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Young Professionals 2021 – Mit Matura in die Zukunft

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Auf dem Weg zum Traumjob Das Handbuch für die erfolgreiche Jobsuche

JOBGUIDE FÜR M AT U R A N T E N

Der erste Eindruck Expertentipps für Bewerbungsschreiben und Vorstellungsgespräche

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J O B G U I D E F Ü R M AT U R A N T E N 2 0 2 1

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Jetzt im Berufsleben durchstarten

Young Professionals ist der umfassende Ratgeber für die erfolgreiche Arbeitssuche – von Expertentipps bis zu Jobmöglichkeiten in Unternehmen.

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COVERFOTO: ADOBESTOCK; FOTO: ADOBESTOCK

evor jährlich rund 45.000 junge Frauen und Männer in Österreich erfolgreich ihre schulische Reifeprüfung ablegen, stehen sie vor einer schwierigen Entscheidung: jener, ob sie sich an einer Fachhochschule, einem Kolleg oder einer Universität weiterbilden oder gleich ins Berufsleben einsteigen möchten. Wer die Option wählt, gleich nach der Schule einen Beruf zu ergreifen, trifft in jedem Fall eine gute Wahl, denn österreichische Unternehmen suchen immer gut ausgebildete Maturantinnen und Maturanten und bieten ihnen beste berufliche Voraussetzungen und umfassende Aufstiegschancen. Den Traumjob finden Der Guide Young Professionals möchte bei dieser wichtigen Entscheidung Ratgeber sein und junge Menschen auf diesem für ihr weiteres Leben so wichtigen Weg begleiten. Denn auch wenn die Corona-Krise zu einer starken Veränderung der heimischen Wirtschaft geführt hat, sind sich Expertinnen und Experten einig: In dieser herausfordernden Situation ist es weiterhin möglich, den Traumjob zu finden. Wirtschaftsexperten beleuchten die Situation auf dem Arbeitsmarkt und Jobcoaches geben wertvolle Tipps für Jobsuche, Bewerbung und Vorstellungsgespräch. Sie verraten, womit man Personalverantwortliche überzeugen kann, wie man seine Chancen auf die begehrte Stelle erhöht und wie das erste Jahr im

Job bestmöglich gemeistert werden kann. Außerdem beleuchten wir, wie sich die Arbeitswelt durch die Digitalisierung und den Trend zum Homeoffice verändert hat, und stellen die Möglichkeit der Dualen Akademie vor, die Maturantinnen und Maturanten eine Kombination aus Berufseinstieg und fundierter theoretischer Ausbildung bietet. Top-Unternehmen auf der Suche In Young Professionals präsentieren zahlreiche österreichische Unternehmen, unter anderem aus IT-, Banken- und Versicherungsbranche, sich und ihre Jobmöglichkeiten. Fortbildungseinrichtungen zeigen, wie die Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessert werden können. Welcher berufliche Weg schlussendlich gewählt wird – mit der entsprechenden Begeisterung und Zielstrebigkeit wird er genau der richtige sein und jungen Frauen und Männern zukünftig viele Möglichkeiten eröffnen. Herzlichst, Ihre Young-Professionals-Redaktion

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INHALT

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WIENER STÄDTISCHE Fachleute beraten Kunden in Versicherungsfragen

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AUF DER SUCHE Für den Einstieg ins Berufsleben gibt es vielfältige Hilfen – von Interessentests über virtuelle Jobbörsen bis Social Media

06 Der Start ins Berufsleben

22 Wiener Städtische

10 Die Suche nach dem Traumjob

24 Kammer d. Steuerberater und Wirtschaftsprüfer

14 Eine überzeugende Visitenkarte

26 Fachverband UBIT

16 Der erste Eindruck ist entscheidend

28 Deloitte

18 Das erste Jahr im Job

30 Werbe Akademie

20 „So gelingt der Schritt ins Arbeitsleben“

32 Austro Control

Den Weg in die berufliche Zukunft finden

Wie der ideale Job gefunden wird

Alles über das perfekte Bewerbungsschreiben

Wie man im Bewerbungsgespräch überzeugt

Von Zeitmanagement bis Konfliktbewältigung

Zwei Berufseinsteigerinnen geben Tipps

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Durchstarten im Versicherungswesen

Beste Karrierechancen in der Steuerberatung

IT-Fachkräfte sind mehr denn je gefragt

Wirtschaftsprofis beraten Unternehmen

Angehende Kommunikationsfachleute

Relevante Kräfte in der Flugsicherung


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AUSTRO CONTROL Für Fluglotsinnen und Fluglotsen ist kein Arbeitstag wie der andere

ARBEITSWELTEN 2.0 Was man im Homeoffice alles beachten muss

34 Montanuniversität Leoben

46 Fachhochschule & Co.

36 WALTER GROUP

48 Die Duale Akademie

38 WIFI Wien

50 Raiffeisenbank NÖ-Wien

FOTOS/ILLUSTRATIONEN: ADOBESTOCK (2), SHUTTERSTOCK, LUKAS LORENZ

Die steirische Universität der Nachhaltigkeit

Ein international tätiges Logistikunternehmen

Dank der Potenzialanalyse den richtigen Weg finden

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Lebenslanges Lernen ist wichtiger denn je

Die Lehre nach der Matura

Kundenorientierung auf höchstem Niveau

40 3 Banken IT

IT-Unterstützung für die Finanzwelt

42 Homeoffice & Co.

Die Herausforderungen der neuen Arbeitswelt

44 Das liebe Geld

Das verdienen Berufsanfänger

IMPRESSUM: Herausgeberin: Cornelia Absenger; Chefredakteurin: Mag. Sandra Wobrazek (s.wobrazek@feuereifer.at); Gestaltung und Produktion: Dieter Dalinger; Lektorat: Regina Moshammer; Eigentümer und Verleger: Absenger GmbH, Praterstraße 70/9, A-1020 Wien, Tel.: 0043/1/890 33 23-0, office@absengermedia.at; Herstellung & Druck: BAUER MEDIEN Produktions- und Handels-GmbH, 1030 Wien, P.b.b. Postamt 1020 Wien. EAN 9120098930056

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FOTO: ADOBESTOCK

BERUFLICHE ZUKUNFT


Der Anfang eines ganz neuen Kapitels Berufseinstieg nach der Matura. Wer gleich nach dem Schulabschluss im Berufsleben durchstarten möchte, hat auf dem Arbeitsmarkt trotz Corona-Krise gute Chancen. Flexibilität bei der Berufswahl, Hartnäckigkeit und Durchhaltevermögen sind aber jetzt besonders gefragt.

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und 45.000 junge Frauen und Männer stehen alljährlich vor einer großen Veränderung, denn sie haben die Matura bestanden – und müssen spätestens dann eine Entscheidung treffen, die ihren weiteren Lebensweg maßgeblich verändern wird: nämlich jene, ob sie sich weiter fortbilden oder einen Beruf ergreifen möchten. Innerhalb von drei Jahren nach der Matura entscheiden sich 70 Prozent von ihnen für ein Studium an einer Fachhochschule oder Universität, die restlichen 30 Prozent hingegen steigen ins Berufsleben ein. Doch nicht nur die finanzielle Unabhängigkeit spricht für den Berufsstart, auch die Praxiserfahrung ist für viele ein entscheidendes

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BERUFLICHE ZUKUNFT

Kriterium. Dabei sind Österreichs Maturantinnen und Maturanten bestens auf das Berufsleben vorbereitet. „Wenn man aus einem berufsbildenden Zweig kommt“, erklärt Mag. Wolfgang Bliem vom ibw, dem Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft, „hat man nach der Matura eine vollständige Fachqualifikation und ist befähigt, den Beruf sofort auszuüben. Es kann auch eine gute Orientierungshilfe sein, direkt nach der Matura in einen Beruf einzusteigen. Man sieht, ob einen das, was man gewählt hat, wirklich interessiert.“ In berufsbildenden

AUF EINEN BLICK

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ährlich absolvieren rund 45.000 Schülerinnen und Schüler die Matura, wobei sich 70 Prozent für ein Studium entscheiden. Drei Viertel aller AHS-Absolventinnen und -Absolventen wählen eine universitäre Ausbildung, bei jenen mit BHS-Matura sind es hingegen nur knapp 60 Prozent. Laut einer Schätzung der Statistik Austria liegt die Matura im Trend: Bis 2035 wird die Zahl der jährlichen Maturanten auf 48.000 junge Frauen und Männer anwachsen.

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ERFOLGREICH IM BERUFSLEBEN Stetige fachliche Weiterbildung und soziale Fähigekeiten, etwa im Bereich der Teamarbeit, werden von immer mehr Unternehmen gefordert und gefördert.

höheren Schulen, wie HAK, HTL und HLW/HBLA sowie Schulen mit einem landwirtschaftlichen Schwerpunkt, gibt es einen Vorteil: Schon während der Schulzeit werden Praktika absolviert, bei denen wichtige Fähigkeiten und Erfahrungen für das Berufsleben gesammelt werden können. Wer nach der Schule weitere berufliche Qualifikationen erwerben möchte, kann sich zum Beispiel für die Duale Akademie entscheiden (siehe Seite 48). Die Bildungsinnovation der österreichischen Wirtschaftskammer wurde in Kooperation mit österreichischen Unternehmen sowie Schülerinnen und Schülern entwickelt und richtet sich speziell an AHS-Maturantinnen und -Maturanten. Sie orientiert sich am dualen System der klassischen Lehrausbildung, unterscheidet sich jedoch durch eine verkürzte Ausbildungszeit, ein Gehalt nach Kollektivvertrag und umfassende Zusatzqualifikationen von dieser. Aktuell wird diese Ausbildungsform in den meisten Bundesländern an-

FOTOS: ADOBESTOCK, KLEMENS HORVATH

Soziale Fähigkeiten werden in der Arbeitswelt immer relevanter.


INTERVIEW

geboten und beinhaltet, je nach Bundesland, Berufsbilder wie Groß- und Einzelhandel, Mechatronik oder Applikationsentwicklung – Coding. Neue Bedingungen Die Corona-Krise hat jedoch auch die Situation für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger verändert: Im Zuge der Krise und der damit verbundenen Lockdowns konnten viele Unternehmen keine Praktika anbieten. Hinzu kommt die aktuell nach wie vor angespannte Arbeitsmarktsituation in Branchen wie dem Tourismus und der Gastronomie. Wolfgang Bliem rät, sich nicht entmutigen zu lassen, wenn es mit der Bewerbung nicht sofort klappt: „Man sollte reflektieren, ob das Wunschberufsfeld derzeit eines ist, in dem es große Probleme gibt – und muss dann flexibler sein, was die Berufswahl betrifft oder vielleicht auch eine Weiterbildung wählen. Auch wenn einem da zuerst der Tourismus einfällt, darf man das nicht verallgemeinern.“ Denn auch dort, so der Experte, bereitet man sich auf die Wiedereröffnung vor und braucht dann Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Zukunft der Arbeitswelt Mit der Entscheidung, einen Beruf zu ergreifen, wird heutzutage auch die Verpflichtung zu regelmäßiger Fort- und Weiterbildung eingegangen. Die berufsbegleitende Erweiterung der Kompetenzen wird mittlerweile von den meisten Unternehmen erwartet. So bieten sich verschiedenste Schulungen und Kurse an, die man berufsbegleitend absolvieren kann, um sich neues Wissen anzueignen und seine Kompetenzen zu erweitern. Dank der Matura besteht darüber hinaus die Möglichkeit, ein Bachelorund Master-Studium an einer Universität oder Fachhochschule zu absolvieren und so akademisches Wissen zu erlangen, das hilfreich ist, um in eine Führungsposition aufzusteigen. Auch die Digitalisierung prägt die Berufswelt zunehmend, denn sie verändert bestehende Berufe und schafft neue. Darüber hinaus, so betont Wolfgang Bliem, werden Zusatzqualifikationen wie soziale Fähigkeiten wichtiger. „Wir beobachten, dass zum Beispiel Teamarbeit, bei der man gemeinsam an Themen arbeitet, stärker zunimmt. Diese Fähigkeiten können aber nur auf einem sehr guten Fundament der Fachqualifikation aufbauen.“ Egal, welche Option nach dem Ende der schulischen Laufbahn gewählt wird: Der Schritt nach der Schule ist in jedem Fall der Beginn eines neuen, spannenden Abschnitts des eigenen Lebenswegs.

„Für junge Menschen ist Zukunftssicherheit ein großes Thema.“

Mag. Wolfgang Bliem, ibw – Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft, über die Jobchancen nach der Matura. Was hat sich für Maturantinnen und Maturanten durch die Corona-Krise auf dem Arbeitsmarkt verändert? Es ist eine durchaus zwiegespaltene Situation. Denn die Wahrnehmung bei den jungen Menschen, aber auch deren Eltern, Lehrerinnen und Lehrern, ist, dass es wesentlich schwerer geworden ist, den Berufseinstieg zu schaffen. Ist dem so? Nur bedingt. Denn die Unternehmen suchen durchaus nach wie vor nach Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sagen aber auch, dass sich viele junge Menschen gar nicht bewerben, weil sie denken, dass sie aufgrund der angespannten Arbeitsmarktsituation ohnedies keine Chancen haben. Welche Folgen hat diese Haltung? Viele warten lieber zu und setzen auf weitere Ausund Weiterbildungen wie ein Hochschul- oder Fachhochschulstudium. Dadurch kommen sie aber natürlich dem Arbeitsmarkt abhanden. Welche Branchen setzen derzeit bevorzugt auf Maturantinnen und Maturanten? Für junge Menschen ist es aktuell ein großes Thema, welche Branchen zukunftssicher sind. Dazu gehört alles, was mit Gesundheit zu tun hat, denn gerade dort werden in Gesundheitskrisenzeiten Menschen gebraucht – von der Kranken- und Altenpflege über die Produktion bis zum Handel mit Gesundheitsprodukten. Wer auf einen Beruf in der IT-Branche setzt, trifft mit seiner Entscheidung sicherlich auch keine schlechte Wahl, oder? Definitiv. Denn durch die Corona-Krise hat die Digitalisierung vieler Lebensbereiche einen Boom erlebt und wurde deutlich beschleunigt. Man kann sagen: Alles, was in den naturwissenschaftlichen und technischen Bereich fällt, ist zukunftsträchtig.

