Skip to main content

mobil! Clubmagazin des ACS beider Basel

Page 1

08 / 2020

mobil! Clubmagazin des ACS beider Basel

Grünes Licht für den Rheintunnel

Abschnittsgeschwindigkeitskontrolle

BS-Regierung beharrt auf teuren Parkkarten

Bis 2040 sollen die beiden Basel eine neue Autobahn erhalten | Seite 2

Wie sich die Messanlage im Arisdorftunnel bewährt hat | Seite 7

Neues zur ACS-Initiative für erschwing­ liche Parkgebühren | Seite 8

2020-08 - ACS mobil.indd 1

24.11.20 14:55


Clubmagazin ACS beider Basel | 08-2020

Verkehr

Grossprojekt im Raum Basel einen Schritt weiter:

Grünes Licht für das Rheintunnel-Projekt Mitte November hat der Bundesrat dem Generellen Projekt zum Rheintunnel Basel zugestimmt. Hauptziel der neuen, rund 2,3 Milliarden teuren Autobahn: Entlastung der chronisch verstopften Osttangente. Auf der Osttangente zwischen Hagnau und Wiese gibt es oft Stau, es kommt häufig zu Unfäl­ len und der Ausweichverkehr be­lastet das städtische Verkehrs­ netz. Deshalb gehört der Rhein­ tunnel zum strategischen Ent­ wicklungsprogramm National­ strasse 2030. Er dient dazu, den Verkehr auf der Natio­nalstrasse zu bündeln, das städt­ische Stras­ sennetz zu entlasten und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Zudem steht bei Stö­rungen auf der Osttangente so eine Alterna­ tivstrecke für den Durchgangs­

Die Basler Osttangente ist chronisch überlastet.

verkehr zur Verfügung. Der Rhein­ tunnel umfasst je eine zweispurige Röhre in zwei Rich­ tungen: Die Röhre in Fahrtrich­ tung Frankreich/Deutschland beginnt beim Anschluss Birsfel­ den. Beim Autobahnzubringer Birsfelden wird je ein zusätzli­ cher Fahrstreifen realisiert. Der Tunnel endet nördlich des Badi­

Foto: C. Greif

schen Bahnhofs. Dort schliessen die Fahrstreifen an die bestehen­ den Brückenbauwerke Richtung Frankreich (A3 Nordtangente) und Deutschland (A2 Osttan­ gente/Grenzbrücke) an. Die Zu­­­fahrt zum Rheintunnel von Frankreich her (A3 Nordtangen­ te) beginnt bei der Dreirosenbrü­ cke. Als Anschluss für den

Rhein­tunnel wird die Ausfahrt Klybeck genutzt, die im Rahmen des Baus der Nordtangente reali­ siert, aber nie in Betrieb genom­ men wurde. Von Deutschland her wird eine neue Ausfahrts­ rampe an der bestehenden Grenz­brücke (A2 Osttangente) ge­baut. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Umwelt gelegt: So wer­ den zum Beispiel die Zubringer zur A18 sowie der Bereich ent­ lang des Gewerbegebiets Freuler in Muttenz über­deckt. Und der Lärmschutz wird mit schallab­ sorbierenden Verkleidungen und einem lärmarmen Belag verbes­ sert. Die Bauzeit für den Rheintunnel Basel beträgt rund 10 Jahre. Der Baubeginn ist für 2029 geplant. Die Kosten des vom Bund ge­ planten Projekts belaufen sich auf 2,36 Milliarden Franken.

Neuer

Renault ZOE Das Elektroauto für jeden Tag. 100% elektrisch Bis 395 km Reichweite

Jetzt 24 Stunden gratis testen!

Ab 329.-/Mt.* www.GARAGEKEIGEL.ch

GARAGE KEIGEL

Basel | Hochstrasse 48 | 061 565 11 11 Füllinsdorf | Rheinstrasse 69 | 061 565 12 20

Oberwil| Sägestrasse 2 | 061 565 12 14 Zwingen| Baselstrasse 14 | 061 565 12 22

*Leasingbeispiel: Renault Zoe Life R110 Z.E. 50, *Leasing: Fr. 35'900.-, Elektrobonus Fr. 10'000.-, inkl. Baaeriekauf, Laufzeit 48 Monate, 10'000 km/Jahr, Leasing Jahreszins: 3.9%, Anzahlung Fr. 3’500.-, Leasingrate Fr 329.-/Mt. Die Kreditvergabe ist verboten, falls sie zur Überschuldung des Konsumenten führt. Finanzierung RCI Finance SA. Angebot gültig bis 31.12.2020

2020-08 - ACS mobil.indd 2

24.11.20 14:55


Editorial

Der ACS kämpft weiterhin gegen «Stau bis zu Hause vor der Garage»

Titelfoto: Albrecht Fietz, Pixabay

04 Poser

Polizei Baselland kämpft gegen illegale Änderun­ gen und unnötigen Lärm

07 Alternativer Blitzer

Sind Abschnittsgeschwin­ digkeitskontrollen eine taugliche neue Lösung?

09 Die Ottobahn

Über die dritte Dimension zum Durchbruch für die Mobilität der Zukunft?

10 Steuerhölle Baselland

Motorfahrzeugsteuern im interkantonalen Vergleich

13 Hochkarätige Sterne

Die Sonderausstellung Mercedes-Benz ist eröffnet

Ich weiss nicht, wie es Ihnen ergeht. Aber ich freue mich immer daran, wenn ich etwas wachsen sehe. Am meisten Spass bereitet es mir zu sehen, wie sich meine Kinder entwickeln und grösser werden. Aber ich freue mich auch jetzt schon wieder auf den nächsten Frühling, wenn alles zu spriessen beginnt, das Leben erwacht und die prallen Knospen dieses Erwachen und Wachsen der Natur wieder spür- und erlebbar machen. Wachstum ist nicht nur für die Menschen und die Natur von zentraler Bedeutung, sondern auch für unsere Wirtschaft. Es ist der Treibstoff, auf dem unser aller Wohl­stand basiert. Es ist die elementare Voraussetzung, damit in unserer stetig wachsenden Bevölkerung alle eine Beschäftigung finden. Da gibt es zwar so manche, die über Nullwachstum sinnieren und uns glauben machen wollen, dass wir doch schon genug hätten, es uns auch ohne Wachstum gut gehe. Ich glaub, da liegt ein Missverständnis vor: Wachstum ist nicht mit «immer noch mehr» gleich­zu­ setzen. Wirtschaftliches Wachs­ tum bedeutet vielmehr Wandel, Entwicklung, Fortschritt. Zu Ende gedacht bedeutet das Gegenteil, nämlich Nullwachstum, Erstarrung und Stillstand. Weil sich die Welt um uns aber – hoffentlich – weiter drehen wird, werden sich auch unsere Bedürfnisse verändern, wird aus Stillstand bald ein Rückschritt.

Zusätzliche Verkehrsinfrastrukturen (nicht nur – aber eben auch Strassen) müssen her. Ich weiss: Das wollen viele nicht hören, auch wenn es der einzig vernünftige Ansatz ist. Denn was wir ebensowenig akzeptieren können, das sind die Umerziehungszielsetzungen, die in so manchen radikalen Köpfen herumschwirren.

