05 / 2021
mobil! Clubmagazin des ACS beider Basel
Die beste Lehrtochter Was ist eigentlich im Baselbiet Güterumschlag?
CHF 432 für ein JA zur Parkgebühren-Initiative
Jasmin Thommen im Interview mit «ACS mobil» | Seite 5
Warum die ACS-Initiative am 26.9.21 ein klares Ja verdient | Seite 8
Die Baselbieter Polizei bringt Licht ins Dunkel | Seite 7
Clubmagazin ACS beider Basel | 05-2021
Verkehrspolitik
Volksabstimmung vom 26. September 2021
Nein zum Parkplatz-Abbau beim Hörnli-Friedhof Nun kommt das auch vom ACS unterstützte Referendum gegen den Abbau von 48 Parkplätzen vor dem Friedhof am Hörnli zur Abstimmung. Der Grosse Rat hat mit nur einer Stimme Differenz die von der Regierung und der Gemeinde Riehen vorgeschlagene Umgestaltung des Friedhof-Vorplatzes aus rein ideologischen Gründen massiv abgeändert. Dabei werden 33 Prozent, also 48 Parkflächen direkt vor dem Friedhof Hörnli, immerhin dem grössten der Schweiz und zweitgrössten von Europa, gestrichen. Viele Friedhofbesuchende, welche von weither anreisen, sind nicht gut zu Fuss und auf einen nahegelegenen Parkplatz angewiesen. Es sind meist auch Familien an Abdankungen oder dann
ältere Personen welche den Friedhof besuchen. Durch den Parkplatzabbau wür de zudem der Suchverkehr in den umliegenden schmalen Quartierstrassen erheblich steigen, was zu unerwünschten Lärme missionen führen wird und die Sicherheit von Velofahrenden sowie der dortigen Kinder und Quartierbewohner unnötig gefährdet. Viele Familien in den dortigen grossen Genossenschaften haben auch Mobilitätsbedürfnisse und besitzen ein eigenes Auto. Es gibt aber nur wenige Autoeinstellhallen in der nahen Umgebung und aus diesem Grund keine freien Plätze. Das Mobilitätsbedürfnis der Menschen wird sicher auch in Zukunft bestehen bleiben und somit auch das Automobil. Auch Hybrid- und Elektroautos benö-
Parkplätze beim Friedhof Hörnli sind gefragt. Deshalb Nein zum Abbau.
tigen Platz und müssen irgendwo parkiert werden. Insofern bleibt das Bedürfnis nach Parkplätzen auch in Zukunft bestehen. Weiter wird die neu ent stehende Gewerbezone Hörnli in den kommenden Jahren sicher noch zusätzliche Parkflächen benötigen. Ein überparteiliches Komitee, bestehend aus dem gesamten Gemeinderat Riehen, den Kanto-
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nalparteien SVP, EVP, FDP, LDP und die Mitte sowie den betroffenen Genossenschaften, dem Blu menladen, dem Restaurant Hörnli und weiteren hat gegen den unsinnigen Abbau erfolg reich das Referendum ergriffen. Aus diesen Gründen ist am 26.9.2021 ein NEIN die richtige Antwort auf dem Stimmzettel. Felix Wehrli, Grossrat und Gemeinderat Riehen
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Editorial
Sagen Sie Ja zur ACS-Initiative «für erschwingliche Parkgebühren»!
Foto: Christian Greif
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Interview Der ACS beider Basel ist stolz auf seine Lehrtochter Jasmin Thommen
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ACS-Initiative Warum Sie Ja stimmen sollten zur Initiative «für erschwingliche Parkgebühren»
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Jugend-Fahrlager Das Leuchtturmprojekt in Sachen Verkehrssicherheit des ACS beider Basel
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Motorradgruppe Die Chnusperli-Fahrt durch den Schwarzwald nach Höfen an der Enz
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Reisen Reka: Das einzigartige Ferien- und Freizeitgeld. Neu auch beim ACS beider Basel willkommen
Vor gut eineinhalb Jahren stand der ACS beider Basel vor der schwierigen Frage: Entweder die von der Regierung willkürlich beschlossene Verdoppelung der Gebühren für Anwohner- und Besucherparkkarten stillschweigend zu schlucken oder aber – in Ermangelung alternativer Instrumente – erstmals in seiner Geschichte eine Initiative zu lancieren. Als Kämpfernatur hat er sich natürlich zu Letzterem entschlossen und Ende 2019 die Initiative «für erschwingliche Parkgebühren» lanciert. Diese kommt nun am 26. September zur Abstimmung.
Nicht nur hat der ACS zum ersten Mal in seiner Geschichte eine Initiative lanciert. Nein, zum ersten Mal durfte er auch mit voller Stolz zur Kenntnis nehmen, das seine Lehrtochter, Jasmin Thommen, Ende Juli die Lehrabschlussprüfung als Beste im Kanton Basel-Landschaft abgeschlossen hat.
Zudem winkt Besitzern von Parkkarten im Falle einer Annahme der Initi-
Das ist kein leichter Gang, haben es doch Initiativen generell sehr schwer, Mehrheiten zu finden. In Basel-Stadt dürfte das noch schwieriger sein, handelt es sich doch schweizweit um den Kanton mit der mit Abstand geringsten Motorfahrzeugdichte. Allerdings: In der Stadt gibt es rund 115'000 Stimmberechtigte. Davon geht erfahrungsgemäss rund die Hälfte an die Urne, sodass die Anzahl Stimmen, die erreicht sein müssen, um obsiegen zu können, bei etwa 30'000 liegt. In der Stadt Basel gibt es allerdings auch mehr als 80‘000 Motorfahrzeugbesitzer, davon allein 60‘000 Automobilistinnen und Automobilisten. Wenn nur schon die Hälfte davon Ja sagt, zu erschwinglichen Parkgebühren, stehen die Chancen für einen Sieg gar nicht so schlecht.
ative ein ganz besonderes Zückerchen: Der Staat ist dann verpflichtet, den seit der massiven Gebührenerhöhung zu viel eingezogenen Betrag zurück zu erstatten, was immerhin das erkleckliche Sümmchen von 432 Franken ergibt. Noch wichtiger allerdings ist das Signal, das im positiven Falle an den Kanton gesendet werden kann: Parkplätze – trotz wachsendem Bevölkerungs- und Motorfahrzeugbestand – kontinuierlich abzubauen – und dann auch noch die Dreistheit zu haben, am Volk vorbei die Gebühren für die Parkplatznutzung zu erhöhen: Das geht in Zukunft gar nicht mehr, denn die Initiative plafoniert die Gebührenhöhe und verlangt ausreichenden und erschwinglichen Parkraum für alle Nutzer.
