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Ärzteblatt Baden-Württemberg 11-2022

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www.ärzteblatt-bw.de

Ä r zteblatt Baden-Württemberg Amts- und Mitteilungsblatt der ärztlichen Körperschaften | ISSN 0720-3489 | E 1041 | 77. Jahrgang | Gentner Verlag

11 | 2022

Dr. Gottfried Roller, Chef des Landesgesundheitsamts: „Jetzt Mitwählen heißt mitgestalten!“

Jede Stimme zählt ! Wahljahr in den ärztlichen Körperschaften


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Inhalt

xx | 2022

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@AerzteblattBW

Editorial Bitte machen Sie von Ihrem Wahlrecht ­Gebrauch

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Kammern und KV

Dr. Gottfried Roller Mitten in der Coronapandemie übernahm Dr. Gottfried Roller die Leitung des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg. Zuvor war der Facharzt für Allgemeinmedizin, Facharzt für öffentliches Gesundheitswesen, Sozial- und Umweltmedizin auf verschiedenen Ebenen im Öffentlichen Gesundheitsdienst tätig, darunter auch mehrere Jahre im Ministerium für Soziales und Integration BadenWürttemberg. In diesen Rollen hat er stets auch die Arbeit des Ausschusses „Öffentliches Gesundheitswesen“ der Landesärztekammer begleitet. „Kassenärztliche Vereinigung und Ärztekammer haben den Öffentlichen Gesundheitsdienst stets unterstützt und sich für eine Stärkung eingesetzt“, betont Dr. Roller. „Daher ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, meine Stimme bei den Wahlen abzugeben und so für eine schlagkräftige ärztliche Selbstverwaltung zu sorgen. Es gilt: Wählen Sie mit – und gestalten Sie mit!“ Auf den Titelseiten zeigt das Ärzteblatt BadenWürttemberg im „Superwahljahr 2022“ Ärztinnen und Ärzte aus allen Landesteilen, die sich für eine breite Beteiligung an den Wahlen in Kassenärztlicher Vereinigung und Ärztekammer aussprechen. Ermöglicht wird die Serie durch die BadenWürttembergische Bank (BW-Bank). Die Bank verdeutlicht damit ihre enge Beziehung zur Medizin und zur Ärzteschaft im Südwesten. So bieten die Beratungsspezialisten der BWBank seit über einem Vierteljahrhundert an zahlreichen Heilberufe-Standorten im Land kompetente Unterstützung und Beratung in allen wirtschaftlichen Fragen von Medizinern.

Wahlspezial zur Kammerwahl Medizin 2023 Ärztemangel größte Herausforderung Vertreterversammlung der KVBW Vorstandswahl im November Nachruf auf Prof. Dr. Götz Geldner

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Medizinhistorik Den Ärzten sei Dank

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Vermischtes Interview: „Betroffene selbst fragen“ 692 Namen und Nachrichten 694 Ärztliche Unabhängigkeit steht auf dem Spiel 696 Neues von der World Medical Association 698 Erste globale Sturzleitlinie 699 Gesundheitsinformation zur PTBS 699 Ärzteschaft fordert MFA-Solidaritätsbonus 700 Corona-Impfcheck 700 Freie Berufe stehen vor Herausforderungen 702 Mehr Geld für psychologische Beratung 702

Den Ärzten sei Dank

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Veranstaltungsübersicht 703 Bekanntmachungen 707 Impressum 725 Neu im Web Der Internetauftritt des Ärzteblattes ­Baden-Württemberg wurde neu gestaltet und ist nun noch übersichtlicher sowie ­intuitiver bedienbar. Alle Ausgaben der jüngeren Zeit stehen nicht nur im PDF-Format zur Verfügung, sondern sind auch online „blätterbar“.

Interview: „Betroffene selbst fragen“

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Ärzteblatt Baden-

www.ärzteblat t-bw.de

Württemberg

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Mehr Informationen zum umfangreichen Leistungsangebot für Heilberufler sowie zu den Kontaktdaten der Heilberufe-Standorte in Ihrer Nähe erhalten Sie unter: www.bw-bank.de/heilberufe E-Mail: heilberufe@bw-bank.de Telefon: 07 11 / 1 24 - 4 50 19

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Medizin 2023

WAHLSPEZIA L

Bild: GettyImages

2022

Bitte Beilagenhinweis beachten: Dieser Ausgabe liegen Prospekte der Baden-Württembergischen Bank, Stuttgart, bei.

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Jede Stimme zäh Wahlspezial lt ! zur Kammerwahl 2022 Wahljahr in den ärztlic hen

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Körperschaften

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Hinweis: Die Reihenfolge der Anzeigen in diesem Wahlspezial wurde per Los ermittelt .

Rückseite 02.11.22 16:25

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Editorial Eine starke Kammer braucht die Unterstützung ihrer Mitglieder

Bitte machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch

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Dr. B. Weik

lle vier Jahre findet in der Landesärztekammer Baden-Württemberg die Kammerwahl statt. Wahlberechtigt sind alle Kammermitglieder der Bezirksärztekammern, die nicht auf ihr Wahlrecht verzichtet haben. Die Kammerwahl 2022/2023 rückt näher! In der Landesärztekammer und in den vier Bezirksärztekammern wurde hierfür schon viel Vorarbeit geleistet. Bis zum 7. Oktober 2022 konnten Wahlvorschläge bei den Bezirkswahlleitern eingereicht werden. Spätestens am 11. November 2022 werden die Briefwahlunterlagen an Sie versandt. Sie haben dann bis zum 2. Dezember 2022 die Möglichkeit, Ihr Wahlrecht auszuüben. Ich bin seit Oktober 2020 Kammer­ anwältin der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg und wurde vom Vorstand der Landesärztekammer für die Kammerwahl 2022/2023 zur Landeswahlleiterin bestellt. Dieses Amt bedeutet mir viel! Neben dem reibungslosen und korrekten Ablauf der Wahl ist es mir nämlich ein besonderes Anliegen, dass möglichst viele von Ihnen von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen und eine hohe Wahlbeteiligung erzielt wird. Denn nur dann bilden die gewählten Mitglieder der Bezirks-Vertreterversammlungen der vier Bezirke Nordbaden, Nordwürttemberg, Südbaden und Südwürttemberg das breite Spektrum ihrer unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche, Erfah-

Ärzteblatt Baden-W

rungen und Bedarfe ab. Und nur dann finden diese Interessen auch ihren Niederschlag bei den durch die gewählten Mitglieder der Bezirks-Vertreterversammlungen Anfang 2023 erfolgenden Wahl der Mitglieder der Vertreterversammlung der Landesärztekammer (Landesvertreter) und der Delegierten zum Deutschen Ärztetag. Wenn Sie an der Wahl teilnehmen, nehmen Sie auch Einfluss auf die Zusammensetzung des Vorstands der Landesärztekammer, der im Wesentlichen von den Landesvertretern gewählt wird. Leider lag die Wahlbeteiligung bei der letzten Kammerwahl 2018 nur bei knapp 37 Prozent. Eine möglichst hohe Wahlbeteiligung stärkt die Selbst­ verwaltung. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Stimme abzugeben und gestalten Sie dadurch die Kammerarbeit der nächsten vier Jahre mit. Die steigenden Herausforderungen an Ihren Beruf, die gesellschaftlichen Veränderungen und die gute Versorgung Ihrer Patientinnen und Patienten können nur mit einer starken und schlagkräftigen Kammer geleistet und bewältigt werden, die sich landesweit für die berufs- und ge­sund­ heitspoli­tischen Belange der Ärztinnen und Ärzte in Baden-Württemberg einsetzt, Serviceleistungen und Hilfe anbietet und eine qualitativ hoch­ wertige Fort- und Weiterbildung gewährleistet.

Sie arbeiten in ganz unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens, in vielfältigen Strukturen, angestellt oder selbstständig und bringen ein ganz verschiedenes Erfahrungsspektrum mit. Die von Ihnen gewählten Ärztinnen und Ärzte können Ihre Bedürfnisse und Interessen am besten beurteilen und vertreten, setzen die von Ihnen bevorzugten Schwerpunkte und sichern damit die Qualität und Professionalität des Arztberufs und die Selbstverwaltung. Eine starke Kammer braucht die Unterstützung ihrer Mitglieder. Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich allen Ärztinnen und Ärzten danken, die sich zur Wahl stellen neben ihren sonstigen beruflichen und persönlichen Verpflichtungen Verantwortung in der ärztlichen Selbstverwaltung zu übernehmen. Gleichermaßen gebührt den Kolleginnen und Kollegen Dank, die derzeit in den Kammern engagiert sind, sich aber nicht mehr haben aufstellen lassen. Bitte machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch, um eine repräsentative und ausgewogene Interessenvertretung zu erreichen! Dr. Beate Weik Landeswahlleiterin der Landesärztekammer Baden-Württemberg und Leitende Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart

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Wahlspezial zur Kammerwahl

D Jede Stimme zählt !

Bild: GettyImages

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Dr. Gottfried Roller, Chef des Landesgesundheitsamts: „Jetzt Mitwählen heißt mitgestalten!“

2022 Wahljahr in den ärztlichen Körpersch aften

Hinweis: Die Reihenfolge der Anzeigen in diesem Wahlspezial wurde per Los ermittelt.

e zählt ! Jede Stimm ärztlichen Körperschaften Wahljahr in den

02.11.22 16:25 1

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Die vorliegende Ausgabe trägt zwei Titelseiten

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Amts- und Mitteilungs blatt der ärztlichen Körperscha ften | ISSN 0720-3489 | E 1041 | 77. Jahrgang | Gentner Verlag

WAHLSPEZIAL

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e

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as vorliegende Heft ist spiegelbildlich von beiden Seiten lesbar; es gibt dieses Mal keine Vorder- und Rückseite, sondern gleich zwei Titelseiten. Die Leserinnen und Leser entscheiden, wo sie mit der Lektüre beginnen: Beim Editorial und den anschließenden weiteren redaktionellen Beiträgen, ge­ folgt von Bekanntmachungen und

Rubrik­anzeigen. Oder beim „Wahlspezial“, wo neben wichtigen Informationen zur Kammerwahl im November auch Inserate von Wahlbewerbern beziehungsweise deren Verbänden zu finden sind. – Ein kleiner „Dreh“ genügt, um von der einen Heftvariante zur anderen zu wechseln. Wir wünschen dabei doppeltes Lese­ver­gnügen!


70.816

wahlberechtigte Ärztinnen und Ärzte in Baden-Württemberg (Stand 01.10.2022) haben die Chance, bei den Kammerwahlen für eine schlagkräftige Standesvertretung zu sorgen.

02.12. Jetzt endet die Wahlfrist um 24:00 Uhr.

teilnehmen und mitbestimmen!

Fragen und Antworten rund um die Kammerwahl: www.aerztekammer-bw.de/wahl


Kammern und KV Zwischen Krise, Ökonomisierung, Fortschritt und Wert-Erhalt

Foto: Fotolia

Medizin 2023

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Foto: Reise

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bay

s ist unstrittig, dass das deutsche Gesundheitssystem seit Jahren weit davon entfernt ist, in irgendeinem Bereich zur Ruhe zu kommen. Im Gegenteil: Finanzierungsengpässe und ganz konkrete -lücken stehen in Relation zu politischen Entscheidungen von teilweise zweifelhafter Weitsicht. Dies eröffnet wiederum fortschreitenden Ökonomisierungstendenzen den Weg in die innersten Strukturen des Gesundheitswesens. Die Folge davon ist eine im wahrsten Sinne des Wortes „ungesunde“ Diktatur des Profits, die – bleibt man im Sprachduktus – die Ressource Mensch in zweierlei Hinsicht ausbeutet: als Beschäftigte und als Patienten. Die Corona-Pandemie hat dieses bereits seit Jahren bestehende Dilemma deutlich verschärft und an vielen Stellen quasi den Finger in die zuvor noch als latent eingestuften Wunden gelegt. Aufgrund dieser neuen Offensichtlichkeit ist jedoch einiges in Bewegung geraten: Diskussionen werden intensiver geführt, Lösungen mit mehr Nachdruck eingefordert und medizinisches Handeln im Sinne der Arzt-Patientenbeziehung zunehmend ethisch hinterfragt. Hinzu kommt die unaufhaltsame Digitalisierung im Gesundheitswesen, die ebenfalls Konflikte provoziert, aber auch – sinnvoll und sinnstiftend angewandt und ausgebaut – das Potenzial für vielfältige Verbesserungen birgt. Wollen Ärztinnen und Ärzte, ob in Kliniken oder niedergelassen, diesen Dualismus von Krise und der Chance auf positivere Entwicklungen bewältigen, so wird vor allem der individuelle Gestaltungswille eine wichtige Rolle spielen. Dass Gestalten hier zugleich eine große Herausforderung und manchmal auch Sisyphusarbeit bedeutet, ist unwidersprochen. Aller-

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dings sind medizinischer Wert-Erhalt, Humanität und sinnvoller Fortschritt – wie deren Finanzierung – nicht nur eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, sondern beginnen in der täglichen Praxis der ärztlichen Fachdisziplinen bei der Behandlung von Patienten. Aus diesem Grund hat der Austausch der Ärzteschaft untereinander aktuell eine große Bedeutung. Der Erwerb von Fachwissen in unterschiedlichen Bereichen kann mit einer Thematisierung größerer Zusammenhänge und deren Diskussion einhergehen und so einen weiteren Bogen spannen. Best Practice mit der Zukunft im Blick.

Getreu diesem Motto nehmen die Fachmesse MEDIZIN und der 57. Ärzte­ kongress vom 3. bis 5. Februar 2023 die ärztlichen Fachdisziplinen in den Fokus. Während der Corona-Zeit ebenfalls krisenerprobt, gehen beide Formate wieder an den Start. Der 57. Ärzte­ kongress wird nach der pandemie­ bedingten Verschiebung von 2022 auf 2023 sein hochkarätiges Programm zu den aktuellen Entwicklungen in zentralen medizinischen Fachbereichen vorstellen und interdisziplinären Austausch sowie bis zu 22 Fortbildungspunkte bieten. Eine Online-Anmeldung ist ab Ende November möglich, weitergehende Informationen und das ausführliche Kongressprogramm werden in der Dezember-Ausgabe veröffentlicht. Weitere Informationen:

www.aerztekongress-stuttgart.de

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Zeitgleich zum 57. Ärztekongress öffnet die MEDIZIN als bewährte Informationsplattform für Ärzte und medizinisches Fachpersonal ihre Tore. Das Angebotsspektrum der Fachmesse reicht von Praxisbedarf und Arzneimitteln über Literatur und Diagnosti-

ka bis hin zu modernster Labortechnik und Software. Ebenfalls mit einem eigenen Messestand vertreten ist die Landesärztekammer Baden-Württemberg mit ihren vier Bezirksärztekammern. Bei einem Besuch vor Ort geben alle Kammern nicht nur einen Überblick über neue Themen und ihr Leistungsportfolio, sondern beraten Sie direkt und individuell dazu. Weitere Informationen:

www.medizin-stuttgart.de

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Natürlich findet am MEDIZIN-Wochenende wie immer auch der Landes­ kongress Gesundheit Baden-​Würt­ temberg statt. In seiner achten Auflage nimmt er am 3. Februar 2022 unter dem Titel „Das Gesundheits­ system in einer Dauerkrise? Bau­ stellen und Lösungsansätze“ die ak­ tuelle Reformdebatte zur Zukunft der medizinischen Versorgungsstrukturen in den Blick. Nach der Corona-Pandemie (Landeskongress Gesundheit 2021) und dem Klimawandel (2022) widmet sich die zentrale gesundheitspolitische Plattform im Südwesten damit den endogenen Krisenfaktoren und stellt die im System selbst angelegten „Dauerbaustellen“ zur Debatte. Allen voran rückt die Suche nach einer nachhaltigen und gleichzeitig die Sektoren bestmöglich verbindenden Finanzierungsform dramatisch in den Fokus. Als Keynote-​ Speaker konnte Prof. Dr. med. Tom Bschor, Leiter und Koordinator der Regierungskommission für eine moderne und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung des Bundesministeriums für Gesundheit, gewonnen werden. Eine vielfach übersehene Dauerbaustelle liegt zudem auf der Akteurs-​ Ebene: Unter der Zwischenüberschrift „Gesundheitskompetenz“ wird die (mangelnde) Befähigung der Patienten diskutiert, das Gesundheitssystem zu verstehen, sich darin zu orientieren und individuelle wie kollektive Gesundheitsinformationen einzuordnen und zu bewerten. Eine zentrale Themenstellung, denn eingeschränkte Gesundheitskompetenz zieht zahlreiche negative Folgen auf sämtlichen Ebenen nach sich. Weitere Informationen:

www.lk-gesundheit.de

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Kammern und KV Versorgungsbericht 2022: Ambulante Versorgung ist leistungsstark

Ärztemangel größte Herausforderung

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er aktuelle Bericht „Die ambulante medizinische Versorgung 2022“ der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) spiegelt die aktuellen Themen und vielfältigen Aktivitäten der rund 23.000 niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Baden-​Württemberg wider und gibt einen Überblick zur Versorgungssituation im Land. In den Arztpraxen sind in den Jahren 2020 und 2021 über vier Mil­ lionen Patientinnen und Patienten mit dem Verdacht oder der Diagnose COVID-​19 behandelt worden. Allein von April bis Dezember 2021 haben die Praxen 9,8 Millionen Corona-Impfungen bewerkstelligt. „In der Corona-​ Pandemie haben unsere Mitglieder er­ neut bewiesen, wie leistungsstark und flexibel die ambulante Versorgung aufgestellt ist“, sagte der Vorstandsvorsitzende der KVBW, Dr. Norbert Metke, bei der Vorstellung des Berichts. Die Sicherstellung der Patientenversorgung in Zeiten von Ärztemangel sei derzeit eine der größten Herausforderungen. „Da in absehbarer Zeit nicht mehr Ärztinnen und Ärzte ins System kommen werden, drohen Ver-

sorgungsengpässe. Es ist das Scheitern der Politik, die den seit vielen Jahren erschallenden Weckruf der Ärzteschaft nicht hören wollte und sich geweigert hat, sich dieses Problems anzunehmen und mehr Studienplätze bereitzustellen. Die düsteren Prognosen werden jetzt Wirklichkeit“, erklärte Dr. Johannes ­Fechner, stellvertretender KVBW-​ Vor­standsvorsitzender. Während der erste Teil des Berichtes aktuelle Themen und Projekte beleuchtet, liefert der zweite Teil des Berichtes unter „Daten & Fakten“ einen differenzierten Blick auf die Versorgungssituation in den einzelnen Landkreisen und Kommunen. Wie viele Einwohner pro Arzt gibt es in den Städten und Gemeinden? Welches Durchschnittsalter haben die Ärzte in einem Landkreis? Vom Alb-DonauKreis über Konstanz bis hin zum Zollernalbkreis kann hier nachgeschaut werden, wie die Struktur der ärztlichen Versorgung aussieht. Als Anlage zum Versorgungsbericht hat die KVBW den Qualitätsbe­ richt 2021 veröffentlicht. Er zeigt ein­ drucksvoll, wie umfassend die Qualitätssicherung im vertragsärztlichen

Bereich ist: Rund 80 Prozent aller Leistungen, die in einer Arztpraxis erbracht werden, sind qualitätsgesichert. Experten von Qualitätssicherungskommissionen begutachten ge­meinsam mit den Fachleuten der KVBW das ärztliche Tun. Die beiden Publikationen „Die ambulante medizinische Versorgung 2022“ mit der Anlage „Qualitätsbericht 2021“ stehen im Internetauftritt der KVBW zum Download zur Verfügung. Weitere Informationen:

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Kammern und KV Akute Beschwerden werden akut behandelt, alles andere muss deutlich länger warten

Vertreterversammlung der KVBW

Foto:s OE

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ahlreiche Kassenärzte haben am 5. Oktober in mehreren Bundesländern gegen die Sparpläne von Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach protestiert, so auch in Baden-Württemberg. Viele Praxen blieben deswegen geschlossen oder schränkten ihren Betrieb ein. Am gleichen Tag traf sich auch die Vertreterversammlung der Kassen­ ärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW), unter anderem, um sich über die aktuelle Situation auszutauschen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Vor dem Hintergrund des für 2023 erwarteten Minus in Höhe von 17 Milliarden Euro bei den gesetzlichen Krankenkassen soll künftig die Neupatientenregelung zurückgenommen werden (das ÄBW berichtete ausführlich in seiner Oktober-Ausgabe). Aber auch der Orientierungspunktwert 2023 bereitet den Praxen große Sorgen, denn die Steigerung um zwei Prozent deckt nicht annähernd die Tarifsteigerungen für das Personal und die aktuell explodierenden (Energie-) Kosten ab. Heiß diskutiert wurde auch über die vom Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen geforderte „Nullrunde“; er hatte den Gesetz­ geber aufgefordert, den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten einen Inflationsausgleich für die Jahre 2023 und 2024 vorzuenthalten. Dr. Norbert Metke, KVBW-Vorstandsvorsitzender, sah sich ange-

sichts der massiv verschlechternden Rahmenbedingungen vertragsärztli­ cher Arbeit genötigt zu sagen „,Reif für die Abrissbirne‘ scheint die einhellige Devise des GKV-Spitzenverbandes und der Bundesregierung in Bezug auf die Versorgung der Menschen durch Niedergelassene und Ermächtigte zu sein, die 700 Millionen Fälle ambulant versorgen.“ Dr. N. Metke Die Protestmaßnahmen in den Praxen hätten gezeigt, dass der Unmut an der medizinischen Basis groß ist: „An der Protestaktion haben sich viele Praxen beteiligt. Wir können den politischen Verantwortlichen in Berlin nur dringend empfehlen, dieses Signal ernst zu nehmen. Die geplanten Kürzungen in der ambulanten Versorgung nehmen wir so nicht hin. Die Menschen haben zweieinhalb Jahre Pandemie hinter sich, müssen aktuell mit Dr. J. Fechner dem Ukrainekrieg, mit steigenden Gas- und Strompreisen zurechtkommen. Wir halten es für falsch, in einer solchen Situation die Versorgung einzuschränken.“ Unter dem Beifall der Vertreterversammlung kündigte Dr. Metke eine kurzfristige Kampagne an, die Politik und Öffentlichkeit vor Augen führen soll, welche Folgen die Versorgungseinschränkung haben wird. Bereits zwei Tage später beantwortete er in einer ersten Pressemitteilung die Konsequenzen der möglichen Gesetzesänderung: „Wir gehen davon aus, dass vor allem die Facharztpraxen weniger Termine zur Verfügung stellen werden. Denn die Fach­ arztpraxen konnten in den vergangenen Jahren zwischen 9 und 14 Prozent mehr Termine für Neupatientinnen und -patienten Ihr Spezialist in allen Rechtsfragen für anbieten. Davon haben zu Ärzte, Zahnärzte, Apotheken, Krankenhausträger, über 80 Prozent Patienten Berufsverbände und alle anderen Unternehmen profitiert, die bisher wegen des Gesundheitswesens. ihrer Beschwerden noch nicht beim Arzt waren. Nun Wir sind bundesweit für Sie aktiv. Ihre nächstgelegene Kanzlei werden wir in eine Situatibefindet sich in Heidelberg, Hamburg oder Berlin. on kommen, dass weiterhin akute Beschwerden auch akut behandelt werden. Aber alles, was mediRechtsanwälte & Fachanwälte für Medizinrecht | Steuerrecht zinisch warten kann, wird Kanzlei Heidelberg | Römerstraße 9 | 69115 Heidelberg leider auch deutlich länger Telefon +49 (0)6221 659 790 | E-Mail heidelberg@praxisrecht.de warten müssen.“

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Der KVBW-Chef stellte klar, dass der Protest gegen die aktuelle Gesetzgebung nur den Anlass für den Ärger darstelle. „Wir bekommen immer häufiger Rückmeldungen über einen tief sitzenden Frust ob der Rahmenbedingungen. Vor dem Hintergrund des Ärztemangels müssten wir eigentlich alle Anstrengungen darauf setzen, die Versorgung aufrechtzuerhalten. Genau das aber passiert nicht. Da wird in Berlin vor sich hingewurschtelt. Noch immer scheint in Berlin nicht durchgedrungen zu sein, dass die Arztzeit in den Praxen ein kostbares Gut ist. Und noch immer scheint nicht erkannt zu werden, dass die Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte das Rückgrat der medizinischen Versorgung sind.“ Der KVBW-Chef erklärte zudem: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Praxen sind es leid, die Diskussionen mit den Patienten um Termine und Versorgungsbürokratie führen zu müssen, die sie nicht zu verantworten haben. Sie sind es leid, sich mit digitalen Anwendungen herumschlagen zu müssen, die sie nicht ausgewählt haben, die nicht funktionieren und die eine zusätzliche Belastung in den Praxen darstellen. Sie sind es leid, dass niemand in der Politik den Mut hat, dem rein juristischen Formalbürokratismus des Datenschutzes eine Grenze zu setzen, und sie wollen es nicht länger hinnehmen, mit den gesetzlich vorgegebenen Prüfregularien und Sanktionen überzogen zu werden, bei denen Aufwand und Ertrag in keinerlei Verhältnis stehen.“ Dr. Metke betonte zudem, dass die Ärzteschaft die Notwendigkeit für Sparmaßnahmen sehe, um das Defizit der Krankenkassen zu decken. „Hier stellt sich dann aber doch die Frage, ob das ausgerechnet in der Versorgung sein muss. Die Bundesregierung hat kein Problem, viele Millionen Euro in eine unsinnige Teststrategie zu stecken, Milliarden für nicht funktionierende IT-Anwendungen im Gesundheitswesen auszugeben oder den Apotheken zusätzlich Geld für Leistungen zu geben, die niemand benötigt. Es kann also niemand sagen, dass es keine Alternativen dazu geben würde.“


Kammern und KV Vertreterversammlung wählt ihre neuen Vorsitzenden

Vorstandswahl im November

N

ach der Wahl ist vor der Wahl. Nachdem die Mitglieder der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) im Sommer die neuen Delegierten der Vertreterversammlung für die Amtsperiode 2023 bis 2028 gewählt haben, hat sich die neue Vertreterversammlung am 19. Oktober 2022 in Stuttgart konstituiert und ihre beiden Vorsitzenden gewählt. In der Aussprache um den Bericht zur Wahl seitens der Vorsit­ zenden des Landeswahlausschusses, ­Sintje Leßner, wurde durch die Delegierten vor allem die niedrige Wahlbeteiligung beklagt, die unter 40 Pro­ zent lag. Zum neuen Vorsitzenden der Vertreterversammlung wurde Dr. Thomas Heyer, Hausarzt aus Stuttgart, gewählt. Zu seiner Stellvertreterin wurde Dr. Anne Gräfin Vitzthum bestimmt; die Hausärztin aus Weinstadt war

bisher bereits stellvertretende Vorsitzende der Vertreterversammlung. Der neue Vorstand der Vertreterversammlung wird nun das Verfahren für die Wahl des neuen Vorstandes der KVBW in Gang setzen. Dazu haben sich die Delegierten dafür ausgesprochen, dass der neue Vorstand weiterhin aus zwei Personen bestehen soll. Da die bisherigen KVBW-Vorstände Dr. Norbert Metke und Dr. Johannes Fechner nicht mehr für eine neue Amtsperiode antreten, wird es auf alle Fälle einen Wechsel im Vorstand der KVBW geben. Nach den gesetzlichen Regelungen steht dabei das Vorschlagsrecht für jeweils ein Vorstandsmitglied den Hausärzten und den Fachärzten zu. Der neue Vorstand der KVBW wird in der Vertreterversammlung am 16. November 2022 gewählt; seine Amtsperiode beginnt dann mit dem neuen Jahr.

Dr. A. Gräfin Vitzthum und Dr. T. Heyer

Nachruf auf Prof. Dr. Götz Geldner Die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg trauert um Prof. Dr. med. Götz Geldner, geboren am 19. März 1965, ver­ storben am 23. Oktober 2022. Professor Geldner studierte Medizin in Heidelberg und Nürnberg-Erlangen, promovierte 1991 und wurde 1996 Facharzt. 2005 wurde er zum Professor an der Phillips-Universität in Marburg berufen. Er arbeitete als Anästhesist in Nürnberg-Erlangen, Ulm und Marburg, bevor er nach Ludwigsburg wechselte. Seit 2005 hatte Professor Geldner die Funktion des Ärztlichen Direktors der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie am Klinikum Ludwigsburg. Sein ehrenamtliches Engagement im Bereich der ärztlichen Selbstverwaltung übte Professor Geldner in verschiedenen Funktionen aus. Ab 2005 war er im Wei-

terbildungsausschuss der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg tätig, sowie langjähriges Mitglied der Gutachterkommission, er engagierte sich im Akademieausschuss und Bezirkswahlausschuss. Von 2015 bis 2017 gehörte Professor Geldner der Delegiertenversammlung der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg an. – Seit 2007 war er Präsidiumsmitglied des Berufsverbandes Deutscher Anästhesisten und wurde 2011 zum Präsidenten des Verbandes gewählt. Mit Professor Geldner verlieren wir einen hochverdienten, allseits geschätzten Menschen. Wir danken ihm für sein Engagement für die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg. Unsere Anteilnahme gilt seiner Frau und seiner Familie. Die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg wird Professor Geldner ein ehrendes Andenken bewahren.

Prof. Dr. G. Geldner

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Medizinhistorik Wahrnehmung, Rezeption und Darstellung der Heilkunde im antiken Münzbild

Den Ärzten sei Dank Foto: Thomas Zachmann Uni Tübingen

S S. Krmnicek

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eit Oktober 2022 kann im eMuse­ um des Digitalen Münzkabinetts des Instituts für Klassische Archä­ ologie der Universität Tübingen die Online-Ausstellung „Im Auge des Betrachters. Die Ästhetik römischer Münzen“ kostenfrei besichtigt werden. Die Ausstellung zeigt anhand von ausgewählten Exponaten aus der umfangreichen Tübinger Sammlung, wie sich römische Münzen in ihrer Ästhetik – sowohl im äußeren materiellen Erscheinungsbild als auch in der inhaltlich-​funktionellen Bedeutung als Kom­ munikationsmittel – grundlegend von ihren modernen Verwandten unterscheiden. Da der Aspekt der Medizin und der physischen und psychischen Gesundheit – ein Element, das spätestens seit der Corona-Pandemie alle Bevölkerungsgruppen erreicht hat – in der Ausstellung aufgrund von Platzmangel nicht ausreichend Berücksichtigung finden konnte, soll an dieser Stelle ein kleiner Einblick zur Wahrnehmung, Rezeption und Darstellung der Heilkunde im offiziellen antiken Münzbild präsentiert werden. Der Heilberuf und Ärzte im Allgemeinen genossen in der öffentlichen Meinung der römischen Kaiserzeit – auch aufgrund fehlender Qualitätskontrollen sowie nicht vorhandener Aufsichtskörperschaften und weil Ärzte häufig ehemalige beziehungsweise freigelassene Sklaven waren – oft einen schlechten Ruf. Sinnbildlich dafür stehen die überlieferten Spottgedichte der römischen Satiriker Martial und Juvenal, die im ersten bzw. frühen zweiten nachchristlichen Jahrhundert die Tätigkeit der Heilkundigen verhöhnten. In seinen Gedichten witzelt Martial etwa: „Gladiator bist du jetzt und warst vorher Augenarzt. Du hast als Arzt das gemacht, was du als Gladiator machst“ oder „Kraftlos lag ich da, doch du, Symmachus, kamst sofort zu mir, begleitet von hundert Schülern. Hundert Hände betasteten mich. Fieber hatte ich zuvor keins, jetzt hab ich’s.“ Allerdings dürfen wir nicht alles, was die Satiriker verfassten, ganz ernst nehmen. Stattdessen müssen wir die Gedichte besser als beißende Gesell-

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schaftskritik und Ironie verstehen. Nicht anders wäre sonst zu erklären, dass einzelne Ärzte – aufgrund ihrer herausragenden medizinischen Fähigkeiten – zu hohem öffentlichen An­ sehen und großem Vermögen gelangten. So erwähnt etwa eine aus Assisi in Italien in das erste nachchristliche Jahrhundert datierte Grabinschrift des Arztes Publius Decimus Eros Merula

schen Reiches und Beschützer der Bürger bezogen. Ein eindrückliches Beispiel dafür ist die Ausprägung einer Münzserie unter Kaiser Hadrian, der 117 bis 138 n. Chr. regierte. Auf den Münzen ist Salus, die göttliche Verkörperung des allgemeinen Wohlergehens, zu sehen. Beeinflusst durch die Einführung des Äskulap-Kults in Rom im 3. Jahrhundert v. Chr. wurde Salus

Abb. 1. As des Hadrian aus Rom, 125 –127 n. Chr. Vorderseite: Porträt des Kaisers Hadrian. Rückseite: Salus hält in der rechten Hand eine Schale und ­füttert aus dieser eine Schlange, die sich um einen Altar ­windet. Tüb. Inv. IV 77/137. stolz, dass der Verstorbene, der als Chirurg und Augenarzt wirkte, für seine Freilassung aus dem Sklaven­ stand den für antike Verhältnisse enormen Betrag von 50.000 Sesterzen zahlen konnte – das entspricht in etwa dem fünfzigfachen Jahressold eines einfachen römischen Legionärs. Außer­ dem stiftete er für die Errichtung von Statuen im örtlichen Herkulestempel 30.000 Sesterzen, spendete für die Straßenpflasterung der Staatskasse einen ähnlich hohen Betrag und hinterließ bei seinem Tod das beachtliche Vermögen von 800.000 Sesterzen. Neben diesen Schlaglichtern aus dem antiken Alltag finden wir auch vereinzelt auf den Münzen der römischen Kaiserzeit – welche die offiziellen Nachrichten der römischen Obrigkeit kommunizierten – das Thema der Medizin. Allerdings wurde dieser Aspekt stets auf den Kaiser und dessen Wohlbefinden als Lenker des Römi-

ab der römischen Kaiserzeit inhaltlich der griechischen Heilgöttin Hygieia, also der Personifikation der Gesundheit, gleichgesetzt. Dies zeigt sich auch dadurch, dass in der Bildsprache sowohl Salus als auch Hygieia mit der aus der einer Schale trinkenden Schlange des Äskulap dargestellt wurden, die sich entweder um einen Altar windet (Abb. 1) oder in den Händen gehalten wird (Abb. 2). An diesen Serien ist außergewöhn­ lich, dass sie fast ausschließlich zwischen 125 und 127 n. Chr. auf römischen Buntmetallmünzen, sogenannten Assen, geprägt wurden. Eine aktuelle archäologische Auswertung von über 81.000 römischen Fundmünzen aus Südwestdeutschland belegt, dass diese Serien im einstigen römischen Geldumlauf fast 40 Prozent aller Asse des Hadrian ausmachten. Der Anlass für die massive Prägung dieser Typen ist vermutlich die Genesung des Kaisers


Medizinhistorik ten einen Hinweis auf die Heilung der Krankheit liefern sollte – intensiv in Anspruch. Ob Caracalla die gewünschte Heilung fand, wissen wir nicht, jedoch sprechen die offiziellen Ehrungen, welche Pergamon im Anschluss an den kaiserlichen Aufenthalt erhielt, dafür. Auch das plötzliche Aufkommen von Darstellungen des Heilgottes Asklepios auf den Münzen von Pergamon und benachbarter Städte, wie in unserem Fall von Thyateira, scheint darauf hinzuweisen, dass die Beschwerden des Kaisers in Pergamon gelindert werden konnten. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass das Thema der Medizin auf römischen Münzen in der Regel

Abb. 2 As des Hadrian aus Rom, 126 –127 n. Chr. Vorderseite: Porträt des Kaisers Hadrian. Rückseite: Salus steht und füttert die im rechten Arm ­gehaltene Schlange aus einer Schale. Tüb. Inv. Slg. Ruß 73. von einer schwerwiegenden Krankheit, weshalb die Münzstätte in Rom die gute Nachricht vom wiedererlangten Wohlbefinden des Kaisers mit besonderem Nachdruck verbreitete. Damit sind die Münzen auch eine einzigartige historische Quelle, da sich auf Grundlage der Münzbilder eine ansonsten nicht näher überlieferte Erkrankung des römischen Kaisers um 125 n. Chr. indizieren lässt. Weitaus besser gestaltet sich die Quellenlage bei unserem nächsten Beispiel. Die Münze (Abb. 3) stammt aus Thyateira, einer antiken Stadt östlich von Pergamon in Kleinasien in der heutigen Türkei. Die Serie wurde von der Stadt unter der Herrschaft von Kaiser Caracalla geprägt, der von 198 bis 217 n. Chr. regierte – zunächst als Mitregent seines Vaters und seines Bruders, ab 211 n. Chr. als Alleinherrscher. Anhand der zeitgenössischen Geschichtsschreiber Cassius Dio und Herodian sind wir gut darüber unterrichtet, dass der Kaiser (womöglich in Folge der Ermordung seines jüngeren Bruders) unter schweren psychosomatischen Problemen litt. Da die Ärzte dem Kaiser nicht ausreichend helfen konnten, suchte dieser zunehmend

Abb. 3 Bronzemünze aus Thyateira, um 215 n. Chr. Vorderseite: Porträt des Kaisers ­Caracalla. Rückseite: Asklepios mit Schlangenstab. Tüb. Inv. SNG 3857. Hilfe bei den Göttern. Nicht zuletzt deswegen hielt Caracalla auf der Durchreise im Osten des Römischen Reiches auch in Pergamon an, um das berühmte Heiligtum des Asklepios (griechisch für Äskulap) zu besuchen. Jener Tempel des Heilgottes war zur Zeit des Caracalla bereits zu einem überregional berühmten Kurzentrum und Sanatorium avanciert, wo die Patienten mittels Heilschlafes und anderer Behandlungen von ihren Krankheiten geheilt wurden. Der Kaiser nahm nach Ausweis der antiken Quellen die Therapie des Tempelschlafs – der sogenannten Inkubation, bei der der Gott im Traum des Patien-

Mittel zum Zweck war. Es ging nicht um eine neutrale Präsentation des Motivs; stattdessen tauchten entsprechende Personifikationen, Attribute und Götterdarstellung als mediale Chiffre für das Wohlergehen und die Gesundheit des römischen Kaisers auf – galt er doch in seiner Rolle als Garant des Friedens, als Wahrer der Stabilität des Staatswesens und als Wohltäter der Bürger als wichtigster Mensch auf Erden. Jun.-Prof. Dr. Stefan Krmnicek Institut für Klassische Archäologie der Universität Tübingen

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Vermischtes Interview · Dr. Weg-Remers vom DKFZ fördert Patientenbeteiligung

„Betroffene selbst fragen“

Warum ist es so wichtig, an Krebs Erkrankte mehr in die Forschung zu involvieren? Dr. S. Weg-Remers

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eit Sommer 2021 gibt es die Um­ frage-Plattform www.fragdie­ patienten.de zur Beteiligung von Patientinnen und Patienten an der Krebs­forschung. Warum das wichtig ist, erklärt die Ärztin und Mit-Initia­ torin Dr. Susanne Weg-Remers, die den Krebsinformationsdienst am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg leitet.

