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Sitter-Strom für die Wirtschaft

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UNTER UNS

Sitter-Strom fĂźr die Wirtschaft Seiten 6 und 7

Verantwortung als Bank wahrnehmen

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Anlagen einst und heute

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Lernen im Arbeitsalltag

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Kundenmagazin | April 2020


inhalt

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aktuell Auf den statutarischen Teil reduziert:

Die acrevis GV für einmal ganz anders 6

porträt

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aktuell

Die Sitter speist die Wirtschaft

«Wir nehmen unsere Verantwortung als Bank wahr» 9

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private banking Die Welt der Anlagen im Zeitraffer intern

«Jeder Lernende ist anders» 12

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persönlich «Die Nähe zu den Kunden wird gelebt» kurzinfo

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editorial

Auch jetzt für Sie da Ein Winzling hat die Welt fest im Griff und bringt den Alltag durcheinander: das Coronavirus. Es prägt die Schlagzeilen der Medien rund um den Globus und fordert auch die Schweiz. Kaum ein Bereich der Gesellschaft, der von dieser Pandemie nicht in irgendeiner Art und Weise betroffen ist. Nicht dauerhaft wohl, aber für einige Zeit sehr einschneidend. Auch die Wirtschaft bekommt die Auswirkungen zu spüren: Zahlreiche Geschäfte haben auf Anordnung des Bundesrats ihre Türen Mitte März geschlossen, um die Bevölkerung zu schützen und die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Zudem wurden ab jenem Zeitpunkt auch alle öffentlichen und privaten Veranstaltungen untersagt, sodass hier ebenfalls Aufträge weggebrochen sind - und das gerade im Frühling, in dem ansonsten sehr viele Anlässe wie Generalversammlungen grosser Firmen und dergleichen stattfinden. Auch unsere Generalversammlung war hier­von betroffen, sodass sie für einmal in einem gänzlich ungewohnten Rahmen stattfinden musste. Eine ausserordentliche Situation wie die aktuelle bringt immer auch viele Fragen und Unsicherheiten mit sich. Als verantwortungsvolle Bank lassen wir unsere Kundinnen und Kunden nicht im Stich: Wir bieten unseren Firmenkunden Unter­ stützung, wenn es um die Abwendung von Liquiditätsengpässen geht. Unseren Anlagekunden stehen wir zur Seite mit Blick auf die heftig durchgeschüttelten Aktienmärkte. Und unseren Privatkunden bieten wir den gewohnten Service bei ganz allgemeinen Fragen rund um unsere Banktätigkeit und unsere Dienstleistungen. Wir sind dankbar, dass wir zumindest einen kleinen Beitrag zur Bewältigung dieser Krise leisten können. Wir sind für unsere Kundinnen und Kunden da. Das gilt aber nicht nur für solche Ausnahmezeiten, sondern auch im ganz normalen Bankbetrieb und Alltag, der hoffentlich bald wieder Einzug halten kann. Auf den folgenden Seiten können Sie nachlesen, wie wir unsere Verantwortung als regional verankerte Bank tagtäglich kompetent, unabhängig und leidenschaftlich leben, beispielsweise bei der Finan­ zierung eines Kleinwasserkraftwerks an der Sitter, bei der Ausbildung unserer Lernenden oder im Anlagebereich. Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre – und bleiben Sie gesund!

Dr. Michael Steiner Vorsitzender der Geschäftsleitung

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aktuell

Auf den statutarischen Teil reduziert: Die acrevis GV für einmal ganz anders Die acrevis Bank AG wird von rund 10’000 Aktionärinnen und Aktionären getragen. «Wir messen der Kommunikation und der Begegnung mit ihnen eine hohe Bedeutung bei», betont Verwaltungsratspräsident Markus Isenrich. Wichtige Säulen sind dabei der Aktionärsbrief mit Geschäftsbericht zum Jahresabschluss, die Generalversammlung und der Semesterbericht. Während sich in den Vorjahren jeweils bis zu 2500 Aktionäre und Gäste in der Olma-Halle einfanden, kamen in diesem Jahr nur die Vertreter von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung zusammen. Dabei wurde die dringende Empfehlung des Bundesrats, dass über 65-jährige Personen zu Hause bleiben sollen, befolgt: Verwaltungsratspräsident Markus Isenrich und Vize-Präsident Christoph Meier waren nicht anwesend, an ihrer Stelle führte Stephan Weigelt, Mitglied des Verwaltungsrats, die GV. Markus Isenrich, Verwaltungsratspräsident

Beschränkt auf eine rein statutarische Versammlung «Die Generalversammlung einer Aktiengesellschaft muss gewisse rechtliche und statutarische Vorgaben erfüllen. Nebst dem offiziellen, gesetzlich vorgegebenen Teil ist unsere GV aber alljährlich auch ein lebendiger gesellschaftlicher Anlass, den wir sehr gerne mit unseren Aktionärinnen und Aktionären sowie Gästen feiern», hält Markus Isenrich fest. Dabei bietet sich viel Zeit und Raum für einen ungezwungenen, persönlichen Austausch – normalerweise, denn in diesem Jahr war alles anders: Mit Blick auf die aktuelle Corona-Situation und die diesbezüglich laufend angepassten Vorgaben des Bundes hatte der Verwaltungsrat entschieden, die GV zwar wie geplant am 27. März 2020 durchzuführen. Infolge des Veranstaltungsverbots wurde sie aber auf eine rein statutarische Versammlung mit einer minimalen Anzahl Teilnehmender sowie ohne gesellschaftlichen Teil beschränkt, das heisst ohne Aktionäre, Gäste und Abendessen. Generalversammlung im sehr kleinen Kreis Der Verwaltungsrat hatte die Aktionäre mit einem persönlichen Brief informiert und sie darin aufgerufen, schriftlich Weisungen zur Stimmabgabe zu erteilen. «Über den unabhängigen Stimmrechtsvertreter oder den Organvertreter haben Sie uns 197’195 Stimmen anvertraut – für diesen Vertrauensbeweis danken wir Ihnen herzlich», so Isenrich. 4