Das entsprechende Interview dazu finden Sie auf Seite 5 dieser Ausgabe. Sie können bei der Lektüre nicht nur erfahren, wie heutzutage motoviertes Lernen vonstatten geht, sondern dass KV nicht «Kaffi für alli», bedeutet. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Sommerresten. Schon bald steht der Herbst vor der Tür und hoffen wir zuversichtlich, unsere zahlreich geplanten Anlässe dann auch durchführen zu können – und nicht wieder unliebsam von Corna ausgebremst zu werden. Bleiben Sie gesund – und herzliche Grüsse, Ihr
Christian Greif Geschäftsführer
Lesen Sie dazu bitte auch unseren Beitrag auf Seite 8.
Impressum Herausgeber Automobil Club der Schweiz ACS Sektion beider Basel Hofackerstrasse 72 CH-4132 Muttenz Telefon +41 61 465 40 40 Fax +41 61 465 40 41 info@acsbs.ch www.acsbs.ch
Redaktion Christian Greif ACS beider Basel Hofackerstrasse 72 CH-4132 Muttenz Telefon +41 61 465 40 40 christian.greif@acsbs.ch
Inserate Regina Neuschütz ACS beider Basel Hofackerstrasse 72 CH-4132 Muttenz Telefon +41 61 465 40 40 regina.neuschuetz@acsbs.ch
Druck KROMER PRINT AG Unterer Haldenweg 12 CH-5600 Lenzburg Telefon +41 62 886 33 33 Fax +41 62 886 33 34
Clubmagazin ACS beider Basel | 05-2021
News
Höhere Strafen für Raser in Österreich
Bald neues Tempolimit auf Schweizer Autobahnen?
Seit dem 1. September 2021 werden Raser in Österreich deutlich härter bestraft. Die Bussgelder wurden mehr als verdoppelt. Wer 30 Stundenkilometer zu schnell fährt, muss künftig mindestens 150 statt 70 Euro zahlen. In Abhängigkeit der Tempoüberschreitung können bei sehr schweren Fällen und bei Wiederholungstätern Bussen bis 5’000 Euro ausgesprochen werden. Bisher lag das Maximum bei 2’180 Euro. Ab Ende Jahr soll in Extremfällen das Fahrzeug sogar beschlagnahmt werden können. Ausserdem führt Österreich den Straftatbestand «illegale Wettrennen» ein: Wer an solchen Rennen teilnimmt, muss mit dem Entzug des Führerscheins von mindestens sechs Monaten rechnen. Allfällige Bussen, die man im Aus-
In Bundesbern sind zwei Tempo-Vorstösse hängig. Jener von SVP-Nationalrat Erich Hess, der eine Geschwindigkeitslimite von 130 fordert, wie sie in allen unseren Nachbarstaaten gilt. Zumal die Schweiz über den modernsten Wagenpark und gut ausgebaute Infrastrukturen verfüge, sei dies ohne weiteres möglich. GrüneNationalrätin Greta Gysin hingegen fordert zugunsten von Gesundheit, Luft, Klima und Sicherheit eine Senkung des Limits auf 100 km/h. Der Bundesrat will von beiden Anliegen nichts wissen und beim Status Quo bleiben.
land eingefangen hat, nicht zu bezahlen, ist keine gute Idee. Mit sämtlichen an die Schweiz grenzenden Staaten wie Italien, Frank reich, Deutschland, Österreich und Fürstentum Liechtenstein sowie auch mit den Niederlanden hat die Schweiz Vollstreckungsvereinbarungen getroffen. Bei Nichtbezahlung müssen Lenker mit Massnahmen rechnen.
Seit Jahren nehmen die durchschnittlichen CO2-Emissionen neuer PW in der Schweiz ab. Das Ziel wurde aber nicht erreicht. Foto: Pixabay
Schweizer Autos: Weniger CO2 Der durchschnittliche CO2-Ausstoss neuer Personenwagen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein ist 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 10,5 Prozent auf 123,6 Gramm pro Kilometer zurückgegangen. Diese Zahlen des Bundesamtes für Energie belegen die erfolgreichen Bemühungen der Automobilbranche. Der starke Rückgang ist auch auf die Übererfüllung des «10/20»-Ziels zurückzuführen. So sollte 2020 jeder zehnte neue Personenwagen über das Stromnetz aufladbar sein – am
Ende betrug der Marktanteil der Elektroautos und Plug-in-Hybride sogar 14,4 Prozent. Um dieses Wachstum weiter voranzutreiben, muss die Politik entsprechende Rahmenbedingungen schaffen. Der seit Anfang 2020 geltende CO2Zielwert von 95 Gramm pro Kilometer wurde trotzdem noch nicht erreicht. Bei den Importeuren wurden für die Zielverfehlung Sanktionen von insgesamt rund 132,5 Millionen Franken erhoben. 2019 waren es 78,1 Mio. Franken.
