokratiegefähr-
dende Folgen haben, weil einsame Menschen eher Nichtwähler sind oder vermehrt rechtsextreme und rechtspopulistische Parteien wählen. Außerdem haben ausgegrenzte, vereinsamte Jugendliche und junge Erwachsene ein stark erhöhtes Risiko, sich zu radikalisieren und gewalttätig zu werden, wenn sie in extremistischen religiö sen, politischen oder ideologischen Internetforen mit Feindbildern und Hasspropaganda indoktriniert werden .
Der Kampf gegen Einsamkeit hat auf individueller, sozialer und gesellschaftlicher Ebene stattzufinden. Die individuell-psychologischen Interventionen umfassen:
1. Unterstützung und Begleitung bei Beziehungsaufbau und Beziehungspflege,
2. bei Bedarf ein „Training“ sozialer Kompetenzen,
3. Alleinsein genießen lernen und als gesundheitsförderliche Ressource für freudvolle (kreative) Tätigkeiten und Selbstfürsorge nutzen,
4. Anregung zu Vereinsaktivitäten und/oder einem Ehrenamt als Sinn- und Kraftquellen. Auf sozialer Ebene braucht es inklusive Nachbarschaften, Klassen-
gemeinschaften, Arbeitsteams und Freizeitvereine, die niemanden ausgrenzen, sondern bei aller Vielfalt um ein konstruktives und wertschätzendes Miteinander bemüht sind. Ein starker sozialer Zusammenhalt ist nicht zuletzt in Krisenzeiten eine unbezahlbare Ressource.
Welche Aufgaben hat die Politik zu erfüllen?
Aufgrund der kostspieligen gesundheitlichen und schwerwiegenden gesellschaftspolitischen Konsequenzen von Einsamkeit sind umfangreiche Maßnahmen erforderlich:
1. Medien- und Aufklärungskampagnen zur Enttabuisierung von Einsamkeit,
Sechs Wochen Reha-Aufenthalt zur Behandlung psychischer Probleme wie etwa Depression, Angst-, Panik- oder Zwangsstörungen, Traumafolgeerkrankungen ebenso wie Erschöpfungs-, Überlastungs- oder Burnout-Erkrankungen
2. Sensibilisierung von Berufsgruppen, die einsame Menschen „aufspüren“ können: (Allgemein-) Mediziner, Lehrkräfte, Pflegekräfte, Mobile Dienste, Heimhilfen, 24-h-Betreuung usw.,
3. Ausbau von Beratungsstellen, Besuchsdiensten und Telefonhotlines sowie von Social-MediaForen und Websites mit Einsamkeitsschwerpunkt,
4. Schaffung vieler öffentlicher (konsumfreier) Begegnungsräume, z. B. Spiel- und Sportplätze, Jugendund Seniorenzentren, Büchereien, Gemeinschaftsräume in Wohnhausanlagen sowie zahlreiche Sitzgelegenheiten in Parks, auf Dorf-, Markt- und Stadtplätzen, wo Menschen unkompliziert in Kontakt und miteinander ins Gespräch kommen,
5. Ausbau des öffentlichen Verkehrs in ländlichen Regionen und vieles anderes mehr. n
QUELLEN:
1) Jaremka, L. M., Kane, H. S. & Bell, A. V. (2022). Threats to Belonging and Health: Understanding the Impact of the COVID-19 Pandemic using Decades of Research. Social Issues and Policy Review, Vol. 16/1, 125—163. DOI: 10.1111/sipr.120863
2) Pfundmair, M.; Wood, N. R.; & Hales, A. (2024). How social exclusion makes radicalism flourish: A review of empirical evidence. Journal of Social Issues, 80, pp. 341359. DOI: 10.1111/josi.12520
Eine Million Frauen in Österreich durchlebt gerade die Wechseljahre, für viele bedeuten diese nicht nur eine hormonelle, sondern auch eine physische und psychische Belastungsphase.
AUTORIN:
Mag. Hilde Wolf, MBA
Klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin, Leitung Frauengesundheitszentrum FEM Süd, Leitung Fachsektion Gesundheitspsychologie im BÖP, Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen (BÖP), www.boep.or.at
CO-AUTORIN: Mag. Birgit König, Gesundheitspsychologin, FEM Süd
Während einige Frauen keine oder nur geringe Beschwerden erleben, ist die Zeit der Peri- und Postmenopause bei manchen Betroffenen mit einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität verbunden. Entscheidend ist, Symptome ernst zu nehmen, ohne sie zu pathologisieren und passende Unterstützung anzubieten.
Hormonelle Umstellung
Psychische Beschwerden in der Peri- und Postmenopause überschneiden sich häufig mit körperlichen Symptomen. Schlafmangel, Hitzewallungen und Erschöpfung können Angst, Gereiztheit und depressive Verstimmung verstärken; umgekehrt verschlechtern hohe Belastungen im Alltag und wenig soziale Unterstützung häufig den Schlaf und das Wohlbefinden. Die Datenlage zeigt, dass Depressionen in der Perimenopause deutlich zunehmen: Eine Metaanalyse des University College London (Journal of affective disorders, 2024) wertete Daten aus sieben Studien mit insgesamt 9.141 Frauen weltweit aus und fand ein um etwa
40 % höheres Risiko für Depression in der Perimenopause. Erwiesen ist mittlerweile auch der „Menopause-Brain-Fog“, ein kognitiver Symptomcluster in den Wechseljahren, der sich vor allem durch Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsstörungen äußern und mit großen Selbstzweifeln verbunden sein kann. Fazit ist, dass depressive Symptome und andere schwerwiegende psychische und kognitive Belastungen in dieser Phase keine „normalen“ Alterserscheinungen sind.
Multimodale
Behandlungsmöglichkeiten
Studienergebnisse wie diese zeigen auf, dass es eine evidenzbasierte Betrachtung der Zusammenhänge der Beschwerden von Frauen in dieser Lebensphase braucht. Die AWMF-S3-Leitlinie zu Peri- und Postmenopause (2020) integriert die zentralen Erkenntnisse aus gro-
ßen Studien und Metaanalysen – und bleibt damit der wichtigste Referenzrahmen für die klinische Praxis.
Wenn psychische Symptome eng mit der hormonellen Veränderung verknüpft sind oder sich durch Schlafmangel und vasomotorische Beschwerden deutlich verschlechtern, kann eine Hormontherapie im Einzelfall helfen. Auch eine Behandlung mit Psychopharmaka kann indiziert sein, begleitet durch klinisch psychologische Behandlung. Aus gesundheitspsychologischer Sicht sind Psychoedukation, Stressmanagement, Schlafinterventionen und Emotionsregulation besonders sinnvoll. Hilfreich ist auch die Arbeit an Rollenübergängen, Körperbild und Identität in der Lebensmitte. Bewegung, Schlafhygiene und soziale Aktivierung sind dabei zentrale
Bestandteile eines multimodalen Ansatzes.
Gesundheitskompetenz stärken
Ein wichtiger Schutzfaktor ist Wissen. Frauen profitieren, wenn sie verstehen, welche Beschwerden erwartbar sind, wann Hilfe sinnvoll ist und
Psychische Beschwerden, die in der Peri- und Postmenopause auftreten, gehen oft Hand in Hand mit körperlichen Symptomen.
welche Behandlungsoptionen es gibt. Aufklärung reduziert Unsicherheit und enttabuisiert psychische Symptome. Wegweisend ist dabei das Empowerment-Modell des Lancet (2024), das Menopause als Phase beschreibt, in der Selbstwirksamkeit,
7FACH STARK
ENTDECKE DIE SIEBEN VORTEILE VON BIOGENA SIEBENSALZ MAGENSIUM KOMPLEX
Wissen und gemeinsame Entscheidungsfindung gestärkt werden sollen. Damit rückt der Fokus weg von Defiziten hin zu Stärken und aktiver Gesundheitsgestaltung.
Die Frauengesundheitszentren stehen für Frauen in dieser Lebensphase als Anlaufstellen zur Verfügung. Sie bieten klinisch-psychologische und gesundheitspsychologische Unterstützung an und helfen, Belastungen einzuordnen, Ressourcen zu aktivieren und neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Durch den niederschwelligen Zugang können sie auch als Brücke zur weiteren Versorgung fungieren. n
QUELLEN:
• AWMF-S3-Leitlinie (2020). Peri- und Postmenopause
– Diagnostik und Interventionen
• Journal of affective disorders (2024). The risk of depression in the menopausal stages: a systematic review and meta-analysis
• Hicke, M. et al. (2024.) An empowerment model for managing menopause. The Lancet.
trägt zur normalen Funktion der Muskeln bei
unterstützt eine stabile Funktion des Nervensystems
trägt zur Verringerung
unterstützt normale
unterstützt normalen
trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei
Künstliche Intelligenz: Chancen und Risiken für die psychische Gesundheit
Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in den Alltag, und zwar auch dort, wo Menschen Orientierung, Entlastung oder Hilfe bei psychischen Belastungen suchen.
AUTOR:
Mag. John G. Haas
Psychologe, Autor und Digitalist, Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen (BÖP), www.boep.or.at
Dass Menschen Maschinen Verstehen, Absicht oder Mitgefühl zuschreiben, ist keine neue Beobachtung. Schon Joseph Weizenbaum, der Entwickler des ersten Chatbots ELIZA (1966), erkannte, dass ein technisches Gegenüber als „verstehend“ erlebt wird, wenn es sprachlich passend reagiert. Dieser ELIZA-Effekt ist durch chatbasierte Large Language Models (LLMs) im Alltag vieler Menschen angekommen.
Alltagsnutzung von KI als stille Grenzverschiebung
Viele Menschen nutzen LLMbasierte Chatbots wie ChatGPT & Co. nicht mehr nur, um Fragen zu klären oder um Texte zu verbessern. Sie suchen auch Rat bei persönlichen Krisen oder lassen „von der KI“ ihre Symptome einordnen. Das ist aus psychologischer Sicht interessant, aber nicht minder heikel. Je angemessener ein KI-System antwortet, desto leichter entsteht der Eindruck, hier sei eine Instanz am Werk, die einem Menschen in puncto Engagement, Kompetenz und Empathie schon sehr nahekommt.
Trotzdem treffen diese Tools einen Nerv: Sie sind präsent, reagieren sofort und vermitteln den Eindruck, sich um uns zu küm-
mern, ja sogar sich für uns zu interessieren. Dass Menschen solche Systeme nutzen, sagt daher viel über unerfüllte Bedürfnisse wie den Wunsch nach Anerkennung, Orientierung und Hilfe aus, und das sollten Health Care Professionals respektieren.
KI-Kompetenzen können Versorgungslücken verringern
Gleichzeitig müssen wir uns fragen, wie viel nicht-menschliche, also digitale beziehungsweise KIgestützte Unterstützung aus fachlicher Sicht vertretbar ist. Wichtig ist hier die Unterscheidung zwischen Digitalisierung und KI. Digitalisierung bedeutet, dass Informationen, Abläufe und Kommunikationswege in digitale Strukturen überführt werden. KI geht einen Schritt weiter: Sie erkennt Muster, analysiert Zusammenhänge und formuliert daraus Einschätzungen oder Empfehlungen. Gerade im Bereich psychischer Gesundheit können diese KI-Funktionen reale Versorgungsprobleme zu lösen helfen. So sind Wartezeiten auf Unterstützung vielerorts lang. Gleichzeitig nehmen Stress, Angst, Depression und psychosoziale Belastungen sichtbar zu.
Das Modell Mensch bleibt auch in Zukunft unverzichtbar als fachliche Instanz und als ethisches Korrektiv.
Die „bunte Welt“ der Angebote Aktuell begegnet uns KI im Bereich der psychischen Gesundheit vor allem in Form von Chatbots, Selbsthilfe-Apps, Trackern, Tagebüchern und Informationsportalen sowie als Mischformen davon. Ob tatsächlich KI eingesetzt wird, bleibt bei vielen Angeboten allerdings unklar. Der Nutzen liegt vor allem in Niederschwelligkeit und Automatisierung: Sie sind jederzeit erreichbar, erinnern an Übungen und können bei leichteren Belastungen zur strukturierten Selbsthilfe anleiten.
Als Positivbeispiel können uns die deutschen DiGAs (digitale Gesundheitsanwendungen), auch „Apps auf Rezept“ genannt, dienen. Regulatorisch auf Sicherheit, Qualität und positive Versorgungseffekte geprüft, zeigen diese, wie digitale Selbsthilfe oder Symptommonitoring in einen regulierten Versorgungskontext eingebettet werden können.
Wo Licht ist, ist auch Schatten
Gefährlich kann es dort werden, wo Menschen in schweren Krisen, bei psychotischem Erleben oder hochgradigen Belastungen mit einem System interagieren, das zwar empathisch wirkend auftreten kann, aber de facto nicht empathisch sein kann. Verstärkt wird diese Problematik, wenn technische Systeme vulnerablen Personen eine therapeutische Beziehung suggerieren, die bei Nutzern in Abhängigkeit münden kann.
Nicht zuletzt sind viele Menschen in einem Zustand hoher Störungswertigkeit anfällig für Suggestion und Manipulation oder in ihrer Fähigkeit zur reflektierten Interaktion deutlich eingeschränkt.
Maschinen können keine Menschen werden …
Hier erhält der ELIZA-Effekt neue Public-Health-Relevanz. Je menschlicher ein System „imponiert“, desto größer ist die Gefahr, dass seine Grenzen überschätzt, ja sogar übersehen werden – und diese Erkenntnis gilt auch für uns Health Care Professionals. Trotz unglaublicher Verarbeitungsraten, enormer Datenbestände und frappanter Analysekompetenz gilt: KIs sind maschinelle Systeme, die nicht zuletzt mangels Körperlichkeit, fehlender Lerngeschichte und ohne Ich-Empfinden wichtige Aspekte des Menschseins wie Bewusstsein, Empathie oder Transzendenz nicht leisten können. Und genau darin besteht aber ein großer Teil des Enigmas eines psychologischen, psychotherapeu-
tischen und psychiatrischen Wirkungsfelds.
