UNTER UNS
Kundenmagazin | November 2019
Im Zeichen des guten Geschmacks Seiten 6 und 7
AnlagelĂśsungen fĂźr jeden Lebensplan 8 Betrugsversuche erkennen
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Nacht des Ostschweizer Fussballs
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inhalt
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aktuell
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porträt
acrevis school: Früh übt sich, wer mit Geld zu tun hat
Ein Haus im Zeichen des guten Geschmacks 8
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private banking Für jeden Lebensplan die richtige Anlagelösung aktuell
Genau hinschauen und aufmerksam sein 11
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intern In Qualität und Kompetenz investieren persönlich
«Eine Regionalbank kann schneller reagieren» kurzinfo 14
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editorial
Am Puls der Zeit bleiben Nie zuvor in der Geschichte war es so einfach wie heute, Geldgeschäfte abzu wickeln. Unabhängig von Ort und Zeit ist es möglich, Rechnungen zu bezahlen, Anlagen zu tätigen oder den Kontostand zu überprüfen. Und das dank mobilen Geräten sogar von unterwegs. Doch neue Wege schaffen immer auch neue Herausforderungen. Als Regionalbank möchten wir Ihnen als unseren Kundinnen und Kunden alle Möglichkeiten des modernen Banking zur Verfügung stellen, damit Sie einfach, schnell und sicher arbeiten können. Das tun wir auf vielen Ebenen, und einige davon stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe von «unter uns» vor. So stehen wir Ihnen zur Seite, wenn es um sicheres E-Banking und Mobile Banking geht. Dazu braucht es in erster Linie eines: eine enge Zusam menarbeit zwischen Ihnen und uns – und gegenseitiges Vertrauen. Doch der richtige Umgang mit Geld ist ein Prozess, der viel früher beginnen muss. Deshalb engagiert sich acrevis seit geraumer Zeit mit einem eigenen Projekt für Schulen, mit dem wir helfen wollen, Jugendliche zu diesem Umgang zu befähigen. Das Interesse hat unsere Erwartungen weit übertroffen, und für uns ist es eine grosse Genug tuung, der nächsten Generation wichtiges Wissen zu vermitteln. Voraussetzung dafür ist, dass wir selbst stets am Puls der Zeit bleiben. Weiter bildung ist bei acrevis ein laufender Prozess. Dass deshalb unser Standard sehr hoch ist, ist nun auch belegt: Alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kundenberatung haben unlängst das Zertifikat nach SAQ erworben. Dies ist eine Auszeichnung der Swiss Association for Quality, zugeschnitten auf das Personal von Finanzinstituten, das mit Kundinnen und Kunden im Kontakt steht. Damit können wir Sie noch optimaler beraten. Wir sind uns bewusst, dass wir längst nicht die einzige Bank sind, die auf dem Weg in die Zukunft an sich selbst arbeitet. Umso wichtiger sind deshalb die Werte, die uns unterscheiden. Als Kundin, als Kunde kennen Sie diese am besten. Das fachliche Können dürfen Sie stets voraussetzen. Nähe, Leidenschaft und Lösungsorientierung sind es aber, die uns als Regionalbank einzigartig machen.
Dr. Michael Steiner Vorsitzender der Geschäftsleitung
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aktuell
Früh übt sich, wer mit Geld zu tun hat Den richtigen Umgang mit Geld lernen: Das kann man fast nicht früh genug. Das Projekt acrevis school vermittelt Schulklassen die Zusammenhänge rund um Einnahmen und Ausgaben, Sparen, den Abschluss von Verträgen und vieles mehr. Was einst nur eine Idee war, macht heute im wahrsten Sinn des Wortes Schule.
Es war eine zufällige Begegnung, die alles ins Rollen brachte. Alexander Fellner, Teamleiter Privatkunden bei acrevis, unterhielt sich mit einer Lehrerin, die ihm sagte, dass Themen rund ums Geld in der Schule oft zu kurz kommen. Fellner nahm den Gedanken auf, erarbeitete ein Konzept – und stiess damit innerhalb der Bank auf offene Ohren. Seit rund eineinhalb Jahren ist acrevis school nun Realität: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von acrevis geben Schulklassen einen praxisnahen Einblick ins Thema. Nachholbedarf Alexander Fellner hält klar fest: Im Zentrum stehe nicht etwa, den Jugendlichen die eigene Bank schmackhaft zu machen. «Wir sehen das klare Bedürfnis, den jungen Menschen zu zeigen, was ein Budget ist, was es heisst, vertragliche Verpflichtungen einzugehen, oder weshalb sich Sparen lohnt», so Fellner, um nur einige Beispiele zu nennen. Und es habe sich schnell gezeigt, dass hier tatsächlich Nachholbedarf besteht. acrevis school ist ein unverbindliches Angebot an Lehrkräfte, die das auch so sehen. Durch Weiterempfehlung oder das persönliche Netzwerk kommt der Kontakt zwischen Schule und acrevis zustande. Ein Schwergewicht liegt derzeit noch im Raum St.Gallen, Schulungen gab es aber auch schon in Gossau, Wattwil oder Wiesendangen für Klassen ab der zweiten Sekundarstufe. «Dann geht es in Richtung Ausbildung», sagt Alexander Fellner, «der erste Lohn wartet, die Fragen werden immer wichtiger.» Auch mit einer Kantonsschule war man bereits im Gespräch. Flexibel gestaltet Das Team von acrevis school geht teils zu den Klassen, teils besuchen die Schülerinnen und Schüler auch die Bank. Das habe den Vorteil, dass man auch gleich einen Blick hinter die Kulissen gewähren könne. Der «Unterricht» dauert rund eine Stunde. Obschon für das Projekt Unterlagen erarbeitet wurden, wird die Lektion flexibel gestaltet, die Jugendlichen können auch eigene Themen einbringen. 4
