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Ausgabe 06/2019

SEKTION ACS ZÜRICH

«Der Primarlehrer ist schuld!» Lesen Sie in der Rubrik «Altes Eisen rostet nicht» alles über einen Autoliebhaber, der sich seinen bereits vergessenen Bubentraum doch noch verwirklichen konnte.

DIE A1 BEI ZÜRICH OST Die Baustellen zwischen Zürich Ost und Effretikon sorgen für Staus und Zeitverluste. EIN HIGHLIGHT DER SAISON Der traditionelle Zürich Classic Car Award wurde mal wieder bei bestem Wetter auf dem Bürkliplatz in Zürich verliehen. BESTE BEDINGUNGEN Auf der Rennbahn in Anneau du Rhin gab es auch dieses Mal wieder Slalom auf Top-Niveau zu bestaunen.

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EDITORIAL Sektion Zürich

INHALT

GROSI SOLL FÜR BESSERES VERKEHRSKLIMA AUF ZÜRCHER STRASSEN SORGEN

04 Politik & Verkehr Die A1 bei Zürich Ost 07 Politik & Verkehr Weitere Sanierung 09 Events & Motorsport Ein Highlight der Saison 12 Events & Motorsport Beste Bedingungen 15 Nachruf Zum Tod von Gody Naef 17 Dies & Das Hätten Sie es gewusst? 19 Classics Corvette Sting Ray C2 19 Oldtimeragenda Oldtimeragenda 20 Altes Eisen rostet nicht «Der Primarlehrer ist Schuld!» 22 ACS Reisen Besondere Reiseerlebnisse 24 Helenes Gedanken Entscheide fallen

IMPRESSUM Herausgeber ACS Sektion Zürich Forchstrasse 95a CH-8032 Zürich Tel. +41 44 387 75 00 Fax +41 44 387 75 09 www.acszh.ch, info@acszh.ch Inserate Kromer Media Industrie Gexi Karl Roth-Strasse 3 CH-5600 Lenzburg Telefon +41 62 886 33 53 media@kromer.ch

Chefredaktor und Geschäftsführer Lorenz Knecht Redaktion Claudia A. Spitz Beat Walti Druck und Versand Kromer Print AG Industrie Gexi Karl Roth-Strasse 3 CH-5600 Lenzburg Telefon +41 62 886 33 33

Das Verkehrsklima in der Stadt Zürich wird wohl von niemandem als rücksichtsvoll oder gar als angenehm empfunden. Im Gegenteil. Wer auf den Stadtzürcher Strassen unterwegs ist, kann die Hektik, die Ungeduld und das rücksichtslose Drängeln der verschiedenen Verkehrsteilnehmer hautnah spüren. Diese Atmosphäre führt zu Aggressionen und letztlich zu unnötigen Unfällen in der Stadt. Einzig während den Sommerferien scheint die Stadt Zürich zu einer gewissen Gelassenheit mit viel weniger Stressmomenten zu finden, die ihr auch in den restlichen 11 Monaten gut anstehen würde. Die brandneue Kampagne «Fahr so, wie wenn dein Grosi dabei wäre» der Stadt Zürich zusammen mit zwölf Verkehrs- und Interessensverbänden hat sich zum Ziel gesetzt, das Verkehrsklima auf Stadtzürcher Strassen zu verbessern und damit verbunden die Unfälle zu reduzieren. Warum soll gerade das Grosi für ein besseres Verkehrsklima sorgen können? Die Grossmutter – oder eben das Grosi – dürfte wohl der einzige Mensch sein, in dessen Gegenwart sich alle anständig aufführen. Sie hat eine natürliche und von allen anerkannte Autorität. Das Grosi in der Kampagne fordert alle auf zu mehr Freundlichkeit, Gelassenheit und Rücksichtsnahme auf den Strassen der Stadt. Weil die Verkehrsteilnehmer ja alle wissen, wie man sich auf der Strasse zu verhalten hat, soll die Kampagne Verhaltensfaktoren im Verkehr beeinflussen, wie beispielsweise den Zeitdruck, der zu Stress und Hektik führt. Die zwölf Verkehrs- und Interessensverbände der Stadt, die ansonsten überhaupt nicht die gleichen Interessen verfolgen, wenn es um den Verkehr geht, sind von der gemeinsamen

Partnerschaft überzeugt. Wir glauben, mit dem Grosi die Verkehrsteilnehmenden erreichen zu können und das Verkehrsverhalten glaubwürdig und sympathisch zu beeinflussen. Die teilnehmenden Verbände – so auch die ACS Sektion Zürich – wissen allzu gut, dass ein drohender Mahnfinger bei den Verkehrsteilnehmern nichts bewirkt. Das Grosi tritt nicht belehrend auf, sondern appelliert als glaubwürdige Instanz, sich rücksichtvoller im Strassenraum zu verhalten. Vorerst wird das Grosi auf Plakaten, im Tram, auf Velos und Dienstfahrzeugen in Erscheinung treten, ebenso in den sozialen Medien. Neue und weitere Kommunikationsmittel werden in den nächsten Jahren dazu kommen. Die Kampagne ist auf fünf Jahre ausgelegt. Was aber bringt so eine Kampagne, werden Sie sich fragen, weil die Messbarkeit von Verhaltensveränderungen schwierig ist. Darum läuft bereits jetzt eine Publikumsumfrage, die wir in der letzten Ausgabe unserer Clubzeitung publiziert und sie dazu eingeladen haben, um herauszufinden, was genau die Gründe sind, die zum schlechten Verkehrsklima in der Stadt führen. Die Kampagne kann diese Erkenntnisse aufnehmen und eine Umfrage in einigen Jahren soll zeigen, ob wir etwas bewirken konnten mit der Grosi-Kampagne. Wir hoffen es natürlich. Herzlichst

Lorenz Knecht, Geschäftsführer

AGENDA ACS ZÜRICH Aktuelle Termine sind jederzeit auf www.acszh.ch abrufbar. Besuchen Sie unsere Website: www.acszh.ch

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DIE A1 BEI ZÜRICH OST Niemandem, der sich auf den Strassen bewegt, sind die Baustellen zwischen Zürich Ost und Effretikon entgangen und auch nicht deren Auswirkungen und die zusätzlichen Staus, vor allem nach Umstellungen der Spurführungen.