Keine Frage: Wachstum bringt Konsequenzen mit sich. Wenn die Bevölkerung, der Motorfahrzeugbestand und auch noch die Mobilitätsbedürfnisse wachsen, kann man davor nicht einfach die Augen verschlies­ sen. Da denken viele Menschen irgendwie aber völlig quer, verfolgen eine Batzen-und-Weggli-Mentalität, die ich als schlicht­­­­­weg weltfremd bezeichne. Leider greift solches Denken inzwischen auch bei den Behörden um sich. So will der Bund nun allein in der Region Basel die Realisierung von 15 Dosierstellen prüfen. Das sind Anlagen, um mit Rotlicht die Zufahrt auf die Autobahn zu beschränken. In meinen Augen ist das nichts mehr als eine Vogel-Strauss-Politik! Für die Bewältigung der notabende kontinuierlich steigenden Verkehrsnachfrage gibt es nur einen einzigen wirklich tauglichen Ansatz:

Ich mag mich jedenfalls gut erinnern, als vor ein paar Jahren eine Vertreterin des VCS anlässlich eines Podiums unverholen ihrem innersten Wunsch Ausdruck gab: Es möge «Stau herrschen, bis zu Hause vor der Garage», dann würden die Menschen schon begreifen, dass das Auto nicht mehr zeit­ gemäss sei. Ich bin mir bewusst, dass solche Überlegungen immer mehr Nährboden finden. Ich weiss aber auch, dass der Wunsch auto-mobil zu bleiben, noch grösser und stärker ist. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen im Namen des ACS beider Basel jetzt schon schöne Feiertage und für den bereits mit Riesenschritten auf uns zueilenden Jahreswechsel alles Gute. Herzlich, Ihr

Andreas Dürr Präsident

Impressum Herausgeber Automobil Club der Schweiz ACS Sektion beider Basel Hofackerstrasse 72 CH-4132 Muttenz Telefon +41 61 465 40 40 Fax +41 61 465 40 41 info@acsbs.ch www.acsbs.ch

2020-08 - ACS mobil.indd 3

Redaktion Christian Greif ACS beider Basel Hofackerstrasse 72 CH-4132 Muttenz Telefon +41 61 465 40 40 christian.greif@acsbs.ch

Inserate Claudia Winkler ACS beider Basel Hofackerstrasse 72 CH-4132 Muttenz Telefon +41 61 465 40 40 claudia.winkler@acsbs.ch

Druck KROMER PRINT AG Unterer Haldenweg 12 CH-5600 Lenzburg Telefon +41 62 886 33 33 Fax +41 62 886 33 34

24.11.20 14:55


Clubmagazin ACS beider Basel | 08-2020

Verkehrssicherheit

Prävention

Illegale Änderungen und unnötiger Lärm: Autoposer Das Angeben (auch Protzen oder Posen genannt) mit leistungsstarken Fahrzeugen und die damit verbundenen Immissionen, stellt in breiten Bevölkerungskreisen ein Ärgernis dar. Im Zusammenhang mit dem Corona-Lockdown hat sich zudem die Sensibilität auf dieses Phänomen, aber auch generell bezüglich übermässigem Fahrzeuglärm, erhöht. Täglich bei der Polizei einge­ hende Klagen aus der Bevölke­ rung sind ein Zeugnis davon, dass der Widerstand gegen un­ nötigen Lärm immer wie lauter wird. Die Medien haben das Thema vor allem in den letzten Monaten ebenfalls breit aufge­ nommen. Nicht jedes schöne, schnelle und manchmal auch laute Auto ist

automatisch ein Poser-Fahrzeug. Autoposer möchten mit ihren Fahrzeugen auffallen und verur­ sachen mit ihren Fahrzeugen ab­ sichtlich erheblichen Lärm. Oft zum Leidwesen von Unbeteilig­ ten in bewohnten Gebieten. In Verbindung mit diesem Ver­ halten kommt es leider auch oft zu weiteren strafrechtlich rele­ vanten Delikten. Abgeklebte

Schein­werfer und Scheiben, ab­ geänderte Auspuffanlagen, uner­ laubte Bereifung und vieles mehr. So werden beispielsweise Löcher in Abgasrohre gebohrt oder geschnitten, um einen dröhnenden Ton zu erzeugen, der weit über dem gesetzlich er­ laubten Grenzwert liegt. Dämm­ material wird entfernt, Abgas­ rohre werden absichtlich falsch zusammengeschweisst oder es werden Zubehörauspuffanlagen angebracht. Bei letzteren ist nicht die eigentliche Zulassung das Problem, sondern dass die Fahrzeughalter diese nicht or­ dentlich im Fahrzeugausweis ein­tragen lassen oder aber eine

entsprechende Bescheinigung des Herstellers fehlt. Diese unerlaubten Änderungen am

Major Stephanie Eymann, Dr. iur., leitet die Verkehrspolizei BL.

Fahrzeug können aber auch sicherheitsrelevante Bauteile wie die Räder betreffen, die zu folgeschweren Unfällen führen können. Diese technischen Mängel beein­ trächtigen nicht nur das eigene Fahrverhalten, sondern vielmehr die Sicherheit von unbeteiligten Dritten. Die Polizei Basel-Land­ schaft hat aus diesem Grund ei­ nen Schwerpunkt auf diese The­ matik gesetzt und geht mit ziel­ gerichteten Geschwindigkeits­ kontrollen und/oder technischen Kontrollen und präventiven wie repressiven Aktionen gegen diese Poser vor. Das illegale Abändern von Fahrzeugen (SVG Art. 93) und das Verursachen von vermeidbarem Lärm (Art. 42 und 54 SVG; Art. 33 VRV) stehen unter Strafe. Sobald der Verdacht auf technische Ände­ rungen an Fahrzeugen besteht, erfolgt die Sicherstellung des Fahrzeugs und eine Verzeigung an die Staatsanwaltschaft. Die Polizei Basel-Landschaft wünscht Ihnen eine gute und vor allem sichere Fahrt. Sowohl auf nationaler wie auch lokaler Ebene sind parlamentarische Vorstösse hängig, um verstärkt gegen Poser vorgehen zu können. Foto: Polizei Basel-Landschaft

Major Stephanie Eymann

4 2020-08 - ACS mobil.indd 4

24.11.20 14:55


Clubmagazin ACS beider Basel | 08-2020

News

Vignette nicht vergessen!

Die ersten Brennstoffzellen-Nutzfahrzeuge unterwegs nach Europa.

Die Brennstoffzelle rollt an Hyundai Motors will die Mobilität der Zukunft weiter vorantreiben. Mit der Auslieferung der ersten sieben Serien-Brennstoffzellen-Nutzfahrzeuge an die ersten Schweizer Kunden

Die Produktionskapazität für mit Wasserstoff betriebene Nutzfahrzeuge soll bis 2021 auf 2’000 Fahrzeuge pro Jahr ausgebaut werden, um der steigenden Nachfrage nach

beginnt die neue Ära des Schwerverkehrs, bei dem nur Wasserdampf ausgestossen wird.

sauberen Transportlösungen aus Europa, USA und China nachzukommen zu können.

Die Autobahnvignette 2021 kommt in frühlingshaftem grasgrün daher. Bis spätestens zum 1. Februar 2021 muss sie an der Windschutzscheibe kleben. Ansonsten droht eine Busse von 200 Franken. Jährlich werden in der Schweiz über neun Milli­ onen Vignetten verkauft. Der Bund macht sich schon

seit längerem Gedanken zur Einführung einer elektronischen Vig­ ­­nette, gegen die es allerdings aus Gründen des Datenschutzes Widerstand gibt – unter anderem auch vom ACS. Den Kleber 2021 gibt es selbst­ver­ständ­ lich auch in der ACS-Geschäfts­­­­ stelle, Hofacker­ strasse 72, im Pantheon, in Muttenz.