Vor den Klassen steht jeweils ein Kundenberater oder eine Kundenberaterin. Sie haben sich auf eine entsprechende interne Anfrage sofort dazu bereit erklärt, im Projekt aktiv mitzuarbeiten. «Es sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für uns an der Front tätig sind, für sie ist der Umgang mit Menschen alltäglich», so der Teamleiter Privatkunden. Sie fänden es spannend, mit Jugendlichen zu arbeiten, und haben auch einen Draht zu ihnen. Beim reinen Vortrag bleibt es nicht. acrevis school bietet auch einen Flyer mit Tipps und Tricks für den Umgang mit Geld an. Nach der Schulung holt acrevis Rückmeldungen bei den Referenten, der Lehrkraft und den Schülerinnen und Schülern ein und verbessert die Inhalte dort, wo es nötig ist. Oft wird das Gehörte im Unterricht zusätzlich nachbehandelt. Elternhaus beeinflusst Was sich laut Fellner gezeigt hat: Der Wissensstand der Jugendlichen ist beim Thema Finanzen sehr unterschiedlich. Es gebe diejenigen, die bereits aktiv selbst mit Geld umgehen, andere sehen bei acrevis erstmals, was ein Einzahlungsschein ist. Das Elternhaus spielt bei der Vorbildung also eine grosse Rolle. «Einige haben bisher noch keine Erfahrungen mit einem Bankkonto gemacht und eröffnen zu Beginn der Lehre dann das erste eigene Konto. In anderen Fällen wurde ein Teil des Sackgelds bereits schon früher von den Eltern auf ein Konto überwiesen», so Fellner. In der Diskussion stellen auch die Schülerinnen und Schüler selbst immer ganz erstaunt fest, wie gross die Unterschiede zu ihren Kolleginnen und Kollegen sind. Das beginnt schon bei den Ausgaben. Der eine hat eine Handyrechnung über 10 Franken, der andere über 80. Wer erhält sie finanziert, wer zahlt sie ganz oder teilweise selbst und wie funktioniert das mit dem Bezahlen eigentlich? Und: Kann man sich das Handy noch leisten, wenn man es mit dem eigenen Geld berappen muss? Anhand solcher Fragen wird das oft etwas abstrakte Thema plötzlich lebensnah.
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Grosse Nachfrage Schon heute steht fest: acrevis school deckt ein Bedürfnis ab. Bisher erreichte das Projekt rund 250 Jugendliche. Und das Interesse am Angebot wächst weiter. Parallel dazu werden aktuell jeweils rund hundert Schülerinnern und Schüler eingeladen, an der Generalversammlung von acrevis teilzunehmen. Vorgängig hatten einige Klassen die Möglichkeit, die Bank vor Ort kennenzulernen und sich so auf den Anlass vorzubereiten. Fellner erinnert sich schmunzelnd: «Ein Kantischüler war so beeindruckt, dass er sich gleich anschliessend über den Preis einer acrevis Aktie erkundigte.» Für Alexander Fellner steht fest, dass das Thema Geld für Jugendliche heute besonders wichtig ist. Denn sie haben im Alltag mehr damit zu tun, als man vielleicht glaubt. «Das Bewusstsein für Statussymbole ist hoch, dafür sorgt auch der Druck durch Vergleiche auf dem Pausenplatz oder in den sozialen Medien.» Zwischen dem Wunsch nach Markenkleidung und dem Ersparten gibt es einen direkten Zusammenhang, den die Jugendlichen aber zuerst erlernen müssen – bevor es zu spät ist.
verfolge man nicht die Philosophie, die jüngste potenzielle Kundschaft mit Rabatten oder anderen Aktionen zu umgarnen. Jugendliche profitieren beim ersten Konto von einem Sonderzins, einer kostenlosen Maestrokarte und einer kostenlosen Kontoführung. Das sei durchaus wichtig, sagt Fellner. Aber im Zentrum stehe das Engagement für die Jugendlichen in einer wichtigen Frage.
Alexander Fellner Teamleiter Privatkunden St.Gallen alexander.fellner@acrevis.ch 058 122 77 61
Engagement für die Jugend Dass Jugendliche dank acrevis school die Bank näher kennenlernen, sei natürlich ein willkommener Nebeneffekt, sagt Alexander Fellner, aber nicht entscheidend. Ganz allgemein 5
porträt
Die beiden Inhaberinnen von Style your home, Karin Grossenbacher (links) und Doina Jung, unterstützen ihre Kundinnen und Kunden bei der unverwechselbaren, geschmackvollen Einrichtung ihrer vier Wände.
Ein Haus im Zeichen des guten Geschmacks Style your home: Was wie eine Aufforderung klingt, sind der Name und das Konzept eines besonderen Unternehmens direkt am Zürichsee. Zwei Expertinnen helfen ihrer Kundschaft, Wohnträume zu verwirklichen – und setzen dabei auf ihr internationales Netzwerk. acrevis ist von Beginn an an der Seite der beiden Frauen, die guten Geschmack verkörpern.
