THOMAS KAISER L E E D O M L E F F E RT S / M A RT I N A W E R N S D Ö R F E R
HinGabe Das Vessantara-Epos in Rollbildern und Dorffesten Nordost-Thailands
THOMAS KAISER L E E D O M L E F F E RT S / M A RT I N A W E R N S D Ö R F E R
HinGabe Das Vessantara-Epos in Rollbildern und Dorffesten Nordost-Thailands
Sin Sai, der Held eines laotischen Volksepos, liebkost eine kinnarī. Kinnarī sind im Himavānta lebende Mischwesen, welche gewöhnlich mit Vogelleib und der oberen Hälfte eines menschlichen Körpers dargestellt werden. Eine Paarung von kinnarī und Mensch war unter Umständen möglich. König Phya Lithai, ein Sukothai-König des 14. Jahrhunderts, erzählt in seinem kosmologischen Werk Trai Phum Phra Ruang („Drei Welten nach König Ruang“) von einer solchen Beziehung zwischen einem Brahmanen und einer kinnarī. Die Früchte ihrer Verbindung waren zwei Eier, denen zwei Jungen entschlüpften, die später Mönche wurden und Erleuchtung erlangten (Reynolds 1982: 209f.). Einer zu jener Zeit in Südostasien bereits weit verbreiteten Version der Legende zufolge handelte es sich bei den Jungen um Bhadra und Manosāra, die nach dem Tod ihrer Eltern zu den Grenzmauern des Universums logen, wo in grossen Lettern das Weltengesetz geschrieben stand. Bhadra prägte sich die Veden ein, Manosāra das dhammathat, die traditionelle Gesetzessammlung des Buddhismus (Huxley 1996: 599). Wandfresko, Wat Sanuan Wari (Khon Kaen).
Der Einsiedler Accuta erläutert Jūjaka den Weg. Vorne rechts hält sich dieser mit seinem Stock eine Raubkatze vom Leib. Wandfresko, erste Hälfte 19. Jahrhundert Künstler: Thong Yu und Pae Khong, Wat Suwannaram (Bangkok). Auf dem Weg zu Vessantaras Einsiedelei begegnet Jūjaka hier einem Tiger, der den Bildbetrachter mit grossen Augen ebenso bekümmert wie ratlos anzublicken scheint. Wandfresko, Wat Photharam (Maha Sarakham).
Makkali-Baum mit nariphon-Früchten in unterschiedlichen Reifegraden. Unten rechts vergnügt sich ein Eremit mit einem soeben geplückten nariphonMädchen. Zu den wundersamen Gewächsen des Himaphan, des Himalayawaldes thailändischer und laotischer Mythologie, gehören die Makkali-Bäume, deren nariphon genannten Früchte aussehen „wie Jungfrauen von gerade eben sechzehn Jahren. Wenn Männer sie sehen, verlieben sie sich in sie, und wenn sie fallen, stürzen sich Schwärme von Vögeln darauf wie Bären auf Honig“ (Reynolds 1982: 291f.). Thailändischen Varianten des Vessantara Jātaka zufolge wurden diese Makkali-Bäume vom Götterkönig Sakka geplanzt, um Asketen und Einsiedler des Himavānta abzulenken, deren Zudringlichkeit für Maddī bei ihren einsamen Streifzügen im Wald hätte zur Gefahr werden können. Asketen, die sich mit den Früchten paarten, verloren ihre virilen und magischen Kräfte (McDaniel 2011: 173). Wandfresko, zweite Hälfte 19. Jahrhundert, Künstler: Phra Khru Wirotratanobon, Wat Thung Sri Muang (Ubon Ratchathani).
Tigerdarstellung. Noch in den Fünfzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts war der Nordosten Thailands vielerorts dicht bewaldet, und es lebten dort „viele Tiger und schwarze Panther, beide furchtlos und sehr gefährlich“, ferner Gaure (eine wildlebende Rinderart), Wildhunde, Pythons, Kobras, Pfaue, Nashornvögel und Wildhühner (Seidenfaden 1952: 158). Wandfresko, Wat Na Kuay (Ubon Ratchathani). Ausschnitt aus einem Raumensemble, in welchem die zentrale Buddhastatue (rechts des Bildausschnitts) von zwei Tigerdarstellungen lankiert wird. Bis vor einigen Jahrzehnten waren Begegnungen zwischen Tigern und Wandermönchen (phra thudong) der siamesisch-buddhistischen „Waldtradition“ nicht ungewöhnlich. Zur Ausbildung dieser Mönche gehörten ausgedehnte Aufenthalte in den Wäldern, wo sie sich den real existierenden Gefahren und ihren eigenen Ängsten zu stellen hatten – gemäss der Devise eines Meisters ihrer Tradition, Ajan Man: „Wenn du dich vor Tigern fürchtest, halte dich unter Tigern auf und freunde dich mit ihnen an.“ Davon, dass solche Begegnungen für den Mönch nicht immer glücklich endeten, zeugten die gelegentlichen Funde von Almosenschalen oder zerfetzten Mönchsroben im Wald (Tiyavanich 1997: 80ff., 95). Wandfresko, Wat Sa Bua Kaeo (Khon Kaen).
