Eine der besten und exklusivsten Immobilienadressen für Ihre neue Wohnadresse in Stuttgart
Stuttgart-West (Bestlage mit Aussicht im Villengebiet Hauptmannsreute)
Großzügige, repräsentative und vielseitige Stadtvilla mit großer Einliegerwohnung, beste, sonnige Villen- und Aussichtslage, Wohnfläche ca. 256 m², 8 Zimmer, Personenaufzug, herrliches, ebenes Grundstück ca. 666 m², gehobene Ausstattung, Energiebedarfsausweis, Endenergiebedarfswert 129.3 kWh/(m²a), Energieträger der Heizung: Erdgas, Energieeffizienzklasse D, Bj. 1983. Ein wunderschönes, perfektes Haus für eine Familie! Kaufpreis € 1.950.000.-
Gerlingen
(Bestlage im Villengebiet Waldsiedlung)
Außergewöhnliche Villa mit Park und Schwimmhalle, Aufzug, Doppelgarage, Wohnfläche ca. 407 m², ca. 1.047 m² großes, ebenes Traumgrundstück, Luxus-Ausstattung, Topzustand, kernsaniert, Energiebedarfsausweis, Endenergiebedarfswert 123.1 kWh/(m²a), Energieträger der Heizung: Heizöl, Energieeffizienzklasse D, Bj. 1963. Ein Traumhaus in Traumlage! Kaufpreis € 2.290.000.-
Stuttgart-Ost (Am Fuße des Rotenbergs) –Ein originales Meisterwerk!
Einzigartige Jugendstilvilla mit Einliegerwohnung/Praxis, exkl. Designerausstattung (Ein Traum in weiß), Kombination aus originaler, alter Jahrhundertbaukunst und moderner Raffinesse, Kernsanierung (2010) mit viel Liebe zum Detail, Bestzustand, Bestlage im Grünen und Traumblick auf Rotenberg. Wohnfläche ca. 295 m², 9 Zimmer, herrlicher Parkgarten ca. 876 m², Energieverbrauchsausweis, Endenergieverbrauchswert 28,92 kWh/(m²a), Energieträger der Heizung: Erdwärme, Energieeffizienzwert A+, Bj. 1905, 2 Garagen. Ein echtes Villenjuwel!
Kaufpreis € 2.650.000.-
Stuttgart-West (Bestlage mit Stadtblick) –Echter Wohnklassiker, Hauptmannsreute! Freistehende Villa mit sep. Einliegerwohnung, großzügige, helle Räume und vielseitige Nutzung, beste, sonnige Südlage im Grünen mit Stadtblick, tolle, originale Ausstattung (Modernisierung empfehlenswert!), guter Bauzustand, 7 Zimmer, Wohnfläche ca. 240 m² (erweiterungsfähig!), ca. 1.011 m² großes Traumgrundstück, 2 Garagen, Energiebedarfsausweis, Endenergiebedarfswert 375.00 kWh/(m²a), Energieträger der Heizung: Heizöl, Energieeffizienzwert H, Bj. 1955. Alternativ: Nach Abbruch der bestehenden Villa als exklusives, großzügiges Baugrundstück mit einer Nettowohnfläche von ca. 550 m² laut Machbarkeitsstudie denkbar. Echte Rarität!
Kaufpreis € 1.985.000.-
Stuttgart-Killesberg (Spitzenwohnlage, Nähe Am Bismarckturm)
Einzigartiges und repräsentatives Villenanwesen mit tollem Freischwimmbad und großer Tiefgarage für 8 Autos mit Autoaufzug, beste und sonnige Villen- und Aussichtslage, Wohnfläche ca. 685 m², 11 Zimmer, Personenaufzug, traumhafter, uneinsehbarer Parkgarten ca. 2.518 m², Bestzustand, stilvolle Luxusausstattung für höchste Ansprüche, Energieverbrauchsausweis, Endenergieverbrauchswert 49.3 kWh/(m²a), Energieträger der Heizung: Erdgas, Energieeffizienzklasse D, Bj. 2016. Ein echtes Wohnparadies in Traumlage! Kaufpreis auf Anfrage.
Stuttgart-Geroksruhe (Bestlage mit Weitblick, Nähe Merzschule)
Wunderschöne, familiengerechte EinfamilienVilla mit Einliegerwohnung, Freischwimmbad, ruhige und sonnige Südlage mit herrlichem Weitblick, Wohnfläche ca. 276 m², 11 Zimmer, ca. 1.180 m² großes Traumgrundstück, Garage, Energiebedarfsausweis, Endenergiebedarfswert 343.27 kWh/(m²a), Energieträger der Heizung: Erdgas, Energieeffizienzklasse H, Bj. 1951. Kaufpreis € 1.861.000.Weitere zusätzliche Kaufoption für dieses Objekt: Angrenzender Top-Bauplatz, mit Weitblick, ca. Kaufpreis € 1.339.000.-
Stuttgart-Süd, Nähe Karlshöhe (Eine der schönsten Villen in Bestlage von Stuttgart) Einzigartige, prachtvolle und herrschaftliche Jugendstil-Villa mit 3 großzügigen Hauptetagen, vielseitig nutzbar (denkbar Wohnen/Arbeiten!), ruhige, sonnige Villenlage mit Traumblick über Stuttgart, Bj. 1899, Wohnfläche ca. 690 m², 20 Zimmer, ca. 2.614 m² großer, ebener Park, 3 Garagen und 7 KfzAußenstellplätze, sehr gepflegter Zustand, originale Ausstattung mit viel Charme, stilvolle Raumhöhe ca. 3.6 m, Energieausweis liegt nicht vor, da Denkmalobjekt. Ein absolute Rarität und wunderschöner Villenklassiker!
Kaufpreis auf Anfrage.
Stuttgart-Sillenbuch (Topwohnlage mit bester Infrastruktur)
Traumhaftes, exklusives Einfamilienhaus mit viel Charme, Topwohnlage mit bester, fußläufiger Infrastruktur, moderne, stilvolle Ausstattung für höchste Ansprüche, Topzustand, Wohnfläche ca. 227 m², 8 Zimmer, ca. 426 m² schönes, sonniges Eckgrundstück, große Garage, topsaniert, Bestzustand, Energiebedarfsausweis, Endenergiebedarfswert: 79.9 kWh/(m²a), Energieeffizienzklasse C, Energieträger der Heizung: Erdgas, Bj. 1936. Perfektes Wohlfühlhaus für eine Familie!
Kaufpreis € 2.380.000.-
Ärztekammer-Wahl im November
Im November 2026 sind alle über 78.000 Ärztinnen und Ärzte in Baden-Württemberg aufgerufen, ihre Vertreterinnen und Vertreter in den Gremien der Ärztekammer zu wählen. In einer Fortsetzungsserie verdeutlicht das Ärzteblatt das vielfältige Aufgabenspektrum und die Leistungen der Standesvertretung.
Die steigenden Herausforderungen im Arztberuf, die gesellschaftlichen Veränderungen und die gute Versorgung von Patientinnen und Patienten können nur mit einer starken und schlagkräftigen Kammer geleistet und bewältigt werden, die sich landesweit für die berufs- und gesundheitspolitischen Belange der Ärztinnen und Ärzte in Baden-Württemberg einsetzt. Daher sind alle Ärztinnen und Ärzte in Baden-Württemberg schon heute aufgerufen, die Wahl zu unterstützen und eine eigene Kandidatur für die Gremien der Ärztekammer zu erwägen, damit die Ärztekammer ihre vielfältigen Aufgaben auch in Zukunft – mit entsprechend guter demokratischer Legitimierung – wahrnehmen kann. Weitere Informationen zur Kammerwahl: www.aerztekammer-bw.de/wahl
Ermöglicht wird die Titelblatt-Serie durch die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank). Die Bank verdeutlicht damit ihre enge Beziehung zur Medizin und zur Ärzteschaft im Südwesten. So bieten die Beratungsspezialisten der BW-Bank seit über einem Vierteljahrhundert in ihren Finanz-Zentren Medizin kompetente Unterstützung und Beratung in allen wirtschaftlichen Fragen von Heilberuflern.
Inhalt
Editorial
Zukunft der Prävention: intelligente Arbeitsteilung 452
Kammern und KV
MFA-Engagement: den Gesundheitssektor stabil halten 453 Forschung und Facharztweiterbildung besser verbinden 454
Online mehr Sicherheit 454
Gewalt gegen medizinisches Personal: Ein ernsthaftes Problem 455 Ärzteschaft kritisiert GKV-Sparpaket 456 Ärztekammer warnt eindringlich vor GKV-Sparpaket 456
Vertreterversammlung der Landesärztekammer 458
Absurde Züge des Gesundheitswesens 461 Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin im Rems-Murr-Kreis 461
Vermischtes
Namen und Nachrichten 462
Interview: „Keine Lust auf Gratisarbeit“ 464
Warnung vor einseitigen Belastungen 465
HzV-Studie nur die halbe Wahrheit 465 Datensilos überwinden und Versorgung verbessern 466
Impuls für Reform der Primärversorgung 466
Null Toleranz für Machtmissbrauch und Grenzverletzungen 467
Neue Bücher 468
Veranstaltungsübersicht 469
Zum Gedenken 473
Bekanntmachungen 473
ÄrztekammerFortbildungsveranstaltungen 474
KVBWFortbildungsveranstaltungen 492 Impressum 509
Forschung und Facharztweiterbildung besser verbinden
454
Vertreter versammlung der Landesärztekammer
458
Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin im Rems-Murr-Kreis
461
Mehr Informationen zum umfangreichen Leistungsangebot für Heilberufler sowie zu den Kontaktdaten der Finanz-Zentren Medizin in Ihrer Nähe erhalten Sie unter: www.bw-bank.de/heilberufe
Dieser Ausgabe liegen Prospekte der Baden-Württembergische Bank, Stuttgart, bei. Des Weiteren liegen dieser Ausgabe Prospekte der RSD Reise Service Deutschland GmbH, Kirchheim, bei. Hierbei handelt es sich um eine Werbebeilage eines Reiseveranstalters; das Angebot steht nicht in redaktioneller oder wirtschaftlicher Verantwortung des Ärzteblatts Baden-Württemberg.
Interview: „Keine Lust auf Gratisarbeit“
464
Prävention ist zu wichtig, um sie ausschließlich der Medizin zu überlassen
Zukunft der Prävention: intelligente Arbeitsteilung
Es gibt in der Gesundheitspolitik nur wenige Themen, auf die sich nahezu alle einigen können. Prävention gehört dazu. Die Allianz ihrer Befürworter reicht von Public-HealthForschenden über Krankenkassen und Ärzteschaft bis hin zu Arbeitgeberverbänden und Patientenvertretungen. Doch je größer die Zustimmung, desto unschärfer wird oft die Debatte.
Über das Ziel herrscht weitgehend Einigkeit. Die entscheidenden Fragen bleiben jedoch häufig unbeantwortet: Welche Prävention wirkt? Wer soll sie leisten? Und wie organisieren wir sie, ohne die Versorgung weiter zu schwächen?
Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels in Gesundheits- und Pflegeberufen, des demografischen Wandels und steigender Morbidität erscheint es verlockend, immer neue Präventionsaufgaben in die medizinische Versorgung zu verlagern. Noch größer als die finanziellen Engpässe sind die personellen. Finanzielle Mittel können verhandelt, umgeschichtet oder zusätzlich bereitgestellt werden. Ärztliche, pflegerische und therapeutische Expertise dagegen entsteht nicht über Nacht. Jede zusätzliche Aufgabe beansprucht Zeit, die nicht mehr für Diagnostik, Therapie oder andere präventive Tätigkeiten zur Verfügung steht. Umso wichtiger ist es, diese knappe Ressource dort einzusetzen, wo sie den größten gesundheitlichen Nutzen erzielt. Gerade weil gute Prävention künftig zu den wichtigsten Antworten auf den demografischen Wandel gehören dürfte, können wir es uns nicht leisten, knappe professionelle Ressourcen in Maßnahmen mit unklarem oder geringem Nutzen zu binden.
Diese Debatte wird international zunehmend geführt. Minna Johansson und Kollegen argumentierten kürzlich im BMJ, dass die kontinuierliche Ausweitung präventiver Aufgaben zu einer Überforderung der ärztlichen Primärversorgung beitrage. Ihr Kernargument verdient auch in Deutschland Aufmerksamkeit: Wenn die Zeit von Ärztinnen und Ärzten begrenzt ist, sollten Präventionsleistungen mit geringem Nutzen nicht selbstverständlich Teil der hausärztlichen Versorgung sein.
Dabei geht es nicht um eine Absage an Prävention. Im Gegenteil. Viele der größten Gesundheitsgewinne wurden durch medizinische Prävention erzielt – Impfungen sind dafür ein herausragendes Beispiel. Andere entstanden durch gesellschaftliche Veränderungen wie Arbeitsschutz, Tabakkontrolle oder bessere Wohnverhältnisse. Die Lehre daraus ist nicht, dass Medizin für Prävention weniger wichtig wäre. Die Lehre ist, dass erfolgreiche Prävention selten allein durch die Medizin entsteht. Gesundheit wird im Gesundheitswesen geschützt und wiederhergestellt. Sie entsteht aber ebenso dort, wo Menschen leben, lernen, arbeiten und ihre Freizeit verbringen. Prävention ist deshalb eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Ihr Erfolg hängt davon ab, dass jede Institution jene präventiven Aufgaben übernimmt, für die sie den größten Beitrag leisten kann.
Dieses Verständnis von Prävention ergibt sich nicht nur daraus, dass Gesundheit von vielen gesellschaftlichen Faktoren beeinflusst wird. Die Verhaltenswissenschaft relativiert zudem manche verbreitete Annahme über Prävention. Wissen, Motivation und selbst die Wahrnehmung gesundheitlicher Risiken sagen individuelles Verhalten oft schlechter voraus, als viele vermuten.
Die meisten Menschen kennen die gesundheitlichen Risiken von Rauchen, Bewegungsmangel oder Übergewicht. Erfolgreiche Verhaltensänderung entsteht deshalb selten durch Information allein. Sie erfordert oft wiederholte Unterstützung, Verhaltenskompetenz, soziale Ressourcen und geeignete Rahmenbedingungen. Genau deshalb ist Prävention nicht nur eine medizinische Aufgabe. Die Arztpraxis ist ein wichtiger Ausgangspunkt für Prävention, aber selten ihr alleiniger Wirkort. Erfolgreiche Verhaltensänderungen benötigen häufig andere Qualifikationen, kontinuierliche Unterstützung und mehr Zeit, als im Rahmen einzelner Arztkontakte verfügbar ist.
Gerade deshalb braucht erfolgreiche Prävention eine starke Medizin – aber nicht nur Medizin. In einer alternden Gesellschaft wird die ärztliche
Expertise für Prävention eher wichtiger als weniger wichtig werden. Ihr besonderer Beitrag liegt dort, wo medizinisches Wissen, diagnostische Kompetenz und das Vertrauen der Patientinnen und Patienten zusammenkommen: bei der Erkennung von Risiken, der Früherkennung von Erkrankungen, der Betreuung von Hochrisikogruppen und der Vermittlung in wirksame Präventionsangebote. Nicht jede wirksame Präventionsmaßnahme muss ärztlich erbracht werden. Aber viele erfolgreiche Präventionsstrategien beginnen mit der frühzeitigen Erkennung von Risiken und der Vermittlung in wirksame Unterstützungsangebote.
Wenn wir Prävention stärken wollen, müssen wir daher nicht nur mehr investieren, sondern sie auch klüger organisieren. Wir brauchen eine konsequente Priorisierung nach Evidenz, leistungsfähige nichtärztliche Präventionsstrukturen und eine engere Zusammenarbeit zwischen Ärztinnen und Ärzten, Pflege, anderen Gesundheitsberufen, Öffentlichem Gesundheitsdienst, Kommunen, Krankenkassen und Wissenschaft. Prävention wird dann erfolgreich sein, wenn jede Institution jene Aufgaben übernimmt, für die sie den größten Beitrag zur Gesundheit der Bevölkerung leisten kann.
Baden-Württemberg verfügt mit seiner Ärzteschaft, seinen Universitäten, dem Öffentlichen Gesundheitsdienst, dem Forum Gesundheitsstandort und dem Kompetenznetzwerk Präventivmedizin über hervorragende Voraussetzungen, diesen Weg zu gehen. Die Zukunft der Prävention liegt in einer intelligenten Arbeitsteilung: darin, die Medizin dort zu stärken, wo ihre Expertise unverzichtbar ist, und gleichzeitig jene gesellschaftlichen Strukturen auszubauen, die Gesundheit im Alltag ermöglichen. Prävention ist zu wichtig, um sie ausschließlich der Medizin zu überlassen.
Prof. Dr. Falko Sniehotta
Leiter der Abteilung für Public Health, Sozial- und Präventivmedizin am Zentrum für Präventivmedizin und Digitale Gesundheit der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg
Aufsatz von M. Johansson et al. im BMJ
Prof. Dr. F. Sniehotta
Gesundheitssektor stabil halten
Medizinische Fachangestellte (MFA) sind als Dreh- und Angelpunkt bei der Patientenversorgung, insbesondere im niedergelassenen Bereich, unverzichtbar. Ob am Empfang, als Assistenz bei der Behandlung oder bei der Verwaltung: Ohne MFA ist der Praxisbetrieb undenkbar. Umso schwieriger ist es in Zeiten des Fachkräftemangels, offene Stellen zu besetzen und reibungslose Abläufe zu garantieren. Die Ärztekammer ist an zentraler Stelle beteiligt, die MFA in die Versorgung zu bringen.
Die Kammer ist nach dem Berufsbildungsgesetz die zuständige Stelle für die Ausbildung der Medizinischen Fachangestellten. Konkret sind die vier Bezirksärztekammern verantwortlich für die Organisation, Überwachung und Qualität der MFA-Ausbildung. Berufsausbildungsverträge prüfen und registrieren, Prüfungen planen und durchführen, die Einhaltung der für die Ausbildung maßgeblichen Rechtsvorschriften überwachen (Ausbildungsverordnung, Prüfungsordnung etc.) – dies alles und mehr gehört dazu. Festzuhal ten ist außerdem, dass die Bezirksärztekammern ein breit gefächertes Fort bildungsangebot für Medizinische Fachangestellte bereithalten.
Das Engagement der Standes vertretung endet aber nicht bei der Aus- und Fortbildung. Der Kammer liegt viel daran, junge Menschen überhaupt erst einmal für den vielseitigen MFA-Beruf zu begeistern. So ist die Präsenz auf Ausbildungsmessen ein Schritt, um die Zielgruppe „vor Ort im direkten Gespräch“ zu überzeugen. Zudem werden landesweit Auszubildende, die sich in einem ähnlichen Alter wie Schülerinnen und Schüler befinden, zu „Ausbildungsbotschaftern“ geschult und in allgemeinbildende Schulen vermittelt. Die Initiative wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert.
Die Landesärztekammer hat außerdem Videos von TikTok-Influencern auf ihrer Website platziert; sie sind selbst MFA oder Auszubildende und räumen mit dem Klischee auf, dass MFA ihre Zeit lediglich damit verbringen, nur Termine zu verwalten. Flankierend informiert die MFA-Ausbildungskampagne „Von Beruf wichtig“, eine gemeinsame Initiative von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung. Die Kampagne gibt Bewerbungstipps und liefert Informationen darüber, was in der MFAAusbildung auf einen zukommt. Zudem wird der MFA-Beruf in Ausbildungsvideos vorgestellt, die auf der Website der Landesärztekammer und auf der Kampagnen-Homepage des Wirtschaftsministeriums „gut-ausgebildet“ sowie auf Videoportalen einen Einblick in die MFA-Ausbildung bieten.
Eine „Scharnierfunktion“ nimmt die Ärztekammer auch beim Weiterverbreiten von Informationen ein: Aktionstage wie die „Praktikumswochen BW“ oder der „Girls’ Day / Boys’ Day“. Es sind Initiativen, in deren Rahmen Schüler „Schnupperpraktika“ beispielsweise in Arztpraxen absolvieren und den MFA-Beruf kennenlernen können. Die Kammer sorgt dafür, dass diese Informationen bei Mitgliedern ankommen.
Beim Fördern vom Zustandekommen von Arbeitsverhältnissen spielt die Kammer ebenfalls eine Rolle: Im Jahr 2024 brachte sie eine Online-Stellenbörse (eingebettet in die Kammerwebsite) an den Start. Seitdem können ausgebildete Fachkräfte und am Beruf Interessierte Jobs beziehungsweise Ausbildungsplätze in ihrer gewünschten Region finden. Schülerinnen und Schüler können nach Praktikumsangeboten Ausschau halten, um in den MFA-Beruf „reinzuschnuppern“. Ärztinnen und Ärzte wiederum können über die Börse konkrete Stellenangebote auf den Weg bringen. Im selben Jahr stellte die Kammer auch in Ko-
Ärzteblatt
Baden-Württemberg
operation mit der Bundesagentur für Arbeit eine Veranstaltung auf die Beine, die den Fokus darauf legt, wie Fachkräfte aus dem Ausland die Situation verbessern können und wie sich Arbeitsverhältnisse fördern lassen.
In Zeiten des Fachkräftemangels beteiligt sich die Standesvertretung mit ihrem MFA-Engagement also daran, die Personalsituation im Gesundheitssektor stabil zu halten. Damit dies in gewohnter Schlagkraft weitergehen kann, sind Ärztinnen und Ärzte aufgerufen, sich an der Kammerwahl im November 2026 zu beteiligen und ihre Stimme abzugeben. Denn die ärztliche Standesvertretung braucht angemessene demokratische Legitimation! – Darüber hinaus sind alle Ärztinnen und Ärzte in Baden-Württemberg aufgerufen, eine eigene Kandidatur für die Gremien zu erwägen.
ÄrztekammerFortbildung für Medizinische Fachangestellte: Seite 491
Serie zur Ärztekammerwahl 2026
Im November 2026 sind alle über 78.000 Ärztinnen und Ärzte in Baden-Württemberg aufgerufen, ihre Vertreterinnen und Vertreter in den Gremien der Ärztekammer zu wählen. Damit die Mitglieder wissen, worüber sie abstimmen, verdeutlicht das Ärzteblatt in einer Fortsetzungsserie das vielfältige Aufgabenspektrum und die Leistungen der Standesvertretung.
Oktober: Wahlunterlangen treffen bald bei Ihnen ein!
November: Jede Stimme zählt – jetzt wählen!
Dezember: Wahlergebnisse
Vereinbarung zur Anerkennung patientennaher Forschung in Tübingen
Forschung und Facharztweiterbildung besser verbinden
Beteiligte an der Vereinbarung für Clinician Scientists
Die Bezirksärztekammer Südwürttemberg und die Medizinische Fakultät der Universität Tübingen haben eine Vereinbarung zur Anerkennung patientennaher Forschung auf die fachärztliche Weiter-
Die Landesärztekammer Baden-Württemberg bietet den Mitgliedern und anderen Nutzenden ihrer Website das „persönliche Dashboard“ als zentralen Ort, an dem zahlreiche wichtige Funktionen versammelt sind: die Anmeldung zu Fortbildungsveranstaltungen, das Weiterbildungslogbuch, die Stammdatenverwaltung, das Fortbildungskonto, die OnlineBeitragserfassung und vieles mehr. Die Sicherheit all dieser persönlichen Daten ist essenziell.
Bisher erfolgte der Zugang zum Dashboard mittels Benutzername und Passwort. Um die Sicherheit weiter zu erhöhen, wurde für die Nutzung des Dashboards die Zwei-FaktorAuthentifizierung eingeführt, wie man sie beispielsweise aus dem Online-Banking kennt. Damit wird der Schutz vor unbefugtem Zugriff deutlich verbessert. Wer sein Nutzerkonto noch nicht umgestellt hat, sollte das nun nachholen. Dazu bietet die Landesärztekammer auf ihrer Website ausführliche Informationen und Anleitungen.
Weitere Informationen: www.laek-bw.de/Zwei-Faktor-Authentifizierung
bildungszeit getroffen. Demnach können Ärztinnen und Ärzte in strukturierten Clinician Scientist Programmen der Medizinischen Fakultät Tübingen künftig bis zu zwölf Monate patientennahe Forschung auf ihre fachärztliche Weiterbildungszeit anrechnen lassen. Clinician Scientists sind Ärztinnen und Ärzte, die mit einem Bein in der Klinik und mit dem anderen im Labor stehen und somit Patientenversorgung mit Forschung verknüpfen.
Die Vereinbarung stärkt die Verbindung von Forschung und klinischer Weiterbildung und schafft neue Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Grundlage ist die Teilnahme an einem strukturierten Clinician Scientist Programm der Medizinischen Fakultät mit Fokus auf patientennaher Forschung mit einer Laufzeit von 36 Monaten und einer 50-prozentigen Freistellung für Forschung. Ziel ist es, wissenschaftliche Tätigkeit und klinische Weiterbildung besser miteinander zu verzahnen –ohne fachlichen Kompetenzverlust.
Bereits bei der Bewerbung wird geprüft, ob die Voraussetzungen der Vereinbarung erfüllt sind. Im weiteren Verfahren bewerten der Weiterbildungsausschuss der Bezirksärztekammer und Gutachtende der Fakultät gemeinsam, ob das Forschungsvorhaben mit den Anforderungen der
fachärztlichen Weiterbildung vereinbar ist. Für Ärztinnen und Ärzte bedeutet die Vereinbarung vor allem mehr Planungssicherheit und bessere Karriereperspektiven in Klinik und Forschung. Gleichzeitig stärkt sie die Attraktivität des Standorts Tübingen für wissenschaftlich interessierte Nachwuchsmedizinerinnen und -mediziner.
Die Vereinbarung unterstreicht zugleich die Offenheit der Bezirksärztekammer Südwürttemberg gegenüber modernen, wissenschaftsnahen Weiterbildungsmodellen. Sie schafft zusätzliche Anreize, ärztlichen Nachwuchs in der Region zu gewinnen und langfristig zu halten.
„Die Forschung, insbesondere die patientennahe Forschung, ist eine der Grundlagen des Informationsgewinns und damit unserer evidenzbasierten Medizin sowie unserer Weiterbildung“, betont Benjamin Breckwoldt, Vizepräsident der Bezirksärztekammer Südwürttemberg.
Auch Kammerpräsidentin Dr. Sophia Blankenhorn sieht darin ein wichtiges Signal: „Wir freuen uns, beginnend mit Tübingen, den medizinischen Fakultäten unseres Kammerbezirks und damit dem akademischen Nachwuchs die Möglichkeit zu eröffnen, alternative Modelle der anrechenbaren Kompetenzvermittlung in der Weiterbildung zu etablieren.“
Gewalt gegen medizinisches Personal : Ein ernsthaftes Problem
Beschimpfungen, Drohungen, Schläge: Wenn Patienten oder Begleitpersonen die Nerven verlieren, sind Ärztinnen und Ärzte und ihre Teams plötzlich mit verbaler oder sogar körperlicher Gewalt konfrontiert. Diejenigen, die Leid lindern sollen, geraten selbst in Not; ein unhaltbarer Zustand. Die im Raume stehende Frage hat Sprengkraft: Ist Gewalt gegen medizinisches Personal ein ernsthaftes Problem oder eher eine „unschöne“ Randerscheinung, die – so schlimm sie auch ist – vernachlässigt werden kann?
Inzwischen verfügbare Studien und Befragungen lassen – leider – wenig Zweifel daran, dass Gewalterfahrungen inzwischen fest zum Berufsalltag vieler Ärztinnen und Ärzte und ihrer Teams gehören. Der Marburger Bund fand im Rahmen einer bundesweiten Befragung (im Jahr 2024) beispielsweise heraus, dass unter rund 10.000 Mitgliedern zwölf Prozent der Ärztinnen und Ärzte in Kliniken häufig mit Beschimpfungen, Beleidigungen oder anderen Formen verbaler Gewalt konfrontiert waren und dass zehn Prozent der befragten angestellten Ärztinnen und Ärzte sogar körperliche Gewalterfahrungen machen mussten (zwei Prozent machten diese Erfahrung sogar häufig).
Für den ambulanten Sektor lieferte unter anderem eine Online-Umfrage der Kassenärztlichen Bundesvereinigung im Jahr 2024 Daten. Demzufolge klagten knapp 80 Prozent der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeuten und Praxisteams über verbale Gewalterfahrungen (bei fast 7.600 Rückmeldungen). Viele Befragte gaben auch an, selbst Opfer von körperlicher Gewalt geworden zu sein (Tritte, Schubsen, Spucken, Schlagen etc.).
Eine Befragung der Leserschaft des Deutschen Ärzteblattes ergab, dass zwei Drittel der über 1.600 Befragten Gewalt im beruflichen Kontext erfahren hatten; 56 Pro -
zent berichteten, dass Gewalt im Berufsalltag zugenommen hat.
Das Problem ist also da – aber wie „weit weg“ ist es? Die schiere Existenz der Online-Meldestelle der Landesärztekammer Baden-Württemberg belegt: Auch im Südwesten sind Gewalterfahrungen in Arztpraxen und Kliniken ein Thema. Bei der Meldestelle können Ärztinnen und Ärzte seit dem Jahr 2025 Gewalt gegen sie selbst und ihre Teams anonym zur Kenntnis bringen. Eine erste Auswertung machte verbale und körperliche Attacken durch Patienten sowie Sachbeschädigungen in Praxen und Kliniken vor Ort sichtbar. Die Dunkelziffer dürfte dabei höher sein als die Zahl der gemeldeten Fälle. Das Thema ist mit einem Tabu belegt und längst nicht jeder möchte zugegeben, Opfer geworden zu sein. Was könnten die Gründe für diese Entwicklung sein? Mancher sieht gestiegenes Anspruchsdenken als entscheidenden Faktor. Wenn das Wunschrezept verwehrt wird, der bevorzugte Termin nicht verfügbar ist oder das Wartezimmer überquillt, können oder wollen Patienten das vermehrt wohl nicht (mehr) hinnehmen. Das Verständnis dafür, dass auch andere Menschen versorgt werden müssen, schwindet. Der Ton ist auch in den Behandlungsräumen „rauer geworden“; das bereitet Sorgen. Die Landesärztekammer und die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg nehmen dieses Problem ernst und gehen es auf mehreren Ebenen an.
So haben beide ärztlichen Körperschaften mit Nachdruck – zusammen mit den Körperschaften auf der Bundesebene – die Politik aufgefordert, diejenigen, die die Gesundheitsversorgung aufrechterhalten, besser zu schützen. Mit Erfolg: Das Bundesministerium der Justiz hat im Dezember 2025 einen Gesetzentwurf vorgelegt: Ärztinnen und Ärzte sowie Angehörige anderer Heilberufe und ihre Mitarbeitenden sollen künftig ausdrücklich in die besonderen Strafvorschriften zum Schutz von Einsatz- und Rettungskräften einbezogen werden.