In der Liegenschaft mit direktem Seeanstoss in Rüschlikon schlägt das Herz von Style your home, verkörpert von den Gründerinnen Doina Jung und Karin Grossenbacher. Hier haben sie zunächst ihren eigenen Traum verwirklicht, um anderen zu helfen, dasselbe zu erreichen. Der Gang durch den Showroom mit seinem laufend wechselnden Interieur ist eine Quelle der Inspiration – damit unterscheidet sich Style your home von konventionellen Einrichtungshäusern. Gemeinsamer Weg Am Anfang steht ein Bedürfnis. Zum Beispiel nach einem Neubau, einem Umbau oder einer Renovation. Es gilt, die eigenen oder gemieteten vier Wände wohnlich und unver6
wechselbar zu machen. Das ist zunächst ein Fall für die Projektplanung. «Wir besprechen mit unseren Kundinnen und Kunden deren Bedürfnisse, begutachten die Situation vor Ort oder auch auf Plänen und werfen einen Blick auf das Budget», beschreibt Doina Jung die ersten Schritte der Zusammenarbeit. Es sei ein gemeinsamer Prozess, bei dem eines gilt: Entscheidend sind die Wünsche und Möglichkeiten der Kundschaft, nicht etwa die Vorstellungen der Profis. Standards oder «ab der Stange» gibt es hier nicht. Nur eines ist den Leuten, die hierherkommen, gemeinsam: Sie mögen es geschmackvoll und legen Wert auf eine stimmige Einrich-
porträt
tung. Aber das bedeute nicht zwingend ein grenzenloses Budget, so Jung: «Die Kunst liegt darin, aus den vorhandenen Mitteln das Maximum auszuschöpfen.» Perlen im grossen Angebot finden Wie das geht, lässt sich am besten in ihrem Showroom erkunden. Überall stösst man auf Ideen. «Viele unserer Kundinnen und Kunden haben wenig Zeit für die Auswahl und sind überfordert mit dem riesigen Angebot auf dem Markt», erklärt Karin Grossenbacher. Ihre Aufgabe sei es, genau zuzuhören, zu verstehen und dann die Optionen einzugrenzen mit gezielten Vorschlägen – die in aller Regel sofort passen dank der grossen Erfahrung der beiden Beraterinnen. Ein Teil des Erfolgsrezepts dürfte im Hintergrund der Grün derinnen liegen, der denkbar unterschiedlich ist und gerade deshalb eine perfekte Ergänzung darstellt. Doina Jung hat sich nach der Textilfachschule in Interior Design weiterge bildet, Karin Grossenbacher studierte zunächst Betriebswirtschaft und war danach selbstständig im Bereich Einrichtungen für Kinder. Hier liegt auch einer der vielen Schwerpunkte von Style your home. «Auch Familien wollen schön wohnen, glauben aber oft, dass sich das ausschliesst», so Grossen bacher – was aber keineswegs der Fall sei. Namhafte Lieferanten Dreh- und Angelpunkt eines vielfältigen, der Linie entsprechenden Angebots ist die Zusammenarbeit mit Designern. Früh übernahmen die beiden Frauen die Schweizer Vertretung von Designers Guild, einem internationalen Home- und Lifestyle-Unternehmen aus London mit Ablegern in verschiedenen Weltstädten, das unter anderem für Christian Lacroix und Ralph Lauren produziert. «Deren Sortiment ist sehr breit, man kann buchstäblich ein ganzes Haus damit einrichten», sagt Doina Jung. Doch die Kooperation mit namhaften Lieferanten reiche nicht, entscheidend sei die persönliche Leidenschaft. Nicht selten entwickle sich eine Freundschaft zu den Kunden, die darüber hinaus immer wieder kommen, wenn sich ein neues Bedürfnis ergibt – beispielsweise der Wunsch nach einer Umgestaltung. acrevis hat das Unternehmen seit seinen Anfängen als Hausbank begleitet. Sei es beim Kauf der Liegenschaft, beim Aufbau der Einrichtungsagentur oder bei Anlagegeschäften. Es sei ein Zufall gewesen, der die Gründerinnen zu acrevis führte, doch schon bald war klar, dass sich hier gleichgesinnte Partner gefunden haben. «Eine Regionalbank ist kleiner und persönlicher, wir haben es stets mit unserem direkten Ansprechpartner zu tun», stellt Karin Grossenbacher fest. Bei einer Grossbank, so ihre Befürchtung, wäre eine Firma wie die ihre, die zwar in einem besonderen Segment tätig ist, aber nicht mit Hunderten von Arbeitsplätzen auftrumpfen kann, wohl nur eine Nummer.
Partnerschaftliche Zusammenarbeit Beim Ortstermin zugegen sind Michael Rüegg, Leiter der acrevis Niederlassung Rapperswil und Berater Anlage kunden, sowie Peter Wegmann, Teamleiter Finanzierungen der Niederlassung Pfäffikon. Sie bestätigen den Eindruck und betonen die unkomplizierte Zusammenarbeit in den Bereichen Anlegen und Finanzieren. Regionale Unternehmen seien für acrevis logische Partner, so Rüegg. «Wir kennen das Marktgebiet, in dem sie tätig sind, wie unsere Westen tasche und können ihnen so auf ihrem Weg effektvoll helfen.» Weil man die Firma nach all den Jahren sehr gut kenne, könne man auch schnell und unbürokratisch reagieren, wenn es gilt, neue Ausbaupläne zu realisieren – und zu finanzieren. Solche gebe es durchaus, sagen Jung und Grossenbacher, auch wenn es noch zu früh sei, darüber zu sprechen. Der Weg nach dem Gespräch führt durch den Showroom, der in einem Teil wie ein Wohnzimmer eingerichtet ist. Ein guter Beleg für die Arbeitsweise von Style your home. Es ist ein gemütlicher Raum, der dazu einlädt, sich nieder zulassen und zu verweilen. Doch bald fällt der Blick auf unzählige Details, von Beistelltischen bis zu Sofakissen. Sie wurden nicht zufällig platziert. Und alle paar Monate ver wandelt er sich, je nach Saison oder auch nach Lust und Laune der beiden Inhaberinnen – bis hin zu den Wandfarben. Das erklärt, warum die Kundschaft, die aus der eigenen Region, aber auch weit darüber hinaus nach Rüschlikon reist, immer wieder zurückkehrt: Es ist ein sich verändernder Mikrokosmos des guten Geschmacks, eine Ideenpalette für die Veränderung in den eigenen vier Wänden.
