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mobil! Clubmagazin des ACS beider Basel

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Mrz/Apr 2017

mobil! Clubmagazin des ACS beider Basel

Generalversammlung vom 30. Mai 2017

Nein zum unnĂśtigen Luxus-Veloring

Was Ihre Mitgliedschaft wert ist

Alle Details zum wichtigsten ACSEvent des Jahres | Seiten 9 – 12

Warum dieses Veloprojekt an der Urne ein deutliches Nein verdient | Seite 5

Die zumeist unbekannten Perlen einer ACS-Mitgliedschaft | Seite 7


Für ein starkes Basel Basel ist unsere Heimat und unsere Zukunft. Ein lebendiges, lebenswertes Basel und eine gesunde Wirtschaft sind uns Anspruch und Verpflichtung zugleich. Dafür setzen wir uns ein. Tag für Tag.

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Editorial

In der regionalen Verkehrspolitik herrscht der ganz normale Wahnsinn

Titelfoto: Pexels

06 NAF

Erfreuliches Ja zur Strassenverkehrs-Zukunft der Schweiz

07 Mitglieder-Vorteile

Eine ACS-Mitgliedschaft bietet viel: Eine Zusammenstellung der wichtigsten Vorteile

09 Generalversammlung

Alle Detail-Infos zur ACS-GV vom 30. Mai 2017 im Pantheon

15 Allschwiler Umfahrung

Wie es mit dem bedeutendsten Verkehrsprojekt im Baselbiet weiter geht

15 Tempo 30 bei Nacht?

Der Kanton Basel-Stadt prüft allen Ernstes Tempo 30 generell

19 Ferienparadies Korsika

Erlebnisreise zu einer der schönsten Inseln im Mittelmeer

Sie denken vielleicht, der Titel sei etwas überspitzt formuliert, etwas zu sehr nach Beachtung heischend? Beurteilen Sie selbst und machen Sie sich Ihr eigenes Bild. Hier das erste Beispiel, um meine Aussage zu belegen. Es stammt aus dem Kanton Basel-Stadt und trägt das Stichwort «Gundeli-Um­ fah­rung». Dieses Projekt ist uralt. Es stammt aus dem Bundesbeschluss über das Nationalstrassennetz vom 21. Juni 1960, ist also knapp 57 Jahre alt. Die Idee dahinter: Im Bereich St. Jakobsstrasse /Gross­pe­ter­ stras­se soll der Verkehr ab der Autobahn A2 in einen Tunnel geführt werden, von dort das Gundeli unterirdisch passieren, um dann im Raum Margarethen-, Gun­­­del­din­gerstrasse und Dorenbachviadukt wieder aufzutauchen. Die Realisierung des heute im Fachjargon «ABAC» (Autobahnanschluss Basel-City) genannte Projekts würde nicht nur das Gundeli mit seinen 18'000 Einwohnern um bis zu 50 Prozent vom motorisierten Verkehr entlasten, sondern auch die Nauenstras­ se und den Centralbahnplatz, was wiederum dem ÖV zugute käme. Dazu kommt, dass der «Aktionsplan gesunde Luft» dem GundeliTunnel einen «überaus hohen Nutzen aus lufthygienischer Sicht» attestiert. Selbst die Finanzierung stellte keine allzu grosse Hürde dar, weil der Bund 65 Prozent der Kosten tragen würde. Alles perfekt also? Sofort bauen? Leider nein. Die Realität sieht ganz anders aus. Obschon sich das Projekt im letzten Agglomerationsprogramm noch

im A-Horizont befand, was Realisierungszeitraum 2015 - 2018 bedeutet, ist es in der jüngsten Ausgabe nicht einmal mehr erwähnt. Im soeben verabschiedeten Bericht der UVEK zum Ratschlag «Gundeldingerstrasse Ost und Reinacherstrasse Mitte» ist zu lesen, dass gemäss Aussage von Regierungsrat Hanspeter Wessels nicht davon auszugehen sei, dass der Gundeli-Tunnel – falls überhaupt – vor dem Jahr 2040 gebaut werde. Dafür – und das muss man schon als bodenlose Ignoranz bezeichnen – hat der Gros­se Rat Anfang Jahr «flankierende Mass­nahmen» im Gundeli zu der noch während Jahrzehnten gar nicht existierenden Umfahrung beschlossen, nämlich Parkplatzabbau und Be­hin­de­rungen für den motorisierten Verkehr. Zum zweiten Beispiel, diesmal aus dem Kanton Baselland. Stichwort: Hofackerstrasse, Muttenz. Der Strassenname kommt Ihnen gewiss bekannt vor. Es handelt sich dabei um die Erschliessung des Industrie- und Gewerbegebietes «Hof­ ­­­acker», die parallel zur Autobahn A2

verläuft und an der sich die Geschäfts­stelle un­serer Sektion befindet. Was ist gemäss dem Anfang Jahr veröffentlichten Agglomerationsprogramm im A-Horizont, also dringlichst, in den Jahren 2019 - 2022 für diese vor allem auch vom Schwerverkehr genutzten Durchfahrtsachse geplant? Auch wenn Sie es kaum glauben mögen: Eine Begegnungszone und/oder Tempo30-Zone und dazu auch noch eine «Durchgangserschwe­rung». Begründung: 2018 oder 2019 werde die FHNW, die Fachhochschule Nordwestschweiz, dort eröffnen und weil die Studierenden mehrheitlich mit dem ÖV, zu Fuss oder mit dem Velo pendelten, müsse die Kapazität der Hofackerstras­se «an diese neuen Nutzungen angepasst» werden. In meinen Augen äusserst unver­ ständ­ lich, zumal es problemlos möglich wäre, den Bedürfnissen der FHNW Rechnung zu tragen, indem die erwarteten Fussgänger- und Veloströme über die breite Grenz­­ acher­stras­se geführt würden, die seit ein paar Jahren nur noch in Richtung Birsfelden genutzt werden darf. Wie sehen Sie das? Finden Sie die genannten Beispiele gar nicht so haarsträubend und daneben? Ihre Meinung interessiert uns sehr! Ich wünsche Ihnen eine wunderschöne Frühlingszeit! Herzlich, Ihr

Urs Schweizer Präsident ACS beider Basel

Impressum Herausgeber Automobil Club der Schweiz ACS Sektion beider Basel Hofackerstrasse 72 CH-4132 Muttenz Telefon +41 61 465 40 40 Fax +41 61 465 40 41 info@acsbs.ch www.acsbs.ch

Redaktion Christian Greif ACS beider Basel Hofackerstrasse 72 CH-4132 Muttenz Telefon +41 61 465 40 40 christian.greif@acsbs.ch

Inserate Katarina Van Den Steen ACS beider Basel Hofackerstrasse 72 CH-4132 Muttenz Telefon +41 61 465 40 40 katarina.vandensteen@acsbs.ch

Druck KROMER PRINT AG Unterer Haldenweg 12 CH-5600 Lenzburg Telefon +41 62 886 33 33 Fax +41 62 886 33 34


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Clubmagazin ACS beider Basel | April 2017

Verkehrspolitik

Volksabstimmung vom 21. Mai 2017

Nein zum unnötigen Luxus-Veloring Am 21. Mai 2017 stimmen die Basler Stimmberechtigten über den sogenannten Veloring ab. LDP und SVP, ACS, TCS, Gewerbeverband und Handelskammer haben gegen dieses unnötige und den motorisierten Verkehr behindernde Pro­­­jekt erfolgreich das Referendum ergriffen. Die wichtigsten Gründe, warum der Veloring ein Nein verdient.

30 und Velovortritt gälte, würden viele Autofahrende wieder den direkteren Weg durch die Quartiere wählen, worunter Wohnattraktivität und Verkehrssicherheit leiden würden.

In noch selten gesehenem Tempo und ohne die sonst übliche Be­ ratung in einer Sachkommission wur­de die Kantonale Volksinitiative «für eine ringförmige VeloKomfortroute (Veloring-Initiative)» für rechtlich zulässig erklärt und von der Regierung und vom Grossen Rat durchgewunken. Die Realisierung des 25 Millionen Franken teuren Projektes bringt kaum Nutzen – für alle anderen Verkehrsteilnehmenden aber erhebliche Nachteile.