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V E S S A N TA R A J ĀTA K A
[Z]u dem Platz, wo er seine beiden Kinder verschenkte, zu dem
Zwischen Vessantaras düsteren und Maddīs heiteren Auffassun-
Platz, wo er seinen Körper einer hungrigen Tigerin spendete, zu
gen vom Ort ihrer Verbannung, zwischen Vessantaras weltabge-
dem Platz, wo er seinen Kopf weggab, zu dem Platz, wo er ein
schiedener Einkehr und Maddīs Streifzügen im Wald, zwischen
Stück Fleisch aus seinem Körper schnitt, zum Platz der tausend
Vessantaras von der Doktrin und Maddīs von den Erfordernissen
Fackeln, wo er seinen Körper durchbohrte, zu dem Platz, wo er
des Alltags bestimmtem Handeln öffneten die Autoren der
sich seine Augen herausriss, um sie zu verschenken, zu dem Platz,
Geschichte einen Vorstellungsraum, aus welchem ihr bis heute
wo er sich ein Stück Fleisch herausschnitt, um die Taube zu retten.
immer neue Interpretationen erwachsen.
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E R Z Ä H LU N G A L S R E S O N A N Z R AU M
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Sin Sai, der Held eines laotischen Volksepos, liebkost eine kinnarī. Kinnarī sind im Himavānta lebende Mischwesen, welche gewöhnlich mit Vogelleib und der oberen Hälfte eines menschlichen Körpers dargestellt werden. Eine Paarung von kinnarī und Mensch war unter Umständen möglich. König Phya Lithai, ein Sukothai-König des 14. Jahrhunderts, erzählt in seinem kosmologischen Werk Trai Phum Phra Ruang („Drei Welten nach König Ruang“) von einer solchen Beziehung zwischen einem Brahmanen und einer kinnarī. Die Früchte ihrer Verbindung waren zwei Eier, denen zwei Jungen entschlüpften, die später Mönche wurden und Erleuchtung erlangten (Reynolds 1982: 209f.). Einer zu jener Zeit in Südostasien bereits weit verbreiteten Version der Legende zufolge handelte es sich bei den Jungen um Bhadra und Manosāra, die nach dem Tod ihrer Eltern zu den Grenzmauern des Universums logen, wo in grossen Lettern das Weltengesetz geschrieben stand. Bhadra prägte sich die Veden ein, Manosāra das dhammathat, die traditionelle Gesetzessammlung des Buddhismus (Huxley 1996: 599). Wandfresko, Wat Sanuan Wari (Khon Kaen).
Der Einsiedler Accuta erläutert Jūjaka den Weg. Vorne rechts hält sich dieser mit seinem Stock eine Raubkatze vom Leib. Wandfresko, erste Hälfte 19. Jahrhundert Künstler: Thong Yu und Pae Khong, Wat Suwannaram (Bangkok). Auf dem Weg zu Vessantaras Einsiedelei begegnet Jūjaka hier einem Tiger, der den Bildbetrachter mit grossen Augen ebenso bekümmert wie ratlos anzublicken scheint. Wandfresko, Wat Photharam (Maha Sarakham).
Makkali-Baum mit nariphon-Früchten in unterschiedlichen Reifegraden. Unten rechts vergnügt sich ein Eremit mit einem soeben geplückten nariphonMädchen. Zu den wundersamen Gewächsen des Himaphan, des Himalayawaldes thailändischer und laotischer Mythologie, gehören die Makkali-Bäume, deren nariphon genannten Früchte aussehen „wie Jungfrauen von gerade eben sechzehn Jahren. Wenn Männer sie sehen, verlieben sie sich in sie, und wenn sie fallen, stürzen sich Schwärme von Vögeln darauf wie Bären auf Honig“ (Reynolds 1982: 291f.). Thailändischen Varianten des Vessantara Jātaka zufolge wurden diese Makkali-Bäume vom Götterkönig Sakka geplanzt, um Asketen und Einsiedler des Himavānta abzulenken, deren Zudringlichkeit für Maddī bei ihren einsamen Streifzügen im Wald hätte zur Gefahr werden können. Asketen, die sich mit den Früchten paarten, verloren ihre virilen und magischen Kräfte (McDaniel 2011: 173). Wandfresko, zweite Hälfte 19. Jahrhundert, Künstler: Phra Khru Wirotratanobon, Wat Thung Sri Muang (Ubon Ratchathani).