acrevis ist von Beginn an Partnerin von Style your home. Die Inhaberinnen mit Peter Wegmann (links), Teamleiter Finanzierungen Pfäffikon, und Michael Rüegg, Leiter Niederlassung Rapperswil und Berater Anlagekunden.
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private banking
Für jeden Lebensplan die richtige Anlagelösung In den nächsten Monaten werden die Anlagekundinnen und -kunden von acrevis kontaktiert, um gemeinsam zu eruieren, wie die optimale Dienstleistung für die individuelle Lebenslage aussieht. Zugeschnitten auf die persönlichen Ziele, stehen verschiedene transparente, klar strukturierte Angebote zur Verfügung.
Die Finanzmarktkrise 2008, das Finanzdienstleistungsgesetz, der verstärkte Anlegerschutz: Das alles stand Pate für Veränderungen im Anlagebereich, die sich nun auswirken. Die Banken sind neu gesetzlich dazu angehalten, im Bereich der Anlageberatung ihren Kundinnen und Kunden differenzierte Lösungen anzubieten und jeweils entsprechend unterschiedliche gesetzliche Anforderungen zu erfüllen. acrevis nutzt diese Gelegenheit, die Angebote für die Kundin und den Kunden griffiger und übersichtlicher zu machen. Transaktionsbasiert oder zielbasiert Entscheidend ist die Frage, welches Leistungsangebot Kundinnen und Kunden bei acrevis beziehen. Im Wesentlichen werden zwei Typen unterschieden: transaktionsbasiert und zielbasiert. Wer auf Transaktion setzt, verzichtet bewusst auf die Erstellung eines Risikoprofils. Hier stehen einzelne Anlageentscheide ohne den Blick auf das gesamte Portfolio im Vordergrund, das Gesamtrisiko spielt eine untergeordnete Rolle. Wer hingegen zielbasiert arbeitet, hat ein klares Ziel vor Augen und definiert seine Risikobereitschaft im Portfoliokontext. Beides kann von Kunde zu Kunde stark variieren. Diese Auswahl habe eine grosse Auswirkung auf die Beratung durch acrevis, so Sandro Schibli, Bereichsleiter Private Banking: «Die Intensität des Austausches zwischen Bank und Kundin/Kunde sieht je nachdem ganz anders aus, und wir können zielgerichteter auf die jeweiligen Bedürfnisse eingehen.» Besonders intensiv ist die Zusammenarbeit beim zielbasierten Vorgehen. Hier drehen sich alle Anlagevorschläge um das Erreichen des definierten Ziels im Rahmen des persönlichen Risikoprofils. Dieses wird auf wissenschaftlicher Basis ermittelt. «Das bedeutet auch, dass wir genauso viele Risiken in unsere Vorschläge integrieren, wie nötig sind, um die Ziele zu erreichen», so Schibli, «und niemals mehr.» Zu wenig Zeit oder Interesse Transaktion oder Portfolio? Ein Richtig oder Falsch gibt es bei dieser Auswahl nicht. Eine wichtige Frage ist auch, ob man sich in einer immer komplexer werdenden Welt alleine auf 8
die Reise machen wolle oder an der Seite der Bank, die Experten ins Rennen schicken könne, erklärt Schibli. Gründe für den zielbasierten Ansatz gebe es viele. Der Faktor Zeit ist laut Schibli ein häufiger: «Viele haben davon zu wenig, wollen aber ihr Vermögen in professionellen Händen wissen.» Wieder andere möchten ihr Geld für sich arbeiten lassen, haben aber selbst kein Interesse daran, die Anlagemärkte zu verfolgen. Viele Banken bieten laut dem Bereichsleiter Private Banking nur den Portfolioansatz an, nicht aber den transaktions basierten. Es sei komplex, beide «Philosophien» zu führen, acrevis sei es aber ein Anliegen, auf alle Bedürfnisse einzugehen. Aufgrund eines Fragekatalogs im Web, dem Product-Finder, wird ermittelt, welcher Typ eine Kundin / ein Kunde ist (siehe Seite 9). Am Ende des Wegs steht ein transparentes Leistungsangebot, das die Kundin oder der Kunde auswählt und das über die weitere Zusammenarbeit entscheidet. An der Individualität der Beratung ändert sich damit nichts und die Basis für die Umsetzung von Anlageentscheiden bleibt nach wie vor das sehr erfolgreiche Anlagemodell acrevis spektrum ®. Geht es um einzelne Transaktionen oder die Zielerreichung aufgrund des Gesamtportfolios? Die Kundenberaterinnen und -berater von acrevis haben Schulungen durchlaufen, um ihren Kundinnen und Kunden die Möglichkeiten und Unterschiede aufzuzeigen. «Die Lösungen stellen eine Neuerung für die Kundinnen und Kunden, aber auch für unsere Beraterinnen und Berater dar», sagt Sandro Schibli. Entsprechend werden die Mitarbeitenden auf die neuen Bedingungen vorbereitet. Über die erwähnten Profile hinaus bietet acrevis nach wie vor als weiteren Zweig die Vermögensverwaltung an. Hier wird, der Name sagt es, die komplette Verwaltung des Vermögens an die Profis von acrevis delegiert.