Basel ist Velostadt No 1! Wie der Städtevergleich Mobilität eindrücklich belegt, durfte Baselbereits im 2012 auf den mit 16 Prozent höchsten Anteil Veloverkehr am Gesamtverkehr stolz sein. Winterthur (13 Prozent), Bern (11 Prozent), Luzern (9 Prozent) und Zürich (6 Prozent) sowie St. Gallen (3 Prozent) hatten das Nachsehen. Basel hat mit 63 Prozent aber auch den höchsten Anteil an verkehrsberuhigten Stras­­sen. Und diese Ent­wicklung hat sich gewiss fortgesetzt: Sowohl der Velo-Anteil am Gesamtverkehr als auch der Anteil verkehrsberuhigter Stras­sen werden im nächsten Vergleich noch deutlich höher ausfallen. Und zu guter Letzt: Das gesamte Strassennetz, inklusive Au­to­­ bahn ist in Basel 677 Kilometer lang. Noch länger ist allerdings das Velonetz: Es ist 762 Kilometer lang.

Nur Autoring macht Sinn! Weil Quartierstrassen vom Transitverkehr entlastet werden sollen, wurden für den motorisierten Verkehr Ringstrassen realisiert. Weil auf diesen Strassen – im Gegensatz zu den Quartierstrassen – Tempo 50 statt Tempo 30 gilt, waren bis anhin die meisten Automobilisten bereit, diesen Umweg in Kauf zu nehmen. Ringstras­ sen für den Autoverkehr machen also Sinn: Sie entlasten die Quartiere vom motorisierten Individualverkehr, was der Wohnlichkeit und der Sicherheit zuträglich ist. Veloring würde kaum genutzt Für Velofahrende machen Ringstrassen, ergo auch ein Veloring, aber kaum einen Sinn: Sie wollen möglichst schnell, demnach also direkt, von A nach B gelangen. Sie dürfen durch Quartiere und fast überall sogar durch Einbahnstrassen fahren. Der direkte Weg ist immer auch der schnellste Weg. Der Geschäftsleiter des Vereins «Umverkehr», Philippe Koch, sagte dazu im «Beobachter» vom 12. Oktober 2015: «Für Velofahrende ist wichtig, dass sie immer

den direktesten Weg wählen können. Je mehr Umwege sie fahren müssen, desto schwieriger wird es, Leute zum Umsteigen aufs Fahrrad zu bewegen.» Nachteile für alle anderen Gemäss Ratschlag soll der Veloring «in Anlehnung an den internationalen Standard ‚Fahrradstrassen‘» realisiert werden. Das heisst: Auf allen den Veloring kreuzenden Strassen soll soweit rechtlich zulässig kein Rechtsvortritt mehr gelten, sondern Vorfahrt für Fahrräder. Alle anderen müssen warten. Gleiches gilt für die Fahrbahn: Auf den Ringstras­ sen dürfen Velos nebeneinander fahren und alle anderen Verkehrsteilnehmer müssen sich gedulden, bis sie den Weg freigeben. Das schafft unnötiges Konfliktpotential und beeinträchtigt die Verkehrssicherheit aller. Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen ist inakzeptabel Auch wenn die Initianten so tun, als würde der Veloring den motorisierten Verkehr gar nicht tangieren, trifft das nicht zu. Gemäss internationalem Standard gilt auf Fahrradstrassen nämlich generell Tempo 30. Der Veloring, soweit die Verkehrsführung heute schon bekannt ist, würde über mehrere wichtige Verkehrsachsen führen, so un­ter anderem Strass­bur­ger­­ allee, Dornacher- und Hoch­stras­ se oder auch St. Galler-Ring. Der wei­ tere Abbau von Hauptverkehrsachsen, auf denen mit Tempo 50 gefahren werden darf, ist aber inakzeptabel und hätte unerwünschte Konsequenzen: Wenn auf Hauptverkehrsachen Tempo

Eine Brücke über den Zolli? Der Ratschlag sieht unter anderem auch den Bau einer Fuss- und Velobrücke über den Zoologischen Garten vor (sogenannte «Zollibrücke»). Dieses Teilprojekt wirft viele Fragen auf. Einerseits müsste die Brücke zeitweise geschlossen werden, da in der Nacht eine Beleuchtung kaum möglich sein wird, ohne dabei die im Zoo lebenden Tiere zu stören. Andererseits müsste die Brücke, welche über die Löwen-Anlage füh­ren soll, mit Netzen und Zäunen geschützt werden. Der Veloring hätte jedenfalls beträchtliche Auswirkungen auf das Leben im Zoo und würde die bestehende Anlage in Frage stellen.

Sinnvoller investieren! Velofahren wird in Basel-Stadt seit jeher aktiv gefördert. Quer über die Parteienlandschaft wird der Anspruch akzeptiert, dass Basel eine möglichst velofreundliche Stadt sein soll. Aus dieser Per­ spektive ist ein Nein zum unnötigen, dennoch aber alle anderen Verkehrsträger behindernden Ve­ ­loring keine Absage an Investitionen und den weiteren Ausbau der Velo-Infrastruktur. Aber es darf nicht sein, dass Steuermittel für ein nutzloses, weil gar nicht notwendiges Projekt verschleudert werden. Sagen Sie Nein zu diesem unnötigen Luxus-Veloring ! Basel ist heute schon eine im nationalen und internationalen Vergleich ausserordentlich velofreundliche Stadt. Das ist auch gut so. Aber nur um der Ideologie Willen einen unrealistischen und mit vielen Risiken behafteten Veloring zu realisieren, für den es gar keinen Bedarf gibt, macht einfach keinen Sinn und fördert weder das Velofahren als solches noch trägt es zu einem Miteinander der verschiedenen Verkehrsträger bei. Deshalb empfehlen wir Ihnen ein Nein zu diesem unnötigen Luxus-Veloring.

Bitte unterstützen Sie das Komitee «Nein zum unnötigen LuxusVeloring»! Sei es, indem Sie einen finanziellen Beitrag zur Ab­ stim­mungskampagne beitragen, indem Sie Leserbriefe schreiben oder auf privatem Grund ein Plakat aufstellen. Das Komitee ist für jegliche Unterstützung sehr dankbar. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wenn Sie einen Beitrag leisten möchten: info@veloring-nein.ch