Tigerdarstellung. Noch in den Fünfzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts war der Nordosten Thailands vielerorts dicht bewaldet, und es lebten dort „viele Tiger und schwarze Panther, beide furchtlos und sehr gefährlich“, ferner Gaure (eine wildlebende Rinderart), Wildhunde, Pythons, Kobras, Pfaue, Nashornvögel und Wildhühner (Seidenfaden 1952: 158). Wandfresko, Wat Na Kuay (Ubon Ratchathani). Ausschnitt aus einem Raumensemble, in welchem die zentrale Buddhastatue (rechts des Bildausschnitts) von zwei Tigerdarstellungen lankiert wird. Bis vor einigen Jahrzehnten waren Begegnungen zwischen Tigern und Wandermönchen (phra thudong) der siamesisch-buddhistischen „Waldtradition“ nicht ungewöhnlich. Zur Ausbildung dieser Mönche gehörten ausgedehnte Aufenthalte in den Wäldern, wo sie sich den real existierenden Gefahren und ihren eigenen Ängsten zu stellen hatten – gemäss der Devise eines Meisters ihrer Tradition, Ajan Man: „Wenn du dich vor Tigern fürchtest, halte dich unter Tigern auf und freunde dich mit ihnen an.“ Davon, dass solche Begegnungen für den Mönch nicht immer glücklich endeten, zeugten die gelegentlichen Funde von Almosenschalen oder zerfetzten Mönchsroben im Wald (Tiyavanich 1997: 80ff., 95). Wandfresko, Wat Sa Bua Kaeo (Khon Kaen).
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V E S S A N TA R A J ĀTA K A
[Z]u dem Platz, wo er seine beiden Kinder verschenkte, zu dem
Zwischen Vessantaras düsteren und Maddīs heiteren Auffassun-
Platz, wo er seinen Körper einer hungrigen Tigerin spendete, zu
gen vom Ort ihrer Verbannung, zwischen Vessantaras weltabge-
dem Platz, wo er seinen Kopf weggab, zu dem Platz, wo er ein
schiedener Einkehr und Maddīs Streifzügen im Wald, zwischen
Stück Fleisch aus seinem Körper schnitt, zum Platz der tausend
Vessantaras von der Doktrin und Maddīs von den Erfordernissen
Fackeln, wo er seinen Körper durchbohrte, zu dem Platz, wo er
des Alltags bestimmtem Handeln öffneten die Autoren der
sich seine Augen herausriss, um sie zu verschenken, zu dem Platz,
Geschichte einen Vorstellungsraum, aus welchem ihr bis heute
wo er sich ein Stück Fleisch herausschnitt, um die Taube zu retten.
immer neue Interpretationen erwachsen.
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A
B
D
A + B Kuruphan – „Gefäss der Tausend (Dinge)“. Zur ersten Bun-Phra-Wet-Feier eines Tempels wird ein kuruphan angefertigt und mit je hundert Exemplaren von zehn unterschiedlichen Dingen gefüllt; acht davon liessen sich in dem hier zu sehenden Objekt identiizieren: Stücke von Räucherstäbchen, in Aluminiumfolie eingewickelte Klebreiskügelchen, Kerzenstücke, handgedrehte Zigaretten, rote und silberfarbene Fähnchen, Samenkapseln einer Distelart und Blütenblätter von Lotos. Lefferts (2011: 59; 2012: 50) erwähnt zusätzlich Betelnuss-Prieme. Die tausend Dinge im kuruphan erinnern an die Belehrung, die Metteyya, der Buddha der Zukunft, dem Phra Malai bei seiner Reise in den Himmel gab: Vessantara-Feiern seien zu begehen mit „tausend Lampen oder tausend Lotos-Blüten, […] tausend Bannern, Schirmen, Flaggen oder Fahrzeugen“ (Collins 1993: 85); die tausend Dinge entsprechen den tausend Strophen des Vessantara Jātaka. Wat Maneewanaram (Ubon Ratchathani). C Thīrapong Khantrī hält einen gelochtenen Vogel und einen Stern. Der Bereich im sala, wo später die Rezitationen stattinden, wird in Erinnerung an die Schönheit und Fruchtbarkeit des HimalayaWaldes, wo Phra Wet (Pāli: Vessantara) und Matsi (Pāli: Maddī) mit ihren Kindern die Zeit der Verbannung verbrachten, mit Blumengirlanden, Fadenkreuzen, Bündeln von Kokosnüssen, Bananenstauden und allerlei igürlichem Flechtwerk geschmückt. Wat Bān Naung Bua Yai (Sisaket).
