05 / 2020
mobil! Clubmagazin des ACS beider Basel
BL-Abstimmung: JA zur Mobilität der Zukunft
Im Interview: Major Stephanie Eymann
Jufala 2020: Auch als Light-Version ein Erfolg
Alles Wichtige zur Abstimmung im Baselbiet vom 27. September | Seite 5
Die Chefin der Baselbieter Verkehrspolizei steht Rede und Antwort | Seiten 6-7
Das ACS-Jugendfahrlager 2020 in der Corona-Variante | Seite 9
Clubmagazin ACS beider Basel | 05-2020
News
Gotthard-Strassentunnel: Bald 40 Jahre in Betrieb 1960 beauftragte der Bundesrat eine «Studiengruppe Gotthardtunnel» damit, eine Bestvariante zu evaluieren. Im Herbst 1969 wurden bei den beiden Tunnelportalen in Göschenen und in Airolo die Vorarbeiten aufgenommen. Die Bauzeit für den 16,9 Kilometer langen Tunnel dauerte zehn Jahre und fünf Monate. Am 5. September 1980 wurde der Tunnel dann offiziell eröffnet. Für die vom Volk beschlossene zwei-
Grüne Welle bringt der Umwelt mehr als Tempo 30
Der CO2-Ausstoss neuer PW konnte nicht gesenkt werden
Bereits 2013 hat der grösste deutsche Automobilclub ADAC in einer mit der Technischen Universität München durchgeführten Studie herausgefunden, dass sich Stickoxid-Emissionen (NOx) aus dem Strassenverkehr durch Verkehrsverflüssigung um mehr als 30 Prozent verringern lassen. Die Einrichtung von grünen Wellen, der Verzicht auf Stop-und-Go-fördernde Elemente wie Schwellen sowie der Einsatz von intelligenten Ver kehrsleitsystemen sind somit wesentlich sinnvoller und effizienter für die Umwelt als die Einrichtung von Tempo-30-Zonen.
Wie das Bundesamt für Energie (BFE) mitteilte, hat der durchschnittliche Kohlendioxid-Ausstoss neuer Personenwagen im Jahr 2019 138,1 Gramm pro Kilometer betragen. Das ist praktisch gleich viel wie im Vorjahr, dies obwohl die Neufahrzeuge auf der Strasse effektiv verbrauchsärmer geworden sind. Diese Stagnation ist zu einem grossen Teil auf die Einführung des neuen Prüfzyklus WLTP («Worldwide Harmonized Light Vehicle Test Procedure») zurückzuführen, der bei vergleichbaren Modellen zu höheren CO2-Werten auf dem Papier führt.
Die erste Woche im September 2020 steht im Zeichen der NEAT und des Ceneri-Basistunnels: Am 4. September 2020 wird der Tunnel feierlich eröffnet und den SBB als Betreiberin übergeben. Der Ceneri-Basistunnel ist ein wichtiger Bestandteil der NEAT, der Neuen Eisenbahn-Alpentransversalen, dem Herzstück des Güterbahnkorridors durch die Alpen, der die Schweizer Verlagerungspolitik stärken soll. Dank dem Ceneri-Basistunnel erhält das Tessin zudem eine attraktive S-Bahn. Die Inbetriebnahme erfolgt auf den Fahrplanwechsel von Mitte Dezember 2020.
te Röhre ist die Planung abgeschlossen, und es beginnen noch in diesem Jahr die Vorarbeiten. Ab 2032 sollen dann beide Röhren in Betrieb sein.
Jeep Grand Cherokee
Ceneri 2020: Eröffnung des NEAT-Basistunnels
Jeep Cherokee
Jeep Compass
Jeep Renegade
Jeep Wrangler
SOFORT VERFÜGBARE JEEP-MODELLE ZU TOP KONDITIONEN ONLINE ODER IM SHOWROOM ENTDECKEN MIT 7 TAGE RÜCKGABERECHT*:
GARAGE KEIGEL
Rheinstrasse 69 | 4402 Frenkendorf verkauf@garagekeigel.ch | T 061 565 12 21
*ab Einlösung auf dem Strassenverkehrsamt und mit max. 1'000 Mehrkilometer ab Einlösung, exkl. Ablieferungskosten
Alle Top-Angebote: www.GARAGEKEIGEL.ch/Jeep
Editorial
Kopf-in-den-Sand-Strategie statt der Realität ins Auge zu sehen?
Foto: Christian Greif
05
HLS-Initiative Warum die Abstimmung vom 27.9.2020 ein klares Ja verdient
08
Rotlicht-Euphorie Die Zufahrt auf Autobahnen soll im grossen Stil beschränkt werden
11
Verkehrsunfälle Erstmals weniger als 200 Menschen im Strassenverkehr gestorben
12
Auf den Zahn gefühlt ACS-Vorstandsmitglied, Daniel Seiler, im Interview
13
Motorradgruppe Rückblick auf den beglückenden «Chnusperli»Event 2020
Die Verkehrsprobleme, mit denen wir heute leben müssen, haben eine gemeinsame Wurzel: Die Verweigerung, die tatsächliche Entwicklung zu akzeptieren und dieser mit geeigneten Massnahmen entgegen zu treten.
Es ist kein Wunder, dass das schon vor 60 Jahren geplante Netz den heutigen Ansprüchen nicht gerecht werden kann. Schon gar nicht unter Berücksichtigung der enormen Entwicklung, die unsere Gesellschaft in dieser Zeit mitgemacht hat.
Oft weicht die Realität von den Voraussagen ab. Zumindest was Prognosen im Verkehrsbereich anbelangt, gibt es im Rückblick nur eine gültige Erkenntnis: Sie liegen erstens regelmässig und zweitens stets in derselben Richtung daneben: Sie sind zu tief. Viel zu tief. Die
Mich erstaunt allerdings, dass diese schon seit Jahrzehnten absehbaren Entwicklung nicht mit ganz anderen Mitteln – sprich einem massiven Ausbau der Infrastruktur – entgegen getreten wird. Neue Strassen zu realisieren ist zwar zugegebenermassen Bestandteil der
Realität über holt die Prognosen stets aufs Neue im Eiltempo. Ein Paradebeispiel stellt unser Nationalstrassennetz dar. Es wurde genau vor 60 Jahren, im Sommer 1969, beschlossen. Die Planer gingen damals davon aus, dass zwanzig Jahre später täglich maximal 40'000 Fahrzeuge die Autobahnen befahren würden. Effektiv waren es dann aber schon doppelt so viele. Der für 1980 prognostizierte Motorfahrzeugbestand (0,8 Mio. Automobile, 0,2 Mio. Motorräder) wurde bereits 1965 übertroffen. Die Bauzeit des Netzes sollte 20 Jahre betragen, die Kosten wurden 1960 mit 3,8 Milliarden Franken veranschlagt, später auf 12 Milliarden revidiert. Was die Kosten anbelangt, wird der Wiederbeschaffungswert des rund 2'250 Kilometer langen Nationalstrassennetzes inzwischen aber mit gegen 90 Milliarden Franken beziffert – also
mehr als das Siebenfache des ursprünglich erwarteten Preises. Auch fertiggestellt ist das Nationalstrassennetz selbst nach 60 Jahren Bauzeit noch lange nicht. Der Endausbau schreitet zwar weiter voran. Allerdings wurden weder im letzten Jahr, noch werden in diesem Jahr irgendwelche Streckenabschnitte eröffnet. Das Nationalstrassennetz ist das Rückgrat unseres Verkehrssystems, der Lebensnerv unserer Wirtschaft. Es ist enorm stark beansprucht. Seit 1990 hat sich die Fahrleistung auf den Autobahnen verdoppelt. Rund 43 Prozent des gesamten Motorfahrzeugverkehrs werden heute darüber abgewickelt. Das System ist allerdings – und das ist seit Jahren bekannt – ständig überlastet: In den letzten 12 Jahren sind die Staustunden von 10'000 auf über 30'000 angestiegen (lesen Sie dazu auch unseren Beitrag auf Seite 8).
