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Ä r zteblatt Baden-Württemberg Amts- und Mitteilungsblatt der ärztlichen Körperschaften | ISSN 0720-3489 | E 1041 | 77. Jahrgang | Gentner Verlag
Hausärztin Elena Biemann aus Baiersbronn: „Die Wahlen fördern schlagkräftige Standesvertretungen.“
Jede Stimme zählt ! Wahljahr in den ärztlichen Körperschaften
06 | 2022
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Inhalt
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@AerzteblattBW
Editorial Kein Preis zu hoch für Gesundheit?
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Kammern und KV
Elena Biemann Elena Biemann absolvierte ihre Weiterbildung zur Allgemeinmedizinerin im idyllischen Baiersbronn im MVZ „Ärzte am Reichenbach“. Direkt im Anschluss wurde sie Gesellschafterin des MVZ, nicht zuletzt, weil sie die zeitliche Flexibilität und familiäre Atmosphäre schätzt und das Privat- mit dem Berufsleben gut vereinbaren kann. Gerade zurück aus der Elternzeit, plädiert sie für die Wahlen in Kammer und Kassenärztlicher Vereinigung: „Der Arztberuf ist im Wandel, wir müssen flexibel sein und mit der Zeit gehen. Daher brauchen wir starke Standesvertretungen, die unsere Belange hören und sich für unsere Interessen einsetzen. Die Wahlen geben uns die Möglichkeit, unseren Teil dazu beizutragen – nehmen wir diese Chance gemeinsam wahr!“ Auf den Titelseiten zeigt das Ärzteblatt BadenWürttemberg im „Superwahljahr 2022“ Ärztinnen und Ärzte aus allen Landesteilen, die sich für eine breite Beteiligung an den Wahlen in Kassenärztlicher Vereinigung und Ärztekammer aussprechen. Ermöglicht wird die Serie durch die BadenWürttembergische Bank (BW-Bank). Die Bank verdeutlicht damit ihre enge Beziehung zur Medizin und zur Ärzteschaft im Südwesten. So bieten die Beratungsspezialisten der BWBank seit über einem Vierteljahrhundert an zahlreichen Heilberufe-Standorten im Land kompetente Unterstützung und Beratung in allen wirtschaftlichen Fragen von Medizinern.
Pandemie, Depression und Demenz Wahlen bei Versorgungsanstalt abgeschlossen Alkohol in Schwangerschaft absolutes No-Go Zeit für neue Ärztinnen und Ärzte Umfassend in den Diensten der Ärzteschaft 126. Deutscher Ärztetag
329 329 330 330
Umfassend in den Diensten der Ärzteschaft
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Wahlspezial zur KV-Wahl Ihre Stimme zählt!
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Arzt und Recht aktuell Löschungsansprüche gegenüber Bewertungsportalen
Vermischtes Namen und Nachrichten Wenn ein leichter Zuwachs in den Mangel führt Unterstützung für die Ukraine Medwald will Versorgung verbessern Krebs in Baden-Württemberg Haus- und Facharztverträge wachsen Neue Graduiertenkollegs Interview: „Eine unsichtbare Behinderung überwinden“ Dispensierrecht für Ärzteschaft? Bundesweit einzigartiges Beinprothesenregister Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen Fachgutachtermangel Viele Medizinische Fachangestellte wollen aussteigen Kliniklandschaft im Wandel
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126. Deutscher Ärztetag
345 346 348 348 350 350 352 353 353
Löschungsansprüche gegenüber Bewertungsportalen
354 354 356 356
343
WAHLSPEZIAL Ärzteblatt
www.ärzteblatt-b
Veranstaltungsübersicht 358
www.bw-bank.de/heilberufe E-Mail: heilberufe@bw-bank.de Telefon: 07 11 / 1 24 - 4 50 19
Bekanntmachungen 362
Baden-Württem
berg
WAHLSPEZIAL
Impressum 390
Bitte Beilagenhinweis beachten: Einem Teil dieser Ausgabe liegen Prospekte der TÜV Arbeitsmedizinischer Dienst GmbH, Koblenz, bei.
Bild: GettyImages
Mehr Informationen zum umfangreichen Leistungsangebot für Heilberufler sowie zu den Kontaktdaten der Heilberufe-Standorte in Ihrer Nähe erhalten Sie unter:
Seite 337–342
Jede Stimme zählt !
Wahljahr in den ärztlich en Körpers
chaften
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327
Hinweis: Die Reihenfolge der Anzeigen in diesem Wahlspezial (S. 337– 342) wurde per Los ermittelt.
w.de
Editorial Medizin und Gesundheitsökonomie: Freunde oder Feinde?
Kein Preis zu hoch für Gesundheit?
D Prof. Dr. M. Schlander
ie „Ökonomisierung der Medizin“ gilt vielen Ärztinnen und Ärzten als wahre Horrorvision. Aber auch unter Gesundheitspolitikern sind die Ansichten darüber geteilt, welche Rolle der Ökonomie in der Medizin zukommen sollte. Geht es um gesundheitsökonomische Evaluationen, dann ist schnell die Rede von der drohenden „Rationierung“ medizinischer Maßnahmen. Bei begrenzten Ressourcen stellt sich in der Tat die Frage nach ihrer besten Verwendung. Und für Ökonomen ist es selbstverständlich, dem erwarteten Nutzen die damit verbundenen Opportunitätskosten gegenüberzustellen. Mit Opportunitätskosten gemeint ist jener Wert, der mit einer alternativen Verwendung der gleichen (im Rahmen von Evaluationen in der Regel finanziellen) Mittel erzielt werden könnte. Das Konzept ist ebenso plausibel wie elementar; wenigstens für alle, die nicht (implizit oder explizit) der etwas utopischen Auffassung anhängen, für Gesundheit sei kein Preis zu hoch – und die der Medizin zur Verfügung gestellten Mittel müssten deshalb grenzenlos sein. Nun leitet seit einigen Monaten ein als meinungsstark geltender, gelernter Gesundheitsökonom das Bundesministerium für Gesundheit. Vor dem Hintergrund absehbarer Finanzierungsengpässe nicht nur der Gesetzlichen Krankenversicherung sollte
Über den Autor Prof. Schlander studierte Medizin und Psychologie (im Nebenfach) an der Universität Frankfurt am Main, Wirtschaftswissenschaften an der University of Seattle in Washington und Gesundheitsökonomie an der Stockholm School of Economics und ist seit 2017 Professor für Gesundheitsökonomie an der Universität Heidelberg sowie Gründer und Leiter des Bereichs Gesundheitsökonomie am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg (DKFZ).
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also gesundheitsökonomisches Gedankengut zukünftig eine größere Rolle spielen. Was kann man sich davon erhoffen – oder was muss man befürchten? Zunächst muss festgehalten werden, dass das Streben nach „Effizienz“ gerade nicht gleichbedeutend mit einseitiger Kostenfixierung ist. Wenn damit ein angemessener Wert geschaffen werden kann, dann kann auch ein großer Ressourceneinsatz, mithin hohe Kosten, wohlbegründet sein. Für den Nachweis, dass dem so ist, braucht es ersichtlich eine adäquate Kosten-Nutzen-Evaluation – verzichtet man darauf, nimmt man in Kauf, in vielen Fällen gar nicht wissen zu können, ob eine Maßnahme wirtschaftlich ist oder eben nicht. Es gibt sehr viele – manchmal überraschende – Beispiele für positive Ergebnisse gesundheitsökono mischer Evaluationen. So zeichnet sich labormedizinische Diagnostik über sehr weite Strecken durch ein ausgezeichnetes Verhältnis von Kosten zu Nutzen aus, auch wenn – natürlich! – der Nutzen im konkreten Anwendungsfall von den Konsequenzen abhängt – also dem sich aus Vortest-Wahrscheinlichkeit (Prävalenz), klinischer Sensitivität und klinischer Spezifität ergebenden prädiktiven Wert im Zusammenspiel mit den Auswirkungen auf nachfolgende Entscheidungen und wiederum deren Wirkungen. Ein anderes Beispiel ist die aufwendige Versorgung von Krebspatienten in zertifizierten Zentren, die nicht nur bessere Outcomes für die Patienten bietet, sondern für die wir erst unlängst – zunächst für Darmkrebserkrankungen – in Kooperation mit Wissenschaftlern am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden zeigen konnten, dass die Kosten pro Patient selbst unter konservativen Annahmen sogar niedriger sind im Vergleich zur Versorgung in nichtzertifizerten Kliniken. Hier drängen sich weitergehende gesundheits ökonomische Analysen zur Verbesserung der medizinischen Versorgung geradezu auf. Weniger eindeutig ist dann schon die Interpretation des Verhältnisses
der krebsbedingten Krankheitslast (beinahe 20 Prozent der gesamten Krankheitslast der deutschen Bevölkerung) zu den direkten medizinischen Kosten (anteilig wenig mehr als 6 Prozent der deutschen Gesundheitsausgaben) der gemeinhin als teuer geltenden Krebsmedizin – denn damit alleine ist über ihr Kosten-Nutzen-Verhältnis noch nichts ausgesagt. Noch schwieriger verhält es sich mit manchen (nicht allen!) Programmen zur Prävention und Früherkennung von Krankheiten. Schon der Nachweis des Nettonutzens ist nicht immer einfach zu führen angesichts des notwendigen Zeithorizonts. Dazu tritt, dass oft erst risikoadaptierte Zielgruppenstrategien zu einem vertretbaren Verhältnis der großen Anzahl einzubeziehender Personen zum erwarteten Gesundheitsgewinn für einige Wenige führen. Bislang hat in Deutschland gesundheitsökonomisches Denken eine eher geringe Rolle gespielt. Das mag mit der im internationalen Vergleich großzügigen Ausstattung des hiesigen Gesundheitssystems zusammenhängen, vielleicht auch mit historischen und kulturellen Konnotationen. Und doch ist es etwas überraschend, wenn man etwa die angelsächsischen Länder betrachtet. Von dort zu lernen sollte auch einschließen, dort gemachte Fehler nicht zu wiederholen. Denn reduktionistische Konzepte, wie sie konventionellen Berechnungen von Kosten je „qualitätsadjustiertem Lebensjahr“ (QALY) zugrunde liegen, sollten besser nicht kopiert werden. Vielmehr wird die gesundheitsökonomische Evaluationsmethodik vermehrt auch die soziale Dimension der Gesundheitsversorgung einbeziehen müssen. Daran, dass dies geschieht, sollten gerade Ärztinnen und Ärzte ein starkes Interesse haben – zumal es guten Grund zu der Annahme gibt, dass der „statistische (!) Wert“ eines Lebensjahres deutlich höher sein dürfte als in der angewandten Gesundheitsökonomie herkömmlicherweise angenommen. Prof. Dr. Michael Schlander
Kammern und KV Digitaler Ärztekongress 2022 der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg
Pandemie, Depression und Demenz
D
as pandemische Geschehen hat in den vergangenen mittlerweile über zwei Jahren das Leben in so gut wie jeder Sphäre wesentlich beeinträchtigt. Insbesondere das Gesundheitssystem ist in allen Bereichen stark betroffen gewesen. Parallel zu den Auswirkungen auf die Versorgung von somatischen Erkrankungen rückte der Fokus im Laufe der Zeit immer mehr auf die direkten und insbesondere indirekten Auswirkungen der Pandemie auf die psychische Gesundheit der Bevölkerung. So konnte mittlerweile in groß angelegten epidemiologischen Untersuchungen belegt werden, dass in den vergangenen zwei Jahren Angststörungen, depressive Erkrankungen sowie Suchterkrankungen in ihrer Häufigkeit, aber auch in ihrer Schwere zugenommen haben. Die Erkrankungen wurden verspätet, nicht hinreichend oder überhaupt nicht behandelt. Vor allem die Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche (Zunahme an Selbstverletzungsraten, an oppositionellem Verhalten und an Essstörungen) und ältere Menschen (Verschlimmerung der dementiellen Entwicklungen, Zunahme an deliranten Syndromen, Zunahme an Alters depressionen, oft in Folge der Isola tion) machen sich im klinischen Alltag bemerkbar.
Auch für den weiteren Verlauf der Pandemie sowie für möglicherweise noch kommende Pandemiewellen stellt sich die Frage, ob und was aus den bisherigen zwei Jahren gelernt wurde: Mit welchen medizinischen und nicht-medizinischen Maßnahmen psychische Stabilität gestärkt werden kann, wie man Angst- und depressiven Störungen vorbeugen kann, wie man mit den Demenzkranken und besonders vulnerablen Gruppen wie Kindern und Jugendlichen umgehen soll und was jeder Einzelne durch sein individuelles Verhalten bewirken kann. Hierbei handelt es sich um Fragenkomplexe, die nicht ausschließlich für Fachpsychiater oder Psychotherapeuten von Interesse sind, sondern letztlich die große Mehrheit der Patienten, aber auch die wesentlichen Teile der Gesellschaft im Allgemeinen betreffen. Im Rahmen des Vortragsblockes „Pandemie, Depression und Demenz“ des Digitalen Ärztekongresses werden die genannten Themenbereiche anhand konkreter Daten und Fallbeispiele aus der Praxis erörtert und diskutiert. Dabei ist dieser Vortrag nur einer von insgesamt 15 weiteren, die der Digitale Ärztekongress 2022 am 23. und 24. Juli 2022 bietet. Sie spannen den Rahmen über verschiedenste ärztliche Themenstellungen
im niedergelassenen und klinischen Bereich. Auf diese Weise schaffen sie eine interdisziplinäre Vernetzung zwischen Innerer Medizin, Infektiologie, Psychosomatik, Notfallmedizin, ethischen Aspekten und vielen weiteren Fachgebieten – maximal aktuell und mit der Möglichkeit für die Teilnehmer, bis zu 16 Fortbildungspunkte flexibel im Online-Live-Stream zu erwerben. Weitere Informationen:
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management akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg
Bestätigung für Spitze der Südwest-Versorgungsanstalt
VA-Wahlen abgeschlossen
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ach den Urwahlen im letzten Herbst hat sich die neu zusammengesetzte Vertreterversammlung (VA) der Baden-Württembergischen Versorgungsanstalt Mitte Mai konstituiert und ihre Organe besetzt. Die Heidelberger Zahnärztin Dr. Eva Hemberger wurde dabei in ihrem Amt als Vorsitzende des Verwaltungsrats und Präsidentin der Versorgungsanstalt für ihre vierte Amtsperiode 2022 bis 2026 bestätigt. Zu ihrem Stellvertreter wurde wiederum der Stuttgarter Arzt Dr. Matthias Fabian gewählt. Neuer Vorsitzender der Vertreterversammlung wurde Prof. Dr. Michael Faist aus Oberkirch und sein Stellvertreter Dr. Bert Bauder aus Mannheim, der gleichzeitig Vizepräsident der Landeszahnärztekammer ist. Weitere Informationen:
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Veranstaltungshinweis
Die Management Akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (MAK) lädt zu einer Fortbildungsveranstaltung für Ärzte und Psychotherapeuten ein. Veranstaltungstitel: Gemeinsam statt einsam – Kooperationen im Überblick Ziele: Dank des liberalisierten Vertragsarztrechts gibt es zwischenzeitlich viele Varianten der selbstständigen Tätigkeit. Doch welche ist die richtige für Sie und was gibt es dabei zu beachten? Lernen Sie Ihre individuellen Gestaltungsmöglichkeiten kennen und erfahren Sie, welche Chancen damit verbunden sind. Von der Berufsausübungsgemeinschaft über die Praxisgemeinschaft bis hin zum Medizinischen Versorgungszentrum – wir stellen Ihnen die verschiedenen Kooperationsformen vor und zeigen auf, welche Vor- und Nachteile damit einhergehen. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Internet unter www.mak-bw.de. Referent: • Jan-Ulrich Schuster, Rechtsassessor, KV Baden-Württemberg Termin: 21. September 2022 (15.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr), Live-Online Information und Anmeldung: • Management Akademie der KV Baden-Württemberg, Telefon (0711) 7875-3535, Fax (0711) 7875-48-3888, E-Mail: info@mak-bw.de • oder Online-Anmeldung unter www.mak-bw.de Teilnahmegebühr: 69,– Euro (inklusive Unterlagen, Verpflegung, Getränke). ÄBW 406 | 2022 Fortbildungspunkte:
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Kammern und KV Landesärztekammer wies zur Aktionswoche Alkohol auf Suchtgefahren hin
Alkohol in Schwangerschaft absolutes No-Go Die Social-MediaKanäle der Landesärztekammer: Social icon
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@AerztekammerBW
AerztekammerBW
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chwangere, die Alkohol trinken, setzen ungeborene Kinder erheblichen Gesundheitsrisiken aus. Und auch bei Neugeborenen kann über die Muttermilch zugeführter Alkohol zu Schädigungen führen. Darauf machte die Landesärztekammer Baden-Württemberg Mitte Mai anlässlich der bundesweiten Aktionswoche Alkohol aufmerksam. „Alkohol ist während der gesamten Schwangerschaft und auch für stillende Mütter ein absolutes No-Go. Das Kind trinkt dabei unweigerlich mit. Kein Mensch würde Kindern Alkohol zu trinken geben“, warnte Dr. Wolfgang Miller, Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg. „Daher lautet die eiserne Regel in dieser Zeit: Null Alkohol.“ Rechnerisch kommen im Südwesten laut Landesstelle für Suchtfragen Baden-Württemberg jährlich rund 1.100 Neugeborene mit Fetalen-Alkoholspektrum-Störungen zur Welt.
„Das sind schlimme Störungen – und vor allem völlig unnötig“, so Dr. Miller. „Alkoholkonsum birgt enorme Gefahren für die Kleinsten unter uns, unter Umständen leiden sie lebenslang darunter – und das völlig unverschuldet“, stellte der Kammerpräsident fest. Die Betroffenen hätten mit starken Belastungen zu kämpfen und müssten häufig umfangreichen ärztlichen Beistand in Anspruch nehmen, um Leid so gut es eben geht zu mindern. Umso wichtiger sei es daher, es gar nicht erst entstehen zu lassen und als Mutter durch Alkohol abstinenz Verantwortung zu übernehmen. Auch der Partner könne hier eine aktive Rolle übernehmen, indem er Solidarität zeige und ebenfalls auf Alkoholkonsum während der Zeit der Schwangerschaft und des Stillens verzichte. Die Landesärztekammer wies zudem darauf hin, dass Alkohol nicht nur im Glas, sondern auch anderweitig „versteckt“
vorkommen kann, beispielsweise in Süßigkeiten, in Soßen oder in Backwaren. Der Präventionsgedanke, der hinter der „Aktionswoche Alkohol“ steht, wird von der Südwest-Ärzteschaft in aller Deutlichkeit mitgetragen. So ist Prävention einer der wichtigsten Bausteine, um Alkoholschädigungen bei Kindern bestmöglich zu vermeiden. Gynäkologen klären beispielsweise werdende Mütter bei Schwangerschaftsuntersuchungen über diesbezügliche Risiken und Komplikationen auf. Darüber hinaus sind auf breiterer Präventionsbasis viele weitere Ärztinnen und Ärzte beispielsweise aus der Allgemeinmedizin oder aus dem Kinder- und Jugendbereich aktiv, um Erwachsenen und Heranwachsenden in Aufklärungsgesprächen generell das richtige Gefühl für den Umgang mit Alkohol zu vermitteln und auf diese Weise gesundheitlichen Schäden vorzubeugen.
Ärztliche Körperschaften boten Karriere- und Weiterbildungsplanung
Zeit für neue Ärztinnen und Ärzte
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itte Mai fand erstmals seit 2019 wieder die Karrieremesse des ZEIT-Verlages als Präsenz-Veranstaltung in Baden-Württemberg statt. Bei den Events kommen junge Medizinerinnen und Mediziner unter anderem mit potenziellen Arbeitgebern ins Gespräch und informieren sich umfassend über alle Fragen zum
Foto: Andreas Henn für DIE ZEIT
Teil des Beratungsteams am Gemeinschaftsstand: U. Hespeler und L. Wiedenmann von der Landesärztekammer mit Prof. Dr. C. Hofele, Präsident der Bezirksärztekammer Nordbaden
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Berufseinstieg und beruflichen Fortkommen. Ziel ist es, gemeinsam den Grundstein für die berufliche Zukunft der angehenden Ärztinnen und Ärzte zu legen. Bereits zum dritten Mal stellten sich Kassenärztliche Vereinigung und Landesärztekammer an einem Gemeinschaftsstand den Fragen der Teilnehmer und boten Karriere- und Weiterbildungsberatung für Studierende, Absolventen und Assistenzärzte. Mit dabei waren auch Experten der gemeinsam getragenen Koordinierungsstelle Allgemeinmedizin und der Bezirksärztekammer Nordbaden. Die Fachleute von Kammer und Kassenärztlicher Vereinigung beantworteten nicht nur zahlreiche Fragen, beispielsweise zu Weiterbildung und Niederlassung, sondern teilten ihr Wissen auch in zwei Workshops zu den Themen „Approbation und dann? – Tipps zum Berufsstart und zur Weiter-
bildung“ sowie „Wie geht es nach dem Studium eigentlich weiter? Berufsplanung in der ambulanten Medizin“. Darüber hinaus wies die Ärztekammer gezielt darauf hin, dass Medizinstudierende während ihres Praktischen Jahres die freiwillige Mitgliedschaft in der Bezirksärztekammer im Einzugsbereich ihrer Universität beantragen können. Diese kostenlose Kammermitgliedschaft ermöglicht es, ärztliche Netzwerke aufzubauen, im kollegialen Dialog Erfahrungen zu sammeln und auf Fortbildungsveranstaltungen nachhaltige Kontakte zu knüpfen – wichtige Voraussetzungen dafür, dass der Start ins ärztliche Berufsleben gelingt. Außerdem bleiben die PJ-Studierenden durch die Möglichkeit, kostenfrei jeden Monat das Ärzteblatt Baden-Württemberg und das Deutsche Ärzteblatt zu beziehen, beruflich immer auf dem neuesten Stand.
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Kammern und KV Ärztekammer-Wahlen 2022 für die Ärzteschaft von großer Bedeutung
Umfassend in den Diensten der Ärzteschaft
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lle vier Jahre finden die Ärztekammer-Wahlen in BadenWürttemberg statt. Im November 2022 ist es wieder so weit: Mittels Briefwahl entscheiden die Ärztinnen und Ärzte in Nordwürttemberg, Nordbaden, Südbaden und Südwürttemberg über die Zusammensetzung ihrer Bezirks-Vertreterversammlungen. Wir begleiten die Wahlen und informieren über alle wichtigen Aspekte, beschreiben aber auch das vielfältige Aufgaben- und Leistungsspektrum der Ärztekammern.
Ärztekammer bietet vielseitige Serviceleistungen für Mitglieder Pandemiekoordination, ärztliche Fort- und Weiterbildung, Ausbildung der Medizinischen Fachangestellten (MFA): In den vergangenen Ausgaben hat das Ärzteblatt Baden-Württemberg die Kernaufgaben der ärztlichen Selbstverwaltung unter die Lupe genommen. Dabei wurde deutlich, dass nur eine autonome ärztliche Selbstverwaltung die Aufgabe, der ÄrzteAnzeige
Heidelberger Ärzteorchester Die Ärzteschaft Heidelberg (www.aerztekammer-bw.de/ heidelberg) lädt ein zu ihrem
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Termin: Freitag, 15. Juli 2022, 20.00 Uhr Programm: Max Bruch: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-moll, op. 26 Allegro moderato – Adagio – Allegro energico Violine: Lorenzo Costa Pause Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68, „Pastorale“ 1. Erwachen heiterer Empfindungen bei der Ankunft auf dem Lande – allegro – 2. Szene am Bach – andante molto mosso – 3. Lustiges Zusammensein der Landleute – allegro – 4. Gewitter, Sturm – allegro – 5. Hirtengesang, frohe und dankbare Gefühle nach dem Sturm – allegretto Leitung: Prof. Dr. med. Dr. h.c. Michael Steinhausen Ort: Peterskirche, Plöck, 69117 Heidelberg Eintritt: frei Am Ausgang erfolgt eine Spenden-Sammlung.
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schaft den Rücken zu stärken, optimal erfüllt. Allerdings bietet die Ärztekammer auch über die Kernaufgaben hinaus noch viele weitere Serviceleistungen an. So ist sie auf vielfältige Art und Weise daran beteiligt, den ärztlichen Berufsalltag inhaltlich und organisatorisch auszugestalten und zu erleichtern. Folgende Beispiele belegen, dass die Ärztekammer sehr umfassend im Dienst der Ärzteschaft steht. Eine wesentliche Serviceleistung der Kammer „abseits der Kernaufgaben“ ist die umfassende Information und Hilfe für Mitglieder im Berufsalltag. Viele Ärztinnen und Ärzte wenden sich an die Kammer, wenn sie Fach- oder Rechtsfragen haben. Inhaltlich beziehen sich die Auskünfte der Kammer dann beispielsweise auf die Umsetzung des Datenschutzes, auf die ärztliche Schweigepflicht, auf Haftungsaspekte, auf die Patientenaufklärung oder auf das Wettbewerbsverbot. Die Kammer erreichen auch Fragen zur Herausgabe (Kopien) von Behandlungsunterlagen, zur Einwilligung und Vertretung bei medizinischen Behandlungen (z. B. Minderjährige), zur Betreuung, zu Rechten und Pflichten aus dem Behandlungsverhältnis generell, zum Kinderschutz. Häufig geht es auch um rechtliche Fragen zum eigenen Internetauftritt, zu Social Media oder ärztlichen Bewertungsportalen. Die Mitarbeitenden der Geschäftsstellen der vier Bezirksärztekammern und der Landesärztekammer bearbeiten die Anfragen nach Kräften. Eine ebenfalls wichtige Serviceleistung der Ärztekammer ist die Unterstützung bei der Beantragung des elektronischen Heilberufsausweises (eHBA). Ärztinnen und Ärzte bestellen ihren eHBA, der die Voraussetzung ist, viele digitale Funktionen und Anwendungen vollumfänglich nutzen zu können, online über das Portal der Landes ärztekammer. Die Kammer stellt Informationen zum Bestellvorgang und zur Funktionsweise des eHBA bereit.
Hilfe in den Bereichen Finanzen und Notfallmedizin Die ärztliche Selbstverwaltung bietet ihren Mitgliedern auch Un-
terstützung bei der Abrechnung privatärztlicher Leistungen. Dazu hat sie die Gemeinsame Gutachterstelle für Fragen der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) fürs ganze Land bei der Bezirksärztekammer Nordbaden eingerichtet. Sie hilft bei der Stellungnahme zu Fragen der privatärztlichen Liquidation und befasst sich unter anderem mit Anträgen von Ärztinnen und Ärzten, Patienten, Krankenversicherungen, Beihilfestellen und Gerichten bei bestimmten Abrechnungsfragen der GOÄ (im Jahr 2021 gab es insgesamt 418 Anfragen von Ärztinnen und Ärzten). Darüber hinaus hat sie im vergangenen Jahr 239 Anfragen zu allgemeinen gebührenrechtlichen Themen schriftlich beantwortet und Informationen geliefert. Seit dem Frühjahr 2021 bündelt die Kammer ärztliche Expertise in den Gremien der notfallmedizinischen Versorgung auf Landesebene in der „Ärztlichen Qualitätskonferenz Notfallmedizin“. Bislang war für die ärztlichen Vertreter der an der Notfallmedizin beteiligten Institutionen ein strukturierter Austausch schwierig. Die Gründung der Qualitätskonferenz macht es seither möglich, sich abzustimmen und sich mit starker ärztlicher Stimme in den Gremien auf Landesebene Gehör zu verschaffen. Zudem ermöglicht es die Qualitätskonferenz den ärztlichen Vertretern aller an der Notfallmedizin Beteiligten, sich außerhalb ihrer Organisationen zu begegnen und trotz institutioneller Diversität ärztliche Positionen zu koordinieren.
Soziales und Integration ebenfalls ein wichtiger Punkt Auf wichtige Dienstleistungen können die Mitglieder auch in den Bereichen Soziales und Integration bauen. So hält die Landesärztekammer auf ihrer Website Informationen für Ärztinnen und Ärzte bereit, die sich in der medizinischen Versorgung von Flüchtlingen engagieren wollen. Im Zuge des russischen Überfalls auf die Ukraine hat dieser Aspekt wieder an Brisanz gewonnen. Ärztinnen und
Kammern und KV Ärzte finden in diesem Bereich unter anderem Informationen zur Staatshaftung, zu mehrsprachigen Anamnesebögen und Therapieplänen, zum Umgang mit Patienten ohne gesicherten Aufenthaltsstatus und zur gesundheitlichen Versorgung in den (Erst-) Aufnahmeeinrichtungen. Darüber hinaus können Ärztinnen und Ärzte auf Daten, Fakten und Erkenntnisse beispielsweise dezidiert zur medizinischen Behandlungen Geflüchteter, zum Asylrecht, zum Versichertenschutz bei der Flüchtlingshilfe und zum Impfmanagement bei Flüchtlingen zurückgreifen. Ebenfalls eine wichtige soziale und integrative Funktion erfüllt die Kammer-Serviceleistung „Fachsprachenprüfungen für ausländische Ärztinnen und Ärzte“. Vereinfacht gesagt müssen ausländische Ärztinnen und Ärzte vor erstmaliger Aufnahme einer ärztlichen Tätigkeit in Baden-Württemberg ihre Fachsprachenkenntnisse und Kommunikationsfähigkeiten gegenüber der Approbationsbehörde (Regierungspräsidium Stuttgart) nachweisen. Hierfür dienen die von
den vier Bezirksärztekammern durchgeführten Fachsprachenprüfungen. 2021 fanden mehr als 1.000 Prüfungen statt. Sie beziehen sich vor allem auf die Überprüfung des Hörverstehens sowie der mündlichen und schriftlichen Ausdrucksfähigkeit in simulierten Gesprächs- und Dokumentationssituationen aus dem ärztlichen Alltag. Die Ärztekammer stellt mit den Fachsprachenprüfungen sicher, dass es nicht zu Verständigungsproblemen kommt, die in der medizinischen Versorgung gravierende Folgen haben können.
Optimaler Service geht nur durch ärztliches Know-how Die Beispiele verdeutlichen, wie effektiv und umfassend die ärztliche Selbstverwaltung ihren Mitgliedern bei der Bewältigung ihrer Aufgaben hilft. Möglich wird dies, da sich Ärztinnen und Ärzte frei in ihre Verwaltung einbringen können. Als Experten der Praxis wissen sie am besten, was ihre Kolleginnen und Kollegen im Alltag brauchen und wie sie sie im
Rahmen guter Servicedienstleistungen dabei unterstützen können – optimaler Service geht nur durch ärztliches Know-how. Die ärztliche Selbstverwaltung ist damit jeder Fremdverwaltung überlegen. Damit dies so bleibt und das ärztliche Standesvertretungsrecht weiter ausgeübt werden kann, sind alle Ärztinnen und Ärzte aufgerufen, sich aktiv an der Kammerwahl 2022 zu beteiligen. Wer im November mittels Briefwahl seine Stimme abgibt, hilft mit, die Kammer auch weiterhin schlagkräftig zu halten. Die Wahlunterlagen werden den wahlberechtigten Ärztinnen und Ärzten spätestens am 11. November 2022 zugeschickt. Die Wahlfrist läuft dann bis 2. Dezember 2022. In der vorliegenden Ausgabe sind die Bekanntmachungen der Bezirkswahlleiter über die Verteilung der Bezirksvertreter auf die jeweiligen Ärzteschaften veröffentlicht (Nordwürttemberg: Seite 364; Nordbaden: Seite 370; Südbaden: Seite 375; Südwürttemberg: Seite 384). Wir bitten um Beachtung.
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Wählbar
Kammerwahl im November 2022 www.aerztekammer-bw.de/wahl ÄBW 06 | 2022
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Kammern und KV Eine Woche lang wurde Gesundheitspolitik in Bremen gemacht
126. Deutscher Ärztetag
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Foto: Jürgen Gebhardt
nde Mai wurde beim 126. Deutschen Ärztetag eine Woche lang Gesundheitspolitik in Bremen gemacht: 250 ärztliche Abgeordnete aus ganz Deutschland, darunter 31 aus Baden-Württemberg, setzten gesundheitspolitische Impulse, berieten wichtige gesundheits- sowie berufspolitische Themen und fassten weitreichende Beschlüsse. Das Treffen des Ärzteparlamentes fiel in politisch besonders herausfordernde Zeiten: Die Corona-Pandemie geht in ihr drittes Jahr; hinzu kommen die humanitären Folgen des Ukraine-Krieges. Eröffnet wurde der Ärztetag von Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt im Beisein von Bundes gesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach. In ihren Ansprachen ging es unter anderem um alte Baustellen: Den Ärztemangel, die lahmende Digita lisierung, die Kran kenhausfinanzierung oder den Pflege notstand. An vielen Stellen konnte Minister Prof. Lauterbach bei der Ärzteschaft punkten: „Wir brauchen mehr Medizinstudienplätze“, „weniger Bürokratie“ und eine Digitalisierung des Gesundheitswesens, die auch wirklich in der Praxis funktioniere. Aber er musste auch Kritik von der Ärzteschaft hinnehmen, die sich mehr Mitspracherecht bei großen Veränderungen wie etwa der anstehenden Krankenhausreform wünscht, betonte Dr. Reinhardt. Ein weiteres Anliegen konnte Prof. Lauterbach kaum abwehren – denn es wurde ihm persönlich als „Gastgeschenk“ überreicht: Ein dickes Buch mit der Aufschrift „GOÄ“, dem Entwurf einer Novelle der Gebührenordnung für Ärzte – ein Dauerstreitpunkt schon seit Jahren.„Geschehen ist bisher nichts und wir empfinden das als Affront“, bemängelte Dr. Reinhardt unter großem Beifall. Der Minister dämpfte allerdings die Hoffnung, dass sich daran bald etwas
Bundesärztekammer- Präsident Dr. K. Reinhardt
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ändert, da er das „filigrane Gleichgewicht“ zwischen gesetzlichen und privaten Versicherungen nicht verschieben wolle. Er nahm den Wälzer entgegen, schmunzelte und sagte:„Ich werde das vorurteilsfrei prüfen.“
Zahlreiche Beschlüsse Die Debatten und Beschlüsse des Ärztetags widmeten sich einer überaus breiten Themenpalette, die im Rahmen dieser Berichterstattung allenfalls angerissen werden kann. Alle Beschlüsse im Wortlaut sowie dazugehörige Begründungen sind im Online- Portal der Bundesärztekammer nachzulesen: 126daet.baek.de
Reformen im Gesundheitswesen Im Leitantrag wurde der Gesetzgeber aufgefordert, wichtige Reformen im Gesundheitswesen jetzt umzusetzen. Insbesondere seien die ambulanten und stationären Versorgungsstrukturen patientengerecht, sektorenverbindend und digital vernetzt auszugestalten. Zudem sei die Gesundheitskompe tenz der Bürgerinnen und Bürger zu stärken sowie die Forschungsförderung zur Pandemieprävention auszubauen. Der Mensch müsse der Maßstab des politischen Handelns sein. Die Ausgestaltung der ambulanten und stationären Versorgungsstrukturen, die Versorgungsplanung, die Vergütung sowie die digitale und personelle Vernetzung der Versorgungsbereiche müssten sich am tatsächlichen Bedarf der Patientinnen und Patienten orientieren und nicht ausschließlich an ökonomischen Parametern oder an einem überkommenen Sektorendenken ausrichten.
Gesundheit von Kindern und Jugendlichen Natürlich beschäftigte sich das Ärzteparlament auch mit Corona –
hier vor allem mit den körperlichen, psychischen und seelischen Auswirkungen der Pandemie auf Kinder und Jugendliche. Die Ärzteschaft hatte seit jeher darauf aufmerksam gemacht, dass junge Menschen extrem unter dem Pandemiegeschehen zu leiden hatten und dass deren Bedürfnisse zu wenig im Fokus waren. Nun widmete der Ärztetag dem Thema einen eigenen Tagesordnungspunkt – auch, um Kindern und Jugendlichen„eine Lobby zu geben“, wie Dr. Reinhardt betonte. Den Abgeordneten ging es darum, die Pandemiefolgen, die Kinder und Jugendliche mit am härtesten getroffen hatten, aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten und Gegenakzente zu setzen. Mehrere Referate präsentierten Daten, brachten Erkenntnisse vor und führten dem Ärzteparlament Zusammenhänge vor Augen. So stellten sie unter anderem Faktoren heraus, die Kinder und Jugendliche gesund bleiben lassen (Bewegung, Begegnungen in verschiedenen sozialen Settings etc.) und machten deutlich, wie die Lockdowns positive Entwicklungen unterminiert beziehungsweise sogar teils zu psychischen Abhängigkeiten und körperlichen Einschränkungen geführt hatten. Die Experten kritisierten, dass viel über die Köpfe junger Menschen hinweg entschieden
Bundes gesundheits minister Prof. Dr. K. Lauterbach mit GOÄ- „Gast geschenk“
Kammern und KV
Foto: ÄKHB / Karsten Klama
Triagegesetz Die Ärzteschaft hat ihre Forderung bekräftigt, in die aktuellen Beratungen über ein sogenanntes Triagegesetz im Gesundheitswesen eingebunden zu werden. In der Debatte über eine gesetzliche Regelung müsse berücksichtigt werden, dass sich die behandelnden Ärztinnen und Ärzte im Fall einer pandemiebedingten Triage in einer extremen Entscheidungssituation befinden, heiß es dem Beschluss. Dafür müsse sichergestellt sein, dass allein nach der aktuellen und kurzfristigen Überlebenswahrscheinlichkeit entschieden werde. Unabdingbar sei es, dass Ärztinnen und Ärzte sich keinen rechtlichen Risiken aussetzen, wenn sie eine einzelfallbezogene Entscheidung zur priorisierten Allokation medizinischer Ressourcen treffen.
Gesellschaft des langen Lebens Der Ärztetag appellierte an die Bundesländer, die Zahl der staatlich finanzierten Medizinstudienplätze in
Deutschland kurzfristig um mindestens 6.000 zu erhöhen. Dies sei notwendig, um den steigenden Versorgungsbedarf in einer Gesellschaft des langen Lebens zu decken. Zudem stehe die Ärzteschaft in Deutschland vor einer enormen Ruhestandswelle. Rund zwanzig Prozent der Ärztinnen und Ärzte schieden in den kommenden Jahren altersbedingt aus dem Berufsleben aus.
Streichung des § 219 a Die von der Bundesregierung angestrebte Streichung des § 219 a StGB wurde begrüßt. Dieser regelt bislang das Verbot, für Schwangerschafts abbrüche zu werben. Durch diese Regelung konnte schon die sachliche Ankündigung, in einer ärztlichen Institution Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen, zu Strafverfolgung führen.
Ärztliche Weiterbildung Ärztinnen und Ärzte können während ihrer Weiterbildungszeit mit verschiedenen Lebenssituationen konfrontiert sein, die Auswirkungen auf die zu absolvierende Weiterbildungszeit haben. Die Abgeordneten haben daher die Muster-Weiterbildungsordnung flexibilisiert. Nach entsprechender Verabschiedung dieser Regelung auch auf Landesebene können künftig individuelle Sachverhalte und Anliegen der Ärztinnen und Ärzte für die Weiterbildung Berücksichtigung finden sowie flexiblere, sachgerechte und einzelfallbezogene Entscheidungen getroffen werden. Ferner haben die Delegierten eine bundeseinheitliche, regelmäßige anonymisierte Evaluation der Weiterbildung gefordert, aus deren Ergebnissen Konsequenzen gezogen werden sollen, um die Weiterbildung stetig zu verbessern.