Ebenso wichtig ist es, Mitgliedern praktische Unterstützung anzubieten, wenn es im Berufsalltag zu kritischen Situationen kommt. Die Körperschaften organisieren Deeskalationstrainings; Teams werden gezielt für Notfallsituationen geschult, damit es im besten Fall gar nicht zu Attacken kommt oder alle wissen, wie sie sich in bedrohlichen Situationen gegenseitig warnen und gegebenenfalls aktiv verteidigen. Zusätzlich finden sich auf der Website der Landesärztekammer Anleitungen für richtiges Verhalten vor, in und nach einer Krisensituation. Ärztekammer und Kassenärztliche Vereinigung raten Ärztinnen und Ärzten zudem, Gewaltvorfälle konsequent bei der Polizei zur Anzeige zu bringen.
Man kann sich manche Szenen kaum vorstellen, die sich in der Notaufnahme, in der Arztpraxis oder am Telefon abspielen, wenn Patienten die Nerven verlieren. Wenn wir als Ärzte kammer Selbstverteidigungskurse unterstützen und Deeskalations trainings für Praxis- und Ambu lanzpersonal anbieten müssen, ist das eigentlich eine Bankrott erklärung der Gesellschaft.
Dr. W. Miller Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg
Gewalt-Themenseite der Landesärztekammer
Medizinisches Personal rettet Leben und dient dem Gemeinwohl. Dass es dabei selbst um die körperliche Unversehrtheit fürchten muss und seelische Schäden davonträgt, ist vollkommen inakzeptabel. Wir unterstützen daher uneingeschränkt den gesetzlichen Vorstoß, das medizinische Personal umfassender vor Gewalt
Die Social-MediaKanäle der Landesärztekammer:
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@AerztekammerBW @bawü.social
Landesärztekammer
Die Landesärztekammer BadenWürttemberg und ihre vier Bezirksärztekammern haben
Anfang Juni das vom Bundesgesundheitsministerium vorgelegte Sparpaket für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) kritisiert: „Die Finanzen des GKV-Systems müssen fair und nachhaltig saniert werden, daran besteht kein Zweifel. Das vorgelegte Sparpaket wird dieser Aufgabe jedoch nicht gerecht und nimmt die Leistungsträger einseitig in die Verantwortung. Dass die Ärztinnen und Ärzte in den Praxen und Krankenhäusern dagegen nun protestieren, ist allzu verständlich. Denn das Gesetz wird die gesundheitliche Versorgung destabilisieren“, befürchtete Kammerpräsident Dr. Wolfgang Miller. Er kritisierte insbesondere die anhaltende Weigerung des Bundes, die Krankenversicherungsbeiträge von Bürgergeldbeziehenden vollständig zu übernehmen. Erst diese ordnungspolitische Geisterfahrt mache ein GKV-Sparpaket in dieser Größenordnung überhaupt nötig. „Die jährliche Finanzierungslücke von schätzungsweise zehn bis zwölf Milliarden Euro ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, für die der Bund aus Steuermitteln aufzukommen hat. Sie darf nicht einseitig auf die Solidargemeinschaft in der GKV abgewälzt werden oder,
Offener Brief an Ministerin Warken
n einem offenen Brief hat die Landesärztekammer BadenWürttemberg mit ihren vier Bezirksärztekammern Ende Juni an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken appelliert, das GKV-Stabilisierungsgesetz in seiner aktuellen Ausgestaltung nicht umzusetzen. Die Südwest-Ärzteschaft warnte eindringlich vor den Folgen, die rein finanzielle Einschnitte ohne strukturelle Änderungen auf die Gesundheitsversorgung haben. Und sie stellte fest: Für den ohnehin angeschlagenen Gesundheitssektor überschreiten die Sparvorgaben vielerorts „die Grenzen des Machbaren“.
Offener Brief der Landesärztekammer
wie mit dem vorgelegten Sparpaket vorgesehen, in der Versorgung gespart werden“, führte Dr. Miller aus. Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sieht zwar eine sukzessive Erhöhung der Pauschalen für Bürgergeldbezieher auf niedrigem Niveau vor. Gleichzeitig wird jedoch der Bundeszuschuss zur GKV um jährlich zwei Milliarden gekürzt, womit der Bund in Summe seine Zuschüsse an das GKVSystem sogar zurückfährt.
Um die Beitragssätze in der GKV stabil zu halten, sieht das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz unter anderem umfangreiche Kürzungen in Arztpraxen und Krankenhäusern vor. Knapp sieben Milliarden Euro der prognostizierten Deckungslücke in Höhe von knapp 15 Milliarden Euro will das Bundesgesundheitsministerium hier einsparen.
Konkret sieht der Entwurf für die Krankenhäuser eine Abschaffung der Finanzierung der Kostensteigerungen aus Tarifverträgen vor, die Pflegebudgets sollen gekürzt und die Prüfungen des Medizinischen Dienstes massiv ausgeweitet werden. „Insgesamt droht die Versorgung künftig allein von den verfügbaren Finanzmitteln bestimmt zu werden. Gerade in einer Phase, in der die Krankenhausreform in den Ländern umgesetzt wird und andere Strukturreformen in Planung sind, ist das ein völlig falscher Ansatz“, bilanzierte Prof. Dr. Dr. Christof Hofele, Präsident der Bezirksärztekammer Nordbaden (Karlsruhe) und Krankenhausarzt.
Die in der Summe massiven Sparpläne bei den Krankenhäusern konterkarieren auch die gegenwärtigen Bemühungen zur Steigerung der Krisenresilienz. „Epidemien und Pandemien, kriegerische Auseinandersetzungen oder auch Natur- und Umweltkatastrophen – die zusätzlichen Aufgaben, die von den Krankenhäusern zur Steigerung ihrer Krisenresilienz richtigerweise erwartet werden, müssen von der Politik mit den entsprechenden zusätzlichen finanziellen Mitteln unterlegt werden. Wenn stattdessen nun aber die stationären Strukturen noch weiter finanziell ausgepresst werden, gerät die Handlungsfähigkeit des gesamten Systems im Ernstfall in Ge -
fahr“, warnte Dr. Sophia Blankenhorn, Präsidentin der Bezirksärztekammer Südwürttemberg (Reutlingen) und Hausärztin.
Auch im ambulanten Bereich wird das Sparpaket spürbare Auswirkungen haben. „Die extrabudgetären Zusatzvergütungen für Leistungen, die in offenen Sprechstunden und Vermittlungsfällen erbracht werden, sollen gestrichen werden, ebenso die Befüllung und Aktualisierung der elektronischen Patientenakte (ePA). Ganz zu schweigen von der Wiedereinführung von Budgetregelungen, die wir gerade erst erfolgreich hinter uns gelassen haben“, kritisierte Dr. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärztekammer Südbaden (Freiburg) und niedergelassene Ärztin.
„Der Gesetzentwurf sollte eigentlich diejenigen fördern, die seit Jahren in der hausarztzentrierten Versorgung (HZV) durch gezielte Steuerung und zielgerichtete Medikation ihren Sparbeitrag erbracht haben. In Baden-Württemberg – dem Stammland der Versorgungsmodelle im haus- und fachärztlichen Bereich –jetzt bremsen zu wollen, erscheint mir völlig widersinnig. Wir leisten den Sparbeitrag doch schon lange“, bemängelte Dr. Jürgen de Laporte, Präsident der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg (Stuttgart) und Hausarzt.
„Die gesetzlich Krankenversicherten werden die Auswirkungen des Spargesetzes unmittelbar in ihrem Portemonnaie spüren, beispielsweise durch die Einführung umfangreicher Zuzahlungen, die Erhöhung von Beitragsbemessungsgrenze und Versicherungspflichtgrenze, durch Einschränkungen der Familienversicherung etc.”, fasste Dr. Miller finanzielle Folgen zusammen, falls das Gesetz in der jetzigen Form verabschiedet wird. „Darüber hinaus sind alle Verantwortlichen in der Landesärztekammer in großer Sorge um die Aufrechterhaltung der bisher qualitativ hochwertigen Patientenversorgung. Denn als mittelbare Folge des Gesetzes sind in allen Bereichen Leistungseinschränkungen zu befürchten“, so der Kammerpräsident.
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Das Jahr 2026 ist ein besonderes Jahr für die Ärzteschaft in Baden-Württemberg. Alle Ärztinnen und Ärzte werden aufgefordert sein, ihre Stimme abzugeben und per Briefwahl über die künftige Zusammensetzung der Vertreterversammlungen auf Bezirks- und Landesebene zu entscheiden.
Das Ärzteblatt Baden-Württemberg wird kontinuierlich Informationen zur Ärztekammer- Wahl liefern, die einzelnen Prozesse erklären und Hintergründe aufzeigen, um Zusammenhänge besser verstehen und einordnen zu können. Schritt für Schritt wird den Leserinnen und Lesern eingängig vor Augen geführt, was mit der abgegebenen Stimme geschieht und welch großes Gewicht sie besitzt. Damit flankiert das Ärzteblatt die wahlbezogenen Informationsoffensiven der Ärztekammer. Auch in diesem Jahr ist die Schaltung von wahlbezogenen Anzeigen in bestimmten ÄBW-Ausgaben zu stark vergünstigten Konditionen möglich, damit sich die Wählerinnen und Wähler über die „Programmatik“ und die „Köpfe“ der Wahlbewerber informieren können.
Anzeigen können in folgenden Formaten veröffentlicht werden:
Ihr Ansprechpartner im Verlag:
Axel Hollenbach
Anzeigenleitung
Telefon (07 11) 6 36 72-827 hollenbach@gentner.de
Laden Sie vor Schaltung Ihrer Anzeigen ausführliche Informationen zu den ÄBW-Wahlspezials herunter, denn: Jede Stimme zählt! www.aerzteblatt-bw.de
Gesundheits-
und berufspolitische Debatten | Impulsrede von Minister Hildenbrand
Vertreterversammlung
Ende Juni ist die Lage mehr als angespannt: Das vom Bundesgesundheitsministerium vorgelegte Sparpaket für die gesetzliche Krankenversicherung hat massiven Protest der Ärzteschaft provoziert. Denn Leistungsträger werden einseitig in die Verantwortung genommen, Ärztinnen und Ärzte befürchten große Nachteile für die Patienten und die Versorgung generell. Ganz zu schweigen von den „Dauerbaustellen“ Fachkräftemangel, schleppende Digitalisierung, am Limit arbeitendes medizinisches Personal etc., die „obendrauf“ an den Kräften zehren.
Zudem gibt es in Baden-Württemberg noch eine „Unbekannte“: Erst kürzlich ist die neue baden-württembergische Landesregierung in ihre Amtszeit gestartet. Welche Impulse gehen von ihr aus. Welche Erwartungen hat die Ärzteschaft von der Landespolitik – und umgekehrt?
Ärzteschaft zukunftsfähig halten
Vor diesem Hintergrund kam die Vertreterversammlung der Landesärztekammer in Stuttgart zu ihrer Sommersitzung zusammen. Die Aufgabe der Delegierten: diskutieren, sich ein Lagebild machen und richtungsweisende Entscheidungen treffen, um den ärztlichen Stand in unruhigen Zeiten zukunftsfähig zu halten. Dabei waren die Delegierten beson-
ders in der Verantwortung, trotz hochsommerlicher Temperaturen einen „kühlen Kopf zu bewahren“.
Auf dem Tagungsprogramm standen unter anderem der Umgang mit den aktuellen gesundheitspolitischen Herausforderungen, finanzielle Belange, die Weiterentwicklung der ärztlichen Weiterbildung sowie Nachhaltigkeits-Aspekte. Auch der neue badenwürttembergische Gesundheitsminister Oliver Hildenbrand nahm als Gast und mit einem „gesundheitspolitischen Impuls“ an der Sitzung teil – auf Einladung von Kammerpräsident Dr. Wolfgang Miller, der eine vertrauensvolle Zusammenarbeit angeboten hatte.
Dr. Miller brachte es zu Beginn der Sitzung mit Blick auf die Versorgungslage auf den Punkt: „Wie soll es weitergehen,“, fragte er sich, „wenn gut aufgestellte Krankenhäuser insolvent werden?“ – Wenige Tage zuvor war der Insolvenzantrag des Stuttgarter Marienhospitals bekannt geworden. Über Jahrzehnte hochqualifizierte Medizin, ohne zuerst nach den Fallerlösen zu fragen: Das scheine – auch gerade angesichts der Sparpläne der Bundespolitik – nicht mehr möglich zu sein, so Dr. Miller weiter.
Untragbare Situation
Auch im niedergelassenen Bereich sei manche Praxis „am Ende“,
weil sie kein Personal finde oder kein Nachfolger den Betrieb übernehme. Die Kolleginnen und Kollegen in den Arztpraxen brauchen Bürokratieerleichterungen und Planungssicherheit. Stattdessen wird die Ärzteschaft durch das Reformvorhaben von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken noch mehr belastet. „Die Situation ist untragbar, es geht um Vertrauensverlust in den Staat!“, fasste Dr. Miller zusammen.
Leider seien die im Gesetzentwurf dargelegten Sparpläne aber so konkret wie niederschmetternd;. „Alle Anstrengungen, von konstruktiven Vorschlägen bis hin zu Protestaktionen, prallen am Ministerium ab“, kritisierte der Kammerpräsident. „Und die Abgeordneten werden auf Koalitionstreue eingeschworen – aus blanker Angst vor dem Scheitern der Regierung.“
Wenige Tage zuvor hatten die Landesärztekammer und ihre vier Bezirksärztekammern die Situation nochmals öffentlichkeitswirksam adressiert und in einem offenen Brief an die Bundesgesundheitsministerin appelliert, die Reform nicht wie geplant umzusetzen (siehe Seite 456). Dabei hatte die Kammer auch ihre Forderung unterstrichen, dass Behandlungskosten für Bürgergeldbeziehende vollständig aus dem Bundeshaushalt refinanziert werden müssen. Die Aktion sorgte bei den Delegierten für großen Zuspruch
Dr. W. Miller
Minister O. Hildenbrand
und machte die Position der SüdwestÄrzteschaft unmissverständlich klar.
Pauschale Leistungskürzungen
Den anwesenden baden-württembergischen Gesundheitsminister Oliver Hildenbrand wies Dr. Miller explizit darauf hin, dass der Südwesten viele Aufgaben bereits sehr gut erledigt habe; als Vorreiter in der Telemedizin stehe das Land zu einer mutigen Digitalisierung und zu neuen Versorgungkonzepten. Man habe beste Erfahrungen mit den Haus- und Facharztverträgen. Und mit der Reform des ärztlichen Bereitschaftsdienstes in enger Kooperation mit den Kliniken und dem Rettungsdienst nehme Baden-Württemberg bereits heute Teile der geplanten Notfallreform vorweg. Umso unverständlicher seien nun die pauschalen Leistungskürzungen des Bundes.
Auch Minister Hildebrand machte eine „offensichtliche Schieflage“ bei den Plänen des Bundes aus. Er sicherte zu, mit Bundesgesundheitsministerin Warken – die ja ebenfalls aus BadenWürttemberg kommt –, das Gespräch zu suchen und ihr dabei den hier eingeschlagenen guten Weg näherzubringen.
Der Südwesten dürfe für seine Anstrengungen durch die Reform nicht bestraft werden, hielt der Minister fest. Des Weiteren skizzierte der Minister vor den Delegierten sein „Programm für die nächsten Jahre“; darunter: zielgerichtete Unterstützung der Notfallreform und der intersektoralen Zusammenarbeit, Schutz von kritischer Infrastruktur, Förderung der flächendeckenden pädiatrischen Versorgung sowie Vorantreiben von Digitalisierung und Gesundheitsprävention.
Erfolgsgeschichte Weiterbildung Allgemeinmedizin
Kammerpräsident Dr. Miller richtete den Blick in diesem Zusammenhang auch auf die hausärztliche Versorgung. So habe die Ärztekammer unter anderem durch die Gründung von Weiterbildungsverbünden, durch Kooperationen auf Kreis- und Bezirksebene und durch enge Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Erfolgsgeschichte in Sachen Weiterbildung geschrieben; die Anzahl der (nach der Weiterbildung) abgelegten Facharztprüfungen in Allgemeinmedizin habe 2025 erstmalig die 300er Marke überschritten und sorge dafür, dass Patienten auch in schwierigen Zeiten versorgt werden könnten.
Auch hinsichtlich der Stärkung von Versorgungsstrukturen im Krisenfall zeige die Kammer Präsenz, arbeite in entsprechenden Gremien mit und binde vor allem die Ärzteschaften mit ein. Denn sie sind die Ansprechpartner in den Regionen, die mit Expertise und Ortskenntnis. Dort findet auch und gerade im Ernstfall die Versorgung statt.
Trotz aller bestehenden Schwierigkeiten und Probleme seien Ärztinnen und Ärzte nicht hilflos, betonte Dr. Miller. Ihre Stimme werde nach wie vor gehört habe nach wie vor großes Gewicht. Minister Hildebrand bestätigte dies, bezeichnete die Ärzteschaft als „unverzichtbaren Partner“ und bekannte sich wie Kammerpräsident Dr. Miller zur „gemeinsamen Mission der Versorgungsverbesserung“.
Zahlreiche Delegierte nutzen im Anschluss die Gelegenheit, dem Minister im Plenum wichtige gesundheits- und berufspolitische Themen aus Praktikersicht vorzutragen. Über-
aus begrüßt wurde dabei die Bereitschaft des neuen Gesundheitsministers, zuzuhören und Impulse aufnehmen zu wollen, um diese möglichst in seine künftige Arbeit einfließen zu lassen.
Nachhaltigkeitsbericht
Der Klimaschutzbeauftragte der Landesärztekammer, Dr. Robin Maitra, berichtete den Delegierten über die aktuellen Entwicklungen beim Engagement der ärztlichen Selbstverwaltung für mehr Nachhaltigkeit. Schon seit geraumer Zeit setzt sich die Ärztekammer dafür ein, ökologische Verantwortung zu verankern, eigene CO₂Emissionen zu reduzieren und – gemäß ihres Auftrages des Bevölkerungsschutzes – die Öffentlichkeit über die gesundheitlichen Auswirkungen der Klimakrise zu informieren. Die gerade durch den Südwesten rollende Hitzewelle verdeutlichte mehr als eindringlich, wie notwendig der eingeschlagene Kammer-Kurs war und ist. Der von Dr. Maitra vorgelegte aktuelle und mittlerweile vierte Nachhaltigkeitsbericht skizziert, dass die Landesärztekammer nach wie vor Hand in Hand mit den Bezirksärztekammern auf vielen Ebenen tätig ist –mit einer Vielzahl an Initiativen unterschiedlicher Größenordnung. (Der Nachhaltigkeitsbericht kann auf der Kammerwebsite eingesehen werden.)
Leitende Notärztinnen und Notärzte
Minister
O. Hildenbrand und Kammerpräsident
Dr. W. Miller
Auf Basis des novellierten Rettungsdienstgesetzes, der Rettungsdienstplanverordnung sowie des Mustercurriculums der Bundesärztekammer informierte Kammer-Vizepräsidentin Agnes Trasselli die Delegierten, wie die Eignungsvoraussetzungen für leitende Notärztinnen und Notärzte aktualisiert werden sollen. Auf dieser Basis beschloss die Vertreterversammlung, dass eine Leitende Notärztin beziehungsweise ein Leitender Notarzt künftig eine Facharztanerkennung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung und die Anerkennung der Zusatzweiterbildung Notfallmedizin innehaben muss. Weiterhin ist eine sechsmonatige Tätigkeit auf der Intensivstation nachzuweisen. Notwendig ist auch eine zweijährige Notarzttätigkeit mit mindestens 500 Einsätzen, Erfahrung in der Führung von Strukturen sowie die
A. Trasselli
Dr. G. Weißgerber
Dr. U. Mohr
Absolvierung des 50-stündigen Curriculums der Bundesärztekammer und die Teilnahme an einer landesspezifischen Einführungsveranstaltung.
Nachzuweisen ist ferner die Teilnahme an einer regionalen Einweisungsveranstaltung durch die örtliche LNAGruppe.
Geregelt wurde auch die Einrichtung eines wissenschaftlichen Beirats, der bei der Landesärztekammer bestellt wird. Dessen Aufgabe soll die Weiterentwicklung des LNA in der Allgemeinen Gefahrenabwehr sowie die Entwicklung von Fortbildungsmaßnahmen und die Begleitung von qualitätssichernden Maßnahmen sein. – Die entsprechende Satzung wird, wie üblich, nach Genehmigung und Veröffentlichung in Kraft treten.
Änderungen an der Weiterbildungsordnung
Gemäß den Anforderungen der Muster-Weiterbildungsordnung nahm die Vertreterversammlung Änderungen an der Weiterbildungsordnung im Abschnitt C vor. Wie die Vorsitzenden der Weiterbildungsgremien Prof. Dr. Wolfgang Linhart und Carsten Mohrhardt ausführten, betreffen die Änderungen bei einzelnen Zusatzweiterbildungen drei Kategorien: „obligate Weiterbildungszeit“ (Intensivmedizin, Kardio-MRT, medikamentöse Tumortherapie, Proktologie), „berufsbegleitend“ (Allergologie, Andrologie, Betriebsmedizin, Dermatopathologie, medizinische Informatik, Notfallmedizin) und „kursbasiert“ (ärztliches Qualitätsmanagement, Akkupunktur, Balneologie und medizinische Klimatologie, Ernährungsmedizin, Flugmedizin, manuelle Medizin, Naturheilverfahren, Palliativmedizin, Sexualmedizin, Sportmedizin, suchtmedizinische Grundversorgung). Die Beschlüsse der Vertreterversammlung werden nach
entsprechender Bekanntmachung im Ärzteblatt Baden-Württemberg in Kraft treten. Darüber hinaus sollen der Vertreterversammlung im Herbst weitere Änderungen in anderen Abschnitten vorgelegt werden.
Haushalt ohne Beanstandungen
Der Berichterstatter über die Jahresrechnung, Dr. Ulrich Mohr, informierte die Delegierten, dass der vom Haushaltsausschuss unter Zuziehung eines Wirtschaftsprüfers geprüfte Jahresabschluss 2025 zu keinen Beanstandungen geführt hatte. Zudem hatten die Kammermitglieder wie in jedem Jahr die Gelegenheit bekommen, in den Jahresabschluss Einsicht zu nehmen.
Daher nahm die Vertreterversammlung den Jahresabschluss zustimmend zur Kenntnis und entlastete den Vorstand der Landesärztekammer. Zusätzlich informierte die Rechnungsführerin Dr. Gisa Weißgerber die Delegierten über die Finanzlage der Ärztekammer im laufenden Jahr. Kammer-Vizepräsidentin Agnes Trasselli stellte der Vertreterversammlung zudem eine formale Änderung der Beitragsordnung vor, die in der Folge so beschlossen wurde.
Berufsgerichte
Die Entschädigung der juristischen Mitglieder der Berufsgerichte (hierzu gehören die vorsitzenden Personen der Berufsgerichte und die Kammeranwältinnen und Kammeranwälte) wurde von der Vertreterversammlung angepasst. Die letzte Anpassung dieser Aufwandsentschädigung liegt mehr als 25 Jahre zurück (1997). Die Berufsrichter sind aktiv im Richterdienst stehende Personen, die Kammeranwälte sind in der Regel aktive Staatsanwältinnen und Staatsanwälte. Im vergangenen Jahr waren die Beträge, nach denen Abführungspflichten gemäß der Landesnebenstätigkeitsverordnung bestehen, angehoben worden. Dies gab der Ärztekammer Veranlassung, die Entschädigungshöhe für den genannten Personenkreis ebenfalls anzuheben. Die Entschädigungssätze wurden im Rahmen dieser Anhebung für alle Juristen vereinheitlicht. Entschließungen
Die Vertreterversammlung fasste zwei wichtige Entschließungen: Zum einen wurde der Vorstand der Landesärztekammer beauftragt, bis zum Jahr 2028 die Voraussetzungen für eine durchgängige Digitalisierung der verschiedenen Prozesse in der Weiterbildung zu schaffen. In einem zweiten Beschluss wurde der Vorstand gebeten, aktiv bei den Bemühungen der Bundesärztekammer mitzuwirken, für Ärztinnen und Ärzte einen Leitfaden mit Vorgaben für ein adäquates Verhalten am Arbeitsplatz zu entwickeln (siehe auch Seite 467). Diese Vorgaben sollten so formuliert sein, dass neben positiven Beispielen insbesondere der Missbrauch von Macht und sexuell übergriffiges Verhalten am Arbeitsplatz möglichst eindeutig definiert wird.
C. Mohrhardt und Prof. Dr. W. Linhart
Dr. R. Maitra
Kassenärztliche Vereinigung kritisierte neues Gesetz zu Apothekenleistungen
Absurde Züge des Gesundheitswesens
Die neue Apothekengesetzgebung im Bund ging Ende Mai mit verschiedenen Änderungsanträgen in die Verabschiedung durch den Bundestag. Aus Sicht des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) zeigt das Gesetz ein weiteres Mal, welche absurden Züge das Gesundheitswesen bereits angenommen hat.
KVBW-Vorstandschef Dr. Karsten Braun sagte dazu: „Immer mehr werden Apotheken zum Pseudo-Ersatz für Arztpraxen bestimmt, die aufgrund von gesundheitspolitisch vorgegebenen schlechten Rahmenbedingungen wegbrechen. Dabei sind Apotheken dafür weder ausgebildet noch gehört dies zu ihren originären Aufgaben.“ Es gebe mehr als dreimal so viele Hausärzte (rund 56.000) wie Apotheken (rund 17.000) in Deutschland. „Während Laboruntersuchungen in Arztpraxen engen Budgets unterliegen, sollen Apotheker künftig auch venöse Blutentnahmen und ungezielte Labordiagnostik bei Erwachsenen
durchführen dürfen. Warum?“ Weder sei geklärt, in welchen Fällen eine Blutentnahme erfolgen soll, noch nach welchen Krankheiten das Blut überhaupt untersucht werden soll. Auch sei nicht geregelt, was mit den Ergebnissen der Blutuntersuchung passiert.
„Denn nur mit Blutwerten kann der Patient nichts anfangen. Die ungezielte Schrotschussdiagnostik in Apotheken, deren Ergebnisse dann der Arzt erläutern soll, wird Arztpraxen unnötig belasten.“ Dr. Braun weiter: „Das ergibt alles überhaupt keinen Sinn. Es ärgert mich zudem, weil gerade ein Spargesetz durch den Bundestag gejagt wird und hier Kosten in den Apotheken produziert werden, die keinen Nutzen für die Versorgung stiften.“
Dr. Braun nannte ein weiteres Beispiel für die Fehlentwicklung im Gesundheitswesen: „Zum Leistungskatalog der Apotheken gehört neuerdings auch die Unterstützung von Patientinnen und Patienten bei der Inanspruch-
Kooperation von Ärztekammer, Landkreis, Kliniken und Praxen
Rems-Murr-Kreis
Fast jeder zweite Hausarzt ist über 60 Jahre, gleichzeitig bleiben immer mehr Hausarztpraxen unbesetzt. Dadurch gerät die hausärztliche Versorgung besonders in ländlichen Gegenden zunehmend unter Druck. Um die hausärztliche Versorgung im Rems-Murr-Kreis langfristig zu sichern, haben sich die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, der Rems-Murr-Kreis, das Gesundheitsamt, die Rems-Murr-Kliniken, das ZfPKlinikum Schloss Winnenden, niedergelassene Hausarztpraxen und die lokalen Kreisärzteschaften zu einem Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin zusammengeschlossen.
Ziel ist es, angehenden Hausärztinnen und Hausärzten eine strukturierte Fachweiterbildung zu ermögli-
chen und ihnen den Weg in eine eigene Praxis im Landkreis zu erleichtern. Die Kliniken übernehmen die Koordinierungsstelle des Verbundes. Nach seiner Gründung im Januar 2026 hat der Verbund seine Arbeit aufgenommen: Der erste Arzt in Weiterbildung hat seine Ausbildung innerhalb des Netzwerkes bereits begonnen. Zum Start beteiligen sich derzeit insgesamt neun Hausarztpraxen aus dem gesamten Landkreis.
Der neue Weiterbildungsverbund erleichtert die Organisation der Weiterbildung deutlich. Die verschiedenen Ausbildungsabschnitte werden innerhalb des Netzwerks koordiniert und können nahtlos aufeinander abgestimmt werden. Für die Ärztinnen und Ärzte bedeutet das mehr Pla-
nahme telemedizinischer Beratungen durch Ärztinnen und Ärzte. Absurd ist aber, dass Apotheken für diese Hilfestellung – etwa beim Bedienen eines Tablets durch einen Patienten, der seinen eigenen Hausarzt kontaktiert, bei dem er im selben Quartal schon vorstellig war – bis zu sechsmal höher vergütet werden als die Ärztinnen und Ärzte, die die eigentliche telemedizinische Beratung erbringen. Selbst bei unbekannten Patienten liegt die Beratungsvergütung des Arztes regelhaft unter der Vergütung für die Unterstützung in Apotheken. Für Impfungen erhalten Apotheken ebenfalls höhere Vergütungen als Praxen. Das ist alles niemandem mehr zu erklären.“
Der KVBW-Vorstandschef resümierte: „Es wird Zeit, dass wir endlich klare Strukturen und Verantwortlichkeiten im Gesundheitswesen finden und Leistungen dort ansiedeln, wo sie am sinnvollsten und kostengünstigsten erbracht werden können. Die Gesundheitspolitik geht gerade in eine falsche Richtung.“
nungssicherheit, klar strukturierte Rotationen durch unterschiedliche Einrichtungen und eine zentrale Anlaufstelle für alle Belange rund um die Weiterbildung. Dass solche Modelle wirken, zeigen die Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg: Rund vier von fünf Ärztinnen und Ärzten lassen sich in einem Umkreis von 25 Kilometern nieder, wenn sie ihre Weiterbildung in einem Verbund absolviert haben.
Der Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin freut sich über weitere Verstärkung. Interessierte Hausarztpraxen sowie Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung sind herzlich eingeladen, Teil des Netzwerks zu werden.
Koordinierungsstelle im Rems-Murr-Klinikum Winnenden
Neue Ämter und wichtige Auszeichnungen Namen und Nachrichten
Hellmut-Otto-Medaille für Prof. Haak
Die Deutsche Diabetes Gesellschaft verleiht die HellmutOtto-Medaille an Persönlichkeiten, die sich durch besonderes Engagement um die Diabetologie verdient gemacht haben. In diesem Jahr erhält Prof. Dr. Thomas Haak die Auszeichnung für sein jahrzehntelanges Wirken in Klinik, Wissenschaft und Patientenkommunikation. Als langjähriger Chefarzt des Diabetes Zentrums Bad Mergentheim etablierte er eine patientenzentrierte und multiprofessionelle Versorgung und arbeitete an zahlreichen Leitlinien mit. Darüber hinaus engagierte er sich als Mitgründer der Deutschen Diabetes-Hilfe intensiv in der Patientenkommunikation.
