Miia Autio Chris Becher Carmen Catuti Andreas Hopfgarten Holger Jenss Quoc-Van Ninh Julia Steinigeweg
junge deutsche fotograďŹ e new german photography
Zitiert nach: Susan Sonntag. Über Fotografie. Frankfurt/Main 1980. S. 185. Quoted in Susan Sontag, On Photography, New York 1977, p. 197.
Garry Winogrand
6 Intro
“I photograph to find out what something will look like photographed.”
„Ich fotografiere, um herauszufinden, wie etwas aussieht, wenn es fotografiert wurde.“
Inhalt Content
12 Überblick Preisträger und ihre Arbeiten — Survey Award Winners and their Works 24 Miia Autio 44 Chris Becher 64 Carmen Catuti
82 Andreas Hopfgarten 106 Holger Jenss 126 Quoc-Van Ninh 142 Julia Steinigeweg 164 Editionen — Editions 178 Curricula Vitae 186 Ausstellungen Aktionen — Exhibitions Venues
188 Jury 190 Review 2015/2016 214 Gesichter — Faces 218 Danke Schön! — Thank You! 224 Kataloge — Catalogues
Zitiert nach: Susan Sonntag. Über Fotografie. Frankfurt/Main 1980. S. 185. Quoted in Susan Sontag, On Photography, New York 1977, p. 197.
Garry Winogrand
6 Intro
“I photograph to find out what something will look like photographed.”
„Ich fotografiere, um herauszufinden, wie etwas aussieht, wenn es fotografiert wurde.“
Inhalt Content
12 Überblick Preisträger und ihre Arbeiten — Survey Award Winners and their Works 24 Miia Autio 44 Chris Becher 64 Carmen Catuti
82 Andreas Hopfgarten 106 Holger Jenss 126 Quoc-Van Ninh 142 Julia Steinigeweg 164 Editionen — Editions 178 Curricula Vitae 186 Ausstellungen Aktionen — Exhibitions Venues
188 Jury 190 Review 2015/2016 214 Gesichter — Faces 218 Danke Schön! — Thank You! 224 Kataloge — Catalogues
Peter Weiss. Die Ästhetik des Widerstands. Band 3. Frankfurt/M. 1981. S.134.
„Die Kunst, sagte Hodann, setze dort ein, wo alle Philosophien und Ideologien aufhören, sie entspringe der Entelechie, jener rätselhaften Kraft, die allem Lebenden innewohnt, um es zu steuern und, erleide es Schaden, wieder herzustellen, zu den mnestischen Funktionen gehöre sie, die im Hirn, in den Zentren des Visuellen und Akustischen, der örtlichen und zeitlichen Orientierung, alles Vernommne bewahren und es uns, auf Nervenreize hin, zugänglich machen, ohne daß es je, beim Sezieren, Spuren dieser aus Erinnerungen bestehenden Denkfähigkeit entdeckt worden wären.“ Peter Weiss
6 7 gute aussichten
Integriert euch doch alle selbst:
Josefine Raab & Stefan Becht
Peter Weiss. Die Ästhetik des Widerstands. Band 3. Frankfurt/M. 1981. S.134.
„Die Kunst, sagte Hodann, setze dort ein, wo alle Philosophien und Ideologien aufhören, sie entspringe der Entelechie, jener rätselhaften Kraft, die allem Lebenden innewohnt, um es zu steuern und, erleide es Schaden, wieder herzustellen, zu den mnestischen Funktionen gehöre sie, die im Hirn, in den Zentren des Visuellen und Akustischen, der örtlichen und zeitlichen Orientierung, alles Vernommne bewahren und es uns, auf Nervenreize hin, zugänglich machen, ohne daß es je, beim Sezieren, Spuren dieser aus Erinnerungen bestehenden Denkfähigkeit entdeckt worden wären.“ Peter Weiss
6 7 gute aussichten
Integriert euch doch alle selbst:
Josefine Raab & Stefan Becht
8 9
Die einen, wie die in Finnland geborene Miia Autio und der aus Tübingen stammende Holger Jenss, sind nach Afrika gereist, um die Fremde zu erfahren. Fremde unter Fremden. Die anderen, wie Chris Becher, Julia Steinigeweg und Andreas Hopfgarten, haben vor ihrer Haustür nachgeschaut, was sie an Fremdem entdecken. Reichlich, können wir sagen. Carmen Catuti, in Rumänien geboren, in Berlin lebend, war in Georgien unterwegs – eine bildgewaltige Ausbeute. Quoc-Van Ninh, in Deutschland geboren und aufgewachsen, der Vater Vietnamese, die Mutter Chinesin, hat zwar Vietnam besucht, doch die Fremde, die er immer in sich trägt, war dort genauso vorhanden wie hier – dunkel und verklärt. Allen gemein ist: Sie, die Fremden, finden im Fremden immer einen Teil von sich selbst – das Eigene. Was ihnen – und uns – auf den ersten Blick, den ersten Klick, so fremd, entwurzelt, mystisch oder rätselhaft scheint, verkehrt sich bei genauer Betrachtung – und wie ließe sich das besser bewerkstelligen als mit einer Kamera – ins Gegenteil. Fremd bleibt nur das, wovor wir die Augen verschließen. „Integriert euch doch alle selbst!“, scheinen die Bilder von gute aussichten 2016/2017 dem Betrachter zuzurufen, „und entdeckt dabei die Fremde und das Fremde in euch.“ Wer immer nur auf das vermeintlich EIGENE referiert und das FREMDE aussperrt, kommt noch nicht einmal bei sich selbst wirklich an, geschweige denn bei irgend jemand anderem. Das Leben ist, philosophisch betrachtet, eine Reise durch Raum und Zeit. gute aussichten 2016/2017 lädt zu dieser Reise ein. Damit wir selbst, unsere Gesellschaft, unsere Kultur lebendig bleiben, bedarf es des Wandels – eines Wandels, der das „Alte“ immer wieder mit dem „Fremden“ vereint und so „Neues“ hervorbringt.
