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Ärzteblatt Baden-Württemberg 11-2020

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© SMB, Ägyptisches Museum und Papyrussammlung, ÄM 59, Foto: Johannes Kramer

© bpk / Musée du Louvre, Dist. RMN – Grand Palais, Foto: Georges Poncet Foto: iStock / Getty Images – asbe

www.ärzteblatt-bw.de

Ä r zteblatt Baden-Württemberg Amts- und Mitteilungsblatt der ärztlichen Körperschaften | ISSN 0720-3489 | E 1041 | 75. Jahrgang | Gentner Verlag

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Bild: Who_I_am /GettyImages

ASU Live Webinar

IMPFEN IM BETRIEB am 9. Dezember 2020, 17:30 bis 19:00 Uhr

Das Webinar ist für Sie kostenlos! Vor dem Hintergrund der SARS-CoV-2Pandemie gewinnen Schutzimpfungen an Bedeutung. Impfungen verhindern sowohl schwere Erkrankungen als auch die Verbreitung von Krankheitserregern und sollten deshalb als ein integraler Bestandteil der betrieblichen Prävention und Gesundheitsförderung in Unternehmen angesehen werden. Das Webinar gibt Ihnen einen Überblick über die Rahmenbedingungen für Impfungen am Arbeitsplatz.

Erfahren Sie mehr zu diesen und anderen Themen: • Allgemeine rechtliche Rahmenbedingungen • Rechtskontext bei Impfungen: Arbeitsschutz oder Individualprävention? • Abrechnung zu Lasten der Gesetzlichen Krankenkassen • Schutzimpfungen am Arbeitsplatz: Wer trägt die Kosten bei beruflicher Indikation? Referent/In: Donata Gräfin von Kageneck Fachanwältin für Medizinrecht, Fachanwältin für Sozialrecht, BDO Legal Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Univ.-Prof. Dr. med. Dirk-Matthias Rose Institut für Arbeits-, Sozialund Umweltmedizin der Universität Mainz und Leiter des Flugmedizinischen Zentrums AeMC, Flymed am Frankfurter Flughafen Moderation: Dr. Thomas Nesseler Hauptgeschäftsführer der DGAUM in München

Offenlegung der Unterstützung gemäß erweiterter Transparenzvorgabe des FSA-Kodex Fachkreise: MSD (2500 €), Sequirus (2500 €), GSK (2500 €)

Hier geht’s zur Anmeldung: www.asu-arbeitsmedizin.com/webinar-impfen

Arbeitsmedizin | Sozialmedizin | Umweltmedizin

Zeitschrif t für medizinische Prävention

Das Webinar wird in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e. V. durchgeführt.


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Inhalt

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@AerzteblattBW

Sicherstellungs-GmbH der KVBW

Foto: iStock / Getty Images – jarun011

Editorial 556

Kammern und KV 556 557 558 562

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Alle ziehen an einem Strang

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Foto: iStock / Getty Images – aydinmutlu Creative

Tätigkeitsbericht der Landesärztekammer Vertreterversammlung der KVBW Alle ziehen an einem Strang Das Notfalldatenmanagement kommt Schwangerschaftsabbrüche: evidentes Problem Programm „Ziel und Zukunft“ erweitert KVBW-Versorgungsbericht 2020

Ägyptische Skulpturen

Standfigur der Göttin Sachmet, Theben/Karnak, Bezirk des Mut-Tempels, 18. Dyn., um 1370 v. Chr. Die so genannte Tyszkiewicz-Statue ist eine der besterhaltenen ägyptischen Heilstatuen. Die Figur hält eine Stele mit der Darstellung des auf Krokodilen stehenden Gottes Horus in Händen und ist übersät mit magischen Sprüchen sowie mit einer Gebrauchs­ anweisung versehen. Wasser, das man über die Figur goss, wurde zu einem Heilmittel, das beispielsweise gegen Infektionen und giftige Tierbisse helfen sollte. Die löwenköpfige kriegerische Göttin Sachmet konnte einerseits (den Feinden Ägyptens) Seuche und Tod bringen, wurde andererseits aber auch als wichtige Heilgöttin verehrt, die gegen Krankheiten schützen und Leben spenden konnte. Das Ärzteblatt Baden-Württemberg präsentiert in diesem Jahr ausgewählte Exponate des Historischen Museums Pfalz in Speyer (museum.speyer.de), die wir im Kontext von Wartebereichen aus Praxis und Klinik zeigen. Ermöglicht wird dies durch die BadenWürttembergische Bank (BW-Bank). Die Bank verdeutlicht damit ihre enge Beziehung zur Medizin und zur Ärzteschaft im Südwesten, nicht zuletzt, weil ihre Beratungsspezialisten für Heilberufe seit über 25 Jahren kompetente Unterstützung und Beratung in allen wirtschaftlichen Fragen von Medizinern bieten. Die BW-Bank ist mit 26 HeilberufeStandorten und 160 Filialen im Land vor Ort. Mehr Informationen zum umfangreichen Leistungsangebot für Heilberufler sowie zu den Kontaktdaten der HeilberufeStandorte in Ihrer Nähe erhalten Sie unter www.bw-bank.de/heilberufe, per E-Mail an heilberufe@bw-bank.de oder telefonisch unter 07 11 / 1 24-4 50 19.

Wirtschaft Neues aus der Finanzwelt

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Vermischtes Namen und Nachrichten Erkennung gewaltbetroffener Kinder „Bessere und breitere Aufstellung für Patientenversorgung“ Zweiter NCT-Standort im Südwesten

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Veranstaltungsübersicht 570 Bekanntmachungen 573 Impressum 593

Dieser Ausgabe liegen Prospekte der Baden-Württembergischen Bank, Stuttgart, bei. Einem Teil dieser Ausgabe liegen Prospekte von Haus & Grund Württemberg, Stuttgart, der Kreissparkasse Heilbronn und Professionelles Praxis Management Helena Schlösser e.Kfr., Stuttgart, bei.

Das Notfalldatenmanagement kommt

Foto: iStock / Getty Images – AleksandarGeorgievCreative

Heilstatue mit den Namen dreier Priester der Göttin Bastet (sog. Tyszkiewicz-Statue), Spätzeit, 4. Jh. v. Chr.

Programm „Ziel und Zukunft“ erweitert

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„Bessere und breitere Aufstellung für Patientenversorgung“

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Editorial Intelligentes Abfragesystem zur strukturierten medizinischen Ersteinschätzung

Sicherstellungs-GmbH der KVBW

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Dr. Johannes Fechner

s ist schon eine Weile her und seitdem ist viel passiert, aber vielleicht erinnert man sich noch an das TSVG, das „Terminservice- und Versorgungsgesetz“ aus dem letzten Jahr? Es hat zum Ziel, den Patientinnen und Patienten schneller zu den vermeintlich seltenen Facharztterminen zu verhelfen und dadurch eine bessere Versorgung zu gewährleisten. Die Maßnahmen, die uns der Gesetzgeber dafür ins Pflichtenheft geschrieben hat, bereiten uns bis heute immer wieder Kopfschmerzen. Doch heute kann ich von einem ersten wichtigen Schritt in der Umsetzung unserer aus dem TSVG erwachsenen Aufgaben berichten.

Neue Publikation dokumentiert vielfältige Aktivitäten der ärztlichen Selbstverwaltung

Tätigkeitsbericht der Landesärztekammer

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Landesärztekammer Baden-Württemberg Körperschaft des öffentlichen Rechts

Tätigkeitsbericht 2019

Landesärztekammer Baden-Württemberg

ie Landesärztekammer Wir über uns Baden-Württemberg hat jetzt ihren TätigkeitsbeTätigkeitsbericht 2019 richt 2019 veröffentlicht. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts ist es ihre Aufgabe, auf der Grundlage des HeilberufeKammergesetzes die beruflichen Belange der mehr als 70.000 Mitglieder wahrzunehmen. Sie ist zudem Ansprechpartner für die Politik, für die Verbän­de und für die Menschen im Südwesten in allen Fragen rund um die ärztliche Tätigkeit. Auf 100 Seiten fokussiert der Tätigkeitsbericht auf das vergangene Jahr und dokumentiert die vielfältigen Aktivitäten der ärztlichen Selbstverwaltung in Baden-Württemberg und darüber hinaus. Die Publikation kann im Internetauftritt heruntergeladen oder kostenlos als gedrucktes Exemplar bestellt werden. Weitere Informationen:

www.ärztekammer-bw.de

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Bereits im Oktober 2019 hatte die Kassenärztliche Vereinigung BadenWürttemberg (KVBW) eine Tochter­ gesellschaft – die KV SiS BW Sicherstellungs-GmbH – gegründet, die unter anderem die beiden Callcenter für die bundesweit gültige Patientenservicenummer 116  117 errichten und betreiben soll. Die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdiensts wurde mit der Terminservicestelle zusammengeschaltet und ist nun 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche erreichbar. Sie verknüpft medizinische Erst­einschätzung mit der Vergabe von Akutterminen beim Hausoder Kinderarzt sowie dringenden Facharztterminen. Bisher wurde die Nummer von unserer Terminservicestelle und den Leitstellen aus dem ärztlichen Bereitschaftsdienst bedient. Doch nun hat am 1. Oktober 2020 das erste Servicecenter der KV SiS BW in Mannheim den Betrieb aufgenommen. Ein weiteres in Bruchsal wird Anfang 2021 folgen. Die KV SiS BW konzentriert sich auf die landesweite 24/7-Vermittlung von Akutfällen. Darüber hinaus übernimmt sie in den sprechstundenfreien Zeiten sukzessive die Vermittlung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes, aktuell für drei ausgewählte Bereiche. Sobald das zweite Servicecenter in Bruchsal in Betrieb geht, kommen nach und nach weitere Notfalldienstbereiche hinzu, bis wir Ende 2021 die Abdeckung von ganz BadenWürttemberg erreicht haben. In unserem Callcenter arbeitet durchweg medizinisches Fachpersonal – hoch qualifiziert und sehr erfahren. Wir haben die Kandidatinnen und Kandidaten sowohl über klassische Stellenanzeigen als auch über die Empfehlungen in medizinischen Fortbildungskursen rekrutiert. Wir konnten Medizinische Fachangestellte, die nach langen Jahren in der Praxis eine neue Herausforderung suchen, gewinnen; und Menschen aus dem Rettungsdienst, die ihren doch oft äußerst belastenden Job nun nicht mehr machen möchten oder können. Ich denke, dass wir einen interessanten und qualifizierten Arbeitsplatz, eine attraktive Nische bieten, sodass wir im Moment keine Schwierig-

keiten haben, ausreichend Personal zu finden. Am Ende brauchen wir 70 bis 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Weiterer Pluspunkt: Die Technik ist so konfiguriert, dass die Vermittlungstätigkeit zu einem späteren Zeitpunkt auch im Homeoffice durchgeführt werden kann. Die KVen arbeiten mit dem „strukturierten medizinischen Ersteinschätzungsverfahren für Deutschland“ (SmED), einem intelligenten Abfragesystem, um die Patienten in die richtige Versorgungsebene zu steuern. Die Kollegin, die den Anruf entgegennimmt, füttert das System mit Stichworten der vom Patienten geschilderten Beschwerden. Aufgrund dieser Stichworte liefert SmED weitere Fragen, die dem Patienten gestellt werden sollen. Am Ende kann eine eindeutige Empfehlung ausgesprochen werden, ob der Patient in die Praxis eines niedergelassenen Arztes (tagsüber), eine Notfallpraxis der KVBW (außerhalb der Sprechstunden) oder in die Notaufnahme eines Krankenhauses gehen sollte. Bei Schlüsselwörtern wie „Atemnot“ unterbricht das System sofort und verlangt die direkte Weiterleitung an die 112. Die Gründung der Tochtergesellschaft war und ist zweifellos ein Kraftakt für die KVBW. Zudem stellt die KVBW für den Betrieb der Callcenter erhebliche finanzielle Mittel bereit. Mit dem Start des ersten Callcenters sind wir nun ein entscheidendes Stück vorangekommen. Die Bündelung und Steuerung der Anrufe bei der 116 117 macht den Patientinnen und Patienten vieles leichter; wir unterstützen sie bei schwieriger Terminfindung ebenso wie bei akuten Beschwerden – sie sind gut bei uns aufgehoben. Ob das System am Ende wirklich dazu beiträgt, dass die Patientenzufriedenheit steigt und das Gesundheitssystem entlastet wird, wird sich weisen. Aber wir können mit Fug und Recht behaupten: Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Dr. Johannes Fechner Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg


Kammern und KV Änderungen bei den Anpassungsfaktoren für die ärztliche Vergütung gefordert

Vertreterversammlung der KVBW

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it deutlichen Worten haben die Delegierten der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung BadenWürttemberg (KVBW) Änderungen in den Rahmenbedingungen der Honorarberechnung für die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten gefordert. Vorstandschef Dr. Norbert Metke ließ keinen Zweifel an der tiefen Enttäuschung der Ärzteschaft an der diesjährigen Honorarrunde: „In jeder Rede seitens der Politik und der Krankenkassen wurde der ambulante Sektor als der zentrale Erfolgsfaktor für die bisherige erfolgreiche Bewältigung der Pandemie genannt. Und dann äußert sich das darin, dass wieder einmal die tatsächliche Ausgabenentwicklung in den Praxen, etwa durch gestiegene Hygieneanforderungen, nicht einmal ausgeglichen werden, sondern in anderen Faktoren untergehen.“ Dr. Metke bezeichnete das als „beleidigende Ohrfeige“ für das angesichts der Coronapandemie erbrachte Leistungsspektrum der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte.

Gestiegene Aufwendungen für Hygiene, IT-Ausstattung und Datenschutz Dr. Metke kritisierte auch die aktuellen Regelungsmechanismen, die letztendlich dazu geführt hätten, dass der GKV-Spitzenverband seit Jahren nicht dazu veranlasst werden könne, das Honorar den Leistungen der Ärztinnen und Ärzte sowie deren Kostenstrukturen adäquat anzupassen. „Seit Langem müssten die Hausbesuche neu bewertet werden, die Kosten des gestiegenen Hygieneaufwandes werden seit Jahren ohne Lösungsansatz diskutiert. Auch sind die Aufwendungen für IT-Ausstattung, Datenschutz usw. deutlich gestiegen. Dies findet keinen Niederschlag in der eigentlich vorauszusetzenden Selbstverständlichkeit des GKV-Spitzenverbandes, die Versorgung in der sogenannten Selbstverwaltung optimal zu gestalten. Damit stellt sich die Frage, ob nicht mehr regionale Gestaltungsspielräume der Selbstverwaltung ei-

ne Alternative zu versorgungsfremden zentralistischen Vorgaben des GKV-Spitzenverbandes darstellen könnten. Hier müssen andere Regularien durch den Gesetzgeber mit deutlich vermehrten und regionalen Kompetenzen her.“

Weitreichende Änderungen beim Orientierungspunktwert gefordert Einstimmig haben die Delegierten daher eine Resolution verabschiedet, in der die Kassenärztliche Bundesvereinigung aufgefordert wird, ihren Forderungskatalog zur Bundestagswahl im kommenden Jahr weitreichend zu ergänzen. So sollte künftig in die Berechnung des Orientierungspunktwertes verpflichtend die Preis- und Investitionsentwicklung in den Praxen, die zunehmende Versorgungstiefe und das steigende Anspruchsverhalten der Bevölkerung eingehen. Darüber hinaus sollten regionale Faktoren in die Anpassungsfaktoren des Orientierungswertes einfließen. „Ein Mitteltransfer von Bundesländern mit schlanken Versorgungsstrukturen in solche mit unwirtschaftlicheren ist abzulehnen“, heißt es wörtlich in dem Entschluss. Weiter sollte sich die Veränderungsrate künftig nicht mehr ausschließlich an der Zahl der Diagnosen orientieren, sondern die damit verbundene Versorgungstiefe berücksichtigen. Kosteneinsparungen durch Fallzahldegressionen sowie aus Wirtschaftlichkeitsreserven müssten den Ärzten und Psychotherapeuten und nicht nur den Krankenkassen zugutekommen. Zudem forderte die Vertreterversammlung, dass künftig kassenartenspezifische Verträge ermöglicht werden sollten, „um tatsächliche Wettbewerbsstrukturen herzustellen.“

Ärzteschaft will nicht länger für TI-Pannen verantwortlich sein Einstimmig hat die Vertreterversammlung sich dagegen verwahrt, dass die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte weiter für die fehlerhafte Telematikinfrastruktur (TI) verant-

wortlich sein sollen. Die Delegierten forderten, dass der Staat den Praxen die erforderlichen technischen Komponenten beziehungsweise Softwarelösungen für die TI kostenfrei zur Verfügung stellt. Der stellvertretende KVBW-Vorstandsvorsitzende, Dr. Johannes Fechner, stellte dazu fest: „Wir stehen zur Digitalisierung im Gesundheitswesen. Die heutige Telematikinfrastruktur ist hierfür aber dysfunktional. Die Pannen der TI sorgen für Störungen im Praxisalltag.“ Dr. Fechner beklagte, dass dadurch dringend erforderliches Vertrauen in Innovationen verloren gehen würde. „Vor allem aber verlieren die Ärzte Zeit, die sie für die Behandlung der Patienten benötigen.“ In dem Beschluss heißt es: „Die Vertreterversammlung der KVBW fordert in Übereinstimmung mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und den anderen KVen, dass den ärztlichen und psychotherapeutischen Praxen die Aufwände für die Digitalisierung erstattet werden. Der Betrieb der gesamten TI als Daseinsinfrastruktur ist analog zum Bundesautobahnennetz die Aufgabe des Staates und nicht mehr dem Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung zuzurechnen.“ Weiter forderten die Delegierten, dass das KV-System auch Möglichkeiten prüfen solle, durch Kooperationen oder Eigenentwicklungen zu besseren Hard- und Softwarelösungen zu kommen. Anzeige

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Landesärztekammer und Kassenärztliche Vereinigung kämpfen gegen Coronavirus

Alle ziehen an einem Strang

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eit Monaten bestimmt die Corona-Pandemie das gesellschaftliche Miteinander und in besonderem Maße auch die Tätigkeit von Ärztinnen und Ärzten. Die erste Welle hat in Deutschland das Gesundheitssystem und die Wirtschaft stellenweise an die Belastungsgrenze geführt. Rückblickend haben alle gemeinsam diese Phase gut gestemmt und konnten sich auf das Gesundheitssystem verlassen. In Baden-Württemberg hat die Ärzteschaft angepackt, wo immer sie gebraucht wurde, egal ob im ambulanten oder stationären Bereich, besonders im öffentlichen Gesundheitsdienst. Auch hunderte von Ärztinnen und Ärzten außerhalb der Regelversorgung sind vielfach kurzfristig eingesprungen, um Aufgaben zu bewältigen. Dass das Land vergleichsweise gut durch die erste Welle gekommen ist, verdanken die Bürger zu großen Teilen auch der Ärzteschaft.

Dritte Pandemiestufe Mit einem deutlichen Anstieg der Fallzahlen und dem Beginn der zweiten Welle sind viele Bereiche des täglichen Lebens wieder stärker eingeschränkt worden. Verantwortlich für die starke Ausbreitung seien zuletzt vor allem private Feiern im Familien- und Freundeskreis gewesen, betonte das Robert-Koch-Institut. Das Infektionsgeschehen sei aber insgesamt diffus und es trügen auch viele kleinere Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern, Kindertagesstätten und Schulen zu den steigenden Zahlen bei. Angesichts der hochdynamischen Entwicklung der Infektionszahlen rief die Landesregierung am 19. Oktober folgerichtig die dritte Pandemiestufe aus. Sie hat dazu die Corona-Verordnung um landesweit geltende, verschärfte Maßnahmen ergänzt, die zeitgleich in Kraft traten. Ministerprä-

Broschüre des Kompetenzzentrums Hygiene und Medizinprodukte

Pandemieplanung in der Arztpraxis

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as Kompetenzzentrum „Hygiene und Medizinprodukte“ der Kassenärztlichen Vereinigungen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (angesiedelt bei der Bezirksdirektion Reutlingen der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg) hat aktuell die Broschüre „Pandemieplanung in der Arztpraxis. Eine Anleitung zum Umgang mit Corona“ veröffentlicht. In der Vergangenheit wurde die Menschheit immer wieder durch Epidemien und weltweite Pandemien bedroht. Einerseits tragen verbesserte Hygienemaßnahmen und der Aufbau funktionierender Gesundheitssysteme zur Eindämmung von Pandemien bei, andererseits begünstigt die weltweite Mobilität der Menschen die Weiterverbreitung innerhalb kürzester Zeit. Mit Beginn der CoronaPandemie 2020 musste das berufliche wie private Leben jedes Einzelnen von heute auf morgen völlig umgekrempelt werden. Das Ziel aller Maßnahmen war es, die Ausbreitung des neuartigen SARS-CoV-2-Virus zu verhindern oder zumindest zu verlangsamen. An vorderster Front standen unter anderem die Arztpraxen, die die ambulante medizinische Versorgung der Bevölkerung sicherstellten. Bislang ist Deutschland verhältnismäßig gut durch die Pandemie gekommen. Damit das auch weiterhin so bleibt und sich die Arztpraxen auf einen Wiederanstieg der Infektionszahlen bestmöglich vorbereiten können, beschreibt das Kompetenzzentrum in seiner Broschüre übersichtlich, was zur Festlegung von geeigneten Hygienemaßnahmen und einer strukturierten Pandemie-Planung in der Arztpraxis zum Schutz der dort Tätigen sowie der Bevölkerung wichtig ist. Auf der Basis verlässlicher Informationsquellen sind Checklisten beispielsweise zu organisatorischen Maßnahmen zur zeitlichen und räumlichen Trennung sowie Mustervorlagen (unter anderem „Ergänzung zum Hygieneplan bzgl. COVID-19“) enthalten. Die Broschüre ist mit ihren Checklisten, den Mustervorlagen sowie den Hinweisen rund um das Coronavirus sowohl ausgedruckt als auch in digitaler Version nutzbar. Alle Mustervorlagen sind individuell an die eigene Praxis adaptierbar. Die Veröffentlichung kann auf der Website des Kompetenzzentrums (www.hygienemedizinprodukte.de) heruntergeladen werden. Darüber hinaus stehen die Hygieneberaterinnen und -berater des Kompetenzzentrums den Niedergelassenen für Auskünfte zur Verfügung.

sident Winfried Kretschmann betonte: „Für Deutschland und BadenWürttemberg sind die kommenden Wochen entscheidend. Die Dynamik des Virus erfordert rasches Handeln. Wir müssen jetzt alles tun, um den kritischen Trend schnellstmöglich wieder zu stoppen und das Ruder herumzureißen.“

Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg Durch die Altersverschiebung in jüngere Altersgruppen gebe es nach Kretschmanns Worten zwar einen geringeren Anteil schwerer Verläufe mit entsprechend geringerer Auslastung der Krankenhäuser, dennoch seien viele Lebensbereiche durch die zunehmende Verbreitung von COVID-19 betroffen, was wiederum zu einem erhöhten Risiko für die vulnerablen Gruppen führe. Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, haben Bund und Länder für November einen „Lockdown-light“ verhängt. Neben strengen Kontaktbeschränkungen gehört zu den Maßnahmen u. a. die Schließung von Gastronomie-Betrieben. Zudem sind Kinos, Theater sowie Opern- und Konzerthäuser und andere Freizeiteinrichtungen betroffen. Gesundheitsminister Manne Lucha sagte: „Steigen die Neuinfektionen, steigt – verzögert – auch die Anzahl der schweren Krankheitsverläufe und der Todesfälle. Es ist deswegen mit einem zunehmenden Eintrag in die Kliniken und Pflegeheime zu rechnen. Die Fallzahlen steigen erheblich, der Trend ist sehr ernst zu nehmen.“ Er wies auch darauf hin, dass eine Überforderung des gesamten Gesundheitssystems gerade im Hinblick auf den kommenden Winter mit all seinen jahreszeitlich typischen Erkrankungen nicht riskiert werden dürfe.

Foto: Alissa Eckert, MS, Dan Higgins, MAM

Kammern und KV


Zusätzlich und ergänzend zu der an der lokalen Inzidenz orientierten Hotspot-Strategie gemäß dem Beschluss der Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder wurden weitere landesweite Maßnahmen ergriffen. Darunter die landesweite Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den dem Fußgängerverkehr gewidmeten Bereichen und öffentlichen Einrichtungen sowie öffentlich zugänglichen Bereichen im Freien, soweit die Gefahr besteht, dass der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Außerdem wurde das private Zusammentreffen von Personen im privaten und öffentlichen Bereich begrenzt. Angesichts der Erwartung eines höheren Patientenaufkommens in den Kliniken, sollten diese ihre für SARS-CoV2 Patienten erforderlichen (Intensiv-) Kapazitäten stufenweise anpassen sowie elektive Behandlungen schrittweise reduzieren. Ferner wurden die Corona Fieber-Ambulanzen und Teststellen in den besonders betroffenen Regionen wieder hochgefahren beziehungsweise ausgeweitet. Auch die Nutzung telemedizinischer Behandlungsmöglichkeiten (auch Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen) zur Vermeidung von Kontakten in Arztpraxen wurde verstärkt.

Telefonische Krankschreibung Zeitgleich zur Ausrufung der dritten Pandemiestufe ermöglichte der Gemeinsame Bundesausschuss bundesweit wieder telefonische Krankschreibungen wegen Erkältungsbeschwerden. Diese Sonderregelung soll zunächst bis zum Jahresende gelten. Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte müssen sich dabei persönlich vom Zustand der Patienten durch eine eingehende telefonische Befragung überzeugen. Die Krankschreibung gibt es für bis zu sieben Tage, eine einmalige Verlängerung um weitere sieben Tage ist ebenfalls telefonisch möglich. „Wir haben aktuell eine sich beschleunigende Infektionsdynamik mit dem COVID-​19-Virus, zeitgleich aber auch vermehrt grippale Infekte. Diese parallele Entwicklung ist besorgniserregend. Wir müssen sie unbedingt unterbrechen, ohne dass die Versorgung der Patientinnen und Patienten darunter leidet“, sagt Prof. Josef Hecken, unparteiischer Vorsitzender des Gremiums von Ärzten, Kliniken und

Krankenkassen. „Wenn wir in dieser ernsten Situation eines nicht brauchen, sind es volle Wartezimmer.“ Sämtliche vom Gemeinsamen Bundesausschuss beschlossenen befristeten Sonderregelungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie sind online zu finden: www. g-ba.de/sonderregelungen-corona

Befristetet Sonderregelungen des ­Gemeinsamen Bundesausschusses

Videosprechstunde Mit der Corona-Pandemie sind Bedeutung und Akzeptanz der Telemedizin in Deutschland deutlich gestiegen. Das gilt auch und gerade für Videosprechstunden, die von Patientinnen und Patienten immer häufiger nachgefragt werden. Die Bundesärztekammer gibt deshalb Ärztinnen und Ärzten Informationen an die Hand, wie sie diese Versorgungsangebote gut und sicher in ihre Praxisabläufe integrieren können. Die Handreichung der Bundesärztekammer ist in acht Themenblöcke

unterteilt, die einen kompakten und verständlichen Überblick über organisatorische, technische und rechtliche Aspekte der Fernbehandlung geben. Weiterführende Informationen, etwa zum Ablauf der Videosprechstunde, zu den technischen Voraussetzungen oder zur Vergütung, sind in dem Papier ebenfalls enthalten. Sie können mithilfe von eingebetteten QR-Codes aufgerufen werden. Mit dieser Handreichung leistet die Bundesärztekammer auch über die Corona-Krise hinaus einen Beitrag dazu, telemedizinische Angebote als Ergänzung zum Arztbesuch zu fördern, auch wenn der direkte und persönliche Arzt-Patienten-Kontakt der Regelfall bleibt. Als zusätzliche Option bietet sich die Videosprechstunde aber bei bestimmten Erkrankungen und Therapieformen an. Die „Handreichung für Ärztinnen und Ärzte zur Umsetzung von Videosprechstunden in der Praxis“ steht zum Download bereit: www.baek.de/ handreichung-videosprechstunde

Foto: iStock / Getty Images – AndreyPopov

Kammern und KV

Handreichung zu Videosprechstunden in der Praxis

Aktivitäten von Ärztekammer und KV Die Landesärztekammer und die Kassenärztliche Vereinigung haben sich gemeinsam mit der Landesregierung und den Partnern im Gesundheitswesen auf die kommenden Wo-

Social-Media-Kampagne der Landesregierung zur Eindämmung des Coronavirus

#Wellenbrecher gegen die zweite Welle

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ur Eindämmung des Coronavirus ruft die Kampagne „#Wellenbrecher“ der Landesregierung dazu auf, sich gemeinsam und solidarisch gegen die zweite Welle zu stellen. Es ist eine Kampagne von jungen Menschen für junge Menschen. „Die Lage ist ernst. Aber im Frühjahr haben wir gesehen, was wir schaffen können, wenn wir zusammenhalten. Und deshalb ist die Botschaft einfach und optimistisch: Wir können auch die zweite Corona-Welle gemeinsam brechen“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei der Vorstellung der Informations- und Awarenesskampagne. Sie richtet sich vor allem an die Zielgruppe zwischen 15 und 30 Jahren. Nach den Worten des Ministerpräsidenten gehe es darum, Menschen positiv und konstruktiv zu einem coronakonformen Verhalten zu ermuntern. Die Kampagne startete zunächst mit einer Social-Media-Mitmachaktion: Alle sind aufgerufen Selfies oder Selfie-Videos unter dem #Wellenbrecher auf ihren Social-Media-Kanälen zu posten. Unter dem Slogan „Ich bin #Wellenbrecher*in“ könne jeder und jede ein Zeichen der Solidarität setzen und deutlich machen: Ich bringe mich ein und zeige Verantwortung. Für die jungen Menschen sei die Corona-Pandemie eine besonders herausfordernde Situation. „Für viele stehen große Veränderungen an, grundlegende Weichenstellungen werden getroffen, die Unsicherheit ist groß: Welches Studium oder welche Ausbildung soll ich in dieser Situation wählen? Wo finde ich jetzt in der Krise ein Praktikum oder als Berufsanfänger eine Stelle? Geplante Auslandsaufenthalte und Austauschprogramme können nicht stattfinden, Zukunftsperspektiven brechen weg, die wirtschaftliche Lage trübt sich ein“, sagte Kretschmann.