Deutlich bessere Luftqualität in der Schweiz
Der schnellste Zug der Welt Die China Railway Rolling Stock Corporation (CRRC) hat das angeblich schnellste verfügbare Bodenfahrzeug vorgestellt. Die Magnetschwebebahn soll ohne Kontakt zwischen Zug und Schiene eine Geschwindigkeit von bis 600 km/h ermöglichen. Noch fehlen jedoch weitgehend die Trassen. Peking hat allerdings die baldige Realisierung eines intelligenten Verkehrsnetzes mit bis zu neun Magnetschwebebahnlinien von jeweils über 1’000 km Länge angekündigt. Eine Inbetriebnahme ist in den nächsten fünf Jahren geplant. (Foto: CRRC)
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Wie der soeben erschienene Bericht «Luftqualität 2020» des Bundesamtes für Umwelt BAFU zeigt, wurden im letzten Jahr die Immissionsgrenzwerte für Ozon regelmässig und jene für Feinstaub auf der Alpensüdseite teilweise überschritten. An allen Stationen des Nationalen Beobachtungsnetzes für Luftfremdstoffe NABEL wurden die Grenzwerte für weitere Luftschadstoffe eingehalten. Die Entwicklung der Schadstoffkonzentrationen in den letzten 30 Jahren zeigt eine deutliche Verbesserung der Luftqualität in der Schweiz.
Noch unklar: Ob alles bleibt, wie es ist, ob Änderungen kommen.
Gelesen... Im Zusammenhang mit dem geplanten Verkehrsversuch auf der Münchensteinerbrücke – Abbau einer Autofahrspur zugunsten einer überbreiten Velospur – hält das Amt für Mobilität fest, dass der Versuch jederzeit vorzeitig abgebrochen werden könne, für den Fall, dass unerwünschte Effekte, wie beispielsweise eine wesentliche Behinderung des ÖVs, eintreten würden.
... Gedacht Für den motorisierten Verkehr hingegen sind solche «unerwünschten Effekte», wie wesentliche Behinderungen – noch mehr Stausituationen und längere Wartezeiten – aber durchaus erwünscht und auch beabsichtigt.
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Clubmagazin ACS beider Basel | 05-2021
Das aktuelle Interview
Interview mit der besten Lehrtochter im Kanton Basel-Landschaft
«Fliegen Autos irgendwann einmal?» ACS-Lehrtochter, Jasmin Thommen, hat die Abschlussprüfungen als Beste im ganzen Kanton abgeschlossen – und ist mit einer Traumnote von 5,6 im ersten Rang gelandet. «ACS mobil!» wollte unter anderem wissen, woher die Motivation für eine solche überragende Leistung kommt. Liebe Jasmin. Am 1. August vor drei Jahren hast Du Deine Lehre beim ACS beider Basel begonnen. Welche Erwartungen hattest Du damals? Anfänglich war es ein bisschen schwierig für mich, weil ich ja aus einem Laborantenjob kam. Mit KV verband ich «Kaffi für alli», was sich aber glücklicherweise überhaupt nicht bewahrheitete. Erwartet habe ich natürlich eine gute Ausbildung – und die habe ich auch wirklich erhalten. Sehr angesprochen hat mich die Vielseitigkeit der Ausbildung, das Reisebusiness, für Mitglieder da sein zu können, aber auch politische Aspekte. Auch habe ich sehr gehofft, selbständig arbeiten zu können, was sich ebenfalls bewahrheitet hat. Was hat Dir an Deiner Ausbildung am besten gefallen? Wirklich toll fand ich, über die Riesengebiete Dienstleistung und Administration etwas den Überblick zu bekommen. Die
Verantwortung übernehmen zu dürfen, sich einmal um Versicherungen zu kümmern, dann um den Verkauf, danach eine Reise planen zu dürfen, genau diese Vielfältigkeit habe ich sehr geschätzt. Aber auch das Feeling im kleinen Team, der Zusammenhalt, den ich von meiner letzten Lehrstelle überhaupt nicht kannte, waren genial.
Hand aufs Herz: Und was am wenigsten? Also der ACS hat damit wenig zu tun. Aber teilweise habe ich Mitglieder erlebt, die jeglichen Anstand haben vermissen lassen. Aber ich habe solche Situationen genutzt, um für mich zu lernen, wie man auch mit so schwierigen Situationen umgehen kann.
Nun hast Du Deine Lehre im 1. Rang mit der Traumnote von 5,6 abgeschlossen. Wie hast Du Dich auf die Prüfungen vorbereitet, wie zum Lernen motiviert? Ich habe mir schon beim Beginn der Lehre gesagt: Weil es meine zweite Ausbildung ist, kommst du mindestens in den Rang. Als ich dann in der Schule sah, dass es auch wirklich gut läuft, war das dann natürlich eine zusätzliche Motivation, dieses Ziel auch zu erreichen. Auch habe ich meinen eigenen Weg zum Lernen gefunden, der halt nicht darin bestand, stundenlang in Bücher zu starren und auswendig zu lernen, sondern in der Hängematte zu liegen und mir anhand eines Fallbeispieles das Wichtigste vor Augen zu führen. Was kommt als nächstes, was sind Deine beruflichen Ziele? Zuerst mache ich nun einen Monat Ferien, bevor ich dann Anfang September meine erste Stelle in einem Architekturbüro als Assistentin der Geschäftsleitung und Buchhalterin antreten werde. Darauf freue ich mich sehr. Wenn Du in die Zukunft schauen könntest, was wolltest Du dann wissen? Das ist wirklich eine sehr spannende Frage. Hmmmh? Wenn ich darüber nachdenke, gibt es derzeit zwei Fragen, für die ich die Antwort gerne wüsste.