gute aussichten
Integrate Yourselves:
Josefine Raab & Stefan Becht
8 9
Die einen, wie die in Finnland geborene Miia Autio und der aus Tübingen stammende Holger Jenss, sind nach Afrika gereist, um die Fremde zu erfahren. Fremde unter Fremden. Die anderen, wie Chris Becher, Julia Steinigeweg und Andreas Hopfgarten, haben vor ihrer Haustür nachgeschaut, was sie an Fremdem entdecken. Reichlich, können wir sagen. Carmen Catuti, in Rumänien geboren, in Berlin lebend, war in Georgien unterwegs – eine bildgewaltige Ausbeute. Quoc-Van Ninh, in Deutschland geboren und aufgewachsen, der Vater Vietnamese, die Mutter Chinesin, hat zwar Vietnam besucht, doch die Fremde, die er immer in sich trägt, war dort genauso vorhanden wie hier – dunkel und verklärt. Allen gemein ist: Sie, die Fremden, finden im Fremden immer einen Teil von sich selbst – das Eigene. Was ihnen – und uns – auf den ersten Blick, den ersten Klick, so fremd, entwurzelt, mystisch oder rätselhaft scheint, verkehrt sich bei genauer Betrachtung – und wie ließe sich das besser bewerkstelligen als mit einer Kamera – ins Gegenteil. Fremd bleibt nur das, wovor wir die Augen verschließen. „Integriert euch doch alle selbst!“, scheinen die Bilder von gute aussichten 2016/2017 dem Betrachter zuzurufen, „und entdeckt dabei die Fremde und das Fremde in euch.“ Wer immer nur auf das vermeintlich EIGENE referiert und das FREMDE aussperrt, kommt noch nicht einmal bei sich selbst wirklich an, geschweige denn bei irgend jemand anderem. Das Leben ist, philosophisch betrachtet, eine Reise durch Raum und Zeit. gute aussichten 2016/2017 lädt zu dieser Reise ein. Damit wir selbst, unsere Gesellschaft, unsere Kultur lebendig bleiben, bedarf es des Wandels – eines Wandels, der das „Alte“ immer wieder mit dem „Fremden“ vereint und so „Neues“ hervorbringt.
gute aussichten
Integrate Yourselves:
Josefine Raab & Stefan Becht
Überblick Survey
16 17
03 Carmen Catuti Marmarlio, 2013–2016
Marmor, Gold, Samt und Seide sind Materialien, die in sakralen Kontexten zur Inszenierung von Heiligkeit und Spiritualität dienen. Ihre Kostbarkeit illustriert göttliche Allmacht und Präsenz. Hinzu gesellt sich ein Kanon von Formen, Gesten und Haltungen, der sich im Lauf der Jahrhunderte in der christlichen Bildpraxis etabliert hat. Auf dieses Dreigespann aus Material, Geste und Form referiert ‚Marmarilo‘ (georgisch für Marmor). Gegliedert in zwölf Werkgruppen, befragt, zitiert und interpretiert Carmen Catuti die Zeichensprache religiöser Repräsentanz. So schimmert das Blau als Verweis auf das Göttliche im Bildnis einer jungen Frau, in einem Faltenwurf, im Abdruck einer Ikone oder als Dekor für liturgische Artefakte. Gegenspieler ist das Rot, in der Bibel die Farbe für Sünde und Sühne, verknüpft mit Strafe, Krieg und Tod. Im Rot schließt sich der Kreis, ganz im bildhaften Sinne des Wortes – als Metapher und als Versprechen des Ewigen.
03
04 Marble, gold, velvet, and silk are materials that are used in religious contexts as a stage for sanctity and spirituality. The preciousness of these materials demonstrates the omnipotence and presence of God. In addition, there is a canon of forms, gestures, and attitudes that have been established in Christian iconography over the centuries. ‘Marmarilo’ (Georgian for marble) is about this trinity of material, gesture, and form. Divided into twelve work groups, Carmen Catuti questions, quotes, and interprets the symbolic language of religious representation. Blue, for example, refers to the divine in the image of a young woman, in drapery, in the impression of an icon, or as decoration for liturgical artifacts. In opposition of that is the color red, which in the Bible is the color of sin and atonement, linked with punishment, war, and death. With red we literally come full circle—as a metaphor of and promise of the eternal.
Überblick Survey
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03 Carmen Catuti Marmarlio, 2013–2016
Marmor, Gold, Samt und Seide sind Materialien, die in sakralen Kontexten zur Inszenierung von Heiligkeit und Spiritualität dienen. Ihre Kostbarkeit illustriert göttliche Allmacht und Präsenz. Hinzu gesellt sich ein Kanon von Formen, Gesten und Haltungen, der sich im Lauf der Jahrhunderte in der christlichen Bildpraxis etabliert hat. Auf dieses Dreigespann aus Material, Geste und Form referiert ‚Marmarilo‘ (georgisch für Marmor). Gegliedert in zwölf Werkgruppen, befragt, zitiert und interpretiert Carmen Catuti die Zeichensprache religiöser Repräsentanz. So schimmert das Blau als Verweis auf das Göttliche im Bildnis einer jungen Frau, in einem Faltenwurf, im Abdruck einer Ikone oder als Dekor für liturgische Artefakte. Gegenspieler ist das Rot, in der Bibel die Farbe für Sünde und Sühne, verknüpft mit Strafe, Krieg und Tod. Im Rot schließt sich der Kreis, ganz im bildhaften Sinne des Wortes – als Metapher und als Versprechen des Ewigen.
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04 Marble, gold, velvet, and silk are materials that are used in religious contexts as a stage for sanctity and spirituality. The preciousness of these materials demonstrates the omnipotence and presence of God. In addition, there is a canon of forms, gestures, and attitudes that have been established in Christian iconography over the centuries. ‘Marmarilo’ (Georgian for marble) is about this trinity of material, gesture, and form. Divided into twelve work groups, Carmen Catuti questions, quotes, and interprets the symbolic language of religious representation. Blue, for example, refers to the divine in the image of a young woman, in drapery, in the impression of an icon, or as decoration for liturgical artifacts. In opposition of that is the color red, which in the Bible is the color of sin and atonement, linked with punishment, war, and death. With red we literally come full circle—as a metaphor of and promise of the eternal.