Vorfreude auf die GV 2021 «Ausserordentliche Umstände erfordern aussergewöhnliche Massnahmen – unser Dank gilt allen Aktionären und Gästen für ihr Verständnis», hält Markus Isenrich fest. «Und bereits jetzt freuen wir uns darauf, wenn wir im nächsten Jahr unsere GV im gewohnten Rahmen durchführen und am 9. April 2021 wieder viele Teilnehmende zum geschäftlichen und gesellschaftlichen Teil begrüssen können!»

Ergebnisse Die Aktionäre genehmigten den Lagebericht wie auch die Jahresrechnung 2019 und entlasteten die Mitglieder von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung für das Ge­schäftsjahr 2019. Sodann stimmten sie der unveränderten Dividendenausschüttung von CHF 34 pro Aktie aus der steuerbefreiten Kapitaleinlage zu. Ebenso wurden die Zuweisung des Gewinns an die freiwilligen Gewinnreserven von CHF 20.0 Mio. sowie der Gewinnvortrag auf die neue Rechnung von CHF 4.0 Mio. genehmigt. Darüber hinaus bestätigten die Aktionäre die Revisionsstelle PricewaterhouseCoopers AG für ein weiteres Jahr.


aktuell

bei eigenen Bauvorhaben sehr tatkräftig und professionell unterstützt. Als ausgezeichneter Kommunikator hat er es verstanden, Kritik stets mit einem gewinnenden Lächeln auf den Lippen anzubringen. Mit seinem diplomatischen Geschick ebnete er überzeugend den Weg zu tragfähigen Lösungen. Er erwies sich in unserm Verwaltungsrat als starke und tragende Stütze. Wir danken Reto Moggi für seinen grossen Einsatz für unsere Bank in all den Jahren und wünschen ihm Zeit und Raum für die schönen Dinge des Lebens.» Reto Moggi

Benedikt Würth

acrevis Verwaltungsrat: Ausscheiden von Reto Moggi und Neuwahl von Benedikt Würth Aufgrund des Erreichens der statutarischen Altersgrenze während der nächsten Amtsperiode verzichtet Reto Moggi auf eine Wiederwahl in den Verwaltungsrat. Der diplomierte Bauingenieur und Mediator gehörte seit 2008 dem Verwaltungsrat der Bank CA St.Gallen und seit 2011 demjenigen der acrevis Bank AG an. Verwaltungsratspräsident Markus Isenrich würdigte Reto Moggis Verdienste: «Seine Mitarbeit im Kreditausschuss hat uns durch seine professionelle Sicht wertvolle Erkenntnisse geliefert. Reto Moggi hat uns auch

Die Nachfolge von Reto Moggi im acrevis Verwaltungsrat tritt Benedikt Würth an: Der St.Galler Ständerat wurde von den Aktionären für eine Amtsdauer von drei Jahren als neues Mitglied des Verwaltungsrats gewählt. Sein Amtseintritt erfolgt per 1. Juni 2020 nach seinem Ausscheiden aus der St.Galler Regierung, der er seit 2011 angehört, wovon seit bald vier Jahren als Vorsteher des Finanzdepartements. Zudem wurden Jacqueline Zehnder und Daniel Lehmann für eine weitere dreijährige Amtsdauer als Mitglieder des Verwaltungsrats wiedergewählt. Markus Isenrich gratuliert Jacqueline Zehnder und Daniel Lehmann zur Wiederwahl sowie Benedikt Würth zur Neuwahl.

GV-Spende für den Verein Chupferhammer Anstelle eines kleinen Geschenks spendet acrevis an ihrer Generalversammlung jeweils für jeden teilnehmenden Aktionär CHF 5 an eine gemeinnützige Institution in ihrem Marktgebiet. «Diese Spende liegt uns sehr am Herzen, sodass wir sie trotz der besonderen Umstände auch dieses Jahr wie gewohnt ausrichten: Im Namen der acrevis Aktionäre spenden wir CHF 12‘000 an den Verein Chupferhammer Ebnat-­ Kappel. Dieser Betrag basiert auf der Höhe der letztjährigen Spende», so Markus Isenrich. Der Chupferhammer bietet seit 1981 in den Kantonen St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Thurgau und Zürich privaten Wohnraum und Arbeitsplätze für erwachsene Menschen mit Beeinträchtigungen an. Die dezentrale Struktur von 13 Wohngemeinschaften, 11 Tagesstätten und 4 Werkstatt­ab­ teilungen ermöglicht eine optimale Integration in die Umgebung. Der Verein setzt sich zum Ziel, den Wohnraum möglichst sicher anzubieten, indem er diesen erwirbt. «Unser Beitrag hilft dem Verein Chupferhammer, das Haus zu kaufen, in dem die WG Steinenbach in Ebnat-Kappel seit 1987 lebt.» Weitere Informationen zum Verein: www.chupferhammer.ch