Wie entstand die Idee für die Plattform fragdiepatienten.de? Auslöser war ein Verbundvorhaben bei uns am DKFZ, bei dem neue Biomarker für die Krebsdiagnostik ent­ wickelt werden. Zusammen mit dem Koordinator des Vorhabens, Dr. Titus

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Praxisabgabeseminar Med-Seminare (falls erforderlich, wird die Veranstaltung als Webinar durchgeführt)

Mittwoch, 21.09.2022, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Mittwoch, 19.10.2022, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Mittwoch, 16.11.2022, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart • Nachbesetzungsverfahren • Geeigneten Nachfolger finden • Optimaler Abgabezeitpunkt • Praxiswert, steuerliche Fragen Referenten: Tobias Krämer, Sina Altmann, Barbara Brenner und Misel Stojkovic. Die Seminargebühr übernimmt MLP. Anmeldung mit QR-Code oder bei Frau Olga Kopp Tel 0711 13258 53, Fax -80 med-seminare-stuttgart@mlp.de

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Die Forschung hat sich in den letzten Jahren sehr darauf konzentriert, neue Therapien zu entwickeln. Manche davon bieten aber nur einen Überlebensvorteil von wenigen Wochen. Bewerten Betroffene das auch als großen Fortschritt oder sind ihnen andere Themen wichtiger? Gespräche zeigen, dass für die meisten Erkrankten eine gute Lebensqualität bedeutender ist, dass sie also möglichst wenig Nebenwirkungen und keine zeitintensiven Therapien wünschen, gerade wenn die Lebenszeit begrenzt ist.

Warum braucht es für den Austausch eine Plattform wie diese? Im klinischen Alltag ist nicht vor­ gesehen, dass Betroffene mit For­ schenden in Kontakt kommen. Des­ wegen wurden an Forschungseinrichtungen wie dem DKFZ Patien­tenbeiräte eingerichtet, die sich regelmäßig treffen und auch die Institutsleitungen beraten und unterstützen. Aber die Kapazitäten der Beiräte sind begrenzt. Unsere Umfrageplattform ist ein neuer, ergänzender Ansatz. Sie ermöglicht einen niedrigschwelligen und schnellen Austausch zwischen Patienten und Forschenden. Über www.fragdiepatienten.de ist es möglich, viele Menschen direkt zu erreichen. Vor allem über unsere Social-​ Media-Kanäle und über die Krebsselbsthilfe informieren wir über unsere Umfragen und rufen zur Teilnahme auf. Der oder die Teilnehmen-

de bleibt anonym und verpflichtet sich zu nichts.

Vor welchen Hürden steht die Forschung aktuell noch? Momentan verhindern in Deutsch­ land geltende Datenschutzregeln die Forschung mit schon vorhandenen Daten und Materialien. Es lagern bei­ spielsweise noch Gewebeproben von verstorbenen Patientinnen und Patienten in pathologischen Instituten. Sie können nicht für die Forschung genutzt werden, weil zeitlebens kein Einverständnis eingeholt wurde. Solche Proben sind aber wichtiges Forschungsmaterial. Gerade befragen wir Betroffene, ob sie ihre Daten oder Materialien auch nach dem Tod schützen möchten oder ob sie es wichtiger finden, dass die Forschung unterstützt wird – und sie dafür gern ihre Daten hergeben. Ein anderes Umfragebeispiel: Künstliche Intelligenz könnte die onkologische Versorgung vorantreiben, findet aber bisher wenig Eingang in die klinische Praxis, beispielsweise in die Diagnostik. Wie bewerten Patientinnen und Patienten den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Medizin? Wenn man ver­sucht, ihre Zweifel zu verstehen, kann man vielleicht auch gezielte Lösungsmöglichkeiten finden.

Was passiert nach einer Umfrage mit den Ergebnissen? Eine erste Umfrage zu Infomaterialien in leichter und einfacher Sprache für Patientinnen mit familiärem Brust- und Eierstockkrebs und deren Angehörige mit 120 Teilnehmenden ist abgeschlossen. Die Ergebnisse haben sehr dazu beigetragen, die Materialien noch besser auf den Bedarf Betroffener auszurichten. Und sollte sich in der aktuellen Umfrage herausstellen, dass Krebserkrankte Forschung als wichtiger als Datenschutz nach ihrem Tod erachten, werden die Ergebnisse sicherlich genutzt, um damit an die Politik heranzutreten. Auf dem Weg zu einer Gesetzesänderung wären unsere Ergebnisse zwar nur ein kleiner, aber ein wichtiger Baustein.

Nachdruck aus dem apobank-Magazin Richard, mit freundlicher Genehmigung

Brinker, haben wir vom Krebsinfor­ mationsdienst überlegt, wie dabei die Patientenpartizipation gefördert werden kann. Denn sowohl Patientenvertretungen als auch die Politik fordern zunehmend, dass sich die Wissenschaft dem Dialog mit den Patientinnen und Patienten öffnet. Als Teilprojekt der Tumorverhalten-Prädiktions-​ Initiative (TPI) wird die Plattform vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert.


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Vermischtes Neue Ämter und wichtige Auszeichnungen

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Namen und Nachrichten

Praxisteam „Hausärzte am Spritzenhaus“

Jubiläum für Hausärzte am Spritzenhaus Die Praxisgemeinschaft „Hausärzte am Spritzenhaus“ in Baiersbronn feierte Anfang Oktober nicht nur ihr zehnjähriges Bestehen als regiopraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, sondern dem gesamten Team wurde für dessen überaus engagierten Einsatz während der Corona-Pandemie die Bürgermedaille der Gemeinde verliehen. In der Laudatio wurde gelobt, dass die Praxis in den Bereichen Schnelltestungen (Baiersbronner Schnelltestkonzept), PCR-Testungen (Testzentrum/Test­ garage), Schülertestungen (Klassenschnelltests und PCR-​ Pooling) sowie Impfungen immer vorneweg gegangen sei. Auch in Idee und Umsetzung sei man stets einfallsreich und seiner Zeit voraus gewesen. Neben zehn Ärztinnen und Ärzten sind in der Praxisgemeinschaft auch zahlreiche Medizinische Fachangestellte tätig.

Gleich dreifach nominiert Mit seinem TikTok-Kanal hat es das Universitätsklinikum Freiburg (UKF) unter dem Motto „UKF goes TikTok“ auf drei Shortlists geschafft (eine Shortlist ist ein Zwischen­ ergebnis eines Auswahlprozesses und bezeichnet die ­engere Auswahl, welche aus einer längeren Liste aller Kandidaten ermittelt wurde): Sein Kanal ist demnach nominiert für den diesjährigen PR-Report Award, den Klinik-​ Award und den Krankenhaus-Umschau-Award. Weitere Informationen:

http://tiktok.com/@uniklinik_fr

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24 neue Betten für Maßregelvollzug Im Zentrum für Psychiatrie (ZfP) Wiesloch wurde Ende September eine neue Station mit 24 Betten für den Maßregelvollzug in Betrieb genommen. Eine weitere große Maßnahme wird in Wiesloch bis in zwei Jahren für Entlastung sorgen. Aktuell wird dort unter Hochdruck an einem Neubau für den Maßregelvollzug mit 54 Betten gearbeitet. Weitere konkrete Entlastungen soll es durch geplante Neubaumaßnahmen im ZfP Calw und in Schwäbisch Hall geben. In Calw sollen 50 zusätzliche Plätze ebenfalls bis in zwei Jahren zur Verfügung stehen. Außerdem soll dank eines positiven Beschlusses des Gemeinderats Schwäbisch Hall von Ende Juli dieses Jahres dort eine komplett neue Maßregelvollzugsklinik für 100 weitere Patientinnen und Patienten entstehen, die laut Plan Anfang 2025 bezogen werden soll.

Fünfzehn Jahre Tigerherz Wenn ein Elternteil an Krebs erkrankt, geht dies in vielen Fällen mit Veränderungen und Belastungen der Familie einher. Hier setzt das Angebot „Tigerherz … wenn Eltern Krebs haben“ am Tumorzentrum Freiburg – CCCF des Universitätsklinikums Freiburg an, indem es die gesamte Familie in dieser schwierigen (Lebens-) Phase mit dem Fokus auf die Kinder und Jugendlichen unterstützt. „Tigerherz“ wurde im Februar 2007 als ergänzendes Angebot der Psychosozialen Krebsberatungsstelle gegründet und begleitet seit 15 Jahren betroffene Familien. Hier können die Kinder ihre Gedanken, Gefühle und Fragen zur elterlichen Krebserkrankung in einem geschützten und begleiteten Rahmen ausdrücken. Außerdem achtet das Tigerherz-​Team darauf, dass die psychische Widerstandsfähigkeit, die Ressourcen und die Bewältigungsstrategien der Kinder ge­ stärkt werden.

Ehrendoktorwürde für US-amerikanische ­Koryphäen

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Niederlassungsseminar Med-Seminare (falls erforderlich, wird die Veranstaltung als Webinar durchgeführt)

Mittwoch, 28.09.2022, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Mittwoch, 26.10.2022, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Mittwoch, 23.11.2022, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart • Idealer Ablauf der Niederlassung • Kaufpreisermittlung, Finanzierung • Gesetzliche Rahmenbedingungen • Praxissuche Referenten: Tobias Krämer, Sina Altmann, Barbara Brenner und Misel Stojkovic. Die Seminargebühr übernimmt MLP. Anmeldung mit QR-Code oder bei Frau Olga Kopp Tel 0711 13258 53, Fax -80 med-seminare-stuttgart@mlp.de

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Die Medizinische Fakultät der Universität Tübingen hat den beiden amerikanischen Philosophen Tom L. Beau­ champ und James Childress aufgrund ihrer herausragenden Leistungen in der Medizinethik die Ehrendoktorwürde verliehen. Die beiden Medizinethiker haben einen außergewöhnlichen Beitrag zur Wissenschaft erbracht, wie er nur sehr wenigen gelingt. Sie haben mit den „Principles of Biomedical Ethics“ einen modernen Klassiker verfasst, der 2019 bereits die 8. Auflage erreicht hat. Der darin formulierte kanonisch gewordene „principlism“ oder die prin­ zipienorientierte Medizinethik überwindet nicht nur schwer zu überbrückende Gegensätze zwischen ethischen Theorien. Der Ansatz von Beauchamp und Childress bietet der Medizin in der klinischen Praxis ein unschätzbares analytisches Instrument und eine ebensolche ethische Orientierung.


Vermischtes Skillqube Finalist beim Landespreis

Elf weitere Primärversorgungszentren

Jährlich zeichnet die L-Bank die besten jungen Unternehmen mit dem Landespreis aus. Neben Leistungsstärke, Innovationskraft, Modernität und Kreativität gehören auch soziales oder ökologisches Engagement zu den Vergabekriterien. Unter den diesjährigen zehn Finalisten war auch „Skillqube“ aus Wiesloch. Als einer der führenden Anbieter präklinischer Trainings und Simulationen betreibt das Unternehmen unter anderem das größte Internationale Trainings Center der American Heart Association im deutsch­ sprachigen Raum. Außerdem ist das Team spezialisiert auf die Durchführung von Simulations-Teamtrainings und Instruktoren-Kursen für medizinisches Fachpersonal. Seit 2018 werden zudem Simulationssoftware entwickelt und exklusive Produkte für anspruchsvolle medi­zinische Simulationen vertrieben.

Um neue und zukunftsweisende Wege der Gesundheitsversorgung in Baden-Württemberg zu erproben, fördert das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration elf weitere lokale Gesundheitszentren, auch Primärversorgungszentren genannt. Unterstützt werden Projekte in Aulendorf, Bubsheim, Calw, Friedrichshafen, Wilhelmsdorf, Bad Liebenzell, Jestetten, Konstanz, Bad Waldsee, Schömberg und Wildberg mit Beträgen zwischen 150.000 und 260.000 Euro. Insgesamt 10 Millionen Euro stellt das Land dafür in diesem Jahr zur Verfügung. Bereits im Juli hatte es eine erste Förderrunde mit zehn Projekten in Baden-​Württemberg gegeben.

Künstliche Intelligenz als diagnostischer Berater

Ein internationales Autorenteam unter Führung von Leo Rasche vom Universitätsklinikum Würzburg und Niels Weinhold vom Universitätsklinikum Heidelberg hat zentrale Evolutionsmechanismen beim Multiplen Myelom entschlüsselt: Eine einzige Tumorzelle, die die Chemo­ therapie überlebt hat und Jahre lang im Knochenmark schlummert, kann zum Rückfall führen. Die gemeinsame Arbeitsgruppe hat ihre bahnbrechenden Ergebnisse jetzt im Fachjournal Nature Communications veröffentlicht.

Genomisches Neugeborenenscreening Moderne genetische und genomische Untersuchungen machen es heutzutage möglich, eine Vielzahl genetisch bedingter Erkrankungen frühzeitig zu identifizieren. Ein Team von Forschenden des Universitätsklinikums Heidelberg und der Universität Mannheim untersucht in einem über drei Jahre geförderten Projekt die Rahmen­ bedingungen einer Erweiterung des bereits praktizierten Screenings durch genetische und genomische Analysen. Das Projekt erhält vom Bundesministerium für Bildung und Forschung eine millionenhohe Förderung.

Appetitveränderung bei Depressionen Depressive Störungen sind durch eine erhebliche gesundheitliche Belastung gekennzeichnet, zu der auch Veränderungen des Appetits und des Körpergewichts gehören. Die Identifizierung von Biomarkern wie Veränderungen der Hirnfunktion zur Behandlung der Depression ist aufgrund der unterschiedlichen Symptomatik von Betroffenen erschwert. Ob jedoch anhand der funktionellen Architektur des Belohnungssystems im Gehirn Rückschlüsse über die Richtung der Appetitveränderung – Zunahme oder Abnahme – gezogen werden können, untersuchte ein Forschungsteam um Prof. Dr. Nils Kroemer des Uni­ versitätsklinikums Tübingen gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Bonn. Die Studienergebnisse wurden jüngst in der Fachzeitschrift JAMA Psychiatry publiziert.

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WIE FREUT SICH EIGENTLICH EIN

Hase: © Matthias Clamer | getty images Berge: © refresh(PIX) | Adobe Stock

Hochauflösende Magnetresonanztomographie (MRT) und Künstliche Intelligenz eröffnen neue Wege in der ­Diagnostik und Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Cystischer Fibrose und weiteren Lungenerkrankungen. Dazu trägt maßgeblich die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Mark Oliver Wielpütz, Leitender Oberarzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Uni­ versitäts­ klinikum Heidelberg und Wissenschaftler im ­Deut­schen Zentrum für Lungenforschung, bei. Für seinen Ansatz, die MRT als frühdiagnostisches Verfahren einzu­ setzen und die Auswertung der Bilder durch Künstliche Intelligenz zu präzisieren, ist das Team mit dem Vertex Innovation Award in Höhe von 485.000 US-Dollar ausgezeichnet ­worden.

Wie verändern sich Myelomzellen durch die Therapie?

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Vermischtes Gesundheitswesen gerät durch Kommerzialisierung immer mehr in Schieflage

Ärztliche Unabhängigkeit steht auf dem Spiel

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ie Bundesärztekammer hat Ende September „Thesen zur Ökonomisierung der ärztlichen Berufstätigkeit“ vorgestellt. Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bun-

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Veranstaltungshinweis

management akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg

Die Management Akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (MAK) lädt zu einer Fortbildungsveranstaltung für Ärzte ein. Veranstaltungstitel: Starterseminar für neu niedergelassene Haus-/Fachärzte Ziele: Mit der Zulassung zur ambulanten Versorgung kommen viele neue Aufgaben auf Sie zu. Damit Sie sich schnell einen Überblick über die wichtigsten vertraglichen und gesetzlichen Bestim­ mungen verschaffen können, haben wir ein Starterpaket aus vier Lernmodulen für Sie zusammengeschnürt. Unsere Lernmodule reichen von der Abrechnung über die Verordnung bis hin zu ­zentralen Themen der Qualitätssicherung und Sicherstellung. Die Module bestehen jeweils aus einem Online- und einem ­Präsenzteil. Entscheiden Sie selbst, an welcher Stelle Sie noch ­Unterstützung brauchen. Unsere Lernmodule sind einzeln ­buchbar und schaffen im Gesamtpaket eine gute Grundlage für einen e­ rfolgreichen Start in die vertragsärztliche Tätigkeit. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Internet unter www.mak-bw.de. Referenten: • Christoph Althans, KVBW • Jörg Armbruster, Diplom-Verwaltungswirt (FH), KVBW • Karin Arzt, Dipl.-Verwaltungswirtin (FH), KVBW • Dr. med. Michael Barczok, Facharzt für Innere Medizin • Dr. med. Richard Fux, Arzt für Klinische Pharmakologie, KVBW • Ulrich Junger, KVBW • Monica Sørum-Kleffmann, Candidata Magisterii, KVBW • Melanie Stirn, Rechtsassessorin, KVBW Termine und Veranstaltungsort: •  Modul Abrechnung: 10. Dezember 2022 (10.00 Uhr bis ca. 12.00 Uhr oder 14.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr) •  Modul Verordnung: 10. Dezember 2022 (10.00 Uhr bis ca. 12.00 Uhr oder 14.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr) •  Modul Qualitätssicherung: 10. Dezember 2022 (12.10 Uhr bis ca. 13.10 Uhr oder 16.10 Uhr bis ca. 17.10 Uhr) •  Modul Sicherstellung: 10. Dezember 2022 (12.10 Uhr bis ca. 13.10 Uhr oder 16.10 Uhr bis ca. 17.10 Uhr) KVBW Reutlingen, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingenv Information und Anmeldung: •  Management Akademie der KV Baden-Württemberg, Telefon (0711) 7875-3535, Fax (0711) 7875-48-3888, E-Mail: info@mak-bw.de • oder Online-Anmeldung unter www.mak-bw.de Teilnahmegebühr: Die Teilnahme ist kostenlos, setzt jedoch eine Anmeldung voraus.

Fortbildungspunkte: 1 bzw. 2 je Modul

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desärztekammer, erklärte anlässlich dieser Vorstellung: „Unser Gesundheitswesen gerät immer mehr in eine Schieflage. Ein wesentlicher Grund dafür ist die Kommerzialisierung der Medizin, die von der Politik seit Jahrzehnten vorangetrieben wird. Wenn aber betriebswirtschaftliche Ziele in den Mittelpunkt rücken, steht die ärztliche Unabhängigkeit auf dem Spiel – und mit ihr die Sicherheit und das Wohl der Patientinnen und Patienten.“ Selbstverständlich bestehe in einer als Solidargemeinschaft angelegten Krankenversicherung die Pflicht zu sparsamem Handeln, betont die ­Bundesärztekammer in ihrem Papier. „Wenn aber die ökonomischen Bewertungskriterien eine Übergewichtung erhalten, so werden rein ökonomische Ziele sukzessive zu den neuen Zielen der Medizin“, heißt es weiter. So setze das DRG-System zur Krankenhaus­ finanzierung Anreize zur Fallzahlensteigerung, werte die Indikationsqualität ab und belohne Aktionismus. Ver­ loren geht aus Sicht der Bundesärzte­ kammer dabei auch das Bewusstsein für die Möglichkeit, dass gutes ärztliches Handeln auch im Unterlassen bestehen kann. Dr. Reinhardt fordert aus diesem Grund, die Krankenhausfinanzierung umfassend zu reformieren. „Das Fallpauschalensystem ist gescheitert. Es führt zu einer grundlegenden Fehlsteuerung, weil es Krankenhäuser dazu motiviert, sich nach industriellen Gesichtspunkten zu organisieren. Wichtige Aspekte der ärztlichen Tätig­ keit werden hingegen nicht hono­riert, beispielsweise die Fürsorge für den Patienten.“ Daher sei es grundsätzlich zu begrüßen, dass die Bundesregierung eine Reform der Kran­kenhaus­ finanzierung plant. „Das System muss endlich wieder vom Kopf auf die Beine gestellt werden“, so Dr. Reinhardt. Im Thesenpapier der Bundesärzte­ kammer findet sich eine Reihe von Vorschlägen, wie eine solche Reform aussehen könnte. Notwendig sei ein

Finanzierungssystem, das Ärztinnen und Ärzte darin fördert, dem einzelnen Patienten gerecht zu werden. Die Bundesärztekammer fordert außerdem, den tatsächlichen Personalbedarf realistisch zu messen und die Zuwendung zum Patienten in den Mittelpunkt zu rücken. Demgegenüber müssten die bisherigen quantitativen Vergütungsmerkmale zurücktreten. „Ein neues Vergütungssystem muss die Unterschiede der Kosten­ strukturen der Krankenhäuser stärker abbilden“, heißt es in dem vom Ausschuss für ethische und medizinisch-​ juristische Grundsatzfragen der Bundesärztekammer erarbeiteten Papier weiter. „Es sollte erlösunabhängige pauschalierte Vergütungskomponenten zur Deckung fallzahlunabhängiger Vorhalte- und Personalkosten sowie fallzahlabhängige Vergütungsanteile kombinieren.“ Finanzielle Fehlsteuerungen sieht die Bundesärztekammer auch im am­ bulanten Bereich. Auch der Einheitliche Bewertungsmaßstab setze An­ reize zu einer Durchschleusungs­ medizin unter Inkaufnahme einer Einschränkung der psychosozialen Versorgung. Sie warnt davor, bei der Einführung der sogenannten Hybrid-​ DRGs die im stationären Bereich gemachten Fehler in der ambulanten Versorgung zu wiederholen.„Krankenhäuser und ambulante Praxen sind Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge und müssen so betrieben werden, dass ihre Orientierung am Patientenwohl erkennbar wird und erhalten bleibt“, mahnt die Bundesärzte­ kammer. Hierfür müsse die Unabhängigkeit der Therapieentscheidung geschützt und eine Ausrichtung ärzt­licher Entscheidungen auf betriebswirtschaftliche Kennziffern ver­hindert werden. Download der „Thesen zur Ökonomisierung der ärztlichen ­Berufstätigkeit“


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Ein Unternehmen der LBBW-Gruppe

Die betriebliche Altersvorsorge für Ihre Arztpraxis. Mitarbeiter finden und binden ist ein schwieriges Thema und steht deswegen auch im Fokus unserer Sonderbeilage. Denn ein kompetentes und zufriedenes Praxisteam ist das A und O jeder Praxis. Ein Baustein der langfristigen Mitarbeiterbindung kann dabei die betriebliche Altersvorsorge (bAV) sein. Nach wie vor gilt, dass Arbeitnehmer mehr fürs Alter vorsorgen sollten. Auch für niedergelassene Heilberufler und ihre Praxismitarbeiter gibt es attraktive bAV-Lösungen, exakt zugeschnitten auf die jeweiligen Strukturen und Wünsche beider Seiten – und ein Pluspunkt im Wettbewerb um Fachkräfte.

von 100 EUR mehr Gehalt einen Beitrag von 100 EUR in eine betriebliche Altersvorsorge zahlt. Unter dem Strich steht für die Praxis bei gleicher finanzieller Belastung eine Ersparnis von 140 EUR pro Monat – macht im Jahr einen Unterschied von 1.680 EUR. Rechenbeispiel

Jeder Arbeitnehmer hat einen Rechtsanspruch auf eine Betriebsrente durch Entgeltumwandlung. So können Praxismitarbeiter bis zu 282 EUR monatlich steuer- und sozialabgabenfrei für eine Betriebsrente sparen. Gleichzeitig erfüllen Praxisinhaber ihre gesetzliche Verpflichtung ohne wirtschaftliche Einbußen und gemäß ihren Vorstellungen. Als Arbeitgeber haben niedergelassene Heilberufler Gestaltungsfreiheit bei der Umsetzung der aktuellen gesetzlichen Vorgaben und können daher auch den Durchführungsweg bestimmen. Vorteile der bAV für Arbeitgeber: Positionierung als attraktiver Arbeitgeber Professionelles Personalmanagement: Bindung und Motivation der Mitarbeiter, Verbesserung des Arbeitsklimas, Erhöhung der Mitarbeiterproduktivität Reduzierung von Haftungsrisiken

• • •

Gehaltserhöhung bAV für bAV für statt bAV 1 Mitarbeiter 10 Mitarbeiter

Beitrag monatlich

100,00 EUR

100,00 EUR

1.000,00 EUR

Sozialabgaben des Praxisinhabers (ca. 20 %)

+ 20,00 EUR

0,00 EUR

0,00 EUR

Steuerersparnis des Praxisinhabers (ca. 30 %)

– 36,00 EUR

– 30,00 EUR

– 300,00 EUR

Nettoaufwand für den Praxisinhaber

84,00 EUR

70,00 EUR

700,00 EUR

14,00 EUR

140,00 EUR

Liquiditätsvorteil

Schon dieses einfache Beispiel zeigt: Die betriebliche Altersvorsorge ist eine wichtige Investition in die Zukunft. Wer die bestehenden Möglichkeiten optimal nutzt, verbessert nicht nur seine Attraktivität als Arbeitgeber, sondern auch die Wirtschaftlichkeit seiner Praxis. Lesen Sie auch die Sonderbeilage »Mitarbeiter finden und binden« in der heutigen Ausgabe.

Ein für viele Praxismitarbeiter besonders interessantes Argument: Alle angebotenen bAV-Verträge sind flexibel gestaltbar. Das gilt zum Beispiel für eine Beitragsfreiheit während der gesetzlichen Elternzeit, eine dynamische Anpassung der Beiträge an die individuelle Einkommenssituation, den Beginn der Rentenzahlungen ab dem 62. Lebensjahr und die verschiedenen Auszahlungsvarianten.

Sie möchten gemeinsam mit uns ein maßgeschneidertes Vorsorgekonzept für Ihre Arztpraxis entwickeln?

• •

Kontaktieren Sie uns unverbindlich unter:

Wie sich die bAV für eine Arztpraxis mit zehn Beschäftigten darstellen könnte, zeigt beispielhaft das abgebildete Rechenbeispiel. Es stellt die Auswirkungen dar, wenn der Praxisinhaber allen zehn Mitarbeitern monatlich anstelle

Rainer Grund Berater für Heilberufe, Tübingen

Telefon 0711 124-45019 heilberufe@bw-bank.de www.bw-bank.de/heilberufe


Vermischtes Weltärztebund solidarisch mit Ärztinnen und Ärzten aus der Ukraine

Neues von der World Medical Association

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ie Generalversammlung des Weltärztebundes (World Medical Association, WMA) hat im Oktober eine Resolution zur Unterstützung von medizinischem Personal und der Bevölkerung in der Ukraine verabschiedet. „Die Mitgliedsverbände des WMA stehen in Solidarität mit dem ukrainischen Ärzteverband und allen Beschäftigten des Gesundheitswesens“, heißt es darin. Der WMA forderte, Gesundheitseinrichtungen nicht als Militärunterkünfte zu nutzen, Gesundheitseinrichtungen, ihre Mitarbeiter und Fahrzeuge nicht anzugreifen und den Zugang zur Gesundheitsversorgung nicht einzuschränken. Des Weiteren hat der WMA eine Deklaration gegen Rassismus in der Medizin verabschiedet. Darin warnt der Weltärztebund vor Rassismus in der

Medizin, zum Beispiel in Gesundheitseinrichtungen, in Universitäten und Weiterbildungsstätten sowie in der Forschung und in wissenschaftlichen Publikationen. Die Ärzteverbände wurden aufgerufen, sich weltweit dafür einzusetzen, dass alle Menschen den gleichen Zugang zu gesundheitlichen und sozialen Ressourcen erhalten. Der Weltärztebund verabschiedete außerdem eine Revision des Internationalen Medizinethikkodex, die unter der Führung der Bundesärztekammer in einem zweijährigen Prozess erarbeitet worden ist. Der Kodex, der die ethischen Prinzipien für Ärzte weltweit definiert, wurde um Abschnitte zu den Aspekten Patientenautonomie, ärztliches Wohlergehen, Fernbehandlung und umweltbezogene Nachhaltigkeit erweitert.

Der WMA ist eine internationale Organisation von 114 unabhängigen, nationalen Ärzteverbänden. Seit 1947 befördert er den Austausch zwischen seinen Mitgliedern und definiert medizinethische Prinzipien und Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte sowie das Gesundheitswesen. Die Bundesärztekammer (BÄK) bringt als Mitglied die Positionen der deutschen Ärzteschaft ein. Zu den bekanntesten Dokumenten des WMA zählen neben dem bereits genannten Internationalen Kodex für Medizinethik das als moderner hippokratischer Eid bekannte Genfer Gelöbnis sowie die Deklara­ tion von Helsinki zu den ethischen Prinzipien der Forschung am Menschen. Weitere Informationen:

www.wma.net

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Krankenhauseinweisungen könnten um 20 Prozent sinken

Erste globale Sturzleitlinie

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nde September wurde die erste globale Leitlinie zur Sturzprävention veröffentlicht. Daran mitgewirkt haben insgesamt 96 Wissenschaftler aus 39 Ländern – darunter einer aus Baden-​ Württemberg: der Altersmediziner Prof. Dr. Clemens B ­ ecker, Sturz-Experte der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie: „Uns ist es nach zwei Jahren Arbeit erstmals gelungen, einen globalen Konsens zu schaffen für die Prävention, ­Diagnostik und Therapie von Stürzen.“ Jährlich gebe es in Deutschland eine halbe Million Krankenhauseinweisungen, die unmittelbar auf einen Sturz zurückzuführen sind. Viele ältere Menschen versterben an den Folgen. „Durch eine frühzeitige Prävention – also gezielter Vorsorge – könnten wir die Zahl der Einweisungen um 20 Pro­zent reduzieren“, so Prof. Becker, Leiter der Forschung zur Mobilität des Menschen am Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart und Leiter des Bereichs Digitale Geriatrie am Universitätsklinikum Heidelberg. Dafür wurden nun neue Empfehlungen aufgestellt, die sämtliche so­ ziodemografischen Unterschiede der Weltbevölkerung berücksichtigen. Die aktuelle Herausforderung: Stürze und sturzbedingte Verletzungen kommen bei älteren Erwachsenen häufig vor – mit oftmals negativen Aus­wirkungen auf die funktionelle Un­ abhängigkeit und Lebensqualität. Damit einher geht in der Gruppe der Über-​65-Jährigen eine steigende Krankheitshäufung, eine erhöhte Sterbe­rate sowie steigende gesundheitsbezoge-

ne Kosten. Zudem sind bisher gültige Präventions- und Behandlungsrichtlinien uneinheitlich. Mit den jetzt veröffentlichen „World Falls Guidelines“ stellen die Expertinnen und Experten eine Reihe von evidenz- und konsensbasierten Empfehlungen zur Sturzprävention und -behandlung für ältere Erwachsene zur Verfügung, die insbesondere den medizinischen Fachkräften neue ­Möglichkeiten bieten. Insbesondere für Industrieländer wie Deutschland ergeben sich nun diese Empfehlungen: Alle älteren Erwachsenen sollten wesentlich umfänglicher als bisher zur Sturzprävention und körperlichen Aktivität beraten werden. Mindestens einmal im Jahr sollte der Hausarzt betroffene Patienten nach Stürzen oder Sturzrisiken befragen; zur Untersuchung sollte auch eine Ganganalyse gehören. Betroffene sollten eine gezielte Physiotherapie und Übungsprogramme durchlaufen. Insbesondere für ältere Menschen in Gemeinschaftseinrichtungen wie Pflegeheimen soll es eine auf den individuellen Gesundheits- oder Krankheitszustand zugeschnittene Prävention für das Sturzrisiko geben. Weitere Empfehlungen der neuen globalen Sturzleitlinie umfassen Einzelheiten zu Bewertungs- und Interventionskomponenten sowie -kombinationen. Konsens der beteiligten Autoren: Jede ältere Person – auch jene ohne er­ kennbare Verletzungen – mit Gebrechlichkeitserscheinungen oder Schwierigkeiten, selbstständig aufzustehen, wird

tiefergehend untersucht. „Bisher wurden die Menschen nur bei Verletzungen oder wiederholten Stürzen umfassender untersucht“, erklärt Becker. Wie solch ein multifaktorielles Risiko-Assessment genau auszusehen hat, wird in der neuen Leitlinie genau ausgeführt. Die neuen Empfehlungen zur Sturzprävention und -behandlung berücksichtigen insbesondere die folgenden Aspekte: Einen personenzentrierten Ansatz, der die Perspektiven älterer Erwachsener einschließt – auch in Bezug auf Betreuer und andere Interessensgruppen. Vorhandene Lücken in früheren Leitlinien sollen geschlossen werden. Jüngste Entwicklungen im Bereich der elektronischen Gesundheitsdienste werden mit einbezogen. Und Standorten mit begrenztem Zugang zu Ressourcen – dazu zählen Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen – werden implementiert. „Damit ist uns methodisch eine Rundumbeleuchtung der Sturzprävention und -behandlung gelungen, die sämtliche Bevölkerungsschichten auf dem Globus einbezieht“, so Prof. Becker. Wichtig sei das, da Stürze bei älteren Menschen vor allem in einkommensschwachen Kreisen vorkämen. Der Stuttgarter Mediziner plädiert dafür, dass nach dem Vorbild der geriatrischen Rehabilitation nun verstärkt in geriatrische Institutsambulanzen als Anlaufstelle für ältere Patienten investiert werden sollte: „Es wird höchste Zeit, das in Deutschland voranzubringen. Diese Ambulanzen müssen entsprechend finanziert und ausgestattet werden, um mit präzisen Präventionsund Behandlungsprogrammen den Menschen zu helfen. Dafür brauchen wir jetzt einen nationalen Aktionsplan“, forderte Prof. Becker.