Die gute Nachricht, das Ende ist in Sicht, bereits Ende Jahr sind die meisten Arbeiten an der A1 selber erledigt. Die schlechtere Nachricht, es ist nicht so, dass dadurch die Kapazität massiv höher geworden ist, das ist dann ein weiterer Schritt. Die A1 wurde zwischen Zürich und Brüttisellen 1974 erstellt und der Abschnitt nach Effretikon kam 1977 dazu. Insgesamt wird darum ein 11,7 Kilometer langes Teilstück saniert. Das war schon in der Planung eine Herausforderung, gilt doch dieser Abschnitt mit zeitweise über 155000 Fahrzeugen pro Tag als einer der meistbefahrenen. Das stellte natürlich besondere Anforderungen an die Planung, denn es war klar, dass keine Spurreduktion erfolgen durfte. Es werden nun bis 2020 die meisten Kunstbauten (Brücken usw.) saniert, alle

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und Ausfahrten der beiden Rastplätze angepasst. Diese Arbeiten sollten bis November 2019 abgeschlossen sein.

Was ist noch geplant?

Beläge durch lärmärmere ersetzt, Leitplanken ersetzt und den heutigen Normen angepasst sowie insgesamt 42(!) Signalportale und 509 Signale gestellt oder ersetzt, dafür braucht es ungefähr 160 Kilometer Kabel. Zwischen Brüttisellen und Effretikon laufen aktuell die Arbeiten zur Verschmälerung des Mittelstreifens. Damit sollen die Pannenstreifen von 2,5 Metern auf 3,5 Meter erweitert werden. Auch werden die Ein-

So kann man dann auch davon ausgehen, dass der Hauptteil der Bauarbeiten auf der A1 Ende dieses Jahres abgeschlossen sein sollte. Man darf hoffen, dass dann auch das Ende der nächtlichen Staus naht. Es ist klar, dass gewisse Arbeiten zu Spurreduktionen führen und in der Nacht ausgeführt werden müssen, allerdings ist es nicht sehr angenehm, wenn diese Arbeiten schon beginnen, wenn noch viel Verkehr ist, also vor Mitternacht. Es ist leider so, dass sich der Verkehr aus verschiedenen Gründen zeitlich nach hinten verlagert hat, was dann zum Teil zu langen Staus mit Wartezeiten von bis zu einer halben Stunde führte, und das mehr als einmal. Dazu kamen noch die zeitweiligen Totalsperrungen bei der Montage der Signalportale für jeweils 15 Minu-

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ten. Es ist klar, dass es nicht anders geht, aber es wäre schön, wenn dies zu den definitiv verkehrsärmeren Zeiten nach Mitternacht geschehen würde.

ren die Automobilisten auf den Spuren Richtung Zürich nach vorne und spuren erst kurz vor der Sicherheitslinie Richtung Nordring ein, dies führt einerseits zu zusätzlichen Staus, aber auch immer wieder zu gefährlichen Situationen auf der Autobahn, sodass diese Stelle auch als Unfallschwerpunkt gelten kann. Es ist davon auszugehen, dass in diesem Bereich ein neues Regime eingeführt wird.

Das nächste Projekt Der Abschluss der Arbeiten ist aber nicht das Ende. Bereits ist das nächste Projekt in der Vorbereitung unter dem Namen PNU, das steht für permanente Umnutzung des Pannenstreifens. Aktuell läuft das Planauflageverfahren, eingegangen sind zehn Einsprachen. Die Detailplanung sollte dieses Jahr beginnen und Umsetzung ist für 2023/2024 geplant. Rund zwei Drittel der Arbeiten sollten abseits der Nationalstrasse mit wenig Beeinträchtigung erfolgen, ein Drittel im Bereich der Verzweigung Brüttisellen. 2020 folgen nun noch die Arbeiten im Bereich der Verzweigung Brüttisellen an der A53, diese soll allerdings in Zukunft als A15 bezeichnet werden. Auch werden die ganzen Verkehrsmanagementanlagen erstellt und getestet, bevor dann die Arbeiten im Sommer 2021 abgeschlossen sein werden. Damit sollte die Strasse so saniert sein, dass bis etwa 2035 keine grösseren Unterhaltsarbeiten nötig sind. Noch nicht bekannt ist, welche Ummarkierungen vorgenommen werden. Es geht dabei in erster Linie um die Verzweigung Zürich Ost, im vierspurigen Bereich. Wenn es sich auf dem Nordring staut, fah-

Das Ziel ist in erster Linie, den Spurengpass bei der Verzweigung Brüttisellen zu beseitigen. Bereits während den laufenden Arbeiten wurden die dazu nötigen Nothaltebuchten erstellt. Im gleichen Projekt sollen zudem fünf Lärmschutzwände erstellt werden. Des Weiteren soll die Brücke Oberwies zwischen Zürich Ost und Wallisellen ersetzt werden, hier ist das Detailprojekt genehmigt. Die Arbeiten werden nun ausgeschrieben und sind für 2021 oder 2022 geplant. Es ist mit vereinzelten Nachtsperrungen und Spurreduktionen zu rechnen. Im Klartext also, bis auf Weiteres ist in diesem Bereich nicht mit Baustellenfreiheit zu rechnen.

Text Claudia A. Spitz

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Fahr so, wie wenn dein Grosi dabei wäre. Für ein entspanntes Verkehrsklima

Eine Kampagne der Zürcher Verkehrskonferenz Grosi-an-Bord.ch

Die ACS Sektion Zürich unterstützt diese Kampagne der Zürcher Verkehrskonferenz

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POLITIK & VERKEHR Sektion Zürich

WEITERE SANIERUNG Nachdem die Hauptarbeiten zwischen Zürich Ost und Effretikon abgeschlossen sind, geht es nahtlos weiter. Ab 2020 beginnen die Hauptarbeiten zwischen Effretikon und Winterthur Ohringen. Die Vorarbeiten haben bereits begonnen. So werden weitere 11,5 Kilometer Autobahn aus den 60er- und 70er-Jahren saniert. Die Vorarbeiten dauern bis April 2020. Die Hauptarbeiten starten voraussichtlich im Februar 2020. Das Ziel ist es, den sicheren Betrieb bis ins Jahr 2035 zu gewährleisten. Zwischen 2035 und 2040 soll die Umfahrung Winterthur auf sechs Spuren ausgebaut werden. Wie sich die Arbeiten auf den Verkehr auswirken werden, ist nicht bekannt, aber sicher ziemlich stark, da unter anderem der Belag erneuert wird und die Kunstbauten instand gestellt werden. Es werden während

den Hauptarbeiten voraussichtlich temporäre Sperrungen einzelner Spuren nötig sein. Gespannt sein darf man, ob bei der Verzweigung der A4 Verbesserungen geplant sind, sodass sich der Verkehr nicht mehr auf der Autobahn staut, und es stellt sich auch die Frage, ob der Flaschenhals mit der Reduktion auf zwei Spuren bei Winterthur-Töss behoben wird, der Montag- bis Freitagabend meist zu Staus führt. Nicht ganz zu verstehen ist auch, dass es noch bis mindestens 2035 dauert, bis der Ausbau auf sechs Spuren in Angriff genommen wird.

