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mobil! Clubmagazin des ACS beider Basel

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07 / 2022

mobil! Clubmagazin des ACS beider Basel

7777 x Nein zu Tempo 30 auf Hauptstrassen

2 x Nein zum Basler Klima-Alleingang

Diese Versicherungen sind schlichtweg Pflicht

Schneckentempo auf Hauptstrassen hat keinen Rückhalt | Seite 2

ACS beider Basel lehnt Initiative wie auch Gegenvorschlag ab | Seite 5

Empfehlungen eines versierten Versicherungsfachmanns | Seite 8


Clubmagazin ACS beider Basel | 07-2022

Verkehrspolitik

Gegen Schneckentempo auf Hauptverkehrsachsen:

Petition gegen «Tempo 30 integral» eingereicht Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen hat bei der Bevölkerung keine Chance. Mehr als 7’777 Personen haben die Petition «NEIN zu Tempo 30 auf Hauptstras­ sen» in Basel-Stadt unterzeichnet. Im Februar dieses Jahres hat die Basler Regierung im Rahmen einer Motionsbeantwortung klar gemacht, dass sie das aus dem Jahr 2012 stammende Tempo30-Konzept überarbeiten wolle. Dabei soll geprüft werden, auf welchen weiteren Strassenabschnitten in Basel Tempo 30 eingeführt werden könnte – auch auf verkehrsorientierten Haupt­ stras­­sen. Um dieser Fehlentwicklung ent­ ge­genzutreten, haben die lokalen Wirtschafts- und Verkehrsverbände, darunter auch der ACS

Eine namhafte Schar von Verbands- und Parteivertretern hat am 5.10.22 der Staatskanzlei die Petitionsbogen übergeben. Foto: zVg

beider Basel, das renommierte Mei­n ungs­­­­­f orschungs-Institut LINK mit einer Studie zum The­ ma Tempo 30 beauftragt. Diese repräsentative Umfrage hat klar zutage gebracht, dass 68 Prozent der Bevölkerung im Kanton Basel-Stadt – also mehr als zwei

Drit­t el – Tempo 30 auf sämtlichen Strassen im Kanton ablehnt. Wille des Volkes ist klar Im Nachgang zur Präsentation die­ses klaren Volksverdikts wur­ de die Petition «Nein zu Tempo

30 auf Hauptstras­s en in Basel» lanciert. Mit der eindrücklichen Zahl von fast 8’000 Unterschriften wurde diese am 5. Oktober 2022 im Foyer des Basler Rathauses der Staatskanzlei übergeben. Sowohl Studie wie auch Petition machen ohne Wenn und Aber klar, dass die Bevölkerung Tem­ po 30 auf Hauptverkehrsachsen dezidiert ablehnt, sich gegen ein flächendeckendes Verkehrsregi­ me ausspricht. Dies im Wissen, dass eine «integrale» Verkehrsberuhigung bezüglich Verkehrssicherheit, Lärm- und Schadstoff­ emissionen mehr schadet als nützt. Die Basler Regierung ist aufgefordert, dieses klare Verdikt zur Kenntnis zu nehmen und im Rah­men der Überarbeitung des Tempo-30-Konzeptes massgeblich zu berücksichtigen.

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Editorial

Wie sich Basels Verkehrs- und Klimapolitik in die Quere kommen

Foto: Alexandru Manole, Pixabay

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Klimapolitik Unrealistische Ziele sind kontraproduktiv: 2 x Nein zur Klima-Illusion

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Wintersicher Die Baselbieter Polizei gibt Ratschläge

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Herbst-Ausfahrt Von einem aussergewöhnlichen Ausflug der ACS Classic-Gruppe

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Hoffnung Der ACS zieht den Entscheid gegen Tempo 30 in der Feldbergstrasse ans Bundesgericht

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Kulturfahrt ACS Motorradgruppe und das grösste Wind­ kraftwerk der Schweiz

Träumen ist erlaubt. Hat mir unlängst einer unserer geschätzten Par­t­ner, der Präsident des Wirteverbandes Basel-Stadt, Maurus Ebneter, gesagt. Sich vorzustellen, dass der FCB in sieben Jahren die Champions League gewinne, sei kein Verbrechen. Dies aber explizit zu fordern, sogar in ein Gesetz zu schreiben, sei absolut unsinnig, fernab der Realität, in letzter Konsequenz kontraproduktiv. Genau dasselbe gilt auch für die sogenannte «KlimagerechtigkeitsInitiative» samt Gegenvorschlag, die im Kanton Basel-Stadt Ende Novem­ ber zur Abstimmung gelangen. Im Gegensatz zur restlichen Welt will sich Basel-Stadt nicht die Zeit nehmen, um bis 2050 klimaneutral zu werden, sondern dieses Ziel bereits 2030 (Initiative), spätestens aber 2037 (Gegenvorschlag) erreichen. Begründung: Der in Basel ausgerufene Klimanotstand. Den gibt es gücklicherweise nicht wirklich, sondern es handelt sich lediglich um Basler Symbolpolitik. Andernfalls hätten ja auch die umliegenden Gemeinwesen mit einem Notstand zu kämpfen, was aber definitiv nicht der Fall ist. Ba­sel-Stadt steht einmal mehr ganz allein auf weiter Flur, meint allen Ernstes, Zeichen setzen zu müssen (lesen Sie dazu auch unseren Beitrag auf Seite 4 und 5). Es steht ausser Frage, dass auch die Schweiz ihren Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen und zur Erreichung der Klimaneutralität

logie, sie wollen die Welt in ihrem Sinne verändern, alle jene, die es noch nicht begriffen haben, auf den «richtigen» Weg bringen – mit noch mehr Verboten, mit Regulierungen und Bevormundung. Stichwort: «System change, not climate change». Eine Politik, die auf unerreichbare Ziele setzt, ist kontraproduktiv und untergräbt die Glaubwürdigkeit der eigentlichen Zielsetzung.

bis 2050 beitragen muss. In Anbetracht des im weltweiten Vergleich verschwindend geringen Emissionsanteils (weniger als 1 Promill) einerseits, den bereits in den vergangenen Jahren umgesetzten Be­mühun­ gen andererseits (nur schon BaselStadt hat in den Jahren 2010 bis 2018 seine CO2-Emissionen um 23 Prozent reduziert!), wird die Schweiz den massgeblichsten Bei­trag im Bereich der Innovation leisten können. Bezeichnenderweise ist weder in der Initiative noch im Gegenvorschlag ein Sterbenswörtchen darüber zu finden, wie die utopische Zielsetzung – egal ob 2037 oder sogar 2030 – zu er­ reichen sein soll. Aus gutem Grund: Es ist nicht machbar. Und es macht auch gar keinen Sinn, im Alleingang die Welt retten zu wollen. Aber das wissen ja auch die Initianten. Sie verfolgen in Tat und Wahrheit aber auch ein ganz anderes Ziel. Sie wollen eine gesellschaftliche Veränderung im Sinne der links-grünen Ideo-

