The Lotte Reimers Foundation collection takes in contemporary ceramic art positions in a sweeping arc. 300 selected works by 115 international artists reflect its diversity of themes and manifestations: from figurative statuary to constructivist sculptures, from built and thrown to modelled and mounted shapes. They are earthy and elementary, sheathed in a delicate skin of glaze or resplendent in a picturesque play of colours. The collection unites delight in the powerful expressivity of clay as a medium with a requirement for the utmost quality and bears the unmistakable thumbprint of its initiator, Lotte Reimers. The collection’s adoption into the historically evolved stocks of the Friedenstein Castle Foundation in Gotha signals the major and autonomous magnitude that it is set to take on there.
ISBN 978-3-89790-520-7
M. JOCHEM | DIE SPRACHE DER DINGE
In weitem Bogen umspannt die Lotte Reimers-Stiftungssammlung Positionen zeitgenössischer Keramikkunst. Rund 300 ausgewählte Werke von 115 internationalen Künstlern spiegeln die Vielfalt der Themen und Erscheinungsformen von der klassischen Schale zu Gefäßobjekten, von der figürlichen Plastik zu konstruktiven Skulpturen, von gebauten und gedrehten zu modellierten und montierten Formen wider. Sie sind erdhaft und elementar, in delikate Glasurhaut gehüllt oder erstrahlen in malerischem Farbenspiel. Die Sammlung verbindet Freude an der Aussagekraft des Mediums Ton mit höchstem Qualitätsanspruch und zeigt unverkennbar die Handschrift ihrer Initiatorin Lotte Reimers. Mit ihrer Übernahme in die historisch gewachsenen Bestände der Stiftung Schloss Friedenstein in Gotha wird zeitgenössische Keramikkunst dort künftig eine wichtige und eigenständige Größe einnehmen.
MARLENE JOCHEM
DIE SPRACHE DER DINGE ANGEWANDTE KUNST DER LOTTE REIMERS-STIFTUNG IM MUSEUM PFALZGALERIE KAISERSLAUTERN
MARLENE JOCHEM
DIE SPRACHE DER DINGE ANGEWANDTE KUNST DER LOTTE REIMERS-STIFTUNG IM MUSEUM PFALZGALERIE KAISERSLAUTERN
MARLENE JOCHEM
DIE SPRACHE DER DINGE ANGEWANDTE KUNST DER LOTTE REIMERS-STIFTUNG IM MUSEUM PFALZGALERIE KAISERSLAUTERN
007 Claudia Baugut Brosche „Flugobjekt“, 1999
28
008 Inger Marie Berg Collier „Red Cone“, 2015
29
007 Claudia Baugut Brosche „Flugobjekt“, 1999
28
008 Inger Marie Berg Collier „Red Cone“, 2015
29
022 Matthias Fürwitt Brillen-Objekt, 1989/99
42
023 Anja Gartzke Stola, vor/2005
43
022 Matthias Fürwitt Brillen-Objekt, 1989/99
42
023 Anja Gartzke Stola, vor/2005
43
033 Berthold Hoffmann Dose, 2006/07
034 Berthold Hoffmann Dose, 2011/12
032 Berthold Hoffmann Teekanne, 1996/97
52
53
033 Berthold Hoffmann Dose, 2006/07
034 Berthold Hoffmann Dose, 2011/12
032 Berthold Hoffmann Teekanne, 1996/97
52
53
070 Elisabeth Krampe Objekt, 2009
88
071 Elisabeth Krampe Objekt, 2010
89
070 Elisabeth Krampe Objekt, 2009
88
071 Elisabeth Krampe Objekt, 2010
89
084 Viktor Lucius Messer, um 2000
083 Viktor Lucius Messer, um 2000
100
101
084 Viktor Lucius Messer, um 2000
083 Viktor Lucius Messer, um 2000
100
101
108 Heinrich Andreas Schilling Quadratische Dose, 2004
124
109 Ulrike Scriba Schreibschale mit Brieföffner, 2002
125
108 Heinrich Andreas Schilling Quadratische Dose, 2004
124
109 Ulrike Scriba Schreibschale mit Brieföffner, 2002
125
124 Silke Trekel Brosche „Orden“, 2014
140
125 Silke Trekel Brosche „Wächter“, 2017
141
124 Silke Trekel Brosche „Orden“, 2014
140
125 Silke Trekel Brosche „Wächter“, 2017
141
130 Jörg F. Zimmermann Wabenobjekt, 2001
146
131 Jörg F. Zimmermann Wabenobjekt, 2004
147
130 Jörg F. Zimmermann Wabenobjekt, 2001
146
131 Jörg F. Zimmermann Wabenobjekt, 2004
147
Rothenburg, Juliane (DE) geb. 1957 Luckenwalde Textildesignerin
Schade, Maria (DE) geb. 1939 Dresden Batikstoffe
Gelernte Damenschneiderin; Dipl. Restauratorin für früh- und urgeschichtliches Kulturgut; seit 1997 freiberuflich mit Schwerpunkt Textilkunst/Design; zahlreiche Ausstellungs- und Messebeteiligungen. Lebt und arbeitet in Potsdam.