Text Claudia A. Spitz

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EIN HIGHLIGHT DER SAISON Der traditionelle Zürich Classic Car Award auf dem Bürkliplatz war wiederum von bestem Wetter begünstigt und bot viele Trouvaillen. Es gab Sonderkategorien für 70 Jahre Fiat Abarth, 100 Jahre Bentley und für Microcars. Den Publikumspreis gewann ein Chevrolet Impala Convertible von 1959, der an die besten Zeiten der «Amischiffe» erinnert.

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Kurt Kaiser war einer der Teilnehmer am diesjährigen Zürich Classic Car Award. Der Lancia Aurelia B24 S Spider America aus dem Jahr 1955 der Sammlung Kaiser gewann in seiner Kategorie und konnte sich auch als «Best of Show» feiern lassen. Wie wollten Näheres wissen.

Wie fühlt man sich als Fahrer des «Best of Show»? Über die Auszeichnung «Best of Show» für den B24 Spider America freuen wir uns sehr und ich fühlte mich geehrt, dieses Fahrzeug bei dieser wunderbaren Veranstaltung zu fahren.

Wie viel Zeit investieren Sie in Ihren Oldtimer? Für Pflege und Unterhalt investiere ich regelmässig Zeit. Zusätzlich ist es abhängig vom Programm des Autos (Teilnahme an Rallyes oder Wettbewerben) und vom Wetter (für Ausfahrten).

Redaktion: Was macht den Reiz einer solchen Veranstaltung aus? Kurt Kaiser: Es ist ein Treffpunkt für Sammler und Freunde historischer Automobile.

War dies das erste Mal, dass es mit diesem Fahrzeug einen Sieg gab? Das Auto hat an der 1000 Miglia teilgenommen und war auch beim Concorso d’Eleganza in der Villa d’Este eingeladen. Dies ist jedoch die erste Auszeichnung «Best of Show». Das Auto kam frisch aus der Restaurationswerkstatt von Dino Cognolato, was sicherlich zu diesem tollen Ergebnis beigetragen hat.

Was ist es für ein spezielles Gefühl, einen Oldtimer zu fahren? Ich fühle mich zurückversetzt in die jungen Jahre. Einige unserer Autos haben die gleichen Jahrgänge wie meine Geschwister und ich. Wir sind sozusagen gemeinsam «älter» geworden.

Was fasziniert so am Besitz eines Oldtimers? Es ist eine Leidenschaft, welche von der Begeisterung für Design, Technik, Klang und dem Geräusch vom Motor, dem Geruch von Reifen, Benzin, Öl und Leder lebt und natürlich der Genuss von den herrlichen Ausfahrten durch schöne Landschaften – all das zusammen fasziniert mich.

Ist das Oldtimerfahren noch zeitgemäss? Für mich ist es immer noch zeitgemäss und ich habe das Glück, in einem Unternehmen tätig zu sein, welches bestrebt ist, dieses Erbe, die Freude und den Erhalt von Oldtimern in einer sich schnell bewegenden Welt zu fördern. Vielen Dank für das Gespräch.

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BESTE BEDINGUNGEN Einmal mehr führte die ACS Sektion Zürich den Autoslalom auf der Rennbahn in Anneau du Rhin durch, der Tag profitierte von besten Bedingungen und bot spannenden Sport auf hohem Niveau.

Foto: Peter Recher

Auch wenn die Rennen jeweils in Frankreich, im Elsass, stattfinden, sind sie ein Teil der Tätigkeit der Sektion Zürich und ein Highlight des Jahres. In verschiedenen Kategorien wurde hart um den Sieg gekämpft. Einer, der den Rennsport so richtig kennt, ist Iwan Müller, der am Rennen dieses Jahr als Vorstarter im Einsatz stand.

Was ist die Aufgabe eines Vorstarters? Der Vorstarter organisiert die Aufstellung der Fahrzeuge vor dem eigentlichen Start. Es sollen die richtigen Fahrzeuge und Fahrer in der richtigen Reihenfolge bereit stehen. Er schickt die Fahrzeuge in Gruppen hinter einem Führungsfahrzeug auf den Besichtigungslauf und schaut dabei, dass die Fahrer in der richtigen Ausrüstung, daher mit Helm und Gurten, und auch ohne

Mitfahrer auf die Strecke fahren. Bei den Rennläufen schaut er, dass die Fahrer ihre Fahrzeuge rechtzeitig zum Start vorziehen. Was ist die Motivation, als Funktionär im Einsatz zu stehen? Wenn man selbst viele Jahre aktiver Fahrer war, möchte man dem Sport etwas zurückgeben. Da man viele Funktionäre und auch einige Fahrer persönlich kennt, bereitet es auch Freude, diese zu treffen.

Redaktion: Seit wann und auf welche Weise sind Sie im Auto-Rennsport involviert? Iwan Müller: Ich war selbst rund 30 Jahre aktiver Fahrer und auch einige Jahre Mitglied der Sportkommission des ACS Zürich und bei anderen Organisationen des Auto-Rennsports aktiv. Dabei war ich in vielen verschiedenen Funktionen tätig. Dieses Jahr in Anneau du Rhin mitgemacht, habe ich auf Anfrage von Robert Hotz. Welche Funktion war für mich nicht wichtig, es braucht alle. So habe ich nebst der hier gefragten Funktion als Vorstarter auch bei diversen anderen mitgeholfen.