Gleiches gilt für eine Stadt wie Basel, die aus ideologischen Überlegungen den mo­­to­risierten Verkehr behindert – wo immer möglich. Wollte die Stadt tatsächlich CO2-Emissionen reduzieren, müsste sie endlich den sinnlosen Parkplatzabbau stoppen, der nur zu unnötigem und umweltbelastendem Suchverkehr führt. Auch das künstliche Erzeugen von unnötigen Staus – wie jetzt gerade auf der Münchensteinerbrücke prak­­tiziert (lesen Sie dazu unseren Beitrag auf Seite 11) – müsste dann ein Tabu sein. Bleibt zu hoffen, dass sich die Basler Stimmberechtigten am 27. November mit einem doppelten Nein entschieden gegen diese radikale Zielsetzung aussprechen – und einer vernünftigen und zielführenden Klimapolitik den Weg ebnen. In diesem Sinne grüsse ich Sie herzlich.

Christian Greif Geschäftsführer

Impressum Herausgeber Automobil Club der Schweiz ACS Sektion beider Basel Hofackerstrasse 72 CH-4132 Muttenz Telefon +41 61 465 40 40 Fax +41 61 465 40 41 info@acsbs.ch www.acsbs.ch

Redaktion Christian Greif ACS beider Basel Hofackerstrasse 72 CH-4132 Muttenz Telefon +41 61 465 40 40 christian.greif@acsbs.ch

Inserate Regina Neuschütz ACS beider Basel Hofackerstrasse 72 CH-4132 Muttenz Telefon +41 61 465 40 40 regina.neuschuetz@acsbs.ch

Druck KROMER PRINT AG Karl Roth-Strasse 3 CH-5600 Lenzburg Telefon +41 62 886 33 33 Fax +41 62 886 33 34

«ACS mobil!», das Verbandsorgan des ACS beider Basel, ist eine Beilage zur Publikation «AUTO» Verlag und Redaktion von «AUTO» = Automobilclub der Schweiz (ACS), Wasserwerkgasse 39, 3000 Bern 13


Clubmagazin ACS beider Basel | 07-2022

Verkehrspolitik

Volksabstimmung vom 27. November 2022: 2 x Nein zum Klima-Alleingang

Das Aus für Autos in Basel-Stadt Die sogenannte «Klimagerechtigkeits-Initiative» müsste eigentlich anders heissen. «Basel autofrei» würde gut passen. Wenn nämlich die Initiative angenommen wird, darf in Basel bei einer wortwörtlichen Umsetzung schon in acht Jahren kein Auto mit Verbrennungsmotor mehr fahren. Die sogenannte «Klimagerechtigkeits-Initiative» hat weder mit dem Klima noch mit Gerechtigkeit zu tun. Denn der radikale Vorstoss von links-grün ist nichts anderes als ein Frontalangriff auf den motorisierten Individualverkehr in Basel. Dasselbe gilt für den Gegenvorschlag des Grossen Rats. Während die Initiative den Ausstoss an Treibhausgasen in Basel bis 2030 auf Netto-Null senken will, soll das­ selbe Ziel mit dem Gegenvorschlag bis 2037 erreicht werden. Illusorische Ziele Zwar geben weder die Initiative noch der Gegenvorschlag irgendwelche konkreten Hinweise, wie diese illusorischen Ziele erreicht werden sollen. Fakt ist aber, dass Basel weder bis 2030 noch bis 2037 treibhausgasfrei wird. Dies ist reines Wunschdenken und gehört ins Reich der Fantasie. Sowohl die Initianten als auch der Grosse Rat sind sich dessen sehr wohl bewusst. Dass sie dennoch an den völlig illusorischen Zielen festhalten und von der Stimmbevölkerung dafür das Okay erhalten möchten, ist darum im besten Fall naiv, im schlechtesten Fall verlogen.

Dass Basel-Stadt nicht in derart kurzer Zeit klimaneutral sein kann, ist offensichtlich. Warum? Weil Basel ein Stadtkanton ist. Mit seinen 36 Quadratkilometern ist der Platz für natürliche CO2-Senken – sprich Bäume – sehr begrenzt. Dieser Platz ist im Übrigen auch zum grössten Teil bereits ausgenutzt. Noch mehr Parkplätze können wir nun beim besten Willen nicht für die Aufforstung der Stadt opfern. Netto-Null ist Brutto-Null Oder anders ausgedrückt: Netto-Null bedeutet für BaselStadt BruttoNull. Dies lässt sich nur erreichen, indem man den Ausstoss an Treibhausgasen nicht nur reduziert, sondern ihn vollständig verhindert. Das bedeutet im Klartext: In Basel dürften keine fossilen Energieträger mehr verwendet werden. Kein Öl. Kein Gas. Kein Diesel. Kein Benzin. Denn auf Stadtgebiet kann das ausgestossene CO2 nicht absorbiert werden.

In dieser Klarheit würden die Befürworter der Initiative und des Gegenvorschlags dies natürlich nicht sagen. Lieber sprechen sie davon, man müsse ein «Zeichen setzen», mit «gutem Beispiel vorangehen». Sie tun dabei gerade so, als wäre in der Schweiz in den vergangenen Jahren in Sachen Klimaschutz rein gar nichts geschehen. Das Gegenteil ist der Fall. Wir gehören weltweit zu den führenden Nationen in Bezug auf den Klimaschutz. Und dies gilt insbesondere für Basel. Im Bereich Mobilität die Hausaufgaben gemacht Vor allem im Bereich Mobilität (aber auch im Gebäudepark und bei den Heizungen) wurden enorme Fortschritte erzielt. Wie anders ist es sonst zu erklären, dass der derzeitige CO2-Ausstoss vergleichbar ist mit jenem von 1990? Und dies, obwohl der Motorfahrzeugbestand seither um fast 60 Prozent gestiegen ist!

Möglich wurde dies nicht durch radikale Verbote und illusorische Zielsetzungen, sondern vor allem durch den technischen Fortschritt. So sind die durchschnittlichen jährlichen CO 2Emissionen pro Fahrzeug seit 1990 von 4 auf 2,6 Tonnen gefallen – bei Benzinautos sanken sie von 3,4 auf 1,8 Tonnen und bei Dieselautos von 9,2 auf 4,1 Tonnen. Im Bereich Mobilität jedenfalls wurden die Hausaufgaben gemacht. Erfolgreichen Weg fortführen Was also ist zu tun? Der CO2Absenkungspfad, den die Schweiz seit Jahren erfolgreich begeht, soll konsequent weitergeführt werden. Das national und international abgestimmte NettoNull Ziel bis 2050 soll weiterverfolgt werden – wobei wir Netto-Null als Land erreichen sollen und nicht als einzelner Stadtkanton im Alleingang mit nur sehr beschränkten Möglichkeiten für Aufforstungen. Um diesen erfolgreichen Weg weiterverfolgen zu können und um zu verhindern, dass Autofahren in Basel schon bald völlig verboten wird, empfiehlt der ACS beider Basel, für die Klimavorlagen am 27. November 2x NEIN in die Urne zu legen. Besten Dank für Ihre Unterstützung!