Foto: Robert-Bosch-Krankenhaus/ Fotostudio M42 Thomas Frank und Katja Zern

Vermischtes

Prof. Dr. C. Becker

Download der Sturzleitlinie

Merkblatt in sechs Fremdsprachen erhältlich

Gesundheitsinformation zur PTBS

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chlimme Ereignisse können die Seele belasten und eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) nach sich ziehen. Diese kann das Leben von Betroffenen sehr beeinträchtigen: Sie erleben in Gedanken und Träumen das Grauen immer wieder. Menschen mit einer PTBS ziehen sich zurück, vermeiden Erinnerungen, sind gereizt und in ständiger Alarmbereitschaft. Um das Gesche­

hene zu verarbeiten, empfehlen Fachleute vor allem eine sogenannte Trauma-​fokussierte Psychotherapie. Ärztinnen und Ärzte können Menschen, die wenig oder kein Deutsch sprechen, ab sofort verlässliche Informationen zu PTBS in Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch und Türkisch mit an die Hand geben. Das Merkblatt des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin erläu-

tert die Ursachen und typische Anzeichen einer PTBS. Außerdem erfahren Interessierte, welche Untersuchungsund Behandlungsmöglichkeiten Fachleute aufgrund aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse bei einer PTBS empfehlen. Grundlage dieser Information ist die S3-Leitlinie „Posttraumatische Belastungsstörung“. Weitere Informationen:

www.azq.de

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Vermischtes Ärztinnen und Ärzte wissen ganz genau, was sie an ihrem Fachpersonal haben

Ärzteschaft fordert MFA-Solidaritätsbonus

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nfang Oktober wandte sich die Bundesärztekammer aus gegebenem Anlass an die Öffentlichkeit: „Die aktuelle Diskussion um die Abfederung der stark steigenden Energiepreise und der allgemeinen Kosten konzentriert sich viel zu sehr auf die großen Unternehmen. Dabei gerät vollkommen aus dem Blick, dass auch kleinere Arbeitgeber, wie beispielsweise Arztpraxen und deren Mitarbeiter, unter der hohen Inflation leiden“, sagte Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer. Wenn die Politik hier nicht gegensteuere, drohten im schlimmsten Fall Einschränkungen bei der medizinischen Versorgung der Bevölkerung. Dr. Reinhardt rief den Gesetzgeber dazu auf, insbesondere den Medizinischen Fachangestellten (MFA) endlich die Wertschätzung entgegenzubringen, die sie verdienen. „Die Ärztinnen und Ärzte wissen ganz genau, was sie an ihrem Fachpersonal haben. Viele

Praxisinhaber wären sicher gern bereit, ihre MFA in diesen schwierigen Zeiten durch Bonuszahlungen zu unterstützen. Gleichzeitig müssen sie selbst aber gerade starke Einbußen verkraften. Daher ist es jetzt an der Zeit, dass die Politik Verantwortung übernimmt und einen MFA-Solidaritätsbonus beschließt“, forderte der Bundesärztekammer-Präsident. Der Bonus könne über die Arztpraxen an die Mitarbeitenden weitergegeben werden. Auch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte stünden aufgrund der jüngsten Entwicklungen unverschuldet unter besonderem wirtschaftlichem Druck. So träfen im Gesundheitswesen die hohen Kostensteigerungen auf reglementierte Preise, weshalb diese nicht mehr über die reguläre Vergütung ausgeglichen werden könnten. „Die Punktwertsteigerung von zwei Prozent, die der Er­ weiterte Bewertungsausschuss für

das kommende Jahr beschlossen hat, bleibt deutlich hinter der Inflation zurück. Für das Jahr 2024 fordern die Krankenkassen sogar eine Nullrunde. Das ist ein absoluter Affront. In An­ betracht einer Inflationsrate von etwa acht Prozent läuft eine Nullrunde auf eine erhebliche wirtschaftliche Be­ lastung in der ambulanten Versorgung hinaus. Bei vielen Praxisinhabern reduziert sich durch die steigenden Kosten der Praxisertrag in erheblichem Umfang“, sagte Dr. Reinhardt. Erschwerend komme hinzu, dass der vertragsärztlichen Versorgung durch die von Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach geplante Streichung der Neupatientenregelung zusätzlich rund 400 Millionen Euro entzogen würden. „Das Verhalten der Krankenkassen ist absolut unverantwortlich, sie gefährden dadurch vorsätzlich die Patientenversorgung“, betonte BÄK-Präsident Dr. Reinhardt.

Neues Online-Tool zur Corona-Schutzimpfung

Corona-Impfcheck

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ktuell kann die Allgemeinbevölkerung schwer allein einschätzen, ob der eigene Corona-​ Impfschutz laut aktuellen STIKO Empfehlung ausreichend ist. Häufige Fragen sind: Was empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) in meinem Fall; steht eine Auffrischimpfung an; gilt das auch, wenn ich bereits genesen bin; was gilt für meinen Partner oder meine Partnerin; was gilt für mein Kind? Mit dem Corona-Impfcheck der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung kann jeder den Impfstatus für sich oder für andere überprüfen und kurze und leicht verständliche Informationen zur passenden Impf­ empfehlung erhalten. Dafür müssen ein paar Fragen beantwortet werden:

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zum Alter, zu bisherigen Impfungen und SARS-CoV-2-Infektionen sowie zu bestimmten Risikofaktoren (Kontakt mit Risikopersonen, Vorliegen bestimmter Vorerkrankungen und einer Immunschwäche). Am Ende der Fragenkette steht die individuelle Impfempfehlung. Zusätzlich erhalten die Nutzer Hinweise auf weiterführende Informationen rund um die Corona-Schutzimpfung, die auf ihren Bedarf abgestimmt sind. Zu den Informationsangeboten zählen beispielsweise spezielle Themenseiten und Merkblätter zur Auffrischimpfung, zur Corona-Schutzimpfung bei Kindern und Jugendlichen, bei Schwangeren und Stillenden, bei Immunschwäche oder nach Genesung von einer SARS-CoV-2-Infektion. Auch ein

Merkblatt für Risikogruppen und ein Merkblatt für Beschäftigte in Pflegeund Gesundheitsberufen stehen zur Verfügung. Der Corona-Impfcheck bietet eine Orientierungshilfe, ersetzt jedoch nicht die individuelle Beratung durch den Arzt oder die Ärztin. Er stellt aber eine gute Gesprächsbasis dar, mit deren Hilfe der Patient oder die Patientin beziehungsweise Eltern für ihre Kinder sich vorab selbstständig informieren können. Auch Ärzte oder Ärztinnen können von dem Corona-​ Impfcheck Gebrauch machen und ihn gemeinsam mit ihren Patienten und Patientinnen durchführen oder die Nutzung weiterempfehlen. Weitere Informationen:

www.infektionsschutz.de/corona-impfcheck

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Vermischtes Positive Entwicklung in den zurückliegenden Jahren – „echter Beschäftigungstreiber“

Freie Berufe stehen vor Herausforderungen

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ie Freien Berufe in Baden-Württemberg haben sich in den zurückliegenden Jahren positiv entwickelt, stehen insbesondere mit dem sich verschärfenden Nachwuchsund Fachkräftemangel aber vor großen Herausforderungen. Das zeigen die Ergebnisse einer breit angelegten Studie des Landesverbandes der Freien Berufe Baden-Württemberg (LFB), die vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg umfangreich gefördert wurde. „Die Studie dokumentiert viele erfreuliche Entwicklungen bei den Freien Berufen in Baden-Württemberg, zeigt aber auch klare Handlungsfelder auf“, kommentierte LFB-Präsident Dr. Björn Demuth die Ergebnisse: „Die Gründungs- und Beschäftigungsdynamik bei den Freien Berufen etwa war in den zurückliegenden zehn Jahren äußerst positiv. Mit 178.000 selbstständigen Freiberuflerinnen und Freiberuflern gibt es heute fast 20 Prozent mehr freiberufliche Unternehmen als 2010. Noch deutlicher ist sogar der Anstieg bei den Beschäftigten. In den freibe-

ruflichen Praxen, Büros und Kanzleien arbeiten mittlerweile über 565.000 Personen, fast doppelt so viele wie noch vor zehn Jahren. Die Freien Berufe sind damit ein echter Beschäftigungstreiber in Baden-Württemberg.“ „Die Zahlen zur Entwicklung der Freien Berufe in den vergangenen zehn Jahren unterstreichen einmal mehr die hohe Bedeutung der Freien Berufe für unseren Wirtschaftsstandort“, betonte Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-​ Kraut. „Zudem sind die Freien Berufe auch in Krisenzeiten wie der Corona-​​ Pandemie ein stabilisierender Faktor. Die Freien Berufe haben die Corona-­ Krise bisher gut gemeistert. Stärker von den Auswirkungen betroffen waren natürlich die Kulturberufe und auch die Heilberufe“, ergänzte die Ministerin. Als besonders akutes Problem für die Freien Berufe in Baden-Württemberg identifiziert die Studie die Nachwuchs- und Fachkräftegewinnung. „Knapp 80 Prozent der befragten Frei­beruflerinnen und Freiberufler ­bezeichnen die Suche nach Auszubildenden als schwierig oder sogar sehr

schwierig. Die Suche nach Fachangestellten oder Berufsträgern wird sogar von 95 Prozent der Befragten so bewertet. Der Mangel an Bewerbern belastet die weitere Entwicklung der Freien Berufe und bedroht langfristig die Daseinsvorsorge, nicht nur im ländlichen Raum,“ so Dr. Demuth. „Die Freiberuflerinnen und Freiberufler in Baden-Württemberg leisten mit fast 30.000 Auszubildenden – immerhin der drittgrößte Ausbildungsbereich im Land – einen sehr wertvollen Beitrag für die berufliche Ausbildung“, hob die Ministerin hervor. „Deshalb begrüße ich es sehr, dass sich der Landesverband der Freien Berufe als Partner aktiv an unseren Kampagnen und Maßnahmen zur Fachkräfteund Nachwuchssicherung beteiligt, wie der Fachkräfteallianz und dem Ausbildungsbündnis oder etwa jüngst der AzubiCard Baden-Württemberg und der Kampagne ‚Ja zur Ausbildung‘“, sagte Dr. Hoffmeister-Kraut abschließend. Weitere Informationen:

www.freie-berufe-bw.de

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Land stellt Studierendenwerken eine Million Euro zur Verfügung

Mehr Geld für psychologische Beratung

Ü

ber die vermehrte Online-Lehre hinaus hatte und hat die Pandemie prägende Auswirkungen auf die Lebenslage vieler Studierender. Durch den Wiedereinstieg ins Präsenzstudium sind zudem Unsicherheiten zutage getreten, die seit Beginn des Wintersemesters 2021/22 zu einer deutlich erhöhten Nachfrage der Angebote der Psychologischen Beratungsstellen geführt haben. Die erhöhte Nachfrage nach psychosozialer oder therapeutischer Beratung hat vor allem deutlich längere Wartezeiten zur Folge: Lag die durchschnittliche Wartezeit auf eine Erstberatung vor Corona üblicherweise bei maximal ein bis zwei Wochen, kann sie derzeit bis zu sechs Wochen betragen. In Umfragen wird festgestellt, dass ein großer Teil der Studierenden in

702

ÄBW 11 | 2022

hohem Maße und in zentralen Aspekten der Studierfähigkeit beeinträchtigt ist: Redehemmung, Unsicherheiten im Auftreten und Probleme bei der Kontaktaufnahme aufgrund der vorangegangenen „digitalen Isolation“ führen zu bleibender Isolation und Einsamkeit. Damit die Psychologischen Beratungsstellen die ihnen übertragenen Aufgaben der Gesundheitsförderung und Beratung der Studierenden an die gestiegene Anfragenzahl anpassen können, werden den acht Studierendenwerken Mittel für die temporäre Beschäftigung zusätzlicher Psychologischer Fachkräfte bewilligt. Die Verstärkung der Beratungsstellen ermöglicht, die Studierenden mit niedrigschwelligen Angeboten wirksam dabei zu beraten, zu begleiten und zu unterstüt-

zen, die psychologischen Folgen der Corona-​Pandemie zu bewältigen. In der Regel braucht es nur wenige Beratungstermine, um anhaltende psychische und soziale Belastungen zu vermeiden oder abzumildern. Für den Zeitraum bis Ende 2023 sollen Kapazitäten durch Psychologinnen und Psychologen, Psychologische oder Ärztliche Psychotherapeutinnen und -therapeuten oder Ärztinnen und Ärzte aufgestockt oder diese zusätzlich befristet beschäftigt werden. Alle acht Studierendenwerke haben Anträge für den coronabedingten Sonderbedarf zur Aufstockung des Fachpersonals im Bereich der Psychologischen Beratungsstellen gestellt. Die Anträge haben eine Gesamtsumme für Personal- und Sachkosten in Höhe von 980.000 Euro.


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12. – 17. 12. 2022

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Freiburg i. Brsg. 1500,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale

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16. – 17. 12. 2022

Medizinische Hypnose, Teil 2 – Aufbaukurs Dip. Psych. Bettina Engemann

Freiburg i. Brsg. 290,– €

AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de Tel.: (0761) 27065150

06. – 11. 02. 2023

Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint

Freiburg i. Brsg. 1500,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale

AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de Tel.: (0761) 27065150

17. – 18. 03. 2023

Achtsamkeitskurs für Ärzte – Grundkurs Dr. Marianne Schmidt

Freiburg i. Brsg. 370,– € inkl. Tagungspauschale

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17. – 22. 04. 2023 GYN Spezial!

Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung in der Frauenheilkunde 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint

Freiburg i. Brsg. 1500,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale

AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de Tel.: (0761) 27065150

19. 04. 2023 – 16. 11. 2024

Zusatzweiterbildung ­Psychotherapie 2023–2024 7 Blöcke à 4 Tage

Freiburg i. Brsg. 9.058,- € inkl. Fach­literatur und ­Tagungspauschale ­(zahlbar in Raten möglich)

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28. – 29. 04. 2023

Medizinische Hypnose, Teil 2 – Aufbaukurs Dipl. Psych. Bettina Engemann

Freiburg i. Brsg. 370,– € inkl. Tagungspauschale

AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de Tel.: (0761) 27065150

28. – 29. 04. 2023

31. Freiburger Balint-Tagung

295,– € für Nichtmitglieder 275,– € für Mitglieder der DBG u. DGPM 50,– € für Studierende

Die Deutsche Balintgesellschaft in Zusammenarbeit mit dem AK Psychosomatische Med. und ­Psychotherapie Südbaden e.V. und der Klinik für Psychosomatische Medizin und ­Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg

08. – 13. 05. 2023

Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint

Freiburg i. Brsg. 1500,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale

AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de Tel.: (0761) 27065150

12. – 13. 05. 2023

Medizinische Hypnose, Teil 1 – Grundkurs Dr. Charlotte Wirl

Freiburg i. Brsg. 370,– € inkl. Tagungspauschale

AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de Tel.: (0761) 27065150

13. 05. 2023

Integration der Traumatherapie in die Psychotherapie

Freiburg i. Brsg. 290,– € inkl. Tagungspauschale

AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de Tel.: (0761) 27065150

12. – 17. 06. 2023

Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint

Freiburg i. Brsg. 1500,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale

AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de Tel.: (0761) 27065150


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25. – 30. 09. 2023

Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint

Freiburg i. Brsg. 1500,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale

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23. – 28. 10. 2023 GYN Spezial!

Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung in der Frauenheilkunde 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint

Freiburg i. Brsg. 1500,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale

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17. – 18. 11. 2023

Achtsamkeitskurs für Ärzte Aufbaukurs Dr. Marianne Schmidt

Freiburg i. Brsg. 370,– € inkl. Tagungspauschale

AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de Tel.: (0761) 27065150

01. – 02. 12. 2023

Medizinische Hypnose, Teil 2- Aufbaukurs Dr. Charlotte Wirl

Freiburg i. Brsg. 370,– € inkl. Tagungspauschale

AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de Tel.: (0761) 27065150

04. – 09. 12. 2023

Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint

Freiburg i. Brsg. 1500,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale

AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de Tel.: (0761) 27065150

18. / 19. 11. 2022 (II. Aufbau) 03. / 04. 02. 2023 (III. Vertiefung) (je 16 Std.; Kosten: 320,– €, Fortbildungspunkte: 21)

Medizinische Hypnose (I – III) Moderne Hypnose-Interventionen zur Kontrolle akuter und chronischer Schmerzen, Symptom-Reduktion bei psychosomatischen Störungen, Angst- und Schlafstörungen. Als Zweitverfahren im Rahmen der Weiterbildung Psychotherapie (Entspannungsverfahren) anerkannt.

79098 Freiburg Praxis PD Dr. Ross Luisenstr. 6 Auskunft / Anmeldung: Tel. (07 61) 7 07 73 21 Fax (07 61) 7 07 73 22

Praxis PD Dr. Ross Luisenstr. 6 79098 Freiburg E-Mail: Dr-Ross@web.de Web: www.per-sono.de

02. / 03. 12. 2022 (je 16 Std.; Kosten: 320,– €, Fortbildungspunkte: 21)

Hypno-systemische Selbststeuerung Eine kompakte Auswahl praktischer Methoden der Selbststeuerung aus moderner Hypnose und Health-NLP der zweiten und dritten Generation zur Verwirklichung selbstkongruenter Ziele, Weiterentwicklung von Potenzialen, Gestaltung von Veränderung, Regulation von Emotionen, Ent­ scheidungssicherheit und Verbesserung der Energiebilanz im Alltag in herausfordernden Zeiten.

79098 Freiburg Praxis PD Dr. Ross Luisenstr. 6 Auskunft / Anmeldung: Tel. (07 61) 7 07 73 21 Fax (07 61) 7 07 73 22

Praxis PD Dr. Ross Luisenstr. 6 79098 Freiburg E-Mail: Dr-Ross@web.de Web: www.per-sono.de

69115 Heidelberg

Dr. Olschewski-Hattenhauer und Dr. Oberweis-Nienburg Tel. (0 62 21) 16 35 24 E-Mail: info@ol-ha.de anne.oberweis@mailbox.org www.ol-ha.de/kurstermine.html

Kurs 3: 18. – 20. 11. 2022 Psychosomatische Kurs 4: 16. – 18. 12. 2022 Grundversorgung Balint-Gruppe, Progressive Muskelent­spannung Seminare mit KV- und ÄK-Anerkennung


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17. 12. 2022 9.30 – 13.30 Uhr

Symposium 8. Update Innere Medizin 2022: Neues von den großen Jahreskongressen (Special Lecture: Urologie für Internist*innen – Prof. Dr. ­Maurice-Stephan Michel) Hybrid-Veranstaltung in Mannheim bzw. Online im Stream Link über atr8-service.de/ inneremedizin2022/

Universitätsmedizin II. Medizinische Klinik Mannheim, (Direktor: Prof. Dr. Matthias Ebert), Haus 6, Ebene 4, Hörsaal 01 Universitätsmedizin Mannheim Kontakt: Telefon 0621/383-3284 Telefax 0621/383-3805 E-Mail sekretariat.med2@umm.de Internet: www.gastric.de

Curricula 09. / 10. 12. 2022 03. / 04. 02. 2023 31. 03. / 01. 04. 2023 12. / 13. 05. 2023 14. / 15. 07. 2023 22. / 23. 09. 2023

Curricula Psychosomatik; Komplettkurse incl. 30 h Balintgruppen (= sog. 80 Std Kurs) befugt und zertifiziert von LÄK und KV Für Facharztprüfungen u. EBM-Ziff.: 35100 + 35110 Auch für Akupunktur – u. Schmerzstörung Curr. An insg. 4 Wochenenden ­Freitag­nachmittag/Sa.

Anfragen und Anmeldungen über Homepage www.afpp.de > Anmeldungsanfrage Die Kurse finden als Webinare (online) statt – befugt und zertifiziert

AfPP Akademie für Psychotherapie Dr. med. W. Polster, Schubertstr. 20 75331 Engelsbrand / 75177 Pforzheim Für Fragen: F. Schleucher – Sekretariat: 0176-70330702, E-Mail: info@afpp.de, www.afpp.de Fax: 07941-2070061

02. / 03. 12. 2022 03. / 04. 02. 2023

Workshop „Spirituelle Kompetenzen in der Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik“ entsprechend Empfehlung SGB V § 2 Abs. 5 und OPD-orientiert im bio­ psychosozialem Modell – Zertifiziert neu überarbeitet und EBM-basiert

Details/Anfragen und Anmeldungen über Homepage www.afpp.de > Anmeldungsanfrage Der Workshop ist befugt und zertifiziert

AfPP Akademie für Psychotherapie Pforzheim Kursleiter Dr. Herbert Scheiblich Altensteigerstraße 27, 72227 Egenhausen Korrespondenz Adresse: M. Prolingheuer – Sekretariat: 0151-72459745, E-Mail: info@afpp.de, www.afpp.de

Vom 26. 11. 2022 bis 08. 07. 2023

Erwerb der Gruppen­ psychotherapie – Qualifikation; auch zur Abrechnung der EBM Ziffern; Gesamte Theorie und Supervision Als Webinar (online) Kurs – befugt und zertifiziert: Freitagmittag/Samstag

Details/Anfragen und ­Anmeldungen über Homepage www.afpp.de > Anmeldungsanfrage > Gruppenpsychotherapie­ ausbildung Die Veranstaltung findet als Webinar (online) statt – befugt und zertifiziert

AfPP Akademie für Psychotherapie Dr. med. W. Polster, Schubertstr. 20 75331 Engelsbrand / 75177 Pforzheim Für Fragen: F. Schleucher – Sekretariat: 0176-70330702, E-Mail: info@afpp.de, www.afpp.de Fax: 07941-2070061

Anzeigenschluss für Heft 12 / 2022 ist der 28. November 2022 Ihr Kontakt zur Anzeigenabteilung: Herr Axel Hollenbach Telefon 0711/63672-827 Fax 0711/63672-760 hollenbach@gentner.de

Herr Rudolf Beck Telefon 0711/63672-861 Fax 0711/63672-760 beck@gentner.de


Zum Gedenken

Bekanntmachungen

Wir trauern um unsere Kolleginnen und Kollegen

Dr. med. Gerhard Six, Heilbronn * 08. 01. 1953 Elena Urschel, Aalen * 03. 06. 1961 MU Dr. Jitka Krejci-Mouckova, Stuttgart * 20. 05. 1932 Dr. med. Hans Hauck, Gundelsheim * 23. 04. 1938 Heinz Kraus, Achern * 11. 08. 1945 Dr. med. Kurt Mazur, Leinfelden-Echterdingen * 05. 08. 1941 Dr. med. Horst Epple, Böblingen * 29. 03. 1927 Dr. med. Ingeborg Hochberg, Konstanz * 14. 08. 1929 Dr. med. Christoph Kurth, Emmendingen * 07. 09. 1966 Dr. med. Beate Nabein, Heidelberg * 20. 11. 1937 Dr. med. Elmar Reus, Karlsruhe * 07. 12. 1935 Doctormedic/I. f. M. Bukarest Irinel-Christi Stanescu, Kehl * 03. 08. 1942 Dr. med. Christian Lampadius, Neulingen * 30. 06. 1944 Dr. med. Michael Unger, Überlingen * 17. 07. 1947 Dr. med. Paul Warth, Isny * 24. 10. 1944 MU Dr. Henrieta Abu Srour Hrotková, Villingen-Schwenningen * 22. 07. 1974 Dr. med. Reiner Schenk, Walddorfhäslach * 28. 09. 1951 Dr. med. Thomas Müller, Kornwestheim * 26. 05. 1961 Dr. med. Eugen Wagner, Berg * 03. 12. 1925 Dr. med. Hans Werner, Mannheim * 25. 07. 1920 Dr. med. Hannelore Traub, Sindelfingen * 06. 06. 1922 Dr. med. Vera Wieder, Stuttgart * 11. 03. 1955 Dr. med. Hans-Martin Hauff, Gundelfingen * 18. 09. 1946 Prof. Dr. Dr. med. Peter Lutz, Böblingen * 17. 12. 1930 Dr. med. Martin Fundel, Biberach * 19. 07. 1968 Dr. med. Eleonore Hanke, Karlsruhe * 06. 06. 1927 Dr. med. Günther Ebert, Schrozberg * 14. 08. 1948

† † † † †

25. 06. 2018 19. 04. 2022 09. 06. 2022 04. 07. 2022 26. 07. 2022

† † † † † †

01. 08. 2022 11. 08. 2022 11. 08. 2022 18. 08. 2022 24. 08. 2022 30. 08. 2022

† † † †

30. 08. 2022 04. 09. 2022 06. 09. 2022 06. 09. 2022

† † † † † † †

07. 09. 2022 07. 09. 2022 11. 09. 2022 11. 09. 2022 11. 09. 2022 12. 09. 2022 12. 09. 2022

† † † † †

15. 09. 2022 19. 09. 2022 20. 09. 2022 24. 09. 2022 29. 09. 2022

Landesärztekammer Baden-Württemberg Geschäftsstelle: ­Jahnstraße 40 70597 Stuttgart (­ Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 89-0 Fax (07 11) 7 69 89-50

Weitere Infos unter www.läk-bw.de

Satzung zur Änderung der (Rahmen-)Satzung zur Regelung der Rechts­ verhältnisse der Ärzteschaften vom 12. Oktober 2022 Aufgrund von §§ 9 und 22 Absatz 1 des Heilberufe-Kammergesetzes in der Fassung vom 16. März 1995 (GBl. BW, S. 314), zuletzt geändert durch Artikel 11 der 10. Anpassungsverordnung vom 21. Dezember 2021 (GBl. BW 2022, S. 1, 2) hat die Vertreterversammlung der Landesärztekammer Baden-Württemberg am 23. Juli 2022 folgende Satzung beschlossen: §1 Die (Rahmen-)Satzung zur Regelung der Rechtsverhältnisse der Ärzteschaften vom 15. August 2001, zuletzt geändert durch Satzung vom 16. August 2006 (ÄBW S. 430), wird wie folgt geändert: In § 4 Absatz 2 werden folgende Sätze 5 und 6 angefügt: „Die Bezirksärztekammern können durch Satzung ein anderes Wahlverfahren zur Wahl der Vorstände oder von Teilen des Vorstandes (Beisitzer) bestimmen. Satz 4 gilt für ein anderes Wahlverfahren entsprechend.“ § 2 Erlaubnis zur Neufassung Präsident/-in und Schriftführer/-in können den Wortlaut dieser Satzung in der im Zeitpunkt der Bekanntmachung geltenden Fassung mit neuer Paragraphenfolge bekannt machen und Unstimmigkeiten des Wortlauts beseitigen. § 3 Inkrafttreten

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Die Satzung tritt am ersten Tag des auf die Bekanntmachung im Ärzteblatt Baden-Württemberg folgenden Monats in Kraft. Die vorstehende Satzung zur Änderung der (Rahmen-)Satzung zur Regelung der Rechtsverhältnisse der Ärzteschaften wird nach Genehmigung mit Erlass des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg vom 29. September 2022, Az.: 31-5415.2-006/1, hiermit ausgefertigt und bekannt gemacht. Stuttgart, den 12. Oktober 2022

Macht Macht Hoffnung. MachtKrach. Krach. Macht Hoffnung. Dr. med. Wolfgang Miller t Krach. Macht Hoffnung. Präsident

Dr. med. Robin T. Maitra, MPH Schriftführer

brot-fuer-die-welt.de/ brot-fuer-die-welt.de/ ernaehrung

-die-welt.de/ ernaehrung ng

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Bekanntmachungen Verkehrsmedizinische Fortbildung und Qualifikation gemäß dem Curriculum der Bundesärzte­ kammer „Verkehrsmedizinische ­Begutachtung“ und der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) Eine Blended Learning Fortbildung Terminverschiebung: (vorher) 3.–5. März 2023 Termin: eLearning: 16. März–14. April 2023 Hybridveranstaltung: 21.–23. April 2023 (Fr–So) Bitte wählen Sie bereits bei der ­Anmeldung, ob Sie an der Ver­ anstaltung in Präsenz in Stuttgart teilnehmen möchten oder sich live-online dazuschalten. Beide Optionen sind begrenzt. Anmeldeschluss: 9. März 2023 Ziel des Curriculums ist die Steigerung verkehrsmedizinischer Kompetenz bei Ärzten, damit sie einerseits die Patienten verantwortungsvoll in Krankheit und Alter im Hinblick auf die Mobilität begleiten und andererseits qualitativ hochstehende Gutachten im Rahmen der gesamtgesellschaftlichen Ansprüche erstatten können. Ärzte sind verpflichtet, ihre Patienten zu beraten und aufzuklären, wenn Fahr­ sicherheit oder Fahreignung gefährdet sind. Neue medizinische Erkenntnisse und/oder Technologien sind hierbei ebenso zu berücksichtigen wie die juristischen Anforderungen. Der Stundenumfang der verkehrsmedizinischen Qualifikation nach § 11 Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 FeV beträgt 24 Stunden (Modul I bis IV).

Um unterschiedlichen Anforderungen zu entsprechen, ist das Curriculum modular aufgebaut: • Fachärzte, die Kompetenzen in der Patientenaufklärung und -beratung erwerben möchten, können die Module I und II als Fortbildung absolvieren, ohne eine formale Qualifikation zu erwerben. • Fachärzte, welche die verkehrsmedizinische Qualifikation nach FeV zum Erstellen von Gutachten erwerben möchten, müssen die Module I bis IV absolvieren. • Fachärzte, die Kenntnisse zur Probenentnahme im Rahmen der Chemisch-Toxikologischen-​ Untersuchungen erwerben möchten, können das ergänzende Modul V absolvieren. (Das Modul II „Relevante Regelwerke für die verkehrsmedizinische Begutachtung“ wird als eLearning-Modul angeboten.) Mögliche Modul-Kombi­ nationen: Modul I bis II (6 h) Kompetenz in der Patientenaufklärung und -beratung ohne formale Qualifikation Modul I bis IV (24 h) Verkehrsmedizinische Qualifikation nach § 11 Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 FeVModul V (4 h) CTU-Kriterien, Chemischtoxikologische Analytik, ­Probenentnahme Hinweis: Für die Eignungsuntersuchungen (Screening) für Lkw-, Bus- und Taxifahrer (Fahrgastbeförderung) nach Anlage 5 Nr. 1 FeV muss der Arzt keine verkehrsmedizinische Qualifikation nachweisen. Die entsprechenden Untersuchungen können nach den Vorgaben des in der Fahrerlaubnis-Verordnung enthaltenen amtlichen Musters durchgeführt und bescheinigt werden. Veranstalter: Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg Ort: Hybridveranstaltung (entweder live-online oder in Stuttgart, Location wird noch ­bekanntgegeben) Kosten: Das Kursentgelt ist ­abhängig vom gebuchten ­Modul-Paket und beinhaltet ­Kurskosten, Unterlagen und ­Verpflegung.

Fortbildungspunkte: Der Kurs ist mit Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-Württemberg ­anerkannt, Anzahl je nach ­gewähltem Modul. Anmeldung: Ausschließlich online über die Website der ­Landesärztekammer BadenWürttemberg: www.aerztekammer-bw.de/fobi Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Fortbildung und Qualitäts­ sicherung, Frau Schreck, Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-426, Fax (07 11) 7 69 89-88 04 26, E-Mail: fortbildungen@laek-bw.de; www.aerztekammer-bw.de

Einsichtnahme in den Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts 2021 Nach § 25 Abs. 3 des HeilberufeKammergesetzes in der Fassung vom 16. März 1995 (GBl. S. 313) zuletzt geändert durch das Gesetz vom 17. Dezember 2015 (GBl. S. 1234) und § 11 Abs. 3 der Satzung der Landesärztekammer Baden-Württemberg vom 23. Januar 1980 (Ärzteblatt Baden-Württemberg, S. 89), zuletzt geändert durch Satzung vom 21. Januar 2004 (Ärzteblatt Baden-Württemberg, 2004, S. 63) hat jeder Beitragspflichtige Gelegenheit, Einsicht in den Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts der Landesärztekammer zu nehmen. Die Möglichkeit zur Einsichtnahme besteht in der Zeit vom 07.11. bis 18.11. 2022 in der Geschäftsstelle der Landesärztekammer Baden-Württemberg, Jahnstraße 40, 70597 Stuttgart nach vorheriger Terminverein­ barung während der Geschäftszeiten Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 16:30 Uhr.

Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg

Die zur Nachbesetzung aus­ geschriebenen Vertragsarztsitze für alle Fachgruppen und für alle Planungsbereiche in BadenWürttemberg mit Zulassungs­ beschränkungen finden Sie auf der ­Website der Kassen­ärztlichen ­Ver­einigung Baden-Württemberg www.kvbawue.de / praxissitze Nach der seit 1. Januar 2013 geltenden Rechtslage muss der Antrag zur Nachbesetzung eines Vertragsarztsitzes beim Zulassungsausschuss gestellt werden. Dieser entscheidet, ob der Vertragsarztsitz in einem Planungsbereich, für den Zulassungsbeschränkungen angeordnet sind, weitergeführt werden soll. Sofern dies der Fall ist, hat die Kassenärztliche Vereinigung den Vertragsarztsitz unverzüglich auszuschreiben.


Bekanntmachungen Bezirksärztekammer Nordbaden Geschäftsstelle: Zimmerstraße 4 76137 Karlsruhe Telefon (07 21) 1 60 24-0 Fax (07 21) 1 60 24-2 22

Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordbaden Im Zusammenhang mit der ­Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort­ bildungen ggf. kurzfristig abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web-Seminare durchzuführen. Bitte infor­ mieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über das Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) der Landesärztekammer an. Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bezirksärztekammer Nordbaden, Akademie für Ärztliche Fortbildung, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe, Telefon (07 21) 1 60 24-131/-132, Fax (07 21) 1 60 24-333, E-Mail: fortbildungsakademie@baek-nb.de

Fortbildungsreihe „Klinische Sonographie“ Kooperationsveranstaltung der Bezirksärztekammer Nordbaden mit den ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe Die Ultraschalluntersuchung ist eine relativ preiswerte, nebenwirkungsarme und aussagefähige diagnostische Methode. Sie ist aber in besonderem Maße von der Kompetenz des Sonographeurs abhängig. In unserer Reihe können Sie Ihre sonographischen Grundkenntnisse vertiefen. Nach einer kurzen Einführung werden klinische Casuistiken ­vorgestellt mit Demonstration sonographischer Befunde im

k­ linischen Kontext (Anamnese, Labor, radiologische Schnittbildgebung etc). Indikationszeitpunkte, diagnostische Aussagekraft, technische Möglichkeiten, Grenzen und Akzeptanz der Ultraschalldiagnostik sollen kritisch gewürdigt werden. Im Anschluss können Sie eigene sonographische Problemfälle diskutieren, Ihre praktischen Kenntnisse erweitern und in gegen­ seitiger Untersuchung mit Ultraschallgeräten unter Anleitung üben.

lassene Kolleginnen und Kollegen, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen. Gebühr: 70,– Euro für Weiter­ bildungsassistenten/80,– Euro für Fachärzte inkl. Verpflegung Fortbildungspunkte: 8 Punkte, mit Lernerfolgskontrolle Anmeldung: www.baek-nb.de/akademie Die Teilnehmerzahl ist ­begrenzt!

Termine: jeweils Mittwoch, 16.00 – ca. 20.00 Uhr 16. November 2022 „Entzündungsprozesse – Abscesse – Vasculitiden – Tuberöse Sklerose – M. Ormond” 1. März 2023 „Sonographische Beiträge zur ­Diagnostik von Maldigestion, ­Malabsorption, Malassimilation im klinischen Kontext (Exokrine Pankreasinsuffizienz – Sprue – mesenteriale Durchblutungs­ störung)” 5. Juli 2023 „Beiträge der Sonographie zur Hypertoniediagnostik” 20. September 2023 „Sonographische Beiträge bei der Diagnostik von Tumoren und Metastasen im klinischen Kontext (Cervikal, thorakal, abdominell, Weichteile)” 8. November 2023 „Sonographische Beiträge bei der Diagnostik von Lymphomen im klinischen Kontext”

Die manuelle Auswertung des Elektrokardiogramms ist trotz Computerprogrammen noch ­immer unentbehrlich. Wünschen auch Sie sich mehr Sicherheit bei der Interpretation von EKG-Kurven? In unserem Seminar werden ­zunächst die Grundlagen der EKG-Befundung aufgefrischt und im Hinblick auf Klinik und hausärztliche Versorgung aktualisiert. Die Referenten erläutern mögliche Störfaktoren bei der EKG-­ Ableitung und zeigen spezifische Veränderungen bei den häufigen Herzerkrankungen und bei Notfällen auf. Thematisch in Module gegliedert erlernen Sie interaktiv die Grundlagen der EKG-Diagnostik, was Struktur- und Rhythmusanomalien anbelangt. Die Teilnehmer werden selbst EKGs auswerten und können diese ­anschließend im Plenum diskutieren. Lernziel des Seminars ist, sich durch praktische Übungen anhand von Fallbeispielen mehr ­Sicherheit und Routine in der EKG-Auswertung anzueignen. Die praktische Anwendbarkeit für die hausärztliche Versorgung steht im Mittelpunkt dieser Fortbildung. Grundlagen aus dem Studium werden vorausgesetzt.

Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Karl-Heinz Seitz, Oberarzt Medizinische Klinik I, Städtisches Klinikum Karlsruhe Veranstaltungsort: ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus Rüppurr, Diakonissenstraße 28, 76199 Karlsruhe (Veranstaltungssaal) Zielgruppe: In klinischer Aus­ bildung befindliche Kolleginnen und Kollegen, die bestimmte Themen im Rahmen der Spezialisierung evtl. nur eingeschränkt vertiefen können und niederge-

EKG in der hausärztlichen ­Versorgung

Termin: Samstag, 26. November 2022 9.00 – ca. 16.00 Uhr Referenten und wissenschaft­ liche Leitung: Giw Nayebagha, Oberarzt Medizinische Klinik Abt. III, Kardiologie/Angiologie/ Intensivmedizin, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken

Dr. med. Gerd Ringwald, niedergelassener FA für Innere Medizin, SP Kardiologie, Kardiologie im Friedrichspalais, Zentrum für Herz-Kreislauf-Erkrankungen Bruchsal Veranstaltungsort: Bezirks­ ärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: niedergelassene Fachärzte für Allgemeinmedizin und Innere Medizin Gebühr: 115,– Euro inkl. Verpflegung Fortbildungspunkte: 10 Punkte Anmeldung: www.baek-nb.de/akademie Die Teilnehmerzahl ist ­begrenzt!

