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mobil! Clubmagazin des ACS beider Basel

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04 / 2021

mobil! Clubmagazin des ACS beider Basel

Strasse dürfte Klimaziel erreicht haben

Coole Tipps für heisse Sommertage

Die Gründerväter der ACS Motorrad-Gruppe

Warum das Bundesamt für Umwelt wohl doch nicht recht hat | Seite 2

Tipps, damit es nicht übermässig hitzig wird im Auto | Seite 7

Die Chronik einer bald 30-jährigen Erfolgsgeschichte | Seite 13


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Clubmagazin ACS beider Basel | 04-2021

Verkehrspolitik

CO2-Entwicklung

Die Strasse hat ihr Klimaziel wohl erreicht! Gemäss Berechnungen von strasseschweiz dürfte der Strassenverkehr das Klimaziel 2020 mit einer Reduktion der CO2-Emissionen um 10 Prozent im Vergleich zu 1990 erreicht haben. Im vergangenen April verkündete das Bundesamt für Umwelt (BAFU), dass die Klimaziele für 2020 nicht erreicht werden. Das Amt stützte sich bei seiner Prognose jedoch auf Daten aus dem Jahr 2019 und berücksichtigte weder die vom Strassenverkehr finanzierten Kompensationsmassnahmen noch die Auswirkungen der Coronakrise. Laut Olivier Fantino, Geschäftsführer von strasseschweiz, «sind die Emissionen des Strassenverkehrs 2020 aber um 10,5 Prozent gegenüber 1990 gesunken,

wenn man die Kompensationsmassnahmen und die Auswirkungen der Krise berücksichtigt.» Dieses Ergebnis spiegelt die rasanten Fortschritte wider, die

Fantino bestreitet in keiner Weise, dass die Corona-Pandemie diese Zahlen beeinflusst hat, ist aber der Meinung, dass «wir den Einfluss der Krise auf den Rückgang der CO2-Emissionen

Der Strassenverkehr dürfte sein Klimaziel 2020 erreicht haben.

der Strassenverkehr in den letzten 20 Jahren gemacht hat: Die Emissionen pro Fahrzeugkilometer sind seit dem Jahr 2000 um 30 Prozent gesunken.

nen Steuern zu hoch und ungerecht sind.» strasseschweiz – der Verband des Strassenverkehrs FRS – ist die Dachorganisation der Automobilwirtschaft, des Strassen-

Foto: Pixabay; Grafik: strasseschweiz

nicht ausblenden dürfen. Im Gegenteil, wir müssen diesem neuen Kontext Rechnung tragen und transparent machen, dass die im neuen Gesetz vorgesehe-

transportgewerbes und des privaten Strassenverkehrs in der Schweiz. strasseschweiz gehören 27 Verbände an, so auch der ACS Schweiz.

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Editorial

Basel-Stadt will mit Vollgas zurück ins Mittelalter

Titelfoto: Lisa Runnels, Pixabay

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Rotlicht-Millieu Wo Basel-Stadt den Verkehr künftig noch überall stauen will

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Ratgeber Empfehlungen der Baselbieter Polizei zum Thema Kreisel

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Classic-Gruppe Über den Professor und die ideenreiche Schafferin

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Motorrad-Gruppe Wer die Geschicke der Kommision in den letzten 30 Jahren geprägt hat

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Reisen Spannende Angebote zum Auftakt der diesjährigen Motorsportsaison

Es gibt kaum noch eine verkehrspolitische Diskussion, in der nicht früher oder später das Argument ins Feld geführt wird, klimaneutraler Verkehr müsse gestärkt, ergo der öffentliche Verkehr ausgebaut werden. Dieser sei wesentlich platzsparender und infolgedessen effizienter als der motorisierte Verkehr. Schliesslich seien Autos im Durchschnitt gerade mal mit 1,6 Personen besetzt. Ein Tram hingegen könne bis 200 Personen befördern. Das ist eine sehr theoretische Betrachtungsweise. 200 ist die maximale Auslastungszahl, die allenfalls ausnahmsweise in den Stosszeiten erreicht wird. Ausserhalb dieser Zeiten – und das ist die Mehrheit – fährt viel öffentlicher Verkehr fast leer herum. Eine Studie von Avenir Suisse aus dem Jahre 2016 hat gezeigt, dass die Auslastung des öffentlichen Verkehrs unter einem Drittel liegt: «Insgesamt liegt die Sitzauslastung der SBB bei nur 32 Prozent im Fern- und bei 20 Prozent im Regionalverkehr. Dies bedeutet: Zwei Drittel beziehungsweise vier Fünftel der Verkehrskapazität bleiben ungenutzt.» Geht man von 4 bis 5 Sitzplätzen aus bei einem Personenwagen, dann weist dieser eine Auslastung von immerhin 30 bis 40 Prozent auf. Und im Gegensatz zum öffentlichen Verkehr, liegt die Auslastung

Zulässig sind auch einseitige Pilotprojekte, die nur einen Verkehrsträger in die Mangel nehmen. Somit ist jetzt schon klar, dass ein riesiger Flickenteppich von Pilotprojekten auf uns zukommen wird. Und obschon die Basler Regierung in ihrer Stellungnahme an den Bund das Wort «Road-Pricing» mit keiner Silbe erwähnt, ist heute schon bekannt, dass sie genau das beabsichtigt: Wer in die Stadt will, soll einen Obulus entrichten, immer bei mindestens 20 Prozent. Leer fahrende Autos gibt es – zumindest bis anhin – noch nicht. Keine Frage: Das Problem, dass die Nachfrage nach Infrastrukturen sowohl zeitlich wie auch örtlich erheblichen Schwankungen unterliegt, trifft den öffentlichen Verkehr genau so wie den motorisieren Individualverkehr. Darum sieht das bereits vor Jahren vorgestellte Konzept «Mobility Pricing» des Bundes auch vor, dass sowohl der öffentliche Verkehr als auch die private Mobilität einbezogen werden sollen. Nur leider geht der unlängst in Vernehmlassung geschickte Gesetzesentwurf zur Durchführung von Pilotprojekten nun ganz andere Wege – wird nicht mehr primär das Ziel verfolgt, Verkehrsspitzen zu brechen, sondern soll das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung beeinflusst werden.