Weitere Infos: klima-alleingang.ch

Grafik: zVg

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Clubmagazin ACS beider Basel | 07-2022

Verkehrspolitik

Volksabstimmung Basel-Stadt vom 27. November 2022:

Klare Argumente für ein doppeltes NEIN! Verbot von Verbrennungsmotoren

Netto Null = Null! Netto-Null für den Kanton Basel-Stadt bedeutet, dass nicht mehr Treibhausgase ausgestossen werden dürfen als auf dem Kantonsgebiet kompensiert werden können. Weil technologische CO2-Senken weltweit noch nicht in wirksamem Umfang einsetzbar sind und natürliche CO2-Speicher (Wälder) im Kanton kaum vorhanden sind, bedeutet Netto-Null für den Kanton BaselStadt Brutto-Null. Das heisst, es müssten sämtliche Treibhausgasemissionen im Kanton eliminiert werden. Dies kann im Kanton nur durch Handlungsanordnungen und Verbote erreicht werden.

Sind keine Treibhausgasemissionen im Kanton Basel-Stadt mehr erlaubt, bedeutet dies, dass bis 2030 bzw. 2037 nur noch fossilfreie Antriebe auf dem Kantonsgebiet erlaubt sind. Also keine Benzin- oder Dieselautos mehr ab spätestens 2037.

Unrealistische Ziele sind kontraproduktiv Übereifrige Klimaziele, die schliesslich nicht erreicht werden können, führen dazu, dass wir das langfristige, internationale Ziel eines wirksamen Klimaschutzes bis 2050 aus den Augen verlieren. Die dafür nötigen Ressourcen werden für unrealistische Ziele verschwendet.

Starke Einschränkungen bei der Mobilität Die vom Regierungsrat in Auftrag gegebene Studie skizziert einige Massnahmen, die nötig wären, damit in der Mobilität Netto-Null erreicht werden kann. Einige Beispiele, die uns alle direkt betreffen werden: • Der Anteil des Motorisierten Individualverkehrs (MotIV) muss deutlich reduziert werden • Flächen des Strassennetzes müssen sukzessive vom MotIV an den Veloverkehr abgegeben werden • Null neue Parkplätze • Bestehende Parkplätze werden für Sharing-Fahrzeuge reserviert • Noch mehr Verkehrsberuhigung (Tempo 30 & Begegnungszonen)

Übereifrige Klimaziele kosten Milliarden Die INFRAS-Studie des Regierungsrats schätzt, dass der Kanton Basel-Stadt für das Erreichen der Klimaneutralität Investitionen im Wert von 332 Millionen pro Jahr tätigen muss. Über den gesamten Zeitraum bis 2030 summieren sich die Mehrkosten auf rund 2,3 Milliarden Franken. Dazu kommt, dass es 2030 oder 2037 in Folge der Ausserbetriebnahme funktionierender Öl- und Gasheizungen sowie fossilbetriebener Fahrzeuge zu grossen Wertvernichtungen kommt.

Netto-Null 2030/2037 nicht umsetzbar Bereits das (inter)national definierte Ziel von Netto-Null bis 2050 wird von Experten als äusserst ambitioniert eingestuft. Ein vorheriges Erreichen von Klimaneutralität ist aus diversen Gründen nicht umsetzbar. •Fachkräftemangel verhindert rasche Sanierungen und Umbauten • Lieferengpässe verhindern schnellere Dekarbonisierung (lange Wartezeiten für Wärmepumpen, PV-Anlagen) • Gesamter Fernwärmeausbau ist erst nach 2040 realistisch

Kein Basler Alleingang Die Herausforderungen, vor welche uns der Klimawandel stellt, gilt es ernst zu nehmen und Massnahmen sind durchdacht und vorausschauend zu planen. Aus klimapolitischer Sicht macht eine kantonale Abgrenzung von Klimazielen daher wenig Sinn. Die Annahme der Initiative oder des Gegenvorschlags stellt einen weiteren unnötigen Basel-Finish dar, der Basel zur klimapolitischen Insel macht und dem Weltklima rein gar nichts bringt.

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Der ACS beider Basel bedankt sich bei seinem Hauptsponsor, der Zum Mai «Neujahrs-ApéroAuffahrt 2012», der diesmal in einem ganz speziellen Rahmen, 16. - 20. 4 Länderfahrt «Centra-Garage», offiz. VOLVO-Vertretung (Karl Rüedi), für dessen nämlich im neu gestalteten Affenhaus des Zollis in Basel stattfindet, sind Sie 16. Juni Chnusperlifahrt Schweiz hiermit als Mitglied ganz herzlich eingeladen! freundliche Unterstützung und freut sich darauf, am 19. Jänner 2012 mit Ihnen auf ein glückliches, neues Jahr anstossen zu dürfen!

Wir treffen uns am Donnerstag, dem 19. Januar 2012, am Haupteingang des Zoologischen Gartens (beim Parkplatz; Tram Nr.10, Station «Zoologischer Garten»).

ACS CLASSIC: 28. Januar

IhrDay Mitglieder-Ausweis oderMitgliederausflug dieses Inserat Classic gilt als Eintrittskarte! Fliegermuseum Dübendorf Türöffnung: 17. März Classic Day 17.30 Uhr; Begrüssung: 18.00 Uhr; Pflegekurs anschliessend findet eine spannende, informative Führung statt! Schluss der Veranstaltung: 20.30 Uhr. 31. März Classic Day Schlauchübung & CORTELLINI ACS beider Basel bedankt sich bei seinem Hauptsponsor, der Leimgrubenweg 14,Der vis-à-vis Service Dreispitz 4053 Basel / 061 338 66 11 / www.centra-garage.ch 21. April Classic Day AG Frühlingsausfahrt «Centra-Garage», offiz.BP VOLVO-Vertretung (Karl Rüedi), für dessen Auto-SOS MARCHAND freundliche Unterstützung und freut sich darauf, am 19. Jänner 2012 05./06. Mai Auto Moto Klassik Basel Oldtimermesse mit Ihnen auf ein glückliches, neues Jahr anstossen zu dürfen! 24 Std. Ihre persönliche Auto-Fachwerkstatt 10. - 12. Mai Classic Open***** Genussfahrt

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DieStädteinitiative Umsetzung der Städteinitiative g82Kostspielige der Planung ohne Aussicht auf Erfolg www.autoelektrik-liestal.ch den unrealistisch Willen des Stimmvolkes zu erfüllen, braucht es einen ist chUm Kraftakt unbekannten Ausmasses. In Zürich zum Beispiel ist die 061 921 26 82