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DEN RICHTIGEN JOB FINDEN

Der Weg zum Traumjob

Die passende Wahl. Von Online-Jobbörsen über Initiativbewerbungen bis zu Potenzialanalysen – die Möglichkeiten, den Traumjob zu finden, sind vielfältig. Wer weiß, in welchem beruflichen Umfeld er seine Zukunft sieht, und sich seiner Talente sicher ist, hat den ersten Schritt in Richtung Traumjob gemacht. 10 | YOUNG PROFESSIONALS | 2021


ILLUSTRATION: ADOBESTOCK

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urde die Matura erfolgreich absolviert, startet der nächste Abschnitt im Leben: die Suche nach einem Job. Gleich, ob man eine Schule mit technischem, touristischem, wirtschaftlichem, landwirtschaftlichem oder allgemeinbildendem Schwerpunkt besucht hat – nach der Reifeprüfung stehen jungen Frauen und Männern viele Türen offen, was mitunter zur Qual der Wahl führen kann. Der allererste Schritt: dass man seine Interessen festlegt und sich anschließend über verschiedene Berufsbilder und ihre Anforderungen informiert. Damit bis zur Matura zu warten, ist jedoch nicht anzuraten, der Beginn des letzten Schuljahres sollte als Startpunkt gelten. Wer eine berufsbildende höhere Schule absolviert hat, kann schon auf eine

konkrete Ausbildung zurückgreifen, hat in der Schulzeit verschiedene verpflichtende Praktika absolviert und in den meisten Fällen eine Ahnung, in welcher Branche er seine berufliche Zukunft sieht. Vielfältige Entscheidungshilfen All jenen, die noch nicht sicher sind, ob sie sich zukünftig eher in der IT oder dem Marketing sehen, kann einer der kostenlosen Online-Interessentests weiterhelfen, die etwa von Arbeiterkammer (AK) oder Wirtschaftskammer (WK) angeboten werden. Dabei werden Fragen zu den verschiedensten Interessen gestellt und am Ende passende Berufe beziehungsweise Branchen vorgeschlagen. Sobald eine Fachrichtung gefunden wurde, ist es ratsam, sich über die verschiedenen Berufsbilder in der jeweiligen Branche zu informieren. Auch

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DEN RICHTIGEN JOB FINDEN

Von der Berufsorientierung bis zur Jobsuche: Diese Einrichtungen und Plattformen bieten eine umfassende Unterstützung für alle, die nach der Matura ins Berufsleben einsteigen möchten. Der Berufskompass des AMS bietet mit insgesamt 77 verschiedenen Fragen eine gute Orientierungshilfe für die Berufswahl. Zusätzlich gibt es auch eine Hilfestellung für die berufliche Neupositionierung sowie für Selbstständige. www.berufskompass.at Der Berufsinteressentest der Arbeiterkammer unterstützt Maturantinnen und Maturanten dabei, mehr über die eigenen Neigungen und Interessen herauszufinden. www.berufsinteressentest.at Mit dem Bildungsnavi der AK wird umfassende Hilfe in der Bildungswegorientierung geboten. bildungsnavi.ak.at Die Bildungsberatung Wien hilft, den Berufswunsch zu realisieren. www.bildungsberatung-wien.at Die Berufswegplanung der WKO liefert Beschreibungen, Ausbildungsmöglichkeiten, Fotos und Filme zu insgesamt 2.000 Berufen aus allen erdenklichen Branchen. www.bic.at Die kostenpflichtige Potenzialanalyse des WIFI Wien unterstützt bei der beruflichen Positionierung und präsentiert verschiedene Lösungen für die individuelle Karriere. www.wifiwien.at Im eJob-Room des Arbeitsmarktservice finden Jobsuchende Österreichs größtes Online-Jobangebot. https://jobroom.ams.or.at/jobroom/login_as.jsp

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Initiativ bewerben Ist man sich über den Traumberuf im Klaren, folgen die anschließende Suche nach freien Stellen und die Bewerbung. Neben Stellenausschreibungen in Zeitungen oder Online-Börsen, über die man sich maßgeschneiderte Jobangebote zuschicken lassen kann, gibt es weitere Möglichkeiten: Von Beratungseinrichtungen wie jenen des AMS, der Wirtschaftskammer oder der AK wird man dabei unterstützt, den passenden Beruf zu finden. Freie Stellen werden immer über unterschiedliche Kanäle ausgeschrieben und man sollte niemals nur über einen suchen: Auf der AMS-Homepage etwa findet man den eJob-Room, den größten Arbeitsmarktplatz Österreichs, der Arbeitssuchende kostenlos mit Unternehmen verknüpft, die Arbeitskräfte benötigen. Auch auf den Internetseiten der Unternehmen sollte man sich regelmäßig umsehen, da gerade größere Unternehmen offene Stellen auf ihren Homepages ausschreiben und man sich über OnlineTools unkompliziert bewerben kann. Heike Angerer rät, sich auch initiativ zu bewerben, da man so vielleicht zu einem Job kommt, der noch gar nicht ausgeschrieben ist. „Man kann sich durchaus so bewerben, dass man der passenden Ansprechperson per Mail kurz und bündig mitteilt, dass man Interesse an einer Stelle hat und gerne Teil des Unternehmens sein möchte, weil man schon

ILLUSTRATION: ADOBE STOCK; FOTO: ERWIN SCHUH

Rat und Hilfe

hier gibt es Internet-Plattformen, die umfassende Hilfestellung geben, über Berufe informieren und mitunter auch Frauen und Männer aus verschiedenen Branchen, die wertvolle Einblicke geben, zu Wort kommen lassen. Bis zum Frühling 2020 waren Berufsinfomessen eine gute und sehr beliebte Orientierungshilfe, um sich zu informieren, persönliche Kontakte zu knüpfen und seine Bewerbung abzugeben. Bedingt durch die Corona-Krise, finden diese Messen jedoch nur noch virtuell statt. Mag. Heike Angerer, Bildungsund Berufsberaterin bei der AK Wien: „Bei der Jobsuche hat sich sehr viel in den digitalen Raum verlagert, wie eben die Berufsmessen. Doch auch wenn die Arbeitslosenzahlen aufgrund der Corona-Krise hoch sind, ist es wichtig, dass man nicht den Mut verliert und umso mehr recherchiert, welche Jobs gerade in der Krise gefragt sind, wie etwa jene in der IT und dem Gesundheitsbereich. Derzeit ist es besonders wichtig, dass man seine Interessen noch konkreter festlegt, sich umfassend über die verschiedenen Berufsbilder informiert und Karrierevideos ansieht.“


SO FINDET MAN DEN RICHTIGEN JOB NACH DER MATURA

Ausführlich informieren Wenn es nicht gleich mit dem Wunschjob klappt, ist es wichtig, dass man nicht verzweifelt – und über Alternativen nachdenkt. Eine Möglichkeit sind Weiterbildungsmaßnahmen.“ Mag. Heike Angerer, Arbeiterkammer Wien

davon gelesen oder gehört hat. Dabei muss es sich noch gar nicht um eine extrem ausgefeilte und umfassende Bewerbung mit allen möglichen Unterlagen handeln.“ Dennoch gilt immer zu beachten: Das E-Mail darf in keinem Fall zu salopp formuliert sein und sollte unbedingt auch den Lebenslauf enthalten, damit sich die Personalverantwortlichen ein gutes Bild von der Bewerberin oder dem Bewerber machen können. Nicht den Mut verlieren Auch Social Media können bei der Suche nach einem Job eine Rolle spielen, denn Personalverantwortliche suchen verstärkt über soziale Netzwerke nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten. Es kann deshalb von Nutzen sein, bei Plattformen wie Xing oder LinkedIn mit einem Profil vertreten zu sein. Was in jedem Fall entscheidend ist: dass man, auch wenn es Absagen gibt, bei der Jobsuche nicht passiv wird und in einer Warteposition verharrt. „Da schon im Sommer 2020 aufgrund der Corona-Krise zahlreiche Ferialpraktika ausgefallen sind“, sagt Heike Angerer, „ist das praktische Ausprobieren in verschiedenen Berufen für viele Maturantinnen und Maturanten weggefallen. Es ist umso wichtiger, nicht zu verzweifeln und sich, wenn es nicht gleich mit dem Wunschjob klappt, auch über mögliche Weiterbildungsmaßnahmen zu informieren. Das AMS zum Beispiel ist hier eine wichtige Anlaufstelle, an die man sich wenden kann, wenn man keinen passenden Einstiegsjob findet.“

Bildungsexpertin Mag. Heike Angerer von der Arbeiterkammer Wien – Bildungsnavi, verrät, wie der Einstieg ins Berufsleben bestmöglich gelingt. » Umfassend recherchieren Online-Berufsinteressenchecks können eine Initialzündung sein, um herauszufinden, was in einem steckt, wie zum Beispiel www.berufskompass.at/berufskompass oder das Interessenprofil auf www.bic.at. Ich empfehle auch den Besuch des Berufslexikons (www.berufslexikon.at). Hier gibt es Erklär- oder Infovideos zu verschiedenen Berufen. Und auf Watchado (www.watchado.com) gibt es viele Videos, in denen Berufsbilder dargestellt werden und Menschen aus verschiedenen beruflichen Bereichen erklären, wie sie zu ihren Jobs gekommen sind. » Beratung in Anspruch nehmen Wenn man sich immer noch nicht sicher ist, welchen Beruf man ausüben möchte, rate ich dazu, dass man sich ausführlich beraten lässt. Wir vom AK Bildungsnavi machen unter anderem für Maturantinnen und Maturanten Bildungsweg- und Berufsberatung und helfen, den individuellen Weg zu finden. » Jobbörsen besuchen Wenn man weiß, in welche Richtung man sich entwickeln möchte, lohnt sich der Besuch einer Online-Jobbörse. Man kann sich registrieren, den Lebenslauf hinterlegen und bekommt auf einen zugeschnittene offene Stellen zugeschickt. Bei der Jobsuche ist es immer wichtig, dass man nicht in eine Warteposition gerät, sondern sich an mehreren Stellen umsieht und umhört. » Self-Empowerment Bewerbungen werden mehr und mehr in den virtuellen Raum verlagert. Es ist wichtig, sich davon nicht abschrecken zu lassen, etwa, wenn das Bewerbungsgespräch via Video stattfindet. Es hilft, wenn man sich eine Art Drehbuch für das virtuelle Gespräch erstellt und sich zum Beispiel alle Fragen, die man stellen möchte, vorab aufschreibt. » Chance Social Media Auch Social Media können beim Einstieg ins Berufsleben hilfreich sein. Aussagekräftige Angaben über die eigene Person im jeweiligen Social-Media-Profil können durchaus zur erfolgreichen Jobsuche beitragen. Sich zudem aktiv ein Netzwerk aufzubauen, macht ebenfalls Sinn – hier liegen echte Chancen und Potenzial, einen interessanten Job zu finden oder ein spannendes Arbeitsumfeld kennenzulernen. 2021 | YOUNG PROFESSIONALS | 13


BEWERBUNGSSCHREIBEN

Die Eintrittskarte ins Berufsleben

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s soll überzeugend und originell sein, nicht zu kurz und nicht zu lang, aus der Masse herausstechen und im besten Fall vermitteln, warum es keine bessere Kandidatin oder keinen besseren Kandidaten gibt – das Bewerbungsschreiben. Gerade, wenn sich für begehrte Stellen hunderte Interessierte bewerben, haben Personalverantwortliche nur wenige Minuten, um einen Text zu lesen und zu entscheiden, ob zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird. Worauf es ankommt In großen Unternehmen wird diese Aufgabe mehr und mehr digitalisiert: Algorithmen scannen Be-

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werbungen nach bestimmten Schlagworten – und erledigen die Vorauswahl geeigneter Kandidatinnen und Kandidaten. Umso wichtiger: dass sich Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger umfassend über das Unternehmen und die freie Position informieren und darauf im Schreiben Bezug nehmen. Wird in der Stellenausschreibung zum Beispiel nach einer „kreativen“, „teamfähigen“ und „belastbaren“ Person gesucht, ist es ratsam, diese Wörter auch in den Bewerbungstext einfließen zu lassen. Ebenfalls zu empfehlen ist, dass im Text auf das Unternehmen eingegangen wird, man erwähnt, warum man gerade zu dieser Firma gut dazu passen würde und welche Fähigkeiten einen auszeichnen.

ILLUSTRATION: ADOBESTOCK

Bewerbungsschreiben. Individuelle Texte, in denen auf das Unternehmen eingegangen wird, können den Ausschlag geben. Im Lebenslauf kommt den Soft Skills eine zunehmend größere Bedeutung zu.


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VOM LEBENSLAUF BIS ZUR VIDEOBEWERBUNG

Tipps für die Bewerbung

Das Bewerbungsschreiben vermittelt einen ersten Eindruck – umso wichtiger ist die richtige Gestaltung.

1 Klasse statt Masse

Personalverantwortliche erkennen sofort, ob ein Bewerbungsschreiben individuell verfasst wurde oder ob es sich um einen aus dem Internet kopierten Text handelt. Deshalb: lieber weniger und dafür individuelle Schreiben abschicken als dutzende Massenbewerbungen.

2 Recherche ist alles

Warum bewerbe ich mich in diesem Unternehmen? Was macht es für mich spannend? Wieso bin ich die richtige Person für die Stelle? Wer in seinem Bewerbungsschreiben diese Fragen beantwortet, kann punkten. Denn so sehen die Verantwortlichen, dass sich die Bewerberin oder der Bewerber Gedanken gemacht und sich vorab über das Unternehmen umfassend informiert hat.

3 Überzeugender Lebenslauf

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie der CoronaKrise ist es nicht leicht, Praktika und Ferialjobs zu ergattern, mit denen man im Lebenslauf punkten kann. Fähigkeiten wie Sprach- und IT-Kenntnisse oder Auslandserfahrungen kommt deshalb eine besondere Bedeutung zu. In der Berufswelt werden auch Soft Skills immer wichtiger. Dabei handelt es sich zum Beispiel um soziale oder methodische Kompetenzen.

Der entscheidende Vorsprung In der Vergangenheit absolvierte Ferialjobs und Praktika, vielleicht sogar in dem Unternehmen, in dem man sich bewirbt, sind ein Muss im Lebenslauf. Hier sind all jene, die eine berufsbildende Schule absolviert haben, mitunter im Vorteil. Doch auch Absolventinnen und Absolventen einer allgemeinbildenden höheren Schule, in der Ferialjobs nicht verpflichtend sind, können punkten. Denn immer mehr Unternehmen setzen bei der Auswahl geeigneter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch auf eine große Bandbreite an sozialen Erfahrungen. Wer etwa bei der freiwilligen Feuerwehr oder in einem Sportverein aktiv ist, beweist Engagement, Disziplin und Teamgeist. Wertvolle Fähigkeiten, die beim Rennen um die begehrte Stelle zum vielleicht entscheidenden Vorsprung werden können.

