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mobil! Clubmagazin des ACS beider Basel

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02 / 2022

mobil! Clubmagazin des ACS beider Basel

Tempo 30 generell muss vors Volk!

Noch mehr Ärger für Automobilisten

Hitzefalle: Hunde nie allein im Auto lassen!

ACS-Präsident, Andi Dürr, macht sich für ein Plebiszit stark | Seite 3

Wie Basel-Stadt die Unzufriedenheit weiter erhöht | Seite 4

Empfehlungen der Baselbieter Kantonspolizei | Seite 7


Clubmagazin ACS beider Basel | 02-2022

Verkehrspolitik

Sparsam fahren:

So kann man den Treibstoffverbrauch minimieren Die Spritpreise gehen derzeit durch die Decke. Moderne Fahrzeuge optimieren den Treibstoffverbrauch, wo es geht. Aber mit ein paar Tipps lässt sich noch mehr machen. Autofahrende können mit einfa­ chen Massnahmen bis zu 20 Pro­zent Treibstoff sparen. Das dient nicht nur dem Portemon­ naie, sondern auch der Umwelt. Vorausschauend fahren! Wer die Bremse möglichst wenig betätigt vergeudet keine Energie und kann die Motorbremse häu­ figer nutzen. Dadurch wird die Treibstoffzufuhr automatisch ab­­­gestellt. Bei Leerlauf Motor aus! Im Stillstand verbraucht der Mo­tor keine Energie. Im Leer­

benheizung oder den Scheiben­ wischern keinen Sinn.

Die Fahrweise trägt ganz massgeblich zum Treibstoffverbrauch bei.

lauf aber schon. Darum: Motor aus, wenn die voraussichtliche Haltezeit länger als 20 Sekunden dauert. Ladung reduzieren! Gewicht kostet Energie. Darum am besten alles raus aus dem Auto, was nicht wirklich benö­ tigt wird. Dachträger und -boxen sowie Veloheckträger erhöhen

den Luftwiderstand und damit den Treibstoffverbrauch signifi­ kant. Elektrische Verbraucher aus! Lüfter, Klimaanlage oder Stand­ heizung sollten nach Gebrauch so schnell wie möglich wieder abgestellt werden. Aus Sicher­ heitsgründen macht Sparen bei der Beleuchtung, bei der Schei­

Reifendruck optimieren! Regelmässige Kontrolle des Rei­ fendrucks hilft Sprit zu sparen. Schon ab 0,3 bar vermindertem Pneudruck erhöht sich der Roll­ ­widerstand und damit der Treib­ stoffverbrauch. Auch die Inves­ tition in Energiesparreifen zahlt sich aus, spart bis zu einem hal­ben Liter auf 100 Kilometer. Richtig wählen! Künstliche Behinderungen wie Einbahnstrassen, Dosierstellen oder fehlende «grüne Welle», aber auch flächendeckend Tem­ po 30, allenfalls mit «Höpperli» oder sonstigen Hinernissen, er­ höhen den Treibstoffverbrauch ebenfalls massiv. Denken Sie da­ran bei den nächsten Wahlen. Die kommen schon bald!

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Editorial

Über Tempo 30 flächendeckend soll das Volk entscheiden!

Titelfoto: Adobe Stock

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Unzufriedenheit Basel­Stadt geht immer radikaler gegen Automo­ bilisten vor

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Hitzefalle Sommerzeit und Hunde. Tipps der Baselbieter Verkehrspolizei

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Classic-Gruppe Über eine Frühlingsaus­ fahrt, die diesen Namen auch verdient

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Motorrad-Gruppe Begeisterndes Rhein­ hafenmuseum Kleinhü­ ningen

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ACS-Reisen Barcelona bietet Kultur und Sportfaszination pur

Mit dem Thema «Tempo 30» befasse ich mich schon seit Jahrzehnten. Früher drehte sich die Diskussion vor allem um Schwellen und sonstige Hindernisse. Das ist heute fast kein Thema mehr, weil allgemein be- und anerkannt ist, dass sich solche Massnahmen bezüglich Luft und Lärm, aber auch was die Sicherheit anbelangt, negativ auswirken. Heute geht es vor allem darum, dass Tempo 30 nicht nur in den Quartieren, sondern auch auf Hauptverkehrsachsen gelten soll. In beiden Basler Halbkantonen wurden entsprechende Begehren eingereicht. Für den ACS beider Basel gibt es vier zentrale Punkte, die gegen ein solches Ansinnen sprechen: Erstens die Aufhebung der sogenannten Strassennetzhierarchie. Dies hat zur Konsequenz, dass die heute dank Tempo 50 vorhandene Sogwirkung der Hauptverkehrsachsen entfallen und sich ein Teil des Verkehrs dem Wasser gleich den direktesten Weg durch die Wohnquar tiere suchen würde. Diese Strassen sind zur Verkehrsabwicklung allerdings viel schlechter geeignet, als die entsprechend ausgebauten Achsen – mit Nachteilen bezüglich Lärm und Sicherheit. Zweitens der zusätzliche Zeitaufwand, den Tempo 30 statt 50 mit sich bringt. Ohne Halt würde ein Fahrzeug für eine Strecke von fünf Kilometern 6 Minuten benötigen.

se Reifen, Flüsterbeläge, Schallschutzfenster wesentlich effizienter sind, wenn es um Lärm- oder Schadstoffminderung geht. Es gibt also sehr massgebliche Gründe, warum der ACS beider Basel in das Hohelied von Tempo 30 generell nicht einstimmen mag – und in Stadt und Land mit entsprechenden Massnahmen diese unsinnige Entwicklung zu verhindern versucht.