Hohes Amt für Prof. Knaebel
Am 1. Januar 2026 ist der Verbund der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim gestartet. Zum 1. Juni hat der Aufsichtsrat des Universitätsklinikums Heidelberg den Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Hanns-Peter Knaebel zum Vorstand Medizin bestellt. Mit den Kolleginnen und Kollegen im Vorstand des Universitätsklinikums Heidelberg und der Geschäftsführung des Universitätsklinikums Mannheim wird er die Verflechtung der beiden Kliniken vorantreiben. Im Verbund werden sich die medizinischen Fachabteilungen komplementär spezialisieren, so das Spektrum der diagnostischen und therapeutischen Verfahren erweitern und die Qualität der Krankenversorgung weiter verbessern.
Verschmelzung von Mensch und Maschine
Bei der TECH (Technology Experience Convention Heilbronn) – Europas wichtigster Konferenz für Zukunftstechnologien – berichtete Neil Harbisson, der weltweit erste Cyborg, eindrucksvoll von seinen Erfahrungen mit einem Gehirn-Computer-Interface: Er hatte Zeit seines Lebens unter Achromatopsie gelitten; seit Installation eines speziellen Sensors kann er Farben – einschließlich Infrarot- und Ultraviolettlicht – durch hörbare, über Knochenleitung übertragene Schwingungen wahrnehmen. Das Gerät empfängt außerdem Bilder, Farbdaten und Signale aus externen Quellen. Harbisson ist Mitbegründer der Transpecies Society, die sich für Selbstgestaltung sowie für die Anerkennung von Personen mit nicht-menschlichen Identitäten oder sensorischen Systemen einsetzt.
Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration (FDA) hat Hepcludex (Bulevirtide) zur Behandlung chronischer Hepatitis-D-Infektionen zugelassen. Der Wirkstoff wurde maßgeblich an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, am Universitätsklinikum Heidelberg und im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung entwickelt und auf den Weg gebracht. Mit der FDA-Zulassung ist die Therapie nun auch auf dem weltweit wichtigsten Arzneimittelmarkt verfügbar. Hepcludex war 2020 als weltweit erstes Medikament gegen Hepatitis D in Europa zugelassen worden.
Reutner-Preis für Dr. Zhang-Hagenlocher
Die Medizinische Fakultät Heidelberg hat den Anitaund-Friedrich-Reutner-Preis für Medizinische Forschung an PD Dr. Christine Zhang-Hagenlocher verliehen. In ihrer ausgezeichneten Arbeit hatte die Oberärztin am Interdisziplinären Endoskopiezentrum gezeigt, dass Lebertransplantierte auch langfristig von dem strukturierten Behandlungskonzept mit ERCP profitieren. Ein anhaltend klinischer Erfolg konnte bei über 70 Prozent aller Patientinnen und Patienten mit diesem Konzept erreicht werden. Zudem zeigte sie erstmals einen Zusammenhang zwischen einer erfolgreichen endoskopischen Behandlung und besseren Überlebenschancen.
Neue Ermittlungen in Mordfall
Ein 39 Jahre alter Narkosearzt wurde am 21. Januar 2000 tot in einem Gebüsch aufgefunden – er war erwürgt worden. Kurz zuvor hatte er das Lahrer Herzzentrum verlassen und wollte wohl zum Bahnhof. Doch dort kam er nie an. –Mehr als ein Vierteljahrhundert nach dem ungeklärten Mord könne der Ablauf des Verbrechens inzwischen besser nachgezeichnet werden, teilte jüngst die Kriminalpolizei Offenburg mit. Der inzwischen zuständige Kriminaldirektor sagte in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“, es lägen neue Hinweise vor und die Ermittler seien sich sicher, dass Täter und Opfer sich bereits an der Herzklinik begegnet sind. Für Hinweise, die zur Ermittlung oder Ergreifung des Täters führen, wurde eine Belohnung bis zur Höhe von 3.000 Euro ausgesetzt.
Zeugenaufruf des Polizeipräsidiums Offenburg
Uniklinika von Hackerangriff betroffen
Im April sind bei einem Cyberangriff auf einen externen Dienstleister die Daten von mehr als 72.000 Patientinnen und Patienten der Universitätsklinika entwendet worden: In Freiburg waren 54.000 Personen mit privater (Zusatz-)Versicherung sowie Selbstzahler betroffen; bei 900 wurden zudem Rechnungsdaten entwendet. In Ulm wurden ebenfalls Stammdaten von rund 1.600 Menschen geklaut, bei etwa 300 zudem rechnungsrelevante Daten. In Tübingen wurden Gesundheitsdaten von rund 1.200 Personen gestohlen, bei 3.800 ging es um allgemeine Finanzdaten. In Heidelberg erbeuteten die Diebe Daten von rund 11.000 Patienten, davon bei etwa 2.700 auch Rechnungsdaten. Die Universitätskliniken stoppten die Datenübertragung an den Dienstleister. Die Patientenversorgung oder die klinischen Systeme seien zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt gewesen.
Prof. Dr. T. Haak
PD Dr. C. Zhang-Hagenlocher
Prof. Dr. H.-P. Knaebel
Das Mordopfer
N. Harbisson
Foto: Universitätsklinikum Heidelberg
Ein Unternehmen der LBBW-Gruppe
Mitarbeitende finden und langfristig binden: Ein Vor- und Fürsorgekonzept kann unterstützen.
Fachkräfte sind schwer zu finden, gerade für Niedergelassene. Wer ein funktionierendes Praxisteam hat, sollte deshalb in die langfristige Bindung seiner Mitarbeitenden investieren. Ein attraktiver Weg: Fürsorge durch Leistungen für Vorsorgemaßnahmen.
Teams sind entscheidend für den Erfolg einer ärztlichen oder therapeutischen Praxis. Im Idealfall arbeitet das Ärzteteam mit seinen medizinisch-technischen Fachkräften und seinem weiteren Fachpersonal harmonisch zusammen und sie unterstützen sich gegenseitig. Wer ein funktionierendes Team zusammenhalten und sich gleichzeitig einen Vorteil im Recruiting verschaffen möchte, sollte über eine systematische Zukunftsfürsorge für seine Mitarbeitenden nachdenken.
Drei Bausteine bieten sich an: betriebliche Altersvorsorge, betriebliche Krankenversicherung und eine Absicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit.
Mehr Bruttogehalt ist die klassische Form der Wertschätzung für Mitarbeitende. Allerdings verpufft die Gehaltserhöhung meist aufgrund steuerlicher Abzüge und Sozialabgaben. Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist dagegen eine Investition in die Zukunft der Mitarbeitenden: 200 oder 300 EUR Rente mehr machen ihren Ruhestand angenehmer. Zudem sind bAV-Zahlungen, etwa durch Entgeltumwandlung, häufig steuer- und sozialabgabenbegünstigt.
Gerade Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten, wissen den Wert guter Gesundheitsleistungen zu schätzen. Eine betriebliche Krankenversicherung ergänzt die gesetzliche Krankenversicherung von Mitarbeitenden um Leistungen (ohne Gesundheitsprüfung) wie z. B. Erstattungen beim Zahnarzt, für Brillen, bei Vorsorgeuntersuchungen oder den Privatpatientenstatus im Krankenhaus. Zum direkt spürbaren finanziellen Nutzen kommt ein nicht zu unterschätzender positiver emotionaler Mehrwert.
Wer im medizinischen Bereich arbeitet, ist vielfältigen Belastungen ausgesetzt. Der Umgang mit Patienten ist psychisch aufreibend, manche Tätigkeiten sind körperlich anstrengend. Dazu kommt ein erhöhtes Infektionsrisiko. Fachkräfte, die ihren Beruf nicht mehr oder zeitweise nicht mehr ausüben können, kämpfen häufig mit
finanziellen Problemen. Hier kann eine vom Arbeitgeber finanzierte Berufsunfähigkeitsversicherung vorbeugen.
Besonders interessant wird es für viele Mitarbeitende, wenn ihr Arbeitgeber die drei genannten Bausteine zu einem Gesamtpaket kombiniert. Ein mögliches Beispiel:
Baustein Leistung der Praxis Nutzen für Mitarbeitende
Betriebliche Altersvorsorge 50 EUR pro MA/Monat Aufbau einer zusätzlichen, steuerbegünstigten Rente
Betriebliche Krankenversicherung
ab 8,79 EUR pro MA/Monat Bessere Versorgung, direkte Kostenerstattung
Berufsunfähigkeitsversicherung 30 EUR pro MA/Monat Absicherung des Einkommens im Ernstfall
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Interview · Hausarzt Kevin Ortlieb protestiert in besonderer Weise gegen Sparpläne
„Keine Lust auf Gratisarbeit“
Seit Anfang 2024 ist der Allgemeinmediziner Kevin Ortlieb in Schliengen (Markgräflerland) niedergelassen. Doch im Mai dieses Jahres hat er seine Praxis zum Verkauf angeboten – aus Protest gegen die Sparpläne des Bundesgesundheitsministeriums. Anfang Juni sprach ÄBW-Chefredakteur Dr. Oliver Erens mit dem „noch-Hausarzt“.
Mit einer Kollegin betreiben Sie zwei Standorte und haben Kollegen in Weiterbildung, MFA und Reinigungskräfte beschäftigt. Denkt man da wirklich an Verkauf?
Gerade deswegen. Wenn sich durch das Beitragssatz-Stabilisierungsgesetz der Verdienst dem eines Klinikarztes nähert, man aber das Risiko eines Selbstständigen trägt, ist das Unternehmen nicht mehr wirtschaftlich. Im Ergebnis eines Unternehmens müssen sich neben dem angestrebten Überschuss auch Rücklagenbildung und Risikoabsicherung abbilden, sonst trägt es sich nicht mehr. Dann wäre es ein risikobehaftetes Hobby. Es wird vermutlich sogar darauf hinauslaufen, dass wir keine Kolleginnen und Kollegen mehr weiterbilden werden. Die Tarifverträge sind deutlich gestiegen, die Förderung der KV jedoch gar nicht, somit wird die finanzielle Belastung der Praxis immer höher. Und bevor wir uns von langjährig bei uns angestellten MFAs trennen, ersetzen wir die Kolleginnen und Kollegen in Weiterbildung nach deren Vertragsende nicht.
Welche Folgen befürchten Sie für Ihre Praxis, wenn das GKV-Beitragssatz-Stabilisierungsgesetz unverändert kommt?
Sollte es keine Änderung geben, müssen wir von Mindereinnahmen von zirka 50.000 Euro pro Jahr ausgehen. Dies aufgrund der derzeitigen Prognosen des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes sowie der KVBW auf Basis unserer Praxisgröße. Da die Kosten im Wesentlichen unveränderlich sind und perspektivisch weiter
steigen werden, wird sich der Einnahmenverlust direkt auf den Gewinn niederschlagen. Wir sind aber nicht gewillt, für deutlich weniger Verdienst die gleiche Leistung oder sogar noch mehr Leistung zu erbringen.
In der Budgetierungsphase ab Q4/23 haben wir bereits 32.000 Euro für erbrachte Leistungen nicht erhalten. Das haben wir hingenommen, da es sich „nur“ um die Einnahmen aus der KV-Abrechnung handelte und die HZV-Abrechnung unbudgetiert blieb.
Sollte das Gesetz wie angekündigt kommen, würde auch die HZV betroffen sein. Wir würden mit mehreren Maßnahmen reagieren, unter anderem Aufnahmestopp, Kürzung des Sprechstundenangebotes auf den gesetzlichen Mindestrahmen von 25 Stunden pro Woche, Umstellung von Präsenzsprechstunden auf Online-Sprechstunden, um Personal zu sparen. Lauter Dinge, auf die ich eigentlich keine Lust habe, aber noch weniger Lust habe ich auf Gratisarbeit.
Gab es schon ernsthafte Kaufinteressenten?
Nein, damit habe ich aber auch nie gerechnet. Die Niederlassungswilligkeit ist ja quasi auf den Nullpunkt gesunken, und das nicht seit gestern. Die große Bürokratie, die persönliche Haftung und allgemeine Schwierigkeiten der Selbstständigkeit wie die Gewinnung von geeignetem Personal schrecken ab. Wie man jetzt besonders deutlich sieht, ist ja auch
die Vergütung nicht kalkulierbar, die kann von oben herab einfach gekürzt werden. Mir ging es von Anfang an um die Symbolik.
Was sind Ihre Pläne, wenn jemand auf Ihr Angebot eingeht – und was, wenn nicht?
Wenn wirklich, wie das Sprichwort sagt, morgens ein Dummer aufstünde, würde ich das im Familienrat besprechen. Optionen gibt es natürlich, und die Entfernung zur Schweiz ist zudem wirklich gering. Ein Thema sind natürlich aktuelle finanzielle Verpflichtungen wie die Gewerbemietverträge, aus denen man als Unternehmer ja nicht ohne Weiteres rauskommt. Ich hätte ansonsten auch einfach die Niederlassung aufgeben können, das wäre ein noch deutlicheres Zeichen gewesen.
Ich rechne damit, dass wir die zuvor genannten Umstrukturierungen vornehmen müssen und dann über das Weitermachen neu entscheiden, wenn die Verpflichtungen bedient sind.
Wie haben Patienten und Politik reagiert? Sind Sie auch Vorbild für ärztliche Kollegen?
Die Patienten sind erstaunlich ahnungslos. Aus den Medien wird ja fast nur berichtet, dass die Beiträge stabilisiert werden sollen. Allerdings wird größtenteils verschwiegen, zu welchem Preis und dass das Konsequenzen nach sich ziehen dürfte. Die Politik hat überhaupt nicht reagiert, aber auch das wundert mich nicht, im Gegenteil.
Mit ärztlichen Kolleginnen und Kollegen stehe ich im regen Austausch, bundesweit kam Zuspruch. Viele sehen sich zu einschneidenden Änderungen gezwungen, sollte das Gesetz in dieser Form kommen. Und sogar von KV-Seite bekam ich aus den höchsten Ebenen Bestätigung: Es herrscht derzeit eine große Einigkeit bei der Selbstverwaltung und den Berufsverbänden. Das habe ich in dieser Form noch nie erlebt. Ich hoffe, dass dies Früchte trägt und politisch wirksam sein wird.
K. Ortlieb
Nachbesserungen bei der Reform der gesetzlichen Krankenversicherung gefordert
Warnung vor einseitigen Belastungen
Anlässlich der Gesundheitsministerkonferenz in Hannover hat Baden-Württembergs Gesundheitsminister Oliver Hildenbrand Mitte Juni deutliche Nachbesserungen am geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz gefordert. Angesichts bundesweiter Proteste und der Bundesratsberatung warnte Hildenbrand vor einseitigen Belastungen zulasten der Versicherten, der Beschäftigten im Gesundheitswesen und der Krankenhäuser: „Baden-Württemberg steht für eine nachhaltige und solidarische Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung. Es ist richtig, dass mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ein Maßnahmenpaket zur Konsolidierung der Finanzen auf den Weg gebracht wird. In der jetzigen Form geht der Gesetzentwurf aber einseitig zulasten der Beitragszahlerinnen und Beitragszahler sowie der Leistungserbringer und lässt den Bund weitgehend außen vor“, sagte der Minister. „Die breite Diskussion
und der große Unmut zeigen, wie groß der Handlungsdruck ist. Reformen im Gesundheitswesen müssen ausgewogen, solidarisch und tragfähig sein. Einseitige Belastungen werden wir nicht mittragen.“
Der Minister kritisierte insbesondere die unzureichende Beteiligung des Bundes an versicherungsfremden Leistungen. „Seit Jahren werden die Kosten für die gesundheitliche Versorgung von Grundsicherungsbeziehenden nur zu rund einem Drittel vom Bund ausgeglichen. Den Krankenkassen fehlen dadurch jährlich rund 12 Milliarden Euro. Das ist systemwidrig – gesamtgesellschaftliche Aufgaben müssen aus Steuermitteln finanziert werden und dürfen nicht einseitig den Beitragszahlenden aufgebürdet werden.“ Besonders scharf kritisierte Hildenbrand die geplante Kürzung des Bundeszuschusses um weitere zwei Milliarden Euro.
Zudem warnte Hildenbrand vor gravierenden Folgen für die Kranken-
hausversorgung im Land: „Die vorgesehenen Sparmaßnahmen drohen, die ohnehin angespannte finanzielle Lage vieler Krankenhäuser weiter zu verschärfen. Eine flächendeckende und qualitativ hochwertige Versorgung wird dadurch akut gefährdet. Wir haben eine der effizientesten Krankenhauslandschaften Deutschlands – dafür sollte belohnt, nicht bestraft werden. Es darf unter keinen Umständen zu einem unkontrollierten Kliniksterben kommen.“
Missglückter Beitrag in der Diskussion um ein Primärversorgungsmodell
HzV-Studie nur die halbe Wahrheit
Als einen „missglückten Beitrag in der aktuellen Diskussion um ein Primärversorgungsmodell“ bezeichnete der Bundesvorsitzende des Virchowbundes, Dr. Dirk Heinrich, die jüngst veröffentlichte Studie der Techniker Krankenkasse (TK) zur „Evaluation der Hausarztzentrierten Versorgung (HzV)“. Diese hatte postuliert, dass die untersuchten HzV-Verträge die Patientinnen und Patienten kaum besser durchs System steuerten, aber zu mehr Facharztkontakten und höheren Kosten führten.
„Die TK-Studie bildet leider nur die halbe Wahrheit ab, weil sie durch das bewusste Ausblenden der Versorgungsrealität in Baden-Württemberg die Gesamtaussage verfälscht“, erklärte Dr. Heinrich hingegen. Dort sei die Versorgung durch Hausärztinnen und Hausärzte zwingend an die fachärztliche Versorgung gekoppelt. Neben der
HzV gebe es auch Facharzt-Verträge, die das Modell erst sinnvoll machen.
„Nur so kann mehr Steuerung gelingen, denn ambulante Versorgung ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Haus- und Fachärzten gleichermaßen“, stellte der Virchowbund-Chef fest. Der Virchowbund habe deshalb das Modell des Koordinationsarztes entwickelt. Jeder Patient hat darin einen koordinierenden Arzt, der den Patienten bei Bedarf an weitere Ärzte überweist. Auch Fachärzte können hier als Primärarzt in Frage kommen, beispielsweise Gynäkologen bei grundsätzlich gesunden jungen Frauen oder ein Augenarzt bei einer singulären Augenerkrankung. Bei definierten Krankheitsbildern oder zeitlich begrenz-
tem fachärztlichem Behandlungsbedarf trägt der direkte Zugang zum Facharzt zur Entlastung des Hausarztes und zur Verbesserung der Patientenversorgung bei.
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Datensilos überwinden und Versorgung verbessern
FInteroperabilität verbindlich machen:
Wie digitale Innovation im Gesundheitswesen gelingt
ür die Medizin der Zukunft sind verlässliche, verknüpfbare und sicher nutzbare Gesundheitsdaten entscheidend. Sie können Diagnosen und Behandlungen verbessern, Dokumentationspflichten erleichtern, Patientinnen und Patienten über die elektronische Patientenakte mehr Transparenz geben und Forschung sowie Gesundheitsbehörden wichtige Erkenntnisse zu Krankheitsverläufen liefern. Nach aktuellen OECD-Angaben könnten zwischen zwei und sechs
Prozent der gesamten Gesundheitsausgaben durch solche Interoperabilität eingespart werden. In Deutschland bleibt die Digitalisierung des Gesundheitswesens bisher hinter den Möglichkeiten zurück, konstatiert ein Policy Brief der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Darin schlagen die beteiligten Fachleute Handlungsansätze vor, wie der konsequente Ausbau der nationalen Digitalund Dateninfrastruktur im Gesundheitsbereich gelingen kann.
Um im Gesundheitswesen von der Digitalisierung zu profitieren, müsste Interoperabilität in allen Bereichen verbindlich umgesetzt werden, so die Autoren. Interoperabilität bedeutet, dass IT-Systeme, Geräte und Anwendungen Daten technisch übertragen und inhaltlich korrekt interpretieren können. Bereits jetzt werden viele Daten im Gesundheitswesen erhoben. Sie sind jedoch nicht verknüpft und oft nur in der Infrastruktur nutzbar, die für die jeweilige Anwendung bereitgestellt wurde. Für Interoperabilität müssten
die Daten aus voneinander abgetrennten Datensilos gelöst und übergreifend nutzbar gemacht werden.
Auch die Daten selbst sollten einheitlichen Standards folgen und auffindbar, zugänglich, interoperabel und nachnutzbar sein. Die elektronische Patientenakte (ePA) könnte solche hohen Datenstandards bieten, vor allem wenn sie flächendeckend und funktional weiterentwickelt würde. Bei der Weiterentwicklung sollten jedoch kassenspezifische Eigenentwicklungen unterbunden werden, da diese zu neuen Datensilos führen könnten. Das Fokuspapier beschreibt auch, wie Künstliche Intelligenz (KI) bei verbindlichen Datenstandards unterstützen könnte: KI kann helfen, Daten über die unterschiedlichen Anwendungen hinweg zu strukturieren und einheitliche Terminologien einzuführen. Zudem könnte KI die Nutzung und Durchsuchbarkeit der ePA so weiterentwickeln, dass Patientinnen und Patienten sowie das Gesundheitspersonal größtmöglich davon profitieren.
Impuls für Reform der Primärversorgung
Die aktuelle Lage des Gesundheitssystems in Deutschland ist geprägt von zunehmendem Fachkräftemangel, einer alternden Bevölkerung und steigenden Versorgungsbedarfen. Mit Blick auf den anlaufenden Gesetzgebungsprozess und die zunehmenden Belastungen des Gesundheitssystems hat der Bosch Health Campus ein Positionspapier zur nachhaltigen Weiterentwicklung der Primärversorgung vorgelegt.
Angesichts wachsender Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung wird darin für einen grundlegenden Umbau der Primärversorgung in Deutschland plädiert. Ziel ist ein integriertes, multiprofessionelles und digital gestütztes Primärversorgungssystem, das sich konsequent an regionalen Bedarfen orientiert.
Das Papier macht deutlich: Ein rein hausärztlich zentriertes System stößt angesichts struktureller Herausforderungen zunehmend an seine Grenzen. Stattdessen sprechen sich die Autoren für die gesetzliche Verankerung von Primärversorgungszentren als eigenständige Organisationsform aus. Diese sollen multiprofessionell geführt werden, gemeinwohlorientiert ausgerichtet sein und digital vernetzt arbeiten.
Konkret benennt das Positionspapier fünf zentrale Handlungsfelder: Gesetzliche Verankerung von Primärversorgungszentren; systematische Einbindung nicht-ärztlicher Gesundheitsberufe – insbesondere akademisch qualifizierter Pflegefachpersonen (Community Health Nurses) mit eigenständigen Befugnissen; digitale Transformation als strukturelle Vor-
aussetzung (Integration von Telemedizin, digitalen Ersteinschätzungs-Tools und elektronischer Patientenakte); Vernetzung mit Lebenswelten, also die strukturelle Integration von Apotheken und Betriebsärztinnen und -ärzten sowie die Stärkung von Gesundheit in Kindertagesstätten und Schulen; populationsbezogene, teambasierte Finanzierung statt reiner Einzelleistungsvergütung mit Anschubfinanzierung für Primärversorgungszentren. Ein solches System könnte Hausärztinnen und -ärzte spürbar entlasten, die Versorgung besser koordinieren und die Qualität für Patientinnen und Patienten erhöhen – insbesondere auch in ländlichen und strukturschwachen Regionen. Gleichzeitig ließen sich durch präventive Ansätze und verbesserte Steuerung Kosten senken und Fehlversorgungen reduzieren.
Austausch von Bundesärztekammer und Bundesvertretung der Medizinstudierenden
Null Toleranz für Machtmissbrauch und Grenzverletzungen
Die Bundesärztekammer und die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) haben sich Mitte Juni in einem gemeinsamen Gespräch über Berichte von Grenzverletzungen und sexualisierten Übergriffen beim 130. Deutschen Ärztetag Mitte Mai in Hannover ausgetauscht. An dem Gespräch nahmen auch die Medizinstudentinnen teil, die über die Grenzverletzungen und Übergriffe berichtet haben. Im Mittelpunkt standen der verbesserte Schutz von Teilnehmenden künftiger Veranstaltungen sowie die dringende Notwendigkeit der Prävention und Sanktionierung von Machtmissbrauch und Übergriffigkeit im Gesundheitswesen insgesamt.
Die Beteiligten waren sich einig, dass es baldmöglichst klare Regeln, verlässliche Strukturen und wirksame Präventionsmaßnahmen braucht, um Grenzüberschreitungen wirksam zu begegnen. Die Bundesärztekammer hatte nach dem Ärztetag unverzüglich Maßnahmen angestoßen, um eigene Veranstaltungen künftig noch sicherer
zu gestalten. Unter anderem werden bestehende Regelwerke systematisch überprüft und gezielt weiterentwickelt. Dazu gehören verbindliche Verhaltenskodizes für Teilnehmende von Veranstaltungen, die Verankerung entsprechender Vorgaben in Satzungen und Geschäftsordnungen, Awareness-Konzepte für den Deutschen Ärztetag und andere Veranstaltungen sowie unabhängige Vertrauenspersonen als niedrigschwellige Anlaufstellen für Betroffene. Die Studierenden begrüßten diese Entwicklungen ausdrücklich und sagten zu, diesen Prozess weiterhin konstruktiv begleiten zu wollen.
Darüber hinaus wurde über strukturelle Fragen von Machtmissbrauch im Gesundheitswesen gesprochen. Die Teilnehmenden schilderten, dass sich Machtmissbrauch in unterschiedlichen Formen äußert, etwa durch einen respektlosen Umgangston, Mobbing, öffentliche Bloßstellung oder die unbegründete Infragestellung fachlicher Kompetenz. Auch sexualisierte Belästigung sowie Übergriffe im Be -
handlungsverhältnis wurden als gravierende Problembereiche benannt, die klare Regelungen und eine konsequente Aufarbeitung erfordern. Meldestellen und Verhaltenskodizes müssten allgemein bekannt sein und nach einheitlichen und transparenten Vorgehensweisen operieren. Es müsse außerdem ein Kulturwandel stattfinden, der es zur Norm mache, Machtmissbrauch zu benennen, individuelles Verhalten zu reflektieren und sich gegenseitig zu verantwortungsvollem Verhalten anzuhalten. In diesem Kontext wurde von beiden Seiten über mögliche Schulungen in Führungspositionen gesprochen.
Beide Seiten unterstrichen, dass der Schutz vor Machtmissbrauch und Übergriffen eine dauerhafte Aufgabe bleibt. Der Wunsch vieler Akteure, sich dieses Themas nun zügig und lösungsorientiert anzunehmen, wurde ausdrücklich begrüßt. Bundesärztekammer und bvmd vereinbarten, zu diesen Themen in engem Austausch zu bleiben und gemeinsam den Dialog zu suchen.
J.Siedenburg – Th. Küpper
Die komplett überarbeitete und erweiterte 2. Au age präsentiert die aktuellen Erkenntnisse der ugmedizinischen und ugphysiologischen Wissenschaft sowie die zahlreichen nationalen und internationalen Regel- und Gesetzesänderungen in übersichtlicher, anschaulicher Form – unterstützt durch zahlreiche Abbildungen und Gra ken.
2.Au age 2026, gebunden, 1112 Seiten
Auch als E-Book erhältlich, Preis: EUR 109,–
ISBN: 978-3-87247-795-82
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Neue Bücher
Herausforderungen für das Betriebliche Gesundheitsmanagement
M. Hesseler, 162 Seiten, UVK, ISBN 978-3381129317, 24,90 Euro
Der Band führt die hochaktuellen Themen wie die interdisziplinäre Organisation des Betrieblichen Gesundheitsmanagements, gesundheitsethische Aspekte sowie die weitgehend fehlende Gestaltung der veränderten Arbeitsbedingungen im Zuge der digitalen Transformation, die auch als Beschleunigungsfaktor für Arbeitsstress wirkt, zusammen. Unter anderem bietet er unter anderem eine kritische Betrachtung der Unterstützbarkeit durch digitale Technologien.
Gespräche mit dem Vater
H. Petersen, 450 Seiten, Heimdall, ISBN 978-3946537069, 59,90 Euro
Die Ärztin war in Kliniken in Freiburg, Bad Krozingen und Emmendingen tätig. Erst im hohen Alter erzählte ihr Vater von seinem bewegten Leben, das von 1907 bis 2008 ein ganzes Jahrhundert umfasste. Wichtige Lebensstationen waren unter anderem Kindheit im Ersten Weltkrieg, Arzt im Zweiten Weltkrieg und schließlich Landarzt in Gerabronn. Wort und Bild bewahren Lebenserfahrung und familiäre Erinnerung im Spiegel der Vergangenheit.
Public Health Kompakt
M. Egger, O. Razum, A. Rieder, 491 Seiten, De Gruyter, ISBN 978-3111318974, 64,95 Euro
Das praxisorientierte Lehrbuch bietet einen leicht verständlichen Einstieg. Vermittelt werden grundlegende Begriffe und Konzepte sowie Basiswissen in den Bereichen Epidemiologie, Biostatistik, Gesundheitsförderung und Prävention, Gesundheitsökonomie und Gesundheitssysteme. Darüber hinaus werden aktuelle Themen sowie ethische Fragestellungen, globale Gesundheitsfragen und Versorgungsungleichheiten thematisiert.
Psychiatrie und Psychotherapie für die Hausarztpraxis
P. Zwanzger, M. Rentrop, 260 Seiten, Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, ISBN 978-3775300117, 69,95 Euro
Eine fundierte, kompakte und zugleich praxisnahe Unterstützung für den diagnostischen und therapeutischen Alltag in Hausarztpraxen. Besonderer Wert wird auf praxisrelevante Entscheidungshilfen gelegt. Ebenso finden sich klare Empfehlungen zur psychosozialen Weiterbehandlung, zur Koordination der Versorgung sowie zur Zusammenarbeit mit Fachärzten, Psychotherapeuten und weiteren Hilfesystemen.
77 Impulse für das Arzt-Patienten-Gespräch mit DiGA
A. Widmer, Kartenfächer mit 96 Seiten, Hogrefe, ISBN 978-3456864181, 15,00 Euro
Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind zugelassene Medizinprodukte und Teil der ärztlichen Versorgung; man kann aus einer wachsenden Zahl von evidenzbasierten DiGA wählen und diese per Rezept verordnen. Der Kartenfächer richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, die digitale Anwendungen fundiert einschätzen und mit ihrer fachlichen Expertise begleiten möchten. 77 Impulse bieten alltagsnahe Formulierungen sowie praxisrelevante Hinweise für die ärztliche Einschätzung.
Neue Therapien der Alzheimer-Krankheit
J. Pantel, S. Teipel, L. Frölich, 246 Seiten, Kohlhammer, ISBN 978-3170453999, 49,00 Euro
Einer der Herausgeber ist Professor für Gerontopsychiatrie an der Universität Heidelberg. Anti-Amyloid-Therapien markieren eine neue Ära in der Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen. Der Band liefert fundierte Antworten zur Wirkweise der Substanzen, beschreibt ihre klinische Wirksamkeit und Nebenwirkungen und vermittelt praxisnahes Wissen. Dabei klingen auch ethische, gesundheitsökonomische und logistische Fragen an.