4 Das Bewerbungsfoto Ein Bewerbungsschreiben ohne Foto? Undenkbar. Sagt doch gerade das Foto viel über die Bewerberin oder den Bewerber aus und die Verantwortlichen bekommen einen ersten Eindruck. Die Kleidung sollte dem zukünftigen Arbeitsumfeld angepasst sein. Wer sich für die Versicherungsbranche bewirbt, macht mit Bluse oder Hemd nichts falsch. Wer in einem kreativen Umfeld Fuß fassen möchte, kann auch ein legereres Outfit wählen. Dabei kann auch ein mit dem Smartphone geschossenes Foto gut wirken. Wichtig: dass der Hintergrund neutral ist, das Licht das Gesicht gut zur Geltung bringt und man lächelt. 5 Die Videobewerbung Immer mehr Unternehmen, vor allem in kreativen Branchen, setzen auf Bewerbungsvideos. Hier ist entscheidend, dass, gerade, wenn wenig bis keine Erfahrung mit Videodrehs vorhanden ist, Übungsvideos gedreht und Freunde oder Verwandte um ein ehrliches Feedback gebeten werden. 2021 | YOUNG PROFESSIONALS | 15


BEWERBUNGSGESPRÄCH

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So punktet man im Vorstellungsgespräch

s ist eine der positivsten Nachrichten, die angehende Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger erhalten: „Vielen Dank für Ihre Bewerbung. Gerne möchten wir Sie zu einem Vorstellungsgespräch einladen.“ Denn, wer mit seinem Bewerbungsschreiben überzeugt hat, ist dem Traumjob einen Schritt nähergekommen. Dabei hat sich, bedingt durch die Corona-Krise, einiges geändert: War es früher selbstverständlich, dass sich Bewerberinnen und Bewerber persönlich in einem Unternehmen vorstellten, setzen viele Personalverantwortliche mittlerweile

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Die neuen virtuellen Welten. Die Corona-Krise hat dazu geführt, dass immer mehr Bewerbungsgespräche virtuell stattfinden. Neben einer guten Hardware und einem passenden Hintergrund gilt jedoch auch hier: Nur wer bestens vorbereitet ins Gespräch mit den Personalverantwortlichen geht, kann in dieser so wichtigen Situation überzeugen.


INTERVIEW

auf den virtuellen Erstkontakt – und Vorstellungsgespräche finden oft über eine der zahlreichen Videoplattformen online statt. Das ideale Setting Jobcoach Michaela Schindler (www.michaelaschindler.at) betont, dass auch hier Genauigkeit essenziell ist, um Personalverantwortliche von sich zu überzeugen: „Man muss bereits im Vorfeld prüfen, ob die Internetverbindung stark genug ist und die Ton- und Videoqualität passen, denn im Gespräch ist es zu spät.“ Deshalb vorab mit Freunden die Situation durchspielen und kontrollieren, wie man wirkt. Ebenfalls relevant: der Hintergrund. Er sollte neutral und nicht zu auffällig sein – und das Gespräch muss in einem ruhigen Raum stattfinden. Pflanzen können den Hintergrund ebenso auflockern wie ein Bücherregal. „Wichtig ist“, sagt Schindler, „dass der Hintergrund nicht von der Person ablenkt.“

FOTOS: ADOBE STOCK, SILKE BERNHARD

Bestmöglich vorbereitet Im Gespräch selber gelten dann dieselben Regeln, die auch wichtig sind, wenn man sich außerhalb der virtuellen Welt treffen würde. Neben Pünktlichkeit und Freundlichkeit unabdingbar: die richtige Vorbereitung. Michaela Schindler rät dazu, sich umfassend über das Unternehmen und seine Tätigkeitsfelder zu informieren – auf der Unternehmenshomepage ebenso wie auf diversen anderen Kanälen. Auch aktuelle Projekte oder neue Tätigkeitsfelder können relevant sein. Dabei ist stets zu beachten, dass das Gespräch nicht einseitig verläuft. Wer Fragen stellt, wirkt am Unternehmen und der neuen Aufgabe interessiert. Weniger ist mehr Kleider machen Leute – in einer Bewerbungssituation gilt dies besonders. Bei Videogesprächen gibt es aber durchaus eigene Regeln, wie Michaela Schindler weiß: „Muster auf Blusen oder Hemden lenken zu sehr ab. Hier eignet sich einfärbige und dezente Kleidung deutlich besser. Wer ein Oberteil in einer grellen Farbe oder eine große Kette trägt, die ständig klimpert, kann sagen, was er will, das Gegenüber wird nicht richtig zuhören.“ Die Jobexpertin weist darauf hin, dass der Trend zu Online-Bewerbungsgesprächen auch Vorteile hat: „Man ist in seinem gewohnten Umfeld – und kann dies durchaus für seine beruflichen Chancen nutzen.“

„Eine gute Vorbereitung ist das A und O.“

Jobcoach Michaela Schindler verrät, wie Bewerberinnen und Bewerber im Vorstellungsgespräch überzeugen können. Wie überzeuge ich Personalverantwortliche von mir? Indem ich mich so gut wie möglich auf das Gespräch vorbereite und viel über das Unternehmen weiß. Gerade Details, etwa Statements oder Interviews von Unternehmensvertretern in den Medien, sind interessant und sagen viel über die Haltung eines Betriebes aus. Wer im Gespräch viel weiß, kann in jedem Fall punkten. Die Nervosität vor solch einem wichtigen Gespräch ist für viele ein großes Thema. Wie kann sie reduziert werden? Gute Vorbereitung ist das A und O, denn wer gut vorbereitet ist, geht ruhiger in so eine Situation hinein. Online-Gespräche machen die Sache um einiges leichter: Man ist in seiner vertrauten Umgebung und sitzt den Personalverantwortlichen nicht direkt gegenüber. Ein Tipp: Bevor es losgeht, den Körper kurz anspannen und eine Faust machen, dann lockerlassen. Damit kann man sehr gut Spannungen abbauen. Worauf sollte geachtet werden, wenn das Bewerbungsgespräch online stattfindet? Mit einer Software wie Zoom kann man vorab kontrollieren, wie man in einem Video wirkt. Da geht es um das Licht, den Hintergrund, aber auch darum, dass niemand im Hintergrund stört. Das Licht soll nie direkt ins Gesicht strahlen, sonst wirkt man bleich und die Mimik wird nicht gut erkannt. Brillen dürfen nicht spiegeln, denn das irritiert den Gesprächspartner. Wichtig: dass man einen Platz wählt, an dem man sich wohlfühlt und gut sichtbar ist. Bei Frauen gilt: vorher schminken und kontrollieren, wie das in einem Video wirkt – denn Makeup sieht dort immer anders aus als in der Realität. Ist es ratsamer, Antworten auf die klassischen Fragen vorab einzustudieren oder spontan zu antworten? Smarte Antworten, die mit einem „Schmäh“ gegeben werden, sind immer gut – gerade, wenn es um klassische Fragen nach Stärken und Schwächen geht. Mein Ratschlag: Familie und Freunde vorab danach fragen. Im Gespräch kann man erwähnen, dass man im Freundeskreis danach gefragt hat, denn Ehrlichkeit macht sympathisch.

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DAS ERSTE JAHR

Das erste Jahr im neuen Job

Ein Neuanfang. Auf Berufseinsteigerinnen und -einsteiger warten viele Herausforderungen. Wie man mit neuen Aufgaben, eigenen Zweifeln und Teamkonflikten am besten umgehen soll. 18 | YOUNG PROFESSIONALS | 2021

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it dem ersten Job nach der Matura beginnt nicht nur ein neuer Lebensabschnitt – es erwarten einen auch zahlreiche spannende Herausforderungen, Situationen und Erfahrungen. So muss man sich nicht nur auf ein neues Umfeld, neue Prozesse und neue Menschen einstellen. Man kann auch endlich das in der Schule erworbene Wissen in die Praxis umsetzen und beweisen, dass sich das Unternehmen für die richtige Mitarbeiterin oder den richtigen Mitarbeiter entschieden hat. Gerade im ersten Jahr zeigt sich, ob man seinen Aufgaben gewachsen ist, der


gewählte Beruf der richtige für einen ist und man in dieser Branche seine berufliche Zukunft sieht. Wer dabei gewisse Spielregeln beachtet, hat gute Chancen, positiv durch das erste Jahr zu kommen – und beruflich durchzustarten.

ILLUSTRATION: ADOBE STOCK

Das richtige Mindset finden Nervosität, Unsicherheit und zahlreiche Fragen gehören immer dazu, wenn man einen neuen Job antritt. Erst recht sind sie Begleiter, wenn es sich um den Einstieg in die Berufswelt handelt. Doch mit welcher Einstellung kann man sich den Start erleichtern und wie findet man schnell seinen Platz in einem neuen Team? Michaela Schindler, systemischer Coach, sagt, dass man sich vorab immer auch bewusst machen sollte, dass man von vorne anfängt und Berufsanfängerin bzw. Berufsanfänger ist. Wer sich im Klaren darüber ist, dass er noch nicht alles wissen kann, startet dann wesentlich entspannter in den neuen Lebensabschnitt. Die Expertin rät, dass man anfangs in erster Linie zuschauen, lernen und vieles erfragen sollte. „So kann man Schritt für Schritt in seine Rolle finden. Gerade in Zeiten der Digitalisierung haben junge Menschen die große Chance, in einem Unternehmen schnell ihren Platz zu finden, denn sie kennen sich digital sehr gut aus und sind mit allen Social-MediaBelangen auf Du und Du.“ Mitdenken und Ideen haben Ein unterschriebener Arbeitsvertrag ist noch lange keine Garantie, dass man im beruflichen Alltag einen Freifahrtschein hat. Gerade in den ersten Wochen und Monaten sollte man sich deshalb in Ruhe den Betrieb anschauen und alle Gegebenheiten und Abläufe kennenlernen. Ob man sich etwa bei Besprechungen gleich einbringen oder lieber zurückhalten soll, hängt, so Michaela Schindler, immer auch von der Branche und dem Unternehmen ab. Sie empfiehlt, anfangs bei Meetings aktiv zuzuhören und sich Gedanken zu den Inhalten zu machen. „In Teamsitzungen wird man auch einmal nach seiner Meinung gefragt werden. Deshalb auf alle Fälle mitdenken, Ideen haben und Antworten überlegen.“ Ein wiederkehrendes Konfliktthema am Arbeitsplatz: das Smartphone. Das sollte man immer auf stumm schalten und nur in den Pausen nutzen, sofern man es nicht beruflich braucht. Denn neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die pausenlos auf ihr Handy schauen, Nachrichten empfangen oder schreiben, wirken nicht produktiv und am Job interessiert.

Wer immer wieder nachfragt, signalisiert Interesse und Teamfähigkeit.“ Michaela Schindler Jobcoach www.michaelaschindler.at

Mit Fehlern und Konflikten umgehen In den ersten Monaten im neuen Job gilt: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Fehler gehören am Anfang dazu – man sollte sie akzeptieren und aus ihnen lernen, wie man es beim nächsten Mal besser machen kann. Michaela Schindler betont, dass man sich sofort Rat und Hilfe holen sollte, wenn man nicht weiterweiß. Denn je länger man zuwartet, desto unsicherer wird man und desto höher wird die Fehlerwahrscheinlichkeit. So kann man zum Beispiel Kolleginnen und Kollegen ansprechen, mit denen man schon in der Pause ins Gespräch gekommen ist – und wer fragt, zeigt Engagement und beweist, dass er etwas lernen möchte. „Niemand erwartet, dass neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich sofort auskennen. Und wenn ich etwa einmal zu wenig zu tun habe, ist es in jedem Fall ratsam, um Aufgaben zu bitten und sich aktiv in die Prozesse des Unternehmens einzubinden.“ Auch empfehlenswert: bei erfahrenen Kolleginnen und Kollegen Abläufe zu erfragen. Das signalisiert den anderen, dass man interessiert ist und Teil des Teams sein möchte. Streitigkeiten am Arbeitsplatz sind, auch wenn sie einen nicht persönlich betreffen, immer ein heikles Thema. Soll man sich einbringen? Mit anderen über den Konflikt sprechen? Die Jobexpertin rät, dass man sich aus Diskussionen, die einen nicht selber betreffen, raushalten sollte. „Es kommt nicht gut an, wenn man sich einmischt und sich am Gerede beteiligt. Dadurch bekommen die Vorgesetzten kein gutes Bild von einem.“ Fest steht: Wer sich interessiert und engagiert zeigt und bereit ist, Neues zu lernen, ist in jedem Fall auf dem richtigen Weg. Denn schlussendlich gilt: Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben.

AUF EINEN BLICK

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er folgende Regeln beachtet, hat beste Chancen, erfolgreich ins Berufsleben zu starten: • Das Handy privat nur in der Pause nutzen. • Sich vor Jobbeginn bewusst machen, dass man am Anfang seiner Karriere steht – und noch nicht alles können und wissen kann. • Bei erfahrenen Kolleginnen und Kollegen Rat und Hilfe holen, wenn man einmal nicht weiterweiß. • Aktiv nachfragen und Interesse an Abläufen im Unternehmen zeigen. • Sich selber um Aufgaben bemühen, wenn es einmal Leerlauf gibt. • Fehler akzeptieren und aus ihnen lernen. • In Teamsitzungen immer mitdenken.

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ERFOLGSTIPPS

„Man hat plötzlich viel Verantwortung.“

Bereit für die Arbeitswelt. Zwei junge Frauen berichten von ihren Jobs – und geben Tipps für Maturantinnen und Maturanten.

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er sich dazu entschließt, nach der Matura ins Berufsleben einzusteigen, steht vor einer großen Veränderung: Vom geregelten Schulalltag wechselt man ins Berufsleben, übernimmt Verantwortung, ist Teil eines Teams und sieht sich mit zahlreichen neuen Herausforderungen konfrontiert. Auch Celina Puhwein, 19, und Nadja Auer, 25, haben diesen Weg gewählt – und bereuen ihre Wahl keinesfalls. Die beiden jungen Frauen schätzen, dass sie täglich Neues lernen, in einem Team arbeiten und ihr eigenes Geld verdienen. Ihre Tipps für Maturantinnen und Maturanten für die Jobsuche und das überzeugende Vorstellungsgespräch: eine genaue Vorstellung davon zu haben, was man zukünftig machen möchte, Pünktlichkeit und ein authentisches Auftreten.

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CELINA PUHWEIN, 19 Personalverrechnerin Deloitte Österreich

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ieso haben Sie sich entscheiden, nach der Matura ins Berufsleben einzusteigen?

Bereits während der Schule hat mich das Thema Personalverrechnung am meisten interessiert. Darum wollte ich meine Kenntnisse vertiefen und bin nach der Matura bei Deloitte in der Personalverrechnung eingestiegen. Was waren die größten Herausforderungen?

Man ist plötzlich erwachsen und trägt Verantwortung. Das bringt aber auch Freiheit, denn jetzt verdiene ich mein eigenes Geld. Außerdem lerne ich jeden Tag viel Neues dazu. Wenn ich nicht mehr weiterweiß, bekomme ich immer Unterstützung von meinem Team.


NADJA AUER, 25 Sachbearbeiterin Kfz Wiener Städtische Versicherung AG

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ie größten Herausforderungen des Berufseinstieges?

Die neue Verantwortung, die man plötzlich trägt. Von Vorteil ist, dass man die Chance hat, sein Wissen anzuwenden und von Beginn an ein vollständiges Mitglied im Unternehmen ist. Berufseinsteiger sind bei Arbeitgebern besonders gefragt, da sie anpassungsfähiger, flexibler und belastbarer sind, aber vor allem auch weil sie sich schnell in den neuen Aufgabenbereich einarbeiten können und sehr ehrgeizig sind.