bundesrätlichen Strategie – auch wenn sie 20 bis 30 Jahre zu spät zur Verfügung stehen wird. Allerdings sollen jetzt auch Massnahmen wie Rampendosierungen zum Zug kommen. Das sind in meinen Augen aber keine Ansätze, die das Stauproblem lösen, sondern vielmehr eine Kapitulation vor dem Zeitgeist. Eines bin ich mir gewiss: Mit einer Vogel-Strauss-Politik werden wir die Zukunft nicht meistern können. Dazu wird es zusätzliche Infrastruktur, sprich Strassen, benötigen – auch wenn jetzt vielerorts noch das Verständnis und der politische Wille dazu fehlt. Mit herzlichen Grüssen – und bleiben Sie gesund, Ihr
Christian Greif Geschäftsführer
Impressum Herausgeber Automobil Club der Schweiz ACS Sektion beider Basel Hofackerstrasse 72 CH-4132 Muttenz Telefon +41 61 465 40 40 Fax +41 61 465 40 41 info@acsbs.ch www.acsbs.ch
Redaktion Christian Greif ACS beider Basel Hofackerstrasse 72 CH-4132 Muttenz Telefon +41 61 465 40 40 christian.greif@acsbs.ch
Inserate Claudia Winkler ACS beider Basel Hofackerstrasse 72 CH-4132 Muttenz Telefon +41 61 465 40 40 claudia.winkler@acsbs.ch
Druck KROMER PRINT AG Unterer Haldenweg 12 CH-5600 Lenzburg Telefon +41 62 886 33 33 Fax +41 62 886 33 34
THE LEGEND RETURNS Reihen-6-Zylinder und 340 PS
Supra GR Premium, 3,0 Turbo, 250 kW/340 PS, Ø Verbr. 8,2 * l/100 km, CO₂ 188 * g/km, Energie-Eff. E. Zielwert Ø CO₂-Emission aller in der Schweiz immatrikulierten Fahrzeugmodelle 115 g/km. * Gemäss Prüfzyklus WLTP.
4
A B C D E F G
E
Clubmagazin ACS beider Basel | 05-2020
Verkehrspolitik
Abstimmung über die Initiative «zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes:
Ja zur Mobilität der Zukunft Am 27. September 2020 wird im Kanton Basel-Landschaft über die sogenannte HLS-Initiative abgestimmt. Diese verlangt, dass sich der Kanton stärker für die Weiterentwicklung des Verkehrsnetzes einsetzt. Der ACS beider Basel unterstützt dieses Anliegen und plädiert für ein JA. Die Initiative zum «Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes» fordert intelligente und zukunftsgerichtete Mobilität. Aber was bedeutet das und wie will sie das erreichen? Verkehrsplanung ist zentral Die HLS-Initiative wurde 2015 von einem überparteilichen Komitee mit dem Ziel gegründet, endlich eine Verkehrsstrategie für den Kanton Basel-Landschaft zu entwickeln. Bis heute gibt es keinen übergeordneten Verkehrsplan, keinen politischen Grundauftrag, die Entwicklungsziele im Verkehr gegenüber Bundesbern nachdrücklich zu vertreten. Das Resultat ist deshalb ernüchternd: In den vergangenen 50 Jahren wurde im Kanton lediglich eine Neuerung im Strassennetz, nämlich die N22 von Pratteln nach Liestal, geschaffen. Die Initiative fordert daher «das bestehende Hochleistungsstrassennetz betreffend Kapazität und Funktionalität» weiterzuentwickeln. Es zukunftsfähig zu machen. Das ist auch dringend nötig, haben sich doch die Fahrzeuge im Kanton in den vergangenen Jahren mehr als verdreifacht. Konkreter Vorgehensplan Aber wie geht das? Zunächst müssen die Dorfkerne vom Durchgangsverkehr befreit werden: Die Leistung muss dahin zurück, wo sie hingehört. Und wie erreicht man das? Mit intelligent geplanten Umfahrungsstrassen und Zubringersystemen. In der Region gibt es bereits einige Beispiele, wie der Vollanschluss Aesch oder die geplante Umfah-
rungsstrasse Allschwil, die Entlastung bieten können. Dabei werden alle Verkehrsteilnehmenden, die Anwohnenden und Gewerbetreibenden profitieren. Warum? Weil man effizienter von A nach B kommt. Rückgrat unserer Gesellschaft Die Mobilität ist ein zentraler Teil der Entwicklung, nicht nur des Kanton Basel-Landschaft, sondern der gesamten Schweiz. Dies erkennt man auch an der Infrastrukturstrategie des Bundes, deren Ziele nahezu deckungsgleich mit den Forderungen der HLS-Initiative sind. Die Rede ist von Kapazitätssteigerung, von Effizienz, von Leistung. Es geht darum, Bestehendes weiterzuentwickeln und intelligenter zu bauen. Im kleinen Land Schweiz ist der Platz begrenzt, der technische Fortschritt jedoch hoch. Daher muss die Mobilität intelligenter werden. Genau dies fordert die Initiative. Völlig unabhängig von
Antrieb oder Art des Fortbewegungsmittels. Rückgrat unserer Gesellschaft Weiter will die Initiative eine intensivere Zusammenarbeit mit dem Umland. Immer wieder blockieren einseitige Vorstösse die Entwicklung, wie am Beispiel der Umfahrung Allschwil deutlich wird. Hier wurden Motionen im städtischen Grossen Rat eingereicht, die eine enorme Verzögerung zur Folge haben könnten. Oder es wird versucht, die Fahrzeugkolonnen mithilfe von verlängerten Rotlichtphasen aus bestimmten Gebieten fernzuhalten, was zu gefährlichem Rückstau führt, der Mensch und Umwelt gleichermassen belastet. Neuerdings strebt auch das Bundesamt für Strassen in Bern diese Taktik an, in dem mit sogenannten «Rampendosierungen» der Zugang zu den Autobahnen reguliert werden soll. Das erhöht die Gefahr von überbelasteten Gemeindestrassen und von Rückstau nochmals. Daher will die Initiative eine stärkere Interessensvertretung in Bern. Mit einem Verkehrsplan, einer Mobilitätsstrategie fürs Baselbiet, soll endlich auch
Die Ziele der Initiative auf einen Blick 1. Entlastung für staugeplagte Gemeinden 2. Zukunftsgerichtete, intelligente Mobilität 3. Wirtschaftsstandort BL fördern 4. Zusammenarbeit mit dem Umland 5. Interessensvertretung in Bern
unsere Region stark vertreten sein und vehement das fordern können, was wir brauchen. Daher engagieren sich Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter wie auch nationale und regionale Politikerinnen und Politiker unterschiedlicher Parteien bereits im Komitee. Die Initiative hat überdies keine unmittelbaren Kosten zur Folge, sie ist ein Grundauftrag an die Politik, dem Verkehr endlich mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Regierungsrat sowie Landrat empfehlen den Stimmberechtigten die Annahme. Um bereit für die Mobilität der Zukunft zu sein braucht es deshalb am 27. September ein Ja «zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes».