private banking Wegweiser zur richtigen Wahl Der Product-Finder, ein Fragebogen auf https://anlagewelt.acrevis.ch, zeigt, welche Lösung die richtige ist. Einige Beispielfragen:
Macht es Ihnen Freude, die globalen Finanzmärkte zu verfolgen? Ja, die Finanzmärkte interessieren mich.
Geht so.
Nein, kein Interesse.
Ihr Berater möchte sich laufend mit Ihnen über Ihre Möglichkeiten, Ziele und Risiken unterhalten und eine umfassende Anlagestrategie entwickeln.
Genau das erwarte ich.
Nicht nötig, ich definiere meine Strategie lieber selbst.
Ihr Berater bietet Ihnen an, regelmässig auf Sie zuzu kommen, um Anlagechancen zu diskutieren und das Wertschriftendepot neu auszurichten. Ihre Meinung? Ich schätze und erwarte eine proaktive Betreuung.
Nicht nötig, ich melde mich bei Bedarf.
acrevis bietet Ihnen eine umfassende Risikoüber wachung Ihres Wertschriftendepots an bezüglich Klumpenrisiko, Diversifikation und Fremdwährungen. Wie stehen Sie dazu?
Gerne umfassend, das gibt mir Sicherheit.
Ein gewisses Mass macht Sinn.
Ich überwache meine Vermögensanlage selber.
Wenden Sie sich für weitere Informationen oder bei Fragen direkt an Ihre Beraterin oder Ihren Berater oder kontaktieren Sie uns unter 058 122 75 55 oder info@acrevis.ch.
www.acrevis.ch/ anlageberatung
www.acrevis.ch/ vermoegensverwaltung
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aktuell
«Genau hinschauen und aufmerksam sein» Wie sicher sind E-Banking und Mobile Banking? Das Verschlüsselungssystem von E-Banking wird höchsten Sicherheitsansprüchen gerecht und die dreistufige Autorisation schliesst unberechtigte Zugriffe aus. acrevis tut alles dafür, OnlineBanking sicher zu machen, ist dabei aber auf die Mithilfe ihrer Kundinnen und Kunden angewiesen, wie Baserios Sarisin, Leiter Kundendienst, im Interview sagt.
acrevis hat kürzlich ein neues Merkblatt zu Sicherheit im E-Banking und Mobile Banking herausgegeben. Was war der Grund? Wie alle Banken werden auch wir immer wieder mit Betrugsversuchen konfrontiert. Der beste Schutz ist es, unsere Kundinnen und Kunden zu sensibilisieren. Betrüger agieren immer professioneller, weshalb es oft schwierig ist, beispielsweise seriöse E-Mails von sogenannten PhishingE-Mails zu unterscheiden. Unser System an sich ist sehr sicher. Doch durch die Eingabe von Daten auf gefälschten Webseiten, das Öffnen von nicht vertrauenswürdigen Anhängen oder die Preisgabe von vertraulichen Informationen am Telefon kann diese Sicherheit ausgehebelt werden. Welches sind die beliebtesten Betrugsmaschen? Sehr häufig versenden Betrüger E-Mails mit einem Link, der auf eine falsche Eingabeseite führt. Solche Hacker schreiben riesige Massen an Leuten an und hoffen, dass einige darauf reagieren. Die Mails sind oft täuschend echt, es ist nach vollziehbar, dass man darauf hereinfallen kann. Andere geben sich am Telefon beispielsweise als Microsoft-Mitarbeiter aus und wollen sich Zugang zum Computer der Kundin oder des Kunden verschaffen – was eine echte Bankberaterin oder ein echter Bankberater nicht tun würde. Wir als Bank stehen vor der Herausforderung, unsere Logins so komfortabel und benutzerfreundlich, gleichzeitig aber auch so sicher wie möglich zu machen. Wie kann man sich trotz der Raffinesse der Betrüger schützen? Grundsätzlich gilt: Man sollte lieber misstrauisch sein, wenn es um das eigene Konto geht. Elementare Massnahmen sind: Die Software und das Betriebssystem auf dem PC oder dem Handy immer auf dem neuesten Stand halten, auf Android-Handys ein Antivirenprogramm installieren und vor allem stets aufmerksam sein. Prüfmerkmale sind: Ist ein Mail in schlechtem Deutsch abgefasst? Fehlt im Eingabefenster des Browsers das Schloss für das Echtheitszertifikat? Wer 10
unsicher ist bei einer Anfrage, kann sich zudem jederzeit an unseren Kundendienst wenden. Man muss also auf vieles achten. Einige werden sich sagen: Dann verzichte ich lieber ganz auf E-Banking oder Mobile Banking. Die richtige Entscheidung? Das ist vielleicht spontan verständlich, aber es wäre schade, denn das Online-Banking hat sehr viele Vorteile. Man kann die Bankgeschäfte zu jeder Tageszeit abwickeln, hat immer die Übersicht über alle Konten und Bewegungen und vieles mehr. Wer alle Sicherheitsvorkehrungen einhält, muss sich grundsätzlich keine Sorgen machen. Dass uns die Kundinnen und Kunden diesbezüglich vertrauen, zeigt auch die wachsende Zahl an E-Banking- und Mobile-Banking-Nutzerinnen und -Nutzern. Und was tut man, wenn es doch passiert? Die Bank sofort informieren, damit die Konten gesperrt werden können, und dann die Polizei einschalten. Allerdings ist deren Arbeit schwierig, meist fliesst das Geld auf Konten, die mit gefälschten Ausweisen eröffnet wurden. Es ist deshalb sehr viel ratsamer, es gar nicht so weit kommen zu lassen. Wer sich mit den Gefahren auseinandersetzt, merkt schnell, dass nur einige wenige Punkte beachtet werden müssen, um sicher zu sein. Das gilt beim Internet allgemein, nicht nur beim Banking. Sein Passwort regelmässig zu wechseln beispielsweise, ist immer von Vorteil.