Foto: Jürgen Gebhardt
worden war. Zudem berichtete die Generalsekretärin der Bundes-Schülerkonferenz in einem Videogrußwort aus erster Hand von Pandemieerfahrungen der Betroffenen. Nach der Debatte unterstützen die Abgeordneten aus dem Südwesten mit Entschließungen und Anträgen das Vorhaben von Dr. Reinhardt, einen „Schutz- und Rettungsschirm für Kinder und Jugendliche“ aufzuspannen und die Politik zum Handeln zu bewegen. Die baden-württembergischen Delegierten beteiligten sich maßgeblich mit daran, mit breiter Mehrheit Maßnahmen auf den Weg zu bringen – darunter die Aufforderung, eine fundierte Evaluation der Corona-Maßnahmen anzustoßen und Gemeinschaftseinrichtungen beispielsweise durch bessere digitale Infrastruktur und Einbau von Luftfiltern„pandemiefester“ zu machen. Ebenfalls großen Anklang fanden die Aufforderungen an den Bundesärztekammer-Vorstand, sich für die Absicherung und Erweiterung therapeutischer Angebote für Kinder und Jugendliche starkzumachen und die Einführung des Unterrichtsfaches„Gesundheit“ an Schulen zu forcieren – dies vor dem Hintergrund, junge Menschen möglichst früh in puncto Gesundheitskompetenz und Krankheitsprävention fit zu machen.
zusammenschließen und beruflich zusammenwirken können. Rechtsformen wie OHG, KG oder GmbH – eher mit Begriffen wie Handel, Gewinn und Profit assoziiert – sollen für freie Berufe geöffnet werden. Hiervon wäre auch die Ärzteschaft betroffen, sofern sich das Berufsrecht nicht dagegenstellt. – Kommt das für den Arztberuf infrage? Dr. Miller informierte hierüber als Co-Vorsitzender des zuständigen Ausschusses Berufsordnung das Ärzteparlament und führte den Delegierten das Spannungsfeld vor Augen:
Die badenwürttembergische Ärztetags-Delegation
Novellierung der Berufsordnung Baden-Württembergs Kammerpräsident Dr. Wolfgang Miller und sein saarländischer Amtskollege Dr. Josef Mischo berichteten über jüngste Entwicklungen in einem Bereich, der Ärztinnen und Ärzte unmittelbar im Berufsalltag betrifft: Formen der Zusammenarbeit. Im Wesentlichen geht es um Auswirkungen einer Reform des Gesellschaftsrechts und die Frage, wie sich Personen
Baden- Württembergs Kammer präsident Dr. W. Miller
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Kammern und KV MFA und ambulant tätige Assistenzberufe; Reaktivierung berenteter Medizinischer Fachangestellter; Cannabislegalisierung – effektive Prävention; Gebührenordnung für Ärzte jetzt umsetzen; Finanzielle Mittel zur Transformation der Einrichtungen des Gesundheitswesens zur Klimaneutralität bereitstellen; Aktive Nachwuchsförderung auch in der Weiterbildung dringend notwendig.
KBV-Vertreterversammlung
Plenum des Deutschen Ärztetags
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Die Öffnung im Gesellschaftsrechts sei eine Chance für Ärztinnen und Ärzte, selbst als Gesellschafter ihre Tätigkeit in einem Rechtsrahmen auszuüben, der bisher beispielsweise Apothekern und steuerberatenden Berufen vorbehalten war. Allerdings müsse dabei die vertrauensvolle Arzt-Patienten-Beziehung gewahrt werden. Dabei sind die Regeln im Gesellschaftsrecht, im Sozialrecht und auch länderspezifische Regelungen zu beachten. Der Landtag von Baden-Württemberg war hier mit seinem Heilberufe-Kammergesetz von 2021 vorangegangen und hatte bereits einige Grundsätze formuliert. Ziel müsse jetzt sein, möglichst sinnvolle und abgestimmte Regeln zu formulieren. Möglicherweise könne es so auch besser gelingen, etwa den MVZs in Hand von Finanzinvestoren Strukturen in ärztlicher Trägerschaft entgegenzustellen. Baden-Württembergs Kammerpräsident verwies auf bereits heute gelebte Realitäten des Arztberufs: Arbeiten im MVZ, tätig sein als niedergelassener Arzt und parallel angestellt in der Klinik, Ärztinnen und Ärzte, die Kolleginnen und Kollegen anstellen, auch über Fachgruppengrenzen hinaus. Dem müsse die Berufsordnung Rechnung tragen. Dr. Miller machte klar, dass es letztlich darum gehe, Entwicklungen nicht zu verpassen, sondern dem eigenen Kontext anzupassen.„Wir müssen unsere Berufsordnung sozusagen danebenlegen, Chancen und Risiken abwägen“, sagte er. Wichtig sei, ein unbelastetes Arzt-Patienten-Verhältnis sicherzustellen. Parallel soll die Systematik der Muster-Berufsordnung in den betreffenden Paragrafen neu gefasst werden. Aktuell befinde man sich im Abstimmungsprozess auch mit den anderen Landesärztekammern, damit
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die Abgeordneten kommender Ärztetage gut informiert eine Richtungsentscheidung hinsichtlich der (Muster-)Berufsordnung treffen könnten. Auch in der anschließenden Aussprache wurde der Wunsch nach einer zeitgemäßen Berufsausübung unter Wahrung der ärztlichen Unabhängigkeit bekräftigt.
Südwest-Abgeordnete sehr aktiv Die 31 Ärztetags-Abgeordneten aus dem Südwesten zeigten starke Präsenz beim Ärztetag, beteiligten sich intensiv mit Redebeiträgen an den Plenardebatten und legten zahlreiche eigene Anträge zur Abstimmung vor. Beispielhaft seien einige Überschriften genannt: Medizinische Versorgung besser koordinieren; Feststellung und Heilbehandlung übertragbarer Krankheiten gehört ausschließlich in ärztliche Hand; Bürokratieaufwand in Arztpraxen reduzieren; Forderung nach Einführung fächerübergreifender Module zur Sucht-/ Abhängigkeitsmedizin im Hauptstudium; Familienfreundlichkeit für alle; Aktive Nachwuchsförderung auch in der Weiterbildung dringend notwendig; Krankenkassen sollen für nicht gerechtfertigte Regresse zahlen; Impfen gehört nicht an den Verkaufs tresen; Zuständigkeit und Verantwortung der interprofessionellen Zusammenarbeit; Integration von Praktikern in die Kommission Krankenhaus; Intensivierung der Fortbildung zu potenziellen Gefahren der Digitalisierung; Coronaprämie für Medizinische Fachangestellte und ambulant tätige Assistenzberufe; MFA-Bonus: Gewährung eines staatlich finanzierten Bonus; Imagekampagne Berufsbild Medizinische Fachangestellte; Gegen finanzierung der Lohnentwicklung für
Einen Tag vor Eröffnung des Deutschen Ärztetags trat die 60-köpfige Vertreterversammlung der Kassen ärztlichen Bundesvereinigung zusammen, darunter fünf Mitglieder aus Baden-Württemberg. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Gassen appellierte an den Bundesgesundheits minister, bei den Digitalisierungsvorhaben der gematik strategisch umzusteuern: „Wenn Sie Ihre Aussage ernst meinen, dass es bei der Digitalisierung erstens um Versorgungsverbesserungen gehen muss, zweitens, dass Funktionalität wichtiger ist als ein Stichtag und drittens, dass Betroffene zu Beteiligten gemacht werden sollen, dann bedarf es einer kompletten Neuausrichtung dieses Prozesses – und eines Machtwortes des Bundesgesundheitsministeriums in Richtung gematik“, sagte Dr. Gassen. Und zum Beifall der Delegierten: „Es darf hier nicht länger der Schwanz mit dem Hund wedeln!“ Die Vertreterversammlung beschloss eine Resolution zur Telematikinfrastruktur, die ein „Schnellprogramm“ fordert. Demnach brauchen die Praxen funktionierende Anwendungen; hierfür seien ein verbindliches Testkonzept für sämtliche Komponenten und Anwendungen sowie ein kontrollierter Rollout-Prozess notwendig. Gefordert wurde auch ein Herstellergipfel im Bundesgesundheitsministerium, in dem sich insbesondere die Anbieter der Dienste und Anwendungen auf eine reibungslose Implementierung der Anwendungen verpflichten. Diese und zahlreiche weitere Elemente der Resolution machen deutlich, dass die Praxen von den bisherigen Erfahrungen mit der Telematikinfrastruktur frustriert sind und sich eine Digitalisierung wünschen, die sie bei der Versorgung ihrer Patientinnen und Patienten unterstützt. Alle Beschlüsse, auch zu weiteren Themen, sind online zu finden: www.kbv.de
www.ärzteblatt-bw.de
Ärzteblatt Baden-Württemberg
Bild: GettyImages
WAHLSPEZIAL
Hinweis: Die Reihenfolge der Anzeigen in diesem Wahlspezial (S. 337– 342) wurde per Los ermittelt.
Jede Stimme zählt ! Wahljahr in den ärztlichen Körperschaften
WAHLSPEZIAL Die KVBW-Wahlen stehen vor der Tür
Ihre Stimme zählt!
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ndernorts ist in den Sommermonaten Flaute angesagt, in der Kassen ärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) stehen jedoch spannende Wochen bevor. Die Delegierten für die Vertreterversammlung und die Bezirksbeiräte werden gewählt. Dabei zählt jede Stimme – nutzen Sie Ihr Wahlrecht und bestimmen Sie mit, welche Kolleginnen und Kollegen die Zukunft der KVBW gestalten: Neu gewählt werden die Vertreterversammlung (VV) und die Bezirksbeiräte der jeweiligen Standorte. Mit dem Ablauf der aktuellen Wahlperiode endet auch die Amtszeit des hauptamtlichen Vorstands, Dr. Norbert Metke und Dr. Johannes Fechner. Nach zwölf Jahren werden sie zum Jahresende aufhören. Zu den ersten Handlungen der neu gewählten Delegierten wird daher die Wahl eines neuen Vorstandes zählen, der zum Jahresbeginn 2023 seine Arbeit aufnehmen wird. Doch wie unterscheiden sich Vertreterversammlung und Bezirksbeiräte? Wer ist für welche Aufgaben zuständig? Und welche Funktion hat der Vorstand? Das wird im Folgenden erklärt.
Vertreterversammlung (VV) Die Vertreterversammlung ist das höchste Organ der kassenärztlichen Selbstverwaltung. Sie zählt 50 Mitglieder, fünf davon sind Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Die Vertreterversammlung trifft alle Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung. Sie beschließt den Haushalt, die Satzung und anderes autonomes Recht; sie wählt und überwacht den hauptamtlichen Vorstand, der sechs Jahre im Amt ist. Um diese Aufgaben zu erfüllen, wird die Vertreterversammlung von gesetzlich vorgeschriebenen Fachausschüssen unterstützt, kann aber auch weitere beratende Ausschüsse einrichten. An der Spitze der VV steht der oder die Vorsitzende.
Vorstand Die Aufgaben der KVBW werden vom hauptamtlichen Vorstand wahrgenommen, der aus bis zu drei Mitgliedern besteht. Er verwaltet die KVBW und vertritt sie gerichtlich und außergerichtlich. Die Vertreterversammlung wählt die Vorstandsmitglieder in direkter und geheimer Wahl für sechs Jahre. Die Amtsperiode des Vorstands entspricht der der Vertreterversammlung.
Bezirksbeiräte Die Bezirksbeiräte sind die „Kümmerer“ in den Regionen. In Nord-, Südbaden oder Süd- beziehungsweise Nordwürttemberg sorgen sie dafür, dass die regionalen Interessen in der Vertreterversammlung nicht zu kurz kommen, sind also eine Art „Schnittstelle“ zwischen Region und Vorstand sowie Vertreterversammlung. In dieser Funktion erstellt der Bezirksbeirat auch Vorschlagslisten für die vom Vorstand der KVBW zu berufenden Mitglieder der Zulassungseinrichtungen und Prüfgremien. Er wird gesondert für die Bezirksdirektionen Freiburg, Karlsruhe, Reutlingen und Stuttgart gewählt (Wahlbezirke). Jeweils fünf Mitglieder aus dem Bereich der jeweiligen Bezirksdirektion sind zu wählen, davon ist ein Mitglied aus dem Kreis der Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, zwei Mitglieder gehören der hausärztlichen, zwei Mitglieder der fachärztlichen Versorgung an.
Wie wird gewählt? Die Mitglieder der KVBW wählen in unmittelbarer und geheimer Wahl die Delegierten der Vertreterversammlung. Die Wahl erfolgt in zwei Wahlgruppen: eine Wahlgruppe für die ärztlichen Mitglieder, eine Wahl-
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gruppe für die psychologisch psychotherapeutischen / kinder- und jugendlichenpsychotherapeutischen Mitglieder. Die Wahl findet in Form der Briefwahl nach den Grundsätzen des Verhältniswahlrechts aufgrund von Listen- und Einzelwahlvorschlägen statt. Daher ist für die Sitzverteilung der Vertreterversammlung die auf eine Liste oder einen Einzelwahlvorschlag entfallende Stimmenanzahl entscheidend. Einzelwahlbewerberinnen und -bewerber sowie Listen erhalten entsprechend ihrer insgesamt erreichten Stimmenzahl anteilig Sitze in der Vertreterversammlung. Doch auch die Anzahl der Stimmen, die auf eine Kandidatin oder einen Kandidaten eines Listenwahlvorschlages entfallen, ist wichtig: Die Sitze, die eine Liste in der Vertreterversammlung erhält, werden denjenigen Wahlbewerbern zugeordnet, die die meisten Stimmen innerhalb der Liste auf sich vereinigen konnten.
Wann wird gewählt? Die Wahlunterlagen erhält jedes wahlberechtigte KVBW-Mitglied per Post. Die Wahlfrist beginnt am 18. Juli und endet am 1. August 2022 um 18.00 Uhr. Die Wahlunterlagen enthalten die Stimmzettelbroschüre, den Stimmzettelumschlag und den Wahlbriefumschlag. Dieser ist bereits mit dem Absender der oder des Wahlberechtigten und der Anschrift des Landeswahlausschusses versehen.
Wie viel Stimmen haben die Wahlberechtigten? Jedes wahlberechtigte ärztliche Mitglied hat 45 Stimmen. Jedes wahl berechtigte psychotherapeutische Mitglied hat fünf Stimmen. Die Stimmen können beliebig auf einen oder mehrere Wahlvorschläge (Einzel- oder Listenwahlvorschläge) verteilt werden (panaschieren). Jedem einzelnen Wahlbewerber und jeder einzelnen Wahlbewerberin können bis zu drei Stimmen gegeben werden (kumulieren). Die ausgefüllte Stimmzettelbroschüre ist als Ganzes zurückzusenden. Seiten dürfen nicht herausgerissen werden, in der Broschüre dürfen keine Vermerke oder Praxisstempel enthalten sein. Für die Sitzverteilung der Vertreterversammlung ist die Stimmenanzahl, die auf eine Liste oder einen Einzelwahlvorschlag entfällt, entscheidend. Einzelwahlbewerberinnen und -bewerber sowie Listen erhalten entsprechend ihrer insgesamt erreichten Stimmenzahl anteilig Sitze in der Vertreterversammlung. Die Sitze, die eine Liste in der Vertreterversammlung erhält, werden denjenigen Wahlbewerberinnen und -bewerbern zugeordnet, die die meisten Stimmen innerhalb der Liste auf sich vereinigen konnten. Es müssen nicht alle zu vergebenden Stimmen auf die Wahlvorschläge verteilt werden.
Wer darf wählen? Wahlberechtigt und wählbar für die Wahl zur Vertreterversammlung sind alle Mitglieder der KVBW, also • zugelassene Vertragsärztinnen und -ärzte, • zugelassene Psychologische Psychotherapeuten / Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, • ermächtigte Krankenhausärztinnen und -ärzte, • am Krankenhaus ermächtigte Psychologische Psychotherapeuten / Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, • in Vertragsarztpraxen oder in zugelassenen medizinischen Versorgungs zentren tätige angestellte Ärztinnen und Ärzte oder Psychologische Psy chotherapeuten / Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, sofern sie dort mindestens zehn Wochenstunden dauerhaft beschäftigt sind, die in einem Wählerverzeichnis eingetragen sind und deren Wahlrecht und Wählbarkeit nicht ausgeschlossen ist. Pro Wahlgruppe (ärztliche Mitglieder und psychologisch psychotherapeutische / kinder- und jugendlichenpsychotherapeutische Mitglieder) gibt es ein Wählerverzeichnis.
Ermächtigte und Angestellte wählen Marburger Bund KV-Wahl: 18. Juli bis 01. August
1 Dr. Ulrich Saueressig
FA f. Diagnostische Radiologie, Emmendingen
2 Sylvia Ottmüller
FA f. Frauenheilkunde u. Geburtshilfe, Stuttgart
6 PD Dr. Juliane Farthmann FA f. Frauenheilkunde u. Geburtshilfe, Lahr
3 Christoph Nießner
FA f. Transfusionsmedizin, Karlsruhe
7 Dr. Christian Fünfgeld FA f. Frauenheilkunde u. Geburtshilfe, Tettnang
11
4 Dr. Yvonne Neuhäusler
FA f. Allg.med. & FA f. Frauenheilk. u. Geburtshilfe, Dietenheim
8 Dr. Andrea Janke
12
FA f. Anästhesiologie, Stuttgart
9 Dr. Stephan Munkwitz
FA f. Anästhesiologie, Schwetzingen
5 Dr. Stefan Junger
FA f. Augenheilkunde, Stuttgart
13
10 Dr. Antje Bernd
FA f. Augenheilkunde, Tübingen
14
15
PD. Dr. Joachim Böhm
Dr. Ute Berweiler
Dr. Arne Dresen
Lena Ang‘ani
Dr. Holger Walz
16. Dr. Jutta Hokenmaier, FA f. Innere Medizin, Bad Saulgau 17. Dr. Stefan Pfeiffer, FA f. Allgemeine Chirurgie, Sindelfingen 18. Dr. Claudia Assion, FA f. Kinderchirurgie, Karlsruhe 19. Dr. Michael Maraun, FA f. Innere Medizin, Schopfheim 20. Dr. univ. Paulina Paukovic, FA f. Augenheilkunde, Stuttgart 21. Dr. Henning Röhl, FA f. Orthopädie u. Unfallchirurgie, Mannheim 22. Dr. Bettina Heckmann, FA f. Frauenheilkunde u. Geburtshilfe, Freiburg 23. Prof. Dr. Assen Koitschev, FA f. Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Stuttgart 24. Natalia Volegova-Neher, FA f. Strahlentherapie, Freiburg 25. Prof. Dr. Martin Hausberg, FA f. Innere Medizin, Karlsruhe 26. Beatrix Janke, FA f. Frauenheilkunde u. Geburtshilfe, Heilbronn
27. Dr. Ferdinand Kosch, FA f. Kinderchirurgie, Karlsruhe 28. Dr. Joachim Hinderer, FA f. Orthopädie u. Unfallchirurgie, Sindelfingen 29. Dr. Nina R. Pletschen, FA f. Kinder- u. Jugendmedizin, Karlsruhe 30. Dr. Ulrich Leyerer, FA f. Allgemeine Chirurgie, Bad Cannstatt 31. Miriam Beck, FA f. Frauenheilkunde u. Geburtshilfe, Freiburg 32. Dr. Rudolf Hinger, FA f. Anästhesiologie, Bad Saulgau 33. Dr. Jutta Scholber, FA f. Strahlentherapie, Freiburg 34. Dr. Niklas Weber, FA f. Innere Medizin, Karlsruhe 35. Dr. Volker Ihle, FA f. Allgemeine Chirurgie, Bretten 36. Dr. Vera Wienhausen-Wilke, FA f. Innere Medizin, Esslingen 37. Dr. Martina Offenberg, FA f. Innere Medizin, Ammerbuch
38. Dr. Edgar Hartung, FA f. Innere Medizin, Bad Mergentheim 39. Tobias Link, FA f. Psychiatrie u. Psychotherapie, Wiesloch 40. Dr. Vera Reich, FA f. Innere Medizin, Langenau 41. Dr. Martin Röttinger, FA f. Orthopädie u. Unfallchirurgie, Emmendingen 42. Dr. Emre Tanay, FA f. Viszeralchirurgie, Stuttgart 43. Dr. Tillmann Ansgar Jahn, FA f. Thorax- u. Kardiovaskularchirurgie, Karlsruhe 44. Dr. Kathrin Bux, FA f. Frauenheilkunde u. Geburtshilfe, Stuttgart 45. Falk Dillmann, FA f. Innere Medizin, Karlsruhe 46. Lutz Gössel, FA f. Orthopädie u. Unfallchirurgie, Markgröningen 47. Dr. Momoko Nagata, FA f. Allgemeine Chirurgie, Karlsruhe 48. Dr. Christian Maring, FA f. Innere Medizin, Bad Krozingen
49. Dr. Florian Eble, FA f. Kinderchirurgie, Heilbronn 50. Dr. Manuela Hodapp, FA f. Innere Medizin, Karlsruhe 51. Dr. Martin Schilz, FA f. Allgemeine Chirurgie, Schwäbisch Hall 52. Dr. Martin Soder, FA f. Frauenheilkunde u. Geburtshilfe, Karlsruhe 53. Dr. Roland Steiner, FA f. Urologie, Sindelfingen 54. Dr. Annette Schmidt-Bacher, FA f. Augenheilkunde, Karlsruhe 55. Dr. Jörg Budde, FA f. Kinderu. Jugendmedizin, Freiburg 56. Dr. Jasmin Brühler, FA f. Kinder- u. Jugendmedizin, Freudenstadt 57. Dr. Jürgen Schuster, FA f. Frauenheilkunde u. Geburtshilfe, Stuttgart 58. Dr. Peter Baur, FA f. Anästhesiologie, Albstadt 59. Dr. Andreas Deimel, FA f. Innere Medizin, Karlsruhe
60. Jochen Markert, FA f. Innere Medizin, Sindelfingen 61. Dr. Andreas Harth, FA f. Neurologie, Ulm 62. Dr. Bettina Mehne, FA f. Augenheilkunde, Schwäbisch Gmünd 63. Dr. Andreas Kohler, FA f. Neurologie, Heilbronn
FA f. Pathologie, Singen
FA f. Orthopädie u. Unfallchirurgie, Böblingen
FA f. Kinder- u. Jugendmedizin, Karlsruhe
FA f. Orthopädie u. Unfallchirurgie, Ludwigsburg
FA f. Anästhesiologie, Nagold
Weitere Informationen:
www.kv-wahl-bw.de
GEMEINSAM. STARK. GESUND.
BESSER FÜR ALLE! MEDI
KV-Wahl 2022
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Unsere Themen: Ärztinnen und Ärzte im Fokus
KV-System
MEDI setzt sich fachübergreifend für qualitativ hochwertige Versorgungsstrukturen ein. Wir engagieren uns für das Streikrecht für Ärztinnen und Ärzte. Und: Wir wehren uns gegen Fremdbestimmung. Als Freiberuflerinnen und Freiberufler sind wir eigenständige Entscheidungsträger. Wir setzen uns dafür ein, dass das auch in Zukunft so bleibt.
Die KV Baden-Württemberg hat unter MEDI-Mann Dr. Norbert Metke als Dienstleister und politisch eine Marke gesetzt – das will MEDI weiterentwickeln. Wir möchten den Sicherstellungsauftrag und die ärztliche Selbstversorgung erhalten. Mit unseren Selektivverträgen erzielen wir höhere Honorare und eine bessere Versorgung bei weniger Bürokratie – darum beneidet uns die ganze Republik. Und das wollen wir sichern.
Versorgungsstrukturen MEDI denkt fach- und sektorenverbindend. Unsere erfolgreichen Selektiverträge garantieren eine Optimierung der Schnittstellen. Mit unseren ärztlich geführten MVZ bieten wir ein modernes Arbeitsumfeld – und auch den Übergang in die Selbstständigkeit. Nur selbstbestimmtes ärztliches Handeln garantiert das Wohl unserer Patientinnen und Patienten und den Erhalt unserer Praxen. Dafür kämpfen wir.
*Genderhinweis: In dieser Anzeige wird zur besseren Lesbarkeit auf die konsequente Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
Ärztlicher Nachwuchs und Personal Wir entwickeln Konzepte gegen den ärztlichen Nachwuchsmangel und fördern die Assistenzberufe. MEDI möchte den MFA-Beruf attraktiver machen und weiterentwickeln, damit die Ärzteschaft entlastet wird. Delegation an qualifiziertes Personal unter ärztlicher Verantwortung – das ist unser Credo. Dabei kämpfen wir für eine gerechte Bezahlung. Wir machen uns für Ihre Praxen stark.
– wählen Sie für unsere gemeinsame Zukunft Unsere Wahllisten: Gemeinsame Zukunft MEDI Baden-Württemberg Honorar MEDI kämpft weiter für eine adäquate und faire Vergütung, die der Verantwortung und Arbeitsbelastung von Ärztinnen und Ärzten gerecht wird. Wir kämpfen gegen Budgets, „Quartals-Flatrates“ und Fallzahlbegrenzungen und für eine Reform des EBM. Und: Wir setzen uns weiterhin für leistungsorientierte Selektivverträge für alle Facharztgruppen ein.
Digitalisierung MEDI kämpft für eine Digitalisierung, von der Praxen und Patientinnen und Patienten profitieren. Wir lehnen Zwangsdigitalisierungen mit Sanktionen strikt ab. Wir engagieren uns für sichere Systeme, die den Workflow optimieren und nicht behindern. MEDI beweist, dass Digitalisierung funktionieren kann – mit unserer elektronischen Arztvernetzung und dem Impfterminmanagement-System. Damit sind wir der Gematik weit voraus.
Young MEDI: Gemeinsam für eine starke Zukunft Psychiatrie, Psychosomatik, Ärztliche Psychotherapie In enger Kooperation mit: Freie Liste der Psychotherapeuten DIE Facharztliste Nord DIE Facharztliste Süd Liste der ermächtigten Ärzte
Alle wichtigen Informationen zur KV-Wahl 2022 finden Sie unter: www.medi-verbund.de/kv-wahl oder einfach QR-Code scannen!
Bringen Sie den Stein ins Rollen Ärzt*innen in Sozialer Verantwortung / Sprechende Medizin
Wahlen zur KV Unsere Liste aus niedergelassenen, angestellten und verbeamteten Ärzt*innen ist seit 1982 in den Bezirken, der Landesärztekammer und der KV vertreten. Wir verschaffen einer sprechenden und sozial verantwortlichen Medizin im ärztlichen Alltag und in den Gremien der ärztlichen Selbstverwaltung mehr Gewicht und stehen für sozial-, friedensund umweltpolitische Anliegen. Wir engagieren uns für ein solidarisch gestaltetes Gesundheitswesen ohne Ansehen von Herkunft und sozialem Status. Prävention ist genauso wichtig wie Therapie und eine zentrale ärztliche Aufgabe. Im Zentrum ärztlicher Arbeit müssen Patient*innen und nicht wirtschaftliche und bürokratische Zwänge stehen. Kriege und die sich verschärfende Klimakrise sind die größten globalen Herausforderungen unserer Zeit. Wir sehen uns in einer besonderen Verantwortung in der Prävention, Diagnose und Therapie klima- und umweltbedingter Erkrankungen. Die Berücksichtigung des Zusammenhanges zwischen Klimakrise und Gesundheitsgefährdung in der ärztlichen Aus-, Fort- und Weiterbildung ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir treten ein für den Abzug von Kapital aus klimaschädlichen Anlagen der Versorgungswerke (Divestment).
1. Dr. G. du Bois, Stuttgart (HUM)
2. Dr. F. Fehr, Sinsheim (PÄD)
3. Dr. P. Jung, Ebringen (ALLG)
4. Dr. R. Maitra, Hemmingen (INN)
5. Dr. B. Eissler, Reutlingen (ALLG)
6. Prof. Dr. B. Fritzsching, Heidelberg (PÄD)
7. Dr. A. Siebenborn, Heilbronn (ALLG)
8. Dr. J. Schmid, Stuttgart (PSYCH)
9. Dr. R. Kilpper-Hettinger, Asperg (INN)
10. Dr. T. Reckert, Reutlingen (PÄD)
und weitere 40 Kandidat*innen unserer Liste www.aerzteinsozialerverantwortung.de
www.liste-sprechende-medizin.de
Arzt und Recht aktuell Foto: Jürgen Gebhardt
Auch schlechte Kritik ist im Rahmen der Meinungsfreiheit hinzunehmen
Löschungsansprüche gegenüber Bewertungsportalen
Ä
rztinnen und Ärzte (beziehungsweise Kliniken) können verschiedene Gründe haben, Eintragungen auf Internet- Bewertungsportalen entfernen zu wollen. Dies kann entweder die Eintragungsdaten an sich betreffen oder aber bestimmte Bewertungen. Die Voraussetzungen für einen Löschungsanspruch sind unterschiedlich:
1. Eintragungsdaten Nach der einschlägigen Rechtsprechung besteht dann ein Löschungsanspruch bezüglich eines sogenannten Basiseintrags, wenn das Portal nicht nur ein neutraler Informationsvermittler ist. Dies ist dann der Fall, wenn zahlenden Ärztinnen und Ärzten (verdeckte) Vorteile gewährt werden, die Basiskunden nicht erhalten. Wenn dementsprechend beispielsweise Verweise auf weitere fachgleiche Ärzte in der örtlichen Umgebung nur auf dem Profil eines Basiskunden erscheinen oder eine klare unterschiedliche bildliche Darstellung von Basis- und Premiumkunden erfolgt, kann ein Löschungsanspruch mit einigen Erfolgsaussichten geltend gemacht werden. Für einen Löschungsanspruch muss deshalb zunächst geklärt werden, ob der Plattformbetreiber derartige Funktionen bietet, die zu einer verdeckten Vorteilsgewährung für
zahlende Kunden führen. Da die Bewertungsplattformen ihre entsprechenden Ausgestaltungen stetig der Rechtsprechung anpassen, muss dies in jedem Einzelfall vor der Geltendmachung von Löschungsansprüchen sehr genau geprüft und mit der aktuellen Rechtslage abgeglichen werden.
2. Einzelne Bewertungen Zunächst gilt: Auch schlechte Kritik ist im Rahmen der grundgesetzlich garantierten Meinungsfreiheit hinzunehmen. Die Bewertung der beruflichen Tätigkeit zählt hierbei zur sogenannten „Sozialsphäre“, in der nach der Rechtsprechung Einschränkungen der informationellen Selbstbestimmung hinzunehmen sind. In diesem Rahmen sind auch solche Bewertungen zulässig, die persönliche Eigenschaften des Arztes zum Inhalt haben, soweit sie dessen beruflichen Wirkungskreis betreffen und hierdurch keine gravierenden Folgen wie Stigmatisierung, soziale Ausgrenzung oder eine Prangerwirkung zu befürchten sind. Im Hinblick auf das öffentliche Interesse an den Bewertungen ist deshalb sogar eine überspitzte oder polemische Kritik durchaus zulässig. Die Rechtsprechung hat aber auch Grenzen der Meinungsfreiheit aufgezeigt:
– Dies sind zunächst unzutreffende Tatsachenbehauptungen. Sofern eine Äußerung objektiv nachprüfbar und beweisbar bzw. widerlegbar ist, so kann ein Löschungsanspruch gegeben sein. Sofern es sich um eine anonyme Bewertung handelt, liegt die Beweislast hier beim Bewertungsportal. Ist der Autor der Bewertung hingegen bekannt, so obliegt ihm die Beweislast für seine Behauptungen. Die Rechtsprechung hat in diesem Zusammenhang auch klar herausgestellt, dass ein fehlen der Behandlungskontakt des Bewerters zum Löschungsanspruch führt. Dieser sollte also bei anonymen Bewertungen immer bestritten werden, das Portal ist auch diesbezüglich beweispflichtig. – Eine weitere Grenze sind Beleidigungen oder Angriffe auf die Menschenwürde. Hier geht es primär um unsachliche Schmähkritik, wenn also nicht mehr die Auseinandersetzung in der Sache, sondern die Herabsetzung der Person und ihre Diffamierung im Vordergrund steht. Die Grenze zur zulässigen überspitzten Kritik ist hierbei allerdings fließend, die Gerichte entscheiden nicht selten zugunsten der Meinungsäußerungsfreiheit.
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Vermischtes Neue Ämter und wichtige Auszeichnungen
Namen und Nachrichten Foto: Universitätsklinikum Heidelberg
Hohes Amt für Prof. Gorenflo
Prof. Dr. M. Gorenflo
Der Ärztliche Direktor der Klinik für Kinderkardiologie und Angeborene Herzfehler am Universitätsklinikum Heidelberg, Professor Dr. Matthias Gorenflo, ist für eine Amtszeit von zwei Jahren zum Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie und angeborene Herzfehler e. V. gewählt worden. Seit 2020 ist Prof. Gorenflo bereits ein festes Mitglied des Vorstands und vertritt die Gesellschaft nach Außen. Neben wissenschaftlichen Projekten unterstützt er auch die Erstellung von Behandlungsleitlinien und berät gesundheitspolitische Gremien.
Foto: Paul-Martini-Stiftung/T. Böhm
Wichtige Auszeichnung für Prof. Fröhling Prof. Dr. Stefan Fröhling vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen in Heidelberg wurde (gemeinsam mit einem Forscher aus Dresden) für das DKFZ/NCT/DKTK MASTER-Programm mit dem diesjährigen Paul-Martini-Preis ausgezeichnet. Das Programm zeigt auf Basis umfassender molekularer Analysen für Patienten, die an seltenen Krebsarten oder ungewöhnlich jung an Krebs erkrankt sind, neue Therapiemöglichkeiten auf. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert. Prof. Dr. S. Fröhling
Foto: Universitätsklinikum Heidelberg
Adolf-Windorfer-Preis an Prof. Wielpütz
Prof. M. O. Wielpütz
Prof. Dr. A.-L. Grosu
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Eine strahlungsfreie Diagnostikmethode für Mukoviszidose-Betroffene und andere Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen zu etablieren, ist seit 2009 ein wichtiges Ziel der Arbeitsgruppe um Prof. Mark Oliver Wielpütz vom Universitätsklinikum Heidelberg. Der Einsatz der Magnetresonanztomographie in der Mukoviszidose-Lungendiagnostik wurde von den Wissenschaftlern unter anderem durch Nutzung von Künstlicher Intelligenz weiterentwickelt und im Vergleich zu anderen bildgebenden Verfahren und Methoden der Lungenfunktionsdiagnostik validiert. Für diese umfassenden Arbeiten wurde Prof. Wielpütz vom Mukoviszidose Landesverband Baden-Württemberg mit dem mit 5.000 Euro dotierten Adolf-Windorfer-Preis ausgezeichnet.
Verabschiedung von Dr. Ungewitter Nach insgesamt 14 Jahren Tätigkeit in der Gutachterkommission für Fragen ärztlicher Haftpflicht wurde Dr. iur. Rolf Ungewitter jetzt von der Bezirksärztekammer Südbaden in den Ruhestand verabschiedet. Im Jahr 2008 war er zum stellvertretenden Vorsitzenden bestellt worden und hatte 2012 den Vorsitz übernommen. Unter seinem Vorsitz wurden insgesamt 2.174 Verfahren beraten und beschieden. Von seinen Kolleginnen und Kollegen in der Kommission geschätzt und gelobt wurde seine genaue, kritische, am Patientenwohl orientierte faire Verhandlungsführung ohne jegliche Vorbehalte. Seine Nachfolgerin ist Bettina Coen, LL. M., bislang stellvertretende Vorsitzende in der Gutachterkommission; ihr Stellvertreter ist Dr. iur. Martin Frank.
Weniger Azubis bei den Freien Berufen Zwischen Oktober 2021 und März 2022 wurden bei den Kammern der Freien Berufe in Baden-Württemberg insgesamt 1.229 neue Ausbildungsverträge registriert. Das ist ein Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 123 Verträge beziehungsweise 9,1 Prozent. Der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) ermittelt für Gesamtdeutschland einen Zuwachs von 624 Verträgen beziehungsweise 5,6 Prozent. Damit schert Baden-Württemberg aus dem bundesweiten Trend aus, zumindest vorerst: Beim vorliegenden Betrachtungszeitraum handelt es sich um eine unterjährige Momentaufnahme. Das neue Ausbildungsjahr beginnt wieder im Herbst 2022. Zuletzt konnten die Freien Berufe in Baden-Württemberg hier ein deutliches Plus vermelden. Zum relevanten Stichtag 30. September 2021 wurden insgesamt 6.089 neue Ausbildungsverträge geschlossen. Gegenüber dem Vorjahresstichtag (2020) entsprach dies damals einem Plus von 518 Verträgen beziehungsweise 9,3 Prozent.
Ernst Jung-Preis für Prof. Bartenschlager Professor Dr. Ralf Bartenschlager, Leiter der Abteilung Molekulare Virologie am Universitätsklinikum Heidelberg und der Abteilung Virus-Assoziierte Karzinogese am Deutschen Krebsforschungszentrum, ist mit dem Ernst JungPreis für Medizin 2022 ausgezeichnet worden. Mit dem Preis würdigt die Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung solche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die mit ihren Projekten wesentlich zum Fortschritt der Humanmedizin beigetragen haben und dies auch in der Zukunft erwarten lassen.
Hohe Auszeichnung für Prof. Grosu
Freiburg Modellstandort für Genom-Medizin
Das American College of Radiology hat Prof. Dr. Anca-L. Grosu, Ärztliche Direktorin der Klinik für Strahlenheilkunde am Universitätsklinikum Freiburg, zum Ehrenmitglied ernannt. Gewürdigt wurden damit ihre Forschungsleistung und ihr innovatives Vorgehen zum Einsatz der hochpräzisen Strahlentherapie bei Krebs, insbesondere bei der Optimierung der Strahlentherapieplanung mit fortschrittlicher Bildgebung.
Gen-Daten sind ein zentraler Schlüssel zur verbesserten Diagnostik und Therapie in der Medizin. Das Universitätsklinikum Freiburg wurde nun vom Spitzenverband Bund der Krankenkassen als eines von bundesweit elf Zentren ausgewählt, an denen künftig umfangreiche Gen-Analysen sowohl im Bereich Krebsmedizin wie auch bei Seltenen Erkrankungen von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden.
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Vermischtes Mehr Ärztinnen und Ärzte für eine Gesellschaft des langen Lebens nötig
Wenn ein leichter Zuwachs in den Mangel führt
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ach den Daten der jüngsten Ärztestatistik der Bundesärztekammer waren im Jahr 2021 bei den Landesärztekammern insgesamt 416.120 berufstätige Ärztinnen und Ärzte gemeldet. Damit stieg die Zahl zwar wie bereits im Vorjahr um 1,7 Prozent beziehungsweise um rund 7.000 Personen. Der Zuwachs blieb damit jedoch unter dem von 2019 (+2,5 Prozent). Trotz leicht gestiegenen Ausbildungsplatzkapazitäten an Deutschlands medizinischen Fakultäten darf nach Ansicht der Kammer bezweifelt werden, ob das deutsche Bildungssystem eine ausreichende Zahl an Ärztinnen und Ärzten hervorbringt, damit die der Versorgung zur Verfügung stehende ärztliche Arbeitszeit in Zukunft ausreichen wird. Nach wie vor schlägt sich die gesamtgesellschaftliche Entwicklung hin zu mehr Teilzeitarbeit und weniger
Überstunden auch in der Ärzteschaft nieder. Dadurch sind mehr Köpfe nötig, um die freien Stellen in der medizinischen Versorgung zu besetzen und die Zahl der zur Verfügung stehenden Arztstunden konstant zu halten – und das bei steigenden Behandlungszahlen. Nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft wuchs die Zahl der Behandlungsfälle in den Krankenhäusern zwischen 1991 und 2019 von 14,6 auf 19,4 Millionen. Hinzu kommen laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung etwa eine Milliarde Arztkontakte jährlich in den Praxen. Und der Behandlungsbedarf wird weiter zunehmen. Die Gesellschaft wird älter, und mit ihr auch die Ärztinnen und Ärzte. Jeder fünfte von ihnen steht unmittelbar vor dem Ruhestand. Über 13 Prozent der Ärztinnen und Ärzte gehören der Altersgruppe der 60- bis 65-Jährigen an; weitere 8,5 Prozent haben das 65.