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chen und Monate vorbereitet. Die beiden ärztlichen Körperschaften bringen ihr Tun und ihren Sachverstand an vielen Stellen ein und stehen in engem Austausch mit verschiedenen Ministerien, der Krankenhausgesellschaft, den Apothekern, Zahnärzten, Rettungsdiensten, kommunalen Landesverbänden etc. Die Vorsitzenden der Ärzteschaften in ganz Baden-Württemberg stehen als Ansprechpartner für die Gesundheitsämter bei den Kreisen und Städten zur Verfügung. Außerdem unterstützen sie vor Ort auch die Arbeit der KV-Pandemiebeauftragten, die für die ambulanten Corona-Einrichtungen verantwortlich sind. Im Rahmen der Aufgaben in der Pandemiestufe 3 gehört es unter anderem zu den Aufgaben der Ärztekammer, alle Ärztinnen und Ärzte, auch außerhalb von Klinik und KVSystem, zu informieren. Basierend auf den Meldedaten der Mitglieder hat sie dazu unter anderem einen E-MailVerteiler aufgebaut (Kammermitglieder, die bislang keine Mail-Adresse angegeben haben, sollten jetzt

ihre Kontaktdaten im Portal der Landesärztekammer vervollständigen oder ihre regionale Bezirksärztekammer entsprechend benachrichtigen). Außerdem vermittelt die Landesärztekammer Ärztinnen und Ärzte regional und bedarfsgerecht an Versorger und an die Gesundheitsämter. Ferner erstattet sie regelmäßig Lageberichte an das Sozialministerium.

Vielfältige Unterstützung Die Behörden in Baden-Württemberg setzen zunehmend auf die Bundeswehr im Kampf gegen das Coronavirus – Ende Oktober unterstützten bis zu 266 Soldaten die Gesundheitsämter, um Kontakte nachzuverfolgen. In einem ersten Schritt entsandte das Landeskommando 60 Soldaten des Jägerbataillons aus Donaueschingen nach Stuttgart, daneben wurden 40 Mitarbeiter aus anderen städtischen Einrichtungen dem Gesundheitsamt der Landeshauptstadt zugeordnet. Auch in weiteren Kreisen mit starkem Anstieg der Fallzahlen oder

Alltagsmasken – sinnvoll zum Eigenschutz und zum Schutz von anderen Die aktuelle Evidenz aus vielfältigen Studien spricht für einen Nutzen des Mund-Nasen-Schutzes. Die Studien weisen darauf hin, dass sowohl die Übertragung auf andere als auch die Selbstansteckung durch Alltagsmasken reduziert wird. Trotz aller noch bestehender Unsicherheit resultiert aus den Daten aus Sicht der Unterzeichner die klare Empfehlung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Die Präsidentinnen und Präsidenten der Landesärztekammern und Mitglieder des Vorstandes der Bundesärztekammer sowie die Präsidenten und Vorsitzenden der nachfolgenden Fachgesellschaften und Institutionen/Organisationen stellen ausdrücklich fest: Weder die Maßnahmen gegen die Pandemie noch die Pandemie selbst sollten bagatellisiert werden. Selbst wenn die statistische Gesamtsterblichkeitsrate vermutlich unter ein Prozent ist, sind die negativen Folgen durch die SARS-CoV2-Pandemie gravierend. Diese resultieren für die Bürgerinnen und Bürger, Patientinnen und Patienten und für unser Gesundheitswesen aus der großen Zahl der Erkrankten, dem Fehlen einer wirksamen Behandlung und der deswegen drohenden Überlastung unseres Gesundheitswesens. Auch durch nicht aufrecht zu erhaltende bzw. nicht in Anspruch genommene medizinische Leistungen kommen Patientinnen und Patienten zu Schaden. Höchstes Ziel muss daher die Vermeidung von Erkrankungs- und Todes­ fällen sein, egal in welchem Alter. Ein korrekt getragener Mund-Nasen-Schutz und das Einhalten der AHA-LRegeln sind ein wichtiger Beitrag, den jede und jeder leisten kann. Für alle und auch im eigenen Interesse. Präsident der Bundesärztekammer, Dr. med. Klaus Reinhardt Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, Dr. med. Heidrun Gitter (zugleich Präsidentin der Ärztekammer Bremen) Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, Dr. med. Ellen Lundershausen (zugleich Präsidentin der Landesärztekammer Thüringen) Bundesärztekammer Vorstand und Marburger Bund Bundesverband, Dr.med. Susanne Johna Bundesärztekammer Vorstand, PD Dr. med. Peter Bobbert  ∙  Sächsische Landesärztekammer, Erik Bodendieck Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern, Prof. Dr. med. Andreas Crusius  ∙  Ärztekammer Hamburg, Dr. med. Pedram Emami Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. med. Johannes Albert Gehle  ∙  Ärztekammer Sachsen-Anhalt, Dr. med. Simone Heinemann-Meerz Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke  ∙  Ärztekammer Schleswig-Holstein, Prof. Dr. med. Henrik Herrmann Ärztekammer Berlin, Hon. Prof. (DPU) Dr. med. Günther Jonitz  ∙  Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, Dr. med. Günther Matheis Landesärztekammer Baden-Württemberg, Dr. med. Wolfgang Miller  ∙  Ärztekammer des Saarlandes, SR Dr. med. Josef Mischo Landesärztekammer Hessen, Dr. med. Edgar Pinkowski  ∙  Bayerische Landesärztekammer, Dr. med. Gerald Quitterer Landesärztekammer Brandenburg, Dipl.-Med. Frank-Ullrich Schulz  ∙  Ärztekammer Niedersachsen, Dr. med. Martina Wenker Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen und Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), Prof. Dr. med. Rolf Kreienberg Ständige Kommission „Leitlinien“ der AWMF, Prof. Dr. med. Claudia Spies  ∙  Cochrane Deutschland, Prof. Dr. Jörg Meerpohl Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), Univ. Prof. Dr. med. Rolf Rossaint Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Prof. Dr. med. Uwe Janssens Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN), Prof. Dr. med. Stefan John Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie, Prof. Dr. med. Petra Gastmeier Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Dr. med. Ute Teichert

größeren Ausbruchsgeschehen gelang die Nachverfolgung nur noch mit Unterstützung der Bundeswehr; dennoch konnten vorübergehend nicht alle Kontaktpersonen nachverfolgt werden. Auch in Esslingen, Balingen und Hechingen wurden Soldaten eingesetzt, die auch Patienten aufklärten und Abstriche vornahmen. In ähnlicher Mission waren jeweils bis zu zehn Soldaten in den Kreisen Enz, Breisgau-Hochschwarzwald, Heilbronn, Reutlingen und Ortenau aktiv, zudem erhielten auch die Gesundheitsämter in Heidelberg, Karlsruhe, Heilbronn, Mannheim und im NeckarOdenwald-Kreis Unterstützung von der Bundeswehr. Weitere Kreise meldeten ebenfalls Bedarf an. Trotz der Unterstützung bringt die zweite Welle mit weiter stark steigenden Infektionszahlen gerade die Gesundheitsämter weiterhin an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer hat daher Studierende der Medizin oder verwandter Fächer um Hilfe gebeten. In einem Videoaufruf sagte sie: „Bereits zu Beginn der Pandemie konnten wir auf Sie zählen und auf Ihren großartigen Einsatz – jetzt bitte ich Sie nochmals um Hilfe, denn nur gemeinsam schaffen wir es, die Ausbreitung des Coronavirus in den Griff zu bekommen.“ Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus so gut wie möglich eindämmen zu können, sei die Nachverfolgung der Infektionsketten weiterhin von essentieller Bedeutung, betonte Ministerin Bauer. Hier fehle es an medizinisch fachkundigem Personal, das nicht nur die Infektionswege rückverfolgen, sondern auch Auskunft am Telefon auf die vielen Fachfragen geben kann. Studierende der Medizin und anderen medizinischen Fachrichtungen seien eine wichtige Unterstützung und könnten sich bei den kommunalen Gesundheitsämtern melden. Die Hilfe werde auch entlohnt.

Interaktive Corona-Karte Überall in Baden-Württemberg sind Corona-Schwerpunktpraxen als kompetente Anlaufstelle für Patienten mit Infektsymptomen eingerichtet. Testzentren und Abstrichstellen an zentralen Orten wie Flughäfen oder Bahnhöfen richten sich vorrangig an Reiserückkehrer aus Risikogebieten. Die Kassenärztliche Vereini-

Foto: Alissa Eckert, MS, Dan Higgins, MAM

Kammern und KV


Kammern und KV gung bietet auf ihrer Website eine tagesaktuelle Karte mit Corona-Anlaufstellen in ganz Baden-Württemberg: https://www.kvbawue.de/ buerger/notfallpraxen/coronaanlaufstellen/corona-karte/

KVBW-Karte mit Corona-Anlaufstellen

Wann kommt die Impfung? Eine Zulassung für einen Impfstoff gegen das Corona-Virus gibt es noch nicht. Dennoch trifft die Bundesregierung mit den Ländern Vorbereitungen für die künftige Impfung gegen das Coronavirus. Das Bundesgesundheitsministerium geht davon aus, dass ein Impfstoff Anfang kommenden Jahres zur Verfügung stehen könne. Nach Medienberichten sollen bundesweit 60 Impfzentren entstehen; das Bundesgesundheitsministerium habe die Landesregierungen aufgefordert, entsprechende Vorbereitungen zu treffen. Sie seien nötig, weil der Impfstoff bei minus 78 Grad gekühlt werden müsse - vielen Arztpraxen fehlten dafür die notwendigen leistungsfähigen Kühlgeräte. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn veranschlagt für eine Impfung der Bevölkerung mindestens ein halbes Jahr Zeit. Sobald genügend Impfstoff zur Verfügung stehe, könne „in sechs, sieben Monaten ein großer Teil derjenigen, die wollen, geimpft werden“, sagte er der Presse. Spahn bekräftigte, dass es keine Impfpflicht geben werde. Die Nationale Impfstrategie regelt die faire Verteilung von Corona-Impfstoffen in zwei Phasen: In der ersten Phase können sich Risikogruppen und exponierte Teile der Bevölkerung (z. B. Krankenhauspersonal) impfen lassen. In der zweiten Phase steht die Impfung der Gesamtbevölkerung offen.

Nationale Impfstrategie.

Schlüsselstellung der Ärzteschaft Kammerpräsident Dr. Wolfgang Miller und Vizepräsidentin Agnes Trasselli haben sich inzwischen mehrfach in Rundmails an alle Ärztinnen und Ärzte in Baden-Württemberg gewandt und auf die vielfältigen und herausfordernden Bedingungen hingewiesen und betonten dabei: „Wir alle nehmen während der Pandemie in der Gesellschaft eine Schlüsselstellung ein. Die Menschen in unserem Land verlassen sich auf uns.“ Und weiter: „Mangel an Ausrüstung, fehlende Information über die Krankheit, auch divergierende Einschätzungen hatten wir auszuhalten. Manches Schwierige wird auf uns zukommen, eine Pandemie in diesem Ausmaß bringt die Gesellschaft an ihre Grenzen. Umso wichtiger ist, dass wir uns nicht auseinander dividieren lassen von Corona-Verharmlosern und Verschwörungstheoretikern.“

Desinformationen von Corona-Verharmlosern Gerade angesichts der Tatsache, dass Ärztinnen und Ärzte als Einzelpersonen oder in Gruppen als CoronaVerharmloser in der Öffentlichkeit stehen, hat die Landesärztekammer – auch in der Öffentlichkeit - klar Stellung bezogen. Denn immer wieder treten Einzelpersonen, auch Ärztinnen und Ärzte sowie Gruppen in Erscheinung, die die Gefahren und Risiken der Corona-Pandemie herunterspielen, leugnen oder in Verschwörungstheorien einbetten. Die Landesärztekammer stellte wiederholt klar: Es handelt sich hier um persönliche Einzelmeinungen. Eine solche stehe nach Artikel 5 des Grundgesetzes auch Ärztinnen und Ärzten zu. Die Kammer betonte aber auch: Die ganz überwiegende Mehrzahl der über 70.000 Ärztinnen und Ärzte im Land finde es mehr als bedauerlich, dass Vertreterinnen und Vertreter des ärztlichen Berufsstandes Gefahren durch das Coronavirus verharmlosen, und wissenschaftlich erwiesenermaßen falsche Informationen streuen. Die große Mehrheit der badenwürttembergischen Ärztinnen und Ärzte arbeite in der medizinischen Versorgung in Klinik, Praxis, in den Behörden und an anderen Stellen, oft am Rande der eigenen Belastbarkeit. Dazu zählten auch die Ärztinnen und

Ärzte außerhalb der Regelversorgung –beispielsweise im Ruhestand–, die ebenfalls ihre Hilfe aktiv wurden und werden: So unterstützen sie unter anderem bei der Abstrichentnahme und bei Kontaktverfolgungen. Es ist der Landesärztekammer daher ein Anliegen, klar festzustellen: Die Corona-Verharmloser sprechen nicht für die verfasste baden-württembergische Ärzteschaft.

Website informiert tagesaktuell Eine Fülle von Informationen rund um die Corona-Pandemie ist stets tagesaktuell auf der Website der Landesärztekammer zu finden, darunter auch die Anweisungen für den vertragsärztlichen Bereich: www.aerztekammer-bw.de/news/2020/2020-01/ coronavirus/index.html

Tagesaktuelle Informationen der Landesärztekammer zur Corona-Pandemie Kammerpräsident Dr. Wolfgang Miller und Vizepräsidentin Agnes Trasselli wiesen die Ärzteschaft in ihrem Rundschreiben darauf hin, dass in den letzten Monaten viel erreicht worden sei. Und: „Die Verantwortlichen in der Politik und im Gesundheitswesen, der stationäre und der ambulante Bereich, die verschiedenen Heilberufe, alle ziehen an einem Strang. Es steht uns noch ein schweres Wegstück bevor. Das geht nur gemeinsam. Als Ärztekammer werden wir zusammen mit unseren hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseren Teil beitragen.“

Die Social-MediaKanäle der Landesärzte­kammer:

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Kammern und KV In loser Folge informiert das Ärzteblatt BadenWürttemberg über die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Zuletzt haben wir folgende Beiträge veröffentlicht: Heft 10/2020: Digitalisierung – Wir sind dabei / Der Verzeichnisdienst der Telematik­ infrastruktur / Ethische Aspekte von GesundheitsApps Heft 9/2020: Der eHBA kann bestellt werden Heft 8/2020: Startanwendungen der Telematikinfrastruktur Heft 7/2020: Der elektronische Arztausweis

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Medizinische Anwendungen auf der elektronischen Gesundheitskarte

Das Notfalldatenmanagement kommt

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ange hielt sich das Interesse von Ärztinnen und Ärzten an dem elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) in Grenzen. Für einen Umstieg vom gewohnten Papierausweis auf sein digitales Pendant fehlte ein echter Mehrwert. Das ändert sich jetzt. Mit dem Start medizinischer Anwendungen auf der elektronischen Gesundheitskarte und der obligatorischen elektronischen Ausstellung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem kommenden Jahr steigt die Bedeutung des eHBA deutlich. Auch für das im Wesentlichen von der Bundesärztekammer konzipierte Notfalldatenmanagement (NFDM) auf der elektronischen Gesundheitskarte ist ein eHBA der zweiten Generation zwingend erforderlich. Mit dem Notfalldatenmanagement soll eine Anamneseunterstützung für Ärztinnen und Ärzte zur Verfügung stehen. Oftmals besteht bei der Versorgung eines Notfall-Patienten die Situation, dass relevante Informationen zur Patientenvorgeschichte nicht vorhanden sind und auch der Patient selbst nicht in der Lage ist, zur Anamnese beizutragen. Das Notfalldatenmanagement zielt darauf ab, dieses Informationsdefizit vornehmlich in drei Einsatzszenarien zu lindern. Szenario 1: Präklinische Patientenversorgung durch den Rettungsdienst. Szenario 2: Ungeplante Patientenaufnahme in der Notaufnahme eines Krankenhauses. Szenario 3: Ein Arzt trifft im ambulanten Versorgungssektor auf einen unbekannten Patienten mit Akutbeschwerden.

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In mehreren Prätests konnte zwischenzeitlich überprüft werden, welche Informationen zum Patienten hier zur Verfügung gestellt werden sollen und wie ein gelungener Auswahl-/ Anlageprozess mit technischer Unterstützung des Praxisverwaltungssystems bei der Erstellung des Datensatzes gestaltet sein sollte (www. gematik.de/anwendungen/notfall daten). Das Notfalldatenmanagement auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) besteht aus zwei Elementen: Der Notfalldatensatz mit notfallrelevanten, medizinischen Informationen zum Patienten und ein Datensatz mit Hinweisen zu persönlichen Erklärungen des Patienten. Im Notfalldatensatz lassen sich Angaben zu Diagnosen, Medikation, Allergien/Unverträglichkeiten und mehr erfassen (siehe Abbildung unten). Die Definition des Datensatzes enthält keine inhaltlichen Vorgaben beispielsweise hinsichtlich der abzulegenden Diagnosen. Die notfallrelevanten medizinischen Informationen sind vielmehr vom betreuenden Arzt patientenindividuell festzulegen. Der Datensatz ist mit dem elektronischen Heilberufsweis rechtsverbindlich zu signieren. Getrennt von den Notfalldaten können in einem zweiten Datenblock künftig Informationen zu den Aufbewahrungsorten einer Organ-/Gewebespendeerklärung, einer Vorsorgevollmacht oder einer Patientenver­ fügung abgelegt werden. Diesen Datenblock muss ein Arzt nicht unterschreiben. Die beiden Datenblöcke sind getrennt voneinander anlege- und ver-

änderbar und können ebenso getrennt voneinander von berechtigten Personen ausgelesen werden. Im Notfall (beispielsweise Bewusstlosigkeit) sind diese Daten auch ohne Einverständnis für Ärztinnen und Ärzte einlesbar. Die Anwendung auf der eGK ist für Patienten freiwillig. Sie haben allerdings einen für Ärzte verpflichtenden gesetzlichen Anspruch auf Speicherung und Aktualisierung von Notfalldaten. Um das Notfalldatenmanagement nutzen zu können, benötigt die Praxis die entsprechende Technik, insbesondere einen elektronischen Heilberufsausweis der zweiten Generation, einen E-HealthKonnektor, gegebenenfalls ein weiteres Kartenterminal sowie ein an­ gepasstes Praxisverwaltungssystem. Zur Erstattung der Technikkosten haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband entsprechende Verträge abgeschlossen (www.kbv.de/html/ 39801.php). Darüber hinaus ist im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) für das Anlegen (80 Punkte / 2020: 8,79 Euro), Überprüfen und Aktualisieren (4 Punkte / 2020: 0,44 Euro) sowie Löschen (1 Punkt / 2020: 0,11 Euro) eine Vergütung vorgesehen. Informationen zum elektronischen Heilberufsausweis sowie zu den digitalen Anwendungen, für die ein eHBA benötigt wird, sind im „eHealth“-Channel auf der Website der Landesärztekammer BadenWürttemberg zu finden. Weitere Informationen:

www.ärztekammer-bw.de

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Kammern und KV Auftrag des Landes zur Sicherstellung wird von allen Beteiligten ernst genommen

Schwangerschaftsabbrüche: evidentes Problem

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Foto: iStock / Getty Images – HOMONSTOCK

undesweit, auch in BadenWürttemberg, zeichnet sich ein evidentes Problem ab: Es gibt immer weniger Arztpraxen und Kliniken, an die sich hilfesuchende Frauen wenden können, die nach erfolgter Beratung einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen wollen. Die Länder sind verpflichtet, ein ausreichendes Angebot ambulanter und stationärer Einrichtungen zur Vornahme von Schwangerschaftsabbrüchen sicherzustellen. Gleichzeitig darf niemand verpflichtet werden, an einem Schwangerschaftsabbruch mitzuwirken – es sei denn, es geht um Leben und Tod oder um die Abwendung einer schweren Gesundheitsschädigung.

Um in diesem im Schwangerschaftskonfliktgesetz angelegten Spannungsverhältnis zwischen Sicherstellungsauftrag und Weigerungsrecht auch in Zukunft eine gute Versorgung zu gewährleisten, haben Sozial- und Wissenschaftsministerium ein gemeinsames Gespräch mit der Landes­ ärztekammer, der Kassenärztlichen Vereinigung, der Krankenhausgesellschaft, dem Berufsverband der Frauenärzte, der Leitung der Frauenkliniken der Universitätsklinika und der Arbeitsgemeinschaft der Chefärzte der Frauenkli-

niken von Baden-Württemberg geführt, um die im Land vorhandenen Möglichkeiten für einen Schwangerschaftsabbruch zu analysieren und insgesamt Optionen einer langfristigen Sicherstellung zu identifizieren. „Der Auftrag des Landes zur Sicherstellung der Versorgung mit Möglichkeiten zum Schwangerschaftsabbruch wird von allen Beteiligten ernst genommen. Er kann nur gemeinsam getragen werden“, erklärten die Beteiligten anschließend. Alle seien sich der Bedeutung des Anliegens bewusst und hätten ihre Mitarbeit an der Sicherstellung des Versorgungsauftrags zugesichert. Bereits jetzt sind die Universitätsklinika Teil der Versorgung und arbeiten vor Ort gut mit niedergelassenen Frauenärztinnen und Frauenärzten und Beratungsstellen zusammen. Um die Versorgung auch künftig zu sichern, werde geprüft, welche gesetzlichen Voraussetzungen für eine genauere Datenerhebung von drohenden regionalen Versorgungslücken geschaffen werden müssen. Bislang lassen die vorliegenden Daten keine differenzierte Betrachtung der unterschiedlichen örtlichen Gegebenheiten in Baden-Württemberg zu. Weiter sollten gute Modelle der Kooperation zwischen Kliniken oder Zentren für ambulantes Operieren mit niedergelassenen Ärzten identifiziert und deren Ausweitung in Regionen mit Unterversorgung vorangebracht werden. Seit 2019 können Ärztinnen und Ärzte, Krankenhäuser und Einrichtungen der Bundesärztekammer mitteilen, dass sie Schwangerschaftsabbrüche unter den Voraussetzungen des § 218a Absatz 1 bis 3 des Strafgesetzbuches durchführen. Eine entsprechende Liste ist auf der Website der Bundesärztekammer öffentlich einsehbar.

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Kammern und KV KVBW begegnet Ärztemangel und schafft Anreize für ärztliche Tätigkeit im Südwesten

Programm „Ziel und Zukunft“ erweitert

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it dem Programm „Ziel und Zukunft“ begegnet die Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) seit geraumer Zeit erfolgreich dem Ärztemangel und schafft Anreize für eine ärztliche Tätigkeit im Südwesten. Im Rahmen des Projekts unterstützt die KVBW in ausgewiesenen Fördergebieten die Niederlassung freiberuflicher Ärztinnen und Ärzte sowie die Tätigkeit angestellter Ärztinnen und Ärzte in diesen Praxen, Kooperationen und Nebenbetriebsstätten. Fördergeld gibt es unter

Veranstaltungshinweis

management akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg

Die Management Akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (MAK) lädt zu einer Fortbildungs­ veranstaltung für Ärzt*innen ein. Veranstaltungstitel: Der Weg in die eigene Praxis Ziele: Bei der Gründung einer eigenen Praxis ist neben der medi­ zinischen Qualifikation auch unternehmerisches Know-how ­gefragt. Durch das liberalisierte Vertragsarztrecht hat sich der Gestaltungsspielraum für junge Unternehmer enorm erweitert. Doch nur wer gut informiert ist, weiß diese Möglichkeiten auch effektiv zu nutzen. Mit diesem Seminar verhelfen wir Ihnen zu einem erfolgreichen Start in die eigene Praxis. In drei Modulen behandeln wir wichtige Themen der Praxisgründung und Neuniederlassung. Dabei gehen wir auch auf verschiedene Formen der Finanzierung ein, informieren zur Telematikinfrastruktur in der Praxis und geben wertvolle Tipps zu aktuellen Steuerfragen. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Internet unter www.mak-bw.de. Referenten: •  Tobias Binder, Diplom-Sozialpädagoge (BA), Diplom-Betriebswirt (FH), KVBW •  Karin Ekert, Diplom-Volkswirtin, KVBW •  Patricia Korcz, Bachelor of Science Wirtschaftswissenschaften, KVBW •  Melanie Stirn, Rechtsassessorin, KVBW •  Mirjam Vey-Bierling, Steuerberaterin, KVBW Termine und Veranstaltungsort: •  Modul 1: 20. März 2021 (9.30 bis ca. 13.00 Uhr) •  Modul 2: 15. April 2021 (16.00 bis ca. 19.30 Uhr) •  Modul 3: 22. April 2021 (16.00 bis ca. 19.30 Uhr) •  KVBW Stuttgart, Albstadtweg 11, 70567 Stuttgart Information und Anmeldung: •  Management Akademie der KV Baden-Württemberg, Telefon (07 11) 78 75-35 35, Fax (07 11) 78 75-48-38 88, E-Mail: info@mak-bw.de •  oder Online-Anmeldung unter www.mak-bw.de Teilnahmegebühr: Modul 1 ist kostenlos, setzt jedoch eine Anmeldung voraus. Modul 2 und 3: je 69,– Euro. Fortbildungspunkte: 4 je Modul

anderem auch für diejenigen, die in ihrer Haus- oder Facharztpraxis eine Hospitation ermöglichen, für angehende und bereits praktizierende Substitutionsärztinnen und -ärzte sowie für PJ-Studierende, die ein Wahl-Tertial im haus­ärztlichen Bereich absolvieren. „Ziel und Zukunft“ wurde aktuell erweitert und bietet neben den bisherigen Förderungen nunmehr zusätzliche Unterstützung. Neu ist beispielsweise die Förderung in Höhe von bis zu 120.000 Euro für die Gründung/Übernahme von ärztlichen Kooperationen (MVZ/BAG/ÜBAG) im Fördergebiet sowie von bis zu 40.000 Euro für den Einstieg in eine solche Kooperation. Auch für (angehende) Substitutionsärzte gibt es neue Fördermöglichkeiten: einerseits die Förderung des Erwerbs der Zusatzquali-

fikation in Höhe von bis zu 1.000 Euro und andererseits die Förderung der Substitutionstätigkeit in Höhe von bis zu 2.500 Euro. Wer sich eine Förderung interessiert, muss das passende Antragsformular vor Beginn des Vorhabens bei der KVBW einreichen. Bei einigen Antragstypen werden die eingegangenen Anträge bis zu einem festgelegten Stichtag gesammelt, um eine transparente Antragsprüfung vornehmen zu können. Anschließend wird das geplante Vorhaben geprüft und der Vorstand der KVBW entscheidet über die Vergabe einer Förderung. Das Prüfungs- und Genehmigungsverfahren für entsprechende Anträge nimmt mehrere Wochen in Anspruch. Weitere Informationen:

www.kvbawue.de/zuz

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Corona-Maßnahmen stehen aktuell im Mittelpunkt

KVBW-Versorgungsbericht 2020

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ei der Vorstellung des Berichtes „Die ambulante medizinische Versorgung 2020“ sagte Dr. Johannes Fechner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW): „Die Bürgerinnen und Bürger können sich auch in Krisensituationen auf die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte verlassen, das hat die Corona-Pandemie gezeigt.“ Der jährliche Bericht liefert einen Überblick zu den vielfältigen Aktivitäten und Initiativen der KVBW. Im Jahr 2020 steht die Bewältigung der Corona-Krise im Mittelpunkt. Der Bericht informiert über das Engagement der Ärzteschaft und der KVBW während der Pandemie. Wenn auch Corona das beherrschende Thema war, wurden weitere wichtige Aufgaben, wie die Förderung der Niederlassung, der Ausbau der Rufnummer 116 117 zur umfassenden Servicenummer für Patientinnen und Patienten sowie innovative Projekte weiter vorangebracht. Ein Erfolgsmodell für die Ansiedlung von Ärztinnen und Ärzten in strukturschwachen Regionen ist das Förderprogramm „Ziel und Zukunft“

(siehe oben): Im Jahr 2019 ist die Zahl der Förderanträge in allen Förderkategorien stark angestiegen. Seit dem Start des Programms im Jahr 2015 konnten insgesamt 129 Praxisgründungen oder Praxisübernahmen mit über vier Millionen Euro unterstützt werden. „Das Fördergeld ist gut angelegt, denn jeder geförderte Haus- und Facharzt leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung der ärztlichen Versorgung“, kommentiert Dr. Fechner. Einen differenzierten Blick auf die Versorgungssituation in den 35 Landkreisen sowie neun Stadtkreisen in Baden-Württemberg ermöglicht der zweite Teil der Broschüre „Daten & Fakten“. Wie ist die Altersstruktur der Ärztinnen und Ärzte je Landkreis oder Stadt? Wie viele Einwohner werden im jeweiligen Landkreis von einem Hausarzt oder einer Hausärztin versorgt? Hier liefert die KVBW konkrete Daten für die Analyse der ärztlichen Versorgung vor Ort. Die Publikation „Die ambulante medizinische Versorgung 2020“ steht im Internet zum Download zur Verfügung. Weitere Informationen:

www.kvbawue.de

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Wirtschaft Informationen der Baden-Württembergischen Bank

Neues aus der Finanzwelt Geht der Silber-Hausse die Luft aus?

Silber mit starker Hausse ab März 2020

Rückläufiges Silber-Angebot Die Angebotsseite bei Silber entwickelte sich zuletzt rückläufig. Das Recycling von Altsilber dürfte sich 2020 im Vergleich zum Vorjahr relativ konstant bei zirka 170 Millionen Unzen bewegen. Der Minen-Output an Silber hat allerdings aufgrund von Coronabedingten Förderunterbrechungen gelitten. Wir rechnen für das laufende Jahr mit einem Minus gegenüber 2019 von rund 8 Prozent auf zirka 800 Millionen Unzen. In der Summe dürfte das Silber-Angebot 2020 mit rund 970 Millionen Unzen gegenüber dem Vorjahr damit um etwa 7 Prozent fallen.