Zielpfad der Energiestrategie 2050

Lernfahrer müssen jetzt schnell handeln Wollen Jugendliche mit Jahrgang 2001 und 2002 nicht ein Jahr bis zur Autoprüfung warten, müssen sie den Lernfahrausweis unbedingt noch in diesem Jahr beantragen. Ab 2021 dürfen Jugendliche dann den PW-Lernfahrausweis schon mit 17 erwerben – und gelten deshalb entsprechende Übergangsbestimmungen. Ausführliche Informationen zum Thema sind auf der Webseite www.Lnow.ch zu finden.

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 1. Juli 2020 die Verordnung über die Anpassung der Mineralölsteuersätze für Benzin und Dieselöl verabschiedet sowie die Mineralölsteuerverordnung angepasst. Per 1. Januar 2021 werden die Mineralölsteuersätze auf Benzin und Dieselöl um 3,7 Rappen pro Liter erhöht.

Mit der Annahme des revidierten Energiegesetzes im Jahr 2017 hat das Stimmvolk das erste Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050 gesetzlich verankert. Ihr Ziel ist es, den Energieverbrauch zu senken, die Energieeffizienz zu erhöhen und erneuerbare Energien zu fördern. Damit soll die Schweiz auch weiterhin über eine sichere und wirtschaftliche Energieversorgung verfügen. Gleichzeitig soll die Belastung der Umwelt, die mit der Nutzung von Energie verbunden ist, vermindert werden. Die Schweiz leistet damit einen Beitrag an die Bekämpfung des Klimawandels, zu der sie sich im Pariser Abkommen verpflichtet hat. Quelle: Monitoring Energiestrategie 2050 BFE, Botschaft zur Energiestrategie 2050, Grafik: BAV.

5 2020-08 - ACS mobil.indd 5

24.11.20 14:55


NEW SUZUKI PIZ SULAI® 4x4 IGNIS PIZ SULAI® 4x4 AB Fr. 21 990.– ODER AB Fr. 148.–/MONAT

SWIFT PIZ SULAI® 4x4 AB Fr. 22 490.– ODER AB Fr. 152.–/MONAT

PIZ SULAI® PREISVORTEIL:

Fr. 1 310.–

Limitierte Sonderserie, nur solange Vorrat.

A B C D E F G

A

SUZUKI FAHREN, TREIBSTOFF SPAREN: New Suzuki Swift PIZ SULAI® Hybrid 4x4, 5-Gang manuell, Fr. 22 490.–, Treibstoff-Normverbrauch: 5.5 l / 100 km, EnergieeffizienzKategorie: A, CO₂-Emissionen: 123 g / km; New Suzuki Ignis PIZ SULAI® Hybrid 4x4, 5-Gang manuell, Fr. 21 990.–, Treibstoff-Normverbrauch: 5.4 l / 100 km, EnergieeffizienzKategorie: A, CO₂-Emissionen: 123 g / km; Hauptbild: New Suzuki Swift PIZ SULAI® Top Hybrid 4x4, 5-Gang manuell, Fr. 24 490.–; Treibstoff-Normverbrauch: 5.5 l / 100 km, Energieeffizienz-Kategorie: A, CO₂-Emissionen: 123 g / km; New Suzuki Ignis PIZ SULAI® Top Hybrid 4x4, 5-Gang manuell, Fr. 23 990.–, Treibstoff-Normverbrauch: 5.4 l / 100 km, Energieeffizienz-Kategorie: A, CO₂-Emissionen: 123 g / km. Leasing-Konditionen: 24 Monate Laufzeit, 10 000 km pro Jahr, effektiver Jahreszins 0.9 %. Vollkaskoversicherung obligatorisch, Sonderzahlung: 30 % vom Nettoverkaufspreis. Der Leasing-Zinssatz ist an die Laufzeit gebunden. Ihr offizieller Suzuki Fachhändler unterbreitet Ihnen gerne ein individuell auf Sie zugeschnittenes Leasing-Angebot für den Suzuki Ihrer Wahl. Leasing-Partner ist die MultiLease AG. Sämtliche Preisangaben verstehen sich als unverbindliche Preisempfehlung inkl. MwSt.

www.suzuki.ch

20-116-BA_Inserat_Suzuki_Piz_Sulai_184x135mm.indd 1

13.10.20 08:48

6 2020-08 - ACS mobil.indd 6

24.11.20 14:55


Clubmagazin ACS beider Basel | 08-2020

Das aktuelle Interview

Interview zur Abschnittsgeschwindigkeitskontrolle im Arisdorftunnel:

Blitzer-Alternative ist nicht der grosse Renner Vor 10 Jahren wurde im Arisdorftunnel versuchsweise eine sogenannte Abschnittsgeschwindigkeitskontrolle installiert. «ACS mobil!» hat Richard Kocherhans, Leiter der ASTRA-Filiale Zofingen, um Auskunft ge­beten, wie sich dieses System bewährt hat. ACS mobil! Herr Kocherhans, um was genau geht es bei einer Abschnittsgeschwindigkeitskon­ trolle? Richard Kocherhans: Die Ab­ schnitts­g eschwindigkeitskon­ trolle im Arisdorftunnel, abge­ kürzt AGK oder englisch section control, wurde im Herbst 2010 gebaut und im Mai 2011 als Pilot­ projekt des ASTRA in Betrieb ge­nommen. Zielsetzung war es zu zeigen, inwiefern eine solche An­ lage zur Verbesserung oder zu­ mindest zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit auf Natio­ nalstrassen bei­tragen und somit eine Alternative zu konventionel­ len Anlagen darstellen kann. Gab es spezielle Anforderungen an die Messanlage? Eine Schlüsselanwendung war der Einbezug von Wech­sel­ver­ kehrs­zeichen (Höchstgeschwin­

Im Arisdorftunnel, zwischen den Anschlüssen Arisdorf und Sissach, wurde vor 10 Jahren die schweizweit erste Abschnittsgeschwindigkeitkontrolle installiert. Foto: Christian Greif

digkeit 100 km/h und 80 km/h) und deren Einbindung in die Abschnittskontrolle innerhalb des überwachten Strassen­ ab­ schnitts, inklusive Vorsig­na­lisa­ tionen. Damit sollte der Einsatz von Abschnittskontrollen auf den schweizerischen Autobahnen im regulären Messbetrieb und für weitere Anwendungen ge­ prüft werden.

Wie lange soll der Pilotersuch dau­ern? Die Abschnittskontrolle hat zur Erprobung der Betriebstauglich­ keit durch das Eidgenössische Institut für Metrologie, METAS, eine begrenzte Zulassung bis zum 31.12.2021 erhalten. Der­ zeit sind wir am Überprüfen, ob ein Weiterbetrieb sinnvoll ist und sich die Investitionen in die Erneuerung rechtfertigen lassen.

Richard Kocherhans ist Filialchef der Abteilung Strasseninfrastruktur Ost beim ASTRA. Foto: zVg

Hat sich die Verkehrssicherheit im Arisdorftunnel seit Einfüh­ rung der Abschnittsgeschwindig­ keitskontrolle verbessert?