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2012

08. - 18. März Genève des Zollis in B Garage Otto Dellenbach nämlich imAutomobilsalon neu gestalteten Affenhaus Schluss der Veranstaltung: 20.30 Uhr. Mai Generalversammlung Clubmagazin ACS | April 2017 MĂźhlemattstrasse 24,beider 4104Basel Oberwil, Tel. 061 405 11 11 hiermit als Mitglied ganz herzlich eingeladen! 24. November ACSseinem Ball Hauptsponsor,Hotel Check Verkehrspolitik 20 Minuten CHF 50.– Der ACS beider Basel bedankt sich bei der Drei KĂśnige treffen uns am Donnerstag, demfĂźr 19.dessen Januar 2012, am Hau ÂŤCentra-GarageÂť, offiz. Wir VOLVO-Vertretung (Karl RĂźedi), MOTORSPORT: Abgastest (beim Parkplatz; Tram Nr.10, Station ÂŤZoologischer GartenÂť). freundliche UnterstĂźtzung und freut sich darauf, am 19. Jänner 2012 FrĂźhling Anneau du Rhin Slalom/Sprint Garage Cortellini & Marchand AG mit Ihnen auf ein glĂźckliches, neues Jahr anstossen zu dĂźrfen! Sommer Lignières Slalom/Sprint Rheinfelderstrasse 6, 4127 Birsfelden, Tel. 061 312 40 40 Volksentscheid vom 12. Februar 2017 Herbst Anneau du Rhin Slalom/Sprint (Letzter Service darf nicht länger zurĂźckliegen als 5000 ACS Club 18 gefahrene Kilometer) MOTORRADGRUPPE: Benzin CHF 38.– ohne MwSt. + 31. März Aufwärmtraining MAZ TĂźrĂśffnung: Region Basel 17.30 Uhr; Begr Diesel Der ACSCHF 90.– erfreut, ohne MwSt. Zusammen mit dem Entscheid24.wird ist hoch der aktu- Der ACS erwartet jetzt, dass den eine spa FrĂźhlingdafĂźr sorgen, dass Kurven-Training Baden-Baden anschliessend findet dass sich die Schweizer zum Service Bahninfrastrukturfonds si-FrĂźhling elle Planungsund InvestitionsWorten rasch Tatender folgen und Schräglagentraining Hägendorf Leimgrubenweg 14, vis-Ă -vis BP Dreispitz 4053 Basel / 061 338 66 11 / www.centra-garage.ch Schluss Veranstaltung: 2 Auto-Waschabo StimmbĂźrgerinnen und chert dieses Abstimmungsergeb-05.stau bei der Engpassbeseitigung die nĂśtigen Ausbauschritte der April Fahrtraining MAZ Anneau-du-Rhin EinlĂśsbar in allen Betrieben der SOFT CAR WASH Der ACS beider Basel bedan ZumZukunft ÂŤNeujahrs-ApĂŠro 2012Âť, diesmal inStras einem ­sganz speziellen Rahmen, StimmbĂźrger so deutlich nis die Finanzierung der schwei-16.in- 20. der Schritt fĂźr der Schritt en­infrastruktur umgesetzt Mai Auffahrt 4 Länderfahrt ÂŤCentra-GarageÂť, offiz. VOL nämlich im neu gestalteten Affenhaus des Zollis in Basel stattfindet, sind Sie (erhältlich beim ACS beider Basel) zugunsten des National­ zerischen Verkehrsinfrastruktu-16.behoben werden kann. werden. Juni Chnusperlifahrt Schweiz hiermit als Mitglied ganz herzlich eingeladen! freundliche UnterstĂźtzung u CHF 48.– (60 Bons) stras­ sen- und Agglomera­ ren, womit das schweizerische Wir treffen uns am Donnerstag, dem 19. Januar 2012, am Haupteingang des Zoologischen Gartens Clubmagazin ACS beider Basel | April 2013 mit Ihnen auf ein glĂźckliches (beim Parkplatz; Tram Nr.10, Station ÂŤZoologischer GartenÂť). tionsfonds (NAF) ausgespro- Verkehrsnetz insgesamt gestärktACS CLASSIC: Kurzentrum IhrDay Mitglieder-Ausweis oderMitgliederausflug dieses Inserat chen Rheinfelden haben. werden kann. 28. Januar Classic sole uno-Abonnement gilt als Eintrittskarte! 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Ausgabe 2/13

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Clubmagazin ACS beider Basel | April 2017

Generalversammlung

Einladung zur ACS Generalversammlung 2017 Es ist mir alle Jahre aufs Neue eine gros­se Freude, Sie im Namen des Vor­­ stan­des zum wichtigsten Anlass unserer Sek­tion, nämlich zur 119. Ge­ne­ral­versam­m­lung, ein­la­den zu dürfen. In bewährter Tradition findet diese Veranstaltung am Sitz der Ge­schäftsstelle des ACS beider Basel, im grössten Old­ timerforum der Schweiz, im Pantheon in Muttenz statt.

Ganz besonders freut mich, dass uns im Anschluss an den statutarischen Teil erstmals der neue Zentralpräsident des ACS, Nationalrat Thomas Hurter, die Ehre erweisen und über zentrale Aspekte der Vergangenheit wie auch der Zukunft referieren wird. Weitere Informationen dazu finden Sie unten rechts. Wie üblich sind Sie dann zum Abschluss unserer Generalversammlung ganz herzlich zu einem Imbiss und Um­trunk eingeladen.

Wir werden Sie an der GV wie gewohnt über die wichtigsten Ereignisse des zurückliegenden Jahres informieren und Ihnen auch eine aussagekräftige Übersicht über die finanzielle Situation des ACS beider Basel bieten.

Wir freuen uns, Sie am Dienstag, 30. Mai 2017, im Pantheon in Mut­tenz, begrüssen zu dürfen und bitten um Ihre Anmeldung bis spätestens 24. Mai 2017 (weitere Details da­zu finden Sie auf Seite 11).

Zudem werden wir Bericht erstatten über unser politisches Engagement sowie über die Aktivitäten unserer Kommissionen.

Herzlich, Ihr

Traktandenliste 1. GV-Protokoll vom 31.5.2016 2. Jahresbericht 2016 3. Jahresrechnung 2016 und Bericht der Revisoren 4. Décharge-Erteilung 5. Jahresbeiträge 2018 6. Budget 2017 7. Wahlen 8. Ehrungen 9. Anträge 10. Diverses

Bemerkungen 1. GV-Protokoll vom 31.5.16 Das Protokoll der 118. GV liegt zur Einsichtnahme auf der Geschäftsstelle auf. 2. & 3. Jahresbericht & -rechnung Infos auf Seiten 10 bis 12. Vollständige Unterlagen inklusive Anhang lassen wir Ihnen auf Wunsch gerne per Post oder Mail zukommen (061 465 40 40 oder info@acsbs.ch) 7. Wahlen Es stellen sich folgende Vorstandsmitglieder zur Wiederwahl: Urs Schweizer (Präsident), Urs Müller (Vizepräsident), Andreas Dürr (Vizepräsident), Martin Eberle, Lorenz Imhof, Dr. Felix Eymann,

119. Generalversammlung des ACS beider Basel

Unser Referent

Dienstag, 30. Mai 2017, 18.30 Uhr Hofackerstrasse 72, 4132 Muttenz Anmeldetalon Seite 11

Dr. Carl G. Mez, Sven Riner, Michael Schäufele, Reto Schmid, Luc Riggenbach und Ruedi Wenger. Neu zur Wahl vorgeschlagen wird der Unternehmensberater Daniel Seiler aus Basel. Zur Wiederwahl stehen auch die beiden Revisoren Jürgen Wahl und Gerold Zollinger.

9. Anträge Anträge von Mitgliedern müssen gemäss Artikel 24 der Statuten bis spätestens 10 Tage vor der GV dem Vorstand des ACS beider Basel, Hof­ ackerstrasse 72, 4132 Muttenz, schriftlich mitgeteilt werden.

Thomas Hurter Im vergangenen Herbst hat Thomas Hurter nach turbulenten Zei­ten das Steuer des ACS Schweiz übernommen. Der mehrsprachige neue Zentralpräsident ist gebürtiger Schaffhauser, von Beruf Linienpilot bei der Swiss und im Grade eines Hauptmanns Milizpilot bei der schweizerischen Luftwaffe. Der studierte (MBA), 54-jährige Hurter ist Mitglied der SVP. Er wurde 2007 in den Nationalrat ge­ ­wählt und ist unter anderem Mitglied der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen. Er wird nicht nur zu einigen aktuellen verkehrspolitischen Themen Stellung beziehen, sondern auch aufzeigen, in welche Richtung sich der ACS als eine der wichtigsten Verkehrsorganisationen der Schweiz in der Zukunft entwickeln wird.