Silber hat in diesem Jahr bereits eine heftige Achterbahnfahrt hinter sich. Im Zuge der Corona-Krise brach der Preis im ersten Quartal heftig ein und verzeichnete mit knapp 12 USDollar Mitte März sein Jahrestief. Danach folgte eine kräftige Hausse, die bis Anfang August fast bis auf 30 US-Dollar nach oben ging. Zuletzt gaben die Notierungen jedoch wieder nach.

Gold, US-Dollar und ETCs treiben Silber

Industrie und Schmuckbranche mit schwacher Silber-Nachfrage

Ein Grund für die diesjährige Silber-Hausse war der starke Anstieg des Goldpreises. Gold und Silber sind in der Regel relativ hoch korreliert. Nachdem der Goldpreis ab Ende März stark anzog, legte auch Silber mit etwas Verzögerung zu. Daneben dürften der schwächere US-Dollar und vor allem die extrem hohe Nachfrage der physisch hinterlegten Silber-ETCs (Exchange Traded Commodities) für die Silber-Hausse verantwortlich gewesen sein. Diese stockten ihre Silber-Bestände im laufenden Jahr bis Anfang Oktober um gut 280 Millionen Unzen oder über 46 Prozent auf. Dies entspricht 29 Prozent des gesamten für 2020 erwarteten Silber-Angebots.

Das weltweite Angebot an Silber dürfte 2020 gegenüber dem Vorjahr um rund 7 Prozent oder knapp 70 Millionen fallen. Die Silber-Nachfrage (ohne ETCs) dürfte in diesem Jahr gegenüber 2019 jedoch um fast 170 Millionen Unzen oder knapp 17 Prozent einbrechen. Der sich damit abzeichnende Angebotsüberschuss wird bislang durch die physisch hinterlegten Silber-ETCs mehr als kompensiert. Allerdings hat die Dynamik der ETCNachfrage zuletzt deutlich nachgelassen. Der Silber-Hausse könnte damit demnächst die Luft ausgehen. Sofern die ETCs nicht wieder auf die Käuferseite wechseln, dürften niedrigere Preise bei Silber vorprogrammiert sein. Mittelfristig sprechen vor allem die schwache Nachfrage der Industrie und der Schmuckbranche für fallende Silberpreise. Wir rechnen per Ende 2020 mit Preisen von 22 US-Dollar pro Unze. Auf Sicht von zwölf Monaten dürfte Silber weiter auf 18 US-Dollar pro Unze nachgeben.

Dr. Frank Schallenberger Leiter Rohstoffanalyse bei der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW)

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Bei der Nachfrage nach Silber rechnen wir für das Jahr 2020 mit einem deutlich rückläufigen Trend. SilberSchmuck dürfte mit rund 140 Millionen Unzen gegenüber 2019 um rund 30 Prozent weniger nachgefragt werden. Die industrielle Nachfrage wird vermutlich aufgrund der schwachen Konjunkturentwicklung mit zirka 400 Millionen Unzen über 20 Prozent niedriger ausfallen als im Vorjahr. Bei Münzen und Barren dürfte die Nachfrage dagegen mit rund 215 Millionen Unzen gegenüber 2019 um gut 15 Prozent ansteigen. Unter dem Strich dürfte die Gesamtnachfrage nach Silber (ohne ETCs) damit in diesem Jahr mit 825 Millionen Unzen knapp 17 Prozent niedriger ausfallen als im Vorjahr.

Quelle: Refinitiv, LBBW Research

Fazit: Schmuck und Industrie bremsen Silber

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Vermischtes Neue Ämter und wichtige Auszeichnungen

Namen und Nachrichten

Foto: Universitätsklinikum Ulm

ERC Starting Grant für Lucas Schirmer

Prof. Dr. P. Möller

Privatdozent Dr. Lucas Schirmer, Oberarzt an der Neurologischen Klinik, hat erfolgreich einen ERC Starting Grant eingeworben. Der Europäische Forschungsrat fördert damit ein Forschungsvorhaben an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, das sich zum Ziel gesetzt hat, die zelltypspezifischen Krankheitsmechanismen der Multiplen Sklerose weiter zu entschlüsseln – und damit die Grundlage für die Entwicklung von neuartigen und zelltypspezifischen Therapieansätzen zur Behandlung der Multiplen Sklerose zu schaffen. Die europäische Förderorganisation stellt dafür über einen Zeitraum von fünf Jahren Fördermittel in Höhe von 1,5 Mio. Euro zur Verfügung.

Bundesverdienstkreuz für Dr. Federle Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Dr. Lisa Federle mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. In seiner Laudatio betonte er, dass die Tübinger Notärztin bei Ausbruch der Corona-Pandemie innerhalb kürzester Zeit eine Fieberambulanz eingerichtet habe. Einen eigenen Pandemieplan hatte sie schon vor vielen Jahren erstellt. Dr. Federle handele immer wieder vorausschauend, um anderen zu helfen. 2015 entwickelte sie als Erste bundesweit eine „rollende Arztpraxis“, die bis heute Modellcharakter habe. „Menschen wie Lisa Federle bilden den Kitt in unserer Gesellschaft – und das nicht nur in Krisenzeiten“, sagte der Bundespräsident.

Foto: Universitätsklinikum Ulm

Weitere Amtszeit für Professor Dr. Peter Möller

Prof. Dr. D. Henne-Bruns

Der Aufsichtsrat des Universitätsklinikums Ulm hat die Amtszeit des Stellvertretenden Leitenden Ärztlichen Direktors, Prof. Dr. Peter Möller, verlängert. Sein Vertrag läuft nun bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand Ende September 2021. Prof. Möller, der auch das Institut für Pathologie leitet, wurde zunächst 2017 für die Dauer von drei Jahren zum stellvertretenden Leitenden Ärztlichen Direktor bestellt.

Prof. Henne-Bruns im Ruhestand

U. M. Glatz

Sie wurde als erste Frau in Deutschland auf einen chirurgischen Lehrstuhl berufen und gilt bei vielen als Pionierin in der Chirurgie. Nach 19 Jahren als Ärztliche Direktorin der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Universitätsklinikum Ulm hat sich Prof. Dr. Doris Henne-Bruns Ende September in den Ruhestand verabschiedet. Dem Universitätsklinikum bleibt sie aber als Ombudsperson erhalten; Patientinnen und Patienten können sich im Fall von schwer lösbaren menschlichen Konflikten zwischen Arzt, Ärztin oder Pflegekraft an sie wenden.

Rottweiler Chirurg überzeugt bei Speaker Slam

Prof. Dr. T. Boehm

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Der Rottweiler Chirurg und Experte für Persönlichkeitsentwicklung Uwe M. Glatz wurde beim Speaker Slam mit dem „Excellence Award“ für seine herausragende Leistung als Redner ausgezeichnet. Seine Botschaft: Jeder Tag ist ein Geschenk des Lebens und bietet immer neue Chancen. Bei dem mehrsprachigen Wettbewerb waren rund 60 Redner aus 8 Nationen angetreten. In nur vier Minuten mussten sie die Quintessenz ihrer Expertise auf den Punkt bringen.

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Akademie-Jubiläum Die Elisabeth-Kübler-Ross-Akademie® des Hospiz Stuttgart hat Mitte September ihr 15-jähriges Bestehen gefeiert und eine Festschrift publiziert. Die Akademie bietet Fort- und Weiterbildungen in allen Bereichen der Hospizkultur, der Palliative Care, der Palliativmedizin und der Trauerbegleitung an und entwickelt diese weiter. Außerdem gibt es eine Vielzahl an Kursen aus den Bereichen Ethik, Kommunikation, Self-Care, Spiritualität, Ehrenamt und Pädiatrische Palliative Care. Zudem bietet sie innovative Angebote, die auf aktuelle Tendenzen der Hospiz- und Palliative Care-Kultur eingehen.

Hohe Auszeichnung für Prof. Boehm Die Deutsche Gesellschaft für Immunologie hat den Deutschen Immunologie-Preis an Prof. Dr. Thomas Boehm verliehen. Der Leiter der Abteilung „Entwicklung des Immunsystems“ und Direktor des Max-Planck Institutes für Immunbiologie und Epigenetik in Freiburg wurde für seine bahnbrechenden Arbeiten im Bereich der Entwicklung des Immunsystems geehrt. Im Fokus seiner Forschung stehen die Entwicklung und Funktion des Thymus und der T-Zellen sowie die Evolution des adaptiven Immunsystems.


Vermischtes Land fördert innovative rechtsmedizinische Betreuung von Kindern nach Gewalt

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enn Ärztinnen und Ärzte, aber auch Fachkräfte der Jugendämter mit Verletzungen von Kindern konfrontiert werden, deren Ursache zweifelhaft ist, ist vor allem eine schnelle und richtige Einordnung dieser Verletzungen erforderlich. Eine Schlüsselrolle bei der Erkennung von Gewalt und der Klärung, wie die Verletzungen entstanden sind, kommt dem Fachgebiet der Rechtsmedizin zu. Deshalb ist die enge Zusammenarbeit zwischen Kinderärzten und Rechtsmedizinern für die Ersteinschätzung entscheidend - aber an vielen Orten im Land ist sie kaum vorhanden. „Gerade, wenn wir spezialisiertes Fachwissen brauchen, das aber in wenigen Zentren konzentriert ist, kann die Digitalisierung helfen - weil sie Fachwissen im ganzen Land verfügbar macht“, betont Sozial- und Integrationsminister Manne. Im Rahmen der Strategie „Digitalisierung in Medizin und Pflege“ hat sein Haus deshalb das Institut für Rechts- und Verkehrsmedizin am Universitätsklinikum Heidelberg damit beauftragt,

Foto: iStock / Getty Images – princessdlaf

Erkennung gewaltbetroffener Kinder

das Modellprojekt „ARMED – Augmented Reality assisted, forensic Medical Evidence collection and Documentation“ durchzuführen. „Unser gemeineinsames Ziel ist, die Grund­ lage für eine flächendeckende fachkompetente Versorgung gewaltbetroffener Kinder in Baden-Württemberg zu schaffen“, so Lucha. Das Land stellt rund 1,8 Millionen Euro für die Entwicklung, Durchführung und Evaluation des Vorhabens bereit. In dem Projekt sollen mehrere Pilotstandorte an Kliniken in BadenWürttemberg eingerichtet, für das neue Verfahren ausgerüstet und qualifiziert werden. Die untersuchenden

Kinderärztinnen und -ärzte tragen künftig während der Untersuchung Datenbrillen, die die erhobenen Befunde an eine Expertin oder einen Experten aus der Rechtsmedizin übermitteln. Sie oder er soll nach Abschluss der Befunderhebung die fachliche rechtsmedizinische Einschätzung vornehmen und diese an die untersuchende Ärztin/ den untersuchenden Arzt weitergeben. Letztere/Letzterer erhält zudem unter Nutzung der Augmented-Reality-Technologie Anleitung zur fachgerechten forensischen Durchführung der Untersuchung, der gerichtsfesten Dokumentation und Spurensicherung. Mit dem auf drei Jahre geplanten Projekt sollen die technischen, methodischen und organisatorischen Voraussetzungen geschaffen und erprobt werden. Begleitend dazu sind Qualifizierungs- und Evaluierungsmaßnahmen vorgesehen. Das Konzept verspricht daher ein zukunftsweisendes Modell zu sein, um mit Digitalisierung die Versorgung von Patientinnen und Patienten abseits der Universitätskliniken zu verbessern.

Mehr Informationen zu ARMED

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Worauf es ankommt in stürmischer Zeit:

Wir machen das Mögliche möglich!

TERMINE: • Freitag

13.11.2020 13:00 – 17:00 Uhr

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14.11.2020 09:00 – 16:00 Uhr

• Mittwoch 18.11.2020 13:00 – 17:00 Uhr • Freitag

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Vermischtes Interview · C. Gkotsis und D.-H. Taxis haben sich gemeinsam niedergelassen

„Bessere und breitere Aufstellung für Patientenversorgung“

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hristos Gkotsis und Delf-Hagen Taxis haben gemeinsam Medizin in Tübingen studiert und arbeiteten nach der Weiterbildung zunächst als angestellte HNO-Ärzte in großen HNO-Praxen. Im Remstal ergab sich dann die außergewöhnliche Chance, zwei nahe beieinanderliegende HNO-Praxen zeitgleich von in den Ruhestand scheidenden Kollegen zu übernehmen. Die Corona-Pandemie traf sie überraschend. Um den neuen Herausforderungen gerecht zu werden, wurden die Sitze am geeigneteren Standort als Corona-Schwerpunktpraxis zusammengelegt. Mit den Neu-Niedergelassenen sprach ÄBW-Chefredakteur Dr. Oliver Erens.

Was hat sie an der Niederlassung gereizt, und was waren die Gründe, die Sitze zusammenzulegen? D.-H. Taxis: Nach Tätigkeit als angestellte Fachärzte in der ambulanten Versorgung wuchs in uns beiden der Wunsch nach einer eigenen Niederlassung. Plötzlich ergab sich für uns die einmalige Möglichkeit der gleichzeitigen Übernahme von zwei Praxen in unmittelbarer Nähe. So konnten wir uns gemeinsam als Ärzteteam niederlassen. Aus medizinischer Sicht erschien eine Zusammenlegung der Standorte von Anfang an sinnvoll und war so auch vonseiten der Kassenärztlichen Vereinigung empfohlen worden. Eine Bündelung von medizinischen Ressourcen an einem Standort ermöglicht eine deutlich bessere und breitere Aufstellung in der Patientenversorgung im Vergleich zur Einzelpraxis. Zunächst führten wir die Praxen als überörtliche Berufsausübungsgemeinschaft fort. Ein Jahr nach Praxisübernahme war eine Evaluation geplant, inwieweit eine Zusammenlegung der beiden Standorte sinnvoll wäre. Die aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stellten für uns als seit Januar 2020 frisch niedergelassene HNOÄrzte eine nicht zu erwartende He-

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C. Gkotsis und D.-H. Taxis rausforderung dar. Darauf waren wir überhaupt nicht vorbereitet. C. Gkotsis: Wir erarbeiteten ein Konzept als Corona-Schwerpunktpraxis. So war eine Umstrukturierung der Sprechstunde notwendig. Potenziell infektiöse wurden von nicht-infektiösen Patientinnen und Patienten zeitlich getrennt. Um die Hygienerichtlinien umzusetzen und kurze Verweilzeiten in der Praxis zu erzielen, wurde die Sprechstunde ausgedünnt, die Betreuung der Patientinnen und Patienten wurde gleichzeitig personalintensiver. Diese akute Situation erforderte eine Zusammenlegung der beiden Standorte, um eine Patientenversorgung auf vernünftigem Niveau aufrechterhalten zu können. An zwei Standorten wäre eine Versorgung mit den gleichen personellen Ressourcen nicht auf dem von uns gewünschten Standard möglich gewesen.

Am Ende wurden die Sitze an einem Standort zusammen­ gelegt. Wie reagierten der Zulassungsausschuss, die Patientenschaft und die Lokalpolitik? C. Gkotsis: Bereits im Rahmen der Vorbereitung zur Niederlassung hatten wir mit Frau Iris Bauer eine kompetente Niederlassungsberaterin von

der Kassenärztlichen Vereinigung. Auch wenn die Zusammenlegung nun nicht mehr in ihren Zuständigkeitsbereich fiel, war sie für uns eine hilfreiche Ansprechpartnerin. An dieser Stelle möchten wir ihr noch unseren größten Dank aussprechen. Vonseiten des Zulassungsausschusses wurde neben dem Antrag eine Begründung für die Verlegung des Kassenarztsitzes gefordert. Eine Beratung erfolgte nicht. Von den Patientinnen und Patienten unserer Praxis erhielten wir von Anfang an durchweg positive Rückmeldungen. Sie schätzen die zeitnahe Terminvergabe und unser Hygienekonzept. D.-H. Taxis: Die Reaktion der Lokalpolitik am verlassenen Standort hat uns inhaltlich überrascht und von ihrer aggressiven Tonalität her betroffen gemacht. Aus diesem Grund sahen wir auch keine Veranlassung mehr, uns vor Lokalpolitik oder Presse für getroffene Entscheidungen zu rechtfertigen. Wir konzentrieren uns auf unseren medizinischen Versorgungsauftrag.

Sie haben drei Tätigkeitsformen kennengelernt: angestellt in Klinik und Praxis sowie selbständig niedergelassen. Wie sieht jeweils die Work-Life-Balance aus?


Vermischtes D.-H. Taxis: Als Assistent in Weiterbildung in der Klinik war die Work-LifeBalance schlecht. Die Arbeit umfasste neben ärztlichen Tätigkeiten viele verwaltende Aufgaben. Der persönliche Einsatz war hoch, der Benefit an Ausbildung gering. Daher entschlossen wir uns beide sehr schnell zur Fortführung unserer Karrieren in der ambulanten Versorgung. – Als angestellter Facharzt war die Work-LifeBalance auf einmal exzellent. Die Vergütung war gut, die Arbeit hat uns große Freude bereitet. C. Gkotsis: Als selbstständig niedergelassener Arzt ist der Arbeitsaufwand natürlich höher als in der Anstellung einer Praxis. Zu den momentan 38 Sprechstunden pro Woche kommt aktuell noch zusätzliche organisato-

rische Arbeit. Man genießt jedoch alle Vorteile des selbstbestimmten Arbeitens. Zu zweit können wir die nichtärztlichen organisatorischen Aufgaben und Herausforderungen besser bewältigen, sodass wir hoffen, dass die Work-Life-Balance nach diesem doch sehr turbulenten ersten Jahr mittelfristig wieder höher sein wird.

Ihr Tipp für Kolleginnen und Kollegen, die sich niederlassen wollen? D.-H. Taxis: Wir hatten den Vorteil, das ambulante „HNO-Praxis-Handwerk“ in gut organisierten Praxen erlernen zu dürfen. Wir erhielten einen guten Einblick in bestehende gut funktionierende Praxisabläufe (von

organisatorischen Abläufen, Abrechnung bis hin zur IT). Da wir beide in zwei unterschiedlichen Praxen angestellt waren, war uns dieser breite Einblick von ganz besonderem Nutzen. An dieser Stelle großen Dank an die Dres. Busch und Stenzel in Stuttgart und Dr. Schwentner in Böblingen, die uns bei allen Fragestellungen tatkräftig unterstützt haben und dies auch weiterhin tun. C. Gkotsis: Einen direkten Start von der Klinik in die ambulante Selbstständigkeit halten wir retrospektiv für noch schwieriger. Ein Beginn als Juniorpartner eines erfahrenen Kollegen kam für uns nicht mehr infrage. – Großen Dank auch an unseren Vorgänger, Dr. Kommerell und Gattin, für die reibungslose Praxisübernahme.

Beweis für exzellente medizinische Forschung und Versorgung

Zweiter NCT-Standort im Südwesten

B

aden-Württemberg erhält als erstes und bislang einziges Bundesland einen zweiten Standort des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT). Die Universität Tübingen setzte sich mit den Partnern Uniklinikum Ulm und Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart beim Wettbewerb für bundesweit vier neue Standorte durch. Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer sagte dazu: „Dieser Erfolg der Universität Tübingen ist ein weiterer großartiger Beweis der exzellenten medizinischen Forschung und Versorgung in BadenWürttemberg. Viele Patienten und Pa­ tientinnen werden von dem neuen NCT-Standort profitieren. Zudem wer-

den die umfassenden Expertisen und die hervorragenden Infrastrukturen an der Universität Tübingen und ihren Partnereinrichtungen an der Universität Ulm und am Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart dem künftig größeren NCT-Verbund zugutekommen.“ Die ausgewählten neuen Standorte durchlaufen nun gemeinsam mit den bestehenden NCTs in Heidelberg und Dresden eine etwa einjährige Strategieentwicklungsphase, an deren Ende ein strategisches Gesamtkonzept für den künftigen größeren NCT-Verbund vorliegen wird. Es wird im Anschluss dem hochrangigen internationalen Gutachtergremium vorgelegt, welches auch die bisherige fachliche Begutachtung übernom-

men hat. Voraussichtlich im Jahr 2022 werden die neuen NCT-Standorte ihre Arbeit aufnehmen. Das NCT in Heidelberg ist eine Kooperation zwischen dem Deutschen Krebsforschungszentrum, der Universitätsklinik Heidelberg, der Thorax Klinik Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Bereits seit 2010 verbindet es unter einem Dach interdisziplinäre Patientenversorgung auf höchstem Niveau mit exzellenter Krebsforschung. Baden-Württemberg wird damit künftig das einzige Bundesland mit zwei NCT-Standorten sein: dem ursprünglichen koordinierenden NCT-Standort in Heidelberg und einem neuen in Tübingen, Ulm und Stuttgart. Anzeige

KfW-Corona-Hilfen und Kredite: Liquidität mit der mediserv Bank Nach turbulenten Zeiten kehrt wieder Normalität in die Arztpraxen zurück. Aber längst läuft nicht alles reibungslos. In diesen Zeiten werden nicht nur Patienten behandelt, sondern man ist auch Gesprächspartner. Das Team muss sich mit dem Thema Hygienemaßnahmen beschäftigen sowie sich um deren Umsetzung und Einhaltung kümmern. Und die Praxisfinanzen stehen plötzlich auf wackligen Füßen. An dieser Stelle kommen Banken und Hilfspakete ins Spiel. Arztpraxen steht dabei ein besonderes Angebot zur Stabilisierung der Praxisfinanzen zur Verfügung: Die mediserv Bank verbindet umfassende Leistungen rund um die Privatabrechnung direkt mit attraktiven Bankdienstleistungen. Großzügige Ratenzahlungs‐Regelungen für Patienten gepaart mit der 100 % Sofortauszahlung der Honorare aus der Privatabrechnung bedeuten für die

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Hypno-systemische Selbststeuerung Eine kompakte Auswahl praktischer Methoden der Selbststeuerung aus moderner Hypnose und Health-NLP der zweiten und dritten Generation zur Verwirklichung selbstkongruenter Ziele, Weiterentwicklung von Potenzialen, Gestaltung von Veränderung, Regulation von Emotionen, Entscheidungssicherheit und Verbesserung der Energiebilanz im Alltag in herausfordernden Zeiten. Fortbildung Kommunikation mit schwierigen Patienten

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NäPa-Fortbildung (nicht-ärztliche Praxisassistenten/innen) Alle Module sind einzeln buchbar oder als Refresher geeignet. www.gesundes-kinzigtal.de/naepa Psychosomatische Grundversorgung Balint-Gruppe, Progressive Muskelent­spannung Seminare mit KV- und ÄK-Anerkennung Theorie und Praxis der Psycho­ somatischen Grundversorgung Das Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Akademie für Ärztliche Fortbildung der Bezirks­ ärztekammer ein Curriculum nach den Richtlinien der KV für nieder­ gelassene Ärztinnen und Ärzte sowie für Kolleginnen und Kollegen in der Facharztweiterbildung.

Balintgruppe (mittwochs 18.45 – 22.00 Uhr) 09. 12. 2020, 13. 01. 2021, 10. 02. 2021, 03. 03. 2021, 24. 03. 2021, 14. 04. 2021, 28. 04. 2021, 09. 06. 2021 Die Teilnahme wird mit 80 Zertifizierungspunkten bewertet. Veranstaltungszeiten: mittwochs jeweils 18.15 – 19.45 (2 Std) ; 20.00 – 22.15 Uhr, (3 Std.) samstags: 9.30 – 16.30 (8 U-Std.)

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Bergheimer Str. 20, 69115 Heidelberg Abteilung Medizinische Psychologie

Info, Anmeldung unter Tel. (0 78 31) 96 66 70 anmeldung@gesundes-kinzigtal.de Gesundes Kinzigtal GmbH Eisenbahnstr. 17, 77756 Hausach www.gesundes-kinzigtal.de Info, Anmeldung unter Tel. (0 78 31) 96 66 70 anmeldung@gesundes-kinzigtal.de Dr. Olschewski-Hattenhauer und Dr. Oberweis-Nienburg Tel. (0 62 21) 16 35 24 E-Mail: info@ol-ha.de anne.oberweis@mailbox.org www.ol-ha.de/kurstermine.html Auskunft: www.hit-heidelberg.de Sekretariat HIT, Tel. (0 62 21) 8 95 30 30 Organisation: Dr. med., Dipl.-Psych. M. Schwab, schwab24@gmx.de Teilnahmegebühr :1080,– € (Psychosomatische Grundversorgung, incl. Balintgruppe) Nur der Inhalt des Curriculums „Psychosomatische Grundversorgung“, der die Pflichtweiterbildung für die Facharztanerkennungen einschließt, berechtigt zur Abrechnung der Ziffern 35100/35110.


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Anzeigenschluss für Heft 12/2020 ist der 27. November 2020 Ihr Kontakt zur Anzeigenabteilung: Herr Axel Hollenbach Telefon 0711/63672-827 Fax 0711/63672-760 hollenbach@gentner.de

Herr Rudolf Beck Telefon 0711/63672-861 Fax 0711/63672-760 beck@gentner.de


Zum Gedenken Dr. Univ. Zagreb Vladimir Nöthig, Friedrichshafen Dr. med. Corinna Engelhardt, Sinsheim Dr. med. Karl Hayler, Pforzheim Joachim Hofmeier, Schopfheim Dr. med. Dorothee Diener, Heidelberg Dr. med. Hermann Schick, Kirchheim/Teck PD Dr. med. Walter Vogel, Tübingen Dr. med. Thomas Niebauer, Konstanz Dr./Univ. Budapest Valéria Fódy, Karlsruhe Prof. Dr. med. Helmut Schmelzeisen, Lahr Dr. med. Hans Baumgärtner, Ötisheim Kirsten Lorenz, Heiningen Dr. med. Günther Niebert, Bad Krozingen Dr. med. Nora Lanz, Schramberg Dr. med. Raimar Schilling, Müllheim Prof. Dr. med. Doris Bechinger, Blaubeuren Dr. med. Johannes Glutsch, Karlsruhe MU Dr. Jan Melichar, Steinberg am See Ullrich Kunze, Weinstadt Elisabeth Schwarz, Stuttgart Dr. med. Paul Uihlein, Buchen Prof. Dr. med. Eberhard Willich, Heidelberg Eleonore Fronk, Gammertingen Dr. med. Herwig Böcker, Lörrach Dr. med. Gerda Beickert, Karlsruhe Ursula Schmidhammer, Freiburg Dr. med. Klaus Kaminski, Mauer Dr. med. Klaus Kremp, Karlsruhe

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17. 10. 1928 09. 10. 1959 15. 05. 1933 07. 07. 1949 18. 06. 1921

† † † † †

30. 06. 2020 24. 08. 2020 25. 08. 2020 26. 08. 2020 05. 09. 2020

* 06. 10. 1949 † 06. 09. 2020 * 20. 09. 1939 † 06. 09. 2020 * 25. 07. 1969 † 08. 09. 2020 * 22. 08. 1952 † 09. 09. 2020 * 11. 06. 1940 † 11. 09. 2020 * 25. 03. 1939 † 12. 09. 2020 * 10. 05. 1960 † 13. 09. 2020 * 12. 04. 1928 † 13. 09. 2020 * 12. 01. 1919 † 16. 09. 2020 * 15. 09. 1929 † 16. 09. 2020 * * * * * *

10. 01. 1931 09. 01. 1961 28. 03. 1973 03. 05. 1938 01. 07. 1920 02. 05. 1948

† † † † † †

18. 09. 2020 18. 09. 2020 18. 09. 2020 19. 09. 2020 20. 09. 2020 20. 09. 2020

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19. 02. 1919 18. 12. 1951 13. 02. 1943 26. 05. 1929 30. 08. 1943 13. 07. 1943 10. 03. 1935

† † † † † † †

20. 09. 2020 22. 09. 2020 28. 09. 2020 30. 09. 2020 30. 09. 2020 01. 10. 2020 05. 10. 2020

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Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden-Württemberg

Landesausschuss Ärzte/Krankenkassen

Beschluss:

Geschäftsstelle: Albstadtweg 11 70567 Stuttgart (Möhringen) Telefon (07 11) 78 75-33 92 Fax (07 11) 78 75-32 74

Feststellung von Überversorgung

Grundsätze des Bedarfsplans zum 27. 10. 2020 Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg hat nach Maßgabe der vom gemeinsamen Bundesausschuss erlassenen ­Bedarfsplanungsrichtlinie im ­Einvernehmen mit den Landesverbänden der Krankenkassen und den Ersatzkassen die Grundsätze zur regionalen Versorgung und systematische Abweichungen von der Bedarfsplanungsrichtlinie zum 27. 10. 2020 ­beschrieben (Grundsätze der Bedarfsplanung). Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für BadenWürttemberg hat die getroffenen Feststellungen gemäß § 99 Abs. 3 SGB V im schriftlichen Umlaufverfahren im Oktober 2020 beraten. Der Bedarfsplan liegt für alle Interessenten bei der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, Albstadtweg 11, 70567 Stuttgart zur Einsichtnahme aus und ist zusätzlich auf der Homepage der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg unter www.kvbawue.de/vertraege_ recht/bekanntmachungen/ bedarfsplanung veröffentlicht.

Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für BadenWürttemberg stellt mit Beschlussfassung im schriftlichen Ver­ fahren vom 27. Oktober 2020 gemäß § 103 Abs.1 Satz 1 SGB V i. V. mit § 16 b Abs. 1 Ärzte-ZV arztgruppenbezogen für nach­ stehende Planungsbereiche nach Maßgabe der Planungsblätter Überversorgung fest: Hausärztliche Versorgung: Hausärzte: Bad Krozingen/Staufen, Breisach, Freiburg, Lahr, Müllheim, Waldkirch Stockach Baden-Baden Sinsheim, Weinheim, Wiesloch/Walldorf Freudenstadt Münsingen Biberach, Ehingen, Ulm Bad Waldsee, Überlingen Schwäbisch Hall, Wertheim Allgemeine fachärztliche Versorgung: Augenärzte: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Biberach, Böblingen, Bodenseekreis, BreisgauHochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Esslingen, Freiburg, Freudenstadt, Göppingen, Heidelberg, Heidenheim, Landkreis Heilbronn, Stadt Heilbronn, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Mannheim, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Pforzheim, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, SchwarzwaldBaar-Kreis, Sigmaringen, Stuttgart, Tübingen, Tuttlingen, Ulm, Waldshut, Zollernalbkreis. Chirurgen und Orthopäden: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Biberach, Böblingen, Bodenseekreis, BreisgauHochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Enzkreis,

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Bekanntmachungen Esslingen, Freiburg, Freudenstadt, Göppingen, Heidelberg, Heidenheim, Landkreis Heilbronn, Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis, Landkreis Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Mannheim, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Pforzheim, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Stuttgart, Tübingen, Tuttlingen, Ulm, Waldshut, Zollernalbkreis. Frauenärzte: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Biberach, Böblingen, Bodenseekreis, Calw, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Freiburg, Freudenstadt, Göppingen, Heidelberg, Heidenheim, Landkreis Heilbronn, Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis, Landkreis Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Mannheim, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Pforzheim, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, SchwarzwaldBaar-Kreis, Tübingen, Tuttlingen, Ulm, Zollernalbkreis. HNO-Ärzte: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Biberach, Böblingen, Bodenseekreis, BreisgauHochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Esslingen, Freiburg, Freudenstadt, Göppingen, Heidelberg, Stadt Heilbronn, Landkreis Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Mannheim, Ortenaukreis, Pforzheim, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Stuttgart, Tübingen, Tuttlingen, Ulm. Hautärzte: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Biberach, Böblingen, Bodenseekreis, BreisgauHochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Freiburg, Heidelberg, Heidenheim, Landkreis Heilbronn, Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis, Landkreis Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Ludwigsburg, MainTauber-Kreis, Mannheim,

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Ortenaukreis, Ostalbkreis, Pforzheim, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Stuttgart, Tübingen, Ulm. Kinder- und Jugendärzte: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Esslingen, Freiburg, Heidelberg, Heidenheim, Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis, Landkreis Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Mannheim, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Pforzheim, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, SchwarzwaldBaar-Kreis, Stuttgart, Tübingen, Ulm, Waldshut. Nervenärzte: Alb-Donau-Kreis, Biberach, Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Esslingen, Freiburg, Göppingen, Heidelberg, Heidenheim, Landkreis Heilbronn, Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Mannheim, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Pforzheim, Ravensburg, Reutlingen, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Stuttgart, Tübingen, Ulm. Psychotherapeuten: Alb-Donau-Kreis, Böblingen, Bodenseekreis, BreisgauHochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Freiburg, Freudenstadt, Heidelberg, Stadt Heilbronn, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Mannheim, Ortenaukreis, Pforzheim, Ravensburg, Reutlingen, Rhein-NeckarKreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Stuttgart, Tübingen, Tuttlingen, Ulm, Waldshut, Zollernalbkreis. Urologen: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Biberach, Böblingen, Bodenseekreis, BreisgauHochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Freiburg, Freudenstadt, Göppingen, Heidelberg, Heidenheim, Landkreis Heilbronn, Stadt Heilbronn,

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Hohenlohekreis, Landkreis Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Mannheim, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Pforzheim, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, SchwarzwaldBaar-Kreis, Sigmaringen, Stuttgart, Tübingen, Tuttlingen, Ulm, Waldshut, Zollernalbkreis. Spezialisierte fachärztliche Versorgung: Anästhesisten: Region Bodensee-Oberschwaben, Region Donau-Iller, Region Heilbronn-Franken, Region Hochrhein-Bodensee, Region Mittlerer Oberrhein, Region Neckar-Alb, Region Nordschwarzwald, Region Ostwürttemberg, Region Rhein-Neckar, Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, Region Stuttgart, Region Südlicher Oberrhein. Fachärztlich tätige Internisten: Region Bodensee-Oberschwaben, Region Donau-Iller, Region Heilbronn-Franken, Region Hochrhein-Bodensee, Region Mittlerer Oberrhein, Region Neckar-Alb, Region Nordschwarzwald, Region Ostwürttemberg, Region Rhein-Neckar, Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, Region Stuttgart, Region Südlicher Oberrhein. Kinder- und Jugendpsychiater: Region Bodensee-Oberschwaben, Region Donau-Iller, Neckar-Alb, Region Rhein-Neckar, Region Südlicher Oberrhein. Radiologen: Region Bodensee-Oberschwaben, Region Donau-Iller, Region Heilbronn-Franken, Region Hochrhein-Bodensee, Region Mittlerer Oberrhein, Region Neckar-Alb, Region Nordschwarzwald, Region Ostwürttemberg, Region Rhein-Neckar, Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, Region Stuttgart, Region Südlicher Oberrhein.

Gesonderte fachärztliche Versorgung: Humangenetiker: Land Baden-Württemberg. Laborärzte: Land Baden-Württemberg. Neurochirurgen: Land Baden-Württemberg. Pathologen: Land Baden-Württemberg. Strahlentherapeuten: Land Baden-Württemberg. Transfusionsmediziner: Land Baden-Württemberg.

Feststellung, dass der allgemeine bedarfsgerechte Versorgungsgrad um 40 Prozent überschritten ist Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für BadenWürttemberg stellt mit Beschlussfassung im schriftlichen Ver­ fahren vom 27. Oktober 2020 gemäß § 103 Abs.1 Satz 3 SGB V arztgruppenbezogen nach Maßgabe der Planungsblätter fest, dass in folgenden Planungsbereichen ein Versorgungsgrad von 140 Prozent erreicht oder überschritten ist: Allgemeine fachärztliche Versorgung: Augenärzte: Freiburg, Heidelberg, Stadt Heilbronn, Konstanz, Ulm. Chirurgen und Orthopäden: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Bodenseekreis, Freiburg, Göppingen, Heidelberg, Stadt Heilbronn, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Pforzheim, Ravensburg, Reutlingen, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Stuttgart, Tübingen, Ulm. Frauenärzte: Bodenseekreis, Emmendingen, Ulm. HNO-Ärzte: Ulm. Hautärzte: Baden-Baden/Rastatt, Bodenseekreis, Freiburg, Heidelberg, Heidenheim, Stadt Heilbronn, Konstanz, Main-Tauber-Kreis, Rottweil, Tübingen, Ulm. Kinder- und Jugendärzte: Bodenseekreis, Heidelberg. Nervenärzte: Emmendingen, Freiburg, Heidelberg, Stadt Heilbronn, Konstanz, Tübingen, Ulm.


Bekanntmachungen Psychotherapeuten: Bodenseekreis, BreisgauHochschwarzwald, Freiburg, Heidelberg, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Mannheim, Ravensburg, Tübingen, Zollernalbkreis. Urologen: Bodenseekreis, Emmendingen, Freiburg, Heidelberg, Stadt Heilbronn, Pforzheim, Ulm, Waldshut. Spezialisierte fachärztliche Versorgung: Anästhesisten: Region Donau-Iller, Region Neckar-Alb, Region Nordschwarzwald, Region Rhein-Neckar, Region Südlicher Oberrhein. Fachärztlich tätige Internisten: Region Donau-Iller, Region Mittlerer Oberrhein, Region Neckar-Alb, Region Rhein-Neckar, Region Südlicher Oberrhein. Kinder- und Jugendpsychiater: Region Südlicher Oberrhein. Radiologen: Region Donau-Iller, Region Mittlerer Oberrhein, Region Rhein-Neckar, Region Stuttgart. Gesonderte fachärztliche Versorgung: Humangenetiker: Land Baden-Württemberg.

Aufhebung von Zulassungs­ beschränkungen Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für BadenWürttemberg stellt mit Beschlussfassung im schriftlichen Ver­ fahren vom 27. Oktober 2020 gemäß § 103 Abs. 3 SGB V i. V. mit § 16b Abs. 3 Ärzte-ZV fest, dass für die nachstehenden Arztgruppen in den genannten Planungsbereichen in BadenWürttemberg die Voraussetzungen für eine Überversorgung entfallen sind. Er hebt daher insoweit die mit früheren Beschlüssen angeordneten Zulassungsbeschränkungen auf. Hausärztliche Versorgung: Hausärzte: Offenburg Tübingen Wangen

Allgemeine fachärztliche Versorgung: Hautärzte: Neckar-Odenwald-Kreis Psychotherapeuten: Biberach Der Landesausschuss versieht mit verbindlicher Wirkung für die Zulassungsausschüsse seine Aufhebungsbeschlüsse mit der Auflage, dass Zulassungen – soweit sie bei der Ermittlung des Versorgungsgrades zu berücksichtigen sind – nur in einem solchen Umfang erfolgen dürfen, bis für die Arztgruppe Überversorgung eingetreten ist. Zulassungen nach § 101 Abs.1 Satz 1 Nr. 4 SGB V und Anstellungen nach § 101 Abs.1 Satz 1 Nr. 5 SGB V sind vorrangig umzuwandeln und bei der Arztzahl der jeweiligen Arztgruppe mitzu­ rechnen, wobei die Zulassungen nach Nr. 4 den Anstellungen voran gehen. Maßgeblich für die Beendigung der Zulassungsund Leistungsbegrenzung ist die Reihenfolge der jeweils längsten Dauer der gemeinsamen Berufsausübung oder der Anstellung. Ist danach noch keine Über­ versorgung eingetreten, ist über entsprechende Anträge auf (Neu-)Zulassung zu entscheiden, die mit den nach § 18 Ärzte-ZV erforderlichen vollständigen Unterlagen innerhalb einer Bewerbungsfrist bis einschließlich 23. Dezember 2020 beim jeweils zuständigen Zulassungsausschuss eingegangen sind. Die Entscheidung erfolgt nach pflichtgemäßem Ermessen unter Berücksichtigung der beruflichen Eignung, der Dauer der bisherigen ärztlichen Tätigkeit, des Approbationsalters und der Dauer der Eintragung in die Warteliste für den jeweiligen Planungsbereich. Bei hiernach gleicher Eignung von Bewerbern soll die räumliche Wahl des Vertragsarztsitzes im Hinblick auf die bestmögliche Patientenversorgung, Entscheidung nach Versorgungsgesichtspunkten sowie die Belange von Menschen mit Behinderung beim Zugang zur Versorgung berücksichtigt werden.

Anordnung von Zulassungs­ beschränkungen Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für BadenWürttemberg stellt mit Beschlussfassung im schriftlichen Ver­ fahren vom 27. Oktober 2020 fest, dass für bestimmte Arztgruppen eine Überversorgung vorliegt. Er ordnet daher gemäß § 103 Abs. 1 Satz 2 SGB V i. V. mit § 16b Abs. 2 Ärzte-ZV mit verbindlicher Wirkung Zulassungsbeschränkungen an, und zwar für die nachstehenden Planungsbereiche: Hausärztliche Versorgung: Hausärzte: Ehingen Allgemeine fachärztliche Versorgung: Augenärzte: Rhein-Neckar-Kreis Waldshut Frauenärzte: Schwäbisch Hall Kinderärzte: Hohenlohekreis Nervenärzte: Ludwigsburg Psychotherapeuten: Böblingen

Ärztliche Psychotherapeuten: Alb-Dona-Kreis, Böblingen, Stadt Heilbronn, Lörrach, Ortenaukreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, Tuttlingen, Waldshut, Zollernalbkreis. Ärzte und Psychotherapeuten, die ausschließlich Kinder und Jugendliche psycho­ therapeutisch behandeln Calw, Emmendingen, Freudenstadt, Schwarzwald-Baar-Kreis. Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für BadenWürttemberg stellt mit Beschlussfassung im schriftlichen Ver­ fahren vom 27. Oktober 2020 gemäß § 101 Abs. 4 Satz 5 SGB V i. V. mit § 25 Abs. 2 Bedarfs­ planungs-Richtlinie fest, dass in den nachstehenden Planungsbereichen für Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Anteil in Höhe von 50 Prozent innerhalb des Mindestversorgungsanteils der ärztlichen Psychotherapeuten noch nicht ausgeschöpft ist: Psychosomatiker: Calw, Freudenstadt, Sigmaringen.

Spezialisierte fachärztliche Versorgung: Kinder- und Jugendpsychiater: Region Neckar-Alb

Feststellung der Mindest­ versorgungsanteile für die Gruppe der Psychotherapeuten Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für BadenWürttemberg stellt fest, dass in den nachstehenden Planungs­ bereichen für ärztliche Psychotherapeuten ein Mindest­ versorgungsanteil in Höhe von 25 Prozent und für Ärzte sowie Psychotherapeuten, die ausschließlich Kinder und Jugend­ liche psychotherapeutisch ­behandeln, ein Mindestversorgungsanteil in Höhe von 20 Prozent noch nicht ausgeschöpft ist:

Der Zulassungsausschuss darf bis zur Höhe der in den Planungsblättern ausgewiesenen Anzahl Zulassungen erteilen. Zulassungen nach § 101 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 SGB V und Anstellungen nach § 101 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 SGB V sind dabei jeweils vor­ rangig umzuwandeln, wobei die Zulassungen nach Nr. 4 den Anstellungen voran gehen. Maßgeblich für die Beendigung der Zulassungs- und Leistungsbegrenzung ist die Reihenfolge der jeweils längsten Dauer der gemeinsamen Berufsausübung oder der Anstellung. Ist danach der vorgesehene Mindestversorgungsanteil noch nicht ausgeschöpft, ist über entsprechende Anträge auf (Neu-)Zulassung zu entscheiden, die mit den nach § 18 Ärzte-ZV erforderlichen vollständigen Unterlagen innerhalb einer Bewerbungsfrist bis einschließlich 23. Dezember 2020 beim jeweils zuständigen Zulassungsausschuss eingegangen sind. Die Entscheidung erfolgt nach pflichtgemäßem Ermessen

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Bekanntmachungen unter Berücksichtigung der beruflichen Eignung, der Dauer der bisherigen ärztlichen/psychotherapeutischen Tätigkeit, des Approbationsalters und der Dauer der Eintragung in die Warteliste für den jeweiligen Planungsbereich. Bei hiernach gleicher Eignung von Bewerbern soll die räumliche Wahl des Vertragsarztes/-psychotherapeuten im Hinblick auf die bestmögliche Patientenversorgung, die Entscheidung nach Versorgungsgesichtspunkten sowie die Belange von Menschen mit Behinderung beim Zugang zur Versorgung berücksichtigt werden.

Feststellung der Mindest­ versorgungsanteile für die Gruppe der Nervenärzte Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für BadenWürttemberg stellt mit Beschlussfassung im schriftlichen Ver­ fahren vom 27. Oktober 2020 gemäß § 101 Abs. 1 Satz 8 SGB V i. V. mit § 12 Abs. 5 Bedarfs­ planungs-Richtlinie fest, dass in den nachstehenden Planungsbereichen der Mindestversorgungsanteil von jeweils 50 Prozent der Differenz aus dem Versorgungsanteil in Höhe von 100 Prozent der regionalen Verhältniszahl und der tatsächlichen Anzahl der Nervenärzte sowie der Ärzte mit doppelter Facharztanerkennung in den Gebieten Neurologie und Psychiatrie einerseits für Neurologen und andererseits für Psychiater sowie Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie noch nicht ausgeschöpft ist. Weiterhin ist für die Nervenärzte sowie die Ärzte mit doppelter Facharztanerkennung in den Gebieten Neurologie und Psychiatrie ein Mindestversorgungsanteil in Höhe von 25 Prozent noch nicht ausgeschöpft: Nervenärzte sowie Ärzte mit doppelter Facharzt­ anerkennung in den Gebieten Neurologie und Psychiatrie: Hohenlohekreis Neurologen: Alb-Donau-Kreis, Biberach, Landkreis Heilbronn.

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Psychiater: Calw, Ludwigsburg, Main-TauberKreis, Pforzheim, Ravensburg, Schwäbisch Hall. Der Zulassungsausschuss darf bis zur Höhe der in den Planungsblättern ausgewiesenen Anzahl Zulassungen erteilen. Zulassungen nach § 101 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 SGB V und Anstellungen nach § 101 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 SGB V sind dabei jeweils vor­ rangig umzuwandeln, wobei die Zulassungen nach Nr. 4 den Anstellungen voran gehen. Maßgeblich für die Beendigung der Zulassungs- und Leistungsbegrenzung ist die Reihenfolge der jeweils längsten Dauer der gemeinsamen Berufsausübung oder der Anstellung. Ist danach der vorgesehene Mindestversorgungsanteil noch nicht ausgeschöpft, ist über entsprechende Anträge auf (Neu-)Zulassung zu entscheiden, die mit den nach § 18 Ärzte-ZV erforderlichen vollständigen Unterlagen innerhalb einer Bewerbungsfrist bis einschließlich 23. Dezember 2020 beim jeweils zuständigen Zulassungsausschuss eingegangen sind. Die Entscheidung erfolgt nach pflichtgemäßem Ermessen unter Berücksichtigung der beruflichen Eignung, der Dauer der bisherigen ärztlichen/psychotherapeutischen Tätigkeit, des Approbationsalters und der Dauer der Eintragung in die Warteliste für den jeweiligen Planungsbereich. Bei hiernach gleicher Eignung von Bewerbern soll die räumliche Wahl des Vertragsarztes/-psychotherapeuten im Hinblick auf die bestmögliche Patientenversorgung, die Entscheidung nach Versorgungsgesichtspunkten sowie die Belange von Menschen mit Behinderung beim Zugang zur Versorgung berücksichtigt werden.

Feststellung der Mindest­ versorgungsanteile für die Gruppe der Fachinternisten Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für BadenWürttemberg stellt mit Beschlussfassung im schriftlichen Ver­ fahren vom 27. Oktober 2020

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gemäß § 101 Abs. 1 Satz 8 SGB V i. V. mit § 13 Abs. 6 Nr. 1 Bedarfsplanungs-Richtlinie fest, dass in den nachstehenden Planungsbereichen für die Rheumatologen ein Mindestversorgungsanteil in Höhe von 8 Prozent noch nicht ausgeschöpft ist: Rheumatologen: Region Heilbronn-Franken, Region Hochrhein-Bodensee, Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, Region Ostwürttemberg. Der Zulassungsausschuss darf bis zur Höhe der in den Planungsblättern ausgewiesenen Anzahl Zulassungen erteilen. Zulassungen nach § 101 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 SGB V und Anstellungen nach § 101 Abs.1 Satz 1 Nr. 5 SGB V sind dabei jeweils vor­ rangig umzuwandeln, wobei die Zulassungen nach Nr. 4 den Anstellungen voran gehen. Maßgeblich für die Beendigung der Zulassungs- und Leistungsbegrenzung ist die Reihenfolge der jeweils längsten Dauer der gemeinsamen Berufsausübung oder der Anstellung. Ist danach der vorgesehene Mindestversorgungsanteil noch nicht ausgeschöpft, ist über entsprechende Anträge auf (Neu-)Zulassung zu entscheiden, die mit den nach § 18 Ärzte-ZV erforderlichen vollständigen Unterlagen innerhalb einer Bewerbungsfrist bis einschließlich 23. Dezember 2020 beim jeweils zuständigen Zulassungsausschuss eingegangen sind. Die Entscheidung erfolgt nach pflichtgemäßem Ermessen unter Berücksichtigung der beruflichen Eignung, der Dauer der bisherigen ärztlichen/psychotherapeutischen Tätigkeit, des Approbationsalters und der Dauer der Eintragung in die Warteliste für den jeweiligen Planungsbereich. Bei hiernach gleicher Eignung von Bewerbern soll die räumliche Wahl des Vertragsarztes/-psychotherapeuten im Hinblick auf die bestmögliche Patientenversorgung, die Entscheidung nach Versorgungsgesichtspunkten sowie die Belange von Menschen mit Behinderung beim Zugang zur Versorgung berücksichtigt werden.

Feststellung der Höchst­ versorgungsanteile für die Gruppe der Fachinternisten Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für BadenWürttemberg stellt mit Beschlussfassung im schriftlichen Ver­ fahren vom 27. Oktober 2020 gemäß § 101 Abs. 1 Satz 8 SGB V i. V. mit § 13 Abs. 6 Nr. 2 bis 5 Bedarfsplanungs-Richtlinie fest, dass in den nachstehenden Planungsbereichen für Kardio­ logen ein Höchstversorgungs­ anteil in Höhe von 33 Prozent, für Gastroenterologen ein Höchstversorgungsanteil in Höhe von 19 Prozent, für Pneumologen ein Höchstversorgungsanteil in Höhe von 18 Prozent und für Nephrologen ein Höchst­ versorgungsanteil in Höhe von 25 Prozent erreicht bzw. überschritten ist: Kardiologen: Region Donau-Iller, Region Hochrhein-Bodensee, Region Mittlerer Oberrhein, Region Neckar-Alb, Region Rhein-Neckar, Region Stuttgart, Region Südlicher Oberrhein. Gastroenterologen: Region Bodensee-Oberschwaben, Region Donau-Iller, Region Mittlerer Oberrhein, Region Neckar-Alb, Region Nordschwarzwald, Region Rhein-Neckar, Region Stuttgart. Pneumologen: Region Donau-Iller, Region Ostwürttemberg, Region Rhein-Neckar. Nephrologen: Region Heilbronn-Franken, Region Mittlerer Oberrhein, Region Neckar-Alb, Region Nordschwarzwald, Region Rhein-Neckar, Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, Region Südlicher Oberrhein. Der Zulassungsausschuss hat bei Zulassungen und Nach­ besetzungen eines Fachinternisten sicherzustellen, dass die Höchstversorgungsanteile nicht überschritten werden.


Bekanntmachungen Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für BadenWürttemberg stellt mit Beschlussfassung im schriftlichen Ver­ fahren vom 27. Oktober 2020 gemäß § 101 Abs. 1 Satz 8 SGB V i. V. mit § 13 Abs. 6 Nr. 2 bis 5 Bedarfsplanungs-Richtlinie fest, dass in den nachstehenden Planungsbereichen für Kardio­ logen ein Höchstversorgungs­ anteil in Höhe von 33 Prozent, für Gastroenterologen ein Höchstversorgungsanteil in Höhe von 19 Prozent, für Pneumologen ein Höchstversorgungsanteil in Höhe von 18 Prozent und für Nephrologen ein Höchst­ versorgungsanteil in Höhe von 25 Prozent noch nicht erreicht ist: Kardiologen: Region Bodensee-Oberschwaben, Region Heilbronn-Franken, Region Nordschwarzwald, Region Ostwürttemberg, Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. Gastroenterologen: Region Heilbronn-Franken, Region Hochrhein-Bodensee, Region Ostwürttemberg, Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, Region Südlicher Oberrhein Pneumologen: Region Bodensee-Oberschwaben, Region Heilbronn-Franken, Region Hochrhein-Bodensee, Region Mittlerer Oberrhein, Region Neckar-Alb, Region Nordschwarzwald, Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, Region Stuttgart, Region Südlicher Oberrhein. Nephrologen: Region Bodensee-Oberschwaben, Region Donau-Iller, Region Hochrhein-Bodensee, Region Ostwürttemberg, Region Stuttgart.

Einsichtnahme in den Jahresabschluss 2019

Landesärztekammer Baden-Württemberg Geschäftsstelle: ­Jahnstraße 40 70597 Stuttgart (­ Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 89-0 Fax (07 11) 7 69 89-50

Weitere Infos unter www.läk-bw.de

Kammerwahlen 2018/2019 rechtsgültig Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat die Anfechtungsklage eines Arztes gegen die Gültigkeit der Bezirksärztekammerwahlen Nordwürttemberg mit Urteil vom 13. 07. 2020 als unbegründet abgewiesen. Das Urteil ist seit 8. September 2020 rechtskräftig. Damit sind die Wahlen 2018/2019 für die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg und die Landesärztekammer Baden-Württemberg rechtsgültig abgeschlossen. Blessing Landeswahlleiter

Der Zulassungsausschuss hat bei Zulassungen und Nach­ besetzungen eines Fachinternisten sicherzustellen, dass die Höchstversorgungsanteile nicht überschritten werden. Stuttgart, 27. Oktober 2020 Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden-Württemberg Dr. Raible Vorsitzender

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Nach § 25 Abs. 3 des HeilberufeKammergesetzes in der Fassung vom 16. März 1995 (GBl. BW S. 314) zuletzt geändert durch das Gesetz vom 17. Dezember 2015 (GBl. BW v. 29. Dezember 2015, S. 1234) und § 11 Abs. 3 der Satzung der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg vom 23. Januar 1980 (Ärzteblatt Baden-Württemberg, S. 89), zuletzt geändert durch Satzung vom 21. Januar 2004 (Ärzteblatt Baden-Württemberg, 2004, S. 63) hat jeder Beitragspflichtige Gelegenheit, Einsicht in den ­Jahresabschluss der Landesärztekammer zu nehmen. Die Möglichkeit zur Einsichtnahme in den Jahresabschluss des Rechnungsjahres 2019 besteht in der Zeit vom 9. bis 20. November 2020 in der Geschäftsstelle der Landesärztekammer BadenWürttemberg, Jahnstraße 40, 70597 Stuttgart nach vorheriger Terminvereinbarung während der Geschäftszeiten Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 16.30 Uhr.

Im Zusammenhang mit der Corona- Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort­ bildungen ggf. kurzfristig ­abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web- Seminare durchzuführen. Bitte infor­ mieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet.

Symposium Medikamentenabhängigkeit zwischen Skylla und Charybdis und dem Gesang der Sirenen Eine Hybridveranstaltung des Ausschusses „Suchtmedizin“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg Termin: Mittwoch, 18. November 2020 10.00 – 16.00 Uhr Achtung! Coronabedingt entfällt die Präsenz-Veranstaltung im „Hospitalhof“. Die Online-Veranstaltung per Livestream findet statt.

Verkehrsmedizinische Fortbildung und Qualifikation gemäß dem Curriculum „Verkehrsmedizinische Fortbildung“ der Bundesärzte­ kammer, 2. Auflage vom 4. 11. 2016, und Fahrerlaubnisverordnung (FeV) Termin: eLearning-Modul: 16. März–12. April 2021 Präsenzphase: 16.–18. April 2021 Anmeldeschluss: 9. März 2021 Ziel des Curriculums ist die Steigerung verkehrsmedizinischer Kompetenz bei Ärzten, damit sie einerseits die Patienten verantwortungsvoll in Krankheit und Alter im Hinblick auf die Mobilität begleiten und andererseits qualitativ hochstehende Gutachten im Rahmen der gesamtgesellschaftlichen Ansprüche erstatten können. Ärzte sind verpflichtet, ihre Patienten zu beraten und aufzuklären, wenn Fahr­ sicherheit oder Fahreignung gefährdet sind. Neue medi­ zinische Erkenntnisse und/oder Technologien sind hierbei ebenso zu berücksichtigen wie die juristischen Anforderungen. Der Stundenumfang der verkehrsmedizinischen Qualifikation nach § 11 Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 FeV beträgt 24 Stunden (Modul I bis IV).

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Bekanntmachungen Um unterschiedlichen Anforderungen zu entsprechen, ist das Curriculum modular aufgebaut: −  Fachärzte, die Kompetenzen in der Patientenaufklärung und -beratung erwerben möchten, können die Module I und II als Fortbildung absolvieren, ohne eine formale Qualifikation zu erwerben. −  Fachärzte, welche die verkehrsmedizinische Qualifika­ tion nach FeV zum Erstellen von Gutachten erwerben möchten, müssen die Module I bis IV absolvieren. −  Fachärzte, die Kenntnisse zur Probenentnahme im Rahmen der Chemisch-ToxikologischenUntersuchungen erwerben möchten, können das ergänzende Modul V absolvieren. (Das Modul II „Regelwerke für die verkehrsmedizinische Beratung“, wird als eLearning-Modul angeboten.) Curriculum Verkehrsmedizinische Begutachtung (26 h) h = Unterrichtseinheiten (UE) á 45 Minuten Modul I (4 h) Basiswissen Verkehrsmedizin – Patientenaufklärung und Beratung Modul II (2 h) Relevante Regelwerke für die verkehrsmedizinische Begutachtung (eLearning mit Lernerfolgskontrolle)

Modul III (6 h) Verkehrsmedizinische Begutachtung Modul IV (12 h) Spezielle Erkrankungen und Funktionsstörungen sowie Kompensationsmöglichkeiten Modul I–IV (24 h) Verkehrsmedizinische Qualifikation nach § 11 Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 FeV Modul V (4 h) CTU-Kriterien, Chemisch toxikologische Analytik, Probenentnahme Hinweis: Für die Eignungsuntersuchungen (Screening) für Lkw-, Bus- und Taxifahrer (Fahrgastbeförderung) nach Anlage 5 Nr. 1 FeV muss der Arzt keine verkehrsmedizinische Qualifikation nachweisen. Die entsprechenden Untersuchungen können nach den Vorgaben des in der Fahr­ erlaubnis-Verordnung enthaltenen amtlichen Musters durchgeführt und bescheinigt werden.

Veranstalter: Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg Ort: Stuttgart, die Lokalität wird noch bekannt gegeben Kosten: Das Kursentgelt ist abhängig vom gebuchten ModulPaket und beinhaltet Kurskosten, Unterlagen und Verpflegung. Fortbildungspunkte: Der Kurs ist mit Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt, Anzahl je nach gewählten Modulen. Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Fortbildung und Qualitätssicherung, Frau Mangold, Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-24, Fax (07 11) 7 69 89-82, E-Mail: helene.mangold@laek-bw.de; www.aerztekammer-bw.de (WebCode:1511)

Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg

Die zur Nachbesetzung aus­ geschriebenen Vertragsarztsitze für alle Fachgruppen und für alle Planungsbereiche in BadenWürttemberg mit Zulassungs­ beschränkungen finden Sie auf der ­Website der Kassen­ ärztlichen ­Ver­einigung Baden-Württemberg www.kvbawue.de / praxissitze Nach der seit 1. Januar 2013 geltenden Rechtslage muss der Antrag zur Nachbesetzung eines Vertragsarztsitzes beim Zulassungsausschuss gestellt werden. Dieser entscheidet, ob der Vertragsarztsitz in einem Planungsbereich, für den Zulassungsbeschränkungen angeordnet sind, weitergeführt werden soll. Sofern dies der Fall ist, hat die Kassenärztliche Vereinigung den Vertragsarztsitz unverzüglich auszuschreiben.