Moderne Flugmedizin
J. Siedenburg, T. Küpper, 1.112 Seiten, Gentner, ISBN 978-3872477958, 109,00 Euro
Die Flug- und Raumfahrtmedizin ist ein Querschnittsfach mit Wurzeln in der Arbeitsmedizin, das zahlreiche medizinische Disziplinen, Psychologie und Technik einbezieht. Der Band entstammt der täglichen Praxis und schildert als Standardwerk umfassend den aktuellen Stand. Neben physikalischen, biodynamischen und (patho-)physiologischen Grundlagen geht es unter anderem um besondere Flugeinsätze, Sicherheit und Risko, Flugpsychologie und Notfälle.
Ärztliche Begutachtung
H.-T. Klemm, M. K.-H. Wich, O. Kelm, 504 Seiten, de Gruyter, ISBN 978-3111591162. 109,95 Euro
77 Impulse für das ArztPatientenGespräch mit DiGA
Mediziner und Juristen erläutern gemeinsam die Anforderungen an ein ärztliches Gutachten in den verschiedenen Rechtsgebieten und orientieren sich dabei streng an den Vorgaben der Bundesärztekammer im Curriculum „Medizinische Begutachtung“. Das Werk zeichnet sich insbesondere durch einen hohen Praxisbezug aus. Zu allen Sach- und Rechtsgebieten erhält der Lesende schnell, übersichtlich und praxisnah Antworten auf seine Fragen.
Alexandra Widmer
F ortbildung , S eminare & K ongre
TERMIN THEMA
Curricula
17. / 18. 07. 2026
18. / 19. 09. 2026
16. / 17. 10. 2026
04. / 05. 12. 2026
05. / 06. 02. 2027
09. / 10. 04. 2027
Gruppenpsychotherapie
31. 10. 2026 – Präsenz
27. / 28. 11. 2026 – Online
12. / 13. 02. 2027 – Online
11. / 12. 06. 2027 – Präsenz
10. / 11. 09. 2027 – Online
06. 11. 2027 – Präsenz
„Psychosomatische Grundversorgung“ Komplettkurse inkl. 30 h Balintgruppen (= sog. 80 Std. Kurs) befugt und zertifiziert von LÄK und KV
Für Facharztprüfungen u. EBM-Ziff.: 35100 + 35110; auch für Akupunktur – u. Schmerzstörung an insg. 4 Wochenenden Freitagnachmittag/Samstag
Zertifiziert mit 80 FoBi-Punkten.
Gruppenpsychotherapie Ausbildung gemäß Psychotherapie Vereinbarung (1 BMV-Ä).
Tiefenpsychologisch fundiert zur Ausführung und Abrechnung in der vertragsärztl. Versorgung
Anfragen und Anmeldungen über Homepage www.afpp.de
Die Kurse finden als Online-Live-Veranstaltungen statt.
Befugt und zertifiziert
VERANSTALTER
Akademie für Psychotherapie
Dr. med. W. Polster (Gründer & Leiter) Schubertstraße 20, 75331 Engelsbrand
Auskünfte: L. Wendorf (Sekretariat), Tel. 0151-72459745
E-Mail: luisa.wendorf@afpp.de info@afpp.de
Drei Termine finden in Präsenz in Pforzheim statt, vier Online.
Befugt und zertifiziert.
Details/Anfragen und Anmeldungen
über Homepage www.afpp.de
Akademie für Psychotherapie
Dr. med. H. Scheiblich (Kursleiter) Altensteiger Straße 27, 72227 Egenhausen
Auskünfte:
L. Wendorf (Sekretariat), Tel. 0151-72459745
E-Mail: luisa.wendorf@afpp.de info@afpp.de
Zusatztitel
„Psychotherapie“ 25. 09. 2026
SKiP
06. / 07. 11. 2026
05. / 06. 03. 2027
Inkl. Praxistag am 17. 07. 2027 zur Existentiellen
Psychotherapie
Termine für 2027 auf Anfrage.
Ärztliche Weiterbildung:
Zusatztitel „Psychotherapie“ nach der aktuellen WBO 2020
Insg. über ca. 2 Jahre ca. alle 4 Wochen, Freitag/Samstag, inkl. allen WBO-Modulen
Zertifiziert mit 480 FoBi-Punkten.
Infoveranstaltungen für 2027:
10. 03. 2027, 18.00 Uhr (Online-Live)
30. 06. 2027, 18.00 Uhr (Präsenz in der Akademie: Ebersteinstraße 39, 75177 Pforzheim)
Workshop „Spirituelle Kompetenzen in der Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik“ (SKiP6) entsprechend Empfehlung
SGB V § 2 Abs. 5 und OPD – orientiert am biopsychosozialen Modell –zertifiziert, komplett neu überarbeitet, EBM-basiert und an der Praxis orientiert
Auch für Pflegepersonal, Psychologen, Pastoren & Seelsorger geeignet. Zertifiziert mit 44 FoBi-Punkten.
Die Termine finden teils als Online-, teils als Präsenz veranstaltung in Pforzheim statt –befugt und zertifiziert. Details/Anfragen und Anmeldungen über Homepage www.afpp.de
Akademie für Psychotherapie
Dr. med. H. Scheiblich (Kursleiter) Altensteiger Straße 27, 72227 Egenhausen Auskünfte:
L. Wendorf (Sekretariat), Tel. 0151-72459745
E-Mail: luisa.wendorf@afpp.de info@afpp.de
Details/Anfragen und Anmeldungen über Homepage www.skip.afpp.de
Die Termine finden als Präsenzveranstaltung in Pforzheim statt Befugt und zertifiziert
Akademie für Psychotherapie
Dr. med. H. Scheiblich (Kursleiter) Altensteiger Straße 27, 72227 Egenhausen
Auskünfte:
L. Wendorf (Sekretariat), Tel. 0151-72459745
E-Mail: luisa.wendorf@afpp.de info@afpp.de
VERANSTALTER
X. Alternativtermine mittwochs
22. / 29. 07. oder
05. / 12. 08. 2026
jeweils 15.00 – 18.00 Uhr
97 €
A. Freitag – Sonntag
17. – 19. 07. oder 14. – 16. 08. oder 11. – 13. 09. oder 16. – 18. 10. 2026 jeweils
Fr 16.00 – 19.00 Uhr
Sa / So 10.00 – 18.00 Uhr 1297 € Frühbucher 997 € bis 25. des Vormonats Begrenzte Teilnehmerzahl!
G. Sonntag,
19. 07. oder 16. 08. 2026 ca. 15.00 – 16.00 Uhr 997 € 497 € für Teilnehmer von Kurs A
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Pain Elimination and Global Doctor Training Center of the Year 2019 – 2026
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Dr. Thay Joe Tan, Arzt und Zahnarzt
Ehem. Oberarzt TCM-Klinik Bad Kötzting Erste Deutsche Klinik für Traditionelle Chinesische Medizin, Universitätskrankenhaus der Beijing Universität für Chinesische Medizin (BUCM)
International ausgezeichnet u. a. als: Most Influential Pain Elimination Expert 2020, 2021, 2022 & 2023
Instant Pain Elimination Expert of the Year 2019 & 2020
Acupuncturist of the Year 2019
Acupuncture Expert of the Year 2019
Acupuncture Specialist of the Year 2018
ANMELDUNG UND INFO (für alle Kurse): 0176-47719647 (WhatsApp oder Telegram)
Praktisch erfahrbare Hypnose-Interventionen zur Ressourcen-Aktivierung, Optimierung von Behandlungserwartungen, Stress- und Angstreduktion, Schmerz-Kontrolle, Symptom-Reduktion bei somatoformen Störungen, Schlafstörungen. Als Zweitverfahren im Rahmen der Weiterbildung Psychotherapie (Entspannungsverfahren) anerkannt.
Freiburg i. Brsg. 1704,– € pro Block inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale
Freiburg i. Brsg. 480,– € inkl. Tagungspauschale
Freiburg i. Brsg. 1700,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale
Freiburg i. Brsg. 480,– € inkl. Tagungspauschale
Freiburg i. Brsg. 410,– € inkl. Tagungspauschale
Freiburg i. Brsg. 1700,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale
Freiburg i. Brsg. 1700,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale
Freiburg i. Brsg. 480,– € inkl. Tagungspauschale
Freiburg i. Brsg. 482,– € inkl. Tagungspauschale
69115 Heidelberg
Hybridveranstaltung (sowohl online als auch in Präsenz)
Eine kompakte Auswahl praktischer Methoden der Selbststeuerung aus moderner Hypnose und Health-NLP der zweiten und dritten Generation zur Verwirklichung selbstkongruenter Ziele, Weiterentwicklung von Potenzialen, Gestaltung von Veränderung, Regulation von Emotionen, Entscheidungssicherheit und Verbesserung der Energiebilanz im Alltag.
BÄK-Curriculum
Geriatrische Grundversorgung (60 UE) unter der Kursleitung von Prof. Dr. med. Clemens Becker
Präsenz: 2 x samstags am RBK Stuttgart und UKT Tübingen
Live-Online: Mittwoch abends
Geschichte(n)
der Medizin, BAND
Sozial- und Arbeitsmedizinische Akademie BW
E-Mail: mulfinger@sama.de Telefon 0711-84888414
Weitere Infos unter: www.sama.de/cgv
Nach dem großen Erfolg der der Abschluss der Trilogie vor. und Autoren erzählen einmal ßende Geschichte(n) der Medizin und Forscher.
1. Au age 2017, ISBN 978-3-87247-773-6
Gebunden, 208 Seiten, Preis € 38,–
Geschichte(n) der Medizin, BAND 3
Nach dem großen Erfolg der beiden ersten Bände liegt der Abschluss der Trilogie vor. Renommierte Autorinnen und Autoren erzählen einmal mehr lebendige und mitreißende Geschichte(n) der Medizin über Krankheiten, Ärzte und Forscher.
Wie kam es beispielsweise zur Wer war Avicenna? Warum berühmt? Welchen Ein uss Fernen Osten? An welcher geheimnisvollen der Entdecker der elektromagnetischen aus einem Mädchen des Bürgertums Deutschlands? Wie kam es, dass krankheit des 18. Jahrhunderts machen einen „guten Arzt“ Gemeinsam ist allen historischen spürbare Ein uss auf die Gegenwart, gonisten und die damit verbundenen Innovationen wäre die moderne Form kaum vorstellbar!
Wie kam es beispielsweise zur Entdeckung der „Perkussion“?
Wer war Avicenna? Warum wurde der Name Goldberg berühmt? Welchen Ein uss nahm deutsche Medizin auf Fernen Osten? An welcher geheimnisvollen Krankheit litt der Entdecker der elektromagnetischen Wellen? Wie wurde aus einem Mädchen des Bürgertums die erste Frauenärztin Deutschlands? Wie kam es, dass die Hypochondrie zur Modekrankheit des 18. Jahrhunderts avancierte? Welche Kriterien machen einen „guten Arzt“ im Wandel der Zeiten aus?
Geschichte(n) der Medizin, Band 3
Die populärwissenscha lich geschichte(n) fasziniert nicht wieder für überraschende Erkenntnisse Das Buch richtet sich daher Laien wie Fachleute.
Stimmen zu Geschichte(n)
Wie kam es beispielsweise zur Entdeckung der „Perkussion“? Wer war Avicenna? Warum wurde der Name Goldberg so berühmt? Welchen Ein uss nahm deutsche Medizin auf den Fernen Osten? Die populärwissenschaftlich aufbereitete Welt der Medizingeschichte(n) fasziniert nicht nur, sie sorgt auch immer wieder für überraschende Erkenntnisse und Aha-Erlebnisse. Auch im dritten Band erzählen renommierte Autorinnen und Autoren lebendige und mitreißende Geschichte(n) der Medizin über Krankheiten, Ärzte und Forscher. Das Buch richtet sich daher gleichermaßen an medizinische Laien wie Fachleute. Die ersten beiden Bände sind leider vergriffen.
Gemeinsam ist allen historischen Erzählungen der deutlich spürbare Ein uss auf die Gegenwart, denn ohne ihre Protagonisten und die damit verbundenen Erkenntnisse und Innovationen wäre die moderne Medizin in ihrer heutigen Form kaum vorstellbar!
„Eine bunte Sammlung und populärwissenschaftlichen Beim Lesen hat man das man sich durch die Medizingeschichte.“
Stuttgarter Nachrichten
GdM_Band_3_Umschlag.indd
„Im Kopf des Lesers entsteht Deutsches Ärzteblatt
Die populärwissenscha lich au ereitete Welt der Medizingeschichte(n) fasziniert nicht nur, sie sorgt auch immer wieder für überraschende Erkenntnisse und Aha-Erlebnisse.
Das Buch richtet sich daher gleichermaßen an medizinische Laien wie Fachleute.
Stimmen zu den drei Bänden Geschichte(n) der Medizin
Landeseinheitliche Abschlussprüfung Winter 2026/27 für Medizinische Fachangestellte
Der schriftliche Teil der Abschlussprüfung für Medizinische Fachangestellte beginnt am 10. November 2026 und wird am 11. und 12. November 2026 fortgesetzt. Die Termine der prakti
schen Prüfung werden den Prüflingen von den Bezirksärztekammern bzw. den Berufsschulen jeweils mitgeteilt. Die Anmeldefrist zur Zulassung zur Prüfung endet am 1. September 2026 (vgl. §§ 7 und 10 der Prüfungsordnung für die Abschlussprüfung der Medizinischen Fachangestellten der Landesärztekammer BadenWürttemberg ÄBW 02/2007).
Bekanntmachung der Landeswahlleitung
Die Wählerlisten im Bezirk Südwürttemberg werden erneut aufgelegt, da die ursprünglich durchgeführte Auflegung infolge eines durch den Brand eines Umspannwerks in Reutlingen verursachten Stromausfalls nicht während des gesamten vorgesehenen Zeitraums uneingeschränkt zugänglich war. Die Bezirksärztekammer Süd
württemberg war hiervon in der Zeit vom 08.06.2026 bis 10.06.2026 betroffen, sodass eine Einsichtnahme in die Wählerlisten zeitweise nicht möglich war. Zur Gewährleistung eines ordnungsgemäßen Wahlverfahrens und der uneingeschränkten Wahrnehmung der Einsichts und Berichtigungsrechte der Wahlberechtigten werden die
Wählerlisten daher erneut aufgelegt (§ 12 Abs. 2 der Wahlordnung). Die Wählerlisten können von Mittwoch, den 29.07.2026 bis Donnerstag, den 06.08.2026 (je einschließlich) in der Geschäftsstelle der Bezirksärztekammer Südwürttemberg eingesehen werden. Ltd. OStAin Dr. iur. Beate Weik Landeswahlleiterin
Neue Fortbildungsveranstaltungen
Landesärztekammer Baden-Württemberg
Fortbildung und Qualitätssicherung
Jahnstraße 40 70597 Stuttgart
Telefon (07 11) 7 69 89-4600 fortbildungen@laek-bw.de www.aerztekammer-bw.de
Bezirksärztekammer Nordwürttemberg
Akademie für ärztliche Fortbildung
Jahnstraße 5
70597 Stuttgart
Telefon (07 11) 7 69 81-211 fortbildung@baek-nw.de www.baek-nw.de
Bezirksärztekammer Nordbaden
Akademie für ärztliche Fortbildung
Zimmerstraße 4 76137 Karlsruhe
Telefon (07 21) 1 60 24-132/-133 fortbildungsakademie@baek-nb.de www.baek-nb.de
Bezirksärztekammer Südbaden
Akademie für ärztliche Fortbildung Sundgauallee 27 79114 Freiburg Telefon (07 61) 6 00 47-53 akademie@baek-sb.de www.baek-sb.de
Bezirksärztekammer Südwürttemberg
Akademie für ärztliche Fortbildung Haldenhaustraße 11
72770 Reutlingen
Telefon (0 71 21) 9 17-24 15/-24 46 fortbildung@baek-sw.de www.baek-sw.de
Ärztekammer-Fortbildungsveranstaltungen für Ärztinnen und Ärzte
Curriculare Fortbildung
Curriculare Fortbildung
Weiterbildungsveranstaltung
Curriculare Fortbildung
Antibiotic Stewardship (ABS) – Beauftragter Arzt
Der Kurs nach dem Curriculum der Bundesärztekammer ermöglicht Ihnen, Ihre Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Antiinfektivastrategie aufzufrischen und zu vertiefen. Sie werden als abteilungsbezogener Ansprechpartner für Fragen rund um einen rationalen Antibiotikaeinsatz im Krankenhaus fungieren. 20 h im Selbststudium (E-Learning) sowie zwei Online-Seminare mit 20 h.
7. Juli 2026 | E-Learning | 28. und 29. September 2026 | Seminar | online | 60 Euro
Themen: ▪ Grundlagen und Bandbreite ▪ Pharmakokinetik
▪ Resistenzepidemiologie ▪ Antibiotikaprophylaxe ▪ u. v. m.
Der nach dem Curriculum der Bundesärztekammer gestaltete Kurs zum ABS-beauftragten Arzt stellt für die in klinischen Einrichtungen tätigen Ärzte ein Angebot dar, um ihre vorhandenen Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Antiinfektivastrategie systematisch weiter zu vertiefen und aufzufrischen.
E-Learning (Selbstlernphase): ab 7. Juli 2026 | Live-Online Seminar: 28. und 29. September 2026 | online | 700 Euro | 60 Fortbildungspunkte
E-Learning (Selbstlernphase): ab 23. September 2026 | Live-Online Seminar: 12. und 13. November 2026 | online | 700 Euro | 60 Fortbildungspunkte
Psychosomatische Grundversorgung – Tageskurs
Bezirksärztekammer Südbaden
Durch Teilnahme an den Kursen kann die Qualifikation entsprechend den Vorgaben der WBO erworben werden. 18. Juli 2026 | 9.00 – 16.00 Uhr |
Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg | 150 Euro | 8 Fortbildungspunkte
Thema: ▪ Schlafstörung
Curriculum – Psychosomatische Grundversorgung
Bezirksärztekammer Südbaden
Erweiterung Kenntnisse, Fertigkeiten und Einstellungen der Arzt-Patienten-Beziehung, in der Diagnose psychischer und psychosomatischer Störungen sowie Weitervermittlung Patienten in fachspezifische Behandlung. 80-stündiges Curriculum der Bundesärztekammer erfüllt die inhaltlichen Anforderungen der KBV (Ziffern 35100 und 35110 des EBM) und der Weiterbildungsordnung der LÄK BW.
18. Juli; 26. September; 17. Oktober; 7. November; 21. November 2026 | in Präsenz
Themen: ▪ Definition ▪ psychoth. Verfahren ▪ Persönlichkeits-, Angst-, Ess-, Sexualstör. ▪ Sucht ▪ chron. Erkr. ▪ Palliativmed. ▪ Suizidalität ▪ u. v. m.
Ärztekammer-Fortbildungsveranstaltungen
Kontaktdaten der Veranstalter sind auf Seite 474 zu finden
Curriculare Fortbildung
Weiterbildungsveranstaltung
Weiterbildungsveranstaltung
Curriculare Fortbildung
Palliativmedizin Fallseminare
Das Kursangebot wendet sich an Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis, die bereits den Basiskurs Palliativmedizin erfolgreich absolviert haben und sich in der Betreuung Schwerkranker und Sterbender besonders engagieren möchten.
Modul 2: 20. – 24. Juli 2026 – Warteliste oder 19. – 25. Juli 2027
Modul 3: 19. – 23. Oktober 2026 – Warteliste oder 18. – 22. Oktober 2027 | 9.00 – ca. 17.30 Uhr | i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg | 800 Euro | pro Modul 40 Fortbildungspunkte
Bezirksärztekammer Südbaden
Die Zivil-Militärische Zusammenarbeit als schleichende Militarisierung der Medizin?
Der russische Überfall auf die Ukraine führt zu einer Zeitenwende (auch) im Gesundheitswesen. Die zivilmilitärische Zusammenarbeit wird umfangreich ausgebaut, ist aber umstritten. Kritiker befürchten eine Militarisierung des Gesundheitswesens. Diese ethische Grundsatzfrage zur Rolle der Ärzteschaft in der zivilmilitärischen Zusammenarbeit soll interdisziplinär diskutiert werden.
Themen: ▪ Ausgangs- und Bedrohungslage ▪ (An-)Forderungen an die Ärzteschaft ▪ (Ethische) Grundsatzdebatte zur Rolle der Ärzteschaft
Psychosomatik: Burnout
Landesärztekammer Baden-Württemberg
Dieser Online-Kurstag zum Thema „Burnout“ versteht sich als Ersatztermin für Teilnehmende der Kursweiterbildung „Psychosomatische Grundversorgung“, steht aber allen Interessierten offen und beinhaltet zwei Theorie- sowie drei Gesprächsführungseinheiten. Mehr als an den anderen Kurstagen wird hier auch die Frage an die Teilnehmenden nach einer eigenen gesunden Arbeitsweise und Vermeidung des eigenen „Ausbrennens“ gestellt sein.
24. Juli 2026 | 9.00 – 13.30 Uhr | Karlsruhe | 75 Euro | 5 Fortbildungspunkte
Durch Teilnahme an den Kursen kann die Qualifikation entsprechend den Vorgaben der WBO erworben werden. 11. September 2026 | 9.00 – 16.00 Uhr |
Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg | 150 Euro | 8 Fortbildungspunkte
Thema: ▪ Einführung in die Patientenzentrierte Konsultation
Qualifikation Tabakentwöhnung – Grundkurs
Bezirksärztekammer Südbaden
Ziel der Veranstaltung ist es, Ihnen detaillierte Informationen zu den gesundheitlichen Aspekten des Tabakkonsums zu vermitteln, ihre Kenntnisse für eine erfolgreiche Ansprache, Motivierung und Therapie ihrer rauchenden Patienten zu vertiefen und praktische Hilfestellung bei der Einführung von Raucherberatungen und Entwöhnungsbehandlungen in der ärztlichen Praxis oder Klinik zu bieten.
11. − 13. September 2026 | 9.00 – 16.15 Uhr | Reutlingen | 400 Euro | 20 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ siehe Curriculum der Bundesärztekammer zur „Qualifikation Tabakentwöhnung“ (2022)
Curriculare Fortbildung Tabakentwöhnung mit strukturiertem Gruppenprogramm − Aufbaukurs
Bezirksärztekammer Südwürttemberg
Der fakultative Aufbaukurs basiert auf anerkannten Programmen zur Tabakentwöhnung (nach § 20 SGBV) und befähigt zur Durchführung von Tabakentwöhnungsprogrammen im Gruppensetting. Voraussetzung für die Teilnahme am Aufbaukurs: Erfolgreiche Teilnahme am Grundkurs zur „Qualifikation Tabakentwöhnung“.
14. September 2026 | 9.00 – 16.30 Uhr | Reutlingen | 160 Euro | 8 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ siehe Curriculum der Bundesärztekammer zur „Qualifikation Tabakentwöhnung“ (2022)
Bezirksärztekammer Südwürttemberg
Kontaktdaten der Veranstalter sind auf Seite 474 zu finden
Curriculare Fortbildung
Weiterbildungsveranstaltung
Hygienebeauftragter Arzt (online)
Zum Hygienebeauftragten Arzt kann nur bestellt werden, wer über eine mindestens zweijährige Berufserfahrung verfügt und spezielle Kenntnisse auf dem Gebiet der Hygiene und der Infektionsprävention erworben hat. Die Mindestanforderung beinhaltet den Besuch eines vierzigstündigen Kurses nach dem Curriculum der Bundesärztekammer. Der Kurs entspricht dem Modul I der curriculären Fortbildung „Krankenhaushygiene“. E-Learning (Selbstlernphase): ab 16. September 2026, Live-Online Seminar: 5. und 6. November 2026 | online | 700 Euro | 60 Fortbildungspunkte
Beratung zur Patientenverf. und gesundh. Versorgungsplanung
Bezirksärztekammer Südbaden
Die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht ist eine wichtige Möglichkeit für Ihre Patienten, ihr Recht auf Selbstbestimmung wahrzunehmen. Das Seminar geht ein auf: Beratung zur Vorsorgevollmacht/Bedeutung und Konsequenzen/gesetzlichen Regelungen/Beratungsangebot der Esslinger Initiative e. V./Rechtl. Grundlagen.
18. September 2026 | 13.30 – 17.00 Uhr | online | 60 Euro
Themen: ▪ für alle Fachrichtungen
Impfen – Workshop
Für Schutzimpfungen wird eine sorgfältige medizinisch-epidemiologische Nutzen-Risiko-Bewertung auf der Basis der besten verfügbaren Evidenz produktneutral vorgestellt. Weiter werden die aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) besprochen.
19. September 2026 | 9.00 – ca. 15.30 Uhr | Onlineteilnahme oder in Präsenz vor Ort | 100 Euro | 8 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ Epidemiologie, Impfstofftypen ▪ Impfpräventable Erkrankungen ▪ Risiken, Nebenwirkungen ▪ Risikopatienten ▪ Vorgehen i. d. Praxis ▪ Fallbeispiele
Bezirksärztekammer Südbaden
Notfalltraining für Ärzte
– Neurologische Notfälle
In diesem Kurs erlernen Sie die Versorgung typischer neurologischer Notfallbilder.
19. September 2026 | 9.00 – 17.00 Uhr | DRK Landesschule BW gGmbH, Munzinger Straße 5, Freiburg | 250 Euro | 11 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ Grundlagen ▪ Besonderheiten bei neurologischen Notfällen ▪ Typische Symptome und eindeutige Klassifizierung auch von schwer zu erkennenden neurologischen Notfällen ▪ Neurologische Untersuchung und Möglichkeiten der Erstversorgung
Onkologie für Hausärztinnen und Hausärzte
Bezirksärztekammer Südbaden
Kooperationsveranstaltung mit dem Städtischen Klinikum Karlsruhe im Rahmen des von der Deutschen Krebshilfe geförderten Forschungsprogramms „Stärkung der regionalen onkologischen Versorgung“. Ziel ist die ambulante Betreuung zu stärken und die Zusammenarbeit von stationärer Onkologie und hausärztlicher Versorgung bei einer wachsenden Zahl von Krebspatienten zu intensivieren.
Themen: ▪ Zytopenien nach Chemotherapie ▪ Impfungen bei Krebspatienten
▪ Hautveränderungen ▪ Immuntherapien ▪ Ernährung bei Tumorerkrankungen
▪ Fatigue
Suchtmedizinische Grundversorgung
Bezirksärztekammer Nordbaden
Der Kurs (50 h) befähigt zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Suchtmedizinische Grundversorgung“ und befasst sich mit der Erkennung, Behandlung und Rehabilitation von Krankheitsbildern im Zusammenhang mit dem Gebrauch suchterzeugender Stoffe und nicht-stoffgebundener Suchterkrankungen. Die Zusatzweiterbildung ist Voraussetzung zur Durchführung der Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger.
21. – 25. September 2026 | 9.00 – 18.00 Uhr | 1.000 Euro | Tübingen | 50 Fortbildungspunkte
Der nach dem Curriculum der Bundesärztekammer gestaltete Kurs zum ABS-beauftragten Arzt stellt für die in klinischen Einrichtungen tätigen Ärzte ein Angebot dar, um ihre vorhandenen Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Antiinfektivastrategie systematisch weiter zu vertiefen und aufzufrischen.
E-Learning (Selbstlernphase): ab 23. September 2026 | Live-Online Seminar: 12. und 13. November 2026 | online | 700 Euro | 60 Fortbildungspunkte
Update 26 – Rauchentwöhnung
Bezirksärztekammer Südbaden
Rauchen zählt zu den wichtigsten vermeidbaren Gesundheitsrisiken. Präventionsmaßnahmen gehören daher zur Rauchentwöhnung. Mit der seit August 2025 möglichen Verordnung kann Hilfe konkreter und wirksamer vermittelt werden. Neben der S3-Leitlinie sollen auch Informationen zu alternativen Nikotinprodukten, deren Risiken sowie ihrem Abhängigkeitspotenzial dargestellt werden.
Die Kursweiterbildung „Psychosomatische Grundversorgung“ ist in einigen Fachgebieten nach der Weiterbildungsordnung vorgeschrieben und erfüllt die inhaltlichen Anforderungen der KV zur Abrechnung der EBM-Ziffern 35100 und 35110. Um die Qualifikation zu erwerben, ist die Absolvierung von fünf Wochenenden erforderlich. 25./26. September 2026 | ganztg. | Karlsruhe | 300 Euro | 16 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ Psychopharmakotherapie ▪ Gerontopsychiatrische Erkrankungen im höheren Lebensalter
Medizinische Hypnose für Ärzte – Einführungskurs
Bezirksärztekammer Nordbaden
In diesem einführenden Workshop werden auf der Basis aktueller neurophysiologischer Erkenntnisse wirkungsvolle Adhoc-Interventionen der modernen Hypnose bei Schmerz und somatoformen Störungen, Schlafstörungen, Spannungszuständen, nichtorganischen Schwindelbeschwerden und Tinnitus praktisch erfahrbar vermittelt. Wesentlicher Vorteil hypnotherapeutischer Ansätze in der Behandlung dieser Störungen ist, dass sie objektivierbare psychobiologische Wirkungen entfalten.
26. September 2026 | 9.00 –16.00 Uhr | online | 150 Euro | 10 Fortbildungspunkte
Baustein Psychotherapie – Verhaltenstherapie: Kurs II
Bezirksärztekammer Südbaden
Die Bausteine Psychotherapie sind so aufgebaut, dass Sie die Möglichkeit erhalten, innerhalb von 3 Jahren die Theorie zur psychotherapeutischen Weiterbildung komplett abzuschließen. Die einzelnen Module umfassen jeweils 51 h sowie die erforderlichen Kurse zum Entspannungsverfahren (PMR). Es bestehen Möglichkeiten zur Vermittlung in Selbsterfahrung und Fallsupervision.
27. September − 3. Oktober 2026 | ganztägig | Hornberg | 1.000 Euro | 51 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ siehe WBO 2020
Psychosomatik kompakt: Haut und Psyche
Bezirksärztekammer Südwürttemberg
Die Fortbildungsreihe nimmt verschiedene spezifische psychosomatische Themenfelder in den Fokus, die in der Praxis eine Rolle spielen. Dazu erhalten Sie praktisch umsetzbare Tipps für Ihre Sprechstunde. Es geht um wichtige psychosomatische Aspekte zwischen Haut und Psyche.
30. September 2026 | 18.00 – ca. 19.30 Uhr | live-online | 20 Euro | 2 Fortbildungspunkte
Kontaktdaten der Veranstalter sind auf Seite 474 zu finden
Curriculare Fortbildung
Weiterbildungsveranstaltung
First, take your own pulse! – Gewusst wie bei psychiatrischen Notfällen
Unsere Online-Fortbildungsreihe will durch die Vermittlung von kompaktem Wissen zum Umgang mit den wichtigsten Symptomen bei unterschiedlichen Notfällen dazu beitragen, dass Sie guten Gewissens und mit normalem Puls auch außerhalb Ihres eigentlichen Fachgebiets die richtigen Maßnahmen ergreifen können.