Die Anlage hat wesentlich zur Erhöhung der Verkehrssicher­ heit und -harmonisierung im Aris­dorftunnel beigetragen. Der Vorteil gegenüber einer Punkt­ kontrolle ist, dass geringe Tem­ poschwankungen nicht ins Ge­ wicht fallen und dass die ab­rupten Bremsmanöver wegfallen. In den Jahren 2018/2019 wurden im Ta­gesdurchschnitt 26 Übertre­ tungen registriert. Dazu muss al­ lerdings festgehalten werden, dass die Hälfte der Übertretungen von Personenwagen mit An­ ­ hänger registriert werden. Weil ab 1.1.2021 die zulässige Höchst­ geschwindigkeit von Per­ sonen­ wagen mit Anhängern von bisher 80 km/h auf neu 100 km/h erhöht wird, kann davon ausgegangen werden, dass die Übertretungen dieser Fahrzeugkombinationen markant zu­rückgehen werden. Aus Sicht der Polizei Basel-Land­ schaft sind inzwischen Ersatzlö­ sungen für fest installierte Mess­ anlagen etabliert, so­ge­nann­­­te se­mi­stationäre und mobile Mess­­­

anlagen. Es ist daher, auch aus Gründen des Investitionsschut­ zes zu prüfen, unter welchen fi­ nanziellen Voraussetzungen das ASTRA einen Weiterbetrieb der Abschnittsgeschwindigkeits­ messanlage um­setzt.

Sind schweizweit weitere solcher Anlagen geplant? Derzeit sind keine weiteren An­ lagen für Abschnittsmessungen geplant. Der Entscheid, ob die Anlage im Arisdorftunnel erneu­ ert wird, sollte in der ersten Hälfte 2021 gefällt werden kön­ nen.

AGK Arisdorftunnel Mit den so genannten Abschnittsgeschwindigkeitskontrollen (AGK) wird das Tempo nicht an einem Punkt gemessen, sondern die Durchschnittsgeschwindigkeit auf einer bestimmten Strecke, im Arisdorftunnel zwischen den Autobahnanschlüssen Arisdorf und Sissach.

7 2020-08 - ACS mobil.indd 7

24.11.20 14:55


Clubmagazin ACS beider Basel | 08-2020

Verkehrspolitik

Parkplätze im Fokus der Behörden:

Faire Parkgebühren: Regierung winkt ab Der Kampf um Parkplätze wird härter

Die Regierung will die 2019 verfügte, drastische Erhöhung der Parkgebühren nicht zurücknehmen.

Abbauen und Verteuern sind die Hauptstossrichtungen der Baselstädtischen Parkplatzpolitik. Ein Überblick über die aktuellsten Entwicklungen. Mitte November hat der Basler Regierungsrat dem Grossen Rat beantragt, die vom ACS beider Basel eingereichte Gesetzesiniti­ ative «für erschwingliche Park­ gebühren» der Gesamtheit der Stimmberechtigten des Kantons Basel-Stadt vorzulegen und die Initiative zur Ablehnung zu empfehlen. Verbale Ausrutscher statt korrekte Auslegung Die Volksinitiative verlange eine massive Vergünstigung der Park­ kartentarife, behauptet der Re­ gierungsrat, wie auch einen Ver­ zicht auf die heute vorhandenen Bezugsbeschränkungen. Die Um­ setzung der Initiative wür­ de dazu führen, meint die Regie­ rung, dass wieder vermehrt Be­ sucherinnen und Besucher sowie Pendlerinnen und Pendler im öf­ fentlichen Strassenraum parkie­ ren würden. Damit werde die Parkplatzsuche für Anwohnerin­ nen und Anwohner erschwert und zudem der Parksuchverkehr in den Wohnquartieren wieder deutlich zu­neh­men.

Die Regierung ist sich offenbar nicht zu schade, hemdsärmlig die Kernforderung der ACS-Intiati­ tive ins Gegenteil zu kehren: So behauptet sie, der ACS fordere eine «massive Vergünstigung der Parkkartentarife». Fakt ist allerdings, dass der ACS lediglich verlangt, die Anfang 2019 von der Regierung selbst­ herrlich und ohne par­ lamen­ ta­ rische Legitimerung ver­ fügte, mas­­sive Gebührenerhöhung wie­ der zurückzunehmen – und die seit Anfang 2019 durch die Erhö­ hung zusätzlich eingeforderten Gelder wieder zurückzuzahlen. Auch was die Argumentation der Regierung anbelangt, eine Rück­ kehr zu den Parktarifen, die vor zwei Jahren galten, würde die Parkplatzsituation massgeblich beeinflussen, ist an den Haaren herbeigezogen: Die im Mai 2017 publizierte «Wirkungskontrolle Umsetzung Park­­r aum­b ewirt­ schaf­ tung 2013-2016» kommt bezüglich Aus­lastung der Park­ plätze zum Schluss: «Im Total zeigt sich, dass eine sehr gering­ fügige Abnahme der Auslastung während des Erhebungszeit­ raums beobachtbar ist». Noch weniger und noch teurer Ende September liess das Basler Bau- und Verkehrsdepartement verlauten, dort wo Autos mit

wenig Abstand neben Tramglei­ sen parkieren dürfen, komme es immer wieder zu gefährlichen Si­ tuationen für Velofahrende und leider auch zu Unfällen. Deshalb sollen entlang der All­ schwilerstrasse, Austrasse, Bru­ derholzstrasse, Hammerstrasse, Leonhardsgraben, Totentanz und Zeughausstrasse 180 Parkplätze abgebaut werden. Mit der Umsetzung solle Ende Jahr begonnen werden. Das sei aber nur der Anfang: Später kämen nochmals 350 weitere Parkplätze da­zu, die – natürlich nur der Sicherheit wegen – abgebaut werden müssten. Künftig müsse das Parkieren für grössere Autos teuer werden, ver­ langt ein Mitte November überwiesener Vorstoss. Ein Ge­ ländewagen beanspruche mehr als das Doppelte an Fläche wie ein Kleinwagen, weshalb gestaf­ felte Parkgebühren berechtigt seien. Keine Beachtung fanden Überlegungen, dass solchermas­ sen Familien mit Kindern oder generell Menschen, die aus wel­ chen Gründen auch immer auf grös­sere Fahrzeuge angewiesen sind, durch eine solche Tarifie­ rung benachteiligt werden. Dieser Vorstoss soll zusammen mit der ACS-Initiative für er­ schwingliche Parkgebühren be­ handelt werden.

Wenn es um Parkplätze geht, kennt Ba­sel-Stadt kein Pardon, sondern nur zwei Stossrichtungen: Verteuern und Ab­bauen. In Anbetracht, dass Bevölkerung und Motorfahrzeugbestand wachsen, aber immer weniger Parkraum zur Verfügung steht, tut sich eine Schere auf, die vielen weh tut. Auf die Frage, warum diese Politik dennoch mehrheitsfähig ist, gibt es mehrere Antworten. Erstens gibt es nir­gendwo sonst in der Schweiz weniger Automobilisten auf 1000 Einwohner als in Basel. Zweitens führen die Behörden stets hehre Absichten wie Verkehrssicherheit oder Verbesserung der Lebensqualität ins Feld. Drittens sind viele stimmberechtige Stadtbewohner dank kurzen Velo- und Fusswegen sowie gut ausgebautem ÖV gar nicht auf ein Auto angewiesen. Aber Basel-Stadt steht nicht alleine auf weiter Flur, sondern singt im Kanon der Grossstädte nur emsig mit. Selbst auf nationaler Ebene hat der Kampf gegen Parkplätze begonnen. Im derzeit in Vernehmlassung stehenden «Sachplan Verkehr», eine Art Bibel für die Verkehrsplanung, werden unumwunden «vermehrt Massnahmen mit Ansätzen zur Verkehrsvermeidung» gefordert. Klipp und klar ist in diesem für Kantone und Gemeinden verbindlichen Planungsinstrument festgehalten, dass diese zur Steuerung der Verkehrsnachfrage ein Parkraummanagement entwickeln müssen. «Durch konsequente Verknappung (Anzahl und Preis) der Parkplätze am Zielort (Ar­beit, Freizeit, Einkauf) werden ÖV, Fuss- und Veloverkehr gefördert». Und weiter: «Parkplätze in Stadtzentren werden zu Gunsten von solchen an Verkehrsdrehscheiben aufgehoben». Das sind düstere Perspektiven für all jene, die auf ein Auto – und somit auch auf eine entsprechende Abstellmöglichkeit – angewiesen sind. Christian Greif

8 2020-08 - ACS mobil.indd 8

24.11.20 14:55


Clubmagazin ACS beider Basel | 08-2020

News

Gelesen... Die Beratungsstelle für Unfallverhütung gibt in ihrem Ratgeber «Geschwindigkeit im Strassenverkehr» den Tipp: «Obwohl wir auf der Autobahn schneller unterwegs sind, passieren dort weniger schwere Unfälle als inner- oder ausserorts: 95 Prozent aller Unfälle mit Todesopfern und Schwerverletzten geschehen nicht auf der Autobahn. Wenn Sie also die Wahl haben: Reisen Sie via Autobahn.»