Bei Tempo 30 beträgt der Zeitbedarf aber bereits 10 Minuten, also 67 Prozent mehr! Und bereits Benjamin Franklin wusste vor mehr als 250 Jahren: «Zeit ist Geld». Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen bringt also auch für den Öffentlichen Verkehr grosse Nachteile, da zusätzliche Kurse zur Einhaltung der Fahrplanqualität notwendig werden – verbunden mit entsprechenden Kosten. Drittens stellt Tempo 30 generell auch für Blaulichtorganisationen wie Feuerwehr und Sanität ein grosses Problem dar. Dies hat Mitte Januar dieses Jahres die Basler Sicherheitsdirektorin Stephanie Eymann im Rahmen der Beantwortung einer Interpellation klipp und klar zum Ausdruck gebracht und darauf hingewiesen, dass deshalb bei lebensbedrohlichen Situationen Hilfe zu spät kommen könne.

Die Schweiz ist eine der ältesten Demokratien auf der Welt. Häufiger als sonst wo auf dieser Welt haben die Bürgerinnen und Bürger in der Schweiz die Möglichkeit, über fast alles abzustimmen. Ich bin deshalb der festen Meinung, dass über die Frage, ob Tempo 30 nur in den Quartieren gelten soll, oder auch auf Hauptverkehrsachsen, die Stimmberechtigten befinden sollten. Ich bin mir absolut gewiss, dass der Souverän das Herz auf dem rechten Fleck hat und auch Vernunft wird walten lassen. Und solchermassen kann diese leidige Frage dann ein für alle Mal geklärt werden. Einen wunderschönen Frühling mit viel Gfreutem wünsche ich Ihnen! Herzlich, Ihr

Viertens ist ins Feld zu führen, dass technische Lösungen – speziell lei-

Andreas Dürr Präsident

Inserate Regina Neuschütz ACS beider Basel Hofackerstrasse 72 CH-4132 Muttenz Telefon +41 61 465 40 40 regina.neuschuetz@acsbs.ch

Druck KROMER PRINT AG Unterer Haldenweg 12 CH-5600 Lenzburg Telefon +41 62 886 33 33 Fax +41 62 886 33 34

Impressum Herausgeber Automobil Club der Schweiz ACS Sektion beider Basel Hofackerstrasse 72 CH-4132 Muttenz Telefon +41 61 465 40 40 Fax +41 61 465 40 41 info@acsbs.ch www.acsbs.ch

Redaktion Christian Greif ACS beider Basel Hofackerstrasse 72 CH-4132 Muttenz Telefon +41 61 465 40 40 christian.greif@acsbs.ch

«ACS mobil!», das Verbandsorgan des ACS beider Basel, ist eine Beilage zur Publikation «AUTO» Verlag und Redaktion von «AUTO» = Automobilclub der Schweiz (ACS), Wasserwerkgasse 39, 3000 Bern 13


Clubmagazin ACS beider Basel | 02-2022

Verkehrspolitik

Zufriedenheitsbefragung Basel-Stadt:

Autobesitzer: Noch mehr Ärger ist garantiert! Basel brüstet sich gerne mit seiner hohen Lebensqualität. Wie die jüngste Bevölkerungsbefragung 2019 zeigt, teilen diese Auffassung aber längst nicht alle. Zumindest Autobesitzer sehen das ganz anders. Die Basler Verfassung schreibt vor, dass sich das staatliche Han­ deln am Wohlergehen der Bevöl­ kerung auszurichten hat. Mit «Be­ völkerung» – das versteht sich von selbst – sind diskriminie­ rungsfrei sämtliche Bewohner der Stadt gemeint. Dazu gehören natürlich auch die Besitzer der über 80'000 in Ba­ sel­Stadt immatrikulierten Mo­ torfahrzeuge. Sie repräsentieren immerhin 40 Prozent der Bevöl­ kerung. Sie alle haben ein verfas­ sungsmässiges Recht nach ihrem Gusto leben und für sich selbst entscheiden zu können, was in ihren Augen Lebensqualität aus­ macht. Autos sind der Obrigkeit ein Dorn im Auge Die Regierung hat dazu ihren ei­ genen Standpunkt. So hat sie Anfang Jahr im Rahmen einer Motionsbeantwortung zum Bes­

ten gegeben: «Auch der Regie­ rungsrat ist der Meinung, dass eine autoärmere und verkehrs­ beruhigte Stadt zu mehr Lebens­ qualität führt und dazu beiträgt, die Treibhausgas­Emissionen zu reduzieren.» Wie die jüngste Zufriedenheits­ befragung des Kantons Basel­ Stadt zeigt (Grafik siehe unten), teilen diese Sichtweise längst nicht alle: So haben mehr als die Hälfte der Antwortenden aus der Gruppe «motorisierte Ver­ kehrsteilnehmende» im Rahmen dieser Befragung ihre Unzufrie­ denheit kund getan. In Anbetracht der inzwischen Jahrzehnte langen Bemühungen des Staates, den Auto­ und Mo­ torradbesitzern die Lust am Fah­ ren zu vergällen, ist dieses Ver­ dikt nicht weiter verwunderlich. Was aber erstaunen vermag, ist die Tatsache, dass sich die Re­ gierung keinen Deut um dieses