Lebensjahr bereits überschritten. Damit verschärft sich die ohnehin angespannte Personalsituation in Kliniken und Praxen in den nächsten Jahren noch weiter. So geht der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte davon aus, dass etwa ein Viertel der Kinder- und Jugendärzte zwischen 2020 und 2025 aus dem Berufsleben ausscheidet. „Wir verzeichnen zwar ein leichtes Wachstum bei der Zahl der Ärztinnen und Ärzte, leider reicht dieser Zuwachs aber bei Weitem nicht aus, um den Behandlungsbedarf einer Gesellschaft des langen Lebens auf Dauer zu decken. Dieser besorgniserregenden Entwicklung dürfen Bund und Länder nicht länger tatenlos zusehen. Was wir jetzt brauchen, sind eine konsequente Nachwuchsförderung und bessere Ausbildungsbedingungen im ärztlichen Bereich.“, sagte Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer. Anzeige
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Vermischtes Hohe Bereitschaft der Ärztinnen und Ärzte im Südwesten
Unterstützung für die Ukraine
Aufklärungsbögen von Thieme
Zweisprachige Anamneseliste von Thieme
tip doc Kinderkrankheiten
Digitaler Kongress
tıp doc Anamnesebogen und Therapieplan
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Die Südwest-Ärzteschaft war und ist aber auch im größeren Rahmen sehr engagiert, konkrete Hilfe zu leisten und das Leid der Ukrainerinnen und Ukrainer zu mindern – im Zentrum dabei die Frage, wie sich Unterstützung auch über individuelle Aktivitäten hinausgehend realisieren lässt. Anfang Juni veranstaltete die Bezirks ärztekammer Nordbaden daher einen Online- Kongress, der Hilfsangebote für Ukrainerinnen und Ukrainer im breiteren Kontext und unter ärztlicher Perspektive in den Fokus nahm. Thematisiert wurden während der Kon ferenz unter anderem die medizinische Versorgung von Geflüchteten, die Integration ukrainischer medizinischer Berufsgruppen in Deutschland sowie generell das Anstoßen weiterer humanitärer Maßnahmen. Die Kongressteilnehmer verschafften sich zusammen mit den referierenden Ex pertinnen und Experten einen Über-
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Foto: © Alex – stock.adobe.com
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ehr als 200 Ärztinnen und Ärzte aus Baden-Württemberg haben sich bis Mitte Mai zur Vor-Ort-Unterstützung der medizinischen Infrastruktur in der Ukraine und der medizinischen Versorgung geflüchteter Menschen in den Nachbarstaaten der Ukraine bereit erklärt. Über das Online-Formular der Bundesärztekammer (das ÄBW berichtete) sind auch weiterhin derartige Registrierungen möglich. Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach und Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt haben sich für die Bereitschaft und das außerordentliche Engagement bedankt, mit dem ein großer Beitrag zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung vor Ort bei den notleidenden Menschen geleistet werden kann. Sie haben zudem darauf hingewiesen, dass solche Einsätze sehr stark von der jeweiligen Einschätzung der Sicherheitslage abhängen. Wenn diese es zulässt, erfolgt ein möglicher Einsatz beispielsweise über das Zentrum für internationale Friedenseinsätze und in Absprache mit dem Auswärtigen Amt.
blick über die bisherigen Hilfsbemühungen und loteten aus, wo dringend nachgebessert werden muss. Das Ziel: Denkanstöße liefern, Impulse setzen und dafür sorgen, dass sich etwas bewegt. Betont wurde während des Kongresses vor allem der Aspekt der lo kalen Vernetzung. Der Gedanke da hinter: Verschiedene Akteure aus unterschiedlichen Bereichen vor Ort – beispielsweise die Ärzteschaften, deutsch-ukrainische Vereine, kommunale und regionale Entscheidungsträger, Glaubensgemeinschaften – verfügen über ganz eigene Stärken und über spezifisches Know-how. Dieses lässt sich kombinieren und in wirklich schlagkräftigte, pragmatische und vor allem sehr konkrete Formen der Hilfe für die Ukraine umwandeln. Genau diese Stoßrichtung machte den digitalen Kongress zu einem großen Erfolg und setzte ein weithin sichtbares Zeichen gelebter Solidarität der Ärztinnen und Ärzte im Südwesten.
Medizinische Verlage unterstützen Ärzteschaft Mehr als 600.000 Geflüchtete aus der Ukraine sind nach Angaben des
Bundesamts für Migration und Flüchtlinge bis Anfang Mai bereits in Deutschland eingetroffen. Überwiegend sind es alte Menschen, Frauen und Kinder. Viele von ihnen benötigen medizinische Hilfe. Um den Zugang zu erleichtern, stellt die Stuttgarter Thieme Gruppe eine zweisprachige Anamneseliste auf ihrer Website bereit. Im Arzt-Patientengespräch können so die wichtigsten Informationen rasch erfasst werden. Hinzu kommen medizinische Aufklärungsbögen auf Ukrainisch – beispielweise aus der Allgemein- und Viszeralchirurgie, der Anästhesie und Schmerztherapie, der Gynäkologie und Geburtshilfe sowie zur COVID-19- Impfung. Auch der Stuttgarter Setzer Verlag bietet kostenlose tıp doc Materialien zur Patientenverständigung in ukrainischer Sprache, darunter zu Psychiatrie, Kinderkrankheiten sowie als Anamnesebogen und Therapieplan. Die Materialien bestehen typischerweise aus der Kombination von Illustrationen mit kurzen mehrsprachigen Untertiteln. Sie eignen sich insbesondere zum niederschwelligen Einsatz in der Unterstützten Kommunikation.
Richtig zupacken.
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2. Mease P et al. The Lancet 2020; https://doi.org/10.1016/S0140-6736(20)30263-4 (Supplementary)
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Vermischtes Hausärztliche Genossenschaft im Schwäbischen Wald gegründet
Medwald will Versorgung verbessern
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uf Initiative des Landratsamts des Ostalbkreises und der Ärzteschaften Aalen und Schwäbisch Gmünd wurde die Genossenschaft Medwald zur Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung im Schwäbischen Wald gegründet. Beteiligt sind zwölf Gemeinden und acht Ärztinnen und Ärzte. Das gemeinsame Ziel: die Verbesserung der hausärztlichen Versorgungssituation im Schwäbischen Wald. „Viele Bürgerinnen und Bürger in Abtsgmünd und im gesamten Schwäbischen Wald stehen mittlerweile ohne Hausarzt da oder müssen weite Strecken zu Praxen zurücklegen, die noch keinen Patientenaufnahmestopp haben“, erläuterte der Abtsgmünder Bürgermeister Armin Kiemel. Gemeinsam mit dem Durlanger Hausarzt Dr. Heiner Steinat wird er die Genossenschaft als Vorstand vertreten.
Das Konzept, dass sich die örtlichen Ärztinnen und Ärzte mit Kommunen zusammenschließen, um Medizinische Versorgungszentren (MVZs) zu gründen und zu betreiben, stammt vom Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen Diomedes. Deren Geschäftsführer, der Tübinger Arzt Dr. Martin Felger, erklärte: „Sehr viele junge Medizinerinnen und Mediziner möchten heute keine Verantwortung für eine eigene Praxis tragen. Sie wollen mehrheitlich im Angestelltenverhältnis, in Teilzeit und im Team arbeiten sowie von Verwaltungsaufgaben entlastet werden.“ Dies werde in den genossenschaftlichen MVZs möglich sein, denn ein Geschäftsführer wird sich um das Management der Praxen kümmern. Auch für ältere Ärztinnen und Ärzte, die bald in den Ruhestand gehen möchten, ist die Möglichkeit, ohne die Last der Verwaltungstätigkeiten in Teilzeit medizinisch tätig zu sein, sehr at-
traktiv. Zudem wird ihnen die Aufgabe abgenommen, eine Nachfolge für ihre Praxen zu suchen. Dr. Sebastian Hock, Vorstandsvorsitzender der Ärzteschaft Aalen, sieht einen weiteren Vorteil: „Mit dem Betrieb von genossenschaftlichen MVZs wirken wir der Entwicklung entgegen, dass sich vermehrt private und teils ausländische Finanzinvestoren in das deutsche Gesundheitswesen einkaufen, indem sie Praxen als Renditeobjekte übernehmen.“ Neben dem Aufbau der Genossenschaft setzt der Landkreis in Zusammenarbeit mit den Ärzteschaften und den Kliniken Ostalb schon seit 2020 zahlreiche Maßnahmen um. Da zu zählen beispielsweise die Durch führung von Teilraumkonferenzen, die Gründung des Weiterbildungsverbunds Allgemeinmedizin oder das Aufsetzen eines Stipendienprogramms für Medizinstudierende.
Krebsregister zählt jährlich über 60.000 Neuerkrankungen
Krebs in Baden-Württemberg
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Altersverteilung der Krebs-Neu erkrankungen von 2016 bis 2019
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Weitere Informationen:
www.krebsregister-bw.de
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as Krebsregister Baden-Württemberg hat seinen aktuellen Jahresbericht veröffentlicht. Demnach erkranken jedes Jahr über 60.000 Männer und Frauen in Baden-Württemberg an Krebs; über 25.000 versterben daran. 48 Prozent der Neuerkrankungen entfallen auf Frauen und 52 Prozent auf Männer. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 70 Jahren. Die häufigsten Krebs-Neuerkrankungen bei Männern in den Diagnosejahren 2016 bis 2019 waren Prostata- (27 %), Darm- (12 %) und Lungenkrebs (11 %). Bei Frauen waren es im gleichen Zeitraum Brust- (34 %), Darm- (11 %) und Lungenkrebs (8 %). Der Bericht enthält neben Angaben zur Krebsinzidenz und zur Stadienverteilung erstmalig auch Angaben zur Krebsmortalität und dem Überleben von Krebspatientinnen und -patienten in Baden-Württemberg.
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Vermischtes Über 8.500 Ärztinnen und Ärzte im Südwesten beteiligt
Haus- und Facharztverträge wachsen
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n der Versorgung in den Hausund Facharztverträgen der AOK Baden-Württemberg haben im vergangenen Jahr 8.509 Ärztinnen und Ärzte teilgenommen. Das entspricht einem Plus gegenüber 2020 von insgesamt 2,7 Prozent – davon entfallen 5.396 auf Haus- und Kinderärzte sowie 3.113 auf Fachärzte und Psychotherapeuten. Sie versorgen mittlerweile 1,76 Millionen HZV-Versicherte der AOK Baden-Württemberg (plus 2,1 Prozent). Die Versicherten-
zahl im gemeinsamen FacharztProgramm von AOK und Bosch BKK ist um 5,2 Prozent auf 814.000 gewachsen. Analog stieg auch das Honorar für die erbrachten Leistungen. Es lag Ende 2021 bei 708 Millionen Euro und damit 4,4 Prozent über dem Jahr 2020. Rund 537 Millionen Euro (plus 3,9 Prozent) entfielen auf den HZV-Vertrag und 171 Millionen Euro (plus 6,2 Prozent) auf die Fachärzte und Psychotherapeuten. Die Vertragspartner sind mit dieser Entwicklung zufrieden und setzen
weiter auf die Versorgung in den Selektivverträgen. 2021 startete mit dem Facharztvertrag Pneumologie bereits der neunte Facharztvertrag. Ein aktuelles Beispiel für die schnelle Adaptionsfähigkeit der Selektivverträge sei die Aufnahme einer Beratungspauschale für Patientinnen und Patienten mit Long- und Post-Covid nach Überweisung eines HZV-Haus arztes. Im April startete die neue Leistung in den Fachbereichen Kardiologie, Neurologie und Pneumologie.
Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert für fünf Jahre
Neue Graduiertenkollegs
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ie Medizinische Fakultät der Universität Tübingen darf sich zusammen mit dem Universitätsklinikum über gleich zwei neue Graduiertenkollegs freuen. Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft die Graduiertenkollegs „Psychische Gesundheit von Frauen in der reproduktiven Lebensphase“ und „Nicht-kanonische G-Protein-abhängige Signalwege: Mechanismen, Funktionen, Konsequenzen“ bewilligt. Sie werden mit rund 7 Millionen Euro (Psychische Gesundheit von Frauen) beziehungs-
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Mittwoch, 30.03.2022, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Mittwoch, 27.04.2022, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Donnerstag, 19.05.2022, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Mittwoch, 22.06.2022, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Donnerstag, 28.07.2022, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart • Idealer Ablauf der Niederlassung • Kaufpreisermittlung, Finanzierung • Gesetzliche Rahmenbedingungen • Praxissuche Referenten: Tobias Krämer, Sina Altmann, Barbara Brenner und Misel Stojkovic. Die Seminargebühr übernimmt MLP. Anmeldung mit QR-Code oder bei Frau Olga Kopp Tel 0711 13258 53, Fax -80 med-seminare-stuttgart@mlp.de
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weise rund 5,3 Millionen Euro (Nicht-kanonische G-Protein-abhängige Signalwege) für einen Zeitraum von fünf Jahren gefördert. Die körperliche, aber auch mentale Gesundheit der Menschen hängt oft von hormonellen Einflüssen ab. Gerade Frauen unterliegen während der reproduktiven Lebensphase massiven Schwankungen des Hormonspiegels und durchlaufen mehrfach hormonelle Übergangsphasen. Diese haben Auswirkungen auf ihre kognitiven und emotionalen Fähigkeiten, die Plastizität des Gehirns sowie die (psychische) Gesundheit. In diesen Übergangsphasen steigt das Risiko für psychische Erkrankungen wie Depression und Angststörungen dramatisch an. Das internationale Graduiertenkolleg„Psychische Gesundheit von Frauen in der reproduktiven Lebensphase“ hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, Zusammenhänge zwischen hormonellen Übergangsphasen und der psychischen Gesundheit von Frauen über die reproduktiven Jahre hinweg besser zu verstehen. Ist heutzutage noch jeder fünfte Bundesbürger über 67 Jahre alt, wird dieser Anteil bei gleichbleibender Entwicklung bis 2060 so stark zunehmen, dass fast ein Drittel der Gesamtbevölkerung im Rentenalter ist. Damit
einher geht ein Zuwachs von Volkskrankheiten, die bereits jetzt schon über die Hälfte aller Todesursachen in Deutschland ausmachen. Umso wichtiger sind die Erforschung und ein besseres Verständnis der biologischen Prozesse, die im Zusammenhang mit diesen Krankheiten eine wesentliche Rolle innehaben. Entscheidend dabei sind Signalwege in unserem Körper auf Zellebene, die diese Prozesse steuern und durch pharmakologische Intervention therapeutisch genutzt werden können. Eine überragende Bedeutung haben G-Protein-gekoppelte Rezeptoren auf den Zellen, die gegenwärtig zwar nur 12 Prozent aller Zielstrukturen für Arzneimittel ausmachen, jedoch greift jedes dritte Medikament dort ein. Dennoch ist ihr therapeutisches Potenzial bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. Hier spielen nicht-kanonische G-Protein-regulierte Signalwege eine besondere Rolle, da sie genau die biologischen Prozesse lenken, die bei der Entstehung der Krankheiten bedeutsam sind. Das Graduiertenkolleg „Nicht-kanonische G-Protein-abhängige Signalwege: Mechanismen, Funktionen, Konsequenzen“ will dabei die noch weißen Flecke in den Mechanismen und Funktionen dieser Signalwege ergründen.
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IMMER MITTWOCHS 16 – 20 UHR
Vermischtes Interview · Prof. Laszig engagiert sich für „Taube Kinder lernen hören“
Foto: Andree Kaiser
„Eine unsichtbare Behinderung überwinden“
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er ehemalige Direktor der Freiburger Universitäts-HNO- Klinik, Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Roland Laszig, ist Mitbegründer des Vereins „Taube Kinder lernen hören“ und der Deutschen Cochlea Implantat Gesellschaft. Der Träger des Bundesverdienstkreuzes ist unter anderem auch Schriftleiter des Fachmagazins EAORL. Mit ihm sprach ÄBW-Chef redakteur Dr. Oliver Erens.
Woher kommt Ihr besonderes Interesse für Cochlea Implantate? Prof. Dr. R. Laszig
Prof. Laszig: Ich habe mich während meiner Facharztausbildung in Hamburg sehr intensiv mit gehörverbessernden Operationen beschäftigt. Bei Vertretungen in Praxen niedergelassener Kollegen bin ich sehr bald mit Hörstörungen konfrontiert gewesen, die durch keine Operation zu beheben waren. Danach, 1984 in Hannover, hatte ich das Privileg, mich am Cochlear Implant Projekt maßgeblich zu beteiligen. Sehr reizvoll war es, Erfahrungen aus der Mittelohrchirurgie und aus dem Umgang mit Innenohrschwerhörigen durch Hightech-Medizin zu verknüpfen. Patienten mit einem Hörsturz ohne Restitutio ad integrum waren therapeutisch nicht oder sehr unzureichend zu versorgen. Mit dem Cochlear Implant (CI) erschien dies möglich und ist inzwischen auch Realität geworden. Besonders faszinierend ist es, taub geborene Kinder früh zu erkennen und sie mit dieser elektronischen Prothese auch früh zu versorgen. Sie entwickeln sich überwiegend weitgehend normal, haben deutlich erweiterte soziale Perspektiven, können fast alle Berufe erlernen und ausüben und werden so zu fast normal hörenden Mitbürgern. Sie überwinden mit unserer Hilfe eine nicht sichtbare Behinderung.
Sie sind einer der Initiatoren der Deutschen Cochlea Implantat Gesellschaft. Wie kam es dazu? Prof. Laszig: Die Deutsche Cochlear Implant Gesellschaft e. V. ist eine Patientenselbsthilfe-Organisation. Zu Beginn der Versorgung mit einem
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alltagstauglichen CI im Jahr 1984 wurden in Deutschland ausschließlich ertaubte Erwachsene versorgt, die Hörerfahrung hatten. In dieser Zeit erlebten wir viel Gegenwind aus unterschiedlichen Fachkreisen und auch aus der Öffentlichkeit. Die Patienten waren überzeugt, dass diese „Prothese“ ihr Leben äußerst positiv gewendet hat. Sie konnten nicht nur hören, sondern auch Sprache verstehen. Zwar waren sie noch hörbehindert, aber nicht gehörlos und fühlten sich auch nicht schwerhörig. Unsere Intention und die der Betroffenen war es, eine Interessenvertretung zu schaffen. Ausgesprochen engagierte Patienten haben dann mit uns von fachlicher Seite das Heft in die Hand genommen und einen Verein gegründet, der bis heute in ganz Deutschland verbreitet und auch international vernetzt ist.
Vor mehr als 25 Jahren haben Sie in Freiburg den Verein „Taube Kinder lernen hören“ gegründet. Worum geht es? Prof. Laszig: Die Aufgabe des Vereins ist es, das Implantcentrum Freiburg (ICF) der Universitäts-HNOKlinik zu unterstützen. Dazu gehört es, Geld zu sammeln, in erster Linie durch die vom Verein organisierten Veranstaltungen, und damit natürlich auch in der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit zu erzeugen. Taubheit und Gehörlosigkeit sind unsichtbare Behinderungen, die sichtbar gemacht werden müssen, um sie wahrzunehmen. Die grundsätzliche Therapie wird von den Sozialversicherungsträgern bezahlt. Was nicht bezahlt wird, ist die Ausstattung des ICF vom Spielzeug bis hin zum Computer als Arbeitsmaterial für die 40 bis 50 Mitarbeiter und für die Patienten. Das Centrum ist so ausgelegt, dass eine möglichst familiäre Atmosphäre entsteht, in der auch Geschwisterkinder ihre Beachtung finden können. Das Ambiente insgesamt ist so ausgerichtet, dass eine Wohlfühlatmosphäre entsteht. Die Patienten sind auch grundsätzlich ein ganzes Leben an das Centrum gebunden,
also muss es auch so eingerichtet sein, dass alle Altersgruppen ab dem ersten Lebensjahr dort sein können.
Unter anderem hat der Verein einen speziellen Audiometrieraum am Implantat Center Freiburg finanziert? Prof. Laszig: Dieser spezielle Audiometrieraum dürfte in Europa sicher nahezu einmalig sein, zumindest an universitären Einrichtungen. Er ist ausgestattet mit einem sogenannten Wellenfeld-Synthesesystem. Hier können die Therapeuten speziell auf sehr individuelle Hörsituationen von Patienten eingehen und quasi eine personalisierte Einstellung des Computersystems des Patienten vornehmen, unter Berücksichtigung spezifischer Störgeräusche. Das CI ist ein Computer, allerdings sehr klein in der Form eines Hörgerätes. Forschungsbedarf gibt es da noch in vieler Hinsicht und die höchst individuelle Einstellung ist noch nicht Routine.
Wie sieht die Zukunft der Hörimplantate aus? Prof. Laszig: Die heutigen Systeme sind seit vielen Jahren oder Jahrzehnten bereits alltagstauglich. In den Achtzigerjahren versorgte Patienten tragen zu einem Teil noch heute ihre Erstimplantate. Dennoch gibt es Weiterentwicklungen, die die Software betreffen, um nicht nur Sprache, sondern auch Musik für alle zum angenehmen Höreindruck werden zu lassen. Aber auch die Hardware ist betroffen, beispielsweise wird die Entwicklung der optokinetischen Signalübertragung in der Schnecke in Zukunft möglich sein, ebenso mit Medikamenten beschichtete Elektrodenträger zur Schonung der fragilen Innenohrstrukturen und verbesserten Signalübertragung oder die Implementierung einer simultanen Übersetzungssoftware. Es bleibt spannend, und viele der eben angesprochenen Entwicklungen werden in naher Zukunft realisiert werden können.
Vermischtes Statt Grippeschutzimpfungen in Apotheken
Dispensierrecht für Ärzteschaft? Norbert Smetak, stellvertretender Vorsitzender MEDI Baden-Württemberg. Wie hoch die Impfbereitschaft in der Ärzteschaft ist, wurde nicht zuletzt bei der Coronaimpfkampagne deutlich. Das System der Impfung durch Ärztinnen und Ärzte sei gelernt und bewährt. Die Einführung einer neuen Impfinstanz bringe außerdem eine mögliche Erhöhung der Kosten mit sich. Der Versorgung zuträglich und kostengünstiger wäre stattdessen die Einführung des Dispensierrechts für die Ärzteschaft. Insbesondere im Notdienst und in der Erstausgabe von
Medikamenten in Praxen und Kliniken könnte die Versorgung nahtlos und an Patientinnen und Patienten orientiert erfolgen. „Gerade an Wochenenden könnten so mögliche Brüche in der Versorgung vermieden werden“, betonte Dr. Smetak. Auch bei der Erstbestellung von Medikamenten könnte so effizienter vorgegangen und unnötig große Packungsgrößen umgangen werden. Zusätzlich sparten Patientinnen und Patienten Wege und könnten so zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen.
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D
ie im Rahmen des Pflegebonusgesetzes geplante Änderung des Impfschutzgesetzes sieht vor, Grippeschutzimpfungen künftig in Apotheken durchzuführen (das ÄBW berichtete im Mai). Statt eine neue Impfinstanz mit möglichen Kostensteigerungen zu schaffen, fordert MEDI Baden-Württemberg die Einführung des Dispensierrechts für die Ärzteschaft. „Es ist weder von fachlicher Sinnhaftigkeit noch notwendig, eine komplexe medizinische Leistung in der Schnellbleiche zu schulen, die dann in Apotheken erfolgen soll“, betonte Dr.
Landesregierung fördert Aufbau mit rund 900.000 Euro
Bundesweit einzigartiges Beinprothesenregister
J
ährlich werden in Deutschland rund 55.000 Amputationen an den unteren Extremitäten durchgeführt. Ein Großteil der betroffenen Patientinnen und Patienten benötigt eine dauerhafte orthopädietechnische Versorgung, häufig begleitet von physiotherapeutischen Behandlungen. Seit vielen Jahren wird daher für Deutschland ein Register gefordert, das diese Behandlungsdaten systematisch erfasst. Dadurch sollen wertvolle Erkenntnisse gewonnen und die Versorgung der Betroffenen verbessert werden. Baden-Württemberg hat nun die Initiative ergriffen und fördert den Aufbau eines Beinprothesenregisters, das auch Grundlage für ein bundesweites Register sein kann, mit rund 900.000 Euro. Die Förderung ist Teil der Strategie „Digitalisierung in Medizin und Pflege“ des Sozial- und Gesundheitsministeriums. „Nicht erst die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, dass wir bei der Gesundheitsversorgung noch mehr auf Daten und Vernetzung setzen müssen“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha. „Davon profitieren am Ende alle Patientinnen und Patienten. Dass diese Möglichkeit in Deutschland bei beinamputierten Menschen bisher
nicht genutzt wurde, ist sehr bedauerlich. Gerade bei der Dokumentation von Krebserkrankungen haben wir mit sogenannten Krebsregistern bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. Umso mehr freut es mich, dass wir jetzt einen Vorstoß in dieser Sache unternehmen.“ Menschen mit Beinamputation brauchen in der Regel eine lebenslange Rehabilitation. Für die Produktentwicklung und Anpassung hochwertiger Prothesen braucht es daher eine ausgeklügelte digitale und individuelle Technik. Zum Einsatz kommen dabei im Vorfeld zumeist Computersimulationen. Dabei werden die Versorgungsdaten anderer Patientinnen und Patienten genutzt, um am Ende ein optimales Produkt herzustellen. Um auf diese Daten zurückgreifen zu können, ist ein entsprechendes Register notwendig. Das vom Ministerium geförderte Register wird vom Universitätsklinikum Heidelberg in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut IPA durchgeführt. Es baut auf einem „Kompass“ auf, der anlässlich des Forums Gesundheitsstandort Baden-Württemberg durch das Land bereits finanziell unterstützt wurde. Mit diesem„Kompass“
konnte ein digital vernetztes Dokumentationswerkzeug erstellt werden, das allen am Versorgungsprozess von beinamputierten Menschen beteiligten Berufsgruppen ermöglicht, die Vorgeschichte der Betroffenen sowie medizinische und orthopädietechnische Daten einzupflegen. Dafür werden sogenannte smarte Prothesen genutzt, die über mobile Sensoren Belastungsdaten an Orthopädietechniker übermitteln.
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Praxisabgabeseminar. Med-Seminare (falls erforderlich, wird die Veranstaltung als Webinar durchgeführt)
Mittwoch, 16.03.2022, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Mittwoch, 25.05.2022, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Mittwoch, 20.07.2022, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart • Nachbesetzungsverfahren • Geeigneten Nachfolger finden • Optimaler Abgabezeitpunkt • Praxiswert, steuerliche Fragen Referenten: Tobias Krämer, Sina Altmann, Barbara Brenner und Misel Stojkovic. Die Seminargebühr übernimmt MLP. Anmeldung mit QR-Code oder bei Frau Olga Kopp Tel 0711 13258 53, Fax -80 med-seminare-stuttgart@mlp.de
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Vermischtes Stärkere Nutzung von Künstlicher Intelligenz in der Gesundheitsversorgung
KI im Gesundheitswesen
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ei der Behandlung von Patientinnen und Patienten entstehen zahlreiche Daten und Erkenntnisse, beispielsweise in Form von klinischen Studien, Krankenakten oder -bildern. Diese werden bislang jedoch nicht systematisch genutzt. Technologien Künstlicher Intelligenz (KI) können in Zukunft dabei helfen, große Datenmengen zu analysieren und daraus Muster abzuleiten. Dadurch lassen sich Krankheits- und Therapieverläufe individuell vorhersagen und die Behandlung der Menschen verbessern. Auch in Baden-Württemberg soll KI in Zukunft eine stärkere Rolle in der Gesundheitsversorgung spielen. Das Landeskabinett hat deshalb den Aufbau eines Reallabors „KI im Gesundheitswesen“ beschlossen. Von dort sollen Initiativen aus der Theorie in den Alltag gebracht werden. Im Forum Gesundheitsstandort vernetzt die Landesregierung bereits zahlreiche Akteure aus Gesundheits-
versorgung, -forschung und -wirtschaft. Eine Roadmap Gesundheitsdatennutzung wurde auf den Weg gebracht, um die digitale Nutzung von Gesundheitsdaten zu verbessern. Das Reallabor zum Einsatz Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen ist nach den Worten von Ministerpräsident Winfried Kretschmann ein weiterer wichtiger Baustein, um die Gesundheitsdaten künftig besser zu nutzen, digitale Gesundheitskompetenz der Bürger und Anwender zu fördern und Spitzentechnologie alltagstauglich zu machen. Für das Reallabor „KI im Gesundheitswesen“ stehen künftig 2,35 Millionen Euro zur Verfügung. Künstliche Intelligenz werde die medizinische und pflegerische Versorgung im Land revolutionieren, beispielsweise durch eine verbesserte Diagnostik bei bildgebenden Verfahren oder als Grundlage für eine personalisierte und datenbasierte Versorgung.
Bisher sei Künstliche Intelligenz häufig ein reines Forschungsthema, ohne dass Patientinnen und Patienten davon konkret profitieren. Das müsse sich ändern, sagte Sozialminister Manne Lucha. Reallabore als Testräume für Innovation und Regulierung sollen es künftig verstärkt möglich machen, unter realen Bedingungen neue Technologien, Produkte, Dienstleistungen oder Ansätze zu erproben. Sie bieten die Möglichkeit, Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammenzubringen. In einem Reallabor zu „KI im Gesundheitswesen“ könne beispielsweise interdisziplinär und sektorenübergreifend zusammengearbeitet werden, um Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen und in der Langzeitpflege zu erproben und den Rechtsrahmen innovationsfreundlich und unter Berücksichtigung europäischer Datenschutzstandards weiterzuentwickeln.
Ausgeprägter Gutachtermangel im Familien- und Strafrecht
Fachgutachtermangel
I
n familiengerichtlichen Kinderschutzverfahren und Verfahren, die die elterliche Sorge, das Umgangsrecht und die Kindesherausgabe betreffen, ist sehr häufig ein Gutachten durch eine geeignete psychologische oder psychiatrische Sachverständige oder einen Sachverständigen zu erstatten. Doch seit geraumer Zeit besteht leider ein Mangel an qualifizierten psychologischen und psychiatrischen Sachverständigen. Trotz der Möglichkeit der Fristsetzung zur Erstattung von Gutachten benötigt die Erstellung eines kinderpsychologischen oder -psychiatrischen Gutachtens in der Regel mehrere Monate Zeit, da ein Mangel an qualifizierten Gutachterinnen und Gutachtern besteht. Dies wirkt sich
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sowohl in familiengerichtlichen Verfahren als auch im Strafrecht negativ aus, denn in solchen Verfahren kann es durch den Gutachtermangel zu dem Kindeswohl abträglichen Schwebezuständen kommen. Darüber hinaus kann auch bei der staatsanwaltschaftlichen und strafgerichtlichen Beauftragung von aussagepsychologischen Gutachten und von Prognosegutachten nur auf einen sehr überschaubaren Kreis von forensisch tätigen Psychologinnen und Psychologen zurückgegriffen werden. Dies kann in Einzelfällen, etwa bei Haftsachen, zu problematischen Verfahrensverzögerungen führen. Insbesondere bei aussagepsychologischen Gutachten, die in der Regel bei Ermittlungsverfahren
wegen (Sexual-) Straftaten zum Nachteil von kindlichen Zeugen in Auftrag zu geben sind, sind derartige Verfahrensverzögerungen jedoch besonders misslich. Im Rahmen der ärztlichen Weiterbildung werden in allen Facharztkompetenzen Kenntnisse in den Grundlagen ärztlicher Begutachtung vermittelt; in bestimmten Facharztkompetenzen, unter anderem in den P-Fächern, zudem Kenntnisse in der Begutachtung in besonderen Verfahren (beispielsweise Familienrecht oder Unterbringung). Zudem ermöglicht die curriculare Fortbildung „Medizinische Begutachtung“ Ärztinnen und Ärzten, sich speziell für die Gutachtenerstellung weiter zu qualifizieren.
Foto: Fabio Parenzan
e t a D e h t e v a S
53. Internationaler Seminarkongress 28. August bis 02. September 2022 Vorläufiges Programm:
in Grado/Italien
• Notfallversorgung u. a. des pädiatrischen Notfalls (Anerkennung als D-Arzt-Fortbildung) • Aktuelles aus der Rheumatologie: Rückenschmerz, Muskelschmerz, Erschöpfung • Innere Medizin: Differentialdiagnose im fachspezifischen Austausch • Seltene Erkrankungen: Diagnostik unter Einbeziehung digitaler Anwendungen • Umweltmedizin, Reisemedizin im Zeitalter der Globalisierung und des Klimawandels • Ethische Beratung in der ambulanten und stationären Versorgung • Psychosomatische Grundversorgung (Theorie) • Gesundheitspolitik: Neuausrichtung der medizinischen Versorgung: national (Vorgaben der neuen Bundesregierung) und international im deutschsprachigen Raum • DMP: KHK, Diabetes mellitus I und II, COPD/ Asthma Für Rückfragen stehen Ihnen Frau Obermaier und Herr Schulte von der Bayerischen Landesärztekammer gerne zur Verfügung: • a.obermaier@blaek.de – 089 4147-499 • j.schulte@blaek.de – 089 4147-381
Veranstalter:
Kooperationspartner:
Landesärztekammer Baden-Württemberg Körperschaft des öffentlichen Rechts
Vermischtes Ambulante medizinische Versorgung in Gefahr
Viele MFA wollen aussteigen
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m Januar 2022 kamen bundesweit umgerechnet auf 75 arbeitslose Medizinische Fachangestellte (MFA) 100 offene Stellenangebote. Was aus Sicht des Arbeitsmarktes für diese Berufsangehörigen eine günstige Situation ist, bringt die ambulante medizinische Versorgung in Gefahr. Auf diese dramatische Situation hat Hannelore König, Präsidentin des Verbandes medizinischer Fachberufe, hingewiesen. Der Blick auf die Auswertung der aktuellen Online-Umfrage zur Gehalts- und Arbeitssituation von Medizinischen Fachangestellten bestätigt sie in dieser Bewertung. Denn von den mehr als 3.900 MFA, die sich an dieser Umfrage beteiligten, erklärten 46 Prozent, dass sie in den vergangen zwölf Monaten mindestens mehrere Male im Monat daran gedacht haben, aus dem Beruf MFA auszusteigen. „Das ist eine sehr beängstigende Entwicklung“, mahnte Hannelore König. „Bei einer Umfrage
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2017 waren es noch 22 Prozent. Wenn wir auch nur einen Teil dieser Kolleginnen und Kollegen verlieren, ist die Betreuung der Patientinnen und Patienten in den Arztpraxen und Medizinischen Versorgungszentren ernsthaft bedroht. Das zeigen bereits jetzt Untersuchungen des Zentralinstituts der Kassenärztlichen Vereinigung.“ Ursachen für zunehmende Abwanderung von MFA aus dem Beruf sieht der Verband vor allem in der fehlenden finanziellen und öffentlichen Wertschätzung der Leistungen der Berufsangehörigen. Hannelore König verdeutlichte: „Die Politik konzentriert sich seit geraumer Zeit nur auf die Pflege. Das hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach wieder im Zusammenhang mit der Absage beim Coronabonus für MFA bestätigt. Dazu gehört auch, dass ab September 2022 der Mindestlohn für Pflegehilfskräfte auf 13,70 Euro und für qualifizierte Pflegehilfskräfte auf
14,60 Euro steigt. Pflegehilfskräfte brauchen ein maximal dreimonatiges Training, qualifizierte Pflegehilfskräfte eine einjährige Ausbildung. Medizinische Fachangestellte absolvieren eine dreijährige Ausbildung mit staatlichem Abschluss vor einer Ärztekammer. Sie liegen damit in der Entgeltbemessung beim Verantwortungsgrad weit über den Kriterien von Pflegehilfskräften. Dennoch gibt es für sie keinen höheren Mindestlohn. Vielmehr gaben in der aktuellen Onlineumfrage rund zehn Prozent an, dass sie einen Bruttostundenlohn unter 12 Euro erhalten.“ Zudem stellte in der Umfrage jede vierte MFA fest, ein Entgelt zu erhalten, das geringer ist als im Tarifvertrag laut Berufsjahr und Tätigkeitsgruppe verankert ist. „Das heißt auch, dass wir neben der zeitnahen Gegenfinanzierung der Tarifsteigerungen unbedingt eine höhere Tarifverbindlichkeit im ambulanten Bereich benötigen“, forderte Hannelore König.
Interaktive Internetseite zum Krankenhausstrukturwandel im Land
Kliniklandschaft im Wandel
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n Baden-Württemberg ist der Krankenhausstrukturwandel viel weiter fortgeschritten als in vielen anderen Bundesländern. Manche Regionen im Südwesten haben ihren Strukturwandel bereits abgeschlossen, andere sind mitten in der Umsetzung, wieder andere haben wegweisende Grundsatzbeschlüsse gefasst. Um den Wandel zu visualisieren, hat die Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG) eine interaktive Internetseite veröffentlicht. Zentralisierung, Modernisierung und die Abstimmung medizinischer Leistungen sind die Leitmotive des Krankenhausstrukturwandels. Das zeigen die zahlreichen Projekte auf der neuen Internetseite. An ihnen
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kann man ablesen, dass die Krankenhausträger umfassende Entscheidungen fällen und umsetzen, um ihrer Verantwortung für eine bedarfsgerechte und hochwertige Krankenhausstruktur gerecht zu werden. Außerdem zeigt die Internetseite die Vielfalt von neuen Versorgungsformen, die sich bilden, wenn etwa ein Krankenhaus geschlossen wird. Die flächendeckende Versorgung der Menschen mit Krankenhausleistungen ist ein zentraler Bestandteil der Fürsorge des Staates für seine Bürger. Die Herausforderung dabei ist, gleichzeitig die Versorgung sicherzustellen und die Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten. Mit 500 Krankenhausbetten je 100.000 Einwohner werden
die Bürger des Landes auf höchstem Niveau versorgt – und das zu relativ niedrigen Kosten. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 595 Betten je 100.000 Einwohner, also 20 Prozent über dem Wert von Baden-Württemberg. Aktuell ist die Balance zwischen flächendeckender Versorgung und Wirtschaftlichkeit aber in Gefahr, so die BWKG. Durch steigenden finanziellen Druck soll mehr Krankenhausstrukturwandel erreicht werden, ohne genau hinzuschauen, was das vor Ort bedeutet. Das Ziel der flächendeckenden wohnortnahen Versorgung droht so in den Hintergrund zu geraten. Weitere Informationen:
www.krankenhausstrukturwandel-bw.de
C
ASU Live Webinar
MOBILES ARBEITEN
Bild: © RomixImage-stock.adobe.com
am 22. Juni 2022, 17:00 bis 19:30 Uhr
Über diese Themen informieren und diskutieren unsere Fachreferent*innen • Rechtliche Rahmenbedingungen und aus-
füllungsbedürftige Regelungslücken bei der Umsetzung ortsflexibler Bildschirmarbeit und Homeoffice Prof. Dr. Katja Nebe, Studiendekanin, Juristische und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Professur für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Recht der Sozialen Sicherheit. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
• Psychosoziale Aspekte: Mobiles Arbeiten im Homeoffice – Chance oder Risiko?“
Prof. Dr. rer. soc. Jessica Lang, Lehr- und Forschungsgebiet Betriebliche Gesundheitspsychologie, Stellv. Direktorin Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin an der Uniklinik RWTH Aachen
• Arbeitsschutz bei ortsflexibler Bildschirmarbeit und Arbeitsstättenrecht
Ernst-Friedrich Pernack, Vorsitzender des Ausschusses für Arbeitsstätten (ASTA) bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
• Mobiles Arbeiten und BGM – ein Bericht aus der Praxis Dr. med. Stefan Webendoerfer, Vice President, Health Risk Assessment, Communication, Committees Corporate Health Management bei BASF SE
• Kurzvortrag: Ergonomische Aspekte des mobilen Arbeitens Prof. Dr. med. Volker Harth, MPH, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Institutsdirektor Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM)
Wissenschaftliche Leitung und Moderation: Prof. Dr. med. Volker Harth, MPH
Preis: 40 € für Abonnent*innen der ASU sowie für Mitglieder der DGAUM. Alle anderen Teilnehmer*innen zahlen den regulären Preis von 80 €.
CME Punkte sind beantragt.
Arbeitsmedizin | Sozialmedizin | Umweltmedizin
Hier geht’s zur Anmeldung: www.asu-arbeitsmedizin.com/webinare Das Webinar wird in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e. V. durchgeführt.
Zeitschrif t für medizinische Prävention
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Beginn 22. 10. 2022 Alle genauen Termine: www.hit-heidelberg.de Veranstaltungszeiten: mittwochs jeweils 18.15 – 20.30 Uhr (2 Std); 20.45 – 22.15 Uhr (2 Std.) samstags 9.30 – 16.30 Uhr (8 U-Std.) Die Teilnahme wird mit 80 Zertifizierungspunkten bewertet.
Theorie und Praxis der Psycho somatischen Grundversorgung 2022 – 2023 Das Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Akademie für Ärztliche Fortbildung der Bezirks ärztekammer ein Curriculum nach den Richtlinien der KV für nieder gelassene Ärztinnen und Ärzte sowie für Kolleginnen und Kollegen in der Facharztweiterbildung
Auskunft: www.hit-heidelberg.de Bergheimer Str. 20, 69115 Heidelberg, A bteilung info@hit-heidelberg.de, Tel. 06221/8953030 Organisation: Dr. med. Till Bugaj, Medizinische Psychologie TillJohannes.Bugaj@med.uni-heidelberg.de und Teilnahmegebühr: Dr. med. Uta Sonneborn, uta.sonneborn@gmx.de 1080,00 € (Psychosomatische Grundversorgung, incl. Balintgruppe) berechtigt zur Abrechnung der Ziffern 35100/35110.