Ja zur Mobilität der Zukunft, bei der alle Verkehrsträger miteinander vernetzt sein werden.
Grafik: zVg
5
Clubmagazin ACS beider Basel | 05-2020
Das aktuelle Interview
Interview mit der Chefin der Baselbieter Verkehrspolizei:
«Der Verkehr bewegt unsere Gesellschaft» Seit dem Oktober 2017 leitet Dr. iur. Stephanie Eymann im Range eines Majors die Baselbieter Verkehrspolizei. Die 41-jährige Advokatin war zuvor Staatsanwältin im Kanton und ist seit 2009 als Lehrbeauftragte für Strafrecht an der Universität Basel tätig. Sie sprach mit «ACS mobil» über ihre Arbeit. Frau Eymann: Wo liegt die Faszination des Polizeiberufs? Dr. Stephanie Eymann: Es ist vor allem das Thema Sicherheit, das mich als Juristin seit jeher fasziniert hat. Dann aber auch das Teamwork: Ich darf eine Abteilung mit 65 Mitarbeitenden leiten, bin viel mit personellen Dingen und mit den Menschen an sich beschäftigt, und das fasziniert mich sehr. Darüber hinaus gibt es kaum ein Unternehmen, welches so viele unterschiedliche Menschen, mit so vielen verschiedenen beruflichen Hintergründen in der Erstausbildung (Polizist ist ja immer eine Zweitausbildung) in einem Betrieb vereint. Welches sind die hauptsächlichsten Aufgaben, die Ihren Alltag bestimmen? Ich trage die Gesamtverantwortung für die Verkehrspolizei BaselLandschaft, arbeite somit sehr oft administrativ im Büro. Auch bin ich relativ häufig in Sitzungen und vertrete in den unterschiedlichsten Verkehrsgremien die Interessen des Kantons. Aber das Spektrum ist breit: Nebst der Koordination mit anderen Kantonspolizeien beschäftige ich mich auch mit der strategischen Ausrichtung der Polizei in der Zukunft. Auch Politik ist ein zentrales Thema: Viele Bürgeranliegen laufen über meinen Tisch, denn der Verkehr bewegt unsere Gesellschaft, sowohl positiv als auch negativ. Momentan besteht ein Grossteil meiner Arbeit auch in der Bewältigung der Gesetzesänderungen, die den Verkehr betreffen, wie zum Beispiel das Rechtsüberholen, respektive das Rechtsvorbeifahren, und die Pla-
6
nung, wie das in unserem Kanton überhaupt praktikabel ist.
Der ACS hat sich aus praktischen Gründen für eine Aufhebung des Überholverbotes ausgesprochen. Wie sehen Sie das? Ja, wir sehen das ähnlich bei den Verkehrspolizeien der Schweiz. Interessanterweise wurde unsere Position beim Bund aber nicht gehört. Die Beweisführung, wann es es sich um Überholen, wann nur um Vorbeifahren handelt, ist in der Praxis sehr schwierig zu handhaben. All diese Regeln sind sehr undurchsichtig. Ich versuche derzeit für uns eine praktikable Lösung zu finden. Gibt es einen aussergewöhnlichen verkehrspolizeilichen Vorfall, an den Sie sich erinnern können? Oh ja! Ich war zwar nur indirekt betroffen. Aber ganz speziell in Erinnerung ist der Unfall auf der A2 im 2018 mit dem MethanolLastwagen. Ein Verkehrskollaps bei dem niemand wusste, ob uns die ganze Kiste gleich doch noch um die Ohren fliegt. Da wurde mir nachhaltig bewusst, wie neuralgisch unser Netz ist. Hätte es tatsächlich geknallt, wäre jetzt nur noch ein Loch bei der Schweizerhalle. Es wurde mir klar, wie wenig wir in einer solchen Situation überhaupt tun können und wie machtlos wir eigentlich sind, wenn es darauf ankommt. Die überfüllten Strassen sowie der kontinuierlich zunehmende Verkehr haben natürlich ihre Folgen. Wo sehen Sie für die Baselbieter Verkehrspolizei die gröss-
ten Herausforderungen, wo die grössten Chancen? Ich glaube, das Autonome Fahren wird eine der grössten Herausforderungen darstellen, vor allem wegen der Haftungsfrage. Heute begibt man sich – sehr vereinfacht ausgedrückt – zum Unfallort, erörtert die Situation, wer hat wann nicht aufgepasst, macht einen Alkoholtest und kommt relativ rasch zum Ziel. Das wird sich aber ändern: Die zentrale Frage wird dann sein, wer eigentlich haftet. Diese Entwicklung hin zur vollständigen Digitalisierung bietet selbstverständlich aber gleichzeitig auch enorme Chancen was die Sicherheit, das Vorgehen bei Unfällen, aber auch die Koordination der einzelnen Verkehrsträger untereinander anbelangt. Für automobile Menschen gehören Radarfallen zu den grössten Ärgernissen. Es wird immer häufiger geblitzt, aber nicht dort, wo es am gefährlichsten ist, nämlich ausserorts. Da geht es doch nur um das liebe Geld. Selbstverständlich gehört es zu den Hauptaufgaben der Verkehrspolizei, die Unfallschwerpunkte zu bewirtschaften. Dazu zählt
unbestrittenermassen auch die Geschwindigkeit zu kontrollieren, über Jahrzehnte einer der Hauptunfallfaktoren. Da erwarten wir einfach von den Verkehrsteilnehmenden, dass sie sich an die Regeln halten. Das Geld generieren ist sicherlich nicht der Hauptgrund für diese Massnahme – das Bussenbudget ist seit Jahren rückläufig und wurde reduziert. Aber oft funktioniert die Einhaltung von Regeln eben am besten über den Geldbeutel. Ich selbst bin auch nicht unbedingt ein Fan von Bussenbudgets und weiss nicht, ob das der richtige Weg ist.
Clubmagazin ACS beider Basel | 05-2020
Das aktuelle Interview
Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, eine Sonderkasse zu führen für diese Gelder. In jedem Fall ist es so, dass die Blitzer nicht wahllos in der Gegend stehen. Wir haben Hotspots an gefährlichen Stellen, an denen trotzdem immer wieder viel zu schnell gefahren wird – auch ausserhalb von Ortschaften. Aber ich weiss: Was Kontrollen anbelangt, ist die Wahrnehmung bei jedem anders. Was für den einen gefährlich wirkt, ist für den anderen nicht nachvollziehbar. Meine Leute überlegen sich auf jeden Fall etwas dabei. Und wenn ich sehe, dass etwas zu viel wird, greife ich auch schon mal selbst ein und wäge ab, wo es gebraucht wird und wo nicht.
Nun haben wir über die Ärgernisse der Autofahrenden gesprochen. Welche Wünsche hat denn die Verkehrspolizei an die Autofahrer? Was könnte oder sollte man besser machen?