klare Votum kümmert und ent­ sprechende Korrekturen in die Wege leitet. Vielmehr verfolgt sie ihr bisheriges Ziel unbeirrt weiter, legt sogar noch einen Za­ cken zu. Nachfolgend die wichtigsten Eckpfeiler dieser verfehlten Ver­ kehrspolitik: Parkplatzabbau ohne Ende Wie der jüngst publizierte Park­ platzkataster des Bau­ und Ver­ kehrsdepartements zeigt, hat der Parkplatzabbau zwischen No­ vember 2019 und November 2021 gegenüber der Vorperiode deutlich zugenommen. Wurden in derselben Periode zwischen 2017 und 2019 «nur» 187 frei verfügbare Parkfelder auf öf­ fentlichem Grund aufgehoben, verdreifachte sich der Parkplatz­ abbau in den beiden Folgejahren auf insgesamt 566 Parkplätze. Neue Mobilitätsstrategie Wirklich neu ist die im Januar dieses Jahres in Vernehmlassung geschickte «Neue Mobilitätsstra­ tegie Basel­Stadt» nicht wirk­

lich. Eigentlich handelt es sich mehr um «alter Wein in neuen Schläuchen»: Alles im Mobili­ tätsbereich soll gefördert – nur der motorisierte Inidivudalver­ kehr weiterhin behindert wer­ den. Neu ist nur die Radikalität der Forderungen: «Fahrspuren aufheben» als «Sofortmassnah­ me», Quartierstrassen autofrei gestalten, Einführen von Um­ weltzonen und «Road Pricing». Tempo 30 flächendeckend Dieses Jahr soll in der Hegenhei­ merstrasse West (temporär wäh­ rend der Schulzeiten), der Erlen­ strasse, der Schönaustrasse, der Klybeckstrasse, der Elsässer­ und der Allschwilerstrasse zwi­ schen Spalenring und Allschwi­ lerstrasse Tempo 30 eingeführt werden. Damit aber nicht genug. Geht es nach dem Beschluss des Basler Parlaments von Mitte Fe­ bruar 2022, soll der Verkehr im Kanton auf dem gesamten Sied­ lungsgebiet generell verlangsamt werden. Die Regierung ist der­ zeit daran, eine entsprechende Vorlage auszuarbeiten.

Zufriedenheit der Basler Bevölkerung 2019 mit den einzelnen Verkehrsträgern in Prozent

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Eine grosse Mehrheit der Basler Bevölkerung ist mit dem ÖV «sehr» oder »eher» zufrieden. Keine fünf Prozent gehören der Gruppe «eher» oder «sehr» unzufrieden an. Am geringsten ist der Anteil Zufriedener in der Guppe «motorisierter Individualverkehr», dafür ist hier allerdings der Anteil Unzufriedener am höchsten. Quelle: Bevölkerungsbefragung 2019, Statistisches Amt des Kantons Basel-Stadt, Grafik: Christian Greif

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Clubmagazin ACS beider Basel | 02-2022

News

Jetzt Pneus wechseln!

ACS-Präsident Andreas Dürr (rechts) mit Geschäftsführer Christian Greif vor der Übergabe des «Pannensets». Foto: Nicolaj Bianco

ACS unterstützt Ukraine-Konvoi Am 4. März 2022 machten sich mehrere Fahrzeuge auf den Weg ins Notgebiet in der Ukraine, um wichtige Güter wie Medikamente und Hygieneprodukte zu liefern. Angefragt für ein «Pannenset», hat der ACS beider Basel spontan Unterstützung zugesagt und sich bereit erklärt,

kostenlos den Pannendienst für zehn Hilfsfahrzeuge zu übernehmen. Zudem wurde in aller Eile nützliches Material gesammelt und zur Sammelstelle beim Swiss Mega Park in Frenkendorf geliefert. Die Organisatoren waren für diese Unterstützung sehr dankbar.

«Von Oktober bis Ostern» lautet die eingängige Faustregel für die Montage von Winterpneus. Dieser Merkspruch macht in einem Jahr wie diesem, wo Ostern in den April fällt, absolut Sinn. Von Gesetzes wegen gibt es keinen Zeitraum, in dem Winterreifen montiert sein müssten. Allerdings muss jeder Lenker jederzeit in der Lage sein, das Fahrzeug zu beherrschen.

Darum ist es riskant, zu früh auf Sommerreifen zu wechseln: Kommt es nämlich wegen der Sommerreifen auf Eis und Schnee zu einem Unfall, kann dies zu einer erheblichen Leistungskürzung wegen grober Fahrlässigkeit bei der Versicherung führen. Wenn aber die Temperaturen regelmässig über 7 Grad liegen, sind Sommerreifen angezeigt: Sie bieten in den wärmeren Monaten eine besser Gesamtleistung als «Winterfinken».

Neue Tag-Fahrlicht-Pflicht für E-Bikes

Höchster Bahnanteil im Alp-Transit seit 30 Jahren! Wie das Bundsamt für Verkehr Mitte März 2022 mitteilte, hat der Anteil der Bahn am gesamten Gütertransport durch die Alpen im letzten Jahr

Trotz steigenden Verkehrsaufkommens verlieren immer weniger Menschen ihr Leben auf der Strasse. Zwischen 2000 und 2020 betrug der Rückgang 62 Prozent, sind 365 Menschen weniger tödlich verunglückt.

Seit dem 1. April 2022 müssen alle E-Bikes in der Schweiz auch am Tag mit Licht fahren. Die Lichter müssen fest am Velo angebracht sein, die Pflicht gilt auf allen öffentlichen Verkehrsflächen, demnach auch auf Feldwegen oder Bike-Trails. Wer ohne Licht mit dem E-Bike unterwegs ist, kann mit einer Ordnungsbusse in der Höhe von 20 Franken gebüsst werden. Ziel ist es, die Sichtbarkeit und damit die Sicherheit der E-BikeFahrenden zu erhöhen. Foto: Pixabay, Dieter G.