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porträt

Die Sitter speist die Wirtschaft Das Thema ist aufgrund der Klimadebatte aktueller denn je: Wie kann man ressourcen­ schonend Energie produzieren? Die Wasserkraft ist dabei wohl die ideale Antwort. Denn hier arbeiten Technik und Natur Hand in Hand. Zu Besuch im Kleinwasserkraftwerk Grafenau an der Sitter in der Stadt St.Gallen, dessen Finanzierungspartner die acrevis Bank ist.

Es ist ruhig im Gebiet Burentobel im Westen von St.Gallen. Nichts deutet darauf hin, dass hier Energie entsteht. Die Sitter fliesst gemächlich, der unauffällige Bau an ihrem Ufer gibt nicht sofort preis, was in ihm steckt. Das Klein­ wasserkraftwerk Grafenau tut unauffällig seine Arbeit. 1,5 Giga­­wattstunden werden hier jährlich produziert. Der Strom hat eine kurze Strecke zu bewältigen, er speist in erster Linie die Industrie, die in direkter Nachbarschaft angesiedelt ist.

Dass hier kein emsiges Treiben herrscht, ist der Technologie geschuldet. Vier Mitarbeiter kümmern sich abwechselnd um die Anlage, aber das weitgehend fernüberwacht von Schwanden aus, dem Sitz von SN Energie. Treten Probleme auf, wird das in Echtzeit übermittelt – und aus der Ferne kann auch das meiste behoben werden. Nur einmal im Monat muss die Anlage vor Ort gründlich überprüft werden. Bei kleinen Unregelmässigkeiten kann der Wehrwärter eingreifen, ein Landwirt, der in der Nähe wohnt.

Positive Bilanz nach erstem Betriebsjahr Leo Meier und Daniel Forster sind angereist, um einen Einblick ins Innere des Kraftwerks Grafenau zu gewähren. Meier ist Geschäftsführer, Forster Finanzchef der Kraftwerk Burentobel AG, eines Unternehmens, an dem die Stadt St.Gallen, SN Energie AG, die Filtrox Immobilen AG und die benachbarte Vifor International AG beteiligt sind. In nächster Nähe betreiben diese bereits seit 2008 ein Kleinwasser­ kraftwerk. Schon kurz danach kam die Idee auf, ein zweites zu bauen. «Der Standort ist ideal», sagt Meier, «direkt am Fluss, für die Umwelt nicht einsehbar, und die Einspeisung erfolgt direkt ins örtliche Netz.» Ein langer Prozess begann. Denn wer eine Konzession für ein Wasserkraftwerk will, muss zahlreiche Auflagen erfüllen. Der Bau selbst habe dann rund ein Jahr gedauert, erinnert sich Forster.

Nach über einem Jahr Betrieb fällt die Bilanz positiv aus. Die Erwartungen seien voll erfüllt worden, sagen Leo Meier und Daniel Forster. «Wir sind abhängig von Niederschlägen, und davon gab es 2019 überdurchschnittlich viel», so Meier. Dazu kommt der Schnee, der mit der Schmelze ebenfalls für Wasserzufuhr sorgt.

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5,5 Millionen Franken investiert 60 Jahre läuft die Konzession für Grafenau. Kleinwasserkraftwerke sind robust. Nach rund 20 Jahren wird die Steuerung ausgewechselt werden müssen, beim Generator und an der Turbine dürften nach rund 40 Jahren grössere Revisionen anfallen. Sollte es zu extremem Hochwasser kommen, könnte der Unterhaltsaufwand steigen. «Aber unsere Anlage ist auf solche Fälle ausgerichtet», sagt Daniel Forster. Auf die lange Lebensdauer gebe es höchstens vereinzelte kurze Ausbrüche.


porträt

Blick auf die Technik: Daniel Forster, Finanzchef der Kraftwerk Burentobel AG, und Jürg Süess, Teamleiter Finanzierungen acrevis St.Gallen, lassen sich von Leo Meier, Geschäftsführer der Kraftwerk Burentobel AG, die Turbinenanlage des Kraftwerks Grafenau zeigen (von links).

Investiert hat das Energieunternehmen für Grafenau 5,5 Mil­lionen Franken. Finanziell gestemmt wurde das Projekt mithilfe von acrevis. Jürg Süess, Teamleiter Finanzierungen St.Gallen, erklärt, dass es auch für ihn trotz langjähriger Erfahrung ein besonderer Fall gewesen sei. Denn der Erfolg eines Kleinkraftwasserwerks hängt auch von Faktoren ab, die sich nicht beeinflussen lassen, allen voran die Hydrologie. Süess: «Deshalb ist das Ergebnis schwer zu prognostizieren, aber acrevis hat bereits früher solche Projekte mitfinanziert, deshalb hatten wir Erfahrungswerte.» Umgekehrt zeigen sich die Vertreter des Kraftwerks angetan von der Zusammenarbeit mit acrevis. Es sei spürbar gewesen, dass der Regionalbank die Kundennähe und die persön­ liche Beratung wichtig seien. «Unser Ansprechpartner stand stets zu unserer Verfügung und hat sich leidenschaftlich für unsere Sache engagiert», erinnert sich Daniel Forster. Rücksicht auf Natur Mit dem Kleinwasserkraftwerk liegt das Unternehmen im Trend der Zeit. Die Stadt St.Gallen hat eine klare Strategie, die auf dem Ausbau der erneuerbaren Energie liegt, die Schweiz ebenso. Doch Voraussetzung ist, dass die Energiegewinnung nicht auf Kosten der Natur stattfindet. In dieser Hinsicht haben die Erbauer auf alles geachtet. Die Sitter wird nicht tangiert, es wird stets genügend Restwasser