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Foto: Wisu Bucher

Was sind die Freuden bei einem solchen Einsatz? Es ist toll, mitzuerleben, dass dieser leider von anderen Organisationen oder Parteien verschmähte Sport weiterlebt und von allen Beteiligten mit viel Einsatz und Willen durchgeführt wird. Man erledigt alles kameradschaftlich und als Team. Gibt es auch Ärger bei einem solchen Einsatz? Eigentlich nicht, oder sehr selten. Alle Beteiligten sind diszipliniert und befolgen unsere Anweisungen. Alle wissen, dass es die Regeln und Vorgaben für eine reibungslose und möglichst unfallfreie Durchführung solcher Veranstaltungen braucht. Wie hat sich der Rennsport im Laufe der Zeit verändert? Der Rennsport wurde auf allen Stufen viel professioneller und dadurch auch leider

viel kostenintensiver. Insbesondere Teilnehmer auf der sogenannten lokalen (loc) Stufe sind dadurch immer weniger geworden. Feuerfeste Anzüge und teure Rennsporthelme gehen sofort ins Geld und halten wohl viele, die es gerne einmal versuchen möchten, davon ab, ihre sportlichen Fahrzeuge mal auf einem abgesperrten Gelände zu testen. Wie kann man vom Rennsport im Autoalltag profitieren? Im Rennsport lernt man ein Fahrzeug auch in Grenzsituationen zu beherrschen, Geschwindigkeiten richtig einzuschätzen und auch richtig zu bremsen. Dies tönt zwar etwas banal, aber wenn man sieht, was alles auf der Strasse passiert und wie viele Lenker zum Beispiel noch nie richtig gebremst haben, ist dies nicht so abwegig. Natürlich kommt im Rennsport, wo es ja

auch noch um die Zeit geht, noch einiges dazu. Ich denke dabei an eine richtige Linienwahl, optimale Traktion (keine durchdrehende Räder), die richtige Geschwindigkeit bei Ein- und Ausfahrt von Hindernissen und

Kurven etc. Gerade die oben erwähnten strengen Vorschriften auch für den loc Sport halten leider viele davon ab, es einmal zu versuchen. Herzlichen Dank, Herr Müller, für die spannenden Antworten. Auch nächstes Jahr sollen die Rennen von Anneau du Rhin wieder auf dem Programm stehen und viele Mitglieder anziehen, nicht nur als Teilnehmer, denn es lohnt sich durchaus, einmal als Zuschauer einen solchen Anlass zu besuchen. In der Schweiz gibt es nach wie vor keine vergleichbaren Anlagen, und das Elsass ist durchaus eine Reise wert.

Text Claudia A. Spitz

Foto: Wisu Bucher

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NACHRUF Sektion Zürich

ZUM TOD VON GODY NAEF Stäfa ZH; 29. Juni 1919–24. August 2019 Vor gut 100 Jahren, am 29. Juni 1919, wurde Gody Naef in Stäfa geboren. Er wuchs mit sechs Geschwistern auf und gründete nach der Lehre zum Kaufmann eine Lebensmittel-Importfirma. Seine grosse Passion waren jedoch zeitlebens das Automobil und der Auto-Rennsport. Gody Naef fuhr sein erstes Bergrennen 1951 am Albis-Pass. Ende der SechzigerJahre feierte er mit einem Abarth Erfolge am Kerenzerberg. Es gibt wohl kein Schweizer Bergrennen, das Gody Naef nicht gefahren ist. Er war aber auch auf den Rundstrecken in Monza, Hockenheim oder Le Castellet anzutreffen. Das klassische Langstreckenrennen Mille Miglia absolvierte er 1994, und bis ins hohe Alter nahm er an historischen Motorsportveranstaltungen teil. Im Juni 2018, mit 99 Jahren, wagte er sich mit einem Alfa Romeo Zagato RZ am Kerenzerberg nochmals an den Start, Dort beschloss er, sei-

Gody Naef (Foto: Franz Leupi).

nen Helm endgültig an den Nagel zu hängen. Weil ihm das niemand so richtig glauben wollte, besiegelte er seinen Entschluss mit seiner Unterschrift auf dem Kotflügel von Fredy Lienhards Ferrari 333 SP. Gody Naef dürfte der älteste lizenzierte aktive Rennfahrer der Welt gewesen sein. Er beSteinbockrennen 2007: Gody stritt in seiner Karriere nicht nur Naef, Xavier und Manuela Perrot, unzählige Rennen, Sammler verPeter und Christiane Sauber trauten ihm ihre PS-starken Autos und Raritäten an, die ansonsten kaum aus der Garage gekommen wären. Ich habe Gody Naef in den späten SechzigerJahren als Weggefährten in der Schweizer Rennsportszene kennen und schätzen gelernt. Er wird mir als liebenswerter Gentleman-Driver in Erinnerung bleiben.

Gody Naef nahm am GP Mutschellen 2012 mit Amilcar CG SS (1929) im Feld der Vorkriegsrennwagen teil.

Im Gedenken Peter Sauber

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75 000 Einwohner in Zü

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Christian Müller in den Nationalrat

r e b e g it e b r A r e g ti u M mit Herz und Verstand leistungsfähige ne ei r fü h ic m e er gi ga «Ich en die den Bedürfnissen Verkehrsinfrastruk tur, ung trägt!» der Bevölkerung Rechn

.ch Liste 3: mueller-christian

2x auf Ihre Liste

Klartext mit Nationalrat Gregor Rutz

Freie Fahrt für freie Bürger: Nein zur linksgrünen Verkehrsblockade-Politik! Bundesbern investiert 15 Mia. Franken in die Erneuerung der Strasseninfrastruktur. Derweil herrscht in Zürich verkehrte Welt: Linksgrüne Träumer beschliessen Fahrverbote, flächendeckende Tempo-30-Zonen und den Abbau von Parkplätzen. Einziges Ziel: Schikanen für die Autofahrer. Dies schadet dem Wirtschafts- und Werkplatz massiv. Immer häufiger kommt es zum Verkehrskollaps: Die Staustunden haben sich in den vergangenen 10 Jahren mehr als verdoppelt! Grund für die zunehmenden Verkehrsüberlastungen ist nicht nur die Bevölkerungszunahme, sondern auch die verfehlte Verkehrspolitik der linksgrünen Städte. Während der Bund Milliarden investiert, um das Nationalstrassennetz auszubauen, errichten die linken Städte Hindernisse, um den Verkehrsfluss zu ersticken. Spurverengungen, Parkplatzabbau, Fahrverbote und flächendeckende Tempo 30-Zonen gehören zum rotgrünen Alltag in Zürich und Winterthur. So sollen Automobilisten schikaniert werden. Gleichzeitig träumen die linken Politiker von autofreien Städten.

leiden. Die verstopften Strassen und ständigen Verkehrsüberlastungen bringen enorme Kosten mit sich. Aber auch der öffentliche Verkehr leidet: Tempo 30 auf Hauptstrassen führt zu massiven Verspätungen. Die Verkehrsbetriebe müssen mehr Busse und Trams einsetzen. Gregor Rutz wehrt sich entschieden gegen diesen Unsinn. In der Verkehrskommission kämpft er für eine intakte Strasseninfrastruktur. Auf Hauptachsen und Umfahrungsstrassen soll der Verkehr fliessen, damit die Quartiere vom Lärm entlastet werden können.