Mehr Neulenkende in Personenwagen – weniger Ausweisentzüge Foto: Wikimedia mit 74,9 Prozent den höchsten Wert seit 30 Jahren erreicht. Zurückgeführt wird diese erfreuliche Entwicklung auf die Fertigstellung der NEAT mit dem Ceneri-Basistunnel, die Inbetriebnahme des Vier-Meter-Korridors auf der Gotthard-Achse sowie weitere Massnahmen zugunsten der Verlagerungspolitik. Weiter hält das Bundesamt für Verkehr fest, dass die Lastwagenfahrten durch die Alpen gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken seien.

Im vergangenen Jahr haben über 107 000 Personen den Führerausweis für Personenwagen erworben, das sind 26 Prozent mehr als 2020. Hauptgrund für diesen Anstieg dürften die Anpassungen bei der Ausbildung sein. Bei den Ausweisentzügen wurde ein weiteres Mal ein leichter Rückgang um gut 2 Prozent auf insgesamt 76 750 festgestellt. Häufigster Entzugsgrund war auch im 2021 überhöhte Geschwindigkeit. Das geht aus der jährlichen Statistik des Bundesamts für Strassen (ASTRA) zu den Fahrberechtigungen und den Administrativmassnahmen hervor.

Foto: Pixabay

Weniger Getötete, aber mehr Schwerverletzte 2021 Im letzten Jahr haben 200 Menschen bei einem Verkehrsunfall ihr Leben verloren und 3'933 Menschen wurden schwer verletzt. Das geht aus der Verkehrsunfallstatistik des Bundesamts für Strassen (ASTRA) hervor. Weiterhin problematisch ist die Entwicklung bei den EBikes: Die Unfälle nehmen zu.

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Clubmagazin ACS beider Basel | 02-2022

Service

Empfehlung der Baselbieter Verkehrspolizei:

Hitzefalle: Hunde nicht allein im Auto lassen! Der Sommer naht und die Reiselust erwacht. Ob Städte, Ber­ge oder Seen – der beste Freund des Menschen darf dabei nicht fehlen: Der Hund. Doch was darf man seinem Vierbeiner im Auto alles zumuten? Wie lange darf ein Hund alleine im Auto sein, wenn draussen die Sonne scheint? Zu Recht stellen sich so manche Hundebesitzer die Frage, ab wel­ cher Temperatur man seinen Hund nicht mehr allein und un­ beaufsichtigt im Auto lassen sollte. Höllenhitze im Innern, trotz gemässigter Aussentemparaturen Hier ist in der Tat höchste Vor­ sicht geboten: Bereits ab 20 Grad Aussentemperatur kann sich der Innenraum des Fahrzeu­ ges selbst bei geöffneten Fens­ tern auf 50 Grad erhitzen! Tem­ peraturen ab 40 Grad können für einen Hund bereits tödlich sein. Daher sollten Sie schnell han­ deln, wenn Sie einen Hund in einem verschlossenen Auto vor­ finden. Im Falle einer notwendi­ gen Befreiungsaktion haben Drit­te

keine rechtlichen Konsequenzen zu be­­­­fürch­ten, wenn die nachfol­ genden Schritte beachtet wer­ den. Korrektes Vorgehen ist wichtig Sollte der Wagen auf dem Park­ platz eines Supermarktes oder einer anderen öffentlichen Ein­ richtung stehen und befindet sich das Tier noch bei Bewusst­ sein, so lassen Sie den Halter ausrufen. Ist dies nicht möglich oder ist der Fahrzeuglenker nicht auffindbar, informieren Sie umgehend die Polizei (117). Las­ sen Sie das Tier nicht alleine und sprechen Sie andere Passanten an, um den Zustand (Tierwohl und Situation) zu bezeugen. Versuchen Sie, die Situation – auch mit einem Video – zu doku­

mentieren (Datum, Ort, Uhrzeit, Automarke, Farbe, Kennzeichen etc.) und warten Sie auf das Ein­ treffen der Rettungskräfte. Sollte sich der Zustand des Tiers dra­ matisch verschlechtern (zum Beispiel Bewusstseinsverlust), las­sen Sie den gesunden Men­ schenverstand walten: Handeln Sie unverzüglich! Je nach Verfas­ sung des Tiers kann es notwen­ dig sein, den Hund eigenhändig aus dem überhitzten Fahrzeug zu retten. Im Zweifel können Sie andere Passanten beiziehen, um diese um eine Einschätzung zu bitten. Wie gehen Sie dabei vor? Prüfen Sie zuerst, ob die Türen verschlossen sind. Ist dies der Fall, schlagen Sie ein Seitenfens­ ter des Autos ein und bringen Sie den Hund an einen schattigen, kühlen Ort. Benetzen Sie Fell und Pfoten – aber behutsam und langsam. Ist der Hund nicht bei Bewusstsein, legen Sie ihn – wie bei einem Menschen – in die sta­ bile Seitenlage.

Im Sommer sollten Sie Ihren Hund unter keinen Umständen im Auto zurücklassen. Schon wenige Minuten können für den Vierbeiner zur gesundheitlichen Gefahr werden. Foto: Pexels, Maria Orlova

Empfehlung der Verkehrspolizei Zusammenfassend liegt es also auf der Hand, dass Hunde in der

Christian Egeler ist Leiter der Verkehrspolizei Basel-Landschaft.