Wieso haben Sie sich für die Versicherungsbranche entschieden?

FOTOS: DELOITTE, WIENER STÄDTISCHE

Wie kann man beim Vorstellungsgespräch die Verantwortlichen bestmöglich von sich überzeugen?

Höflichkeit und Pünktlichkeit sind meiner Meinung nach sehr wichtig. Das Um und Auf ist grundsätzlich ein authentisches Auftreten – der potenzielle Arbeitgeber sollte die Bewerberin oder den Bewerber so kennenlernen, wie sie oder er wirklich ist. Was möchten Sie zukünftig beruflich erreichen?

Ich möchte in den nächsten Jahren auf jeden Fall meinen Berufsweg in der Personalverrechnung weiterverfolgen. Irgendwann würde ich mir dann gerne den Traum von einem eigenen Restaurant erfüllen – mal schauen, was die Zukunft bringt.

Nach einem freiwilligen sozialen Jahr bei der Caritas habe ich mich dazu entschieden, mich bei der Wiener Städtischen zu bewerben, da die Versicherungsbranche breit gefächert ist und man viele Möglichkeiten in unterschiedlichsten Bereichen hat. Wie findet man den idealen Job?

Man sollte eine Vorstellung davon haben, was man machen möchte. Gespräche im Bekanntenkreis und der Austausch mit anderen Berufseinsteigern können sehr hilfreich sein. Ihre weiteren Ziele?

Die Prüfung zur Schadensreferentin erfolgreich zu absolvieren, um mein Fachwissen zu vertiefen und auf das nächste Level zu bringen. Auch langfristig sehe ich mich bei der Wiener Städtischen und möchte meine Kompetenzen kontinuierlich ausbauen.

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WIENER STÄDTISCHE

MÖGLICHKEITEN In der Wiener Städtischen wird großer Wert auf die umfassende Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelegt.

Die Versicherungsexpertinnen und -experten von morgen. Vorteile der Lehre • ein krisensicherer Beruf • die Versicherungsbranche wächst nachhaltig • Themen wie Sicherheit und Vorsorge sind immer von Bedeutung • vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten In der Wiener Städtischen gilt: gleiche Chancen für alle. Wer als Lehrling gestartet ist, kann es im Unternehmen weit bringen. Worauf es ankommt, sind Einsatz, Engagement und Leistung. www.facebook.com/ checkdielehre www.instagram.com/ checkdielehre www.guterjob.at

Matura, Lehre und Karriere In der Wiener Städtischen können Maturantinnen und Maturanten ihre Lehre im Versicherungsvertrieb absolvieren und im Außendienst durchstarten.

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ach der Matura stehen jungen Menschen viele Türen offen. Doch der Weg muss nicht immer auf die Universität führen: Für eine Karriere in der Wiener Städtischen spricht vieles – von einem krisensicheren Arbeitsplatz und besten Ausund Weiterbildungsmöglichkeiten bis zu spannenden, abwechslungsreichen Tätigkeiten. Abhängig von der vorangegangenen Schulausbildung dauert die Lehre zur Versicherungskauffrau beziehungsweise zum Versicherungskaufmann bis zu drei Jahre. Umfassende Ausbildung In dieser Zeit lernen die künftigen Versicherungsprofis das theoretische Know-how und erhalten

Der Versicherungsberater bleibt für die Kunden eine unverzichtbare Vertrauensperson.“ Robert Bilek, Personalchef Wiener Städtische

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eine umfassende praktische Ausbildung. Während der Lehre wird jeder Lehrling von einem erfahrenen Mentor begleitet: So ist man ab Tag eins „mitten im Geschehen“ und wird bestens auf den Berufsalltag vorbereitet. Die Wiener Städtische hat schon früh auf die Digitalisierung reagiert und ein umfassendes Digitalisierungskonzept – auch im Beratungsprozess – umgesetzt: Beraterinnen und Berater sind mit einer Reihe digitaler Tools ausgestattet, die es ermöglichen, den genauen Kundenbedarf zu analysieren, die geeigneten Produkte zu erklären und dann mit der digitalen Kundenunterschrift die Beratung abzuschließen. „In der Wiener Städtischen verbinden wir das Beste aus Offline- und OnlineWelt. Unsere Versicherungsberater arbeiten mit digitalen Tools, die dem Beratungsgespräch eine neue Dimension verleihen“, erklärt Robert Bilek, Personalchef der Wiener Städtischen. Unverzichtbare Vertrauensperson Nach Abschluss der Lehre werden die jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Außendienst übernommen. Zu den Aufgaben zählen die persönliche Betreuung bei Anliegen oder im Schadensfall und die kompetente Beratung in Sicherheits- und Vorsorgethemen. „Der Versicherungsberater“, so Bilek, „bleibt für seine Kunden, gerade im Schadensfall, eine unverzichtbare Vertrauensperson. Das macht den Beruf so krisensicher.“ Außerdem profitieren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wiener Städtischen von sehr guten Verdienstmöglichkeiten, flexiblen Arbeitszeiten und besten Karrierechancen.

FOTOS: WIENER STÄDTISCHE/LUDWIG SCHEDL, IAN EHM

WIENER STÄDTISCHE


WIR SORGEN FÜR EINEN GUTEN JOB. Mit der Lehre im Versicherungsvertrieb durchstarten und Karriere machen!

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KAMMER DER STEUERBERATER UND WIRTSCHAFTSPRÜFER

CHANCENREICH In der Steuerberatung wartet ein krisensicherer Job mit umfassenden Perspektiven.

KANZLEIMITARBEITER In einer Steuerberatungskanzlei gibt es viele Tätigkeitsbereiche, in denen eng mit Steuerberatern/-beraterinnen und Klienten zusammengearbeitet wird.

Ausbildung An der Akademie der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer kann man sich in einem der Berufe ausbilden lassen. Die Lehre als Steuerassistent/-in findet in den Betrieben und in der Berufsschule statt.

Steuer. Deine Zukunft.

Im Bereich der Steuerberatung finden junge Menschen eine Vielzahl an spannenden Berufsmöglichkeiten. Freude am Umgang mit Kunden und Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen sind wichtige Elemente.

deinesteuerberater.at www.akademie-sw.at

DIGITALISIERUNG Auch im Bereich der Steuerberatung spielen moderne Technologien eine entscheidende Rolle.

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ie arbeiten mit Menschen und in einem Team, sind stets bereit, sich auf Neues einzustellen, und interessieren sich für rechtliche Belange und ebenso für Zahlen: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Steuerberatungskanzleien haben einen abwechslungsreichen Beruf. Die Aufgabengebiete umfassen die Betreuung und Beratung von Unternehmen und Privatpersonen in finanziellen Fragen – von Steuern über Buchhaltung bis Lohnverrechnung. Doch was genau zeichnet dieses Berufsbild aus? „Im Bereich der Steuerberatung“, betont Mag. Paul Heissenberger, Vorsitzender der Berufsgruppe der Steuerberater, „gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten. Der laufende, freundliche Umgang mit Menschen und eine gewisse Vorliebe für das Arbeiten

FOTOS: FANCY/F1ONLINE (1)

Mögliche Berufe: Steuersachbearbeiter/-in und Bilanzbuchhalter/-in Buchhalter/-in Personalverrechner/-in BW-Manager/-in Accounting Manager/-in


Chancenreich Eine umfassende Ausbildung, vielfältige Jobaussichten und ein sicheres Arbeitsumfeld: Das und vieles mehr erwartet Maturantinnen und Maturanten bei Österreichs Steuerberaterinnen und Steuerberatern. Hier erfährt man alles über die Berufe und die Ausbildung an der Akademie der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer: www.deinesteuerberater.at Aktuelle Jobausschreibungen: www.ksw.or.at/jobboerse Hier geht’s zu den Videos der Kampagne auf YouTube. Einfach den QR-Code mit dem Handy abrufen:

mit Zahlen stehen im Vordergrund. Auch das Thema Digitalisierung ist in unserer Branche ein besonders wichtiges, was den Beruf gerade für junge Menschen attraktiv macht. Die Aufgabe ist in jedem Fall eine spannende, weil es immer um die Unternehmen und die Menschen geht, die hinter den Zahlen stehen.“ Umfassende Ausbildung Die verschiedenen Berufe in der Branche der Steuerberatung kann man nach der Matura mit einer zusätzlichen Ausbildung erlernen. Diese ist etwa an der Akademie der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer zu Berufen wie Buchhalter/-in, Steuersachbearbeiter/ -in/Bilanzbuchhalter/-in, BW-Manager/-in oder Accounting Manager/-in möglich. Die Akademie ist eine der zehn größten berufsbezogenen Erwachsenenbildungseinrichtungen Österreichs und als Tochter der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer das Kompetenzzentrum für steuerrechtliche, rechtliche und betriebswirtschaftliche Ausbildung. Jährlich gibt es an den Standorten 3.500 Kurs- und Seminartage, die von

Es gibt für junge Frauen und Männer vielfältige Jobaussichten.“

Mag. Paul Heissenberger, Vorsitzender der Berufsgruppe der Steuerberater

professionellen Trainerinnen und Trainern sowie Vortragenden gestaltet und von mehr als 70.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern besucht werden. Vielfältige Jobaussichten Den Schwerpunkt des Akademieangebots bilden die Ausbildungen zu Steuerberater/-in, Wirtschaftsprüfer/-in, Bilanzbuchhalter/-in, Buchhalter/-in und Personalverrechner/-in, die jeweils als Vorbereitung auf die anspruchsvollen Fachprüfungen von den meisten Kandidatinnen und Kandidaten besucht werden. Für Kanzleimitarbeiterinnen und -mitarbeiter werden ebenfalls weitere Kurse und Lehrgänge, die mit Diplomen abschließen, angeboten. Neben berufsspezifischen Fachthemen wie Steuer- und Unternehmensrecht, Arbeits- und Sozialversicherungsrecht, Betriebswirtschaft und Rechtslehre spielen auch Angebote für die Professionalisierung der Beratungskompetenz eine immer größere Rolle. Mag. Paul Heissenberger: „Es gibt vielfältige Jobaussichten – von der Arbeit in nationalen und internationalen Kanzleien bis hin zu Tätigkeiten für unterschiedliche Klienten in unterschiedlichen Branchen. In diesem Bereich besteht immer Entwicklungspotenzial für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Zukunftssicheres Umfeld Wer eine Lehre absolvieren möchte, ist im Berufsfeld der Steuerassistenz richtig. Die dreijährige Ausbildung ist in einer Steuerberatungskanzlei ebenso möglich wie in der Bundesfinanzverwaltung. Bereits von Anfang an arbeiten zukünftige Steuerassistentinnen und -assistenten Vollzeit im Büro mit, werden in die Grundbegriffe der Wirtschaft eingeführt und vertiefen ihr kaufmännisches Allgemeinwissen und ihre EDV-Fähigkeiten. Neben der praktischen Ausbildung ebenfalls essenziell für diesen spannenden Lehrberuf: die theoretische Schulung in der Berufsschule. Auf dem Lehrplan, der in Zusammenarbeit der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer mit dem Bundesministerium für Finanzen ausgearbeitet wurde, stehen zum Beispiel Steuer-, Verfahrens- und Privatrecht sowie Aufbau und Funktion von Steuerberatungskanzleien oder Finanzverwaltung. Gleich, welche Ausbildung man wählt – wer sich für einen Beruf in der Steuerberatung entscheidet, setzt auf einen Job mit Zukunft, der viele Aufstiegsmöglichkeiten in einem aussichtsreichen Umfeld bietet. Ganz nach dem Motto: „Karrierechancen, die dich überraschen werden“.

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FACHVERBAND UBIT

BEGEHRTE KRÄFTE Bestens geschulte IT-Fachkräfte sind in der österreichischen Wirtschaft sehr gesucht.

FACHVERBAND UBIT Für alle, die sich für Technik und Fortschritt interessieren.

• Logisches und analytisches Denken • Mathematisches Verständnis • Interesse am Programmieren • Hartnäckigkeit • Geduld • Aufgeschlossenheit Hier gibt es weitere Informationen zur IT-Lehre und zu freien Lehrstellen: www.it-lehre.wien

IT-Fachkräfte gesucht

Eine IT-Lehre nach der Matura bedeutet für junge Frauen und Männer zukunftssichere Arbeitsplätze, ausgezeichnete Aufstiegsmöglichkeiten sowie ein überdurchschnittliches Gehalt.

IT kann man natürlich auch studieren – wahlweise an einer Universität oder Fachhochschule. Alles rund ums IT-Studium gibt es auf: www.bic.at

INTERAKTIV Am WKO CodingDay tauchten Schülerinnen und Schüler in die Welt der Digitalisierung ein.