Gondelbahnen als Lösung für die städtische Mobilität?

Foto: zVg

Ottobahn. Durchbruch in die 3. Dimension Das Münchner Startup «otto­ bahn» verspricht «die nächste Dimension der Mobilität». Es will die ur­bane Zukunft mit Gondeln, die energiesparender sein sollen als ein Tram und günstiger als ei­ ne Seilbahn, revolutionieren. Dies mit elektrisch angetriebenen Gon­ deln, die bis zu vier Personen oder zwei Paletten mit maximal 1,5 Tonnen Last auf einem Schienen­ system bis zehn Meter über dem Strassennetz transportieren kön­ nen. Kunden sollen sich «ihre»

Provisorischer Strassenfahrzeugbestand im Jahr 2020 Am 30. September waren, ge­ mäss den provisorischen Zahlen des BFS, schweizweit rund 6,24 Millionen Strassenmotorfahrzeuge zum Ver­ kehr zugelassen. Dies sind 80’900 Fahrzeuge oder 1,3% mehr als 2019. Ziemlich genau drei Viertel aller Fahrzeuge sind Personenwagen. Ihr Bestand stieg im Vergleich zu 2019 um 34’400 Stück oder 0,7% auf rund 4’658’300 Fahrzeuge. Damit fiel die Zunahme 2020 trotz CoronaKrise etwas stärker aus als im Jahr davor (+0,5%). Der Anteil der reinen Elektroautos am Per­ sonenwagenbestand stieg gegen­ über dem Vorjahr von 0,6% auf 0,9%, jener der Hybrid-Fahr­ zeuge von 2,1% auf 2,9%. Der Anteil benzinbetriebener Perso­ nenwagen betrug 66,3%, jener von Dieselautos 29,6%.

Gondel per App bestellen können und ohne Zwischenstopps oder Umsteigen zu ihrem Ziel gelan­ gen. Der grosse Vorteil gegenüber einer herkömmlichen Seilbahn: Es braucht keine aufwendige Hal­ testellenkonstruktion, weil die Kapsel per Absenkmechanik zum Boden abgelassen wird. Im Februar 2020 sei eine Pilot­ strecke in einer Halle in Betrieb genommen worden. Zeitnah wer­ de nun der Spatenstich für eine Aussenteststrecke geplant.

Kommt schon bald das Aus für den Verbrennungsmotor? Bis 2050 will die EU klimaneu­tral werden und deshalb bis Ende 2021 ehrgeizige neue SchadstoffGrenzwerte als Euro-Norm 7 für Autos und Vans vorschlagen. Sie sollen bereits 2025 in Kraft tre­ ten, wie es Mitte November hiess.

... Gedacht Eine weise Empfehlung, die auch der ACS aus voller Überzeugung unterstützt. So einfach wird es künftig aber gar nicht mehr sein, diesem Ratschlag zu folgen und möglichst oft die Autobahn zu nutzen. Bekanntermassen sollen näm­ lich die Zu­ fahr­ten auf das Nationalstrassennetz do­siert werden. Allein im Raum Basel sind beim Bundesamt für Stras­sen derzeit 15 Rampendosierstellen in Prüfung. Rampendosierung bedeutet, dass die Auffahrt auf die Autobahn mit Lichtsignalen, einem sogenannten Tropfenzähler, gesteuert wird.

Verbrenner könnten schon bald verboten sein. Foto: Pixabay

Zwar seien noch keine Entschei­de gefallen, ab welchem Zeitpunkt Autos mit Verbrennungsmotor nicht mehr auf den Markt kom­ men dürfen. Das könnte das bal­ dige Ende des Verbrennungsmo­ tors bedeuten.

Strassenlängen nach Kantonen

Das Schweizer Strassennetz erstreckte sich 2020 über eine Länge von insgesamt 83’274 Kilometern. Berücksichtigt sind dabei alle Strassen, die mindestens 2,80 Meter breit und für Motorfahrzeuge geöffnet sind. Die Länge der Autobahnen betrug 1’544 Kilometer. Der Kanton mit dem längsten Strassennetz ist Bern mit 12’305 Kilometern, gefolgt von Waadt mit 8’213 Kilometern. Der flächenmässig grösste Kanton, Graubünden, folgt mit 4’568 Kilometern erst auf Rang sieben. Mit nur gerade 431 Kilometern ist BaselStadt nach Appenzell Innerrhoden der Kanton mit dem kürzesten Strassennetz. Basel-Landschaft liegt mit 2’264 Kilometern im Mittelfeld. Quelle: BFS ¦ Grafik: C Greif ¦ Foto: Pixabay

9 2020-08 - ACS mobil.indd 9

24.11.20 14:55


Clubmagazin ACS beider Basel | 08-2020

Verkehrspolitik

Motorfahrzeugsteuern im interkantonalen Vergleich:

Baselland ist für Automobilisten eine Steuerhölle

Bei der Besteuerung von Motorfahrzeugen gibt es enorme kantonale Unterschiede.

«ACS mobil!» hat erneut die Motorfahrzeugsteuern ausgewählter Kantone unter die Lupe genommen – und nach wie vor enorme Unterschiede festgestellt. Der jüngste Vergleich der Motorfahrzeugsteuern in ausge­ wähl­ten Kantonen zeigt ein deutliches Bild: Bei allen untersuchten Fahr­zeug­modellen – Tesla ausgenommen – belegt der Kanton Basel-Landschaft den unrühmlichen Spitzenplatz. Dies obschon im 2017, aufgrund der Wiederinkraftsetzung des Motorfahrzeugsteuerrabattes nach Fertigstellung der A22 zwischen Pratteln und Liestal, diese Abgabe um 20 Prozent gesenkt wurde. Krasse kantonale Unterschiede Beim BMW beträgt die Diffe­ renz zum günstigsten Kanton Bern «nur» rund 200 Franken. Beim Opel hingegen ist Basel­ land mehr als drei Mal teuerer

als der Nachbarkanton Aargau. Beim Golf zahlt man in Zürich im Vergleich zum Baselbiet we­ niger als die Hälfte. Besonders eklatant auch die Un­ terschiede beim elektrisch be­ triebenen Renault Zoe: Zürich und Solothurn verzichten bei diesem Fahrzeug aus Förder­ gründen gänzlich auf eine Steu­ ererhebung, Bern begnügt sich mit gerade ein­mal 87 Franken pro Jahr. Baselland hingegen ver­ langt für dasselbe Fahrzeug mehr als das Sechsfache, im Ver­ gleich zum zweitplatzieren Kan­ ton Luzern immer noch fast dop­ pelt so viel. Lediglich beim Tesla bewegt sich der Kanton Basel-Landschaft mit 422 Franken Jahressteuer im Mittelfeld auf Platz drei. Der Kanton Luzern heuscht für dieses Fahrzeug mehr als das Doppelte. Wie beim Renault verlangen Zürich und Solothurn auch für den Tesla überhaupt keine Steuern. Berner müssen für dieses Elektrofahrzeug nur 111 Franken pro Jahr bezahlen.