wie einst im Mittelalter. Heute heisst das zwar etwas moderner «City-Maut», ist schlussendlich aber dasselbe. Keine Freude an solchen Zielsetzungen hat verständlicherweise der Landkanton, der in seiner entsprechenden Stellungnahme deshalb beantragt, dass die Bewilligung nur mit Zustimmung aller Kantone erteilt werden darf, deren Verkehrsströme vom jeweiligen Pilotprojekt massgeblich betroffen sind (auch wenn sich der unmittelbare Perimeter nicht auf ihr Gebiet erstreckt). Man darf gespannt sein, wohin diese Diskussion uns führen wird, ob Basel-Stadt seine Pläne wahr machen darf. Ich wünsche Ihnen jedenfalls einen schönen Sommer. Herzlich, Ihr Andreas Dürr

Präsident rä äsident

Impressum Herausgeber Automobil Club der Schweiz ACS Sektion beider Basel Hofackerstrasse 72 CH-4132 Muttenz Telefon +41 61 465 40 40 Fax +41 61 465 40 41 info@acsbs.ch www.acsbs.ch

Redaktion Christian Greif ACS beider Basel Hofackerstrasse 72 CH-4132 Muttenz Telefon +41 61 465 40 40 christian.greif@acsbs.ch

Inserate Regina Neuschütz ACS beider Basel Hofackerstrasse 72 CH-4132 Muttenz Telefon +41 61 465 40 40 regina.neuschuetz@acsbs.ch

Druck KROMER PRINT AG Unterer Haldenweg 12 CH-5600 Lenzburg Telefon +41 62 886 33 33 Fax +41 62 886 33 34


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Clubmagazin ACS beider Basel | 04-2021

Verkehrspolitik

Dosierstellen:

Rotlicht-Milieu wird erweitert

Noch zu wenig Stau: Darum werden die Rotlichtphasen ab Herbst dieses Jahres vor dem Dreispitz künstlich verlängert.

Bereits im 2017 hat das Basler Bau- und Verkehrsdepartement das «Umsetzungskonzept Städtische Verkehrslenkung» beschlossen. Es verfolgt die Strategie einer «maximal möglichen Reduktion und Lenkung des motorisierten Individualverkehrs». Jetzt folgen weitere Schritte. Fahrt aufgenommen hat die Idee der künstlichen Stauerzeugung mit der Realisierung des Pilotprojektes Elsässerstrasse im Jahr 2017. Die Grünphasen wurden halbiert und der Verkehr stadteinwärts nur noch paketweise auf den Voltaplatz zugelassen. Wirkliche Wirkung gezeigt hat diese Massnahme zwar nicht, wie ein eigens in Auftrag gegebner Ingenieurbericht gezeigt hat, denn der Verkehr hat dem Wasser gleich einfach neue Wege gesucht – im konkreten Fall vorab über die Luzernerringbrücke.

Bei nüchterner Betrachtung ist das Experiment also klar gescheitert, konnten die schönfärberisch vorgegebenen Ziele, den Verkehrsfluss verbessern und Stau vermindern zu wollen, in keiner Weise erreicht werden. In Tat und Wahrheit geht es den Behörden ja allerdings nur darum, durch längere Rotphasen bei Lichtsignalanlangen die Wartezeiten künstlich zu verlängern – und solchermassen den motorisierten Verkehrsteilnehmenden und den Automobilen im Speziellen das Leben zu vergällen.

Auf der Luzernerringbrücke gibt es noch Platz zum Stauen. Darum soll hier im nächsten Jahr in Fahrtrichtung Lothringerplatz mit einer neuen Ampel der Verkehr zum Stillstand gebracht werden. Foto: C. Greif

Darum hat der Kanton 2019 sein «Umsetzungskonzept Städtische Verkehrslenkung» präsentiert. Künftig solle der motorisierte Individualverkehr noch mehr auf den Autobahnen und den verkehrsorientierten Strassen kanalisiert werden. Und damit dies gelingen könne, müsse der Autoverkehr gerade an neuralgischen Punkten möglichst flüssig abgewickelt werden. Einen Beitrag hierzu würden sieben Dosieranlagen leisten. «Im Ergebnis werden diejenigen Massnahmen ins Umsetzungskonzept übernommen, die dem öffentlichen Verkehr sowie dem Fuss- und Veloverkehr wesentliche Vor teile bringen, die mit vertretbarem Aufwand umsetzbar sind (gute Kosten-Nutzen-Bilanz) und keine gravierenden negativen Nebenwirkungen aufweisen.» Unerwünschte Nebenwirkungen Überhaupt kein Problem haben die Behörden mit der Tatsache, dass künstlich erzeugte Staus zu zusätzlichen Luft- und Lärmemissionen führen. Sie behaupten dreist, es handle sich nur um eine Verlegung von «unvermeidbaren» Staus in «wenig sensible Strassenräume». Die Dosieranlagen würden so eingestellt, dass weder der Verkehrsablauf an benachbarten Knoten noch der ÖV behindert werden.

