Skip to main content

Das Magazin des Automobil Club der Schweiz | Edition Deutschschweiz

Page 1

Ausgabe 05/2018

Das Magazin des Automobil Club der Schweiz | Edition Deutschschweiz

AUTO

Special

Old- & Youngtimer

Lifestyle

HERZENSBRECHER AUS DEM ELSASS

IDEAL FÜR DEN EINSTIEG

SCHÖNES ENTDECKEN MIT DEM AUTO

Der in Mulhouse gefertigte Peugeot 508 schickt sich an das Segment der Mittelklasse-Limousinen aufzumischen

Brillianter Motor prägt das Alfa-Romeo-Duo

Bulgarien und Mazedonien bieten viel Sehenswertes

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 1

20.08.18 16:13


ACS Visa Card ACS Visa Card Classic – in Ihrer Mitgliedschaft* inbegriffen! Jetzt bestellen unter www.acs.ch/visacard Eine Kreditkarte – viele Vorteile! • Bequem: Mit der ACS Visa Card bezahlen Sie weltweit bargeldlos. Kontaktlos bezahlen ist einfach, bei Kleinbeträgen genügt es, die Karte an das Lesegerät zu halten, schon ist der Einkauf bezahlt. • Transparent: Eine monatliche Abrechnung sowie UBS Online Services ermöglichen Ihnen die grösstmögliche Kontrolle über Ihre Ausgaben. • Sicher: Neuste Chip-Technologie mit PIN-Funktion, ein modernes Frühwarnsystem bei verdächtigen Transaktionen sowie der internationale Sicherheitsstandard «3-D Secure» für Online-Einkäufe bieten Ihnen optimale Sicherheit. • Vorteilhaft: Als Teilnehmer beim Bonusprogramm UBS KeyClub erhalten Sie für Ihre Einkäufe wertvolle Bonuspunkte, welche Sie wie Bargeld bei allen KeyClub-Partnern und für Spezialangebote einlösen können. • Gut versichert: Auf Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind Sie und Ihre Angehörigen automatisch und kostenlos unfallversichert, sofern Sie die Reise mit Ihrer ACS Visa Card bezahlt haben. • Günstig: Ermässigte Automiete bei SIXT ohne Hinterlegung einer Kaution und vieles mehr. Die ACS Visa Card Gold mit einer höheren Limite und noch mehr Leistungen erhalten Sie gegen einen Aufpreis zum ACS-Mitgliedschaftspreis von CHF 100.– (1. Jahr kostenlos). * Angebot nur für ACS-Mitglieder mit Domizil Schweiz

Antragsformular und weitere Informationen unter: www.acs.ch/visacard oder +41 31 328 31 11

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 2

20.08.18 16:13


EDITORIAL

NEUE WEGE ZUR REDUKTION DER STAUSTUNDEN Vor Kurzem hat der Direktor des Bundesamtes für Strassen (Astra), Jürg Röthlisberger, in einem Interview erwähnt, dass das Astra prüfe, ob ein Teil der A1 doppelstöckig geführt werden könne. Auf den ersten Blick eine vielleicht etwas unkonventionelle Idee, die aber durchaus eine nähere Betrachtung verdient hat.

D

ie jährlichen Staustunden auf unserem Strassennetz steigen von Jahr zu Jahr. Waren es 2007 noch 11 000 Staustunden, wurden im letzten Jahr, also nur zehn Jahre später, bereits fast 26 000 Stunden gezählt. Das ist nichts Neues und erstaunt auch nicht weiter. Bei solchen Betrachtungen wird aber, aus meiner Sicht, jeweils ein wichtiger Aspekt ausser Acht gelassen: Unser heutiges Nationalstrassennetz basiert im Wesentlichen auf dem Netzbeschluss, den das Schweizervolk 1958 gutgeheissen hat. Seit damals hat die Bundesversammlung diesen lediglich viermal ergänzt, beispielsweise 1965 mit der Aufnahme des Gotthardtunnels sowie 1971 mit derjenigen der Nord- und Westumfahrung Zürichs. Doch noch heute gilt er als verbindliche Grundlage für den Bau des Schweizer Autobahnnetzes, welches bis dato «erst» zu 93 Prozent realisiert ist. Einen eigentlichen Ausbau beziehungsweise eine Kapazitätserhöhung des Nationalstrassennetzes hat es seit Anfang der 60er-Jahre des letzten Jahrhunderts also keine gegeben, von ein paar wenigen Ausnahmen abgesehen. Wenn man bedenkt, dass 1960 die Zahl der in der Schweiz immatrikulierten Personenwagen bei 509 279 lag, war die ursprünglich geplante Strassenkapazität mehr als ausreichend. Heute liegt diese bei mehr als 4,5 Millionen Fahrzeugen. Gemäss der neusten Ausgabe von «Strassen und Verkehr» des Astra hat sich das Verkehrsaufkommen auf dem unveränderten Nationalstrassennetz seit 1960 verfünffacht! Da verwundert es nicht, dass die Zahl der Staustunden laufend steigt. Dass unser Strassennetz nicht einfach beliebig ausgebaut werden kann, ist schon durch die topografischen Besonderheiten gegeben. Der Platz ist beschränkt. Trotzdem muss man Lösungen finden, um den Verkehrsfluss zu gewährleisten und die Staustunden auf einem einigermassen erträglichen Niveau zu

stabilisieren; dies unter der Prämisse einer ständig steigenden Zahl an Strassenverkehrsteilnehmern, sei dies beim öffentlichen oder beim motorisierten Individualverkehr. Da sind kreative Lösungen gefragt. Wir müssen über den Tellerrand hinausschauen, um das Problem in den Griff zu bekommen. Derzeit gibt es verschiedene interessante Lösungsvorschläge, welche diskutiert und evaluiert werden. Die vom Astra angedachten doppelstöckig geführten Autobahnen sind ein weiterer kreativer Lösungsansatz, um den zunehmenden Staustunden zu begegnen. Er würde ermöglichen, die Kapazitäten zu erhöhen, ohne mehr Land überbauen zu müssen. Verdichteter Strassenbau sozusagen. Beim Wohnungsbau spricht man ja schon lange vom verdichteten Bauen. Es wird Zeit, dass man auch im Strassenbau entsprechende Lösungen zumindest in Betracht zieht. Mir scheint es wichtig, dass solche – auf den ersten Blick vielleicht unkonventionell erscheinende – Vorschläge nicht immer gleich verurteilt und abgestraft werden. Wir sollten offen sein für Vorschläge, die einem Denken «out of the box» entspringen, und diesen eine Chance geben, ernsthaft evaluiert und diskutiert zu werden. Nur so werden wir neue und effiziente Wege finden, um den Verkehrsfluss zu gewährleisten und die Staustunden zu reduzieren.

Ihr Thomas Hurter Zentralpräsident

NR. 05/2018

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 3

AUTO

3

20.08.18 16:13


INHALT

TITELBILD S.01 / S.06 Bereits bei seiner Weltpremiere auf dem Genfer Automobilsalon im März sorgte das neue Flaggschiff von Peugeot für einiges Aufsehen. Das hat sich in der Zwischenzeit nicht geändert. Während der ersten Pressefahrten war der neue 508 das meistfotografierte Auto im mondänen Monte Carlo und stellte damit fast alle Luxuskarossen in den Schatten.

NEUHEITEN

S.12

LIFESTYLE S.10 GROSSER SCHRITT NACH VORNE Wo die Kölner mit dem gelungenen Fiesta aufgehört haben, setzt die 4. Generation des Ford Focus nahtlos an. Er macht in vielen Bereichen einen grossen Schritt nach vorne.

UNBEKANNTE SCHÖNHEITEN Bulgarien und Mazedonien gehören nicht zu den bekanntesten Feriendestinationen. Doch beide Balkanländer bieten viel Sehenswertes – vor allem wenn man mit dem Auto unterwegs ist.

6500 NEUE BAUTEILE Mercedes-Benz hat seine C-Klasse überarbeitet. Rund 6500 neue Bauteile und neue Motoren verleihen ihr neuen Schwung.

NEUE MOTOREN FÜR RENEGADE Mit einer überarbeiteten Optik und neuen Motoren haucht die Fiat-Tochter Jeep dem Erfolgsmodell Renegade neues Leben ein.

HYUNDAI SURFT AUF SUV-WELLE Hyundai surft auf der grossen SUV-Welle mit. Sie lancieren die vierte Auflage des Santa Fe und peppen den Tucson auf.

MEHR ALS EIN ARBEITSTIER Jüngster Neuzugang im boomenden Segment der Pick-ups ist der SsangYong Musso. Ein gut motorisierter Lifestyler.

SPASSIGER JAPANFLITZER Toyota hat mit dem neuen Aygo ein sehr vernünftiges Auto auf die Strasse gestellt, das für wenig Geld viel Spass bietet.

SAUBERE MOTOREN Die Modelle der dreiköpfigen Crossover-Familie von Opel werden mit Euro-6d-TEMP-Motoren ausgerüstet.

EXPERTENTIPP S.30 AUFGEPASST VOR AQUAPLANING Bei regennasser Strasse droht Aquaplaning. Wie Sie das Risiko verringern und richtig reagieren, erklären wir im Ratgeber.

IN KÜRZE S.33 GLÜCKLICHE GEWINNER Die Gewinner des Hauptpreises unserer Mitgliederbefragung im ACS AUTO vom 18. Mai 2018 erlebten einen tollen Ausflug zum Festival da Jazz in St. Moritz.

CLASSIC S.26 70 JAHRE PORSCHE Die Schweiz spielte in den Anfängen der Traditionsmarke eine überraschend bedeutende Rolle.

4

AUTO

NR. 05/2018

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 4

20.08.18 16:15


INHALT

S.20

VERKEHRSSICHERHEIT S.24

OLD- & YOUNGTIMER S.28

ERST AB 75 JAHREN Ab dem 1. Januar 2019 tritt die neue Regelung der periodischen vertrauensärztlichen Kontrolluntersuchungen für Autofahrer in Kraft. Worauf sollten Betroffene achten?

OR MOT

R AD

Ziele e uen Die n ultmarke K einer

REISEN S.22 REISEKRANKHEITEN VORBEUGEN Urlaub! Endlich ist sie da, die seit Wochen herbeigesehnte schönste Zeit des Jahres. Doch was tun, wenn einem eine der häufigsten Reisekrankheiten die Ferienlaune zu verderben droht? Wir verraten es Ihnen!

DIE MECHANIK DER EMOTIONEN Wir haben zwei Oldtimer der Traditionsmarke Alfa-Romeo ausgesucht, welche dem Leitspruch «La meccanica delle emozioni» auf verschiedenste Weise entsprechen und perfekt als Einstiegsmodell für Liebhaber von Oldtimern passen.

CARAVAN S.21 KOMFORTABLES RAUMWUNDER Als erster Hersteller von Reisemobilen zeigt der deutsche Branchenriese Hymer vollintegrierte Fahrzeuge auf Basis des neuen Mercedes-Benz Sprinter.

MOTORSPORT

S.31

Impressum Verlag ACS-AUTO © Automobil Club der Schweiz (ACS) Wasserwerkgasse 39 CH-3000 Bern 13 Tel. +41 31 328 31 11 Fax +41 31 311 03 10 www.acs.ch, info@acs.ch Chefredaktion/ Anzeigenverkauf Markus Rutishauser Romanshornerstrasse 62B CH-8280 Kreuzlingen Mobile +41 79 406 90 23 markus.rutishauser@acs.ch Produktion Merkur Druck AG Gaswerkstrasse 56 CH-4900 Langenthal Tel. +41 62 915 15 15 Fax +41 62 915 15 55 acs@merkurdruck.ch AVD GOLDACH AG Sulzstrasse 10–12 CH-9403 Goldach Tel. +41 71 844 94 44 Fax +41 71 844 95 55 email@avd.ch Berichte Titelbild und Testbericht können einem Advertorial entsprechen, wobei die Redaktion jeglicher Verpflichtung freibleibend und ohne Fremdeinsprache die Beurteilung des Objektes vornimmt. Erscheinungsweise 8 Ausgaben pro Jahr. Für die ACS-Mitglieder in den Clubleistungen enthalten. Auflage 85 915 Exemplare (notariell beglaubigt 2017)

RENAULTS FORMEL-1-TEAM IST AUF KURS Der in England ansässige französische Formel-1-Rennstall Renault Sport macht in seiner dritten WM-Saison weiter Fortschritte. Ziel ist der vierte Rang in der Teamwertung.

Nachdruck nur unter Quellenangabe und mit Bewilligung des Verlages gestattet. Für unverlangt eingesandtes Manuskript- und Bildmaterial übernehmen Verlag und Redaktion keine Haftung. Titelbild Werk

NR. 05/2018

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 5

AUTO

5

20.08.18 16:15


SPECIAL

Delegiertenversammlung

GUT GEBRÜLLT!

Der französische Löwe erobert ein neues Jagdrevier! Mit der Neuauflage der 4,75 Meter langen, aber nur 1,40 Meter hohen Mittelklasse-Limousine 508 möchte Peugeot zur alten Stärke in diesem hart umkämpften Segment zurückfinden. Zentralpräsident Thomas Hurter führt durch die Delegiertenversammlung. 6

AUTO

NR. 05/2018

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 6

20.08.18 16:15


SPECIAL

I

m mondänen Monte Carlo, wo auf rund zwei Quadratkilometern rund 38 000 Menschen leben (nur in Singapur und der Vatikanstadt ist die Dichte noch höher), gehören Bentleys, Ferraris, Lamborghinis oder Aston Martins zum täglichen Strassenbild. Die Edelmarken sorgen bei den Fussgängern in den monegassischen Häuserschluchten aber schon längst nicht mehr für grosse Augen. Ganz im Gegensatz zum neuen Peugeot 508. Die sportlich-elegante Mittelklasselimousine verleitete einige Passanten zu einem Schnappschuss mit ihrer Handykamera. Die Chancen, dass der neue Fünfnullacht der langen Tradition von Peugeot in diesem Segment ein erfolgreiches Kapitel hinzufügt, stehen offensichtlich gut. Wir konnten im gebirgigen und kurvenreichen Hinterland von Monaco den beiden Topversionen mit dem 225-PS-Benziner und dem 180-PS-Diesel auf den Zahn fühlen.