1958 – 1962 Studium Kunsterziehung und Germanistik in Dresden; seit 1981 freischaffend als Malerin und Textilkünstlerin in Berlin; Bayerischer Staatspreis; Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen. Tücher und Stoffbahnen aus dünner chinesischer Seide werden in einer eigenen Batiktechnik gestaltet, die Stoffbahnen meist zu Kimonos verarbeitet. Lebt und arbeitet in Berlin.
LR: Wie man ihre Arbeiten bezeichnet, weiß ich nicht, auch nicht mehr, wo ich sie gekauft habe. Aber ich erinnere mich, dass ich jemanden anstiften wollte, diese Kappe zu erwerben. Das hat nicht funktioniert. Und da habe ich mir gedacht, ich will sie ja nicht tragen, also kaufe ich sie, weil ich sie schön finde und interessant durch die Verwendung von Plauener Spitze. Also ist sie jetzt in der Sammlung „Sprache der Dinge“.
Lit.: Maria Schade I Elisabeth Krampe. Stoff, Papier, Metall, Ausstellung im Theodor-Zink-Museum I Wadgasserhof Kaiserslautern 2001/02, Kaiserslautern 2001
093 093 Kappe, 2004 Baumwolle, gesmokt, Plauener Spitze D 23/24 cm, H 11 cm Erworben auf der Grassimesse, Leipzig, 2004
Sato, Michihiro (JP) geb. 1961 Takasaki Schmuckdesigner
095 Schal, 2002 Seide, gebatikt, gefüttert L 234 cm, B 44 cm Erworben in der Ausstellung „Maria Schade. Elisabeth Krampe“ Theodor-Zink-Museum Kaiserslautern, 2002
096 Tuch, 2003 Seide, gebatikt L 89 cm, B 89 cm Erworben in der Ausstellung „Maria Schade, Elisabeth Krampe“ im Gohliser Schlösschen, Leipzig 2003
097 097 Kimono, 2003 Seide, gebatikt, mit Innenfutter L 148 cm, B 144 cm Erworben in der Ausstellung „Maria Schade, Elisabeth Krampe“ im Gohliser Schlösschen, Leipzig 2003
Schäfer, Charlotte (DE) geb. 1956 Papierobjekte
1986 Studienabschluss an der Universität Gunma (JP) als Kunsterzieher; 1988 – 1990 Fachhochschule Pforzheim, Schmuckdesign; 1990 – 1995 Arbeit in einer Werbeagentur in Düsseldorf; 1997 – 2002 freischaffend in Düsseldorf; 2002 – 2004 Graduiertenstudium an der Staatlichen Kunstakademie Oslo; 2004 – 2016 in Hyogo und Osaka (JP) tätig; Lehraufträge in Itami und Osaka. Lebt und arbeitet seit 2017 in Fuki (JP) als Schmuckkünstler. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen weltweit; Auszeichnungen in Norwegen und Japan.
1976 – 1984 Studium Visuelle Kommunikation / Grafik-Design an der Folkwang-Schule, Universität Essen; ab 1980 Aufbau einer privaten Buntund Marmorpapiersammlung; Mitarbeit in der Buchbindewerkstatt der Folkwang-Schule; seit 1984 selbständig im Bereich Architektur-Illustration; seit 1995 intensive künstlerische Auseinandersetzung mit dem Material Papier, dreidimensionale architektonische Papierobjekte. Nationale und internationale Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen. Betreibt heute eine Agentur für professionelles Aufräumen.
LR: Die beiden Papieranhänger von ihm habe ich in der Ausstellung „Washi. Japanisches Papier“ im Theodor-Zink-Museum in Kaiserslautern gekauft, das war 2003. Ich fand diese Staffelung mit Papier sehr reizvoll und wie so ein Flirren zustande kommt, weil immer wieder etwas Druckerschwärze auftaucht. So kommt zu den Papierobjekten von Elisabeth Krampe noch ein japanisches Pendant. 094 094 Zwei Anhänger, um 2000 Bedrucktes Papier, gefaltet und geschliffen L 8,8 cm / 13,7 cm Erworben aus Ausstellung „Washi. Japanisches Papier“ im Theodor-ZinkMuseum Kaiserslautern, 2003
174
LR: Den Kimono von ihr habe ich in Leipzig im Gohliser Schlösschen gesehen in einer Ausstellung, in der ihre Arbeiten kombiniert waren mit Papierarbeiten von Elisabeth Krampe. Ich erinnere mich, dass ich Dr. Eberle, der damals das Gohliser Schlösschen leitete, einen Brief geschrieben habe mit meiner Bewunderung für die beiden Künstlerinnen. Außer dem Kimono habe ich noch zwei weitere Arbeiten von Maria Schade erworben, weil ihre Batikarbeiten mich sehr interessiert haben. Sie sind nicht so verspielt, sie sind lebendig und wirkungsvoll und farblich schön.