Dienstag 05. 07. 2022 20.30 Uhr
HIT, Alte Bergheimer Str. 5, Infoabend zur Weiterbildung für 69115 Heidelberg die ärztliche Z usatzbezeichnung „fachgebundene Psychotherapie“ Bausteine für den Erwerb des Facharztes “Psychiatrie und Psychotherapie” und „Psychosomatische Medizin“
Auskunft: www.hit-heidelberg.de info@hit-heidelberg.de, Tel. 06221/8953030
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Ab September 2022: 9 Module plus Vertiefungsmodul sind über das Jahr verteilt
Weiterbildung: Spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT)
Augustaanlage 7 – 11 68165 Mannheim sekretariat@ivt-kurpfalz.de +49 621 415364
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Curricula 08. / 09. 07. 2022 23. / 24. 09. 2022 21. / 22. 10. 2022 09. / 10. 12. 2022 03. / 04. 02. 2023 31. 03. / 01. 04. 2023
Curricula Psychosomatik; Komplettkurse incl. 30 Balintgruppen (= sog. 80 Std Kurs Psycho somatische Grundversorgung) anerkannt von LÄK und KV Für Facharztprüfung u. EBM-Ziff.: 35100 + 35110 Akupunktur, Schmerzstörung, Psychosomatik 80 h Kurs = 4 x Fr. nachm. / Sa.
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Beginn Zusatztitel „Psychotherapie“ nach der neuen WBO 2020 Insg. über ca. 2 Jahre ca. alle 6 Wochen, Freitag/Samstag, fakultativ Mittwochabend, incl. allen WBO-Modulen
Die Termine finden teils als Webinar, teils als Präsenzveranstaltung statt, je nach Vorgaben der Landesregierung. Wenn Präsenz dann in Pforzheim bez. Ispringen
AfPP Akademie für Psychotherapie Kursleiter Dr. Herbert Scheiblich Zusatztitel Psychotherapie Korrespondenz Adresse: F. Schleucher – Sekretariat: 0176-70330702, E-Mail: info@afpp.de, www.afpp.de
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Infoveranstaltung zum Erwerb desZusatztitels „Psychotherapie Insg. über ca. 2 Jahre ca. alle 6 Wochen Freitag/Samstag incl. allen WBO-Modulen und für das Modul Psychotherapie beim Facharzt für „Psychiatrie und Psychotherapie“ und „Psychosomatische Medizin“ nach der neuen WBO 2020, befugt und zertifiziert von der Ärztekammer Beginn des nächsten Kurses 16./17.09.2022
Beginn der Infoveranstaltung um 18.00 Uhr
AfPP Akademie für Psychotherapie Kursleiter Dr. Herbert Scheiblich Zusatztitel Psychotherapie Korrespondenz Adresse: F. Schleucher – Sekretariat: 0176-70330702, E-Mail: info@afpp.de www.afpp.de
2. / 3. 12. 2022 3. / 4. 2. 2023
Workshop „Spirituelle Kompetenzen in der Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik“ entsprechend Empfehlung SGB V § 2 Abs. 5 und OPD-2: Achse III; – Zertifiziert
Details/Anfragen und Anmeldungen über Homepage www.afpp.de > Anmeldungsanfrage Der Workshop ist befugt und zertifiziert
AfPP Akademie für Psychotherapie Pforzheim Kursleiter Dr. Herbert Scheiblich Korrespondenz Adresse: F. Schleucher – Sekretariat: 0176-70330702, E-Mail: info@afpp.de, www.afpp.de
Samstag, 09. 07. 2022 9.00 – 14 Uhr
26. Angiologie-Refresherkurs 7 CME Punkte beantragt
Stuttgart Diakonie Klinikum Hörsaal Rosenbergstr. 38 70176 Stuttgart
Verein für ärztliche Fortbildung e.V. Kursleitungsteam: Dr. Ragnar Gareis, Dr. Ingo Maier, Prof. Dr. Hartmut Hanke, Prof. Dr. Thomas Störk E-Mail: info@angio-refresher.de Informationen & Kontakt: www.angio-refresher.de
Kurs 1: 22. – 24. 07. 2022 Kurs 2: 21. – 23. 10. 2022 Kurs 3: 18. – 20. 11. 2022 Kurs 4: 16. – 18. 12. 2022
Psychosomatische Grundversorgung Balint-Gruppe, Progressive Muskelentspannung Seminare mit KV- und ÄK-Anerkennung
69115 Heidelberg
Dr. Olschewski-Hattenhauer und Dr. Oberweis-Nienburg Tel. (0 62 21) 16 35 24 E-Mail: info@ol-ha.de anne.oberweis@mailbox.org www.ol-ha.de/kurstermine.html
Hinweis: Sollten Präsenzveranstaltungen nicht möglich sein, wird das Curriculum online stattfinden.
Fortbildung, Seminare & Kongresse
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28. / 29. 10. 2022 (je 16 Std.; Kosten: 320,– €, Fortbildungspunkte: 21)
REFRESHER-Kurs: Medizinische Hypnose & Hypnotherapie Kompakt-Seminar zum Aktualisieren des persönlichen Hypnose-Inter ventionsrepertoires zur Reduktion von Stress-, Angst- und Schmerz zuständen und psychosomatischen Störungen auf unwillkürlicher Ebene. Als Zweitverfahren im Rahmen der Weiterbildung Psychotherapie (Entspannungsverfahren) anerkannt.
79098 Freiburg Praxis PD Dr. Ross Luisenstr. 6 Auskunft / Anmeldung: Tel. (07 61) 7 07 73 21 Fax (07 61) 7 07 73 22
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24. / 25. 06. 2022 (III. Vertiefung) 14. / 15. 10. 2022 (I. Basis) 18. / 19. 11. 2022 (II. Aufbau) 03. / 04. 02. 2023 (III. Vertiefung) (je 16 Std.; Kosten: 320,– €, Fortbildungspunkte: 21)
Medizinische Hypnose (I – III) Moderne Hypnose-Interventionen zur Kontrolle akuter und chronischer Schmerzen, Symptom-Reduktion bei psychosomatischen Störungen, Angst- und Schlafstörungen. Als Zweitverfahren im Rahmen der Weiterbildung Psychotherapie (Entspannungsverfahren) anerkannt.
79098 Freiburg Praxis PD Dr. Ross Luisenstr. 6 Auskunft / Anmeldung: Tel. (07 61) 7 07 73 21 Fax (07 61) 7 07 73 22
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01.06.22 11:00
Bekanntmachungen
Zum Gedenken
Wir trauern um unsere Kolleginnen und Kollegen
Dr. med. Agathe Balz, Freiburg * 28. 03. 1927 Manfred Rehberg, Aalen * 12. 03. 1936 Olga Jusupow, Aalen * 12. 01. 1954 Prof. Dr. med. Peter Klein, Ravensburg * 28. 06. 1938 Dr. med. Christian Pietrzyk, Ulm * 01. 10. 1941 Prof. Dr. med. Dietrich Rössler, Tübingen * 20. 01. 1927 Dr. med. Gyde Maria Heck, Niefern-Öschelbronn * 09. 06. 1935 Hans-Joachim Päulgen-Nelde, Bad Urach * 01. 10. 1951 Dr. med. Tadeusz Swiebocki, Linkenheim-Hochstetten * 05. 09. 1931 Wolfgang Leitz-Schwoerer, Kenzingen * 24. 01. 1959 Dr. med. Edda-Ingrid-Elisabet Kessler-Strebl, Heidelberg * 20. 01. 1940 Dr. med. Eberhard Uebele, Backnang * 31. 12. 1938 Irene Nickel, Heidelberg * 08. 07. 1934 Dr. med./Debreceni Egyetem Parichehr Sadeghi, Mutlangen * 25. 01. 1991 Dr. medic Konstantinos Kourtoglou, Nagold * 08. 11. 1972 Prof. Dr. med. Eberhard Betz, Tübingen * 10. 06. 1926 Dr. med. Ludwig Griebel, Tauberbischofsheim * 13. 03. 1943 Dr. med. Siegfried von Prillwitz, Karlsruhe * 02. 06. 1945 Dr. med. Helmut Feyen, Friedrichshafen * 16. 09. 1941 Dr. med. Anne-Dorothe Brunn, Konstanz * 11. 09. 1946 Dr. med. Helmut Vidal, Waiblingen * 09. 10. 1939 Dr. med. Christian Klammt, Stuttgart * 26. 02. 1944 Dr. med. Carin-Marianne Mau, Karlsruhe * 05. 08. 1941 Dr. med. Irene Berger, Heidelberg * 11. 12. 1954 Dr. med. Friedrich Kaden, Engen * 10. 08. 1944
Landesausschuss Ärzte/Krankenkassen Geschäftsstelle: Albstadtweg 11 70567 Stuttgart (Möhringen) Telefon (07 11) 78 75-33 92 Fax (07 11) 78 75-32 74
Beschlüsse des Landesausschusses Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg hat nach Maßgabe der vom gemeinsamen Bundesausschuss erlassenen Bedarfsplanungs-Richtlinie im Einvernehmen mit den Landesverbänden der Krankenkassen
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09. 04. 2021 25. 08. 2021 02. 09. 2021 12. 11. 2021 13. 11. 2021 16. 12. 2021
† 31. 01. 2022 † 18. 02. 2022 † 19. 02. 2022 † 23. 02. 2022 † 09. 03. 2022 † 09. 03. 2022 † 10. 03. 2022 † 13. 03. 2022 † 15. 03. 2022 † 16. 03. 2022 † † † † † † † † †
20. 03. 2022 20. 03. 2022 21. 03. 2022 23. 03. 2022 25. 03. 2022 28. 03. 2022 30. 03. 2022 02. 04. 2022 03. 04. 2022
und den Ersatzkassen den Bedarfsplan über den Stand der vertragsärztlichen Versorgung aufgestellt. Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für BadenWürttemberg nach § 90 SGB V (Landesausschuss) beschließt auf der Grundlage des Bedarfsplans über den Stand der vertrags ärztlichen Versorgung. Er ordnet unter anderem Zulassungs beschränkungen an oder hebt diese auf. Die Beschlüsse des Landes ausschusses vom 29. Juni 2022 werden nach der Nichtbean standung des Sozialministeriums umgehend auf der Homepage
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Dr. med. Werner Kraemer, Bad Schussenried Dr. med. Christina Hochmiller, Laudenbach Dr. med. Bernhard Porstner, Langenargen Dr. med. Gisela Wehrle, Freiburg Dr. med. Hans Georg Holzner, Heidelberg Dr. Medic/Med.-Pharm. Inst. Klausenb. Otto Kutschera, Obrigheim Dr. med. Maria Becker, Rheinstetten Dr. med. Holle-Eike Trettin-Nast, Tübingen Dr. med. Hermann Astor, Schwetzingen Dr. med. Dipl.-Psych. Holger Reimann, Tuttlingen Dr. med. Christiane Kernstock, Kirchheim unter Teck Dr. med. Raimund Pillin, Stuttgart Janusz Boron, Leonberg Dr. med. Richard Jontofsohn, Freiburg Dr. med. Hansjörg Keller, Mühlacker Martin Schlusche-Lauf, Freiburg Dr. med. Hans-Rupprecht Klee, Heiligkreuzsteinach Dr. med. Eberhard Batzer, Schwäbisch Hall Heinz Knapp, Bad Waldsee Dr. med. Claudia Wankmüller, Rottweil Dr. med. Agnes Losert, Karlsruhe Dr. med. Benjamin Kelbsch, Rottenburg Dr. med. Werner Grambihler, Friedrichshafen
der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg amtlich bekanntgegeben unter www.kvbawue.de/praxis/ vertraege-recht/ bekanntmachungen/ landesausschuss/. Im Rahmen einer Berichterstattung werden Sie diese zudem voraussichtlich im Augustheft des Ärzteblatts Baden-Württemberg finden. Wir weisen allerdings darauf hin, dass es sich bei der Ver öffentlichung im Ärzteblatt Baden-Württemberg aus schließlich um eine Bericht erstattung handelt, weshalb es vorkommen kann, dass die Bewerbungsfristen kurze Zeit nach Erscheinen des Ärzte blatts ablaufen.
* 04. 12. 1921
† 05. 04. 2022
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11. 10. 1932 29. 12. 1959 02. 02. 1923 10. 09. 1939
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08. 04. 2022 08. 04. 2022 09. 04. 2022 10. 04. 2022
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11. 02. 1927 07. 05. 1928 23. 01. 1937 05. 04. 1948
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10. 04. 2022 11. 04. 2022 12. 04. 2022 14. 04. 2022
* 20. 09. 1954
† 14. 04. 2022
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28. 03. 1963 30. 08. 1926 24. 11. 1946 26. 03. 1943 02. 02. 1938 15. 11. 1953
15. 04. 2022 15. 04. 2022 17. 04. 2022 17. 04. 2022 18. 04. 2022 19. 04. 2022
* 21. 11. 1943
† 22. 04. 2022
* * * * *
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15. 08. 1941 22. 08. 1929 13. 07. 1956 14. 11. 1938 09. 07. 1984
* 22. 05. 1950
24. 04. 2022 25. 04. 2022 25. 04. 2022 26. 04. 2022 27. 04. 2022
† 29. 04. 2022
Wir verweisen daher auf unsere oben genannte Homepage, wo die amtliche Bekanntmachung der Beschlüsse des Landesaus schusses umgehend nach der Nichtbeanstandung des Sozialministeriums erfolgt. Bitte beachten Sie, dass aus schließlich die Fristen aus der Bekanntmachung auf unserer Homepage maßgeb lich sind.
Bekanntmachungen
Landesärztekammer Baden-Württemberg Geschäftsstelle: Jahnstraße 40 70597 Stuttgart ( Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 89-0 Fax (07 11) 7 69 89-50
Weitere Infos unter www.läk-bw.de
Virtuelles Symposium „Frühkindlicher Medienkonsum“ Eine Veranstaltung des Ausschusses „Kinder und Jugendliche“ der Landesärzte kammer Baden-Württemberg Termin: Samstag, 25. Juni 2022 9.30–14.00 Uhr Medien begleiten unser aller Alltag. Die Digitalisierung ist nicht mehr wegzudenken. Was macht das mit uns? Was macht das mit unseren sozialen Kontakten? Und vor allem: Was macht das mit den Kindern und Jugendlichen? Viele Fragen rund um das Thema werfen sich auf. Wann, wo, wie und wieviel können Kinder und Jugendliche elektronische Medien konsumieren und welche Folgen hat das. Kann Medienkonsum schädlich werden? Wie kann man den Umgang mit digitalen Medien lernen? Problematische Internetnutzung, Spielsüchtigkeit, Cybermobbing, Sexting u. ä. sind im Jugendalter wichtige Themen. Bindung, Spracherwerb und soziale Kompetenzerlangung sind es bei den Jüngeren. Hier liegt der Fokus des Symposiums. Ein besonderer Aspekt wird sicherlich auch auf die Auswirkungen auf den Medienkonsum im Rahmen der Corona-Pandemiesituation gelegt werden. Es gibt viele wissenschaftliche Arbeiten zu dem Thema und viele Studien – wir brauchen einen aktuellen Überblick von Expertinnen und Experten. Wir freuen uns sehr, dass wir
Frau Dr. med. Ulrike Gaiser, Kinderzentrum Maulbronn, Herrn Prof. Dr. med. Christian Montag, Leiter der Abt. Molekulare Psychologie am UK Ulm, Frau Dr. med. Barbara von Kalckreuth, Ärztin für Kinder- und Jugendmedizin Freiburg und Landes vorsitzende der German Speaking Association For Infant Mental Health GAIMH sowie das Mitglied unseres Ausschusses „Kinder und Jugendliche“ Dr. Rainer Beck, komm. Leiter der Pädaudiologie der UK Freiburg als Referentinnen und Referenten gewinnen konnten. Nach den Vorträgen wird es eine moderierte Abschlussrunde geben, in die auch Fragen aus dem Chat von den Teilnehmenden einfließen können. Programm: Moderation/Wissenschaftliche Leitung: Dr. Andreas Oberle, Vorsitzender des Ausschusses „Kinder und Jugendliche“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Schwerpunkt SP Neonatologie 9.30–9.45 Uhr Begrüßung und Einführung Dr. Roland Fressle, Stv. Vorsitzender des Ausschusses „Kinder und Jugendliche“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Schwerpunkt SP Neo natologie Dr. Rainer Beck, Mitglied des Ausschusses „Kinder und Jugendliche“, Facharzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde 9.45–10.00 Uhr Grußwort Dr. Wolfgang Miller, Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg 10.00–10.45 Uhr Was ich von Laa-Laa lernen kann ... Dr. Rainer Beck, Mitglied des Ausschusses „Kinder und Jugendliche“, Facharzt für Sprach-, Stimmund kindliche Hörstörungen, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
10.45–11.30 Uhr Kind – Bildschirm – Eltern – eine neue Beziehungswelt Dr. Barbara von Kalckreuth, Fachärztin für Psychotherapeu tische Medizin, Kinder- und Jugendmedizin
Symposium „Was war vor der Sucht?“
11.30–12.00 Uhr Pause
Termin: Mittwoch, 16. November 2022
12.00–12.45 Uhr Kleine Kinder – großer Bildschirm Dr. med. Ulrike Gaiser, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Schwerpunkt Neuropädiatrie
10.00–16.00 Uhr Eine Sucht bezeichnet das unabweisbare Verlangen nach einem bestimmten Erlebniszustand. Diesem Verlangen werden die Kräfte des Verstandes untergeordnet. – Doch was war vor der Sucht? – Mit dieser Leitfrage befasst sich das diesjährige Suchtsymposium der Landesärztekammer Baden-Württemberg. In der Suchtbehandlung, in der psychosozialen Betreuung und in der Psychotherapie geht es immer um die Wahrnehmung und die Sicht auf den ganzen Menschen. Seine Nöte und auch seine Ressourcen stehen im Mittelpunkt. Wir lassen unser Gegenüber nicht zu einem „Objekt“ degradieren. Wir wollen die Menschen ver stehen, ein Verständnis für ihre Geschichte und ihr so geworden sein entwickeln und sie nicht lediglich als das Opfer und Ergebnis ihrer Sucht betrachten oder gar auf ihre Sucht reduzieren. Wir wissen von sozialen Bedingungen, von familiären Schicksalen und Belastungen, aber auch von biologischen Konstellationen, vor deren Hintergrund eine Suchterkrankung entstehen kann. Menschen, die wir behandeln, wollen zu Recht wahrgenommen und verstanden werden. Dies ist Voraussetzung dafür, eine erfolgreiche Therapiestrategie zu entwickeln, welche dann eine gemeinsam vereinbarte Unternehmung bedeutet. Damit all dies gelingen kann, wirft das Suchtsymposium – neben der aktuellen und wissenschaftlichen Betrachtung – auch einen Blick auf die historische Perspektive des Themas. Schließlich existierte der Begriff „Sucht“ im offiziellen Sprachgebrauch der Weltgesundheitsorganisation nur von 1957 bis 1963.
Eine Veranstaltung des Ausschusses „Suchtmedizin“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg
12.45–13.30 Uhr Was sagt uns die Affective Neuroscience Theory von Jaak Panksepp über den Medien konsum in der Kindheit? Prof. Dr. Christian Montag, Psychologe, Leitung der Abteilung Molekulare Psychologie Universität Ulm 13.30–14.00 Uhr Diskussion und Abschluss runde mit allen Referentinnen und Referenten Teilnahmebetrag: 20,– Euro Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 5 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer BadenWürttemberg anerkannt. Ort: online Anmeldung: Über das Portal der Landesärztekammer erforderlich. www.aerzekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Abteilung Fortbildung und Qualitätssicherung, Herr Mangold, Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-46 00, Fax (07 11) 7 69 89-88 46 00, E-Mail: fortbildungen@laek-bw.de, www.aerztekammer-bw.de
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Bekanntmachungen Anmeldung: Ausschließlich über das Portal der Landesärztekammer bis zum 11. 11. 2022 möglich. www.aerzekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Sie können sich entweder zur Präsenz-Teilnahme im Hospitalhof (begrenzte Plätze) anmelden, unter: Präsenzveranstaltung „Was war vor der Sucht?“ im Hospitalhof oder Sie können sich zur OnlineTeilnahme anmelden, unter: Online-Teilnahme „Was war vor der Sucht?“ Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung zu einem späteren Zeitpunkt aus technischen Gründen nicht möglich ist. Bei einer Online-Teilnahme erhalten Sie einen personalisierten Zugang, welcher nicht weiter gegeben werden kann. Unkostenbeitrag: Für die Veranstaltung fällt ein Unkostenbeitrag in Höhe von 20,– Euro an. Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 6 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt. Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Abteilung Fortbildung und Qualitätssicherung, Frau Hagdorn, Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-830, Fax (07 11) 7 69 89-88 08 30, E-Mail: fortbildungen@laek-bw.de
SAVE THE DATE Symposium „Medizinische Folgen des Klima wandels – Ursachen, Medizinische Auswirkungen, Anpassungs strategien und Handlungsoptionen“ Eine Veranstaltung des Ausschusses „Prävention und Umwelt“ der Landesärztekammer BadenWürttemberg Termin: Samstag, 15. Oktober 2022 10.00–14.30 Uhr
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Geschäftsstelle: Jahnstraße 5 70597 Stuttgart ( Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 81-0 Fax (07 11) 7 69 81-5 00
Bekanntmachung des Bezirkswahlleiters für den Bereich der Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg zur Kammerwahl 2022 Gemäß § 10 Wahlordnung (WO) sind 106 Bezirksvertreter zu wählen. Davon werden ein Drittel über Bezirkslisten und zwei Drittel über Kreislisten gewählt. Daher sind 35 Bezirksvertreter über Bezirkslistenvorschläge und 71 Bezirksvertreter über Kreislistenvorschläge zu wählen. Die Zahl der über Kreislisten zu wählenden Bezirksvertreter wird in der Weise bestimmt, dass der prozentuale Anteil der Wahlberechtigten in jedem Wahlkreis an der Gesamtzahl aller Wahlberechtigten im Bereich jeder Bezirksärztekammer ermittelt wird. Maßgebend ist die Zahl der im Mitgliederverzeichnis des Bezirks erfassten Wahl berechtigten zum 1. April des Wahljahres. Nach diesen Prozentsätzen werden die zu verteilenden Sitze auf die einzelnen Wahlkreise auf geteilt, wobei die Zahlen hinter dem Komma zunächst unberücksichtigt bleiben. Ein Wahlkreis, bei dem weniger als ein Sitz errechnet wird, erhält dennoch einen Vertreter. Die verbleibenden Sitze werden in der Reihenfolge der höchsten Zahlen hinter dem Komma vergeben. Wahl kreise, die bereits einen Sitz nach Satz 5 erhalten haben, bleiben hierbei unberücksichtigt. Bei gleich großen Zahlen hinter dem Komma entscheidet das Los, § 10 Abs. 3 WO. Daraus ergibt sich die nach folgende Verteilung auf die Kreislisten. Die 71 auf die Kreislisten entfallenden Bezirksvertreter sind wie folgt zu wählen:
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Wahlkreis BezirksÄrzteschaft vertreter Aalen 2 Backnang 1 Bad Mergentheim 2 Böblingen 4 Crailsheim 1 Esslingen 5 Göppingen 4 Heidenheim 2 Heilbronn 8 Künzelsau 1 Leonberg 2 Ludwigsburg 7 Nürtingen 3 Öhringen 1 Schwäbisch Gmünd 2 Schwäbisch Hall 2 Stuttgart 18 Tauberbischofsheim 1 Rems-Murr Süd 5 Die Frist zur Einreichung der Wahlvorschläge gemäß § 3 Abs. 1 S. 1 WO läuft bis zum Freitag, 7. Oktober 2022, 24.00 Uhr. Wahlvorschläge für die in den Wahlkreisen und Wahlbezirken zu wählenden Bezirksvertreter sind beim Bezirkswahlleiter der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart, im Original, als Telefax (07 11) 7 69 81-500, als Fotokopie oder als E-Mail: kammerwahl2022@baek-nw.de einzureichen. Zusätzlich besteht in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, Wahlvorschläge auch elektronisch über das Portal der Landesärztekammer BadenWürttemberg einzureichen. Inhalt und Form der Wahlvorschläge ergeben sich aus § 15 Wahlordnung. Es müssen Erklärungen der Bewerber beigefügt sein, dass sie der Aufnahme in den Wahlvorschlag zustimmen. Unvollständige oder unrichtige Wahlvorschläge können gemäß § 16 Wahlordnung nach Prüfung durch den Bezirkswahlausschuss zurückgewiesen werden. Gegen die Zurückweisung eines Wahlvorschlages kann binnen einer Woche nach Zustellung oder Eröffnung schriftlich oder mündlich zur Niederschrift des Bezirkswahlleiters der Landeswahlausschuss angerufen werden. Reinhard Viertel (VROLG) Bezirkswahlleiter
Fortbildungen der Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort bildungen ggf. kurzfristig abzusagen bzw. unsere Veran staltungen als Web-Seminare durchzuführen. Bitte infor mieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per E-Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
Fit für den Notfall – Der Kindernotfall Wissen Sie, wie ein Kind im Notfall richtig behandelt werden muss? Notfälle mit Kindern stellen immer besondere Herausforderungen dar: • Wie beurteile ich die Vital parameter des Kindes? • Wie muss ich Sauerstoff verabreichen? • Welche ist die richtige Dosierung der Notfallmedikamente? • Welches sind die häufigsten Kindernotfälle? All diese Fragen und mehr beantworten wir Ihnen gerne in unserem Seminar „Der Kindernotfall“. Nach einem theoretischen Teil steigen Sie direkt in die Praxis ein und können das Erlernte an Übungsphantomen in verschiedenen Altersklassen anwenden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Termin: Mittwoch, 16. November 2022 18.00–22.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot
Bekanntmachungen Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Degerlocher Ethikgespräche
Mit der Alternativbetreuung haben Sie in diesem Bereich ein Angebot, das speziell auf niedergelassene Ärzte zuge schnitten ist. Sie als Praxis inhaber (bis maximal 50 Mit arbeiter) kennen die Stärken und Schwächen Ihrer Praxis am besten und können mit dieser Form der Betreuung den Arbeitsschutz weitest gehend selbst übernehmen und nach Ihrem individuellen Bedarf gestalten. Zudem können Sie die Synergie mit Ihrem QM-System nutzen, in dem viele Vorgaben des Arbeitsschutzes bereits um gesetzt sind. Die Alternativbetreuung wird in Kooperation mit der Berufsgenossenschaft für Gesundheit und Wohlfahrtspflege angeboten. Erstschulung zu Beginn der Alternativbetreuung als „Motivationsund Informationsmaßnahme“ mit Tipps und Hilfen zur Umsetzung in der Praxis. Begehung Ihrer Praxis durch einen Arbeitsschutzexperten – auf Wunsch oder bei konkretem Bedarf, Beratung bei Arbeitsschutzfragen und Unterstützung bei anlassbezogener Betreuung, telefonisch oder vor Ort Fort bildungsschulung, die innerhalb von 5 Jahren zur Aktualisierung Ihrer Arbeitsschutzkenntnisse vorgeschrieben ist. Bitte bringen Sie einen Laptop oder ein Tablet mit.
Stehen auch Sie oft vor wichtigen Entscheidungen in der Praxis oder im Kranken haus, bei denen Sie nicht nur medizinisch sinnvolle, sondern auch ethische Aspekte berück sichtigen müssen? Die Degerlocher Ethikgespräche sollen Ihnen helfen, hierbei mehr Klarheit und Sicherheit zu erlangen. Zusammen mit Fachleuten und anderen Kollegen erörtern wir im Plenum und in Kleingruppen ethische Fragestellungen aus Ihrem Behandlungsoder Pflegealltag. Dabei wird insbesondere auf das ganzheit liche Wohlergehen und die Berücksichtigung des Willens der Patienten geachtet. Wir freuen uns auf einen inten siven Austausch mit Ihnen durch spannende und schwierige Fragestellungen. Termine: jeweils Mittwoch, 18.00–21.45 Uhr 22. Juni 2022 Impfpflicht – ein ethisches Dilemma 26. Oktober 2022 Ethische Aspekte der Industrialisierung des Gesundheitsbetriebes Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen/Angehörige von Gesundheitsfachberufen/Seelsorger Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de
Sie wünschen sich eine einfache und effektive Umsetzung des Arbeitsschutzes in Ihrer Praxis? Alternativbetreuung – Erstschulung
Termine: Samstag, 16. Juli 2022 9.00–14.00 Uhr Präsenzveranstaltung Mittwoch, 26. Oktober 2022 17.00–22.00 Uhr Präsenzveranstaltung
Zielgruppe: Niedergelassenen Ärzte aller Fachrichtungen, Psychotherapeuten Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Arbeitsschutz, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-212, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: arbeitsschutz@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 99,– Euro inkl. MwSt. Die Erstschulung bzw. die Fort bildungen sind mit dem Jahresbeitrag abgedeckt; die Rechnungsstellung erfolgt jeweils im 4. Quartal des laufenden Jahres. Diese Leistungen sind mit der Jahresgebühr für Einzel- oder Gemeinschaftspraxen abgedeckt. Die arbeitsmedizinische Vor sorgeuntersuchung ist kein Bestandteil der Alternativbetreuung und muss gesondert veranlasst werden. Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 8 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Alternativbetreuung – Fortbildung Sie sind bereits Teilnehmer in der Alternativbetreuung und haben die Erstschulung schon besucht? Dann ist diese Fort bildung für Sie die richtige Veranstaltung, um Ihre Kennt nisse im Bereich Arbeitsschutz aufzufrischen und sich inner halb von 5 Jahren nach der Erstschulung fortzubilden. In dieser Schulung bringen wir Sie auf den neuesten Stand in Sachen Arbeitsschutz und vertiefen einzelne Themen. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Erfahrungen zur Gefährdungsbeurteilung oder zur bedarfsorientierten Betreuung mit anderen Teilnehmern auszutauschen und individuelle Aspekte anzusprechen. Nehmen Sie die Fortbildung zum Anlass, Ihre Arbeitsschutzplanung zu optimieren, denn ein gut organisierter Arbeitsschutz verhindert vermeidbare Verletzungen und Erkrankungen, wirkt sich positiv auf die Gesundheit Ihrer Beschäftigten aus und reduziert
damit die Kosten für Personalausfall. Bitte halten Sie beim Termin Ihren Schulungsordner (BGW – Gesund und sicher arbeiten) bereit, den Sie bei der Erstschulung erhalten haben. Bitte bringen Sie einen Laptop oder ein Tablet mit. Termine: Online-Seminar: Samstag, 25. Juni 2022 9.00–14.00 Uhr Freitag, 25. November 2022 16.00–21.00 Uhr Präsenzveranstaltung: Samstag, 6. Juli 2022 9.00–14.00 Uhr Samstag, 24. September 2022 9.00–14.00 Uhr Mittwoch, 19. Oktober 2022 17.00–22.00 Uhr Zielgruppe: Teilnehmer der Alternativbetreuung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Arbeitsschutz, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-212, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: arbeitsschutz@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: kostenfrei Veranstaltungsort: 25. 6. 2022 und 25. 11. 2022: Online-Seminarraum 6. 7. 2022, 24. 9. 2022 und 19. 10. 2022: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Fortbildungspunkte: 8 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
14. Nordwürttemberger Impftag – online oder Präsenz Seit nunmehr 14 Jahren liefert Ihnen der Nordwürttemberger Impftag nicht nur Antworten und Hilfestellungen in Fragen rund ums Impfen, sondern Sie erfahren hier mehr über das breite Spektrum unterschiedlicher Impfungen und wie Sie Ihre Patienten von notwendigen Impfungen überzeugen können. Aktuelle Empfehlungen der STIKO sind ebenso ein fester Bestandteil der Fortbildung wie Informationen
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Bekanntmachungen zum Schutz vor aktuell auftretenden Infektionskrankheiten und Hinweise zur Reisemedizin. Sie können einen großen Beitrag leisten, um den Kollektivschutz der Bevölkerung weiter zu sichern! Zu diesem Zweck arbeiten wir bei den Nordwürttemberger Impftagen mit dem Landes gesundheitsamt Baden-Württemberg und dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. Landesverband Baden-Württemberg zusammen. Diese Veranstaltung wird live übertragen und kann von zu Hause aus online mitverfolgt werden. Die Fortbildung ist vom Landes gesundheitsamt Baden-Württem berg für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieber impfung anerkannt. Themenschwerpunkte: Corona-Impfpflicht – Sachstand Dr. K. Stark Fachärztin für Öffentliches Gesundheitswesen, Gesundheit und Verbraucherschutz, Landratsamt Ludwigsburg Impfnebenwirkungen Dr. D. Mentzer Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Referat Pharmakovigilanz, Paul-Ehrlich-Institut, Langen Neue PneumokokkenImpfstoffe Dr. R. Köllges Facharzt für Kinder und Jugendheilkunde, Praxis für Kinder und Jugendliche, Mönchengladbach Empfehlungen der STIKO Dr. Th. Ledig Facharzt für Allgemeinmedizin, Mitglied der STIKO, Ditzingen (Gelbfieber)-Reiseimpfungen A. Theurer Fachärztin für Innere Medizin, Palliativmedizin und Tropenmedizin, Tropenklinik Paul-LechlerKrankenhaus, Tübingen
Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart oder online Fortbildungspunkte: 4 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Termin: Samstag, 9. Juli 2022 9.00–12.15 Uhr
Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot
Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot
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EKG-Basiskurs Gewinnen Sie Sicherheit und Routine in der EKG-Auswertung und werden Sie selbst aktiv. Dieses Seminar zielt darauf ab, Ihre Fähigkeiten bei der Bewertung von EKGs zu festigen und bereitet Sie zudem auf die Beurteilung von komplexeren HerzrhythmusStörungen vor. Inhalte: • Typische EKG-Bilder bei Linksherz- und Rechtsherzbelastung • Lungenembolie und chronisch obstruktive Lungenerkrankung • Definition des ST-Hebungs infarktes • Stadieneinteilung des Myokardinfarkt-EKGs • Grundzüge der bradykarden und tachykarden Herzrhythmus störungen Sie werten diese wichtigen EKG-Bilder unter Anleitung anhand von Beispiel-EKG selbstständig. In einem abschließenden Workshop setzen Sie Ihr aktualisiertes Wissen direkt um. Eine Auffrischung der relevanten Grundlagen aus dem Medizinstu dium ist zur Vorbereitung auf den Kurs empfehlenswert. Termin: Montag, 18. Juli 2022 9.00–16.00 Uhr und Dienstag, 19. Juli 2022 9.00–15.00 Uhr
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Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 240,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 16 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Ärztekongress digital 2022 – interdisziplinär und praxisnah! Es erwarten Sie 16 Online-LiveVorträge an zwei Veranstaltungstagen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen, mit spannenden Themen und hochkarätigen Referenten im Live-Stream. Ob aus Ihrer Praxis oder von zu Hause aus, sichern Sie sich bis zu 16 Fortbildungspunkte und gestalten Sie mit uns den Ärztekongress digital 2022. • Allgemeinmedizin • Chirurgie, Orthopädie • Innere Medizin • Infektiologie • Notfallmedizin • Pädiatrie • Psychiatrie, Psychotherapie Termin: Samstag, 23. Juli 2022 und Sonntag, 24. Juli 2022 jeweils 9.00–18.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung, Interessierte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 25,– Euro je Vortragsblock (á 90 min.) Veranstaltungsort: Online-Seminarraum Fortbildungspunkte: 2 Punkte je Vortragsblock Änderungen bleiben vorbehalten.
Update Innere Medizin – online oder Präsenz Sie wünschen sich einen umfassenden Überblick über die neuesten Entwicklungen aus der Inneren Medizin? Unser Update bietet Ihnen aktuelle Leitlinien, hochkarätige Referenten und umfassende Informationen. Sie erhalten breitgefächertes Wissen aus den verschiedenen Disziplinen der Inneren Medizin und hilfreiche Tipps für die Praxis. Der Kurs ist für Ärzte aller Fachrichtungen konzipiert und empfiehlt sich auch zum Wiedereinstieg, als Auffrischung und für Ärzte am Beginn Ihrer Tätigkeit. Folgende Inhalte erwarten Sie: • Kardiologie • Hypertonie • Rheumatologie • Gastroenterologie • Neues aus der Intensiv- und Notfallmedizin • Endokrinologie • Hämatologie • Onkologie • Pneumologie • Nephrologie Diese Fortbildung findet in Zusammenarbeit mit der Südwestdeutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. und der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg statt. Termin: Montag, 25. Juli 2022 und Dienstag, 26. Juli 2022 jeweils 9.00–18.15 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 240,– Euro, 160,– Euro für Mitglieder der Südwestdeutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart oder online Fortbildungspunkte: 19 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Bekanntmachungen Onlinefortbildung – Offene Rechnungen in der Arztpraxis – wie gehe ich damit um? Ihre Patienten bezahlen ihre Rechnungen nicht und Sie wissen nicht, welche Schritte Sie wann einleiten sollen? Kein Problem, wir erarbeiten mit Ihnen gemeinsam Lösungsan sätze zum Umgang mit offenen Rechnungen. Mit unserer Unterstützung können Sie die Hand habung für Ihre Praxis optimieren, um in Zukunft sicher auf ähnliche Situationen reagieren zu können. Inhalte des Workshops sind: • Professioneller Umgang mit Nichtzahlern • Sinnvolle Mahnläufe in Ihrer Arztpraxis • Erstellung eines gerichtlichen Mahnbescheides • Ratenzahlung • Abgabe der offenen Forderungen an einen Dienstleister – sinnvoll oder nicht? • Verjährung Termin: Samstag, 24. September 2022 10.00–16.15 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Medizinische Fachangestellte, Abrechnungspersonal Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 70,– Euro Veranstaltungsort: Online-Seminarraum Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Antibiotic-Stewardship (ABS) – Beauftragter Arzt Fortbildungsangebot der Be zirksärztekammern Nordwürt temberg und der Bezirksärzte kammer Südbaden in Zusam menarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene Krankenhausinfektionen und Antibiotikaresistenzen haben in den
vergangenen Jahren stark zugenommen. Ein rationaler und effektiver Einsatz von Antibiotika kann den Problemen der Resistenzentwicklung entgegenwirken und zu einer verbesserten Patientensicherheit führen. Die Bundesregierung hat dafür die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie (DART) entwickelt, die neben der Prävention nosokomialer Infek tionen auf die Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen durch einen rationalen Einsatz von Antiinfektiva, dem Antibiotic Stewardship (ABS), abzielt. Der Kurs zum ABS-beauftragten Arzt, der nach dem Curriculum der Bundesärztekammer aufgebaut ist, ermöglicht Ihnen, Ihre Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Antiinfektivastrategie aufzufrischen und zu vertiefen. ABS-beauftragte Ärzte können als abteilungsbezogene Ansprechpartner für Fragen rund um einen rationalen Antibiotika einsatz im Krankenhaus als Anlaufstelle fungieren. Der Kurs behandelt unter anderem: • Antiinfektiva: Grundlagen und Bandbreite • Pharmakokinetik und Wechselwirkungen von Antiinfektiva • Infektions- und Resistenz epidemiologie • Strategien zur Sicherung rationaler Antibiotika-Anwendung im Krankenhaus • Perioperative Antibiotika prophylaxe und Infektions management Die Fortbildung besteht aus 20 Unterrichtseinheiten (UE) im Selbststudium (E-Learning) sowie zwei Online-Seminaren. Das E-Learning muss vor den Präsenztagen abgeschlossen sein. Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH) in Freiburg durchgeführt. Die Be fähigung zum ABS-beauftragten Arzt kann bereits im Rahmen der Weiterbildungszeit erworben werden. Termine BÄK Nordwürttemberg: E-Learning: ab Dienstag, 20. September 2022 Onlineseminartage: 21.–22. November 2022 (Mo–Di)
Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Veranstaltungsort: online Termine Akademie für ärztliche Fortund Weiterbildung Südbaden: E-Learning: ab Mittwoch, 1. Juni 2022 Präsenztermine: 22.–23. September 2022 (Do–Fr) E-Learning: ab Donnerstag, 1. September 2022 Onlineseminartage: 1.–2. Dezember 2022 (Do–Fr) Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie/ Ansprechpartner: Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden, Telefon (07 61) 6 00-47 37, Fax (07 61) 6 00-47 44, E-Mail: akademie@baek-sb.de Veranstaltungsort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, 79114 Freiburg oder online Zielgruppe: Klinikärzte aller Fachrichtungen Teilnehmerbeitrag: 700,– Euro Fortbildungspunkte: 60 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
7. ISTN – Interdisziplinärer Stuttgarter Tag der Notfallmedizin – Online oder Präsenz Jeder Patient ist interdiszipli när, sobald er verschiedene Symptome aufzeigt. Erst mit einer Diagnosestellung wird er einer Fachdisziplin zugeord net. Der Weg vom Symptom zur Diagnose ist dabei elemen tar und nicht immer eindeutig. Wer begleitet die Patienten auf diesem Weg? Das sind im ambulanten Bereich die Hausärzte. Im stationären Bereich nehmen diese Rolle die Notfallmediziner in einer interdisziplinären Notfallambulanz wahr. Seien sie gespannt auf praktische Fallbeispiele die die Interdisziplinarität zwischen den Fachrichtungen beleuchten und die Zusammenarbeit zwischen ambu-
lanter und stationärer Medizin voranbringen. Zudem haben Sie die Möglichkeit, vorab eigene Fälle zu nennen, welche anschließend im Plenum behandelt werden. Diese Veranstaltung wird live übertragen und kann von zu Hause aus online mitverfolgt werden. Termin: Samstag, 24. September 2022 9.00–13.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 40,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart oder online Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Rechtliche Fragen in der Arztpraxis Sie haben rechtliche Fragen zur täglichen Arbeit in Ihrer Arztpraxis? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rechtliche Fragen in der Arztpraxis“ werden verschiedene rechtliche Themen aufgegriffen und praxisnahe Hinweise vermittelt. Jede Veranstaltung widmet sich einem aktuellen Schwerpunktthema, das vorab bekannt gegeben wird. Schwerpunktthema: 28. September 2022 Notvertretungsrecht unter Ehegatten und Lebenspart nern in Angelegenheiten der Gesundheitssorge (Arbeitstitel) Unsere Referenten geben Ihnen Sicherheit, Tipps und Hilfestel lungen für die weitere tägliche Arbeit. Gerne können Sie uns Ihre Fragen zum Thema vorab zukommen lassen. Nutzen Sie die Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion mit unseren Experten.