DIE KAROSSERIE Den optischen Auftritt des neuen 508 beschreiben die Peugeot-Leute als «radikal und ausdrucksstark». Gegenüber dem Vorgänger ist der Neue in der Länge um acht Zentimeter auf 4,75 Meter geschrumpft. Dazu baut er sechs Zentimeter niedriger und drei Zentimeter breiter. Trotz reduzierter Proportionen bietet der schicke Franzose innen viel Platz für vier Personen und 487 Liter Gepäck. Reist man zu zweit, stehen bis zu 1537 Liter zur Verfügung. Dank viel Aluminium konnte das Gewicht auf 1420 Kilo (Benziner) bzw. 1530 Kilo (Diesel) reduziert werden, was der Agilität und dem Verbrauch zugute kommt. DIE MOTOREN Der 508 ist kein Sportwagen, besitzt aber zumindest mit den Topmotorisierungen ordentlich Temperament. Der 1,6-Liter-PureTech-Benziner leistet stattliche 225 PS und stellt sein maximales Drehmoment von 300 Nm bei 2500 U/min zur Verfügung. Damit sprintet der im elsässischen Mulhouse gebautete Franzose in 7,3 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Nur unwesentlich länger (0,6 sec) benötigt die etwas schwächere Version mit 180 PS/250 Nm. Dieselseitig sind ein 1,5-Liter-Blue HDi mit 130 PS und ein 2,0-Liter-BlueHDi mit 160 oder 180 PS erhältlich. Bis auf eine Ausnahme sind sämtliche Motorenvarianten mit einer Achtgang-Wandlerauto-

matik ausgestattet. Mit manueller Sechsgang-Schaltung ist einzig der schwächere Diesel erhältlich. Alle Motoren erfüllten die strengen Euro-6d-Temp-Abgasvorschriften. Peugeot verspricht klassenbeste CO2-Emissionswerte. Beim Zweiliterdiesel sind es 124 g/km. DIE AUSSTATTUNG Der Peugeot 508 ist ausstattungsmässig der oberen Mittelklasse zuzuordnen. Prunkstück ist das i-Cockpit und die sauber verarbeiteten Materialien. Bereits aus den SUVs 3008 und 5008 bekannt sind die schicken Klaviertasten unterhalb des Touchscreens. Gute Noten erhalten auch die x-fach verstellbaren und sehr komfortablen Sitze. Der 508 kann in den vier Ausstattungsversionen Active, Allure, GT Line und GT bestellt werden. DIE FAHRASSISTENZSYSTEME Zu den Innovationen im neuen Peugeot 508 gehört das erstmals in diesem Segment angebotene Nachtsichtsystem «Night Vision», mit dem nachts oder bei schlechten Sichtverhältnissen mittels einer Infrarotkamera Lebewesen und Hindernisse bis zu einer Entfernung von 250 Metern erkannt werden können. Neben den gängigen Fahrassistenzsystemen verfügt der 508 über einen aktiven Spurhalteassistenten, einen Kollisionswarner und eine erweiterte Verkehrszeichenerkennung, die jetzt auch Stoppschilder und Fahrverbote erkennt. DIE ERSTEN FAHREINDRÜCKE Das neue Flaggschiff von Peugeot ist eine spannende Symbiose aus Fahrdynamik, Effizienz und Reisekomfort. Dank seines niedrigen Gewichtes lässt sich der Franzose im Sportmodus durchaus auch dynamisch bewegen. Die Lenkung ist angenehm direkt, ohne aber radikal zu sein. So lässt sich der 508 präzise durch Kurvenkombinationen steuern. Auf langen Geraden oder Autobahnen vermittelt die Mittelklasselimousine fast schon ein Schwebegefühl. Grössere Fahrbahnunebenheiten werden souverän gedämmt. DIE PREISE UND VERFÜGBARKEIT Der 508 rollt Anfang November zu den Händlern. Bestellt werden kann er aber bereits jetzt. Die Basispreise bewegen sich zwischen 36 900 und 53300 CHF. Peugeot

NR. 05/2018

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 7

AUTO

7

20.08.18 16:15


SPECIAL

Innovative Achitektur: Beim i-Cockpit von Peugeot sind die Hauptinstrumente im direkten Blickfeld des Fahrers platziert. Das erhöht die Sicherheit und den Komfort.

Suisse offeriert dazu einen Servicevertrag über 48 Monate/100000 Kilometer und eine Eintauschprämie von 5000 CHF. DIE ERWARTUNGEN Vom neuen 508 verspricht sich Peugeot im schrumpfenden Segment der Mittelklasselimousinen einen Marktanteil von fünf bis sechs Prozent, was in etwa jenem des Vorgängers entspricht. Damit will man sich wieder in die Top 10 auf das Verkaufsniveau des Opel Insignia und des Audi A4 vorarbeiten. Klassenprimus ist die C-Klasse von Mercedes-Benz. DIE ZUKUNFT Bereits auf dem Autosalon Paris (2. – 14. Oktober 2018) stellt Peugeot die Kombiversion vor. Der 508 SW wird im ersten Quartal 2019 auf den Markt kommen. Dazu wird es auch eine Plug-in-Hybrid-Version mit einer vollelektrischen Reichweite von bis zu 50 km geben. Text Markus Rutishauser / Bilder Werk

Die Markteinführung der Kombiversion erfolgt bereits Anfang des nächsten Jahres. Er ist praktisch gleich flach wie die Limousine (oben links), aber drei Zentimeter länger. Maximal steht ein Laderaum von 1730 Liter zur Verfügung.

8

AUTO

NR. 05/2018

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 8

20.08.18 16:15


SPECIAL

PEUGEOT RIFTER

FÜR FREIZEIT UND FAMILIE Robuste Optik, i-Cockpit und riesiger Stauraum – mit dem Rifter will Peugeot vermehrt auch bei Familien und aktiven Leuten punkten.

Der Rifter trägt das Markengesicht und wirkt deutlich dynamischer als sein Vorgänger.

D

er Rifter tritt die Nachfolge des zwischen 1996 und 2018 über 1,2 Millionen Mal verkauften Peugeot Partner an. Dieselbe Plattform nützen im PSA-Konzern auch der Citroën Berlingo und der neue Opel Combo. Der in über 100 Ländern erhältliche Rifter macht gegenüber seinem Vorgänger in vielerlei Hinsicht beachtliche Fortschritte. So bietet er zahlreiche Fahrsicherheitssysteme, die zuvor nur in höheren Kategorien erhältlich waren. Die verkürzte Motorhaube im Zusammenspiel mit dem senkrechten Kühlergrill und Felgen bis zu 17 Zoll verleihen dem Franzosen eine dynamischere Optik. Weg vom Kastenwagenmief hin zum lifestyligen Zeitgenossen mit grosser Bodenfreiheit. Peugeot bietet den Rifter in zwei Längen an: 4,40 oder 4,75 Meter. In der Langversion stellt er einen flexiblen Stauraum von bis zu 4000 Liter oder maximal sieben Plätze zur Verfügung, welche über die hinteren Schiebetüren be-

quem erreichbar sind. Bis zu drei Sitze sind einzeln abklappbar. Überhaupt besitzt der Rifter viele Talente im Innenleben. Die Ausstattung wurde stark aufgewertet. So ist der Hochdachkombi mit dem über dem Lenkrad platzierten i-Cockpit und einem

Stauvolumen: Bis zu 4000 Liter.

doppelt abgeflachten Lenkrad ausgestattet. Auf Wunsch gibt es über der Mittelkonsole einen freistehenden 8-Zoll-Touchscreen für Navigation und Konnektivität. Ein weiteres Plus sind die zahlreichen Ablageund Staumöglichkeiten. Wer das grosse Panoramaglasdach mitbestellt, erhält ein zusätzliches 60-Liter-Dachstaufach, das sowohl von der zweiten als auch von der dritten Sitzreihe erreichbar ist. Vier Motoren sind zu Beginn verfügbar. Sie erfüllen allesamt die neueste Abgasnorm Euro-6d-TEMP. Drei Blue HDi-Diesel mit 75, 100 oder 130 PS und Mixverbräuchen von 4,1 bis 4,3 Liter sowie ein 1,2-Liter-PureTech-Benziner mit 110 PS (5,4 l/100 km). Für die stärkste Dieselversion ist zudem optional ein Achtgang-Automatikgetriebe erhältlich. Zu einem späteren Zeitpunkt folgt eine reine Elektroversion. Die Preise für den Peugeot Rifter starten ab 25100 CHF. Text Markus Rutishauser / Bilder Werk

I-Cockpit und doppelt abgeflachtes Lenkrad.

NR. 05/2018

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 9

AUTO

9

20.08.18 16:16


LIFESTYLE SKODA EURO TREK 2018

DURCH UNBEKANNTE SCHÖNHEITEN Bulgarien und Mazedonien gehören nicht zu den bekanntesten Feriendestinationen. Zu Unrecht. Beide Balkanländer bieten viel Sehenswertes – vor allem wenn man sie mit dem Auto bereist.

I

n Sofia, der Hauptstadt Bulgariens, geht die Reise los. Sie führt mit dem Auto Richtung Süden, zuerst nach Samokow und weiter nach Blagoewgrad über die Grenze nach Mazedonien und schliesslich nach Skopje, der Hauptstadt des Binnenstaats. Als Gefährt steht uns ein Skoda Kodiaq Scout 2.0 TDI zur Verfügung. Der Lifestyle-SUV mit Allradantrieb, der üblicherweise auf befestigten Strassen unterwegs ist, erweist sich als gute Wahl, denn er ist erstaunlich geländegängig. Dieser Umstand wird sich im Verlauf der 800 Kilometer langen Reise als Vorteil heraus-

stellen: Rund 130 Kilometer davon führen über Stock und Stein. NAHERHOLUNGSGEBIET Vorbei an den Wahrzeichen Sofias, der Rotunda und der Alexander-Newski-Kathedrale, erscheint die Stadt bald nur noch im Rückspiegel. Von der Strasse aus hat man einen guten Blick auf das Witoscha-Gebirge mit Moränen aus Stein, das für Alpinismus und Extremsport bei Touristen und Einheimischen genauso beliebt ist wie wegen der Quellen für Wellness und Erholung. Der nächste Höhepunkt ist der künstlich angelegte Pantscharewo-See.

Aufgrund seiner Nähe zu Sofia, die Stadt ist nur 12 Kilometer entfernt, dient das in einer Schlucht gelegene Gewässer der Bevölkerung als Naherholungsgebiet. Durchs Hinterland Bulgariens geht es ins Grenzgebiet, das vom Malesevo-Berg geprägt wird. Beim Zollübergang wollen es die bulgarischen und die mazedonischen Beamten genau wissen. Lastwagen nehmen sie sorgfältig unter die Lupe, sodass es zu einem kleinen Stau kommt. Auf mazedonischem Boden merkt man schnell, dass das Land ausserhalb der Hauptstadt dünn besiedelt ist. Mehr als die Hälfte der rund zwei Millionen Einwohner leben in Städ-

Eine herrliche Landschaft begleitete den Skoda Eurotrek zwischen Sofia und Skopje.

10

AUTO

NR. 05/2018

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 10

20.08.18 16:16


LIFESTYLE

ten, davon über eine halbe Million allein in Skopje. Entsprechend einsam präsentieren sich die ständig wechselnden Landschaften in der Bergwelt Mazedoniens. WEIN STATT MCDONALD’S Nächste Station ist das Tikves-Tal, mit 28000 Hektaren Anbaufläche die Wiege und mit der 80 000-Einwohner-Stadt Kavadarci das Zentrum des mazedonischen Weinbaus. Angeblich soll schon zur Zeit von Alexander dem Grossen in dieser Region Wein kultiviert worden sein. Wer Zeit und Musse mitbringt und nicht fahren muss, sollte unbedingt einen Rotwein aus der in Mitteleuropa wenig bekannten Vranec-Traube probieren. Auch essen lässt es sich in Mazedonien ausgezeichnet, wobei vorwiegend orientalisch und mediterran beeinflusste Speisen auf den Tisch kommen. Dass es in Mazedonien kein einziges McDonald’s-Restaurant gibt, deutet an, wie gut das einheimische Essen mundet. 2013 wurden die sieben Filialen der Schnellimbisskette wegen Erfolglosigkeit geschlossen. Überall, wo man vorbeifährt, winken einem die Einheimischen freundlich zu, der Tourismus steckt hier noch in den Kinderschuhen. Unterkünfte gibt es überall, doch nicht alle bieten den gewohnten Standard. Deshalb ist zu empfehlen, sich vorgängig mit den Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Land vertraut zu machen. Eine geführte Offroad-Tour bringt uns zunächst auf Schotterstrassen und dann auf steinigem, sandigem oder schlammigem Untergrund mit Spurrillen in Landschaften, die auch als Kulisse für die Winnetou-Filme hätten dienen können. Rote und schneeweisse Gesteinsformationen ragen links und rechts in die Höhe. Mit dem Skoda Kodiaq, der über 194 Millimeter Bodenfreit und 190 PS verfügt, meistert man die Unwägbarkeiten der Fahrbahn problemlos. Als grösste Gefahr stellen sich spitze Steine heraus, die manch einen Reifen des Skoda-Konvois aufschlitzen und die Reise verzögern. Die Begleitcrew ist aber im Radwechseln geübt; genau für solche Fälle hat jedes Fahrzeug auf dem Dach ein Ersatzrad dabei. ENTVÖLKERTE DÖRFER Weiter Richtung Bitola geht es durch kleine Dörfer, die wegen der Landflucht zum Teil verlassen und am Zerfallen sind. In rund 150 Dörfern Mazedoniens wohnt niemand mehr, in weiteren gut 100 sollen

Mensch und Material wurden auf den 130 Kilometern abseits befestigter Strassen gefordert.