24 25
Miia Autio
Variation of White
Nichts ist, wie es ist: Variation of White Miia Autio beleuchtet in ihrer vielschichtigen Arbeit ‚Variation of White‘ das gesellschaftliche Konstrukt des Andersseins, indem sie den Betrachter schonungslos mit seinem eigenen Selbstbild konfrontiert. Als Form wählt sie die klassische Gattung der Porträtfotografie. ‚Variation of White‘ besteht aus zwölf Porträts von afrikanischen Frauen und Männern, die Miia Autio in Tansania aufnahm. Die Porträtierten tragen traditionelle Kopfbedeckungen, auffälligen Schmuck, sind in bunt gemusterte Kleidung gehüllt oder posieren in schlichten T-Shirts vor der Kamera. Ihre tiefschwarze Haut und die farbenfrohe Kleidung wurden wirkungsvoll vor leuchtenden Hintergründen in Szene gesetzt. Wir als Betrachter rufen beim Anblick jeder Art von Bildern, so auch bei Porträts, die seit der Renaissance in der westlichen Welt meist zu Repräsentationszwecken in Auftrag gegeben wurden – unbewusst oder bewusst – eine Vielzahl an Erfahrungen und Vorstellungen ab, die wir in Sekundenschnelle mit unserem kollektiven und
Text Babette Marie Werner
Miia Autio
Nothing Is How It Is: Variation of White
In her complex work ‘Variation of White,’ Miia Autio examines the social construct of otherness by unsparingly confronting the viewer with his or her own self-perception. The form she chose is the classical genre of portrait photography. ‘Variation of White’ consists of twelve portraits of African women and men taken by Miia Autio in Tanzania. The people in the portraits wear traditional head coverings, striking jewelry, and colorfully patterned clothing, or pose in simple T-shirts. Their dark skin and colorful clothing are set impressively against bright backgrounds. When we look at any kind of pictures, we as viewers are reminded— unconsciously or consciously—of numerous experiences and expectations that we instantly link with images in our collective and individual memories that provide the basis for our interpretation of unknown things. The same is true of portraits, which in the Western world have been commissioned since the Renaissance mostly for the purpose of representation. Analogous to the producers of images, we have always served as recipients in an already existing frame of reference. If we take a closer look at Autio’s photographs, we notice immediately a red dot that features prominently in the otherwise
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Miia Autio
Variation of White
Nichts ist, wie es ist: Variation of White Miia Autio beleuchtet in ihrer vielschichtigen Arbeit ‚Variation of White‘ das gesellschaftliche Konstrukt des Andersseins, indem sie den Betrachter schonungslos mit seinem eigenen Selbstbild konfrontiert. Als Form wählt sie die klassische Gattung der Porträtfotografie. ‚Variation of White‘ besteht aus zwölf Porträts von afrikanischen Frauen und Männern, die Miia Autio in Tansania aufnahm. Die Porträtierten tragen traditionelle Kopfbedeckungen, auffälligen Schmuck, sind in bunt gemusterte Kleidung gehüllt oder posieren in schlichten T-Shirts vor der Kamera. Ihre tiefschwarze Haut und die farbenfrohe Kleidung wurden wirkungsvoll vor leuchtenden Hintergründen in Szene gesetzt. Wir als Betrachter rufen beim Anblick jeder Art von Bildern, so auch bei Porträts, die seit der Renaissance in der westlichen Welt meist zu Repräsentationszwecken in Auftrag gegeben wurden – unbewusst oder bewusst – eine Vielzahl an Erfahrungen und Vorstellungen ab, die wir in Sekundenschnelle mit unserem kollektiven und
Text Babette Marie Werner
Miia Autio
Nothing Is How It Is: Variation of White
In her complex work ‘Variation of White,’ Miia Autio examines the social construct of otherness by unsparingly confronting the viewer with his or her own self-perception. The form she chose is the classical genre of portrait photography. ‘Variation of White’ consists of twelve portraits of African women and men taken by Miia Autio in Tanzania. The people in the portraits wear traditional head coverings, striking jewelry, and colorfully patterned clothing, or pose in simple T-shirts. Their dark skin and colorful clothing are set impressively against bright backgrounds. When we look at any kind of pictures, we as viewers are reminded— unconsciously or consciously—of numerous experiences and expectations that we instantly link with images in our collective and individual memories that provide the basis for our interpretation of unknown things. The same is true of portraits, which in the Western world have been commissioned since the Renaissance mostly for the purpose of representation. Analogous to the producers of images, we have always served as recipients in an already existing frame of reference. If we take a closer look at Autio’s photographs, we notice immediately a red dot that features prominently in the otherwise
34 35
Miia Autio
Variation of White
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Miia Autio
Variation of White
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Quoc-Van Ninh
Tenebrae
Die Begegnung mit der Fremde: Tenebrae Erkennen lässt sich auf diesen unterschiedlich großen Arbeiten – so sehr wir uns auch bemühen – zunächst kaum etwas. Sie sind in ein mysteriöses Dunkel getaucht, undefinierbar in der Farbe, unklar in der Struktur. Ob es sich um Räume, Bauten, Gegenstände, Teile von Tieren oder Pflanzen handelt oder um etwas von allem, bleibt rätselhaft, selbst wenn man an der Reihe der Bilder entlanggeht und sich dabei langsam in die Dunkelheit einsieht. Auch eine vom Fotografen vorgegebene Reihenfolge scheint es nicht zu geben, keine Geschichte entwickelt sich, kein Fortschritt etwa vom tiefsten, unentwirrbaren Dunkel zum auf klärenden Licht. Wenn „photo graphein“ schreiben, malen, zeichnen mit Licht bedeutet, dann wurde hier mit diesem Mittel gespart. Mit Absicht und Methode. Quoc-Van Ninh will mit seiner Arbeit die Erfahrung eines Gefühls vermitteln, das ihn, wie er sagt, durchgängig begleitet: Er nennt es „die Fremde“. Für den Betrachter seiner Bilder ist es „das Fremde“, das allgemein