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Bekanntmachungen Termine: Mittwoch, 28. September 2022 18.00–20.30 Uhr Zielgruppe: Niedergelassene Ärzte, leitende Mitarbeiter in Praxen und MVZs Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 30,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 3 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
31. Psychosomatischer Tag – online oder Präsenz Sie können keine körperliche Ursache der Beschwerden Ihres Patienten feststellen? Sie vermuten, dass hinter den somatischen Beschwerden ein psychisches Leiden steckt? Für eine umfassende Behandlung Ihrer Patienten ist eine kontinuierliche Auffrischung und Erweiterung Ihrer Kenntnisse im Fachgebiet der Psychosomatischen Medizin essentiell. Bereits während der Weiterbildung kristallisiert sich die Bedeutung fundierter psychosomatischer Kenntnisse heraus. In diesem Jahr widmen wir uns thematisch dem großen und bedeutsamen Gebiet der Psychosomatik in der Arbeitswelt. Welche Auswirkungen haben die modernen Arbeitsbedingungen, die sich während der Corona-Pandemie noch einmal deutlich verändert haben, auf die Entwicklung psychischer und psychosomatischer Erkrankungen, die auch uns Ärzte betreffen können? Wie gehen wir um mit dem Wunsch unserer Patientinnen und Patienten nach Langzeitkrankschreibung? Welche Bedeutung hat hierbei die psycho somatische R ehabilitation? Diese und andere Aspekte im inter disziplinären Wechselspiels zwischen Psyche und Soma werden
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in den Fachvorträgen diskutiert. Aus dem Bereich der Kinder- und Jugendpsychosomatik beschäftigen wir uns mit der Auswirkung von (Cyber-) Mobbing auf die Betroffenen und mögliche Hilfestellungen. Kleingruppenarbeit zur Besprechung Ihrer Patienten mit den Referenten und Mitgliedern des Psychosomatischen Ausschusses runden das Angebot ab. Themenschwerpunkte: Wie lange krank ist gesund? Langzeiterkrankung und -arbeitsunfähigkeit aus Sicht der psychosomatischen Rehabilitation Dr. med. Rochlitz Arzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Arzt für Allgemeinmedizin, Celenus Psychosomatische Fachklinik Freiburg GmbH Burnout, Mobbing, Stress – Wann macht Arbeit (auch Ärzte) krank? Priv.-Doz. Dr. med. Michael Hölzer Arzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse (DPV), Sonnenbergklinik Stuttgart, Universität Ulm Veränderte Welt durch neue Medien: von der Vernetzung bis zum (Cyber-) Mobbing Dr. med. Gottfried Maria Barth, M. A. Arzt für Kinder- und Jugend psychiatrie und -psychotherapie, Arzt für Kinder- und Jugendmedizin, Psychoanalyse, Abteilung Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter, Universitätsklinikum Tübingen Arbeit in Kleingruppen mit den Mitgliedern des Psychosomatischen Ausschusses Die Teilnahme am Psychosomati schen Tag kann auf die curriculare Fortbildung Psychosomatische Grundversorgung angerechnet werden. Termin: Samstag, 8. Oktober 2022 9.00–16.15 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot
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Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 98,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart oder online Fortbildungspunkte: 8 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Baustein Psychotherapie (tiefenpsychologisch fundiert) – Kurs III Erweitern Sie Ihre Kenntnisse für unbewusste, seelische Vor gänge und finden Sie dadurch effizienter Zugang zur inneren Situation des Patienten und zur Dynamik des psychothera peutischen Dialogs. Nach den Richtlinien der Landesärztekammer Baden-Württemberg sind theoretische und praktische Bausteine für die Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Psychotherapie erforderlich. Hierfür wird 2022 der Kurs III von drei Blockkursen angeboten. Diese spannenden Themen bereiche erwarten Sie u. a.: – Angststörungen – Körperorientierte Psycho therapie – Das Trauma als Objekt beziehung – Psychotherapie mit Älteren – Trauer und Melancholie – Depression – Hysterie Durchführung mit Fallsupervision, Technik sowie Theorieseminaren mit praktischem Charakter. Termin: 9.–14. Oktober 2022 So–Fr, ganztags Zielgruppe: Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Kinderund Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
s owie in Zusatzweiterbildung Psychotherapie Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Tel.: 0711 76981-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 690,– Euro inkl. Seminarunterlagen, wenn gewünscht zzgl. Verpflegung und Übernachtung (buchbar direkt im Kloster Heiligkreuztal) Veranstaltungsort: Tagungshaus Kloster Heiligkreuztal, Am Münster 7, 88499 Altheim Fortbildungspunkte: 53 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Onlinefortbildung – Beratung zur Patientenverfügung und gesundheitliche Vorausplanung – eine Aufgabe für Hausärzte Die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht ist eine wichtige Möglichkeit für Ihre Patienten, ihr Recht auf Selbst bestimmung wahrzunehmen und eigenständig zu entschei den, welche medizinischen und lebenserhaltenden Maß nahmen ergriffen werden sol len, wenn sie im Ernstfall dazu nicht mehr in der Lage sind. Die ärztliche Beratung zur Patientenverfügung ist ein anspruchsvolles und sensibles Thema, bei dem Sie als Arzt ethische, rechtliche und medizinische Gesichtspunkte berücksichtigen müssen. Im Rahmen dieses Seminars werden nachfolgende Fragestellungen zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht geklärt und diskutiert, um Ihnen praktische Hilfestellungen für Ihren Praxisalltag an die Hand zu geben: • Wie können Sie Patienten bestmöglich zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht beraten? • Welche Bedeutung und welche Konsequenzen haben Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen in Ihrer prak tischen ärztlichen Tätigkeit? • Wie sind die gesetzlichen Regelungen zur Patienten verfügung?
Bekanntmachungen Innerhalb der Veranstaltung wird der Inhalt der relevanten Gesetze besprochen und ein evaluiertes und seit Jahren erprobtes regionales Beratungsangebot der Esslinger Initiative e. V. vorgestellt. Die konkreten Inhalte des Pro grammes werden noch bekannt gegeben. Termin: Freitag, 14. Oktober 2022 13.30–17.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 60,– Euro Veranstaltungsort: Online-Seminarraum Fortbildungspunkte: 4 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Gelbfieberimpfung – Fortbildung für Ärzte – online oder Präsenz Die Reisemedizin soll Reisenden allgemein, sowie chronisch Kranken, eine umfassende Vorbereitung für ihre Reise liefern. Sie beinhaltet dabei weit mehr als nur eine Beratung und die anschließende Durchführung von Schutz impfungen gegen z. B. Hepatitis, invasive Meningokokken-Erkrankungen und Typhus. Neben Informationen zur Durchführung von Gelbfieberimpfungen, zur Zulassung als Gelbfieber impfstelle und dem epidemio logischen Kontext der Endemiegebiete, stehen die aktuelle Weltseuchenlage, Reiseimpfungen sowie neue Impfstoffe und Impfrisiken im Mittelpunkt der Veranstaltung. Das Seminar wendet sich vorzugsweise an Ärzte, die in BadenWürttemberg bereits als Gelb fieberimpfstelle registriert sind. Darüber hinaus können alle, die sich in ihrer täglichen Praxis mit reisemedizinischen Fragestellungen befassen ebenso teilnehmen,
wie an diesen Themen interessierte Ärzte aller Fachrichtungen. Diese Veranstaltung wird live übertragen und kann von zu Hause aus online mitverfolgt werden. Diese Fortbildung ist vom Landes gesundheitsamt Baden-Württem berg für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieber impfung anerkannt. Termin: Samstag, 15. Oktober 2022 9.00–16.30 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: F achbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 50,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart oder online Fortbildungspunkte: 9 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Orthopädie und Unfallchirurgie kompakt – für Fachärzte, Facharztanwärter und Interessierte Sie befinden sich in der Wei terbildung und möchten einen kompakten Überblick über wichtige Themen erhalten? Sie sind bereits fachärztlich tätig und möchten die relevan ten Neuerungen erfahren? Das Seminar richtet sich sowohl an Assistenzärzte, die sich in der Vorbereitung zur Facharztprüfung Orthopädie/Unfallchirurgie befinden als auch an Fachärzte, die die Veranstaltung zum Auf frischen und zur Wiederholung ihres Wissens über relevante klinische Themen aus der Orthopädie und Unfallchirurgie nutzen möchten. Namhafte Referenten präsentieren relevante Themenbereiche mittels interaktiver Vorträge. Die Aufteilung in Kleingruppen am Nachmittag rundet das Angebot ab. Hierbei wird sich eine Gruppe speziell mit der Prüfungsvor
bereitung beschäftigen, in den weiteren Gruppen werden Fallbeispiele und Kasuistiken aus dem Klinik- und Praxisalltag besprochen und diskutiert. Termin: Samstag 22. Oktober 2022 9.00–16.15 Uhr Zielgruppe: Facharztanwärter/ -innen in der Orthopädie/ Unfallchirurgie, Fachärzte, Interessierte Ärzte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 120,– Euro (regulär), 90,– Euro (für Ärzte in Weiterbildung) Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 9 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Akutfälle aller Fachgebiete Sie sind seit vielen Jahren ärzt lich tätig, in der eigenen Praxis oder als Vertreter, im Notfall dienst oder auch in der Klinik? Sie möchten sich auf dem Lau fenden halten und interessie ren sich für Neuerungen in der Medizin auch fachgebietsüber greifend? Sie sind vielleicht schon im Ruhestand? Dann ist die Fortbildung Akutfälle aller Fachgebiete ideal, um Ihr Know-how zu erweitern und auf den neuesten Stand zu bringen, denn: Sobald Sie im Notfalldienst tätig sind, werden Sie mit Patientenbeschwerden aus nahezu allen Bereichen der Medizin konfrontiert. Entsprechend erhalten Sie einen kompakten Überblick vom Auge bis zum Zeh, von der Haut bis zum Darm. Wir vermitteln Ihnen die wichtigsten Informationen zu Krankheits-/Notfallbildern folgender Bereiche: • Kardiologie (u. a. akutes Koronarsyndrom, Hypertonie) • Pädiatrie (u. a. Infekte, Durchfall, Erbrechen)
• Neurologie (u. a. Schlaganfall, Schwindel, Migräne) • HNO (u. a. Nasenbluten, Entzündungen) • Abdomen (u. a. Gastroenteritis, Bauchschmerzen) • Chirurgische Notfälle (u. a. Traumata, Wunden) • Gynäkologie (u. a. Blutungen) Anhand von detaillierten Fall beispielen und Vorträgen werden Ihnen die aktuellen Diagnostikund Therapieempfehlungen zu relevanten Krankheitsbildern nahegebracht. In praktischen Übungen können Sie Ihre Fähigkeiten und Ihr Wissen auffrischen. Selbstverständlich wird auf lebensbedrohliche Situationen bis hin zur Reanimationspflicht eingegangen. Sie haben schon länger keinen Blasenkatheter mehr gelegt oder eine Reanimation mit Hilfsmitteln durchgeführt? Beides können Sie hier am Phantom üben. Darüber hinaus werden wichtige organisatorische Fragen des Notfalldienstes in Baden-Württemberg geklärt. Kombination aus Onlineund Präsenzseminaren 1. Tag/2. Tag: Online-Seminare von zu Hause oder Ihrer Praxis 3. Tag: praktische Unter weisungen in Kleingruppen sowie weitere Fachvorträge in der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Termin: 28.–30. Oktober 2022 Freitagnachmittag bis Sonntagmittag Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 250,– Euro Veranstaltungsort: online und Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 28 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
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Bekanntmachungen 11. Stuttgarter Tag für Infektio logie – Online oder Präsenz In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Infektiologie – dem Netzwerk infektiologisch tätiger Ärzte aus Klinik, Praxis und Labor – bietet die Bezirks ärztekammer Nordwürttem berg den Stuttgarter Tag für Infektiologie an. Hier erfahren Sie Neuigkeiten zu aktuellen Herausforderungen und vertiefen Ihre Kenntnisse in Prävention, Diagnostik und Therapie von Infektionen. Die Veranstaltung zielt darauf ab, Ihre Kompetenz für Fragestellungen im vielfältigen Bereich der Infektiologie zu stärken. Die Veranstaltung widmet sich einem aktuellen Schwerpunktthema, das im Vorfeld bekannt gegeben wird. Wir laden Sie herzlich zu diesem spannenden Tag mit viel Raum für Diskussion ein und begrüßen Sie auch im Namen unseres Kooperationspartners Zentrum für Infektiologie Stuttgart (ZIS)! Diese Veranstaltung wird live übertragen und kann von zu Hause aus online mitverfolgt werden.
Diese Fortbildung ist vom Landes gesundheitsamt Baden-Württem berg für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieber impfung anerkannt. Termin: Samstag, 12. November 2022 9.00–14.45 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart und online Fortbildungspunkte: 6 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
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Bezirksärztekammer Nordbaden Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg
Die zur Nachbesetzung aus geschriebenen Vertragsarztsitze für alle Fachgruppen und für alle Planungsbereiche in Baden-Württemberg mit Zulassungsbeschränkungen finden Sie auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg www.kvbawue.de / praxissitze Nach der seit 1. Januar 2013 geltenden Rechtslage muss der Antrag zur Nachbesetzung eines Vertragsarztsitzes beim Zulassungsausschuss gestellt werden. Dieser entscheidet, ob der Vertragsarztsitz in einem Planungsbereich, für den Zulassungsbeschränkungen angeordnet sind, weitergeführt werden soll. Sofern dies der Fall ist, hat die Kassenärztliche Vereinigung den Vertragsarztsitz unverzüglich auszuschreiben.
Geschäftsstelle: Zimmerstraße 4 76137 Karlsruhe Telefon (07 21) 1 60 24-0 Fax (07 21) 1 60 24-2 22
Bekanntmachung des Bezirks wahlleiters für den Bereich der Bezirksärztekammer Nordbaden zur Kammerwahl 2022 Zahl der im Bezirk der Bezirks ärztekammer Nordbaden zu wählenden Bezirksvertreter Nach § 10 Absatz 1 der Wahl ordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg in der Fassung vom 15. September 2021 – Ärzteblatt BW 2021, S. 606 – (WO) setzt sich die Vertreterversammlung der Bezirks ärztekammer Nordbaden aus insgesamt 97 Bezirksvertretern zusammen. Nach § 10 Absatz 2 WO werden über Bezirkslisten im Bezirk der Bezirksärztekammer Nordbaden 32 Bezirksvertreter gewählt. Nach § 10 Absatz 3 Satz 1 WO werden in den Wahlkreisen über Kreislisten insgesamt 65 Bezirksvertreter gewählt. § 10 Abs. 3 WO regelt zudem die Bestimmung der über die Kreislisten zu wählenden Bezirksvertreter. Der Bezirkswahlausschuss der Bezirksärztekammer Nord baden hat in seiner Sitzung vom 07. 04. 2022 folgende Beschlüsse gefasst: Die Zahl der insgesamt Wahl berechtigten im Bezirk der Bezirksärztekammer Nordbaden zum Stichtag 01. 04. 2022 wird mit 19.630 festgestellt. Die Zahl der in den einzelnen Wahlkreisen (Ärzteschaften) Wahlberechtigten und deren Bezirksvertreter werden wie folgt festgestellt:
Bekanntmachungen Ärzteschaft: Baden-Baden: Calw: Freudenstadt: Heidelberg: Karlsruhe: Mannheim: Neckar-Odenwald: Pforzheim/Enzkreis: Rastatt:
Wahlberechtigte 760 856 510 5899 4564 4247 487 1540 767
Wahlvorschläge für die in den Wahlkreisen und im Wahlbezirk zu wählenden Bezirksvertreter sind bis spätestens Freitag, den 7. Oktober 2022, 24.00 Uhr, bei der Bezirksärztekammer Nordbaden einzureichen. Wahlvorschläge, die nicht bis zum Ablauf dieses Tages (24.00 Uhr) eingehen, müssen als verspätet zurückgewiesen werden. Inhalt und Form der Wahlvorschläge ergeben sich aus § 15 WO. Unvollständige oder unrichtige Wahlvorschläge können nach § 16 WO zurückgewiesen werden. Gremmelmaier Bezirkswahlleiter
Fortbildungen der Bezirks ärztekammer Nordbaden Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort bildungen ggf. kurzfristig abzusagen bzw. unsere Veran staltungen als Web-Seminare durchzuführen. Bitte infor mieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) im Portal der Landesärztekammer an: Bei einer Neuregistrierung im Portal (inkl. SVmed): www.aerztekammer-bw.de/ 10aerzte/00portal/ selbstregistrierung/ Bei bestehendem Konto in SVmed oder im Portal: https://elp25.com/svmed/bw/
Bezirksvertreter 2 3 2 19 15 14 2 5 3
Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bezirksärztekammer Nordbaden, Akademie für Ärztliche Fortbildung, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe, Telefon (07 21) 1 60 24-131/-132, Fax (07 21) 1 60 24-333, E-Mail: fortbildungsakademie@baek-nb.de
Fortbildungsreihe „Klinische Sonographie“ Kooperationsveranstaltung der Bezirksärztekammer Nordbaden mit den ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe Die Ultraschalluntersuchung ist eine relativ preiswerte, neben wirkungsarme und aussagefähige diagnostische Methode. Sie ist aber in besonderem Maße von der Kompetenz des Sonographeurs abhängig. In unserer Reihe können Sie Ihre sonographischen Grundkenntnisse vertiefen. Nach einer kurzen Einführung werden klinische Casuistiken vorgestellt mit Demonstration sonographischer Befunde im klinischen Kontext (Anamnese, Labor, radiologische Schnittbildgebung etc). Indikationszeitpunkte, diagnostische Aussagekraft, technische Möglichkeiten, Grenzen und Akzeptanz der Ultraschalldiagnostik sollen kritisch gewürdigt werden. Im Anschluss können Sie eigene sonographische Problemfälle diskutieren, Ihre praktischen Kenntnisse erweitern und in gegen seitiger Untersuchung mit Ultraschallgeräten unter Anleitung üben. Termine: jeweils Mittwoch, 16.00–ca. 20.00 Uhr
28. September 2022 „Blutungen – Hämatome – Vaskuläre Malformationen – abdominelle Ischämien und Thrombosen“ 16. November 2022 „Entzündungsprozesse – Abscesse – Vasculitiden – Tuberöse Sklerose – M. Ormond“ Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Karl-Heinz Seitz, Oberarzt Medizinische Klinik I, Städtisches Klinikum Karlsruhe Veranstaltungsort neu: ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus Rüppurr, Diakonissenstraße 28, 76199 Karlsruhe Zielgruppe: In klinischer Aus bildung befindliche Kolleginnen und Kollegen, die bestimmte Themen im Rahmen der Spezia lisierung evtl. nur eingeschränkt vertiefen können und nieder gelassene Kolleginnen und Kollegen, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen. Gebühr: 70,– Euro für Weiter bildungsassistenten/80,– Euro für Fachärztinnen und Fachärzte inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 8 Punkte, mit Lernerfolgskontrolle Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Psychosomatische Grundversorgung – Wochenendkurse (80-Std.-Kurs nach dem Curriculum der Bundes ärztekammer) Die enge Verflechtung von Körper und Psyche macht sich in vielen medizinischen Fachgebieten bemerkbar. Um die Zusammenhänge zu verstehen und entsprechende Krankheitsbilder sowohl richtig zu diagnostizieren als auch zu therapieren, bedarf es erweiterter Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der Psychosomatik. Gleichzeitig sollen psychosomatische Kompetenzen dabei helfen, die Patient-Arzt- Beziehung positiv zu gestalten.
Ab April 2022 bietet die Bezirks ärztekammer Nordbaden deshalb den 80-Stunden-Kurs „Psycho somatische Grundversorgung“ nach dem Curriculum der Bundesärztekammer an. Dabei sollen die Kenntnisse und Kompetenzen mit jeweils ausgewogenen An teilen von Theorie, Fallbeispielen, Übungen sowie patientenzentrierter Selbsterfahrung in im Kurs integrierten Balint-Gruppen vermittelt werden. Vorgesehen sind Zweitageskurse zu je 16 Unterrichtseinheiten, die über ein halbes Jahr verteilt werden. Dabei ist die Absolvierung von fünf Wochenenden erforderlich, um die Qualifikation zu erwerben. Eine Weiterführung nach Oktober ist geplant. Die Kursweiterbildung „Psycho somatische Grundversorgung“ ist in einigen Fachgebieten nach der Weiterbildungsordnung vorgeschrieben und erfüllt die inhalt lichen Anforderungen der KV zur Abrechnung der EBM-Ziffern 35100 und 35110. Kursinhalte werden u. a. sein: • Psychopathologie, PsychoSoziales Krankheitsmodell • Somatoforme Störungen und Schmerz • Depressionen, Angststörungen • Suchterkrankungen • Ess- und Schlafstörungen • Geschlechterspezifische Störungen und sexuelle Funktionsstörungen • Suizidalität • Krisenintervention • Ärztliche Gesprächsführung Termine: 24./25. Juni 2022 22./23. Juli 2022 21./22. Oktober 2022 jeweils Freitag, 14.00– ca. 19.45 Uhr und Samstag, 9.00–ca. 17.00 Uhr Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Michael Berner, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Städtisches Klinikum Karlsruhe Dr. med. Elisabeth Daikeler, Fachärztin für Psychotherapeu tische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie
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Bekanntmachungen Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen und in Weiterbildung Gebühr: 190,– Euro pro Wochenende Fortbildungspunkte: 16 pro Wochenende Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot
Fortbildungsseminar „Wiedereinstieg in den Arztberuf“ Auch im Jahr 2022 veranstaltet die Akademie für Ärztliche Fortbildung gemeinsam mit dem Ausschuss Ärztinnen der Bezirks ärztekammer Nordbaden ein fachübergreifendes Seminar zum Wiedereinstieg in den Arztberuf. Das übergeordnete Ziel der Veranstaltung ist es, Ärztinnen und Ärzte bei ihrer Rückkehr in den Beruf fachlich zu unterstützen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen durch ein breit gefächertes Inhaltsspektrum befähigt und ermutigt werden, ihre Ausbildung und ihre Erfahrung wieder praktisch im Beruf einzusetzen. Um Wissenslücken zu schließen, werden durch die Fachreferentinnen und Fachreferenten sowohl die medizinischen Neuerungen der letzten 10 Jahre als auch Themen mit ganz aktuellem Bezug vermittelt. Darüber hinaus bietet die Veranstaltung eine sehr gute Gelegenheit zur Vernetzung und zum kollegialen Austausch. Als Referentinnen und Referenten stehen ausgewählte Experten zur Verfügung. Die Fortbildung gliedert sich in zwei Blöcke, die auf Wunsch auch unabhängig voneinander gebucht werden können. Beide Blöcke werden wiederum als Kombination zweier Formate angeboten: Jeweils ein Präsenz-Seminarteil in Karlsruhe soll den so wichtigen Austausch gewährleisten und Referenten die Möglichkeit bieten, ihre sich nicht für die Distanz eignenden Fachvorträge
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zu halten. Damit kombiniert werden je etwa einwöchige Onlineteile, bei denen vormittags die Vorträge als Live-Web-Seminar gehalten werden. Eine separate Buchung der Onlineteile ist leider nicht möglich. Termine: Block 1: 30. Juni bis 8. Juli 2022 davon Präsenz: 30. Juni–2. Juli 2022 (Do–Sa) und online: 4.–8. Juli 2022 (Mo–Fr) Block 2: 10. bis 15. Oktober 2022 davon online: 10.–13. Oktober 2022 (Mo–Do) und Präsenz: 14.–15. Oktober 2022 (Fr–Sa) Teilnahmegebühr: Block 1: 400,– Euro Block 2: 320,– Euro inkl. Seminarunterlagen, beim Präsenzteil inkl. Verpflegung Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Nicola BuhlingerGöpfarth, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Vorsitzende Ausschuss Ärztinnen der Bezirks ärztekammer Nordbaden Fortbildungspunkte: Block 1: 50 (beantragt) Block 2: 41 (beantragt) Veranstaltungsort der Präsenzteile: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstraße 4, 76137 Karlsruhe Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot
Fortbildung des Ausschusses Ärztinnen: Workshop „Erfolgreicher kommunizieren“ Ob Einzelgespräche, Meetings oder konkrete Arbeitssituationen in hierarchisch unterschiedlichen Konstellationen: Für den Erfolg oder Misserfolg im Gespräch mit anderen Ärztinnen und Ärzten ist die Art der Kommunikation und des Auftretens manchmal entscheidender als die Sachkompe-
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tenz: Die notwendige Überz eugungskraft, Souveränität und Glaubwürdigkeit hängen in hohem Maße von sprachlichem Ausdrucksvermögen, Körpersprache, Stimme, psychologischem Geschick, Rollenverständnis und innerer Haltung ab. Insgesamt stellt die Kommunikationsfähigkeit einen wesentlichen Aspekt persönlicher Sozialkompetenz dar, die gerade im beruf lichen Alltag immer unverzichtbarer wird. In diesem Workshop in deutscher Sprache wird bei maximal 7 Teilnehmenden sehr individuell auf die persönlichen sprecherischen und sprachlichen Voraussetzungen eingegangen. Unter Wahrung ihrer Sprecherpersönlichkeit und unterstützt durch Videoanalysen und Simulationen, werden anhand konkreter beruflicher Situationen und von Beispielen Ihre Stärken hervorgehoben und eventuelle Schwächen ab gemildert. Um mehr Interessenten die Teilnahme zu ermöglichen, bieten wir in diesem Jahr sowohl im Juli als auch im September einen Kurs an. Termin 1: Freitag, 1. Juli 2022 14.00–18.30 Uhr und Samstag, 2. Juli 2022 9.00–13.30 Uhr Termin 2: Freitag, 16. September 2022 14.00–18.30 Uhr und Samstag, 17. September 2022 9.00–13.30 Uhr Referentin: Wilma Küspert, Sprechwissenschaftliche Beratung, Training, Coaching Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Nicola Buhlinger- Göpfarth, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Pforzheim Vorsitzende Ausschuss Ärztinnen der Bezirksärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 295,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 14 Punkte
Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist auf 7 Personen begrenzt!
Train the Trainer Kurse – für Weiterbilder (Modul 2) Angesichts der neuen Weiter bildungsordnung einerseits und einer zu geringen Anzahl an Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung andererseits wird es zunehmend wichtig, die Weiterbildung im ambulanten und stationären Sektor strukturiert und effizient zu gestalten und nach modernen Qualitätskriterien zu optimieren. Unser modular aufgebauter Kurs unterstützt Sie als Weiterbilder bei der täglichen Arbeit mit den ÄiW. Vermittelt werden wichtige Neuerungen der WBO samt eLogbuch sowie grundlegende Rahmenbedingungen organisatorischer und rechtlicher Natur. Workshops zu Curriculums erstellung, Feedbackgesprächen, didaktischen Methoden und Kommunikationstechniken sollen zusätzlich wichtige Hilfestellung leisten. Angesprochen sind alle Fach ärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung beschäftigen oder dies künftig tun wollen. Falls Sie ÄiW zum Facharzt für Allgemeinmedizin anleiten, auch im Rahmen einer Rotation, und Interesse an der Teilnahme an der KWBW-Verbundweiterbildung plus haben, können Sie am 8. Juli ein ergänzendes KWBW-Modul online besuchen. Es legt den Schwerpunkt auf die Vernetzung und den Austausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Bitte sprechen Sie uns bei Interesse an. Die beiden Termine sind unabhängig voneinander buchbar; da sie sich aber inhaltlich ergänzen, empfehlen wir den Besuch beider Module.
Bekanntmachungen Termin: Modul 2: 9. Juli 2022 9.00–17.30 Uhr Referenten Modul 2: Julia Fackert, LL. M., Rechtsreferentin der Bezirksärztekammer Nordbaden Dr. med. Folkert Fehr, nieder gelassener Facharzt für Kinderund Jugendmedizin, Mitglied des Arbeitsausschusses des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Nordbaden Dipl.-Verwaltungswirt (FH) Otto Schmidt, Leiter des Sachgebietes ärztliche Weiterbildung der Bezirksärztekammer Nordbaden Dr. med. Axel Schöttler, Oberarzt Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie, Städtisches Klinikum Karlsruhe, Mitglied des Arbeitsausschusses des Weiter bildungsausschusses der Bezirks ärztekammer Nordbaden Prof. Dr. med. Marcus Siebolds, Facharzt für Innere Medizin, Dekan des Fachbereichs Gesundheitswesen der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Köln Wissenschaftliche Leitung: Dr./Univ. Pisa Susanna ColopiGlage, niedergelassene Fach ärztin für Allgemeinmedizin, Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Nordbaden Co-Moderation: Dr. med. Nicole Geiger, Oberärztin der Abteilung Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, GRN Klinik Schwetzingen, Mitglied im Vorstand der Akademie für Ärztliche Fortbildung der Bezirksärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiter bildung beschäftigen oder dies künftig tun wollen. Gebühr: 110,– Euro pro Modul inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot
Haut und Psyche – Welche psychosomatischen Aspekte sind für die Praxis wichtig? (Web-Seminar) Die Haut als sichtbares Körperorgan ist in besonderer Weise dazu prädestiniert, bei Symptomen die Blicke der Betroffenen aber auch von Anderen darauf zu lenken. Das Problem der Stigmatisierung kennen daher fast alle Menschen mit Hauterkrankungen. Die Haut als psychoimmunologisches Organ, in dem sich viele Stressoren manifestieren, steht heute im Fokus des wissenschaftlichen Interesses und grundlegende Mechanismen wie Emotionen sich psychosomatisch auswirken können, sind durchaus bekannt. Einige Hauterkrankungen wie Skin Picking, Körperdysmorphe Störungen und Pseudoallergien sind spezifische psychosomatische Krankheitsbilder, die häufig zu Arztbesuchen und zu Problemen in der Arzt-Patienten-Beziehung führen. Neben dem Verständnis für die psychoimmunologischen Aspekte von Hauterkrankungen werden auch einfache psychotherapeutische Maßnahmen im Sinne der psychosomatischen Grundversorgung für die Praxis dargestellt. Im Vortrag wird vermittelt, wie man • Hautsymptome mit psychosomatischem Hintergrund erkennen kann und Verständnis für die „Sprache der Haut“ bekommt; • Welche psychoimmunologischen Erklärungsmodelle für Stresseinflüsse möglich sind, die die Verschlechterung von Hautproblemen nach Belastungen erklären; • Welche Hauterkrankungen in der eigenen Praxis zur Verbesserung der Adherence selbst behandelt werden können und welche besser in eine psychosomatische Behandlung weitervermittelt werden sollten; • Welche psychoedukativen Angebote es für chronisch-entzündliche Hauterkrankungen gibt die sich bewährt haben;
• Welches Therapiemanagement im Umgang mit Hauterkrankungen hinsichtlich der Prävention von psychosozialen Problemen sinnvoll ist. Den Link zum Web-Seminar erhalten Sie kurz vor der Veranstaltung an Ihre in SVmed hinterlegte E-Mail-Adresse. Termin: Mittwoch, 20. Juli 2022 18.00–ca. 19.30 Uhr Referent: Prof. Dr. med. Uwe Gieler, Facharzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Chefarzt der Vitos-Klinik für Psychosomatische Medizin Giessen und Leiter der Psychodermatologie-Sprechstunde an der Univ. Hautklinik Giessen; Leiter der NeurodermitisSchulungs-Akademie Hessen Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Elisabeth Daikeler, Fachärztin für Psychotherapeu tische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie Dr. med. Thomas Lohmann, niedergelassener Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychiatrie und Neurologie, Suchtmedizin; ehem. Chefarzt der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Nordschwarzwald Veranstaltungsort: online Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 15,– Euro Fortbildungspunkte: 2 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Wir bitten zu berücksichtigen, dass die Plätze leider begrenzt sind!
Deeskalationstraining für Arztpraxis und Notfallambulanz Aggressives Verhalten bis hin zur Gewalt gehört in Arztpraxen und Notfallambulanzen inzwischen leider zum Alltag. Die Ursachen hierfür mögen vielfältig sein, entscheidend ist für Ärztinnen und Ärzte sowie für sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in
Praxen und Ambulanzen, auch aggressiveren Patienten oder deren Familienangehörigen ruhig und souverän gegenüber treten zu können – und natürlich auch sich selbst zu schützen. Theoretisches Lernziel des Seminars ist es, die Entstehung von Gefahrensituationen erfassen zu können und die gesetzlichen Hintergründe zu kennen. Darauf aufbauend erlernen Sie ganz praktisch die verbale Deeskala tion in Form von Rollenspielen sowie wirksame Verteidigungstechniken für den Notfall. Es wird Ihnen vermittelt, wie Sie Konfrontationssituationen möglichst adäquat und deeskalierend meistern können. Um bequeme Kleidung wird gebeten. Termin: Samstag, 24. September 2022 9.00–ca. 13.30 Uhr Referenten: Thomas Ganter vom Führungs- und Einsatzstab, Zentrale Dienste/Einsatztraining, Polizeipräsidium Pforzheim Direktor des Amtsgerichts a. D. Reinhold Buhr, Kammeranwalt der Bezirksärztekammer Nordbaden Leitender Oberstaatsanwalt Jürgen Gremmelmaier, Leiter der Kammeranwaltschaft der Bezirks ärztekammer Nordbaden Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Jürgen Braun, Vorsitzender der Ärzteschaft Mannheim, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie/Psychotherapeutische Medizin Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen, Medizinische Fachangestellte Gebühr: 60,– Euro inkl. Seminar unterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 7 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
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Bekanntmachungen Gerontopsychosomatik und Alters psychotherapie – Entwicklungs psychologie der Lebensspanne und differenzielle PsychotherapieIndikationen (Web-Seminar) Die Psychotherapie über 60-Jähriger unterliegt bis heute oft noch einer „Indikationszensur“. Dabei ist sie – was viele nicht wissen – bei stimmiger Indikation oft von einer guten Prognose begleitet. Um ältere Patienten in ihrer spezifischen Lebenssituation besser verstehen zu können, wird in einem ersten Schritt ein Verständnis für die notwendigen psychischen Entwicklungsleistungen in der zweiten Hälfte des Erwachsenenalters erarbeitet. Auf diesen Voraussetzungen aufbauend wird die differenzielle Psychotherapie-Indikation Älterer vorgestellt: die Bearbeitung repetitiv-dysfunktionaler Konflikte in Abgrenzung von sogenannten Aktualkonflikten, ausgelöst durch den körperlichen Alternsprozess. Zudem werden die Genese der Trauma-Reaktivierung im Alter sowie psychotraumatologische Behandlungsansätze bei Älteren vorgestellt. Insbesondere in der Psychotherapie Älterer gilt es, Gegenübertragungs- von Eigenübertragungsphänomenen abgrenzen zu lernen und eigene Werthaltungen und Normen kritisch reflektieren zu können. Den Link zum Web-Seminar erhalten Sie kurz vor Veranstaltung an Ihre in SVmed hinterlegte E-Mail-Adresse. Termin: Mittwoch, 28. September 2022 18.00–ca. 19.30 Uhr Referent: Univ.-Prof. Dr. med. Dr. theol. Gereon Heuft, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie – Psychoanalyse – Klinische Geriatrie, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum Münster Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Elisabeth Daikeler, Fachärztin für Psychotherapeu tische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie
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Dr. med. Thomas Lohmann, niedergelassener Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychiatrie und Neurologie, Suchtmedizin; ehem. Chefarzt der Klinik für Psycho somatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Nordschwarzwald Veranstaltungsort: online Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 15,– Euro Fortbildungspunkte: 2 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Wir bitten zu berücksichtigen, dass die Plätze leider begrenzt sind!
Fortbildung für Weiterbildungs assistenten „Fit für die Notfallambulanz und den ersten Dienst“ Wer kennt sie nicht, die Aufregung vor dem ersten Nachtdienst in der Klinik oder dem ersten Notdienst. Habe ich alles richtig gemacht? Wann muss ich den Oberarzt rufen? Kann der Patient ambulant behandelt werden oder muss er stationär eingewiesen/aufgenommen werden, gar auf die Intensivstation? Solche und ähnliche Fragen müssen oft einsam und zunehmend ohne ausreichende Vorbereitung beantwortet werden. Das Seminar möchte einen Beitrag zur besseren Ausbildung in diesem Bereich leisten. Die häufigsten Erkrankungen und Notfälle sollen an Hand von lehrreichen Fallbeispielen aus dem Ambulanz- und Stationsalltag dargestellt und interaktiv mit Ihnen das sinnvolle diagnostische und therapeutische Vorgehen besprochen werden. Es wird genug Zeit für Fragen und Diskussion bleiben. Bringen Sie auch Ihre eigenen Fälle – zumindest aus dem Gedächtnis – mit. Teilnehmende an den „Willkommensabenden für Neuapprobierte“ (nächste Termine am 29. Juni
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2022 in Karlsruhe/online und am 21. September 2022 in Heidelberg) der Bezirksärztekammer Nordbaden erhalten rabattierten Zugang zur Fortbildung. Termin: Samstag, 8. Oktober 2022 8.15–15.45 Uhr Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Joachim Aspacher, Sektionsleiter Gastroenterologie/ Endokrinologie/Diabetologie, SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung Gebühr: 60,– Euro inkl. Seminar unterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 8 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Klima und Psyche (Web-Seminar) Psychologische Aspekte spielen sowohl im Rahmen der Weiterentwicklung der Klimakrise als auch für die Bewusstwerdung derselben und für unsere resultierende Handlungsfähigkeit eine grundlegende Rolle. Die Realisierung der Bedrohungslage kann zu angst- und depressionsbezogenen Belastungssymptomen im Sinne einer „climate anxiety“ oder „climate grief“ führen. Im Kontext von lebensbedrohlichen Naturereignissen – wie Überschwemmungen oder Buschbränden – leiden Menschen unter Traumafolgestörungen, Anpassungsstörungen, Angsterkrankungen und depressive Störungen. Und auch die Erhöhung der mittleren globalen Erdtemperatur hat direkte Auswirkungen auf die psychische Entwicklung und die psychische Stabilität der Erdbewohner. Mitarbeitern des Gesundheitswesens wird im Lichte der erheblichen Emissionen unseres Gesundheitssystems und
den vielfältigen somatischen und psychologischen Aspekten der Klimakrise eine besondere Rolle und Verantwortung zuteil. Wir können als Kliniker, Wissenschaftler und Lehrende einen substantiellen Beitrag zu dem notwen digen globalen Transformationsprozess und einem neuen Gesundheitsverständnis im Sinne einer „planetaren Gesundheit“ beitragen. Den Link zum Web-Seminar erhalten Sie kurz vor Veranstaltung an Ihre in SVmed hinterlegte E-Mail-Adresse. Termin: Mittwoch, 12. Oktober 2022 18.00–ca. 19.30 Uhr Referent: Prof. Dr. med. Christoph Nikendei, MME, Universitätsklinik Heidelberg für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik, Leitender Oberarzt und Leiter der Sektion Psychotraumatologie, Facharzt für Innere Medizin; Facharzt für Psychosomatik und Psychotherapie, Ärztlicher Leiter der Geflüchtetenambulanz des ZPM im PHV Heidelberg-Kirchheim Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Elisabeth Daikeler, Fachärztin für Psychotherapeu tische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie Dr. med. Thomas Lohmann, niedergelassener Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychiatrie und Neurologie, Suchtmedizin; ehem. Chefarzt der Klinik für Psycho somatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Nordschwarzwald Veranstaltungsort: online Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 15,– Euro Fortbildungspunkte: 2 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Wir bitten zu berücksichtigen, dass die Plätze leider begrenzt sind!