Entschleunigende Fahrt durch einen der zahlreichen schönen Nationalparks.

noch maximal zehn Menschen zu Hause sein. In dieser Gegend befinden sich drei der schönsten Nationalparks: Pelister, Galicica und Mavrovo, die um den Prespa- und den Ohrid-See herum gruppiert sind. Auch hier ist man froh um die Kletterfähigkeiten des Skoda Kodiaq, verlassen wir doch die asphaltierte Strasse immer wieder mal. Die Parks, die teilweise für Besucher nicht zugänglich sind, warten nicht nur mit einer tollen Fauna auf, sondern auch mit Abgeschiedenheit, Einsamkeit und Stille. Diese Entschleunigung ist wohltuend in der heutigen Zeit, die stark von Hektik geprägt ist. So auch wieder in Skopje mit auffällig vielen Statuen von Künstlern und Politikern, wo im gepflegten Zentrum das pralle Leben pulsiert. Text Michael Baumann / Bilder Eryk Kepski

Viele mazedonische Dörfer sind wegen der Landflucht zum Teil verlassen. Wo es noch Leute hat, wird man herzlich empfangen.

NR. 05/2018

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 11

AUTO

11

20.08.18 16:16


NEUHEITEN

Ab September steht der Focus vorerst in fünf Ausstattungsvarianten als Fünftürer und als Station Wagon (Aufpreis 2000 CHF) bei den Händlern.

FORD FOCUS

MIT DREI ZYLINDERN GUT IN FAHRT Die vierte Generation des Ford Focus macht in Sachen Design, Innenraum und Ausstattung einen grossen Schritt nach vorne. Das erklärte das sicher auch erreichbare Ziel der Kölner, das beste Auto der Kompaktklasse zu bauen.

W

o die Kölner mit dem gelungenen Fiesta aufgehört haben, setzt der neue Focus nahtlos an: eine glatte Front, in der die Scheinwerfer bündig eingelassen sind, ein grösserer Grill, der die typische FordForm hat, und eine Haube mit vier markanten Falzen im Blech. Mit diesem Auto kann man sich überall sehen lassen. Die neue Karosseriestruktur soll laut Ford steifer sein als bisher. Die Vorteile: Verbesserte Crash-Struktur und mehr Platz im Innenraum. Mit dem neuen, isolierten Fahrwerkrahmen verspricht Ford eine Verbesserung des Federungs- und Akustikkomforts und ein besonders direktes Ansprechen der Lenkung. Keine leeren Versprechungen, wie ACS AUTO bei ersten Testfahrten feststellen konnte. Der Kölner klebt wie Hartleim auf der Strasse und in engen Kurven zeigt die Technik der Lenkung, was Sache ist, wenn sie hart gefordert wird. In Kombination mit

12

AUTO

dem drehfreudigen Dreizylinder und dem Sound der B&O-Play-Anlage ein besonderes Fahrerlebnis. Eine echte Neuheit ist die Zylinderabschaltung, die Ford nun als erster Hersteller in Dreizylinder-Motoren etabliert. Beim Dahingleiten mit konstantem Tempo

EIN GROSSER SCHRITT legt die Elektronik einen Brennraum einfach lahm. Das spart Sprit und schont die Umwelt. Am Lenkrad merkt man davon gar nichts. Ebenso wenig, wenn der dritte Topf beim Druck aufs Pedal binnen 14 Millisekunden die Arbeit wieder aufnimmt. Das Motorenangebot umfasst Dreizylinder-Benziner (von 85 bis 182 PS) und Dieselmotoren (von 95 bis 150 PS). Den Basispreis für den handgeschalteten Ford

Focus Trend mit Einliter-Dreizylinder und 85 PS beträgt 18900 Franken. Weitere Varianten: Business ab 23200 CHF, ST-Line ab 26200 CHF, Titanum ab 26 200 CHF und Vigniale ab 29 300 CHF. Auch bei den möglichen Komfort- und Sicherheitsoptionen zählt der Focus nun jetzt zur Spitzengruppe im Segment. Mehr Assistenzsysteme finden sich zurzeit in keiner anderen europäischen Ford-Baureihe. Ein Novum in dieser Klasse ist der Ausweichassistent, der das Umfahren von Hindernissen durch aktiven Lenkeingriff unterstützt. Auch ein Head-up-Display gibt es, zwar nur als ausfahrbare Plastikscheibe, aber dafür heller, grösser als irgendwo sonst. Viele Details also, die dazu beitragen, dass die Kölner ihrem Ziel, das beste Auto der Kompaktklasse anbieten zu können, näherbringen. Text Stefan Donat / Bilder Werk

NR. 05/2018

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 12

20.08.18 16:17


NEUHEITEN

HYUNDAI SANTA FE

POWERPLAY-PHASE BEI HYUNDAI Der SUV-Boom bleibt ungebremst. Deshalb hält auch Hyundai das Feuer mit neuen Modellen und zusätzlichen Antriebsvarianten am Brennen.

Der überarbeitete Santa Fe ist in der Schweiz vorerst nur mit dem 200-PS-Topdiesel erhältlich und macht auch von hinten eine gute Falle.

K

urz nach der Vorstellung des Kleinwagens i20 wartet Hyundai mit zwei wichtigen SUV-Neuheiten auf. Ganz neu aufgelegt erscheint der 4,77 Meter lange Santa Fe. In seiner vierten Generation wird er in der Schweiz vorerst nur in der Topversion Vertex angeboten. Das bedeutet, er ist mit 2,2-Liter-Dieselmotor (440 Nm, 200 PS), 8-Gang-Wandlerautomatik und dem neuen Allradantriebssystem HTRAC ausgestattet. Dieses verteilt die Antriebskraft schlupf- und fahrmodusabhängig auf Vorder- und Hinterräder. Im Vertex sind alle verfügbaren Optionen enthalten, darunter das Head-up-Display und viele neue Assistenzsysteme. Das sehr komfortabel zu fahrende Top-SUV von Hyundai bietet Platz für sieben Personen und kostet 63 900 CHF. Hybridver-

ZWEI NEUE SUV-GENERATIONEN sionen sind in Planung, werden aber voraussichtlich nicht vor 2020 zu haben sein. Das in Europa für Europa entwickelte und gebaute 4,48 Meter lange Kompakt-SUV Tucson zählt auch in der Schweiz seit seiner Lancierung zu den beliebtesten Modellen seines Segments. Äusserlich ist es an den neuen Voll-LED-Scheinwerfern, dem überarbeiteten Stossfänger und den frischen Designs der 17-, 18- und 19-Zoll-Räder zu erkennen. Ausserdem sind neue Lackfarben im Angebot. Ebenfalls neu ist das Interieur. Im oberen Teil des Armaturenbretts werden nun quali-

tativ verbesserte Materialien eingesetzt, und die Sitze lassen sich heizen und kühlen. Angetrieben wird der Tucson von einem 1,6-Liter-Benzinmotor (265 Nm, 177 PS) oder den zwei Dieselvarianten 1.6 CRDi (320 Nm, 136 PS) und 2.0 CRDi (400 Nm, 185 PS). Eine 48-V-Mildhybrid-Dieselvariante wird im Oktober nachgeschoben. Es sind Modelle mit Vorderrad- und mit Allradantrieb lieferbar, die Preisspanne reicht von 30 900 bis 53 000 CHF. Das kleinste Modell im Hyundai-SUVBund ist der 4,17 Meter lange Kona, der ab November wahlweise auch mit dem neuen 1,6-Liter-Diesel mit 136 PS zu haben ist. Stets in Kombination mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe und Allradantrieb, liegt sein Preis bei mindestens 30 100 CHF. Text Stephan Hauri / Bilder Werk

NR. 05/2018

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 13

AUTO

13

20.08.18 16:17


NEUHEITEN

JEEP RENEGADE

NEUE MOTOREN UND EIN FRISCHES GEWAND Jeep hat sein erfolgreichstes Modell überarbeitet. Wichtiger als die optischen Retouchen sind die drei neuen Motoren mit 120 bis 180 PS.

N

icht wenige Offroaderfans tun ihm unrecht. Der Renegade fristet neben Markenikonen wie dem Wrangler oder dem Cherokee zwar prestigemässig ein Schattendasein, doch der kleinste Vertreter der Jeep-Palette hat sich seit seiner Lancierung 2014 inzwischen zum meistverkauften Modell gemausert. Nun geht der Renegade, der übrigens über ganz erstaunliche Offroadqualitäten verfügt, mit seinem ersten Facelift ins fünfte Verkaufsjahr. In der Schweiz rollt die 2019er-Version im 4. Quartal 2018 zu den Händlern. Die Preise gibt Jeep erst zum Verkaufsstart bekannt. Optisch halten sich die Veränderungen beim Renegade 2019 in Grenzen. Am auffälligsten ist das überarbeitete Design des Kühlergrills sowie des unteren Teils der Frontschürze. Die Hauptscheinwerfer verfügen jetzt neu über ein LED-Tagfahrlicht und die Nebelleuchten rücken nach innen. Der angedeutete Unterfahrschutz liegt etwas weiter unten. Dazu kommen

Am auffälligsten ist die überarbeitete Frontoptik.

geringfügig abgeänderte Rückleuchten, die weiterhin die Optik eines Kreuzes besitzen. Wesentliches hat sich unter der Motorhaube getan. Der Renegade erhält Triebwerke der neuen Generation von Turbobenzinern aus dem Konzernregal von Fiat Chrysler. Der bisherige 1,6-Liter-Sau-

ger mit 110 PS wird vom 120 PS starken 1,0-Liter-Dreizylinder als Einstiegsversion abgelöst. Daneben gibt es den Kompakt-SUV neu mit einem aufgeladenen 1,3-Liter-Vierzylinder in zwei Leistungsstufen mit 150 und 180 PS. Text Markus Rutishauer / Bild Werk

JEEP GRAND CHEROKEE TRACKHAWK

BRACHIALE KRAFT

M

it einer Leistung von 710 PS avanciert der ab Frühjahr 2019 erhältliche Jeep Grand Cherokee Trackhawk zum stärksten Jeep-SUV aller Zeiten. Der Über-Jeep wird von einem 6,2-Liter-Achtzylinder-Kompressorbenziner angetrieben. Er verfügt über Allradantrieb, ein Achtgang-Automatikgetriebe und leistungsstarke Brembo-Bremsen. Ein Bilstein-Fahrwerk mit adaptiver Dämpfung sowie fünf Fahrmodi sorgen für eine optimale Fahrdynamik. Weiter gehören adaptive Bi-Xenon-Hauptscheinwerfer und über 65 Funktionen für die Fahrsicherheit

14

AUTO

und den Schutz der Passagiere zur Ausstattung. In der Schweiz kostet der Trackhawk mindestens 139 000 CHF. Auf dem 500 Hektaren grossen Testgelände der FCA-Gruppe in Balocco (It) konnten wir uns von den Talenten des bra-

Der Grand Cherokee Trackhawk sprintet in nur 3,7 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100.

chialen Jeep-SUV überzeugen. Beim Paradesprint von 0 auf 100 km/h in unter vier Sekunden wähnten wir uns eher in einem Sportwagen. Dieser Beschleunigungsexzess endet erst bei 289 km/h. In den Schikanen bewies der Trackhawk mehr Kurventalente, als man ihm aufgrund seiner Grösse und des Gewichts von rund 2,5 Tonnen zutrauen würde. Über Sinn oder Unsinn eines geländetauglichen 710-PS-Monsters mit Launch Control darf jeder selbst urteilen. Genügend Fans und Käufer wird der Trackhawk auch in der Schweiz finden. Text Markus Rutishauser / Bild Werk

NR. 05/2018

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 14

20.08.18 16:17


NEUHEITEN

Die C-Klasse gibt es wiederum in vier Karosserievarianten: Limousine, Coupé, Cabrio und T-Modell.

MERCEDES-BENZ C-KLASSE

EINE LETZTE MODELLPFLEGE Mercedes-Benz hat seinen Bestseller erneuert. Neben optischen Retuschen ist unter anderem der 1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner mit zusätzlichem 48-Volt-System sowie einer Boost- und Segelfunktion neu. Sportliche Speerspitze der Baureihe bleibt der AMG C 43 4Matic.

D

er 1982 vorgestellte «BabyBenz» ist das Volumenmodell der Nobelmarke schlechthin – in der Schweiz seit zehn Jahren. Insgesamt haben die Stuttgarter in 120 Ländern rund um den Globus bereits über 9,5 Millionen Exemplare verkauft. Allein 2017 rollten rund 415 000 neue C-Klasse-Fahrzeuge auf die Strassen. Die C-Klasse ist weiterhin in vier Karosserievarianten erhältlich: Limousine, Coupé, Cabrio und T-Modell (Kombi). «Wir haben mehr als die Hälfte aller Bauteile ersetzt oder aufgefrischt, das sind rund 6500», betonen die Experten. Tatsächlich rollt die neue Generation optisch noch etwas sportlicher daher. Die Detailverbesserungen zielen in erster Linie auf die Front und das Heck. Innen bleibt vieles beim Bewährten – einmal abgesehen vom neuen Multifunktionslenkrad. Das neue Oberklasse-Cockpit aus der neuen A-Klasse sucht man vergebens. Aber ganz ehrlich: Das digitale C-Klasse-Cockpit mit dem

12,3-Zoll-Bildschirm im Blickfeld des Fahrers und dem frei platzierten Zehn-ZollTouchscreen in der Mitte genügen ebenso höchsten Ansprüchen. Dasselbe gilt für die Fahrassistenzsysteme. Wichtige Neuerungen gibt es unter der Haube. Der neue 1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner mit Twin-Scroll-Turbo ist mit einem Mild-Hybrid-System ausgestat-

23 PS MEHR FÜR AMG-TOPVERSION tet, das temporär einen Elektro-Boost von 14 PS bereithält. Im C200 und C 200 4Matic heisst dies 184 PS. Ebenso neu ist der Zweiliter im C300 mit 258 PS und 370 Nm. Topmodell bei den Ottomotoren ist der C400 4Matic, ein 333 PS durchzugskräftiger Sechszylinder. Bei den Dieseltriebwerken ist die Umstellung auf die neue Generation

OM 654 abgeschlossen, welche allesamt die derzeit strengste Abgasvorschrift Euro 6d-TEMP erfüllen. Sie leisten zwischen 122 PS (C 180d) und 194 PS (C 220d), orchestriert von einem manuellem 6-Gang-Getriebe oder einer 9-Gang-Automatik. Allrad gibt es in Verbindung mit dem C 200, C400 und C 220d. Zumindest in der Schweiz hoch im Kurs steht der AMG C43 4Matic mit einem bärenstarken V6-Biturbomotor (390 PS und 520 Nm). Der Einstiegspreis für die neue C-Klasse beläuft sich auf 46 270 CHF. Dafür gibt es den 129 PS starken C 160 mit 9-GangAutomatik. Der AMG-Traum beginnt bei 76 700 CHF. In der Schweiz sind die beiden Sondermodelle Swiss Star und Swiss Executive mit viel zusätzlicher Ausstattung erhältlich. Text Markus Rutishauser / Bilder Werk

NR. 05/2018

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 15

AUTO

15

20.08.18 16:17


NEUHEITEN

In der Schweiz wird der SsangYong Musso ausschliesslich mit Allradantrieb geliefert.