durch­gelassen, die Fischwelt gedeiht weiter. Dazu wurden eingedohlte Bachläufe geöffnet und im Bereich des Oberlaufs des Flusses ausgeweitet. Leo Meier schliesst: «Wo wir in die Natur eingegriffen haben, haben wir der Natur auch wieder etwas zurückgegeben.»

Über das Kleinwasserkraftwerk Grafenau Im Rahmen der Sanierung der alten Wehranlage im Gebiet Rechen-Grafenau wurde 2008 eine Mach­ barkeitsstudie für ein neues Kleinwasserkraftwerk in Auftrag gegeben. Die Stadt St.Gallen arbeitete dabei mit der Kraftwerk Burentobel AG zusammen, die in der Nähe bereits eine ähnliche Anlage betreibt. Nach dem Dialog mit Umweltorganisationen und weiteren Anspruchsgruppen wurden 2016 die Konzession und die Baubewilligung erteilt. Im September 2018 ging das Kleinwasserkraftwerk Grafenau ans Netz.

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aktuell

Für KMUs da – auch in schwierigen Zeiten Das Coronavirus hat die Welt nach wie vor fest im Griff – mit weitreichenden Auswir­kungen auf unseren Alltag. Auch die Wirtschaft ist massgeblich betroffen. Für Michael Steiner, Vorsitzender der Geschäftsleitung der acrevis Bank AG, ist klar: «Wir lassen unsere KMU-Kunden nicht im Stich!» Unterstützen das Massnahmenpaket des Bundes In dieser ausserordentlichen Lage braucht es ein koordiniertes Vorgehen, betont Michael Steiner: «acrevis begrüsst und unterstützt die Massnahmen zur Abfederung der Folgen des Coronavirus für die Schweizer Wirtschaft, die der Bund gemeinsam mit den Banken lanciert hat. Damit sollen Härtefälle vermieden und Unternehmen unkompliziert mit verbürgten Überbrückungskrediten ihrer Hausbank unterstützt werden.»

Selbstständige, Gewerbetreibende, KMUs, alle Arten von Unternehmen sind von den Auswirkungen des Corona­virus betroffen. «Von einem Tag auf den anderen brachen für viele Einnahmen weg, doch Löhne, Mieten und andere Fixkosten laufen weiter», hält Michael Steiner, Vorsitzender der Geschäftsleitung der acrevis Bank AG, fest. «Vor diesem Hintergrund stehen wir auch in dieser schwierigen Zeit zu unserer Verantwortung als regional verankerte Bank. Es gilt nun, rasch zu helfen, wobei es in erster Linie darum geht, Liquiditätsengpässe zu vermeiden.» Verantwortung als Bank wahrnehmen «Dafür stehen diverse Mass­nahmen zur Verfügung, etwa die grosszügige Nutzung bestehender Sicherheiten, die Sistierung von Amor­tisationen in laufenden Finanzierungen oder auch die Gewährung von staatlich garantierten Über­ brückungs­krediten», so Steiner. Ein allgemein gültiges Patentrezept gibt es indes nicht – jeder Fall muss individuell geprüft und in einem offenen Gespräch diskutiert werden. «Als verantwortungsvolle Bank, die ihre Kunden gut kennt und nahe bei ihnen ist, verfügen wir hier über das notwendige Wissen. Unsere Berater stehen ihren Kunden bei konkreten Anliegen jederzeit zur Verfügung: Anfragen aufgrund der Corona-Krise haben bei uns höchste Priorität. Wir sind uns der Notwendigkeit möglichst rascher und kulanter Massnahmen bewusst: Wir lassen unsere KMU-Kunden auch in diesen Zeiten nicht im Stich!» 8

Formulare stehen online bereit Unternehmen können dazu auf der Website des Bundes https://covid19.easygov.swiss für Kredite bis CHF 500’000 das Formular «COVID-19-Kreditvereinbarung» aufrufen. Ist das Formular vollständig ausgefüllt, kann es ausgedruckt, unterzeichnet und eingescannt als PDF per E-Mail an die Kundenberaterin oder den Kundenberater respektive an info@acrevis.ch gesandt werden. «Wir prüfen die Vereinbarung umgehend. Ist sie komplett, wird das Geld bis zu einem Betrag von CHF 500’000 sofort zur Verfügung gestellt», so Steiner. Gesuche über höhere Summen («COVID-19-Kredit Plus») werden nach einer Kreditprüfung an die Bürgschaftsorganisation Ost-Süd weitergeleitet. «Nach deren Freigabe steht der Kreditbetrag ebenfalls zur Verfügung. Zur Unterstützung der Bürgschaftsgenossenschaft stellen wir ihr gewisse bankinterne personelle Ressourcen zur Verfügung, um so zu einer effizienten und schnellen Abwicklung von Anfragen beizutragen.»