LR: Das Objekt von ihr war abgebildet auf dem Ausstellungsplakat „Die Sprache der Dinge“ im Theodor-Zink-Museum in Kaiserslautern, zusammen mit einer kimonoähnlichen Keramik von Rita Ternes und einem Federcollier von Gudrun Arp. Wo ich das Stück entdeckt habe, weiß ich nicht mehr, aber ich habe immer noch gesucht nach einer weiteren Arbeit in dieser Richtung. Inzwischen weiß ich, dass ich umsonst suche, weil sie ihr Metier gewechselt hat. Sie hat sich nun dem „Ordnung-Schaffen in unordentlichen Haushalten“ zugewandt, so ungefähr habe ich das verstanden.
098 098 „Rotationskörper“, 2004 Zweiteiliges Objekt, mit marmoriertem Papier kaschiert Gleichseitiges Dreieck, L der Seiten 26 cm, H 10 cm Erworben in der Ausstellung Britta Bode, Edenkoben, 2004
175
Rothenburg, Juliane (DE) geb. 1957 Luckenwalde Textildesignerin
Schade, Maria (DE) geb. 1939 Dresden Batikstoffe
Gelernte Damenschneiderin; Dipl. Restauratorin für früh- und urgeschichtliches Kulturgut; seit 1997 freiberuflich mit Schwerpunkt Textilkunst/Design; zahlreiche Ausstellungs- und Messebeteiligungen. Lebt und arbeitet in Potsdam.
1958 – 1962 Studium Kunsterziehung und Germanistik in Dresden; seit 1981 freischaffend als Malerin und Textilkünstlerin in Berlin; Bayerischer Staatspreis; Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen. Tücher und Stoffbahnen aus dünner chinesischer Seide werden in einer eigenen Batiktechnik gestaltet, die Stoffbahnen meist zu Kimonos verarbeitet. Lebt und arbeitet in Berlin.
LR: Wie man ihre Arbeiten bezeichnet, weiß ich nicht, auch nicht mehr, wo ich sie gekauft habe. Aber ich erinnere mich, dass ich jemanden anstiften wollte, diese Kappe zu erwerben. Das hat nicht funktioniert. Und da habe ich mir gedacht, ich will sie ja nicht tragen, also kaufe ich sie, weil ich sie schön finde und interessant durch die Verwendung von Plauener Spitze. Also ist sie jetzt in der Sammlung „Sprache der Dinge“.
Lit.: Maria Schade I Elisabeth Krampe. Stoff, Papier, Metall, Ausstellung im Theodor-Zink-Museum I Wadgasserhof Kaiserslautern 2001/02, Kaiserslautern 2001
093 093 Kappe, 2004 Baumwolle, gesmokt, Plauener Spitze D 23/24 cm, H 11 cm Erworben auf der Grassimesse, Leipzig, 2004
Sato, Michihiro (JP) geb. 1961 Takasaki Schmuckdesigner
095 Schal, 2002 Seide, gebatikt, gefüttert L 234 cm, B 44 cm Erworben in der Ausstellung „Maria Schade. Elisabeth Krampe“ Theodor-Zink-Museum Kaiserslautern, 2002
096 Tuch, 2003 Seide, gebatikt L 89 cm, B 89 cm Erworben in der Ausstellung „Maria Schade, Elisabeth Krampe“ im Gohliser Schlösschen, Leipzig 2003
097 097 Kimono, 2003 Seide, gebatikt, mit Innenfutter L 148 cm, B 144 cm Erworben in der Ausstellung „Maria Schade, Elisabeth Krampe“ im Gohliser Schlösschen, Leipzig 2003
Schäfer, Charlotte (DE) geb. 1956 Papierobjekte
1986 Studienabschluss an der Universität Gunma (JP) als Kunsterzieher; 1988 – 1990 Fachhochschule Pforzheim, Schmuckdesign; 1990 – 1995 Arbeit in einer Werbeagentur in Düsseldorf; 1997 – 2002 freischaffend in Düsseldorf; 2002 – 2004 Graduiertenstudium an der Staatlichen Kunstakademie Oslo; 2004 – 2016 in Hyogo und Osaka (JP) tätig; Lehraufträge in Itami und Osaka. Lebt und arbeitet seit 2017 in Fuki (JP) als Schmuckkünstler. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen weltweit; Auszeichnungen in Norwegen und Japan.
1976 – 1984 Studium Visuelle Kommunikation / Grafik-Design an der Folkwang-Schule, Universität Essen; ab 1980 Aufbau einer privaten Buntund Marmorpapiersammlung; Mitarbeit in der Buchbindewerkstatt der Folkwang-Schule; seit 1984 selbständig im Bereich Architektur-Illustration; seit 1995 intensive künstlerische Auseinandersetzung mit dem Material Papier, dreidimensionale architektonische Papierobjekte. Nationale und internationale Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen. Betreibt heute eine Agentur für professionelles Aufräumen.