Der intoleranten linken Ideologie muss ein Riegel geschoben werden. Früher kämpften die Sozialisten dafür, dass jeder Arbeiter ein Auto hat. Heute wollen sie diese Freiheit den Leuten wieder wegnehmen und Die Auswirkungen sind gravierend: ihnen vorschreiben, wie sie sich zu Die Gewerbebetriebe können ihrer bewegen haben. Denken Sie daran Arbeit kaum mehr nachgehen, weil bei den Wahlen! sie unter den Verkehrsschikanen Überparteiliches Komitee «Gregor Rutz wieder in den Nationalrat» – Postfach 470 – 8702 Zollikon – www.gregor-rutz.ch

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Rutz packt an: - In der Verkehrskommission des Nationalrats kämpft Gregor Rutz für eine zukunftsgerichtete Verkehrspolitik, die sowohl das Schienennetz als auch die Strasseninfrastruktur berücksichtigt. - Im Verein «Zusammenschluss Oberlandstrasse» engagiert sich Rutz seit Jahren für den überfälligen Bau der Oberlandautobahn (Lückenschliessung Uster/Hinwil). - Gregor Rutz steht ein für die Bedürfnisse der Gewerbler und Autofahrer. Mobilität ist der Motor der Wirtschaft – dafür lohnt es sich zu kämpfen!

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DIES & DAS Sektion Zürich

HÄTTEN SIE ES GEWUSST ? Auch wenn man als Autofahrer die Fahrprüfung bestanden hat und seine Kenntnisse von Zeit zu Zeit aufgefrischt und erweitert hat, gibt es immer wieder Situationen, in denen wir uns fragen, wie man sich korrekt verhält.

Was ist beim Abbiegen grundsätzlich zu beachten? Die Fahrzeugführer müssen frühzeitig einspuren. Sie haben auch einzuspuren beim Abbiegen ausserhalb von Strassenverzweigungen und, soweit möglich, auf schmalen Strassen. Beim Einspuren nach links darf der Fahrzeugführer den für den Gegenverkehr bestimmten Raum nicht beanspruchen. Auf dreispurigen Strassen mit oder ohne Markierung darf er mit der gebotenen Vorsicht die mittlere Spur benützen. Das Wechseln auf andere Fahrstreifen zum Überholen ist auf Einspurstrecken untersagt, ausgenommen auf Fahrstreifen, die mit den gleichen Fahrzielen bezeichnet sind. Der Fahrzeugführer darf beim Abbiegen nach links auf Strassenverzweigungen die Kurve nicht schneiden. Fahrzeuge aus entgegengesetzten Richtungen, die beide auf einer Kreuzung nach links abbiegen wollen, haben sich links zu kreuzen. (VRV Art. 13 1–4)

Vom 31. Oktober bis 14. November 2019 beim Bürkliplatz

66. Expovina: Zürich feiert den Weinherbst Am 31. Oktober geht die Zürcher Weinflotte beim Bürkliplatz bereits zum 66. Mal vor Anker. An Bord von 12 Schiffen wird der Weinherbst 2019 gefeiert. Bis zum 14. November bieten 125 Winzer und Weinhändler mehr als 4000 Weine aus den wichtigsten Anbaugebieten von sechs Kontinenten zur Degustation an. Mit der Expovina, der weltweit grössten Publikums-Weinmesse, ist die Limmatmetropole während zwei Wochen Zentrum und Treffpunkt der Freunde des Weines. Degustieren im einmaligen Ambiente über dem Wasser ist angesagt; Prüfen, Vergleichen, Fachsimpeln und vor allem Geniessen an 170 Ständen sowie in drei Spezialitäten-Restaurants. Ganze Schweiz an Bord Schweizer Weine dominieren das Angebot. Gewächse aus allen bedeutenden Rebbaukantonen zeigen die Vielfalt an Sorten, Terroirs, klimatischen Bedingungen und Winzer-Persönlichkeiten auf. Das Wallis überzeugt in der Leader-Rolle, gefolgt von der Waadt, den führenden Deutschschweizer Anbaugebieten und dem Tessin. – Ein grossartiger Auftritt des Weinlandes Schweiz. Europas Süden in Front Rund zwei Drittel des Sortiments an Bord sind ausländische Weine. Seit zwei Jahrzehn-

Barbecue-Restaurant auf der «Rosenstadt» Zu einem guten Wein gehört auch Feines aus der Küche. Die Zürcher Wein-Ausstellung trägt diesem Anspruch mit ihrem vielfältigen kulinarischen Angebot Rechnung. Einmal mehr wird an Bord von LS Wadin bei Pasta-Gerichten die Italianità gefeiert, und auf der Panta Rhei sind Fondue sowie Raclette seit Jahrzehnten die Renner. Neu ist das Angebot auf der «Rosenstadt», die erstmals als Barbecue-Restaurant geführt wird: Grill-Spezialitäten vom Land sowie aus dem Wasser und dazu eine Auswahl grosser Weine. ten ist Italien der ausländische Hauptakteur auf dem Schweizer Markt sowie an der Expovina. Der Süden liegt generell im Trend. Davon können die Weine aus dem ganzen Mittelmeerraum profitieren, namentlich aus Spanien und Südfrankreich. Eine Auswahl an hochstehenden Kreszenzen aus Deutschland und Österreich vervollständigt die Begegnung mit dem europäischen Weinbau. Einmal mehr beeindruckend ist der qualitativ hochstehende Auftritt von Übersee. Die Expovina bleibt für Weine aus Kalifornien ebenso wie für Gewächse von der südlichen Hemisphäre ein besonders interessantes Schaufenster. Gespannt ist man namentlich auf die Weine des Jahrgangs 2017, die neu auf den Markt kommen.

