ZURICH HEART HOUSE
TÄTIGKEITSBERICHT 2025
6.1.5
7.1 Ausgewählte
von durch die Stiftung unterstützten Projekten
Herausgeberin Zurich Heart House, Stiftung für Herz- und Kreislaufforschung, Zürich Gestaltung aleanza.ch | Design. Inhalt. Wirkung., Zürich Fotografie © Jan Lipton, ScRogers
1 ORGANISATION
1.1
Allgemeine Angaben und Erläuterungen
1.1.1 Rechtsgrundlage und Zweck der Stiftung
RECHTSGRUNDLAGEN
Die Stiftung für Herz- und Kreislaufforschung wurde am 4. November 1994 als Stiftung im Sinne der Art. 80 ff. ZGB von Herrn Prof. Dr. med. Thomas F. Lüscher in Basel errichtet (Gründungsurkunde) und basiert seit der Verlegung ihres Sitzes nach Zürich auf der am 29. August 1997 von der zuständigen Aufsichtsbehörde geänderten Stiftungsurkunde. Die Organisation der Stiftung wird durch ein vom Stiftungsrat am 4. Dezember 2012 erlassenes Organisationsreglement festgelegt.
STIFTUNGSZWECK
Die Stiftung bezweckt die Forschung im Bereich der Herz- und Kreislauferkrankungen auf der Grundlage anerkannter wissenschaftlicher Methoden und mit dem Ziel, Forschungsergebnisse und Erkenntnisse zum Allgemeinnutzen verfügbar zu machen. Sie verfolgt keine kommerziellen Zwecke und erstrebt keinen Gewinn.
1.1.2 Stiftungsorgane
STIFTUNGSRAT
Prof. Dr. med. Thomas F. Lüscher, Zürich, Präsident
Prof. Dr. med. Jürg Hans Beer, Baden, Mitglied
Prof. Dr. med. Felix Gutzwiller, Zürich, Mitglied
Prof. Dr. Pablo Koch-Medina, Zürich, Mitglied
Prof. Dr. iur. Urs Schenker, Zürich, Mitglied
Dr. iur. Peter Strickler, Zürich, Mitglied
Dr. phil. II Ruth Amstein, Hirzel, Mitglied

T. F. Lüscher

J. H. Beer





P. Koch-Medina R. Amstein F. Gutzwiller P. Strickler U. Schenker
Die Mitglieder des Stiftungsrates werden durch den Stifter ohne Amtszeitbeschränkung berufen. Alle Stiftungsräte führen Kollektivunterschrift zu zweien. Die Stiftungsräte arbeiten ehrenamtlich.
WISSENSCHAFTLICHER BEIRAT
Prof. Dr. Phil. II Giovanni G. Camici, Zürich, Schweiz
Prof. Dr. med. et Phil. II Zvonimir S. Katusic, Rochester, MN., USA
Prof. Dr. med. Arnold von Eckardstein, Zürich, Schweiz
Prof. Dr. med. Zhihong Yang, Fribourg, Schweiz
Der Wissenschaftliche Beirat ist das den Stiftungsrat in wissenschaftlichen Angelegenheiten beratende Organ. Er besteht aus mindestens drei vom Stiftungsrat ernannten Mitgliedern, welche auf dem Gebiet der Herz- und Kreislaufforschung besondere Kenntnisse und Erfahrungen besitzen. Die Mitglieder arbeiten ehrenamtlich.
Die Amtszeit der Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist möglich.
REVISIONSSTELLE
Intercontrol AG, Revisions- und Treuhandgesellschaft, Zürich (Mitglied der Treuhandkammer). Die Amtsdauer beträgt ein Jahr; Wiederwahl ist ohne Einschränkungen zulässig.
1.1.3 Aufsichtsbehörde
Amt für berufliche Vorsorge und Stiftungen des Kantons Zürich.
1.1.4 Verantwortliche Personen
für die Geschäftsführung
Chief Operating Officer: Christine Lohmann
Chief Financial Officer: Thao Kuhn
Chief Scientific Officer: Dr. med. Eleanor Wicks



Die für die Geschäftsführung verantwortlichen Personen führen Kollektivunterschrift zu zweien.
1.1.5 Verbindung zu nahestehenden Organisationen
UNIVERSITÄT ZÜRICH
Die Stiftung ist durch ihre Unterstützung von Forschungsprojekten mit der Universität Zürich verbunden. Prof. Dr. Thomas F. Lüscher, Präsident des Stiftungsrates, ist privatrechtlich angestellter nebenamtlicher Professor für Kardiologie und kardiovaskuläre Physiologie an der Universität Zürich und Chairman des Center for Molecular Cardiology (www.cmc.uzh.ch) auf dem Campus Schlieren der Universität Zürich. Prof. Dr. Jürg Hans Beer, Mitglied des Stiftungsrates, ist privatrechtlich an der Universität Zürich angestellt.
Zwei Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates, Prof. Dr. Giovanni G. Camici, Direktor des Center for Molecular Cardiology und Prof. Dr. Arnold von Eckardstein, Ordinarius Emeritus für Klinische Chemie, sind ebenfalls eng mit der Universität Zürich verbunden.
ROYAL BROMPTON AND HAREFIELD HOSPITALS
Seit Oktober 2017 ist Prof. Dr. Thomas F. Lüscher teilzeitlich Director of Research, Education & Development am Royal Brompton and Harefield Hospitals, seit 01. Oktober 2018 Professor of Cardiology am Imperial College und seit 01. März 2020 zusätzlich Professor of Cardiology am King’s College in London, UK. Seit 01. Oktober 2023 wurde er zum Co-Director der «Cardiovascular Academic Group» des Guy’s and St. Thomas’/King’s Health Partners Trusts, zu dem auch die Royal Brompton and Harefield Hospitals gehören, ernannt. Die Verbindung mit dem Royal Brompton and Harefield Hospitals ist essenziell für die Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen in London, insbesondere für den Einsatz der Staffmembers als Referenten und für die «hands-on» Module des «Postgraduate Course in Heart Failure London».
SCHWEIZERISCHE HERZSTIFTUNG
Die Schweizerische Herzstiftung in Bern ist über den Stiftungsratspräsidenten, als Präsident der Stiftungskommission, weiterhin mit der Stiftung verbunden und die Stiftung ist auch weiterhin eine grosse finanzielle Stütze des Center for Molecular Cardiology.
EUROPEAN SOCIETY OF CARDIOLOGY (ESC)

Die Stiftung unterhielt über die Jahre enge Beziehungen mit der ESC, zunächst von 2009 – 2020 mit dem Editorial Office des European Heart Journals, dem Flagship der ESC, und 2014 – 2017 mit dem «Zurich Postgraduate Course in Heart Failure». Zudem spielte die ESC für verschiedenen von der Gesellschaft «endorsed» Veranstaltungen der Stiftung eine wichtige Rolle. So wurden der «Cardiology Update Davos» und «Cardiology Update London» wie auch weitere Veranstaltungen durch die ESC endorsed, was diesen zu einer vermehrten Visibilität verhalf.
Seit 2020 ist der Präsident der Stiftung Mitglied des ESC Boards, zunächst als Secretary/ Treasurer (2020 – 2022) und nun seit 01. September 2024 President bis 31. August 2026. Insgesamt handelt es sich als Mitglied des Presidential Trio (President Elect, President und Past President) um eine 6-jährige Amtszeit. Das Presidential Trio ist die eigentliche Führung der ESC, eine der grössten medizinischen Gesellschaften weltweit mit Sitz in Sofia Antipoilis, Nähe Nizza, und Brüssel mit 241 Mitarbeitern, einem Umsatz von über 60 Mio. Euro, 13 Kongressen, 18 wissenschaftlichen Zeitschriften, Lehrbüchern und weiteren Projekten, sowie über 100 000 Mitgliedern.































1.1.6
Steuerbefreiung
Die Stiftung ist gemäss Verfügung der Finanzdirektion des Kantons Zürich vom 26. März 1998, bestätigt mit Verfügung des kantonalen Steueramtes Zürich vom 06. Februar 2009, wegen Verfolgung gemeinnütziger Zwecke sowohl von der zürcherischen Staats- und Gemeindesteuer als auch von der direkten Bundessteuer befreit.
1.1.7
Ziele und Leistungen
Der Tätigkeitsbericht des Stiftungsrates und der wissenschaftliche Bericht der Stiftung orientieren über die laufenden Projekte der Stiftung, erbrachte Leistungen und erreichte Ziele.
1.1.8
Administrative Aufwendungen
Der administrative Aufwand der Stiftung betrug 2025 9.3 % der eingesetzten Mittel (2024: 10.2 %; 2023: 10.4 %). Regelmässig werden rund 90 % der Einnahmen direkt für den Stiftungszweck verwendet.
1.2 Arbeitsweise
Die Stiftung wird durch den Stiftungsrat und die von ihm bezeichneten, für die Geschäftsführung verantwortlichen Personen, geleitet. Der Stiftungsrat tagt in der Regel zweimal jährlich und behandelt ansonsten laufende Angelegenheiten, die in seine Zuständigkeit fallen, nach Bedarf.
Der Wissenschaftliche Beirat beurteilt die wissenschaftlichen Aspekte der Stiftungstätigkeiten und die Qualität der Ergebnisse der Forschungsarbeit, der Weiterbildungsveranstaltungen und internationaler Studien, welche durch die Stiftung unterstützt oder durchgeführt werden. Die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates nehmen mit beratender Stimme an den Sitzungen des Stiftungsrates teil oder äussern sich schriftlich zur Tätigkeit.
Die Stiftung unterstützt Forschungsgruppen in der Grundlagenforschung und der klinischen Forschung an der Universität Zürich sowie internationale Studien an anderen Universitäten im In- und Ausland.
1.3 Kontaktadressen
Anschrift
Zurich Heart House
Stiftung für Herz- und Kreislaufforschung
Hottingerstrasse 14
8032 Zürich
Präsident der Stiftung
Prof. Dr. med. Thomas F. Lüscher
Stiftung für Herz- und Kreislaufforschung
Hottingerstrasse 14
8032 Zürich
Tel: 044 250 40 97
E-Mail: thomas.luescher@zhh.ch
Chief Operating Officer
Christine Lohmann
Stiftung für Herz- und Kreislaufforschung
Hottingerstrasse 14
8032 Zürich
Tel: 044 250 40 83
E-Mail: christine.lohmann@zhh.ch
Chief Financial Officer
Thao Kuhn
Stiftung für Herz- und Kreislaufforschung
Hottingerstrasse 14
8032 Zürich
Tel: 044 250 40 86
E-Mail: thao.kuhn@zhh.ch
2 ZURICH HEART HOUSE
2.1
Das Herz steht im Zentrum
30 JAHRE STIFTUNG FÜR HERZ- UND KREISLAUFFORSCHUNG
Im Jahr 2024 konnte die Stiftung ihr 30-jähriges Bestehen feiern. Gegründet in Basel 1994, siedelte die Stiftung kurz danach nach Bern und anschliessend 1997 nach Zürich über und wurde in die Foundation for Cardiovascular Research – Zurich Heart House umbenannt. Die Stiftung konnte in den 30 Jahren über CHF 120 Mio. Drittmittel einwerben, zahllose Fortbildungen für Studenten, Assistenten und promovierte Ärzte anbieten und zahlreiche junge Forscher und Ärzte unterstützen und in ihrer Karriere begleiten. Insbesondere hat die Stiftung an der Universität Zürich 8 Assistenzprofessuren gespendet, wovon 4 in Zürich Professuren erhielten und einer an der Universität Greifswald. Eine dieser Professuren läuft weiter bis 2027.
Unter dem Dach des Zurich Heart House (ZHH) ist die Stiftung für Herz- und Kreislaufforschung mit ihrem Education Center beheimatet. Nach dem Vorbild des European Heart House in Sophia Antipolis bei Nizza, hat sich das ZHH der Forschung und Wissensvermittlung auf dem Gebiet der Herz-Kreislauferkrankungen verschrieben. Als Kernaktivität unterstützt das ZHH, de iure die Stiftung, die Herzforschung an der Universität Zürich und am Royal Brompton and Harefield Hospitals in London, sowie an zahlreichen Universitäten und arbeitet eng mit nationalen kardiologischen Gesellschaften des Inund Auslandes zusammen (so z. B. in Baku, Aserbeijan, Bucharest, Rumänien, Skopje, Nord Mazedonien, Mexico City, Mexico, sowie Berlin, BRD).
Die Unterstützung hervorragender und innovativer Forschung ist neben dem Bereich Education der Hauptzweck der Stiftung. Im Center for Molecular Cardiology (CMC) auf dem Campus Schlieren der Universität Zürich erforschen Wissenschaftler in verschiedenen Forschungsgruppen unbekannte krankheitsauslösende Mechanismen und entwickeln neue Behandlungsmethoden. Sind solche Konzepte im Labor wissenschaftlich belegt, werden diese bei ausgewählten Patienten überprüft. Die Verbindung von Labor und Krankenbett ist eine der Stärken der Zürcher Herzforschung und setzt eine lange Tradition fort. Im internationalen Umfeld an der Spitze mitzuhalten, erfordert laufende Investitionen und die Rekrutierung sowie Förderung von begabten Nachwuchskräften. Seit 1994 hat die Stiftung über 150 Ärzte und Forscher unterstützt und viele sind heute Lehrstuhlinhaber und Chefärzte in verschiedenen Universitäten und Spitälern des In- und Auslands. Besonders in den letzten Jahren haben zahlreiche Forscher, die von der Stiftung unterstützt werden, prestigeträchtige Forschungspreise der Schweizerischen Gesellschaft für Kardiologie, der Schweizerischen Herzstiftung, der Universität Zürich und der ESC erhalten.
Das Thema «Fundraising» beschäftigt die Forschungsgruppenleiter und die Geschäftsstelle der Stiftung, um die ambitionierten Forschungsprojekte wie auch die Fortbildungen, Kongresse und postgraduierten Kurse finanzieren zu können. So werden Gesuche und Anträge für Forschungsunterstützung beim Schweizerischen Nationalfonds und diversen Vergabestiftungen und Industrie-Sponsoren gestellt. Mit Hilfe eines ehrenamtlichen Einsatzes der Stiftungsräte, sowie des Präsidenten und der Geschäftsleitung, werden Banken, Vermögensverwalter, Treuhänder und Stiftungen auf die Bedeutung und die Leistungen der Zürcher Herzforschung aufmerksam gemacht. Wenn die staatlichen Unterstützungsbeiträge wegen Sparmassnahmen kontinuierlich abnehmen, werden private Gönner und Donatoren immer wichtiger für die Aufrechterhaltung des Hochschulstandortes und Denkplatzes Zürich.
Die WEBSEITE www.zhh.ch wurde mit 87 874 Seitenaufrufen gut besucht. Die Fortbildungsplattform für Ärzte wird laufend weiterentwickelt und den aktuellen Bedürfnissen angepasst. So können die monatlich stattfindenden beliebten Webinare als «Replay on demand» angesehen oder ein akkreditierter Online-Kurs in Herzinsuffizienz in mehreren Modulen absolviert werden. Das Angebot auf der Website umfasst auch die Vorträge der einzelnen Fortbildungen, die anfänglich unmittelbar nach der Veranstaltung kostenpflichtig sind, bevor sie nach einigen Monaten gratis zur Verfügung stehen. Um den Anforderungen der modernen virtuellen Welt gerecht zu werden, richtete das Zurich Heart House in seinen Büroräumen ein professionell ausgerüstetes Videostudio ein. Dort können sich Vorsitzende und Diskussionsteilnehmer live treffen und das Webinar mit den Teilnehmern auf ZOOM moderieren.