6. Oktober 2026 | 19.30 – 21.00 Uhr | live-online | 20 Euro | 2 Fortbildungspunkte
35. Psychosomatischer Tag – „Anspannung – Entspannung“
Bezirksärztekammer Nordbaden
Unter dem Leitgedanken „Anspannung – Entspannung“ werden in 3 spannenden Fachvorträgen die Themen: Arbeitsplatzbelastung im Gesundheitssystem, Sexualmedizin und familiäre Belastung bei Autismus-Spektrum Störung dargestellt. Inhalte der Fachvorträge, angereicht mit eigenen Erfahrungen, können in Kleingruppen mit den Mitgliedern des Psychosom. Ausschusses nachbearbeitet werden.
10. Oktober 2026 | 9.00 – 16.15 Uhr | Präsenz | 140 Euro
Themen: ▪ Wechselspiel zwischen Körper und Psyche ▪ Anrechnung bei der Psychosomatischen Grundversorgung ▪ Austausch in Kleingruppen
Kardiopulmonale Reanimation für Ärztinnen und Ärzte
Bei unserem Reanimationskurs frischen Sie Ihr Wissen zur kardiopulmonalen Reanimation auf und vertiefen es anhand aktueller Leitlinien des European Resuscitation Council. In kleinen Gruppen trainieren Sie unter fachkundiger Anleitung verschiedene Reanimationsszenarien. Dieser Kurs ist für Ärztinnen und Ärzte buchbar.
10. Oktober 2026 | 8.00 – 12.15 Uhr | Leimen | 85 Euro | inkl. Verpflegung | 7 Fortbildungspunkte
Bei unserem Reanimationskurs frischen Sie Ihr Wissen zur kardiopulmonalen Reanimation auf und vertiefen es anhand aktueller Leitlinien des European Resuscitation Council. In kleinen Gruppen trainieren Sie unter fachkundiger Anleitung verschiedene Reanimationsszenarien. Dieser Kurs ist nur für Ärztinnen buchbar.
10. Oktober 2026 | 13.00 – 17.15 Uhr | Leimen | 85 Euro | inkl. Verpflegung | 7 Fortbildungspunkte
Die medizinische Begutachtung spielt in allen Fachrichtungen eine zunehmend wichtige Rolle. Diese curriculare Fortbildung richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, die ihr Wissen in der Erstellung medizinischer Gutachten vertiefen möchten. In diesem Modul werden fachspezifische Aspekte der medizinischen Begutachtung durch erfahrene Experten vermittelt.
10. − 11. Oktober 2026 | 9.00 – 17.00 Uhr | Reutlingen | 320 Euro | 16 Fortbildungspunkte
Kursweiterbildung zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Suchtmedizinische Grundversorgung gemäß WBO 2020. Ärzte, die nach der Kursweiterbildung substituieren, können bei der Kassenärztlichen Vereinigung einen Antrag auf Erstattung des Teilnahmeentgeltes stellen.
12. – 16. Oktober 2026 | Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg | 800 Euro | 50 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ Grundlagen ▪ Alte und Neue Substanzen und Suchtmittel ▪ Spiel- u. Mediensucht ▪ Entzug ▪ Substitution ▪ Suchthilfe, Vermittlung
Bezirksärztekammer Südbaden
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Ärztekammer-Fortbildungsveranstaltungen
Weiterbildungsveranstaltung
Gesundheit von Ärztinnen und Ärzten
Diese Veranstaltung bietet Ihnen die Gelegenheit in einem kompakten Format die Arztgesundheit aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und wertvolle Erkenntnisse für Ihre berufliche und persönliche Entwicklung zu gewinnen.
14. Oktober 2026 | 16.30 – 18.15 Uhr | Haus der Ärzte, Freiburg | 40 Euro | 2 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ Eigene Gesundheit ▪ Patientenrolle einnehmen
▪ Kollegiale Behandlung
Bezirksärztekammer Südbaden
Geht’s noch? Psychische Belastung und mentale Gesundheit von Ärztinnen & Ärzten
Auch Ärztinnen und Ärzte sind nicht vor beruflichen Belastungen und psychischen Erkrankungen gefeit. Aktuelle Daten zeigen, dass Ärztinnen und Ärzte häufiger mentale Belastungen bis hin zur Suizidalität aufweisen als die Allgemeinbevölkerung. Im 33. Degerlocher Ethikgespräch möchten wir uns tiefergehend mit den beruflichen Belastungen und den Zusammenhängen auseinandersetzen.
14. Oktober 2026 | 18.00 – 21.45 Uhr | in Präsenz | 30 Euro
Themen: ▪ Impulsvortrag ▪ Diskussion & Austausch in Kleingruppen
Auf den Punkt gebracht: (K)ein Tabuthema: Stuhl- und Harninkontinenz
Harn- und Stuhlinkontinenz sind häufige, aber oft tabuisierte Krankheitsbilder mit hoher Relevanz für den ärztlichen Alltag. Dieses Online-Seminar vermittelt praxisnahes Wissen zur frühzeitigen Erkennung und Therapie der Stuhlinkontinenz sowie ein aktuelles Update zur Harninkontinenz mit direktem Transfer von klinischen Erkenntnissen in die Praxis.
15. Oktober 2026 |19.00 – 20.55 Uhr | online | 20 Euro | 2 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ Stuhlinkontinenz – frühzeitig erkennen und therapieren
▪ Update Harninkontinenz – aus der Klinik für die Praxis
Der Kurs vermittelt fundierte Kenntnisse für die sonographische Untersuchung von Abdomen, Retroperitoneum und Thorax. Sie lernen, Befunde sicher zu erkennen und die Untersuchungstechnik praxisnah anzuwenden. Interaktive Übungen an High-End-Geräten und Falldiskussionen sorgen für einen intensiven Lernerfolg. 15. – 17. Oktober 2026 | ganztägig | Karlsruhe | 520 Euro | inkl. Verpflegung | 35 Fortbildungspunkte
Grundkurs Palliativmedizin nach der Weiterbildungsordnung
Bezirksärztekammer Nordbaden
Im Grundkurs (40 h) stärken die Kursteilnehmenden ihre ganzheitliche Sicht auf die Patienten. Sie üben sich in der palliativen Grundhaltung. Sie werden dafür sensibilisiert, dass palliativmedizinische Betreuung nicht als Krisenintervention, sondern als ein länger andauernder Prozess verstanden werden muss.
15. − 18. Oktober 2026 | 9.00 − 18.15 Uhr | Reutlingen | 800 Euro | 40 Fortbildungspunkte
Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Tage sind nicht einzeln buchbar.
16./17. Oktober, 6./7. November und 4./5. Dezember 2026 | freitags 14.00 – 18.30 Uhr, samstags 9.00 – 18.30 Uhr | Caritas Tagungszentrum Freiburg | 800 Euro | 40 Fortbildungspunkte
Kontaktdaten der Veranstalter sind auf Seite 474 zu finden
Weiterbildungsveranstaltung
Notfalltraining Grundkurs
Dieser Kurs vermittelt Ihnen die Grundlagen für eine erfolgreiche Notfallversorgung.
17. Oktober 2026 | 9.00 – 17.00 Uhr | DRK Landesschule BW, Munzinger Straße 5, Freiburg | 250 Euro | 11 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ Grundlagen ▪ Reanimation ▪ Beatmung und Atemwegssicherung ▪ typische Notfallsituationen ▪ Medikamentenapplikation ▪ Teamführung und Notfallmanagement
Psychosomatische Grundversorgung – Tageskurs
Bezirksärztekammer Südbaden
Durch Teilnahme an den Kursen kann die Qualifikation entsprechend den Vorgaben der WBO erworben werden.
17. Oktober 2026 | 9.00 – 16.00 Uhr |
Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg | 150 Euro | 8 Fortbildungspunkte
Thema: ▪ Depressionen, Burnout
Bezirksärztekammer Südbaden
Gendermedizin – Der (nicht ganz so) kleine Unterschied (Seminarreihe Allgemeinmedizin)
Frauen und Männer erkranken unterschiedlich, zeigen andere Symptome und sprechen teils unterschiedlich auf Therapien an. Gendermedizin ist daher ein wichtiger Bestandteil moderner Medizin. Das Seminar beleuchtet praxisnah und evidenzbasiert geschlechterspezifische Unterschiede bei ausgewählten Krankheitsbildern und stärkt die Sicherheit in Diagnostik und Therapie.
17. Oktober 2026 | 9.00 – 14.15 Uhr | online | 75 Euro | 6 Fortbildungspunkte
Erweitern Sie Ihre Kenntnisse für unbewusste, seelische Vorgänge und finden Sie dadurch effizienter Zugang zur inneren Situation des Patienten und zur Dynamik des psychotherapeutischen Dialogs. 18. – 23. Oktober 2026 | jeweils ganztags | Kloster Heiligkreuztal | 760 Euro
Themen: ▪ Entwicklungspsychologie ▪ Abwehrmechanismen ▪ Verhaltenstherapie ▪ Psychodynamische Diagnostik ▪ u. v. m.
Suchtmedizin
– Update
Aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der Suchtmedizin, Kooperation mit lokalen Einrichtungen.
21. Oktober 2026 | 15.00 – 18.15 Uhr | Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg | kostenfrei | 4 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ Aktuelle relevante Entwicklungen für die Suchtmedizin u. -therapie
Bezirksärztekammer Südbaden
Psychosomatik kompakt: Hypnotherapeutische Ansätze bei Schlafstörungen
Die Fortbildungsreihe nimmt verschiedene spezifische psychosomatische Themenfelder in den Fokus, die in der Praxis eine Rolle spielen. Dazu erhalten Sie praktisch umsetzbare Tipps für Ihre Sprechstunde. Am 21.10. 2026 erwartet Sie ein Fachvortrag zum Thema hypnotherapeutische Ansätze bei Schlafstörungen.
21. Oktober 2026 | 18.00 – 19.30 Uhr | live-online | 20 Euro | 2 Fortbildungspunkte
Kontaktdaten der Veranstalter sind auf Seite 474 zu finden
Ärztekammer-Fortbildungsveranstaltungen
Weiterbildungsveranstaltung
Weiterbildungsveranstaltung
Blitzlicht-Seminarreihe: Medfluencer: Medizin im Social Media-Zeitalter
Reichweite, Aufmerksamkeit, Einfluss: Immer mehr Ärztinnen und Ärzte werden zu Medfluencern. Doch wo liegen die Grenzen zwischen seriöser Aufklärung und Selbstdarstellung in den sozialen Medien? Dieses Seminar will praxisnah und durchaus auch kritisch die Chancen, Risiken und Grauzonen ärztlicher Social Media-Präsenz beleuchten.
Themen: ▪ Medfluencer: Rechtliche Risiken und Nebenwirkungen
▪ Leben bzw. Alltag als Medfluencerin
Train the Trainer Kurs – für Weiterbilder
Bezirksärztekammer Südwürttemberg
Sie arbeiten täglich mit ÄiW oder werden bald damit anfangen? Unser Kurs unterstützt Sie dabei. Vermittelt werden wichtige Neuerungen der WBO samt eLogbuch sowie grundlegende Rahmenbedingungen organisatorischer und rechtlicher Natur. Mithilfe von Workshops werden die Erstellung von Curricula und Feedback-Gespräche gezielt trainiert.
24. Oktober 2026 | 9.00 – 17.00 Uhr | Karlsruhe | 125 Euro | 10 Fortbildungspunkte
Durch Teilnahme an den Kursen kann die Qualifikation entsprechend den Vorgaben der WBO erworben werden. Die Veranstaltung findet online statt und ist bundesweit anerkannt.
2. – 6. November 2026 | 9.00 – 16.00 Uhr | online | 700 Euro | 38 Fortbildungspunkte
Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Mitglieder der Landesärztekammer Baden-Württemberg haben Priorität.
2. – 6. November 2026 (Warteliste) oder 1. – 5. Februar 2027 oder 15. – 19. März 2027 | 9.00 – ca. 17.15 Uhr | online | 800 Euro | 40 Fortbildungspunkte
Medizinische Notfälle an Bord von Flugzeugen Teil 2: Case Reports
Bezirksärztekammer Südbaden
In Teil 2 der Fortbildungsreihe „Medizinische Notfälle an Bord von Flugzeugen“ werden die theoretischen Grundlagen auf Fallbeispiele angewandt. Hierbei können TeilnehmerInnen reale Notfälle diskutieren und Strategien für Vorgehensweisen, Entscheidungsfindung und Therapie im Ernstfall entwickeln.
3. November 2026 | 18.00 – 20.15 Uhr | live-online | 30 Euro | 3 Fortbildungspunkte
Hornhauttransplantation: Was hat sich seit Eduard Zirm geändert?
Bezirksärztekammer Nordbaden
Von den Heilkundigen der Vergangenheit bis zur personalisierten Medizin von heute: Diese Online-Seminarreihe lädt zu einer fachlich bereichernden Zeitreise ein. Im Fokus stehen prägende Persönlichkeiten der Medizin. Anhand ihres medizinischen Erbes wird diskutiert, welche Konzepte bis heute relevant sind und sich in moderner Diagnostik, Prävention und ganzheitlichen Ansätzen wiederfinden. Wir beginnen diese Reihe mit Avicenna.
3. November 2026 | 19.30 − 21.00 Uhr | online | 20 Euro | 2 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ Horthauttransplantation: Was hat sich seit Eduard Zirm geändert?
Bezirksärztekammer Südwürttemberg
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Curriculare Fortbildung
Train the Trainer − KWBW-Modul für Allgemeinmedizin
Das Online-Seminar bietet eine Einführung in die Weiterbildung in der Allgemeinmedizin und fördert den Erfahrungsaustausch unter Weiterbildungsbefugten. Thematisiert werden Besonderheiten der ambulanten Weiterbildung, die Verbundweiterbildung plus der KWBW sowie Struktur, Förderung und Organisation der Weiterbildung in der Praxis. Fallbesprechungen, „Do’s and Don’ts“ und eine offene Diskussion runden das Programm ab.
6. November 2026 | 16.00 – 20.15 Uhr | online | 60 Euro | 5 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ P1-Pauschale
Fit für die ZNA und den ersten Dienst
Bezirksärztekammer Südwürttemberg
Praxisnah, anhand zahlreicher Fallbeispiele aus der ZNA und dem Bereitschaftsdienst einer internistischen Klinik werden die häufigsten Krankheitsbilder interaktiv besprochen und das sinnvolle Vorgehen im Dienst vermittelt. In erster Linie richtet sich das Seminar an Ärztinnen und Ärzte, die am Anfang ihrer klinischen Tätigkeit stehen. Es dürfen aber auch erfahrene Kolleginnen und Kollegen teilnehmen.
7. November 2026 | ganztägig | Karlsruhe | 90 Euro | 10 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ ZNA ▪ Bereitschaftsdienst ▪ Erster Dienst ▪ Internistische Notfälle ▪ Praxisnähe
Gelbfieberimpfung – Fortbildung für Ärzte
Bezirksärztekammer Nordbaden
Reisemedizin hat den Anspruch, Reisende, Gesunde wie chronisch Kranke in allen Altersstufen, umfassend auf eine geplante Reise vorzubereiten. Diese Veranstaltung richtet sich vor allem an Interessenten, die eine Fortgeltung der erteilten Ermächtigungen zur Gelbfieberimpfung benötigen (Nachweispflicht).
7. November 2026 | 9.00 – 16.30 Uhr | online | 50 Euro
Themen: ▪ Gelbfieberimpfstelle ▪ Nachweiserfüllung gegenüber Regierungspräsidium ▪ Empfehlungen ▪ u. v. m.
Notarztkurs zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“
Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundesärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Ausbildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien.
9. – 17. November 2026 | ganztägig | in den Räumen der Berufsfeuerwehr Freiburg | 1.500 Euro | 80 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ Grundlagen und Basistherapie ▪ Internistische Notfälle I und II ▪ Traumatologische Notfälle I und II ▪ Spezielle Notfälle und Einsatztaktik
Self Care matters − Selbstfürsorge im medizinischen Alltag
Bezirksärztekammer Südbaden
Im Alltag stehen wir oft unter hohem Stress und erleben emotionale Belastungen durch den Umgang mit Patientinnen und Patienten. Deshalb ist die eigene Selbstfürsorge von großer Bedeutung und trägt zur Prävention von emotionaler sowie körperlicher Erschöpfung bei. In diesem Seminar geht es um die praktische Anwendung von Selbstfürsorge im medizinischen Alltag. Es werden Ideen und Methoden gezeigt, wie Selbstfürsorge effektiv genutzt werden kann.
10. November 2026 | 19.00 – 20.30 Uhr | online | 25 Euro | 2 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ Praktische Ideen und Methoden für eine gelingende Selbstfürsorge
Fit für den Notfall – Der Kindernotfall
Bezirksärztekammer Südwürttemberg
Wissen Sie, wie man ein Kind im Notfall richtig behandelt? Notfälle mit Kindern stellen immer eine besondere Herausforderung dar. Wie beurteile ich die Vitalparameter des Kindes? Wie muss ich Sauerstoff verabreichen? Welche ist die richtige Dosierung der Notfallmedikamente? Welches sind die häufigsten Kindernotfälle?
11. November 2026 | in Präsenz | 65 Euro
Kontaktdaten der Veranstalter sind auf Seite 474 zu finden
Ärztekammer-Fortbildungsveranstaltungen
Weiterbildungsveranstaltung
Via medici – Verloren im System
Die gesundheitliche Versorgung wird zunehmend digital, das System immer komplexer und der Zugang wird für viele Menschen erschwert oder verhindert. Die Gründe sind meist fehlende navigationale Gesundheitskompetenz oder die nötigen digitalen/sprachlichen Fähigkeiten, die es ermöglichen, passende Angebote zu finden, Entscheidungen zu treffen und das System effizient zu nutzen.
11. November 2026 | 19.00 – 21.15 Uhr | Präsenz im Hospitalhof Stgt. | kostenfrei
Themen: ▪ Chancen und Risiken ▪ Benachteiligung älterer Menschen
Vorbereitung Facharztprüfung Allgemeinmedizin
Dieses Seminar richtet sich an Fortgeschrittene in der Weiterbildung Allgemeinmedizin. Es soll Ihnen die organisatorischen Abläufe erläutern und es Ihnen erlauben, sich in realistischen Prüfungssimulationen auf die Facharzt-Prüfung vorzubereiten. Hilfreiche Tipps aus der Sicht der Prüfenden runden den Abend ab. 13. November 2026 | 17.00 – 21.30 Uhr | Reutlingen | 150 Euro | 7 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ Formaler Ablauf eines Fachgespräches Allgemeinmedizin ▪ Prüfungssimulation in Kleingruppen ▪ Vorstellung und Bearbeitung fachspezifischer Kasuistiken
11. ISTN – Interdisziplinärer Stuttgarter
Bezirksärztekammer Südwürttemberg
Tag der Notfallmedizin – interaktiv
Jeder Patient ist interdisziplinär, sobald er verschiedene Symptome aufzeigt. Erst mit Diagnosestellung wird er einer Fachdisziplin zugeordnet. Der Weg vom Symptom zur Diagnose ist elementar und nicht immer eindeutig. Seien sie gespannt auf praktische Fallbeispiele. Das Seminar ist interaktiv mit einem TED-System gestaltet. Wie würden Sie entscheiden? Und, lagen Sie richtig?
13. November 2026 | 16.00 – 20.30 Uhr | Onlineteilnahme oder in Präsenz vor Ort
Themen: ▪ für alle Fachrichtungen ▪ für Arztinnen und Ärzte in Weiterbildung
▪ für Fachärztinnen und Fachärzte
15. Stuttgarter Tag für Infektiologie
Der Stuttgarter Tag für Infektiologie steht für unabhängige medizinische Fortbildung und ist eine Kooperation der Bezirksärztekammer und dem Zentrum für Infektiologie, dem Netzwerk infektiologisch tätiger Ärzte aus Klinik, Praxis und Labor in Stuttgart. Zu diesem spannenden Tag mit viel Raum für Diskussion laden wir Sie herzlich ein!
14. November 2026 | 9.00 – 14.45 Uhr | online oder in Präsenz | 40 Euro
Themen: ▪ Die Themenschwerpunkte werden noch bekannt gegeben.
Fallseminare Palliativmedizin
Für Ärztinnen und Ärzte, die sich im Rahmen ihrer Zusatzweiterbildung Palliativmedizin nach dem Absolvieren des Grundkurses für den Besuch von Fallseminaren inkl. Supervision (insgesamt 120 h) entschieden haben, bieten wir die dafür notwendigen Module I bis III (je 40 h) an.
Modul I: 14. – 17. November 2026; Modul II: 18. – 21. November 2026; Modul III: 17. – 20. September 2026 | 9.00 − 18.00 Uhr | Reutlingen | 800 Euro pro Modul | 40 Fortbildungspunkte pro Modul
First, take your own pulse! – Gewusst wie bei neurologischen Notfällen
Bezirksärztekammer Südwürttemberg
Unsere Online-Fortbildungsreihe will durch die Vermittlung von kompaktem Wissen zum Umgang mit den wichtigsten Symptomen bei unterschiedlichen Notfällen dazu beitragen, dass Sie guten Gewissens und mit normalem Puls auch außerhalb Ihres eigentlichen Fachgebiets die richtigen Maßnahmen ergreifen können. 17. November 2026 | 19.30 – 21.00 Uhr | live-online | 20 Euro | 2 Fortbildungspunkte
Kontaktdaten der Veranstalter sind auf Seite 474 zu finden
Curriculare Fortbildung
Suchtsymposium: Abhängigkeitserkrankungen in verschiedenen Lebensphasen
Die komplexe Genese von Abhängigkeitserkrankungen, bei der biologische, psychologische und soziale Parameter relevant sind, wissen wir. In diesem Jahr wollen wir zu dem hin den transgenerationalen Aspekt aber auch familienzentrierte Ansätze bei Abhängigkeitserkrankungen in verschiedenen Lebensphasen hervorheben.
Themen: ▪ Noxen in der Schwangerschaft ▪ Noxen in Kindheit und Jugend ▪ Abhängigkeitserkrankungen im höheren Lebensalter
Gesundheitsförderung und Prävention
Landesärztekammer
Baden-Württemberg
Demografischer Wandel, chronische Erkrankungen und Multimorbidität stellen neue Anforderungen an die Medizin. Prävention und Gesundheitsförderung gewinnen an Bedeutung. Diese Fortbildung richtet sich nach dem Curriculum der BÄK. Sie vermittelt praxisnah Wissen zu Risikofaktoren, Evidenz und Kommunikation.
Teil 1: 20./21. November 2026 | 19.00 – 21.20 Uhr | 9.00 – 15.15 Uhr | online
Teil 2: 11./12. Dezember 2026 | 19.00 – 21.20 Uhr | 9.00 – 15.15 Uhr | online
Teil 3: 23. Januar 2027 | 9.00 – 15.30 Uhr | Reutlingen | 440 Euro | 28 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ siehe Curriculum der Bundesärztekammer
Orthopädie und Unfallchirurgie kompakt
Bezirksärztekammer Südwürttemberg
Für Weiterzubildende zur Vorbereitung auf die Facharztprüfung und für bereits fachärztlich Tätige zum Auffrischen und zur Wiederholung als Überblick sowie für relevante Neuerungen. (Für Weiterzubildende rabattiert mit Nachweis.)
20. + 21. November 2026 | jeweils ganztags | in Präsenz | 180 Euro | in Weiterbildung 135 Euro
Themen: ▪ interaktiver Vorträge ▪ Kleingruppenarbeit zur Prüfungsvorbereitung ▪ Fallbeispiele und Kasuistiken
Psychosomatik kompakt: Internetabhängigkeit bei Jugendlichen u. jungen Erwachsenen
Die Fortbildungsreihe nimmt verschiedene spezifische psychosomatische Themenfelder in den Fokus, die in der Praxis eine Rolle spielen. Dazu erhalten Sie praktisch umsetzbare Tipps für Ihre Sprechstunde. Der Vortrag thematisiert die krankhafte Nutzung digitaler Medien bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
25. November 2026 | 18.00 – 19.30 Uhr | live-online | 20 Euro | 2 Fortbildungspunkte
In diesem Workshop wird bei maximal 7 Teilnehmenden sehr individuell auf die persönlichen sprecherischen und sprachlichen Voraussetzungen eingegangen. Unter Wahrung ihrer Sprecherpersönlichkeit und unterstützt durch Videoanalysen und Simulationen, werden anhand konkreter beruflicher Situationen Ihre Stärken hervorgehoben und eventuelle Schwächen abgemildert.
27. – 28. November 2026 | halbtägig | Karlsruhe | 390 Euro | inkl. Verpflegung | 14 Fortbildungspunkte
Unser Live -Web -Seminar richtet sich an Beschäftigte mit Kinderwunsch, Ärzte die Beschäftigungsverbote ausstellen sowie Arbeitgeber in Klinik und Praxis. Sie erfahren das Wichtigste zum Mutterschutz: Beschäftigungsverbote, Gestaltung sicherer Arbeitsbedingungen und Einsatzmöglichkeiten schwangerer Mitarbeiterinnen.
1. Dezember 2026 | 18.30 – 22.00 Uhr | live-online | 25 Euro | 4 Fortbildungspunkte beantragt
Themen: ▪ Mutterschutz ▪ Beschäftigungsverbot ▪ Operieren in der Schwangerschaft ▪ Weiterbildung
Bezirksärztekammer Nordbaden
Kontaktdaten der Veranstalter sind auf Seite 474 zu finden
Ärztekammer-Fortbildungsveranstaltungen
Curriculare Fortbildung
Curriculare Fortbildung
Update 26 – Haut im Alter
Unsere Haut verändert sich im Laufe unseres Lebens. So ergeben sich neue Herausforderungen und mögliche Hauterkrankungen, die sich mit zunehmenden Lebensjahren entwickeln und zeigen können. In dieser interaktiven Veranstaltung besprechen wir die wesentlichen Hautveränderungen im Alter und die daraus resultierenden häufigen Hauterkrankungen inklusive Therapiemöglichkeiten.
„Internationale Arbeitseinsätze und Rückkehrermedizin“ – Eine arbeitsmedizinische Vorsorge analog G35 darf nur ein Arzt mit der Gebietsbezeichnung Arbeitsmedizin oder der Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin oder ein Arzt mit der Zusatzbezeichnung Tropenmedizin bescheinigen.
4./5. Dezember 2026 | 350 Euro | Fr. u. Sa. ganztägig | 18 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ Spezifische Probleme bei Langzeitaufenthalten im Ausland ▪ Differentialdiagnose bei Fieber/Hauterkrankungen/Durchfall ▪ Einfache
Labordiagnostik ▪ Klima und Gesundheit
Bezirksärztekammer Südbaden
First, take your own pulse! – Gewusst wie bei pädiatrischen Notfällen
Unsere Online-Fortbildungsreihe will durch die Vermittlung von kompaktem Wissen zum Umgang mit den wichtigsten Symptomen bei unterschiedlichen Notfällen dazu beitragen, dass Sie guten Gewissens und mit normalem Puls auch außerhalb Ihres eigentlichen Fachgebiets die richtigen Maßnahmen ergreifen können.
8. Dezember 2026 | 19.30 – 21.00 Uhr | live-online | 20 Euro | 2 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ Kindernotfälle ▪ Notfallreihe
Demenz aktuell
Bezirksärztekammer Nordbaden
In diesem Seminar wollen wir Ihnen als betreuendem Arzt und häufig erstem Ansprechpartner praxisrelevante Hinweise und Informationen zu aktuellen Erkenntnissen in Bezug auf Prävention, Diagnose und Behandlung von Demenzerkrankungen geben und diese mit Ihnen diskutieren.
10. Dezember 2026 | 19.30−21.05 Uhr | online | 20 Euro | 2 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ Antikörpertherapien bei Alzheimer-Krankheit ▪
Wichtiges zur Fahrtauglichkeit, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
▪ Rolle der Hausärzte in der Betreuung von Demenzerkrankten
Bezirksärztekammer Südwürttemberg
Verkehrsmedizinische Begutachtung – Fortbildung und Qualifikation
Fortbildung für Fachärzte, welche die verkehrsmedizinische Qualifikation nach § 11 Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 FeV zum Erstellen von Gutachten erwerben möchten (Modul I – IV). Fachärzte, die Kenntnisse zur Probenentnahme im Rahmen der chemisch-toxikologischen Untersuchungen erwerben möchten (Modul V).
eLearning: 10. Dezember 2026 – 14. Januar 2027 | Präsenz: 29. – 31. Januar 2027 |
Modul I – IV: 28 Fortbildungspunkte, Modul V: 4 Fortbildungspunkte
Grundkurs Sonographie in der hausärztlichen Versorgung
Landesärztekammer Baden-Württemberg
Dieser Kurs vermittelt technische und anatomische Grundlagen der Sonographie und führt anschließend schrittweise an typische Untersuchungen und Fragestellungen der hausärztlichen Versorgung heran. Neben der Darstellung von Organen werden auch funktionell-anatomische Aspekte der Ultraschalldiagnostik berücksichtigt. Der Kurs orientiert sich am DEGUM Grundkurs für Hausärztliche Versorgung. 17. – 19. Dezember 2026 | jeweils 9.00 – 17.00 Uhr | Munzinger Str. 5, Freiburg | 850 Euro | 27 Fortbildungspunkte
Kontaktdaten der Veranstalter sind auf Seite 474 zu finden
Curriculare Fortbildung
Weiterbildungsveranstaltung
Weiterbildungsveranstaltung
Curriculare Fortbildung
Fit für den ersten Nachtdienst
Diese Veranstaltung richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, die im Nachtdienst eingesetzt sind und an Wiedereinsteiger, die ein Update möchten. Die ersten Nachtdienste sind oft eine Herausforderung. In dieser Veranstaltung werden häufige Notfälle und klassische Problemsituationen aus den ersten Diensten kurz und prägnant in Kombination mit praktischen Tipps besprochen. Zudem erklärt ein Jurist, was die Pflichten und Rechte als Dienstarzt/-ärztin sind.
20. Januar 2027 | 17.30 bis ca. 22.00 Uhr | online | 30 Euro | 5 Fortbildungspunkte
Das 32-stündige Seminar Reisemedizin vermittelt dem Arzt Basiswissen für eine qualifizierte, auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene reisemedizinische Beratung. Die Bescheinigung wird für die Beantragung zur Zulassung als Gelbfieberimpfstelle benötigt.