… aber Maschinen können Health Care Professionals wirksam unterstützen
Die größten Chancen liegen aktuell dort, wo KI nicht unmittelbar „am Menschen“ arbeitet, sondern Fachpersonen unterstützt: in der Früherkennung, im Monitoring und in der regel- und bedeutungsgeleiteten Zusammenschau großer Datenmengen – und zwar am besten auf Basis eines bestehenden und evidenzbasierten Wissenskanons. So kann KI Daten aus Fragebögen, elektronischen Gesundheitsakten, aber auch gesprochene Sprache, Schlafverhalten und andere Verhaltensmuster erstaunlich gut analysieren. Daraus können in der Folge Hinweise auf klinisch relevante Symptome entstehen. Deren Kontextualisierung, konkret die Erstellung oder Validierung von Diagnosen sowie die Festlegung von Interventionen und Therapien, wird immer „conditio humana“ bleiben müssen. Werden aber die
Kompetenzbereiche von Mensch und Maschine geschickt und verantwortungsvoll kombiniert, können dadurch zum Beispiel gefährdete Gruppen früher erreicht werden, und das ist ein klarer Gewinn.
Das „Modell Mensch“ bleibt gefragt – und gefordert
Aus Sicht der Psychologie und Medizin sollte daher nicht die Frage im Vordergrund stehen, ob KI in die Versorgung Eingang findet, sondern unter welchen Bedingungen das geschieht. Dafür brauchen wir geprüfte Wirksamkeit, klare Verantwortung, Sicherheit und eine offene Debatte über die Einsatzbereiche und Grenzen aller im klinischen Bereich eingesetzten KIAnwendungen. Und nicht zuletzt: Fachkompetenz wird dadurch nicht weniger wichtig, sondern wichtiger werden. Das „Modell Mensch“ hat also Zukunft: als fachliche Instanz, als ethisches Korrektiv und auch als Garant, dass KI und Digitalisierung im Bereich der psychischen Gesundheit den Menschen dienen und nicht umgekehrt. n
Psychiatrische Rehabilitation verstehen
Psychische Erkrankungen treten selten plötzlich auf, sondern entwickeln sich über Wochen, Monate oder Jahre. Belastungen nehmen zu, der Alltag wird schwieriger, die Arbeitsfähigkeit gerät ins Wanken. Genau hier setzt die medizinisch-psychiatrische Rehabilitation an.
Prim. Dr. Mag. Susanne Baum gartner ist ärztliche Leiterin des Son nenpark Lans, einer Einrichtung von pro mente Reha für psychosoziale Gesundheit. Sie gibt Einblick in Ablauf, Ziele und Vorteile einer medizinisch-psychiatrischen Rehabilitation.
?Wer ist die Zielgruppe für Ihr Angebot im Sonnenpark Lans?
Medizinisch-psychiatrische Reha bilitation richtet sich grundsätz lich an Menschen mit psychischen Erkrankungen, die eine intensivere und strukturiertere Behandlung benötigen. Ziel ist es, dass sie ihren Alltag wieder besser bewältigen können, sowohl im sozialen als auch im beruflichen Bereich.
sprechende Entzugs- oder Entwöhnungsbehandlung erfolgen.
?Wann sollte man als Zuweiser an eine psychiatrische Rehabilitation denken?
hinterfragen, was die Auslöser sein könnten. Hier kann ein Reha-Aufenthalt helfen, diese Zusammenhänge zu verstehen und neue Strategien zu entwickeln.
?Was unterscheidet die Reha von einer klassischen Psychotherapie?
?Wann ist eine psychiatrische Reha indiziert?
Sie ist bei sehr unterschiedlichen Diagnosen geeignet, etwa bei Depressionen, Angst- und Panikstörungen, stressbedingten Erschöpfungszuständen, Traumafolgestörungen nach belastenden Erlebnissen, somatoformen Störungen oder auch bestimmten Persönlichkeitsstörungen. Wichtig ist aber immer die Frage, ob jemand rehafähig ist. Nicht geeignet ist eine Rehabilitation in akuten Krisensituationen, etwa bei akuter Suizidalität, Psychosen, Manien oder wenn jemand so instabil ist, dass ihn die vielen gruppentherapeutischen Angebote eher überfordern würden. Auch bei schwerwiegenden Suchtthemen muss vorher eine ent-
Wenn Beschwerden schon länger bestehen oder wenn sich abzeichnet, dass eine psychische Belastung chronisch werden könnte. Gerade bei beginnenden chronischen psychosomatischen oder psychosozialen Belastungen erleben wir, dass ein frühes Reagieren sehr wirksam sein kann. Ein wichtiger Punkt ist auch die Arbeitsfähigkeit. Wenn jemand merkt, dass die Arbeit nur noch unter großer Anstrengung möglich ist, die Leistungsfähigkeit deutlich sinkt oder Krankenstände zunehmen, sollte man rechtzeitig
Eine ambulante Psychotherapie findet häufig einmal pro Woche statt. In der Rehabilitation gibt es hingegen über sechs Wochen eine intensive Auseinandersetzung mit unterschiedlichen therapeutischen Angeboten: Einzelgespräche, Psychotherapie in Gruppen, Bewegung, Entspannung, Ergotherapie, Musiktherapie und weitere stabilisierende Elemente. Der Abstand vom Alltag ist für viele Menschen sehr hilfreich. Dazu kommt eine klare Tagesstruktur, die Stabilität gibt. Viele Patienten erleben auch den Kontakt mit anderen Betroffenen als sehr entlastend, wenn sie merken, dass sie mit dem eigenen Erleben nicht allein sind.
?Welche
zentralen Ziele verfolgt die medizinisch-psychiatrische Rehabilitation?
Wir arbeiten mit konkreten RehaZielen, die wir zu Beginn gemeinsam erarbeiten. Diese können sehr unterschiedlich sein, wie etwa wieder arbeitsfähig werden, stärker am sozialen Leben teilnehmen, weniger Ängste erleben, besser mit Stress umgehen, eigene Grenzen wahrnehmen oder Frühwarnzeichen erkennen. Wichtig ist, dass die Ziele realistisch und konkret sind.
Prim. Dr. Mag. Susanne Baumgartner, ärztliche Leiterin des Sonnenpark Lans
Sie geben Orientierung – für die Betroffenen selbst, aber auch für das gesamte therapeutische Team.
?Wie werden Patienten therapeutisch begleitet?
Es gibt einerseits einen allgemeinen Behandlungsplan und andererseits individuelle therapeutische Schwerpunkte. Neben den Basisgruppen werden Patienten speziellen Indikationsgruppen zugewiesen. Wenn jemand etwa stark unter Angst leidet, kann eine Teilnahme in einer entsprechenden Gruppe sinnvoll sein. Bei Traumafolgestörungen kann es stärker um Ressourcen und Stabilisierung gehen. Bei Menschen mit emotional instabilen Anteilen kann Skills-Training hilfreich sein, um besser mit Impulsen umzugehen. Diese Indikationsgruppen werden von Mitarbeitern aus unterschiedlichen Berufsgruppen geleitet
Ihr Partner im Bereich der medizinischpsychiatrischen Rehabilitation
DR. KARIN REITER-PRINZ, Geschäftsführerin pro mente Reha „Ziel der Psy-Reha ist es, psychische Gesundheit nachhaltig zu stärken und Menschen auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes, erfülltes Leben zu begleiten. Dabei setzen wir auf wissenschaftlich fundierte, bewährte und zugleich innovative Ansätze, um unsere Patientinnen und Patienten auch künftig auf höchstem fachlichen Niveau zu begleiten.“
– unter anderem von Psychotherapeuten, Ergotherapeuten, Musiktherapeuten oder Physiotherapeuten. Dadurch können wir unterschiedliche Zugänge nutzen. Manche Menschen sprechen besonders gut auf Musik an, andere auf kreatives Tun, Bewegung oder Gespräch. Wir versuchen, das therapeutische Medium passend zum Menschen und seinem Thema zu wählen.
?Welche
Patienten profitieren von einer psychiatrischen Reha? Menschen, die ausreichend stabil sind, um sich auf einen intensiven therapeutischen Prozess einzulas-
sen, und die eine eigene Motivation mitbringen. Rehafähigkeit bedeutet, dass man am sechswöchigen therapeutischen Prozess aktiv teilhaben kann. Nicht nur nur die Auseinandersetzung mit den eigenen Themen, sondern auch die Begegnung mit den Themen anderer Menschen ist hier vorgesehen. Der Patient sollte im Alltag grundsätzlich selbstständig sein, ausreichend belastbar und nicht in einer akuten Krise. Sehr wichtig ist auch die Bereitschaft, aktiv mitzuarbeiten. Wer nur aus formalen Gründen kommt und keine Veränderung zulassen möchte, kann nur begrenzt profitieren. rh n
Ambulante Rehabilitation
APR Graz, APR Salzburg
Stationäre Rehabilitation
Bad Hall, Lans, Neusiedlersee, St. Veit Vorsorge
mia - Miteinander Auszeit, Bad Hall
Zwischen digitaler Innovation und therapeutischer Beziehung
Die Digitalisierung hat die psychotherapeutische Versorgung nachhaltig verändert. Was vor wenigen Jahren noch als Ausnahme galt, ist heute zunehmend fester Bestandteil der modernen Gesundheitsversorgung: Online-Psychotherapie, digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs), KI-gestützte Systeme und hybride Therapieformen eröffnen neue Möglichkeiten für Diagnostik, Behandlung und Prävention psychischer Erkrankungen.
AUTOREN:
Mag. Barbara Haid, MSc Präsidentin Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP)
MMag. Dr. Markus Böckle, MSc Department Forschung, ÖBVP, www.psychotherapie.at
Spätestens seit der Covid-19Pandemie wurde deutlich, dass psychotherapeutische Behandlung auch im digitalen Raum wirksam, professionell und beziehungsorientiert stattfinden kann. Mit dem Psychotherapiegesetz 2024 und der neuen Richtlinie „Online-Psychotherapie“ wurde in Österreich erstmals ein rechtlicher Rahmen geschaffen, der Online-Psychotherapie klar definiert und fachlich absichert.
Digitale Chancen in der Versorgung
Digitale Angebote ermöglichen eine niederschwellige Versorgung, insbesondere für Menschen in ländlichen Regionen, mit eingeschränkter Mobilität oder zu schambesetzten Themen. Video- und Audiotherapie, Blended-Care-Modelle sowie digitale Unterstützungsangebote können den Zugang zu psychotherapeutischer Hilfe deutlich verbessern und Wartezeiten überbrücken.
Die Digitalisierung sollte nicht primär als Bedrohung verstanden werden, sondern auch als Chance, die psychotherapeutische Versorgung flexibler, zugänglicher und patientenorientierter zu gestalten.
Besonders sogenannte DiGAs –digitale Gesundheitsanwendungen – gewinnen zunehmend an Bedeutung. Dabei handelt es sich um strukturierte Programme oder Apps, die häufig auf evidenzbasierten psychotherapeutischen Methoden basieren. Sie können beispielsweise Psychoedukation, Stimmungstagebücher, Achtsamkeitsübungen oder Rückfallprophylaxe umfassen.
Internationale Studien zeigen, dass digitale Interventionen – insbesondere in Kombination mit therapeutischer Begleitung – relevante und teils vergleichbare Effekte wie klassische Präsenztherapien erzielen können. Vor allem als ergänzende Unterstützung im Sinne von „Blended Care“ bieten sie großes Potenzial.
Die therapeutische Beziehung bleibt zentral
Trotz aller technologischen Möglichkeiten bleibt die psychotherapeutische Beziehung das zentrale Wirkprinzip jeder Psychotherapie. KI-Systeme, Chatbots oder virtuelle Assistenten können unterstützen, aber keine echte therapeutische Beziehung ersetzen.
Psychotherapie ist weit mehr als Informationsvermittlung. Sie lebt von Resonanz, Beziehung, Empathie und einem sicheren therapeutischen Raum. KI kann unterstützen – aber nicht menschliche Begegnung ersetzen. Gerade im Bereich der generativen KI entstehen zahlreiche Anwendungen, die psychologische Gespräche simulieren oder emotionale Unterstützung bieten sollen. Solche Systeme können kurzfristig entlastend wirken und niederschwellige Zugänge schaffen. Gleichzeitig bergen sie erhebliche Risiken – insbesondere, wenn sie ohne fachliche Einbettung, ausreichende Qualitätssicherung oder klare Verantwortlichkeit eingesetzt werden.
Herausforderungen durch KI und unregulierte Apps
Neben den Chancen bestehen erhebliche ethische, datenschutzrechtliche und berufspolitische Herausforderungen. Psychotherapeutische Daten gehören zu den sensibelsten Gesundheitsdaten. Gleichzeitig drängen immer mehr internationale Anbieter mit unzureichend regulierten MentalHealth-Apps auf den Markt. Nicht jede Mental-Health-App ist automatisch therapeutisch wirksam oder sicher. Viele Angebote verfügen weder über wissenschaftliche Evidenz noch über ausreichende
Datenschutzstandards. Besonders kritisch ist die zunehmende Vermischung von Psychotherapie, Coaching, Beratung und KI-gestützten Angeboten. Für Patienten wird dadurch oft unklar, welche Angebote tatsächlich von qualifizierten Gesundheitsberufen erbracht werden. Hier sind klare Abgrenzungen und transparente Kennzeichnungen erforderlich.
Daher braucht es klare Qualitätskriterien, Zertifizierungsverfahren sowie eine stärkere Einbindung von Psychotherapeuten in die Entwicklung, Bewertung und Implementierung digitaler Anwendungen.
Blended Care als Zukunftsmodell
Die Zukunft liegt vermutlich nicht in einem „Entweder-oder“, sondern in intelligenten Kombinationen unterschiedlicher Settings. BlendedCare-Modelle verbinden Präsenztherapie mit Online-Elementen, digitalen Übungen oder therapeutisch begleiteten Apps. Dadurch lassen sich Therapieprozesse flexibler gestalten und Patienten stärker in ihrem Alltag begleiten.