Foto: C. Greif

Die sieben Dosierstellen sollen gemäss Planung bis 2024 realisiert werden. Der Grosse Rat hat dazu einen Kredit von 1,22 Millionen Franken bewilligt. Was kommt demmächst? Die Dosierung Elsässerstrasse steht schon länger in Betrieb. Sie wurde letztes Jahr mit einer Stauüberwachung «optimiert». Wie Thomas Graf, Projektleiter Mobilitätsstrategie im Basler Baudepartement auf Anfrage erläutert, soll in diesem Herbst beim Dreispitz die nächste Dosierstelle den Betrieb aufnehmen. Um den Verkehr in der Brüglingerstrasse stauen zu können, sollen die bestehenden Ampeln vor der Ausfahrt Duggingerhof genutzt werden. Derzeit würden technische Lösungen evaluiert, wie die notwendigen Stauinformationen mit möglichst wenigen baulichen Massnahmen übertragen werden können. Frühestens im 2022 soll auf der Luzernerringbrücke in Fahrtrichtung Lothringerplatz mit einer separaten Ampel auf der Brücke eine weitere Dosierstelle realisiert werden. Gegen diese Massnahmen könne nicht rekurriert werden, da die Einrichtung von Lichtsignalanlagen nicht publiziert werden müssen, hält das Amt für Mobilität auf Anfrage fest.

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Clubmagazin ACS beider Basel | 04-2021

Service

Ferienzeit:

Coole Tipps für heisse Sommertage Sehr lange hat sich der Frühling Zeit gelassen. Nun aber kommen die heissen Tage. Tipps, wie man in diesen Zeiten dennoch kühlen Kopf bewahrt. Im Sommer kann sich das Auto in kürzester Zeit zu einem Glutofen verwandeln. Wegen der vielen Fenster heizt sich der Innenraum an heissen Tagen schnell auf. Wie schnell das gehen kann, hat der ADAC untersucht. Dafür wurden drei baugleiche Fahrzeuge bei einer Aussentemperatur von rund 28 Grad in die pralle Sonne gestellt. Beim ersten Fahrzeug waren die Fenster geschlossen, beim zweiten etwa fünf Zentimeter geöffnet und beim dritten waren zwei Fenster einen Spalt weit offen. Bei allen Fahrzeugen stieg nur schon nach einer halben Stund die Temperatur im Wageninnern auf fast 50 Grad. Nach einer Stunde lagen die Werte bereits nahe 60 Grad. Solche Temperaturen sind nicht nur sehr unangenehm, sondern auch gefährlich. Lenkende werden müde und unkonzentriert – und es drohen auch gesundheitliche Probleme. Der ACS gibt deshalb folgende Tipps. Wagenfarbe wichtig Wer Hitze nicht ausstehen kann, der kümmert sich am besten bereits beim Kauf um ein möglichst kühles Gefährt. Die Lackfarbe hat nämlich einen erheblichen Einfluss auf die Temperatur in einem abgestellten Auto. In einem schwarzen Auto wird es bis zu 20 Grad heisser als in einem weissen. Klimaanlage nutzen Wichtig bei einer Klimaanlage ist, dass die Temperatur nicht zu tief eingestellt wird. Bei Automatiksystemen wird eine Einstellung zwischen 20 und 24 Grad emp-

fohlen. Jedenfalls sollte die Differenz zur Aussentemperatur nicht mehr als sechs Grad betragen. Ist der Wagen bereits aufgeheizt, sollten vor der Fahrt alle Türen und ein allfällig vorhandenes Schiebedach geöffnet und richtig durchgelüftet werden. Auch hilft es, anfänglich für kurze Zeit die Einstellung «Umluft» zu wählen, um die Hitze aus dem Fahrzeug zu bringen.

Viel Trinken! Genügend Flüssigkeitszufuhr ist bei grosser Hitze und langen Autofahrten besonders wichtig. Pro Tag sind bis zu drei Liter empfohlen. Am besten Tee, Wasser oder verdünnte Säfte, jedenfalls aber keine eisgekühlten Getränke, die kontraproduktiv wirken, zu verstärktem Schwitzen und infolgedessen noch mehr Durst führen. Kleine leichte

lassen werden. Die Luft im Innern zirkuliert dann besser und das Auto heizt dadurch weniger auf. Reisezeit gut wählen Für längere Autofahrten eignen sich noch kühle Morgen oder dann aber schon spätere Abende am besten. Dann ist übrigens nicht nur die Gefahr einer Überhitzung gerin-

Fenster öffnen ist die einfachste Lösung, um eine Bruthitze im Autoinnern zu vermeiden.

Sonnenschutz hilft Das Abdecken der Scheiben ist eine der effektivsten Massnahmen, um eine übermässige Hitzeentwicklung im Auto zu vermeiden. Für die Frontscheibe ist eine Alu-Abdeckmatte empfehlenswert, die in jedem Hobby- und Baumkarkt für wenig Geld erworben werden kann. Die hinteren Seitenfenster können mit einer speziellen Sonnenschutzfolie beklebt werden, welche die Infrarotstrahlung filtert und solchermassen guten Schutz bietet.

Snacks wie Obst, Gemüse oder Käsewürfel sind die ideale Ergänzungsnahrung. Parkieren Nach Möglichkeit sollte man sein Fahrzeug im Schatten parkieren und dabei bedenken, dass die Sonne im Uhrzeigersinn weiter wandert. Gibt es keine Alternative und muss das Auto in der prallen Sonne parkiert werden, sollten nach Möglichkeit die Fenster einige Zentimeter offen stehen ge-

Grafik: ADAC

ger, sondern auch die Staugefahr. Während der grössten Mittagshitze zwischen 12 und 15 Uhr ist eine Siesta im Schatten das sinnvollste. Nichts im Auto zurücklassen Allseits bekannt dürfte sein, dass man Kinder oder Tiere niemals allein im Fahrzeug zurücklassen darf – zu keiner Jahreszeit. Auch Ihr Handy schätzt übermässige Hitze übrigens in keiner Weise. Vergessen Sie es also nicht auf dem Armaturenbrett.