Nachgefragt Mobil bin ich am liebsten mit meinem Töff – das ist immer noch grosse Liebe. Das wichtigste im Leben sind Ausgeglichenheit und Verständnis. Das fehlt vielen Menschen, habe ich oft den Eindruck. Wäre ich ein Lebensmittel, dann wäre ich ein Mango-Chili-Chutney. Weil ich’s so gerne esse, weil es zu so vielem passt, aber auch weil es etwas «spicy» und mal etwas anderes ist – wie ich auch. Mein Lebensmotto lautet «Little by little one goes far»: Am Anfang erscheint einem Vieles fast unüberwindbar. Aber wenn man den ersten Schritt dann mal gemacht hat, merkt man, dass es vorwärts geht und gar nicht so schwierig ist. Zu Tränen gerührt hat mich Ich bin ein sehr emotionaler Mensch und verliere schnell einmal eine Träne. Erst gestern habe ich ein trauriges Video gesehen und kurz geweint. Mein Lieblingstier Ganz klar: Katze, Büsi, Büsi.
Erstens: Wann wird wieder einmal ein Musik-Festival stattfinden, wann wird die ganze CovidSituation Vergangenheit sein und wieder Normalität einkehren? Und was mich auch extrem wunder nimmt: Fliegen Autos irgendwann einmal?
Liebe Jasmin. Wir danken Dir für das Gespräch – und an dieser Stelle auch für Dein beherztes und allseits geschätztes Wirken beim ACS beider Basel. Die Fragen stellte ACS-Geschäftsführer Christian Greif.
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Clubmagazin ACS beider Basel | 05-2021
Service
Ratgeber der Baselbieter Verkehrspolizei:
Mobiltelefon abgeben: Ist das Güterumschlag? Güterumschlag dürfte den meisten Leserinnen und Lesern ein gängiger Begriff sein. Doch was verbirgt sich dahinter? Was ist denn genau ein «Gut» und wozu dient ein Güterumschlagsplatz? In vielen Bereichen des Strassenverkehrsgesetzes gibt es Unklarheiten oder Fälle, die aufgrund der Rechtslage nicht immer leicht nachvollziehbar sind. Oftmals kann ein Bundesgerichtsurteil Klarheit schaffen, um künftige Ereignisse gleichermassen beurteilen zu können. Tatsächlich hat sich das Bundesgericht mit der Frage des Güterumschlags auseinandergesetzt (BGE 89 IV 213). Dabei hält es fest, dass unter dem Begriff «Güterumschlag» das Verladen oder Ausladen von Sachen, die nach Grösse oder Gewicht die Beförderung durch ein Fahrzeug nötig machen, zu verstehen ist. Konkret
kann demnach gesagt werden, dass das Abgeben
oder Entsorgen eines Mobiltelefons nicht als Güterumschlag zu qualifizieren ist. Dies, weil das Mobiltelefon aufgrund der Grösse und des Gewichts nicht unter das Erfordernis des «Gutes» im engeren Sinne fällt. Bei einer Kontrolle müssten Sie unter Umständen mit einer empfindlichen Busse rechnen. Auf was es ankommt Wie sieht es mit dem Kauf eines Fernsehers aus? Hier ist die Frage nach der Grösse und dem Gewicht eine einfache. So scheint es klar, dass man einen Güterumschlagsplatz dazu verwenden darf, um das neu erworbene Gerät ein- bzw. auszuladen. Wichtig dabei zu beachten ist, dass das Fahrzeug nicht achtlos irgendwo abgestellt wird: Ein Güterumschlag auf einem Fussgängerstreifen, vor einer Ein- oder Ausfahrt bleibt nach wie vor verboten. Gemäss Art. 41 V R V (Verkehrsregelverordnung) sollten Fahrzeuge nicht auf dem Trottoir abgestellt werden, doch hier gibt es Ausnahmen dieser Regel. Fahrräder dürfen auf dem Trot-
toir abgestellt werden, sofern ein mindestens 1.50m breiter Raum für Fussgänger frei bleibt. Beim Parkieren anderer Fahrzeuge wird im Absatz 1bis festgehalten, dass das Ein- und Aussteigenlassen von Personen sowie der Güterumschlag unter gewissen Voraussetzungen erlaubt
Der Auslöser für diesen Beitrag ACS-Mitglied Hugo M. hat nicht schlecht gestaunt, als er unter dem Scheibenwischer seines Autos einen Zettel mit einer saftigen Busse von 120 Franken vorfand. Er wollte nur schnell sein Handy zur Reparatur bringen und hat dafür sein Fahrzeug auf einem Güterumschlagsfeld abgestellt – in der Meinung, dass er nun genau das tue, wofür dieses Feld gedacht sei, nämlich ein Gut umzuschlagen. Offenbar handelt es sich bei einem Güterumschlagsfeld aber um ein Anhalteverbot, was ja aber irgendwie auch nicht sein kann, denn im allgemeinen Verständnis geht der Umschlag jeglichen Gutes natürlich nur, wenn man sein Fahrzeug anhält und für einige Minuten auch verlassen kann – demnach also parkiert.
Christian Egeler ist seit Anfang Juli 2021 neuer Leiter der Verkehrspolizei Basel-Landschaft.
sind. So muss ein mindestens 1.50m breiter Raum für Fussgänger frei bleiben und die Ladetätigkeiten bzw. das Ein- und Aussteigenlassen ist ohne Verzug zu beenden. Da es selten derart breite Trottoirs gibt, wird angeraten, das Fahrzeug für den Güterumschlag wenn möglich am Fahrbahnrand abzustellen. Dies so, dass der Verkehr möglichst nicht behindert und die Verkehrssicherheit nicht gefährdet wird. Ist dies nicht möglich, müssen Pannensignale oder Warnposten aufgestellt werden. Zusammenfassend sind demnach folgende Punkte zu beachten, damit ein Güterumschlag gefahrenlos vollzogen werden darf: • Das Gut ist nach Grösse, Anzahl oder Gewicht nicht einfach
Der ACS beider Basel hat die Baselbieter Polizei gebeten, Licht in diesen Fragenkomplex zu bringen.
von Hand über grössere Strecken transportierbar. • Nur die effektiv benötigte Zeit zum Ein- und Ausladen solcher Güter und allenfalls deren Transport zum nahe gelegenen Bestimmungsort, ist Güterumschlag. Aber Achtung: Die Vorbereitung zum Güterumschlag (Ware sortieren, verpacken etc.) ist kein Güterumschlag. • Ist ein gefahrloses Abstellen des Fahrzeugs nicht möglich, müssen entsprechende Massnahmen getroffen werden. Für weitere Fragen oder Anmerkungen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung und wünschen Ihnen weiterhin eine gute und sichere Fahrt.