Die zentrale Herausforderung der kommenden Jahre wird darin bestehen, digitale Innovation mit psychotherapeutischer Qualität,
Zwischen Algorithmus und Beziehung
Künstliche Intelligenz schreibt mittlerweile Texte, unterstützt diagnostische Prozesse, analysiert Sprache und simuliert empathische Gespräche. Manche Menschen erzählen heute einem Chatbot Dinge, die sie noch nie einem Menschen anvertraut haben.
Das wirft eine zentrale Frage auf: Braucht die Psychotherapie der Zukunft noch Menschen? Aus unserer Sicht lautet die Antwort eindeutig: ja.
Denn Psychotherapie ist nicht bloß Informationsvermittlung oder Problemlösung. Sie ist Beziehung. Sie ist Resonanz. Sie ist das Erleben eines sicheren Gegenübers. Gerade in einer Zeit zunehmender Digitalisierung wächst paradoxerweise die Sehnsucht nach echter menschlicher Begegnung. Menschen suchen nicht nur Antworten. Sie suchen Verstandenwerden.
Digitale Anwendungen bieten zweifellos wichtige Chancen. OnlinePsychotherapie ermöglicht Versorgung auch dort, wo Angebote bislang schwer erreichbar sind. DiGAs und Apps können unterstützen, strukturieren und motivieren. KI kann administrative Prozesse erleichtern und möglicherweise helfen, Risiken früher zu erkennen.
Ethik und Beziehungskompetenz zu verbinden.
Fazit
Die Digitalisierung eröffnet große Chancen für eine moderne psychotherapeutische Versorgung. Gleichzeitig braucht es verbindliche Qualitätsstandards, Datenschutz, ethische Leitlinien und eine aktive Rolle der Psychotherapeuten in diesem Transformationsprozess. Denn eines bleibt auch im digitalen Zeitalter unverändert: Heilung entsteht nicht allein durch Algorithmen – sondern durch Beziehung, Vertrauen und menschliche Begegnung. n
LITERATUR
• Berger, T. & Krieger, T. (2018). Internetbasierte Interventionen in der Psychotherapie.
• Böckle, M., Fidler, K., Haid, B., Hintenberger, G., & Kierein, M. (2025). Positionspapier zur Digitalisierung in der Psychotherapie in Österreich. e-beratungsjournal, 21(2), Artikel 1. https://doi.org/10.48341/vc6a-5c75
• Fernandez et al. (2021). Videobasierte Psychotherapie und Wirksamkeit.
• Hintenberger, G. (2025). Digitalisierung und Psychotherapie.
• Konttila et al. (2018). Digital competence in healthcare professionals.
Aber wir müssen darauf achten, psychische Gesundheit nicht ausschließlich technisch zu betrachten. Ein Algorithmus kann Muster erkennen, Wahrscheinlichkeiten berechnen und Sprache imitieren. Aber er kann kein Mitgefühl empfinden, keine Beziehung tragen und keine Verantwortung übernehmen.
Die große Herausforderung der kommenden Jahre wird daher nicht sein, ob KI in der Psychotherapie verwendet wird – sondern wie. Wir brauchen klare ethische Standards, Datenschutz, Qualitätssicherung und vor allem die aktive Einbindung von Psychotherapeuten in diese Entwicklungen.
Denn wenn Digitalisierung ausschließlich von Technologieunternehmen gestaltet wird, verlieren wir möglicherweise genau das, worum es in der Psychotherapie eigentlich geht: den Menschen.
Vielleicht liegt die Zukunft daher nicht in der Entscheidung zwischen „Mensch oder Maschine“, sondern in der Frage, wie wir Technologie so einsetzen können, dass sie menschliche Begegnung stärkt – und nicht ersetzt.
Mag. Barbara Haid, MSc und MMag. Dr. Markus Böckle, MSc
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Dr. med. Erik Kakrik Zentrum für Augmentierte Therapie
A: Facharzt für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin• ADHS, Depression, Angst, Zwangsstörung, PTBS • HPPD, Psychedelische Integration
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FACHKURZINFORMATION THIOGAMMA® 600 MG FILMTABLETTEN. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG: Jede Filmtablette enthält 600 mg Thioctsäure. Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: Jede Filmtablette enthält 46,55 mg Lactose (als Monohydrat). Liste der sonstigen Bestandteile: Tablettenkern: Hypromellose, hochdisperses Siliciumdioxid, mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat, Croscarmellose-Natrium, Talkum, Dimeticon, Magnesiumstearat; Filmüberzug: Macrogol 6000, Hypromellose, Talkum, Natriumdodecylsulfat. ANWENDUNGSGEBIETE: Symptomatische Behandlung von Schmerzen und anderen Empfindungsstörungen bei leichter bis mäßiger peripherer diabetischer Polyneuropathie bei Erwachsenen. Thioctsäure ist als Teil einer multimodalen Behandlungsstrategie für Diabetes Patienten mit Polyneuropathie anzuwenden, die gegebenenfalls auch Behandlungen gegen neuropathische Schmerzen (z. B. Antikonvulsiva, Trizyklika) und Maßnahmen zur Verbesserung der Blutzuckereinstellung (pharmakologisch, Ernährung, Lebensstil etc.) umfasst. GEGENANZEIGEN: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Gleichzeitige Anwendung von Thiogamma mit Cisplatin. PHARMAKOTHERAPEUTISCHE GRUPPE: Andere Präparate des Alimentären Systems und des Stoffwechsels, Sonstige Mittel für das alimentäre System und den Stoffwechsel, ATC-Code: A16AX01. INHABER DER ZULASSUNG: Wörwag Pharma GmbH & Co. KG, Flugfeld-Allee 24, 71034 Böblingen, Deutschland. REZEPTPFLICHT/APOTHEKENPFLICHT: Rezept- und apothekenpflichtig. Weitere Angaben zu den Abschnitten Dosierung und Art der Anwendung, besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen, Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit sowie Nebenwirkungen entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Fachinformation. STAND DER INFORMATION: 02.2023. 1 Rochette et al. Can J Physiol Pharmacol 2015 Dec; 93 (12): 1021–1027.
FACHKURZINFORMATION TREDEROL® 5.000 I.E. FILMTABLETTEN. TREDEROL® 10.000 I.E. FILMTABLETTEN. TREDEROL® 20.000 I.E. FILMTABLETTEN. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG: Trederol® 5.000 I.E. Filmtabletten: Eine Filmtablette enthält 125 Mikrogramm Colecalciferol (Vitamin D3, entsprechend 5 000 I.E. als Colecalciferol-Konzentrat in Pulverform). Trederol® 10.000 I.E. Filmtabletten: Eine Filmtablette enthält 250 Mikrogramm Colecalciferol (Vitamin D3, entsprechend 10 000 I.E. als Colecalciferol-Konzentrat in Pulverform). Trederol® 20.000 I.E. Filmtabletten: Eine Filmtablette enthält 500 Mikrogramm Colecalciferol (Vitamin D3, entsprechend 20 000 I.E. als Colecalciferol-Konzentrat in Pulverform). Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: Trederol® 5.000 I.E. Filmtabletten: Eine Filmtablette enthält 8,75 mg Sucrose. Trederol® 10.000 I.E. Filmtabletten: Eine Filmtablette enthält 17,50 mg Sucrose. Trederol® 20.000 I.E. Filmtabletten: Eine Filmtablette enthält 35,00 mg Sucrose. Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1. Liste der sonstigen Bestandteile: Natriumascorbat (E 301), Allrac-α-Tocopherol, Stärke[hydrogen-2-(oct-1-en-1-yl)butandioat]-Natriumsalz (E 1450), Sucrose, Mittelkettige Triglyceride, Hochdisperses, wasserfreies Siliciumdioxid (E 551), Croscarmellose-Natrium (E 468), Mikrokristalline Cellulose (PH 102) (E 460), Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich] (E 470b), Poly(vinylalkohol) (E 1203), Titandioxid (E 171), Macrogol 3350, Talkum (E 553b). ANWENDUNGSGEBIETE: Initialbehandlung von klinisch relevantem Vitamin-D-Mangel (Serumspiegel < 25 nmol/l (10 ng/ml)) bei Erwachsenen. GEGENANZEIGEN: Überempfindlichkeit gegen Vitamin D oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile. Hypervitaminose D. Erkrankungen oder Zustände, die zu Hyperkalzämie und/oder Hyperkalzurie führen. Schwere Nierenfunktionsstörung. Nephrokalzinose, Nephrolithiasis. PHARMAKOTHERAPEUTISCHE GRUPPE: Vitamin D und Analoga, ATC-Code: A11CC05. INHABER DER ZULASSUNG: Wörwag Pharma GmbH & Co. KG, Flugfeld-Allee 24, 71034 Böblingen, Deutschland. REZEPTPFLICHT/APOTHEKENPFLICHT: Rezept- und apothekenpflichtig. Weitere Angaben zu den Abschnitten Dosierung und Art der Anwendung, besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen, Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit sowie Nebenwirkungen entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Fachinformation. STAND DER INFORMATION: 11.2022
Anlagechance in Graz-Eggenberg
Der Markt für Bauherrenmodelle hat zuletzt wieder ein kräftiges Lebenszeichen von sich gegeben – auch wenn das Vorkrisenniveau noch ein Stück weit entfernt liegt. Eine spannende Anlagemöglichkeit wartet seit Kurzem auf Ärzte und andere einkommensstarke Anleger im aufstrebenden Grazer Bezirk Eggenberg. In der dynamischen Wohngegend, konkret in der Rochelgasse 34, entsteht ein Bauherrenmodell mit 13 Wohnungen (rund 40 bis 95 m2), das die umfassende Sanierung eines Bestandsgebäudes mit der Aufstockung um eine ganze Etage und einem Dachgeschossausbau kombiniert. Verantwortet wird das Projekt von der Investment-Boutique PERICON. Punkten kann es mit durchdachten Grundrissen, großzügigen Freiflächen und einer Top-Lage nahe dem Schloss Eggenberg, der FH Joanneum und der Smart City Graz. Attraktive Förderungen, erhebliche steuerliche Vorteile und geförderte Mieten machen die Rochelgasse 34 zu einer nachhaltig werthaltigen Investition mit stabilen Erträgen. Ein Einstieg ist ab rund 50.000 Euro Eigenkapital möglich. www.pericon.at
EPH Group AG: Hospitality-Aktie mit Kurspotenzial
Gebührenbefreiung beim Immobilienkauf läuft aus
Nur noch bis Ende Juni sind Apotheker beim Kauf einer Immobilie von der Eintragungs- und Pfandrechtsgebühr befreit. Wer sich beeilt, kann noch von der spürbaren finanziellen Entlastung profitieren. Wie der Notar und Pressesprecher der Österreichischen Notariatskammer, Ulrich Voit, erklärt, ist für die Gebührenbefreiung nicht der Zeitpunkt des Kaufvertrags entscheidend, sondern dass der Grundbuchsantrag spätestens am 30. Juni 2026 beim Gericht einlangt. „In der Praxis hängt das davon ab, dass alle erforderlichen Unterlagen vollständig vorliegen.“ Begünstigt sind jedenfalls nur entgeltliche Rechtsgeschäfte, die der Deckung eines dringenden Wohnbedürfnisses dienen. Für Erbschaften und Schenkungen gilt die
Die robuste Nachfrageentwicklung macht Europa zu einem der weltweit wichtigsten Tourismusmärkte. Allein 2025 belief sich der Umsatz bei 538,6 Milliarden Euro (Österreich: 9,3 Milliarden Euro). Überdurchschnittlich stark wächst vor allem das europäische Luxussegment. Bis 2033 soll der Markt um 7,7 % pro Jahr wachsen (Österreich: 8,7 %). Für Ärzte, die auf das Potenzial des Premium- und LuxusHospitality-Segments setzen möchten, bietet sich nun eine interessante Anlagechance: Seit Kurzem läuft die Kapitalerhöhung der EPH Group AG, die gerade dabei ist, ein diversifiziertes Portfolio renditestarker Hotel- und Resort-Projekte im Spitzensegment in Österreich, Deutschland und weiteren europäischen Top-Destinationen aufzubauen. Spannende
touristische Projekte werden derzeit unter anderem in Oberndorf in Tirol, Heiligenblut (Kärnten) und am Tegernsee (Bayern) verfolgt. Die Kapitalerhöhung läuft noch bis zum 26. Juni. Ausgegeben werden bis zu 142.858 neue auf Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien zum Angebotspreis von jeweils 72 Euro. www.eph-group.com
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OPEN HOUSE WIEN 2026: Architektur hautnah erleben
Gute Neuigkeiten für Architekturinteressierte: Nachdem das beliebte Festival OPEN HOUSE 2025 eine geplante Pause eingelegt hat, wird es heuer wieder in gewohnter Manier stattfinden. Die Teilnehmer können im Rahmen von Führungen rund 50 Gebäude – das Spektrum reicht von historischen Objekten bis hin zu eben fertiggestellten Stadtquartieren –in Wien und Niederösterreich besuchen, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind. Die Idee dahinter: Architektur und Stadtgestaltung unmittelbar und im Maßstab 1:1 zu erleben. Neu ist allerdings, dass das Architekturfestival heuer erstmals drei Tage dauern wird (25. bis 27. September 2026, jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr) und von der Kulturmanagerin Inge BochGalhau koordiniert wird. Die teilnehmenden Gebäude und der als Leitfaden dienende Stadtplan werden im Sommer bekannt gegeben. openhouse-wien.at
Wohnrarität in Wien-Alsergrund
Raiffeisen Wohnbau schafft begehrten Wohnraum in urbaner Top-Lage nahe der Wiener Innenstadt.
Kürzlich erfolgte der Baustart für ein hochwertiges Wohnprojekt des renommierten Bauträgers Raiffeisen Wohnbau im urbanen 9. Wiener Bezirk. In der Augasse 17, nahe dem Bildungscampus Althangrund, entstehen 81 hochwertige freifinanzierte Eigentumswohnungen mit Wohnflächen zwischen 39 und 160 m2 bzw. zwei bis fünf Zimmern. Nahezu alle Wohneinheiten verfügen über Freiflächen in Form von Balkonen, Loggien, Terrassen oder Gärten. Die hauseigene Tiefgarage umfasst 30 Stellplätze. Vorbereitungen für Ladestationen für Elektrofahrzeuge sind vorgesehen.