SITZ DER GESCHÄFTSSTELLE
Die Geschäftsstelle des Zurich Heart House befindet sich seit dem 01. August 2017 an der Hottingerstrasse 14, in der Nähe des Schauspielhauses. Die grosszügigen Büroräumlichkeiten bieten Platz für das Team des Education Center, die Geschäftsleitung und Administration. Von dort aus werden zahlreiche hochstehende Fortbildungen und Postgraduiertenkurse in Zürich und London sowie an internationalen Institutionen organisiert und Webinare im hauseigenen Filmstudio durchgeführt.


2.2 Zuwendungen an Education Center und Forschung
PRIVATE DONATIONEN
• Sheikh Khalifa bin Hamad Al-Thani, Zürich und Doha, Katar
STIFTUNGEN
• Fonds zur Förderung des akademischen Nachwuchses, UZH-Alumni
• Iten Kohout Foundation, Zürich
• Novartis Stiftung, Basel
• Regula und René Braginski Stiftung, Zürich
• Regula Stiftung, Niederhasli
• Schweizerische Mobiliar Gesellschaft, Jubiläumsstiftung, Basel
• Schweizerische Herzstiftung, Bern
• Swiss Life Jubiläumsstiftung, Zürich
INSTITUTIONELLE DONATOREN
• Abbott, Belgien, Deutschland und England
• Agilent Technologies, Basel
• Alnylam, Deutschland und England
• Amgen, Schweiz und Deutschland
• AstraZeneca, Schweiz, Deutschland und England
• Bayer, Schweiz und Deutschland
• Bio-Technopark, Schlieren
• Biotronik Schweiz, Baar
• Boehringer Ingelheim, Schweiz, Deutschland und England
• Bristol Meyers Squibb, Schweiz und Deutschland
• Chemie Brunschwig, Basel
• CSL Behring, Bern
• Daiichi-Sankyo, Schweiz und England
• Edwards Lifesciences, Schweiz und England
• Eli Lilly, Schweiz und England
• Kantonsspital Baden, Baden
• Life Technologies, Reinach
• Medpoint Medizinkommunikation, Berlin
• Medtronic, England
• Merk Sharp & Dohme, Schweiz und Deutschland
• Novo Nordisk Pharma, Schweiz, Deutschland und England
• Novartis Pharma, Schweiz, Deutschland und England
• Pfizer, Schweiz und England
• Philips, England
• Promega, Dübendorf
• Recor Medical Europe, Deutschland
• Sanofi Aventis, Schweiz Deutschland
• Universität Zürich, Abteilung Forschungsförderung
• VWR International, Dietikon

3 LONDON HEART HOUSE
Aufgrund der zahlreichen und zunehmenden Aktivitäten des Zurich Heart House in London, so insbesondere der «Postgraduate Course in Heart Failure London», «Postgraduate Course in Cardiometabolic Medicine», «Postgraduate Course in Periprocedural Echocardiography», wie auch der «Cardiology Update London» und «London Shock», hat sich die Leitung des Zurich Heart House entschlossen, in England eine Stiftung (Charity Number: 1189331) unter dem Namen London Heart House (LHH) zu gründen.
Am 04. Mai 2019 wurde diese von der Charity Commission in England bewilligt und somit konnte der Name London Heart House offiziell eingetragen und online geschützt werden. Eine separate, mit www.zhh.ch vernetzte Plattform (www.londonhearthouse.uk) ist online.
Das Board des neuen London Heart House setzt sich aus Prof. Dr. Thomas F. Lüscher (Präsident), Prof. Dr. John E. Deanfield (University College London), Dr. Johannes Holzmeister (CEO DINAQOR, Zurich) und Dr. phil. II Ruth Amstein zusammen. Der Sitz der Stiftung ist an der folgenden Adresse angesiedelt: 48 Stanhope Gardens, Charlesworth House, South Kensington, London SW7 5RD, United Kingdom. Die Aktivitäten des LHH sind stark mit dem ZHH verflochten. Im Berichtsjahr konnte bei der CAF Bank ein eigenes Konto eröffnet werden, was mehr Flexibilität im Zahlungsverkehr ermöglicht als wie früher über ein Treuhandkonto.
Seit 2024 ist LHH als mehrwertssteuerpflichtige Organisation eingetragen. Damit können die Sponsoringbeiträge und Ausgaben bei Veranstaltungen mit 20% Umsatzsteuer abgerechnet werden.




4 TÄTIGKEITSBERICHT DES STIFTUNGSRATES
Anlässlich seiner beiden Sitzungen im Berichtsjahr am 09. Januar 2025 und 12. Juni 2025, liess sich der Stiftungsrat über die Tätigkeiten der von der Stiftung unterstützten Forscher, ihre Projekte, Publikationen und Auszeichnungen, sowie über die Fortbildungsaktivitäten des Education Centers orientieren.
Er befasste sich insbesondere mit immateriellen Rechten, der finanziellen Lage der Stiftung, dem Budget des Berichtjahres, sowie dem Ausblick auf 2026 und danach. Ferner befasste er sich mit Massnahmen zur Förderung der Einwerbung von Donationen und den Budgetvorgaben für das laufende Jahr und erhielt somit eine erste Vorinformation zum Budget 2026.

5 WISSENSCHAFTLICHER BERICHT
5.1 Leistungen der Stiftung
5.1.1
Nachwuchsförderung
Seit ihrer Gründung hat die Stiftung weit über 150 Nachwuchskliniker und -forscher gefördert und es ihnen ermöglicht, zunächst in Basel (1994), danach in Bern (1994 – 96) und seither in Zürich (ab 1997) und London (ab 2017), sich in der Behandlung und Erforschung von Herz- und Kreislauferkrankungen sowie benachbarter Gebiete weiterzubilden und eine erfolgreiche akademische oder Spitalkarriere im In- und Ausland einzuleiten. So haben sich in den über 30 Jahren seit der Gründung der Stiftung 1994 an den Medizinischen Fakultäten der Universitäten Zürich, Bern und Basel, 64 mehrheitlich oder teilweise von ihr unterstützte Mediziner und Naturwissenschaftler in den Fachgebieten Kardiologie, kardiovaskuläre Physiologie, sowie Ophthalmologie, Gynäkologie und klinische Pharmakologie habilitiert. Viele der Alumni der Stiftung konnten im In- und Ausland wichtige Positionen besetzen. So finden sich unter den Alumni 29 ordentliche und persönliche Professoren in der Schweiz, Deutschland, Holland, Norwegen, Schweden, Spanien und Japan, sowie 11 Chefärzte grosser Kliniken.
Die Stiftung selbst hat in den letzten 30 Jahren 8 Professuren an der Universität Zürich geschaffen: U.a. ein Extraordinariat für Herzinsuffizienz, Prof. Dr. Georg Noll (2001 – 2007; heute Hirslanden), eine Assistenzprofessur für Kardiologie, speziell Vaskuläre Biologie, Prof. Dr. Felix C. Tanner (2004 – 2009; heute Stv. Klinikdirektor Kardiologie, Universitätsspital Zürich) und eine Assistenzprofessur für Kardiologie, speziell Rhythmologie, Prof. Dr. Firat Duru (2005 – 2011; heute Leiter Rhythmologie, Universitätsspital Zürich). Zudem konnten dank der Donation durch H. H. Sheikh Khalifa Bin Hamad Al-Thani, zwei klinische Assistenzprofessuren, Prof. Dr. Oliver Gämperli (2017 – 2018, heute Hirslanden; ab SS 2021 übernahm diese Assistenzprofessur Prof. Dr. Barbara Stähli am Universitätsspital Zürich)


8 Assistentprofessors
at the University of Zurich


und Prof. Dr. Dr. Christian Templin (2017 – 2022, heute Ordinarius an der Universität Greifswald, Deutschland) und zwei Assistenzprofessuren in der Grundlagenforschung (Prof. Dr. Giovanni G. Camici und Prof. Dr. Francesco Paneni (2018 – 2022, beide heute ausserordentliche Professoren am Center for Molecular Cardiology bzw. an der Universität Zürich) geschaffen werden. Somit ist das Anliegen der Stiftung, den akademische Nachwuchs in der Kardiologie and der Herz- und Kreislaufforschung in der Schweiz und darüber hinaus zu fördern, erfolgreich umgesetzt worden.
PhD Studenten
In den Jahren 2024 und 2025 wurden zwei von der Stiftung unterstützte junge Mediziner, Dr. Yifan Wang und Dr. Yujing Wang, beide aus der Volksrepublik China, in das neue PhD Programm «Clinical Science» der Universität Zürich aufgenommen. Die beiden werden von Prof. Dr. Thomas F. Lüscher zusammen mit den früheren PhD Studenten des Centers for Molecular Cardiology Dr. Simon Kraler und Dr. Florian Wenzl betreut.