Text Wibke von Bonin
Quoc -Van Ninh
Meeting the Foreign: Tenebrae
No matter how hard we try, it is difficult at first to see anything in these variously sized works. Mysteriously dark, they are elusive in terms of color and vague in terms of structure. It is impossible to say if they show rooms, buildings, objects, parts of animals or plants, or a little of each—even when you pace down the row of pictures and peer slowly into the darkness. There does not seem to be a predetermined order, nor does a story develop, and there is no sort of progression from the deepest, inextricable darkness to revealing light. Although the Greek terms “photo graphein” mean writing, painting, or drawing with light, there was some saving going on here with this medium— intentionally and methodically. Quoc-Van Ninh wishes to convey in his work the experience of a feeling that he says is constantly with him. He calls it “the foreign one.” For those looking at his pictures, it is “the foreign,” that general feeling of uncanniness, the foreign darkness of the unknown but also the magic of the unfamiliar. The artist with the unusual name is “German” (he uses the quotes himself) with a so-called migration background—he is a firstgeneration immigrant who was born and grew up in Germany. Yet he
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Quoc-Van Ninh
Tenebrae
Die Begegnung mit der Fremde: Tenebrae Erkennen lässt sich auf diesen unterschiedlich großen Arbeiten – so sehr wir uns auch bemühen – zunächst kaum etwas. Sie sind in ein mysteriöses Dunkel getaucht, undefinierbar in der Farbe, unklar in der Struktur. Ob es sich um Räume, Bauten, Gegenstände, Teile von Tieren oder Pflanzen handelt oder um etwas von allem, bleibt rätselhaft, selbst wenn man an der Reihe der Bilder entlanggeht und sich dabei langsam in die Dunkelheit einsieht. Auch eine vom Fotografen vorgegebene Reihenfolge scheint es nicht zu geben, keine Geschichte entwickelt sich, kein Fortschritt etwa vom tiefsten, unentwirrbaren Dunkel zum auf klärenden Licht. Wenn „photo graphein“ schreiben, malen, zeichnen mit Licht bedeutet, dann wurde hier mit diesem Mittel gespart. Mit Absicht und Methode. Quoc-Van Ninh will mit seiner Arbeit die Erfahrung eines Gefühls vermitteln, das ihn, wie er sagt, durchgängig begleitet: Er nennt es „die Fremde“. Für den Betrachter seiner Bilder ist es „das Fremde“, das allgemein
Text Wibke von Bonin
Quoc -Van Ninh
Meeting the Foreign: Tenebrae
No matter how hard we try, it is difficult at first to see anything in these variously sized works. Mysteriously dark, they are elusive in terms of color and vague in terms of structure. It is impossible to say if they show rooms, buildings, objects, parts of animals or plants, or a little of each—even when you pace down the row of pictures and peer slowly into the darkness. There does not seem to be a predetermined order, nor does a story develop, and there is no sort of progression from the deepest, inextricable darkness to revealing light. Although the Greek terms “photo graphein” mean writing, painting, or drawing with light, there was some saving going on here with this medium— intentionally and methodically. Quoc-Van Ninh wishes to convey in his work the experience of a feeling that he says is constantly with him. He calls it “the foreign one.” For those looking at his pictures, it is “the foreign,” that general feeling of uncanniness, the foreign darkness of the unknown but also the magic of the unfamiliar. The artist with the unusual name is “German” (he uses the quotes himself) with a so-called migration background—he is a firstgeneration immigrant who was born and grew up in Germany. Yet he
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Quoc-Van Ninh
Tenebrae
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Quoc-Van Ninh
Tenebrae
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Julia Steinigeweg
A Confusing Potential
Die mit den Puppen spielt: Ein verwirrendes Potenzial Es war eine schnöde Lungentuberkulose, die die 23-jährige Simonetta Vespucci im April 1476 in Florenz dahinraffte. Simonetta, von Sandro Botticelli als eigenwillig-selbstbewusste Florentinerin porträtiert, muss auf den Maler eine leidenschaftliche Anziehungskraft ausgeübt haben – nur so ist die eindeutig erotische Konnotation zu erklären, die sich zwischen Profil, Dekolleté und voluminös wild-freifallenden rotgoldenen Locken entfaltet und ihr Abbild energetisch auflädt. Zwei Jahre nach ihrem Tod lässt Botticelli in seiner ‚Geburt der Venus‘ Simonettas Apotheose stattfinden. Obwohl nun ganzfigurig und vollkommen nackt abgebildet, wirkt sie seltsam hilflos, fast blass: Ins Unbestimmte blickend, fristet sie, auf nur einem Fuß auf dem geriffelten Rand ihrer Muschel balancierend, ihr Dasein, Brust und Schoß schamhaft bedeckt. Der offensive, selbstsicher verkörperte Sexappeal, der Simonettas Porträt zu Berühmtheit geradezu legendären Ausmaßes katapultierte, hat sich in der Allegorie der Göttin der Liebe, Schönheit und erotischen
Text Sabine Schnakenberg
Julia Steinigeweg
Plays with Dolls: A Confusing Potential