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Militärstrasse. 21 10 Prozent weniger Individualverkehr, mehr Platz für ÖV, Fahrräder und Fussgänger – und d Verkehr Politik 6 061 921 gleichzeitig 26 82 ehr, gleichzeitig mehr Platz für ÖV, Fahrräder und Fussgänger – und das biszu in weit 10 Stadtregierung der Auffassung, dass die Städteinitiative Jahren! Während die Behörden anderswo kaum Möglichkeiten sehen, die Initiative umzusetzen, übt man erswo kaumund Möglichkeiten sehen, die ist. Initiative übt man sich in Basel geht nicht umsetzbar Dortumzusetzen, wird argumentiert, dass für 23.11.11ernst 11:51 zu nehmen. in der Versicherung, den Auftrag des Stimmvolkes Clubnachrichten ACS beider Basel | November/Dezember 2011 Heckendorn AG Geld es Stimmvolkes ernst zu Verkehr nehmen. den Carrosserie öffentlichen bereits genug ausgegeben wird und (Änderungen vorbehalten) Weitere Informationen zu den Veranstaltungen erhalten Sie Clubnachrichten beider Basel | unter November/Dezember 2011 beim ACS beider Basel,ACS Tel. 061 465 40 40 oder www.acsbs.ch

Die Umsetzung der Städteinitiative diverse Kantonsstrassen keinen Spurabbau verkraften würden. ist unrealistisch Die Initiative zur Förderung des ÖV, Fuss- und Veloverkehrs Kostspielige Planung ohne Aussicht auf Erfolg 4104 Oberwil, Sägestrasse 4, Tel. 061 406 90 80, Fax 061-406 90 81

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Clubmagazin ACS beider Basel | 07-2022

Service

Empfehlung der Baselbieter Verkehrspolizei:

Gut vorbereitet durch die kalte Jahreszeit Der Sommer ist vorbei. Mit den herbstlichen Temperaturen meldet sich so lang­sam auch der Winter an, was von Automobilisten einige Vorbereitungen bedingt und von ihnen wichtige Verhaltensweisen erfordert. Unter Berücksichtigung einiger wichtiger Vorsichtsmassnahmen fahren Sie sicher durch die kalte Jahreszeit. Was muss ich im Herbst beachten? Denken Sie im Herbst daran, dass Blätter auf einer nassen Fahrbahn dazu führen können, dass die Pneus über weniger Haftung auf der Strasse verfügen und die Fahrbahn in eine eigentliche Schlittelbahn verwandeln können. Dies gilt grundsätzlich natürlich auch bei nassen Fahrbahnen und Temperaturen unter 4°C. Reduzieren Sie deswegen in solchen Situationen die Geschwindigkeit insbesondere in Kurven, erhöhen Sie den Abstand und beachten Sie auch den (Gegen-) Verkehr, vor allem

Zweiräder. Aber auch beim Beschleunigen ist Vorsicht geboten und verzichten Sie auf ruckartige Lenkbewegungen.

schaffenheit. Im Winter ist eine Profiltiefe von 4 Millimetern ideal, das gesetzliche Minimum ist 1.6 Millimeter.

Darf ich bremsen, wenn ich ins Schleudern gerate? Ja, bremsen Sie sofort und stark. Bei den heutigen Autos wird durch ABS und ESP die bestmögliche Lenkbarkeit des Fahrzeugs erreicht – aber physikalische Grenzen lassen sich da­durch trotzdem nicht überwinden. Angepasste Geschwindigkeit und Vorsicht bleiben deswegen die wichtigsten Massnahmen zu Ihrer Sicherheit.

Christian Egeler ist Leiter der Verkehrspolizei Basel-Landschaft.

Muss ich Winterreifen montieren? In der Schweiz gibt es keine konkrete gesetzliche Regelung, welche das Ausstatten Ihres Fahrzeugs mit Winterreifen vor­schreibt (abgesehen auf einigen Strecken in den Alpen). Im Strassenverkehrsgesetz (Art. 31 SVG) ist jedoch verankert, dass Sie in jeder Situation in der Lage sein müssen, Ihr Fahrzeug zu beherrschen. Allein schon zu Ihrer ei-

genen Sicherheit sollten Sie deswegen spätestens jetzt auf Winterpneus wechseln, da diese bei kalten Temperaturen bessere Fahreigenschaften aufweisen; und dies nicht nur bei Schnee! Aufgrund des gesetzlichen Passus können Versicherungen bei einem Unfall ihre Leistungen kürzen oder Regress auf den Fahrzeughalter und -führer nehmen. Beachten Sie beim Wechseln der Pneus auch die Profilbe-

Muss ich nur den sichtbehindernden Schnee auf dem Auto entfernen? Grundsätzlich sollte das ganze Fahrzeug, also neben den Scheiben auch das Dach, die Motorhaube, Kontrollschilder und Lichter von Schnee und Eis befreit sein. Bedenken Sie dabei, dass sich durch den Fahrtwind Schneeblöcke lösen können und bei einer Bremsung ein Schneebrett auf Ihrem Dach lösen kann. Dabei kann Ihre Sicht für einen Moment fatal eingeschränkt werden. Zudem werden andere Verkehrsteilnehmer gefährdet. Vergessen Sie auch die Seitenspiegel nicht, die für einen sicheren Rückblick ebenfalls sauber, eisund schneefrei sein sollten. Ihr Fahrzeug ist ansonsten nicht in einem betriebs- und vorschriftsmässigen Zustand. Muss ich vereiste oder beschlagene Scheiben ganz reinigen? Das Sichtfeld darf nicht eingeschränkt sein, weswegen mindes­ tens die Front und die Seitenscheiben komplett von Schnee und Eis befreit werden müssen (Art 57 Abs. 2 Verkehrsregelverordnung). Wird nur ein Teil gesäubert oder gar nur mit einem «Guckloch» gefahren, muss mit einer Mindestentzugsdauer des Führerausweises von 3 Monaten und einer empfindlichen Busse gerechnet werden. Ich empfehle auch dringend, alle Kameras und Sensoren vor Abfahrt zu reinigen um sicherzustellen, dass alle Assistenzsysteme korrekt laufen. Ich wünsche Ihnen einen goldenen und unfallfreien Herbst.