Gesundheitsberufe: Aufstiegsqualifikationen – eine Übersicht (Web-Seminar) Wo immer man sich umsieht bei den Gesundheitsberufen, MFA, Pflegeberufe – der Mangel nimmt zu. Die Ärzteschaft tut gut daran, junge Menschen für einen Gesundheitsberuf zu interessieren und zu motivieren. Dies gilt sowohl bei Schulabschluss Mittlere Reife als auch für Absolventen mit (Fach-)Abitur. MFA, Pflege, Hebamme, Physiound Ergotherapie, Logopädie, Notfallsanitäter, Orthopädiemechaniker ... hier gilt es, gute und ausreichend viele Nachwuchskräfte zu qualifizieren. Neben bzw. nach dreijähriger Ausbildung gibt es –  primär qualifizierende Studiengänge –  Weiterbildungs-/Aufbaustudiengänge –  für MFA (wie auch für Pflegefachkräfte) Aufstiegsqualifikationen wie die Nicht-ärztliche Praxisassistentin (NäPA) oder die Fachwirtin für ambulante medizinische Versorgung Alle diese qualifizierten Menschen werden wir für ein hoch differenziertes Gesundheitswesen brauchen, in dem teils komplexe Leistungen in Teams erbracht werden müssen. Mit dieser Fortbildung soll den arbeitenden Ärztinnen und Ärz-

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Bekanntmachungen ten ein Überblick gegeben werden, welche vielfältigen Qualifikationen Ihren Mitarbeitern zur Verfügung stehen. Den Link zum Web-Seminar erhalten Sie kurz vor der Veranstaltung an Ihre in SVmed hinterlegte E-Mail-Adresse. Termin: Mittwoch, 30. November 2022 18.30 – ca. 20.00 Uhr Referenten: Dr. phil. Susanne Hoffmann, Geschäftsführerin der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Dr. med. Jürgen Kußmann, Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie; Notfallmedizin, Sozialmedizin Stv. Vorsitzender Ausschuss medizinische Fachberufe der Landesärztekammer Baden-Württemberg Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Jürgen Kußmann Veranstaltungsort: online Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte Gebühr: 15,– Euro Fortbildungspunkte: 2 Anmeldung: www.baek-nb.de/akademie

Vorankündigung: Kompaktkurs Notfallmedizin (gem. Weiterbildungsordnung zur Erlangung der Zusatzweiterbildungen „Notfallmedizin“ und „Klinische Akut- und Notfallmedizin“) Die Akademie für Ärztliche Fortbildung der Bezirksärztekammer Nordbaden bietet in Kooperation mit der DRK-Medizinakademie einen Kompaktkurs Notfallmedizin („80 Stundenkurs“) in Karlsruhe an. Die Inhalte des Kurses richten sich nach dem neuen Kursbuch „Allgemeine und spezielle Notfallbehandlung“ der Bundesärztekammer. Die Teilnahme am Weiterbildungskurs steht allen approbierten Ärzten und Ärztinnen sowie Ärzten und Ärztinnen mit einer Berufserlaubnis zur vorübergehenden Ausübung des Berufs nach § 10 der Bundesärzteordnung (BÄO) offen. Die Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzweiterbildungen „Notfallmedizin“ und „Klinische Akutund Notfallmedizin“ sind nicht

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bundeseinheitlich geregelt. Bitte informieren Sie sich bei der für Sie zuständigen Ärztekammer im Sachgebiet Weiterbildung. Die Akademie für Ärztliche Fortbildung ist eine nach dem Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg anerkannte Bildungseinrichtung. Damit können Sie als Arbeitnehmer/in in Baden-Württemberg bis zu fünf Arbeitstage Bildungsurlaub bei Ihrem Arbeitgeber beantragen. Bitte beachten Sie, dass ein Antrag bis spätestens acht Wochen vor Beginn der Veranstaltung beim Arbeitgeber gestellt werden muss. Wenn Sie in einem anderen Bundesland Ihre Tätigkeit ausüben, gelten die Regelungen des jeweiligen länderspezifischen Bildungszeitgesetzes. Termin: 25. März bis 1. April 2023 (Sa–Sa) ganztägig Kursleitung: Dr. med. Heiko Baumann, DESA, MHBA, FA für Anästhesiologie, ZWB Notfall­ medizin, Intensivmedizin und Palliativmedizin, FK Leitender Notarzt, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Lutz Zöller, FA für Anästhesiologie, ZWB Notfallmedizin und Intensivmedizin, FK Leitender Notarzt, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Bernd-Dieter Gonska, FA für Innere Medizin, SP Kardiologie, ehem. Direktor der Klinik für Kardiologie, Intensivmedizin und Angiologie, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Wissenschaftlicher Beirat: Dr. med. Thomas Arldt, Direktor der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus Prof. Dr. med. Michael Henrich D. Phil. M. A., Direktor der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, ViDia Christliche

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Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Prof. Dr. med. Franz Kehl, Direktor der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Städtisches ­Klinikum Karlsruhe Veranstaltungsort: Bezirks­ ärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: approbierte Ärztinnen und Ärzte, die die Zusatz­ weiterbildung „Notfallmedizin“ oder „Klinische Akut- und Notfallmedizin“ erlangen möchten Fortbildungspunkte: 80 Punkte Weitere Informationen: www.drk-karlsruhe.de/notarztkurs Anmeldung in Kürze: www.baek-nb.de/akademie Die Teilnehmerzahl ist ­begrenzt!

Fortbildung in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss Ärztinnen Kardiopulmonale Reanimation Theorie und praktische Übungen Die Akademie für Ärztliche Fortbildung bietet in Kooperation mit dem Ausschuss Ärztinnen der ­Bezirksärztekammer Nordbaden einen kardiopulmonalen Reanimationskurs an. Der Nachmittagskurs ist demgemäß den Ärztinnen vorbehalten, zum Vormittagskurs können sich Ärztinnen und Ärzte anmelden. Neben der Vermittlung ausführlicher theoretischer Grundlagen zur Reanimation besteht im ­Rahmen kleiner Gruppen aus­ reichend Zeit für praktisches ­Training nach den aktuellen Leitlinien des European Resuscitation Council. Termin: Samstag, 27. Mai 2023 Kurs 1: 8.00–12.15 Uhr für Ärztinnen und Ärzte Kurs 2: 13.00–17.15 Uhr nur für Ärztinnen Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Christiane Serf, Chef­ ärztin der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin im Krankenhaus Sinsheim Referenten: Dr. med. Maximilian Dietrich, Zusatzbezeichnung Notfallmedizin, Klinik für Anästhesiologie, Universitätsklinikum Heidelberg

Florian Rehberger, Facharzt für Anästhesiologie, Zusatzbezeichnung Intensivmedizin und Notfallmedizin, Fachkunde Leitender Notarzt, Institut für Anästhesio­ logie, Universitätsklinikum Mannheim Veranstaltungsort: Rettungs- und Ausbildungszentrum, DRK Ortsverein Leimen, ­Tinqueuxallee 1a, 68181 Leimen Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 80,– Euro inkl. Verpflegung Fortbildungspunkte: 7 Punkte Anmeldung: www.baek-nb.de/akademie

Die Ärztliche Leichenschau – praktische Ausgestaltung und ­Zusammenarbeit mit der Polizei Die Ärztliche Leichenschau ist der letzte Dienst am Patienten. Neben der Feststellung des Todes, die durch einen Arzt erfolgen muss, dient die Leichenschau der Klärung der Todesursache und der genaueren Umstände. Die Feststellung der Todesart steht für Mediziner und Polizei im Vordergrund. Ziele der Fortbildung sind Sicherheit bei der korrekten Durchführung einer Leichenschau und die einwandfreie Ausstellung der ­Todesbescheinigung, außerdem die zielgerichtete und positiv ausgestaltete Zusammenarbeit zwischen Ärzteschaft und Polizei. Die Grundlage hierfür bilden ein gegenseitiges Verständnis berufsbedingter Fragestellungen, Aufgaben und Zwänge sowie die praxisgerechte Handhabung und Umsetzung rechtlicher Vorgaben. Termin: Mittwoch, 21. Juni 2023 19.00 – ca. 22.00 Uhr Referenten: Prof. Dr. med. univ. Kathrin Yen, Ärztliche Direktorin des Instituts für Rechts- und ­Verkehrsmedizin, Universitäts­ klinikum Heidelberg KHK Marcus Muck, Leiter des ­Dezernats für Kapital- und ­Branddelikte, Polizeipräsidium Karlsruhe


Bekanntmachungen Dr. med. Ulrich Wagner, Leiter der Abteilung Gesundheitsschutz, Dezernat IV, Gesundheitsamt, Landratsamt Karlsruhe Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Kathrin Yen, Ärzt­ liche Direktorin des Instituts für Rechts- und Verkehrsmedizin, Universitätsklinikum Heidelberg Veranstaltungsort: Bezirks­ ärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 30,– Euro inkl. Verpflegung Fortbildungspunkte: 4 beantragt Anmeldung: www.baek-nb.de/akademie

Fortbildung des Ausschusses Ärztinnen: Workshop „Erfolgreicher kommunizieren“ Ob Einzelgespräche, Meetings oder konkrete Arbeitssituationen in hierarchisch unterschiedlichen Konstellationen: Für den Erfolg oder Misserfolg im Gespräch mit anderen Ärztinnen und Ärzten ist die Art der Kommunikation und des Auftretens manchmal entscheidender als die Sachkompetenz: Die notwendige Überzeugungskraft, Souveränität und Glaubwürdigkeit hängen in hohem Maße von sprachlichem Ausdrucksvermögen, Körpersprache, Stimme, psychologischem Geschick, Rollenverständnis und innerer Haltung ab. Insgesamt stellt die Kommunikationsfähigkeit einen wesentlichen Aspekt persönlicher Sozialkompetenz dar, die gerade im beruf­ lichen Alltag immer unverzichtbarer wird. In diesem Workshop in deutscher Sprache wird bei maximal 7 Teilnehmenden sehr individuell auf die persönlichen sprecherischen und sprachlichen Voraussetzungen eingegangen. Unter Wahrung ihrer Sprecherpersönlichkeit und unterstützt durch Videoanalysen und Simulationen, werden anhand konkreter beruflicher

S­ ituationen und von Beispielen Ihre Stärken hervorgehoben und eventuelle Schwächen ­abgemildert. Termin: Freitag, 8. Dezember 2023 14.00–18.30 Uhr und Samstag, 9. Dezember 2023 9.00–13.30 Uhr Referentin: Wilma Küspert, Sprechwissenschaftliche ­Beratung, Training, Coaching Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Nicola Buhlinger-Göpfarth, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Pforzheim Vorsitzende Ausschuss Ärztinnen der Bezirksärzte­ kammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirks­ ärztekammer Nordbaden, ­Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 325,– Euro inkl. Verpflegung Fortbildungspunkte: 14 Punkte Anmeldung: www.baek-nb.de/akademie Die Teilnehmerzahl ist auf 7 Personen begrenzt!

Antibiotic Stewardship (ABS) – Blended Learning (Online)

Bezirksärztekammer Südbaden Geschäftsstelle: Sundgauallee 27 79114 Freiburg/Br. Telefon (07 61) 6 00 47-0 Fax (07 61) 89 28 68

Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden Im Zusammenhang mit der ­Corona- Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort­ bildungen ggf. kurzfristig ­abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web-Seminare durchzuführen. Bitte infor­ mieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über die Website an: www.baek-sb.de/akademie Alle Veranstaltungen sind von der Landesärztekammer BW anerkannt und auf das Fortbildungszertifikat anrechenbar.

Auftaktveranstaltung Leitung: Dr. med. Paula HezlerRusch, Präsidentin der Bezirks­ ärztekammer Südbaden Am 29. März 2023, werden wir unser Veranstaltungsjahr wie immer mit einem besonders interessanten und aktuellen Thema eröffnen. Welches Thema es diesmal sein wird, geben wir Ende 2022 bekannt. Bitte merken Sie sich das Datum vor. Termin: 29. März 2023

Leitung: Prof. Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Der nach dem Curriculum der Bundesärztekammer gestaltete Kurs zum ABS-beauftragten Arzt stellt für die in klinischen Einrichtungen tätigen Ärzte ein Angebot dar, um ihre vorhandenen Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Antiinfektivastrategie systematisch weiter zu vertiefen und aufzufrischen. Nach Ableistung des Kurses verfügen die Teilnehmer über folgende Kenntnisse/Befähigungen zur Behandlung von Kindern/­ Erwachsenen: –  Kenntnisse zu Antiinfektiva: Spektrum, Pharmakokinetik, Wechselwirkungen –  Grundlagen der medizinischen Mikrobiologie und der antimikrobiellen Resistenztestung –  Kenntnis und Implementierung einschlägiger Therapieleitlinien –  Beteiligung und Unterstützung von Kommunikationsstrukturen, Schulungen –  Kenntnisse und Befähigung zu Anwendungen beim Infektionsmanagement Die Befähigung zum ABS-beauftragten Arzt kann bereits im ­Rahmen der Weiterbildungszeit erworben werden. Der Kurs wird als Blended Learning mit 20 E-Learning-Einheiten und daran anschließenden 2 Live-Online Seminartagen mit nochmals 20 Lerneinheiten durchgeführt. Die E‑Learning-Einheiten ­müssen vor den jeweiligen Live-Online Seminartagen ­absolviert werden, sie schließen jeweils einzeln mit einer Lernerfolgskontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den LiveOnline Seminartagen erfolgt nicht. Termine: E-Learning (Selbstlernphase): ab Dienstag, 10. Januar 2023 Live-Online Seminar: 27. und 28. April 2023 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t. – ca.18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t. – ca.17.00 Uhr Ort: online Entgelt: 700,– Euro Fortbildungspunkte: 60

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Bekanntmachungen Arbeitsrecht für niedergelassene Ärzte Leitung: Dr. med. Paula HezlerRusch, Präsidentin der Bezirks­ ärztekammer Südbaden Dieses Seminar richtet sich an niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, die als Praxisinhaber Kontakt mit Themen des Arbeitsrechts haben. Seminarinhalte –  Findet das Kündigungs­ schutzgesetz auf meine Praxis Anwendung? –  Ist die Befristung eines Arbeits­vertrages der Königsweg oder der Bettlerpfad? –  Was ist bei der Übernahme ­einer Praxis arbeitsrechtlich zu beachten? –  Muss ich einen Tarifvertrag ­anwenden? –  Hat die Putzfrau etwa Urlaubsansprüche? –  „Ich suche eine Mitarbeiterin für mein junges dynamisches Team“ – das Diskriminierungsrecht (AGG) und seine Hürden –  Unionsrecht, Grundrechtscharta und Richtlinien, wer soll da durchblicken? –  Aktuelles und Fragen der Teilnehmenden Termine: Samstag, 26. November 2022 9.00–12.00 Uhr Mittwoch, 3. Mai 2023 18.00–21.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 80,– Euro Fortbildungspunkte: 4

Berufsrecht Leitung: Dr. med. Paula HezlerRusch, Präsidentin der Bezirks­ ärztekammer Südbaden Klagen von Patienten und Patientinnen, Angehörigen, von Kolleginnen und Kollegen, aber auch aus Apotheken, Behörden, Gerichten, Polizei landen bei der Kammer. Die Eingänge werden dort geprüft und ggf. dem Kammeranwalt zugeleitet. Dieser ermittelt und erhebt, wenn sich die Sachlage entsprechend darstellt, ein berufswidriges Verhalten im Raum steht, Klage beim Berufs-

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gericht. Eindeutige Straftatbestände werden an die zuständige Staatsanwaltschaft weitergeleitet. In den letzten Monaten betraf dies z. B. insbesondere Atteste zur Befreiung vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ohne hinreichend begründeten Hintergrund. Klagen gehen ein wegen Zwistigkeiten, unkollegialem Verhalten, subjektiv erlebter Ungerechtigkeit, oder wegen erlebter Falschbehandlung. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite dieser Veranstaltung. Termin: Dienstag, 17. Januar 2023 Zeit: 18.30 s.t. – ca. 20.45 Uhr Ort: online Entgelt: 40,– Euro Fortbildungspunkte: 3

Der erste Notdienst – kompetent handeln im ärztlichen Bereitschaftsdienst Im ärztlichen Bereitschaftsdienst haben Ärztinnen und Ärzte mit allen Themengebieten der Medizin zu tun. Zumeist kennen Sie die Patientinnen und Patienten und deren Vorgeschichte nicht und stehen vor der Herausforderung die adäquaten medizinischen Entscheidungen treffen zu müssen. In unserem zweitägigen Seminar erhalten Sie ein Update in der Erkennung, Zuordnung und Behandlung der häufigen medizinischen Problemstellungen im ärztlichen Bereitschaftsdienst. Die Veranstaltung richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, die am ärztlichen Notfalldienst teilnehmen möchten, an (Wieder-)Einsteiger und an alle, die ihr Wissen aktualisieren wollen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite dieser Veranstaltung. Termine: 11. und 18. März 2023 Zeit: jeweils Samstag, 9.00 s.t. – ca. 17.00 Uhr Ort: online Entgelt: 300,– Euro Fortbildungspunkte: 16

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Fit für den ersten Nachtdienst Leitung: Dr. med. Julian Krehl, Dr. med. Melanie Mörsdorf-Kroll Diese Veranstaltung richtet sich an junge Ärztinnen und Ärzte, die im Nachtdienst eingesetzt sind und auch an Wiedereinsteiger, die ein Update möchten. Die ersten Nachtdienste sind oft eine Herausforderung. In dieser Veranstaltung werden häufige Notfälle und klassische Problemsituationen aus den ersten Diensten, wie z. B. Atemnot, Schmerz, allergische Reaktion, Delir usw. kurz und prägnant in Kombination mit praktischen Tipps besprochen. Zudem erklärt ein Jurist, was die Pflichten und Rechte als Dienstarzt/-ärztin sind. Termine: 12. Juni 2023 11. Dezember 2023 Zeit: jeweils Montag, 17.30 s.t. – ca. 22.00 Uhr Ort: online Entgelt: 30,– Euro Fortbildungspunkte: 3

Hygienebeauftragter Arzt – Blended Learning (online) Zum Hygienebeauftragten Arzt kann nur bestellt werden, wer über eine mindestens zweijährige Berufserfahrung verfügt und spezielle Kenntnisse auf dem Gebiet der Hygiene und der Infektionsprävention erworben hat. Die Mindestanforderung beinhaltet den Besuch eines vierzigstündigen Kurses nach dem Curriculum der Bundesärztekammer. Der Kurs entspricht dem Modul I der curriculären Fortbildung „Krankenhaushygiene“. Regelmäßig bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene (BZH) die curriculäre Fortbildung „Hygienebeauftragter Arzt“ als Blended Learning mit zwei Live-Online Seminartagen in Kombination mit 20 E‑LearningEinheiten an. Die E‑Learning-Einheiten ­müssen vor den jeweiligen Live-Online Seminartagen absolviert werden, sie schließen jeweils einzeln mit einer Lernerfolgskontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den Präsenztagen erfolgt nicht.

Termine: E-Learning (Selbstlernphase): ab Montag, 16. Januar 2023 Live-Online Seminar: 20. April und 21. April 2023 oder E-Learning (Selbstlernphase): ab Montag, 17. April 2023 Live-Online Seminar: 20. Juli und 21. Juli 2023 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t. – ca.18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t. – ca.17.00 Uhr Ort: online Entgelt: 700,– Euro Fortbildungspunkte: 60

Info zu Weiterbildung und Logbuch für Weiterbildungsbefugte Leitung: Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Südbaden Die Veranstaltung richtet sich an Weiterbildungsbefugte und an Kolleginnen und Kollegen, die ­eine Weiterbildungsbefugnis neu beantragen wollen. Die bisherigen Befugnisse nach WBO 2006 gelten noch für eine Übergangsfrist ab Bekanntmachung der neuen Weiterbildungsordnung zum 1. 7. 2020. Weiterbildungsbefugnisse können seit 1. 1. 2020 ausschließlich online und ausschließlich nach der WBO 2020 beantragt werden. Das Logbuch ist ab 1. 1. 2020 ebenfalls ausschließlich online zu führen, wenn die Weiterbildung ab 1. 1. 2020 begonnen wurde. Gerne wollen wir Ihnen die Neue Weiterbildungsordnung und das Logbuch vorstellen. Kursinhalte: Begrüßung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Formale und praktische Aspekte der Weiterbildung: Auf was muss ich achten? Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Südbaden Neue WBO und E-Logbuch Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Südbaden


Bekanntmachungen Live Demonstration des E-Logbuchs Ulf Kester, Softwarearchitekt, Steadforce München Termin: Donnerstag, 5. Juli 2023 (geplant) Zeit: 19.00 s.t. – ca. 21.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 30,– Euro Fortbildungspunkte: 2

Info zu Weiterbildung und Logbuch für Berufseinsteiger Leitung: Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Dieses Seminar ist ein Angebot an alle, die frisch approbiert sind oder sich bereits in der Weiter­ bildung zum Facharzt befinden. Nach der Approbation erfolgt der Berufseinstieg als Assistenzarzt und damit beginnt für junge ­Ärztinnen und Ärzte die Facharztausbildung. Die Aus­ bildung zum Facharzt erfordert in der Regel 5 bis 6 Jahre Weiterbildungszeit, abhängig vom ­gewählten Fachbereich. In dieser Veranstaltung wollen wir alle Fragen rund um Weiterbildung und Logbuch beantworten. Kursinhalte: Begrüßung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Praktische Aspekte der Weiterbildung: Auf was muss ich achten? Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Südbaden Formale Aspekte der Weiter­ bildung: Was benötige ich zur Beantragung des Facharzttitels? Ass. iur. Robin Förster, Fach­anwalt für Medizinrecht, Rechts­berater der Bezirksärztekammer Südbaden Erfahrungen aus Sicht der Weiterzubildenden Dr. med. Sarah Wendel; Dr. med. Kristina Unteregger; Dr. med. Teresa Henle

Neue Weiterbildungsordnung und E-Logbuch Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Südbaden Termin: Montag, 19. Juni 2023 (geplant) Zeit: 18.00 – ca. 21.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: kostenfrei – Anmeldung erforderlich Fortbildungspunkte: 3

Medizinische Hypnose für Ärzte Einführungskurs Leitung: PD Dr. med. Uwe Ross, Freiburg In diesem einführenden Workshop werden auf der Basis aktueller neurophysiologischer Erkenntnisse wirkungsvolle Ad-hoc-Interventionen der ­modernen Hypnose bei Schmerzund somatoformen Störungen, Schlafstörungen, Spannungs­ zuständen, nichtorganischen Schwindelbeschwerden und Tinnitus praktisch erfahrbar vermittelt. Wesentlicher Vorteil hypnotherapeutischer Ansätze in der Behandlung dieser Störungen ist, dass sie – konsequent ressourcen- und lösungsorientiert eingesetzt – vermehrt die un­ willkürlich-unbewusste Erlebnis­ ebene des Patienten einbeziehen und u. a. bei Schmerz objektivierbare psychobiologische Wirkungen entfalten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben erste Einblicke und methodische Fertigkeiten in der Anwendung spezieller Hypnose-Techniken zur Beschwerdeminderung und zur Aktivierung innerer Ressourcen bei psychosomatischen Störungen sowie bei Spannungszuständen, z. B. vor medizinischen Eingriffen. Termin: Samstag, 1. April 2023 Zeit: 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 150,– Euro Fortbildungspunkte: 10

Medizinische Hypnose Basiskurs (online) Leitung: PD Dr. med. Uwe Ross, Freiburg In diesem Online-Basiskurs zur Medizinischen Hypnose werden wirkungsvolle Ad-hoc-Interventionen der modernen Hypnose unmittelbar erlebbar trainiert, wie sie bei akuten und chronischen Schmerzen, somatoformen Störungen, Schlafstörungen, Stressund Spannungszuständen, nichtorganischen Schwindelbeschwerden und Tinnitus wirksam eingesetzt werden. Inhalte –  Grundlagen, Indikationen und Kontraindikationen –  Ablauf, Prinzipien und Wirkungsweisen –  Hypnotischer Sprachgebrauch –  Diverse, grundlegende TranceInduktionstechniken –  Hypnose-Interventionen zur Tiefenentspannung und Ressourcen-Aktivierung Dieser Basiskurs mit 16 Unterrichtseinheiten bildet die Grundlage für hierauf aufbauende Kurse. Medizinische Hypnose ist mit 2x16 Unterrichtseinheiten als Zweitverfahren im Rahmen der Weiterbildung Psychotherapie anerkannt. Termin: 14. und 15. Juli 2023 Zeit: Freitag, 14.00 s.t.–19.30 Uhr Samstag, 9.00 s.t.–18.00 Uhr Ort: online Entgelt: 300,– Euro Fortbildungspunkte: 20 (beantragt)

Workshop „Impfen“ (online) Leitung: Dr. med. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. Markus Hufnagel, Freiburg Schutzimpfungen sind ein Bestandteil ärztlicher Vorsorge und moderner Krankheitsprävention. Für diese präventiven Maßnahmen ist eine sorgfältige medizinisch-epidemiologische Nutzen-Risiko-Bewertung auf der Basis der besten verfügbaren Evidenz erforderlich. Dazu gibt die Ständige Impfkommission (STIKO) ihre Empfehlungen zur

Durchführung von Schutzimpfungen und anderen Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe übertragbarer Krankheiten, die zeitnah aktualisiert werden. Sie dienen den obersten Landesgesundheitsbehörden als Grund­ lage für deren öffentliche Empfehlungen und bilden die Grundlage für die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), ob eine Schutzimpfung als Pflichtleistung von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen wird. Ziel dieses Seminars ist es, Sie über das aktuelle, evidenzbasierte Wissen zu den Schutzimpfungen, den Empfehlungen bei Risikogruppen einschließlich Immundefizienz und über das Vorgehen und die zu beachtenden Vorschriften in der Praxis umfassend zu informieren. Inhalt des Seminars: –  Grundlagen des Impfens, Epidemiologie-Impfstofftypen – Impfsystem in Deutschland – Impfpräventable Erkrankungen – Risiken, Nebenwirkungen –  Impfen von Risikopatienten, Immundefizienz – Vorgehen in der Praxis – Diskussion von Fallbeispielen Termine: 5. November 2022 14. Januar 2023 Zeit: jeweils Samstag, 9.00 s.t. – ca. 15.30 Uhr Ort: online Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 9

Notfallmedizin Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ in Freiburg Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundesärzte­ kammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Ausbildung im Bereich der Notfallmedi-

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Bekanntmachungen zin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sicher­ gestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Einbezogen werden zudem alle an der Notfallversorgung beteiligten Organisationen wie Feuerwehr und Polizei. Seminarinhalte: – Grundlagen und Basistherapie – Internistische Notfälle I und II –  Traumatologische Notfälle I und II –  Spezielle Notfälle und Einsatz­ taktik Termin: 27. November–5. Dezember 2023 (Mo–Di, ohne Sonntag) Zeit: 8.00 s.t. – ca. 18.30 Uhr Ort: Berufsfeuerwehr Entgelt: 1.300,– Euro Fortbildungspunkte: 80

Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfall­ medizin“ in Villingen-Schwenningen Leitung: Prof. Dr. med. Bernhard Kumle, Direktor der Klinik für Akut und Notfallmedizin, Prof. Dr. med. Sebastian G. Russo, MaHM, DEAA, Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin, Dr. Manfred Kleimaier, Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen, Matthias Ziegler B. A. DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundes­ ärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Ausbildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sicher­ gestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und ­Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Seminarinhalte: – Grundlagen und Basistherapie – Internistische Notfälle I und II –  Traumatologische Notfälle I und II –  Spezielle Notfälle und Einsatz­ taktik

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Termin: 11.–18. März 2023 (Sa–Sa) Zeit: 8.00 s.t. – ca. 18.30 Uhr Ort: Schwarzwald-Baar Klinikum, Klinikstr. 11, 78052 Villingen-​Schwenningen Entgelt: 1.300,– Euro Fortbildungspunkte: 80

Notfalltraining für Notärzte – Refresher-Kurs Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Der Refresher-Kurs Notfalltraining für Notärzte wendet sich an Ärztinnen und Ärzte, die vor längerer Zeit die Zusatzqualifikation Notfallmedizin/Fachkundenachweis Rettungsdienst erworben haben und sich auf den Wiedereinstieg in die Notfallmedizin vorbereiten möchten oder für Ihre Tätigkeit in der Notfallmedizin ein praxisnahes „Update“ ­benötigen. Kursinhalte: Tag 1: Wiederholung der Grundlagen (Erstuntersuchung, Reanimation, Atemwegssicherung), Herzrhythmusstörungen und ihre Therapie Tag 2: Kindernotfälle Tag 3: Traumaversorgung Tag 4: Chirurgische Skills, Notfallnarkose, Teaminteraktion und Crew Ressource Management Lernformen: Vorträge, Diskussionen, Praxistraining, Fallbesprechungen Wir empfehlen Ihnen alle 4 Tage zu besuchen, um Ihre Kenntnisse auf den aktuellen Stand zu bringen. Die Tage sind auch einzeln buchbar. Termine: Teil 1: 23. und 24. Juni 2023 Teil 2: 7. und 8. Juli 2023 Zeit: jeweils Freitag und Samstag, 9.00 s.t. – ca. 18.30 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro/Tag Fortbildungspunkte: 12 pro Tag

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Notfalltraining für Ärzte Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kom­ petenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Grundkurs Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Im entscheidenden Moment die rich­ tigen Maßnahmen zu ergreifen und mit der lebensnotwendigen Therapie zu beginnen, gehört zu dem Anspruch, dem sich im Alltag jeder Arzt und jede Ärztin stellen muss. In diesem Tagesseminar wird Ihnen das Handwerkszeug für eine erfolgreiche Notfallversorgung vermittelt. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter­ weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, Reanimation, Beatmung und Atemwegssicherung, typische Notfallsituationen, Medikamentenapplikation, Teamführung und Notfallmanagement Termin: Samstag, 14. Januar 2023 Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Themengebiet „Unfall“ – Traumatologische Notfälle Notfälle aus dem Bereich „Unfall“ spielen sowohl im Straßenverkehr, in heimischer Umgebung oder beim Sport eine bedeutende Rolle. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen traumatologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf

den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der Notfallbehandlung bei Unfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, strukturierte Untersuchung des Traumapatienten, Trauma­ mechanismen, typische Verletzungsmuster, Erstversorgung und Immobilisation Termin: Samstag, 25. Februar 2023 Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Themengebiet „Herz“ – Kardiologische Notfälle Notfälle aus dem Bereich „Kardiologie“ stellen eine häufige Notfallkategorie dar. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen kardiologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der Notfallbehandlung bei kardiologischen Notfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, Reanimation, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt, akute Herzinsuffizienz, hypertensiver Notfall Termin: Samstag, 25. März 2023 Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11


Bekanntmachungen Themengebiet „Kind“ – Pädiatrische Notfälle Notfälle aus dem Bereich „Pädiatrie“ stellen eine besondere Herausforderung für jeden Arzt/jede Ärztin dar. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen pädiatrischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Notfällen rund um Kinder. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung beim Kind, Besonderheiten des kindlichen Organismus, typische Krankheitsbilder und Notfälle, typische Verletzungen bei Unfällen mit Kindern, Reanimation und Atemwegssicherung Termin: Samstag, 22. Juli 2023 (geplant) Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Themengebiet Neurologische Notfälle In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen neurologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei neurologischen Notfällen. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, Besonderheiten bei neurologischen Notfällen, Typische Symptome und eindeutige Klassifizierung auch von schwer zu

erkennenden neurologischen Notfällen, Neurologische Untersuchung und Möglichkeiten der Erstversorgung Termin: Samstag, 14. Oktober 2023 (geplant) Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Notfalltraining für Arzt und Praxisteam Leitung: Dr. med. Stefan Leisinger, Maulburg Durchführung: Jürgen Weber, SIMED, Freiamt Im Praxisalltag kann es ganz unvorhersehbar zu verschiedensten Notfällen kommen. Es ist dann die Aufgabe des Praxisteams die Erstversorgung sicherzustellen, die Notfallmaßnahmen durchzuführen und lebensrettende Entscheidungen zu fällen. In diesem Tagesseminar werden Sie fit gemacht für den Notfall! Kursinhalte: –  Grundlagen der Notfall­ versorgung, Reanimation –  Beatmung und Atemwegs­ sicherung – typische Notfallsituationen –  Teamführung und Notfallmanagement Bitte beachten Sie: Teilnehmende (Arzt & MFA) müssen sich separat anmelden und dabei jeweils unseren AGB und Datenschutzbestimmungen zustimmen. Termin: Mittwoch, 14. Dezember 2022 Zeit: 15.00 s.t.–19.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro pro Person Fortbildungspunkte: 7

Palliativmedizin – Wochenendkurs (Basiskurs) Leitung: Dr. med. Michael Sigler, Freiburg Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den

Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung – Facharztanerkennung –  40 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin –  Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Seit 2003 treffen sich im Rahmen der vom Arbeitskreis Palliativmedizin Freiburg durchgeführten und von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Südbaden getragenen palliativmedizinischen Basiskurse Ärztinnen und Ärzte aus den unterschiedlichsten Fachgruppen, aus Praxis und Klinik, zur gemeinsamen Fortbildung. Schwerpunkte des Seminars sind die von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin gegliederten Inhalte, nämlich Schmerztherapie und Symptomkontrolle, Kommunikation und Ethik in gut ausgewogenem Verhältnis. Ob der Basiskurs als Ausgangspunkt einer intensivierten Ausbildung zum Palliativmediziner, einer Orientierung oder einer Rekapitulation bereits bekannter Fakten dient, ist dabei nebensächlich – der Kurs soll allen Interessierten eine Hilfe im beruflichen (und vielleicht auch persönlichen) Alltag sein. Termin 2023: 20./21. Oktober 2023 und 10./11. November 2023 und 1./2. Dezember 2023 Zeit: freitags, 14.00 s.t.–18.30 Uhr samstags, 9.00 s.t.–18.30 Uhr Ort: Caritas Tagungszentrum, Freiburg Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 40

Palliativmedizin – Basisseminar Wochenkurs Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Universitäts­ klinikum Freiburg, Lehrstuhl für Palliativmedizin

Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung – Facharztanerkennung –  40 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in ­Palliativmedizin –  Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Kursinhalte und Ziele: –  Vermittlung von medizinischen Kenntnissen und Fertigkeiten –  Reflexion der Angemessenheit diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen –  Sensibilisierung für eine bedürfnisorientierte und vorausschauende Betreuung –  Vermittlung von Basiswissen in den Bereichen Ethik und Recht –  Sensibilisierung für existentielle, spirituelle und psychosoziale Bedürfnisse der Patienten und ihrer Angehörigen –  Besonderheiten der Kommunikation Termin: 6.–10 Februar 2023 (Warteliste) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t. – ca. 17.30 Uhr Ort: online Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 40

Palliativmedizin Fallseminar Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universitäts­ klinikum Freiburg Das Kursangebot wendet sich an Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis, die bereits den Basiskurs Palliativmedizin erfolgreich absolviert haben und sich in der Betreuung Schwerkranker und Sterbender besonders engagieren möchten.

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Bekanntmachungen Das Fallseminar ist multidisziplinär konzipiert und beachtet die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. und der Bundesärztekammer, die in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fachgesellschaften erarbeitet wurden. Weiterhin werden Kursinhalte des German Program in Palliative Care Education genutzt (Verbundprojekt der durch die Deutsche Krebshilfe geförderten Akademien für Palliativmedizin in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School, Center for Palliative Care, Boston, USA und der Christopherus Akademie, Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin der Universität München). Das Fallseminar besteht aus 3 Modulen à 40 Kurseinheiten, die sich über jeweils fünf Tage ­erstrecken. Modul 1 Der schwerkranke, sterbende ­Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team Modul 2 Der individuelle Prozess des ­Sterbens im gesellschaftlichen Kontext Modul 3 Professionelles Handeln in der Palliativmedizin Termine: Modul 1: 8.–12. Mai 2023 (Warteliste) Modul 2: 3.–7. Juli 2023 (Warteliste) Modul 3: 16.–20. Oktober 2023 (Warteliste) Zeit: jeweils Montag–Freitag, 9.00 s.t. – ca. 17.30 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 120 (pro Modul 40 Punkte)

Prüferworkshop Leitung: Dr. med. Paula HezlerRusch, Präsidentin der Bezirks­ ärztekammer Südbaden Prüferinnen und Prüfer in Facharztprüfungen müssen unterschiedlichste Anforderungen berücksichtigen. Ziel einer Prüfung ist es, die Kenntnisse und Fertigkeiten des Prüflings möglichst umfassend abzubilden, um zu einem objektiven und fairen

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Urteil zu gelangen. Die Prüfungsfragen sollten deshalb sowohl ein bestimmtes inhaltliches Spektrum abdecken als auch im Schwierigkeitsgrad variieren. Weiter muss natürlich auch jede Prüfung bestimmten formalen Ansprüchen gerecht werden. Dies alles ist vom Prüfungs­ gremium während der Prüfung „in Echtzeit“ umzusetzen. Kursinhalte: Rechtliche Aspekte bei der ­Abnahme von Prüfungen Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Prüfungsfragen entwickeln Dr. med. Irmgard Streitlein-Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Prüfungssimulation Dr. med. Irmgard Streitlein-Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termin: Frühjahr 2023 (geplant) Zeit: 14.00 s.t. – ca. 18.00 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 4

Psychosomatische Grundversorgung Die aktuelle Weiterbildungsordnung schreibt für nahezu alle Fachgebiete den Erwerb von Kenntnissen in psychosomatischer Grundversorgung vor. Diese Qualifikation kann durch Teilnahme an den Kursen entsprechend den jeweiligen Vorgaben der WBO erworben werden. Die Vorgaben beinhalten beispielsweise für Kolleginnen und Kollegen in 5-jähriger Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin Kenntnisse über 80 Stunden Psychosomatik: 20 Std. Theorie, 30 Std. verbale Intervention sowie 30 Std. Balintgruppenarbeit. Diese werden durch den Besuch von 10 Tages­ kursen à 8 Stunden nach eigener Wahl nachgewiesen. Alternativ kann auch der Wochenkurs PGV mit 5 Tageskursen kombiniert werden.