Haben Sie Fragen? Weitere Informationen zu diesen Überbrückungs­krediten für Unternehmen sowie zum Bankbetrieb allgemein im Zusammenhang mit dem Coronavirus finden Sie auf unserer Website www.acrevis.ch.


private banking

Die Welt der Anlagen im Zeitraffer Das Geschäft mit Anlagen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten massiv verändert. Die neue Anlagewelt «acrevis invest» ist das Ergebnis der jüngsten Entwicklung. ­Benno Giger, Senior Kundenberater Private Banking, erinnert sich an seine Anfänge in der Branche – und die folgenden Umwälzungen. Exzellente Erfolgschancen boten bis zur Jahrtausendwende Anlagen in Technologieaktien – bis diese Technologieblase platzte. Bis 2003 gab es eine lange Abwärtsphase, in welcher sich der Wert der im SMI zusammengefassten grossen Schweizer Unternehmungen fast halbierte. Und eben: Risikoprofile waren damals selten, viele Aktienanleger wurden überrascht. Das änderte sich danach, sagt Giger: «Ab 2003 wurde dem Thema Risiko wesentlich grössere Aufmerksamkeit geschenkt.» Nach der Finanzkrise im Jahr 2007/2008 wurde der Ruf nach gesetzlichen Regelungen laut. Anfang 2020 wurde das Finanzdienstleistungsgesetz (FIDLEG) eingeführt.

Benno Giger: seit Jahrzehnten am Puls der Anlagemärkte.

Rund 40 Jahre ist es her seit der Lehre von Benno Giger bei der Vorgängerin der acrevis Bank. Bei seinem Blick zurück wird schnell klar: Die Welt der Anlagen von damals und heute haben nicht viel gemeinsam. «Es gab seinerzeit vor allem zwei Kundengruppen: Die einen wollten möglichst risikolos anlegen, die damaligen hohen Zinserträge auf festverzins­lichen Obligationen und Geldmarktanlagen kamen ihnen entgegen. Die anderen waren eher spekulativ unterwegs und wollten die Chancen an den Aktien- und Devisenmärkten ausnutzen.» Nur fundamentale Analyse Das Erstellen eines Risikoprofils, die Gesamtbetrachtung der individuellen Situation und eine eigentliche Anlage­ strategie gab es damals noch nicht. «Es war ein reines Geldan­legen», so Giger, «mal wurde das gekauft, mal dieses.» Bei einer Bankberatung wurden auf Basis der sogenannten fundamentalen Marktanalyse überbewertete Titel zum Verkauf und unterbewertete zum Kauf empfohlen. Etwas später traten Investoren auf den Plan, die grosse Beteiligungen an Firmen kauften, um diese aufzuspalten und so Mehrwert für den Aktionär zu generieren. Viele Anleger sprangen damals auf den Zug populärer «Börsengurus» auf. Später investierten viele Anleger in «strukturierte Produkte» als innovative Anlageform.

Die dreidimensionale Finanzmarktanalyse von acrevis Das Ergebnis dieser Entwicklung sieht der erfahrene Berater im Nachhinein durchaus positiv. «Wir kennen heute die finanzielle Gesamtsituation unserer Kundinnen und Kunden, ihre Bedürfnisse und vor allem auch ihre Risikobereitschaft. Basierend darauf können wir aus unserer Anlagewelt ‹acrevis invest› die richtige Lösung für das individuelle Bedürfnis anbieten. Im Zentrum steht dabei unser Modell ‹acrevis spektrum®›, das neben der fundamentalen auch die technische Analyse und die Psychologie der Anleger einschliesst. Dieser dreidimensionale Ansatz bewährt sich seit mehreren Jahren mit grossem Erfolg.» Nach vier Jahrzehnten im Beruf bringt es Benno Giger einfach auf den Punkt: «Dienstleistungen im Anlagegeschäft haben sich von einfachen Beratungen zu massgeschneiderten, auf die ganz unterschiedlichen Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden ausgerichteten Lösungen entwickelt.»

Ist Ihr Interesse geweckt? Möchten Sie mehr über die individuellen acrevis Anlagelösungen erfahren? Ihre Beraterin/Ihr Berater informiert Sie gerne. Kontaktieren Sie uns unter Tel. 058 122 75 55 oder über info@acrevis.ch.

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intern

«Jeder Lernende ist anders» 14 Lernende lassen sich derzeit bei der acrevis Bank an vier Standorten ausbilden. Sie absolvieren die dreijährige Ausbildung zu Kaufleuten EFZ Bank. In dieser Zeit gibt es viel Neues zu lernen. Ganz bewusst bezieht acrevis die Lernenden dabei auch im Arbeitsalltag aktiv ein.

Claudia Rusch hat hier einst selbst ihre Berufslehre gemacht. Damals war der heutige Hauptsitz von acrevis allerdings noch die CA St.Gallen. Fünf Jahre arbeitete sie nach ihrem Abschluss dort weiter, nun ist sie seit November 2016 als Spezialistin Human Resources wieder bei acrevis. «Ich hatte in der Zwischenzeit Lust auf etwas Neues und habe

Claudia Rusch und der Lernende Denis Noser im Gespräch.