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Verkehrssicherheit

Die Baselbieter Polizei gibt Rat:

Gegenseitiger Respekt – auch im Kreisverkehr Seit Ende der 70er-Jahre schiessen Kreisel wie wild aus dem Boden. Hauptgrund: Meist fliesst der Verkehr flüssiger. Für alle Verkehrsteilnehmenden gilt es aber einige Regeln zu beachten. Er ist nahezu überall anzutreffen: Der Kreisel oder auch Kreisverkehrsplatz, wie er im Fachjargon heisst. Für Routiniers stellt er keine Probleme dar: Doch ist unser Verhalten im Kreisel auch korrekt? Ist «Routine» das richtige Mittel? In einem Kreisverkehrsplatz treffen nicht nur die stärksten und schwächsten, sondern auch unerfahrene oder unsichere Verkehrsteilnehmende aufeinander. Dies führt dazu, dass in einem Kreisel eine sich ständig ändernde Situation vorzufinden ist und nicht nur mit Routine, sondern vielmehr mit erhöhter Vorsicht und gegenseitigem Respekt begegnet werden sollte. Gegenseitiger Respekt Doch was heisst das nun konkret, vorausschauendes Fahren und gegenseitiger Respekt? pekt? Der Kreisel in Münchenstein chenstein bei der Motorfahrzeugprüfstation ist vielen Verkehrsteilnehmern ein Begriff – und je nachdem woher Sie gerade kommen – ein Dorn im Auge. Ver-suchen Sie einmal, sich h von der MFP bei grösseerem Verkehrsaufkommmen in den Kreisel eininzufädeln. Ein Ding der Unmöglichkeit, sofern ern Ihnen nicht durch einen nen gütigen Fahrzeuglenker nker eine Lücke gewährt wird. ird. Die Geschwindigkeit muss vor dem Kreisel bereits ts reduziert werden (egall mit

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welchem Verkehrsmittel Sie unterwegs sind), um vorausschauendes Fahren überhaupt zu ermöglichen. Denn das Einfahren in den Kreisverkehr ist erst dann erlaubt, wenn dies ohne Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer geschieht. Dabei ist hervorzuheben, dass die Zeichengebung, also ein Handzeichen oder die Betätigung des Blinkers, einen weiteren wichtigen Grundsatz im Kreisverkehr darstellt, um den Verkehrsfluss, und somit auch die Verkehrssicherheit, aufrecht zu erhalten. Und genau hier ist die Krux. Es wird möglichst schnell, oder nennen wir es «flüssig», gefahren, um gerade noch in den Kreisverkehr zu gelangen, damit man die Vortrittsrechte ausüben kann. Doch dieses Verhalten ist weit entfernt von respektvollem und vorausschauendem Fahren. Die richtige Spurwahl Doch wie sollte man die Fahrspur eigentlich korrekterweise befahren? Dabei ist zu unterscheiden, mit welcher Fahrzeugart Sie gerade unterwegs sind (Auto, Lieferwagen, Lastwagen, Zweirad etc.).

Erste Priorität haben im Normalfall die Signalisationen – gerade bei mehrspurigen Kreiseln. Grundsätzlich kann aber gesagt werden, dass der innerste Ring, also zur Mitte des Kreisverkehrsplatzes, nur genutzt wird, wenn man an der letzten möglichen Abfahrt abbiegen möchte. Ansonsten hat man die äusseren Fahrbahnen zu wählen. Wenn Sie mit einem Zweirad unterwegs sind, verwenden Sie die Mitte der jeweiligen Fahrspur. Dies hat den einfachen Grund für alle Verkehrsteilnehmenden – gerade bei grösseren Fahrzeugen wie LKWs – sichtbar zu sein. Ansonsten läuft der Lenker oder die Lenkerin des Zweirads Gefahr, in den toten Winkel zu geraten und beim Abbiegemanöver eines anderen Fahrzeuges übersehen zu werden. Daraus lassen sich die folgenden zwei Grundsätze ableiten: 1. Sehen und gesehen werden; Zeigen Sie sich als Fahrradfahrer! Fahren Sie bei einem Kreisel in der Mitte der Fahrspur, verwenden Sie Schutzkleidung mit Reflektoren und ein verkehrstaugliches Fahrrad.

2. Fahrradfahrer werden im Kreisverkehr nicht überholt, beziehungsweise bedrängt! Beim Überholen von Fahrradfahrern auf normalen Strassen ist ein ausreichender Abstand zu wahren oder im Zweifelsfall eine günstige Gelegenheit abzuwarten. Als Fahrradfahrer ist man – zusätzlich zu den zum Teil schwierigen Verkehrssituationen – einer erhöhten Gefahr ausgesetzt und neben den Fussgängern das «schwächste Glied in der Kette». Gegenseitige Rücksichtnahme gilt aber auch hier; Fahrradfahrer unterschätzen oftmals ihre Geschwindigkeit, was im schlimmsten Fall zu schwerwiegenden Unfällen führt oder andere Verkehrsteilnehmer in eine unkomfortable Situation bringen kann. Regeln sind zum Einhalten da Die geltenden Verkehrsregeln sind dafür da, Schäden an Mensch, Tier und Material zu verhindern. Unfälle passieren, wenn man sich nicht an die Regeln hält oder aber blindlinks unterwegs ist. Mit gegenseitiger Rücksichtnahme und dem BeRücksichtnahm wusstsein, dass w man nicht alleine m aauf der Strasse unterwegs ist, u k kann die Verkehrssicherheit k auf au einfache Art erhöht werden. er Wir wünschen Ihnen eine gute Fahrt. F

Die beiden Broschüren sind in der ACS-Geschäftsstelle in Mutschä tenz erhältlich.