„Mit diesem neuen Projekt ist es Raiffeisen Wohnbau gelungen, stark nachgefragten Wohnraum im Her-
Vorsorgewohnungen mit starkem Nachfrageschub
Nachdem 2025 bereits 800 Wohnungen verkauft wurden, erwarten die Experten von EHL Immobilien heuer rund 1.000 Transaktionen. Befeuert wird diese Entwicklung vor allem von den stark gestiegenen Mieten, die die Renditen wieder auf ein attraktives Niveau geführt haben – laut Karina Schunker, Geschäftsführerin von EHL Wohnen, das höchste der vergangenen zehn Jahre. Mit einer Vorsorgewohnung in guten und sehr guten Wiener Lagen können Anleger aktuell wieder mit einer Rendite von 3 % oder mehr rechnen, im Umland und in den Bundesländern sogar mit bis zu 3,8 %. „Auch die Ertragssituation ist gestiegen“, so Schunker. „Leerstände sind kaum vorhanden, Wiedervermietungen erfolgen oft nahtlos nach dem Auszug der Vermieter und sichern die Renditen nachhaltig ab.“ Bemerkenswert sei zudem, dass bei Nachvermietungen derzeit in der Regel höhere Mieten erzielt werden können.
zen der Stadt zu schaffen“, freut sich Alexander Schmidecker, CEO der Raiffeisen Leasing, der Eigentümerin der Marke Raiffeisen Wohnbau. Aufgrund der Top-Lage bietet es sich auch hervorragend für Anleger an.
Wie immer bei den QualityLiving-Projekten von Raiffeisen Wohnbau wird viel Wert auf gut durchdachte Grundrisse gelegt.
„Durch die geplante Photovoltaikanlage sowie die Beheizung über Bauteilaktivierung und Temperie-
rung in Kombination mit einer LuftWärmepumpe und Fernwärme möchten wir dazu beitragen, dass die Betriebskosten des Objekts langfristig reduziert werden“, erklärt Gerhild Bensch-König, Geschäftsführerin von Raiffeisen Wohnbau. Die Fertigstellung ist für Anfang 2028 geplant.
Raiffeisen Wohnbau www.raiffeisen-wohnbau.at
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Dies stellt weder ein Angebot zum Kauf von Wertpapieren noch die Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf von Wertpapieren dar. Das öffentliche Angebot erfolgt ausschließlich auf Basis des auf der Website der Gesellschaft (www.eph-group.com) veröffentlichten, von der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) am 15.04.2026 gebilligten Prospekts. Die Billigung des Prospekts ist nicht als Befürwortung der Wertpapiere durch die FMA zu verstehen. Der Prospekt enthält die endgültigen Bedingungen und kann über den Link https://eph-group.com/assets/eu-growth-issuance-prospectus,-eph -group-ag.pdf aufgerufen werden. Sie sollten sich vor einer Entscheidung mit diesem Prospekt vertraut machen.
Ganz besondere Immobilien für ganz besondere Menschen.
Hoch oben über den Dächern der Stadt und fernab des Trubels und der Hektik des urbanen Alltags findet man Ruhe und Gelassenheit. Große Aussichten helfen, den beruflichen Stress hinter sich zu lassen. Diese Erfahrungen werden sicher die künftigen Eigentümer eines luxuriösen Penthouse am Naschmarkt machen, das aktuell zum Verkauf steht. Nicht wenige sprechen von „THE V.IEW“ als spektakulärstem Objekt Wiens oder zumindest des 5. Bezirks. So oder so. Sicher ist, dass es für Menschen
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Große Ausblicke am Kaasgraben Szenenwechsel in den 19. Bezirk. Kaum weniger spektakulär ist der Rundum-Panoramablick, den die künftigen Bewohner eines Penthouse in der Kaasgrabengasse genießen werden: vom Kahlenberg und den Grinzinger Weinbergen über Korneuburg zum Stephansdom bis hin zur Gloriette und dem Schneeberg. Dafür bietet sich die
Penthouse der Superlative im 5. Bezirk am Naschmarkt: THE V.IEW bietet 560 m2 Wohnfläche auf drei Etagen. Weitere 360 m2 finden sich im Außenbereich mit Garten, Edelstahlpool und Orangerie.
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weitläufige Dachterrasse mit Loungebereich, Outdoor-Küche und Edelstahl-Infinity-Pool an, am besten in Gesellschaft von netten Menschen mit dem einen oder anderen Gläschen Wein. Das exklusive Penthouse bietet insgesamt 240 m2 Wohnfläche auf zwei Etagen – konkret drei Schlafzimmern, einem Wirtschaftsraum, zwei Badezimmern, drei WCs sowie Sauna und Jacuzzi. Über den privaten Liftzugang geht es direkt in die Garage. Wenn es das Wetter nicht zulässt, die 281 m2 Terrassenfläche zu genießen, lädt die großzügige Wohnküche mit Effektkamin – ein weiterer findet sich im Übrigen im Masterschlafzimmer – zum Verweilen ein.
Wer den grünen Vorgartencharme schätzt, aber trotzdem nicht auf urbane Infrastruktur verzich-
ten möchte, wird sich im Grätzel rund um die Eduard-Pötzl-Gasse in Wien-Döbling, nahe der Hohen Warte, wohlfühlen. Sowohl die Döblinger Hauptstraße als auch die Heiligenstädter Straße mit diversen Einkaufsmöglichkeiten liegen nur einen Katzensprung entfernt. Dasselbe gilt für die grünen Oasen Wertheimsteinpark und Setagayapark, der auf ein Freundschafts- und Kulturabkommen zwischen Döbling und dem Stadtteil Setagaya in Tokio zurückgeht. Die eine oder andere Minute mehr und man erreicht zu Fuß Rudolfinerhaus und Privatklinik Döbling.
Verbindung aus alt und neu Mit „Luma“ entsteht jedenfalls an der Adresse Gallmeyergasse 1 bis Ende 2027 ein spannendes Projekt mit 39 Eigentumswohnungen (Flächen: 30 bis 150 m2), die sich auf sorgfältig sanierte Altbaueinheiten und einen stimmig integrierten Neubau aufteilen. Der Name ist nicht zufällig gewählt. Er geht auf die Gattung der gleichnamigen immergrünen Regenwaldpflanzen zurück und soll gleichzeitig auf das lateinische Wort für Licht, Lumen, verweisen. Für beides will das Wohnprojekt stehen: intensive Begrünung sowie Helligkeit und Lebensfreude.
Große Ausblicke vom Pool aus: In der Kaasgrabengasse wartet ein Penthouse mit 240 m2 Wohn- und 281 m2 Terrassenfläche.
Nur ein Highlight: die große Wohnküche mit Effektkamin.
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Verwaltung und Vermietung aus einer Hand – 10 Jahre gratis Vermietungsservice inklusive.
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Dem Projektnamen entsprechend werden den künftigen Bewohnern – dank großzügiger Fensterflächen und des Einsatzes weicher Farben
– helle und freundliche Innenbereiche versprochen. Was erwartet sie noch? Unter anderem hochwertige Armaturen, edles österreichi-
sches Parkett und Marken-Keramikausstattung. Erwähnenswert ist auch das Energiekonzept mit Heiz- und Kühlsystem, moderner Wärmepumpe, Photovoltaik und smarter Gebäudetechnik. Von einer der gefragtesten Wiener Grünruhelagen, dem 19. Bezirk, zur nächsten: Hietzing, genauer gesagt nach Ober St. Veit, in die Köchelgasse, zwischen den Naherholungsgebieten Lainzer Tiergarten und Roter Berg. Der Namensgeber, Ludwig Alois Ritter von Köchel, wurde bekannt als Autor des Köchel-Verzeichnis, eines thematischen Verzeichnisses der musikalischen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart.
Hietzing: Stilvilla mit modernem Zubau
Auch hier in Ober St. Veit wird mit dem Projekt Twin Estates ein altes Gebäude saniert und mit einem modernen Zubau neues Leben eingehaucht. Die um 1910 erbaute Stilvilla mit historischer ziegelmassiver Bausubstanz wird nach der
FOTOS: NEWAGES, BOE
Das Projekt Luma in WienDöbling verbindet Vorgartencharme mit Urbanität. Bis Ende 2027 entstehen 39 Wohnungen mit 30 bis 150 m2
Das Wohnprojekt Twin Estates in Wien-Hietzing. Im Bezirksteil Ober St. Veit wird eine Stilvilla renoviert und um einen modernen Zubau erweitert. Dabei entstehen 22 Wohnungen mit 61 bis 172 m2.
Direkt am grünen Quartiersplatz an der WilliHohm-Promenade im neuen Stadtquartier Meischlgasse errichtet die immo 360 grad gmbh bis Mitte 2027 ein modernes Wohnprojekt mit 96 Eigentumswohnungen.
THE HOHM 7 verbindet hochwertige Ausstattung, durchdachte Grundrisse und vielseitige Gemeinschaftsbereiche zu einem einzigartigen Wohnkonzept. Hier stehen Komfort, Entspannung und Lebensqualität im Mittelpunkt: Den zukünftigen Bewohner:innen stehen zahlreiche Freizeit-, Fitness- und Erholungsangebote sowie praktische Serviceeinrichtungen und grüne Rückzugsorte zur Verfügung.
Begrünte Dachterrassen mit Outdoorküche, UrbanGardening-Flächen und Sonnendecks schaffen Raum
für Begegnung und Entspannung. Ergänzt wird das Angebot durch Sportbereiche mit Ausblick, einen Yogaund Gymnastikraum sowie ein Heimkino mit Lounge und Gemeinschaftsküche für gemeinsame Abende. Auch im Alltag überzeugt THE HOHM 7 mit durchdachten Extras wie einer Gästewohnung, Indoor-Spielbereichen, Waschküchen sowie praktischen Abstellräumen inklusive Hunde- und Fahrradwaschplatz.
Darüber hinaus setzt das Projekt auf energieeffizientes und nachhaltiges Wohnen: Dank moderner Bauteilaktivierung und Wärmerückgewinnung genießen Bewohner:innen ganzjährig ein angenehmes Raumklima bei gleichzeitig niedrigem Energieverbrauch.
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Fertigstellung in zwei Gartenwohnungen, ein Terrassen-Apartment und eine Dachgeschoß-Suite mit drei bis vier Zimmern (Wohnflächen: 129 bis 163 m2) und lauschigen Outdoor-Bereichen aufgeteilt sein. 18 weitere Wohnungen mit zwei bis fünf Zimmern (61 bis 172 m2) – darunter ein Penthouse mit Dachgarten – werden sich im Neubauteil finden.
Nachhaltigkeit wird auch im Wohnprojekt im charmanten Ober St. Veit großgeschrieben. Heizung und Warmwasseraufbereitung sind klimaschonend – in Kombination mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach und Pufferspeicher im Keller. Im Gartenbereich sorgt alter
Baumbestand für Schatten und Frische an heißen Tagen. Wer noch mehr Natur erleben will, ist im nahen Wienerwald bzw. im 2.450 Hektar großen Lainzer Tiergarten gut aufgehoben.
Ein urbaneres Setting mit Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie – darunter das traditionsreiche Café Dommayer – findet man rund um das Schloss Schönbrunn und das Hietzinger Carré. Wer mehr Großstadt-Feeling und Leben braucht, um sich wohlzufühlen, aber gleichzeitig doch nicht auf einen Hauch von Grün verzichten kann, ist in den Parkring Residences direkt am Stadtpark im ersten Bezirk gut aufgehoben.
Dachgeschoßwohnung im Projekt „Das Hamerling“ in Wien-Josefstadt. 164 m2 Wohnfläche erstrecken sich auf drei Zimmer, eine offene Wohnküche sowie zwei Badezimmer.
Parkring: Viel Platz für Gäste
Die vier eleganten Apartments in der dritten Etage des Hotel Marriott sind vielleicht eine Idee für den Ruhestand, wenn man sich nicht mehr mit Haus und Garten abmühen möchte und an einer der besten Adressen Kunst und Kultur intensiv erleben möchte. Gut versorgt ist man dank 24-Stunden-Service des Fünf-Sterne-Hotels. Die geräumigen Wohnungen mit den stimmigen Namen Coburg, Albertina, Belvedere und Schönbrunn sind voll ausgestattet und geschmackvoll möbliert und stehen seit Kurzem zum Verkauf.
Wie wäre es zum Beispiel mit dem Apartment Schönbrunn? Wie es der Name nahelegt, erwartet die künftigen Bewohner ein prachtvoller und luxuriöser Rahmen. Die 421 m2 (!) Wohnfläche bieten Platz für insgesamt sechs individuell eingerichtete Schlafzimmer, private Essbereiche und einen großzügigen Wohnbe-
reich. Bis zu zehn Gäste können untergebracht werden – ideal für Menschen mit großen Familien oder vielen Freunden.
Exklusiv lebt es sich auch in der vom Parkring einige Autominuten entfernten Josefstadt. Etwa im „Das Hamerling“, einem ehemaligen K&K Amtsgebäude, das zu einer Wohnimmobilie entwickelt wurde. Heute vereint es Eigentumswohnungen, einen Kindergarten, ein Gesundheitszentrum sowie die Senioren-Residenz Josefstadt. Wer nicht gerne kocht oder sich mal was gönnen möchte, findet im Haus zudem ein Restaurant.
Die Dachgeschoßwohnung, die im „Das Hamerling“ zum Verkauf steht, kann über einen eigenen Eingang – völlig getrennt vom übrigen Gebäude – betreten werden. Auf einer Ebene erstreckt sie sich über
164 m2 Wohnfläche, die drei Zimmern, einer offenen Wohnküche sowie zwei Badezimmern Platz bieten. Von allen Zimmern aus kommt
man direkt auf die rund 50 m2 große Terrasse. Auch in dieser Traumimmobilie lässt es sich durchaus aushalten. pb n
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Eine exklusive Villa mit knapp 550 m2 Wohnfläche und 1.270 m2 großem Garten sowie Indoorpool, Sauna und Fitnessbereich am Fuße der Perchtoldsdorfer Heide.