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Clubmagazin ACS beider Basel | April 2017

Generalversammlung

Bilanz

31. Dezember 2016 31. Dezember 2015

AKTIVEN CHF CHF Umlaufvermögen Flüssige Mittel 1'078'638.98 1'088'321.50 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 31'514.55 33'640.61 gegenüber Dritten (inkl. Mitgliederbeiträge) Delkredere

Übrige kurzfristige Forderungen Vorräte und nicht fakturierte Dienstleistungen Vorräte

Aktive Rechnungsabgrenzungen

Geleistete Anzahlungen an Dritte (für Aktivitäten) Sonstige Aktive Rechnungsabgrenzungen

44'524.55 -13'010.00

141.50 8'700.00 8'700.00

62'840.61 -29'200.00

3'654.40 10'000.00 10'000.00

62'651.20

59'043.82

38'641.68 24'009.52

34'940.22 24'103.60

1'181'646.23 1'194'660.33 Anlagevermögen Finanzanlagen 50'100.05 50'262.80

Garantiefonds

50'100.05

50'262.80

Sachanlagen 16'255.00 6'940.00 Mobiliar und Geräte Informatik

1'855.00 14'400.00

2'940.00 4'000.00

66'355.05 57'202.80 1'248'001.28 1'251'863.13 PASSIVEN Fremdkapital Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 191'191.86 134'776.40

gegenüber Zentralverband gegenüber Dritten

181'981.30 9'210.56

106'122.55 28'653.85

Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten

6'958.30

3'404.09

6'958.30

3'404.09

gegenüber Dritten

Passive Rechnungsabgrenzungen

Vorauszahlungen Mitgliederbeiträge Erhaltene Anzahlungen (für Aktivitäten) Sonstige Passive Rechnungsabgrenzungen

711'420.22 803'098.83 619'723.65 0.00

654'283.71 5'010.00

91'696.57 143'805.12 Rückstellungen kurzfristig 25‘000 0.00 Kurzfristiges Fremdkapital 934‘570.38 941'279.32 Rückstellungen 30'000.00 30'000.00 Langfristiges Fremdkapital 30'000.00 30'000.00 964'570.38 971'279.32 Eigenkapital Kapital per 1.1. 280'583.81 276'659.95 Jahresgewinn 2'847.09 3'923.86 283'430.90 280'583.81 1'248'001.28 1'251'863.13

Bericht der Revisoren Die unterzeichnenden Revisoren haben die Jahresrechnung 2016 des ACS beider Basel geprüft und was folgt festgestellt: Der Bericht der Treuhandstelle Ab­elia Wirtschaftsprüfung und Beratung AG über die erfolgte eingeschränkte Revision der Jahresrechnung 2016 liegt vor. In diesem Bericht wurden keinerlei Vorbehalte angebracht, welche die Aussage des Abschlusses in Frage stellen. Die Revisoren haben mit Freude zur Kenntnis genommen, dass der ursprünglich budgetierte Mitgliederrückgang erneut verhindert werden konnte und der Gesamtbestand um 50 Mitglieder angewachsen ist. In Kombination mit Einsparungen in verschiedenen Bereichen konnte ein recht erfreulicher Jahresgewinn erzielt werden.

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Damit wurde eine Arbeitgeberbeitragsreserve in der Höhe von CHF 25'000 gebildet. Die Jahresrechnung schliesst mit einem Gewinn in der Höhe von CHF 2'847.09, das Kapital beträgt neu CHF 283'430.90. Die beiden Revisoren empfehlen der Generalversammlung, die Jah­res­ rechnung 2016 in der vorliegenden Form zu genehmigen und den verantwortlichen Or­­ganen Décharge zu erteilen. Die Revisoren, im März 2017 Jürgen Wahl und Gerold Zollinger


Clubmagazin ACS beider Basel | April 2017

Generalversammlung

Erfolgsrechnung 2016 2015 Betriebsertrag CHF CHF Nettoerlös aus Lieferungen und Leistungen 3'074'541.31 3'201'782.78 Mitgliederbeiträge Ertrag aus Aktivitäten Debitorenverluste inkl. Delkredereveränderung

Materialaufwand und Drittleistungen

Budget 2016 CHF 3'111'800

2'035'062.41 2'009'902.78 1'057'708.37 1'213'577.00 -18'229.47 -21'697.00

2'002'000 1'129'800 -20'000

-2'249'809.43

-2'395'287.21

-2'283'000

-1'270'996.00 -827'798.96 -151'014.47

-1'259'479.20 -1'001'734.63 -134'073.38

-1'220'000 -929'500 -133'500

Beiträge an Zentralverband für Aktivitäten Clubmagazin und Mitgliederwerbung/-dienste

Bruttoergebnis

824'731.88 806'495.57

828'800

Personalaufwand Übriger betrieblicher Aufwand

-565'732.57 -563'979.50 -216'249.59 -222'392.02

-590'360 -240'200

Raumaufwand Unterhalt, Reparaturen Verwaltungs- und Informatikaufwand Werbung, Repräsentation

-69'139.55 -13'062.95 -102'009.84 -32'037.25

Betriebserfolg (vor Abschreibungen und Finanzerfolg)

-76'169.45 -11'799.35 -101'551.18 -32'872.04

-78'200 -11'000 -114'000 -37'000

42'749.72 20'124.05

-1'760

Abschreibungen -12'282.95 -5'760.00 Finanzerfolg -10'425.43 6'961.86

-7'870 -3'200

Finanzertrag Fremdwährungserfolg Finanzaufwand

400 4'000 -7'600

100.05 -2'805.59 -7'719.89

408.74 14'134.83 -7'581.71

Betriebserfolg (vor Steuern)

20'041.34 21'325.91

Ausserordentlicher, einmaliger und periodenfremder Erfolg

-12'830

-15'914.95

-16'090.65

30'000.00

Zuweisung an Arbeitgeberbeitragsreserve Auflösung freie Mittel Fürsorgefonds Auflösung Rückstellung Bildung Prozesskostenrückstellung

-25'000.00 34'085.05 0.00 -25'000.00

-80'000.00 33'909.35 30'000.00 0

0 0 0 0

Jahreserfolg vor Steuern

4'126.39

5'235.26

17'170

Direkte Steuern

-1'279.30

-1'311.40

-4'000

Jahresgewinn

2'847.09 3'923.86

13'170

Die vollständige Jahresrechnung samt Anhang lassen wir Ihnen auf Wunsch gerne zukommen und wird an der GV aufliegen.

Anmeldung zur ACS-GV vom 30. Mai 2017 Wir freuen uns, dass Sie an der ACS GV vom 30. Mai 2017 teilnehmen wollen. Gerne nehmen wir Ihre Anmeldung entgegen: Telefonisch Rufen Sie uns an: 061 465 40 40 Per Fax Bitte füllen Sie den nebenstehenden Talon aus und faxen Sie diesen an: 061 465 40 41 Per E-Mail Senden Sie uns eine E-Mail an katarina.vandensteen@acsbs.ch. Vergessen Sie nicht Name, Adresse, Anzahl Personen anzugeben.

Per Post Bitte Talon rechts ausfüllen und bis 24. Mai 2017 einsenden an: ACS beider Basel Hofackerstrasse 72 Postfach 2004 4132 Muttenz Wichtig Diese Doppelseite, mit allen wesentlichen Informationen über die ACS-GV vom Dienstag, 30. Mai 2017, werden Sie am Veranstaltungsabend selbst nochmals ausgehändigt erhalten.

JA, ich nehme an der ACS-GV vom 30. Mai 2017 teil.

Name & Vorname:_________________________________________ Strasse & Nummer:________________________________________ Plz & Ort:_________________________________________________ Anzahl Personen:__________________________________________ Datum:___________________________________________________ Unterschrift:______________________________________________

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Clubmagazin ACS beider Basel | April 2017

Generalversammlung

Jahresbericht 2016

Das Bessere ist der Feind des Guten Der ACS beider Basel darf auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurückblicken. Zahlreiche attraktive Aktivitäten, ein starkes politisches Engagement und erneut ein Zuwachs an Mitgliedern sind die Hauptgründe dafür. «Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein» besagt das Bonmot, das sowohl die Geschäftsstelle als auch alle Organund Kommissionsmitglieder angespornt hat, auch im 2016 für die Mitglieder des ACS beider Basel das Beste zu geben. Attraktive Anlässe Die Kommissionen des ACS beider Basel waren erneut ausserordentlich aktiv und haben zahlreiche attraktive und auch ent-

Mal statt. Die sehr anspruchsvolle Nacht­rallye führt durch die Ajoie und war mit 34 teilnehmenden Teams einmal mehr sehr gefragt. Grosser Beliebtheit erfreuten sich auch die beiden «Quickies» im Juni und September, bevor mit der «Herbstausfahrt» und dem Besuch des PeugeotMuseums das fahrerische Saisonende eingeläutet wurde. Auf ein sehr erfolgreiches Jahr blickt auch die Motorradgruppe zurück: Bereits im April fand die

fahrt» viel Zuspruch und rege Be­ teiligung. Verkehrssicherheit Schönes Wetter, beste Stimmung und perfekte Verpflegung waren einmal mehr die Begleiter des Jugendfahrlagers 2016. Die vierköpfige Lagerleitung und die elf Instruktorinnen und Instruktoren gaben alles, damit den über 50 Kurs-Teilnehmenden das «Jufala» in bester Erinnerung bleiben wird. Die erstmals im Lager gebotene Möglichkeit, die Theorieprüfung abzulegen, wurde durch eine 100-prozentige Erfolgsquote gekrönt.