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oding, Robotik, künstliche Intelligenz – durch den Digitalisierungsboost im letzten Jahr haben moderne Technologien unser Zuhause, unsere Arbeit und unser Leben noch stärker als bisher verändert. Vernetztes Denken und Arbeiten wird in allen Bereichen der Wirtschaft immer wichtiger. Der IT-Bereich wächst deshalb von Jahr zu Jahr stärker, womit das Berufsfeld ausgezeichnete Zukunftschancen und Aufstiegsmöglichkeiten sowie ein gutes Gehalt für ausgebildete IT-Spezialistinnen und -Spezialisten bietet. „Jungen Frauen und Männern eine moderne und zukunftsorientierte Ausbildung zu ermöglichen, ist eine wichtige Investition in die Zukunft. Der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) setzt deshalb gemeinsam mit Unternehmen richtungsweisende Maßnahmen“, erläutert

FOTOS: ADOBESTOCK, REDAKTIONSSERVICE, ERICH REISMANN PHOTOGRAPHY, STRASNIK

Selfcheck-Liste Wenn man über die Mehrheit der aufgezählten Eigenschaften verfügt, könnte eine Lehre im IT-Bereich die richtige Wahl sein:


Alfred Harl, Obmann im Fachverband UBIT, WKO. Chance Digitalisierung Dass Jobs in der IT sicher sind, belegt die Tatsache, dass in Österreich rund 24.000 Fachkräfte in der IT-Branche fehlen – und der Bedarf weiter wächst. Die Lehre nach der Matura ist somit der perfekte Start für eine erfolgreiche Karriere. Auch in finanzieller Hinsicht lohnt sich eine Lehre, denn IT-Fachkräfte verdienen in der Regel überdurchschnittlich gut. „Eine IT-Ausbildung ist zukunftssicher und bietet großartige Möglichkeiten. Der Fachverband UBIT unterstützt Maturantinnen und Maturanten sowie Unternehmen deshalb dabei, die steigende Nachfrage nach geeigneten IT-Fachkräften zu meistern und die Chancen der Digitalisierung zu nutzen“, betont Martin Puaschitz, IT-Sprecher des Fachverbandes UBIT. Seit September 2018 gibt es die neu gestaltete IT-Lehre mit den Lehrberufen Applikationsentwicklung – Coding, Informationstechnologie – Schwerpunkt Systemtechnik sowie den Lehrberuf Informationstechnologie – Schwerpunkt Betriebstechnik. WKO CodingDay und LehrlingsHackathon Ein Virus hat keine Chance, wenn sich junge Programmierer ordentlich ins Zeug legen. Den Beweis lieferte der WKO CodingDay 2020, der im letzten Jahr zum zweiten Mal großteils online stattfand und jungen Menschen die innovative Berufswelt der IT näherbringt. Rund 550 Schülerinnen und Schüler – von der Volksschule bis zur Oberstufe – absolvierten Workshops zu Themen wie Robotics, Künstliche Intelligenz, Programmieren mit „Minecraft“ oder „Wie erkenne ich Fake News?“ Highlight des Events: die Bekanntgabe der Sieger des LehrlingsHackathons. Knapp 100 Lehrlinge aus 20 Unternehmen hatten in Teams und unter Anleitung von Tutoren des Bildungs-Startups DaVinciLab 36 innovative App-Projekte entwickelt. Und das binnen nur zwei Tagen und teilweise ohne Coding-Vorkenntnisse. Innovationen von morgen gestalten Damit die Digitalisierung weiterhin so erfolgreich verläuft, braucht es junge Menschen, die sich für Technik und IT interessieren. Denn hochqualifizierte Fachkräfte im Informationsund Kommunikationstechnologiesektor sind das

Lehrberufe in der IT

Im September 2018 wurde die IT-Lehre adaptiert. Drei Lehrberufe stehen aktuell zur Auswahl. Applikationsentwicklung – Coding. Wie funktioniert Instagram? Wie gestalte ich meinen eigenen Online-Shop? Warum weiß Google eigentlich so viel? In dieser Ausbildung lernt man alles rund um Coding, Software und Datenbanken. Außerdem erstellt man Applikationen für Computer, Handys und IT-Systeme und lernt unterschiedliche Programmiersprachen. Informationstechnologie – Schwerpunkt Systemtechnik. Wer sich für Technik zum Anfassen interessiert, ist in der Systemtechnik gut aufgehoben. Sie setzt sich mit Hardware-Technik auseinander und man lernt alles über Computer, Server und Netzwerke. Mit der Hilfe von Systemtechnikern/-technikerinnen haben Kunden nie wieder Probleme mit Servern, Internet, Druckern oder Beamern. Informationstechnologie – Schwerpunkt Betriebstechnik. Hier wird ebenfalls Hardware-Technik unterrichtet – mit dem Unterschied, dass man sich auf produzierende Unternehmen spezialisiert. Betriebstechniker/-innen arbeiten meist direkt im Betrieb, bauen Netzwerke auf und steuern Werkzeugmaschinen.

Eine ITAusbildung bietet großartige Möglichkeiten.“

Martin Puaschitz, Berufsgruppensprecher IT im Fachverband UBIT, WKO

IT-Fachkräfte sind das Rückgrat der Digitalisierung.“ Alfred Harl, Obmann des Fachverbandes UBIT, WKO

Rückgrat der Digitalisierung, wie Alfred Harl betont: „Innovation kennt keine Altersgrenzen. Das beweisen sowohl die Schulworkshops beim CodingDay als auch der LehrlingsHackathon. Durch die Digitalisierung kann jeder etwas verändern. Wenn alle Stakeholder der Gesellschaft und alle Abteilungen eines Unternehmens am selben Strang ziehen, sind beeindruckende Ergebnisse möglich.“

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DELOITTE

TOP-AUSBILDUNG. Neben einer Fixanstellung bietet Deloitte eine neunmonatige Ausbildung im zukunftsträchtigen Bereich der Personalverrechnung.

Vielfältige Chancen Das Unternehmen hat in Österreich rund 1.450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten. Zu den Services gehören neben Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Consulting auch Financial Advisory und Risk Advisory sowie Beratungsleistungen von Deloitte Legal und Deloitte Digital. www.deloitte.at/ JobmitZukunft Über Bewerbungen freut sich Deloitte auf der Jobplattform: jobs.deloitte.at

Ein Job mit Zukunft Auf dem Arbeitsmarkt herrscht aktuell viel Unsicherheit. Laut Deloitte erweisen sich aber vor allem Jobs in der Personalverrechnung als besonders krisenfest.

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eloitte Österreich betreut Unternehmen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Consulting, Financial Advisory und Risk Advisory. Auch im Rechnungswesen werden umfangreiche Services angeboten: Die Fachabteilung Business Process Services (BPS) zum Beispiel ist Teil der Steuerberatung und unterstützt Kundinnen und Kunden in sämtlichen Bereichen der Personalverrechnung. „Viele Unternehmen sind auf der Suche nach Personalverrechnerinnen und -verrechnern oder haben den Bereich ausgelagert. Damit hat ein Job in der Personalverrechnung jede Menge Zukunftspotenzial“, erklärt MMag. Bernhard Geiger, Partner

Man bekommt täglich spannende Einblicke in die betreuten Unternehmen.“

MMag. Bernhard Geiger, Partner BPS-Team, Deloitte Österreich

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im BPS-Team bei Deloitte Österreich. Und auch Deloitte sucht laufend engagierte und motivierte Bewerberinnen und Bewerber für die Personalverrechnung. Karriere in der Personalverrechnung Als Arbeitgeber bietet Deloitte eine Fixanstellung mit paralleler neunmonatiger Personalverrechnungsausbildung inklusive Prüfung und übernimmt dabei die kompletten Ausbildungskosten. Danach winkt ein langfristiger Job mit Zukunft. „Gesucht sind motivierte Talente mit HAK- oder HBLA-Matura und einer besonderen Affinität für Zahlen sowie einer raschen Auffassungsgabe“, so Mag. Birgit Witzelsberger, Expertin der Personalabteilung bei Deloitte Österreich. Daneben sind Zuverlässigkeit und Lernbereitschaft zentrale Voraussetzungen. „Wir legen großen Wert auf die kontinuierliche Weiterbildung der einzelnen Teammitglieder. Denn es ist wichtig, fachlich immer am Puls der Zeit zu bleiben“, ergänzt Bernhard Geiger. „Zusätzlich bekommt man tagtäglich spannende Einblicke in die betreuten Unternehmen.“ Auf dem Arbeitsmarkt gefragt Vollzeitjob und Ausbildung unter einen Hut zu bringen, erfordert zwar Disziplin und ein gutes Zeitmanagement – aber die Mühe lohnt sich schlussendlich in jedem Fall: Der Einstieg in die Personalverrechnung bietet einen zukunftssicheren Job und vermittelt Fähigkeiten, die auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt sind. Bei Deloitte bietet sich außerdem die Chance auf Experten- und Führungspositionen.

FOTOS: DELOITTE/FEELIMAGE, SHUTTERSTOCK

DELOITTE

Expertinnen und Experten für Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Consulting.


Connecting you to your future. Starte deine Karriere gleich nach der Matura! Ergänze unsere Teams in der Buchhaltung, Personalverrechnung oder im Back Office. Wir bieten dir gute Zukunftsperspektiven durch Aus- und Weiterbildung.

Verbinde dich mit uns: jobs.deloitte.at

What impact will you make? Connect at www.deloitte.at/karriere © 2021 Deloitte Services Wirtschaftsprüfungs GmbH


WERBE AKADEMIE

TÜRÖFFNER Die Werbe Akademie bereitet alle, die ihren Einstieg in die Kommunikationsbranche planen, auf künftige Herausforderungen vor.

Die Werbe Akademie des WIFI Wien bietet professionelle und vielfältige Aus- und Weiterbildung für das weite Feld der Kommunikationsbranche. Jetzt durchstarten Die Werbe Akademie ist die führende österreichische Aus- und Weiterbildungsinstitution für Beratung, Text und Grafikdesign. Im zweisemestrigen Basislehrgang werden grundlegende Fähigkeiten im Bereich Design und Kreation erarbeitet. Die zweijährigen Diplomlehrgänge bieten eine fundierte und praxisorientierte Ausbildung für eine Karriere in der Kommunikationsbranche. www.werbeakademie.at

Wo Kreativität zu Hause ist An der Werbe Akademie dreht sich alles um Werbung, Kommunikation, Medien und Design. Die Ausbildung setzt auf Praxisnähe und die Entwicklung von Strategien.

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er Leidenschaft für kreatives Arbeiten mitbringt, ist an der Werbe Akademie richtig. Denn in den Ausbildungen entwickeln junge Frauen und Männer ihre kreativen Kompetenzen und holen sich alle fachlichen Fähigkeiten für ihre erfolgreiche Karriere in der Kommunikationsbranche. Kreative Einsteiger Der zweisemestrige Basislehrgang zum Beispiel ist perfekt für alle geeignet, die ihre Zukunft in einem kreativen Beruf sehen und dafür eine fundierte Basis schaffen möchten. Dabei wird das Grundverständnis für kreative Prozesse geschult und werden

Unsere Absolventinnen und Absolventen bringen viel Fachwissen mit.“ Mag. Katharina Stummer, Direktorin Werbe Akademie

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erste Schritte im Bereich Design und Kreation unternommen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erarbeiten sich eine Vielfalt an Fähigkeiten und Grundlagen in Kunst und Design und erstellen zum Beispiel eine Mappe, mit der sie sich wirkungsvoll präsentieren können. Viel Praxisbezug Mag. Katharina Stummer, Direktorin der Werbe Akademie: „Für Maturantinnen und Maturanten bieten sich unsere Fachlehrgänge an. Diese dauern vier Semester, unterrichtet wird Montag bis Freitag untertags – ähnlich, wie man es in der Schule kennengelernt hat, aber mit viel mehr Praxisbezug und einem inhaltlichen Schwerpunkt.“ Im Fachlehrgang für Marktkommunikation und in der Fachausbildung für Grafikdesign etwa nehmen kreative Ideen nicht nur ihren Anfang, sie werden bis zur Umsetzung perfektioniert. Im Zentrum der Ausbildung: Strategien entwickeln, Vorstellungen aufs Papier bringen und aus Worten einprägsame Texte formen. Profis aus der Branche unterrichten dabei theoretisch fundiert und mit viel Praxisbezug. „Im Bereich der Weiterbildungen, die auch berufsbegleitend absolviert werden können“, erläutert Katharina Stummer, „bieten wir darüber hinaus zu ausgewählten Themengebieten, wie zum Beispiel Social Media Management, Online Marketing, Public Relations oder Mediendesign, sowohl Kompaktkurse als auch Diplomlehrgänge an.“ Ziel des praxisorientierten Programms ist es, sich in einem der zahlreichen Themengebiete spezialisiert auszubilden. Und das Angebot wird laufend erweitert – 2021 etwa um die Kurse „Analoge Techniken in der Illustration“ und „Book on Demand“.

FOTOS: ZARYAMAXIM-STOCK.ADOBE.COM, EIDENS-HOLL

WERBE AKADEMIE


Wie hoch willst du hinaus? Jetzt durchstarten in der Kommunikationsbranche! werbeakademie.at JETZT ! IEREN M R O INF

© Sergey Nivens – stock.adobe.com


AUSTRO CONTROL

JOB MIT VERANTWORTUNG Fluglotsinnen und Fluglotsen von Austro Control sind ein aktiver Sicherheitsfaktor.

AUSTRO CONTROL Ein Beruf, in dem kein Tag wie der andere ist.

Außerdem wichtig: gutes räumliches Vorstellungsvermögen, rasche Reaktionsfähigkeit, Entscheidungsfreude, Stresstoleranz und Multitasking-Fähigkeit, hervorragende Konzentrationsund Gedächtnisleistung, Teamfähigkeit www.startfrei.at

ABWECHSLUNG Das Berufsbild von Fluglotsinnen und Fluglotsen umfasst viele verschiedene Tätigkeiten.

Sicherheit liegt in der Luft Austro Control sucht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Job Herausforderungen suchen, gerne Entscheidungen treffen und Verantwortung tragen möchten.

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ie sind rund um die Uhr für eine sichere, effiziente und umweltschonende Abwicklung des Flugverkehrs über Österreich verantwortlich – die Fluglotsinnen und Fluglotsen von Austro Control. Sie geben Flugroute und Flughöhe vor, erteilen die Start- oder Landefreigabe und sorgen dafür, dass Flugzeuge einander nie zu nahe kommen. Sie sind damit – neben den Pilotinnen und Piloten – der wichtigste aktive Sicherheitsfaktor in der Luftfahrt. Denn Fluglotsinnen und Fluglotsen der Überflugkontrollzentrale im dritten Bezirk in Wien sowie der Flugsicherungsstellen an den österreichischen Verkehrsflughäfen führen die Flugzeuge sicher und effizient durch den österreichischen Luftraum.

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Trainees gesucht Austro Control sucht Maturantinnen und Maturanten, die über ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen verfügen, belastbar sind und sich den Herausforderungen einer selektiven Ausbildung stellen wollen. Voraussetzung für die Aufnahme ist das Bestehen eines mehrstufigen Selektionsverfahrens mit abschließendem Assessment-Center und ein positiver fliegerärztlicher Medical Check. Die Ausbildung dauert rund drei Jahre und findet im Austro-Control-Ausbildungszentrum in Wien statt. Geboten werden Bezahlung schon während der Ausbildung (ca. 1.500 Euro brutto), das Arbeiten in einem motivierten Team, ein Einstiegsgehalt von ca. 5.000 Euro brutto (ohne Zulagen), eine gute WorkLife-Balance, Jobsicherheit und Karrieremöglichkeiten sowie keine klassische Nine-to-five-Arbeit. Karierremöglichkeiten Nach der Ausbildung bieten sich viele Karrierechancen, etwa an der Ausbildungsakademie. Als Trainer oder Vortragender ist Fachwissen im Bereich der Flugsicherung notwendig, weshalb viele Fluglotsinnen und Fluglotsen in der Ausbildung tätig sind – von der Theorieausbildung am Simulator bis zum On-JobTraining im operativen Betrieb. Auch die technische Abteilung braucht Flugsicherungs-Know-how, um Systeme weiterentwickeln zu können. Nicht zuletzt führt es Fluglotsinnen und Fluglotsen auch in Führungspositionen, wo sie sich bis hin zum oberen Management entwickeln können. Gute Bezahlung und eine ausgewogene Mischung zwischen Job und Freizeit sorgen dafür, dass der Beruf der Fluglotsin und des Fluglotsen nicht nur heiß begehrt ist, sondern auch ein ganzes Leben lang Spaß macht.

FOTOS: OLIVER GAST, LUKAS LORENZ

Grundvoraussetzungen: Matura (allgemeine Hochschulreife) bzw. Berufsreifeprüfung oder akademischer Abschluss, sehr gute Deutschkenntnisse, gute Englischkenntnisse, sehr gutes Seh- und Hörvermögen


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MONTANUNIVERSITÄT LEOBEN

FORSCHUNG & LEHRE Nachhaltigkeit und innovatives Zukunftsdenken stehen an der technischen Universität in Leoben im Fokus.