E
F
G
D Anfertigung von khruang hoy khruang phan – „hundert Dingen, tausend Dingen“ – die für Bun Phra Wet benötigt werden. Hier falten Kongmī und Supak die äussersten Blütenblätter von Lotosblüten ein, um ihnen ein formvollendetes Aussehen zu verleihen. Wat Bān Naung Bua Yai (Sisaket). E Kinnarī-Darstellerin. Die sichtbaren und die unsichtbaren Wesen des Himalaya-Waldes geleiteten einst den Phra Wet und seine Familie bei ihrer Heimkehr in die Stadt bis zur Grenze der Menschenwelt; heute schmücken sie die Prozession, in welcher das Rollbild von der Peripherie des Dorfes in die Versammlungshalle des Tempels getragen wird. Wat Bān Naung Bua Yai (Sisaket). F Die eigentliche Feier wird mit Einladungen an die unsichtbaren Mächte begonnen. Auf dem Bild ist zu sehen, wie Upagupta (Thai-Laotisch: Phra Upakut), ein mit Gewässern assoziierter Heiliger, gerufen und gebeten wird, das Fest vor Gefahren zu schützen. Wat Bān Naung Bua Yai (Sisaket).
C
48
BUN PHRA WET
G Die nächste Einladung richtet sich an Vessantara selbst – hier vertreten durch eine grössere Anzahl von Mönchen und das hinter ihnen aufgespannte Rollbild. Die Bürger von Sivirat bitten den Prinzen, sein Exil zu beenden und heimzukehren in die königliche Hauptstadt. Hinter dem Bittsteller ist der Chuchok-Darsteller des Festes mit künstlichem Kopf- und Gesichtshaar zu erkennen. Wat Na Huoy Kan (Ubon Ratchathani).
H An den vier Ecken des sala werden den in Thailand als lokaban bezeichneten Wächtern der vier Himmelsrichtungen hohe Fahnenmasten errichtet. Diese Wächter sind Thotsarot, Herr der Geister des Ostens; Wirūpakhō, Herr der Geister des Westens; Ruphanhō, Herr der Geister des Südens; Pawerō, Herr der Geister des Nordens. Die von den Spitzen der Masten hängenden Banner (thong thau thong chay: „gewebte Banner, Siegesbanner“) und die etwas unterhalb der Spitzen befestigten Strohbüschel einer speziischen Sorte von Riedgras (yā khā) repräsentieren gemeinsam die Anwesenheit eines Buddhas mit Namen Tratsarō; das Stroh verkörpert dabei dessen Sitz. Der Buddha wie die Wächtergottheiten werden mit Blumen, Kerzen, Speisen, Betelpriemen und selbst gedrehten Zigaretten willkommen geheissen. Wir danken Phra Khrū Sōphop, Vorsitzender des Mönchsrates von Tān Sum in der Provinz Ubon Ratchathani, für diese detaillierten Informationen, die eine Fülle von Ansatzpunkten für künftige, vertiefende Gespräche vor Ort beinhalten. Wat Na Huoy Kan (Ubon Ratchathani).
H
BUN PHRA WET
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A
B
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A + B Kuruphan – „Gefäss der Tausend (Dinge)“. Zur ersten Bun-Phra-Wet-Feier eines Tempels wird ein kuruphan angefertigt und mit je hundert Exemplaren von zehn unterschiedlichen Dingen gefüllt; acht davon liessen sich in dem hier zu sehenden Objekt identiizieren: Stücke von Räucherstäbchen, in Aluminiumfolie eingewickelte Klebreiskügelchen, Kerzenstücke, handgedrehte Zigaretten, rote und silberfarbene Fähnchen, Samenkapseln einer Distelart und Blütenblätter von Lotos. Lefferts (2011: 59; 2012: 50) erwähnt zusätzlich Betelnuss-Prieme. Die tausend Dinge im kuruphan erinnern an die Belehrung, die Metteyya, der Buddha der Zukunft, dem Phra Malai bei seiner Reise in den Himmel gab: Vessantara-Feiern seien zu begehen mit „tausend Lampen oder tausend Lotos-Blüten, […] tausend Bannern, Schirmen, Flaggen oder Fahrzeugen“ (Collins 1993: 85); die tausend Dinge entsprechen den tausend Strophen des Vessantara Jātaka. Wat Maneewanaram (Ubon Ratchathani). C Thīrapong Khantrī hält einen gelochtenen Vogel und einen Stern. Der Bereich im sala, wo später die Rezitationen stattinden, wird in Erinnerung an die Schönheit und Fruchtbarkeit des HimalayaWaldes, wo Phra Wet (Pāli: Vessantara) und Matsi (Pāli: Maddī) mit ihren Kindern die Zeit der Verbannung verbrachten, mit Blumengirlanden, Fadenkreuzen, Bündeln von Kokosnüssen, Bananenstauden und allerlei igürlichem Flechtwerk geschmückt. Wat Bān Naung Bua Yai (Sisaket).