Bei winterlichen Verhältnissen kommt dem «Abstand halten» grösste Bedeutung zu: Auf Eis und Schnee wird der Bremsweg bis zu zehnmal länger! Respekt schafft Sicherheit! Foto: C. Greif

Major Christian Egeler

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Clubmagazin ACS beider Basel | 07-2022

Service

Der Fachmann rät:

Nicht alle Versicherungen sind freiwillig! Versicherungen gibt es viele. Aber braucht es die wirklich alle? Gibt es eine Art Versicherungspflicht? Welche Versicherungen sind in der Schweiz obligatorisch? Und welche sind zwar freiwillig, aber dennoch mehr als sinnvoll? Wir haben dazu einen ausgewiesenen Spezialisten befragt. Für das Auto. Für das Haus. Für alles drin. Für das Kranksein. Für das Alter. Für den Fall der Fälle. Und für das Rechtbekommen. Man kann fast alles versichern. Aber was muss man zwin­ gend versichern?

Herr Curic. In welchen Bereichen gibt es Versicherungen, die schlichtweg Pflicht sind? Wenn Sie ein Fahrzeug lenken, ist eine Autohaftpflichtversicherung zwingend. Ebenfalls Pflicht ist in der Schweiz eine Krankensowie eine Unfallversicherung. In

Nenad Curic ist Kundenberater bei der Allianz Suisse, Generalagentur Markus Burgunder. Foto: zVg

einigen Kantonen ist auch eine Hausratversicherung vorgschrieben.

Zuerst zur Autoversicherung. Wa­­rum ist diese Pflicht? Beim Einparkieren verschätzt man sich gerne einmal – und schon hat ein fremdes Auto eine Beule. Das kann jedem passieren. Und deshalb muss für jedes Fahrzeug in der Schweiz eine

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Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Ohne diese bekommt man kein Kontrollschild für sein Fahrzeug. Die Auto-Haftpflichtversicherung deckt Schäden an fremden Fahrzeugen, Personen oder Sachen, die man mit seinem Auto verursacht. Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung hingegen decken Schäden am eigenen Fahrzeug. Sie sind zwar freiwillig, lohnen sich aber allemal. Übrigens auch für Motorradfahrer.

Und warum braucht es zwingend eine Krankenversicherung? Bekanntermassen muss irgendwann jede und jeder mal zum Arzt. Damit man sich die Arztbesuche, Medikamente und Spitalkosten auch leisten kann, gibt es die Krankenversicherung. Diese ist in der Schweiz gesetzlich vorgeschrieben: Wer sich hierzulande niederlässt, muss sich innert dreier Monate bei einer Kranken­kasse anmelden. Gleiches gilt wohl auch für die Unfallversicherung? Genau. Ein Unfall ist schnell geschehen – und schon liegt man im Spital. Das ist zwar schmerzhaft – aber zum Glück nicht teuer. Denn wer mehr als acht Stunden pro Woche für denselben Arbeitgeber arbeitet, ist über diesen automatisch im Rahmen der obligatorischen Unfallversicherung (UVG) versichert. Und zwar innerhalb und ausserhalb des Betriebs. Wer weniger als acht Stunden pro Wo­ che arbeitet, muss die Un­fall­deckung privat über die obligatorische Krankenversicherung abschliessen.

Kommen wir zur Hausratversicherung. Wozu braucht man die und wo ist sie zwingend? Für eine Hausratversicherung gibt es viele gute Gründe. Im Sommer hatte ich einen Fall, als ein Sturm den Keller eines Kunden flutete und die teure Skiausrüstung ging baden. Oder der Blitz schlägt ein und die Garten-

Gibt es weitere Versicherungen, deren Abschluss Sie empfehlen? Ja. Klar. Die meisten Versicherungen sind freiwillig. Aber viele erweisen sich auch als sehr sinnvoll. Unbedingt geprüft werden sollte der Abschluss einer Pri­vat­ haftpflicht­- sowie einer Rechts­ schutz­versicherung. Als Hauseigentürmer braucht man eine

Welche Versicherung wofür. Das ist die Frage.

möbel gehen in Flammen auf. Für sogenannte Feuer- und Elementarschäden sowie für weitere Schäden am Hab und Gut ist in der Regel die Hausratversicherung zuständig. In den meis­ten Kantonen ist sie freiwillig; in einigen Kantonen jedoch obligatorisch. So etwa in den Kantonen Nidwalden und Waadt, wo eine Versicherung gegen Feu­ er- und Elementarschäden bei der kantonalen Feuerversicherung abgeschlossen werden muss. In den Kantonen Freiburg und Jura ist eine Feuer- und Elementarschadenversicherung zwar auch obligatorisch, die Versicherungsgesellschaft kann aber frei gewählt werden. In allen anderen Kantonen ist die Hausratversicherung übrigens freiwillig.

Illustration: 123RF

Gebäu­dever­sicherung, die Feuerund Elementarschäden abdeckt. Weil die AHV und 2. Säule für eine finanzielle Unabhängigkeit im Alter oft nicht reichen, ist heututage das Einzahlen in die 3. Säule sozusagen Pflicht.

Besten Dank, Herr Curic, für Ihre ausführlichen und interessanten Auskünfte.

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Clubmagazin ACS beider Basel | 07-2022

News

Gut 3’200 Flugbewegungen pro Tag im 2021 Die schweizerische Zivilluftfahrt (Linien- und Charterverkehr sowie General Aviation) verzeichnete 2021 insgesamt 1,2 Millionen Flugbewegun­ gen (Starts und Landungen). Das sind 13 Prozent mehr als 2020, aber noch immer 14 Prozent weniger als 2019, dem Jahr vor Beginn der Covid-19-Pandemie. Die Zahl der Passagierinnen und Passagiere erreichte 2021 rund 20,2 Millionen und somit 20 Prozent mehr als 2020, aber 66 Prozent weniger als 2019.

Verkehrstote nach Verkehrsträger Gemäss Bundesamt für Statistik starben im Jahr 2021 in der Schweiz mehr als 220 Menschen bei Verkehrsunfällen, davon 200 im Stras­ senverkehr, 8 bei Eisenbahnunfällen und 10 bei Flugunfällen. Bei diesen drei Verkehrsträgern ist die Zahl der Opfer in den letzten Jahrzehnten stark gesunken. Vergli-

chen mit 1970 betrugen die Rückgänge zwischen 87% und 92%. Das sicherste Landverkehrsmittel in Bezug auf die zurückgelegten Distanzen ist die Eisenbahn, gefolgt vom Personenwagen, wogegen Fahrten mit dem Velo und insbesondere mit dem Motorrad um ein Vielfaches ge­ fährlicher sind.

Gefunden in der Altstadt von Colmar. Foto: Salvatore Caggegi

Vortritt umgekehrt

Insbesondere im Strassenverkehr sind die tödlichen Unfälle in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen. Grafik: BFS 2022

Foto: spoba auf Pixabay

Während 2021 rund 84 Prozent der Flugbewegungen auf die General Aviation mit zumeist kleinen Luftfahrzeugen entfielen, dominierte beim Passagieraufkommen der Linienund Charterverkehr mit einem Anteil von 97 Prozent (entspricht 19,7 Millionen Passagieren).