SSANGYONG MUSSO

MEHR ALS NUR EIN ARBEITSTIER Erfunden wurden sie für Farmer Joe im Mittleren Westen der USA, doch irgendwann mutierten die Pick-ups genannten Kleinlaster zu Kultmobilen. Sie sind inzwischen bei Stadtmenschen ebenso gefragt.

J

üngster Neuzugang in diesem Segment ist jetzt der SsangYong Musso, der auf der Plattform des Rexton die Nachfolge des Actyon Sport antritt. Nun stellt sich natürlich die Frage, wer einen Eintonner-Pick-up benötigt, wenn das Feld und die Weide nicht zu seinem bevorzugten Biotop gehört. Statt Heuballen werden sperrige Freizeitgerätschaften wie Surfbretter, Fahrräder oder Gleitflugschirme auf der 1,3 Meter langen Ladefläche hinter der Doppelkabine ihren Platz finden. Natürlich werden auch einige Handwerker zugreifen, um dort ihre Arbeitsgeräte zu verstauen. Dass sich die Pick-ups aus der Welt der Feldarbeit verabschiedet haben, wird bei der ersten Sitzprobe deutlich. Komfortable Sitze, die etwas mehr Seitenhalt bieten könnten, wertige Materialien, und auch für den konnektiv ausgerichteten Zeitgenossen ist alles an Bord. Die einzelnen Menüs des zentralen Bildschirms lassen sich alle nach kurzer Zeit intuitiv beherrschen, und auch die Navigation arbeitet zuverlässig. Schön, dass in der digitalen Welt die

16

AUTO

übersichtlich vor dem Fahrer angeordneten Rundinstrumente noch ihren analogen Charme entfalten. Die Sitze, darüber hätte sich Farmer Joe bestimmt gefreut, sind gegen Aufpreis beheizbar und lassen sich bei Bedarf auch belüften.

ZUM KULTMOBIL MUTIERT Als Antrieb steht nur ein 2,2-Liter-Turbodiesel bereit, der 181 PS und 400 Nm leistet. Neben dem leicht schaltbaren serienmässigen Sechsgang-Schaltgetriebe steht auch eine Sechsstufen-Automatik für 3000 CHF in der Preisliste, die angenehm zügig durch die Gänge wechselt. SsangYong verspricht einen Mixverbrauch von 7,6 Litern und eine Höchstgeschwindigkeit von 195 km/h. Das Fahrwerk ist eher rustikal hart und herzlich ausgelegt. Der Diesel gehört zu den angenehmeren

Vertretern seiner Gattung und meldet sich bald nach dem Start akustisch ab. Überhaupt verschont der Musso seine Insassen von akustischen Störungen, selbst nach Tempo 120 km/h herrscht eine angenehm leise Kulisse in der Doppelkabine. Dass der Musso sich nicht bei den Nutzfahrzeugen einordnet, zeigt bereits der erste Blick. Das Design entspricht der SUV-Formensprache, und auch der Innenraum mit vier Sitzen zeigt, dass nicht allein der Nutzwert bei der Entwicklung im Vordergrund stand. Der Musso kommt in der Basisversion mit Allradantrieb für 29 900 CHF zu den Kunden. Aufpreis kosten etwa die nur auf der Topversion Sapphire (ab 37700 CHF) erhältlichen 20-Zoll-Leichtmetallfelgen (1000 CHF) oder das Sperrdifferenzial (500 CHF). Und wie geht es bei SsangYong weiter? Im nächsten Jahr wird zunächst der Korando erneuert und im Jahr 2020 kommt dann der erste vollelektrische SsangYong auf Basis des Korando. Text ww/mru / Bilder Werk

NR. 05/2018

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 16

20.08.18 16:17


NEUHEITEN

TOYOTA AYGO

VIEL SPASS MIT DEM JAPANFLITZER Was kann man von einem Auto erwarten, das in der Basisversion 12 400 Franken kostet? Toyota hat mit dem neuen Aygo ein vernünftiges Auto auf die Räder gestellt.

Der Aygo hat vorne das markante Diagonalkreuz. Das Logo wurde sogar noch einmal betont und bekommt eine dreidimensionale Optik.

D

ie Basisvariante x (ab 12400 CHF) ist der Einstieg in die Welt des City-Flitzers. Der x-play (ab 16550 CHF) hat zusätzlich zur x-Version serienmässig Start/Stopp und elektrisch bedienbare Fensterheber. Zudem ist der x-play mit einem DAB-Plus-Radio inklusive Bluetooth ausgestattet. Der Trend wird auch im neuen Modelljahr (ab 16 050 CHF) erhältlich sein. Aufbauend auf dem x-play ist der Trend mit Winterkompletträdern bereit für die kalte Jahreszeit. Für die warmen Monate hat er eine Klimaanlage und für die Zwischensaisons Nebelscheinwerfer. Als Option wird das Smart Entry System mit 7-Zoll-Touchscreen und Rückfahrkamera sowie das Safety Sense angeboten. Zur Lancierung ist das Sondermodell Limited ab 18 000 CHF in begrenzter Stückzahl erhältlich. Schon beim ersten Eindruck sammelt der Aygo Pluspunkte. Die Sitze geben guten Halt. Das ist in dieser Klasse nicht selbstverständig. Vorne haben zwei Erwachsene

DER KLEINE PASST IN DIE ZEIT mit jeweils 1,80 Meter Grösse sogar noch Luft über dem Kopf. Die Instrumente liegen gut im Blickfeld und die Rundumsicht könnte nicht besser sein. Ein wichtiges Argument fürs Cruisen in der City. Zum Antrieb: Der überarbeitete 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner mit dem Sound einer doppelten Vespa entwickelt nun 72 PS bei 6000 U/min und liefert ein höheres Drehmoment von 93 Nm bei 4400 U/min. Der Verbrauch liegt bei 4,1 Litern je 100 Kilometer (86 bis 93 g/km, Spitze 160 km/h, 0 auf 100 in 13,8 Sekunden). Als Alternative zum manuellen Getriebe steht ein automatisiertes Schaltgetriebe zur Verfügung (95 g/km, Spitze 160 km/h, 0 auf Tempo 100 in 15,2 Sekunden, Verbrauch 4,2 Liter).

Die Verbrauchsdaten sind Angaben des Werks und zugleich Basis für den Spass am Auto. Sprints im dichten Verkehr sind kein Problem und längere Fahrten über die Autobahn lassen die abgespulten Kilometer wie eine Kurzstrecke erscheinen. Der Wagen hängt gut am Gas und mit einer Länge von 3,46 Meter ist man schwuppdiwupp in der nächsten Parklücke. Text Stefan Donat / Bilder Werk

Die Gestalter der Armaturentafel sind echte Weltmeister im praktischen Denken. Alles ist so angeordnet, wie man es im Alltag braucht.

NR. 05/2018

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 17

AUTO

17

20.08.18 16:17


NEUHEITEN

Die erfolgreiche X-Familie von Opel mit dem Grandland X, dem Crossland X und dem Mokka X (von links).

OPEL X-CHAMPS

SAUBERE MOTOREN FÜR X-TRIO Die Crossover-Familie von Opel mit Mokka X, Crossland X und Grandland X werden mit Euro-6d-TEMP-Motoren aufgerüstet. Damit erfüllen sie bereits jetzt zukünftige noch schärfere Abgasnormen und sorgen dafür, dass sich deren Besitzer keine Gedanken mehr über mögliche Fahrverbote in Städten machen müssen.

D

ie Einführung des WLTP-Zyklus im letzten Jahr, der ab dem 1. September 2018 für alle neu zugelassenen Personenwagen bindend ist, und der ab 2020 massiv verschärfte CO2-Emissionsgrenzwert von 95 g/km haben die Autohersteller vor grosse Herausforderungen gestellt. Zwar wird auch der WLTP-Zyklus immer noch unter Laborbedingungen abgewickelt, doch entspricht er dem realen Fahrverhalten deutlich mehr als sein Vorgänger NEFZ. Es werden neu höhere Geschwindigkeiten über längere Zeiträume und weniger Haltephasen berücksichtigt. Dazu wird jeder Fahrzeugtyp in seiner leichtesten und schwersten Ausführung geprüft. «Opel möchte im Rennen um die saubersten Motoren an vorderster Front mitspielen und gleichzeitig maximale Transparenz bieten», versprechen die Rüsselsheimer. Bereits heute erfüllen 85 Motorvarianten der Marke mit dem Blitz im Logo die Euro-6d-TEMP-Abgasnorm. Neu sind solche Triebwerke auch für die drei SUV-Modelle von Opel verfügbar. So er-

18

AUTO

setzt im Mokka X der 1,4-Liter-Turbo mit 120 PS den bisherigen 1,6-Liter-Sauger. Das neue Triebwerk leistet fünf PS mehr als der Vorgänger und verbraucht moderate 6,6 l/100 km. Der Mokka X kostet ab 22950 CHF. Für den Crossland X (ab 18800 CHF) und den Grandland X (ab 24 100 CHF) ist jetzt zusätzlich ein 1,2-Liter-Dreizylinder verfügbar. Der aufgeladene Bezindirekt-

FIT FÜR DIE ZUKUNFT einspritzer leistet ordentliche 130 PS bei einem Mixverbrauch von 5,3 l/100 km (121 g/km CO2). Der frontgetriebene Grandland X steht überdies neu auch mit einem 1,5-Liter-Diesel (130 PS/4,2 l pro 100 km und 110 g/km CO2) im Angebot. Er ergänzt den 177 PS starken Zweiliter-Topdiesel (4,9 l/100 km und 128 g/km CO2). Beide Euro-6dTEMP-Norm-Selbstzünder können mit einer neuentwickelten 8-Stufen-Automatik kombiniert werden.

Mit den Verkaufszahlen seiner drei X-Modelle darf Opel zufrieden sein. Der Absatz stieg innerhalb eines Jahres um 2,8 auf 17,5 Prozent. Bis 2021 wollen die Rüsselsheimer allerdings ganze 40 Prozent im stetig wachsenden SUV-Segment generieren. Dazu werden die drei X-Modelle weiter aufgewertet. Innerhalb der nächsten Monate bekommen alle Benziner einen Partikelfilter, die Selbstzünder die SCR-Katalysatoren und Harnstoffeinspritzung zur Reduktion von NOx. In der Schweiz befindet sich die X-Familie auf bestem Weg, die gesetzten Ziele zu erreichen. In den ersten fünf Monaten des Jahres wählten 37 Prozent der Opel-Kunden ein X-Modell. Ein zusätzlicher Aufschwung für die X-Familie wird im Jahr 2020 erwartet, wenn der Grandland X auch mit einem Plug-in-Hybrid-Antrieb (PHEV) und Allradantrieb auf die Strasse rollt. Er soll gleichzeitig eine Hauptrolle in der Elektrifizierungsstrategie von Opel spielen und im Werk Eisenach vom Band rollen. Text Markus Rutishauser / Bild Werk

NR. 05/2018

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 18

20.08.18 16:17


ES GIBT TÄGLICH NEUES ZU ENTDECKEN. FAHREN SIE DOCH MAL HIN.

LASSEN SIE SICH VON NICHTS AUSBREMSEN. Wir kümmern uns um alles – auch wenn es mal Gegenwind gibt. Mit der Allianz haben Sie einen starken Partner an Ihrer Seite. Als ACS-Mitglied profitieren Sie bei der Allianz von 10 % Rabatt auf Auto-, Hausratund Rechtsschutzversicherungen.

NUTZEN SIE IHRE PERSÖNLICHEN VORTEILE!

Kontaktieren Sie jetzt den Berater in Ihrer Nähe. allianz.ch

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 19

20.08.18 16:17


MOTORRAD MOTORRAD

HARLEY-DAVIDSON

KTM

NEUE SEGMENTE IM VISIER

DAS LEICHTE SCHWERGEWICHT

Harley-Davidson will bis zum Jahr 2022 in neue Segmente und Märkte vorstossen, um noch mehr Kunden für die Marke zu gewinnen. Wie das Unternehmen bekanntgab, sieht der Wachstumsplan «More Roads to Harley-Davidson» neben neuen Modellen für die Stammkundschaft eine modular konzipierte Mittelklassebaureihe vor. Sie soll ein Hubraumspektrum von 500 bis 1250 ccm abdecken. Für 2020 kündigt Harley-Davidson dabei mit der Pan America 1250 sein erstes Adventure-Touring-Bike an. Ebenfalls bereits beschlossen ist ein Streetfighter mit 975 ccm und ein 1250er-Custommodell. In den beiden Folgejahren soll die Palette noch weiter ausgebaut werden. Das bereits als Prototyp vorgestellte Elektromotorrad Live Wire soll im nächsten Jahr in Serie gehen. Weitere Modelle mit Schwerpunkt urban werden in den kommenden vier Jahren folgen. Texte jri / Bilder Werk

KTM mischt die Mittelklasse der Naked-Bikes mit. Die völlig neu konzipierte 790 Duke wird von einem Reihen-Zweizylinder mit 799 ccm Hubraum, 105 PS (77 kW) und 87 Nm Drehmoment angetrieben. Die Ausstattung umfasst unter anderem Kurven-ABS, schräglagenabhängige Traktionskontrolle, vier verschiedene Fahrmodi, einen Quickshifter und eine Launch-Control. Die KTM 790 Duke kostet in der Basisversion 10990 CHF und ist in Orange sowie in Schwarz erhältlich.