Sommerhitze auf keinen Fall im Auto zurückgelassen werden soll­ten, ansonsten die akute Ge­ fahr eines Hitzeschlags besteht. Gesunder Menschenverstand ist hier an oberster Stelle: Befindet sich der Hund bereits in einem sichtlich kritischen Zustand, alar­­mieren Sie umgehend die Po­ lizei und versuchen Sie, dem Tier zu helfen beziehungsweise das Fahrzeug zu öffnen (unverschlos­ se­ne Tür, Seitenscheibe zerschla­ gen). Lässt es die Situation zu, also ist der Hund nicht sichtlich gefähr­ det, alarmieren Sie die Polizei und versuchen Sie den Hunde­ halter respektive den Fahrzeug­ lenker ausfindig zu machen. Ver­ suchen Sie die Situation mittels Video oder Fotos zu dokumen­ tieren. Bitte beachten Sie an die­ ser Stelle, dass ein beherztes Ein­ schreiten dennoch überlegt sein muss, zumal sich das Tier in die­ ser Ausnahmesituation auch an­ gegriffen fühlen könnte. Wir wünschen Ihnen allzeit gute und unfallfreie Fahrt. Major Christian Egeler

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Clubmagazin ACS beider Basel | 02-2022

Verkehrspolitik

Luftqualität:

CO2-Emissionen der Strassen: Starker Rückgang Gemässs strasseschweiz sind die gesamten Treibhausgasemissionen aus dem privaten Strassenverkehr seit 1990 um rund 10 Prozent zurückgegangen, obwohl die Bevölkerung um rund 28 Prozent gewachsen ist. Einerseits sind die durchschnittlichen Emissionen pro Kilometer von neu zugelassenen Fahrzeugen seit 2000 um 49 Prozent gesunken, andererseits hat die Pandemie zu einem Rückgang des Strassenverkehrs um 8 Prozent geführt. Um die Auswirkungen der Pan­ demie beurteilen zu können, hat strasseschweiz, der Verband des Strassenverkehrs FRS, verschie­ dene Studien und Datenquellen evaluiert. Für den motorisierten Individualverkehr (MotIV) wird der Rückgang der Fahrten auf­ grund von Homeoffice auf etwa 15 Prozent geschätzt, während der Schwerverkehr mehr oder weniger stabil blieb. Dies ist auf die wichtige Bedeutung des Strassengüterverkehrs zurückzu­ führen, der die Versorgung des Landes sicherstellt. Weniger Strassenverkehr wegen der Pandemie Insgesamt führte die Pandemie zu einem Rückgang der Fahrten auf der Strasse um etwa 8 Pro­ zent. Diese Schätzung basiert auf dem «Mobilitätsmonitoring Covid­19», das vom Forschungs­ institut Intervista AG im Juli

2021 veröffentlicht wurde. In finanzieller Hinsicht führte die Pandemie im Jahr 2020 zu einem Rückgang der Steuerein­ nahmen aus Treibstoffen von 7,5 Prozent. Die Reserven des Fonds für Nationalstrassen­ und Agglomerationsverkehr (NAF) wuchsen jedoch weiter an und beliefen sich am 31. Dezember 2020 auf rund 3,5 Milliarden Franken. Wachsender Anteil emissionsarmer Fahrzeuge Die Corona­Krise führte zur Schliessung von Verkaufsstellen in der Schweiz und die globale Versorgungskrise beeinträchtig­ te die weltweiten Produktions­ ketten erheblich; beide Effekte führten zu einem Rückgang der Anzahl verkaufter Fahrzeuge. Trotz dieser beispiellosen Krise ist es der Automobilbranche gelungen, den Anteil von Fahr­

Treibhausgasemissionen des privaten Strassenverkehrs

Trotz beachtlichem Bevölkerungswachstung von 28 Prozent sind die Treibhausgasemissionen aus dem privaten Strassenverkehr um rund zehn Prozent zurückgegangen. Grafik: strasseschweiz

zeugen mit geringen CO2­Emis­ sionen erheblich zu steigern: 2021 wurde mehr als jedes fünfte verkaufte Neufahrzeug

Olivier Fantino, Geschäftsfüh­ rer von strasseschweiz. Dieses Ergebnis ist angesichts des Be­ völkerungswachstums von 28

Entwicklung der Marktanteile alternativer Antriebe BEV: Batterie-elektrische Fahrzeuge PHEV: Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge mit externer Lademöglichkeit HEV: (Mild-)Hybrid-Fahrzeuge ohne externe Lademöglichkeit CNG: Erdgas-/Biogas-Fahrzeuge

Seit 2018 nehmen die prozentualen Marktanteile alternativer Antriebe in der Schweiz und Liechtenstein massiv zu. Grafik: auto schweiz

von einem Elektro­ oder Plug­in­ Hybridmotor angetrieben. Die durchschnittlichen Emissionen der Neuwagenflotte dürften da­ her sehr nahe am Zielwert für das Jahr 2021 liegen – was den Schätzungen von strasseschweiz zufolge einem Rückgang um etwa 49 Prozent gegenüber dem Jahr 2000 entspricht. Dennoch wuchs der Fahrzeugbestand auch 2021 weiter – um rund 1 Pro­ zent. Es wurde auch festgestellt, dass Urlauber die Gelegenheit nutzten, ihr eigenes Land neu zu entdecken, wie der massive An­ stieg der Verkäufe von Wohn­ mobilen und ­wagen um +24 Prozent zeigt. Starker Rückgang der Emissionen des Strassenverkehrs Dank des technologischen Fort­ schritts und des Systems zur Kompensation der Treibstoff– emissionen sind die Treibhaus­ gasemissionen des Strassenver­ kehrs seit 1990 drastisch gesunken: «Wir haben unser sektorales Ziel 2020 von minus 10 Prozent gegenüber 1990 wahrscheinlich erreicht», erklärt