Bekanntmachungen Workshop „Wertschätzende Kommunikation“ für medizinische Fachangestellte In Zeiten überfüllter Praxen und eines teils erhöhten Erwartungsdrucks spielt der Erstkontakt mit Patientinnen und Patienten eine entscheidende Rolle für das weitere Verhältnis zwischen Arzt(praxis) und Patienten. Hier wirkt sich die kommunikative Kompetenz von Medizinischen Fachangestellten außerordentlich positiv aus. Durch eine gelingende Kommunikation kann aber nicht nur der Kontakt mit Patienten bzw. deren Angehörigen positiver gestaltet, sondern auch die Kooperationsfähigkeit im Team gestärkt werden. In unserem Workshop lernen die Teilnehmenden die „Wertschätzende Kommunikation“ als eine Methode, mit anderen einfühlend und zugleich geradlinig zu kommunizieren. Die Teilnehmenden erleben, wie sie berufliche Beziehungen so gestalten können, dass sie von Wertschätzung und Vertrauen geprägt sind. Auf der Grundlage eigener Beispiele aus ihrem beruflichen Alltag trainieren sie unter Anleitung einer qualifizierten und erfahrenen Trainerin ganz praxisnah (interaktiv, Rollenspiele, Fallbearbeitung) ein professionelles Kommunika tionsverhalten. So lernen sie, ihre Fähigkeit zur Empathie zu erweitern und auch in schwierigen, emotionsgeladenen Situationen eine wertschätzende Haltung einzunehmen. Der Nutzen für die Teilnehmenden sowie letztlich für die Praxis zeigt sich in mehr Kooperation, größerer persönlicher Stabilität, effizienterer Zielerreichung und empathischerem Kontakt zu Patienten und deren Angehörigen. Termin: Donnerstag, 3. November 2022 14.00–17.15 Uhr und Freitag, 4. November 2022 8.30–16.00 Uhr Referentin: Birgit BrandHörsting, Trainerin Wert schätzende Kommunikation (nach Dr. M. Rosenberg)
Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte Gebühr: 130,– Euro inkl. Seminar unterlagen und Verpflegung Teilnahmebedingungen: Unsere ausführlichen Teilnahmebedingungen entnehmen Sie bitte der Homepage. Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
EKG in der hausärztlichen Versorgung Die manuelle Auswertung des Elektrokardiogramms ist trotz Computerprogrammen noch immer unentbehrlich. Wünschen auch Sie sich mehr Sicherheit bei der Interpretation von EKG-Kurven? In unserem Seminar werden zunächst die Grundlagen der EKG-Befundung aufgefrischt und im Hinblick auf Klinik und haus ärztliche Versorgung aktualisiert. Die Referenten erläutern mögliche Störfaktoren bei der EKG- Ableitung und zeigen spezifische Veränderungen bei den häufigen Herzerkrankungen und bei Notfällen auf. Thematisch in Module gegliedert erlernen Sie interaktiv die Grundlagen der EKG-Diagnostik, was Struktur- und Rhythmusanomalien anbelangt. Die Teilnehmer werden selbst EKGs auswerten und können diese anschließend im Plenum diskutieren. Lernziel des Seminars ist, sich durch praktische Übungen anhand von Fallbeispielen mehr Sicherheit und Routine in der EKG-Auswertung anzueignen. Die praktische Anwendbarkeit für die hausärztliche Versorgung steht im Mittelpunkt dieser Fortbildung. Grundlagen aus dem Studium werden vorausgesetzt.
Termin: Samstag, 26. November 2022 9.00–ca. 16.00 Uhr Referenten und wissenschaft liche Leitung: Giw Nayebagha, Oberarzt Medizinische Klinik Abt. III, Kardiologie/Angiologie/ Intensivmedizin, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Dr. med. Gerd Ringwald, niedergelassener FA für Innere Medizin, SP Kardiologie, Kardiologie im Friedrichspalais, Zentrum für Herz-Kreislauf-Erkrankungen Bruchsal Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: niedergelassene Fachärzte für Allgemeinmedizin und Innere Medizin Gebühr: 115,– Euro inkl. Seminar unterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 10 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Bezirksärztekammer Südbaden Geschäftsstelle: Sundgauallee 27 79114 Freiburg/Br. Telefon (07 61) 6 00 47-0 Fax (07 61) 89 28 68
Kammerwahlen 2022 Bekanntmachung des Bezirks wahlleiters für den Bereich der Bezirksärztekammer Südbaden Nach § 10 Abs. 1 der Wahlordnung setzt sich die Vertreter versammlung in der Bezirks ärztekammer Südbaden aus 81 Bezirksvertretern zusammen. Im Wahlbezirk Südbaden werden über Bezirkslisten 27 Bezirksvertreter gewählt (§ 10 Abs. 2 Wahlordnung). Gemäß § 10 Abs. 3 Wahlordnung werden in den Wahlkreisen über Kreislisten 54 Bezirksvertreter gewählt. Der Bezirkswahlausschuss hat in seiner Sitzung am 12. 04. 2022 die Zahl der zu wählenden Bezirksvertreter in den einzelnen Wahlkreisen gemäß § 10 Abs. 3 Wahlordnung festgestellt. Bei 15.790 wahlberechtigten Ärztinnen und Ärzten (Stichtag: 01. 04. 2022) sind von den ins gesamt 81 Bezirksvertretern 54 Bezirksvertreter in den zehn Wahlkreisen zu wählen. Ihre Zahl verteilt sich auf die Wahlkreise wie folgt:
Wahlkreise Wahlberechtigte Breisgau-Hochschwarzwald 1.868 Emmendingen 933 Freiburg 4.407 Konstanz 2.029 Lörrach 1.069 Ortenaukreis 2.439 Rottweil 540 Schwarzwald-Baar-Kreis 1.383 Tuttlingen 481 Waldshut 641
54 Bezirksvertreter 6 3 15 7 4 8 2 5 2 2
Wahlbezirk Südbaden Wahlberechtigte § 10 Abs. 2 der Wahlordnung 15.790
Bezirksvertreter 27
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Bekanntmachungen Wahlvorschläge für die Wahl der Bezirksvertreter in den Wahlkreisen und im Wahlbezirk müssen dem Bezirkswahlleiter im Original, als Telefax (07 61) 60 04 757, als Fotokopie oder als E-Mail: Wahlvorschlaege@baek-sb.de bis zum Ablauf des vorletzten Werktages der 40. Kalenderwoche, somit bis spätestens Freitag, den 7. Oktober 2022, 24.00 Uhr, vorgelegt werden. Die Wahlvorschläge für die Wahlkreise und den Wahlbezirk sind beim Bezirkswahlleiter, Dr. jur. Frank, Bezirksärztekammer Südbaden, Sundgauallee 27, 79114 Freiburg, einzureichen. Wahlvorschläge, die erst danach eingehen, können nicht mehr berücksichtigt werden. Inhalt und Form der Wahlvorschläge ergeben sich aus § 15 Wahlordnung sowie § 11 Abs. 1 Satz 2 Heilberufe-Kammergesetz (Quotenregelung). Den Wahl vorschlägen müssen Erklärungen der Bewerber (im Original, als Telefax (07 61) 60 04 757, als Fotokopie oder als E-Mail: Wahlvorschlaege@baek-sb.de beigefügt sein, dass sie der Aufnahme in den Wahlvorschlag zustimmen. Ein Wahlvorschlag ist zuzulassen, wenn er bis zum Ablauf der Einreichungsfrist den Anforderungen dieser Wahlordnung entspricht (§ 16 Wahlordnung). Dr. jur. Frank Bezirkswahlleiter
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Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden Im Zusammenhang mit der Corona- Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fortbil dungen ggf. kurzfristig abzu sagen bzw. unsere Veranstal tungen als Web-Seminare durchzuführen. Bitte informie ren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fort bildung stattfindet. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über das Portal der Landesärztekammer an: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs anmeldung/-angebot Alle Veranstaltungen sind von der Landesärztekammer BW anerkannt und auf das Fortbil dungszertifikat anrechenbar.
Antibiotic Stewardship (ABS) – Blended Learning (Online) Leitung: Prof. Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Der nach dem Curriculum der Bundesärztekammer gestaltete Kurs zum ABS-beauftragten Arzt stellt für die in klinischen Einrichtungen tätigen Ärzte ein Angebot dar, um ihre vorhandenen Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Antiinfektivastrategie systematisch weiter zu vertiefen und aufzufrischen. Nach Ableistung des Kurses verfügen die Teilnehmer über folgende Kenntnisse/Befähigungen zur Behandlung von Kindern/Erwachsenen: – Kenntnisse zu Antiinfektiva: Spektrum, Pharmakokinetik, Wechselwirkungen – Grundlagen der medizinischen Mikrobiologie und der anti mikrobiellen Resistenztestung – Kenntnis und Implementierung einschlägiger Therapieleitlinien – Beteiligung und Unterstützung von Kommunikationsstrukturen, Schulungen
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– Kenntnisse und Befähigung zu Anwendungen beim Infek tionsmanagement Die Befähigung zum ABS-be auftragten Arzt kann bereits im Rahmen der Weiterbildungszeit erworben werden. Der Kurs wird als Blended Learning mit 20 E-Learning-Einheiten und daran anschließenden 2 Live-Online Seminartagen mit nochmals 20 Lerneinheiten durchgeführt. Die E-Learning-Einheiten müssen vor den jeweiligen Live-Online Seminartagen ab solviert werden, sie schließen jeweils einzeln mit einer Lern erfolgskontrolle ab. Eine zusätz liche Prüfung vor oder an den Live-Online Seminartagen erfolgt nicht. Termine: E-Learning (Selbstlernphase): ab Mittwoch, 1. Juni 2022 Live-Online Seminar: 22. und 23. September 2022 (Mo–Di) Teilnahme noch möglich! E-Learning (Selbstlernphase): ab Donnerstag, 1. September 2022 Live-Online Seminar: 1. und 2. Dezember 2022 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca.18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t.–ca.17.00 Uhr Ort: online Entgelt: 700,– Euro Fortbildungspunkte: 60
Arbeitsrecht für niedergelassene Ärzte Leitung: Dr. med. Paula Hezler- Rusch, Präsidentin der Bezirks ärztekammer Südbaden Dieses Seminar richtet sich an niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, die als Praxisinhaber Kontakt mit Themen des Arbeitsrechts haben. Seminarinhalte – Findet das Kündigungsschutzgesetz auf meine Praxis Anwendung? – Ist die Befristung eines Arbeitsvertrages der Königsweg oder der Bettlerpfad? – Was ist bei der Übernahme einer Praxis arbeitsrechtlich zu beachten?
– Muss ich einen Tarifvertrag anwenden? – Hat die Putzfrau etwa Urlaubsansprüche? – „Ich suche eine Mitarbeiterin für mein junges dynamisches Team“ – das Diskriminierungsrecht (AGG) und seine Hürden – „Unionsrecht, Grundrechtscharta und Richtlinien, wer soll da durchblicken?“ – Aktuelles und Fragen der Teilnehmenden Termine: Samstag, 26. November 2022 9.00–12.00 Uhr Mittwoch, 3. Mai 2023 18.00–21.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgau allee 27, Freiburg Entgelt: 80,– Euro Fortbildungspunkte: 4
Berufsrecht Leitung: Dr. med. Paula Hezler- Rusch, Präsidentin der Bezirks ärztekammer Südbaden Klagen von Patienten und Patientinnen, Angehörigen, von Kolleginnen und Kollegen, aber auch aus Apotheken, Behörden, Gerichten, Polizei landen bei der Kammer. Die Eingänge werden dort geprüft und ggf. dem Kammeranwalt zugeleitet. Dieser ermittelt und erhebt, wenn sich die Sachlage entsprechend darstellt, ein berufswidriges Verhalten im Raum steht, Klage beim Berufsgericht. Eindeutige Straftatbestände werden an die zuständige Staatsanwaltschaft weitergeleitet. In den letzten Monaten betraf dies z. B. insbesondere Atteste zur Befreiung vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ohne hinreichend begründeten Hintergrund. Klagen gehen ein wegen Zwistigkeiten, unkollegialem Verhalten, subjektiv erlebter Ungerechtigkeit, oder wegen erlebter Falschbehandlung. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite dieser Veranstaltung. Termin: Dienstag, 17. Januar 2023 Zeit: 18.30 s.t.–ca. 20.45 Uhr Ort: online Entgelt: 40,– Euro Fortbildungspunkte: 3
Bekanntmachungen Der erste Notdienst – kompetent handeln im ärztlichen Bereitschaftsdienst Im ärztlichen Bereitschaftsdienst haben Ärztinnen und Ärzte mit allen Themengebieten der Medizin zu tun. Zumeist kennen Sie die Patientinnen und Patienten und deren Vorgeschichte nicht und stehen vor der Herausforderung die adäquaten medizinischen Entscheidungen treffen zu müssen. In unserem zweitägigen Seminar erhalten Sie ein Update in der Erkennung, Zuordnung und Behandlung der häufigen medizinischen Problemstellungen im ärztlichen Bereitschaftsdienst. Die Veranstaltung richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, die am ärztlichen Notfalldienst teilnehmen, an Wiedereinsteiger und an alle, die ihr Wissen aktualisieren möchten. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite dieser Veranstaltung. Termine: 19. und 26. November 2022 Zeit: jeweils 9.00 s.t.–ca. 17.00 Uhr Ort: online oder Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 300,– Euro Fortbildungspunkte: 16
Fit für den ersten Nachtdienst Leitung: Dr. med. Julian Krehl, Dr. med. Melanie Mörsdorf-Kroll Diese Veranstaltung richtet sich an junge Ärztinnen und Ärzte, die im Nachtdienst eingesetzt sind und auch an Wiedereinsteiger, die ein Update möchten. Die ersten Nachtdienste sind oft eine Herausforderung. In dieser Veranstaltung werden häufige Notfälle und klassische Problemsituationen aus den ersten Diensten, wie z. B. Atemnot, Schmerz, allergische Reaktion, Delir usw. kurz und prägnant in Kombination mit praktischen Tipps besprochen. Zudem erklärt ein Jurist, was die Pflichten und Rechte als Dienstarzt/ärztin sind. Termin: Montag, 12. Juni 2023 Zeit: 17.30 s.t.–ca. 22.00 Uhr
Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg, ggf. auch online Entgelt: 30,– Euro Fortbildungspunkte: 3
Gelungene Patienten kommunikation im Rahmen Ihrer Videosprechstunde Leitung: Dr. med. Paula Hezler- Rusch, Präsidentin der Bezirks ärztekammer Südbaden Dieses Seminar richtet sich an niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, die Videosprechstunden anbieten oder zukünftig anbieten möchten. Im direkten Dialog und anhand Ihrer Praxisbeispiele stellen wir Ihnen wirkungsvolle Tools vor, um auch per Video eine tragfähige Vertrauensbasis zum Patienten aufzubauen. Hier nützen Ihnen einige der oft unterschätzten Kniffe. Seminarinhalte: – Was Sie beachten sollten, um online das Vertrauen Ihrer Patienten aufzubauen – Welche Tools Sie nutzen können, um das Wichtige punktgenau zu erfahren und verständlich zu vermitteln – Wie Sie mit schwierigen Patientinnen und Patienten und kritischen Situationen souverän umgehen Termine: 11. Oktober 2022 und 18. Oktober 2022 und 25. Oktober 2022 Zeit: jeweils Dienstag, 19.00 s.t.–21.00 Uhr Ort: online Entgelt: kostenfrei, Anmeldung erforderlich Fortbildungspunkte: 9
Hygienebeauftragter Arzt – Blended Learning (online) Zum Hygienebeauftragten Arzt kann nur bestellt werden, wer über eine mindestens zweijährige Berufserfahrung verfügt und spezielle Kenntnisse auf dem Gebiet der Hygiene und der Infektionsprävention erworben hat. Die Mindestanforderung beinhaltet den Besuch eines vierzigstündigen Kurses nach dem Curriculum
der Bundesärztekammer. Der Kurs entspricht dem Modul I der curriculären Fortbildung „Krankenhaushygiene“. Regelmäßig bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene (BZH) die curriculäre Fortbildung „Hygienebeauftragter Arzt“ als Blended Learning mit zwei Live-Online Seminartagen in Kombination mit 20 E-Learning-Einheiten an. Die E-Learning-Einheiten müs sen vor den jeweiligen Live-Online Seminartagen ab solviert werden, sie schließen jeweils einzeln mit einer Lernerfolgskontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den Präsenztagen erfolgt nicht. Termin: E-Learning (Selbstlernphase): ab Montag, 4. Juli 2022 Live-Online Seminar: 13. Oktober und 14. Oktober 2022 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca.18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t.–ca.17.00 Uhr Ort: online Entgelt: 700,– Euro Fortbildungspunkte: 60
Info zu Weiterbildung und Logbuch für Weiterbildungsbefugte Leitung: Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte kammer Südbaden Die Veranstaltung richtet sich an Weiterbildungsbefugte und an Kolleginnen und Kollegen, die eine Weiterbildungsbefugnis neu beantragen wollen. Die bisherigen Befugnisse nach WBO 2006 gelten noch für eine Übergangsfrist ab Bekanntmachung der neuen Weiterbildungsordnung zum 1. 7. 2020. Weiterbildungsbefugnisse können seit 1. 1. 2020 ausschließlich online und ausschließlich nach der WBO 2020 beantragt werden. Das Logbuch ist ab 1. 1. 2020 ebenfalls ausschließlich online zu führen, wenn die Weiterbildung ab 1. 1. 2020 begonnen wurde. Gerne wollen wir Ihnen die Neue Weiterbildungsordnung und das Logbuch vorstellen.
Kursinhalte: Begrüßung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärztekammer Südbaden
Formale und praktische Aspekte der Weiterbildung: Auf was muss ich achten? Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsaus schusses der Bezirksärztekammer Südbaden Neue WBO und E-Logbuch Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsaus schusses der Bezirksärztekammer Südbaden Live Demonstration des E-Logbuchs Ulf Kester, Softwarearchitekt, Steadforce München Termin: Donnerstag, 7. Juli 2022 Zeit: 19.00 s.t.–ca.21.00 Uhr Ort: online Entgelt: 30,– Euro Fortbildungspunkte: 2
Info zu Weiterbildung und Logbuch für Berufseinsteiger Leitung: Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte kammer Südbaden Dieses Seminar ist ein Angebot an alle, die frisch approbiert sind oder sich bereits in der Weiterbildung zum Facharzt befinden. Nach der Approbation erfolgt der Berufseinstieg als Assistenzarzt und damit beginnt für junge Ärztinnen und Ärzte die Facharztausbildung. Die Ausbildung zum Facharzt erfordert in der Regel 5 bis 6 Jahre Weiter bildungszeit, abhängig vom gewählten Fachbereich. In dieser Veranstaltung wollen wir alle Fragen rund um Weiterbildung und Logbuch beantworten. Kursinhalte: Begrüßung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärztekammer Südbaden
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Bekanntmachungen Praktische Aspekte der Weiterbildung: Auf was muss ich achten? Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Südbaden Formale Aspekte der Weiterbildung: Was benötige ich zur Beantragung des Facharzttitels? Ass. iur. Robin Förster, Fachanwalt für Medizinrecht, Rechts berater der Bezirksärztekammer Südbaden Erfahrungen aus Sicht der Weiterzubildenden Dr. med. Sarah Wendel; Dr. med. Kristina Unteregger; Dr. med. Teresa Henle Neue Weiterbildungsordnung und E-Logbuch Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsaus schusses der Bezirksärztekammer Südbaden Termin: Montag, 19. Juni 2023 Zeit: 18.00 – ca. 21.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgau allee 27, Freiburg Entgelt: kostenfrei – Anmeldung erforderlich Fortbildungspunkte: 3
Medizinische Hypnose für Ärzte Leitung: PD Dr. med. Uwe Ross, Freiburg Einführungskurs In diesem einführenden Workshop werden auf der Basis aktueller neurophysiologischer Erkenntnisse wirkungsvolle Ad-hoc-Interventionen der modernen Hypnose bei akuten und chronischen Schmerzen, somatoformen Störungen, Schlafstörungen, Spannungszuständen, nichtorganischen Schwindelbeschwerden und Tinnitus praktisch erfahrbar vermittelt. In der täglichen Praxis angewendet, können die Beschwerden für den Patienten durch Hypnose-Techniken unmittelbar erlebbar reduziert werden. Wesentlicher Vorteil hypnotherapeutischer Ansätze in der Behandlung dieser Störungen ist zudem, dass sie – konsequent ressourcen- und lösungsorientiert eingesetzt – vermehrt die unwillkürlich-unbewusste Erlebnisebe-
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ne des Patienten einbeziehen und u. a. bei Schmerz objektivierbare psychobiologische Wirkungen entfalten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben methodische Fertigkeiten in der Anwendung spezieller Hypnose-Techniken zur Beschwer deminderung und zur Aktivierung innerer Ressourcen bei psychosomatischen Störungen sowie bei Spannungszuständen, z. B. vor medizinischen Eingriffen. Termin: Samstag, 24. September 2022 Zeit: 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 150,– Euro Fortbildungspunkte: 10
Workshop „Impfen“ (online) Leitung: Dr. med. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. Markus Hufnagel, Freiburg Schutzimpfungen sind ein Bestandteil ärztlicher Vorsorge und moderner Krankheitsprävention. Für diese präventiven Maßnahmen ist eine sorgfältige medi zinisch-epidemiologische Nutzen-Risiko-Bewertung auf der Basis der besten verfügbaren Evidenz erforderlich. Dazu gibt die Ständige Impfkommission (STIKO) ihre Empfehlungen zur Durchführung von Schutzimpfungen und anderen Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe übertragbarer Krankheiten, die zeitnah aktualisiert werden. Sie dienen den obersten Landes gesundheitsbehörden als Grund lage für deren öffentliche Empfehlungen und bilden die Grundlage für die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), ob eine Schutzimpfung als Pflichtleistung von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen wird. Ziel dieses Seminars ist es, Sie über das aktuelle, evidenzbasierte Wissen zu den Schutzimpfungen, den Empfehlungen bei Risikogruppen einschließlich Immundefizienz und über das Vorgehen und die zu beachtenden Vorschriften in der Praxis umfassend zu informieren.
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Inhalt des Seminars: – Grundlagen des Impfens, Epidemiologie-Impfstofftypen – Impfsystem in Deutschland – Impfpräventable Erkrankungen – Risiken, Nebenwirkungen – Impfen von Risikopatienten, Immundefizienz – Vorgehen in der Praxis – Diskussion von Fallbeispielen Termin: Samstag, 5. November 2022 Zeit: 9.00 s.t.–ca. 15.30 Uhr Ort: online Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 9
Notfallmedizin Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Daniel Herschel, Kom petenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Not fallmedizin“ gem. Curriculum der Bundesärztekammer in Freiburg Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundes ärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Ausbildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sicher gestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Einbezogen werden zudem alle an der Notfallversorgung beteiligten Organisationen wie Feuerwehr und Polizei. Seminarinhalte: – Grundlagen und Basistherapie – nternistische Notfälle I und II – Traumatologische Notfälle I und II – Spezielle Notfälle und Einsatztaktik Termin: 28. November–6. Dezember 2022 (Warteliste) (Mo-Di, ohne Sonntag) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Berufsfeuerwehr Entgelt: 1.300,– Euro Fortbildungspunkte: 80
Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ gem. Curriculum der Bundesärztekammer in Villingen-Schwenningen Leitung: Prof. Dr. med. Bernhard Kumle, Direktor der Klinik für Akut und Notfallmedizin, Prof. Dr. med. Sebastian G. Russo, MaHM, DEAA, Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin, Dr. Manfred Kleimaier, Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen, Matthias Ziegler B. A. DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundes ärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Ausbildung im Bereich der Notfall medizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sichergestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Seminarinhalte: – Grundlagen und Basistherapie – Internistische Notfälle I und II – Traumatologische Notfälle I und II – Spezielle Notfälle und Einsatztaktik Termin: 25. März–1. April 2023 (geplant) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Schwarzwald-Baar Klinikum, Klinikstr. 11, 78052 Villingen-Schwenningen Entgelt: 1.300,– Euro Fortbildungspunkte: 80
Notfalltraining für Notärzte – Refresher-Kurs Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Der Refresher-Kurs Notfalltraining für Notärzte wendet sich an Ärztinnen und Ärzte, die vor längerer Zeit die Zusatzqualifikation Notfallmedizin/Fachkundenach-
Bekanntmachungen weis Rettungsdienst erworben haben und sich auf den Wiedereinstieg in die Notfallmedizin vorbereiten möchten oder für Ihre Tätigkeit in der Notfall medizin ein praxisnahes „Update“ benötigen. Kursinhalte: Tag 1: Wiederholung der Grundlagen (Erstuntersuchung, Reanimation, Atemwegssicherung), Herzrhythmusstörungen und ihre Therapie Tag 2: Kindernotfälle Tag 3: Traumaversorgung Tag 4: Chirurgische Skills, Notfallnarkose, Teaminteraktion und Crew Ressource Management Lernformen: Vorträge, Diskussionen, Praxistraining, Fallbesprechungen Wir empfehlen Ihnen alle 4 Tage zu besuchen, um Ihre Kenntnisse auf den aktuellen Stand zu bringen. Die Tage sind auch einzeln buchbar. Termine: Teil 1: 23. und 24. Juni 2023 (geplant) Teil 2: 7. und 8. Juli 2023 (geplant) Zeit: jeweils 9.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A Entgelt: 250,– Euro/Tag Fortbildungspunkte: 12 pro Tag
Notfalltraining für Ärzte Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Grundkurs Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Im entscheidenden Moment die richtigen Maßnahmen zu ergreifen und mit der lebensnotwendigen Therapie zu beginnen, gehört zu dem Anspruch, dem sich im Alltag jeder Arzt und jede Ärztin stellen muss. In diesem Tagesseminar wird Ihnen das Handwerkszeug für eine erfolgreiche Notfallversorgung vermittelt. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterwei-
sungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, Reanimation, Beatmung und Atemwegssicherung, typische Notfallsituationen, Medikamentenapplikation, Teamführung und Notfallmanagement Termine: 9. Juli 2022 22. Oktober 2022 Zeit: jeweils Samstag, 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Themengebiet „Unfall“ – Traumatologische Notfälle Notfälle aus dem Bereich „Unfall“ spielen sowohl im Straßenverkehr, in heimischer Umgebung oder beim Sport eine bedeutende Rolle. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen traumatologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der Notfall behandlung bei Unfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, strukturierte Untersuchung des Traumapatienten, Trauma mechanismen, typische Verletzungsmuster, Erstversorgung und Immobilisation Termin: Samstag, 25. Februar 2023 (geplant) Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Themengebiet „Herz“ – Kardiologische Notfälle Notfälle aus dem Bereich „Kardiologie“ stellen eine häufige Notfallkategorie dar. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen kardiologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der Notfallbehandlung bei kardiologischen Notfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, Reanimation, Herzrhythmus störungen, Herzinfarkt, akute Herzinsuffizienz, hypertensiver Notfall Termin: Samstag, 25. März 2023 (geplant) Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Themengebiet „Kind“ – Pädiatrische Notfälle Notfälle aus dem Bereich „Pädiatrie“ stellen eine besondere Herausforderung für jeden Arzt/ jede Ärztin dar. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen pädiatrischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Notfällen rund um Kinder. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse.
Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung beim Kind, Besonderheiten des kindlichen Organismus, typische Krankheitsbilder und Not fälle, typische Verletzungen bei Unfällen mit Kindern, Reanima tion und Atemwegssicherung Termin: Samstag, 23. Juli 2022 Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Themengebiet Neurologische Notfälle In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen neurologischen Notfall bilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfall behandlung bei neurologischen Notfällen. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, Besonderheiten bei neurologischen Notfällen, Typische Symptome und eindeutige Klassifizierung auch von schwer zu erkennenden neurologischen Notfällen, Neurologische Untersuchung und Möglichkeiten der Erstversorgung Termin: Samstag, 15. Oktober 2022 Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Notfalltraining für Arzt und Praxisteam Leitung: Dr. med. Stefan Leisinger, Maulburg Durchführung: Jürgen Weber, IMED, Freiamt Im Praxisalltag kann es ganz unvorhersehbar zu verschiedensten Notfällen kommen. Es ist dann die Aufgabe des Praxisteams die Erstversorgung sicherzustellen,
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Bekanntmachungen die Notfallmaßnahmen durch zuführen und lebensrettende Entscheidungen zu fällen. In diesem Tagesseminar werden Sie fit gemacht für den Notfall! Kursinhalte: – Grundlagen der Notfallver sorgung, Reanimation – Beatmung und Atemwegssicherung – typische Notfallsituationen – Teamführung und Notfall management Bitte beachten Sie: Teilnehmende (Arzt & MFA) müssen sich separat anmelden und dabei jeweils unseren AGB und Datenschutzbestimmungen zustimmen. Termine: 1. Juni 2022 (ausgebucht) 14. September 2022 Zeit: jeweils Mittwoch, 15.00 s.t.–19.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro pro Person Fortbildungspunkte: 7
Palliativmedizin – Wochenendkurs (Basiskurs) Leitung: Dr. med. Michael Sigler, Freiburg Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung – Facharztanerkennung – 40 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin – Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Seit 2003 treffen sich im Rahmen der vom Arbeitskreis Palliativ medizin Freiburg durchgeführten und von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Südbaden getragenen palliativmedizinischen Basiskurse Ärztinnen und Ärzte aus den unterschiedlichsten Fachgruppen, aus Praxis und Klinik, zur gemeinsamen Fortbil-
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dung. Schwerpunkte des Seminars sind die von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin gegliederten Inhalte, nämlich Schmerztherapie und Symptomkontrolle, Kommunikation und Ethik in gut ausgewogenem Verhältnis. Ob der Basiskurs als Ausgangspunkt einer intensivierten Ausbildung zum Palliativmediziner, einer Orientierung oder einer Rekapitulation bereits bekannter Fakten dient, ist dabei nebensächlich – der Kurs soll allen Interessierten eine Hilfe im beruflichen (und vielleicht auch persönlichen) Alltag sein. Termine 2022: 21./22. Oktober 2022 und 18./19. November 2022 und 9./10. Dezember 2022 (Warteliste) Termine 2023: 20./21. Oktober 2023 und 10./11. November 2023 und 1./2. Dezember 2023 Zeit: freitags, 14.00 s.t.–18.30 Uhr samstags, 9.00 s.t.–18.30 Uhr Ort: Caritas Tagungszentrum, Freiburg Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 40
Palliativmedizin – Basisseminar Wochenkurs Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Universitätsklinikum Freiburg, Lehrstuhl für Palliativmedizin Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung – Facharztanerkennung – 40 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin – Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision
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Kursinhalte und Ziele: – Vermittlung von medizinischen Kenntnissen und Fertigkeiten – Reflexion der Angemessenheit diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen – Sensibilisierung für eine bedürfnisorientierte und vorausschauende Betreuung – Vermittlung von Basiswissen in den Bereichen Ethik und Recht – Sensibilisierung für existentielle, spirituelle und psycho soziale Bedürfnisse der Patienten und ihrer Angehörigen – Besonderheiten der Kommunikation Termin: 6.–10. Februar 2023 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg, ggf. auch online Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 40
Palliativmedizin Fallseminar Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Freiburg Das Kursangebot wendet sich an Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis, die bereits den Basiskurs Palliativmedizin erfolgreich absolviert haben und sich in der Betreuung Schwerkranker und Sterbender besonders engagieren möchten. Das Fallseminar ist multidisziplinär konzipiert und beachtet die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. und der Bundesärztekammer, die in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fachgesellschaften erarbeitet wurden. Weiterhin werden Kursinhalte des German Program in Palliative Care Education genutzt (Verbundprojekt der durch die Deutsche Krebshilfe geförderten Akademien für Palliativmedizin in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School, Center for Palliative Care, Boston, USA und der Christopherus Akademie, Interdisziplinäres Zentrum für Palliativ medizin der Universität München).
Das Fallseminar besteht aus 3 Modulen à 40 Kurseinheiten, die sich über jeweils fünf Tage erstrecken. Modul 1 Der Schwerkranke, sterbende Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team Modul 2 Der individuelle Prozess des Sterbens im gesellschaftlichen Kontext Modul 3 Professionelles Handeln in der Palliativmedizin Termine: Modul 1: 2.–6. Mai 2022 (Warteliste) Modul 2: 27. Juni–1. Juli 2022 (Warteliste) Modul 3: 10.–14. Oktober 2022 (Warteliste) Modul 1: 8.–12. Mai 2023 Modul 2: 26.–30. Juni 2023 Modul 3: 16.–20. Oktober 2023 Zeit: jeweils Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: (2022 online und 2023 i. d. R. Haus der Ärzte) Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 120 (pro Modul 40 Punkte)
Prüferworkshop Leitung: Dr. med. Paula Hezler- Rusch, Präsidentin der Bezirks ärztekammer Südbaden Prüferinnen und Prüfer in Facharztprüfungen müssen unterschiedlichste Anforderungen berücksichtigen. Ziel einer Prüfung ist es, die Kenntnisse und Fertigkeiten des Prüflings möglichst umfassend abzubilden, um zu einem objektiven und fairen Urteil zu gelangen. Die Prüfungsfragen sollten deshalb sowohl ein bestimmtes inhaltliches Spektrum abdecken als auch im Schwierigkeitsgrad variieren. Weiter muss natürlich auch jede Prüfung bestimmten formalen Ansprüchen gerecht werden. Dies alles ist vom Prüfungsgremium während der Prüfung „in Echtzeit“ umzusetzen. Kursinhalte: Rechtliche Aspekte bei der Abnahme von Prüfungen Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärztekammer Südbaden
Bekanntmachungen Prüfungsfragen entwickeln Dr. med. Irmgard Streitlein-Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Prüfungssimulation Dr. med. Irmgard Streitlein-Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termin: Freitag, 14. Oktober 2022 Zeit: 14.00 s.t.–ca. 18.00 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 4
Psychosomatische Grundversorgung Die aktuelle Weiterbildungsordnung schreibt für nahezu alle Fachgebiete den Erwerb von Kenntnissen in psychosomatischer Grundversorgung vor. Diese Qualifikation kann durch Teilnahme an den Kursen entsprechend den jeweiligen Vorgaben der WBO erworben werden. Die Vorgaben beinhalten beispielsweise für Kolleginnen und Kollegen in 5-jähriger Weiter bildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin Kenntnisse über 80 Stunden Psychosomatik: 20 Std. Theorie, 30 Std. verbale Intervention sowie 30 Std. Balintgruppenarbeit. Diese werden durch den Besuch von 10 Tages kursen à 8 Stunden nach eigener Wahl nachgewiesen. Alternativ kann auch der Wochenkurs PGV mit 5 Tageskursen kombiniert werden. Die Leistungen nach den EBM-Ziffern 35100/35110 ( Theorieseminare, Reflexion der Arzt-Patient-Beziehung, verbale Interventionstechniken) dürfen nur von Ärzten erbracht werden, die eine Qualifikation durch Teilnahme an einem 80-stündigen Seminar erworben haben. Im Rahmen der Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) ist das Seminar PGV für die Qualifikation Psychosomatik anrechenbar. Tageskurse (8 Std.) Freitag, 8. Juli 2022 Motivierende Gesprächsführung Samstag, 17. September 2022 Depressionen
Samstag, 29. Oktober 2022 (ausgebucht) Angststörungen Zeit: i. d. R. jeweils 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 150,– Euro pro Kurs Fortbildungspunkte: jeweils 8
Online-Balintgruppe
Wochenkurs (40 Std.): Termine: 20.–24. Juli 2022 7.–11. November 2022 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: online oder Rehaklinik Glotterbad Entgelt: 600,– Euro pro Kurs Fortbildungspunkte: 40
Reisemedizin
eLearning zur Diagnosestellung psychischer Störungen Leitung: Prof. Dr. Mathias Berger In diesem E-Learning im Themen bereich Psychosomatische Grundversorgung erfahren Sie, wie Sie effizient und kompetent die wichtigsten psychischen Störungen diagnostizieren können. Anhand von Video-Demonstrationen wird die Vorgehensweise bei verschiedenen Störungsbildern gezeigt. Sie bekommen Anleitungen für diagnostische Interviews zusätzlich als Download. Zur Unterstützung bei der praktischen Umsetzung können Sie e inen Erfahrungsbericht einreichen und bekommen professionelles Feedback. Nach Zahlungseingang steht Ihnen das E-Learning rund um die Uhr zur Verfügung. Die Be arbeitung dauert insgesamt ca. 6 Stunden und endet mit einem Multiple-Choice-Test. Das erfolgreichen abgeschlossene eLearning kombiniert mit dem Besuch der zusätzlich an gebotenen online Balintgruppe wird wie ein Präsenz-Samstag anerkannt. Termin: 24/7 Ort: online Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 16 Details und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie
Leitung: Prof. Dr. Mathias Berger, Dr. Dipl.-Psych. Christian Klesse Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: jeweils 3 Termine, Details und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie
Basisseminar Reisemedizin (online) gem. Curriculum der Bundes ärztekammer (32 Std.) „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg, Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Das 32-stündige Seminar Reisemedizin vermittelt dem Arzt Basiswissen für eine qualifizierte, auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene reisemedizinische Beratung. In zwei Wochenendblöcken werden Grundlagen der Tropenmedizin behandelt, Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Reisen aufgezeigt und die entsprechenden Vorsorgemaßnahmen besprochen. Aspekte der Flug-, Tauch- und Höhenmedizin sind ebenso Inhalt wie Erkrankungen bei Reiserückkehrern. In Ergänzung zu den Vor trägen wird aktuelles Lern- und Informationsmaterial zur Ver fügung gestellt und die Möglichkeit geboten, eigene „Problem fälle“ mit den Referenten zu erörtern. Teilnehmer, die das komplette Seminar absolviert haben, können am letzten Tag an einem Multiple-Choice-Test teilnehmen. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten Sie eine Teilnahme bescheinigung, die als Basis- Zertifikat „Reise-Gesundheits- Beratung“ vom Deutschen Fachverband Reisemedizin (DFR) anerkannt wird. Die Bescheinigung „Reise medizinische Gesundheits beratung“ wird außerdem für die Beantragung zur Zulassung als Gelbfieberstelle benötigt. Termine: Teil 1: 27. und 28. Januar 2023 Teil 2: 24. und 25. Februar 2023
Zeit: jeweils Freitag und Samstag, ganztägig Ort: online Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 32
Aufbaumodule zum Erwerb des Fachzertifikats der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) (online) Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg, Prof. Dr. Winfried Kern, Freiburg Die Reisemedizin versteht sich heute als fachgebietsübergreifende Disziplin. Eine umfassende Darstellung der vielseitigen Aspekte der Reisemedizin ist mit dem Basiszertifikat „Reisemedizinische Gesundheits-Beratung“ allein nicht mehr möglich. Daher hat die Deutsche Fachgesellschaft Reisemedizin (DFR) unter Berücksichtigung der Stellungnahmen internationaler Institutionen (WHO, ISTM) einen Kanon von Themen und Kenntnissen zusammengestellt, der „Reisemedizin“ nach heutigem Verständnis repräsentiert. Diese Konzeption ist in ein 128 Stunden umfassendes Curriculum eingeflossen als „Fachzertifikat Reisemedizin“. Nach dem Erwerb des Basis zertifikates (32 Stunden) sind weitere 13 Aufbaumodule mit nochmals insgesamt 96 Stunden zu absolvieren, die jeweils einen speziellen Schwerpunkt der Reisemedizin zum Thema haben. Zu jedem Modul ist eine Lern erfolgskontrolle erforderlich. Anschließend kann bei der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) das Fach zertifikat Reisemedizin beantragt werden. Die folgenden Aufbaumodule werden im Zweijahresrhythmus angeboten: 1: Geomedizinische Länderkunde/Schlangen und Gifttiere 2: Internationaler Tourismus und Reiserecht/Kreuzfahrt/Schifffahrtsmedizin/Praxis der reisemedizinischen Beratung 3: Flugreisemedizin/Klima und Klimabelastungen 4: Trekking und Höhenmedizin/ Haut-/Sonnenschutz 5: Tauchsportmedizin
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Bekanntmachungen 6: Internationale Arbeitsein sätze/Langzeitaufenthalte 7: R isikogruppen und Reisen 8: Reisen mit chronischer Krankheit, Teil A 9: Reisen mit chronischer Krankheit, Teil B 10: Reisen mit chronischer Krankheit, Teil C 11: Unfälle und Reisemedizinische Assistance 12: Gesundheitsstörungen bei Reise-Rückkehrern 13: Ärztliche Reisebegleitung 14: Flucht und Migration (optional) Ärzte und Ärztinnen, die sich nur für bestimmte Themen des Fachzertifikats interessieren, können selbstverständlich auch teilnehmen. Ebenso können Inhaber von Gelbfieberimpfstellen die jährlich geforderten 8 Fort bildungspunkte mit diesen Seminaren erwerben. Eine Reihenfolge der Seminare (Basisseminar und Aufbaumodule) ist NICHT vorgeschrieben. Termine: jeweils Freitag und Samstag Module 3 und 5: 1. und 2. Juli 2022 Module 13 und 14: 22. und 23. Juli 2022 Module 9 und 10: 18. und 19. November 2022 Module 1 und 2: 2. und 3. Dezember 2022 Zeit: ganztägig Ort: online Entgelt: 350,– Euro/Wochenende Fortbildungspunkte: jeweils 16, 14 Punkte (Modul 11 und 4)
Reisemedizin – Flucht und Migration (online) Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg, Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Die Teilnahme steht allen interessierten Ärztinnen und Ärzten offen. Zunehmend werden Ärztinnen und Ärzte in Praxis und Klinik mit Flüchtlingen und Migranten konfrontiert und viele unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger haben einen Migrationshintergrund. Sie bringen nicht nur
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Infektionskrankheiten mit, die in unseren Breiten nicht vorkommen. Sie haben auch häufig andere genetische Veranlagungen, die bei der Therapie wie auch bei der reisemedizinischen Beratung und Prophylaxeempfehlungen berücksichtigt werden müssen. Zudem kommen Sie aus einem anderen Kulturkreis, sodass das Wissen um die anderen Umgangsformen, die interkulturelle Kompetenz, auch für Ärztinnen und Ärzte immer wichtiger wird. Termin: Freitag, 22. Juli 2022 Zeit: 9.00 s.t.–17.0 Uhr Ort: online Entgelt: 175,– Euro Fortbildungspunkte: 9
Reisemedizin Refresher-Seminar (Online) Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Alles ändert sich ständig, so auch die Präsenz der Infektionserreger und die Empfehlungen in der Reisemedizin. Besucher dieses Kurses erhalten einen Überblick über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Reisemedizin. So wird die aktuelle Weltseuchenlage vorgestellt und auf Änderungen bei den Empfehlungen zur Malariaprophylaxe und zur Impfprävention hingewiesen. Die Dozenten besprechen, auch anhand von Kasuistiken, interessante reiseund tropenmedizinische Themen. Darüber hinaus haben die Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Fallbeispiele einzubringen und mit den Referenten und Kollegen zu diskutieren. Dieses Refresher-Seminar wird von der DFR, der DTG und des CRM für die Verlängerung der Basiszertifikate und anteilig für die Verlängerung des Fach zertifikats anerkannt. Ebenso wird das Refresherseminar für die Verlängerung der Ermäch tigung zur Gelbfieberimpfung anerkannt. Seminarinhalt: – Aktuelle Weltseuchenlage – Aktuelle Malariasituation und -empfehlungen – Aktuelle Impfempfehlungen und neue Impfstoffe
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Weitere Themen werden ca. 4 Wochen vor Beginn veröffentlicht. Termin: Samstag, 18. Februar 2023 Zeit: 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: online Entgelt: 150,– Euro Fortbildungspunkte: 10
Weiterbildungsseminar Spezielle Schmerztherapie, 80 Std. gemäß Curriculum der Bundes ärztekammer Die Zusatzweiterbildung „Spe zielle Schmerztherapie“ umfasst in Ergänzung zu einer Facharzt kompetenz die Erkennung und Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leit- und Warnfunktion verloren und einen selbstständigen Krankheitswert erlangt hat. Zum Erwerb der Zusatzbezeichnung ist neben der Absolvierung einer Weiterbildungszeit von 12 Monaten bei einem Weiterbildungsbefugten gem. § 5 Abs. 1 der Besuch eines 80-stündigen Weiterbildungskurses erforderlich. Der Gesamtkurs kann auch als Genehmigungsvoraussetzung zur Abrechnung von Leistun gen i. R. der Qualitätssiche rungsvereinbarung Akupunk tur der KV Baden-Württem berg dienen. Seminarinhalte: Block A: Grundwissen über Pathogenese, Diagnostik und Therapie von chronischen Schmerzen, Psychische Störungen mit Leitsymptom Schmerz und psychosomatische Wechselwirkungen bei chronischen Schmerzzuständen Block B: Medikamentöse Schmerztherapie/Neuropathische Schmerzen, Interventionelle und andere nicht-medikamen töse Verfahren in der Schmerz therapie – Kopfschmerz Block C: Schmerzen bei vaskulären und viszeralen Erkrankungen, Schmerzen im Alter und bei Kindern und Jugendlichen, Tumorschmerz und Palliativmedizin
Block D: Muskuloskelettale Schmerzen, Rückenschmerz, Schulter-Nackenschmerz, Muskelschmerz, weit verbreitete Schmerzen (widespread pain), Fibromyalgie, Gelenkerkrankungen Die Blöcke sind einzeln buchbar. Termine: Block A und B: 17.–21. Juli 2023 Block C und D: 18.–22. September 2023 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg, ggf. online Entgelt: 1.000,– Euro Fortbildungspunkte: 80
Suchtmedizin Kursweiterbildung Suchtmedizin zur Erlangung der Zusatz bezeichnung gem. WBO 2006 Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen Abhängigkeitserkrankungen begegnen beinahe täglich jeder Ärztin, jedem Arzt, ob in der Praxis oder im Krankenhaus tätig. Besonders der Substanzmissbrauch von Alkohol, Nikotin, stimulierenden Substanzen und auch Medikamenten bei Jugendlichen stellt eine Herausforderung für die Ärzteschaft dar. Suchtmedizin ist eine Querschnittsaufgabe für alle Fachgebiete, und sie ist keineswegs auf Drogenabhängige beschränkt. Die Fähigkeit zum Erkennen einer möglichen Abhängigkeitserkrankung bzw. Gefährdung – sei es nun durch Alkohol, Medikamente oder Drogen – gehört zum notwendigen Rüstzeug aller Ärztinnen und Ärzte. In der aktuellen Weiterbildungsordnung ist die Suchtmedizin als Zusatzweiterbildung geführt. Diese beinhaltet eine 50-stündige Kursweiterbildung sowie eine abschließende Prüfung. Ärzte, die nach der Kursweiterbildung substituieren, können bei der Kassenärztlichen Vereinigung einen Antrag auf Erstattung des Teilnahmeentgeltes stellen.