Teil 1: 22./23. Januar 2027; Teil 2: 12./13. März 2027 | Fr. u. Sa. ganztägig | Freiburg | 600 Euro | 36 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ Grundlagen ▪ Tropenmedizin ▪ Vorsorgemaßnahmen ▪ Flug-, Tauch- und Höhenmedizin ▪ Reiserückkehrer ▪ Ihre Fragen und Fälle
Berufsrecht
Bezirksärztekammer Südbaden
Klagen von Patienten und Patientinnen, Angehörigen, von Kolleginnen und Kollegen, aber auch aus Apotheken, Behörden, Gerichten, Polizei landen bei der Kammer. Die Eingänge werden dort geprüft und ggf. dem Kammeranwalt zugeleitet.
28. Januar 2027 | 18.30 – ca. 20.45 Uhr | 40 Euro | 3 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ Häufige Beschwerdepunkte ▪ Verhältnis zwischen Strafrecht und Berufsrecht ▪ Formen der Sanktionierung ▪ Ihre Fragen und Fälle
Psychosomatische Grundversorgung – Tageskurs
Bezirksärztekammer Südbaden
Durch Teilnahme an den Kursen kann die Qualifikation entsprechend den Vorgaben der WBO erworben werden.
30. Januar 2027 | 9.00 – 16.00 Uhr | Munzinger Straße 5a, Freiburg | 150 Euro | 8 Fortbildungspunkte
Thema: ▪ Spezifische Aspekte psychischer u. psychosomatischer Störungen bei Jugendlichen
Suchtmedizinische Grundversorgung
Bezirksärztekammer Südbaden
Kursweiterbildung zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Suchtmedizinische Grundversorgung gemäß WBO 2020. Ärzte, die nach der Kursweiterbildung substituieren, können bei der Kassenärztlichen Vereinigung einen Antrag auf Erstattung des Teilnahmeentgeltes stellen.
23. – 27. Februar 2026 und 15. – 19. Februar 2027 | Mo – Do 9.00 – 18.00 Uhr, Fr 8.00 – 16.00 Uhr | i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg | 800 Euro | 50 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ Grundlagen ▪ Alte und Neue Substanzen und Suchtmittel ▪ Spiel- u. Mediensucht ▪ Entzug ▪ Substitution ▪ Suchthilfe, Vermittlung
ABS Fellow (Antibiotic Stewardship Modul 2)
Bezirksärztekammer Südbaden
Dies ist das Modul 2 des Curriculums zum ABS-Experten. Es besteht aus 40 Unterrichtseinheiten (UE), davon werden zunächst 16 UE im Selbststudium als eLearning und dann 24 UE an drei Online-Seminartagen absolviert. 24. – 26. Februar 2027 | 9.00 – ca. 16.15 Uhr | online | 1.250 Euro | 56 Fortbildungspunkte | E-Learning ab 2. Dezember 2026
Kontaktdaten der Veranstalter sind auf Seite 474 zu finden
Ärztekammer-Fortbildungsveranstaltungen
Medizinische Hypnose für Ärzte – Einführungskurs
In diesem einführenden Workshop werden auf der Basis aktueller neurophysiologischer Erkenntnisse wirkungsvolle Adhoc-Interventionen der modernen Hypnose bei Schmerz und somatoformen Störungen, Schlafstörungen, Spannungszuständen, nichtorganischen Schwindelbeschwerden und Tinnitus praktisch erfahrbar vermittelt. Wesentlicher Vorteil hypnotherapeutischer Ansätze in der Behandlung dieser Störungen ist, dass sie objektivierbare psychobiologische Wirkungen entfalten.
27. Februar 2027 | 9.00 – 16.00 Uhr | online | 150 Euro | 10 Fortbildungspunkte
Bezirksärztekammer Südbaden
Weiterbildungsveranstaltung
Notfalltraining Grundkurs
Dieser Kurs vermittelt Ihnen die Grundlagen für eine erfolgreiche Notfallversorgung.
27. Februar 2027 | 9.00 – 17.00 Uhr | DRK Landesschule BW, Munzinger Straße 5, Freiburg | 250 Euro | 11 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ Grundlagen ▪ Reanimation ▪ Beatmung und Atemwegssicherung ▪ typische Notfallsituationen ▪ Medikamentenapplikation ▪ Teamführung und Notfallmanagement
Reisemedizin Refresher-Seminar
Bezirksärztekammer Südbaden
Das Refresher-Seminar wird für die Verlängerung der Basiszertifikate und anteilig für die Verlängerung des Fachzertifikats und für die Verlängerung der Ermächtigung zur Gelbfieberimpfung anerkannt.
6. März 2027 | 9.00 – 18.15 Uhr | Freiburg | 150 Euro | 12 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ Aktuelle Weltseuchenlage ▪ Malariasituation u. -empfehlungen ▪ Impfempfehlungen u. neue Impfstoffe ▪ Schmerzmedizinische Therapieoptionen b. chronischen Schmerz u. Tumorerkrankungen ▪ Schmerzdauertherapie-Besonderheiten ▪ Zahnmedizin u. Reisen ▪ Antibiotika u. antiparasitare Wirkstoffe ▪ Kurzes Update
Die Inhalte des Kurses richten sich nach dem neuen Kursbuch „Allgemeine und spezielle Notfallbehandlung“ der Bundesärztekammer und befähigen gem. der Weiterbildungsordnung zur Erlangung der Zusatzweiterbildungen „Notfallmedizin“ und „Klinische Akut- und Notfallmedizin“.
6. – 13. März 2027 | ganztägig | Karlsruhe | 1.690 Euro | 83 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ Aufbereitung von Medizinprodukten ▪ Hygiene bei thermolabilen Endoskopen ▪ Hygiene bei endokavitären Ultraschallsonden ▪ Infektionsprävention im operativen Setting ▪ Gesetzliche Qualitätssicherung Sepsis
Alternativbetreuung – Arbeitsschutz in der Praxis
Bezirksärztekammer Südbaden
Sie wünschen sich eine einfache und effektive Umsetzung des Arbeitsschutzes in Ihrer Praxis? Die Alternativbetreuung ist ein Angebot für niedergelassene Ärzte, dass es Praxisinhabern ermöglicht, den Arbeitsschutz individuell und eigenständig zu gestalten. Zudem können Sie die Synergie mit Ihrem QM-System nutzen, in dem viele Vorgaben des Arbeitsschutzes bereits umgesetzt sind. Die Alternativbetreuung wird in Kooperation mit der BG-W angeboten.
Übersicht der Termine online | online & Präsenz | Jahresgebühr 99,00 Euro
Kontaktdaten der Veranstalter sind auf Seite 474 zu finden
Balintgruppen online
Das Seminar wird entsprechend Vorschriften durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Fortbildung auf Grundlage aktueller Richtlinien.
Jemand wird im Wartezimmer bewusstlos, ein Patient erleidet einen Schlaganfall oder im schlimmsten Fall einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Notfälle passieren! Sind Sie darauf vorbereitet? Wir unterstützen, unsere Trainer besprechen mit Ihnen den Ablauf im Notfall, geben Tipps zu Ihrer Ausstattung und üben mit Ihnen und Ihrem Team Notfallsituationen direkt vor Ort, in Ihrer Praxis.
Datum: nach Vereinbarung | ca. 4 Std. | 320,00 Euro und 0,55 Euro/km Fahrtkosten
Kurs I: Dr. med. KI – Grundlagen für Ärztinnen und Ärzte
Der Kurs vermittelt die Grundlagen der Künstlichen Intelligenz (KI). Sie lernen verschiedene Verfahren von Künstlicher Intelligenz zu beschreiben, zentrale Entwicklungsschritte von KI historisch einzuordnen, die Bedeutung von Daten und Data Science für die Medizin zu verstehen, zwischen verschiedenen Systemen in der KI-Diagnostik zu unterscheiden und die Funktion neuronaler Netze in grundlegender Form zu beschreiben. ab 1. Januar 2026 | online | kostenfrei | 12 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ Grundlagen von KI & Data Science ▪ Anwendungen von KI in der Medizin ▪ Potenziale und Risiken von KI in der Medizin ▪
Kurs II: Dr. med. KI – Anwendungen für Ärztinnen und Ärzte
Landesärztekammer Baden-Württemberg
Der Kurs vermittelt den Teilnehmenden die Notwendigkeit der Datenstandardisierung für die Entwicklung von KI-Modellen. Sie lernen Beispiele für den Einsatz von Prädiktionsmodellen im Feld der Nephrologie, Onkologie, Intensivmedizin oder der Medikamentenentwicklung kennen, um diese zu benennen. ab 1. Januar 2026 | online | kostenfrei | 12 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ Deep Learning in d. Neurobildung ▪ Gehirn-Computerschnittstellen in d. Neurotechnologie ▪ Klinische Datenbanken in d. Transplantationsmedizin ▪ Methodenentwicklung und Wirkstoffdesign ▪ Machine-Learning-Modelle
Kurs III: Dr. med. KI – Ethik und Daten für Ärztinnen und Ärzte
Landesärztekammer Baden-Württemberg
In diesem Kurs lernen die Teilnehmenden Herangehensweisen an medizinethische Fragestellungen im Hinblick auf den Einsatz von KI zu skizzieren, verzerrte Datensätze und diskriminierende KI-Modelle zu berücksichtigen, mögliche Veränderungen grundlegend zu diskutieren und kritische Debatten einzuordnen. ab 1. Januar 2026 | online | kostenfrei | 8 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ Perspektive der Medizinethik auf Algorithmen und KI ▪ Gute Daten als Grundlage von guten Algorithmen Klinische ▪ Herausforderungen bei KI und Datenschutz ▪ Digitale Diskriminierung in Daten und Algorithmen
Landesärztekammer Baden-Württemberg
Kontaktdaten der Veranstalter sind auf Seite 474 zu finden
Ärztekammer-Fortbildungsveranstaltungen
Kurs IV: Dr. med. KI – Ethik und Regulierung für Ärztinnen und Ärzte
Nach Abschluss des Kurses sind die Teilnehmenden in der Lage, die Rolle und Relevanz von menschlichen Experten bei der Einordnung und Bewertung von KI-Prognosen zu skizzieren, unterschiedliche Standpunkte in Debatten um KI-basierte Medizinprodukte grundlegend einzuordnen. ab 1. Januar 2026 | online | kostenfrei | 10 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ Chatbots in der Medizin ▪ Erklärbare KI und ihre Potentiale für die Nachvollziehbarkeit von Black Box Modellen ▪ Regulierung von (smarten) Medizinprodukten ▪ Einblicke in die Welt der KI-Start-Ups im Feld der Medizin
Referent ist Professor Dr. med. Matthias Graw, Vorstand des Instituts für Rechtsmedizin der LMU München sowie Präsident der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin e. V. Er beschreibt die Anwendungsmöglichkeiten von Cannabis und ordnet diese arztrechtlich ein. Der eLearning-Kurs wird tutoriell unterstützt. ab 16. Februar 2026 | online | 10 Euro | 2 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ Rechtliche Grundlagen ▪ Medikamente im Straßenverkehr ▪ Cannabis: Rausch- oder Arzneimittel ▪ Arztrechtliche Einordnung
Telenotarzt
Landesärztekammer
Baden-Württemberg
Das eLearning-Modul dient als Einführung in die Tätigkeit des Telenotarztes und ist Voraussetzung für die Teilnahme am dreitägigen Kurs „Telenotarzt“ nach dem Curriculum Telenotärztin/Telenotarzt Baden-Württemberg der Landesärztekammer. Es vermittelt grundlegende Informationen zur Entstehung und Struktur des Telenotarztsystems sowie zu den zentralen Aufgaben und Verantwortlichkeiten in der Rolle als TNA. Darüber hinaus werden organisatorische Rahmenbedingungen, Einsatzmöglichkeiten und Grenzen des Systems dargestellt.
1. Mai 2026 – 31. Dezember 2026 | 40 Euro | 4 Fortbildungspunkte
Landesärztekammer
Baden-Württemberg
Zeitenwende im Gesundheitswesen: Ausgangslage, Diskussionen und rechtliche Folgen Angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine rücken die Resilienz und Gesundheitssicherheit im Krisen- und Bündnisfall in den Fokus. In diesem eLearning erhalten Sie einen kompakten Überblick über die Diskussionen und Planungen der Bundeswehr und der Politik. Darüber hinaus werden rechtliche Aspekte für Ärztinnen/Ärzte in ausgewählten Szenarien erläutert.
1. Mai 2026 – 31. Dezember 2026| 1 Fortbildungspunkt
Themen: ▪ Ausgangslage, Planungen, Diskussionen ▪ Rechtlicher Rahmen und Folgen für Ärzte/Praxen/Mitarbeiter
E-Rezept
Landesärztekammer
Baden-Württemberg
Neben der allgemeinen Vorstellung des E-Rezeptes wird zunächst ein Blick auf die Einsatzmöglichkeiten geworfen. Anschließend wird live aus dem Showroom zur Digitalisierung der Landesärztekammer das Ausstellen und Einlösen eines E-Rezeptes mittels gematik-App und der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) demonstriert.
1. Juli 2026 – 31. Dezember 2026 | 2 Fortbildungspunkte
Häusliche Gewalt – Vom Verdacht zur Hilfe
Landesärztekammer
Baden-Württemberg
Gewalterfahrungen spielen sich in den allermeisten Fällen in den eigenen vier Wänden ab. Zu 80 Prozent sind davon Frauen betroffen. Aber was tun, wenn Sie den Verdacht haben, ein/e Patient/in sei Opfer häuslicher Gewalt? Mit unserem eLearning wollen wir Sie unterstützen, adäquate Antworten auf diese und weitere Fragen zu finden.
jederzeit verfügbar | eLearning | 20 Euro | 6 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ Häusliche Gewalt ▪ Symptome erkennen
▪ Rechtsmedizinische Aspekte ▪ Anlaufstellen und Hilfsangebote
Bezirksärztekammer Nordbaden
Kontaktdaten der Veranstalter sind auf Seite 474 zu finden
Curriculare Fortbildung
Einführung in die Medizinische Begutachtung
Der Kurs schafft einen niederschwelligen Zugang zum Thema, frischt Ihr Wissen auf und ermöglicht schnelle Hilfe, sofern Sie mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt sind. Die Inhalte orientieren sich am Curriculum „Medizinische Begutachtung“ der Bundesärztekammer (nicht anrechenbar).
Zur Vertiefung wird empfohlen, das vollständige Curriculum zu absolvieren.
jederzeit verfügbar | eLearning | 30 Euro | 8 Fortbildungspunkte
Stille Sucht – die eLearning Fortbildungsplattform zur Medikamentenabhängigkeit
Die als eLearning konzipierte Fortbildung „Stille Sucht“ befasst sich mit „Medikamentenbezogenen Störungen“. Sie erfahren, bei welchen Medikamenten ein hohes Suchtpotential besteht, wie medikamentenbezogene Störungen diagnostiziert werden und welche Faktoren bei der Verordnung beachtet werden müssen.
Termin frei wählbar | eLearning | 50 Euro | 20 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ Opioid- und andere Analgetika ▪ Benzodiazepine und Z-Substanzen ▪ Gabapentinoide ▪ Cannabinoide ▪ Amphetamine
Diagnosestellung psychischer Störungen
Bezirksärztekammer Südwürttemberg
In diesem E-Learning im Themenbereich Psychosomatische Grundversorgung erfahren Sie, wie Sie effizient und kompetent die wichtigsten psychischen Störungen diagnostizieren können. Anhand von Video-Demonstrationen wird die Vorgehensweise bei verschiedenen Störungsbildern gezeigt. jederzeit, 24/7 | ca. 6 Stunden Länge | mit Videobeispielen | Unterbrechen jederzeit möglich | mit Tutoring | anerkannt für die Ausbildung zur Psychosomatischen Grundversorgung mit 3 Einheiten Theorie und 5 Einheiten verbale Intervention | 100 Euro | 16 Fortbildungspunkte
Bezirksärztekammer Südbaden
Postakute Infektionssyndrome
In unserem Online-Seminar erhalten Sie wichtige Informationen zur Erkennung, Zuordnung und Behandlung der häufigsten Problemstellungen inkl. zu Besonderheiten, die bei ME/CFS zu beachten sind. Jederzeit verfügbar | eLearning | kostenfrei | ca. 3 Stunden inkl. Abschlusstest | 5 Fortbildungspunkte
Themen: ▪ Strukturen im Hilfenetzwerk ▪ Müdigkeit ▪ Belastungsintoleranz
Antibiotic Stewardship – Update: Antibiotikatherapie und Resistenzlage
Steuern Sie den Einsatz von Antibiotika so, dass optimale Ergebnisse für den einzelnen Patienten erreicht und Resistenzentwicklungen in der Bevölkerung verhindert werden.
Kontaktdaten der Veranstalter sind auf Seite 474 zu finden
Ärztekammer-Fortbildungsveranstaltungen
Ärztekammer-Fortbildungsangebote für Medizinische Fachangestellte
Curriculare Fortbildung
Curriculare Fortbildung
Curriculare Fortbildung
Curriculare Fortbildung
Assistenz Wundmanagement (60 UE)
Erwerben Sie leitlinienkonformes Wissen und praktische Kenntnisse und Fertigkeiten, um die Ärztinnen und Ärzte in der Versorgung von Patienten mit Wunden kompetent und effizient zu entlasten. Sie unterstützen bei der Planung, Vorbereitung, Dokumentation, Durchführung und Nachbereitung der ärztlichen Tätigkeiten, durch Mitwirkung bei der Diagnostik und Therapie.
ab September 2026 | Blended-Learning | Stuttgart | 280 Euro
Erwerben Sie besondere Fach- und Handlungskompetenzen bei Notfällen und werden Sie zu einem unverzichtbaren Ansprechpartner für Ihren Arbeitgeber!
Mit der Fortbildung zur Notfallfachkraft qualifizieren Sie sich auf dem Gebiet der Notfallmedizin, des Notfallmanagements und der Gefahrenabwehr und werden somit zum Spezialisten und kompetenten Ansprechpartner in diesem bedeutenden Bereich einer Arzt- oder Notfallpraxis.
Übersicht der Termin online | 5 Module | Stuttgart | kostenpflichtig
Fortbildung zur Nicht-ärztliche/r Praxisassistent/in (NäPa)
Sie wollen sich fortbilden und mehr Verantwortung übernehmen? Sie streben eine selbstständigere Arbeitsweise und Abwechslung im Praxisalltag an? Dann werden Sie Nicht-ärztliche/-r Praxisassistent/-in, kurz – NäPa! Terminübersicht online | Blended-Learning | Stuttgart | kostenpflichtig
Themen: ▪ Grundlagen und Rahmenbedingungen beruflichen Handelns/Berufsbild ▪ Medizinische Kompetenzen ▪ Kommunikation/Dokumentation ▪ Notfallmanagement/Erweiterte Notfallkompetenz ▪ Praktische Fortbildung in Form von Hausbesuchen
Diese Fortbildung erfüllt die Voraussetzungen der Delegationsvereinbarung (Stand 2019) zur Auffrischung der Kenntnisse in: Telemedizin und Digitalisierung + Notfallmanagement
4 Kurse im Jahr | Terminübersicht online | Stuttgart | 120 Euro
Assistenz Wundmanagement (60 UE)
Erwerben Sie leitlinienkonformes Wissen und praktische Kenntnisse und Fertigkeiten, um die Ärztinnen und Ärzte in der Versorgung von Patienten mit Wunden kompetent und effizient zu entlasten. Sie unterstützen bei der Planung, Vorbereitung, Dokumentation, Durchführung und Nachbereitung der ärztlichen Tätigkeiten, durch Mitwirkung bei der Diagnostik und Therapie.
2 x im Jahr | ab Januar | ab September | Blended-Learning | Stuttgart | 280 Euro
KVBW-Fortbildungsveranstaltungen für Ärztinnen und Ärzte
Basiskurs Qualitätsmanagement
In allen Bereichen – von der Anmeldung über die diagnostischen und therapeutischen Leistungen bis hin zum Hygienemanagement – werden schon heute Instrumente des QM eingesetzt. Erfahren Sie, wie Sie diese auf alle relevanten Bereiche der Praxis ausdehnen und Ihre Abläufe damit unterstützen können. Unser Basiskurs hilft beim Einstieg ins QM und vermittelt wichtige Grundlagen. 17./18. Juli 2026 | 14.00 – 19.00 Uhr, 9.00 – 16.00 Uhr | live-online | 259 Euro | 18 CME-Punkte
Medizinprodukte: Sicheres Betreiben und Benutzen in der Arztpraxis
In diesem Seminar lernen Sie, auf was Sie im Umgang mit (Medizin)Produkten achten müssen. Sie erfahren, welche Prüfungen und Kontrollen notwendig sind, welche Voraussetzungen an die Instandhaltung geknüpft werden und was und wie Sie dokumentieren müssen. Wir informieren über die Durchführung behördlicher Praxisbegehungen und zeigen auf, wie Sie sich darauf vorbereiten können.
21. Juli 2026 | 15.00 – 19.00 Uhr | live-online | 98 Euro | 5 CME-Punkte
In diesem Seminar erhalten Sie wichtige Informationen, um GOÄ-Leistungen vollständig und richtig abzurechnen. Sie vertiefen Ihre Kenntnisse im Umgang mit der Gebührenordnung und erhöhen Ihre Sicherheit in der korrekten Anwendung der GOÄ. Anhand von Beispielen lernen Sie die Bestimmungen der privatärztlichen Gebührenordnung besser kennen und üben die Umsetzung in der Praxis.
22. Juli 2026 | 15.00 – 19.00 Uhr | live-online | 98 Euro | 5 CME-Punkte
DMP Diabetes mellitus Typ 1 – Fortbildungsveranstaltung und Erfahrungsaustausch
In diesem Seminar vertiefen Sie Ihr Wissen in der Behandlung von Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1. In verschiedenen Fachvorträgen thematisieren wir aktuelle Fragen zu den Verordnungen im Diabetes-Bereich und betrachten Risikofaktoren, Symptome, Ursachen und mögliche Therapien der Polyneuropathie bei an Diabetes Erkrankten.
22. Juli 2026 | 15.00 – 18.30 Uhr | Stuttgart | 98 Euro | 4 CME-Punkte
Themen: ▪ Verordnungen im Diabetes-Bereich ▪ Versorgungsqualität –aktuelle Daten u. regionale Besonderheiten ▪ Risikofaktoren d. Polyneuropathie
Prävention und Deeskalation: Krisen und Gewalt in der Praxis
Medizinisches Personal sieht sich zunehmend mit verbaler Aggression und Bedrohungen unterschiedlichster Art konfrontiert. Lernen Sie in diesem Seminar mehr über die Hintergründe und erfahren Sie, wie Sie gefährliche Situationen richtig einschätzen können. Wir geben wertvolle Tipps zur Deeskalation und zeigen präventive Maßnahmen auf.
22. Juli 2026 | 15.00 – 19.00 Uhr | Karlsruhe | 98 Euro | 7 CME-Punkte
Kontaktdaten des Veranstalters sind auf Seite 492 zu finden
Curriculare Fortbildung
EBM für Einsteiger – Haus-/Kinderarztpraxen
Dieses Seminar unterstützt Sie beim Einstieg in die EBM-Abrechnung und bei der korrekten Anwendung der Gebührenordnung. Hierzu lernen Sie die Grundlagen des EBM sowie dessen Aufbau und Handhabung kennen. Sie machen sich mit dem Leistungsinhalt der häufigsten Gebührenordnungspositionen vertraut und üben die Abrechnungssystematik anhand zahlreicher Beispiele aus der Praxis.
16. September 2026 | 15.00 – 18.30 Uhr | live-online | 98 Euro | 4 CME-Punkte
Themen: ▪ Grundlagen des EBM ▪ Erstellung der Abrechnung (einschließlich Online-Abrechnung) ▪ Abrechnungsbeispiele ▪ Tipps zur Fehlervermeidung
GOÄ für Einsteiger
Dieses Seminar unterstützt Sie beim sicheren Einstieg in die GOÄ-Abrechnung. Hierzu lernen Sie die korrekte Anwendung der Gebührenordnung kennen und erfahren, wie Sie Honorarverluste bei der Privatabrechnung zuverlässig vermeiden. Anhand von Beispielen machen Sie sich mit den grundlegenden GOÄ-Bestimmungen vertraut und üben die Umsetzung in der Praxis.
23. September 2026 | 15.00 – 19.00 Uhr | live-online | 98 Euro | 5 CME-Punkte
In diesem Seminar stellen wir die geltenden Hygienevorschriften vor. Von der Personal- und Umgebungshygiene bis hin zur Hygiene bei der Behandlung von Patienten zeigen wir, wie die verschiedenen Maßnahmen im eigenen Hygieneplan verankert werden. Sie erhalten wichtige Informationen über die Verantwortlichkeiten in der Hygiene und zu den Zuständigkeiten der behördlichen Aufsicht.
24. September 2026 | 14.00 – 19.00 Uhr | Reutlingen | 98 Euro | 8 CME-Punkte
Themen: ▪ Grundlagen d. Desinfektion ▪ Personalhygiene, Umgebungshygiene, Hygiene bei Behandlung von Patienten ▪ Meldung infektiöser Erkrankungen
Kurs zur Aufbereitung von Medizinprodukten
An die Aufbereitung von (Medizin)Produkten werden hohe Anforderungen gestellt. Mit dieser Aufgabe darf nur betraut werden, wer die erforderliche Kenntnis besitzt. Zum Erwerb dieser Kenntnis (gem. Anlage 6 der KRINKO/BfArM-Empfehlung) bieten wir diese Fortbildung an. Der Kurs vermittelt die notwendigen Inhalte u. a. über die Desinfektion und Sterilisation von (Medizin)Produkten.
24. – 26. September + 2. Oktober 2026 | 9.00 – 17.00 Uhr | Stuttgart | 429 Euro | 25 CME-Punkte
In allen Bereichen – von der Anmeldung über die diagnostischen und therapeutischen Leistungen bis hin zum Hygienemanagement – werden schon heute Instrumente des QM eingesetzt. Erfahren Sie, wie Sie diese auf alle relevanten Bereiche der Praxis ausdehnen und Ihre Abläufe damit unterstützen können. Unser Basiskurs hilft beim Einstieg ins QM und vermittelt wichtige Grundlagen.
25./26. September 2026 | 14.00 – 19.00 Uhr, 9.00 – 16.00 Uhr | Karlsruhe | 259 Euro | 18 CME-Punkte
Die Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs ist Bestandteil der vertragsärztlichen Versorgung. Mit entsprechender Genehmigung der KV können Sie die Untersuchung auch als Hausarzt im Rahmen der GKV erbringen und abrechnen. Voraussetzung ist die erfolgreiche Teilnahme an einer zertifizierten 8-stündigen Fortbildung. In diesem Kurs erlangen Sie die erforderlichen Kenntnisse zum Erwerb der Genehmigung.
26. September 2026 | 9.00 – 17.00 Uhr | Reutlingen | 229 Euro | 8 CME-Punkte
Themen: ▪ Prävention und Screening ▪ Entstehung von Hautkrebs ▪ Epidemiologie ▪ Krankheitsbilder ▪ Durchführung des HKS ▪ Erkennen von Hautkrebs
Kontaktdaten des Veranstalters sind auf Seite 492 zu finden
Moderatorentraining für Qualitätszirkel
In diesem Seminar erwerben Sie die Qualifikation zur Leitung von Qualitätszirkeln. In einem vorgelagerten Online-Kurs informieren Sie sich über die Grundlagen der Moderatorentätigkeit und die Rahmenbedingungen der QZ-Leitung. Im darauffolgenden Präsenzseminar lernen Sie die Techniken der Moderation kennen und erfahren, wie Sie den Ablauf von Gruppenprozessen verbessern können.
26. September 2026 | 9.00 – 17.00 Uhr | live-online | 159 Euro | 11 CME-Punkte
Themen: ▪ Grundlagen d. Kommunikation u. Moderation ▪ Methoden u. Techniken ▪ Dokumentation ▪ Gruppendynamik u. Konflikte ▪ Rolle d. Moderators
Mensch trifft Maschine: Künstliche Intelligenz in der medizinischen Versorgung
KI bringt das Versprechen mit sich, Lösungen für die Herausforderungen und Probleme unserer Zeit zu bieten. Während sie medizinische und administrative Prozesse beschleunigen kann, sorgt die Integration auch für Schwierigkeiten. In diesem Seminar behandeln wir Grundlegendes und Wissenswertes zur KI und zeigen auf, wie der Einsatz von KI die Medizin voranbringen könnte.
30. September 2026 | 15.00 – 18.00 Uhr | live-online | 69 Euro | 4 CME-Punkte
Themen: ▪ KI in der Medizin ▪ Beispiele für den Einsatz in der Gesundheitsversorgung ▪ Ethische und rechtliche Aspekte ▪ Ausblick
Alles, was Recht ist: Arbeitsrechtliche Grundlagen der Praxis
In diesem Seminar lernen Sie auf einfache Art und Weise die praktischen Grundlagen des Arbeitsrechts kennen. Vom Beginn der Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Beziehung über deren Verlauf bis hin zur Beendigung werfen wir gemeinsam einen Blick auf die damit einhergehenden gesetzlichen Fragestellungen und erläutern die aktuelle Rechtsprechung.
30. September 2026 | 9.00 – 14.00 Uhr | live-online | 159 Euro | 8 CME-Punkte
Themen: ▪ Arbeitsverträge ▪ Pflichten von Arbeitgeber und Arbeitnehmer ▪ Haftungsfragen ▪ Datenschutz ▪ Aufhebung ▪ Kündigung
GOÄ für Fortgeschrittene
In diesem Seminar erhalten Sie wichtige Informationen, um GOÄ-Leistungen vollständig und richtig abzurechnen. Sie vertiefen Ihre Kenntnisse im Umgang mit der Gebührenordnung und erhöhen Ihre Sicherheit in der korrekten Anwendung der GOÄ. Anhand von Beispielen lernen Sie die Bestimmungen der privatärztlichen Gebührenordnung besser kennen und üben die Umsetzung in der Praxis.
30. September 2026 | 15.00 – 19.00 Uhr | live-online | 98 Euro | 5 CME-Punkte
In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie die vielfältigen Bestimmungen des EBM richtig umsetzen. Sie erweitern Ihr abrechnungsrelevantes Fachwissen und machen sich mit wichtigen Neuerungen in der Honorierung ärztlicher Leistungen vertraut. Anhand zahlreicher Beispiele erlernen Sie den sicheren Umgang mit den Abrechnungsbestimmungen und üben deren Anwendung für die Praxis.
7. Oktober 2026 | 15.00 – 18.30 Uhr | live-online | 98 Euro | 4 CME-Punkte
Das große 1x1 der Verordnungen für Ärzte – Arzneimittel, Verbandmittel & Co.
In diesem Seminar gehen wir auf die wichtigsten Vorgaben in der vertragsärztlichen Verordnung von Arzneimitteln ein. Wir besprechen die Rezeptierung von Ernährungslösungen, Verbandmitteln und Teststreifen und zeigen anhand vieler Praxisbeispiele Lösungen für die häufigsten Fragen der Verordnung auf. Auch die wirtschaftliche Verordnung ist Gegenstand des Seminars.