Im Moment habe ich vor allem eine Art von Autofahrern, die mich massiv ärgern, und das sind die sogenannten «Poser». Sie beeinflussen andere Autofahrer negativ, die sich eigentlich vorschriftsmässig verhalten möchten. Im Prinzip ist es das, was ich bereits angesprochen habe: Alle Verkehrsteilnehmenden sollten sich darauf besinnen, dass hinter dem Steuer das Fahren die Hauptsache ist und nicht das Chatten oder sonstige Nebensächlichkeiten. Die Aufmerksamkeit ist die halbe Miete!
Der Bund hat die Staustunden 2019 bekannt gegeben, die inzwischen auf mehr als 30’000 angestiegen sind. In Baselland gibt es ja ein Anti-Stau-Gesetz. Was macht der Kanton, um Staus zu reduzieren? 30'000 Stunden sind extrem viel. Lange wurde behauptet, dass die Staus vor allem die Folge von Ereignissen auf den Autobahnen wären. Doch Systemüberlastung und unzureichende Kapazität machen den allergrössten Teil der Staustunden aus. Wir haben allerdings unsere Hausaufgaben gemacht und in technische Hilfsmittel investiert, um im Ereignisfall schneller zu sein. Heute müssen wir zur Beweisaufnahme nicht mehr die Strecke ablaufen, um Beweissfotos zu machen, sondern Drohnen erledigen das für uns. Auch besitzen wir heute 3-D-Scanner, und haben wir die Abläufe überprüft und verbessert. Leider ist die Wirkung all dessen dennoch zu gering, um das Problem nachhaltig in den Griff zu bekommen. Sehr viel hat aber auch mit der Infrastruktur, also dem Ausbau der Verkehrsfläche zu tun, die wir als Verkehrspolizei leider nicht beeinflussen können, ausser unsere Ansicht einbringen, wenn es um Projekte in dieser Richtung geht. Zusätzliche Strasseninfrastruktur ist in Planung. Aber bis diese zur Verfügung steht, wer-
den 15 bis 20 Jahre vergehen. Kurzfristig will der Bund gemäss jüngsten Ankündigungen allerdings über 100 Dosierstellen realisieren, davon allein 15 im Raum Basel. Was halten Sie davon? Also ich denke, das löst das Problem nicht. Damit geht es nicht schneller, sondern man steht trotzdem stundenlang auf der Strasse. Im Gegenteil, wenn man nicht mehr auf die Autobahn kann, wo stehen die Leute denn dann? Dass das Kantonsnetz den Verkehrszuwachs nicht auffangen kann, sollte allen klar sein. Das ist ja auch immer die Ansage, wenn auf der Autobahn Richtung Basel Stau ist: «Bloss nicht über Pratteln, bloss nicht über Muttenz…!» Das bringt auch nichts, denn dort steht man noch viel mehr. Ich bin nicht sicher, ob das wirklich gut durchdacht ist. Die Planung dieser Tropfenzählersysteme ist jetzt im Gange. Wenn sie dann installiert sind und die Zufahrt auf die Autobahn dosieren, werden Ortskundige halt dennoch über das Kantonsstrassennetz ausweichen. Ja, das ist zu befürchten. Es wäre viel sinnvoller, der Verkehr könnte über die Autobahn abgewickelt werden. Schliesslich haben auch die angrenzenden Gemeinden rundherum ein Interesse daran. Es kommt dann eben zu einer Art Wechselwirkung. Wenn man die Hauptschlagader kappt und die Menschen letztendlich dazu zwingt, doch durch die Quartiere und die Kantonsstrassen zu fahren, werden postwendend Forderungen nach einer Ausweitung der Tempo-30-Zonen auf dem Tisch liegen. Aber wem hilft das zum Schluss? Und wer soll das kontrollieren? Frau Eymann. Wir danken Ihnen für das Gespräch.
Die Fragen stellte ACS-Geschäftsführer Christian Greif.
Nachgefragt Ich beschäftige mich in meiner Freizeit am liebsten mit... ... den Kleinigkeiten des Lebens, an denen ich mich erfreue. Im Sommer fröne ich leidenschaftlich dem «Urban Gardening», bepflanze meinen Balkon mit Blumen und Gemüse. Sehr gerne spaziere oder wandere ich auch durch unsere schöne Gegend. Mit welchen Fahrzeugen sind Sie wann unterwegs? Zumeist mit meinem Mini Cooper Works, einem Cabrio, der während der Sommermonate tolle Freizeitgefühle aufkommen lässt. Das wichtigste im Leben sind... Definitiv die Gesundheit – und dass man sich im Einklang mit sich und seinem Umfeld befindet. Sehr wichtig sind auch gute Freunde und Familie, die einem in allen Lebenslagen zur Seite stehen und unterstützen. Wäre ich ein Lebensmittel, dann wäre ich... ... vermutlich eine Mischung aus Humus (Kichererbse) mit Chili – sozusagen eine Kombination aus Humor mit einer guten Portion Scharfsinn. Beides wichtig. Haben Sie ein Lebensmotto? Ja, das vom Strassenwischer aus dem Buch «Momo» von Michael Ende: «Man sollte in seinem Leben immer von einem Besenstrich zum anderen denken und nicht immer gleich die ganze Strasse sehen, die am Morgen als Arbeit vor einem liegt». Also immer eins nach dem anderen, aber das dafür mit Freude und Herzblut. Hand aufs Herz: Wann hatten Sie Ihre letzte Verkehrsbusse? Das ist noch gar nicht so lange her. Es war eine Parkbusse. Ich habe mich fast darüber gefreut, denn es war die erste Busse mit QR-Code. So konnte ich endlich mal ausprobieren, ob das auch wirklich funktioniert, mit dem Natel scannen und zahlen. Leider kann man nicht gerade auf den ersten Blick sehen, wie hoch die Busse ist, das verunsichert ein wenig, aber sie lag dann zum Glück im Rahmen des Erträglichen.
7
Clubmagazin ACS beider Basel | 05-2020
Verkehrspolitik
Verkehrsfluss auf dem Nationalstrassennetz:
Staubekämpfung mit Rotlicht macht keinen Sinn Über 30’000 Stunden standen Automobilisten im letzten Jahr auf dem Schweizer Nationalstrassennetz im Stau. So viel, wie noch nie zuvor. Die geplanten Gegenmassnahmen machen nicht nur Freude. Zusammengerechnet fast 3,5 Jahre: Das ist der bedenkliche Rekord, den die jüngst publizierte Staustatistik des Bundesamtes für Strassen für das Jahr 2019 ausweist. Stau notabene, der fast ausschliesslich darauf zurückzuführen ist, dass die notwendigen Kapazitäten nicht zur Verfügung stehen (siehe Grafik). Das Nationalstrassennetz ist das Rückgrat unseres Verkehrssystems: Obschon es nur knapp 3 Pro zent der Gesamtlänge des schweizerischen Strassennetzes
Die bersorgniserregende Entwicklung der Staustunden auf den Schweizer Nationalstrassen. Quellen: ASTRA: VMON, Viasuisse
ausmacht, bewältigt es 43 Prozent des gesamten Motorfahrzeugverkehrs in der Schweiz. Massnahmen gegen den Stau Diese unerfreuliche Entwicklung der Staustunden will der Bund mit folgenden Massnahmen bekämpfen: Punktuelle LastwagenÜberholverbote, Umnutzung von Pan nen strei fen, temporäre Re -
duktion der Höchstgeschwindigkeit auf einzelnen Autobahnteilstücken sowie zusätzliche Fahrspuren zur Beseitigung von Engpässen. Zum Strauss der Massnahmen, um den Verkehr flüssiger zu machen, gehört allerdings auch die Absicht, rund 110 sogenannte Rampendosierungen bis Ende 2023 auf ihre Wirksamkeit und
bauliche Machbarkeit zu prüfen. Wie der ACS beider Basel in Erfahrung bringen konnte, sind allein im Raum Basel an 15 Standorten Rotlichtanlagen geplant, die den Verkehr dann nur noch tröpfchenweise auf die Autobahn auffahren lassen. Die Behörden beim ASTRA halten dazu fest, dass es nicht darum gehe, weniger Verkehr auf die Autobahn zu lassen, sondern nur darum, diesen zu dosieren und solchermassen den Verkehrsfluss zu harmonisieren. In den Augen des ACS beider Basel sind Zufahrtsbeschränkungen auf die Autobahn allerdings kein akzeptables Mittel, um die zunehmenden Staus zu bekämpfen. Das Problem wird dadurch schliesslich nur verlagert; von der Autobahn auf das angrenzende Strassensystem.