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News

Mehr Neulenkende auf Motorrad

Verkehren künftig auf der Linie 50: Die 25 Meter langen Doppelgelenkbusse der Firma Hess namens LighTram 25 OPP. Visualisierung: BVB

Dem Bus gehört die Zukunft In Erfüllung des gesetzlichen Auftrags, das gesamte ÖV-Angebot in Basel-Stadt bis 2027 mit 100 Prozent erneuerbarer Energie zu betreiben, planen die Basler Verkehrsbe-

Carrosserie HESS AG für rund 65 Mio. Franken bestellt. Die E-Busse sollen ab Herbst 2022 bis Frühling 2023 in Betrieb gehen. Für die Umstellung muss neben der

triebe BVB die gesamte Busflotte auf elektrisch umzustellen. In einem ersten Los wurden 62 E-Busse der Hersteller EvoBus (Schweiz) AG und

Beschaffung der Fahrzeuge auch die Garage Rank neu gebaut werden. 2027 ist die Beschaffung von 64 weiteren E-Bussen geplant.

Wie der Mediendienst des Bundesamtes für Strassen, ASTRA, mitteilte, haben im vergangenen Jahr über 30’000 Personen rsonen den Motorradführerausweis erworben. Das sind 27 Prozent mehr hr als im Vorrjahr. Grund für den markanten Anstieg dürfte rfte sein, dass der Direkteinstieg in die höchste Motorradkategorie A nur noch bis Ende 2020 möglich war.

Bei den Führerausweisentzügen ist ein Rückgang von 1,8 Prozent zu verzeichnen. Diese erfolgten am häufigsten w wegen überhöhter Geschwindigkeit G (29’5 (29’553 Fälle) und Fahren in angetrunFahr kenem Zustand ke ((11’931 Fälle). Das geht aus d der jährlichen Statistik St des Bundesamts für Strassen (ASTRA) zu den Administrativmassnahmen und Fahrberechtigungen hervor.

Mehr als die Hälfte pendelt im Auto

Nachfrage im Bahnverkehr verharrt auf tiefem Niveau Wie die Litra, der Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr, mitteilte, verharrt die Nachfrage im Personenverkehr auf tiefem Niveau. Gegenüber dem Vorjahresquartal ist sie im Schienenpersonenverkehr um 38,6 Prozent gesunken. Allerdings ist diese Zahl nur bedingt aussagekräftig. Denn auch das erste Quartal 2020 war bereits geprägt vom ersten Lockdown, die resultierende Nachfrage lag damit schon tiefer als in der Zeit vor der Corona-Pandemie. Interessanter ist der Vergleich mit dem ersten Quartal 2019 und damit mit dem Vorkrisenniveau. Hier beträgt der Rückgang 49,2 Prozent. Während in den ersten drei Monaten des Jahres 2019 5,12 Milliarden Personenkilometer auf der Schiene zurückgelegt wurden, waren es im gleichen Zeitraum 2021 nur noch 2,6 Milliarden Personenkilometer. Deutlich stabiler ist die Nachfrage im Schienengüterverkehr. Gegenüber dem ersten Quartal 2019 ist die Verkehrsleistung nur um 2,8 Prozent auf 3 Milliarden Nettotonnenkilometer zurückgegangen.

Gemäss IAA Mobility wird der Gesamtbestand an E-Autos weltweit mit rund 10 Mio. geschätzt. In absoluten Zahlen fahren die meisten E-Autos in China (4,2 Mio.), gefolgt von Europa (3,2 Mio.) und den USA (1,7 Mio.).

Die jüngste Erhebung des Bundesamtes für Statistik zeigt, dass der Anteil der Pendelnden, die ein bestimmtes Verkehrsmittel als Hauptverkehrsmittel für den Arbeitsweg verwenden, beim Auto mit 51 % nach wie vor am höchsten ist. Auf Platz zwei folgt mit einem Anteil von 17 % die Eisenbahn. Tram und Bus kommen zusammen auf einen Anteil von 14 %. Quelle: BFS, Pendlermobilität, (c) BFS 2021

PW-Bestand nach Treibstoffart Zwei Drittel der insgesamt gut 4,65 Millionen Personenwagen in der Schweiz wurden 2020 mit Benzin betrieben. Diesel machte einen Anteil von knapp 30 Prozent aus. Der Anteil rein elektrisch betriebener Personenwagen lag unter 1 Prozent (43’396 Einheiten), Hybridfahrzeuge gab es fast drei Mal so viele (133’708). Quelle: BFS, Strassenfahrzeugbestand, Grafik: BFS.

Fahrten mit Händlerschilder in Deutschland neu möglich Schweiz und Deutschland haben eine befristete Vereinbarung zur gegenseitigen Anerkennung von diversen länderspezifischen Fahrzeugausweisen und Kontrollschildern unterzeichnet. So werden Fahrten mit Schweizer Händlerschildern neu in Deutschland möglich. Die Vereinbarung gilt ab dem 1. Juli 2021.

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News

Fahrzeugbestand wächst weiter

Forderung nach Tempo 30 generell im Parlament Nur Tempo 30 in Wohnquartieren ist der SP-Nationalrätin Gabriela Suter nicht genug. Sie will auch Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen. Nach geltendem Recht ist dies nur ausnahmsweise unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Das Grundprinzip sei umzukehren. Generell soll innerorts auf allen Strassen Tempo 30

Allen Bemühungen gewisser Kreise zum Trotz ist der Bestand der Strassenmotorfahrzeuge (ohne Motorfahrräder) zwischen den Jahren 2000 und 2020 um 36% auf 6,2 Millionen angestiegen. Rund drei Viertel davon sind Personenwagen, wobei seit einiger Zeit ein Trend hin zu Fahrzeugen mit Hybrid- oder Elektro-Antrieb besteht. Reine Elektroautos waren

2020 etwa 43’400 immatrikuliert, was einem Anteil an den Personenwagen von 0,9% entsprach. Eine starke Zunahme ist auch bei den Motorrädern und den leichten Sachentransportfahrzeugen zu verzeichnen: Deren Bestände sind seit dem Jahr 2000 um 56% beziehungsweise 74% angestiegen. Dies teilte das BFS mit.