28,1 Millionen mussten die Automporteure in der Schweiz im vergangenen Jahr Bussgeld bezahlen, weil die verkauften Personenwagen die gesetzlich vorgegeben Kohlendioxid-Höchstgrenze überschritten. Das ist fast 80% weniger als im Jahr zuvor. Grund: Die neu zugelassenen Autos in der Schweiz sind immer wie umweltfreundlicher.

Jedes Kind weiss: Fussgängerinnen und Fussgänger haben auf den gelben Zebrastreifen sowie auf Trottoirs Vortritt. Schon weniger bekannt ist, dass Ampeln auch für zu Fuss Gehende gelten und das Betreten der Fahrbahn bei Rot mit 20 Franken Busse geahndet werden kann. Auch in Begegnungszonen (Tempo 20) ha­ ben Passanten gegenüber dem rollenden Verkehr Vortritt, nicht aber in Tempo-30 Zonen. Ein Hinweissignal, wie im Elsass gefunden, das ausnahmsweise Autofahrenden den Vortritt gewährt, wur­ de in der Schweiz bisher noch nir­gends gesichtet.

Parkplatzabbau für mehr Velosicherheit

Illustration: Amy auf Pixabay

Jetzt soll es mit Mobility-Pricing vorwärts gehen Eine Art Mobility-Pricing gibt es heute schon in der Schweiz: Wer viel fährt, bezahlt viel. Künftig will der Bund mit diesem Instrument aber auch die Verkehrsspitzen brechen: Je nach Nachfrage soll die Nutzung der Strassen und des öffentlichen Verkehrs zu bestimmten Zeiten teu-

rer oder günstiger werden. Ende Sep­ tember hat der Bundesrat seine Zie­ le für 2023 vorgestellt. Unter anderem will er im kommenden Jahr ein Gesetz verabschieden, mit dem Kan­ tone und Gemeinden die Möglichkeit erhalten, Mobility-Pricing Pilotprojekte durchzuführen.

Ende August teilte das Basler BVD mit, dass dort, wo Autos mit wenig Abstand neben Tramgleisen parkieren dürfen, es immer wieder zu gefährlichen Situationen für Velofahrende und leider auch zu Unfällen komme. Die geltenden Sicherheitsnormen geben vor, dass der Abstand zwischen Tramgleis und parkierten Autos mindestens 1,65 Meter betragen muss. Ein Grossteil der Gefahrenstellen, die diese Norm nicht erfüllten, konnten unterdessen behoben werden. Nun folgen die letzten vier Strassenabschnitte in der Gärtnerstras­ se (Abschnitt Inselstrasse bis Ackerstrasse), der Klybeckstrasse (Abschnitt Feldbergstrasse bis Bläsiring), der St. Johanns-Vorstadt (Abschnitt Hausnummern 80 bis 92) und der Thiersteinerallee (Abschnitt Güterstrasse bis Dornacherstrasse). Insgesamt werden 37 Parkplätze abgebaut. Die Um­setzung ist bis Ende dieses Jahres vorgesehen.

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Clubmagazin ACS beider Basel | 07-2022

Classic-Gruppe

Herbst-Ausfahrt 2022 der ACS Classic-Gruppe

In Schlaufen durch den Schwarzwald Am Samstag, 8. Oktober 2022, trafen sich pünktlich um 08.30 Uhr 26 Oldtimerbegeisterte zur diesjährigen Herbstausfahrt «In Schlaufen durch den Schwarzwald». Bei Kaffee und Gipfeli gab unser Kommissionsmitglied Adrian Bielser eine kurze zweiminütige Einführung in das Roadbook und machte auf die diversen Schwierigkeiten aufmerksam. Oha-lätz! Das Roadbook beginnt erst am Autobahn-Zoll in Rheinfelden. Die erste Frage nach der Vignette konnte souverän beantwortet werden. Für die Überquerung des Zolls benötigt man dort keine Vignette. Seufzer der Erleichterung! Nun freuten sich alle Teilnehmenden auf die erste Schlaufe durch den Schwarzwald. Über Degerfelden, Adelhausen und Maulburg steuerten wir Richtung Kleines Wiesental. Bei Tegernau führte uns das Roadbook westwärts nach Sallneck, Endenburg und Kandern. Wegen

des zähen Nebels war der «angeblich» phänomenale Blick zum Alpenpanorama leider getrübt. Jetzt war die erste Schlaufe fast geschafft. Doch in Riedlingen verliessen einige Teams die vor-

Unfall- und pannenfrei erreichten alle Teams mit ihren Fahrzeugen das Ziel. Hungrig und durstig «stürmten» wir den Berggasthof Haldenhof. Frei nach Wahl durften wir unser Mittag-

Ein paar der automobilen Preziosen vor dem Landhaus Ettenbühl beim Apérohalt.

gegebene Route auf der Karte und machten eine zusätzliche Schlaufe. Das hat man davon, wenn man sich auf die vor einem fahrenden Teams verlässt oder das Roadbook «à la carte» interpretiert. Im Landhaus Ettenbühl in der Nähe von Bad Bellingen endlich angekommen, genossen wir einen kleinen Apéro in ei-

13 wunderschöne Oldtimer wurden vor dem Pantheon präsentiert. Foto: Gisele Dubey

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ner wunderbaren Ambiance. Die zweite Schlaufe auf dem Roadbook zeigte uns den Weg nach Norden über Schliengen, Feldberg, Schallsingen. Dort suchten wir den Abzweiger nach

Badenweiler. Die vornehmen Hotels und die Shoppingmeile in diesem Kurort liessen wir links oder auch rechts liegen und konzentrierten uns auf die folgenden Schwierigkeiten: «Beim Stopp rechts Richtung Moosmatt, vor Abschrankung links». Wir passierten im gemächlichen Tempo Britzingen und Laufen, um in Staufen gegen Osten ins Mün­ ster­tal zu fahren. Auf der letzten Schlaufe nach Untermünstertal wurden unsere Oldtimer bei der Überwindung von gut 600 Höhenmeter nochmals richtig gefordert.

Foto: Florian Meier

essen bestellen und bei guten Gesprächen über das Oldtimerund Weltgeschehen unser Essen geniessen. Nach dem gemütlichen Aufenthalt im Berggasthof zeigten sich auf der individuellen Heimfahrt doch noch die Sonne und der goldene Herbst. Ein grosser Dank gebührt Adrian Bielser und seiner Gattin Angela für die hervorragende Organisation und die tolle Routenwahl und Gisele Dubey für die administrative Betreuung. Florian Meier

Immer wieder gerne dabei – Esther Hug mit ihrem MG TD, Jg. 1950. Foto: Gisele Dubey


Clubmagazin ACS beider Basel | 07-2022

News

Basel-Stadt hat das zweitkürzeste Strassennetz

Bringt die Standortpublikation von Blitzern mehr Sicherheit?