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Die Leistungen nach den EBMZiffern 35100/35110 (Theorie­ seminare, Reflexion der Arzt-­ Patient-Beziehung, verbale Interventionstechniken) dürfen nur von Ärzten erbracht werden, die eine Qualifikation durch Teilnahme an einem 80-stündigen Seminar erworben haben. Im Rahmen der Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) ist das Seminar PGV für die Qualifikation Psychosomatik anrechenbar. Tageskurse (8 Std.) 21. Januar 2023 Sexuelle Störungen des Mannes und der Frau 11. Februar 2023 Spezifische Aspekte psychischer und psychosomatischer Störungen bei Jugendlichen 4. März 2023 Psychische Erkrankungen im ­höheren Lebensalter Zeit: i. d. R. jeweils Samstag, 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 150,– Euro pro Kurs Fortbildungspunkte: jeweils 8 Wochenkurs (38 Std.): Termine: 6.–10. Februar 2023 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: online oder Rehaklinik ­Glotterbad Entgelt: 600,– Euro pro Kurs Fortbildungspunkte: 38

Psychosomatische Grundversorgung Wochenendkurs (50 Std) Leitung: Dr. med. Oliver Müller, Konstanz Dieser Kurs zur psychosomatischen Grundversorgung orientiert sich an dem Musterkursbuch für die Psychosomatische Grundversorgung der Bundesärztekammer. Der Kurs wird innerhalb von 6 Monaten mit 6 Ganztagesveranstaltungen absolviert. Im Rahmen der Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) ist das Seminar PGV für die Qualifikation Psychosomatik anrechenbar. In diesem Kurs sind folgende Stunden enthalten: Theorie: 20 Stunden Verbale Intervention: 30 Stunden

Die Inhalte der patientenzentrierten Selbsterfahrung (Balintgruppe) sind nicht in dieses Seminar integriert, wir empfehlen kursbegleitend die kontinuierliche Teilnahme an einer Balintgruppe am Heimatort. Seitens des WKR wird eine Balintgruppe für die Kurs­ teilnehmer eröffnet. Termine: 21. Januar 2023 11. Februar 2023 4. März 2023 1. April 2023 6. Mai 2023 17. Juni 2023 Zeit: i. d. R. jeweils Samstag, 9.00–16.30 Uhr Entgelt: 900,– Euro Fortbildungspunkte: 50 (beantragt)

eLearning zur Diagnosestellung psychischer Störungen Leitung: Prof. Dr. Mathias Berger In diesem E-Learning im Themenbereich Psychosomatische Grundversorgung erfahren Sie, wie Sie effizient und kompetent die wichtigsten psychischen Störungen diagnostizieren können. Anhand von Video-Demonstrationen wird die Vorgehensweise bei verschiedenen Störungsbildern gezeigt. Sie bekommen Anleitungen für diagnostische Interviews zusätzlich als Download. Zur Unterstützung bei der praktischen Umsetzung können Sie e­ inen Erfahrungsbericht einreichen und bekommen professionelles Feedback. Nach Zahlungseingang steht Ihnen das E-Learning rund um die Uhr zur Verfügung. Die Bearbeitung dauert insgesamt ca. 6 Stunden und endet mit ­einem Multiple-Choice-Test. Das erfolgreichen abgeschlossene eLearning kombiniert mit dem Besuch der zusätzlich angebotenen online Balintgruppe wird wie ein Präsenz-Samstag anerkannt. Termin: 24/7 Ort: online Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 16 Details und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie


Bekanntmachungen Online Balintgruppe Leitung: Prof. Dr. Mathias Berger, Dr. Dipl.-Psych. Christian Klesse, PD Dr. med. Uwe Ross, Freiburg Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: jeweils 3 Termine, Details und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie

Balintgruppe in Präsenz Leitung: Dr. Siegfried Hänselmann Fortbildungspunkte: jeweils 5 Entgelt: 60,– Euro Termine: 19. November 2022 oder 10. Dezember 2022 Zeit: jeweils Samstag, 9.00–12.00 Uhr Ort: Gartenstr. 21, 77978 Schuttertal-Schweighausen www.baek-sb.de/akademie

Reisemedizin Basisseminar Reisemedizin (online) gem. Curriculum der Bundesärztekammer (32 Std.) „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Das 32-stündige Seminar Reisemedizin vermittelt dem Arzt ­Basiswissen für eine qualifizierte, auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene reisemedizinische Beratung. In zwei Wochenendblöcken werden Grundlagen der Tropenmedizin behandelt, Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Reisen aufgezeigt und die entsprechenden Vorsorgemaßnahmen besprochen. Aspekte der Flug-, Tauch- und Höhenmedizin sind ebenso Inhalt wie Erkrankungen bei Reiserückkehrern. In Ergänzung zu den Vor­ trägen wird aktuelles Lern- und Informationsmaterial zur Ver­ fügung gestellt und die Möglichkeit geboten, eigene „Problem­ fälle“ mit den Referenten zu ­erörtern. Teilnehmer, die das komplette Seminar absolviert haben, können am letzten Tag an einem Multiple-Choice-Test teilnehmen. Bei erfolgreichem Abschluss ­erhalten Sie eine Teilnahmebe-

scheinigung, die als Basis-Zertifikat „Reise-Gesundheits-Beratung“ vom Deutschen Fachverband Reisemedizin (DFR) anerkannt wird. Die Bescheinigung „Reise­ medizinische Gesundheits­ beratung“ wird außerdem für die Beantragung zur Zulassung als Gelbfieberstelle benötigt. Termine: Teil 1: 27. und 28. Januar 2023 Teil 2: 24. und 25. Februar 2023 Zeit: jeweils Freitag und Samstag, ganztägig Ort: online Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 32

Reisemedizin – Aufbaumodule zum Erwerb des Fachzertifikats der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) (online) Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. Winfried Kern, Freiburg Die Reisemedizin versteht sich heute als fachgebietsübergreifende Disziplin. Eine umfassende Darstellung der vielseitigen ­Aspekte der Reisemedizin ist mit dem Basiszertifikat „Reisemedizinische Gesundheits-Beratung“ ­allein nicht mehr möglich. Daher hat die Deutsche Fachgesellschaft Reisemedizin (DFR) unter Berücksichtigung der Stellungnahmen internationaler Institutionen (WHO, ISTM) einen Kanon von Themen und Kenntnissen zusammengestellt, der „Reisemedizin“ nach heutigem Verständnis repräsentiert. Diese Konzeption ist in ein 128 Stunden umfassendes Curriculum eingeflossen als „Fachzertifikat Reisemedizin“. Nach dem Erwerb des Basiszertifikates (32 Stunden) sind weitere 13 Aufbaumodule mit nochmals insgesamt 96 Stunden zu absolvieren, die jeweils einen speziellen Schwerpunkt der Reisemedizin zum Thema ­haben. Zu jedem Modul ist eine Lernerfolgskontrolle erforderlich. Anschließend kann bei der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) das Fachzertifikat Reisemedizin beantragt werden.

Die folgenden Aufbaumodule werden im Zweijahresrhythmus angeboten: 1:  Geomedizinische Länderkunde/Schlangen und Gifttiere 2:  Internationaler Tourismus und Reiserecht/Kreuzfahrt/ Schifffahrtsmedizin/Praxis der reisemedizinischen ­Beratung 3:  Flugreisemedizin/Klima und Klimabelastungen 4:  Trekking und Höhenmedizin/ Haut-/Sonnenschutz 5: Tauchsportmedizin 6:  Internationale Arbeits­ einsätze/Langzeitaufenthalte 7: Risikogruppen und Reisen 8:  Reisen mit chronischer Krankheit, Teil A 9:  Reisen mit chronischer Krankheit, Teil B 10:  Reisen mit chronischer Krankheit, Teil C 11:  Unfälle und Reisemedizinische Assistance 12:  Gesundheitsstörungen bei Reise-Rückkehrern 13: Ärztliche Reisebegleitung 14:  Flucht und Migration (optional) Ärzte und Ärztinnen, die sich nur für bestimmte Themen des Fachzertifikats interessieren, können selbstverständlich auch teilnehmen. Ebenso können Inhaber von Gelbfieberimpfstellen die jährlich geforderten 8 Fort­ bildungspunkte mit diesen ­Seminaren erwerben. Eine Reihenfolge der Seminare (Basisseminar und Aufbaumodule) ist NICHT vorgeschrieben. Termine 2022: Module 9 und 10: 18./19. November 2022 Module 1 und 2: 2./3. Dezember 2022 Termine 2023: Module 7 und 8: 5./6. Mai 2023 Module 6 und 12: 30. Juni/1. Juli 2023 Module 4 und 11: 29./30. September 2023 Module 1 und 2: 24./25. November 2023 Modul 13 und 14: 8./9. Dezember 2023 Zeit: ganztägig, jeweils Freitag und Samstag Ort: online

Entgelt: 350,– Euro/Wochenende Fortbildungspunkte: jeweils 16, 14 Punkte (Modul 11 und 4)

Reisemedizin – Flucht und Migration (online) Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Die Teilnahme steht allen interessierten Ärztinnen und Ärzten ­offen. Zunehmend werden Ärztinnen und Ärzte in Praxis und Klinik mit Flüchtlingen und Migranten konfrontiert und viele unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger haben einen Migrationshintergrund. Sie bringen nicht nur Infektionskrankheiten mit, die in unseren Breiten nicht vorkommen. Sie haben auch häufig andere genetische Veranlagungen, die bei der Therapie wie auch bei der reisemedizinischen Beratung und Prophylaxeempfehlungen berücksichtigt werden müssen. Zudem kommen Sie aus einem anderen Kulturkreis, sodass das Wissen um die anderen Umgangsformen, die interkulturelle Kompetenz, auch für Ärztinnen und Ärzte immer wichtiger wird. Termin: Freitag, 9. Dezember 2023 Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: online Entgelt: 175,– Euro Fortbildungspunkte: 9

Reisemedizin Refresher-Seminar (online) Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Alles ändert sich ständig, so auch die Präsenz der Infektionserreger und die Empfehlungen in der Reisemedizin. Besucher dieses Kurses erhalten einen Überblick über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Reisemedizin. So wird die aktuelle Weltseuchenlage vorgestellt und auf Änderungen bei den Empfehlungen zur Malariaprophylaxe und zur Impfprävention hingewiesen. Die Dozenten ­besprechen, auch anhand von

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Bekanntmachungen Kasuistiken, interessante reiseund tropenmedizinische Themen. Darüber hinaus haben die Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Fallbeispiele einzubringen und mit den Referenten und Kollegen zu diskutieren. Dieses Refresher-Seminar wird von der DFR, der DTG und des CRM für die Verlängerung der Basiszertifikate und anteilig für die Verlängerung des Fachzertifikats anerkannt. Ebenso wird das Refresherseminar für die Verlängerung der Ermächtigung zur Gelbfieberimpfung anerkannt. Seminarinhalt: – Aktuelle Weltseuchenlage –  Aktuelle Malariasituation und -empfehlungen –  Aktuelle Impfempfehlungen und neue Impfstoffe Weitere Themen werden ca. 4 Wochen vor Beginn veröffentlicht. Termin: Samstag, 18. Februar 2023 Zeit: 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: online Entgelt: 150,– Euro Fortbildungspunkte: 10

Weiterbildungsseminar Spezielle Schmerztherapie, 80 Std. gemäß Curriculum der Bundes­ ärztekammer Die Zusatzweiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“ umfasst in Ergänzung zu einer Facharzt­ kompetenz die Erkennung und Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leit- und Warnfunktion verloren und einen selbstständigen Krankheitswert erlangt hat. Zum Erwerb der Zusatzbezeichnung ist neben der Absolvierung einer Weiterbildungszeit von 12 Monaten bei einem Weiterbildungsbefugten gem. § 5 Abs. 1 der Besuch eines 80-stündigen Weiterbildungskurses erforderlich. Der Gesamtkurs kann auch als Genehmigungsvoraussetzung zur Abrechnung von Leistungen i. R. der Qualitätssicherungsvereinbarung Akupunktur der KV Baden-Württemberg dienen.

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Seminarinhalte: Block A: Grundwissen über ­Pathogenese, Diagnostik und Therapie von chronischen Schmerzen, Psychische Störungen mit Leitsymptom Schmerz und psychosomatische Wechselwirkungen bei chronischen Schmerzzuständen Block B: Medikamentöse Schmerztherapie/Neuropathische Schmerzen, Interventionelle und andere nicht-medikamentöse Verfahren in der Schmerztherapie – Kopfschmerz Block C: Schmerzen bei vaskulären und viszeralen Erkrankungen, Schmerzen im Alter und bei Kindern und Jugendlichen, Tumorschmerz und Palliativmedizin Block D: Muskuloskelettale Schmerzen, Rückenschmerz, Schulter-Nackenschmerz, Muskelschmerz, weit verbreitete Schmerzen (widespread pain), Fibromyalgie, Gelenkerkrankungen Die Blöcke sind einzeln buchbar. Termine: Block A und B: 17.–21. Juli 2023 Block C und D: 18.–22. September 2023 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t. – ca. 16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg, ggf. online Entgelt: 1.000,– Euro Fortbildungspunkte: 80

Suchtmedizin Kursweiterbildung zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Sucht­ medizinische Grundversorgung gem. WBO 2020 Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, ­Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie ­Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen Abhängigkeitserkrankungen ­begegnen beinahe täglich jeder Ärztin, jedem Arzt, ob in der ­Praxis oder im Krankenhaus tätig. Besonders der Substanzmissbrauch von Alkohol, Nikotin, ­stimulierenden Substanzen und auch Medikamenten bei Jugend-

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lichen stellt eine Herausforderung für die Ärzteschaft dar. Suchtmedizin ist eine Querschnittsaufgabe für alle Fachgebiete, und sie ist keineswegs auf Drogenabhängige beschränkt. Die Fähigkeit zum Erkennen einer möglichen Abhängigkeitserkrankung bzw. Gefährdung – sei es nun durch Alkohol, Medikamente oder Drogen – gehört zum notwendigen Rüstzeug aller Ärztinnen und Ärzte. In der aktuellen Weiterbildungsordnung ist die Suchtmedizin als Zusatzweiterbildung geführt. Diese beinhaltet eine 50-stündige Kursweiterbildung sowie eine abschließende Prüfung. Ärzte, die nach der Kursweiterbildung substituieren, können bei der Kassenärztlichen Vereinigung einen Antrag auf Erstattung des Teilnahmeentgeltes stellen. Termine: 13.–17. Februar 2023 9.–13. Oktober 2023 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–18.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 50

Suchtmedizin – Sucht Update Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, ­Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie ­Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen Aktuelle Aspekte der Sucht­ medizin Um alle Inhaber dieses Zusatz­ titels sowie besonders am Thema Suchtmedizin interessierte Kolleginnen und Kollegen stets über aktuelle Entwicklungen auf diesem Fachgebiet zu informieren, bieten wir wieder ein Sucht ­Update an. In prägnanten Kurzreferaten werden suchtmedizinische Themen mit viel Raum für Diskussion und Austausch dargestellt. Die Referenten arbeiten größtenteils in „badischen“ Einrichtungen, sodass auch Fragen der lokalen Kooperation thematisiert werden können. Zielgruppe der Veranstaltung sind neben Ärztinnen und Ärzten alle anderen Berufsgruppen, die sich im stationären

oder ambulanten Behandlungskontext mit Suchtfragen beschäftigen. Termin: Mittwoch, 30. November 2022 Zeit: 15.00–18.15 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg, Entgelt: kostenfrei, Anmeldung erforderlich Fortbildungspunkte: 4

Suchtmedizinische Versorgung – Fortbildung für Nichtärztliche ­Medizinische Fachberufe (online) Leitung: Dr. med. Paula HezlerRusch, Präsidentin der Bezirks­ ärztekammer Südbaden 7 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland betreiben einen Alkoholmissbrauch oder sind alkoholabhängig. Zirka 3 Millionen gelten als medikamentenabhängig oder zumindest abhängigkeitsgefährdet. 600.000 Menschen sind abhängig von ­illegalen Drogen, konsumieren oder missbrauchen sie, davon sind 150.000 bis 180.000 opiatabhängig. 2015 hat die Bundesärztekammer in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin ein Fortbildungscurriculum für die suchtmedizi­ nische Versorgung erstellt. Der Verband der medizinischen Fachberufe war beteiligt. Das Curriculum umfasst 60 Stunden. Die Inhalte sind auf den Wahlteil der Fachwirtin für ambulante Versorgung anrechenbar. Die Fortbildung wird von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Südbaden in Zusammenarbeit mit der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg angeboten. 4 der 60 Stunden sind über eine Hausarbeit abzuleisten, die dann Grundlage eines abschließenden Kolloquiums ist. Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte, Mitarbeiter in Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen, Justiz, Praxen, Ambulanzen, im öffentlichen Gesundheitsdienst und in Suchtberatungsstellen.


Bekanntmachungen Termine: jeweils Freitag und Samstag Teil 1: 27. und 28. Januar Teil 2: 17. und 18. Februar Teil 3: 24. und 25. März Teil 4: 30. März und 1. April Zeit: 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: online Entgelt: 600,– Euro

Train the Trainer Leitung: Dr. med. Paula HezlerRusch, Präsidentin der Bezirks­ ärztekammer Südbaden Dieses Seminar soll ihnen die Planung und Durchführung von Weiterbildung in allen Fachgebieten erleichtern. Dabei werden die Referenten wichtige Hinweise zu den organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen einer anerkennungsfähigen ­Weiterbildung geben. Grundzüge medizindidaktischer Kenntnisse werden vermittelt. Weiter werden Vorschläge gemacht für Lernmöglichkeiten und -unterstützung, zum Beispiel im Rahmen von Weiterbildungsgesprächen, konstruktivem Feedback, sowie Fallbesprechungen. Auch administrative Aspekte werden auf­ gegriffen und die „Tools“, wie WB-med und Logbuch, in der ­aktuellen Form vorgestellt. Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung beschäftigen. Kursinhalte: WB-Plan, Vorbereitung des Arztes in Weiterbildung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Arzt als Ausbilder: Pflichten eines WB-Befugten, Inhalte von Arbeitszeugnissen Ass. iur. Robin Förster, Fach­anwalt für Medizinrecht, Rechts­berater der Bezirksärztekammer Süd­ baden

WB in der BÄK: WBO 2020 , ­Logbuch, etc. Dr. med. Ulrich Voshaar, Vizepräsident der Bezirksärztekammer Südbaden Arzt als Ausbilder: Voraussetzung für die KV-Förderung, ­Beschäftigung von Vertretern bzw. angestellten Ärzten Prof. Dr. med. Michael Faist, Sprecher des Bezirksbeirats Freiburg der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg Medizindidaktik: Weiterbildungsziele, Lehr- und Lernmethoden, Lernerfolgskontrollen: Supervision und konstruktives Feedback, Weiterbildungs­ gespräche Dr. med. Irmgard Streitlein-Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termin: Frühjahr 2023 (geplant) Zeit: 10.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg, ggf. auch online Entgelt:150,– Euro Fortbildungspunkte: 6

Train the Trainer KWBW-Modul (Online) Leitung: Dr. med. Martina Bischoff, KWBW Verbundweiterbildung plus, Freiburg Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die Ärzte in Weiter­ bildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin anleiten. Sie bekommen Hinweise zu den Besonderheiten der ambulanten Weiterbildung mit der neuen kompetenzbasierten Weiter­ bildungsordnung. Kursinhalte: –  Einführung in das Thema WB Allgemeinmedizin, Erfahrungsaustausch als WBB –  Besonderheiten in der ambulanten WB Allgemeinmedizin –  Gemeinsam Weiterbilden in der KWBW Verbundweiter­ bildung plus

–  Weiterbilden im KWBW – Förderung, Anträge, P1-Pauschale, Online-Netzwerke –  Struktur der Weiterbildung in der täglichen Praxis Termin: Anmerkung: Diese Veranstaltung wird 2023 von der Bezirksärztekammer Nordbaden durchgeführt. Auskunft: Information und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden, Sundgauallee 27, 79114 Freiburg, Telefon (07 61) 6 00-4751/ 4752/4753, Fax (07 61) 6 00-4757, E-Mail: akademie@baek-sb.de Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Änderungen bleiben vorbehalten.

Bezirksärztekammer Südwürttemberg Geschäftsstelle: ­Haldenhaustraße 11 72770 Reutlingen Tel. (0 71 21) 9 17-24 15/-24 16 Fax (0 71 21) 9 17-24 00

Kurse der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Die hier angekündigten Veranstaltungen stehen unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der COVID-19 Pandemielage. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Veranstaltungen entfallen oder aufgrund neuer Hygiene-Vorgaben ggf. in Form von Web-Seminaren durchgeführt werden müssen. Die Teilnehmer werden in ­einem solchen Fall rechtzeitig darüber informiert. Die ­Anrechnung der Fortbildungspunkte bleibt auch in einem solchen Fall erhalten.

Blitzlicht: Online-Seminarreihe zu aktuellen Themen in der Medizin Manche Themen in der Medizin werden plötzlich aktuell und/ oder gewinnen an Bedeutung. In dieser neuen Seminarreihe, wollen wir uns genau solchen „Blitzlicht-Themen“ widmen. Dazu bitten wir ausgewiesene Expertinnen und Experten, ein aktuelles Thema gezielt zu beleuchten, und laden Sie anschließend zu kollegialem Austausch und reger Diskussion ein. Diese Seminarreihe ist bewusst im Online-Format angelegt, um Ihnen so die Möglichkeit zu geben, sie gut in Ihren Arbeitsalltag zu integrieren.

Neue gesetzliche Regelungen zur Organ- und Gewebespende Seit dem 01. 03. 2022 können sich Patientinnen und Patienten in Hausarztpraxen zur Organund Gewebespende beraten lassen. Die hausärztliche Leistung wurde im „Gesetz zur Stärkung

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Bekanntmachungen der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende“, das zum 01. 03. 2022 in Kraft getreten ist, neu verankert. In der Beratung sollen Hausärztinnen und Hausärzte bei Bedarf u. a. über die Möglichkeiten und Voraussetzungen der Organ- und Gewebespende ergebnisoffen aufklären sowie auf die Bedeutung der Spende für Erkrankte hinweisen. Dieses Seminar soll Sie bei dieser Aufgabe unterstützen und Ihnen praktische Informationen und konkrete Vorschläge zur Thematisierung geben. Programm: 19.30–20.15 Uhr Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende: „Neue“ Rolle der Hausärztinnen und Hausärzte Dr. rer. nat. Daniela Watzke Referentin für Organ- und Gewebespende, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) 20.15–20.45 Uhr Besonderheiten bei der OrganLebendspende Dr. iur. Regine Kiesecker Geschäftsführung der Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg 20.45–21.00 Uhr Austausch und Diskussion Termin: Donnerstag, 17. November 2022 19.30–21.00 Uhr Leitung: Dr. med. Sophia Blankenhorn, Vizepräsidentin Bezirksärztekammer Südwürttemberg Gebühr: keine Punkte: 2 Anmeldung:

Seminarreihe Allgemeinmedizin: Kardiologie und Pneumologie in der Praxis – Web-Seminar Herz- und Lungenerkrankungen sind die führenden Todesursachen in Deutschland und verursachen insgesamt etwa 40 Prozent aller Sterbefälle. Darüber ­hinaus sind sie mit erheblichen individuellen Krankheitsfolgen für die Erkrankten verbunden.

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Die Herausforderungen in der ­alltäglichen Diagnostik und Behandlung dieser Erkrankungen in Klinik und Praxis sind vielfältig und herausfordernd. Dieses Seminar, das sich mit diesen beiden wichtigen Fachgebieten beschäftigt, soll der Vertiefung und Aktualisierung relevanter Themen aus dem Bereichen Kardiologie und Pneumologie dienen. Auch die Rehabilitation dieser Erkrankungen wird ausführlich erörtert: • Kardiologische Differentialdiagnostik im Praxisalltag • Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems • Kardiologische REHA • Pneumologie mit Schwerpunkt Asthma und COPD • Schlaf und Schlafapnoe • Pneumologische REHA Erfahrene Referierende mit ausgewiesener Expertise veranschau­ lichen ihre Themen praxisnah ­anhand von Fallbeispielen und gehen dabei auf Fallstricke und Therapiealternativen ein. Das ­Seminar soll Ihnen außerdem die Möglichkeit bieten, Fragen und Anregungen aus Ihrem Praxisalltag mit den erfahrenen Referierenden, aber auch mit Kolleginnen und Kollegen zu diskutieren. Termin: Samstag, 26. November 2022 9.00–16.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 17/2022) Leitung: Dr. Sophia Blankenhorn, Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Gebühr: 60,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:

Cyberkriminalität – Tatort Gesundheitswesen Das Gesundheitswesen ist die am häufigsten von Hackerangriffen betroffene Branche. Zudem hat der Digitalisierungsschub durch die Pandemie neue Möglich­ keiten für Angriffe eröffnet. Ärztinnen und Ärzte befinden sich somit in einem Spannungsfeld zwischen ihrer eigentlichen Aufgabe, Patienten möglichst

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e­ ffizient und umfassend zu versorgen und mit den gewachsenen, digitalen Anforderungen, auch denen an die IT-Sicherheit, Schritt zu halten. In diesem Seminar werden Sicherheitsexperten sich genau mit diesen Fragen zur Sicherung der Hard- und Softwareausstattung befassen und praxisnah erörtern. Ein Bericht aus einer betroffenen Klinik über die enormen Auswirkungen auf die ärztliche Tätigkeit schließt sich an. Dieses Thema ist für uns alle von überragender Bedeutung, daher haben wir uns entschieden, es kostenfrei anzubieten. Termin: Mittwoch, 30. November 2022 19.00–21.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 81/2022) Leitung: Prof. Dr. med. Marko ­Wilke, Präsident der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: keine Punkte: 3 Anmeldung:

Train the Trainer – Web-Seminar Die Anforderungen an eine gute ärztliche Weiterbildung und damit auch an die Weiterbildungsbefugten in allen Fachgebieten wachsen stetig und sind einem ständigen Wandel unterworfen. Medizinische Exzellenz ist ein wichtiger Baustein für gute ­Weiterbildung, aber Fachwissen allein macht noch keinen guten Weiterbilder. Das „Train the Trainer“-Seminar richtet sich an Weiterbilder aller Fachrichtungen und bietet ­ihnen praxisnahe Informationen und Tipps zur Planung und Durchführung der Weiterbildung. Im ersten Teil des Seminars werden ausführlich und praxisnah die formalen und rechtlichen ­Aspekte der im Jahr 2020 in Kraft getretenen Weiterbildungsordnung vermittelt. Im Fokus des zweiten Teils liegen didaktische Themen. So werden

u. a. kompetenzbezogene didaktische und methodische Grund­ lagen der Weiterbildung oder das systematische lernfördernde Feedback behandelt. Termin: Samstag, 10. Dezember 2022 9.00–16.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 75/2022) Leitung: Dr. Sophia Blankenhorn, Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 150,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:

Online-Balintgruppe – Web-Seminar Die Corona-Pandemie stellt Ärztinnen und Ärzte vor große berufliche und persönliche Herausforderungen und nimmt sie extrem in die Pflicht. Viele von ihnen arbeiten unter stark erschwerten Bedingungen und mit großem persönlichem Einsatz. Physische und psychische Be- und Überlastung sind unvermeidlich und an der Tagesordnung. Die Online-Balintgruppe mit max. 12 Teilnehmenden soll zur Entlastung beitragen und Ihnen unkompliziert als Methode der Reflexion und Intervision dienen. Innerhalb dieser Online-Treffen bekommen Sie die Gelegenheit, frei über Ihre individuellen Fälle zu sprechen und sich in einem geschützten Rahmen direkt mit Ihren Kollegen auszutauschen. Sie sollen so die Möglichkeit ­erhalten: • berufliche Probleme und ­Konflikte zu diskutieren • dynamische Zusammenhänge zwischen Ihnen und Ihren Patienten aufzudecken • eigene Muster und deren Wirkung auf den Patienten zu erkennen und zu hinterfragen • Schwierigkeiten im Umgang mit Patienten oder dem eigenen ärztlichen Handeln zu ­bewältigen • Ihre Patienten besser zu verstehen und das ärztliche Handeln zu optimieren


Bekanntmachungen • Anregungen für neue Sicht­ weisen zu erhalten Von großer Bedeutung ist die Vereinbarung des verschwiegenen, geschützten Rahmens, keine personenbezogenen Informationen öffentlich weiterzugeben. Nur unter diesem besonderen Schutz ist es möglich, eigene schwierige, emotional belastende Situationen zur Sprache zu bringen und gemeinsam zu ­reflektieren. ! Diese Veranstaltungsreihe ist bewusst im Online-Format angelegt, um Ihnen so die Möglichkeit zu geben, sie gut in Ihren Arbeits­alltag zu integrieren. Jeder Termin kann einzeln gebucht und besucht werden. Termine: jeweils Dienstag, 19.00–20.30 Uhr 13. Dezember 2022 (Anmeldungs-Nr. 82/2022) 17. Januar 2023 (Anmeldungs-Nr. 40/2023) 25. April 2023 (Anmeldungs-Nr. 41/2023) Leitung: Prof. Dr. med. Harald Gündel, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm Gebühr: jeweils 20,– Euro Punkte: jeweils 3 Anmeldung:

80-Stunden-Kurs „Psychosomatische Grundversorgung“ nach dem ­Curriculum der Bundesärztekammer Der Kurs „Psychosomatische Grundversorgung“ soll mit dem Fokus auf patientenzentrierte Kommunikation und der Gestaltung einer als positiv empfundenen Patient-Arzt-Beziehung die in Aus- und Weiterbildung erworbenen Kompetenzen in den Grundlagen der Psychodiagnostik, der Gesprächsführung und der Kooperation im psychotherapeutischen Versorgungssystem vertiefen. Die Vermittlung der definierten Kompetenzen erfolgt mit ausgewogenen Anteilen von Theorie, Fallbeispielen, Übungen sowie patientenzentrierter Selbsterfahrung in Balint-Gruppen.

Ziel des Kurses „Psychosomatische Grundversorgung“ ist es unter anderem, den teilnehmenden Arzt zu befähigen: –  eine kooperative und hilfreiche Patienten-Arzt-Beziehung aufzubauen, –  eigene Beratungs- und Behand­ lungsinterventionen durchzuführen, welche die Selbstkompetenz und Selbstwirksamkeit von Patienten fördern, –  die notwendige Fürsorge für die eigene Stabilität und Zufriedenheit zu betreiben. Der Kurs „Psychosomatische Grundversorgung“ entspricht der in der Psychotherapie-Vereinbarung § 5 Abs. 6 definierten Qualifikation, die als Voraussetzung für die Erbringung psychosomatischer Leistungen nachzuweisen ist. Dazu gehören die differenzialdiagnostische Klärung psychosomatischer Krankheitszustände und die verbale Intervention bei psychosomatischen Krankheitszuständen. Die Bezirksärztekammer Südwürttemberg führt in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universitätsklinik VI, Abt. für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie den Kurs „Psychosomatische Grundversorgung“ durch. Dieses Weiterbildungsangebot umfasst ein 20-Stunden Theorie-Modul, ein 30-Stunden Modul zur ärztlichen Gesprächsführung sowie 30 Stunden Balintgruppenarbeit. Termine: 1. Termin: Samstag, 14. Januar 2023 2. Termin: 17.–18. Februar 2023 (Fr–Sa) 3. Termin: 17.–18. März 2023 (Fr–Sa) 4. Termin: 28.–29. April 2023 (Fr–Sa) 5. Termin: 16.–17. Juni 2023 (Fr–Sa) 6. Termin: Samstag, 15. Juli 2023 (Anmeldungs-Nr. 33/2023) Leitung: Prof. Dr. med. Stephan Zipfel, Ärztlicher Direktor, Medi­ zinische Universitätsklinik VI, Abt. Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Tübingen Ort: Tagungsraum 1 und 2 im Gesundheitszentrum des UKT, Hoppe-Seyler-Str. 6, 72076 Tübingen

Gebühr: 1.050,– Euro Punkte: 80 Anmeldung:

Psychoonkologie Die onkologische Versorgung von krebskranken Patientinnen und Patienten bringt vielseitige ­Fragen und Herausforderungen, nicht nur in der somatischen ­Behandlung, mit sich. Häufig werden existenzielle Themen wie Fragen nach dem Lebenssinn, Umgang mit Ängsten und dem Lebensende in der weiteren Behandlung relevant. Sie sind dadurch auch mit dem emotionalen Leid ihrer Patientinnen und Patienten konfrontiert und sollen ­dabei gleichzeitig der souveräne Experte sein, aber auch empathisch auf die psychische Befindlichkeit eingehen. Um diesen vielseitigen Anforderungen gerecht werden zu können, ist es wichtig, sowohl aktuelle medizinische Kenntnisse als auch psychoonkologische Interventionen im Behandlungsalltag gezielt ­einsetzen zu können. Das Seminar möchte auf die ­Besonderheiten in der Arbeit mit krebskranken Menschen eingehen und konkrete Herangehensweisen für die praktische ärzt­ liche Arbeit aufzeigen. Es soll dabei auf ein ganzheitliches ­Behandlungs- und Krankheits­ verständnis eingegangen werden sowie die Bedürfnisse der ­psychosozialen Versorgung von krebserkrankten Menschen in der akuten, palliativen als auch in der Survivor-Phase aufzeigen. Anhand von Fallbeispielen und Übungen sollen praxisnahe Einblicke in die Psychoonkologie und deren Herausforderungen gegeben werden. Am Schluss des Seminares, wird es noch Zeit für die Reflexion eigener Fälle im Rahmen einer kollegialen Diskussionsrunde geben. Ziel des Seminares ist es, dass Sie praktische Anregungen, Ideen und Tipps für ihren beruflichen Alltag mitnehmen und sich da-

durch für die (psychoonkologische) Behandlung krebskranker Menschen gut gerüstet fühlen. Termin: Samstag, 14. Januar 2023 9.00–16.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 19/2023) Leitung: Dr. Dipl.-Psych. Johanna Graf, Komm. Leiterin psychoonkologischer Dienst, Universitätsklinikum Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 80,– Euro Punkte: 8 Die Veranstaltung ist als Fortbildung zu „psychoonkologischen Fragestellungen“ im DMP Brustkrebs bei der KV BW anerkannt. Die Veranstaltung wird als Fortbildung im Rahmen der „Onkologie-Vereinbarung“ vom 01. 10. 2021 (gem. § 7) von der KV BW anerkannt. Anmeldung:

40-Stunden-Kurs „Palliativmedizin“ nach der Weiterbildungsordnung Im Grundkurs, der 40 Unterrichtseinheiten (UE) umfasst, stärken die Kursteilnehmer und -teilnehmerinnen ihre ganzheitliche Sicht auf die Patienten. Sie üben sich in der palliativen Grundhaltung, die neben körperlichen Symptomen und Einschränkungen bei schwerkranken Menschen vor ­allem auch psychosoziale, spiri­ tuelle und ethische Aspekte berücksichtigt. Sie werden dafür sensibilisiert, dass palliativmedizinische Betreuung nicht als Krisenintervention, sondern als ein länger andauernder Prozess, in dem vorausschauende Behandlungs­ planungen und Begleitung von großer Bedeutung sind, verstanden werden muss. Das Erlernen der Techniken der personen- und anlassbezogenen Gesprächsführung, von unterschiedlichen Beratungs- und Kommunikationsmethoden sowie Bewältigungs- und Anpassungsstrategien stehen außerdem auf dem Programm.