Vor gut 10 Jahren wurde in der Europäischen Union der Jahresgrenzwert für Stickstoffdioxid auf 40 Mikrogramm je Kubikmeter Luft (μg/m3) verschärft. Zusätzlich gilt ein 1-Stunden-Grenzwert von 200 μg/m3, der nicht öfters als 18 Mal pro Jahr überschritten werden darf. In der Schweiz liegt der Jahresgrenzwert von 30 μg/m3 deutlich tiefer als in der EU. Zudem müssen 95 Prozent der 1/2-Stunden-Mittelwerte eines Jahres kleiner oder gleich 100 μg/m3 sein – und darf der 24-Stunden-Mittelwert von 80 μg/m3 höchstens einmal pro Jahr überschritten werden.

Foto: Pixabay

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In der im April publizierten Medienmitteilung der Basler Regierung zur Umwandlung des BirsigParkplatzes «vom Hinterhof zum belebten Flanierort» ist zu lesen: «Das Projekt ‚Birsig Garten Basel’ habe die Jury des Studienauftrages für die Umwidmung des heutigen Parkplatzes überzeugt».

... Gedacht Aber ganz gewiss ist es der Jury äusserst schwer gefallen, sich zu diesem Entschluss durchzuringen, müssen doch infolge dieser Umwidmung auf einen Schlag 60 Parkplätze ersatzlos aufgehoben werden.

gelten. Tempo 50 sei zwar noch möglich. Es müsse aber begründet werden, warum ein abweichendes Limit verlangt werde.

Stickstoffdioxid-Grenzwert: Vergleich EU und Schweiz

Gelesen...

In den letzten zwanzig Jahren ist die Schweizer Bevölkerung um 19% gewachsen, der Motorfahrzeugbestand aber um 36%. Grafik: BFS

Dies soll temporär allerdings erst mit der Eröffnung des «Parkings Kunstmuseum Basel« im Jahr 2022 möglich sein. Eine umfangreiche Umgestaltung sei erst in etwa 15 Jahren vorgesehen, wenn der Strassenbelag und die Leitungen darunter saniert werden müssen.

Aeschenplatz: Chaos geplant

Ständerat sagt Ja zu Cargo sous terrain

Schon lange ist klar, dass für eine vernünftige Verkehrsabwicklung am Basler Aeschenplatz eine Entflechtung der einzelnen Verkehrsträger, also eine zusätzliche Ebene, notwendig wäre. Solchermassen könnte der motorisierte Verkehr unterirdisch geführt werden. Die Oberfläche stünde den ÖV-Nutzern, den zu Fuss Gehenden und Velofahrenden zur Verfügung. Aber davon will das Basler Baudepartement nichts wissen. Die vorgelegte «Neuorganisation Aeschenplatz», die sich derzeit in der parlamentarischen Behandlung befindet, verspricht Chaos pur.

Cargo Sous Terrain ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Basel. Sie hat zum Ziel, ein unterirdisches Tunnelsystem in der Schweiz zu bauen, um möglichst viel Güterverkehr unter die Erde zu bringen. Mit dem deutlichen Ja des Ständerates Anfang Juni zum Bundesgesetz zum unterirdischen Gütertransport hat er erste gesetzliche Weichen für die Realisierung von Cargo sous terrain gestellt. Das Projekt ist privat finanziert. Bereits seit längerem verbindlich gesichert sind 100 Mio. CHF für die Planung bis zur Baubewilligungsreife im 2025. Inbetriebnahme fürs erste Teilstück ist 2031 geplant.

Vor allem für den motorisierten Verkehr sind viele Einschränkungen vorgesehen: Spurabbau im Aeschengraben, Grosskreisel mit Tempo 30, radikaler Parkplatzabbau im Geviert. Weil jetzt schon absehbar ist, dass die parlamentarische Behandlung höchstens zu einer Verschärfung der Stossrichtung führen wird, bleibt das Ergreifen des Referendums als einzige Möglichkeit , die krasse Fehlplanung zu stoppen. Foto: Wikimedia, Beat E. Koller


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Classic-Gruppe

Personelles aus der ACS Classic-Gruppe:

Vom Professor und der ideenreichen Schafferin Im vergangenen Jahr sind zwei langjährige und verdiente Stützen der ACS Classic-Gruppe ins zweite Glied zurück getreten. Sie hinterlassen tiefe Spuren in der Geschichte der Oldtimer-Kommission des ACS. Eigentlich war natürlich eine ordentliche Verabschiedung im Rahmen der diesjährigen Generalversammlung vorgesehen. Corona bedingt war das leider aber nicht möglich, sodass zwei verdienten Persönlichkeiten vorerst auf diesem Wege für ihre immense Arbeit und ihren unermüdlichen Einsatz für den ACS und die Classic-Gruppe gedankt werden soll. Der Professor 2010 übernahm Reto Schmid die Leitung der ACS Classic-Gruppe, der er während 11 Jahren seinen Stempel aufdrückte. Ganz ohne Druck, aber mit viel Überzeugungskraft und Herzblut, lenkte er als Primus inter Pares die Classic-Kommission und befeuerte sie zu immer neuen veranstalterischen Höchtsleistungen. Reto Schmid ist einerseits ein angefressener Technik-Freak, der jeden Vergaser bis ins Detail kennt, jeden Motor auseinander nehmen kann, als sei das ein Kinderspiel. Andererseits ist er auch der «Master of Roadbooks», den für Laien kaum verständlichen Weginformationen für Touren in Form einer Tabelle, die er mit Akribie und dem nötigen Knowhow zu erstellten wusste. Berühmt-be-

rüchtigt und unvergesslich sind seine «Classic-Night»-Planungen mit fahrerischen Herausforderungen, die nur wirklich Hartgesottene zu bewältigen wussten. Nicht umsonst trägt «Schmidi» in Rallye-Oldtimerkreisen den Übernamen «der Professor». Reto Schmid ist äusserlich die Ruhe in Person, ein sehr umgänglicher Mensch. Im Innern aber ist er stets unter Strom, legt er sich gerne auch einmal mit Amtsstellen und Behörden an. Auch zeichnet ihn bei Classic-Events ein grosser Siegeswille aus – nur allzu