5.1.2 Donation H. H. Sheikh Khalifa Bin Hamad Al-Thani für die Nachwuchsförderung
und Herzforschung
Der Katari Sheikh Khalifa Bin Hamad Al-Thani, ehemaliges Staatsoberhaupt (Emir) seines Heimatlandes, lebte nahezu 20 Jahre in der Schweiz, vorwiegend in Zürich, und ist im März 2016 nach Katar zurückgekehrt, wo er im Oktober 2016 verstarb. Der Stiftungsratspräsident hat H. H. Sheikh Khalifa als Patient über viele Jahre eng betreut. Mit seiner Schenkung wollte er sich für die hervorragende medizinische Betreuung bedanken.
Um den Forschungsnachwuchs in der Schweiz und im Nahen Osten zu fördern, werden mit den Mitteln der Schenkung Nachwuchskräfte und ein Forschungsprogramm finanziert. Die Stiftung erhielt 2014 dafür rund CHF 11 Millionen von H. H. Sheikh Khalifa Bin Hamad Al-Thani, ursprünglich vorgesehen für sechs Jahre zur Nachwuchsförderung und Unterstützung der universitären Herzforschung. Für diese grosszügige und uneingeschränkte Unterstützung der Herzforschung ist die Stiftung dem verstorbenen Donator äusserst dankbar. Seinem letzten Willen wird damit Rechnung getragen, und sein Name findet Anerkennung in zahlreichen Publikationen.
Die dank dieser Donation möglich gewordene Schaffung von 4 zusätzlichen Assistenzprofessuren in der Grundlagen- bzw. klinischen Forschung an der Universität Zürich für jeweils 6 Jahre.

Gedenktafel von H. H. Sheikh Khalifa Bin Hamad Al-Thani für die Nachwuchsförderung und Herzforschung. Insgesamt wurden drei Tafeln verewigt, im Universitätsspital Zürich, im Center for Molecular Cardiology, und im Zurich Heart House.
5.1.3 Unterstützung des Center for Molecular Cardiology
Das Center for Molecular Cardiology ging aus der Forschungsabteilung der Klinik für Kardiologie hervor und wurde mit dem Umzug in den neuen Campus Schlieren 2014 gegründet (siehe www.cmc.uzh.ch). Chairman des Zentrums ist Prof. Dr. Thomas F. Lüscher und Direktor Prof. Dr. Giovanni G. Camici. Inzwischen arbeiten 31 Forschungsgruppenleiter, Post Docs, PhD und Masterstudenten ganz oder teilteitlich am Center for Molecular Cardiology und machen diese Einheit zu einer der akademisch erfolgreichsten der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich.

1: Zentrum für Molekulare Kardiologie am Campus Schlieren der Universität Zürich.
Tabelle 1: Seit Beginn an unterstützt die Stiftung Forscher, die sich an verschiedenen Orten habilitieren konnten:
Name Fachgebiet
Barry S. Oemar Pädiatrie
Walter Haefeli Klinische Pharmakologie
Ivan Haefeliger Ophthalmologie
Dan Atar Kardiologie
Georg Noll Kardiologie
Zhihong Yang Physiologie
Raghvendra K. Dubey Gynäkologische Endokrinologie
Philipp A. Kaufmann Kardiologie und Nuklearmedizin
Mathias Barton Kardiologie
Christine Attenhofer Jost Kardiologie
Frank T. Ruschitzka Kardiologie
Peter Meyer Opthalmologie
Hans-Peter Brunner-La Rocca Kardiologie
Gabor Sütsch Kardiologie
Jürg Schwitter Kardiologie
Willibald Mayer † Kardiologie
Erwin Oechslin Kardiologie
Firat Duru Kardiologie
Francesco Cosentino Kardiologie
Edward Wight Gynäkologie
Franz R. Eberli Kardiologie
Marco Roffi Kardiologie
Corinna Brunckhorst Kardiologie
Bernd van der Loo Kardiologie
Hans Rickli Kardiologie
Jens Hellermann Kardiologie
Universität Jahr Heutige Position
Basel 1992 Pharma Industrie
Basel 1993 Ordinarius klinische Pharmakologie Heidelberg
Basel 1994 Praxis, Titularprofessor Universität Basel
Zürich 1999 Ordinarius für Kardiologie Oslo
Bern 1996 Titlarprofessor UZH, Hirslanden
Zürich 2000 Ordinarius für Physiologie, Uni Fribourg
Zürich 2000 Extraordianrius, gyn., Endokrinologie, UZH
Zürich 2000 Ordinarius für Nuklearmedizin UZH
Zürich 2001 Titularprofessor UZH
Zürich 2001 Titularprofessorin UZH, Hirslanden
Zürich 2001 Ordinarius für Kardiologie UZH
Basel 2002 Extraordnarius Ophthalmologie, Basel
Zürich 2002 Professor Nephrologie Universität Maastricht
Zürich 2002 Kardiologe Bethanien
Zürich 2002 Professor für Kardiologie Uni Lausanne
Zürich 2002 Titularprofessor, USZ
Zürich 2003 Professor für Kardiologie University of Toronto
Zürich 2003 Extraordinarius Kardiologie UZH
Zürich 2003 Professor für Kardiologie Karolinska, Stockholm
Basel 2004 Ehem. Chefarzt Gynäkologie Basel
Zürich 2004 Ehem. Chefarzt Kardiologie Triemlispital
Zürich 2004 Professor für Kardiologie Universität Genf
Zürich 2004 Titularprofessorin Kardiologie UZH
Zürich 2004 Kardiologie in Praxis
Zürich 2004 Chefarzt Kardiologie KS St.Gallen
Zürich 2005 Praxis Graubünden
Name Fachgebiet
Nils Kucher Kardiologie und Angiologie
Christian Binggeli Kardiologie
David Kurz Kardiologie
Christian M. Matter Kardiologie
Ulf Landmesser Kardiologie
Urs Eriksson Kardiologie
Richard Kobza Kardiologie
Christian Templin Kardiologie
Oliver Gaemperli Kardiologie
Jan Steffel Kardiologie
David Hürlimann Kardiologie
Giovanni Pedrazzini Kardiologie
Lukas Altwegg Kardiologie
Frank Enseleit Kardiologie
Isabella Sudano Innere Medizin
Giovanni G. Camici Kardiovaskuläre Forschung
Laurent Haegeli Kardiologie
Mathias Greutmann Kardiologie
Robert Manka Kardiologie
Thomas Wolber Kardiologie
Gabriela Kania Kardiovaskuläre Forschung
Andreas J. Flammer Kardiologie
Christian Schmied Kardiologie
Ronald Binder Kardiologie
Roland Klingenberg Kardiologie
Stefan Toggweiler Kardiologie
Aju Pazhenkottil Kardiologie / Nuklearmedizin
Universität Jahr Heutige Position
Zürich 2006 Professor UZH, Chefarzt Angiologie USZ
Zürich 2007 Hirslanden
Zürich 2007 Leitender Arzt Kardiologie Triemlispital ZH
Zürich 2007 Titularprofessor UZH
Zürich 2008 Professor Kardiologie Charité Berlin, BRD
Zürich 2009 Ehem. Chefarzt Innere Medizin Wetzikon
Zürich 2010 Ehem. Chefarzt Kardiologie Kantonsspital Luzern
Zürich 2011 Ordinarius Klinikdirektor Universität Greifswald/ Bethanien Zürich
Zürich 2011 Hirslanden
Zürich 2011 Hirslanden
Zürich 2011 Hirslanden
Zürich 2011 Professor Kardiologie Università della Svizzera Italiana
Zürich 2012 Chefarzt Kardiologie St.Claraspital Basel
Zürich 2012 Praxis Wiesbaden, BRD
Zürich 2012 Titularprofessorin UZH
Zürich 2012 Extraordinarius vaskuläre Biologie UZH
Zürich 2012 Stv. Chefarzt Kardiologie Aarau
Zürich 2012 Titularprofessor UZH
Zürich 2013 Titularprofessor UZH
Zürich 2014 Konsiliararzt Kardiologie USZ
Zürich 2014 Forschungsgruppenleiterin Rheumatologie USZ
Zürich 2014 Leitender Arzt Kardiologie USZ
Zürich 2014 Hirslanden
Zürich 2015 Chefarzt Kardiologie Wels, Österreich
Zürich 2015 Chefarzt Herz-Lungen-Zentrum, Krankenhaus Nordwest, Frankfurt, BRD
Zürich 2015 Co-Chefarzt Kardiologie KS Luzern
Zürich 2016 Leitender Arzt Nuklearmedizin USZ
Name Fachgebiet
Alexander Breitenstein Kardiologie
Przemyslaw Blyszczuk Kardiovaskuläre Forschung
Erik Holy Kardiologie
Ardan Saguner Kardiologie
Jelena Templin-Ghadri Kardiologie
Elena Osto Kardiologie
Sokrates Stein Experimentelle Kadiologie
Alexander Akhmedov Experimentelle Kardiologie
Universität Jahr Heutige Position
Zürich 2017 Leitender Arzt Kardiologie USZ
Zürich 2017 Forschungsgruppenleiter Rheumatologie USZ
Zürich 2018 Kardiologie und Angiologie Bethanien Zürich
Zürich 2018 Leitender Arzt Kardiologie USZ
Zürich 2018 Oberassistentin Kardiologie USZ
Zürich 2018 Ordinaria Universität Graz
Zürich 2019 Novartis, Schweiz AG
Zürich 2022 Ehem. Senior Scientist, Center for Molecular Cardiology


Abb. 2: Ehemalige Forschungsmitarbeitende.

Abb. 3: Ehemalige Forschungsmitarbeitende, die heute Ordiniarius oder Extraordinarius sind.
5.1.4 Externe Forschungszusprachen durch die von der Stiftung unterstützten Forscher

Das Center for Molecular Cardiology arbeitet zusammen mit Prof. Dr. Aimin Xu von der HongKong University an dem Projekt «Role of different adipose compartments in determining cardiometabolic function: Effects of aging, obesity, sex, and ethnicity», das durch den Schweizerischen Nationalfonds über 3 Jahre mit CHF 225 000 für Zürich bis 31. Juni 2026 unterstützt wird.
5.1.5 Forschungsgrants
Die finanzielle Unterstützung von Forschern durch den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) ebenso wie diejenige durch die Schweizerische Herzstiftung ist wegen des kompetitiven und von Gutachtern begleiteten Verfahrens, ein Qualitätsausweis. Die Gelder des SNF werden durch die Universität Zürich und nicht von der Stiftung verwaltet.
5.1.6 Forschungsgrants
des Schweizerischen Nationalfonds
Dank Forschungsstipendien des Schweizerischen Nationalfonds konnten 2025 zwei neue Arbeitsgruppen im Center for Molecular Cardiology angesiedelt werden, die sich inzwischen gut entwickelt haben: Dr. Candela Canestro Diaz von der Hong Kong University durch einen «Ambizione Grant» und Prof. Dr. Marco Bacigaluppi aus Mailand durch ein SNF Professorship.