Online Ticket-Verkauf Die Zürcher Weinausstellung ist Montag bis Samstag von 13 bis 21 Uhr geöffnet, sonntags von 11 bis 19 Uhr. Die drei Restaurants öffnen täglich bereits ab 11.30 Uhr, sonntags von 11 bis 19 Uhr. Neu besteht die Möglichkeit, sich online – www.ticketino.ch – für CHF 27.– ein Eintrittsticket zu kaufen. Der Preis für ein Ticket an der Abendkasse beträgt 30 Franken.

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Zanetti Nationalrat

Claudio wieder in den

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Damit wir unsere Schweiz zurückbekommen!

Und in den Ständerat: Roger Köppel

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CLASSICS Sektion Zürich

CORVETTE STING RAY C2 OLDTIMER AGENDA OKTOBER 2019 18. bis 20. Oktober 2019 Classic Expo Salzburg (AT) AT-5020 Salzburg www.classicexpo.at 19. Oktober 2019 Auktion klassischer Automobile & Motorräder – The Swiss Auctioneers (CH) Oldtimer Galerie Toffen – The Swiss Auctioneers CH-3125 Toffen www.oldtimergalerie.ch

PS-Motor und 4-Gang-Handschaltung bei der Oldtimergalerie in Toffen ausborgen und konnte der Versuchung nicht widerstehen, die nahe gelegene Gurnigel-Bergrennstrecke hochzubrettern. Dampf schon ab 1500 U/min ist bei knapp 1500 kg Fahrzeuggewicht genügend vorhanden und es macht richtig Spass, in Kurven ein gut kontrollierbares Übersteuern zu provozieren. Was mich überraschte ist das knackige Getriebe mit seiner sehr engen Schaltkulisse

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mir gefahrenen Autos sind vielleicht nicht mehr ganz

Design-Ikone. Bill Mitchell, General Mo-

taufrisch, und mit einem neuen Set Dunlops wäre das

tors Designchef in den Sechzigern, hatte,

Ganze sicherlich noch unterhaltsamer gewesen, aber

in Zusammenarbeit mit seinem Mitar-

auch so war ich von diesem Auto begeistert. Nicht nur

beiter Larry Shinoda, einen atemberaubend schönen

ist es zum Niederknien schön, es läuft auch richtig

Sportwagen geschaffen. Dass die Autos nicht nur bild-

gut! Auf jeden Fall braucht sich eine gute C2 hinter kei-

schön waren, sondern auch richtig gut liefen, bewie-

nem einzigen europäischen Sportwagen derselben

sen die vom legendären Roger Penske eingesetzten

Epoche zu verstecken, im Gegenteil! Vieles ist natür-

Renner in Sebring und auf den Bahamas, wo es ihnen

lich typisch amerikanisch, wie zum Beispiel das juke-

mehrfach gelang, die als unbesiegbar geltenden Cob-

boxartige Armaturenbrett mit einem Haufen undefi-

ras in die Schranken zu weisen. Vor allem der erste C2-

nierbarer, weil fast unleserlich bezeichneter Schalter

er-Jahrgang, 1963, ist heute bei Sammlern wegen sei-

oder das grosse Lenkrad mit seinem dünnen Kranz

ner geteilten Heckscheibe, den sogenannten «Split

aus Holzimitat. Seitenhalt war auf amerikanischen

Windows» äusserst begehrt und erreicht regelmässig

Autositzen der Sechziger natürlich noch kein Thema

Preise jenseits der Hunderttausender-Marke. Schöner

und Verarbeitungsqualität ein eher grosszügig ausge-

zu fahren sind allerdings die späteren, mit Scheiben-

legter Begriff. Was soll’s! Was an diesem Auto begeis-

bremsen und weiteren Verbesserungen ausgerüsteten

tert ist der Gesamteindruck, diese herrliche Mischung

Exemplare von 1965 bis 1967. Es spielt dabei gar keine

aus betörendem V8-Sound, visueller Show und über-

Rolle, ob der «kleine» 5,3-Liter-Motor mit 250 bis 375

zeugender Dynamik. Der C2 Sting Ray ist vielen Exo-

PS verbaut ist oder ob die grosse Maschine mit 6,5

ten, welche ein Zehnfaches kosten, mindestens eben-

oder 7 Litern Hubraum und zwischen 390 und 435 PS

bürtig, und wenn das von der Oldtimer Galerie

vor sich hin bollert. Das Leistungsmanko des kleine-

angebotene Exemplar am 19. Oktober in Toffen ver-

ren Motors wird meiner Meinung nach durch ein ge-

steigert wird, werde ich mich für die Dauer der Auk-

ringeres Gewicht (vor allem auf der Vorderachse)

tion freiwillig in ein tibetanisches Kloster einsperren

praktisch wettgemacht. Die Balance ist mit dem klei-

lassen. Vielen Dank, Reinhard und Beat!

legendären 550-PS-L88-Motor ausgerüsteten C2 spielen in einer ganz anderen Liga und bieten Stoff für eine ein wunderschönes Exemplar von 1967 mit dem 300-

NOVEMBER 2019 9. November 2019 Oldtimer Teile Markt Brunegg (CH) Treffpunkt für Festwirtschaft, Oldtimer, Youngtimer, Klassiker, Ersatzteile, Literatur, Modelle, Werkzeuge, Zubehör, Bekleidung und mehr CH-5505 Brunegg www.nicanaotm.ch 30. November bis 8. Dezember 2019 Essen Motor Show mit Classic & Prestige Salon (DE) DE-45131 Essen www.essen-motorshow.de

DEZEMBER 2019 6. bis 8. Dezember 2019 Retro Classics Bavaria (DE) Traumhafte Automobil-Legenden aus allen Ecken der Welt, gepaart mit klassischer Eleganz DE-90402 Nürnberg www.retro-classics-bavaria.de 29. Dezember 2019 Classic Car Auction – The Swiss Auctioneers (CH) Oldtimer Galerie Toffen – The Swiss Auctioneers CH-3780 Gstaad www.oldtimergalerie.ch

In eigener Sache

neren Motor sogar besser und das Fahrverhalten aus-

eigene Geschichte.) Ich durfte mir vor zwei Wochen

31. Oktober bis 3. November 2019 Auto Zürich (mit Auto Zürich Classic) (CH) Neuwagenmesse mit eigener Oldtimerhalle CH-8000 Zürich www.auto-zuerich.ch

und die gut dosierbare Lenkung. Die Reifen des von

ie C2-er Generation der Corvette ist eine

gewogener und harmonischer. (Die wenigen, mit dem

27. Oktober 2019 15. Oldtimermesse St. Gallen (CH) Oldtimermesse im Olma Messe Gelände CH-9008 St. Gallen www.oldtimermesse-ch.com

Ihr Beat Walti

Wir brauchen noch weitere Kandidaten für unsere Rubrik «Altes Eisen rostet nicht». Oder möchten Sie einen Fahrbericht über Ihren Oldie in der ACS Zeitung? Melden Sie sich an (beat. walti@acszh.ch). Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und Ihr Interesse.