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Bekanntmachungen Bezirksärztekammer Nordbaden Geschäftsstelle: Zimmerstraße 4 76137 Karlsruhe Telefon (07 21) 1 60 24-0  Fax (07 21) 1 60 24-2 22

Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordbaden Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort­ bildungen ggf. kurzfristig ­abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web-Seminare durchzuführen. Bitte infor­ mieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet. Zu Präsenzveranstaltungen nicht zugelassen werden können Personen, die ungeschützten Kontakt zu mit vom Coronavirus infizierten Personen hatten, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem ausländischen Corona-Risikogebiet aufge­ halten haben oder die selbst Symptome von Covid-19 ­vorweisen. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) im Portal der Landesärztekammer an: Bei einer Neuregistrierung im Portal (inkl. SVmed): www.aerztekammer-bw.de/ 10aerzte/00portal/ selbstregistrierung/ Bei bestehendem Konto in SVmed oder im Portal: https://elp25.com/svmed/bw/ Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bezirksärztekammer Nordbaden, Akademie für Ärztliche Fortbildung, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe, Telefon (07 21) 1 60 24-131/-132, Fax (07 21) 1 60 24-333, E-Mail: fortbildungsakademie@ baek-nb.de

EKG in der hausärztlichen Versorgung Die manuelle Auswertung des Elektrokardiogramms ist trotz Computerprogrammen noch immer unentbehrlich. Wünschen auch Sie sich mehr Sicherheit bei der Interpretation von EKGKurven? In unserem Seminar werden zunächst die Grundlagen der EKGBefundung aufgefrischt und im Hinblick auf Klinik und hausärztliche Versorgung aktualisiert. Die Referenten erläutern mögliche Störfaktoren bei der EKG-Ableitung und zeigen spezifische Veränderungen bei den häufigen Herzerkrankungen und bei Notfällen auf. Thematisch in Module gegliedert erlernen Sie interaktiv die Grundlagen der EKG-Diagnostik, was Struktur- und Rhythmus­ anomalien anbelangt. Die Teilnehmer werden selbst EKGs auswerten und können diese anschließend im Plenum diskutieren. Lernziel des Seminars ist, sich durch praktische Übungen anhand von Fallbeispielen mehr Sicherheit und Routine in der EKG-Auswertung anzueignen. Die praktische Anwendbarkeit für die hausärztliche Versorgung steht im Mittelpunkt dieser Fortbildung. Grundlagen aus dem Studium werden vorausgesetzt. Termin: Samstag, 21. November 2020 9.00–ca. 16.00 Uhr Referenten und wissenschaftliche Leitung: Giw Nayebagha, Oberarzt Medizinische Klinik Abt. III, Kardiologie/Angiologie/ Intensivmedizin, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Dr. med. Gerd Ringwald, niedergelassener FA für Innere Medizin, SP Kardiologie, Kardiologie im Friedrichspalais, Zentrum für Herz-KreislaufErkrankungen Bruchsal

Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: niedergelassene Fachärzte für Allgemeinmedizin und Innere Medizin Gebühr: 105,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 10 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Fortbildungsseminar „Wiedereinstieg in den Arztberuf“ (Block II) – Präsenz und Online Die Akademie für Ärztliche Fortbildung und der Ausschuss Ärztinnen der Bezirksärzte­ kammer Nordbaden veranstalten seit einigen Jahren ein fachübergreifendes Refresher-Seminar zum Wiedereinstieg in den Arztberuf – so auch in diesem Jahr. Das übergeordnete Ziel der Veranstaltung ist es, Ärztinnen und Ärzte bei ihrer Rückkehr in den Beruf fachlich zu unterstützen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen durch ein breit gefächertes Inhaltsspektrum befähigt und ermutigt werden, ihre Ausbildung und ihre Erfahrung wieder praktisch im Beruf einzusetzen. Um Wissens­ lücken zu schließen, werden durch die Fachreferentinnen und Fachreferenten sowohl die medizinischen Neuerungen der letzten 10 Jahre als auch Themen mit ganz aktuellem Bezug vermittelt. Über das fachliche Update hinaus bietet die Veranstaltung eine sehr gute Gelegenheit zur Vernetzung und zum kollegialen Austausch. Bedingt durch die pandemie­ bedingt eingeschränkten Veranstaltungsmöglichkeiten haben wir Block I in der 1. Jahreshälfte teils als Präsenzfortbildung, teils als Live-Web-Seminar durchgeführt. Auch Block II der Veranstaltung bieten wir deswegen in zwei Teilen an:

Das dreitägige Seminar vor Ort Ende November soll den so wichtigen Austausch gewährleisten und einigen Referenten die Möglichkeit bieten, ihre sich nicht für die Distanz eignenden Fachvorträge zu halten. Daran anschließen wird sich ein etwa einwöchiger Onlineteil im Dezember, bei dem jeweils anderthalb­ stündige Vorträge als Live-WebSeminar gehalten werden. Die beiden Teile sind separat buchbar. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir zum Präsenzteil nur eine begrenzte Anzahl TeilnehmerInnen zulassen dürfen, um Abstands- und Hygieneregeln zu gewährleisten. Termine für Block 2 (beide Teile separat buchbar): Präsenzteil: 26.–28. November 2020 Donnerstag, 13.30–19.00 Uhr, Freitag, 9.00–16.30 Uhr, Samstag, 9.00–13.15 Uhr Onlineteil: 4.–11. Dezember 2020 Fr–Sa und Mo–Sa, i. d. R. 19.00–20.30 Uhr Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Nicola BuhlingerGöpfarth, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Pforzheim Vorsitzende Ausschuss Ärztinnen der Bezirksärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe bzw. online Zielgruppe: approbierte Ärztinnen und Ärzte, die in den vergangenen Jahren keine ärztliche Tätigkeit ausgeübt haben. Gebühr: Präsenzteil: 240,– Euro/ Onlineteil: 95,– Euro pro Block, inkl. Seminarunterlagen, beim Präsenzteil inkl. Verpflegung Fortbildungspunkte: Präsenzteil: 20, Onlineteil: 14 (beantragt) Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

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Bekanntmachungen Als Web-Seminar: Die Ärztliche Leichenschau – praktische Ausgestaltung und Zusammenarbeit mit der Polizei

Verschoben auf den 30. Januar 2021:

Die Ärztliche Leichenschau ist der letzte Dienst am Patienten. Neben der Feststellung des Todes, die durch einen Arzt erfolgen muss, dient die Leichenschau der Klärung der Todes­ ursache und der genaueren Umstände. Die Feststellung der Todesart steht für Mediziner und Polizei im Vordergrund. Ziele der Fortbildung sind Sicherheit bei der korrekten Durch­ führung einer Leichenschau und die einwandfreie Ausstellung der Todesbescheinigung, außerdem die zielgerichtete und positiv ausgestaltete Zusammenarbeit zwischen Ärzteschaft und Polizei. Die Grundlage hierfür bilden ein gegenseitiges Verständnis berufsbedingter Fragestellungen, Aufgaben und Zwänge sowie die praxisgerechte Handhabung und Umsetzung rechtlicher Vorgaben.

Angesichts der neuen Weiter­ bildungsordnung einerseits und einer zu geringen Anzahl an Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung andererseits wird es zunehmend wichtig, die Weiterbildung im ambulanten und stationären Sektor strukturiert und effizient zu gestalten und nach modernen Qualitätskriterien zu optimieren. Unser modular aufgebauter Kurs unterstützt Sie als Weiterbilder bei der täglichen Arbeit mit den ÄiW. Vermittelt werden wichtige Neuerungen der WBO samt eLogbuch sowie grundlegende Rahmenbedingungen organisatorischer und rechtlicher Natur. Workshops zu Curriculums­ erstellung, Feedbackgesprächen, didaktischen Methoden und Kommunikationstechniken sollen zusätzlich wichtige Hilfestellung leisten. Angesprochen sind alle Fach­ ärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung beschäftigen oder dies künftig tun wollen. Modul 1 hat bereits im September 2020 stattgefunden, Modul 2 ist aber auch für neue TeilnehmerInnen offen.

Termin: Mittwoch, 16. Dezember 2020 19.00–ca. 22.00 Uhr Referenten: Prof. Dr. med. univ. Kathrin Yen, Ärztliche Direktorin des Instituts für Rechts- und Verkehrsmedizin, Universitäts­ klinikum Heidelberg KHK Marcus Muck, Leiter des Dezernats für Kapital- und Branddelikte, Polizeipräsidium Karlsruhe Dr. med. Ulrich Wagner, Leiter der Abteilung Gesundheitsschutz, Dezernat IV, Gesundheitsamt, Landratsamt Karlsruhe Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Kathrin Yen, Ärztliche Direktorin des Instituts für Rechts- und Verkehrsmedizin, Universitätsklinikum Heidelberg Veranstaltungsart: Web-Seminar – kurz vor Veranstaltung erhalten Sie einen Link. Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 25,– Euro inkl. Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 4 beantragt Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal

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Train the Trainer Kurse – für Weiterbilder (Modul 2)

Termin: Modul 2: Samstag, 30. Januar 2021 9.00–17.30 Uhr Referenten Modul 2: Julia Fackert, LL. M., Rechtsreferentin der Bezirksärztekammer Nordbaden Dr. med. Folkert Fehr, niedergelassener Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Mitglied des Arbeitsausschusses des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Nordbaden Carsten Mohrhardt, Facharzt für Orthopädie und Unfall­ chirurgie, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Nordbaden

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Prof. Dr. med. Marcus Siebolds, Facharzt für Innere Medizin, Dekan des Fachbereichs Gesundheitswesen der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Köln Wissenschaftliche Leitung: Dr./Univ. Pisa Susanna Colopi-Glage, niedergelassene Fachärztin für Allgemeinmedizin, Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung beschäftigen oder dies künftig tun wollen. Gebühr: 95,– Euro pro Modul, inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal

Fortbildung Kompaktkurs Notfallmedizin (gem. Weiterbildungs­ ordnung zur Erlangung der Zusatzweiterbildung „Notfallmedizin“) Zum zweiten Male bietet die Akademie für Ärztliche Fortbildung der Bezirksärztekammer Nordbaden in Kooperation mit der DRK-Medizinakademie einen Kompaktkurs Notfallmedizin („80 Stundenkurs“) in Karlsruhe an. Die Inhalte des Kurses richten sich nach dem Curriculum der Bundesärztekammer. Die Teilnahme am Weiterbildungskurs steht allen approbierten Ärzten und Ärztinnen sowie Ärzten und Ärztinnen mit einer Berufserlaubnis zur vorübergehenden Ausübung des Berufs nach § 10 der Bundes­ ärzteordnung (BÄO) offen. Die Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzweiterbildung „Notfallmedizin“ sind nicht bundeseinheitlich geregelt. Bitte informieren Sie sich bei der für Sie zuständigen Ärztekammer.

Die Akademie für Ärztliche Fortbildung ist eine nach dem Bildungszeitgesetz BadenWürttemberg anerkannte Bildungseinrichtung. Damit können Sie als Arbeitnehmer/in in BadenWürttemberg bis zu fünf Arbeitstage Bildungsurlaub bei Ihrem Arbeitgeber beantragen. Bitte beachten Sie, dass ein Antrag bis spätestens acht Wochen vor Beginn der Veranstaltung beim Arbeitgeber gestellt werden muss. Wenn Sie in einem anderen Bundesland Ihre Tätigkeit ausüben, gelten die Regelungen des jeweiligen länderspezifischen Bildungszeitgesetzes. Termin: 6.–13. März 2021 (Sa–Sa) ganztägig Kursleitung: Dr. med. Heiko Baumann, DESA, MHBA, FA für Anästhesiologie, ZWB Notfallmedizin, Intensiv­ medizin und Palliativmedizin, FK Leitender Notarzt, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Lutz Zöller, FA für Anästhesiologie, ZWB Notfallmedizin und Intensivmedizin, FK Leitender Notarzt, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Bernd-Dieter Gonska, FA für Innere Medizin, SP Kardiologie, ehem. Direktor der Klinik für Kardiologie, Intensivmedizin und Angiologie, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Wissenschaftlicher Beirat: Dr. med. Thomas Arldt, Direktor der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus Prof. Dr. med. Michael Henrich D. Phil. M. A., Direktor der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Prof. Dr. med. Franz Kehl, Direktor der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Städtisches Klinikum Karlsruhe


Bekanntmachungen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: approbierte Ärztinnen und Ärzte mit Berufserlaubnis, die die Zusatzweiterbildung Notfallmedizin erlangen möchten Gebühr: 1.090,– Euro, inkl. Seminarunterlagen und Tagesverpflegung Fortbildungspunkte: 80 Punkte Weitere Informationen: www.drk-karlsruhe.de/notarztkurs Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Fortbildung des Ausschusses Ärztinnen: Workshop „Erfolgreicher kommunizieren“ Ob Einzelgespräche, Meetings oder konkrete Arbeitssituationen in hierarchisch unterschiedlichen Konstellationen: Für den Erfolg oder Misserfolg im Gespräch mit anderen Ärztinnen und Ärzten ist die Art der Kommunikation und des Auftretens manchmal entscheidender als die Sach­ kompetenz: Die notwendige Überzeugungskraft, Souveränität und Glaubwürdigkeit hängen in hohem Maße von sprachlichem Ausdrucksvermögen, Körpersprache, Stimme, psychologischem Geschick, Rollenverständnis und innerer Haltung ab. Insgesamt stellt die Kommunikationsfähigkeit einen wesentlichen Aspekt persönlicher Sozialkompetenz dar, die gerade im beruflichen Alltag immer unverzichtbarer wird. In diesem Workshop in deutscher Sprache wird bei maximal 7 Teilnehmenden sehr individuell auf die persönlichen sprecherischen und sprachlichen Voraussetzungen eingegangen. Unter Wahrung ihrer Sprecherpersönlichkeit und unterstützt durch Videoanalysen und Simulationen, werden anhand konkreter beruflicher Situationen und von Beispielen Ihre Stärken hervorgehoben und eventuelle Schwächen abgemildert.

Termin: Freitag, 23. April 2021 14.00–18.30 Uhr und Samstag, 24. April 2021 9.00–13.30 Uhr Referentin: Wilma Küspert, Sprechwissenschaftliche Beratung, Training, Coaching Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Nicola BuhlingerGöpfarth, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Pforzheim Vorsitzende Ausschuss Ärztinnen der Bezirksärzte­ kammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 295,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 14 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist auf 7 Personen beschränkt!

Workshop „Wertschätzende Kommunikation“ für medizinische Fachangestellte In Zeiten überfüllter Praxen und eines teils erhöhten Erwartungsdrucks spielt der Erstkontakt mit PatientInnen eine entscheidende Rolle für das weitere Verhältnis zwischen Arzt(praxis) und Patienten. Hier wirkt sich die kommunikative Kompetenz von Medizinischen Fachangestellten außerordentlich positiv aus. Durch eine gelingende Kommunikation kann aber nicht nur der Kontakt mit Patienten bzw. deren Angehörigen positiver gestaltet, sondern auch die Kooperationsfähigkeit im Team gestärkt werden.

In unserem Workshop lernen die TeilnehmerInnen die „Wertschätzende Kommunikation“ als eine Methode, mit anderen einfühlend und zugleich geradlinig zu kommunizieren. Die TeilnehmerInnen erleben, wie sie berufliche Beziehungen so gestalten können, dass sie von Wertschätzung und Vertrauen geprägt sind. Auf der Grundlage eigener Beispiele aus ihrem beruflichen Alltag trainieren sie unter Anleitung einer qualifizierten und erfahrenen Trainerin ganz praxisnah (interaktiv, Rollenspiele, Fallbearbeitung) ein professionelles Kommunikationsverhalten. So lernen sie, ihre Fähigkeit zur Empathie zu erweitern und auch in schwierigen, emotionsgeladenen Situationen eine wertschätzende Haltung einzunehmen. Der Nutzen für die Teilnehmer­ Innen sowie letztlich für die Praxis zeigt sich in mehr Kooperation, größerer persönlicher Stabilität, effizienterer Ziel­ erreichung und empathischerem Kontakt zu Patienten und deren Angehörigen. Termin: Donnerstag, 23. September 2021 14.00–17.15 Uhr und Freitag, 24. September 2021 8.30–16.00 Uhr Referentin: Birgit Brand-Hörsting, Trainerin Wertschätzende Kommunikation (nach Dr. M. Rosenberg) Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte Gebühr: 130,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Teilnahmebedingungen: Unsere ausführlichen Teilnahmebedingungen entnehmen Sie bitte der Homepage. Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de Die Teilnehmerzahl ist auf 14 Personen beschränkt!

Bezirksärztekammer Südbaden Geschäftsstelle: Sundgauallee 27 79114 Freiburg/Br. Telefon (07 61) 6 00 47-0 Fax (07 61) 89 28 68

Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden Im Zusammenhang mit der Corona- Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort­ bildungen ggf. kurzfristig ­abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web- Seminare durchzuführen. Bitte infor­ mieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) in dem Portal der Landesärztekammer an: www.aerztekammer-bw.de/ portal a Login a Fortbildungsanmeldung/ -angebot Alle Veranstaltungen sind von der Landesärztekammer BW anerkannt und auf das Fortbildungszertifikat anrechenbar.

Antibiotic Stewardship (ABS) – Blended Learning Leitung: PD Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Ein Ziel der Deutschen Antibio­ tika-Resistenzstrategie (DART) der Bundesregierung ist neben der Prävention nosokomialer Infektionen die Bekämpfung der Antibiotikaresistenzen durch Antibiotic Stewardship (ABS).

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Bekanntmachungen Mit ABS sind „Strategien zum rationalen Einsatz von Antiinfektiva“ gemeint, das heißt ein systematisches, nachhaltiges Bemühen um Verbesserung und Sicherstellung einer rationalen Praxis zur Antiinfektivaverordnung. Der nach dem Curriculum der Bundesärztekammer gestaltete Kurs zum ABS-beauftragten Arzt stellt für die in klinischen Einrichtungen tätigen Ärzte ein Angebot dar, um ihre vor­ handenen Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Anti­ infektivastrategie systematisch weiter zu vertiefen und aufzufrischen. Nach erfolgreicher Ableistung des Kurses verfügen die Teilnehmer über folgende Kenntnisse/ Befähigungen zur Behandlung von Kindern/Erwachsenen: –  Kenntnisse zu Antiinfektiva: Spektrum, Pharmakokinetik, Wechselwirkungen, unerwünschte Ereignisse und Wirkungen –  Grundlagen der medizinischen Mikrobiologie, der Diagnostik und der antimikrobiellen Resistenztestung –  Kenntnis und Implementierung einschlägiger AntibiotikaTherapieleitlinien –  Beteiligung und Unterstützung von Kommunikations­ strukturen zu Antiinfektiva (u. a. Durchführung von Schulungen) –  Kenntnisse und Befähigung zu Anwendungen beim Infektionsmanagement ABS-beauftragte Ärzte können in Analogie zum Hygiene­ beauftragten Arzt die Funktion eines abteilungsbezogenen Ansprechpartners wahrnehmen. Die Befähigung zum ABS-beauftragten Arzt kann bereits im Rahmen der Weiterbildungszeit erworben werden. Der Kurs wird als Blended Learning mit 20 E-Learning-Einheiten und daran anschließenden 2 Präsenztagen mit nochmals 20 Lern­ einheiten durchgeführt. Die E-Learning-Einheiten müssen vor der Präsenzver­ anstaltung absolviert werden und schließen jeweils einzeln mit einer Lernerfolgskontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den Präsenztagen erfolgt nicht.

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Termin: E-Learning: ab Montag, 4. Januar 2021 Präsenztermine: 22./23. April 2021 (ggf. online Seminar) Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca. 18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t.–ca. 17.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg (ggf. nur online) Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 60

Hygienebeauftragter Arzt – Blended Learning Leitung: PD Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Zum Hygienebeauftragten Arzt kann nur bestellt werden, wer über eine mindestens zweijährige Berufserfahrung verfügt und spezielle Kenntnisse auf dem Gebiet der Hygiene und der medizinischen Mikrobiologie erworben hat. Die Mindestanforderung bein­ haltet den Besuch eines vierzigstündigen Kurses nach dem Curriculum der Bundesärztekammer. Regelmäßig bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene (BZH) die curriculäre Fortbildung „Hygienebeauftragter Arzt“ als Blended Learning mit einer verkürzen Anzahl von Präsenztagen in Kombination mit E-Learning an. Der Kurs entspricht gleich­ zeitig dem Modul I der curri­ culären Fortbildung „Krankenhaushygiene“. Die internet­ basierten 20 Kurseinheiten müssen vor der Präsenz­ veranstaltung absolviert werden. Die verbleibenden 20 Lerneinheiten werden in einem 2-Tages-Präsenzkurs vorgestellt. Die E-LearningEinheiten müssen vor der Präsenzveranstaltung absolviert werden und schließen jeweils einzeln mit einer Lernerfolgs­ kontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den Präsenztagen erfolgt nicht.

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Termine: E-Learning: ab Sonntag, 1. November 2020 Präsenztage: 4. und 5. Februar 2021 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca. 18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t.–ca. 17.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg (ggf. nur online) Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 60

Info zu Weiterbildung und Logbuch Leitung: Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Dieses Seminar ist ein Angebot an alle, die frisch approbiert sind oder sich bereits in der Weiterbildung zum Facharzt befinden. Nach der Approbation erfolgt der Berufseinstieg als Assistenzarzt und damit beginnt für junge Ärztinnen und Ärzte die Fach­ arztausbildung. In Deutschland ist eine mehrjährige Ausbildung Voraussetzung für den Titel des Facharztes. Die Ausbildung erfordert in der Regel 5 bis 6 Jahre Weiterbildungszeit, dabei ist die Dauer abhängig vom gewählten Fachbereich. In dieser Veranstaltung wollen wir alle Fragen rund um Weiterbildung und Logbuch beantworten. Kursinhalte: Begrüßung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Praktische Aspekte der Weiterbildung: Auf was muss ich achten? Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Formale Aspekte der Weiterbildung: Was benötige ich zur Bean­ tragung des Facharzttitels? Dipl. Verwaltungswirt Andreas Vögele, Abteilung Weiterbildung, Bezirksärztekammer Südbaden Erfahrungen aus Sicht der Weiterzubildenden Dr. med. Sarah Wendel; Dr. med. Kristina Unteregger; Dr. med. Teresa Henle

Neue Weiterbildungsordnung und E-Logbuch Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Termin: Montag, 25. Januar 2021 Zeit: 18.00–ca. 21.15 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: kostenfrei – Anmeldung erforderlich Fortbildungspunkte: 4

Medizinische Hypnose für Ärzte Leitung: PD Dr. med. Uwe Ross, Freiburg Einführungskurs In diesem einführenden Workshop werden auf der Basis aktueller neurophysiologischer Erkenntnisse wirkungsvolle Ad-hoc-Interventionen der modernen Hypnose bei akuten und chronischen Schmerzen, somatoformen Störungen, Schlafstörungen, Spannungszuständen, nichtorganischen Schwindelbeschwerden und Tinnitus praktisch erfahrbar vermittelt. In der täglichen Praxis angewendet, können die Beschwerden für den Patienten durch HypnoseTechniken unmittelbar erlebbar reduziert werden. Wesentlicher Vorteil hypnotherapeutischer Ansätze in der Behandlung dieser Störungen ist zudem, dass sie – konsequent ressourcen- und lösungsorientiert eingesetzt – vermehrt die unwillkürlich – unbewusste Erlebnisebene des Patienten einbeziehen und unter anderem bei Schmerz objektivierbare psychobiologische Wirkungen entfalten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben methodische Fertigkeiten in der Anwendung spe­ zieller Hypnose-Techniken zur Beschwerdeminderung und zur Aktivierung innerer Ressourcen bei psychosomatischen Störungen sowie bei Spannungs­ zuständen, zum Beispiel vor medizinischen Eingriffen.


Bekanntmachungen Termine: jeweils Samstag 27. März 2021 25. September 2021 Zeit: 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 10

Workshop „Impfen“ Leitung: Dr. med. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. Markus Hufnagel, Freiburg Die Impfprophylaxe zählt zu den wichtigsten Errungenschaften der modernen Medizin, und ohne Zweifel gibt es nationale und internationale Impferfolge – die Ausrottung der Pocken und die Rückdrängung der Kinderlähmung in ganz Europa sind die beiden prominentesten Beispiele. Es gibt in Deutschland aber auch Impfdefizite! Unzureichende Impfraten und in deren Folge MasernEpidemien sowie jedes Jahr aufs Neue vermeidbare Todesfälle durch Influenza. International kann Deutschland beim Impfen kaum mithalten. So sind beispielsweise Nord- und Südamerika, aber auch einige Staaten in Afrika masernfrei. Demgegenüber ist wissenschaftlich gut dokumentiert, dass die Deutschen Weltmeister im Export von Masern sind. Auch im Europäischen Vergleich steht Deutschland weit hinten, was die Impfvorsorge betrifft. Die Gründe sind vielfältig. Wesentlich ist sicherlich auch ein defizitärer Wissensstand der Ärzteschaft, wie Statistiken belegen. Trotz des schon bestehenden Fortbildungsangebots finden wir in Hausarztpraxen Impflücken zwischen 35 und 55 Prozent, bei den Frauenärzten mögen sich die Zahlen in einem ähnlichen Rahmen bewegen. Selbst bei Pädiatern gibt es mancherorts Impflücken zwischen 5 und 20 Prozent. In der Mehrzahl Routineleistungen, die einfach nur vergessen werden und das, obwohl Impfleistungen budgetneutral sind. Inhalt des Seminars: –  Grundlagen des Impfens, Epidemiologie-Impfstofftypen

–  Impfsystem in Deutschland –  Impfpräventable Erkrankungen –  Risiken, Nebenwirkungen –  Impfen von Risikopatienten –  Vorgehen in der Praxis –  Diskussion von Fallbeispielen Termine: jeweils Samstag 21. November 2020 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg 12. Dezember 2020 (Warteliste) Ort: Aczepta Akademie gGmbH, Sundgauallee 92–96, 79110 Freiburg 20. Februar 2021 Zeit: 9.00 s.t.–ca. 15.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Verwaltungskostenpauschale: 30,– Euro, ab 2021 50,– Euro Fortbildungspunkte: 9

Notfallmedizin Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfall­ medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW

Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ gem. Curriculum der Bundesärztekammer in Freiburg Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundes­ ärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Aus­ bildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sichergestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Einbezogen werden zudem alle an der Notfallversorgung beteiligten Organisationen wie Feuerwehr und Polizei. Seminarinhalte: –  Grundlagen und Basistherapie –  Internistische Notfälle I und II –  Traumatologische Notfälle I und II –  Spezielle Notfälle und Einsatztaktik

Termin: 23. November– 1. Dezember 2020 (Warteliste) (Mo-Di, ohne Sonntag) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Berufsfeuerwehr, Eschholzstraße 118, 79115 Freiburg Entgelt: 1.200,– Euro Fortbildungspunkte: 80

Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ gem. Curriculum der Bundesärztekammer in Villingen-Schwenningen Leitung: Prof. Dr. med. Bernhard Kumle, Direktor der Klinik für Akut und Notfallmedizin, Prof. Dr. med. Sebastian G. Russo, MaHM, DEAA, Direktor der Klinik für Anästesiologie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin, Dr. Manfred Kleimaier, Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen, Matthias Ziegler B. A. DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundes­ ärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Aus­ bildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sichergestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Seminarinhalte: –  Grundlagen und Basistherapie –  Internistische Notfälle I und II –  Traumatologische Notfälle I und II –  Spezielle Notfälle und Einsatztaktik Termin: 24. April–1. Mai 2021 (Sa–Sa) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Schwarzwald-Baar Klinikum, Klinikstr. 11, 78052 Villingen-Schwenningen Entgelt: 1.200,– Euro Fortbildungspunkte: 80

Notfalltraining für Notärzte – Refresher-Kurs Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfall­ medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Der Refresher-Kurs Notfalltraining für Notärzte wendet sich an Ärztinnen und Ärzte, die vor längerer Zeit die Zusatzqualifikation Notfallmedizin/Fachkunde­ nachweis Rettungsdienst erworben haben und sich auf den Wiedereinstieg in die Notfall­ medizin vorbereiten möchten oder für Ihre Tätigkeit in der Notfallmedizin ein praxisnahes „Update“ benötigen. Kursinhalte: Tag 1: Wiederholung der Grundlagen (Erstuntersuchung, Reanimation, Atemwegssicherung), Herzrhythmusstörungen und ihre Therapie Tag 2: Kindernotfälle Tag 3: Traumaversorgung Tag 4: Chirurgische Skills, Notfallnarkose, Teaminteraktion und Crew Ressource Management Lernformen: Vorträge, Diskussionen, Praxistraining, Fallbesprechungen Wir empfehlen Ihnen alle 4 Tage zu besuchen, um Ihre Kenntnisse auf den aktuellen Stand zu bringen. Die Tage sind auch einzeln buchbar. Termine: Freitag, 25. Juni 2021 Samstag, 26. Juni 2021 Freitag, 16. Juli 2021 Samstag, 17. Juli 2021 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Zeit: jeweils 9.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Entgelt: 200,– Euro/Tag Fortbildungspunkte: 12 pro Tag

Notfalltraining für Ärzte Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfall­ medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW

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Bekanntmachungen Grundkurs Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Im entscheidenden Moment die richtigen Maßnahmen zu ergreifen und mit der lebensnotwendigen Therapie zu beginnen, gehört zu dem Anspruch, dem sich im Alltag jeder Arzt und jede Ärztin stellen muss. In diesem Tagesseminar wird Ihnen das Handwerkszeug für eine erfolgreiche Notfallversorgung vermittelt. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung. Nach Besuch des Grundkurses können Sie sich zu einem Notfalltraining der Themengebiete „Herz“, „Unfall“ oder „Kind“ anmelden. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung – Reanimation – Beatmung und Atemwegssicherung – typische Notfallsituationen – Medikamentenapplikation – Teamführung und Notfall­ management Termine: jeweils Samstag 16. Januar 2021 8. Mai 2021 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Themengebiet „Unfall“ – Traumatologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Unfall“ spielen dabei sowohl im Straßenverkehr, in heimischer Umgebung oder beim Sport eine bedeutende Rolle. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen traumatologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen

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Vorträgen, praktischen Unter­ weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Unfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfall­ versorgung, strukturierte Untersuchung des Traumapatienten, Traumamechanismen, typische Verletzungsmuster, Erst­ versorgung und Immobilisation Termin: Samstag, 20. Februar 2021 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Themengebiet „Herz“ – Kardiologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Kardiologie“ stellen dabei eine häufige Notfallkategorie dar. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen kardiologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter­ weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei kardiologischen Notfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, Reanimation, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt, akute Herzinsuffizienz, hypertensiver Notfall

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Termin: Samstag, 27. März 2021 Ort: N. N. Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Themengebiet „Kind“ – Pädiatrische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Pädiatrie“ stellen eine besondere Heraus­ forderung für jeden Arzt/jede Ärztin dar: Unsicherheiten im Umgang mit schwer erkrankten und verletzen Kindern sind dabei allgegenwärtig. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen pädiatrischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter­ weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Notfällen rund um Kinder. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung beim Kind, Besonderheiten des kindlichen Organismus, typische Krankheitsbilder und Notfälle, typische Verletzungen bei Unfällen mit Kindern, Reanimation und Atemwegssicherung Termin: Samstag, 10. Juli 2021 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Notfalltraining für Arzt und Praxisteam Leitung: Dr. med. Stefan Leisinger, Maulburg Durchführung: Jürgen Weber, SIMED, Freiamt Im Praxisalltag kann es ganz unvorhersehbar zu verschiedensten Notfällen kommen. Es ist dann die Aufgabe des Praxisteams die Erstversorgung sicherzustellen, die Notfallmaßnahmen durchzuführen und lebensrettende Entscheidungen zu fällen. In diesem Tagesseminar werden Sie fit gemacht für den Notfall: Bei kurzen Vorträgen, praktischen Übungen und Fallbeispielen lernen Sie im Praxisteam alles, was Sie im Notfall beherrschen müssen. Kursinhalte: –  Grundlagen der Notfall­ versorgung, Reanimation – Beatmung und Atemwegs­ sicherung –  typische Notfallsituationen –  Teamführung und Notfallmanagement Bitte beachten Sie: Teilnehmende (Arzt und MFA) müssen sich separat anmelden und dabei jeweils persönlich unseren AGB und Datenschutzbestimmungen zustimmen. Termine: jeweils Mittwoch 9. Dezember 2020 10. Februar 2021 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Zeit: jeweils 15.00 s.t.–19.00 Uhr Entgelt: 75,– Euro pro Person Fortbildungspunkte: 7

Palliativmedizin – Wochenendkurs (Basiskurs) Leitung: Dr. med. Michael Sigler, Freiburg Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt.