MONTANUNIVERSITÄT LEOBEN Mit Know-how und Ehrgeiz gemeinsam die Zukunft der Industrie und Wirtschaft nachhaltig gestalten.

www.unileoben.ac.at

WELTWEIT GEFRAGT Die Absolventinnen und Absolventen der Montanuni haben beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Studieren für die Zukunft Eine fundierte Ausbildung, beste Aussichten auf dem Jobmarkt sowie modernste Lehre am Puls der Zeit – dafür steht die steirische Montanuniversität Leoben.

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er Klimawandel ist die größte Herausforderung für die Zukunft des Menschen. Umweltkatastrophen, Dürre und Hitzewellen werden das Leben weltweit zunehmend beeinträchtigen – es ist höchste Zeit, etwas zu tun. Das Klima zu schützen, bedeutet aber nicht, nur darüber zu reden: Wer die Weichen für ein besseres Morgen stellen will, muss schon heute handeln. Praktische Lösungen erarbeiten Studierende der Montanuniversität Leoben arbeiten deshalb an praktischen Lösungen für die Zukunft. Das Ziel: eine nachhaltige und klimaschonende Entwicklung der Wirtschaft und der Industrie. Die

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Studienrichtungen orientieren sich am Wertschöpfungskreislauf – von Rohstoffen über Werkstoffe bis hin zum fertigen Produkt und dem anschließenden Recycling. „Es gibt nichts Wichtigeres als eine aussichtsreiche Zukunft. Entscheidend für die jungen Menschen ist dabei aber nicht nur der berufliche Erfolg, sondern auch das Bedürfnis, wahrhaftig etwas zu bewirken. Wir geben den Studierenden bei uns an der Montanuniversität Leoben das richtige Werkzeug und das Wissen in die Hand, um das auch zu erreichen“, sagt Rektor Univ.-Prof. Dr. Wilfried Eichlseder. Zukunft im Blick Aufgrund ihrer Ausbildung sind Absolventinnen und Absolventen der Universität weltweit begehrt. Dafür sprechen auch nationale und internationale Top-Platzierungen in diversen Universitätsrankings. Relevant ist dabei aber vor allem, dass den rund 3.700 Studierenden Wissen mitgegeben wird, mit dem sie auch positive Veränderungen bewirken können. Dafür bedarf es modernster Ausstattung und Technologien: So forschen die Leobener Studierenden etwa im international einzigartigen „Zentrum am Berg“ (ZaB) am Erzberg, wie Tunnelbauten optimiert werden, bedienen innovative 3-D-Drucksysteme für die Fertigung komplexer Objekte aus unterschiedlichen Werkstoffen oder lassen für Versuche neuartige Metalllegierungen ins Weltall schießen. Wilfried Eichsleder: „Unsere Studentinnen und Studenten haben die Sicherheit, sofort nach Abschluss des Studiums eine spannende und gut bezahlte Arbeitsstelle zu bekommen. ‚Zukunft im Blick, Job in der Hand‘ ist nicht nur ein Slogan, sondern bei uns Programm.“

FOTOS: MONTANUNIVERSITÄT LEOBEN

Akademische Karriere Die Montanuniversität ist Österreichs einzige Hochschule für Berg- und Hüttenwesen. Derzeit werden 12 Bachelorstudien, 18 Masterstudien und das Doktoratsstudium der montanistischen Wissenschaften angeboten. Die Studien orientieren sich am Wertschöpfungskreislauf: von der Rohstoffsuche über die Verarbeitung zum fertigen Produkt bis zum Recycling.


ZUKUNFT IM BLICK, JOB IN DER HAND www.unileoben.ac.at/studieren


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GEMEINSAM STARK Teamwork, Mitentscheiden und Weiterentwicklung spielen in der WALTER GROUP eine wichtige Rolle.

WALTER GROUP Kein Herumreden, sondern Anpacken.

Work-Life-Balance Arbeitsleistung sowie Ausgleich, Gesundheit und familiäres Betriebsklima gehen in der WALTER GROUP Hand in Hand. career.walter-group.com

FUNDIERT Von Anfang an wird auf ein umfassendes Training Wert gelegt.

Go your way. Go WALTER! Junge Frauen und Männer, die internationales Business, Raum für persönliche Entwicklung sowie echten Teamgeist suchen, sind in der WALTER GROUP richtig.

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igenverantwortung, Offenheit und Teamwork sind die Antriebsmotoren des eigenen Schaffens, mit dem man etwas bewegen kann. Das sind genau jene Werte, die auch die österreichische WALTER GROUP vertritt. Denn das international agierende Familienunternehmen hilft, die berufliche Zukunft seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die richtige Richtung zu lenken. Training on the Job Angehende Young Professionals steigen im Rahmen eines eigenen Traineeprogrammes sofort ins Tagesgeschäft ein. Dabei durchlaufen sie verschiedene Abteilungen und besuchen fachspe-

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zifische Workshops. Denn Training on the Job bedeutet hier auch mitreden, mitarbeiten und mitentscheiden. Eine Gruppe. Viele Wege. Der Wunsch junger Menschen nach Weiterentwicklung ist für das Unternehmen, in dem eine große Vielfalt an Optionen geboten werden, selbstverständlich: Die WALTER GROUP bietet das Fundament für den individuellen Karrierepfad – und die eigenen Begabungen und Interessen geben vor, in welche Richtung es geht. Das Bildungsprogramm WALTER ACADEMY garantiert eine maßgeschneiderte und umfassende Weiterbildung, sowohl fachlich als auch persönlich. Erfolg macht vieles möglich Hinter dem Erfolg der Unternehmensgruppe steht das Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Unabhängig von der Aufgabe, hat man in der WALTER GROUP viele Möglichkeiten, um sich mit seinen Ideen einzubringen, und kann als Impulsgeber in diversen Projekten die Zukunft der Gruppe mitgestalten. Voller Einsatz wird in der WALTER GROUP nicht nur überdurchschnittlich entlohnt, es warten auch attraktive Prämien und Benefits. Zusätzlich zu den regulären 5 Urlaubswochen gibt es derzeit jährlich einen freiwilligen Stundenpool von einer Arbeitswoche zur flexiblen Verwendung sowie die Möglichkeit zu Homeoffice, um Beruf und Privatleben noch besser vereinbaren zu können. Einsatz ist aber auch gefragt, wenn es ums Feiern geht – von der Weihnachtsgala über das Sommerfest bis zu zahlreichen sportlichen Events.

FOTOS: WALTER GROUP

Attraktiver Arbeitsplatz An den beiden Standorten in Wiener Neudorf und Kufstein arbeiten über 2.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hier finden Maturantinnen und Maturanten, die sich weiterentwickeln möchten, beste Voraussetzungen für die berufliche Zukunft.


Berufseinstieg: Organisation internationaler Transporte Sie packen an und wollen etwas bewegen. Mit Ihrer Leidenschaft legen Sie ein hohes Tempo an den Tag. Dann sind Sie bei uns genau richtig! LKW WALTER ist ein Unternehmen der WALTER GROUP und die führende Transportorganisation für Komplettladungs-Transporte in ganz Europa.

Ihre Aufgaben:

Ihr Profil:

Organisation von Transporten in ganz Europa Durchführung von Ein- und Verkaufsverhandlungen Kommunikation mit Be- und Entladestellen Geschäftsreisen in ganz Europa

Beste Aus- und Weiterbildung

Führungskräfte aus den eigenen Reihen

Attraktive Leistungsprämien

Abgeschlossene Schulausbildung (BHS) Gute Deutsch- und Englisch-Kenntnisse in Wort und Schrift (mind. B1 Niveau)

Finanzielle Unterstützung beim Mittagessen

Mitarbeiterevents

Das Mindestgehalt für diese Position liegt – abhängig von Qualifikation und Erfahrung – bei € 33.500,- brutto pro Jahr. Das Jahresgehalt setzt sich zusammen aus 14 Monatsgehältern und einer garantierten Prämie. Nach Absolvierung des Traineeprogrammes bieten wir Ihnen zusätzlich eine leistungsbezogene Erfolgsbeteiligung. Ihr zukünftiger Arbeitsplatz befindet sich in Wiener Neudorf oder Kufstein. Alle Menschen sind uns herzlich willkommen, unabhängig von beispielsweise: Herkunft, körperliche Beeinträchtigung, Geschlecht, Orientierung.

Go Transport Management. Go WALTER!


WIFI

ABWÄGEN Richtig zu wählen, ist entscheidend für die Gestaltung der beruflichen Zukunft und sollte sich vor allem an den eigenen Interessen und Stärken orientieren.

Die Bildungsberatung des WIFI Wien unterstützt Jugendliche bei der Entscheidung für ihren beruflichen Weg. Aus- und Weiterbildung Das WIFI Wien bietet als größtes berufliches Weiterbildungsinstitut Österreichs viele Möglichkeiten zum Erwerb neuer Fähigkeiten und Kompetenzen. Von zusätzlichen fachlichen Inputs für Lehrlinge über die Berufsreifeprüfung bis hin zu zahlreichen Kursen und Lehrgängen in den Bereichen Management, Persönlichkeit, Sprachen, Gesundheit, Betriebswirtschaft, IT-Technologie, Digitalisierung und Technik. www.wifiwien.at/ bildungsberatung

Die Zukunft gestalten Das WIFI Wien bietet mit seiner Potenzialanalyse jungen Frauen und Männern eine genaue Auswertung der persönlichen Stärken, Talente und Neigungen.

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chule oder Lehre? Arbeit oder Studium? Welcher Beruf passt zu mir? Matura – was nun? Diese und viele weitere Fragen können am WIFI Wien geklärt werden. Die Potenzialanalyse hilft, die richtige Entscheidung für die Zukunft zu treffen und Klarheit über die aktuelle Situation, über Talente und Chancen zu bekommen. Ausführliches Testverfahren Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und Studenten werden ab der siebenten Schulstufe dabei unterstützt, wegweisende Entscheidungen für die berufliche Zukunft zu treffen. Mithilfe eines ausführlichen Testverfahrens besprechen Psychologin-

Für die berufliche Zukunft ist die richtige Ausbildungswahl entscheidend.“ Mag. Gabriele Srp, Bildungsberaterin WIFI Wien

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nen und Psychologen Stärken, Interessen und Neigungen und welche Wege am besten zu den Testergebnissen, aber auch zu den individuellen Vorstellungen und Möglichkeiten passen. Denn die Entscheidung für eine Ausbildung ist durchaus nicht leicht, reichen die Optionen doch von einer Lehre über Kollegs, Fachhochschulen und Universitäten bis zu Lehrgängen. Relevante Fragen Die Potenzialanalyse ist für all jene geeignet, die ohne konkrete Berufsvorstellungen sind – aber auch für jene, die bereits Ziele vor Augen haben. Mag. Gabriele Srp, Bildungsberaterin am WIFI Wien: „Für die Gestaltung der beruflichen Zukunft ist die richtige Ausbildungswahl entscheidend. Sie sollte sich vor allem an den eigenen Interessen und Stärken orientieren.“ Folgende Fragen sind relevant: Sind diese Interessen so ausgeprägt, dass man sich über fünf bis sechs Jahre ausschließlich damit beschäftigen möchte? Wie sind die beruflichen Möglichkeiten nach einer bestimmten Ausbildung? Ist man an einer Fachhochschule eventuell besser aufgehoben als an einer Universität? In drei Terminen werden am WIFI Wien die Potenziale für die berufliche Zukunft geklärt: Im Erstgespräch werden bisheriger Bildungsweg, persönliche Interessen, Pläne und Erwartungen besprochen. In den anschließenden Tests werden individuelle Fähigkeiten, Interessen und Neigungen eruiert. Im abschließenden Auswertungsgespräch werden die Testergebnisse ausführlich besprochen und gemeinsam konkrete Ausbildungsziele beziehungsweise Berufsmöglichkeiten erarbeitet.

FOTOS: KEI907-STOCK.ADOBE.COM, GERHARD WEINKIRN

POTENZIALANALYSE


Neue Wege gehen! Schule fertig? Jobwechsel? Wunsch nach Veränderung? Die Bildungsberatung des WIFI Wien ist persönlich für Sie da und hilft bei der Karriere-Entscheidung: individuell, professionell, treffsicher!

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WIFI. Wissen Ist Für Immer.

wifiwien.at/bildungsberatung


3 BANKEN IT

GEMEINSAM STARK Mehr als 340 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in dem österreichischen IT-Unternehmen.

3 BANKEN IT Jetzt eine Karriere in der IT-Branche starten und Teil eines international tätigen Unternehmens werden.

jobs.3bankenit.at VIELFALT Bei der 3 Banken IT wird IT-Interessierten eine große Bandbreite an Entwicklungsmöglichkeiten geboten.

Das smarte IT-Unternehmen Maturantinnen und Maturanten, die in einem motivierten und wertschätzenden Team arbeiten möchten, sind bei der 3 Banken IT bestens aufgehoben.

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ie 3 Banken IT ist ein umfassender Dienstleister für alle IT-Services der 3-BankenGruppe. Das Unternehmen digitalisiert unter anderem Bankgeschäfte, entwickelt Applikationen und Systeme für Banken-Lösungen, ist für die umfassende IT-Security zuständig und betreut das gesamte Rechenzentrum und die IT-Infrastruktur der 3-Banken-Gruppe. Da Beständigkeit keine Grenzen kennt, ist das Unternehmen von den drei österreichischen Kompetenzzentren in Linz, Klagenfurt und Innsbruck aus in neun Ländern tätig und unterstützt exklusiv die Gesellschafter Oberbank AG, BKS Bank AG und die Bank für Tirol und Vorarlberg AG.

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Profis in der IT Die Dienstleistungen der 3 Banken IT finden in verschiedensten Bereichen der Informationstechnologie statt: Softwareentwicklung für Bankapplikationen und deren Betrieb gehört ebenso dazu wie der Betrieb des Rechenzentrums, der zentralen sowie der verteilten IT-Infrastruktur (Filialen) und Aufgaben im IT-Sicherheitsmanagement und dem ITSupport im Bankenbetrieb. Damit die 3 Banken IT sämtliche Belange der 3-Banken-Gruppe professionell bewerkstelligen kann, sind loyale, motivierte und glückliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Muss der täglichen Arbeit. Die Zufriedenheit des Teams, das bereits mehr als 340 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfasst, liegt dem Management deshalb besonders am Herzen. Fachkräfte gesucht Das Team des Unternehmens wird laufend verstärkt, weshalb man immer auf der Suche nach kompetenten Fachkräften ist – unter anderem nach System Engineern, Software Developern (Java, Android, iOS, PL1, SAP …), QA-Testern und ProductOwnern. Wertschätzende, respektvolle und offene Kommunikation im Umgang miteinander und über alle Hierarchieebenen hinweg sind in der 3 Banken IT Teil der Unternehmenskultur. Dabei warten auf die angehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vielfältige, herausfordernde Aufgabengebiete in einem gesicherten Arbeitsumfeld. Und auch die Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten sind groß: Jeder und jede erhält die Möglichkeit, das eigene Wissen und die eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln.