Steuervorteile genießen und dabei Rendite lukrieren
Bauherrenmodelle sind besonders für einkommensstarke Anleger eine attraktive Möglichkeit, um für die Zukunft vorzusorgen und die persönliche Steuerbelastung bereits jetzt zu verringern.
In Wien-Favoriten, in der Van-der-Nüll-Gasse 67, wird ein Projekt mit 12 Wohnungen realisiert. Dabei wird ein bestehender Gebäudeteil saniert und um zwei Stockwerke und zwei Dachgeschoß-Ebenen aufgestockt.
Mit möglichst wenig finanziellem Risiko für die Zukunft vorsorgen und dabei auch noch Steuern sparen – was wie zu schön klingt, um wahr zu sein, ist mit Immobilienveranlagungen wie dem Bauherrenmodell oder der Vorsorgewohnung kein leeres Versprechen. Vor allem Anleger, die in höhere Steuerklassen fallen, profitieren davon, dass mit beiden die Bau- und laufenden Nebenkosten, aber auch die Gebäudeabschreibung steuerlich geltend
„Vor allem in herausfordernden Zeiten bietet die Immobilie Anlegern einen sicheren
Hafen.“
Walter Neumann, VALUITA-Geschäftsführer
gemacht werden können. Als etwas attraktiver in steuerlicher Hinsicht schätzen Experten im direkten Vergleich das Bauherrenmodell ein, können damit doch die Sanierungs- und Baukosten schneller abgeschrieben werden – konkret auf 15 Jahre statt der üblichen 67. Die Folge: In den ersten 15 Jahren macht der Anleger den doppelten Ertrag nach Steuer und lukriert damit in der Regel auch eine höhere Rendite.
Kleines und großes Bauherrenmodell
„Für Ärzte, die in den Spitzensteuersatz fallen, kommen grundsätzlich
Nachhaltige Investments in Top-Lagen
Wo Neubauten teurer und Flächen knapper werden, rückt die Althaussanierung in den Fokus. PERICON eröffnet privaten Anlegern Zugang zu ausgewählten Grazer Immobilienprojekten mit professioneller Struktur, attraktiven Erträgen und steuerlichen Vorteilen.
Die Murgasse 4 liegt nur wenige Schritte vom Grazer Hauptplatz entfernt, mitten im UNESCO-Weltkulturerbe. Das historische Zinshaus wurde 2024 und 2025 hochwertig vom Organisator und Projektentwickler Quantensprung Investments saniert. Geschä slokale, eine Arztpraxis und Apartments für Kurzzeitvermietung sorgen für einen attraktiven Nutzungsmix mit stabilen, indexgesicherten Mieteinnahmen. Ein geplanter Dachbodenausbau bietet zusätzliches Potenzial. Beteiligungen sind ab rund 100.000 Euro Eigenkapital möglich. Anleger erhalten damit Zugang zu einem innerstädtischen Zinshaus, das sonst meist nur institutionellen Investoren vorbehalten ist.
Die Rochelgasse 34 in Graz-Eggenberg wird als gefördertes Bauherrenmodell umgesetzt. In der Nähe von FH Joanneum, Smart City und Schloss Eggenberg entstehen nach umfassender Sanierung und Dachgeschossausbau rund 13 moderne Wohnungen mit Balkonen und Terrassen. Investoren pro tieren von Landesförderung, beschleunigter Abschreibung und solidem Ertragspotenzial. Die Zeichnungsphase startet voraussichtlich im Mai 2026.
PERICON begleitet Anleger von der unabhängigen Erstberatung über die Abstimmung mit Steuer- und Finanzierungsexperten bis zur laufenden Projektbetreuung. So können Sie an professionell ausgewählten Immobilienprojekten teilnehmen und müssen sich nicht selbst um Bau, Vermietung oder Verwaltung kümmern.
In Graz-St.-Peter, konkret in der Ruhelage Petrifelderstraße 22, entsteht ein Bauherrenmodell mit rund zehn geförderten Neubau-Wohnungen.
das kleine und große Bauherrenmodell in Betracht“, erklärt Walter Neumann. Wie der Geschäftsführer der Vermögensberatung VALUITA weiter ausführt, ist das Kleine die üblichere und beliebtere Variante, „ermöglicht es doch einen rela tiv einfachen Einstieg in die Welt der Immobilieninvestments“. Der Hintergrund: Im Gegensatz zum großen Bauherrenmodell sind hier
Bauphase (2021-2023)
die betreffenden Projekte bereits fertig geplant und baubehördlich genehmigt. Daher gehen die Anleger geringere finanzielle und bauliche Risiken ein. „Anders als beim kleinen Bauherrenmodell, wo Investoren in ein weitgehend fertiges Konzept einsteigen, sind Investoren beim großen Bauherrn unternehmerisch stärker eingebunden – mit echten Mitgestaltungsmöglich -
Ø Zufluss 588,– 7.061,–vor Steuer pro Monat pro Jahr
Ø Zufluss 179,– 2.146,–nach Steuer pro Monat pro Jahr
Ertragsphase 2 (ab 2038)
Eigenaufwand nach Steuer und Nebenkosten 126.284,–voraussichtliche Mieteinnahmen pro Jahr nach Nebenkosten 5.563,–Rendite in % des geb. Kapitals pro Jahr (vor persönlicher Steuer) 4,4 %
QUELLE: WINTER IMMOBILIEN & INVESTMENT
keiten, aber auch mehr Variablen in der Kostenkalkulation", erklärt PERICON-Geschäftsführer Stefan Koller.
Das spiegelt sich auch steuerlich wider: Während beim kleinen Bauherrn die absetzbaren Kosten überwiegend über 15 Jahre verteilt werden, bestehen beim großen Bauherrn in den Anfangsjahren größere steuerliche Optimierungsmöglichkeiten in der Errichtungsphase. „Entscheidend ist letztlich nicht die Frage groß oder klein, sondern wie sorgfältig ein Projekt konzipiert wurde – und wie erfahren der Organisator ist, der es umsetzt", so Koller.
Steuerliche Risiken bei Ausstieg
Apotheker, die ein Investment in ein Bauherrenmodell in Erwägung ziehen, müssen sich allerdings bewusst sein, dass sie über einen längeren Zeitraum nicht auf ihr Geld zugreifen können bzw. zumindest zugreifen sollten. Ein vorzeitiger Ausstieg oder Anteilsverkauf ist zwar grundsätzlich jederzeit möglich – auch dafür gibt es einen Markt – nach Ansicht von Experten allerdings nicht empfehlenswert, da damit steuerliche Risiken verbunden sind. Entscheidend ist, dass zum Zeitpunkt des Verkaufs ein steuerlicher Totalgewinn erreicht wurde. Das bedeutet, dass die Summe der Einnahmen jene der Ausgaben übersteigt. Ist das nicht der Fall, kann das Finanzamt das Investment als Liebhaberei einstufen, mit der Konsequenz, dass alle bisher in Anspruch genommenen Steuervorteile zurückbezahlt werden müssen. Erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass die Frist, bis wann ein steuerlicher Totalgewinn erreicht werden muss, kürzlich verlängert wurde. Beim großen Bauherrenmodell beträgt sie nun 30 statt 25 Jahre;
FOTOS: PERICON, VALUITA
Investieren in Werte, die bleiben.
Die Nachfrage nach qualitativem und leistbarem Wohnraum steigt kontinuierlich. Gleichzeitig wird aufgrund unterschiedlicher Faktoren immer weniger neuer Wohnraum geschaffen.
Genau darin liegt die langfristige Stärke von Investments in Ertragsimmobilien: Wohnraum wird dauerhaft gebraucht.
Mit 16.Artha entsteht in Ottakring ein Projekt, das auf diese Entwicklung eine nachhaltige Antwort gibt. Historische Substanz wird sorgfältig revitalisiert und in modernen Wohnraum mit langfristiger Perspektive transformiert.
So entstehen Wohnungen mit Charakter, Qualität und bleibendem Wert.
Langfristig orientierte Immobilieninvestments entfalten ihr Potenzial über viele Jahre hinweg. Kurzfristige Marktschwankungen ändern nichts an der Stabilität und Zukunftssicherheit von werthaltigem Wohnraum.
Entscheidend ist, den Schritt zu machen – denn nachhaltiger Vermögensaufbau entsteht nicht durch Abwarten, sondern indem man der Zeit die Möglichkeit gibt, für sich arbeiten zu lassen. 16.Artha
Zum Projekt:
wohninvest steht seit über 15 Jahren für Immobilieninvestments mit Bestand. Wir schaffen Raum für Werte. Und die Möglichkeit, an etwas Sinnvollem teilzuhaben.
beim kleinen wurde sie hingegen auf 25 Jahre verkürzt (zuvor 30).
„Bezüglich des Zeitpunkts für einen Ausstieg oder Verkauf gilt die Faustregel: je früher, desto problematischer“, bringt es Neumann auf den Punkt. Klar ist jedenfalls auch, dass es Gegebenheiten gibt, die dem Anleger keine andere Wahl lassen, als sich von einem Bauherrenmodell vorzeitig zu trennen. Dazu gehören etwa wirtschaftliche Notwendigkeit, Scheidung oder Erwerbsunfähigkeit durch Krankheit. „Je triftiger der Grund des Ausstiegs ist, umso eher akzeptiert das die Finanzverwaltung“, erklärt Neumann. Keine
steuerlichen Konsequenzen hat wiederum der Tod des Anlegers. Die Erben treten dann mit allen Rechten und Pflichten in das Bauherrenmodell ein.
Markterholung setzt sich fort
Bis zum Ausbruch des Iran-Kriegs Ende Februar, der für einen vorrübergehenden Dämpfer gesorgt hat, hat sich der 2025 begonnene Erholungskurs am Markt für Bauherrenmodelle seit Jahresbeginn fortgesetzt. „Dass die Neubaupreise nicht mehr sinken werden, ist mittlerweile jedem, der den Markt beobachtet, bewusst", so PERICON-Chef Koller,
Ein Bauherrenmodell in der Ulrich-Liechtenstein-Gasse 19 in Graz-Liebenau. Bis 2028 werden 29 moderne Wohnungen realisiert.
der von einem „attraktiven Zeitpunkt für ein Investment in Sachwerte“ spricht. In die gleiche Kerbe schlägt Gerold Pinter, Gesellschafter der Wohninvest. Er verweist darauf, dass gerade Investitionen in Bauherrenmodelle langfristig angelegt sind und sich ihr Wert über die Jahre aufbaut. „Krisen als punktuelle Ereignisse kommen über die Laufzeit zwangsläufig vor, was nichts daran ändert, dass es sich beim Bauherrenmodell um ein zukunftssicheres Investment handelt“, meint er. Nachsatz des Experten: „Wichtig ist es zu beginnen, damit die Zeit für einen arbeiten kann.“
Positiv: Seit Anfang Mai macht Neumann wieder stärkeres Interesse an steueroptimierten Immobilienveranlagungen aus. „Für viele Investoren bietet die Immobilie vor allem in diesen herausfordernden Zeiten einen sicheren Hafen in ihrer Veranlagungsstruktur“, sagt er abschließend. pb n
Das Projekt „16. Artha“ mit 20 Wohneinheiten in der Hasnerstraße 131 in Wien-Ottakring. Namensgeber ist der Politiker Leopold Hasner Ritter von Artha.
Worauf ich’s anleg? Auf eine stabile Wertanlage.
VALUITA ist das Veranlagungsunternehmen für zeitgemäße und innovative Investments mit jahrzehntelanger Erfahrung seiner Immobilienexperten.
Krisensicher in Wohnraum investieren Wohnimmobilien erweisen sich auch in herausfordernden Zeiten als krisenresistente Wertanlage. D as klassische Bauherrenmodell schafft modernen Wohnraum in städtischen Gebieten. Steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten, öffentliche Förderungen und die Vermietungsgemeinschaft ermöglichen den langfristigen Vermögensaufbau mit Zusatzeinkommen. Nähere Informationen finden Sie auf www.valuita.at
26apotheker
Wie es euch gefällt
Mit der warmen Jahreszeit macht auch das Unterwegssein wieder mehr Spaß. Viele neue Automodelle gehen an den Start, keine Antriebsart ist mehr mit einem Ablaufdatum versehen, und die Vielfalt ist daher beeindruckender denn je.
Eine gute Nachricht zu Beginn: Es geht aufwärts – zumindest mit dem Automobilmarkt: Dieser hat im vergangenen Jahr in Österreich mit knapp 285.000 Neuzulassungen nämlich ein Bilderbuchergebnis hingelegt. Im EU-Durchschnitt stiegen die Verkäufe nur um weniger als ein Sechstel des rot-weißroten Wachstums. Die Aufhebung des sogenannten Verbrenneraus ab 2035 hat den Druck von Herstellern sowie Kunden genommen, und die Elektrosparte konnte trotz Besteu-
erung ein wenig zulegen. Davon abgesehen sind hocheffiziente Hybridmotoren mittlerweile die gängige Lösung und tragen maßgeblich zur Hebung der Umweltstandards bei. Dass sich die geringen Verbräuche wegen der höheren Spritpreise aktuell nicht positiv in der Geldbörse bemerkbar machen können, ist hoffentlich nur ein kurzfristiger Ausreißer. Das größte Öko-Potenzial liegt übrigens in der „natürlichen“ Erneuerung des heimischen Fuhrparks – dieser ist mit
Porsche Cayenne Electric:
Adel verpflichtet
Seit über 20 Jahren ist der Cayenne eine Größe im Porsche-Universum. Auch in Zuffenhausen startet die neue Generation zunächst einmal mit E-Antrieb und lässt es dabei ordentlich krachen: Mit mindestens 408 PS und bis zu 857 PS, im Overboost sogar 1.157 PS, und einem Sprintwert von nur 2,5 Sekunden erfüllt er wohl alle sportlichen Erwartungen, setzt aber auch mit Active-Ride-Fahrwerk, beim Komfort und mit der digitalen Vernetzung Maßstäbe. Als sichtbares äußerliches Zeichen hebt sich das neue, flachere Design mit optimierter Aerodynamik klar von den früheren Baureihen ab (technische Daten auf Seite 76).
einem Durchschnittsalter von über elf Jahren deutlich betagter, als es den Einkommensmöglichkeiten im Land entspräche. Jeder Neuwagen, egal, womit er angetrieben wird, hat also einen positiven Umwelteffekt. Die Freude, die er ganz abgesehen davon macht, gibt’s als ganz persönlichen Bonus dazu. Im Cockpit eröffnen sich aber neuerdings auch andere Herausforderungen als nur das Lenken des Autos selbst.