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Bekanntmachungen Lerninhalte: • Grundlagen der Palliativmedizin • Grundsätze der Behandlung belastender Beschwerden ­insbesondere Schmerztherapie • Psycho-Soziale Aspekte der Palliativmedizin und Selbst­ reflexion • Rechtliche, Ethische und spirituelle Fragestellungen in der Palliativsituation • Symptomlinderung palliativmedizinischer Krankheitsbilder Termin: 19.–23. Januar 2023 (Do–Mo) (Anmeldungs-Nr. 1/2023) Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus, Oberärztin Palliativsta­ tion, Ärztliche Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker Ort: Hotel Fortuna, Carl-ZeissStraße 75, 72770 Reutlingen Gebühr: 700,– Euro Punkte: 40 Anmeldung:

Pädiatrie am Samstag – Hybrid-Seminar All jene von uns, die in der Kinderheilkunde arbeiten, nehmen unser Fach jeden Tag als ein besonderes Fach wahr – aber warum eigentlich? Mit dieser scheinbar banalen Frage wollen wir in diesem Jahr unsere „Pädiatrie am Samstag“ Veranstaltung einleiten. Für diese Fortbildung haben sich die Kinderkliniken in Südwürttemberg wieder zusammengetan, denn die fünf universitären und kommunalen Häuser aus dem ganzen Bezirk wollen auch in 2023 wieder gemeinsam Lust auf Pädiatrie machen. Zu dieser Veranstaltung laden wir Sie hiermit herzlich ein! Wir möchten einerseits Kolleginnen und Kollegen in Weiterbildung einige der vielen Facetten unseres Gebiets näherbringen, andererseits aber auch erfahrenen Fachärzten aktuelle Neuerungen vermitteln. Hierfür haben wir so alltagsrelevante Themen

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wie die kindliche Adipositas aufgegriffen, die therapeutisch oft frustrierend ist. Wir beleuchten aber auch seltenere Stoffwechselerkrankungen, die man nicht verpassen sollte. Schon ein Klassiker für Kinderärzte sind chronische Bauchschmerzen, für die ein strukturierter Ansatz wichtig ist. Wir beleuchten auch das oft diagnostisch knifflige Thema der CMV-Infektion bei Neugeborenen und werden zum Ende die oft angsteinflößenden neuropädiatrischen Notfälle besprechen. Wir möchten aber auch wieder über den (inner)klinischen Tellerrand hinausschauen und einen Blick in die niedergelassene kinderärztliche Praxis werfen, wo Impfungen die Regel sind, und nicht die Ausnahme, als die wir Klinikärzte sie kennen. Wir werden auch diese Veranstaltung wieder als Online-Veranstaltung anbieten, eine Teilnahme ist daher von überall aus möglich. Sie können aber auch gerne zu uns ins Ärztehaus nach Reutlingen kommen und sich persönlich an den Diskussionen beteiligen oder Ihre Fragen loswerden. So oder so, wir freuen uns auf Sie, und auf eine wieder spannende „Pädiatrie am Samstag“. Termin: Samstag, 28. Januar 2023 9.00–15.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 48/2023) Ort: online oder Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: Präsenz-Teilnahme: 70,– Euro, Online-Teilnahme: 50,– Euro Punkte: 7 Anmeldung:

Seminarreihe Allgemeinmedizin: Das metabolische Syndrom – Web-Seminar In Deutschland sind schätzungsweise 15 Millionen Menschen am Metabolischen Syndrom erkrankt. Da die Krankheitszeichen meist als Auswirkung eines ungesunden Lebensstils mit wenig körperlicher Bewegung und Über­ ernährung entstehen, spricht

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man von einer Wohlstandskrankheit. In diesem Seminar wollen wir uns mit den vier wichtigsten Risikofaktoren des Metabolischen ­Syndroms beschäftigen: • Adipositas • Bluthochdruck • gestörter Zuckerstoffwechsel (Insulinunempfindlichkeit bzw. -resistenz) • gestörter Fettstoffwechsel Aber auch die psychologischen Auswirkungen sollen erörtert werden. Erfahrene Referierende mit ausgewiesener Expertise führen praxisnah in diese Thematik ein und gehen dabei auf Fallstricke und Therapiealternativen ein. Das ­Seminar soll Ihnen außerdem die Möglichkeit bieten, Fragen und Anregungen aus Ihrem Praxisalltag mit den Experten, aber auch mit Kolleginnen und Kollegen zu diskutieren. Termin: Samstag, 4. Februar 2023 9.00–14.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 15/2023) Leitung: Dr. Sophia Blankenhorn, Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Gebühr: 60,– Euro Punkte: 6 Anmeldung:

Fallseminare „Palliativmedizin“ In der Palliativmedizin geht es um die ganzheitliche Behandlung von Menschen mit einer ­unheilbaren, fortschreitenden ­Erkrankung und begrenzter ­Lebenserwartung. Mit der Weiterbildungsordnung 2006 der Landesärztekammer ­Baden-Württemberg wurde die Zusatzbezeichnung „Palliativmedizin“ eingeführt. Zu ihrem Erwerb ist u. a. das Absolvieren eines Grundkurses (40 Unterrichtseinheiten) sowie eine 12-monatige stationäre Tätigkeit bei einem Weiterbildungsbefugten oder 120 Unterrichtseinheiten (UE) im Rahmen von Fallseminaren ­inkl. Supervision erforderlich.

Für Ärzte, die sich für den Besuch von Fallseminaren entschieden haben, werden die dafür notwendigen Module I bis III mit jeweils 40 UE angeboten. Diese Module sind nach dem Curriculum der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. strukturiert. Modul I (40 UE): Der schwerkranke, sterbende Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team • Kommunikation, psychosoziale Aspekte, soziales Umfeld, Symptomkontrolle Modul II (40 UE): Der individuelle Prozess des Sterbens im gesellschaftlichen Kontext • Ethik, Trauer, Symptomkontrolle Modul III (40 UE): Professionelles Handeln in der Palliativmedizin • Bearbeitung komplexer Fragestellungen aus dem palliativmedizinischen Arbeitsfeld anhand von Fallbeispielen Termine: Modul I: 11.–14. Februar 2023 (Sa–Di) Modul II: 15.–18. Februar 2023 (Mi–Sa) (Anmeldungsnummer 2/2023) Gebühr Module I und II: 700,– Euro je Modul Modul III: 22.–25. März 2023 (Mi–Sa) (Anmeldungsnummer 3/2023) Gebühr Modul III: 700,– Euro Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus, Oberärztin Palliativstation, Ärztliche Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Punkte: je Modul 40 Anmeldung:

Refresher Palliativmedizin Zielgruppe dieses Seminars sind Ärztinnen und Ärzte, die bereits die Kurs-Weiterbildung Palliativmedizin (Grundkurs, 40 UE) absolviert haben, sowie palliativmedizinisch Interessierte aller Fachrichtungen.


Bekanntmachungen Ziel des Seminars ist es, • Sie auf den aktuellen medizinischen und pflegerischen Stand in ausgewählten Themen der Palliativmedizin zu bringen • einen eigenen Fall, der Sie umtreibt, in geschütztem Rahmen unter Supervision für sich zu klären • Ihnen die Gelegenheit zu geben, in kleinen Gruppen die Fragen und Probleme des ­Arbeitsalltags fallorientiert und praxisnah zu diskutieren • sich mit Kollegen auszutauschen und Ihnen neue positive Impulse für die tägliche Arbeit zu geben • einen geschützten Rahmen für die Reflexion des eigenen Arbeitsalltags zu bieten Termin: Samstag, 4. März 2023 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 9/2023) Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul Lechler Krankenhaus, Oberärztin Palliativ­ station, Ärztl. Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker, Fachärztin für ­Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin, Akupunktur Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 150,– Euro Punkte: 8 Die Seminarteilnahme kann als Nachweis zur palliativmedi­ zinischen Fortbildung für die ­Abrechnung von Leistungen der Allgemeinen Ambulanten Palliativversorgung (AAPV) gem. Vereinbarung zwischen dem GKV-Spitzenverband und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung nach § 87 Abs. 1b SGB V zur besonders qualifizierten und koordinierten palliativ­ medizinischen Versorgung vom 29. 11. 2016 verwendet werden. Die Veranstaltung wird als Fortbildung ebenfalls im Rahmen der „Onkologie-Vereinbarung“ vom 01. 10. 2021 (gem. § 7) von der KV BW anerkannt. Anmeldung:

Umgang mit Trauer und Trauernden Trauerprozesse sind wichtige und notwendige Voraussetzungen dafür, um mit einem schmerzlichen Verlust eines Menschen umgehen zu können, sodass ein Leben trotz überwältigender Trauer­ reaktionen und Trennungsgefühle (wieder) möglich sein kann. Trauerprozesse sind jedoch auch von der Umwelt abhängig, von den Menschen, die betrauert werden, ebenso wie vom (psychotherapeutischen) Umfeld, das die Trauergefühle auch länger zulässt und diese als wichtigen Trauerprozess akzeptiert. Trauer ist kein einmaliger Vorgang: Trauerprozesse begleiten das Leben und finden in unterschiedlichen Phasen und Quali­ täten für die Trauernden statt, sodass sie eine hohe Relevanz in der ärztlichen oder psychotherapeutischen Behandlung haben. Das Seminar gibt einen Überblick über die möglichen und neuen Diagnosekriterien bei Trauersymptomen, um diese diagnostisch adäquat einzuschätzen und zu erfassen. Zusätzlich werden praktische Handhabungen und Interventionen für die Behandlung von trauernden Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ein­ geführt, um die Betroffenen einfühlsam und supportiv in ihrem Trauerprozess zu behandeln ­sowie zu begleiten. Darüber hinaus wird auch die Dynamik von Trauer in einem Team erläutert und hilfreiche Ideen im Umgang mit Trauer im beruflichen Umfeld vermittelt. Ziel des Seminares ist es, dass Sie praktische Anregungen, Ideen und Tipps für ihren beruflichen Alltag mitnehmen und sich dadurch für die Behandlung und professionelle Unterstützung von Trauernden gestärkt fühlen. Termin: Samstag, 11. März 2023 9.00–16.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 52/2023) Leitung: Dr. Dipl.-Psych. Johanna Graf, Bereichsleiterin psycho­ onkologischer Dienst, Universitätsklinikum Tübingen

Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 80,– Euro Punkte: 8 (beantragt) Anmeldung:

Stressbewältigung durch Achtsamkeit Die wachsende berufliche Belastung und die unverändert schwierigen Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte sind unbestritten. Die physischen und psychischen Anforderungen, die durch den Umgang mit kranken und sterbenden Menschen, durch den permanenten Zeitdruck und die ökonomischen ­Herausforderungen entstehen, führen zu einer zunehmenden Verschärfung der angespannten Situation. Das erfahrungsorientierte Seminar „Stressbewältigung durch Achtsamkeit“ basiert auf dem „Mindfulness-Based Stress Reduction Programm“ (MBSR). Dieses Programm wurde Ende der siebziger Jahre in den USA von Prof. Dr. Jon Kabat-Zinn an der Uni­ versitätsklinik von Massachusetts entwickelt. Inzwischen belegen zahlreiche wissenschaftliche ­Studien die Wirksamkeit dieses Programms. Grundlage des Seminars ist die intensive Schulung der Achtsamkeit im Alltag und in der Stille. Achtsamkeit bedeutet, die Aufmerksamkeit immer wieder zum gegenwärtigen Moment zurückzubringen. Durch geleitete Meditationen und sanfte Körperübungen lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Atmung, Körperempfindungen, Gedanken und Gefühle wahrzunehmen ohne sie zu bewerten. Die Praxis der Achtsamkeit befähigt dazu, die gewohnheitsmäßigen Verhaltensweisen im Umgang mit innerem und äußerem Stress, mit Krankheiten und Schwierigkeiten zu erkennen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen immer wieder innezuhalten und den Herausforde-

rungen des Lebens mit mehr ­Ruhe, Klarheit und Akzeptanz zu begegnen. Ziele des Seminars sind: • Verständnis für die Grundlagen der Achtsamkeitspraxis zu bekommen • eigene Erfahrungen mit Achtsamkeits-Übungen zu machen • Anregungen zu erhalten, um Achtsamkeit in den eigenen Alltag bzw. Berufsalltag zu ­integrieren • ein Behandlungskonzept kennenzulernen, das auch bei den Patienten zur Anwendung kommen kann Termin: Samstag, 11. März 2023 9.00–16.45 Uhr (Anmeldungs-Nr. 21/2023) Leitung: Dr. med. Sophia Blankenhorn, Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Gebühr: 200,– Euro inkl. Ver­ pflegung, Skript und Yoga-Matte Punkte: 10 Anmeldung:

Nach der Pandemie ist vor der Pandemie: Lehren für die Zukunft – Web-Seminar Wenn wir etwas aus der Corona-­ Pandemie gelernt haben, dann ist es die Tatsache, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass in der Zukunft weitere neue Infektionskrankheiten auftreten und sich epidemisch oder pandemisch ausbreiten werden. Deshalb wollen und müssen wir die abgelaufene Pandemie systematisch und aus verschiedenen Blickwinkeln analysieren, um so geeignete Schlussfolgerungen für die Zukunft abzuleiten und auf kommende Pandemien/Epidemien gemeinsam besser vorbereitet zu sein. Wir freuen uns, dass wir mit Frau Professor Graumann ein Mitglied des Deutschen Ethikrates für unser Online-Seminar gewinnen konnten. Ihr Vortrag wird durch ein breites und sicher sehr inter-

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Bekanntmachungen essantes Rednertableau, das die Thematik aus sehr unterschied­ lichen Perspektiven beleuchtet, professionell und interdisziplinär erweitert: • Vulnerabilität und Resilienz von Personen und Institutionen – Lehren aus der Pandemie • Risikokommunikation für infektionsschützendes Verhalten in einer lang andauernden Pandemie: Lehren aus Corona • Coronapandemie: Lehren für den Kinderschutz • Pandemie aus Sicht des Gesundheitsamtes • Nah an der Sache, aber weit ist der Weg zur Erkenntnis: die Rolle epidemiologischer Forschung in der Pandemie • Corona-Pandemie aus Sicht der ... *  Bezirksärztekammer Südwürttemberg *  Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg *  Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft e. V. Termin: Samstag, 18. März 2023 9.00–15.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 50/2023) Ort: online Gebühr: 60,– Euro Punkte: 6 (beantragt) Anmeldung:

Kommunikationstraining – In schwierigen Situationen das Richtige sagen Ungefähr 200.000 Gespräche führt ein Arzt im Laufe seines Berufslebens. Dies verdeutlicht, wie wichtig eine gelingende Gesprächsführung für eine stabile Patient-Arzt-Beziehung ist, denn je besser der Arzt auf den Patienten eingehen und sich in sein Gegenüber hineinversetzen kann, desto größer wird der Therapieerfolg und die daraus resultierende Compliance des Patienten. Dabei steht nicht nur die verbale Kommunikation im Vordergrund, sondern jene der intuitiven oder nonverbalen Kommunikation, mittels Mimik, Körpersprache, Gestik, Sprachmelodie und

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Sprachbilder. Diese Erkenntnis erscheint im Praxisalltag als selbstverständlich, es ist jedoch äußerst bedeutsam sich immer w ­ ieder ­ihrer Grundmaxime zu vergegenwärtigen, vor allem in schwierigen Arzt-Patienten-­Gesprächs­ situationen, in einer hochmodernen, technisierten, evidenz­ basierten Medizin. Hauptsächlich das subjektive Erleben des ­Patienten entscheidet darüber, ob die Kommunikation zwischen Arzt und Patient gelingt oder entgleist. Wenn dies bereits im „normalen“ ärztlichen Gespräch zuweilen nicht leicht ist, wie verhält es sich dann erst in „schwierigen“ Gesprächssituationen, d. h. in schwierigen Situa­tionen das Richtige zu sagen. Dieses Seminar behandelt sowohl den Umgang mit „schwierigen“ Gesprächssituationen als auch mit „schwierigen“ Patienten. Dabei sollen sowohl Grund­ komponenten einer zwischenmenschlichen Kommunikation als auch spezifische Grundlagen einer ärztlichen Gesprächsführung vermittelt werden, basierend auf den Grundmaximen der Authentizität, Akzeptanz und Empathie. Ebenfalls soll auf die eigenen Ressourcen im Umgang mit „schwierigen“ Patienten Bezug genommen werden, wie Sie sich in schwierigen Gesprächssituationen stabilisieren können. Für den Praxisbezug werden interaktive Sequenzen angeboten und durchgeführt (in Form von Kleingruppenarbeiten, „Unternehmensdrama“, Aufstellungen etc.). Termin: Samstag, 18. März 2023 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 35/2023) Leitung: Christina Zeep, Diplom-​ Psychologin, Mitarbeiterin der Sektion für Suchtmedizin und Suchtforschung, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psycho­ therapie, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 120,– Euro Punkte: 10

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Die Anerkennung als Fortbildung im DMP Brustkrebs wurde bei der KV BW beantragt. Anmeldung:

EKG-Basisseminar In diesem Seminar werden die Grundlagen der EKG-Befundung vermittelt, mögliche Störfaktoren bei der EKG-Ableitung besprochen und die typischen Veränderungen bei häufigen Herzerkrankungen dargestellt. Anschließend können die Teilnehmer in kleinen Gruppen an Fallbeispielen selbst EKGs auswerten und die Ergebnisse werden im Plenum diskutiert. Am Nachmittag steht die Rolle des EKGs in der Praxis im Mittelpunkt und es werden an Kasuistiken EKG-Bilder bei chronischen Herzerkrankungen und bei Notfällen vorgestellt. Termin: Samstag, 25. März 2023 9.00–16.50 Uhr (Anmeldungs-Nr. 23/2023) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 80,– Euro Punkte: 11 Anmeldung:

Seminarreihe Allgemeinmedizin: Geriatrische und palliative Patienten in der Hausarztpraxis Die Lebenserwartung in Deutschland hat sich in nur etwas mehr als 100 Jahren verdoppelt. Aktuell ist jeder dritte Patient beim Hausarzt und jeder zweite Patient im Krankenhaus älter als 60 Jahre. Besonders wir Hausärzte wissen, dass geriatrische Patienten sich in ihrer Symptomatik und der daraus resultierenden Behandlung deutlich von jüngeren unterscheiden: Sie sind nicht nur biologisch älter und typischerweise multimorbide, sondern auch oft durch körperliche Funktionseinschränkungen, kognitive Defizite

oder psychosoziale Probleme gekennzeichnet. Mit dem Klimawandel kommen nun noch weitere gesundheitliche Herausforderungen hinzu. Daher erfordert die Behandlung älterer Menschen ein ganzheitliches Konzept, das sich keinesfalls auf ein Organ beschränkt. Wegen der komplexen Situation älterer ­Patienten wird zusätzlich zu den klassischen ärztlichen Untersuchungsmethoden das geriatrische „Assessment-Instrumente“ hinzugezogen, um alterstypische Mehrfacherkrankungen, körperlich-funktionelle Defizite, aber auch mentale und psychische Probleme sowie das soziale Umfeld des Patienten einzubeziehen. Geriatrische Patienten zu betreuen, ist daher eine sehr vielseitige Aufgabe, die wir in diesem Seminar genauer beleuchten wollen: • Alternder Patient in der Hausarztpraxis • Polypharmazie im Alter • Palliativmedizin in der Allgemeinmedizin • Prävention hitzebedingter Risiken bei Geriatrie- und Palliativpatienten Gleiches gilt auch für die spezielle Situation am Lebensende, denn auch heute wird der größte Teil der ambulanten Palliativ­ versorgung durch Hausärzte und Pflegedienste durchgeführt. Wir wollen in diesem Seminar die besonderen Herausforderungen bei der Palliativversorgung, wie die Aufrechterhaltung der Lebensqualität, die Symptomkontrolle, die Begleitung der Patienten, aber auch die Unterstützung pflegender Angehöriger in den Fokus nehmen und mit Ihnen diskutieren. Termin: Samstag, 1. April 2023 9.00–13.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 51/2023) Leitung: Dr. Sophia Blankenhorn, Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Gebühr: 50,– Euro Punkte: 5 (beantragt) Anmeldung:


Impressum Medizinische Begutachtung Die medizinische Begutachtung nimmt in allen Fachgebieten der Medizin an Bedeutung zu. Die Nachfrage und der Bedarf an Gutachten durch Ärztinnen und Ärzte im niedergelassenen, stationären oder universitären Bereich steigen spürbar an. Um eine qualitätsgesicherte ärztliche Begutachtung zu unterstützen, bietet die Bezirksärztekammer Südwürttemberg die von der Bundesärztekammer entwickelte, strukturierte curriculare Fort­ bildung „Medizinische Begut­ achtung“ an. Das Curriculum wendet sich an alle Ärztinnen und Ärzte, die Interesse haben, neben ihren medizinischen fachlichen Qualifikationen ihr Wissen in der Gutachtenerstellung zu erweitern und zu vertiefen. Neben Grundlagen und fachübergreifendem Wissen werden auch einschlägige fachspezifische Kenntnisse von ausgewiesenen, langjährig gutachterlich tätigen Experten vermittelt. Notwendige Voraussetzungen für das Erlangen der Qualifikation zur Medizinischen Begutachtung nach dem Curriculum der Bundesärztekammer sind: • Abgeschlossene Facharzt­ weiterbildung • Teilnahme an allen 3 Modulen des Kurses • Erstellen eines Final- und eines Kausalitätsgutachtens • Bestandene Lernerfolgs­ kontrolle Das Curriculum umfasst 64 Unterrichtseinheiten (UE) und besteht aus drei Modulen, die einzeln, aber in vorgeschriebener Reihenfolge I, II, III zu absolvieren sind. Lerninhalte: Modul I (40 UE): Dieses Modul befasst sich ausführlich mit den Grundlagen der Medizinischen Begutachtung: • Allgemeine medizinische und rechtliche Grundlagen • Zustandsbegutachtung I: Leistungsfähigkeit im Arbeits- und Erwerbsleben, Rehabilitation, Schwerbehindertenrecht

• Kausalitätsbezogene Begutachtung: Haftpflichtversicherung, gesetzliche und private Unfallversicherung, Arzthaftpflicht • Zustandsbegutachtung II: Pflegeversicherung, Private Kranken- sowie Berufsunfähigkeitsversicherung Modul II (8 UE): Im Vordergrund dieses Moduls stehen die fachübergreifenden Aspekte der Medizinischen ­Begutachtung: • Aussagekraft medizinischer ­Befunderhebung • Beschwerdenvalidierung • Psychosomatische Aspekte • Aspekte der Schmerz­ begutachtung • Kultursensible Aspekte der Begutachtung • Allgemeine Leistungs­ beurteilung Modul III (16 UE): In diesem Modul werden fachspezifische Aspekte der Medizinischen Begutachtung in zwei parallelen Sitzungen für die beiden Fächergruppen: • Orthopädie/Unfallchirurgie • Neurologie/Psychiatrie vermittelt. Themen im Bereich Orthopädie/ Unfallchirurgie: • Sozialmedizinische Bedeutung • Spezielle Erkrankungen/ Funktionsstörungen • Hüftgelenkserkrankungen vs. Unfallschäden • Berufserkrankungen • Arzthaftung Themen im Bereich Neurologie/ Psychiatrie • Sozialmedizinische Bedeutung • Gemeinsame Aspekte dieser Fächergruppe • Spezielle Erkrankungen/ Funktionsstörungen

Termine: Modul I 13.–14. Mai 2023 (Sa–So) und 14.–16. Juli 2023 (Fr–So) (Anmeldungs-Nr. 12/2023) Modul II Freitag, 6. Oktober 2023 (Anmeldungs-Nr. 13/2023) Modul III 7.–8. Oktober 2023 (Sa–So) (Anmeldungs-Nr. 14/2023) Leitung: Dr. med. Benjamin Liske, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Verkehrsmedizin, Zertifizierter Gutachter der Deutschen Gesellschaft für Neurowissenschaftliche Begutachtung in den Fachbereichen Neurologie, Psychiatrie und ­Psychotherapie Ort: Hotel Fortuna, Carl-ZeissStraße 75, 72770 Reutlingen Gebühr: Modul I: 700,– Euro Modul II: 140,– Euro Modul III: 280,– Euro Prüfung Gutachten: 150,– Euro Punkte: Modul I: 40 Modul II: 8 Modul III: 16 Diese curriculare Fortbildung ist nach erfolgreichem Abschluss gemäß § 4 Abs. 3 der Satzung zur Anerkennung und Zertifi­ zierung von curricularen Fort­ bildungen der LÄK BW vom 19. 01. 2022 in Verbindung mit § 27 Abs. 2 der Berufs­ordnung LÄK BW ankündigungsfähig. Anmeldung:

Auskunft/Anmeldung: Akademie für Ärztliche Fortbildung bei der Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen, Telefon (0 71 21) 9 17-24 15 oder -24 16, E-Mail: fortbildung@baek-sw.de

Hinweis:

Die Änderung der Zustelladresse für das ÄBW ist bitte ­ausschließlich an die zuständige Bezirks­ärztekammer zu melden. Weitere Informationen: www.ärzteblatt-bw.de

Herausgeber: Landesärztekammer Baden-Württemberg und Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Herausgebergremium: Dr. med. Wolfgang Miller (Vorsitzender), Dr. med. Norbert Metke (stellv. Vorsitzender), Dr. med. Klaus Baier (Rechnungsführer), Dr. med. Frank-Dieter Braun, Dr. med. Johannes Fechner, Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Prof. Dr. med. Christof Hofele, Dr. med. Anne Gräfin Vitzthum, Prof. Dr. med. Marko Wilke Verantwortlicher Chefredakteur: Dr. med. Oliver Erens (OE) Anschrift Redaktion: Jahnstraße 38 A, 70597 Stuttgart Postfach 70 03 61, 70573 Stuttgart Telefon +49 (0) 711 / 7 69 89-45 aebw@aebw.de Verlag und Auftragsmanagement: Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG Forststraße 131, 70193 Stuttgart Postfach 10 17 42, 70015 Stuttgart Anzeigenleitung: Axel Hollenbach Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 27 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 hollenbach@gentner.de Auftrags-Management: Melanie Schweigler (Leitung) Telefon +49 (0) 711 / 6 367 2-8 62 schweigler@gentner.de Rudolf Beck Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 61 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 beck@gentner.de Z. Zt. ist Anzeigenpreisliste Nr. 65 vom 1. 1. 2022 gültig. Layout und Gestaltung: GreenTomato GmbH, Stuttgart Druck: Vogel Druck und Medienservice GmbH, Höchberg Internet: www.ärzteblatt-bw.de Bezugspreise: Inland: jährlich 112,90 € zzgl. Versand­kosten 21,00 € (inkl. der ­jeweils gül­t igen MwSt.). EU-Länder-­E mpfänger mit UST-ID-Nr. und Ausland: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € EU-Länder ohne UST-ID-Nr.: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € zzgl. MwSt. (Export- oder Importland). Einzelheft: 15,00 € zzgl. Versandkosten. Bei Neubestellungen gelten die zum Zeitpunkt des Bestell­ eingangs gültigen Bezugspreise. Durch den Kammerbeitrag ist der Bezugspreis für Mitglieder der Landesärztekammer Baden-Württemberg abgegolten. Bezugsbedingungen: Bestellungen sind jederzeit beim Leserservice oder bei Buchhandlungen im In- und Ausland möglich. Abonnements ver­längern sich um ein Jahr, wenn sie nicht schriftlich mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Bezugsjahres beim Leserservice gekündigt werden. Die Abonnementpreise werden im Voraus in Rechnung gestellt oder bei Teilnahme am Lastschriftverfahren bei den ­Kreditinstituten abgebucht. Redaktionsschluss für redaktionelle Beiträge ist jeweils der 15. des vorangehenden Monats. Mit Namen und S­ ignum des Verfassers gezeichnete Artikel entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Schriftleitung. Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernehmen Schriftleitung und Verlag keine Haftung. Bei Ein­sendungen an die Schriftleitung wird das Einverständnis zur vollen oder auszugsweisen Veröffent­lichung vor­ ausgesetzt. Die Redaktion behält sich Kürzungen von Leserbriefen vor. Die systematische Ordnung der Zeitschrift sowie alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit der Annahme eines Beitrages zur Veröffentlichung erwirbt der Verlag vom Autor umfassende Nutzungsrechte in inhaltlich unbeschränkter und ausschließlicher Form, insbesondere Rechte zur wei­ teren Vervielfältigung und Verbreitung zu gewerblichen Zwecken mit­ hilfe mechanischer, digitaler oder anderer Verfahren. Bis auf Widerruf (socialmedia@gentner.de) gilt dies auch für die Verwendung von Bildern, Graphiken sowie audiovisueller Werke in den Social Media-​ Kanälen Facebook, Twitter, Google+ und YouTube. Kein Teil dieser Zeitschrift darf außerhalb der engen Grenzen urheberrechtlicher Ausnahmebestimmungen ohne schriftliche Einwilligung des Verlages in irgendeiner Form – durch Foto­kopie, Mikrofilm oder andere Verfahren – reproduziert oder in eine von Maschinen, insbesondere von Datenverarbeitungsanlagen verwendbare Sprache übertragen werden. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen u. dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen ohne Weiteres von jedermann benutzt werden dür­ fen; oft handelt es sich um gesetzlich geschützte eingetragene Warenzeichen, auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind. Im Ärzteblatt Baden-Württemberg werden für die Bezeichnungen der einzelnen Gruppen nicht durchgehend beide Formen – männlich und weiblich – verwendet. Sämtliche Personenbezeich­nungen gelten im Sinne der Gleichbehandlung für alle Geschlechter. Die verkürzte Sprachform hat nur redaktionelle Gründe und beinhaltet keine Wertung. Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr jeweils zur Monatsmitte ISSN 0720-3489


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STELLENANGEBOTE

Mit mehr als einer Million betreuten Mitarbeitern in Unternehmen ist die AMD TÜV Arbeitsmedizinische Dienste GmbH Partner für ein umfassendes Gesundheitsmanagement und Sicherheit am Arbeitsplatz. Mit Qualitätsbewusstsein und Kompetenz begleiten wir unsere Kunden auf dem Weg zu einem verantwortungsvollen Arbeitsschutz.

Leitender Facharzt*ärztin für Arbeitsmedizin (w/m/d) Standort: Esslingen / Stuttgart Als Leitender Facharzt*ärztin für Arbeitsmedizin übernehmen Sie die arbeitsmedizinische Betreuung von Unternehmen, Einrichtungen und Institutionen. Sie sind für den Aufbau der Arbeitsmedizin und die fachliche Leitung des Zentrums Esslingen / Stuttgart verantwortlich. Sie sind erster Ansprechpartner rund um die Themen betriebliches Gesundheitsmanagement und Prävention für Unternehmen aller Größen und Branchen. Sie schätzen die Arbeit in interdisziplinären Teams, verfügen über eine ausgeprägte Beratungskompetenz und möchten gemeinsam „gesunde Arbeitswelten“ schaffen. Sie suchen einen Arbeitsplatz mit flexiblen Arbeitszeiten, regelmäßig fachlichen Austausch, sowie ein abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld mit Gestaltungsfreiraum. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, den spannenden Arbeitstag eines Arbeitsmediziners beim AMD TÜV Rheinland im Rahmen einer Hospitation genauer kennenzulernen. Und bitte beachten Sie, dass Sie die Weiterbildung zum Facharzt für Arbeitsmedizin auch bei uns absolvieren können. Julia Lorenz julia.lorenz@de.tuv.com +49 221 806 1830 Wir freuen uns, wenn wir Sie und Ihr Wissen für uns gewinnen können. Schicken Sie uns doch gleich Ihre Online-Bewerbung und teilen Sie uns Ihre Gehaltsvorstellung mit. I www.tuv.com/ärzte

Fachärztin/-Arzt Allgemeinmedizn CH

Moderne interdisziplinäre Praxis (Physiotherapie, Osteopathie, Rehamedizin, Orthopädie/ Kinderorthopädie, TCM/Aku.) sucht für 2022 Verstärkung für den hausärztlichen Bereich. Pensum verhandelbar. Arbeitstage frei einteilbar. Junges motiviertes Team. Praxisausstattung: Digit. RX, (Belastungs-)EKG, Labor, Lufu, moderne EDV, nahzu papierlos. Prx. am Bf. im Zentrum. Kontakt bitte über: axel.stamm@hin.ch

FÄ / FA für Anästhesie gesucht

zur Anstellung in Teilzeit /Vollzeit, Raum München, breites ambulantes OP-Spektrum (Ki + Erw), familienfreundliche flexible Arbeitszeiten, langfristige Anstellung möglich, freundliches Team, sehr gutes Arbeitsklima, aussagekräftige Kurzbewerbung bitte an: Zuschriften erbeten unter ÄBW 0097 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart oder per E-Mail an chiffre@aebw.de.

Neue Perspektive?

Weiterbildung Arbeitsmedizin (mind. 50% - m/w/d)

Interessante Stelle WB-Stelle in einer größeren regionalen Praxis für Arbeitsmedizin in Tettnang/Bodensee . Unterstützte, strukturierte, persönliche Weiterbildung. Gerne auch Wiedereinsteiger*innen! Keine Nacht- oder WE-Dienste. Wir freuen uns auf Sie! Bewerbung an: arbeitsmedizin-tettnang@gmx.net Tel.-Info unter: 0163/1485490 (Peterdorff) od. 0173/7227914 (Wörner)

Flexibel und entspannt hausärztlich arbeiten.

Kolleg*in / WB-Assistent*in für Hausarztpraxis in Neuhausen / PF-Enzkreis gesucht. Flexible Arbeitszeiten, gute Organisation, keine Überstunden oder Dienste. Nettes Team und persönliche Atmosphäre. hausarztpraxis.neuhausen@t-online.de oder 0171 5622807.

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ÄBW 11 | 2022

FÄ/FA für Allgemeinmedizin / Innere Medizin in Neu Ulm gesucht,

VZ/TZ, flexibel Arbeitzeiten, umsatzstarke Hausarztpraxis, nettes Team, faires Gehalt Kontakt: Hausarzt-Neu-Ulm@gmx.de

Wir bieten konservativ tätigen

Facharzt/-ärztin für Orthopädie u. Unfallchirurgie (m/w/d)

beste Perspektiven in hervorragend etablierter, großer Gemeinschaftspraxis mit BG Zulassung im Raum Freiburg. Möglichkeiten für konservative Behandlungen wie Neuraltherapie, Stoßwellenbehandlung, Akupunktur, PRP etc. sind vorhanden. Voll- oder Teilzeit möglich, Zuschriften bitte unter der Mailadresse: freiburg-orthopaedie@web.de

Kleinanzeigen im Ärzteblatt Baden-Württemberg


STELLENANGEBOTE Lust auf Reisemedizin?

Wir suchen ärztliche Verstärkung für unsere reisemedizinische Gemeinschaftspraxis in Stuttgart. Infos unter www.impfstelle-auslandsreisende.de, impfstelle@freenet.de FA Orthopädie und Unfallchirurgie in Voll- und/oder Teilzeit gesucht. Tü. BaWü 0173/9868276

FÄ/FA für Neurologie in Teilzeit Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten in einem modernen Zentrum für Rehabilitation, Pflege und Therapie, das zur Evangelischen Heimstiftung, dem größten diakonischen Pflegeunternehmen in Baden-Württemberg gehört. Stellen Sie sich vor, Sie können Großartiges leisten, Menschen helfen, Sinn stiften und Verantwortung für unsere Zukunft übernehmen. Stellen Sie sich vor, Ihre Arbeit macht den Unterschied. Bad Sebastiansweiler – ein Arbeitgeber nach Ihrer Vorstellung Zur Erweiterung unseres Ärzteteams suchen wir eine/n

zur Ergänzung unseres Behandlungsspektrums in großer fachübergreifender Gemeinschaftspraxis für Orthopädie u. Allgemeinmedizin im Großraum Stuttgart zur Anstellung gesucht. Teilversorgungsauftrag für Neurologie kann beantragt werden. Zuschriften erbeten unter ÄBW 16570 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart oder per mail an chiffre@aebw.de

Oberarzt (m/w/d) für die geriatrische Rehabilitationsklinik in Voll- oder Teilzeit (mind. 90 %)

Was Sie machen

Was wir uns vorstellen

Was Sie sich vorstellen

 Stellvertretung des Chefarztes in der Fachabteilung für geriatrische Rehabilitation  Fachliche Supervision der Assistenzärzte  Betreuung der Patienten in der geriatrischen Rehabilitation  Teilnahme am Rufbereitschaftsdienst

 Facharzt (m/w/d) für Innere Medizin oder Allgemeinmedizin mit Zusatzbezeichnung Geriatrie  Mehrjährige klinische Berufserfahrung  Teamfähigkeit und Führungskompetenz  Freude und Empathie im Umgang mit älteren Menschen

 Vergütung nach Tarifvertrag AVRWürttemberg 4. Buch und betriebliche Altersvorsorge  Unbefristetes Arbeitsverhältnis in Voll- oder Teilzeit (mind. 90 %)  Die Perspektive auf die Erweiterung der geriatrischen Rehabilitation im Zuge unseres Klinikneubaus  Attraktive Position mit der Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung der innerklinischen Prozesse  Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen  ein angenehmes und familienfreundliches Arbeitsklima

Wo stellen Sie sich vor Bad Sebastiansweiler GmbH Bad Sebastiansweiler | PD Dr. med. Dipl.-Biochem. Stefan Z. Lutz Hechinger Straße 26 | 72116 Mössingen Tel. 07473 3783-0

Mehr Zeit für die Familie? Freie Zeiteinteilung? Wir machen‘s möglich! Flexible Arbeitszeitmodelle ausgewogene Work-Life-Balance leistungsgerechte Bezahlung

ARZT für ARBEITS- / BETRIEBSMEDIZIN oder zur WEITERBILDUNG (m/w/d) für die Standorte Göppingen, Kirchheim u. Teck, Heilbronn oder Sindelfingen/Leonberg Interessiert? 07153.6085980 hr@aerzte-am-werk.de

FA/FÄ für Innere Medizin oder Allgemeinmedizin

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein/e FA/FÄ für Innere Medizin oder Allgemeinmedizin in Voll- oder Teilzeit. Übertarifliche Bezahlung, flexible Arbeitszeiten, 7 Wochen Urlaub/Jahr uvm. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.hausarzt-bruchsal.com. Ihre Bewerbung senden Sie bitte bevorzugt an praxis@hausarzt-bruchsal.com. Südstadtpraxis * Franz-Sigel-Str. 83 * 76646 Bruchsal

Anzeigendisposition

Tel.: (07 11) 63 67 28 61

www.bad-sebastiansweiler.de

SONSTIGES Nachmieter Praxisfl. Haus der Gesundheit Stgt.-Feuerbach ca. 248 qm, zum 01.01.23 od. später, zentral, Parkpl., versch. Fachricht., Apotheke, Rehamed OP-Zentrum (0171-8006 850)

IMMOBILIEN Allgemeinarzt im Ruhestand sucht 1 Zimmer App. in/um Tübingen für Seniorenstudium zu kaufen

Zuschriften erbeten unter ÄBW 2116387 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart oder per E-Mail an chiffre@aebw.de.