E
F
G
D Anfertigung von khruang hoy khruang phan – „hundert Dingen, tausend Dingen“ – die für Bun Phra Wet benötigt werden. Hier falten Kongmī und Supak die äussersten Blütenblätter von Lotosblüten ein, um ihnen ein formvollendetes Aussehen zu verleihen. Wat Bān Naung Bua Yai (Sisaket). E Kinnarī-Darstellerin. Die sichtbaren und die unsichtbaren Wesen des Himalaya-Waldes geleiteten einst den Phra Wet und seine Familie bei ihrer Heimkehr in die Stadt bis zur Grenze der Menschenwelt; heute schmücken sie die Prozession, in welcher das Rollbild von der Peripherie des Dorfes in die Versammlungshalle des Tempels getragen wird. Wat Bān Naung Bua Yai (Sisaket). F Die eigentliche Feier wird mit Einladungen an die unsichtbaren Mächte begonnen. Auf dem Bild ist zu sehen, wie Upagupta (Thai-Laotisch: Phra Upakut), ein mit Gewässern assoziierter Heiliger, gerufen und gebeten wird, das Fest vor Gefahren zu schützen. Wat Bān Naung Bua Yai (Sisaket).
C
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BUN PHRA WET
G Die nächste Einladung richtet sich an Vessantara selbst – hier vertreten durch eine grössere Anzahl von Mönchen und das hinter ihnen aufgespannte Rollbild. Die Bürger von Sivirat bitten den Prinzen, sein Exil zu beenden und heimzukehren in die königliche Hauptstadt. Hinter dem Bittsteller ist der Chuchok-Darsteller des Festes mit künstlichem Kopf- und Gesichtshaar zu erkennen. Wat Na Huoy Kan (Ubon Ratchathani).
H An den vier Ecken des sala werden den in Thailand als lokaban bezeichneten Wächtern der vier Himmelsrichtungen hohe Fahnenmasten errichtet. Diese Wächter sind Thotsarot, Herr der Geister des Ostens; Wirūpakhō, Herr der Geister des Westens; Ruphanhō, Herr der Geister des Südens; Pawerō, Herr der Geister des Nordens. Die von den Spitzen der Masten hängenden Banner (thong thau thong chay: „gewebte Banner, Siegesbanner“) und die etwas unterhalb der Spitzen befestigten Strohbüschel einer speziischen Sorte von Riedgras (yā khā) repräsentieren gemeinsam die Anwesenheit eines Buddhas mit Namen Tratsarō; das Stroh verkörpert dabei dessen Sitz. Der Buddha wie die Wächtergottheiten werden mit Blumen, Kerzen, Speisen, Betelpriemen und selbst gedrehten Zigaretten willkommen geheissen. Wir danken Phra Khrū Sōphop, Vorsitzender des Mönchsrates von Tān Sum in der Provinz Ubon Ratchathani, für diese detaillierten Informationen, die eine Fülle von Ansatzpunkten für künftige, vertiefende Gespräche vor Ort beinhalten. Wat Na Huoy Kan (Ubon Ratchathani).
H
BUN PHRA WET
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Phra Wet spendet den Pferdewagen.
Zwei Männer reiten auf einem Elefanten, sie singen und tanzen.
Sie bitten um die Pferde.
Die acht Brahmanen, die den Elefanten erbaten, kehren bereits in die Stadt Kaling zurück. Soldaten des Königs versperren den Weg.
78
B Ā N - P H E K- R O L L E
Die Brahmanen aus Kalin ˙ga machen sich mit ihrem Elefanten auf
rätselhaft; sie erinnert an Jūjakas Ende, welches erst viel später,
den Heimweg, ohne sich von den Soldaten Sivis aufhalten zu las-
gegen Ende der Geschichte, thematisiert wird (S. 97). Zwei der Flug-
sen. In einem von vier Pferden gezogenen Wagen machen sich
zeuge im Himmel tragen die Aufschrift „USA“. Die Bildrolle wurde
Vessantara, seine Frau Maddī und die Kinder Jāli und Kan.hājinā auf
1968 gemalt, auf der Höhe des Vietnamkrieges. Mag sein, dass der
die Reise zum Berg Vam . ka, dem Ort ihrer Verbannung. Vier weitere
Künstler hier Bomber der amerikanischen Luftwaffe darstellt, die
Brahmanen stellen sich ihnen in den Weg und bitten um die Pferde.
von ihrem Stützpunkt bei Udon Thani im Isan aus Einsätze in Laos
Die auf dem Rücken liegende Figur in der unteren Bildhälfte ist
und Vietnam logen.
B Ā N - P H E K- R O L L E
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Phra Wet spendet den Pferdewagen.
Zwei Männer reiten auf einem Elefanten, sie singen und tanzen.
Sie bitten um die Pferde.
Die acht Brahmanen, die den Elefanten erbaten, kehren bereits in die Stadt Kaling zurück. Soldaten des Königs versperren den Weg.