FOTOS: 3 BANKEN IT

Attraktiver Arbeitsplatz Die 3 Banken IT ist in folgenden neun Ländern tätig: Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Italien und teilweise der Schweiz. Wer mehr über die Aufstiegschancen, spannenden Aufgaben, attraktiven Zusatzleistungen sowie die tollen Kolleginnen und Kollegen erfahren möchte, kann hier mit einer Bewerbung seine Karriere starten:


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HOMEOFFICE

Die neue, veränderte Arbeitswelt

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it dem ersten Lockdown der CoronaPandemie, im März 2020, hat sich nicht nur das soziale und wirtschaftliche Leben grundlegend gewandelt – auch die meisten Menschen, die mit Bürotätigkeit und Computerarbeit zu tun haben, standen vor gänzlich neuen Herausforderungen: Büros wurden plötzlich geschlossen, Arbeitsplätze ins heimatliche Wohnzimmer verlegt und persönliche Meetings durch Videokonferenzen ersetzt. Die neuen Arbeitswelten, sie haben auch der Digitalisierung einen deutlichen Push verliehen – mussten sich all jene, die im Homeoffice ihre Arbeit

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Homeoffice, Digitalisierung & Co. Die Corona-Krise hat zu einer deutlichen Zunahme an Homeoffice-Zeiten geführt. Die Folge ist nicht nur ein Digitalisierungsboom – auch das Arbeiten hat sich für viele Menschen stark verändert. Gerade Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger stehen da mitunter vor unerwarteten Herausforderungen.


TIPPS

verrichten, doch innerhalb kurzer Zeit mit Internetverbindungen, aufgerüsteter Hardware und Ton- und Videobedingungen auseinandersetzen.

ILLUSTRATION: ADOBE STOCK

Ein permanenter Wandel Mag. Wolfgang Bliem, Wirtschaftsforscher am ibw – Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft: „Die Art zu arbeiten hat sich durch die Pandemie massiv verändert und Homeoffice bestimmt mittlerweile die Arbeit vieler Menschen. Allerdings nur dort, wo wir von Büroarbeiten im weitesten Sinne sprechen.“ Der Experte betont, dass die Arbeitswelt derzeit einem permanenten Wandel unterworfen ist – und gerade bei den jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern viel Flexibilität gefragt ist. Doch noch viel stärker sollten, so Bliem, die Unternehmen umdenken: „Sie müssen sich an den Anspruch an Flexibilität, den junge Menschen mitbringen, stärker anpassen. Durch die Corona-Krise haben bereits viele Unternehmen dazugelernt und erkannt, dass variable Arbeitszeiten und Homeoffice sinnvoll sein können. Und das, was hier passiert ist, wird eine nachhaltige Veränderung sein.“ Zukünftige Herausforderungen Dennoch können die neuen Arbeitsbedingungen für viele, die gerade erst im Arbeitsleben Fuß fassen, auch Hürden darstellen. Wer neu in einem Unternehmen ist, muss sich erst einmal in ein Team hineinfinden – wenn dieses jedoch zumindest einige Tage die Woche im Homeoffice ist und man seine Aufgaben zu weiten Teilen von zuhause aus erledigt, fällt der berufliche Start schwerer. „Für das Teambuilding und die Kommunikation mit den Kolleginnen und Kollegen“, so Wolfgang Bliem, „ist es eine deutliche Erschwernis. Man kann nicht einfach spontan nachfragen und um Hilfe bitten. Und natürlich leidet auch das persönliche Kennenlernen darunter.“ Die durch die Corona-Krise verursachten Änderungen in der Arbeitswelt vieler Menschen werden zukünftig in weiten Teilen bestehen bleiben, davon geht der ibw-Forscher aus. Er prognostiziert, dass sich auch weiterhin vieles im Homeoffice abspielen wird, wenngleich nicht mehr notgedrungen: „Man wird das Beste beider Welten verbinden: zum Beispiel mit einem fixen Arbeitsplatz im Büro, aber auch mit der Möglichkeit, flexibel von zuhause aus zu arbeiten. Denn das Homeoffice ist gekommen, um zu bleiben.“

So gelingt der Einstieg in die neue Arbeitssituation

Im Homeoffice besonders relevant: Eigeninitiative zu zeigen, sich der Kollegenschaft ins Gedächtnis zu rufen und aktives Teambuilding zu betreiben. Nachfragen, wenn man nicht weiterweiß Gerade für Maturantinnen und Maturanten, die noch wenig bis keine Berufserfahrung haben, ist er extrem wichtig: der tägliche Austausch mit den neuen Kolleginnen und Kollegen. Sie können wertvolle Tipps geben und helfen, wenn man nicht vorankommt. Doch in Zeiten von Homeoffice und Videomeetings ist dies nur eingeschränkt möglich und die „Neuen“ sind oftmals sich selber überlassen. Bildungsforscher Wolfgang Bliem betont, dass gerade jetzt viel Eigeninitiative gefragt ist: „Ich rate dazu, dass man immer wieder nachfragt, wenn man nicht weiterweiß, und auch von sich aus auf die neuen Kolleginnen und Kollegen zugeht. Denn wenn ich nicht persönlich sichtbar bin, bin ich bei den anderen nicht immer so im Fokus – und sie denken dann auch nicht immer daran, dass es jemanden gibt, um den sie sich kümmern sollten.“ Der ideale Arbeitsplatz Neben einer schnellen Internetverbindung und einem entsprechend gut ausgerüsteten Laptop ebenfalls wichtig: dass für das Homeoffice ein Platz gewählt wird, an dem in Ruhe gearbeitet werden kann. Auch beim Arbeiten in den eigenen vier Wänden sind Pausen wichtig. Deshalb: fixe Pausen einplanen, etwa um eine Runde spazieren zu gehen oder einen Kaffee zu trinken. Eigeninitiative zeigen Wenn man seine Kolleginnen und Kollegen nur bei Videomeetings und nicht tagtäglich im Unternehmen sieht, fällt das in der Anfangsphase so wichtige Teambuilding deutlich schwerer. Wolfgang Bliem rät, sich auch einmal „nur so“, außerhalb geplanter Videocalls, bei den neuen Kolleginnen und Kollegen zu melden: „Etwa indem ich sage, dass ich die neue Kollegin oder der neue Kollege bin, mich vorstellen und kurz plaudern möchte. Aber das ist nicht für jede oder jeden so einfach und kostet mitunter etwas Überwindung.“ Flexibilität ist gefragt Die Bereitschaft, sich immer wieder auf neue Arbeitssituationen einzustellen, ist gerade derzeit essenziell. Der Experte betont, dass junge Frauen und Männer von sich aus bereits ein großes Maß an Flexibilität mitbringen – was für sie ein beruflicher Vorsprung sein kann: „Ein weiterer Vorteil des Homeoffice-Booms: dass die Arbeit zukünftig deutlich flexibler gestaltet werden kann.“

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EINSTIEGSGEHALT

Das verdient D man im ersten Job Die Gehaltsfrage. Von der Technik über die IT bis zum Medienbereich: Neben der Branche und der absolvierten Schulform sind auch Zusatzqualifikationen für die Höhe des Gehalts ausschlaggebend. 44 | YOUNG PROFESSIONALS | 2021

ass man über Geld nicht spricht, ist eine althergebrachte Weisheit. In zumindest einer Situation gibt es jedoch eine deutliche Ausnahme: wenn man sich für einen neuen oder sogar den ersten Job bewirbt. Denn die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch und die Zusage zu einer Stelle bedeuten noch nicht, dass der Arbeitgeber mit dem Gehaltsoffert und die Arbeitnehmerin/der Arbeitnehmer mit der Gehaltsforderung auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Wer nach der Schule ins Berufsleben einsteigt und über keine bis wenig Berufserfahrung verfügt, kann natürlich noch keine großen Forderungen stellen – und muss damit rechnen, dass er anfangs nicht viel mehr als den kollektivvertraglichen Mindestlohn erhält. Mindestlöhne sind in den meisten Fällen in den österreichischen Kollektivverträgen geregelt. Welcher Kollektivvertrag gilt, hängt immer von der Branche ab, in der man seine Arbeitsstelle antritt. Maturantinnen und Maturanten, die einen Job im Handel beginnen, werden etwa nach dem


(Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zum Beispiel können sich Absolventinnen und Absolventen mit dem MINT-Hintergrund einer berufsbildenden höheren Schule ihre Jobs in vielen Fällen aussuchen. Auch haben sie als gesuchte Fachkräfte oft eine bessere Position, wenn es um die Erhöhung des in der Stellenausschreibung genannten Gehalts geht. Auch mit allgemeinbildender Schulvergangenheit hat man Chancen auf ein höheres Gehalt: Neben dem Verhandlungsgeschick kann auch entscheidend sein, über welche Zusatzqualifikationen man verfügt. Neben in der Schulzeit absolvierten Praktika und Ferialjobs sind Fremdsprachenkenntnisse und digitale Fähigkeiten, etwa im Bereich Social Media, von Vorteil, um die monatliche Entlohnung in die Höhe zu schrauben.

Gehälter für Berufsanfänger

Der AMS-Gehaltskompass liefert Informationen zu den Gehältern von knapp 1.800 verschiedenen Berufen – bei Berufseinstieg.

FOTO: ADOBESTOCK

START INS BERUFSLEBEN Auch das Einstiegsgehalt spielt bei der Berufswahl eine Rolle.

Kollektivvertrag für Handelsangestellte entlohnt. Wer entsprechend einem Kollektivvertrag angestellt ist, hat dann auch Anspruch auf die von den Gewerkschaften durchgesetzten Lohnerhöhungen, die in der Regel jährlich stattfinden. Welches Mindestgehalt der Kollektivvertrag in jeder Branche vorsieht, kann man im Gehaltskompass des AMS nachlesen, der alle drei Jahre aktualisiert wird (Letztstand: Juni 2018). Dort sind Vergleichswerte der Gehälter von fast 1.800 verschiedenen Berufen, die in Österreich ausgeübt werden können, festgehalten. Die Gehaltsangaben entsprechen Bruttogehältern beziehungsweise den Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Die Datengrundlage sind stets die entsprechenden Mindestgehälter in Kollektivverträgen. Zusatzqualifikationen Wie viel man mit Maturaabschluss verdient, hängt stark von der Branche und der Schulform ab. In Zeiten des Fachkräftemangels in MINT-Berufen

Berufsbezeichnung

Einstiegsgehalt brutto pro Monat in Euro

Bankangestellte/-r

1.860,– bis 2.080,–

Büroangestellte/-r

1.440,– bis 2.570,–

Immobilienkauffrau/-mann

1.390,– bis 1.650,–

Informationstechniker/-in

1.480,– bis 2.450,–

IT-Consultant

2.040,– bis 2.390,–

Lebensmittelchemiker/-in

1.760,– bis 2.850,–

Logistiker/-in

1.830,- bis 2.050,–

Marketing-Consultant

1.480,– bis 2.080,–

Mechatroniker/-in

2.130,– bis 2.490,–

Nachrichtentechniker/-in

1.480,– bis 2.450,–

PR-Berater/-in

1.750,– bis 2.570,–

Recyclingtechniker/-in

1.830,– bis 2.520,–

Sales-Assistent/-in

1.440,– bis 2.570,–

Steuerassistent/-in

1.650,– bis 1.680,–

Tiefbautechniker/-in

2.010,– bis 2.400,–

Umwelttechniker/-in

1.720,– bis 2.520,–

Versicherungsmakler/-in

1.610,– bis 2.220,–

Web-Designer/-in

1.750,– bis 2.390,–

Werbeassistent/-in

1.480,– bis 2.080,–

Wirtschaftsingenieur/-in

1.790,– bis 2.570,–

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FACHHOCHSCHULEN

Fortbildung als Gebot der Stunde

Lernen macht zukunftsfit. Fort- und Weiterbildung sind längst ein essenzieller Bestandteil des Berufslebens und werden von vielen Unternehmen gefordert und gefördert. Wer sich zusätzliches Wissen aneignet, legt den Grundstock für eine erfolgreiche Karriere. 46 | YOUNG PROFESSIONALS | 2021

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leich ob Kolleg, Fachhochschule oder Universität, Seminar, Workshop oder Intensivkurs – wer sich berufsbegleitend weiterbilden möchte, findet in Österreich umfassende Angebote und Möglichkeiten. Doch nicht nur für das eigene Wissen ist es sinnvoll, sich nach dem Berufseintritt fortzubilden, denn immer mehr Unternehmen erwarten, dass ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich regelmäßig schulen lassen, neues Wissen erlangen und diese Fähigkeiten dann auch im Berufsleben einbringen. Gerade in Zeiten der Digitalisierung, des Entstehens neuer Berufsbilder und


TIPPS

der zunehmenden Globalisierung können zusätzliche Fähigkeiten entscheidend sein, wenn man in seinem Beruf erfolgreich sein und Karriere machen möchte. Dabei geht es nicht ausschließlich um reines Fachwissen, wie Expertinnen und Experten betonen; Kompetenzen in verschiedenen sozialen Bereichen, wie zum Beispiel Teamfähigkeit, sind mindestens ebenso entscheidend.

Lebenslanges Lernen ist wichtig

Intensive Weiterbildung ist gefragt „Heutzutage wird berufsbegleitende Fortbildung“, sagt Jobcoach Michaela Schindler, „von jungen Frauen und Männern einfach erwartet. Man bleibt nicht mehr sein ganzes Leben lang in dem einen Job und deshalb sind permanentes Lernen und intensive Weiterbildung zu essenziellen Bestandteilen geworden.“ Gerade größere Unternehmen bieten oftmals Schulungen an. Manche der Fortbildungskurse sind verpflichtend, bei anderen erfolgt die Anmeldung auf freiwilliger Basis. Auch wer sich privat und berufsbegleitend weiterentwickeln möchte, findet bei den meisten Unternehmen ein offenes Ohr und Unterstützung seitens der Vorgesetzten. Doch welche Fähigkeiten sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt? Michaela Schindler weiß aus Erfahrung, dass gewisse Kenntnisse, unabhängig von der Branche, im beruflichen Alltag gerne gesehen sind: „Rhetorikkenntnisse und das Zehnfingersystem sind etwas, das immer ankommt. Hauptschwerpunkt sind natürlich die digitalen Medien. Wenn sich jemand mit Instagram, Twitter und Blogs auskennt und das für das Unternehmen einsetzen kann, macht das fit für die berufliche Zukunft.“

Medienkompetenz und Big Data Welche Zusatzfähigkeiten und -ausbildungen gefragt sind, hängt natürlich stark von der Branche ab. Man kann aber derzeit beobachten, dass alles, was mit Datenanalyse, IT, Datensicherheit, Medienkompetenz und Social Media zu tun hat, sehr gefragt ist. Wer sich hier weiteres Wissen verschafft, dem können sich zusätzliche berufliche Perspektiven eröffnen.