It was a common pulmonary tuberculosis that did in the twentythree-year-old Simonetta Vespucci in Florence in April 1476. Simonetta, who was painted by Sandro Botticelli as a headstrong and self-assured Florentine woman, must have exerted a passionate power of attraction on the artist—this is the only way to explain the unambiguously erotic connotation of the display between her profile, décolleté, and voluminously wild head of freefalling golden-red curls that electrify her portrait. Two years after her death, Botticelli staged her apotheosis in his ‘Birth of Venus.’ Although she is depicted there as a full-length figure that is completely naked, she seems strangely helpless, almost pale: Gazing into the indefinite distance, she balances with only one foot on the ridged edge of her shell, with her breasts and groin modestly covered. The aggressive, self-confidently embodied sex appeal that Simonetta’s portrait catapulted to fame of downright legendary dimensions is completely dissipated in the allegory of the goddess of love, beauty, and erotic desire. The poet Angelo Poliziano dedicated a poem to Simonetta shortly after her death: “Grace breathes seductively even on the lifeless face. He spoke and weeped.” 1 Poliziano lets Amor speak here, who is the god responsible for the condition of falling in love—the emotional potential
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Julia Steinigeweg
A Confusing Potential
Die mit den Puppen spielt: Ein verwirrendes Potenzial Es war eine schnöde Lungentuberkulose, die die 23-jährige Simonetta Vespucci im April 1476 in Florenz dahinraffte. Simonetta, von Sandro Botticelli als eigenwillig-selbstbewusste Florentinerin porträtiert, muss auf den Maler eine leidenschaftliche Anziehungskraft ausgeübt haben – nur so ist die eindeutig erotische Konnotation zu erklären, die sich zwischen Profil, Dekolleté und voluminös wild-freifallenden rotgoldenen Locken entfaltet und ihr Abbild energetisch auflädt. Zwei Jahre nach ihrem Tod lässt Botticelli in seiner ‚Geburt der Venus‘ Simonettas Apotheose stattfinden. Obwohl nun ganzfigurig und vollkommen nackt abgebildet, wirkt sie seltsam hilflos, fast blass: Ins Unbestimmte blickend, fristet sie, auf nur einem Fuß auf dem geriffelten Rand ihrer Muschel balancierend, ihr Dasein, Brust und Schoß schamhaft bedeckt. Der offensive, selbstsicher verkörperte Sexappeal, der Simonettas Porträt zu Berühmtheit geradezu legendären Ausmaßes katapultierte, hat sich in der Allegorie der Göttin der Liebe, Schönheit und erotischen
Text Sabine Schnakenberg
Julia Steinigeweg
Plays with Dolls: A Confusing Potential
It was a common pulmonary tuberculosis that did in the twentythree-year-old Simonetta Vespucci in Florence in April 1476. Simonetta, who was painted by Sandro Botticelli as a headstrong and self-assured Florentine woman, must have exerted a passionate power of attraction on the artist—this is the only way to explain the unambiguously erotic connotation of the display between her profile, décolleté, and voluminously wild head of freefalling golden-red curls that electrify her portrait. Two years after her death, Botticelli staged her apotheosis in his ‘Birth of Venus.’ Although she is depicted there as a full-length figure that is completely naked, she seems strangely helpless, almost pale: Gazing into the indefinite distance, she balances with only one foot on the ridged edge of her shell, with her breasts and groin modestly covered. The aggressive, self-confidently embodied sex appeal that Simonetta’s portrait catapulted to fame of downright legendary dimensions is completely dissipated in the allegory of the goddess of love, beauty, and erotic desire. The poet Angelo Poliziano dedicated a poem to Simonetta shortly after her death: “Grace breathes seductively even on the lifeless face. He spoke and weeped.” 1 Poliziano lets Amor speak here, who is the god responsible for the condition of falling in love—the emotional potential
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Julia Steinigeweg
Ein verwirrendes Potenzial
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Julia Steinigeweg
Ein verwirrendes Potenzial
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Julia Steinigeweg
A Confusing Potential
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Julia Steinigeweg
A Confusing Potential
Aktuelle Ausstellungen & Aktionen gute aussichten 2016/2017
gute aussichten 2016/2017 Düsseldorf NRW-Forum Freitag 18. November 2016 bis Sonntag 15. Januar 2017 Friday, November 18, 2016 to Sunday, January 15, 2017 Ehrenhof 2 D-49479 Düsseldorf +49 (0) 221-89 266 90 www.nrw-forum.de Hamburg Haus der Photographie House of Photography Deichtorhallen
Neustadt/Weinstraße Monterrey Düsseldorf Hamburg Mexico City Nicosia Mailand Koblenz Berlin
Donnerstag 9. März 2017 bis Montag 1. Mai 2017 Thursday, March 9, 2017 to Monday, May 1, 2017 Deichtorstraße 1–2 D-20095 Hamburg +49 (0)40-32 10 30 www.deichtorhallen.de Nicosia / Zypern / Cyprus Goethe-Institut Voraussichtlich Mitte April 2017 bis Mitte Mai 2017 Planned for mid-April 2017 to mid-May 2017 21, Markos Drakos Avenue CY-1102 Nicosia +357 22674608 www.goethe.de/zypern Koblenz Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Landesmuseum Koblenz, Festung Ehrenbreitstein General Head Office Cultural Heritage Rhineland-Palatinate, Koblenz State Museum, Fortress Ehrenbreitsein Mittwoch 17. Mai 2017 bis Sonntag 3. September 2017 Wednesday, May 17, 2017 to Sunday, September 3, 2017 Ausstellungsort / Exhibition place:
gute aussichten – endlos. Die Vielzahl unserer Aktivitäten und das stetig wachsende Interesse an gute aussichten führen dazu, dass die Ausstellungsreihe gute aussichten 2015/2016 noch in Monterrey, Mexiko präsentiert wird, während gute aussichten 2016/2017 bereits in Düsseldorf Premiere feiert. Erstmals findet dort im November 2016 die Auftakt-Ausstellung von gute aussichten 2016/2017 im NRW-Forum statt. Damit kehrt gute aussichten, was uns besonders freut, wieder ins Rheinland und zu den stets geneigten und weltoffenen Rheinländern zurück.
gute aussichten is never-ending. Due to our many activities and the constantly growing interest in gute aussichten, the exhibition series gute aussichten 2015/2016 will be shown in Monterrey, Mexico, while gute aussichten 2016/2017 has its premiere in Düsseldorf. For the first time, the opening exhibition of gute aussichten 2016/2017 will take place in the NRW-Forum. We are extremely happy that gute aussichten is returning to the Rhineland and to the convivial and liberal-minded Rhinelanders.