Bekanntmachungen Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung –  Facharztanerkennung –  40 Stunden Kurs-Weiter­ bildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin –  Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungs­ befugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Seit 2003 treffen sich im Rahmen der vom Arbeitskreis Palliativ­ medizin Freiburg durchgeführten und von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Süd­ baden getragenen palliativmedizinischen Basiskurse Ärztinnen und Ärzte aus den unterschiedlichsten Fachgruppen, aus Praxis und Klinik, zur gemeinsamen Fortbildung. Schwerpunkte des Seminars sind die von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin gegliederten Inhalte, nämlich Schmerztherapie und Symptomkontrolle, Kommunikation und Ethik in gut ausge­ wogenem Verhältnis. Ob der Basiskurs als Ausgangspunkt einer intensivierten Ausbildung zum Palliativmediziner, einer Orientierung oder einer Rekapitulation bereits bekannter Fakten dient, ist dabei nebensächlich – der Kurs soll allen Interessierten eine Hilfe im beruflichen (und vielleicht auch persönlichen) Alltag sein. Termine 2021 in Planung: 22./23. Oktober und 19./20. November und 10./11. Dezember 2021 Zeit: freitags, 14.00 s.t.–18.30 Uhr samstags, 9.00 s.t.–18.30 Uhr Ort: Caritas Tagungszentrum, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 40

Palliativmedizin – Basisseminar Wochenkurs Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Universitäts­ klinikum Freiburg, Lehrstuhl für Palliativmedizin

Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung –  Facharztanerkennung –  40 Stunden Kurs-Weiter­ bildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin –  Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungs­ befugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Kursinhalte und Ziele: –  Vermittlung von medizinischen Kenntnissen und Fertigkeiten –  Reflexion der Angemessenheit diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen –  Sensibilisierung für eine bedürfnisorientierte und vorausschauende Betreuung –  Vermittlung von Basiswissen in den Bereichen Ethik und Recht –  Sensibilisierung für existentielle, spirituelle und psychosoziale Bedürfnisse der Patienten und ihrer Angehörigen –  Besonderheiten der Kommunikation Termin: 1.–5. Februar 2021 (Warteliste) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 40

Palliativmedizin Fallseminar Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Freiburg Das Kursangebot wendet sich an Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis, die bereits den Basiskurs Palliativmedizin (40 Kurseinheiten) erfolgreich absolviert haben und sich in der Betreuung Schwerkranker und Sterbender besonders engagieren möchten.

Das Fallseminar ist multidisziplinär konzipiert und beachtet die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. und der Bundesärztekammer, die in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fach­ gesellschaften erarbeitet wurden. Weiterhin werden Kursinhalte des German Program in Palliative Care Education genutzt (Verbundprojekt der durch die Deutsche Krebshilfe geförderten Akademien für Palliativmedizin in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School, Center for Palliative Care, Boston, USA und der Christopherus Akademie, Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin der Universität München). Das Fallseminar besteht aus 3 Modulen à 40 Kurseinheiten, die sich über jeweils fünf Tage erstrecken. Modul 1 Der schwerkranke, sterbende Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team Modul 2 Der individuelle Prozess des Sterbens im gesellschaftlichen Kontext Modul 3 Professionelles Handeln in der Palliativmedizin Termine: Modul 1: 3.–7. Mai 2021 (Warteliste) Modul 2: 19.–23. Juli 2021 (Warteliste) Modul 3: 4.–8. Oktober 2021 (Warteliste) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 550,– Euro pro Modul Fortbildungspunkte: 120 (pro Modul 40 Punkte)

Prüferworkshop Leitung: Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Konstanz Prüfer*innen in Facharztprüfungen müssen unterschiedlichste Anforderungen berücksichtigen. Ziel einer Prüfung ist es, die Kenntnisse und Fertigkeiten des Prüflings möglichst umfassend abzubilden, um zu einem objektiven und fairen Urteil zu gelangen. Die Prüfungsfragen sollten deshalb sowohl ein bestimmtes inhaltliches

Spektrum abdecken als auch im Schwierigkeitsgrad variieren. Weiter muss natürlich auch jede Prüfung bestimmten formalen Ansprüchen gerecht werden. Dies alles ist vom Prüfungs­ gremium während der Prüfung „in Echtzeit“ umzusetzen. Kursinhalte: Rechtliche Aspekte bei der Abnahme von Prüfungen Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Prüfungsfragen entwickeln Dr. med. Irmgard StreitleinBöhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Prüfungssimulation Dr. med. Irmgard StreitleinBöhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termine: jeweils Freitag 29. Januar 2021 oder Oktober 2021 Zeit: 14.00 s.t.–ca. 18.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: 4

Psychosomatische Grundversorgung Die aktuelle Weiterbildungsordnung schreibt für nahezu alle Fachgebiete den Erwerb von Kenntnissen in psychosomatischer Grundversorgung vor. Diese Qualifikation kann durch Teilnahme an den Kursen entsprechend den jeweiligen Vorgaben der WBO erworben werden. Die Vorgaben beinhalten beispielsweise für KollegInnen in 5-jähriger Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin Kenntnisse über 80 Stunden Psychosomatik: 20 Std. Theorie, 30 Std. verbale Intervention sowie 30 Std. Balintgruppenarbeit. Diese werden durch den Besuch von 10 Samstagsterminen à 8 Stunden nach eigener Wahl nachgewiesen. Alternativ können auch 5 Samstagsveranstaltungen mit dem Wochenkurs PGV kombiniert werden. Dieser findet in der Rehaklinik Glotterbad bei Freiburg statt.

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Bekanntmachungen Die Leistungen nach den EBMZiffern 35100/35110 (Theorie­ seminare, Reflexion der ArztPatient-Beziehung, verbale Interventionstechniken) dürfen nur von Ärzten erbracht werden, die eine Qualifikation durch Teilnahme an einem 80-stündigen Seminar erworben haben (z. B. 10 Samstagstermine des vorliegenden Curriculums; bei Kombination mit dem Blockkurs sind die Vorgaben der Psychotherapievereinbarung bez. der Balintoder patientenbezogenen Selbsterfahrungsgruppen zu beachten). Im Rahmen der Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) ist das Seminar PGV für die Qualifikation Psychosomatik anrechenbar. Samstagsveranstaltungen (8 Std.) 23. Januar 2021 (Warteliste) Psychoonkologie am Beispiel des Mammacarcinoms 27. Februar 2021 (Warteliste) Angststörungen 20. März 2021 Vor die Therapie haben die Götter die Diagnose gestellt – Ökonomische Wege zu einer validen Diagnosestellung 24. April 2021 (geplant) Grundprinzipien des Erkennens und der Behandlung psychischer und psychosomatischer Störungsbilder Zeit: jeweils 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro pro Samstag Fortbildungspunkte: jeweils 8 Wochenkurs (40 Std.): Termine: 1.–5. Februar 2021 17.–21. Mai 2021 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: Rehaklinik Glotterbad, Glottertal Entgelt: 450,– Euro pro Kurs Fortbildungspunkte: 40

eLearning zur Diagnosestellung psychischer Störungen Leitung: Prof. Dr. Mathias Berger In diesem E-Learning im Themenbereich Psychosomatische Grundversorgung erfahren Sie, wie Sie effizient und kompetent die wichtigsten psychischen Störungen diagnostizieren können.

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Anhand von Video-Demonstra­ tionen wird die Vorgehensweise bei verschiedenen Störungs­ bildern gezeigt. Sie bekommen Anleitungen für diagnostische Interviews als Download und können diese in Ihrer täglichen Praxis anwenden. Als Besonderheit zur Unterstützung bei der praktischen Umsetzung können Sie einen Erfahrungsbericht einreichen und bekommen professionelles Feedback. Nach Zahlungseingang steht Ihnen das E-Learning rund um die Uhr zur Verfügung. Die Bearbeitung dauert insgesamt ca. 6 Stunden und endet mit einem Abschlusstest. Das erfolgreichen abgeschlossene eLearning kombiniert mit dem Besuch der zusätzlich angebotenen Balintgruppe kann als Ersatz für einen PräsenzSamstag anerkannt werden. Termin: 24. Juli 2021 Ort: online Entgelt: 80,– Euro Fortbildungspunkte: 16 Details und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie

Reisemedizin Basisseminar Reisemedizin gem. Curriculum der Bundesärztekammer (32 Std.) „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Das 32-stündige Seminar Reisemedizin vermittelt dem Arzt Basiswissen für eine qualifizierte, auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene reisemedizinische Beratung. In zwei Wochenendblöcken werden Grundlagen der Tropenmedizin behandelt, Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Reisen aufgezeigt und die entsprechenden Vorsorgemaßnahmen besprochen. Aspekte der Flug-, Tauch- und Höhenmedizin sind ebenso Inhalt wie Erkrankungen bei Reiserückkehrern. In Ergänzung zu den Vorträgen wird aktuelles Lernund Informationsmaterial zur Verfügung gestellt und die

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Möglichkeit geboten, eigene „Problemfälle“ mit den Referenten zu erörtern. Teilnehmer, die das komplette Seminar absolviert haben, können am letzten Tag an einem MultipleChoice-Test teilnehmen. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, die als Basis-Zertifikat „ReiseGesundheits-Beratung“ vom Deutschen Fachverband Reisemedizin (DFR) anerkannt wird. Die Bescheinigung „Reise­ medizinische Gesundheits­ beratung“ wird außerdem für die Beantragung zur Zulassung als Gelbfieberstelle benötigt. Termine: Teil 1: 29. und 30. Januar 2021 Teil 2: 5. und 6. März 2021 Zeit: jeweils Freitag und Samstag, ganztägig Ort: Teil 1: Haus der Ärzte, Freiburg, Teil 2: N. N. Entgelt: 500,– Euro Fortbildungspunkte: 32

Aufbaumodule zum Erwerb des Fachzertifikats der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. Winfried Kern, Freiburg Die Reisemedizin versteht sich heute als fachgebietsübergreifende Disziplin. Eine umfassende Darstellung der vielseitigen Aspekte der Reisemedizin ist mit dem Basiszertifikat „Reisemedizinische Gesundheits-Beratung“ allein nicht mehr möglich. Daher hat die Deutsche Fachgesellschaft Reisemedizin (DFR) unter Berücksichtigung der Stellungnahmen internationaler Institu­ tionen (WHO, ISTM) einen Kanon von Themen und Kenntnissen zusammengestellt, der „Reise­ medizin“ nach heutigem Verständnis repräsentiert. Diese Konzeption ist in ein 128 Stunden umfassendes Curriculum eingeflossen als „Fachzertifikat Reisemedizin“. Nach dem Erwerb des Basiszertifikates (32 Stunden) sind weitere 13 Aufbaumodule mit nochmals insgesamt 96 Stunden zu absolvieren, die jeweils einen speziellen Schwerpunkt der Reisemedizin zum Thema

haben. Zu jedem Modul ist eine Lernerfolgskontrolle erforderlich. Anschließend kann bei der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) das Fachzertifikat Reisemedizin beantragt werden. Die folgenden Aufbaumodule werden im Zweijahresrhythmus angeboten: 1:  Geomedizinische Länder­ kunde/Schlangen und Gifttiere 2:  Internationaler Tourismus und Reiserecht/Kreuzfahrt/Schifffahrtsmedizin/Praxis der reisemedizinischen Beratung 3: Flugreisemedizin/ Klima und Klimabelastungen 4:  Trekking und Höhenmedizin/ Haut-/Sonnenschutz 5: Tauchsportmedizin 6:  Internationale Arbeitseinsätze/ Langzeitaufenthalte 7:  Risikogruppen und Reisen 8:  Reisen mit chronischer Krankheit, Teil A 9:  Reisen mit chronischer Krankheit, Teil B 10:  Reisen mit chronischer Krankheit, Teil C 11:  Unfälle und Reisemedizinische Assistance 12: Gesundheitsstörungen bei Reise-Rückkehrern 13:  Ärztliche Reisebegleitung Ärzte und Ärztinnen, die sich nur für bestimmte Themen des Fachzertifikats interessieren, können selbstverständlich auch teilnehmen. Ebenso können Inhaber von Gelbfieberimpfstellen die jährlich geforderten 8 Fortbildungspunkte mit diesen Seminaren erwerben. Die Reihenfolge der Seminare (Basisseminar und Aufbaumodule) ist NICHT vorgeschrieben. Termine: jeweils Freitag und Samstag Modul 13: Freitag, 27. November 2020 Modul 9 und 10: 15. und 16. Januar 2021 (Fr–Sa) Modul 7 und 8: 25. und 26. Juni 2021 (Fr–Sa) Zeit: ganztägig Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 200,– Euro/Wochenende, 100,– Euro bei Modul 13 Fortbildungspunkte: jeweils 16, 14 Punkte (Modul 6 und 12)


Bekanntmachungen Reisemedizin Refresher-Seminar Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Für alle Kolleginnen und Kollegen, die das Basisseminar „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ besucht haben oder vergleichbare Kenntnisse besitzen, bieten wir ein RefresherSeminar an. Besucher dieses Kurses erhalten einen Überblick über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Reisemedizin. So wird über die aktuelle Weltseuchenlage berichtet und auf Änderungen bei den Empfehlungen zur Malariaprophylaxe und zur Impfprävention hingewiesen. Abschließend haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre reisemedizinischen Kenntnisse anhand einiger durch die Dozenten vorgestellten Kasuistiken zu testen sowie eigene Fallbeispiele einzubringen und mit den Referenten und Kollegen zu diskutieren. Die Basiszertifikate Reisemedizin des Deutschen Fachverbands Reisemedizin (DFR) und das DTGZertifikat Reisemedizin der Deutschen Gesellschaft für Tropen­ medizin und Internationale Gesundheit können durch den Besuch eines Refresher-Seminars für weitere 3 Jahre erneuert werden. Ebenso können Inhaber von Gelbfieberimpfstellen die jährlich geforderten Fortbildungspunkte mit diesem Seminar erwerben. Seminarinhalt: –  Aktuelle Weltseuchenlage –  Aktuelle Malariasituation und -empfehlungen, –  Aktuelle Impfempfehlungen, Änderungen und neue Impfstoffe Weitere Themen werden ca. 4 Wochen vor Beginn veröffentlicht. Termin: Samstag, 6. Februar 2021 Zeit: 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 10

Weiterbildungsseminar Spezielle Schmerztherapie, 80 Std. gemäß Curriculum der Bundesärztekammer Die Zusatzweiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“ umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Erkennung und Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leitund Warnfunktion verloren und einen selbstständigen Krankheitswert erlangt hat. Zum Erwerb der Zusatzbezeichnung ist neben der Absolvierung einer Weiterbildungszeit von 12 Monaten bei einem Weiter­ bildungsbefugten gem. § 5 Abs. 1 der Besuch eines 80-stündigen Weiterbildungskurses erforderlich. Der Gesamtkurs kann auch als Genehmigungsvoraussetzung zur Abrechnung von Leistungen i. R. der Qualitätssicherungsvereinbarung Akupunktur der KV Baden-Württemberg dienen. Seminarinhalte: Block A: Grundwissen über Pathogenese, Diagnostik und Therapie von chronischen Schmerzen, Psychische Störungen mit Leitsymptom Schmerz und psychosomatische Wechselwirkungen bei chronischen Schmerzzuständen Block B: Medikamentöse Schmerztherapie/Neuropathische Schmerzen, Interventionelle und andere nicht-medikamentöse Verfahren in der Schmerztherapie – Kopfschmerz Block C: Schmerzen bei vaskulären und viszeralen Erkrankungen, Schmerzen im Alter und bei Kindern und Jugendlichen, Tumorschmerz und Palliativmedizin Block D: Muskuloskelettale Schmerzen, Rückenschmerz, Schulter-Nackenschmerz, Muskelschmerz, weit verbreitete Schmerzen (widespread pain), Fibromyalgie, Gelenkerkrankungen Der Besuch des Kurses wird auch solchen Kolleginnen und Kollegen empfohlen, die sich einen umfassenden Überblick über die aktuelle Entwicklung in der Schmerztherapie aneignen möchten. Die Blöcke sind einzeln buchbar.

Suchtmedizin – Sucht Update

Termine: Block A und B: 19.–23. Juli 2021 Block C und D: 18.–22. Oktober 2021 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 80

Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen

Aktuelle Aspekte der Suchtmedizin

Suchtmedizin Kursweiterbildung Suchtmedizin zur Erlangung der Zusatz­ bezeichnung gem. WBO 2006 Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen Suchttherapie geht alle an! Abhängigkeitserkrankungen begegnen beinahe täglich jeder Ärztin, jedem Arzt, ob in der Praxis oder im Krankenhaus tätig. Besonders der Substanzmissbrauch von Alkohol, Nikotin, stimulierenden Substanzen und auch Medikamenten bei Jugendlichen stellt eine un­ übersehbare Herausforderung für die Ärzteschaft insgesamt dar. Suchtmedizin ist deshalb eine Querschnittsaufgabe für alle Fachgebiete, und sie ist keineswegs auf den relativ kleinen Kreis der Drogenabhängigen beschränkt. Die Fähigkeit zum Erkennen einer möglichen Abhängigkeitserkrankung bzw. Gefährdung – sei es nun durch Alkohol, Medikamente oder Drogen – gehört zum notwendigen Rüstzeug aller Ärztinnen und Ärzte. In der aktuellen Weiterbildungsordnung ist die Suchtmedizin als Zusatzweiterbildung geführt. Diese beinhaltet eine 50-stündige Kursweiterbildung sowie eine abschließende Prüfung. Ärzte, die nach der Kursweiterbildung substituieren, können bei der Kassenärztlichen Vereinigung einen Antrag auf Erstattung des Teilnahmeentgeltes stellen. Termin: 22.–26. Februar 2021 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–18.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 50

Um alle Inhaber dieses Zusatz­ titels sowie besonders am Thema Suchtmedizin interessierte Kolleginnen und Kollegen stets über aktuelle Entwicklungen auf diesem Fachgebiet zu informieren, bieten wir wieder ein Sucht Update an. In prägnanten Kurzreferaten werden suchtmedizinische Themen mit viel Raum für Diskussion und Austausch dargestellt. Die Referenten arbeiten größtenteils in „badischen“ Einrichtungen, sodass auch Fragen der lokalen Kooperation thematisiert werden können. Zielgruppe der Veranstaltung sind neben Ärztinnen und Ärzten alle anderen Berufsgruppen, die sich im stationären oder ambulanten Behandlungskontext mit Suchtfragen beschäftigen. Termin: Mittwoch, 11. November 2020 Zeit: 15.00–18.15 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: kostenfrei Fortbildungspunkte: 4 Anmeldung erforderlich!

Suchtmedizinische Versorgung Fortbildung für Nichtärztliche Medizinische Fachberufe Leitung: Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Konstanz 7 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland betreiben einen Alkoholmissbrauch oder sind alkohol­ abhängig. Zirka 3 Millionen gelten als medikamenten­ abhängig oder zumindest abhängigkeitsgefährdet. 600.000 Menschen sind abhängig von illegalen Drogen, konsumieren oder missbrauchen sie, davon sind 150.000 bis 180.000 opiatabhängig.

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Bekanntmachungen 2015 hat die Bundesärztekammer in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin ein Fortbildungscurriculum für die suchtmedizinische Versorgung erstellt. Der Verband der medizinischen Fachberufe war beteiligt. Das Curriculum umfasst 60 Stunden. Die Inhalte sind auf den Wahlteil der Fachwirtin für ambulante Versorgung anrechenbar. Die Fortbildung wird von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Südbaden in Zusammenarbeit mit der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg angeboten. 4 Stunden der 60 Stunden sind über eine Hausarbeit abzuleisten, die dann Grundlage eines abschließenden Kolloquiums ist. Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Kliniken, Rehabilitations­ einrichtungen, Justiz, Praxen, Ambulanzen, im öffentlichen Gesundheitsdienst und in Suchtberatungsstellen. Termine: jeweils Freitag und Samstag Teil 1: 29. und 30. Januar 2021 Teil 2: 12. und 13. Februar 2021 Teil 3: 5. und 6. März 2021 Teil 4: 16. und 17. April 2021 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 580,– Euro

Train the Trainer Leitung: Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Konstanz Dieses Seminar soll ihnen die Planung und Durchführung von Weiterbildung in allen Fachgebieten erleichtern. Dabei werden die Referenten wichtige Hinweise zu den organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen einer anerkennungsfähigen Weiterbildung geben. Grundzüge medizindidaktischer Kenntnisse werden vermittelt. Weiter werden Vorschläge gemacht für Lernmöglichkeiten und -unter­ stützung, zum Beispiel im Rahmen von Weiterbildungs­ gesprächen, konstruktivem Feedback, sowie Fallbesprechungen.

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Auch administrative Aspekte werden aufgegriffen und die „Tools“, wie WB-med und Logbuch, in der aktuellen Form vorgestellt. Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder*innen Ärztinnen und Ärzte in Weiter­ bildung beschäftigen. Kursinhalte: WB-Plan, Vorbereitung des Arztes in Weiterbildung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Arzt als Ausbilder: Pflichten eines WB-Befugten, Inhalte von Arbeitszeugnissen Dr. iur. Regine Kiesecker, Geschäftsführerin der Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg WB in der BÄK: WBmed, Logbuch, etc. Dr. med. Ulrich Voshaar, Vizepräsident der Bezirks­ ärztekammer Südbaden Arzt als Ausbilder: Voraus­ setzung für die KV-Förderung, Beschäftigung von Vertretern bzw. angestellten Ärzten Prof. Dr. med. Michael Faist, Sprecher des Bezirksbeirats Freiburg der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg Medizindidaktik: Weiterbildungsziele, Lehr- und Lernmethoden, Lernerfolgskontrollen: Supervision und konstruktives Feedback, Weiterbildungsgespräche Dr. med. Irmgard Streitlein-Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termine: jeweils Samstag 30. Januar 2021 oder 30. Oktober 2021 Zeit: 10.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 120,– Euro Fortbildungspunkte: 6

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Train the Trainer KWBW-Modul (online) Leitung: Dr. med. Martina Bischoff, KWBW Verbund­ weiterbildung plus, Freiburg Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Allgemein­ medizin anleiten. Sie bekommen Hinweise zu den Besonderheiten der ambulanten Weiterbildung mit der neuen kompetenzbasierten Weiter­ bildungsordnung. Es wird ein Strukturmodel für die WB der ÄiW vorgestellt und die Über­ tragung auf die eigene Praxis erarbeitet. Unter anderem werden das Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-Württemberg (KWBW) und die Weiter­ bildung im Verbund vorgestellt. Das KWBW-Modul versteht sich als Zusatzmodul zum Train the Trainer-Seminar am Folgetag. Kursinhalte: –  Einführung in das Thema WB Allgemeinmedizin, Erfahrungsaustausch als WBB –  Besonderheiten in der ambulanten WB Allgemeinmedizin –  Gemeinsam Weiterbilden in der KWBW Verbunds­ weiterbildung plus –  Weiterbilden im KWBW – Förderung, Anträge, P1Pauschale, Online-Netzwerke –  Struktur der Weiterbildung in der täglichen Praxis Termin: jeweils Freitag 29. Januar 2021 oder 29. Oktober 2021 Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: 5 Anmeldung erforderlich! Auskunft: Ausführliche Informationen sowie den Link zur Anmeldung finden Sie auf unserer Homepage www.baek-sb.de/akademie Akademie für Ärztliche Fortund Weiterbildung Südbaden, Sundgauallee 27, 79114 Freiburg, Telefon (07 61) 6 00-47 37/ 47 38/47 39 47 51, Fax (07 61) 6 00-47 44, E-Mail: akademie@baek-sb.de Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Änderungen bleiben vorbehalten.

Bezirksärztekammer Südwürttemberg Geschäftsstelle: ­Haldenhaustraße 11 72770 Reutlingen Tel. (0 71 21) 9 17-24 15/-24 16 Fax (0 71 21) 9 17-24 00

Kurse der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Die hier angekündigten Veranstaltungen stehen unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der COVID-19 Pandemielage. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Veranstaltungen entfallen oder aufgrund neuer Hygiene-Vorgaben ggf. in Form von Web-Seminaren durchgeführt werden müssen. Die Teilnehmer werden in einem solchen Fall rechtzeitig darüber informiert. Die Anrechnung der Fortbildungspunkte bleibt auch in einem solchen Fall erhalten.

Demenz aktuell 2020: Demenz – Was nun? Die Diagnose einer Demenz­ erkrankung stellt nicht nur den Betroffenen, sondern auch sein Umfeld vor enorme Herausforderungen. Viele ganz praktische, aber auch komplizierte rechtliche Fragen sind zu klären. Nicht selten wird hier zunächst der (Haus-)Arzt der erste Ansprechpartner sein. In diesem Seminar sollen Sie als betreuender Arzt genau diese praxisrelevanten Hinweise und Informationen erhalten, um Betroffenen und Angehörigen ihre Möglichkeiten aufzeigen und sie auf diesem schwierigen Weg zu begleiten. Hierbei sind auch und gerade frühzeitige Informationen zu Themen rund um die rechtliche Betreuung von enormer Bedeutung. Zu den drängenden Fragen gehört insbesondere auch das


Anmeldung: Anmeldung:

Termin: Mittwoch, 2. Dezember 2020

Thema selbstbestimmtes, aber Landesärztekammer Badenauch sicheres Wohnen. Neben Württemberg und der Bezirks­ den verschiedenen betreuungsärztekammer Südwürttemberg, rechtlichen Aspekten werden wir die in leitender Position für die in diesem Seminar daher auch ärztliche Weiterbildung tätig 19.00–22.00 Uhr Beispiele von innovativen Wohnsind. Anmeldung: und Versorgungsformen vorstelDieses Seminar ist ein Angebot Anmeldung: len, die am Bedarf demenzkranan alle Fachärztinnen und Termin: sind. ker Bewohner ausgerichtet Fachärzte, die als Weiterbilder Mittwoch, 2. Dezember 2020 Termin: Ärztinnen und Ärzte in Weiter­ Mittwoch, 2. Dezember 2020 bildung beschäftigen. 19.00–22.00 Uhr Termin: (Anmeldungs-Nr. 40/2020) Samstag, 12. Dezember 2020 Leitung: Prof. Dr. med. Marko 9.00–17.15 Uhr Wilke, Präsident der Bezirksärzte(Anmeldungs-Nr.Anmeldung: 47/2020) kammer Südwürttemberg Leitung: Dr. med. Hans-Otto Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, Bürger, niedergelassener Facharzt 19.00–22.00 Uhr für Allgemeinmedizin und Innere 72770 Reutlingen Anmeldung: Gebühr: kostenfrei Medizin, Zusatzbezeichnung Punkte: 4 Notfallmedizin, Vogt, Mitglied Anmeldung: des Vorstands der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Anmeldung: Gebühr: 25,– Euro Punkte: 10 Seminar „Train the Trainer“ Anmeldung:

und die neue WBOAnmeldung: 2020: Was wird neu? Was bleibt?

Bereits 2011 hat der Vorstand der Bezirksärztekammer Südwürttemberg beschlossen, allen Weiterbildungsbefugten ein Seminar zur Vermittlung medizindidaktischer Kenntnisse anzubieten, um Anmeldung: ihnen die Planung und Durchführung von Weiterbildung in allen Fachgebieten zu erleichtern. In diesem Jahr stehen die Veränderungen durch die neue WBO im Mittelpunkt. Diese einzelnen Themen sind vorgesehen: –  Die neue WBO im Überblick –  Beurteilung von Kompetenz – was heißt das? –  Herausforderung für die Selbstverwaltung –  Aus der Sicht des Weiterbilders: Pro und Contra –  Feedback als Kernelement der Weiterbildung –  Einführung eLogbuch in der Landesärztekammer Baden-Württemberg Das Referententeam setzt sich zusammen aus Kolleginnen und Kollegen, die sich berufspolitisch in der ärztlichen Weiterbildung engagieren, sowie aus hauptamtlichen Mitarbeiterinnen der

Tabakentwöhnung mit struk­ turiertem Therapieprogramm nach dem Curriculum „Qualifikation Tabakentwöhnung“ der Bundes­ ärztekammer – Aufbaukurs In diesem Aufbaukurs werden Kenntnisse zu verhaltens­ therapeutischen Techniken im Gruppensetting vermittelt. Durch das Absolvieren dieses Kurses erfüllen die Teilnehmer die Anforderungen zum Anbieten von Tabakentwöhnungskursen nach § 20 SGB V. Die Teilnehmer werden in die Durchführung des Programms „Nichtraucher in 6 Schritten“, das über die Zentrale Prüfstelle Prävention von den Kranken­ kassen als Präventionsmaßnahme anerkannt ist, eingewiesen und geschult. Gegenstand sind Inhalte der einzelnen Gruppentherapiesitzungen sowie mögliche Schwierigkeiten und Probleme in der Behandlung von abhängigen Rauchern. Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Aufbaukurs ist die erfolgreiche Teilnahme am Grundkurs Tabakentwöhnung.