Zwar hohe Steuern, dafür aber günstige Gebühren Auf Anfrage sagt Pascal Donati, Leiter der Motorfahrzeugkon­ trolle des Kantons Baselland: «Wir wissen, dass wir bei den Motorfahrzeugsteuern zu den teuren Kantonen gehören. Doch die Höhe der Motorfahrzeug­ steuer entspricht dem politi­ schen Willen des Kantons BaselLandschaft und kann nur durch das Volk oder das Parlament an­ gepasst werden». Donati hält fest, dass die Motor­ fahrzeugkontrolle Basel-Land­ schaft in den letzten paar Jahren aber alles daran gesetzt habe, die Gebühren der Motorfahrzeug­ kontrolle, wenn immer betriebs­ wirtschaftlich möglich und ver­ tretbar, zu reduzieren. Heute kos­te beispielsweise ein Führer­ ausweis im Kreditkartenformat nur noch 35 Franken anstatt wie bis vor zwei Jahren 75 Franken. Zusammen mit dem Kanton Zü­ rich sei das im schweizweiten Vergleich der günstigste Preis.

Grafik: Christian Greif

Wie seitens ACS festzuhalten ist, erfolgte diese Gebührenan­ passung in Konsequenz einer im November 2013 eingereichten Interpellation – und zwar von Land­ rat und ACS-Präsident Andreas Dürr. Die Frage muss erlaubt sein, ob derart hohe Unterschiede bei den Motor­fahr­ zeugsteuern keiner Harmoni­sie­ rung bedürften.

Unsere Vergleichsbasis Als Berechnungsbasis gelten die per 1.1.2020 gültigen Motorfahrzeugsteu­ ern im jeweiligen Kanton. Bei allen Fahrzeugen gilt Inverkehrssetzung 2014, beim Telsa 2018. Aargau, Luzern und Solothurn stützen sich als Bemessungsgrundlage auf den Hub­ raum oder die Steuer-PS ab, Bern und Baselland auf das Gesamtgewicht, Zürich auf den Hubraum und das Gesamtgewicht – und Basel-Stadt verwendet als Bemessungsgrundlage die CO2-Emis­ sionen und das Leer­ gewicht.

10 2020-08 - ACS mobil.indd 10

24.11.20 14:55


Clubmagazin ACS beider Basel | 08-2020

Classic-Gruppe

Event der Classic-Gruppe vom 17. Oktober 2020

Herbstausfahrt zum «Baggermuseum Ebianum» Nach etlichen Gesprächen und Abwägungen der Situation rund um die CoronaPandemie, wurde in der Classic-Kommission des ACS beider Basel beschlossen, die Herbstausfahrt 2020 durchzuführen, trotz des Bewusstseins, dass nur wenige Oldtimer-Enthusiasten teilnehmen würden. Entgegen der Befürchtungen ha­ ben sich 36 Personen mit ihren 18 klassischen Fahrzeugen zur Herbst­ ausfahrt an­ge­mel­det. Am Morgen des 17. Oktobers 2020 trafen die Oldtimer mit ih­ ren Piloten und Copiloten im Pan­ theon in Muttenz ein. Beim ge­ mütlichen Kaffee und Gipfeli gab es zur Begrüssung zuerst Erklä­ rungen und Hinweise zum Road­ book. Pünktlich um 09.00 Uhr, bei eher trüben Witterungsver­ hältnissen, röhrten die ersten Mo­ toren auf. Die 18 Teams nahmen die erste Etappe in Angriff: Augst – Olsberg – Dornhof, mit einem herrlichen Blick zum Sonnenberg, dann weiter Richtung Magden – Wintersingen – Rickenbach – Buus – Hellikon – Wegenstetten. Das angepeilte Ziel war das Flug­ feld Schupfart. Hier hatten sich

Eindrücklicher Aufmarsch von Oldtimerbegeisterten zum einzigen Event der Classic-Gruppe im Corona-Jahr 2020. Foto: Esther Hug

alle eine kleine Stärkung mit Kaf­ fee oder einer sehr heissen Schog­ gi mit Gipfeli verdient. Nicht nur wir, sondern auch die ersten Son­ nenstrahlen machten auf der An­ höhe zwischen Wegenstetten und Schupfart ihre Aufwartung. Herausforderungen a gogo Anschliessend stellten wir uns dem zweiten Streckenteil der Herbst­ ausfahrt. Dieser führte von Schu­ pfart über den Wolberg nach Gipf-Oberfrick und Wölflinswil. Im Dorf Wölflinswil ist der histo­

Das Ebianum bietet eine eindrückliche Zeitreise durch die Baumaschinengeschichte der Eberhard-Unternehmung. Foto: Esther Hug

rische Wegweiser nach Herznach recht gut versteckt, was zu eini­ gen Mehrkilometern, Umwegen oder Wenden der Fahrzeuge führ­ te. Diese Hürde wurde schluss­ endlich aber von allen erfolgreich gemeistert. In Zeihen erwartete uns die nächste Herausforderung. Leider verpassten einige das Wegkreuz, welches den Weg über die Eisen­ bahn nach Bözen anzeigte. Über Elfingen – Mönthal – Remigen – Stilli, hier wurde die Aare über­ quert, – Würenlingen – Endingen – Lengnau – Schneisingen und Siglistorf war das Cruisen ange­ sagt. In Siglistorf folgte eine fiese Abzweigung zum Tagesziel in Fisibach. Höhepunkt Baggermuseum Beinahe alle Teams erreichten das «Baggermuseum Ebianum» plan­ mässig und genossen zuerst einen Apéro und dann das köstliche Mittagsmenue. Im Anschluss an das Mittagessen nahmen die meisten von uns die Gelegenheit zu einem Museums­ besuch wahr. Wir tauchten ein in die über 100-jährige Geschichte des Familienunternehmens «Eber­ hard». Mehr als 40 historische

Bau­maschinen und Baufahrzeuge sind dort ausgestellt. So sind von der Firma «Saurer» LastwagenKipper oder von «Caterpillar» Bull­­ dozer und Raupenlader zu bewundern, um nur zwei Beispie­ le zu nennen. Das älteste Exponat ist die Dampfwalze «Henninger» mit Jahrgang 1928. Mitte Nachmittag nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren individuellen Heimweg un­ ter die Räder. Was bleibt von der einzigen Aus­ fahrt der Classic-Gruppe des ACS beider Basel im Corona-Jahr 2020? 18 Teams mit 36 Teilnehmern waren am «Start» - Eine gemütli­ che Fahrt mit Roadbook inklusi­ ve einigen ausserplanmässigen Herausforderungen – ansprechen­ des Wetter – von Nieselregen bis

Die Organsiatorin der Herbstausfahrt, Esther Hug, wollte auf das Bagger-Feeling nicht verzichten.