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B Ā N - P H E K- R O L L E
Die Brahmanen aus Kalin ˙ga machen sich mit ihrem Elefanten auf
rätselhaft; sie erinnert an Jūjakas Ende, welches erst viel später,
den Heimweg, ohne sich von den Soldaten Sivis aufhalten zu las-
gegen Ende der Geschichte, thematisiert wird (S. 97). Zwei der Flug-
sen. In einem von vier Pferden gezogenen Wagen machen sich
zeuge im Himmel tragen die Aufschrift „USA“. Die Bildrolle wurde
Vessantara, seine Frau Maddī und die Kinder Jāli und Kan.hājinā auf
1968 gemalt, auf der Höhe des Vietnamkrieges. Mag sein, dass der
die Reise zum Berg Vam . ka, dem Ort ihrer Verbannung. Vier weitere
Künstler hier Bomber der amerikanischen Luftwaffe darstellt, die
Brahmanen stellen sich ihnen in den Weg und bitten um die Pferde.
von ihrem Stützpunkt bei Udon Thani im Isan aus Einsätze in Laos
Die auf dem Rücken liegende Figur in der unteren Bildhälfte ist
und Vietnam logen.
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Maharat-Kapitel [Grosskönig], 69 Verse.
Werfen von Puffreis
Einäscherung des Brahmanen
Gegen Lösegeld befreite Phra Ya Burom die Kinder
Hier bringen sie den Leichnam des Brahmanen und entfachen im Bestattungswald das Feuer.
vom Brahmanen. Hier nun haben Kanhā und Chalī keine Kleider (überhaupt keine).
Soldaten bringen den Brahmanen
König Burom
und die zwei Kinder
[?]
herbei und informieren den König.
Brahmane[n].
Ist er schwer? Phusadi
Burom
Sie bereiten das Essen,
Der Brahmane isst zu viel, sein Bauch platzt.
Königskobra
und beköstigen den Brahmanen. König Burom hat die Kinder schon freigekauft.
Die hier geschilderten Ereignisse werden vom Künstler wieder in
ter sei als seine Schwester Kan.hājinā, und Jāli antwortet, um Worte
Daran lässt sich leicht erkennen, dass Söhne von geringem Wert
In einer tibetischen Textfassung überlebt Jūjaka das Festmahl und
einer Schlaufe dargestellt (im Gegenuhrzeigersinn von links unten
nicht verlegen: „Die Frauen Eures Harems sind mit Euch in keiner
sind, Töchter jedoch von hohem“ (Chavannes 1962: 391).
streicht das Lösegeld ein. Als seine Verwandten und Freunde
nach links oben). Auf seinem Heimweg lenken die Götter Jūjakas
Weise verwandt, oh König; die einen stammen aus einfachen Ver-
Jūjaka wird derweil im königlichen Haushalt verplegt. Masslos
abschätzig bemerken, seinen Reichtum und sein neu gewonnenes
Schritte nach Jetuttara an den Hof von König Sañjaya, Vessanta-
hältnissen, andere waren einfache Dienerinnen, und dennoch
schlägt er sich den Bauch voll, platzt und stirbt. Man trägt ihn zur
Ansehen verdanke er einzig Vessantaras Freigebigkeit, erklärt er
ras Vater. Dieser erkennt in den Kindern seine Enkel und bietet
erlangten jene, die Euren besonderen Gefallen fanden, hohes Anse-
Leichenverbrennungsstätte, wo ein Mönch und mehrere Novizen
vollmundig: „Was habe ich mit dem Prinzen Viśvâmitra [Vessantara]
Jūjaka Lösegeld an; Jāli nennt ihm den von seinem Vater bestimm-
hen. Sie tragen reichen Schmuck und essen und trinken nur das
in gelben Roben für ihn die letzten Riten vollziehen. Was deshalb
zu schaffen? Da ich in der ersten Kaste geboren bin, habe ich den
ten Betrag.
Beste. Oh König, Ihr habt nur einen einzigen Sohn, und Ihr habt ihn
bemerkenswert ist, weil das Vessantara Jātaka die Geschichte von
Lohn der Welt erhalten, deshalb bin ich so begütert geworden“
In einer chinesischen Version der Erzählung wundert sich der
ins tiefste Gebirge vertrieben, während Ihr Euch Tag für Tag an den
Buddhas früherem Leben erzählt – von einer Zeit vor der Entste-
(Schiefner 2007: 101f.).
König und fragt seinen Enkel, warum er als Junge so viel preiswer-
Frauen Eures Harems ergötzt, ohne je an Euren Sohn zu denken.
hung der buddhistischen Lehre und des buddhistischen Klerus.
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Maharat-Kapitel [Grosskönig], 69 Verse.
Werfen von Puffreis
Einäscherung des Brahmanen
Gegen Lösegeld befreite Phra Ya Burom die Kinder
Hier bringen sie den Leichnam des Brahmanen und entfachen im Bestattungswald das Feuer.
vom Brahmanen. Hier nun haben Kanhā und Chalī keine Kleider (überhaupt keine).