Digital und praktisch
Die Erkenntnis, dass nicht jede Funktion in einem Bildschirmmenü am besten aufgehoben ist, hat sich mittlerweile durchgesetzt. Für Basics, wie Lautstärkeregelung oder Klimasteuerung, gilt das Auf-demTouchscreen-Herumtippen und -Wischen als eher unbeliebt. Zuletzt haben medizinische Studien bewiesen, dass die Ablenkung bei der intuitiven Nutzung von analogen Schaltern und Tasten am geringsten ist. Als gängige Alternative kommt längst die Sprachsteuerung dazu: Egal, ob Schiebedach, Fensterheber, Temperatur, Musik oder Anrufe – das ist heute alles mit einfachen Kommandos steuerbar, während beide Hände am Lenkrad bleiben. Ergänzt wird dieser Komfort durch die inzwischen in den meisten Autos allgegenwärtige KI. Sie erledigt selbst komplizierte Anfragen oder gibt aktuelle Auskünfte.
Das Beste aus zwei Welten
Das Auto ist ebenso Teil unseres Lebens und Berufes wie das Internet – nun sind Mobilität und Information miteinander verbunden und verknüpfen ganz selbstverständlich alltägliche Bedürfnisse. Wann auch immer wir jedoch nur eines davon wollen – kein Problem:
Škoda Peaq: Spitzen-Typ
Mit dem Peaq erweitert Škoda seine Elektro-Palette nach oben. Um den finalen Look wird noch ein Geheimnis gemacht, aktuell gibt es nur Fotos in Tarn-Beklebung – das Design des optional siebensitzigen SUVs dürfte aber Richtung cooler Glätte gehen. Mit seinem Basiskofferraumvolumen von 935 Litern hängt der smarte Tscheche alle Mitbewerber ab, bei den Leistungsstufen bietet er von vernünftigen 204 PS mit Hinterradantrieb bis zu saftigen 299 PS mit Allradantrieb (AWD). Der Marktstart erfolgt Mitte des Jahres, die Preise sollen nicht über denen einer ähnlich stark motorisierten Variante des vergleichbaren Marken-Bruders Kodiaq mit Benzin- oder Dieselmotor liegen (technische Daten auf Seite 80).
BMW iX3: Neuanfang mit Stil
Mit dem iX3 wagt BMW die Umkehr von der bisherigen, eher üppigen Design-Linie zu einem frischen schlankeren Look – das Modell ist der Vorbote der sogenannten neuen Klasse mit umfassenden technischen Innovationen, die nun sukzessive alle Baureihen ablösen wird. Der erst kürzlich erneuerte X3 mit Benzin- und Dieselmotoren bleibt parallel im Programm. Der Elektro-Bruder tritt jedenfalls gleich mit ordentlichem Punch an: Als 50 xDrive fährt der iX3 mit 469 PS, Allrad und BMW-typischer Dynamik vor, die nicht mit Reichweitenangst bezahlt werden müssen. (Technische Daten: Antrieb: E-Motor, AWD, Leistung: 469 PS, Batterie: 108,7 kWh, Reichweite: max. 794 km, Preis: ab € 69.950,–)
Es gibt immer einen Aus-Knopf, um das WWW einmal außen vor zu lassen und sich einfach dem Fahren hinzugeben. Viel Spaß dabei und mit den aufregenden neuen Modellen auf den folgenden Seiten wünscht Ihnen
Ihr APOTHEKER EXKLUSIV Autoteam
Volvo EX60: authentischer Schwede
Mit dem EX60 holt Volvo die E-Auto-Produktion erstmals wieder vom chinesischen Mutterkonzern nach Schweden zurück. Er verbindet die hohen technischen Standards des größeren EX90 mit den Anforderungen der SUV-Mittelklasse und setzt auch den neuen, kühlen Volvo-Stil für dieses Segment um. Bei den Sicherheitsstandards gehen die Schweden traditionell keine Kompromisse ein und fahren hier auch digital ein überdurchschnittliches Programm auf. Der EX60 ist wahlweise mit Hinterrad- oder Allradantrieb verfügbar, eine Cross-Country-Version mit mehr Bodenfreiheit folgt 2027 (technische Daten auf Seite 76).
Mercedes E-Klasse T-Modell All-Terrain
Das Veredeln von Kombis mit Adventure-Look gehört seit Ende der 1990erJahre zum guten Ton. Mercedes folgt dieser Mode erst seit zehn Jahren, hat das Thema aber mit seinen All-TerrainModellen praktisch perfektioniert. Dank Allrad und Luftfederung ist hier bereits serienmäßig alles an Bord, was es für höchsten Komfort und tadellose Traktion auf allen Wegen braucht. Als effiziente Allround-Motorisierung bietet sich der 220d mit beinahe lächerlich niedrigem Verbrauch von 5,2 Litern und soliden 1.000 Kilometern ohne Tankstopp an. Günstiger und kompakter gibt es das All-Terrain-Package auch für das kleinere C-Klasse T-Modell (technische Daten auf Seite 80).
Seltsam: Was auch immer wir bauen, wird am Ende ein Sportwagen.
DER NEUE CAYENNE ELECTRIC.
Cayenne Turbo Electric – Stromverbrauch kombiniert: 20,4–22,2 kWh/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km. Stand 05/2026. Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren VO (EG) 715/2007 (in der gegenwärtig geltenden Fassung) im Rahmen der Typengenehmigung des Fahrzeugs auf Basis des neuen WLTP-Prüfverfahrens ermittelt.
PORSCHE PANAMERA
Antrieb: 6- und 8-Zylinder. Benzin, Plug-inHybrid. RWD und AWD. Leistung: 353 bis 782 PS. Verbrauch: ab 7,0 (Plug-in ab 3,6) l/100 km, CO2 ab 219 (Plug-in ab 81) g/km. Preis: ab € 152.812,–
BMW 7ER
Antrieb: 6-Zylinder. Plug-in-Hybrid und Diesel. RWD und AWD. Leistung: 299 bis 571 PS Verbrauch: ab 6,1 (Plug-in ab 3,3) l/100 km, CO2 ab 160 (Plug-in ab 74) g/km. Preis: ab € 124.908,–. E-Motor: 455 bis 659 PS, Batterie 112,5 kWh, Reichweite 566 bis 728 km. Preis: ab € 114.804,–
AUDI A8
Antrieb: 6-Zylinder, Mild-Hybrid-Benzin und -Diesel, Plug-in-Hybrid. RWD und AWD. Leistung: 286 bis 462 PS. Verbrauch: ab 4,8 (Plugin ab 4,6) l/100 km, CO2 ab 183 (Plug-in ab 105) g/km. Preis: ab € 121.264,–
Prestige & Komfort
OBERKLASSE Die Kunst gehobener Fahrkultur kommt ebenso wenig aus der Mode, wie ein guter Business-Anzug. Er muss akkurat aussehen ohne zu protzen, soll bequem geschnitten und den Strapazen vieler langer Arbeitstage gewachsen sein – Gleiches gilt auch für seine automobile Entsprechung. Die feinen Viertürer sind für die Top-Hersteller selbst von ebenso besonderem Wert: Niemand will in dieser Liga durch Abwesenheit glänzen. So gestärkt finden die wichtigsten technischen Neuerungen der Branche oft zuerst hier statt.
VOLVO ES90
Antrieb: E-Motor. RWD und AWD. Leistung 333 bis 680 PS. Batterie: 88/102 kWh, Reichweite max. 650 bis 692 km. Preis: ab € 68.490,–
MERCEDES S-KLASSE
Antrieb: 6- und 8-Zylinder, Mild-Hybrid-Benzin und -Diesel, Plug-in-Hybrid. RWD und AWD. Leistung: 326 bis 612 PS. Verbrauch: ab 6,2 (Plug-in ab 2,2) l/100 km, CO2 ab 162 (Plug-in ab 50) g/km. Preis: ab € 130.210,–
HIPPOKRATISCHER NEID.
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MERCEDES AMG GT
Antrieb: 4- und 8-Zylinder, Benzin, Voll-Hybrid. RWD und AWD. Leistung: 421 bis 816 PS. Verbrauch: ab 10,3 l/100 km, CO2 ab 235 g/km. Preis: ab € 166.640,–
Lust & Laune
SPORTWAGEN Wikipedia reduziert diese Gattung auf „zweisitzige Personenkraftwagen mit verhältnismäßig geringer Bauhöhe“ und „in der Regel höheren Fahrleistungen“ – das ist zwar faktisch korrekt, klammert aber die Hauptsachen aus: Leidenschaft, technische Expertise und das Verschmelzen der eigenen Nervenbahnen mit dem Auto. Es gibt viele gute Gründe, keinen Sportwagen zu fahren, die alle von dem einen, auf den es ankommt, entkräftet werden: es einfach zu wollen.
BMW M4 COUPÉ
Antrieb: 6-Zylinder, Benzin. RWD und AWD. Leistung: 480 bis 530 PS. Verbrauch: ab 9,9 l/100 km, CO2 ab 226 g/km. Preis: ab € 120.100,–
ASTON MARTIN VANTAGE
Antrieb: 8-Zylinder, Benzin. RWD. Leistung: 665 bis 680 PS. Verbrauch: ab 12,1 l/100 km, CO2 ab 274 g/km. Preis: ab € 277.900,–
MASERATI GRAN TURISMO
Antrieb: 6-Zylinder, Benzin. RWD. Leistung: 490 bis 550 PS. Verbrauch: ab 9,9 l /100 km, CO2 ab 225 g/km. Preis: ab € 204.108,–E-Motor: 761 PS, Batterie 83 kWh, Reichweite bis 501 km. Preis: ab € 200.491,–
PORSCHE 911 CARRERA T
Antrieb: 6-Zylinder, Benzin. RWD. Leistung: 394 PS. Verbrauch: ab 10,5 l/100 km, CO2 ab 237 g/km. Preis: ab € 192.472,–
Stock & Stein
SUV/GELÄNDEWAGEN Was haben wir nicht über die Amis und ihren seltsamen Hang gelacht, im Alltag mit Geländewagen herumzufahren. Inzwischen beherrschen die SUVs auch hierzulande das Straßenbild, aber nur in Ausnahmefällen als knorrige Offroader. Die Mehrheit kombiniert einfach Pkw-Feeling mit erhabener Sitzposition und bequemem Zustieg, bietet also mehr praktische Tugenden zum meist gleichen Preis. Allrad ist oft selbst als Option nicht mehr an Bord, im Sinne des Titels dieser Rubrik sind aber Modelle in unserer Auswahl auch, einige sogar nur als 4x4-Variante erhältlich.
PORSCHE CAYENNE ELECTRIC
Antrieb: E-Motor. AWD. Leistung: 408 bis 857 PS. Batterie 108 kWh, Reichweite max. 563 bis 623 km. Preis: ab € 108.247,–
VOLVO EX60
Antrieb: E-Motor. RWD und AWD. Leistung: 374 bis 680 PS. Batterie 80, 91 und 112 kWh, Reichweite max. 611 bis 810 km. Preis: ab € 63.490,–
MERCEDES G
Antrieb: 6- und 8-Zylinder, Benzin und Diesel. AWD. Leistung: 367 bis 585 PS. Verbrauch: ab 9,2 l/100 km, CO2 ab 240 g/km. Preis: ab € 173.250,–. E-Motor: 587 PS, Batterie 116 kWh, Reichweite bis 479 km. Preis: ab € 147.430,–
AUDI Q3
Antrieb: 4-Zylinder, Benzin und Diesel, Mild-Hybrid. FWD und AWD. Leistung: 150 bis 272 PS. Verbrauch: ab 5,3 l/100 km, CO2 ab 139 g/km Preis: ab € 46.900,–
ŠKODA ELROQ
Antrieb: E-Motor. RWD und AWD. Leistung: 170 bis 340 PS. Batterie 58, 77 und 79 kWh, Reichweite max. 408 bis 580 km. Preis: ab € 36.880,–
BMW M5
The Ultimate Driving Machine
BMW M5: Kraftstoffverbrauch, kombiniert WLTP in l/100 km: 4,6–5,2; CO 2-Emissionen, kombiniert WLTP in g/km: 105–118.
BMW M5 Touring: Kraftstoffverbrauch, kombiniert WLTP in l/100 km: 4,8–5,5; CO 2-Emissionen, kombiniert WLTP in g/km: 110–124.
Sommer & Sonne
CABRIOS „Über mir der Himmel so blau!“ – mehr als dieses Argument für ein offenes Auto, wie es schon in den 80ern vorgesungen wurde, braucht es eigentlich nicht. Deswegen verlieren Cabrios und der bewegte Platz unter der Sonne nie ihren Reiz. Dank moderner Aerodynamik findet statt dem Sturm hinter dem Scheibenglas bestenfalls frisurenfreundliches Säuseln statt. Die Open-Air-Modelle sind hochwertige Technologieträger, in ein Design verpackt, das alle Sinne anspricht – und müssen dabei nicht einmal unerschwinglich sein. Falls aber doch: Ein bisschen Frischluft-Träumen darf und muss sogar immer sein.