Major Christian Egeler
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Clubmagazin ACS beider Basel | 05-2021
Verkehrspolitik
Volksabstimmung vom 26. September 2021
Ja zur Initiative «für erschwingliche Parkgebühren»! Am 26. September 2021 wird im Kanton Basel-Stadt über die vom ACS beider Basel lancierte Initiative «für erschwingliche Parkgebühren» abgestimmt. Wir zeigen Ihnen, worum es geht und weshalb ein Ja die einzige richtige Antwort ist. Die Initiative will keine «massive Vergünstigung» der Parkkartentarife, wie es im Bericht des Regierungsrates heisst, sondern nur, dass die massive Gebühren-Erhöhung von 2019 zurückgenommen wird! Ebenso geht es nicht um «erleichterte Bezugsbedingungen»: Die Initiative fordert nur ein Zurück zu den Regelungen, wie sie bis Ende 2018 galten. Allein in den letzten zehn Jahren wurden in Basel-Stadt mehr als 4’000 Parkplätze abgebaut, obschon die Bevölkerung im gleichen Zeitraum um mehr als doppelt so viel angewachsen ist. Es ist daher absolut unfair, dass Anwohnende seit Anfang 2019 für eine Parkkarte mehr als das Doppelte bezahlen müssen. Dasselbe gilt auch für Besucher unserer Stadt. Die Regierung hat die massive Erhöhung schlaumeierisch da-
Die Parkkarte wird immer wie teurer!
1. Rücknahme der massiven Gebührenerhöhung und Rückerstattung der seit 2019 zu viel eingeforderten Gebühren in der Höhe von 432 Franken. 2. Eine weitere Erhöhung der Parkgebühren ist nur mit Zustimmung der Stimmberechtigten möglich.
2013 kostete eine Parkkarte für Anwohnende noch tolerierbare 120 Franken. Nur 6 Jahre später verlangt der Kanton allerdings bereits das Zweieinhalbfache dafür, nämlich 284 Franken. Weitere Preiserhöhungen sind bereits in Aussicht gestellt! Mit einem JA zur Initiative «für erschwingliche Parkgebühren» wird sichergestellt, dass Parkgebühren im Kanton Basel-Stadt künftig nicht mehr willkürlich von den Behörden erhöht werden können.
mit begründet, sie wolle die Parkplatz-Verfügbarkeit verbessern. Wie mehrere Studien belegen, ist die Parkplatzverfügbarkeit aber keinen Deut besser ge worden, was in Anbetracht des kontinuierlichen ParkplatzAbbaus ja auch verständlich ist. Unterstützen Sie die Initiative «für erschwingliche Parkgebühren» und sagen Sie Ja am 26. September 2021. Es gibt viele gute Gründe dafür. www.erschwingliche-parkgebuehren.ch
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Hemmungslos hat der Regierungsrat Ende 2018 ein weiteres Mal die Parkgebühren massiv erhöht, den Preis für die Anwohner- und Besucherparkkarte sogar verdoppelt. Bei einem JA zur Initiative «für erschwingliche Parkgebühren» muss der Kanton den Parkkartenbesitzern die zu viel geheuschten Parkgebühren wieder zurückerstatten.
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Die Ziele der Initiative
3. Allen Anspruchsgruppen ist ausreichend erschwinglicher Parkraum zur Verfügung zu stellen. Mit einem Ja setzen Sie ein verbindliches Signal für eine bessere Verkehrspolitik in Basel-Stadt.
Alle sind mit Parkplatzangebot unzufrieden!
Mit keinem anderen Kriterium sind die Bewohner der Stadt Basel unzufriedener als mit dem Parkplatzangebot. Das zeigt die Wanderungsbefragung 2018: Zwei Drittel der Zuzüger geben nichts anderem annähernd so schlechte Noten. Und nichts anderes freut Wegzüger mehr. Die GFS-Studie vor zwei Jahren bestätigt dieses Faktum erneut: Es gibt zu wenig Parkplätze in Basel-Stad und sie sind viel zu teuer. Wie der Tourismus-Monitor 2013 gezeigt hat, sind auch zwei Drittel aller Touristen und Besucher mit der PP-Situation unzufrieden. Mit einem JA zur Initiative «für erschwingliche Parkgebühren» wird sichergestellt, dass für alle Nutzer ausreichend und erschwinglicher Parkraum geschaffen werden muss.
Für eine faire Mobilität! Für erschwingliche Parkgebühren!