LR: Die beiden Papieranhänger von ihm habe ich in der Ausstellung „Washi. Japanisches Papier“ im Theodor-Zink-Museum in Kaiserslautern gekauft, das war 2003. Ich fand diese Staffelung mit Papier sehr reizvoll und wie so ein Flirren zustande kommt, weil immer wieder etwas Druckerschwärze auftaucht. So kommt zu den Papierobjekten von Elisabeth Krampe noch ein japanisches Pendant. 094 094 Zwei Anhänger, um 2000 Bedrucktes Papier, gefaltet und geschliffen L 8,8 cm / 13,7 cm Erworben aus Ausstellung „Washi. Japanisches Papier“ im Theodor-ZinkMuseum Kaiserslautern, 2003
174
LR: Den Kimono von ihr habe ich in Leipzig im Gohliser Schlösschen gesehen in einer Ausstellung, in der ihre Arbeiten kombiniert waren mit Papierarbeiten von Elisabeth Krampe. Ich erinnere mich, dass ich Dr. Eberle, der damals das Gohliser Schlösschen leitete, einen Brief geschrieben habe mit meiner Bewunderung für die beiden Künstlerinnen. Außer dem Kimono habe ich noch zwei weitere Arbeiten von Maria Schade erworben, weil ihre Batikarbeiten mich sehr interessiert haben. Sie sind nicht so verspielt, sie sind lebendig und wirkungsvoll und farblich schön.
LR: Das Objekt von ihr war abgebildet auf dem Ausstellungsplakat „Die Sprache der Dinge“ im Theodor-Zink-Museum in Kaiserslautern, zusammen mit einer kimonoähnlichen Keramik von Rita Ternes und einem Federcollier von Gudrun Arp. Wo ich das Stück entdeckt habe, weiß ich nicht mehr, aber ich habe immer noch gesucht nach einer weiteren Arbeit in dieser Richtung. Inzwischen weiß ich, dass ich umsonst suche, weil sie ihr Metier gewechselt hat. Sie hat sich nun dem „Ordnung-Schaffen in unordentlichen Haushalten“ zugewandt, so ungefähr habe ich das verstanden.
098 098 „Rotationskörper“, 2004 Zweiteiliges Objekt, mit marmoriertem Papier kaschiert Gleichseitiges Dreieck, L der Seiten 26 cm, H 10 cm Erworben in der Ausstellung Britta Bode, Edenkoben, 2004
175
Trekel, Silke (DE) geb. 1969 Rostock Schmuckgestalterin
Ullrich, Hermann (DE) geb. 1959 Hockenheim Drechselarbeiten
1987 – 1989 Ausbildung zur Edelmetall-Facharbeiterin, VEB Ostsee-SchmuckRibnitz-Damgarten; 1989 – 1991 Arbeit in verschiedenen Werkstätten in Leipzig und Pforzheim; 1991 – 1997 Studium Hochschule für Kunst und Design, Burg Giebichenstein, Halle an der Saale, Fachrichtung Schmuck, Diplom; 1994/95 Gastsemester am Lasalle College of Arts, Singapur; 1997 – 1998 Aufbaustudium an der Burg Giebichenstein, Halle an der Saale; seit 1998 freischaffend in Halle an der Saale; 2004 Gastdozentin am Royal College of Art, London; 2015 Gastdozentin Aichi University of Arts, Aichi (JP). Zahlreiche nationale und internationale Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen; Arbeitsstipendien und Artist in Residence-Aufenthalte; Grassipreis der Galerie Slavik, 1. Preis Premio Fondazione Cominelli (IT). Arbeitet in Werkgruppen, die sich auf unterschiedliche Art mit Strukturen, zu Ornamenten angeordneten geometrischen Elementen auseinandersetzen; Verarbeitung von industriell hergestelltem Porzellan mit Wabenstruktur, emaillierte und ziselierte Elemente. Lit.: Jewellery and Objects. Silke Trekel, 2010; Total Stahl, Stuttgart: arnoldsche 2011; Jäschke, Kirsten: Wohltemperierte Ornamentik. Zum Schmuck von Silke Trekel, in: Kunsthandwerk & Design 4/2011; Spatial Figures. Silke Trekel, Legnica: The Gallery of Art, 2012; Form- & Farbenspiel. Neue Wege im Emailschmuck, Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V., Deutsches Goldschmiedehaus, Hanau 2012; Lösche, Wolfgang (Hg.): Schmuck 2013, München 2013; Durchbrüche. Schmuck und Gefäße aus Porzellan. Arbeiten von Silke Trekel und Sylvia Kögler, Stadtmuseum Halle, Halle 2014 LR: Das ist auch schon eine lange Verbindung mit ihr und ihrem Partner. In ihrem Garten wächst sogar ein kleiner Feigenbaum, der bei mir mal als junges Pflänzchen angefangen hat. Die beiden kamen öfter zu Besuch. Das erste Stück von ihr aus Balsaholz mit farbiger Oberflächenbehandlung habe ich erworben, als die Grassimesse im Interim stattfand, bevor das alte Grassi saniert war. Nach und nach hat sie mir auch immer Informationen geschickt, und manches habe ich nach Abbildungen