Soldaten bringen den Brahmanen
König Burom
und die zwei Kinder
[?]
herbei und informieren den König.
Brahmane[n].
Ist er schwer? Phusadi
Burom
Sie bereiten das Essen,
Der Brahmane isst zu viel, sein Bauch platzt.
Königskobra
und beköstigen den Brahmanen. König Burom hat die Kinder schon freigekauft.
Die hier geschilderten Ereignisse werden vom Künstler wieder in
ter sei als seine Schwester Kan.hājinā, und Jāli antwortet, um Worte
Daran lässt sich leicht erkennen, dass Söhne von geringem Wert
In einer tibetischen Textfassung überlebt Jūjaka das Festmahl und
einer Schlaufe dargestellt (im Gegenuhrzeigersinn von links unten
nicht verlegen: „Die Frauen Eures Harems sind mit Euch in keiner
sind, Töchter jedoch von hohem“ (Chavannes 1962: 391).
streicht das Lösegeld ein. Als seine Verwandten und Freunde
nach links oben). Auf seinem Heimweg lenken die Götter Jūjakas
Weise verwandt, oh König; die einen stammen aus einfachen Ver-
Jūjaka wird derweil im königlichen Haushalt verplegt. Masslos
abschätzig bemerken, seinen Reichtum und sein neu gewonnenes
Schritte nach Jetuttara an den Hof von König Sañjaya, Vessanta-
hältnissen, andere waren einfache Dienerinnen, und dennoch
schlägt er sich den Bauch voll, platzt und stirbt. Man trägt ihn zur
Ansehen verdanke er einzig Vessantaras Freigebigkeit, erklärt er
ras Vater. Dieser erkennt in den Kindern seine Enkel und bietet
erlangten jene, die Euren besonderen Gefallen fanden, hohes Anse-
Leichenverbrennungsstätte, wo ein Mönch und mehrere Novizen
vollmundig: „Was habe ich mit dem Prinzen Viśvâmitra [Vessantara]
Jūjaka Lösegeld an; Jāli nennt ihm den von seinem Vater bestimm-
hen. Sie tragen reichen Schmuck und essen und trinken nur das
in gelben Roben für ihn die letzten Riten vollziehen. Was deshalb
zu schaffen? Da ich in der ersten Kaste geboren bin, habe ich den
ten Betrag.
Beste. Oh König, Ihr habt nur einen einzigen Sohn, und Ihr habt ihn
bemerkenswert ist, weil das Vessantara Jātaka die Geschichte von
Lohn der Welt erhalten, deshalb bin ich so begütert geworden“
In einer chinesischen Version der Erzählung wundert sich der
ins tiefste Gebirge vertrieben, während Ihr Euch Tag für Tag an den
Buddhas früherem Leben erzählt – von einer Zeit vor der Entste-
(Schiefner 2007: 101f.).
König und fragt seinen Enkel, warum er als Junge so viel preiswer-
Frauen Eures Harems ergötzt, ohne je an Euren Sohn zu denken.
hung der buddhistischen Lehre und des buddhistischen Klerus.
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Bān-Thā-Muang-Rolle
Hier verwandelt sich der
Hier sind der grosse [d. h. der
Herr Indra, er kommt als
Bengalische] und der gelbe Tiger.
Brahmane herab und bittet
Hier geht die Frau Matsi, um Wildknollen zu sammeln.
um Matsi.
In der Nacht zuvor hatte sie einen bösen Traum und verstand ihn als Omen. Deshalb eilte sie abends nach Hause zurück.
Hier gibt Phra Wet die beiden Hier ruft die Mutter und Einsiedlerin
Hier gibt Phra Wet
nach den Kindern.
Indra Sakka, dem
Hier ist die Klause von Chutta [Pāli: Accuta], dem Einsiedler.
kleinen Kinder dem Brahmanen.
Brahmanen, die Frau
Der ehrenwerte
Matsi. Hier hat der Brahmane seine Mission erfüllt; Hier sucht die Einsiedlerin nach
Hier hilft Phra Wet der Frau Matsi sich
Hier ruft Phra Wet die Kinder
den Kindern und weint.
aufzurichten und sagt ihr die Wahrheit.
aus dem Lotosteich, um sie
nun setzt er seinen Weg fort.
Einsiedler, erläutert den Weg zum Berg Wongkot.
dem Brahmanen zu geben. Hier ist ein Gummibaum.
Hier watet die Einsiedlerin
Onkel Chutta, der
im Teich, um nach den Kindern zu suchen.
Hier hat der Brahmane Hier stillt die Einsiedlerin
Hier ist der Lotosteich, in
Hier ruft der Vater die beiden Kinder, hervorzukommen, und bestimmt ihren Preis
ihre Kinder.
welchem sich die beiden
[d. h. ihr späteres Lösegeld]. Für Chalī sind es tausend Goldstück, ein Korb [voll].
kleinen Kinder versteckten.