Der von der Stiftung finanzierte Assistenzprofessor Prof. Dr. Dr. Christian Templin hat sich vor allem – zusammen mit seiner Frau PD Dr. Jelena Ghadri-Templin – bei der Erforschung des sogenannten «Takotsubo Syndroms» mit Publikationen im New England Journal of Medicine, Circulation, dem European Heart Journal und dem Journal of the American College of Cardiology einen internationalen hervorragenden Namen gemacht und wurde per 01. Juni 2024 von der Universität Greifswald zum Ordinarius für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin ernannt.
Ebenso wurde die frühere Mitarbeiterin und «Ambizione Grant» Trägerin Dr. Elena Osto von der Universität Graz zur Ordinaria für klinische Physiologie ernannt.
Im Berichtsjahr wurden folgende Projekte vom SNF und der Stiftung unterstützt:


• Swiss National Research Foundation «Inflammaging: a novel therapeutic concept for age-dependent vascular dysfunction and its implications for stroke», Prof. Dr. Giovanni Camici, Forschungsbeitrag CHF 611 800. Dauer: 49 Monate, 01.01.2021– 31.01.2025.
• Swiss National Research Foundation «Role of different adipose compartments in determining cardio-metabolic function: Effects of aging, obesity, sex, and ethnicity», Prof. Dr. Giovanni Camici und Prof. Dr. Thomas F. Lüscher, Forschungsbeitrag CHF 349 009. Dauer: 01.01.2022 – 31.12.2025.
5.1.7
Schweizerische Herzstiftung
Die Schweizerische Herzstiftung in Bern hat drei Forschungsprojekte für das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gesamtbetrag von CHF 386 845 unterstützt:
• Prof. Dr. Giovanni G. Camici, Zürich, «Potential anti-thrombotic effects of direct Interleukin 6 (IL-6) antagonization and its implications for the treatment of major adverse cardiovascular events », CHF 70 000.
• Dr. Simon Kraler, Zürich, «Inflammatory Signatures of Cardiogenic Shock Complicating Acute Coronary Syndromes: A Multimarker Approach to Address Unmet Needs», CHF 70 000.
• Dr. Stefano Ministrini, Zürich, «NF-kB Interacting Long non-coding RNA (NKILA) as a novel predictive factor and therapeutic target for acute arterial thrombosis», CHF 82 376.
• Dr. Srividya Velagapudi, Zürich, «Dysfunctional adipose tissue in cardiometabolic diseases – Tailoring new strategies to prevent perivascular inflammation», CHF 94 469.
• Dr. Florian Wenzl, Zürich, «Improving risk prediction in cancer patients with heart attack», CHF 70 000.

5.1.8
Von der Stiftung unterstützte Forscher und MitarbeiterInnen
Name Vorname Funktion von bis
Bengs Susan Wissensch.Mitarbeiterin/ Cheflaborantin 01.01.2025 31.12.2025
Camici Giovanni Professor ad Person 01.01.2025 31.12.2025
Jacobs Laurence Senior Scientist 01.01.2025 31.12.2025
Keller Stephan Cheflaborant 01.01.2025 28.02.2025
Künzli Anina Doktorandin 15.05.2025 31.12.2025
Ministrini Stefano Wissensch. Mitarbeiter 01.01.2025 31.12.2025
Puspitasari Yustina Wissensch. Mitarbeiterin 01.01.2025 30.11.2025
Tirandi Amedeo Wissensch. Mitarbeiter 01.06.2025 31.12.2025
Velagapudi Srividya Wissensch. Mitarbeiterin 01.01.2025 31.12.2025
Wang Yifan Doktorandin 01.01.2025 31.12.2025
Wang Yujing Doktorandin 01.10.2025 31.12.2025
Wenzl Florian Doktorand 01.01.2025 31.12.2025
Yang Kangmin Wissensch. Mitarbeiterin 01.01.2025 31.12.2025

Forschungsteam des Zentrums für Molekulare Kardiologie mit insgesamt 11 Forschungsgruppen aus verschiedenen Forschungsbereichen.
5.2
Auszeichnungen
5.2.1 Professor ad personam

5.2.2 Auszeichnungen
Per 01. Januar 2025 wurde Prof. Dr. Giovanni G. Camici von der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich zum ausserordentlichen Professor ad personam für Molekulare Kardiologie ernannt. Mit diesem neuen prestigeträchtigen akademischen Titel wird er seine Funktion als Direktor des Center for Molecular Cardiology fortsetzen und über zusätzliche Mittel verfügen, um weitere Forschungsschwerpunkte umzusetzen.


Forschungsgruppe Hans-Jürg Beer:
• Eva Pavlidou: «Best Flash Presentation Award» at the Day of Schlieren Research.
• Meret Allemann: «Poster Prize» at the Swiss Society of General Internal Medicine Congress.
Forschungsgruppe Giovanni G. Camici:
• Dr. Stefano Ministrini: Honorable Mention «Excellence in Neuroinflammation» Award 2025.
• Dr. Med. Amedeo Tirandi: «2nd Best Poster» (Category Vascular), LS2 Cardiovascular Research Meeting 2025.




Forschungsgruppe Candela Diaz Canestro:
• Dr. Candela Diaz Canestro: «Academic Excellence Fellowship (FAN)» from the UZH Fund for the Promotion of Early-Career Researchers, 2025.
• Dr. Candela Diaz-Canestro: «Academic Excellence Fellowship 2025» from the Fund for the Promotion of Young Academics (FAN).
Forschungsgruppe Catherine Gebhard:
• Dr. Dominik Sager: «Otto Hess Trainee Award 2025», SSC/SSCS.
• PD Dr. Caroline Gebhard: «Baslerin des Tages», 02/2025.
• Dr. Simon Amacher: «Young Investigator Award», Swiss Society of Intensive Care Medicine, 09/2024.
Forschungsgruppe Thomas F. Lüscher:
• Dr. Simon C. Kraler, PhD: Fakultätspreis für die «Beste Dissertation» der Medizinischen Fakultät, Dies Academicus, Zürich, Schweiz
• Dr. Florian Wenzl: Forschungspreis für den «Besten Abstract» an der Jahrestagung der Schweizerischen Gesellschaft für Kardiologie 2025, Zürich, Schweiz
• Dr. Srividya Velagapudi: Forschungspreis Arbeitsgruppe Lipide und Arteriosklerose (AGLA), Bern, Schweiz
• Prof. Dr. Thomas F. Lüscher: «Distinguished Honorary Member» of the Romanian Society of Cardiology 2025, Sinaia, Romania
5.2.3 Invited Lectures
Prof. Dr. Thomas F. Lüscher erhielt eine Vielzahl von invited key-note-lectures an zahlreichen nationalen und internationalen Kongressen in Zagreb, Kroatien, Sinaia, Rumänien, Baku, Aserbejan, Pompei, Italien, Kopenhagen, Dänemark, and Veranstaltungen der ESC, sowie online lectures an verschiedenen Symposien und Kursen.
5.3 Forschungserfolg
Seit 1996 verfügt die Universität Zürich über Grundlagenforschungsteams und klinische Forschungsgruppen in der Herz- und Kreislaufmedizin, welche mittlerweile über 90 000 Zitationen in der wissenschaftlichen Literatur ausweisen können und zu den meistbeachteten Forschungsgruppen weltweit gehören (Abb. 4).
Total Publications h-index Sum of Times Cited Citing articles 140 91´427 71´965
2´429
Average citations per item Without self citations Without self citations 37.64 87´612 70´886 From 1994 to 2025
Abb. 4: Zitationen für die von der Stiftung für Herz- und Kreislaufforschung unterstützten Forschungsgruppen. (Quelle: Institut for Scientific Information, Philadelphia, PA, USA)
155 Thomas F. Lüscher Vascular biology & coronary disease Gefässerkrankungen
50 Giovanni G. Camici Vascular Aging & Stroke Altern und Hirnschlag
49 Jelena Templin-Ghadri Takotsubo Koronare Herzkrankheit
46 Jürg Hans Beer Platelets and Coagulation Gerinnselbildung 34 Catherine Gebhard Gender Medicine Sex und Herz 26 Marco Bacigaluppi Stroke Zerebrovaskuläre Erkrankungen 19 Candela Diaz-Canestro Cardio-Metabolic Research Lipidologie 15 Simon F. Stämpfli Echocardiography and Cardiomyopathies Amyloidosis
*Der h-Index ist eine Kennzahl für die weltweite Wahrnehmung eines Wissenschaftlers in Fachkreisen. Die Kennzahl basiert auf bibliometrischen Analysen, d.h. auf der Anzahl der Publikationen des Wissenschaftlers, welche h-mal zitiert werden.
Eine für die Leitung Universitäre Medizin durchgeführte bibliometrische Analyse sämtlicher Mitglieder der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich ergab, dass sich die Forschungsgruppenleiter des Centers für Molecular Cardiology sehr gut positioniert haben.
Im Jahre 2025 war das Forschungsprogramm erneut sehr erfolgreich mit Untersuchungen über Inflammation und Herzerkrankungen, speziell bei Arteriosklerose, Diabetes, akutem Herzinfarkt, kardiogenem Schock und Hirnschlag, sowie die international hochbeachtete Arbeit mit künstlicher Intelligenz in der Prognostik nach Herzinfarkt. Das durch die Donation von Sheikh Khalifa Bin Hamad Al-Thani stark unterstützte Center for Molecular Cardiology hat dank diesen Mitteln auch 2025 erneut in hervorragenden Journalen mit hohem Impact publiziert. Im Center for Molecular Cardiology waren auch Arbeiten zur Inflammation bei Hirnschlag und ihre Verhinderung durch spezifische Antikörper gegen Mediatoren der Entzündung sehr erfolgreich.
Das ursprünglich durch den Schweizerischen Nationalfonds und die Stiftung finanzierte Schweizerische Forschungsnetzwerk Sonderprogramme Universitäre Medizin «Akutes Koronarsyndrom und Inflammation» hat insgesamt in Genf, Lausanne, Bern und Zürich über 4937 Patienten mit Herzinfarkt rekrutiert und über ein Jahr nachkontrolliert. Damit wurden und werden weiterhin wichtige klinische Projekte durchgeführt, so zur Bedeutung des Microbioms und des Histidinemetabolits Imidazole Propionate «Gut microbiotaderived imidazole propionate incrementally predicts cardiometabolic risk in patients with coronary artery disease». Die Arbeit wurde am ESC Annual Congress in Madrid präsentiert und gleichzeitig als FAST TRACK im European Heart Journal publiziert.

5.4
EU Safe Heart Plan
Der Präsident des ZHH hat in seiner Funktion als Präsident der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie gemeinsam mit dem Policy-Team der Gesellschaft den «EU Safe Hearts Plan» entwickelt. Dies erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem EU-Kommissar für Gesundheit, Olivér Várhelyi, der Generaldirektion Gesundheit (DG SANTE) sowie weiteren Mitgliedern der Europäischen Kommission. Der Plan wurde bei einem Treffen in Brüssel vom Gesundheitskommissar vorgestellt (siehe Abbildung) und ist unter folgendem Link abrufbar: https://health.ec.europa.eu/non-communicable-diseases/cardiovascular-health_en.


5.5 ESC Textbook of «Cardiovascular Medicine»
Das ESC Textbook of Cardiovascular Medicine bzw. seine elektronische Version ESC CardioMed (beide Oxford University Press; Editors: Noel Bairey Merz, A. John Camm, Thomas F. Lüscher, Gerald Maurer, Patrick W. Serruys) wird in der 4. Ausgabe im September 2026 durch Oxford University Press herausgegeben und am ESC Annual Congress 2026 in München präsentiert.