Festung / Fortress Ehrenbreitstein D-56077 Koblenz +49 (0)261-6675-0 www.landesmuseum-koblenz.de Mailand / Italien Goethe-Institut & Institut Français Mailand
gute aussichten 2015/2016 Monterrey/Mexico Centro Cultural Alemán Monterrey & Galeria Regia Donnerstag 13. Oktober 2016 bis Sonntag 20. November 2016 Thursday, October 13, 2016 to Sunday, November 20, 2016 Ausstellungsort/Exhibition place: Galería Regia, Calle José Mariano Abasolo 951, Centro, MX-64000 Monterrey, N.L., Tel. +52 81 8340 8093
Ein Samstag im Juni 2017 One Saturday in June 2017 Kaiserin-Augusta-Allee 16–24 D-10553 Berlin www.tandem-kunst.de & www.guteaussichten.org
Ausstellungsort/Exhibition place: Centro Cultural Alemán Monterrey, 20 de Noviembre 656 Sur, Col. Maria Luisa, MX-64040 Monterrey, Nuevo León, +52 81-83433590, www.ccamty.com
Once a year, there is a party in a place where art comes and goes on a daily basis: on the loading platform, hosted by the shipping agent of our choice, at Tandem in Berlin.
November 2016 bis Februar 2017 November 2016 to February 2017
Weitere Ausstellungen & Aktionen gute aussichten_heimspiel7 Neustadt/Weinstraße Haardter Schloss Samstag 17. September 2016 bis Sonntag 29. Januar 2017 Saturday, September 17, 2016 to Saturday, January 29, 2017 Haardter Schloss Mandelring 35 D-67433 Neustadt/Weinstraße +49 (0)6321-970 67 99 www.guteaussichten.org info@guteaussichten.org Präsentiert werden neue Arbeiten der gute aussichten Preisträger Karolin Back und Thomas Neumann. Besuch nur nach Anmeldung via e-mail oder telefonisch. New works by gute aussichten award winners Karolin Back and Thomas Neumann. Visits by appointment only via e-mail or telephone. gute aussichten_plattform8: WHERE?! Hamburg Haus der Photographie House of Photography Deichtorhallen Voraussichtlich Donnerstag 23. März 2017 bis Sonntag 26. März 2017 Planned for Thursday, March 23, 2017 to Sunday, March 26, 2017
Goethe-Institut Mailand Via San Paolo 10 I-20121 Milano +39 02 77691733 www.goethe.de/mailand
Deichtorstraße 1-2 D-20095 Hamburg +49 (0)40-32 10 30 www.guteaussichten.org
Institut Français Palazzo delle Stelline Corso Magenta 63 I-20123 Milano +39 02 48 59 19 27 www.institutfrancais-milano.com
TANDEM Lagerhaus und Kraftverkehr Kunst GmbH
Einmal im Jahr feiern wir dort, wo die Kunst täglich ein- und ausgeht: Auf der Verladerampe, mit und bei dem Spediteur unseres Vertrauens, bei Tandem in Berlin.
Voraussichtlich im Frühjahr 2017 Planned for spring 2017
Ausstellungsort / Exhibition place:
Tandem & gute aussichten– Rampenfest // Party on the loading platform Berlin
Unser Kommunikations- und Begegnungs-Forum für junge Fotografen: Workshops, Portfolio-Reviews, Vorträge, Präsentationen & mehr. Our communication interaction get-together platform for young photographers: featuring workshops, portfolio reviews, lectures, panel discussions, and more.
gute aussichten deluxe Mexico City / Mexico Goethe-Institut Voraussichtlich April 2017 bis Juli 2017 Planned for April 2017 to July 2017 Tonalá 43, Colonia Roma MEX-06700 México, D.F. +52 55 52070487 www.goethe.de/mexiko 25 neue, künstlerische Positionen der 107 gute aussichten Preisträger der Jahre 2004–2016, die die Vielfalt der jungen Fotografie in Deutschland repräsentieren – gute aussichten deluxe. Die internationale Ausstellungsreihe beginnt im April 2017 in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Mexico in Mexico City. 25 new artistic perspectives, created by the 107 gute aussichten award winners of the years 2004–2016, that represent the panoply and the diversity of new German photography both—gute aussichten deluxe. The traveling exhibition will make its debut in cooperation with the GoetheInstitut Mexico in Mexico City in April 2017. gute aussichten_heimspiel8 Neustadt/Weinstraße Haardter Schloss Voraussichtlich ab Juni 2017 Planned for June 2017 Haardter Schloss Mandelring 35 D-67433 Neustadt/Weinstraße +49 (0)6321-970 67 99 www.guteaussichten.org Alle Termine können sich kurzfristig ändern oder weitere Ausstellungen und Aktionen hinzukommen. Regelmäßige Updates finden Sie unter: All scheduled appearances are subject to change at short notice or additional exhibitions and special offers added. You can access regular updates at: www.guteaussichten.org
Aktuelle Ausstellungen & Aktionen gute aussichten 2016/2017
gute aussichten 2016/2017 Düsseldorf NRW-Forum Freitag 18. November 2016 bis Sonntag 15. Januar 2017 Friday, November 18, 2016 to Sunday, January 15, 2017 Ehrenhof 2 D-49479 Düsseldorf +49 (0) 221-89 266 90 www.nrw-forum.de Hamburg Haus der Photographie House of Photography Deichtorhallen
Neustadt/Weinstraße Monterrey Düsseldorf Hamburg Mexico City Nicosia Mailand Koblenz Berlin
Donnerstag 9. März 2017 bis Montag 1. Mai 2017 Thursday, March 9, 2017 to Monday, May 1, 2017 Deichtorstraße 1–2 D-20095 Hamburg +49 (0)40-32 10 30 www.deichtorhallen.de Nicosia / Zypern / Cyprus Goethe-Institut Voraussichtlich Mitte April 2017 bis Mitte Mai 2017 Planned for mid-April 2017 to mid-May 2017 21, Markos Drakos Avenue CY-1102 Nicosia +357 22674608 www.goethe.de/zypern Koblenz Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Landesmuseum Koblenz, Festung Ehrenbreitstein General Head Office Cultural Heritage Rhineland-Palatinate, Koblenz State Museum, Fortress Ehrenbreitsein Mittwoch 17. Mai 2017 bis Sonntag 3. September 2017 Wednesday, May 17, 2017 to Sunday, September 3, 2017 Ausstellungsort / Exhibition place:
gute aussichten – endlos. Die Vielzahl unserer Aktivitäten und das stetig wachsende Interesse an gute aussichten führen dazu, dass die Ausstellungsreihe gute aussichten 2015/2016 noch in Monterrey, Mexiko präsentiert wird, während gute aussichten 2016/2017 bereits in Düsseldorf Premiere feiert. Erstmals findet dort im November 2016 die Auftakt-Ausstellung von gute aussichten 2016/2017 im NRW-Forum statt. Damit kehrt gute aussichten, was uns besonders freut, wieder ins Rheinland und zu den stets geneigten und weltoffenen Rheinländern zurück.