Bekanntmachungen Termine: 26.–30. September 2022 geplant als Präsenz Seminar 13.–17. Februar 2023 9.–13. Oktober 2023 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.– 18.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 50
Suchtmedizin – Sucht Update Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen Aktuelle Aspekte der Suchtmedizin Um alle Inhaber dieses Zusatz titels sowie besonders am Thema Suchtmedizin interessierte Kolleginnen und Kollegen stets über aktuelle Entwicklungen auf diesem Fachgebiet zu informieren, bieten wir wieder ein Sucht Update an. In prägnanten Kurzreferaten werden suchtmedizinische Themen mit viel Raum für Diskussion und Austausch dargestellt. Die Referenten arbeiten größtenteils in „badischen“ Einrichtungen, sodass auch Fragen der lokalen Kooperation thematisiert werden können. Zielgruppe der Veranstaltung sind neben Ärztinnen und Ärzten alle anderen Berufsgruppen, die sich im stationären oder ambulanten Behandlungskontext mit Suchtfragen beschäftigen. Termin: Mittwoch, 30. November 2022 Zeit: 15.00–18.15 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 50,– Euro Fortbildungspunkte: 4
Suchtmedizinische Versorgung Fortbildung für Nichtärztliche Medizinische Fachberufe (online) Leitung: Dr. med. Paula Hezler- Rusch, Präsidentin der Bezirks ärztekammer Südbaden 7 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland betreiben einen Alkoholmissbrauch
oder sind alkoholabhängig. Zirka 3 Millionen gelten als medikamentenabhängig oder zumindest abhängigkeitsgefährdet. 600.000 Menschen sind abhängig von illegalen Drogen, konsumieren oder missbrauchen sie, davon sind 150.000 bis 180.000 opiatabhängig. 2015 hat die Bundesärztekammer in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin ein Fortbildungscurriculum für die suchtmedizinische Versorgung erstellt. Der Verband der medizinischen Fachberufe war beteiligt. Das Curriculum umfasst 60 Stunden. Die Inhalte sind auf den Wahlteil der Fachwirtin für ambulante Versorgung anre chenbar. Die Fortbildung wird von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Südbaden in Zusammenarbeit mit der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg angeboten. 4 der 60 Stunden sind über eine Hausarbeit abzuleisten, die dann Grundlage eines abschließenden Kolloquiums ist. Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte, Mitarbeiter in Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen, Justiz, Praxen, Ambulanzen, im öffentlichen Gesundheitsdienst und in Suchtberatungsstellen. Geplante Termine für 2023: jeweils Freitag und Samstag Teil 1: 27. und 28. Januar 2023 Teil 2: 17. und 18. Februar 2023 Teil 3: 24. und 25. März 2023 Teil 4: 30. März und 1. April 2023 Entgelt: 600,– Euro
Train the Trainer Leitung: Dr. med. Paula Hezler- Rusch, Präsidentin der Bezirks ärztekammer Südbaden Dieses Seminar soll ihnen die Planung und Durchführung von Weiterbildung in allen Fachgebieten erleichtern. Dabei werden die Referenten wichtige Hinweise zu den organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen einer anerkennungsfähigen
eiterbildung geben. Grundzüge W medizindidaktischer Kenntnisse werden vermittelt. Weiter werden Vorschläge gemacht für Lernmöglichkeiten und -unterstützung, zum Beispiel im Rahmen von Weiterbildungsgesprächen, konstruktivem Feedback, sowie Fallbesprechungen. Auch administrative Aspekte werden aufgegriffen und die „Tools“, wie WB-med und Logbuch, in der aktuellen Form vorgestellt. Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiter bildung beschäftigen. Kursinhalte: WB-Plan, Vorbereitung des Arztes in Weiterbildung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärztekammer Südbaden Arzt als Ausbilder: Pflichten eines WB-Befugten, Inhalte von Arbeitszeugnissen Ass. iur. Robin Förster, Fachanwalt für Medizinrecht, Rechtsberater der Bezirksärztekammer Südbaden WB in der BÄK: WBO 2020, Logbuch, etc. Dr. med. Ulrich Voshaar, Vize präsident der Bezirksärztekammer Südbaden Arzt als Ausbilder: Voraussetzung für die KV-Förderung, Beschäftigung von Vertretern bzw. angestellten Ärzten Prof. Dr. med. Michael Faist, Sprecher des Bezirksbeirats Freiburg der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württem berg Medizindidaktik: Weiterbildungsziele, Lehr- und Lernmethoden, Lernerfolgskontrollen: Supervision und konstruktives Feedback, Weiterbildungsgespräche Dr. med. Irmgard Streitlein-Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termin: Samstag, 15. Oktober 2022 (geplant) Zeit: 10.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg, ggf. auch online Entgelt:150,– Euro Fortbildungspunkte: 6
Train the Trainer KWBW-Modul (online) Leitung: Dr. med. Martina Bischoff, KWBW Verbundweiterbildung plus, Freiburg Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die Ärzte in Weiter bildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin anleiten. Sie bekommen Hinweise zu den Besonderheiten der ambulanten Weiterbildung mit der neuen kompetenzbasierten Weiterbildungsordnung. Es wird ein Strukturmodel für die WB der ÄiW vorgestellt und die Übertragung auf die eigene Praxis erarbeitet. Unter anderem werden das Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-Württemberg (KWBW) und die Weiterbildung im Verbund vorgestellt. Das KWBW- Modul versteht sich als Zusatzmodul zum Train the Trainer- Seminar am Folgetag. Kursinhalte: – Einführung in das Thema WB Allgemeinmedizin, Erfahrungsaustausch als WBB – Besonderheiten in der ambulanten WB Allgemeinmedizin – Gemeinsam Weiterbilden in der KWBW Verbundsweiter bildung plus – Weiterbilden im KWBW – Förderung, Anträge, P1-Pauschale, Online-Netzwerke – Struktur der Weiterbildung in der täglichen Praxis Termin: Freitag, 14. Oktober 2022 Zeit: 17.00 s.t.–21.00 Uhr Ort: online Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: 5 Anmeldung erforderlich! Auskunft: Information und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden, Sundgauallee 27, 79114 Freiburg, Telefon (07 61) 6 00-47 51/47 52/47 53, Fax (07 61) 6 00-47 57, E-Mail: akademie@baek-sb.de Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Änderungen bleiben vorbehalten.
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Bekanntmachungen Bezirksärztekammer Südwürttemberg Geschäftsstelle: Haldenhaustraße 11 72770 Reutlingen Tel. (0 71 21) 9 17-24 15/-24 16 Fax (0 71 21) 9 17-24 00
Neuwahl der Mitglieder der Vertreterversammlung der Bezirksärztekammer Südwürttemberg 2022 Der Bezirkswahlausschuss hat in seiner Sitzung am 05. 04. 2022 die Zahl der zu wählenden Mitglieder und Ersatzpersonen in den einzelnen Wahlkreisen festgestellt. Bei 13.384 wahlberechtigten Ärztinnen und Ärzten (Stichtag: 01. 04. 2022) sind von den insgesamt 65 Vertretern 44 Mitglieder über die neun Kreislisten zu wählen. Ihre Zahl verteilt sich auf die Wahlkreise wie folgt: Wahlkreis Stadtkreis/Landkreis
darf das Doppelte der jeweils zu Wählenden nicht überschreiten. Die Kreiswahlvorschläge dürfen nur Bewerberinnen und Bewerber enthalten, die in dem betreffenden Wahlkreis wählbar sind. Dasselbe gilt entsprechend für die Bezirkswahlvorschläge. Eine Kandidatur darf jeweils nur auf einem Kreiswahlvorschlag und nur auf einem Bezirkswahlvorschlag erfolgen. Ein Wahlvorschlag soll ein Kennwort erhalten und ihm müssen Erklärungen der Bewerberinnen und Bewerber beigefügt sein, dass sie der Aufnahme in diesen Wahlvorschlag zustimmen. Wahlvorschläge müssen dem Bezirkswahlleiter bis zum Ablauf des vorletzten Werktages der 40. Kalenderwoche vorgelegt werden. Endtermin für die Ein reichung von Wahlvorschlägen für die Wahlkreise und den Wahlbezirk ist Freitag, der 7. Okto ber 2022, 24.00 Uhr. Bis spätestens zu diesem Zeitpunkt müssen sämtliche Wahlvorschläge für die Wahl in den Wahlkreisen und im Wahlbezirk
wahlberecht. Ärztinnen/Ärzte
Vertreter
703 884 1.330 1.960 1.453 599 3.075 2.675 705
2 3 4 7 5 2 10 9 2
Alb-Donau Biberach Bodensee Ravensburg Reutlingen Sigmaringen Tübingen Ulm Zollernalb Über die Bezirksliste sind 21 Mit glieder zu wählen. Die Wahlen werden aufgrund von Wahlvorschlägen durchgeführt. Bei der Aufstellung von Wahl vorschlägen für die Vertreter versammlung sollen Frauen und Männer in gleicher Zahl berücksichtigt werden. Ein Wahlvorschlag kann mehr Bewerberinnen und Bewerber enthalten, als Vertreter im jeweiligen Wahlkreis bzw. im Wahl bezirk zu wählen sind. Ihre Zahl
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beim Bezirkswahlleiter, Herrn Dr. iur. Klose, Haldenhaustraße 11, 72770 Reutlingen, im Original, als Telefax (0 71 21) 917-24 00 oder E-Mail: zentrale@baek-sw.de eingereicht sein. Zusätzlich wird wie bereits 2018 die Möglichkeit bestehen, Wahlvorschläge auch elektronisch über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg einzureichen.
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Dr. iur. Klose Bezirkswahlleiter
Kurse der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Die hier angekündigten Veranstaltungen stehen unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der COVID-19 Pandemielage. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Veranstaltungen entfallen oder aufgrund neuer Hygiene-Vorgaben ggf. in Form von Web-Seminaren durchgeführt werden müssen. Die Teilnehmer werden in einem solchen Fall rechtzeitig darüber informiert. Die An rechnung der Fortbildungs punkte bleibt auch in einem solchen Fall erhalten.
Hygienebeauftragter Arzt: Grundkurs (40h) Die Medizinhygieneverordnung des Sozialministeriums Baden- Württemberg vom 20. Juli 2012 regelt unter anderem, die Sicherstellung der organisatorischen und personellen Voraussetzungen für die Einhaltung der anerkannten Regeln der Hygiene und Durchführung notwendiger hygienischer Maßnahmen. Die Verordnung gilt nicht nur für Krankenhäuser, sondern auch für Einrichtungen für Ambulantes Operieren, Vorsorge-, Rehabilitations- und Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken und Arztpraxen, in denen invasive Eingriffe vorgenommen werden. Die curriculare Fortbildung „Hygienebeauftragter Arzt“ entspricht den Inhalten des Moduls I – Grundkurs „Hygienebeauftragter Arzt“ der strukturierten curricularen Fortbildung „Krankenhaushygiene“ gemäß des Curriculums der Bundesärztekammer. Für den Erwerb der Qualifikation zum „Hygienebeauftragten Arzt“ sind daher erforderlich: • eine mindestens zweijährige Berufserfahrung • der erfolgreiche Besuch dieses 40 h Grundkurses Der Grundkurs „Hygienebeauftragter Arzt“ schließt mit einer Lernerfolgskontrolle ab. Zu den behandelten Themen im Grundkurs gehören u. a.:
• Gesetzliche und normative Regelungen im Krankenhaus und in der Arztpraxis • Hygienemanagement und Aufgaben des Hygienefach personals • Nosokomiale bzw. behandlungsassoziierte Infektionen • Surveillance von nosokomialen bzw. behandlungsassoziierten Infektionen • Grundlagen der mikrobiologischen Diagnostik • Grundlagen der rationalen Antibiotikatherapie in Klinik und Praxis und Resistenztestung • Ausbruchmanagement • Hygienemaßnahmen beim Umgang mit infektiösen Patienten • Begehungen, Analysen und Umgebungsuntersuchungen Verfahrensweisen zur Präven tion von nosokomialen bzw. behandlungsassoziierten Infektionen • Hygieneanforderungen in verschiedenen Bereichen • Haut-, Schleimhaut- und Wundantiseptik • Aufbereitung von Medizin produkten, Desinfektion, Sterilisation • Hände-, Lebensmittel- und Küchenhygiene • Schutzkleidung und -aus rüstung Termin: 23.–27. Juni 2022 (Do–Mo) (Anmeldungs-Nr. 11/2022) Leitung: PD Dr. med. Klaus Schröppel, Institut für Medizinhygiene, Ammerbuch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 700,– Euro Punkte: 40 Anmeldung:
Bekanntmachungen Videosprechstunde und Apps auf Rezept Tipps für den Einsatz in der Praxis und ein Blick in die Zukunft Das Thema Digitalisierung hält, auch angestoßen durch die Corona-Pandemie, vermehrt Einzug in die Behandlung von Patienten. Nachdem zuerst das Thema Videosprechstunde verstärkt in den Fokus gerückt ist, folgte im Herbst 2021 mit dem Start des Verzeichnisses für D igitale Gesundheitsanwendungen („Apps auf Rezept“) ein nächster Schritt in diese Richtung. Das Seminar soll Ihnen einen praxis orientierten Einblick in beide Themenbereiche geben und vermitteln, worauf beim Einsatz zu achten ist. Ergänzend wird der Blick auf die Zukunft von digitalen Anwendungen gerichtet. Die konkreten Ziele des Seminars sind: • Einen orientierenden Überblick über digitale Anwendungen im Gesundheitswesen zu geben • Sie darüber zu informieren, welche Rahmenbedingungen Sie bei der Videosprechstunde beachten müssen. • Gemeinsam mit Ihnen zu erarbeiten, was bei der Kommunikation am Bildschirm anders ist als im persönlichen Gespräch. Was bedeutet das für die Gesprächsführung? Worauf sollten Sie achten? • Das entsprechende Vorgehen online in Kleingruppen zu üben. • Erläutern, was unter einer Digitalen Gesundheitsanwendung (DiGA) zu verstehen ist und welche Voraussetzungen diese erfüllen müssen, um in das DiGA-Verzeichnis aufgenommen zu werden. • Einen Überblick über die derzeit zur Verfügung stehenden DiGAs zu geben. • Die Wirksamkeit der Anwendungen zu analysieren und die Verschreibungspraxis zu erläutern. • Einen Blick in die Zukunft der digitalgestützten Behandlung zu wagen: Wohin geht die Reise?
Termin: Samstag, 2. Juli 2022 9.00–13.20 Uhr Leitung: Dipl. Psych. Karsten Hollmann, Leitung Spezial ambulanz Zwangsstörungen & Bereich Telemedizin, Abt. für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter, Universitätsklinikum Tübingen Ort: online Gebühr: 50,– Euro Punkte: 5 Anmeldung:
Kinderschutz: aktuelle Entwicklungen – Hybrid-Seminar Es ist schon eine Binsenweisheit, dass kaum eine Gruppe so unter der Pandemie gelitten hat wie die Kinder. Schulschließungen haben das Recht auf Bildung verletzt und Isolation und soziale Ferne mit sich gebracht. In der toxischen Kombination von engem Zusammensein und ökonomischer Unsicherheit hat die häusliche Gewalt zugenommen, was durch weggebrochene offizielle und informelle Hilfe systeme sicher noch verschlimmert wurde. Gerade wir, als behandelnde Ärztinnen und Ärzte, haben eine besondere Rolle als Schutz- und Kompetenzinstanzen für die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen. Gleichzeitig müssen aber auch wir unsere eigenen Institutionen in den Blick nehmen, um wirksame Schutzkonzepte zu entwickeln. Denn selbst ohne die neuen Vorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses muss es unser Anspruch sein, eine (Re)-Traumatisierung in unserer Obhut unbedingt zu verhindern. Unser Seminar soll diese wich tigen Themen aus unterschiedli-
chen Perspektiven beleuchten und Hilfestellungen geben, um Grenzüberschreitungen zu erkennen und um Maßnahmen zu ergreifen, um diese zu stoppen oder zu verhindern. Wir konnten dazu eine Reihe von Experten gewinnen, die das Thema aus unterschiedlicher Sicht beleuchten werden: • Kinderschutz im Wandel der Zeit • Pandemie & Kinderschutz: Lehren für die Zukunft • Kinderschutz: häufige Fehler aus juristischer Sicht • Schutzkonzepte in medizinischen Einrichtungen • Hilfesysteme und Ressourcen aus Sicht der Jugendhilfe Termin: Samstag, 9. Juli 2022 9.00–13.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 69/70/2022) Leitung: Prof. Dr. med. Marko Wilke, Präsident der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen und online Gebühr: 50,– Euro Online-Teilnahme 70,– Euro Präsenz-Teilnahme Punkte: 5 Anmeldung:
Blitzlicht: Online-Seminarreihe zu aktuellen Themen in der Medizin Manche Themen in der Medizin werden plötzlich aktuell und/ oder gewinnen an Bedeutung. In dieser neuen Seminarreihe, wollen wir uns genau solchen „Blitzlicht-Themen“ widmen. Dazu bitten wir ausgewiesene Expertinnen und Experten, ein aktuelles Thema gezielt zu beleuchten, und laden Sie anschließend zu kollegialem Austausch und reger Diskussion ein. Diese Seminarreihe ist bewusst im Online-Format angelegt, um Ihnen so die Möglichkeit zu geben, sie gut in Ihren Arbeitsalltag zu integrieren.
Klimawandel und Gesundheit Es kristallisiert sich immer deut licher heraus, dass der Zusammenhang zwischen individueller und planetarer Gesundheit den Klimaschutz zu einem ärztlichen Thema macht. Hinzu kommt, dass viele präventive Maßnahmen gegen Zivilisationskrank heiten meist mit einem klima freundlichen Lebensstil einher gehen. Ärztinnen und Ärzte, die täglich mit Gesundheit und Krankheit zu tun haben, vor beugen, beraten und behandeln, können eine wichtige Rolle im Zusammenhang zwischen Klimawandel und Gesundheit einnehmen. In diesem Blitzlichtseminar spricht Herr Dr. med. Robin Maitra, Mitglied der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) e. V., über den Zusammen hang zwischen Klimaschutz und Gesundheit sowie konkrete und praxisnahe Möglichkeiten des Gegenwirkens. Programm: 19.30–20.45 Uhr Klimaschutz: eine zentrale ärztliche Aufgabe (Prävention, Therapie, Aufklärung) Dr. med. Robin Maitra Vorstandsmitglied der Landes ärztekammer Baden-Württemberg; Facharzt für Innere Medizin, Hemmingen 20.45–21.00 Uhr Austausch und Diskussion Termin: Donnerstag, 14. Juli 2022 19.30–21.00 Uhr Leitung: Dr. med. Sophia Blankenhorn, Vizepräsidentin Bezirks ärztekammer Südwürttemberg
Neue gesetzliche Regelungen zur Organ- und Gewebespende Seit dem 01. 03. 2022 können sich Patientinnen und Patienten in Hausarztpraxen zur Organund Gewebespende beraten lassen. Die hausärztliche Leistung wurde im „Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende“, das zum
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Bekanntmachungen 01. 03. 2022 in Kraft getreten ist, neu verankert. In der Beratung sollen Hausärztinnen und Haus ärzte bei Bedarf u. a. über die Möglichkeiten und Voraussetzungen der Organ- und Gewebespende ergebnisoffen aufklären sowie auf die Bedeutung der Spende für Erkrankte hinweisen. Dieses Seminar soll Sie bei dieser Aufgabe unterstützen und Ihnen praktische Informationen und konkrete Vorschläge zur Thematisierung geben. Programm: 19.30–20.15 Uhr Gesetz zur Stärkung der Ent scheidungsbereitschaft bei der Organspende: „Neue“ Rolle der Hausärztinnen und Hausärzte Dr. rer. nat. Daniela Watzke Referentin für Organ- und Gewebespende, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) 20.15–20.45 Uhr Besonderheiten bei der Organ- Lebendspende Dr. iur. Regine Kiesecker Geschäftsführung der Bezirks ärztekammer Südwürttemberg 20.45–21.00 Uhr Austausch und Diskussion Termin: Donnerstag, 17. November 2022 19.30–21.00 Uhr Leitung: Dr. med. Sophia Blankenhorn, Vizepräsidentin Bezirks ärztekammer Südwürttemberg Gebühr: keine Punkte: jeweils 2 Anmeldung:
Qualifikation Tabakentwöhnung – Grundkurs
Lerninhalte des Grundkurses: • Das Tabakproblem im gesellschaftlichen Kontext, Strate gien der Tabakkontrollpolitik und ärztliche Interventionsmöglichkeiten • Gesundheitliche Folgen des Tabakkonsums und des Rauchstopps • Grundlagen der Tabak abhängigkeit und allgemeine Diagnostik • Methoden der Tabakentwöhnung – Medikamentöse Strategien • Methoden der Tabakent wöhnung – Niederschwellige Verfahren • Patientenansprache, Diagnostik und Intervention bei verschiedenen Zielgruppen • Übungen zur Motivierenden Gesprächsführung • Methoden der Tabakentwöhnung – Psychotherapeutische Strategien • Implementierung der Tabak entwöhnung am ärztlichen Arbeitsplatz Die Teilnahme am Grundkurs befähigt zur Einzeltherapie. Termine: Freitag, 9. September 2022 9.00–16.30 Uhr Samstag, 10. September 2022 9.00–16.30 Uhr Sonntag, 11. September 2022 9.00–12.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 38/2022) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra; Stellv. Ärztlicher Direktor, Leiter der Sektion Suchtmedizin und Suchtforschung, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psycho therapie, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 350,– Euro Punkte: 20 Anmeldung:
Der Grundkurs zur „Qualifikation Tabakentwöhnung“ besteht aus 20 Unterrichtseinheiten (UE) und vermittelt den Teilnehmenden umfassendes Faktenwissen zum Thema Tabaksucht und -entwöhnung. In allen Phasen des Kurses werden die Teilnehmenden tutoriell begleitet.
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Qualifikation Tabakentwöhnung – Aufbaukurs Der fakultative Aufbaukurs, der 8 Unterrichtseinheiten (UE) umfasst, basiert auf anerkannten Programmen zur Tabakent wöhnung (nach § 20 SGBV) Zu den Lerninhalten des Aufbaukurses gehören: • Konzeption und Organisation eines strukturierten Programms (Stundenaufbau mit Zielen, Methoden und Inhalten) • Ablauf und Wirkungsweise von Gruppenprozessen • Anleitung und Moderation einer Gruppe • Förderung der Motivation und Aktivität • Umgang mit schwierigen Gruppensituationen ! Voraussetzung für die Teilnahme am Aufbaukurs ist die erfolgreiche Teilnahme am Grundkurs zur „Qualifikation Tabakentwöhnung“. ! Die Teilnahme am Aufbaukurs befähigt zur Durchführung von Tabakentwöhnungsprogrammen im Gruppensetting. Termin: 17. September 2022 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 39/2022) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra; Stellv. Ärztlicher Direktor, Leiter der Sektion Suchtmedizin und Suchtforschung, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psycho therapie, Tübingen Christina Zeep; Diplom-Psycho login, Mitarbeiterin der Sektion für Suchtmedizin und Sucht forschung, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 140,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:
Medizinische Begutachtung Die medizinische Begutachtung nimmt in allen Fachgebieten der Medizin an Bedeutung zu. Die Nachfrage und der Bedarf
an Gutachten durch Ärztinnen und Ärzte im niedergelassenen, stationären oder universitären Bereich steigen spürbar an. Um eine qualitätsgesicherte ärztliche Begutachtung zu unterstützen, bietet die Bezirksärztekammer Südwürttemberg die von der Bundesärztekammer entwickelte, strukturierte curriculare Fort bildung „Medizinische Begut achtung“ an. Das Curriculum wendet sich an alle Ärztinnen und Ärzte, die Interesse haben, neben ihren medizinischen fachlichen Quali fikationen ihr Wissen in der Gutachtenerstellung zu erweitern und zu vertiefen. Neben Grund lagen und fachübergreifendem Wissen werden auch einschlägige fachspezifische Kenntnisse von ausgewiesenen, langjährig gutachterlich tätigen Experten vermittelt. Notwendige Voraussetzungen für das Erlangen der Qualifikation zur Medizinischen Begutachtung nach dem Curriculum der Bundesärztekammer sind: • Abgeschlossene Facharzt weiterbildung • Teilnahme an allen 3 Modulen des Kurses • Erstellen eines Final- und eines Kausalitätsgutachtens • Bestandene Lernerfolgs kontrolle Das Curriculum umfasst 64 Unter richtseinheiten (UE) und besteht aus drei Modulen, die einzeln, aber in vorgeschriebener Reihenfolge I, II, III zu absolvieren sind. Lerninhalte: Modul II (8 UE): Im Vordergrund dieses Moduls stehen die fachübergreifenden Aspekte der Medizinischen Begutachtung: • Aussagekraft medizinischer Befunderhebung • Beschwerdenvalidierung • Psychosomatische Aspekte • Aspekte der Schmerzbegut achtung • Kultursensible Aspekte der Begutachtung • Allgemeine Leistungs beurteilung
Bekanntmachungen Modul III (16 UE): In diesem Modul werden fachspezifische Aspekte der Medi zinischen Begutachtung in zwei parallelen Sitzungen für die beiden Fächergruppen: • Orthopädie/Unfallchirurgie • Neurologie/Psychiatrie vermittelt. Themen im Bereich Orthopädie/ Unfallchirurgie: • Sozialmedizinische Bedeutung • Spezielle Erkrankungen/ Funktionsstörungen • Hüftgelenkserkrankungen vs. Unfallschäden • Berufserkrankungen • Arzthaftung Themen im Bereich Neurologie/ Psychiatrie • Sozialmedizinische Bedeutung • Gemeinsame Aspekte dieser Fächergruppe • Spezielle Erkrankungen/ Funktionsstörungen Termine: Modul II Freitag, 16. September 2022 (Anmeldungs-Nr. 51/2022) Modul III 17.–18. September 2022 (Sa–So) (Anmeldungs-Nr. 52/2022) Leitung: Dr. med. Benjamin Liske, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Verkehrsmedizin, Zertifizierter Gutachter der Deutschen Gesellschaft für Neurowissenschaftliche Begutachtung in den Fachbereichen Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie Ort: Hotel Fortuna, Carl-ZeissStraße 75, 72770 Reutlingen Gebühr: Modul II: 140,– Euro Modul III: 280,– Euro Prüfung Gutachten: 150,– Euro Punkte: Modul II: 8 Modul III: 16 Anmeldung:
40-Stunden-Kurs „Palliativmedizin“ nach der Weiterbildungsordnung Im Grundkurs, der 40 Unterrichtseinheiten (UE) umfasst, stärken die Kursteilnehmer und -teilnehmerinnen ihre ganzheitliche Sicht
auf die Patienten. Sie üben sich in der palliativen Grundhaltung, die neben körperlichen Symp tomen und Einschränkungen bei schwerkranken Menschen vor allem auch psychosoziale, spirituelle und ethische Aspekte berücksichtigt. Sie werden dafür sensibilisiert, dass palliativmedizinische Betreuung nicht als Kriseninter vention, sondern als ein länger andauernder Prozess, in dem vorausschauende Behandlungsplanungen und Begleitung von großer Bedeutung sind, verstanden werden muss. Das Erlernen der Techniken der personen- und anlassbezogenen Gesprächsführung, von unterschiedlichen Beratungs- und Kommunikationsmethoden sowie Bewältigungs- und Anpassungsstrategien stehen außerdem auf dem Programm. Lerninhalte: • Grundlagen der Palliativ medizin • Grundsätze der Behandlung belastender Beschwerden insbesondere Schmerztherapie • Psycho-Soziale Aspekte der Palliativmedizin und Selbst reflexion • Rechtliche, Ethische und spirituelle Fragestellungen in der Palliativsituation • Symptomlinderung palliativmedizinischer Krankheitsbilder Termin: 22.–26. September 2022 (Do–Mo) (Anmeldungs-Nr. 6/2022) Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus, Oberärztin Palliativ station, Ärztliche Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker Ort: Hotel Fortuna, Carl-Zeiss-Straße 75, 72770 Reutlingen Gebühr: 700,– Euro Punkte: 40 Anmeldung:
Suchtmedizinische Grundversorgung Seminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Suchtmedizin (50 h) gemäß (Muster-) Kursbuch Suchtmedizinische Grundversorgung der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg (WBO 2020) Die Zusatzweiterbildung Suchtmedizinische Grundversorgung umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Rehabilitation von Krankheitsbildern im Zusammenhang mit dem schädlichen Gebrauch suchterzeugender Stoffe und nicht-stoffgebundener Sucht erkrankungen. Die Themen schwerpunkte umfassen: • Ätiologie von Suchtkrankheiten und deren Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Rehabilitation • Pharmakologie suchterzeugender Stoffe: – E ntzugs- und Substitutionsbehandlung – Kriseninterventionen – E rkennung psychiatrischer und somatischer Erkrankungen im Zusammenhang mit Suchterkrankungen und Indikationsstellung zur weiterführenden Behandlung Neben den genannten Theorie inhalten werden Schwerpunkte in der Praxisarbeit, motivierenden Gesprächsführung, auf dem Erwerb von Fertigkeiten in der Motivationsbehandlung sowie in Themenbereichen wie nicht- stoffgebundene Abhängigkeiten und Tabakabhängigkeit vermittelt. Zielgruppe sind alle Fachärzte im ambulanten und stationären Bereich sowie Weiterbildungs assistenten mit Interessensgebieten im Bereich der Suchtmedizin. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Sucht medizinische Grundversorgung in Baden-Württemberg sind: • Facharztanerkennung • 50 Stunden Kurs-Weiterbildung • Abschließende Prüfung bei der Ärztekammer
Termin: 26.–30. September 2022 (Mo–Fr) (Anmeldungs-Nr. 71/2022) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Uni versitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Calwer Str. 14, 72076 Tübingen Gebühr: 850,– Euro (inkl. Skripten und Verpflegung) Punkte: 50 Anmeldung:
Stressbewältigung durch Achtsamkeit Die wachsende berufliche Belastung und die unverändert schwierigen Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte sind unbestritten. Die physischen und psychischen Anforderungen, die durch den Umgang mit kranken und sterbenden Menschen, durch den permanenten Zeitdruck und die ökonomischen Herausforderungen entstehen, führen zu einer zunehmenden Verschärfung der angespannten Situation. Das erfahrungsorientierte Seminar „Stressbewältigung durch Achtsamkeit“ basiert auf dem „Mindfulness-Based Stress Reduction Programm“ (MBSR). Dieses Programm wurde Ende der siebziger Jahre in den USA von Prof. Dr. Jon Kabat-Zinn an der Uni versitätsklinik von Massachusetts entwickelt. Inzwischen belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien die Wirksamkeit dieses Programms. Grundlage des Seminars ist die intensive Schulung der Achtsamkeit im Alltag und in der Stille. Achtsamkeit bedeutet, die Aufmerksamkeit immer wieder zum gegenwärtigen Moment zurückzubringen.