Clubmagazin ACS beider Basel | 05-2021
Generalversammlung
GV 2021: Danke für Ihr grosses Vertrauen! Lead Am 15. Juni dieses Jahres hat unsere Mitgliederversammlung stattgefunden. Corona bedingt zum zweiten Mal im stillen Kämmerlein, ohne Publikum. Es war eine rein formelle Angelegenheit: Zusammen mit unserem Geschäftsführer Christian Greif bin ich im Pantheon die einzelnen Traktanden durchgegangen, ist der ACS beider Basel seinen statutarischen Verpflichtungen nachgekommen. Erfreulicherweise haben Sie den Anträgen des Vorstandes durchs Band zugestimmt. Sowohl das Protokoll der letzten GV vom 4.5.20 als auch der Jahresbericht 2020 wurden genehmigt. Auch die Jahresrechnung 2020, die
Jahresbeiträge 2022 sowie das Budget 2021 wurden genehmigt. Unter Kenntnisnahme des Revisorenberichts wurde allen Vorstandsmitgliedern Décharge erteilt und all jenen, die sich zur Wiederwahl stellten, das Vertrauen für eine weitere, dreijährige Amtsperiode ausgesprochen. Für dieses Vertrauen danke ich Ihnen an dieser Stelle im Namen aller Vorstandsmitglieder ganz herzlich. In der Zuversicht, im 2022 dann endlich wieder eine ganz normale Generalversammlung durchführen zu können, grüsse ich Sie freundlichst
Andreas Dürr
Verkehrspolitik in Basel-Stadt
Parkplatz-Vernichtung in Basel nimmt kein Ende Parkplätze sind in BaselStadt ein rares Gut. Obschon die Bevölkerung, der Motorfahrzeugbestand und die Wirtschaft wächst, werden kontinuierlich Parkplätze abgebaut. Darunter leiden Anwohnende, Gewerbetreibende und die Umwelt.
Ende 2020 zählte der Kanton Basel-Stadt fast 202’000 Einwohnende. Allein in der Dekade 2010 bis 2020 hat der Bestand um mehr als 11’000 Personen zugenommen. Im gleichen Zeitraum ist auch der Motorfahrzeugbestand um fast 3’000 Einheiten auf über 81’000 angewachsen. Immer mehr Einwohnende, im-
mer mehr Fahrzeuge sowie eine kontinuierlich wachsende Wirtschaft: Da ist es nicht mehr als logisch, dass auch immer mehr Parkplätze benötigt werden. Allerdings wird das Parkplatzangebot in Basel seit Jahrzehnten fortlaufend reduziert! Infolgedessen klaffen Nachfrage und Angebot immer weiter auseinander, wird
Parkplätze in Basel-Stadt werde kontinuierlich abgebaut!
Allein in den letzten 10 Jahren wurden mehr als 4’000 Parkplätze abgebaut. In Anbetracht der zunehmenden Bevölkerungsund Motorfahrzeugzahl ein Unsinn, den es zu stoppen gilt. Grafik: C. Greif
es immer wie schwieriger, einen Parkplatz zu finden. Diese Diskrepanz führt nicht nur bei Anwohnern und Besuchern zu Verärgerung und Missmut (siehe Bericht linke Seite), sondern insbesondere auch zu sinnlosem Suchverkehr – und entsprechend negativen Konsequenzen für die Umwelt. Negative Konsequenzen Wie die INRIX-Studie über die volkswirtschaftlichen Kosten der Parkplatzsuche gezeigt hat, verschwenden deutsche Autofahrer durchschnittlich 41 Stunden pro Jahr mit der Suche nach einem Parkplatz. Das verursacht jährliche Kosten von 40 Milliarden Euro. Auch wenn in anderen Dimensionen, dürften die negativen Auswirkungen dieselben sein in der Schweiz. Mit einem Ja zur Initiative für erschwingliche Parkgebühren gebieten Sie dieser Entwicklung Einhalt. Die Initiative verlangt ausreichende und erschwingliche Parkiermöglichkeiten für alle Nutzergruppen.
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Clubmagazin ACS beider Basel | 05-2021
ACS-Jufala
ACS-Jugendfahrlager vom 27. Juni bis 4. Juli 2021
Das Jufala 2021 – Neuland... Nein, Neuland war nicht das Jufala 2021, denn dies war die 49. Ausgabe unseres beliebten Jugendfahrschullagers. Aber sehr Vieles war dennoch Neuland, welches wir schon Monate vor dem Anlass betreten hatten… «Dürfen wir oder dürfen wir nicht?» war im Vorfeld die grosse Frage. Deshalb entschieden wir uns Ende März dazu, sowohl das Jufala im Melchtal, wie auch eine «Light»-Variante analog dem letzten Jahr zu planen. Die «Light»Variante auf dem Parkplatz des Weiermatt-Schulhauses in Reinach war schnell bereit und wir
Lagerleiter und Vorstandsmitglied, Michael Schäufele. Foto: S. Fäh
bedanken uns, dass uns die ganze Woche der Parkplatz zur Verfügung gestellt worden wäre. Die Hoffnung stirbt zuletzt Doch unsere Hoffnungen ruhten auf weiteren Öffnungen des Bundesrats, was bekanntlich auch eintrat. Also Neuland! Ein Schutzkonzept musste her, welches dem Kantonsärztlichen Dienst des
Kantons Obwalden vorgelegt werden konnte. Offensichtlich hatten wir unseren Job gut gemacht, denn das Konzept wurde genehmigt und so stand dem «richtigen» Jufala nichts mehr im Wege. Unterstützt von einer unermüdlichen Isabel Altermatt auf der Geschäftsstelle des ACS, ging ein Kommunikationsmarathon mit Behörden, Teilnehmenden, Eltern und dem Sportcamp los, damit wir alles rechtzeitig und gemäss Schutzkonzept aufgegleist bekamen. Und es reichte: Also machten wir uns am Freitagmorgen auf den Weg, die 15 Autos und 7 Motorräder auf die Stöckalp zu fahren. An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an unsere Auto- und Motorrad-Sponsoren! Kulinarisches aus aller Welt Ebenfalls Neuland betraten wir mit der Lagerküche, welche nach elf Jahren Brüderli-Catering wieder vom Jufala-Team selbst betreut wurde. Mit Thomas Kissling,