erworben. Die Stücke hat sie mir dann geschickt oder bei einem Besuch mitgebracht. Silke Trekel: Auf einer meiner ersten Grassimessen Ende der Neunziger lernte ich Lotte Reimers kennen. Sie erwarb damals eine Arbeit aus meinem Diplom zum Thema Ornament als Prinzip, ein Stück, das mir sehr am Herzen lag und das in der Obhut ihrer Sammlung nicht-keramischer angewandter Kunst seinen Platz fand. In den Folgejahren kamen weitere Stücke aus unterschiedlichen Werkphasen hinzu, manchmal tauschten wir auch Arbeiten. Seit dieser Zeit verbindet sich das Interesse am künstlerischen Werk des anderen wie auch an den aktuellen Positionen der angewandten Kunst. Neben ihrem Engagement für die zeitgenössische Keramik fasziniert mich an Lotte Reimers ihre Kontinuität und ihre Konsequenz, mit der sie ihre eigenen Arbeiten verfolgt. Daraus sprechen eine Kraft und Lebendigkeit, die mich tief beeindrucken, ebenso ihr umfangreiches Wissen über Techniken und Glasuren, festgehalten in ihren Werktagebüchern und einer einzigartigen Bibliothek. Bei den Besuchen in Deidesheim kommen stets viele Themen zur Sprache, wird beim Tee diskutiert und der kleine Garten mit dem Feigenbaum in Augenschein genommen. An diesem Ort fühle ich mich stets gut aufgehoben, und so ist es auch mein Schmuck. Hier entdeckte ich keramische Arbeiten, die ganz anders waren als der Hallesche Formenkanon und die meinen Blick auf die zeitgenössische internationale Keramikkunst erweiterten.
180
Schreiner; autodidaktische Ausbildung zum Drechsler; weltweite (Wander-) Reisen. Lebt und arbeitet in Hockenheim. Drechselt Hohlformen aus einheimischen Hölzern, die er feucht in einem speziellen Kellerraum lagert, um durch den Zersetzungsprozess bestimmte Zeichnungen im Holz zu erzielen. LR: Holz lockt mich nicht nur als Messergriff, sondern auch als Form. Und Wurzelholz, das so vielerlei Strukturen hat und manchmal Wachstumsrisse, das lockt mich auch. In einer Ausstellung in einem Schlösschen bei Waghäusel ist mir der Name Ullrich begegnet, und ich habe zwei gedrechselte Schalen von ihm gekauft. Über ihn weiß ich weiter nichts.
121 121 Anhänger und Brosche „Quadrat”, 1997 und um 2000 Balsaholz, kaschiert und bemalt Anhänger: 13,5 x 13,2 cm, H 2 cm Brosche: 5,3 x 5,2 cm, H 4,4 cm Erworben auf der Grassimesse, Leipzig, 2000 122 Brosche „Module“, 2008 Silber, ziseliert und geschwärzt L 8 cm, B 2,4 cm, H 2 cm Erworben auf der Grassimesse, Leipzig, 2010 123 Brosche „Kaktus“, 2010 Eisen, ziseliert und emailliert B 7,8 cm, T 5,7 cm, H 4,2 cm Erworben auf der Grassimesse, Leipzig, 2010 124 Brosche „Orden“, 2014 Porzellan, Silber, Textil L 13 cm, B 7,5 cm, H 0,8 cm Erworben von S. Trekel nach Katalog „Durchbrüche“, Halle, 2014 125 Brosche „Wächter“, 2017 Titan, Edelstahl L 8,2 cm, B 6 cm, H 2,2 cm Erworben auf der Grassimesse, Leipzig, 2019
127 126 Gefäß, 2008 Buche, gestockt, gedrechselt D 12,3 cm, H 13 cm Erworben bei Weinstein-Galerie im Oberdorf, Waghäusel, 2009
127 Schale, 2009 Walnussholz, gedrechselt D 23,5 cm, H 9 cm Erworben bei Weinstein-Galerie im Oberdorf, Waghäusel, 2009
Winkler, Monika (DE) 1933 –2015 Leipzig Goldschmiedin, Schmuckgestalterin Ab 1948 dreijährige Goldschmiedelehre; ab 1957 Studium an der Fachschule für Angewandte Kunst Heiligendamm, Abteilung Schmuck/Metall/ Email; ab 1960 Entwerferin im VEB Gablona Neuheim/Jüterburg für industriell gefertigten Serienschmuck; seit 1963 freischaffend als Schmuckgestalterin in Leipzig. Wendet sich der freien und individuellen Schmuckgestaltung zu; Verwendung von ungewöhnlichen Naturmaterialien und Kunststoff in Kombination mit Edelmetallen; Schmuckensembles, die auf Grundbausteinen basieren; als Auftragswerke Sportpreise; Teilnahme an internationalen Ausstellungen und Schmuckwettbewerben; 1982 Kunstpreis der Stadt Leipzig. Lit.: Richter, Andrea: Monika Winkler – Schmuck, Begleitbuch zur Ausstellung im Museum für Kunsthandwerk Leipzig, Grassimuseum, 1994, Halle 1994 (dort ausführl. Bibliografie) LR: Zum ersten Mal habe ich Arbeiten von ihr in einer Publikation [1994] gesehen. Die Autorin war Andrea Richter-Mahlo – soweit ich weiß, war sie im Grassimuseum zuständig für