5.6
Inside Cardiology
Der Youtube Channel von Prof. Dr. Thomas F. Lüscher namens Inside Cardiology (https://www.youtube.com/c/InsideCardiology) mit kurzen Videos von 5 –10 Minuten und einigen Bildern über verschiedene Themen der Kardiologie – «kurz und bündig» oder «Cardiology in a Nutshell» hat sich erfolgreich weiterentwickelt.

6 EDUCATION CENTER
Im Education Center arbeiten drei voll- und teilzeitliche Mitarbeiterinnen: Christine Lohmann (Leitung Education Center, 100 % Pensum) Nadine-Estelle Abea (Projektleiterin Education, 40 % Pensum), Dr. Anna Lamprou (Projektleiterin Webpublishing und E-Learning, 60 % Pensum).
6.1
Fortbildungen
Das Jahr startete mit dem ersten Modul der 4. Edition des «Postgraduate Course in Heart Failure (PCHF)» im Februar 2025. Für die 4. Edition des PCHF London wurden 86 Teilnehmer aus 35 Ländern ausgesucht. Das zweite Modul fand im Juni, das dritte Modul im Oktober in London statt.
Über das ganze Jahr verteilt fanden zahlreichen Live-Veranstaltungen statt, darunter zum 2. Mal der «Postgraduate Courses in Cardiometabolic Medicine» und der «Postgraduate Course in Periprocedural Echocardiography», jeweils im März und Juni.
Des Weiteren organisierte das ZHH-Team viermal die erfolgreichen «MasterClass in Heart Failure» Kurse in den folgend Städten/Ländern: Mexiko City/Mexiko; Baku/ Azerbaijan, Skopje/Nord Mazedonien und Bukarest/Rumänien.
Im zweiten Halbjahr wurden zum vierten Mal der «Prevention Summit« in Berlin und zum dritten Mal der «Swiss Prevention Summit», dieses Mal in Zürich durchgeführt.
Nach zwei Jahren organisierte das ZHH-Team, zusammen mit den «Swiss Cardiologists of Tomorrow» erneut eine «SCOT MasterClass», eine Fortbildung für junge Ärztinnen und Ärzte, die sich der persönlichen Entwicklung als klinische bzw. akademische Kardiologen/-Innen widmet und der jungen Generation einen umfassenden Überblick über ihre Karriereplanung vermitteln soll.
Abgeschlossen wurde das Fortbildungsjahr mit dem «Cardiology Update London», der sich als «Post-graduate Christmas Course» gut etabliert hat.
Über das ganze Jahr verteilt wurden die beliebten Webinare aus dem Videostudio im Zurich Heart House und monatlich die «Grand Rounds» des Royal Brompton Hospitals und die «Grand Rounds» in der Grundlagenforschung des Center for Molecular Cardiology (CMC) durchgeführt.
6.1.1
Veranstaltungen 2025
FORTBILDUNGEN
Total: 1741 Teilnehmende 416 Referenten

FB-1
PCHF London 4 / Module 1: «How to Approach Heart Failure»
London, 05.– 08. Februar 2025
86 Teilnehmende, 35 Referenten
FB-2

25
Postgraduate Course in Cardiometabolic Medicine


London, 19.– 21. März 2025
56 Teilnehmende, 40 Referenten






FB-3
MasterCourse in Heart Failure Mexiko: Mexiko City, 10.– 12. April 2025
420 Teilnehmende, 32 Referenten
FB-4
MasterCourse in Heart Failure Azerbaijan: Baku, 30. Mai – 01. Juni 2025
245 Teilnehmende, 36 Referenten

2
FB-5
Postgraduate Course in Periprocedural Echocardiography


London, 19.– 21. Juni 2025
37 Teilnehmende, 27 Referenten

FB-6
PCHF London 4 / Module 2: «Different Forms of Heart Failure»
London, 25.– 28. Juni 2025
86 Teilnehmende, 34 Referenten



FB-7
Prevention Summit Berlin und ESC Highlights 2025 Berlin, 12.– 13. September 2025
186 Teilnehmende, 22 Referenten
FB-8
Master Course in Heart Failure Nord Mazedonien:
Skopje 25.– 27. September 2025
236 Teilnehmende, 35 Referenten
FB-9
PCHF London 4 / Module 3: «Treatment and Follow-up of Heart Failure» London, 15.– 18. Oktober 2025
86 Teilnehmende, 34 Referenten

MasterClass

FB-10
MasterCourse in Heart Failure Rumänien:
Bukarest, 30. Oktober – 01. November 2025
115 Teilnehmende, 44 Referenten
FB-11
SCOT MasterClass 2025
Zürich, 19. November 2025
32 Teilnehmende, 22 Referenten

FB-12
Swiss Prevention Summit 2025: Zürich, 27. November 2025
70 Teilnehmende, 15 Referenten

FB-13
Cardiology Update London 2025: London, 08.– 09. Dezember 2025
86 Teilnehmende, 40 Referenten

Das attraktive Angebot an Webinaren konnte im Berichtsjahr weiter ausgebaut werden. Insgesamt fanden über das Jahr verteilt 3 Webinare, 10 «Grand Rounds» für das Royal Brompton Hospital und 7 «Grand Rounds» für das Center for Molecular Cardiology statt. Webinare leben auch von menschlichen Interaktionen und können mit Livemoderation und interaktivem Austausch über den Chat-Kanal attraktiv gestaltet werden. Dafür hat sich das professionell eingerichtete Videostudio in den Räumlichkeiten des Zurich Heart House mit allen technischen Erfordernissen bestens bewährt.
Unsere Partnerspitäler in London, die Royal Brompton & Harefield Hospitals sowie neu auch das Guy’s and St Thomas’ Hospital konnten für ihre virtuell durchgeführten «Grand Rounds» auf das professionelle Team des Education Centers zurückgreifen. Hochkarätige Referenten bestritten die «Grand Rounds» zu aktuellen Themen wie unter anderem Herzklappenerkrankungen, akutes Herzversagen, Amyloidose, Hypertonie und Herzinsuffizenz.
WEBINARE

GRAND ROUNDS


6.1.3 Prevention Summit Berlin und ESC Highlights 2025
Prävention wird immer wichtiger und auch immer wirksamer – es gilt «Vorbeugen ist besser als Heilen». Neben Massnahmen für einen gesunden Lebensstil verfügen wir heute über sehr wirksame und verträgliche Medikamente für hohen Blutdruck, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes und neuestens auch zur Behandlung von Übergewicht. Auch nach einem kardiovaskulären Ereignis wie Herzinfarkt oder Hirnschlag stehen uns äusserst wirksame präventive Massnahmen zur Verfügung. Die Europäische Gesellschaft für Kardiologie hat vor kurzem neue und umfassende Leitlinien zu Perikarditis/ Myokarditis, Herzkreislauferkrankungen und Schwangerschaft, psychische Gesundheit und kardiovaskuläre Prävention sowie Herzklappenerkrankungen veröffentlicht – wichtig dabei ist aber nicht nur die Kenntnisnahme, noch wichtiger ist die bewusste Umsetzung in die Praxis. Der «Prevention Summit Berlin und ESC Highlights» 2025 in Berlin deckte zum siebten Mal während zwei Tagen die wichtigsten Themen der kardiovaskulären Prävention ab.

Insgesamt nahmen 186 Teilnehmende an dem zweitägigen Präventionsmeeting teil

Podiumsdiskussion zum Thema «Risikofaktoren»
Die Eröffnungssession war Risikofaktoren wie psychischer Gesundheit, Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und Apnoe, aber auch der Rehabilitation nach Infarkt gewidmet mit Spezialisten wie Prof. Dr. Christiane Angermann und Prof. Dr. Markus Tölle. Viel Aufmerksamkeit erhielt die Session über Adipositas als neue Epidemie, welche umfangreich von Prof. Dr. Arya Sharma, Prof. Dr. Frank Tacke und Prof. Dr. Christoph Wanner erörtert wurde.

Kursdirektoren (v.l.): Prof. Dr. Christoph Wanner, Prof. Dr. Ulf Landmesser, Prof. Dr. Thomas F. Lüscher
Die Sessionen am Folgetag befassten sich mit Fettstoffwechselstörungen, Arteriosklerose, den neuen ESC-Leitlinien und Nierenerkrankungen. Neue ESC-Leitlinien wurden von Prof. Dr. Bettina Heidecker, Prof. Dr. Verena Stangl und Prof. Dr. Michael Borger vorgestellt mit vielen praktische Empfehlungen an die Hausärzte zur Risikoerfassung. Prof. Dr. Thomas F. Lüscher referierte um die Rolle von Impfungen und kardiovaskulärer Prävention.
Die Fortbildung fand auch bei den Sponsoren Anerkennung und wurde von 12 Pharmafirmen grosszügig unterstützt. Sehr attraktiv war ein SatellitenSymposium von AstraZeneca in dem über Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion diskutiert wurde, sowie die Implementierung in die Praxis.
6.1.4
MasterCourses in Heart Failure: Mexiko, Azerbaijan, Nord Mazedonien und Rumänien

In diesem Jahr hat das ZHH-Team geholfen, vier «MasterCourses in Heart Failure» zu organisieren. Diese Kurse wurden auf Initiative von Kardiologen aus Mexiko, Azerbaijan, Nord Mazedonien und Rumänien konzipiert und sollen die medizinische Praxis im Bereich der Herzinsuffizienz fördern Die Referenten bestanden aus internationalen und lokalen Experten, die den Teilnehmern auf höchstem Niveau sowohl grundlegende Fähigkeiten als auch komplexe und multidisziplinäre Aufgaben vermitteln, die ein moderner Arzt für die Behandlung dieser Patienten beherrschen sollte. Die Kurse hatten zum Ziel, die klinische Kompetenz und das Know-how der Teilnehmer in der Diagnose und Behandlung von Herzinsuffizienz zu verbessern und ihnen zu ermöglichen, das erworbene Fachwissen sowie die neuesten ESC-Leitlinien in ihren lokalen Kliniken für Herzinsuffizienz umzusetzen.
Das Formate der Kurse bestanden aus Vorträgen, klinischen Fallpräsentationen und verschiedenen praktischen Workshops in kleinen Gruppen. Das übergeordnete Ziel war die Vermittlung der neuesten medizinischen Erkenntnisse für die optimale Abklärung und Behandlung der Patienten mit Herzinsuffizienz unter Ausblendung der geopolitischen Spannungen in diesen Regionen.

«Master Course in Heart Failure» Skopje, Nord Mazedonien vom 25 – 27. September 2025.
6.1.5
SCOT
MasterClass – Meine Karriere in der Kardiologie

Verschiedene Möglichkeiten für eine Karriere in der Kardiologie wurden gezeigt, unter anderem die in der Industrie.
In der Schweiz gilt die Fortbildung für angehende Fachärztinnen und -ärzte als ausgezeichnet; allerdings trifft dies nur für das Fachwissen zu, während leider junge Ärztinnen und Ärzte kaum je darüber informiert werden, wie man sich selbst beruflich weiterentwickeln kann und wie man verschiedene Berufsmöglichkeiten in Betracht zieht. «SCOT» steht für Swiss Cardiologists of Tomorrow, der Berufsorganisation junger Ärzte und Ärztinnen in der Kardiologie. Mit einem neuen Angebot für die Karriereplanung, der «SCOT MasterClass» soll diese Lücke in der Weiterbildung nach angelsächsischem Vorbild geschlossen werden. Das zusammen mit dem Vorstand der SCOT entwickelte Programm befasst sich nicht mit medizinischen Fragen, sondern viel mehr mit Fortbildungsmöglichkeiten nach der Grundausbildung in Innerer Medizin und danach der Kardiologie, über Spezialisierung und generalistische Karrieren in Spitälern, Praxen aber auch in der Industrie, und schliesslich auch über die Möglichkeit einer akademischen Tätigkeit und deren Anforderungen. Nach erfolgreichen Durchführungen in den Jahren 2021 und 2023 in Luzern und 2022 auf Französisch in Lausanne wurde im Berichtjahr eine vierte Veranstaltung, dieses Mal in Zürich durchgeführt mit Beteiligung und Beiträgen der Klinikdirektoren und Leitenden Ärzten der Universitätsspitäler Zürich, Bern, Basel sowie der Kantonsspitäler Luzern, Aarau und St.Gallen.