Bei ausgestreckter Hand zum Bremshebel sollten Unterarm, Handfläche und Finger des Fahrers eine Linie bilden.

RATGEBER

BREMSHEBEL AUSRICHTEN

HONDA

SUPER CUB KOMMT ALS 125ER Nach der Monkey bringt Honda auch die Super Cub nach Europa zurück, die mit über 100 Millionen Exemplaren das meistverkaufte Motorfahrzeug der Welt ist. Durchstiegsrahmen, Beinschilder und Halbautomatik sind auch nach 60 Jahren noch geblieben, neue Zutaten sind LED-Lichtanlage, Scheibenbremsen, ABS und ein Smart-Key-System sowie Digitalanzeigen. Nach Europa kommt die Super Cub als Leichtkraftrad C125 mit knapp zehn PS (7,1 kW) bei 7500 U/min. Die 4-Gang-Fussschaltung löst die Kupplung automatisch beim Wechsel der Getriebestufen aus und benötigt keinen Hebel am Lenker. Die Markteinführung ist für Oktober geplant. Einen Preis nannte Honda noch nicht, wohl aber einen Normverbrauch von unter zwei Litern je 100 Kilometer.

20

AUTO

Die Bremsbereitschaft ist gerade für Motorradfahrer (über-)lebenswichtig. Damit die Reaktionen sicher und schnell gelingen, sollten Bremshebel und -pedal ergonomisch optimal auf den Fahrer eingestellt sein. Alle einstellbaren Bedienelemente sollten an die Sitzposition angepasst werden, empfiehlt das Institut für Zweiradsicherheit. Die Weitenverstellung des Bremshebels funktioniert oft per Einstellrad. Dabei empfiehlt es sich, die Ausrichtung so vorzunehmen, dass alle fünf Finger gut zupacken können. «Zwei-Finger-Bremser» hingegen benötigen etwas mehr Abstand, damit die übrigen beiden Finger beim Bremsen nicht eingeklemmt werden. Der Fusshebel sollte so eingestellt werden, dass der Stiefel locker darüber ruhen kann, aber bei Bedarf sofort das Pedal trifft. Für die horizontale Ausrichtung von Brems- und Kupplungshebel empfehlen Experten eine Einstellung, bei der Unterarm, Handfläche und Finger eine gemeinsame Linie bilden.

NR. 05/2018

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 20

20.08.18 16:18


CARAVAN

Die Preise für die T-Modelle starten bei knapp 77000 CHF, der Einstieg in die Klasse der Integrierten ist ab rund 90000 CHF möglich.

HYMER B-KLASSE

KOMFORTABLES RAUMWUNDER Als erster Hersteller von Reisemobilen zeigt Branchenriese Hymer vollintegrierte Fahrzeuge auf Basis des neuen Mercedes-Benz Sprinter – erstmals bei Fahrzeugen mit dem Stern auch mit Frontantrieb.

B

ei der teilintegrierten und der vollintegrierten B-Klasse kommt die Triebkopfvariante des neuen Mercedes-Benz DANK LEICHTBAU Sprinter zum Einsatz. Ausschliesslich für UNTER DREI TONNEN Reisemobile angeboten wird im Sprinter der 177 PS leistende 2,1-Liter-Diesel als Alternative zum 143 PS leistenden Basismotor. Das stärkere Aggregat kann mit dem mit einer indirekten Beleuchtung im Soneuen Sechsgang-Schaltgetriebe oder der ckelbereich in Szene gesetzt werden. Die erstmals lieferbaren neunstufigen Auto- neue elektrische Feststellbremse erlaubt matik kombiniert werden. Verfügbar sind zwischen Fahrer- und Beifahrersitz den zudem zahlreiche Assistenzsysteme. freien Durchgang nach hinten. Bereits Nicht ohne Stolz verkündete Hy- das Modell 580 bietet auf einer Länge von mer-Geschäftsführer Christian Bauer: 6,99 Meter und 2,29 Meter Breite dank ge«Mit dem B-MC haben wir eine Reisemo- schickter Raumaufteilung viel Platz. Die bil-Baureihe der 3,5-Tonnen-Klasse kon- Seitenküche hat einen 142 Liter fassenden struiert, die es trotz knapp sieben Meter Kühlschrank mit Gefrierfach. Die beinahe Länge auf ein Leergewicht unter 2900 Ki- gegenüberliegende Sitzgruppe ist mit eilogramm bringt. Wir sind damit der erste nem besonderen Stoff bezogen, der FlüsHersteller seit Jahren, der bei einem Teilin- sigkeiten abperlen lässt. In einer Vertietegrierten auf Sprinterbasis diese Grenze fung an der Rückwand der Nasszelle ist der unterschritten hat.» 32 Zoll grosse LED-TV untergebracht. Im Innenraum geht Hymer neue Wege: Das Bad ist in zwei Bereiche geglieDer durchgängige Wohnraumboden kann dert: Auf der einen Seite die Dusche mit

einer Stehhöhe von 194 Zentimeter, auf der anderen Seite der WC-Bereich mit Banktoilette sowie dem Waschbecken mit seitlicher Ablagefläche. Die längs angeordneten Einzelbetten im 580 gibt es neben der Grösse von 195 cm auf 86 cm optional auch mit 2,20 Meter Länge. Der grössere 680 verfügt auf 7,39 Meter Länge (Breite 2,29 Meter) anstelle des Komfortbads mittig über ein Raumbad mit Duschkabine, die Tür des Waschraumes kann als Raumtrenner fungieren und schafft so eine räumliche Zweiteilung des Fahrzeugs. Der Wohn- und Essbereich im vorderen Teil des Fahrzeugs verfügt über eine an die Sitzgruppe anschliessende Winkelküche. Das in allen Fahrzeugen der Baureihe B-Klasse Modern Comfort verbaute Smart-Battery-System, kombiniert Lithium- und Bleibatterien und regelt den Ladestatus auf intelligente Weise. Die Fahrzeuge der B-Klasse Modern Comfort sind ab diesem Monat im Handel. Text gp / Bilder Werk

NR. 05/2018

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 21

AUTO

21

20.08.18 16:18


REISEN RATGEBER

REISEKRANKHEITEN: WAS KÖNNEN SIE TUN? Urlaub! Endlich ist sie da, die schönste Zeit des Jahres. Und dann das: Bauchzwicken statt Besichtigungsprogramm, dumpfe Übelkeit statt Captain’s Dinner! Wir verraten, wie Sie die häufigsten Reisekrankheiten austricksen und entspannt und gesund um den Globus reisen.

S

eit Wochen freut man sich auf den Urlaub, doch dann sitzt man mit Krämpfen auf der Toilette. Die häufigste aller Reisekrankheiten ist die Reisediarrhö. 35 bis 50 Prozent aller Fernreisenden leiden unter der Durchfallerkrankung. Die Erreger werden meist über die Nahrung oder verunreinigtes Wasser aufgenommen. Um dem vorzubeugen, sollte man nur aus versiegelten Flaschen trinken – das gilt auch beim Zähneputzen. Auf der Liste der No-Gos stehen zudem Eiswürfel, Salat, Mayonnaise und geschältes Obst am Buffet. Vorsicht ist auch bei halbgarem Fleisch, Muscheln, Austern und sonstigen Meeresfrüchten sowie allen rohen Speisen geboten, auch dort können Escherichia-coli-Bakterien, Campylobacter und Salmonellen lauern. Als Regel gilt: «Cook it, peel it or forget it», auf Deutsch «koch es, schäl es oder lass es». Wenn «Montezumas Rache» trotz aller Vorsicht zuschlägt, heisst es, den Verlust von Flüssigkeit und Mineralstoffen schnell auszugleichen. Dabei helfen viel Flüssigkeit und Elektrolytlösungen. Tipp: Eine Lösung aus acht Teelöffeln Zucker und einem gestrichenen Teelöffel Kochsalz auf einen Liter abgekochtes Wasser gleicht Flüssigkeitsverlust und Mineralstoffmangel aus. REISETHROMBOSE: ZEHENKREISEN ÜBER DEN WOLKEN Das Gute vorweg: So gefährlich die Reisethrombose ist, die Wahrscheinlichkeit, eine solche zu erleiden, ist nicht besonders hoch. Eine Untersuchung besagt, dass etwa 2 von 10 000 Fluggästen betroffen sind, eine andere Studie nennt 4,8 von einer Million Passagieren. Betroffen sind fast ausschliesslich Menschen mit speziellen Risikofaktoren. Wer unter

22

AUTO

Die Pille gegen Jetlag: Du tickst wohl richtig.

NR. 05/2018

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 22

20.08.18 16:18


REISEN

Krampfadern leidet, bereits eine Thrombose hatte, stark raucht, schwanger oder frisch operiert ist, der sollte vor Langstreckenflügen und mehrstündigen Bus- oder Autoreisen mit seinem Arzt über den Einsatz etwa eines Blutverdünners sprechen. Denn durch das lange Sitzen können sich kleine Blutklumpen bilden, die im Körper wandern und womöglich wichtige Gefässe verstopfen und im schlimmsten Fall tödliche Auswirkungen haben. Was kann man vorbeugend tun? Reisestrümpfe oder Kompressionsstrümpfe aus dem medizinischen Fachhandel sind eine gute Wahl. Ausserdem sollten Reisende pro Stunde mindestens einen halben Liter Flüssigkeit trinken – aber keinen Kaffee oder Alkohol. Auch sportliche Übungen wie Zehen und Füsse im Sitzen bewegen und die Beinmuskulatur an- und entspannen beugen Gerinnseln vor. Apropos Sport: Auf einem zehnstündigen Flug in der Economy Class sollte man sowieso lieber in die bequeme Jogginghose als in die enge Slimfit-Jeans schlüpfen. SEEKRANKHEIT: ALLE MANN AN DECK Seekrankheit. Der Schrecken aller Kreuzfahrer. Dabei ist die Gefahr, auf einem modernen Kreuzfahrtschiff seekrank zu werden, sehr gering. Die Statistik berichtet von gerade mal drei Prozent aller Kreuzfahrtpassagiere. Der erste Weg zur Prophylaxe ist die Wahl der Route: Wem schon im Auto übel wird, der wird bei seiner ersten Kreuzfahrt besser nicht den Nordatlantik wählen. Auch die Wahl der Kabine ist wichtig: Wer Angst vor Wellengang hat, der bucht eine Aussenkabine in Schiffsmitte. Hier sind, wie im Reisebus, die schlingernden Bewegungen am wenigstens zu spüren. Alle Mann an Deck: Sich an Deck aufhalten, den Horizont betrachten und mit den Augen die bewegte Umgebung verfolgen, so stimmt der visuelle Sinneseindruck mit dem Gleichgewichtsorgan überein, und der Seekrankheit ist ein Schnippchen geschlagen. Tabletten und Kaugummis beugen bei einer angekündigten Schlechtwetterfront für rund acht Stunden vor. Bis zu 72 Stunden wirken Scopoderm-Pflaster, die man sich hinters Ohr klebt. Auch der Verzicht auf schwer im Magen liegendes Essen hilft. Und wenn sich trotz aller Vorkehrungen doch Unwohlsein einschleicht? Dann empfiehlt sich als erstes frische Luft: Auf- und Abgehen an Deck sorgen meist schnell dafür, dass das flaue

Obst- und Getränkemarkt.

Insbesondere bei Langstreckenflügen gilt es einiges zu beachten.

Gefühl in der Magengegend verschwindet. Den Blick richtet man dabei am besten auf einen festen Punkt am Horizont. Alkohol ist tabu, ein bewährtes Hausmittel dagegen ist Ingwer, weil es den Brechreiz reduziert. In der Regel ist der Spuk nach zwei oder drei Tagen vorüber, wenn sich der Körper an die Situation gewöhnt hat. JETLAG: FRISCHE LUFT FÜRS INNERE GLEICHGEWICHT Mittags in Zürich in den Flieger gestiegen, wundert sich der Körper bei der Ankunft in Los Angeles über gleissendes Sonnenlicht. Die Tageszeiten im Reiseland stimmen nicht mit dem eigenen Taktgeber überein. Der Körper reagiert verstimmt mit den typischen Jetlag-Symptomen wie Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche, Abgeschlagenheit, Depressionen, Kopfschmerzen und Magenproblemen. Damit aus Sightseeing in exotischen Regionen keine Schlummerkur im Hotelzimmer wird, können sich Fernreisende vorbereiten. Schon einige Tage vor dem Abflug kann man die Schlafphasen stundenweise

an die Nacht im Urlaubsland anpassen. Wer nach Westen fliegt, geht eine Stunde später ins Bett, bei Reisen nach Osten eine Stunde früher. Während des Fluges hilft es, viel zu trinken, um den Körper zu entlasten – aber keinen Alkohol und keinen Kaffee. Ausserdem stellt man die Uhr am besten schnell auf die Zeit des Urlaubslands um. Die Mahlzeiten sollte man im Flugzeug etwa dann einnehmen, wenn sie im gebuchten Hotel serviert werden. Und vor allem bei Reisen nach Asien oder Australien gilt: Wer im Flieger länger wach bleibt, kann abends besser einschlafen. Mediziner sind sich uneinig darüber, ob Hormonpräparate wie Melatonin wirklich helfen und nicht womöglich unerwünschte Langzeitfolgen haben. Absolut tabu sind Schlaf- oder Aufputschpräparate, die fürs innere Gleichgewicht eher schädlich sind. Dann lieber schnell am Zielort frische Luft und Sonne tanken, das hilft dem Körper, sich rascher wieder einzupendeln. Text Sabine Metzger / Bild srt

NR. 05/2018

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 23

AUTO

23

20.08.18 16:18


VERKEHRSSICHERHEIT

GESUNDHEITS-CHECK ERST AB 75 JAHREN Der Bund hat die parlamentarische Initiative zur Heraufsetzung der periodischen vertrauensärztlichen Kontrolluntersuchung von fahrzeuglenkenden Personen von 70 auf 75 Jahre letzten Herbst angenommen. Die neue Regelung tritt auf den 1. Januar 2019 in Kraft. Was sich ändert und worauf man achten sollte, lesen Sie hier.