Das ACS-Jugend-Fahrlager fand im 2016 erneut im obwaldnerischen Melchtal statt und war einmal mehr ein grosser Erfolg; nicht nur wegen der 100prozentigen Erfolgsquote bei der Theorieprüfung. Foto: zVg

sprechend gut besuchte Anlässe durchgeführt. Noch während der kälteren Jah­ reszeit hat die ACS-Classic-Grup­ pe als Aufwärmphase für die bevorstehende Saison einen «Tech­ niktag» sowie «Schlauch­­­­­­prü­fun­ gen» angeboten, die beide rege genutzt wurden. Zur Saisoneröffnung fanden im April zuerst die «Frühlingsausfahrt» und anschliessend die schon als legendär zu bezeichnende «Classic Night» zum fünften

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«Frühlingstour» statt, die durch den Schweizer Jura und die Franche-Comté führte. Leider hat es der Wettergott weder mit der «Chnuschperlifahrt» in den Schwarzwald noch mit der fünftägigen «Auffahrt-Ausfahrt» nach Wien gut ge­meint. Die Heimreise entlang der Donau und der Moldau in den Raum Basel werden dennoch unvergesslich bleiben. Trotz erneut fehlendem Sonnenschein fand die als fahrerischer Jahresausklang geplante «Pässe-

Organe und Geschäftsstelle An der Generalversammlung vom 31. Mai 2016 wurde Martin Eberle, Präsident der ACS-Motorradgruppe, als neues Vorstandsmitglied gewählt. Die Vertretung der Sektion beider Basel im Direktionskomitee, dem obersten Entschei­dungsgremium des ACS Schweiz, hat im September 2016 Lorenz Imhof übernommen. Er ersetzt Urs Müller, der an der Delegiertenversammlung zurückgetreten ist.

Auch in der Geschäfsstelle des ACS beider Basel gab es einen

Brigitta Olloz hat sich mit grossem Einsatz für den ACS engagiert.

Wechsel. Per Ende 2016 trat Brigitta Olloz in ihren wohlverdienten Ruhestand. Die langjährige Assistentin des Geschäftsführers war das organisatorische Herz und die Seele der ACS-Classic und auch der Motorradgruppe. Sie hat ihrer Nachfolgerin, Katarina Van den Steen, grosse Fussstapfen hinterlassen. Verkehrspolitik Schwerpunkte im Berichtsjahr waren die folgenden Themata: Gotthard: Mit grossem Erfolg hat sich der ACS beider Basel für einen zweiten Strassentunnel am Gotthard engagiert. Salina Raurica: Mit seiner Einsprache fordert der ACS den Kanton auf, für das Entwicklungsgebiet im Raum Augst eine taugliche Verkehrsinfrastruktur zu realisieren, statt unrealistische Ziele zu verfolgen. Referendum gegen unnötigen Luxus-Veloring: Trotz der bevorstehenden Festtage hat der ACS beider Basel zusammen mit befreundeten Organisationen knapp vor Ende Jahr das Referendum gegen einen primär den motorisierten Verkehr benachteiligenden, 25 Millionen Franken teuren, dennoch unnötigen Veloring ergriffen.


Clubmagazin ACS beider Basel | April 2017

News

Das alte Messe-Parkhaus wird tiefer gelegt

Gelesen... Seit 1. Februar dieses Jahres sind 15 Ampelanlagen in BaselStadt während der Nacht und neun davon phasenweise auch tagsüber ausgeschaltet. Eine vom Amt für Mobilität in Auftrag gegebene Studie hat nämlich zutage gebracht, dass Ampelanlagen – so sehr sie am Tage zur Verkehrssicherheit beitragen – nachts, wenn keine Trams und Busse fahren und es auch sonst ruhig ist auf den Strassen, keinen Mehrwert bringen. Zudem wird erwähnt, dass bei drei weiteren Ampelanlagen die Betriebszeiten eben­falls reduziert werden könnten, was allerdings die Aufhebung einzelner Parkplätze bedingen würde.

...Gedacht Wenn dereinst in Basel alle Parkplätze aufgehoben sind, dann können endlich auch alle Signalanlagen durchgehend auf Gelbblinken ge­stellt werden.

Velos dürfen an entsprechend markierten Kreuzungen weiterhin bei Rot abbiegen. Der Pilotversuch sei erfolgreich verlaufen. Foto: BVD

Rotlichtversuch sei Erfolg Wie das Basler Bau- und Verkehrsdepartement mitteilte, sind in den ver­ gangenen zwei Jahren im Rahmen eines Pilotversuchs sogenannte «velofreundliche Lichtsignalanlagen» getestet worden. An zwölf Stand­ orten in Basel durften Velofahrerinnen und Velofahrer bei Rot rechts abbiegen.

Die neuen Möglichkeiten seien rege genutzt worden. Unfälle habe es kei­ ne gegeben. Darum werde die Signalisation bis auf Weiteres aufrechterhalten. Anmerkung der Redaktion: Dem Vernehmen nach war das Rechtsabbiegen für Autos bei Rot noch nie ein Thema.

Das heutige Messeparking zwischen der Riehenstrasse und der Rosentalstrasse soll abgebrochen werden. Stattdessen ist auf dem frei werdenden Raum ein 110 Meter hohes Gebäude mit Wohnun­gen, einem Hotel und Dienst­­­leis­tungs­­flächen geplant. Darunter soll eine Tiefgarage mit 1‘448 Park­plät­zen entstehen. Diese sind einerseits als Ersatz für die bisherigen Parkiermöglichkeiten gedacht, werden aber auch für die neuen Nutzungen benötigt. Gemäss Bebauungsplan muss das Verkehrsaufkommen auf 580‘529 Fahrten pro Jahr beschränkt werden. Das bedeutet, dass der Betreiber des Parkings verpflichtet wird, ab dem zweiten Betriebsjahr eine Schranken­ zäh­lung durchzuführen und die Werte den Behörden mitzuteilen. Nicht be­ kannt ist, was bei einer Überschreitung dieser Maximalzahl passieren soll.

EuroAirport mit neuem Rekord Auch die Mobilität in der Luft wächst weiter. Mit 7,3 Millionen beförderten Passagieren verzeichnete der Euro­ Airport Basel – Mulhouse – Freiburg im 2016 beim Passagierverkehr erneut einen Rekord. Im Vorjahr waren

es 7,1 Millionen – knapp 4 Prozent weniger. Der EuroAirport wird von über 20 Linienfluggesellschaften angeflogen und bedient über 90 Destinationen in mehr als 30 Ländern mit direkten Flügen.

Die Plätze 2, 1 und 4 belegten am diesjährigen WinterRAID (vlnr) Lorenz Imhof, Reto Schmid und Stephan Kestenholz. Foto: C. Greif

Classic räumt am WinterRAID ab

Auch in der Luft nimmt der Verkehr kontinuierlich zu, werden von Jahr zu Jahr neue Passagier-Rekorde erreicht. Foto: Wikimedia

Der WinterRAID ist eine der anspruchsvollsten Rallyes überhaupt, an der versierte Fahrer aus dem Inund Ausland teilnehmen. Die 14. Ausgabe fand vom 18. bis 21. Januar 2017 statt. Drei der vier ersten Plätze belegen Mitglieder der ACSClassic-Kommission.

Den Gesamtsieg errang ACS-ClassicPräsident Reto Schmid mit Co-Pilot Gianluca Joerin. Die Silbermedaille ging an Lorenz Imhof mit Beifahrer Adrian Bielser. Den vierten Platz belegten Stephan Kestenholz mit Nicolas Joerin als Co-Pilot. Bravo. Wir gratulieren herzlich!