FA Psychiatrie oder Neurologie (m/w/d)

Große neurologisch psychiatrische Praxis im Raum Mannheim-Heidelberg sucht einen Facharzt (m/w/d) für Psychiatrie oder Neurologie bzw. Nervenheilkunde im Anstellungsverhältnis bzw. als Teilhaber. Wir freuen uns auf Ihren Anruf unter 0151 22951962

Zur Verstärkung suchen wir, für unsere moderne und etablierte Hausarztpraxis im östlichen Bodenseekreis, eine engagierte und motivierte Fachärztin für Innere-/Allgemeinmedizin (mwd) zur Anstellung in Teilzeit. Gerne können wir Ihnen familienfreundliche und flexible Arbeits- und Urlaubszeiten anbieten. Bei Interesse und wenn Sie bald Teil unseres Teams werden möchten, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung an: praxis.23@aol.com

Anzeigenverkauf

Tel.: (07 11) 63 67 28 27 ÄBW 11 | 2022

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STELLENANGEBOTE

mbH Plasmavita Healthcare GmbH sucht

Approbierte Ärzte (m/w/d) / Approbierte Ärzte oder Ärzte für mit dasBerufserlaubnis Plasmaspendezentrum (m/w/d) der Plasmavita in Mannheim Die Plasmavita Healthcare istein einjunges, junges, ­modernes Die Plasmavita HealthcareGmbH GmbH ist Unternehmen, welches auf die und dieden Lieferung modernes Unternehmen, dasGewinnung auf die Gewinnung, von humanem wei­ teren Verarbeitung Verkauf undBlutplasma die Lieferungzur von humanem Blutplasma zu ­Humanarzneimitteln spezialisiert ist. Plasmavita übernimmt zur weiteren Verarbeitung zu Humanarzneimitteln hier eine tragende bei deruns Abnahme Plasma­ spezialisiert ist.Rolle Wir wenden an Ärzte von (m/w/d), spenden und damit der P ­ atientenversorgung, da der Bedarf die an unserem Standort in Chemnitz einen nachhaltigen an lebensnot­wendigen Medikamenten stetig steigt. Beitrag zur Herstellung von lebensrettenden Für unser Plasmazentrum in Mannheim suchen wir ab sofort Medikamenten leisten möchten. einen: Arzt (m/w/d) Durch Ihre ärztliche Betreuung, die Entscheidung über Wir bieten Ihnen: Spendertauglichkeit oder medizinische Maßnahmen • Ein freundliches und motiviertes Team Sie für Arbeitsumfeld, die Sicherheit unserer Plasmaspender • Einsind positives da wir in der Plasmapherese i. d.verantwortlich. R. mit gesunden Menschen (Spendern) arbeiten • Geregelte Arbeitszeiten im 2-Schicht-Betrieb; Zu Ihren Aufgaben gehören: ohne Nacht-, Feiertagsund Sonntagsdienste Spenderaufklärung zur Plasmapherese • • Voll- oder Teilzeitanstellung Anamneseerhebung und klinische Untersuchung • Ein•strukturiertes Einarbeitungsprogramm und von spendewilligen Personen und Spendern ­Fortbildungsmöglichkeiten • Optimale Arbeitsbedingungen in einem neuen, ­modernen der Spendetauglichkeit, Rückstellung und • Feststellung Plasmaspendezentrum Ablehnung mit eingehender Beratung • Leistungsgerechte Bezahlung von möglichen • Erkennen und Behandeln • Dienstkleidung (Kasacks und Hosen) wird gestellt und Spenderreaktionen ­gereinigt • Erste-Hilfe-Maßnahmen einleiten • 28 Urlaubstage + Freistellung an Heiligabend und Silvester • Nach Probezeit: 50 Euro Sachzuwendung mtl. in Form Ihr der Profil: des „Ticket Plus CityMedizinstudium Card“ • abgeschlossenes • Sehr gute Verkehrsanbindung • Approbation oder Berufserlaubnis gern auchbei Senioren-Ärzte Ihre • Aufgaben uns: • Spenderaufklärung zur Plasmapherese Unser Angebot: • Anamneseerhebung und klinische Untersuchung von spendewilligen Personen Spendern Wir bieten Ihnen eine Voll-und oder Teilzeitbeschäftigung in • Feststellung einem neu der und Spendetauglichkeit, modern eingerichtetenRückstellung Plasmaspende-und ­Ablehnung mit eingehender Beratung zentrum. Fachlicher und sozialer Austausch mit einem • Erkennen und Team, Behandeln von möglichen Spender­ engagierten ein angenehmes und wertschätzendes reaktionen Betriebsklima sowie geregelte familienfreundliche • Einleiten von Erste-Hilfe-Maßnahmen Arbeitszeiten ohne Nacht-, Feiertags- und • Überwachung der Plasmapherese und Unterstützung der Sonntagsdienste. operativen Kollegen

Ihre Qualifikation: • Sie haben Ihre Approbation als Arzt (w/m/d) • DieKontakt: Spender merken, dass Sie Spaß an Ihrer Arbeit haben Haben wir Ihr Interesse geweckt, dann Sie uns • Wertschätzende Teamarbeit ist für Siesenden selbstverständlich bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an: GmbHdass · z. Hd. Frau Rückhardt BittePlasmavita haben SieHealthcare Verständnis, aufgrund der gesetz­ lichen Vorgaben Tätigkeit Ringstraße 17 ·eine 09247 Chemnitzbei uns nur mit vollständigem oder Impfschutz Covid-19 und Masern möglich ist. per E-Mailgegen an: s.rueckhardt@plasmavita.de Haben Sie sich hier wiedererkannt? Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung!

Regionaler Ärztlicher Dienst der Invalidenversicherung AI, AR, GR, SG, TG

Berufliche Eingliederung ist die Therapie der Versicherungsmedizin Die schweizerische Invalidenversicherung (IV) ist eine staatlich obligatorische Sozialversicherung. Als RAD Ostschweiz beraten wir mit über 40 Fachärzten und Fachärztinnen die IV-Stellen der fünf Ostschweizer Kantone. Wir suchen für die Standorte Appenzell, Herisau, Chur, Frauenfeld sowie St.Gallen per sofort oder nach Vereinbarung

Fachärztinnen/Fachärzte (analog Oberarzt/-ärztin) 50–100% Der Fachrichtungen Psychiatrie und Psychotherapie, Arbeitsmedizin, Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Orthopädie, Rheumatologie oder andere klinische Fächer mit sozialmedizinischem Interesse. Sie beurteilen medizinisch unabhängig und eigenverantwortlich die berufliche Eingliederungsfähigkeit und klären medizinische Voraussetzungen für Leistungsansprüche. Basis sind die Aktenlage, der Austausch mit behandelnden Ärztinnen und Ärzten, externe Gutachtenaufträge sowie eigene Untersuchungen. Ihre Expertise ist ausserdem gefragt in der interdisziplinären Zusammenarbeit. Wir haben viel zu bieten Wenn Sie mehr über diese interessante Stelle erfahren möchten, dann lesen Sie das ganze Inserat online auf www.svasg.ch/stellen. Neugierig auf mehr? Bei Fragen stehen Ihnen der Leitende Arzt Dr. med. Georg Umenhofer (Tel. +41 71 282 67 05) oder der Chefarzt Dr. med. Jürgen Böhler (Tel. +41 71 282 65 30) gerne zur Verfügung. Bewerben Sie sich jetzt

online

(www.svasg.ch/stellen.)

Plasmavita Healthcare GmbH z. Hd. Frau Nitschmann (Center Manager) K1 2 68159 Mannheim oder per E-Mail: jobs@plasmavita.de

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SVA St.Gallen Marcel Etter Leiter Human Resources Brauerstrasse 54 9016 St.Gallen

Tel. +41 71 282 67 26 www.svasg.ch


STELLENANGEBOTE UNSERE SCHNITTMENGE: MEDIZINISCHE EXZELLENZ.

Werden auch Sie ein Teil unseres Teams an einem unserer Standorte in Pforzheim oder Mutlangen als

Facharzt

(m/w/d)

für Pathologie

Jetzt online bewerben oder weitere Stellenangebote einsehen auf karriere-synlab.de Die SYNLAB-Pathologien an den Standorten Hannover, Mannheim, Pforzheim und Mutlangen sind überregionale Anbieter von bioptisch-diagnostischen Leistungen für fast alle Fachrichtungen der Medizin. Auch international bieten die SYNLAB Pathologien vielfältige Möglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung. SYNLAB Holding Deutschland GmbH Gubener Straße 39 | 86156 Augsburg | www.synlab.de

Tatjana Ganter | +49 821 52157 50251 | tatjana.ganter@synlab.com

Partnerschaftsgesellschaft

Brühler Internisten

Wir suchen eine/n freundliche/n Weiterbildungsassistent/in (m/w/d) zum 1.4.2023 in der Weiterbildung zur Fachrichtung Allgemeinmedizin für 2 Jahre. Wir bieten flexible Arbeitszeiten in einem offenen, freundlichen und kollegialen Team aus Ärzten/Ärztinnen und medizinischen Fachangestellten. In unserer Praxis arbeiten 4 Fachärzte/Fachärztinnen mit den Fachrichtungen ­Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Gastroenterologie und Kardiologie. Eine sorgfältige Einarbeitung und Weiterbildung ist uns wichtig. Sie dürfen selbstständig und verantwortungsvoll arbeiten. Durch unsere fachübergreifende Praxis ­haben Sie die Möglichkeit, fast alle Bereiche der Inneren Medizin kennenzulernen. Wir sind sowohl Lehrpraxis der Universität Mannheim als auch Heidelberg. Es fallen keine ärztlichen Bereitschaftsdienste an. Wir freuen uns sehr auf Ihre Bewerbung. Brühler Internisten · Im Merkelgrund 2 · 68782 Brühl · Telefon 06202 73970 E-Mail praxis@bruehler-internisten.de · www.bruehler-internisten.de

WB-Assistent/in für Allgemeinmedizin

FA für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Kardiologie zur Anstellung für das MVZ Wiesloch in Voll- oder Teilzeit. Der Tätigkeitsbereich umfasst das nichtinvasive Spektrum der Kardiologie mit allen gängigen Untersuchungsmethoden. Wir bieten eine ­moderne technische Ausstattung, eigenverantwortliches Arbeiten, eine sehr gute Bezahlung sowie geregelte Arbeitszeiten. Kontakt: dr.bauer@mvz-wiesloch.de oder 0151/19688140.

ab sofort im Raum Heidelberg gesucht. Flexible Arbeitszeiten möglich – Top Gehalt – Kein Nachtdienst – ­Gerne auch für Quereinsteiger. Lehrpraxis der Uni­ versität HD, L ­ andarztpraxis mit großem Leistungsspektrum. Interesse? 01704416663 oder franzhack@web.de

Bitte beachten Sie: Anzeigenschluss = Druckunterlagenschluss

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STELLENANGEBOTE

Gynäkologe (m/w/d) in Stuttgart

Wir sind ein Fachkrankenhaus (Akutstatus nach § 108 SGB V) (www.rommel-klinik.de) mit den Abteilungen Orthopädie (ANOAKlinik), Neurologie und Schmerztherapie auch mit psychologischem Schwerpunkt sowie einem angeschlossenen Medizinischen Ver­ sorgungszentrum (Neurologie und HNO) in einer der reizvollsten ­Regionen Deutschlands. Die Klinik ist – als eine von sehr wenigen deutschlandweit – für ­multimodale Schmerzbehandlungen zertifiziert.

Für unsere familiäre und etablierte Praxis im Herzen von Stuttgart suchen wir einen Gynäkologen (m/w/d) in Festanstellung (Voll- oder Teilzeit / unbefristet).

Ihre Vorteile in unserer Praxis: Flexible Arbeitszeiten mit der Möglichkeit zu Voll- oder Teilzeit Arbeiten mit den neuesten Medizinprodukten Kein Schichtdienst und freie Wochenenden Ein überdurchschnittliches Gehalt Mitarbeiterbenefits wie z.B. Jobrad und weitere Vergünstigungen

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung Sie erreichen uns immer per Telefon, E-Mail und WhatsApp. Wir freuen uns auf Sie.

0176 301 03 431 hr@patient21.com

»Meine Perspektive: Mit meiner Kompetenz Patienten helfen, Krisen zu bewältigen.« ZUR VERSTÄRKUNG UNSERES ÄRZTETEAMS FÜR UNSERE GERONTOPSYCHIATRISCHE INSTITUTSAMBULANZ SUCHEN WIR AB SOFORT IN VOLLZEIT ODER TEILZEIT MIT MINDESTENS 50 % EINEN

FACHARZT (M/W/D)

für PSYCHIATRIE UND PSYCHOTHERAPIE DARAUF KÖNNEN SIE SICH FREUEN • Eine angenehme Arbeitsatmosphäre und vielseitige Tätigkeit im Spektrum psychiatrischer und psychotherapeutische Erkrankungen • Möglichkeiten zur Gutachtenerstellung, zur Teilnahme an wissenschaftlichen Projekten und zur aufsuchenden Behandlung sowie Mitbetreuung von Pflegeheimen • Arbeitsplatz in einer modernen Klinik und Vergütung in Angleichung an TV-Ärzte/VKA Ansprechpartner: Chefarzt Dr. med. Karsten Henkel unter Tel. 07161 601-9149 oder per E-Mail: maren.leyrer@christophsbad.de. Bewerbung per Post: Klinikum Christophsbad, Personalabteilung, Faurndauer Str. 6-28, 73035 Göppingen oder per E-Mail an: bewerbung@christophsbad.de Weitere Infos unter QR-Code

Chiffre-Anzeige Antwort Möchten Sie auf eine Chiffre-Anzeige a­ ntworten? Dann richten Sie Ihre Zuschrift unter Nennung der ­Chiffre-Nummer per Post an den Gentner Verlag, ­Postfach 10 17 42, 70015 Stuttgart oder per E-Mail an chiffre@aebw.de

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Sie sind Orthopäde (m/w/d)? Zeit für einen Neuanfang als leitender Oberarzt (m/w/d) • In unserem Akutkrankenhaus ist die multimodale Schmerz­therapie nichtoperativ- interventionell ausgerichtet und neben der psychologischen Abteilung durch eine große physiotherapeutische und naturheilkundliche Abteilung gestützt • Damit ist die Arbeit in einem echten interdisziplinären Team gewährleistet, in dem „flache Hierarchien“ nicht nur eine Floskel sind • Wir haben ein gutes und wertschätzendes Klima quer durch alle Abteilungen des Hauses, die klinische Arbeit am Patienten steht im Vordergrund • Der Erwerb der Zusatzbezeichnungen Spezielle Schmerztherapie oder Physikalische Medizin sind durch Weiterbildungsermächtigungen am Hause gewährleistet • Bei Interesse ist auch wissenschaftliches Arbeiten möglich • Die Position ist mit der Stellvertretung des Chefarztes ­verknüpft und bietet die Option der Nachfolgeregelung in ­wenigen Jahren • Die Bezahlung erfolgt außertariflich Sie sind Facharzt/Fachärztin

und auf der Suche nach einer Weiterbildungsstelle S ­ pezielle Schmerztherapie? Wir sind für Sie da und können Ihnen eine umfassende Ausbildung mit neurologischem und orthopädischem Hintergrund garantieren. Das Weiterbildungsangebot richtet sich u. a. an Fachärzte für Orthopädie, Physikalische und Rehabilitative Medizin, Anästhesie, Allgemeinmedizin, Neurologie, Innere Medizin und Psy­ chiatrie. Beide Chefärzte gelten als Experten für Schmerztherapie. Bewerben Sie sich doch bei uns, wir sind gespannt auf Sie. Bad Wildbad hat etwa 10000 Einwohner, liegt am Eingang des Nord­ schwarzwaldes und bietet hohen Freizeitwert sowie S-Bahn­anbin­ dung nach Pforzheim und Karlsruhe, alle Schulformen sind vor Ort. Bewerbungen richten Sie bitte an die Rommel-Klinik GmbH, ­Bätznerstraße 96–98 in 75323 Bad Wildbad oder per E-Mail an ­bewerbung@rommel-klinik.de. Für Fragen stehen CA Dr. Georg Jäger (Orthopädie) und CA PD Dr. Oliver Rommel (Neurologie) telefonisch unter der 07081 171-159 zur Verfügung.

STELLENGESUCHE Endlich wieder selber therapieren.

FÄ f. Psychosomatik sucht Anstellung. Raum KA. 80 %. Keine OÄ-Stelle! ­Zusatzqualifikation in Traumatherapie, Psychoonkologie, Innere u. Sozialmedizin.

Zuschriften erbeten unter ÄBW 2116413 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart oder per E-Mail an chiffre@aebw.de.

Suche Teilanstellung in Hausarztpraxis oder Lungenpraxis. U. a. auch Farbdopplerecho und ­Spiro­ergometrie möglich. Eigenes Siemens-­Ultraschallgerät. paprostruwe@aol.com

VERTRETUNG Facharzt für Augenheilkunde bietet Vertretungsdienste an. Kontakt: 0178 6641631


PRAXISABGABE Bestens beraten. Profitieren Sie vom kostenlosen Service »Praxisabgabe«. Praxisabgabe-Seminar Standortanalyse Branchenvergleich

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1. Live-online-Termin 16.03. – 19.03.2023 2. Live-online-Termin 2 06.07. – 09.07.2023 3. Präsenzwochenende 21.07. – 23.07.2023

Ernährungsmedizin aktuell Online Nachhaltige, gesunde Ernährung – was ist die Planetary Health Diet? 30.11.2022 um 19.30 – 21.00 Uhr

Ernährung in der Onkologie, in München 10.03. – 11.03.2023

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Ä rzteblatt Baden-Württemberg

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Ärztliche Fortbildung der Deutschen Akademie für Ernährungsmedizin (DAEM) e.V.

Halber Kassensitz für Psychotherapeutisch tätigen Arzt/Ärztin in Tübingen baldmöglichst abzugeben. Mail. leosuchtmed@web.de Tel. 07071/9739336

mit über 1.000 p.Q. mit breitem Behandlungsspektrum (nahe Heidelberg 69...) sucht Nachfolger:in. Veysi Ezgin, 0178/7323423; veysi.ezgin@mlp.de

gute kollegiale ­Anbindung, 2023 abzugeben.

„Zusatzbezeichnung Ernährungsmedizin“

in Stuttgart. Räume auch für 2 Ärzte/innen ­geeignet. Tel.: 0151/15192509

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Arztpraxis f. Psychotherapie u. Psychosomatik, zentral in Stuttgart, F0220002_10_02_AZ_BW_Heilberufe_91x40_AEBW.pdf

SEMINARE

Gynäkologische EP sucht Nachfolger/in

Orientierung – Vor der Zulassung Niederlassung oder Anstellung Finanzielle Auswirkungen des Projektes Der Weg zur Zulassung als Vertragsarzt Seminare zur Praxisgründung und Praxisführung Informationsbroschüren „Beratungsservice für Ärzte“ Praxisbörse Nach der Zulassung und vor der Praxisaufnahme Erstberatung Abrechnung/Honorar Sprechstundenbedarf und Erstbeschaffung Wirtschaftliche Verordnung IT in der Praxis Praxismanagement Zeitnah nach der Praxisaufnahme Abrechnungsergebnisse Verordnungsstatistik Finanzielle Entwicklung Nach Etablierung der Praxis Patientenzufriedenheit Wirtschaftlicher Praxisbetrieb Entwicklung der Praxis Kooperation/Strukturveränderung Finanzielle Auswirkung Kooperationsformen Praxisausrichtung Praxisbewertung Praxisservice E-Mail: Praxisservice@kvbawue.de Tel.: 0711 / 7875 3300 www.kvbawue.de / www.mak-bw.de

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VERKÄUFE TOPLAGE/ München Innenstdt

ORTHOPÄDIE Kassensitz in Gemeinschaftspraxis Orthopädie/Unfallchirurgie/ BG abzugeben amb/stat. OPs Zuschriften erbeten unter ÄBW 0095 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart oder per E-Mail an chiffre@aebw.de.

PRAXISRÄUME Sehr schöne Praxisräume, 146 qm im EG in Filderstadt ab 2023 zu vermieten; Fliesen und Parkett mit FBH, hochwertige Einbaumöbel für Privatpraxis geeignet Tel: 0172/9339635 ÄBW 11 | 2022

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DIENSTLEISTUNGEN Dr. med. Andreas Wende Rechtsanwalt und Arzt Fachanwalt für Medizinrecht

Dr. jur. Maike Erbsen

Rechtsanwältin Fachanwältin für Medizinrecht

Dr. jur. Heike Müller-Bischoff Rechtsanwältin Fachanwältin für Medizinrecht

Dr. med. Eckart Feifel

Rechtsanwalt und Arzt Fachanwalt für Medizinrecht

Andrea Hartmann

Rechtsanwältin Fachanwältin für Medizinrecht

Rechtsanwältin Fachanwältin für Medizinrecht

Richard Zimmerling

www.wende-erbsen.de

Rechtsanwalt Fachanwalt für Medizinrecht Fachanwalt für Verkehrsrecht

Bitte beachten Sie, dass im Gegensatz zu anderen Diensten im ÄBW C ­ hiffreanzeigen möglich sind, die Ihre Anonymität gewährleisten! ÄBW-markt, der etablierte und effektive S­ tellenmarkt!

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weitere anerkannte Kurse: Zusatzbezeichnungen Spezielle Schmerztherapie und Akupunktur, ebenso für KV-Qualifikation, auch als Kompaktkurse nächste Kurse: 02.12.22 Bad Nauheim • 09.12.22 Stuttgart • 20.01.23 Stuttgart Tel.: (06 41) 2 50 22 92 CAN Colleg Akupunktur und Fax: (06 41) 2 50 22 97 Naturheilkunde GmbH Fontaneweg 8 35398 Giessen E-Mail: Info@CANkurs.com Weitere Kurse, Orte, Termine auch im Internet: www.CANkurs.com

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Nothilfe Ukraine Millionen Familien aus der Ukraine bangen um ihr Leben und ihre Zukunft. Aktion Deutschland Hilft, das Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, leistet den Menschen Nothilfe. Danke für Ihre Solidarität. Danke für Ihre Spende. Jetzt Förderer werden: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de

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Jede Stimme zählt ! Wahljahr in den ärztlichen Körperschaften


Nur noch wenige Schritte bis zu Ihrer Stimmabgabe! Die Kammerwahl läuft bis 2. Dezember um 24:00 Uhr. Fragen und Antworten rund um die Kammerwahl: www.aerztekammer-bw.de/wahl


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2022 Jede Stimme zähl lichen Körpersc t !

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Ärztekammer-Wahl 2022 für die Ärzteschaft von großer Bedeutung

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Wähler sichern Mitwirkung und Mitgestaltung Alle vier Jahre findet die Ärztekammer-Wahl in Baden-Württemberg statt. Jetzt ist es wieder so weit: Mittels Briefwahl entscheiden die Ärztinnen und Ärzte in Nordwürttemberg, Nordbaden, Südbaden und Südwürttemberg über die Zusammensetzung ihrer Bezirks-Vertreterversammlungen.

D

as vorliegende Wahlspezial informiert ausführlich über die Wahl und unterstützt bei der Stimmabgabe. Außerdem inserieren Wahlbewerberinnen und -bewerber sowie deren Verbände; sie informieren damit die wahlberechtigten Ärztinnen und Ärzten über ihre Programmatik, Ziele etc.

Wählerinnen und Wähler: Ohne sie geht es nicht in der ärztlichen Selbstverwaltung Warum sollten Ärztinnen und Ärzte in den nächsten Tagen zum Stift greifen und sich an der ÄrztekammerWahl beteiligen? Warum sich die Mühe machen, verschiedene Kandidatenlisten zu sichten und anschließend die Wahlunterlagen in den Versand zu geben? Ganz einfach: Weil die Kammerwahl die Grundlage dafür ist, dass sich eine starke und schlagkräftige Standesvertretung um alle ärztlichen Belange kümmern und sich für die passenden Rahmenbedingungen ärztlichen Schaffens einsetzen kann.

Nur durch rege demokratische Beteiligung – also durch aktives Wahrnehmen des Wahlrechts und natürlich auch durch die Übernahme von Ämtern – kann eine gewählte Standesvertretung auf genügend demokratische Legitimation für die eigenen Aktivitäten bauen. Schließlich lebt sie von den Ideen, den Anregungen, der Kritik – also dem „Input“ – ihrer Mitglieder und ist auf diese Weise auf aktives Mitmachen angewiesen. Das Wahrnehmen des Wahlrechts ist hiervon ein wichtiger Teil, gewissermaßen der Startpunkt einer jeden Beteiligungsform. Jede Wahl hat allerdings auch ihre Spezifika, auf die sich die Wählerinnen und Wähler einstellen müssen. Es gilt, Stimmzettel richtig zu lesen, Kandidatinnen und Kandidaten auszuwählen und Fristen zu beachten. Die folgenden Fragen zur Kammerwahl und dazugehörige Antworten bieten den Wählerinnen und Wählern gezielte Orientierung und einen Überblick über alle Aspekte, die gerade für den Wahlprozess von hoher Relevanz sind.

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Fortsetzung auf Seite VI

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GEMEINSAM. STARK. GESUND.


WAHLSPEZIAL

Fortsetzung von Seite III

 Wie werden die Kammerwahlen

ganz grundsätzlich durchgeführt? Bei der Kammerwahl handelt es sich um eine Briefwahl. Wählerinnen und Wähler bekommen per Post die Wahlunterlagen zugeschickt. Auf den Stimmzetteln geben sie ihren bevorzugten Wahlbewerberinnen und -bewerbern ihre Stimmen und senden die Unterlagen anschließend mit der Post zurück oder geben sie bei ihrer Bezirksärztekammer ab. Für die Stimmabgabe steht ein gewisses Zeitfenster zur Verfügung. Danach müssen die Wahlunterlagen bis

 zum 2. Dezember 2022 bis 24.00 Uhr per Post zurückgeschickt oder bei der zuständigen Bezirksärztekammer abgegeben werden, damit die Stimmabgabe gültig ist und in das Gesamtergebnis einfließen kann. Die Wahlen werden nach dem Verhältniswahlrecht durchgeführt. Zur Feststellung der gewählten Vertreterinnen und Vertreter wird auf § 22 und § 23 der Wahlordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg verwiesen (einzusehen unter www.aerztekammer-bw.de/wahl).

werden die Wahlunterlagen verschickt  Wann und bis wann muss gewählt sein?  Als spätester Zeitpunkt für den Versand der Wahlunterlagen steht im Rahmen des Zeitplans Freitag, 11. November 2022 fest. Der Endzeitpunkt für Ausübung des Wahlrechts ist am Freitag, 2. Dezember 2022, 24.00 Uhr.

 Was tun, wenn die Wahlunterlagen nicht rechtzeitig ankommen?  Wer als Wahlberechtigte beziehungsweise Wahlberechtigter seine Wahlunterlagen nicht rechtzeitig erhalten hat, sollte sich umgehend bei seiner Bezirksärztekammer

(Wahlbüro) melden. Die Bezirksärztekammer wird dann alles Nötige veranlassen.

 Wie sehen die zugeschickten Wahlunterlagen aus?  Die Wahlunterlagen gehen den wahlberechtigten Ärztinnen und Ärzten in einem DIN-A4-Umschlag als „Wichtige Wahlsache“ per Post zu. Für die Wahlen werden in Form, Schriftbild, Größe und Farbe einheitliche, maschinenlesbare Stimmzettel eingesetzt. Die Auszählung erfolgt elektronisch; dabei werden die Datenschutzbestimmungen streng beachtet und überprüft. Die Wahlunterlagen enthalten: • ein Anschreiben mit wichtigen Informationen;

• die (blau umrandeten) Stimmzettel des Wahlkreises (Bereich der Ärzteschaft); • die (rot umrandeten) Stimmzettel des Wahlbezirks (Bereich der Bezirksärztekammer); • einen Wahlumschlag ohne nähere Kennzeichnung zur Aufnahme aller Stimmzettel; • einen äußeren Briefumschlag (Stimmbrief) mit der Anschrift des von den Ärztekammern beauftragten Dienstleisters für die Auszählung. Fortsetzung auf Seite XII

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Stimmbriefe sind nur gültig, wenn sie bis 2. Dezember um 24:00 Uhr beim zuständigen Bezirkswahlleiter eingehen.

Den Stimmbrief rechtzeitig zurückschicken!

Stimmbriefe können auch bis 2. Dezember um 24:00 Uhr bei der zuständigen Bezirksärztekammer abgegeben werden. Fragen und Antworten rund um die Kammerwahl: www.aerztekammer-bw.de/wahl


UNABHÄNGIGE ÄRZTINNEN

1 Dr. med. Paula Hezler-Rusch Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie Konstanz

2 Dr. med. Roland Fressle Facharzt für Kinderund Jugendmedizin Freiburg

3 Dr. med. Brigitta Rogaczewski Fachärztin für Chirurgie, Proktologie Freiburg

4 Prof. Dr. med. Michael Faist Facharzt für Neurologie Oberkirch

5 Dr. med. Ulrike Bös Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe Staufen i.Br.

6 Dr. med. Kurt Amann Facharzt für Innere Medizin Radolfzell

7 Dr. med. Carmen Seifried Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe Achern

15 Birgit Kloos Fachärztin für Allgemeinmedizin Singen

16 Dr. med. Rainer Hagemann Facharzt für Innere Medizin Freiburg

17 Dr. med. Martina Bösch Fachärztin für Allgemeinmedizin SeihingenOberflocht

18 Dr. med. Martin Ehmer Facharzt für Anästhesie, Schmerztherapie Freiburg

19 Dr. med. Petra Zantl Fachärztin für Allgemeinmedizin Konstanz

20 Christian Slowinski Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, VillingenSchwenningen

21 Dr. med. Sona Mohadjer Fachärztin für Kinderund Jugendmedizin Reute

29 Dr. med. Georg Köchlin Facharzt für Innere Medizin, SP Hämatologie, Onkologie VillingenSchwenningen

30 PD Dr. med. Fritsch Fachärztin für Neurologie Tuttlingen

31 Dr. med. Kerstin Moll Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie Konstanz

32 Dr. med. Suzana Arava Ärztin im Gesundheitsamt VilllingenSchwenningen

33 Doc medic Matthias Szabo Facharzt für Chirurgie Tuttlingen

34 Dr. med. Rebecca Storz Fachärztin für Innere Medizin Offenburg

35 Dr. med. Christian Steuber Facharzt für Kinderund Jugendmedizin March b. Fr.

43 Dr. med. Christian Richter Facharzt für Augenheilkunde Waldkirch

44 Sabine Jumpertz Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie Tuttlingen

45 Prof. Dr. med. Ivo Quack Facharzt für Innere Medizin, Klin. Akutund Notfallmedizin Konstanz

46 Dr. med. Kristina Korsake Fachärztin für Gefäßchirurgie Radolfzell

47 Dr. med. Henning Pelz Facharzt für Innere Medizin Offenburg

48 Dr. med. Cornel Certain Facharzt für Innere Medizin Konstanz

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UND ÄRZTE IN SÜDBADEN

8 Dr. med. Manfred Benzing Facharzt für Innere Medizin Villingen Schwenningen

9 Dr. med. Ulrike Quernheim Fachärztin für Innere Medizin Bad Krozingen

10 Dr. med., M.Sc, M.A. Stefan Bushuven Facharzt für Anästhesie, Medizinhygiene Radolfzell

11 Dr. med. Anne Dormann Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Freiburg

12 Ulrich Geiger Facharzt für Allgemeinmedizin Offenburg

13 Dr. med. Ines Zeller Fachärztin für Radiologische Diagnostik Waldshut-Tiengen

14 Dr. med. Markus Sandrock Facharzt für Kinderund Jugendmedizin Staufen i.Br.

22 Dr. med. Thomas Dornacher Facharzt für Psychotherapeutische Medizin

23 Dr. med. Martina Bischoff Fachärztin für Allgemeinmedizin Freiburg

24 PD Dr. med. Nadir Ghanem Facharzt für Diagnostische Radiologie Radolfzell

25 Dr. med. Andrea Fräulin Fachärztin für Allgemeinmedizin Bad Krozingen

26 Dr. Ingolf Lenz Facharzt für Allgemeinmedizin Lörrach

27 Prof. Dr. med. Klaus Deichmann Facharzt für Kinderund Jugendmedizin Emmendingen

28 PD Dr. med. Janine Reis Fachärztin für Neurologie Tuttlingen

36 Dr. med. Elisabetz Walker Fachärztin für Allgemeinmedizin Konstanz

37 Dr. med. Karlheinz Bayer Facharzt für Allgemeinmedizin, Chirotherapie Bad-PeterstalGriesbach

38 Dr. med. Stefanie Böhlke Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Singen

39 Dr. med. Christoph Löffler Facharzt für Hals-NasenOhrenheilkunde Freiburg

40 Dr. med. Hendrika Thoma Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie Radolfzell

41 Dr. med. Roland Merz Facharzt für HalsNasenOhrenheilkunde Freiburg

42 Dr. med. Ursula Roth-Ziefle Fachärztin für Chirurgie VillingenSchwenningen

49 Elisabeth Karr Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie Rottweil

50 Dr. med. Florian Rauch Facharzt für Innere Medizin Freiburg

51 Dr. med. Lioba Fröhlich Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe Konstanz

52 Dr. med. Rüdiger Gellert Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Freiburg

53 Dr. med. Ulrike Maier-Fiedler Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie Konstanz

54 Stefan Leutzbach Facharzt für Diagnostische Radiologie Bad Säckingen

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Die LIMed vertritt die Interessen der Integrativen Medizin in der Landesärztekammer. Wir stehen für Pluralismus in der Medizin und einen kollegialen Dialog auf Augenhöhe.

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Viele Patientinnen und Patienten wünschen und profitieren von einem individuellen auf sie abgestimmten integrativ-medizinischen Behandlungsplan.

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Die LIMed − Liste Integrative Medizin − ist ein Zusammenschluss von Ärztinnen und Ärzten, die Naturheilkunde, Homöopathie, Anthroposophische Medizin, Akupunktur und andere integrativ-medizinische Methoden in ihre tägliche ärztliche Tätigkeit integrieren. Wir stehen für Methodenvielfalt und eine sinnvolle Vernetzung konventioneller mit komplementärer Medizin.

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Wählen Sie die Liste Integrative Medizin in die Ärztekammer Baden-Württemberg

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Nordbaden

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Peter Emmrich FA für Allgemeinmedizin ZB Akupunktur, Homöopathie, Manuelle Medizin, Naturheilverfahren, Palliativmedizin, Sportmedizin

Franz Bonsch FA für Allgemeinmedizin ZB Homöopathie

Dr. med. Florian Legner FA für Allgemeinmedizin ZB Homöopathie

Dr. med. Michaela Geiger M.s.c. Hausärztin/Ärztin in Weiterbildung Allgemeinmedizin ZB Homöopathie, Notfallmedizin

Dr. med. Ina Ilkhanipur FÄ für Gynäkologie und Geburtshilfe ZB Akupunktur, Naturheilverfahren, Homöopathie

Dr. med. Birgitt Montz FÄ für Allgemeinmedizin ZB Homöopathie, Akupunktur, Naturheilverfahren, Chirotherapie, Physiotherapie

Dr. med. Kerstin van den Dool FÄ für Allgemeinmedizin ZB Homöopathie, Anthroposophische Medizin (GAÄD)

Dr. med. Christiane Rabe-Komp MHBA FÄ für Allgemeinmedizin und Arbeitsmedizin ZB Naturheilverfahren, Homöopathie, Chirotherapie

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 Wer genau steht zur Wahl? 

Jede Stimme zähl lichen Körpersc t !

Wahljahr in den ärzt ABW_Zwisch entitel_Kamm

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Wählerinnen und Wähler sehen auf ihren Stimmzetteln verschiedene Wahl-Vorschlagslisten. Diese wurden zuvor von den verschiedenen ärztlichen (Fach-) Verbänden, Interessensgemeinschaften und berufspolitischen Gruppierungen aufgestellt und der Reihe nach mit den verschiedenen Wahlbewerbern der eigenen Fraktion bestückt. Die einzelnen Wahlbewerber repräsentieren somit die Interessen und Positionen der Gruppierung, der sie angehören. Vergleichen lässt sich dies gut mit den verschiedenen Parteien im allgemeinen politischen Bereich, die ebenfalls

Hinweis: Die Reihenfolg Wahlspezial e der Anzeigen in diese m wurde per Los ermittelt.