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die Fachhochschule für soziale Arbeit absolviert», sagt Claudia Rusch. Nach einigen Berufsjahren in diesem Bereich wünschte sie sich wieder einen stärkeren Bezug zur Wirtschaft. Seit Sommer 2019 hat sie als Verantwortliche für die Lernenden bei acrevis beides ideal kombiniert: das Bank­ wesen und die Nähe zu den Menschen.


intern

Denis Noser (Lehrort Gossau SG)

Carmen Brazzoni (Lehrort Pfäffikon SZ)

Chantal Dähler (Lehrort St.Gallen)

«Unter uns Lernenden gibt es einen guten Zusammenhalt. Einige von uns verbringen hin und wieder auch die Freizeit zusammen, und der jährliche Lehrlingsanlass schweisst uns noch mehr zusammen.»

«Ich habe mich für die acrevis Bank entschieden, weil mich die unkomplizierte, sympathische und persönliche Art sofort überzeugt hat. Die Lehre ist sehr abwechslungsreich und voller spannender Erlebnisse.»

«Ich schätze es sehr, dass wir in unserer Ausbildung bei der acrevis Bank in die verschiedensten Abteilungen hineinschauen dürfen. Unsere dreijährige Ausbildung ist sehr abwechslungsreich, und man sammelt in jeder Abteilung neue Erfahrungen.»

Hohe Anforderungen In den Niederlassungen St.Gallen und Gossau beginnen jedes Jahr zwei Lernende ihre Ausbildung. In Bütschwil und Pfäffikon SZ ist es im Drei-Jahres-Turnus jeweils ein Lernender. Sie alle schliessen die Ausbildung mit dem Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis im E-Profil (erweiterte Grundbildung) oder im M-Profil (mit Berufsmatura) ab. Die Anforderungen sind hoch. Vorausgesetzt werden eine grosse Selbstständigkeit, Kommunikations- und Interaktions­ fähigkeit und Organisationstalent. Entgegen der allgemeinen Wahrnehmung sei die Freude an Zahlen nicht das wichtigste Kriterium – auch wenn es natürlich gefragt ist. «Heute ist das IT-Wissen oder zumindest die Affinität dazu gleich bedeutsam», so Claudia Rusch. Eigenverantwortung Das Pensum in den drei Jahren Lehrzeit ist gedrängt: Die Arbeit bei der Bank, der Berufsschulunterricht und Branchenkunde erwarten die angehenden Berufsleute. Denis Noser steht im letzten Ausbildungsjahr, im Sommer schliesst er ab. Er bestätigt, dass der Wechsel von der Schule in den Berufs­alltag anspruchsvoll war. «Früher hat uns der Lehrer gesagt, was wir zu tun haben, jetzt ist Eigenverantwortung gefragt.» Für Denis Noser stand früh fest, dass er eine kaufmännische Lehre absolvieren will. Beim Schnuppern und an Informationsanlässen kam er mit dem Bankwesen in Berührung und fand Gefallen daran. Man müsse sich für wirtschaftliche Zusammenhänge interessieren, sonst seien die drei Jahre hart. «Gerade in der Branchenkunde decken wir sehr viele Themen ab, ohne persönliche Motivation ist es schwierig, mitzukommen.» «Unsere Lernenden sollen früh erfahren, was sie nach der Ausbildung erwartet», betont Claudia Rusch. Zwar tragen die Lernenden gegen aussen noch nicht die volle Verantwortung, werden intern aber stark einbezogen. So werden sie – immer unter Anleitung – in verschiedenen Abteilungen eingesetzt und dazu angeregt, so selbstständig wie möglich zu arbeiten. «Jeder ist anders», so Rusch, «manche sind früh selbst­ständig,

andere brauchen noch etwas mehr Begleitung, um eigen­ verantwortlich Aufträge ausführen zu können.» Auf solche Unterschiede gehe man individuell ein. Transfer von Theorie und Praxis Das Konzept in den verschiedenen Abteilungen ist deckungsgleich. Nach einer Einarbeitung folgt die eigenständige Arbeit, bei der die Lernenden bereits eine Unterstützung für das Team sind. In jedem Bereich ist ein Berufsbildner vor Ort, der anleitet, ausbildet und bewertet. Nicht nur die Praxis, auch Theorie wird bei der Arbeit absolviert. Der Transfer zwischen Theorie und Praxis am Arbeitsplatz wird bewertet und fliesst in die Qualifikation für die Lehrabschlussprüfung ein. Ergibt sich die Möglichkeit, so ist acrevis auch gerne bereit, eine Anstellung nach dem Lehrabschluss zu prüfen. Doch jeder Weg verläuft anders. Denn das EFZ ist eine gute Basisausbildung, danach stehen viele Wege offen. Einige holen die Berufsmatura nach, andere wollen sich weiter­ bilden. Und nicht selten findet jemand nach Lehr- und Wanderjahren auch zurück zu «seiner» Regionalbank, wo alles seinen Anfang genommen hat.