Ein Unfall – Was können wir für Sie tun? -Unser Bergungsdienst holt Sie ab. -Wir erledigen die Schadenabwicklung für Sie. -Wir geben Ihnen einen Ersatzwagen. -Bei Instandstellung beraten wir Sie kompetent. Wir konstruieren – Sie transportieren. -Wir konstruieren ihre Aufbauten. -Wir bauen Ihren Servicewagen bedarfsgerecht aus. -Wir können flexibel Ihre Wünsche umsetzen. Fachgerechte Instandsetzung Ihres Autos. -Wir können auch Oldtimer reparieren und lackieren Frontscheibe defekt – und jetzt? -Wir übernehmen die Versicherungsformalitäten. -Wir bieten einen schnellen Service. -Wir reparieren oder ersetzten in unserem Betrieb. Kommen Sie direkt zu uns, Ihrem erfahrenen Fachbetrieb. Überlassen Sie uns die Versicherungsabwicklung! Kompetent. Zuverlässig. Preiswert. Einfach anrufen! Sauter AG, Hauptstrasse 37, CH-4145 Gempen, www.sautercar.ch Tel. 061 701 52 80 - Fax. 061 701 46 64 - Mail: info@sautercar.ch
8
Clubmagazin ACS beider Basel | 05-2020
ACS-Jufala
ACS-Jugendfahrlager «light» vom 29. Juni bis 4. Juli 2020
Auch als Light-Version ein voller Erfolg Nach 46 Austragungen war es nun erstmals so weit, und das Jufala musste abgesagt werden. Der Grund war jedoch nicht eine mangelnde Teilnehmerzahl, denn mit 62 Anmeldungen stand ein sehr gut gebuchter Anlass vor der Tür, sondern, wie bei so vielen Veranstaltungen, «Freund» Corona. Lange haben die Verantwortlichen zugewartet. Doch Mitte Mai war es aufgrund der Unmöglichkeit, die Vorgaben des BAG im Lager einzuhalten, dann doch so weit, und das Jufala 2020 musste abgesagt werden. Bereits am folgenden Wochenende jedoch legte Fahrlehrer Carlo Fio-
Lagerleiter und Vorstandsmitglied, Michael Schäufele. Foto: S. Fäh
re die begeisternde Idee eines «Jufala light» in der Region Basel auf den Tisch. Von der Idee zur Umsetzung Schnell waren die Rahmenbedingungen eines massgeschneiderten Anlasses für eine spezifische Zielgruppe geschaffen. Der Zuspruch war überwältigend: 33 Jugendliche wollten bei der Light-Version
des Jufalas mit dabei sein. Das Konzept bestand darin, dass die Jugendlichen den Nothelferkurs absolvieren, auf die Basistheorieprüfung vorbereitet werden, diese am Ende der Woche ablegen und diverse praktische Fahrübungen in Fahrschulautos mit diplomierten Fahrlehrern durchlaufen. So ging es am Montag, den 29. Juli um 8 Uhr los: In drei Gruppen wurden abwechslungsweise die Module Theorie, Nothilfekurs und praktische Fahrübungen besucht. Dieser Turnus wurde bis Mittwoch beibehalten. Am Donnerstag standen nur noch Fahrübungen und das Bearbeiten von Theorie-Fragebögen an den eigens dafür bereitgestellten Tablets auf dem Programm. Der Freitag diente vor allem dem «Bögele» und Nachschulungen, wo noch Erklärungsbedarf bestand. Am Samstag kam es dann zum «Showdown»: Pünktlich um 12 Uhr fanden sich die Teilnehmenden bei der Motorfahrzeugprüfstation in Münchenstein ein, wo ab 12:30 Uhr die ersten Basistheorieprüfungen stattfanden. Nach und nach wurden die frei gewordenen Plätze wieder besetzt, und kurz vor 14 Uhr kam die letzte Teilnehmerin aus dem Prüfungs-
lokal. Das Ergebnis hat alle Erwartungen übertroffen, denn sämtliche Prüfungsabsolventen hatten die Prüfung bestanden. Ein grosses Dankeschön Allen Teilnehmenden sei an dieser Stelle zum hervorragenden Resultat herzlich gratuliert!
Sicherheit die Grundlage für das tolle Ergebnis war. Vielen Dank! Ein weiteres Dankeschön geht an Rolf Müller von der Motorfahrzeugprüfstation Münchenstein, der uns diesen Exklusivtermin und Prüfungsmodus ermöglichte. Ebenfalls bedankt sich der ACS bei den Mitarbeitenden der Mo-
Idealer Übungsplatz fürs erste Fahrerlebnis: Der Parkplatz des Schulhauses Margelacker in Muttenz. Foto: C. Greif
Ein ganz besonderer Dank geht an den Fahrschulverantwortlichen Carlo Fiore!!! Dank seiner Initiative konnten wir diesen Kurs anbieten und dank seiner Infrastruktur alle Module durchführen. Zudem bot er mit seiner Frau Theres für den Nothelferkurs, mit Anina Iten und Vincenzo Giarracuni zwei weitere Eidg. dipl. Fahrlehrer und seinen drei Kindern, Vanessa, Silvio und Alessio noch drei angehende Fahrlehrer auf. Dadurch konnten wir in jeder Lektion auf sehr kompetente Ausbilder zählen, was mit
torfahrzeugkontrollen BS, BL und AG für die unkomplizierte Abwicklung der Prüfungszulassungen. Und nicht zuletzt herzlichen Dank an die Gemeinde Muttenz, welche uns den Platz für die praktischen Fahrübungen zur Verfügung stellte. Trotz dieser erfolgreichen Woche bleibt der Wermutstropfen, dass wir das Jufala 2020 nicht im gewohnten Rahmen durchführen konnten. Doch wir sind guter Dinge, nächstes Jahr wieder eine grandiose Woche im Melchtal verbringen zu dürfen.