PORSCHE 718 SPYDER RS
Antrieb: 6-Zylinder, Benzin. RWD. Leistung: 500 PS. Verbrauch: ab 13,0 l/100 km, CO2 ab 294 g/km. Preis: ab € 224.923,–
MINI COOPER CABRIO
Antrieb: 4-Zylinder, Benzin. FWD. Leistung: 163 bis 231 PS. Verbrauch: ab 6,5 l/100 km, CO2 ab 147 g/km. Preis: ab € 34.970,–
BMW 8ER CABRIO
Antrieb: 6- und 8-Zylinder, Benzin und Diesel. RWD und AWD. Leistung: 333 bis 600 PS. Verbrauch: ab 6,9 l/100 km, CO2 ab 180 g/km. Preis: ab € 133.913,–
MERCEDES CLE CABRIO
Antrieb: 4- und 6-Zylinder, Benzin und Diesel. Mild-Hybrid. RWD und AWD. Leistung: 170 bis 449 PS. Verbrauch: ab 4,9 l/100 km, CO2 ab 128 g/km. Preis: ab € 71.360,–
MAZDA MX-5
Antrieb: 4-Zylinder, Benzin. RWD. Leistung: 132 PS. Verbrauch: ab 6,2 l/100 km, CO2 ab 140 g/km. Preis: ab € 34.850,–
FOTOS:
BMW, MERCEDES, PORSCHE, MAZDA, MINI COOPER
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Der vollelektrische Volvo EX90 in der Executive Edition.
Wenn skandinavisches Understatement auf kompromisslose Exklusivität trifft, handelt es sich um die Volvo Executive Edition. Der vollausgestattete Volvo EX90 in der Executive Edition ist ein Fahrzeug für höchste Ansprüche. Vom adaptivem Luftfahrwerk über belüftete Ledersitze mit Massagefunktion bis zu 22"-Leichtmetallrädern und akustisch optimierter Verglasung. Zweitmeinung nicht nötig.
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(basierend auf
Barzahlungspreis: € 89.990,–, Leasingentgeltvorauszahlung: € 26.997,–, Laufzeit: 36 Monate, Laufleistung/Jahr: 10.000 km, Restwert: € 48.194,87, monatliche Rate: € 549,–, gesetzl. Rechtsgeschäftsgebühr: € 467,61, Sollzinssatz p.a.: 2,99 %, Effektivzinssatz p.a.: 3,34 %, zu zahlender Gesamtbetrag: € 95.423,48, Gesamtkosten: € 5.433,87. Die Abwicklung der Finanzierung erfolgt über Volvo Car Financial Service, ein Angebot der Santander Consumer Bank. Bankübliche Bonitätskriterien vorausgesetzt. Alle Preise sind unverb. Empfohlene Richtpreise in Euro inkl. NoVA und USt. Angebot gültig bis 30. 06. 2026 oder bis auf Widerruf. Volvo EX90. Stromverbrauch: 18,2 – 22,8 kWh/100 km, CO2-Emission: 0 g/km, Reichweite: 479 – 625 km. Jeweils kombiniert, nach WLTP-Prüfverfahren. MY27. Symbolbild. Irrtümer, Fehler und Änderungen vorbehalten. Stand: April 2026.
MERCEDES C-KLASSE T-MODELL
Antrieb: 4- und 6-Zylinder, Benzin und Diesel, Mild- und Plug-in-Hybrid. RWD und AWD.
Leistung: 163 bis 544 PS. Verbrauch: ab 4,9 (Plug-in ab 3,1) l/100 km, CO2 ab 129 (Plug-in ab 70) g/km. Preis: ab € 66.090,–
Vernunft & Leidenschaft
BMW 5ER TOURING
Antrieb: 4- und 6-Zylinder, Benzin und Diesel, Mild- und Plug-in-Hybrid. RDW und AWD. Leistung: 197 bis 727 PS. Verbrauch: ab 5,4 l/100 km, CO2 ab 218 g/km. Preis: ab € 69.252,–. E-Motor: 340 bis 601 PS. RWD und AWD. Batterie 81,2 kWh, Reichweite bis 602 km. Preis: ab € 69.852,–
MITTELKLASSE Sie ist heiß umkämpft und bietet für jeden etwas. In kaum einem anderen Segment gibt es so viele Komfort-Varianten und Optionen. Einzelne Modelle können als alltagsorientierter Praktiker ebenso auftreten wie als feine Prestige-Begleiter. Laufend bereichern neue Versionen die Vielfalt und kaum anderswo werden so viele Antriebslösungen zugleich eingesetzt. Nicht selten sickern außerdem Premium-Features aus der Oberklasse hier erstmals ins breitere Angebot.
VOLVO V60
Antrieb: 4-Zylinder, Plug In-Hybrid. AWD. Leistung: 335 PS. Verbrauch: ab 2,1 l/100 km, CO2 ab 47 g/km. Preis: ab € 60.490,–
OPEL GRANDLAND
Antrieb: 3- und 4-Zylinder, Benzin, Plug-inHybrid. FWD. Leistung: 145 bis 225 PS Verbrauch: ab 5,4 (Plug In ab 2,3) l/100 km, CO2 ab 121 (Plug In ab 54) g/km. Preis: ab € 37.190,–. E-Motor: 213 bis 325 PS. FWD und AWD. Batterie 73,0 und 96,2 kWh, Reichweite 482 bis 694 km. Preis: ab € 45.490,–
ŠKODA PEAQ
Antrieb: E-Motor. RWD und AWD. Leistung: 204 bis 299 PS. Batterie 60 und 90 kWh, Reichweite max. 430 bis 620 km. Preis: k. A.
FOTOS: ŠKODA, MERCEDES, BMW, VOLVO, OPEL
VW MULTIVAN
Antrieb: 4-Zylinder, Benzin und Diesel, Plug-in-Hybrid. FWD und AWD. Leistung: 150 bis 245 PS. Verbrauch: ab 6,3 (Plug-in ab 2,7) l/100 km, CO2 ab 167 (Plug-in ab 60) g/km. Preis: ab € 64.946,–
Kind & Kegel
VANS In den Nuller-Jahren ging gar nichts ohne diese Fahrzeug-Gattung, inzwischen ist sie im allgemeinen SUV-Trend ein wenig ins Hintertreffen geraten. Für alle, die ihr Auto für Familie, Freizeit, Sport und/oder Hobby nutzen, führt aber immer noch kein Weg an den Volumen-Meistern vorbei. Platz ist hier die oberste Prämisse, gefolgt von praktischen Lösungen mit zwischen Sitz- und Stauraum-Bedarf möglichst flexiblem Innenraum. Komfort ist dabei schon lange kein Ausschluss-Kriterium mehr – inzwischen gibt es das alles zusammen und für fast jede Geldbörse.
MERCEDES VLE
Antrieb: E-Motor. RWD und AWD. Leistung: 272 bis 415 PS. Batterie 80 und 115 kWh, Reichweite max. >700 km. Preis: k. A.
Antrieb: 4-Zylinder, Diesel. FDW. Leistung: 180 PS. Verbrauch: ab 6,8 l/100 km, CO2 ab 179 g/km. Preis: ab € 45.640,–. E-Motor: 136 PS, Batterie 46,3 und 68,0 kWh, Reichweite max. 213 bis 351 km. Preis: ab € 49.360,–
FORD TOURNEO CUSTOM
Antrieb: 4-Zylinder, Benzin und Diesel, Plug-in-Hybrid. FWD und AWD. Leistung: 136 bis 233 PS. Verbrauch: ab 7,4 (Plug-in ab 4,1) l/100 km, CO2 ab 193 (Plug-in ab 92) g/km. Preis: ab € 56.760,–. E-Motor: 218 bis 285 PS, RWD und AWD, Batterie 64 kWh, Reichweite max. 306 km. Preis: ab € 65.280,–
FIAT QUBO L
Antrieb: 4-Zylinder, Diesel. FWD. Leistung: 100 und 136 PS. Verbrauch: ab 5,3 l/100 km, CO2 ab 139 g/km. Preis: ab € 25.450,–. E-Motor: 136 PS. FWD. Batterie 50 kWh, Reichweite max. 340 km. Preis: ab € 30.750,–
PEUGEOT TRAVELLER
Trailrunning im Pitztal
Trailrunning am Rifflsee, höchstgelegener Bergsee Österreichs auf 2.232 m.
Vereiste Gletscherfelder, die imposanten Gipfel der Ötztaler Alpen und Höhenunterschiede von bis zu 1.000 Metern: Das Pitztal gehört zu den eindrucksvollsten Trailrunning-Destinationen der Alpen – mit einem alpinen Terrain, das nicht nur aufgrund seiner Höhe für echte Gänsehautmomente sorgt. 264 km Trailrunning-Wege durchziehen eines der ursprünglichsten Seitentäler Tirols und bieten Laufbegeisterten fernab des Alltags eine beeindruckende Naturkulisse und eine vielfältige Auswahl an Routen. Und auch, wer sich gerne mit anderen misst, kommt hier auf seine Kosten: Beim Salomon Pitz Alpine Glacier Trail vom 31. Juli bis 2. August 2026 treffen sich rund 1.600 Teilnehmer aus aller Welt und finden bei sieben Distanzen die passende Herausforderung. www.pitztal.com
REISETIPP DES MONATS
Ruefa Kultur- und Studienreisen
Reisen Sie mit Ruefa auf den Spuren faszinierender Kulturen und entdecken Sie die Welt aus einer neuen Perspektive. Ruefa Kultur- und Studienreisen bieten Ihnen die Gelegenheit, tief in die Geschichte Europas einzutauchen – vom hohen Norden bis zum sonnigen Süden, von Osten bis Westen. Für alle, die die Ferne lockt, öffnen sich die Tore zu den Traditionen des Orients, Afrikas, Asiens, Amerikas und Ozeaniens. Qualifizierte Reiseleiter:innen sorgen für einen reibungslosen Ablauf vor Ort und vermitteln mit Freude und Begeisterung Wissenswertes über Kultur, Geschichte sowie Traditionen des Reiselandes. Jetzt inspirieren lassen: Die Kultur- & Studienreisen-Kataloge 2026 sind in allen Ruefa Reisestores erhältlich und stehen online unter ruefa.at/kataloge zum Durchblättern bereit.
Stranden in Norddeutschland
Heiße Sommer und überfüllte Strände sorgen selten für echte Entspannung.
Norddeutsche Strände schaffen das mit links: Ob Sand- oder Grünstrand, naturbelassen oder künstlich angelegt, FKK-Bereich oder Steilküste – Hobby-Ornithologen, Wassersportler, Erholung Suchende oder Nichtstuer fühlen sich an den Stränden mit Blick auf endlose Wasserweiten wohl. Der neue „Wochenender: Komm strande mit mir“ macht Lust auf Nordsee, Ostsee, Wattenmeer und Elbstrände in Hamburg.
Elisabeth Frenz-Stammer. Wochenender. Komm strande mit mir. Die schönsten Strände in Norddeutschland. Frenz Verlag, 2026.
ISBN: 978-3-9825832-9-7
Familien herzlich willkommen
Was macht einen gelungenen Familienurlaub aus? Richtig, vor allem gut beschäftigte, glückliche Kinder. In gut erreichbarer Nähe, mit garantierten Abenteuern und bei mildem Klima lädt die Südtiroler Gemeinde Lana und Umgebung, zwischen Meran und Bozen gelegen, zum aktiven und genussvollen Urlaub ein. Familien-Rafting und Klettern sorgen für Action, Wandern mit Alpakas und Lamas, Kräuter-Rallyes oder eine Marzipan-Zauberwerkstatt für mehr Ruhe, Ritterburg, Freiluft-Kinderund Jugendtheater oder das Obstbaumuseum für Kreativität und Wissen. www.lanaregion.it, www.kindersommer.it
FOTOS: CHRISTIAN WALDEGGER, ILANAREGION.IT
FOTOS: SHUTTERSTOCK, GETTY
Rad- und Gravelbiketage
Die Entdeckung der Welt
Studienreisen sorgen für perfekte geistige Ablenkung und Wissensgewinn.
Auch wenn die Reiseprogramme durchaus fordernd und anstrengend sein können, so sorgen Studienreisen bei vielen Menschen doch für Erholung – vor allem im Kopf.
Reiche Geschichte, faszinierende Kulturen und lebendiges Brauchtum sorgen für einen Perspektivenwechsel. Studienreisen appellieren an das kulturelle Interesse, den Wissensdurst und die Abenteuerlust der Reisenden. Sie öffnen neue Perspektiven und gewähren Einblicke in fremde Welten. Der Kopf ist beschäftigt, aber nicht mit Alltag, sondern neuen Eindrücken.
Gut geplant, halb gewonnen
Reiseexperten listen die neuesten Trends für dieses Jahr auf: Filmschauplätze, am liebsten von Historiendramen wie „Stolz und Vorurteil“, boomen. Luxusreisen bedienen sich vermehrt nachhaltiger Reisemethoden wie Bahnfahrten und Reisen auf den Spuren der eigenen Vorfahren stehen ebenfalls hoch im Kurs. Aber auch Kultur wird hochgeschätzt, Museen punkten mit Rekordbesucherzahlen und Sehenswürdigkeiten vergeben nur mehr „Timeslots“, um der Massen Herr zu werden. Generell gilt: Planung ist alles.
Studienreisen umfassen neben dem Erlebnis oft den Vorteil, dass die Organisation desselben in den Händen der Reiseveranstalter liegt. Die Timeslots werden vorgebucht, Besichtigungen auf Tageszeiten verlagert, die eine geringere Besucherfrequenz aufweisen und entspannter erfolgen können, Tagesprogramme sind gut getaktet und nutzen jede Stunde. Was Individualreisenden Stress bereitet, passiert für Studienreisende mit Reiseleiter ganz entspannt – ob in der Gruppe oder als Privatreisende mit eigenem Guide.