Marianne Iten und Nora Seiler war dieses Team äusserst kompetent besetzt, was sich in der Qualität des Essens eindrücklich niederschlug. Keine typische Lagerküche, sondern ein Potpourri von Asien bis Südamerika. Die drei haben Alles gegeben, damit unserem Jufala die Tradition des guten Essens erhalten blieb. Vielen Dank an unser Küchen-Dream-Team – nächstes Jahr hoffentlich wieder!!! Wiederum Neuland stellte der Motorradfahrplatz dar. Uns wurde von den Sportbahnen Melchsee-Frutt ein neuer Platz zur Verfügung gestellt, welcher von der Fläche her perfekt passte und zudem durch eine Schranke abgesperrt ist, was uns einen völlig ungestörten Betrieb ermöglichte – so Petrus dann ausnahmsweise nichts dagegen hatte. Dankeschön an die Chefs der Sportbahnen Hans und «Hämpu»! A propos Petrus – vom Wetter war der Jahrgang 2021 nicht gerade begünstigt und gefühlt regnete es teilweise sogar von unten nach oben. Doch Carlo Fiore und das Instruktorenteam zeigten viel Flexibilität und dank
Anpassungen am Stundenplan fiel dem schlechten Wetter lediglich eine Motorrad-Doppellektion pro Teilnehmer zum Opfer. Alle anderen Einheiten, inklusive Nachtfahren, konnten plangemäss durchgeführt werden. Auch hierfür ein grosses Dankeschön an das ganze Fahrlehrer- und Insti-Team! Noch mehr Neuland Weiteres Neuland war, dass dieses Jahr Jugendliche aufgrund der Gesetzesänderung für begleitetes Fahren bereits ab 16 Jahren am Jufala teilnehmen durften. Doch diese «Verjüngung» entpuppte sich überhaupt nicht als Problem. Im Gegenteil – 2021 war ein vorbildlicher Jahrgang in Sachen Disziplin und Anstand… Hier geht unser Dank an die Teilnehmenden, denn es hat richtig Spass gemacht mit euch! Alles in allem geht 2021 als guter Jahrgang in die Geschichtsbücher des Jufala ein und der leider etwas höheren Durchfallquote bei den Theorieprüfungen messen wir nicht allzu viel Bedeutung bei. Mit nochmaligem Dank an alle Sponsoren und sonstigen Leistungserbringer zum Wohle des Jufala wünschen wir allen eine gute Zeit und sehen dem 50-jährigen Jubiläums-Jufala im 2022 mit Freude entgegen. Geniesst den Sommer, also die Zeit, in der die Pfützen nicht zugefroren sind!
Herzlichen Dank unseren geschätzten Sponsoren! Der ACS beider Basel bedankt sich bei den nachfolgenden Firmen, Organisationen und Personen, die dem ACS kostenlos Autos, Motorräder und Material zur Verfügung gestellt, ihn finanziell oder mit anderweitigen Leistungen unterstützt und damit die Durchführung des ACS-Jugendfahrlagers ermöglicht haben. Allianz Versicherung, GA Markus Burgunder, Füllinsdorf AMAG AG, Pratteln BMW Schweiz AG, Dielsdorf Byfang Garage AG, Basel
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Emil Frey AG, Münchenstein Fahrschule Carlo, Therwil Garage Keigel AG, Basel Hostettler AG, Sursee Moto Burch, Sarnen
Kestenholz Nutzfahrzeuge, Pratteln Moto Mader AG, Oberentfelden Renault Suisse SA, Urdorf Settelen Autohandel AG, Basel Wiesenplatz Garage AG, Basel
Hertz Fahrzeugvermietung, Basel Töff-Center Basel AG, Basel Zweckgebundene Geldspenden von zahlreichen Mitgliedern des ACS beider Basel
Eindrücke einer begeisternden Jufala-Woche
(1) Viel gute Stimmung bereits bei der Anreise (2) Die neue Küchenbrigade, die mehr als zu begeistern wusste (3) Auch Theorie büffeln gehört dazu (4) Die gesamte Lager-Crew mit allen Teilnehmenden (5) Autofahren macht so richtig Spass (6) Gute Instruktion ist alles [Alle Fotos: Michi Schäufele].
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ab 1. September 2021 – willkommen in reinach!
neu sind wir auch ein ToyoTa cenTer willkommen in der Familie! Garage B. Schmid AG Sternenhofstrasse 13 · 4153 Reinach T 061 717 95 00
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Clubmagazin ACS beider Basel | 05-2021
Motorradgruppe
ACS-Motorradgruppe: Chnusperli vom 10./11. Juli 2021
Durch den Schwarzwald nach Höfen an der Enz Endlich wieder einmal! Nach langer Pandemie-bedingter Pause konnte die ACS-Motorradgruppe endlich die erste Ausfahrt in diesem Jahr durchführen. Das Ziel: Der Schwarzwald von Süden nach Norden…
Bezüglich Ausfahrten bestand grosser Nachholbedarf. Das diesjährige Chnusperli wurde deshalb auf zwei Tage ausgedehnt. Für einmal Wetterglück 14 Personen mit 8 Motorrädern waren dabei und konnten vom
Wenn Engel reisen… Vorher Regen und nachher wieder Regen – wir können uns glücklich schätzen! Foto: Martin Eberle
Silva nigra: Die Römer wussten wieso. Foto: Martin Eberle
Wetterglück profitieren und eine rundum gelungene Ausfahrt unternehmen. Zusatztour im Norden Einigen Teilnehmern waren die angesagten zwei Tage immer noch zu kurz – sie haben einen
Auf solchen Strecken kann man die Maschinen laufen lassen und die Kurvendynamik in vollen Zügen geniessen. Foto: Thomas Richard
Immer wieder eine Freude: Kaffee und Coupe im Freien auf dem Marktplatz von Freudenstadt. Foto: Thomas Richard
Ganz allein war die ACS-Motorradgruppe natürlich auch hier nicht unterwegs. Foto: Martin Eberle
dritten Tag angehängt und konnten zusätzlich eine tolle Rundtour im Nordschwarzwald fahren. Genug der Worte – lassen wir lieber die Bilder sprechen. Martin Eberle
Sehr spezielle Schilder im Schwarzwald. Foto: Martin Eberle
Das schöne Höfen an der Enz hat neben guter Luft auch optisch etwas zu bieten. Foto: Martin Eberle
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Clubmagazin ACS beider Basel | 05-2021
News
In die Zukunft mit selbstfahrenden Autos
Regenbogen-Fussgänger:innenstreifen für Bern
Autonomer Shuttlebus Foto: PostAuto Der neu gegründete Verein Swiss Association for Autonomous Mobility bezweckt die Gestaltung der Mobilität von morgen, insbesondere durch den Aufbau eines Netzwerks, den Austausch von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen und die Förderung von ausgewählten innovativen Ideen im Mobilitätsbereich. Er will einen nachhaltigen Beitrag in der Personen- und zukünftigen Gütermobilität leisten. Fachleute rechnen damit, dass 2025 in der Schweiz die gesetzlichen Voraussetzungen für das automatisierte Fahren erfüllt sein werden. Dem breit abgestützten Trägerverein gehört auch der Automobil Club der Schweiz an.