Lernen bei acrevis Bei Fragen rund um die Lehrstelle bei acrevis gibt Claudia Rusch gerne Auskunft. Das Bewerbungs­ verfahren für Lehrstellen beginnt jeweils im Juli für das Folgejahr. Anfragen und Bewerbungen können direkt an Claudia Rusch, claudia.rusch@acrevis.ch, Tel. 058 122 76 82, gerichtet werden.

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persönlich

«Die Nähe zu den Kunden wird gelebt» Der Ur-Gossauer Daniel Lehmann ist acrevis und ihren Vorgängerbanken seit vielen Jahren eng verbunden. Seit sechs Jahren engagiert er sich im Verwaltungsrat. Der diplomierte Bauingenieur ETH mit dem ausgeprägten Flair für Zahlen ist überzeugt, dass die Regionalbank die perfekte Grösse hat, um erfolgreich zu bleiben.

«Für mich als Gossauer war und ist das einfach unsere Bank.»

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persönlich

Treffpunkt: das Gymnasium Friedberg in Gossau. Hier ist Daniel Lehmann einst selbst zur Schule gegangen, und heute ist es eine seiner verschiedenen Wirkungsstätten: Der Gossauer präsidiert den Stiftungsrat der Schule. Gesellschaftliche Aufgaben übernehmen sei für ihn eine Ehren­ sache, sagt Lehmann im Gespräch: «Ich hatte in meinem privaten und beruflichen Leben viel Glück, und ich möchte etwas davon zurückgeben.» Und das am liebsten vor der eigenen Haustür, in der Region, die ihm am Herzen liegt. «Einfach unsere Bank» Mehr als 20 Jahre lang war Daniel Lehmann selbstständiger Bauunternehmer. 2018 wurde er als neuer Leiter des Ausserrhoder Amts für Wirtschaft und Arbeit gewählt. Auch wenn er nun ausserkantonal tätig ist: An seinem Lebensmittelpunkt Gossau und der Region hat sich nichts geändert. Hier ist er verwurzelt – und vernetzt. Viele Jahre präsidierte er den Gewerbeverein Gossau, in dem auch die frühere Bank in Gossau, später Swissregiobank und heute acrevis stets eine wichtige Rolle spielten. «Für mich als Gossauer war und ist das einfach unsere Bank», so Lehmann. Als er vor sechs Jahren mit der Anfrage konfrontiert wurde, für den Verwaltungsrat von acrevis zu kandidieren, zögerte der zweifache Familienvater deshalb nicht lange. Umso mehr, als er sich gerüstet fühlte für die Aufgabe. Zum einen aufgrund der unternehmerischen Erfahrung, «und ausserdem hatte ich kurz zuvor eine Weiterbildung an der Swiss Board School der Universität St.Gallen in Corporate Governance absolviert.» Das alles habe sich optimal zusammengefügt. Werte teilen Für ihn als Bauingenieur und Unternehmer war die Welt der Zahlen vertraut, aber mit dem Eintritt in den Verwaltungsrat sei er «richtig in die Tiefe gekommen», erinnert sich Lehmann. Im Gremium ist er Mitglied des Audit Comitees, und wenn bauliche Fragen thematisiert werden, ist er ohnehin in seinem Element. Der Verwaltungsrat stellt aber klar: Er hätte diese Aufgabe nicht für jede Bank angetreten. «Mir ist es wichtig, dass ich ein Unternehmen kenne und ­seine Wertvorstellungen teile», so Daniel Lehmann, «und ich habe ein starkes regionales Bewusstsein.» Was hat ihn vor sechs Jahren am meisten überrascht, als er das Amt übernahm? Schon als Unternehmer habe er sich oft über gesetzliche Einschränkungen und Vorschriften geärgert, erinnert er sich, «aber bei Banken sind die Zügel noch viel straffer angezogen.» Er habe damals gestaunt, wie stark regulatorische Auflagen die Finanzwelt beeinflussen. Viele Kräfte würden gebunden, um nur schon im internen Controlling die Einhaltung aller Vorgaben zu überwachen. acrevis habe die Grösse, die es brauche, um diese Aufgabe zu bewältigen, ist Daniel Lehmann überzeugt, aber es sei

Seit sechs Jahren im VR von acrevis: Daniel Lehmann.

durchaus eine Herausforderung, Schritt zu halten. Im Moment sei zwar eine gewisse Lockerung festzustellen, aber er beobachte «Sinusbewegungen», so der Verwaltungsrat: «Ereignet sich im Finanzwesen etwas Negatives, folgen schnell neue Vorschriften, welche die unternehmerische Bewegungsfreiheit wieder einschränken.» Innovation dank Agilität Gleichzeitig profitiere acrevis als Regionalbank von ihrer Agilität, die Innovationen ermögliche. Kleine bis mittelgrosse Banken könnten daraus eine Dynamik entwickeln, ist Lehmann überzeugt. «Bei den klassischen Bankprodukten ist es schwierig, marktverändernd zu wirken, aber wir zeigen beispielsweise bei der Digitalisierung, dass man durchaus Neues schaffen kann.» Vieles davon sei für die Kunden nicht unmittelbar spürbar, weil die Optimierung von Prozessen hinter den Kulissen geschehe – aber mit positiven Auswirkungen für alle. Dass sich acrevis die Nähe zu den Kunden auf die Fahne geschrieben hat und sie diese auch lebt, ist für Daniel Lehmann gerade für die Zukunft entscheidend. Auch im Verwaltungsrat gehe es bei Diskussionen letztlich immer um die Frage: «Wie verändern sich Wünsche und Anforderungen unserer Kunden, und wie erfüllen wir diese?» Der persönliche Kontakt zu den Menschen unterscheide acrevis von anderen Banken, «das ist kein theoretischer Wert, das wird gelebt, jeden Tag.» 13