Herzlichen Dank an unsere tollen Sponsoren! Der ACS beider Basel bedankt sich bei den nachfolgenden Firmen, Organisationen und Personen, die dem ACS kostenlos Autos, Motorräder und Material zur Verfügung gestellt, ihn finanziell oder mit anderweitigen Leistungen unterstützt und damit die Durchführung des ACS-Jugendfahrlagers ermöglicht haben. Allianz Versicherung, GA Markus Burgunder, Füllinsdorf AMAG AG, Pratteln BMW (Schweiz) AG, Dielsdorf Byfang Garage AG, Basel
Emil Frey AG, Münchenstein Fahrschule Carlo, Therwil Garage Keigel AG, Basel Hostettler AG, Sursee Kestenholz Nutzfahrzeuge, Pratteln
KTM Switzerland Ltd., Frauenfeld Moto Mader AG, Oberentfelden Motodesign AG, Pratteln Renault Suisse SA,Urdorf Settelen Autohandel AG, Basel
Wiesenplatz Garage AG, Basel Zweckgebundene Geldspenden von zahlreichen Mitgliedern des ACS beider Basel
9
mitac-whirlpool.ch mitac-schwimmspas.ch
Geniessen Sie Ihren
Luxusurlaub
zuhause teil r o V S C ren A a p s 12%
Bis Ende Oktober 12% auf alles sparen www.mitac-whirlpool.ch/acs
Kommen Sie von Montag bis Sonntag zu uns in den Showroom und lassen Sie sich von der Vielfalt an Wellnessoasen inspirieren.
SPRUDELN SIE SICH INS GLÜCK 10
MITAC Handels AG Sägestrasse 45 5600 Lenzburg mitac-whirlpool.ch
Clubmagazin ACS beider Basel | 05-2020
News
Zahl der Ausweisentzüge bleibt stabil
Erstmals weniger als 200 Verkehrstote im 2019 Gemäss Bundesamt für Statistik verloren im 2019 187 Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben, 3’639 wurden schwer verletzt. Beide Zahlen entsprechen dem tiefsten Stand seit der Erfassung der Unfallzahlen in den Jahren 1940 (Getötete), beziehungsweise 1970 (Schwerverletzte). Somit setzt sich der langfristige
Der Alptransit ist seit 2010 konstant rückläufig.
Quelle: ASTRA
Laut der Statistik zu den Administrativmassnahmen (ADMAS) des ASTRA belief sich die Anzahl Ausweisentzüge in der Schweiz im Jahr 2019 auf 79’922 und sank damit unter die Marke von 80’000. In 27’407 Fällen wurde der Ausweis wegen überhöhter Geschwindigkeit entzogen (–0,3 Prozent gegenüber 2018), in 13’128 Fällen wegen Angetrunkenheit (+0,3). 7’886 Ausweise
Der Strassen-Schwerverkehr durch die Alpen nimmt weiter ab
Quellen: ASTRA, BFS Trend zu tieferen Opferzahlen bei Strassenverkehrsunfällen fort. Im Eisenbahnverkehr kamen 17 Personen ums Leben, im Flugverkehr 11. Die Anzahl Todesopfer ist bei allen genannten Verkehrsträgern seit den 1970er-Jahren stark zurückgegangen. In der öffentlichen Schifffahrt ereignete sich 2019 wie schon in den Vorjahren kein tödlicher Unfall.
Wie die jüngst erschienene Publikation des Bundesamtes für Strassen ASTRA «Strassen und Verkehr 2020» zeigt, nimmt die Anzahl der Fahrten von Lastwagen und Sattelschleppern durch die Schweizer Alpen weiterhin ab: 2019 waren es 898’100 Fahrzeuge; 42’991 Fahrzeuge beziehungsweise 4,6 Prozent weniger als im Vorjahr. 2018 hatte die Abnahme 1,4 Prozent betragen. Den Höhepunkt hatte der alpenquerende Strassen-Güterverkehr 2010 mit 1 ’235’861 Fahrzeugen erreicht.
Seither nimmt er kontinuierlich ab. 2019 waren es 27 Prozent weniger als 2010. 29,4 Prozent des gesamten alpenquerenden Güterverkehrs (inklusive Bahn) erfolgen auf der Strasse. Unverändert die am stärksten befahrenen Alpenübergänge sind der Gotthard und der San Bernardino. Den Gotthard durchquerten im vergangenen Jahr 642 855 Lastwagen und Sattelschlepper. Das sind 72 Prozent des gesamten alpenquerenden Strassen-Schwerverkehrs in der Schweiz.
Gewähren Sie uns einen Blick in Ihre Garage! Wer uns bis 31. Oktober 2020 von seiner mobilen Leidenschaft erzählt und mit einem maximal fünfminütigen Video Einblick in seine Garage gewährt, nimmt automatisch an einer Verlosung teil. Als Hauptpreis winkt die Erfüllung eines Garagenwunsches im Betrag von 1’000 Franken. Details sind auf der Webseite garagengeschichten.ch zu finden.
Erste E-Tanke auf CH-Autobahn Als eine der wichtigsten Massnahmen sieht die nationale Roadmap 2022 zur Förderung der E-Mobilität den Aufbau der Ladeinfrastruktur für batteriebetriebene Fahrzeuge vor. An 100 Rastplätzen entlang des Nationalstrassennetzes sollen Schnellladestationen realisiert werden. Am 26 Juni 2020 wurde auf dem luzernischen Autobahnrastplatz Inseli nun die erste Anlage eingeweiht. Sie verfügt über drei Ladestationen, zwei davon mit Schnellladung, die es ermöglichen, ein Fahrzeug innert 8 Minuten für eine Reichweite von 200 km zu tanken. Foto: Christian Greif
Kurzes Video machen. Hochladen. Gewinnen. Foto: zVg
wurden wegen Gefährdung Dritter durch Unaufmerksamkeit entzogen (+1,6 Prozent). 22’329 ausländische Führerausweise wurden aberkannt (+ 13,1 Prozent). Knapp 6 Millionen Menschen in der Schweiz besitzen einen Führerausweis (+1 Prozent). 54 Prozent dieser Führerausweise waren im Besitz von Männern.
Gelesen... Das neue Bundesgesetz über Velowege sieht vor, dass die Ausführung konkreter Aufgaben ganz oder teilweise Veloorganisationen über tragen werden können, die dann auch darüber entscheiden, ob ein Veloweg «sicher» genug ist.
... Gedacht Ist da etwas falsch gelaufen? Im September 2018, als die Stimmberechtigten deutlich Ja sagten zum Gegenentwurf der Velo-Initiative, ging es doch nur darum, die Förderung des Veloverkehrs in der Bundesverfassung zu verankern. Und jetzt will der Bundesrat Organisationen direkt oder indirekt finanziell unterstützen, die bekanntermassen alles bekämpfen, was nur im Entferntestens mit motorisiertem Verkehr zu tun hat?