Bald 3’000 Standorte und schon über 6’000 Ladepunkte in der Schweiz.
Schon mehr als 6’000 Ladestationen Innovationen und Investitionen in klimaschonende Mobilität sind die Ansätze, die nach Ablehnung des CO2-Gesetzes nun zu verfolgen sind. Dazu gehört auch, dass die öffentliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge zügig ausgebaut wird und private Ladestationen gezielt unterstützt werden. Ende Juni 2021 konnten Elektrofahrzeuge in der Schweiz an insgesamt 2’947 Standorten der verschiedenen Netzbetreiber geladen werden. Insgesamt standen 6’090 Ladestationen beziehungsweise Ladepunkte zur Verfügung. Obschon die Verfügbarkeit von Ladestationen in der Schweiz als gut bezeichnet werden darf, ist in Anbetracht der schon fast explodierenden Verkaufszahlen von Steckerfahrzeugen ein weiterer Ausbau notwendig. Das Bundesamt für Energie informiert in Echtzeit auf seiner Webseite «ich-tanke-strom.ch» über die Entwicklung und Standorte der öffentlichen Ladestationen.
Unter dem Titel LIKE3VERYONE fand im Mai 2021 in der Stadt Bern eine Aktion für mehr Sichtbarkeit geschlechtlicher und sexueller Vielfalt statt. Gleichzeitig ist Bern seit 2019 als dritte Stadt der Schweiz neben Zürich und Genf offizielles Mitglied des Rainbow Cities Network. Um die Sichtbarkeit auch für eine grössere Öffentlichkeit zu erhalten, soll die Stadt Bern nun abklären, ob, wo und unter welchen Umständen — auch an prominenter Stelle — in Bern einige Fussgänger:innenstreifen in Regenbogenfarben aufgemalt oder bestehende durch solche ersetzt werden könnten.
Bringt die Berner Idee Farbe in den Verkehr? Foto: aus Vorstoss
Clubmagazin ACS beider Basel | 05-2021
Reisen
Hautnah dabei: ACS Reisen macht’s möglich!
Mehr Flexibilität dank Reka-Checks Wollen Sie Ihr Portemonnaie schonen? Gerne akzeptiert der ACS Sektion beider Basel neu auch REKA-Checks und Reka-Pay. Bezahlen Sie Ihre Ferien und Buchungen beim ACS beider Basel mit Reka-Pay oder Reka-Checks. Dank dem vergünstigten Ferienund Freizeitgeld liegt bestimmt ein Besuch an ein Formel-1- oder MotoGP-Rennen, ein unvergessliches Fussballerlebnis einer europäischen Top-Mannschaft oder einfach erholsame Strandferien drin. Reka-Pay ist das Zahlungsmittel für Freizeit und Ferien. Sie können damit an über 9’000 Annahmestellen in der ganzen Schweiz bezahlen. Von A wie ACS bis Z wie Zoo ist alles mit dabei. Und ab sofort können Sie nun auch bei der ACS-Sektion beider Basel in dieser Währung Ihre Buchungen bezahlen. Viele Einsatzmöglichkeiten Aber nicht nur in unserer Reiseabteilung des ACS beider Basel können Sie neu mit Reka bezahlen, sondern auch die Artikel aus unserem ACS-Shop können damit bezahlt werden:
Reka-Pay ist das Zahlungsmittel für Freizeit und Ferien.
• VIACARD für die italienische Autobahn • Pickerl für die österreichische Autobahn • CH-Kleber statisch • ACS- und Hallwag-Strassenkarten für die Schweiz und Europa • und auch für alles andere, was unser Shop Ihnen sonst noch so bietet!
Schon gewusst? Zu REKA-Checks kommen Sie auch, wenn Sie UBS Key-ClubPunkte einlösen (nur runde Beträge ab 50 Punkten). Was gibt es noch spannendes bis Ende Jahr? Hier ein paar Highlights aus der Motorsportsaison, welche Sie nicht verpassen sollten:
Foto: Pixabay
F1 Abu Dhabi 10. – 12. Dezember 2021 Moto GP Valencia 12. – 14. November 2021 Und auch die Fussballsaison hat gestartet: Lassen Sie uns Ihre Wünsche und Anliegen zukommen und wir organisieren Ihnen gerne die Tickets, Unterkunft und Reise. Beratung und Infos Frau Isabel Altermatt Mail: sportreisen@acsbs.ch Telefon: 061 465 40 30 Fax: 061 465 40 31
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Faire Mobilität
JA 1 2 . 9 . 6 2
Für erschwingliche
Parkgebühren www.erschwingliche-parkgebuehren.ch Komitee «für erschwingliche Parkgebühren», Postfach 1089, 4001 Basel