Merkblatt zur Sicherheit Download Merkblatt mit nützlichen Tipps: www.acrevis.ch/e-banking-sicherheit Kundendienst 058 122 75 55 oder info@acrevis.ch
intern
In Qualität und Kompetenz investieren acrevis investiert in die Qualität der Kundenberatung und in die Kompetenzerweiterung ihrer Mitarbeitenden – eine Investition in die Zukunft. Qualitätssicherung und Profes sionalisierung in der Beratung sind die erklärte Absicht der Kundenberaterzertifizierung und von skillaware, einer Kampagne zur Sensibilisierung der eigenen Arbeitsmarktfähigkeit. Damit schafft die Bank einen Mehrwert für die Kundinnen und K unden, aber auch für die Mitarbeitenden. Die gesetzlichen Anforderungen, Veränderungen an den Finanzmärkten, neue Technologien sowie die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden verlangen in der Beratung ein hohes Mass an breit gefächerten Kompetenzen. Um diese Qualitätsanforderungen zu erfüllen, hat sich acrevis für die Zertifizierung ihrer Kundenberaterinnen und -berater entschieden. Nach einem umfassenden, neunmonatigen Trainings programm haben sämtliche acrevis Expertinnen und Experten die Zertifikate der Swiss Association for Quality (SAQ) erfolgreich erworben. Die Zertifikate sind drei Jahre gültig und werden durch den Nachweis von anerkannten Weiter bildungsmassnahmen erneuert. Damit ist sichergestellt, dass sich Beraterinnen und Berater permanent weiterbilden und ihr Wissen à jour halten. Für Kunden und Mitarbeitende Weiterbildung sei selbstverständlich ein laufender Prozess bei acrevis, so Andreas Lehmann, Leiter Human Resources. Ursula Gomez, Bereichsleiterin Führungssupport, Legal & Compliance, ergänzt: «Aber so systematisch und umfassend wie hier wurde das bisher noch nie durchgeführt.» Der SAQ-Standard stellt sicher, dass alle Kundenberaterinnen und -berater über aktuelles Fachwissen sowie hochstehende Beratungsqualitäten verfügen. Dies verschafft den Kundinnen und Kunden die Sicherheit, in den Genuss einer voll umfänglichen, optimalen Beratung und eines professionellen Services zu kommen. Und die Mitarbeitenden haben den Vorteil, über einen schweizweit anerkannten beruflichen Kompetenznachweis zu verfügen. Fit für die Zukunft Das Arbeitsumfeld ändert sich in der schnelllebigen, digi talisierten Bankenwelt rasant. Technologien und Prozesse werden angepasst, und die Mitarbeitenden müssen ihre Kompetenzen gezielt erweitern. skillaware, ein neues Programm des Arbeitgeberverbandes der Banken, sensibilisiert die Mitarbeitenden für ihre Arbeitsmarktfähigkeit und schafft ein Bewusstsein für die erforderlichen Kompetenzen.
Andreas Lehmann, Leiter Human Resources, und Ursula Gomez, Bereichsleiterin Führungssupport, Legal & Compliance.
«Bankerinnen und Banker müssen Schritt halten und flexibel bleiben», so Lehmann. Deshalb wurde allen acrevis Mitar beitenden angeboten, an skillaware teilzunehmen. Mit einem Online-Selbsttest können Interessierte ihre Kompetenzen messen und so erkennen, wo sie persönlich stehen. «Die Teilnahme ist freiwillig und die Resultate sind nur für die Teilnehmenden selbst einsehbar», so Ursula Gomez. Was danach folgt, beispielsweise der Wunsch nach einer Weiter bildung oder der Vertiefung eines Themas, liegt in der Eigenverantwortung des Einzelnen. Selbstverständlich unterstützt acrevis ihre Mitarbeitenden in der Weiterentwicklung. Für Lehmann und Gomez ist skillaware ein Beleg dafür, dass acrevis auch die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als zentrale Anspruchsgruppe wahrnimmt. Entwickeln sie sich weiter und bauen sie ihre Fähigkeiten und ihr Wissen aus, profitieren die Kundinnen und Kunden natürlich – aber die Angestellten ebenfalls, indem sie ihren «Marktwert» erhöhen. Das sei eine langfristige Investition in die Zukunft. Genauso wie das SAQ-Zertifikat. 11
persönlich
«Eine Regionalbank kann schneller reagieren» Schon sein Vater war für eine der Vorgängerbanken von acrevis als Verwaltungsrat tätig. Philipp Dobler führt diese «Familientradition» weiter. Der Rechtsanwalt aus Lachen tut es aus Überzeugung. Denn eine Regionalbank habe gerade in einem schwierigen Umfeld die besseren Karten als Grossbanken, ist er überzeugt – wenn sie sich fit hält. Alles begann mit der Bank in Bütschwil. Sie begleitete Philipp Dobler schon früh: Gewissermassen ab Geburt war er Kontoinhaber. Eine Beziehung, die auch anhielt, als die Bank im Rahmen einer Fusion zur swissregiobank wurde.