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Clubmagazin ACS beider Basel | April 2017

Motorradgruppe

Winteranlass der ACS-Motorradgruppe

Wer will schon Probeliegen auf dem «Hörnli»? Wenn man sich auf einen Friedhof begibt, wird man gewöhnlich von einem etwas sonderbaren Gefühl begleitet. Umso erstaunlicher ist deshalb, dass sich 27 Mitglieder der ACS-Motorradgruppe am 27. Januar 2017 auf dem «Hörnli» ein­gefunden haben, um das Museum auf dem Friedhof zu besuchen. Tod, Bestattung, Friedhof: Wir reden nicht gerne darüber, obwohl wir alle früher oder später damit konfrontiert werden. Zu stark ist das Tabu, zu beklemmend sind die Gedanken, die da­ durch hervorgerufen würden. Dass es aber durchaus möglich ist, diese Themen mit Direktheit und sogar Humor anzugehen, hat uns Peter Galler, der Grün-

der und Konservator der Sammlung Friedhof am Hörnli, eindrucksvoll gezeigt. Wer hat schon gewusst, wie viele Gottes­ äcker es in Basel gegeben hat und wo sie überall angelegt waren? Wer kennt schon die Entstehungsgeschichte des grössten Friedhofs der Schweiz? Eine Vielzahl von Urnen, Särgen, Grabkreuzen, Leichenwagen und sogar Gedenkschmuck aus geflochtenem Frauenhaar finden sich heute in der Ausstellung auf dem Hörnli. Etwas makaber dann die vielen künstlichen Gelenke, Knochenschrauben und Herzschrittmacher, die in der Asche und den Gräbern zum Vorschein gekommen sind. Zu jedem Exponat weiss Peter Galler, der die Gegenstände aus eigener Initiative und mit freundlicher Duldung seiner Vorgesetzten zusammen-

getragen hat, eine Geschichte zu erzählen. Während seiner 40-jährigen Tätigkeit als Gärtner und Grab­ma­cher­meis­ter hat er schliess­ lich so ei­ niges mitbekommen. Das Fazit: Wir haben eine sehr interessante und zugleich äus­

serst unterhaltsame Lektion in Sepulkral-, sprich Bestattungs­ kul­tur genossen. Und trotz der speziellen Thematik ist uns der Appetit auf das leckere Nachtessen im Landgasthof Riehen nicht abhanden gekommen. Martin Eberle

Trotz winterlicher Kälte nahmen viele Mitglieder der ACS-Motorradgruppe am Event «Probeliegen auf dem Hörnli» teil. Foto: M. Eberle

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Clubmagazin ACS beider Basel | April 2017

Standpunkt

Es geht endlich vorwärts mit der Umfahrung Allschwil

Felix Keller, Landrat, Fraktionspräsident CVP/BDP

Seit dem 8. März 2015 ist klar, was die Mehrheit der Baselbieterinnen und Baselbieter möchte: Eine Umfahrungsstrasse Allschwil. An jenem Sonntag vor zwei Jahren hat sich rund 62 Prozent der Stimmbevölkerung für dieses wichtige Projekt ausgesprochen. Trotz des klaren Votums tat sich lange Zeit nichts. Erst im Juni 2016 wurde die Ausschreibung zur Vorstudie des Zubringers Bachgraben publiziert. Pläne hin­sichtlich des Gesamtprojekts Umfahrung Allschwil gab es zu diesem Zeitpunkt indes keine. Angesichts der Planungsgeschwindigkeit und unter Berücksichtigung der Komplexität des kantons- und länderübergreifenden Projekts lag die Befürchtung nahe, dass es wohl gegen 20 Jahre dauern wird, bis die Umfahrung Allschwil Realität wird. Um mitzuhelfen, dieses Szenario abzuwenden, wurde die «IG Umfahrungsstrasse Allschwil – stadtnahe Tangente» gegründet. Federführend ist der ehemalige Landratspräsident Hanspeter Frey. Oberstes Ziel der IG ist es, den Zubringer Bachgraben als erstes Teilstück der Umfahrung möglichst zügig voranzutreiben. Daneben soll so schnell wie möglich das Gesamtprojekt Umfahrung Allschwil als

stadtnahe Tangente forciert werden. Auf eine schriftliche Anfrage meinerseits hat der Baselbieter Regierungsrat am 24. Januar 2017 einen ambitionierten Realisierungsplan für den Zubringer Bachgraben bekanntgegeben. Das Bauvorhaben soll von 2023 bis 2027 umgesetzt werden. Die Baselbieter Regierung ist sich der Komplexität des Bauvorhabens bewusst. Deshalb weist sie darauf hin, dass dessen Umsetzung im genannten Zeithorizont nur möglich ist, wenn alles reibungslos abläuft: von der Erarbeitung der Vorstudie, über die Erarbeitung des Bauprojekts bis zu den Kreditvergaben im Landrat. Vergessen werden darf auch nicht, dass der gesamte Prozess eine enge Koordination mit den Partnern aus Basel-Stadt sowie den Schweizer und den französischen Anliegergemeinden erfordert. Der Zeitplan ist ambitioniert. Darum besteht die Absicht, den Zubringer Bachgraben beim Agglomerationsprogramm der 4. Generation im A-Horizont einzureichen. Ziel ist es, dass der Bund über dieses Programm bis zu 50 Prozent der Kosten für das Bauprojekt Zubringer Bachgraben übernimmt. Damit der ehrgeizige Zeitplan eingehalten werden kann, müssen die politischen Interessen koordiniert und alle Kräfte gebündelt werden, um dieses langfristige Projekt weiterhin mit Hochdruck voranzutreiben. Zu gross ist die Gefahr, dass unterschiedliche politische Interessen gegeneinander ausgespielt werden und das Projekt darunter schlussendlich leidet. Weitere Informationen zur Umfahrung Allschwil und zur Mitgliedschaft bei der Interessensgemeinschaft «Umfahrungsstras­ se Allschwil» finden sich unter http://ig-umfahrungsstrasseall­schwil.ch/

Flächendeckend Tempo 30 auf allen Strassen in der Stadt bringt kaum Nutzen, dafür aber viele Nachteile mit sich. Fotos: Pixabay/C . Greif

Basel-Stadt prüft Tempo 30 generell während der Nacht Mitte Februar hat eine Mehrheit des Basler Parlaments der Verwaltung den Auftrag erteilt, die Einführung von Tempo 30 generell zwischen 22.00 und 6 Uhr zu prüfen. Einbezogen wären auch die Einfall- und Ausfallstrassen der Stadt wie der Wasgenring, City-Ring oder die Nauenstrasse, wo heute noch Tempo 50 gilt. Gemäss Anzugsteller soll mit dieser Massnahme eine Reduktion des Strassenlärms erzielt und in Folge davon ein besserer Schutz der Nachtruhe gewährleistet werden können. Je nach Studie soll Tempo 30 statt Tempo 50 eine Lärmreduktion zwischen 2 bis 4 Dezibel bringen. Eine Schallpegelveränderung von bis zu 2 dB(A) ist allerdings überhaupt nicht wahrnehmbar; eine von 2 bis 5 Dezibel wird als «wenig wahrnehmbar» bezeichnet. Diesem verschwindend geringen Nutzen stehen allerdings gewichtige Nachteile gegenüber. Gewichtige Nachteile Tempo 30 kann seinen Vorteil, der im Wesentlichen in der verkehrlichen Entlastung der Quartiere besteht, nur in Kombination mit leistungsfähigen Haupt­ver­ kehr­sachsen ausspielen. Denn die kanalisierende Wirkung entsteht primär aufgrund der unterschied-

lichen Geschwindigkeitsniveaus, die auf Hauptverkehrsachsen und Quartierstrassen gelten. Mit der Einführung von Tempo 30 in der ganzen Stadt würde dieser Unterschied aber entfallen – und viele Automobilisten wieder den direkteren Weg durch Quartiere wäh­­ len. Das Basler Amt für Mobilität schreibt dazu auf seiner Website: «Indem man den Autoverkehr auf das übergeordnete Strassennetz kanalisiert, wird der gebietsfremde Durchgangsverkehr aus den Wohnquartieren ferngehalten. Die Strassennetzhierarchie ist somit wichtige Voraussetzung für die Verkehrsberuhigung in Wohn­ quartieren». Tempo 30 generell während der Nacht würde auch den öffentlichen Verkehr treffen: Es käme unweigerlich zu Fahrzeitverlängerungen auf den Bus- und Tramlinien, was in der Konsequenz ent­sprechenden Fahrplananpassungen und Mehrkosten zur Fol­ ge hätte. Leider ist zu befürchten, dass sich das Basler Bau- und Verkehrsdepartement trotz dieser gewichtigen Nachteile für die Einführung von flächendeckendem Tempo 30 aussprechen – und das Basler Parlament mit seiner auto­feind­lichen Mehrheit anschliessend den Anzug durchwinken wird.