Prozent im gleichen Zeitraum merkenswert. Und er fügt hinzu: «Innerhalb von 30 Jahren sind in der Schweiz die Emissionen pro

Olivier Fantino ist Geschäftsführer von strasseschweiz. Foto: L. Bardi

gefahrenem Kilometer nach un­ seren Schätzungen um rund 32 Prozent zurückgegangen». Was die Luftverschmutzung betrifft, ist es ermutigend, dass die stren­ gen Grenzwerte für Stickstoffdi­ oxid (NO2) und Schwebestaub (PM10) überall eingehalten wer­ den und 2021 weiter sinken werden. Quelle: strasseschweiz

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Clubmagazin ACS beider Basel | 02-2022

Classic-Gruppe

Kurzausfahrt der Classic-Gruppe vom 26. März 2022

«Es darf geschlaucht werden» Am Samstag, den 26. März 2022, fanden bei wunderschönem Frühlingswetter 17 Teams mit ihren Oldies den Weg ins Magnetareal in Pratteln – zum Start der ersten Kurzausfahrt des Jahres. Nach einem gemütlichen Begrüs­ sungskaffee in der Kantine der Firma Kestenholz AG folgte der erste «Schlauch». Im Theorieteil erklärte ACS-Classic-Präsident, Matthias Killer, die verschiede­ nen Rallye-Arten, gab uns einen Einblick in die Navigation, infor­ mierte über hilfreiche Gerät­ schaften, wie Stoppuhr, Taschen­ rechner oder Tripmaster und unterstrich die wichtige Funkti­ on und «Arbeit» der Co-Pilotin oder des Co-Piloten. Einführung in die höhere Kunst Auch wurden Beispiele zur Be­ rechnung der Fahrzeiten für eine Etappe oder einer Sonderprü­ fung («Specials») erklärt. Wie der Ablauf einer Rallye sein kann, wurde an verschiedenen Beispie­ len aufgezeigt. Wie fahre ich nach Karte oder welche Bedeu­ tung haben die «komischen» Zei­ chen im Roadbook («Chinesen» genannt) oder die verschieden­ farbigen Flaggen bei Start und Ziel, beziehungsweise bei Teil­ prüfungen, wie «Specials» oder

«Schlauchprüfung», der Etappen.

während

Von der Theorie zur Praxis Nach den Erklärungen zu den «Schlauchprüfungen» konnten diese auf dem Magnetareal geübt werden. Hier ging es darum, das Gefühl für Zeit, Distanz und Ge­ schwindigkeit zu bekommen. Nach diesem «Schlauch» folgte eine Fahrt nach dem Roadbook. Auf dieser etwa 90 Kilometer langen Etappe konnte das in der Theorie Erfahrene und Gelernte angewendet werden. So gab es zwischen Arisdorf und Winter­ singen eine Sonderprüfung («Spe­cial»), bei der die Fahrzeit mittels einer vorgegebenen Durch­s chnittsgeschwindigkeit berechnet werden musste. Bei Kilometer 63,05 musste ein Kon­

trollpunkt angefahren und bei Diegten eine Schlauchprüfung absolviert werden. Alle Teams erreichten wohlbehalten, unfall­ frei, mit oder ohne Umwege das Ziel Bad Bubendorf.

Endlich: On the road. Alle Fotos: Foto Basilisk AG, Roland Schweizer

Schon der Volksmund wusste: «Früh übt sich, wer ein Meister werden will». Das trifft auch aufs Schlauchfahren auf dem Magnet-Areal zu.

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Aller Anfang ist schwer. Konzentriertes Auseinandersetzen mit der Materie ist elementare Voraussetzung für gutes Gelingen.

Genüsslicher Abschluss Dort wurden die Boardblätter zur Auswertung abgegeben. Das beste Resultat aller Startenden erzielten Dominik und Yves Fi­ scher mit ihrem Mitsubishi Lan­ cer EX 2000 Turbo. Beim an­ schliessenden Mittagessen konn­ ten sich die Teilnehmenden von diesem «Schlauch» erholen, Er­ fahrungen austauschen und an­ stehende Fragen und Bemerkun­ gen klären. Ein herzliches Dankeschön ge­ bührt Mattias Killer und seinem Team für die tolle und reibungs­ lose Organisation. Nun freut sich die Classic-Grup­ pe des ACS beider Basel auf wei­ tere interessante Anlässe. Florian Meier

Die glücklichen Gewinner, Dominik und Yves Fischer, bei der Übernahme des «Preisgeldes» in flüssiger Form durch Mathias Killer (m).

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Clubmagazin ACS beider Basel | 02-2022

News

«Gletscher-Initiative»: Nein; Gegenvorschlag: Ja Am 7. März 2022 hat die Mehrheit des Nationalrates nach einer Monsterdebatte einem generellen Verbot von fossilen Treibstoffen ab 2050 eine Absage erteilt und die Volksinitiative «Für ein gesundes Klima», die auch «Gletscher-Initiative» genannt wird, zur Ablehnung empfohlen. Der Gegenvorschlag hingegen wurde angenommen. Die Initiative will das aus dem Klimaübereinkommen von Paris vom Dezember 2015 abgeleitete Verminderungsziel von Netto-Null Treibhausgasemissionen für das Jahr 2050 in der Verfassung festschreiben. Das heisst: Keine fossilen Brenn- und Treibstoffe mehr wie Öl, Gas, Benzin, Diesel oder Kohle ab 2050. Der direkte Gegenvorschlag des Bundesrats beinhaltet ebenfalls ein NettoNull-Ziel bis 2050, aber abweichend

Ja zum Zubringer Bachgraben Mit 74 gegen 10 Nein-Stimmen hat der Landrat Anfang Februar 2022 überdeutlich Ja gesamt zum Kredit von 18,4 Millionen Franken zur Planung des Zubringers BachgrabenAllschwil, kurz ZuBa. Frühestens ab 2030 soll eine neue Strasse das boomende Gewerbegebiet Allschwil

neu erschliessen. Die Regierung will eine 1,3 Kilometer lange Tunnelröhre mit zwei Fahrspuren planen. In den Augen vieler Parlamentarier ist dies aber zu wenig weit gedacht, dürfte das nun in Planung befindliche Projekt den Ansprüchen der Zukunft nicht genügen.