Sonnenschein war alles dabei – ein köstliches Mittagessen – der interessante Besuch des Bagger­ museums «Ebianum» (www.ebi­ anum.ch) – und all das unfallund pannenfrei. Freuen wir uns auf ein Wiederse­ hen und die zahlreichen Events im 2021! Florian Meier

11 2020-08 - ACS mobil.indd 11

24.11.20 14:55


Fielmann AG publizierte Sehtests gratis (Anmeldung nur über ACS beider Basel möglich) First Stop Reifen & Auto AG Lohagstrasse 20, 4133 Pratteln, Tel. 061 811 16 78 5 % Rabatt, Sonderangebote Autoklima

16. - 18. März* F1 Australien/Melbourne*** 23. - 25. März* F1 Malaysia/Sepang*** 06. - 08. April* F1 China/Shanghai*** 11. - 13 Mai* F1 Spanien/Barcelona** 24. - 27. Mai* F1 Monaco** 08. - 10. Juni* F1 Kanada/Montreal*** 22. - 24. Juni* F1 Europa/Valencia** 27. Mai - 10. Juni* Grand Slam Roland Garros*** *Daten sind provisorisch!

und Mitgliederangebote sowie unsere Homepage www.acsbs.ch

und Mitgliederangebo unsere Homepage ww

2

Hörmittelzentrale Basel-Stadt publizierte Hörtests gratis (Anmeldung nur über ACS beider Basel möglich)

www.autoelektrik-liestal.ch

CLUBREISEN:

Militärstrasse. 2119. - 29. Januar

Clubreisen ACS beider Basel,– Was Hofackerstr. Muttenz Ein Unfall können wir72, für4132 Sie tun? -Unser Bergungsdienst holt Sie ab. Telefon 061 465 40 30, clubreisen@acsbs.ch -Wir erledigen die Schadenabwicklung für Sie. Sonderangebote -Wir geben Ihnen einen Ersatzwagen.

061 921 26 82 JUGENDGRUPPE:

Zirkusfestival Monte Carlo***

ACS-News 11-06_kro.indd 18

-Bei Instandstellung beraten wir Sie kompetent. Aerofit Wir konstruieren – Sie transportieren. -Wir konstruieren ihre Aufbauten. Aerobic-Styles und Fitnesstraining -Wir bauen Ihren Servicewagen bedarfsgerecht aus. -Wir können flexibel Ihre Wünsche Bachlettenstrasse 12, 4054 Basel umsetzen. Fachgerechte Instandsetzung Ihres Autos. 10 % Rabatt -Wir können auch Oldtimer reparieren und lackieren 06_kro.indd 18 Frontscheibe defekt – und jetzt? -Wir übernehmen die Versicherungsformalitäten. Driving Center -Wir bieten einen schnellen Service. 2-Phasen-Ausbildung: -Wir reparieren oder ersetzten in unserem Betrieb.

30. Juni - 07. Juli

23.11.11 11:51

Jugendfahrschullager (Jufala)

www.autoelektrik-

** Flug/Hotel/Karten

*** Tickets, Hotel + Flug/Zug (auf Anfrage)

(Änderungen vorbehalten) Weitere Informationen zu den Veranstaltungen erhalten Sie Clubnachrichten beider Basel | unter November/Dezember 2011 beim ACS beider Basel,ACS Tel. 061 465 40 40 oder www.acsbs.ch

23.11.11 11:51

Clubnachrich

CHF 30.– Rabatt für WAB4you® Kurse ACS-News 11-06_kro.indd Kommen Sie direkt zu uns, CHF 50.– Rabatt auf den zweiten Kurstag, sofern der erste Ihrem erfahrenen Fachbetrieb. Kurs in einem Driving Center absolviert wurde. Überlassen Sie uns die

18

Versicherungsabwicklung! Kompetent.

Wichtig:Zuverlässig. Alle Angebote nur gültig gegen Vorlage des Preiswert. ACS-Mitgliederausweises. Einfach anrufen! Sauter AG, Hauptstrasse 37, CH-4145 Gempen, www.sautercar.ch Tel. 061 701 52 80 - Fax. 061 701 46 64 - Mail: info@sautercar.ch

ews 11-06_kro.indd 19

360° ktipp rund ums Fahrzeug Geschen

Wenger Carrosserie/Fahrzeugbau Klingentalstrasse 77 4057 Basel Tel. 061 686 99 00 Fax. 061 301 20 01 info@wenger-basel.ch www.wenger-basel.ch

23.11.11

ktipp

Geschen

ktipp

Geschen

12 2020-08 - ACS mobil.indd 12

24.11.20 14:55


Clubmagazin ACS beider Basel | 08-2020

Classic-Ausstellung

Die neue Pantheon-Ausstellung:

Die älteste Automarke der Welt: Mercedes-Benz Im Oktober konnte im Pantheon Basel, Forum für Oldtimer in Muttenz, die Sonderausstellung MercedesBenz eröffnet werden. Corona hat den sonst für neue Ausstellungen üblichen Halbjah­ resrhythmus unterbrochen. Mit der 26. Sonderausstellung leuchtet jetzt der Stern im Pan­ theon. So begann alles... Im Jahre 1886 meldete der Mann­ heimer Maschineningenieur Carl Benz sein dreirädriges Benz-Velo zum Patent an. Im selben Jahr

gelang Gottlieb Daimler und Wil­ helm Maybach die Konstruktion eines Verbrennungsmotors, den sie in eine vierrädrige Kutsche und in ein Zweirad einbauten. Im Ersten Weltkrieg taucht die Idee auf, das Knowhow der beiden Automobilhersteller zu bündeln. Im Jahre 1926 schliesslich fusio­ nierten die Firmen Benz & Cie und die Daimler-Motoren­ge­sellschaft zur Daimler-Benz AG und ver­­ wendeten ab dann die Marken­ bezeichnung Mercedes-Benz. das Logo... Kaum ein zweites Firmenzeichen hat einen grösseren Bekanntheits­

grad erreicht als der MercedesBenz-Stern, und wohl kein weite­ res Firmenzeichen hat seine Strahlkraft über ein Jahrhundert nahezu ungebrochen bewahrt. Mercedes-Benz beansprucht für sich, die älteste Automobilfirma der Welt zu sein. Im Museum… Vom Benz Patent Motorwagen von 1886, über den Typ 10/30 von 1924, den 630 K von 1927, den 290, den 230, den Adenauer, die SL Serie… stehen 23 Fahrzeuge mit dem Stern.

Stephan Musfeld

Öffnungszeiten und Eintrittspreise Das Pantheon, Forum für Oldtimer in Muttenz, ist wie folgt geöffnet: Montag bis Freitag: 10:00 - 17:30 Uhr Samstag & Sonntag: 10.00 - 16:30 Uhr Eintrittspreise: Erwachsene: 10 Franken; Kinder ab 6 Jahren, Studenten & Senioren: 7 Franken, Kinder bis 6 Jahre in Begleitung Erwachsener: gratis; Schulklassen und Gruppen ab 11 Personen erhalten Rabatte. Der Zutritt mit Tieren ist nicht gestattet.

Der Mercedes-Benz 280 SL wurde in den Jahren 1968 bis 1971 und der 450 SLC von 1971 bis 1981 gebaut. alle Fotos: zVg

Illustres Trio: Der Mercedes-Benz 220 b, unter Liebhabern «Heckflosse» genannt, der 220 S Ponton sowie der 190 Ponton Binz Kombi.

Eindrückliche Kulisse: Die Mercedes-Benz 300 Adenauer, der 220 Cabrio A sowie der 290 Cabrio A lang.

Legenden der Autogeschichte: Der Mercedes-Benz 300 SL Flügeltürer sowie der 190 SL, der von 1955 bis 1963 als Roadster angeboten wurde.