Metallarbeiten. Dieser Katalog mit Abbildungen hat mich beeindruckt, weil Monika Winkler schon sehr früh eigene neue Wege beschritten hat, die andere später erst aufgenommen haben, und man ganz vergessen hat, dass sie sozusagen die Protagonistin für die anderen gewesen ist. Irgendwann, das war noch im alten Grassimuseum, habe ich von ihr eine Kette gekauft, bei der sie alte venezianische Glaskugeln mit Silberkugeln verbunden hat. Auf Bemerkungen der damals Umstehenden will ich lieber nicht eingehen, aber ich habe gedacht, ihr könntet Euch doch freuen über die Wertschätzung, die einer Leipziger Künstlerin entgegengebracht wird. Später habe ich dann noch eine kleine Nadel gekauft. Ich habe sie immer wieder mal auf der Grassimesse getroffen, wenn sie andere Kolleginnen besucht hat. Die Wertschätzung für Monika Winkler habe ich immer noch in mir.
129 128 Kette, 1990er Jahre Silber 925, alte Glasperlen D 20,5 cm Erworben auf der Grassimesse, Leipzig, 1999 129 Brosche, 1990er Jahre Horn, Silber 925 L 9 cm Erworben auf der Grassimesse, Leipzig, 1999
181
Trekel, Silke (DE) geb. 1969 Rostock Schmuckgestalterin
Ullrich, Hermann (DE) geb. 1959 Hockenheim Drechselarbeiten
1987 – 1989 Ausbildung zur Edelmetall-Facharbeiterin, VEB Ostsee-SchmuckRibnitz-Damgarten; 1989 – 1991 Arbeit in verschiedenen Werkstätten in Leipzig und Pforzheim; 1991 – 1997 Studium Hochschule für Kunst und Design, Burg Giebichenstein, Halle an der Saale, Fachrichtung Schmuck, Diplom; 1994/95 Gastsemester am Lasalle College of Arts, Singapur; 1997 – 1998 Aufbaustudium an der Burg Giebichenstein, Halle an der Saale; seit 1998 freischaffend in Halle an der Saale; 2004 Gastdozentin am Royal College of Art, London; 2015 Gastdozentin Aichi University of Arts, Aichi (JP). Zahlreiche nationale und internationale Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen; Arbeitsstipendien und Artist in Residence-Aufenthalte; Grassipreis der Galerie Slavik, 1. Preis Premio Fondazione Cominelli (IT). Arbeitet in Werkgruppen, die sich auf unterschiedliche Art mit Strukturen, zu Ornamenten angeordneten geometrischen Elementen auseinandersetzen; Verarbeitung von industriell hergestelltem Porzellan mit Wabenstruktur, emaillierte und ziselierte Elemente. Lit.: Jewellery and Objects. Silke Trekel, 2010; Total Stahl, Stuttgart: arnoldsche 2011; Jäschke, Kirsten: Wohltemperierte Ornamentik. Zum Schmuck von Silke Trekel, in: Kunsthandwerk & Design 4/2011; Spatial Figures. Silke Trekel, Legnica: The Gallery of Art, 2012; Form- & Farbenspiel. Neue Wege im Emailschmuck, Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V., Deutsches Goldschmiedehaus, Hanau 2012; Lösche, Wolfgang (Hg.): Schmuck 2013, München 2013; Durchbrüche. Schmuck und Gefäße aus Porzellan. Arbeiten von Silke Trekel und Sylvia Kögler, Stadtmuseum Halle, Halle 2014 LR: Das ist auch schon eine lange Verbindung mit ihr und ihrem Partner. In ihrem Garten wächst sogar ein kleiner Feigenbaum, der bei mir mal als junges Pflänzchen angefangen hat. Die beiden kamen öfter zu Besuch. Das erste Stück von ihr aus Balsaholz mit farbiger Oberflächenbehandlung habe ich erworben, als die Grassimesse im Interim stattfand, bevor das alte Grassi saniert war. Nach und nach hat sie mir auch immer Informationen geschickt, und manches habe ich nach Abbildungen erworben. Die Stücke hat sie mir dann geschickt oder bei einem Besuch mitgebracht. Silke Trekel: Auf einer meiner ersten Grassimessen Ende der Neunziger lernte ich Lotte Reimers kennen. Sie erwarb damals eine Arbeit aus meinem Diplom zum Thema Ornament als Prinzip, ein Stück, das mir sehr am Herzen lag und das in der Obhut ihrer Sammlung nicht-keramischer angewandter Kunst seinen Platz fand. In den Folgejahren kamen weitere Stücke aus unterschiedlichen Werkphasen hinzu, manchmal tauschten wir auch Arbeiten. Seit dieser Zeit verbindet sich das Interesse am künstlerischen Werk des anderen wie auch an den aktuellen Positionen der angewandten Kunst. Neben ihrem Engagement für die zeitgenössische Keramik fasziniert mich an Lotte Reimers ihre Kontinuität und ihre Konsequenz, mit der sie ihre eigenen Arbeiten verfolgt. Daraus sprechen eine Kraft und Lebendigkeit, die mich tief beeindrucken, ebenso ihr umfangreiches Wissen über Techniken und Glasuren, festgehalten in ihren Werktagebüchern und einer einzigartigen Bibliothek. Bei den Besuchen in Deidesheim kommen stets viele Themen zur Sprache, wird beim Tee diskutiert und der kleine Garten mit dem Feigenbaum in Augenschein genommen. An diesem Ort fühle ich mich stets gut aufgehoben, und so ist es auch mein Schmuck. Hier entdeckte ich keramische Arbeiten, die ganz anders waren als der Hallesche Formenkanon und die meinen Blick auf die zeitgenössische internationale Keramikkunst erweiterten.