AUF EINEN BLICK

E ILLUSTRATION: ADOBESTOCK

in Überblick über die zahlreichen beruflichen Fortbildungsangebote in Österreich.

• Umfassende Infos zu Unis und FHs: www.studienwahl.at • Weiterbildungsdatenbank des AMS: www.weiterbildungsdatenbank.at • BerufsInfoZentren (BIZ) – an 72 Standorten Beratung rund um Beruf und Karriere: www.ams.at/biz • WIFI Wien – rund 3.000 Kurse: www.wifiwien.at • FH des BFI – Hochschule für Wirtschaft: www.fh-vie.ac.at

Mag. Wolfgang Bliem, ibw – Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft, gibt Karriere-Tipps.

Soziale Fähigkeiten Die Fortbildungsstatistiken zeigen: Was die fachliche Fortbildung betrifft, wissen Unternehmen gut, was sie brauchen, und können das auch selber sehr gut vermitteln – oder sie holen sich Experten, die das tun. Wo hingegen noch Nachholbedarf besteht, ist der Bereich der sozialen und methodischen Kompetenzen. Dazu gehören zum Beispiel Teamfähigkeit, Querschnittsdenken, Kommunikationsfähigkeit und interkulturelle Kompetenzen. Alles, was ich mir in diesem Bereich aneignen oder was ich mitbringen kann, erhöht meine beruflichen Möglichkeiten. Nicht in Hierarchien denken Gemeinhin versteht man unter Karriere den Aufstieg von einer Ebene in die nächste – man beginnt als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter und arbeitet sich bis zur Abteilungsleitung und vielleicht zur Geschäftsführung hoch. Diese klassischen Hierarchieebenen werden jedoch immer flacher und sind gerade in Startups und jungen Unternehmen weggefallen. Man arbeitet in wechselnden Teams, ist einmal selbst Leiter und dann wieder Mitarbeiter. Der Begriff „Karriere“ wird immer mehr im Sinne einer Fachkarriere verstanden werden müssen. Das bedeutet, dass man sich in seinem Fachbereich in fachlicher Hinsicht zur Expertin oder zum Experten entwickeln muss – und es nicht mehr um einen hierarchischen Aufstieg geht. Lehre nach der Matura Die Dualen Akademien sind besonders für junge Menschen mit AHS-Matura interessant. Sie sind eine Möglichkeit, innerhalb relativ kurzer Zeit durch praktisches Tun eine berufliche Qualifikation zu erwerben. Man kann sich seine beruflichen Kompetenzen im Betrieb aneignen und muss nicht nochmals drei, vier Jahre theoretisches Lernen anhängen. Dadurch, dass die Ausbildung direkt im Unternehmen passiert, habe ich außerdem schon einen Arbeitsplatz – und muss im Regelfall nach Ausbildungsende nicht mehr nach einem Job suchen.

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DUALE AKADEMIE

Duale Akademie. Die Ausbildungsinnovation ermöglicht jungen Frauen und Männern dank einer fundierten Schulung neue berufliche Perspektiven – und schafft außerdem topqualifizierte Fachkräfte für die Zukunft.

Lehre nach der Matura

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m Herbst 2018 wurde sie erstmals in Österreich eingeführt: die Duale Akademie. Die neue Ausbildungsform, die von der Wirtschaftskammer Oberösterreich mit Unternehmen sowie Schülerinnen und Schülern initiiert wurde, ist ein eigenes Format der Lehre. Sie richtet sich speziell an AHS-Maturantinnen und -Maturanten sowie an Studierende ohne Studienabschluss und Berufsumsteigerinnen und -umsteiger, die neue Wege in eine erfolgreiche berufliche Zukunft einschlagen und umfassenden Praxiserwerb mit theoretischer Wissensvermittlung verbinden möchten. Das Konzept der Dualen Akademie orientiert sich an der klassischen dualen Lehr-

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ausbildung, wobei die Ausbildungsdauer im Vergleich zur Lehre auf 1,5 bis 2,5 Jahre verkürzt ist und man von Anfang an mit einem Gehalt nach Kollektivvertrag Vollzeit ins Berufsleben einsteigt sowie in zahlreichen Zusatzqualifikationen unterrichtet wird und so wertvolle berufliche Fähigkeiten erhält. Ebenso wie bei der Lehre findet auch bei der Dualen Akademie die Ausbildung in den Betrieben (70 Prozent der Zeit) und in der Berufsschule (20 ProDIGITALISIERUNG zent) sowie zusätzlich, zur Vermittlung von ZukunftsUm in der Arbeitswelt der Zukunft kompetenzen, bei ist externen bestehen zu können, lebens- Bildungsanbietern (10 Prozent) Das für den Beruf nötige Fachwislanges Lernenstatt. notwendig sen wird in eigenen Berufsschulklassen vermittelt.


Die Duale Akademie ist für junge Frauen und Männer die ideale Alternative zu einem Studium.“

FOTOS: ADOBESTOCK, WKS/HECHENBERGER

Mag. Norbert Hemetsberger, Leiter Lehrlings- und Meisterprüfungsstelle Wirtschaftskammer Salzburg

Von Elektrotechnik bis Coding Die wählbaren Berufe sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich und sollen helfen, den – trotz Corona-Krise – weiterhin bestehenden lokalen Fachkräftemangel zu lindern. In der Bundeshauptstadt Wien zum Beispiel kann man sich aktuell im Rahmen der Dualen Akademie in den Berufen Gardening oder Floristry ausbilden lassen. In Oberösterreich sind es bereits elf verschiedene Berufe, von Kunststofftechnik über Großhandel bis Applikationsentwicklung – Coding. In Salzburg kann man aus den Berufen Elektrotechnik, Mechatronik, KFZ-Technik, Speditionskauffrau/-mann, Applikationsentwicklung – Coding sowie Bankkauffrau/-mann wählen. Mag. Norbert Hemetsberger ist Leiter der Lehrlings- und Meisterprüfungsstelle der Wirtschafts-

kammer Salzburg und sagt, dass es das Ziel der neuen Ausbildung ist, zusätzliche Interessenten für die duale Schulung zu gewinnen. Mit Benefits wie Zusatzkompetenzen, einer deutlich verkürzten Lehrzeit und Auslandsaufenthalten soll die Lehre attraktiver gestaltet und sollen zusätzliche Fachkräfte für die Wirtschaft ausgebildet werden. „Es herrscht Fachkräftemangel und deshalb sucht die Wirtschaft auch in anderen Zielgruppen nach geeigneten Frauen und Männern. Ohne natürlich jüngere Lehrlinge und die klassische Lehre abwerten zu wollen: Maturantinnen und Maturanten sind einige Jahre älter und reifer als klassische Lehrlinge – und das kann in bestimmten Bereichen von Vorteil sein. Außerdem verfügen sie über eine entsprechende Allgemeinbildung. Unternehmen können sie deshalb von Beginn an ganz anders einsetzen und ihnen umfassendere Aufgaben zuteilen – zum Beispiel im Kundenbereich.“ Bestens gerüstet für den Arbeitsmarkt Ein wichtiger Bestandteil der Dualen Akademie ist auch die Vermittlung von sogenannten „Zukunftskompetenzen“ auf sozialer, digitaler, aber auch internationaler Ebene. Diese werden einerseits durch die Unternehmen selber, aber auch durch Bildungsanbieter und externe Partner vermittelt. Norbert Hemetsberger: „Dazu gehören digitale Fähigkeiten, internationale Kompetenzen mit Business-Englisch auf Cambridge-Advanced-Niveau sowie darüber hinaus ein Auslandsaufenthalt. Hinzu kommen Sozialkompetenzen wie Konfliktmanagement und Teambuilding.“ Im Herbst 2019 wurde die Duale Akademie im Bundesland Salzburg eingeführt. Norbert Hemetsberger berichtet, dass sowohl die Teilnehmerinnen und Teilnehmer als auch die Unternehmen von dem neuen Ausbildungskonzept überzeugt sind, kann man dank der Dualen Akademie doch bestens geschult in den Arbeitsmarkt von morgen starten.

AUF EINEN BLICK

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ie Duale Akademie richtet sich an AHS-Maturantinnen und -Maturanten. Die Berufe sind je nach Bundesland verschieden. Wie eine klassische Lehre besteht die Duale Akademie aus Praxis und Wissensvermittlung in Berufsschulklassen. Der Unterschied zur Lehre: eine verkürzte Ausbildungszeit von 1,5 bis 2,5 Jahren, ein Gehalt nach Kollektivvertrag und die Vermittlung von verschiedenen Zukunftskompetenzen. www.dualeakademie.at

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RAIFFEISEN NÖ-WIEN

BESTENS GESCHULT Bei der Raiffeisenbank erwarten angehende Finanzprofis eine fundierte Ausbildung und beste Karrierechancen.

RAIFFEISEN NÖ-WIEN Einzigartiger persönlicher Service und höchste Kundenorientierung.

www.raiffeisenbank.jobs

Mit Matura zur Bankkarriere Die Raiffeisenbank NÖ-Wien bietet spannende und zeitgemäße Entwicklungsprogramme für Maturantinnen und Maturanten – und wurde 2020 zum „Leading Employer“ gekürt.

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itarbeiterangebote und -zufriedenheit, Werteverständnis, Arbeitsplatzsicherheit und -bedingungen, betriebliches Gesundheitsmanagement und viele Entwicklungsprogramme – Work-Life-Balance steht bei Raiffeisen Niederösterreich-Wien hoch im Kurs, das beweist auch der Leading-Employer-Award, mit dem das Unternehmen 2020 ausgezeichnet wurde. Mit den Lehrlings-, Maturanten- und Traineeprogrammen wird alles darangesetzt, moderne Jobs speziell für junge Frauen und Männer zu bieten. Auch in dieser ungewöhnlichen Zeit wird ihnen somit eine Chance gegeben, ihren Karriereweg bei einem stabilen Arbeitgeber zu gehen, gibt es

Unsere Programme bieten eine fundierte und hochwertige Ausbildung.“

Prokurist Dr. Thomas Holzer, Personalentwicklung und Recruiting

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doch für alle Ausbildungsrichtungen ein passendes Angebot. Lehre nach der Matura „Alle unsere Programme“, erklärt Dr. Thomas Holzer, zuständig für Personalentwicklung und Recruiting, „sind mit einer fundierten und hochwertigen Ausbildung kombiniert. Diese reicht von Lehrlingscamps über die Raiffeisenbanken Ausbildung bis zum Kommerzkunden-College beziehungsweise dem Universitätslehrgang in Digitalisierung.“ Im Rahmen der Lehre Bankkauffrau/-mann beziehungsweise E-Commerce-Kauffrau/-mann zum Beispiel wird eine dreijährige Ausbildung absolviert, die für den Einsatz im Filialbereich oder die Programmierung der Raiffeisenbank OnlineAngebote vorbereitet. Gerade die Lehre eignet sich für Maturantinnen und Maturanten, die den Quereinstieg ins Bankenwesen wagen und eine Karriere in der Finanzwelt anstreben. Finanzprofis von morgen Auch das Sales Training Program ist ideal für all jene, die die Matura bestanden haben und Interesse an der spezialisierten Kundenbetreuung mitbringen. Im Rahmen der Ausbildung werden junge Frauen und Männer dabei als Veranlagungsoder Finanzierungsprofis geschult. Beim Traineeprogramm in der Kundenbetreuung oder als Experte im Digitalbereich gilt: Der Schwerpunkt liegt entweder im Kundenkontakt oder in der Umsetzung von technischen Verbesserungen in den internen Prozessen sowie digitalen Angeboten.

FOTOS: ROLAND RUDOLF

Erfolgsfaktor Gesucht werden dynamische und innovative, verantwortungsvolle und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem Gespür für das Gegenüber und digitaler Kompetenz. Sie sind ein wesentlicher Faktor des Erfolges, weshalb langfristige Jobperspektiven und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten bei ausgezeichneten Verdienstmöglichkeiten geboten werden.


DEINE CHANCE – UNSER ANGEBOT Das zweijährige »Sales Training Program« bietet Dir die Möglichkeit eine spannende Ausbildung mit einer interessanten beruflichen Herausforderung im Kundenkontakt bei einem Top-1-Prozent der Unternehmen des Landes zu vereinbaren. Die Unterstützung durch ein Mentorenprogramm gepaart mit einer auf modernen Lernmethoden beruhenden Ausbildung, macht Dich in kurzer Zeit zum Experten im Kundenbeziehungsmanagement. Nach Abschluss des Programmes stehen Dir als Serviceberater/in oder Kundenbetreuer/in vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten offen. Für diese Position bieten wir ein monatliches Bruttomindestgehalt von EUR 2.100,–. Entsprechende Berufserfahrung und Qualifikation werden entsprechend berücksichtigt. Darüber hinaus bieten wir ein umfangreiches Paket an Benefits: • Sport- und Gesundheitsangebote • Variable Arbeitszeit und Teleworking-Möglichkeiten • Mittagsessen- und Fahrkostenzuschuss • Vereinbarkeit Beruf & Familie: Betriebskindergarten, Firmenpension, u. v. m. DEINE AUFGABEN • Beweise, dass Du die im Programm vermittelten Fach-, Sozial-, und Methodenkenntnisse zielorientiert im Kundenkontakt – sowohl im persönlichen Gespräch als auch mit digitalen Medien – umsetzen kannst • Setze Deine Kompetenzen flexibel beim Empfang, im Service sowie im Verkauf ein • Agiere als erster Ansprechpartner unserer Privatkunden in der Filiale und akquiriere neue Kunden durch Ansprache im Foyer und an der Kassa • Übernimm die Servicierung der Kunden im Foyer und an den Selbstbedienungsgeräten und erledige Bargeldtransaktionen für den Kunden an der Kassa • Verkaufe professionell und proaktiv unsere Bankprodukte als Kundenbeziehungsmanager DEIN PROFIL • Du hast die Matura (HAK, HBLA, AHS) erfolgreich abgeschlossen (FiRi-Schwerpunkt inkl. Zertifikat von Vorteil) • Du bist eine äußerst verkaufsorientierte Persönlichkeit und bringst idealerweise erste Verkaufserfahrung mit • Als entwicklungsorientierte Person möchtest Du Dich in einem intensiven und spannenden Ausbildungsprogramm einbringen • Mit Deinem kommunikativen und gewinnenden Wesen hast Du Freude daran auf Menschen zuzugehen • Dein sehr freundliches und sympathisches Auftreten macht Dich zur Visitenkarte der Filiale • Du arbeitest genau, zuverlässig, diskret, selbständig und bist außerdem gut organisiert • Du siehst Dich als lösungsorientiert, verantwortungsbewusst und begeisterungsfähig an Solltest Du interessiert sein und die entsprechenden Anforderungen erfüllen, dann freuen wir uns über Deine Online-Bewerbung unter www.raiffeisenbank.jobs!


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