Neue Ziele
Der 2026 Global Travel Trends Report ortet vor allem folgende Elemente, die Reisenden wichtig sind: Erinnerungen schaffen und sich mit Kulturen und Küchen auseinandersetzen. Veranstalter kombinieren die Programme mit Erlebnissen, die typisch für die Destination sind: Batiken in Indonesien, Yoga in Indien, Parfüm-Workshop in Paris oder Kalligrafie in China. Dieser
Trend nennt sich „Sight-Doing“ und gewinnt rasch an Popularität. Eigene Portale bieten gezielt Erlebnisse vor Ort an, die vorab gebucht werden und das klassische Sightseeing ergänzen.
Während jüngere Reisende auf „Lore Chasing“ setzen, die spontane Suche nach einmaligen Erlebnissen, hat das „Snackpacking“ auch ältere Semester erfasst. Dabei handelt es sich um den gezielten Genuss lokaler Spezialitäten, die es zu Hause eher nicht gibt, auch aus dem Supermarkt. Angesichts weltweiter Krisen orientieren Reisende ihre Ziele neu. Trendscouts orten Südamerika als Boomregion, weil Einschränkungen des Flugverkehrs oder strenge Einreisebedingungen hier weniger zum Tragen kommen. Aber auch „Good Old Europe“ bleibt populär – einschließlich weniger bekannter Ziele, die eine geringere Frequenz mit sich bringen. Afrika verzeichnet Wachstumsraten und auch südostasiatische Ziele bleiben beliebt. bw n
Wir nehmen uns gerne Zeit.
Ruefa – immer in Ihrer Nähe
ruefa.at/termin
0800 200 400
info@ruefa.at
ruefa.at/studienreisen
Zeit für eine Studienreise
Vom „Reich der Mitte“ zur Supermacht p.P. ab € 3.290,-
Inkludierte Leistungen: Flug ab/bis Wien • Inlandsflüge • Bahnfahrten • 12 Nächte in 4*-Hotels • Frühstück • Besichtigungen & Eintritte lt. Programm • qual. Studienreiseleitung
Sie umfasst über eine Million Objekte, zählt zu den bedeutendsten grafischen Sammlungen der Welt und wurde vor 250 Jahren gegründet: die Sammlung der ALBERTINA. Aus der einstmals privaten Sammlung wurde ein Museum von Weltrang. Die Ausstellung ergründet die Anfänge der ALBERTINA und die jeweiligen Motive der Sammelnden und präsentiert wertvolle Exponate wie den Feldhasen von Albrecht Dürer. Dabei richtet sich der Blick nicht nur zurück, sondern in die Zukunft. SAMMELN FÜR DIE ZUKUNFT. 250 Jahre ALBERTINA, 19.06.–11.10.26, www.albertina.at
KUNSTAUKTION | Online
Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten – geholfen! Werke von Gunter Damisch, Veronika Dirnhofer, Guido Katol, Franziska Maderthaner, Hannes Mlenek, Arnulf Rainer und vielen weiteren Künstler:innen werden zugunsten von SOS Mitmensch versteigert. Besichtigung: 07. & 08.07.26, Ovalhalle im MQ, 1070 Wien. Es besteht der Vorteil der steuerlichen Absetzbarkeit. Katalog/Kontakt: ute.meissnitzer@sosmitmensch.at, www.sosmitmensch.at. Benefiz-Kunstauktion, 01.–09.07.26, www.dorotheum.com/sos2026
KINO | Österreich
Manchmal weist der Blick zurück den Weg nach vorn: Gemeinsam mit seinem besten Freund Philippe und Hund Lucky steigt Filmemacher Mathias aufs Fahrrad und begibt sich auf einen ebenso ungewöhnlichen wie persönlichen Trip quer durch Europa. Das chaotische Trio folgt der Route, die Mathias’ verstorbener Sohn Youri einige Jahre zuvor selbst unternommen hat – von der französischen Atlantikküste bis zum Schwarzen Meer. Was als leise Spurensuche beginnt, wird zu einem überraschend heiteren Abenteuer voller unerwarteter Begegnungen. Auf zwei Rädern, Kinostart: 09.07.26, www.polyfilm.at/film/auf-zwei-raedern
BUCHTIPP | Österreich
Warum essen wir weiter, obwohl wir längst satt sein müssten? Oft fehlen keine Kalorien, sondern innerer Ausgleich, emotionale Belohnung oder ein Moment der Selbstfürsorge. Hinter Heißhunger, Frustessen und dem Essen aus Gewohnheit steckt selten fehlende Disziplin. Die Fachärztin für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie, Dr. Pia Roser erklärt emotionale Muster, tief verankerte Gewohnheiten sowie biochemische Ungleichgewichte.. Dr. Pia Rose: Die neue Wissenschaft vom Sattsein. Wie Peptide Kopfhunger ausschalten und beim Abnehmen helfen. 272 Seiten, GU Verlag, ISBN: 978-3-7589-0022-8
+ ZUSATZINFOS IN VIDEOS
AUSSTELLUNG | Wien
Die Ausstellung Gustav Klimt und die Medizin. Bilder zum Fluss des Lebens widmet sich erstmals umfassend den vielfältigen Beziehungen zwischen Klimts Werk und dem medizinischen Fortschritt der zweiten Wiener Medizinischen Schule in Wien um 1900. Sie zeigt, wie sehr die intellektuelle Atmosphäre dieser Zeit – geprägt von bahnbrechenden naturwissenschaftlichen Erkenntnissen, neuen medizinischen Methoden und einem offenen Dialog zwischen den Disziplinen – Gustav Klimts Denken und Schaffen beeinflusste. Josephinum, MedUni Wien, 26.03.–28.06.26, Mi.–So. 10–18 Uhr, Do. 10–20 Uhr, www.josephinum.ac.at
KONZERT | Kärnten
Das Programm des 25. WoertherSee Classics Festival leuchtet durch die Vielfalt des Musikerbes auf und widmet sich den Feierlichkeiten des 25-jährigen Bestehens. Den Auftakt macht das Festivalorchester Capella Mahleriana unter der souveränen Leitung von Toshiyuki Shimada mit der 3. Symphonie von Robert Schumann und dem Klavierkonzert von Edvard Grieg, bereichert durch die musikalische Reife des Solisten Alexei Kornienko. 18.06.26, 25. Eröffnungskonzert, Großer Saal, Konzerthaus, Klagenfurt a. W., Programm & Karten: woertherseeclassics.com
KINO | Österreich
Alexandra arbeitet schnell, präzise, routiniert –eine Ärztin, die gelernt hat, im Ausnahmezustand zu funktionieren. Bis sie die Symptome des 18-jährigen Olivers trotz der Zweifel einer Kollegin als harmlos einstuft und er kurze Zeit später in der Station zusammenbricht. In konzentrierten Bildern und leisen Zwischentönen zeigt der Film ein System, das seine Menschen permanent an die Grenze ihrer Belastbarkeit führt. NACHBEBEN, Kinostart: 25.06.26, www.filmladen.at/film/nachbeben
BUCHTIPP | Österreich
Künstliche Intelligenz zeigt uns, wie gute Kommunikation funktioniert. Wir lernen, Maschinen mit klaren Prompts zu steuern. Was wäre, wenn ausgerechnet die Maschine uns lehrt, menschlicher zu kommunizieren? Dieses Buch ist kein Technikratgeber, sondern ein Kommunikationsweckruf. Wer lernt, eine KI klar zu prompten, lernt, Menschen klarer zu führen, besser zuzuhören, präziser zu fragen und Missverständnisse auszuschalten, bevor sie entstehen. Abenteuer: Kommunikation! Miteinander reden in der KI-Realität, 360 Seiten, Murmann Publishers, ISBN: 13 978-3867748759
Impressum. APOTHEKER EXKLUSIV erreicht alle Apothekeninhaber Österreichs. • Herausgeber & Geschäftsführer: Mag. Philipp Ita, KR Axel C. Moser • Verkaufsleitung: Peter Bauer • Grafik: andrej.cc – Jutta Andrej • Redaktion: Mag. Patrick Baldia (pb), Mag. Renate Haiden (rh), Stefan Pabeschitz (sp), Mag. Birgit Weilguni (bw) • Lektorat: Mag. Barbara Wrathall-Pohl, Mag. Birgit Weilguni • Coverfoto: iStockphoto: Filo, leonarth, etraveler • Eigentümer, Medieninhaber, Produktion: ÄrzteVerlag GmbH (FN 73635M) • Redaktions-, Herausgeber- und Verwaltungsadresse: Schlagergasse 11, 1090 Wien, Tel: 01/961 1000-0, Fax DW 66, office@aerzteverlag.at • Jahresabo: € 25,– • Einzelpreis: € 6,– • Bei Seiten, die mit „Promotion“ gekennzeichnet sind, handelt es sich um entgeltliche Einschaltungen gemäß §26 Mediengesetz. Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach §44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz, sind vorbehalten. Die Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz ist unter www.aerzteverlag.at ständig abrufbar. Die Angaben und Äußerungen in Anzeigen, Inseraten, Advertorials & Promotions geben nicht zwingend die Meinung der Redaktion und/oder des Medieninhabers wieder. Für diese wird keine Haftung übernommen.
Gustav Klimt: Hygieia, 1901
Arnulf Rainer, Frühling, 2001
Alexei Kornienko & Capella Mahleriana
Salzburger Festspiele
Unter dem Leitmotiv „Von der Geburt der Zeit und der Macht des Herzens“ widmen sich die Salzburger Festspiele 2026 Werken, die den Kräften menschlichen Denkens und Handelns nachspüren. Zwischen Vernunft und Emotion, Erinnerung und Sehnsucht eröffnen die Produktionen Räume für Reflexion, Begegnung und intensive künstlerische Erfahrungen.
Oper
Das Opernprogramm kreist um Sehnsucht, spirituelle Erfahrung und die Zerbrechlichkeit menschlicher Beziehungen. Mozarts Così fan tutte wird unter der musikalischen Leitung von Joana Mallwitz und in der Regie von Christof Loy zu einer feinsinnigen Studie über Liebe, Treue und Selbstbilder. Elsa Dreisig, Andrè Schuen, Bogdan Volkov und Lea Desandre verleihen den Figuren große emotionale Präsenz.
Einen monumentalen Gegenpol bildet Olivier Messiaens Saint François d’Assise. Unter der Leitung von Maxime Pascal und in der bildgewaltigen Regie von Romeo Castellucci entsteht ein außergewöhnliches Musiktheatererlebnis zwischen Mystik und Transzendenz. Philippe Sly, Lauranne Oliva und Sean Panikkar führen durch eine Welt spiritueller Intensität und visionärer Klangräume.
Mit der konzertanten Aufführung
17. Juli – 30. August 2026
von Werther rückt zudem die Kraft von Stimme und Musik in den Mittelpunkt. Benjamin Bernheim gestaltet die Titelpartie als eindringliches Porträt einer Figur zwischen Leidenschaft und Verzweiflung.
Konzert
Auch das Konzertprogramm setzt starke Akzente. Besonders die Liederabende und das Format „Canto Lirico“ widmen sich der unmittelbaren Ausdruckskraft der menschlichen Stimme. Künstler wie Konstan-
lichkeit im Fokus. Peter Handkes Schnee von gestern, Schnee von morgen entfaltet mit Jens Harzer eine poetische Reflexion über Zeit und Vergänglichkeit. Elfriede Jelineks Unter Tieren führt sprachgewaltig in die Widersprüche der Gegenwart und stellt Fragen nach Gewalt, Verantwortung und Menschlichkeit. Mit Europa bringt Krzysztof Warlikowski eine internationale Perspektive auf die Bühne. Seine Inszenierung verbindet persönliche Geschichten mit historischen Erinnerungen und
tin Krimmel, Kate Lindsey und Michael Spyres gestalten musikalische Begegnungen voller Intimität und Intensität. Die Werke von György Kurtág und Olivier Messiaen prägen die programmatischen Linien des Sommers und eröffnen Klangwelten zwischen Konzentration, Spiritualität und emotionaler Tiefe. Internationale Orchester und herausragende Solisten machen Salzburg erneut zu einem Ort außergewöhnlicher Musikerlebnisse.
Schauspiel
Im Schauspiel stehen Erinnerung, Sprache und gesellschaftliche Wirk-
zeichnet ein vielschichtiges Bild einer fragilen Welt.
Mit der neuen Sparte „Living Archive“ erweitern die Salzburger Festspiele zudem ihr künstlerisches Spektrum und schaffen einen lebendigen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Salzburg wird damit erneut zu einem Ort, an dem Kunst, Denken und Gefühl auf einzigartige Weise zusammenfinden.
❑ 2 Eintrittskarten für die Ausstellung „SAMMELN FÜR DIE ZUKUNFT. 250 Jahre ALBERTINA.“ in der ALBERTINA Wien vom 19.06.–11.10.26
❑ MEIN GRATIS APOTHEKER EXKLUSIV NEWSLETTER & E-PAPER mit den wöchentlichen APOTHEKER EXKLUSIV-GEWINNSPIELEN: Ja, ich melde mich für den kostenlosen Newsletter & E-Paper an.
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Teilnahmebedingungen: Der Rechtsweg und eine Ablöse in bar sind ausgeschlossen. Der/die Gewinner/in wird persönlich verständigt. Es gelten die AGBs und Datenschutzbedingungen des ÄrzteVerlags, abrufbar unter www.aerzteverlag.at/datenschutz und die Gewinnspielbedingungen des ÄrzteVerlags, abrufbar unter www.aerzteverlag.at/gewinnspielbedingungen. Entsprechend der EU-DSGVO erkläre ich gegenüber dem ÄrzteVerlag meine ausdrückliche Zustimmung, dass meine persönlichen Daten (Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mailadresse) zum Zweck der Zusendung von Informationsmaterial und der Statistik verarbeitet werden. Zu diesen Zwecken ist der ÄrzteVerlag ermächtigt, diese Daten auch an einen Auftragsdatenverarbeiter zu übermitteln. Mir ist bekannt, dass ich diese Einwilligung jederzeit durch Übersendung eines Schreibens an die ÄrzteVerlag GmbH, 1090 Wien, Schlagergasse 11, +43 (1) 9611000, office@aerzteverlag.at, widerrufen kann.