Wie das Bundesamt für Statistik Ende September mitteilte, erstreckte sich das Schweizer Strassennetz 2022 über eine Länge von insgesamt 84'675 Kilometern. Das entspricht der Strecke von gut 13 Mal um die Erde. Berücksichtigt sind dabei alle Strassen, die mindestens 2,80 Meter breit und für Motorfahrzeuge geöffnet sind. Die Länge der Autobahnen betrug 1'544 Kilometer, wobei die vom Bund per 1.1.2020 von den Kantonen übernommenen Strassenabschnitte mitberücksichtigt sind. Der Kanton mit dem längsten Strassennetz ist Bern mit 12'329 Kilometern. Da­hinter fol­ gen die Kantone Waadt und Zürich mit 8'411 bzw. 8'392 Kilometern. Das Schlusslicht im StrassennetzLängenvergleich bildet Uri mit nur 288 Kilometern, gefolgt von BaselStadt mit 431 Kilometern.

Seit Mitte Juli 2022 veröffentlicht die Kantonspolizei Solothurn im Rahmen eines Pilotprojekts auf ihrer Web­seite die Standorte der semistationären und der stationären Geschwindigkeitsmessanlagen. Sie will prüfen, ob dies zu einer Hebung der Verkehrssicherheit beitragen kann. Im Kanton St. Gallen sind die Unfallzahlen nach der Veröffentlichung um rund 15 Prozent zurückgegangen. Auch die Basler Polizei publiziert seit Längerem den Standort der stationären Blitzer, nicht aber der semistationären.

Stau vor der Münchensteinerbrücke, so weit das Auge reicht. Aber gemäss BVD halte sich dieser «in einem akzeptablen Rahmen».

Der Stau-Velostreifen auf der Münchensteinerbrücke bleibt dauerhaft Anfang Oktober 2021 hat das Basler Baudepartement beschlossen, eine von zwei Fahrspuren auf der Mün­ chen­­steinerbrücke versuchsmässig aufzuheben – und zugunsten Velofahrenden umzuwidmen. Nun, nach einem Jahr, hat das BVD wenig überraschend bekannt gegeben, der Versuch habe alle Erfolgskriterien erfüllt. Im Zusammenhang mit dem Ver­such sei kein Unfall registriert worden und die Beo­bachtungen vor

Ort hätten gezeigt, dass es kaum zu kritischen Situationen zwischen den Ver­kehrsteilnehmenden gekommen sei. Der öffentliche Verkehr habe kei­ ne Behinderungen erfahren und die zeitweisen Rückstaus, die auf die Re­duktion einer Autospur zurückzuführen seien, bewegten sich «in einem akzeptablen Rahmen»: Die umliegenden Verkehrs­k noten seien «prak­tisch nie» von Rückstaus betroffen gewesen.

Photovoltaik-Potenzial von Autobahnen nutzen

Aeschenplatz: Es kommt nicht gut Seit Jahrzehnten ist die Situation am Aeschenplatz für alle – egal ob zu Fuss, mit dem Velo, dem ÖV oder dem Auto unterwegs – unbefriedigend. Auf dem Platz kommen zu viele Verkehrsströme zusammen und müssen sich alle Verkehrsträger eine Ebene teilen. Die nun favorisierte «Neuorganisation» sieht einen einspurigen Kreisel mit Tempo 30, Fahrspurreduktionen und viel Stau vor. Wegen einem faulen Trick (Kredithöhe minim unter dem Limit) kann gegen den Projektierungskredit kein Referendum ergriffen wer­den. Aber später ist es so sicher wie das Amen in der Kirche. Foto: Bilddatenbank Kanton BS, Sabine Schneeberger

Das Potenzial von Photovoltaik auf Lärmschutzwänden entlang der Nationalstrassen wird auf 55 GWh pro Jahr geschätzt. Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) nutzt einen Teil dieses Potenzials bereits für den eigenen Stromverbrauch, namentlich in der Nähe von Tunnels und bei Werkhöfen und baut dies weiter aus. Um das Potenzial noch besser nutzen zu können, werden die übrigen geeigneten Flächen, wie beispielsweise Lärmschutzwände oder Rastplätze, Dritten kostenlos zur Verfügung gestellt.

Foto: Pixabay

Radar vor Muttenz. Beitrag zur Verkehrssicherheit? Foto: C. Greif Was halten Sie davon? Dient eine Veröffentlichung der Blitzer-Standorte der Sicherheit? Bitte lassen Sie uns Ihre Meinungn wissen mit Mail an info@acsbs.ch.

Gelesen... Um den Verkehrsfluss auf den Nationalstrassen zu verbessern, wird auch die Sperrung einzelner Anschlüsse in Spitzenzeiten in Erwägung gezogen...

... Gedacht Oh! Das dürfte tatsächlich eine – im eigentlichen Sinne des Wortes – sehr effektive Methode sein, um den Verkehrsfluss auf den Autobahnen zu ver­bessern. Mit einigen kleineren und grösseren Kollateral­ schäden muss allerdings gerechnet werden. Auf dem zu- und wegführenden Strassennetz dürfte es zu massiven Staus und erheblich längeren Reisezeiten kommen – auch für den öffentlichen Verkehr. Nicht zuletzt dürfte die Sperrung von Autobahnanschlüssen der Ver­­­kehrs­sicherheit schaden.

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Clubmagazin ACS beider Basel | 07-2022

Verkehrspolitik

Weiterzug ans Bundesgericht: Gegen Tempo 30 in der Feldbergstrasse

Hoffnung auf einen finalen Entscheid der Vernunft! Einstimmig hat der Vorstand des ACS beider Basel Ende August be­schlos­sen, den ablehnenden Entscheid des Basler Appellationsgerichts nicht einfach hinzunehmen, sondern gegen die geplante Einführung von Tempo 30 in der Feldbergstrasse ans Bundesgericht zu gelangen. Das Basler Baudepartement als auch das Appellationsgericht ha­ ben es versäumt, auf die diversen Rügen, die der ACS in seiner Be­ schwer­d e vorgebracht hat, einzugehen. Damit haben sie das rechtliche Gehör der Beschwerdeführer verletzt und den Beschluss des Vorstandes gefestigt, den Fall ans Bundesgericht weiterzuziehen – und zwar mit folgenden Begründungen. Unbrauchbares Gutachten Um auf einer Hauptverkehrsachse, wie es die Feldbergstrasse zweifellos ist, Tempo 30 einführen zu können, bedarf es eines Verkehrsgutachtens. Allerdings be­ruhen die im Gutachten Feldbergstrasse festgehaltenen Ergebnisse weitgehend auf Annahmen und Mutmassungen, denen kein Beweiswert zukommt, wes-

halb Tempo 30 schon alleine deshalb nicht gestützt auf dieses Gutachten verfügt werden kann.

hingegen liesse sich eine Reduktion von bis zu 8 dB erzielen. Tempo 30 in der Feldbergstasse führt also überhaupt nicht zu einer Verbesserung der Luftqualität und ist auch zur Verminderung der Lärm­­immissionen nicht geeignet – und deshalb unver­ hältnismäs­sig.