11
Clubmagazin ACS beider Basel | 05-2020
Das aktuelle Interview
Interview mit ACS-Vorstandsmitglied Daniel Seiler:
Mit Herzblut und aus Überzeugung für den ACS Daniel Seiler ist seit zwei Jahren Mitglied des Direktionskomitees. Dieses Gremium ist für die strategische Ausrichtung des ACS zuständig. «ACS mobil!’ hat den selbständigen Unternehmer und Präsidenten der FDP Kleinbasel zur Zukunft der Mobilität befragt. ACS: Herr Seiler. Die Digitalisierung des Verkehrs ist in aller Munde. Was heisst das für die Mobilität der Zukunft? Daniel Seiler: Die Digitalisierung wird es erlauben, die Nutzung der vorhandenen Transportkapazitäten zu steuern und zu optimieren. Wie wir als Gesellschaft mit diesen Möglichkeiten umgehen werden und inwiefern wir unser Mobilitätsverhalten steuern lassen wollen (Stichwort: Mobility Pricing), das wird Teil der politischen Diskussion der kommenden Jahre sein. Aber auch in Zukunft werden die Menschen das Transportmittel wählen, welches sie bequem, günstig und möglichst rasch von A nach B bringt. Die totale Transformation der Mobilität kommt aber erst dann, wenn auch das autonome Fahren flächendeckend funktioniert.
hinterher. Wir haben es in Basel während den letzten 20 Jahren unter roter Herrschaft im Baudepartement nicht geschafft, die Verkehrsinfrastruktur auf die Zukunft auszurichten. Wir haben weder ein funktionierendes SBahn-Netz noch einen Autobahnring. Da wir in den nächsten 15 Jahren keine neue Verkehrsinfrastruktur aus dem Hut zaubern können, müssen wir uns überlegen, wie wir die bestehende Infrastruktur besser nutzen. Stichworte dazu sind Homeoffice, flexiblere Arbeitszeiten sowie die Möglichkeiten der Digitalisierung, aber wahrscheinlich müssen wir uns auch über Mobility Pricing unterhalten. Und zwar für alle Verkehrsteilnehmer.
Auch die Verkehrsfinanzierung steckt in einem Dilemma: Ansprüche, Unterhalts- und Ausbaukosten steigen, die Haupteinnahmequelle aber, die Mineralölsteuer, ist am Versiegen. Wie kommen wir da raus? Es ist grundsätzlich positiv zu sehen, dass jetzt auch die autokritischen Kreise merken, welchen Beitrag effektiv die Automobilisten an die Infrastruktur leisten. Noch ist nicht klar, welche zukünftigen Antriebstechnologien sich durchsetzen werden. Ich setze als Liberaler auf den Wettbewerb der Ideen, statt auf eine staatlich verordnete Technologie. Man redet heute vom Aufbau einer flächendeckenden staatlichen Infrastruktur für das Aufladen der Elektroautos, obwohl die Nachfrage überschaubar ist. Ich sehe deshalb keinen
Alle Verkehrsträger stossen zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen. Staus auf Strassen, Gedränge in Zügen und Schäden für die Volkswirtschaft sind die Folgen. Was ist dagegen zu tun? Die ganze Schweiz und die Region Basel wächst seit Jahren. Der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur hinkt aber dem Wachstum Am liebsten bin ich unterwegs mit ... dem Automobil natürlich, weil es bequem ist, ich rasch und direkt von A nach B komme und ich immer einen Sitzplatz habe. Wenn ich König von Basel wäre, dann würde ich... nicht über andere Menschen bestimmen wollen. Es hat in Basel schon genügend Personen, die
12
Grund, warum der Staat diese Aufgabe übernehmen sollte. Welche Antriebstechnologien sich auch immer durchsetzen werden, auch in Zukunft soll sinnvollerweise die entsprechende Fahrleistung besteuert werden. So wie das heute auch der Fall ist.
Was denken Sie: Welche Entwicklungen in der Mobilität werden für die Zukunft einen entscheidenden Einfluss haben? Das autonome Fahren wird die grosse Veränderung bringen. Wann das soweit sein wird, ist aber noch unklar. Mit dem autonomen Fahren werden die Vorteile von Geschwindigkeit, Flexibilität und Bequemlichkeit des Automobils noch an Bedeutung gewinnen. Wenn Alt und Jung sich per Klick ein selbstfahrendes Fahrzeug vor das Haus bestellen und dann rasch, bequem und direkt von A nach B fahren können, dann wird dies das Mobilitätsverhalten stark verändern. Die Nachfrage nach Mobilität wird auch Post-Corona zunehmen. Darauf müssen wir uns vorbereiten. Autonomes Fahren braucht eine zukunftsgerichtete Verkehrsinfrastruktur und wohl weniger Parkplätze. Aber die Parkplätze sollte man erst dann abbauen, wenn man sie nicht mehr braucht. Besten Dank, Herr Seiler, für dieses interessante Gespräch.
meinen, anderen vorschreiben zu müssen, wie sie zu leben haben. Aber wenn ich verantwortlich wäre, dann hätte ich schon vor Jahren einen Autobahnring um Basel gebaut – damit der Verkehr um die Stadt herumgeleitet würde. Das beste Buch, das ich je gelesen habe, ist... …schwierig. Es haben mich im Leben unterschiedliche Bücher ins-
piriert. Gerne erinnere ich mich an die Bücher von Hermann Hesse. Dieser Ort in Basel gefällt mir besonders gut. Natürlich der Rhein, aber auch die Chrischona für einen Kurzauflug nach Feierabend – zu meist mit dem Mountainbike. Menschen, die Wein trinken, aber Wasser predigen, finde ich...
nicht lustig, aber immer noch besser, als die, die nur Wasser trinken und den anderen den Wein oder eben das Auto verbieten wollen. Besonders wichtig ist mir... die Freiheit und Unabhängigkeit. Das treibt mich politisch an. Es bereitet mir Sorgen, dass immer mehr Menschen das Wohl im alles umsorgenden Staat suchen.
Clubmagazin ACS beider Basel | 05-2020
Motorradgruppe
ACS-Motorradgruppe: Chnusperli vom 20. Juni 2020
Wunderbare Merängge im Kemmeriboden-Bad Der 20. Juni war 2020 der längste Tag des Jahres. Für die Motorrad-Gruppe war der Tag aus einem anderen Grund ganz bemerkenswert: Endlich ist die Winterpause vorbei, endlich können wir zu unserer ersten Ausfahrt in dieser Saison aufbrechen! Aus bekannten Gründen mussten leider die Frühlings- und die Auffahrt-Ausfahrt abgesagt werden. Deshalb konnten wir so spät wie
Ob grosse oder kleine Portion einfach traumhaft, diese Merängge im Kemmeriboden-Bad!
wohl noch nie zuvor in die Saison starten. Entsprechend gross war die Wiedersehensfreude beim Begrüssungskaffee im Pantheon. Die 25 erwartungsvollen Teilnehmer brannten richtiggehend darauf, endlich loslegen zu können. Die Gruppen waren entsprechend schnell gebildet – und ebenso schnell war der Parkplatz vor dem Restaurant wieder gähnend leer… Auf Nebenstrassen Richtung Emmental Abseits der Hauptverkehrsachsen ging es Richtung Emmental. Mehrheitlich schmale, kurvige und entsprechend wenig befahrene Strässchen waren angesagt. Wir konnten nicht nur das herrliche Töffwetter sondern auch das entspannte Fahren und die schöne Aussicht richtig geniessen. Meltingerberg, Passwang, Brunnersberg, Lueg, Lüderenalp, Hinter Blapbach und Pfaffenmoos hiessen die Wegpunkte auf unserer Anreiseroute. Für die Heimreise ging es auch wieder über kleinere Strässchen, sofern sich die einzelnen Gruppen nicht andere Wege ausgesucht haben.