gute aussichten is never-ending. Due to our many activities and the constantly growing interest in gute aussichten, the exhibition series gute aussichten 2015/2016 will be shown in Monterrey, Mexico, while gute aussichten 2016/2017 has its premiere in Düsseldorf. For the first time, the opening exhibition of gute aussichten 2016/2017 will take place in the NRW-Forum. We are extremely happy that gute aussichten is returning to the Rhineland and to the convivial and liberal-minded Rhinelanders.
Festung / Fortress Ehrenbreitstein D-56077 Koblenz +49 (0)261-6675-0 www.landesmuseum-koblenz.de Mailand / Italien Goethe-Institut & Institut Français Mailand
gute aussichten 2015/2016 Monterrey/Mexico Centro Cultural Alemán Monterrey & Galeria Regia Donnerstag 13. Oktober 2016 bis Sonntag 20. November 2016 Thursday, October 13, 2016 to Sunday, November 20, 2016 Ausstellungsort/Exhibition place: Galería Regia, Calle José Mariano Abasolo 951, Centro, MX-64000 Monterrey, N.L., Tel. +52 81 8340 8093
Ein Samstag im Juni 2017 One Saturday in June 2017 Kaiserin-Augusta-Allee 16–24 D-10553 Berlin www.tandem-kunst.de & www.guteaussichten.org
Ausstellungsort/Exhibition place: Centro Cultural Alemán Monterrey, 20 de Noviembre 656 Sur, Col. Maria Luisa, MX-64040 Monterrey, Nuevo León, +52 81-83433590, www.ccamty.com
Once a year, there is a party in a place where art comes and goes on a daily basis: on the loading platform, hosted by the shipping agent of our choice, at Tandem in Berlin.
November 2016 bis Februar 2017 November 2016 to February 2017
Weitere Ausstellungen & Aktionen gute aussichten_heimspiel7 Neustadt/Weinstraße Haardter Schloss Samstag 17. September 2016 bis Sonntag 29. Januar 2017 Saturday, September 17, 2016 to Saturday, January 29, 2017 Haardter Schloss Mandelring 35 D-67433 Neustadt/Weinstraße +49 (0)6321-970 67 99 www.guteaussichten.org info@guteaussichten.org Präsentiert werden neue Arbeiten der gute aussichten Preisträger Karolin Back und Thomas Neumann. Besuch nur nach Anmeldung via e-mail oder telefonisch. New works by gute aussichten award winners Karolin Back and Thomas Neumann. Visits by appointment only via e-mail or telephone. gute aussichten_plattform8: WHERE?! Hamburg Haus der Photographie House of Photography Deichtorhallen Voraussichtlich Donnerstag 23. März 2017 bis Sonntag 26. März 2017 Planned for Thursday, March 23, 2017 to Sunday, March 26, 2017
Goethe-Institut Mailand Via San Paolo 10 I-20121 Milano +39 02 77691733 www.goethe.de/mailand
Deichtorstraße 1-2 D-20095 Hamburg +49 (0)40-32 10 30 www.guteaussichten.org
Institut Français Palazzo delle Stelline Corso Magenta 63 I-20123 Milano +39 02 48 59 19 27 www.institutfrancais-milano.com
TANDEM Lagerhaus und Kraftverkehr Kunst GmbH
Einmal im Jahr feiern wir dort, wo die Kunst täglich ein- und ausgeht: Auf der Verladerampe, mit und bei dem Spediteur unseres Vertrauens, bei Tandem in Berlin.
Voraussichtlich im Frühjahr 2017 Planned for spring 2017
Ausstellungsort / Exhibition place:
Tandem & gute aussichten– Rampenfest // Party on the loading platform Berlin
Unser Kommunikations- und Begegnungs-Forum für junge Fotografen: Workshops, Portfolio-Reviews, Vorträge, Präsentationen & mehr. Our communication interaction get-together platform for young photographers: featuring workshops, portfolio reviews, lectures, panel discussions, and more.