Ineffektive Wirkung Die Anordnung von Tempo 30 führt nicht nur zu keiner Verminderung, sondern vielmehr sogar zu einer Erhöhung der Um­ weltbelastung durch Stickstoffoxid. Der Immissionsgrenzwert allerdings dürfte, trotz geltendem Tempo 50, nur schon auf­­grund der Fortentwicklung des Fahrzeugbestandes und der Tech­­­nik im Jahr 2023, spätestens aber im Jahr 2024 unterschritten werden. Die Anordnung von Tem­po 30 führt effektiv auch kaum zu einer Lärmreduktion in wahrnehmbarem Ausmass und, wenn überhaupt, dann höchstens um 2,5 dB. Mit lärmarmen Belägen

Strassennetzhierarchie Die Feldbergstrasse ist eine «ver­ ­kehrsorientierte Haupt­verkehrs­ strasse». Solche Achsen erfüllen im Basler Strassennetz eine wich­ ­tige Funktion für die Verkehrsabwicklung. Durch Tempo 50 wird sichergestellt, dass der Verkehr auf dem übergeordneten Verkehrsnetz bleibt und nicht unerwünschterweise – beispielsweise infolge Einführung von Tem­po 30 – auf das untergeordnete Stras­ sennetz ausweicht. Die Feldbergstrasse ist zudem Bestandteil einer Notfallachse mit erster Priorität. Für Notfalleinsätze ist ein rasches Vorankommen wichtig. Wenn Tempo 30 gälte, dürf-

Das Bundesgericht hat das letzte Wort in Sachen Tempo 30 in der Feldbergstrasse.

ten Blaulichtorganisationen im Ex­ tremfall nur noch 69 km/h schnell fahren, ohne unter den Rasertatbestand zu fallen. Es müsste bei Notfällen also eine entscheidende Zeit­einbusse hingenommen werden, weshalb Tem­ po 30 auch aus diesem Grund keinen Sinn macht. Schlussendlich würde Tempo 30 auch den öffentlichen Verkehr deutlich stärker verlangsamen, als vom eingeholten Gutachten behauptet, was für die Bemühungen des Kantons Basel-Stadt, den öffentlichen Verkehr schneller und attraktiver zu machen, kontraproduktiv wäre. Hoffnung auf den Bund Der ACS beider Basel ist der festen Überzeugung, dass viele gute Gründe gegen die Einführung von Tempo 30 sprechen. Zu hoffen bleibt, dass diese Überlegungen beim obersten Gericht Gehör finden werden – und infolgedessen im Kleinbasel eine letzte Stras­ ­se verbleibt, wo schneller als 30 km/h gefahren werden darf.

Fotos: Bilddatenbank Kanton BS, Juri Weiss & Pixabay

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Clubmagazin ACS beider Basel | 07-2022

Motorradgruppe

Kulturfahrt der ACS Motorradgruppe vom 20. bis 21. August 2022

Das grösste Windkraftwerk der Schweiz Die diesjährige Kulturfahrt führte die ACS Motorradgruppe auf den Mont Soleil, wo sie sich mit dem Thema «umweltfreundliche Energiegewinnung» beschäftigte und vertiefte Einblicke in zwei Technologien erhielt. Samstag, 20. August 2022. Kurz vor acht Uhr morgens lässt Pe­ trus seine Schleusen öffnen. Die Gipfeli-Truppe im Pantheon ist natürlich nicht sehr glücklich über diesen Entscheid. Was soll’s? Es gibt für solche Fälle ein Regenkombi. Allerdings ist der Regen doch etwas heftig. Wir warten also ab, was Petrus noch vorhat. Geduld lohnt sich manchmal Und tatsächlich scheint er eine Dreiviertelstunde später die Meinung zu ändern. Es geht los. Wir wollen heute etwas über erneu-

erbare Energie erfahren; sprich Solar- und Windenergie. Die Route führt kurz durch Frankreich Richtung Porrentruy in den Jura. Danach geht es auf den Montvoie. Beim Skilift an der Bergstation 852 m. ü. M. hat es ein kleines Restaurant, gerade recht für unsern ersten Kaffeehalt. Der Regen ist mittlerweile kein Thema mehr. Mittagessen auf der Little Ranch in La Ferrière. Aber nur was Kleines! Es gibt am Abend noch genug zu essen. Ein kleiner Fussmarsch bringt uns auf den Mont Soleil. Hier

und auf dem Mont Crosin befindet sich der grösste Windpark der Schweiz. Er wird von der Firma Juvent SA betrieben und umfasst insgesamt 16 Windkraftanlagen unterschiedlicher Ty­pen. Es ist jetzt ge­nau der richtige Zeit­punkt, um eine geballte Ladung an Informationen über Windräder und Solarpanels zu bekommen, da Zar Putin den Gas­hahn ganz zugedreht hat. Vor allem die Solarenergie dürfte in Zukunft noch viele Anhänger finden. Mit viel neuem Wissen bepackt, ziehen wir uns in unser Nachtlager ins Jura Sport & Spa Resort in Saignelégier zurück. Ein Apéro und ein hervorragendes dreigängiges Abendessen run­den den Tag ab.

Genussreiches Motorradfahren Sonntagmorgen. Das Wetter ist wunderbar und der Creux du Van nicht allzu weit. Wir genies­ sen die Fahrt auf der kurvenreichen Strasse, welche durch diese wunderbare Landschaft führt und uns schliesslich den grossartigen Blick vom Creux du Van in die Weite ermöglicht. Auf der Heimfahrt durch den Jura Richtung Delsberg lassen wir uns bei einem kleinen Zvierihalt in der Neumühle Roggenburg die letzten Glacekugeln schmecken – für dieses Wochenende! Nun warten wir gespannt auf das erste Motorradgruppen-Mitglied, das mit einem Elektro-Motorrad daherkommt... Thomas Lustig

Wenn der Wind kräftig über den Mont Crosin und Mont Soleil fegt, werden die 16 Windturbinen stark gefordert. Foto: Thomas Richard

Wie der Name vermuten lässt, gibt es auf dem Mont Soleil ausreichend Sonne für den Betrieb einer Solaranlage. Foto: Thomas Richard

Die ACS Motorradgruppe folgt mit grossem Interesse den spannenden Ausführungen der Windkraftanlagebetreiber. Foto: Thomas Richard

Zum Abschluss ein atemberaubend schöner Blick in den Felsenkessel Creux du Van, ein Wunderwerk der Natur. Foto: wikimedia.org

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Unrealistische Ziele sind kontraproduktiv

2× NEIN zum KlimaAlleingang klima-alleingang.ch

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