Aufmerksam hörten die Teilnehmer der SCOT MasterClass 2025 den Referenten zu.
6.1.6
Swiss Prevention Summit Zürich

Prof. Thomas F. Lüscher referierte über einen verkannten Riskofaktor: Übergewicht und seine Folgen.
Der «Swiss Prevention Summit» knüpft an eine erfolgreiche Reihe zur kardiovaskulären Prävention an, die ihren Ursprung in Zürich hat, mit einer jährlichen Veranstaltung in Berlin fortgesetzt wurde, und nun neu auch wieder für Schweizer Ärzte, dieses Jahr in Zürich angeboten wird. Aufgrund der zunehmenden Prävalenz von Risikofaktoren wie Übergewicht, Diabetes, Störungen des Lipidstoffwechsels und Bluthochdruck wird die Prävention immer wichtiger. Das Programm stellte mit hochkarätigen Referenten aus allen fünf Universitätskliniken der Schweiz sowie Gastreferenten aus London und Berlin neue Themen vor, die das Spektrum der kardiovaskulären Prävention bereichern.
Der Fokus der drei Sessionen lag beim Übergewicht, der Lipidsenkung, Diabetes sowie Herz-, Leber- und Nierenerkrankungen und Hirnschlag. Speziell im Trend ist die Behandlung von Adipositas oder Übergewicht mit neuen Medikamenten, die sogenannten GLP-1 Agonisten wie Wegovy® oder Mounjaro®, mit welchen innert kurzer Zeit eine Gewichtsabnahme zwischen 16% bis 23% erreicht werden kann. Der Einfluss des Microbioms und die Rolle von Inflammation zur kardiovaskulären Prävention wurden ebenfalls erörtert. Prof. Dr. John E. Deanfield aus London referierte über die neuen Therapien mit GLP1 und GIP/GLP-1 Rezeptor Agonisten, welche die Wirkung des gleichnamigen Darmhormons imitieren, die Insulinausschüttung stimulieren und das Sättigungsgefühl erhöhen. Vorträge zu kardiovaskulären Risikofaktoren wie erhöhtes Cholesterin, Lipoprotein(a), der Einfluss des Geschlechts, sowie zu den neuen ESC-Leitlinien zur Behandlung von Dyslipidämien und Hypertonie und Vorträge zur Behandlung der chronischen Nierenkrankheit sowie Lebererkrankungen rundeten das Programm ab.

6.1.7
Cardiology Update London

Prof. Dr. Peter Libby aus Boston referierte zum Thema «The remaining cardiovascular risk: Mechanisms and management»
Der neunte «Cardiology Update London» fand wieder während zwei Tagen in London in der Vorweihnachtszeit statt. Er zeigt in einem Jahresrückblick alle wichtigen diagnostischen und therapeutischen Entwicklungen in der Kardiologie und deren Umsetzung in die Praxis auf. Der Kurs steht unter dem Patronat der European Society of Cardiology (ESC), der British Cardiovascular Society (BCS), und in der Kursleitung sind zwei bekannte Kardiologen aus den USA, Prof. Dr. Bernard J. Gersh von der Mayo Clinic in Rochester und Prof. Dr. Peter Libby vom Brigham and Women’s Hospital in Boston vertreten.

Prof. Dr. Valentin Fuster aus New York, USA, hielt einen spannenden Vortrag über «Subclinical atherosclerosis – a new target for cardiovascular prevention?»
Eröffnet wurde der Postgraduiertenkurs mit einem Grusswort des Kursdirektors und ESC President, Prof. Dr. Thomas F. Lüscher und zwei Keynote Lectures über Kardiometabolische Medizin von Prof. Dr. Thomas F. Lüscher und Kardialer Amyloidose von Prof. Dr. Perry Elliott. Das wissenschaftliche Programm setzte den Fokus auf die innovativsten Themen der kardiovaskulären Medizin und beinhaltete Sessionen über Risikofaktoren und Prävention, Hypertonie, Schwangerschaft und Herzinsuffizeinz bei Frauen, epikardiale und mikrovaskuläre koronare Herzkrankheit, sowie akutes Koronarsyndrom und kardiogener Schock. Weitere Themen waren die neuen Behandlungsleitlinien der ESC bei Herzklappenerkrankungen, Myokarditis und Endokarditis. Neue Entwicklungen sind auch auf dem Gebiet des Vorhofflimmerns und der Herzinsuffizienz zu verzeichnen. Das spezielle Gastreferat zu Ehren des Kardiologen Paul Hamilton Wood wurde von Prof. Dr. Valentin Fuster vom Nationalen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung Carlos III (CNIC), Madrid und dem Herz-Kreislauf-Institut am Mount Sinai Medical Center, New York gehalten über Subklinische Atherosklerose als ein neues Ziel für die kardiovaskuläre Prävention.

Als Ehrengast, erhielt
Prof. Dr. Valentin Fuster den begehrten «Paul Hamilton Wood Lecturer Award»
6.1.8
Postgraduate Course in Heart Failure London (PCHF London) –eine internationale Ausbildung in Spitzenmedizin
Aus vielen Gründen ist die Herzinsuffizienz eine wahre medizinische Epidemie geworden. Mit steigendem Alter der Menschen in westlichen Ländern, dem chronisch bestehenden Bluthochdruck bei vielen Patienten und der hohen Überlebensrate nach Myokardinfarkt dank wirksamer Interventionstechniken ist die Prävalenz und Häufigkeit von Herzinsuffizienz stetig gestiegen. Ärzte, die sich mit Herzinsuffizienz befassen, brauchen eine umfassende Ausbildung für die Behandlung dieser komplexen Erkrankung. Dazu gehören umfangreiche diagnostische Abklärungen, Behandlungen mit Medikamenten und Schrittmachern, perkutane koronare Interventionen oder Bypass-Operationen und Herzklappenchirurgie, und nicht zuletzt linksventrikuläre Unterstützungssysteme (Herzpumpen) bzw. die Herztransplantation.
Der «PCHF London» ist ein zweijähriges postgraduierten Programm in Herzinsuffizienz mit 6 Kursmodulen zu 4 Tagen auf höchstem akademischem und medizinischem Niveau, durchgeführt vom Royal Brompton und Harefield Hospitals unter dem Patronat der British Cardiovascular Society (BCS) und der British Society for Heart Failure. Das Konzept wurde im Jahre 2014 in Zürich entwickelt und seit 2017 in London verfeinert und verbessert, um zum wichtigsten Kurs der ESC Heart Failure Association zu werden. Im Berichtsjahr wurde die vierte Kursausgabe mit 86 Herzspezialisten im Alter von 26 bis 59 Jahren aus 35 Ländern und vier Kontinenten gestartet. Die sechs Module finden zwischen Februar 2025 und Oktober 2026 statt.



Das erste Kursmodul im Februar begann mit der Epidemiologie der Herzinsuffizienz gefolgt von diagnostischen Abklärungen auf der Grundlage der neuesten ESC-Leitlinien mittels Biomarkern, Elektrokardiogramm und Echokardiographie sowie weiteren bildgebenden Verfahren, wie CT und MRI. Sehr beliebt sind in diesem Modul die praktischen Sessionen mit einem Simulator zur Bestimmung der Hämodynamik mittels Rechtsherzkatheter und einem Belastungstest mittels Spiroergometrie. Am letzten Tag wurden von bekannten Spezialisten die Grundlagen und komplexen Behandlungen von angeborenen Herzerkrankungen bei Erwachsenen besprochen, bevor die Studierenden dann in die drei Londoner Spitäler, Royal Brompton Hospital, Guy’s St. Thomas Hospital, und St. Bartholomew’s Hospital dislozierten, wo sie in kleinen Gruppen an Patienten einen Herzultraschall durchführen konnten.


Das zweite Modul, das im Juni stattfand, handelte von verschiedenen Formen der Herzinsuffizienz. Die ESC-Leitlinien unterteilen die Herzinsuffizienz in drei Formen mit niedriger, mittlerer oder erhaltener Auswurffraktion (HFrEF, HFmrEF und HFpEF). Wie das Management durch die anfängliche Zusammenlegung und spätere Aufteilung der verschiedenen Herzinsuffizienz- Kategorien optimiert wird, erläuterte Prof. Dr. Thomas F. Lüscher, während Kevin O’Gallagher aus London eine Definition von HFpEF lieferte und der Co-Vorsitzende der ESC-Leitlinien, Prof. Dr. Marco Metra aus Brescia, die Empfehlungen zu HFrEF zusammenfasste. Wichtig bei der Herzinsuffizienz mit erhaltener Auswurffraktion sind die Begleiterkrankungen, d. h. Adipositas, Diabetes, metabolisches Syndrom, Nierenfunktionsstörungen, Eisenmangel, Schlafstörungen und Depression, die von internationalen Experten erörtert wurden. Weitere Formen der Herzinsuffizienz stellen verschiedene Kardiomyopathien (Herzmuskelerkrankungen) sowie die kardiale Amyloidose dar. Beides sind Erkrankun-
gen mit einer hohen Sterblichkeit, für die seit kurzem neue vielversprechende Therapien, basierend auf der RNA-Interferenz Technologie, zur Verfügung stehen. Am letzten Kurstag, dem Samstagmorgen wurden Fallbesprechungen mit verschiedenen Bildgebungstechniken, wie Magnetresonanz, Computertomographie und nuklearmedizinische Hybridbildgebung (PET, SPECT) in kleineren Gruppen durchgeführt.


Das dritte Kursmodul fand am 15.– 18. Oktober in London statt zum Thema «Behandlung der Herzinsuffizi-enz mit Medikamenten und Schrittmachern». Fokus lag dabei auf der Behandlung der Herzinsuffizienz mit altbewährten und neuen Medikamenten, wie z. B. SGLT-2 Inhibitoren. Herzrhythmusstörungen, einschliesslich Vorhofflimmern und ventrikulären Tachykardien sowie die neuesten Leitlinien und Indikationen für die kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) wurden besprochen.