D

ie Änderung der bisherigen Praxis wird verschiedene Änderungen mit sich bringen. Sicher werden sich viele Fahrzeuglenkerinnen und Fahrzeuglenker darüber freuen, die Abklärung beim Hausarzt künftig erst mit 75 Jahren vornehmen zu müssen. Denn nicht selten wurde diese Untersuchung mit 70 Jahren als zu früh und gleichzeitig als stigmatisierend empfunden. Der Bundesrat folgt

diesem Bedürfnis der Heraufsetzung der medizinischen Kontrolluntersuchung und überträgt die Verantwortung für sicheres Fahren im Alter an die Betroffenen selber. So sind also die Autofahrerinnen und Autofahrer gefordert, mit Training und Auffrischen von Kenntnissen selber dafür zu sorgen, fit am Steuer zu bleiben. Dann wird auch die erste Untersuchung beim Hausarzt mit 75 Jahren keine Überraschung.

Komplexes Denken

Sprachliches Denken

Hier befindet sich das oberste Kontrollzentrum des Gehirns. In diesem Hirnbereich werden Urteile gefällt, Handlungen geplant und Entscheidungen getroffen. Um diesen Teil des Gehirns zu trainieren, eignen sich Spiele, welche die Logik, Kombinatorik oder Taktik fordern.

SO FUNKTIONIERT UNSER GEHIRN

Das Sprachzentrum des Gehirns verteilt sich im Wesentlichen auf das Broca-, Wernicke- und Geschwind-Areal. Um diese Areale und deren Informationsaustausch zu trainieren, eignen sich Spiele zur Wortbildung und Wortfindung genauso, wie das Lernen oder Sprechen einer Fremdsprache.

Scheitellappen Präfrontaler Cortex

Occipitallappen Temporallappen

Cerebellum

Gedächtnis

Dieser Hirnteil ermöglicht uns Erinnerungen und die damit verknüpften Informationen wieder abzurufen. Trainieren Sie Ihre Gedächtnisleistung mit Wissens- und Merkspielen. Erlernen Sie die Fähigkeiten sich Daten und Fakten einfach besser zu merken.

24

AUTO

KÖNNEN UND WISSEN HALTEN FIT Ältere Autofahrerinnen und Autofahrer sind meist routinierte Fahrer. Damit das auch so bleibt, bietet der ACS mit seiner Kampagne «Routinier – Fahren mit Weitblick» eine Vielzahl an Möglichkeiten, sein Können zu trainieren und sein Wissen aufzufrischen. Zum Beispiel mit Gehirnjogging. Das sogenannte Arbeitsgedächtnis ist für das rasche Erfassen von Situationen und das richtige Ableiten von Reaktionen

Visuelles Denken

Der Occipitallappen des Gehirns beheimatet das Sehzentrum und ermöglicht die visuelle Wahrnehmung von Objekten und Menschen. Um diesen Bereich zu trainieren eignen sich Spiele, die zum Beispiel eine schnelle Auffassung von Farben und Formen erfordern.

Koordination

Das Cerebellum ist unter anderem für die Koordination von Körperbewegungen zuständig. Um diesen Bereich zu trainieren, eignen sich einfache Bewegungsübungen bis hin zum Jonglieren oder Balancieren.

NR. 05/2018

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 24

20.08.18 16:18


VERKEHRSSICHERHEIT

Wie sattelfest sind Sie noch bei der Beantwortung von Fragen zu Verkehrsregeln?

zuständig. Für den Strassenverkehr sind diese kognitiven Fähigkeiten elementar. Das bewusste Trainieren von bestimmten Regionen im Gehirn hält nicht nur den Geist fit, sondern macht auch Spass. Die Fahrprüfung liegt für Routiniers einige Jahre zurück, seither haben sich

ÜBEN SIE GLEICH AUF WWW.ROUTINIER.CH/ GEHIRNTRAINING Regeln und Signalisierungen verändert, der Verkehr ist dichter und hektischer geworden. Mit dem Auffrischen der Theoriekenntnisse auf der Webseite von Routinier www.routinier.ch/fahrkompetenzen ist man wieder flott und sicher unterwegs. Übungen mit vielen Fragen zu den Verkehrsregeln und Signalisierungen lassen sich so in Ruhe zu Hause auffrischen. Wer gerne seine praktischen Fahrkompetenzen

Neu und einladend: Der Routinier-Stand des ACS ist das ganze Jahr unterwegs.

absichern lassen möchte, der kann eine Begleitfahrt mit einem Fahrcoach buchen. Sie sind explizit dazu ausgebildet, routinierte Autofahrerinnen und Autofahrer beim Fahren zu begleiten und auf mögliche Schwachstellen hinzuweisen und diese wegzutrainieren. INFORMIEREN IST WICHTIG Die Gesundheit ist wichtiger Begleiter am Steuer. Oft gehören Medikamente zum Alltag. Nicht alle sind ohne Einfluss auf die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit. Sogar Grippemedikamente können die Arbeits- oder Fahrfähigkeit beeinträchtigen. Wichtig ist, sich beim Hausarzt über die Auswirkungen von Medikamenten auf die Fahrfähigkeit und die Reaktionsfähigkeit zu informieren. Gerade wenn eine längere Reise in die Ferien ansteht, empfiehlt sich möglicherweise ein anderer Reiseplan, um nicht unter dem Einfluss eines Medikamentes zu stehen. Diabetiker haben zudem besondere Auflagen, was das Mitführen eines Notfallsets im Auto betrifft.

Weitere informative Tipps finden Sie auf der Webseite von Routinier auf www. routinier.ch BESUCHEN SIE UNS! Wenn Sie Lust auf eine Fahrt im Fahrsimulator haben, dann besuchen Sie doch einen unserer Events. Der ACS ist mit seinem Routinier-Stand das ganze Jahr über in der Schweiz unterwegs und freut sich, engagierte und verantwortungsvolle ACS-Mitglieder auf seinem Stand zu begrüssen. Alle diese Angebote sind kostenlos nutzbar, dank der Unterstützung durch den Fonds für Verkehrssicherheit. Text und Bilder Anita Brechtbühl

NR. 05/2018

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 25

AUTO

25

21.08.18 10:07


CLASSIC 70. GEBURTSTAG DER MARKE PORSCHE

STARTHILFE AUS DER SCHWEIZ

Porsche 356/2.003 Cabriolet Beutler mit dem Carrossier Ernst Beutler (1915 – 2005).

Die Marke Porsche feiert ihren 70. Geburtstag – wir gratulieren! Es ist kaum bekannt, dass die Schweiz beim Start der Produktion in Gmünd (A) und des Verkaufs der ersten Porsche-Sportwagen als «Geburtshelfer» eine bedeutende Rolle spielte.

A

b 1923 war Ferdinand Porsche sechs Jahre Leiter des Konstruktionsbüros der Daimler-Motoren-Gesellschaft in Stuttgart (ab 1926 Teil der Daimler Benz AG), 1931 gründete er die Dr. Ing. h.c. Porsche GmbH, Konstruktion und Beratung für Motor- und Fahrzeugbau. Zwei Jahre später stand für die junge Firma vor allem die Entwicklung des Grand-Prix-Rennwagens für die Auto-Union AG im Vordergrund. Der Auftrag des Reichsverbandes der Automobilindustrie ein Jahr später für die Entwicklung und Konstruktion des deutschen Volkswagens mauserte sich zur wirtschaftlichen Basis der Stuttgarter. Die geplante Massenproduktion des Volkswagens (im eigentlichen Sinn) wurde vor dem Zweiten Weltkrieg in Kübel-

26

AUTO

ERSTE KUNDIN EINE ZÜRCHERIN und Schwimmwagen für die Wehrmacht gewandelt. 1944 wurde die Porsche-Verwaltung mit den wichtigen Akten, Verträgen und Konstruktionszeichnungen sowie Teile der Produktion von Stuttgart nach Gmünd (A) verlagert, da Leib und Leben in Stuttgart wegen des Krieges nicht mehr sicher waren. Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs war das Schicksal des deutschen Volkes (und dessen Industrie) von nun an in den Händen der vier Siegermächte USA, Sowjetunion, Grossbritannien und Frankreich.

Dies galt auch für die künftige Entwicklung des Konstruktionsbüros von Professor Ferdinand Porsche (1875–1951), die seines Sohnes Ferdinand «Ferry» Porsche (1909– 1998) sowie Tochter Louise Piëch-Porsche (1904–1999), die mit Dr. Anton Piëch (1894–1952) verheiratet war. Dieser war von 1941 bis 1945 Geschäftsführer der Volkswagenwerk G.m.b.H. in Wolfsburg. 1947 übernahm Ferry Porsche den Vorsitz des Unternehmens von seinem Vater, der in französische Kriegsgefangenschaft geraten war. Im Sommer 1947 entstanden erste Konstruktionszeichnungen mit der Konstruktionsnummer 356. Am 8. Juni 1948 erhielt der Prototyp, das Fahrzeug «Porsche Sport 356/1» (Chassis Nr. 356-001, ein Mittelmotorwagen), die Einzelgenehmigung der Kärntner Landesregierung und wurde mit dem Kontrollschild

NR. 05/2018

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 26

20.08.18 16:18


CLASSIC

K-45286 für den Strassenverkehr zugelassen. Ein wichtiger Meilenstein in der Historie der Porsche-Werke. Nach Kriegsende beschäftigte sich auch der der Zürcher Rupprecht von Senger (1915–1970) mit dem Projekt eines viersitzigen Personenwagens (4-Zylinder-Motor, 1500–2000 ccm, Wasserkühlung, Aluminiumkarosserie, Verkaufspreis 7500 CHF). Von Senger schrieb Porsche nach Gmünd einen Brief zusammen mit einem Projektbeschrieb, dem später noch ein ausführliches Exposé folgte. Die britischen Militärbehörden hatten Anfang Juni 1946 bereits die Erlaubnis zur Entwicklung des Typs 352 erteilt. Ferry Porsche kehrte Ende Juli 1946 aus der Internierung in Frankreich nach Gmünd zurück. Inzwischen erstellte man dort erste Konstruktionszeichnungen, der Carrosserie-Entwurf zeichnete Erwin Kommeda. Bei seinem Besuch in Gmünd an Ostern 1947 sollte sich zeigen, dass sich das von von Senger geplante Fahrzeug nicht kostengünstig herstellen liess, weshalb das Projekt nicht mehr weiterverfolgt wurde. Die Vorarbeiten für den Typ 352 hatten von Senger erhebliche Mittel gekostet, so war es nur verständlich, dass er mit Porsche im Geschäft bleiben wollte. Da in Österreich und Deutschland zu dieser Zeit keine Fertigungsteile oder Karosseriebleche vorhanden waren, lieferte von Senger diese aus der Schweiz nach Gmünd. Anfang Juli 1948 weilte von Senger auf Einladung von Professor Porsche (inzwischen aus der französischen Gefangenschaft entlassen) in Gmünd, wo ihm der Prototyp 356/001 präsentiert wurde. Anzeige

Porsche 356-001 Prototyp mit Mittelmotor – vermutlich im Raum Winterthur auf Werbetour

Von Senger zeigte sich interessiert und liess den Sportwagen (356.001) von einem Werksfahrer nach Zürich bringen. Er erhoffte sich, Kunden sowie potenzielle Investoren zu finden. Es gelang von Senger, Robert Braunschweig (Automobil-Revue) sowie PD Max Troesch für eine Testfahrt zu gewinnen. Doch trotz positiven Berichten in der Automobil-Revue vom 7. Juli 1948 und in der englischen Zeitschrift Au-

NACH GMÜND INS KRIEGSEXIL tocar am 21. Juli 1948 blieb die Suche nach Investoren erfolglos. Nun kommt der Zürcher Bernhard Blank ins Spiel, der Besitzer der Pension «Seefeld» an der Dufourstrasse 4 in Zürich, in der auch die Porsches und Piëchs jeweils logierten. Im Winter 1948 waren in Blanks Ausstellungsraum ein 356 Coupé aus Gmünd und später auch ein 356 Chassis zu sehen. Das Coupé mit der Chassis Nr.