180
Schreiner; autodidaktische Ausbildung zum Drechsler; weltweite (Wander-) Reisen. Lebt und arbeitet in Hockenheim. Drechselt Hohlformen aus einheimischen Hölzern, die er feucht in einem speziellen Kellerraum lagert, um durch den Zersetzungsprozess bestimmte Zeichnungen im Holz zu erzielen. LR: Holz lockt mich nicht nur als Messergriff, sondern auch als Form. Und Wurzelholz, das so vielerlei Strukturen hat und manchmal Wachstumsrisse, das lockt mich auch. In einer Ausstellung in einem Schlösschen bei Waghäusel ist mir der Name Ullrich begegnet, und ich habe zwei gedrechselte Schalen von ihm gekauft. Über ihn weiß ich weiter nichts.
121 121 Anhänger und Brosche „Quadrat”, 1997 und um 2000 Balsaholz, kaschiert und bemalt Anhänger: 13,5 x 13,2 cm, H 2 cm Brosche: 5,3 x 5,2 cm, H 4,4 cm Erworben auf der Grassimesse, Leipzig, 2000 122 Brosche „Module“, 2008 Silber, ziseliert und geschwärzt L 8 cm, B 2,4 cm, H 2 cm Erworben auf der Grassimesse, Leipzig, 2010 123 Brosche „Kaktus“, 2010 Eisen, ziseliert und emailliert B 7,8 cm, T 5,7 cm, H 4,2 cm Erworben auf der Grassimesse, Leipzig, 2010 124 Brosche „Orden“, 2014 Porzellan, Silber, Textil L 13 cm, B 7,5 cm, H 0,8 cm Erworben von S. Trekel nach Katalog „Durchbrüche“, Halle, 2014 125 Brosche „Wächter“, 2017 Titan, Edelstahl L 8,2 cm, B 6 cm, H 2,2 cm Erworben auf der Grassimesse, Leipzig, 2019
127 126 Gefäß, 2008 Buche, gestockt, gedrechselt D 12,3 cm, H 13 cm Erworben bei Weinstein-Galerie im Oberdorf, Waghäusel, 2009
127 Schale, 2009 Walnussholz, gedrechselt D 23,5 cm, H 9 cm Erworben bei Weinstein-Galerie im Oberdorf, Waghäusel, 2009
Winkler, Monika (DE) 1933 –2015 Leipzig Goldschmiedin, Schmuckgestalterin Ab 1948 dreijährige Goldschmiedelehre; ab 1957 Studium an der Fachschule für Angewandte Kunst Heiligendamm, Abteilung Schmuck/Metall/ Email; ab 1960 Entwerferin im VEB Gablona Neuheim/Jüterburg für industriell gefertigten Serienschmuck; seit 1963 freischaffend als Schmuckgestalterin in Leipzig. Wendet sich der freien und individuellen Schmuckgestaltung zu; Verwendung von ungewöhnlichen Naturmaterialien und Kunststoff in Kombination mit Edelmetallen; Schmuckensembles, die auf Grundbausteinen basieren; als Auftragswerke Sportpreise; Teilnahme an internationalen Ausstellungen und Schmuckwettbewerben; 1982 Kunstpreis der Stadt Leipzig. Lit.: Richter, Andrea: Monika Winkler – Schmuck, Begleitbuch zur Ausstellung im Museum für Kunsthandwerk Leipzig, Grassimuseum, 1994, Halle 1994 (dort ausführl. Bibliografie) LR: Zum ersten Mal habe ich Arbeiten von ihr in einer Publikation [1994] gesehen. Die Autorin war Andrea Richter-Mahlo – soweit ich weiß, war sie im Grassimuseum zuständig für Metallarbeiten. Dieser Katalog mit Abbildungen hat mich beeindruckt, weil Monika Winkler schon sehr früh eigene neue Wege beschritten hat, die andere später erst aufgenommen haben, und man ganz vergessen hat, dass sie sozusagen die Protagonistin für die anderen gewesen ist. Irgendwann, das war noch im alten Grassimuseum, habe ich von ihr eine Kette gekauft, bei der sie alte venezianische Glaskugeln mit Silberkugeln verbunden hat. Auf Bemerkungen der damals Umstehenden will ich lieber nicht eingehen, aber ich habe gedacht, ihr könntet Euch doch freuen über die Wertschätzung, die einer Leipziger Künstlerin entgegengebracht wird. Später habe ich dann noch eine kleine Nadel gekauft. Ich habe sie immer wieder mal auf der Grassimesse getroffen, wenn sie andere Kolleginnen besucht hat. Die Wertschätzung für Monika Winkler habe ich immer noch in mir.