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ihre eigenen Kandidaten- beziehungsweise Vorschlagslisten mit einzelnen Bewerbern erstellen. Es kann bei den Kammerwahlen allerdings auch Einzelbewerberinnen beziehungsweise Einzelbewerber geben. Die Wahlbewerber halten ihre Bewerbungen als Einzelpersonen aufrecht und repräsentieren damit offiziell keine dahinterstehenden Gruppierungen (wobei inhaltliche Nähe und thematische Schnittmengen mit bestehenden Gruppierungen natürlich gegeben sein können). 02.11.22

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 Wie ist die Sitzvergabe geregelt?  Sowohl auf Ebene der Kreise wie auch auf Ebene der Bezirke sind all jene Bewerberinnen und Bewerber gewählt, die die meisten Stimmen bekommen. Das heißt: Jeder Wahlberechtigte hat für die Wahl beim Kreiswahlvorschlag so viele Stimmen wie Vertreter in den Kreisen beziehungsweise beim Bezirksvorschlag so viele Stimmen wie Vertreter in den Bezirken. Wie viele Bewerber je Kreis und je

Bezirk zu wählen sind, wird vorher von den jeweiligen Bezirkswahlausschüssen festgelegt. Auf den jeweiligen Stimmzetteln findet sich an prominenter Stelle der Hinweis, wie viele Stimmen Wählerinnen und Wähler im Rahmen der Sitzplatzvergabe vergeben können. Die Berechnung dieser richtet sich nach dem Verhältnis der Gesamtstimmzahl der Wahlvorschläge untereinander.

 Was geschieht mit nicht gewählten Bewerberinnen und Bewerbern?  Nicht alle Bewerberinnen und Bewerber im jeweiligen Wahlkreis und im jeweiligen Bezirk können einen der regulären, von der Anzahl her festgelegten Sitze in der Vertreterversammlung erlangen. Hierfür sind die gesammelten Wählerstimmen das entscheidende Kriterium – manche Bewerber haben schlicht zu wenig Stimmen bekommen, um als gewählte Vertreterin beziehungsweise als gewählter Vertreter in die Vertreterversammlung einziehen zu können. Dennoch sind die für sie abgegebenen Stimmen nicht „verschenkt“. Denn in allen Wahlkreisen und -bezirken

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werden anhand der Reihenfolge der jeweils erreichten Stimmenzahl Ersatzpersonen festgelegt. Sie kommen dann zum Zuge, wenn gewählte Mitglieder der Vertreterversammlung bei einer Sitzung verhindert sind oder (beispielsweise wegen Wegzugs) aus der Vertreterversammlung ausscheiden. Wahlbewerber, die keine Stimmen erhalten haben, können nicht als Ersatzpersonen berücksichtigt werden. Fortsetzung auf Seite XX


Information des SFB zur Information SFB Kammerwahldes 2022 Information des SFB zur zur Kammerwahl Kammerwahl 2022 2022 www.sfb-bw.de www.sfb-bw.de www.sfb-bw.de

Wir treten ein für die Interessen aller medizinischen Berufe und somit Wir treten ein für die Interessen aller medizinischen Berufe und somit für die Wertschätzung und Anerkennung unserer Leistungen Wir treten ein für die Interessen aller medizinischen Berufe und somit für die Wertschätzung und Anerkennung unserer Leistungen für die Wertschätzung und Anerkennung unserer Leistungen Gegenüber Politik, den Parteien und Krankenkassen Gegenüber Politik, den Parteien und Krankenkassen bedarf es klarer Stellungnahmen Gegenüber Politik, den Parteien und Krankenkassen bedarf es klarer Stellungnahmen bedarf es klarer Stellungnahmen Bürokratie muss endlich überall schnell abgebaut werden, Bürokratie endlich überall schnellund abgebaut werden, Schluss mitmuss übermächtigen Regularien unsinnigen Bürokratie muss endlich überall schnell abgebaut werden, Schluss mit übermächtigen Regularien und unsinnigen Kontrollmechanismen Schluss mit übermächtigen Regularien und unsinnigen Kontrollmechanismen Kontrollmechanismen Für eine serviceorientierte Ärztekammer, die die Interessen Für serviceorientierte Ärztekammer, die die Interessen allereine Ärztinnen und Ärzte schlagkräftig vertritt Für eine serviceorientierte Ärztekammer, die die Interessen aller Ärztinnen und Ärzte schlagkräftig vertritt aller Ärztinnen und Ärzte schlagkräftig vertritt Helfen Sie uns mit Ihrer Stimme, diese Ziele zu erreichen! Helfen Sie uns mit Ihrer Stimme, diese Ziele zu erreichen! Helfen Sie uns mit Ihrer Stimme, diese Ziele zu erreichen!

Dr. Bernd Salzer, Dermatologe, Dr. Bernd Salzer, Heilbronn Dr. Bernd Salzer, Dermatologe, Dermatologe, Heilbronn Heilbronn

Dr. Rolf Stiasny, Augenarzt, Dr. Rolf Stiasny, LeinfeldenDr. Rolf Stiasny, Augenarzt, Echterdingen Augenarzt, LeinfeldenLeinfeldenEchterdingen Echterdingen

Prof. Dr. Peter van den Driesch, Prof. Dr. Peter Dermatologe, Prof. Dr.Driesch, Peter van den Stuttgart van den Driesch, Dermatologe, Dermatologe, Stuttgart Stuttgart

Dr. Alexandra Dr. Wiebke Herter, Dr. Anja Schäfers, Gynäkologin, MBA, Linner, Dr. Alexandra Ulm Balingen Dr. Wiebke Herter, Dermatologin, Dr. Anja Schäfers, Dermatologin, Dr. Alexandra Dr. Wiebke Herter, Reutlingen Dr. Anja Schäfers, Linner, Gynäkologin, MBA, Linner, MBA, Dermatologin, Ulm Gynäkologin, Balingen Dermatologin, V.i.S.d.P.: Dr. B. Ulm SalzerBalingen · Lohtorstraße 17-21 Dermatologin, · 74072 Heilbronn Dermatologin, Reutlingen Reutlingen

Dr. Marcus Ksoll, Urologe, Heilbronn Dr. Marcus Ksoll, Dr. Marcus Ksoll, Urologe, Heilbronn Urologe, Heilbronn

Dr. Jürgen Mann, Gynäkologe, Dr. Jürgen Mann, Heilbronn Dr. Jürgen Mann, Gynäkologe, Gynäkologe, Heilbronn Heilbronn

Dr. Rainer Tischer, Chirurg, Dr. Rainer Lauffen amTischer, Neckar Dr. Rainer Tischer, Chirurg, Chirurg, Lauffen am Neckar Lauffen am Neckar

Dr. Thomas Ulshöfer, Hämatologe und Dr. Thomas Ulshöfer, Onkologe, Dr. Thomas Ulshöfer, Hämatologe und Ludwigsburg Hämatologe Onkologe, und Onkologe, Ludwigsburg Ludwigsburg

Dr. Eva Neunhoeffer, Dr. Eva Gynäkologin, Dr. Eva Neunhoeffer, Tübingen Neunhoeffer, Gynäkologin, Gynäkologin, Tübingen Tübingen

Dr. Gunnar Urban, Augenarzt, Dr. Gunnar Urban, Reutlingen Dr. Gunnar Urban, Augenarzt, Augenarzt, Reutlingen Reutlingen

Dr. Gabriele Deubler, Dr. Gabriele Pathologin, Dr. Gabriele Deubler, Reutlingen Deubler, Pathologin, Pathologin, Reutlingen Reutlingen

Dr. Peter Radny Dermatologe, Dr. Peter Radny Friedrichshafen Dr. Peter Radny Dermatologe, Dermatologe, Friedrichshafen Friedrichshafen


GEMEINSAM. STARK. GESUND.


Kammerwahl?

Läuft! Bis 2. Dezember. Fragen und Antworten rund um die Kammerwahl: www.aerztekammer-bw.de/wahl


Liebe Kolleginnen und Kollegen, mit diesem Schreiben erlauben wir uns, Ihnen die Liste „Neue Versorgungsformen“ vorzustellen. 42 % der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sind Stand Statistik 12/2021 über 60 Jahre alt. Es steht eine Unzahl von Praxisübergaben an NICHT VORHANDENE Nachfolger/innen an. Und trotz intensiver Erkenntnis sind die Bemühungen aller uns bekannten Institutionen, den ärztlichen Nachwuchs in Praxen zu generieren, gescheitert. Wir von der Liste „Neue Versorgungsformen“ haben schon vor einigen Jahren damit begonnen alternative Versorgungsmodelle zu entwickeln, teils gegen erheblichen institutionellen Widerstand. Die neue Ärzt/innen-Generation möchte Plattformen haben, die unternehmerisch erfahren und gut genug aufgestellt sind, Ihnen attraktive Anstellungen in Teil- und Vollzeit zu bieten. Plattformen, die in der Lage sind, das Bedürfnis der neuen Ärzt/Innen-Generation nach Work Life Balance und geregelten Arbeitszeiten abzubilden und Ihnen Weiterbildung und Service im Arbeitsalltag anzubieten. Plattformen, die ihnen Bürokratie abnehmen und somit ärztliches Arbeiten ermöglichen. In unseren Zusammenschlüssen mit Mehrfach-Praxen, überörtlichen Praxen, fachübergreifenden Großpraxen und medizinischen Versorgungszentren aus reinen Hausarztpraxen, sowie Facharztpraxen bis hin zu Kliniken und ambulantem Operieren aus eigener Hand haben wir

solche Plattformen geschaffen und fangen somit einen Teil dieses Versorgungsnotstandes auf. Leider werden diese Bemühungen, tragfähige Großkonstruktionen aus eigener Hand zu entwickeln, im Selektiv- und Kollektivvertrag nur stiefmütterlich abgebildet. Bürokratische Hindernisse sind an der Tagesordnung und müssen endlich aus dem Weg geräumt werden. Wir bieten Übernahmemodelle für demnächst leerstehende Praxen mangels Nachfolger an, die in der bestehenden Form keine Nachfolger finden. Dieses Anliegen ist bisher nicht genügend abgebildet worden. Hier besteht der Bedarf einer eigenen Stimme, die gehört werden muss. Die beste Antwort, die beste Innovation in diesem Notstand kommt von ganz unten, aus unseren eigenen Reihen. Es ist nämlich wahrscheinlich auch irgendwann einmal Ihr Anliegen, spätestens bei der Praxisabgabe. Medizinische Versorgung muss auch morgen noch von Medizinern erbracht werden! Wir müssen die Versorgung aus den eigenen Reihen definieren. Deswegen unsere Bitte bei der Kammerwahl: Geben Sie uns Ihre Stimme! Es ist wichtig, auch zukunftsfähige Versorgermodelle aus eigener Hand in der Kammer zu vertreten !

Ihre Liste „Neue Versorgungsformen“ Listenverantwortlicher: Dr. med. Roland Kolepke, Innere Medizin – Hausärztliche Versorgung ABW_2022-11_Wahlspezial_Kolepke 1-2S_B.indd 1

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Unabhängige Ärztinnen und Ärzte Nordbaden in Zusammenarbeit mit den SFB-Listen in Nord-Württemberg und Süd-Württemberg Wir vertreten Kolleginnen und Kollegen aller Fachrichtungen, aus allen Sektoren, ob selbständig oder angestellt. Wir stehen für: - Ein kollegiales Miteinander, welches die beste Basis für berufspolitische Arbeit ist - Für eine Digitalisierung im Gesundheitswesen, welche die Arbeit erleichtern und nicht erschwert - Für eine Förderung des ärztlichen Nachwuchses: Bessere Rahmenbedingungen der Fort- und Weiterbildung - Für mehr Zeit für unsere Patienten - Für eine adäquate Bezahlung unserer hochqualifizierten Arbeit - Das Vordringen von Finanzinvestoren auf dem Klinik- und Praxismarkt muß gestoppt werden! Wir bitten sie um Unterstützung unserer Kandidatinnen und Kandidaten sowohl auf den Bezirks- als auch den Kreislisten Markus Haist

Prof. Dr. med. Dieter Schilling

niedergelassen, Pforzheim, Frauenheilkunde und Geburtshilfe

angestellt, Mannheim, Innere Medizin

Christine Stiepak

Dr. med. Stefan Bültmann

niedergelassen, Rastatt, Innere Medizin

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Dr. med. Franz Mosthaf

Dr. med. Andrea Janke

niedergelassen, Karlsruhe, Innere Medizin

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Dr. med. Jürgen Kußmann

Dr. med. Bernhard Vanselow

angestellt, Karlsruhe, Orthopädie und Unfallchirurgie

niedergelassen, Pforzheim, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Dr. med. Nina Wysocki

Dr. med. Anita Brückmann

angestellt, Heidelberg, Innere Medizin

niedergelassen, Gaggenau, Frauenheilkunde und Geburtshilfe

V.i.S.d.P.: M. Haist, Zerrennerstr. 28, 75172 Pforzheim


Kammerwahl 2022

Angestellte Ärztinnen und Ärzte wählen Wahlbezirk Nordwürttemberg | Liste 9 – Marburger Bund

1. Sylvia Ottmüller Klinikum Stuttgart

2. Dr. med. Matthias Fabian Klinikum Stuttgart

3. Dr. med. Christina Jaki Klinikum Stuttgart

4. Dr. med. Paul Winklmaier Klinikum am Weissenhof, ZfP Weinsberg

5. Dr. med. Korbinian Körnlein Klinikum Esslingen

6. Dr. med. Maike Munz Klinikum Esslingen

7. Dr. med. Markus Wilbs Klinikum Stuttgart

Wahlbezirk Nordwürttemberg | Liste 10 – Junge Liste Marburger Bund

1. Dr. med. Friederike Fabian Marienhospital Stuttgart

2. Martin Geppert Klinikum Stuttgart

3. Jakob Biedermann Marienhospital Stuttgart

4. Dr. med. Nadine Nink Marienhospital Stuttgart

5. Joshua Kleine Marienhospital Stuttgart

6. Dr. med. Jana Fabian Marienhospital Stuttgart

7. Cornelius Kuhn Klinikum Stuttgart

6. Dr. med. Tilmann Gruhlke Uniklinik Heidelberg

7. Dr. med. Maren Springmann Städtisches Klinikum Karlsruhe

Wahlbezirk Nordbaden | Liste 1 – Marburger Bund

1. Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Christof Hofele Uniklinik Heidelberg

2. Dr. med. Friederike Freiburg Praxis Dr. Bluhm Heddesheim

3. Carsten Mohrhardt ViDia Kliniken Karlsruhe St. Vincentius-Kliniken

4. Agnes Trasselli Städtisches Klinikum Karlsruhe

5. Maria Vodopjanov Siloah St. Trudpert Klinikum Pforzheim

Wahlbezirk Nordbaden | Liste 3 – Junge Liste Marburger Bund

1. Dr. med. Janina Naoum Praxis Dr. Körner, Leimen

2. Carolyn Strass SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach

3. Dr. med. Manuel Winkler Universitätsmedizin Mannheim

4. Dr. med. Antonia Rosenstiel Klinikum Mittelbaden KH Baden-Baden Balg

5. Miriam Lenz Klinikum Mittelbaden KH Rastatt

6. Maylis Jungwirth Uniklinik Heidelberg

7. Mathias Körner Städtisches Klinikum Karlsruhe


Marburger Bund! Wahlbezirk Südwürttemberg | Liste 2 – Marburger Bund

1. Prof. Dr. med. Marko Wilke Universitätsklinikum Tübingen

2. Dr. med. Loretta Carmen Campanelli Universitätsklinikum Ulm

3. Benjamin Breckwoldt Universitätsklinikum Tübingen

4. Bettina Henning ZfP Südwürttemberg Weissenau

5. Andreas Knöll ZfP Südwürttemberg Münsingen

6. Katrina Binder Universitätsklinikum Tübingen

7. Dr. med. Frank J. Reuther Bundeswehrkrankenhaus Ulm

6. PD Dr. med. Barbara Puhahn-Schmeiser Universitätsklinik Freiburg

7. Andreas Stark Hegau-BodenseeKlinikum Singen

Wahlbezirk Südbaden | Liste 2 – Marburger Bund

1. Dr. med. Jörg Woll Universitätsklinik Freiburg

2. Dr. med. Regina Herzog Universitätsklinik Freiburg

3. Dr. med. Rainer Linus Beck Universitätsklinik Freiburg

4. Dr. med. Nora Bartholomä Universitätsklinik Freiburg

5. Dr. med. Peter Tränkle Universitäts-Herzzentrum Freiburg – Bad Krozingen

Wahlbezirk Südbaden | Liste 7 – Junge Liste Marburger Bund

1. Dr. med. Sarah Wendel Universitätsklinik Freiburg

2. Dr. med. Teresa Henle Evangelisches Diakoniekrankenhaus Freiburg

3. Dr. med. Svea Mareike Rüppell Schwarzwaldkliniken Bad Krozingen

4. Dario Roche Loretto-Krankenhaus Freiburg

5. Dr. med. Kristina Unteregger Ortenau Klinikum Offenburg

Die weiteren 526 Kandidatinnen und Kandidaten finden Sie auf unserer Wahlwebsite: www.kammerwahl-bw.de

6. Dr. med. Sarah Hermle St. Josefskrankenhaus Freiburg

7. Patrick Molnar Universitätsklinik Freiburg


WAHLSPEZIAL

Fortsetzung von Seite XII

 Wie sieht der Stimmzettel aus?  Wählerinnen und Wähler erhalten per Post zwei Stimmzettel: einmal den Stimmzettel des Wahlkreises (Bereich der Ärzteschaft) und einmal den Stimmzettel des Wahlbezirks (Bereich der Bezirksärztekammer). Auf den Stimmzetteln präsentieren die verschiedenen ärztlichen Fachverbände, Interessensgemeinschaften oder berufspolitischen Gruppierungen die zusammengestellten Listen ihrer jeweiligen

Wahlbewerber beziehungsweise kann es auch Einzelbewerbungen geben. Die Wähler können dann auf beiden Stimmzetteln ihre Favoriten kenntlich machen – mit den im Rahmen der je Stimmzettel jeweils zu vergebenden Stimmen. Wie viele Stimmen je Stimmzettel zu vergeben sind, ist an prominenter Stelle kenntlich gemacht.

 Warum die Stimmzettel-Aufteilung in Kreis und Bezirk?  Auch hier gibt es Analogien zur allgemeinen Politik – denn auch die Kammerwahl ist eine Wahl, die auf „verschiedenen Ebenen“ stattfindet. So wie bei einer Bundestagswahl mit der Erststimme die Wahlkreisabgeordneten (= Wahlkreis) und mit der Zweitstimme die Kandidaten auf den Landeslisten der Parteien gewählt werden, verhält es sich im Grundsatz auch bei der Kammerwahl: Wählerinnen und

Wähler stimmen zum einen für Kandidaten aus den jeweiligen Wahlkreisen (Ebene der Ärzteschaften) und zum anderen für Kandidaten aus dem Wahlbezirk (Ebene der Bezirksärztekammer). Die Wahl auf diesen beiden Ebenen entscheidet über die Zusammensetzung der gewählten Vertreterinnen und Vertreter und der Ersatzpersonen in den Vertreterversammlungen der Bezirksärztekammern.

ist beim Wahlvorgang konkret zu tun?  Was Was heißt in diesem Zusammenhang Kumulieren und Panaschieren?  Auf dem jeweiligen Stimmzettel für den Wahlkreis und für den Wahlbezirk ist an prominenter Stelle kenntlich gemacht, wie viele Stimmen jeweils zu vergeben sind. Wählerinnen und Wähler sind bei ihren Entscheidungen frei. So können sie einer Bewerberin beziehungsweise einem Bewerber je nach Bezirk und Kreis ihre Stimme geben, indem sie ein Kästchen beziehungsweise zwei oder drei Kästchen neben der Kandidatin oder dem Kandidaten ausdrücklich ankreuzen. Jedes Kreuz zählt als eine Stimme. Dies ist das sogenannte Kumulieren. Wählerinnen und Wähler können ihre Stimmen aber auch auf ganz verschiedene einzelne Kandidaten auf unterschiedlichen Wahllisten aufteilen – dies beschreibt das sogenannte Panaschieren. Achtung: Wenn mehr als die insgesamt je Stimmzettel zu vergebenden Stimmen abgegeben werden, verliert die Stimmabgabe ihre Gültigkeit. Wählerinnen und Wähler werden gebeten, die gewünschten Wahlkäst-

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chen deutlich erkennbar (nur) durch ein Kreuz zu kennzeichnen. Auch dürfen die Stimmzettel der gebundenen Wahlbroschüre nicht getrennt werden. Zudem darf zum Ausfüllen der Wahlunterlagen kein Stift der Farbe Grün verwendet werden (dadurch würde die elektronische Auswertung behindert). Nach der Wahlhandlung legen Wählerinnen und Wähler die ausgefüllten Stimmzettel in den zugeschickten Wahlumschlag, der keine sonstigen Kennzeichen und keinen sonstigen Inhalt ausweisen darf. Der Wahlumschlag muss verschlossen (zukleben!) und in den mitgeschickten Stimmbrief gelegt werden. Der Stimmbrief kann anschließend kostenfrei postalisch an die dort angegebene Adresse geschickt oder am Dienstort der zuständigen Bezirksärztekammer fristgerecht abgegeben werden. Fortsetzung auf Seite XX


So läuft die KAMMERWAHL2022 Sie erhalten Ihre Wahlunterlagen in einem DIN A4-Umschlag  als „Wichtige Wahlsache“ komplett per Post zugesandt.

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Der Umschlag  enthält: • ein Anschreiben mit wichtigen Informationen, • die (blau umrandeten) Stimmzettel Ihres Wahlkreises (Bereich der Ärzteschaft) , • die (rot umrandeten) Stimmzettel Ihres Wahlbezirkes (Bereich der Bezirksärztekammer), • einen Wahlumschlag ohne nähere Kennzeichnung zur Aufnahme aller Stimmzettel, • einen äußeren Briefumschlag (Stimmbrief) mit der Anschrift des von den Kammern beauftragten Dienstleisters zur Auszählung. Auf den Stimmzetteln für den Wahlkreis  beziehungsweise Wahlbezirk  ist kenntlich gemacht, wie viele Stimmen jeweils zu vergeben sind. Sie können einer Bewerberin / einem Bewerber je nach Bezirk und Kreis Ihre Stimme geben, indem Sie ein Kästchen beziehungsweise zwei oder drei Kästchen daneben ausdrücklich ankreuzen. Jedes Kreuz zählt als eine Stimme. Sie können Ihre Stimmen auch auf verschiedene einzelne Kandidaten auf unterschiedlichen Wahllisten aufteilen. Wichtig: Die gewünschten Wahlkästchen bitte deutlich erkennbar nur durch ein Kreuz kennzeichnen. Die Stimmzettel der gebundenen Wahlbroschüre nicht trennen und zum Ausfüllen der Wahlunterlagen keinen Stift der Farbe Grün verwenden.

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1. Wahlvorschlag 2. Wahlvorschlag 3. Wahlvorschlag

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Nach Ihrer Wahlhandlung legen Sie die ausgefüllten Stimmzettel  und  in den Wahlumschlag , der keine sonstigen Kennzeichen und keinen sonstigen Inhalt aufweisen darf.

Kleben Sie den Wahlumschlag  zu und legen Sie ihn in den Stimmbrief . Sie können den Stimmbrief kostenfrei postalisch an die angegebene Adresse schicken oder am Dienstort der zuständigen Bezirksärztekammer fristgerecht abgeben. Die Wahlfrist endet am 2. Dezember 2022 um 24 Uhr!

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BEZIRKSLISTE NORDWÜRTTEMBERG

SÜDWÜRTTEMBERG

NORDBADEN

SÜDBADEN

Dr. Jürgen de Laporte Esslingen

Dr. Sophia Blankenhorn Allmendingen

Dr. Reto Schwenke Walzbachtal

Dr. Gisa Weißgerber Staufen

Dr. Susanne Bublitz Pfedelbach

Dr. Hans-Otto Bürger Vogt

Prof. Dr. Nicola BuhlingerGöpfarth Pforzheim

Dr. Dirk Kölblin Teningen

Dr. Thomas Heyer Stuttgart

Dr. Christopher Maier Hochdorf

Dr. Simon Schwill Mannheim

Dr. Doris Reinhardt Friesenheim

Dr. Annette Theewen Sindelfingen

Dr. Lutz Weber Laupheim

Dr. Sandra Stengel Pfinztal

Dr. Klaus Michaelis Freiburg

Dr. Manuel Magistro Uhingen

Dr. Sabine Scheubel Wangen im Allgäu

Pascal Nohl-Deryk Heidelberg

Dr. Ludwig Fritze Rheinfelden

Dr. Bettina Widmaier Stuttgart

Dr. Rolf Hartmann Ulm

Dr. Rita Bangert-Semb Wiesloch

Dr. Christoph von Ascheraden St. Blasien

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Angelika Walliser Großengstingen

Dr. Stephan Bilger Allgemeinmedizin

Dr. Gottfried Widmann Oberndorf

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Dr. Manfred Eissler Reutlingen

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Dr. Bernd Heim Remshalden

Dr. Sylvia Wagner Blaustein

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Dr. Bernd Gugel Müllheim

Dr. Carsten Köber Bad Mergentheim

Dr. Tomas Bethke Geislingen

Dr. Dorothee Reith Bruchsal

Dr. Susanne Spieth Offenburg

Dr. Martin Möhle Esslingen

Petra Braun Wangen im Allgäu

Mathias Berthold Mannheim

Dr. Max Hahn Tengen

Nicole Löb Spraitbach

Doris Dolkemeyer Biberach an der Riß

Dr. Linda Mandel Walzbachtal

Prof. Dr. Andy Maun Titisee-Neustadt

Dr. Karin Eckert Geislingen

Dr. Wolfgang von Hänisch Ravensburg

Dr. Albertus Arends Heidelberg

Dr. Barbara Bohl Grafenhausen

Dr. Benjamin Tscheuschner Althütte

Corinna Ernle Erolzheim

Agnieszka Luszczyk Pforzheim

Dr. Markus Pohle St. Peter

Dr. Michael Kurz Kohlberg

Andreas Simon Ostrach

Dr. Christian Schmidt Remchingen

Christine Trautmann Vogtsburg im Kaiserstuhl

Dr. Stefanie Ocker Asperg

Dr. Claudia Christaller Reutlingen

Dr. Marc Berton Mannheim

Alexander Heisler Teningen

Dr. Vladimir Komarica Schwäbisch Gmünd

Ernst Waldner Ulm

Dr. Alicja Babakhani Eberbach

Dr. Peter Haas Freiburg

Dr. Beate Bosch Stuttgart

Dr. Axel Müllhofer Biberach an der Riß

Dr. Rainer David Pfinztal

Dr. Yvonne Fechner Emmendingen

Dr. Ingo Hrastnig Stuttgart

Dr. Frank-Dieter Braun Biberach an der Riß

Dr. Ingrid KrombholzNolinski Wiesloch

Dr. Martin Honeck Todtnau

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UNSERE ZIELE

• Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte verbessern – Beruf und Familie müssen vereinbar sein • Weiterbildung an die Realität in der Medizin anpassen und die Qualität evaluieren und verbessern • Notdienst sektorenübergreifend strukturieren – Eine Nummer, eine Leitstelle, ein Tresen • Sektorenübergreifende Zusammenarbeit muss von der Ärzteschaft patientenorientiert gestaltet werden • Öffentlichen Gesundheitsdienst stärken – Finanzierung, Mitwirkung, Attraktivität

www.zukunftbrauchtimpulse.de/ kammerwahl-baden-wuerttemberg

DR. MED. MARKUS MÜLLER Weiterbildung zum FA für Allgemeinmedizin, Nürtingen

DR. MED. FRIEDRICH GAGSTEIGER FA für Frauenheilkund u. Geburtshilfe, Reproduktionsmedizin, Stuttgart

KLAUS RINKEL FA für Neurologie u. Psychiatrie, Sozialmedizin, Ulm

DR. MED. EVA MARIA RÜTTEN Weiterbildung zur FÄ für Frauenheilkunde u. Geburtshilfe, Ulm

DR. MED. CHRISTOPH ROMMEL Weiterbildung zum FA für Orthopädie u. Unfallchirurgie, Ehingen

CAROLIN SCHWAMBORN Weiterbildung zur FÄ für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Ulm

JAN BAUMANN Ärztlicher Projektleiter am Universitätsklinikum Tübingen

DR. MED. HANNELORE MOSER Werksärztin Teva ratiopharm, Ulm

DR. MED. RÜDIGER RECK FA für Orthopädie, FA für Psychosomatik u. Psychotherapie, Ulm

DR. MED KERSTIN PFISTER Weiterbildung zur FÄ für Frauenheilkunde u. Geburtshilfe, Ulm

DOMINIK FRENZEL Weiterbildung zum FA für Orthopädie u. Unfallchirurgie, Ehingen

FRIEDERIKE PIJAHN Weiterbildung zur FÄ für Orthopädie u. Unfallchirurgie, Ehingen

(Wahlvorschlag 4) NORDBADEN

kandidiert auch für die Kreisliste Nürtingen – Wahlvorschlag 4

(Wahlvorschlag 4) SÜDWÜRTTEMBERG

(Wahlvorschlag 6) NORDWÜRTTEMBERG

UNSERE KANDIDATINNEN UND KANDIDATEN

DR. MED. UNIV. CAROLINE RINKEL Weiterbildung zur FÄ für Kinder- u. Jugendmedizin, Baden-Baden

DR. MED. MICHAEL VIAPIANO Angestellter Arzt und Direktor der KV Baden-Württemberg, Karlsruhe

kandidiert auch für die Kreisliste Nürtingen – Wahlvorschlag 4

JOHANNES DIETERICH Arzt, Promotionsstudent, Nürtingen

DOMINIK TOBIAS HAUF Weiterbildung zum FA für Anästhesiologie, Promotionsstudent, Aalen

DR. MED. PETER NAPIWOTZKY Teilzeit angestellt in ehemals eigener hausärztlicher Praxis, Mühlacker

DR. MED. ALEXANDER DITSCH Weiterbildung zum FA für Chirurgie, Heidelberg

PROF. DR. MED. MARCUS HOFFMANN, LL.M. Direktor der Akademie der Universitätsklinikum Mannheim GmbH


Bringen Sie den Stein ins Rollen

Ärzt*innenkammerWahl 2022 Unsere Liste aus niedergelassenen, angestellten und verbeamteten Ärzt*innen ist seit 1982 in den Bezirken, der Landesärztekammer und der KV vertreten. Wir verschaffen einer sprechenden und sozial verantwortlichen Medizin im ärztlichen Alltag und in den Gremien der ärztlichen Selbstverwaltung mehr Gewicht und stehen für sozial-, friedens- und umweltpolitische Anliegen. Wir engagieren uns für ein solidarisch gestaltetes Gesundheitswesen ohne Ansehen von Herkunft und sozialem Status. Prävention ist genauso wichtig wie Therapie und eine zentrale ärztliche Aufgabe. Im Zentrum ärztlicher Arbeit müssen Patient*innen und nicht wirtschaftliche und bürokratische Zwänge stehen. Kriege und die sich verschärfende Klimakrise sind die größten globalen Herausforderungen unserer Zeit. Wir sehen uns in einer besonderen Verantwortung in der Prävention, Diagnose und Therapie klima- und umweltbedingter Erkrankungen. Die Berücksichtigung des Zusammenhanges zwischen Klimakrise und Gesundheitsgefährdung in der ärztlichen Aus-, Fort- und Weiterbildung ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir treten ein für den Abzug von Kapital aus klima- und umweltschädlichen Anlagen der Versorgungswerke (Divestment).

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(Bei weitem nicht alle) Kandidat*innen unserer Listen in Baden-Württemberg Bezirk Nordwürttemberg: Ärzt*innen in sozialer Verantwortung / Sprechende Medizin

1. Dr. G. du Bois (HUM) Stuttgart

2. Dr. R. T. Maitra (INN) Hemmingen

3. S. Knirsch (PÄD) Stuttgart

4. Dr. D.-C. Vogt (KARD) Asperg

5. V. WollmannWohlleben (GYN/ PSYCH) Ludwigsburg

6. Dr. C. Ehrensperger (ANÄSTH) Böblingen

7. Dr. A. Kaiser (ALLG) Heilbronn

8. Dr. T. Kauth (PÄD) Ludwigsburg

9. Dr. P. Büchin (ORTHO) Stuttgart

10. Dr. A. Oberle (PÄD) Stuttgart

Bezirk Südwürttemberg: Ärzt*innen in sozialer Verantwortung / Sprechende Medizin

1. Dr. B. Eissler (PÄD) Reutlingen

2. Dr. J. Suder (PÄD) Tübingen

3. Dr. C. Pape (PSYCH) Tübingen

4. Dr. V. Dodillet (ARB) Tübingen

5. Dr. Dipl.-Psych. 6. Dr. H. Warnecke 8. Dr. W. Brehm (PÄD) (PSYCH) K. Schönthal Pfullingen Ammerbuch (PSYCH) Tübingen

10. Dr. M. Körner 9. Dr. K.-D. (PSYCH) Koch- Wrenger Ulm (ARB) Tübingen

11. Dr. C. Raichle (INN) Tübingen

9. Dr. N. Schurig (ALLG) Rastatt

10. Dr. G. Scheer (ALLG) Mannheim

Bezirk Nordbaden: Liste Sprechende Medizin

1. Dr. T. Lohmann 2. Prof. Dr. B. Fritzsching (PSYCH) (PÄD) Rastatt Heidelberg

3. Dr. J. Patzig (HNO) Karlsruhe

4. Dr. C. Cremer (ALLG) Mannheim

5. Dr. E. Daikeler (PSYCH) Walzbachtal

6. Dr. F. Fehr (PÄD) Sinsheim

7. Dr. D. Lorenzen (ALLG) Heidelberg

8. Dr. Becker v. Rose (INN) Heidelberg

Bezirk Südbaden: Ärzt*innen in sozialer Verantwortung / Sprechende Medizin

1. Dr. P. Jung (ALLG) Ebringen

2. Dr. C. Wolf (PSYCH) Konstanz

3. L. Terres (Arzt) Freiburg

4. J. Ellensohn (Ärztin) Freiburg

5. Dr. M. Herbst (NEURO) Freiburg

6. P. Linden (Ärztin) Freiburg

7. P. Brettel (Arzt) Offenburg

8. Dr. C. Scheyinck 9. Dr. H. Lohrer (ALLG) (ALLG) Villingen Freiburg

Wählen Sie bei den Ärzt*innenkammer-Wahlen diese und über 150 weitere Kandidat*innen der Liste

Ärzt*innen in sozialer Verantwortung / Sprechende Medizin

10. Dr. A. Dohmen (INN) Freiburg


Präsidium der Bundesärztekammer und Abgeordnete des 126. Deutschen Ärztetages „Klimaschutz = Gesundheitsschutz“

Foto:privat

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Die elektronische Auswertung aller Stimmzettel übernimmt ein beauftragter externer Dienstleister. Die Aufsicht führt der jeweilige Bezirkswahlausschuss.

 Wie ist die Bekanntgabe

der Wahlergebnisse geplant? Die Ergebnisse werden den Gewählten umgehend mitgeteilt und im Internetauftritt der Landesärztekammer publiziert (www.aerztekammer-bw.de/wahl).

Die amtliche Bekanntmachung des Wahlergebnisses erfolgt im Ärzteblatt Baden-Württemberg, in diesem Jahr voraussichtlich in der Dezember-Ausgabe.

 Was passiert nach der Wahl?  Die konstituierenden Sitzungen der neu gewählten Bezirksvertreterversammlungen finden landesweit am 11. Februar 2023 statt. In diesen Sitzungen werden die neuen Bezirksvorstände gewählt: Präsident beziehungsweise Präsidentin, Vizepräsident beziehungsweise Vizepräsidentin, Rechnungsführer beziehungsweise Rechnungsführerin, Schriftführer beziehungsweise Schriftführerin sowie weitere Beisitzer im Vorstand der Bezirksärztekammer. Es schließen sich die Wahlen der Delegierten zur Vertreterversammlung der Landesärztekammer Baden-Württemberg und zum Deutschen Ärztetag an.

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Im nächsten Schritt konstituiert sich die Vertreterversammlung der Landesärztekammer am 4. März 2023 und wählt den eigenen neuen Vorstand: Präsident beziehungsweise Präsidentin, Vizepräsident beziehungsweise Vizepräsidentin, Rechnungsführer beziehungsweise Rechnungsführerin, Schriftführer beziehungsweise Schriftführerin sowie weitere Beisitzer im Vorstand der Landesärztekammer. Die Präsidentinnen beziehungsweise Präsidenten der vier Bezirksärztekammern sind qua Amt „geborene“ Mitglieder des Vorstandes der Landesärztekammer.

Weitere häufig gestellte Fragen zur Kammerwahl beantwortet die Ärztekammer auf ihrer Website: www.aerztekammer-bw.de/wahl

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