gute aussichten deluxe Mexico City / Mexico Goethe-Institut Voraussichtlich April 2017 bis Juli 2017 Planned for April 2017 to July 2017 Tonalá 43, Colonia Roma MEX-06700 México, D.F. +52 55 52070487 www.goethe.de/mexiko 25 neue, künstlerische Positionen der 107 gute aussichten Preisträger der Jahre 2004–2016, die die Vielfalt der jungen Fotografie in Deutschland repräsentieren – gute aussichten deluxe. Die internationale Ausstellungsreihe beginnt im April 2017 in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Mexico in Mexico City. 25 new artistic perspectives, created by the 107 gute aussichten award winners of the years 2004–2016, that represent the panoply and the diversity of new German photography both—gute aussichten deluxe. The traveling exhibition will make its debut in cooperation with the GoetheInstitut Mexico in Mexico City in April 2017. gute aussichten_heimspiel8 Neustadt/Weinstraße Haardter Schloss Voraussichtlich ab Juni 2017 Planned for June 2017 Haardter Schloss Mandelring 35 D-67433 Neustadt/Weinstraße +49 (0)6321-970 67 99 www.guteaussichten.org Alle Termine können sich kurzfristig ändern oder weitere Ausstellungen und Aktionen hinzukommen. Regelmäßige Updates finden Sie unter: All scheduled appearances are subject to change at short notice or additional exhibitions and special offers added. You can access regular updates at: www.guteaussichten.org
Jury 2016/2017
Jury
Im 13. Jahr von gute aussichten wählte die achtköpfige Jury, die durch die Teilnahme der renommierten Fotografin Herlinde Koelbl – der „Grande Dame der deutschen Fotografie“ – unterstützt wurde, aus 77 Portfolios von 32 Institutionen sieben Preisträger aus, die in ihren sehr unterschiedlichen Arbeiten dem Betrachter zuzurufen scheinen: „Integriert euch doch alle selbst! Und entdeckt dabei die Fremde und das Fremde in euch!“
In gute aussichten’s thirteenth year, the eight jury members, who included the well-known photographer Herlinde Koelbl—the “grande dame of German photography”—selected, from seventyseven valid submissions coming from thirty-two institutions, seven award winners, who in their rather diverse works seemed to say to the viewer: “Integrate yourselves! And discover the foreigner and the foreignness inside of you!”
August 2016: Die Jury von gute aussichten 2016/2017 im Haardter Schloss, in Neustadt/W. Von links: Ingo Taubhorn, Kurator am Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, und ebenso treuer Weggefährte wie Wibke von Bonin, Kunsthistorikerin und Kulturjournalistin aus Köln; Thomas Neumann, Fotograf und gute aussichten Preisträger der ersten Stunde, Düsseldorf; Herlinde Koelbl, international bekannte Fotografin mit dem Blick für das Wesentliche, Neuried/München; Josefine Raab, Kunstwissenschaftlerin und Gründerin von gute aussichten, Neustadt/W., daneben unser Wegbegleiter der ersten Stunde, Mario Lombardo, weltweit tätiger Gestalter, Visual Leader und Freund, Berlin; Amélie Schneider, Bilder-Liebhaberin und Chefin der Fotoredaktion des Magazins Neon, Hamburg; Stefan Becht, freier Journalist, mit dem T-Shirt des Tages: Kultur-Knecht August 2016: The jury of gute aussichten 2016/2017 at Haardt Castle, Neustadt an der Weinstrasse. From the left: Ingo Taubhorn, Curator at the House of Photography, Deichtorhallen Hamburg, who has been our faithful companion, just like Wibke von Bonin, art historian and cultural journalist from Cologne; Thomas Neumann, photographer and one of the first award winners of gute aussichten, Düsseldorf; Herlinde Koelbl, internationally known photographer with an eye for the essential, from Neuried, close to Munich; Josefine Raab, art historian and founder of gute aussichten, Neustadt an der Weinstrasse, and next to her, our faithful companion from the very beginning, Mario Lombardo, internationally active designer, visual leader, and friend, from Berlin; Amélie Schneider, picture lover and Photo Editor in Chief of the magazine Neon, Hamburg; Stefan Becht, freelance journalist, wearing the T-shirt of the day: Servant of Culture
Jury 2016/2017
Jury
Im 13. Jahr von gute aussichten wählte die achtköpfige Jury, die durch die Teilnahme der renommierten Fotografin Herlinde Koelbl – der „Grande Dame der deutschen Fotografie“ – unterstützt wurde, aus 77 Portfolios von 32 Institutionen sieben Preisträger aus, die in ihren sehr unterschiedlichen Arbeiten dem Betrachter zuzurufen scheinen: „Integriert euch doch alle selbst! Und entdeckt dabei die Fremde und das Fremde in euch!“
In gute aussichten’s thirteenth year, the eight jury members, who included the well-known photographer Herlinde Koelbl—the “grande dame of German photography”—selected, from seventyseven valid submissions coming from thirty-two institutions, seven award winners, who in their rather diverse works seemed to say to the viewer: “Integrate yourselves! And discover the foreigner and the foreignness inside of you!”
August 2016: Die Jury von gute aussichten 2016/2017 im Haardter Schloss, in Neustadt/W. Von links: Ingo Taubhorn, Kurator am Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, und ebenso treuer Weggefährte wie Wibke von Bonin, Kunsthistorikerin und Kulturjournalistin aus Köln; Thomas Neumann, Fotograf und gute aussichten Preisträger der ersten Stunde, Düsseldorf; Herlinde Koelbl, international bekannte Fotografin mit dem Blick für das Wesentliche, Neuried/München; Josefine Raab, Kunstwissenschaftlerin und Gründerin von gute aussichten, Neustadt/W., daneben unser Wegbegleiter der ersten Stunde, Mario Lombardo, weltweit tätiger Gestalter, Visual Leader und Freund, Berlin; Amélie Schneider, Bilder-Liebhaberin und Chefin der Fotoredaktion des Magazins Neon, Hamburg; Stefan Becht, freier Journalist, mit dem T-Shirt des Tages: Kultur-Knecht August 2016: The jury of gute aussichten 2016/2017 at Haardt Castle, Neustadt an der Weinstrasse. From the left: Ingo Taubhorn, Curator at the House of Photography, Deichtorhallen Hamburg, who has been our faithful companion, just like Wibke von Bonin, art historian and cultural journalist from Cologne; Thomas Neumann, photographer and one of the first award winners of gute aussichten, Düsseldorf; Herlinde Koelbl, internationally known photographer with an eye for the essential, from Neuried, close to Munich; Josefine Raab, art historian and founder of gute aussichten, Neustadt an der Weinstrasse, and next to her, our faithful companion from the very beginning, Mario Lombardo, internationally active designer, visual leader, and friend, from Berlin; Amélie Schneider, picture lover and Photo Editor in Chief of the magazine Neon, Hamburg; Stefan Becht, freelance journalist, wearing the T-shirt of the day: Servant of Culture