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ALTES EISEN ROSTET NICHT Sektion Zürich

«Der Primarlehrer ist schuld!» Matthias Kleiber, Waldstatt

Renault 5 Turbo 1. Serie, 1982, 4-Zylinder 1 400 ccm, 160 PS

Mein erster Kontakt mit dem Renault 5 war während meiner Primarschulzeit. Der Lehrer hatte einen R5, und zwar den 5-er aller 5-er: einen Turbo, eine Tatsache, die auf den kleinen Matthias einen bleibenden Eindruck machte. Diese automobilen Schwärmereien wurden dann aber erst mal beiseitegelegt und ich absolvierte nach der Schule eine Lehre als Lastwagenmechaniker. Wir hatten damals einen älteren, mit allerlei Spezialwerkzeugen sehr gut ausgerüsteten Handwerker in unserem Dorf und da war es nur natürlich, dass man sich gegenseitig mit Rat und Tat geholfen hat. Bei einem meiner Besuche entdeckte ich einen Renault 5 Turbo in seiner Werkstatt. Ich war natürlich hin und weg und erfuhr, dass das Auto eigentlich zu haben wäre. Besagter Handwerker war mehr an alten Motorrädern interessiert und hatte für so eine Rakete keine Verwendung. Die Geschichte des Autos ist nicht ganz klar, laut Unterlagen wurde er aber neu im Tessin ausgeliefert. Dies würde auch das in

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italienischer Sprache verfasste Betriebshandbuch erklären. Wie dem auch sei, wir wurden uns einig und ich wurde Besitzer eines Renault 5 Turbo der gesuchten ersten Serie. Die war nämlich, im Gegensatz zur zweiten Serie (mit Stahlkarosserie), mit einem Aufbau aus Alu und viel Kunstsoff gebaut worden, also nochmals leichter und sportlicher. Abgesehen davon wurden von der ersten Serie auch viel weniger gebaut. Das Auto war ganz gut im Schuss, aber die mangelnde Zuverlässigkeit trieb mich des Öfteren an den Rand der Verzweiflung. Ich hatte mich bereits mit dem Gedanken befasst, das Auto wieder zu verkaufen, als ich durch einen Bekannten die Adresse einer Renault Koryphäe erhielt. Der hat dann mein Auto mal so richtig in die Kur genommen und seither ist mein R5 Turbo genau das, was ich mir immer gewünscht hatte. Gegen Ende 2013 entschloss ich mich dann, der Karosserie und dem Intérieur die notwendige Generalsanierung zu spendieren. Teile für ein in solch kleinen Stückzah-

len gebautes Auto sind natürlich nicht einfach zu finden und für gewisse Komponenten bin ich bis nach Bordeaux gefahren. Irgendwann war dann aber alles beisammen und im September 2015 wollte ich den Wagen vorführen, inkl. Veteranenstatus natürlich. Der wurde mir aber zuerst versagt; erst nachdem ich (via Renault Suisse) den Nachweis der Originalität des Überrollkäfigs und der Lackierung erbringen konnte, erhielt ich den ersehnten Veteranencode. Die weiteste Reise mit dem R5 Turbo brachte mich bisher zum Nürburgring, wo ich es mir natürlich nicht nehmen liess, ein paar Runden auf dieser legendären Strecke zu fahren. 160 PS bei bloss 920 kg Leergewicht sorgen schon für gute Stimmung! Der R5 Turbo mit seinem Mittelmotor ist natürlich nur noch ein Zweiplätzer. Mein Sohn ist begeistert vom kleinen Renner und würde am liebten schon selber ans Steuer. Einen Verkauf würde er mir nie verzeihen und darum bleibt unser Turbo noch lange in der Familie!

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66. Zürcher Wein-Ausstellung 31. Oktober bis 14. November 2019, 12 Schiffe am Bürkliplatz Über 4000 Weine, Degustationen und Spezialitäten-Restaurants

www.expovina.ch

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Geniessen mit der ACS Reisen AG

Besondere Reiseerlebnisse. E x k l u s i v i t ät e n s i n d u n s e r e S p e z i a l i t ät . Backstage-Führungen, B egegnungen mit Künstlern, Privatkonzerte, Abendessen mit einem Prinzen, B otschaftsempfänge, Flüge im Privatjet u.v.m.

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Geniessen mit der ACS Reisen AG

Reisen wie ein Staatsgast. V I P- S e r v i c e b e i a l l e n L i n i e n f l ü g e n a b Z ü r i c h . S eparates Check-in, spezielle Sicherheits-/Passkontrolle, Aufenthalt VIP-L ounge, Transport zum Flugzeug.