Die jüngere Kanhā spricht zu ihrem Bruder: „Du kostest so viel wie ein Elefant, Pferd,
Hier reisst die
[Möglicherweise:]
Liane und wird
Wütend [auf den
wieder verknotet.
mythischen Löwen
die Kinder bereits;
mit seiner erhobenen
er kehrt nach Hause
rechten Vorderpranke
zurück.
bezogen].
Sklaven und Sklavinnen. Von allem nicht weniger als hundert, nicht wahr, Vater?“
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Bān-Thā-Muang-Rolle
Hier verwandelt sich der
Hier sind der grosse [d. h. der
Herr Indra, er kommt als
Bengalische] und der gelbe Tiger.
Brahmane herab und bittet
Hier geht die Frau Matsi, um Wildknollen zu sammeln.
um Matsi.
In der Nacht zuvor hatte sie einen bösen Traum und verstand ihn als Omen. Deshalb eilte sie abends nach Hause zurück.
Hier gibt Phra Wet die beiden Hier ruft die Mutter und Einsiedlerin
Hier gibt Phra Wet
nach den Kindern.
Indra Sakka, dem
Hier ist die Klause von Chutta [Pāli: Accuta], dem Einsiedler.
kleinen Kinder dem Brahmanen.
Brahmanen, die Frau
Der ehrenwerte
Matsi. Hier hat der Brahmane seine Mission erfüllt; Hier sucht die Einsiedlerin nach
Hier hilft Phra Wet der Frau Matsi sich
Hier ruft Phra Wet die Kinder
den Kindern und weint.
aufzurichten und sagt ihr die Wahrheit.
aus dem Lotosteich, um sie
nun setzt er seinen Weg fort.
Einsiedler, erläutert den Weg zum Berg Wongkot.
dem Brahmanen zu geben. Hier ist ein Gummibaum.
Hier watet die Einsiedlerin
Onkel Chutta, der
im Teich, um nach den Kindern zu suchen.
Hier hat der Brahmane Hier stillt die Einsiedlerin
Hier ist der Lotosteich, in
Hier ruft der Vater die beiden Kinder, hervorzukommen, und bestimmt ihren Preis
ihre Kinder.
welchem sich die beiden
[d. h. ihr späteres Lösegeld]. Für Chalī sind es tausend Goldstück, ein Korb [voll].
kleinen Kinder versteckten.
Die jüngere Kanhā spricht zu ihrem Bruder: „Du kostest so viel wie ein Elefant, Pferd,
Hier reisst die
[Möglicherweise:]
Liane und wird
Wütend [auf den
wieder verknotet.
mythischen Löwen
die Kinder bereits;
mit seiner erhobenen
er kehrt nach Hause
rechten Vorderpranke
zurück.
bezogen].
Sklaven und Sklavinnen. Von allem nicht weniger als hundert, nicht wahr, Vater?“
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B Ā N -T H Ā- M UA N G - R O L L E
103
Bān Sing – Phra-Malai-Fragment
148
B Ā N S I N G – P H R A- M A L A I - F R AG M E N T
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Bān Sing – Phra-Malai-Fragment
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B Ā N S I N G – P H R A- M A L A I - F R AG M E N T
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B Ā N - K R AC H A E N G - R O L L E
B Ā N - K R AC H A E N G - R O L L E
155
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B Ā N - K R AC H A E N G - R O L L E
B Ā N - K R AC H A E N G - R O L L E
155
101 Verse
9 Matsi 90 Verse
10 Sakkaban [Sakka]
43 Verse
59 Verse
11 Maharat [Grosskönig].
Kuman [Die Kinder]
Vollbringt gute Taten
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B Ā N - K H A N A- M A I - R O L L E
B Ā N - K H A N A- M A I - R O L L E
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101 Verse
9 Matsi 90 Verse
10 Sakkaban [Sakka]
43 Verse
59 Verse
11 Maharat [Grosskönig].
Kuman [Die Kinder]
Vollbringt gute Taten
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B Ā N - K H A N A- M A I - R O L L E
B Ā N - K H A N A- M A I - R O L L E
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Thangka mit szenischen Episoden aus der Erzählung vom Prinzen Choegyal Drimed Kuenden. Spiti, Pin-Tal 2014.
184
C H O E G YA L D R I M E D K U E N D E N
Thangka mit szenischen Episoden aus der Erzählung vom Prinzen Choegyal Drimed Kuenden. Spiti, Pin-Tal 2014.
ZWEI THANGKAS
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Thangka mit szenischen Episoden aus der Erzählung vom Prinzen Choegyal Drimed Kuenden. Spiti, Pin-Tal 2014.
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C H O E G YA L D R I M E D K U E N D E N
Thangka mit szenischen Episoden aus der Erzählung vom Prinzen Choegyal Drimed Kuenden. Spiti, Pin-Tal 2014.
ZWEI THANGKAS
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