Esther Hug, wie sie leibt und lebt: Herzlich und engagiert, stets mit grosser Begeisterung bei der Sache – hier in ihrem geliebten Oldtimer.

Die ideenreiche Schafferin Esther Hug präsidierte in den Jahren 2010 bis 2016 die Kommission Verkehrssicherheit des ACS

Reto Schmid hat während 11 Jahren die Geschicke der ACS ClassicGruppe gelenkt. Foto: Sylvia Fäh

oft zum Frust seiner Mitbewerber, die mit dem zweiten Platz Vorliebe nehmen mussten.

beider Basel. Sie wirkte aber seit Anbeginn auch sehr aktiv in der Classic-Gruppe mit, der sie bis

Jahresprogramm 2021 der ACS Classic-Gruppe Nr.

Anlass

Ort

Tag/e

Datum

Anz. Tage

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7.

Kurzausfahrt Juni Kurzausfahrt Juli Frühlingsausfahrt (geplant im April) Vorbereitung auf Classic-RAID Kurzausfahrt September Herbstausfahrt Classic Spot (Kino & Kulinarik)

offen offen Emmental offen offen offen Basel

Sa. Sa. Sa. & So. Sa. Sa. Sa. Fr.

26. Juni 2021 24. Juli 2021 7. & 8. August 2021 Ende August 2021 4. oder 11. September 2021 23. September 2021 19. November 2021

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zur diesjährigen Generalversamlung angehörte. Esther Hug zeichnet sich durch ihre Initiative, ihren Ideenreichtum und ihre Kreativität aus, wenn es darum geht, begeisternde Classic-Events zu planen. Es gibt deshalb wohl nur wenige Frühlings- oder Herbstausfahrten der Classic-Gruppe, die nicht auch ihre Handschrift tragen, in der nicht auch eine ihrer Ideen eingeflossen wäre. Sie war die stille Schafferin, die rekognoszierte, organisierte und dort einsprang, wo Not am Mann war. Stets kollegial und mit viel Humor – wohl angenehmer Nebeneffekt ihrer zweiten Passion nebst dem Oldtimerfahren, der Fasnacht – half sie, wo immer Hilfe gefragt war. Ein grosses Dankeschön Wie fast alle Vereine, lebt auch der ACS beider Basel von Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, der Organisation Leben einhauchen. Reto Schmid und Esther Hug haben dies in ganz besonderem Masse – und über zehn Jahre – mit viel Elan und Herzblut getan. Dafür gebührt ihnen ein grosses und herzliches Dankeschön. Es war allen Beteiligten ein grosses Vergnügen, mit diesen Persönlichkeiten zusammenarbeiten zu dürfen.

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Clubmagazin ACS beider Basel | 04-2021

Kommissionen

ACS Motorrad-Gruppe

Die Gründerväter der ACS Motorrad-Gruppe Wie aus einer einfachen Frage nach dem Gründungsjahr der ACS Motorradgruppe eine lange Geschichte und ein interessanter Rückblick auf die Gründungszeit wurde. Eigentlich wollte ich nur wissen, wann die ACS Motorrad-Gruppe gegründet worden war. Es könnte ja sein, überlegte ich mir, dass in absehbarer Zeit ein Jubiläum ansteht, was dann wieder einmal ein Grund zum Feiern wäre. Einfach ein paar Telefonate, dachte ich, und dann sollte das doch geklärt sein. Die Sache war aber nicht so einfach. Hanspeter Küng – Initiant und erster Obmann Das erste Telefongespräch führte ich mit Elisabeth Küng, der Frau des ersten Obmanns der Motorradgruppe. Leider konnte sie sich nicht mehr genau erinnern, wann ihr Mann dieses Amt angetreten hatte. Sie erzählte mir, dass sich anfangs der Neunzigerjahre einige Motorradfahrer gefunden hätten, welche sich später zur Motorradgruppe innerhalb des ACS formierten,

und dass ihr Mann etwa zehn Jahre lang das Amt des Obmanns bekleidete. Er habe immer darauf geachtet, dass alle Touren, die er mit ihr zusammen austüftelte, nicht länger als 250 km waren, damit alle Mitglieder die Fahrt auch wirklich geniessen konnten. Elisabeth Küng führte das «Roadbook» und übernahm die Administration der Anmeldungen. Hanspi Küng war, wie schon erwähnt, sehr auf Sicherheit bedacht. Deshalb organisierte er jeweils am Anfang der Saison in Zusammenarbeit mit Peter Hofstetter ein sogenanntes Aufwärm-Training. Das allererste fand auf dem Areal der SWISSWELL in Möhlin statt. Die Mitglieder sollten sich wieder an ihre Maschinen gewöhnen, bevor es im Frühling so richtig losging. Zudem gab es auch Kurse zur Technik der Motorräder, was bei der heutigen Elektronik an den Motorrädern wohl kaum mehr denkbar ist. Im ersten Jahr standen ausserdem auch eine Postenfahrt sowie eine Passfahrt auf dem Programm. Bemerkenswert und aussergewöhnlich ist übrigens, dass Elisabeth Küng nie als Sozia mitgefahren ist. Ihr Mann fand das zu «gefährlich». (Honi soit qui mal y pense!) Trotz all dieser vielfältigen Informationen wusste ich aber nun i m m e r n o c h nicht, wann die