356/2-001 wurde am 27. November 1948 in Zürich typengeprüft und war somit der erste Serien-Porsche der Welt, der im ersten Porsche-Showroom der Welt präsentiert wurde. In Gmünd hatte man inzwischen mit der Herstellung der 356 Coupés begonnen, obschon die Materialknappheit immer noch akut war. So ergab es sich, dass die Produktion der Cabriolets in der Schweiz geplant wurde. Auf Empfehlung von Blank wurden die Gebrüder Ernst und Fritz Beutler mit der Carrossierung eines Cabriolet-Prototyps auf dem Chassis Nr. 356/02.002 beauftragt. So erfolgreich, dass eine Serie von fünf weiteren Cabriolet-Aufbauten bei Beutler bestellt wurden, eines davon auf die Chassis Nr. 356/02.003, der Serien-Porsche mit der niedrigsten Chassis-Nummer, der überlebt hat und heute einem Schweizer Sammler gehört. Im März 1949 war die Premiere von Porsche am Genfer Automobil Salon. Präsentiert wurde ein Coupé sowie das Cabriolet Beutler am Stand von B. Blank. Dies brachte das erhoffte Interesse der internationalen Medien, aber auch von Kaufinteressenten. So kam es, dass als erste Porsche-Kundin Jolantha Tschudi aus Zürich in die Geschichte einging, die das Beutler-Cabriolet 356/02.002 kaufte. Text Urs P. Ramseier, Swiss Car Register Bilder Archiv Swiss Car Register Weitere Infos unter radical-mag.com <http://radical-mag.com>

Porsche 356/2.003 Cabriolet Beutler mit Kontrollschild von B. Blank

NR. 05/2018

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 27

AUTO

27

20.08.18 16:18


OLD- & YOUNGTIMER ALFA ROMEO 2000 GT VELOCE & 2000 SPIDER

DOPPIA SEDUZIONE

F

«La meccanica delle emozioni» verspricht der Slogan von Alfa Romeo. Wir haben zwei Oldtimer der italienischen Traditionsmarke ausgesucht, welche diesem Leitspruch auf unterschiedliche Art entsprechen und perfekt als Einstiegsmodelle für Oldtimerliebhaber passen.

alsch geraten, wenn Sie hier die Geschichte von Romeo und Julia erwarten. Vielmehr präsentieren wir eine «Storia emotionale» über zwei der erfolgreichsten Alfa-Modelle aus den Siebziger- und Achtzigerjahren, den AR 2000 GTV und 2000 Spider, gefahren von Sergio und Mariangela – und mit einem glücklicheren Ausgang als bei William Shakespeare. Die über 100 Jahre alte Traditionsmarke aus Mailand mit der Drachenschlange im Logo hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Als ehemaliger Staatsbetrieb

28

AUTO

(1933–1987) ist sie eng mit der italienischen Geschichte verbunden. Trotz all den Höhen und Tiefen blieb der Mythos und die Ausstrahlung von Alfa Romeo bis heute ungebrochen. Denn kaum eine andere Marke spricht ein so breites Publikum an und entfacht so viel Leidenschaft. Vor die Wahl gestellt, welcher der beiden sportiven Alfa Sergio fahren möchte, wählte er sogleich den maskulineren GT Veloce (auf Deutsch: schnell), was Mariangela durchaus freute, da offen fahren ihre Passion ist. Ob offen oder geschlossen, beide Italiener sind mit dem brillanten

2-Liter-Motor mit 131 PS ausgestattet. Dieses Vollaluminium-Triebwerk besitzt zwei obenliegende Nockenwellen und zwei horizontale Doppelvergaser und sorgt für einen zu jener Zeit sehr dynamischen Vortrieb. So erreicht der GTV die 100-km/h-Marke bereits nach 9,6 Sekunden und glänzt mit einem Topspeed von knapp 200 km/h. Aber wer sucht heute bei einem Oldtimer Spitzengeschwindigkeit? Schon ganz und gar nicht beim gleich motorisierten, offenen 2000 Spider, der den Fahrleistungen des Coupés aber nur wenig nachsteht. Was aber vor allem Sergio begeistert, ist der

NR. 05/2018

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 28

20.08.18 16:18


OLD- & YOUNGTIMER

Fakten

GT Veloce 2000

Spider 2000

1.

Motor PS/Umin

131/5500

131/5500

2.

Drehmoment Nm/Umin

194/3500

194/3500

3.

Masse L/B/H mm

4100/1580/1320

4120/1630/1290

4.

Radstand mm

2350

2250

5.

Gewicht kg

1028

1040

6.

Felgen/Reifen

6 x 14, 165 HR 14

6 x 14, 165 HR 14

7.

Bauzeit

1971 – 1976

1971 – 1976

8.

Preisspanne Handel CHF (Je nach Zustand und km)

35 000 – 60 000

18 000 – 35 000

Biss des Motors, gepaart mit dem souveränen Fahrwerk. So lassen sich Überlandstrassen und Passfahrten gleichermassen genussvoll bewältigen. Unterstützt wird die Fahrfreude durch einen kernigen Motorensound, der den Alfas eigen ist. Ein feines Röcheln bei langsamer Gangart geht beim Beschleunigen über in ein sattes Röhren, ohne je aufdringlich zu wirken. Und das alles ohne Klappenauspuff und Soundengineering, eben Emozioni pur!

SPORTIVER AUFTRITT AUCH IM COCKPIT Beide Alfas verfügen über ein hervorragendes Fahrwerk, dass die Motorenleistungen problemlos meistert und den Fahrer selbst in brenzligen Situationen nie in Schwierigkeiten bringt. Die Chassis sind gutmütig abgestimmt, ohne überraschende Eigenheiten. Dazu tragen auch die vier standfesten Scheibenbremsen mit Servounterstützung bei. Gibt es bei der Technik des Alfa 2000 als GT oder Spider viele Gemeinsamkeiten, ist beim Design das Gegenteil der Fall. Zeitlos elegant steht der offene Spider da und lässt die Augen von Mariangela leuchten. Gezeichnet vom italienischen Meisterdesigner Pininfarina bietet der Spider dank dem gestreckten Heck, das auch als «Fastback» bezeichnet wird, viel Stauraum im Innenraum und Heck. Perfekte Voraussetzungen für Mariangelas Shoppingtouren und genussvolle Ferienfahrten mit reichlich Gepäck. Ganz anders der Auftritt des Coupés, dessen kraftvolle Form von Giorgetto Giugiaro, Chefdesigner bei Bertone, entworfen wurde und von vorne am typischen

Alfa Scudetto (Emblem im Kühlergrill) erkennbar ist. So gefallen Sergio insbesondere die alfatypischen Doppelscheinwerfer sowie die Silhouette des roten Sportcoupés. Trotz der kompakten Masse bietet das Coupé viel Platz und Staumöglichkeiten, sofern man nur zu zweit unterwegs ist. Der sportive Auftritt der beiden Alfas setzt sich im Innenraum konsequent fort mit einer Vielzahl von schön gezeichneten Details im italienischen Stil. Tief versenkte Rundarmaturen, eingerahmt von Blenden, die an Eisbecher erinnern, lassen sich bei allen Lichtverhältnissen perfekt ablesen, was gerade bei offenen Fahrzeugen nicht immer der Fall ist. Das tiefgeschüsselte Holzlenkrad sowie gut führende Sitze sorgen für das passende Ambiente, das nicht nur Alfisti begeistert. Unsere Testfahrerin und Testfahrer Mariangela und Sergio sind sich einig: Ob offen oder geschlossen ist eine Frage des persönlichen Geschmacks und der Vorlieben. Beide Alfas faszinieren mit ihren sportlichen Attributen und der lässigen Dolce-vita-Ausstrahlung. So oder so – beide sind eine Versuchung wert. – Amore mio! Text / Interview / Bilder Christof Bleile

DREI FRAGEN AN DEN ALFASPEZIALISTEN Urs Stalder ist Mitbesitzer der Garage Stalder & Moser in Ellikon an der Thur und hat über 20 Jahre Erfahrungen mit Oldtimern der Marke Alfa Romeo. 1. Worauf ist beim Kauf eines Alfa-Oldtimers besonders zu achten? Unabhängig von Zustand und Alter sollte das Auto über eine gute Substanz verfügen. Um das zu beurteilen, empfehlen wir, bei einem Alfa-Oldtimer-Kauf stets einen Spezialisten beizuziehen. 2. Welches Alfa-Oldtimermodell empfehlen Sie und warum? Bei uns steht viel mehr der Käufer als ein Modell im Vordergrund; d.h., beim Verkauf analysieren wir zuerst ausführlich die Bedürfnisse des Kunden. Aus diesen Gesprächen und nach Probefahrten kristallisiert sich dann das passende Modell für den Kunden heraus, welches seinen Wünschen am besten entspricht. 3. Wie beurteilen Sie die Nachfrage und die Werterhaltung? Der GTV ist heute etwas rarer und teurer in der Anschaffung und hat in den letzten Jahren stark an Wert zugelegt. Günstiger im Ankauf ist der Spider, der aber ebenfalls eine stabile Wertentwicklung in den letzten Jahren aufweist. www.alfa-oldtimer.ch

NR. 05/2018

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 29

AUTO

29

20.08.18 16:18


EXPERTENTIPP AQUAPLANING

BLEIBEN SIE IN DER SPUR Wie Sie das AquaplaningRisiko verringern und wie Sie richtig reagieren, wenn die Reifen aufschwimmen, erklären wir im nachfolgendem Expertentipp.

A

quaplaning droht insbesondere, wenn grosse Regenmengen in kurzer Zeit fallen, Strassen überfluten und das Wasserniveau auf der Fahrbahn rasant ansteigt. Besonders gefährlich sind Spurrillen, in denen sich das Wasser schnell mehrere Zentimeter hoch ansammeln kann. Es droht Aquaplaning. Bei zu hohem Wasserstand auf der Strasse und nicht angepasster Geschwindigkeit kann keine ausreichend schnelle Wasserableitung durch die Reifen erfolgen. Es kommt zum sogenannten Aufschwimmen der Reifen und der Fahrbahnkontakt reisst ab. Eine kritische Fahrsituation, die Ursache für viele Unfälle ist.

Bei starkem Regen sollte die Geschwindigkeit reduziert und der Abstand zum vorausfahrenden Auto erhöht werden.

Ein gutes Reifenprofil hilft, das Fahrbahnwasser abzuleiten. Damit die Reifen den Fahrbahnhalt nicht verlieren, muss das Wasser mithilfe der Profilrillen aufgenommen und abgeleitet werden. Je tiefer das Reifenprofil, desto besser. Ein V-förmiges oder asymmetrisches Reifenprofil mit breiten Schulterrillen ermöglicht zusätzlich ein besseres seitliches Ableiten des Wassers. Zu geringer Reifendruck begünstigt Aquaplaning zusätzlich, denn die Reifen bilden eine breitere Aufstandsfläche. Das

Aquaplaning Normal

Aquaplaning

Fahrtrichtung

Fahrbahnkontakt

30

AUTO

Fahrtrichtung

Aufschwimmen

AUCH AUF REIFENDRUCK ACHTEN Wasser kann schlechter ablaufen. Deutlich zu hoher Reifendruck wiederum führt dazu, dass sich die Reifen ungleichmässig abnutzen und die Bodenhaftung verlieren. Bei nasser Fahrbahn sollte langsamer gefahren und der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug vergrössert werden. Vermeiden Sie abrupte Lenkbewegungen und gehen Sie gefühlvoll mit Gas und Bremse um. Beobachten Sie zudem die Fahrbahn. Wenn vorausfahrende Fahrzeuge grosse Wasserfontänen erzeugen oder Sie ein Rauschen unter Ihrem Fahrzeug hören, können das bereits erste Anzeichen für Aquaplaning sein. Wenn die Räder aufschwimmen und die Bodenhaftung verlieren sollte der Fahrer nicht lenken, nicht bremsen und entweder die Kupplung treten oder in den Leerlauf wechseln, um das Fahrtempo langsam zu reduzieren. Text deg / Bilder zVg

NR. 05/2018

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 30

20.08.18 16:18


MOTORSPORT FORMEL 1

RENAULT AUF KURS In der 3. Saison nach der Rückkehr als Werksteam in die Formel 1 liegt Renault auf dem angestrebten 4. Platz der Teamwertung. Wie erhofft dem Spitzentrio nähergekommen sind die Franzosen aber nicht.

I

n vielen Bereichen sieht sich Renault auf Kurs. Insbesondere mit der Performance des Motors ist Teamchef Cyril Abiteboul (40) zufrieden. Woran liegt es dann, dass Renault nicht mit den Topteams von Mercedes, Ferrari und Red Bull mithalten kann? «Ganz klar beim Auto», hält Abiteboul fest. Die Aerodynamik des Chassis sei vergleichsweise noch zu wenig gut. Seine Aussage unterstreichen die Resultate von Red Bull, das mit den gleichen Motoren ganz vorne mitfährt. Anlässlich der zweitätigen Tests im Anschluss an den GrandPrix von Ungarn in Budapest standen bei Renault denn auch Aerodynamiktests im Vordergrund. Am ersten Tag spulte Nico

Nico Hülkenberg spulte auf dem Hungaroring viele Runden mit Messapparaturen ab, die zwingend notwendige Verbesserungen bei der Aerodynamik bringen sollen.

Hülkenberg insgesamt 63 Runden ab. Die Platzierung (nur 8. von 10 Fahrern) war dabei zweitrangig. Am zweiten Tag fuhr der russische Testpilot Artem Markelov (23) bei seinem F1-Debüt fast zwei Sekunden schneller als der Deutsche, kam aber ebenfalls nicht über Rang acht hinaus. Bereits fix ist das Renault-Fahrerduo für die nächste Saison. Während Hülkenberg noch einen weiterlaufenden Vertrag besitzt, gelang den Franzosen mit der Verpflichtung des 29-jährigen Australiers Daniel Ricciardo von Red Bull ein vielbeachteter Transfercoup. Nur noch bis

Ende Saison im Renault fährt somit Carlos Sainz. Der 23-jährige Madrilene hat aber bereits ein neues Team: Er ersetzt bei McLaren-Honda seinen zurücktretenden Landsmann Fernando Alonso (37). Klar ist auch, dass der Teamchef den Renault-Boliden in diesem Jahr auf Platz vier der Konstrukteurswertung halten und im nächsten Jahr die roten Bullen, die dann mit Honda-Power unterwegs sind, den Podestplatz streitig machen will. Text Markus Rutishauser / Bild Werk

LÜTHI KEHRT ZURÜCK Was sich schon die Wochen zuvor abgezeichnet hatte, wurde Mitte August bestätigt: ACS-Botschafter Tom Lüthi wechselt auf die Saison 2019 zurück in die Moto2-Klasse. Der Emmentaler hat beim deutschen Dynavolt-Intact-Team einen Zweijahresvertrag unterzeichnet.