Weiss-blau dominierte den Tag: sowohl am Himmel als auch auf den Logos der meisten unserer Motorräder. Fotos: Martin Eberle
Bei uns ist schliesslich ‚Free Ride’ Trumpf. Ä bsungere Fläck Ärde Beim Chnusperli ist aber nicht nur der Weg das Ziel; es geht erklärtermassen gerade auch ums Kulinarische. Und da wurden wir im Kemmeriboden-Bad nicht enttäuscht! Ein herzlicher Empfang und Tische im Gartenrestaurant erwarteten uns – und das alles in einem stimmigen Ambiente. Das Motto hiess dieses Jahr zwar «Merängge». Auch wenn diese im
Kemmeriboden-Bad traumhaft und authentisch sind (wie soll es auch anders sein im Emmental?): Der Mensch lebt jedoch nicht vom Dessert allein. Die Menükarte hielt deshalb auch für den Hauptgang allerlei Leckeres bereit. Die Inschrift auf der massiven Holzbank vor dem Restaurant bringt es treffend auf den Punkt: Kemmeriboden-Bad ist wahrlich «ä bsungere Fläck Ärde». Martin Eberle
Besondere Vorsicht ist wie alle Jahre gefragt beim Schulbeginn
Vorsicht walten lassen: Kinder überraschen! Seit Mitte August heisst es für viele Kinder und Jugendliche wieder die Schulbank drücken. Einige von ihnen sind auch erstmals in ihrem Leben allein unterwegs in den Kindergarten oder die Schule. Der ACS beider Basel fordert deshalb alle Verkehrsteilnehmenden dazu auf, ganz besondere Vorsicht walten zu lassen. Der Schulweg ist für Kinder eine verspielte Angelegenheit. Sie tauchen in ihre eigene Welt ein, alles andere rückt in den Hintergrund – auch die Strasse mit ihren Gefahren. Deshalb müssen alle Ver-
kehrsteilnehmenden mit allem rechnen. Denn auch wenn Kinder eigentlich wissen, worauf es im Strassenverkehr ankommt, verhalten sie sich oft genau gegenteilig. Warum? Kinder sind verspielt und lassen sich schnell ablenken. Sie können Distanzen und Geschwindigkeiten noch nicht richtig einschätzen und haben ein eingeschränktes Blickfeld. Zudem können sie Gefahren noch nicht rechtzeitig erfassen und sind auch noch nicht in der Lage, Geräusche korrekt zu lokalisieren und einzuordnen.
Als Fahrzeuglenkerin oder -lenker können Sie in der Nähe von Kindern gar nicht vorsichtig genug sein. Ganz plötzlich kann eine scheinbar sichere Situation brandgefährlich werden. Darum: 1. Mit allem rechnen 2. Tempo reduzieren 3. Innerorts stets bremsbereit sein, um schnell reagieren zu können 4. Beim Fussgängerstreifen ganz anhalten («Rad steht. Kind geht» – das lernen schon die Kleinsten) 5. Passen Sie rund um Schulen doppelt auf.
13
Für Ihren Anlass haben wir den geeigneten Raum Das Haus mit Ambiance und Qualität.
www.hotel3sternen.ch Der ideale Ort, zentral gelegen und gut erreichbar im AutobahnDreieck Zürich-Bern / Zürich-Basel. Ausfahrt Mägenwil.
Romantikhotel Landgasthof zu den drei Sternen Brunegg Hauptstrasse 3 | 5505 Brunegg | Telefon 062 887 27 27 | info@hotel3sternen.ch
Clubmagazin ACS beider Basel | 05-2020
Reisen
ACS Reisen macht’s möglich!
Aussergewöhnliches Erlebnis-Weekend in Arosa Geniessen Sie die herrliche Sommerzeit für einmal statt in der Ferne, in der wunderschönen Schweiz. Zum Beispiel im zauberhaften Bündnerland. ACS Reisen hat für Sie ein Spezial-Angebot in Arosa zusammengestellt.
• Bären-Erlebnisweg oder Fahrt mit der Luftseilbahn zurück ins Dorf
Arosa, das Ferienparadies im bündnerischen Alpental Schanfigg, ist bekannt für seine Seen, Skipisten und Wanderwege. ACS Reisen hat für Sie ein sehr attraktives Weekend-Angebot geschnürt. 4-Sterne-Hotel «Cristallo» Familiär geführtes Hotel im Herzen von Arosa, welches im regionstypischen, hochwertigen und traditionellen Stil mit viel Holz gehalten ist. Eine traumhafte Dachterrasse lädt zum Verweilen ein. Im erstklassigen Gourmetres taurant «Le Bistro», ausgezeichnet mit 14 Gault&Millau-Punkten, das weithin für seine hervorragenden Speisen und den exzellenten Service bekannt ist, werden Sie kulinarisch verwöhnt. Abgerundet wird das 4-SterneEnsemble durch einen kleinen Wellnessbereich und eine gemütliche Hotelbar.
Herrliche Ausblicke in die Umgebung und auf den Untersee bietet das von ACS Reisen empfohlene Hotel «Cristallo» in Arosa. Foto: zVg
Die hell und freundlich eingerichteten Zimmer des Hotels verfügen über Badezimmer mit WC oder Dusche, Granit-Waschbeck en, Flachbild-Sat-TV, Schreibtisch, Sitzecke und kostenloses WLAN. Alle nach Süden ausgerichteten Räumlichkeiten bieten von ihren Balkonen eine traumhafte Aussicht auf die Berge. Unsere Leistungen Im breit gefächerten Paket-Angebot von ACS Reisen sind folgende Leistungen eingeschlossen:
Ebenfalls Teil des Erlebnisweekends: Der Ausflug auf den 2’653 Meter hohen Weisshorngipfel, Mittagessen inklusive. Foto: Arosa Tourismus
• 2 Übernachtungen inkl. Halbpension im 4*-Hotel Cristallo (Doppel- oder Einzelzimmer) • Busfahrt oder Wanderung vom Hotel bis ins Prätschli • Begleitete Wanderung vom Prätschli bis zur Mittelstation der Arosa Weisshornbahn • Eintritt inklusive Führung und gemeinsamem Frühstück im Arosa Bärenland • Fahrt mit der Luftseilbahn bis zum Weisshorngipfel • Gemeinsames Mittagessen im Restaurant Brüggerstuba
Zusätzlich sind im Angebot die Nutzung der nachfolgenden Leistungen kostenlos eingeschlossen: • alle Bergbahnen in Arosa Lenzerheide • Eissporthalle • Rhätische Bahn Arosa – LüenCastiel • ChippinGolf • Ortsbus Arosa • Driving Range Golf Club Arosa • Seilpark • Heimatmuseum Eggahuus • Pedalo und Boote auf dem Obersee • Indoor Spielplatz Bärenhöhle • Strandbad Untersee • Bogenpark Hochwang, St. Peter Preise Ab CHF 432 pro Person. Die Reisedaten sind frei wählbar. Das Angebot ist bis zum 25. Oktober 2020 buchbar. Genaue Preise und Verfügbarkeit auf Anfrage. Beratung und Infos Frau Isabel Altermatt Mail: sportreisen@acsbs.ch Telefon: 061 465 40 30 Fax: 061 465 40 31
Auch ein Besuch im Strandbad Untersee ist sehr empfehlenswert und Teil des Angebot-Paketes. Foto: Arosa Tourismus
15
Mobilität Zukunft der
JA zur Mobilität der Zukunft. JA zum «Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes». Unterstützen auch Sie unsere Mobilitätskampagne. Jetzt direkt online registrieren! Weitere Informationen rund um die Initiative auf:
16
www.mobilitaet-zukunft.ch