Bekanntmachungen

Termin: Samstag, 12. Dezember 2020 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 39/2020) Leitung: Dipl.-Psych. Christina Zeep, Sektion für Suchtmedizin und Suchtforschung, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Mindestteilnehmerzahl: 15 Anmeldung: Gebühr: 90,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:

Gewalt in Praxis und Klinik – Deeskalation undAnmeldung: Selbstschutz Beinahe wöchentlich wird von Gaffern, die Rettungseinsätze behindern, und von randalierenden Patienten in den Notaufnahmen berichtet. Aber auch Praxisärzte werden immer häufiger Opfer von Gewalt. Jeder vierte Arzt Anmeldung: musste bereits konkrete Erfahrungen mit körperlicher Gewalt machen. Statistisch gesehen kommt es täglich zu mindestens 75 Fällen von körperlicher Gewalt gegen niedergelassene Ärzte und ihre Praxisteams. Verbale Gewalt ist sogar noch häufiger: Fast 40 Prozent der nieder­ Anmeldung: gelassenen Ärzte berichten über Bedrohungen und Beschimpfungen. Solch herausfordernde Situationen in der Praxis bringen Ärzte und Praxismitarbeiter oft an ihre Grenzen und fordern ihnen Kompetenzen ab, die sie in ihrer Grundausbildung nicht gelernt haben. Anmeldung: In diesem Seminar werden die erforderlichen Kenntnisse zum Umgang mit Aggression und Gewalt vermittelt. Dem Seminar liegt das PAIR-Trainingskonzept zugrunde. Es handelt sich dabei um ein Deeskalationstraining, das ursprünglich in Psychiatrien entwickelt wurdeAnmeldung: mit dem Ziel, –  präventive Interventions­ möglichkeiten aufzuzeigen –  Sicherheit im Umgang mit Aggression und Gewalt zu schaffen

–  konkrete Hilfsangebote für den Arbeitsplatz zu bieten –  die Würde aller beteiligten Personen zu respektieren. Im ersten Teil des Seminars werden Risikofaktoren identifiziert, präventive Maßnahmen am Arbeitsplatz in Praxis oder Klinik vorgestellt und die Möglichkeiten der verbalen Deeskalation ausführlich erörtert. Im zweiten theoretischen Teil werden zum einen die recht­ lichen Grundlagen von Notwehr und rechtfertigendem Notstand sowie das Psychisch-KrankenHilfe-Gesetz (PsychKHG) vor­ gestellt und zum anderen die verschiedenen Eskalationsstufen mit den entsprechenden Interventionen skizziert. Im letzten Teil schließlich werden Befreiungstechniken bei körperlichen Übergriffen anhand von Filmmaterial und durch den Kursleiter selbst demonstriert. Praktische Übungen der Teil­ nehmenden müssen angesichts der Corona-Pandemie entfallen. Termin: Samstag, 12. Dezember 2020 9.00–16.15 Uhr Anmeldung: (Anmeldungs-Nr. 48/2020) Leitung: Thomas Bünger, Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, ZfP Südwürttemberg Bad Schussenried, PAIR-Trainer Akademie Südwest Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Anmeldung: Gebühr: 75,– Euro Punkte: 10 Anmeldung:

Psychoonkologie Update 2021 Anmeldung: Die onkologische Versorgung von krebskranken Patientinnen und Patienten bringt vielseitige Fragen und Herausforderungen, nicht nur in der somatischen Behandlung, mit sich. Häufig werden existenzielle Themen wie Fragen nach demAnmeldung: Lebenssinn, Umgang mit Ängsten und dem Lebensende in der weiteren Behandlung relevant. Sie sind dadurch auch mit dem emotionalen Leid ihrer Patientinnen und Patienten konfrontiert und

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Bekanntmachungen sollen dabei gleichzeitig der souveräne Experte sein, aber auch empathisch auf die psychische Befindlichkeit eingehen. Um diesen vielseitigen Anforderungen gerecht werden zu können, ist es wichtig, sowohl aktuelle medizinische Kenntnisse als auch psychoonkologische Interventionen im Behandlungsalltag gezielt einsetzen zu können. Das Seminar möchte auf die Besonderheiten in der Arbeit mit krebskranken Menschen eingehen und konkrete Heran­ gehensweisen für die praktische ärztliche Arbeit aufzeigen. Es soll dabei auf ein ganzheitliches Behandlungs- und Krankheitsverständnis eingegangen werden sowie die Bedürfnisse der psychosozialen Versorgung von krebserkrankten Menschen in der akuten, palliativen als auch in der Survivor-Phase aufzeigen. Anhand von Fallbeispielen und Übungen sollen praxisnahe Einblicke in die Psychoonkologie und deren Herausforderungen gegeben werden. Am Schluss des Seminares, wird es noch Zeit für die Reflexion eigener Fälle im Rahmen einer kollegialen Diskussionsrunde geben. Ziel des Seminares ist es, dass Sie praktische Anregungen, Ideen und Tipps für ihren beruflichen Alltag mitnehmen und sich dadurch für die (psychoonkologische) Behandlung krebskranker Anmeldung: Menschen gut gerüstet fühlen. Termin: Samstag, 16. Januar 2021 9.00–16.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 18/2021) Leitung: Dr. Dipl.-Psych. Johanna Graf, Komm. Leiterin psycho­ onkologischer Dienst, Anmeldung: Universitätsklinikum Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 50,– Euro Punkte: 8 Die Veranstaltung ist als Fortbildung zu „psychoonkologischen Fragestellungen“ im DMP Brustkrebs bei der KVAnmeldung: BW anerkannt. Anmeldung:

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80-Stunden-Kurs „Psychosomatische Grundversorgung“ nach dem Curriculum der Bundesärztekammer Der Kurs „Psychosomatische Grundversorgung“ soll mit dem Fokus auf patientenzentrierte Kommunikation und der Gestaltung einer als positiv empfundenen Patient-Arzt-Beziehung die in Aus- und Weiterbildung erworbenen Kompetenzen in den Grundlagen der Psychodiagnostik, der Gesprächsführung und der Kooperation im psychotherapeutischen Versorgungs­ system vertiefen. Die Vermittlung der definierten Kompetenzen erfolgt mit aus­ gewogenen Anteilen von Theorie, Fallbeispielen, Übungen sowie patientenzentrierter Selbst­ erfahrung in Balint-Gruppen. Ziel des Kurses „Psychosomatische Grundversorgung“ ist es unter anderem, den teilnehmenden Arzt zu befähigen: –  eine kooperative und hilfreiche Patienten-Arzt-Beziehung aufzubauen, –  eigene Beratungs- und Behandlungsinterventionen durchzuführen, welche die Selbstkompetenz und Selbstwirksamkeit von Patienten fördern, –  die notwendige Fürsorge für die eigene Stabilität und Zufriedenheit zu betreiben. Der Kurs „Psychosomatische Grundversorgung“ entspricht der in der PsychotherapieVereinbarung § 5 Abs. 6 definierten Qualifikation, die als Voraussetzung für die Erbringung psychosomatischer Leistungen nachzuweisen ist. Dazu gehören die differenzialdiagnostische Klärung psychosomatischer Krankheitszustände und die verbale Intervention bei psychosomatischen Krankheitszuständen. Die Bezirksärztekammer Südwürttemberg führt in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universitätsklinik VI, Abt. für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie den Kurs „Psychosomatische Grundversorgung“ durch. Dieses Weiterbildungs­ angebot umfasst ein 20-Stunden Theorie-Modul, ein 30-Stunden

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Modul zur ärztlichen Gesprächsführung sowie 30 Stunden Balintgruppenarbeit. Termine: 1. Termin: Samstag, 16. Januar 2021 2. Termin: Freitag, 12. Februar 2021/ Samstag, 13. Februar 2021 3. Termin: Freitag, 26. März 2021/ Samstag, 27. März 2021 4. Termin: Freitag, 23. April 2021/ Samstag, 24. April 2021 5. Termin: Freitag, 25. Juni 2021/ Samstag, 26. Juni 2021 6. Termin: Samstag, 17. Juli 2021 (Anmeldungs-Nr. 44/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Stephan Zipfel, Ärztlicher Direktor, Medizinische Universitätsklinik VI, Abt. Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Tübingen Ort: Tagungsraum 1 und 2 im Gesundheitszentrum des UKT, Hoppe-Seyler-Str. 6, 72076 Tübingen 1104ab Gebühr: 1.050,– Euro Punkte: beantragt Anmeldung:

Kinderinfektiologie am Samstag – Aktuelles und Spezielles für den Kinderarzt COVID-19 führt es uns täglich vor Augen – Infektionskrankheiten haben trotz moderner Diagnostik und Therapie auch weiterhin eine enorme Bedeutung. Gerade in der ambulanten Pädiatrie nehmen infektiologische Krankheitsbilder einen breiten Raum ein. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft Pädiatrische Infektiologie (DGPI) und dem Comprehensive Infectious Disease Center Tübingen (CIDIC) haben wir für unser Seminar „Kinderinfektiologie am Samstag“ daher verschiedene praxisrelevante Themen aus der ganzen Breite der pädiatrischen Infektiologie zusammengestellt.

Im ersten Themenblock beleuchten wir aktuelle Entwicklungen zu Atemwegsinfektionen – natürlich zu SARS-CoV-2, aber auch zum Einsatz von Point-of-Care Tests und neuer infektiologischer Diagnostik, sowie allgemein zum Antibiotikaeinsatz in der ambulanten Pädiatrie. Im zweiten Themenblock wollen wir auf einige spezielle Konstellationen genauer eingehen. Hierzu gehören Tipps zur Behandlung rezidivierender Infektionen durch Parasiten und Würmer, aber auch spezielle Impfindikationen jenseits der STIKO Regelimpfungen sowie die infektiologische Versorgung von Flüchtlingen im Kindes- und Jugendalter. Programm: •  Welche Bedeutung haben Sars-Cov-2, Influenza und RSV in der kinderärztlichen Praxis? •  Sinnvoll oder sinnlos – Laborergebnisse in der Kinderinfektiologie Perspektivenwechsel: –  Sicht eines niedergelassenen Arztes –  Sicht des Klinikers –  Sicht des Mikrobiologen/ Virologen •  Antibiotika in der ambulanten Pädiatrie – wann, welche und wie lange? •  Rezidivierende Skabiesund Enterobius-Infektionen – was tun? •  Spezielle Impfindikationen jenseits der STIKO-Empfehlungen (inkl. Tipps zum Umgang mit Impfskeptikern?) •  Migranten Grundversorgung für Niedergelassene •  Fallbasiertes, interaktives Wissensquiz Termin: Samstag, 23. Januar 2021 1104ab 9.00–17.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 50/2021) Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Hanna Renk, Kinder- und Jugendärztin, Universitätsklinikum Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 50,– Euro Punkte: 7 Anmeldung:


Bekanntmachungen Erste ärztliche Hilfe bei Notfallpatienten – Allgemeine Grundlagen

Kommunikationstraining – In schwierigen Situationen das Richtige sagen

Zur Notfallbehandlung ist jeder approbierte Arzt verpflichtet, gleichgültig, welche Tätigkeit er ausübt, gleichgültig, ob er beamteter, angestellter oder niedergelassener Arzt ist. Auch Ärzte in Familienpause oder im Ruhestand trifft diese Verpflichtung zur Notfallbehandlung. Ausschlaggebend ist die Approbation als Arzt. Diese allgemeine Pflicht jedes approbierten Arztes zur Notfallbehandlung hat nichts mit dem organisierten Ärztlichen Notfalldienst an sprechstundenfreien Tagen und an Wochenenden zu tun. Die Verpflichtung zur Hilfeleistung ist eine gesetzliche und berufsrechtliche Pflicht des Arztes und hat in der Ethik des ärztlichen Berufes ihre Basis. Dieses Seminar fasst das erforderliche Grundwissen für die erste ärztliche Hilfe zusammen: Notfallanamnese, Basis-Check des Notfallpatienten, Rettungs1104ab kette, Lagerungsarten, Therapieschema bei Reanimation, Eigenschutz, Priorität der Maßnahmen, Ausstattung der Arzttasche, Notfallmedikamente. Termin: Samstag, 30. Januar 2021 9.00–13.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 33/2020) Leitung: Dr. med. Christian Milz, Facharzt für Innere Medizin, Notfallmedizin, leitender Notarzt, Leutkirch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 35,– Euro inkl. Skripte, Verpflegung und Getränke Punkte: 5 Anmeldung:

Ungefähr 200.000 Gespräche führt ein Arzt im Laufe seines Berufslebens. Dies verdeutlicht, wie wichtig eine gelingende Gesprächsführung für eine stabile Patient-Arzt-Beziehung ist, denn je besser der Arzt auf den Patienten eingehen und sich in sein Gegenüber hinein­ versetzen kann, desto größer wird der Therapieerfolg und die daraus resultierende Compliance des Patienten. Dabei steht nicht nur die verbale Kommunikation im Vordergrund, sondern jene der intuitiven oder nonverbalen Kommunikation, mittels Mimik, Körpersprache, Gestik, Sprach­ melodie und Sprachbilder. Diese Erkenntnis erscheint im Praxis­ alltag als selbstverständlich, es ist jedoch äußerst bedeutsam sich immer wieder ihrer Grundmaxime zu vergegenwärtigen, vor allem in schwierigen ArztPatienten-Gesprächssituationen, in einer hochmodernen, technisierten, evidenzbasierten Medizin. Hauptsächlich das subjektive Erleben des Patienten entscheidet darüber, ob die Kommunikation zwischen Arzt und Patient gelingt oder entgleist. Wenn dies bereits im „normalen“ ärztlichen Gespräch zuweilen nicht leicht ist, wie verhält es sich dann erst in „schwierigen“ Gesprächssituationen, das heißt in schwierigen Situationen das Richtige zu sagen. Dieses Seminar behandelt sowohl den Umgang mit „schwierigen“ Gesprächssituationen als auch mit „schwierigen“ Patienten. Dabei sollen sowohl Grund­ komponenten einer zwischenmenschlichen Kommunikation als auch spezifische Grundlagen einer ärztlichen Gesprächs­ führung vermittelt werden, basierend auf den Grundmaximen der Authentizität, Akzeptanz und Empathie. Ebenfalls soll auf die eigenen Ressourcen im Umgang mit „schwierigen“ Patienten Bezug genommen werden, wie Sie sich in schwierigen Gesprächs­ situationen stabilisieren können.

Für den Praxisbezug werden interaktive Sequenzen angeboten Anmeldung: und durchgeführt (in Form von Kleingruppenarbeiten, „Unternehmensdrama“, Aufstellungen, etc.). Termin: Samstag, 6. Februar 2021 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 48/2021) Leitung: ChristinaAnmeldung: Zeep, Diplom-Psychologin, Mitarbeiterin der Sektion für Suchtmedizin und Sucht­ forschung, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 120,– Euro Anmeldung: Punkte: 10 Anmeldung:

Allgemeinmedizin Update 2021: Anmeldung: „Kopfschmerz-Schwindel-Rückenschmerzen – Häufige Krankheitsbilder in der Hausarztpraxis Die Diagnose und Therapie von Schmerzen gehören zu den wesentlichen ärztlichen Aufgaben, deren Bedeutung aufgrund der sich stetig ändernden gesellAnmeldung: schaftlichen und demographischen Gegebenheiten zunimmt und einem stetigen Wandel ausgesetzt ist. In diesem Seminar werden die Komplexität von Schmerzen und der sie beeinflussenden Faktoren – und hier speziell der Kopf- und Rückenschmerzen – von Experten praxisnah beleuchtet. Zum anderen werden die Behandlungsoptionen aus unterschiedlicher Sicht vorgestellt und mit Ihnen diskutiert. Die Themen des Seminars umfassen: •  Häufige Kopfschmerzformen und Möglichkeiten der Therapie – mit oder ohne Medikamente •  Degenerative Wirbelsäulen­ erkrankungen: Wie diagnos­ tizieren und Ressourcen orientiert therapieren? •  Schwindel verstehen: Relevante Schwindelsyndrome und praxistaugliche Therapie

•  Erkrankungen der Schulter: Einfache und praktische Untersuchung und Diagnosestellung Anmeldung: •  Osteoporose: Als Volkserkrankung weiter unterschätzt. Grundlagen und Spezielles für den Alltag •  Schmerztherapie •  Physiotherapie: Tests und Übungen für die Wirbelsäule Diese Seminarreihe richtet sich sowohl an interessierte und langAnmeldung: jährig tätige Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen, die die Seminare als Aktualisierungs­ fortbildung nutzen möchten, als auch an alle interessierten Ärztinnen und Ärzte in Vorbereitung auf ihre Facharztprüfung. Termin: Samstag, 13. Februar 2021 Anmeldung: 9.00–16.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 47/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Philip Kasten, Orthopädisch Chirurgisches Centrum Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 50, – Euro Anmeldung: Punkte: 8 Anmeldung:

40-Stunden-Kurs „Palliativmedizin“ nach der Weiterbildungsordnung (Warteliste!) Mit der am 1. Mai 2006 in Kraft getretenen Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg, wurde die Zusatzbezeichnung „Palliativ­ medizin“ eingeführt. Zum Erwerb dieser Zusatzbezeichnung ist unter anderem die Absolvierung eines 40-stündigen Kurses erforderlich, für welchen die Bundesärztekammer ein Curriculum festgelegt hat. Dieser Kurs ist auch ein Angebot an Ärztinnen und Ärzte, die ihr Fachwissen über Palliativmedizin erweitern und ihre Patienten im Rahmen der AAPV gem. § 87 Abs. 1b SGB V palliativ­ medizinisch versorgen möchten.

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Bekanntmachungen Termin: 11.–15. Februar 2021 (Do–Mo) (Anmeldungs-Nr. 2/2021) Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul Lechler Krankenhaus, Oberärztin Palliativstation, Ärztl. Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin, Akupunktur Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 490,– Euro Punkte: 40

Fallseminare „Palliativmedizin“ In der Palliativmedizin geht es um die ganzheitliche Behandlung von Menschen mit einer unheilbaren, fortschreitenden Erkrankung und begrenzter Lebenserwartung. Mit der Weiterbildungsordnung 2006 der Landesärztekammer Baden-Württemberg wurde die Zusatzbezeichnung „Palliativ­ medizin“ eingeführt. Zu ihrem Erwerb ist unter anderem das Absolvieren eines Grundkurses (40 Unterrichtseinheiten) sowie eine 12-monatige stationäre Tätigkeit bei einem Weiterbildungsbefugten oder 120 Unterrichtseinheiten (UE) im Rahmen von Fallseminaren inkl. Super­ vision erforderlich. Für Ärzte, die sich für den Besuch von Fallseminaren entschieden haben, werden die dafür notwendigen Module I bis III mit jeweils 40 UE angeboten. Diese Module sind nach dem Curriculum der Bundesärztek­ ammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. strukturiert. Modul I (40 UE): Der schwer­ kranke, sterbende Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team •  Kommunikation, psychosoziale Aspekte, soziales Umfeld, Symptomkontrolle Modul II (40 UE): Der indivi­ duelle Prozess des Sterbens im gesellschaftlichen Kontext •  Ethik, Trauer, S ymptomkontrolle

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Modul III (40 UE): Professionelles Handeln in der Palliativmedizin •  Bearbeitung komplexer Fragestellungen aus dem palliativmedizinischen Arbeitsfeld anhand von Fallbeispielen Termine: Modul I: 26.–29. Juni 2021 (Sa–Di) Modul II: 30. Juni–3. Juli 2021 (Mi–Sa) (Anmeldungsnummer 5/2021) Modul I: 23.–26. Oktober 2021 (Sa–Di) Modul II: 27.–30. Oktober 2021 (Mi–Sa) (Anmeldungsnummer 7/2021) Gebühr Module I und II zusammen: 980,– Euro Modul III: 24.–27. März 2021 (Mi–Sa) (Anmeldungsnummer4/2021) Modul III: 15.–18. September 2021 (Mi–Sa) (Anmeldungsnummer 6/2021) Modul III: 17.–20. November 2021 (Mi–Sa) (Anmeldungsnummer 85/2021) Gebühr Modul III: 490,– Euro Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul Lechler Krankenhaus, Oberärztin Palliativstation, Ärztl. Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin, Akupunktur Teilnehmerzahl: je 12 Personen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Punkte: je Modul 40 Anmeldung:

Allerdings stellen sie für Schwangere und junge Mütter eine zusätzliche Herausforderung dar und sind als Risikofaktoren für das Kindeswohl bekannt. Ohne adäquate Behandlung können peripartale psychische Erkrankungen schwere Folgen für die Mutter selbst, die Mutter-KindBeziehung bis hin zur Kindeswohlgefährdung und für die Partnerschaft haben. Ziel des Kurses ist es Gynäkologen, Hebammen sowie Haus-, Allgemein- und Kinderärzte als die primären Ansprechpartner betroffener Frauen in der Peripartalperiode 1104ab für charakte­ ristische Störungsbilder und deren Therapiemöglichkeiten zu sensibilisieren. Anhand praxisnaher Empfehlungen werden diagnostische und therapeutische Handlungskompetenzen für den klinischen Alltag vermittelt, um die betroffenen Frauen zu unterstützen und ggf. zu motivieren, psychiatrisch-psychotherapeutische Frühinterventionen und Unterstützungsangebote der Jugendhilfe in Anspruch zu nehmen. Termin: Samstag, 6. März 2021 9.00–14.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 49/2021) Leitung: Dr. Pascale Britsch, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Ulm Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 35,– Euro Punkte: 6 Anmeldung:

Peripartale psychische Erkrankungen (PPE) – Risiko für Mutter und Kind

Suchtmedizinische Grundversorgung

Psychische Erkrankungen rund um die Schwangerschaft, Geburt und das Wochenbett werden in unserer Gesellschaft tabuisiert, verschwiegen und oft nicht wahrgenommen.

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Seminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Suchtmedizin (50 h) gemäß (Muster-) Kursbuch Suchtmedizinische Grundversorgung der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer BadenWürttemberg (WBO 2020) Die Zusatzweiterbildung Suchtmedizinische Grundversorgung umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Rehabilitation von Krank-

heitsbildern im Zusammenhang mit dem schädlichen Gebrauch suchterzeugender Stoffe und nicht-stoffgebundener Sucht­ erkrankungen. Die Themenschwerpunkte umfassen: –  Ätiologie von Suchtkrankheiten und deren Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Rehabilitation –  Pharmakologie suchterzeugender Stoffe: •  Entzugs- und Substitutionsbehandlung •  Kriseninterventionen •  Erkennung psychiatrischer und somatischer Erkrankungen im Zusammenhang mit Suchterkrankungen und Indikationsstellung zur weiterführenden Behandlung Neben den genannten Theorie­ inhalten werden Schwerpunkte in der Praxisarbeit, motivierenden Gesprächsführung, auf dem Erwerb von Fertigkeiten in der Motivationsbehandlung sowie in Themenbereichen wie nicht-stoffgebundene Abhängigkeiten und Tabakabhängigkeit vermittelt. Zielgruppe sind alle Fachärzte im ambulanten und stationären Bereich sowie Weiterbildungs­ assistenten mit Interessens­ gebieten im Bereich der Suchtmedizin. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Sucht­ medizinische Grundversorgung in Baden-Württemberg sind: •  Facharztanerkennung •  50 Stunden Kurs-Weiterbildung •  Abschließende Prüfung b ei der Ärztekammer Termin: 22.–26. März 2021 (Sa–Fr) (Anmeldungs-Nr. 39/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Calwer Str. 14, 72076 Tübingen Gebühr: 850,– Euro (inkl. Skripten und Verpflegung) Punkte: 50


Impressum Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis •  individuell •  nach Absprache Dr. med. Karl-Otto Walz, Neue Str. 72, 89073 Ulm

Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis (Ravensburg, Friedrichshafen) •  individuell •  nach Absprache Dr. med. Christian Milz, Ottmannshofer Str. 44, 88299 Leutkirch

Fortbildungs-CD-ROM „Palliativmedizin“ Ärztinnen und Ärzte dürfen frei entscheiden, in welcher Fortbildungskategorie sie ihre Fortbildung absolvieren und CME-Punkte sammeln möchten. Mithilfe der von der Bezirksärztekammer Südwürttemberg entwickelten Fortbildungs-CDROM „Palliativmedizin“ können 10 Fortbildungspunkte erworben werden. Der Preis pro CD-ROM beträgt 39,– Euro.

Fortbildungs-Doppel-DVD „Internet- und PC-Spielsucht – Risiko ohne Altersbeschränkung?“ Am 29. 09. 2010 hatte die Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie Tübingen eine Fortbildungsveranstaltung mit dem Thema „Internet- und PC-Spielsucht – Risiko ohne Altersbeschränkung?“ durchgeführt. In den Beiträgen wurden ein Spiel exemplarisch beschrieben, die Spielsucht aus der Sicht betroffener Eltern und des Kinderund Jugendpsychiaters dargestellt, Aspekte von PC-Spiel und Gewalt aufgezeigt, die ambulante Therapie von PC-Spielsucht erläutert und die Möglichkeiten der Suchtprävention benannt.

Diese Veranstaltung wurde in Bild und Ton aufgezeichnet und in einer Fortbildungs-DoppelDVD verarbeitet. Bei richtiger Beantwortung von 70 Prozent der beiliegenden Fragen, die sich auf die Beiträge beziehen, können vier Fortbildungspunkte erworben werden. Der Preis pro Doppel-DVD beträgt 34,50 Euro.

Fortbildungs-Doppel-DVD „… was Ärzte und Patienten schon immer über Organspende wissen wollten“ Zu der kontrovers diskutierten Problematik der seit Jahren zurückgehenden Organspenden in Deutschland und BadenWürttemberg bietet die Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg eine Fortbildungs-Doppel-DVD an. Sie enthält die Aufzeichnung einer Fortbildung, die in Zusammenarbeit mit der Universitäts­ klinik für Allgemeine, Viszeralund Transplantationschirurgie Tübingen durchgeführt wurde. Die Beiträge befassen sich mit dem komplexen Prozess der Organspende, den Allokations­ kriterien von Notfall- und Warteliste, den sehr unterschiedlichen Zeitfenstern für die Transplanta­ tion der Organe, dem Ablauf bzw. der Logistik der notwendigen Kontrollen, den rechtlichen Rahmenbedingungen und den finanziellen Aspekten der GKV. Bei richtiger Beantwortung von 70 Prozent der beiliegenden Fragen, die sich auf die Beiträge beziehen, können sechs Fortbildungspunkte erworben werden. Der Preis pro Doppel-DVD beträgt 34,50 Euro. Auskunft/Anmeldung: Akademie für Ärztliche Fortbildung bei der Bezirksärztekammer Südwürttemberg, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen, Telefon (0 71 21) 9 17-24 15 oder -24 16, Fax (0 71 21) 9 17-24 00, E-Mail: fortbildung@baek-sw.de

Hinweis:

Die Änderung der Zustelladresse für das ÄBW ist bitte ­ausschließlich an die zuständige Bezirks­ärztekammer zu melden. Weitere Informationen: www.ärzteblatt-bw.de

Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-Württemberg (KWBW) Im Neuenheimer Feld 130.3 69120 Heidelberg Telefon (0 62 21) 56-71 75 kwbw.AMED@med.uni-heidelberg.de

weiterbildung-allgemeinmedizin.de

Angebot für Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin. Einstieg jederzeit möglich. Ziel: Das Weiterbildungsprogramm KWBW Verbundweiterbildungplus bietet ein kontinuierliches und strukturiertes Seminar- und Mentoring-Programm in persönlicher Atmosphäre mit Möglichkeit zum regionalen Austausch und Netzwerken. Kursinhalte: Unser industrieunabhängiges Seminarprogramm beinhaltet hausärztliche Themen wie •  Das schmerzende Ohr •  Hauterkrankungen •  Orthopädische Untersuchungstechniken •  Pädiatrie •  Praxisorganisation und Abrechnung •  Wundmanagement •  u. v. m. Alle Termine 2020 auf: www.kwbw.de

Herausgeber: Landesärztekammer Baden-Württemberg und Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Herausgebergremium: Dr. med. Wolfgang Miller (Vorsitzender), Dr. med. Norbert Metke (stellv. Vorsitzender), Dr. med. Klaus Baier (Rechnungsführer), Dr. med. Frank-Dieter Braun, Dr. med. Johannes Fechner, Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Prof. Dr. med. Christof Hofele, Dr. med. Anne Gräfin Vitzthum, Prof. Dr. med. Marko Wilke Verantwortlicher Chefredakteur: Dr. med. Oliver Erens (OE) Anschrift Redaktion: Jahnstraße 38 A, 70597 Stuttgart Postfach 70 03 61, 70573 Stuttgart Telefon +49 (0) 711 / 7 69 89-45 aebw@aebw.de Verlag und Auftragsmanagement: Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG Forststraße 131, 70193 Stuttgart Postfach 10 17 42, 70015 Stuttgart Anzeigenleitung: Axel Hollenbach Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 27 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 hollenbach@gentner.de Auftrags-Management: Melanie Schweigler (Leitung) Telefon +49 (0) 711 / 6 367 2-8 62 schweigler@gentner.de Rudolf Beck Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 61 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 beck@gentner.de Gesamtleitung Media Sales: Oliver Scheel (verantwortlich) Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 37 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 scheel@gentner.de Z. Zt. ist Anzeigenpreisliste Nr. 63 vom 1. 1. 2020 gültig. Layout und Gestaltung: GreenTomato GmbH, Stuttgart Druck: Vogel Druck und Medienservice GmbH, Höchberg Internet: www.ärzteblatt-bw.de Bezugspreise: Inland: jährlich 112,90 € zzgl. Versand­kosten 21,00 € (inkl. der ­jeweils gül­t igen MwSt.). EU-Länder-­E mpfänger mit UST-ID-Nr. und Ausland: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € EU-Länder ohne UST-ID-Nr.: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € zzgl. MwSt. (Export- oder Importland). Einzelheft: 15,00 € zzgl. Versandkosten. Bei Neubestellungen gelten die zum Zeitpunkt des Bestell­ eingangs gültigen Bezugspreise. Durch den Kammerbeitrag ist der Bezugspreis für Mitglieder der Landesärztekammer Baden-Württemberg abgegolten. Bezugsbedingungen: Bestellungen sind jederzeit beim Leserservice oder bei Buchhandlungen im In- und Ausland möglich. Abonnements ver­längern sich um ein Jahr, wenn sie nicht schriftlich mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Bezugsjahres beim Leserservice gekündigt werden. Die Abonnementpreise werden im Voraus in Rechnung gestellt oder bei Teilnahme am Lastschriftverfahren bei den ­Kreditinstituten abgebucht. Redaktionsschluss für redaktionelle Beiträge ist jeweils der 15. des vorangehenden Monats. Mit Namen und S­ ignum des Verfassers gezeichnete Artikel entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Schriftleitung. Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernehmen Schriftleitung und Verlag keine Haftung. Bei Ein­s endungen an die Schriftleitung wird das Einverständnis zur vollen oder auszugsweisen Veröffent­lichung vor­a usgesetzt. Die Redaktion behält sich Kürzungen von Leserbriefen vor. Die systematische Ordnung der Zeitschrift sowie alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit der Annahme eines Beitrages zur Veröffentlichung erwirbt der Verlag vom Autor umfassende Nutzungsrechte in inhaltlich unbeschränkter und ausschließlicher Form, insbesondere Rechte zur weiteren Vervielfältigung und Verbreitung zu gewerblichen Zwecken mithilfe mechanischer, digitaler oder anderer Verfahren. Bis auf Widerruf (socialmedia@gentner.de) gilt dies auch für die Verwendung von Bildern, Graphiken sowie audiovisueller Werke in den Social Media-Kanälen Facebook, Twitter, Google+ und YouTube. Kein Teil dieser Zeitschrift darf außerhalb der engen Grenzen urheberrechtlicher Ausnahmebestimmungen ohne schriftliche Einwilligung des Verlages in irgendeiner Form – durch Foto­ kopie, Mikrofilm oder andere Verfahren – reproduziert oder in eine von Maschinen, insbesondere von Datenverarbeitungsanlagen verwendbare Sprache übertragen werden. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen u. dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen ohne Weiteres von jedermann benutzt werden dürfen; oft handelt es sich um gesetzlich geschützte eingetragene Warenzeichen, auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind. Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr jeweils zur Monatsmitte ISSN 0720-3489


STELLENANGEBOTE

WIR suchen Assistenzärzte, die im LEBEN noch einiges vorhaben und in der GESUNDHEIT den nächsten Karriereschritt machen wollen.