N

achdem sich der 31-Jährige auf diese Saison hin den Traum von der Königsklasse endlich verwirklichen konnte, machte sich bald einmal Ernüchterung breit. Im phasenweise von internen Querelen geschüttelten MarcVDS-Team blieben die erhofften Erfolge aus. In den ersten elf WM-Läufen vermochte sich Lüthi kein einziges Mal in den WM-Punkterängen (Top 15) zu klassieren. Dies hat zwei Gründe: Einerseits bekundete Lüthi mehr Mühe als erwartet, sich nach vielen Jahren in der Moto2-Klasse an

den komplett anderen Fahrstil in der Königsklasse zu gewöhnen. Andererseits ist auch sein Material nicht unbedingt konkurrenzfähig. Lüthi freut sich bereits jetzt auf die neue Herausforderung: «Ich bin voll motiviert und bin überzeugt, nach schwierigen Monaten in der nächsten Saison mit einer top Struktur wieder richtig angreifen zu können und um den WM-Titel kämpfen zu können.» Wie sein langjähriger Manager Daniel M. Epp gegenüber der Depeschenagentur (dpa) erklärte, konnte sich sein Schützling sein zukünftiges Team aussu-

chen. «Wir haben seit Mai sicher mit zehn Teams verhandelt», so Epp. Für das im bayrischen Memmingen (etwas mehr als zwei Fahrstunden von Zürich) beheimatete Dynavolt-Intact-Team sprechen die kurzen Anfahrtswege und die Tatsache, dass Deutsch gesprochen wird. Dazu kennt Lüthi auch seinen zukünftigen deutschen Teamkollegen Marcel Schrötter (25) bereits bestens. Text Markus Rutishauser

NR. 05/2018

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 31

AUTO

31

20.08.18 16:18


© Studio Fränk Weber

Erleben Sie unvergessliche Momente in der weltoffenen Europahauptstadt Luxemburg. Entdecken Sie Sehenswürdigkeiten, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören und machen Sie neue Erfahrungen in einem Land, wie Sie es sich niemals vorgestellt hätten.

visitluxembourg.com

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 32

20.08.18 16:18


IN KÜRZE

EIGENTHAL-HISTORIC 2019

PROLOG AM 16. SEPTEMBER Der Verein «Kriens-Eigenthal-Historic» mit Initiant Alfred Gut hat beschlossen, das grosse Schaufahren historischer Oldtimerfahrzeuge neu auf den 14. und 15. September 2019 festzulegen. Als Auftakt wird bereits am Sonntag, 16. September 2018, ab 10.30 Uhr, ein attraktiver Prolog mit Start im Verkehrshaus der Schweiz in Lu- KRIENS-EIGENTHAL HISTORIC zern, zusammen Das glückliche Gewinner-Ehepaar Andrea und Carlo Balmelli mit (hinten, von links) Konrad Schütz mit dem Museum (Head of PR/Events & Sponsoring Toyota AG), Markus Rutishauser (Chefredaktor ACS AUTO) und im Bellpark in Christian Wellauer (Direktor Lexus Schweiz) im Foyer des Hotel Kulm in St. Moritz. Kriens und dem Concours d’ExcelMITGLIEDERBEFRAGUNG lence InternatioPROLOG nal Luzern, durchSO 16. SEPT. 2018 TOLLE MUSIK UND VIEL FAHRSPASS geführt. Rund 100 Anmeldungen sind Anlässlich der Mitgliederbefragung im ACS AUTO vom 18. Mai 2018, die auf bereits eingeganein reges Interesse stiess, wurde als Hauptpreis eine Lexus-VIP-Einladung gen. Der eigentliche Hauptanlass im Sepans Festival da Jazz in St. Moritz verlost. Als überglückliche Gewinner durfte tember 2019 wird vom OK unter der Leitung das Ehepaar Andrea und Carlo Balmelli aus dem zürcherischen Zollikon am 5. des Marketing- und Eventspezialisten Peter Juli im von Lexus Schweiz für fünf Tage zur Verfügung gestellten Sportcoupé W. Ottiger sowie der Sportkommission des LC 500h die tolle Fahrt ins Engadin unter die Räder nehmen. Abends genosACS Sektion Mitte vorbereitet. Ziel ist ein sen Balmellis als VIP-Gäste im weltberühmten Dracula Club das begeisternde begeisterndes Revival der letztmals im JahEröffnungskonzert der Jazz-Formation Kennedy Administration aus New York. re 1968 durchgeführten Oldtimerfahrten Den krönenden Abschluss bildete die Übernachtung im 5-Sterne-Hotel Kulm ins Eigenthal. und der erholsame Spa-Besuch am nächsten Morgen. Drei weitere Glückliche Mehr Informationen unter: gewannen je zwei Eintrittskarten zum Blueballs-Festival in Luzern. www.eigenthal-historic.ch 1 . R EV I VA L

1923-1931

1964-1968

werbegut luzern

OLDTIMER AM BERG

SA/SO 14.+15. SEPT. 2019 HISTORISCHE RENNFAHRZEUGE AUS GANZ EUROPA FESTBETRIEB AUF HERGISWALD OLDTIMERTREFFEN UND AUSSTELLUNG IM BELLPARK

www.eigenthal-historic.ch

Liebe Krienserinnen, liebe Krienser

Geniessen Sie die Parade der 100 edlen Oldtimer! Ab ca. 10.30 Uhr auf dem Hofmattplatz. Weiterfahrt nach Eigenthal ca. 11.30 Uhr. Sponsor

NEUIMMATRIKULATIONEN

AUF VORJAHRESNIVEAU

ASTON MARTIN DB11 AMR

Kein Sommerloch am Automarkt der Schweiz und von Liechtenstein: Im Juli sind 25483 neue PWs immatrikuliert worden. Davon verfügten rund 6% nicht oder nicht nur über einen Verbrennungsmotor. Besonders Hybrid-Systeme profitieren vom Trend. Seit Jahresbeginn kamen 183393 neue Autos auf die Strasse. Zum selben Zeitpunkt vor einem Jahr waren es lediglich 410 oder 0,2% mehr, womit der Automarkt sein hohes Vorjahresniveau hält.

ADEL VERPFLICHTET

KORRIGENDA

Das neue DB11-Spitzenmodell beschleunigt in 3,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Aston Martin – das ist automobiler Hochadel: Hier treffen Design, Sportlichkeit und NUR TEMPO 80 Exklusivität zusammen. Positioniert ist die Marke zwischen Bentley und McLaren; mit extravagantem Design und eindrucksvollem Markenimage beweist sie seit vielen Jahr- In Frankreich gilt seit dem 1. Juli 2018 auszehnten eigenen Stil. Jetzt bekommt die erst 2016 vorgestellte DB11-Baureihe ein neues serorts neu Tempo 80, dies als Folge der zuSpitzenmodell: den leistungsgesteigerten DB11 AMR. Damit hebt Aston Martin den neu letzt wieder gestiegenen Unfallzahlen auf entwickelten 5,2-Liter-V12-Biturbo auf eine neue Entwicklungsstufe. Im Vergleich zum Landstrassen. In unserer Übersicht «Reisen bisher angebotenen DB11 V12 steigt die Leistung von 608 auf 639 PS. Das maximale in Europa» in der Ausgabe vom 6. Juli war Drehmoment bleibt konstant bei 700 Nm (ab 1500 U/min). Die neue Topversion steht ab fälschlicherweise noch 90 km/h aufgeführt. 243 800 CHF beim Händler. Wir entschuldigen uns für dieses Versehen.

NR. 05/2018

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 33

AUTO

33

20.08.18 16:18


ACS ACS

LÖSUNGSWORT

ACS QUIZ 5/2018 1. Wie nennt sich eine automatische Steuerungsanlage? M

Autolehrer

D

Autopilot

L

Autobanker Preis: Zu gewinnen gibt es einen 100-Franken-Gutschein von Migrol.

2. Welcher Weg ist sicher nicht der richtige? R

Holzweg

I

Steinweg

H

Wasserweg

3. Wie heisst der Beifahrersitz auf einem Motorrad? N

Sozialist

E

Sozius

V

E-Sozietät

4. Wo fand das erste Formel-E-Autorennen in der Schweiz statt? I

Bern

H

Zürich

O

Lausanne

5. Wie lange war der angeblich längste gemessene Stau in Europa? ca. 55 km

N

G

ca. 100 km

Z

ca. 170 km

6. Wo liegt die «kurvenreichste Strasse» der Welt? A

San Francisco

D

Los Angeles

U

Denver

7. Womit werden Strassenmarkierungen ausgeführt? S

Streifenmaler

I

Strichmarker

H

Ziehschuh

8. Welche Farbe hat der Film-Mini-Cooper von Komiker Mr. Bean? T

bloody yellow

L

catsick yellow

N

dirty yellow

www.migrol.ch Teilnahmebedingungen: Mit der Teilnahme akzeptiert der Teilnehmer diese Teilnahmebedingungen. Teilnahmeberechtigt sind ausschliesslich Mitglieder des Automobil Clubs der Schweiz. Die Gewinner werden persönlich vom Automobil Club der Schweiz benachrichtigt. Barauszahlung und Rechtsweg sind ausgeschlossen. Der Preis ist nicht übertragbar.

Senden Sie uns eine Postkarte mit dem Vermerk «ACS-Rätsel» und dem Lösungswort, Ihrer Mitgliedernummer und Adresse an unten stehende Adresse oder senden Sie uns das Lösungswort online unter www.acs.ch/auto-raetsel zu.

Automobil Club der Schweiz, Wasserwerkgasse 39 CH-3000 Bern 13

Teilnahmeschluss ist der 29. September 2018 (Poststempel).

HERAUSFORDERUNG MIT ADRENALINSTOSS

FAHRERLEBNIS IM FORMELAUTO Schlüpfen Sie in die Haut eines Piloten und übernehmen Sie das Steuerrad eines Formelautos! Sports-Promotion organisiert Einführungskurse für Piloten, in denen Sie unter besten Bedingungen lernen, auf einem Rundkurs einen Einsitzer zu steuern.

Sports-Promotion Sàrl Postfach 112, 2019 Chambrelien (NE) Schweiz Tel./Fax +41 (0)32 842 26 49 Handy +41 (0)79 240 62 51 E-Mail: info@sports-promotion.ch www.sports-promotion.ch

34

AUTO

Datum

Samstag/Sonntag, 22./23. September 2018

Ort

Rundstrecke Club de Magny-Cours (Frankreich)

Wagen

Formel Renault 2.0

Maximale Anzahl

18 Teilnehmer

Preis pro Teilnehmer

1490.– Euro, Mittagessen und ganztägige Open Bar inbegriffen

Übernachtung

Fakultativ: Hotel Le Paddock in Magny-Cours, 100 Euro (Einzelzimmer) oder 111 Euro (Doppel- oder Zweibettzimmer)

Programm

Individuelle Anreise am Samstag mit Apéro und Abendessen ab 19 Uhr. – Formel-Fahrerlebnis am Sonntag von 8.00 bis 16.30 Uhr.

Online

www.acs.ch → Motorsport & Classics

NR. 05/2018

Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 34

20.08.18 16:18


ACS ACS

REISEN

-4 ,5 R pp ro Lit er

Profitieren Sie von den Vorteilen der AgipPLUS / ACS -Karte Verlangen Sie Ihre Karte!

-4,5 Rp pro Liter Jahresgebühr CHF 10.- offeriert Monatliche Rechnungsgebühr CHF 2.50 offeriert

Verlangen Sie Ihre Karte über die Seite www.acs.ch/eni Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 35

NR. 05/2018

AUTO

35

20.08.18 16:18


Die Opel SUV-Modelle

JETZT EINSTEIGEN!

MOKKA

CROSSLAND GRANDLAND

PROBEFAHRT Preisvorteil von

CHF 3’000.–

*

Machen Sie jetzt eine Probefahrt mit dem Grandland X, Crossland X oder Mokka X und profitieren Sie beim Kauf von CHF 3’000.– Preisvorteil! *Probefahrt-Prämie CHF 3’000.– gültig vom 14. Juni bis 31. Juli 2018, auf Grandland X, Mokka X und Crossland X. Das Angebot ist nur gültig für Privatkunden in Verbindung mit einem Neuwagenkauf, wenn eine Probefahrt getätigt und anschliessend im zeitlichen Geltungsbereich ein Opel Fahrzeug erworben wird. Beispiel (Abbildung): Opel Grandland X Ultimate 1.2 Direct Injection Turbo, 1199 cm3, 6-Stufen-Automatik, 130 PS. Listenpreis CHF 40’800.–, minus Probefahrt-Prämie CHF 3’000.–, plus Farb- und Radzuschlag CHF 1’710.– = Barzahlungspreis CHF 39’510.–. 127 g/km CO2-Ausstoss, 29 g/km CO2-Wert und Emissionen aus der Treibstoff- und/oder der Strombereitstellung, Ø-Verbrauch 5,5 l/100 km, Energieeffizienzklasse E. Beispiel (Abbildung): Mokka X Excellence 1.4 Turbo ECOTEC®, 1364 cm3, 140 PS. Listenpreis CHF 28’850.–, minus Probefahrt-Prämie CHF 3’000.–, plus Farb-, Radzuschlag und Excellence Premium-Paket CHF 3’240.– = Barzahlungspreis CHF 29’090.–. 149 g/km CO2-Ausstoss, 34 g/km CO2-Wert und Emissionen aus der Treibstoff- und/oder der Strombereitstellung, Ø-Verbrauch 6,5 l/100 km, Energieeffizienzklasse F. Beispiel (Abbildung): Crossland X Excellence 1.2 ECOTEC®, 1199 cm3, 110 PS. Listenpreis CHF 25’500.–, minus Probefahrt-Prämie CHF 3’000.–, plus Farb- und Radzuschlag CHF 800.– = Barzahlungspreis CHF 23’300.–. 111 g/km CO2-Ausstoss, 26 g/km CO2-Wert und Emissionen aus der Treibstoff- und/oder der Strombereitstellung, Ø-Verbrauch 4,9 l/100 km, Energieeffizienzklasse C. Ø CO2-Ausstoss aller verkauften Neuwagen in CH = 133 g/km. Auto_Magazin_05_2018_CS6.indd 36

20.08.18 16:18


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Das Magazin des Automobil Club der Schweiz | Edition Deutschschweiz by ACS Automobil Club der Schweiz - Issuu