Tarifvergünstigung in Parkhäusern wieder aufgehoben Wie die Regierung im Februar mitteilte, wurde die bis Ende 2021 befristete Tarifreduktion für die drei staatlichen Parkhäuser Steinen, Elisabethen und City infolge Wirkungslosigkeit wieder aufgehoben. Die Stunde kostet nun am Abend ab 17 Uhr wieder drei statt bisher zwei

Visualisierung des nördlichen Tunnelportals für den Zubringer Bachgraben bei der A3 in Basel. Illustration: Tiefbauamt BL

Parkverbotsschilder: Neuer Abholort Wer in Basel zügeln will, benötigt am Zügeltag einen geeigneten Parkplatz für den Umzugswagen. Für dessen Reservation benötigt man ein mobiles Parkverbotsschild, das bei der Polizei bestellt werden kann. Abgeholt werden können die Schil-

der neu nur noch auf dem Areal des Güterbahnhofs Wolf. Auch kann man der Polizei über die eGovernment-Plattform einen Auftrag erteilen – und sie bringt und holt zum Unkostenbeitrag von 50 Franken diese Schilder.

Franken. Die im Rahmen der Initiative «Stadtbelebung durch vernünftige Parkgebühren» beschlossene, auf zwei Jahre befristete Reduktion der abendlichen Parkgebühren, habe zu keiner «massgeblichen» Erhöhung der Parkhaus-Einfahrten geführt. Ausserdem sei 2021 ein Stadtbelebungsfonds geschaffen worden, mit dem gezielt Aktionen und Projekte zugunsten eines attraktiven Ausgehund Shoppingstandorts gefördert werden können.

Foto: Andrea Spallanzani, Pixabay

Achtung: Kröten unterwegs

von der Volksinitiative sollen fossile Energien nicht verboten und die CO2Emissionen durch Senken im Inoder Ausland neutralisiert werden dürfen. Der ACS lehnt sowohl die Initiative als auch den Gegenvorschlag ab. Ein generelles Verbot von fossilen Treib- und Brennstoffen ist weder zielführend noch nötig. Einerseits macht eine Offenheit gegenüber neuen Technologien Sinn. Andererseits stehen (noch) keine alternativen Treib- und Brennstoffe in ausreichendem Masse zur Verfügung, um den Bedarf an Treib- und Brennstoffen für die Bevölkerung und die Wirtschaft gewährleisten zu können.

Alljährlich begeben sich mit den ersten frühlingshaften Temperaturen unsere heimischen Kröten und Frösche auf die Wanderung von ihren Winterquartieren zu den Laichgewässern, wo sie ihre Eier ablegen. Ab März bis Mai ist deshalb besondere Vorsicht geboten. Da die Amphibien vor allem bei Regen und bei Dunkelheit am Abend und in der Nacht auf dem Weg zu ihren Laichgewässern sind, und dabei oftmals auch Strassen queren müssen, werden sie noch leichter Opfer von Autos. Alle Verkehrsteilnehmenden sind deshalb beim Auftauchen von Schildern mit dem Warnhinweis «Krötenwanderung» gebeten, den Fuss vom Gaspedal zu nehmen und die Geschwindigkeit zu reduzieren. Vielerorts werden zum Schutz der Tiere auch Zäune errichtet. Foto: pxHere.com

3. Kontrollschild für Heckveloträger nun erhältlich Seit 1. März 2022 kann bei den kantonalen Strassenverkehrsämtern ein zusätzliches Kontrollschild für die Montage an Heckveloträgern bestellt werden. Damit entfällt das bisher notwendige, lästige Umhängen des hinteren Schildes vom Auto an den Heckträger. Das dritte Schild ist freiwillig, das Umhängen ist auch weiterhin erlaubt.

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ACS-Generalversammlung Datum: Dienstag, 21. Juni 2022 Ort: ACS-Geschäftsstelle im Pantheon, Muttenz Beginn: 18.30 Uhr Detail-Infos: Finden Sie im nächsten «ACS mobil!»

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Clubmagazin ACS beider Basel | 02-2022

Motorradgruppe

Winteranlass der ACS-Motorradgruppe vom 28. Januar 2022

Rheinhafenmuseum Kleinhüningen Am Freitagabend, 28. Januar 2022, trafen sich 23 Teilnehmende zur Zertifikatskontrolle im Eingangsbereich des Rheinhafenmuseums. Nach einer kurzen Einführung folgte eine interessante Führung durch das im letzten Jahr komplett sanierte Museum. Mit seinem Referat über die Geschichte der Schweizerischen Rheinhäfen und einem Ausblick auf deren Zukunft stimmte uns Christian Baumann elegant auf die anschlies­ sende Museumsführung ein. Die Ausführungen waren ge­ spickt mit Pointen und An­ ekdoten aus der rei­ chen Berufserfah­ rung des Refe­ renten. Für die Führung stiess mit Anton

Was ist AIS? Die Abkürzung AIS steht für Automatic Identification System. Damit können sich Schiffe untereinander identifizieren und Daten über Kurs, Geschwindigkeit, Position sowie andere Informationen austauschen. Je ein AIS-System ist aus Sicherheitsgründen übrigens auch auf allen vier Basler Rheinfähren installiert.