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HELENES GEDANKEN Sektion Zürich

ENTSCHEIDE FALLEN Es war dann doch so weit, die liebe Greta ist unter grosser Anteilnahme der Medien über den Teich nach den USA gesegelt und hat damit mehr Flüge ausgelöst, als wenn sie selber einfach geflogen wäre und die Emissionen bezahlt hätte, denn die Medienleute und Crewmitglieder des Segelbootes sind ja sicher nicht zurückgeschwommen. Die Klimadiskussion begleitet uns weiter und verdrängt fast alles andere aus den Medien. Aktuell berät gerade der Ständerat das sogenannte CO2-Gesetz, ich frage mich, wann uns die Politik das Atmen verbietet. Allerdings haben wir es in der Hand, die Diskussionen zu beeinflussen, denn die Wahlen stehen vor der Tür. Ich denke, es ist ganz wichtig, dass man wählen geht, denn einer der Gründe für den Rutsch nach Grün im Kanton Zürich war, dass gewisse Kreise sich zu sicher fühlten und nicht wählen gingen und so den Boden kampflos freigegeben haben. Wohlgemerkt, es geht dabei nicht darum, dass wir unsere Umwelt schützen müssen, sondern darum, wie wir das tun, aus Eigeninitiative oder vom Staat mit Lenkungsabgaben bevormundet. Die sind lediglich unsozial und es bringt nichts, wenn das Geld irgendwann zurückkommt und es fehlt, wenn man es braucht. Diese Umverteilung dient niemandem, denn diejenigen, die gut stehen sind nicht eingeschränkt, aber diejenigen, die schon knapp sind, sind noch knapper, so viel zum klimatischen Umverteilen. Apropos Wahlen, zu denken gegeben haben mir auch gewisse Artikel im letzten Heft. So wollen gewisse politische Kreise, die zusätzlichen Kredite für die Umfahrung Ottenbach/Obfelden ablehnen, nicht aus sachlichen Gründen, sondern um die Umfahrung aus Prinzip zu verhindern, dies obwohl das Volk mit grossem Mehr ja gesagt hat und die Betroffenen schon lange auf die Realisierung warten. Sorry, aber in diesem Fall habe ich ein Problem mit meinem Demokratieverständnis. Unser ganzes Staatsgefüge wäre in Frage gestellt, wenn dauernd so gehandelt würde. Respekt heisst auch, Entscheide einer Mehrheit zu akzeptieren. Jahrelang hat man einer Partei vorgeworfen, sie sei zu plakativ, das kann ja sein, dass deren Werbung nicht jeden Geschmack trifft, auch meinen nicht immer. Aber der Versuch, demokratische Entscheide umzustossen oder deren Umsetzung zu verhindern, erachte ich als einen Affront gegen jeden Stimmbürger, ob es nun um eine Umfahrung oder ein Stadion geht. Auch sauer aufgestossen ist mir die Geschichte Eigental. Seit die Strasse ab und zu wieder offen ist, ist diese Posse etwas in Vergessenheit geraten. Aber sicher nicht bei denjenigen, die lange Umwege fahren, oder denjenigen, die an den Umfahrungsrouten wohnen. Aber eben, es ist auch so eine Art Zeitgeist, 24

dass Naturschutz über dem Schutz von Anwohnern steht. Auch hier, nicht dass man mich falsch versteht, es ist wichtig, dass wir unserem Umfeld Sorge tragen. Aber es stellt sich die Frage, ob wir nicht über das Ziel hinausschiessen. Es ist richtig, dass wir Moorlandschaften bewahren, aber haben wir uns schon gefragt, was mit diesen passiert, wenn wir diese sich selber überlassen? Wenn ich mich richtig an den Realienunterricht in der Schule erinnere, hätten diese ohne menschliche Eingriffe gar keine Chance zu überleben, denn aus einem Schilfgürtel wird durch das abgestorbene Schilf ein Flachmoor und dieses verwandelt sich dann durch die abgestorbenen Pflanzen mit den Jahren in ein Hochmoor. Um ein Moor zu erhalten, muss also regelmässig gemäht werden, das geschieht aber kaum von Hand. Was das über die Jahre heisst, kann man zum Beispiel in Wetzikon sehen, denn da, wo heute massive Gebäude wie der Bahnhof stehen, war mal Pfäffikersee. Es ist ein offenes Geheimnis, dass gerade in diesem Ort viele Gebäude auf Pfählen stehen, dies obwohl die Pfahlbauerzeit schon lange vorbei ist. Ich frage mich darum manchmal, sind wir berechtigt, den Lauf der Natur aufzuhalten? Sicher, ich liebe solche Naturreservate, aber eine Antwort auf diese zentrale Frage habe ich nicht. Ich staune aber immer wieder, was für eine Kraft die Natur hat. Und zwar nicht bei Unwettern, sondern danach. Es ist verblüffend, wie schnell sich die Natur erholen kann. Ja, ich bin abgeschweift, also zurück zum Eigental. Hier stellt sich die Frage, warum man nicht einmal einen neuen Weg einschlägt und mit baulichen Massnahmen versucht, die seit vielen Jahren bestehende Koexistenz so zu erhalten, dass allen gedient wäre. Das wäre ein klassischer Kompromiss und genau der Kompromiss ist das, was die Schweiz als Land, als Wirtschaftsstandort und als Sozialstaat doch dahin gebracht hat, wo sie heute steht. Allerdings ist genau diese Fähigkeit, die uns von den Nachbarländern mit Regierung und Opposition abgehoben hat, in den letzten Jahren verloren gegangen. Wir wollen nicht zu Europa, aber wir benehmen uns wie irgendein europäisches Land und kämpfen um Ideologien, statt praktikable Lösungen zu suchen.

Wohnungen gebaut, deutlich mehr als nötig wären, was heisst, dass unsere Platzbedürfnisse ansteigen. Immer noch ist das Einfamilienhaus mit Umschwung in der Agglomeration gefragt, obwohl wir wissen, dass schon zu viel Boden verbaut und damit verdichtet ist. Gleichzeitig erhöhen sich so die Pendlerströme, aber hier kann man sein Gewissen dadurch beruhigen, dass man den Zug nimmt. Aber auch dieser braucht Land, Platz und Ressourcen. Mit wahltechnisch überlegten Grüssen Helene

Inserat

EMIL KELLER W KAROSSERIEARBEITEN W SCHRIFTEN W REKLAMEN W

RIESBACHSTRASSE 58 . 8008 ZÜRICH TELEFON 044 383 42 37 E.KELLER.MALER.AUTO@BLUEWIN.CH

Es würde uns gut anstehen, genau in diesem Bereich eine Vorreiter-Rolle zu übernehmen, und zu zeigen, dass wir Schweizer in der Lage sind, aktuelle Probleme auf innovative Art zu lösen. Ja, ich weiss, das Träumen ist erlaubt. Es gibt Momente, da bin ich froh, nicht mehr jung zu sein. Manchmal frage ich mich, wie gewisse Leute den Spagat zwischen ihren Bedürfnissen und ihren Aussagen schaffen. Wir wollen unserer Umwelt Sorge tragen, aber es werden unzählige neue

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