Rechtsanwalt Philipp Dobler wohnt und arbeitet in Lachen. Mit acrevis ist er schon länger verbunden: 2007 stiess er zum Verwaltungsrat der damaligen swissregiobank AG.
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Das gilt auch beruflich, Dobler ist Partner einer Anwaltskanzlei in Lachen und setzt mit dieser ebenfalls auf die heutige acrevis. Und die Verbindung wurde bald enger, als er im Jahr 2007 angefragt wurde, ob er sich im Verwaltungsrat engagie-
persönlich
Dr. iur. Philipp Dobler arbeitet als Rechtsanwalt mit Schwergewicht in den Bereichen Erb- und Unternehmensrecht sowie öffentliches Baurecht.
ren möchte. «Mein Vater war VR bei der Bank in Bütschwil, und nicht zuletzt deshalb war das für mich eine Herzensangelegenheit», erinnert sich Philipp Dobler. Das sei bei ihm auch eine Voraussetzung für ein Verwaltungsratsmandat. Er wolle sich stets aktiv einbringen, so der 51-Jährige, und er müsse an ein Geschäftsmodell glauben, «sonst kann ich keinen Mehrwert bringen.» Eine starke Kombination In den Jahren im Verwaltungsrat habe er schnell gemerkt, dass sich seine berufliche Tätigkeit und dieses Mandat gut ergänzen. Als Prozessanwalt, der oft Fälle im Gesellschaftsrecht vertritt, gebe es viele Themen, die auch für eine Bank relevant seien – und umgekehrt. «Das Bankgeschäft ist eines der wichtigsten Felder in der Schweizer Wirtschaft, und die Chance, hier einen tiefen Einblick zu haben, ist einmalig», so Dobler. Viele der Zusammenhänge, mit denen er bei acrevis in Berührung komme, seien auch für seine Arbeit relevant. Der Rechtsanwalt nennt die Digitalisierung als Beispiel. Sie sei wie jeder Trend nicht ungefährlich: «Man kann schnell viel Geld verlieren, wenn man es falsch angeht.» Mit seiner Kanzlei brachte Dobler unlängst ein Projekt namens firm-it.ch auf den Markt, eine Web-Applikation für Eintragungen ins Handelsregister, mit der sämtliche Vorbereitungen für Beurkundungen vorgenommen werden können. Angesprochen werden vor allem Treuhänder. Er habe dadurch einen grossen Einblick in den Aufbau digitaler Tools erhalten und könne diese Erfahrungen nun auch an acrevis weitergeben. Umgekehrt habe er auch davon profitiert, dass er Digitalisierungsprojekte bei acrevis miterlebt habe. «Denn ob Bank oder Anwaltskanzlei, die Herausforderungen und Lösungsansätze sind oft dieselben», erklärt Philipp Dobler. Herausforderung als Chance Die Digitalisierung sei aber längst nicht das einzige Thema, dem sich eine Regionalbank derzeit stellen müsse. Ein weiteres sind für Philipp Dobler die Negativzinsen. Die dürfe
es eigentlich gar nicht geben in einem Geldsystem, hält er fest. «Das heisst, dass Geld keinen Wert mehr hat, und dann verlieren die Menschen ihr Vertrauen in unser Zahlungssystem.» Langfristig könne das nicht funktionieren. acrevis sei in der glücklichen Lage, das Geschäft auf mehreren Pfeilern aufgebaut zu haben. Und deshalb lägen in solchen Entwicklungen auch immer Chancen. «Unsere Bank hat ein sehr gutes Gefühl für solche Situationen entwickelt», stellt Dobler fest, und sie habe einen grossen Vorteil gegenüber manch anderer Bank: «Eine Grossbank ist wie ein Dampfer auf hoher See, Richtungswechsel sind schwierig, aber wir können als kleinere Bank schneller reagieren und den Kurs korrigieren.» Für den Rechtsanwalt aus Lachen ist acrevis «eine schlaue Bank», die stets dazulerne. Das zeige sich auch im Aufbau des Niederlassungsnetzes. Aktiv, aber sorgfältig wachse dieses, und jeder Standort bringe wieder Werte ins gesamte Unternehmen. Das Zusammenführen verschiedener Kulturen ist bei acrevis gut gelungen. «Es braucht dazu auch Mitarbeitende, die motiviert sind, sich auf Neues einzulassen.» Gleichzeitig sei es wichtig, seine Grenzen zu kennen und nicht mehr anzustreben, als möglich ist. «Niemand braucht eine acrevis Niederlassung in St. Petersburg, wir müssen dort sein, wo wir hingehören», sagt er schmunzelnd. Regionalbanken im Vorteil Eine grosse Herausforderung sieht Dobler darin, angesichts der steigenden staatlichen Auflagen als Bank weiter erfolgreich zu funktionieren. Die Schraube werde immer fester angezogen, der Spielraum der Banken werde immer kleiner. Das führe dazu, dass sich die Produkte der Finanzinstitute immer stärker angleichen. Darin sieht der Verwaltungsrat aber auch eine Möglichkeit: «Eine Regionalbank ist viel eher in der Lage, neue Geschäftsfelder zu erkennen und auf neue Entwicklungen zu reagieren.» Hilfreich sei auch, dass acrevis als unabhängige Bank gezwungen sei, fit und agil zu bleiben, um auf dem Markt zu bestehen. So wachse man zur Gemein schaft und habe Vorteile gegenüber Banken, die hierarchisch funktionieren. Gefragt nach dem zukünftigen Potenzial von acrevis, nennt Philipp Dobler ohne zu zögern die KMU. Diese hätten in früheren Zeiten die Erfahrung gemacht, dass Grossbanken selten die ideale Partnerin seien. Denn sie sind so lange an der Seite des Unternehmens, bis der Wind dreht, dann plötzlich zählt die Partnerschaft nicht mehr viel. «Das ist bei acrevis anders», sagt Dobler, «hier zählt der persönliche Kontakt noch etwas.» Und deshalb lautet sein Tipp gerade für kleine und mittlere Unternehmen: «acrevis ist die richtige Adresse.»