6.1.9
Postgraduate Course in Cardiometabolic Medicine








Der «Postgraduate Course in Cardiometabolic Medcine» wurde erfolgreich zum zweiten Mal vom 19.– 21. März 2025 durchgeführt. Der Postgraduiertenkurs in Kardiometabolischer Medizin bestand aus einem dreitägigen Programm. Vorträge auf dem neuesten Stand der Wissenschaft wechselten sich ab mit einer Vielzahl interaktiver Sitzungen, darunter Workshops, Rapid Fire Sessions und praktische Bildgebungsübungen zu den Themen Adipositas, Diabetes, Störungen im Lipidstoffwechsel, Bluthochdruck, Nierenerkrankungen, Herzinsuffizienz, stoffwechselbedingte Fettlebererkrankungen und weitere endokrine Erkrankungen.
Die kardiometabolische Medizin ist ein neues Fachgebiet, das sich mit der zunehmenden Epidemie der Fettleibigkeit und ihren metabolischen und klinischen Folgen befasst. Mit zunehmendem Gewicht steigt der Blutdruck, und das Risiko für Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Arteriosklerose und Fettlebererkrankungen ist deutlich erhöht. Ebenso nehmen die klinischen Komplikationen dieser Erkrankungen, wie Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Schlaganfall und vorzeitiger Tod deutlich zu. Die hohe Prävalenz von kardiometabolischen Erkrankungen stellt eine zunehmende Belastung für das Gesundheitswesen dar. Dieser Kurs bot eine einzigartige Gelegenheit, einer der ersten Experten auf dem zukunftsträchtigen Gebiet der kardiometabolischen Medizin zu werden.
Wegen des grossen Erfolges der ersten beiden Kurse und der grossen Nachfrage wird im Juni 2026 der dritte «Postgraduate Course in Cardiometabolic Medicine» stattfinden.
6.1.10 PCHF London online
Im Bestreben, eine gute Ausbildung in Herzinsuffizienz einem breiteren weltweiten Fachpublikum zu ermöglichen, hat das Education Center ein Konzept für eine den London Kurs ergänzende Onlineausbildung entwickelt. Da die Teilnehmerzahl in London auf 80 Studierende alle zwei Jahre beschränkt ist und sich talentierte Ärzte aus entfernten Entwicklungsländern nicht unbedingt die Reisen nach London leisten können, macht eine örtlich und zeitlich unabhängige Ausbildung Sinn und entspricht dem neuen Zeitgeist.
Seit dem Corona Lockdown in 2020, bietet das Education Center diese Onlineversion des PCHF London an. Bis jetzt wurden zwei Auflagen dieses Lehrgangs angeboten. Der Lehrgang beinhaltet die Aufnahmen der Vorträge des Livekurses, Literaturreferenzen, sowie Multiple Choice Fragen.
Insgesamt werden 5 Kursmodule mit je 5 – 8 Sessionen und insgesamt 90 Fortbildungscredits online angeboten. Es haben sich 303 Teilnehmer aus 29 Ländern für die Kurse registriert. Eine dritte Auflage ist in Planung für 2026.
6.1.11
Postgraduate Course in Periprocedural Echocardiography

Die neuesten bildgebenden Verfahren wurden am Postgraduate Course in Periprocedural Echocardiography vorgestellt.
Der «Postgraduate Course in Periprocedural Echocardiography» wurde erfolgreich zum zweiten Mal vom 19.– 21. Juni 2025 durchgeführt.
Die Behandlung von Herzklappenerkrankungen hat seit der Einführung der Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) eine Revolution erlebt und umfasst nun auch die Transkatheter-Edge-to-Edge-Reparatur der Mitral- und neuerdings auch der Trikuspidalklappe sowie den Transkatheter-Mitral- und Trikuspidalklappenersatz. Alle diese Eingriffe sind in hohem Masse von bildgebenden Verfahren abhängig, sowohl für die Diagnose, die Indikationsstellung als auch für die periprozedurale Überwachung und Steuerung.
Der 3-tägige Postgraduiertenkurs in periprozeduraler Echokardiographie hat sich mit diesem ungedeckten klinischen Bedarf befasst. Er umfasste hochmoderne Vorträge, interaktive Fallpräsentationen und praktische Übungen für Teilnehmer, die sich für Bildgebung und Herzklappenerkrankungen interessieren. Der Kurs bot eine einmalige Gelegenheit, Experte auf dem Gebiet der periprozeduralen Echokardiographie zu werden und wurde von Teilnehmern sowie Referenten sehr gelobt. Aus diesem Grund wird der «Postgraduate Course in Periprocedural Echocardiography» im Juli 2026 zum dritten Mal stattfinden.