7. Oktober 2026 | 15.00 – 18.00 Uhr | live-online | 69 Euro | 5 CME-Punkte
Themen: ▪ Verordnung von Arznei-/und Verbandmitteln ▪ Verordnung von Teststreifen ▪ Verordnung von enteraler Ernährung
Kontaktdaten des Veranstalters sind auf Seite 492 zu finden
MVZ in Theorie und Praxis
In diesem Seminar erfahren Sie, in welchen Varianten ein MVZ möglich ist und wie es sich von der Berufsausübungsgemeinschaft unterscheidet. Wir vermitteln Ihnen die gesellschafts- und zulassungsrechtlichen Rahmenbedingungen zur Gründung eines MVZ und gehen dabei auch auf die Rolle von Investoren und die Möglichkeiten zur Beschäftigung von Angestellten ein.
7. Oktober 2026 | 15.00 – 18.00 Uhr | live-online | 69 Euro | 4 CME-Punkte
Themen: ▪ Das MVZ im Wandel der Zeit ▪ Rechtliche Rahmenbedingungen ▪ Beteiligung von Investoren und Angestellten ▪ Tipps für das Zulassungsverfahren
UV-GOÄ sicher anwenden – verschenken Sie kein Honorar
In diesem Seminar machen Sie sich mit den Feinheiten der UV-GOÄ vertraut und erfahren, wie einfach das Verfahren mit den Unfallversicherungsträgern sein kann. Anhand vieler praktischer Beispiele erklären wir die Bestimmungen und üben mit Ihnen die korrekte Anwendung in der Praxis.
7. Oktober 2026 | 15.00 – 19.00 Uhr | live-online | 98 Euro | 5 CME-Punkte
Alles im Flow: Erfolgreicher Praxisbetrieb durch Struktur und Kommunikation
Ein gut organisierter Praxisalltag braucht klare Abläufe und eine offene Kommunikation. Doch gerade unter Zeitdruck kommt beides schnell zu kurz. Dieses Seminar unterstützt Sie dabei, wieder mehr Struktur in den Arbeitsalltag zu bringen. Sie analysieren Ihre Praxisabläufe, identifizieren Verbesserungspotenziale und lernen, wie Sie Zuständigkeiten klar regeln können.
8. Oktober 2026 | 15.00 – 18.30 Uhr | live-online | 98 Euro | 5 CME-Punkte
Wundmanagement/effektive Wundversorgung in der Praxis
Wie können chronische Wunden am effektivsten behandelt werden? Ist die moderne Wundversorgung auch wirtschaftlich? Diesen und vielen weiteren Fragen gehen Sie in unserem Seminar nach. Dabei lernen Sie Wege kennen, um den qualitativen und wirtschaftlichen Herausforderungen in der ärztlichen Wundbehandlung wirksam zu begegnen.
10. Oktober 2026 | 9.00 – 17.00 Uhr | Stuttgart | 159 Euro | 11 CME-Punkte
Die Aufbereitung von (Medizin)Produkten bleibt auch nach erworbener Sachkenntnis eine besondere Herausforderung. Um den Prozess korrekt durchzuführen, ist ein hoher Wissensstand erforderlich. Dieses Seminar gibt Ihnen die Gelegenheit, Ihr diesbezügliches Fachwissen aufzufrischen und zu vertiefen. Wir informieren über die aktuelle Gesetzeslage und relevante Neuerungen.
10. Oktober 2026 | 9.00 – 17.00 Uhr | Freiburg | 159 Euro | 11 CME-Punkte
Themen: ▪ Gesetzliche Vorgaben ▪ Praktische Übung zur Risikobewertung
▪ Bauliche und organisatorische Anforderungen ▪ Der Aufbereitungskreislauf
Datenschutz in der Praxis
In diesem Seminar zeigen wir Ihnen, worauf Sie beim Datenschutz in der Praxis achten müssen. Sie lernen die gesetzlichen Anforderungen kennen und erfahren, wie Sie die Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) am besten erfüllen. Wir erklären, wann ein Datenschutzbeauftragter erforderlich ist, welche Aufgaben damit einhergehen und informieren über den korrekten Umgang mit Patientenunterlagen.
13. Oktober 2026 | 9.00 – 14.00 Uhr | live-online | 159 Euro | 8 CME-Punkte
Themen: ▪ Gesetzliche Anforderungen ▪ Diskretion in der Praxis ▪ Umgang mit Patientendaten ▪ Aufbewahrungsfristen ▪ EDV und Datenschutz
Kontaktdaten des Veranstalters sind auf Seite 492 zu finden
EBM für Fortgeschrittene – Orthopädie/Chirurgie
In diesem Seminar vertiefen Sie Ihr abrechnungsrelevantes Fachwissen und üben anhand von Beispielen, Ihre neu erworbenen Fähigkeiten im Alltag sicher anzuwenden. Sie machen sich mit den Abrechnungsbestimmungen des EBM vertraut und lernen wichtige Neuerungen kennen. Damit können Sie Ihre GKV-Abrechnung künftig noch schneller erstellen und Ihr vertieftes Wissen gezielt anwenden.
14. Oktober 2026 | 15.00 – 18.30 Uhr | live-online | 98 Euro | 4 CME-Punkte
Themen: ▪ Leistungsanforderungen und tatsächliche Honorierung ▪ EBM-Änderungen ▪ Wirtschaftlichkeitsbonus ▪ Besonderheiten bei Selektivvertragspatienten
Personalgewinnung und Personalbindung in Zeiten des Fachkräftemangels
Der Mangel an medizinischem Fachpersonal gefährdet immer mehr Praxen. In diesem integrativen Workshop erfahren Sie, welche Wege Sie gehen können, um potenzielle Kandidaten auf sich aufmerksam zu machen und für sich zu gewinnen. Sie lernen aktuelle Trends und Entwicklungen im Personalmarketing kennen und erarbeiten Ihre eigene Strategie zur erfolgreichen Umsetzung.
15. Oktober 2026 | 9.00 – 17.00 Uhr | live-online | 159 Euro | 11 CME-Punkte
Themen: ▪ Grundlagen des Personalmarketings ▪ Strategische Personalgewinnung ▪ Erfolgreiche Personalbindung ▪ Praxisbeispiele und Best Practice
Entschieden zum Erfolg: Personalführung
für Ärzte und Psychotherapeuten
Dieses Seminar unterstützt Sie darin, sich über ihre eigene Führungsrolle klar zu werden. Anhand von Beispielen lernen Sie, was „Führen“ im Alltag bedeutet, wie Sie Ihre Stärken zielgerichtet einsetzen und mit den unterschiedlichen Generationen umgehen können. Sie erhalten praktische Werkzeuge, um durch klare Vorgaben und transparente Kommunikation wirksam zu überzeugen.
17. Oktober 2026 | 9.00 – 17.00 Uhr | Stuttgart | 159 Euro | 11 CME-Punkte
Themen: ▪ Führen im Praxisalltag ▪ Mit Persönlichkeit führen ▪ Age Diversity ▪ Delegieren, motivieren, kontrollieren ▪ Auswählen, beurteilen, fördern
Fortbildungsveranstaltung zur Pharmakotherapie in der Onkologie
Die Onkologie-Vereinbarung schreibt für Ärzte zwei industrieunabhängige Pharmakotherapie-Beratungen im Jahr verpflichtend vor. Diese Veranstaltung bietet Ihnen dafür die richtige Gelegenheit und schafft zugleich die Möglichkeit, sich über neue Entwicklungen in der onkologischen Pharmakotherapie zu informieren.
17. Oktober 2026 | 9.00 – 12.00 Uhr | live-online | 59 Euro | 4 CME-Punkte
Themen: ▪ Fortschritt der Immuntherapie in der Onkologie: Von Anti-PD-(L)1und CTLA-4-Antikörpern bis zu Vakzinen – neue praxisrelevante Optionen
▪ Tumortherapie bei älteren und komorbiden Patienten
Der Weg in die eigene Praxis
Mit diesem Seminar verhelfen wir Ihnen zu einem erfolgreichen Start in die eigene Praxis. Dazu behandeln wir in mehreren Modulen wichtige Themen Ihres Niederlassungsvorhabens – angefangen bei der Zulassung über die betriebswirtschaftliche Planung bis hin zur unternehmerischen Praxisführung. Sie profitieren von wichtigen Tipps zur Finanzierung und zur Telematikinfrastruktur.
Modul 1: 17. Oktober 2026 | 9.30 – 13.00 Uhr | live-online | kostenlos | 4 CME-Punkte
Themen: ▪ Die Bedarfsplanung ▪ Der Niederlassungsfahrplan
▪ Die einzelnen Schritte der Zulassung anhand praktischer Beispiele
Hygiene in der Praxis
In diesem Seminar stellen wir die geltenden Hygienevorschriften vor. Von der Personal- und Umgebungshygiene bis hin zur Hygiene bei der Behandlung von Patienten zeigen wir, wie die verschiedenen Maßnahmen im eigenen Hygieneplan verankert werden. Sie erhalten wichtige Informationen über die Verantwortlichkeiten in der Hygiene und zu den Zuständigkeiten der behördlichen Aufsicht.
20. Oktober 2026 | 15.00 – 19.00 Uhr | live-online | 98 Euro | 7 CME-Punkte
Themen: ▪ Grundlagen d. Desinfektion ▪ Personalhygiene, Umgebungshygiene, Hygiene bei Behandlung von Patienten ▪ Meldung infektiöser Erkrankungen
Kontaktdaten des Veranstalters sind auf Seite 492 zu finden
Rechtssicheres Praxismanagement – den Behandlungsvertrag professionell umsetzen
In diesem Seminar zeigen wir, welche Anforderungen sich aus den gesetzlichen Regelungen zum Behandlungsvertrag ergeben. Wir gehen auf Aspekte des Risikomanagements ein und verdeutlichen den richtigen Umgang mit den Einsichtsrechten der Patienten. Sie lernen, auf was Sie bei der Dokumentation in der Patientenakte achten sollten und wie Sie Einwilligungen rechtssicher einholen.
21. Oktober 2026 | 15.00 – 18.30 Uhr | live-online | 98 Euro | 5 CME-Punkte
Themen: ▪ Haupt- und Nebenpflichten für die Praxis ▪ Patientenaufklärung
▪ Dokumentation ▪ Rechtssichere Einwilligung ▪ Einsichtsrechte der Patienten
Disease-Management-Programme (DMP) haben zum Ziel, die Behandlung chronischer Erkrankungen zu unterstützen und deren Durchführung nach dem aktuellen Stand der medizinischen Erkenntnisse zu gewährleisten. In verschiedenen Fachvorträgen zeigen wir Ihnen Therapiemaßnahmen, wesentliche Neuerungen und Herausforderungen in der Behandlung auf.
21. Oktober 2026 | 14.30 – 18.00 Uhr | live-online | 98 Euro | 4 CME-Punkte
Themen: ▪ Diabetes mellitus und Nephropathie ▪ Herzinsuffizienz im Alter
▪ Update Asthma bronchiale und COPD ▪ DMP-Datenübermittlung mit KIM
GOÄ für Einsteiger
Dieses Seminar unterstützt Sie beim sicheren Einstieg in die GOÄ-Abrechnung. Hierzu lernen Sie die korrekte Anwendung der Gebührenordnung kennen und erfahren, wie Sie Honorarverluste bei der Privatabrechnung zuverlässig vermeiden. Anhand von Beispielen machen Sie sich mit den grundlegenden GOÄ-Bestimmungen vertraut und üben die Umsetzung in der Praxis.
21. Oktober 2026 | 15.00 – 19.00 Uhr | live-online | 98 Euro | 5 CME-Punkte
In allen Bereichen – von der Anmeldung über die diagnostischen und therapeutischen Leistungen bis hin zum Hygienemanagement – werden schon heute Instrumente des QM eingesetzt. Erfahren Sie, wie Sie diese auf alle relevanten Bereiche der Praxis ausdehnen und Ihre Abläufe damit unterstützen können. Unser Basiskurs hilft beim Einstieg ins QM und vermittelt wichtige Grundlagen.
23./24. Oktober 2026 | 14.00 – 19.00 Uhr, 9.00 – 16.00 Uhr | live-online | 259 Euro | 18 CME-Punkte
An die Aufbereitung von (Medizin)Produkten werden hohe Anforderungen gestellt. Mit dieser Aufgabe darf nur betraut werden, wer die erforderliche Kenntnis besitzt. Zum Erwerb dieser Kenntnis (gem. Anlage 6 der KRINKO/BfArM-Empfehlung) bieten wir diese Fortbildung an. Der Kurs vermittelt die notwendigen Inhalte u. a. über die Desinfektion und Sterilisation von (Medizin)Produkten.
29. – 31. Oktober + 6. November 2026 | 9.00 – 17.00 Uhr | live-online | 429 Euro | 25 CME-Punkte
Dieses Seminar unterstützt Sie dabei, Ihr Wissen zum Datenschutz aufzufrischen und zu vertiefen. Wir informieren über aktuelle Datenschutzthemen und erläutern, welche Konsequenzen für Ihren Alltag damit einhergehen. Ein wichtiger Schwerpunkt wird dabei die Cybersicherheit sein. Wir besprechen neue Urteile und stellen die Tätigkeitsberichte der Datenschutzaufsichtsbehörden vor.
3. November 2026 | 9.00 – 14.00 Uhr | live-online | 159 Euro | 8 CME-Punkte
Themen: ▪ Aktuelle Themen ▪ Cybersicherheit in medizinischen Einrichtungen
▪ Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit ▪ Erfahrungsaustausch
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GOÄ für Fortgeschrittene
In diesem Seminar erhalten Sie wichtige Informationen, um GOÄ-Leistungen vollständig und richtig abzurechnen. Sie vertiefen Ihre Kenntnisse im Umgang mit der Gebührenordnung und erhöhen Ihre Sicherheit in der korrekten Anwendung der GOÄ. Anhand von Beispielen lernen Sie die Bestimmungen der privatärztlichen Gebührenordnung besser kennen und üben die Umsetzung in der Praxis.
4. November 2026 | 15.00 – 19.00 Uhr | live-online | 98 Euro | 5 CME-Punkte
Dieses Seminar unterstützt Sie beim Einstieg in die EBM-Abrechnung und bei der korrekten Anwendung der Gebührenordnung. Hierzu lernen Sie die Grundlagen des EBM sowie dessen Aufbau und Handhabung kennen. Sie machen sich mit dem Leistungsinhalt der häufigsten Gebührenordnungspositionen vertraut und üben die Abrechnungssystematik anhand zahlreicher Beispiele aus der Praxis.
4. November 2026 | 15.00 – 18.30 Uhr | live-online | 98 Euro | 4 CME-Punkte
Themen: ▪ Grundlagen des EBM ▪ Erstellung der Abrechnung (einschließlich Online-Abrechnung) ▪ Abrechnungsbeispiele ▪ Tipps zur Fehlervermeidung
Prävention und Deeskalation: Krisen und Gewalt in der Praxis Medizinisches Personal sieht sich zunehmend mit verbaler Aggression und Bedrohungen unterschiedlichster Art konfrontiert. Lernen Sie in diesem Seminar mehr über die Hintergründe und erfahren Sie, wie Sie gefährliche Situationen richtig einschätzen können. Wir geben wertvolle Tipps zur Deeskalation und zeigen präventive Maßnahmen auf.
4. November 2026 | 15.00 – 19.00 Uhr | Reutlingen | 98 Euro | 7 CME-Punkte
Mit diesem Seminar verhelfen wir Ihnen zu einem erfolgreichen Start in die eigene Praxis. Dazu behandeln wir in mehreren Modulen wichtige Themen Ihres Niederlassungsvorhabens – angefangen bei der Zulassung über die betriebswirtschaftliche Planung bis hin zur unternehmerischen Praxisführung. Sie profitieren von wichtigen Tipps zur Finanzierung und zur Telematikinfrastruktur.
Modul 2: 6. November 2026 | 16.00 – 19.30 Uhr | live-online | 69 Euro | 4 CME-Punkte
Themen: ▪ Grundbegriffe der Betriebswirtschaft ▪ Praxiskennzahlen ▪ Praxisanalyse und Betriebsvergleich ▪ Finanzierungsmöglichkeiten
Moderatorentraining für Qualitätszirkel
In diesem Seminar erwerben Sie die Qualifikation zur Leitung von Qualitätszirkeln. In einem vorgelagerten Online-Kurs informieren Sie sich über die Grundlagen der Moderatorentätigkeit und die Rahmenbedingungen der QZ-Leitung. Im darauffolgenden Live-Online-Seminar lernen Sie die Moderationstechniken kennen und erfahren, wie Sie den Ablauf von Gruppenprozessen verbessern können.
7. November 2026 | 9.00 – 17.00 Uhr | Stuttgart | 159 Euro | 11 CME-Punkte
Themen: ▪ Grundlagen d. Kommunikation u. Moderation ▪ Methoden u. Techniken ▪ Dokumentation ▪ Gruppendynamik u. Konflikte ▪ Rolle d. Moderators
Sonographie der Säuglingshüfte – Refresherkurs
Die Sonographie der Säuglingshüfte ist ein stark standardisiertes Verfahren, bei dem es darauf ankommt, einen spezifischen Handlungsablauf zu reproduzieren. Dieser in der Vergangenheit schon einmal gelernte Handlungsablauf wird wieder ins Gedächtnis gerufen und anhand von Sonographiebildern eingeübt. Ein wichtiger Schwerpunkt bildet dabei das richtige Legen der Messlinien.
7. November 2026 | 9.00 – 17.30 Uhr | Stuttgart | 159 Euro | 11 CME-Punkte
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Curriculare Fortbildung
Das große 1x1 der Verordnungen – Heilmittel, Hilfsmittel & Co.
In diesem Seminar klären wir Sie umfassend über die Grundlagen und Neuerungen bei der Verordnung von Heilmitteln, Hilfsmitteln und Schutzimpfungen auf. Sie erhalten wertvolle Hilfe und Informationen, wann Sie Heilmittel zu Lasten der GKV verordnen können und wie Sie die Hilfsmittel-Richtlinie praxisbezogen anwenden.
11. November 2026 | 15.00 – 18.00 Uhr | live-online | 69 Euro | 5 CME-Punkte
In diesem Seminar zeigen wir Ihnen, warum der Trend zur Anstellung geht und welche Anstellungsmöglichkeiten es im vertragsärztlichen Bereich gibt. Sie erhalten wichtige Einblicke in die Grundsätze der Bedarfsplanung und profitieren von wertvollen Anregungen und Ideen für eine Anstellung in offenen und gesperrten Planungsbereichen.
11. November 2026 | 15.00 – 18.00 Uhr | live-online | 69 Euro | 4 CME-Punkte
Themen: ▪ Anstellungsverhältnisse im vertragsärztlichen Bereich ▪ Bedarfsplanung ▪ Der angestellte Facharzt/Psychotherapeut ▪ Beratungsangebote d. KVBW
Der Weg in die eigene Praxis
Mit diesem Seminar verhelfen wir Ihnen zu einem erfolgreichen Start in die eigene Praxis. Dazu behandeln wir in mehreren Modulen wichtige Themen Ihres Niederlassungsvorhabens – angefangen bei der Zulassung über die betriebswirtschaftliche Planung bis hin zur unternehmerischen Praxisführung. Sie profitieren von wichtigen Tipps zur Finanzierung und zur Telematikinfrastruktur.
Modul 3: 13. November 2026 | 16.00 – 19.30 Uhr | live-online | 69 Euro | 4 CME-Punkte
Themen: ▪ Finanz- und Lohnbuchhaltung ▪ Steuern ▪ Praxisverwaltungssoftware ▪ Anbindung an die Telematikinfrastruktur ▪ TI-Dienste und Fachanwendungen
Praxis sucht Nachfolger
In diesem Seminar lernen Sie, wie Sie Ihre berechtigten Interessen als Unternehmer wahren können. Wir zeigen auf, was Sie beachten müssen, damit die Übergabe zulassungs- und privatrechtlich reibungslos gelingt. Sie erfahren, wie der Wert der Praxis ermittelt wird und erhalten wertvolle Tipps zur Vorbereitung der Praxisübergabe. 14. November 2026 | 10.00 – 13.00 Uhr | Stuttgart | 69 Euro | 4 CME-Punkte
Themen: ▪ Praxisübergabe in offenen und gesperrten Gebieten ▪ Nachbesetzungsverfahren ▪ Praxisanalyse, Betriebsvergleich ▪ Ermittlung des Praxiswertes
Hautkrebs-Screening – Fortbildung für Hausärzte
Die Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs ist Bestandteil der vertragsärztlichen Versorgung. Mit entsprechender Genehmigung der KV können Sie die Untersuchung auch als Hausarzt im Rahmen der GKV erbringen und abrechnen. Voraussetzung ist die erfolgreiche Teilnahme an einer zertifizierten 8-stündigen Fortbildung. In diesem Kurs erlangen Sie die erforderlichen Kenntnisse zum Erwerb der Genehmigung. 14. November 2026 | 9.00 – 17.00 Uhr | Karlsruhe | 229 Euro | 8 CME-Punkte
Themen: ▪ Prävention und Screening ▪ Entstehung von Hautkrebs ▪ Epidemiologie ▪ Krankheitsbilder ▪ Durchführung des HKS ▪ Erkennen von Hautkrebs
Hygiene: Der Weg zu einer erfolgreichen Desinfektion in der Arztpraxis
In diesem Seminar lernen Sie, wie ein wirksamer Infektionsschutz in der Praxis nachhaltig gelingt. Sie erfahren, welche Arten von Erregern es gibt, wie diese abgetötet und inaktiviert werden und warum die Wahl des richtigen Desinfektionsmittels so wichtig ist. Darüber hinaus zeigen wir auf, wo die Fehlerquellen liegen und wie Sie diese durch festgelegte Verfahren vermeiden.
17. November 2026 | 15.00 – 19.00 Uhr | live-online | 98 Euro | 7 CME-Punkte
Themen: ▪ Allgemeine und spezielle Mikrobiologie ▪ Übertragungswege von Krankheitserregern ▪ Haut-, Wund- und Händedesinfektion ▪ Wirkstoffgruppen
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EBM für Fortgeschrittene – Frauenheilkunde
In diesem Seminar vertiefen Sie Ihr abrechnungsrelevantes Fachwissen und üben anhand von Beispielen, Ihre neu erworbenen Fähigkeiten im Alltag sicher anzuwenden. Sie machen sich mit den Abrechnungsbestimmungen des EBM vertraut und lernen wichtige Neuerungen kennen. Damit können Sie Ihre GKV-Abrechnung künftig noch schneller erstellen und Ihr vertieftes Wissen gezielt anwenden.
18. November 2026 | 15.00 – 18.30 Uhr | live-online | 98 Euro | 4 CME-Punkte
Themen: ▪ Leistungsanforderungen vs. tatsächl. Honorierung ▪ EBM-Änderungen ▪ Wirtschaftlichkeitsbonus ▪ Besonderheiten bei Selektivvertragspatienten
Wirtschaftlichkeitsprüfungen Arznei- und Heilmittel
In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie Nachforderungen vermeiden können. Dazu machen Sie sich zunächst mit den Grundlagen der Wirtschaftlichkeitsprüfung vertraut. Sie lernen die Arzneimittel-Therapiebereiche, die jeweils zugeordneten Wirkstoffe sowie Besonderheiten kennen und erhalten einen Überblick über die Wirkstoffe außerhalb der statistischen Prüfung.
20. November 2026 | 15.00 – 18.00 Uhr | live-online | 69 Euro | 4 CME-Punkte
Als Arbeitgeber tragen Sie die Verantwortung für den Gesundheits- und Arbeitsschutz in Ihrer Praxis. Wir helfen Ihnen, diese Anforderungen zuverlässig zu erfüllen. Dazu machen Sie sich zunächst mit den gesetzlichen Grundlagen vertraut und informieren sich über bestehende Verantwortlichkeiten, Delegations- und Unterstützungsmöglichkeiten.
24. November 2026 | 9.00 – 14.00 Uhr | live-online | 159 Euro | 8 CME-Punkte
Themen: ▪ Gefährdungsbeurteilung und Schutzziele ▪ Sicherheitstechnik ▪ Brandschutz ▪ Gefahrstoffe ▪ Vorschriften und Gesetze ▪ Kosten und Nutzen
Gegen dieses Virus hilft kein Medikament: Cybersicherheit in der Praxis Cyberkriminelle verschaffen sich immer öfter Zugriff auf Systeme in medizinischen Einrichtungen. In diesem Seminar behandeln wir die damit einhergehenden Risiken und erläutern, wie Sie sich am besten rüsten und mit Hilfe der IT-Sicherheitsrichtlinie der KBV für ein grundlegendes Maß an Sicherheit für Ihr Praxisnetzwerk und Ihre IT-Komponenten sorgen können.
25. November 2026 | 15.00 – 18.00 Uhr | live-online | 69 Euro | 4 CME-Punkte
Fördern, motivieren, delegieren: Modernes Personalmanagement in der Praxis
Professionelles Personalmanagement ist in der heutigen Zeit mit flexiblen Teilzeitmodellen und kooperativen Versorgungsformen ein entscheidender Erfolgsfaktor. Dieses Seminar zeigt, wie es in der ambulanten Praxis gewinnbringend umgesetzt werden kann. Mit praxisnahen Beispielen und Übungen werden konkrete Ansätze vermittelt, die sich direkt im Alltag anwenden lassen.
25. November 2026 | 9.00 – 17.00 Uhr | Stuttgart | 159 Euro | 11 CME-Punkte
Themen: ▪ Neue Wege u. Instrumente ▪ Rollen u. Aufgaben v. Führungskräften
▪ Mitarbeitermotivation ▪ Personalbindung ▪ Einsatzplanung u. Delegation
Praxisalltag ohne Rezeption – ein Modell der Zukunft?
In der heutigen Zeit müssen wichtige Ressourcen schonend aber gleichermaßen clever eingesetzt werden. Gibt es Prozesse in der Praxis, die so digitalisiert werden können, dass das Team entlastet wird? In diesem Seminar gehen wir der Frage nach, welche automatisierten Abläufe im digitalen Zeitalter schon jetzt möglich sind – von der Online-Terminbuchung bis hin zum Self-Check-In.
26. November 2026 | 15.00 – 18.30 Uhr | live-online | 98 Euro | 5 CME-Punkte
Themen: ▪ Check-in-Systeme ▪ Online-Terminbuchung ▪ Vorteile/Nutzen für die Praxis ▪ Vorteile/Nutzen für die Patienten ▪ Grenzen und Risiken
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Medizinprodukte: Sicheres Betreiben und Benutzen in der Arztpraxis
In diesem Seminar lernen Sie, auf was Sie im Umgang mit (Medizin)Produkten achten müssen. Sie erfahren, welche Prüfungen und Kontrollen notwendig sind, welche Voraussetzungen an die Instandhaltung geknüpft werden und was und wie Sie dokumentieren müssen. Wir informieren über die Durchführung behördlicher Praxisbegehungen und zeigen auf, wie Sie sich darauf vorbereiten können.
1. Dezember 2026 | 15.00 – 19.00 Uhr | live-online | 98 Euro | 5 CME-Punkte
Die Leitung großer Praxen und medizinischer Versorgungseinrichtungen (MVZ) erfordert organisatorische Kompetenzen und weitergehendes Managementwissen. In diesem kompakten Seminar stellen wir die wichtigsten Instrumente der Teamführung und der Organisationsentwicklung vor und erläutern den Einsatz anhand von Beispielen.
2. Dezember 2026 | 9.00 – 14.00 Uhr | live-online | 159 Euro | 8 CME-Punkte
Themen: ▪ Steigerung der Arbeitszufriedenheit ▪ Teamentwicklung ▪ Organisationsinstrumente zur Patientensteuerung ▪ Personalentwicklungsprozesse
EBM für Fortgeschrittene – Hausarztpraxen
In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie die vielfältigen Bestimmungen des EBM richtig umsetzen. Sie erweitern Ihr abrechnungsrelevantes Fachwissen und machen sich mit wichtigen Neuerungen in der Honorierung ärztlicher Leistungen vertraut. Anhand zahlreicher Beispiele erlernen Sie den sicheren Umgang mit den Abrechnungsbestimmungen und üben deren Anwendung für die Praxis.
2. Dezember 2026 | 15.00 – 18.30 Uhr | live-online | 98 Euro | 4 CME-Punkte
In diesem Seminar stellen wir die geltenden Hygienevorschriften vor. Von der Personal- und Umgebungshygiene bis hin zur Hygiene bei der Behandlung von Patienten zeigen wir, wie die verschiedenen Maßnahmen im eigenen Hygieneplan verankert werden. Sie erhalten wichtige Informationen über die Verantwortlichkeiten in der Hygiene und zu den Zuständigkeiten der behördlichen Aufsicht.