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Clubmagazin ACS beider Basel | April 2017

Verkehrspolitik

Grossbaustelle bis Ende 2021:

Sanierung Schänzli-Tunnel: Jetzt geht's los Fast 70‘000 Fahrzeuge pas­sieren an einem Wochentag den Schänzli-Tunnel; gut vier Mal mehr als am Gott­­hard. Das Bauwerk steht bald 40 Jahre im Be­trieb. Eine Instandsetzung ist unumgänglich. Am 30. Januar 2017 startete das Erhaltungsprojekt Schänzli. Neben der Sanierung des Trassees auf einer Länge von rund 10 Kilometern sowie Instandsetzungen an 71 Bauwerken (Brücken, Stützmauern, Über- und Unterführungen) sind insbesondere Massnahmen an den Tunneln Schänzli und Hagnau geplant. Mit dem Erhaltungsprojekt sollen drei Unfallschwerpunkte im Bereich der Verzweigung Hagnau eliminiert und der Verkehrsfluss optimiert werden. So

Die provisorische Verkehrsumleitung befindet sich derzeit im Bau.

wird unter anderem die Ausfahrt Muttenz-Nord in Richtung Süden eine zusätzliche Spur bei

der Ausfahrt erhalten und die gesamte Betriebs- und Sicherheitsausrüstung wird ersetzt. Leider – und das ist ein grosser Kritikpunkt des ACS – werden diese Massnahmen kaum dazu beitragen, dass die schon seit Jahren regelmässig auftretenden Stausituationen behoben sein werden. Dies kann frühestens dann erwartet werden, wenn der Rhein­tunnel sowie der 8-SpurAusbau Hagnau–Augst Realität sein werden. Das wird aber noch weit über 20 Jahre dauern – falls überhaupt. Während der gesamten Bauzeit, die mit fünf Jahren veranschlagt wird, sollen dem Verkehr wenn immer möglich je zwei Fahrspuren sowohl in Richtung Basel als auch in Richtung Delémont zur Verfügung ste­hen. Bereits haben die Arbeiten zur Erstellung der

provisorischen Verkehrsumleitungsspur im Bereich des Knotens St. Jakobs-Strasse–Birsstras­ se begonnen. Diese beinhalten die Erstellung der Hilfsbrücken auf dem Areal Beton Christen (siehe Foto) sowie die Instandsetzungsarbeiten im Bereich der Rampen der Vorzone Süd des Schänzlitunnels. Nach Inbetrieb­ nahme der provisorischen Umleitungsspur sind die Instandsetzungsmassnahmen im Tunnel Schänzli (Fahrtrichtung Basel) sowie die Massnahmen an den Auf- und Abfahrtsrampen der Nationalstrasse A2 im Bereich der Verzweigung Hagnau und des Trassees der Vorzone Süd des Schänzlitunnels ab Oktober 2017 terminiert. Aktuelle Infos zur Verkehrsführung und -einschränkungen unter: http://ep-schaenzli.ch

Die ACS-Classic-Group dankt ihren Sponsoren

Aktuelle Infos über alle Anlässe unter:

www.acsbs.ch ACS beider Basel Hofackerstr. 72, 4132 Muttenz Tel: 061 465 40 40, Fax: 061 465 40 41 Mail: info@acsbs.ch 16

Wir sind gerne für Sie da! 16


Clubmagazin ACS beider Basel | April 2017

News

8tung: Frösche auf Wanderschaft!

Die Beipanjiang-Brücke überspannt in schwindelerregender Höhe von fast 570 Metern ein Tal im Südwesten Chinas. Foto: Wikimedia

Die höchste Brücke der Welt In China ist die höchste Brücke der Welt eröffnet worden. Das monumentale Bauwerk hat rund 150 Millionen Dollar gekostet und ist gut 1,3 Kilometer lang. Die Beipanjiang-Brücke führt über eine tiefe Schlucht und verbindet in 565 Metern Höhe – immerhin zweimal so hoch wie der Eifelturm – die

benachbarten Provinzen Yunnan und Guizhou. Weil der Umweg über kurvige Bergstrassen entfällt, verkürzt sich die Fahrzeit für das Passieren des Tals von rund fünf Stunden auf weniger als eine Stunde. Die Bauzeit für diese gigantische Seilhängebrücke betrug gerade einmal drei Jahre.

Geweckt durch die mildere Witterung sowie durch den Regen, sitzen Hunderttausende von Amphibien seit Wochen in den Startlöchern bereit, um am Tag X ihr winterliches Versteck zu verlassen und den oft gefährlichen Weg zu ihrem Laichgewässer anzutreten. Wie alle Jahre wird es deshalb dieser Tage zu einer Massenwanderung von Fröschen und Kröten kommen. Ihr Weg führt nicht selten durch Siedlungen und über Stras­ sen, wo sie dem Verkehr zum Opfer fallen können.

Nicht nur droht ihnen überrollt zu werden. Allein schon der Fahrtwind eines vorbeifahrenden Fahrzeuges kann die Tiere töten. Deshalb sollten Autofahrer in den nächsten Wochen an den entsprechend signalisierten Stellen besonders vorsichtig sein und auch langsam fahren. Ge­mäss Fachleuten kann alles über 30 km/h tödlich sein für die Tiere. Diese sind übrigens mit Vorliebe nachts und bei Regen zum Gewässer unterwegs, wo sie laichen wollen.

Elektro-Sportwagen der Superlative

Im 2016 weniger Ausweisentzüge als im Jahr zuvor Soeben wurden die neuesten Zahlen aus dem Administrativmassnahmenregister (ADMAS) des Bundesamtes für Stras­sen (ASTRA) publiziert. Sie zeigen, dass letztes Jahr insgesamt 78‘043 Ausweise entzogen werden mussten. Das sind 2‘133 weniger als 2015. Wegen zu schnellen Fahrens wurden 29‘226 Führerausweise entzogen. Das entspricht dem tiefsten Stand seit 2005. Zum Vergleich: Im Jahr des Negativ-Rekords, 2010, waren es über 35‘000 Fälle. Gegenüber dem Vorjahr mussten mit 15‘084 Fällen ebenfalls etwas weniger Ausweise wegen Angetrunkenheit entzogen werden. Die Einführung der beweissicheren Atemalkoholprobe am 1. Oktober 2016 hat keinen Einfluss auf die ADMAS-Jahresstatistik 2016, da die neue Messmethode weder eine Lockerung noch eine Verschärfung der Vorschriften mit sich brachte. 1‘693 Führerausweisentzüge wurden wegen Gefährdung Dritter auf Grund von Ablenkung (Essen, Telefonieren und dergleichen) verfügt. Das sind 7 Prozent mehr als im Vorjahr.

Franken Einnahmen mit Strafzetteln sind fürs Jahr 2017 im Kanton Basel-Landschaft budgetiert. Gegenüber dem Jahr 2012 entspricht das einem Wachstum von beinahe 20 Prozent.

Techrules, ein Start-up-Unternehmen aus China, wird am Autosalon in Genf seinen Supersportwagen TREV vorstellen. TREV steht für TurbineRecharging Electric Vehicle. Der Prototyp verfügt über eine Spitzenleistung von 1.044 PS, eine Reichweite von mehr als 2'000 km und einen berechneten Treibstoffverbrauch von 0,18 l/100 km. Foto: zVg

Basler Luft so gut wie noch nie! Gemäss Medienmitteilung des Lufthygieneamtes beider Basel war die Luft im 2016 so sauber wie noch nie seit Messbeginn in den 1980er-Jahren. Die Stickstoffdioxidwerte wurden nur noch an zwei Messstationen, nämlich an der Feldbergstrasse und entlang der Autobahn überschritten. Beim Feinstaub lag die Belastung nur gerade noch an der Feldbergstrasse über dem Jahresgrenzwert. Auch die Zahl der Stunden mit übermässiger Ozon-Belastung ging deutlich zurück, auch wenn die Behörden festhalten, dass diese nach wie vor grossräumig übermässig sei.