ARBEITSMEDIZINER/BETRIEBSMEDIZINER (M/W/D) ODER ÄRZTE FÜR DIE WEITERBILDUNG (M/W/D) ZUM FACHARZT FÜR ARBEITSMEDIZIN

VOLL- ODER TEILZEIT AN DEN STANDORTEN (u. a. EPPELHEIM | GÖPPINGEN | HEIDELBERG | HEILBRONN | KARLSRUHE | LÖRRACH | OFFENBURG) Starten Sie mit uns durch in eine gesunde Zukunft! Wir sind Vordenker, Marktführer und europaweit mit über 4.500 Fachkräften in der Arbeitsmedizin, in der Arbeitssicherheit und im Gesundheitsmanagement im Einsatz. Mit einem jährlichen Wachstum von über 200 Mitarbeitenden unterstützen und beraten wir unsere Kunden bei der Gestaltung gesunder und sicherer Arbeitsplätze. Unser Antrieb: Wir fördern und leben Gesundheit – auf allen Ebenen. WIR BIETEN MEHR Vielfältige und erfüllende Aufgaben Ausgezeichnete Aufstiegschancen Work-Life-Balance mit flexiblen Arbeitszeiten Finanzierte Weiterbildungsmaßnahmen Attraktive Vergütung und Benefits

IHR PROFIL ALS GESUNDHEITSEXPERTE Ärztinnen und Ärzten mit 24-monatiger Erfahrung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung (Innere und Allgemeinmedizin, Anästhesie, Augenheilkunde, HNO, Psychosomatik uvm.), Fachärzten für Arbeitsmedizin und Ärzten mit der Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin bieten wir einen Einstieg in ein expandierendes Unternehmen Professionelles Auftreten, Kommunikationsstärke und Freude an der Beratung Teamfähigkeit

LEBEN UND ARBEITEN Beratung von Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen in allen Fragen rund um Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz Durchführung von Vorsorgeuntersuchungen Konzeption und Durchführung von Schulungen

INTERESSIERT? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe der Kennziffer ÄBBW, Ihrer Gehaltsvorstellungen und des frühestmöglichen Eintrittstermins, gerne auch per E-Mail an arztbewerbungen@bad-gmbh.de

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JETZT BEWERBEN! wir-leben-gesundheit.com

Sicher arbeiten. Gesund leben.

ONKOLOGIE ENDOSKOPIE

Für unser endoskopisches Team unserer gastroenterologischen/ onkologischen Gemeinschaftspraxis suchen wir zum 01.04.2021 oder nach Absprache einen

DREILÄNDERECK

Gastroenterologen (m/w/d, 80-100%) Wir bieten Ihnen ein professionelles Arbeitsumfeld mit einer hochmodernen Ausstattung und einem motivierten, erfahrenen und eingespielten Team. Eine Betreuung von onkologischen Patienten ist gerne möglich.

B·A·D GmbH – Personalentwicklung und Recruiting Herr Düsing, Tel.: 0228 - 40072-184 Herbert-Rabius-Straße 1, 53225 Bonn www.bad-gmbh.de/karriere

Prof. Dr. Richard Fischer Dr. Jan Knoblich Röntgenstraße 10, 79539 Lörrach Tel. 07621-579157-0

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Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen!

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sucht fachärztl. Verstärkung, zunächst Anstellung o. Vertretung in TZ, alle Modelle denkbar. Schwerpunkt: PND, DEGUM II Assoziation mit amb. OP-Zentrum für operativ interressierte Kolleg*in E-Mail: StuttgartGyn@gmail.com AUGEN Facharzt (m/w/d) für Region Alpenland (Allgäu). Im Team oder eigenständig. TZ möglich. Bewerbung bitte an bewerbung@ augenklinik-kempten.de

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Infos unter Telefon 0711 124-45019

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STELLENANGEBOTE Gemeinschaftspraxis mit Dialyse in Radolfzell am Bodensee sucht in VZ zum 01.01.22 einen

Nephrologen (m/w/d) Wir sind eine große, moderne internistische Gemeinschaftspraxis mit den Schwerpunkten Gastroenterologie, Kardiologie und Nephrologie. Als Verstärkung in unserem Team umfasst Ihre Tätigkeit die Diagnostik und Therapie von Nierenerkrankungen, Transplantationsvorbereitung und -nachsorge sowie die Durchführung ambulanter Dialysebehandlungen.

ab sofort in Voll- oder Teilzeit, unbefristet an den Standorten Heilbronn und Schwäbisch Hall Mit 1.300 Mitarbeitern, darunter Ärzte, Ingenieure, Psychologen, Sozialpädagogen, Organisationsberater und Servicemitarbeiter, ist die ias-Gruppe seit mehr als 40 Jahren Experte, wenn es darum geht, Gesundheit, Sicherheit und Wohlbefinden von Arbeitnehmern zu fördern. Das gilt auch innerhalb unserer eigenen Reihen. Deshalb finden Sie bei uns familienfreundliche Arbeitszeitmodelle, individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten und ein faires Miteinander. Kommen Sie dazu!

Ihre Aufgabenschwerpunkte

Ihre Perspektiven

— Als Arbeitsmediziner (m/w/d) bei der ias Aktiengesellschaft sind Sie überwiegend präventiv tätig

— Moderne Arbeits- und Verkehrsmedizin mit vielseitigen Aufgaben bei der Betreuung von Kunden verschiedenster Branchen und Unternehmensgrößen

— Sie führen Untersuchungen von Mitarbeitern in unserem arbeitsmedizinischen Zentrum durch und beraten zusätzlich im Außendienst Ihre Kunden umfassend zu arbeitsmedizinischen Fragestellungen sowie in der Betrieblichen Gesundheitsförderung und der Prävention

— Unbefristeter Arbeitsvertrag

— Dabei arbeiten Sie mit einem interdisziplinären Expertenteam bestehend aus Arbeitspsychologen, Sicherheitsingenieuren, BGM-Beratern und weiteren Professionen zusammen

— Teil- oder Vollzeit ohne Wochenend- und Schichtdienste — 30 Tage Urlaub (bei Vollzeit) — Gründliche Einarbeitung und kollegiales Umfeld — Vernetzte Zusammenarbeit mit erfahrenen Kollegen aus den Fachgebieten Arbeitssicherheit, Psychologie, Betriebliche Sozialberatung und Unternehmensberatung — Zahlreiche interne und externe Weiterbildungsmöglichkeiten (z.B. Fachlaufbahn für Ärzte m/w/d), Förderung des fachlichen und interdisziplinären Austauschs

Ihr Profil

— Sozialleistungen und Angebote zur Gesundheitsförderung

— Sie sind Facharzt (m/w/d) für Arbeitsmedizin oder tragen die Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin

— Corporate Benefits

— Alternativ bringen Sie für die Weiterbildung im Fach Arbeitsmedizin 24 Monate Erfahrung in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung bzw. je nach Ärztekammer in der Inneren oder Allgemeinmedizin mit — Sie besitzen ein gutes Zeitmanagement, um Ihre Termine im Team und mit unseren Kunden zu koordinieren

Kontakt und Bewerbung Fragen zu Ihrer zukünftigen Position beantworten Ihnen gern unsere Personalreferenten Recruiting: Sibylle Stelljes und Dominik Tascioglu unter Tel. 0721 / 8204-151 oder unter karriere@ias-gruppe.de Wir freuen uns über Bewerbungen unabhängig von Alter, Geschlecht, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderungen, sexueller Identität oder sonstigen schutzwürdigen Merkmalen.

Werden Sie Teil unseres Teams und bewerben Sie sich unter: www.ias-gruppe.de/Karriere

iStock | AJ Watt

Facharzt für Arbeitsmedizin / Arzt in Weiterbildung (m/w/d)

Nehmen Sie gerne direkt mit uns Kontakt auf: dr.o.gleichauf@internistenradolfzell.de

FA/FÄ Allg./Innere Med. in VZ/TZ für moderne Praxis mit breitem Spektrum in Rutesheim, Kreis BB gesucht. Kontakt: praxis-burmann@ t-online.de Dozent gesucht Arzt/Ärztin gesucht für med. Unterricht in einer Heilpraktikerschule in Stuttgart. - Honorar auf selbständiger Basis Infos: 0172 7233936

Kardiologen (m/w/d) 25 % – 100 % für unser MVZ gesucht. Nichtinvasive Tätigkeit. Geregelte Arbeitszeiten, kein KV-Notdienst, freundliches und engagiertes Team. Cor|On|Med MVZ Dr. Jesse und Dr. Ulshöfer, 71636 Ludwigsburg Ihre Bewerbung senden Sie bitte an: jobs@coronmed.de

Karlsruhe / Ettlingen / Rastatt Wir bieten FA / WBA (m, w, d) Innere Medizin, Allgemeinmedizin oder Diabetologie flexible und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle im Ärzteteam. in Teil- oder Vollzeit. admin@patricia-kappler.de FA/FÄ f. Allgemeinmed./Innere Med. in TZ ab 1. 1. 2021 für HA-Praxis Raum MA/HD gesucht. Keine Dienste. Mobil: (01 74) 4 21 26 37

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STELLENANGEBOTE VINZENZ VON PAUL

HOSPITAL gGMBH Klinik: 467 Betten Tageskliniken: 93 Plätze Krankenpflegeschule: 60 Plätze Gemeindepsychiatrischer Verbund Luisenheim: 243 Heimplätze Psychiatrische Institutsambulanzen Spital Rottweil: 100 Plätze

Die Vinzenz von Paul Hospital gGmbH ist eine modern und bedarfsgerecht ausgestattete, überregional renommierte Fachklinik mit einer mehr als 120-jährigen Tradition, welche sich gleichzeitig eine Offenheit für Impulse bewahrt hat. Sie gewährleistet mit einem hohen Standard die psychiatrische, psychosomatische und neurologische Versorgung eines großen Einzugsgebietes (ca. 600.000 EW) in einer landschaftlich reizvollen und kulturell vielfältigen Region Süddeutschlands. Wir werden unsere Leitungsstruktur erweitern und suchen dafür einen Leitenden Arzt (m/w/d) für die Zentrale Aufnahme (ZAM)

Ltd. Arzt / Facharzt (m/w/d) idealerweise mit psychiatrischem Schwerpunkt

Assistenzarzt (w/m/d) für unser Institut für Radiologie und Nuklearmedizin Sie bringen mit: > Ihnen sind die Vorteile des gelebten Teamgeistes wichtig > Sie bringen Begeisterung für das Fach für Radiologie und Nuklearmedizin mit und sind bereit sich in einem ausgeglichenen Zusammenspiel aus Forderung und Förderung aktiv einzubringen > Im Idealfall haben Sie bereits Vorerfahrung in der Radiologie Unsere Besonderheiten: > Wir bieten alle in unserem Gebiet möglichen Weiterbildungen in vollem Umfang an: Radiologie, Kinderradiologie, Neuroradiologie (ab 01.01.2021), Zusatzbezeichnung Nuklearmedizin inklusive PET-CT > Wir besitzen eine umfassende, voll digitalisierte, moderne und laufend aktualisierte Geräteausstattung > Wir unterstützen Sie bei einer Weiterbildung in Mindestzeit nach festgelegtem Curriculum und bei Interesse auch bei wissenschaftlicher Tätigkeit wie z. B. einer Promotion Ihre Tätigkeitsschwerpunkte: > In Abhängigkeit Ihres Weiterbildungsstands beginnen Sie Ihr Curriculum oder steigen in dieses an entsprechender Stelle ein > Sie beteiligen sich an den Bereitschaftsdiensten des Instituts Interesse geweckt? Für nähere Informationen steht Ihnen Direktor des Instituts, Prof. Dr. Dr. Wirth, unter Tel. 07721 93-2801 gerne zur Verfügung. Weitere Informationen zu uns als Arbeitgeber finden Sie hier. Wir freuen uns auf Sie!

Weiterbildung Kardiologie

TOP

N AT I O N A L E S K R A N K E N H AU S

2020 DEUTSCHLANDS GRÖSSTER KRANKENHAUSVERGLEICH FOCUS–GESUNDHEIT 08 | 2019

Amb. WB-Stelle Kardiologie ab 1.1.2021 zu besetzten, breites Spektrum kons. u. inv., viel Funktionsdiagnostik, WB-Erm. 36 Mo. TZ/18 Mo. VZ, auch in Kooperation/ Rotation mit einer Klinik möglich. Herzzentrum Landau, mail@drpollert-herzzentrum.de

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ROTTENMÜNSTER

Zentren für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatische Medizin, Abhängigkeitserkrankungen, Altersmedizin, Neurologie Schwenninger Straße 55, 78628 Rottweil Telefon 0741 241-0, FAX -2265, Internet: www.VvPH.de

www.stelleninserate.de

Wir suchen einen

In der Zentralen Aufnahme werden jährlich über 5.000 stationäre Patienten aller Fachbereiche versorgt. Ihre Aufgaben: • Leitung der Zentralen Aufnahme (ZAM) mit dem Ziel einer qualitativ hochwertigen ärztlichen Versorgung unserer Patienten in der präklinischen/ klinischen Phase des Behandlungsprozesses; • Zentrale Schnittstellenfunktion mit den primär an der Notfallversorgung beteiligten Fachabteilungen sowie eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten, ebenso die Teilnahme am oberärztlichen Hintergrunddienst; • Definition und kontinuierliche Weiterentwicklung der aufbau- und ablauforganisatorischen Abteilungsstrukturen und -prozesse mit entsprechenden Gestaltungsmöglichkeiten; • Aufsicht, Führung und fachliche Anleitung des unterstellten administrativen, pflegerischen Personals sowie der Assistenzärzte/innen. Ihr Profil: • Interesse an einer vertrauensvollen Position mit umfassendem Gestaltungspotential, Weisungs- und Handlungskompetenz; • Führungspersönlichkeit, die fortschrittliche und zukunftsweisende Konzepte entwickelt und umsetzt; • Ausgeprägtes Organisationsgeschick, prozessorientiertes Vorgehen und wertschätzende Kommunikation. Unser Haus zeichnet sich durch eine vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre sowie einen wertschätzenden und offenen Umgang miteinander aus. Die Vergütung richtet sich nach AVR-Caritas (vergleichbar mit TVöD-VKA/ Ärzte). Zusätzlich besteht eine überwiegend vom Arbeitgeber finanzierte betriebliche Altersversorgung bei der ZVK-KVBW. Als Einrichtung in katholischer Trägerschaft wünschen wir uns, dass Sie sich mit unserem sozialen Auftrag und dem christlichen Menschenbild unseres Hauses identifizieren können. Für weitere Auskünfte und ausführliche Informationen steht Ihnen Herr Dr. med. Ales Svetlik, Chefarzt Abhängigkeitserkrankungen (Sekretariat Tel. + 49 741 241-2406), gerne zur Verfügung. Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte an Herrn Thorsten Beuter, Personalleiter, per E-Mail an: Bewerbungen@VvPH.de. Seien Sie uns herzlich willkommen. Weitere interessante Informationen über unsere Einrichtung und zu unseren Leistungen finden Sie auf unserer Homepage: www.VvPH.de.


STELLENANGEBOTE

MINISTERIUM FÜR SOZIALES UND INTEGRATION

Baden-Württemberg stärkt den Öffentlichen Gesundheitsdienst Im Geschäftsbereich des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg sind bei Gesundheitsämtern in den Landratsämtern zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristete und befristete Vollzeit- und Teilzeitstellen für

Ärztinnen und Ärzte (w/m/d) zu besetzen. Die detaillierte Stellenausschreibung mit einer Übersicht der verfügbaren Stellen finden Sie unter: www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/stellenangebote. Bewerbungen werden bis zum 4. Dezember 2020 an folgende Adresse erbeten: Ministerium für Soziales und Integration, Baden-Württemberg, Else- Josenhans-Straße 6, 70713 Stuttgart oder oegdPersonal@sm.bwl.de Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren erhalten Sie bei Frau Körner (Tel.: 0711 123- 3578) und Frau Kirkici (Tel.: 0711 123-3588).

seit 2006

Die Kompetenz der Ärzte und Therapeuten in Kombination mit der wunderbaren Umgebung ist etwas Besonderes Dr. med. Thomas Thürauf, Chefarzt

Bereitschaftsdienst-Ärzte für Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste (w/m/d) Für weitgehend sehr ruhige Präsenzdienste suchen wir für unsere Klinik Korbmattfelsenhof in Baden-Baden Bereitschaftsdienst-Ärzte für Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste (w/m/d) Auf eine erste Kontaktaufnahme freut sich unser Chefarzt Herr Dr. Thomas Thürauf unter t.thuerauf@cts-reha-bw.de. Ihre Bewerbung senden Sie unter Angabe der Kennziffer 20077 an: cts Rehakliniken Baden-Württemberg GmbH, Fachbereich Personal, Fremersbergstr 115, 76530 Baden-Baden

Stellenangebot der Landeshauptstadt Stuttgart Wir suchen für unser Gesundheitsamt eine

Ärztliche Leitung des Sachgebietes Amtsärztlicher Dienst (m/w/d) Die Stelle (Vollzeit, unbefristet) ist mit Besoldungsgruppe A15 / Entgeltgruppe 15 TVöD bewertet (zzgl. einer unbefristeten Arbeitsmarktzulage von 20 % in der Stufe 2 der jeweiligen Entgeltgruppe) und baldmöglichst zu besetzen. Für weitere fachliche Auskünfte steht Ihnen Frau Dr. Bühler, Telefon 0711 216-59327 und für personalwirtschaftliche Fragen steht Ihnen Herr Plesch, Telefon 0711 216-59305, gerne zur Verfügung. Kennzahl: 53/0044/2020 Bewerbungsfrist: 26. November 2020 Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Ausführliche Informationen sowie Einzelheiten zum Bewerbungsverfahren finden Sie unter

www.stuttgart.de/stellenangebote cts-reha-bw.de

facebook.com/ ctsKarriere

instagram.com/ arbeitsplatz_cts

Weiterbildungsstelle für Allgemeinmedizin Sportchirurgie - Unfallchirurgie/Notfallambulanz - Orthopädie SPORTCHIRURGIE HEIDELBERG in der ATOS Klinik Bewerbung an klonz@sportchirurgie-heidelberg.de

Sie (Arzt/Ärztin) wollten schon immer mal richtig segeln lernen? Weiterbildungsassistent/in zum FA für Allgemeinmedizin gesucht. Große hausärztlich-internistische BAG in Pfullendorf in der Nähe des schönen Bodensees sucht Verstärkung. Flexible Arbeitszeitmodelle / Fortbildungszeiten / Bodenseeschifferpatent inklusive. Gerne auch Quereinsteiger. www.praxis-pfullendorf.de Ansprechpartner: Dres. Daniel Hausch und Matthias Kienzle Mobil: 017660024876

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STELLENANGEBOTE VINZENZ VON PAUL

HOSPITAL gGMBH Klinik: 467 Betten Tageskliniken: 93 Plätze Krankenpflegeschule: 60 Plätze Gemeindepsychiatrischer Verbund Luisenheim: 243 Heimplätze Psychiatrische Institutsambulanzen Spital Rottweil: 100 Plätze

Die Vinzenz von Paul Hospital gGmbH ist eine modern und bedarfsgerecht ausgestattete, überregional renommierte Fachklinik mit einer mehr als 120-jährigen Tradition. Sie gewährleistet mit den Zentren für Allgemeinpsychiatrie und Psychotherapie, Altersmedizin und Abhängigkeitserkrankungen die psychiatrische Versorgung eines großen Einzugsgebietes (ca. 600.000 EW) in einer landschaftlich reizvollen und kulturell vielfältigen Region Süddeutschlands. Zur Unterstützung unseres Ärzteteams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen

OBERARZT (m/w/d)

für Psychiatrie und Psychotherapie

FACHARZT (m/w/d)

für Psychiatrie und Psychotherapie

ASSISTENZARZT (m/w/d)

in Weiterbildung für Psychiatrie und Psychotherapie

Recurion

Modernes MVZ der Hausärzte und Internisten Recurion hausärztliche Praxisgemeinschaft anModerne mehrere Standorten in Stuttgart und Umgebung Modernes MVZ der und an mehreren Orten inHausärzte Stuttgart undInternisten Umgebung sucht an mehrere Standortensucht in Stuttgart und Umgebung Medizinische Fachangestellte / Arzthelfer/-in sucht

Als besondere Qualitätsmerkmale unserer Klinik gelten u. a. • teamorientiertes, familienfreundliches Arbeitsumfeld; • großzügige Unterstützung bei der Fort- und Weiterbildung (u. a. Hospital-Akademie) unserer Ärztinnen und Ärzte; • umfangreiche regionale und überregionale Fortbildungsaktivitäten; • weitestgehende Entlastung von nichtärztlichen Tätigkeiten sowie gut planbare Arbeitszeiten. Außerdem zeichnet sich unser Haus durch eine vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre sowie einen wertschätzenden und offenen Umgang miteinander aus. Die Chefärzte sind zur vollen Weiterbildung in Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatischer Medizin und Neurologie ermächtigt. Weiterhin verfügt unser Haus über eine Basisweiterbildung im Gebiet der Inneren Medizin. Die Vergütung richtet sich nach AVR-Caritas (vergleichbar mit TVöD-VKA/ Ärzte). Zusätzlich besteht eine überwiegend vom Arbeitgeber finanzierte betriebliche Altersversorgung bei der ZVK-KVBW. Als Einrichtung in katholischer Trägerschaft wünschen wir uns, dass Sie sich mit unserem sozialen Auftrag und dem christlichen Menschenbild unseres Hauses identifizieren können. Für weitere Auskünfte und Informationen steht Ihnen Frau Dr. med. Anna Drews, Chefärztin der Abteilung Allgemeinpsychiatrie (Sekretariat Tel. +49 741 241-2211), gerne zur Verfügung. Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte an Herrn Thorsten Beuter, Personalleiter, per E-Mail an: Bewerbungen@VvPH.de. Seien Sie uns herzlich willkommen. Weitere interessante und ausführliche Informationen über unsere Einrichtung sowie zu unseren Leistungen finden Sie auf unserer Homepage: www.VvPH.de.

Medizinische Fachangestellte / Arzthelfer/-in Tel. 0172-715 bewerbung@recurion.net Tel. 017285 71529 85 29 / robix40@web.de Telefonist/-in Tel. 0172 715 85 29 / robix40@web.de

Im Zentrum von Mannheim gelegene neurologisch-psychiatrische Praxis sucht eine/n Fachärztin/-arzt für Psychiatrie (Psychotherapie) oder Ner­venärztin/-arzt zur Anstellung in Voll- oder Teilzeit, flexible, individuell angepasste Arbeitszeiten. Kontakt: praxis@neurologieimquadrat.de; Tel. 0621 86250421

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ROTTENMÜNSTER

Zentren für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatische Medizin, Abhängigkeitserkrankungen, Altersmedizin, Neurologie Schwenninger Straße 55, 78628 Rottweil Telefon 0741 241-0, FAX -2265, Internet: www.VvPH.de

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Fachärztin / Facharzt Kardiologie zur Anstellung sehr gute und flexible Konditionen auch in Teilzeit www.kardiologie-singen.de, dr.peterschlegelmilch@gmx.de


STELLENANGEBOTE

Der Landkreis Reutlingen liegt in unmittelbarer Nähe zur Landeshauptstadt Stuttgart und ist wirtschaftlich wie landschaftlich eine vielfältige Gegend. Wir beim Landratsamt setzen uns für Menschen, Natur, Wirtschaft und Kultur ein – und haben immer das Ganze im Blick. Für unser Kreisgesundheitsamt suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine verantwortungsbewusste Persönlichkeit, die bereit ist für ein umfangreiches Aufgabengebiet, weitblickende Entscheidungen und wertvolle Zusatzleistungen, als

Ärztin / Arzt (m/w/i) zur medizinischen Begutachtung und Feststellung der wesentlichen Behinderung nach dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) Es handelt sich um eine unbefristete Stelle (100 %) in der Entgeltgruppe 14 TVöD bzw. Besoldungsgruppe A 14. Die Stelle ist grundsätzlich teilbar. Mehr Infos zur Stelle und den Vorteilen beim Landratsamt Reutlingen gibt es auf GANZESACHEMACHEN.de

Die Schussental Klinik sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt, Stellenumfang 60 – 100 % ASSISTENZÄRZTIN/ASSISTENZARZT (w/m/d) MIT VORKENNTNISSEN IN INNERER MEDIZIN ODER ALLGEMEINMEDIZIN Sie sind unter fachärztlicher Leitung mit Ihren Kolleg*innen des Medizinischen Leistungszentrums für die somatische Betreuung unserer Patient*innen mit einem breiten Spektrum internistischer und allgemeinmedizinischer Erkrankungen verantwortlich. Die ausschließlich elektive Behandlung der akutstationären sowie rehabilitativen Patient*innen erfolgt in multiprofessionellen psychosomatischen Behandlerteams. Bei Interesse an Psychosomatischer Medizin erhalten Sie umfangreiche Unterstützung. Es erwartet Sie eine interessante Tätigkeit, die vielfältige Möglichkeiten für Ihre weitere berufliche Entwicklung eröffnet. Wir sind bereit, mit Ihnen gemeinsam, ein faires Arbeitszeitmodell zu gestalten. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den Tarifvertrag für Ärzt*innen an den Universitätskliniken in Baden-Württemberg. Bei Rückfragen steht Ihnen Herr Dr. Rahm, Chefarzt Psychosomatisches Fachkrankenhaus unter 07525 93-2810 zur Verfügung. ung Informationen und Bewerb .de www.schussental-klinik

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an Schussental Klinik gGmbH Personalabteilung | Safranmoosstraße 5 | 88326 Aulendorf

Gesucht: Nachfolger | Fachärzte | Weiterbildungsassistenten [m|w|d] für Allgemeinmedizin und Innere Medizin für Hausarztpraxen in: Albstadt, Altensteig, Göppingen, Heilbronn, LK Rottweil, LK Schwäbisch Hall, LK Tuttlingen, Östringen, Schwäbisch Gmünd, Stuttgart, Waiblingen Tel.: 0521 / 911 730 33 www.deutscherhausarztservice.de hallo@deutscherhausarztservice.de

Moderne Allgemeinarztpraxis in Stuttgart sucht FÄ/FA für Allgemeinmedizin (w/m) in Teilzeit für 7–12 Stunden wöchentlich ab Januar 2021. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung per E-Mail oder Post an die Praxis Dr. Kathrin Ellinger, www.drellinger.de

Suche Praxispartner*in für die Gründung/Übernahme einer hausärztlichen Gemeinschaftspraxis in Tübinger Nähe. tuebingen-praxis@web.de FÄ / FA für Angiologie zur Mitarbeit (Teilzeit) für cardiovaskuläre Praxis im Rhein-Neckar-Raum gesucht. angiologie@yahoo.com

Biete für Arzt / Ärztin Weiter­ bildung in Allgemeinmedizin (24 Monate). Vorauss.: 2 Jahre Weiterbildung Innere oder Facharztwechsel. Anschließender Einstieg in Praxis möglich. Kontakt: mobil: 0174-9015206 oder E-Mail: jfwa6688@aol.com Suche Facharzt/-ärztin für Neurologie in Teilzeit für gut gehende Praxis für Neurologie und Psychiatrie im Rhein-Neckar-Kreis. Zuschriften erbeten unter ÄBW 2573 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart.

Kleinanzeigen im ÄBW

Facharzt/-ärztin für Anästhesie mit der Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie Voll- od. Teilzeit in MA/HD gesucht. Zuschriften erbeten unter ÄBW 1849 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart.

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STELLENANGEBOTE

IMMOBILIEN Praxisräume im Gesundheitszentrum Zaberfeld

Im Gesundheitsamt, suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

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