8. Dezember 2026 | 15.00 – 19.00 Uhr | live-online | 98 Euro | 7 CME-Punkte
Themen: ▪ Grundlagen d. Desinfektion ▪ Personalhygiene, Umgebungshygiene, Hygiene bei Behandlung von Patienten ▪ Meldung infektiöser Erkrankungen
KVBW-eLearning für Ärztinnen und Ärzte
Jetzt zählt’s: Hausärztliche Grundlagen des EBM
In fünf Online-Modulen bringen wir Ihnen den EBM auf spielerische und interaktive Weise näher. Von alltäglichen Themen wie der Versichertenpauschale und den hausärztlichen Gesprächen bis hin zur Abrechnung von Laboruntersuchungen oder Bereitschaftsdiensten – wir geben die wichtigsten Antworten zur sicheren Anwendung des EBM in der Hausarztpraxis.
jederzeit verfügbar | 110 min | vertont | 98 Euro | 4 CME-Punkte
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Hieb- und stichfest: Verordnung von Schutzimpfungen
In drei Online-Modulen nehmen Sie die zahlreichen Facetten der Verordnung von Schutzimpfungen genau unter die Lupe. STIKO, Schutzimpfungs-Richtlinie oder Schutzimpfungsvereinbarung? Endlich einfach erklärt! In diesem Kurs erarbeiten Sie sich die Antworten auf die kleinen und großen Fragen des Impfalltags selbstbestimmt. jederzeit verfügbar | 100 min | vertont | 98 Euro | 4 CME-Punkte
Themen: ▪ Grundlagen ▪ Kassenleistung vs. Satzungsleistung ▪ Richtig verordnen ▪ Nachholimpfungen ▪ Titerkontrollen ▪ Top 10 der Schutzimpfungen
Mittel und Wege: Verordnung von Heilmitteln
In den beiden Modulen dieses Online-Kurses lernen Sie neben den theoretischen Hintergründen, die Heilmittel-Richtlinie und die Diagnoseliste für besondere Verordnungsbedarfe aktiv anzuwenden. Dabei gehen Sie auch der Frage nach, welches Heilmittel für den aktuellen Fall geeignet ist, welche Mengen wie häufig verordnet werden dürfen und was auf das Rezept muss. jederzeit verfügbar | 90 min | vertont | 98 Euro | 4 CME-Punkte
Themen: ▪ Heilmittel richtig verordnen ▪ Das Muster 13 ▪ Wirtschaftliche Heilmittelverordnung ▪ Blankoverordnung ▪ Richtwert: Berechnung u. Prüfung
Wirkstoff Wissen: Verordnung von Sprechstundenbedarf
Die Verordnung von Arzneistoffen, Verbandmitteln und medizinisch-technischen Mitteln folgt genauen Vorgaben und Richtlinien. Deren Kern bildet eine Positivliste, die alle verordnungsfähigen Mittel enthält. Umfassende Informationen zu deren Handhabung und weitere nützliche Tipps zur Verordnung von Sprechstundenbedarf erhalten Sie in den zwei Modulen dieses Online-Kurses. jederzeit verfügbar | 90 min | vertont | 98 Euro | 4 CME-Punkte
Themen: ▪ Anspruchsberechtigung ▪ Arbeiten mit der Positivliste ▪ Die wirtschaftliche Beschaffung ▪ Arzneimittelweitergabe ▪ Keine Angst vor Regressen
Sicher ist sicher: Datenschutz im Praxisalltag leben und managen
In zwei Online-Modulen lernen Sie, wie Sie den Datenschutz in die alltäglichen Abläufe Ihrer Praxis integrieren und organisatorische sowie technische Maßnahmen zur bestmöglichen Sicherheit Ihrer Patienten- und Mitarbeiterdaten ergreifen. Sie erwerben wichtige Grundlagenkenntnisse zur Erstellung eines umfassenden Datenschutzmanagementsystems, auf das Sie vertrauen können. jederzeit verfügbar | 90 min | vertont | 98 Euro | 4 CME-Punkte
In diesem Kurs lernen Sie die Hygienevorschriften kennen und erfahren, worauf Sie bei der Umsetzung achten müssen. Wir zeigen, welche Maßnahmen wichtig sind und wie Sie diese im Hygieneplan dokumentieren. Sie erfahren mehr über die Verantwortlichkeiten in der Praxishygiene und erhalten einen Überblick über die Zuständigkeiten der behördlichen Aufsicht in der Infektionshygiene.
jederzeit verfügbar | 45 min | vertont | 59 Euro | 2 CME-Punkte
Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) sind ein sinnvolles Instrument zur Unterstützung der Patientenbehandlung. In diesem Kurs beschäftigen Sie sich mit dem Mehrwert von Selbstzahler-Leistungen. Anschließend gehen Sie der Frage des „Wie“ nach. Dafür üben Sie in Beispiel-Dialogen, wie Sie in ein IGeLGespräch einsteigen und es zu einem erfolgreichen Abschluss führen können. jederzeit verfügbar | 90 min | unvertont | 98 Euro | 4 CME-Punkte
Themen: ▪ Rechtsrahmen ▪ Mehrwert von Selbstzahler-Leistungen ▪ Aufbau und Ablauf von IGeL-Gesprächen ▪ Wichtige Grundsätze für faires IGeLn
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Ach du liebe Zeit! Zeit- und Selbstmanagement in der Praxis
In diesem Kurs lernen Sie verschiedene Instrumente des Zeit- und Selbstmanagements kennen. Sie erfahren, wie Sie Aufgaben bestmöglich priorisieren und damit wertvolle Zeit gewinnen können. Sie entlarven heimliche Zeitdiebe, die Ihnen jeden Tag kostbare Minuten stehlen, und lernen dabei auch mehr über sich selbst und Ihren persönlichen Arbeitsstil.
jederzeit verfügbar | 45 min | vertont | 59 Euro | 2 CME-Punkte
Themen: ▪ Aufgaben priorisieren ▪ Persönlicher Arbeitsstil ▪ Delegieren leicht gemacht ▪ Umgang mit Zeitdieben ▪ Planungsgerüst zur Terminvergabe
Vom DMP zum Aha! – organisatorische Rahmenbedingungen im DMP
Dieser Online-Kurs unterstützt Sie dabei, Ihren Aha-Moment in der DMP-Organisation zu erleben. Sie begleiten einen neuen Patienten im DMP und erfahren, wie die Einschreibung, die Dokumentation, die begleitende Behandlung oder die Patientenschulung richtig umgesetzt werden. Dadurch gewinnen Sie wichtige Einblicke, die Ihnen den DMP-Alltag wesentlich erleichtern.
jederzeit verfügbar I 45 min | vertont | 59 Euro | 2 CME-Punkte
Themen: ▪ Einschreibung, Erstgespräch, Teilnahme- u. Einwilligungserklärung
▪ Dokumentation ▪ Fristen und Feedback ▪ Patientenschulungen
KVBW-Fortbildungsveranstaltungen für Medizinische Fachangestellte
In diesem Workshop qualifizieren Sie sich zum Abrechnungsmanager. Dabei nutzen Sie Ihr Basiswissen, um anhand von Beispielen Ihre Anwenderkenntnisse zu vertiefen. Von den allgemeinen Abrechnungsbestimmungen bis hin zu arztgruppenübergreifenden Gebührenordnungspositionen machen Sie sich mit wichtigen Inhalten des EBM und den vielfältigen Regelungen der GOÄ vertraut.
In drei Tagen bilden wir Sie zur Fachkraft an der Anmeldung aus.
15. – 17. Juli 2026 | 9.00 – 17.00 Uhr | live-online | 369 Euro
Themen: ▪ Aufgaben an der Anmeldung ▪ Datenschutz ▪ Grundlagen der Praxishygiene ▪ Terminsystem ▪ Notfälle ▪ Materialbeschaffung ▪ Patientenkommunikation
Verordnung von Sprechstundenbedarf ohne Stolperfallen und Regressgefahr
In diesem Seminar lernen Sie, wie Sie mit Stolperfallen bei der Verordnung von Sprechstundenbedarf umgehen können. Anhand von Beispielen erfahren Sie, wann und in welcher Form Sprechstundenbedarf zulasten der GKV verordnet werden kann und wie die Ersatzbeschaffung erfolgt. Darüber hinaus zeigen wir, auf was Sie achten müssen, um Ihre Praxis wirksam vor Regressen zu schützen.
16. Juli 2026 | 15.00 – 17.30 Uhr | live-online | 49 Euro
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Neue Mitarbeitende professionell ausbilden und einarbeiten
In diesem Seminar lernen Sie, professionelle Ausbildungs- und Einarbeitungsstrukturen in Ihrer Praxis aufzubauen. Sie erfahren, wie Sie Lehr- und Feedbackgespräche durchführen und die Mitarbeitenden für ihre Aufgaben motivieren. Wir unterstützen Sie dabei, mit Spaß und neuen Ideen die Ausbildungs- und Einarbeitungsplanung gezielt anzugehen.
16. Juli 2026 | 9.00 – 14.00 Uhr | live-online | 159 Euro
Themen: ▪ Ausbildungs- und Einarbeitungsplan ▪ Anleitung von Auszubildenden
▪ Förderung von Motivation und Eigeninitiative ▪ Lehr- und Feedbackgespräche
Intensivkurs Praxismanagerin
In fünf Tagen qualifizieren Sie sich zur Praxismanagerin. Sie machen sich mit den wichtigsten Aufgaben der Praxisorganisation und -führung vertraut, lernen grundlegende Instrumente des Qualitätsmanagements kennen und erhalten wertvolle Tipps zur Terminorganisation und Kommunikation. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, Führungsaufgaben künftig eigenverantwortlich zu übernehmen.
20. – 24. Juli 2026 | 11.00 – 17.00 Uhr, 9.00 – 17.00 bzw. 14.00 Uhr | Reutlingen | 689 Euro
In diesem Seminar vertiefen Sie Ihre medizinischen Sprachkenntnisse für einen souveränen Umgang mit Englisch sprechenden Patienten. Wir unterstützen Sie dabei, Ihr allgemeines und fachbezogenes Englisch zu verbessern und Ihren beruflich relevanten Wortschatz zu erweitern. In praktischen Übungen lernen Sie, sich sicher auszudrücken und über notwendige Maßnahmen aufzuklären.
23. Juli 2026 | 9.30 – 17.00 Uhr | Karlsruhe | 159 Euro
Themen: ▪ Erfragen persönlicher Daten ▪ Erkundigen nach Beschwerden ▪ Termine vereinbaren ▪ Einnahme von Medikamenten ▪ Gespräche sicher führen
Intensivkurs Praxismanagerin
In fünf Tagen qualifizieren Sie sich zur Praxismanagerin. Sie machen sich mit den wichtigsten Aufgaben der Praxisorganisation und -führung vertraut, lernen grundlegende Instrumente des Qualitätsmanagements kennen und erhalten wertvolle Tipps zur Terminorganisation und Kommunikation. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, Führungsaufgaben künftig eigenverantwortlich zu übernehmen.
27. – 31. Juli 2026 | 11.00 – 17.00 Uhr, 9.00 – 17.00 bzw. 14.00 Uhr | Stuttgart | 689 Euro
In diesem Seminar lernen Sie, worauf Sie beim Telefonieren in der Praxis achten müssen. Sie erfahren, wie Sie durch geschicktes Fragen das Gespräch lenken, schwierige Situationen meistern und Gespräche zeitlich begrenzen können. Sie erhalten wertvolle Tipps zum wirksamen Einsatz der Stimme und zur notwendigen Diskretion am Telefon. Mitmachen lohnt sich.
16. September 2026 | 15.00 – 18.30 Uhr | live-online | 98 Euro
Themen: ▪ Der Telefonknigge – von der Meldung bis zur Verabschiedung ▪ Stimme wirksam einsetzen ▪ Gespräche kurzhalten ▪ Diskretion am Telefon
Fit am Empfang: Der erste Eindruck zählt
Dieses Seminar zeigt Ihnen, wie Sie als Mitarbeitende am Empfang in jeder Situation kundenfreundlich und hilfsbereit auftreten. Von der professionellen Konversation bis hin zur ansprechenden Arbeitsplatzgestaltung lernen Sie, einen positiven Eindruck von sich und der Praxis zu vermitteln. Dieses Training macht alle fit, die täglich persönlichen Umgang mit Patienten haben.
30. September 2026 | 15.00 – 18.30 Uhr | live-online | 98 Euro
Themen: ▪ Der Empfang – das Spiegelbild der Praxis ▪ Professioneller erster Eindruck ▪ Blickkontakt, aktives Zuhören ▪ Moderne Umgangsformen
Kontaktdaten des Veranstalters sind auf Seite 492 zu finden
Teamentwicklung und professionelle Teamarbeit in der Praxis
In diesem Workshop unterstützen wir Sie beim Aufbau eines professionellen Praxisteams. Sie erfahren, wie strukturierte Abläufe und klare Kommunikationsregeln die Teamarbeit fördern und welche Rolle eine gute Teamleitung dabei spielt. Sie erweitern Ihre sozialen und methodischen Kompetenzen in der Teamführung und profitieren von zahlreichen Tipps zur praktischen Umsetzung.
7. Oktober 2026 | 10.00 – 17.00 Uhr | Karlsruhe | 159 Euro
Themen: ▪ Teams entwickeln ▪ Phasen der Teambildung ▪ Teamorganisation ▪ Teamkooperation ▪ Mitarbeiterbesprechungen ▪ Teamführung
Hygiene zum Anfassen
Mikroorganismen sind für unser Auge unsichtbar, besitzen aber die Fähigkeit, Krankheiten hervorzurufen. In diesem Kurs lernen Sie, mögliche Übertragungswege zu erkennen und sie durch gut geplante Arbeitsabläufe zu unterbrechen. Dazu machen wir Mikroorganismen durch optische Hilfsmittel sichtbar, erarbeiten gemeinsam Handlungsabläufe und vertiefen diese in praktischen Übungen.
8. Oktober 2026 | 14.00 – 19.00 Uhr | Stuttgart | 98 Euro
Themen: ▪ Übertragungswege ▪ Strategien zur Unterbrechung ▪ Desinfektion von Flächen und Händen optisch darstellen ▪ Personal-/Patientenschutz
Medical English für Medizinische Fachangestellte
In diesem Seminar vertiefen Sie Ihre medizinischen Sprachkenntnisse für einen souveränen Umgang mit Englisch sprechenden Patienten. Wir unterstützen Sie dabei, Ihr allgemeines und fachbezogenes Englisch zu verbessern und Ihren beruflich relevanten Wortschatz zu erweitern. In praktischen Übungen lernen Sie, sich sicher auszudrücken und über notwendige Maßnahmen aufzuklären.
8. Oktober 2026 | 9.30 – 17.00 Uhr | Stuttgart | 159 Euro
Themen: ▪ Erfragen persönlicher Daten ▪ Erkunden nach Beschwerden ▪ Termine vereinbaren ▪ Einnahme v. Medikamenten ▪ Gespräche sicher führen
Entschieden zum Erfolg: Personalführung für Mitarbeitende
Dieses Seminar unterstützt Sie darin, sich über Ihre Rolle als Führungskraft klar zu werden. Anhand von Beispielen lernen Sie, was „Führen“ im Alltag bedeutet, wie Sie Ihre eigenen Stärken zielgerichtet einsetzen und mit den unterschiedlichen Generationen umgehen können. Sie erhalten praktische Werkzeuge an die Hand, damit Sie künftig durch klare Vorgaben wirksam überzeugen.
14. Oktober 2026 | 9.00 – 17.00 Uhr | Karlsruhe | 159 Euro
Themen: ▪ Aufgaben, Rechte, Pflichten ▪ Eigene Stärken nutzen ▪ Moderne Personalführung ▪ Delegieren, motivieren, kontrollieren ▪ Fördern
Mit anspruchsvollen Patienten erfolgreich interagieren
Das erfolgreiche Zusammenspiel mit „schwierigen“ Patienten gehört zur Königsdisziplin in der Kommunikation. Dieses Seminar unterstützt Sie dabei, in schwierigen Situationen flexibel und angemessen zu reagieren. Sie lernen eine Vielzahl verschiedener Kommunikationstechniken kennen, mit deren Hilfe Sie eine freundliche Gesprächsatmosphäre aufbauen können.
14. Oktober 2026 | 15.00 – 18.30 Uhr | live-online | 98 Euro
Themen: ▪ Was den Umgang mit Patienten schwierig macht ▪ Leitfaden für die Gesprächsführung ▪ Sich gegen persönliche Angriffe abgrenzen
Verordnung von Sprechstundenbedarf ohne Stolperfallen und Regressgefahr
In diesem Seminar lernen Sie, wie Sie mit Stolperfallen bei der Verordnung von Sprechstundenbedarf umgehen können. Anhand von Beispielen erfahren Sie, wann und in welcher Form Sprechstundenbedarf zu Lasten der GKV verordnet werden kann und wie die Ersatzbeschaffung erfolgt. Darüber hinaus zeigen wir, auf was Sie achten müssen, um Ihre Praxis wirksam vor Regressen zu schützen.
15. Oktober 2026 | 15.00 – 17.30 Uhr | live-online | 49 Euro
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Exklusiv-Workshop für Praxismanagerinnen
Als besonderes Angebot führen wir exklusiv für Praxismanagerinnen jedes Jahr einen zweitägigen Workshop mit wechselnden Themen durch. Im Mittelpunkt steht dieses Mal die Vermittlung betriebswirtschaftlicher Grundlagen. Wichtige Schwerpunkte bilden dabei das Praxis-Controlling und die Praxiskennzahlen, die es ermöglichen, die Situation der Praxis darzustellen und zu überwachen.
15. – 16. Oktober 2026 | 9.00 – 17.00 Uhr | Reutlingen | 259 Euro
Themen: ▪ Grundlagen der betriebswirtschaftlichen Praxisführung ▪ Marketing und Praxispositionierung ▪ Einführung ins Controlling ▪ Praxiskennzahlen
Aktualisierung der Kenntnisse nach Strahlenschutzverordnung
Nach der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) müssen Kenntnisse im Strahlenschutz alle fünf Jahre aktualisiert werden. Der Nachweis über die aktualisierten Kenntnisse ist der zuständigen Stelle auf Verlangen vorzulegen. Ziel des Kurses ist der Erhalt der Kenntnisse im Strahlenschutz gemäß § 49 Abs. 3 StrlSchV.
17. Oktober 2026 | 9.00 – 16.30 Uhr | live-online | 129 Euro
▪ Alternative Diagnoseverfahren ▪ Neue Entwicklungen der Gerätetechnik
▪ Strahlenbiologie ▪ Strahlenschäden
QM für Fortgeschrittene – so bleiben Sie auf Erfolgskurs
Gemeinsam blicken wir auf die aktuellen Entwicklungen im QM und erörtern weiterführende Themen wie das Fehler- und Beschwerdemanagement, Teambesprechungen oder den Einsatz von Instrumenten zur kontinuierlichen Weiterentwicklung. Hierzu gehören Patientenbefragungen ebenso wie Mitarbeitergespräche. Darüber hinaus erhalten Sie praktische Tipps zur Umsetzung im Alltag.
20. Oktober 2026 | 9.00 – 14.00 Uhr | live-online | 159 Euro Themen: ▪ Aktuelles aus der QM-Welt ▪ Hindernisse bei der Umsetzung ▪ Pflege des QM-Handbuches ▪ Instrumente zur kontinuierlichen Weiterentwicklung
Disease-Management-Programme – weiterführende Fortbildungsangebote Disease-Management-Programme (DMP) haben zum Ziel, die Behandlung chronischer Erkrankungen zu unterstützen und deren Durchführung nach dem aktuellen Stand der medizinischen Erkenntnisse zu gewährleisten. In verschiedenen Fachvorträgen zeigen wir Ihnen Therapiemaßnahmen, wesentliche Neuerungen und Herausforderungen im Praxisalltag auf.
21. Oktober 2026 | 14.30 – 18.00 Uhr | live-online | 98 Euro
Themen: ▪ Diabetes mellitus und Nephropathie ▪ Asthma – Lungenfunktionstest: Fehlerquellen ▪ Inhalationstherapie bei COPD ▪ DMP-Datenübermittlung mit KIM
Quer- oder Neueinsteiger – wir erleichtern Ihnen den Start in den Praxisalltag
Dieses Seminar unterstützt Sie beim sicheren Einstieg in den Praxisalltag. Dazu erwerben Sie in Modul 1 Grundkenntnisse über die vertragsärztliche Versorgung – angefangen bei der Vergütung ärztlicher Leistungen bis hin zum Umfang des gesetzlichen Leistungsanspruchs.
22. Oktober 2026 (Modul 1) | 9.00 – 17.00 Uhr | live-online | 159 Euro
Themen: ▪ Leistungsanspruch n. SGB V ▪ Patientenaufnahme ▪ Abrechnungsmanagement ▪ Genehmigungspflichtige Leistungen ▪ Honorarverteilung
Quer- oder Neueinsteiger – wir erleichtern Ihnen den Start in den Praxisalltag
Dieses Seminar unterstützt Sie beim sicheren Einstieg in den Praxisalltag. In Modul 2 erhalten Sie daher die Möglichkeit, Ihre praktischen Fähigkeiten aufzufrischen bzw. wichtige Handgriffe zu erlernen. Dazu gehören neben der Blutabnahme und der Laboranalyse auch das Impfen sowie das Anlegen von Verbänden.
23. Oktober 2026 (Modul 2) | 9.00 – 17.00 Uhr | Reutlingen | 159 Euro
Themen: ▪ Blutentnahme ▪ Laboranalyse ▪ Wichtige Hygienestandards ▪ Anlage von Elektrokardiogrammen ▪ Impfungen und Injektionen ▪ Anlegen von Verbänden
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Das Telefon – die Visitenkarte der Praxis
In diesem Seminar lernen Sie, worauf Sie beim Telefonieren in der Praxis achten müssen. Sie erfahren, wie Sie durch geschicktes Fragen das Gespräch lenken, schwierige Situationen meistern und Gespräche zeitlich begrenzen können. Sie erhalten wertvolle Tipps zum wirksamen Einsatz der Stimme und zur notwendigen Diskretion am Telefon. Mitmachen lohnt sich.
4. November 2026 | 15.00 – 19.00 Uhr | Karlsruhe | 98 Euro
Themen: ▪ Der Telefonknigge – von der Meldung bis zur Verabschiedung
▪ Stimme wirksam einsetzen ▪ Gespräche kurzhalten ▪ Diskretion am Telefon
Onkologie-Fachtag für Praxispersonal
Die onkologische Jahresfortbildung für Mitarbeitende aus Praxen, die an der bundesweiten OnkologieVereinbarung teilnehmen, bietet dem onkologischen Personal eine hochwertige Möglichkeit, seine Kenntnisse in der Onkologie unter Berücksichtigung des aktuellen Standes der medizinischen Wissenschaft zu vertiefen und dieses Wissen dann gezielt im Praxisalltag anzuwenden.
7. November 2026 (Innere Medizin) | 9.00 – 12.00 Uhr | live-online | 59 Euro
Themen: ▪ Diagnostik und Therapie des Pankreaskarzinoms
▪ Krebserkrankungen bei Kindern – ein „Blick über den Tellerrand“
Onkologie-Fachtag
für Praxispersonal
Die onkologische Jahresfortbildung für Mitarbeitende aus Praxen, die an der bundesweiten OnkologieVereinbarung teilnehmen, bietet dem onkologischen Personal eine hochwertige Möglichkeit, seine Kenntnisse in der Onkologie unter Berücksichtigung des aktuellen Standes der medizinischen Wissenschaft zu vertiefen und dieses Wissen dann gezielt im Praxisalltag anzuwenden.
7. November 2026 (Gynäkologie) | 9.00 – 12.00 Uhr | live-online | 59 Euro
Themen: ▪ Diagnostik und Therapie des Zervixkarzinoms
▪ Krebserkrankungen bei Kindern – ein „Blick über den Tellerrand“
Onkologie-Fachtag für Praxispersonal
Die onkologische Jahresfortbildung für Mitarbeitende aus Praxen, die an der bundesweiten OnkologieVereinbarung teilnehmen, bietet dem onkologischen Personal eine hochwertige Möglichkeit, seine Kenntnisse in der Onkologie unter Berücksichtigung des aktuellen Standes der medizinischen Wissenschaft zu vertiefen und dieses Wissen dann gezielt im Praxisalltag anzuwenden.
7. November 2026 (Urologie) | 9.00 – 12.00 Uhr | live-online | 59 Euro
Themen: ▪ Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms
▪ Krebserkrankungen bei Kindern – ein „Blick über den Tellerrand“
Onkologie-Fachtag für Praxispersonal
Die onkologische Jahresfortbildung für Mitarbeitende aus Praxen, die an der bundesweiten OnkologieVereinbarung teilnehmen, bietet dem onkologischen Personal eine hochwertige Möglichkeit, seine Kenntnisse in der Onkologie unter Berücksichtigung des aktuellen Standes der medizinischen Wissenschaft zu vertiefen und dieses Wissen dann gezielt im Praxisalltag anzuwenden.
7. November 2026 (Dermatologie) | 9.00 – 12.00 Uhr | live-online | 59 Euro
Themen: ▪ Maligne Melanome: Früherkennung und Therapie
▪ Krebserkrankungen bei Kindern – ein „Blick über den Tellerrand“
Wiederbelebende Sofortmaßnahmen
In diesem Seminar beschäftigen Sie sich mit Techniken der Erstversorgung. Im Vordergrund stehen dabei praktische Übungen und Handgriffe. Die Kontaktaufnahme, Befunderhebung und -beurteilung, Transportund Lagerungstechniken sowie Beatmung, Herzmassage und Defibrillation werden trainiert. Das Training erfolgt mit allen derzeit gängigen Beatmungs- und Intubationsgeräten.
7. November 2026 | 9.00 – 16.00 Uhr | Karlsruhe | 129 Euro
In diesem Workshop qualifizieren Sie sich zum Abrechnungsmanager. Dabei nutzen Sie Ihr Basiswissen, um anhand von Beispielen Ihre Anwenderkenntnisse zu vertiefen. Von den allgemeinen Abrechnungsbestimmungen bis hin zu arztgruppenübergreifenden Gebührenordnungspositionen machen Sie sich mit wichtigen Inhalten des EBM und den vielfältigen Regelungen der GOÄ vertraut.
Dieses Seminar zeigt Ihnen, wie Sie als Mitarbeitende am Empfang in jeder Situation kundenfreundlich und hilfsbereit auftreten. Von der professionellen Konversation bis hin zur ansprechenden Arbeitsplatzgestaltung lernen Sie, einen positiven Eindruck von sich und der Praxis zu vermitteln. Dieses Training macht alle fit, die täglich persönlichen Umgang mit Patienten haben.
11. November 2026 | 15.00 – 19.00 Uhr | Karlsruhe | 98 Euro
Themen: ▪ Der Empfang – das Spiegelbild der Praxis ▪ Professioneller erster Eindruck ▪ Blickkontakt, aktives Zuhören ▪ Moderne Umgangsformen
Exklusiv-Workshop für Praxismanagerinnen
Als besonderes Angebot führen wir exklusiv für Praxismanagerinnen jedes Jahr einen zweitägigen Workshop mit wechselnden Themen durch. Im Mittelpunkt steht dieses Mal die Vermittlung betriebswirtschaftlicher Grundlagen. Wichtige Schwerpunkte bilden dabei das Praxis-Controlling und die Praxiskennzahlen, die es ermöglichen, die Situation der Praxis darzustellen und zu überwachen.
12. – 13. November 2026 | 9.00 – 14.00 Uhr | live-online | 259 Euro
Themen: ▪ Grundlagen der betriebswirtschaftlichen Praxisführung ▪ Marketing und Praxispositionierung ▪ Einführung ins Controlling ▪ Praxiskennzahlen
Intensivkurs Praxismanagerin
In fünf Tagen qualifizieren Sie sich zur Praxismanagerin. Sie machen sich mit den wichtigsten Aufgaben der Praxisorganisation und -führung vertraut, lernen grundlegende Instrumente des Qualitätsmanagements kennen und erhalten wertvolle Tipps zur Terminorganisation und Kommunikation. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, Führungsaufgaben künftig eigenverantwortlich zu übernehmen.
16. – 20. November 2026 | 9.00 – 14.00 Uhr | live-online | 689 Euro
Der Kurs unterstützt Sie darin, beim Thema Impfen auf dem Laufenden zu bleiben. Sie vertiefen Ihr Fachwissen und erwerben aktuelle Hintergrundinformationen zu Impfstoffen, Impfempfehlungen und den Verordnungs- und Abrechnungsmodalitäten. Dazu gehören auch der praktische Umgang mit der Schutzimpfungs-Richtlinie und der Impfzifferntabelle sowie die Regelungen zur Kostenübernahme.
18. November 2026 | 15.00 – 19.00 Uhr | Stuttgart | 98 Euro
Themen: ▪ Einführung Immunsystem/Impfstoffarten ▪ Empfehlungen d. STIKO
▪ Schutzimpfungs-Richtlinien ▪ Verordnung von Impfstoffen ▪ Abrechnung
Kommunikationstraining: Durch klaren Austausch die Teamarbeit verbessern
In den meisten Praxen arbeiten die Teams freundlich miteinander. In der Hektik des Alltags kommt der offene Austausch aber zu kurz. In diesem Seminar unterstützen wir Sie dabei, klärend im eigenen Team aufzutreten. Sie erfahren, wie Sie den offenen Austausch erleichtern können. Dazu erlernen Sie den Einsatz verschiedener Methoden und üben deren Anwendung anhand von Beispielen.
19. November 2026 | 14.00 – 19.00 Uhr | Karlsruhe | 98 Euro
Themen: ▪ Souverän vor das Team treten ▪ Botschaften ohne Worte ▪ Nachfragen, zuhören, rückmelden ▪ Was offene Gespräche so schwierig macht
Kontaktdaten
Neue Mitarbeitende professionell ausbilden und einarbeiten
In diesem Seminar lernen Sie, professionelle Ausbildungs- und Einarbeitungsstrukturen in Ihrer Praxis aufzubauen. Sie erfahren, wie Sie Lehr- und Feedbackgespräche durchführen und die Mitarbeitenden für ihre Aufgaben motivieren. Wir unterstützen Sie dabei, mit Spaß und neuen Ideen die Ausbildungs- und Einarbeitungsplanung gezielt anzugehen.
26. November 2026 | 9.00 – 14.00 Uhr | live-online | 159 Euro
Themen: ▪ Ausbildungs- u. Einarbeitungsplan ▪ Anleitung von Auszubildenden ▪ Förderung von Motivation und Eigeninitiative ▪ Lehr- und Feedbackgespräche
Hygienebeauftragte MFA (Arztpraxis)
In unserem Blended-Learning erlangen Sie die notwendigen Kenntnisse zur Übernahme der Aufgabe einer Hygienebeauftragen. Sie erlernen die rechtlichen Vorschriften und erfahren, wie Sie Infektionsrisiken frühzeitig erkennen und was Sie tun müssen, damit von der Aufbereitung der Medizinprodukte bis zur Reinigung der Praxisräume alle Abläufe höchsten Hygienestandards entsprechen.
2. – 3. Dezember 2026 | 9.00 – 16.00 Uhr | live-online | + 12 UE Online-Lernmodul | 469 Euro
In diesem Seminar vertiefen Sie Ihre medizinischen Sprachkenntnisse für einen souveränen Umgang mit Englisch sprechenden Patienten. Wir unterstützen Sie dabei, Ihr allgemeines und fachbezogenes Englisch zu verbessern und Ihren beruflich relevanten Wortschatz zu erweitern. In praktischen Übungen lernen Sie, sich sicher auszudrücken und über notwendige Maßnahmen aufzuklären.
3. Dezember 2026 | 9.30 – 16.00 Uhr | live-online | 159 Euro
Themen: ▪ Erfragen persönlicher Daten ▪ Erkunden nach Beschwerden ▪ Termine vereinbaren ▪ Einnahme von Medikamenten ▪ Gespräche sicher führen
Impressum
Hinweis: Die Änderung der Zustelladresse für das ÄBW ist bitte ausschließlich an die zuständige Bezirksärztekammer zu melden.
Weitere Informationen: www.ärzteblatt-bw.de
Herausgeber: Landesärztekammer Baden-Württemberg
Verantwortlicher Chefredakteur: Dr. med. Oliver Erens (OE)
Z. Zt. ist Anzeigenpreisliste Nr. 69 vom 1. 1. 2026 gültig. Layout und Gestaltung: GreenTomato GmbH, Stuttgart
Druck: Vogel Druck und Medienservice GmbH, Höchberg
Internet: www.ärzteblatt-bw.de
Heft-Bestellungen: Nicht-Mitglieder der Landesärztekammer Baden-Württemberg und der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg haben die Möglichkeit, das Ärzteblatt Baden-Württemberg im Abonnement oder als Einzelheft unter Tel.: 0711 / 63 672 407 oder unter service@gentner.de beim Verlag zu bestellen. Bei Neubestellungen gelten die zum Zeitpunkt des Bestelleingangs gültigen Bezugspreise. Durch den Kammerbeitrag ist der Bezugspreis für Mitglieder der Landesärztekammer Baden-Württemberg abgegolten.
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