Investitionen ins Nationalstrassennetz im 2017 Der Bund investiert 2017 rund 1,8 Milliarden Franken in das Nationalstrassennetz. 400 Millionen davon fliessen in den Bau von neuen Abschnitten, 1,2 Milliarden werden für den Ausbau und Unterhalt des bestehenden Netzes eingesetzt. 195 Millionen Franken fliessen in Projekte zur Beseitigung von Engpässen.

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Motorsport

Rennfahrer-Gefühle ausleben:

Mit dem «Oldie» auf den Hockenheim-Ring Wer als Besitzer eines Oldtimers für einmal das Rennfahrer-Gefühl am eigenen Leibe erfahren möchte, der sollte sich den Ausbildungskurs der ACSSektion Bern nicht entgehen lassen.

Kursinhalte Theorieunterricht, Grundbegriffe rennsportlicher Fahrtechnik, praktische Demonstrationen, sportliche und sichere Fahrtechnik, Beherrschen des Fahrzeugs in allen Fahrsituationen, Rundstrecken-Fahrtraining.

Veranstaltungsort dieser attraktiven Weiterbildung ist die le­gen­ däre Rennstrecke in Hockenheim.

Lernziele Richtige Sitzposition, Fahrdynamik, Sicheres Bremsen, Bremsen mit Ausweichen, Kurventechnik.

Daten und Kosten Der Kurs findet am Donnerstag, 14. und Freitag, 15. September 2017 statt. Anmeldeschluss ist der 31. August 2017. Inklusive Instruktion, Unfall- und Haftpflichtversicherung kostet der Kurs 1‘190 Franken. Das Mittagessen ist im Kursgeld nicht inbegriffen. ACS Mitglieder erhalten einen Rabatt von 100 Franken.

Ein «Oldie» in voller Fahrt: Der Maserati 250F, Jahrgang 1956, mit dem Juan Manuel Fangio 1957 Formel-1-Weltmeister wurde. Foto: zVg

Programm 1. Tag Ab 07:00 Öffnung des Parks, Einweisung, Wagenabnahme 08:00 – 09:00 Begrüssung und Theorie 09:00 – 17:00 Praktische Übungen (mit Mittagspause)

2. Tag Ab 08.00 Öffnung des Parks, Einweisung, Wagenabnahme, Fahrt zu den Arbeitsplätzen 09:00 – 14:00 Praktische Übungen (mit Mittagspause) 14:00 – 16:30 Fahrtrainings Ca. 16:45 Verabschiedung

Anmeldung und Infos Eine Anmeldung ist unter www. fahrkurs.ch möglich. Bitte unbedingt mit Vermerk: «OldtimerKlasse»! Weitere Auskünfte und Informationen erhalten Sie unter: ACS Bern, Eigerstrasse 2, 3007 Bern, Telefon +41 31 311 38 13, Mail: info@fahrkurs.ch

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Reisen

ACS-Reise-Empfehlung

Korsika: Das wahre Paradies im Mittelmeer Nach Sizilien, Sardinien und Zypern ist Korsika die viertgrösste Insel im Mittelmeer. Das zu Frankreich gehörende Eiland ist für Erholung­ suchende, Wanderbegeisterte und auch für Liebhaber des feinen Essens und Trinkens ein Paradies. Korsika ist bequem mit dem Auto, dem Motorrad und auch mit dem Flugzeug erreichbar. Anreise Direktflüge ab Basel gibt es mit EasyJet nach Bastia (2x die Woche) und nach Ajaccio (5x die Woche) bereits ab CHF 250.– pro Person inklusive Gebühren und einem Aufgabegepäckstück. Wer mit dem Auto oder dem Motorrad die Insel erkunden möchte, nimmt am besten in Livorno die Fähre von Italien nach Korsika. Die Überfahrt dauert nur knapp vier Stunden und kostet für zwei Personen im Auto rund 230 Franken und pro Person mit Motorrad rund 130 Franken. Inseltour Die sagenhafte Vielfältigkeit Kor­ sikas entdeckt man am einfachsten

Aus­gangspunkt für eine Wan­de­ rung ins wunderschöne Restonicatal, beispielsweise zum Lac de Me­­lo, der zu Fuss in rund zweieinhalb Stunden zu erreichen ist. Wer mag, übernachtet im Hotel Domi­n­ ­que Colonna, das sich beim Tal­ eingang befindet. Sehr gut essen kann man direkt nebenan, in der Auberge de la Res­­tonica.

Das Boutique-Hotel Alivi überzeugt nicht nur mit einem tollen Pool, sondern auch herrlichem Panoramablick auf die Bucht von Santa Giulia.

mit einer Rundfahrt! Idealer Ausgangsort ist das im Nordosten gelegene Bastia. Von hier aus gelangt man in rund eineinhalb Stunden in das berühmte Fischerdorf Century Port am Cap Corse. Ein Halt lohnt sich: Idyllisch gelegene Restaurants laden ein, frische Meeresfrüchte und hervorragende Weine zu geniessen. Ri­ch­­tung Süden, weiter der Westküste entlang, durchfährt man die Städtchen Nonza, Saint Floran und Patrimonio, um über den Pass wieder nach Bastia zu gelangen. Wir empfehlen das Viersterne-Ho­ tel Castel Brando in Erbalunga. Ein Doppelzimmer kostet inklusive Frühstück etwa 230 Franken.

Wandern in der Natur Eine gute Fahrstunde von Bastia entfernt liegt Corte, ein idealer

Erholung am Meer Die beiden Strände von Palombaggia und Santa Giulia bei Porto Vecchio sind weltberühmt! Feiner Sandstrand und glasklares Wasser! Wer gerne etwas luxuriös übernachtet, der bucht das Vier-

Der Lac de Melo liegt 1'710 Meter hoch im begeisternden Wanderparadies des Restonicatals. alle Fotos: Sybille Haller-Hueber

sterne-Hotel Alivi mit einmaliger Sicht auf die Bucht von Santa Giulia! Ein Doppelzimmer gibt es bereits ab 240 Franken pro Nacht! Ausflüge Nicht nur der Besuch der malerischen Städte lohnt sich auf Korsika, sondern auch Ausflüge ins Ge­ birge und die angrenzenden Täler. Dort kann man mit etwas Glück in einem der erfrischenden Gewäs­ ser eine «Gumpe» finden, eine Art Badewanne im Bach.

Das Cap Corse, der Zeigefinger Korsikas: Ein malerisches Fleckchen Erde mit bezaubernden kleinen Dörfern und Städten, wunderschönen Stränden und zahlreichen Wachtürmen aus längst vergangenen Zeiten.

Anfragen und Buchungen Infos gerne über ACS beider Basel, Sybille Hal­ler-Hue­ber, sybille.haller@acsbs.ch, Te­lefon: 061 465 40 30.

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Autofahren mit 17! Das Original:

ACS-JugendFahrlager • Praxisorientierte Fahrausbildung • Attraktive Übungsfahrzeuge (Auto & Motorrad) • Umfassende Vorbereitung auf die Theorieprüfung • Fundierte, sicherheitsorientierte Verkehrssinnbildung • Nothelferausbildung • Begeisterndes Lagerleben • Sun & Fun! Eckdaten: Samstag 1. – 8. Juli 2017 Sportcamp Durrenbach, Melchtal (OW) Kosten: CHF 1'125.– Eltern, Grosseltern, Gotte/Götti beim ACS CHF 1'225.– ohne ACS-Mitgliedschaft CHF 120.– Nothelferkurs (freiwillig) Anmeldung: Mail an jufala@acsbs.ch Weitere Infos unter: www.acsbs.ch/jufala oder 061 465 40 40 20

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