129 128 Kette, 1990er Jahre Silber 925, alte Glasperlen D 20,5 cm Erworben auf der Grassimesse, Leipzig, 1999 129 Brosche, 1990er Jahre Horn, Silber 925 L 9 cm Erworben auf der Grassimesse, Leipzig, 1999
181
VITA LOTTE REIMERS
1932
in Hamburg geboren
1943 – 1945 Krankenhaus- und Sanatoriumsaufenthalte 1952
Abitur in Bad Gandersheim
1951 – 1961 Wanderjahre durch Deutschland mit Jakob Wilhelm Hinder Ausstellung „Moderne Keramik“ 1953 – 1976 Textilarbeiten seit 1957
Fotografie
1961 – 1975 Mitarbeit bei Aufbau und Führung des „Museums für moderne Keramik“ in Deidesheim / Deutsche Weinstraße seit 1965
Keramikarbeiten
1976
Tod von Jakob Wilhelm Hinder Schließung des Museums Staatspreis Rheinland-Pfalz
1977
Wiedereröffnung und Leitung des „Museums für moderne Keramik“
1985
Arbeitsstipendium des Kultusministeriums Rheinland-Pfalz
1992
Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz
1993
Übernahme der Museumssammlung durch das Land Rheinland-Pfalz
1996
Errichtung der Lotte Reimers-Stiftung zur Förderung der keramischen Kunst
seit 1997
Mitglied des Deutschen Werkbundes
1999
Bundesverdienstkreuz am Bande
2007
Barbarossa-Siegel der Stadt Kaiserslautern
2014
Pfalzpreis des Bezirksverbandes Pfalz für das Lebenswerk
2017
Kunst-Ehrenpreis der Ike und Berthold Roland-Stiftung Ehrenmitgliedschaft des Freundeskreises GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig e.V.
2019
188
Hannah-Höch-Ehrenpreis der Stadt Gotha
189
VITA LOTTE REIMERS
1932
in Hamburg geboren
1943 – 1945 Krankenhaus- und Sanatoriumsaufenthalte 1952
Abitur in Bad Gandersheim
1951 – 1961 Wanderjahre durch Deutschland mit Jakob Wilhelm Hinder Ausstellung „Moderne Keramik“ 1953 – 1976 Textilarbeiten seit 1957
Fotografie
1961 – 1975 Mitarbeit bei Aufbau und Führung des „Museums für moderne Keramik“ in Deidesheim / Deutsche Weinstraße seit 1965
Keramikarbeiten
1976
Tod von Jakob Wilhelm Hinder Schließung des Museums Staatspreis Rheinland-Pfalz
1977
Wiedereröffnung und Leitung des „Museums für moderne Keramik“
1985
Arbeitsstipendium des Kultusministeriums Rheinland-Pfalz
1992
Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz
1993
Übernahme der Museumssammlung durch das Land Rheinland-Pfalz
1996
Errichtung der Lotte Reimers-Stiftung zur Förderung der keramischen Kunst
seit 1997
Mitglied des Deutschen Werkbundes
1999
Bundesverdienstkreuz am Bande
2007
Barbarossa-Siegel der Stadt Kaiserslautern
2014
Pfalzpreis des Bezirksverbandes Pfalz für das Lebenswerk
2017
Kunst-Ehrenpreis der Ike und Berthold Roland-Stiftung Ehrenmitgliedschaft des Freundeskreises GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig e.V.
2019
188
Hannah-Höch-Ehrenpreis der Stadt Gotha
189
192