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kurzinfo
City Messenger Seit dem 23. Oktober 2019 gibt es die neue City Messenger App für die Stadt St.Gallen. City Messenger wurde mitentwickelt von der Fachhochschule St.Gallen, der Stadt St.Gallen, Pro City St.Gallen (Vereinigung von Detailhandels- und Dienstleistungsunternehmen und des Gewerbes) sowie 31 St.Galler Betrieben. Die App trägt zur Belebung der Innenstadt bei. Unternehmen in der Stadt St.Gallen haben mittels App die Möglichkeit, eigene Neuheiten, Aktionen, Empfehlungen und Anlässe zu bewerben und so potenzielle Kundinnen und Kunden anzusprechen. Für Nutzerinnen und Nutzer ist die App kostenlos im App Store oder bei Google Play erhältlich. acrevis gehört von Beginn an zu den beteiligten Betrieben und unterstützt den erfolgreichen Start der App aktiv.
acrevis OnlineHypothek Bestehende Hypotheken bei anderen Banken können bei acrevis auch online abgelöst werden. Schnell, einfach und sicher kann ein individuelles Finanzierungsangebot online angefordert werden. www.acrevis.ch/online-hypothek Selbstverständlich können Sie auch telefonisch Kontakt aufnehmen unter 058 122 75 55 und einen persönlichen Beratungstermin vereinbaren.
Gossauer Weihnachtslauf In diesem Jahr findet der Gossauer Weihnachtslauf am Samstag, 7. Dezember 2019, statt. acrevis ist als Sponsorin weiterhin mit dabei. Im acrevis Zelt ist ab 18 Uhr für Speis, Trank und gute Stimmung gesorgt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. www.weihnachtslauf.ch 14
kurzinfo
Nacht des Ostschweizer Fussballs An der diesjährigen Nacht des Ostschweizer Fussballs vom 26. Oktober trat acrevis als Award-Sponsorin auf. Dr. Michael Steiner durfte den Award für die «Mannschaft des Jahres» an das Damenteam FC St.Gallen-Staad überreichen. Ziel des jährlich wiederkehrenden Abendevents ist es, Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft und Politik zu motivieren, durch ihre Teilnahme die Nachwuchsförderung Future Champs Ostschweiz zu unterstützen. www.fussballnacht.ch
Säule 3a – jetzt noch einzahlen Das Vorsorgekonto 3a ist ein guter Weg, die Altersvorsorge aus zubauen und gleichzeitig Steuern zu sparen. Ein Vorsorgekonto 3a bietet langfristiges Vorsorgesparen fürs Alter, man profitiert von höherer Verzinsung, einer Reduktion der Einkommenssteuer und zusätzlichen Renditechancen durch Wertschriftensparen. Es besteht weder eine Mindestlaufzeit noch eine Mindesteinzahlung. Wer mehrere 3a-Konten eröffnet, kann zudem die Kapitalauszahlung auf verschiedene Jahre verteilen. www.acrevis.ch/vorsorge3a
Schloss Oberberg bekommt einen neuen Schlossherrn Der Förderverein Schloss Oberberg will das Wahrzeichen Gossaus mit Leben füllen und auch für die kommenden Generationen erhalten. Am 18. September 2019 durfte Dominik Eisenegger, Leiter acrevis Niederlassung Gossau, das Präsidium des Fördervereins übernehmen. Als ehe maliger Kassier kennt er das Schloss Oberberg und ist mit den Gegebenheiten bestens vertraut. Das Schloss ist seit 1924 im Besitz des Fördervereins Schloss Oberberg. Mit seinen über 350 Mitgliedern, Gönnern und Sponsoren sichert der Verein den Fortbestand des historischen Bauwerks, das seit 1927 unter Denkmalschutz steht. www.schlossoberberg.ch 15
acrevis Bank AG Marktplatz 1 9004 St.Gallen Tel. 058 122 75 55 Fax 058 122 75 50 info@acrevis.ch www.acrevis.ch Wenden Sie sich für weitere Informationen an unsere Beraterinnen und Berater unter Telefon 058 122 75 55 oder via info@acrevis.ch St.Gallen • Gossau SG • Wil • Wiesendangen • Bütschwil • Rapperswil-Jona • Pfäffikon SZ • Lachen SZ «unter uns», das Kundenmagazin der acrevis Bank AG, wird klimaneutral produziert und hat dafür das entsprechende Gütesiegel von «Swiss Climate» erhalten. Diese Stiftung entwickelt und unterstützt weltweit hochwertige Klimaschutzprojekte.
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