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Bekanntmachungen Durch geleitete Meditationen und sanfte Körperübungen lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Atmung, Körper empfindungen, Gedanken und Gefühle wahrzunehmen ohne sie zu bewerten. Die Praxis der Achtsamkeit befähigt dazu, die gewohnheitsmäßigen Verhaltensweisen im Umgang mit innerem und äußerem Stress, mit Krankheiten und Schwierigkeiten zu erkennen. Die Teilnehmerinnen und Teil nehmer lernen immer wieder innezuhalten und den Herausforderungen des Lebens mit mehr Ruhe, Klarheit und Akzeptanz zu begegnen. Ziele des Seminars sind: • Verständnis für die Grundlagen der Achtsamkeitspraxis zu bekommen • eigene Erfahrungen mit Achtsamkeits-Übungen zu machen • Anregungen zu erhalten, um Achtsamkeit in den eigenen Alltag bzw. Berufsalltag zu integrieren • ein Behandlungskonzept kennenzulernen, das auch bei den Patienten zur Anwendung kommen kann Termin: Samstag, 1. Oktober 2022 9.00–16.45 Uhr (Anmeldungs-Nr. 21/2022) Leitung: Dr. med. Sophia Blankenhorn, Vizepräsidentin der Bezirks ärztekammer Südwürttemberg Gebühr: 200,– Euro inkl. Ver pflegung, Skript und Yoga-Matte Punkte: 10 Anmeldung:
Seminarreihe Allgemeinmedizin: Darm im Fokus Die Diagnostik und Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Magen- und Darmbeschwerden ist häufig herausfordernd, da nicht nur eine Vielzahl von Differenzialdiagnosen beachtet werden muss, sondern oftmals auch diverse Einflussfaktoren bestehen können. Dies spiegelt sich dann
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häufig auch in der Notwendigkeit der interdisziplinären Ver sorgung dieser Patientinnen und Patienten wider. Vor diesem Hintergrund wird sich das Seminar mit dem Reizdarmsyndrom als sehr häufiges gastroenterologisches Krankheitsbild sowohl aus gastroente rologischer wie psychosomatischer Perspektive beschäftigen. In diesem Zusammenhang wird auch die endoskopische (Differenzial-)Diagnostik vorgestellt. Weiterhin werden aktuelle Daten zum Mikrobiom und dem fäkalen Mikrobiomtransfer präsentiert und Einsatzmöglichkeiten diskutiert. Zuletzt wird das Seminar ein Update zu Diagnostik und Therapie von Patientinnen und Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen geben. Ziel des Seminares ist es, dass Sie praktische Anregungen, Ideen und Tipps für ihren beruflichen Alltag mitnehmen und sich dadurch für die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Magen- und Darmbeschwerden gut gerüstet fühlen. Zu den behandelten Themen gehören: • Reizdarmsyndrom aus gastro enterologischer Perspektive • Reizdarmsyndrom aus psychosomatischer Perspektive • Update zu Mikrobiom und fäkalem Mikrobiomtransfer • Endoskopische Diagnostik • Chronisch entzündliche Darm erkrankungen: Morbus Crohn und Colitis ulcerosa Termin: Samstag, 1. Oktober 2022 9.00–14.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 16/2022) Leitung: PD Dr. med. Miriam Stengel, Leitende Oberärztin, Klinik für Innere Medizin II, Ärztliche Direktorin Helios Klinik Rottweil Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 60,– Euro Punkte: 6 Anmeldung:
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Seminarreihe Allgemeinmedizin: Kardiologie und Pneumologie in der Praxis – Web-Seminar Herz- und Lungenerkrankungen sind die führenden Todesur sachen in Deutschland und verursachen insgesamt etwa 40 Prozent aller Sterbefälle. Darüber hinaus sind sie mit erheblichen individuellen Krankheitsfolgen für die Erkrankten verbunden. Die Herausforderungen in der alltäglichen Diagnostik und Behandlung dieser Erkrankungen in Klinik und Praxis sind vielfältig und herausfordernd. Dieses Seminar, das sich mit diesen beiden wichtigen Fach gebieten beschäftigt, soll der Vertiefung und Aktualisierung relevanter Themen aus dem Bereichen Kardiologie und Pneumologie dienen. Auch die Rehabilitation dieser Erkrankungen wird ausführlich erörtert: • Kardiologische Differential diagnostik im Praxisalltag • Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems • Kardiologische REHA • Pneumologie mit Schwerpunkt Asthma und COPD • Schlaf und Schlafapnoe • Pneumologische REHA Erfahrene Referierende mit ausgewiesener Expertise veranschaulichen ihre Themen praxisnah anhand von Fallbeispielen und gehen dabei auf Fallstricke und Therapiealternativen ein. Das Seminar soll Ihnen außerdem die Möglichkeit bieten, Fragen und Anregungen aus Ihrem Praxisalltag mit den erfahrenen Referierenden, aber auch mit Kolleginnen und Kollegen zu diskutieren. Termin: Samstag, 26. November 2022 9.00–16.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 17/2022) Leitung: Dr. Sophia Blankenhorn, Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Südwürttemberg
Gebühr: 60,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:
Baustein Psychotherapie ( Verhaltenstherapie) im Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie – Kurs I Die Bezirksärztekammer Südwürttemberg führt in Zusammen arbeit mit der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie die Kurse für den Erwerb des Facharztes für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für die Zusatzbezeichnung Psychotherapie durch. Gemäß den Richtlinien der Landesärztekammern sind dafür theoretische und praktische Bausteine erforderlich. Dazu werden drei Blockkurse mit je 50 Stunden angeboten, welche – thematisch aufeinander aufbauend – im Abstand von einem Jahr durchgeführt werden. Die Fortund Weiterbildungswochen sind also so aufgebaut, dass die Teilnehmenden die Möglichkeit erhalten, innerhalb von 3 Jahren die psychotherapeutische Weiterbildung komplett abzuschließen. Die Kurse werden jedes Jahr an drei verschiedenen Standorten durchgeführt, sodass in jedem Jahr alle Kursteile entweder in Hornberg (Schwarzwald), Bamberg oder auf Borkum angeboten werden. Die einzelnen Module umfassen Theoriekurse, Entspannungs verfahren, Selbsterfahrung und Fallsupervision und decken damit wichtige Inhalte entsprechend den Anforderungen der Richt linien der Landesärztekammer Baden-Württemberg ab. Termin: 2.–8. Oktober 2022 (So–Sa) (Anmeldungs-Nr. 35/2022) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Uni versitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Hotel Schloss Hornberg, Auf dem Schlossberg 1, 78132 Hornberg
Bekanntmachungen Gebühr: 875,– Euro (Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind in der Kursgebühr nicht enthalten) Punkte: 63 Anmeldung:
Hygienebeauftragter Arzt: Hygiene Update (8 h) Der Hygiene-Update-Kurs findet gemäß § 9 Abs. 1 und 2 der Medizinischen Hygieneverordnung Baden-Württemberg (MedHygVO) vom 20. 07. 2012 statt und umfasst 8 Stunden. Er richtet sich an alle zum Hygienebeauftragten Arzt qualifizierten Ärzte, die verpflichtet sind, regelmäßig im Abstand von zwei Jahren an Fortbildungsveranstaltungen zu Hygiene- und Infektionspräven tion teilzunehmen und so das bestehende Wissen zu vertiefen bzw. zu aktualisieren. Folgende Themengebiete werden im Rahmen des Update-Kurses behandelt: • Alltag des hygienebeauftragten Arztes • Tätigkeit in der OP-Abteilung • Infektionserfassung und Erregersurveillance • Akute respiratorische Erkrankungen: proaktive Phase, Management, aktuelle Entwicklung • Postoperative Wundinfektionen – Kasuistiken • Aktuelle Daten bzgl. Resistenzentwicklungen und Antibiotika- Einsatz Termin: Samstag, 8. Oktober 2022 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 10/2022) Leitung: PD Dr. med. Klaus Schröppel, Institut für Medizin hygiene, Ammerbuch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 80,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:
Supervisionsreihe Supervision – „der klärende Blick von außen“ – heißt auch immer: • sich Zeit zu nehmen, • zu reflektieren und innezu halten, • die eigene Person in den Beziehungen zu Patientinnen und Patienten zu reflektieren, • aber auch die Strukturen und Bedingungen Ihres Arbeitsplatzes bzw. Ihres Unternehmens anzuschauen. Ziel der jeweiligen Reflexions reihe ist es, gemeinsam und praxisnah neue Erkenntnisse zu gewinnen und dadurch handlungsorientierter zu werden. In einer festen Gruppe von max. 12 Personen werden Ihre Anliegen und mitgebrachten Fälle aus Ihrer eigenen beruflichen Tätigkeit analysiert und gemeinsam Ideen zur besseren Handlungs orientierung entwickelt. Die Klärung Ihres Anliegens erfolgt in einem geschützten Rahmen und unterliegt der Schweigepflicht und auch dem Schweigerecht. ! Bitte bringen Sie mindestens einen ausgearbeiteten Fall zur gemeinsamen Bearbeitung mit. Leitung: Dr. med. Vanessa Heinrich, Oberärztin der Klinik für Radioonkologie in Tübingen, Palliativmedizinerin, Psycho onkologin DKG, Supervisorin i. A. DGSV
Supervisions-Intensivtag für Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Die hohen, sich schnell wandelnden Anforderungen an ärztliche Tätigkeit verlangen es, inne zu halten und den eigenen Arbeitsprozess zu reflektieren. Zielgruppe dieses Supervisions- Wochenendes sind Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen und aus verschiedenen beruf lichen Settings (Klinik, Praxis, MVZ). Die Ausdehnung auf ein Wochenende bietet Ihnen die Gelegenheit, Ihre Anliegen ausführlich und intensiv zu behandeln.
In der Gruppe werden mit unterschiedlichen supervisorischen Methoden und Schritten neue Handlungsansätze und Lösungsstrategien für den beruflichen Alltag geprobt. Durch die Supervision der eigenen Fälle, soll dabei die • eigene Selbstreflektion gestärkt werden, um • die Handlungskompetenzen zu erweitern und • die Kommunikationsfähig keiten und das Verständnis für Patienten und ihre Angehörigen zu verbessern. Termin: Sonntag, 9. Oktober 2022 9.00–16.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 58/2022) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 180,– Euro Punkte: 10 Anmeldung:
Refresher Palliativmedizin Zielgruppe dieses Seminars sind Ärztinnen und Ärzte, die bereits die Kurs-Weiterbildung Palliativmedizin (Grundkurs, 40 UE) absolviert haben, sowie palliativ medizinisch Interessierte aller Fachrichtungen. Ziel des Seminars ist es, • Sie auf den aktuellen medizinischen und pflegerischen Stand in ausgewählten Themen der Palliativmedizin zu bringen • einen eigenen Fall, der Sie umtreibt, in geschütztem Rahmen unter Supervision für sich zu klären • Ihnen die Gelegenheit zu geben, in kleinen Gruppen die Fragen und Probleme des Arbeitsalltags fallorientiert und praxisnah zu diskutieren • sich mit Kollegen auszutauschen und Ihnen neue positive Impulse für die tägliche Arbeit zu geben • einen geschützten Rahmen für die Reflexion des eigenen Arbeitsalltags zu bieten
Programm: Thematische Einführung Dr. med. Christina Paul Teil I Dr. med. Christina Paul Palliative Onkologie für Nicht-Onkologen: Praxistipps im Therapiedschungel Refresher Schmerztherapie PLUS: Cannabis und CBD inkl. Verordnungspraxis Am emotionalen Abgrund: Ärztlich assistierter Suizid – aktuelle Entwicklungen Teil II Dr. med. Christina Paul Christina Zeep Eigene Fallkasuistiken in interaktiver Gruppenarbeit unter Supervision Termin: Sonntag, 9. Oktober 2022 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 54/2022) Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul Lechler Krankenhaus, Oberärztin Palliativstation, Ärztl. Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin, Akupunktur Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 150,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:
Vorbereitung Fachgespräch Allgemeinmedizin & Pädiatrie Die Facharztanerkennung ist ein wichtiger Schritt im ärztlichen Werdegang. Sie ist das Ende eines oft langen Weges in der ärztlichen Weiterbildung, und viele von Ihnen möchten sich auf die dazu gehörige mündliche Prüfung optimal vorbereiten. Dieses Seminar richtet sich daher an Ärztinnen und Ärzte in fort geschrittener Weiterbildung in der Allgemeinmedizin oder in der Kinder- und Jugendmedizin. Es dient nicht dazu, Wissens lücken zu schließen, sondern soll
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Bekanntmachungen Ihnen die organisatorischen Abläufe erläutern und es Ihnen erlauben, sich in realistischen Prüfungssimulationen auf die Facharzt-Prüfung vorzubereiten. In diesem Seminar wird zunächst allen Teilnehmenden der formale Ablauf eines solchen Fachgespräches vorgestellt und an einem Fallbeispiel ausführlich und prüfungsnah demonstriert. Nach dem gemeinsamen allgemeinen Teil werden die Teilnehmenden in die beiden Fachgruppen (Allgemeinmedizin oder Pädiatrie) aufgeteilt. Dort werden unter der Leitung von erfahrenen Prüfern des jeweiligen Faches in kleinen Gruppen fachspezifische Kasuistiken vorgestellt und bearbeitet. Es werden unter aktiver Beteiligung der Teilnehmenden Fachgespräche simuliert und gemeinsam reflektiert. Hilfreiche Tipps aus der Sicht der Prüfenden runden den Abend ab. Das Seminar zur Vorbereitung auf das Fachgespräch Allgemein medizin hat sich in den letzten Jahren immer einer großen Beliebtheit erfreut, und wir haben uns nun entschlossen, es auch für die Pädiatrie anzu bieten. Wir freuen uns auf eine interessante und intensive Ver anstaltung in kleinen Gruppen und auf Ihre Teilnahme! Termin: Freitag, 14. Oktober 2022 17.00–21.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 76/2022 / 77/2022) Leitung: Dr. med. Dipl.-Phys. Manfred Eissler, Facharzt für Allgemeinmedizin, Reutlingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 150,– Euro Punkte: 7 Anmeldung:
Impressum
Train the Trainer – Web-Seminar Die Anforderungen an eine gute ärztliche Weiterbildung und damit auch an die Weiterbildungsbefugten in allen Fachgebieten wachsen stetig und sind einem ständigen Wandel unterworfen. Medizinische Exzellenz ist ein wichtiger Baustein für gute Weiterbildung, aber Fachwissen a llein macht noch keinen guten Weiterbilder. Das „Train the Trainer“-Seminar richtet sich an Weiterbilder aller Fachrichtungen und bietet ihnen praxisnahe Informationen und Tipps zur Planung und Durchführung der Weiterbildung. Im ersten Teil des Seminars werden ausführlich und praxisnah die formalen und rechtlichen Aspekte der im Jahr 2020 in Kraft getretenen Weiterbildungs ordnung vermittelt. Im Fokus des zweiten Teils liegen didaktische Themen. So werden u. a. kompetenzbezogene didaktische und methodische Grund lagen der Weiterbildung oder das systematische lernfördernde Feedback behandelt. Termin: Samstag, 10. Dezember 2022 9.00–16.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 75/2022) Leitung: Dr. Sophia Blankenhorn, Vizepräsidentin der Bezirks ärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 150,– Euro Punkte: 7 Anmeldung:
Auskunft/Anmeldung: Akademie für Ärztliche Fortbildung bei der Bezirksärztekammer Südwürttemberg, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen, Telefon (0 71 21) 9 17-24 15 oder -24 16, E-Mail: fortbildung@baek-sw.de
Hinweis:
Die Änderung der Zustelladresse für das ÄBW ist bitte ausschließlich an die zuständige Bezirksärztekammer zu melden. Weitere Informationen: www.ärzteblatt-bw.de
Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-Württemberg (KWBW) Im Neuenheimer Feld 130.3 69120 Heidelberg Telefon (0 62 21) 56-71 75 kwbw.AMED@med.uni-heidelberg.de
weiterbildung-allgemeinmedizin.de
KWBW Verbundweiterbildung plus Wir stehen für eine bessere Weiterbildung in der Allgemeinmedizin! Einstieg jederzeit möglich – auch für Quereinsteiger! Wir begleiten Sie während der gesamten Weiterbildung. Die KWBW Verbundweiter bildungplus bietet ein strukturiertes Seminar- und MentoringProgramm in persönlicher Atmosphäre. Regionale Vernetzung steht bei uns im Mittelpunkt! Für Weiterbildende werden Train-the-Trainer-Seminare angeboten. Kursinhalte: In industrieunabhängigen Seminaren erhalten Sie das Handwerkzeug für die hausärztliche Versorgung: Symptombezogene Beratungs anlässe wie Brennen beim Wasserlassen oder Ohrenschmerzen, praktische Übungen wie Urin katheter legen oder Unter suchungstechniken des Bewegungsapparates und auch Umgang mit chronischen Krankheiten wie Diabetes oder Depression werden ebenso strukturiert vermittelt wie beispielsweise Abrechnung, Praxisorganisation oder Wundmanagement. In Train-the-Trainer-Seminaren unterstützen wir Sie bei der Umsetzung der Weiterbildung in Ihrer Praxis. Alle Termine 2022 und einfache Anmeldung unter: www.kwbw.de
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Herausgeber: Landesärztekammer Baden-Württemberg und Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Herausgebergremium: Dr. med. Wolfgang Miller (Vorsitzender), Dr. med. Norbert Metke (stellv. Vorsitzender), Dr. med. Klaus Baier (Rechnungsführer), Dr. med. Frank-Dieter Braun, Dr. med. Johannes Fechner, Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Prof. Dr. med. Christof Hofele, Dr. med. Anne Gräfin Vitzthum, Prof. Dr. med. Marko Wilke Verantwortlicher Chefredakteur: Dr. med. Oliver Erens (OE) Anschrift Redaktion: Jahnstraße 38 A, 70597 Stuttgart Postfach 70 03 61, 70573 Stuttgart Telefon +49 (0) 711 / 7 69 89-45 aebw@aebw.de Verlag und Auftragsmanagement: Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG Forststraße 131, 70193 Stuttgart Postfach 10 17 42, 70015 Stuttgart Anzeigenleitung: Axel Hollenbach Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 27 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 hollenbach@gentner.de Auftrags-Management: Melanie Schweigler (Leitung) Telefon +49 (0) 711 / 6 367 2-8 62 schweigler@gentner.de Rudolf Beck Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 61 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 beck@gentner.de Z. Zt. ist Anzeigenpreisliste Nr. 65 vom 1. 1. 2022 gültig. Layout und Gestaltung: GreenTomato GmbH, Stuttgart Druck: Vogel Druck und Medienservice GmbH, Höchberg Internet: www.ärzteblatt-bw.de Bezugspreise: Inland: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 21,00 € (inkl. der jeweils gült igen MwSt.). EU-Länder-E mpfänger mit UST-ID-Nr. und Ausland: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € EU-Länder ohne UST-ID-Nr.: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € zzgl. MwSt. (Export- oder Importland). Einzelheft: 15,00 € zzgl. Versandkosten. Bei Neubestellungen gelten die zum Zeitpunkt des Bestell eingangs gültigen Bezugspreise. Durch den Kammerbeitrag ist der Bezugspreis für Mitglieder der Landesärztekammer Baden-Württemberg abgegolten. Bezugsbedingungen: Bestellungen sind jederzeit beim Leserservice oder bei Buchhandlungen im In- und Ausland möglich. Abonnements verlängern sich um ein Jahr, wenn sie nicht schriftlich mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Bezugsjahres beim Leserservice gekündigt werden. Die Abonnementpreise werden im Voraus in Rechnung gestellt oder bei Teilnahme am Lastschriftverfahren bei den Kreditinstituten abgebucht. Redaktionsschluss für redaktionelle Beiträge ist jeweils der 15. des vorangehenden Monats. Mit Namen und Signum des Verfassers gezeichnete Artikel entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Schriftleitung. Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernehmen Schriftleitung und Verlag keine Haftung. Bei Einsendungen an die Schriftleitung wird das Einverständnis zur vollen oder auszugsweisen Veröffentlichung vor ausgesetzt. Die Redaktion behält sich Kürzungen von Leserbriefen vor. Die systematische Ordnung der Zeitschrift sowie alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit der Annahme eines Beitrages zur Veröffentlichung erwirbt der Verlag vom Autor umfassende Nutzungsrechte in inhaltlich unbeschränkter und ausschließlicher Form, insbesondere Rechte zur wei teren Vervielfältigung und Verbreitung zu gewerblichen Zwecken mit hilfe mechanischer, digitaler oder anderer Verfahren. Bis auf Widerruf (socialmedia@gentner.de) gilt dies auch für die Verwendung von Bildern, Graphiken sowie audiovisueller Werke in den Social Media- Kanälen Facebook, Twitter, Google+ und YouTube. Kein Teil dieser Zeitschrift darf außerhalb der engen Grenzen urheberrechtlicher Ausnahmebestimmungen ohne schriftliche Einwilligung des Verlages in irgendeiner Form – durch Fotokopie, Mikrofilm oder andere Verfahren – reproduziert oder in eine von Maschinen, insbesondere von Datenverarbeitungsanlagen verwendbare Sprache übertragen werden. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen u. dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen ohne Weiteres von jedermann benutzt werden dür fen; oft handelt es sich um gesetzlich geschützte eingetragene Warenzeichen, auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind. Im Ärzteblatt Baden-Württemberg werden für die Bezeichnungen der einzelnen Gruppen nicht durchgehend beide Formen – männlich und weiblich – verwendet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten im Sinne der Gleichbehandlung für alle Geschlechter. Die verkürzte Sprachform hat nur redaktionelle Gründe und beinhaltet keine Wertung. Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr jeweils zur Monatsmitte ISSN 0720-3489
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Facharzt (m/w/d) Orthopädie
Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt für den Fachbereich Orthopädie und ...
#SMVE
78628
Chefarzt (m/w/d)
Im Rahmen einer Nachfolgeregelung suchen wir für unsere Tageskliniken für ...
#DABL
81369
Assistenzarzt Orthopädie und Unfallchirurgie in Weiterbildung (m, w, d)
- Sie unterstützen unsere OP-Teams in den Bereichen Endoprothetik der ...
#HPDW
81476
Facharzt Anästhesie (m/w/d) www.agib.info
Wir sind eine Gemeinschaftspraxis für Anästhesie mit Sitz in ...
#DPVC
81737
Oberärztin / Oberarzt (w|m|d) Pathologie
Für unsere München Klinik suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/einen ...
#SPCB
82211
ASSISTENZARZT (M/W/D) FÜR DIE INTERNISTISCHE WEITERBILDUNG INKL. DIABETOLOGIE
Als internistische Fachklinik mit 134 Akut-Betten verfügen wir über eine ...
#BXDV
82211
ASSISTENZARZT (M/W/D) FÜR DIE WEITERBILDUNG IN KARDIOLOGIE ODER GASTROENTEROLOGIE
Als internistische Fachklinik mit 134 Akut-Betten verfügen wir über eine ...
#WALK
83123
(Leitende) Oberärztin (m/w/d) für die Geriatrie
Wir eröffnen im Frühsommer 2022 unsere neue geriatrische Abteilung und ...
#UNWM
84028
Facharzt/ärztin für Orthopädie zur Anstellung/ Jobsharing in Voll-oder Teilzeit
Orthopädische Praxis in Niederbayern sucht Facharzt/ ärztin für Orthopädie zur Anstellung/Jobsharing ...
#TDXP
86529
FA/FÄ Gynäkologie
FA/FÄ Gynäkologie zur Mitarbeit in gyn. GP nördl. Oberbayern ...
#MXSC
87719
OBERARZT (M/ W/D) ANÄSTHESIE
Wir führen alle gängigen Arten von Allgemeinund Regionalanästhesien, inklusive ...
#KVFM
88045
WB Arzt/Ärztin Allgemeinmedizin
Große allgemeinmedizinische Praxis am Bodensee sucht WB Arzt/Ärztin für ...
#BWNP
90443
WBA (m/w/d) für Allgemeinmedizin, Diabetologie, Rheumatologie, Innere Medizin • Fachärzte (m/w/d) für Allgemeinmedizin/hausärztlicher Internist • für Diabetologie • für Innere Medizin/ Gastroenterologie • für Psychiatrie
Für unser ärztlich geführtes, fachlich breit aufgestelltes Medizinisches Versorgungszentrum ...
#FDUZ
91054
Arzt für Allgemeinmedizin (m/w/d)
Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) OrthoTeam Metropolregion sucht ab 01.01.2023 ...
#VRQM
ÄBW 06 | 2022
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Bild: GettyImages
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Das medizinische Stellenportal für Süddeutschland
PLZ
Titel (m/w/d)
Beschreibung
ID
91054
Arzt (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit zur Unterstützung unseres Teams
Das Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sport am Universitätsklinikum ...
91054
Assistenzarzt für Innere Medizin Gastroenterologie – Das Malteser Waldkrankenhaus St. Marien in Erlangen Onkologie (m/w/d) sucht zum nächstmöglichen ...
#UGJW
91154
Weiterbildungsassistent/-in (m/w/d) zum Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten
Große Hautarztpraxis in Roth sucht eine/n Weiterbildungsassistenten/in (m/w/d) in Vollzeit.
#PBCJ
94036
Weiterbildungsassistent/in (m/w/d) für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie
MVZ mit großer Tagesklinik in Passau sucht in Voll-/Teilzeit eine/n ...
#MWKV
#MRPF
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STELLENANGEBOTE Im Geschäftsbereich des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration ist beim Gesundheitsamt des Landratsamtes Konstanz zum nächstmöglichen Zeitpunkt die
Leitung des Gesundheitsamtes (w/m/d) zu besetzen. Für die ausgeschriebene Funktion kommen nur Ärztinnen und Ärzte in Betracht, die die Weiterbildung für das Öffentliche Gesundheitswesen erfolgreich abgeschlossen haben oder eine als gleichwertig anerkannte Qualifikation vorweisen können. Der Dienstsitz ist in Radolfzell.
Arzt in Weiterbildung (m/w/d) oder Facharzt (m/w/d)
Informationen zum Landkreis finden Sie unter www.lrakn.de.
MEDIAN Klinik Wilhelmsheim, Oppenweiler
Wir weisen darauf hin, dass für Personen, die in Einrichtungen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes tätig werden sollen, in welchen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden, vor Einstellung eine Nachweispflicht hinsichtlich einer Immunisierung gegen Masern und COVID-19 besteht. Bei Nichtvorlage eines geeigneten Nachweises besteht ein berufliches Beschäftigungsverbot. Eine Einstellung im Öffentlichen Gesundheitsdienst ist dann aus rechtlichen Gründen ausgeschlossen. Weitere Informationen des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg finden Sie unter https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/ de/service/information-ifsg-oegd/. Die detaillierte Stellenausschreibung finden Sie unter www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/ stellenangebote. Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen (tabellarischer Lebenslauf, Kopien der Arbeitszeugnisse, Approbations-, ggf. Promotionsurkunde sowie Facharztanerkennungen) werden bis zum 6. Juli 2022 an folgende Adresse erbeten: Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg Else-Josenhans-Straße 6, 70173 Stuttgart oder OeGDPersonal@sm.bwl.de Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren erhalten Sie bei Frau Kirkici Spinelli (Tel.:0711 123-3588).
seit 2006
Ministerium für Soziales, Gesundheit und MINISTERIUM FÜR SOZIALES, GESUNDHEIT UNDIntegration INTEGRATION
OBERARZT*ÄRZTIN Sie haben Interesse an dieser Stelle? Dann bewerben Sie sich bis spätestens zum 30.06.2022 online unter: www.klinikum-karlsruhe.de/beruf-karriere Für nähere Informationen steht Ihnen der Klinikdirektor, Herr Bottlender, unter 0721/974-3900 gerne zur Verfügung.
Die MEDIAN Klinik Wilhelmsheim ist mit 212 Betten eine der größten Suchtrehabilitationskliniken in Deutschland. Gemeinsam mit unserer Tagesklinik in Stuttgart sind wir eine feste Größe im gesamten süddeutschen Raum für die Behandlung alkohol- und medikamentenabhängiger Patienten sowie pathologischer Glücksspieler. Im Rahmen unserer 8- bis 20-wöchigen Behandlung bieten wir eine umfassende psychotherapeutische, psychiatrische sowie allgemeinmedizinisch / internistische Behandlung, die in multiprofessionellen Teams durchgeführt wird. Wir behandeln abstinente Patienten im Rahmen eines verhaltenstherapeutischen Behandlungskonzeptes, in das auch moderne Dritte-Welle-Verfahren integriert sind. Indikative Gruppentherapien und störungsspezifische Therapien komorbider psychischer Erkrankungen komplementieren die Suchttherapie. Zum 01.10.2022 suchen wir für die allgemeinmedizinische / internistische Behandlung Sie als Arzt in Weiterbildung (m/w/d) oder Facharzt (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit. Wir bieten Ihnen die Vorteile eines Marktführers: • Eine Vergütung in Anlehnung zum Marburger BundFacharzttarif (Entgeltgruppe II, Stufe 1) • Ein unbefristetes Arbeitsverhältnis • Planbare Arbeitszeiten durch elektives Aufnahmemanagement ohne Notfallaufnahmen • Flexible Arbeitszeiten mit Gleitzeitregelung • Die Möglichkeit einer intensiven, begleitenden Diagnostik und Therapie bei langer Aufenthaltsdauer der Patienten (8–20 Wochen) • Erkrankungsbilder primär aus dem allgemeinmedizinischen Spektrum • Ein kollegiales Team mit Verständnis für die kleinen und großen „Ausnahmesituationen“ (elternfreundlich) • Kaum Bereitschaftsdienste bei geringer Inanspruchnahme (Bereitschaftsdienststufe A) • Der Chefarzt besitzt eine einjährige Weiterbildungsermächtigung für Psychiatrie und Psychotherapie, die internistische Oberärztin verfügt über eine sechsmonatige Weiterbildungsermächtigung für Innere Medizin / Allgemeinmedizin • Eine wunderschöne Umgebung Wir haben Ihr Interesse geweckt? Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Online-Bewerbung erhalten Sie über unser Jobportal unter www.median.jobs/39124 Ihre Fragen beantwortet gern Frau Dr.-medic Gabriela Heinz, Oberärztin, unter Telefon 07193 52-268. MEDIAN Klinik Wilhelmsheim Wilhelmsheim 11 · 71570 Oppenweiler www.median-kliniken.de Ganz gleich, wer auf dem Foto zu sehen ist – bei uns zählt Leistung ebenso wie Persönlichkeit, unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht, sexueller Identität, Behinderung oder Weltanschauung.
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ÄBW 06 | 2022
STELLENANGEBOTE Allgemeinpraxis sucht Verstärkung
Im Geschäftsbereich des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration sind bei Gesundheitsämtern in den Landratsämtern zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristete und befristete Vollzeit- und Teilzeitstellen für
Ärztinnen und Ärzte (w/m/d) zu besetzen. Es handelt sich hierbei um Maßnahmen zur dauerhaften Stärkung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Wir bieten: – eine vielfältige und verantwortungsvolle Tätigkeit im gesundheits- und versorgungsärztlichen Dienst des Landes, – Mitwirkung in den Zukunftsthemen im Öffentlichen Gesundheitswesen: Public Health und Sozialmedizin, – eine Einstellung auf der Grundlage des TV-L (Ärztinnen und Ärzte sind mindestens nach Entgeltgruppe 14 eingruppiert), – Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch individuelle Arbeitsmodelle, ggf. anteilig in Telearbeit, – aktive Unterstützung beim Ausbau Ihrer fachlichen und sozialen Kompetenzen sowie – vielfältige und umfangreiche Fort- und Weiterbildungsangebote ggf. bis zur Anerkennung als Fachärztin/Facharzt für Öffentliches Gesundheitswesen. – Ihre Mobilität unterstützen wir mit dem Job Ticket BW. Sie sind entscheidungsfreudige approbierte Ärztinnen und Ärzte mit möglichst 24-monatiger Tätigkeit in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung. Zudem besitzen Sie eine hohe analytische Kompetenz, arbeiten effizient, sind lösungsorientiert und kommunizieren souverän sowie wertschätzend. In den meisten Gesundheitsämtern wird die Teilnahme am infektiologischen Dienst erwartet. Der Tätigkeitsschwerpunkt in den Gesundheits- und Versorgungsämtern liegt im Gesundheitsschutz, im Infektionsschutz, in der Gesundheitsförderung und Prävention, im Kinder- und Jugendärztlichen Dienst sowie in der amtsärztlichen, sozialmedizinischen und versorgungsärztlichen Begutachtung. Erfahrungen in den Bereichen Infektiologie, Hygiene oder Kinder- und Jugendmedizin sind von Vorteil. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Leistungsfähige, technisch gut ausgestattete Allgemeinpraxis im Raum Baden-Baden sucht ärztliche Verstärkung! Gerne auch in Teilzeit, gerne auch fortgeschrittenen Weiterbildungsassistenten. Weiterbildungsermächtigung liegt vor. Praxisübernahme ggf. in 2024 denkbar.
Zuschriften erbeten unter ÄBW 0065 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart oder per E-Mail an chiffre@aebw.de.
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DARAUF KÖNNEN SIE SICH FREUEN • Mitarbeit in einem multiprofessionellen, kollegialen, flexiblen und leistungsorientierten Team • Möglichkeit zur psychosomatischen Weiterbildung mit tiefenpsychologischem oder verhaltenstherapeutischem Schwerpunkt • Betriebliche Gesundheitsförderung, sowie bestmögliche Unterstützung bei der Wohnungssuche • Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf (u.a. durch eigene Kindertagesstätte, regelhaft keine Dienste) Ansprechpartner: Chefärztin Frau Prof. Dr. med. Petra Beschoner. E-Mail: petra.beschoner@ christophsbad.de. Bewerbungen online über den QR-Code, per Mail an bewerbung@christophsbad.de oder schriftlich an Klinikum Christophsbad, Herr Graziosa, Faurndauer Str. 6-28, 73035 Göppingen. STREIT® GmbH Personalabteilung Siemensstraße 36
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Arbeitsmedizin
Wir weisen darauf hin, dass für Personen, die in Einrichtungen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes tätig werden sollen, in welchen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden, vor Einstellung eine Nachweispflicht hinsichtlich einer Immunisierung gegen Masern und COVID-19 besteht. Bei Nichtvorlage eines geeigneten Nachweises besteht ein berufliches Beschäftigungsverbot. Eine Einstellung im Öffentlichen Gesundheitsdienst ist dann aus rechtlichen Gründen ausgeschlossen. Weitere Informationen des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg finden Sie unter https://sozialministerium. baden-wuerttemberg.de/de/service/information-ifsg-oegd/ Wir haben Ihre Neugierde geweckt? Die detaillierte Stellenausschreibung mit einer Übersicht der verfügbaren Stellen finden Sie unter: www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/ stellenangebote.
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Tel.: 07150 / 3519–600 personal@streit-online.de www.streit-online.de
Wir suchen Sie!
Die STREIT GmbH ist einer der führenden sicherheitstechnischen und arbeitsmedizinischen Dienste in Deutschland. Als inhabergeführtes Familienunternehmen gründet unsere bundesweit erfolgreiche, branchenübergreifende Betreuung neben kundenspezifischen Konzepten und innovativen Lösungen auf Erfahrungen und Motivation unserer Mitarbeiter. Wir suchen freiberuflich oder in Festanstellung für die Region Heidelberg (weitere Regionen auf Anfrage) einen
Arbeits- bzw. Betriebsmediziner (m/w/d) bzw. Arzt (m/w/d) in Weiterbildung Arbeitsmedizin
(Wir sind für die Weiterbildung Arbeitsmedizin in Baden-Württemberg anerkannt.)
Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen (tabellarischer Lebenslauf, Kopien der Arbeitszeugnisse, Approbations-, ggf. Promotionsurkunde sowie Facharztanerkennungen) werden bis zum 6. Juli 2022 an folgende Adresse erbeten: Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration, Baden-Württemberg, Else-Josenhans-Straße 6, 70173 Stuttgart oder OeGDPersonal@sm.bwl.de. Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren erhalten Sie bei Frau Körner (Tel.: 0711 123-3578), Frau Kirkici Spinelli (Tel.: 0711 123-3588), Frau Hellweg (Tel.: 0711 123-3679 und Frau Bosse (Tel.: 0711 123 3598).
Mitarbeiter sind für uns die wertvollsten Ressourcen des Unternehmens. Deshalb bieten wir Ihnen ein abwechslungsreiches und herausforderndes Arbeitsumfeld mit einem hohen Maß an Eigenverantwortung und langfristiger Sicherheit. Nutzen Sie Ihre Chance und werden Sie ein Teil unseres Teams!
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Facharzt/-ärztin Radiologie (Voll- oder Teilzeit)
mit MRT-Befähigung zur Anstellung. Wir bieten selbständiges Arbeiten in familiärem Arbeitsumfeld mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten. Kontakt bitte per Email an wirbewegen@web.de seit 2006
Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration
ÄBW 06 | 2022
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STELLENANGEBOTE
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Facharzt für Neurologie (m/w/d) in Voll- und/oder Teilzeit.
Wir bieten Ihnen: – abwechslungsreiche Tätigkeit in Praxis, Klinik und Reha – keine Sonntags-/Nacht- oder Bereitschaftsdienste – gute kollegiale Zusammenarbeit im interdisziplinärem Team – moderne apparative Austattung (neurophysiologische Messplätze, EEG) – eine leistungsgerechte, übertarifliche Vergütung mit Umsatzbeteiligung – Kooperation mit ambulanter, neurologischer Reha Unsere Anforderung an Sie: – selbständiges, eigenverantwortliches Arbeiten im Team – Flexibilität und Einsatzbereitschaft – Kommunikations- und Teamfähigkeit – Freude am Fach und Umgang mit Patienten – Qualitäts- und wirtschaftlichkeitsorientiertes Denken und Handeln – Erfahrungen in der Behandlung von neurologischen Patienten – Kenntnisse in der apparativen Diagnostik Sie möchten in einem engagierten Team in dem ansprechenden Ambiente eines privatärztlichen Zentrums arbeiten? Bitte senden Sie Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen per e-mail an: kafritsas@privomed.de oder per Post an Privomed GmbH z. Hd. Herrn Konstantinos Kafritsas Olgastraße 50, D-70182 Stuttgart Gerne stehen wir Ihnen auch telefonisch unter der 0172/1937919 zur Verfügung.
lze /Vol Teil-
FÜR PSYCHOSOMATISCHE MEDIZIN UND PSYCHOTHERAPIE ODER PSYCHIATRIE UND PSYCHOTHERAPIE
DARAUF KÖNNEN SIE SICH FREUEN • Mitarbeit in einem multiprofessionellen, kollegialen, flexiblen und leistungsorientierten Team • Fort- und Weiterbildung mit tiefenpsychologischem oder verhaltenstherapeutischem Schwerpunkt • Unterstützung bei der Wohnungssuche, eigene Kindertagesstätte etc. Ansprechpartner: Frau Prof. Dr. med. Petra Beschoner und Frau M. Sc. Sarah Mirabile. E-Mail: petra.beschoner@christophsbad.de bzw. sarah. mirabile@christophsbad.de. Bewerbungen online über den QR-Code, per Mail an bewerbung@christophsbad.de oder schriftlich an Klinikum Christophsbad, Herr Graziosa, Faurndauer Str. 6-28, 73035 Göppingen.
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir
Fachärztin/Facharzt Augenheilkunde (konservativ und operativ) in Vollzeit
für operative Gemeinschaftspraxis mit OP-Zentrum (Katarakt, Femto-Lasik, IVOM, PPV) im Raum Karlsruhe. Bewerbung bitte an info@dr-kohm.de
ÄBW 06 | 2022
für die arbeitsmedizinische Betreuung von Klein- und mittelständischen Unternehmen im Rahmen der alternativen Betreuung (Unternehmermodell) in Baden-Württemberg bzw. Niedersachen. Die detaillierte Stellenausschreibung finden Sie unter dem Menüpunkt „Karriere“ auf unserer Homepage www.bgrci.de/karriere-portal/berufserfahrene Wenn Sie noch Fragen haben, sind wir gerne für Sie da. Ihr Ansprechpartner: Herr Dr. Jürgen Schollmeyer, komm. Leiter Referat Arbeitsmediziner, Telefon 0173-9607115. Die Bewerbungsfrist endet am 15.07.2022. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Internistische Hausarztpraxis in Stuttgart sucht FA Innere Medizin/Allgemeinmedizin(m/w/d) TZ/VZ Wir suchen einen engagierten FA für Innere Medizin/ Allgemeinmedizin (m/w/d). Flexible Arbeitszeiten, gute technische Ausstattung und zentrale Lage, gute Bezahlung mit Sonderzahlungen. Wir freuen uns auf Eure Bewerbung! s.schaetzle@praxis-vaihingen.de
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir ab sofort:
FÜR DIE PSYCHOSOMATISCHE KLINIK DES KLINIKUMS CHRISTOPHSBAD GÖPPINGEN UND DIE ZUGEHÖRIGE TAGESKLINIK IN GEISLINGEN SUCHEN WIR ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT EINE/N it
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zwei Fachärztinnen/Fachärzte für Arbeitsmedizin oder zwei Ärztinnen/Ärzte mit der Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin (m/w/d)
Gute Ausbildung gesucht? FÄ /FA Gyn. für SP Reproduktionsmedizin
»Meine Perspektive: Mit erfahrenen Ärzten zusammenarbeiten und Patienten unterstützen.«
FACH-/ASSISTENZARZT (M/W/D)
Die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) ist ein Teil der deutschen Sozialversicherung und sucht für die KMU Beratung, Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin des G eschäftsbereichs Prävention zum nächstmöglichen Zeitpunkt* bzw. zum 1. Dezember 2022
Ärztin /Arzt (m /w/d)
Vollzeit / Teilzeit oder für Urlaubs-/Krankheitsvertretung Weitere Informationen finden Sie unter www.mutter-kind-kur-klinik-hotzenplotz.de Ihre schriftlichen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte per Post oder E-Mail an: AKH Alpenblick Klinik Hotzenplotz GmbH & Co. KG Personalabteilung Frau Koch Hennematt 7b, 79736 Rickenbach, Tel. 07765-188 110 E-Mail: violetta.koch@hotzenplotz-klinik.de
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FA/FÄ Pädiatrie oder Weiterbildungsassistent (m/w/d) variable geregelte AZ: Teilzeit – Vollzeit, gute Bezahlung/keine Dienste, für große Praxis in Bruchsal/Nordbaden Infos: fam.zehe@t-online.de
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Internistisch-hausärztliche Praxis in Esslingen 2022 abzugeben; auch für 2 Kolleg*innen geeignet. E-Mail: lahiri.m@gmx.de Tel.: 0711-317004
Hausarztpraxis in Wiesloch Suche FÄ/FA für Allgemeinmedizin/IM in Teilzeit, flexible Gestaltung, spätere Praxisübernahme möglich.
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Sehr lukrative Internistische Praxis (Schwerpunkt Diabetologie) in Ärztehaus Mitte/Ende 2023 abzugeben. Bei Interesse bitte melden unter praxis-s@gmx.de oder unter Chiffre ÄBW 10925.
Wangen Etablierte umsatzstarke hausarzt internistische Praxis im bodensee nahen Allgäu abzugeben. Flexibler Einstieg, auch für zwei Kollegen geeignet. Tel. 07522-1092, Fax 07522-1095
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Orthopädie/Unfallchirurgie Anteil/Kassensitz einer Doppelpraxis, HD/MA/Rh.-N. im Rahmen einer priviligierten Übergabe abzugeben. Auch Übergang in MVZ denkbar. ortho-uc@gmx.net
Kinderarztpraxis in Stuttgart Nachfolger/in für einen Sitz in einer 2er Gemeinschaftspraxis für Kinderund Jugendmedizin in Stuttgart altersbedingt zum 01. 01. 2023 abzugeben. Die Bewerbungsfrist bei der KVBW endet am 30. 06. 2022. Zuschriften erbeten unter ÄBW 13996 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart oder per mail an chiffre@aebw.de
Schöne helle Einzelpraxis für Allgemeinmedizin in Stutensee für 10 Tsd. € ab 01.09.2022 oder früher abzugeben. Zuschriften erbeten unter ÄBW 14014 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart oder per mail an chiffre@aebw.de
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