Die Teilnehmenden hatten die Chance an Simulatoren verschiedene Techniken selbst auszuprobieren.
7.1
Ausgewählte
Publikationen von durch die Stiftung unterstützten Projekten
ORIGINAL RESEARCH (OR)
OR-1 Proenkephalin improves cardio-renal risk prediction in acute coronary syndromes: the KID-ACS score.
Wenzl FA, Wang P, Arrigo M, Parenica J, Jones DJL, Bruno F, Tarnowski D, Hartmann O, Boucek L, Lang F, Obeid S, Schober A, Kraler S, Akhmedov A, Kahles F, Schober A, Ow KW, Ministrini S, Camici GG, Bergmann A, Liberale L, Jarkovsky J, Schweiger V, Sandhu JK, von Eckardstein A, Templin C, Muller O, Ondrus T, Olic JJ, Roffi M, Räber L, Cao TH, Jungbauer CG, Ng LL, Mebazaa A, Lüscher TF.
Eur Heart J. 2025 Jan 3;46(1):38 – 54.
OR-2 Association between the intensity of statin therapy and physical activity 1 year after acute coronary syndrome: a multicentre prospective cohort study in Switzerland.
Boudon A, Locatelli I, Gencer B, Carballo D, Klingenberg R, Räber L, Windecker S, Rodondi N, Lüscher T, Matter CM, Mach F, Muller O, Nanchen D.
BMJ Open. 2025 Jan 15;15(1):e088262.
OR-3 Endothelial JCAD Worsens Acute Ischemic Stroke Outcomes by Enhancing Inflammation in Response to Ischemia/ Reperfusion.
Ministrini S, Puspitasari YM, Beer G, Schwarz L, Niederberger R, Kraler S, Wenzl FA, Katan M, Bacigaluppi M, Semerano A, Akhmedov A, Bengs S, Montecucco F, Lüscher TF, Camici GG, Liberale L. JACC Basic Transl Sci. 2025 Feb;10(2):187 –199.
OR-4 Myocardial Inflammation in Cardiac Transthyretin Amyloidosis: Prevalence and Potential Prognostic Implications.
Müller ML, Brand A, Mattig I, Spethmann S, Messroghli D, Hahn K, Violano M, Mitchell JD, Hare JM, Frustaci A, Klingel K, Lüscher TF, Landmesser U, Heidecker B. Circ Heart Fail. 2025 Feb;18(2):e012146.
OR-5 Temporal trend and regional disparity in the investigations for stable chest pain in Europe: An insight from the PIONEER IV trial. Tsai TY, Serruys PW, Wykrzykowska J, Sharif F, Rosseel L, Benit E, Alkhalil M, De Wilder K, Curzen N, Renkens M, Revaiah PC, Baumbach A, Smits PC, Nash P, Garg S, Dewey M, Lüscher TF, Onuma Y.
J Cardiovasc Comput Tomogr. 2025 Mar – Apr;19(2):264 – 266.
OR-6 Safety of beta-blocker discontinuation after acute coronary syndromes with preserved or mildly reduced left ventricular ejection fraction: a target trial emulation from a real-world cohort.
Johner N, Branca M, Carballo D, Baggio S, Nanchen D, Tessitore E, Räber L, Lüscher TF, Matter CM, Windecker S, Rodondi N, Mach F, Gencer B.
Eur J Prev Cardiol. 2025 Jun 3;32(8):622 – 632.
OR-7 Adjustment of the SMART risk score by bioactive adrenomedullin enables a more accurate prediction of mortality in patients with ASCVD.
Kurt B, Rau M, Hartmann O, Bergmann A, Reugels M, Just S, Wenzl FA, Moellmann J, Spießhöfer J, Milzi A, Kneizeh K, Thiele K, Hohl M, Selejan SR, van der Vorst EPC, Dahl E, Schröder J, Lüscher TF, Marx N, Lehrke M, Kahles F. Atherosclerosis. 2025 Jul;406:120220.
OR-8 Direct Interleukin-6 Inhibition Blunts Arterial Thrombosis by Reducing CollagenMediated Platelet Activation.
Ministrini S, Liberale L, Puspitasari YM, Han J, Kirmes K, Unkelbach LP, Tirandi A, Niederberger R, Bengs S, Beer JH, Montecucco F, Libby P, Lüscher TF, Bongiovanni D, Camici GG. Arterioscler Thromb Vasc Biol. 2025 Aug;45(8):1432 –1439
OR-9 IL-23 promotes T cell trafficking in experimental autoimmune myocarditis.
Vdovenko D, Stefańska M, Wijnen WJ, Zarak-Crnkovic M, Bachmann M, Kania G, Camici GG, Lüscher TF, Eriksson U, Błyszczuk P. J Immunol. 2025 Aug1;214(8):1926 –1936.
OR-10 Sirtuin-1 directly binds and deacetylates hepatic PCSK9 thereby promoting the inhibition of LDL receptor degradation.
Velagapudi S, Miranda MX, Adla P, Kraler S, Mohammed SA, Baki S, Robert J, Rohrer L,
Lee H, Jang HD, Obeid S, Tailleux A, Staels B, Sepuri NBV, Paneni F, Gutti RK, von Eckardstein A, Kim HS, Akhmedov A, Camici GG, Lüscher TF. Cardiovasc Res. 2025 Aug 14;121(9):1373 –1384.
OR-11 Performance of artificial intelligencegenerated vs human-authored abstracts in a real-world setting.
Kresoja KP, Schöber AR, Lüscher T, Thevathasan T, Lurz P, Papoutsis K, Baldus S, Blankenberg S, Hinkel R, Thiele H.
Eur Heart J. 2025 Aug 30:ehaf654.
OR-12 Gut microbiota-derived imidazole propionate predicts cardiometabolic risk in patients with coronary artery disease.
Wenzl FA, Wang P, Kahles F, Beck KR, Giannitsis E, Obeid S, Bruno F, Li XS, Nanchen D, Liberale L, Smolle MA, Schweiger V, Klingenberg R, Manka R, Stähli BE, Templin C, König M, Yuan J, Yildirim M, Lehrke M, von Eckardstein A, Marx N, Mach F, Räber L, Katus HA, Steinhagen-Thiessen E, Demuth I, Deanfield J, Libby P, Hazen SL, Haghikia A, Landmesser U, Bäckhed F, Lüscher TF. Eur Heart J. 2025 Aug 30:ehaf661.
OR-13 Impact of diabetes on outcomes of patients with ST-segment elevation myocardial infarction and multivessel coronary artery disease undergoing percutaneous coronary intervention.
Jakob P, Varbella F, Linke A, Schwarz B, Felix SB, Seiffert M, Kesterke R, Nordbeck P, Witzenbichler B, Lang IM, Kessler M, Valina C, Dibra A, Rohla M, Moccetti M, Vercellino M, Gaede L, Bott-Flügel L, Stehli J, Candreva A, Paneni F, Templin C, Schindler M, Wischnewsky M, Zanda G, Quadri G, Mangner N, Toma A, Magnani G, Clemmensen P, Lüscher TF, Münzel T, Schulze PC, Laugwitz KL, Rottbauer W, Huber K, Neumann FJ, Schneider S, Riemer T, Weidinger F, Achenbach S, Richardt G, Kastrati A, Ford I, Ruschitzka F, Stähli BE; MULTISTARS A. M. I. Investigators.
Clin Res Cardiol. 2025 Sep 10.
OR-14 Appendage Occlusion Using the Amplatzer Amulet Device in High-Risk Patients With Atrial Fibrillation Undergoing Transcatheter Aortic Valve Intervention: A Randomized Pilot Study.
Jakob P, Heinz P, Gong Y, Chen M, Binder RK, Held U, Taramasso M, Paneni F, Schuetz P, Haager PK, Kasel M, Pedrazzini G, Windecker S, Moccetti M, Pilgrim T, Lüscher TF, Stähli BE, Nietlispach F; TAVI-LAAO Investigators.
Left Atrial. Struct Heart. 2025 Oct 8; 9(12):100735.
OR-15 Age- and sex-specific transcriptomic changes drive the prothrombotic potential of megakaryocytes.
Lee P, Balbi C, Allemann MS, Ghosh A, Wang T, Bacigaluppi M, Akhmedov A, Camici GG, Lüscher TF, Fontana A, Nombela-Arrieta C, Wolfrum C, Saravi SSS, Beer JH. Biomark Res. 2025 Oct 14;13(1):128.
OR-16 Extension of the GRACE score for non-ST-elevation acute coronary syndrome: adevelopment and validation study in ten countries.
Wenzl FA, Kofoed KF, Simonsson M, Ambler G, van der Sangen NMR, Lampa E, Bruno F, de Belder MA, Hlasensky J, Mueller-Hennessen M, Smolle MA, Wang P, Henriques JPS, Kikkert WJ, Kelbæk H, Bouček L, Raposeiras-Roubín S, Abu-Assi E, Azzahhafi J, Velders MA, Stellos K, Engstrøm T, Chan Pin Yin DRPP, Weston C, Adlam D, Rickli H, Giannitsis E, Radovanovic D, Parenica J, Antoniades CA, Fox KAA, D’Ascenzo F, Ten Berg JM, Køber LV, James S, Deanfield J, Lüscher TF.
Lancet Digit Health. 2025 Oct 16:100907.
OR-17 Lipid-lowering therapy in Switzerland: time trends in utilization and cost, 2015 – 2023. Wolf S, Zufferey J, Kucher N, Lüscher TF, Barco S. Lipids Health Dis. 2025 Nov 17;24(1):366. doi: 10.1186/s12944-025-02786-1.
OR-18 Educational level, clinical outcomes and quality of care in a Swiss cohort of patients with acute coronary syndromes. Achard M, Follonier C, Fournier E, Carballo D, Branca M, Heg D, Nanchen D, Räber L, Klingenberg R, Wi decker S, Lüscher TF, Matter CM, Rodondi N, Mach F, Gencer B. Eur J Clin Invest. 2025. Dec;55(12):e70097. doi: 0.1111/eci.70097. Epub 2025 Jul 26.
OR-19 Plasma β-Thromboglobulin Is Inversely Associated with Cerebral Microbleeds in Atrial Fibrillation.
Kupper BC, Reiner MF, Werlen L, Aeschbacher S, Lee P, Allemann MS, Moschovitis G, Lüscher T, Camici GG, Rodondi N, Adam L, Meyre PB, Bonati LH, Sinnecker T, Kühne M, Osswald S, Conen D, Beer JH; Swiss-AF Investigators. Stroke. 2025 Dec;56(12):3414 – 3423.
Reviews and Editorials (R)
R-1 Calcific aortic stenosis: omics-based target discovery and therapy development. Blaser MC, Bäck M, Lüscher TF, Aikawa E.
Eur Heart J. 2025 Feb14;46(7):620 – 634.
R-2 Start your day with a morning coffee! Lüscher TF.
Eur Heart J. 2025 Feb 21;46(8):760 –762.
R-3 Trustworthy implementation of artificial intelligence in cardiology: a roadmap of the European Society of Cardiology. Asselbergs FW, Lüscher TF.
Eur Heart J. 2025 Feb 21;46(8):677 – 679.
R-4 The revolution in pharmacotherapy: from herbs to pills, moulds, antibodies to genetic tools. Lüscher TF.
Eur Heart J Cardiovasc Pharmacother. 2025 Mar 13;11(2):109 –111.
R-5 Machine learning in cardiovascular risk assessment: Towards a precision medicine approach.
Wang Y, Aivalioti E, Stamatelopoulos K, Zervas G, Mortensen MB, Zeller M, Liberale L, Di Vece D, Schweiger V, Camici GG, Lüscher TF, Kraler S.
Eur J Clin Invest. 2025 Apr;55 Suppl 1:e70017.
R-6 Looking ahead to an exciting year in 2025. Lüscher TF.
Eur Heart J. 2025 Apr15;46(15):1365 –1367.
R-7 Priorities for medical device regulatory approval: a report from the European Society of Cardiology Cardiovascular Round Table.
Windecker S, Fraser AG, Szymanski P, Gilard M, Lüscher TF, Abid L, Brennan J, Byrne R, Crotti L, Drossart I, Franke J, Cossellu MG, Kirtane AJ, Kurucova J, Krucoff M, McGauran G, Myers PO, O’Connor DB, Parma R, Piscoi P, Rao A, Rappagliosi A, Stefanini G, Samset E, Vincent A, von Bardeleben RS, Weidinger F.
Eur Heart J. 2025 Apr 22;46(16):1469 –1479.
R-8 Evolving concepts of low-density lipoprotein: From structure to function.
Chen CH, Sawamura T, Akhmedov A, Tsai MH, Akyol O, Kakino A, Chiang HH, Kraler S, Lüscher TF.
Eur J Clin Invest. 2025 May;55(5):e70019.
R-9 TAVI or TAVR: it is time to use a single standardized acronym for percutaneous aortic valve implantation.
Indolfi C, Esposito G, Lüscher TF. Eur Heart J. 2025 May 14;46(19):1783.
R-10 Current and novel biomarkers in cardiogenic shock.
Galusko V, Wenzl FA, Vandenbriele C, Panoulas V, Lüscher TF, Gorog DA. Eur J Heart Fail. 2025 Jun;27(6):1106 –1125.
R-11 Roadmap for alleviating the manifestations of ageing in the cardiovascular system.
Liberale L, Tual-Chalot S, Sedej S, Ministrini S, Georgiopoulos G, Grunewald M, Bäck M, Bochaton-Piallat ML, Boon RA, Ramos GC, de Winther MPJ, Drosatos K, Evans PC, Ferguson JF, Forslund-Startceva SK, Goettsch C, Giacca M, Haendeler J, Kallikourdis M, Ketelhuth DFJ, Koenen RR, Lacolley P, Lutgens E, Maffia P, Miwa S, Monaco C, Montecucco F, Norata GD, Osto E, Richardson GD, Riksen NP, Soehnlein O, Spyridopoulos I, Van Linthout S, Vilahur G, Wentzel JJ, Andrés V, Badimon L, Benetos A, Binder CJ, Brandes RP, Crea F, Furman D, Gorbunova V, Guzik TJ, Hill JA, Lüscher TF, Mittelbrunn M, Nencioni A, Netea MG, Passos JF, Stamatelopoulos KS, Tavernarakis N, Ungvari Z, Wu JC, Kirkland JL, Camici GG, Dimmeler S, Kroemer G, Abdellatif M, Stellos K.
Nat Rev Cardiol. 2025 Aug;22(8):577 – 605.
R-12 Pharmacotherapy of cardiovascular diseases from herbs and pills to nucleic acids. Landmesser U, Thum T, Tokgözoğlu L, Guzik TJ, Cosentino F, Hajjar R, Goncalves A, LagunaFernandez A, Nioi P, Prochaska JH, Rocha R, Kathiresan S, März J, Maurer MS, O’Donnell CJ, Passacquale G, Tavridou A, Van Heetvelde M, Himmelmann A, Meder B, Roessig L, Crea F, Lüscher TF.
Eur Heart J. 2025 Aug 21:ehaf520.
R-13 The European Cardio Summit in Romania.
Chioncel O, Lüscher TF.
Eur Heart J. 2025 Aug 21;46(32):3145 – 3146.
R-14 Trajectories of cardiovascular ageing-from molecular mechanisms to clinical implementation.
Ministrini S, Wenzl FA, Lüscher TF, Camici GG. Cardiovasc Res. 2025 Aug 28; 121(10):1509 –1523.
R-15 CardioMetabolic medicine: the advent of systems cardiology and the new cardiovascular generalist? Lüscher TF.
Eur Heart J. 2025 Aug 21;46(32):3147 – 3150.
R-16 European guidelines for hypertension in 2024: a comparison of key recommendations for clinical practice.
Lauder L, Weber T, Böhm M, Brouwers S, Bruno RM, Gerdts E, Kreutz R, Lüscher TF, Mancia G, McEvoy JW, McManus RJ, Ntsekhe M, Parati G, Pathak A, de Pinho R, Rahimi K, Sarafidis P, Schutte AE, Williams B, Touyz RM, Mahfoud F. Nat Rev Cardiol. 2025 Sep;22(9):675 – 688.
R-17 Myopericardial complications following COVID-19 disease and vaccination: a clinical consensus statement of the European Society of Cardiology Working Group on Myocardial and Pericardial Diseases.
Imazio M, Basso C, Brucato A, Klingel K, Kuchynka P, Lazaros G, Merlo M, Sinagra G, Adler Y, Bucciarelli Ducci C, Cameli M, Castelletti S, Caforio AL, Crotti L, Dagna L, Frustaci A, Klein A, Kuusisto J, Lopez Sainz A, Marcolongo R, Pantazis A, Rigopoulos AG, Ristic A, Seferovic P, Sheppard M, Tschöpe C, Lüscher T.
Eur Heart J. 2025 Sep 8;46(34):3328 – 3338.
R-18 The ESC journals randomized study: extended-follow-up analysis.
Ladeiras-Lopes R, Crea F, Lüscher TF. Eur Heart J. 2025 Sep 22:ehaf183.
R-19 Vaccination as a new form of cardiovascular prevention: a European Society of Cardiology clinical consensus statement.
Heidecker B, Libby P, Vassiliou VS, Roubille F, Vardeny O, Hassager C, Gatzoulis MA, Mamas MA, Cooper LT, Schoenrath F, Metra M, Amir O, Solomon SD, Landmesser U, Lüscher TF.
Eur Heart J. 2025 Sep 22;46(36):3518 – 3531.
R-20 Importance of basic science and research training for the future generation of cardiologists.
Chiva-Blanch G, Liehn E, Andreadou I, Barc J, Brundel BJJM, Davidson SM, Elliott P, Evans PC, Giricz Z, Gladka M, Gollmann-Tepeköylü C, Kleinbongard P, Krieg T, Linde C, Lüscher TF, Guzik T, Maguy A, McDonagh T, Paillard M, Parma R, Pesce M, Pompilio G, Rubini M, Streckfuss Bömeke K, Thielmann M, Tocchetti CG, Van Linthout S, Vardas P, Vranckx P, Wojta J, Perrino C.
Eur Heart J. 2025 Sep 25:ehaf738.
R-21 ESC Congress: celebrating cardiovascular innovation, global collaborations, and patient-centered care.
Guzik TJ, Lüscher TF.
Cardiovasc Res. 2025 Sep 29; 121(11):1635 – 637.
R-22 ESC Congress: celebrating cardiovascular innovation, global collaborations, and patient-centered care.
Guzik TJ, Lüscher TF.
Cardiovasc Res. 2025 Sep 29; 121(11):1635 –1637.
R-23 Artificial intelligence in cardiovascular pharmacotherapy: applications and perspectives.
Costa F, Gomez Doblas JJ, Díaz Expósito A, Adamo M, D’Ascenzo F, Kołtowski L, Saba L, Mendieta G, Gragnano F, Calabrò P, Badimon L, Ibañez B, Mehran R, Angiolillo DJ, Lüscher T, Capodanno D.
Eur Heart J. 2025 Oct 1;46(37):3616 – 3627.
R-24 Delivering a European Union cardiovascular health plan: from building momentum to political action.
Fitzsimons D, Cosentino F, Linde C, Price S, Lüscher TF, Weidinger F.
Eur Heart J. 2025 Oct 14;46(39):3819 – 3822.
R-25 A new journal for the cardiovascular community.
Lüscher TF, Crea F.
Eur Heart J. 2025 Oct 22;46(40):3944 – 3946.
R-26 Respiratory viruses, vaccines, and the heart: lessons from DANFLU-2, DAN-RSV, and beyond.
Heidecker B, Lüscher TF.
Eur Heart J. 2025 Nov 3;46(41):4299 – 4301.
R-27 Shaping the future on a solid tradition. Lüscher TF.
Eur Heart J. 2025 Nov 3;46(41):4146 – 4149.
R-28 h-index, age-index, or fake-index?
Lüscher TF, Camici GG.
Eur Heart J. 2025 Nov 14;46(43):4453 – 4455.
Die vollständige Publikationsliste des Center for Molecular Cardiology finden Sie unter: zora.uzh.ch