Geschichte eigentlich wirklich angefangen hatte. Also, ein zweites Telefonat. Diesmal an Martin Voléry. Er war der Nachfolger von Hanspi Küng und konnte mir sagen, dass er das Amt im Jahr 2002 übernommen hatte. Nun rechnete ich also die zehn Jahre Amtszeit von Hanspi Küng zurück. Damit landete ich im Jahr 1992. Aber so ganz sicher war ich immer noch nicht. Also nachlegen. Gründung der Motorradgruppe im Jahr 1993 Das dritte Telefongespräch führte ich mit Peter Hofstetter, genannt Hofi. Auch er wusste nicht genau, wann die Motorradgruppe gegründet worden war. Dafür konnte er mir aber einige Details erzählen. Daraus ergab sich, dass es am wahrscheinlichsten ist, dass die Idee der Motorradgruppe einst im JUFALA entstanden war. Zusammen mit Edi Borer und Hanspi Küng. Irgendwann habe Hanspi Küng mit den beiden diese Idee dann auch umgesetzt. Wenn ich wirklich noch Genaueres wissen wolle, so solle ich doch in den Clubnachrichten des ACS nachschauen, empfahl er mir. Dort seien die ersten Berichte über die Motorradgruppe sicher erwähnt. Also suchte ich im Archiv der Clubnachrichten des ACS weiter, in der Hoffnung, etwas zu finden. Und siehe da: im Clubmagazin 1 aus dem Jahr 1993 entdecke ich den ersten Artikel der Motorradgruppe! Das bedeutet, dass wir im Jahr 2023 das dreissigjährige Bestehen unserer Motorradgruppe feiern können! Dazu lässt sich die Motorradgruppen-Kommission sicher etwas ganz Spezielles einfallen! Wetten? Thomas Lustig

Die Präsidenten der ACS-Motorrad-Gruppe

Hanspeter Küng 1993 – 2002

Martin Voléry 2002 – 2011

Fredy Jauch 2011 – 2013

Werner Deck 2013 – 2016

Martin Eberle 2016 –

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Clubmagazin ACS beider Basel | 04-2021

Reisen

ACS Reisen macht’s möglich!

Jetzt geht die Motorsport-Saison so richtig los! Lange ist es her, dass Zuschauer an einem Formel-1oder Moto GP-Rennen zugelassen waren. Jetzt aber steht Interessierten eine spannende Rennsport-Saison bevor. In der Saison 2020 war Misano die einzige Rennstrecke, die sich von der Pandemie nicht hat unterkriegen lassen und mit reduzierter Zuschaueranzahl und strikten Sicherheitsmassnahmen Fans auf der Rennstrecke begrüsste. Letztes Jahr noch waren alle davon überzeugt, dass die Saison 2021 wieder regulär, in gewohntem Umfang, stattfinden könnte. Mittlerweile sind wir allerdings leider bereits eines Besseren belehrt: Die neue Saison fing genauso frustrierend an, wie die letzte aufhörte; die Rennen mussten weiterhin ohne Zuschauer durchgeführt werden. Die Hoffnung ist zurück Nun dürfen und können wir aber langsam wieder hoffen: Die ersten Rennen fanden und finden bereits wieder mit Zuschauern statt. So waren das Formel-1-Rennen in Monaco vom 20. bis 23. Mai 2021 und das Moto-GP-Rennen in Barcelona vom 4. bis 6. Juni 2021 die

ersten Rennen, welche seit dem Einbruch der Corona-Krise wieder mit Zuschauern stattfinden konnten. Die Chancen, dass die restlichen Rennen der Saison nun ebenfalls mit Zuschauern durchgeführt werden können, steigen von Tag zu Tag, je näher der Sommer kommt. Die Rennstrecken haben alle entsprechende Schutzkonzepte erarbeitet und der Vorverkauf der Tickets hat bei einigen bereits begonnen. Und das sind die Top-Angebote von ACS Reisen:

Tom Lüthi in seinem Element auf dem Misano World Circuit Marco Simoncelli, ehemals Autodromo di Santamonica. Foto: Tom Lüthi

schneller weg als sonst. Dennoch gibt es auf zwei Super-Tribünen noch freie Plätze: Tribüne D, 3 Tage: CHF 320.— pro Person Tribüne Brutapela Gold, 3 Tage: CHF 345.— pro Person Auch für die restlichen Rennen der Moto GP und der Formel 1 sind teilweise bereits Tickets verfügbar oder sie folgen noch. Erkundigen Sie sich bei uns.

Die Rennstrecke, die heftige Adrenalinschübe garantiert: Das Autodromo Internazionale del Mugello bei Florenz. Foto: Tom Lüthi

Moto GP Österreich 13. – 15. August 2021 Das Alpenrennen in Spielberg, der Grosse Preis von Österreich, ist immer beliebt und ein Highlight – so auch dieses Jahr. Viele Tickets sind bereits verkauft, es hat aber noch diverse Plätze auf diversen Tribünen frei. Verlangen Sie das Detailprogramm.

Seit 1950, als der erste Formel-1-Weltmeisterschaftslauf in Silverstone stattfand, sorgt die Strecke für viel Spannung. Foto: Steve Domenjoz

Moto GP Misano 17. – 19. September 2021 Auch das Rennen in Misano wird ein Spektakel und der Vorverkauf läuft auf Hochtouren. Aufgrund der beschränkten Anzahl Zuschauer sind die Tickets noch

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