kurzinfo

Musikalische Perlen aus Italien Der Musizierkreis See aus Rapperswil-Jona organisiert am Samstag, 6. Juni 2020, um 19.30 Uhr im Schloss Rapperswil und am Sonntag, 7. Juni 2020, um 17.00 Uhr in der Pfarr­kirche Lachen ein Sommerkonzert der besonderen Art. Die Besucher werden bei «Una Serata Italiana» entführt auf eine genussvolle Reise der italienischen klassischen Musik von grossartigen Komponisten, welche die einzigartige Kultur­ nation geprägt haben. Enrico Perotto, Leiter acrevis Nieder­ lassung Lachen, wird die Konzertbesucher durch den Abend führen, die Musik mit Bildern und Geschichten in die viel­ fältige Kultur einbetten und so den Zauber des italienischen Flairs spürbar machen. Die acrevis Bank freut sich, diesen besonderen Anlass zu unterstützen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter www.musizierkreis-see.ch.

Einfacher bezahlen dank der neuen QR-Rechnung Die QR-Rechnung erleichtert ab dem 30. Juni 2020 das Ausstellen und Bezahlen von Rechnungen. Sie löst die heutigen Einzahlungsscheine schrittweise ab. Die QR-Rechnung ist zu erkennen am Swiss QR Code, der alle relevanten Informationen für die bequeme und effiziente Zahlung bein­haltet. Privatpersonen und kleinere Unternehmen werden eingehende QR-Rechnungen zeitgerecht über die acrevis Mobileund E-Banking-Plattform bezahlen können. Unternehmen mit eigenen Kreditoren- und Debitorenprozessen müssen bis spätestens Mitte Jahr ihre im Einsatz stehenden Softwarelösungen aktualisieren lassen. Alles über die QR-Rechnung und über die Harmonisierung des Zahlungsverkehrs erfahren Sie unter www.einfach-zahlen.ch. 14


kurzinfo

Neuer Finanzierungs­ berater in Gossau Am 1. April 2020 hat Patrik Merz seine Tätigkeit in der acrevis Niederlassung in Gossau aufgenommen. Der 30-Jährige verfügt über eine langjährige Bankerfahrung, insbesondere im Finanzierungsbereich. Als Gossauer ist er gut vernetzt in der Region und wird entsprechend im Markgebiet Gossau tätig sein. Hier wird Patrik Merz als Finanzierungsberater für Firmen- und Privatkunden zur Verfügung stehen.

Schädliche Negativzinsen Vor mehr als fünf Jahren hat die ­Schweizerische Nationalbank (SNB) Negativzinsen eingeführt. Michael Steiner, Vorsitzender der acrevis Geschäftsleitung, ist überzeugt, dass diese für Gesellschaft und Wirtschaft langfristig schädlich sind: «Die über­ mässige Förderung von Schulden, die Gefährdung der Vorsorgewerke sowie Preisblasen auf unterschiedlichen Märkten sind nur drei Beispiele von schädlichen Nebenwirkungen. Mit allen Mitteln wehrt sich acrevis daher gegen eine flächendeckende Einführung von Negativzinsen.» Nur in Einzelfällen würden bei grossen Neugeldzuflüssen oder bestehenden, grossen Guthaben Negativzinsen verrechnet. «Jede Kundensituation wird individuell analysiert. Dabei setzen wir die Guthaben in Relation zur gesamten Geschäftsbeziehung», erklärt Michael Steiner.

Neue Vorschriften bei Renditeobjekten Der Markt der Renditeimmobilien ist überhitzt. Die Bankiervereinigung hat darauf mit Vorschlägen zur verstärkten Kontrolle reagiert, die von der Finanzaufsicht akzeptiert wurden. Seit dem 1. Januar 2020 müssen bei Hypotheken für Mietshäuser und andere Renditeobjekte neu 25 Prozent des Belehnungswerts in Form von Eigenmitteln erbracht werden; zuvor waren es 10 Prozent. Zudem muss eine Hypothekarschuld innerhalb von 10 statt 15 Jahren auf zwei Drittel des Belehnungswertes amortisiert werden. Nicht betroffen von diesen Neuerungen ist das selbst genutzte Wohneigentum. 15


acrevis Bank AG Marktplatz 1 9004 St.Gallen Tel. 058 122 75 55 Fax 058 122 75 50 info@acrevis.ch www.acrevis.ch Wenden Sie sich für weitere Informationen an unsere Beraterinnen und Berater unter Telefon 058 122 75 55 oder via info@acrevis.ch. St.Gallen • Gossau SG • Wil SG • Wiesendangen • Bütschwil • Rapperswil-Jona • Pfäffikon SZ • Lachen SZ «unter uns», das Kundenmagazin der acrevis Bank AG, wird klimaneutral produziert und hat dafür das entsprechende Gütesiegel von Swiss Climate erhalten. Diese Stiftung entwickelt und unterstützt weltweit hochwertige Klimaschutzprojekte.

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