13 2020-08 - ACS mobil.indd 13

24.11.20 14:55


Foto: Franz

Leupi

DER PRAKTISCHE ACS3-MONATS-KALENDER 2021 Mittwoch Mercredi Mercoledì Wednesday

Dienstag Mardi Martedì Tuesday

Montag Lundi Lunedì Monday

Woche Semaine Settimana Week

Samstag Samedi Sabato Saturday

Freitag Vendredi Venerdì Friday

Donnerstag Jeudi Giovedì Thursday

Sonntag Dimanche Domenica Sunday

ARY AIO • JANU

1 2 9 8 7 4 5 6 14 15 16 11 12 130 21 22 23 18 19 2 7 28 29 30 25 26 2 IER • GENN

• JANV JANUAR

53 01 02 03 04

· New Year’s

Drei Könige  6 Heilige

· Epiphanie

erchtoldstag

Day  2 B

· Epifania ·

Sie erhalten den 3-Monats-Kalender für CHF 8.– inkl. Versandspesen per Post zugestellt.

2021

3 10 17 24 31

Epiphany

2021

7 4 5 6 1 2 3 11 12 13 14 8 9 10 18 19 20 21 15 16 174 25 26 27 28 22 2 3 2

1 Neujahr

· Nouvel an

· Capodanno

• FEBRUAR

05 06 07 08

UARY

IO • FEBR

BBRA VRIER • FE

FÉ

Gewünschte Stückzahl:

2021

7 4 5 6 14 3 2 13 1 11 12 8 9 10 18 19 20 21 17 7 28 15 16 25 26 2 4 2 3 2 22 1 29 30 3 H

Name:

O • MARC RS • MARZ

MÄRZ • MA

kromerprint.ch

09 10 11 12 13

21.07.20

m_2021.indd

3Mt-Kalendariu

!

Ex.

Vorname: 10:25

2

Kromer Print AG Industrie Gexi Karl Roth-Strasse 3 5600 Lenzburg Telefon +41 62 886 33 33 printlogistik@kromerprint.ch

Adresse: PLZ:

Ort:

Unterschrift

swiss camper

Garage-Carrosserie

A votre service depuis 1949

Delémont

Verkauf - Vermietung (seit Fr. 650.–/Woche)

Unterhalt & Reparatur

einzell - 4x4

by

(alle Marken)

Willemincar carrent rent Willemin locationde devoitures voitures location

Willemin car rent location & camping-car Willeminvoiture car rent

location de voitures

Swiss Camper by Willemin Garage de la Birse, Willemin SA, Rte de Porrentruy 88

2800 Delémont (Jura) www.willemin.ch 14 2020-08 - ACS mobil.indd 14

24.11.20 14:55


Clubmagazin ACS beider Basel | 08-2020

Reisen

ACS Reisen macht’s möglich!

Der ACS-Sportkatalog 2021 kommt neu digital Aussergewöhnliche Zeiten bedingen aussergewöhnliche Massnahmen. ACS Reisen hat die Herausforderungen der Zeit angenommen und neue Wege beschritten.

Auch deshalb sind von den meis­ ten Veranstaltungen die neuen Daten und Preise noch gar nicht bekannt.

unter sportreisen@acsbs.ch oder +41 61 465 40 30.

Warum ACS-Reisen? Über 1’000 zufriedene Kun­ dinnen und Kunden.

Wie Sie wissen, hat uns das Coro­ na-Virus nach wie vor fest im Griff und verhindert leider immer noch weitgehend das Durchfüh­ ren von grossen Events mit Zu­ schauern, wie zum Beispiel Fuss­ ballspiele oder F1-Rennen. Die Motorsportsaison 2020 hat aus diesem Grund fast ausschliesslich ohne Zuschauer stattgefunden. Die Eishockey-WM im Frühling 2020 sowie die Fussball-EM im Frühsommer 2020 wurden sogar komplett abgesagt, respektive auf das nächste Jahr verschoben. Leider ist nach wie vor unklar, ob die nächste Saison wieder regulär mit Zuschauern stattfinden kann.

Unsichere Perspektive Aus demselben Grund ist es ACS Reisen nachvollziehbarerweise nicht mög­lich, einen neuen Sport­ reisekatalog wie gewohnt auf An­ fang 2021 für das interessierte Publikum bereitzustellen. Vielmehr mussten wir uns dazu entscheiden, vorerst auf die Produktion eines neuen Katalogs zu verzichten und stattdessen mit unserem bisher gültigen Sport­ reisekatalog 2020 zu arbeiten – unter der Prämisse, dass Daten und Preise angepasst werden kön­ nen. Bei Interesse an einem unse­ rer Events bitten wir Sie, uns zu kontaktieren und das gewünschte Detailprogramm anzufordern. Gerne beraten wir Sie persönlich

Alle Infos im Internet Sobald uns eine Gesamtübersicht über alle Events 2021 vorliegt, werden wir diese gerne als PDF auf unserer Webseite www.acsbs. ch/Sportreisen zur Verfüung stel­ len. Den Sportreisekatalog für das Jahr 2020 finden Sie auf unserer Homepage unter www.acsbs.ch/ Sportreisekatalog. Gerne senden wir Ihnen aber auch ein Exemplar davon per Post zu, solange der Vorrat reicht. Ein provisorischer Rennkalender mit den Daten 2021 der Moto GP und der Formel 1 ist bereits ver­ fügbar und auf Anfrage erhält­ lich. Jedoch sind – wie bereits er­wähnt – die Preise noch von den wenigsten Rennen verfügbar. Wir danken herzlich für Ihr Ver­

ständnis und freuen uns auf eine erfolgreiche Saison 2021 – hof­ fentlich mit vielen Zuschauern.

Lassen Sie sich von einer unbeschreiblichen Atmosphäre überwältigen. Foto: Steve Domenjoz

Mitfiebern und das Adrenalin der Töfffahrer auf der Tribüne spüren. Foto: SLIQUI MOLY Intact GP Team

DTM-Rennen sind ein unvergessliches und auch sehr eindrückliches Erlebnis. Foto: Robert Kah

ACS Reisen ermöglicht Ihnen auch den Besuch eines Truck GPs. Foto: Stefan Baldauf SB Medien

Wir bringen Sie direkt ins Stadion Ihrer Lieblingsmannschaft. Mit Ver­­gnügen! Foto: Pixabay

Die Eishockey WM ist die Gelegenheit ein Spiel hautnah mitzuerleFoto: Pixabay ben.

Jubeln Sie Roger Federer live aus nächster Nähe beim Tennisspielen zu. Foto: Pixabay

Sie möchten lieber etwas weniger Actionreiches? Auch das haben wir. Collage: Sylvia Fäh

Mehr als 30 Jahre Erfahrung im Reisegeschäft. Professionelle und persönliche Betreuung. Dem ReiseGarantiefonds angeschlossen. ACS beider Basel Frau Isabel Altermatt isabel.altermatt@acsbs.ch Telefon: 061 465 40 30 Fax: 061 465 40 31

15 2020-08 - ACS mobil.indd 15

24.11.20 14:55


100 F rank en Weih nach tsRaba tt

Das ideale Geschenk für sicherheitsbewusste Eltern, Grosseltern, Gotte und Götti

(gülti

g bis

31.12

.20)

Fundierte Fahr-Ausbildung - bereits ab 16 Inklusive Nothelferkurs & Theorieprüfung ACS-Jugendfahrlager vom 28.6. - 3.7.2021 Infos: 061 465 40 40 * www.acsbs.ch/jufala * jufala@acsbs.ch

2020-08 - ACS mobil.indd 16

24.11.20 14:55


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
mobil! Clubmagazin des ACS beider Basel by ACS Automobil Club der Schweiz - Issuu