Weibel auch der zweite Guide zu uns. Wie im Flugsimulator… Die Schifffahrt setzt ähnlich wie die Fliegerei auf Simulato­ ren, die der Kommandobrücke eines modernen Fluss­Fracht­ schiffs 1:1 nachempfunden sind. Auf Gross­Bildschirmen ist das Hafen­ bzw. Flussumfeld zu sehen, durch das das grosse Schiff gesteuert wird. Während unsere Guides das Schiff aus dem Hafen steuerten, erklärten sie uns die einzelnen Kontroll­

Dank dem Schiffssimulator können sich Besucher als Kapitän oder Lotse bewähren und in die faszinierende Welt der Schifffahrt eintauchen.

und Steuerelemente, wie Fluss­ karte mit AIS (siehe Kasten), Radar, Echolot etc. Auch hier wieder gewürzt mit Erlebnissen aus der Berufslauf­ bahn als Hoch­ see­Schiff­ fahrtskapitän. Der Rund­ gang durchs Museum zeigte uns eindrücklich die Geschichte der Schiffbar­ machung des Rheins und der Häfen in Basel und Umgebung. Spannende Bilder und sensatio­ nelle Modelle von Rheinschif­ fen – vom «Mittelalter» bis heute – illustrieren das Ganze. Der seinerzeitige Aushub der Hafenbe­ cken erfolgte übrigens in Fronarbeit von Hand. Der einzige Lohn dafür war Frei­ bier… In einem speziellen Schaukasten wird der Ab­ lauf beim Löschen von Tank­ schiffen, die Stapelung der Treib­ und Brennstoffe im Tank­ lager sowie der Umlad in Bahn­ zisternen­ oder Tanklastwagen detailliert dargestellt. Der Hafen als 3d-Modell Als Sahnestück ist auch ein 3d­ Modell der Basler Rheinhäfen ausgestellt. Dieses wurde zum

letzten Mal für die Expo 64 ak­ tualisiert und zeigt von St. Jo­ hann bis Kleinhüningen den sei­ nerzeitigen Zustand. Der Rhein­ hafen St. Johann und sämtliche Tanklager, Krananlagen und Silos wecken heute nur noch nostalgische Erinnerungen.

Ein nautisches Gerät, wozu es auch immer gedient haben mag.

Das andere Schiff Mit einem herzlichen Dank an unsere beiden Gruppenführer verabschiedeten wir uns und spazierten gemütlich zum Res­ taurant Schiff am Hochberger­ Platz. Dort erwartete uns ein gutes Nachtessen und jede Menge «Benzingespräche». Markus Manz

Der versierte Spezialist für alle nautischen Fragen, Christian Baumann, führte als Guide durch den Abend. Alle Fotos: Martin Eberle

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Clubmagazin ACS beider Basel | 02-2022

Reisen

Schöne Momente: ACS Reisen macht’s möglich!

Barcelona: Kultur und Sportfaszination pur Haben Sie wieder mal Lust, ein Moto GP-Rennen live zu sehen und gleichzeitig noch einen Städtetrip zu machen? Dann haben wir genau das Richtige für Sie. Barcelona ist eine wunderschöne Stadt, welche auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Die kosmopoliti­ sche Hauptstadt der spanischen Region Katalonien ist für ihre Kunstwerke und Architektur be­ kannt. Zudem liegt sie am Mittel­ meer, was bedeutet, dass auch der Strand nicht fehlt und Anfang Juni dürfte es bereits warm genug sein, um zu baden. Moto Barcelona Die Abwechslung zum gemütli­ chen Stadtbummeln und die Son­ ne geniessen, dies bietet Ihnen der Besuch des Moto GP­Ren­ nens in Barcelona, das dieses Jahr vom 3. bis zum 5. Juni 2022 statt­ finden wird. Dort werden Sie das Adrenalin und den Ehrgeiz der Töff­Renn­ fahrer bis auf die Tribünen spü­ ren. Egal ob auf der Haupttribüne oder in einer Kurve: es wird ein unvergessliches Erlebnis und ist ein absolutes Muss für alle Mo­ torsport­Fans.

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«Action» auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya, einer 4,6 Kilomter langen Strecke mit langgezogenen Kurven. Foto: Tom Lüthi

stadt und dem Placa Catalunya entfernt. Die Zimmer sind mit dem üblichen Komfort ausgestat­ tet, jedoch nicht so gross. Dafür gibt es eine schöne Bar. Schlagen Sie jetzt zu und verlan­ gen Sie das Detailprogramm und geben Sie uns Ihre Wünsche und Vorstellungen an. Beratung und Infos Frau Isabel Altermatt Mail: sportreisen@acsbs.ch Telefon: 061 465 40 30 Fax: 061 465 40 31 Die elegante Dachterrasse des Hotels H10 wird Ihnen wegen der wunderbaren Aussicht in Erinnerung bleiben. Foto: Hotel H10 Universitat

rant und Bar. Auf der Dachter­ rasse kann man ein Glas Wein und eine tolle Aussicht geniessen. Hotel Rialto*** Beliebtes Hotel an Top­Lage im gotischen Viertel direkt bei der Ramblas. Zimmer mit Bad / Du­ sche, WC, TV, Klimaanlage, Safe, Minibar. Hotel hat eine Bar / Ca­ feteria.

Das elegante Hotel «Rialto» befindet sich direkt an der berühmten La Rambla in einem historischen Gebäude. Foto: Hotel Rialto

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